21. „Geoforum Umhausen“ behandelt Naturereignisse

Öffentlicher Abendvortrag am 17. Oktober für interessierte Bevölkerung

Kategorien:  LHStv Geisler Sicherheit Katastrophenschutz Umwelt Wasserwirtschaft AutorIn: Thomas Pichler
Die ExpertInnen beim „Geoforum Umhausen“ setzen sich unter anderem mit Schutzmaßnahmen gegen Felsstürze auseinander.
Die ExpertInnen beim „Geoforum Umhausen“ setzen sich unter anderem mit Schutzmaßnahmen gegen Felsstürze auseinander.

Bereits zum 21. Mal laden der Verein Geoforum Tirol und das Land Tirol am 17. und 18. Oktober zum „Geoforum Umhausen“ ein. Zahlreiche ExpertInnen aus verschiedenen Fachrichtungen kommen im Tagungssaal Niederthai zusammen, um Vorträge zu halten, Wissen auszutauschen und zu diskutieren. Inhaltlicher Schwerpunkt ist heuer die Entwicklung der heimischen Umwelt und der Umgang mit aktuellen klimatischen Veränderungen. Besonders geht es dabei um die Zukunft der Gletscher, Naturereignisse wie Felsstürze und Rutschungen sowie deren Auswirkung auf den Lebensraum in den Alpen und die heimische Trinkwasserversorgung. Interessierte sind am Donnerstag, den 17. Oktober um 19 Uhr, zu einem öffentlichen Abendvortrag bei freiem Eintritt im Tagungssaal Niederthai herzlich eingeladen. Dabei wird sich der Geologie-Experte Ruedi Krähenbühl aus Graubünden mit dem Thema „Wohin bewegt sich unsere Umwelt?“ auseinandersetzen und beleuchten, inwieweit der Mensch Einfluss auf Veränderungen in seinem Lebensraum ausüben kann, wie gut Prognosen darüber sind und welche Rolle unser Gewissen dabei spielt.

Der für Katastrophenschutz und Wasserwirtschaft zuständige LHStv Josef Geisler schreibt der Tagung eine große Bedeutung zu: „Im Umgang mit Naturereignissen ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und den Behörden unerlässlich. Hier schlägt das Geoforum in Umhausen seit 20 Jahren eine wichtige Brücke und geht auf spezifische Themen ein, die die sichere Zukunft unseres Lebensraums in den Alpen betreffen.“

Strategien für Zukunft im Alpenraum

„Wir brauchen Anpassungsstrategien für die klimatischen Veränderungen im Alpenraum. Das ‚Geoforum Umhausen‘ gilt als Plattform, um Wege und Strategien dafür zu entwickeln und aufzuzeigen, die es ermöglichen sollen, den alpinen Raum für den Menschen lebenswert zu erhalten“, erklärt der ehemalige Leiter des Fachbereichs Landesgeologie und Präsident des Geoforums Tirol Gunther Heißel. Die Bevölkerung auf diesem Weg in die Diskussionen miteinzubeziehen, sei ebenfalls wichtig, weshalb es auch heuer wieder einen öffentlichen Abendvortrag gibt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Weitere Informationen und das Tagesprogramm zum „Geoforum Umhausen“ finden sich unter: Externer Link http://geoforum-umhausen.at/