Kauner Straße bleibt nach einem Hangrutsch vorläufig gesperrt

Sicherungsarbeiten haben begonnen.

Kategorien: Verkehr, Sicherheit, Katastrophenschutz, Lawinen/Muren/Hochwasser AutorIn: Rainer Gerzabek
Tauwetter und Schneeschmelze sind die Ursachen des Hangrutsches auf die Kauner Straße.
Tauwetter und Schneeschmelze sind die Ursachen des Hangrutsches auf die Kauner Straße.

Nach einem Hangrutsch auf die L 64 Kauner Straße bei Kilometer 2,1 im Gemeindegebiet von Kauns bleibt die Straße vorläufig für jeden Verkehr gesperrt. Die Landesgeologie hat nach einem Lokalaugenschein heute, Dienstagnachmittag, die Sicherungsmaßnahmen festgelegt. Die Zufahrt zum Ortsteil Ebene in der Gemeinde Kaunerberg ist von Kauns aus möglich.

„Zuerst muss das auf der Straße befindliche Hangrutschmaterial im Ausmaß von rund 20 Kubikmetern beseitigt werden. Dann müssen entlang des Hangrutsches sowie der weiteren abrutschgefährdeten Schollen im Lockermaterial Betongleitwände in der Straßenmitte aufgestellt werden“, legte Landesgeologe Werner Thöny die Sofortmaßnahmen fest. „Nach erfolgter Errichtung der Betongleitwände kann die Straße halbseitig für den Verkehr geöffnet werden.“

Schneeschmelze als Ursache

Als Ursache für den Hangrutsch sind die Schneeschmelzvorgänge während der Tauperiode der letzten Tage zu sehen. „Aus diesem Grund ist vor allem bei Einsetzen intensiver Schneeschmelze, starker Niederschläge und auch zwischendurch regelmäßig der aktuelle Bereich zu beobachten“, betonte Thöny. Bei Schneefreiheit wird eine neuerliche Beurteilung durch die Landesgeologie durchgeführt, um weiterführende Maßnahmen abzuklären und festzulegen.