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			<title>Land Tirol - Meldungen</title>
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			<description>Aktuelle Meldungen vom Amt der Tiroler Landesregierung</description>
			<language>de</language>
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				<copyright>Land Tirol</copyright>
			
			<pubDate>Mon, 18 May 2026 01:06:31 +0200</pubDate>
			<lastBuildDate>Mon, 18 May 2026 01:06:31 +0200</lastBuildDate>
			
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				<guid isPermaLink="false">news-58209</guid>
				<pubDate>Thu, 14 May 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>Internationaler Museumstag: Land Tirol setzt Zeichen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/internationaler-museumstag-land-tirol-setzt-zeichen/</link>
				<description>Ausstellung „Leokadia Justman. Brechen wir aus!“ als Schwerpunkt in der Erinnerungspolitik des Landes Tirol</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e984ff060209765f9b7f63ae03cb1eaa2"><span class="regierungsmitglied">LH Mattle: „Wer heute den Nationalsozialismus verherrlicht, attackiert unsere demokratischen Grundwerte“</span></li><li data-list-item-id="eac3b7ff7c1adea1050cffe12a9668f63"><span class="regierungsmitglied">Erstmals in Österreich: Gespräch mit Holocaust-Zeitzeugin Rozette Kats am 20. Mai im Landhaus</span></li><li data-list-item-id="efd26d1164ae34e85736a325aa9beea1f"><span class="regierungsmitglied">Buchpräsentation „Mich kriegt ihr nicht!“ zur Überlebensgeschichte von Józef Wiśnicki am 28. Mai</span></li><li data-list-item-id="e213041a9ed0d0bcfeae783ba9f521c2f"><span class="regierungsmitglied">Programm und Veranstaltungskalender zu „Tirol erinnert“ unter&nbsp;</span><a href="http://www.tirol.gv.at/kunst-kultur/tirol-erinnert/" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">tirol.gv.at/erinnern</span></a></li></ul><p>Am Internationalen Tag des Museums am 17. Mai macht das Land Tirol erneut auf die Sonderausstellung „Leokadia Justman. Brechen wir aus!“ und ihr umfangreiches Begleitprogramm aufmerksam. Die Ausstellung im Landhaus Innsbruck erzählt die Geschichte von <span class="regierungsmitglied">Leokadia Justman</span> und ihrer Flucht in Tirol. Nächste Veranstaltungspunkte sind ein Zeitzeuginnengespräch am 20. Mai mit der Holocaust-Überlebenden <span class="regierungsmitglied">Rozette Kats</span>, die das erste Mal in Österreich sprechen wird, und die Präsentation des Buches „Mich kriegt ihr nicht!“ von <span class="regierungsmitglied">Józef Wiśnicki</span> – Ehemann von Leokadia Justman – am 28. Mai.</p>
<p>Vor dem Hintergrund zunehmender antisemitischer Tendenzen spricht Kulturreferent LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> von einem klaren gesellschaftspolitischen Auftrag: „Wer heute den Nationalsozialismus verherrlicht, attackiert unsere demokratischen Grundwerte. Umso wichtiger ist es, dass wir mit der Ausstellung zu Leokadia Justman viele Menschen mit der Vergangenheit in Berührung bringen. Leokadias Geschichte zeigt eindrücklich, wozu Hass, Ausgrenzung und Menschenverachtung führen“, erklärt der Landeshauptmann und betont die Bedeutung von Museen als Orte der demokratischen Auseinandersetzung: „Gerade in Zeiten, in denen Extremismus lauter wird, braucht es Räume, die Geschichte sichtbar machen und Menschen zum Nachdenken bewegen. Erinnerungskultur ist kein Blick zurück aus Pflichtgefühl – sie ist unser gegenwärtiger Auftrag. Auch mit Theatervorführungen, Konzerten und Zeitzeugengesprächen wollen wir für die Vergangenheit sensibilisieren.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Historische Spurensuche: Überlebensgeschichte in neuer Buchform&nbsp;</span></p>
<p>Józef Wiśnicki sprang aus dem fahrenden Zug nach Treblinka – und entrann so dem sicheren Tod. Im April 1943 gelangte er mit gefälschten Papieren, getarnt als polnischer Christ, nach Vorarlberg. Nachdem die Gestapo auf ihn aufmerksam wurde, kam Wiśnicki ins KZ Reichenau – dort wurde er im Mai 1945 schließlich befreit. In den Wirren der Nachkriegszeit verliebte er sich in Leokadia Justman und feierte mit ihr die erste jüdische Hochzeit in Innsbruck nach Kriegsende.</p>
<p>Am 28. Mai folgt die Buchpräsentation seines Überlebensberichts „Mich kriegt ihr nicht!“ im Landhaus (Beginn um 19 Uhr). Józef Wiśnickis 1997 in New York verfasste Erinnerungen erscheinen nun erstmals in deutscher Übersetzung und mit historischen Anmerkungen. Der Abend mit den Kuratoren <span class="regierungsmitglied">Niko Hofinger</span> und <span class="regierungsmitglied">Dominik Markl </span>beleuchtet nicht nur seine individuelle Flucht, sondern auch Tirols Rolle in der NS-Zeit – und knüpft direkt an die Geschichte von Leokadia an. Anmeldungen sind bis 26. Mai unter&nbsp;<a href="http://www.tirol.gv.at/Michkriegtihrnicht" target="_blank">tirol.gv.at/Michkriegtihrnicht</a> erforderlich.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ausstellung zu Leokadia Justman: Von Montag bis Freitag besuchen</span></p>
<p>Die Ausstellung zu Leokadia Justman ergänzt die Rahmenausstellung „Vom Gauhaus zum Landhaus. Ein Tiroler NS-Bau und seine Geschichte“ im Innsbrucker Landhaus und zeigt historische Dokumente, Interviews mit Nachkommen sowie ein detailgetreues Modell des damaligen Innsbrucker Polizeigefängnisses. Den künstlerischen Rahmen bilden zwölf Ausschnitte aus der Graphic Novel „Lodzia &amp; Marysia“ von <span class="regierungsmitglied">Alwin Hecher</span>&nbsp;in den Ausstellungsräumen. Der junge Tiroler Illustrator zeichnet in seinem Comicroman die wichtigsten Stationen von Leokadias Flucht nach und gibt ihrer Geschichte eine ganz eigene Bildsprache. Im angrenzenden Festsaal – früherer Sitzungssaal der NS-Gauleitung – ist eine Installation von Gedichten zu sehen, die Leokadia ab 1944 unter anderem im Polizeigefängnis in Innsbruck verfasst hat. Zwei Innsbrucker Historiker haben die 15 Gedichte in Archiven in New York und Washington D.C. entdeckt – heuer wurden sie erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Sonderausstellung „Leokadia Justman. Brechen wir aus!“</span></p>
<p>Die Ausstellung „Leokadia Justman. Brechen wir aus! Als polnische Jüdin auf der Flucht in Tirol“ ergänzt als Sonderpräsentation die Rahmenausstellung „Vom Gauhaus zum Landhaus. Ein Tiroler NS-Bau und seine Geschichte“ und ist von Montag bis Freitag (9 bis 17 Uhr) im Landhaus 1 zu sehen. Die selbstverfassten Gedichte von Leokadia Justman können jeweils freitags (12 bis 17 Uhr) ebenfalls im Landhaus 1 (Festsaal) besichtigt werden (Ausnahmen: 20. Februar, 6. März, 10. April, 19. Juni, 26. Juni, 18. September, 13. November, 20. November 2026).&nbsp;</p>
<p>Das Projekt ist eine Kooperation des Landes Tirol mit der Universität Innsbruck und dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, der Pädagogischen Hochschule Tirol, dem Archiv für Bau.Kunst.Geschichte, dem Programm ERINNERN:AT des OeAD (Österreichs Agentur für Bildung und Internationalisierung) zum Lehren und Lernen über Nationalsozialismus und Holocaust sowie dem Verein Wissenschaft und Verantwortlichkeit. Alle Veranstaltungen zum Thema „Tirol erinnert“ sind unter&nbsp;<a href="http://www.tirol.gv.at/kunst-kultur/tirol-erinnert/" target="_blank">tirol.gv.at/erinnern</a> zu finden – dort steht auch der virtuelle 360°-Rundgang der Ausstellung „Vom Gauhaus zum Landhaus“ zur Verfügung.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Kunst &amp; Kultur</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58205</guid>
				<pubDate>Wed, 13 May 2026 17:15:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Ehrenamt mit Strahlkraft: „Glanzleistungen 2026“ verliehen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/ehrenamt-mit-strahlkraft-glanzleistungen-2026-verliehen/</link>
				<description>Tirol, Südtirol und Trentino würdigen mit Auszeichnung „Glanzleistung“ junge Freiwillige sowie ehrenamtlich getragene Projekte im Jugendsektor</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e2c4082f352f594443b24fd99433cb074"><span class="regierungsmitglied">Feierliche Verleihung in Bozen (Südtirol): Elf Einzelpersonen und zwei Projekte aus Tirol ausgezeichnet</span></li><li data-list-item-id="e53bba8faf5e9c762ab402b290f3e1c22"><span class="regierungsmitglied">„Jahr des Ehrenamts“ rückt freiwilliges Engagement in Tirol ganzjährig in den Fokus</span></li></ul><p>Mit der Auszeichnung „Glanzleistung – das junge Ehrenamt“ würdigen Tirol, Südtirol und das Trentino herausragendes ehrenamtliches Engagement in der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit – heuer bereits zum fünften Mal in Folge. Die Verleihung findet abwechselnd in den drei Euregio-Landesteilen statt und wurde diesmal im NOI Techpark in Bozen ausgerichtet. LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>&nbsp;(Tirol), LHStv<sup>in</sup>&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Rosmarie Pamer</span>&nbsp;(Südtirol) und LHStv <span class="regierungsmitglied">Achille Spinelli</span> (Trentino) zeichneten dabei insgesamt 21 Einzelpersonen und acht Projekte aus der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino sowie ein grenzüberschreitendes Projekt aus.</p>
<p>„Das Ehrenamt ist ein unverzichtbarer Pfeiler unserer Gesellschaft – in Tirol ebenso wie in Südtirol und im Trentino. Junge Menschen, die sich freiwillig engagieren, übernehmen Verantwortung, schaffen Gemeinschaft und gestalten unsere Zukunft aktiv mit. Mit der Auszeichnung ‚Glanzleistung – das junge Ehrenamt‘ holen wir dieses Engagement in der Euregio gemeinsam vor den Vorhang. Die Verleihung reiht sich damit auch in das Tiroler ‚Jahr des Ehrenamts‘ ein“, betont Euregio-Präsident LH Mattle.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tiroler Glanzleistungen</span></p>
<p>Aus Tirol wurden elf junge Persönlichkeiten ausgezeichnet (siehe unten). Die Vielfalt ihres Engagements reicht von Jugend- und Blaulichtorganisationen über Sport- und Kulturvereine bis hin zu kirchlichen und schulischen Initiativen.</p>
<p>Zusätzlich wurden zwei Projekte geehrt: Die Kampagne „Alles steht Kopf“ der Landesschülervertretung Tirol machte psychische Belastungen junger Menschen sichtbar und rückte mentale Gesundheit an Tirols Schulen stärker in den Fokus. Mit einer Umfrage unter rund 1.500 OberstufenschülerInnen, der Initiative „Laut gedacht“ und breiter Öffentlichkeitsarbeit setzte das Projekt wichtige Impulse in Politik und Gesellschaft. Das Projekt „Insa Zukunft in kloane Händ“ der Jungbauernschaft/Landjugend Aurach bei Kitzbühel vermittelte Kindern ab dem Kindergartenalter bei 13 Projekttagen spielerisch die Themen Nachhaltigkeit, Natur und Selbstwirksamkeit – etwa beim Brotbacken, Aufforsten oder Upcycling.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Filmreife Zusammenarbeit</span></p>
<p>Als grenzüberschreitendes Projekt wurde die EuregioYoungJury des Filmclub Bozen ausgezeichnet, die heuer ihr zehnjähriges Bestehen feierte. Das Projekt bringt Jugendliche aus Tirol, Südtirol und dem Trentino zusammen, die im Rahmen des Bolzano Film Festival Bozen Filme sichten, diskutieren und gemeinsam einen Preis vergeben. Ziel ist es, junge Menschen an die Welt des Films heranzuführen und zugleich den Austausch über Sprach- und Landesgrenzen hinweg zu stärken.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Jahr des Ehrenamts</span></p>
<p>Mit dem „Jahr des Ehrenamts“ 2026 rückt die Tiroler Landesregierung die große Bedeutung ehrenamtlichen und freiwilligen Engagements für den gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie das soziale, kulturelle und sportliche Leben in Tirol in den Fokus. Im Rahmen des Schwerpunktjahres wurde unter anderem eine öffentlichkeitswirksame Kampagne samt eigener WhatsApp-Gruppe eingerichtet. Zudem wird ein Maßnahmenpaket umgesetzt, das Freiwilligen Erleichterungen und zusätzliche Unterstützung bieten soll. Mehr Informationen unter <a href="http://www.tirol.gv.at/ehrenamt" target="_blank">www.tirol.gv.at/ehrenamt</a>.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Ausgezeichnete Einzelpersonen aus Tirol:</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e87d662bfe6cbf82a09968094060cd5f7"><span class="regierungsmitglied">Diana Fankhauser</span><span>, Österreichische Wasserrettung</span></li><li data-list-item-id="e86f4f0713d54dba106e0422e05f12767"><span class="regierungsmitglied">Dominik Fritz</span><span>, Landes-Feuerwehrverband Tirol</span></li><li data-list-item-id="ea487eb1cbd970e1bb7e0ba123ef08e36"><span class="regierungsmitglied">Gregor Knittelfelder</span><span>, Sportunion Tirol</span></li><li data-list-item-id="e786498482e01fffa881d4b1e6f39f0b6"><span class="regierungsmitglied">Markus Lechner</span><span>, Diözese Innsbruck – Katholische Jugend</span></li><li data-list-item-id="e6a5589bc7d0cd5e3a6bf88c611565fac"><span class="regierungsmitglied">Martin Loinger</span><span>, Tiroler Landesschiverband</span></li><li data-list-item-id="e1f84c48c8be07aa47db45c0bde43302c"><span class="regierungsmitglied">Mathias Mazagg</span><span>, Tiroler Mittelschülerverband</span></li><li data-list-item-id="ecdc67a2d167f25f760e40f2a4f9a5c76"><span class="regierungsmitglied">Magdalena Moser</span><span> (geb. Goller): Judo Union Raiffeisen Osttirol</span></li><li data-list-item-id="e09455e97e6a28bcaabe3d6a0a554089a"><span class="regierungsmitglied">Michael Müller</span><span>, Allgemeiner Sportverband Österreich (ASVÖ)</span></li><li data-list-item-id="e08d3bdaf8bec9dd5ac391bc6e94acf4e"><span class="regierungsmitglied">Sabrina Prislan</span><span>, Judo Union Raiffeisen Osttirol</span></li><li data-list-item-id="ef8b89fe983ed17c22bd195fab54a5a9f"><span class="regierungsmitglied">Sabrina Steiner</span><span>, Blasmusikverband Tirol</span></li><li data-list-item-id="e369c3ae31174864772e480938ab5167f"><span class="regierungsmitglied">Manuel Unterberger</span><span>, Landesverband der Tiroler Pfadfinder und Pfadfinderinnen</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Ausgezeichnete Projekte aus Tirol:</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e65acc19e8024c1f766be37636137621c"><span class="regierungsmitglied">„Alles steht Kopf“</span><span>, Landesschülervertretung Tirol</span></li><li data-list-item-id="e51789c7ad00d6c5d1c6c78571acfe834"><span class="regierungsmitglied">„Insa Zukunft in kloane Händ“</span><span>, Jungbauernschaft/Landjugend Aurach bei Kitzbühel</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Ausgezeichnete Einzelpersonen aus Südtirol:</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e3418dfe34ce5d79cc388acc9756a27cb"><span class="regierungsmitglied">Alexandra Felderer</span><span>, Katholische Jungschar Südtirol</span></li><li data-list-item-id="ef75215359685cf34b76e867473a19d13"><span class="regierungsmitglied">Fabian Haas</span><span>, Fußballverein Auer</span></li><li data-list-item-id="e718189374bd59e99ac367d48112615f4"><span class="regierungsmitglied">Jacqueline Kneissl</span><span>, Jugendtreff Partschins INSIDE EO</span></li><li data-list-item-id="efbd0d2d74459e3588038459815426dd0"><span class="regierungsmitglied">Christian Mair</span><span>, Blindenapostolat Südtirol</span></li><li data-list-item-id="e78fecd01dab946db62939f742eedf8ed"><span class="regierungsmitglied">Giulia Salvi</span><span>, AGESCI (katholischer italienischer Pfadfinderverband)</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Ausgezeichnete Projekte aus Südtirol:</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e740b6e9d5c26727d22fa28d25634b948"><span class="regierungsmitglied">„8-13 – PEACE &amp; CRI“</span><span>, Landeskomitee Südtirol des Roten Kreuzes Italien</span></li><li data-list-item-id="e320448a755a67b8ba7be831fa2c75e48"><span class="regierungsmitglied">Gaming-Projekte</span><span>, DUNG VFG (Verein zur Förderung des Gemeinwesens)</span></li><li data-list-item-id="eccd9761bfc704fbf2a64284ec4fa91db"><span class="regierungsmitglied">Jugendchor Kyrios</span><span>, Kyrios EO</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Ausgezeichnete Einzelpersonen aus dem Trentino:</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e3f0bb6d0a690002d988b5d63062b19cd"><span class="regierungsmitglied">Jacopo Bellato</span></li><li data-list-item-id="ee8ce6993879122707ac5a70799696669"><span class="regierungsmitglied">Daniele Campostrini,</span></li><li data-list-item-id="e095983eee008b1ca6f9df370bad5e5bc"><span class="regierungsmitglied">Diego Ferdinelli</span></li><li data-list-item-id="e3e217e45387346fd6042cbec5133855a"><span class="regierungsmitglied">Leonora Vadagnini</span></li><li data-list-item-id="e800a839745ab9ac355556fb2a11889b6"><span class="regierungsmitglied">Elisa Valle</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Ausgezeichnete Projekte aus dem Trentino:</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e1cb7ae19d416fd9d015356b05084e857"><span>Associazione We Ink Social Lab (Sozial- und Kulturverein)</span></li><li data-list-item-id="e6b8cd076b82432ae431753e73b67d7c6"><span>Banda Sociale di Ala (Musikverein Ala)</span></li><li data-list-item-id="e605b8b6e439cf672b033352595b53b2c"><span>Corpo Vigili del Fuoco Volontari Tassullo (Freiwillige Feuerwehr Tassullo)</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Ausgezeichnetes grenzüberschreitendes Projekt:</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e2e91d46a02a20116a68320eeb125fd64"><span class="regierungsmitglied">EuregioYoungJury</span><span>, Filmclub Bozen</span></li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Europa &amp; Internationales</category>
				
					<category>Ehrenamt</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Tue, 12 May 2026 12:41:54 +0200</pubDate>
				
				<title>Tiroler Landesregierung im Austausch mit Bundeskanzler Stocker </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tiroler-landesregierung-im-austausch-mit-bundeskanzler-stocker/</link>
				<description>Bundeskanzler Christian Stocker zu Gast in Innsbruck</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef585755fd2f1867d876b3053a0d5ff8a"><span class="regierungsmitglied">Austausch zu aktuellen Themen mit der Tiroler Landesregierung</span></li></ul><p>Im Vorfeld der Regierungssitzung tauschten sich Landeshauptmann&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>, Landeshauptmannstellvertreter&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span> und die Mitglieder der Tiroler Landesregierung mit Bundeskanzler&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Christian Stocker</span> aus. Im Rahmen eines Bundesländer-Tages kam es erstmals zu einem solchen Austausch zwischen der gesamten Tiroler Landesregierung und dem Bundeskanzler. Gesprochen wurde über aktuelle Themen wie die Reformpartnerschaft zwischen Bund, Ländern und Gemeinden, die aktuell laufende Transitklage Italiens oder die Eckpfeiler des Bundesbudgets. „Ich bin gerne in Tirol unterwegs und freue mich, dass mein Bundesländer-Tag mit einem spannenden Austausch mit der Landesregierung startet. Als Bundesregierung wollen wir einlösen, was wir versprochen haben: das Richtige für Österreich zu tun. Dabei konzentrieren wir uns auf drei Handlungsfelder: Wir sanieren unser Budget, reformieren und modernisieren unser Land und seine Strukturen und wollen wieder nachhaltiges Wirtschaftswachstum generieren, damit der Aufschwung für Österreich gelingt“, erklärt Bundeskanzler Stocker. LH Mattle freut sich, dass der Bundeskanzler seiner Einladung gefolgt ist: „Bundeskanzler Christian Stocker ist ein Unterstützer der Tiroler Anliegen. Im Rahmen meines Vorsitzes in der Landeshauptleute-Konferenz arbeiten wir gut zusammen. Das ist auch wichtig, denn wir brauchen Tempo bei den wichtigen Reformen“, betont LH Mattle. LHStv Wohlgemuth unterstreicht, wie wichtig eine Starke Achse zwischen Bundes- und Landesregierung ist: „Viele der Herausforderungen, die wir in Tirol zu bewältigen haben, lassen sich nur im engen Schulterschluss mit dem Bund lösen – von Infrastruktur bis hin zu einem leistbaren Leben. Der direkte Austausch mit Bundeskanzler Christian Stocker ist daher wichtig, um unsere Anliegen klar zu platzieren und konkrete Fortschritte für die Tirolerinnen und Tiroler zu erreichen.“</p>
<p></p><hr>

<h2><span>Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung&nbsp;</span></h2>
<p><span class="regierungsmitglied">App „Tiroler Jagd“ mit digitaler Grünvorlage – wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“:</span>&nbsp;Mit der Applikation des Landes „Tiroler Jagd“ können JägerInnen erlegtes Kahlwild wie Rot- oder Rehwild nunmehr einfach und unkompliziert per Smartphone dokumentieren und an die Behörde melden. Die digitale Grünvorlage wird in einigen Tiroler Bezirken – insbesondere im Bezirk Landeck – bereits seit Jahren erfolgreich praktiziert. Nun steht sie der Tiroler Jägerschaft über die App „Tiroler Jagd“ über eine Applikation des Landes zur Verfügung. „Die digitale Grünvorlage erspart Jägerinnen und Jägern viel Zeit und Kilometer im Vergleich zur physischen Vorlage – ein Projekt, das voll und ganz dem Tirol Konvent entspricht: weniger Bürokratie, einfachere Handhabung, direkterer Zugang“, betont LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.&nbsp;„Die Meldung per App ist eine Alternative bzw. Ergänzung zur bisherigen Praxis, bei der erlegte Tiere als sogenannte Grünvorlage physisch zu Kontrollorganen transportiert werden müssen“, erklärt Jagdreferent LHStv<span class="regierungsmitglied"> Josef Geisler</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sanierungsmaßnahmen Klaraheim Hall:&nbsp;</span>Die Sanierung des Parkettbodens, um die Sturzgefahr für BewohnerInnen zu verringern, die Sanierung der Wäscherei und die Trennung eines Doppels- in zwei Einzelzimmer: Im Klaraheim in Hall i.T. stehen einige Sanierungsmaßnahmen an, die auch vonseiten des Landes gefördert werden. Die Tiroler Landesregierung beschloss heute auf Antrag von Finanzreferent LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> dafür rund 10.000 Euro bereitzustellen. „Wir fördern den Ausbau, den Aufbau und die Sicherung von Pflege- und Betreuungseinrichtungen in Tirol. Jedes Projekt im Sinne der qualitätsvollen und modernen Pflege in Tirol ist wichtig und allen voran nachhaltig“, betont LH Mattle. Betrieben wird das Klaraheim seit 2021 von der Stiftung Liebenau. Insgesamt werden bei den aktuellen Bauvorhaben über 65.000 Euro investiert. „Das Klaraheim wurde zuletzt in den Jahren 2007 und 2008 umfassend erneuert. Es bietet 61 Dauer- und Kurzzeitpflegeplätze an. Damit ist das Klaraheim ein wertvoller Teil unserer Tiroler Pflegelandschaft. Mit den Förderungen unterstützen wir nicht nur die Aufrechterhaltung der Qualität, sondern auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Bewohnerinnen und Bewohner: Sie sollen beste Arbeits- und Lebensbedingungen vorfinden“, betont die für Pflege zuständige Landesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Mon, 11 May 2026 17:40:05 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>Neuer Kindergarten wird Teil der AES Tirol</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/neuer-kindergarten-wird-teil-der-aes-tirol/</link>
				<description>Tiroler Landeshauptstadt weiterhin einziger Standort einer Anerkannten Europäischen Schule (AES) in Österreich </description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e086769131af3af4923e64a59d8484f63"><span class="regierungsmitglied">Kindergarten Daniel Sailer (Innsbruck) künftig in mehrsprachiges Bildungsprogramm der AES Tirol eingegliedert</span></li><li data-list-item-id="e7f42e677a5d427be659aeffe153dd267"><span class="regierungsmitglied">Unterzeichnung der Anerkennungs- und Kooperationsvereinbarung im Landhaus</span></li><li data-list-item-id="ebb0bd7a8363441e03b58076205149865"><span class="regierungsmitglied">Ab Herbst 2027: Durchgängiges multilinguales Bildungsangebot vom Kindergarten bis zur Matura</span></li><li data-list-item-id="e22006931d8b1c2922119b56f034bd549"><span class="regierungsmitglied">Weitere Informationen zur Anerkannten Europäischen Schule Tirol:&nbsp;</span><a href="http://www.aes-tirol.eu" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">www.aes-tirol.eu</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;</span></li></ul><p>Mit einer gemeinsamen Unterzeichnung im Parissaal des Innsbrucker Landhauses wurde heute, Montag, die Erweiterung der Anerkannten Europäischen Schule Tirol (AES Tirol) offiziell besiegelt: Der Kindergarten Daniel Sailer in Innsbruck wird Teil des europäischen Bildungsprogramms und ergänzt die bestehenden drei AES-Standorte in Tirol. Damit deckt die AES Tirol alle Schritte vom Kindergarten über Primar- und Sekundarstufe bis zum Abschluss mit dem international anerkannten Europäischen Bakkalaureat ab. An der Unterzeichnung der neuen Vereinbarung nahmen neben Landeshauptmann <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> und Bildungslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> auch Innsbrucks Bürgermeister <span class="regierungsmitglied">Johannes Anzengruber</span>&nbsp;sowie Vizebürgermeisterin <span class="regierungsmitglied">Elisabeth Mayr</span>, Präsidialleiter und stellvertretender Bildungsdirektor <span class="regierungsmitglied">Christian Jesacher</span> sowie VertreterInnen des Bundesministeriums für Bildung, der Europäischen Schulen sowie Wirtschaftskammer Tirol und Industriellenvereinigung Tirol teil. Zusätzlich wurde die bestehende Akkreditierung der Primar- und Sekundarstufe erneuert und die Bakkalaureatsstufe neu akkreditiert.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Große Nachfrage: 800 SchülerInnen ab September 2026 erwartet</span></p>
<p>„Die Europäische Schule steht für ein Bildungsverständnis, das Grenzen sprachlich, kulturell und gesellschaftlich überwindet. Tirol hat als erstes Bundesland den Mut gehabt, das Bildungsmodell der Europäischen Schulen umzusetzen – und ist weiterhin der einzige AES-Standort in Österreich. Mit der Aufnahme des Kindergartens Daniel Sailer ermöglichen wir ab Herbst 2027 einen durchgängigen Bildungszweig vom frühen Kindesalter bis zum Europäischen Bakkalaureat“, betonte LH Mattle beim Festakt und dankte speziell der Bildungsdirektion für Tirol und dem Bundesministerium für die erfolgreiche Zusammenarbeit.&nbsp;</p>
<p>Im Hinblick auf das pädagogische Programm erklärte LR<sup>in</sup> Hagele: „Auch am neuen Kindergartenstandort in Innsbruck wird in Zukunft ein multilingual ausgerichtetes Bildungskonzept angeboten. Im Zentrum stehen mehrsprachige und interkulturelle Inhalte, die parallel zur Primar- und Sekundarstufe unter anderem durch Native Speaker vermittelt werden“, freut sich die Bildungslandesrätin und ergänzt: „Wir rechnen ab September 2026 mit bereits 800 Schülerinnen und Schülern an der AES Tirol. Das zeigt: Viele Familien legen großen Wert auf internationale Bildung.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sprachübergreifendes Bildungskonzept bereits im Kindergarten</span></p>
<p>Der Kindergarten Daniel Sailer setzt bereits seit Jahren&nbsp;einen&nbsp;Schwerpunkt&nbsp;im Bereich&nbsp;Sprache und Mehrsprachigkeit. Die gezielte Förderung der Erstsprache sowie das frühe Kennenlernen weiterer&nbsp;Fremdsprachen&nbsp;stehen im Zentrum des neuen&nbsp;pädagogischen Konzepts, ergänzt wird das Angebot durch unterschiedliche Sprachimpulse im Alltag sowie musikalische Frühförderung in Kooperation mit der Musikschule Innsbruck.</p>
<p>Für Innsbrucks Bürgermeister Johannes Anzengruber ist die Erweiterung ein wichtiger Schritt für das internationale Bildungskonzept der Landeshauptstadt: „Mit dem Kindergarten Daniel Sailer wächst der AES-Standort Innsbruck auf vier Einrichtungen an. Damit erweitern wir das interkulturelle Bildungsangebot um den Elementarbereich und schaffen zusätzliche Chancen für Familien in einer zunehmend internationalen Stadt. Mehrsprachigkeit und interkulturelles Lernen sind heute zentrale Zukunftskompetenzen – besonders in einem Europa, das immer stärker zusammenwächst.“&nbsp;</p>
<p>Vizebürgermeisterin Elisabeth Mayr ergänzt: „Mehrsprachigkeit ist ein Schatz, den es zu pflegen gilt, für den Einzelnen wie die Gemeinschaft. Besonders wichtig ist dabei,&nbsp;dass wir in einer der drei Kindergartengruppen auch andere europäische Erstsprachen außer Englisch und Italienisch fördern können. Ein Zeichen dafür, dass alle Sprachen wertvoll sind und Vielfalt kombiniert mit Bildung der größte Schatz von allen ist.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Deutsch, Italienisch und Englisch – über die AES Tirol</span></p>
<p>Die AES Tirol bietet Unterricht in deutschen, englischen und italienischen „Sprachabteilungen“ an, zusätzlich können SchülerInnen aus bis zu vier Fremdsprachen auswählen. Native Speaker sind dabei ein zentraler Bestandteil des pädagogischen Programms. Neben den Sprachfächern umfasst das europäische Curriculum unter anderem Musik, Kunst, Sport und das Fach „Entdeckung der Welt“.&nbsp;</p>
<p>Für die Wirtschaftskammer Tirol und die Industriellenvereinigung Tirol, die den Weg der Etablierung der AES-Angebote in Tirol von Beginn an mitinitiiert haben, ist diese internationale Aus- und Bildungsmöglichkeit ein wichtiger Standortfaktor. „Internationale Bildungsangebote an unseren Schulen stärken Tirols Attraktivität für qualifizierte Fachkräfte und ihre Familien‘, so WK-Präsidentin <span class="regierungsmitglied">Barbara Thaler</span>. Und IV-Präsident <span class="regierungsmitglied">Max Kloger</span> ergänzt: „Eine zukunftsfähige Industrie braucht Menschen, die vernetzt und auch über Grenzen hinaus denken können. Das Anerkannte Europäische Bildungsangebot in Tirol legt genau dafür das Fundament.“&nbsp;</p>
<p>Das Angebot der AES Tirol richtet sich an Tiroler Familien, die sich für ein internationales Angebot interessieren, sowie Kinder und Jugendliche von in Tirol tätigen internationalen Fachkräften. Ab dem Bildungsjahr 2027/28 wird es in Innsbruck vier AES-Standorte geben:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e209dcf0080a5d5542f6700cf09dcf6d6"><span>AES-Kindergarten, Kindergarten Daniel Sailer</span></li><li data-list-item-id="e869c59f52fd6a3c56ad1f422faf41b9e"><span>AES-Primarstufe, Volksschule Saggen</span></li><li data-list-item-id="e3a251a8dbc68abd2ef269a1170294d76"><span>AES-Primarstufe, Volksschule Altwilten</span></li><li data-list-item-id="e3d50666a67d1f559a7c3c60d9d2e2b80"><span>AES-Sekundarstufe, Akademisches Gymnasium Innsbruck</span></li></ul><p>Seit ihrer Einführung im Jahr 2024 (<a href="https://www.tirol.gv.at/meldungen/meldung/lh-mattle-und-lrin-hagele-aes-tirol-als-erste-europaeische-schule-oesterreichs-nun-auch-offiziell-anerkannt/" target="_blank">siehe Pressemeldung</a>) hat sich die AES Tirol als erste und bislang einzige Anerkannte Europäische Schule Österreichs etabliert und dient mittlerweile als Vorzeigemodell für die Gründung weiterer Europäischer Schulen. Während im September 2023 insgesamt 55 SchülerInnen in drei Klassen gestartet sind, werden es ab Herbst 2026 bereits 800 SchülerInnen in 32 Klassen sein.&nbsp;</p>
<p>Die AES Tirol umspannt nach dem Kindergarten insgesamt zwölf Schulstufen – fünf Klassen auf der Primarstufe und sieben Klassen auf der Sekundarstufe. Zu den ersten Maturaprüfungen mit dem Europäischen Bakkalaureat an der AES Tirol werden die SchülerInnen im Schuljahr 2027/28 antreten. Weitere Informationen zum Bildungsprogramm der AES Tirol finden sich unter&nbsp;<a href="http://www.aes-tirol.eu" target="_blank" rel="noreferrer">www.aes-tirol.eu</a>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Bildung</category>
				
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				<pubDate>Fri, 08 May 2026 18:26:57 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>LH Mattle überreichte Tiroler Adler-Orden</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/lh-mattle-ueberreichte-tiroler-adler-orden/</link>
				<description>Dem Land Tirol in tiefer Freundschaft verbunden: Hohe Auszeichnung für 14 „Nicht-TirolerInnen“</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e1f7b4d98b5eddf14a6ef51c728c97a9c"><span class="regierungsmitglied">Großer Tiroler Adler-Orden für Ilse Aigner und Hans Niessl</span></li><li data-list-item-id="edd7596a3ab9775c12d119e78b9cd1d22"><span class="regierungsmitglied">Tiroler Adler-Orden in Gold für Francesca Ferlaino und Judith Williams</span></li><li data-list-item-id="edb7756d4e89ebc439c46fe8f08279d7d"><span class="regierungsmitglied">LH Mattle: „Mit dem Tiroler Adler-Orden sagen wir Danke“</span></li><li data-list-item-id="e452069d63e7e970fb87dac113122531c"><span class="regierungsmitglied">Verdienste in Wirtschaft, Wissenschaft, Sozialem, Katastrophenschutz und internationaler Zusammenarbeit gewürdigt</span></li></ul><p>Sie sind Tirol in enger Freundschaft verbunden und haben mit ihrem Einsatz die Entwicklung des Landes auf ihre Art und Weise unterstützt: Landeshauptmann <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> überreichte heute, Freitag, Tiroler Adler-Orden an 14 Damen und Herren, die sich in besonderer Weise um das Land Tirol verdient gemacht haben. Die ausgezeichneten Persönlichkeiten kommen aus unterschiedlichen Bereichen wie Wirtschaft und Wissenschaft, Sozialem, Katastrophenschutz, Landwirtschaft oder Verwaltung.</p>
<p>Der Große Tiroler Adler-Orden wird von einem weißroten Band gehalten und trägt die lateinische Inschrift „Pro Amicitia“ – für Freundschaft. Erhalten haben die Auszeichnung in diesem Jahr unter anderem die bayerische Landtagspräsidentin <span class="regierungsmitglied">Ilse Aigner</span>, <span class="regierungsmitglied">Hans Niessl</span>, langjähriger Landeshauptmann des Burgenlandes und aktueller Präsident von „Sport Austria“, die Wohltäterin <span class="regierungsmitglied">Ulrike Susanne Baro</span> und Liechtensteins ehemaliger Regierungschef <span class="regierungsmitglied">Daniel Risch</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ein Zeichen der Freundschaft und Anerkennung</span></p>
<p>„Die Trägerinnen und Träger der Tiroler Adler-Orden stehen für Verbundenheit zum Bundesland Tirol, Unterstützung für unsere Heimat und ganz besonderes Engagement – Werte, die gerade in Zeiten rascher Veränderungen wichtiger denn je sind. Die Geehrten zeigen, dass gesellschaftlicher Fortschritt dort zustande kommt, wo Menschen Verantwortung übernehmen und über Grenzen hinweg zusammenarbeiten“, betonte LH Mattle bei der Verleihung. „Die ausgezeichneten Persönlichkeiten beweisen seit vielen Jahren eine berufliche oder ehrenamtliche Verbindung zu Tirol. Mit dem Tiroler Adler-Orden sagen wir Danke – für Verlässlichkeit, für Freundschaft und für eine gelebte Verbundenheit mit unserem Land.“&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Drei Persönlichkeiten im Portrait</span></p>
<p>„Über Jahre hinweg haben die Geehrten Spuren in Tirol hinterlassen – in Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Ihr Werdegang könnte unterschiedlicher nicht sein, und doch verbindet sie ihr Einsatz für unser Land“, erklärte LH Mattle. Die Physikerin <span class="regierungsmitglied">Francesca Ferlaino</span>, Österreichs „Wissenschaftlerin des Jahres“ und neue Trägerin des Tiroler Adler-Ordens in Gold, zählt zu den einflussreichsten ForscherInnen auf dem Gebiet der Quantenphysik. Mit bahnbrechenden Experimenten und international anerkannten Forschungsleistungen – darunter die weltweit erste Bose-Einstein-Kondensation von Erbium-Atomen – hat sie Innsbruck als Spitzenstandort in der Quantenforschung geprägt. Sie ist Professorin an der Universität Innsbruck und wissenschaftliche Direktorin am Institut für Quantenoptik und Quanteninformation (IQOQI) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Judith Williams</span> zählt zu Deutschlands erfolgreichsten Unternehmerinnen und Medienpersönlichkeiten. Nach Erfolgen in der Klassikszene an den renommiertesten Bühnen Europas fasste die studierte Sängerin und Balletttänzerin in der Fernsehbranche Fuß. Seit 20 Jahren vertreibt sie parallel dazu Schönheits- und Pflegeprodukte – auch am Hauptstandort der Cura Cosmetics Group in Innsbruck. Dort sind Entwicklung, Produktion und Vermarktung für den weltweiten Markt gebündelt, was auch zu internationaler Strahlkraft des Tiroler Wirtschaftsstandorts führt. In einem gänzlich anderen Bereich hat sich <span class="regierungsmitglied">Georg Vogl</span> ausgezeichnet: Als langjähriger Chefpilot der Hagelabwehr hat der Deutsche maßgeblich dazu beigetragen, Hagelschäden durch Unwetter auf Tiroler Boden zu verhindern. Er koordinierte innerhalb der Euregio Inntal zahlreiche Einsätze und schützte damit Bevölkerung, Landwirtschaft und Infrastruktur. Sein Wirken steht exemplarisch für grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Katastrophenschutz.</p>
<p></p><hr>

<p>Folgende Persönlichkeiten erhielten <span class="regierungsmitglied">2026 den Tiroler Adler-Orden</span>:</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Großer Tiroler Adler-Orden</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e8672a2f9fc65af6694de67f0c0858717"><span class="regierungsmitglied">Ilse Aigner</span><span>, Miesbach (Deutschland) – Verdienste um die nachbarschaftlichen, grenzüberschreitenden Beziehungen zwischen Bayern und Tirol als Landtagspräsidentin</span></li><li data-list-item-id="e7d322c172157864c656afa511b4ea785"><span class="regierungsmitglied">Ulrike Susanne Baro</span><span>, Kitzbühel – Verdienste um soziales Engagement und Unterstützung von Tiroler Projekten</span></li><li data-list-item-id="e84a46e6bab6c1ba967fadf1815ddd674"><span class="regierungsmitglied">Hans Niessl </span><span>(Landeshauptmann a. D.), Eisenstadt – Verdienste um die Zusammenarbeit zwischen den Bundesländern Burgenland und Tirol und Verdienste in der Bundessportorganisation „Sport Austria“</span></li><li data-list-item-id="e91e45becd8ee86d4e1885bdb1b203201"><span class="regierungsmitglied">Daniel Risch</span><span>, Vaduz (Liechtenstein)&nbsp;– Verdienste um die Regierungsverwaltung, insbesondere die enge Zusammenarbeit und die Erhaltung der engen internationalen Zusammenarbeit mit dem Bundesland Tirol&nbsp;</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Tiroler Adler-Orden in Gold&nbsp;</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e3931a0cf52f73bcbd55c88cf2e4873fc"><span class="regierungsmitglied">Francesca Ferlaino</span><span>, Innsbruck – Verdienste um den Wissenschaftsstandort Innsbruck in der Experimentalphysik</span></li><li data-list-item-id="e409997b7d7dddc882ca344e475cbbee1"><span class="regierungsmitglied">Heinz Stiefelmeyer</span><span>, Wien – Verdienste um die Hochwasserschutzmaßnahmen und das Hochwasserrisikomanagement in Tirol</span></li><li data-list-item-id="e316892e77fd5a63c186a43856c22b088"><span class="regierungsmitglied">Michael Svoboda</span><span>, Hollabrunn – Verdienste um den Tiroler Kriegsopfer- und Behindertenverband</span></li><li data-list-item-id="ef3a23e265a04d0e5e8c877fb49cdd9df"><span class="regierungsmitglied">Erwin van Lambaart</span><span>, Wien – Verdienste um die Casinos Austria und insbesondere um die Standorte Innsbruck, Seefeld und Kitzbühel</span></li><li data-list-item-id="e6f5c2b2334998c3a75f767ab48a19e7f"><span class="regierungsmitglied">Georg Vogl</span><span>, Neubeuern (Deutschland) – Verdienste um Prävention und Schutz vor Hagelschäden</span></li><li data-list-item-id="e72121d8c909f86013001856a896df833"><span class="regierungsmitglied">Elisabeth Werner</span><span>, Brüssel (Belgien) – Verdienste um die Verwaltung, insbesondere um die Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Union und dem Bundesland Tirol</span></li><li data-list-item-id="e9411c3299e37cb8e658379e966809391"><span class="regierungsmitglied">Judith Williams</span><span>, Herrsching am Ammersee (Deutschland) – Verdienste um den Wirtschaftsstandort Tirol</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Tiroler Adler-Orden in Silber</span>&nbsp;</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e2e0b246a8968b8e1030d2a878a329cb8"><span class="regierungsmitglied">Herbert Grünsteidl</span><span>, Wien – Verdienste um die Unterstützung sämtlicher Tiroler Veranstaltungen in der Bundeshauptstadt Wien</span></li><li data-list-item-id="e46d1ceffd30bb86e886558d1f3167787"><span class="regierungsmitglied">Harald Klingenstein</span><span>, Strasshof an der Nordbahn – Verdienste als Protokollchef der Stadt Wien, insbesondere für die Förderung von Tiroler Interessen</span></li><li data-list-item-id="efabfe9be51df0a25d1b0479db12ccfdf"><span class="regierungsmitglied">Thomas Strubreiter</span><span>, Scheffau am Tennengebirge – Verdienste um die Erhaltung seltener Tiroler Nutztierrassen in der Arche Austria</span></li></ul><p>Der Tiroler Adler-Orden wurde vom Tiroler Landtag 1970 ins Leben gerufen. Er ehrt Persönlichkeiten, deren Besuch und Aufenthalt in Tirol oder deren hervorragende freundschaftliche Beziehung zum Land Tirol von besonderer politischer, wirtschaftlicher oder kultureller Bedeutung&nbsp;sind. Diese Auszeichnung wird in drei Rangstufen verliehen: als Großer Tiroler Adler-Orden, als Tiroler Adler-Orden in Gold und als Tiroler Adler-Orden in Silber.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Preise</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Fri, 08 May 2026 10:10:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Millionenprojekte durch Gemeinde-Investitionsfonds</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/gemeinde-investitionsfonds-ermoeglicht-millionenprojekte/</link>
				<description>Österreichweit einzigartiges Fördermodell: 200 Millionen Euro zinsgünstige Darlehen für Tirols Gemeinden</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e13634bcd16d42b7445aef000fb4fd7ae"><span class="regierungsmitglied">91 Millionen Euro beantragt: bereits 29 Anträge mit Gesamtinvestitionsvolumen von 254 Millionen Euro in Prüfung</span></li><li data-list-item-id="eddeb9b66e5a622ddcc1a629f223dbe10"><span class="regierungsmitglied">Spatenstich: Tiroler Gemeinde-Investitionsfonds unterstützt Kindercampus Matrei am Brenner&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ea603f5f095190de89fc8321191772058"><span class="regierungsmitglied">Gemeindeverbandspräsident Schubert: „Macht kommunale Projekte möglich“</span></li><li data-list-item-id="e6729fae9980f97cedcb0bd118ead35d0"><span class="regierungsmitglied">Bürgermeister Geir: „Meilenstein für Matrei am Brenner“</span></li></ul><p>Mit dem ersten Spatenstich wird der Tiroler Gemeinde-Investitionsfonds (GIF) sichtbar: In Matrei am Brenner entsteht mit Unterstützung des Landes und eines zinsgünstigen Darlehens aus dem Gemeinde-Investitionsfonds ein neuer Kindercampus. Im Rahmen des Spatenstichs in Matrei am Brenner informierten Landeshauptmann&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>, <span class="regierungsmitglied">Thomas Danzl</span>, Geschäftsführer des Gemeinde-Investitionsfonds und der Bürgermeister von Matrei am Brenner,&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Patrick Geir</span>, über die ersten konkreten Projekte und Wirkung des Gemeinde-Investitionsfonds. „Das ist vernünftige Finanzpolitik: ein Landesbudget ohne neue Schulden und neue Finanzierungsinstrumente, um Projekte vor Ort zu ermöglichen“, ist LH Mattle überzeugt.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">LH Mattle: „Wir investieren in das Richtige“</span></p>
<p>Der Tiroler Gemeinde-Investitionsfonds ist österreichweit einzigartig. In den Jahren 2026 und 2027 stehen Tirols Gemeinden und Gemeindeverbänden insgesamt 200 Millionen Euro an zinsgünstigen Darlehen zur Verfügung. Finanziert werden können damit zentrale Infrastrukturprojekte in verschiedenen Bereichen: von Bezirkskrankenhäusern und Pflichtschulen über Altenwohn- und Pflegeheime bis hin zu Feuerwehrgerätehäuser und Tiefbauprojekte. Die Darlehen werden mit einem günstigen Fixzinssatz von einem Prozent, flexiblen Konditionen und einer Laufzeit von bis zu 30 Jahren vergeben.&nbsp;</p>
<p>„Der Tiroler Gemeinde-Investitionsfonds hat einen Erfolgsstart hingelegt. 29 Projekte mit einem Investitionsvolumen von 254 Millionen Euro sind bereits in Prüfung. Damit könnten bereits über 90 Millionen Euro aus dem Gemeinde-Investitionsfonds ausgeschöpft werden. Wir ermöglichen damit Investitionen in die richtigen und wichtigen Projekte in den Bereichen Gesundheit, Pflege, Bildung, Sicherheit und Tiefbau“, ist LH Mattle für den Spatenstich eines solchen Projekts nach Matrei am Brenner gekommen. „Der Kindercampus in Matrei am Brenner zeigt, worum es geht: Investitionen in die Zukunft, in moderne Infrastruktur und damit auch in die Lebensqualität vor Ort. Gleichzeitig bedeuten solche kommunalen Millioneninvestitionen auch Aufträge für die heimische Wirtschaft.“</p>
<p>Die Nachfrage nach den zinsgünstigen Darlehen ist groß: Bereits nach wenigen Monaten liegen 29 Darlehensanträge mit einem Darlehensvolumen von über 91 Millionen Euro vor. Dahinter steht eine Gesamtinvestitionssumme von rund 254 Millionen Euro. Davon sind 15 Fälle mit einem Darlehensvolumen von 44 Millionen Euro und einer Investitionssumme von 137 Millionen Euro bereits bewilligt. Von den bereits bewilligten Projekten betreffen sechs den Bereich kommunale Wasserversorgung und Abwasserentsorgung – davon zwei in St. Jakob in Defereggen (Bezirk Lienz), zwei in Kaltenbach (Bezirk Schwaz) sowie je ein Projekt in Steeg (Bezirk Reutte) und Westendorf (Bezirk Kitzbühel). Weitere Projekte, für die bereits Darlehen bewilligt wurden, sind Feuerwehrgerätehäuser in Hochfilzen (Bezirk Kitzbühel), Kundl (Bezirk Kufstein) und Wängle (Bezirk Reutte), Erweiterung Bezirkskrankenhaus Schwaz, Neubau Altenwohn- und Pflegeheim Telfs (Bezirk Innsbruck-Land), Neubau Kleinwasserkraftwerk Ried im Zillertal (Bezirk Schwaz), Errichtung interkommunale Kompostieranlage Abwasserverband Großache Nord (Bezirk Kitzbühel) sowie Sanierung Kompostieranlage&nbsp;Abfallbeseitigungsverband der Region 10 (Bezirk Innsbruck-Land).&nbsp;</p>
<p>Der Tiroler Gemeindeverband sieht kommunalen Projekte, die durch den Gemeinde-Investitionsfonds entstehen, sehr positiv und begrüßt in einer schriftlichen Stellungnahme den erfolgreich angelaufenen Start. „Die vielen interessierten Gemeinden geben dem Tiroler Gemeinde-Investitionsfonds recht. Dieses innovative Finanzierungssystem in Tirol wird in anderen Bundesländern bereits viel beachtet. Denn der Investitionsfonds kann den Gemeinden dabei helfen, die Finanzierungskosten zu reduzieren. Das ist eine langfristige Entlastung für die Gemeinden und ein Anreiz, um Investitionen durchzuführen“, erklärt Gemeindeverbandspräsident&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Karl-Josef Schubert</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bildungscampus Matrei: Bildung, Betreuung und Begegnung an einem Ort</span></p>
<p>Der neue Bildungscampus ist zudem das erste Großprojekt, das Matrei am Brenner nach der erfolgreich und freiwillig umgesetzten Gemeindefusion realisiert. Am Standort der Volksschule Matrei entsteht ein moderner Campus, der Volksschule, Kindergarten und Kinderkrippe zusammenführt. Das neue Gebäude wird rund doppelt so groß wie das bestehende Gebäude, jedoch nicht höher. Auch das benachbarte, rund 700 Jahre alte Widum wird in das Projekt eingebunden und für die Nachmittagsbetreuung adaptiert. Künftig sollen dort auch zwei Wohnungen für die Pfarre, Pfarrbüros und Besprechungsräume untergebracht werden. Im Umfeld des Widums entstehen drei abgetrennte Spielplätze und eine Kiss-&amp;-Ride-Zone für Eltern. In diesem Zuge wird auch die alte Brücke reaktiviert.&nbsp;</p>
<p>„Während der Bauphase werden die Schülerinnen und Schüler vorübergehend in der alten Volksschule Steinach untergebracht. Nach Fertigstellung des Kindercampus zieht am bisherigen Kindergarten-Standort das Jugendzentrum ein. Das bisherige Jugendzentrum soll in weiterer Folge zum neuen Zuhause für die Landesmusikschule Wipptal werden“, erläutert Bürgermeister Geir die Pläne und betont: „Mit dem Kindercampus schaffen wir für unsere Kinder, Familien und Pädagoginnen und Pädagogen beste Rahmenbedingungen. Bildung und Betreuung werden an einem Standort gebündelt, Wege werden kürzer und die Infrastruktur wird zukunftsfit. Für Matrei ist dieses Projekt ein Meilenstein – und zugleich ein starkes Zeichen dafür, dass wir nach der Gemeindefusion gemeinsam große Zukunftsprojekte anpacken.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">14 Millionen Euro Investition – 6,3 Millionen Euro Landesförderung</span></p>
<p>Die Gesamtkosten für den Kindercampus Matrei am Brenner belaufen sich auf rund 14 Millionen Euro. Rund 6,3 Millionen Euro werden durch Landesförderungen abgedeckt.&nbsp;Die Förderungen setzen sich aus Mitteln für Kindergarten, Hort und Kinderkrippe sowie allgemeinen Bedarfszuweisungen zusammen. Die verbleibenden rund 7,7 Millionen Euro werden über ein Darlehen aus dem Gemeinde-Investitionsfonds finanziert</p>
<p>„Der Gemeinde-Investitionsfonds wurde bewusst als unkompliziertes und transparentes Finanzierungsinstrument für die Tiroler Gemeinden und Gemeindeverbände geschaffen“, sagt GIF-Geschäftsführer Danzl. „Die bisherige Nachfrage zeigt deutlich, dass der Bedarf groß ist. Matrei ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie mit dem Fonds wichtige kommunale Infrastruktur ermöglicht und gleichzeitig langfristig leistbar finanziert werden kann.“</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox Tiroler Gemeinde-Investitionsfonds</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Fördervolumen</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e390ae2775319f5c8b609d480024ea5ce"><span>200 Millionen Euro für zinsgünstige Darlehen 2026 und 2027</span></li><li data-list-item-id="e1eef25b5405e9098f9f5674b00b68a5c"><span>Bereits 29 Anträge mit über 91 Millionen Euro Darlehensvolumen</span></li><li data-list-item-id="eb072d6ff8f28496abecee9d110fe7a57"><span>Gesamtinvestitionssumme der eingereichten Projekte: 254 Millionen Euro</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Förderfähige Bereiche</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eeeb8ac99c13bcc83ffaf3989e507edbc"><span>Pflichtschulen</span></li><li data-list-item-id="eeab8bef27868e528b7020b116ddddd38"><span>Kinderbildung und -betreuung</span></li><li data-list-item-id="ec5df31ec017bc8a0b714444bb0bc2616"><span>Feuerwehrgerätehäuser</span></li><li data-list-item-id="e815a2b1d8e2bda41d5930bae2d919674"><span>Tiefbau</span></li><li data-list-item-id="e5ae421672a7d19d87ca32bc3b5a14387"><span>Altenwohn- und Pflegeheime</span></li><li data-list-item-id="e3f13cadbc7c4e84af69393dbd1bdef7e"><span>Bezirkskrankenhäuser</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Konditionen</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0a9a35718f218412c9db127e44a7f178"><span>Fixzinssatz: 1 Prozent pro Jahr</span></li><li data-list-item-id="ede72106f4fbfcb89c699950af81000dc"><span>Laufzeit: 10 bis 30 Jahre</span></li><li data-list-item-id="e1efc4a52edd70ab57374403dc28e81a8"><span>Finanzierung bis max. 65 Prozent der Investitionskosten</span></li><li data-list-item-id="e8810f5f00b2b553fe3d4ead09a7f7570"><span>Maximales Darlehen: 10 Millionen Euro</span></li><li data-list-item-id="e919ea3c3c0d39711deadb6d924f30dad"><span>Mindestdarlehen: 500.000 Euro (Tiefbau: 50.000 Euro)</span></li><li data-list-item-id="e7740332481b54b174b6a2727196d3abe"><span>Halbjährliche Rückzahlung in Annuitäten</span></li><li data-list-item-id="e9a9eaa0500260d459113e7c2a328bb95"><span>Vorzeitige Rückzahlung jederzeit möglich</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Antragsberechtigt</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e87ca3c24a3b50b8de9cd43c58bec6357"><span>Tiroler Gemeinden und Gemeindeverbände</span></li><li data-list-item-id="ef8be86191d08f202b239fbc11a1d4651"><span>Max. ein Darlehen pro Jahr</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Projekt Kindercampus Matrei am Brenner</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e5edb3d924eeef7acbb15ef546a5bb3fe"><span>Gesamtkosten: 14 Millionen Euro</span></li><li data-list-item-id="e033f10513145b9182ec8bfbd631e8463"><span>GIF-Darlehen: 7,7 Millionen Euro</span></li><li data-list-item-id="ef4f419a5389cc6dc7ca52f4eda99dfe2"><span>Landesförderungen: 6,3 Millionen Euro</span></li><li data-list-item-id="e163e91b94377a63534cf44bea2bf9fff"><span>Fertigstellung: Schuljahr 2027/28</span></li><li data-list-item-id="e1afd651f998e57028508bf9a1c5ae248"><span>Vereint Volksschule, Kindergarten und Kinderkrippe</span></li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Gemeinden</category>
				
					<category>Landesentwicklung</category>
				
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				<pubDate>Tue, 05 May 2026 13:42:13 +0200</pubDate>
				
				<title>Tirol übertrifft erstmals Barcelona-Ziele in der Kinderbetreuung</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/recht-auf-kinderbildung-und-kinderbetreuung-macht-grosse-fortschritte-tirol-uebertrifft-erstmals-barcelona-ziele/</link>
				<description>FRIDA macht den nächsten Schritt: Über 43.500 Kinder unter 15 Jahren in Betreuung, 82 Einrichtungen mehr als vor fünf Jahren</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4e469dd8a21ce69325d23e0934f74b44"><span class="regierungsmitglied">Tirol erreicht erstmals Barcelona-Ziel bei der Kinderbetreuung: EU-Zielwerte&nbsp;zur&nbsp;Betreuungsquote in allen Altersklassen übertroffen</span></li><li data-list-item-id="e6fa4a291d234e9c7e77e9601d51fcce4"><span class="regierungsmitglied">Einziges Bundesland mit Recht auf Kinderbildung und Kinderbetreuung: über 97 Prozent der Plätze für Kinderbetreuungsjahr 2026/27 über FRIDA vermittelt</span></li><li data-list-item-id="ec193c062444755fcfb5210640c6efb09"><span class="regierungsmitglied">Aktuelle Kinderbetreuungsstatistik 2025/26 liegt vor:&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at/statistik" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/statistik</span></a></li></ul><p>Tirol ist das erste und einzige Bundesland das ein Recht auf Vermittlung eines Kinderbildungs- und Kinderbetreuungsplatzes für Kinder ab dem zweiten Geburtstag umgesetzt hat. Mehr als 43.500 Kinder unter 15 Jahren werden aktuell in Kinderkrippen, Kindergärten, Horten und weiteren Betreuungsformen in Tirol betreut – ein neuer Höchstwert. Die aktuellen Ergebnisse der Tiroler Kinderbetreuungsstatistik 2025/26 zeigen eine sehr positive Entwicklung: Erstmals wird der EU-Zielwert zur Betreuungsquote, das sogenannte Barcelona-Ziel, in allen Altersklassen erreicht und bei den Drei- bis Fünfjährigen sogar deutlich übertroffen, verkündete Landeshauptmann&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> heute, Dienstag, gemeinsam mit LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span> und Bildungslandesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> bei einem Besuch des neuen Hauses der Generationen der Gemeinde Tulfes. „Das Recht auf Kinderbildung und Kinderbetreuung macht große Fortschritte. Erstmals erreicht Tirol alle europäischen Zielwerte bei der Kinderbetreuung. Das Wissen und Können der Tirolerinnen und Tiroler ist unsere wichtigste Ressource. Deshalb wollen wir, dass unsere Kleinsten schon sehr früh einen guten Zugang zu Bildung haben. Die Lebensrealität der Menschen verändert sich und genau deshalb schaffen wir ein Mehr an Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Das Recht auf Kinderbildung und Kinderbetreuung bedeutet für uns echte Wahlfreiheit, bestmögliche Bildungschancen und der richtige Schritt in die Zukunft“, betont LH Mattle.</p>
<p>Für das Kinderbetreuungsjahr 2026/27 gibt es ebenfalls eine positive Nachricht: Bisher konnten bereits über 97 Prozent aller fristgerecht über die digitale Plattform FRIDA angemeldeten Kinder erfolgreich an einen Kinderbildungs- und Kinderbetreuungsplatz vermittelt werden. „Das ist ein starkes Signal für die Familien in Tirol und ein klarer Beleg, dass wir den eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen. Unser Anspruch ist eindeutig: Jedes Kind soll einen qualitätsvollen und möglichst wohnortnahen Betreuungsplatz erhalten, unabhängig von der Lebenssituation der Familie. Kinderbildung und Kinderbetreuung sind für uns keine Randthemen, sondern ein zentraler Bestandteil von Chancengerechtigkeit sowie der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die aktuellen Fortschritte zeigen, dass wir gemeinsam wirksam sind. Sie sind das Ergebnis der engen und verlässlichen Zusammenarbeit mit den Gemeinden, privaten Erhaltern und den Einrichtungen vor Ort. Genau auf dieses Miteinander setzen wir auch in Zukunft. Wir bauen das Angebot weiter aus, sichern Qualität und schaffen verlässliche Rahmenbedingungen für Familien. Unser Ziel bleibt klar und ist ein flächendeckendes, hochwertiges und bedarfsgerechtes Angebot für alle Kinder in Tirol“, betont LR<sup>in</sup> Hagele. LHStv Wohlgemuth unterstreicht: „Das Recht auf Vermittlung eines Kinderbildungs- und -betreuungsplatzes ist ein zentraler Schritt zu mehr Bildungsgerechtigkeit und echter Chancengleichheit. Dass sich Eltern und Erziehungsberechtigte künftig auf ein flächendeckendes und leistbares Angebot verlassen können, bedeutet echte Wahlfreiheit und einen entscheidenden Fortschritt für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Mit FRIDA setzen wir dieses Recht konsequent um – und haben damit in kurzer Zeit ein zentrales Wahlversprechen eingelöst und einen wichtigen sozialpolitischen Meilenstein erreicht.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Barcelona-Ziel erstmals übertroffen</span></p>
<p>Für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf spielen die sogenannten VIF-Kriterien (Vereinbarkeitsindikator für Familie und Beruf) eine zentrale Rolle. Dazu zählen ein regionales, ganzjährig verfügbares Betreuungsangebot (mindestens 47 Wochen), ganztägige Öffnungszeiten sowie die Möglichkeit eines Mittagessens in der Einrichtung. Das Barcelona-Ziel gibt dabei vor, dass für die bestmögliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf für 33 Prozent der Kinder unter drei Jahren und für mindestens 90 Prozent der Kinder ab drei Jahren bis zum Schuleintritt Kinderbetreuungsplätze mit diesen Kriterien zur Verfügung gestellt werden müssen. Bisher lag Tirol bei den unter Dreijährigen knapp unter dem vorgegebenen Zielwert. Heuer wird dieser nicht nur erreicht, sondern sogar leicht überschritten. Bei den Drei- bis Fünfjährigen liegt Tirol mit einem Plus von 6,7 Prozentpunkten sogar klar darüber.</p>
<p>Ein wesentlicher Faktor ist die steigende VIF-Konformität der Einrichtungen in Tirol: Bereits 89 Prozent der Kinderkrippen und -gruppen sowie 94 Prozent der Kindergärten öffnen vor 7.30 Uhr, zudem wurden die Öffnungszeiten insgesamt weiter ausgeweitet. Mehr als die Hälfte der aufgenommenen drei- bis fünfjährigen Kinder (55,6 Prozent) besucht bereits eine VIF-konforme Einrichtung – ein weiterer Anstieg gegenüber dem Vorjahr mit 52,7 Prozent.&nbsp;</p>
<p>„Das Land Tirol hat sehr ambitionierte Pläne und reagiert auf die Veränderungen in der Berufswelt und in den Familien. Wir Gemeinden unterstützen dieses Vorgehen. Eine qualitativ hochwertige Kinderbildung und -betreuung kann nur gemeinsam im engen Schulterschluss zwischen Land, Gemeinden und den Einrichtungen vor Ort gelingen. In Tulfes arbeiten wir Hand in Hand daran, gute Rahmenbedingungen für Kinder, Eltern und das pädagogische Personal zu schaffen. Diese enge Zusammenarbeit ist die Grundlage für ein verlässliches Angebot“, so Bürgermeister&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Martin Wegscheider</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Entwicklung der Kinderbildung und -betreuung in Tirol 2025/26</span></p>
<p>Mehr als 43.500 Kindern unter 15 Jahren besuchen aktuell eine der insgesamt 1.274 Einrichtungen: Der Großteil davon, rund 33.300 Kinder, besucht eine der 945 institutionellen Einrichtungen (488 Kindergärten, 337 Kinderkrippen, 120 Horte), weitere rund 10.200 Kinder werden bei alternativen Formen wie Kinderspielgruppen, Tageseltern oder Ganztagsschulen betreut.</p>
<p>Die Zahl der Einrichtungen und der betreuten Kinder wächst seit Jahren: Alleine die Anzahl der Einrichtungen stieg in den letzten fünf Jahren um 82 Einrichtungen – von 1.192 (2020/21) auf 1.274 Einrichtungen (2025/26). Und waren es im Jahr 2020/21 noch rund 38.700 betreute Kinder, sind es heuer bereits über 43.500.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Aus- und Weiterbildung sichern Qualität in der Kinderbetreuung</span></p>
<p>Insgesamt sind in Tirol über 6.500 Fach- und Assistenzkräfte in der Kinderbildung und -betreuung tätig. Vor allem auch die Anzahl der Tageseltern hat seit dem letzten Jahr wieder zugenommen, besonders im Bereich der Betreuung von Kindern ab drei Jahren. „Diese Entwicklung zeigt deutlich, dass gesetzte Maßnahmen Wirkung entfalten, etwa die Anpassung der Verordnung, durch die nun auch pädagogische Fachkräfte die fachlichen Voraussetzungen erfüllen, um als Tageseltern tätig zu sein“, erklärt LR<sup>in</sup> Hagele.</p>
<p>Für eine umfassende Fort- und Weiterbildung der PädagogInnen und Assistenzkräfte bietet das Land Tirol in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Tirol jährlich rund 59.000 kostenlose Unterrichtseinheiten an. In das vielseitige Angebot an Fortbildungen reiht sich zudem ein neues Mentoringprogramm für BerufseinsteigerInnen in der Elementarpädagogik ein.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">FRIDA geht mit IDA(ustria) auf Tour</span></p>
<p>Mit diesen sehr guten Rahmenbedingungen starten bereits die Vorbereitungen für das Kinderbetreuungsjahr 2026/27. Mit FRIDA hat die Tiroler Landesregierung erstmals eine digitale Plattform zur Vermittlung von Kinderbildungs- und Kinderbetreuungsplätzen umgesetzt. Die Bilanz fiel mehr als positiv aus: Rund 11.600 Anmeldungen für Kinder, die im Herbst erstmalig eine Kinderkrippe, einen Kindergarten oder einen Hort besuchen, gingen bis Ende Jänner über FRIDA ein. Damit einher geht der Anspruch auf Vermittlung eines Platzes ab dem zweiten Geburtstag. Anmeldungen sind nach wie vor über&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/frida" target="_blank">www.tirol.gv.at/frida</a> für Kinder bis 15 Jahre, die erstmalig eine Einrichtung besuchen oder die Einrichtung wechseln, möglich – sie haben jedoch keinen Vermittlungsanspruch.</p>
<p>Um die Gemeinden und privaten Erhalter sowie die Erziehungsberechtigten bei der Anmeldung über FRIDA – und vor allem die Nutzung der ID Austria – für das nächste Kinderbetreuungsjahr 2027/28 noch besser zu unterstützen, werden im kommenden Herbst Beratungen im Rahmen von „FRIDA und IDA on Tour“ von der Koordinierungsstelle des Landes in allen Bezirken durchgeführt.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Digitalisierung</category>
				
					<category>Kinderbetreuung</category>
				
					<category>Verwaltung</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Tue, 05 May 2026 11:35:30 +0200</pubDate>
				
				<title>Land Tirol unterstützt Gemeinde-Bauten</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/land-tirol-unterstuetzt-gemeinde-bauten-weg-frei-fuer-landbau-gmbh-und-kommunal-gmbh/</link>
				<description>Weg frei für Landbau GmbH und Tiroler Kommunal GmbH </description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e8012e8ad5410a92c4f6d373ad433b29c"><span class="regierungsmitglied">Bauträger errichten und finanzieren Gemeinde-Hochbauprojekte – Gemeinden nutzen Infrastruktur und haben Kaufoption</span></li><li data-list-item-id="e3c77ac87b89d559fb5b6e38426a33b7a"><span class="regierungsmitglied">Mehr Investitionen werden möglich: Entlastung für Gemeindebudgets und Impulse für regionale Wirtschaft</span></li></ul><p>Nach der Einrichtung des österreichweit einzigartigen Tiroler Gemeinde-Investitionsfonds mit einem Volumen von 200 Millionen Euro setzt das Land Tirol einen nächsten Schritt, um die Gemeinden zu entlasten: Zwei gemeinnützige Bauträger in Tirol, die die Gemeinden beim Bau von Schulen, Kindergärten, Altenwohn- und Pflegheimen, Blaulichtzentren oder Gesundheitseinrichtungen unterstützen. Gemeinsam mit der „Tiroler Gemeinnützigen Wohnungsbau- und Siedlungs GmbH“ (TIGEWOSI) und der „Neuen Heimat Tirol“ (NHT) macht das Land Tirol den Weg für die Gründung frei. Während der Beschluss für die Landbau GmbH gemeinsam mit der NHT bereits erfolgt ist, stimmte die Tiroler Landesregierung heute, Dienstag, auf Antrag von LR&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Mario Gerber</span> auch der Beteiligung des Landes an der Tiroler Kommunalbau GmbH mit der TIGEWOSI zu.&nbsp;</p>
<p>Gemeindereferent LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle&nbsp;</span>will durch die Unterstützung der gemeinnützigen Bauträger konkrete Projekte und Investitionen in den Gemeinden ermöglichen. „Wenn Länder und Gemeinden mit budgetären Herausforderungen zu kämpfen haben, dann braucht es neue und innovative Lösungen. Mit dem Tiroler Gemeinde-Investitionsfonds mobilisieren wir 200 Millionen Euro für kommunale Investitionen in Gesundheit, Bildung, Sicherheit und den Tiefbau. Die gemeinnützigen Bauträger unterstützen die Gemeinden bei der Errichtung wichtiger Infrastruktur“, erklärt LH Mattle.</p>
<p>Konkret wird den Gemeinden eine flexible Finanzierung für kommunale Hochbauprojekte ermöglicht – über ein Baurechtsmodell. Das heißt: Gemeinden stellen Grundstücke zur Verfügung, die neuen Gesellschaften errichten darauf das benötigte Infrastrukturprojekt und vermietet das fertiggestellte Objekt wiederum an die Gemeinden. Dabei gilt: klar festgelegte Konditionen und eine Kaufoption für die Gemeinden. LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth&nbsp;</span>erklärt dazu: „Wir nutzen bei diesem Gesamtmodell Synergien und bestehende gute Kooperationen zwischen Land, Gemeinden und gemeinnützigen Bauträgern. Ihre Aufgabe ist es grundsätzlich, leistbaren und qualitativ hochwertigen Wohnraum zu schaffen – Projekte im Sinne des Gemeinwohls. Und genau diesen Zweck verfolgt auch das neue Beteiligungsunternehmen: Bauprojekte in den Tiroler Gemeinden umsetzen, die für die gesamte Bevölkerung wichtig sind.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Einfachere und schnellere Abwicklung</span></p>
<p>Die Tiroler Landesregierung setzt auch auf ein Minimum an Bürokratie: „Wir setzen auf eine effiziente und wirtschaftliche Abwicklung mit den Gemeinden und wollen keine unnötigen bürokratischen Hürden in diesem Projekt wissen.&nbsp;Bei der Gründung der Gesellschaft wird bereits im Gesellschaftszweck eine Ausnahmegenehmigung für sämtliche Tätigkeiten erwirkt. Dadurch müssen keine Ausnahmeanträge für einzelne Projekte mehr gestellt werden. So wird es zu einer effizienten und wirtschaftlichen Abwicklung der Projekte im Sinne der Tiroler Gemeinden kommen“, betont der für Beteiligungsunternehmen zuständige LR Gerber und erklärt, dass Gemeinnützige ansonsten für jedes Projekte einzeln bei der Aufsichtsbehörde und Finanzverwaltung auf Bundesebene ansuchen mussten – und das mit langen Wartezeiten verbunden war.&nbsp;</p>
<p>„Wir schaffen neue Finanzierungsinstrumente, um angesichts angespannter Budgets dennoch notwendige Infrastrukturprojekte in Bildung, Gesundheit und Daseinsvorsorge und Impulse für die Tiroler Wirtschaft zu ermöglichen“, sind sich LH Mattle, LHStv Wohlgemuth und LR Gerber einig.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<h2><span>Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung</span></h2>
<p><span class="regierungsmitglied">Betriebsbewilligungsverfahren in der Behindertenhilfe effektiver gestalten – wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“:&nbsp;</span>Die Zeitspanne zwischen Inbetriebnahme einer Einrichtung in der Behindertenhilfe und tatsächlicher Bewilligung ist für DienstleisterInnen oftmals herausfordernd. Mit dem Tirol Konvent bietet sich die Möglichkeit, die Rechtssicherheit zu verbessern und Liquiditätsengpässe für die Einrichtungen bestmöglich zu verhindern. Nach Abstimmung zwischen der Landesverwaltung und der argeSODIT wurde eine neue, verbesserte Vorgehensweise ausgearbeitet: Anträge für Erteilung einer Betriebsbewilligung werden künftig ein halbes Jahr im Vorfeld der Inbetriebnahme eingereicht und eine definierte Vorgehensweise bezüglich einzubringender Unterlagen wurde unter anderem mit dem Ziel festgelegt, die Abläufe für alle Beteiligten transparent und einheitlich zu gestalten. Diese Maßnahme trägt dazu bei, Betriebsbewilligungsverfahren zukünftig rascher abzuwickeln.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LR Gerber</category>
				
					<category>Wohnbau</category>
				
					<category>Gemeinden</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Sun, 03 May 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Gregor Sailer mit Paul-Flora-Preis 2026 ausgezeichnet</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/gregor-sailer-mit-paul-flora-preis-2026-ausgezeichnet/</link>
				<description>Tirol und Südtirol würdigen herausragende Leistungen im Bereich der zeitgenössischen bildenden Kunst.</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/b/9/csm_20260503_GregorSailer_34bcd70b05.jpg" length="2850331" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<p><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Gregor Sailer</span><span lang="DE" dir="ltr"> – geboren 1980 in Schwaz, lebt und arbeitet in Vomp – erhält für sein beeindruckendes künstlerisches Schaffen den Paul-Flora-Preis 2026.&nbsp;Mit dieser Auszeichnung ehren die beiden Länder herausragende Leistungen junger Tiroler und Südtiroler KünstlerInnen im Bereich der zeitgenössischen bildenden Kunst. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Die diesjährige Preisverleihung findet am 14. September 2026 im TAXISPALAIS Kunsthalle Tirol in Innsbruck statt. Die Übergabe erfolgt durch Tirols Landeshauptmann und Kulturreferenten </span><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Anton Mattle</span><span lang="DE" dir="ltr"> sowie Südtirols Kulturlandesrat </span><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Philipp Achammer</span><span lang="DE" dir="ltr">.&nbsp;</span></p>
<p><span lang="DE" dir="ltr">„Mit Gregor Sailer zeichnen wir einen Künstler aus, der mit seinen fotografischen Langzeitprojekten neue Perspektiven eröffnet und gesellschaftlich relevante Themen aufgreift. Seine Arbeiten regen zum Nachdenken an und zeigen, wie Kunst Brücken zwischen Regionen und Menschen schlagen kann. Ich gratuliere herzlich zu dieser verdienten Auszeichnung“, sagt LH Mattle.&nbsp;</span></p>
<p><span lang="DE" dir="ltr">LR Achammer schließt sich den Glückwünschen an und ergänzt: „Gregor Sailers Werke sind von internationaler Strahlkraft und zeugen von großer künstlerischer Sensibilität. Mit seinem Blick für das Verborgene und seiner Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge sichtbar zu machen, bereichert er die Kunstlandschaft weit über unsere Landesgrenzen hinaus. Der Paul-Flora-Preis würdigt sein außergewöhnliches Schaffen.“</span></p>
<p class="text-justify"><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Jurybegründung: Gregor Sailer – Fotograf zwischen Kunst und Forschung&nbsp;</span></p>
<p><span lang="DE" dir="ltr">Gregor Sailer hat Kommunikationsdesign mit Schwerpunkt Fotografie und Experimentalfilm an der Fachhochschule Dortmund studiert. International bekannt wurde er durch seine fotografischen Langzeitprojekte, in denen er mit einer analogen Fachkamera Orte dokumentiert, die der Öffentlichkeit meist verschlossen sind. Dazu zählen etwa Kulissenstädte für militärische Trainings, abgeschottete Forschungs- und Militäreinrichtungen in der Arktis sowie hochmoderne, KI-gesteuerte Anlagen zur Nahrungsmittelproduktion.</span></p>
<p><span lang="DE" dir="ltr">Mit Werkserien wie „Closed Cities“, „The Potemkin Village“ oder „The Polar Silk Road“ hat Sailer international für Aufsehen gesorgt. Seine Arbeiten wurden unter anderem im Londoner Naturhistorischen Museum und beim renommierten Fotofestival Rencontres d'Arles (Frankreich) ausgestellt. 2022 widmete ihm das Kunsthaus Wien eine umfassende Retrospektive. Sein jüngstes Projekt „Cockaigne“ ist derzeit im Naturhistorischen Museum in Wien zu sehen.&nbsp;Darin setzt sich Sailer mit der Zukunft der Welternährung im Kontext von Klimakrise und Bevölkerungswachstum auseinander.</span></p>
<p><span lang="DE" dir="ltr">Mit dem Paul-Flora-Preis 2026 würdigen Tirol und Südtirol einen Künstler, der mit seiner Arbeit aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen aufgreift und die Grenzen zwischen Kunst, Wissenschaft und Dokumentation eindrucksvoll überschreitet.</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Paul-Flora-Preis: Grenzüberschreitende Förderung junger KünstlerInnen</span></p>
<p><span lang="DE" dir="ltr">Seit 2010 wird der Paul-Flora-Preis in Erinnerung an den im Jahr 2009 verstorbenen Künstler Paul Flora abwechselnd in Tirol und Südtirol verliehen. Über die Vergabe entscheidet eine Fachjury. Im vergangenen Jahr erhielt die Tiroler Künstlerin </span><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Margarethe Drexel </span><span lang="DE" dir="ltr">aus Steeg im Lechtal (Bezirk Reutte) den Preis. Die Jury besteht aus </span><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Nina Tabassomi</span><span lang="DE" dir="ltr">&nbsp;(Direktorin TAXISPALAIS Kunsthalle Tirol) für das Land Tirol, </span><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Sabine Gamper</span><span lang="DE" dir="ltr">&nbsp;(Kuratorin für zeitgenössische Kunst) für das Land Südtirol sowie </span><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Andreas Flor</span><span lang="DE" dir="ltr">a, der die Familie des Namensgebers vertritt.</span></p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Kultur</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58047</guid>
				<pubDate>Sat, 02 May 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Florianitag am 4. Mai </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/florianitag-am-4-mai/</link>
				<description>LH Mattle und LRin Mair: „Feuerwehren sind tragende Säule für Sicherheit in Tirol“ </description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e8f1bb9747d75c8252c30f4bc170a8351"><span class="regierungsmitglied">Dank an alle Feuerwehrmitglieder anlässlich des Florianitages am 4. Mai&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e364cd5a971e3422d16c40d7298d34bf8"><span class="regierungsmitglied">„Jahr des Ehrenamts“ rückt die Bedeutung freiwilligen Engagements in ganz Tirol in den Mittelpunkt</span></li><li data-list-item-id="e9d1bff000a0b976ce54e82e703f7fff4"><span class="regierungsmitglied">22,4 Millionen Euro an Feuerwehr-Förderungen im Jahr 2025&nbsp;</span></li></ul><p>Bereits über 4.600 Einsätze mit rund 59.000 geleisteten Einsatzstunden im laufenden Jahr 2026 verdeutlichen:&nbsp;Die Tiroler Feuerwehren sind für den hohen Sicherheitsstandard im Land unverzichtbar. An 365 Tagen im Jahr stehen sie rund um die Uhr für die Menschen in Tirol bereit. Anlässlich des diesjährigen Florianitages am 4. Mai sowie im Rahmen des „Jahres des Ehrenamts“ sprechen Landeshauptmann&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> und Sicherheitslandesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Astrid Mair</span> allen Tiroler Feuerwehrmitgliedern ihren besonderen Dank für ihren unermüdlichen Einsatz aus.</p>
<p>In Tirol engagieren sich mehr als 33.000 Mitglieder in 336 Freiwilligen Feuerwehren, 19 Betriebsfeuerwehren sowie einer Berufsfeuerwehr. Sie alle leisten einen unverzichtbaren Beitrag für die Sicherheit der Bevölkerung. Dies aber auch in oft enger Zusammenarbeit mit weiteren Einsatzorganisationen, welchen ebenso der Dank gilt.</p>
<p>„Das Ehrenamt hat viele Gesichter – eines davon ist der Sicherheitsbereich mit den Tiroler Feuerwehren, auf die wir uns jederzeit voll und ganz verlassen können. Gerade im laufenden ‚Jahr des Ehrenamts‘ ist es uns ein besonderes Anliegen, jene Menschen vor den Vorhang zu holen, die ihre Freizeit in den Dienst der Allgemeinheit stellen.&nbsp;Zwei Einsatzorganisationen haben mich persönlich besonders geprägt: die Bergrettung und die Feuerwehr. Ich bin in einer Familie aufgewachsen, in der die Freiwillige Feuerwehr allgegenwärtig war. Ich habe schon früh bei meinem Vater, der Feuerwehrkommandant war, gesehen, wie viel Engagement und Verantwortung aber auch Kameradschaft und Zusammenhalt dahintersteckt. Das hat mich dazu bewegt, mich auch selbst bei der Feuerwehr Galtür zu engagieren“, betont LH Mattle.&nbsp;</p>
<p>Auch LRin Mair unterstreicht die große Bedeutung dieses Engagements: „Unser Sicherheitsnetz wäre ohne die vielen Freiwilligen in dieser Qualität und Breite nicht denkbar. Umso höher ist der Einsatz aller ehrenamtlich Tätigen – und damit auch jener der Feuerwehr – einzuschätzen. Ich danke allen Feuerwehrmitgliedern, ob ehrenamtlich oder hauptberuflich, herzlich für ihre professionelle und wertvolle Arbeit.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Moderne Feuerwehren durch breite finanzielle Unterstützung</span></p>
<p>Allein im ersten Halbjahr 2026 wurden die Tiroler Feuerwehren vom Land mit 11,2 Millionen Euro gefördert. Damit waren Investitionen in Fahrzeuge, Ausrüstung, Ausbildung und Infrastruktur möglich. Im nächsten Jahr schafft Tirol als erstes Bundesland keine neuen Schulden zu machen. Trotz striktem Sparkurs sind die Mittel für das Feuerwehrwesen gesichert. „Tirol gibt das Geld für das Richtige aus, dazu gehört auch der Sicherheitsbereich mit den Tiroler Feuerwehren“, ist LH Mattle überzeugt. Die professionelle Arbeit der Tiroler Feuerwehren im täglichen Dienst wie auch bei Einsätzen basiert wesentlich auf einer zeitgemäßen und leistungsstarken Ausstattung sowie einer entsprechenden Infrastruktur. Das Land Tirol unterstützt die Feuerwehren finanziell bei Anschaffungen, Neubauten, Umbauten und Sanierungen.&nbsp;</p>
<p>Im Jahr 2025 wurden insgesamt 22,4 Millionen Euro an Tirols Feuerwehren ausbezahlt. Davon entfielen rund sechs Millionen Euro auf Feuerwehr-Bedarfszuweisungen aus dem Gemeindeausgleichsfonds, weitere 16,4 Millionen Euro kamen aus dem Landesfeuerwehrfonds.&nbsp;In diesem Jahr sind es insgesamt bis dato 9,2 Millionen Euro (Landesfeuerwehrfonds) und rund zwei Millionen Euro (GAF).</p>
<p><span class="regierungsmitglied">„Komm in die Gruppe! Ehrenamt? Ehrensache!“</span></p>
<p>Die Tiroler Landesregierung hat zu Jahresbeginn das „Jahr des Ehrenamts“ gestartet. Ein zentrales Anliegen dabei ist, freiwilliges Engagement und ehrenamtliche Tätigkeiten mit all ihren Facetten stärker ins Blickfeld zu rücken. Im Zuge der Kampagne „Komm in die Gruppe! Ehrenamt? Ehrensache!“ wurde auch der WhatsApp-Kanal „Ehrenamt Tirol“ ins Leben gerufen. Dieser informiert über Möglichkeiten zum Mitmachen in den Tiroler Regionen, zu Veranstaltungen, Weiterbildungsangeboten oder Neuigkeiten. Erreichbar ist der Kanal über&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/presse/newsletter/landes-info-lh-mattle-und-lrin-mair-feuerwehren-sind-tragende-saeule-fuer-sicherheit-in-tirol/" target="_new">www.ehrenamt.tirol</a> und zählt bereits mehr als 2.600 Mitglieder. Zu den Gesichtern der Kampagne gehört auch&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philipp </span>von der Freiwilligen Feuerwehr Telfs. Der Landeshauptmann rührt insbesondere bei jungen TirolerInnen die Werbetrommel für ein Engagement bei der Freiwilligen Feuerwehr: „Die Tiroler Feuerwehren überzeugen mit ihrer Jugendarbeit. Als Landeshauptmann bin ich froh, dass der Feuerwehrnachwuchs gesichert ist. Ich lade aber alle Interessierten ein, sich bei der Feuerwehr zu engagieren“, hebt LH Mattle vorbildliche Jugendarbeit der Feuerwehren hervor.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LRin Mair</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
					<category>Einsatzorganisationen</category>
				
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				<pubDate>Sat, 02 May 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>„Tirol erinnert“: Musik, Gedichte und Zeitzeugin</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tirol-erinnert-musik-gedichte-und-zeitzeuginnengespraech/</link>
				<description>„Wege des Widerstands“: Musiktheaterabend mit der Militärmusik Tirol im Landhaus</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e8634aba4d6b093ce933595dcb7b749f5"><span class="regierungsmitglied">Öffentliche Lesung von Leokadia Justmans Gedichten am 6. Mai</span></li><li data-list-item-id="e5ff6c495c5af9e70bef4eadcc88ce3bd"><span class="regierungsmitglied">Erstmals in Österreich: Zeitzeuginnengespräch mit Rozette Kats am 20. Mai</span></li><li data-list-item-id="e03ea7a66abb7e6844e8b01035df1a4e7"><span class="regierungsmitglied">Programm und Veranstaltungskalender zu „Tirol erinnert“ unter </span><a href="http://www.tirol.gv.at/erinnern" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">tirol.gv.at/erinnern</span></a></li></ul><p>Ein eindrücklicher Musiktheaterabend im Landhaus bildete den aktuellen Höhepunkt im Begleitprogramm rund um <span class="regierungsmitglied">Leokadia Justman</span>. Unter dem Titel „Was ist richtig? Wege des Widerstands“ tauchte das Publikum vergangenen Mittwoch in die Lebensgeschichten der Pazifistin <span class="regierungsmitglied">Irene Harand</span> und des Generals <span class="regierungsmitglied">Wilhelm Zehner</span> ein. Zwei Persönlichkeiten, deren Werdegang unterschiedlicher kaum sein könnte – und doch eint sie ihr Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Kulturreferent LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> erklärt dazu: „Das Musiktheater im Landhaus hat gezeigt, dass Kunst die Vergangenheit auf besondere Weise vermitteln kann. Musik kann Menschen berühren – und genau darin liegt die Stärke künstlerischer Zugänge für eine lebendige Erinnerungskultur.“ Die nächsten Veranstaltungen im Begleitprogramm der Ausstellung sind eine musikalische Lesung von Leokadias neu entdeckten Gedichten am 6. Mai und ein Zeitzeuginnengespräch am 20. Mai.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Konzert der Militärmusik Tirol im Landhaus</span></p>
<p>Während Irene Harand mit publizistischen Mitteln gegen Rassenhass und Gewalt kämpfte, bereitete der General Zehner das österreichische Bundesheer für den militärischen Ernstfall vor. Der Musiktheaterabend im Landhaus verband die beiden Biografien mit Liedern aus den Jahren 1885 bis 1938 – darunter Werke von Mahler, Zemlinsky, Korngold und Berg.&nbsp;Die Militärmusik Tirol brachte die Geschichten unter der musikalischen Leitung von Militärkapellmeister Oberst <span class="regierungsmitglied">Hannes Apfolterer</span> auf die Bühne. Schauspiel, Gesang und den Text des Stücks verantwortete die österreichische Sängerin <span class="regierungsmitglied">Elisabeth de Roo</span>, die vielschichtige Inszenierung lag bei Regisseur <span class="regierungsmitglied">Thomas Lackner</span>. Das Projekt erfolgte in Kooperation mit dem Tiroler Kulturservice – dadurch hatten auch SchülerInnen die Möglichkeit, das Musiktheater zu erleben.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">„Menschheit erwache und schau auf die Berge!“ – Musikalische Lesung von Leokadias Gedichten</span></p>
<p>Musikalisch geht es weiter am 6. Mai (Beginn: 20 Uhr) im Treibhaus Innsbruck: Anknüpfend an die&nbsp;<a href="/presse/meldungen/meldung/ueberraschungsfund-in-den-usa-gedichte-von-leokadia-justman/">Präsentation von Leokadias selbstverfassten Gedichten</a> im Landhaus verleiht Schauspielerin <span class="regierungsmitglied">Jasmin Mairhofer</span> den lyrischen Zeilen eine neue Stimme. Die Holocaust-Überlebende schrieb ihre lyrischen Zeilen ab 1944 – auch während ihrer Haft im Innsbrucker Polizeigefängnis. Nach ihrem Überraschungsfund in US-amerikanischen Archiven werden Leokadias Texte in dieser musikalischen Lesung erstmals öffentlich vorgetragen. Auch <span class="regierungsmitglied">Jeffrey Wisnicki</span>, der Sohn Leokadia Justmans, wird im Treibhaus zu Gast sein. Eine Audiofassung der Gedichte, eingesprochen von Mairhofer, ist bereits jetzt über&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/erinnern" target="_blank">tirol.gv.at/erinnern</a>&nbsp;bzw.&nbsp;auf der Website&nbsp;<a href="https://www.brechen-wir-aus.at/menschheit-erwache/" target="_blank" rel="noreferrer">www.brechen-wir-aus.at/menschheit-erwache/</a>&nbsp;zu hören.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Dialog im Landhaus: Zeitzeugin spricht erstmals in Österreich</span></p>
<p>Am 20. Mai steht um 19 Uhr ein besonderer Programmpunkt bevor: Die Holocaust-Überlebende <span class="regierungsmitglied">Rozette Kats</span> ist erstmals in Österreich zu Gast, um im Landhaus über ihr Leben zu sprechen. Kats wurde in eine jüdische Familie in Amsterdam geboren, gelangte nach wenigen Monaten aber in die Obhut eines niederländischen Ehepaares, das Rozette fortan „Rita“ nannte. Ihre Eltern wurden gemeinsam mit ihrem Bruder, der noch ein Säugling war, nach Auschwitz deportiert und dort ermordet. Unter dem Titel „Damals hieß ich Rita“ berichtet Rozette Kats von ihrer Kindheit im Versteck, vom Verlust ihrer Familie und von der späten Aufarbeitung ihrer eigenen Geschichte.&nbsp;</p>
<p>LH Mattle unterstreicht die Wichtigkeit, Betroffene zu Wort kommen zu lassen: „Zeitzeuginnen wie Rozette Kats geben der Geschichte eine Stimme. Ihre Berichte liefern uns einen Anknüpfungspunkt – und erinnern uns daran, auch heute noch Verantwortung zu übernehmen.“ Seit den 1990er Jahren spricht Kats als Überlebende an niederländischen und deutschen Schulen. Am internationalen Holocaust-Gedenktag trat sie 2023 bei der Gedenkstunde im Deutschen Bundestag auf. Die Veranstaltung im Innsbrucker Landhaus erfolgt in Kooperation mit ERINNERN:AT und der Pädagogischen Hochschule Tirol. Interessierte können sich bis 18. Mai unter&nbsp;<a href="http://www.tirol.gv.at/DamalshießichRita" target="_blank">tirol.gv.at/DamalshießichRita</a> anmelden.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Graphic Novel im Landhaus – Kuratorenführung am 13. Mai</span></p>
<p>Jung und Alt sind weiterhin eingeladen, die Sonderausstellung zu Leokadia Justman im Landhaus zu besuchen. Neue Inhalte beleuchten die Entstehung der Graphic Novel „Lodzia &amp; Marysia“. Der Tiroler Illustrator <span class="regierungsmitglied">Alwin Hecher</span> hat Leokadias Geschichte gezeichnet, um vor allem eine junge Zielgruppe an das Thema heranzuführen. Vertiefende Einblicke bietet auch eine Kuratorenführung am 13. Mai. Kurator <span class="regierungsmitglied">Christian Mathies</span> wird insbesondere die NS-Vergangenheit des Landhauses thematisieren – von seiner Errichtung als Gauhaus bis zur heutigen Nutzung als Sitz der Landesverwaltung.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Sonderausstellung „Leokadia Justman. Brechen wir aus!“</span></p>
<p>Die Ausstellung „Leokadia Justman. Brechen wir aus! Als polnische Jüdin auf der Flucht in Tirol“ ergänzt als Sonderpräsentation die Rahmenausstellung „Vom Gauhaus zum Landhaus. Ein Tiroler NS-Bau und seine Geschichte“ und ist von Montag bis Freitag (9 bis 17 Uhr) im Landhaus 1 zu sehen. Die selbstverfassten Gedichte von Leokadia Justman können jeweils freitags (12 bis 17 Uhr) ebenfalls im Landhaus 1 (Festsaal) besichtigt werden (Ausnahmen: 20. Februar, 6. März, 10. April, 19. Juni, 26. Juni, 18. September, 13. November, 20. November 2026).&nbsp;</p>
<p>Das Projekt ist eine Kooperation des Landes Tirol mit der Universität Innsbruck und dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, der Pädagogischen Hochschule Tirol, dem Archiv für Bau.Kunst.Geschichte, dem Programm ERINNERN:AT des OeAD (Österreichs Agentur für Bildung und Internationalisierung) zum Lehren und Lernen über Nationalsozialismus und Holocaust sowie dem Verein Wissenschaft und Verantwortlichkeit. Alle Veranstaltungen zum Thema „Tirol erinnert“ sind unter&nbsp;tirol.gv.at/erinnern zu finden – dort steht auch der virtuelle 360°-Rundgang der Ausstellung „Vom Gauhaus zum Landhaus“ zur Verfügung.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Kunst &amp; Kultur</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Fri, 01 May 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Reminder: Heizkostenzuschuss 2026/2027 </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/heizkostenzuschuss-2026-2027-mit-optimiertem-service-und-weniger-buerokratie-1/</link>
				<description>mit optimiertem Service und weniger Bürokratie</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e3ed933a3417986dab18c2ef189fbe1f6"><span class="regierungsmitglied">Wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“: einfachere Antragstellung für BürgerInnen, effizientere Abwicklung für Verwaltung&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e0c6f53e51bca718b1984439cf5402f59"><span class="regierungsmitglied">250 Euro für einkommensschwächere Haushalte</span></li><li data-list-item-id="e5a3c9f98ac2d74d1d342af85502ce173"><span class="regierungsmitglied">Antragsfrist für Zuschuss 2026/2027 startet im Mai</span></li><li data-list-item-id="e7da78f6ddb6714991b757fd2adf526d8"><span class="regierungsmitglied">Erhöhte Einkommensgrenzen: Mehr Menschen profitieren von Zuschuss&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e4a141a7c57bb35d64f1dc21ba440d081"><span class="regierungsmitglied">Zuschuss wird ab September 2026 mit Beginn der Heizsaison ausbezahlt</span></li><li data-list-item-id="e366b4b703261f2acbc607b8504577f81"><span class="regierungsmitglied">Informationen unter&nbsp;</span><a href="/gesellschaft-soziales/soziales/heizkostenzuschuss/"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/heizkostenzuschuss</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;</span></li></ul><p>Heizkosten sind gerade für einkommensschwächere Haushalte eine Herausforderung – nicht zuletzt sorgt die aktuelle weltpolitische Lage und damit einhergehende Auswirkungen auf den Energiemarkt bei vielen Menschen für Unsicherheit. Gerade dann, wenn jeder Euro zählt, braucht es rasche und unkomplizierte Unterstützung. Das Land Tirol setzt den bewährten Heizkostenzuschuss auch für die Heizperiode 2026/2027 fort und spricht mit höheren Einkommensgrenzen zusätzlich Menschen an, die Unterstützung brauchen. Zudem wurde die Antragstellung im Zuge des Tirol Konvents grundlegend vereinfacht. Eine Beantragung des Zuschusses ist zwischen 1. Mai und 31. Oktober 2026 möglich. Ausbezahlt wird der Zuschuss einmalig ab September 2026 mit Beginn der Heizsaison.</p>
<p>„Der Heizkostenzuschuss ist ein wichtiges und bewährtes Instrument, um jene zu unterstützen, die Hilfe brauchen. Wir wollen den Zugang vereinfachen: Mit dem Tirol Konvent setzen wir auf eine vereinfachte Antragstellung. Mit den angehobenen Einkommensgrenzen profitieren noch mehr Tirolerinnen und Tiroler, die Hilfe brauchen“, betont LH<span class="regierungsmitglied">&nbsp;Anton Mattle</span>.</p>
<p>„Mit dem Heizkostenzuschuss leisten wir auch heuer einen gezielten Beitrag zur Entlastung vieler Haushalte. Uns ist wichtig, dass diese Unterstützung jene erreicht, die sie am dringendsten brauchen – rasch, unbürokratisch und mit einer möglichst einfachen Antragstellung, die sich an der Lebensrealität der Menschen orientiert“, so LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Schneller, einfacher, digitaler: Die wichtigsten Neuerungen im Detail</span></p>
<p>Die Netto-Haushaltseinkommensgrenzen wurden im Vergleich zum Vorjahr erhöht und betragen nun für einen Ein-Personen-Haushalt bis zu 1.435 Euro, für zwei Personen bis zu 2.265 Euro, für drei Personen bis zu 2.665 Euro und für vier Personen bis zu 2.965 Euro. Für jede weitere Person im Haushalt erhöht sich die Grenze um 300 Euro. Die Höhe der Förderung beträgt 250 Euro pro Haushalt.</p>
<p>Ob Anspruch auf einen Heizkostenzuschuss besteht, können Interessierte vorab – ohne Rechtsanspruch – mittels Heizkostenzuschuss-Rechner ausrechnen. Dieser steht unter&nbsp;<a href="/gesellschaft-soziales/soziales/heizkostenzuschuss/">www.tirol.gv.at/heizkostenzuschuss</a> zur Verfügung.</p>
<p>Die Einreichung erfolgt bevorzugt über das Online-Formular auf der genannten Website, wobei auch eine analoge Antragstellung weiterhin möglich ist. Grundsätzlich erfolgt die Angabe des Haushaltseinkommens im Erklärungsweg. Bei den Angaben zum Haushaltseinkommen des Vorjahres müssen AntragstellerInnen bestätigen, dass ihre Angaben der Wahrheit entsprechen. Vor der Auszahlung werden im Einzelfall Überprüfungen durchgeführt – es können Unterlagen beim Antragsteller bzw. bei der Antragstellerin angefordert werden.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Einfachere Beantragung für EmpfängerInnen des Zuschusses im Vorjahr</span></p>
<p>Allen FördernehmerInnen, denen der Heizkostenzuschuss 2025/2026 des Landes bewilligt wurde, wird vom Amt der Tiroler Landesregierung, Abteilung Soziales, neuerlich ein Antragsformular zugestellt. Somit können Bezugsberechtigte aus dem Vorjahr ihre angegebenen Daten kontrollieren und bei weiterem Bedarf den Heizkostenzuschuss erneut unkompliziert beantragen.&nbsp;</p>
<p>Haushalte von MindestpensionistInnen mit Bezug einer Ausgleichszulage, die bereits den Heizkostenzuschuss 2025/2026 erhalten haben, müssen keinen Antrag stellen. Diese erhalten nach Prüfung ein Zusageschreiben, die Auszahlung erfolgt automatisiert.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tiroler Hilfswerk bietet auch Online-Beratungen an</span></p>
<p>Jene, die Unterstützung benötigen, können sich an ihre Standortgemeinde oder an das Tiroler Hilfswerk in Innsbruck wenden. Neben Vor-Ort-Beratungen bietet das Tiroler Hilfswerk auch Online-Beratungen an. Termine für eine Beratung via Video oder Telefon können einfach und unkompliziert via&nbsp;<a href="https://termin.tirol.gv.at/public/standorte/amt-d-tiroler-landesreg/leistungen/tiroler-hilfswerk-beratungsgespraech" target="_blank" rel="noreferrer">Online-Terminvereinbarung des Landes</a> gebucht werden.</p>
<p>Alle Informationen sowie das Antragsformular finden sich ab 1. Mai 2026 unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/gesellschaft-soziales/soziales/heizkostenzuschuss/" target="_blank">www.tirol.gv.at/heizkostenzuschuss</a>. Eine Beantragung ist auch über das Landes-Online-Portal <a href="https://anmeldung.tirol.gv.at/profile/SAML2/POST/SSO?execution=e1s2" target="_blank" rel="noreferrer">„Digital Service Tirol“</a> möglich.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Gesellschaft &amp; Soziales</category>
				
					<category>Soziales</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 14:50:31 +0200</pubDate>
				
				<title>Euregio-Jubiläumspanel beim Journalismusfest am 8. Mai in Innsbruck</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/euregio-jubilaeumspanel-beim-journalismusfest-am-8-mai-in-innsbruck/</link>
				<description>ExpertInnen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Journalismus diskutieren grenzüberschreitende Zusammenarbeit.</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span lang="DE" dir="ltr">Ab Freitag, 8. Mai, findet in Innsbruck wieder das Journalismusfest statt. Heuer steht dabei auch die Euregio Tirol-Südtirol-Trentino im Mittelpunkt: Im Fokus steht das 15-jährige Bestehen der Euregio unter dem Motto „Blick zurück nach vorn“. Das dreitägige Fest bietet bis Sonntag, 10. Mai, ein abwechslungsreiches Programm – von Lesungen über Workshops bis hin zu Diskussionsrunden. Im vergangenen Jahr zog das Journalismusfest rund 7.500 Gäste an. Für heuer werden mehr als 550 Mitwirkende aus 45 Staaten erwartet. Einen Überblick über das Programm finden Interessierte hier:&nbsp;</span><a href="https://www.journalismusfest.org/" target="_blank" rel="noreferrer"><span lang="DE" dir="ltr">www.journalismusfest.org/</span></a></p>
<p><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Euregio-Panel: „Blick zurück nach vorn“</span></p>
<p><span lang="DE" dir="ltr">Im Rahmen eines Euregio-Panels am 8. Mai, das von Euregio-Präsident LH </span><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Anton Mattle</span><span lang="DE" dir="ltr"> mit Grußworten eröffnet wird, diskutieren ExpertInnen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Journalismus von 13 bis 14.15 Uhr im Treibhaus in Innsbruck über die Chancen und Herausforderungen grenzüberschreitender Zusammenarbeit. Die Politikwissenschaftlerin </span><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Alice Engl </span><span lang="DE" dir="ltr">(Eurac Research, Bozen), Euregio-Generalsekretär </span><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Matthias Fink</span><span lang="DE" dir="ltr">, </span><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Mirco Marchiodi </span><span lang="DE" dir="ltr">(Direktor Unternehmerverband Südtirol), </span><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Peter Nindler</span><span lang="DE" dir="ltr"> (Chefreporter Tiroler Tageszeitung) sowie Ökosystemforscherin </span><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Ulrike Tappeiner </span><span lang="DE" dir="ltr">(Eurac Research, Bozen und Ökologie-Institut der Universität Innsbruck) stellen sich den Fragen der freien Journalistin </span><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Lisa Maria Gasser</span><span lang="DE" dir="ltr">. Die Veranstaltung ist öffentlich zugänglich, der Eintritt ist frei. Für eine barrierefreie Verständigung wird eine Simultanübersetzung auf Italienisch und Deutsch angeboten.</span></p>
<p><span lang="DE" dir="ltr">„Die Euregio Tirol-Südtirol-Trentino ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie Zusammenarbeit über Grenzen hinweg funktioniert. Wir haben Herausforderungen, denen wir gemeinsam begegnen, und Chancen, die wir gemeinsam nützen. Es gibt Themen, bei denen wir gleich denken, und Bereiche, in denen wir unterschiedlicher Meinung sind. Das macht eine gute Nachbarschaft und Freundschaft aus. Mit der Euregio setzen wir ein starkes Zeichen für Dialog, Austausch und gemeinsame Entwicklung. Die vergangenen 15 Jahre haben gezeigt, wie viel wir gemeinsam erreichen können – in Wirtschaft, Wissenschaft und im täglichen Miteinander. Ich freue mich, dass das Journalismusfest Innsbruck diesen grenzüberschreitenden Austausch sichtbar macht und weiter fördert“, betont LH Mattle.</span></p>
<p><span lang="DE" dir="ltr">Im Panel werden unter anderem die wirtschaftlichen Beziehungen, Kooperationen in Forschung und Hochschulen, die Wahrnehmung in der Bevölkerung sowie die Rolle der Euregio in den Medien beleuchtet.</span></p>
<p><span lang="DE" dir="ltr">Die Euregio Tirol-Südtirol-Trentino nutzt die Möglichkeiten des Europäischen Verbunds für territoriale Zusammenarbeit (EVTZ) intensiv und setzt damit ein Zeichen für Verständigung und Zusammenarbeit über Grenzen hinweg.&nbsp;</span></p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Europaregion</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58039</guid>
				<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 13:31:21 +0200</pubDate>
				
				<title>Tag der Arbeit</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tag-der-arbeit/</link>
				<description>Arbeiterkammer und Land Tirol ermöglichen ab sofort Konsumentenschutz für alle </description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ec97afa7812201264022692683ce15e3d"><span class="regierungsmitglied">1. Mai: Gemeinsamer Dank für alle ArbeitnehmerInnen</span></li><li data-list-item-id="ec1bd524529dbd07df6723ea6a2aa4dca"><span class="regierungsmitglied">LH Mattle: „Die Tirolerinnen und Tiroler sind fleißig und engagiert.“</span></li><li data-list-item-id="e1a7f94bea6be4d0b3db5be1deb1b134b"><span class="regierungsmitglied">AK-Präsident Zangerl: „Tiroler Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind Leistungsträger.“</span></li><li data-list-item-id="e2b7ae64a1d243120b62a5136ab5f2fea"><span class="regierungsmitglied">LR<sup>in</sup> Mair: „Geringe Arbeitslosigkeit spricht für Tiroler Arbeitsmarkt.“</span></li><li data-list-item-id="efacf6aee0161feef3fdd1ded96971d4e"><span class="regierungsmitglied">AK-Beratung für die ganze Bevölkerung: Land Tirol unterstützt erstmalig Konsumentenschutzberatungen für Nicht-AK-Mitglieder mit 100.000 Euro</span></li></ul><p>Den „Tag der Arbeit“ nützen das Land Tirol und die Arbeiterkammer Tirol, um allen ArbeitnehmerInnen für ihren Einsatz zu danken. Im Jahr 2026 stieg die Anzahl der unselbstständigen Beschäftigten in Tirol auf über 370.000 und erreichte damit einen neuen Beschäftigungsrekord. Gleichzeitig wies Tirol im vergangenen Jahr mit 4,5 Prozent die geringste Arbeitslosenquote in Österreich auf. „Unser Dank gilt allen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die unser Land Tag für Tag am Laufen halten. Ihren Einsatz können wir gar nicht hoch genug würdigen. Der Fleiß und das Engagement der Tirolerinnen und Tiroler ist ein klarer Auftrag für die Politik auf allen Ebenen, die Rahmenbedingungen für die Beschäftigten laufend zu verbessern und Arbeitsplätze zu sichern. Bei all den Herausforderungen ist und bleibt Tirol ein Land, in dem man gerne lebt und arbeitet. Ich möchte den ‚Tag der Arbeit‘ aber vor allem dafür nützen, um bei unseren jungen Tirolerinnen und Tirolern für die Lehre zu werben. Die duale Ausbildung ist die ideale Mischung aus Theorie und Praxis. Die Lehre bereitet auf das Leben vor und schafft eine solide Basis, um mit beiden Beinen im Leben zu stehen“, ist Landeshauptmann&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> überzeugt.&nbsp;</p>
<p>Der Präsident der Arbeiterkammer Tirol,&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Erwin Zangerl</span>, nimmt den Tag der Arbeit zum Anlass, um auf die steigenden Kosten für ArbeitnehmerInnen hinzuweisen und verweist dabei auf eine aktuelle Studie im Auftrag der AK: „Tirols Beschäftigte mussten zwischen Jänner 2022 und Juni 2025 reale Einkommensverluste hinnehmen. Die Schere zwischen Verdienst und Ausgaben für Grundbedürfnisse wie Lebensmittel, Wohnen und Energie geht immer weiter auseinander. Insbesondere gibt es ein Gefälle zwischen Tirol und anderen, östlicheren Bundesländern. Hier braucht es von den zuständigen Bundesministerien mehr Tempo. Mit der Bundeswettbewerbsbehörde muss geprüft werden, wo die Preistreiber liegen, um dann gezielt gegenzusteuern“, fordert Präsident Zangerl.</p>
<p>Arbeitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Astrid Mair</span> schließt sich dem Dank aber auch den mahnenden Worten anlässlich des 1. Mai an und verweist auf die umfassenden Arbeitsmarkt- und Unterstützungsinstrumenten des Landes: „Unser größter Fokus liegt darauf, arbeitssuchende Menschen bei ihrem Weg in einen Job zu unterstützen – von der Euregio-Jobbörse bis hin zu Investitionen in sozialökonomische Betriebe, um Langzeitarbeitslose zu unterstützen. Der Tiroler Arbeitsmarkt befindet sich in einem tiefgreifenden strukturellen Wandel. Um diesen Wandel aktiv zu gestalten, hat das Land Tirol gemeinsam mit dem AMS Tirol, der Arbeiterkammer und der Wirtschaftskammer Tirol sowie dem ÖGB Tirol die Strategie für den ‚Arbeitsmarkt Tirol 2030‘ erarbeitet. Das ist unsere Richtschnur für einen Arbeitsmarkt der Zukunft.“&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">AK Tirol: Ansprechpartner in Sachen Konsumentenschutz</span></p>
<p>Das Land Tirol würdigt insbesondere das Beratungsangebot der Arbeiterkammer Tirol. Im Jahr 2025 haben die ExpertInnen der AK Tirol 44.300 Beratungsgespräche im Bereich des Konsumentenschutzes geleistet. Dieses Angebot wird nun mit Unterstützung des Landes offiziell für die gesamte Bevölkerung geöffnet. „Wir wollen für alle Tirolerinnen und Tiroler da sein, die Unterstützung im Bereich des Konsumentenschutzes brauchen. Vom Bankgeschäft über Reisen bis hin zu Wohnfragen – die Palette von Konsumentenschutzthemen ist breit. In diesem Bereich haben wir im vergangenen Jahr mehr als zwei Millionen Euro für die Beschäftigten erkämpft. Mithilfe des Landes ermöglichen wir die Konsumentenschutz-Beratung nun offiziell für alle, auch für Nicht-AK-Mitglieder“, erklärt Präsident Zangerl und bedankt sich für die finanzielle Unterstützung des Landes: LH Mattle und LR<sup>in</sup> Mair stellen jährlich 100.000 Euro zur Abgeltung dieser Beratungsleistungen zur Verfügung. Damit ermöglichen Arbeiterkammer Tirol und Land Tirol Konsumentenschutz für alle. „Die AK Tirol und ihr Präsident Erwin Zangerl sind starke Partner für die Beschäftigten aber auch für das Land Tirol. Gerade heutzutage ist Unterstützung im Bereich des Konsumentenschutzes dringend notwendig. Wir sind froh, dass die AK mit ihrer Expertise nun allen Tirolerinnen und Tirolern zur Seite steht“, so LH Mattle und LR<sup>in</sup> Mair abschließend.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LRin Mair</category>
				
					<category>Arbeit &amp; Wirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58026</guid>
				<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 13:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Reminder: Sommerfahrverbote für den Ausweichverkehr starten mit 1. Mai 2026</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/sommerfahrverbote-fuer-den-ausweichverkehr-starten-mit-1-mai-2026-1/</link>
				<description>Fahrverbote in den Bezirken Innsbruck-Stadt und Innsbruck-Land, Imst und Reutte in bewährter Weise</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ed1089d889dde4d2d5a195bf6319c7c35"><span class="regierungsmitglied">Erweiterte Fahrverbote im Bezirk Kufstein&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e99403d140996cd643873a30170b367c7"><span class="regierungsmitglied">Fahrverbote in den Bezirken Innsbruck-Stadt und Innsbruck-Land, Imst und Reutte in bewährter Weise</span></li><li data-list-item-id="e57f39478cf6b84a0118a01dd1fb6a15e"><a href="/verkehr/verkehrs-und-seilbahnrecht/fahrverbote-an-reisetagen/"><span class="regierungsmitglied" lang="de" dir="ltr">Alle Informationen</span></a></li></ul><p>Die Sommersaison steht vor der Tür – damit beginnt die nächste Reisezeit. Die seit 2019 bewährten Fahrverbote für den Ausweichverkehr auf dem niederrangigen Straßennetz beginnen deshalb am 1. Mai 2026 und gelten bis inklusive 1. November 2026. Ausgewählte und für die Aufrechterhaltung der Verkehrs- und Versorgungssicherheit in den Tiroler Gemeinden relevante Abschnitte auf Landes- und Gemeindestraßen sind dann jeweils an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen sowie an bestimmten Fenstertagen von 7 bis 19 Uhr für den Ausweichverkehr gesperrt. Die Basis für die Fahrverbote bilden Erfahrungswerte aus den Vorjahren – dementsprechend gibt es heuer weitere Neuerungen. Konkret betrifft dies Kufstein mit einer Erweiterung der Fahrverbote. „Wir schützen die Gemeinden entlang viel befahrener Reiserouten und verbannen den Durchzugsverkehr auf die Hauptverkehrswege. Bei den Fahrverboten für den Ausweichverkehr geht es um eine Verkehrslenkung, um gegen die große Verkehrsbelastung der durchziehenden Fahrzeuge anzukämpfen. Dabei werden die Verkehrsströme in ganz Tirol genau analysiert, sodass Umweg- und Ausweichverkehr bestmöglich eingedämmt werden kann. Kaum eine andere europäische Region fasst so starke Maßnahmen, um die Anrainergemeinden zu schützen und mittlerweile machen uns das auch andere Regionen nach“, ist LH Anton Mattle von der Notwendigkeit der Fahrverbote überzeugt.&nbsp;</p>
<p>Neuerungen im Bezirk Kufstein</p>
<p>Neu hinzu kommen heuer erweiterte Maßnahmen im Bezirk Kufstein: Zusätzlich zu den bisherigen Sommerfahrverboten gilt nun auch auf der Wildbichler Straße in Fahrtrichtung Ebbs sowie auf den Gemeindestraßen in Walchsee ein Fahrverbot. „Die Situation an besonders verkehrsreichen Tagen in diesen Bereichen hat sich in den letzten Jahren verschärft. Mit den erweiterten Fahrverboten reagieren wir auf die Bedürfnisse der betroffenen Gemeinden und sichern die Verkehrs- und Versorgungssicherheit“, erklärt Verkehrslandesrat René Zumtobel.</p>
<p>Neben der Kontrolle der Fahrverbote durch die Polizei werden auch heuer wieder vom Land Tirol bestellte Sicherheitsorgane zum Einsatz kommen. „Mobilität ist ein Grundbedürfnis, der viele Verkehr aber auch eine große Herausforderung für die betroffene Bevölkerung. Der Durchzugsverkehr belastet die Menschen, die Umwelt und die Infrastruktur in Tirol über die Maßen. Die umfangreichen Fahrverbote sind ein ganz wesentlicher Teil unserer Verkehrsmaßnahmen“, unterstreicht LR Zumtobel. „Die Fahrverbote für transitierende Pkw in den Hauptreisezeiten sind notwendig, um die Flüssigkeit des Verkehrs und damit die öffentliche Sicherheit und Versorgung aufrechtzuerhalten. Wir erwarten uns von den Navigationssoftwareanbietern nach der gesetzlichen Änderung auf Bundesebene, diese Fahrverbote auch entsprechend einzupflegen. Dadurch sollen Reiseplanung und die Anreise mit Rücksicht auf die Anrainergemeinden erfolgen“, betonen LH Mattle und LR Zumtobel unisono.</p>
<p>FAQ | Fahrverbote für den Ausweichverkehr</p>
<p>Wo gelten die Fahrverbote und wo gibt es Dosierampeln?</p>
<p><a href="/verkehr/verkehrs-und-seilbahnrecht/fahrverbote-an-reisetagen/">Eine übersichtliche Darstellung findet sich auf der Website</a></p>
<p>Im Sommer gelten die Fahrverbote auf ausgewählten Straßen des niederrangigen Straßennetzes (Landesstraßen und Gemeindestraßen) im Großraum Innsbruck sowie in den Bezirken Reutte, Imst und Kufstein.</p>
<p>Für wen gelten die Fahrverbote?</p>
<p>Die Fahrverbote gelten für alle Fahrzeuge, die das niederrangige Straßennetz als Ausweichroute nutzen. Nicht von den Fahrverboten betroffen sind Anrainerinnen und Anrainer als auch sonstiger Ziel- und Quellverkehr (an- und abreisende Gäste, Warenanlieferung usw.).</p>
<p>Wie werden die Fahrverbote kontrolliert?</p>
<p>Sowohl die Exekutive als auch vom Land Tirol bestellte Sicherheitsorgane kontrollieren die Fahrverbote und weisen Fahrzeuge zurück auf die Hauptverkehrsrouten.</p>
<p>Wann gelten die Fahrverbote?</p>
<p>Von 1. Mai 2026 bis inklusive 1. November 2026 immer an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen sowie an definierten Fenstertagen jeweils von 7 bis 19 Uhr.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
					<category>Fahrverbote</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 09:08:43 +0200</pubDate>
				
				<title>Euregio-Lawinenreport beendet außergewöhnliche Wintersaison </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/euregio-lawinenreport-beendet-aussergewoehnliche-wintersaison/</link>
				<description>Letzte tägliche Lawinenprognose für Sonntag, 3. Mai, geplant – anschließend bei Bedarf weiterhin Blogeinträge</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e6259905896ba3e1be238d94bdd387f97"><span class="regierungsmitglied">Rekord: Über neun Millionen Aufrufe der Website&nbsp;</span><a href="http://www.lawinen.report" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">www.lawinen.report</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ed2cd11bcaea731dc542819b0f7dfb704"><span class="regierungsmitglied">Außergewöhnlicher Winter in der gesamten Euregio: 19 Tage Gefahrenstufe 4, mehr als 500 von Personen ausgelöste Lawinen und 40 Todesopfer</span></li><li data-list-item-id="ed5690beec65e10a953699dcd63e46f97"><span class="regierungsmitglied">Lawinenwarndienst des Landes Tirol mit enormer Reichweite über Social Media</span></li></ul><p>Der Euregio-Lawinenreport war auch in diesem Winter eine unverzichtbare Informationsquelle für WintersportlerInnen in Tirol, Südtirol und dem Trentino. An 156 Tagen wurde ein Lawinenreport erstellt. Mit rund 9,1 Millionen Aufrufen der Website&nbsp;<a href="http://www.lawinen.report" target="_blank" rel="noreferrer">www.lawinen.report</a> in dieser Saison wurde erneut ein Rekord erzielt – zum Vergleich: Vergangenen Winter waren es 5,7 Millionen Aufrufe, 2023/24 waren es rund fünf Millionen. Am Samstag, den 2. Mai, erscheint um 17 Uhr der letzte Report dieser Saison als Prognose für Sonntag, den 3. Mai. Mit insgesamt 40 Todesopfern und 34 Verletzten bei 62 Lawinenereignissen fällt auch die Unfallstatistik überdurchschnittlich hoch aus. Hauptgrund dafür war das überwiegend schwache Schneedeckenfundament mit punktuell starken Schneefällen.</p>
<p>„Die Zugriffszahlen zeigen, wie wichtig verlässliche, aktuelle und verständlich aufbereitete Informationen für Touren und Variantenfahrten sind. Der Euregio-Lawinenreport ist ein starkes Beispiel dafür, wie grenzüberschreitende Zusammenarbeit die Sicherheit im alpinen Raum stärkt“, betont Euregio-Präsident LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.&nbsp;</p>
<p>Besonders betroffen mache die hohe Zahl an Todesopfern, sagen die Landeshauptleute Mattle,&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Arno Kompatscher</span> (Südtirol) und&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Maurizio Fugatti&nbsp;</span>(Trentino) und betonen: „Unsere Gedanken sind bei allen Angehörigen.“ Gleichzeitig unterstreichen die Landeshauptleute, wie wichtig die laufende Beobachtung, präzise Einschätzung und breite Kommunikation der Lawinensituation sind: „Unser Ziel ist es, die Menschen bestmöglich bei sicheren Entscheidungen im alpinen Gelände zu unterstützen. Wir sind überzeugt, dass wir damit zahlreiche weitere Unglücke verhindern konnten und setzen auf weitere Maßnahmen, um das Bewusstsein für die Gefahr am Berg durch Information und Weiterbildung zu stärken.“</p>
<p>Tirols Sicherheitslandesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Astrid Mair</span>&nbsp;ergänzt: „Die Lawinensituation im heurigen Winter war enorm herausfordernd. Umso wichtiger waren die Informationen und die Sensibilisierung über den Lawinenreport. Mein Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Lawinenwarndienste für ihre wertvolle und professionelle Arbeit.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Außergewöhnlicher und über lange Zeit kritischer Winter</span></p>
<p>Der Winter 2025/26 war in der gesamten Euregio in mehrfacher Hinsicht außergewöhnlich. Zu Beginn war er verbreitet sehr schneearm. Dadurch bildete sich bis Mitte Jänner ein ausgeprägtes schwaches Schneedeckenfundament. Mit den Schneefällen zwischen Mitte Jänner und Ende Februar entstand darauf aufbauend eine überdurchschnittlich lange und besonders gefährliche Lawinenphase. „Über etwa eineinhalb Monate hinweg waren typische Alarmzeichen wie spontane Lawinenabgänge, von Personen ausgelöste Lawinen, Setzungsgeräusche, Rissbildungen und Fernauslösungen an der Tagesordnung“, erklärt&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Patrick Nairz</span>, Leiter des Lawinenwarndienstes des Landes Tirol.</p>
<p>Besonders deutlich zeigt sich das in den Gefahrenstufen: Von 16. bis 25. Februar 2026 wurde zehn Tage in Folge die Gefahrenstufe 4 (große Lawinengefahr) ausgegeben. Insgesamt war dies im gesamten Winter 19 Mal der Fall. Darüber hinaus herrschte von 25. Jänner bis 7. März 2026 und damit 32 Tage in Folge die Gefahrenstufe 3 (erhebliche Lawinengefahr). Hinzu kommt, dass im Laufe des Winters mehr als 500 von Personen ausgelöste Lawinen registriert wurden – im vergangenen Winter waren es 200.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">62 Lawinenereignisse in der Euregio</span></p>
<p>Insgesamt wurden in der Euregio 62 Lawinenereignisse mit 40 Todesopfern und 34 Verletzten verzeichnet. Davon entfielen auf Tirol 36 Lawinenereignisse mit 18 Todesopfern und 27 Verletzten, auf Südtirol 17 Lawinenereignisse mit 16 Todesopfern und fünf Verletzten sowie auf das Trentino neun Lawinenereignisse mit sechs Todesopfern und zwei Verletzten. Rund 90 Prozent der Todesopfer waren Männer. Zahlen zum Vergleich – Wintersaison 2024/25: sieben Todesopfer in Tirol, drei in Südtirol und ein Todesopfer im Trentino.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Blog informiert auch außerhalb der Saison</span></p>
<p>Auch nach dem Ende der täglichen Prognosesaison bleibt das Informationsangebot aufrecht: Sollte es in den schneefreien Monaten zu kritischen Lawinensituationen kommen, werden diese weiterhin über den Blog auf&nbsp;<a href="http://www.lawinen.report/blog" target="_new" rel="noreferrer">www.lawinen.report/blog</a> veröffentlicht.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Tirol: Hohe Reichweite über Social Media-Kanäle</span></p>
<p>Die Kommunikationskanäle des Lawinenwarndienstes des Landes Tirol entwickelten sich in den vergangenen Monaten stark weiter:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e3a69991eaa2c15d80666bd82cc822cd2"><span>Neuer WhatsApp-Kanal: Großer Erfolg mit mehr als 12.000 AbonentInnen&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e796d3a44ec07d0eea4b6640fa4fbdee2"><span>Instagram: Anstieg der Follower auf 72.500</span></li><li data-list-item-id="ef87aa9e2fd4180946746f3e9f4edb4ca"><span>Facebook: Anstieg Follower auf 33.500</span></li><li data-list-item-id="eb4e328c6d2a41ce27ca6479186346118"><span>Während der besonders gefährlichen Lawinenzeit von Mitte Jänner bis Ende Februar: 15 Millionen Aufrufe auf Instagram, zudem über 700.000 erreichte Konten und über 10.000 neue Follower – ein Plus von 16,5 Prozent.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ec977a62d1c4329f75ba3d88c4ee06fe9"><span>Facebook: In der Haupt-Lawinenzeit im Februar zusätzlich 2,3 Millionen Aufrufe&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e332ab5c12bb1f474834fac155f9ed7af"><span>Beiträge großteils mit 50.000 bis 100.000 Aufrufe, ein gemeinsamer Beitrag mit dem Alpenverein 1,36 Millionen Aufrufe – davon 820.000 auf Instagram und 540.000 auf Facebook</span></li></ul><p>LRin Mair dazu abschließend: „Das zeigt, dass Social Media gerade in diesem Bereich enorm wichtig ist, um die Menschen zu erreichen. Deshalb setzen wir bewusst auf dieses Mittel der Kommunikation und gehen international mit gutem Beispiel voran. Im Hinblick auf Follower und Reichweite auf Instagram liegen wir an dritter Stelle aller Lawinenwarndienste weltweit.“&nbsp;</p>
<p>Einen Landes-Film zur Arbeit des Lawinenwarndienstes des Landes Tirol sowie zur Winter-Bilanz 2025/26 gibt’s auf dem <a href="https://youtu.be/1cmSEQQTgyU" target="_blank" rel="noreferrer">Youtube-Kanal des Landes</a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LRin Mair</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Vom Passfoto bis zum Ausweis in einem Behördengang</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/digitaler-prozess-der-ausweiserstellung-auf-alle-tiroler-bezirkshauptmannschaften-ausgerollt/</link>
				<description>Digitaler Prozess der Ausweiserstellung auf alle Tiroler Bezirkshauptmannschaften ausgerollt
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e80dab8a925803db76665b3978f6c7a38"><span class="regierungsmitglied">Vom Foto bis zum Reisepass: Tirol setzt auf durchgängig digitale Verwaltungswege</span></li><li data-list-item-id="e317a0afd0b3c63d7a1dcae8cfad36c46"><span class="regierungsmitglied">Digitalisierung bringt Zeitersparnis von zwei bis drei Minuten pro Antrag</span></li><li data-list-item-id="eb1df194eb9aa19503f0073e44fec52fa"><span class="regierungsmitglied">Projekt der BH Schwaz als Vorbild über Bezirks- und Landesgrenzen hinweg</span></li><li data-list-item-id="ea2454978a932dc6eb55670ab3deeb37c"><span class="regierungsmitglied">Schneller, einfacher, serviceorientierter: Tirol Konvent-Maßnahme bringt Vorteile sowohl für BürgerInnen als auch für MitarbeiterInnen</span></li></ul><p>Was früher mit Schere, Klebstoff und mehrfachem Ausdrucken verbunden war, läuft nun an allen Tiroler Bezirkshauptmannschaften vollständig digital ab: Die von der BH Schwaz entwickelte Foto-Self-Service-Station steht seit Kurzem auch an den Bezirkshauptmannschaften Imst, Landeck und Kitzbühel zur Verfügung und ist damit nun flächendeckend in ganz Tirol im Einsatz. BürgerInnen können vor Ort digitale Ausweisbilder erstellen, die automatisch in die behördlichen Systeme übernommen werden. Auch Passfotos, die von zahlreichen FotografInnen in Tirol angeboten werden, werden als eBilder oder klassisch-analoge Fotos weiterhin von der Behörde entgegengenommen (Weitere Informationen dazu finden sich auf der&nbsp;<a href="https://www.wko.at/tirol/gewerbe-handwerk/berufsfotografie/das-ebild-system--die-schnittstelle-zu-behoerden-fuer-die-be" target="_blank" rel="noreferrer">Website der WK Tirol</a>). Das Projekt ist eine zentrale Maßnahme des Tirol Konvents, um die Digitalisierung und Entbürokratisierung der Landesverwaltung weiter voranzutreiben.</p>
<p>„Mit der landesweiten Umsetzung setzt das Land Tirol einen weiteren Meilenstein auf dem Weg hin zu einem modernen und effizienten Bürgerservice. Der Tirol Konvent steht für konkrete Verbesserungen im Alltag der Menschen. Die vollständige Digitalisierung des Prozesses zeigt, wie Verwaltungswege vereinfacht und Behördengänge gebündelt werden können: ein Termin, ein Ort, ein reibungsloser Ablauf“, betont LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Digitalisierung sorgt bei 10.000 Reisepässen für 330 Stunden Zeitersparnis&nbsp;</span></p>
<p>Die Bezirkshauptmannschaft Schwaz, die den digitalen Prozess der Ausweiserstellung initiiert hat und dafür mit dem Österreichischen Verwaltungspreis 2025 ausgezeichnet wurde, dient als Vorbild über die Bezirks- und Landesgrenzen hinaus. „Mit dem Projekt ‚BürgerInnenservice 2.0‘ haben wir den Ausweiserstellungsprozess umfassend digitalisiert. Die innovative Foto-Self-Service-Station ermöglicht die Erstellung biometrischer Fotos direkt vor Ort, die automatisch in die Dokumentenerstellung eingebunden werden. Dadurch entfallen mehrere Arbeitsschritte – das mühsame Ausschneiden und Aufkleben von Passfotos sowie das Ausdrucken und Einscannen von Anträgen gehören der Vergangenheit an. Das spart pro Antrag durchschnittlich zwei bis drei Minuten und entlastet unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter deutlich“, erklärt BH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Michael Brandl</span>.</p>
<p>Bei rund 10.000 Reisepässen, die im Jahr 2026 alleine im Bezirk Schwaz neu ausgestellt werden müssen, ergibt sich daraus eine Zeitersparnis von über 330 Stunden bzw. rund acht Arbeitswochen. Diese Effizienzsteigerung gewinnt zusätzlich an Bedeutung, da der Arbeitsaufwand im Bürgerservice – etwa durch die Ausstellung der ID Austria – in den vergangenen Jahren gestiegen ist.</p>
<p>„Die Erfahrungen aus Schwaz zeigen, dass digitale Prozesse nicht nur die Effizienz steigern, sondern auch die Servicequalität für die Bürgerinnen und Bürger verbessern. Das Land Tirol bleibt damit Vorreiter in der digitalen Transformation der Verwaltung und stellt sicher, dass auch in Zukunft ein leistungsfähiger Bürgerservice gewährleistet ist“, sagt LH Mattle.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Barrierefreier und mehrsprachiger Service</span></p>
<p>Um allen BürgerInnen die Nutzung der Fotoboxen an den Bezirkshauptmannschaften zu ermöglichen, sind diese barrierefrei gestaltet. Durch eine auf- und zuklappbare Sitzbank sowie Kabine mit großzügigen Innenmaßen finden auch Menschen mit Rollstuhl ausreichend Platz. Zusätzliche Unterstützung bieten mehrere Haltegriffe. So wird beispielsweise das Auf- und Niedersitzen für ältere Menschen erleichtert. Auch sprachliche Barrieren werden mit den Fotoboxen abgebaut: Neben der Amtssprache Deutsch gibt es die Funktionen auch in Englisch. Für die Benutzung der Fotoboxen fallen für die BürgerInnen keine Mehrkosten an.&nbsp;</p>
<p>Ein Video zur Foto-Self-Service-Station an der BH Schwaz findet sich auf dem&nbsp;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=6t-iL5dVEq0" target="_blank" rel="noreferrer">YouTube-Kanal des Landes</a>. Weitere Informationen zum Tirol Konvent und den digitalen Services finden sich unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/landesentwicklung/tirol-konvent/" target="_blank">www.tirol.gv.at/tirolkonvent</a> und&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/buergerservice/e-government/" target="_blank">www.tirol.gv.at/digitalintirol</a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>BH Imst</category>
				
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					<category>Bürgerservice</category>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Digitalisierung</category>
				
					<category>Verwaltung</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 14:28:58 +0200</pubDate>
				
				<title>Aktuelles aus der Regierungssitzung</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/aktuelles-aus-der-regierungssitzung-4/</link>
				<description>LH Mattle: „Möglichmacher für wirtschaftliche Entwicklung und Arbeitsplätze“</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e16cbffda1d5c1159c94e2adee778c76b"><span class="regierungsmitglied">Von Digitalisierung bis hin zur Infrastruktur: Tiroler Wirtschafts- und Technologieförderungsprogramm unterstützt Unternehmen gezielt und effizient – auch in wirtschaftlich unsicheren Zeiten</span></li><li data-list-item-id="e842a2689d5bb1332871c9218b031dac4"><span class="regierungsmitglied">2025: 1.480 Förderanträge genehmigt, Tiroler Investitionen in Höhe von rund 365 Millionen Euro ausgelöst</span></li><li data-list-item-id="e49af1a9d19d6c5312f102f097f70b8ba"><span class="regierungsmitglied">Konkretes Projekt: Balmung Medical Handel GmbH in Kirchbichl investiert bis zur Endausbaustufe rund 110 Millionen Euro, schafft 170 neue Arbeitsplätze und stärkt Gesundheitsversorgung</span></li><li data-list-item-id="e0a9dbbdd13a06f85479d994124e5d731"><span class="regierungsmitglied">Wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“:&nbsp;Automatisierte Firmenbuchabfrage entlastet AntragstellerInnen und Verwaltung</span></li></ul><p>Investitionen, Digitalisierung, Automatisierung, neue Technologie, Arbeitsplätze: Mit dem Tiroler Wirtschafts- und Technologieförderungsprogramm schafft das Land Tirol Anreize, um Investitionen anzukurbeln, Innovationen zu ermöglichen und Arbeitsplätze langfristig zu sichern. Auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten setzt Tirol auf gezielte und effiziente Unterstützungsmaßnahmen: Die Wirtschaftspolitik des Landes versteht sich als verlässliches Instrument, um die regionale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken – wie ein aktuelles Projekt in Kirchbichl im Bezirk Kufstein exemplarisch zeigt: Die Balmung Medical Handel GmbH errichtet ein neues Headquarter – Gesamtinvestitionsvolumen rund 110 Millionen Euro. Heute, Dienstag, beschloss die Tiroler Landesregierung auf Antrag von Wirtschaftslandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Mario Gerber</span> dieses zukunftsweisende Vorhaben, das rund 170 neue Arbeitsplätze schafft und die Gesundheitsversorgung über die Landesgrenzen hinweg stärkt, mit 150.000 Euro zu fördern.</p>
<p>„Die Tiroler Wirtschaft ist Grundlage für Arbeitsplätze, Wohlstand und Investitionen in unserem Land. Die öffentliche Hand muss deshalb ein Möglichmacher für wirtschaftliche Entwicklung und Arbeitsplätze sein. Nach den Krisen der vergangenen Jahre, der Welle an neuen Regeln aus Brüssel und Wien aber auch aufgrund der weltweiten Unsicherheiten müssen wir uns in Europa und Österreich die Wettbewerbsfähigkeit zurückerarbeiten. Wir haben aber auch Hausaufgaben in Tirol zu erledigen, weshalb wir mit dem Tirol Konvent jede Woche mit konkreten Maßnahmen Bürokratie abbauen, Verfahren beschleunigen und Regeln vereinfachen. Es braucht aber auch Anreize für Investitionen. Jeder Euro, den wir in Tiroler Betriebe investieren, zahlt sich mehrfach aus – durch neue Arbeitsplätze, durch Wertschöpfung in der Region und durch die Stärkung unserer wirtschaftlichen Widerstandsfähigkeit. Allein im letzten Jahr sind durch die Zusammenarbeit der Tiroler Wirtschaft und dem Land Investitionen von 365 Millionen Euro ausgelöst worden sowie 2.850 Arbeitsplätze und 370 Lehrstellen entstanden“, betont LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.</p>
<p>„Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit zeigt sich, wie wichtig eine aktive und verlässliche Standortpolitik ist. Mit unserem Wirtschaftsförderungsprogramm setzen wir gezielt auf Zukunftsinvestitionen, die nicht nur einzelne Unternehmen stärken, sondern ganze Regionen beleben. Dabei ist es unsere Aufgabe, die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen und kontinuierlich weiterzuentwickeln. Die österreichweit einzigartige Bäderförderung ist dabei nur ein Beispiel von vielen, wie wir gezielt in Infrastruktur und Lebensqualität investieren", ergänzt LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Wirtschaftsförderung mit Hebelwirkung</span></p>
<p>Allein im vergangenen Jahr wurden insgesamt 1.480 Förderanträge für konkrete Projekte und Maßnahmen genehmigt. Die dadurch ausgelösten Investitionen sind ein beachtlicher Hebel-Effekt, der die regionale Wirtschaft nachhaltig stärkt.&nbsp;</p>
<p>„Unsere Wirtschaftsförderung wirkt wie ein Katalysator für unternehmerische Entwicklung. Wir unterstützen gezielt dort, wo Betriebe wachsen, innovieren und Arbeitsplätze schaffen wollen. Die aktuelle wirtschaftliche Lage macht deutlich, wie wichtige diese verlässliche Partnerschaft zwischen Land und Wirtschaft ist. Mit unserem Förderprogramm schaffen wir die Rahmenbedingungen, damit unsere heimischen Unternehmen auch in schwierigen Zeiten zukunftsfähig bleiben“, erklärt LR Gerber.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Beispielhafte Millionen-Investition: von 80 auf 250 Arbeitsplätze</span></p>
<p>Als international tätiges Unternehmen im Bereich medizinischer Bedarfsartikel investiert die Balmung Medical Handel GmbH bis zur Endausbaustufe rund 110 Millionen Euro in den Bau eines neuen Headquarters mit Zentrallager und Bürokomplex inklusive Parkhaus sowie in eine betriebliche Kinderbetreuungseinrichtung. Die förderbaren Kosten belaufen sich auf 39,28 Millionen Euro, 150.000 Euro davon gewährt das Land Tirol als sogenannte De-minimis-Beihilfe. Eine solche Beihilfe ermöglicht es, vor allem kleinen und mittleren Betrieben rasch und unbürokratisch Mittel zur Steigerung ihrer Wettbewerbsfähigkeit zukommen zu lassen, ohne dass dies bei der Europäischen Kommission angemeldet und in Folge von dieser geprüft werden muss.&nbsp;</p>
<p>Besonders bemerkenswert ist der Beschäftigungseffekt: Von derzeit rund 80 MitarbeiterInnen soll der Personalstand bis Mitte 2028 auf 185 und ein Jahr nach Projektende – die Fertigstellung ist Anfang 2028 geplant – auf rund 250 MitarbeiterInnen anwachsen. Zudem soll das neue Zentrallager die Versorgung des mitteleuropäischen, insbesondere österreichischen Gesundheitsmarktes sicherstellen. „Dieses Projekt zeigt exemplarisch, wie Wirtschaftspolitik in Tirol funktioniert. Ein wachsendes Unternehmen investiert massiv in den Standort, schafft hochwertige Arbeitsplätze und leistet gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsversorgung in Österreich. Genau solche Projekte wollen wir mit unserer Unterstützung ermöglichen“, betont LH Mattle.</p>
<p>„Die Realisierung des HorizonQuarter in Kirchbichl ist ein klares Bekenntnis unserer Firmengruppe zum Wirtschaftsstandort Tirol. Damit schaffen wir nicht nur eine hochmoderne Infrastruktur für das weitere Wachstum von Balmung Medical, sondern realisieren ein zukunftsweisendes Innovationszentrum, das wirtschaftliche Dynamik mit höchster Nachhaltigkeit vereint und die medizinische Versorgungssicherheit stärkt. Wir freuen uns, dass uns das Land Tirol auf diesem Weg unterstützt“, so der Geschäftsführer der&nbsp;Balmung Medical Handel GmbH,&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Engelbert Leobacher</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Wirtschaftsförderung des Landes steht auf zwei Standbeinen</span></p>
<p>Die Förderungen für Tirols Unternehmen stehen grundsätzlich auf zwei Standbeinen: Einerseits auf dem Wirtschaftsförderungsprogramm, bei dem es unter anderem um Wachstum, Tourismus oder Sonderförderungsprogrammen für bestimmte Regionen oder Planungsverbände geht. Weiters gibt es das Technologie- und Breitbandförderungsprogramm. Dessen Fokus: Innovation, Digitalisierung, ultraschnelles Internet. Eine Auflistung der einzelnen Förderungen findet sich im Factsheet im Downloadbereich.&nbsp;</p>
<p>Alle Informationen zum Tiroler Wirtschafts- und Technologieförderungsprogramm finden sich unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/arbeit-wirtschaft/wirtschaftsfoerderung/" target="_blank">www.tirol.gv.at/wirtschaftsfoerderung</a> sowie unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/arbeit-wirtschaft/wirtschaft-und-arbeit/foerderungen/technologiefoerderungsprogramm/" target="_blank">www.tirol.gv.at/technologiefoerderung</a>.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Zahlen, Daten, Fakten zu den Investitionen der Balmung Medical Handel GmbH</span></p>
<p>Zeitlinie:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e487460d21b33156670d9efb2e3fc4792"><span>Baustart Logistik Nordareal: Juli 2025 (Fertigstellung Juli 2026)</span></li><li data-list-item-id="ea5cfc8a351bde5bb19c9d2829412ea16"><span>Baustart Logistik Süd: März 2026 (Fertigstellung Dezember 2026)</span></li><li data-list-item-id="e9e1b7a789fbac84cd83c022e779e2b99"><span>Baustart Bürokomplex (Turm 1 mit Parkhaus): März 2026 (Fertigstellung März 2028)</span></li></ul><p>Eckdaten:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e6465948270eb6389ad622d0925a8ab11"><span>Aktuelle Bauphase (Bruttogeschossfläche):</span><ul class="item-listing square"><li style="margin-left:32px;" data-list-item-id="e1a15e7eb10795e9b0066ee3c8a22c9d8"><span>Schmalganglager Nord: 7.820 m²</span></li><li style="margin-left:32px;" data-list-item-id="e837fa00df2049ecf014b4213a4932c94"><span>Büroturm 1: 13.747 m²</span></li><li style="margin-left:32px;" data-list-item-id="ea27d82025317e7d1cc3f076ea2ee75c4"><span>Parkhaus: 13.174 m²</span></li><li style="margin-left:32px;" data-list-item-id="e662b6be77ae52d3920b59e92beaee735"><span>Logistikhalle Süd: 5.034 m²</span></li><li style="margin-left:32px;" data-list-item-id="e6e0003d90b8d6f15cb606397575f3f2a"><span>Gesamt aktuelle Bauphase: 39.748 m²</span></li></ul></li><li data-list-item-id="e2c1498924e0ea6421ae5ea5f288aee48"><span>Parkhaus: 528 überdachte Stellplätze</span></li><li data-list-item-id="e79ad610fe581c7c395dc3f1636c6fd33"><span>Erweiterung:</span><ul class="item-listing square"><li style="margin-left:32px;" data-list-item-id="e7c417b1442b729c10d7e11efa5045fff"><span>Kinderbetreuung: rund 1.000 m²&nbsp;</span></li><li style="margin-left:32px;" data-list-item-id="ec093727775ed9c54a39123f63119e2aa"><span>Büroturm 2: weitere rund 6.400 m²&nbsp;</span></li></ul></li></ul><p>Officegebäude:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb2b60cb80415c3270b2118cc4e1cb7e8"><span>High-End-Büroflächen: Höchster Nutzerkomfort durch modernste Büroinfrastruktur und Smart-Building-Technologie</span></li><li data-list-item-id="ec6fa9cda607e0f26da7e9d4ffe5ac9a9"><span>Großzügiger Event- und Seminarbereich für Fachveranstaltungen, Seminare im Bereich Medical</span></li><li data-list-item-id="e6ab4bba3fe1bdefc39e2d13109f52fd7"><span>Schaffung von zusätzlichen öffentlich zugänglichen Verpflegungsangeboten (öffentliches Mitarbeiterrestaurant mit Frischküche, exklusives Sky-Restaurant)</span></li><li data-list-item-id="e000288d83a94f2ea31ca7dc0e00d25fd"><span>MitarbeiterInnen steht ein Mitarbeitergym kostenlos zur Verfügung</span></li><li data-list-item-id="ee12cfe15df77d08fb6377faa741c7e31"><span>Es ist auch eine eigene Kinderbetreuungseinrichtung am Areal geplant (Förderung Vereinbarkeit Beruf &amp; Familie)</span></li></ul><p></p><hr>

<h3><span>Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung:</span></h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Automatisierte Firmenbuchabfrage entlastet AntragstellerInnen und Verwaltung – wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“:</span> Im Bereich der Wirtschaftsförderung werden für viele Förderungen Auszüge aus dem Firmenbuch benötigt. Um einerseits die AntragstellerInnen mit weniger erforderlichen Unterlagen zu entlasten und andererseits zeitaufwändige händische Abfragen durch die SachbearbeiterInnen zu vermeiden, wurde in den vergangenen Wochen eine automatisierte Abfrage aus dem Firmenbuchregister implementiert. Damit stehen den SachbearbeiterInnen die benötigten Daten nun direkt zur Verfügung. „Diese digitale Lösung ist ein konkretes Beispiel dafür, wie wir Verwaltungsabläufe für unsere Kundinnen und Kunden erleichtern. Weniger Bürokratie bedeutet mehr Zeit für das Wesentliche – und das ist gerade für unsere Wirtschaftstreibenden von unschätzbarem Wert“, betont LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. „Mit der automatisierten Firmenbuchabfrage setzen wir einen wichtigen Schritt in Richtung serviceorientierte Verwaltung. Die Unternehmen profitieren von weniger Aufwand bei der Antragstellung, während wir gleichzeitig unsere Ressourcen effizienter einsetzen und die Qualität unserer Förderabwicklung weiter steigern können“, ergänzt Wirtschaftslandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Mario Gerber</span>. Auf Basis dieser technischen Entwicklung sind in den kommenden Monaten weitere Anwendungsfälle in verschiedenen Bereichen geplant, um die Digitalisierung der Landesverwaltung weiter konsequent voranzutreiben.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Fahrverbote für den Ausweichverkehr – Finanzierung der Straßenaufsichtsorgane beschlossen:</span>&nbsp;Seit 2019 gibt es in Tirol in den Hauptsaisonen im Sommer und Winter Fahrverbote für den Ausweichverkehr entlang von Hauptreiserouten. Ziel ist es, dass auch bei starkem Verkehrsaufkommen bzw. Stau Reisende auf den Hauptverbindungen (beispielsweise Autobahn oder Landesstraßen B und L) bleiben, die umliegenden Ortschaften nicht verstopfen und Einsatzkräfte am untergeordneten Straßennetz ungehindert fahren können. Die Fahrverbote werden von der Exekutive kontrolliert. Unterstützt werden sie dabei von Straßenaufsichtsorganen, die das Land Tirol finanziert. Auf Antrag von Verkehrslandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> beschloss die Tiroler Landesregierung heute, Dienstag, dafür rund 294.000 Euro für die heurige Sommersaison bereitzustellen. „Im Winter 2025/2026 wurden wieder mehr als 400.000 Fahrzeuge zurück auf die Hauptverkehrsrouten geschickt. Mit den heute beschlossenen Mitteln sichern wir die Kontrollen entlang der Fahrverbotsstrecken auch für die anstehende Sommersaison“, ist LR Zumtobel überzeugt. Die Fahrverbote auf dem niederrangigen Straßennetz gelten ab 1. Mai 2026 bis inklusive 1. November immer Samstag, sonntags, an Feiertagen sowie an ausgewählten Fenstertagen auf definierten Strecken in den Bezirken Reutte, Imst und Kufstein sowie im Rahmen des „Wipptal-Pakets“ im Großraum Innsbruck.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sonderförderungsprogramme:</span> Mit den Sonderförderungsprogrammen wird die wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Region unterstützt. So auch in der Natura 2000 Region Isel und im Pitztal. Auf Antrag von LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> werden einmal mehr gezielt Projekte in diesen Regionen gefördert: Für den Planungsverband 12 „Pitztal“ werden über 127.000 Euro breitgestellt, womit allen voran touristische sowie Klein- und Mittelbetriebe von der aktuellen Ausschüttung profitieren. Für die Natur 2000 Region Isel sind es über 70.000 Euro. „Laufend werden im Zuge der Sonderförderungsprogramme qualitätsverbessernde Vorhaben im Bereich der Privatvermietung oder dem Kleinunternehmertum gefördert. Wir unterstützen damit die regionale Wirtschaftskraft als Ganzes und ermöglichen vielfach erst mithilfe dieser Förderprogramme die Realisierung von Projekten“, ist LH Mattle überzeugt.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Neues Hilfsangebot für unter 14-Jährige mit problematischem Substanzkonsum:</span>&nbsp;In Tirol wurden in den vergangenen Jahren Hilfsangebote und Strukturen für suchtgefährdete mündige Minderjährige auf- und ausgebaut. Dass Suchtgefährdete und -kranke immer jünger werden, stellt ein ernstes, gesellschaftliches und komplexes Problem dar. Diese Problematik beschäftigt in Österreich Behörden, Beratungseinrichtungen, psychosoziale Einrichtungen ebenso wie die Polizei und die Justiz, insbesondere wenn es um kriminelle Einflüsse geht. Die Arbeitsgruppe „Unterstützung für suchtgefährdete Minderjährige" sowie die Abteilung Inklusion und Kinder- und Jugendhilfe haben fachlich dargelegt, dass hochriskant konsumierende (unmündige) Minderjährige in einer hochkomplexen Lebenslage sind: Psychosoziale Belastungen, instabile Bezugssysteme und häufig komorbide psychiatrische Erkrankungen bedingen ein Konsumverhalten, das primär als dysfunktionaler Bewältigungsversuch zu verstehen ist. Bestehende Regelangebote der Kinder- und Jugendhilfe sind auf diese Kombination strukturell nicht ausgerichtet.&nbsp;Um den akuten Bedarf von unter 14-Jährigen in extremen Lebenslagen mit hochriskantem Substanzkonsum zu adressieren, werden drei neue spezialisierte Betreuungsplätze geschaffen. Das Angebot wurde gemeinsam mit FachexpertInnen und der Kinder- und Jugendhilfe erarbeitet und geht über bestehende sozialpädagogische Strukturen hinaus: Es setzt auf eine intensivpädagogische und sozialpsychiatrische Rund-um-die-Uhr-Betreuung in enger multidisziplinärer Zusammenarbeit. Zielgruppe sind suchtgefährdete bzw. konsumierende unmündige Minderjährige unter 14 Jahren, die häufig von massivem Substanzkonsum sowie selbst- und fremdgefährdendem Verhalten im Zusammenhang mit psychiatrischen Erkrankungen geprägt sind. Für die Umsetzung werden rund 800.000 Euro zur Verfügung gestellt. Der Leistungsvertrag wird mit dem Träger ZESA – Tirol Zentrum für Soziale Arbeit GmbH abgeschlossen. „Mit diesem neuen Hilfsangebot schließen wir eine Versorgungslücke und schaffen erstmals eine gezielte Unterstützung für unter 14-Jährige mit hochriskantem Substanzkonsum“, betont Landesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata.</span></p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LR Gerber</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Digitalisierung</category>
				
					<category>Wirtschaft</category>
				
					<category>Soziales</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
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				<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 13:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Arbeitsmarkt ohne Grenzen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/arbeitsmarkt-ohne-grenzen/</link>
				<description>Projekt „Euregio-Jobbörse“ vorgestellt</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4595ea99ffd9b7ed965ff65a7fcb18f3"><span class="regierungsmitglied">Technische Vernetzung der Jobportale von Tirol, Südtirol und Trentino</span></li><li data-list-item-id="eccecb9497f58fd490a9dd4c0a805d4be"><span class="regierungsmitglied">Erstmals grenzüberschreitende Stellensuche und Jobinserate möglich</span></li><li data-list-item-id="efe3388e4b8665f39619c414b8dcaf9db"><span class="regierungsmitglied">LH Mattle, LH Kompatscher (Südtirol) und LHStv Spinelli (Trentino) schalteten neue Funktion gemeinsam frei</span></li></ul><p>Jobs in ganz Tirol, Südtirol und Trentino anbieten und finden, ohne drei verschiedene Portale zu konsultieren: Das ist durch das Projekt „Euregio-Jobbörse“ künftig möglich. Durch die technische Vernetzung der Jobportale „alle jobs“ (Österreich), „eJobBörse“ (Südtirol) und „Trentino Lavoro“ (Trentino) kann nun nicht mehr nur im eigenen Land, sondern auch euregioweit nach Stellen gesucht und inseriert werden. Im Landhaus in Innsbruck wurde das Projekt heute, Montag, präsentiert und die neue Funktion auf den Jobportalen im Beisein von Euregio-Präsident LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>, dem Südtiroler LH <span class="regierungsmitglied">Arno Kompatscher</span> und dem Trentiner LHStv <span class="regierungsmitglied">Achille Spinelli</span> sowie den Landesrätinnen <span class="regierungsmitglied">Astrid Mair</span> und <span class="regierungsmitglied">Magdalena Amhof</span> (Südtirol) offiziell freigeschaltet. Ebenfalls vor Ort war <span class="regierungsmitglied">Johannes Kopf</span>, Vorstandsvorsitzender des Arbeitsmarktservice Österreich (AMS), der sich von dieser neuen Möglichkeit begeistert zeigte.</p>
<p>„Mit der Euregio wollen wir erreichen, dass die Grenze zwischen Tirol, Südtirol und dem Trentino im Alltag und in den Köpfen der Menschen immer weniger eine Rolle spielt. Die Euregio-Jobbörse ist ein wichtiger Schritt, um Austausch und Zusammenarbeit im Arbeitsmarkt weiter zu stärken“, betont LH Mattle. LH Kompatscher führt aus: „Die Euregio-Jobbörse ist ein zentrales Ergebnis aus der Südtiroler Präsidentschaft und ich freue mich, dass es nun erfolgreich umgesetzt ist. Damit wird ein gemeinsamer Arbeitsmarkt für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen konkret erlebbar.“ „Gerade für Betriebe eröffnet die Plattform neue Möglichkeiten bei der Suche nach qualifizierten Arbeitskräften über die Landesgrenzen hinweg und stärkt damit die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft in der gemeinsamen Europaregion“, ergänzt LHStv Spinelli.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">So funktioniert‘s</span></p>
<p>Für NutzerInnen heißt das: Die Stellensuche erfolgt weiterhin über die gewohnten Landesportale. Neu ist, dass die Jobangebote der jeweils anderen Euregio-Länder automatisch mitangezeigt werden. Auch Unternehmen können ihre Inserate wie bisher aufgeben und erreichen damit künftig BewerberInnen im gesamten Euregio-Raum.</p>
<p>„Mit einem Klick rücken die Arbeitsmärkte in der Euregio näher zusammen. Wir öffnen unsere App ‚alle jobs‘ jetzt auch für Stellenangebote aus Südtirol und Trentino und stellen unsere 8.000 Stellenangebote aus Tirol unseren Nachbarn zu Verfügung. Die Euregio wird so zu einem echten gemeinsamen Arbeitsmarkt“, sagt Johannes Kopf, Vorstandsvorsitzender des AMS.</p>
<p>Das Projektteam setzte sich aus <span class="regierungsmitglied">Stefan Luther</span>, Direktor der Südtiroler Landesabteilung Arbeitsmarktservice, <span class="regierungsmitglied">Bernhard Pichler</span>, Leiter der Abteilung Service für Unternehmen im AMS Tirol, und <span class="regierungsmitglied">Stefania Terlizzi</span>, Generaldirektorin der Arbeitsagentur des Trentino zusammen.</p>
<p>Mehr Infos zur Euregio-Jobbörse finden sich auf der <a href="https://www.europaregion.info/euregio/projekte/arbeit-wirtschaft/euregio-jobboerse/" target="_blank" rel="noreferrer">Website der Euregio</a>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Arbeit &amp; Wirtschaft</category>
				
					<category>Europaregion</category>
				
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				<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 10:45:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Alexander Hörmann)</author>
				<title>Neuer TeilnehmerInnenrekord bei Freiwilligenwoche 2026 </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/neuer-teilnehmerinnenrekord-bei-freiwilligenwoche-2026/</link>
				<description>Rund 2.400 Menschen nahmen an über 170 Projekten teil</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e547d35ae52ae0a55af4a83d48d302949"><span class="regierungsmitglied">LH Mattle: „Ehrenamt in Tirol genießt in Tirol hohes Ansehen“</span></li><li data-list-item-id="e6c20ed3f227e6371eebbd52041a40e15"><span class="regierungsmitglied">Mitglieder der Tiroler Landesregierung engagierten sich vor Ort</span></li><li data-list-item-id="ec67ed55dc637138d2baee86dda03ab95"><span class="regierungsmitglied">Freiwilligenpool und Freiwillige finden: Infos der Freiwilligenzentren unter </span><a href="https://www.freiwilligenzentren-tirol.at" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">www.freiwilligenzentren-tirol.at</span></a></li></ul><p>Im „Jahr des Ehrenamts“ wurde einmal mehr ein Ausrufezeichen für das freiwillige Engagement in Tirol gesetzt: Die Freiwilligenwoche 2026 erreicht nicht nur einen Projekt-, sondern auch einen Teilnehmerrekord: Rund 2.400 Menschen werden dieses Jahr bei über 170 Mitmachaktionen, Seminaren oder Vorträgen in ganz Tirol teilgenommen haben. Noch bis morgen, Dienstag, läuft die Aktionswoche. Letzte Restplätze für ausgewählte Projekte sind noch unter <a href="https://www.tirol.gv.at/freiwilligenwoche" target="_blank">www.tirol.gv.at/freiwilligenwoche</a> verfügbar.</p>
<p>„Die heurige Freiwilligenwoche hat einmal mehr bewiesen, dass das Ehrenamt in Tirol einen einzigartigen Stellenwert genießt und dass man auf die Tirolerinnen und Tiroler zählen kann. Wir sind ein Land des Miteinanders, zu dem jede und jeder beitragen kann. Mein Dank gilt dem ganzen Organisationsteams, vielen helfenden Händen und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Gemeinsam setzten sie diese Tage ein starkes Zeichen des Zusammenhalts“, bilanziert Ehrenamtsreferent LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> und ergänzt: „Umso wichtiger ist es für mich im heurigen ‚Jahr des Ehrenamts‘, dass wir weiterhin daran arbeiten, den Freiwilligen die bestmöglichen Rahmenbedingungen zu schaffen. Wir brauchen auch in Zukunft ein starkes Fundament im Ehrenamt. Danke an alle, die sich freiwillig engagieren.“</p>
<p>Veranstaltet wird die Freiwilligenwoche von der Freiwilligenpartnerschaft Tirol, die aus elf regionalen Freiwilligenzentren besteht, sowie mit zahlreichen Vernetzungspartner zusammenarbeitet – eine dezentrale Organisationsstruktur, die auch über Tirols Landesgrenzen hinweg Vorreiter ist. Die Freiwilligenzentren stehen tirolweit mit über 1.800 Organisationen, Vereinen und Initiativen im Austausch. Seit dem Start im Jahr 2015 konnten bereits über 8.500 Personen in Tirol durch die Freiwilligenpartnerschaft Tirol vermittelt werden.&nbsp;</p>
<p>Auch weiterhin können sich Interessierte über die Freiwilligenzentren Tirol engagieren oder Freiwillige finden:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e07c71758ccc98607b9caef886ccc91b3">Laufend aktuelle Projekte: Auf der Website sind laufend aktuelle Freiwilligen-Gesuche und Projekte samt Informationen und Kontaktdaten vermerkt.</li><li data-list-item-id="eef2d2e3b69bed65c9af6b66080626b1a">Freiwilligenpool: Wer sich flexibel oder projektbezogen engagieren möchte, kann sich im Freiwilligenpool eintragen.</li><li data-list-item-id="e741ed726d8a2d7dcca8c50349506f9fb">Freiwillige finden: Feste, Veranstaltungen, soziale Projekte oder Vorhaben – über die Website können kostenlos Projekte eingetragen werden, für die Freiwillige gesucht werden.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Übersicht – diese Projekte besuchten die Mitglieder der Tiroler Landesregierung&nbsp;</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e8b64a04ff6589d83308398cda2e375df"><span class="regierungsmitglied">LH Anton Mattle: Projekt „Strudelbacken“</span></li></ul><p>Im Haus Salurn in Wattens wurde bereits zum zweiten Mal traditionelles Handwerk mit geselligem Austausch verbunden. Gemeinsam mit den BewohnerInnen wurden Strudel für das gesamte Haus zubereitet.</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e1d1f48bb51216193519edb85f0a803dd"><span class="regierungsmitglied">LHStv Philip Wohlgemuth: Projekt „Sprachcafé – Unterstütze beim Deutschlernen“</span></li></ul><p>Die Tiroler Sozialen Dienste (TSD) sind für die Grundversorgung von Menschen im Asylverfahren zuständig. Das Sprachcafé setzt auf Begegnungen, Austausch und gemeinsames Tun von DeutschlernerInnen und DeutschsprecherInnen.&nbsp;</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e83c2298f6123f6c06520c4a51f9cf9db"><span class="regierungsmitglied">LHStv Josef Geisler: Projekt „Hands on Saatgutbibliothek“</span></li></ul><p>Bei der Saatgutbibliothek liegt der gemeinsame Anbau und die Pflege von Sämereien im Vordergrund. Nach der getanen Arbeit gab es dieses Mal auch eine leckere Jause mit dem „Kemater Türggn“, eine traditionelle, weiße Maissorte aus der Region.</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e581c3d4585dbeccb2df26c346cf213ff"><span class="regierungsmitglied">LR Mario Gerber und LRin Astrid Mair: Projekt „Rikscha fahren. Menschen bewegen. Ehrenamt erleben“</span></li></ul><p>Das Projekt „Rikscha fahren. Menschen bewegen. Ehrenamt erleben“ ist ein Klassiker der Freiwilligenwoche. Hier hat man die Möglichkeit, die Fahrradrikscha des ISD Wohnheims Lohbach kennenzulernen und selbst hinters Steuer der Rikscha zu treten, um den SeniorInnen bei einem Ausflug eine Freude zu machen.</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ee45d89a2ba0cb3b86b1be5f1e07cb545"><span class="regierungsmitglied">LRin Cornelia Hagele: Projekt „Waffeln backen“</span></li></ul><p>Im Wohn- und Pflegeheim St. Martin in Aldrans wurden traditionell auch heuer wieder Waffeln gebacken. Im Anschluss konnte man sich die Köstlichkeiten schmecken lassen und mit den BewohnerInnen des Hauses ins Gespräch kommen.</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e8c46281cc6889bb1d029603d2ad88472"><span class="regierungsmitglied">LRin Eva Pawlata: Projekt „Freiwilligkeit in den Gesundheits- &amp; Sozialen Leistungsbereichen des Roten Kreuzes Schwaz“</span></li></ul><p>13 soziale Leistungsbereiche werden beim Roten Kreuz in Schwaz neben den klassischen Rettungs- und Krankentransporten angeboten. Dafür werden immer wieder neue freiwillige Mitglieder gesucht, welche das Team unterstützen und die Zukunft damit sichern.</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef4fba3186f7d8e3bf6f0f6b241d933a1"><span class="regierungsmitglied">LR René Zumtobel: Projekt „Verwenden statt Verschwenden“</span></li></ul><p>„Verwenden statt Verschwenden“ lautet das Motto beim Sozialmarkt in Imst. Dort können Menschen mit niedrigem Einkommen günstig Lebensmittel einkaufen. Möglich gemacht wird das von rund 30 Ehrenamtliche, die für den&nbsp;Geschäftsbetrieb, die Warenabholung und die Warenlogistik zuständig sind.</p>]]></content:encoded>
				
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					<category>Gesellschaft &amp; Soziales</category>
				
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					<category>Landesentwicklung</category>
				
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				<pubDate>Sat, 25 Apr 2026 10:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Tag der erneuerbaren Energie</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tag-der-erneuerbaren-energie/</link>
				<description>Tirol treibt Energieunabhängigkeit konsequent voran </description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ec578490bc5348e595e22a1ec966c6241"><span class="regierungsmitglied">Tag der erneuerbaren Energie am 26. April</span></li><li data-list-item-id="e724f7e24f03ebfa57f1add18706bb219"><span class="regierungsmitglied">Tirol bei Erneuerbaren im europäischen Spitzenfeld</span></li><li data-list-item-id="e3cb86bd92c161dea97ba8ee9215bb891"><span class="regierungsmitglied">220 Tage Energie aus eigener Kraft</span></li><li data-list-item-id="e2b57a947e207aa0016f426a9f5463762"><span class="regierungsmitglied">Energiewende braucht schnellere Verfahren&nbsp;</span></li></ul><p>Anlässlich des Tags der erneuerbaren Energie am 26. April bekräftigt das Land Tirol seinen klaren Kurs in Richtung Energieunabhängigkeit. Angesichts der aktuellen geopolitischen Spannungen und der sich erneut zuspitzenden Lage auf den internationalen Energiemärkten gewinnt der Ausbau heimischer erneuerbarer Energiequellen weiter an Bedeutung.</p>
<p>„Tirol muss sich in der Energiefrage unabhängig machen. Wir erleben, wie schnell sich internationale Krisen aktuell auf unsere Energieversorgung und die Preise in Österreich auswirken. Die Fossilen Energieträger sind die wahren Preistreiber und die Öl-Scheichs und Gas-Oligarchen die Krisen-Profiteure. Wer den Ausbau von Wasserkraft und anderen erneuerbaren Energieformen verhindert, macht sich weiterhin abhängig von fossilen Importen oder der Atomkraft. Ich nehme hier die Politik, die Energieversorger, die Gesellschaft aber auch die NGOs in die Pflicht. Die Frage der Energiewende kann nicht mit ‚entweder oder‘ sondern muss mit ‚sowohl als auch‘ beantwortet werden“, betont Landeshauptmann <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. „Unser Ziel ist klar: Tirol soll bis 2050 energieautonom werden. Dafür brauchen wir alle erneuerbaren Energiequellen – ohne ideologische Scheuklappen und ohne Rosinenpicken. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Energiefrage über den Wohlstand, den Standort, die Wettbewerbsfähigkeit und damit auch über Arbeitsplätze entscheidet. Wir haben das Potential, uns selbst mit günstiger, sauberer und erneuerbarer Energie zu versorgen – dieses Potential dürfen wir nicht liegenlassen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Energie aus Tirol für Tirol: Kurs 2050</span></p>
<p>Bereits heute zeigt sich, dass dieser Weg Wirkung zeigt: Mehr als 60 Prozent des Endenergiebedarfs werden in Tirol bereits aus erneuerbaren Quellen gedeckt. Ziel bleibt eine vollständige Versorgung aus nachhaltiger Energie – ein ambitioniertes, aber erreichbares Vorhaben.</p>
<p>Wie weit Tirol im Vergleich bereits ist, verdeutlichen die sogenannten „Energiewendetage“. Derzeit kann sich Tirol rechnerisch an 220 von 365 Tagen im Jahr ausschließlich mit erneuerbarer Energie versorgen. Österreich erreicht im Vergleich 157 Tage, die EU-27 lediglich 92 Tage. Rechnerisch ergeben sich daraus folgende „Energiewendetage“:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e735812618a003f845e3f655a32023f2e">Tirol: 08. August 2026</li><li data-list-item-id="e2016567506d071d0ba9afd3ca513e843">Österreich: 06. Juni 2026</li><li data-list-item-id="e1f0815feae3d7f75a92455df471b4d8e">EU-27: 02. April 2026</li></ul><p>„Tirol liegt damit um 64 Tage oder mehr als zwei Monate vor Österreich und sogar um 128 Tage oder mehr als vier Monate vor dem EU-Durchschnitt. Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, erklärt Energiereferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>. „Gleichzeitig ist das ein klarer Auftrag, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen und alle vorhandenen Potenziale zu nutzen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Heimische Ressourcen als Schlüssel zur Unabhängigkeit</span></p>
<p>Tirol setzt bei der Energiewende gezielt auf seine natürlichen Stärken. Die Wasserkraft bildet dabei das Rückgrat der Stromversorgung, ergänzt durch den Ausbau von Photovoltaik und die Nutzung von Biomasse. Aufgrund der topografischen Gegebenheiten spielt die Windkraft eine überschaubare, aber dennoch ergänzende Rolle.</p>
<p>Ein zentraler Vorteil liegt zudem in der Speicherfähigkeit der Wasserkraft: Speicherkraftwerke ermöglichen es, Energie bedarfsgerecht bereitzustellen und gleichen Schwankungen aus – ein entscheidender Faktor für ein stabiles Energiesystem. „Wenn wir uns unabhängig von russischem Gas oder iranischem Öl machen, dürfen wir nicht den Fehler machen, uns beim Energiespeichern in die nächsten Abhängigkeiten zu begeben. Für einen Stausee braucht man keine Materialien aus Ländern wie Indien oder China, so wie das bei Großspeicher oder Batterien der Fall ist. Kritische Rohstoffe müssen wieder importiert werden“, betont LH Mattle. „Der Ausbau erneuerbarer Energien stärkt nicht nur die Versorgungssicherheit, sondern auch den Wirtschaftsstandort Tirol. Investitionen bleiben im Land, schaffen Arbeitsplätze und reduzieren langfristig die Abhängigkeit von volatilen internationalen Märkten“, ergänzt LHStv Geisler.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Beschleunigung als entscheidender Faktor</span></p>
<p>Um das Ziel der Energieautonomie bis 2050 zu erreichen, braucht es neben dem konsequenten Ausbau auch effizientere Rahmenbedingungen. Die Novelle des UVP-Gesetzes muss eine massive Beschleunigung von Genehmigungsverfahren, insbesondere bei der Wasserkraft bringen: „Es kann nicht sein, dass mit dem Bau von strategisch wichtigen Wasserkraftwerken erst zehn Jahre nach Einreichung begonnen werden kann, weil Auflagen und Einsprüche zu jahrelangen Verzögerungen führen. Es braucht insbesondere vor Gericht eine ‚fast lane‘, sodass solch wichtige Projekte qualitätsvoll aber auch zügig bearbeitet werden können. Bereits damit wäre ein wichtiger Schritt getan, um Verzögerungen zu verringern. Auch in der Landesverwaltung arbeiten wir im Rahmen des Tirol-Konvents laufend an Beschleunigung. Eine wesentliche Maßnahme sind Projektvorbesprechungen, um allfällige Stolpersteine bzw. fehlende Unterlagen schon vor dem offiziellen Start eines Verfahrens aufzuzeigen und Verfahren damit zu beschleunigen“, erklärt LH Mattle.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Klarer Kurs in die Energiezukunft</span></p>
<p>Tirol hat in den vergangenen Jahren wesentliche Fortschritte erzielt und sich im europäischen Vergleich eine starke Ausgangsposition erarbeitet. Gleichzeitig bleibt der weitere Ausbau erneuerbarer Energien eine zentrale Aufgabe für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.</p>
<p>Nicht zufällig findet der Tag der erneuerbaren Energie am Jahrtag des Reaktorunfalls von Tschernobyl statt. Eine klare Absage erteilen LH Anton Mattle und LHStv Josef Geisler der Atomkraft: „Anlässlich 40 Jahre Reaktorunfall in Tschernobyl muss allen klar sein, dass Atomenergie keine Zukunftsenergie ist. Eine sichere, leistbare und nachhaltige Energieversorgung kann nur durch konsequente Nutzung heimischer Ressourcen gelingen. Tirol setzt diesen Weg entschlossen fort – mit dem klaren Ziel, die Energiezukunft selbst in die Hand zu nehmen.“&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Energie</category>
				
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				<pubDate>Sat, 25 Apr 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>„Tirol: Überzeugte Europäer, kritische Mitgestalter“: Land setzt rund um den Europatag auf Dialog und Begegnung</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/die-eu-passiert-bei-uns-in-tirol-land-setzt-rund-um-den-europatag-auf-dialog-und-begegnung/</link>
				<description>Land Tirol legt Fokus auf Dialog, Information und kulturellen Austausch </description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e7c374d0a3fe0276c5ca135fbd855f6ae"><span class="regierungsmitglied">europacafé am 5. Mai am neu gestalteten Boznerplatz lädt zum Gespräch über aktuelle EU-Themen</span></li><li data-list-item-id="efae7357046e349439663002bb92fe514"><span class="regierungsmitglied">„Europe Direct Movie-Night“ im Cineplexx Innsbruck zeigt preisgekrönten Film</span>&nbsp;</li></ul><p>Als Wirtschafts- und Lebensraum im Alpenbogen, als Nord-Süd-Verbindung und als Teil grenzüberschreitender Zusammenarbeit ist Tirol nicht nur geografisch im Herzen Europas gelegen, sondern integraler Bestandteil der Europäischen Union. Mit dem Europatag am 9. Mai rücken Frieden, Zusammenhalt und gemeinsame Werte in den Mittelpunkt. 40 Jahre nach den ersten offiziellen Feierlichkeiten zum Europatag erinnert dieser Tag weiter daran, was die EU möglich macht – von einem gemeinsamen Wirtschaftsraum, über spürbare Erleichterungen im Alltagbis hin zu Fördermöglichkeiten. Das Land Tirol will am Europatag aufzeigen, wie die EU vor Ort wirkt, aber auch kritisch darüber diskutieren, wo die EU vorbei an den Menschen arbeitet. „Wir Tirolerinnen und Tiroler sind überzeugte Europäer und absolute Verfechter der Europäischen Union. Wir sind aber auch kritisch, wenn es darum geht, wie europäische Institutionen Politik machen, Bürokratie statt Freiheit entsteht oder der überbordende Transit die heimische Bevölkerung belastet. Tirol liegt im Herzen Europas. Umso wichtiger ist es, dass wir unsere Stimme einbringen. Die EU passiert nicht irgendwo – die EU passiert auch bei uns in Tirol. Dieser Tag soll die Bedeutung des Friedensprojektes EU sensibilisieren – in weltpolitisch herausfordernden Zeiten wie derzeit noch wichtiger denn je. Wir wollen die EU besser machen“, betont Euregio-Präsident LH Anton Mattle.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Kaffee verbindet – so auch die Europäische Union</span></p>
<p>Unter dem Motto „Coffee connects. So does Europe.“ macht das europacafé der Europainformation des Landes Tirol am 5. Mai von 10 bis 17 Uhr am neu gestalteten Boznerplatz in Innsbruck Station. Ein mobiles Café wird zum offenen Begegnungsraum: niederschwellig, persönlich und mitten im Stadtgeschehen. BesucherInnen sind eingeladen, sich zur EU zu informieren und Perspektiven einzubringen. Ergänzend informiert das InfoEck der Generationen über Programme wie Erasmus+ Jugend und das Europäische Solidaritätskorps.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Preisgekrönter Film bei freiem Eintritt und kostenlosen Popcorn&nbsp;</span></p>
<p>Einen anderen Zugang zu Europa eröffnet am selben Abend die dritte „Europe Direct Movie-Night“ im Cineplexx Innsbruck. Gezeigt wird der vielfach ausgezeichnete Film „Ein einfacher Unfall“ des Regisseurs Jafar Panahi, der für den LUX-Publikumspreis nominiert war. Der Filmabend greift zentrale europäische Werte wie Meinungsfreiheit, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte auf. Im Anschluss bietet sich Raum für Reflexion und Austausch. Eintritt und Verpflegung sind frei, eine Reservierung ist vorab unter&nbsp;<a href="http://www.cineplexx.at/ibk-einfacher-unfall" target="_blank" rel="noreferrer">www.<span lang="DE-AT" dir="ltr">cineplexx.at/ibk-einfacher-unfall</span></a><span lang="DE-AT" dir="ltr">&nbsp;</span>möglich.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>EU</category>
				
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				<pubDate>Fri, 24 Apr 2026 10:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Sommerfahrverbote für den Ausweichverkehr starten mit 1. Mai 2026</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/sommerfahrverbote-fuer-den-ausweichverkehr-starten-mit-1-mai-2026/</link>
				<description>Fahrverbote in den Bezirken Innsbruck-Stadt und Innsbruck-Land, Imst und Reutte in bewährter Weise</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ed1089d889dde4d2d5a195bf6319c7c35"><span class="regierungsmitglied">Erweiterte Fahrverbote im Bezirk Kufstein&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e99403d140996cd643873a30170b367c7"><span class="regierungsmitglied">Fahrverbote in den Bezirken Innsbruck-Stadt und Innsbruck-Land, Imst und Reutte in bewährter Weise</span></li><li data-list-item-id="e57f39478cf6b84a0118a01dd1fb6a15e"><a href="/verkehr/verkehrs-und-seilbahnrecht/fahrverbote-an-reisetagen/"><span class="regierungsmitglied" lang="de" dir="ltr">Alle Informationen</span></a></li></ul><p>Die Sommersaison steht vor der Tür – damit beginnt die nächste Reisezeit. Die seit 2019 bewährten Fahrverbote für den Ausweichverkehr auf dem niederrangigen Straßennetz beginnen deshalb am 1. Mai 2026 und gelten bis inklusive 1. November 2026. Ausgewählte und für die Aufrechterhaltung der Verkehrs- und Versorgungssicherheit in den Tiroler Gemeinden relevante Abschnitte auf Landes- und Gemeindestraßen sind dann jeweils an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen sowie an bestimmten Fenstertagen von 7 bis 19 Uhr für den Ausweichverkehr gesperrt. Die Basis für die Fahrverbote bilden Erfahrungswerte aus den Vorjahren – dementsprechend gibt es heuer weitere Neuerungen. Konkret betrifft dies Kufstein mit einer Erweiterung der Fahrverbote. „Wir schützen die Gemeinden entlang viel befahrener Reiserouten und verbannen den Durchzugsverkehr auf die Hauptverkehrswege. Bei den Fahrverboten für den Ausweichverkehr geht es um eine Verkehrslenkung, um gegen die große Verkehrsbelastung der durchziehenden Fahrzeuge anzukämpfen. Dabei werden die Verkehrsströme in ganz Tirol genau analysiert, sodass Umweg- und Ausweichverkehr bestmöglich eingedämmt werden kann. Kaum eine andere europäische Region fasst so starke Maßnahmen, um die Anrainergemeinden zu schützen und mittlerweile machen uns das auch andere Regionen nach“, ist LH Anton Mattle von der Notwendigkeit der Fahrverbote überzeugt.&nbsp;</p>
<p>Neuerungen im Bezirk Kufstein</p>
<p>Neu hinzu kommen heuer erweiterte Maßnahmen im Bezirk Kufstein: Zusätzlich zu den bisherigen Sommerfahrverboten gilt nun auch auf der Wildbichler Straße in Fahrtrichtung Ebbs sowie auf den Gemeindestraßen in Walchsee ein Fahrverbot. „Die Situation an besonders verkehrsreichen Tagen in diesen Bereichen hat sich in den letzten Jahren verschärft. Mit den erweiterten Fahrverboten reagieren wir auf die Bedürfnisse der betroffenen Gemeinden und sichern die Verkehrs- und Versorgungssicherheit“, erklärt Verkehrslandesrat René Zumtobel.</p>
<p>Neben der Kontrolle der Fahrverbote durch die Polizei werden auch heuer wieder vom Land Tirol bestellte Sicherheitsorgane zum Einsatz kommen. „Mobilität ist ein Grundbedürfnis, der viele Verkehr aber auch eine große Herausforderung für die betroffene Bevölkerung. Der Durchzugsverkehr belastet die Menschen, die Umwelt und die Infrastruktur in Tirol über die Maßen. Die umfangreichen Fahrverbote sind ein ganz wesentlicher Teil unserer Verkehrsmaßnahmen“, unterstreicht LR Zumtobel. „Die Fahrverbote für transitierende Pkw in den Hauptreisezeiten sind notwendig, um die Flüssigkeit des Verkehrs und damit die öffentliche Sicherheit und Versorgung aufrechtzuerhalten. Wir erwarten uns von den Navigationssoftwareanbietern nach der gesetzlichen Änderung auf Bundesebene, diese Fahrverbote auch entsprechend einzupflegen. Dadurch sollen Reiseplanung und die Anreise mit Rücksicht auf die Anrainergemeinden erfolgen“, betonen LH Mattle und LR Zumtobel unisono.</p>
<p>FAQ | Fahrverbote für den Ausweichverkehr</p>
<p>Wo gelten die Fahrverbote und wo gibt es Dosierampeln?</p>
<p><a href="/verkehr/verkehrs-und-seilbahnrecht/fahrverbote-an-reisetagen/">Eine übersichtliche Darstellung findet sich auf der Website</a></p>
<p>Im Sommer gelten die Fahrverbote auf ausgewählten Straßen des niederrangigen Straßennetzes (Landesstraßen und Gemeindestraßen) im Großraum Innsbruck sowie in den Bezirken Reutte, Imst und Kufstein.</p>
<p>Für wen gelten die Fahrverbote?</p>
<p>Die Fahrverbote gelten für alle Fahrzeuge, die das niederrangige Straßennetz als Ausweichroute nutzen. Nicht von den Fahrverboten betroffen sind Anrainerinnen und Anrainer als auch sonstiger Ziel- und Quellverkehr (an- und abreisende Gäste, Warenanlieferung usw.).</p>
<p>Wie werden die Fahrverbote kontrolliert?</p>
<p>Sowohl die Exekutive als auch vom Land Tirol bestellte Sicherheitsorgane kontrollieren die Fahrverbote und weisen Fahrzeuge zurück auf die Hauptverkehrsrouten.</p>
<p>Wann gelten die Fahrverbote?</p>
<p>Von 1. Mai 2026 bis inklusive 1. November 2026 immer an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen sowie an definierten Fenstertagen jeweils von 7 bis 19 Uhr.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
					<category>Fahrverbote</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Fri, 24 Apr 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>LH Mattle: „Eine moderne Verwaltung schafft Angebote für die Menschen“</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/lh-mattle-eine-moderne-verwaltung-schafft-angebote-fuer-die-menschen/</link>
				<description>Nächste „Erweiterte Amtstage“: 4. Mai, 1. Juni, 6. Juli und 3. August 2026</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e72e546f80b9dccaf0de24317e0c04849"><span class="regierungsmitglied">Längere Öffnungszeiten (bis 18 Uhr) an jedem ersten Montag im Monat in Bürgerservices aller Tiroler Bezirkshauptmannschaften</span></li><li data-list-item-id="edfbe5d1b5abfb80b2366191ee7e2114f"><span class="regierungsmitglied">Termine für Leistungsangebote der Bezirkshauptmannschaften können auch online via&nbsp;</span><a href="https://termin.tirol.gv.at/public" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">termin.tirol.gv.at</span></a><span class="regierungsmitglied"> gebucht werden</span></li></ul><p>Nach der Arbeit noch schnell einen neuen Reisepass machen oder sich die ID Austria einrichten lassen: Das ist jeden ersten Montag im Monat möglich. An den „Erweiterten Amtstagen“ haben die Tiroler Bezirkshauptmannschaften ihre Türen bis 18 Uhr geöffnet. Die nächsten Termine finden am 4. Mai, am 1. Juni, am 6. Juli und am 3. August 2026 statt. Das Angebot richtet sich insbesondere an Berufstätige, Familien und all jene, die ihre Amtswege nur schwer während der regulären Öffnungszeiten wahrnehmen können bzw. für die ein Behördengang nach 16 Uhr eine Erleichterung darstellt.</p>
<p>„Eine moderne Verwaltung orientiert sich an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger. Vielen berufstätigen Menschen fällt es schwer, während der üblichen Öffnungszeiten auf die Bezirkshauptmannschaft zu kommen. Mit den ‚Erweiterten Amtstagen‘ schaffen wir ein Angebot, das zum Leben der Menschen passt. Das ist gelebte Serviceorientierung – ganz im Sinne des Tirol Konvents“, betont LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.</p>
<p>Zusätzlich zu den „Erweiterten Amtstagen“ können für über 70 Leistungsangebote – etwa eine Beratung zur Wohnbauförderung, eine Impfung oder die Ausstellung eines Personalausweises – online Termine vereinbart werden. Eine Terminbuchung ist rund um die Uhr unter&nbsp;<a href="https://termin.tirol.gv.at/public" target="_blank" rel="noreferrer">termin.tirol.gv.at</a> oder direkt über die&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/presse/land-tirol-app/" target="_blank">Land Tirol App</a> möglich.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Öffnungszeiten an den Bezirkshauptmannschaften</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e9047b40811aec3b530ec60eea71ffb52"><span class="regierungsmitglied">Vormittag: 7.30 bis 12 Uhr</span><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ee0f0e5d3d406edaba4fd35c66d4846a4"><span>Einheitliche Kernöffnungszeiten für Bürgerservice und offenen Parteienverkehr</span></li></ul></li><li data-list-item-id="ee67b68fee769f9402905890eafec61da"><span class="regierungsmitglied">Nachmittag Bürgerservice: 13 bis 16 Uhr</span><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ec857eb0c8b0e6d134209d246dbac61ed"><span>Reutte, Schwaz, Kufstein, Innsbruck: Montag bis Donnerstag mit und ohne Termin</span></li><li data-list-item-id="eac3d4368dcfea954d60318d9e3ebc02b"><span>Landeck, Kitzbühel, Imst und Lienz: Montag mit und ohne Termin, Dienstag bis Donnerstag mit Termin</span></li></ul></li><li data-list-item-id="edcb5294a797df897c68c3a7d58467954"><span class="regierungsmitglied">Nachmittag Parteienverkehr</span><span> in den weiteren Referaten: mit Terminvereinbarung</span></li><li data-list-item-id="ee99e3fd66df7e581f238bd92cd196abb"><span class="regierungsmitglied">„Erweiterter Amtstag“ jeden ersten Montag im Monat</span><span>:&nbsp;7.30 bis 12 Uhr und 13 bis 18 Uhr</span></li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>BH Imst</category>
				
					<category>BH Innsbruck</category>
				
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					<category>Verwaltung</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 11:07:09 +0200</pubDate>
				
				<title>Erfolgreicher Auftakt zur Freiwilligenwoche 2026 </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/lh-mattle-jahr-des-ehrenamtes-bringt-projekt-rekord-und-hunderte-interessierte-bei-freiwilligenwoche-2026/</link>
				<description>Über 170 teilnehmende Projekte – so viele wie noch nie</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef469daf189436431956ae2f3383cbac4"><span class="regierungsmitglied">LH Mattle informierte über aktuell laufende Vorhaben: steuerliche Entlastungen, Ehrenamtsnachweis und Informationen</span></li><li data-list-item-id="e538cc0144a8545fcf6308c2a10db7989"><span class="regierungsmitglied">Alle Regierungsmitglieder nehmen an der Freiwilligenwoche teil</span></li><li data-list-item-id="e1b2fd041b17f191bc61c6c778dcdb36c"><span class="regierungsmitglied">Anmeldungen sind auch noch spontan möglich:&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at/freiwilligenwoche" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/freiwilligenwoche</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;</span></li></ul><p>Seit gestern, Mittwoch, läuft die Freiwilligenwoche 2026. Noch bis Dienstag können Interessierte bei mehr als 170 Projekten, Workshops und Vorträgen das Ehrenamt kennenlernen und selbst mitanpacken. Das tun auch die Mitglieder der Tiroler Landesregierung: LH und Ehrenamts-Referent&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> besuchte heute, Donnerstag, das Projekt „Strudelbacken“ im Altersheim Salurn in Wattens. LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>&nbsp;stattete dem Sprachlerncafé in Innsbruck einen Besuch ab. LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>&nbsp;nahm an einem Klimaprojekt in Kematen teil, während LR<sup>in</sup> <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>&nbsp;im Wohn- und Pflegeheim St. Martin in Aldrans beim Waffeln backen half und LR<sup>in</sup> <span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata </span>beim Roten Kreuz in Schwaz vorbeischaute. Auch LR <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>, LR<sup>in</sup> <span class="regierungsmitglied">Astrid Mair </span>und LR <span class="regierungsmitglied">Mario Gerber </span>werden in den kommenden Tagen an Projekten teilnehmen. Anmeldungen sind bei verfügbaren Plätzen weiterhin über <a href="https://www.tirol.gv.at/freiwilligenwoche" target="_blank">www.tirol.gv.at/freiwilligenwoche</a> möglich.</p>
<p>Zum Auftakt der Aktionswoche informierte LH Mattle über aktuelle Projekte und Vorhaben im „Jahr des Ehrenamts“: „Wir arbeiten an konkreten Verbesserungen und Initiativen, um das Ehrenamt in Tirol zu stärken. Unser Ziel ist klar: Das ‚Jahr des Ehrenamts‘ soll Motor für positive Entwicklungen im Ehrenamt sein, von denen die Freiwilligen in Tirol langfristig profitieren. Jede und jeder Zweite engagiert sich ehrenamtlich – damit sind wir auch über Landesgrenzen hinweg ein Vorbild.“ Dass heuer erstmals mit über 170 teilnehmenden Projekten ein Rekord bei der Freiwilligenwoche verzeichnet wird, spricht für das Interesse am Ehrenamt: „Mit dem Schwerpunkt im Jahr 2026 schaffen wir noch mehr Teilnahmemöglichkeiten und Sichtbarkeit für die Bedeutung freiwilligen Engagements“, sagt LH Mattle.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Steuerliche Erleichterungen im Ehrenamt</span></p>
<p>Zuletzt brachte LH Mattle bei der Finanzreferentenkonferenz in Innsbruck einen Antrag für steuerliche Entlastungen im Ehrenamt ein. „Dank allein reicht nicht: Das Ehrenamt ist auch mit Herausforderungen konfrontiert. Wir schauen wo der Schuh drückt und setzen uns für Verbesserungen ein.“&nbsp;</p>
<p>Konkret soll es unter anderem eine pauschale Reiseaufwandsentschädigung in geeigneten ehrenamtlichen Bereichen geben – ähnlich wie sie es bereits im Sportbereich gibt. Außerdem sollen Fahrtkosten, Kosten für Ausrüstung und Aus- und Weiterbildung steuerlich absetzbar und steuerliche Begünstigungen kombinierbar sein.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Vom Ehrenamtsnachweis bis zum Symposium</span></p>
<p>Weiters wird an einem Tiroler Modell für die Erweiterung eines „Ehrenamtsnachweises“ gearbeitet, sodass ehrenamtliches Engagement auch im Alltag der freiwillig Engagierten einen weiteren Mehrwert bringt. Auch der Versicherungsschutz soll verbessert werden – dazu laufen derzeit die Gespräche. Im Herbst plant das Land Tirol das erste große „Ehrenamtssymposium“, das nochmals ein Ausrufezeichen im „Jahr des Ehrenamts“ darstellt und Organisationen, Stakeholder und VertreterInnen von Vereinen und Verbänden noch besser vernetzt und einbringt.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Immer mehr Anfragen – über 2.600 Personen sind Teil der Gruppe</span></p>
<p>Parallel dazu wird laufend der WhatsApp-Kanal „Ehrenamt Tirol“ bespielt (<a href="https://www.ehrenamt.tirol" target="_blank" rel="noreferrer">www.ehrenamt.tirol</a>). Mittlerweile haben über 2.600 Mitglieder den Weg in die Gruppe gefunden. „Viele Vereine, Verbände und Einrichtungen wenden sich direkt an uns, um ihre Angebote, Veranstaltungen oder Freiwilligen-Gesuche mitzutragen. Genau dafür ist eine solche Gruppe da: Informationsaustausch und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten vor den Vorhang holen“, so LH Mattle.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Einladung zum Mitmachen: Freiwilligenwoche 2026</span></p>
<p>Auch die Freiwilligenwoche wurde über den WhatsApp-Kanal mitbeworben. Nach derzeitigem Kenntnisstand zeichnet sich heuer ein neuer Rekord an TeilnehmerInnen ab. „Mein heutiger Besuch im Haus Salurn&nbsp;bestätigt einmal mehr: Ehrenamtliches Engagement und Helfen machen Spaß und sind bereichernd. Die Freiwilligenwoche dient dazu, Interessierten und Neugierigen einen Einblicke in das Ehrenamt zu ermöglichen – denn das Ehrenamt von morgen braucht den Nachwuchs von heute“, betont LH Mattle im Anschluss an seinen Besuch in Wattens.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Carina Gartlacher</span>, Leiterin des Hauses Salurn in Wattens, freute sich über den Besuch und betonte: „Das Ehrenamt bringt Menschen zusammen, schafft Beziehungen und eröffnet neue Perspektiven. Jede Unterstützung hilft unseren Bewohnerinnen und Bewohnern, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Die Freiwilligenwoche ist für uns eine wertvolle Gelegenheit, neue Freiwillige zu gewinnen und ihnen zu zeigen, wie vielfältig freiwilliges Engagement sein kann.“ In der Pflege Wattens sind laufend Freiwillige im Einsatz – aktuell 37 über die Gemeinde gemeldete sowie weitere über Vereine wie die Vinzenzgemeinschaft, die Schützen und auch ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie übernehmen Aktivierungsangebote und soziale Betreuung, organisieren Rikschafahrten für die Bewohnerinnen und Bewohner und unterstützen an Feiertagen sowie Wochenenden bei der Auslieferung von Essen auf Rädern.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Weitere Besuche der Regierungsmitglieder</span> - MedienvertreterInnen sind bei den Besuchen der Mitglieder der Tiroler Landesregierung herzlich willkommen:&nbsp;</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e600611c24f9daf2f78c58342247c13b4"><span class="regierungsmitglied">LR René Zumtobel</span></li></ul><p>Projekt: „Verwenden statt Verschwenden“ | Freitag, 24. April | 9 Uhr | SOMI, Dr.-Carl-Pfeiffenberger-Straße 4, Imst</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4e31c7ef7427be9c130bbd4cc5af81f7"><span class="regierungsmitglied">LR<sup>in </sup>Astrid Mair und LR Mario Gerber</span></li></ul><p>Projekt: „Rikscha fahren. Menschen bewegen. Ehrenamt erleben“ | Montag, 27. April | 14 Uhr | ISD Wohnheim Lohbach, Technikerstraße 84, Innsbruck</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
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					<category>Gesellschaft &amp; Soziales</category>
				
					<category>Ehrenamt</category>
				
					<category>Landesentwicklung</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 09:14:39 +0200</pubDate>
				
				<title>Heizkostenzuschuss 2026/2027 </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/heizkostenzuschuss-2026-2027-mit-optimiertem-service-und-weniger-buerokratie/</link>
				<description>mit optimiertem Service und weniger Bürokratie</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e3ed933a3417986dab18c2ef189fbe1f6"><span class="regierungsmitglied">Wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“: einfachere Antragstellung für BürgerInnen, effizientere Abwicklung für Verwaltung&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e0c6f53e51bca718b1984439cf5402f59"><span class="regierungsmitglied">250 Euro für einkommensschwächere Haushalte</span></li><li data-list-item-id="e5a3c9f98ac2d74d1d342af85502ce173"><span class="regierungsmitglied">Antragsfrist für Zuschuss 2026/2027 startet im Mai</span></li><li data-list-item-id="e7da78f6ddb6714991b757fd2adf526d8"><span class="regierungsmitglied">Erhöhte Einkommensgrenzen: Mehr Menschen profitieren von Zuschuss&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e4a141a7c57bb35d64f1dc21ba440d081"><span class="regierungsmitglied">Zuschuss wird ab September 2026 mit Beginn der Heizsaison ausbezahlt</span></li><li data-list-item-id="e366b4b703261f2acbc607b8504577f81"><span class="regierungsmitglied">Informationen unter&nbsp;</span><a href="http://www.tirol.gv.at/heizkostenzuschuss" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/heizkostenzuschuss</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;</span></li></ul><p>Heizkosten sind gerade für einkommensschwächere Haushalte eine Herausforderung – nicht zuletzt sorgt die aktuelle weltpolitische Lage und damit einhergehende Auswirkungen auf den Energiemarkt bei vielen Menschen für Unsicherheit. Gerade dann, wenn jeder Euro zählt, braucht es rasche und unkomplizierte Unterstützung. Das Land Tirol setzt den bewährten Heizkostenzuschuss auch für die Heizperiode 2026/2027 fort und spricht mit höheren Einkommensgrenzen zusätzlich Menschen an, die Unterstützung brauchen. Zudem wurde die Antragstellung im Zuge des Tirol Konvents grundlegend vereinfacht. Eine Beantragung des Zuschusses ist zwischen 1. Mai und 31. Oktober 2026 möglich. Ausbezahlt wird der Zuschuss einmalig ab September 2026 mit Beginn der Heizsaison.</p>
<p>„Der Heizkostenzuschuss ist ein wichtiges und bewährtes Instrument, um jene zu unterstützen, die Hilfe brauchen. Wir wollen den Zugang vereinfachen: Mit dem Tirol Konvent setzen wir auf eine vereinfachte Antragstellung. Mit den angehobenen Einkommensgrenzen profitieren noch mehr Tirolerinnen und Tiroler, die Hilfe brauchen“, betont LH<span class="regierungsmitglied">&nbsp;Anton Mattle</span>.</p>
<p>„Mit dem Heizkostenzuschuss leisten wir auch heuer einen gezielten Beitrag zur Entlastung vieler Haushalte. Uns ist wichtig, dass diese Unterstützung jene erreicht, die sie am dringendsten brauchen – rasch, unbürokratisch und mit einer möglichst einfachen Antragstellung, die sich an der Lebensrealität der Menschen orientiert“, so LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Schneller, einfacher, digitaler: Die wichtigsten Neuerungen im Detail</span></p>
<p>Die Netto-Haushaltseinkommensgrenzen wurden im Vergleich zum Vorjahr erhöht und betragen nun für einen Ein-Personen-Haushalt bis zu 1.435 Euro, für zwei Personen bis zu 2.265 Euro, für drei Personen bis zu 2.665 Euro und für vier Personen bis zu 2.965 Euro. Für jede weitere Person im Haushalt erhöht sich die Grenze um 300 Euro. Die Höhe der Förderung beträgt 250 Euro pro Haushalt.</p>
<p>Die Einreichung erfolgt bevorzugt über das Online-Formular auf der genannten Website, wobei auch eine analoge Antragstellung weiterhin möglich ist. Grundsätzlich erfolgt die Angabe des Haushaltseinkommens im Erklärungsweg. Bei den Angaben zum Haushaltseinkommen des Vorjahres müssen AntragstellerInnen bestätigen, dass ihre Angaben der Wahrheit entsprechen. Vor der Auszahlung werden im Einzelfall Überprüfungen durchgeführt – es können Unterlagen beim Antragsteller bzw. bei der Antragstellerin angefordert werden.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Einfachere Beantragung für EmpfängerInnen des Zuschusses im Vorjahr</span></p>
<p>Allen FördernehmerInnen, denen der Heizkostenzuschuss 2025/2026 des Landes bewilligt wurde, wird vom Amt der Tiroler Landesregierung, Abteilung Soziales, neuerlich ein Antragsformular zugestellt. Somit können Bezugsberechtigte aus dem Vorjahr ihre angegebenen Daten kontrollieren und bei weiterem Bedarf den Heizkostenzuschuss erneut unkompliziert beantragen.&nbsp;</p>
<p>Haushalte von MindestpensionistInnen mit Bezug einer Ausgleichszulage, die bereits den Heizkostenzuschuss 2025/2026 erhalten haben, müssen keinen Antrag stellen. Diese erhalten nach Prüfung ein Zusageschreiben, die Auszahlung erfolgt automatisiert.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tiroler Hilfswerk bietet auch Online-Beratungen an</span></p>
<p>Jene, die Unterstützung benötigen, können sich an ihre Standortgemeinde oder an das Tiroler Hilfswerk in Innsbruck wenden. Neben Vor-Ort-Beratungen bietet das Tiroler Hilfswerk auch Online-Beratungen an. Termine für eine Beratung via Video oder Telefon können einfach und unkompliziert via&nbsp;<a href="https://termin.tirol.gv.at/public/standorte/amt-d-tiroler-landesreg/leistungen/tiroler-hilfswerk-beratungsgespraech" target="_blank" rel="noreferrer">Online-Terminvereinbarung des Landes</a> gebucht werden.</p>
<p>Alle Informationen sowie das Antragsformular finden sich ab 1. Mai 2026 unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/gesellschaft-soziales/soziales/heizkostenzuschuss/" target="_blank">www.tirol.gv.at/heizkostenzuschuss</a>. Eine Beantragung ist auch über das Landes-Online-Portal <a href="https://anmeldung.tirol.gv.at/profile/SAML2/POST/SSO?execution=e1s2" target="_blank" rel="noreferrer">„Digital Service Tirol“</a> möglich.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Gesellschaft &amp; Soziales</category>
				
					<category>Soziales</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-57899</guid>
				<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 13:30:23 +0200</pubDate>
				
				<title>Fotos für Euregio-Kalender 2027 bis 14. Juni einsenden</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/fotos-fuer-euregio-kalender-2027-bis-14-juni-einsenden/</link>
				<description>Gesucht werden originelle Motive aus Tirol, Südtirol und dem Trentino zu den vier Jahreszeiten.</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/8/b/csm_20260423_EuregioKalender_82ed4e37f9.jpg" length="1124175" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<p><span lang="DE" dir="ltr">Originell, treffend, grenzüberwindend: Wem besondere&nbsp;Schnappschüsse in der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino&nbsp;gelungen sind, kann das Foto für die Aufnahme den&nbsp;Euregio-Kalender 2027&nbsp;einreichen. Bis&nbsp;14. Juni 2026&nbsp;können die Fotos eingesandt werden. Wer die Jury überzeugt, kann sich über die Veröffentlichung einer oder mehrerer Fotos im Kalender freuen und bei dessen Vorstellung am 25.&nbsp;</span><span lang="IT" dir="ltr">Oktober 2026 in Innsbruck dabei sein.&nbsp;</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Vielfalt an Motiven und Einsendenden gewünscht</span></p>
<p><span lang="DE" dir="ltr">Teilnehmen können alle BürgerInnen der&nbsp;Euregio Tirol-Südtirol-Trentino, die in einem der drei Euregio-Länder besondere Fotos aufgenommen haben.&nbsp;</span>„Jedes Jahr füllen viele Hobbyfotografinnen und -fotografen den Euregio-Kalender mit spektakulären Aufnahmen. Mit ihrer Linse sammeln sie oft seltene, immer aber wunderschöne Augenblicke und Orte der Euregio aus ihrem eigenen Blickwinkel ein“, sagt der Euregio-Präsident und Landeshauptmann von Tirol <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.&nbsp;<span lang="DE" dir="ltr">Mit ihm ermuntern die Landeshauptleute aus Südtirol,&nbsp;</span><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Arno Kompatscher</span><span lang="DE" dir="ltr">&nbsp;und des Trentino,&nbsp;</span><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Maurizio Fugatti</span><span lang="DE" dir="ltr">&nbsp;möglichst viele bisherige und neue FotografInnen, mit verschiedenen Motiven am Wettbewerb teilzunehmen. Sie verweisen auf die große Beliebtheit des Kalenders: Es werden 12.000&nbsp;Wand-&nbsp;und 9.000&nbsp;Tischkalender&nbsp;gedruckt.&nbsp;</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Themen und Anzahl der einreichbaren Fotos&nbsp;</span></p>
<p><span lang="DE" dir="ltr">Der Kalender orientiert sich auch 2027 an den&nbsp;vier Jahreszeiten. Gesucht sind nicht nur die beliebten&nbsp;Landschafts- und Naturaufnahmen, sondern die gesamte Vielfalt&nbsp;der Euregio: von der&nbsp;Bau- und Landeskultur über Porträts von „Charakterköpfen“ bis zu&nbsp;Innovation&nbsp;und einem außergewöhnlichen Blick auf die grenzüberschreitende Zusammenarbeit oder&nbsp;Schlüsselmomente&nbsp;im Euregio-Veranstaltungskalender.</span></p>
<p><span lang="DE" dir="ltr">Alle Teilnehmenden können maximal&nbsp;16 Fotos&nbsp;– vier pro Jahreszeit – einreichen. Eine Jury ermittelt die passendsten Fotos für das Titelbild, das Hauptbild des Monats oder für die Bildcollage. Eine Kalender-Seite ist zudem den ausgewählten FotografInnen gewidmet.</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Teilnahme und Projekt-Informationen</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Teilnahme:</span><span lang="DE" dir="ltr">&nbsp;</span><a href="http://foto-euregio-2027.com/" target="_blank" rel="noreferrer"><span lang="DE" dir="ltr">Formular</span></a><span lang="DE" dir="ltr"> ausfüllen, Fotos in möglichst hoher Auflösung hochladen und die Dateien mit Informationen zu Motiv und Einreichenden versehen.&nbsp;</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Informationen:</span><span lang="DE" dir="ltr">&nbsp;Einblicke in den Fotowettbewerb und bisherige Schnappschüsse von der bunten Euregio&nbsp;gibt die Web-Projektseite&nbsp;</span><a href="http://www.euregio.info/kalender" target="_blank" rel="noreferrer"><span lang="DE" dir="ltr">Euregio-Kalender</span></a><span lang="DE" dir="ltr">.</span></p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Europaregion</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-57876</guid>
				<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 12:39:15 +0200</pubDate>
				
				<title>Aktuelles aus der Regierungssitzung</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/aktuelles-aus-der-regierungssitzung-3/</link>
				<description>Bädertopf: Nächste Unterstützung für Hallenbad Höttinger Au und Familienbad Ehrwald</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eaa64764036a2266061ef9c0244a598fb"><span class="regierungsmitglied">Landesregierung sichert nächste Auszahlungen zu</span></li><li data-list-item-id="e6d9e2c9b44d77899b196ad767e34fb96"><span class="regierungsmitglied">Über 5,5 Millionen Euro für Hallenbad Höttinger Au (Innsbruck) und Familienbad Ehrwald (Bezirk Reutte)&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ec1d34f6f865f4ae5a86d6f8349819e65"><span class="regierungsmitglied">Beschluss auf Basis der Bäderbeirat-Empfehlungen</span></li><li data-list-item-id="e2cb6649a5b10918751a673319d3bd63a"><span class="regierungsmitglied">Österreichweit einzigartig: Bis 2030 stehen im Bädertopf 75 Millionen Euro für Neubau, Sanierung und Erhalt von Schwimmflächen zur Verfügung</span></li></ul><p>„Jedes Kind soll schwimmen lernen“. Dafür braucht es auch die notwendige flächendeckende Infrastruktur. Die Tiroler Landesregierung hat deshalb vor rund zwei Jahren das 75 Millionen Euro schwere und österreichweit einzigartige Bäderprogramm auf den Weg gebracht. „Schwimmen gehört zu den Tiroler Grundsportarten. Deshalb setzt sich das Land für einen bestmöglichen Zugang der Bevölkerung zu angemessenen Schwimmmöglichkeiten ein. Jedes Kind soll die Möglichkeit haben, schwimmen zu erlernen. Gleichzeitig sollen die Bäder als zentrale Freizeittreffpunkte regional Erholung, Spaß und Bewegungsmöglichkeiten für die Tirolerinnen und Tiroler bieten. Nach dem Neubau des Regionalbades in Axams folgen mit der Sanierung des Hallenbades Höttinger Au in Innsbruck und des Familienbades in Ehrwald die nächsten konkreten Projekte. Diese Investitionen sind mit Unterstützung dieses österreichweiten einzigartigen Tiroler Bädertopfes möglich“, erklärt Gemeinde- und Finanzreferent LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. Für die zwei Vorhaben werden insgesamt über 5,5 Millionen Euro aus dem Bädertopf bereitgestellt. Die Mittel werden in Tranchen in den Jahren 2026 und 2027 ausbezahlt. Das beschloss die Tiroler Landesregierung heute, Dienstag, auf Antrag des Landeshauptmannes und des Sportreferenten LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>. Bereits im Vorjahr hat der Bäderbeirat die Förderung der beiden Projekte empfohlen. Die Förderung beträgt bis zu 40 Prozent der anrechenbaren Kosten gemäß Richtlinie.</p>
<p>„Auf Basis der Bäderstudie und den Empfehlungen des Bäderbeirats setzen wir gezielt Schwerpunkte beim Erhalt und Ausbau von Schwimmflächen“, erklärt Sportreferent und Vorsitzender des Bäderbeirats LHStv&nbsp;Wohlgemuth. „Auch in finanziell herausfordernden Zeiten investieren wir bewusst in diese Infrastruktur. Unsere Tiroler Bäder sind unverzichtbare Einrichtungen für die Schwimmkompetenz unserer Kinder, soziale Treffpunkte und ein wichtiger Faktor für den Tourismus.“&nbsp;</p>
<p>Die Tiroler Bäderstudie aus dem Jahr 2024 zeigte auf, dass Tirol mit insgesamt 19 Hallenbädern sowie vier Thermen bereits ein gutes Angebot aufweist. Potential für weitere Schwimminfrastruktur wurde beispielsweise in den Einzugsgebieten Imst-Landeck, im Großraum Wörgl-Kufstein sowie im Großraum Innsbruck festgestellt.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Aktuelle Projekte im Überblick</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ea4f4cc7859ee993fd651c0ee9dc761d4"><span class="regierungsmitglied">Über 1,9 Millionen Euro für die Sanierung des Hallenbades Höttinger Au: </span>Die Sanierung beinhaltet die gesamten Elektro- und Sanitärinstallation samt Steuerungsanlage, Errichtung einer Grundwasserwärmepumpe, wärmetechnische Sanierung der Gebäudehülle sowie eine Umgestaltung des Eingangsbereiches. Förderbare Gesamtkosten: über 4,8 Millionen Euro.</li><li data-list-item-id="ea5d437d5db5d06d970882173c9d82ef7"><span class="regierungsmitglied">3,6 Millionen Euro für die Sanierung des Familienbades Ehrwald: </span>Renovierung Badebereich, Neugestaltung Freibereich, Erneuerung Parkplätze, Gestaltung neue Teile der Fassaden, Erneuerung Eingangsbereich, Modernisieren der Umkleiden und Sanitäranlagen, gänzliche Neuerrichtung einer Kinderbetreuung mit Spiel- und Bewegungsgeräten, Erneuerung Technikanlage im Untergeschoss und Neugestaltung der Energieversorgung (erneuerbar)</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">29.000 Kinder und Jugendliche bei Schwimminitiative&nbsp;</span></p>
<p>Im Rahmen des Tiroler Bäderprogramms werden auch Schwimmkurse für Schulen und Kindergärten gezielt unterstützt. Für Schulschwimmkurse ist der Eintritt in Hallenbäder, die einen Bäderbeitrag erhalten, an bis zu fünf Tagen kostenlos. Zusätzlich übernimmt das Land die Kosten für die Kursleitung im Ausmaß von bis zu zehn Einheiten. Darüber hinaus werden auch die Fahrtkosten gefördert: Pro Kind stehen bis zu 15 Euro pro Schuljahr für die An- und Rückreise zum nächstgelegenen Schwimmbad oder Badesee zur Verfügung, sofern der Schwimmkurs an mindestens drei Tagen stattfindet. Bei kürzeren Kursen wird der Zuschuss aliquot angepasst. Schulen werden angehalten, nach Möglichkeit öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Auch für Freischwimmbäder und Badeseen wird ein Eintrittszuschuss von bis zu acht Euro pro Kind und Schuljahr gewährt. Die gesamte Förderabwicklung erfolgt über das Tiroler Schulsportservice.&nbsp;„Schwimmen rettet Leben. Deshalb ist es mir ein besonderes Anliegen, die Schwimmfähigkeiten unserer Jüngsten gezielt durch dieses Förderprogramm zu stärken“, betonen LH Mattle und LHStv Wohlgemuth.</p>
<p>Insgesamt nutzten 4.034 Klassen im vergangenen Schuljahr 2024/2025 Angebote vom Tiroler Schulsportservice. Allein für die Tiroler Schwimminitiative als Teil des Services stellte das Land Tirol 415.000 Euro bereit. Damit konnten über 9.700 Schwimmeinheiten für rund 29.000 Kinder und Jugendliche in knapp 1.600 Klassen und Gruppen gefördert werden – eine 25-prozentige Steigerung im Vergleich zum Vorjahr. 300 von 354 Tiroler Volksschulen – das sind knapp 85 Prozent – nutzten dieses Angebot, zudem wurden erstmals 90 Kindergärten unterstützt.&nbsp;</p>
<p>Der positive Trend setzt sich fort: Im Schuljahr 2025/26 wurden bislang in 969 Klassen und Kindergartengruppen Schwimmkurse mit insgesamt rund 260.000 Euro gefördert. Mit Stichtag 21. April 2026 sind bereits weitere knapp 500 Klassen und Gruppen gemeldet. Es ist daher davon auszugehen, dass bis zum Ende des Schuljahres ein ähnlich hoher Wert wie im Vorjahr erreicht wird.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Über die Bäderförderung</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Volumen:</span> Bis 2030 75 Millionen Euro (davon 50 Millionen Euro für Neubauten, Sanierungen und 25 Millionen Euro für Erhaltungsmaßnahmen in Form von Betriebsbeiträgen)</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Mögliche Fördernehmer: </span>Gemeinden, Tourismusverbände oder juristische Personen mit mehr als 50 Prozent der Geschäftsanteile in öffentlicher Hand</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Gefördert werden:&nbsp;</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e91a6ce8d9dabe4743a5752dfcb4d0d84">der Neubau von Hallenbädern (bis zu 55 Prozent der förderbaren Kosten; zehn bis dreißig Millionen Euro),</li><li data-list-item-id="e71ed90d1fb3636b395f53d1d1a046f03">die Sanierung von Hallenbädern (bis zu 40 Prozent der förderbaren Kosten; zwei bis neun Millionen Euro),</li><li data-list-item-id="e1cf568d7f93c01a94a3a4c587bca5a67">die Sanierung von Freischwimmbädern (bis zu 20 Prozent der förderbaren Kosten; zwei bis acht Millionen Euro) und</li><li data-list-item-id="e10661bc4ceb6847b73c5ca75a6b6c104">Erhaltungsmaßnahmen in Form eines Betriebsbeitrages (Sockelbetrag jährlich 100.000 Euro + zusätzlicher Betrag, welcher sich durch Quadratmeter der Grundversorgungsschwimmfläche und der Gratiseintritten für Kindergärten, Schulen und Horteinrichtungen, die das Erlernen von Schwimmen ermöglichen, errechnet)</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Bereits zugesagte Förderungen: </span>Regionalbad Axams (16,5 Millionen Euro; Bezirk Innsbruck-Land; Spatenstich im August 2025 erfolgt), Hallenbad Höttinger Au (über 1,9 Millionen Euro; Bezirk Innsbruck-Stadt), Familienbad Ehrwald (3,6 Millionen Euro; Bezirk Reutte; Sanierungsstart erfolgt)</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Weitere vom Bäderbeirat bereits als förderwürdig eingestuft: </span>Sanierung Freischwimmbad PitzPark (Bezirk Imst), Sanierung Hallenbad Stubay (Bezirk Innsbruck-Land), Sanierung Regionalbad Tiroler Oberland Telfs (Bezirk Innsbruck-Land), Zubau Hallenbad Höttinger Au</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Geprüft werden derzeit: </span>Sanierung Aubad Fieberbrunn (Bezirk Kitzbühel), Sanierung Alpentherme Ehrenberg (Bezirk Reutte), Sanierung Freischwimmbad Münster (Bezirk Kufstein), Sanierung Panorama Badewelt St. Johann, Neubau Regionalbad Wörgl</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Der Bäderbeirat: </span>Förderansuchen werden vom Bäderbeirat bewertet. Dieser besteht neben dem Vorsitzenden LHStv Philip Wohlgemuth aus VertreterInnen der Wirtschaftskammer, der Stadt Innsbruck, des Gemeindeverbands, der Arbeiterkammer des Verbands der Tiroler Tourismusverbände, der Bildungsdirektion und der zuständigen Abteilungen des Landes. Basis für die Bewertung sind eigens ausgearbeitete Richtlinien, in denen unter anderem festgelegt ist, dass ein zu förderndes Bad gemäß der Bäderstudie 2024 der überregionalen Bäderversorgung dienen muss.&nbsp;Auf Basis der Beschlussempfehlungen durch den Beirat werden die Förderungen in weiterer Folge durch die Tiroler Landesregierung gewährt.&nbsp;</p>
<p>Mehr Informationen zur Bäderförderungen und den Richtlinien finden sich auf der&nbsp;<a href="/arbeit-wirtschaft/wirtschaftsfoerderung/foerderungen/infrastrukturfoerderung/baederfoerderung/" target="_blank">Website des Landes</a>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Sport</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 14:44:08 +0200</pubDate>
				
				<title>Tour of the Alps</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tour-of-the-alps/</link>
				<description>Zehnte Ausgabe in Innsbruck gestartet </description>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Heute, Montag, ist die Tour of the Alps in Innsbruck in ihre zehnte Ausgabe gestartet. Das Etappenrennen führt die Radprofis durch Tirol, Südtirol und das Trentino. Beim Rennstart hoben die Landeshauptleute der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino die Bedeutung der Tour of the Alps für die gesamte Region hervor. Als Vorbereitung für den Giro d’Italia wird das Etappenrennen weltweit in über 100 Länder übertragen. Das Rennereignis erzielte 2025 einen Medienwert von 17,2 Millionen Euro.</p>
<p>„Mitten in den Alpen führt fast jede Etappe über zumindest eine Landesgrenze. Kaum ein anderes Euregio-Projekt macht so unmittelbar und breitenwirksam sichtbar, wie Grenzen überwunden werden. Die Tour of the Alps ist damit das sportliche Aushängeschild der Euregio“, betont Euregio-Präsident LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.</p>
<p>Südtirols LH <span class="regierungsmitglied">Arno Kompatscher</span> erläutert: „Die Tour of the Alps ist eng mit regionaler Wertschöpfung und touristischer Entwicklung verknüpft. Durch die internationale Aufmerksamkeit profitiert die gesamte Euregio als Wirtschafts- und Lebensraum.“</p>
<p>Der Trentiner LHStv <span class="regierungsmitglied">Achille Spinelli</span> erklärt: „Vor zehn Jahren ist dieses internationale Spitzenevent aus dem Giro del Trentino hervorgegangen. Die Tour of the Alps steht heute für die Förderung der Fahrradkultur und nachhaltiger Mobilität und wirkt als Vorbild für die Zusammenarbeit im Dienst der Jugendlichen und des Breitensports.“</p>
<p>Als Begleitinitiative der Tour of the Alps vermittelt „Safe2ride“ Kindern und Jugendlichen auf einer speziell ausgestatteten Strecke sicheres Radfahren.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Europaregion</category>
				
					<category>Sport</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 12:38:06 +0200</pubDate>
				
				<title>20 Jahre bilinguale Schule Innsbruck-Trient</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/20-jahre-bilinguale-schule-innsbruck-trient/</link>
				<description>Erfolgsmodell für gelebte Mehrsprachigkeit</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e836e634277103eed7047cee6763905d8"><span class="regierungsmitglied">2005 gestartetes Bildungsprojekt für weitere zehn Jahre verlängert</span></li><li data-list-item-id="e23423de6fccad973f6862ec1e7c31020"><span class="regierungsmitglied">Zweisprachiger Unterricht in Deutsch und Italienisch als pädagogische Grundlage</span></li><li data-list-item-id="ea99137a751b24262f050e384859ebec5"><span class="regierungsmitglied">Wissenschaftliche Begleitung bestätigt hohe Qualität und nachhaltige Wirkung</span></li></ul><p>„Guten Morgen“ und „Buongiorno“ – schon am Morgen wechseln die Sprachen an der Volksschule Altwilten und dem Istituto Comprensivo Trento wie selbstverständlich. Rechnen auf Deutsch, erzählen auf Italienisch. Zwei LehrerInnen, zwei Sprachen, ein gemeinsamer Unterricht. Mit der Einrichtung der bilingualen Schule in Innsbruck und Cognola, einem Ortsteil von Trient, wurde im Jahr 2005 ein bildungspolitischer Meilenstein in der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino gesetzt. Das länderübergreifende Schulprojekt steht seither für interkulturelles Lernen und gelebte Mehrsprachigkeit. Zum 20-jährigen Jubiläum wurde das im Jahr 2024 für weitere zehn Jahre erneuerte Abkommen zwischen dem Land Tirol und dem Trentino zum Unterricht in zweisprachigen Schulklassen im Rahmen eines Festakts in Innsbruck vorgestellt. „Die bilinguale Schule ist ein Vorzeigeprojekt für innovative Bildungspolitik und gelebte europäische Zusammenarbeit. Sie zeigt eindrucksvoll, wie sprachliche Vielfalt als Stärke genutzt werden kann“, betont Euregio-Präsident LH<span class="regierungsmitglied"> Anton Mattle </span>und unterstreicht damit die nachhaltige Bedeutung des Projekts für beide Länder.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Einzigartiges Unterrichtsmodell</span></p>
<p>Vor 20 Jahren entstand das Projekt aus einer Elterninitiative vor dem Hintergrund einer wachsenden Zahl deutsch-italienischsprachiger Familien im Raum Innsbruck und wurde in enger Zusammenarbeit mit der Euregio realisiert. Im Zentrum stehen die beiden Sprachen Deutsch und Italienisch: Tiroler Lehrpersonen unterrichten auf Deutsch, ihre KollegInnen aus dem Trentino in derselben Klasse auf Italienisch. Dabei wird die jeweilige Zweitsprache nicht als klassische Fremdsprache vermittelt, sondern ist selbstverständlicher Bestandteil des Schulalltags. Ein zentraler Bestandteil bleibt der kontinuierliche Austausch mit der Partnerschule im Trentino.&nbsp;</p>
<p>„Zwanzig Jahre nach der Einführung der zweisprachigen Klassen zwischen dem Trentino und Tirol hat sich das Projekt als wegweisend für das Schulsystem erwiesen. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern, der Austausch von Lehrpersonen und gemeinsame pädagogische Konzepte haben ein Modell geschaffen, das auf Mehrsprachigkeit, Innovation und grenzübergreifender Zusammenarbeit basiert“, betont <span class="regierungsmitglied">Giuseppe Rizza</span>, Schulamtsleiter des Trentino.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Enge Partnerschaft mit der Stadt Innsbruck</span></p>
<p>Nach 15 Jahren am Standort Volksschule Innere Stadt in Innsbruck übersiedelte das Projekt im September 2020 an die Volksschule Altwilten. Die Weiterentwicklung der bilingualen Schule steht auch im Zusammenhang mit Investitionen der Stadt Innsbruck in den Bildungsstandort in Wilten. Im Rahmen des Projekts „Bildungscampus Wilten“ erhielten zwei Volkschulen und eine Mittelschule ein modernes Zuhause in einem denkmalgeschützten Gebäude. Hier wurde mit dem italienischsprachigen Unterricht im Rahmen der bilingualen Schule und der Anerkannten Europäischen Schule Tirol an der Volksschule Altwilten sowie an der Mittelschule Leopoldstraße ein in Tirol einzigartiges Bildungsangebot geschaffen. Auch am Reithmanngymnasium Innsbruck wird der zweisprachige Unterricht angeboten. „Mit diesem Schulprojekt setzen wir aktiv auf Zukunft und entwickeln unsere Bildungslandschaft qualitätsvoll weiter – das stärkt Innsbruck in seiner offenen, innovativen und zukunftsfähigen Ausrichtung“, erklärt Bürgermeister <span class="regierungsmitglied">Johannes Anzengruber</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Qualität wissenschaftlich bestätigt</span></p>
<p>Das Projekt wird von Beginn an seitens der Universität Innsbruck wissenschaftlich begleitet und regelmäßig evaluiert. Die Verwendung des „Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen“ (GERS) ermöglicht dabei eine klare Feststellung der Sprachentwicklung der einzelnen Kinder. Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums wurde von der Universität Innsbruck eine umfassende Studie erstellt und im Rahmen des Festakts erstmals vorgestellt. Diese untersucht unter anderem Fortschritte im Sprachgebrauch, Auswirkungen auf das Erlernen weiterer Sprachen sowie die Entwicklung interkultureller Kompetenzen.&nbsp;</p>
<p>Die bereits vorliegenden Ergebnisse zeigen deutlich, dass der bilinguale Schulalltag nicht nur die Sprachkompetenzen stärke, so <span class="regierungsmitglied">Saverio Carpentieri</span>, stellvertretender Leiter des Institutes für Translationswissenschaft und wissenschaftlicher Berater der Bilingualen Schule in Innsbruck: „An der Volksschule Altwilten ist der zweisprachige Unterricht Deutsch-Italienisch fester Bestandteil des Schulalltags. Ein engagiertes pädagogisches Team arbeitet dabei eng mit den Familien und externen Partnern zusammen. Unsere aktuelle Publikation ‚Viviamo bilingui – 20 Jahre bilinguale Schulklassen in Innsbruck und Trient‘ zeigt, dass Kinder in solchen Settings leichter und effektiver mehrere Sprachen lernen und gleichzeitig ihre Konzentration, Problemlösungsfähigkeit und Offenheit gegenüber anderen Kulturen stärken können.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Konzept trägt unterschiedlichen Sprachniveaus Rechnung</span></p>
<p>Die Herausforderung des Projekts liegt insbesondere in der Vielfalt der sprachlichen Voraussetzungen der Kinder. Während einige bereits zweisprachig aufwachsen, verfügen andere über unterschiedliche Vorkenntnisse. Das entwickelte pädagogische Konzept trägt diesen Unterschieden Rechnung und fördert jedes Kind individuell. Aktuell unterrichten je fünf Lehrpersonen aus Tirol in Cognola und fünf Lehrpersonen aus dem Trentino in Innsbruck, davon drei an der Volksschule Altwilten, eine an der Mittelschule Leopoldstraße und eine am Bundesrealgymnasium Reithmannstraße. „Unser Ziel ist es, dass Kinder mit Freude in zwei Sprachen lernen und sich individuell entfalten können. Die sprachliche Vielfalt sehen wir als große Chance“, betonen <span class="regierungsmitglied">Monika Schöpf</span>, Direktorin der Volksschule Altwilten und<span class="regierungsmitglied"> Carlo Zanetti</span>, Direktor des Istituto Comprensivo Trento.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Bildung</category>
				
					<category>Europaregion</category>
				
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