Fünf gerissene Schafe im Gemeindegebiet von Kössen und Walchsee

DNA-Analyse von totem Reh im Bezirk Reutte bestätigt Wolfsverdacht

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Im Bezirk Kitzbühel wurden im Gemeindegebiet von Kössen heute, Montag, vier gerissene Schafe sowie in der Nachbargemeinde Walchsee ein weiteres totes Schaf aufgefunden. Beide Kadaver wurden amtstierärztlich untersucht.

„Aufgrund des Rissbildes ergibt sich bei den toten Schafen im Bezirk Kitzbühel ein konkreter Wolfsverdacht“, so Martin Janovsky, Beauftragter des Landes Tirol für große Beutegreifer. Zur weiteren Abklärung wurden von den örtlich zuständigen Amtstierärztinnen Tupferproben für eine DNA-Analyse genommen. Diese werden an das Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie nach Wien geschickt. Die Ergebnisse der DNA-Analyse liegen voraussichtlich in drei Wochen vor.

Wolfsverdacht im Bezirk Reutte bestätigt

Indes gibt es ein DNA-Ergebnis einer Untersuchung im Bezirk Reutte:  Hinsichtlich eines am 10. Juni 2020 in der Gemeinde Weißenbach tot aufgefundenen Rehs hat dieses einen Wolfsnachweis ergeben.

Die Bevölkerung wird gebeten, Sichtungen, Filmaufnahmen, Fotos oder Risse der zuständigen Bezirkshauptmannschaft zu melden.

Alle Informationen zu großen Beutegreifern unter: www.tirol.gv.at/baer_wolf_luchs