Würdigungspreis für Erwachsenenbildung 2020

Landesauszeichnung für Resi Schiffmann.

Kategorien:  LRin PalfraderBildungSozialesLandwirtschaftNachhaltigkeit AutorIn: Rainer Gerzabek
von links Preisträgerin Resi Schiffmann und Beate Palfrader
v.l. Preisträgerin Resi Schiffmann und LRin Beate Palfrader

Kulturlandesrätin Beate Palfrader überreichte kürzlich den Würdigungspreis für Erwachsenenbildung 2020 an Resi Schiffmann, Obfrau des Ländlichen Fortbildungsinstituts Tirol (LFI). Die mit 5.500 Euro dotierte Auszeichnung wird auf Vorschlag des Kulturbeirats für Erwachsenenbildung und Büchereiwesen alle zwei Jahre vergeben. Dieses Jahr fand die Verleihung aufgrund der Coronakrise nur im kleinen Kreis in den Amtsräumlichkeiten von LRin Palfrader statt.

„In allen Tätigkeiten und Funktionen von Resi Schiffmann spiegelt sich ihr großer Einsatz um Weiterbildungsmaßnahmen, vor allem im ländlichen Raum, wider. Dabei war es für sie selbstverständlich, sich selbst weiterzuentwickeln und weiterzubilden – aus diesem Verständnis heraus hat sie auch das Bildungsangebot des LFI verbessert und erweitert“, gratulierte LRin Palfrader.

Langjähriges Engagement im Bildungsbereich

Resi Schiffmann engagierte sich frühzeitig in der Landwirtschaftskammer Tirol. Seit Oktober 2009 war sie Obfrau des LFI. „Dabei war sie bestrebt, Bäuerinnen und Bauern sowie Konsumentinnen und Konsumenten ein breites, dezentrales Kursangebot zu bieten. Gemeinsames Lernen als Brücke zum gegenseitigen Verständnis und Wertschätzung in der Gemeinde standen im Vordergrund“, betonte die Landesrätin.

In Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule Tirol und mit dem Landesschulrat etablierte sie ein Bildungsangebot in den Schulen mit den Projekten „Landwirtschaft macht Schule“, „Schmatzi“ oder „Schule am Bauernhof“.

Darüber hinaus erkannte Schiffmann die Notwendigkeit, die partnerschaftliche Betriebsführung und damit die Stärkung der Frau in der Landwirtschaft über Bildungsmaßnahmen zu forcieren. So etablierte sie ein niederschwelliges Beratungsangebot zu psychosozialen Themen wie das Bildungsprojekt „Lebensqualität Bauernhof“ in der Landwirtschaftskammer.

Schließlich war ihr als Obfrau des LFI der Blick über die Landesgrenzen hinweg wichtig und sie nutzte das internationale Netzwerk der Bäuerinnenorganisation gezielt für Themen der Erwachsenenbildung.