Digitalisierung im Bildungsbereich

LRin Palfrader besichtigt das Fablab in Wattens

Kategorien:  Schule Bildung LRin Palfrader AutorIn: Elisabeth Huldschiner
LRin Beate Palfrader (Mitte) mit v.l. Matthias Neeff, GF der Werkstätte Wattens, Elisabeth Lukasser-Vogl, Obfrau des Vereins klasse!forschung, Christian Teissl, Leiter des Fablabs, sowie Thomas Oberbeirsteiner, Bgm von Wattens, mit SchülerInnen der NMS Wattens.
LRin Beate Palfrader (Mitte) mit v.l. Matthias Neeff, GF der Werkstätte Wattens, Elisabeth Lukasser-Vogl, Obfrau des Vereins klasse!forschung, Christian Teissl, Leiter des Fablabs, sowie Thomas Oberbeirsteiner, Bgm von Wattens, mit SchülerInnen der NMS Wattens.
LRin Palfrader: „Die jungen Menschen lernen im Rahmen der Digitalisierungsoffensive nicht nur zu programmieren, sondern auch achtsam mit den digitalen Medien umzugehen.“
LRin Palfrader: „Die jungen Menschen lernen im Rahmen der Digitalisierungsoffensive nicht nur zu programmieren, sondern auch achtsam mit den digitalen Medien umzugehen.“
LRin Palfrader, Bgm Thomas Oberbeirsteiner (re.) und Matthias Neeff (Werkstätte Wattens) mit SchülerInnen der NMS Wattens, die während des Workshops im Fablab in die Welt der Robotics eintauchten.
LRin Palfrader, Bgm Thomas Oberbeirsteiner (re.) und Matthias Neeff (Werkstätte Wattens) mit SchülerInnen der NMS Wattens, die während des Workshops im Fablab in die Welt der Robotics eintauchten.

Eine digitale Werkstätte, in der Lehrpersonen und SchülerInnen programmieren, Roboter bauen oder mit dem 3D-Drucker experimentieren: Das ist das Fablab in der Werkstätte Wattens, welches Bildungslandesrätin Beate Palfrader diese Woche besichtigte.

„Die Digitalisierungsoffensive des Landes sieht vor, dass Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonen den Umgang mit der digitalen Welt lernen. Dazu gehört nicht nur, dass wir in die IT-Ausstattung der Schulen investieren, sondern auch die digitalen Kompetenzen der jungen Menschen, aber auch die der Lehrpersonen fördern. Das Fablab in Wattens leistet hier einen großartigen Beitrag“, betonte die Landesrätin.

Fünf Millionen Euro für die Digitalisierungsoffensive

Unter dem Motto „Bildung 4.0 – Tirol lernt digital“ nimmt das Land von 2018 bis 2022 insgesamt fünf Millionen Euro in die Hand. Zum Projektstart im Schuljahr 2018/19 wurden bereits 106 Pilotschulen gefördert – das bedeutet, dass bereits dieses Jahr 785 Klassen Tirols mit Infrastruktur und IT-Maßnahmen ausgestattet werden. Das Schuljahr 2019/20 ist bereits in der Planung ausgeschöpft. Der aktuelle Stand liegt bei 74 Schulen mit 603 Klassen. „Und es werden bereits für 2020/21 Bewerbungen eingereicht“, freute sich LRin Palfrader über die überaus positive Resonanz.

Aus- und Fortbildungsoffensive für Lehrpersonen rund um eEducation

Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit mit der Werkstätte Wattens steht die Ausbildung von Lehrpersonen zu Fablab-TutorInnen, die vom Verein klasse!forschung gemeinsam mit der Pädagogischen Hochschule organisiert wird. Aufgrund des großen Interesses wird diese Fortbildungsreihe im nächsten Schuljahr zu einem eigenen Lehrgang für Lehrpersonen weiterentwickelt.

„Das Ziel ist es, Lehrpersonen so zu schulen, dass sie ihr Wissen an ihre Schülerinnen und Schüler weitergeben können und beispielsweise ihre Ideen mit Geräten wie einem 3D-Drucker umsetzen“, erläuterte LRin Palfrader. Die Fortbildung ist besonders für LehrerInnen mit den fachlichen Schwerpunkten Sachunterricht, Werken sowie Naturwissenschaften geeignet.

Ein weiteres Beispiel ist die Projektbegleitung der Schulen durch die Pädagogische Hochschule Tirol im Umgang mit analog-digitalen Baukästen und iPads. Aktuell sind 191 Fortbildungsmaßnahmen im Laufen, an denen rund 3.600 Lehrkräfte teilnehmen.