Konsolidierung landwirtschaftlicher Betriebe

Darlehen zur Konsolidierung landwirtschaftlicher Betriebe

Der Landeskulturfonds vergibt Darlehen zur Unterstützung von JunglandwirtInnen bei der Konsolidierung land- und fortstwirtschaftlicher Betriebe in Zusammenhang mit der Übergabe von Höfen und landwirtschaftlichen Betrieben an die NachfolgerInnen.

  • Was wird gefördert?
    Fördergegenstand ist die erste Niederlassung durch Übernahme eines ganzen verschuldeten land- und forstwirtschaftlichen Betriebes in das Eigentum auf Grund von Erbschaft oder Schenkung bzw. Übergabe unter Lebenden und Aufnahme der Betriebsführung in Verbindung mit der Umsetzung von Konsolidierungsmaßnahmen. Die Hilfestellung besteht in der Umschuldung normalverzinster Kredite in sogenannte zinsgestützte Konsolidierungsdarlehen.
  • Warum wird gefördert?
    Ziel der Förderung ist es, die Übernahme verschuldeter Betriebe zu erleichtern und mit der Gewährung eines Zinsenzuschusses zu einem Konsolidierungskredit eine finanzielle Entlastung für HofübernehmerInnen zu erreichen.
  • Wer wird gefördert?
    Mögliche FörderungsempfängerInnen sind natürliche Personen, die zum Zeitpunkt der Antragstellung höchstens 40 Jahre alt sind und über eine erforderliche berufliche Qualifikation verfügen; weiters eingetragene Personengesellschaften, juristische Personen und Personenvereinigungen, wenn ein Junglandwirt oder eine Junglandwirtin die langfristige und wirksame Kontrolle über die Betriebsführung des landwirtschaftlichen Betriebes ausübt.
    Richtliniengrundlage ist die  Sonderrichtlinie des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft zur Förderung der Land- und Forstwirtschat aus nationalen Mitteln ( BMLFUW-LE.1.1.12/0066-II/8/2015)
  • Wie wird gefördert?
    Bund und Land gewähren Zinsenzuschüsse zu Konsolidierungskrediten.