Gedanken der Initiatoren

Landeshauptmann Günther Platter
LH Günther Platter

Landeshauptmann Günther Platter:

"Das Ziel des Vorlesetages ist es, die Lust am Lesen und Vorlesen und damit die Lesekompetenz zu fördern: Die Lesekompetenz ist wesentlicher Bestandteil der persönlichen und sozialen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen und lässt den eigenen Horizont erweitern. Dem Sinn erfassenden Lesen und Verstehen kommt besonders in Zeiten der Digitalisierung und des verstärkten Konsums sozialer Medien große Bedeutung zu – es ist nicht nur Grundpfeiler des späteren Lebens, sondern auch Voraussetzung für die Nutzung digitaler Medien. Das Bewusstsein für die Bedeutung des Lesens und Vorlesens in der Öffentlichkeit zu stärken, ist daher maßgeblich."


Landesrätin Beate Palfrader
LRin Beate Palfrader

Bildungslandesrätin Beate Palfrader:

"Impulse zur Leseförderung und Literaturvermittlung sind wichtig, um die Bedeutung des geschriebenen Wortes in den Fokus zu rücken und die Lesekompetenz von Kindern und Jugendlichen nachhaltig zu stärken und zu fördern. Denn im Zeitalter der Digitalisierung haben sich auch die Mediennutzung und das Leseverhalten stark geändert. Mit dem Tiroler Vorlesetag wollen wir die Freude am Lesen und das Interesse an Büchern wecken."


Landesrat Bernhard Tilg
LR Bernhard Tilg

Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg:

"Am Tiroler Vorlesetag wird auch für die ältere Generation Einiges geboten. Denn Vorlesen und Lesen sind nicht nur in jungen Jahren wichtig, sondern halten auch im Alter den Geist fit: Daher lesen auch heuer wieder bekannte Tiroler Moderatorinnen und Moderatoren in Tiroler Wohn- und Pflegeheimen vor. So trägt das gemeinsame Lesen sichtbar zur Verbesserung der sozialen Kontakte bei und die Sprech- und Sprach- sowie Konzentrationsfähigkeit werden gefördert. Das alles hat einen äußerst positiven Einfluss auf eine aktive Lebensgestaltung."


Markus Renk
Markus Renk

Markus Renk, Fachgruppenobmann der Buch- und Medienwirtschaft Tirol:

"Schon Heinrich Heine hat gesagt: 'Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die gewaltigste.' Wenn ich zurückschaue, dann erinnere ich mich an viele wunderbare Stunden mit meinen Helden aus diversen Büchern. Gerade in der heutigen Zeit, die so schnelllebig ist, ist diese Auszeit für die Seele besonders wichtig. Als Buchhändlerinnen und Buchhändler wissen wir, wie wertvoll das Lesen und das Vorlesen ist, es freut uns daher, dass wir auch heuer wieder als Partner bei diesem tollen Projekt federführend dabei sind. Ich wünsche mir, dass der 2. Tiroler Vorlesetag ebenso erfolgreich verläuft und es uns gelingt, die Begeisterung für Bücher weiter zu fördern."


Helmut Krieghofer
Helmut Krieghofer

Helmut Krieghofer, Landesdirektor des ORF Tirol:

"Ich denke noch gerne an den Start der Initiative im Vorjahr zurück. An den ersten 'Tiroler Vorlesetag' und die besonders schönen Erfahrungen, welche unsere Moderatorinnen und Moderatoren beim Vorlesen in Tirols Alten- und Pflegeheimen machen durften. Ich erinnere mich an die Freude, die sie selbst dabei hatten, und die Begeisterung, mit welcher sie von den Bewohnerinnen und Bewohnern der Heime empfangen wurden. Und so werden auch in diesem Jahr neun Radio Tirol-Moderatorinnen und Moderatoren in allen neun Tiroler Bezirken mit Büchern und weiteren 'Abenteuern im Kopf' unterwegs sein. Sie werden mit liebevoll ausgesuchten Geschichten im Gepäck losziehen und mit einem Paket an nicht minder liebevollen Geschichten des Lebens zurückkommen. Ich freu' mich mit allen Partnern und Mitwirkenden auf die Fortsetzung des gemeinsamen Projektes zur Förderung des Lesens, Vorlesens, der Lesekompetenz."


Sieghard Krabichler
Sieghard Krabichler

Sieghard Krabichler, Chefredakteur der Tiroler Bezirksblätter:

"Lesen ist der Grundstein der Bildung und einer erfolgreichen Lebensführung. Darum ist auch für Kinder das Vorlesen und später dann das Lesen ein wichtiger Beitrag für die persönliche Entwicklung. Das erste 'Tiroler Vorlesebuch' bietet interessante Texte für Eltern, die einmal abseits von Märchen Texte von Tiroler Autorinnen und Autoren den Kindern vorlesen möchten. Ein gelungenes Projekt."


Reinhold Raffler, Landesschulratsdirektor:

"Die Leseförderung und Literaturvermittlung sind wesentlich, um bereits den Jüngsten eine der wichtigsten Kompetenzen des Lebens – das sinnerfassende Lesen – mit auf den Weg zu geben. Lesen-Können ist der Schlüssel zur Tür der Welt, dies gilt es nachhaltig zu stärken und zu fördern. Die begeisterten Kinder und Jugendlichen, wie wir es im Vorjahr erlebten, und der erfolgreiche Start der Initiative zeigen, dass solche Projekte das große Potenzial haben, die Lust auf Schrift und Sprache maßgeblich zu fördern."


Isabella Kindler
Isabella Kindler

Isabella Kindler, Pädagogische Hochschule Tirol:

"Es ist der Bildungsauftrag der österreichischen Schulen, der Leseerziehung und Leseförderung eine starke Bedeutung zu geben. Leseerziehung stellt eine zentrale Bildungs- und Lehraufgabe dar und ist in allen Lehrplänen als fächerübergreifendes Unterrichtsprinzip festgelegt. Die Leseerziehung unterstützt den Lern- und Entwicklungsprozess der Kinder und Jugendlichen. Die Pädagogische Hochschule Tirol legt in der Aus-, Weiter- und Fortbildung einen besonderen Schwerpunkt auf diese basale Kompetenz und möchte sowohl alle Studierenden als auch die Lehrerinnen und Lehrer bestmöglich auf den Unterricht vorbereiten. Der Tiroler Vorlesetag trägt in großem Maße dazu bei, dass eine positive Lesekultur und Leseatmosphäre innerhalb und auch außerhalb der Schulklasse geschaffen werden und Familiy Literacy von Beginn an verankert werden kann. Die Bedeutung des Vorlesens und die Freude am Lesen kann dadurch bei 'allen' geweckt werden."


Johannes Ortner
Johannes Ortner

Johannes Ortner, Sprecher der Raiffeisen-Bankengruppe Tirol:

Die Digitalisierung bietet viele neue Formen des Lernens und Vermittelns. Doch es ist auch wichtig, sich auf Wesentliches zu besinnen und sich den besonderen, gemeinschaftlichen (Vor-)Lese-Momenten - ohne digitalisierte Hilfsmittel - zu widmen. Kinder können die Lust am Lesen nicht früh genug entdecken. Egal, ob vor dem Einschlafen oder zwischendurch: Vorlesen bedeutet, gemeinsam Zeit zu verbringen, Abenteuer zu erleben und ganz nebenbei auch zu lernen. Es freut uns, dass wir mit dem Tiroler Vorlesebuch einen wesentlichen Teil zu diesem wichtigen Projekt beitragen können."


Judith Taschler
Judith Taschler

Judith W. Taschler, Autorin:

"Kaum dass ich lesen konnte, verschlang ich ein Buch nach dem anderen. Für mich war es mehr als bereichernd, beinahe schon lebensnotwendig. Meine Eltern unterstützten meinen Lesehunger. Ich bin heute noch eine Vielleserin. Ohne Lesen geht es einfach nicht, es (er)öffnet so vieles! Ich brauche dieses Eintauchen in andere Sichtweisen, in eine fremde Welt, in ein fremdes Leben. Das eigene fällt dann etwas leichter. Ein gutes Buch wärmt das Herz, wenn es einem schlecht geht. Oder wie Kafka es ausdrückte: 'Ein gutes Buch ist wie eine Axt für das gefrorene Meer in uns.' Ich kann es nur allen Eltern empfehlen: Lesen Sie Ihren Kindern vor! Lesen ist der erste und wichtigste Schlüssel für Bildung und Wissen. Da es mir ein großes Anliegen ist, die Begeisterung für das Vorlesen und Lesen bei Groß und Klein zu wecken, freue ich mich, den zweiten Tiroler Vorlesetag unterstützen zu dürfen."