Denktage 1918|2018 - Zukunftskongress

LH Platter: „Von grenzüberschreitender Zusammenarbeit profitieren“

Kategorien:  LH Platter Tirol & Europa
(Von li.): Giuseppe Zorzi (Trentino), LH Günther Platter und Arno Kompatscher (Südtirol) beim Zukunftskongress in Innsbruck.
(Von li.): Giuseppe Zorzi (Trentino), LH Günther Platter und Arno Kompatscher (Südtirol) beim Zukunftskongress in Innsbruck.
LH Günther Platter, LH Arno Kompatscher und Giuseppe Zorzi, in Vertretung des Trentiner Landeshauptmanns Ugo Rossi, begrüßten die TeilnehmerInnen des Zukunftskongresses im Congress Innsbruck.
LH Günther Platter, LH Arno Kompatscher und Giuseppe Zorzi, in Vertretung des Trentiner Landeshauptmanns Ugo Rossi, begrüßten die TeilnehmerInnen des Zukunftskongresses im Congress Innsbruck.

Der Zukunftskongress ist neben der Erinnerungsfeier und dem Landesgedenken, gestern Freitag, und der Vernetzungstreffen in den Gemeinden, morgen Sonntag, ein weiterer Veranstaltungsschwerpunkt der Denktage 1918|2018, die gemeinsam von den Euregioländern Tirol, Südtirol und dem Trentino ausgerichtet werden. Der Zukunftskongress wurde heute, Samstagvormittag, durch die Landeshauptleute LH Günther Platter und LH Arno Kompatscher sowie von Giuseppe Zorzi, in Vertretung des Trentiner Landeshauptmanns Ugo Rossi, im Congress Innsbruck eröffnet.

„Was unsere drei Landesteile eint, ist der Wille, die Europaregion für die Menschen greifbar zu machen. Ich bin überzeugt, dass Erfahrungsaustausch, Diskussion und Vernetzung dazu beitragen, gemeinsam die Herausforderung der Zukunft leichter bewältigen zu können. Ziel ist es, voneinander zu lernen und von den Stärken des jeweils anderen zu profitieren“, betont LH Platter. Vor allem der Austausch zwischen den Gemeinden und deren grenzüberschreitende Zusammenarbeit – so wie es beim Zukunftskongress Thema ist – bringe einen Mehrwert für die Bevölkerung in allen Landesteilen, so der Landeshauptmann.

Rund 250 GemeindevertreterInnen sind der Einladung der Landeshauptleute gefolgt, um Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam Lösungen für aktuelle und künftige Herausforderungen zu erarbeiten. Am Vormittag standen Impulsreferate von Michael Gehler (Universität Hildesheim) und Alexandra Föderl-Schmid (Süddeutsche Zeitung) auf dem Programm und am Nachmittag präsentierten Gemeinden der Europaregion Good-Practice-Projekte zu folgenden Themen: Tradition UND Öffnung der Gesellschaft; Eigenwohl UND Gemeinwohl; Selbständigkeit UND Kooperation, Entwicklung UND begrenzte natürliche Ressourcen; Globale Vernetzung UND analoge Begegnung; Bewegungsfreiheit UND Verkehrsbelastung.