Flächendeckende Ausstattung mit Digitalfunkgeräten im Bezirk Lienz

In Osttirol wurde im Bereich des Katastrophenschutzes ein wichtiger Meilenstein gesetzt.

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Bezirkshauptfrau Olga Reisner, Bezirkseinsatzleiterin und verantwortlich für den Katastrophenschutz im Bezirk Lienz, hat die Anschaffung der noch ausständigen 14 Digitalfunkgeräte maßgeblich vorangetrieben. Somit ist Lienz der erste Bezirk in Tirol, welcher ausnahmslos alle Gemeinden mit Digitalfunkgeräten ausgestattet hat. „Dies ist im Bereich des Katastrophenschutzes zur Aufrechterhaltung der Erreichbarkeit aller Gemeinden unabdingbar“, erklärt Bezirkshauptfrau Reisner.

Monatlich finden interne Digitalfunkproben mit den Gemeinden sowie die Funkprobe mit der Landeswarnzentrale statt, um im Ernstfall eine noch bessere Kommunikation zwischen den Einsatzkräften, der Gemeinde- sowie der Bezirkseinsatzleitung sicherstellen zu können. Ein großer Mehrwert ist auch die Erreichbarkeit bei Stromausfall, da die Handfunkgeräte im Akkubetrieb noch ca. 16 Stunden einsatzfähig sind (bei 5 Prozent Senden / 35 Prozent Empfangen / 60 Prozent Bereitschaft).

Erfreut von der flächendeckenden Ausstattung mit Digitalfunkgeräten zeigt sich auch der für den Katastrophenschutz zuständige LHStv Josef Geisler: „Im Krisenfall ist die reibungslose organisationsübergreifende Kommunikation besonders wichtig. Mit diesem Schritt erhält der Bezirk Lienz eine wesentliche Verbesserung in Hinblick auf Katastrophenschutz und Katastrophenmanagement.“