Land Tirol fördert Kunst und Kultur im digitalen Raum

500.000 Euro werden bereitgestellt

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Kulturlandesrätin Beate Palfrader
Kulturlandesrätin Beate Palfrader

Der Kunst- und Kulturbereich ist durch die Coronakrise stark betroffen. „Zahlreiche Veranstaltungen mussten abgesagt werden, sodass Kunst- und Kulturschaffende Einnahmenverluste hinnehmen müssen. Dennoch hat die Pandemie auch gezeigt, dass die digitale Transformation in der gesamten Gesellschaft an Bedeutung gewinnt – dies betrifft auch die Kunst- und Kulturszene“, weiß Kulturlandesrätin Beate Palfrader. „Aus diesem Grund stellt die Tiroler Landesregierung im Rahmen der Konjunkturoffensive 2020 neben der bereits geleisteten Soforthilfe zusätzliche Sondermittel im Ausmaß von 500.000 Euro zur Förderung der Digitalisierung von Kunst und Kultur zur Verfügung.“

Kunst- und Kulturschaffende sollen dazu angeregt werden, neue Medien und Technologien verstärkt zu nutzen, sie künstlerisch zu reflektieren und ihnen kreativ, aber auch kritisch zu begegnen. „Darüber hinaus wollen wir mit den Mitteln die digitale Entwicklung im Kulturbereich fördern und Kulturbetriebe bei der digitalen Transformation unterstützen, sodass sie neue Angebote im digitalen Raum schaffen können“, so die Landesrätin. 

Die Förderung wird bei der Realisierung von digitalen Vorhaben wie Plattformen, Virtual Reality, Apps oder interaktive Websites sowie für digitale Projekte im Rahmen von Kunstvermittlung und Kommunikation gewährt. „Das können unter anderem Projekte sein, welche die Kompetenzen im Umgang mit digitalen Anwendungen im Kunst- und Kulturbereich stärken oder die spartenübergreifend sind“, nennt LRin Palfrader Beispiele für förderwürdige Vorhaben.

Förderanträge sind über Kultur - Förderantrag COVID-19 Soforthilfefonds einzureichen. Informationen zur Richtlinie finden sich unter www.tirol.gv.at/kultur.