Osttirol: Lage entspannt sich

Landeshubschrauber für Lawinenkommissionen im Dauereinsatz.

Kategorien: BH Lienz, Verkehr, Sicherheit, Einsatzorganisationen, Katastrophenschutz, Lawinen/Muren/Hochwasser AutorIn: Rainer Gerzabek
Lagedarstellung Osttirol aktuell.
Lagedarstellung Osttirol aktuell.

Die Schulen in Kals und im Defereggental bleiben heute noch geschlossen. Die Freiwilligen Feuerwehren standen Mittwochabend in Tristach, Amlach und Dölsach nach kleineren Überschwemmungen im Dauereinatz. Die P 1 Felbertauernstraße ist ab sofort wieder geöffnet: So lautet die Kurzbilanz nach den Naturereignissen in Osttirol.

„Die Lage entspannt sich. Das Wetter ist wieder schön. Nur die Schulen in Kals und im Defereggental bleiben auch heute noch geschlossen“, resümiert Olga Reisner, Bezirkshauptfrau der BH Lienz, die aktuelle Lage in Osttirol. „Wichtig ist auch, dass die Felbertauernstraße für den Verkehr wieder freigegeben werden konnte.“

  Der erweiterte Lawineneinsatzzug des Jägerbataillons 24 – bestehend aus einem Kommando- und Versorgungs- sowie Sanitätselement, einer Spezialgruppe und zwei Suchgruppen – steht gemeinsam wie ein bewegliches und stationäres Führungselement und ein Verbindungs- sowie Sanitätselement mit Notarztwagen, einem Erkundungstrupp und einem Lawinensprengtrupp auf Bataillonsebene bis zum heutigen Dienstschluss in Bereitschaft.

Zahlreiche Lawinenerkundungsflüge

Gestern wie heute zeigte sich einmal mehr die Bedeutung der Anschaffung eines eigenen Hubschraubers durch das Land Tirol für den Katastropheneinsatz. Der von der Polizei betriebene Landeshubschrauber stand heute, Mittwochvormittag, bereits für Lawinenkommissionsflüge am Felbertauern, in der Gemeinde Matrei i. O. und in der Gemeinde Prägraten im Unterstützungseinsatz.

Zwei Hangrutsche in Wenns

Nach dem gestrigen Hangrutsch auf eine Gemeindestraße in Wenns sind nach den Aufräumungsarbeiten die abgeschnittenen Bauernhöfe wieder erreichbar. Zudem sind die Aufräumarbeiten nach einem Hangrutsch auf der L 16 Landesstraße im Gange. „Hier muss mit bis zu 15-minütigen Anhaltungen gerechnet werden“, informiert Landesgeologe Werner Thöny.