Tirol gewinnt den Oscar für Geoinformationssysteme

Örtliches Einsatzinformationssystem tiris OEI des Landes ausgezeichnet

Kategorien: LHStv Geisler, Statistik & Budget, Sicherheit, Katastrophenschutz AutorIn: Mag. Christa Entstrasser-Müller
Vorstand Herbert Walter und Projektleiter Thomas Geiler ( beide Abt. Zivil- und Katstrophenschutz), SynerGIS GF Peter Remesch, LHStv Josef Geisler, Gruppenvorstand Dietmar Schennach (v.l.).
Vorstand Herbert Walter und Projektleiter Thomas Geiler ( beide Abt. Zivil- und Katstrophenschutz), SynerGIS GF Peter Remesch, LHStv Josef Geisler, Gruppenvorstand Dietmar Schennach (v.l.).
LHStv Josef Geisler (re.) und Projektleiter Thomas Geiler (li.) von der Abt. Zivil- und Katastrophenschutz freuen sich über den "Oscar der Geoinformation" für das Örtliche Einsatzinformationssystem tiris OEI. Überreicht wurde der Preis von SynerGIS Geschäftsführer Peter Remesch.
LHStv Josef Geisler (re.) und Projektleiter Thomas Geiler (li.) von der Abt. Zivil- und Katastrophenschutz freuen sich über den "Oscar der Geoinformation" für das Örtliche Einsatzinformationssystem tiris OEI. Überreicht wurde der Preis von SynerGIS Geschäftsführer Peter Remesch.

Das Land Tirol/Abteilung Zivil- und Katastrophenschutz wurde von Esri, dem global führenden US-amerikanischen Softwarehersteller im Bereich Geoinformationssysteme, für sein Örtliches Einsatzinformationssystem OEI ausgezeichnet. Im OEI sind alle für die Feuerwehren relevanten Informationen auf einen Blick verfügbar. Die Preisvergabe erfolgte im Juli in San Diego/Kalifornien. Nun fand der Festakt im Landhaus in Innsbruck statt.

„Das Land Tirol ist Vorreiter in Sachen digitales Katastrophenmanagement. tiris OEI hat sich gegen eine Vielzahl spannender Projekte durchgesetzt und die Auszeichnung für seinen innovativen Technikeinsatz, die Datenqualität sowie für die anspruchsvolle Visualisierung der raumbezogenen Daten erhalten “, gratuliert Peter Remesch, Geschäftsführer von SynerGIS Informationssysteme.

Führende Rolle im Katastrophenmanagement

„Gerade in einem Land wie Tirol ist es wichtig, im Katastrophenmanagement immer auf dem neuesten Stand zu sein und sich alle technischen Hilfsmittel zunutze zu machen. Es geht darum, schnelle und effektive Hilfe, aber auch höchstmögliche Sicherheit für die Einsatzkräfte zu gewährleisten“, unterstreicht der für das Feuerwehrwesen und den Zivil- und Katastrophenschutz zuständige LHStv Josef Geisler. Dass Tirol nunmehr auch noch den „Oscar für Geoinformationssysteme“ eingeheimst habe, sei ein schöner Beweis für die führende Rolle Tirols im Katastrophenmanagement.

Hydranten, Gasanschlüsse, Lagerorte von gefährlichen Stoffen, Stromleitungen und vieles mehr, also alle für den Katastropheneinsatz relevanten Informationen, sind im digitalen Kartensystem tiris OEI verzeichnet. Bereits seit dem Jahr 2005 verwenden Tirols Feuerwehren das landeseigene Einsatzinformationssystem. Nun wurde es auf den neuesten Stand gebracht und erweitert. Derzeit erfolgt der Ausbau zu einem Lageinformations- und Lagedarstellungsmodul für behördliche Einsatzstäbe.

Laufende Weiterentwicklung

„Die Daten werden laufend aktualisiert. Je genauer sie sind, desto besser informiert rücken die Feuerwehrleute zum Einsatz aus“, erklären Vorstand Herbert Walter und Projektleiter Thomas Geiler von der Abteilung Zivil- und Katastrophenschutz. Außerdem sei das System einfach zu bedienen und biete mit den Modulen „Löschwasserförderberechnung“ oder „Wassereinsatz“ Zusatzfunktionen für Spezialeinsätze wie die Personensuche in Fließgewässern. Das Land Tirol unterstütze mit dieser Anwendung österreichweit auf einzigartige Weise die Einsatzorganisationen.