L 240 Venter Straße: Sofortmaßnahmen laufen an

Temporäre Öffnung nach Abräum- und Sicherungsarbeiten in voraussichtlich zwei Wochen.

Kategorien:  Sicherheit Katastrophenschutz Lawinen/Muren/Hochwasser Verkehr AutorIn: Rainer Gerzabek
Als Sofortmaßnahme werden absturzgefährdete Felsbereiche entfernt.
Als Sofortmaßnahme werden absturzgefährdete Felsbereiche entfernt.
Die Möglichkeit weiterer Felsblockabstürze erfordert eine umfangreiche Expertise bis zur Umsetzung dauerhafter Schutzmaßnahmen.
Die Möglichkeit weiterer Felsblockabstürze erfordert eine umfangreiche Expertise bis zur Umsetzung dauerhafter Schutzmaßnahmen.

Nach einem Erkundungsflug mit dem Landeshubschrauber heute, Mittwochnachmittag, kam die Landesgeologie zum Schluss, dass die L 240 Venter Straße voraussichtlich noch bis zu zwei Wochen gesperrt bleiben muss. Grund sind Abräumarbeiten, zu denen auch die Sprengung eines Felsstücks gehört. Es besteht keine örtliche Umfahrungsmöglichkeit. In Vent befinden sich derzeit knapp 100 BewohnerInnen und keine Gäste. Die Versorgung der Bevölkerung wird mit Hubschrauberflügen sichergestellt.

„Wir haben bei unserem Erkundungsflug im Nahbereich der Ausbruchstelle einen weiteren Bereich festgestellt, aus dem größere Felsblöcke abstürzen könnten. Daher werden jetzt durch eine Fachfirma die absturzgefährdeten Felsbereiche entfernt. Für diese Arbeiten müssen auch Sprengungen durchgeführt werden“, erklärt Thomas Figl, Leiter der Landesgeologie, zu diesem Teambeschluss gemeinsam mit seinen KollegInnen Petra Nittel-Gärtner und Werner Thöny.

Im Anschluss an diese Sofortmaßnahmen kann nach voraussichtlich zwei Wochen die Venter Straße drei Mal am Tag für ca. 30 bis 45 Minuten geöffnet werden. Parallel dazu wird ein Steinschlag-Schutzdamm errichtet. Nach Umsetzung dieser dauerhaften Schutzmaßnahme kann die Venter Straße wieder für den zweispurigen Verkehr freigegeben werden.