Konstruktives Gespräch über Status Quo und Zukunft der Achenseebahn

Land Tirol überweist letzte Tranche der vereinbarten Finanzmittel

Kategorien:  LHStv Geisler LHStvin Felipe Öffentlicher Nahverkehr AutorIn: Christa Entstrasser-Müller

Am Montagabend trafen sich die Vertreter des Aufsichtsrates der Achenseebahn mit LHStvin Ingrid Felipe und LHStv Josef Geisler im Landhaus, um die aktuelle Situation und die Zukunft der Achenseebahn nach diversen Turbulenzen, zahlreichen Betriebsunterbrechungen und dem Wechsel in der Geschäftsführung zu besprechen.

„Wir haben in einem konstruktiven Gespräch die weitere Vorgangsweise festgelegt. Nachdem heute im Laufe des Tages noch ausständige Informationen und Unterlagen einlangen, kann das Land Tirol vereinbarungsgemäß die letzte Tranche über rund 300.000 Euro zur Abdeckung bereits getätigter Investitionen an das Unternehmen überweisen“, geben Felipe und Geisler bekannt. Um den touristischen Betrieb der Achenseebahn für die Saison 2019 sicherzustellen, hat der Tiroler Landtag im vergangenen Jahr nach einem Beschluss der Landesregierung Finanzmittel in der Höhe von 1,2 Millionen Euro für unaufschiebbare Sanierungsarbeiten und eine Kapitalerhöhung der Gemeinden zur Verfügung gestellt. Mit Überweisung des noch ausstehenden Betrags kann die Achenseebahn auch die Gehälter der Angestellten zahlen.

Nachdem das Jahr 2019 mit dieser Zahlung abgerechnet ist, geht es jetzt um die Zukunft. „Wir haben vereinbart, dass das Unternehmen Achenseebahn in einer detaillierten Übersicht sowohl die monatlichen Fixkosten des Unternehmens sowie die notwendigen Sanierungsmaßnahmen und damit verbundenen Investitionskosten aktuell auflistet“, berichten LHStvin Ingrid Felipe und LHStv Josef Geisler. Auch ein mittel- bis langfristiges Betriebskonzept wird die Bahn vorlegen. Auf Basis dessen werden dann die weiteren Schritte gesetzt. Das gemeinsame Ziel des Landes Tirol und des Aufsichtsrates ist es, die Bahn langfristig in ruhiges Fahrwasser zu bringen und einen gesicherten touristischen Betrieb der Achenseebahn, und damit Planungssicherheit für die touristischen Partner, die Aktionäre und das Land Tirol zu gewährleisten.