„Onleihe Tirol“ bietet eine Vielzahl an elektronischen Medien

Digitales Lesen und Hören erfreuen sich großer Beliebtheit

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Beate Palfrader mit Schülerinnen
LRin Palfrader: "Die Online-Bibliothek erfreut sich großer Beliebtheit."

Romane, Sachbücher oder Zeitschriften digital, kostenlos und rund um die Uhr von zu Hause aus entlehnen und genießen – das hat sich vor allem während der Coronakrise bestens bewährt. Aber auch sonst erfreuen sich das digitale Lesen und Hören großer Beliebtheit, wie Kulturlandesrätin Beate Palfrader weiß: „Die Mediennutzung und das Leseverhalten haben sich durch die digitalen Möglichkeiten verändert. Das Land Tirol unterstützt und fördert diese Entwicklung mit dem Online-Portal ‚Onleihe‘ bereits seit 2015.“

Registrierte LeserInnen der insgesamt einhundert teilnehmenden öffentlichen Büchereien sowie der Universitäts- und Landesbibliothek Tirol (ULB) können die „Onleihe“ nützen. Sie umfasst mit rund 18.600 E-Medien eine Auswahl, die von E-Books bis Audios reicht und dabei sämtliche Genres vertritt. So finden sich in der digitalen Bibliothek neben Kinder- und Jugendliteratur, Belletristik und Krimis auch Sachbücher und Ratgeber sowie 50 verschiedene Zeitungen und Zeitschriften, die auf Tablets, Smartphones oder E-Book-Readern gelesen werden können.

Gestiegene Nutzerzahlen während der Coronakrise

„In den Monaten April und Mai haben wir aufgrund der Coronakrise das Online-Portal für alle Tirolerinnen und Tiroler freigegeben – dieses kostenlose Angebot wurde sehr gut angenommen“, berichtet LRin Palfrader von gestiegenen Nutzerzahlen im Frühjahr. So verzeichnete die „Onleihe“ im April knapp 2.000 NutzerInnen, wovon sich 770 neu angemeldet hatten.

Insgesamt haben seit Anfang 2020 rund 3.000 Personen die digitale Bücherei genutzt. Die Plattform wird vom Land Tirol finanziert und durch die ULB organisiert und betreut.  

Weitere Informationen finden sich unter www.onleihe.at/tirol.