Coronavirus: 43 positive Testergebnisse seit gestern, Dienstagabend

Landesamtsdirektor bei Routinetestung positiv getestet

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Seit gestern, Dienstagabend, liegen in Tirol 43 (Stand 9.30 Uhr) weitere positive Testergebnisse vor. Damit sind derzeit 704 Personen in Tirol mit dem Coronavirus infiziert, 4.474 gelten weiterhin als genesen. Über ein Viertel der insgesamt im Laufe des gestrigen Tages vorliegenden positiven Ergebnisse ist engen Kontaktpersonen zuzurechnen, die damit bereits im Vorfeld abgesondert waren. Zwischenzeitlich konnten auch weitere positive Testergebnisse Clustern zugeordnet werden: Unter anderem stehen derzeit 70 positive Testergebnisse im Zusammenhang mit einem Nachtlokal in Innsbruck, für welches vonseiten der Gesundheitsbehörde ein öffentlicher Aufruf unternommen wurde und das derzeit behördlich geschlossen wurde.

Mit dem Coronavirus infiziert ist auch Landesamtsdirektor Herbert Forster. Im Rahmen von vorsorglichen Routinetestungen lag gestern, Dienstagabend, ein positives Testergebnis vor. Für ihn gilt nun eine zehntätige Quarantäne. Der Landessamtsdirektor weist keine Symptome auf und bleibt in durchgängigem telefonischen Kontakt mit dem Einsatzstab bzw. wird auch per Videokonferenz an Sitzungen teilnehmen. Der Einsatzstab bleibt voll funktionsfähig. Als Teil der kritischen Infrastruktur, die es aufrechtzuerhalten gilt, werden weiterhin zur Sicherheit vorsorglich laufend Testungen bei den EntscheidungsträgerInnen sowie Mitgliedern des Einsatzstabes vorgenommen. Gesunde MitarbeiterInnen der versorgungskritischen Infrastrukturen dürfen auf Basis der Empfehlung des Gesundheitsministeriums ihrer Tätigkeit weiter nachkommen. Es gelten dabei strengste Vorsorge- und Sicherheitsmaßnahmen. Bereits mit Anfang September wurde vonseiten der Landesamtsdirektion einmal mehr wiederholt betont, dass im Dienstbetrieb jedenfalls ein Abstand von mindestens einem Meter – im Idealfall sogar zwei – einzuhalten ist und Besprechungen weitestgehend über Telefon- oder Videokonferenzen stattfinden sollen. Auch die Kerndienstzeit wurde vorläufig außer Kraft gesetzt, um gestaffelte An- und Abfahrten zur Dienststelle zu ermöglichen. Zudem gilt die Empfehlung, in allgemein zugänglichen Bereichen stets einen Mund-Nasen-Schutz zu verwenden. Ein Zutritt in Amtsgebäuden ist weiterhin nur bei vorheriger Terminvereinbarung möglich und auch die Fiebermessungen im Eingangsbereich wurden bereits verstärkt.