Im Dialog mit Tirols Religionsgemeinschaften

LH Platter lud zum traditionellen Gedankenaustausch auf Augenhöhe

Kategorien:  LH PlatterGesellschaft & Soziales AutorIn: Johanna Berger
Dialog mit den Religionsgemeinschaften im Innsbrucker Landhaus (von li.): Bischof Hermann Glettler, Landeshauptmann Günther Platter „Wir sind den Vertreterinnen und Vertretern aller Religionsgemeinschaften sehr dankbar, dass sie den Menschen speziell in den vergangenen Wochen zur Seite gestanden sind“, betont Landeshauptmann Platter.
Dialog mit den Religionsgemeinschaften im Innsbrucker Landhaus (von li.): Bischof Hermann Glettler, LH Günther Platter „Wir sind den Vertreterinnen und Vertretern aller Religionsgemeinschaften sehr dankbar, dass sie den Menschen speziell in den vergangenen Wochen zur Seite gestanden sind“, betont LH Platter.
VertreterInnen der Religionsgemeinschaften trafen sich zum Austausch mit Landeshauptmann Günther Platter.
VertreterInnen der Religionsgemeinschaften trafen sich zum Austausch mit LH Günther Platter.

LH Günther Platter lud gestern, Mittwoch, einmal mehr VertreterInnen der Religionsgemeinschaften in Tirol zu einem Gespräch ins Innsbrucker Landhaus ein. Dabei tauschten sich die Anwesenden unter anderem zur Bedeutung von Religion in Zeiten der Krise sowie über Möglichkeiten zur weiteren Stärkung des gegenseitigen Austauschs aus. „Gegenseitiger Respekt und der Dialog zwischen den verschiedenen Religionen bilden ein starkes Fundament für ein friedliches Miteinander in unserer Gesellschaft. Gerade jetzt, in solch herausfordernden Zeiten, sind der Zusammenhalt und die Solidarität in einem Land unverzichtbar. Als Landeshauptmann macht es mich stolz, dass wir in einem Land leben, in dem die Menschen unabhängig ihrer Herkunft oder ihrer Religion zusammenhelfen und eine Gemeinschaft bilden. Das macht uns vor allem in Krisenzeiten stark und lässt uns diese gemeinsam überstehen“, betont LH Platter, dass der regelmäßige Meinungs- und Gedankenaustausch stets eine Begegnung auf Augenhöhe sei.

Die Coronakrise habe ganz Tirol und auch die Religionsgemeinschaft vor große Herausforderungen gestellt. Zum ersten Mal seit vielen Jahrzehnten war es in den letzten Wochen nicht möglich, Kirchen und Gebetshäuser zu besuchen. Dennoch wurden Wege gefunden, die Menschen zu unterstützen und ihnen Trost und Hoffnung zu spenden. „Wir sind den Vertreterinnen und Vertretern aller Religionsgemeinschaften sehr dankbar, dass sie den Menschen speziell in den vergangenen Wochen zur Seite gestanden sind“, brachte LH Platter seinen Dank und Respekt zum Ausdruck.

Dank für ehrenamtliches Engagement

Die Coronakrise habe bewiesen, welch wichtige Funktion das Ehrenamt, welches teilweise auch Hand in Hand mit den Religionsgemeinschaften geht, in unserem Land einnimmt, so LH Platter. „Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit an die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer verschiedenster Religionsgemeinschaften. Ihr Engagement und unermüdlicher Einsatz sind ein Beispiel dafür, dass Toleranz und Mitgefühl in unserer Gesellschaft stark verankert sind“, unterstreicht LH Platter.