Goldene und Diamantene Hochzeiten

Jubelpaar Schretter
Jubelpaar Schretter

Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Irmgard und Herr Siegfried Schretter aus Vils. Siegfried stammt aus Vils, er ist sogar in Vils geboren; Irmgard kommt aus Vorderhornbach. Siegfried war Betriebsmaurer beim Zementwerk. Irmgard hat beim Gasthof Schwarzer Adler in Vils als Bedienung gearbeitet, das war Siegfried‘s Heimhaus und so ist man sich näher gekommen. Die Hochzeit wurde in Hinterhornbach gefeiert und auf die Frage warum sagt Siegfried, „da war’s so schön kalt“. Siegfried war bei vielen Vereinen, „fast bei allen“; jetzt ist er hauptsächlich bei den Eisschützen. Irmgard war auch bei den Eisschützen, ansonsten hatte sie nicht viel Zeit für Vereine. Über die Frage, wie man 50 Jahre zusammen bleibt sagt Irmgard, „wir hatten so viel Arbeit mit Haus bauen usw., da hatten wir keine Zeit zum Streiten“. Die beiden haben drei Söhne und drei Enkelkinder. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten Bezirkshauptfrau-Stellvertreter Mag. Konrad Geisler und Bürgermeister Manfred Immler aus Vils gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Moser
Jubelpaar Moser

Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Rosa und Herr Wilhelm Moser aus Lermoos. Rosa erzählt: „Damals war die Kellerbar ein beliebter Treffpunkt für die Jugend, aber auch für ältere Leute. Die Liebe zur Musik führte uns zusammen und begleitet uns bis heute. Willi spielte beim „Moniqua Quartett“. Ich war jahrelang beim Kirchenchor. Nach unserer Hochzeit war Willi bei der Musikkapelle Lermoos als Posaunist, spielte bei Kirchenkonzerten usw. Hackbrett und Gitarre. Schon die Hochzeit musste verschoben werden, weil unsere „Musi“ nach Stuttgart fuhr, also keine Hochzeitsreise. Auch bei der Geburt unserer Tochter war der werdende Vater mit der Musikkapelle in England – er war Solist und nicht entbehrlich. Stolz sind wir auf unseren Sohn und unsere Tochter und besonders unsere Enkel Daniel und Andreas machen uns viel Freude.“ Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten Bezirkshauptfrau-Stellvertreter Mag. Konrad Geisler und Bürgermeister-Stellvertreter Thomas Koch aus Lermoos gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Schennach
Jubelpaar Schennach

Das seltene Fest der Diamantenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Juliana und Herr Walter Schennach aus Lermoos. Walter kommt aus Wengle, Juliana aus Lähn; die Beiden kennen sich schon seit der Schule, „gefunkt hat es viel später“ erzählt Juliana. Die Hochzeit wurde in Lähn gefeiert. Walter hat als Maurer und Schilehrer gearbeitet, seit seinem 16. Lebensjahr ist er begeisterter Musikant. Juliana hat bis zur Hochzeit in der elterlichen Landwirtschaft mitgearbeitet. Zwischen 1971 und 1977 haben die Beiden in Lermoos gebaut. Über die Frage, wie man 60 Jahre zusammen bleibt sagt Juliana, „wir haben nie gestritten, weil man Mann immer unterwegs war.“ Die Beiden haben zwei Söhne und eine Tochter und drei Enkelkinder, „alles schneidige Buben“ erzählt Walter stolz. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten Bezirkshauptfrau-Stellvertreter Mag. Konrad Geisler und Bürgermeister-Stellvertreter Thomas Koch aus Lermoos gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Leuprecht
Jubelpaar Leuprecht

Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Sonnia und Herr Hartmann Leuprecht aus Lechaschau. Hartmann stammt aus Lechaschau, Sonnia kommt aus Oostduinkerke an der Nordsee, das ist in Belgien. Am Frauensee im dortigen Gasthaus, wo Sonnia im Haushalt einer belgischen Familie arbeitete, haben sich die Beiden kennen gelernt und später in Lechaschau geheiratet. Hartmann war kaufmännischer Angestellter beim Elektrohaus Scheidle und anschließend zehn Jahre beim Kabelfernsehen. Sonnia hat bis zur Hochzeit in verschiedenen Diensten gearbeitet. Hartmann war bei den Fußballern, bei den Eisschützen, „eigentlich überall“ erzählt er, „und nie daheim“ ergänzt Sonnia. Sonnia geht immer noch gern turnen, zum Volleyball, Rad fahren und wandern. Über die Frage, wie man 50 Jahre zusammen bleibt, sagt Sonnia „es ist nicht jeden Tag gleich, man muss zufrieden sein“. Die Beiden haben einen Sohn und zwei Enkelkinder. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten Bezirkshauptfrau-Stellvertreter Mag. Konrad Geisler und Bürgermeister Hansjörg Fuchs aus Lechaschau gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Bailom
Jubelpaar Bailom

Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Maria und Herr Kurt Bailom aus Forchach. Kurt ist gebürtiger Reuttener, Maria eine eingefleischte Forchacherin. Kurt war gelernter Maschinenschlosser bei den Reuttener Textilwerken; als dort die „Reifencordabteilung“ einen Schlosser brauchte, hat er seine Maria gefunden. Die Hochzeit feierten die Beiden in der St. Anna Kirche in Reutte. 1971 wurde mit dem Hausbau in Forchach begonnen. Kurt hat immer gern Fußball gespielt, „zu lange“ wie er sagt und hauptsächlich in der Betriebsmannschaft. Maria hat sich lieber mit Handarbeit und dem Teppich weben beschäftigt. „Das weiß ich nicht, das ist immer wieder gangen“, sagt Maria auf die Frage, wie man 50 Jahre zusammen bleibt; „Gemeinsam ist die Hauptsache“, ergänzt Kurt. Die Beiden haben einen Sohn und eine Tochter und drei Enkelkinder. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten Bezirkshauptfrau-Stellvertreter Mag. Konrad Geisler und Bürgermeister Karl Heinz Weirather aus Forchach gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Wörz
Jubelpaar Wörz

Das Jubiläum der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Ingrid und Herr Reinhard Wörz aus Reutte. Ingrid wurde in Westfalen, in der Nähe von Warstein geboren. Ihr Vater - ein gebürtiger Unterländer – war im Krieg verwundet worden und hatte dort im Lazarett Ingrids Mutter kennengelernt. Nach dem Krieg verschlug es die beiden nach Pflach, wo Ingrid auch aufwuchs und die Volksschule besuchte. Später wechselte sie in die Hauptschule Untermarkt, wo sie mit Reinhard, einem gebürtigem Biberwierer, der im Alter von fünf Jahren nach Reutte gekommen war, in die Parallelklasse ging. Man kannte sich zwar, gefunkt hat es zwischen den beiden jungen Leuten aber erst beim Skifahren in der Waldrast. Einige Zeit später läuteten in Breitenwang die Hochzeitsglocken. Nach der Trauung ging es mit einem 600er Fiat auf eine Rundreise durch Österreich. Danach zog das junge Paar miteinander nach Breitenwang, später nach Pflach und Mühl, ehe die beiden mit dem Bau ihres Eigenheimes auf der Kög (Reinhard ist nämlich ein echter „Kögemer“) begannen. In ihr schmuckes Haus konnten sie schließlich zu Weihnachten 1993 gemeinsam mit ihren beiden Töchtern einziehen. Reinhard war über 46 Jahre lang im EW Reutte. Dort arbeitete er nach der Lehre als Elektriker im Zeichenbüro und dann in der Bauabteilung. In der Abendschule ließ er sich später sogar noch zum Bautechniker ausbilden. Seine Gattin ist gelernte Friseurin, die beim Friseur Kammerer im Obermarkt arbeitete. Beide Eheleute waren früher gern skifahren und wandern. Reinhard ist ein begnadeter Sänger, der auch heute noch als Solist in der Tränkekirche zu hören ist. Seine Gattin ist für den schönen Garten verantwortlich. Das Fest der Goldenen Hochzeit haben die rüstigen Eheleute im Kreis der Familie gefeiert. Besonders stolz sind sie dabei auf ihre zwei Enkelkinder, die 16jährigen Zwillingsbuben. Zum 50. Hochzeitstag konnten nunmehr Bezirkshauptfrau Mag. Katharina Rumpf und Bürgermeister Alois Oberer aus Reutte gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Rossmann
Jubelpaar Rossmann

Das Jubiläum der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Anna und Herr Siegfried Rossmann aus Reutte. Anni ist eine gebürtige Holzgauerin, die im Alter von zehn Jahren zum Besuch der Hauptschule Untermarkt nach Reutte kam. Da der tägliche Heimweg nach Holzgau zu weit gewesen wäre, wurde sie in dieser Zeit im Josefsheim untergebracht. Später besuchte Anni in Zams die Lehrerinnenbildungsanstalt. Siegfried kommt aus Guttaring in Kärnten. Er absolvierte in Kärnten die Aufnahmeprüfung für den Beruf des Zöllners. Nach bestandener Prüfung waren aber in Kärnten keine Stellen frei, weshalb er zwischen Tirol und Vorarlberg als Dienstort wählen konnte. Er entschied sich schließlich für Tirol und traf damit die richtige Entscheidung für seinen weiteren Lebensweg. In Schönbichl, seinem Dienstort, lernte er nämlich zufällig die hübsche Anni kennen. Einige Zeit später trat das junge Paar dann in Hinterhornbach, wo ihnen die Kirche besonders gut gefallen hatte, vor den Traualtar. Eine gemeinsame Hochzeitsreise war für die jungen Eheleute leider nicht möglich. Zwei Tage nach der Hochzeit musste Siegfried nämlich nach Wien zum Fachkurs und gleichzeitig trat Anni ihre Stelle als Lehrerin in der Volksschule Mitteregg an. Nach einem Jahr in Mitteregg wechselte Anni an die Hauptschule, ehe sie nach zehn Jahren in der Volksschule Reutte zu unterrichten begann. Insgesamt 38 Jahre war sie als Lehrerin tätig. Dieser Beruf hat ihr stets viel Freude bereitet, da für sie die Arbeit mit Kindern stets etwas ganz besonderes war. Siegfried arbeitete weiterhin beim Zoll und nebenher begannen die Beiden mit dem Bau ihres Eigenheimes in Reutte. Dieses konnten sie im Jahr 1973 beziehen. Mittlerweile genießen die sportlichen Eheleute ihren Ruhestand. Sie sind beide passionierte Radler und sind auch im Winter viel mit den Tourenskiern unterwegs. Das Fest der Goldenen Hochzeit haben sie im Kreis der Familie gefeiert. Später sind sie noch nach Hinterhornbach geradelt und haben so ihre Hochzeit vor 50 Jahren Revue passieren lassen. Besonders stolz sind die beiden auf ihre beiden Söhne, die Schwiegertöchter und die drei lebhaften Enkelkinder. Zum 50. Hochzeitstag konnten nunmehr Bezirkshauptfrau Mag. Katharina Rumpf und Bürgermeister Alois Oberer aus Reutte gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Perktold
Jubelpaar Perktold

Das Jubiläum der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Reinelde und Herr Walter Perktold aus Lermoos. Walter ist ein waschechter Lermooser, Reinelde stammt aus Taisten im Pustertal; sie ist mit ihrer Familie ins Außerfern gekommen und hat hier die Schule besucht und nach der Schule die Lehrerausbildung in Zams absolviert. Als Lehrerin war sie dann vier Jahre an der Volksschule Rauth/Gaicht, vier Jahre an der Hauptschule Elbigenalp, zehn Jahre in Reutte und 19 Jahre in Ehrwald tätig. Ihren Walter hat sie im Zug getroffen; sie war ihm aufgefallen, weil sie ihre Skier dabei hatte und da war er ihr natürlich sofort beim Einsteigen behilflich. Walter ist gelernter Maschinenschlosser, sein beruflicher Werdegang führte von der Gemeinde über das Hotel Post (Heuernte), die Fahrradfabrik in der Schmitte in Biberwier, das Metallwerk, wo er seine Schlosserlehre fertig gemacht hat, drei Jahre bei Siemens in München und wiederum zum Metallwerk. Beim Metallwerk wurde er in der Versuchsanstalt eingesetzt und wurde ihm nach der Meisterprüfung eine Werkstatt übertragen; insgesamt war er 36 Jahre dort beschäftigt. Die Hochzeit wurde in Locherboden gefeiert. Über Frage, wie man 50 Jahre zusammen bleibt, sagt Reinelde, „Es ist zu schaffen, man muss Kompromisse machen und darf nicht zu sehr nachtragen.“ Die Beiden haben einen Sohn und ein Enkelkind. Zum 50. Hochzeitstag konnten nunmehr Bezirkshauptfrau Mag. Katharina Rumpf und Vize-Bürgermeister Thomas Koch aus Lermoos gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Singer
Jubelpaar Singer

Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Albina und Herr Engelbert Singer aus Nesselwängle. Engelbert ist ein gebürtiger Nesselwängler. Im Zuge seiner Tätigkeit bei der Post musste er eine Schulung in Innsbruck absolvieren. Wie es der Zufall so wollte, musste auch Albina aus Untertilliach im Osttirol zu dieser Schulung und so lernten sich die beiden kennen. Aus der „Liebe am Arbeitsplatz“ wurde mehr und so wurde standesamtlich in Obertilliach und am „Siebezehnten“ (dem Tannheimer Talfeiertag) kirchlich in Locherboden geheiratet. Nach einer schönen Feier im Gasthof Römisch-Deutscher-Kaiser am Locherboden zogen die jungen Eheleute in das Elternhaus von Engelbert in Nesselwängle. Das Haus, in dem seit 1850 das Nesselwängler Postamt untergebracht war, war aber schon so desolat, dass sich das Paar gezwungen sah, dieses abzureißen und neu aufzubauen. Gemeinsam mit ihrer Tochter konnten sie Anfang der 70er Jahre dann in das neue Haus einziehen und betrieben auch dort weiterhin die Postfiliale. Albina war in Nesselwängle für das Postamt zuständig, während Engelbert viele Jahre von der Österreichischen Post als Urlaubsvertretung in ganz Tirol eingesetzt wurde und viel von seiner Heimat kennenlernte. Das Leben der rüstigen Eheleute war stets von viel Arbeit geprägt. Engelberts Hobby ist sein Boot am Haldensee, während Albina gern im Garten arbeitet. Das Fest der Goldenen Hochzeit hat das Paar in aller Stille am Talfeiertag in Locherboden gefeiert und dort ihr Ehegelöbnis wiederholt. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten Bezirkshauptfrau Mag. Katharina Rumpf und Bürgermeister Klaus Hornstein aus Nesselwängle gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Schwaiger
Jubelpaar Schwaiger

Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Irene und Herr Manfred Schwaiger aus Reutte. Manfred ist geborener Reuttener, Irene stammt aus Wien. Manfred hat damals mit seinem Bruder auf der Zugspitze als Elektriker gearbeitet; nach einer harten Woche hat er am Seespitz Entspannung gesucht und dort seine Irene kennengelernt und da hat es ziemlich schnell gefunkt. Manfred hat bei Plansee Betriebselektriker gelernt und sich dann aber relativ schnell selbstständig gemacht und das Elektrogeschäft im Untermarkt aufgebaut. Irene hat in Wien bei einem Juwelier eine Lehre als Bürokauffrau gemacht. Nachdem sie in Tirol ihr Glück gefunden hatte, hat sie beim Gatten auch im Geschäft mitgearbeitet. Die Hochzeit wurde in Reutte gefeiert. „LKF (Anmerkung: Liebe-Krieg-Frieden)“ antwortet Irene auf die Frage, wie man 50 Jahre zusammen bleibt, „heute nur noch Frieden“ ergänzt sie. Die Beiden haben zwei Söhne und zwei Enkelkinder. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten Bezirkshauptfrau-Stv. Mag. Konrad Geisler und Bürgermeister Alois Oberer aus Reutte gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Huter
Jubelpaar Huter

Das Fest der Diamantenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Frieda und Herr Sieghard Huter aus Vils. Friedas Vater war Sudetendeutscher, arbeitete Anfang des letzten Jahrhunderts auf dem größten Schiff Österreichs in Rijeka und gelangte schließlich als Zollbeamter ins Außerfern. Dort wurde Frieda in Vorderhornbach geboren; aufgewachsen ist sie in Schattwald, wo ihr Vater dann das dortige Zollamt leitete. 1946 wurde er nach Vils versetzt, wohin ihm natürlich auch seine Familie folgte. Dieser Umzug erwies sich als wahrer Glücksfall. In Vils lernten sich nämlich Sieghard, ein gebürtiger Vilser, und die hübsche Frieda kennen. Einige Zeit später gaben sich die beiden in der Innsbrucker Mariahilf-Kirche das Ja-Wort. Nach einer Feier im kleinen Kreis wollte das Brautpaar eigentlich mit einem geliehenen Auto eine Hochzeitsreise in Richtung Italien antreten. Am Brenner waren die Flitterwochen aber leider schon wieder zu Ende, da das Auto seinen Dienst versagte. Nach der Hochzeit zogen Frieda und Sieghard in das Elternhaus von Sieghard ein und bauten dieses gemeinsam um. Sieghard arbeitete ursprünglich bei der Fa. Schretter, später stieg er mit einem Lkw ins Speditionsgewerbe ein. Gemeinsam mit seiner tüchtigen Frau konnte er diese kleine Spedition zu einem florierenden Betrieb, der über die Bezirksgrenzen hinaus bekannt ist, ausbauen. Zeit für Freizeitaktivitäten blieb da natürlich wenig und so war das Leben der Familie Huter stets von viel Arbeit, aber auch großem Zusammenhalt in der Familie mit den vier Kindern geprägt. Mittlerweile freuen sich die Jubilare auch über ihre zehn Enkelkinder und die drei Urenkel im Alter von ein bis fünf Jahren, mit denen sie das Fest der Diamantenen Hochzeit in Vils gefeiert haben. Zum besonderen Ehejubiläum konnten nunmehr Bezirkshauptfrau Mag. Katharina Rumpf und Bürgermeister Manfred Immler aus Vils gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Mair
Jubelpaar Mair

Das Jubiläum der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Roswitha und Herr Dr. Paul Mair aus Reutte. Paul stammt aus Fulpmes im Stubaital. Nach dem Besuch des Franziskaner-Gymnasiums in Hall absolvierte er in Innsbruck sein Medizinstudium. Während seiner Turnuszeit verschlug es ihn nach Schwarzach-St. Veit. Dort arbeitete auch Roswitha, die in Salzburg geboren und in Bad Gastein aufgewachsen ist, als Lehrerin. Als sie einer kranken Kollegin einige Utensilien ins Krankenhaus bringen musste, stieß sie mit Paul zusammen. Es war „Liebe auf den ersten Blick“. Man ging miteinander Skifahren und schließlich läuteten für das junge Paar in der Wallfahrtskirche Böckstein bei Bad Gastein die Hochzeitsglocken. Dr. Mair ließ sich an mehreren deutschen Kliniken und an der HNO-Klinik in Innsbruck zum Facharzt ausbilden. Von dort wurde er nach Reutte, wo gerade das neue Bezirkskrankenhaus errichtet wurde, abgeworben. Und so zog Familie Mair mit den beiden Töchtern Katharina und Viktoria im Jahr 1973 nach Reutte. Dort fanden sie zuerst nahe dem Krankenhaus eine Wohnung. 1975 begannen sie mit dem Bau ihres schmucken Eigenheimes, in welches sie 1978 einziehen konnten, 1980 kam dann Sohn Florian zur Welt. Die Praxis wurde in das Haus in Reutte verlegt. Dr. Mair war stets ein passionierter Sportler, der bei seinen Ski- und Bergtouren auch das Abenteuer in fremden Ländern liebte. Die besondere Leidenschaft von Frau Mair ist der Garten. Dieser ist mitten in Reutte eine grüne Oase, die mit ihren prachtvollen Pflanzen und Bäumen zum Verweilen und Erholen einlädt. Ideen für die Gartengestaltung holt sich Roswitha immer wieder bei Gartenreisen, im Zuge derer sie bereits mehr als 500 Gärten besucht hat. Das Fest der Goldenen Hochzeit haben die rüstigen Eheleute im Kreise der Familie gemeinsam mit den insgesamt neun Enkelkindern, welche ihnen ganz besondere Freude bereiten, gefeiert. Zudem hatten sie auch die Gelegenheit, gemeinsam mit Bischof Glettler und anderen Jubelpaaren in Stams das besondere Ehejubiläum zu begehen. Zum 50. Hochzeitstag konnten nunmehr Bezirkshauptfrau Mag. Katharina Rumpf und Bürgermeister Alois Oberer aus Reutte gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Samweber
Jubelpaar Samweber

Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Rita und Herr Walter Samweber aus Höfen. Rita ist eine gebürtige Höfenerin, Walter stammt aus Augsburg. Kennengelernt haben sich die Beiden, als Walter in der Gästepension von Ritas Eltern Urlaub machte. Nach einiger Zeit gaben sich die jungen Leute standesamtlich in Reutte und kirchlich in Wängle das Ja-Wort. Nach der Hochzeitsfeier im Gasthof Lilie in Höfen zog das junge Paar nach Augsburg. 1973 kehrten sie zurück nach Tirol und wohnten bis zur Fertigstellung ihres Hauses, welches sie in Eigenregie errichteten, bei den Eltern von Rita. Zu Weihnachten 1975 konnten sie gemeinsam mit ihrem Sohn in das schmucke Eigenheim einziehen. Walter arbeitete viele Jahre bei der Firma Storf, während seine Frau die elterliche Landwirtschaft und Zimmervermietung betrieb. Mittlerweile genießen die rüstigen Eheleute ihren Ruhestand. Frau Samweber arbeitet gerne im Garten, während sich ihr Gatte sportlich beim Radfahren betätigt. Ihr ganz besonderer Stolz ist ihr kleiner Enkelsohn, der ihnen viel Freude bereitet. Das Fest der Goldenen Hochzeit haben sie kürzlich gemeinsam mit anderen Jubelpaaren und Bischof Glettler in Stams gefeiert. Bei der Feier dabei war auch der Sohn der Eheleute mit seiner Familie. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten die Bezirkshauptfrau Mag. Katharina Rumpf und Bürgermeister Vinzenz Knapp aus Höfen gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Wechselberger
Jubelpaar Wechselberger

Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Waltraud und Herr Karl Wechselberger aus Weißenbach. Karl ist ein gebürtiger Weißenbacher. Waltraud stammt aus Ingelfingen in Baden-Württemberg. Als sie in den 60er Jahren in Weißenbach Urlaub machte, lernten sich die jungen Leute kennen und lieben. Im Jahre 1967 entschloss sich Karl, zu Waltraud nach Deutschland zu ziehen und schon bald läuteten in Ingelfingen die Hochzeitsglocken. Obwohl sie noch im Schwabenland wohnten, begannen die jungen Eheleute im Jahr 1970 mit dem Bau ihres Eigenheimes in Weißenbach. Dabei nützten sie jede freie Minute, um nach Tirol zu kommen, und dort an ihrem Haus zu arbeiten. 1982 beschlossen sie sodann, mit der ganzen Familie nach Weißenbach zu ziehen. Auch Waltrauds Schwester kehrte dem Schwabenland den Rücken und zog mit nach Tirol. Diese Entscheidung haben die rüstigen Eheleute bis heute nicht bereut. Sie fühlen sich in Weißenbach sehr wohl und haben sich hier bestens eingelebt. Herr Wechselberger arbeitete 20 Jahre im Metallwerk Plansee. Zudem betrieben beide miteinander eine Zimmervermietung in Weißenbach. Mittlerweile genießen sie ihren Ruhestand und freuen sich darüber, dass auch Tochter und Enkeltochter bei ihnen unter einem Dach leben. Das Fest der Goldenen Hochzeit haben sie im Kreise der Familie gefeiert. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten die Bezirkshauptfrau Mag. Katharina Rumpf und Bürgermeister Hans Dreier aus Weißenbach gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Petrini
Jubelpaar Petrini

Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Maria und Herr Ing. Ernst Petrini aus Reutte. Ernst wurde in Wiesbaden geboren, 1945 gelangte er auf der Flucht von Berlin nach Wien und kam schließlich im Jahr 1955 mit seiner Familie nach Reutte. Dort wollte er eigentlich nicht lange bleiben, da es ihm zu kalt war. Dies sollte sich allerdings für den studierten Bauingenieur bald ändern. Bei der Arbeit im Ingenieurbüro seines Vaters lernte er nämlich die hübsche Maria kennen. Diese half während der Ferien beim Vermessen. Einige Zeit später läuteten für das junge Paar die Hochzeitsglocken in Schwaz, wo sie den Pfarrer kannten. Im Fuggerkeller in Schwaz wurde dann gefeiert. Anfangs wohnten die jungen Leute im Heimhaus von Maria. Im Jahr 1972 begannen sie dann auf der Kög mit der Errichtung ihres Eigenheimes, in welches sie 1973 mit ihren beiden Mädchen einziehen konnten. Kurze Zeit später komplettierten noch zwei Söhne ihre Familie. 1969 wechselte Ernst zum Baubezirksamt, wo er bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1994 tätig war. Früher sind sie mit den Kindern gerne verreist bzw. waren wandern. Große Freude macht den Eheleuten in ihrem Ruhestand mittlerweile ihr Garten. Ernst ist ein begabter Schachspieler, der viele Jahre auch im Schachclub Reutte aktiv war. Den Mittelpunkt bilden heute die Familie mit den vier nach und nach nach Reutte heimgekehrten Kindern und die Enkel, die ihre Großeltern bei Besuchen auf Trab halten. Das Fest der Goldenen Hochzeit haben Ernst und Maria im Kreis ihrer Familie gefeiert. Zum Fest der Goldenen Hochzeit konnten nunmehr Bezirkshauptfrau Mag. Katharina Rumpf und Bürgermeister Alois Oberer aus Reutte gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Wolf
Jubelpaar Wolf

Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Notburga und Herr Ludwig Wolf aus Elbigenalp. Beide stammen ursprünglich aus Steeg, wo sie ihre Kinder- und Jugendzeit im Sommer im Bockbachtal verbracht haben. Gekannt haben sie sich eigentlich „schon immer“, näher gekommen sind sie sich aber beim Tanzen. Geheiratet wurde schließlich standesamtlich in Elbigenalp und kirchlich in Bildstein in Vorarlberg, weil die Steeger Kirche zur damaligen Zeit gerade umgebaut wurde. Ludwig ist gelernter Metzger, der in Hägerau seine Lehre absolviert hatte. Später wechselte er zur Metzgerei Sonnweber nach Stanzach. Durch Vermittlung eines Bekannten konnten die Eheleute später in Elbigenalp einen Bauplatz kaufen. Dort begannen sie 1970 in Eigenregie mit dem Bau ihres Eigenheimes. 1972 konnten sie schließlich in ihr Häuschen einziehen. Die besondere Leidenschaft der beiden Eheleute ist die Landwirtschaft. Beide mussten von Kindheit an jeweils in den elterlichen Landwirtschaften mithelfen. So verbrachte Notburga viele Jahre zu Hause auf der Alm und war insgesamt 35 Sommer auf den Almen im Bockbachtal, im Bernhardstal und in Fallerschein. In der Winterzeit waren beide auf Saison, unter anderem auch in Liechtenstein. Auch heute noch betreiben die rüstigen Eheleute eine Landwirtschaft und nennen 30 Schafe ihr Eigen. Diese Arbeit macht ihnen nach wie vor viel Freude. Besonders stolz sind sie auf ihre drei Kinder und sieben Enkelkinder. Das Fest der goldenen Hochzeit haben sie nicht zu Hause gefeiert, sondern eine kleine Reise zu ihrem Sohn ins Unterinntal unternommen. Zum besonderen Ehejubiläum konnten nunmehr Bezirkshauptfrau Mag. Katharina Rumpf und Bürgermeister Markus Gerber aus Elbigenalp gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.