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			<title>Land Tirol - Meldungen</title>
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			<description>Aktuelle Meldungen vom Amt der Tiroler Landesregierung</description>
			<language>de</language>
			<docs>https://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
			
				<copyright>Land Tirol</copyright>
			
			<pubDate>Sun, 07 Jun 2026 01:27:02 +0200</pubDate>
			<lastBuildDate>Sun, 07 Jun 2026 01:27:02 +0200</lastBuildDate>
			
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				<pubDate>Fri, 05 Jun 2026 11:14:14 +0200</pubDate>
				
				<title>Rindermarktfest Lienz - Michaelsplatz</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/default-182b989237d4882c22d19161531866b1/</link>
				<description>Renovierung Michaelskirche Lienz</description>
				
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					<category>BH Lienz</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Fri, 05 Jun 2026 10:58:50 +0200</pubDate>
				
				<title>„Frag den LH“ im Juni mit der PTS Schwaz </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/frag-den-lh-im-juni-mit-der-pts-schwaz/</link>
				<description>Projektgruppe „Erasmus+“ der Polytechnischen Schule (PTS) Schwaz zu Gast im Landhaus</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e05ec2119caf7fca2141fd127f89361da"><span class="regierungsmitglied">Gesprächsschwerpunkt: Ehrenamt und das Zusammenspiel von Staat und Freiwilligen</span></li><li data-list-item-id="e66be4f4d77d18e6ddd4f0dac7a0f7d75"><span class="regierungsmitglied">Initiativen des Landes: Jahr des Ehrenamts, Freiwilligenwoche, Absicherung ehrenamtlich Tätiger</span></li><li data-list-item-id="e84192d70922225aa5413cda9bd46c1de"><span class="regierungsmitglied">LH Mattle: „Ehrenamt ist erfüllend“</span></li></ul><p>Bei „Frag den LH“ empfing LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> dieses Mal kürzlich 15 SchülerInnen der Projektgruppe „Erasmus+“ der Polytechnischen Schule (PTS) Schwaz im Landhaus. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die Bedeutung des Ehrenamts, Wege zur Stärkung des freiwilligen Engagements junger Menschen sowie die Verantwortungsteilung zwischen Staat und Zivilgesellschaft. Stellvertretend für die Gruppe stellten die Schülerinnen<span class="regierungsmitglied"> Jana Haslinger-Nösig</span> und&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Madeleine Fender</span> die Fragen an den Landeshauptmann.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ehrenamt: Sichtbar machen und absichern</span></p>
<p>„Das Ehrenamt begleitet mich selbst bereits seit Kindestagen – vom Skiclub über die Feuerwehr bis zur Bergrettung, die meine Leidenschaft fürs Bergsteigen mit freiwilligem Engagement verbindet“, antwortete LH Mattle auf Nachfrage der SchülerInnen, ob er sich ehrenamtlich engagiere. Der Landeshauptmann betonte die große Bedeutung des Ehrenamts in Tirol und die Maßnahmen des Landes, um freiwilliges Engagement zu fördern und anzuerkennen – vom Jahr des Ehrenamts bis hin zur Freiwilligenwoche. Gerade dort würden junge Menschen vielfältige Einsatzbereiche kennenlernen.&nbsp;</p>
<p>Wichtig sei von Seiten des Landes zudem die Absicherung der ehrenamtlich Tätigen: Diese sollen gut beraten und versichert sein. „Außerdem soll das Ehrenamt stärker sichtbar gemacht werden, indem wir ehrenamtliche Tätigkeiten ins Rampenlicht rücken und den Menschen vermitteln: Ehrenamt ist natürlich eine Leistung für das Allgemeinwohl, aber in vielen Fällen auch für sich selbst etwas sehr Erfüllendes. Daher ist es mir besonders wichtig, Initiativen zu setzen, um bestmögliche Rahmenbedingungen für das Ehrenamt zu schaffen. Und was uns in Tirol zudem wichtig ist: Dass alle, die sich ehrenamtlich engagieren, auch gut versichert sind, sollte einmal etwas passieren“, erklärte LH Mattle.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Staat und Ehrenamt: Klare Rollen, starkes Netzwerk</span></p>
<p>Im Gespräch mit der Klasse war außerdem das Zusammenspiel von Staat, Land und Gemeinden Thema. Die SchülerInnen interessierte, wie sich staatliche Grundaufgaben und freiwilliges Engagement in der Praxis ergänzen bzw. unterscheiden – von sozialer Unterstützung über Erste Hilfe bis zum Katastrophenschutz. Der Landeshauptmann betonte: „Die öffentliche Hand – Bund, Länder und Gemeinden – stellt die Basisversorgung sicher. Das Land Tirol schafft zudem verlässliche Rahmenbedingungen für Menschen, die sich zusätzlich engagieren wollen – unter anderem durch Beratung und Versicherungsschutz für Freiwillige.“</p>
<p>LH Mattle betonte abschließend, dass sich gerade im sozialen Bereich, in der Ersten Hilfe und im Katastrophenschutz zeige, wie wichtig freiwilliges Engagement für Tirol sei. Gemeinsam mit einer starken öffentlichen Basisversorgung entstehe ein enges Netz aus Menschen, die Verantwortung übernehmen und den Zusammenhalt im Land stärken.</p>
<p>Die gesamte Juni-Ausgabe von „Frag den LH“ ist wie gewohnt auf dem <a href="https://www.youtube.com/unserlandtirol" target="_blank" rel="noreferrer">YouTube-Kanal des Landes</a> verfügbar.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Fri, 05 Jun 2026 09:59:35 +0200</pubDate>
				
				<title>Angelobung der neuen Gemeindeführung von Patsch </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/angelobung-der-neuen-gemeindefuehrung-von-patsch/</link>
				<description>Bezirkshauptfrau begrüßt neuen Bürgermeister Klaus Troger und Vizebürgermeister Simon Seeber</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0df834f19ee8d3424102a20637616ca1"><span class="regierungsmitglied">Offizielle Angelobung in der Bezirkshauptmannschaft Innsbruck</span></li></ul><p>Die Gemeinde Patsch im Bezirk Innsbruck-Land steht unter neuer Führung: Vergangene Woche wurden der neue Bürgermeister und Vizebürgermeister offiziell angelobt. Nach 16 Jahren an der Spitze der Gemeinde legte&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Andreas Danler</span> sein Amt als Bürgermeister zurück. Mit&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Klaus Troger</span> übernimmt nun der bisherige Vizebürgermeister die Führung der Gemeinde. Die Funktion des Bürgermeister-Stellvertreters geht an&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Simon Seeber</span> über.</p>
<p>Die Angelobung erfolgte in der Bezirkshauptmannschaft Innsbruck durch Bezirkshauptfrau&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Kathrin Eberle</span>. In diesem Rahmen legten der neue Bürgermeister sowie sein Stellvertreter das Gelöbnis auf die Bundes- und Landesverfassung ab.</p>
<p>„Ich gratuliere Klaus Troger und Simon Seeber zu ihren neuen Funktionen und wünsche ihnen für die bevorstehenden Aufgaben viel Erfolg. Gleichzeitig danke ich Andreas Danler für seinen langjährigen Einsatz als Bürgermeister und sein engagiertes Wirken zum Wohle der Gemeinde Patsch“, betonte Bezirkshauptfrau Eberle.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>BH Innsbruck</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Fri, 05 Jun 2026 08:40:00 +0200</pubDate>
				
				<title>LRin Mair: „Jugendschutz auf Zelt- und Sommerfesten sicherstellen!“</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/lrin-mair-jugendschutz-auf-zelt-und-sommerfesten-sicherstellen/</link>
				<description>Bestmöglicher Schutz für Jugendliche im Fokus.</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ebcf9b3b4ffeba0db2287f75f7fc9ef78"><span class="regierungsmitglied">Jugendschutzbänder des Landes Tirol unterstützen Jugendliche und VeranstalterInnen&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e59fa6bb63f5eb7d84a526b5e1b93a48d"><span class="regierungsmitglied">Übersicht der Jugendschutzbestimmungen unter </span><a href="https://www.tirol.gv.at/jugendschutz" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">https://www.tirol.gv.at/jugendschutz</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;</span></li></ul><p>Wie lange dürfen 14-jährige am Abend ausgehen? Ab welchem Alter ist der Konsum von Bier und Wein erlaubt? Ab wann ist der Konsum von Nikotinbeutel oder E-Shishas erlaubt? Eine Übersicht zu diesen und weiteren Schutzbestimmungen finden sich auf der Website des Landes unter <a href="https://www.tirol.gv.at/jugendschutz" target="_blank">https://www.tirol.gv.at/jugendschutz</a>. Eine gute Orientierung für den Ausschank bei Veranstaltungen gibt es für Jugendliche und Veranstalter mit den <a href="https://www.tirol.gv.at/gesellschaft-soziales/jugend/jugendschutz/jugendschutzbaender/" target="_blank">Jugendschutzbändern</a> des Landes Tirol.</p>
<p>„Gerade jetzt zu Saisonbeginn der Zelt- und Sommerfeste steht der Jugendschutz wieder vermehrt im Fokus der Öffentlichkeit. Als Jugend- und Sicherheitslandesrätin ist es mir deshalb ein besonderes Anliegen, wieder die aktuellen Jugendschutzbestimmungen in Erinnerung zu rufen“, betont LR<sup>in</sup> <span class="regierungsmitglied">Astrid Mair</span>.&nbsp;</p>
<p>„Feste sind zum Feiern und für freundschaftliche Begegnungen gedacht. Damit Jugendliche bestmöglich geschützt werden, gibt es Bestimmungen, die von allen einzuhalten sind. Die Jugend von heute pflegt vielfach einen gesünderen Lebensstil als noch vor einigen Jahren. Gleichzeitig laden Feste auch dazu ein, das eine oder andere Glas Alkohol zu trinken oder mit Tabakprodukten in Berührung zu kommen. Die Wirkung und die Gefahren von Tabak und Alkohol werden in jungen Jahren oftmals unterschätzt. Hier greifen die Jugendschutzbestimmungen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Jugendschutzbänder mit Ampelsystem für Altersgrenzen</span></p>
<p>Für VeranstalterInnen stellt das Land Tirol Jugendschutzbänder im Ampelsystem rot (für unter 16-Jährige), gelb (für 16- bis 18-Jährige) und grün (ab 18 Jahren) zu einem Unkostenbeitrag von einem Euro für eine 50-Stück-Packung zur Verfügung. Die <a href="https://www.tirol.gv.at/gesellschaft-soziales/jugend/jugendschutz/jugendschutzbaender/" target="_blank">Jugendschutzbänder</a> können über ein Onlineformular der Landesabteilung Gesellschaft und Arbeit bestellt werden.&nbsp;</p>
<p>Zu den wichtigsten Jugendschutzbestimmungen zählen:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eae4634383269dcb0252f1884c1d9a503"><span>Alkohol (Wein, Bier) darf erst ab 16 Jahren konsumiert werden</span></li><li data-list-item-id="e92203f71b3559fd60f95d273b440960a"><span>Spirituosen, Alkopops, Nikotin und E-Zigaretten dürfen erst ab 18 Jahren konsumiert werden</span></li><li data-list-item-id="e1f17ad666e4998467cb2831a3950440f"><span>Die Ausgehzeiten für Unter-14-Jährige sind bis 23 Uhr, für Unter-16-Jährige bis 1 Uhr vorgesehen</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Tiroler Jugendgesetz: Auch Eltern verantwortlich&nbsp;</span></p>
<p>„Das Tiroler Jugendgesetz muss nicht nur von Kindern und Jugendlichen eingehalten werden, sondern auch von Eltern, Erwachsenen und Gastronomen. Das Ziel muss der Schutz unserer nachfolgenden Generationen sein“, erklärt LR<sup>in</sup> Mair die klare Zielsetzung.</p>
<p>Die Jugendlandesrätin verweist darauf, dass in Österreich die Jugendgesetze in den einzelnen Bundesländern geringfügig voneinander abweichen. Es gilt also immer das Gesetz jenes Bundeslandes, in dem man sich gerade aufhält, weshalb eine entsprechende Vorab-Information empfohlen wird.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Mair</category>
				
					<category>Veranstaltungen</category>
				
					<category>Jugend</category>
				
					<category>Soziales</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 10:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Initiative für innovative und nachhaltige Tourismusmobilität </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/tirol-startet-europaweite-initiative-fuer-innovative-und-nachhaltige-tourismusmobilitaet/</link>
				<description>Tirol startet europaweite Initiative</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ed9f8617f0e6e41a76652e0337cd0cd40"><span class="regierungsmitglied">Gesucht werden Startup-Ideen für nachhaltige Tourismusmobilität</span></li><li data-list-item-id="e1d9dad8325ed4e4baf14e90abdf3e247"><span class="regierungsmitglied">Letzte Meile, Gepäcktransport, Buchung und Wegführung: Europaweite Ausschreibung für smarte marktreife Lösungen</span></li><li data-list-item-id="efd489b91c613af485e5ea6ffd74e384e"><span class="regierungsmitglied">Bewerbungsphase für „Mobility &amp; Tourism Innovations Tirol“&nbsp;läuft bis 13. Juli 2026</span></li></ul><p>Qualität vor Quantität, mehr Nachhaltigkeit und digitale Lösungen, die dem Anspruch der UrlauberInnen entsprechen: Dem Tiroler Weg im Tourismus und der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie folgend werden laufend innovative Ideen und smarte Lösungen im Tourismus gesucht. Die Mobilität entscheidet maßgeblich darüber, wie nachhaltig und attraktiv Tourismus in Zukunft gestaltet werden kann. Neben den Millionen transitierenden Pkw und Lkw, die Bevölkerung und Infrastruktur in Tirol belasten, tragen auch die nach Tirol anreisenden Gäste zum Verkehrsaufkommen in Tirol bei.&nbsp;</p>
<p>Damit eine Anreise ohne eigenen Pkw erleichtert und die Vor-Ort-Mobilität gestärkt wird, starten das Land Tirol, die Tirol Werbung und der Verkehrsverbund Tirol (VVT) gemeinsam mit den zwei auf Tourismusmobilität spezialisierten Unternehmen POINT&amp; und vionmo die europaweite Initiative&nbsp;„Mobility &amp; Tourism Innovations Tirol“.&nbsp;</p>
<p>Gesucht werden in vier Kategorien Initiativen, die bereit zur Umsetzung sind. „Unser Ziel ist es, Tirol als europaweites Vorzeigebeispiel für klimafreundliche Tourismusmobilität zu etablieren, mit Lösungen, die unseren Gästen ebenso wie der Bevölkerung zugutekommen und auch über Tirol hinaus Vorbildwirkung entfalten können. Wer mit dem Zug anreist, will auch vor Ort mobil sein. Es braucht intelligente Angebote für die letzte Meile, Lösungen für den Transport von Gepäck ebenso wie digitale, selbsterklärende Buchungsmöglichkeiten. Mit diesem gemeinsamen Projekt holen wir uns smarte Lösungen aus ganz Europa nach Tirol“, ist Mobilitäts- und Nachhaltigkeitslandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> überzeugt.&nbsp;</p>
<p>„Tirol soll Vorreiter für nachhaltige und gästeorientierte Tourismusmobilität werden. Deshalb suchen wir innovative, marktreife Lösungen, die Reisen einfacher, komfortabler und digitaler machen – von der Gepäcklogistik über die letzte Meile bis zur intelligenten Buchung und Wegführung. Unser Ziel ist ein Tourismus, der Qualität, Nachhaltigkeit und Service auf moderne Weise verbindet und sowohl unseren Gästen als auch der Tiroler Bevölkerung zugutekommt“, unterstreich Tourismuslandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Mario Gerber</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Hemmschwellen für klimafreundliche Anreise identifizieren</span></p>
<p>Knapp 50 Millionen Nächtigungen pro Jahr und 12,8 Millionen Gäste machen den Tourismus in Tirol zu einem der wesentlichsten Wirtschafts- und Arbeitsmarktfaktoren. Gerade in Tirol zeigt sich, wie entscheidend alltagstaugliche Alternativen zum Auto sind: Neun von zehn Gästen reisen mit dem Pkw an. Häufige Gründe sind Gepäck, Zeitfaktoren und ein Mehr an Flexibilität. Genau hier setzt die Initiative „Mobility &amp; Tourism Innovations Tirol” an. Die Initiative bringt innovative Lösungen aus Österreich und ganz Europa mit regionalen Stakeholdern aus Tourismus, Mobilität und öffentlichem Verkehr zusammen, um Pilotprojekte und konkrete Implementierungsmöglichkeiten in einem der anspruchsvollsten Mobilitätsräume Europas zu schaffen.&nbsp;</p>
<p>„Eine unserer aktuellen Studien am deutschen Markt zeigt: Die Bereitschaft für nachhaltiges Reisen ist da. Eine große Mehrheit unserer Gäste kann sich eine umweltfreundliche Anreise grundsätzlich vorstellen, viele nehmen dafür sogar längere Reisezeiten in Kauf. Um dieses Potenzial besser zu nutzen, suchen wir innovative Lösungen. Damit wird nachhaltiges Reisen nach und innerhalb Tirols einfacher, attraktiver und selbstverständlicher – für unsere Gäste ebenso wie für die Menschen und Regionen im Land“, macht Tirol Werbung-Geschäftsführerin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Karin Seiler</span> deutlich.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Vier Herausforderungen für die Zukunft der Tourismusmobilität&nbsp;</span></p>
<p>Die Initiative fokussiert auf vier zentrale Themenfelder, die den Zielen der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie entsprechen:</p><ol class="item-listing numeric"><li data-list-item-id="e31dac9624dcfc723eb4c4e04946a0242"><span class="regierungsmitglied">Gepäck neu denken: Transport &amp; intelligente Lösungen für stressfreie Reisen</span><br><span>Gesucht werden umsetzungsreife Services, die das Reisen mit Gepäck nach und innerhalb von Tirol einfacher, flexibler und komfortabler machen – von Transport und Aufbewahrung bis zu Verleih und Handling für autofreies Reisen.</span></li><li data-list-item-id="e14fafc4aa8d407bd35bba185fb3095fd"><span class="regierungsmitglied">Intelligente Last-Mile-Lösungen vor Ort: schnelles, flexibles und emissionsfreies Reisen in Tirol&nbsp;</span><br><span>Im Fokus stehen flexible, barrierefreie und emissionsfreie Angebote, die Mobilitätsknoten mit Unterkünften, Ausflugszielen und Destinationen verbinden – etwa durch Shuttles, Sharing-Modelle oder On-Demand-Services.</span></li><li data-list-item-id="e33281d993c0150ef471d7002d6c0e5f0"><span class="regierungsmitglied">Informationen von Tür zu Tür: nahtlose Buchung und Wegführung für die gesamte Reise</span><br><span>Gesucht werden digitale, persönliche oder hybride Services, die klare Informationen, Orientierung, Buchung und Echtzeit-Updates entlang der gesamten Reise ermöglichen und Vertrauen in autofreie Mobilität stärken.</span></li><li data-list-item-id="ea083f3e9464683842483e023858b53f1"><span class="regierungsmitglied">Wild Card: zusätzliche Lösungen für nachhaltige Tourismusmobilität</span><br><span>Eingereicht werden können auch weitere innovative Lösungen, die einen Mehrwert für nachhaltige Tourismusmobilität schaffen, regionale Herausforderungen adressieren und zur Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie beitragen.</span></li></ol><p>Die Bewerbungsphase für innovative Lösungsanbieter läuft bis 13. Juli 2026. Bewerben können sich Unternehmen und Startups mit marktreifen Lösungen, die das Reiseerlebnis verbessern und zu einer nahtlosen, nachhaltigen und gästeorientierten Mobilität in Tirol beitragen.&nbsp;</p>
<p>Die Einreichung erfolgt online über die <a href="https://point-and.involve.me/mobility-tourism-innovations-tirol" target="_blank" rel="noreferrer">Projektwebsite</a>. Hier werden nähere Informationen bereitgestellt und es besteht die Möglichkeit für interessierte LösungsanbieterInnen, bei einer online Info-Veranstaltung am 1. Juli 2026, Fragen zu den konkreten Anforderungen der Ausschreibung zu stellen. Ausgewählte InnovatorInnen werden am 28. Oktober 2026 zu einem Vernetzungsevent mit lokalen Organisationen aus Mobilität, Tourismus und öffentlichem Verkehr nach Innsbruck eingeladen. Geeignete Startups und Projekte können sich mit den relevanten Stakeholdern in Tirol vernetzen und Ideen maßgeschneidert umsetzen.&nbsp;</p>
<p>Durch die Begleitung der spezialisierten Agenturen werden Unternehmen in ganz Europa auf die Initiative Tirols aufmerksam gemacht. Auch die Tirol Werbung und der VVT werben auf ihren Fachkanälen für Einreichungen.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">An- und Abreisemöglichkeiten bereits deutlich ausgebaut</span></p>
<p>Bereits seit 2012 arbeitet man in Tirol mit dem Projekt „Tirol auf Schiene“ (Land Tirol, Tirol Werbung, ÖBB, DB, SBB, VVT und TVB) am Ausbau der Zugverbindungen für TouristInnen. Das aktuelle Angebot bietet bereits zahlreiche Möglichkeiten zur Anreise per Zug: Aus dem DACH-Raum gibt es über 400 Direktverbindungen pro Woche nach Tirol sowie täglich fünf Nachtverbindungen. Vor Ort ergänzt das bestehende Busangebot des VVT mit 350 Regiobuslinien und mehr als 3.300 Bushaltestellen das Angebot. Auch das (E-)Carsharingangebot in Tirol wird laufend ausgebaut. Aktuell gibt es über 50 Standorte.&nbsp;</p>
<p>„Tourismusmobilität ist ein Mosaik aus vielen Teilen. Wir brauchen möglichst viele unterschiedliche Angebote auf Straße, Bus und Bahn und die enge Kooperation aller im Tourismus aktiven Stakeholder, um noch attraktivere Lösungen für unsere Gäste zu schaffen. Davon profitiert schlussendlich jede und jeder in Tirol, nicht nur der Gast“, sind sich LR Zumtobel und LR Gerber einig.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Gerber</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Tourismus</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner )</author>
				<title>Kostenloser Sonnenschutz in Innsbruck</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/kostenloser-sonnenschutz-in-innsbruck/</link>
				<description>Neue Sonnencremespender am Landhausplatz, Marktplatz und im Alpenzoo Innsbruck-Tirol</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ec282f9494ca7246b04c77f76a85fdb07"><span class="regierungsmitglied">Land Tirol, Stadt Innsbruck und Alpenzoo Innsbruck-Tirol starten gemeinsame Initiative für Hitzeschutz und Gesundheit</span></li><li data-list-item-id="e101ac4d1788d1faacbe11622e7549f2d"><span class="regierungsmitglied">Smarte Spender informieren über UV-Index und Temperatur</span></li><li data-list-item-id="e02d38d7573c754f7fca7d7c1cc919ef7"><a href="https://www.tirol.gv.at/gesundheit-vorsorge/oeffentliche-gesundheit/hitze-und-gesundheit/trinkwassermapping-tirol/" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">„Trinkwassermapping Tirol“</span></a><span class="regierungsmitglied"> verzeichnet landesweit bereits rund 1.600 öffentliche Trinkwasserbrunnen</span></li><li data-list-item-id="e2747a9a30ef01a0ba95da81fe7549932"><span class="regierungsmitglied">Weitere Informationen zu Verhaltenstipps und dem Hitzeschutzplan des Landes unter&nbsp;</span><a href="http://www.tirol.gv.at/hitze" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/hitze</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;</span></li></ul><p>Sommer, Sonne, Sonnenschein: Die Temperaturen steigen, das warme Wetter lockt zahlreiche Einheimische und Gäste ins Freie. Doch mit starker Sonnenstrahlung und Hitze gehen gesundheitliche Risiken einher. Darum setzen das Land Tirol, die Stadt Innsbruck und der Alpenzoo Innsbruck-Tirol mit Beginn der Sommermonate ein sichtbares Zeichen für Gesundheitsvorsorge und Hitzeschutz: Ab sofort stehen an drei stark frequentierten Standorten in Innsbruck kostenlose Sonnencremespender zur Verfügung. Die modernen Spender befinden sich am Landhausplatz, am Innsbrucker Marktplatz sowie im Gelände des Alpenzoos und sollen einen niederschwelligen Zugang zu wirksamem Sonnenschutz bieten.</p>
<p>„Öffentliche Plätze müssen gerade in Zeiten zunehmender Hitze möglichst gut nutzbar und sicher bleiben. Mit den neuen Sonnencremespendern setzen wir am Landhausplatz und weiteren stark frequentierten Orten einen einfachen, niederschwelligen Schritt für mehr Gesundheitsvorsorge im öffentlichen Raum“, erklärt LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>, zuständiger Referent für die Liegenschaften des Landes.</p>
<p>„Rund 20 Prozent der Tirolerinnen und Tiroler entwickeln im Laufe des Lebens eine Form von Hautkrebs. Gleichzeitig nehmen die Hitzetage zu und wir unterschätzen die Sonneneinstrahlung vielfach noch immer. Die neuen Sonnencremespender im Stadtgebiet sind ein einfaches und alltagstaugliches Angebot für die Menschen in Innsbruck“, betont Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>. Besonders erfreulich sei die Zusammenarbeit zwischen Land Tirol, Stadt Innsbruck und Alpenzoo Innsbruck-Tirol: „Wir wollen Bewusstsein schaffen und auf die Gesundheit achten. Für uns ist sonnenklar: Hitzeschutz gelingt nur gemeinsam. Und dieses Projekt reiht sich in ein ganzes Bündel an weiteren Schutzmaßnahmen gegen Hitze ein“, ergänzen LHStv Wohlgemuth und LR<sup>in</sup> Hagele.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Drei Standorte, ein Ziel: Gesundheit schützen</span></p>
<p>Die kostenlosen Sonnencremespender werden vorerst für drei Jahre von April bis September betrieben. Das Projekt wird im Rahmen der&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/landesentwicklung/nachhaltigkeits-und-klimakoordination/tiroler-nachhaltigkeits-und-klimastrategie/" target="_blank">Tiroler Klima- und Nachhaltigkeitsstrategie</a> umgesetzt und ist eine Maßnahme für Bewusstseinsbildung und Gesundheitsprävention. Die technische Umsetzung erfolgt durch die Spezialfirma „Sundo“, die europaweit smarte Sonnencremespender anbietet. Die Stationen zeigen unter anderem den aktuellen UV-Index, Temperaturwerte sowie Informationen zu UVA- und UVB-Strahlung an. Die verwendete Sonnencreme verfügt über Lichtschutzfaktor 30, ist hypoallergen, wasserfest und frei von Parabenen. Gleichzeitig wird durch das Nachfüllsystem auf Einwegverpackungen verzichtet und laut Hersteller rund 200-mal weniger Abfall als bei vergleichbaren Mengen erzeugt.</p>
<p>LR<sup>in</sup>&nbsp;Hagele verweist zum Sommerbeginn auch auf die gesundheitlichen Risiken zunehmender Hitzetage: „Vor allem ältere Menschen, pflegebedürftige Personen und Kleinkinder leiden besonders unter starker Hitze. Der Körper kann sich rasch auf ein gesundheitsgefährdendes Maß aufheizen. Neben Sonnenschutz braucht es deshalb vor allem ausreichend Flüssigkeit, leichte Ernährung und bewusste Vorsorge.“ Gerade an heißen Tagen sei eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr entscheidend, um den Kreislauf zu entlasten und wichtige Stoffwechselprozesse aufrechtzuerhalten.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Teil umfassender Hitzeschutzmaßnahmen</span></p>
<p>Die Zahl der Hitzetage hat sich in den vergangenen Jahrzehnten deutlich erhöht. Allein in Innsbruck stiegen Tage mit Temperaturen über 30 Grad von durchschnittlich neun Tagen zwischen 1961 und 1990 auf mehr als 30 Hitzetage im Jahr 2025. Das Land Tirol und die Stadt Innsbruck setzen darum verstärkt auf umfassende Hitzeschutzmaßnahmen.&nbsp;</p>
<p>„Besonders urbane Gebiete sind vom Klimawandel und den steigenden Temperaturen stark betroffen. Innsbruck zählte in den letzten Jahren sogar mehrfach zu den Hitze-Hotspots in Österreich. Mit den Sonnencremespendern erweitern wir unsere bestehenden Hitzeschutzmaßnahmen um ein weiteres kostenloses Angebot für die Bevölkerung“, erklärt Innsbrucks Stadträtin <span class="regierungsmitglied">Janine Bex</span>.</p>
<p>Alpenzoo-Direktor <span class="regierungsmitglied">André Stadler</span> sieht darin einen wichtigen Mehrwert für die BesucherInnen aus dem In- und Ausland: „Unsere Gäste und gerade Familien verbringen im Alpenzoo viel Zeit im Freien. Der kostenlose Sonnenschutz ist ein zusätzlicher Service, der hilft, Risiken vorzubeugen und auf die eigene Gesundheit zu achten. Damit steht auch an heißen Tagen einem Besuch im Alpenzoo nichts im Wege.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Trinkwassermapping ergänzt Hitzeschutz-Angebot</span></p>
<p>Vor einem Jahr hat das Land Tirol das landesweite&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/gesundheit-vorsorge/oeffentliche-gesundheit/hitze-und-gesundheit/trinkwassermapping-tirol/" target="_blank">„Trinkwassermapping“</a> präsentiert. Auf der interaktiven Karte sind mittlerweile knapp 1.600 öffentliche Trinkwasserbrunnen in allen Bezirken aufgelistet. Ob beim Radfahren oder bei einem ausgedehnten Spaziergang: Das Trinkwassermapping hilft insbesondere an heißen Tagen, mit einem Klick den nächstgelegenen Trinkwasserbrunnen zu finden. Zukünftig soll das Trinkwassermapping auch als App-Anwendung auf Smartphones erhältlich sein.&nbsp;</p>
<p>Ein Auszug aus dem Hitzeschutzplan des Landes Tirol: Bei länger andauernden Hitzeperioden informiert das Land gesondert Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser, mobile Pflegedienste, Schulen, Kinderbetreuungseinrichtungen sowie Gemeinden und Einsatzorganisationen. Ergänzend werden Informationsmaterialien und Hitzeschutztipps für Bevölkerung, Tourismus und Gemeinden bereitgestellt. Das Trinkwassermapping und weitere Informationen zum Thema Hitzeschutz finden sich unter:&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/hitze?utm_source=chatgpt.com" target="_blank">www.tirol.gv.at/hitze</a></p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Gesundheit &amp; Vorsorge</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Alexander Hörmann)</author>
				<title>Sicher unterwegs beim Wandern in den Bergen </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/sicher-unterwegs-beim-wandern-in-den-bergen/</link>
				<description>5146 Alpinunfälle im Jahr 2025 in Tirol</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e9a421d117ad0cc8ad06094efce7b876c"><span class="regierungsmitglied">Trügerische Social-Media-Bilder: Routen werden oftmals unterschätzt</span></li><li data-list-item-id="ee432a8b4665ab31ff76d53b2b39be26b"><span class="regierungsmitglied">Land Tirol und Alpinpolizei informieren über wichtige Sicherheitsmaßnahmen beim Wandern</span></li><li data-list-item-id="ef56ec2435dce7fb207df48ece1804a54"><span class="regierungsmitglied">Landesfilm zeigt wichtigsten Tipps und Verhaltensempfehlungen:&nbsp;</span><a href="https://youtu.be/8bua3e-WUUI" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">https://youtu.be/8bua3e-WUUI</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;</span></li></ul><p>Tirol zählt mit rund 15.000 Kilometern markierter Wanderwege zu den führenden Wanderdestinationen Europas. Die überwiegend vom Alpenverein betreuten Wege locken jährlich mehr als fünf Millionen Menschen in die Berge. Gleichzeitig wächst jedoch die Zahl der Zwischenfälle – nicht zuletzt aufgrund von trügerischen Social-Media-Bildern, die viele Wanderbegeisterte den Schwierigkeitsgrad und das dafür notwendige eigene Können falsch einschätzen lassen. So führt der Wunsch nach spektakulären Gipfelerlebnissen und eindrucksvollen Panoramafotos immer häufiger dazu, dass Risiken unterschätzt werden. Im Jahr 2025 verzeichnete Tirol insgesamt 5146 Alpinunfälle – so viele, wie noch nie. Davon endeten 81 tödlich. Österreichweit waren es 255 tödliche Unfälle.</p>
<p>Zu den häufigsten Unfallursachen zählen laut Alpinpolizei mangelnde Vorbereitung, eine falsche Einschätzung der eigenen Fähigkeiten sowie ungeeignete Ausrüstung. Auch die steigende Zahl an BergsportlerInnen trägt zur Zunahme von Unfällen bei. Das Land Tirol und die Alpinpolizei erinnern daher an einige grundlegende Verhaltensregeln, die vor und während einer Wanderung beachtet werden sollten.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bereits in der Vorbereitung: Ehrlichkeit zu sich selbst</span></p>
<p>Eine sichere Wanderung beginnt bereits vor dem Aufbruch. Wer seine Tour sorgfältig plant, reduziert das Unfallrisiko erheblich. Dazu gehören die Prüfung der Wetterprognose, die Auswahl einer Strecke entsprechend der eigenen Fitness sowie die Information über Schwierigkeit, Wegbeschaffenheit und mögliche Schlüsselstellen. „Entscheidend ist eine ehrliche Einschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit. Der Trend zu immer anspruchsvolleren Touren verleitet viele dazu, ihre Grenzen zu überschreiten. Dabei sollte man sich nicht von Erwartungen oder Vergleichen unter Druck setzen lassen. Gerade bei mehreren Wandertagen empfiehlt es sich, zunächst mit leichteren Touren zu starten und die Belastung schrittweise zu steigern“, betont&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Viktor Horvath</span>, Leiter der Alpinpolizei Tirol.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Verpflegung und Getränke bei keiner Tour vergessen</span></p>
<p>Ebenso wichtig ist eine zweckmäßige Ausrüstung. Profilierte Wanderschuhe, wetterfeste Kleidung sowie ausreichend Verpflegung und Getränke sollten bei keiner Tour fehlen. „Beim Packen gilt: so wenig Gewicht wie möglich, aber alles Notwendige dabei. Ein Erste-Hilfe-Set, trockene Wechselkleidung und ein Biwaksack gehören zur Grundausstattung. Zudem sollte die Ausrüstung sicher im Rucksack verstaut werden, um Verletzungen durch lose außen befestigte Gegenstände zu vermeiden“, erklärt Horvath.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Orientierung behalten und Andere über geplante Route informieren</span></p>
<p>Gerade in alpinem Gelände kann der Mobilfunkempfang eingeschränkt oder gar nicht verfügbar sein. Deshalb empfiehlt es sich, neben digitalen Hilfsmitteln wie GPS-Geräten oder Wander-Apps auch eine klassische Wanderkarte mitzuführen. Darüber hinaus sollten Angehörige oder Bekannte stets über die geplante Route informiert werden. Im Ernstfall kann dadurch rascher Hilfe organisiert werden. Auch der Zugriff auf mobile Endgeräte sollte für Notfälle geregelt sein. Eine zusätzliche Unterstützung bietet die SOS-EU-ALP-App. Bei einer Alarmierung werden Standortdaten direkt an die zuständige Leitstelle übermittelt und gleichzeitig eine Sprachverbindung hergestellt. Wird die Funktion „Standortverlauf“ aktiviert, speichert die App die Position nach jeweils 100 zurückgelegten Metern. Sollte eine Suchaktion erforderlich werden, können diese Daten genutzt werden, um die Suche deutlich effizienter und zielgerichteter durchzuführen.</p>
<p>Weitere Informationen stehen unter <a href="https://www.leitstelle.tirol/leistungen/soseualpapp/" target="_blank" rel="noreferrer">www.leitstelle.tirol/leistungen/soseualpapp&nbsp;</a>zur Verfügung.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Für das perfekte Foto kein unnötiges Risiko eingehen</span></p>
<p>Was auf Bildern im Netz oft verborgen bleibt: körperliche Anforderungen, schwierige Wegpassagen, Wetterumschwünge und die Gefahren des alpinen Geländes. „Die Berge sind keine Kulisse für Selbstdarstellung. Was auf Fotos mühelos wirkt, kann in Wirklichkeit mit einem langen und anspruchsvollen Aufstieg verbunden sein. Nicht jede Aussicht rechtfertigt ein zusätzliches Risiko“, sagt Horvath.</p>
<p>Besonders problematisch sei die Ablenkung durch Smartphones während des Gehens. „Jedes Jahr ereignen sich zahlreiche Unfälle, weil Wandernde in kritischen Situationen auf ihr Handy schauen. Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit genügt, um auszurutschen oder einen Fehltritt zu machen. Das schönste Foto verliert seinen Wert, wenn man dafür seine Sicherheit aufs Spiel setzt.“</p>
<p>Alle wichtigen Hinweise für sicheres Verhalten am Berg sind auch im Landesfilm unter <a href="https://youtu.be/8bua3e-WUUI" target="_blank" rel="noreferrer">https://youtu.be/8bua3e-WUUI</a> zusammengefasst.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Verhaltensregeln für mehr Sicherheit in den Bergen</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e2fe424205804e804532042ab2f32ce13"><span>Angemessene und funktionale Ausrüstung</span></li><li data-list-item-id="e158df7b61f6fa26396febc067606c39c"><span>Richtige Einschätzung der eigenen Fähigkeiten und Fitness</span></li><li data-list-item-id="e470363aa54566a4fd2c3beeda989d4b1"><span>Umfangreiche Tourenplanung im Voraus</span></li><li data-list-item-id="e63f4fa1c9da1a115314da82ae61afc58"><span>Tipps von lokalen HüttenwirtInnen oder BergführerInnen einholen und ernst nehmen</span></li><li data-list-item-id="e9a341ed6cedbbd0c9c6a3d5c37cd3806"><span>Volle Konzentration auf das Wandern – keine Ablenkung während des Gehens</span></li><li data-list-item-id="e1d0ad1f522a5ef714c43447b708825cd"><span>Einteilung der Kräfte bei mehreren Wandertagen: leicht beginnen und dann steigern</span></li><li data-list-item-id="e7cba05c6ab7e3395bdb7836135dfd01a"><span>Im Zweifel rechtzeitig Tour abbrechen und umdrehen</span></li><li data-list-item-id="e92065afacad90416111dd3b73a68936a"><span>Bei einem Notfall Notruf unter 140 oder 112 absetzen</span></li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Reminder: Fotos für Euregio-Kalender 2027 bis 14. Juni einsenden</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/reminder-fotos-fuer-euregio-kalender-2027-bis-14-juni-einsenden/</link>
				<description>Gesucht werden originelle Motive aus Tirol, Südtirol und dem Trentino zu den vier Jahreszeiten</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/0/0/csm_20260423_EuregioKalender_1_d4bc2394de.jpg" length="845464" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ea39510896a6ded3970ad88d887ec4a29"><span class="regierungsmitglied">Für den Euregio-Kalender 2027 können BürgerInnen ihre schönsten Schnappschüsse einsenden</span></li><li data-list-item-id="e18076c0fd4fa9c6a24aa6b6a6879dcc2"><span class="regierungsmitglied">Die ausgewählten Bilder werden im Kalender veröffentlicht&nbsp;</span></li></ul><p><span dir="ltr">Originell, treffend, grenzüberwindend: Wem besondere Schnappschüsse in der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino gelungen sind, kann das Foto für die Aufnahme den Euregio-Kalender 2027 einreichen. Bis&nbsp;14. Juni 2026&nbsp;können die Fotos eingesandt werden. Wer die Jury überzeugt, kann sich über die Veröffentlichung einer oder mehrerer Fotos im Kalender freuen und bei dessen Vorstellung am 25.&nbsp;Oktober 2026 in Innsbruck dabei sein.&nbsp;</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied" dir="ltr">Vielfalt an Motiven und Einsendenden gewünscht</span></p>
<p><span dir="ltr">Teilnehmen können alle BürgerInnen der&nbsp;Euregio Tirol-Südtirol-Trentino, die in einem der drei Euregio-Länder besondere Fotos aufgenommen haben.&nbsp;</span>„Jedes Jahr füllen viele Hobbyfotografinnen und -fotografen den Euregio-Kalender mit spektakulären Aufnahmen. Mit ihrer Linse sammeln sie oft seltene, immer aber wunderschöne Augenblicke und Orte der Euregio aus ihrem eigenen Blickwinkel ein“, sagt der Euregio-Präsident und Landeshauptmann von Tirol <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.&nbsp;<span dir="ltr">Mit ihm ermuntern die Landeshauptleute aus Südtirol,&nbsp;</span><span class="regierungsmitglied" dir="ltr">Arno Kompatscher</span><span dir="ltr">&nbsp;und des Trentino,&nbsp;</span><span class="regierungsmitglied" dir="ltr">Maurizio Fugatti</span><span dir="ltr">&nbsp;möglichst viele bisherige und neue FotografInnen, mit verschiedenen Motiven am Wettbewerb teilzunehmen. Sie verweisen auf die große Beliebtheit des Kalenders: Es werden 12.000&nbsp;Wand-&nbsp;und 9.000&nbsp;Tischkalender&nbsp;gedruckt.&nbsp;</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied" dir="ltr">Themen und Anzahl der einreichbaren Fotos&nbsp;</span></p>
<p><span dir="ltr">Der Kalender orientiert sich auch 2027 an den&nbsp;vier Jahreszeiten. Gesucht sind nicht nur die beliebten&nbsp;Landschafts- und Naturaufnahmen, sondern die gesamte Vielfalt&nbsp;der Euregio: von der&nbsp;Bau- und Landeskultur über Porträts von „Charakterköpfen“ bis zu&nbsp;Innovation&nbsp;und einem außergewöhnlichen Blick auf die grenzüberschreitende Zusammenarbeit oder&nbsp;Schlüsselmomente&nbsp;im Euregio-Veranstaltungskalender.</span></p>
<p><span dir="ltr">Alle Teilnehmenden können maximal&nbsp;16 Fotos&nbsp;– vier pro Jahreszeit – einreichen. Eine Jury ermittelt die passendsten Fotos für das Titelbild, das Hauptbild des Monats oder für die Bildcollage. Eine Kalender-Seite ist zudem den ausgewählten FotografInnen gewidmet.</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied" dir="ltr">Teilnahme und Projekt-Informationen</span></p>
<p><span dir="ltr">Teilnahme:&nbsp;</span><a href="https://www.foto-euregio-2027.com/de" target="_blank" rel="noreferrer"><span dir="ltr">Formular</span></a><span dir="ltr"> ausfüllen, Fotos in möglichst hoher Auflösung hochladen und die Dateien mit Informationen zu Motiv und Einreichenden versehen.&nbsp;</span></p>
<p><span dir="ltr">Informationen:&nbsp;Einblicke in den Fotowettbewerb und bisherige Schnappschüsse von der bunten Euregio&nbsp;gibt die Web-Projektseite&nbsp;</span><a href="https://www.europaregion.info/euregio/projekte/kultur-geschichte/euregio-kalender/" target="_blank" rel="noreferrer"><span dir="ltr">Euregio-Kalender</span></a><span dir="ltr">.</span></p>
<p>Der Euregio-Kalender (im Bild Ausgabe 2026) erscheint im Tisch- und Wandformat. Eingesandt werden können Motive aus Tirol, Südtirol und dem Trentino.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>Europaregion</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58416</guid>
				<pubDate>Wed, 03 Jun 2026 14:22:20 +0200</pubDate>
				
				<title>Abschussverordnung für Risikowolf in Osttirol</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/abschussverordnung-fuer-risikowolf-in-osttirol-2/</link>
				<description>Rissereignis in unmittelbarer Nähe zu vom Menschen genutzten Gebäuden</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e74ad5bbe079cd58e0ec12db9070b5d46"><span class="regierungsmitglied">Abschussverordnung gilt ab heute für acht Wochen – Jägerschaft bereits informiert</span></li></ul><p>Die Tiroler Landesregierung hat heute, Mittwoch, die Abschussverordnung für einen Risikowolf im Bezirk Lienz erlassen. Die Verordnung ist mit der Kundmachung, heute, Mittwoch, in Kraft getreten und gilt bis zum Ablauf des 27. Juli 2026. Die betroffene Jägerschaft wurde bereits informiert.</p>
<p>Im Gemeindegebiet von Tristach kam es zu einem Rissereignis in unmittelbarer Nähe zu vom Menschen genutzten Gebäuden. Gestern, Dienstag, wurden dort fünf tote und acht verletzte Schafe durch den örtlich zuständigen Amtstierarzt begutachtet. Aufgrund des Rissbildes besteht der konkrete Verdacht auf einen Wolf als Verursacher.&nbsp;</p>
<p>Das Land Tirol appelliert wie immer an die Bevölkerung Sichtungen von Großraubtieren möglichst rasch über das <a href="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/themen/land-forstwirtschaft/agrar/LWSJF/Grosse_Baeutegreifer/Allgemein/Formular_Sichtbeobachtung_grosse_Beutegreifer_Tirol_Version_2.0_vom_28.5.2024_Formular.pdf" target="_blank">Sichtungsformular </a>auf der Website des Landes Tirol oder direkt an die zuständige Bezirkshauptmannschaft zu melden. Besonders wichtig für die fachliche Beurteilung ist Bildmaterial. Weitere Informationen finden sich unter <a href="https://www.tirol.gv.at/landwirtschaft-forstwirtschaft/agrar/rechtliche-bestimmungen-in-der-landwirtschaft/beutegreifer/" target="_blank">www.tirol.gv.at/baer_wolf_luchs</a>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Landwirtschaft</category>
				
					<category>Wald</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58410</guid>
				<pubDate>Wed, 03 Jun 2026 13:50:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Euregio tagte auf Burg Trautson</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/euregio-tagte-auf-burg-trautson/</link>
				<description>Mehrwert der Tour of the Alps stärker nutzen</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="efaa0d6da53ac53e17aa9f334829d2cd3"><span class="regierungsmitglied">Vorstand und Versammlung der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino kommen unter Tiroler Präsidentschaft in Matrei am Brenner zusammen</span></li><li data-list-item-id="e93795544ce535be6c60cca7063edb3fb"><span class="regierungsmitglied">Landeshauptleute besiegeln weitere fünf Jahre Unterstützung für die Tour of the Alps – Fokus auf regionalen Mehrwert und nachhaltige Mobilität</span></li><li data-list-item-id="e350e42a400cbe4a98c30dc68bb7c0366"><span class="regierungsmitglied">Erfolgreiches Euregio-Museumsjahr 2025 mit rund 325.000 BesucherInnen – Fortsetzung in Planung</span></li><li data-list-item-id="e51dbf777a42f406f4c445a12c9aa18c0"><span class="regierungsmitglied">Gemeinsame digitale Schulplattform macht Euregio-Bildungsangebote künftig zentral zugänglich</span></li></ul><p>Seit 1. Oktober 2025 hat Tirol turnusgemäß für zwei Jahre die Präsidentschaft der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino inne. Heute, Mittwoch, kamen auf Burg Trautson oberhalb von Matrei am Brenner im Tiroler Wipptal unter dem Vorsitz von Euregio-Präsident LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> die beiden Führungsgremien der Euregio zusammen. Den Auftakt bildete die 36. Sitzung des Euregio-Vorstands mit den drei Landeshauptleuten: Neben LH Mattle nahmen LH <span class="regierungsmitglied">Arno Kompatscher</span> für Südtirol und LH <span class="regierungsmitglied">Maurizio Fugatti</span> für das Trentino (virtuell) an der Sitzung teil. Im Anschluss trat die 31. Euregio-Versammlung zusammen, der insgesamt 15 VertreterInnen aus Tirol, Südtirol und dem Trentino angehören. Im Mittelpunkt der Sitzungen standen die Bereiche Sport, Kultur und Bildung. So unterzeichnete der Euregio-Vorstand eine Absichtserklärung, um die Tour of the Alps als sportliches Aushängeschild der Euregio in den kommenden fünf Jahren noch stärker für Gesellschaft und Wirtschaft zu nutzen. Mit der symbolischen Übergabe der Euregio-Wanderfahne durch eine Delegation der Steuerungsgruppe an die Euregio-Versammlung wurde das Euregio-Museumsjahr 2025 offiziell abgeschlossen und zugleich eine dritte Ausgabe beschlossen. Darüber hinaus sollen die vielfältigen Bildungsinitiativen der Euregio künftig über eine gemeinsame digitale Schulplattform zugänglich gemacht werden.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tour of the Alps bleibt gemeinsames Zukunftsprojekt</span></p>
<p>Derzeit wird die Tour of the Alps weltweit in über 100 Länder übertragen und erzielt damit einen Medienwert von mehr als 17 Millionen Euro. Die Landeshauptleute erinnerten daran, dass dieses fünftägige Etappenrennen für Radprofis vor zehn Jahren auf Initiative der Euregio aus dem Giro del Trentino hervorgegangen sei und seither immer von ihr mitgetragen wurde.</p>
<p>„Dieses sportliche Großereignis hat eine enorme Bedeutung und Wirkung für den Euregio-Raum. Diesen Mehrwert wollen wir nutzen. Daher begrüßen wir die Pläne für die Weiterentwicklung der Tour im Zeitraum 2026-2031 und werden den Weg dahin weitere fünf Jahre unterstützen“, betont LH Mattle.</p>
<p>Die strategische Abstimmung und Weiterentwicklung dafür übernimmt der Euregio-Connect. Wie die Euregio selbst ist dies ein Europäischer Verbund Territorialer Zusammenarbeit (EVTZ), bestehend aus den Tourismusorganisationen Tirol Werbung, IDM Südtirol-Alto Adige und Trentino Marketing. Die Euregio-Länder selbst sind dafür verantwortlich, die rechtlichen, administrativen und organisatorischen Rahmenbedingungen zu verbessern.</p>
<p>Es gehe nicht allein darum, Sichtbarkeit zu schaffen, sagt Trentinos LH Fugatti: „Wir möchten die Tour of the Alps zu einem Format ausbauen, das immer mehr Nutzen für die Bevölkerung der Euregio erzielt. Unter anderem soll sie die Fahrradkultur und nachhaltige Mobilität fördern und als Vorbild für die Jugendlichen und den Breitensport wirken.“ Südtirols LH Kompatscher erläutert: „Noch mehr als bisher soll die sportliche Exzellenz mit den Zielen der Euregio verknüpft werden. Die Tour of the Alps steht für grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Nachhaltigkeit. Dieses Potenzial wollen wir künftig noch stärker nutzen und die Veranstaltung als verbindendes Projekt für den gesamten Euregio-Raum weiterentwickeln.“</p>
<p>Erfreut über die Unterstützung der Landeshauptleute zeigten sich auch die auf Burg Trautson anwesenden Vertretenden des Euregio-Connect und der Tourismusorganisationen mit dem Euregio-Connect-Präsidenten <span class="regierungsmitglied">Paolo Pozzi</span> sowie der Geschäftsführerin von Tirol Werbung <span class="regierungsmitglied">Karin Seiler</span>, dem Leiter Marketing von IDM Südtirol <span class="regierungsmitglied">Wolfgang Töchterle</span> und dem Präsidenten von Trentino Marketing <span class="regierungsmitglied">Giovanni Battaiola</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Trentino koordiniert nächstes Euregio-Museumsjahr</span></p>
<p>Passend zum Tagungsort Burg Trautson stand auch das zweite und künftige dritte Euregio-Museumsjahr auf der Agenda. Zum Abschluss der Ausgabe 2025 überreichte eine Delegation der Museumsjahr-Steuerungsgruppe mit <span class="regierungsmitglied">Elisabeth Vallazza</span> vom Betrieb Südtiroler Landesmuseen, <span class="regierungsmitglied">Lisa Noggler-Gürtler</span>, Obfrau von tiMus – Verband Tiroler Museen, und <span class="regierungsmitglied">Francesco Frizzera</span>, Direktor des historischen Kriegsmuseums MITAG, der Euregio-Versammlung symbolisch die Wanderfahne mit „Forderungen der Museen an die Gesellschaft“ (siehe Factbox unten). Etwa 325.000 BesucherInnen hatten die Ausstellungen und Veranstaltungen der mehr als 30 beteiligten musealen Einrichtungen aus Tirol, Südtirol und dem Trentino besucht. Erinnert wurde im Museumsjahr an die Bauernunruhen im Jahr 1525. Der <a href="https://www.europaregion.info/fileadmin/downloads/2_Projekte_Files/Kultur/Euregio-Museumsjahr_2025/Brochure_EMJ_R%C3%BCckblick/MJ25_final-report_DE_digitale.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">Rückblick zum Euregio-Museumsjahr 2025</a> findet sich auf der Euregio-Website.</p>
<p>Euregio-Präsident LH Mattle bedankte sich bei den vielen Beteiligten aus der „lebendigen Museenlandschaft in der Euregio. Dazu gehören die Ehrenamtlichen und Mitarbeitenden in den Museen selbst genauso wie die Verwaltungen der Gemeinden und Länder. Sie alle machten das Euregio-Museumsjahr 2025 zu dem Erfolg, von dem wir heute im Rückblick zurecht sprechen: Sie haben sich stärker vernetzt und zugleich Tausende von Menschen zur Auseinandersetzung mit unserer gemeinsamen Geschichte, Gegenwart und Zukunft angeregt.“ Auch LH Kompatscher zog ein positives Resümee: „Die Erfahrungen der ersten beiden Ausgaben 2021 unter Tiroler und 2025 unter Südtiroler Präsidentschaft haben gezeigt, dass mit dem Format Museumsjahr Grenzen überwunden werden: Es ist bei großem Zuspruch gelungen, die gemeinsame Geschichte und die gemeinsamen Wurzeln hervorzustreichen.“ Die Initiative habe den Euregio-Gedanken gestärkt.</p>
<p>Aufbauend auf den positiven Erfahrungen der bisherigen Ausgaben hat sich die Euregio daher für ein drittes Museumsjahr unter Trentiner Vorsitz entschieden. Auch dieses soll sich mit einem relevanten kulturellen Thema in der Euregio auseinandersetzen. Erfreut nahm LH Fugatti diese Entscheidung auf und knüpfte an die Erfolge der bisherigen Ausgaben an: „Gerne werden wir während der nächsten Trentiner Euregio-Präsidentschaft mit einer dritten Ausgabe des Euregio-Museumsjahres fortfahren. Dieses langfristig angelegte Projekt ist ein fester Bestandteil des Euregio-Arbeitsprogramms. Wir werden alles daransetzen, allen Vorschlägen nachzukommen, die die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Museumsbereich weiter stärken und damit die gemeinsame Identität der Euregio weiter fördern.“</p>
<p>Bis zur Vorstandssitzung im Herbst 2026 soll das konkrete Thema sowie der Zeitrahmen feststehen. Bereits jetzt steht fest, dass noch stärker auf grenzübergreifende Zusammenarbeit Wert gelegt wird: Nur noch Kooperationsprojekte von Museen aus mindestens zwei Landesteilen sollen unterstützt werden. Einzelprojekte könnten sich als assoziierte Projekte anschließen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Euregio goes School: Interreg-Projekt soll Bildungsinitiativen bündeln</span></p>
<p>Zu einem einheitlichen Informationsportal für alle Bildungsangebote der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino soll das bisherige Projekt „Euregio macht Schule“ ausgebaut werden. Dafür hat die Euregio im Rahmen des EU-kofinanzierten Interreg-Programms das Projekt „Euregio goes School – EUREDU“ eingereicht. Nach der Genehmigung trat das Projekt Ende Mai mit der ersten Sitzung der Arbeitsgruppe in die operative Phase. Die Plattform soll die Bildungsinitiativen der Euregio an einem Ort bündeln und insbesondere SchülerInnen, Lehrkräften und Bildungsverwaltungen übersichtlich zugänglich machen. Als Grundlage wurde das bereits bestehende Projekt „Euregio macht Schule“ erweitert und modernisiert (siehe <a href="/presse/meldungen/meldung/einiges-neu-macht-der-mai-bei-euregio-macht-schule/">Presseaussendung vom 20.05.2026</a>).</p>
<p>Neu entstehen soll nun ein Euregio-Atlas, ein Schulwettbewerb, Lehrkräfte-Fortbildungen zu Europa, geographische und historische Karten und Unterrichtsmaterialien. Damit werden bisherige Angebot wie Schulpartnerschaften, „Euregio trifft Schule“ oder Besuche der Innsbrucker Euregio-Ausstellung deutlich erweitert.</p>
<p>Auch die Minderheitensprache Ladinisch soll stärker berücksichtigt werden: Gemeinsam mit dem ladinischen Kulturinstitut Cesa de Jan aus Fodom (Buchenstein) und der Universität Innsbruck werden neue Methoden und Instrumente für das Ladinisch-Wahlfach außerhalb der ladinischen Täler entwickelt.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox Euregio-Museumsjahr</span></p>
<p>Während des Veranstaltungsjahrs hatten alle beteiligten musealen Einrichtungen – in Anlehnung an Michael Gaismairs Forderungen nach Gleichheit vor 500 Jahren – ihre „Forderungen der Museen für die Gesellschaft“ auf die Fahne geschrieben. Zusammengekommen ist eine bunte Sammlung an Sprüchen und Zeichnungen. Den von der Fahne zurückgelegten Weg kann man auf der <a href="https://2025.euregio.info/wp-content/uploads/2025/11/MJ25_website_Karte-Fahne-route_20250511.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">Website des Euregio-Museumsjahrs</a> nachverfolgen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Auszug an Sprüchen und Zeichnungen</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e1650aa534bbb5c09a874eae42581831e"><span lang="DE" dir="ltr">Hofburg Brixen (Südtirol): Ein gezeichnetes Strichmännchen leuchtet mit seiner Laterne das Umfeld aus</span></li><li data-list-item-id="e605e025bcafa01ae11955b611495cd86"><span lang="DE" dir="ltr">Kloster Neustift (Südtirol): „Empörung im Kloster Neustift“, dazu ein gezeichnetes flammendes Herz</span></li><li data-list-item-id="e596ea97d86270538c3d2bb3b9c70c741"><span lang="DE" dir="ltr">Historisches Kriegsmuseum MITAG (Rovereto, Trentino): „Jedes Objekt erzählt. Jedes Schweigen sagt uns etwas“, Ziel: den üblichen Blick von den Kolonisierenden stärker auf die Kolonisierten richten</span></li><li data-list-item-id="e46325da53793c4e877742d4ebcce5227"><span lang="DE" dir="ltr">Burg Heinfels (Sillian, Osttirol): „Die Fluchtwege des Michael G. – Heinfels grüßt die Euregio“,&nbsp;Ziel: Von den Burgmauern hoch über dem Osttiroler Pustertal ein Zeichen für Weitblick, Offen- und Verbundenheit in der Euregio setzen</span></li><li data-list-item-id="e3dae3326498857748c374ab6722e673d"><span lang="DE" dir="ltr">Tiroler Volkskunstmuseum (Innsbruck, Tirol): „#gleichheit_jetzt“, passend zur Ausstellung „geRECHT“ mit Alltagsgegenständen, die von sozialen Ungleichheiten in der Geschichte erzählen</span></li><li data-list-item-id="e1034309df8cf5c9c449633b52b009903"><span lang="DE" dir="ltr">Museum der Völker (Schwaz, Tirol): „Menschenwürdige Arbeit!“, in Anlehnung an die Sonderausstellung des Museums</span></li><li data-list-item-id="e7b66cd09573ba7fd2a197909376e36f5"><span lang="DE" dir="ltr">Festung&nbsp;</span>Franzensfeste <span lang="DE" dir="ltr">(Südtirol): „Wie viel Eingriff in die Natur ist für den Fortschritt vertretbar?“, in Anlehnung an die Sonderausstellung „Brücken durch die Zeit“</span></li><li data-list-item-id="e198547e74f88564673285b9b0dcc8f88"><span lang="DE" dir="ltr">VUSEUM (Schluderns, Südtirol): „Gleiches Wasserrecht für alle!“</span></li><li data-list-item-id="e2ebaaf30f3788cd59554bbc6fcae0786">Villa Freischütz (Meran, Südtirol): „Ausbeutung gestern = Ausbeutung heute?“</li><li data-list-item-id="ee63402d43417781e4b7c2438f762b77c">Kunst Meran – merano arte (Südtirol): Als Logo formatiert: „Comunità Terrestri<br>Irdische Gemeinschaften als soziale Praxis Mehr – als – menschliche Welt“</li><li data-list-item-id="e66b39964377c0ba1ac271737270dcdeb">Volkskundemuseum (Dietenheim, Südtirol): „Mehr mehr mehr mehr mehr mehr Mitsprache gewisper – gerüchte – geschrey Wirtshaus und Bauernkrieg 1525“</li><li data-list-item-id="ee67132e49796cd129c42142f356377e6">Alpinarium Galtür (Tirol): „Abhängigkeit zu Adel und Kirche hat sich zum Glück geändert“</li><li data-list-item-id="e9f8c61bc4466f294ee34b181636db744"><span lang="IT" dir="ltr">La Magnifica Comunità di Fiemme (Talgemeinde Fleims, Trentino): „Kleine Euregio in der Euregio“</span></li><li data-list-item-id="e21b4193a34c65ef3221f2975b1359911">Frauenmuseum Meran (Südtirol): „Geschichte x Bedeutung von Frauen in den Vordergrund rücken“</li><li data-list-item-id="e24ecd9fbb8b632baadc6360147325ae0">Schloss Tirol (Meran, Südtirol): „Mehr BäuerinnenPower – mehr Landschaftsschonung“</li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Europaregion</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58403</guid>
				<pubDate>Wed, 03 Jun 2026 08:46:32 +0200</pubDate>
				
				<title>Sperre der Fernpassroute und des Hahntennjochs am 27. Juni 2026</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/sperre-der-fernpassroute-und-des-hahntennjochs-am-27-juni-2026/</link>
				<description>Aufgrund von Versammlungen von Bürgerinitiativen: Sperre der B 179 Fernpassstraße im Bereich Reutte/Katzenberg und Nassereith/Rastland</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/7/2/csm_20260603_Karte_Fernpasssperre_1920x1080px_827dfbbf20.jpg" length="839803" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eab46a44eff06a363a7c7e6937224d2d0"><span class="regierungsmitglied">Zusätzlich: Sperre der L 246 Hahntennjochstraße zwischen 10 und 12 Uhr</span></li><li data-list-item-id="ec6a9b13a2688634e5fced5030705cb13"><span class="regierungsmitglied">Sperren gelten für den gesamten Verkehr</span></li><li data-list-item-id="ef2fe727e23de99abc59fdae7339d4708"><span class="regierungsmitglied">Appell: Fernpassroute am 27. Juni meiden</span></li><li data-list-item-id="e521a10f3c671823ae6e84259eda23b6a"><span class="regierungsmitglied">Alle Informationen: </span><a href="http://www.tirol.gv.at/fernpasssperre" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/fernpasssperre&nbsp;</span></a></li></ul><p>Am Samstag, 27. Juni 2026, kommt es aufgrund von angemeldeten Versammlungen von Bürgerinitiativen im Bezirk Reutte und im Bezirk Imst zu einer zweistündigen Sperre der B 179 Fernpassstraße. Im Zeitraum von 10 bis 12 Uhr muss die B 179 Fernpassstraße deshalb im Bereich&nbsp;Reutte/Katzenberg sowie Nassereith/Rastland für den gesamten Verkehr gesperrt werden.&nbsp;</p>
<p>Seitens der zuständigen Behörden wurden zusätzliche Maßnahmen vorbereitet, um die (Versorgungs-)Sicherheit in der Region zu gewährleisten und AnrainerInnen zu schützen. So wird auch die L 246 Hahntennjochstraße im gleichen Zeitraum für den gesamten Verkehr gesperrt. Alle Informationen finden sich unter&nbsp;<a href="http://www.tirol.gv.at/fernpasssperre" target="_blank">www.tirol.gv.at/fernpasssperre</a>.&nbsp;</p>
<p>„Die angemeldete Versammlung am 27. Juni findet statt. Als Behörden haben wir nun dafür zu sorgen, die Sicherheit zu gewährleisten“, erklären&nbsp;die Bezirkshauptfrauen <span class="regierungsmitglied">Katharina Rumpf</span>&nbsp;(Reutte) und <span class="regierungsmitglied">Eva Loidhold&nbsp;</span>(Imst) und führen weiter aus:&nbsp;„Die Kapazität der L 246 Hahntennjochstraße ist begrenzt. Aufgrund der engen Kurven und Steigungen kann es bei starkem Verkehr zudem sehr schnell zu massiven Verkehrsverzögerungen kommen. Um aufgrund von möglichem Umwegverkehr ein Verkehrschaos auf der L 246 Hahntennjochstraße zu verhindern und die Anrainerinnen und Anrainer zu entlasten bzw. die Verkehrs- und Versorgungssicherheit aufrechtzuerhalten, wird die Straße gesperrt.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Fernpass umfahren</span></p>
<p>Für Durchreisende – etwa auf den Weg von Norden kommend über den Fernpass in Richtung Italien – gilt: Es wird empfohlen, an diesem Tag die Fernpassroute zu meiden bzw. großräumig zu umfahren.&nbsp;</p>
<p>„Zwischen 10 und 12 Uhr ist aufgrund der beiden Sperren auf der Fernpassstraße ein Passieren des Passes nach Norden oder Süden nicht möglich. Aufgrund des zu diesem Zeitpunkt beginnenden Reiseverkehrs und möglichem vor- und nachgelagerten Verkehr wird zudem empfohlen, am 27. Juni 2026 den ganzen Tag über die Fernpassroute zu meiden bzw. großräumig zu umfahren“, so BH Rumpf und BH Loidhold.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Regelungen für AnrainerInnen&nbsp;</span></p>
<p>Die Sperren der B 179 Fernpassstraße und der L 246 Hahntennjochstraße gelten grundsätzlich für den gesamten Verkehr. Einsatzfahrzeuge dürfen die Sperre im Einsatz passieren. Zudem gilt, dass AnrainerInnen, die entlang der Hahntennjochstraße wohnen, die Straße auch während der festgelegten Sperrzeiten nutzen können.</p>
<p>Zwischen den beiden Sperren im Bereich Reutte/Katzenberg sowie Nassereith/Rastland kann die B 179 Fernpassstraße in den Zwischentoren ohne Einschränkungen genutzt werden. Das bedeutet, es ist beispielsweise auch zwischen 10 und 12 Uhr möglich, von Heiterwang nach Biberwier zu fahren. Eine An- oder Abreise aus der Region Zwischentoren ist über die B 187 Ehrwalder Straße (Richtung Garmisch-Partenkirchen) oder die L 21 Berwang-Namloser Straße (Richtung Lechtal) möglich.</p>]]></content:encoded>
				
					
				
					
				
					<category>BH Imst</category>
				
					<category>BH Reutte</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Tue, 02 Jun 2026 17:03:36 +0200</pubDate>
				
				<title>Abschussverordnung für Risikowolf im Tiroler Unterland </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/abschussverordnung-fuer-risikowolf-im-tiroler-unterland-1/</link>
				<description>Sichtungen in unmittelbarer Nähe zu Wohnhäusern</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="edc06ac27613eb8ac3c8e4ff4cec4d0bb"><span class="regierungsmitglied">Abschussverordnung gilt ab heute für acht Wochen – Jägerschaft bereits informiert</span></li></ul><p>Die Tiroler Landesregierung hat heute, Dienstag, die Abschussverordnung für einen Risikowolf in den Bezirken Schwaz und Kufstein erlassen. Die Verordnung ist mit der Kundmachung, heute, Dienstag, in Kraft getreten und gilt bis zum Ablauf des 27. Juli 2026. Die betroffene Jägerschaft wurde bereits informiert. Im Gemeindegebiet von Schlitters kam es wiederholt zu Sichtungen eines Wolfs in unmittelbarer Nähe zu Wohnhäusern. Diese wurden sowohl mit Bild- als auch Videonachweisen dokumentiert.&nbsp;</p>
<p class="text-justify">Das Land Tirol appelliert wie immer an die Bevölkerung Sichtungen von Großraubtieren möglichst rasch über das <a href="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/themen/land-forstwirtschaft/agrar/LWSJF/Grosse_Baeutegreifer/Allgemein/Formular_Sichtbeobachtung_grosse_Beutegreifer_Tirol_Version_2.0_vom_28.5.2024_Formular.pdf" target="_blank">Sichtungsformular</a> auf der Website des Landes Tirol oder direkt an die zuständige Bezirkshauptmannschaft zu melden. Besonders wichtig für die fachliche Beurteilung ist Bildmaterial. Weitere Informationen finden sich unter <a href="https://www.tirol.gv.at/landwirtschaft-forstwirtschaft/agrar/rechtliche-bestimmungen-in-der-landwirtschaft/beutegreifer/" target="_blank">www.tirol.gv.at/baer_wolf_luchs</a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>Große Beutegreifer</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Tue, 02 Jun 2026 14:12:32 +0200</pubDate>
				
				<title>LH Mattle: „Tirol holt EU-Gelder ab und setzt konkrete Projekte um“ </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/lh-mattle-tirol-holt-eu-gelder-ab-und-setzt-konkrete-projekte-um/</link>
				<description>Aktuelles aus der Regierungssitzung</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e21eed92fc415e89fbeb88c21a348b175"><span class="regierungsmitglied">EU-, Bundes- und Landesmittel machen Realisierung von zwölf&nbsp;Projekten in Tirol möglich</span></li><li data-list-item-id="eb84585694459b1dd1ef45c2a06b31f0b"><span class="regierungsmitglied">Tiroler Landesregierung beschloss Ko-Finanzierung in Höhe von knapp 900.000 Euro&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ed429f2df136bd621a501f34c4c09c5c3"><span class="regierungsmitglied">LH Mattle hält an Regionalisierungsmitteln der EU fest und sieht Zentralisierung kritisch</span></li><li data-list-item-id="eac225f6e30a747f3bfba5cbef0262063"><span class="regierungsmitglied">Wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“: Unterstützung bei der Betreuung von Gemeindearchive</span></li></ul><p>Regionen zu stärken heißt, in konkrete Vorhaben zu investieren. Viele Projekte werden erst durch das Zusammenspiel von EU-, Landes- und Bundesmitteln möglich – vom Naturschutz über die Pflege bis zu Innovationen im Bildungs- und Gesundheitsbereich. Heute, Dienstag, beschloss die Tiroler Landesregierung auf Antrag von LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle </span>die Ko-Finanzierung von zwölf EU-geförderten Projekten in Höhe von knapp 900.000 Euro. „Wir holen EU-Gelder ab, damit gute Ideen vor Ort Wirkung entfalten – von leistbarem Wohnraum über erneuerbare Energie bis hin zur Augengesundheit. Jeder Euro stärkt den ländlichen Raum, unterstützt Gemeinden und Betriebe und kommt den Menschen direkt vor Ort in ihrem Alltag zugute“, betont LH Mattle. LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span> hebt hervor: „Die heute beschlossenen Projekte zeigen, wie viel bewegt werden kann, wenn EU-, Bundes- und Landesmittel sinnvoll zusammenspielen. Ob Wohnen, Innovation, Klimaschutz oder Gesundheitsversorgung – die Förderungen schaffen konkrete Verbesserungen für die Menschen in Tirol. Gerade deshalb braucht es auch in Zukunft starke Regionen mit direktem Zugang zu EU-Mitteln, damit gute Ideen dort umgesetzt werden können, wo sie entstehen: vor Ort.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Breite Themen, klare Wirkung</span></p>
<p>Insgesamt fließen mit den heute beschlossenen Projekten bzw. der Ko-Finanzierung Tirols rund 540.000 Euro an EU-Mitteln direkt in die Tiroler Regionen. Diese werden durch Bundes- und Landesmittel ergänzt. „Die Bandbreite der Projekte ist einmal mehr sehr vielfältig und zeigt, dass mit der Umsetzung dieser Vorhaben zentrale Zukunftsfragen adressiert werden: Kreislaufwirtschaft, Innovation, Digitalisierung oder Lösungen im Gesundheitswesen“, betont LH Mattle, dass viele der Projekte ohne die Unterstützung durch die EU-Mittel schlichtweg nicht möglich wären.&nbsp;</p>
<p>Dahingehend erneuert LH Mattle seine kritische Haltung, wie es mit der sogenannten Kohäsionspolitik der Europäischen Union weitergeht. Bislang konnten die europäischen Regionen die EU-Gelder direkt abholen, künftig sollen die Nationalstaaten mit „Nationalen und regionalen Partnerschaftsplänen“ (NRPP) über die Geldmittelverwendung entscheiden. „Ich sehe diese Zentralisierung sehr kritisch. Die EU-Kohäsionspolitik hat zum Ziel, dass die europäischen Regionen wachsen, konkrete Projekte umgesetzt werden und die EU zusammenwächst. Beim EU-Budget geht es um viele Milliarden Euro, von denen die Regionen, Provinzen und Bundesländer und damit die Bevölkerung direkt profitieren. Es ist notwendig, diese finanzielle Mittel abzusichern und funktionierende Strukturen aufrechtzuerhalten. Für mich müssen diese Regionalisierungsmittel weiterhin dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit auszubauen, Arbeitsplätze zu sichern, Energie-Abhängigkeiten zu beenden und regionale Kreisläufe zu stärken“, so LH Mattle. Insgesamt profitiert Tirol in der laufenden Förderperiode von insgesamt knapp einer Milliarde Euro aus den EU-Programmen (ELER, EFRE, ESF, INTERREG).</p>
<p><span lang="DE" dir="ltr">„Die&nbsp;</span>Mittel der Kohäsionspolitik für Tirol sind maßgeblich, wie auch die heute beschlossenen Projekte zeigen“, sagt LH Mattle, dass man „diese Finanzmittel auch künftig braucht, um als Land gemeinsam mit Bundes- und EU-Mitteln solche wichtigen Vorhaben realisieren zu können. Als Vorsitzender der Landeshauptleutekonferenz mache ich mich dafür stark, dass die Menschen in den Regionen weiterhin direkt von der Europäischen Union profitieren.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Diese Projekte profitieren in den Tiroler Bezirken</span></p>
<p>Bezirk Innsbruck-Land:&nbsp;</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e70c14f881c72e23aaecdd5f2f00fe6a7">Telfs: Projekt „Wohnzimmer“ – Seniorentreffpunkt in Telfs, ein dauerhaft nutzbarer, barrierefreier und inklusiver Begegnungs- und Aktivitätsraum</li><li data-list-item-id="e4d1465abd8c9b50ddfcf6a09a973cc9a">Polling: „Sammlung Wellscheller digital – Digitalisierung und Erfassung der Dorfchronik Polling in Tirol“; als Pilotprojekt hat es zudem Modellcharakter und schafft Grundlagen für moderne, nutzerorientierte Archivzugänge</li><li data-list-item-id="e5ae022f911c08d69e1206534e4172d21">Seefeld: Barrierefreies Multi-Sportzentrum – bestehende Skirollerstrecke wird zu barrierefreier und inklusiver Bewegungsinfrastruktur inkl. zeitlich gesteuertes Nutzungssystem und barrierefreie Informations- und Leitsysteme</li><li data-list-item-id="e674c499deca501847ed0d191d01cd359">Wipptal: VisioWipptal – Augengesundheit &amp; Optometrie Wipptal als regionales Zentrum für niederschwellige augenoptische Gesundheitsdienstleistungen</li><li data-list-item-id="e631457e7338d249187061f9daba6de3d">Wipptal: Sattelberg-ALM-Seminar Wipptal – ein modern ausgestatteter Seminarraum zur Erweiterung der touristischen Infrastruktur und Stärkung als Seminardestination vor Ort</li></ul><p>Bezirk Kitzbühel</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4131e08034d428b11d21e3eb5a0317b0">Waidring: Errichtung eines naturnahen Spielplatzes unter Einsatz natürlicher Materialien und abwechslungsreicher Spielelemente</li></ul><p>Bezirk Landeck</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e7f3e83f37ef193e330058789903efd56">Pfunds:&nbsp;Sanierung Greiter Säge durch Neuanschaffung eines Wasserrades, notwendige Erhaltungsmaßnahmen und Dachsanierung</li><li data-list-item-id="e24aebbc5423900d9a77aa298d334c584">LAG-Management Landeck 2026-2027 – Abwicklungsstelle für EU-Förderungen in der Region sowie zentrale Plattform für Austausch und Vernetzung</li><li data-list-item-id="e7f418c1d80b29af360710894eb316312">St. Anton: Erkundungsmaßnahmen 2025-2027 Markusstollen – eine vermutete Kaverne in rund 120 Metern Tiefe soll zugänglich gemacht werden; der Stollen soll standsicher ausgebaut und für BesucherInnen begehbar gemacht werden</li><li data-list-item-id="eb6812b349deeec63242c5e0709f8922b">St. Anton:&nbsp;Digitalisierung „Stumme Zeitzeugen“ – das kulturelle und gesellschaftliche Erbe St. Antons soll nachhaltig bewahrt und einer internationalen Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden</li><li data-list-item-id="e627e3632eb31d01462b664265ae7f162">Schönwies: LED-Straßenbeleuchtung durch den Einsatz energieeffizienter LED-Leuchten</li><li data-list-item-id="e4e5a9eb42154107d584bcc68bfdbcd79">Serfaus: Ökologische Baubegleitung für Klimaaktiv Zertifizierung TVB Neubau Serfaus – Ziel: energieeffizientes, schadstofffreies und langfristig wirtschaftliches Gebäude mit hoher Ausführungsqualität</li></ul><p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Unterstützung bei der Betreuung von Gemeindearchive </span>– wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“: Die Tiroler Gemeinden sind verpflichtet, Unterlagen per Gesetz archivieren. Bei dieser Arbeit werden sie fachlich vom Tiroler Landesarchiv unterstützt. Auch das Tiroler Bildungsforum hilft durch eine Vorortbetreuungen im Ausmaß von 20 Wochenstunden. Diese Kosten trägt das Land Tirol. Auf Antrag von Kultur- und Gemeindereferent LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>&nbsp;beschloss die Tiroler Landesregierung heute, Dienstag, für das Jahr 2026 rund 65.000 Euro bereitzustellen. „Der Tirol Konvent soll Prozesse optimieren und Regeln vereinfachen. Das Land Tirol ist aber auch insgesamt bemüht, die Gemeinden bei bestehenden Aufgaben zu unterstützen. Durch die Hilfestellungen des Tiroler Landesarchivs und des Tiroler Bildungsforums werden Synergien bestmöglich genutzt. Das Tiroler Bildungsforum betreut das Chronikwesen seit vielen Jahren und ist dafür auch vor Ort in den Gemeinden tätig. Gleichzeitig verfügt das Tiroler Landesarchiv über umfassendes Expertenwissen rund um Archivierungen, das an die Gemeinden weitergegeben wird. Das Land Tirol ist den Gemeinden starker Partner – auf vielen Ebenen, auch im Archivwesen.“</p>]]></content:encoded>
				
					<category>Regierung</category>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>EU</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Tue, 02 Jun 2026 11:05:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Alexander Hörmann)</author>
				<title>„Zwei Lächeln auf großer Tour“: Start der Ehrenamts-Radtour in Kufstein</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/zwei-laecheln-auf-grosser-tour-start-der-ehrenamts-radtour-in-kufstein/</link>
				<description>Erste Etappe führt von Kufstein bis nach St. Johann</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/a/2/csm_20260602_Radtour_1_7be0e7558f.jpg" length="1880246" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e7b3db5abe71733e68e8a85d5f6fccd08"><span class="regierungsmitglied">Zwölf Tage und Stopps bei Freiwilligenzentren, Projekten und Initiativen&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="eebd79a74c85fff7ed2b66bd3039f1da6"><span class="regierungsmitglied">Erster Halt: Bepflanzen der Hochbeete bei der Lebenshilfe Kufstein</span></li><li data-list-item-id="e7ea7459869b186987fb345b9912df0bc"><span class="regierungsmitglied">Morgen, Mittwoch: Mitradeln von St. Johann nach Brixen i.T.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="eb8228f34522b35e39c7cf6677c8d8dd9"><span class="regierungsmitglied">Stets im Fokus: Austausch von neuen Ideen und Sichtbarkeit des Ehrenamts stärken</span></li></ul><p>Auf die Plätze, fertig, radeln: Heute, Dienstag, fällt der Startschuss für ein einzigartiges Projekt im „Jahr des Ehrenamts 2026“: Die beiden Freiwilligenkoordinatorinnen&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Simone Ortner-Trebo</span>&nbsp;und&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Angelika Koidl</span> vom Freiwilligenzentrum Osttirol und Freiwilligenzentrum Wipptal starten in Kufstein mit ihrer zwölftägigen Radtour „Zwei Lächeln auf großer Tour“. Sie werden rund 500 Kilometer zurücklegen, auf welchen Simone und Angelika quer durch Tirol und Südtirol radeln. Sie besuchen soziale Initiativen und engagierte Menschen in den Regionen aller Tiroler Freiwilligenzentren und packen mit an, wo Hilfe gebraucht wird. Mit dem Gravelbike und dem E-Lastendreirad führt die Route vom 2. bis zum 13. Juni von Kufstein über zahlreiche Tiroler Regionen und einen Schwenk nach Südtirol bis nach Osttirol. In Lienz endet diese besondere Aktion am 13. Juni.&nbsp;</p>
<p>„Wir haben lange auf diesen Start hingearbeitet und freuen uns riesig, dass es jetzt losgeht. Mit der Radtour ‚Zwei Lächeln auf großer Tour‘ wollen wir zeigen, wie viel freiwilliges Engagement täglich in Tirol geleistet wird. Jeder Kilometer steht symbolisch für die vielen Menschen, die sich ehrenamtlich für andere einsetzen. Wir freuen uns darauf, viele engagierte Menschen kennenzulernen und mit ihnen gemeinsam dafür zu sorgen, dass das Ehrenamt und das freiwillige Engagement in Tirol noch bedeutender wird“, freuen sich die „Zwei Lächeln auf großer Tour“ auf den Start der Radtour.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ehrenamt aktiv miterleben</span></p>
<p>Noch vor der ersten Etappe Richtung St. Johann engagieren sich die beiden Freiwilligenkoordinatorinnen heute in Kufstein bei einem Projekt der Lebenshilfe. Sie helfen dabei, Hochbeete am Arbeitsstandort zu bepflanzen. Während der gesamten Tour unterstützen Simone und Angelika täglich Projekte und Initiativen – unter anderem in Wohn- und Pflegeheimen, Büchereien oder regionalen Sozialprojekten. „Mit diesem Projekt im ‚Jahr des Ehrenamts‘ setzen wir ein Ausrufezeichen. Am Ende wollen wir mit dieser Aktion andere motivieren, sich ehrenamtlich zu engagieren und zeigen, dass Zeit schenken und das Ehrenamt wichtig sind – für uns alle“, betonen Simone und Angelika.</p>
<p>Begleitet wird die Tour laufend über die Social-Media-Kanäle des Land Tirol, wo Eindrücke, Geschichten und Erfahrungen aus den einzelnen Regionen geteilt werden. Morgen, Mittwoch, haben Interessierte zudem die Möglichkeit, ein Teilstück der Radtour bis zum Pfarrhof Brixen im Thale offiziell mitzuradeln. Treffpunkt ist um 13 Uhr am Parkplatz des Stadtbades am Schwarzsee in Kitzbühel.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ideen teilen, Engagement stärken</span></p>
<p>Landeshauptmann&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle </span>zeigt sich von der Initiative begeistert: „Gerade im ‚Jahr des Ehrenamts‘ sind Projekte wie diese besonders wertvoll. Ehrenamt lebt von persönlichen Begegnungen und genau diese rückt die Radtour in den Mittelpunkt. Ich danke allen Beteiligten für ihren Einsatz und wünsche den beiden Freiwilligenkoordinatorinnen viele bereichernde Begegnungen sowie eine sichere und erfolgreiche Tour.“</p>
<p>Organisiert wird das Projekt primär vom Freiwilligenzentrum Osttirol und dem Freiwilligenzentrum Wipptal gemeinsam mit allen Freiwilligenzentren Tirols. Unterstützt wird die Initiative vom Land Tirol. Die Tour soll nicht nur Aufmerksamkeit für das Ehrenamt schaffen, sondern auch langfristige Wirkung entfalten: Gesammelte Erfahrungen und Ideen fließen in die weitere Arbeit der Freiwilligenzentren ein und sollen neue Kooperationen und Projekte anstoßen.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Aktivitäten der Radtour „Zwei Lächeln auf großer Tour“</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e30cd069a1cf3fe35ac6ba27f878c32ee">Dienstag, 2. Juni | FWZ Kuusk<br>Lebenshilfe Kufstein</li><li data-list-item-id="ea40b2fc31b0520f9ba96c3a7565abb89">Mittwoch, 3. Juni | FWZ Pillerseetal/Leukental und FWZ Kitzbüheler Alpen&nbsp;<br>11 Uhr | Generationen Speed-Dating in Kitzbühel<br>13 Uhr | Parkplatz Stadtbad beim Schwarzsee in Kitzbühel | Gemeinsame Radtour mit Freiwilligen und Interessierten</li><li data-list-item-id="e70ab47c98bedb6348935983bbbd8a531">Freitag, 5. Juni | FWZ Schwaz<br>Freiwilligenbrunch im Museum der Völker und Besuch im Hospiz Hall</li><li data-list-item-id="e6ebefb07d0f99296f2fd186ca5bca36e">Samstag, 6. Juni | FWZ Innsbruck-Land<br>Brot backen mit Hattinger Bäuerinnen</li><li data-list-item-id="ec6f93a5baf710a5bbb183fe06bbfbf88">Sonntag, 7. Juni | FWZ Reutte<br>Freiwillig engagiert im Naturparkzentrum „Der letzte Wilde“ Lechtal</li><li data-list-item-id="e88ffcb4f8a408de8cf3fe15ff96711cb">Montag, 8. Juni | FWZ Imst<br>Kreativ mit SeniorInnen im Pflegeheim St. Elisabeth Silz</li><li data-list-item-id="efd44fe356b54b5114c85ea1e65f9f1c9">Dienstag, 9. Juni | FWZ Landeck<br>Martini-Laden und Bücherei Landeck</li><li data-list-item-id="e34d3222095a39b5dd9da31603bb7f1f6">Mittwoch, 10. Juni | FWZ Tirol-Mitte<br>Gemeinsam Kochen im Abrakadabra Innsbruck</li><li data-list-item-id="eae99abcda2d00e21f83214e75ab817e0">Donnerstag, 11. Juni | FWZ Wipptal<br>„Ehrenamt auf Touren“ im Wipptal – inspiriert - engagiert</li><li data-list-item-id="e1719a29b90f615c9b33e254b65fc571d">Freitag, 12. Juni | Kooperation Sterzing und Südtiroler Pustertal<br>Besuch beim Interreg-Projekt „Kuchenoma/Kuchenopa“&nbsp;</li><li data-list-item-id="effe31fa705a1f9394da8487aee0e6f48">Samstag, 13. Juni | FWZ Osttirol<br>Abschlussaktion in Lienz „Lese-Flashmob“</li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Gesellschaft &amp; Soziales</category>
				
					<category>Ehrenamt</category>
				
					<category>Landesentwicklung</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Tue, 02 Jun 2026 09:35:27 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>Kinderhospiz- und Palliativtag im Alpenzoo Innsbruck-Tirol</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/kinderhospiz-und-palliativtag-im-alpenzoo-innsbruck-tirol/</link>
				<description>Österreichischer Kinderhospiz- und Palliativtag am 1. Juni unter dem Motto „Raum und Zeit – für Leben und Sterben“</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/7/6/csm_20260602_Kinderhospiz-und-Palliativtag_%40Neuner-1_ce91c80b5e.jpg" length="2741287" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Seifenblase – dieses Symbol steht für die verletzliche und gleichzeitig bunte Lebenswelt von schwer kranken Kindern und Jugendlichen. Der österreichweite Kinderhospiz- und Palliativtag lud gestern, Montag, zu mehreren Aktionen in ganz Tirol ein, um Bewusstsein für Betroffene und ihre Familien zu schaffen. Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> nahm am Familiennachmittag im Alpenzoo Innsbruck-Tirol teil und kam mit BesucherInnen und den Teams der verschiedenen Hospizorganisationen ins Gespräch. Auf die Familien wartete ein Programm mit Kinderschminken, einer Seifenblasenwand, einem Auftritt der „Rote-Nasen-Clowndoctors“ und einer exklusiven Führung durch den Zoo.</p>
<p>„Die Aktionen in Innsbruck, Reutte, Lienz und Kufstein sollen auf die Situation junger Menschen aufmerksam machen, die mit einer einschneidenden Diagnose zu kämpfen haben. Insbesondere der Familiennachmittag im Alpenzoo bot die Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen und sich über Angebote der Hospiz- und Palliativversorgung zu informieren“, erklärt LR<sup>in</sup> Hagele. „Der Kinderhospiztag zu Gast im Alpenzoo Innsbruck-Tirol hat gezeigt, wie wichtig der Ort der Begegnung bei unseren Tieren für das gemeinsame Erleben für betroffene Familien ist“, zeigte sich Alpenzoo-Direktor <span class="regierungsmitglied">André Stadler</span> stolz über das Mitwirken am Aktionstag.</p>
<p>Mit Blick auf das Jahr des Ehrenamtes ergänzt LR<sup>in</sup> Hagele: „In Tirol engagieren sich aktuell rund 430 Männer und Frauen freiwillig im Hospizbereich. Für die Unterstützung und den Einsatz möchte ich ihnen aufrichtig danken.“ Die Tiroler Veranstaltungen am diesjährigen Österreichischen Kinderhospiz- und Palliativtag wurden von der Koordinationsstelle Hospiz- und Palliativversorgung Tirol (Landesinstitut für Integrierte Versorgung Tirol, LIV) gemeinsam mit zahlreichen Partnerorganisationen organisiert – darunter kidsMOBILtirol, das Kinder-Hospizteam der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft, MOKI Tirol, Arche Herzensbrücken, Rainbows und Curaplus.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Gesundheit &amp; Vorsorge</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58110</guid>
				<pubDate>Tue, 02 Jun 2026 09:04:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Reminder: Tiroler Jugendliche für ARGE-ALP-Workshop gesucht </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/reminder-tiroler-jugendliche-fuer-arge-alp-workshop-gesucht/</link>
				<description>Jetzt bewerben: Frist bis 8. Juni verlängert</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4982a31466e3c2b9e1a3af3f642be8f1"><span class="regierungsmitglied">Internationaler Jugend-Workshop von 10. bis 12. Juli in Vandans (Vorarlberg)</span></li><li data-list-item-id="e58a618ea04675fc16bcbb6da6e089dce"><span class="regierungsmitglied">Im Fokus: Energiepolitik im interaktiven Strategiespiel erleben</span></li><li data-list-item-id="ee60af8dc7bfd511a49c34efbd07d325d"><span class="regierungsmitglied">Internationaler Austausch, Kraftwerksbesichtigung und Poolbar-Festival inklusive</span></li><li data-list-item-id="ebf2f2982ba98e087777f505e7fec87c0"><span class="regierungsmitglied">Einmalige Chance: Vier TeilnehmerInnen aus Tirol gesucht</span></li></ul><p>Hinter die Kulissen der Energiepolitik blicken, eigene Ideen einbringen und neue Kontakte knüpfen: Das können Jugendliche beim internationalen Workshop „Alpenenergie – Jugend gestaltet Zukunft“ der ARGE ALP (Arbeitsgemeinschaft Alpenländer). Dieser findet vom 10. bis zum 12. Juli 2026 in Vandans (Vorarlberg) statt und richtet sich an junge Menschen zwischen 16 und 22 Jahren. Kernstück ist ein interaktives Strategiespiel des Energieinstituts Vorarlberg, bei dem die Jugendlichen selbst ein Energieszenario gestalten können. Zum Programm gehören außerdem eine Kraftwerksbesichtigung und der Besuch des Poolbar-Festivals in Feldkirch. Auch für Tiroler Jugendliche gibt es die einmalige Chance, dabei zu sein: Vier Plätze sind für TeilnehmerInnen aus Tirol vorgesehen. Die Bewerbungsfrist wurde bis 8. Juni verlängert: Bewerbungen in Form eines Motivationsschreibens sind an <a href="mailto:pr@tirol.gv.at">pr@tirol.gv.at</a> möglich.</p>
<p>Der Workshop findet in zwei Gruppen – Deutsch und Italienisch – statt. Zusätzlich steht eine Dolmetscherin zur Verfügung. Die ARGE ALP und die Mitgliedsländer übernehmen die Kosten für An- und Abreise, Unterkunft sowie Eintritte. Bei minderjährigen TeilnehmerInnen ist eine erwachsene Begleitperson erforderlich. Ist eine teilnehmende Person volljährig, kann sie diese Rolle für die Gruppe übernehmen. Die Auswahl der Tiroler TeilnehmerInnen erfolgt über das Land Tirol, die ausgewählten TeilnehmerInnen werden von der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit informiert.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Über die ARGE ALP</span></p>
<p>Auch mit der Bedeutung der ARGE ALP setzen sich die Jugendlichen beim Workshop auseinander. Neben Tirol umfasst das Bündnis die Länder Salzburg, Vorarlberg und Bayern, die Lombardei, das Trentino und Südtirol sowie die schweizerischen Kantone Tessin, Graubünden und St. Gallen. Aktuell liegt der Vorsitz bei Vorarlberg. Gegründet wurde die ARGE ALP am 12. Oktober 1972 auf Initiative von Eduard Wallnöfer in Mösern in Tirol. Im Rahmen der ARGE ALP nehmen sich die Mitgliedsländer gemeinsam wichtigen grenzüberschreitenden Themen wie Verkehr, Berglandwirtschaft, Energie oder Klimaschutz an.</p>
<p>Mehr Informationen zur ARGE ALP finden sich unter <a href="https://www.argealp.org" target="_blank" rel="noreferrer">www.argealp.org</a>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>Internationales</category>
				
					<category>Energie</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Tue, 02 Jun 2026 08:02:41 +0200</pubDate>
				
				<title>Neue Folge: Tirol und die EU: zwischen Förderung und Überforderung</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/neue-folge-tirol-und-die-eu-zwischen-foerderung-und-ueberforderung/</link>
				<description>Jetzt auch als Videopodcast!</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/8/5/csm_F31_Adlerohren_WebsiteTemplate_0f8211d442.jpg" length="613879" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<p>Keine Passkontrollen, gemeinsamer Binnenmarkt, Erasmus, Förderprogramme – die Europäische Union bringt Tirolerinnen und Tirolern viele Chancen. Gleichzeitig sorgen Themen wie Schwerverkehr, Bürokratie oder neue Verordnungen immer wieder für Diskussionen. Wie kann Tirol seine Stimme in Europa besser einbringen? Und was kann <abbr title="beziehungsweise">bzw.</abbr> soll die <abbr title="Europäische Union / European Union">EU</abbr> für Tirol leisten? Darüber diskutieren <span class="regierungsmitglied">Markus Abwerzger</span> (<abbr title="Freiheitliche Partei Österreichs">FPÖ</abbr>) und <span class="regierungsmitglied">Sebastian Kolland</span> (<abbr title="Tiroler Volkspartei">VP Tirol</abbr>) in Folge #31 „Tirol und die <abbr title="Europäische Union / European Union">EU</abbr>: zwischen Förderung und Überforderung“.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Die Folge findet ihr auf:</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e10959d69428a3b917f663c1af7d38758"><span>Unserer </span><a href="https://www.tirol.gv.at/landtag/adlerohren/" target="_blank"><span>Webseite</span></a> (Videopodcast)</li><li data-list-item-id="e824c4c368e69c2aa7318012b3866e22f"><a href="https://www.youtube.com/playlist?list=PLbWDiULtSdumC9XgwKMigYDzKMOi3J1gq" target="_blank" rel="noreferrer"><span>YouTube</span></a> (Videopodcast)</li><li data-list-item-id="eb520dccb8034d4fd927ce76ce7e0dd49"><a href="https://open.spotify.com/show/7FxRv21rPJzJyOMXzFC2x1" target="_blank" rel="noreferrer"><span>Spotify</span></a> (Videopodcast)</li><li data-list-item-id="e67b7e675ca8e43d089d9c4cdf4bfa7f3"><a href="https://podcasts.apple.com/de/podcast/adlerohren-tiroler-landtagsgeschichten/id1796319366" target="_blank" rel="noreferrer"><span>Apple Podcast</span></a></li><li data-list-item-id="e16ecbd94097f502c5e52dc202030ea89"><a href="https://music.amazon.de/podcasts/ea59ad41-d7f6-4d37-8571-74ce94e03a11/adlerohren---tiroler-landtagsgeschichten" target="_blank" rel="noreferrer"><span>Amazon Music</span></a></li><li data-list-item-id="e274f92557a86fe9b161a5fff51a3d4cf"><a href="https://www.deezer.com/de/show/1001636961" target="_blank" rel="noreferrer"><span>Deezer</span></a></li><li data-list-item-id="e97f5ecfbacea35633e4512223606512a"><a href="https://adlerohren.podigee.io/" target="_blank" rel="noreferrer"><span>Podigee</span></a></li></ul><p>Wenn euch diese Folge gefallen hat, abonniert „Adlerohren“ auf eurer bevorzugten Podcast-Plattform. Lasst uns eine gute Bewertung da und teilt uns eure Gedanken dazu mit unter adlerohren@tirol.gv.at oder auf unseren Social Media Kanälen.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>Landtag</category>
				
					
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Tue, 02 Jun 2026 08:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Bund und Land Tirol stärken Zusammenarbeit für die Baukultur</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/bund-und-land-tirol-staerken-zusammenarbeit-fuer-die-baukultur/</link>
				<description>Vizekanzler Babler und LHStv Wohlgemuth unterzeichneten Kooperationsvereinbarung für mehr Zusammenarbeit im Bereich Baukultur</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/0/d/csm_20260602_babler_wohlgemuth_baukultur_a461551953.jpg" length="969470" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="ecafa833153653c65f43ed7f42823826d"><span class="regierungsmitglied">Künftig mehr Zusammenarbeit, verbesserte Förderungen und zusätzliche Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung&nbsp;</span></li></ul><p>Ortskerne stärken, Leerstände aktivieren und nachhaltiges, leistbares Wohnen fördern: Bund und Land Tirol bekräftigten gestern, den 1. Juni 2026, ihre verstärkte Zusammenarbeit für mehr Baukultur in Städten und Gemeinden. Unterstrichen wird dieses gemeinsame Bekenntnis durch eine Kooperationsvereinbarung, die Vizekanzler und Kulturminister <span class="regierungsmitglied">Andreas Babler</span> und LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>&nbsp;im Landhaus in Innsbruck unterzeichneten. Zudem sollen bestehende Förderlücken geschlossen, neue Koordinationsstrukturen geschaffen sowie gemeinsame Planungs-, Kommunikations- und Fortbildungsmaßnahmen umgesetzt werden.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Baukulturelles Erbe wahren, Fokus auf Nachhaltigkeit, Ästhetik und Inklusion</span></p>
<p>„Baukultur ist weit mehr als Architektur – sie prägt unseren Alltag, unser Zusammenleben und die Lebensqualität in unseren Gemeinden und Städten. Gute Baukultur schafft leistbaren Wohnraum, stärkt Ortskerne, schützt Ressourcen und verbindet Nachhaltigkeit mit sozialer Verantwortung. Mit dieser Vereinbarung wollen wir die Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern intensivieren, Förderungen verbessern und konkrete Impulse für eine zukunftsfitte Entwicklung unserer Gemeinden setzen. Unser Ziel ist klar: lebendige Ortszentren, weniger Leerstand und Räume, in denen Menschen gerne leben, arbeiten und zusammenkommen“, betont Vizekanzler Babler.&nbsp;</p>
<p>LHStv Wohlgemuth erklärt: „Öffentliche Räume sollen modern, barrierefrei, klimafit und für alle Menschen nutzbar sein. Baukultur entscheidet ganz wesentlich darüber, wie wir in Zukunft zusammenleben. Deshalb verfolgen wir in Tirol einen klaren Weg: nachhaltig bauen, bestehende Strukturen stärken und leistbaren Wohnraum schaffen – bei gleichzeitig möglichst geringem zusätzlichen Flächenverbrauch. Darüber hinaus geht es um Lebensqualität und um die Frage, wie wir unsere Gemeinden und Städte für kommende Generationen gestalten. Die Vereinbarung mit dem Bund ist deshalb ein wichtiger Schritt, um Baukultur, Klimaschutz und leistbares Wohnen künftig noch stärker gemeinsam voranzubringen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Fünf Maßnahmen zur Stärkung der Baukultur</span></p>
<p>Die Kooperationsübereinkunft definiert fünf Maßnahmen, die Bund und Land Tirol nun gemeinsam umsetzen möchten:&nbsp;</p><ul style="margin-left:-16px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e69e4a2518e61cc7ae4ef6c40da5089a3"><span class="regierungsmitglied">Bessere Koordination der Förderung:</span><span>&nbsp;</span>Bund und Land schließen Lücken in der Förderlandschaft. Fördermittel sollen gezielter für Bau-, Umbau-, Planungs- und Kommunikationsprojekte eingesetzt werden.</li><li data-list-item-id="e47ded9b9b9369f1fd4e559c2671ca4ec"><span class="regierungsmitglied">Einrichtung einer Koordinationsstelle:&nbsp;</span>Neue Stellen im Bund und im Land Tirol sollen Maßnahmen besser abstimmen und gemeinsame Standards entwickeln.</li><li data-list-item-id="e4df8ff0c299805327a210328d20e4364"><span class="regierungsmitglied">Bewusstsein für Baukultur stärken:&nbsp;</span>Planungs- und Kommunikationsmaßnahmen sollen die Bedeutung von Baukultur stärker in der Gesellschaft verankern; Bürger:innenbeteiligung soll künftig noch stärker berücksichtigt werden.&nbsp;</li><li data-list-item-id="e6c6f21784285bb8968050efa78f2b34a"><span class="regierungsmitglied">Qualitätsvolle Projekte stärker fördern:&nbsp;</span>Unterstützt werden insbesondere Projekte zur Aufwertung öffentlicher Räume, zur Belebung von Sockelzonen, zur Aktivierung von Leerständen sowie zur Sanierung bestehender Gebäude. Auch Nachverdichtung und Entsiegelung stehen im Fokus.&nbsp;</li><li data-list-item-id="edf250d04162a05c2ca9b255c98044488"><span class="regierungsmitglied">Kompetenzen ausbauen:&nbsp;</span>Zusätzliche Aus- und Weiterbildungsangebote sollen Fachwissen im Bereich Baukultur stärken – etwa für Politik, Verwaltung und Planung. Möglich wird das etwa über Lehrgänge, Informationsveranstaltungen und Exkursionen.</li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Arbeit</category>
				
					<category>Wirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Mon, 01 Jun 2026 12:15:00 +0200</pubDate>
				
				<title>LH Mattle: „Tourismus bleibt verlässlicher Motor“</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/lh-mattle-tourismus-bleibt-verlaesslicher-motor/</link>
				<description>Boom im Tourismus, Gesundheit und Pflege.</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e82bfa26014f43f34979adfc4313f864a"><span class="regierungsmitglied">Arbeitslosigkeit und Arbeitslosenquote gesunken</span></li><li data-list-item-id="eef198fbd2d3f12e719c9dda7b83835a9"><span class="regierungsmitglied">Stabiler Arbeitsmarkt mit 349.000 unselbstständig Beschäftigten</span></li></ul><p>Die Arbeitslosigkeit sinkt um 2,6 Prozent, die Arbeitslosenquote sinkt um 0,1 Prozent und die Beschäftigung bleibt stabil: Erfreulich präsentieren sich die Zahlen des Arbeitsmarktservice Tirol für den Mai 2026. Dabei sorgt der Tourismus für eine spürbare Belebung, aber auch die Bereiche Gesundheit und Pflege zeigen ein starkes Beschäftigungswachstum.</p>
<p>„Tirol kann mit 349.000 unselbstständig Beschäftigten einen stabilen Arbeitsmarkt vorweisen. Besonders erfreulich ist dabei, dass im Tourismus die Arbeitslosigkeit deutlich unter dem Vorjahresniveau liegt. Der Tiroler Arbeitsmarkt ist also in eine gute Sommersaison gestartet und die aktuellen Entwicklungen lassen trotz aller geopolitischen Herausforderungen eine erfolgreiche Sommersaison in Tirol erwarten“, erklärt Tourismusreferent LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.</p>
<p>Zugleich bedankt sich der Landeshauptmann auch bei den ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen: „Nur durch die außerordentliche Innovationskraft und den überdurchschnittlichen Einsatz unserer Unternehmerinnen und Unternehmer sowie dem unermüdlichen Einsatz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bleiben die Wirtschaft und der Arbeitsmarkt in Tirol auf Erfolgskurs – dafür mein herzliches Dankeschön.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied" dir="ltr">Immer mehr offene Lehrstellen</span></p>
<p><span dir="ltr">„Immer mehr Bedarf im Gesundheits- und Pflegesektor lassen die Beschäftigungszahlen stark anwachsen. Von dieser Dynamik profitieren Frauen mit einem Plus von 3,4 Prozent sogar noch stärker als Männer mit einem Plus von 3,1 Prozent“, zeigt Arbeitslandesrätin </span><span class="regierungsmitglied" dir="ltr">Astrid Mair</span><span dir="ltr"> auf.&nbsp;</span></p>
<p><span dir="ltr">Mehr denn je werden Fachkräfte gesucht: „Im Vergleich zum Vorjahr sind in Tirol um 8,7 Prozent mehr sofort verfügbare Lehrstellen offen. Insgesamt werden derzeit 1.184 Lehrlinge landesweit gesucht“, betont LR<sup>in</sup> Mair. „Deshalb setzt das Land Tirol seine Lehrlingsoffensive weiter fort – mit Aktionen wie der Wahl ‚Lehrling des Monats‘ und ‚Lehrling des Jahres‘ bis zu diversen finanziellen Unterstützungen für die Lehrlinge.“&nbsp;</span></p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LRin Mair</category>
				
					<category>Arbeit</category>
				
					<category>Wirtschaft</category>
				
					<category>Soziales</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Mon, 01 Jun 2026 11:51:25 +0200</pubDate>
				
				<title>Radfahren in Tirol</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/sport/radfahren/</link>
				<description>Radwanderweg, Mountainbike- oder Rennradstrecken, ein umfassendes Angebot mit Karten.</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<p> Radwanderweg, Mountainbike- oder Rennradstrecken, ein umfassendes Angebot mit interaktiven Karten, Streckenprofilen und Routenbeschreibungen.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>BH Imst</category>
				
					
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Mon, 01 Jun 2026 11:50:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Tiroler Badegewässer</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/umwelt/wasserwirtschaft/badegewaesser-in-tirol/</link>
				<description>Die Wasserqualität unserer Badeseen wird ständig überprüft.</description>
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				<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
				
					<category>BH Imst</category>
				
					
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58360</guid>
				<pubDate>Sun, 31 May 2026 18:45:04 +0200</pubDate>
				
				<title>Gratulation an Felix Gall</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/gratulation-an-felix-gall/</link>
				<description>LH Mattle und LHStv Wohlgemuth gratulieren Felix Gall zu Erfolg beim Giro d’Italia</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/a/3/csm_20260531_mattle_gall_1b3368082d.jpg" length="967186" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e9696e1201088df9ef3b2ad8bd0985c53"><span class="regierungsmitglied">Gall sichert sich zweiten Platz in Gesamtwertung bei traditionsträchtigen Radrennen</span></li><li data-list-item-id="e5f6da609f1948f2a7aca5515a829d01e"><span class="regierungsmitglied">Weiterer Meilenstein in Karriere des Osttirolers</span></li></ul><p>Historische Leistung in Rom: Mit der heutigen Schlussetappe des Giro d’Italia fixierte der Osttiroler Felix Gall den zweiten Platz in der Gesamtwertung des traditionsreichen Radrennens. Nach seinen bisherigen Erfolgen – darunter der Junioren-Weltmeistertitel sowie ein Etappensieg bei der Tour de France – erreicht Gall damit einen weiteren Meilenstein in seiner Karriere und setzt ein starkes Ausrufezeichen für den österreichischen Radsport.</p>
<p>LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle </span>gratuliert: „Felix Gall hat beim Giro d’Italia eindrucksvoll bewiesen, dass er zur absoluten Weltspitze im Radsport zählt. Über drei Wochen hinweg hat er mit beeindruckender Konstanz, großem Kampfgeist und enormer Willensstärke überzeugt. Dabei begeisterte er Millionen von Radsportfans und repräsentierte Tirol weit über die Landesgrenzen hinaus auf hervorragende Weise. Zu diesem großartigen zweiten Gesamtrang bei der Italien-Rundfahrt gratuliere ich ihm im Namen des Landes Tirol sehr herzlich.“</p>
<p>Auch Sportreferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span> zeigt sich beeindruckt: „Felix Gall ist ein Aushängeschild des Tiroler Sports und ein Vorbild für viele junge Sportlerinnen und Sportler. Sein Weg an die internationale Spitze ist das Ergebnis jahrelanger harter Arbeit, großer Disziplin und unermüdlichen Einsatzes. Der zweite Platz beim Giro d’Italia ist ein Meilenstein für den österreichischen Radsport und ein besonderer Erfolg für Tirol. Wir sind stolz auf seine Leistung und gratulieren ihm herzlich zu diesem herausragenden Erfolg.“</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Sport</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58353</guid>
				<pubDate>Sun, 31 May 2026 10:05:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Alexander Hörmann)</author>
				<title>REMINDER: Zwei Lächeln gehen in Tirol auf große Radtour</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/reminder-zwei-laecheln-gehen-in-tirol-auf-grosse-radtour/</link>
				<description>Rund 500 Kilometer: Freiwilligenkoordinatorinnen radeln von Kufstein bis Lienz </description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e793ff85a45f8201717b412ac32f44e04"><span class="regierungsmitglied">Ziel: Sichtbarkeit und Bedeutung des Ehrenamts in Tirol erhöhen&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ea894f73ef55d11b5c0ce4ad845f6ed27"><span class="regierungsmitglied">Begegnungen mit engagierten Menschen, sozialen Initiativen und Freiwilligenzentren stehen im Mittelpunkt</span></li><li data-list-item-id="e0b9012bc0ed87c45c9bd071b343764ba"><span class="regierungsmitglied">Aviso an MedienvertreterInnen: mitradeln, begleiten oder bei Stationsbesuchen dabei sein, ist möglich</span></li></ul><p>Es wird ein einzigartiges Projekt im „Jahr des Ehrenamts 2026“: Zwei Lächeln gehen auf große Tour. Damit setzen die beiden Freiwilligenkoordinatorinnen <span class="regierungsmitglied">Simone Ortner-Trebo</span> und <span class="regierungsmitglied">Angelika Koidl </span>vom Freiwilligenzentrum Osttirol und Freiwilligenzentrum Wipptal ein starkes Zeichen für das Ehrenamt und die Freiwilligenarbeit in Tirol: „Wir wollten im Jahr des Ehrenamts eine Aktion starten, die es so noch nie gegeben hat und mit der wir Aufmerksamkeit generieren – für die Bedeutung des Ehrenamts und des freiwilligen Engagements in Tirol. Wir radeln nicht zum Selbstzweck – jeder zurückgelegte Meter steht stellvertretend für die tausenden Ehrenamtlichen, ohne die so vieles in Tirol nicht möglich wäre“, betonen die „Zwei Lächeln auf großer Tour“. Die Freiwilligenkoordinatorinnen freuen sich auch über spontane Begegnungen auf ihrer Radtour. Am Mittwoch, den 3. Juni, haben Interessierte zudem die Möglichkeit, ein Teilstück der Radtour bis zum Pfarrhof Brixen im Thale mitzuradeln. Treffpunkt ist um 13 Uhr am Parkplatz des Stadtbades am Schwarzsee in Kitzbühel.</p>
<p>Konkret machen sich Simone und Angelika ab 2. Juni mit den Fahrrädern auf den Weg quer durch Tirol und Südtirol, um Freiwilligenzentren, soziale Initiativen und engagierte Menschen vor Ort zu besuchen und mitanzupacken. Mit dem Gravelbike und dem E-Lastendreirad führt die Route vom 2. bis zum 13. Juni von Kufstein über zahlreiche Tiroler Regionen und einen Schwenk nach Südtirol bis nach Osttirol.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">LH Mattle begeistert von Premiere in Tirol</span></p>
<p>LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle </span>zeigt sich von der Tour begeistert: „Kreativität, Bewegung und Miteinander treffen auf ehrenamtliches Engagement – in der Form eine Premiere in Tirol. Freiwilliges Engagement ist einer der stärksten Pfeiler unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts in Tirol.&nbsp;Das Projekt ‚Zwei Lächeln auf großer Tour‘ zeigt auf besonders authentische Weise, wie stark dieser Zusammenhalt in Tirol gelebt wird. Die Tour macht sichtbar, wie viele Menschen sich mit großem persönlichem Einsatz für ihre Mitmenschen engagieren und wie viel Positives daraus für unser Land entsteht.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tägliches Engagement bei Projekten und Initiativen – quer durch Nord-, Süd- und Osttirol</span></p>
<p>Während der Tour engagieren sich die beiden Koordinatorinnen täglich in bestehenden Projekten und Initiativen – etwa in Wohn- und Pflegeheimen, in der Bücherei oder bei regionalen Sozialprojekten. Gleichzeitig sollen Begegnungen geschaffen und neue Impulse für freiwilliges Engagement gesammelt werden. Begleitet wird die Tour laufend über die Social-Media-Kanäle des Land Tirol, wo Eindrücke, Geschichten und Erfahrungen aus den einzelnen Regionen geteilt werden.&nbsp;</p>
<p>„Gerade die persönlichen Begegnungen machen das Ehrenamt so wertvoll. Wenn Menschen zusammenkommen, sich austauschen und voneinander lernen, entstehen oft neue Ideen und Initiativen. ‚Zwei Lächeln auf großer Tour‘ zeigt eindrucksvoll, wie viel Engagement, Kreativität und Zusammenhalt in unseren Regionen steckt“, so LH Mattle.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Regionen verbinden und neue Ideen fördern</span></p>
<p>Organisiert wird das Projekt vom Freiwilligenzentrum Osttirol und dem Freiwilligenzentrum Wipptal gemeinsam mit allen Freiwilligenzentren Tirols. Unterstützt wird die Initiative vom Land Tirol. Die Tour soll nicht nur Aufmerksamkeit für das Ehrenamt schaffen, sondern auch langfristige Wirkung entfalten: Gesammelte Erfahrungen und Ideen fließen in die weitere Arbeit der Freiwilligenzentren ein und sollen neue Kooperationen und Projekte anstoßen.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Aktivitäten der Radtour „Zwei Lächeln auf großer Tour“</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="edfec6ae2b3e997e06f7440d5e4c7b724">Dienstag, 2. Juni | FWZ Kuusk<br>Lebenshilfe Kufstein</li><li data-list-item-id="e51d8f57aeab2ec6b42cdf4606708e436">Mittwoch, 3. Juni | FWZ Pillerseetal/Leukental und FWZ Kitzbüheler Alpen | 13 Uhr | Parkplatz Stadtbad beim Schwarzsee in Kitzbühel<br>Gemeinsame Radtour mit Freiwilligen und Interessierten</li><li data-list-item-id="eeb0d57b48d506c69d14b39aa03b413ae">Freitag, 5. Juni | FWZ Schwaz<br>Freiwilligenbrunch im Museum der Völker und Besuch im Hospiz Hall</li><li data-list-item-id="e5742aaaffb4ad2f7ffcd5aa11f92a0a1">Samstag, 6. Juni | FWZ Innsbruck-Land<br>Brot backen mit Hattinger Bäuerinnen</li><li data-list-item-id="eb627feb2399cc13e65eb4cb1cca8eb46">Sonntag, 7. Juni | FWZ Reutte<br>Freiwillig engagiert im Naturparkzentrum „Der letzte Wilde“ Lechtal</li><li data-list-item-id="e376283dc7a410920163c1b0ef6a79d2d">Montag, 8. Juni | FWZ Imst<br>Kreativ mit SeniorInnen im Pflegeheim St. Elisabeth Silz</li><li data-list-item-id="eb4faac90c62bbe923e29f2f0e3eaeff7">Dienstag, 9. Juni | FWZ Landeck<br>Martini-Laden und Bücherei Landeck</li><li data-list-item-id="e17bb53e000a961e37cea60dc60165c8c">Mittwoch, 10. Juni | FWZ Tirol-Mitte<br>Gemeinsam Kochen im Abrakadabra Innsbruck</li><li data-list-item-id="e03a1763f8413cb3052b94e74282559bf">Donnerstag, 11. Juni | FWZ Wipptal<br>„Ehrenamt auf Touren“ im Wipptal – inspiriert - engagiert</li><li data-list-item-id="e972d53a61591c7b7efdb80d2e67b7b46">Freitag, 12. Juni | Kooperation Sterzing und Südtiroler Pustertal<br>Besuch beim Interreg-Projekt „Kuchenoma/Kuchenopa“&nbsp;</li><li data-list-item-id="e82afec85fd6fd78534eb98755210f567">Samstag, 13. Juni | FWZ Osttirol<br>Abschlussaktion in Lienz „Lese-Flashmob“&nbsp;</li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Gesellschaft &amp; Soziales</category>
				
					<category>Ehrenamt</category>
				
					<category>Landesentwicklung</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Sun, 31 May 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>Polnische Widerstandsgruppe in Innsbruck </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/polnische-widerstandsgruppe-in-innsbruck/</link>
				<description>ForscherInnen des Justman-Projekts beleuchten am 11. Juni erstmals die polnische NS-Widerstandsbewegung im Innsbrucker Untergrund</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/d/b/csm_20260529_Ausstellung-Leokadia_%40Christanell-1_9635065e1e.jpg" length="2436373" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e644a8152257dcb52aadf02a006e4fc77"><span class="regierungsmitglied">Anmeldungen zur Veranstaltung bis 9. Juni unter&nbsp;</span><a href="https://termin.tirol.gv.at/public/standorte/amt-d-tiroler-landesreg/leistungen/die-polnische-widerstandsgruppe-in-innsbruck" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">tirol.gv.at/PolnischeWiderstandsgruppe</span></a></li><li data-list-item-id="ed6fafa1b2e3b0efa0d6dc17739eb804f"><span class="regierungsmitglied">Gedichte und Graphic Novel: Nächste Kuratorenführung am 24. Juni im Landhaus</span></li><li data-list-item-id="e192dddfc1884e378d1f4b3a68537f9c3"><span class="regierungsmitglied">Programm und Veranstaltungskalender zu „Tirol erinnert“ unter&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at/kunst-kultur/tirol-erinnert/" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">tirol.gv.at/erinnern</span></a></li></ul><p>Mitten in Innsbruck formierte sich zur Zeit des Nationalsozialismus vereinzelt Widerstand – darunter eine Gruppe junger Männer und Frauen aus Polen. Das Schicksal dieser WiderstandskämpferInnen ist eng mit der Geschichte von <span class="regierungsmitglied">Leokadia Justman</span> verwoben. Dieser Verbindung gehen ForscherInnen des Justman-Projekts am 11. Juni um 19 Uhr auf die Spur: Im historischen Festsaal des Landhauses zeigen sie, wer den Widerstand im Innsbrucker Untergrund organisierte, wie Leokadia und ihre Weggefährten mit der Gruppe in Kontakt kamen und wer sie schließlich bei der Gestapo auffliegen ließ. Zudem laden die Ausstellungskuratoren am 24. Juni zu einer vertiefenden Führung im Landhaus ein.</p>
<p>Kulturreferent LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> betont die Wichtigkeit, sich wissenschaftlich mit den Verfolgten auseinanderzusetzen: „Gerade in einer Zeit, in der Antisemitismus und Extremismus wieder erstarken, müssen uns persönliche Geschichten die Vergangenheit zugänglich machen. Leokadia Justman und die Mitglieder der polnischen Widerstandsgruppe haben gezeigt, wie wichtig Zivilcourage und Menschlichkeit damals waren – und heute noch sind.“ Gleichzeitig appelliert LH Mattle an die TirolerInnen, die letzte Begleitveranstaltung vor der Sommerpause zu besuchen: „Das Rahmenprogramm zu ‚Tirol erinnert‘ ist eine Begegnung mit der Geschichte, die berührt und zum Nachdenken anregt. Wer Leokadias Geschichte oder ihre Gedichte liest, versteht, warum wir in der Erinnerungsarbeit nie müde werden dürfen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Neue Forschungsergebnisse: Die Polnische Widerstandsgruppe in Innsbruck&nbsp;</span></p>
<p>Im Mittelpunkt der Diskussionsrunde am 11. Juni steht die polnische Widerstandsgruppe rund um die Brüder <span class="regierungsmitglied">Marian </span>und <span class="regierungsmitglied">Stefan Kudera</span>, die Medizin und Pharmazie in Innsbruck studierten. Ab 1943 begannen sie, gegen das NS-Regime vorzugehen: Gemeinsam mit polnischen ZwangsarbeiterInnen und ansässigen InnsbruckerInnen organisierten sie aktiven Widerstand gegen die nationalsozialistische Herrschaft. Nachdem ein Spitzel die Gruppe an die Gestapo verraten hatte,&nbsp;wurden die Brüder Kudera im Februar 1944 in der Herrengasse brutal gefoltert, um ihnen ein „Geständnis“ zu entlocken. Nach ihrer Deportation wurden sie am 19. Juli 1944 im KZ Dachau ermordet. In Dokumenten der Justizanstalt Innsbruck konnten jetzt weitere Mitglieder der Widerstandsgruppe identifiziert werden.&nbsp;</p>
<p>Die Veranstaltung im Festsaal des Landhauses bringt Forschende des Justman-Projekts mit Nachkommen von Überlebenden aus der Widerstandsgruppe zusammen. Musikalische Beiträge am Klavier werden von <span class="regierungsmitglied">David Kamiński</span>&nbsp;zu hören sein –&nbsp;Sohn des Holocaust-Überlebenden <span class="regierungsmitglied">Adam Kamiński</span>, der mit Leokadia Justman nach Innsbruck kam, sich an der polnischen Widerstandsgruppe beteiligte und die Konzentrationslager Auschwitz und Gusen überlebte. Ergänzend präsentieren die ForscherInnen Ausschnitte und Forschungsergebnisse aus Oral-History-Interviews. Grußworte spendet Ehrengast <span class="regierungsmitglied">Adam Zarzycki</span>, stellvertretender Direktor des Polnischen Instituts Wien. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Festsaal des Landhauses; Anmeldungen sind bis 9. Juni unter <a href="https://termin.tirol.gv.at/public/standorte/amt-d-tiroler-landesreg/leistungen/die-polnische-widerstandsgruppe-in-innsbruck" target="_blank" rel="noreferrer">tirol.gv.at/PolnischeWiderstandsgruppe</a> möglich.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Kuratorenführung: Gedichte aus dem Polizeigefängnis</span></p>
<p>Einen vertiefenden Einblick in Leokadias Geschichte bietet eine exklusive Führung am 24. Juni (17 Uhr): Kurator <span class="regierungsmitglied">Dominik Markl</span> begleitet die BesucherInnen durch die Ausstellung, wo auch Ausschnitte aus der Graphic Novel „Lodzia &amp; Marysia“ zu sehen sind. Der junge Tiroler Illustrator <span class="regierungsmitglied">Alwin Hecher</span> hat in seinem Comicroman eine eigene Bildsprache gefunden, um Leokadias Flucht und die Gräueltaten der NS-Verfolgung zu visualisieren. Besonderes Augenmerk gilt bei der Führung auch den Gedichten und Gebeten Leokadias, die sie ab 1944 – teilweise während ihrer Haft im Innsbrucker Polizeigefängnis – verfasste. Im historischen Festsaal des Landhauses, dem früheren Sitzungssaal der NS-Gauleitung, sind 15 Gedichte heute erstmals öffentlich zu sehen. „Ursprünglich schrieb Leokadia ihre Gedichte an die Wand ihrer Gefängniszelle. Da dies verboten war, gab ihr der damalige Gefängnisdirektor <span class="regierungsmitglied">Wolfgang Neuschmid</span>, der später von Yad Vashem als ‚Gerechter unter den Völkern‘ anerkannt wurde, heimlich ein Notizheft, um ihre Texte aufzuschreiben. Er habe selbst eine Schwäche für Poesie, habe der Direktor gemeint, und er würde gern mehr von Leokadia lesen“, verrät Kurator Markl erste Details zur Entstehungsgeschichte der Gedichte. Diese wurden erst vor wenigen Monaten in Archiven in Washington D. C. und New York entdeckt.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Sonderausstellung „Leokadia Justman. Brechen wir aus!“</span></p>
<p>Die Ausstellung „Leokadia Justman. Brechen wir aus! Als polnische Jüdin auf der Flucht in Tirol“ ergänzt als Sonderpräsentation die Rahmenausstellung „Vom Gauhaus zum Landhaus. Ein Tiroler NS-Bau und seine Geschichte“ und ist von Montag bis Freitag (9 bis 17 Uhr) im Landhaus 1 zu sehen. Die selbstverfassten Gedichte von Leokadia Justman können jeweils freitags (12 bis 17 Uhr) ebenfalls im Landhaus 1 (Festsaal) besichtigt werden (Ausnahmen: 19. Juni, 26. Juni, 18. September, 13. November, 20. November 2026).</p>
<p>Das Projekt ist eine Kooperation des Landes Tirol mit der Universität Innsbruck und dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, der Pädagogischen Hochschule Tirol, dem Archiv für Bau.Kunst.Geschichte, dem Programm ERINNERN:AT des OeAD (Österreichs Agentur für Bildung und Internationalisierung) zum Lehren und Lernen über Nationalsozialismus und Holocaust sowie dem Verein Wissenschaft und Verantwortlichkeit. Alle Veranstaltungen zum Thema „Tirol erinnert“ sind unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/erinnern" target="_blank">tirol.gv.at/erinnern</a> zu finden – dort steht auch der virtuelle 360°-Rundgang der Ausstellung „Vom Gauhaus zum Landhaus“ zur Verfügung.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Kunst &amp; Kultur</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58355</guid>
				<pubDate>Sun, 31 May 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Neues Kapitel im Gedächtnis des Landes: Tiroler Landesarchiv fertiggestellt</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/neues-kapitel-im-gedaechtnis-des-landes-tiroler-landesarchiv-fertiggestellt/</link>
				<description>Bauvorhaben „Tiroler Landesarchiv – Neubau Speicher 6, Lesesaal und Bestandssanierungen“ abgeschlossen</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/8/8/csm_20260526_Landesarchiv_Er%C3%B6ffnung_Gruppenfoto1_106a6d220b.jpg" length="2131547" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e168a9aa64180cd038506067ef86d625a"><span class="regierungsmitglied">Moderner Lesesaal verbindet historische Bausubstanz mit neuen Speichergebäuden</span></li><li data-list-item-id="e64f0c8fe8e83a8012f70e7a648b1fa38"><span class="regierungsmitglied">Bestand wächst jährlich um bis zu 400 Laufmeter Archivgut</span></li><li data-list-item-id="ed7077973d809281e1f69893803858db3"><span class="regierungsmitglied">Verbesserte Infrastruktur für Forschung, Bevölkerung und langfristige Sicherung des Archivguts</span></li></ul><p>Eine Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft: Das Tiroler Landesarchiv ist nach Abschluss der Bauarbeiten architektonisch und technisch für kommende Generationen gesichert – die Arbeiten sind abgeschlossen. Mehr als 1.000 Jahre Tiroler Geschichte werden damit am modernsten Stand der Technik langfristig bewahrt und zugleich zeitgemäß zugänglich gemacht. Jährlich wächst der Bestand des Tiroler Landesarchivs um durchschnittlich 350 bis 400 Laufmeter Archivgut. Insgesamt werden mehr als 30.000 Laufmeter an Urkunden, Handschriften, Akten, Karten sowie Nachlässen, Vereins-, Adels- und Firmenarchiven verwahrt.&nbsp;</p>
<p>Herzstück des erneuerten Landesarchivs ist der neue Lesesaal, der als schwebende Holzkonstruktion sinnbildlich die historischen Bestandsgebäude mit den neuen Speicherbauten verbindet. „Geschichte zu bewahren bedeutet auch, sie für die Menschen zugänglich zu machen. Durch den Neu- und Umbau haben wir moderne Rahmenbedingungen geschaffen, um die historischen Quellen langfristig zu sichern und gleichzeitig einen offenen und zeitgemäßen Ort für Forschung, Bildung und Begegnung bereitzustellen“, betont der für Hochbau zuständige LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Moderne Infrastruktur für das „Gedächtnis des Landes“</span></p>
<p>Neben dem neuen Lesesaal umfasste das Bauvorhaben die Errichtung des neuen Speichergebäudes, die Sanierung bestehender Depotbereiche sowie die Modernisierung der technischen Infrastruktur. Insgesamt stehen dem Tiroler Landesarchiv nun rund 11.600 Quadratmeter Nutzfläche für Archiv-, Arbeits- und Verwaltungsbereiche zur Verfügung. Der neue Speicher erstreckt sich über drei Untergeschoße und das Erdgeschoß.</p>
<p>„Eine besondere Herausforderung bei der Umsetzung war es, den laufenden Archivbetrieb dauerhaft sicherzustellen. Die Arbeiten im Bestand mussten dabei Schritt für Schritt erfolgen. Mit dem Abschluss steht ein baulich und technisch modernisiertes Landesarchiv zur Verfügung, dessen Infrastruktur auch auf langfristige Anforderungen ausgerichtet ist“, erklärt <span class="regierungsmitglied">Gerhard Wastian</span>, Vorstand der Abteilung Hochbau.</p>
<p>Besonderes Augenmerk lag auf jenen technischen Voraussetzungen, die für die langfristige Erhaltung historischer Quellen notwendig sind: Moderne Klima-, Lüftungs- und Brandschutztechnik sorgen nun für stabile Bedingungen in den Depot- und Archivbereichen. Zusätzlich wurden Arbeitsabläufe verbessert und die Barrierefreiheit weiter ausgebaut. Während der gesamten Bauphase blieb das Tiroler Landesarchiv durchgehend geöffnet und für NutzerInnen zugänglich.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Offenes Haus für Forschung, Geschichte und Öffentlichkeit</span></p>
<p>„Die Erweiterung des Tiroler Landesarchivs schafft ein zeitgemäßes Zuhause für Archivalien. Historische Quellen können so dauerhaft bewahrt und gleichzeitig für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden“, erklärt Landesarchivdirektor <span class="regierungsmitglied">Christoph Haidacher</span>, der mit Ende Juni in den Ruhestand tritt. Seine Nachfolgerin <span class="regierungsmitglied">Gertraud Zeindl</span> ergänzt mit Blick auf die Zukunft: „Neben den historischen Originalquellen setzen wir auch zunehmend auf digitale Archivierung. Die neuen räumlichen und technischen Möglichkeiten schaffen beste Voraussetzungen, um das Tiroler Landesarchiv weiterzuentwickeln und Tirols Geschichte langfristig zugänglich zu machen. Ich freue mich auf diese Aufgabe.“</p>
<p>Das Tiroler Landesarchiv steht allen BürgerInnen kostenlos offen – von der Ahnen- und Familienforschung bis hin zur wissenschaftlichen Recherche. Der neue Lesesaal bietet zudem Raum für Podiumsdiskussionen, Fachvorträge und Buchpräsentationen. Nähere Informationen zum Tiroler Landesarchiv und aktuellen Veranstaltungen unter:&nbsp;<a href="http://www.tirol.gv.at/kunst-kultur/landesarchiv/" target="_new"><span lang="DE" dir="ltr">www.tirol.gv.at/kunst-kultur/landesarchiv/</span></a></p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Wissenschaft &amp; Forschung</category>
				
					<category>Kunst &amp; Kultur</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58359</guid>
				<pubDate>Sat, 30 May 2026 17:28:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Bilanz zur Sperre des Brennerkorridors </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/bilanz-zur-sperre-des-brennerkorridors/</link>
				<description>Sperre des Brennerkorridors verlief geordnet – Verkehrs- und Sicherheitskonzept hat sich vollumfänglich bewährt</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/9/7/csm_20260530_Brennersperre_Mautstation_P%C3%96LZL_f50fd5099c.jpg" length="1667527" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ebdc5253c33d3bee9e14fa4acf8dada2e"><span class="regierungsmitglied">Kontrollen seitens der Polizei und Straßenaufsichtsorgane konsequent umgesetzt</span></li><li data-list-item-id="e76a8264468b901ed070e9cc585d5025e"><span class="regierungsmitglied">(Versorgungs-)Sicherheit gemeinsam mit Einsatzorganisationen stets gewährleistet&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e913fcd142d593bb6fe40b7047f574029"><span class="regierungsmitglied">Kommunikationskampagne des Landes hat Menschen im Vorfeld erreicht</span></li></ul><p>Heute, Samstag, kam es aufgrund einer von einer Privatperson angemeldeten Versammlung auf Basis einer Rechtsprechung des Landesverwaltungsgerichtes zu einer umfangreichen Sperre des Brennerkorridors im Wipptal. Bereits im Vorfeld wurden umfassende Verkehrs-, Sicherheits- und Versorgungskonzepte vorbereitet. Dazu zählten unter anderem die Sperre der A13 Brenner Autobahn, das Fahrverbot für Transit-Lkw, die Beschränkung des niederrangigen Straßennetzes auf Ziel- und Quellverkehr, verstärkte Kontrollen an Landesgrenzen und neuralgischen Punkten sowie zusätzliche Maßnahmen zur Absicherung der medizinischen Versorgung und der Einsatzwege. Die Sperre wurde zudem umfangreich international kommuniziert.</p>
<p>Land Tirol, ASFiNAG, Polizei und weitere Einsatzorganisationen ziehen heute, Samstagabend, eine erste Bilanz: Ein Verkehrschaos und kilometerlange Staus in Tirol sind ausgeblieben. Die umfangreich vorbereiteten Maßnahmen haben gegriffen, die Sperren und Fahrverbote konnten umgesetzt werden, die Verkehrs- und Versorgungssicherheit in der Region blieb immer gewährleistet. Weiterhin zu beachten gilt: Aufgrund möglicher Verkehrsverlagerungseffekte&nbsp;kann es in den kommenden Tagen zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen in Tirol kommen.&nbsp;</p>
<p>„Es war ein außergewöhnlicher Tag für Tirol. Mein Dank gilt allen Einsatzkräften und den Behörden für die Unterstützung. Es wurde von allen ein sehr guter Job geleistet. Mein Dank gilt zudem den Tirolerinnen und Tirolern und den Autofahrerinnen und Autofahrern aus anderen Ländern, die heute auf unnotwendige Fahrt in oder durch Tirol verzichtet haben“, ist LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle </span>überzeugt und geht auf den politischen Aspekt der Versammlung ein: „Als Landeshauptmann hat die heutige Demonstration auf der Brenner Autobahn für mich zwei Seiten: Ich habe allergrößtes Verständnis für die Bevölkerung entlang des Brennerkorridors, die unter der großen Transit-Belastung leidet. Die Demonstration war ein Ausdruck des großen Unmuts gegenüber der europäischen Verkehrspolitik und dieser wurde die italienische Transit-Klage weiter verstärkt. Andererseits ist es die Aufgabe des Landes, die öffentliche Sicherheit und Ordnung zu gewährleisten. Eine Blockade einer solch wichtigen Verkehrsachse stellt die Anrainer, Behörden und Exekutive, aber auch unsere Nachbarn und Partner vor große Herausforderungen. Beidem ist Tirol heute gerecht geworden: Klare Haltung beim Transit und Sicherheit und Ordnung im eigenen Land“, betont der Landeshauptmann. „Nur wenn sich die Tiroler Bevölkerung von den europäischen Partnern gehört und ernst genommen fühlt, wird sich die Lage verbessern. Der Europäische Gerichtshof muss endgültig feststellen, dass der Schutz von Mensch, Natur und Infrastruktur schwerer wiegt, als die Interessen der Frächter-Lobby. Berlin, Rom und Brüssel müssen einsehen, dass der Brennerkorridor nicht einfach nur ein Verkehrsweg, sondern ein wichtiger Lebensraum ist. Wir brauchen deshalb eine Korridormaut, ein intelligentes Verkehrsmanagementsystem und die Verlagerung auf die Schiene. Und die Bundesregierung in Österreich sollte sich hüten, den Bau der österreichischen Zulaufstrecken zum Brenner Basistunnel auf den Sankt Nimmerleinstag zu verschieben“, so LH Mattle.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Weitreichende Verkehrsmaßnahmen</span></p>
<p>Die Sperre der A13 Brenner Autobahn, das Fahrverbot für Transit-Lkw, die Beschränkung der B 182 Brennerstraße, der L 38 Ellbögener Straße und der B 183 Stubaitalstraße auf Ziel- und Quellverkehr sowie die verstärkten Kontrollen waren zentrale Bausteine des Verkehrs- und Sicherheitskonzeptes. „Die heute gesetzten Verkehrsmaßnahmen waren weitreichend, aber notwendig, um lokale Ausweichmöglichkeiten über das niederrangige Straßennetz zu verhindern, die notwendigen Verkehrswege der regionalen Bevölkerung sicherzustellen und Korridore für Einsatzkräfte freizuhalten“, erklärt Verkehrslandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel </span>und betont: „Eine intensive Vorbereitung und eine sehr gute Zusammenarbeit aller beteiligten Stellen waren ausschlaggebend dafür, dass dieser Tag für Tirol ohne gröbere Komplikationen abgewickelt werden konnte. Mein besonderer Dank gilt der Bevölkerung vor Ort ebenso wie allen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern, die sich heute auf Einschränkungen einstellen mussten – für ihre Geduld, ihr Verständnis und ihre Bereitschaft, die notwendigen Vorkehrungen mitzutragen. Wir brauchen am gesamten Brennerkorridor wirksame, rechtlich abgesicherte und europäisch abgestimmte Antworten – mit Kostenfairness zwischen Schiene und Straße, mehr Schienengüterverkehr und ein geordnetes Verkehrsmanagement. Dafür werden wir uns weiter auf allen politischen Ebenen einsetzen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Polizei: Kontrollen konsequent umgesetzt</span></p>
<p>Zur Umsetzung der Sperren und Fahrverbote war die Polizei in ganz Tirol verstärkt im Einsatz. Kontrolliert wurde unter anderem an den Grenzen, entlang der Landesstraßen im Wipptal und Stubaital sowie an weiteren neuralgischen Punkten. Insgesamt 260 Einsatzkräfte der Polizei waren aufgrund der Brennersperre in Tirol im Einsatz. Sie kontrollierten die Einhaltung der Fahrverbote, unterstützten die Verkehrslenkung und sorgten gemeinsam mit den weiteren Einsatzkräften für eine geordnete Abwicklung der Maßnahmen.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Versorgungssicherheit in der Region gewährleistet</span></p>
<p>Das ausgearbeitete Verkehrs- und Sicherheitskonzept zielte allen voran darauf ab, die Sicherheit der Bevölkerung und die Versorgung in der Region jederzeit zu gewährleisten. Mit Erfolg: Die medizinische Versorgung und die Einsatzfähigkeit der Blaulichtorganisationen blieben während der Sperre gesichert. Dafür wurden unter anderem zusätzliche Rettungskräfte und Rettungsfahrzeuge in der Region stationiert. Konkret waren 24 Rettungskräfte mit sechs Rettungsfahrzeugen in den Tälern im Einsatz. Zudem konnten Einsatzfahrzeuge die gesperrte A13 nutzen, im Veranstaltungsbereich wurde ein eigener Korridor für Einsatzfahrzeuge freigehalten und Behörden und Einsatzorganisationen haben die Situation durchgehend beobachtet, um im Bedarfsfall rasch reagieren zu können.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Umfassende Kommunikation als Schlüsselfaktor</span></p>
<p>Besonders verweist LH Mattle auf die umfassenden Kommunikationsmaßnahmen des Landes im Vorfeld der Sperre: „Unser Ziel war es, die Menschen rechtzeitig, transparent und möglichst breit zu informieren – in Tirol, in Österreich und darüber hinaus. Denn zentral war, dass sich Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer auf die Sperre einstellen und den Brennerkorridor am 30. Mai großräumig meiden. Insgesamt wurden allein über die Kommunikationskanäle des Landes mehr als sechs Millionen Menschen erreicht. Zudem wurde in zahlreichen nationalen und internationalen Medien laufend über die Brennersperre und mögliche Auswirkungen berichtet. Die Kommunikation des Landes hat die Menschen im Vorfeld erreicht und unsere Botschaften sind durchwegs angekommen.“</p>
<p>Die Informationen wurden mehrsprachig über die Website&nbsp;<a href="http://www.tirol.gv.at/brennersperre" target="_blank">www.tirol.gv.at/brennersperre</a> bereitgestellt und über zahlreiche Kanäle verbreitet. Darüber hinaus wurden unter anderem auch Automobilclubs, Verkehrsservice-Stellen, Tourismusverbände, Transport-, Logistik- und Reiseunternehmen, Interessensvertretungen sowie Medien im In- und Ausland informiert. Auch über Social Media und Online-Kommunikation wurde laufend auf die Sperre und die empfohlenen großräumigen Ausweichrouten hingewiesen.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Fri, 29 May 2026 15:15:00 +0200</pubDate>
				
				<title>SozialreferentInnenkonferenz</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/sozialreferentinnenkonferenz-1/</link>
				<description>Pflegereform und inklusive Arbeitswelt im Fokus</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ec47333847c335daf5688ac0aa515eb43"><span class="regierungsmitglied">Pflegereform: Tirol fordert planbare Finanzierung und einheitliche Regelungen</span></li><li data-list-item-id="e147f60632283de0b62ce00c4a75b003b"><span class="regierungsmitglied">Pflegegeld, Hauskrankenpflege und Pflegefonds sollen abgesichert werden</span></li><li data-list-item-id="e61642328f5dd5b731d1f7a0570fd7372"><span class="regierungsmitglied">Inklusion: Unterstützungsangebote für die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen langfristig absichern</span></li></ul><p>Heute, Freitag, nahmen Pflegelandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> und Soziallandesrätin <span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata</span> gemeinsam mit ihren AmtskollegInnen aus allen Bundesländern an der LandessozialreferentInnenkonferenz in Hagenberg in Oberösterreich teil. Im Pflegebereich wurden von Tirol zentrale Anträge eingebracht, die auf strukturelle Verbesserungen und eine faire Finanzierungsverteilung abzielen. Im Bereich der Inklusion forderten die Bundesländer auf Antrag Tirols die langfristige Absicherung der vom Bund mitfinanzierten Unterstützungsangebote zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tirol treibt Pflegereform voran</span></p>
<p>Angesicht des steigenden Pflegebedarfs, wachsender Kosten und des demografischen Wandels setzt Tirol auf Initiative von LR<sup>in</sup> Hagele klare Signale in Richtung Pflegereform: Im Mittelpunkt steht vor allem eine planbare Finanzierung, die bundesweit einheitlich geregelt werden soll. Tirol fordert daher die Mittel des Pflegefonds langfristig abzusichern sowie hinsichtlich Inflation und steigender Pflegekosten zu valorisieren: „Pflege braucht Planungssicherheit sowie eine Finanzierung, die mit den tatsächlichen Kosten Schritt hält und langfristig abgesichert ist. Die Länder dürfen mit den steigenden Pflegekosten nicht alleine gelassen werden. Mit unseren Anträgen wollen wir Reformen anstoßen und die Finanzierung der Pflegebudgets für die Länder sicherstellen. Insbesondere vor dem Hintergrund von Entwicklungen und Kostenrealitäten, die im Rahmen des letzten Finanzausgleichs noch nicht absehbar waren“, betont die Pflegelandesrätin.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Pflegegeld und mobile Pflege im Fokus</span></p>
<p>Weitere Schwerpunkte liegen auf der Anpassung des Pflegegeldes sowie der Finanzierung der medizinischen Hauskrankenpflege: Sie sind zentrale Säulen einer wohnortnahen Versorgung und tragen wesentlich dazu bei, Krankenhausaufenthalte zu vermeiden, die Versorgung älterer Menschen zuhause sicherzustellen und das Gesundheitssystem insgesamt zu entlasten. Obwohl die Leistungen der Hauskrankenpflege laut Gesetz in die Zuständigkeit der Sozialversicherung fallen, werden die Kosten derzeit großteils von den Ländern getragen. Tirol fordert daher gemeinsam mit anderen Bundesländern eine klare, bundesweit einheitliche Finanzierungsregelung sowie eine faire Aufgabenverteilung zwischen Bund, Sozialversicherung und Ländern. Auch eine überarbeitete Einstufung des Pflegegeldes, die sich an neuen Krankheitsbildern und Pflegebedarfen etwa bei Demenz orientiert, soll das Pflegegeldsystem zukunftsfit gestalten.</p>
<p>„Wenn das Pflegegeld real an Wert verliert, müssen die Länder einspringen. Das ist weder fair noch nachhaltig, eine Valorisierung des Pflegegeldes soll daher auch über 2028 hinaus fortgeführt werden“, fordert LR<sup>in</sup> Hagele und ergänzt: „Wir brauchen zudem endlich eine faire und bundesweit einheitliche Lösung, damit mobile Pflege nachhaltig abgesichert und effizient organisiert werden kann.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Pflegende Angehörige und Digitalisierung stärken</span></p>
<p>Zudem sind pflegende Angehörige eine tragende Säule des österreichischen Pflegesystems. Sie ermöglichen es vielen Menschen, zuhause betreut zu werden. Die derzeitigen Bundeszuschüsse für Ersatz- und Kurzzeitpflege decken die tatsächlichen Kosten jedoch vielfach nicht mehr ab. Besonders bei längeren Ausfallszeiten der Hauptpflegeperson entstehen erhebliche Finanzierungslücken. Tirol fordert daher gemeinsam mit anderen Bundesländern eine zeitgemäße Anpassung der Bundesregelung sowie eine Anpassung der Förderhöhen an die tatsächlichen Kosten der Ersatz- und Kurzzeitpflege. „Tirol hat mit eigenen Maßnahmen im Rahmen der Richtlinie zur Kurzzeitpflege bereits Verbesserungen umgesetzt. Diese dürfen aber keine Dauerlösung auf Kosten der Länder sein. Pflegende Angehörige brauchen darüber hinaus verlässliche Unterstützung und echte Entlastung“, so LR<sup>in</sup> Hagele.</p>
<p>Auch die Digitalisierung in der Pflege war ein zentrales Thema bei der Konferenz: Ziel ist es, eine gemeinsame Digitalisierungsstrategie für die Pflege zu entwickeln. Dadurch sollen Pflegeeinrichtungen, mobile Dienste und Gesundheitseinrichtungen besser vernetzt sowie Pflegekräfte entlastet werden – etwa durch den Ausbau der elektronischen Gesundheitsakte (ELGA). Zudem sollen sichere digitale Kommunikationswege zwischen Pflege, Ärzteschaft und anderen Gesundheitsberufen geschaffen werden.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Gemeinsames Bekenntnis zur inklusiven Arbeitswelt</span></p>
<p>Die Persönliche Assistenz wiederum unterstützt Menschen mit Behinderungen dabei, ihren Alltag selbstbestimmt zu gestalten und am gesellschaftlichen sowie beruflichen Leben teilzuhaben. In Tirol ist der Grundsatz „mobile vor stationäre Leistungen“ im Teilhabegesetz verankert und es besteht ein Rechtsanspruch für die Persönliche Assistenz im Freizeitbereich. Für die Persönliche Assistenz am Arbeitsplatz sowie inklusive Arbeitsprojekte beteiligt sich der Bund über Förderrichtlinien an den Kosten der Länder. Ein vom Land Tirol initiiertes und finanziertes Vorreiterprojekt ist seit 2012 „mittendrin – Inklusive Arbeit“, das Menschen mit Behinderungen und hohem Unterstützungsbedarf unterstützt, am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Im Rahmen der LandessozialreferentInnenkonferenz forderten die Länder übereinstimmend eine langfristige Mitfinanzierung des Bundes an den Projekten „Persönliche Assistenz“ und „inklusive Arbeit“.</p>
<p>„Die Teilhabe am Arbeitsmarkt ist für Menschen mit Behinderungen ein wichtiger Schritt zu Selbstständigkeit, persönlicher Entfaltung und gesellschaftlicher Teilhabe. Zugleich profitieren von Inklusion am Arbeitsmarkt auch Betriebe und die Gesellschaft insgesamt. Damit bewährte Unterstützungsangebote langfristig fortgeführt werden können, braucht es weiterhin eine verlässliche Bundesfinanzierung“, so LR<sup>in</sup> Pawlata.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Inklusion</category>
				
					<category>Soziales</category>
				
					<category>Pflege</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58358</guid>
				<pubDate>Fri, 29 May 2026 14:06:29 +0200</pubDate>
				
				<title>LR Gerber: „Flugabgabe und Paketsteuer sind Wettbewerbsnachteil für Österreich“ </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/lr-gerber-flugabgabe-und-paketsteuer-sind-wettbewerbsnachteil-fuer-oesterreich/</link>
				<description>Tagung der LandeswirtschaftsreferentInnen in Salzburg </description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ea5cc53fd461acfc3ea8328a1ae132506"><span class="regierungsmitglied">ReferentInnen fordern Abschaffung der Flugabgabe&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e0db4660f5f74a8fab4f244ca9ca5472d"><span class="regierungsmitglied">Kritik an geplanter Paketsteuer</span></li></ul><p>Heute, Freitag, tagten die WirtschaftsreferentInnen der Bundesländer in Salzburg – die Tiroler Interessen vertrat dabei Wirtschaftslandesrat <span class="regierungsmitglied">Mario Gerber</span>. Im Fokus der Gespräche stand unter anderem die Abschaffung der Flugabgabe. Das Anliegen ist nicht neu: Bereits bei der Konferenz der LandestourismusreferentInnen im vergangenen Jahr in Sölden hat LR Gerber gemeinsam mit seinen KollegInnen aus anderen Bundesländern auf die Problematik hingewiesen. Die Forderung wurde nun nochmals bekräftigt: „Wer Tirol und die österreichischen Regionen als attraktiven Standort für Wirtschaftstreibende und die Wissenschaft sowie im Tourismus erhalten will, muss auch für faire Wettbewerbsbedingungen sorgen. Die Flugabgabe ist ein echter Standortnachteil – sie vertreibt Fluglinien, schwächt unsere Erreichbarkeit und schadet damit dem gesamten Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort. Es ist höchste Zeit, dass der Bund hier handelt und die Flugabgabe abschafft.“&nbsp;</p>
<p>Österreich zähle zu den wenigen EU-Ländern, die noch eine solche Abgabe einheben, während Schweden, Ungarn und die Slowakei diese bereits abgeschafft haben und Deutschland ähnliche Schritte angekündigt hat. Die Folge: Fluglinien haben ihr Angebot zunehmend in kostengünstigere Regionen verlagert. Die Landeswirtschaftsreferentenkonferenz ersucht die zuständigen Bundesminister, eine Abschaffung der Flugabgabe zu verhandeln und umzusetzen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Standortnachteil durch geplante Paketsteuer</span></p>
<p>Eine Benachteiligung heimischer Unternehmen sehen die LandeswirtschaftsreferentInnen auch in der Paketsteuer, die vonseiten des Bundes geplant ist. Ein entsprechender Gesetzesentwurf liegt aktuell zur Begutachtung auf. E-Commerce bzw. Online-Handel trägt mit rund 13 Milliarden Euro pro Jahr zur gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung in Österreich bei und sichert rund 250.000 Arbeitsplätze. „Der Online-Handel ist eine wichtige Säule für viele österreichische Klein- und Mittelunternehmen. Eine Paketsteuer, die letztlich von den Kundinnen und Kunden getragen werden muss, wäre ein Preistreiber und damit ein Wettbewerbsnachteil. Damit widerspricht dieser Vorschlag unseren Bestrebungen, die heimische Wirtschaft zu fördern“, unterstreicht LR Geber die heute einstimmig gefasste Aufforderung an den Finanzminister, den Entwurf zum Paketsteuergesetz zurückzuziehen und weiter: „Der Grundgedanke hinter einer Paketabgabe ist richtig. Der Vorschlag, diese Abgabe pauschal für alle Pakete – egal ob aus dem In- oder Ausland – einzuheben, widerspricht dem ursprünglichen Gedanken eines Lenkungseffekts und geht damit in die komplett falsche Richtung.“&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Gerber</category>
				
					<category>Wirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58357</guid>
				<pubDate>Fri, 29 May 2026 13:53:44 +0200</pubDate>
				
				<title>LR Zumtobel: „EU-Mittel für Naturschutz müssen gesichert werden“</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/lr-zumtobel-eu-mittel-fuer-naturschutz-muessen-gesichert-werden/</link>
				<description>Umwelt- und NaturschutzreferentInnenkonferenz in Oberösterreich</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ee095de737a90b848aff2047d25d7ba2e"><span class="regierungsmitglied">Vorliegender Entwurf für mehrjährigen Finanzrahmen der EU gefährdet Naturschutzprojekte</span></li></ul><p>Heute, Freitag, tagten die Umwelt- und NaturschutzreferentInnen in Steyr (Oberösterreich). Die NaturschutzlandesrätInnen richteten dabei einen dringenden Appell an den Bund, für die umfassende Berücksichtigung des Naturschutzes im mehrjährigen Finanzrahmen der EU 2028-2034 einzutreten. „Der bisher vorliegende Entwurf sieht wesentliche Änderungen bei den Finanzierungsinstrumenten des Naturschutzes vor, die weitreichende Auswirkungen auf zahlreiche Projekte in ganz Österreich hätten. Die Finanzierung von Naturschutzprojekten wäre akut gefährdet“, ist Naturschutzlandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel </span>überzeugt.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Einschränkung bedroht die Arbeit der Naturparke und Umsetzung von Naturschutzprojekten</span></p>
<p>Konkret sieht der mehrjährige Finanzrahmen aktuell vor, die Systematik der „Gemeinsamen Agrarpolitik“ (GAP) grundlegend zu ändern. Abgelöst werden sollen bisherige darin enthaltene Fonds wie jener für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) oder jener für die regionale Entwicklung (EFRE) durch einen neuen „Nationalen und regionalen Partnerschaftsplan“ (NRPP). Auch in Tirol wären viele Projekte ohne EU-Mittel nicht möglich. Dies betrifft vor allem Naturparke und Schutzgebietsbetreuungen, den Bildungsbereich im Naturschutz aber auch aufwändige Arten- und Lebensraumschutzprojekte wie z.B. Moor- und Gewässerrenaturierungen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Zusammenarbeit von Naturschutz und Landwirtschaft muss weiter gefördert werden</span></p>
<p>Auch Änderungen bei der EU-Finanzierung des bewährten Programms ÖPUL (Österreichisches Programm zur Förderung einer umweltgerechten, extensiven und den natürlichen Lebensraum schützenden Landwirtschaft) könnten laut ExpertInnen zu einer Absenkung der Umweltstandards führen. „Wir konnten in der Vergangenheit viele Projekte in guter Zusammenarbeit mit Land- und Forstwirtschaft umsetzen, um beispielsweise wiesenbrütende Vögel zu schützen und die Artenvielfalt auf den Tiroler Wiesen und Weiden zu fördern. Auch Projekte, die in den Tiroler Schutzgebieten gemeinsam mit Landwirtinnen und Landwirten umgesetzt werden, sind durch die angestrebten Änderungen finanziell bedroht“, so LR Zumtobel. Die NaturschutzreferentInnen setzen sich dafür ein, dass eine fixe Mittelzuteilung im NRPP erfolgen muss, um Naturschutz und Landwirtschaft in Zukunft nicht gegeneinander auszuspielen. Aktuell sehen die Regelungen in der GAP auch vor, dass Förderungen nur noch von aktiven LandwirtInnen bezogen werden können. Damit wären die für Pflege von Naturschutzflächen wichtigen Landschaftspflegeverbände oder Naturschutzvereine ausgeschlossen.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Naturschutz</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58352</guid>
				<pubDate>Fri, 29 May 2026 09:35:34 +0200</pubDate>
				
				<title>„ins Land einihören&quot;: Podcast-Folge 18</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/podcast-ins-land-einihoeren-ein-blick-hinter-die-kulissen-des-bueros-von-lh-anton-mattle/</link>
				<description>Philipp Heel, Büroleiter von LH Mattle, zu Gast beim Landes-Podcast</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eae8218746ca20768cc9dcf73c461c4ba"><span class="regierungsmitglied">Einblicke in den Arbeitsalltag im Büro des Landeshauptmanns</span></li><li data-list-item-id="e46e0e3954a42c60060bfe7ee07acc3fc"><span class="regierungsmitglied">Wie aus hunderten Mails und Meldungen Entscheidungsgrundlagen werden und warum der Terminkalender des Büroleiters selten dem von LH Mattle gleicht</span></li></ul><p>Als Büroleiter des Landeshauptmanns hat man tiefe Einblicke in das tägliche Arbeiten von Politik und Verwaltung. Gleichzeitig trägt man mehr Verantwortung, als nach außen oftmals sichtbar ist – hunderte Mails, Angelegenheiten und Aufgaben müssen pro Tag koordiniert, abgewickelt und zugeteilt werden. Warum der Terminkalender selten jenem des Landeshauptmanns gleicht und was zwischen Anliegen von BürgerInnen, Pressemeldungen und Regierungsentscheidungen passiert, davon handelt die neue Podcast-Folge des Landes: „ins Land einihören“ öffnet die Tür zum Büro von LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. Büroleiter <span class="regierungsmitglied">Philipp Heel </span>spricht mit Moderator <span class="regierungsmitglied">Dénes Széchényi </span>darüber, wie das Team von LH Mattle Informationen bündelt, bewertet und so aufbereitet, dass der Landeshauptmann rasch und fundiert entscheiden kann – ohne den Überblick im Tagesgeschäft zu verlieren. Die Folge ist auf <a href="https://www.tirol.gv.at/presse/podcast-ins-land-einihoeren/" target="_blank">tirol.gv.at/podcast</a>, auf allen gängigen Podcast-Plattformen und auf dem <a href="https://www.youtube.com/@UnserLandTirol" target="_blank" rel="noreferrer">YouTube-Kanal des Landes</a> zu hören.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ordnung im politischen Tagesgeschäft schaffen</span></p>
<p>„Der Tag eines Büroleiters hat wenige Fixpunkte – essenziell ist die tägliche ‚Lagebesprechung‘ um 8.30 Uhr mit dem gesamten Team“, so Heel. „Alles andere ist flexibel: Wir reagieren auf das, was politisch und in der Verwaltung gerade passiert – mit klaren Zuständigkeiten, schnellen Abstimmungen und möglichst kurzen Wegen.“</p>
<p>Heel beschreibt seine Arbeit als Brücke: die Verwaltung auf der einen, die Bevölkerung auf der anderen Seite. Bei ihm laufen viele Fäden zusammen – von verschiedenen Projekten bis zu aktuellen Anträgen der Landesregierung. Oft geht es um Projektmanagement und Change-Prozesse, bei denen „das Ringen um die beste Lösung“ zählt. Dass der Büroleiter LH Mattle nicht zu jedem Termin begleitet, ist ganz normal: „Während der Landeshauptmann möglichst viel Zeit im direkten Austausch mit den Menschen verbringt, bleibt mit mir ein zentraler Ansprechpartner im Haus, der den Informationsfluss sichert. Es geht darum, Ordnung im politischen Tagesgeschäft zu schaffen“, erklärt Philipp Heel.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Balance zwischen Zeitdruck und Selbstachtsamkeit</span></p>
<p>Im Podcast spricht der Büroleiter darüber, wofür er sich außerhalb des politischen Wirkens begeistert, warum Ausgleich in diesem oftmals von Zeitdruck und verschiedenen Interessenslagen geprägten Arbeitsumfeld wichtig ist und wie es gelingt, trotz voller Agenda auf sich selbst und das Umfeld zu achten. Außerdem gibt er Einblicke in die Arbeit im Hintergrund: welche Rolle die tägliche Koordination spielt und warum ein geordneter Informationsfluss die Grundlage guter Entscheidungen bildet.</p>
<p>Die nächste Ausgabe von „ins Land einihören“ erscheint bereits am <span class="regierungsmitglied">26. Juni 2026</span>. Zu Gast ist <span class="regierungsmitglied">Ines Bürgler</span>, Vorständin der Abteilung Gesellschaft und Arbeit.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
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