Fit4Co: Grenzüberschreitende Projekte auf Schiene bringen

Verwaltungen der Europaregion arbeiten zusammen

Kategorien:  LH Platter Europaregion AutorIn: Maximilian Oswald
Fit4Co: Grenzüberschreitende Projekte auf Schiene bringen.
Fit4Co: Grenzüberschreitende Projekte auf Schiene bringen.

Sechs Länder, ein Ziel: mit dem Interreg-Programm „Fit for Cooperation“ (Fit4Co) sollen künftig öffentliche Verwaltungen und Kammern grenzüberschreitende Projekte verwirklichen. Teilnehmen können öffentliche Verwaltungen auf Landes- und Kommunalebene sowie Kammern aus der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino sowie aus Kärnten, dem Land Salzburg, dem Veneto und Friaul-Julisch Venetien. Noch bis zum 5. Juli können Projektideen auf der Programmhomepage Externer Link www.fit4co.eu eingereicht werden.

„Kooperationen sind vielfach fruchtbarer als Alleingänge. In der Tiroler Landesverwaltung pflegen wir schon seit vielen Jahren eine hervorragende Zusammenarbeit mit unseren Kolleginnen und Kollegen in Südtirol und im Trentino. Doch auch wenn die Grenze am Brenner kaum noch sichtbar ist – in einigen Bereichen stellt sie Beteiligte vor vermeintliche administrative Hürden“, so LH Günther Platter. Für die Bevölkerung ergeben sich durch das Projekt Vorteile: Durch den engen Austausch mit anderen Verwaltungen kann man von deren Best-Practice-Beispielen lernen und diese für eigene Bereiche anwenden. Und nicht zuletzt profitiert man von Effizienzsteigerungen in den öffentlichen Einrichtungen.

„Starthilfe“ von Profis

Im Rahmen von Workshops helfen Projektmanagement-ExpertInnen dabei, Ideen zu konkreten Projekten heranreifen zu lassen. Sie wissen um etwaige Besonderheiten, die bei der transnationalen Zusammenarbeit zu beachten sind. So werden optimale Bedingungen geschaffen, die für die weitere erfolgreiche Umsetzung des Projekts entscheidend sind.

„Solche grenzüberschreitenden Projekte lassen sprichwörtlich über den Tellerrand blicken. Zudem entstehen so Netzwerke, die auch in Zukunft bei anderen Kooperationsvorhaben nützlich sein können“, unterstreicht LH Platter. Und nicht zuletzt steigen dank der professionellen Betreuung durch Fit4Co die Chancen auf künftige Finanzierungen und auf eine finale Umsetzung des Projekts. Im Mai 2020 sollen die Projekte im Rahmen einer Abschlussveranstaltung der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Das Programm „Fit for Cooperation“ (Fit4Co) wird über das Interreg-Programm Italien-Österreich finanziert und vom Gemeinsamen Büro der Europaregion organisiert. Weitere Informationen finden sich auf Externer Link www.fit4co.eu.