Zweiter „Call“ bei der Tiroler Digitalisierungsförderung: Neue Anträge ab 1. August 2020 möglich

Land Tirol hilft heimischen Unternehmen dabei, sich fit für digitales Zeitalter zu machen

Kategorien:  LRin Zoller-FrischaufWirtschaft
LRin Zoller-Frischauf: „Um weitere Projekte zu unterstützen, startet mit 1. August 2020 ein zweiter ‚Call‘ bei der Tiroler Digitalisierungsförderung. Zentral ist für mich, dass der Mensch als wichtigster Teil eines Unternehmens bei der Digitalisierung nicht zu kurz kommen darf – darauf legen wir bei den Förderungen des Landes einen Fokus und unterstützen gezielte Schulungsmaßnahmen und den digitalen Kompetenzaufbau bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.“
LRin Zoller-Frischauf: „Um weitere Projekte zu unterstützen, startet mit 1. August 2020 ein zweiter ‚Call‘ bei der Tiroler Digitalisierungsförderung. Zentral ist für mich, dass der Mensch als wichtigster Teil eines Unternehmens bei der Digitalisierung nicht zu kurz kommen darf – darauf legen wir bei den Förderungen des Landes einen Fokus und unterstützen gezielte Schulungsmaßnahmen und den digitalen Kompetenzaufbau bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.“

Die Coronakrise hat die allumfassende Digitalisierung weiter beschleunigt und vor Augen geführt, dass der Grad an digitaler Fitness für Betriebe besonders in Krisenzeiten schnell zur Überlebensfrage werden kann. Mit der Tiroler Digitalisierungsförderung unterstützt das Land Tirol deshalb heimische Unternehmen bei ihren Digitalisierungsvorhaben. Im Jahr 2019 wurden 39 Projekte mit einer bewilligten Gesamtsumme von 6,3 Millionen Euro gefördert und dadurch 25 Millionen Euro an Investitionen ausgelöst. „Heuer musste der ‚Call‘ für Förderprojekte nach einem besonders großen Andrang frühzeitig geschlossen werden, der Topf war bereits ausgeschöpft – das zeigt, dass unsere Förderungen gefragter sind denn je. Um weitere Projekte zu unterstützen, startet nun mit 1. August 2020 ein zweiter Aufruf für Anträge“, informiert Wirtschafts- und Digitalisierungslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf.

Mensch darf bei Digitalisierung nicht zu kurz kommen

Das Ziel der Digitalisierungsförderung ist es, heimische Unternehmen bei der Einführung modernster digitaler Technologien inklusive der Schulungsmaßnahmen für die MitarbeiterInnen zu unterstützen. „Es geht im Kern darum, dass unsere Betriebe bei den internationalen Entwicklungen Schritt halten und fit sind für das digitale Zeitalter, damit die Tiroler Wirtschaft insgesamt wettbewerbsfähig bleibt. Als Landesregierung wollen wir dazu mit gezielten Unterstützungsleistungen beitragen“, betont LRin Zoller-Frischauf. Besonders wichtig sei es, Wert auf eine möglichst frühe Einbindung der MitarbeiterInnen zu legen, um sie mit den neuen Technologien vertraut zu machen. „Der Mensch als wichtigster Teil eines Unternehmens darf nicht zu kurz kommen – das ist für mich bei der Digitalisierung zentral und darauf legen wir auch bei den Förderungen einen Fokus. Die Arbeitswelt und die Aufgaben von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern mögen sich verändern. Wichtig ist, dass die jeweiligen Arbeitsplätze bestehen bleiben“, so die Landesrätin.

Über die Tiroler Digitalisierungsförderung

Die Förderungsaktion umfasst drei Module und unterstützt die Unternehmen in allen Phasen ihrer Digitalisierungsprojekte. Mit dem Modul „Konzepte, Strategien, Planung“ werden bis zu 50 Prozent der Kosten gefördert, beim Modul „Investition“ sind es 10 bis 20 Prozent. Beim Modul „Schulung, Qualifikations- und Kompetenzaufbau“ übernimmt das Land bis zu 50 Prozent der Kosten. Abgewickelt wird die Förderungsaktion in Kooperation mit der bundeseigenen Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mbH (aws) über ein digitales Einreichungssystem unter https://foerdermanager.aws.at.

Weiterführende Informationen finden sich unter www.tirol.gv.at/digitalisierung