„Frag den LH“ im Juli

SchülerInnen der NMS Königsweg Reutte im Gespräch mit LH Günther Platter

Kategorien:  LH Platter BH Reutte Jugend AutorIn: Lea Knabl
Gruppenfoto mit SchülerInnen der 2b-Klasse der NMS Königsweg Reutte und LH Günther Platter.
Die 2b-Klasse der NMS Königsweg Reutte bei Frag den LH im Juli.
Rechts im Bild LH Günther Platter sitzend, im Hintergrund SchülerInnen der NMS Königsweg in Reutte.
Die SchülerInnen hatten spannende Fragen vorbereitet.
Im Vordergrund eine Schülerin, im Hintergrund LH Günther Platter bei der Beantwortung der Fragen.
Top-Thema für die SchülerInnen aus dem Außerfern war die hohe Verkehrsbelastung im Bezirk.

Jeden Monat nimmt sich LH Günther Platter Zeit, um sich mit SchülerInnen aus Tirol zusammenzusetzen, sich über aktuelle Geschehnisse zu unterhalten und ihre Fragen zu beantworten. „Frag den LH“ wird medial begleitet und als Radiorede im ORF Radio Tirol sowie als Film auf den Social-Media-Kanälen des Landes ausgestrahlt. „Das Format ist für mich ein Fixpunkt im Terminkalender. Es ist mir wichtig, mit der Jugend ins Gespräch zu kommen“, so der Landeshauptmann. Für die Juliausgabe war die 2b-Klasse der NMS Königsweg aus Reutte zu Besuch im Landhaus.

Topthemen: Verkehr und die EU

Die 24 SchülerInnen aus dem Außerfern hatten einige Fragen für den Landeshauptmann im Gepäck. Gleich zu Beginn wollten sie wissen, welche Lösungen es für die Verkehrsproblematik im Bezirk Reutte geben könnte. „Um dieses Problem, das in ganz Tirol besteht, langfristig lösen zu können, braucht es ein Bündel an Maßnahmen“, so LH Platter. „Dieses reicht von den bereits bestehenden Blockabfertigungen und Fahrverboten über die mögliche Einführung einer Maut über den Fernpass und den Bau des Fernpass-Scheitel-Tunnels bis hin zu mehr Verkehrsdosierungen sowie den Ausbau von Lärmschutz und öffentlichem Verkehr. Wir arbeiten unermüdlich daran, die Tiroler Bevölkerung zu entlasten.“ Die jungen ReuttenerInnen interessierten sich auch für das Thema EU: „Wie funktioniert die Kommunikation zwischen der Europäischen Union und Tirol?“ LH Platter unterstrich in diesem Zusammenhang die guten Beziehungen Tirols zur Union: „Natürlich läuft vieles in Abstimmung mit dem Bund, doch ich pflege sehr gute Kontakte nach Straßburg und Brüssel – unter anderem zu Kommissionspräsident Juncker – und bin als Leiter der Österreichischen Delegation im Ausschuss der Regionen sehr gut vernetzt. Es ist wichtig, dass Tirol seine Anliegen mutig vorbringt.“ Ein Thema, das der Jugend besonders am Herzen lag, ist der Umweltschutz. Was tut die Tiroler Landesregierung, um Klimaveränderungen und den damit verbundenen Naturkatastrophen entgegenzuwirken? „Auf politischer Ebene steht für uns das Ziel, Tirol bis 2050 energieautonom zu machen, ganz oben auf der Agenda. Ab 2050 soll sich Tirol selbst mit Strom versorgen können und nicht mehr von fossilen Brennstoffen aus dem Ausland abhängig sein. Das können wir erreichen, indem wir die Wasserkraft ausbauen und gleichzeitig stromsparende Maßnahmen umsetzen“, ist LH Platter überzeugt. Der Landeshauptmann verwies zudem auf die große Bedeutung der Eigenverantwortung im Bereich Umweltschutz: „Jeder kann selbst einen wichtigen Beitrag leisten, indem er regionale Lebensmittel kauft und versucht, Plastikverpackungen zu vermeiden.“

Ein Blick hinter die Kulissen – Politik erleben

„Bei den gestellten Fragen zeigte sich auch dieses Mal deutlich, dass sich die Jugend in unserem Land sehr für eine nachhaltige Entwicklung engagiert. Die Wissbegierde und Ehrlichkeit der Jugendlichen sind beeindruckend – es ist mir wichtig, dass wir auf Augenhöhe miteinander reden können“, betonte LH Platter im Anschluss an die Aufzeichnung. Im Rahmen des Besuchs warfen die SchülerInnen zudem einen Blick in den Landtagssitzungssaal und konnten sich bei einer Führung im Landhaus einen Eindruck vom Verwaltungsgeschehen machen.

„Frag den LH im Juli“ wird am Samstag, den 6. Juli 2019 um 12.35 Uhr in ORF Radio Tirol ausgestrahlt. Der dazugehörige Film wird auf dem Externer Link Facebook- in Kurz- und dem Externer Link Youtube-Kanal des Landes Tirol in Langversion veröffentlicht.