Österreichische AmtsärztInnen tagten in Innsbruck

Bundesländerübergreifender Austausch zu aktuellen Themen

Kategorien:  LR Tilg Gesundheit & Vorsorge Gesundheit AutorIn: Thomas Pichler
Von links: LSDir. Dr. Franz Katzgraber, Mag. Dr. Anita Luckner-Hornischer, LSDir. Dr. Ilse Oberleitner, HLR Univ.-Prof. DI Dr. Bernhard Tilg, Dr. Thomas Amegah, LSDir. Dr. Irmgard Lechner, LSDir. Dr. Petra Juhasz, Dr. Götz Nordmeyer, Dr. Karl Heinz Fischer
Von links: LSDir. Dr. Franz Katzgraber, Mag. Dr. Anita Luckner-Hornischer, LSDir. Dr. Ilse Oberleitner, HLR Univ.-Prof. DI Dr. Bernhard Tilg, Dr. Thomas Amegah, LSDir. Dr. Irmgard Lechner, LSDir. Dr. Petra Juhasz, Dr. Götz Nordmeyer, Dr. Karl Heinz Fischer
LR Bernhard Tilg bei der AmtsärztInnenkonferenz im Innsbrucker Landhaus.
LR Bernhard Tilg bei der AmtsärztInnenkonferenz im Innsbrucker Landhaus.

Bereits zum 131. Mal fand vor kurzem die Österreichische AmtsärztInnenkonferenz statt, die dieses Jahr von der Landessanitätsdirektion Tirol organisiert wurde. Über 80 AmtsärztInnen erschienen zur Fortbildung im Innsbrucker Landhaus und tauschten sich über aktuelle Themen aus.

Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg freut sich über das rege Interesse: „Das zahlreiche Erscheinen der Ärztinnen und Ärzte zeugt von der Bedeutung der Konferenz für den Öffentlichen Gesundheitsdienst und garantiert einen zeitgemäßen Umgang mit aktuellen Fragestellungen. Gleichzeitig profitiert das Tiroler Gesundheitswesen von dieser Zusammenkunft.“ Diskutiert wurde unter anderem die Rolle von Lärm und Licht in der Umweltmedizin. „Besonders interessant waren auch Vorträge der Referentinnen und Referenten zu Masern, zum Tigermückenmonitoring und zu den Resistenzen bei Antibiotika“, betont Landessanitätsdirektor Franz Katzgraber.

Richtiger Umgang mit Krätze-Ausbrüchen

Große Aufmerksamkeit wurde in der zweitägigen Konferenz Ausbrüchen der Krätze (Skabies) gewidmet, zu denen es in den letzten Jahren vermehrt in österreichischen Gemeinschaftseinrichtungen kam. Da die Erkrankung nicht angezeigt werden muss, gibt es wenige verlässliche Daten zur tatsächlichen Zahl an Fällen. Umso wichtiger sind deshalb generell hohe Hygiene-Standards und die richtigen Maßnahmen im Fall eines Ausbruchs. Dazu wurde in Workshops intensiv diskutiert. LR Tilg betont: „Die Hygiene in Tiroler Spitälern und Pflegeeinrichtungen hat oberste Priorität. Durch den Wissensaustausch bei der Konferenz kann das dortige Personal entsprechend beraten werden, um im Notfall eine weitere Ausbreitung ansteckender Krankheiten zu verhindern.“