Katastrophen kennen keine Grenzen

Grenzüberschreitender Blaulichttag Osttirol-Südtirol.

Kategorien: BH Lienz, Sicherheit, Katastrophenschutz, Einsatzorganisationen AutorIn: Rainer Gerzabek
(v. li.): OBI Klaus Klöbel, OBR Georg Schicker, Mag. Willigis Gallmetzer, Direktor Dr. Rudolf Pollinger, Mag. Bettina Wengler, Bezirkshauptfrau Dr. Olga Reisner, Andreas Schautzgy, Bezirkshauptmann Dr. Christoph Platzgummer.

Zu einem grenzüberschreitenden Blaulichttag lud heute, Freitagnachmittag, BH Olga Reisner in die Bezirkshauptmannschaft nach Lienz ein. Im Rahmen des Projekts „ITAT 4032: Grenzüberschreitender Katastrophenschutz Osttirol-Südtirol-Protezione Civile transfrontaliera Osttirol – Alto Adige“ haben Vortragende zu verschiedenen Themenbereichen aus den Erfahrungen von grenzüberschreitenden Einsätzen berichtet.

„Laufende Vorbereitungen und Übungen im Katastrophenschutz sind in unserem Bezirk bereits selbstverständlich. Weil Katastrophen vor Grenzen nicht Halt machen, ist es mir ein besonderes Anliegen, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit abzustimmen und in der höchstmöglichen Qualität sicherzustellen. Dazu gehört auch das persönliche Treffen von Verantwortlichen aus Osttirol und Südtirol“, betonte BH Olga Reisner nach dem Blaulichttag. Zugleich wurde auch ein Ausblick auf die Planübung am 5. Oktober 2018 im Grenzbereich von Sillian und Vierschach gegeben.

Aus dem Alltag berichteten unter anderen BH Christoph Platzgummer von Kufstein über das Katastrophen- und Sondersituationsmanagement im Bereich des Bezirks Kufstein und Bayern sowie Katastrophenschutzreferent Andreas Schautzgy von der BH Reutte über die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Bereich Reutte zum Grenzgebiet Deutschland.

Umfassende TeilnehmerInnen-Gruppe

TeilnehmerInnen am grenzüberschreitenden Blaulichttag waren Mitglieder der verschiedensten Einsatzorganisationen wie Rotes und Weißes Kreuz, die Bergrettung Osttirol/Südtirol, die Feuerwehren aus Süd- und Osttirol, die Polizei, das Militär, das Regionalmanagement Osttirol, das Regional Management LAG Pustertal, die Gemeinden im Grenzgebiet, die Abteilung Zivil- und Katastrophenschutz des Landes Tirol, die Bezirkseinsatzleitung Lienz, die Agentur für Bevölkerungsschutz Bozen, die Wildbach- und Lawinenverbauung und viele mehr.