LRin Zoller-Frischauf: „Können stolz auf unsere Jugend sein“

Internationaler Tag der Jugend am 12. August

Kategorien:  LRin Zoller-FrischaufJugend AutorIn: Jakob Franz Kathrein
Jugendlandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf: „Für mich ist es zentral, dass wir die Jugendlichen im Alltag und in ihrer Entwicklung unterstützen und ihre Potentiale fördern, denn sie sind unsere Zukunft.“
Jugendlandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf: „Für mich ist es zentral, dass wir die Jugendlichen im Alltag und in ihrer Entwicklung unterstützen und ihre Potentiale fördern, denn sie sind unsere Zukunft.“

Den internationalen Tag der Jugend am 12. August nutzt Jugendlandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf, um sich bei Tirols Jugendlichen zu bedanken: „Die massive Einschränkung sozialer Kontakte oder die Einstellung des Präsenzbetriebes in Ausbildungseinrichtungen im Zuge der Coronakrise stellten eine große Herausforderung für junge Menschen dar. Im Sinne der Eigenverantwortung haben sie sich vor allem in der Hochphase der Coronakrise im vergangenen Frühjahr großteils vorbildlich und verantwortungsvoll verhalten und einen wesentlichen Beitrag zum Schutz anderer Personen sowie zur Eindämmung des Virus geleistet und tun dies nach wie vor“, bedankt sich LRin Zoller-Frischauf. Hervorzuheben sei insbesondere das gesellschaftliche Engagement, sowohl von vielen einzelnen Jugendlichen, als auch von Jugendorganisationen während des „Lockdowns“. „Viele Freiwillige haben ihren Mitbürgerinnen und Mitbürgern ihre Hilfe angeboten, etwa durch die Unterstützung bei notwendigen Einkäufen. Die Coronakrise hat sichtbar gemacht, wie wichtig das freiwillige Engagement junger Menschen für die Gesellschaft ist“, so die Jugendlandesrätin.

Professionelle Jugendarbeit auch in der Krise

Während der Coronakrise mussten die Angebote der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit in Jugendzentren und Jugendtreffs sowie im Rahmen von Vereinen reduziert bzw. vorläufig eingestellt werden. „Durch den Umstieg auf die digitale Jugendarbeit konnte jedoch der Kontakt mit den Jugendlichen aufrechterhalten werden, sodass die Jugendlichen weiterhin wertvolle Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner auch außerhalb ihrer Familien zur Seite hatten“, informiert LRin Zoller-Frischauf.

Auch die MitarbeiterInnen des InfoEcks, der Jugendinfo des Landes Tirol, waren seit Beginn des „Lockdowns“ für die Jugendlichen per Telefon und online erreichbar. Neben speziellen Informationen rund um das Coronavirus stand das Info-Eck für alle jugendrelevanten Fragen zur Verfügung, wie beispielsweise zum Thema sichere Internetnutzung oder Jugendschutz.

Freizeit- und Betreuungsangebot während des Sommers gesichert

Gemeinsam mit den Jugendorganisationen und Vereinen ist es dem Land Tirol zudem gelungen, auch im heurigen Sommer eine breite Palette an Freizeitangeboten für Kinder und Jugendliche sicherzustellen. Viele Jugendzentren haben ihre Öffnungszeiten angesichts des erhöhten Betreuungsbedarfs in den Ferien erweitert. „Weitere Sommerangebote für Kinder und Jugendliche finden ebenfalls statt, teilweise in modifizierter Form als Tagesangebote statt mit Übernachtung. Auch Trainingslager und Sportcamps, die im Frühjahr coronabedingt abgesagt werden mussten, können jetzt im Sommer nachgeholt werden. Die Sicherheits- und Hygienevorgaben des Bundes müssen dabei jeweils eingehalten werden“, informiert LRin Zoller-Frischauf. Das Land Tirol stellt außerdem einen Zuschuss für die Kosten von Hygienemaßnahmen bei vom Land geförderten Ferienaktionen von Gemeinden, Organisationen und Vereinen im Familien- und Jugendbereich zur Verfügung.

Mehr als drei Millionen Euro für die Jugendarbeit

Insgesamt hat das Land Tirol im Jahr 2020 mehr als drei Millionen Euro für die außerschulische Kinder- und Jugendarbeit budgetiert. „Für mich ist es zentral, dass wir die Jugendlichen im Alltag und in ihrer Entwicklung unterstützen und ihre Potentiale fördern, denn sie sind unsere Zukunft. Seitens des Landes investieren wir deshalb gezielt in die außerschulische Kinder- und Jugendarbeit“, so LRin Zoller-Frischauf abschließend.