LH Platter „Rasche internationale Hilfe geboten“

Nach Explosion in Beirut 100.000 Euro Soforthilfe aus Tirol

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„Die Bilder aus der libanesischen Hauptstadt Beirut haben uns tief erschüttert, ein solches Unglück ist kaum vorstellbar. Die internationale Hilfe muss nun rasch und gezielt anlaufen. Auch Tirol nimmt hier seine Verantwortung wahr. Unsere Gedanken sind bei den Familien der Opfer“, so LH Günther Platter und LHStvinIngrid Felipe. Das Land Tirol stellt 100.000 Euro an Soforthilfe zur Verfügung.

 Die Vereinten Nationen warnen nach der Explosion in Beirut vor einer humanitären Katastrophe. Bereits vor dem Unglück befand sich der Libanon aufgrund einer Wirtschafts- und Währungskrise in einer akuten Notlage und galt als politisch instabil. Zudem leben im Land zwei Millionen Flüchtlinge aus Syrien und Palästina, die COVID-19-Pandemie kam erschwerend hinzu. Nachdem am Dienstag eine gewaltige Explosion den Hafen völlig zerstörte, weit über 100 Todesopfer forderte und tausende Menschen obdachlos machte, steht das Land am Abgrund. Die Tiroler Soforthilfe wird anerkannten Hilfsorganisationen für Erstversorgung, medizinische Ausrüstung und Lebensmittelversorgung zur Verfügung gestellt.

 „Es ist gute Tiroler Tradition, Menschen in Not auch dann zu helfen, wenn wir uns selbst in wirtschaftlich unruhigen Zeiten befinden. Wir wissen aus eigener Erfahrung im Zusammenhang mit Katastrophen, wie wichtig rasche und unbürokratische Hilfe ist, um die Betroffenen mit dem Lebensnotwendigsten zu versorgen. Tirol wird hier nicht wegschauen.“, so LH Platter und LHStvin Felipe. Auch die EU-Kommission hat eine erste Notversorgung in Höhe von 33 Millionen Euro zugesichert.