Gedenkfeier zum Todestag Kaiser Maximilians I.

LH Platter: „Wir erinnern uns an eine spannende Persönlichkeit"

Kategorien:  LH Platter Kunst & Kultur AutorIn: Elisabeth Huldschiner
Landesüblicher Empfang vor der Innsbrucker Hofburg mit LH Günther Platter, Bischof Hermann Glettler, Südtirols LH Arno Kompatscher, Innsbrucks Bürgermeister Georg Willi und Tirols Schützenkommandant Fritz Tiefenthaler.
Landesüblicher Empfang vor der Innsbrucker Hofburg mit LH Günther Platter, Bischof Hermann Glettler, Südtirols LH Arno Kompatscher, Innsbrucks Bürgermeister Georg Willi und Tirols Schützenkommandant Fritz Tiefenthaler.
Die Gedenkmesse zum Todestag von Kaiser Maximilian I. fand in der Hofkirche statt.
Die Gedenkmesse zum Todestag von Kaiser Maximilian I. fand in der Hofkirche statt.
LH Günther Platter blickte in seiner Rede auf das Leben von Kaiser Maximilian I.
LH Günther Platter blickte in seiner Rede auf das Leben von Kaiser Maximilian I.
LH Günther Platter prägte eine Maximiliangedenkmünze im Riesensaal der Innsbrucker Hofburg - links im Bild: Münzmeister der Münze Hall, Werner Anfang.
LH Günther Platter prägte eine Maximiliangedenkmünze im Riesensaal der Innsbrucker Hofburg - links im Bild: Münzmeister der Münze Hall, Werner Anfang.
(v.li.): Innsbrucks Bürgermeister Georg Willi, Südtirols LH Arno Kompatscher, Tirols Landtagspräsidentin Sonja Ledl-Rossmann und LH Günther Platter.
(v.li.): Innsbrucks Bürgermeister Georg Willi, Südtirols LH Arno Kompatscher, Tirols Landtagspräsidentin Sonja Ledl-Rossmann und LH Günther Platter.

Am 12. Jänner vor 500 Jahren starb Kaiser Maximilian I. in Wels. Seinen Todestag nahmen das Land Tirol und die Stadt Innsbruck heute, Samstag, zum Anlass, seiner feierlich zu gedenken. „Kaiser Maximilian war eine vielfältige und spannende Persönlichkeit: stark und skrupellos als Herrscher, visionär und phantasievoll als Förderer der Wissenschaft und der Künste. Faszinierend ist vor allem auch, dass dieser Kaiser wie kein anderer für seine ganz besondere Zeit steht, eine Zeit, die in der europäischen Geschichte eine deutliche Schwelle zwischen zwei Epochen markiert. Er hatte immer eine Perspektive weit über jene Grenzen hinaus, innerhalb derer er gerade lebte und regierte. Er war ein Tiroler im Herzen und ein Europäer im Geiste“, sagte LH Günther Platter in seiner Ansprache vor rund 130 Gästen in der Innsbrucker Hofburg. „Was uns aus Maximilians Zeit an Zeugnissen der Kunst überliefert ist, gehört zum wichtigsten Bestand unseres kulturellen Erbes. Deshalb haben wir gemeinsam mit der Stadt Innsbruck und Innsbruck Tourismus das Jahr 2019 zum ‚Maximilianjahr‘ ausgerufen.“

Innsbrucks Bürgermeister Georg Willi sagte dazu: „Mit dem Tod Kaiser Maximilian I. vor 500 Jahren hat Innsbruck eine große Persönlichkeit verloren. Seinem Wirken ist es zu verdanken, dass das einstmals verschlafene Provinzstädtchen in die Mitte Europas gerückt wurde. Durch die von ihm veranlasste Bautätigkeit hat er das Stadtbild Innsbrucks wesentlich geprägt. Und diese Bauten, wie etwa das Goldene Dachl, sind für Innsbruck als touristisches Reiseziel von großer Bedeutung. Mit ihnen bleibt die Erinnerung an Maximilian und sein Wirken immer mit Innsbruck verbunden.“

Prägung der Gedenkmünze

Höhepunkt der heutigen Veranstaltung war nach einem Landesüblichen Empfang und einer Gedenkmesse die Prägung der Maximiliangedenkmünze. Die Münze zeigt auf einer Seite das offizielle Maximilianlogo und auf der anderen Seite die Gedenkmünze von 1509, die Kaiser Maximilian anlässlich seiner Kaiserproklamation prägen ließ und auf der er sich als Herrscher vieler europäischer Länder bezeichnet hatte.

Bunter Veranstaltungsreigen führt durch das Jahr

Zahlreiche Aktivitäten finden rund um die Persönlichkeit Maximilians I. statt: Über 120 Veranstaltungen, Ausstellungen und Projekte werden tirolweit und über die Landesgrenzen hinaus durchgeführt. Ziel ist es, umfassend über die historische Persönlichkeit Maximilians I. zu informieren und seine Bedeutung für Tirol zu thematisieren. Vor allem die einheimische Bevölkerung soll sich ein Bild über den Kaiser machen, wobei auch Gäste aus dem In- und Ausland zum Zielpublikum gehören. „Ich freue mich auf das bevorstehende Gedenkjahr, denn es wird sich nicht in trauerndem oder nostalgischem Rückblick erschöpfen, sondern ein breites Spektrum höchst gegenwärtiger, moderner und fröhlicher kultureller Angebote bieten. Wenn wir bei all dem Feiern auch ein bisschen in die Zukunft schauen, dann kann dieses Gedenkjahr sehr lohnend sein“, erklärt LH Günther Platter.

Kaiser Max in den sozialen Netzwerken

„Als einer der größten Netzwerker und Kommunikatoren seiner Zeit hätte Kaiser Maximilian wohl auch seine Freude an den heutigen Möglichkeiten der Mediennutzung gehabt“, betont der Landeshauptmann. „Aus diesem Grund haben wir für den Kaiser eine Facebook- und Instagramseite eingerichtet, über die regelmäßig Wissenswertes und Amüsantes aus seinem Leben – und somit auch geschichtliches Wissen – transportiert werden und die inzwischen rund 5.200 Fans gefunden hat.“

Kaiser Max findet sich auf Facebook mit dem Profilnamen Kaiser.Maximilian.I unter  www.facebook.com/Kaiser.Maximilian.I/  und unter dem Profil Kaiser Maximilian I auf  www.instagram.com/kaiser.maximilian.i/ 

Das umfangreiche Veranstaltungsprogramm in Tirol und über die Grenzen hinaus findet sich unter  www.maximilian2019.tirol