Tierschutz - Informationen zu Chippen von Hunden und Katzenkastration

Hunde chippen und Katzenkastration - wichtige Infos für Tierhalter

Kategorien:  BH Lienz

Kastrieren von Katzen

Das Kastrieren der eigenen Katze sollte für jede Halterin und jeden Halter eine Selbstverständlichkeit sein.

Unzählige heimatlose, freilaufende Katzen stellen ein großes Tierschutzproblem dar. Sie sind meist unterernährt, krank und führen ein elendes Dasein. Der Gesetzgeber trägt diesem Umstand Rechnung. Die 2. Tierhaltungsverordnung zum Österreichischen Tierschutzgesetz (Anlage 1/Punkt 2) schreibt vor, dass Katzen mit regelmäßigem Zugang ins Freie von einer Tierärztin oder einem Tierarzt kastriert werden müssen, außer sie werden zur Zucht verwendet.

Die Kastration bringt der Katze und ihrer Halterin bzw. ihrem Halter Vorteile. Auf der Suche nach paarungsbereiten Weibchen durchstreifen nicht kastrierte Kater große Gebiete. Dabei laufen sie Gefahr, überfahren zu werden, sie riskieren Kämpfe mit anderen Katern oder Mardern und sie können sich mit zum Teil lebensbedrohenden Krankheitserregern infizieren. Kastrierte Kater, aber auch Kätzinnen, werden „häuslicher“ und leben dadurch deutlich sicherer und länger als ihre fortpflanzungsfähigen Artgenossen.

Aber auch Wohnungskatzen ohne Zugang ins Freie profitieren von der Kastration. Geschlechtsreife Kätzinnen werden alle zwei bis drei Wochen rollig. Während der Rolligkeit sind die Katzen sehr unruhig, sie fressen wenig, wälzen sich über den Boden und miauen häufig anhaltend – für die Halterin oder den Halter und unter Umständen auch für Nachbarinnen und Nachbarn eine äußerst nervenaufreibende Zeit. Die Kastration ist also ein wesentlicher Beitrag für ein harmonisches Miteinander und ermöglicht der Katze ein stressärmeres Leben.

Züchten Sie nicht mit Ihrer Hauskatze. Es ist sehr schwer, einen guten Platz für die Jungen zu finden. Die Tierheime sind voll mit ungewollten Katzen.

Nützliche Tipps:

Interessante Broschüren und Folder die den Tierschutz betreffen finden Sie hier:
https://www.sozialministerium.at/Themen/Gesundheit/Tiergesundheit/Tierschutz/Publikationen.html

Quelle: Tierschutz macht Schule – Leitfaden Katzenglück


Chip-Pflicht beim Hund

Welche Hunde müssen gechippt werden?

Seit 2010 müssen alle in Österreich gehaltenen Hunde mit einem Microchip gekennzeichnet sein. Hunde, die aus anderen EU-Ländern nach Österreich verbracht werden, müssen ebenfalls mit einem Microchip gekennzeichnet sein.

Warum müssen Hunde gechippt werden?

Die Kennzeichnung mittels Microchip stellt sicher, dass ein Hund eindeutig mit einem weltweit einmaligen Nummerncode identifiziert werden kann. Dies ist notwendig, um entlaufene Hunde schnell auf die rechtmäßigen BesitzerInnen, ohne langen Aufenthalt in einem Tierheim, zurückführen zu können. Außerdem kann diese Kennzeichnungsform in Fällen von ausgesetzten, zurückgelassenen oder gestohlenen Hunden sehr hilfreich sein

Wann müssen Hunde gechippt werden?

Welpen müssen spätestens mit einem Alter von drei Monaten, jedenfalls aber vor der ersten Weitergabe (z.B. bevor der Hund von der Züchterin/dem Züchter zur neuen Besitzerin/zum neuen Besitzer übersiedelt) gechippt werden. Ältere Hunde, die in Österreich ein neues Zuhause gefunden haben, müssen ebenfalls mit einem Microchip gekennzeichnet werden, sofern sie bislang noch nicht gechippt wurden.

Wer chippt den Hund?

Die Implantation des Microchips wird von einer Tierärztin/einem Tierarzt Ihrer Wahl durchgeführt. Das Einsetzen des Chips erfolgt mittels einer Kanüle an der linken Halsseite, ähnlich einer Injektion und ist nahezu schmerzlos. Der Chip ist unzerbrechlich und liegt reaktionslos im Gewebe eingebettet.

Ein Chip ohne Registrierung ist sinnlos!

Ein Microchip ist nur dann sinnvoll, wenn der Zifferncode und die Daten des Hundes bzw. der Besitzerin oder des Besitzers in einer Datenbank gesammelt werden. Nur so kann ein eventuell entlaufener Hund auch mit seiner Besitzerin/seinem Besitzer in Verbindung gebracht werden. Seit Anfang 2010 gibt es eine österreichweite Datenbank, in der alle Hunde gemäß § 24a des Tierschutzgesetzes jedenfalls registriert werden müssen.

Quelle: FAQ Chipplicht beim Hund, kvg Homepage (https://www.verbrauchergesundheit.gv.at/tiere/tierschutz/faqhundchip.html)