Wettbewerbsvorteil schnelles Internet und barrierefreie Bürgernähe

Gemeindeausgleichsfondsmittel bringen Entwicklungsschub für ländlichen Raum

AutorIn: Eva Horst-Wundsam
LR Tratter informiert zu den Ausschüttungen von Bedarfszuweisungen aus dem Gemeindeausgleichsfonds (GAF).
LR Tratter informiert zu den Ausschüttungen von Bedarfszuweisungen aus dem Gemeindeausgleichsfonds (GAF).

Die Ausschüttung von Bedarfszuweisungen aus dem Gemeindeausgleichsfonds (GAF) ist für den Ausbau und den Erhalt der kommunalen Infrastruktur sehr wichtig. Vor allem strukturschwache Gemeinden mit begrenzten budgetären Ressourcen profitieren von den Fördermitteln, die zum Ausgleich zwischen finanzschwachen und finanzstarken Gemeinden beitragen. Sie dienen nicht zuletzt dazu, auch dezentralen Gemeinden notwendige Entwicklungsschritte zu ermöglichen, nennt Gemeindelandesrat Johannes Tratter eine wichtige politische Zielsetzung für den ländlichen Raum: „In diesem Zusammenhang spielt die Breitbandversorgung eine große Rolle, denn schnelles Internet ist heute ein unverzichtbarer Wettbewerbsfaktor. Insgesamt werden im Zeitraum 2014 bis 2018 aus dem Gemeindeausgleichsfonds Mittel in der Höhe von rund zwölf Millionen Euro für den regionalen Breitbandausbau ausgeschüttet.“ Im Sinne der grundlegenden Zielsetzung des Breitbandausbaus, ländliche und dezentrale Regionen bzw. Täler besser anzubinden, profitieren hier besonders stark die Bezirke Lienz mit Bedarfszuweisungen im Ausmaß von rund 4,3 Millionen Euro, Schwaz (rund 2,7 Millionen Euro) und Reutte (rund zwei Millionen Euro).

Der landesweite Ausbau der Barrierefreiheit wird ebenfalls über Bedarfszuweisungen aus dem GAF bis in die kleinsten Gemeinden engagiert unterstützt. „Mithilfe dieser Fördermittel werden zahlreiche kommunale Bauten, Schulen und Kindergärten sowie Wohn- und Pflegeheime barrierefrei gestaltet. Mit insgesamt knapp zwei Millionen Euro, die von 2017 bis 2019 für bauliche Maßnahmen wie zum Beispiel Lifteinbauten oder die Gestaltung von Sanitäranlagen bereitgestellt werden, fällt den Gemeinden die Umsetzung wesentlich leichter“, informiert LR Tratter.