Goldene und Diamantene Hochzeiten

Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Marlies und Herr Richard Müller aus Grän. Marlies ist eine gebürtige Lechtalerin und stammt aus dem „Duarf“. Ihre Eltern haben die Hütte am Bernhardseck betrieben und so hat sie in ihrer Kindheit und Jugend viel Zeit dort oben am Berg verbracht. Später kam sie als Bedienung ins Tannheimertal. Dort lernte sie den jungen Richard kennen, der auf der Suche nach einer Bedienung für sein neu gebautes Liftcafe, welches er im Jahr 1967 gemeinsam mit seinem Vater aufgebaut hatte, war. So kam es, dass Richard eine Bedienung suchte und eine Frau fürs Leben fand. Im Jahr 1969 heiratete das junge Paar sodann standesamtlich in Tannheim und kirchlich in Elbigenalp. Gefeiert haben sie im Gasthof Alpenrose in Elbigenalp. Das Leben der rührigen Eheleute war stets von viel Arbeit geprägt. So haben sie das kleine Liftcafe im Laufe der Jahre zu einem der führenden Hotelleriebetriebe im Tannheimertal aufgebaut. Auch nach einem schweren Rückschlag durch einen Großbrand in der Küche im Jahr 2000 haben sie nicht aufgegeben und rasch alles wiederaufgebaut und saniert. Im Jahr 2010 haben die Eheleute den Hotelbetrieb an den älteren Sohn übergeben. Das Hotel wird nach wie vor als Familienbetrieb geführt. Der jüngere Sohn hat sich als Küchenchef einen Namen gemacht und drei Hauben erkocht. Auch die Eltern helfen weiterhin im Familienbetrieb mit. Besonders stolz sind die beiden auf die drei Enkelkinder. Das Fest der Goldenen Hochzeit haben sie gemeinsam mit Pfarrer Donatus im Kreise der Familie gefeiert. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten Bezirkshauptfrau Mag. Katharina Rumpf und Bürgermeister Martin Schädle aus Grän gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Marie-Luise und Herr Josef Dreier aus Zöblen. Josef stammt aus Zöblen. Marie-Luise wurde in Pfronten geboren und kam im Alter von zwei Jahren nach Schattwald, wo sie auch aufgewachsen ist. Dort haben sich die jungen Leute kennengelernt, als Josef bei der Tischlerei Müller in Schattwald seine Lehre absolvierte. Am 11.11.1969 wurde schließlich standesamtlich in Tannheim und zwei Tage später kirchlich in Absam geheiratet. Getraut wurden die beiden von Kaplan Anton Wötzer, einem Großonkel von Josef. Die Feier fand in Zöblen im Gasthaus Rohnenspitze statt. Wie es damals so üblich war, war das ganze Dorf zu diesem rauschenden Hochzeitsfest eingeladen. Besonders stolz sind die Eheleute auf ihre beiden Töchter und den Sohn sowie die fünf Enkelkinder, die ihnen viel Freude machen. Das Fest der Goldenen Hochzeit hat das Jubelpaar mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche mit der gesamten Familie gefeiert. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten Bezirkshauptfrau Mag. Katharina Rumpf und Bürgermeister Werner Gehring aus Zöblen gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Monika und Herr Josef Lob aus Vils. Josef ist ein Vilser Urgestein, Maria ist auch eine Vilserin, nämlich aus St. Anna. Josefs Eltern hatten ein Gasthaus; dort hatte Maria als Bedienung gearbeitet und so ist man sich nähergekommen. Die Hochzeit wurde in der Stadtpfarrkirche Vils gefeiert. Eine kurze Hochzeitsreise führte zu Josefs Bruder nach Wien und nach Salzburg. Josef ist gelernter Schlosser und hat als solcher in Schwaz, später beim Schretter und dann bei der Fa. Maho gearbeitet. Daneben wurde, hauptsächlich von Monika, das elterliche Gasthaus und eine kleine Landwirtschaft betrieben; dadurch blieb wenig Zeit zum Reisen. Josef war 60 Jahre lang bei der Feuerwehr, Monika war mit dem Gasthaus, der Landwirtschaft und der Familie vollauf beschäftigt. Über die Frage, wie man 50 Jahre zusammen bleibt sagt Monika, „es muss einfach gehen, durchhalten.“ Die beiden haben eine Tochter und vier Enkelkinder. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten Bezirkshauptfrau-Stellvertreter Mag. Konrad Geisler und Bürgermeister Manfred Immler aus Vils gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Elisabeth und Herr Helmut Lechleitner aus Pfafflar. Helmut stammt aus Boden, Elisabeth kommt aus Kauns. Elisabeth war im Gasthaus Edelweiß als Zimmermädchen beschäftigt und hat dann ihren Helmut kennengelernt. In Boden wurde geheiratet; eine Hochzeitsreise wurde erst später nachgeholt und zwar am Gardasee. Helmut hat bei der Gemeinde gearbeitet und war später bis zur Pension bei der Wildbach. Elisabeth hatte mit der Landwirtschaft, der Familie und mit der Gästebetreuung genug zu tun. Helmut war auch bei der Feuerwehr. Auf die Frage, wie man 50 Jahre zusammenbleibt, sagt Elisabeth, „es gibt Höhen und Tiefen und da muss man einfach zusammenhalten, sinsch geats itte“. Die beiden haben einen Sohn und eine Tochter und bereits sieben Enkelkinder. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten Bezirkshauptfrau-Stellvertreter Mag. Konrad Geisler und Bürgermeister Bernd Huber aus Pfafflar gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Anna und Herr Sigmund Höfler aus Reutte. Anna stammt aus dem Ortsteil Rauth in der Gemeinde Berwang. Ihr Mann ist ein gebürtiger Reuttener. Anna war ursprünglich Zimmermädchen in Berwang und kam dann als Bedienung ins Cafe Beck in Reutte. Dort lernten sich Sigmund und Anna auch kennen. Im Jahr 1969 gab sich das Paar standesamtlich in Reutte und kirchlich in Lechaschau das Jawort. Anfangs wohnten sie in der Weidasiedlung, kurze Zeit in Lechaschau und später oberhalb des ehemaligen Kinos beim Gasthof Hirschen, wo Anna auch viele Jahre lang als fleißige Bedienung arbeitete. Später übersiedelten sie in die Südtiroler Siedlung. Sigmund absolvierte eine Lehre als Bäcker in Füssen, später ging er nach Stuttgart, arbeitete bei der Firma Hiebl und war dann einige Jahre als Hausmeister im Gasthof Hirschen tätig. Bis zur Pensionierung arbeitete er dann im Metallwerk Plansee. Das Leben der beiden Eheleute war stets von viel Arbeit und gutem Zusammenhalt geprägt. In seiner Freizeit hat Sigmund gerne in Reutte und Stanzach Fußball gespielt. Auch im Eishockey war er ein Ass. Gemeinsam sind die beiden früher gerne wandern gegangen und haben Freude an der Bewegung in der Natur. Besonders stolz sind die Eheleute auf die drei Kinder und ihre Enkeltochter, mit denen sie gemeinsam das Fest der Goldenen Hochzeit gefeiert haben. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten Bezirkshauptfrau Mag. Katharina Rumpf und Bürgermeister Alois Oberer aus Reutte gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Eva und Herr Ludwig Dengel aus Elbigenalp. Eva stammt aus Elbigenalp. Ludwig wurde in Schwaz, wo sein Vater bei der Gendarmerie war, geboren und ist später in Holzgau aufgewachsen. Kennengelernt haben sich die beiden beim Tanzen im Hotel Alpenrose in Elbigenalp. Im Jahr 1969 feierten sie standesamtlich und kirchlich in Elbigenalp Hochzeit und haben in Holzgau im Gasthof Waldrast eine schöne Feier verlebt. Nach der Eheschließung sind sie in eine Wohnung in Elbigenalp eingezogen und haben mit der Errichtung ihres Eigenheimes begonnen, in welches sie im Herbst 1976 einziehen konnten. Eva hat in der Schnitzschule Geisler-Moroder gelernt und Zeit ihres Lebens dort gearbeitet. Ludwig war acht Jahre beim Militär und dann bis zu seiner Pensionierung im Sport- und Kaufhaus Baldauf in Elbigenalp tätig. Besonders stolz sind die Eheleute auf ihre Tochter und ihre Enkeltochter, die ihre Ferien gern bei ihren Großeltern verbringt. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten Bezirkshauptfrau Mag. Katharina Rumpf und Bürgermeister Markus Gerber aus Elbigenalp gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Sophia Berta und Herr Wolfgang Hikel aus Ehrwald. Wolfgang kommt aus Füssen, Sophia ist eine richtige Ehrwalderin. Beim „Staudenfest“ in Lermoos haben sich die beiden kennengelernt und mit „Kaiserbirn“ sind sich die beiden nähergekommen. Weil Sophia noch nicht 21 war (Mutter und Vater waren bereits verstorben) brauchte sie zum Heiraten die Zustimmung des Vormundes; die Zustimmung wurde dann nach der Geburt der ersten Tochter durch den Amtsvormund erteilt. Wolfgang hat KFZ-Mechaniker bei Mercedes in Füssen gelernt, Sophia hat beim Spar in Ehrwald eine kaufmännische Lehre gemacht. Wolfgang ist dann 18 Monate zum Militär und dann zu BMW nach München. Nach der Hochzeit haben die beiden das Elternhaus von Sophia in Ehrwald übernommen. Walter ist Rettungstaucher bei der Wasserwacht in Füssen. Über Frage, wie man 50 Jahre zusammenbleibt sagt Sophia, „wir haben wütige Probleme gehabt, je mehr man Probleme hat, umso mehr wächst man zusammen!“. Die beiden haben zwei Töchter, fünf Enkel (Sophia war mit 35 die jüngste Oma von Tirol) und zwei Urenkel. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten Bezirkshauptfrau-Stellvertreter Mag. Konrad Geisler und Bürgermeister Martin Hohenegg aus Ehrwald gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Edith und Herr Ludwig Huber aus Steeg. Edith stammt aus Hägerau, Ludwig kommt aus Hinterellenbogen. In der Jugendzeit waren die beiden viel unterwegs und kamen sich ua. bei der Musik näher. Das Sprichwort „Musik verbindet“ traf für die beiden auf jeden Fall zu. Im Jahr 1969 wurde kirchlich in Steeg und standesamtlich in Elbigenalp geheiratet. Gefeiert haben die jungen Eheleute mit Freunden und Verwandten im Gasthof Post in Steeg. Eine Hochzeitsreise ging sich Ende der 60er Jahre nicht aus, zum vierzigsten Hochzeitsjubiläum sind die beiden aber nach Israel gereist, was ihnen in ganz besonderer Erinnerung geblieben ist. Nach der Eheschließung zog das junge Paar in das Elternhaus von Ludwig nach Hinterellenbogen. Gemeinsam haben sie begonnen, in Hinterellenbogen ein Haus zu bauen, in das sie im Jahr 1975 eingezogen sind. Dort haben sie eine Zimmervermietung betrieben, welche sie mit der Zeit aus- und umgebaut haben. Mittlerweile haben sie die Ferienwohnungen an die Kinder weitergegeben, helfen aber nach wie vor tatkräftig mit. Ludwig arbeitete anfangs als Stukkateur, Verputzer und Maurer und kam viel herum. Im Jahr 1972 begann er als Waldaufseher in der Gemeinde Steeg. 1978 wurde ihm auch das Amt des Gemeindekassiers übertragen. Seine Arbeit war sehr abwechslungsreich und hat ihm der Einsatz im Interesse der Gemeinde stets viel Freude bereitet. Man kann sagen, dass Ludwig ein Tausendsassa ist. So hat er gemeinsam mit seiner Gattin eine kleine Landwirtschaft mit ca. 10 Stück Rindern betrieben. Im Sommer hatten sie die Almwirtschaft auf der Wustalpe in Krabach. Verantwortlich war er zudem für den Bau von ca. 40 Kilometern Alm- und Forstwegen, mit denen in seiner Ägide die Steeger Almen und Wälder erschlossen wurden. Weiters war er Obmann der Sennereigenossenschaft, 50 Jahre bei der Musik, 15 Jahre Obmann der Musikkapelle Steeg, im Ausschuss und Obmann der Raiffeisenbank, Agrargemeinschaftsobmann, Schätzungsobmann, Mitglied der Lawinenkommission und vieles mehr. Bei all diesen Tätigkeiten im Sinne der Gemeinschaft, hat Edith ihrem Ludwig den Rücken freigehalten und ihn stets unterstützt. Sie hat das Haus geführt und für die drei Kinder gesorgt. Mittlerweile genießen die Eheleute ihren Ruhestand und sind stolz auf die drei Kinder, Schwiegerkinder und die vier Enkelkinder, mit denen sie gemeinsam das Fest der Goldenen Hochzeit gefeiert haben. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten Bezirkshauptfrau Mag. Katharina Rumpf und Bürgermeister Günther Walch aus Steeg gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Erika und Herr Ferdinand Schnöller aus Elbigenalp. Beide Eheleute sind gebürtige Bacher. Ferdinand stammt aus Kraichen, Erika aus Unterstockach. Kennengelernt haben sie sich, als Erika als Bedienung im Gasthaus Post, das der Schwester von Ferdinand gehörte, arbeitete. Ferdinand war dort öfter zu Gast und so kamen sich die beiden näher. Im Jahr 1969 wurde schließlich in Elbigenalp standesamtlich und in Bach kirchlich geheiratet. Nach der Trauung feierte das junge Paar mit Freunden und Familie im Gasthof Post in Bach ein fröhliches Fest. Gemeinsam mit Erikas Schwester und deren Mann ging es sodann auf Hochzeitsreise zum Großglockner. Diese schöne Reise ist den Eheleuten noch in bester Erinnerung. Gemeinsam zogen Erika und Ferdinand nach der Heirat in ein Haus, das Ferdinand von seinem Vater geerbt hatte, in Obergiblen ein. Dieses haben sie gemeinsam aus- und umgebaut. Ferdinand arbeitete Zeit seines Lebens als Schnitzer. Erika betrieb eine kleine Zimmervermietung. Besonders stolz ist das Jubelpaar auf ihre beiden Kinder und die insgesamt fünf Enkelkinder. Im Kreise der gesamten Familie haben sie auch das Fest der Goldenen Hochzeit gefeiert. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten Bezirkshauptfrau Mag. Katharina Rumpf und Bürgermeister Markus Gerber aus Elbigenalp gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Das seltene Fest der Diamantenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Ingeborg und Herr Wilfried Guem aus Ehrwald. Wilfried ist ein gebürtiger Ehrwalder, Ingeborg kommt aus St. Johann im Pongau. Ingeborg arbeitete in jungen Jahren im Hotel Spielmann als Kellnerin und so haben sich die beiden beim dortigen Hausball kennengelernt. Die Hochzeit wurde in Ehrwald gefeiert und mit dem Auto von Wilfrieds Cousin haben die beiden dann eine kleine Hochzeitsreise durch Deutschland und die Schweiz gemacht. In Ehrwald hat das junge Ehepaar dann eine Metzgerei betrieben und laut Herrn Bürgermeister Hohenegg hat es dort „die weltbeste Extrawurstsemmel“ gegeben. Wilfried war sehr aktiv bei den verschiedensten Vereinen. Er war bei der Musikkapelle, beim Verkehrsverein, bei der Schützengilde und auch Tennis-Obmann. Außerdem hat er immer sehr gern gewattet. Über die Frage wie man 60 Jahre zusammen bleibt sagt Ingeborg, „nit allweil zurückmaulen, manchmal still sein“. Die beiden haben zwei Töchter und einen Sohn, sieben Enkel und vier Urenkel. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten Bezirkshauptfrau-Stellvertreter Mag. Konrad Geisler und Bürgermeister Martin Hohenegg aus Ehrwald gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.