LH Platter: „Tirol ist Meister des österreichischen Arbeitsmarktes“

Arbeitslosenzahlen im Juni 2018

Kategorien: LH Platter, LRin Palfrader, Arbeit & Wirtschaft AutorIn: Florian Tursky

Der heimische Arbeitsmarkt blüht – nach knapp zweieinhalb Jahren befindet sich Tirol in Sachen Beschäftigung weiter auf der Überholspur: Das bestätigt die heute, Montag, vom Arbeitsmarkt Tirol (AMS) veröffentlichte Statistik der Arbeitslosenzahlen für den Monat Juni 2018. Die Arbeitslosenquote beträgt 3,9 Prozent: „Das ist der niedrigste Wert seit dem Jahr 2001. Zudem verzeichnen wir mit einem Minus von 18,2 Prozent österreichweit erneut – so wie in vielen Vormonaten – den höchsten Rückgang an arbeitslosen Personen. Dieser ungebrochene Aufwärtstrend ist bundesweit einzigartig: Tirol ist Meister des österreichischen Arbeitsmarktes“, zeigt sich LH Günther Platter angesichts der aktuellen Statistik erfreut. „Diese Entwicklung begrüße ich als Landeshauptmann nicht nur, sondern fördere ich nach allen Kräften auch weiter. Es ist mir wichtig, dass es der Tiroler Bevölkerung gut geht – Arbeit und Beschäftigung sind dabei wichtige Eckpfeiler.“

Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind 3.085 Personen mehr in einer Beschäftigung, 13.827 Personen sind arbeitslos. „Arbeit schafft Wohlstand und Sicherheit – umso mehr ist es zu begrüßen, dass sich Tirol wieder von den anderen österreichischen Bundesländern abhebt und als Lebensraum erneut an Attraktivität gewinnt. Besonders die Entwicklungen in Sachen Frauenerwerbstätigkeit und Langzeitarbeitslose sind beachtlich“, sagt die für den Arbeitsmarkt zuständige Landesrätin Beate Palfrader.

Positive Entwicklung bei Frauen und Langzeitarbeitslosen

So weist Tirol nicht nur hinsichtlich des Gesamtrückganges an Arbeitslosen den besten Wert auf: Auch in Sachen Frauenarbeitslosigkeit ist Tirol führend. Mit einem Rückgang von 16,7 Prozent ist die Beschäftigung von Frauen hierzulande, noch vor der Steiermark und Kärnten, am meisten gestiegen. „Es ist wichtig, dass wir Frauen, die in die Erwerbstätigkeit (wieder) einsteigen wollen, bestmöglich unterstützen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind um knapp 1.500 Frauen mehr erwerbstätig. Mit dem Ausbau der Kinderbetreuung und dazugehörigen flexiblen Betreuungsmöglichkeiten wird die Vereinbarkeit von Familie und Beruf kontinuierlich verbessert“, so LRin Palfrader.

Um 31,6 Prozent ist die Arbeitslosigkeit der Langzeitarbeitslosen bzw. jene Personen, die länger als ein Jahr keiner Erwerbstätigkeit nachgingen, gesunken. Und auch bei jenen, die sechs Monate oder länger arbeitslos waren, ist ein Rückgang von 32,8 Prozent zu verzeichnen: „Die Reintegrationin den Arbeitsmarkt nach längerer Abwesenheit gilt als eine Herausforderung, die immer mehr Menschen erfolgreich bewältigen. Das fördern und unterstützen wir“, so LRin Palfrader.

Tiroler Bezirke: Lienz führend

Im bezirksweisen Vergleich ist Lienz mit einem Minus von 22,8 Prozent führend, vor Imst und Kitzbühel. „Die Arbeitslosenzahlen sind in allen neun Tiroler Bezirken rückläufig. Das zeigt, dass unsere Maßnahmen wie die Fachkräfteoffensive oder das 135 Millionen Euro starke Impulspaket in allen Bezirken greifen. Wir haben damit ein wirksames Fundament geschaffen, auf dem die Tiroler Wirtschaft und der Arbeitsmarkt bauen können“, so LH Platter.