Goldene und Diamantene Hochzeiten

Jubelpaar Sonnweber
Jubelpaar Sonnweber

Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Helena und Herr Alois Sonnweber aus Weißenbach am Lech. Luis ist ein Weißenbacher, Helena stammt aus Stanzach. Die beiden haben sich beim Staudenfest (da gab’s noch kein Zelt) in Weißenbach kennengelernt. Helena hat in Stanzach bei der Weberei in Stanzach gelernt, nebenbei half sie in der elterlichen Landwirtschaft und auf der Alm Fallerschein. Luis war beim Metallwerk Plansee, später Fernfahrer und danach bei der Transportfirma Zobl; er wechselte dann zur Firma Strabag, wo er bis zur Pensionierung arbeitete. Luis ist leidenschaftlicher Feuerwehrler und hat auch das Ehrenzeichen für 60 Jahre Freiwillige Feuerwehr Weißenbach. Das gemeinsame Hobby der beiden heißt „Fallerschein“. Helene fasst 50 Jahre Ehe so zusammen, „entschuldigen und verzeihen und eine gesunde Toleranz“. Die beiden haben einen Sohn und eine fesche Enkelin. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten Bezirkshauptfrau-Stellvertreter Mag. Konrad Geisler und Bürgermeisterstellvertreter Josef Köppl aus Weißenbach am Lech gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Schennach
Jubelpaar Schennach

Das seltene Fest der Diamantenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Walburga Mechthild und Herr Valentin aus Ehrwald. Valentin stammt aus Ehrwald, Walburga ist gebürtige Lermooserin. Bei einem Fest am Martinsplatz haben sich die beiden kennengelernt; die Hochzeit wurde in Ehrwald gefeiert. Valentin hat bei der HTL in Innsbruck Hochbau studiert, er war zwei Jahre in der Schweiz, vier Jahre bei einem Architekturbüro in Innsbruck und hat dann eine Baufirma gegründet; „und war danach der Baumeister in der Region“ (Originalzitat des Bürgermeisters). Walburga hat Schneiderin gelernt („leider“ sagt sie, lieber hätte sie studiert). Valentin war 30 Jahre Gemeinderat, 40 Jahre bei der Raika und 50 Jahre Kirchenrat. „Vor allem muss man ziemlich viele gleichen Interessen haben“, sagt Walburga über die Frage, wie man 60 Jahre zusammen bleibt. Die beiden haben einen Sohn und zwei Töchter und bereits zehn Enkelkinder. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten Bezirkshauptfrau-Stellvertreter Mag. Konrad Geisler und Bürgermeister Martin Hohenegg aus Ehrwald gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Ellmerer
Jubelpaar Ellmerer

Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Edeltrud und Herr Günter Ellmerer aus Ehrwald. Günter ist ein Innsbrucker, Edeltrud ist eine richtige Ehrwalderin. Kennengelernt haben sich die beiden bei der Hochzeit von Günters Cousine; Günter hat Edeltrud gesehen und gewusst, „das ist die Richtige, ein Lottozwölfer“. Hochzeit war in Ehrwald und der Pfarrer war bei der Hochzeit froh „über frisches Blut“. Günter war Handelsreisender und später beim Saurer in Reutte. 1971 haben die beiden in Ehrwald einen schönen Bungalow gebaut. Über Frage, wie man 50 Jahre zusammen bleibt sagt Edeltrud, „gegenseitiges Verständnis ist das Wichtigste“. Die beiden haben einen Sohn und eine Tochter und einen Enkel. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten Bezirkshauptfrau-Stellvertreter Mag. Konrad Geisler und Bürgermeister Martin Hohenegg aus Ehrwald gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Pohler
Jubelpaar Pohler

Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Marlies und Herr Walter Pohler aus Höfen. Marlies stammt aus Höfen, Walter ist im Ortsteil Winkl der Gemeinde Wängle aufgewachsen. Vom Sehen haben sich die beiden schon gekannt, gefunkt hat es dann am 3. Februar 1968 bei einem Ball in Wängle. Einige Zeit später wurde standesamtlich in Reutte und kirchlich in Wängle geheiratet. Mit den Hochzeitsgästen ging es für das junge Ehepaar dann nach Locherboden und schließlich wurde am Abend beim Tauber in Höfen gefeiert. Nach der Eheschließung ist das junge Paar in das Elternhaus von Marlies eingezogen, welches sie im Laufe der Zeit aus- und umgebaut haben. Walter ist von Beruf Lehrer. Angefangen hat er seine Laufbahn in Hinterhornbach, wo er zwei Jahre lang unterrichtet hat. An die Zeit in Hinterhornbach denkt er auch heute noch gern zurück und ist diese besondere Verbindung zu Hinterhornbach stets erhalten geblieben. Nach einem Jahr in der Hauptschule Elbigenalp, wo Walter Mathematik, Physik und Chemie unterrichtete, wechselte er im Jahr 1969 an die Volksschule nach Höfen. 1972 übernahm er bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2003 das Amt des Schulleiters. Der Lehrberuf hat Herrn Pohler immer viel Freude gemacht. Wenn er zurückblickt, würde er diesen Beruf wieder ergreifen. Die Leidenschaft für das Lehramt hat er auch an zwei seiner drei Töchter weitergegeben. Im Jahr 1977 war Walter als gelernter Flügelhornist Gründungsmitglied der Musikkapelle Höfen. Von 1977 bis 1983 übte er dort das Amt des Kapellmeisters aus. 2017 wurde ihm für seine besonderen Verdienste um das Gemeindwesen das Ehrenzeichen der Gemeinde Höfen verliehen. Bei all seinen Tätigkeiten im Interesse des Gemeinwohls hat ihn seine Frau Marlies stets tatkräftig den Rücken gestärkt. Mittlerweile genießen die rüstigen Eheleute ihren Ruhestand. Viel Freude hat ihnen stets das Wandern bereitet. So haben sie im Laufe der Zeit sicher mehr als 180 Hütten in ganz Tirol besucht. Auch das E-Biken macht den beiden Spaß. Das Fest der Goldenen Hochzeit hat das Jubelpaar mit den drei Töchtern, Schwiegersöhnen und acht Enkelkindern im Alter von 5 bis 22 Jahren gefeiert. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten Bezirkshauptfrau Mag. Katharina Rumpf und Vize-Bürgermeister Rüdiger Reyman aus Höfen gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Sturm
Jubelpaar Sturm

Das besondere Fest der Diamantenen Hochzeit feierten vor kurzem Gertrud und Reinhold Sturm aus Lechaschau. Kennengelernt haben sich der gebürtige Lechaschauer und die Bankangestellte aus dem schwäbischen Moorheilbad Bad Waldsee in Wängle. Gertrud war dort mit ihren Eltern und einer Freundin auf Urlaub. Die beiden Jugendfreundinnen suchten wegen eines Wetterumschwungs den damaligen Treffpunkt von Jung und Junggebliebenen, den Gastbetrieb „Schießstand“ auf; auch den Jubilar auf dem Weg nach Wängle, zwang der Wettergott zur Einkehr in den „Schießstand“, wo er auf die hübsche Schwäbin Gertrud traf. Und zwischen ihr und Reinhold hat es gleich gefunkt. Und es folgte über zwei Jahre lang ein bewegtes Hin und Her zwischen dem Schwabenland und Tirol; und dann kam es zum Ja- Wort, standesamtlich in Bad Waldsee, kirchlich in Kempten. Nach der Eheschließung bezog das junge Paar eine Wohnung im Hause Martin Frick in Lechaschau. 1974 übersiedelten sie sodann nach Abschluss verschiedener Umbauarbeiten in Reinholds Elternhaus. Reinhold hat wie seine zwei Brüder im bischöflichen Gymnasium Paulinum in Schwaz maturiert. Nach seiner Rückkehr ins Außerfern war es damals schwierig, eine angestrebte Anstellung im öffentlichen Dienst zu finden, da überall Aufnahmesperre herrschte. Für ein Jahr fand er dann eine Stelle als Urlaubsvertretung bei der Post in Reutte und Innsbruck. Ab September 1954 konnte er dann im Finanzamt in Reutte anfangen und kletterte dort bis zu seiner Pensionierung 1991 die Karriereleiter stetig nach oben. Reinhold war immer schon ein kritischer Geist, dem vor allem die deutsche Sprache viel Freude machte. Als er sich beim Redakteur der „Außerferner Nachrichten“ einmal über Fehler in der Zeitung beklagte, bot ihm dieser spontan eine Stelle als Lektor/Korrektor an. Und so begann seine Laufbahn bei der Zeitung. Er war nicht nur zehn Jahre lang als Korrektor beim „Außerferner“ tätig, sondern begann auch, Glossen zu verfassen und zu veröffentlichen. Unter dem Kürzel „StuRe“ fand und findet man immer wieder witzige Kommentare, und auch das Glossar „Umig`schaugt“ in der „Rundschau“ sorgt durchwegs für Erheiterung. Gertrud war einige Jahre in Heimarbeit bei der Firma Lindner in Tannheim angestellt, wo sie für die Fertigung von Glaslustern tätig war. Daneben kamen der Haushalt und die Familie nicht zu kurz. Reinhold war mehrere Jahre Mitglied des Kirchenchors und der Scholagruppe. Zudem war er auch Obmann des Pfarrkirchenrates. Auch als Obmann der Grundzusammenlegung war Reinhold Sturm im Gemeindeleben engagiert und ist nach wie vor an den Vorgängen in seiner Gemeinde bzw. dem Bezirk interessiert. Seine Frau war stets im Hintergrund tätig und hielt ihrem Mann den Rücken frei. Wenn man heute die unerlässliche Frage stellt, wie man 60 Jahre Zweisamkeit verbringt, so kommentiert dies der Hausherr verschmitzt mit dem Wort „unfallfrei“. Das schönste Kompliment gebühre dabei seiner Ehefrau, da das Eheglück hauptsächlich auf die besonnene und gekonnte „Bootsführung der Kapitänin“ zurückzuführen sei. Das Fest der Diamantenen Hochzeit haben die rüstigen Eheleute, die stolz auf ihre beiden Kinder und zwei Enkelkinder sind, im Kreis der Familie gefeiert. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten Bezirkshauptfrau Mag. Katharina Rumpf und Bürgermeister Hansjörg Fuchs aus Lechaschau gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Wachter
Jubelpaar Wachter

Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Maria und Herr Albert Wachter aus Musau. Albert ist ein gebürtiger Musauer, Maria kommt aus Schärding. Sie ist 1968 zu einer Freundin nach Musau gekommen und beim Musikfest hat sie dann ihren Albert kennen gelernt und ist „hängen geblieben“. Die kirchliche Hochzeit feierten die beiden in der Filialkirche Stadl-Kicking in Oberösterreich. Albert war 43 Jahre beim Sägewerk Schretter beschäftigt, Maria hat zehn Jahre im Gasthof Ulrichsbrücke und später beim „Guten Hirten“ als Köchin gearbeitet. Albert war zwanzig Jahre bei der Musikkapelle und über fünfzig Jahre bei der Freiwilligen Feuerwehr. Über die Frage, wie man 50 Jahre zusammen bleibt, sagt Maria „mein Gott, hie und da gibt’s a bisl an Streit, zamm‘ halten muss man“. Die beiden haben zwei Töchter und einen Sohn und bereits fünf Enkelkinder. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten Bezirkshauptfrau-Stellvertreter Mag. Konrad Geisler und Bürgermeister Sieghard Wachter aus Musau gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Bunte
Jubelpaar Bunte

Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Luzia Maria und Herr Heinz-Dieter Bunte aus Wängle. Heinz-Dieter ist gebürtiger Reuttener, Luzia Maria kommt aus Füssen. Luzia Maria war Verkäuferin im elterlichen Fleischfachgeschäft wo Heinz-Dieter gerne eingekauft hat; gefunkt hat es dann bei einem Feuerwehrball im „Tiroler Hof“. Die Hochzeit wurde quasi auf halbem Weg in Pinswang gefeiert. Die beiden haben dann über 30 Jahre lang das Hotel „Tiroler Hof“ in Reutte geführt, welches bereits der Großvater von Heinz-Dieter erworben hatte. Heinz-Dieter kann sehr Interessantes und Spannendes aus der beeindruckenden Familiengeschichte erzählen; dies würde aber den Rahmen sprengen. Früher war für Vereine und Sport zu wenig Zeit, umso mehr genießen die Eheleute im Ruhestand Schwimmen, Radeln und andere Aktivitäten. „Ich weiß das nicht, halt‘ a bisl tolerant muss man sein“, sagt Luzia Maria auf die Frage, wie man 50 Jahre zusammen bleibt. Die Beiden haben vier Söhne und vier Enkelkinder. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten Bezirkshauptfrau-Stellvertreter Mag. Konrad Geisler und Bürgermeister Christian Müller aus Wängle gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Koch
Jubelpaar Koch

Das ganz besondere Jubiläum der Diamantenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Doris und Herr Edwin Koch aus Ehenbichl. Doris stammt ursprünglich aus Saarbrücken. Bereits in jungen Jahren war sie als Schneidermeisterin selbstständig und konnte über die sogenannte Arbeitskammer nach Tirol auf Urlaub fahren. Sie entschied sich für Ehenbichl als Urlaubsort, da sie die Berge so liebt. Und dies erwies sich für ihr weiteres Leben als ganz besonderer Glückstreffer. Dort lernte sie nämlich Edwin, der damals noch das elterliche Busunternehmen führte, kennen. Geheiratet wurde im Jahr 1959 kirchlich und standesamtlich in Saarbrücken. Von Anfang an wohnten die jungen Eheleute im „Landhaus Anna“ bei der Schwiegermutter. Im Jahr 1964 begannen sie mit der Errichtung ihres Gasthauses und eröffneten im Jahr 1967 das „Hotel Maximilian“. Das Busgeschäft führten die beiden weiter und waren bekannt für die Organisation von Ausflugsfahrten für Einheimische und Gäste mit dem „kleinen Max“. Das Leben der Eheleute war stets von viel Arbeit und Einsatz im Betrieb sowie in der Familie geprägt. Gemeinsam haben die beiden das Hotel immer weiter ausgebaut, vergrößert und modernisiert. Urlaub gab es dabei für das fleißige Paar nicht, da eisern gespart wurde, um alle Pläne rund um das Hotel verwirklichen zu können. Und so wurde das handwerkliche Talent von Doris zu einer besonderen Tugend. Sie schneiderte für die gesamte Familie und zeichnete sich auch für die Dekoration im Hotel verantwortlich. Besonders stolz sind die rüstigen Eheleute auf ihre vier Kinder, mit denen sie immer gern Schifahren waren und viele Bergtouren unternommen haben. Ihr musikalisches Talent haben die Eheleute an ihre Kinder, neun Enkelkinder und fünf Urenkel weitergegeben. Edwin war über 60 Jahre lang Organist in Breitenwang. Wenn die Ehegatten auf ihr Leben zurück blicken, so lässt sich sagen „viel erlebt – viel erreicht“. Das Hotel wird mittlerweile als Familienbetrieb weitergeführt, was Doris und Edwin sehr freut. Nunmehr genießen sie ihren Ruhestand und freuen sich über Ausflüge mit der Familie. Das 60-jährige Ehejubiläum haben sie gemeinsam mit Altdekan Msgr. Pohler und Pfarrer Donatus Wagner in Grän gefeiert und ihr Ehegelöbnis erneuert. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten Bezirkshauptfrau Mag. Katharina Rumpf und Bürgermeister Wolfgang Winkler aus Ehenbichl gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Ennemoser
Jubelpaar Ennemoser

Das Fest der Diamantenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Bernadetta und Herr Hermann Ennemoser aus Elmen. Hermann stammt aus Martinau, Bernadetta kommt aus Häselgehr. Die Beiden haben sich in Steeg kennen gelernt; Hermann war dort bei einer Holzversteigerung, Bernadetta machte mit ihrer Schwester einen Motorradausflug und beide sind im dortigen Gasthaus eingekehrt. Die Hochzeit wurde in Häselgehr gefeiert, eine Hochzeitsreise, natürlich auf dem Motorrad, führte die jungen Brautleute nach Meran. Hermann bewirtschaftete mit Bernadetta die elterliche Landwirtschaft und war nebenher auch viel für die Gemeinde tätig; er war auch lange Zeit bei der Feuerwehr und Ortskommandant in Martinau; sonst war für Vereine keine Zeit. Über die Frage wie man 60 Jahre zusammen bleibt muss Bernadetta erst einmal lachen; Hermann meint, „da gibt es kein Rezept, das muss sich jeder selber einteilen“. Die Beiden haben fünf Töchter, zehn Enkelkinder und neuen bzw. fast schon zehn Urenkel. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten Bezirkshauptfrau-Stellvertreter Mag. Konrad Geisler und Bürgermeister Heinrich Ginther aus Elmen gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Kerber
Jubelpaar Kerber

Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Genoveva und Herr Ignaz Kerber aus Elbigenalp. Beide stammen aus dem Ortsteil Obergiblen in der Gemeinde Elbigenalp und sind schon miteinander in die Schule gegangen. Nachdem der Vater von Genoveva im Krieg gefallen war, musste sie schon früh arbeiten gehen und begann daher im Geschäft der Maria Wolf in Bach eine Lehre. Ignaz fand beim EW in Holzgau eine Lehrstelle. Nach Absolvierung der Lehrzeit besuchte er zahlreiche Kurse, hat sich im Laufe der Zeit auf Reparaturen sämtlicher elektronischer Geräte spezialisiert und hat schon in vielen Lechtaler Haushalten defekte Geräte „wieder in Schwung gebracht“. Insgesamt war Ignaz 40 Jahre lang beim EW. Im Jahr 1969 haben sich Genoveva und Ignaz standesamtlich im Wohnzimmer des damaligen Standesbeamten Otto Jäger das Ja-Wort gegeben. Kirchlich wurde in der Wallfahrtskirche in Absam geheiratet. Gefeiert hat das junge Paar im Waldcafe in Elbigenalp. Zuerst sind sie miteinander ins Elternhaus von Ignaz eingezogen. Später haben die beiden mit viel Eigenleistung ihr Haus gebaut. Gezeichnet hat die Eheleute eine schwere Krankheit von Ignaz in jungen Jahren, die er aber glücklicherweise gut überstanden hat. Im Jahr 1972 konnten die beiden in ihr Eigenheim einziehen. Aus der Ehe stammen drei Kinder; zwei Buben und eine Tochter. Besonders stolz sind die Eheleute auf ihre sechs Enkelkinder (vier Mädchen und zwei Buben) im Alter von 10 bis 24 Jahren und den sehr guten Zusammenhalt in der gesamten Familie. Genoveva war 38 Jahre lang Organistin in Bach, 40 Jahre im Kirchenchor und ist seit 15 Jahren im Lehrersingkreis aktiv. Mit 69 Jahren hat sie begonnen, die Steirische zu spielen; das macht ihr ganz besonders viel Freude. Dieses musikalische Können hat sie an die nachfolgenden Generationen weitervererbt, weshalb in der Familie Musik eine besondere Bedeutung hat. Auch Ignaz war sein Leben lang sehr aktiv. Miteinander waren die Eheleute im Kegelclub. Und auch sonst wurde Sport in der Familie Kerber groß geschrieben. Ignaz war 50 Jahre lang Mitglied im Sportverein, davon 30 Jahre im Vorstand und dort hauptverantwortlich für die Zeitnehmung. Auch bei den Schützen war er tätig. Zudem haben beide Eheleute 10 Jahre lang bei der Geierwally-Bühne mitgeholfen. Mittlerweile genießt das rüstige Paar den gemeinsamen Ruhestand und verbringt die Freizeit gerne im Madautal. Das Fest der Goldenen Hochzeit haben sie gemeinsam mit der gesamten Familie gefeiert. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten Bezirkshauptfrau Mag. Katharina Rumpf und Bürgermeister Markus Gerber aus Elbigenalp gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Hörbst
Jubelpaar Hörbst

Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Elisabeth Josefa und Herr Johann Hörbst aus Tannheim. Beide Eheleute sind gebürtige Tannheimer. Elisabeth stammt aus dem Ortsteil Berg, während Johann in Bogen aufgewachsen ist. Kennen gelernt haben sich die beiden bei den Jungbauern. Einige Zeit später haben sie kirchlich und standesamtlich in Tannheim geheiratet. An das große Hochzeitsfest im „Goldenen Kreuz“ erinnern sich die beiden noch gerne. Nach der Eheschließung sind sie in das Haus von Elisabeths Vater eingezogen und haben dieses hergerichtet. Johann war viele Jahre lang verdienter Mitarbeiter beim Lift, Elisabeth hat die Zimmervermietung im Haus betrieben und ist stolz auf die vielen Stammgäste. Mittlerweile genießen die Eheleute ihren Ruhestand. Besondere Freude macht ihnen die Tochter und die beiden Enkelkinder samt Familien, welche sich rührend um ihre Eltern bzw. Großeltern kümmern. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten Bezirkshauptfrau Mag. Katharina Rumpf und Bürgermeister Markus Eberle aus Tannheim gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Kerber
Jubelpaar Kerber

Das Fest der Diamantenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Gertraud und Herr Kurt Kerber aus Biberwier. Kurt wurde in Ehrwald geboren, ist aber in Höfen aufgewachsen. Im Alter von 11 Jahren kam er nach Biberwier. Gertraud wohnte ganz in der Nähe und aufgrund der Nachbarschaft kennen sich Gertraud und Kurt eigentlich schon von Jugend an; näher gekommen sind sie sich dann bei der Musikkapelle, wo Gertraud als Marketenderin fungierte und Kurt das Flügelhorn und später den Bariton spielte, und im Kirchenchor. Nach der Hochzeit zogen die jungen Eheleute ins Elternhaus von Gertraud. Am 23.5.1979 konnten dann in ihr Eigenheim, in dem sie auch eine Privatzimmervermietung untergebracht haben, einziehen. Kurt war ursprünglich bei der Bahn. Nach sechs Jahren entschloss er sich dann zu einem Wechsel zum EWR Biberwier, wo er insgesamt 34 Jahre lang tätig war. Gertraud hat als Näherin beim örtlichen Schuster gearbeitet. Später war sie dann für die elterliche Landwirtschaft und die Zimmervermietung zuständig. Auch heute noch vermieten die rüstigen Eheleute mit tatkräftiger Unterstützung ihrer Tochter Ferienwohnungen im Haus und sind stolz auf ihre vielen Stammgäste. Gemeinsam fahren die Eheleute noch gerne auf Urlaub. Fit halten sie sich mit täglichen Spaziergängen. Ihre große Leidenschaft ist nach wie vor die Musik, das musikalische Talent haben sie an die Familie weiter vererbt. Besondere Freude machen ihnen die drei Kinder, sieben Enkelkinder und zwei Urenkelkinder. Das Fest der Diamantenen Hochzeit hat das Jubelpaar gemeinsam mit ihrer großen Familie gefeiert. Ihre allzu früh verstorbene Enkeltochter war im Herzen und in den Gedanken ihrer Familie dabei. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten Bezirkshauptfrau Mag. Katharina Rumpf und Bürgermeister Paul Mascher aus Biberwier gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Kaufmann
Jubelpaar Kaufmann

Das Fest der Diamantenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Isolde und Herr Josef Kaufmann aus Ehrwald. Isolde stammt aus Ehrwald, Josef aus Dornbirn. Isolde war damals in Dornbirn in einem Haushalt beschäftigt und hat dort schon nach 14 Tagen ihren Josef kennengelernt. Josef hat nach der Schule eine Tischlerlehre gemacht und dann die elterliche Landwirtschaft bewirtschaftet. In Ehrwald war er im Sommer bei den Forstbetrieben und im Winter bei der Ehrwalder Almbahn beschäftigt. Die beiden haben in Ehrwald geheiratet. Für Vereine hatten die beiden keine Zeit, da neben der Arbeit auch eine kleine Landwirtschaft bewirtschaftet wurde. Früher hat Josef noch mit dem Pferd Holz gestreift, das war seine Leidenschaft. Über Frage, wie man 60 Jahre zusammenbleibt sagt Josef, „Von früh bis abends arbeiten, da kommt man nicht auf dumme Gedanken.“ Die beiden haben einen Sohn und drei Töchter, vier Enkel und drei Urenkel. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten Bezirkshauptfrau-Stellvertreter Mag. Konrad Geisler und Bürgermeister Martin Hohenegg aus Ehrwald gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Tangl
Jubelpaar Tangl

Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Elfriede und Herr Ludwig Tangl aus Lechaschau. Ludwig kommt aus Arzl im Pitztal, Elfriede stammt aus Lechaschau. Elfriedes Vater hatte im Pitztal ein Gasthaus; dort hat sie ausgeholfen und ihren Ludwig kennengelernt, die Hochzeit wurde in Wenns gefeiert. Ludwig war LKW-Fahrer, danach hat er bei der Fa. STUAG und später beim EW Reutte gearbeitet. Elfriede hat in ihrer Jugend im Gastgewerbe gearbeitet. Später hat sie bei Betten Zube in Lechaschau gearbeitet. Ludwig war immer begeisterter Skifahrer, „und ich habe meine Damenrunde“, sagt Elfriede. Über Frage, wie man 50 Jahre zusammenbleibt sagt Elfriede, „ich weiß es nicht, es gibt Höhen und Tiefen, man kann nicht immer gleich auseinander springen“. Die beiden haben vier Töchter und sieben Enkelkinder. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten Bezirkshauptfrau-Stellvertreter Mag. Konrad Geisler und Bürgermeister Hansjörg Fuchs aus Lechaschau gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.


Jubelpaar Schennach
Jubelpaar Schennach

Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten vor kurzem Frau Agathe und Herr Albuin Schennach aus Ehrwald. Albuin ist gebürtiger Ehrwalder, Agathe kommt aus Schlehdorf am Kochelsee in Oberbayern. „Schuld war die Musik“, sagt Albuin auf die Frage, wie sie sich kennen gelernt haben; die Schlehdorfer waren Partnerverein von den Ehrwalder Trachtlern und Albuin war bei der Musikkapelle; bei einem Kathreintanz hat man sich kennen gelernt, bei einem Maitanz wurde die Bekanntschaft gefestigt und im Herbst war dann die Hochzeit in der Antoniuskirche in Partenkirchen. Gefeiert wurde im „Bräustüberl“, wo das Jubelpaar auch zur Goldenen Hochzeit mit Freunden und Verwandten einkehrte. Albuin hat im Hoch- und Tiefbau gearbeitet und war dann viele Jahre bis zur Pensionierung im Metallwerk Plansee. Agathe hat die Haushaltsschule besucht und zuhause in der Landwirtschaft und in der elterlichen Gastwirtschaft gearbeitet, sie war sechs Jahre Köchin in Bad Tölz und an vielen anderen Orten im Gastgewerbe tätig. Nach der Hochzeit hat sie sich um die Familie gekümmert und Zimmer vermietet. Albuin war immer begeisterter Musikant; diese Leidenschaft hat Agathe auch beim Trachtenverein und im Kirchenchor geteilt. Über die Frage, wie man 50 Jahre zusammen bleibt sagt Agathe, „man muss nachgeben können, alles aussprechen, und die Liebe!“. Die Beiden haben eine Tochter und einen Sohn, drei Enkelkinder und zwei Urenkelinnen. „Unsere Tochter hat dort hin geheiratet, wo ich her gekommen bin“ ergänzt Agathe. Zu ihrem besonderen Ehejubiläum konnten Bezirkshauptfrau-Stellvertreter Mag. Konrad Geisler und Bürgermeister Martin Hohenegg aus Ehrwald gratulieren und das Ehrengeschenk des Landes Tirol überbringen.