Bergwaldfest

Bundesminister Rupprechter zeichnet „Waldfüchse“ aus Steeg, Bach, Zirl und Hötting aus

Kategorien: LHStv Geisler, Land- & Forstwirtschaft AutorIn: Christa Entstrasser-Müller
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Von li.: Landesforstdirektor Josef Fuchs, Bundesminister Andrä Rupprechter, die Liechtensteiner Regierungsrätin Dominique Gantenbein, LHStv Josef Geisler, Innsbrucks Bgmin Christine Oppitz-Plörer und Stadtrat Franz Gruber mit SchülerInnen der VS Jenbach beim Bergwaldfest auf der Innsbrucker Hungerburg.
Von li.: Landesforstdirektor Josef Fuchs, Bundesminister Andrä Rupprechter, die Liechtensteiner Regierungsrätin Dominique Gantenbein, LHStv Josef Geisler, Innsbrucks Bgmin Christine Oppitz-Plörer und Stadtrat Franz Gruber mit SchülerInnen der VS Jenbach beim Bergwaldfest auf der Innsbrucker Hungerburg.
Wie man einen Baum pflanzt und welche Baumarten gut für einen klimafitten Wald sind, erfuhren die Kinder beim Bergwaldfest.
Wie man einen Baum pflanzt und welche Baumarten gut für einen klimafitten Wald sind, erfuhren die Kinder beim Bergwaldfest.
Genauso wie der Wald schützen auch Schutzbauten der Wildbach- und Lawinenverbauung vor Naturgefahren.
Genauso wie der Wald schützen auch Schutzbauten der Wildbach- und Lawinenverbauung vor Naturgefahren.
Eine Auszeichnung als besonders schlaue Waldfüchse sowie 300 Euro für die Klassenkasse erhielten die VolkschülerInnen aus Steeg von Bundesminister Andrä Rupprechter.
Eine Auszeichnung als besonders schlaue Waldfüchse sowie 300 Euro für die Klassenkasse erhielten die VolkschülerInnen aus Steeg von Bundesminister Andrä Rupprechter.
Eine Auszeichnung als besonders schlaue Waldfüchse sowie 300 Euro für die Klassenkasse erhielten die VolkschülerInnen aus Bach von Bundesminister Andrä Rupprechter.
Eine Auszeichnung als besonders schlaue Waldfüchse sowie 300 Euro für die Klassenkasse erhielten die VolkschülerInnen aus Bach von Bundesminister Andrä Rupprechter.
Eine Auszeichnung als besonders schlaue Waldfüchse sowie 300 Euro für die Klassenkasse erhielten die VolkschülerInnen aus Zirl von Bundesminister Andrä Rupprechter.
Eine Auszeichnung als besonders schlaue Waldfüchse sowie 300 Euro für die Klassenkasse erhielten die VolkschülerInnen aus Zirl von Bundesminister Andrä Rupprechter.
Eine Auszeichnung als besonders schlaue Waldfüchse sowie 300 Euro für die Klassenkasse erhielten die VolkschülerInnen aus Hötting von Bundesminister Andrä Rupprechter.
Eine Auszeichnung als besonders schlaue Waldfüchse sowie 300 Euro für die Klassenkasse erhielten die VolkschülerInnen aus Hötting von Bundesminister Andrä Rupprechter.

Sie sind VolksschülerInnen aus Steeg, Bach, Zirl und Innsbruck/Hötting und haben eines gemeinsam: Sie wissen jede Menge über den Wald, seine vielfältigen Funktionen, aber auch über Sagen, Mythen und die verschiedensten Waldbewohner. Für dieses umfassende Waldwissen und ihr Engagement für den Wald wurden fünf Klassen der Volksschulen Steeg und Bach (Bezirk Reutte), Zirl (IL) und Innsbruck/Hötting von Bundesminister Andrä Rupprechter als besonders schlaue „Waldfüchse“ ausgezeichnet. Den Rahmen dafür bot das Bergwaldfest auf der Innsbrucker Hungerburg.

„Unser Wald schützt uns vor Naturgefahren, liefert uns Holz zum Bauen und Heizen, bietet uns Erholung und ist Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen. Der Wald muss aber auch gepflegt, bewirtschaftet und verjüngt werden. Schlaue Waldfüchse wissen das“, gratuliert Minister Rupprechter den ausgezeichneten VolksschülerInnen beim Bergwaldfest. Der Klimawandel stellt den Wald und dessen Bewirtschaftung vor große Herausforderungen. Der Wald ist einerseits selbst stark betroffen, andererseits ist er auch Teil der Lösung, mit seiner Fähigkeit, Kohlenstoff zu binden und so das Klima zu schonen. Mit der Initiative des BMLFUW „Holz verwenden ist gut für das Klima. Machen Sie Ihren Wald klimafit!“ soll mehr Bewusstsein für nachhaltige Waldbewirtschaftung und den verstärkten Einsatz des Rohstoffes Holz erreicht werden. „Kinder sind die besten Klimaschützer, immerhin geht es um ihre Zukunft“, so Rupprechter.

Kinder werden zu ExpertInnen

Während beim Waldgipfel Schutz.Wald.Klima im Landhaus in Innsbruck Fachleute und Politik aus ganz Österreich sowie aus Bayern, Liechtenstein, Südtirol und der Schweiz über neue Wege im Umgang mit Naturgefahren und die Rolle des Waldes diskutieren, erfahren VolksschülerInnen beim Bergwaldfest des Landes Tirol und der Stadt Innsbruck mehr über die Bedeutung und die Funktionen des Waldes sowie die Arbeit im Wald. „Wir wollen den Kindern mit Erlebnisstationen und tollen Geschichten vermitteln, wie wichtig der Wald für unser Land, für unsere Stadt ist“, freuen sich LHStv Josef Geisler und Bgmin Christine Oppitz-Plörer über das große Interesse am Bergwaldfest. Über 1.000 VolksschülerInnen aus allen Teilen des Landes verlegen am Montag- und Dienstagvormittag ihren Unterricht in den Wald. Am Nachmittag steht das Bergwaldfest allen interessierten BesucherInnen offen.

Lernen durch Erleben

Selber eine Holzscheibe absägen und damit etwas basteln, sich auf Spurensuche begeben und die Fährte von Tieren lesen, selber junge Bäume pflanzen oder einem Pferd bei der Holzarbeit zusehen, kann man beim Bergwaldfest ebenso wie Experimente zu Naturgefahren durchführen, dem Schutzwaldmärchen lauschen oder sich als Baum oder Waldbewohner schminken. Das Bergwaldfest am Waldspielplatz Taubental oberhalb der Einserstütze auf der Hungerburg ist heute, Montag, und morgen, Dienstag, von 13.30 Uhr bis 16 Uhr frei zugänglich. Jeweils um 17 Uhr findet ein Bluatschink-Konzert statt.

Mit dem Prädikat „Waldfuchs“ ausgezeichnet wurden:

VS Steeg:

Der Wald wird in der VS Steeg nicht selten zum Klassenzimmer, zum Turnsaal oder auch zur Kirche: Waldtage mit Waldaufseher Martin Lorenz, Bewegung und Sport im Wald und der Gottesdienst mit Abschlussfeier zum Schulschluss finden im Wald statt. Dabei pflanzen die Kinder junge Bäume, entdecken den Wald als Erlebnisraum und lernen viel über die Bedeutung des Waldes für das Dorf und seine BewohnerInnen.

VS Bach:

Die SchülerInnen des VS Bach sind wahre ExpertInnen, wenn es um den Wald geht. Waldprojektetage mit Waldaufseher Thomas Lutz, Schwerpunkte zu den Themen Schutzwald, Windwurf, Borkenkäfer, Erosion und Waldverjüngung werden ebenso geboten wie stimmungsvolle Waldaufenthalte zu Weihnachten. Insgesamt bemüht sich die ÖKOLOG-Schule Bach um Ökologie, Nachhaltigkeit und Klimaschutz.

VS Zirl:

In der VS Zirl finden jedes Jahr Olympische Spiele statt. Bei der jährlichen Waldolympiade stellen die Kinder ihr Waldwissen im Rahmen eines Quiz unter Beweis. Die Olympiade ist der krönende Abschluss der Waldtage, die jede zweite Klasse im Herbst in den fußläufig erreichbaren Wäldern rund um Zirl durchführt. Die Walderlebnistage der ÖKOLOG-Schule sind ein Highlight im vielfältigen Schulkalender.

VS Hötting/Innsbruck:

Die Kinder der VS Hötting sind beim Bergwaldfest auf der Hungerburg die Lokalmatadore. Sie haben sich insbesondere um das bis zur Fertigstellung der Umbrüggleralm „obdachlose“ Kasermandl gekümmert und es zum Beschützer ihrer Schule erkoren. Im Rahmen eines Jahresprojekts haben die beiden dritten Klassen Pflanzen, Mineralien und Insekten bestimmt, Tierspuren im Schnee sowie Geräusche im Wald identifiziert. Wandertage zu den umliegenden Almen sowie die Teilnahme am Bergfeuer auf der Seegrube gehören zum Fixprogramm.