Goldene und Diamantene Hochzeiten

Jubelpaar Kerber
Jubelpaar Kerber

Das Fest der Diamantenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Gertraud und Herr Kurt Kerber aus Biberwier. Kurt wurde in Ehrwald geboren, ist aber in Höfen aufgewachsen. Im Alter von 11 Jahren kam er nach Biberwier. Gertraud wohnte ganz in der Nähe und aufgrund der Nachbarschaft kennen sich Gertraud und Kurt eigentlich schon von Jugend an; näher gekommen sind sie sich dann bei der Musikkapelle, wo Gertraud als Marketenderin fungierte und Kurt das Flügelhorn und später den Bariton spielte, und im Kirchenchor. Nach der Hochzeit zogen die jungen Eheleute ins Elternhaus von Gertraud. Am 23.5.1979 konnten dann in ihr Eigenheim, in dem sie auch eine Privatzimmervermietung untergebracht haben, einziehen. Kurt war ursprünglich bei der Bahn. Nach sechs Jahren entschloss er sich dann zu einem Wechsel zum EWR Biberwier, wo er insgesamt 34 Jahre lang tätig war. Gertraud hat als Näherin beim örtlichen Schuster gearbeitet. Später war sie dann für die elterliche Landwirtschaft und die Zimmervermietung zuständig. Auch heute noch vermieten die rüstigen Eheleute mit tatkräftiger Unterstützung ihrer Tochter Ferienwohnungen im Haus und sind stolz auf ihre vielen Stammgäste. Gemeinsam fahren die Eheleute noch gerne auf Urlaub. Fit halten sie sich mit täglichen Spaziergängen. Ihre große Leidenschaft ist nach wie vor die Musik, das musikalische Talent haben sie an die Familie weiter vererbt. Besondere Freude machen ihnen die drei Kinder, sieben Enkelkinder und zwei Urenkelkinder. Das Fest der Diamantenen Hochzeit hat das Jubelpaar gemeinsam mit ihrer großen Familie gefeiert. Ihre allzu früh verstorbene Enkeltochter war im Herzen und in den Gedanken ihrer Familie dabei. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten Bezirkshauptfrau Mag. Katharina Rumpf und Bürgermeister Paul Mascher aus Biberwier gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Kaufmann
Jubelpaar Kaufmann

Das Fest der Diamantenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Isolde und Herr Josef Kaufmann aus Ehrwald. Isolde stammt aus Ehrwald, Josef aus Dornbirn. Isolde war damals in Dornbirn in einem Haushalt beschäftigt und hat dort schon nach 14 Tagen ihren Josef kennengelernt. Josef hat nach der Schule eine Tischlerlehre gemacht und dann die elterliche Landwirtschaft bewirtschaftet. In Ehrwald war er im Sommer bei den Forstbetrieben und im Winter bei der Ehrwalder Almbahn beschäftigt. Die beiden haben in Ehrwald geheiratet. Für Vereine hatten die beiden keine Zeit, da neben der Arbeit auch eine kleine Landwirtschaft bewirtschaftet wurde. Früher hat Josef noch mit dem Pferd Holz gestreift, das war seine Leidenschaft. Über Frage, wie man 60 Jahre zusammenbleibt sagt Josef, „Von früh bis abends arbeiten, da kommt man nicht auf dumme Gedanken.“ Die beiden haben einen Sohn und drei Töchter, vier Enkel und drei Urenkel. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten Bezirkshauptfrau-Stellvertreter Mag. Konrad Geisler und Bürgermeister Martin Hohenegg aus Ehrwald gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Tangl
Jubelpaar Tangl

Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Elfriede und Herr Ludwig Tangl aus Lechaschau. Ludwig kommt aus Arzl im Pitztal, Elfriede stammt aus Lechaschau. Elfriedes Vater hatte im Pitztal ein Gasthaus; dort hat sie ausgeholfen und ihren Ludwig kennengelernt, die Hochzeit wurde in Wenns gefeiert. Ludwig war LKW-Fahrer, danach hat er bei der Fa. STUAG und später beim EW Reutte gearbeitet. Elfriede hat in ihrer Jugend im Gastgewerbe gearbeitet. Später hat sie bei Betten Zube in Lechaschau gearbeitet. Ludwig war immer begeisterter Skifahrer, „und ich habe meine Damenrunde“, sagt Elfriede. Über Frage, wie man 50 Jahre zusammenbleibt sagt Elfriede, „ich weiß es nicht, es gibt Höhen und Tiefen, man kann nicht immer gleich auseinander springen“. Die beiden haben vier Töchter und sieben Enkelkinder. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten Bezirkshauptfrau-Stellvertreter Mag. Konrad Geisler und Bürgermeister Hansjörg Fuchs aus Lechaschau gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Schennach
Jubelpaar Schennach

Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Agathe und Herr Albuin Schennach aus Ehrwald. Albuin ist gebürtiger Ehrwalder, Agathe kommt aus Schlehdorf am Kochelsee in Oberbayern. „Schuld war die Musik“, sagt Albuin auf die Frage, wie sie sich kennen gelernt haben; die Schlehdorfer waren Partnerverein von den Ehrwalder Trachtlern und Albuin war bei der Musikkapelle; bei einem Kathreintanz hat man sich kennen gelernt, bei einem Maitanz wurde die Bekanntschaft gefestigt und im Herbst war dann die Hochzeit in der Antoniuskirche in Partenkirchen. Gefeiert wurde im „Bräustüberl“, wo das Jubelpaar auch zur Goldenen Hochzeit mit Freunden und Verwandten einkehrte. Albuin hat im Hoch- und Tiefbau gearbeitet und war dann viele Jahre bis zur Pensionierung im Metallwerk Plansee. Agathe hat die Haushaltsschule besucht und zuhause in der Landwirtschaft und in der elterlichen Gastwirtschaft gearbeitet, sie war sechs Jahre Köchin in Bad Tölz und an vielen anderen Orten im Gastgewerbe tätig. Nach der Hochzeit hat sie sich um die Familie gekümmert und Zimmer vermietet. Albuin war immer begeisterter Musikant; diese Leidenschaft hat Agathe auch beim Trachtenverein und im Kirchenchor geteilt. Über die Frage, wie man 50 Jahre zusammen bleibt sagt Agathe, „man muss nachgeben können, alles aussprechen, und die Liebe!“. Die Beiden haben eine Tochter und einen Sohn, drei Enkelkinder und zwei Urenkelinnen. „Unsere Tochter hat dort hin geheiratet, wo ich her gekommen bin“ ergänzt Agathe. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten Bezirkshauptfrau-Stellvertreter Mag. Konrad Geisler und Bürgermeister Martin Hohenegg aus Ehrwald gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Lechleitner
Jubelpaar Lechleitner

Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Hedwig und Herr Friedrich Lechleitner aus Hinterhornbach. Hedwig stammt ursprünglich aus Häselgehr, ist aber in Reutte aufgewachsen. Bei ihrer Arbeit im Bezirkskrankenhaus hat sie den gebürtigen Hinterhornbacher Friedrich, der dort als Patient aufgenommen worden war, kennengelernt. Einige Zeit später haben die beiden standesamtlich in Reutte und kirchlich in Breitenwang geheiratet. Lachend berichtet das Ehepaar, dass sie ihre kleine Hochzeitsreise auf den Hahnenkamm geführt hat. Dort mussten sie nämlich eine Hütte aufräumen und putzen. Da sie so lange Arbeit hatten, konnten sie nicht mehr mit der Bahn fahren, sondern mussten zu Fuß hinunter gehen. Das ist ihnen ganz besonders in Erinnerung geblieben. Nach der Hochzeit zogen die jungen Eheleute in ihr (noch nicht ganz fertiges) Eigenheim, welches sie unmittelbar in der Nähe von Friedrichs Heimhaus in Hinterhornbach miteinander errichtet haben. Nach und nach haben sie das Haus fertiggestellt, sodass auch der Sohn ein eigenes Zimmer bekam und sie dort eine kleine Zimmervermietung betreiben konnten. Friedrich war Berufsjäger, der in Elmen sein Handwerk erlernt hatte. Nach drei Jahren in Höfen und einem Jahr bei der ÖBF in Wängle/Holz wechselte er zurück in seine Heimatgemeinde und arbeitete dort mehr als 25 Jahre lang als Berufsjäger. Für ihn war die Jagd immer eine besondere Leidenschaft, auch heute noch ist er jagdlich sehr interessiert und vermag mit seinem besonderen Fachwissen zu beeindrucken. Immerhin war Friedrich in 3. Generation Jäger. Mittlerweile genießen die Eheleute gemeinsam ihren Ruhestand. Besondere Freude macht vor allem Hedwig der Garten und ihre Hennen.   Zum Ehejubiläum konnten nunmehr Bezirkshauptfrau Mag. Katharina Rumpf und Bürgermeister Martin Kärle aus Hinterhornbach gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Hörting
Jubelpaar Hörting

Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Anneliese und Herr Raimund Hörting aus Stanzach. Raimund kommt aus der Steiermark, Anneliese aus Namlos. Raimund ist 1962 als Metzgergeselle nach Stanzach gekommen (als sogenannter Saisonmetzger) und hat seine Anneliese beim Tanz in Namlos kennengelernt. Der Anneliese hat es imponiert, dass Raimund bereits ein eigenes Auto hatte, was damals nicht selbstverständlich war. Die Hochzeit wurde in Berwang gefeiert. Raimund war 13 Jahre Metzger und danach 26 Jahre beim Metallwerk. Anneliese hat in der elterlichen Landwirtschaft geholfen und auch sporadisch im Gastgewerbe. Raimund war begeisterter Fußballer und Stütze des Vereines und ebenso begeisterter Wintersportler. „A Toal macht natürlich aus, dass man früher als Frau keinen eigenen Beruf erlernt hat“, sagt Anneliese auf die Frage, wie man 50 Jahre zusammenbleibt. Sie schmunzelt aber dabei unübersehbar. Die beiden haben zwei Töchter und zwei Söhne und vier Enkelkinder, alles Mädchen. Zum Fest der Goldenen Hochzeit konnten nunmehr Bezirkshauptfrau-Stv. Mag. Konrad Geisler und Bürgermeister Hanspeter Außerhofer aus Stanzach gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Lorenz
Jubelpaar Lorenz

Das Fest der Diamantenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Rosa und Herr Adalbert Lorenz aus Reutte. Adalberts Eltern und Großeltern stammen aus Kaisers, die Eltern zogen dann nach Warth und Adalberts Taufpate wurde später sein Schwiegervater. Adalbert kam nach der Pflichtschule nach Reichenberg zu einer fliegertechnischen Schulung; 1945 wurde Adalbert in den letzten Kriegstagen im Alter von 15 Jahren noch von den Amerikanern in Steeg in Kriegsgefangenschaft genommen. Nach der Rückkehr aus „Cherbourg“ trat er bei Plansee ein. Rosa hat die Haushaltungsschule in Breitenwang besucht; in Breitenwang haben die beiden auch geheiratet und später hat Adalbert in der Archbachstraße mit eigenen Händen ein Haus gebaut. Über Frage, wie man 60 Jahre zusammenbleibt sagt Rosa, „Erstens muss man zum Ja stehen, man darf nicht zu viel zusammen picken und wichtig ist, dass man in der Pfarre und in der Gemeinde verwurzelt ist“. Die beiden haben fünf Kinder, welche inzwischen über die ganze Welt verstreut sind und zahlreiche Enkel, die inzwischen erwachsen sind und alle eine gute Ausbildung gemacht haben. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten Bezirkshauptfrau-Stellvertreter Mag. Konrad Geisler und Bürgermeister Alois Oberer aus Reutte gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Petz
Jubelpaar Petz

Das Fest der Diamantenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Ingeborg und Herr Othmar Petz aus Vils aus Forchach. Othmar ist ein gebürtiger Vilser, Ingeborg stammt aus Höfen. Othmars Bruder war in Höfen mit Ingeborgs Cousine verheiratet; als Ingeborg bei ihrer Cousine zu Besuch war, hat sie sich auch einmal ihren Schwager anschauen müssen. Beim Knödelbrot kaufen und beim Feuerwahrball ist man sich dann näher gekommen. Die Hochzeit wurde in Vils gefeiert, die Hochzeitsfeier war in Othmars Heimhaus, im Gasthof „Edelweiß“. Othmar war von der Lehre bis zur Pensionierung Betriebselektriker bei der Fa. Schretter, Ingeborg hat bei den Reuttener Textilwerken gearbeitet. Othmar war über 60 Jahre bei den Schützen. Über die Frage, wie man 60 Jahre zusammen bleibt, sagt Ingeborg, „wenn uans nachgibt, nocha geht’s“. Die Beiden haben zwei Söhne und zwei Enkel. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten Bezirkshauptfrau-Stellvertreter Mag. Konrad Geisler und Bürgermeister Manfred Immler aus Vils gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Schreieck
Jubelpaar Schreieck

Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Waltraud und Herr Rudolf Schreieck aus Wängle. Rudolf ist ein gebürtiger „Holzer“, Waltraud kommt aus Oberstdorf. Auf die Frage, wie sie sich kennen gelernt haben sagt Rudolf, „ach, in die Berg, auf der Kemptner Hütte“. Rudolf hat mit einem Kollegen eine Tour durch die Allgäuer gemacht, Waltrauds Eltern hatten damals die Kemptner Hütte. In Wängle war dann die Hochzeit. Rudolf hat im Metallwerk Maschinenschlosser gelernt und arbeitete danach 37 Jahre bei der Bundesbahn. Waltraud hat mit ihrer Familie 18 Jahre lang die Kemptner Hütte bewirtschaftet. Rudolf ist beim Kirchenchor, bei der Freiwilligen Feuerwehr, im Sportverein, bei der Bergwacht und bei den Schützen, also eigentlich überall und überall seit fast 60 Jahren. Rudolf war auch lang im Gemeinderat und für kurze Zeit auch Bürgermeister. Waltraud kümmerte sich stets um Familie und Haus. Eine gemeinsame Leidenschaft verbindet die Beiden, nämlich die Liebe zu den Bergen. Auf die Frage, wie man 50 Jahre zusammen bleibt, sagt Waltraud, „so schwierig ist das nicht und wenn man älter wird, wird’s immer feiner“. Die Beiden haben drei Töchter und sechs Enkelkinder. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten Bezirkshauptfrau-Stellvertreter Mag. Konrad Geisler und Bürgermeister Christian Müller aus Wängle gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Hohenegg
Jubelpaar Hohenegg

Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Gertrude und Herr Peter Hohenegg aus Ehrwald. Peter ist ein gebürtiger Ehrwalder, Gertrude kommt aus der Stadt Salzburg. Gertrude hat im Hotel bei der Zugspitze gearbeitet und ihren Peter in der Kellerbar in Lermoos kennen gelernt. Peter hat im Metallwerk Maschinenschlosser gelernt; er war dann über 30 Jahre im Metallwerk und 10 Jahre lang bei den Reuttener Textilwerken. Die Hochzeit wurde in der Michaelikirche in Salzburg gefeiert. Seit der Pensionierung arbeitet Peter als ehrenamtlicher Mitarbeiter bei „Essen auf Rädern“, ansonsten war nie viel Zeit für Vereine. Über die Frage wie man 50 Jahre zusammen bleibt sagt Peter, „man soll nicht zu sehr aufeinander picken“, „ja das stimmt“ sagt Gertrude. Die Beiden haben zwei Töchter und vier Enkelkinder. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnte Bezirkshauptfrau-Stellvertreter Mag. Konrad Geisler gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Peinhaupt
Jubelpaar Peinhaupt

Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Ursula und Herr Siegfried Peinhaupt aus Ehrwald. Siegfried kommt aus Neumarkt in der Steiermark. Ursula ist eine gebürtige Ehrwalderin. 1967 haben sich die Beiden in der Ehrwalder Kegelbahn kennen gelernt. Bei der Hochzeit war Ursula noch 17 und konnte daher nur mit Zustimmung der Eltern heiraten. Siegfried war damals Monteur bei der Hochspannungsleitung und seit 1961 in Ehrwald. Ursprünglich hatte Siegfried eine Metzgerlehre abgeschlossen. 1972 schulte er dann auf Maurer um und war dann 17 Jahre in Garmisch und danach bis zur Pensionierung bei der Firma Valentin in Ehrwald tätig. Ursula arbeitete in verschiedenen Gasthäusern als Kellnerin, so auch im Café Beck in Reutte. Siegfried war 14 Jahre bei der freiwilligen Feuerwehr und genauso viele Jahre bei den Schützen. Über die Frage, wie man 50 Jahre zusammen bleibt sagt Ursula, „jeder hat dazu beigetragen, sei es beim Hausbau wie bei allem anderen auch“. Die Beiden haben einen Sohn und eine Tochter. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnte Bezirkshauptfrau-Stellvertreter Mag. Konrad Geisler gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Jäger
Jubelpaar Jäger

Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Gertraud und Herr Alfred Jäger aus Elbigenalp. Gertraud stammt ursprünglich aus Martinau. Kennengelernt haben sich Gertraud und der gebürtige Elbigenalper Alfred beim Schifahren im Haglertal. Nach dem „März-Schirennen“ gab es abends eine Preisverteilung und einen Ball und so kamen sich die jungen Leute beim Tanzen näher. Einige Zeit später heirateten sie standesamtlich und kirchlich in Elbigenalp. Gefeiert wurde im Gasthof Koch (Gasthaus Sonne) in Häselgehr. Nach der Trauung traten sie eine kleine Hochzeitsreise an. Zuerst ging es nach Hochkrumbach, dann nach Alberschwende und schließlich ins Kleinwalsertal, wo die jungen Eheleute immer wieder einige Nächte bei Verwandten Unterschlupf finden konnten. Nach der Rückkehr aus der Hochzeitsreise begann der „Ernst des Lebens“. Alfred hatte schon früh das Gasthaus „Schwarzer Adler“ von seinen Eltern übernehmen müssen, da sein Vater querschnittgelähmt war. Nebenher hat Alfred auch als Gemeindearbeiter und Holzer gearbeitet. Zusätzlich haben sie gemeinsam die Landwirtschaft betrieben. Im Laufe der Zeit gelang es den fleißigen Eheleuten, ihr Gasthaus zu einem florierenden Betrieb auszubauen. Mittlerweile haben sie das Gasthaus an ihre Tochter Birgit übergeben. Wenn sie auf ihr Leben zurück blicken, so war dieses immer von viel Arbeit geprägt. Stolz sind die Beiden auf ihre vier Kinder und fünf Enkelkinder. Das Fest der goldenen Hochzeit haben sie gemeinsam mit ihrer Familie verbracht. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten Bezirkshauptfrau Mag. Katharina Rumpf und Bürgermeister Markus Gerber aus Elbigenalp gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Hosp
Jubelpaar Hosp

Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Annelies und Herr Karl Hosp aus Berwang. Karl stammt aus Rinnen, Annelies aus Brand. Gekannt haben sich die beiden eigentlich schon von Kindheit und Jugend an. Näher gekommen sind sie sich dann beim Tanzen. Im Jahr 1968 haben sie schließlich standesamtlich in Ehrwald und kirchlich in Berwang geheiratet. Nach einer schönen Feier im Kreis der Familie haben sie als „kleine Hochzeitsreise“ den Bruder von Karl im Paznaun besucht. Nach der Eheschließung sind sie in das Heimhaus von Karl eingezogen, welches sie im Laufe der Jahre aus- und umgebaut haben. Karl war lange Zeit Gemeindearbeiter und staatlich geprüfter Schilehrer. Erst später konnte er einen langgehegten Wunsch verwirklichen und für 16 Jahre als Jäger in Rieden arbeiten. Die Arbeit als Jäger war eigentlich schon immer sein Traumberuf gewesen, da seine Eltern aber gegen eine Jägerlehre gewesen waren, blieb ihm dieser Berufswunsch in jungen Jahren verwehrt. Gemeinsam haben die Eheleute auch eine Zimmervermietung und eine kleine Landwirtschaft, welche sie von den Eltern übernommen haben, betrieben. In ihrer Freizeit waren beide stets sehr aktiv. Karl war bei den Schützen, der Bergrettung und der Feuerwehr engagiert. Vorallem der Sport wurde in der Familie stets groß geschrieben. Karl hat ein besonderes sportliches Talent, von welchem viele Pokale im Haus zeugen. Er war Langläufer, hat an Bergläufen teilgenommen und hat auch mit den drei Töchtern immer viel gesportelt. Zum Fest der goldenen Hochzeit wurden die rüstigen Eheleute mit einem Ausflug ins Ötztal überrascht. Im Anschluss feierten sie mit der gesamten Familie, zu der neben den drei Töchtern auch drei Enkelkinder gehören, auf die sie besonders stolz sind. Wenn sie auf ihr Leben zurück blicken, können sie feststellen, dass zwar immer viel gearbeitet wurde, dass aber Zufriedenheit im Leben das Wichtigste ist. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten Bezirkshauptfrau Mag. Katharina Rumpf und Bürgermeister Dietmar Berktold aus Berwang gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Senn
Jubelpaar Senn

Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Rosa und Manfred Senn aus Pflach. Manfred ist ein Pflacher Ureinwohner, er ist sogar in Oberletzen geboren (damals allerdings noch Wängle). Rosi kommt aus Fließ. Rosi war im Gasthof Lechbruck als Bedienung; als Manfred seine Mama vom Frauenkränzchen abholte, haben sich die beiden gesehen und es war um die beiden geschehen. Geheiratet wurde in Lechaschau. Manfred ist gelernter KFZ-Mechaniker und war nach seiner Lehre 42 Jahre beim Baubezirksamt Reutte. Rosi war hauptsächlich im Gastgewerbe beschäftigt; kurze Zeit auch beim Finanzamt; vor und zwischen den Kindern war Rosi einige Jahre beim Pohler in Lechaschau. Manfred ist immer noch begeisterter Musikant, 30 Jahre war er Tischtennisobmann und auch Gründungsmitglied, 26 Jahre Agrarobmann; er ist immer noch begeisterter Skifahrer, Tourengeher und Radfahrer und Mitbegründer der Mittwochrunde (Winter/Tourengehen; Sommer/Radfahren). Seit zehn Jahren plagt er sich gemeinsam mit seiner Rosi auch auf den Golfplatz. Die Enkelkinder, Handarbeiten und den Garten nennt Rosi als ihre Hobbys. Über Frage, wie man 50 Jahre zusammenbleibt, sagt Rosi: „Immer nachgeben!“. Die beiden haben zwei Söhne und eine Tochter und zwei Enkelkinder. Zum 50. Hochzeitstag konnten nunmehr Bezirkshauptfrau-Stellvertreter Mag. Konrad Geisler und Bürgermeister Helmut Schönherr aus Pflach gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Fuchs
Jubelpaar Fuchs

Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Roswitha und Herr Mag. Elmar Fuchs aus Lechaschau. Elmar ist ein gebürtiger Lechaschauer. Roswitha stammt aus Maria Alm im Pinzgau. Roswitha hatte Ende der 60er Jahre bereits ihre Ausbildung zur Volksschullehrerin abgeschlossen und überlegte, ob sie noch Deutsch und Biologie studieren sollte. Nachdem sie sehr unschlüssig war, empfahl ihr eine Freundin, doch mit Elmar, der bereits Deutsch und Latein studierte, zu reden. Dieser Rat erwies sich als wahrer Glücksfall. Schon beim ersten Kennenlernen funkte es zwischen den beiden und es war tatsächlich „Liebe auf den ersten Blick“. Im Jahr 1968 wurde sodann standesamtlich in Reutte und kirchlich in Roswithas Heimat in Maria Alm geheiratet. Gewohnt hat das junge Paar anfangs in Innsbruck, wo Roswitha zuerst in Amras und später fünf Jahre an der Volksschule Sankt Nikolaus unterrichtete. Im Jahr 1972 übersiedelten die jungen Eheleute schließlich in Elmars Heimat. Anfangs wohnten sie in Unterletzen, danach einige Jahre im sogenannten „Lehrergetto“ in Reutte. Im Jahr 1975 begannen sie mit dem Bau ihres Eigenheimes in Lechaschau, welches weitgehend in Eigenregie errichtet wurde. 1979 konnten sie sodann mit ihren Kindern in das Haus einziehen und fühlen sich dort seither pudelwohl. Roswitha war 30 Jahre lang Lehrerin in Lechaschau; fünf Jahre war sie auch für die Leitung der Schule verantwortlich. Ihren Beruf hat sie stets mit viel Freude und Engagement ausgeübt und blickt gern auf die Zeit mit „ihren Volksschulkindern“ zurück. Elmar unterrichtete 30 Jahre lang am Gymnasium in Reutte die Fächer Deutsch und Latein. Mittlerweile genießen die rüstigen Eheleute ihren Ruhestand. Roswitha ist sehr naturverbunden und arbeitet auch als zertifizierte Kräuterpädagogin. Heilkunst mit Kräutern und Kochen mit Naturprodukten, auch nach alter Tradition, sind ihre besondere Leidenschaft. Ihre Rezepte und Fotos tausender Pflanzen, vor allem einheimischer, finden sich auf ihrer Website wildfind.com. Zudem hat sie eine Ausbildung als Hospizbegleiterin absolviert. Elmars große Leidenschaft ist das Singen. Er ist bei zwei Chören engagiert. Seit 28 Jahren ist er Obmann des St. Anna Chors. Zudem singt er im Chor Cantissimo, dessen Gründungsmitglied am Gymnasium er war. Weiters ist Elmar seit 27 Jahren Leiter des Katholischen Bildungswerkes in Reutte, welches heuer das 70jährige Bestandsjubiläum gemeinsam mit Bischof Glettler feiern konnte. Engagiert ist Elmar zudem bei der Reformbewegung „Wir sind Kirche – Österreich“, deren Homepage er als Webmaster betreut. Gemeinsam fotografieren die Eheleute gerne und genießen ihre Reisen nach Griechenland. Das Fest der Goldenen Hochzeit haben sie in der Pflacher Ulrichskirche, wo auch die Kinder getauft wurden, gemeinsam mit Kindern und Enkelkindern gefeiert. Aus der Ehe stammen vier Kinder, ein fünftes Kind ist leider kurz nach der Geburt verstorben. Freude machen dem Paar die neun Enkelkinder im Alter von 6 bis 22 Jahren. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten Bezirkshauptfrau Mag. Katharina Rumpf und Bürgermeister Hansjörg Fuchs aus Lechaschau gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Berktold
Jubelpaar Berktold

Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Roswitha und Herr Rudolf Berktold aus Reutte. Roswitha ist eine gebürtige Pflacherin, Rudolf stammt aus Rinnen. Kennengelernt haben sich die beiden im Café Waldhof, einem idyllisch gelegenen Café in Breitenwang, wohin Roswitha an ihren freien Tagen gerne spazierte. Einige Zeit später heirateten die jungen Leute standesamtlich in Reutte und kirchlich in Breitenwang. Gefeiert haben sie gemeinsam mit Familie und Freunden im Gasthof Post in Bichlbach. Danach war eine Hochzeitsreise nach Italien geplant; diese konnten sie allerdings erst mit Verspätung mit dem Zug antreten, weil das Auto von Rudolfs Bruder, das sie ausleihen hatten wollen, just zu diesem Zeitpunkt nach einem Unfall kaputt war. Nach der Hochzeit zog das Paar zu Rudolfs Mutter. Dann gingen sie für zwei Jahre nach Deutschland, wo beide bei der Fa. Endex in Esslingen eine Anstellung fanden. Als Rudolf von seinem ehemaligen Chef im Metallwerk eine gute Stelle angeboten wurde, entschieden sich die beiden, gemeinsam mit der Familie wieder zurück nach Reutte zu kehren. Bereits 1969 hatten sie nämlich angefangen, in der Archbachsiedlung ihr Eigenheim zu bauen und konnten sie dieses sodann im Jahr 1972 beziehen. Beide Eheleute waren viele Jahre im Metallwerk tätig. Rudolf konnte sogar das 45jährige Dienstjubiläum begehen. Beide arbeiteten im TIZIT und haben sich im Schichtbetrieb, Kinderbetreuung und Haushalt abgewechselt, sodass Arbeit und Familie für beide gut miteinander zu verbinden war. Rudolf ist ein leidenschaftlicher Musiker, der in seiner spärlichen Freizeit gemeinsam mit Kollegen immer wieder Auftritte absolviert hat. Mittlerweile genießen die beiden Eheleute ihren Ruhestand und haben das Fest der Goldenen Hochzeit gemeinsam mit ihren Kindern und Schwiegerkindern im kleinen Kreis gefeiert. Zum 50. Hochzeitstag konnten nunmehr Bezirkshauptfrau Mag. Katharina Rumpf und Bürgermeister Alois Oberer aus Reutte gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Dreer
Jubelpaar Dreer

Das Fest der Diamantenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Edith und Adalbert Dreer aus Höfen. Edith stammt aus Wängle, Adalbert ist ein gebürtiger Höfener. Beim Martinitanz haben sich die Beiden kennen gelernt, wobei sie sich eigentlich schon von Kindesbeinen an gekannt haben; die Hochzeit wurde in Wängle gefeiert. Adalbert war 40 Jahre Werkzeugschleifer im Metallwerk, Edith hat im Metallwerk und bei den Textilwerken gearbeitet; danach hat sie sich um Familie und Kinder und auch um die eigene Landwirtschaft gekümmert. Vereinsmäßig war Adalbert bei der Feuerwehr, den Schützen und auch langjähriger Funktionär beim Wintersportverein; dort war er mitverantwortlich bei der Errichtung vom Schollenwiesenlift; „Eigentlich war ich überall, außer bei der Musik“, erzählt Adalbert, „und überall mehr als 60 Jahre lang.“ Über die Frage, wie man 60 Jahre zusammen bleibt, folgt ein längeres Schweigen; „man ist früher nicht so schnell auseinander gegangen wie heute“, sagt Edith. Die beiden haben einen Sohn und eine Tochter, vier Enkelkinder und drei Urenkel. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten Bezirkshauptfrau-Stellvertreter Mag. Konrad Geisler und Bürgermeister Vinzenz Knapp aus Höfen gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Lenauer
Jubelpaar Lenauer

Das besondere Fest der Diamantenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Kreszenz und Herr Walter Lenauer aus Lermoos. Walter kommt aus Landeck, Kreszenz wurde in Naturns in Südtirol geboren und ist in Zams aufgewachsen. Nach der Schule kam Kreszenz zum Tramserhof in Landeck, dort ist sie mit ihrem Walter zusammen gekommen. Die Beiden haben in Landeck geheiratet, eine kleine Hochzeitsreise führte das junge Paar nach Salzburg. Walter ist bei den Großeltern aufgewachsen, hat nach der Pflichtschule drei Jahre die HTL in Innsbruck besucht und danach als technischer Zeichner bei der Fa. Jarosch gearbeitet. 1951 ist Walter dann zur Bahn gewechselt, zuerst als „Oberbauarbeiter“ mit Pickel und Schaufel. 1955 hat Walter die Baumeisterprüfung absolviert und kam zum Streckenbau, wo er Baustellen von Innsbruck bis Bregenz betreut hat. Das junge Paar hat zwei Jahre in Bregenz gelebt und ist 1961 nach Lermoos gezogen. Über die Frage wie man 60 Jahre zusammen bleibt, sagt Kreszenz, „wir sind die ganze Zeit immer gut ausgekommen“. Die Beiden haben zwei Söhne und drei Töchter, acht Enkelkinder und einen Urenkel. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten Bezirkshauptfrau-Stellvertreter Mag. Konrad Geisler und Bürgermeister Stefan Lagg aus Lermoos gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.