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			<title>Land Tirol - Meldungen</title>
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			<description>Aktuelle Meldungen vom Amt der Tiroler Landesregierung</description>
			<language>de</language>
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				<copyright>Land Tirol</copyright>
			
			<pubDate>Fri, 28 Aug 2026 13:15:22 +0200</pubDate>
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				<pubDate>Fri, 28 Aug 2026 12:50:59 +0200</pubDate>
				
				<title>Orange Unwetterwarnung für Raum Innsbruck und Unterland</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/orange-unwetterwarnung-fuer-innsbruck-und-unterland/</link>
				<description>Von heute, Freitagnachmittag, bis in die Nachtstunden: Orange Gewitterwarnung für Großraum Innsbruck und Gebiete im Unterland</description>
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				<pubDate>Fri, 28 Aug 2026 12:31:18 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>Orange Unwetterwarnung für Innsbruck und Unterland</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/orange-unwetterwarnung-fuer-innsbruck-und-unterland/</link>
				<description>Von heute, Freitagnachmittag, bis in die Nachtstunden: Orange Gewitterwarnung für Großraum Innsbruck und Gebiete im Unterland</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ee0b34d1f9ae30e951a8797ba0a81cc96"><span class="regierungsmitglied">Gewitter mit Unwetterpotenzial auch in allen weiteren Teilen Tirols möglich</span></li><li data-list-item-id="e7c5b7724df42c5e1c26497165df57a8b"><span class="regierungsmitglied">Windspitzen bis 90 km/h prognostiziert, kleinräumig auch Hagel erwartet</span></li><li data-list-item-id="e84e7eded98ffd438b59c127207593c22"><span class="regierungsmitglied">Appell: Wetterprognosen aufmerksam verfolgen und Verhaltensempfehlungen beachten</span></li></ul><p>Die GeoSphere Austria prognostiziert ab heute, Freitagnachmittag (16 Uhr), bis in die Nachtstunden von Freitag auf Samstag eine erhöhte Unwettergefahr für Tirol. Für den Raum Innsbruck und das Tiroler Unterland wird eine orange Gewitterwarnung (Warnstufe 3 von 4) ausgegeben. Auch in den restlichen Tiroler Bezirken sind Gewitter möglich. Laut Prognosen sind Sturmböen, Starkregen und kleinräumig auch Hagelereignisse zu erwarten. Ab morgen, Samstag, dürfte sich die Wetterlage laut aktuellem Stand wieder beruhigen. Die Wetterprognosen der GeoSphere Austria werden laufend analysiert und aktualisiert.&nbsp;</p>
<p>Ausschlaggebend für die Unwetterlage ist laut GeoSphere eine Tiefdruckentwicklung über den Britischen Inseln. Tirol liegt an dessen Vorderseite in einer südwestlichen Höhenströmung, die feuchtwarme Luft nach Mitteleuropa trägt und auf eine Kaltfront über Österreich trifft. Ab dem späten Nachmittag ziehen verbreitet Gewitter mit Windspitzen bis zu 90 km/h über Tirol, die speziell im Raum Innsbruck und im Bayerischen Grenzraum des Unterlandes bis weit in die Abendstunden hinein heftig ausfallen können.&nbsp;</p>
<p>„Die aktuellen Prognosen für Tirol gehen von großräumigen Gewittern aus, die in allen Bezirken auftreten können – der Schwerpunkt liegt mit der orangen Warnung jedoch auf dem Raum Innsbruck bis ins Unterland. Kräftiger Südföhn kann zu Sturmböen führen, lokal sind Starkregen und kleinräumige Hagelzellen möglich. Die genaue Entwicklung der Unwetter und die lokalen Ausmaße lassen sich kurzfristig nur schwer abschätzen. Deshalb gilt: Warnungen beachten, Aktivitäten im Freien der Wetterlage anpassen, lose Gegenstände sichern und bei aufziehenden Gewittern rasch einen geschützten Ort aufsuchen“, betont <span class="regierungsmitglied">Elmar Rizzoli</span>, Leiter des Tiroler Zentrums für Krisen- und Katastrophenmanagement, dass auch kurzfristige Adaptionen der Wettervorhersagen möglich sind.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Verhaltensempfehlungen</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eeb7b4737edef1e8eb7c75651dab59c0a"><span class="regierungsmitglied">Wetterentwicklung verfolgen</span><span>: Aktuelle Prognosen, Warnungen und behördliche Informationen regelmäßig beachten.</span></li><li data-list-item-id="ec19627258ced05f791f4bb00382df6b3"><span class="regierungsmitglied">Abstand zu Gewässern halten</span><span>: Bäche, Flüsse, Seen und überflutungsgefährdete Bereiche verlassen. Unterführungen, Keller und Tiefgaragen können rasch volllaufen.</span></li><li data-list-item-id="ee33bb71e3dddb5b46f42cdd7f69deac0"><span class="regierungsmitglied">Berg- und Freizeitaktivitäten anpassen</span><span>: Touren rechtzeitig abbrechen oder verschieben. Gewitter können sich rasch entwickeln und mit Blitzschlag, Hagel und Sturmböen einhergehen.</span></li><li data-list-item-id="edad83da6d24187ce4df5ab8fa5e28b16"><span class="regierungsmitglied">Lose Gegenstände sichern</span><span>: Gartenmöbel, Sonnenschirme, Blumentöpfe, Baustellenmaterialien und andere bewegliche Gegenstände befestigen oder in geschützte Bereiche bringen.</span></li><li data-list-item-id="ee70a77759f15105c5642db8125d17e72"><span class="regierungsmitglied">Fenster und Türen schließen</span><span>: Rollläden und Markisen einfahren sowie Gebäudeöffnungen gegen eindringendes Wasser sichern, sofern dies gefahrlos möglich ist.</span></li><li data-list-item-id="e5b9b69e20f44876bda9ee97b03f151b7"><span class="regierungsmitglied">Im Straßenverkehr vorsichtig fahren</span><span>: Geschwindigkeit reduzieren und mit Aquaplaning, schlechter Sicht, herabfallenden Ästen, Vermurungen und lokalen Überflutungen rechnen. Überflutete Straßen keinesfalls befahren.</span></li><li data-list-item-id="e79dc3149e981c97a33d269fe333423ff"><span class="regierungsmitglied">Stromausfälle</span><span>: Rechnen Sie mit vorübergehenden Stromausfällen.</span></li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
					<category>Katastrophenschutz</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Fri, 28 Aug 2026 11:31:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Manuel Pichler neuer Bürgermeister der Gemeinde Kirchberg in Tirol</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/manuel-pichler-neuer-buergermeister-in-kirchberg-in-tirol/</link>
				<description></description>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Manuel Pichler wurde am 28.08.2026 von Bezirkshauptmann Dr. Martin Grander als Bürgermeister der Gemeinde Kirchberg in Tirol angelobt.<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>BH Kitzbühel</category>
				
					
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Fri, 28 Aug 2026 10:45:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Tiroler Digitalisierungsprojekt begeistert über Landesgrenzen hinweg</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/tiroler-digitalisierungsprojekt-begeistert-ueber-landesgrenzen-hinweg/</link>
				<description>StS Pröll und LR Gerber besuchten ID Austria Servicetour-Stopp in Schwaz und machten sich ein Bild vom ausgezeichneten Digitalisierungsprojekt der BH Schwaz</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="ed8963fa6e2218a75680e1f9d81578396"><span class="regierungsmitglied">Ausweiserstellung: Digitalisierung bringt Zeitersparnis von zwei bis drei Minuten pro Antrag</span></li><li data-list-item-id="e83a9891a156993602b192adc5db65884"><span class="regierungsmitglied">Projekt der BH Schwaz als zentrale Maßnahme des Tirol Konvents</span></li><li data-list-item-id="e62a12cfac5906a8c7db22f7ddd45caff"><span class="regierungsmitglied">Wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“:&nbsp;Digitale Amtstafel erleichtert Zugang zu Kundmachungen</span></li></ul><p>Ob Amtswege, digitale Ausweise oder zahlreiche weitere Services – mit der ID Austria lassen sich viele Leistungen einfach, sicher und unabhängig von Öffnungszeiten nutzen. Wie die digitale Identität in der Praxis funktioniert und welche Möglichkeiten sie bietet, zeigt derzeit die ID Austria Servicetour des Bundeskanzleramts – initiiert von Digitalisierungsstaatssekretär&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Alexander Pröll</span> – direkt vor Ort. Beim Tourstopp in Schwaz machten sich StS Pröll und Digitalisierungslandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Mario Gerber </span>ein Bild vom Angebot. Zudem besuchten sie die Bezirkshauptmannschaft Schwaz, wo sich der Digitalisierungsstaatssekretär vom mit dem Österreichischen Verwaltungspreis 2025 ausgezeichneten Digitalisierungsprojekt „Bürgerservice 2.0“ überzeugte. Dabei wurde der Prozess der Ausweiserstellung – von der Aufnahme und Verarbeitung des biometrischen Passfotos bis zur Erstellung des Dokuments – durchgängig digitalisiert.</p>
<p>„Die ID Austria ist ein wichtiger Baustein für eine moderne und bürgernahe Verwaltung. Mit der Servicetour bringen wir das Amt direkt zu den Menschen und zeigen, wie einfach und sicher digitale Services im Alltag genutzt werden können. Gleichzeitig wollen wir Hemmschwellen abbauen und möglichst viele Menschen für die Vorteile digitaler Amtswege gewinnen“, betont StS Pröll.</p>
<p>„Die ID Austria wird von der Tiroler Bevölkerung bereits gut angenommen. Nichtsdestotrotz wollen wir noch mehr Menschen für die Vorteile digitaler Amtswege gewinnen. Angebote wie die Servicetour leisten dabei einen wichtigen Beitrag“, erklärt LR Gerber.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Vorzeigeprojekt: Ausweiserstellung in Tirol bereits durchgängig digital</span></p>
<p>Wie Digitalisierung auch innerhalb der Verwaltung für schnellere und einfachere Abläufe sorgt, zeigt das Projekt „Bürgerservice 2.0“ der BH Schwaz. Der Prozess der Ausweiserstellung wurde dabei vollständig digitalisiert – Schere, Klebstoff und mehrfaches Ausdrucken und neuerliches Einscannen von Anträgen gehören der Vergangenheit an. Das Projekt wurde mittlerweile auf alle Tiroler Bezirkshauptmannschaften ausgeweitet – siehe&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/digitaler-prozess-der-ausweiserstellung-auf-alle-tiroler-bezirkshauptmannschaften-ausgerollt/" target="_blank">Pressemeldung vom 29. April 2026</a>.&nbsp;Interesse gab es darüber hinaus bereits auch über die Landesgrenzen hinweg.&nbsp;Das Projekt ist eine zentrale Maßnahme des Tirol Konvents, um die Digitalisierung und Entbürokratisierung der Landesverwaltung weiter voranzutreiben.</p>
<p>Staatssekretär Pröll hebt den Vorbildcharakter des Projekts hervor: „Die BH Schwaz zeigt eindrucksvoll, wie Verwaltung vorausschauend und innovativ gestaltet werden kann. Künftige europäische Vorgaben zur Sicherheit biometrischer Fotos werden bereits heute berücksichtigt, die Lösung wurde vollständig mit eigenem Know-how entwickelt. Barrierefreiheit und Mehrsprachigkeit sowie die Übertragbarkeit auf weitere Anwendungen machen das Projekt zu einem zukunftsweisenden Beispiel – weit über Tirol hinaus. Ich bin beeindruckt, mit welchem Innovationsgeist und welcher Konsequenz dieses Projekt umgesetzt wurde und gratuliere allen Beteiligten zu dieser herausragenden Leistung.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Über 330 Stunden Zeitersparnis bei rund 10.000 Reisepässen</span></p>
<p>„Unser Ziel war es, den Ausweiserstellungsprozess sowohl für die Bürgerinnen und Bürger als auch für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu vereinfachen. Durch die Digitalisierung können wir Medienbrüche vermeiden und gleichzeitig Zeit gewinnen. Was früher mehrere einzelne Arbeitsschritte erforderte, läuft heute digitalisiert ab“, erklärt Bezirkshauptmann&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Michael Brandl</span> und betont: „Die Auszeichnung mit dem Österreichischen Verwaltungspreis 2025 war für uns eine wichtige Anerkennung. Noch wichtiger ist aber, dass sich die Verbesserungen im täglichen Betrieb bemerkbar machen. Wir können unsere Ressourcen gezielter einsetzen und gleichzeitig den Bürgerservice weiter verbessern.“ Allein bei fast 10.000 Reisepässen, die im Jahr 2026 im Bezirk Schwaz neu ausgestellt werden, ergibt sich durch die Digitalisierung eine Zeitersparnis von über 330 Stunden beziehungsweise rund acht Arbeitswochen. Pro Antrag werden durchschnittlich zwei bis drei Minuten eingespart.&nbsp;</p>
<p>„Moderne Verwaltung bedeutet, bestehende Prozesse zu überdenken. Dass aus einer Innovation in einer Bezirkshauptmannschaft im Sinne des Tirol Konvents ein landesweit eingesetzter Prozess geworden ist, zeigt, welches Potenzial in guten Ideen aus der Verwaltung steckt“, so LR Gerber abschließend.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Digitale Amtstafel erleichtert Zugang zu Kundmachungen – wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“</span>: Wer sich über aktuelle Kundmachungen der BH Kufstein informieren möchte, kann dafür seit Kurzem auch den digitalen Weg nutzen: Ein QR-Code führt direkt zur Website mit sämtlichen aktuellen Kundmachungen. Die neue „digitale Amtstafel“ ergänzt damit die bestehenden Kundmachungen in Papierform, die auch weiterhin öffentlich ausgehängt werden.&nbsp;„Der Tirol Konvent setzt auf konkrete Maßnahmen, die die Verwaltung einfacher und bürgerfreundlicher machen. Die digitale Amtstafel der BH Kufstein zeigt, wie Digitalisierung mit überschaubarem Aufwand einen zusätzlichen Zugang zu wichtigen Informationen schaffen kann“, betont LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. „Gerade bei Kundmachungen ist es wichtig, dass Informationen möglichst einfach auffindbar sind. Mit dem QR-Code können Bürgerinnen und Bürger jederzeit und unabhängig von den Öffnungszeiten auf die aktuellen Kundmachungen zugreifen. Das ist eine kleine Maßnahme, die im Alltag einen konkreten Nutzen bringt“, so Digitalisierungslandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Mario Gerber</span>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>BH Kufstein</category>
				
					<category>BH Schwaz</category>
				
					<category>LR Gerber</category>
				
					<category>Digitalisierung</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Fri, 28 Aug 2026 10:31:26 +0200</pubDate>
				
				<title>Podcast „Ins Land einihören“: 21. Folge</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/podcast-ins-land-einihoeren/</link>
				<description>Unzufrieden mit einem behördlichen Bescheid? LVwG-Präsident Klaus Wallnöfer erklärt, wie das Landesverwaltungsgericht Tirol für dein Recht kämpft.</description>
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				<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
				
					
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Fri, 28 Aug 2026 10:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Podcast „ins Land einihören“: „Kritik an Urteilen ist erlaubt, Hass und Drohungen gegen RichterInnen nicht“</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/podcast-ins-land-einihoeren-kritik-an-urteilen-ist-erlaubt-hass-und-drohungen-gegen-richterinnen-nicht/</link>
				<description>Klaus Wallnöfer, Präsident des Landesverwaltungsgerichts, zu Gast beim Landes-Podcast</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="e96c45f098dc5659c4fc675e65fea02aa"><span class="regierungsmitglied">Einblicke in das Landesverwaltungsgericht und dessen Geschichte</span></li><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="e42c44f8ca305e0b86cdc7db61d87ef92"><span class="regierungsmitglied">Beschwerdezahlen seit 2019 um rund 30 Prozent gestiegen</span></li><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="e26509ecfcadefe35d3afa973524b513a"><span class="regierungsmitglied">Sinkendes Vertrauen in Institutionen: Präsident spricht offen über Hass im Netz gegenüber RichterInnen</span></li></ul><p>Ob Baubescheid, Verkehrsstrafe oder Genehmigung eines Grundstückkaufs: Jedes Jahr fällen Tirols Behörden mehrere tausend Bescheide. Gegen einen Bescheid können Betroffene auch Beschwerde einlegen. Zuständig dafür ist dann das Landesverwaltungsgericht Tirol. Wie diese noch recht junge Institution funktioniert, warum die Fallzahlen seit Jahren steigen und wie er persönlich mit Kritik an der Justiz umgeht, erzählt der Präsident des Verwaltungsgerichts, <span class="regierungsmitglied">Klaus Wallnöfer</span>, in der neuen Folge des Landes-Podcasts „ins Land einihören“ im Gespräch mit Moderator <span class="regierungsmitglied">Dénes Széchényi</span>. Zu hören und auf YouTube zu sehen ist die Folge ab sofort auf <a href="https://www.tirol.gv.at/presse/podcast-ins-land-einihoeren/" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/podcast</span></a> , auf allen gängigen Podcast-Plattformen sowie auf dem <a href="https://www.youtube.com/playlist?list=PLraqXFUbmhN13K70P5Lrk4qAW-PyI0v_U" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">YouTube-Kanal des Landes</span></a> .</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Der Weg der Entscheidung aus erster Hand</span></p>
<p>Was passiert eigentlich, wenn man mit einer behördlichen Entscheidung nicht einverstanden ist? Klaus Wallnöfer, der seit 2023 an der Spitze des Landesverwaltungsgerichts Tirol steht, gibt im Podcast Einblicke in die Arbeit des Gerichts und erklärt, wie sich die Verwaltungsgerichtsbarkeit in Österreich entwickelt hat. Im Mittelpunkt steht dabei auch die Reform 2014, die mit der Einrichtung der Verwaltungsgerichtsbarkeit erster Instanz den Rechtsschutz für BürgerInnen grundlegend verändert hat. Ob Kontrolle von Bescheiden, Schutz vor behördlicher Untätigkeit oder Rechtsschutz gegen unmittelbare Befehls- und Zwangsmaßnahmen: Welche Aufgabenbereiche das Landesverwaltungsgericht heute übernimmt und wie Entscheidungen zustande kommen, erzählt Wallnöfer aus erster Hand.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Mehr Beschwerden, aber nicht mehr Streitlust</span></p>
<p>Die Zahl der Beschwerden beim Landesverwaltungsgericht ist seit 2019 um knapp 30 Prozent gestiegen. Wallnöfer sieht darin aber kein Zeichen für mehr Streitlust, sondern für ein gesünderes Verhältnis zum Staat: „Es ist das gute Recht aller, eine staatliche Entscheidung von einem unabhängigen Gericht prüfen zu lassen.“ Mit einer Beschwerdegebühr von 50 Euro sei das auch für alle leistbar. Angesprochen auf medial diskutierte Urteile findet Wallnöfer klare Worte: „Sachliche Kritik an Entscheidungen ist völlig legitim und Teil einer funktionierenden Demokratie. Persönliche Angriffe, Hass im Netz oder gar Morddrohungen gegen einzelne Richterinnen und Richter lehne ich hingegen entschieden ab.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Über den Podcast „ins Land einihören“</span></p>
<p>Der Podcast „ins Land einihören“ ist im Audio-Format auf allen gängigen Podcast-Plattformen abrufbar und als Video auf der Website des Landes Tirol unter <a href="https://www.tirol.gv.at/presse/podcast-ins-land-einihoeren/" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/podcast</span></a> oder auf dem <a href="https://www.youtube.com/playlist?list=PLraqXFUbmhN13K70P5Lrk4qAW-PyI0v_U" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">YouTube-Kanal des Landes</span></a>&nbsp;zu sehen.</p>
<p>Die nächste Folge von „ins Land einihören“ erscheint am 25. September 2026. Im Gespräch mit <span class="regierungsmitglied">Gertraud Zeindl</span>, der neuen Vorständin des Tiroler Landesarchivs, geht es unter anderem darum, welche Schätze aus Tirols Geschichte im Landesarchiv verwahrt werden.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>Verwaltung</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59367</guid>
				<pubDate>Fri, 28 Aug 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Reminder: Kanzelgalerie: Bauarbeiten gehen in die Endphase </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/kanzelgalerie-bauarbeiten-gehen-in-die-endphase-1/</link>
				<description>Tagessperren auf B 180 Reschenstraße zwischen Pfunds und Nauders von 31. August bis 27. November 2026 jeweils Montag bis Freitag</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef904577fc0a2a4d1d4e12e21fcb2dad0"><span class="regierungsmitglied">Umleitung über die B 185 Martinsbrucker Straße, die B 184 Engadiner Straße und Schweizer Staatsgebiet</span></li><li data-list-item-id="e78a49046db2827ef588e127d715167eb"><span class="regierungsmitglied">Einschränkungen für Busse sowie Fahrzeuge mit längeren Anhängern</span></li><li data-list-item-id="e5faf219a99b30af7a7742a65eb02af55"><span class="regierungsmitglied">Bauarbeiten liegen exakt im vorgesehenen Zeitplan</span></li></ul><p>Die Arbeiten an der Kanzelgalerie auf der B 180 Reschenstraße zwischen Pfunds und Nauders (Bezirk Landeck) schreiten planmäßig voran und gehen in die Endphase. Für die noch ausstehenden Sicherungs-, Straßenbau- und Schüttarbeiten sind von Montag, 31. August, bis Freitag, 27. November 2026, neuerlich Tagessperren notwendig. Die Sperren gelten von Montag bis Donnerstag jeweils von 7.30 bis 18 Uhr sowie freitags von 7.30 bis 14 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten und an den Wochenenden wird der Verkehr einspurig durch den Baustellenbereich geführt. Die Regelung erfolgt mittels Ampel beziehungsweise bei Bedarf durch Verkehrsposten.</p>
<p>„Die Kanzelgalerie ist eines der anspruchsvollsten Straßenbauprojekte des Landes. Umso erfreulicher ist es, dass die Bauarbeiten exakt im Zeitplan liegen. Das ist vor allem der vorausschauenden Planung, der eigens eingerichteten Umfahrungsstraße und dem großen Einsatz aller Beteiligten zu verdanken“, betont Straßenbaureferent LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Umfangreiche Sicherungs- und Straßenbauarbeiten</span></p>
<p>Zu den wesentlichen noch ausstehenden Maßnahmen zählt die Sicherung eines Felskopfes rund 100 Höhenmeter oberhalb des Nordportals. Die etwa sechs Wochen dauernden Arbeiten umfassen die Vernetzung und Verankerung des Felsbereichs. Parallel dazu werden auf einer Länge von rund 800 Metern Entwässerungs- und Straßenbauarbeiten einschließlich der erforderlichen Asphaltierungen durchgeführt. Weitere Arbeiten betreffen den Rückbau der nördlichen Auffahrtsrampe und von Teilen der derzeitigen Umfahrungsstraße sowie Betonierarbeiten an der südlichen Stützmauer im Talbereich auf einer Länge von rund 20 Metern.</p>
<p>„Die kommenden Wochen sind von mehreren eng aufeinander abgestimmten Arbeitsschritten geprägt. Insbesondere die Arbeiten im hoch gelegenen Felsbereich sowie die Überschüttung der Galerie erfordern aus Sicherheits- und Logistikgründen ausreichend große, vom Verkehr freigehaltene Arbeitsfenster“, erklärt&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Gregor Wieland</span>, Leiter des Sachgebiets Brücken- und Tunnelbau beim Land Tirol. „Durch die Tagessperren können die Arbeiten gebündelt, sicher und möglichst effizient umgesetzt werden.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Rund 32.000 Kubikmeter Material für die Galerieüberschüttung</span></p>
<p>Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Überschüttung der Galerie. Dafür werden rund 10.000 Kubikmeter Glasschaumschotter in Kombination mit bewehrter Erde eingebaut. Anschließend werden zusätzlich etwa 22.000 Kubikmeter Schüttmaterial aufgebracht.&nbsp;Im Jahr 2027 erfolgen noch der Restrückbau der Umfahrungsstraße sowie abschließende Arbeiten an der Überschüttung der Galerie. Für diese Arbeiten sind voraussichtlich Ampelregelungen oder Geschwindigkeitsbegrenzungen notwendig.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Umleitung über das Engadin</span></p>
<p>Während der Tagessperren wird der Verkehr über die B 185 Martinsbrucker Straße, die B 184 Engadiner Straße und das Schweizer Staatsgebiet umgeleitet. Für Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 Tonnen ist dabei die Schweizer Schwerverkehrsabgabe zu beachten. Fahrzeuge mit Anhängern über 6,5 Metern Länge sowie Busse mit einer Länge von mehr als 13 Metern dürfen die B 185 Martinsbrucker Straße nicht befahren. Für diese Fahrzeuge besteht daher keine unmittelbare Umleitungsmöglichkeit. Sie müssen das Ende der jeweiligen Tagessperre abwarten oder den Sperrbereich großräumig umfahren.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Abstimmung mit Schweizer Behörden</span></p>
<p>Auch auf der H 27 Engadiner Straße auf Schweizer Staatsgebiet wird derzeit gebaut. Der Verkehr wird dort im Baustellenbereich einspurig mittels Ampel geregelt. Die Bezirkshauptmannschaft Landeck als zuständige Verkehrsbehörde sowie die Straßenverwaltung des Landes Tirol stehen deshalb in enger Abstimmung mit den zuständigen Schweizer Stellen des Tiefbauamts. Bei Bedarf sollen zusätzliche verkehrsregelnde Maßnahmen gemeinsam umgesetzt werden, um den Verkehrsfluss auf der Umleitungsstrecke bestmöglich aufrechtzuerhalten.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Sperren auf der B 180 Reschenstraße</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e18ec17262f7b55a20a926a8e80b144cf"><span class="regierungsmitglied">Zeitraum</span><span>:&nbsp;Montag, 31. August, bis Freitag, 27. November 2026</span></li><li data-list-item-id="ec6a0cc9aaa97f9d7f4cab45cb33ebb21"><span class="regierungsmitglied">Sperrzeiten</span><span>: Montag bis Donnerstag: 7.30 bis 18 Uhr; Freitag: 7.30 bis 14 Uhr</span></li><li data-list-item-id="e203d50e44197c38e6d8b4b81dc2e2cda"><span class="regierungsmitglied">Umleitung</span><span>: Über die B 185 Martinsbrucker Straße, die B 184 Engadiner Straße und Schweizer Staatsgebiet</span></li><li data-list-item-id="e9df2189aab3ab901680d7906669a5ab0"><span class="regierungsmitglied">Hinweis für den Schwerverkehr</span><span>: Auf Schweizer Staatsgebiet ist für sämtliche Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 Tonnen die Schweizer Schwerverkehrsabgabe zu entrichten.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="eb1c03472e2394f2768bc67d65f1312c5"><span class="regierungsmitglied">Keine direkte Umleitungsmöglichkeit für</span><span>: Fahrzeuge mit Anhängern über 6,5 Metern Länge und Busse mit einer Länge von mehr als 13 Metern. Für diese Fahrzeuge gilt auf der B 185 Martinsbrucker Straße ein Fahrverbot.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e1399628d68f3617ce0e03ab1df889683"><span class="regierungsmitglied">Außerhalb der Sperrzeiten</span>: Einspurige Verkehrsführung durch die Baustelle mittels Ampelregelung oder bei Bedarf durch Verkehrsposten</li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
					<category>Straßenbau</category>
				
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				<pubDate>Thu, 27 Aug 2026 14:01:00 +0200</pubDate>
				
				<title>15 Jahre Euregio-Jubiläum in Alpbach</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/15-jahre-euregio-jubilaeum-in-alpbach/</link>
				<description>Runder Tisch zu „15 Jahre Euregio Tirol-Südtirol-Trentino“ mit Gründungsvätern der Euregio </description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/2/b/csm_20260827_Dellai_Platter_Durnwalder_Schloss_Tirol_Andreas_Fischer__c53684c3fc.jpg" length="1822771" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e29c1580473c6fb8730dc7ac269f7e921"><span class="regierungsmitglied">Einblicke in Gründung und Einwicklung der Euregio im Euregio-Geschichtsbuch</span></li><li data-list-item-id="e1ebc80801c9b509cc4b9671debe5b1c7"><span class="regierungsmitglied">Euregio initiierte allein in den ersten zehn Jahren 350 Projekte&nbsp;</span></li></ul><p>Kräfte bündeln, als kleines Europa im Großen die gemeinsame Identität neu beleben und dank der Zusammenarbeit einen Mehrwert für die Bevölkerung schaffen: Diese Ziele hatten&nbsp;LH a.D.&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Günther Platter</span>,&nbsp;LH a.D.&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Luis Durnwalder</span>&nbsp;und LH a.D.&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Lorenzo Dellai</span>&nbsp;vor Augen, als sie am 14. Juni 2011&nbsp;auf Castel Thun im Trentino die Gründungsverträge der&nbsp;Euregio Tirol-Südtirol-Trentino&nbsp;unterzeichneten. 15 Jahre später&nbsp;blickten die damaligen Landeshauptleute&nbsp;zum Auftakt der&nbsp;Euregio-Days&nbsp;2026&nbsp;beim European Forum Alpbach auf die bisherige Euregio-Geschichte zurück.&nbsp;</p>
<p>„15 Jahre Euregio bedeuten 15 Jahre enge, institutionalisierte Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Die Euregio Tirol-Südtirol-Trentino ist ein Vorzeigebeispiel grenzüberschreitender Zusammenarbeit, welche die europäische Integration Tag für Tag vorlebt. Dank der Euregio werden konkrete Projekte umgesetzt, die einen klaren Mehrwert für die Bevölkerung bringen – sei es in der Mobilität, in der Kultur, im Sport oder für Familien. Einen wesentlichen Beitrag dazu haben die drei damaligen Landeshauptleute Günther Platter, Luis Durnwalder und Lorenzo Dellai geleistet. Ihr Engagement hat die Euregio, die wir heute kennen, geformt“, betont der derzeitige Euregio-Präsident LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.</p>
<p>Beim Runden Tisch der Euregio-Akademie&nbsp;heute, Donnerstag,&nbsp;fiel das Fazit der Gründungsväter&nbsp;weitgehend positiv aus: Die Euregio sei sichtbarer geworden. Sie habe konkrete Angebote geschaffen, politische Erfolge in Rom, Wien und Brüssel erzielt und sei mit ihrer Reform nach rund zehn Jahren demokratischer geworden.</p>
<p>„Die Euregio hat vor und nach der Gründung&nbsp;bewegte Momente erlebt. Aber besonders in Krisenzeiten haben wir das&nbsp;Gespräch&nbsp;gesucht,&nbsp;Solidarität&nbsp;gelebt und&nbsp;Stärke&nbsp;bewiesen. So haben wir uns bei der Flüchtlingswelle 2016 oder in der Coronazeit gegenseitig geholfen und gegen nationale Bestrebungen öfters die Schließung der Brennergrenze verhindert“, betont LH a.D. Platter. Südtirol LH a.D. Durnwalder betonte: „Man kann immer besser werden.&nbsp;Die Euregio ist heute nicht perfekt. Aber sie ist auf einem sehr guten Weg.“&nbsp;<br><span class="regierungsmitglied">Gespräch gesucht, Solidarität gelebt</span></p>
<p>Auf ein „grundlegendes Zusammengehörigkeitsgefühl“ verwies der ehemalige Trentiner Landeshauptmann&nbsp;Dellai: „Unsere Identität beruht nicht nur auf der gemeinsamen Geschichte: Wir wollten immer nach vorne blicken und die europäische Integration nutzen, um unsere Herausforderungen im Herzen der Alpen gemeinsam zu bewältigen. Es ist Zeit für den Versuch, über den EVTZ hinaus eine echte europäische Region zu schaffen.“</p>
<p>Bereits die Gründung sei kein Selbstläufer gewesen, gab LH a.D. Durnwalder zu bedenken: „Die Spannungen zwischen Italien und Österreich wegen der&nbsp;Südtirolfrage&nbsp;haben den Ausbau grenzüberschreitender Zusammenarbeit gebremst. Dennoch haben wir Möglichkeiten gefunden, freiwillig zusammenzuarbeiten. Wo ein politischer Wille, da auch ein Weg!“</p>
<p>Unter österreichischer EU-Ratspräsidentschaft kam schließlich ein Durchbruch: 2006 hat die EU die Institution „Europäischer Verbund Territorialer Zusammenarbeit“ (EVTZ) eingeführt. Als eigene Rechtspersönlichkeit kann ein solcher EVTZ&nbsp;über Grenzen hinweg verbindlich tätig werden. „Im Andreas-Hofer-Gedenkjahr 2009 haben wir diese Chance ergriffen und der Dreierlandtag hat die Gründung beschlossen“, berichtete LH a.D. Platter.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Rund 100 Projekte und Initiativen pro Jahr</span></p>
<p>Das Ergebnis könne sich sehen lassen, sagte Dellai: „Mit Freude sehe ich, wie weit sich der inhaltliche Bogen der Euregio-Projekte heute spannt.“ Allein im ersten Jahrzehnt hat die Euregio mehr als 350&nbsp;Projekte&nbsp;und&nbsp;Initiativen&nbsp;auf den Weg gebracht. Inzwischen organisiert, koordiniert, delegiert oder unterstützt sie rund 100 Projekte pro Jahr.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">„Von Canossa nach Europa“ – neuer Kultur-EVTZ</span></p>
<p>Zudem befasste sich die&nbsp;Euregio-Akademie&nbsp;in einem Workshop mit dem Rechtsinstrument des EVTZ:&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Alice Engl</span>, Bereichskoordinatorin am Institut für Minderheitenrecht von Eurac Research gab einen Überblick über die 86 aktiven EVTZs in Europa. Über die Zukunftsstrategie des EVTZ Euregio Connect der drei Landestourismusorganisationen aus Tirol, Südtirol und dem Trentino sprach dessen Präsident <span class="regierungsmitglied">Paolo Pozzi.</span> Welche Ziele der in Gründung begriffene Kultur-EVTZ „Von Canossa nach Europa" verfolgt und wie er das historische Erbe des mittelalterlichen „Ganges nach Canossa“ aufgreifen will, erklärte schließlich Rechtsanwalt Centurio Frignani, der den Gründungsprozess begleitet.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Online Euregio-Geschichtsbuch gibt Einblicke&nbsp;</span></p>
<p>Einblicke in die Geschichte des Euregio-Raums sowie die Gründung und Entwicklung der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino gibt das&nbsp;Euregio-Geschichtsbuch. Auf der Euregio-Website steht es als&nbsp;<a href="https://www.europaregion.info/fileadmin/downloads/webbooks/webbook-StoriaDellEuregio-TED-v03/TirolSudtirolTrentino-EinhistorischerUberblick-web.html#capII" target="_blank" rel="noreferrer">E-Book</a>&nbsp;kostenlos&nbsp;zur Verfügung.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Europa &amp; Internationales</category>
				
					<category>Europaregion</category>
				
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				<pubDate>Thu, 27 Aug 2026 13:18:06 +0200</pubDate>
				
				<title>Sicherer Schulstart</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/sicherer-schulstart/</link>
				<description>Verantwortung und Rücksichtnahme aller VerkehrsteilnehmerInnen gefordert </description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e76d6c4ebe9719f1363cc40dc0dbf5a2c"><span class="regierungsmitglied">Schutzwege, Pedibus und Verkehrserziehung: Land Tirol fördert zahlreiche Projekte zur Erhöhung der Verkehrssicherheit am Schulweg</span></li><li data-list-item-id="e451051b6e2bee69455fab07829871c45"><span class="regierungsmitglied">Verkehrssicherheitskampagne des Landes mit zusätzlichem Fokus auf Respekt und Sichtbarkeit im Herbst</span></li><li data-list-item-id="eeaa9d437c53ac5738852a7b2f90f9496"><span class="regierungsmitglied">55 Kinder wurden 2025 in Tirol am Schulweg verletzt, ein Kind getötet</span></li><li data-list-item-id="ed9de7c3b64fca22da3827ca31682c301"><span class="regierungsmitglied">Appell zu erhöhter Rücksichtnahme zum Schulstart und Dank an Ehrenamtliche</span></li></ul><p>Rund 7.900 Kinder starten schon bald mit der 1. Klasse Volksschule und gehen damit zum ersten Mal in die Schule. Für sie – und auch für alle weiteren Kinder in Tirol – beginnt damit die Zeit des täglichen Schulwegs. Gerade für die Jüngsten liegt die Schule oft in unmittelbarer Nähe und ist fußläufig erreichbar. Viele absolvieren ihren Weg auch zu Fuß oder später mit dem Fahrrad, Roller oder E-Scooter. Verkehrslandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> appelliert zum Schulstart an alle VerkehrsteilnehmerInnen: „In der Früh und zur Mittagszeit sind ab 14. September wieder viele Schulkinder unterwegs. Ob im Auto, mit dem Rad oder auch zu Fuß: Besondere Vorsicht, hohe Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme sind wesentlich. Gemeinsam können wir den Schulweg der Kinder in Tirol noch sicherer machen und unsere Verantwortung und Vorbildwirkung wahrnehmen.“ 2025 wurden insgesamt 55 Schulkinder am Schulweg in Tirol verletzt, ein Kind ist verstorben.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">„Obacht!“: Aktuelle Verkehrssicherheitskampagne des Landes sensibilisiert für ein gutes Miteinander auf Tirols Straßen</span></p>
<p>Pünktlich zum Schulstart werden auch weitere Plakate der aktuellen Verkehrssicherheitskampagne des Landes Tirol veröffentlicht: Nach dem Auftakt mit dem Fokus auf E-Scooter und E-Bike im Sommer, liegt nun ein Schwerpunkt auf den Themen „Sichtbarkeit bei Dunkelheit und Dämmerung“ sowie „Respekt im Straßenverkehr“. „Die Kampagne wirbt für einen respektvollen Umgang miteinander, für Aufmerksamkeit und für das Verantwortungsbewusstsein aller – zum Schulbeginn ganz besonders gegenüber den jüngsten Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern“, so LR Zumtobel, der mit den kürzer werdenden Tagen auch das Thema Sichtbarkeit wieder ins Gedächtnis ruft: „Reflektoren an der Kleidung, entsprechende Beleuchtung am Fahrrad oder Scooter und auch das Bewusstsein für die eigene (Un)sichtbarkeit sind oft entscheidend, um Unfälle zu verhindern.“&nbsp;</p>
<p>Informationen zur Kampagne: <a href="http://www.tirol.gv.at/obacht" target="_blank">www.tirol.gv.at/obacht</a></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Land Tirol unterstützt Initiativen zur Schulwegsicherheit und Verkehrserziehung&nbsp;</span></p>
<p>Über das Tiroler Mobilitätsprogramm und den Tiroler Verkehrssicherheitsfonds unterstützt das Land Tirol verschiedenste Initiativen und Projekte, die zur Sicherheit von Kindern und Jugendlichen im Straßenverkehr beitragen. Zum Schulstart gibt es beispielsweise sogenannte Pedibusse – also „zu-Fuß-Busse“ –, die vom Klimabündnis Tirol organisiert werden. Dabei werden Schulkinder in den ersten Schulwochen an definierten Haltestellen im Ortsgebiet von erwachsenen Begleitpersonen abgeholt und der Schulweg wird gemeinsam „trainiert“. Gleichzeitig trägt der Pedibus zur Erhöhung der Verkehrssicherheit im unmittelbaren Schulumfeld bei, da der motorisierte Verkehr der „Elterntaxis“ reduziert wird. Heuer gibt es rund 30 Pedibusse in Tirol.&nbsp;</p>
<p>Im Rahmen der Schutzwegaktion in Tiroler Gemeinden unterstützt das Land Tirol zudem dabei, Schutzwege sicherer zu gestalten. Gemeinden erhalten bis zu 2.500 Euro bzw. maximal 50 Prozent der Kosten für den Neu- oder Umbau von Schutzwegen beziehungsweise für die Installierung einer normgerechten Beleuchtung. Seit 2007 wurden schon mehr als 500 Schutzwege in rund 120 Tiroler Gemeinden infrastrukturell verbessert oder die Beleuchtung adaptiert.</p>
<p>Zudem werden über den Verkehrssicherheitsfonds Initiativen wie das Schulstartpaket des Vereins Sicheres Tirol finanziell unterstützt und das Land Tirol stellt Ausrüstung für die zahlreichen freiwilligen SchülerlotsInnen und SchulwegpolizistInnen im ganzen Land zur Verfügung. Auch ganzjährige Maßnahmen wie Verkehrserziehungseinheiten von Polizei oder Automobilclubs werden unterstützt.&nbsp;</p>
<p>„Auch im Bereich Verkehrssicherheit gibt es viel freiwilliges Engagement. Danke an alle, die sich in ihrer Freizeit für einen sicheren Schulweg einsetzen und ihre wertvolle Zeit ehrenamtlich in den Dienst der Gemeinschaft stellen. Ein Engagement, dass nicht nur im ‚Jahr des Ehrenamts‘, sondern immer unseren größten Respekt und Dankbarkeit verdient. In vielen Gemeinden werden engagierte Schulweglotsinnen und -lotsen gesucht. Wer Interesse hat, kann sich bei der Gemeinde melden“, so LR Zumtobel.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
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				<pubDate>Thu, 27 Aug 2026 12:45:51 +0200</pubDate>
				
				<title>Die Außerfernförderungs-Gutscheinkarten kommen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/die-ausserfernfoerderungs-gutscheinkarten-kommen/</link>
				<description>Registrierte Haushalte erhalten ab September die Außerfernförderungs-Gutscheinkarten</description>
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				<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
				
					
				
			</item>
				
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				<pubDate>Thu, 27 Aug 2026 12:26:03 +0200</pubDate>
				
				<title>Bekenntnis zu Tiroler Krankenhäusern: Großinvestition in das Bezirkskrankenhaus Lienz</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/bekenntnis-zu-tiroler-krankenhaeusern-grossinvestition-in-das-bezirkskrankenhaus-lienz/</link>
				<description>Dies ist eine Aussendung des Bezirkskrankenhaus Lienz</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e77474a1acfdb4791b3bf36f5d81b5f61"><span class="regierungsmitglied">Land Tirol und Osttiroler Gemeinden unterzeichnen Vereinbarung zur nachhaltigen Absicherung des BKH Lienz</span></li><li data-list-item-id="ed1f652c2b45d2393f31bf58e11e0e504"><span class="regierungsmitglied">Plan zur Modernisierung soll bis 2042 in mehreren Bauphasen umgesetzt werden</span></li><li data-list-item-id="e84c24a232f9d5b0bb3b05d7e85505e32"><span class="regierungsmitglied">Nächste Schritte: Detailplanung und gemeinsame Finanzierung über Tiroler Gesundheitsfonds und Gemeindeverbände</span></li><li data-list-item-id="eb1776955715276e4014be41f4e4b7f34"><span class="regierungsmitglied">LH Mattle: „Andere diskutieren über Krankenhaus-Schließungen, wir investieren in die Bezirkskrankenhäuser!“</span></li><li data-list-item-id="eb9d6ff1911617295c63220b650fd8231"><span class="regierungsmitglied">LRin Hagele: „Modernisierung des BKH Lienz sichert medizinische Versorgung in Osttirol!“</span></li></ul><p>Eine hochwertige, wohnortnahe und zukunftsfähige Gesundheitsversorgung in allen Regionen Tirols absichern – das ist das Ziel der Tiroler Landesregierung gemeinsam mit den Gemeindeverbänden der Tiroler Bezirkskrankenhäuser. Das Bezirkskrankenhaus Lienz ist dabei der unverzichtbare Kern der stationären und ambulanten Gesundheitsversorgung für die Bevölkerung in Osttirol. Vor dem Hintergrund steigender Anforderungen an die medizinische Versorgung, demografischer Entwicklungen sowie notwendiger struktureller und baulicher Anpassungen bekennen sich das Land Tirol und die Osttiroler Gemeinden heute, Donnerstag, zu einer gemeinsamen, langfristigen Absicherung und Weiterentwicklung des BKH Lienz – und setzen damit den Startschuss für die umfassende Modernisierung in mehreren Bauphasen bis voraussichtlich Ende 2042.</p>
<p>„Während andere darüber diskutieren, Krankenhäuser zu schließen, ist für uns klar: Die Standorte der Bezirkskrankenhäuser stehen in Tirol nicht zur Debatte. In Tirol haben die Bezirkskrankenhäuser einen besonderen Stellenwert. Sie sind tief in den Regionen verankert und werden von den Gemeinden mit großem Engagement mitgetragen. Sie sind ein unverzichtbarer Bestandteil einer wohnortnahen und verlässlichen Gesundheitsversorgung. Die Investitionen in das Bezirkskrankenhaus Lienz sind daher ein starkes Signal für den gesamten Bezirk Lienz und für ganz Tirol. Wir bekennen uns dazu, gemeinsam mit den Osttiroler Gemeinden alle erforderlichen Maßnahmen zu setzen, um den Bestand, die Leistungsfähigkeit und die Attraktivität des Standortes langfristig zu sichern“, betont Landeshauptmann <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. Die gemeinsame Grundsatzvereinbarung bildet die Basis für die vertiefenden Detailplanungen sowie für die schrittweise Umsetzung der vorgesehenen Maßnahmen in mehreren Baustufen.&nbsp;</p>
<p>Mit der geplanten Modernisierung, die verschiedene Um- und Neubauten umfasst, werden ganz im Sinne der Gesundheitsreform „digital vor ambulant vor stationär“ vor allem digitale Möglichkeiten ausgebaut, Abläufe optimiert und die ambulante Versorgung gestärkt.&nbsp;</p>
<p>„Mit der geplanten Modernisierung setzt das Bezirkskrankenhaus Lienz einen entscheidenden Schritt für die Zukunft der medizinischen Versorgung in Osttirol. Das Projekt schafft zusätzliche Kapazitäten in wesentlichen Versorgungsbereichen vor Ort und stärkt damit die wohnortnahe Betreuung. Gerade für das Bezirkskrankenhaus Lienz ist eine leistungsfähige Infrastruktur von besonderer Bedeutung. Mit dem Ausbau stärken wir die regionale Gesundheitsversorgung nachhaltig und stellen sicher, dass die Menschen in Osttirol auch künftig eine hochwertige medizinische Versorgung in ihrer Nähe erhalten“, erklärt Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>.</p>
<p>Seitens des Gemeindeverbandes des BKH Lienz unterstreicht Verbandsobmann <span class="regierungsmitglied">Bernhard Zanon</span>: „Die Osttiroler Gemeinden bekennen sich geschlossen zu einer engen, partnerschaftlichen und transparenten Zusammenarbeit mit dem Land Tirol bei der Weiterentwicklung des Bezirkskrankenhauses Lienz. Gemeinsam schaffen wir die Grundlage für eine moderne, leistungsfähige und wohnortnahe Gesundheitsversorgung und stärken im Interesse aller Osttirolerinnen und Osttiroler unseren Krankenhausstandort nachhaltig.“</p>
<p>Für das Krankenhaus bedeutet die Modernisierung des Standortes vor allem verbesserte Rahmenbedingungen für die MitarbeiterInnen sowie eine Optimierung der medizinischen und organisatorischen Abläufe. Der Ärztliche Direktor <span class="regierungsmitglied">Hansjörg Marsoner </span>ergänzt: „Die Medizin entwickelt sich laufend weiter und mit ihr die Anforderungen an Infrastruktur und Prozesse. Die Modernisierung des Standortes gibt uns die Möglichkeit, Diagnostik, Behandlung und interdisziplinäre Zusammenarbeit noch besser aufeinander abzustimmen. Davon profitieren vor allem unsere Patientinnen und Patienten, gleichzeitig schaffen wir ein modernes Arbeitsumfeld für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Gesundheit &amp; Vorsorge</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Thu, 27 Aug 2026 11:33:56 +0200</pubDate>
				
				<title>Die Außerfernförderungs-Gutscheinkarten kommen </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/die-ausserfernfoerderungs-gutscheinkarten-kommen/</link>
				<description>Registrierte Haushalte erhalten ab September die Außerfernförderungs-Gutscheinkarten</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/c/e/csm_20260827_Ausserfernfoerderung_Karte_2026_VS_3a99ecd1b6.png" length="389369" type="image/png" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e430c4336dd1fc181285fff716a852d33"><span class="regierungsmitglied">Zustellung mittels RSb-Brief – Guthaben-Aktivierung mit Versand</span></li><li data-list-item-id="ed21b889e476c679d3c2b0625ddcdacd7"><span class="regierungsmitglied">Registrierung für die Außerfernförderung weiterhin möglich&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e9530e5a1c09fdfe99544f6819db1228f"><span class="regierungsmitglied">Aktuell bereits rund 9.000 registrierte Haushalte und 153 registrierte Akzeptanzstellen&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ead3ce1a2ce2bafc37c2558a7393974c6"><span class="regierungsmitglied">Informationsveranstaltungen im September für interessierte Betriebe mit Standort im Bezirk Reutte</span></li><li data-list-item-id="ef53f3a7d8f3dde85f936dfd1ca3b4833"><span class="regierungsmitglied">Alle Informationen und Registriermöglichkeiten unter&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at/arbeit-wirtschaft/wirtschaftsfoerderung/foerderungen/ausserfernfoerderung/" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/ausserfernfoerderung</span></a></li></ul><p>In Kürze ist es soweit: Die Ausstellung der Außerfernförderungs-Gutscheinkarten startet im September. Alle registrierten Haushalte – derzeit rund 9.000 – mit Hauptwohnsitz im Bezirk Reutte erhalten die Gutscheinkarte mittels RSb-Brief. Die Gutscheinkarte selbst wird erst nach Versand aktiviert. Dies kann ein bis zwei Werktage in Anspruch nehmen und sollte vor dem ersten Einkauf berücksichtigt werden. Eingelöst werden können die Gutscheinkarten mit Stand heute, Donnerstag, bei 153 teilnehmenden Betrieben (Akzeptanzstellen). Eine Übersicht aller Akzeptanzstellen findet sich ab September unter <a href="https://www.tirol.gv.at/arbeit-wirtschaft/wirtschaftsfoerderung/foerderungen/ausserfernfoerderung/" target="_blank">www.tirol.gv.at/ausserfernfoerderung</a>. Für interessierte Betriebe finden zudem am 2. und 3. September in Reutte, Elbigenalp, Tannheim und Lermoos Informationsveranstaltungen statt. Wer dann Akzeptanzstelle werden möchte, kann dies mit wenigen Klicks und wenig Aufwand werden – profitieren können alle teilnehmenden Betriebe von einer zusätzlichen, durch die Außerfernförderung ausgelösten Kaufkraft im Bezirk in Höhe von jährlich rund 2,5 Millionen Euro. Weitere Informationen für Haushalte und Akzeptanzstellen finden sich unter <a href="https://www.tirol.gv.at/arbeit-wirtschaft/wirtschaftsfoerderung/foerderungen/ausserfernfoerderung/" target="_blank">www.tirol.gv.at/ausserfernfoerderung</a>.&nbsp;</p>
<p>Die Höhe des Guthabens der Außerfernförderungs-Gutscheinkarten richtet sich nach der Haushaltsgröße: 150 Euro für Ein-Personen-Haushalte, 200 Euro für Zwei-Personen-Haushalte und 290 Euro für Haushalte ab drei Personen. Registrierungen für die Außerfernförderung sind weiterhin laufend möglich. Nicht verbrauchtes Guthaben verfällt jedoch mit 31. Dezember eines jeden Jahres, weshalb eine zeitgerechte Registrierung (bis Ende November) empfohlen wird.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Außerfernförderung einlösen – das ist zu beachten</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef68bc1d860dab75b5bdcc7b5652f6fbb"><span>Gutscheinkarte bei teilnehmenden Betrieben (Akzeptanzstellen) vorweisen und zur Bezahlung scannen lassen.</span></li><li data-list-item-id="e3e5ca244f9e19f3e96edf82833c844e1"><span>Nicht verbrauchtes bzw. Restguthaben eines jeden Jahres verfällt mit 31. Dezember.</span></li><li data-list-item-id="e5e0648065d41af22c7457c6747c3270a"><span>Gutscheinkarten nicht entsorgen: Sie können im neuen Jahr mit neuem Guthaben aufgeladen werden.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e3770e24145998f0ea13beda866043ef1"><span>Gutscheinkarten können nur in Betrieben vor Ort eingelöst werden – keine Onlineshops.</span></li><li data-list-item-id="e76af36a9de281b8d8a9cb66c3fe80a96"><span>Es gibt keinen Mindesteinkaufswert.</span></li><li data-list-item-id="e5d455b72172381781a36d68b4b3cbcd1"><span>Eine Barauszahlung ist nicht möglich.</span></li><li data-list-item-id="e9244d9aa4c301f7dc3abdf64b1bd0959"><span>Aktuelles Guthaben kann über </span><a href="https://guthaben.coupona.at/" target="_blank" rel="noreferrer"><span>guthaben.coupona.at</span></a><span> abgefragt werden.</span></li><li data-list-item-id="ea179c5a1d6247a5ebec699314db8ca82"><span>Bei Verlust, Diebstahl oder Beschädigung der Gutscheinkarte: Kontakt über </span><a href="mailto:wirtschaftsfoerderung@tirol.gv.at"><span>wirtschaftsfoerderung@tirol.gv.at</span></a><span> | +43 512 508 3202</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Termine Informationsveranstaltung für Akzeptanzstellen</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e904d23f55878952bfbc3d18b75e7738f"><span>2. September 2026 | 17 Uhr | Wirtschaftskammer Reutte</span></li><li data-list-item-id="e352262f8495f7ec904885763c4437d42"><span>2. September 2026 | 20 Uhr | Gemeinde Elbigenalp</span></li><li data-list-item-id="ee8d59ed190f78c17165297641e06cc6b"><span>3. September 2026 | 16 Uhr | TVB Tannheimer Tal</span></li><li data-list-item-id="e407154cb5b30f5420c7852574b334cd7"><span>3. September 2026 | 20 Uhr | Gemeinde Lermoos&nbsp;</span></li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>Reutte</category>
				
					<category>Förderungen</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Thu, 27 Aug 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Reminder: Erweiterte Amtstage an Bezirkshauptmannschaften</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/lh-mattle-erweiterte-amtstage-erleichtern-behoerdengaenge-im-alltag-1/</link>
				<description>Nächster Termin: 7. September 2026</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e80a00bc96d5aa923bca0f48b722a6b78"><span class="regierungsmitglied">Bereits rund 890 TirolerInnen haben das Angebot der „Erweiterten Amtstage“ genutzt</span></li><li data-list-item-id="eef1336d3b5ae7b166770102bcf84e8f1"><span class="regierungsmitglied">Online-Terminvereinbarung für über 70 Leistungsangebote rund um die Uhr möglich&nbsp;</span></li></ul><p>Nach der Arbeit noch schnell einen neuen Reisepass beantragen oder sich die ID Austria einrichten lassen: Mit den „Erweiterten Amtstagen“ ist das an den Tiroler Bezirkshauptmannschaften jeden ersten Montag im Monat auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten möglich. Rund 890 TirolerInnen haben dieses zusätzliche Serviceangebot bereits genutzt. Auch in den kommenden Monaten öffnen die Bürgerservices an jedem ersten Montag im Monat bis 18 Uhr ihre Türen. Die nächsten Termine im Jahr 2026 finden am 7. September, 5. Oktober, 2. November und am 7. Dezember statt.</p>
<p>„Eine moderne Verwaltung muss sich an den Bedürfnissen der Menschen orientieren. Mit den Erweiterten Amtstagen schaffen wir mehr Flexibilität und ermöglichen es vielen Tirolerinnen und Tirolern, ihre Amtswege einfacher mit Beruf und Familie zu vereinbaren. Dieses Serviceangebot ist ein weiterer Schritt zu einer bürgernahen Verwaltung und ein wichtiger Beitrag im Rahmen des Tirol Konvents“, betont LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Termine rund um die Uhr online buchen</span></p>
<p>Wer seinen Behördengang lieber planen möchte, kann rund um die Uhr einen Termin online vereinbaren, der während der regulären Öffnungszeiten der Bezirkshauptmannschaften oder des Amtes der Tiroler Landesregierung wahrgenommen werden kann. Über die Online-Terminvereinbarung des Landes stehen inzwischen mehr als 70 Leistungsangebote zur Verfügung – darunter etwa Termine für Reisepässe oder Personalausweise, ID Austria, Führerscheinangelegenheiten, Wohnbauförderung, Impfungen oder Gewerbeverfahren. Bereits über 66.000 Termine wurden bisher über das Online-Buchungssystem vereinbart.</p>
<p>„Digitale Angebote machen die Verwaltung einfacher und komfortabler. Mit der Online-Terminvereinbarung können Bürgerinnen und Bürger ihren Termin jederzeit flexibel buchen. Damit verbinden wir persönliche Betreuung vor Ort mit einem modernen digitalen Service, der den Alltag sowohl für die Bevölkerung als auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung erleichtert“, so Digitalisierungslandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Mario Gerber</span>.</p>
<p>Termine können rund um die Uhr unter&nbsp;<a href="https://termin.tirol.gv.at" target="_blank" rel="noreferrer">termin.tirol.gv.at</a> oder direkt über die Land Tirol App gebucht werden.&nbsp;Alle Informationen zur Land Tirol App finden sich unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/presse/land-tirol-app/">www.tirol.gv.at/landtirolapp</a>.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Öffnungszeiten an den Bezirkshauptmannschaften</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ec8da2e2d7f40fc5a9662c06b44290a17"><span class="regierungsmitglied">Vormittag: 7.30 bis 12 Uhr</span><ul class="item-listing square"><li style="margin-left:16px;" data-list-item-id="e0833a8f5070505b2c46dd749f7f19804"><span>Einheitliche Kernöffnungszeiten für Bürgerservice und offenen Parteienverkehr</span></li></ul></li><li data-list-item-id="e2c106f4d0e1ed8f4f799ccc0b2b534bd"><span class="regierungsmitglied">Nachmittag Bürgerservice: 13 bis 16 Uhr</span><ul class="item-listing square"><li style="margin-left:16px;" data-list-item-id="ed774e6c9da1da97751914f1983052ca4"><span>Reutte, Schwaz, Kufstein, Innsbruck: Montag bis Donnerstag mit und ohne Termin</span></li><li style="margin-left:16px;" data-list-item-id="ed0acfb6d3ca0fa80e62b7eed51b9c9f0"><span>Landeck, Kitzbühel, Imst und Lienz: Montag mit und ohne Termin, Dienstag bis Donnerstag mit Termin</span></li></ul></li><li data-list-item-id="e2fc6e86f4e331cc36d899b8105c81277"><span class="regierungsmitglied">Nachmittag Parteienverkehr</span><span> in den weiteren Referaten: mit Terminvereinbarung</span></li><li data-list-item-id="e624d3d2e876ee041c51a144a023e5210"><span class="regierungsmitglied">„Erweiterter Amtstag“ jeden ersten Montag im Monat</span><span>: 7.30 bis 12 Uhr und 13 bis 18 Uhr</span></li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>BH Imst</category>
				
					<category>BH Innsbruck</category>
				
					<category>BH Kitzbühel</category>
				
					<category>BH Kufstein</category>
				
					<category>BH Landeck</category>
				
					<category>BH Lienz</category>
				
					<category>BH Reutte</category>
				
					<category>BH Schwaz</category>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LR Gerber</category>
				
					<category>Verwaltung</category>
				
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				<pubDate>Thu, 27 Aug 2026 08:38:15 +0200</pubDate>
				
				<title>Asiatische Hornisse erstmals in Tirol nachgewiesen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/asiatische-hornisse-erstmals-in-tirol-nachgewiesen/</link>
				<description>Aufruf an die Bevölkerung: Sichtungen umgehend melden</description>
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				<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
				
					
				
					
				
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				<pubDate>Wed, 26 Aug 2026 14:00:01 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Alexander Hörmann)</author>
				<title>Asiatische Hornisse erstmals in Tirol nachgewiesen </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/asiatische-hornisse-erstmals-in-tirol-nachgewiesen/</link>
				<description>Erstfund von Imker im Gemeindegebiet von Kössen (Bezirk Kitzbühel)</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eda1a9713813e14f1cb2318eea4fd5eb8"><span class="regierungsmitglied">Gefahr für Imkerei und heimische Insekten</span></li><li data-list-item-id="e12fff05545e5673df5192b830ea95bcc"><span class="regierungsmitglied">Asiatische vs. Europäische Hornisse: Farbe zeigt Unterschied</span></li><li data-list-item-id="eb9b19ee3962f236a0b5556a1a4201bd6"><span class="regierungsmitglied">Bevölkerung wird um Mithilfe gebeten</span></li></ul><p>Im Gemeindegebiet von Kössen (Bezirk Kitzbühel) im Tiroler Unterland wurde kürzlich erstmals eine gelbfüßige Asiatische Hornisse (Vespa velutina nigrithorax) in Tirol nachgewiesen. Die invasive Art stammt ursprünglich aus Zentral- und Ostasien und wurde vermutlich vor mehr als 20 Jahren nach Frankreich eingeschleppt. Seither breitet sie sich kontinuierlich in Europa aus. In Österreich wurde sie 2024 erstmals in Salzburg nachgewiesen, die ersten Nester wurden 2026 in Vorarlberg entdeckt. Sie stellen allen voran eine Gefahr für die heimische Biodiversität dar, weshalb ExpertInnen derzeit auf der Suche nach dem Nest sind. Die Bevölkerung wird gebeten, allfällige Sichtungen bzw. Verdachtsmomente zu melden.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Asiatische Hornisse kann pro Saison mehrere Kilogramm Insekten erbeuten</span></p>
<p>Die Asiatische Hornisse zählt zu den sozialen Faltenwespen und stellt vor allem für Honigbienen, Wildbienen und andere heimische Insekten eine ernstzunehmende Gefahr dar.</p>
<p>Die Nester sind birnenförmig, besitzen einen seitlichen Eingang und können einen Durchmesser von bis zu 80 Zentimetern erreichen. Zuerst sind sie in Sträuchern oder kleinen Bäumen zu finden, mit zunehmender Volksgröße hoch in Baumkronen. Eine im Herbst begattete Königin gründet im Frühjahr ein neues Volk. Im Spätsommer und Frühherbst umfasst ein Volk bis zu 2.000 Tiere. In dieser Zeit können die Hornissen täglich mehrere hundert Honigbienen erbeuten – insgesamt bis zu elf Kilogramm Insekten pro Saison. Dadurch stellen sie eine erhebliche Gefahr für die heimische Biodiversität und das ökologische Gleichgewicht dar. Auch die wirtschaftlichen Auswirkungen auf die Imkerei sind dann beträchtlich.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Aufruf an die Bevölkerung: Sichtungen umgehend melden</span></p>
<p>Die Asiatische Hornisse lässt sich vor allem anhand ihrer Färbung von der heimischen Europäischen Hornisse unterscheiden. Während die Europäische Hornisse einen rotbraunen Kopf sowie einen rotbraun-schwarzen Brustbereich besitzt, sind diese Körperpartien bei der Asiatischen Hornisse überwiegend schwarz. Ihr Hinterleib ist größtenteils schwarz und weist lediglich ein breites orangefarbenes Band auf. Ein weiteres typisches Erkennungsmerkmal sind die schwarzen Beine mit auffallend gelben Spitzen.</p>
<p>Wer eine Asiatische Hornisse oder ein Nest entdeckt, wird ersucht, den Fund umgehend melden. Dies ist beim Amt der Tiroler Landesregierung, über das zentrale Velutina-Meldeportal oder bei der zuständigen Gemeinde möglich:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e7a8d123fb18309f4b7f1652d235e1beb">Amt der Tiroler Landesregierung, Abteilung Umweltschutz: <a href="mailto:umweltschutz@tirol.gv.at">umweltschutz@tirol.gv.at</a></li><li data-list-item-id="e2542d0a9e956d4a6f77e3b06cb1b1395">Zentrales Velutina-Meldeportal (Biene Österreich und Landwirtschaftskammern):&nbsp;<a href="https://www.bienengesundheit.at/vespa-velutina" target="_blank" rel="noreferrer">www.bienengesundheit.at/vespa-velutina</a>,&nbsp;</li><li data-list-item-id="e0879494d61f74fc62868152a348fa2e2">Zuständige Gemeinde</li></ul><p>Für den Umgang vor Ort gelten folgende Sicherheitsregeln:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eeacee60847415c899c02652b595cf7fa">Abstand zum Tier bzw. Nest halten</li><li data-list-item-id="e55dd7116afe0450e4c4cb89bba93f54f">Hektische Bewegungen oder Erschütterungen in Nestnähe vermeiden</li><li data-list-item-id="e6875b9b971ea2469250c25b508fccb94">Nest keinesfalls selbst entfernen</li><li data-list-item-id="e401e098300502ed51e50f3b82468ce48">Auf den Einsatz von Hornissenfallen oder Wespensprays verzichten, da dies zu unkontrollierten Reaktionen führen kann</li></ul><p>„Jede gemeldete Sichtung kann dazu beitragen, Nester frühzeitig zu entdecken und eine weitere Ausbreitung der Asiatischen Hornisse einzudämmen. Wer das Tier oder ein Nest aus sicherer Entfernung fotografieren kann, soll das Foto gemeinsam mit dem genauen Fundort sowie Datum und Uhrzeit der Beobachtung übermitteln. Diese Informationen erleichtern die eindeutige Bestimmung und helfen, Verwechslungen mit der heimischen Europäischen Hornisse oder anderen Wespenarten auszuschließen“,&nbsp;erklärt Experte&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Andreas Tschöll</span>, Leiter des amtlichen Pflanzenschutzdienstes Tirol.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>Land- &amp; Forstwirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Wed, 26 Aug 2026 09:04:02 +0200</pubDate>
				
				<title>Musik-Highlights im Herbst: Junge Musiktalente live erleben</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/musik-highlights-im-herbst-junge-musiktalente-live-erleben/</link>
				<description>Abschlusskonzert der Orchesterakademie und Finale des Werner-Pirchner-Preises</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e7acff166eccaa0dd84278fc7b0c59c8c"><span class="regierungsmitglied">Abschlusskonzert der Orchesterakademie am 11. September im Festspielhaus Erl</span></li><li data-list-item-id="e31d39a77b90fe7764c92b9b576a12e0b"><span class="regierungsmitglied">Finale des Werner-Pirchner-Preises am 5. November im Haus der Musik in Innsbruck</span></li><li data-list-item-id="e2ccff0d24687fa079f7ab83edfc8cd95"><span class="regierungsmitglied">Weitere Informationen und Karten unter </span><a href="https://www.tiroler-festspiele.at" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">www.tiroler-festspiele.at</span></a><span class="regierungsmitglied"> und </span><a href="https://www.konstirol.at" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">www.konstirol.at</span></a></li></ul><p>Das Land Tirol fördert und stärkt seine Musiklandschaft: Während die Orchesterakademie im Vorjahr in Zusammenarbeit mit den Tiroler Festspielen Erl initiiert wurde, werden beim Werner-Pirchner-Preis heuer bereits zum fünften Mal internationale Top-Talente auf Tiroler Boden gekürt. Mit diesen zwei Musik-Höhepunkten lädt das Land Tirol im Herbst dazu ein, den musikalischen Nachwuchs aus Tirol und darüber hinaus hautnah zu erleben. Am 11. September steht das Abschlusskonzert der Orchesterakademie Tirol im Festspielhaus Erl auf dem Programm. Dabei präsentieren junge InstrumentalistInnen aus Tirol, Österreich und dem benachbarten Ausland nach einer intensiven Akademiewoche ihr Können. Im November folgt der Wettbewerb rund um den Werner-Pirchner-Preis. Vom 2. bis zum 5. November treten 82 junge MusikerInnen aus 15 Nationen, darunter drei Tiroler Ensembles, in den Kategorien „Oboe“ und „Kammermusik für Bläserensembles“ an. Das öffentlich zugängliche Finale findet am 5. November im Haus der Musik in Innsbruck statt.</p>
<p>„Tirol ist ein Land mit großer musikalischer Tradition und mit außergewöhnlich talentierten jungen Musikerinnen und Musikern. Mit der Orchesterakademie und dem Werner-Pirchner-Preis schaffen wir Bühnen, auf denen sie ihr Können zeigen, internationale Erfahrungen sammeln und wichtige Kontakte knüpfen können. Ich freue mich darauf, die jungen Talente live spielen zu sehen und lade alle Musikbegeisterten herzlich ein, diese beiden musikalischen Höhepunkte im Herbst mitzuerleben“, betont Bildungslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Große Bühne für junge Orchestertalente</span></p>
<p>Nach dem erfolgreichen Auftakt im Vorjahr geht die Orchesterakademie Tirol heuer in die zweite Runde. Von 5. bis 11. September arbeiten rund 65 ausgewählte NachwuchsmusikerInnen zwischen 14 und 24 Jahren im Festspielhaus Erl intensiv mit dem renommierten Dirigenten <span class="regierungsmitglied">Vinzenz Praxmarer</span> sowie internationalen DozentInnen. Den krönenden Abschluss bildet das Konzert am 11. September um 18 Uhr im Festspielhaus Erl. Karten sind auf der Website der Tiroler Festspiele Erl unter <a href="https://www.tiroler-festspiele.at" target="_blank" rel="noreferrer">www.tiroler-festspiele.at</a> erhältlich.</p>
<p>Auf dem Programm stehen Werke von <span class="regierungsmitglied">Carl Maria von Weber</span>, <span class="regierungsmitglied">Cécile Chaminade</span>, <span class="regierungsmitglied">Richard Strauss</span> und <span class="regierungsmitglied">Pjotr Iljitsch Tschaikowski</span>. Konzertmeisterin des Auswahlorchesters ist die 21-jährige Violinistin <span class="regierungsmitglied">Lucia Kaplowitz</span> aus Zagreb (Kroatien), die bereits auf Bühnen wie dem Wiener Musikverein und der Carnegie Hall in New York aufgetreten ist. „Eine ganze Woche voller intensiver Proben mündet in diesem Konzertabend – das Publikum kann sich auf junge Musikerinnen und Musiker freuen, die mit großer Begeisterung und auf höchstem Niveau musizieren“, so LR<sup>in</sup> Hagele.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Internationales Finale in Innsbruck</span></p>
<p>Musikalische Spannung verspricht auch der Wettbewerb rund um den 5. Internationalen Werner-Pirchner-Preis. Erstmals konnten sich neben SolistInnen, heuer in der Kategorie „Oboe“, auch Kammermusikensembles mit BläserInnen, bestehend aus vier bis acht Mitgliedern, bewerben. Nach dem Semifinale am 3. November am Tiroler Landeskonservatorium und Meisterklassen und Proben am Folgetag geht es am 5. November im Haus der Musik Innsbruck um den Sieg. Jeweils drei FinalistInnen pro Kategorie treten gegeneinander an. Die OboistInnen werden dabei vom Werner-Pirchner-Preis-Orchester unter der Leitung von <span class="regierungsmitglied">Dorian Keilhack</span> begleitet.</p>
<p>„Der Werner-Pirchner-Preis bringt junge Musikerinnen und Musiker aus zahlreichen Nationen nach Tirol und macht Innsbruck zu einem Treffpunkt für den internationalen, musikalischen Nachwuchs. Das Finale ist eine hervorragende Gelegenheit, diese außergewöhnliche Vielfalt und Qualität live zu erleben“, lädt die Bildungslandesrätin zum Besuch ein. Das Finale am 5. November ist öffentlich zugänglich.&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen und das Programm zum Werner-Pirchner-Preis finden sich auf der <a href="https://www.konstirol.at/musikleben/wettbewerbe/werner-pirchner-preis/" target="_blank" rel="noreferrer">Website des Tiroler Landeskonservatoriums</a>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Bildung</category>
				
					<category>Kunst &amp; Kultur</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59336</guid>
				<pubDate>Wed, 26 Aug 2026 08:53:35 +0200</pubDate>
				
				<title>Euregio-Awards 2026 bei den Euregio-Days in Alpbach</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/euregio-awards-2026-bei-den-euregio-days-in-alpbach/</link>
				<description>Auszeichnungen für junge ForscherInnen und Innovationsprojekte im Zeichen der starken Regionen</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="e4328b14276d0ef3ec8abf6c85b87efdd"><span class="regierungsmitglied">Rekord mit über 100 Einreichungen: Jeweils sechs FinalistInnen für Euregio-JungforscherInnenpreis und Euregio-Innovationspreis stehen fest</span></li><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="ef390856008b0140cef073a53cd3bd73f"><span class="regierungsmitglied">Finale und Preisverleihung zu Beginn der Euregio-Days beim European Forum Alpbach am Samstag, 29. August&nbsp;</span></li><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="e9717d4c573b86021365a59747dbd0802"><span class="regierungsmitglied">Tiroler Innovationsprojekte: Plattform zur Anpassung von Gemeinden an den Klimawandel, hybride Energiespeichersystemen und neue Ansätze für Medikamentenentwicklung</span></li><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="e20ad3fe06bc68ed30b0bec5e216f7bc9"><span class="regierungsmitglied">Vermarktung als Familienunternehmen zur Steigerung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit und Entwicklung neuer Methoden zur Reduktion klimaschädlicher Gase im Zentrum von Tiroler Forschungsprojekten</span></li></ul><p>Regionen wie Tirol, Südtirol und das Trentino prägen in Europa im Kleinen das große Ganze. Was dort passiert hat auch Einfluss auf andere Regionen und Länder – und vice versa. Dazu zählt auch Forschung und Innovation. Und so stehen die heurigen Euregio-Awards beim European Forum Alpbach (EFA) ganz im Zeichen der starken Regionen. Sie umfassen den&nbsp;JungforscherInnenpreis und den Innovationspreis, die beide jährlich gemeinsam von der Wirtschaftskammer Tirol, den Handels- und Wirtschaftskammern Bozen und Trient sowie der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino vergeben werden. Insgesamt&nbsp;über 100 Personen haben heuer Projekte und Ideen eingereicht (48 Tiroler Einreichungen)&nbsp;– ein neuer Rekord. Jetzt stehen die FinalistInnen fest – fünf von ihnen kommen aus Tirol.&nbsp;</p>
<p>Die Tiroler Einreichungen beschäftigen sich mit der Vermarktung als Familienunternehmen zur Steigerung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit, der Entwicklung neuer Methoden zur Reduktion klimaschädlicher Gase, einer Daten-Plattform zur Anpassung von Gemeinden an den Klimawandel, hybriden Energiespeichersystemen sowie neuen Ansätze für die Medikamentenentwicklung.&nbsp;</p>
<p>„Die heurige zentrale Frage des European Forum Alpbach ist: How Europe wins? Unsere Antwort ist:&nbsp;Europa gewinnt mit starken Regionen. Das zeigen die Euregio-Days gesamt und die Euregio-Awards im speziellen. Alle Einreichungen unterstreichen, welche enorme Forschungs- und Innovationskraft in der Euregio zu finden ist. Und genau das ist eine unserer Stärken: Durch Innovationskraft zukunftsweisende Lösungen für die Herausforderungen von morgen finden“, betont Landeshauptmann und amtierender Euregio-Präsident <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.</p>
<p>Die Awards werden kommende Woche am Samstag, 29. August 2026, bei den Euregio-Days am EFA vergeben. Erstmals gibt es pro Award zwei Kategorien – also insgesamt vier GewinnerInnen. Dotiert sind die Preise mit Geldbeträgen bis zu 4.500 Euro. Für den ersten Platz des Innovationspreises gibt es&nbsp;zusätzlich regionale PR-Leistungen der Standortagenturen in der Höhe von weiteren 4.500 Euro.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Euregio-Awards als Aushängeschild der Innovationskraft in der Euregio</span></p>
<p>Als „Aushängeschilder dieser Innovationskraft“ bezeichnet Südtirols Landeshauptmann <span class="regierungsmitglied">Arno Kompatscher </span>die heurigen FinalistInnen: „Alle Einreichungen verbindet eines: Sie entwickeln konkrete Projekte und damit einen spürbaren Mehrwert für den Euregio-Raum. Das zeigt, wie Regionen in Europa im Kleinen das große Ganze prägen können. Was in Tirol, Südtirol und im Trentino passiert, hat auch Einfluss auf andere Regionen und Länder – und umgekehrt.“</p>
<p>Für den Trentiner Landeshauptmann <span class="regierungsmitglied">Maurizio Fugatti </span>zeigen die Euregio-Awards "jedes Jahr die Vielseitigkeit und den Erfahrungsschatz auf, der in der Euregio vorhanden ist. Unabhängig von der finalen Platzierung haben sich alle Teilnehmenden mit wertvollen Vorschlägen eingebracht und Anerkennung verdient, denn ihre Arbeit fördert die Wettbewerbsfähigkeit und trägt zum Wohl aller Bürgerinnen und Bürger unserer Länder bei.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Fachjury entscheidet am 29. August über SiegerInnen</span></p>
<p>Von den 105 Einreichungen für die Euregio-Awards (49 JungforscherInnenpreis, 56 Innovationspreis) wurden jeweils sechs Projekte pro Award (drei pro Kategorie) von einer Fachjury für das Finale ausgewählt. Alle zwölf von der Jury ausgewählten FinalistInnen werden zu den Euregio-Days im Rahmen des EFA eingeladen. Dort stellen sie ihre Einreichungen vor und tauschen sich mit renommierten WissenschaftlerInnen und ExpertInnen aus der Innovationslandschaft aus. Die Projekte der FinalistInnen sowie die mündliche Präsentation werden nochmalig von je einer Fachjury unter dem Vorsitz von <span class="regierungsmitglied">Ulrike Tappeiner</span>, Leiterin des Instituts für Alpine Umwelt von Eurac Research (Euregio-JungforscherInnenpreis), und <span class="regierungsmitglied">Marcus Hofer</span>, Geschäftsführer der Standortagentur Tirol (Euregio-Innovationspreis), bewertet, bevor am Samstagabend, den 29. August, die SiegerInnen gekürt werden.</p><ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="eaff223dafb55b24e0c7bf548c0392810"><span class="regierungsmitglied">Euregio-JungforscherInnenpreis:&nbsp;</span><span>Mit dem Euregio-JungforscherInnenpreis werden dieses Jahr Nachwuchsforschende unter 35 Jahren für innovative Projekte ausgezeichnet.&nbsp;</span>Voraussetzung ist, dass die eingereichte Arbeit an einer Forschungseinrichtung in der Euregio entstanden ist oder die BewerberInnen aus der Euregio stammen – auch wenn sie aktuell an einer Forschungsstätte im Ausland tätig sind. Vergeben wird der Preis in zwei Kategorien, die jeweils folgende Bereiche umfassen: Kategorie 1 – Wirtschaft, Sozialwissenschaften, Rechtswissenschaft, Bildungs- und Geisteswissenschaften sowie Kategorie 2 – Technische Wissenschaften, Naturwissenschaften und Medizin. Das Preisgeld beträgt 4.500 Euro pro Kategorie. Auf den Zweit- und Drittplatzierten warten 2.000 beziehungsweise 1.000 Euro. Zwei der sechs FinalistInnen sind der Universität Innsbruck zuzurechnen. Sie beschäftigen sich unter anderem mit der Vermarktung als Familienunternehmen zur Steigerung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit und der Entwicklung neuer Methoden zur Reduktion klimaschädlicher Gase.</li><li data-list-item-id="ecb02dab9e5f60c9df906fbef9d6e2695"><span class="regierungsmitglied">Euregio-Innovationspreis: </span><span>Der Euregio-Innovationspreis kürt innovative Unternehmen, ErfinderInnen sowie EntwicklerInnen aus der Euregio. Gesucht werden innovative Produkte, Prozesse und Dienstleistungen in den Kategorien Konzepte und Prototypen sowie etablierte Geschäftsmodelle und Produkte. Das Preisgeld für den Sieger beträgt 9.000 Euro pro Kategorie, der je zur Hälfte aus einem Geldbetrag und regionale PR-Leistungen der Standortagenturen besteht. Die Zweit- und Drittplatzierten erhalten einen Geldbetrag von 2.000 beziehungsweise 1.000 Euro.&nbsp;</span>Drei der sechs Innovationsprojekte stammen aus Tirol und beschäftigen sich unter anderem mit einer Daten-Plattform zur Anpassung von Gemeinden an den Klimawandel, hybriden Energiespeichersystemen sowie neuen Ansätze für die Medikamentenentwicklung.&nbsp;<br>&nbsp;</li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Forschung &amp; Innovation</category>
				
					<category>Europaregion</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59327</guid>
				<pubDate>Tue, 25 Aug 2026 10:45:39 +0200</pubDate>
				
				<title>Anhaltende Belastung der Ötztaler Ache</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/anhaltende-belastung-der-oetztaler-ache/</link>
				<description>Mikrobiologische Untersuchung bestätigt erhöhte Keimkonzentration </description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e5298b9065be0846431967b3dc0e32d93"><span class="regierungsmitglied">Weitere aktuelle Auswertungen bestätigen Vorsorgemaßnahmen der vergangenen Woche: Erhöhte Keimkonzentration in Ötztaler Ache</span></li><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="e278184158b0562c79b627cbc2bd115fc"><span class="regierungsmitglied">Schifffahrtsverbot auf gesamte Ötztaler Ache erweitert – von Baden/Wassersport in Ache wird abgeraten</span></li><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="edf4a1af70b256dd7f5e2dc5f70cfa4be"><span class="regierungsmitglied">Messergebnisse zeigen weiterhin keine wasserwirtschaftlichen Auffälligkeiten</span></li><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="eeec214273770c364fac50adfb5c879ab"><span class="regierungsmitglied">Monitoring wird fortgesetzt und Daten werden genau analysiert</span></li></ul><p>Aufgrund der anhaltenden Ausnahmesituation an der Ötztaler Ache – dem Ausfall der Kläranlage in der Gemeinde Sölden nach einer Mure Ende Juli und der notwendigen und vonseiten der Gemeinde beantragten provisorischen Abwassereinleitung in die Ötztaler Ache – wird seitens des Landes ein umfassendes Gewässermonitoring betrieben. Die Ergebnisse sind öffentlich einsehbar:&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at?mail=10461&amp;aC=1663afbe&amp;jumpurl=0" target="_blank">www.tirol.gv.at/monitoringoetztalerache</a>.&nbsp;</p>
<p>Seit heute, Dienstag, liegen die neuesten Ergebnisse vor: Sie zeigen weiterhin keine wasserwirtschaftlichen Auffälligkeiten und kritischen Belastungen, also etwa beim pH-Wert, bei der Sauerstoffsättigung oder bei jenen Parametern die zur Beurteilung einer Nährstoffbelastung herangezogen werden.&nbsp;Aufgrund der anhaltenden Ausnahmesituation wurden – für ein noch detaillierteres Bild – zusätzlich weitere, bei Standarduntersuchungen normalerweise nicht beinhaltete, mikrobiologische Parameter in die Untersuchung mitaufgenommen. Teilergebnisse daraus deuteten bereits letzte Woche darauf hin, nun bestätigt die finale Auswertung den Verdacht auf eine erhöhte Keimkonzentration und damit die getroffenen Vorsorgemaßnahmen der Vorwoche. Deshalb wird auch das Schifffahrtsverbot per Verordnung auf die gesamte Ötztaler Ache erweitert.&nbsp;Weiterhin gilt: Eine Beeinflussung der Trinkwasserversorgung ist nicht zu erwarten. Das Ötztaler Trinkwasser kommt mehrheitlich aus höher gelegenen Quellen. Einzelne Trinkwasserbrunnen in der Region erhalten das Wasser aus dem Grundwasser.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">E. Coli-Bakterien können Magen-Darm-Beschwerden auslösen</span></p>
<p>Konkret wurde&nbsp;in der Ötztaler Achte unterhalb von Sölden eine höhere Konzentration an E. Coli-Bakterien bestätigt. Diese können Magen-Darm-Beschwerden auslösen, weshalb vom Baden und Wassersport in der Ötztaler Ache weiterhin abgeraten wird.&nbsp;Bei offenen Wunden und im Gehörgang sind Entzündungen möglich. Auch Hunde und andere Haustiere sollten nicht ins Gewässer gelassen werden bzw. daraus trinken.&nbsp;</p>
<p>„Die Bakterien können vom Menschen etwa durch Schlucken des Wassers, Einatmen von Wassertropfen aber auch über verunreinigte Hände bei der Nahrungsaufnahme aufgenommen werden. Mögliche Folgen können etwa Magen-Darm-Erkrankungen sein. Gefährdet sind insbesondere vulnerable Gruppen – etwa Kinder, Menschen mit geschwächtem Immunsystem, ältere Menschen und Schwangere“, erklärt Amtsärztin <span class="regierungsmitglied">Barbara Schmid</span>. Sie verweist auf die bereits vergangene Woche ausgesprochenen Empfehlungen: Bei Kontakt mit dem Wasser sollen betroffene Körperregionen, Kleidung und Hände sorgfältig gewaschen werden.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Schifffahrtsverbot für gesamte Ache</span></p>
<p>Bereits nach Vorliegen der ersten Teilergebnisse in der Vorwoche wurde seitens der BH Imst ein Schifffahrtsverbot&nbsp;auf der Ötztaler Ache&nbsp;von der „Brandachbrücke“ talauswärts&nbsp;bis zu deren Mündung angeordnet und von Kontakt mit dem Wasser der Ötztaler Ache abgeraten. Auf Basis der nun vorliegenden endgültigen Untersuchungsergebnisse wird diese Anordnung in eine Verordnung des Landes für die gesamte Ötztaler Ache erweitert.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Wasserwirtschaftlich keine Auffälligkeiten – Fische nicht belastet&nbsp;</span></p>
<p>Die physikalisch-chemischen Parameter zeigen im Detail nach wie vor folgendes: „Aus wasserwirtschaftlicher Sicht gibt es nach wie vor keinen&nbsp;Hinweis auf eine kritische Belastung. Grund dafür ist unter anderem der derzeit hohe Abfluss der Ache und die damit verbundene starke Verdünnung und Durchmischung – die mit Mündung in den Inn sogar nochmals um ein Vielfaches verstärkt wird. Daher sind am Inn nach derzeitigem Informationsstand und entsprechend der aktuellen Situation keine Maßnahmen notwendig“, erklärt <span class="regierungsmitglied">Markus Federspiel</span>, Vorstand der Abteilung Wasserwirtschaft des Landes.</p>
<p>Aufgrund der unauffälligen&nbsp;physikalisch-chemischen Parameter besteht nach derzeitigem Kenntnisstand auch keine Gefahr für Fische, die von den gemessenen Bakterienkonzentrationen nicht belastet werden. Der Verzehr ist entsprechend bei ordentlicher Küchenhygiene – also insbesondere dem Durchgaren der Fische – möglich. Sowohl beim Angeln als auch beim Zubereiten der Fische besteht jedoch für Menschen das erhöhte Risiko, mit Bakterien in Kontakt zu kommen. Es wird daher aktuell vom Fischen in der Ötztaler Ache abgeraten.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Wöchentliches Gewässermonitoring an der Ötztaler Ache und im Inn</span></p>
<p>„Wir beobachten die Situation weiterhin genau und analysieren die aus engmaschigen Messungen gewonnen Daten und Informationen, sodass auf etwaige Änderungen umgehend reagiert werden kann“, betonen Markus Federspiel und Barbara Schmid. So werden weiterhin wöchentlich an vier unterschiedlichen Stellen oberhalb und unterhalb der Kläranlage Sölden Proben an der Ötztaler Ache sowie zusätzlich aus dem Inn genommen. Hauptaugenmerk liegt auf physikalischen, chemischen und mikrobiologischen Parametern. Alle Testergebnisse des Gewässermonitorings finden sich unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at?mail=10461&amp;aC=1663afbe&amp;jumpurl=0" target="_blank">www.tirol.gv.at/monitoringoetztalerache</a>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>Gesundheit</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
					<category>Wasserwirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Tue, 25 Aug 2026 09:57:35 +0200</pubDate>
				
				<title>Forschungsprojekt zu Wildbienen im Naturpark Kaunergrat </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/forschungsprojekt-zu-wildbienen-im-naturpark-kaunergrat/</link>
				<description>Summende Sonnenhänge: Erhebung der Wildbienen im Naturschutz- und Natura-2000-Gebiet Fließer Sonnenhänge</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e54f02f46631e07d1feb82f1a999c585b"><span class="regierungsmitglied">Halbzeitbilanz: Bereits 50 Wildbienenarten nachgewiesen</span></li><li data-list-item-id="ef689bee8caebd631fe15e10af9991fb6"><span class="regierungsmitglied">Land Tirol unterstützt Forschung und begleitende Bewusstseinsbildung im Naturpark mit rund 8.000 Euro</span></li></ul><p>Der Naturpark Kaunergrat führt heuer erstmals eine Erhebung der Wildbienen an den Fließer Sonnenhängen (Naturschutz- und Natura 2000-Gebiet) durch. Bereits zur Halbzeit der Erhebung wurden 50 Arten nachgewiesen, darunter einige seltene Spezialisten wie die Rote Schneckenhausbiene. Möglich macht das Projekt eine Förderung des IUCN-Programms „Youth Action on Pollinators" sowie die Unterstützung der Forschung des Naturparks durch das Land Tirol. Interessierte können sich bei einer Ausstellung im Naturparkhaus und bei einem Pub Quiz in Innsbruck selbst ein Bild von der Vielfalt der Tiroler Wildbienen machen. „In Zeiten schwindender Biodiversität und eines spürbaren Rückgangs an Insekten wird eines immer deutlicher: Was wir genau kennen, können wir auch gezielt schützen und unterstützen. Wissenslücken zu schließen ist daher ein zentraler Schritt im Naturschutz. Genau hier setzt das neue Wildbienenprojekt an den besonderen Fließer Sonnenhängen im Naturpark Kaunergrat an“, freut sich Naturschutzlandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>.<br>In Österreich gibt es rund 700 Wildbienenarten, von denen etwa 400 in Tirol vorkommen. Wildbienen sind für die Bestäubung eines großen Teils unserer Nahrungsmittel unabdingbar. Viele Bienenarten sind hochspezialisiert und ihr Überleben ist vom Gleichgewicht in der Natur abhängig.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Die Fließer Sonnenhänge: Ein Hotspot für Biodiversität</span></p>
<p>Der Naturpark Kaunergrat ist bereits als Hotspot für Schmetterlinge bekannt und bietet auch zahlreichen Wildbienenarten einen idealen Lebensraum. Das trocken warme Klima der Fließer Sonnenhänge mit seinen artenreichen Trockenrasen macht sie zu einem besonderen Rückzugsraum für hochspezialisierte Wildbienenarten. „Im Natura 2000 Gebiet kann dank des Projektes heuer erstmals ein systematisches Monitoring der Wildbienen umgesetzt werden“, freut sich Schutzgebietsbetreuerin&nbsp;Elisabeth Falkeis. Nach der Hälfte der Monitoringzeit im aktuellen Projekt wurden bereits 50 verschiedene Wildbienenarten im Gebiet nachgewiesen, darunter viele seltene und hochgradig an den Standort angepasste Arten wie die Rote Schneckenhausbiene, die Schwarze Mörtelbiene oder die Rote Fingerkraut-Sandbiene. Die Rote Schneckenhausbiene stellt besondere Ansprüche an ihren Lebensraum: Sie kommt ausschließlich an Trockenstandorten wie den Fließer Sonnenhängen vor und bevorzugt als Pollenquelle kleinblütige Lippenblütler wie den Aufrechten Ziest oder Schmetterlingsblütler. Ihre Nistweise ist ebenso besonders: Die 7 Millimeter große Biene nistet in leeren Schneckenhäusern, die sie mit einer Art Pflanzenmörtel und kleinen Steinchen verschließt. Idealerweise liegen diese Gehäuse witterungsgeschützt unter Felsvorsprüngen. „Damit die Rote Schneckenhausbiene vorkommen kann, braucht es also gleich mehrere Faktoren im Zusammenspiel: die präferierten Pollenquellen und ausreichend Schneckenhäuser an trockenen Standorten. Dies findet sie nur in einer reich strukturierten Landschaft“, erklärt Projektleiterin&nbsp;Emilie Matthes. Wie stark viele Wildbienenarten unter Druck stehen, zeigen Daten aus Deutschland, wo rund die Hälfte aller Wildbienenarten als gefährdet oder stark rückläufig gelten (eine Rote Liste der Wildbienen Österreichs ist derzeit in Ausarbeitung). „Die Bedeutung von bestäubenden Insekten ist uns oftmals zu wenig bewusst. Dabei hängt so vieles in unserer Natur von ihnen ab. Es ist daher von besonderer Bedeutung, die Lebensräume der Bestäuber intakt zu halten, um den gesamten Kreislauf vom Insekt zur Pflanze bis zum Obst und Gemüse auf unseren Tellern und darüber hinaus aufrechtzuerhalten“, so LR Zumtobel.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ausstellung im Naturpark Kaunergrat und Pub Quiz in Innsbruck:</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ece72f57f9fc52702e7688723e86bb8fa">Ausstellungseröffnung mit Vortrag: 29. September 2026, 16 Uhr, Naturparkhaus Kaunergrat, Fließ</li><li data-list-item-id="eaefcd2d30e4483526145c9a7cf89611f">Ausstellung geöffnet von 29. September bis 31. Oktober 2026, täglich von 10 bis 16 Uhr</li><li data-list-item-id="e39daea72c44c309e95f4849a7dc903be">Pub-Quiz zum Thema Wildbienen: 14. Oktober 2026, 19:00 Uhr, The Galway Bay Irish Pub, Innsbruck.<br>Anmeldung: ab 29.09.2026 auf <a href="http://www.kaunergrat.at" target="_blank" rel="noreferrer">www.kaunergrat.at</a></li></ul><p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Über den Naturpark Kaunergrat</span></p>
<p>Die Naturparkregion Kaunergrat reicht im Norden bis an die Tore der Bezirkshauptstädte Landeck und Imst. In südlicher Richtung erstreckt sie sich bis zum Alpenhauptkamm und umfasst dabei das Pitztal, das Kaunertal und Teile des Inntales. Auf einer Fläche von knapp 59.000 Hektar schließt sie alle Höhenstufen der Alpen mit ein, von den Innauen hinauf bis zu den markanten Dreitausendern der Ötztaler Alpen und der alles überragenden Wildspitze auf 3.768 Metern. Der „Kaunergrat", als Namensgeber des Naturparks, ragt zwischen den beiden tief eingeschnittenen Tälern Pitztal und Kaunertal empor. Hier finden sich bedeutsame Schutzgebiete wie die artenreichen Trockenrasen und Sonnenhänge im Inntal, die Arzler Pitzeklamm, das Riegetal, das Piller Moor der Kaunergrat und das Ruhegebiet Ötztaler Alpen mit seiner einzigartigen Gletscherwelt.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Naturschutz</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Tue, 25 Aug 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Ausschreibung der Förderaktion „NachhaltigkeitsassistentIn“ </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/land-tirol-foerdert-nachhaltigkeitskompetenz-in-betrieben-und-tourismusverbaenden/</link>
				<description>Unternehmen und Tourismusverbände können Anträge zwischen 1. September und 31. Oktober 2026 einbringen
</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e2de3852ce8d7731c2b79029b9fe808f4"><span class="regierungsmitglied">Land Tirol fördert Personal- und Qualifizierungskosten eines bzw. einer neu einzustellenden NachhaltigkeitsassistentIn mit bis zu 30.000 Euro</span></li><li data-list-item-id="e7eae9bf782fd35a1c6ee7f49406ebb17"><span class="regierungsmitglied">Infos und Antragsformular unter&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at/arbeit-wirtschaft/wirtschaft-und-arbeit/foerderungen/technologiefoerderungsprogramm/innovationsfoerderung/nachhaltigkeitsassistentin/"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/nachhaltigkeitsassistentin</span></a></li></ul><p>Nachhaltigkeit im eigenen Betrieb voranzubringen, braucht nicht nur gute Ideen, sondern auch Zeit, Know-how und die entsprechenden personellen Ressourcen. Genau hier setzt die Förderaktion „NachhaltigkeitsassistentIn“ des Landes Tirol an: Unternehmen und Tourismusverbände mit Standort in Tirol können eine Person im Bereich Nachhaltigkeit einstellen und dabei eine Förderung für die Personal- und Qualifizierungskosten erhalten. Anträge können zwischen 1. September und 31. Oktober 2026 eingebracht werden.</p>
<p>„Nachhaltigkeit muss im Betrieb mitgedacht und vor allem auch umgesetzt werden. Gleichzeitig fehlen im Arbeitsalltag oft die notwendigen Ressourcen, um entsprechende Projekte konsequent voranzutreiben. Mit der Förderaktion ‚NachhaltigkeitsassistentIn‘ greifen wir den Tiroler Betrieben und Tourismusverbänden dabei unter die Arme. Wir wollen aber nicht nur einzelne Nachhaltigkeitsprojekte fördern, sondern dabei unterstützen, Know-how dauerhaft aufzubauen. Wenn eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter Nachhaltigkeit gezielt vorantreibt, können daraus langfristig Veränderungen entstehen – bei Energie und Ressourcen ebenso wie bei Beschaffung, Mobilität oder betrieblichen Abläufen. Das stärkt die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen und macht den Wirtschafts- und Tourismusstandort Tirol zukunftsfit“, erklärt Wirtschaftslandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Mario Gerber</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Förderbeispiel Planlicht GmbH &amp; Co KG in Vomp</span></p>
<p>Im Zuge der letztjährigen Ausschreibung wurde unter anderem die Planlicht GmbH &amp; Co KG mit Sitz in Vomp (Bezirk Schwaz) bei der Schaffung der Position eines Nachhaltigkeitsassistenten gefördert. Mit dieser Funktion stärkt das Unternehmen seine Aktivitäten im Bereich Nachhaltigkeit und schafft die Voraussetzungen für eine strukturierte und zukunftsorientierte Weiterentwicklung. Der Nachhaltigkeitsassistent koordiniert bereichsübergreifend Themen von der Datenerhebung und Berichterstattung über die nachhaltige Gestaltung von Lieferketten bis hin zur Unterstützung der Produktentwicklung und interner Verbesserungsmaßnahmen. Gleichzeitig fördert er den Wissenstransfer innerhalb des Unternehmens und unterstützt dabei, Nachhaltigkeitsaspekte noch stärker in Entscheidungen und Prozesse zu integrieren. Dadurch werden sowohl steigende regulatorische Anforderungen adressiert als auch neue Potenziale für nachhaltige Innovationen und Geschäftsentwicklungen erschlossen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Über die Förderaktion</span></p>
<p>NachhaltigkeitsassistentInnen unterstützen Unternehmen und Tourismusverbände bei Projekten in den Bereichen Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft und Ökologisierung. Die Förderung des Landes Tirol wird als nicht rückzahlbarer Einmalzuschuss gewährt und beträgt bis zu 50 Prozent der förderbaren Kosten&nbsp;bzw.&nbsp;bis zu 30.000 Euro. Der&nbsp;bzw.&nbsp;die geförderte NachhaltigkeitsassistentIn wird zudem im Rahmen eines verpflichtenden Workshops durch die Standortagentur Tirol&nbsp;GmbH&nbsp;bei der Umsetzung der Maßnahmen unterstützt.</p>
<p>Weitere Informationen zum Förderprogramm sowie das Antragsformular finden sich unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/arbeit-wirtschaft/wirtschaft-und-arbeit/foerderungen/technologiefoerderungsprogramm/innovationsfoerderung/nachhaltigkeitsassistentin/">www.tirol.gv.at/nachhaltigkeitsassistentin</a>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Gerber</category>
				
					<category>Wirtschaft</category>
				
					<category>Nachhaltigkeit</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59325</guid>
				<pubDate>Tue, 25 Aug 2026 08:46:47 +0200</pubDate>
				
				<title>Wichtige Information!</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/wichtige-information/</link>
				<description></description>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Am 10.09.2026 sind die Ref. Bürgerservice und Sicherheit und Aufenthalt geschlossen. Ab 11.09.2026 sind wir wieder für sie da.</p>]]></content:encoded>
				
					
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Mon, 24 Aug 2026 18:12:34 +0200</pubDate>
				
				<title>Wolf nach Rissereignis zur Entnahme freigegeben</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/wolf-nach-rissereignis-zur-entnahme-freigegeben/</link>
				<description>Vier tote Schafe im Gemeindegebiet von Nauders</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ea92e2f22b8117a95ae1bc7ebd2e74f73"><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Wolf hat Herdenschutzzaun überwunden</span></li><li data-list-item-id="e075eef4daeb4ddc720e38226cd553c6d"><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Erstmalig von der Möglichkeit der direkten Verständigung der Jägerschaft gebraucht gemacht&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e36cef87305f1c5f3d618d6fa51ab0520"><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Betroffene Jägerschaft wurde per SMS informiert</span></li></ul><p><span lang="DE-AT" dir="ltr">Nach einem Rissereignis in einem Weidegebiet im Gemeindegebiet von Nauders (Bezirk Landeck) wurde ein Wolf zur Entnahme freigegeben. Am vergangenen Wochenende wurden dort vier tote Schafe aufgefunden. Nach Begutachtung durch den örtlich zuständigen Amtstierarzt besteht der konkrete Verdacht, dass ein Wolf den Herdenschutzzaun überwunden und die Schafe gerissen hat.&nbsp;</span></p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">Auf Grundlage der vorliegenden Informationen und der fachlichen Beurteilung wurden die gesetzlichen Voraussetzungen geprüft und die Entnahme erstmalig direkt durch die zuständige Behörde freigegeben. Diese Möglichkeit besteht seit der jüngsten Novelle des Tiroler Jagdgesetzes. Die zur Entnahme berechtigten Jägerinnen und Jäger wurden direkt per SMS informiert.</span></p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">Das Land Tirol appelliert wie immer an die Bevölkerung Sichtungen von Großraubtieren möglichst rasch über das&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at/landwirtschaft-forstwirtschaft/agrar/rechtliche-bestimmungen-in-der-landwirtschaft/beutegreifer/meldung/" target="_blank"><span lang="DE-AT" dir="ltr">Sichtungsformular</span></a><span lang="DE-AT" dir="ltr"> auf der Website des Landes Tirol oder direkt an die zuständige Bezirkshauptmannschaft zu melden. Besonders wichtig für die fachliche Beurteilung ist Bildmaterial. Weitere Informationen finden sich unter&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at/landwirtschaft-forstwirtschaft/agrar/rechtliche-bestimmungen-in-der-landwirtschaft/beutegreifer/" target="_blank"><span lang="DE-AT" dir="ltr">www.tirol.gv.at/baer_wolf_luchs.</span></a><span lang="DE-AT" dir="ltr">&nbsp;</span></p>]]></content:encoded>
				
					<category>Große Beutegreifer</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59315</guid>
				<pubDate>Mon, 24 Aug 2026 11:20:57 +0200</pubDate>
				
				<title>Elternberatung und „Frühe Hilfen“ stärken Familien in Tirol</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/elternberatung-und-fruehe-hilfen-staerken-familien-in-tirol/</link>
				<description>Elternberatung mit 91 Beratungsstellen in allen Tiroler Bezirken vertreten</description>
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				<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
				
					
				
					
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Mon, 24 Aug 2026 11:09:35 +0200</pubDate>
				
				<title>Starke Regionen für starkes Europa:</title>
				<link>https://www.europaregion.info/euregio/aktuelles/news/details/starke-regionen-fuer-starkes-europa-euregio-days-ab-27-august/</link>
				<description>Euregio-Days ab 27. August</description>
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				<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
				
					<category>TopNews</category>
				
					
				
					<category>Europa &amp; Internationales</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59309</guid>
				<pubDate>Mon, 24 Aug 2026 10:56:36 +0200</pubDate>
				
				<title>Elternberatung und „Frühe Hilfen“ stärken Familien in Tirol</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/elternberatung-und-fruehe-hilfen-staerken-familien-in-tirol/</link>
				<description>Rund 6.600 Familien nutzten 2025 die Elternberatung des Landes Tirol</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e2ce2bf597f95b3d6a9a40e8165786982"><span class="regierungsmitglied">Elternberatung mit 91 Beratungsstellen in allen Tiroler Bezirken vertreten</span></li><li data-list-item-id="e8214394c3df59f0dc2559aecb4fb2632"><span class="regierungsmitglied">„Frühe Hilfen“ des Netzwerks Gesund ins Leben unterstützten 2025 rund 190 Familien</span></li></ul><p>Die Geburt eines Kindes ist für viele Menschen ein besonderer Höhepunkt im Leben. Gleichzeitig können Schwangerschaft, die Vorbereitung auf die Geburt, das Wochenbett, die Stillzeit und die ersten Lebensjahre mit zahlreichen Fragen und Herausforderungen verbunden sein. Genau hier setzen die kostenlosen Unterstützungsangebote der Elternberatung des Landes Tirol und die „Frühen Hilfen“ des Netzwerks Gesund ins Leben (GiL) an. Die Bilanz für das Jahr 2025 zeigt, dass diese Angebote von vielen Familien in Tirol in Anspruch genommen werden: Die Elternberatung begleitete rund 6.600 Familien mit Kindern zwischen einem und vier Jahren in ganz Tirol. Bei den „Frühen Hilfen“ erhielten im vergangenen Jahr rund 190 Familien im Rahmen einer Familienbegleitung Unterstützung.</p>
<p>„Die erste Lebensphase eines Kindes ist besonders aufregend. Neben großer Freude gibt es aber auch viele offene Fragen und auch Unsicherheiten. In dieser Zeit ist es besonders wichtig, dass Eltern wissen, dass sie Herausforderungen nicht alleine bewältigen müssen. Mit der Elternberatung und den ‚Frühen Hilfen‘ haben wir ein Angebot für Familien geschaffen, das sie vor, während und nach der Geburt in Anspruch nehmen können. Insgesamt rund 6.790 Familien haben dieses Angebot im letzten Jahr angenommen und jene Unterstützung erhalten, die sie brauchen“, betont Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Elternberatung in allen Tiroler Bezirken</span></p>
<p>Die Elternberatung des Landes Tirol ist mit 91 Beratungsstellen flächendeckend in allen Tiroler Bezirken vertreten. Das kostenlose Angebot umfasst unter anderem Fragen zur medizinischen Vorsorge, zum Stillen und zur altersgemäßen Ernährung, zur Babypflege, zur motorischen Entwicklung, zu Schlafproblemen sowie zu Entwicklung, Förderung und Erziehung. Auch Kurse und Workshops rund um Geburtsvorbereitung und Säuglingspflege sowie Hausbesuche gehören zum Angebot.</p>
<p>Im Jahr 2025 wurden rund 370 Hausbesuche durchgeführt und über 460 telefonische Beratungen getätigt. „Dass sich auch im vergangenen Jahr so viele Familien an die Elternberatung gewandt haben, bestätigt uns in unserer täglichen Arbeit. Unser Ziel ist es, Eltern niederschwellig, kompetent und möglichst wohnortnah zu unterstützen“, erklärt die Leiterin der Elternberatung Tirol, <span class="regierungsmitglied">Petra Welskop</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">„Frühe Hilfen“ begleiten in belastenden Situationen</span></p>
<p>Auch das Netzwerk Gesund ins Leben, das dem Trägerverein Rotes Kreuz Tirol zugehörig ist, unterstützt Familien bereits während der Schwangerschaft und in den ersten Lebensjahren des Kindes. Die „Frühen Hilfen“ richten sich insbesondere an Familien, die sich in belastenden Lebenssituationen befinden oder zusätzliche Unterstützung benötigen.</p>
<p>„Die Gründe, weshalb Familien Unterstützung in Anspruch nehmen, sind vielfältig. Sie reichen von Überforderung und Ängsten über psychische oder soziale Belastungen bis hin zu organisatorischen, administrativen oder finanziellen Fragen. Unsere Familienbegleiterinnen und -begleiter unterstützen Familien individuell und orientieren sich dabei am jeweiligen Bedarf“, sagt<span class="regierungsmitglied"> Sandra Aufhammer</span>, Landesleiterin von Gesund ins Leben.</p>
<p>Ein wesentlicher Bestandteil des Angebots sind Hausbesuche. Dadurch können Familien direkt in ihrem vertrauten Umfeld begleitet und gemeinsam konkrete Lösungen entwickelt werden. Ergänzend werden telefonische und persönliche Beratungen angeboten. Das Team aus PsychologInnen, Hebammen, FrühförderInnen und SozialarbeiterInnen der „Frühen Hilfen“ ist tirolweit und für die Familien kostenlos im Einsatz.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Elternberatung Tirol (Zentrale)</span></p>
<p>An-der-Lan-Straße 43<br>6020 Innsbruck<br>Telefon: 0512 508 2831<br>E-Mail: <a href="mailto:elternberatung@tirol.gv.at">elternberatung@tirol.gv.at</a><br>Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 8 bis 12 Uhr&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tirol.gv.at/gesundheit-vorsorge/elternberatung/" target="_blank">Übersicht Kursangebote</a><br><a href="https://www.tirol.gv.at/gesundheit-vorsorge/elternberatung/beratungsstellen/" target="_blank">Übersicht Beratungsstellen</a></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Netzwerk Gesund ins Leben – Frühe Hilfen Tirol</span></p>
<p>Telefon: 0664 60466 30 480<br>E-Mail: <a href="mailto:willkommen@gesundinsleben.at">willkommen@gesundinsleben.at</a><br>Web: <a href="https://www.gesundinsleben.at" target="_blank" rel="noreferrer">www.gesundinsleben.at</a></p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Familie</category>
				
					<category>Gesundheit &amp; Vorsorge</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Mon, 24 Aug 2026 08:57:19 +0200</pubDate>
				
				<title>LHStv Wohlgemuth: „Staatsbürgerschaft steht am Ende eines gelungenen Integrationsprozesses“</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/lhstv-wohlgemuth-staatsbuergerschaft-steht-am-ende-eines-gelungenen-integrationsprozesses/</link>
				<description>Einbürgerungen in Tirol nehmen weiter zu</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e71225e8ca540c40c09b4beb53c9e111a"><span class="regierungsmitglied">725 Verleihungen im ersten Halbjahr 2026 – rund 24 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e45b271a9d23f64b136475bb8662f241f"><span class="regierungsmitglied">Mehr als 1.100 AntragstellerInnen bis Ende Juli – Land optimiert Abläufe&nbsp;</span></li></ul><p>Die Zahl der Einbürgerungen in Tirol ist im ersten Halbjahr 2026 erneut gestiegen. Insgesamt wurde von Jänner bis Ende Juni 725 Personen die österreichische Staatsbürgerschaft verliehen. Im Vergleichszeitraum 2025 waren es 585, im ersten Halbjahr 2024 noch 488 Verleihungen. Damit liegt die Zahl der Einbürgerungen heuer um rund 24 Prozent über dem Vorjahreswert und um knapp 49 Prozent über dem Vergleichszeitraum 2024.</p>
<p>„Die österreichische Staatsbürgerschaft steht am Ende eines erfolgreichen Integrationsprozesses. Wer die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt, sich hier ein Leben aufgebaut hat und dauerhaft Teil unserer Gesellschaft ist, soll ein faires und ordentliches Verfahren erwarten können. Gleichzeitig ist die Staatsbürgerschaft mit klaren Rechten und Pflichten verbunden. Deshalb müssen die gesetzlichen Voraussetzungen in jedem einzelnen Fall sorgfältig geprüft werden“, betont der für Staatsbürgerschaftsangelegenheiten zuständige LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth.</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Mehr als 1.100 Anträge bis Ende Juli</span></p>
<p>Auch bei den Anträgen setzt sich der Anstieg fort. Bis Ende Juli 2026 wurden bereits 1.161 Antragsteller verzeichnet, davon 365 syrische, 188 afghanische und 122 türkische Staatsangehörige. Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2025 waren es 1.879 Antragsteller, 2024 insgesamt 1.291. Allein im ersten Halbjahr 2026 wurden 1.018 Antragsteller registriert – gegenüber 931 im Vergleichszeitraum 2025 und 586 im ersten Halbjahr 2024.</p>
<p>Die steigenden Zahlen stellen auch die zuständige Abteilung des Landes vor Herausforderungen. Auffällig ist insbesondere die zunehmende Zahl von Anträgen, bei denen die gesetzlichen Verleihungsvoraussetzungen nicht erfüllt sind. Während 2024 insgesamt 32 Abweisungsbescheide ausgestellt wurden und 2025 49, waren es 2026 bislang bereits 74.</p>
<p>„Unser Anspruch ist klar: Wer einen Antrag stellt, hat ein Recht auf eine sorgfältige Prüfung und eine verlässliche Abwicklung. Gleichzeitig müssen wir angesichts steigender Antragszahlen unsere Abläufe laufend weiterentwickeln, damit die vorhandenen Ressourcen möglichst unmittelbar für die Bearbeitung der Verfahren eingesetzt werden können“, so LHStv Wohlgemuth.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Neue Gruppenberatung schafft mehr Zeit für Verfahren</span></p>
<p>Dafür wurden die internen Abläufe bereits angepasst. Seit November 2025 werden neue Fälle abhängig von Beschäftigungsausmaß und weiteren Zuständigkeiten der SachbearbeiterInnen in der Reihenfolge ihres Einlangens verteilt. Dadurch soll eine ausgewogenere Verteilung der Verfahren gewährleistet werden.</p>
<p>Seit April 2026 setzt das Land zudem auf ein neues Beratungsmodell. Statt individueller Erstberatungen finden einmal monatlich zwei Informationsveranstaltungen für jeweils bis zu 80 Personen statt – eine für Menschen mit internationalem Schutz und eine für Drittstaatsangehörige mit Aufenthaltstiteln sowie UnionsbürgerInnen. Die bisherigen Erfahrungen sind positiv: Die Qualität der anschließend eingebrachten Anträge ist laut zuständiger Abteilung nicht geringer als nach den früheren Einzelberatungen, gleichzeitig bleibt den Sachbearbeiter mehr Zeit für die eigentliche Bearbeitung der Verfahren.</p>
<p>„Bei steigenden Fallzahlen müssen wir dort effizienter werden, wo es möglich ist, ohne bei der Qualität der Verfahren Abstriche zu machen. Die neue Gruppenberatung ist dafür ein gutes Beispiel: Wir stellen weiterhin umfassende Informationen zur Verfügung und schaffen gleichzeitig mehr Kapazitäten für die Bearbeitung der Anträge“, erklärt LHStv Wohlgemuth.</p>
<p>Zu den größten Herausforderungen in der Vollziehung zählen weiterhin komplexe Verfahren von Personen aus Staaten, in denen notwendige Personenstandsdokumente teilweise nicht verfügbar sind, sowie Verfahren rund um gesundheitlich begründete Ausnahmen vom Nachweis der Deutsch- und Geschichtskenntnisse.</p>
<p>„Die Staatsbürgerschaft ist ein besonderer Schritt. Entsprechend verantwortungsvoll müssen wir damit umgehen: mit klaren Voraussetzungen, einer sorgfältigen Prüfung und Verfahren, die so effizient wie möglich abgewickelt werden. Genau diesen Weg werden wir in Tirol weitergehen“, so LHStv Wohlgemuth abschließend.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Gesellschaft &amp; Soziales</category>
				
					<category>Staatsbürgerschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Sun, 23 Aug 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Starke Strukturen für gelingende Integration in Tirol</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/starke-strukturen-fuer-gelingende-integration-in-tirol/</link>
				<description>Land Tirol unterstützt aktuell 56 Integrationsprojekte mit rund 2,2 Millionen Euro </description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e217d0346499aea97960702ff0be20598"><span class="regierungsmitglied">Schwerpunkte reichen von Beratung und Deutschlernen bis zu Bildung, Gesundheit und regionaler Integrationsarbeit&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e6e5fb5dba882d3ecb126c79792f432f5"><span class="regierungsmitglied">LHStv Wohlgemuth: „Integration gelingt dort, wo Menschen Orientierung bekommen, Chancen nutzen und Teil unserer Gesellschaft werden“&nbsp;</span></li></ul><p>Integration entscheidet sich im Alltag: beim Erlernen der deutschen Sprache, in Kindergarten und Schule, beim Einstieg in den Arbeitsmarkt, im Kontakt mit Behörden und Beratungsstellen und nicht zuletzt beim Zusammenleben in den Gemeinden. Das Land Tirol unterstützt deshalb auch 2026 ein breites Netz an Integrationsangeboten. Aktuell wurden rund 2,2 Millionen Euro für insgesamt 56 Projekte zugesagt.</p>
<p>„Integration ist keine Einbahnstraße und sie passiert auch nicht von selbst. Wer neu zu uns kommt, muss bereit sein, Deutsch zu lernen, unsere Regeln und Werte zu respektieren und seinen Beitrag zu leisten. Gleichzeitig müssen wir die Voraussetzungen schaffen, damit Integration auch gelingen kann. Genau dafür brauchen wir starke Strukturen und Angebote, die dort ansetzen, wo Unterstützung tatsächlich notwendig ist“, betont Integrationsreferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Integration findet vor Ort statt</span></p>
<p>Einen wesentlichen Schwerpunkt bildet die Beratung. Rund 658.000 Euro fließen in unterschiedliche Beratungsangebote – von Sozial- und Rechtsberatung über psychosoziale Unterstützung bis hin zu Arbeitsmarkt- und Antirassismusberatung. Weitere rund 534.000 Euro werden für regionale Integrationsarbeit eingesetzt. Dazu zählen insbesondere IntegrationskoordinatorInnen und Anlaufstellen in Gemeinden und Städten wie Imst, Telfs, Hall, Schwaz, Jenbach, Wörgl und Kufstein sowie weitere regionale Projekte.</p>
<p>„Ob Integration funktioniert, entscheidet sich nicht am Schreibtisch, sondern vor Ort. In den Gemeinden, in der Schule, am Arbeitsplatz und im täglichen Zusammenleben. Deshalb ist es uns wichtig, auch außerhalb des Zentralraums verlässliche Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner zu haben. Integration muss in ganz Tirol funktionieren“, so LHStv Wohlgemuth.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sprache und Bildung als Schlüssel</span></p>
<p>Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Bildung und Sprache. Mit rund 144.000 Euro unterstützt die Integrationsförderung Lernangebote für Kinder – darunter Lernhilfen, Sprachförderung und Angebote für Kindergartenkinder. Für Erwachsenenbildung stehen rund 205.000 Euro zur Verfügung. Gefördert werden unter anderem Deutsch- und Basisbildungsangebote sowie Projekte, die insbesondere Menschen mit erschwertem Zugang zu bestehenden Bildungsangeboten erreichen.</p>
<p>„Deutsch zu können ist der Schlüssel für nahezu alles Weitere: für Bildung, Arbeit, Selbstständigkeit und dafür, mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen. Deshalb setzen wir bewusst früh an – bei Kindern genauso wie bei Erwachsenen. Unser Ziel muss immer sein, Menschen möglichst rasch dazu zu befähigen, ihr Leben selbstständig zu gestalten“, erklärt LHStv Wohlgemuth.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Unterstützung dort, wo sie gebraucht wird</span></p>
<p>Rund 330.000 Euro werden für Angebote im Gesundheitsbereich für Menschen mit Migrationshintergrund in besonders vulnerablen Lebenslagen eingesetzt, darunter psychosoziale Unterstützung sowie Hebammenbetreuung. Rund 171.000 Euro fließen in Projekte für Begegnung, Orientierung, Mentoring und gesellschaftliche Teilhabe. Ergänzt wird das Angebot durch Dolmetschunterstützungen für soziale Einrichtungen sowie Basisförderungen für etablierte Träger.</p>
<p>Für LHStv Wohlgemuth zeigt die Bandbreite der insgesamt 56 geförderten Projekte, dass Integrationspolitik als Querschnittsmaterie gedacht werden müsse: „Gute Integration heißt für mich: klare Erwartungen auf der einen Seite und echte Chancen auf der anderen. Sprache lernen, Bildung nutzen, arbeiten und sich an unsere gemeinsamen Regeln halten – das erwarten wir. Gleichzeitig sorgen wir dafür, dass Menschen die Unterstützung bekommen, die sie brauchen, um diese Erwartungen auch erfüllen zu können.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">„Ziel ist ein selbstständiges Leben“</span></p>
<p>Dabei gehe es nicht darum, dauerhaft Parallelstrukturen aufzubauen, sondern Menschen möglichst schnell in bestehende gesellschaftliche Strukturen einzubinden.„Am Ende muss erfolgreiche Integrationspolitik dazu führen, dass spezielle Unterstützung immer weniger notwendig wird. Menschen sollen möglichst schnell auf eigenen Beinen stehen können. Sprache, Bildung und Arbeit sind dafür die wichtigsten Schlüssel. Die 56 geförderten Projekte leisten dazu in ganz unterschiedlichen Bereichen einen wichtigen Beitrag“, so LHStv Wohlgemuth abschließend.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Integrationsförderung 2026</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">56 Projekte | rund 2,2 Mio. Euro zugesagte Fördermittel</span></p><ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e5b0823f9296e25fbb998d5909b650c57"><span>Beratungsangebote: 657.725 Euro&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e3ef1179bab796ab854706722f545ce2e"><span>Regionale Integrationsarbeit: 534.329 Euro&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ebe2607ab8965fd368979e9ba38cdb5a0"><span>Gesundheit: 330.025 Euro&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e4d24a29b38e75c05f5930c9368acc727"><span>Erwachsenenbildung: 205.315 Euro&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e5d3817c881d4572038c24cf8f5476aed"><span>Begegnung &amp; Orientierung: 170.887 Euro&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="edceb7c065883d8b535bd5b09f75ebaa4"><span>Lernangebote für Kinder: 143.575 Euro&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ea064b6f65e4752d3c2ee2bd826daf41d"><span>Basisförderungen: 139.480 Euro&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e31e75ba0b22c87cd46aa9c0a7118de52"><span>Dolmetschunterstützung: 10.880 Euro&nbsp;</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Regionale Strukturen:</span> IntegrationskoordinatorInnen bzw. kommunale Integrationsbeauftragte unter anderem in Imst, Telfs, Hall, Schwaz, Jenbach, Wörgl und Kufstein.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Integration</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Sun, 23 Aug 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Starke Nachfrage bei Erziehungsberatung </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/starke-nachfrage-bei-erziehungsberatung/</link>
				<description>Kostenlose und niederschwellige Unterstützung für Familien</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e77f4280d80e222609070c2198e87c37b"><span class="regierungsmitglied">Professionelle und vertrauliche Begleitung bei Fragen rund um Erziehung, Familie und Zusammenleben</span></li><li data-list-item-id="ec5ccdf7360bf4e17e2cb214ac002709f"><span class="regierungsmitglied">Über 8.000 Beratungen im Jahr 2025</span></li></ul><p>Wenn es in der Familie zu Konflikten kommt, Eltern bei der Erziehung vor Herausforderungen stehen oder sich Veränderungen im Familienalltag ergeben, kann professionelle Unterstützung entlasten und neue Perspektiven eröffnen. Die Erziehungsberatung des Landes Tirol bietet Familien eine kostenlose und niederschwellige Anlaufstelle. Wie stark das Angebot angenommen wird, zeigt die Entwicklung der Beratungszahlen: Im Jahr 2025 wurden insgesamt 8.121 Beratungen durchgeführt – deutlich mehr als im Jahr davor. 2024 waren es 5.716 Beratungen. Damit ist die Zahl der Beratungen innerhalb eines Jahres um rund 40 Prozent gestiegen.</p>
<p>„Familien stehen im Alltag immer wieder vor Herausforderungen, bei denen es guttut, Unterstützung an der Seite zu haben. Die Erziehungsberatung bietet hier eine unkomplizierte und vertrauliche Anlaufstelle. Gerade wenn Konflikte oder Unsicherheiten entstehen, kann eine frühzeitige Beratung dabei helfen, gemeinsam Lösungen zu finden und neue Perspektiven zu entwickeln“, betont LRin<span class="regierungsmitglied"> Eva Pawlata</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Unterstützung in vielen Lebenssituationen</span></p>
<p>Die Erziehungsberatung richtet sich an Eltern, Kinder, Jugendliche und Familien und unterstützt bei unterschiedlichsten Fragen und Herausforderungen des Familienlebens. Dabei geht es etwa um die Beziehungen zwischen Eltern und Kindern oder unter Geschwistern, die kindliche Entwicklung oder den Umgang mit starken Emotionen wie Angst, Wut und Trauer. Auch bei Fragen rund um das Setzen und Respektieren von Grenzen sowie bei psychischen Belastungen stehen die MitarbeiterInnen beratend zur Seite.</p>
<p>Unterstützung bietet die Erziehungsberatung auch bei Veränderungen im Familienleben – etwa bei der Geburt eines weiteren Kindes, in der Trotzphase oder Pubertät, bei der Eingewöhnung in Kinderkrippe oder Kindergarten, beim Schuleintritt oder Lehrbeginn. Auch familiäre Veränderungen wie Trennung oder Scheidung, ein Wohnortwechsel oder das Zusammenwachsen von Patchwork-Familien können Themen in der Beratung sein.</p>
<p>Im Erstgespräch werden gemeinsam mögliche Lösungswege erarbeitet. Je nach Bedarf sind weitere Gespräche möglich. Das Angebot richtet sich auch an Fachpersonen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Kostenlos, vertraulich und wohnortnah</span></p>
<p>Die Beratung ist kostenlos, vertraulich und kann auf Wunsch auch anonym in Anspruch genommen werden. Mit zehn Beratungsstellen ist die Erziehungsberatung in allen Bezirken Tirols vertreten – in den Bezirkshauptorten Innsbruck, Landeck, Kufstein, Lienz, Imst, Reutte, Kitzbühel und Schwaz sowie in Brixlegg und Telfs. Insgesamt sind 16 PsychotherapeutInnen, PsychologInnen und ErziehungswissenschaftlerInnen in der Erziehungsberatung tätig.</p>
<p>Auf Anfrage besuchen die MitarbeiterInnen der Erziehungsberatung auch Kinderkrippen und Kindergärten, um Eltern im Rahmen von Sprechstunden direkt vor Ort zu beraten. Darüber hinaus sind Beratungen per Telefon oder Videotelefonie möglich. Termine können online über die Buchungsplattform <a href="https://termin.tirol.gv.at/public" target="_blank" rel="noreferrer">termin.tirol.gv.at</a>, direkt über die <a href="https://www.tirol.gv.at/gesellschaft-soziales/erziehungsberatung/" target="_blank">Website der Erziehungsberatung</a> oder über die <a href="https://www.tirol.gv.at/presse/land-tirol-app/" target="_blank">Land Tirol App</a> vereinbart werden.</p>
<p>„Niemand muss mit familiären Herausforderungen alleine bleiben. Oft kann bereits ein Beratungsgespräch dabei helfen, eine Situation aus einer anderen Perspektive zu betrachten und konkrete nächste Schritte zu finden“, ermutigt LRin Eva Pawlata.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Erziehungsberatung und Elternberatung</span></p>
<p>Die Erziehungsberatung des Landes Tirol unterstützt bei Fragen rund um Erziehung und kindliche Entwicklung – insbesondere dann, wenn Unsicherheiten oder Belastungen im Familienalltag auftreten. Ergänzend dazu gibt es die <a href="https://www.tirol.gv.at/gesundheit-vorsorge/elternberatung/" target="_blank">Elternberatung des Landes Tirol</a>, bei der gesundheitliche Themen im Vordergrund stehen. Sie richtet sich an werdende und frischgebackene Eltern und begleitet Familien in den ersten Lebensjahren des Kindes – etwa bei Fragen zu medizinischer Vorsorge, Ernährung oder motorischer Entwicklung.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>Familie</category>
				
					<category>Kinder/Jugend</category>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Sat, 22 Aug 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>DaMe: Sicherer und einfacher Datenaustausch </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/land-tirol-setzt-auf-sichere-und-digitale-kommunikation-zwischen-aerzteschaft-und-behoerde/</link>
				<description>Land Tirol setzt mit DaME (Datennetz der Medizin) auf sichere und digitale Kommunikation zwischen Ärzteschaft und Behörde</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e99d8c4e5c27b7076c81684b46b520012"><span class="regierungsmitglied">Tirol Konvent – Wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“</span></li><li data-list-item-id="e3ac5e9a92414d0f3d745108abf14de60"><span class="regierungsmitglied">Nach gesetzlichem Fax-Aus setzen Land und GesundheitsdiensteanbieterInnen auf neue sichere Übertragungsprotokolle</span></li></ul><p>Die Kommunikation im Gesundheitsbereich ist sensibel: Es werden personenbezogene Gesundheitsdaten zwischen relevanten Stellen ausgetauscht – beispielsweise von einer Arztpraxis zum Gesundheitsreferat in der Bezirkshauptmannschaft. Für die Übertragung von solch sensiblen bzw. personenbezogenen Gesundheitsdaten kann das Fax seit dem Vorjahr nicht mehr verwendet werden – es wurde gesetzlich verboten. Weiterhin zulässig sind Briefe und eine speziell gesicherte digitale Kommunikation. In enger Abstimmung mit der Ärztekammer wurde vonseiten des Landes dafür jetzt eine eigene Infrastruktur in Betrieb genommen: DaMe (Datennetz der Medizin) – ein System, bei dem Absender und Empfänger wie beim E-Mail Postfächer haben, aber über ein eigenes, nach höchsten Sicherheitsstandards abgesichertes Netzwerk kommunizieren. Da diese speziellen Postfächer oft direkt in der Praxissoftware integriert sind, können viele Gesundheitseinrichtungen jetzt einfach und effizient Befunde und Informationen übermitteln. Das System ist nun in allen relevanten Dienststellen der Landesverwaltung und den Tiroler Bezirkshauptmannschaften in Betrieb – und ein weiterer Schritt in Richtung Vereinfachung und Entbürokratisierung.</p>
<p>„Der Tirol Konvent umfasst auch einfache, digitale Kommunikationsmöglichkeiten. Dabei setzen wir auf höchste Standards – immer und vor allem dann, wenn es um höchst sensible Daten wie personenbezogene Gesundheitsdaten geht. Das Ziel muss es immer sein, Daten bestmöglich nach dem Stand der Technik zu schützen und gleichzeitig keine neuen unnötigen bürokratischen Hürden bzw. Verwaltungsaufwände zu generieren. Mit der Kommunikation über DaMe, die in enger Abstimmung mit der Ärztekammer umgesetzt wurde, können sich die Tirolerinnen und Tiroler weiterhin auf eine sichere Datenübermittlung verlassen“, betont LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.&nbsp;</p>
<p>Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> ergänzt: „Für die Gesundheitsdiensteanbieter war es wichtig, keine neuen bzw. zusätzlichen Systeme integrieren zu müssen. Mit DaMe, einem bereits von vielen genutzten sicheren Datennetz, können über sichere Gesundheitsnetzedienste direkt aus der Praxissoftware Nachrichten übermittelt werden – mit wenigen Klicks und wenig Aufwand. Das ist wichtig, denn die verfügbare Zeit soll dort eingesetzt werden, wo sie benötigt wird: für die Patientinnen und Patienten.“</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Digitalisierung</category>
				
					<category>Gesundheit</category>
				
					<category>Verwaltung</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Sat, 22 Aug 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Von der Krebsforschung bis zur KI</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/von-der-krebsforschung-bis-zur-ki/</link>
				<description>Tirol investiert in zwei exzellente Forschungsprojekte</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e2c3afc2eee69a16efe2ce7d31156e9f4"><span class="regierungsmitglied">Land Tirol fördert zwei vom österreichischen Wissenschaftsfond FWF vorgeschlagene Projekte mit knapp einer halben Million Euro</span></li><li data-list-item-id="e6774844f555fd219d82ad4a228c7924f"><span class="regierungsmitglied">Medizinische Universität Innsbruck forscht an verbesserter Krebsbehandlung</span></li><li data-list-item-id="efb4eca405aed2fbeb0d6208c753645b3"><span class="regierungsmitglied">Universität Innsbruck erhält Förderung für KI-Modelle im Ingenieurswesen</span></li></ul><p>Mithilfe von Computerverfahren und künstlicher Intelligenz (KI) große Datenmengen analysieren und Prozesse optimieren: Das ist das Ziel zweier Forschungsprojekte der Medizinischen Universität Innsbruck und der Universität Innsbruck. So soll die computergestützte Analyse einerseits die Veränderung von Chromosomen bei Krebszellen erkennen und dadurch neue Therapieansätze in der Krebsbehandlung liefern, während beim zweiten Projekt KI-Modelle und Computersimulationen im Ingenieurswesen im Fokus stehen. Was die beiden Projekte gemeinsam haben: Sie wurden von internationalen GutachterInnen im Zuge einer Qualitätsprüfung des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) als „exzellent“ gewertet. Der Fonds schlägt dem Land Tirol im Rahmen des Programms „Matching Funds“ förderungswürdige Projekte vor, die mit Beschluss vom Bund kofinanziert werden. Auf Antrag von Wissenschaftslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> werden seitens des Landes insgesamt knapp 495.000 Euro für diese exzellenten Forschungsvorhaben bereitgestellt.</p>
<p>„Ich bin immer wieder beeindruckt von der großen Vielfalt und Exzellenz der Forschungsarbeit in Tirol. Unsere Hochschulen stellen damit unter Beweis, dass sie in den verschiedensten Bereichen ganz vorne mit dabei sind und der Forschungs- und Wissenschaftsstandort Tirol ein guter Nährboden für Forschung und Innovation ist. Mit der Förderung solcher zukunftsweisenden Projekte stärken wir den Standort Tirol und tragen dazu bei, seine internationale Sichtbarkeit und Strahlkraft weiter auszubauen“, betont die Wissenschaftslandesrätin.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Neue Ansätze in der Krebsbehandlung</span></p>
<p>Langfristig könnte das Projekt der Medizinischen Universität Innsbruck helfen, Krebs präziser zu verstehen und PatientInnen zu behandeln – insbesondere dort, wo Tumore aufgrund hoher genetischer Veränderung schwer therapierbar sind. Fakt ist, dass in vielen Tumoren die Zahl der Chromosomen verändert ist. Das heißt, verglichen mit normalen Zellen haben manche Krebszellen zu viele oder zu wenige Chromosomen. Problematisch ist es, wenn sich diese Fehler bei jeder Zellteilung laufend neu bilden. Diese sogenannte „chromosomale Instabilität“ macht Tumore besonders anpassungsfähig: Sie können schneller Resistenzen gegenüber Behandlungen entwickeln, sich aggressiver verhalten und sich leichter ausbreiten.&nbsp;</p>
<p>Ziel des Projektes ist es, zu verstehen warum solche Krebszellen überleben und welche Schwachstellen dadurch entstehen. Dadurch sollen neue Therapieansätze entwickelt werden, die nicht nur einzelne Mutationen, sondern die Anpassungsfähigkeit von Krebs insgesamt bremsen. Dafür werden große, bereits vorhandene Datensätze mithilfe von Computerverfahren analysiert, um Unterschiede zwischen „stabilen“ und „instabilen“ Chromosomenveränderungen sichtbar zu machen. Gleichzeitig geht es um ein Verständnis dafür, welche dieser „instabilen“ Chromosomenveränderungen mit einer geringeren Wirksamkeit von Therapien einhergehen.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Virtuelle Labore und KI im Ingenieurswesen</span></p>
<p>Von IngenieurInnen entwickelte Produkte stehen meist im Zusammenhang mit einem hohen finanziellen und zeitlichen Aufwand. Die KI könnte hier unterstützen, versteht jedoch die Besonderheiten der Technik noch nicht ausreichend. Das Projekt des Instituts für Mechatronik der Universität Innsbruck schließt genau diese Lücke: Dabei soll eine tiefe Wissensbasis für technische Problemstellungen, insbesondere im Maschinenbau, aufgebaut werden. Maßgeblich dafür ist eine Kombination aus Beschreibungen, mathematischen Modellen und den Ergebnissen von Computersimulationen – ähnlich wie IngenieurInnen in ihrer Ausbildung aus Theorie und praktischen Versuchen lernen.</p>
<p>In virtuellen Laboren sollen diese entwickelten KI-Modelle eigenständig komplexe technische Problemstellungen lösen, indem sie Experimente durchführen, Fragen stellen, Tests planen und Ergebnisse auswerten. Damit entsteht ein durchgängiger Kreislauf aus Daten, Lernen und Anwendung, bei dem man insgesamt von kürzeren Entwicklungszeiten, niedrigeren Kosten und einer erhöhten Sicherheit durch virtuelle Tests profitiert. Zudem sollen mithilfe dieser Simulationen auch angehende IngenieurInnen in der Ausbildung spielerisch komplexe Zusammenhänge verstehen und praktisch erproben können.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Wissenschaft &amp; Forschung</category>
				
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