Testungen in rund zwei Drittel der Tiroler Alten- und Pflegewohnheime abgeschlossen

Auch bei Gesundheits- und Sozialsprengeln wird umfangreich getestet

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Bundesminister Rudolf Anschober hat heute, Donnerstag, verkündet, dass ein künftiger Schwerpunkt in der Bewältigung der Coronaviruskrise auch darauf liegen wird, alle MitarbeiterInnen und BewohnerInnen in Alten- und Pflegewohnheimen zu testen. „Diese Strategie wird vom Land Tirol ausdrücklich unterstützt und bereits seit über einer Woche konsequent umgesetzt. Um die älteren Menschen und damit eine besonders vulnerable Bevölkerungsgruppe sowie das Strukturpersonal zu schützen, haben wir bereits umfassende Testungen in rund zwei Drittel der Alten- und Pflegewohnheime durchgeführt“, informiert LH Günther Platter.

Bis dato liegen bei den Tiroler Alten- und Pflegewohnheimen rund 6.196 Testungen vor. Insgesamt wurden mit Stand heute, Donnerstag, 100 BewohnerInnen positiv getestet. Davon befinden sich aktuell 31 Personen in Krankenanstalten, die restlichen Personen wurden in ihren jeweiligen Heimen isoliert und werden dort betreut. Seitens des Personals liegen 136 positive Testungen vor. Diese Personen befinden sich jeweils in Heimquarantäne. Frühzeitiger Schutz von Risikogruppen „Zum Schutz der Patientinnen und Patienten und des Krankenhauspersonals in den Tiroler Spitälern sowie der Pflegekräfte und den Bewohnerinnen und Bewohnern der Wohn- und Pflegeheime haben wir frühzeitig Besuchsbeschränkungen in Tirol eingeführt. Das war sowohl für die Patientinnen und Patienten, als auch für deren Angehörige keine einfache Situation, aber aus gesundheitlichen Gründen notwendig“, betont Gesundheits- und Pflegelandesrat Bernhard Tilg. Bei den flächendeckenden Testungen in Alten- und Pflegewohnheimen nehme Tirol nun eine Vorreiterrolle ein.

Testungen bei Gesundheits- und Sozialsprengeln

Seit gestern werden auch bei den Gesundheits- und Sozialsprengeln flächendeckende Testungen durchgeführt. LR Tilg erklärt die Vorgehensweise: „Die jeweiligen Einrichtungen der mobilen Dienste melden ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an die Leitstelle Tirol, welche die betroffenen Personen dann per SMS einer nahegelegenen Screeningstraße für einen Abstrich zuteilt.“ Bisher sind in diesem Bereich 874 Testungen erfolgt.