LH Platter: „Neuer Landespreis für Jugendblasorchester fördert Nachwuchsarbeit“

Aktuelles aus der Regierungssitzung

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Sitzung der Tiroler Landesregierung in Innsbruck
Sitzung der Tiroler Landesregierung in Innsbruck

Als Präsident des Tiroler Blasmusikverbandes freut sich LH Günther Platter ganz besonders über den neuen, von der Landesregierung heute Donnerstag beschlossenen Landespreis für Jugendblasorchester: „Als begeisterter Musikant weiß ich, wie viel Übung nötig ist, um in einer großen Gruppe harmonisch zu musizieren. Der neue Landespreis gilt als Ansporn für Jungmusikerinnen sowie Jungmusiker und fördert die Nachwuchsarbeit in den heimischen Musikkapellen.“

Seit dem Jahr 2011 werden Musikkapellen im Land Tirol für herausragende Leistungen mit dem Tiroler Blasmusikpreis gewürdigt. Die Auszeichnung wird jährlich in zwei Kategorien – für die Leistungsstufen A und B sowie für die Leistungsstufen C und D – vergeben. Auf Antrag von dem für Traditionskultur zuständigen Landesrat Johannes Tratter wurde von der Landesregierung beschlossen, einen dritten Preis in der neuen Kategorie der Jugendblasorchester zu verleihen.

„Das Musizieren bereitet Freude, fördert den Zusammenhalt und gibt den jungen Musikerinnen und Musikern das Gefühl, zu einer Gemeinschaft zu gehören. Jugendblasorchester sind zudem ein wichtiges Bindeglied zwischen der Ausbildung und der aktiven Tätigkeit in einer Musikkapelle“, so LR Tratter. Der Preis ist mit jeweils 2.500 Euro in jeder Kategorie dotiert. Diese Auszeichnung soll die kontinuierliche Aufbauarbeit und Weiterentwicklung in den Tiroler Musikkapellen sichtbar machen.

 

Kurzmeldung aus der Regierungssitzung

Abschluss der Biotopkartierung Tirols: Die von 1992 bis 1997 erstellte Biotopkartierung Tirols wurde in den vergangenen Jahren aktualisiert. Auf Antrag von Umweltreferentin LHStvin Ingrid Felipe werden jetzt die letzten Datenlücken geschlossen: „Die Biotopkartierung wird von Behörden und Projektanten intensiv als Planungsgrundlage genützt. Auch Gemeinden benötigen diese Daten für die Aktualisierung der örtlichen Raumordnungskonzepte. Nicht zuletzt rufen Naturinteressierte diese im Internet unter maps.tirol.gv.at öffentlich zugänglichen Informationen ab.“

Bei der Biotopkartierung Tirols wurde der Dauersiedlungsraum bis auf eine Seehöhe von 1.400 Metern flächendeckend erhoben. Besonders wertvolle und schützenswerte Flächen werden in Form eines Inventars beschrieben. Der Natürlichkeitsgrad, die Vielfalt, die Seltenheit und der Schutz dieser Lebensräume für gefährdete Tier- und Pflanzenarten sind dafür Kriterien. Die Kosten für den Abschluss der Biotopkartierung betragen 175.000 Euro.