Zum morgigen Weltflüchtlingstag

LRin Fischer: „Schutz und Unterstützung – mehr denn je gefordert“

Kategorien:  LRin FischerGesellschaft & Soziales AutorIn: Maximilian Brandhuber
Integrationslandesrätin Gabriele Fischer ruft zur Solidarität und Menschlichkeit auf.
Integrationslandesrätin Gabriele Fischer ruft zur Solidarität und Menschlichkeit auf.

Morgen, Mittwoch, ist Weltflüchtlingstag. Dies nimmt Integrationslandesrätin Gabriele Fischer zum Anlass, um auf die Situation von Menschen auf der Flucht aufmerksam zu machen: „Jeder einzelne Mensch auf der Flucht sucht verzweifelt nach Sicherheit und Perspektiven zum Überleben. Um zu helfen, braucht es Solidarität und Menschlichkeit, keine Mauern und Lager.“ Derzeit seien rund 68,5 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht, wobei 85 Prozent in der Nähe ihrer Heimat bleiben – in der Hoffnung auf eine baldige Rückkehr.

In Österreich stehen am Donnerstag bei der LandesintegrationsreferentInnen-Konferenz die Bundeskürzungen in der Integrationshilfe im Fokus der Gespräche. Diese betreffen Gelder für Deutschkurse oder Bildungs- und Arbeitsmaßnahmen. „Wir stellen uns die Frage, wie Länder und Gemeinden mit diesen Kürzungen umgehen sollen, die sie unmöglich auffangen können“, betont LRin Fischer. Denn: „Jeder investierte Euro im Bereich der Integration zahlt sich vielfach aus, nicht nur gesellschaftlich für ein solidarisches Miteinander, sondern auch volkswirtschaftlich. Jede Kürzung kostet uns dementsprechend mittel- und langfristig viel Geld.“

Tirol habe hier von Anfang an vorbildlich gehandelt und Maßnahmen ergriffen, um Flüchtlinge, die eine Lehre absolvieren, zu unterstützen oder Betrieben, die Lehrlinge anstellen, zu stärken. Und auch im Landtag wird eine Enquete zu diesem Thema diskutiert werden. LRin Fischer: „Im Sinne aller Beteiligten, des Lehrlings, des Ausbildungsbetriebes und der Kollegenschaft, die Hirnschmalz, Zeit und Geld in die Ausbildung junger Menschen investieren, muss hier eine klare und menschliche Lösung gefunden werden.“