Tiroler Fachberufsschule für Metalltechnik wird erweitert

LR Tratter: „Hochwertige Ausbildung von Fachkräften sichergestellt!“

Kategorien:  Bildung LR Tratter Öffentliche Bauten Schule AutorIn: Maximilian Brandhuber
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V.li.: Direktor der TFBS für Metalltechnik Josef Siller, LR Johannes Tratter, Geschäftsführer der Landesimmobilien-Bau und Sanierungs-GmbH Manfred Tschopfer sowie Vorstand der Abteilung Hochbau des Landes Tirol Gerhard Wastian bei der gestrigen Firstfeier.

Im Februar 2019 fiel der Startschuss für den Neubau des Werkstättengebäudes für die Tiroler Fachberufsschule (TFBS) für Metalltechnik in der Innsbrucker Mandelsbergerstraße. Gestern, Dienstag, fand die Firstfeier statt – die bauliche Fertigstellung erfolgt im August 2020.

Der für den Hochbau zuständige Landesrat Johannes Tratter sieht darin eine wichtige Investition: „Die technische Entwicklung im Bereich der Metalltechnik schreitet rasant voran. Mit dem Bau des neuen Werkstättengebäudes werden Einrichtung und Ausstattung auf den neuesten technischen Stand gebracht, um eine hochwertige und qualitätsvolle Ausbildung von jungen Tirolerinnen und Tirolern zu den Fachkräften von morgen auch weiterhin sicherzustellen.“

Knapp 3.000 Quadratmeter Nutzfläche

Die TFBS für Metalltechnik ist mit rund 1.000 SchülerInnen eine der größten Fachberufsschulen Tirols. Mit dem Abbruch des ältesten Werkstättengebäudes in Mandelsberg, dem sogenannten „Bauteil West“, und dem dort entstehenden Neubau wird die Nutzfläche auf knapp 3.000 Quadratmeter erhöht. „Dadurch entsteht der notwendige Raum für moderne Werkstätteneinrichtungen wie CNC-Fräsen, Bearbeitungsmaschinen für Blechtechnik und Umformung sowie Lagerlogistik. Die erforderlichen Praktikumswerkstätten und Präsentationsräume werden ebenfalls dort eingerichtet“, berichtet LR Tratter. Entsprechende Fluchtwege, den neuesten Standards entsprechende Brandschutzvorkehrungen sowie Absaugvorrichtungen garantieren zudem höchste Sicherheit für die Lehrlinge und Lehrpersonen.

Die Projektkosten belaufen sich auf 18,2 Millionen Euro. Einrichtung und Maschinen der neuen Werkstätte werden von der Abteilung Hochbau des Landes in einem Ausmaß von rund 7,2 Millionen Euro finanziert. Die Landesimmobilien-Bau- und Sanierungs-GmbH übernimmt die weiteren Kosten mit rund elf Millionen Euro.