Tirol im Finale um Österreichischen Klimaschutzpreis 2017

Öffi-Tarifreform schafft es unter 173 eingereichten Projekten in Schlussauswahl

Kategorien: LHStvin Felipe, Klimaschutz, Öffentlicher Nahverkehr AutorIn: Mag. Paul Aigner
Mobilitätslandesrätin Ingrid Felipe freut sich über die Nominierung für den Österreichischen Klimaschutzpreis 2017.
Mobilitätslandesrätin Ingrid Felipe freut sich über die Nominierung für den Österreichischen Klimaschutzpreis 2017.

Nicht nur in Tirol, wo seit 1. Juni 2017 statt knapp 12.000 über 24.000 Jahrestickets verkauft wurden, sorgt die Tarifreform im öffentlichen Verkehr mit der Einführung eines Tiroltickets um 490 Euro für Aufmerksamkeit. Mitte September wurde die Tiroler Tarifreform zu Österreichs bestem Öffi-Projekt gekürt und mit dem österreichweiten Mobilitätspreis des Verkehrsclub Österreich (VCÖ) ausgezeichnet. Jetzt winkt mit dem Österreichischen Klimaschutzpreis 2017, der unter anderem von ORF und Umweltministerium vergeben wird, die nächste österreichweite Auszeichnung für das Vorzeigeprojekt des VVT (Verkehrsverbund Tirol). Im Oktober stellt der ORF in seiner Sendung „konkret“ alle FinalistInnen vor, ebenso auf www.klimaschutzpreis.at. Ab 6. Oktober kann per Telefon, Facebook und auf der Website über die GewinnerInnen des Klimaschutzpreises 2017 abgestimmt werden.

„Wir haben vorgezeigt, dass auch in einem flächenmäßig großen Bundesland in Tirol ein einheitliches und ein ganzes Jahr gültiges Öffi-Ticket für einen guten Preis machbar ist“, sagt LHStvin Ingrid Felipe, die neben dem Gewinn des Österreichischen Klimaschutzpreises auf viele NachahmerInnen hofft. Leider liege die Klimaschutzstrategie des Bundes auf Eis, umso wichtiger sei es, dass die Länder große Schritte in Richtung Klimaschutz und weg von zu viel PKW-Verkehr gehen. „Wir haben den Tirolerinnen und Tirolern ein unschlagbares Angebot versprochen, dass sie ihren Autoschlüssel gegen ein Jahresticket kaufen. Und die enormen Verkaufszahlen in allen neuen Ticketkategorien geben uns Recht“, betont Ingrid Felipe.