Kombination Screening-Teams und Screening-Straßen in Tirol bewährt sich

Damit höhere Anzahl an Testungen organisatorisch auch zeitnah bewältigbar.

Kategorien:  LH Platter LHStvin Felipe LR Tilg Soziales Gesundheit Sicherheit Verkehr Öffentlicher Nahverkehr AutorIn: Rainer Gerzabek

Sie wurden zur schnellen Abwicklung von Coronavirus-Verdachtsfällen in ganz Tirol organisiert und haben die Leistungsfähigkeit bei den Testungen erhöht: Neun mobile Screening-Teams und sechs stationäre Screening-Straßen sorgen in ganz Tirol für eine bestmögliche Abwicklung der Testungen auf das Coronavirus und haben sich in den vergangenen Tagen tirolweit bewährt.

„Damit die neun mobilen Screening-Teams entlastet werden, haben wir sechs stationäre Screening-Straßen in beinahe allen Tiroler Bezirken entsprechend des Bedarfs eingerichtet, die sich in den vergangenen Tagen vielfach bewährt haben“, betonen unisono LH Günther Platter und LR Bernhard Tilg. „Damit können wir eine höhere Anzahl an Testungen organisatorisch auch zeitnah bewältigen.“ Die Zusammenarbeit zwischen den Teams und den Gesundheitseinrichtungen funktioniere sehr gut, heben der Tiroler Landershauptmann und der Tiroler Gesundheitslandesrat hervor.

Flexible Unterstützung für die Screening-Teams

Ein mobiles Screening-Team besteht aus einer Person aus dem medizinischen Bereich (Ärzteschaft oder diplomierte Pflegekraft) plus dem Fahrer/Fahrerin. Das Team einer Screening-Straße besteht neben einer Person aus dem medizinischen Bereich (Ärzteschaft oder diplomierte Pflegekraft) noch aus zusätzlichem Personal zur Einweisung bzw. Überprüfung, ob man eine SMS-Überweisung von der Leitstelle Tirol vorweisen kann. Dieses Personal wird alternierend von mehreren Einsatzorganisationen, der Mobilen Überwachungsgruppe der Stadt Innsbruck und den Krankenhäusern gestellt.

Die neun mobilen Screening-Teams werden folgendermaßen gegliedert: Reutte (1), Oberland (2), Tirol Mitte (3), Unterland (2) und Osttirol (1). Die stationären Screening-Straßen befinden sich an folgenden Standorten:

• Bezirkskrankenhaus Zams (8 – 16 Uhr)

• Innsbruck/Rossaugasse 9 – 11 (8 bis 20 Uhr)

• Schwaz/Parkplatz Disco Mausefalle (10 – 18 Uhr)

• Bezirkskrankenhaus Kufstein (8 – 20 Uhr)

• Bezirkskrankenhaus St. Johann (10.30 und 16 Uhr)

• Lienz/Parkplatz Bergbahnen Zettersfeld (nach Bedarf)

Bitte unbedingt beachten: Die stationären Screening-Stationen darf man als Privatperson nur dann aufsuchen, wenn man eine von der Leitstelle in Form eines SMS ausgestellte „Überweisung“ vorweisen kann. Konkret fahren dann die Fahrzeuge – private Fahrzeuge oder ein Rettungswagen – in die „Screening-Straße“ ein, wo die Personen von ÄrztInnen bzw. diplomiertem Pflegepersonal befragt und getestet werden.

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LHStvin Felipe: „Öffentlicher Verkehr wird laufend beobachtet und gegebenenfalls adaptiert“

Ein zusätzlicher Morgenbus fährt nun aus dem Stubaital: Nach den Fahrplanänderungen aufgrund des Coronavirus, gingen einige Rückmeldungen von Fahrgästen der Regiobuslinie 590 (Stubaier Bus), die auf den Sommer-Samstagsfahrplan umgestellt wurde, ein. Um eine weitere Frühverbindung nach Inns-bruck für die PendlerInnen anbieten zu können, bietet der VVT gemeinsam mit dem Verkehrsunternehmen beginnend ab morgen Donnerstag, 26. März, von Montag bis Samstag einen weiteren Kurs um 5.25 Uhr von Neustift/Volderau nach Innsbruck - Ankunft um ca. 6.15 Uhr - an. Außerdem ist zu beachten, dass die Linie bereits seit 20. März erst in Neustift/Volderau beginnt bzw. dort endet und nicht bis zum Stubaier Gletscher verkehrt.

„Wir beobachten den Öffentlichen Verkehr laufend und werden gegebenenfalls weitere Adaptierungen vornehmen“, betont Mobilitätslandesrätin LHStvin Ingrid Felipe. Alle Informationen erhalten die Fahrgäste in der VVT SmartRide Fahrplanauskunft oder unter Externer Link www.vvt.at/corona.