Goldene und Diamantene Hochzeiten

Jubelpaar Bailom
Jubelpaar Bailom

Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Anna Katharina und Herr Heribert Bailom aus Reutte. Heribert stammt aus Reutte und ist bei Pflegeeltern in der Tränke aufgewachsen. Anna ist eine gebürtige Niederösterreicherin, die nach dem Tod ihrer Mutter auf Saison ins Hotel Seespitze zum Arbeiten kam. Eigentlich wollte sie ihre Ausbildung zur Krankenschwester fortsetzen, da es ihr aber in Reutte so gut gefiel, suchte sie nach einer fixen Anstellung und fand diese in den Reuttener Textilwerken. Dies erwies sich als besonderer Glücksfall im Leben von Heribert und Anna, da sich die beiden am Arbeitsplatz kennen und lieben lernten. Im Jahr 1969 wurde schließlich geheiratet. Anfangs wohnten die jungen Eheleute mit ihren beiden Söhnen in einer Betriebswohnung bis sie schließlich eine Eigentumswohnung in der Tränke erwarben, in der sie sich heute noch sehr wohl fühlen. Besonders stolz sind die fitten Eheleute auf ihre beiden Söhne, die sehr fleißig sind. Den älteren Sohn, der in den USA lebt, haben sie schon des Öfteren besucht. Das Reisen ist nämlich eine besondere Leidenschaft der Familie. So hat das Paar insgesamt schon 34 Kreuzfahrten unternommen und auf Kreuzfahrtschiffen, auf denen beide Söhne schon gearbeitet haben, die ganze Welt erkundet. Zudem ist Anna sehr sportlich. Wenn es das Wetter zulässt, ist sie täglich schnellen Schrittes unterwegs und verbessert damit ihre Kondition, die sie als Sportschützin braucht. Sie ist in dieser Sportart, die sie nach einem Jux-Turnier seit 26 Jahren mit viel Freude betreibt, sehr erfolgreich. Zahlreiche Pokale zeugen von ihren Erfolgen und ihrem besonderen Talent. Das Fest der Goldenen Hochzeit haben die Eheleute, die sich über ihre drei Enkelkinder freuen, im Kreis der Familie gefeiert. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten Bezirkshauptfrau Mag. Katharina Rumpf und Bürgermeister Alois Oberer aus Reutte gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Brunner
Jubelpaar Brunner

Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Anna und Herr Georg Brunner aus Heiterwang. Georg stammt aus Niederau in der Wildschönau. Anni ist eine gebürtige Heiterwangerin, die Ende der 60er Jahre in Kufstein bei der Firma Kneißl als Haushälterin tätig war. Während dieser Zeit lernten sich Georg und Anni zufällig bei einem Ball in Kufstein kennen. Danach haben sie sich kurze Zeit aus den Augen verloren, wie das Leben aber so spielt, trafen sie sich zufällig wieder und so machte Georg der hübschen Außerfernerin Anni, die mit einer schweren Gelbsucht im Krankenhaus lag, schließlich am Krankenbett einen Antrag. Kurze Zeit später ging es zum Traualtar und wurde in Kufstein standesamtlich und kirchlich geheiratet. Nach der Hochzeit zogen die beiden in das Elternhaus von Anni nach Heiterwang. Georg, der früher als Holzer gearbeitet hatte, war zu dieser Zeit beim Zoll am Grenzübergang Ehrwald-Schanz. Nach 3,5 Jahren beim Zoll erhielt er die Zusage beim Gemeindesteuerprüfungsverband und begann dort als Gemeindesteuerprüfer zu arbeiten. Nach der Abschaffung der Getränkesteuer wurde der Gemeindesteuerprüfungsverband aufgelöst und Georg wechselte im Jahr 2000 zum Land Tirol. Dort begann er bei der Bezirkshauptmannschaft Reutte als Referent für Katastrophen- und Zivilschutz zu arbeiten. Im Jahr 2010 trat er seinen wohlverdienten Ruhestand an. Neben der Arbeit betrieb das rührige Paar bis ins Jahr 2003 eine Landwirtschaft mit 35 - 40 Schafen und drei Pferden. Im Jahr 1971 wurde die Familie um einen Hund vergrößert. Nachdem die Familie so „auf den Hund gekommen war“, begann Georg im Jahr 1972 mit der Zucht von Schäferhunden und dem Hundesport. Später stiegen sie auf die Zucht von Westies (Anmerkung: die kleinen weißen Hunde aus der Werbung) um. Vor drei Jahren hörten sie mit der Zucht auf, werden aber nach wie vor von einem kleinen Westie begleitet. Georgs besondere Leidenschaft ist neben den Hunden die Musik. 59 Jahre lang ist er mittlerweile bei der Musikkapelle, 13 Jahre lang war er in Heiterwang Kapellmeister, 22 Jahre lang Jugendreferent und insgesamt „Mädchen für alles“. Früher spielte er das Tenorhorn und den Bariton, mittlerweile ist er für die Tuba in der Kapelle zuständig. Anni ist eine leidenschaftliche Theaterspielerin. Schon früh hat sie in Reutte bei der Heimatbühne mitgewirkt, später war sie Gründungsmitglied der Theatergruppe Heiterwang. Dort stand sie mit viel Engagement 20 Jahre lang selbst auf der Bühne und hat später die Regie übernommen. Zudem war und ist sie in der Pfarrkirche sehr aktiv. Sie war in der Liturgiegruppe, hat die Kommunion ausgeteilt und als Vorbeterin agiert. Außerdem verschönert sie die Pfarrkirche mit ihren Klöppelarbeiten, die etwas ganz besonderes sind. Das Fest der Goldenen Hochzeit war für die rüstigen Eheleute etwas ganz besonderes. Zuerst wurde mit der gesamten Musikkapelle Heiterwang gefeiert und später mit den drei Kindern, Schwiegerkindern und vier Enkelkindern, auf die die Großeltern ganz besonders stolz sind. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten Bezirkshauptfrau Mag. Katharina Rumpf und Bürgermeisterin Beate Reichl aus Heiterwang gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Maldoner
Jubelpaar Maldoner

Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Barbara und Herr Meinrad Maldoner aus Steeg. Beide sind in Steeg geboren. Barbara ist im Ortsteil Ebene aufgewachsen, während Meinrad in Hinterellenbogen groß geworden ist. Gekannt haben sich die beiden schon von der Schule. Im Jahr 1969 läuteten schließlich die Hochzeitsglocken in der Pfarrkirche in Steeg. Standesamtlich wurde in Elbigenalp geheiratet, wo der damalige Standesbeamte Bürgermeister Otto Jäger die Trauung um 23:00 Uhr im Anschluss an eine Gemeinderatssitzung bei ihm zuhause vornahm. Nach der Eheschließung sind die jungen Eheleute in das Elternhaus von Barbara eingezogen. Sie haben dort die elterliche Landwirtschaft übernommen und weiter geführt. Meinrad war 40 Jahre lang im Sommer am Bau und 20 Jahre im Winter am Schilift in Liechtenstein. Während dieser Zeit war Barbara für Haus, Hof und Familie zuständig und wurde dabei schon früh von ihren fünf Kindern unterstützt, die immer wieder rund ums Haus mithelfen mussten. Die Goldene Hochzeit haben die rüstigen Eheleute im Kreis der gesamten Familie mit den fünf Kindern, Schwiegerkindern und elf Enkeln in der Pfarrkirche Steeg gefeiert, wo sie auch ihr Ehegelöbnis erneuert haben. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten Bezirkshauptfrau Mag. Katharina Rumpf und Bürgermeister Günther Walch aus Steeg gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Falger
Jubelpaar Falger

Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Inge und Herr Hermann Falger aus Steeg. Hermann stammt aus Steeg. Er lernte seine Zukünftige, die aus der Steiermark als Köchin in die Post in Steeg zum Arbeiten gekommen war, im Hotel Post kennen. Man kam sich näher und schließlich wurde standesamtlich in Elbigenalp und kirchlich in Rankweil geheiratet. Gerne erinnern sich die Eheleute noch an die schöne Hochzeitsfeier im Hotel Post in Steeg. Nach der Trauung haben sie eine kleine Hochzeitsreise in die Heimat von Inge unternommen, wo sie auch immer wieder mit ihren Kindern gern hingefahren sind. Drei Jahre lang haben sie im Elternhaus von Hermann gewohnt. Im Jahr 1972 haben sie dann auf einer Hofstelle, die der Mutter von Hermann gehört hat, mit dem Bau ihres Eigenheimes begonnen. Dieses haben sie zur Gänze in Eigenregie errichtet und sind dort im Jahre 1973 eingezogen. Hermann war zehn Jahre lang Tischler bei der Firma Kühbacher, dann zwei Jahre bei der Baufirma Storf und schließlich insgesamt 31 Jahre lang beim Forsttechnischen Dienst für Wildbach- und Lawinenverbauung. Dort war er als Forstfacharbeiter für die Hochlagenaufforstung zuständig. Diese Arbeit in freier Natur, welche auch viel handwerkliches Geschick und Verbundenheit mit der Natur erfordert, hat ihm stets viel Freude gemacht. Inge hat eine Zimmervermietung betrieben und gemeinsam mit der ganzen Familie insgesamt 32 Jahre lang die Landwirtschaft geführt. Das Fest der Goldenen Hochzeit haben die rüstigen Eheleute nunmehr mit ihren drei Kindern, den Schwiegerkindern, sieben Enkeln und drei Urenkeln, auf die sie besonders stolz sind, gefeiert. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten Bezirkshauptfrau Mag. Katharina Rumpf und Bürgermeister Günther Walch aus Steeg gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Knittel
Jubelpaar Knittel

Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Martha und Herr Anton Knittel aus Elbigenalp. Martha stammt aus Stockach, Toni ist ein gebürtiger Elbigenalper. Kennengelernt haben sich die beiden am Bernhardseck. Dort war Toni mit seiner Familie beim Heuen. Am „Nachbarfeld“ half die hübsche Martha und so kam man einander näher. Einige Zeit später wurde standesamtlich in Elbigenalp und kirchlich in der frisch renovierten Elbigenalper Pfarrkirche geheiratet. Gerne erinnern sich die Eheleute an die große Hochzeitsfeier, zu der sie zahlreiche Verwandte und Freunde ins Hotel Alpenrose eingeladen hatten. Eingezogen ist das junge Paar nach der Trauung in das Elternhaus von Toni. Seit dieser Zeit wohnen im Hause Knittel alle Generationen unter einem Dach. Familie Knittel blickt heute auf ein bewegtes, arbeitsreiches Leben zurück. Toni hat nach der Schilehrerprüfung eine Schischule eröffnet und übernahm im Jahr 1994 den Sonnenlift, der 1967 in Elbigenalp gebaut worden war. Der Lift wird seit dieser Zeit von Familie Knittel mit viel Leidenschaft und Engagement betrieben. Im Jahr 1988 haben die Eheleute die Grießbachalm in Häselgehr übernommen, welche sie 21 Jahre lang mit viel Erfolg geführt haben. Um alles zeitlich „unter einen Hut zu bringen“ haben sie nach der ersten Saison auf der Grießbachalm ihre kleine Landwirtschaft aufgegeben. Martha erinnert sich gern an die Arbeit auf der Grießbachalm zurück. Obwohl sie Tag und Nacht schuften musste, war es eine schöne Zeit. Toni war weithin bekannt für die Gaudi, die er auf der Hütte veranstaltete und die viele Gäste auf die schön gelegene Alm zog. Mittlerweile genießen die rüstigen Eheleute ihren Ruhestand. Ganz können sie das Arbeiten allerdings nicht lassen, sie helfen nach wie vor im Betrieb, welchen mittlerweile der Sohn übernommen hat, aus. Wenn sie ein Resümee ziehen, so war ihr Leben zwar stets von viel Arbeit geprägt, dennoch sind sie sehr zufrieden. Besonders ist für sie, dass sie „dort wohnen, wo andere Urlaub machen“. Beiden gehen nach wie vor gerne Skifahren und Radfahren und sind stets aktiv. Viel Freude machen ihnen die beiden Kinder und die drei Enkelkinder, mit denen sie auch das Fest der Goldenen Hochzeit im Hotel Alpenrose gefeiert haben. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten Bezirkshauptfrau Mag. Katharina Rumpf und Amtsleiter Marc Rauch von der Gemeinde Elbigenalp gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Dornacher
Jubelpaar Dornacher

Das 50. Hochzeitsjubiläum feierten vor kurzem Frau Martina und Heinrich Dornacher aus Elmen. Heinrich stammt aus Elmen und lernte seine Zukünftige, eine gebürtige Vorderhornbacherin, durch Zufall kennen als ein Freund ihm die hübsche Martina vorstellte. Beim Dreikönigsball im Gasthaus Dreikönig in Elmen sind sich die beiden sodann nähergekommen und haben schließlich im Jahr 1969 zuerst kirchlich und erst später standesamtlich in Weißenbach geheiratet. Die umgekehrte Reihenfolge ergab sich, da sich der Aushang des Aufgebotes etwas verzögert hatte. Nach der Hochzeit unternahm das junge Paar eine Hochzeitsreise nach Südtirol und sind dann in das Elternhaus von Heinrich eingezogen. Heinrich war anfangs bei der Frächterei Mair in Elmen angestellt. Später war er insgesamt 26 Jahre als Hausmeister tätig. Zusätzlich haben die Eheleute eine kleine Landwirtschaft betrieben. Mittlerweile haben sie zwar keine Kühe mehr, sind aber stolz auf ihre zwei kleinen Pferde und eine Ziege, die bei ihnen das Gnadenbrot bekommt. Martina war anfangs in den Reuttener Textilwerken, später 19 Jahre bei Paulusreisen in Stanzach, ein Jahr bei der Fa. Koch und schließlich zehn Jahre Haushälterin in Elmen. Besonders stolz sind die Eheleute auf ihre vier Kinder, vier Enkel und zwei Urenkel, die ihnen große Freude bereiten. Gemeinsam mit der ganzen Familie haben sie in Elmen im Gasthaus Kaiserkrone ihre Goldene Hochzeit gefeiert. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten Bezirkshauptfrau Mag. Katharina Rumpf und Bürgermeister Heiner Ginther aus Elmen gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Wolf
Jubelpaar Wolf

Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Gertraud und Herr Albert Wolf aus Bach. Albert ist in Stockach geboren und aufgewachsen. Gertraud stammt aus Kappl im Paznauntal. Bereits in jungen Jahren ging sie „auf Saison“ und arbeitete im Haus Tina in Obergiblen. Zum ersten Mal gesehen haben sich die beiden, als Albert, der damals als Berufsjäger tätig war, sie und eine Freundin nach einem Fest im Madautal mit dem Auto mit ins Tal nahm. Nähergekommen sind sich die beiden später dann bei Alberts Gasthausbesuchen im Haus Tina. Im Jahr 1969 wurde schließlich standesamtlich bei Alt-Bürgermeister Otto Jäger zuhause in Elbigenalp geheiratet. Das kirchliche Jawort gab sich das Paar in der Pfarrkirche in Stockach. Gerne erinnern sie sich daran, dass sie die wartende Hochzeitsgesellschaft vor der Kirche stehen lassen mussten, weil sie die Ringe vergessen hatten und diese noch schnell vor der Trauung holen mussten. Trotz dieses kleinen Missgeschicks wurde es eine wunderschöne Hochzeitsfeier im Gasthof Traube. Eingezogen sind Gertraud und Albert sodann in das Elternhaus von Albert in Stockach. Dieses haben sie später abgerissen und im Jahr 1972 neu aufgebaut. Dort haben sie auch eine kleine Zimmervermietung und eine Landwirtschaft betrieben. Albert nennt sich selbst einen „Lebenskünstler“. Nach dem Besuch der Schnitzschule war er 18 Jahre lang Berufsjäger, hatte sechs Jahre die Sulzlalm gepachtet und war später acht Jahre bei den Lechtaler Bergbahnen angestellt. Besonders interessiert hat ihn zeitlebens das politische Geschehen. Dieses Interesse an der Politik war ihm offensichtlich in die Wiege gelegt, da auch sein Vater 15 Jahre lang Bürgermeister der Gemeinde Bach war. Nach 12 Jahren im Gemeinderat wurde er 1992 von der Stocker Liste als erster bei der Volksbefragung gereiht und sodann Bürgermeister der Gemeinde Bach. Dieses verantwortungsvolle Amt, übte er 18 Jahre lang mit viel Respekt und Demut bis zum Jahr 2010 aus. Ohne die Unterstützung und den Rückhalt seiner Frau und seiner Familie, die zuhause Landwirtschaft und Haus in Schuss gehalten haben, wäre vieles nicht möglich gewesen. Urlaub gab es keinen, auch freie Zeit war rar. Wenn Albert an seine Amtszeit als Bürgermeister zurückdenkt, so hat er viele positive Erinnerungen und ist stolz auf viele Errungenschaften (Kanalisierung, Brückenbau, etc.). Lachend erzählt er, dass „der schlechteste Tag als Bürgermeister der Montag sei“. Dies deshalb, da viele Bürgerinnen und Bürger übers Wochenende überlegt haben, was sie denn im Gemeindeleben (insbesondere in der Nachbarschaft) stört und dies dann gern am Montag an der Bürgermeister herantragen. Mittlerweile genießen die fleißigen Eheleute ihren Ruhestand. Ganz besonders stolz sind sie auf ihre vier Kinder, die Schwiegerkinder und die acht Enkelkinder, die von 20 bis 3 Jahre alt sind. Das Fest der Goldenen Hochzeit haben sie mit der gesamten Familie gefeiert. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten Bezirkshauptfrau Mag. Katharina Rumpf und Bürgermeister Brandhofer aus Bach gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Klimesch
Jubelpaar Klimesch

Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Friedi und Herr Mag. Michael Klimesch aus Breitenwang. Friedi und Michael wurden beide noch während der Wirren des 2. Weltkrieges geboren. Friedi wuchs in einer kinderreichen Familie im Mühlviertel auf und kam bereits in jungen Jahren nach Linz, wo sie im Passamt der Polizeidirektion arbeitete. In Linz lernte sie den in Prag geborenen Michael, der dort studierte, kennen. Nach der Heirat in der oberösterreichischen Hauptstadt suchte das junge Paar die Ferne. In Reutte waren dann „die Würfel gefallen“ (oder „alea iacta est“ wie der gelernte Lateiner Michael sagen würde) und fanden Friedi und Michael im Außerfern eine neue Heimat. Mit ihren vier Kindern (drei Buben und ein Mädchen) belebten sie das damalige „Lehrerghetto“ in Reutte und boten auch den Freunden ihrer Kinder ein Zuhause. So war die warmherzige Friedi, die alle Kinder stets mit offenen Armen aufgenommen hat, für einige Freunde eine Ersatzmama, und wird von ihnen auch heute noch liebevoll „Tante Friedi“ genannt. Zu den „Klimis“ gehört somit eine wahre Großfamilie. Während Michael an verschiedenen Schulen Englisch unterrichtete und vielen als strenger Nachhilfelehrer für Latein, Englisch und Italienisch bestens bekannt ist, arbeitete Friedi als Umweltpädagogin und im Weltladen. Überhaupt sind die Natur und der Umweltschutz für Friedi ein ganz besonderes Anliegen und ist es ihr wichtig, diese Naturverbundenheit auch an ihre Kinder und Enkelkinder weiterzugeben. Michael ist seit jeher ein leidenschaftlicher Fußballer und hat mit seinen Söhnen und deren Freunden den „FC Malboro Lehrerghetto“ gegründet. Diese Hobby-Truppe ist zwar mittlerweile etwas in die Jahre gekommen, aber trotzdem immer noch mit viel Engagement bei verschiedenen Turnieren, wo „der Old“ stets als ältester Spieler geehrt wird, aktiv. Geprägt ist die gesamte Familie, die mittlerweile um sieben Enkelkinder vergrößert wurde, durch einen außergewöhnlichen Zusammenhalt. So macht die gesamte Familie und deren Freunde samt Anhang seit mittlerweile fast vierzig Jahren Urlaub im sonnigen Grado, das dann für zwei Wochen von fast 50 Außerfernerinnen und Außerfernern „belagert wird“. Friedi und Michael sind ganz besonders stolz auf ihre Kinder, Schwiegerkinder, Enkel und alle Freunde und haben diesem Kreis auch das Fest der Goldenen Hochzeit gefeiert. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten Bezirkshauptfrau Mag. Katharina Rumpf und Bürgermeister Hanspeter Wagner aus Breitenwang gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Sprenger
Jubelpaar Sprenger

Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Waltraud und Herr Peter Sprenger aus Berwang. Waltraud ist in Brand geboren und aufgewachsen, Peter stammt aus Berwang. Gekannt haben sich die beiden eigentlich schon in der Schulzeit, näher gekommen sind sie sich als Waltraud im Hotel Edelweiß, welches dem Onkel von Peter gehörte, als Zimmermädchen arbeitete. Im Jahr 1969 wurde schließlich in Ehrwald standesamtlich und kirchlich in Berwang geheiratet. Die anschließende Feier mit der Familie fand in Rinnen im Rotlechhof statt. Nach der Eheschließung zog das junge Paar in das Elternhaus von Waltraud in Brand ein, wo sie insgesamt fünf Jahre lang wohnten. In der Zwischenzeit errichteten sie miteinander ihr Eigenheim im Ortsteil Gröben der Gemeinde Berwang. Ursprünglich wäre geplant gewesen, in diesem Haus auch eine Zimmervermietung unterzubringen, später wurde aber der Platz gebraucht, um die Eltern der beiden Eheleute im Haus zu betreuen, sodass lange Zeit drei Generationen unter einem Dach lebten. Peter hat eine Lehre bei Plansee als Schlosser gemacht. Nach Abschluss der Lehre arbeitete er in der Frächterei des Vaters in Berwang. Durch einen Zufall wurde er mit dem Fahren der Schneefräse bzw. des Schneepfluges in Berwang durch die Gemeinde beauftragt und arbeitete somit im Sommer als Frächter und im Winter für die Gemeinde. Als nach der Errichtung des Thanellerkarliftes dort ein Betriebsleiter gesucht wurde, übernahm Peter gerne diese Aufgabe und war mit Leidenschaft Betriebsleiter und „Raupenfahrer“. 1972 kam er dann eher unfreiwillig in die Gemeindepolitik. Eigentlich wollte er gar nicht in den Gemeinderat und hoffte, dass er auf einem hinteren Listenplatz nicht gewählt werden würde. Diese Rechnung ging nicht auf und so fand er sich im Gemeinderat wieder. Als im Jahr 1983 der damalige Bürgermeister aus gesundheitlichen Gründen zurücktreten musste, stellte sich Peter zur Verfügung und war schließlich von 1983 bis zum Jahr 2004, insgesamt also 21 Jahre als Bürgermeister für die Geschicke der Gemeinde Berwang verantwortlich. Zusätzlich war Peter ab dem Jahr 1984 Geschäftsführer der Sonnalmbahn. Er war mit Gemeindeangelegenheiten, Liftbauten, der Erweiterung von Schipisten, Errichtung von Beschneiungsanlagen und vielem mehr vollauf beschäftigt und somit auch selten daheim. Trotzdem konnte er immer auf das Verständnis und den Rückhalt seiner Ehefrau vertrauen, was ihm sehr wichtig war. Und so kann er sowohl im Bereich der Gemeinde als auch beim Lift, wo er im Jahr 2011 die wohlverdiente Pension antrat, auf eine stolze Bilanz zurückblicken. Mittlerweile genießen die rüstigen Eheleute ihren Ruhestand und unternehmen tägliche Spaziergänge sowie schöne Reisen. Besondere Freude machen den beiden der Sohn und die insgesamt vier Enkelkinder, auf die sie sehr stolz sind. Das Fest der Goldenen Hochzeit haben sie miteinander bei einem Urlaub in Griechenland gefeiert und mit viel Freude und Demut auf die 50 gemeinsamen Jahre zurück geblickt. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten Bezirkshauptfrau Mag. Katharina Rumpf und Bürgermeister Dietmar Berktold aus Berwang gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Berger
Jubelpaar Berger

Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Margarethe und Herr Peter Berger aus Lechaschau.

Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten Bezirkshauptfrau-Stellvertreter Mag. Konrad Geisler und Bürgermeister Hansjörg Fuchs aus Lechaschau gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Jubelpaar Sonnweber
Jubelpaar Sonnweber

Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Helena und Herr Alois Sonnweber aus Weißenbach am Lech. Luis ist ein Weißenbacher, Helena stammt aus Stanzach. Die beiden haben sich beim Staudenfest (da gab’s noch kein Zelt) in Weißenbach kennengelernt. Helena hat in Stanzach bei der Weberei in Stanzach gelernt, nebenbei half sie in der elterlichen Landwirtschaft und auf der Alm Fallerschein. Luis war beim Metallwerk Plansee, später Fernfahrer und danach bei der Transportfirma Zobl; er wechselte dann zur Firma Strabag, wo er bis zur Pensionierung arbeitete. Luis ist leidenschaftlicher Feuerwehrler und hat auch das Ehrenzeichen für 60 Jahre Freiwillige Feuerwehr Weißenbach. Das gemeinsame Hobby der beiden heißt „Fallerschein“. Helene fasst 50 Jahre Ehe so zusammen, „entschuldigen und verzeihen und eine gesunde Toleranz“. Die beiden haben einen Sohn und eine fesche Enkelin. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten Bezirkshauptfrau-Stellvertreter Mag. Konrad Geisler und Bürgermeisterstellvertreter Josef Köppl aus Weißenbach am Lech gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Schennach
Jubelpaar Schennach

Das seltene Fest der Diamantenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Walburga Mechthild und Herr Valentin aus Ehrwald. Valentin stammt aus Ehrwald, Walburga ist gebürtige Lermooserin. Bei einem Fest am Martinsplatz haben sich die beiden kennengelernt; die Hochzeit wurde in Ehrwald gefeiert. Valentin hat bei der HTL in Innsbruck Hochbau studiert, er war zwei Jahre in der Schweiz, vier Jahre bei einem Architekturbüro in Innsbruck und hat dann eine Baufirma gegründet; „und war danach der Baumeister in der Region“ (Originalzitat des Bürgermeisters). Walburga hat Schneiderin gelernt („leider“ sagt sie, lieber hätte sie studiert). Valentin war 30 Jahre Gemeinderat, 40 Jahre bei der Raika und 50 Jahre Kirchenrat. „Vor allem muss man ziemlich viele gleichen Interessen haben“, sagt Walburga über die Frage, wie man 60 Jahre zusammen bleibt. Die beiden haben einen Sohn und zwei Töchter und bereits zehn Enkelkinder. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten Bezirkshauptfrau-Stellvertreter Mag. Konrad Geisler und Bürgermeister Martin Hohenegg aus Ehrwald gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Ellmerer
Jubelpaar Ellmerer

Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Edeltrud und Herr Günter Ellmerer aus Ehrwald. Günter ist ein Innsbrucker, Edeltrud ist eine richtige Ehrwalderin. Kennengelernt haben sich die beiden bei der Hochzeit von Günters Cousine; Günter hat Edeltrud gesehen und gewusst, „das ist die Richtige, ein Lottozwölfer“. Hochzeit war in Ehrwald und der Pfarrer war bei der Hochzeit froh „über frisches Blut“. Günter war Handelsreisender und später beim Saurer in Reutte. 1971 haben die beiden in Ehrwald einen schönen Bungalow gebaut. Über Frage, wie man 50 Jahre zusammen bleibt sagt Edeltrud, „gegenseitiges Verständnis ist das Wichtigste“. Die beiden haben einen Sohn und eine Tochter und einen Enkel. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten Bezirkshauptfrau-Stellvertreter Mag. Konrad Geisler und Bürgermeister Martin Hohenegg aus Ehrwald gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Pohler
Jubelpaar Pohler

Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Marlies und Herr Walter Pohler aus Höfen. Marlies stammt aus Höfen, Walter ist im Ortsteil Winkl der Gemeinde Wängle aufgewachsen. Vom Sehen haben sich die beiden schon gekannt, gefunkt hat es dann am 3. Februar 1968 bei einem Ball in Wängle. Einige Zeit später wurde standesamtlich in Reutte und kirchlich in Wängle geheiratet. Mit den Hochzeitsgästen ging es für das junge Ehepaar dann nach Locherboden und schließlich wurde am Abend beim Tauber in Höfen gefeiert. Nach der Eheschließung ist das junge Paar in das Elternhaus von Marlies eingezogen, welches sie im Laufe der Zeit aus- und umgebaut haben. Walter ist von Beruf Lehrer. Angefangen hat er seine Laufbahn in Hinterhornbach, wo er zwei Jahre lang unterrichtet hat. An die Zeit in Hinterhornbach denkt er auch heute noch gern zurück und ist diese besondere Verbindung zu Hinterhornbach stets erhalten geblieben. Nach einem Jahr in der Hauptschule Elbigenalp, wo Walter Mathematik, Physik und Chemie unterrichtete, wechselte er im Jahr 1969 an die Volksschule nach Höfen. 1972 übernahm er bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2003 das Amt des Schulleiters. Der Lehrberuf hat Herrn Pohler immer viel Freude gemacht. Wenn er zurückblickt, würde er diesen Beruf wieder ergreifen. Die Leidenschaft für das Lehramt hat er auch an zwei seiner drei Töchter weitergegeben. Im Jahr 1977 war Walter als gelernter Flügelhornist Gründungsmitglied der Musikkapelle Höfen. Von 1977 bis 1983 übte er dort das Amt des Kapellmeisters aus. 2017 wurde ihm für seine besonderen Verdienste um das Gemeindwesen das Ehrenzeichen der Gemeinde Höfen verliehen. Bei all seinen Tätigkeiten im Interesse des Gemeinwohls hat ihn seine Frau Marlies stets tatkräftig den Rücken gestärkt. Mittlerweile genießen die rüstigen Eheleute ihren Ruhestand. Viel Freude hat ihnen stets das Wandern bereitet. So haben sie im Laufe der Zeit sicher mehr als 180 Hütten in ganz Tirol besucht. Auch das E-Biken macht den beiden Spaß. Das Fest der Goldenen Hochzeit hat das Jubelpaar mit den drei Töchtern, Schwiegersöhnen und acht Enkelkindern im Alter von 5 bis 22 Jahren gefeiert. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten Bezirkshauptfrau Mag. Katharina Rumpf und Vize-Bürgermeister Rüdiger Reyman aus Höfen gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.