Aktuelles aus der Regierungssitzung

Rund 26 Millionen Euro für Gemeinden und Gemeindeverbände

Kategorien: Regierung, Bezirke & Gemeinden, Preise AutorIn: Elisabeth Huldschiner
Die Tiroler Landesregierung
Die Tiroler Landesregierung

Heute beschloss die Tiroler Landesregierung auf Antrag von Gemeindelandesrat Johannes Tratter die dritte diesjährige Ausschüttung aus dem Gemeindeausgleichsfonds (GAF): Rund 2,4 Millionen Euro fließen dabei in den Bau von Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen sowie 23,59 Millionen Euro in Bedarfszuweisungen der Gemeinden und Gemeindeverbände. „Wir sind Partner der Gemeinden und als solcher unterstützen wir sie bei der Finanzierung und Erhaltung von Dienstleistungen und öffentlicher Infrastruktur“, betont LH Günther Platter.

„Vorhaben wie Straßensanierungen oder der Bau von Wohn- und Pflegeheimen werden mit den Geldern ebenso ermöglicht wie die Errichtung von Bushaltestellen oder die Schadensbehebung nach Katastrophen“, informiert LR Tratter. „Von den GAF-Mitteln profitiert die gesamte Bevölkerung, während Gemeinden, vor allem in entlegeneren Gebieten, durch eine funktionierende und hochwertige Infrastruktur attraktiv bleiben“, so LH Platter und LHStvin Ingrid Felipe unisono.

Sonderförderungen und GAF-Mittel für die Feuerwehren

Darüber hinaus werden für die Ausstattung und Einrichtung von Kindergärten, für Projekte der Dorferneuerung sowie für die Verkehrserschließung verschiedene Sonderförderungen in der Höhe von insgesamt rund 94.000 Euro ausgezahlt. 118.000 Euro werden den Feuerwehren in Tirol zur Verfügung gestellt. Die Mittel fließen in die Sanierung und Errichtung von Feuerwehrgerätehäusern, die Anschaffung von Fahrzeugen oder Ausrüstungsgegenstände.

Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung

Landespreis für Kunst 2018:

Der Tiroler Landespreis für Kunst 2018 geht auf Antrag von Kulturlandesrätin Beate Palfrader an den Bildenden Künstler Hellmut Bruch. Die nach wie vor künstlerisch sehr aktive Persönlichkeit hat eine hohe nationale und internationale Reputation. Bruchs markantes Werk an Plastiken und Skulpturen ist geprägt von Licht und Zahlen, der Gravitation, geometrischen Formen sowie der Fibonacci-Folge und findet sich weltweit in Museen und Galerien. „Hellmut Bruch ist ein wichtiger Vertreter der konkreten Kunst, an dem sich nach wie vor Generationen von Künstlerinnen und Künstlern orientieren“, begründet LRin Palfrader die Entscheidung der Jury. Die Verleihung der höchsten Auszeichnung des Landes im Kulturbereich findet am 22. Oktober statt.

Landespreis für Wissenschaft 2018:

Die Auszeichnung wird dem Sprachwissenschaftler Martin Korenjak verliehen, der seit 2009 Professor am Institut für Sprachen und Literaturen der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck ist und am Ludwig-Boltzmann-Institut für Neulateinische Studien tätig ist. Sein Forschungsschwerpunkt ist u.a. die Rolle von Latein als wichtigstes sprachliches Medium bei der Herausbildung der modernen Wissenschaften, allen voran der Naturwissenschaften. „Korenjaks wissenschaftliche Arbeit erhielt zuletzt außerordentliche internationale Anerkennung durch eine Förderung des Europäischen Forschungsrats, was an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck vor ihm nur dem Quantenphysiker Rainer Blatt gelungen ist“, gratuliert LRin Beate Palfrader. Der Landespreis für Wissenschaft wird am 5. November verliehen.