Weiterhin beste Versorgung für Pflegebedürftige im Bezirk Kufstein

Strukturplan Pflege des Landes wird konsequent umgesetzt

Kategorien:  LR Tilg Pflege Gesundheit
Der Strukturplan des Landes sichert den nachhaltigen Ausbau der Pflege im Bezirk Kufstein: Von links Bgm Josef Ritzer (Planungsverband Untere Schranne-Kaiserwinkel), Bgm Christian Tschugg (PV Wilder Kaiser), Kathrin Eberle, Landesabteilung Soziales, LR Bernhard Tilg, BH Christoph Platzgummer, Bgm Martin Krumschnabel (PV Kufstein und Umgebung), Bgm Rudi Puecher (PV Brixlegg und Umgebung).
Der Strukturplan des Landes sichert den nachhaltigen Ausbau der Pflege im Bezirk Kufstein: Von links Bgm Josef Ritzer (Planungsverband Untere Schranne-Kaiserwinkel), Bgm Christian Tschugg (PV Wilder Kaiser), Kathrin Eberle, Landesabteilung Soziales, LR Bernhard Tilg, BH Christoph Platzgummer, Bgm Martin Krumschnabel (PV Kufstein und Umgebung), Bgm Rudi Puecher (PV Brixlegg und Umgebung).

Der zehnjährige Strukturplan Pflege des Landes Tirol läuft seit 2012. Nun liegen die Endergebnisse der Evaluierung vor, die den Ausbau der bedarfsgerechten Versorgung betreuungsbedürftiger Personen und die Weiterentwicklung der mobilen sowie stationären Pflege in Tirol verdeutlichen.

Für den Bezirk Kufstein fasste Gesundheits- und Pflegelandesrat Bernhard Tilg heute, Donnerstag, das Ergebnis in der Bezirkshauptmannschaft zusammen: „Für die pflegebedürftigen Menschen im Bezirk Kufstein ist in den letzten Jahren viel umgesetzt worden. Für die Langzeitpflege im Heim stehen bereits 905 der 913 vorgesehenen Plätze zur Verfügung. Zusätzlich entstehen in den nächsten drei Jahren 33 neue Plätze in der Tages- sowie ein zusätzlicher Platz in der Kurzzeitpflege, um die pflegenden Angehörigen zu unterstützen. Im Rahmen des Strukturplanes Pflege werden gleichzeitig die mobilen Dienste um 47.671 auf insgesamt 193.485 Leistungsstunden jährlich gesteigert. Bis 2022 stehen außerdem insgesamt 232 Plätze für das Betreute Wohnen zur Verfügung. Mit dieser Evaluierung ist in Abstimmung mit den Planungsverbänden des Bezirks eine zielgerichtete Bedarfsanpassung für eine optimale Betreuung zu Hause und im Heim gelungen.“

Ausbau der Schwerpunktpflege

Um den Bezirk für die kommenden medizinischen und pflegerischen Herausforderungen zukunftsfit zu machen, werden bis 2022 außerdem insgesamt 15 Plätze im Bereich der Übergangspflege errichtet. Mit 24 weiteren Betten für die Schwerpunktpflege wird die Versorgung von pflegebedürftigen Menschen, die eine aufwändigere Fachpflege und medizinische Betreuung dauerhaft benötigen, am Standort des Bezirkskrankenhauses Kufstein im Rahmen der Versorgungsregion 73 für die Bezirke Kitzbühel und Kufstein sichergestellt“, so LR Tilg. Systematischer und nachhaltiger Ausbau der Pflege Dass der Pflegeplan des Landes so konsequent umgesetzt wird, darüber freuen sich auch die bei der Präsentation anwesenden Obleute der Planungsverbände im Bezirk: „Der systematische und nachhaltige Ausbau des Leistungsangebots für unsere pflegebedürftigen Mitbürgerinnen und Mitbürger sowohl zu Hause als auch im Heim vermittelt der Bevölkerung im Bezirk Kufstein ein Gefühl von Sicherheit und Wertschätzung.“

Gesundheit und Pflege werden vernetzt

Für LR Tilg ist die Zukunftsorientierung des Pflegeplanes von größter Bedeutung. „Das Land Tirol setzt auf die Vernetzung von Gesundheit und Pflege, um eine flächendeckende und umfassende Versorgung der Tiroler Bevölkerung weiterhin sicherzustellen. In enger Kooperation mit den Krankenhäusern und den Ärztinnen sowie Ärzten werden neue Wege zur Versorgungskette in der Pflege beschritten. Das betrifft den Schlaganfall genauso wie die Herzschwäche und chronische Erkrankungen wie Diabetes. Das Landesinstitut für Integrierte Versorgung (LIV) spielt im Bereich der integrierten Versorgung bei der Umsetzung dieser schon angelaufenen innovativen Projekte wie HerzMobil Tirol oder DiabCare Tirol eine zentrale Rolle“, betont LR Tilg. Der Leitsatz „mobil vor stationär“ der Pflegepolitik des Landes werde durch die Evaluierung des Strukturplanes Pflege auf allen Ebenen bestätigt.