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			<title>Land Tirol - Meldungen</title>
			<link>https://www.tirol.gv.at/</link>
			<description>Aktuelle Meldungen vom Amt der Tiroler Landesregierung</description>
			<language>de</language>
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				<copyright>Land Tirol</copyright>
			
			<pubDate>Fri, 25 Sep 2026 06:32:32 +0200</pubDate>
			<lastBuildDate>Fri, 25 Sep 2026 06:32:32 +0200</lastBuildDate>
			
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				<pubDate>Thu, 24 Sep 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Ein Jahr Tiroler Euregio-Präsidentschaft</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/grenzenlose-kraft-ein-jahr-tiroler-euregio-praesidentschaft/</link>
				<description>Tirol hat seit Oktober 2025 den Vorsitz der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ec1da2cc30f1717373dd1cd4a8633b229"><span class="regierungsmitglied">Euregio-Jobbörse als wichtiger Schritt zum gemeinsamen Arbeitsmarkt</span></li><li data-list-item-id="e01990e063934e268e728da474331ee84"><span class="regierungsmitglied">Mehr Sicherheit am Berg mit DIGIWAY und Cairos</span></li><li data-list-item-id="e3bcb1bc5960644fd185ef950f54f897a"><span class="regierungsmitglied">Jährlich rund 100 Euregio-Projekte in den Bereichen Jugend, Bildung, Kultur, Sport und Mobilität</span></li><li data-list-item-id="e39c95573f375f3bebbf64c9be2acb879"><span class="regierungsmitglied">Samstag, 26. September: Vorstand und Versammlung tagen im Landhaus in Innsbruck</span></li></ul><p>Vor rund einem Jahr nahm LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> in Bozen den Schlüssel für den Sitz der Euregio im Waaghaus entgegen – und damit symbolisch den Vorsitz der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino. Die Tiroler Präsidentschaft läuft bis 2027. Das Motto: „Grenzenlose Kraft. Gemeinsam!“ – das Ziel: die Euregio sichtbarer und ihre Vorteile für die Bevölkerung verstärkt erlebbar zu machen. Mit der Euregio-Jobbörse wurde heuer erstmals ermöglicht, grenzüberschreitend Arbeitsstellen zu suchen und anzubieten. Mit DIGIWAY und Cairos wurden zudem zwei Euregio-Projekte im Bereich Sicherheit am Berg abgeschlossen. Für mehr Sichtbarkeit der Euregio sorgte eine vom Land Tirol breit angelegte Kampagne, die mit bewusst zugespitzten Formulierungen zum Reden über die Euregio einlud. Diesen Samstag, 26. September, tagen Vorstand und Versammlung der Euregio im Landhaus in Innsbruck. Es ist die zweite Sitzung unter Tiroler Präsidentschaft, die erste fand im Juni dieses Jahres auf Burg Trautson in Matrei am Brenner statt – die Burg wurde mit EU-Mittel aus Interreg- und LEADER-Projekten revitalisiert. Erstmals präsentiert wird am Samstag ein neues Euregio-Wimmelbuch, das unter Tiroler Präsidentschaft speziell für Kinder und Jugendliche entwickelt wurde und ihnen die Euregio auf spielerische Weise näherbringen soll.</p>
<p>„Tirol, Südtirol und das Trentino verbindet weit mehr als unsere gemeinsame Geschichte. Unser Ziel ist, dass die Grenzen zwischen unseren drei Landesteilen im Alltag und in den Köpfen der Menschen immer weniger eine Rolle spielen – am gemeinsamen Arbeitsmarkt, im Bereich der Sicherheit, in Kultur und Sport, bei Angeboten für Familien und natürlich bei der Mobilität über die Grenzen hinweg. Im ersten Jahr unserer Präsidentschaft konnten wir einige konkrete Projekte bereits umsetzen. Diesen Weg wollen wir auch im zweiten Jahr weitergehen“, betont Euregio-Präsident LH Mattle und verweist dabei beispielhaft auch auf die Euregio-Days im Rahmen des European Forum Alpbach, die im Zeichen der starken Regionen standen: „Unsere Euregio zeigt, wie Europa im Kleinen funktioniert: indem Menschen über Grenzen hinweg gemeinsam Lösungen schaffen.“ Erstmals standen die Euregio-Days heuer mit einem viertägigen Programm im Zentrum des Forums. Neben der traditionellen <a href="https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/ehrung-der-innovation-euregio-awards-in-alpbach-vergeben/">Verleihung der Euregio-Awards</a> fand ein Festakt zum <a href="https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/15-jahre-euregio-jubilaeum-in-alpbach/">15-jährigen Jubiläum der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino</a> statt.</p>
<p>Euregio verbindet von Arbeit bis Sicherheit</p>
<p>Ein konkreter Schritt hin zu einem gemeinsamen Arbeitsmarkt wurde im April dieses Jahres mit der Euregio-Jobbörse gesetzt. Erstmals wurden dafür die Jobportale von Tirol, Südtirol und dem Trentino miteinander vernetzt. Wer in Tirol über „alle jobs“ nach einer Stelle sucht, erhält damit jetzt auch Angebote aus Südtirol und dem Trentino angezeigt (siehe <a href="https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/arbeitsmarkt-ohne-grenzen/">Presseaussendung vom 27. April 2026</a>).</p>
<p>Die Ergebnisse des Euregio-Projekts DIGIWAY wurden im Juni 2026 auf der Seegrube in Innsbruck präsentiert: DIGIWAY bietet verlässliche digitale Grundlagen für die Tourenplanung in Tirol, Südtirol und Trentino und macht damit das Bergwandern sicherer. Herzstück ist eine flächendeckende Ausgesetztheitskarte (siehe <a href="https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/bergwandern-wird-digital-euregio-projekt-digiway-macht-bergwege-sicherer/">Presseaussendung vom 25. Juni 2026</a>). Um die Sicherheit am Berg im Winter geht es beim Projekt Cairos: Gemeinsame Ausbildungen, eine neue Software und Lawinenszenariokarten bringen die Arbeit der Lawinenkommissionen in der Euregio näher zusammen. (siehe <a href="https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/projekt-cairos-euregio-setzt-neue-standards-fuer-lawinensicherheit/">Presseaussendung vom 1. Jänner 2026</a>). Die Fortführung des Projekts ist auch Thema der anstehenden Vorstandssitzung.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Kultur, Sport und Mobilität</span></p>
<p>Auf Burg Trautson wurde mit der Übergabe der Euregio-Wanderfahne das Euregio-Museumsjahr 2025 offiziell abgeschlossen und zugleich eine dritte Ausgabe beschlossen. Darüber hinaus unterzeichnete der Euregio-Vorstand eine Absichtserklärung, um die Tour of the Alps als sportliches Aushängeschild der Euregio in den kommenden fünf Jahren noch stärker für Gesellschaft und Wirtschaft zu nutzen. Am Samstag, 26. September, steht die Innsbrucker Innenstadt im Zeichen des EuregioSprintChampions, bei dem NachwuchssprinterInnen aus den drei Landesteilen gegeneinander antreten.</p>
<p>Im Bereich der Mobilität wurde ein Euregio-Ticketangebot für Personen von 26 bis 64 Jahren auf den Weg gebracht, das das bestehende EuregioTicketStudents für Studierende ergänzt. Ein weiterer Ausbau für ältere Personengruppen ist derzeit in Ausarbeitung.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Euregio für die nächste Generation – Kooperationen im Bildungsbereich</span></p>
<p>Erweitert wurde im ersten Jahr der Tiroler Präsidentschaft auch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Bildungsbereich. So wurde der seit mehr als 40 Jahren bestehende Euregio-Ring der Land- und Hauswirtschaftsschulen im Rahmen eines Festakts an der Landwirtschaftlichen Lehranstalt Rotholz (Bezirk Schwaz) erneuert (siehe <a href="https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/euregio-ring-der-land-und-hauswirtschaftsschulen-erneuert/">Presseaussendung vom 15. April 2026</a>). Mit dem neuen Schuljahr 2026/27 startete zudem – nach einigen Jahren Pause und einer Neuausrichtung – die Euregio-Initiative „Euregio macht Schule“ für Schulklassen mit der dazugehörigen interaktiven Online-Lernplattform <a href="https://schule.europaregion.info/" target="_blank" rel="noreferrer">schule.euregio.info</a> wieder.</p>
<p>Insgesamt werden jährlich rund 100 Projekte von der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino organisiert, koordiniert, delegiert oder unterstützt. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf jungen Menschen. So bringen etwa das EuregioSportCamp, das heuer in Neustift im Stubaital (Bezirk Innsbruck-Land) stattfand, oder das Euregio-Jugendblasorchester, das bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten auftrat, Jugendliche aus allen drei Landesteilen zusammen. Studierende erhalten mit der EuregioBrusselsSchool Einblicke in die europäischen Institutionen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Mit der Euregio durchs ganze Jahr – Präsentation des Euregio-Kalenders am 25. Oktober</span></p>
<p>Der Euregio-Kalender begleitet seit mittlerweile zehn Jahren mit Schnappschüssen aus Tirol, Südtirol und dem Trentino durch das Jahr. Zum Jubiläum tourte eine Wanderausstellung mit den Titelfotos durch die drei Landesteile. Den Auftakt machte Innsbruck, wo die Ausstellung in der Maria-Theresien-Straße zu sehen war. Die nächste Ausgabe des Kalenders steht bereits in den Startlöchern: Am 25. Oktober wird die Ausgabe 2027 in Innsbruck präsentiert und ist auch am darauffolgenden Tag der offenen Tür im Landhaus erhältlich.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Europaregion</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Wed, 23 Sep 2026 13:02:27 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Alexander Hörmann)</author>
				<title>Neues Wirtschafts- und Versuchsgebäude an der LLA Imst eröffnet</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/neues-wirtschafts-und-versuchsgebaeude-an-der-lla-imst-eroeffnet/</link>
				<description>Feierlichkeiten in Imst mit LH Mattle und LHStv Wohlgemuth </description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e12a95ad504f61ff11cb6cd3dcee93a92"><span class="regierungsmitglied">Neuer Gutshof für eine zukunftsfitte landwirtschaftliche Ausbildung</span></li><li data-list-item-id="e55e52684cf2f6afc731cf2d00fc31fdd"><span class="regierungsmitglied">Gebäude steht rund 400 SchülerInnen zur Verfügung, um Wissen zu vertiefen</span></li><li data-list-item-id="e2d683215e01e906e38905d86d5cdf626"><span class="regierungsmitglied">Nachhaltige Bauweise und hohe Energieeffizienz im Fokus</span></li></ul><p>Eine moderne Arbeitsumgebung, zeitgemäße Technologien und ein klarer Fokus auf Nachhaltigkeit: Das neue Wirtschafts- und Versuchsgebäude am landwirtschaftlichen Lehrbetrieb „Gutshof“ der LLA Imst bietet den SchülerInnen künftig optimale Bedingungen, um ihre Kenntnisse und Fertigkeiten praxisnah weiterzuentwickeln: Es werden dort Vieh-, Feld- und Ackerwirtschaft sowie die Verarbeitung und Veredelung landwirtschaftlicher Produkte unter modernen Bedingungen vermittelt. Nach rund eineinhalb Jahren Bauzeit wurde der Neubau heute, Donnerstag, im Beisein von Landeshauptmann <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> und Hochbaureferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth </span>feierlich eröffnet.&nbsp;</p>
<p>„Mit dem neuen Wirtschafts- und Versuchsgebäude am Gutshof der LLA Imst investieren wir in die Zukunft junger Menschen und damit auch in die Zukunft unseres Landes. Wer Landwirtschaft in Tirol erfolgreich weiterentwickeln will, braucht bestens ausgebildete Fachkräfte, moderne Infrastruktur und den Mut, neue Wege zu gehen. Unsere Landwirtschaftlichen Lehranstalten bringen all das zusammen“, betont LH Mattle.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Neubau anstelle des 70 Jahre alten Schweinestalls</span></p>
<p>Der Neubau wurde an der Stelle des rund 70 Jahre alten ursprünglichen Schweinestalls errichtet. Dieser entsprach nicht mehr den heutigen Anforderungen an Sicherheit, Hygiene und Funktionalität. Bei der Planung wurde darauf geachtet, den Neubau behutsam in das bestehende landwirtschaftliche Ensemble sowie in die umliegenden Felder und Wiesen einzufügen. Rund 400 SchülerInnen jährlich werden hier künftig ihre praktischen Fertigkeiten unter zeitgemäßen Bedingungen vertiefen.&nbsp;</p>
<p>„Mit dem neuen Gutshof schaffen wir ein modernes und funktionales Gebäude. Gleichzeitig wurde bei der Umsetzung großer Wert auf eine qualitätsvolle und nachhaltige Bauweise gelegt. Damit investieren wir in ein Gebäude, das den Schülerinnen und Schülern beste Rahmenbedingungen bietet und den Gesamtstandort der LLA auch baulich fit für die Zukunft macht“, betont Hochbaureferent LHStv Wohlgemuth.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Landwirtschaftliches Versuchswesen und Genbank unter einem Dach</span></p>
<p>Gleichzeitig bietet das Gebäude Raum für das landwirtschaftliche Versuchswesen und die Genbank des Landes Tirol, der Schatztruhe alter Landsorten. Im neuen Wirtschafts- und Versuchsgebäude sind moderne Ausbildung, praktischer Betrieb, gepaart mit Wissen über alte Landsorten und neuen Erkenntnissen über deren Widerstandsfähigkeit und Einsatzmöglichkeiten, unter einem Dach untergebracht. Die enge Verbindung von Schule und Forschung trägt dazu bei, wertvolles Wissen für kommende Generationen zu erhalten und die Tiroler Landwirtschaft bestmöglich auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten.</p>
<p>„Eine zukunftsfähige Landwirtschaft braucht gut ausgebildete Fachkräfte, innovative Methoden und einen verantwortungsvollen Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen. Dass gleichzeitig auf eine energieeffiziente Versorgung des Gebäudes und die nachhaltige Nutzung der Ressourcen gesetzt wird, ist ein wichtiger und notwendiger Schritt in Richtung einer modernen Landwirtschaft“, betont LH Mattle.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Nachhaltige Bauweise, energieeffizienter Betrieb</span></p>
<p>Beim Bau selbst wurde großen Wert auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz gelegt: Das Gebäude entstand ohne zusätzlichen Bodenverbrauch und wurde überwiegend in Holzbauweise errichtet. Die Photovoltaikanlage auf den Dachflächen ist so ausgerichtet, dass der Energieertrag über den Jahres- und Tagesverlauf optimiert wird. Die Wärmeversorgung erfolgt über das Imster Fernwärmenetz. Zudem gibt es bereits die technische Infrastruktur für die Installation einer E-Tankstelle für Kraftfahrzeuge und E-Bikes. Der Neubau erfüllt damit die Kriterien des klimaaktiv-Gebäudestandards.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Neues Wirtschafts- und Versuchsgebäude „Gutshof“ an der LLA Imst</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e11675fb6348912888404a9de78d3a74a"><span>Abbruch Bestandsgebäude: Mai 2025</span></li><li data-list-item-id="e6f241935cf7a70b394322c428665f2b5"><span>Baubeginn neues Gebäude: Juni 2025 (Bauzeit wurde eingehalten und pünktlich zum Schulstart fertiggestellt und übergeben)</span></li><li data-list-item-id="e22eeb4443acff8b46a891e3b20158871"><span>Nutzfläche: 933 m<sup>2</sup></span></li><li data-list-item-id="eaa2f1244ad7bf1542cafa3444923d3c7"><span>Spitzenleistung Photovoltaikanlage: 74,17 kWp</span></li><li data-list-item-id="ee7029a7e357143bbcaf55d7dd38c2534"><span>Fläche Photovoltaikanlage: 324 m<sup>2</sup></span></li><li data-list-item-id="e1fc0c677a4c93808b08009ba1e2f786e"><span>Kosten: 5,3 Millionen Euro (unter dem angesetzten Budget der Tiroler Landesregierung von 5,6 Millionen Euro)</span></li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Öffentliche Bauten</category>
				
					<category>Schule</category>
				
					<category>Land- &amp; Forstwirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Wed, 23 Sep 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Reminder: Erweiterte Amtstage an Bezirkshauptmannschaften</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/lh-mattle-erweiterte-amtstage-erleichtern-behoerdengaenge-im-alltag-1-1/</link>
				<description>Nächster Termin: 5. Oktober 2026</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e80a00bc96d5aa923bca0f48b722a6b78"><span class="regierungsmitglied">Bereits rund 890 TirolerInnen haben das Angebot der „Erweiterten Amtstage“ genutzt</span></li><li data-list-item-id="eef1336d3b5ae7b166770102bcf84e8f1"><span class="regierungsmitglied">Online-Terminvereinbarung für über 70 Leistungsangebote rund um die Uhr möglich&nbsp;</span></li></ul><p>Nach der Arbeit noch schnell einen neuen Reisepass beantragen oder sich die ID Austria einrichten lassen: Mit den „Erweiterten Amtstagen“ ist das an den Tiroler Bezirkshauptmannschaften jeden ersten Montag im Monat auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten möglich. Rund 890 TirolerInnen haben dieses zusätzliche Serviceangebot bereits genutzt. Auch in den kommenden Monaten öffnen die Bürgerservices an jedem ersten Montag im Monat bis 18 Uhr ihre Türen. Die nächsten Termine im Jahr 2026 finden am 5. Oktober, 2. November und am 7. Dezember statt.</p>
<p>„Eine moderne Verwaltung muss sich an den Bedürfnissen der Menschen orientieren. Mit den Erweiterten Amtstagen schaffen wir mehr Flexibilität und ermöglichen es vielen Tirolerinnen und Tirolern, ihre Amtswege einfacher mit Beruf und Familie zu vereinbaren. Dieses Serviceangebot ist ein weiterer Schritt zu einer bürgernahen Verwaltung und ein wichtiger Beitrag im Rahmen des Tirol Konvents“, betont LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Termine rund um die Uhr online buchen</span></p>
<p>Wer seinen Behördengang lieber planen möchte, kann rund um die Uhr einen Termin online vereinbaren, der während der regulären Öffnungszeiten der Bezirkshauptmannschaften oder des Amtes der Tiroler Landesregierung wahrgenommen werden kann. Über die Online-Terminvereinbarung des Landes stehen inzwischen mehr als 70 Leistungsangebote zur Verfügung – darunter etwa Termine für Reisepässe oder Personalausweise, ID Austria, Führerscheinangelegenheiten, Wohnbauförderung, Impfungen oder Gewerbeverfahren. Bereits über 66.000 Termine wurden bisher über das Online-Buchungssystem vereinbart.</p>
<p>„Digitale Angebote machen die Verwaltung einfacher und komfortabler. Mit der Online-Terminvereinbarung können Bürgerinnen und Bürger ihren Termin jederzeit flexibel buchen. Damit verbinden wir persönliche Betreuung vor Ort mit einem modernen digitalen Service, der den Alltag sowohl für die Bevölkerung als auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung erleichtert“, so Digitalisierungslandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Mario Gerber</span>.</p>
<p>Termine können rund um die Uhr unter&nbsp;<a href="https://termin.tirol.gv.at" target="_blank" rel="noreferrer">termin.tirol.gv.at</a> oder direkt über die Land Tirol App gebucht werden.&nbsp;Alle Informationen zur Land Tirol App finden sich unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/presse/land-tirol-app/">www.tirol.gv.at/landtirolapp</a>.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Öffnungszeiten an den Bezirkshauptmannschaften</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ec8da2e2d7f40fc5a9662c06b44290a17"><span class="regierungsmitglied">Vormittag: 7.30 bis 12 Uhr</span><ul class="item-listing square"><li style="margin-left:16px;" data-list-item-id="e0833a8f5070505b2c46dd749f7f19804"><span>Einheitliche Kernöffnungszeiten für Bürgerservice und offenen Parteienverkehr</span></li></ul></li><li data-list-item-id="e2c106f4d0e1ed8f4f799ccc0b2b534bd"><span class="regierungsmitglied">Nachmittag Bürgerservice: 13 bis 16 Uhr</span><ul class="item-listing square"><li style="margin-left:16px;" data-list-item-id="ed774e6c9da1da97751914f1983052ca4"><span>Reutte, Schwaz, Kufstein, Innsbruck: Montag bis Donnerstag mit und ohne Termin</span></li><li style="margin-left:16px;" data-list-item-id="ed0acfb6d3ca0fa80e62b7eed51b9c9f0"><span>Landeck, Kitzbühel, Imst und Lienz: Montag mit und ohne Termin, Dienstag bis Donnerstag mit Termin</span></li></ul></li><li data-list-item-id="e2fc6e86f4e331cc36d899b8105c81277"><span class="regierungsmitglied">Nachmittag Parteienverkehr</span><span> in den weiteren Referaten: mit Terminvereinbarung</span></li><li data-list-item-id="e624d3d2e876ee041c51a144a023e5210"><span class="regierungsmitglied">„Erweiterter Amtstag“ jeden ersten Montag im Monat</span><span>: 7.30 bis 12 Uhr und 13 bis 18 Uhr</span></li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>BH Imst</category>
				
					<category>BH Innsbruck</category>
				
					<category>BH Kitzbühel</category>
				
					<category>BH Kufstein</category>
				
					<category>BH Landeck</category>
				
					<category>BH Lienz</category>
				
					<category>BH Reutte</category>
				
					<category>BH Schwaz</category>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LR Gerber</category>
				
					<category>Verwaltung</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Tue, 22 Sep 2026 19:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Fest der Kultur 2026</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/fest-der-kultur-vorhang-auf-fuer-ausgezeichnete-kunst-und-kulturschaffende-tirols/</link>
				<description>LH Mattle überreichte Preise des Landes Tirol 2026 an verdiente KünstlerInnen.</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e7c82cc696786864694fe20a61c2d9a57"><span class="regierungsmitglied">Vorhang auf für ausgezeichnete Kunst- und Kulturschaffende Tirols&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ed21cefea36f0b11b5c89e3f4a5be0905"><span class="regierungsmitglied">„Fest der Kultur“ zeigt facettenreiches Kulturangebot in Tirol auf</span></li><li data-list-item-id="e8d609e3246715973b24cc1dfde60b089"><span class="regierungsmitglied">Preisverleihung bei Feierlichkeiten im Haus der Musik in Innsbruck</span></li></ul><p>„Beim Fest der Kultur im Haus der Musik in Innsbruck stehen Künstlerinnen und Künstler im Mittelpunkt, die sich in besonderem Maße um die Kunst und Kultur verdient gemacht haben. Mit ihren beeindruckenden künstlerischen Leistungen und ihrem Gespür für die Herausforderungen unserer Zeit bereichern sie die Kulturlandschaft unseres Landes nachhaltig“, ist Kulturreferent LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> überzeugt. „Es erfüllt mich mit Stolz und Freude, diese herausragenden Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur vor den Vorhang holen zu dürfen. Ihr Mut, ihre Kreativität und ihre Sensibilität bilden das Fundament für eine lebendige, offene und zukunftsorientierte Gesellschaft.“</p>
<p>Dienstagabend wurden die Kunstpreise des Landes Tirol 2026 an Kunst- und Kulturschaffende aus allen Sparten der Kunst überreicht. Mit diesen Auszeichnungen werden Persönlichkeiten und Initiativen geehrt, die mit ihrer Arbeit das kulturelle Leben in Tirol prägen. Seit dem Jahr 2021 findet die Verleihung der Preise spartenübergreifend beim Fest der Kultur statt.</p>
<p>„Erstmals wurde heuer auch der Preis des Landes Tirol für Darstellende Künste vergeben. Damit würdigen wir die Vielfalt und Bedeutung der darstellenden Kunst, die das gesellschaftliche Miteinander stärkt und neue Perspektiven eröffnet“, betonte der Landeshauptmann.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Die ausgezeichneten Kunst- und Kulturschaffenden der unterschiedlichen Sparten:</span></p>
<p><a href="https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/annja-krautgasser-erhaelt-preis-fuer-zeitgenoessische-kunst-2026/">Preis und Förderpreis für Zeitgenössische Kunst 2026:</a></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e9696cdf33283d7c99bccc1f97fe3c880"><span class="regierungsmitglied">Annja Krautgasser</span> (Hauptpreis)</li><li data-list-item-id="eedb869a4c64db7ba3ce40367371ab84f"><span class="regierungsmitglied">Maximilian Bernhard, Patrick Roman Scherer, Stephanie Stern</span> (Förderpreise)</li></ul><p><a href="https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/otto-gruenmandl-literaturpreis-2026-geht-an-erika-wimmer-mazohl/">Otto-Grünmandl-Literaturpreis 2026:</a></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ed77b38a1a9c703e19ffcbd23e36384ec"><span class="regierungsmitglied">Erika Wimmer Mazohl</span></li></ul><p><a href="https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/poetry-slam-preistraegerinnen-2026-stehen-fest/">Poetry-Slam-Preis 2026:</a></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb8f4bb09dfe661aaafd8a9f6f3751b87"><span class="regierungsmitglied">Anna Maria Mühlbacher</span> (Würdigungspreis)</li><li data-list-item-id="e37e6d81892f8eb105dd42f895eb33e17"><span class="regierungsmitglied">Adrian Mayr</span> (Förderpreis)</li></ul><p><a href="https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/ulrike-engel-erhaelt-den-jakob-stainer-preis-2026/">Jakob-Stainer-Preis 2026:</a></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e3db083a64064259b4cf8e3bf51251437"><span class="regierungsmitglied">Ulrike Engel</span></li></ul><p><a href="https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/der-tiroler-volksbuehnenpreis-2026-geht-an-den-theaterverein-theaterrum/">Tiroler Volksbühnenpreis 2026:</a></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e9430779ebc667ed81fa06e9f12646bba"><span class="regierungsmitglied">Theaterverein THEATER.RUM</span></li></ul><p><a href="https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/harald-windisch-erhaelt-preis-des-landes-tirol-fuer-darstellende-kuenste-2026/">Preis des Landes Tirol für Darstellende Künste 2026:</a></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e7c0ba506e771012649e784d7b938b958"><span class="regierungsmitglied">Harald Windisch</span></li></ul><p><a href="https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/tiroler-landespreis-fuer-kunst-2026-geht-an-den-renommierten-architekten-rainer-koeberl/">Tiroler Landespreis für Kunst 2026:</a></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ea45656ac5f24a224941667e600337744"><span class="regierungsmitglied">Rainer Köberl</span></li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Kultur</category>
				
					<category>Preise</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Tue, 22 Sep 2026 10:46:31 +0200</pubDate>
				
				<title>„Bundesregierung kann eine Untersuchung für die Spritpreise einleiten“ </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/lh-mattle-bundesregierung-kann-nach-preisgesetz-eine-untersuchung-fuer-die-spritpreise-in-tirol-einleiten/</link>
				<description>Tirol stellt offizielle Aufforderung an Bundesregierung</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span class="regierungsmitglied">Landeshauptmann sieht Handlungsbedarf bei Spritpreisen</span></p>
<p>In den letzten Wochen hat sich die Situation an den österreichischen Tankstellen hinsichtlich der Spritpreise wieder deutlich zugespitzt. Auffallend ist einmal mehr ein überdurchschnittliches West-Ost-Gefälle. Dabei zeigt sich, dass die Preise für Kraftstoffe im Westen Österreichs, insbesondere in Tirol, tendenziell höher sind, als in östlichen Bundesländern. Gleichzeitig wurden auch erhebliche Preisunterschiede innerhalb Tirols, oftmals wenige Kilometer voneinander entfernt, festgestellt.&nbsp;Aber auch die verzögerte Weitergabe von Preissenkungen ist ein Ärgernis: Während Anpassungen nach oben bei steigenden Börsenpreisen oft binnen weniger Stunden erfolgen, gehen Reduktionen an den Zapfsäulen bei sinkenden Börsenpreisen nur sehr langsam oder gar nicht in dem Maße, wie es analog zu den Steigerungen zu erwarten wäre, von statten. In Tirol wird dieser Umstand nicht mehr länger akzeptiert: Landeshauptmann <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> fordert die Österreichische Bundesregierung nun offiziell auf, von ihrem Recht Gebrauch zu machen und in Tirol eine amtliche Preisuntersuchung nach Preisgesetz einzuleiten oder rechtlich vergleichbare Maßnahmen anzuwenden.&nbsp;</p>
<p>Hierzu hat er sich mit einer offiziellen Aufforderung an die Bundesregierung gewandt. „Ich sehe seitens der Bundesregierung großen Handlungsbedarf in Bezug auf die steigenden Spritpreise, die steuerliche Belastung von Treibstoffen und die fehlende Funktionalität des freien Marktes. Denn bei den aktuellen Spritpreisen funktioniert der freie Markt aktuell nicht so, wie er sollte, und die Konsumenten leiden unter zu hohen Preisen. In Tirol besteht zudem der begründete Verdacht, dass es zur Ungleichbehandlung mit östlichen Bundesländern kommt. Bis heute fehlen belegbare Gründe und nachvollziehbare Erklärungen, warum ein derartiges West-Ost-Gefälle in Österreich besteht. Tirol wird deshalb rechtlich gegen den Tiroler Sprit-Aufschlag vorgehen. Ich fordere die Österreichische Bundesregierung auf, eine amtliche Preisuntersuchung für Diesel und Superbenzin in Tirol einzuleiten und alle rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen, um diese Ungerechtigkeiten zu benennen und vor allem zu beenden“, erklärt LH Mattle. Insbesondere stellt sich in Tirol die Frage, inwieweit unterschiedliche Beschaffungs-, Betriebs- oder Standortkosten die festgestellten Preisunterschiede erklären können und in welchem Ausmaß darüber hinausgehende Unterschiede in der Preisbildung bestehen, welche sachlich nicht erklärbar oder gerechtfertigt sind. Das Preisgesetz sieht hierfür entsprechende Instrumente vor.&nbsp;</p>
<p>Konkret fordert Tirol eine objektive und ergebnisoffene Untersuchung, um dabei transparent festzustellen,</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e1f49d2bb493c3720daef42d64e853162"><span>wie sich die Preise für Diesel und Super 95 in den einzelnen Regionen Tirols entwickeln,</span></li><li data-list-item-id="e0b15784d95063a0c5fcf3ad8ecc90f6f"><span>in welchem Ausmaß die festgestellten regionalen Preisunterschiede durch objektive Kostenfaktoren erklärbar sind,</span></li><li data-list-item-id="ed959f2874c7ee4c7ff7d250ee2a034f7"><span>wie sich Beschaffungskosten und internationale Preisentwicklungen auf die Tiroler Endkundenpreise auswirken,</span></li><li data-list-item-id="e174d4e89f572b547e3b73c32c2a32a5d"><span>wie rasch Veränderungen der Beschaffungskosten an die Konsumentinnen und Konsumenten weitergegeben werden und</span></li><li data-list-item-id="e64fa76b77cf2474dd0cba1a0c9cc5625"><span>ob die festgestellten regionalen Unterschiede auf Besonderheiten der jeweiligen Märkte zurückzuführen sind oder darüber hinausgehende Auffälligkeiten in der Preisgestaltung bestehen.</span></li></ul><p>Unter der aktuellen Situation leiden auch die Tiroler Tankstellenpächter, denn es profitieren vor allem die großen Konzerne durch ihre marktdominante Stellung. Die meisten Pächter erhalten lediglich eine geringe Provision pro verkauftem Liter und haben auf die Preisgestaltung selbst keinerlei Einfluss. Deshalb müsse Licht ins Dunkel gebracht werden. „Ich fordere daher, dass die Bundesregierung eine entsprechende amtliche Preisuntersuchung für Diesel und Super 95 in Tirol einleitet. Es geht explizit nicht darum, einzelne Unternehmen vorzuverurteilen, sondern darum, die bestehenden regionalen Unterschiede zu prüfen und etwaige Nachteile für die Tirolerinnen und Tiroler zu beseitigen“, so LH Mattle abschließend.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Wirtschaft</category>
				
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				<pubDate>Sat, 19 Sep 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Digitalisierte Verfahren in Tirol</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/digitale-verfahrensplattform-laeuft-in-ersten-gewerbereferaten-im-echtbetrieb/</link>
				<description>Digitale Verfahrensplattform läuft in ersten Gewerbereferaten im Echtbetrieb</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e01714344de7231af080f1ec93a2dcd12"><span class="regierungsmitglied">Wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“</span></li><li data-list-item-id="e47500dcf4f18921c193ef1f79e10e650"><span class="regierungsmitglied">Tirol setzt auf einfachere und schnellere Verfahren für Unternehmen</span></li></ul><p>Mehr Tempo, weniger Papier und kürzere Wege: Mit der neu geschaffenen digitalen Verfahrensplattform schafft das Land Tirol für Unternehmen einen Überblick über deren laufende Verfahren. Dadurch sollen beispielsweise Genehmigungen für Betriebsanlagen noch schneller abgeschlossen und vereinfacht werden – konkret geht es dabei um sogenannte hoheitliche Administrativverfahren. Unternehmen und ihre VertreterInnen können Anträge jederzeit online einbringen und den Stand ihrer Verfahren erstmals digital abrufen. In den Gewerbereferaten Schwaz, Innsbruck, Imst und Lienz ist die erste Ausbaustufe der Plattform bereits im Echtbetrieb – erarbeitet gemeinsam mit PraktikerInnen und getestet von konkreten Tiroler Unternehmen. Die weiteren Gewerbereferate an den Tiroler Bezirkshauptmannschaften befinden sich derzeit in der Testphase. Die Umstellung auf den Echtbetrieb in ganz Tirol soll in den nächsten Wochen erfolgen.</p>
<p>„Tirol will schnelle, unkomplizierte und rechtssichere Verfahren. Deshalb bieten wir den heimischen Unternehmen einen modernen und verlässlichen Zugang zur Verwaltung – mit einem Klick sollen sie jederzeit einen Überblick über ihre Verfahren erhalten. Die digitale Verfahrensplattform ist dabei ein wichtiger Schritt: Anträge können unabhängig von Öffnungszeiten eingebracht werden und der aktuelle Stand eines Verfahrens ist jederzeit nachvollziehbar. Das schafft die Grundlage, um Verfahren effizienter, schneller und besser abzuwickeln“, betont LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.&nbsp;</p>
<p>Betriebsanlagengenehmigungsverfahren sind mitunter die umfangreichsten und wichtigsten Kontaktpunkte zwischen Betrieben und dem Land. Unter Betriebsanlagen fallen Gebäude und Flächen, wie Werkstätten oder Hotels, in denen eine gewerbliche Tätigkeit ausgeübt wird. Anhand des Betriebsanlagenrechtes nützt man in Tirol nun das Potential der Digitalisierung für die Verfahrensbeschleunigung. Im Jahr 2024 sind im Land Tirol in diesem Bereich 1.091 Anträge eingegangen, davon wurden 1.063 abgeschlossen. Ein Viertel davon waren Erstgenehmigungen, drei Viertel haben Änderungsverfahren, wie beispielsweise für Betriebserweiterungen oder Betriebsübergaben, betroffen. Bis ein solches Verfahren abgeschlossen wird, dauert es ab vollständigem Vorliegen der Einreichunterlagen in Tirol durchschnittlich 54 Tage. Hier liegt Tirol bereits weit unter dem Österreichschnitt: In Österreich dauern bei Betriebsanlagenverfahren zwischen 72 (Änderungsgenehmigung) und 77 Tagen (Neugenehmigung).</p>
<p>„Digitalisierung wird dann spürbar, wenn sie den Alltag einfacher macht. Genau hier setzt die digitale Verfahrensplattform an. Die ersten Erfahrungen und Rückmeldungen zeigen, dass die digitale Abwicklung einen klaren Mehrwert sowohl für Unternehmen als auch für die Verwaltung bringt. Ich lade die Tiroler Unternehmen ein, diese neue Möglichkeit zu nutzen und von den damit verbundenen Vorteilen zu profitieren“, erklärt Wirtschafts- und Digitalisierungslandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Mario Gerber</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Verfahrensplattform soll laufend weiterentwickelt werden</span></p>
<p>Die Verfahrensplattform ist als mehrjähriges Projekt vorgesehen und soll laufend ausgebaut werden. Gestartet wird nun mit der digitalen Einreichmöglichkeit, der digitalen Vollständigkeitsbestätigung der Unterlagen und dem Verfahrenstracking. Als nächster Schritt soll der Mit- bzw. Parallelvollzug verbessert werden – das heißt: Damit sollen künftig nicht nur gewerberechtliche Betriebsanlagenverfahren digital eingebracht und abgewickelt werden können, sondern beispielsweise auch damit verbundene Bauverfahren.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LR Gerber</category>
				
					<category>Digitalisierung</category>
				
					<category>Wirtschaft</category>
				
					<category>Verwaltung</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 16:06:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Alexander Hörmann)</author>
				<title>Fabian Linser aus Bichlbach ist „Lehrling des Monats September 2026“</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/fabian-linser-aus-bichlbach-ist-lehrling-des-monats-september-2026/</link>
				<description>Landeshauptmann Anton Mattle überreichte Auszeichnung an Gastronomiefachmann im Lehrbetrieb in Heiterwang</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e3cebc0cce7b42c6aa8162b63da8f43d2"><span class="regierungsmitglied">Fachliche Kompetenz und außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement überzeugten die Jury</span></li><li data-list-item-id="ee66e1688a836fa0cf979d57bd4348549"><span class="regierungsmitglied">Landesfilm zur Auszeichnung unter </span><a href="https://youtu.be/nNzeTfvL50I" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">https://youtu.be/nNzeTfvL50I</span></a></li></ul><p>Mit fachlicher Exzellenz, großem Engagement und bemerkenswertem Einsatz auch außerhalb des Berufs hat sich <span class="regierungsmitglied">Fabian Linser </span>die Auszeichnung „Lehrling des Monats September 2026“ gesichert. Der 17-Jährige aus Bichlbach (Bezirk Reutte) absolviert derzeit eine Lehre zum Gastronomiefachmann im zweiten Lehrjahr bei der Bunte Hotel Fischer am See GmbH &amp; Co. KG in Heiterwang und konnte die Jury auf ganzer Linie überzeugen. Im Rahmen einer feierlichen Übergabe im Ausbildungsbetrieb wurde ihm die Auszeichnung von Landeshauptmann <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> persönlich überreicht. Der dazugehörige Landesfilm ist unter <a href="https://youtu.be/nNzeTfvL50I" target="_blank" rel="noreferrer">https://youtu.be/nNzeTfvL50I</a> abrufbar.</p>
<p>„Junge Menschen wie Fabian machen deutlich, welches enorme Potenzial in der Lehrausbildung steckt. Mit großem Engagement, Verantwortungsbewusstsein und klaren Zielen verfolgt er seinen Weg und übernimmt darüber hinaus auch Verantwortung für die Gesellschaft. Er verfügt über ein beeindruckendes fachliches Know-how und zeichnet sich sowohl im Berufsleben als auch im Ehrenamt durch außergewöhnlichen Einsatz aus. Diese Kombination macht ihn zu einem wertvollen Vorbild einer jungen Generation in Tirol“, betont der für ArbeitnehmerInnen und Generationen zuständige LH Mattle und führt weiter aus: „Eine Lehre ist längst ein attraktiver Bildungsweg mit ausgezeichneten Zukunftsperspektiven. Gerade mit Blick auf die aktuelle Situation am Arbeitsmarkt ist es wichtig, den hohen Stellenwert der dualen Ausbildung sichtbar zu machen und noch mehr junge Menschen für diesen Bildungsweg zu gewinnen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ehrenamtliches Engagement und Verlässlichkeit im Beruf</span></p>
<p>Fabian Linser hat die zweite Fachklasse an der Tiroler Fachberufsschule für Tourismus und Handel Landeck mit gutem Erfolg abgeschlossen. Neben seinen schulischen Leistungen wird er auch im Betrieb für seine Verlässlichkeit und seinen Fleiß geschätzt.&nbsp;</p>
<p>Lehrlingsausbildnerin und Geschäftsführerin des Familienbetriebs, <span class="regierungsmitglied">Marina Bunte</span>, schätzt vor allem seine engagierte und gewissenhafte Arbeitsweise: „Fabian ist ein sehr wertvolles Puzzlestück meines Teams und zeichnet sich durch außergewöhnliches Engagement aus. Er bringt sich aktiv in den Betriebsalltag ein und erledigt seine Aufgaben stets gewissenhaft, sorgfältig und mit hoher Präzision. Auf ihn ist einfach Verlass. Deshalb sind wir stolz, dass seine gute Arbeit mit dem Titel ‚Lehrling des Monats‘ gewürdigt wird.“</p>
<p>Sein Engagement zeigt sich auch abseits des Berufs: Fabian Linser absolvierte den Grundlehrgang an der Landes-Feuerwehrschule sowie eine Barista- und eine Jungsommelierausbildung. Darüber hinaus ist er musikalisch aktiv und besuchte die Landesmusikschule Reutte-Außerfern, wo er das Waldhorn erlernte.</p>
<p>Auch in seiner Heimatgemeinde Bichlbach bringt sich der 17-Jährige aktiv ein: Er ist Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr, der Musikkapelle und des Tennisclubs. Damit verbindet Fabian Linser berufliches Engagement mit vielfältigem ehrenamtlichem Einsatz und gesellschaftlicher Verantwortung.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">So wird man „Lehrling des Monats“</span></p>
<p>Die Auszeichnung „Lehrling des Monats“ würdigt herausragende Leistungen in der beruflichen Ausbildung sowie besonderes Engagement für die Gesellschaft. Die Auswahl erfolgt durch eine Jury aus VertreterInnen des Landes Tirol, der Wirtschaftskammer Tirol, der Arbeiterkammer Tirol und der Berufsschulen. Aus dem Kreis der zwölf MonatssiegerInnen wird im Folgejahr der „Lehrling des Jahres“ im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung gekürt.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Arbeit &amp; Wirtschaft</category>
				
					<category>Schule</category>
				
					<category>Soziales</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>FörderTour des Landes startet wieder durch</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/foerdertour-des-landes-startet-wieder-durch/</link>
				<description>Beratung vor Ort in allen Bezirken</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/e/d/csm_F%C3%B6rderTour_2026_2027_simonrainer_011556572d.jpg" length="1349732" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef7e3e6976303d4c5a4401194c4d4b8e9"><span class="regierungsmitglied">Wohnortnahe und niederschwellige Beratung zu Förderungen und Angeboten unter anderem in den Bereichen Pflege, Soziales, Wohnen, Familie und Digitalisierung</span></li><li data-list-item-id="e3a81375678fd499adbdc169cf16958ca"><span class="regierungsmitglied">Tourauftakt am 29. September in Schwaz</span></li><li data-list-item-id="eb8b28bee1fabdbbd103e32a8cc2d1017"><span class="regierungsmitglied">Ergänzend ab Dezember: FörderTour mit FRIDA und IDA(ustria) an allen Bezirkshauptmannschaften und an weiteren Standorten</span></li><li data-list-item-id="ee531dd87b118c454ddd44595629d6692"><span class="regierungsmitglied">Alle Informationen und Termine:&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at/buergerservice/das-land-tirol-auf-foerdertour/" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/foerdertour</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;</span></li></ul><p>Mit der FörderTour kommt das Land Tirol auch im Herbst 2026 wieder direkt zu den Menschen in die Regionen. Ab Ende September stehen ExpertInnen des Landes und der Bezirkshauptmannschaften direkt vor Ort in allen Tiroler Bezirken für eine persönliche Beratung in verschiedenen Bereichen zur Verfügung – von Wohnen über Familie bis hin zu Schule oder Lehre. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Bereichen Pflege und ID Austria. Ergänzt wird die Fördertour ab Dezember um „FRIDA und IDA(austria) on Tour“. Denn ab 1. Dezember 2026 startet die neue FRIDA-Anmeldefrist für alle Kinder, die im Betreuungsjahr 2027/2028 erstmalig eine Kinderkrippe, einen Kindergarten oder einen Hort besuchen oder die Einrichtung wechseln. So können Interessierte sich nicht nur rund um Förderungen informieren, sondern auch konkret zum Recht auf Vermittlung eines Kinderbildungs- und Kinderbetreuungsplatzes für alle Kinder ab dem zweiten Geburtstag und zu der für die Anmeldung benötigten ID Austria.&nbsp;</p>
<p>„Das Land Tirol setzt auf die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger, unterstützt aber dort, wo es notwendig ist. Wir wollen den Menschen unter die Arme greifen, die unsere Hilfe wirklich brauchen. Denn unsere Solidarität gilt den Schwächsten. Unser Ziel ist es deshalb, die Angebote des Landes möglichst einfach und umfassend zugänglich zu machen. Mit der FörderTour bringen wir Beratung direkt in die Regionen und schaffen damit eine unkomplizierte Anlaufstelle für die unterschiedlichsten Anliegen. Wenn mehrere Serviceangebote an einem Ort gebündelt werden, erspart das den Menschen Wege und ermöglicht gleichzeitig einen effizienten Einsatz der Ressourcen“, betont LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">FörderTour: Schwerpunkt Pflege(alltag) und Unterstützung für Betroffene</span></p>
<p>Bei der FörderTour im heurigen Frühjahr nutzten rund 400 TirolerInnen das Beratungsangebot.&nbsp;Ein besonderer Schwerpunkt der Herbsttour liegt auf dem Bereich Pflege. Dabei geht es nicht nur um Informationen zu einzelnen Förderungen, sondern um konkrete Unterstützung bei der Organisation des Pflegealltags.&nbsp;Wird beispielsweise eine 24-Stunden-Betreuung notwendig, können sich Betroffene und Angehörige zu Ablauf oder finanziellen Unterstützungen beraten lassen. Bei Bedarf werden gemeinsam mit weiteren relevanten Stellen und Stakeholdern individuelle Lösungen gesucht.</p>
<p>Gerade in herausfordernden Lebenssituationen ist es wichtig, dass Unterstützung möglichst einfach und ohne große Hürden erreichbar ist. Die FörderTour soll deshalb auch einen Beitrag dazu leisten, dass Menschen jene Leistungen und Hilfsangebote in Anspruch nehmen können, die ihnen zustehen. „Wenn das Leben durch Pflege, finanzielle Belastungen oder andere schwierige Situationen herausfordernd wird, ist es oft nicht einfach, den Überblick über mögliche Unterstützungen zu behalten. Genau hier wollen wir ansetzen: Die Beratung kommt direkt in die Bezirke und damit näher zu den Menschen. Das stärkt den niederschwelligen Zugang zu sozialer Unterstützung und hilft dabei, gemeinsam die passende Lösung zu finden“, betont Soziallandesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">ID Austria: Unterstützung beim digitalen Zugang zu FRIDA</span></p>
<p>Des Weiteren unterstützen die ExpertInnen des Landes BürgerInnen bei Fragen rund um die digitale Verwaltung und bei der Einrichtung der ID Austria. Diese wird auch benötigt, um die Anmeldeplattform FRIDA zu nutzen.&nbsp;</p>
<p>„FRIDA ist ein wichtiger Baustein, um Familien den Zugang zu Kinderbildungs- und Kinderbetreuungsangeboten zu erleichtern. Mit den gemeinsamen Terminen von FörderTour und FRIDA und IDA – also die ID Austria – bringen wir digitale und persönliche Beratung zusammen und schaffen eine zentrale Anlaufstelle für unterschiedliche Anliegen“, erklärt Bildungslandesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>, dass es „gerade bei digitalen Angeboten wichtig ist, dass die Menschen nicht nur Informationen erhalten, sondern auch konkrete Unterstützung bei der Anwendung bekommen.“</p>
<p>Eltern bzw. Erziehungsberechtigte können mit Unterstützung der ExpertInnen nicht nur den Bedarf an einem Betreuungsplatz direkt vor Ort einmelden, sondern gleichzeitig bei der FörderTour auch um Unterstützung in diesem Bereich ansuchen bzw. sich über Fördermöglichkeiten informieren.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Schulung von MultiplikatorInnen in den Bezirken</span></p>
<p>Neben der Beratung vor Ort setzt das Land weiterhin auch auf die Weitergabe von Wissen in den Bezirken: In den nächsten Monaten finden daher wieder Schulungen für MulitplikatorInnen statt. Dabei werden Personen, die in ihrem beruflichen Alltag mit BürgerInnen zu tun haben – beispielsweise Betreuungspersonen oder MitarbeiterInnen von Gemeinden und Beratungseinrichtungen – über Förderungen und Unterstützungsangebote des Landes informiert. Sie können dieses Wissen anschließend weitergeben und damit als wichtige Anlaufstellen in den Regionen fungieren. Für die Weitergabe der Informationen werden dabei auch bestehende Strukturen und Vernetzungstreffen in den Bezirken genutzt. So können die Inhalte gezielt in bereits bestehende Netzwerke eingebracht und möglichst viele Menschen erreicht werden. Die betreffenden Personen werden über die Schulungstermine direkt über ihre jeweilige Einrichtung informiert.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tiroler Hilfswerk: Beratung das ganze Jahr über</span></p>
<p>Auch außerhalb der FörderTour steht das Tiroler Hilfswerk ganzjährig für Fragen rund um Förderungen und Hilfsangebote des Landes zur Verfügung. Die Beratung ist nicht nur vor Ort in Innsbruck möglich, sondern auch telefonisch sowie online via Video. Termine können über die&nbsp;<a href="https://termin.tirol.gv.at/" target="_blank" rel="noreferrer">Online-Terminvereinbarung des Landes</a> gebucht werden.</p>
<p>Alle Informationen und Termine zur FörderTour des Landes bzw. der gemeinsamen Tour mit FRIDA und IDA finden sich unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/buergerservice/das-land-tirol-auf-foerdertour/" target="_blank">www.tirol.gv.at/foerdertour</a> bzw. im PDF-Dokument im Downloadbereich. Informationen zu FRIDA stehen unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/bildung/elementarbildung/frida-findet-ihren-platz/" target="_blank">www.tirol.gv.at/frida</a> zur Verfügung.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>Förderungen</category>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Digitalisierung</category>
				
					<category>Gesellschaft &amp; Soziales</category>
				
					<category>Pflege</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59541</guid>
				<pubDate>Wed, 16 Sep 2026 10:02:55 +0200</pubDate>
				
				<title>Jungtalent trifft Adler: Lehrlingsmesse im Landhaus</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/jungtalent-trifft-adler-lehrlingsmesse-im-landhaus/</link>
				<description>Lehrlingsmesse am 30. September und 1. Oktober 2026 im Großen Saal des Landhauses in Innsbruck</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="eceb37897000d7a02ff281f787f96eef0"><span class="regierungsmitglied">Info-Nachmittag für Interessierte am 30. September – Anmeldung unter:&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at/lehrlingsmesse2026" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/lehrlingsmesse2026</span></a></li><li data-list-item-id="e867fb46ddf0993d488b4441a9d2c9783"><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Rund 100 Lehrlinge absolvieren derzeit ihre Ausbildung beim Land Tirol&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e1068dfa2cc34e4e494eec167837415c4"><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Lehre beim Land Tirol: Alle Informationen auf dem Karriereportal unter&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at/buergerservice/karriereportal/" target="_blank"><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">www.tirol.gv.at/karriere</span></a><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">&nbsp;</span></li></ul><p>Die Wahl des Ausbildungsweges ist eine wichtige Entscheidung – für Jugendliche ebenso wie für ihre Eltern. Einen Überblick über die Ausbildungsmöglichkeiten beim Land Tirol bietet die Lehrlingsmesse am 30. September und 1. Oktober 2026 im Großen Saal des Landhauses. An beiden Tagen kommen angemeldete Schulklassen zur Berufsorientierung ins Landhaus und lernen die verschiedenen Lehrberufe des Landes kennen. Am 30. September haben zudem Eltern bzw. Erziehungsberechtigte und Interessierte von 14 bis 17 Uhr die Möglichkeit, sich über die Ausbildungsmöglichkeiten und Rahmenbedingungen zu informieren. Für diesen Informationsnachmittag ist eine vorherige Anmeldung und Terminbuchung erforderlich:&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/lehrlingsmesse2026" target="_blank">www.tirol.gv.at/lehrlingsmesse2026</a>.&nbsp;</p>
<p>„Ich überzeugt, dass die duale Ausbildung eine gute Wahl für die Zukunft ist. Eine Lehre eröffnet jungen Menschen viele Möglichkeiten für ihren weiteren Berufsweg. Deshalb wollen auch wir als Land Tirol Lehrlinge für ihr künftiges Berufsleben ausbilden. Mit der Lehrlingsmesse bekommen Eltern, Erziehungsberechtigten und allen Interessierten einen Überblick über die Ausbildungsmöglichkeiten beim Land Tirol und eine fundierte Grundlage für die gemeinsame Entscheidung mit ihren Kindern“, sagt Personalreferent LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Von Technik bis Verwaltung – vielfältige Ausbildungswege</span></p>
<p>Das Land Tirol ist mit derzeit 98 Lehrlingen ein vielseitiger Ausbildungsbetrieb. Der Großteil absolviert eine Ausbildung zur Bürokauffrau bzw. zum Bürokaufmann oder zur Verwaltungsassistenz. Darüber hinaus reicht das Angebot in technische und praktische Bereiche – etwa mit Lehrberufen wie Straßenerhaltungsfachmann bzw. Straßenerhaltungsfachfrau, ElektrikerIn oder GeoinformationstechnikerIn. Damit eröffnet eine Lehre beim Land unterschiedliche berufliche Wege und Einsatzbereiche. Welche Lehrberufe angeboten werden, welche Voraussetzungen gelten und wann die jeweiligen Bewerbungsfristen laufen, ist im Karriereportal des Landes Tirol zusammengefasst.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sporttalent trifft Adler</span></p>
<p>Auch für junge Sporttalente bietet das Land Tirol einen dualen Ausbildungsweg: Mit der „<a href="https://www.tirol.gv.at/verwaltung/karriere-mit-lehre/lehre-mit-sport/" target="_blank">Lehre mit Sport</a>“ können Spitzensport und Lehrausbildung miteinander verbunden werden. Flexible Lösungen für Trainings- und Wettkampfzeiten, eine verlängerte Lehrzeit von bis zu 18 Monaten sowie eine zusätzliche Urlaubswoche für Trainingslager und Wettkämpfe erleichtern die Vereinbarkeit von Ausbildung und Sport. Derzeit wird das Modell für den Lehrberuf Bürokauffrau bzw. Bürokaufmann am Ausbildungsort Innsbruck angeboten.</p>
<p>Alle Infos zum Land Tirol als Arbeitgeber finden sich unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/buergerservice/karriereportal/" target="_blank">www.tirol.gv.at/karriere</a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Arbeit</category>
				
					<category>Jugend</category>
				
					<category>Personal</category>
				
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				<pubDate>Tue, 15 Sep 2026 13:18:37 +0200</pubDate>
				
				<title>Die Zukunft der Lehre</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/die-zukunft-der-lehre/</link>
				<description>Tirol präsentiert Masterplan für Fachberufsschulen und Landesberufsschülerheime</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e7256984eff71e18a4cf00ff992aedce4"><span class="regierungsmitglied">Masterplan: Baumaßnahmen bis 2035 mit rund 200&nbsp;Millionen Euro an Investitionsvolumen</span></li><li data-list-item-id="e24492ff7107b286160f555919a334cef"><span class="regierungsmitglied">Start Kompetenzzentren für Sportartikel- und Textilhandel ab 2027/2028</span></li><li data-list-item-id="eccc169295e5e02970962fa585159ae03"><span class="regierungsmitglied">Berufsschulbeirat zur Beratung und Kontrolle des Fortschritts</span></li><li data-list-item-id="e307a111257c76a791974ea3d814f3c98"><span class="regierungsmitglied">LH Mattle: „Lehre ist die beste Wahl!“</span></li><li data-list-item-id="e0b4b1dd5167cdfb889d11dcef2106054"><span class="regierungsmitglied">LHStv Wohlgemuth: „Bauen für flächendeckend beste Lehr-Voraussetzungen!“</span></li><li data-list-item-id="edf39a691bb299b258fb4f8bcfce0738c"><span class="regierungsmitglied">LR<sup>in</sup> Hagele: „Lehrausbildung bleibt solide Grundlage für Karriere!“</span></li><li data-list-item-id="e87a350783ff1394f4fd57e29630d1b78"><span class="regierungsmitglied">Präsident Zangerl: „Jungen Menschen Chancen ermöglichen!“</span></li><li data-list-item-id="e4bf722a2cfb6f0eccf87b5664a23fbca"><span class="regierungsmitglied">Präsident Schubert: „Lehrberufe sind das Fundament, auf dem die wirtschaftliche Zukunft unserer Gemeinden steht!“</span></li><li data-list-item-id="e03578acf83808919794347e99ebd27a8"><span class="regierungsmitglied">Spartenobmann Eberharter: „Qualitätssteigerung in der Lehrlingsausbildung!“</span></li></ul><p>Die Tiroler Landesregierung beschloss heute, Dienstag, eine Zukunftsstrategie und einen Masterplan für die Tiroler Fachberufsschulen (TFBS) und Landesberufsschülerheime. Im Anschluss besuchten LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>, LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>, Bildungslandesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>, Arbeiterkammerpräsident&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Erwin Zangerl</span>, Gemeindeverbandspräsident&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Karl-Josef Schubert</span>,&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Roman Eberharter</span>, Obmann der Sparte Handel der Wirtschaftskammer Tirol, und&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Manfred Schafferer</span>, Bürgermeister der Gemeinde Absam, die Tiroler Fachberufsschule für Tourismus und Handel in Absam.</p>
<p>Einem Masterplan bis 2035 folgend wird die Infrastruktur für die Lehrausbildung in Tirol auf den neuesten Stand gebracht. Ziel ist es, flächendeckend beste Voraussetzungen zu schaffen, um die duale Ausbildung auf einem hohen Qualitätsniveau anzubieten. Dafür sind zeitgemäße Ausbildungs-, Lern- und Lebensbedingungen für die BerufsschülerInnen notwendig. Für den Masterplan Bauen wurden deshalb alle TFBS und Heime einer Prüfung unterzogen. Auf Basis der aktuellen baulichen Substanz und der funktionalen Anforderungen wurde der weitere Fahrplan festgelegt. Begonnen wird mit jenen Standorten, an welchen ein besonderer Handlungsbedarf besteht. Bei allen Baumaßnahmen sind auch insbesondere Energieeffizienz und Nachhaltigkeit im Fokus.</p>
<p>Die ersten Baumaßnahmen im Zusammenhang mit der Erweiterung und Generalsanierung der TFBS Lohbachufer sollen 2028 erfolgen – ein Vorentwurfsprojekt liegt bereits vor und die Finanzierung mittels Baurechtsmodell ist in Planung. Priorität haben zudem die TFBS Mandelsbergerstraße mit der Generalsanierung und Adaptierung des Hauptgebäudes, die TFBS für Bautechnik und Malerei in Absam mit der Erweiterung der Bauhöfe und Lagerflächen sowie die Berufsschülerheime Lohbachufer, Mandelsbergerstraße und jenes der TFBS für Optik und Hörakustik in Hall. Neben diesen Großvorhaben werden laufende Instandsetzungen und Modernisierungen an allen Standorten vorgenommen.&nbsp;Insgesamt werden bis 2035 rund 200 Millionen Euro in die bestehende Schul- und Heiminfrastruktur investiert.&nbsp;Mit dem Masterplan werden unter anderem rund 750 Heimplätze modernisiert und 20 zusätzliche Plätze geschaffen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Praxisnahe: Kompetenzzentren für Sport- und Textilhandel</span></p>
<p>Bereits mit 2027/2028 werden Kompetenzzentren im Einzelhandel mit Schwerpunkt Sportartikel- (TFBS Kitzbühel) und Textilhandel (TFBS Landeck) eingerichtet.&nbsp;Durch die Bündelung spezialisierter Ausbildungsangebote sollen Fachwissen, moderne Ausbildungsmethoden und die Anforderungen der jeweiligen Branchen gezielt zusammengeführt werden. In enger Zusammenarbeit mit der Tiroler Wirtschaft soll eine praxisnahe und zukunftsorientierte Ausbildung sichergestellt werden. Die Kompetenzzentren gelten damit als wesentlicher Beitrag zur weiteren Steigerung der Ausbildungsqualität und zur bestmöglichen Vorbereitung junger Menschen auf die konkreten Anforderungen der Arbeitswelt.</p>
<p>Auch bei der Organisation der Berufsschulen will das Land Tirol neue Wege beschreiten, indem Verbund-Potentiale gemeinsam mit den Stakeholdern ausgelotet werden. Konkret wird auf pädagogischer, organisatorischer und wirtschaftlicher Ebene geprüft, ob ein Berufsschul-Cluster im Westen Tirols sinnvoll ist. Dabei können mehrere Berufsschulen organisatorisch zusammengeschlossen werden, um deren Standorte abzusichern und weiterzuentwickeln. Die Umsetzung hängt davon ab, ob ein potentieller Cluster mit Vorteilen für den Standort, die SchülerInnen sowie die Qualität der Ausbildung verbunden ist.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Enge Zusammenarbeit zwischen Land Tirol und Sozialpartnern</span></p>
<p>Der gesamte Prozess soll von einem neuen Berufsschulbeirat begleitet werden, der als Beratungs- und Kontrollgremium agiert. Im Beirat vertreten sind das Land Tirol, die Bildungsdirektion für Tirol, die Arbeiterkammer Tirol, die Wirtschaftskammer Tirol, der Tiroler Gemeindeverband, die Stadt Innsbruck sowie der Direktor der Landesberufsschülerheime Innsbruck-Kitzbühel.&nbsp;</p>
<p>LH Anton Mattle:&nbsp;</p><blockquote><p>„Die Lehre als duale Ausbildung ist eine gute Wahl für junge Menschen. Das muss in der Gesellschaft und vor allem in den Familien wieder ankommen. Denn die Entscheidung für eine Lehre fällt nicht das Land, sondern der oder die Jugendliche selbst. Dabei wird man aber maßgeblich von der eigenen Familie, dem Freundeskreis und der Schule beeinflusst. Als Land müssen wir aber die Rahmenbedingungen verbessern. Das Land unterstützt die duale Ausbildung durch Berufsorientierungsangebote, Lehrlingsprojekte oder Ausbildungsbeihilfen für Lehrlinge. Mit dem Masterplan für Berufsschulen und Heime modernisieren wir aber auch die Infrastruktur für die Lehrausbildung. Hierfür werden wir rund 200&nbsp;Millionen Euro in die Ausbildungsstätten unserer Lehrlinge investieren.“</p></blockquote><p>LHStv Philip Wohlgemuth:&nbsp;</p><blockquote><p>„Wer die Lehre stärken will, muss auch in die Orte investieren, an denen unsere Lehrlinge lernen, arbeiten und während ihrer Berufsschulzeit leben. Deshalb haben wir erstmals alle Fachberufsschulen und Landesberufsschülerheime systematisch unter die Lupe genommen und daraus einen langfristigen Masterplan bis 2035 entwickelt. Wir werden in den kommenden Jahren Schritt für Schritt sanieren, modernisieren und dort erweitern, wo es notwendig ist. Unsere Fachberufsschulen sind wichtige Anker für die duale Ausbildung in den Regionen. Mit dem Masterplan geben wir allen Standorten eine langfristige Perspektive und schaffen moderne Lern- und Lebensräume für die nächste Generation von Fachkräften.“</p></blockquote><p>LR<sup>in</sup> Cornelia Hagele:&nbsp;</p><blockquote><p>„Die Lehre verbindet wie kaum ein anderer Ausbildungsweg praktische Erfahrung und theoretische Ausbildung. Sie schafft eine solide Grundlage für den beruflichen Erfolg der nächsten Generationen. Gleichzeitig ist die duale Ausbildung Tirols über Tirols Landesgrenzen anerkannt. Damit das so bleibt, setzen wir auf ein ganzheitliches attraktives, hochwertiges und zeitgemäßes Ausbildungsmodell.“</p></blockquote><p>AK-Präsident Erwin Zangerl:&nbsp;</p><blockquote><p>„Das Vorhaben des Landes, dem Bekenntnis zur dualen Berufsausbildung auch konkrete Maßnahmen zur Schaffung und Erhaltung der erforderlichen Infrastruktur folgen zu lassen, kann nur als positiv betrachtet werden. Wichtig ist, dass wir den jungen Menschen Chancen ermöglichen und sie nicht nur für den Lehrberuf begeistern, sondern ihnen auch das notwendige Umfeld bieten, in dem sie ihre Ausbildung absolvieren und vertiefen können. Dies soll mit dieser Offensive gewährleistet werden.“</p></blockquote><p>Gemeindeverbandspräsident Karl-Josef Schubert:&nbsp;</p><blockquote><p>„Regionale Standorte sind für die Lehrausbildung wichtig. Die Standorte der Fachberufsschulen in Tirol haben sich seit vielen Jahren etabliert. Sie alle tragen einen wesentlichen Teil zum Ausbildungsstandort Tirol insgesamt bei und sind wichtig, um junge Menschen in der Region zu halten und ihnen attraktive Zukunftsperspektiven zu bieten. Die Tiroler Gemeinden brauchen gute Fachkräfte – für den Wohlstand in den Gemeinden aber auch für die ganzheitliche Stärkung der Region. Gerade in Tirol mit vielen Tälern ist das ein entscheidender Standortfaktor. Lehrberufe sind damit ein Rückgrat für die Alltagsinfrastruktur, denn ohne sie gäbe es oftmals keine Grundversorgung. Lehrberufe sind somit das Fundament der Tiroler Gemeinden – wirtschaftlich, sozial und kulturell. Fazit: Ohne Lehrberufe keine Dienstleistungen und damit keine Zukunft in den Tälern!“</p></blockquote><p>WK-Spartenobmann Roman Eberharter:&nbsp;</p><blockquote><p>„Als Vertreter der Tiroler Wirtschaft steht für mich die Qualität der Lehre an erster Stelle. Der Masterplan wird dazu beitragen, die Lehre als attraktiven und zeitgemäßen Bildungsweg weiter zu stärken und dem Fachkräftemangel wirksam entgegenzutreten. Besonders die geplanten Kompetenzzentren im Bereich der Einzelhandels-Lehre sind ein wichtiger Schritt für eine nachhaltige Qualitätssteigerung in der Ausbildung. Sie bündeln Fachwissen, fördern Spezialisierung und bringen die schulische Ausbildung noch näher an die Anforderungen der Betriebe.“</p></blockquote><p>Bürgermeister Manfred Schafferer:&nbsp;</p><blockquote><p>„Absam ist seit vielen Jahren ein wichtiger Standort für die berufliche Ausbildung in Tirol. Darauf sind wir als Gemeinde stolz. Gerade hier sehen wir, wie wichtig moderne und praxisgerechte Rahmenbedingungen für eine hochwertige Lehrausbildung sind. Deshalb begrüße ich, dass das Land mit dem Masterplan eine langfristige Perspektive für die Fachberufsschulen schafft und auch am Standort Absam gezielt in die Weiterentwicklung der Infrastruktur investiert. Davon profitieren die Lehrlinge, die Ausbildungsbetriebe und letztlich die gesamte Region.“</p></blockquote>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Arbeit &amp; Wirtschaft</category>
				
					<category>Bildung</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Tue, 15 Sep 2026 12:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Ö3-Verkehrsaward 2026 geht an Straßenmeisterei Zams</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/oe3-verkehrsaward-2026-geht-an-strassenmeisterei-zams/</link>
				<description>Auszeichnung in Kategorie „Straßenmeisterei“ für rasches Errichten einer Ersatzstraße nach Murenabgang auf Pitztalstraße</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef134067f82731c24a657d088c6928584"><span class="regierungsmitglied">L 16 Pitztalstraße wurde Ende Juni auf rund 500 Metern durch Mure zerstört – innerhalb nur einer Woche konnte Ersatzstraße erbaut werden</span></li></ul><p>Ende Juni hat eine Mure die L 16 Pitztalstraße auf rund 500 Metern zerstört und das hintere Pitztal von der Außenwelt abgeschnitten. Gerade einmal innerhalb einer Woche schufen die Mitarbeiter der Straßenmeisterei Zams eine Ersatzstraße. Gearbeitet wurde rund um die Uhr. Für diese außergewöhnliche Leistung wurde die Straßenmeisterei Zams heute, Dienstag, Küniglberg in Wien mit dem Ö3-Verkehrsaward 2026 in der Kategorie „Straßenmeisterei“ ausgezeichnet.&nbsp;</p>
<p>„Mobilität verbindet Orte und Menschen, Mobilität braucht aber auch entsprechende Verkehrswege. Gerade in Tirol sind einzelne Straßen wichtige Lebensadern ganzer Täler. Wenn Naturkatastrophen diese Verbindungen unterbrechen, braucht es Menschen, die rasch und kompetent handeln. Die Mitarbeiter der Straßenmeisterei Zams haben genau das getan. Mit Fachwissen, Tatkraft und unermüdlichem Einsatz haben sie Tag und Nacht gearbeitet, damit das hintere Pitztal wieder erreichbar ist. Diese Auszeichnung ist eine besondere und verdiente Anerkennung für eine außergewöhnliche Leistung und spiegelt die hohe Qualität der Straßenmeistereien in Tirol wider“, gratuliert LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.&nbsp;Auch der für Landesstraßen zuständige LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> würdigt den Einsatz der Straßenmeisterei: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer 14 Tiroler Straßenmeistereien sorgen 365 Tage im Jahr dafür, dass Tirol mobil bleibt und alle Landesteile sicher erreichbar sind. Sie räumen Schnee, sichern Straßen nach Unwettern, beheben Schäden und halten unsere Infrastruktur am Laufen. Die Auszeichnung für die Straßenmeisterei Zams steht stellvertretend für die großartige Arbeit aller rund 400 Mitarbeitenden in ganz Tirol. Sie sind wahre Helden des Alltags.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ersatzstraße innerhalb weniger Tage errichtet</span></p>
<p>Es sind Bilder, die im Kopf bleiben: Ende Juni 2026 verschüttete und unterspülte eine Mure die L 16 Pitztalstraße im Gemeindegebiet von St. Leonhard auf einer Länge von rund 500 Metern. Teile der Straße brachen vollständig weg, vier Brücken wurden zerstört. Die Landesstraße musste zwischen Hairlach und Eggenstall gesperrt werden – das hintere Pitztal war auf dem Straßenweg nicht mehr erreichbar.&nbsp;Zeitweise waren rund 1.000 Menschen von der Außenwelt abgeschnitten.</p>
<p>„Für uns war klar: Jede Stunde zählt. Unmittelbar nach dem Ereignis haben wir mit den Aufräumarbeiten begonnen. Zunächst wurde eine bestehende Umfahrung ertüchtigt – damit konnten zumindest einmal die Eingeschlossenen wieder das Tal verlassen bzw. Waren ins Tal gebracht werden“, berichtet <span class="regierungsmitglied">Hartmut Neurauter</span> von der Straßenmeisterei Zams und führt weiter aus: „Weil diese erste Umfahrung jedoch immer nur einspurig mit langen Wartezeiten befahrbar war und für größere Fahrzeuge nicht ausreichte, errichteten wir in kürzester Zeit eine komplett neue Ersatzstraße neben der zerstörten Landesstraße. Damit konnten wir die Erreichbarkeit des hinteren Pitztals wesentlich verbessern und den Verkehr wieder deutlich flüssiger abwickeln.“ Die neue Ersatzstraße ist 110 Meter lang. Für den Bau wurden rund 200 Kubikmeter an Material verwendet.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Perfektes Zusammenspiel als Schlüssel für rasches Handeln</span></p>
<p>Durch die neue Ersatztrasse konnten die Wartezeiten aufgrund kürzerer Ampelintervalle deutlich reduziert werden. Auch Reisebusse, Lastkraftwagen mit Anhängern sowie Sattelkraftfahrzeuge können das hintere Pitztal wieder erreichen. „Insgesamt waren zehn Mitarbeiter der Straßenmeisterei Zams gemeinsam mit den Feuerwehren des Pitztals, dem Wasserbau des Baubezirksamts Imst, zahlreichen weiteren Einsatzkräften sowie externen Firmen Tag und Nacht im Einsatz. Allein unsere zehn Mitarbeiter haben in der ersten Woche 800 Arbeitsstunden geleistet. Zeitgleich arbeiteten bis zu neun Bagger und&nbsp;eine Vielzahl an Lkw auf der Baustelle. Dieses perfekte Zusammenspiel aller Beteiligten war der Schlüssel für die rasche Wiederherstellung der Verbindung“, erklärt <span class="regierungsmitglied">Bernd Stigger</span>, Leiter des Baubezirksamts Imst.</p>
<p>Die Arbeiten an der beschädigten L 16 sowie am Bachbett dauern weiterhin an. „Die Uferböschung ist grundsätzlich gesichert – weitere abschließende Arbeiten sind jedoch noch notwendig. Zudem müssen wir die Landesstraße auf 500 Metern komplett neu errichten. Auch die Bichlbachbrücke wird aktuell von Grund auf neu aufgebaut. Aktuell errichten wir dazu ein völlig neues Fundament. Die endgültige Instandsetzung der Straße wird voraussichtlich Mitte Dezember abgeschlossen sein“, fasst <span class="regierungsmitglied">Johannes Monz</span> vom Baubezirksamt Imst die noch ausständigen Arbeitsschritte zusammen. Bis dahin leistet die Ersatzstraße ihren wichtigen Dienst.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Rückgrat der Tiroler Verkehrsinfrastruktur</span></p>
<p>Die Tiroler Straßenmeistereien betreuen ein insgesamt 2.236 Kilometer langes Landesstraßennetz zwischen rund 400 und 2.000 Metern Seehöhe. Knapp 400 MitarbeiterInnen sorgen täglich dafür, dass die Straßen sicher befahrbar bleiben. „Der Einsatz der Straßenmeistereien ist oft erst dann sichtbar, wenn Außergewöhnliches passiert. Gerade deshalb ist diese Auszeichnung so wertvoll. Sie zeigt, wie wichtig das Know-how, die Einsatzbereitschaft und der Zusammenhalt unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Sicherheit und Mobilität in Tirol sind“, betonen LH Mattle und LHStv Geisler abschließend.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
					<category>Straßenbau</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Mon, 14 Sep 2026 11:38:57 +0200</pubDate>
				
				<title>Kinderbildung und Kinderbetreuung</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/kinderbildung-und-kinderbetreuung-1/</link>
				<description>Vorreiter-Land Tirol startet in neues Kinderbetreuungsjahr</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr als 43.500 Kinder unter 15 Jahren starten in diesen Tagen in ganz Tirol ins neue Kinderbetreuungsjahr. Am ersten Kindergartentag, an dem das Recht auf Kinderbildung und Kinderbetreuung greift, besuchten Landeshauptmann <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> und Bildungslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> deshalb den Kindergarten Völs West und machten sich vor Ort ein Bild vom Beginn des Kindergartenjahrs. Der Kindergarten Völs West besteht aus sechs Gruppen mit 120 bewilligten Plätzen. Erstmalig wurden dort die Kinder, die heuer zum ersten Mal eine Kinderbetreuungseinrichtung besuchen oder gewechselt sind, über die Anmeldeplattform FRIDA ein Betreuungsplatz zugeteilt oder vermittelt – so wie in ganz Tirol. Damit wurde das Recht auf Kinderbildung und Kinderbetreuung in Tirol erstmals in ganz Österreich erfolgreich umgesetzt (siehe dazu auch <a href="https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/wir-sind-die-ersten/">Pressemitteilung vom 12. September 2026</a>).</p>
<p>„Wir sind die Ersten mit einem Recht auf Kinderbildung und Kinderbetreuung. Alle fristgerecht angemeldeten Kinder in Tirol haben einen passenden Platz gefunden. Mit dem Recht auf Kinderbildung und Kinderbetreuung haben wir unser Versprechen an die Tiroler Familien eingelöst und einen Meilenstein in der Bildungsgeschichte Tirols gesetzt. Denn Bildung beginnt nicht erst in der Schule, sondern schon ganz früh. Hier sind wir auf einem guten Weg und wollen weiterhin hart daran arbeiten, das Kinderland Nummer eins zu werden“, betont LH Mattle.</p>
<p>„Zum Start des neuen Kinderbetreuungsjahres darf ich mich bei allen Kinderbetreuungseinrichtungen und dem pädagogischen Personal für die wertvolle Arbeit in der Bildung und Betreuung unserer Kinder bedanken. Mit FRIDA haben wir den Prozess rund um die Vergabe von Betreuungsplätzen in ganz Tirol optimiert: Es wurde mehr Transparenz für die Familien geschaffen und es gibt mehr Unterstützung für die Einrichtungen, Gemeinden und privaten Erhalter bei der bedarfsgerechten Vermittlung der Plätze“, sagt LR<sup>in</sup> Hagele.</p>
<p>Die Vorbereitungen für das nächste Betreuungsjahr 2027/2028 laufen bereits. Für alle Kinder, die erstmalig eine Einrichtung besuchen oder die Einrichtung wechseln, sind Anmeldungen von 1. Dezember 2026 bis 31. Jänner 2027 über die Anmeldeplattform FRIDA <a href="https://www.tirol.gv.at/bildung/elementarbildung/frida-findet-ihren-platz/">www.tirol.gv.at/frida</a> möglich.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Bildung</category>
				
					<category>Kinderbetreuung</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Sun, 13 Sep 2026 20:07:25 +0200</pubDate>
				
				<title>Gratulation an Felix Gall zu Erfolg bei Spanien-Rundfahrt</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/gratulation-an-felix-gall-zu-erfolg-bei-spanien-rundfahrt/</link>
				<description>Nach zweitem Platz bei Giro d’Italia: Osttiroler Radprofi sichert sich bei Vuelta a España den dritten Platz</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="e89ca29f8dcb2e66df0d6cb8d56d4a2b5"><span class="regierungsmitglied">Historischer Erfolg: Gall ist erster Österreicher mit einem Podiumsplatz bei der Vuelta</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Felix Gall</span> hat bei der Vuelta a España den nächsten Meilenstein in seiner Karriere erreicht: Der Osttiroler beendet die dreiwöchige Spanien-Rundfahrt auf dem dritten Gesamtrang. Damit steht der 28-Jährige bei seiner zweiten Grand Tour in diesem Jahr auf dem Podium. Bereits beim Giro d’Italia im Frühjahr hatte Gall mit dem zweiten Gesamtrang für einen herausragenden Erfolg gesorgt. Mit dem dritten Platz bei der Vuelta ist Felix Gall zudem der erste Österreicher, der die Spanien-Rundfahrt mit einem Podiumsplatz beendet.</p>
<p>„Felix Gall hat bei der Vuelta a España eindrucksvoll gezeigt, dass er zu den besten Radfahrern der Welt gehört und gleichzeitig österreichische Radsportgeschichte geschrieben. Nach seinem zweiten Platz beim Giro d’Italia steht er nun auch bei der Vuelta auf dem Podium – eine außergewöhnliche Leistung. Mit seinem Einsatz, seiner Ausdauer und seinem Kampfgeist begeistert er nicht nur die Radsportfans, sondern trägt auch den Namen Tirols in die Welt hinaus. Im Namen des Landes Tirol gratuliere ich Felix Gall herzlich zu diesem großartigen Erfolg“, betont LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.</p>
<p>Auch Sportreferent LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span> gratuliert dem Osttiroler: „Zwei Podiumsplätze bei zwei Grand Tours innerhalb eines Jahres sprechen für sich. Felix Gall hat bei der Vuelta einmal mehr bewiesen, dass er sich dauerhaft an der Weltspitze etabliert hat. Hinter diesem Erfolg stehen enormer Trainingsaufwand, Disziplin und der Wille, auch in den härtesten Rennsituationen alles zu geben. Als Sportland Tirol sind wir stolz auf diese herausragende Leistung und gratulieren Felix Gall sehr herzlich zu diesem weiteren Erfolg.“</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Sport</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59514</guid>
				<pubDate>Sun, 13 Sep 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Einblicke in die Verwaltung – auch im neuen Schuljahr</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/einblicke-in-die-verwaltung-angebot-fuer-schulklassen-auch-im-neuen-schuljahr/</link>
				<description>Projekt soll die Verwaltung und ihre Serviceleistungen Kindern und Jugendlichen näherbringen</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e25e190c7165e6d54bc9ed66376f8b9fc"><span class="regierungsmitglied">Tirol Konvent setzt Ausrufezeichen für offene und moderne Verwaltung</span></li><li data-list-item-id="efe9caff9ad3882b4146d15a90232a17c"><span class="regierungsmitglied">Knapp 50 Schulen besuchten Tirols Bezirkshauptmannschaften im vergangenen Schuljahr</span></li><li data-list-item-id="e7189fc7ca374bf2305e7107bcbaa9280"><span class="regierungsmitglied">Schulen können laufend Termine bei den Bezirkshauptmannschaften vereinbaren</span></li><li data-list-item-id="e4685d47ba531ba5fc751de8e5fdd493d"><span class="regierungsmitglied">Wie ein Besuch an der BH abläuft: </span><a href="https://www.youtube.com/watch?v=AzVD-059P0Q" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">www.youtube.com/watch?v=AzVD-059P0Q</span></a></li></ul><p>Mit dem Schulstart rückt für viele Kinder und Jugendliche wieder das Lernen in den Mittelpunkt. Neben den klassischen Schulfächern gibt es dabei auch außerhalb des Klassenzimmers viel zu entdecken: etwa bei den Bezirkshauptmannschaften. Tiroler Schulen haben auch im neuen Schuljahr die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen ihrer Bezirkshauptmannschaft zu werfen und die Verwaltung hautnah kennenzulernen. Grundlage dafür ist ein einheitliches Besuchskonzept, das im Zuge des Tirol Konvents ausgearbeitet wurde und die Besuche sowie deren Erlebnis für die Kinder und Jugendlichen nochmals optimieren sollte. Volksschulen sowie weiterführende Schulen können jederzeit einen Termin bei ihrer Bezirkshauptmannschaft vereinbaren. Alleine im vergangenen Schuljahr nutzten knapp 50 Schulen diese Möglichkeit.&nbsp;</p>
<p>„Der Tirol Konvent bringt unsere Verwaltung näher zu den Menschen – die Schulbesuche zeigen das ganz konkret. Wenn Kinder und Jugendliche selbst erleben, was in einer Bezirkshauptmannschaft passiert, bekommen sie einen unmittelbaren Einblick in die Arbeit der Verwaltung und ihre Bedeutung für den eigenen Alltag. Sie erfahren, dass hinter Reisepass, Führerschein oder anderen Leistungen Menschen stehen, die sich um die Anliegen der Bevölkerung kümmern. Das schafft schon früh Vertrauen in die Verwaltung und vermittelt ein positives Bild davon, was sie für die Menschen im Land leistet“, betont LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Verwaltung zum Angreifen</span></p>
<p>Wie läuft die Ausstellung eines Führerscheins ab? Wer sitzt eigentlich hinter den Schaltern im Bürgerservice? Bei ihrem Besuch bekommen die SchülerInnen Antworten aus erster Hand, etwa zur Reisepassausstellung oder zu den unterschiedlichen Berufsfeldern an der BH. Mitmachen ist dabei ausdrücklich erwünscht: Ob Fingerabdrücke nehmen oder Funkgeräte testen – neben Informationen steht vor allem das Erleben im Vordergrund.</p>
<p>„Wir freuen uns, dass wir im vergangenen Schuljahr bereits zahlreiche Klassen begrüßen durften. Die Bezirkshauptmannschaften stehen Bürgerinnen und Bürgern mit Rat und Tat zur Seite und genau das wollen wir auch den Jüngsten im Land vermitteln. Bei den Besuchen öffnen wir unsere Türen, geben Einblicke in unsere tägliche Arbeit und machen Verwaltung unmittelbar erlebbar. Auch im neuen Schuljahr laden wir Tirols Schulen herzlich ein, einen Blick hinter die Kulissen der Verwaltung zu werfen“, sagt <span class="regierungsmitglied">Eva Loidhold</span>, Bezirkshauptfrau von Imst, stellvertretend für die Tiroler Bezirkshauptleute.&nbsp;</p>
<p>Wie ein Besuch von einer Tiroler Schulklasse in der Bezirkshauptmannschaft aussieht, zeigen Einblicke der Volksschule Imst auf dem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=AzVD-059P0Q" target="_blank" rel="noreferrer">YouTube-Kanal des Landes</a>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Bildung</category>
				
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				<pubDate>Sat, 12 Sep 2026 11:04:09 +0200</pubDate>
				
				<title>„Wir sind die Ersten“ </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/wir-sind-die-ersten/</link>
				<description>Recht auf Kinderbildung und Kinderbetreuung startet ins erste Kinderbetreuungsjahr</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e1ccb3b8eff17a68ac6e1f6861b573979"><span class="regierungsmitglied">Tirol als erstes Bundesland mit Recht auf Vermittlung eines Kinderbildungs- und Kinderbetreuungsplatzes</span></li><li data-list-item-id="e931ef8a43f8d866d356c2e50294af7cf"><span class="regierungsmitglied">Erfolgreicher Start: Allen 11.600 Kindern, die fristgerecht über FRIDA angemeldet wurden, konnte für das Betreuungsjahr 2026/27 ein Platz zugeteilt oder vermittelt werden&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e14218547b70ef54006f98a21b9a757f3"><span class="regierungsmitglied">Kontinuierlicher Ausbau: Mehr als 43.500 Kinder unter 15 Jahren werden in Tirol betreut – in insgesamt 1.274 Einrichtungen</span></li><li data-list-item-id="eea903c8281b754ac14eac45c854b980a"><span class="regierungsmitglied">Nächster Schritt: FRIDA startet für das Betreuungsjahr 2027/28 am 1. Dezember 2026</span></li><li data-list-item-id="e5ffac967484c982e676c01682e7001ee"><span class="regierungsmitglied">„FRIDA und IDA on Tour“: KoordinatorInnen des Landes kommen in die Bezirke und unterstützen Eltern bei der Anmeldung und beantworten Fragen zur ID Austria</span></li><li data-list-item-id="e1c0b1b50d63ffcfac8a4e3e478ea8b2f"><span class="regierungsmitglied">Alle Informationen unter&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at/bildung/elementarbildung/frida-findet-ihren-platz/" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/frida</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;</span></li></ul><p>Am kommenden Montag startet das neue Schul- und Kinderbetreuungsjahr für rund 141.500 Kinder und Jugendliche. Für Tirol ist dieser Tag ein besonderer: Mit dabei sind die ersten Kinder, die im heurigen Frühjahr nach dem Recht auf Kinderbildung und Kinderbetreuung ab dem zweiten Geburtstag einen Platz vermittelt bekamen. Damit ist Tirol das erste Bundesland Österreichs, das ein solches Recht auf Kinderbildung und Kinderbetreuung umgesetzt hat. Knapp 11.600 Anmeldungen gingen fristgerecht ein – und für all diese Kinder konnte eine passende Betreuungsmöglichkeit im Kindergarten, Hort oder in der Kinderkrippe gefunden werden. LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>, LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemut</span>h und Bildungslandesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> gaben heute, Samstag, in Landeck den offiziellen Startschuss. Gemeinsam mit Bürgermeister&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Herbert Mayer</span> luden sie zur Pressekonferenz im neuen Kindergarten Angedair in Landeck, der im Anschluss feierlich eröffnet wurde.</p>
<p>„Wir sind die Ersten in Österreich, die ein Recht auf Kinderbildung und Kinderbetreuung einführen. Damit haben wir ein klares Versprechen umgesetzt: Jedes Kind ab dem zweiten Geburtstag soll einen bedarfsgerechten und möglichst wohnortnahen Betreuungsplatz erhalten, wenn es einen braucht. Schon in der Kinderkrippe und im Kindergarten lernen unsere Jüngsten das Miteinander“, erklärt LH Mattle und ergänzt: „Für Eltern muss gute Kinderbildung und Kinderbetreuung vor allem eines bedeuten: Verlässlichkeit. Sie sollen sich darauf verlassen können, dass Familie und Beruf in Tirol miteinander vereinbar sind und sie echte Wahlfreiheit haben. Daran arbeiten wir und werden die Wirksamkeit des Rechts auf Kinderbildung und Kinderbetreuung beobachten. Unser Ziel ist es, Tirol zum Kinderland Nummer eins zu machen. Wir sind dabei auf einem guten Weg und werden weiterhin hart daran arbeiten.“&nbsp;</p>
<p>Bereits jetzt laufen die Vorbereitungen für das Betreuungsjahr 2027/28. Anmeldungen dafür sind ab 1. Dezember 2026 wieder über die Plattform FRIDA möglich. Bei Fragen stehen die KoordinatorInnen des Landes bereit: Unter dem Motto „FRIDA und IDA on Tour“ kommen sie während des Anmeldezeitraums zudem in alle Tiroler Bezirke und unterstützen unter anderem bei der Aktivierung der ID Austria. Die Termine sind über&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/bildung/elementarbildung/frida-findet-ihren-platz/" target="_blank">www.tirol.gv.at/frida</a> einsehbar.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tirol beim Ausbau der Kinderbetreuungslandschaft österreichweit führend</span></p>
<p>Immer mehr Einrichtungen bieten ganztägige Öffnungszeiten und die Möglichkeit eines Mittagessens. Dass bereits mehr als die Hälfte der Drei- bis Fünfjährigen einen Kindergarten mit erweiterten Öffnungszeiten besucht, beweist, dass dieses Angebot in Tirol zunehmend an Bedeutung gewinnt.&nbsp;Für LHStv Wohlgemuth ist der weitere Ausbau der Kinderbildung und -betreuung dabei nicht nur eine Frage des Angebots:&nbsp;„Mit dem Recht auf Kinderbildung und Kinderbetreuung schaffen wir etwas, das für Kinder und Eltern gleichermaßen wichtig ist: Verlässlichkeit und echte Chancen. Gute Kinderbildung darf nicht davon abhängen, wo ein Kind aufwächst oder welche Möglichkeiten seine Eltern haben. Gleichzeitig schaffen wir damit mehr Wahlfreiheit für Familien. Denn noch immer sind es überwiegend Frauen, die ihre Arbeitszeit reduzieren oder beruflich zurückstecken, wenn eine passende Betreuung fehlt“, betont LHStv Wohlgemuth und führt fort: „Unser Auftrag ist nicht, Familien vorzuschreiben, wie sie ihr Leben organisieren sollen, sondern die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass sie selbst entscheiden können. Familie ist Teamarbeit – und eine verlässliche Kinderbetreuung ist dafür eine wichtige Grundlage.“</p>
<p>Dass Tirol diesen Weg bereits seit Jahren konsequent verfolgt, zeigt auch die Entwicklung der Betreuungslandschaft: Zwischen 2016/17 und 2022/23 wuchs die Zahl der Kinderbetreuungseinrichtungen in Österreich um fünf Prozent, acht Prozent waren es bei den Krippen, Kindergärten und Horten. Tirol ist dabei österreichweit führend, wie eine aktuelle Studie des Österreichischen Instituts für Familienforschung zeigt: 29.400 Kinder wurden 2016/2017 betreut, sechs Jahre später waren es bereits 33.300 – das entspricht insgesamt einem Plus von mehr als 13 Prozent. Die Zahl der BetreuerInnen stieg in diesem Zeitraum sogar um mehr als 20 Prozent. Heute wird in Tirol ein neuer Rekord verzeichnet: „Aktuell betreuen unsere Pädagoginnen und Pädagogen mehr als 43.500 Kinder unter 15 Jahren. Zugleich verzeichnen wir einen Rekord bei den Einrichtungen.&nbsp;Diese sind seit 2020 um 82 auf heute 1.274 Einrichtungen gestiegen“, freut sich LR<sup>in</sup> Hagele.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Plus 82 in fünf Jahren: Mehr als 1.270 Betreuungseinrichtungen in Tirol</span></p>
<p>Das Angebot in Tirol verteilt sich auf 337 Kinderkrippen, 488 Kindergärten, 120 Horte sowie 329 weitere Betreuungsangebote wie Kinderspielgruppen, Tageseltern oder Ganztagsschulen. Zugleich verweist die Landesrätin auf steigende Betreuungszahlen: „Auch bei den Betreuungsquoten konnten wir wichtige Fortschritte verbuchen: Im letzten Betreuungsjahr haben wir erstmals die EU-Vorgaben der sogenannten Barcelona-Zielwerte übertroffen. 33,1 Prozent der Kinder unter drei Jahren und 96,7 Prozent der Drei- bis Fünfjährigen wurden zuletzt betreut“, informiert LR<sup>in</sup> Hagele (mehr dazu in der&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/recht-auf-kinderbildung-und-kinderbetreuung-macht-grosse-fortschritte-tirol-uebertrifft-erstmals-barcelona-ziele/" target="_blank">Pressemeldung vom 5. Mai 2026</a>).&nbsp;</p>
<p>Eine wichtige Rolle spielt letztendlich das Personal: Tirolweit sind aktuell rund 6.500 Fach- und Assistenzkräfte sowie 119 Tageseltern in der Kinderbildung und -betreuung tätig. Um die Qualität und die Weiterentwicklung des pädagogischen Angebots zu sichern, stellt das Land Tirol in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Tirol jährlich auch rund 59.000 kostenlose Fortbildungsstunden für ElementarpädagogInnen zur Verfügung. Ergänzend wurde ein neues Mentoringprogramm für BerufseinsteigerInnen in der Elementarpädagogik geschaffen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">FRIDA als Schlüssel&nbsp;</span></p>
<p>Ein wesentlicher Baustein für das Recht auf Kinderbildung ist die digitale Anmeldeplattform FRIDA. Seit der Aktivierung im Vorjahr gibt es erstmals einen einheitlichen Anmeldeprozess und eine landesweite Übersicht zu den Betreuungsangeboten. Eltern bzw. Erziehungsberechtigte geben dort ihren Betreuungsbedarf digital bekannt und melden ihr Kind für einen Platz in Kinderkrippe, Kindergarten oder Hort an. „Der Einführung von FRIDA sind einige wichtige Schritte vorausgegangen: Im Herbst 2023 haben wir im Anschluss an eine Studienreise nach Finnland den Grundstein für das Recht auf Kinderbildung gelegt. Schon wenige Monate später haben wir vier Pilotregionen mit 48 Gemeinden ausgerufen, um die Vorarbeiten für FRIDA zu starten“, gibt LH Mattle einen Einblick in den damaligen „10-Punkte-Plan“.&nbsp;</p>
<p>„Mittlerweile hat sich FRIDA erfolgreich etabliert. Bei der ersten Anmeldephase gingen rund 11.600 Anmeldungen fristgerecht ein, anschließend wurden die Plätze durch die zuständigen Gemeinden und privaten Erhalter zugeteilt. Wenn sich hier nicht sofort eine Lösung gezeigt hat, kamen unsere Koordinatorinnen und Koordinatoren ins Spiel, die bei der Vermittlung eines Platzes unterstützen“, betont LHStv Wohlgemuth.&nbsp;</p>
<p>Das neue System sei ein Vorteil für alle Seiten, pflichtet ihm auch LR<sup>in</sup> Hagele bei: „FRIDA hat einen Paradigmenwechsel gebracht: Erstmals wird der Betreuungsbedarf in Tirol landesweit sichtbar. Eltern können ihren Bedarf digital bekanntgeben, die Gemeinden erhalten einen besseren Überblick und wir können freie Plätze gezielt vermitteln. Dass allen fristgerecht angemeldeten Kindern für 2026/27 ein Platz vermittelt werden konnte, ist ein wichtiger erster Erfolg“, erklärt die Bildungslandesrätin.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Auch der Kindergarten Angedair startet ins neue Betreuungsjahr</span></p>
<p>Landecks Bürgermeister&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Herbert Mayer </span>verweist abschließend auf die Bedeutung von FRIDA für Gemeinden und Familien:&nbsp;„FRIDA schafft auf Landesebene die Grundlage dafür, dass der Betreuungsbedarf sichtbar wird und die Familien verlässlich zu einem Platz kommen. Letztendlich muss Kinderbildung aber in den Gemeinden spürbar werden – und der neue Kindergarten Angedair ist dafür ein gutes Beispiel. Demnächst läuft der Betrieb an und soll bei den Kindern für schöne erste Bildungserfahrungen sorgen.“&nbsp;Knapp 100 Kinder zwischen drei und sechs Jahren werden in den neugebauten Räumlichkeiten betreut. Das Konzept des neuen Landecker Kindergartens, der sich in fünf Gruppen gliedert, orientiert sich an der sogenannten Werkstattpädagogik und sieht eigene Funktionsräume wie ein Atelier oder einen Raum für „NaturforscherInnen“ vor.&nbsp;Für den Kindergarten Angedair sind insgesamt 14 MitarbeiterInnen vorgesehen – sechs pädagogische Fachkräfte, vier Assistenzkräfte, zwei Stützkräfte sowie zwei zusätzliche Pädagoginnen für die Sprachförderung.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Bildung</category>
				
					<category>Kinderbetreuung</category>
				
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				<pubDate>Sat, 12 Sep 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Letzte Chance: Abschließende Kuratorenführung im Landhaus</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/letzte-chance-abschliessende-kuratorenfuehrung-im-landhaus/</link>
				<description>Noch einmal auf Spurensuche mit Leokadia Justman: Letzte Kuratorenführung am 23. September (17 Uhr)</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e1e552dc38fa6bd2c78e8c21820e11cb7"><span class="regierungsmitglied">Insgesamt 126 Führungen haben unterschiedliche Perspektiven auf Leokadias Geschichte eröffnet</span></li><li data-list-item-id="e39e9b654a26d4a62aeab58203278739c"><a href="https://langenacht.orf.at/museum/bl/tirol/li/amt-der-tiroler-landesregierung" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">„ORF-Lange Nacht der Museen“</span></a><span class="regierungsmitglied"> am 3. Oktober: Ausstellung mit Live-Performance von Graphic Novel-Künstler Alwin Hecher</span></li><li data-list-item-id="e192a3392ddc387a1b1e6fb0a508b100d"><span class="regierungsmitglied">Jetzt noch besuchen: Sonderausstellung ist noch bis 26. Oktober zu sehen – auch beim Tag der offenen Tür im Landhaus geöffnet</span></li><li data-list-item-id="e9c02c6a20d100492e381a17e88a21f96"><span class="regierungsmitglied">Weitere Infos zur Ausstellung im Landhaus und dem Veranstaltungskalender zu „Tirol erinnert“ unter&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at/kunst-kultur/tirol-erinnert/" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">tirol.gv.at/erinnern</span></a></li></ul><p>Ein letztes Mal heißt es: „Brechen wir aus!“ bei der Kuratorenführung am Mittwoch, 23. September. KuratorInnen und Schulbesuche gaben seit 2025 exklusive Einblicke in die Ausstellung rund um die Holocaust-Überlebende Leokadia Justman. Dabei wurden Leokadias Stationen in Innsbruck nachgezeichnet, historische Dokumente eingeordnet und Geschichten von Menschen erzählt, die ihr auf ihrer Flucht geholfen haben. Nach 93 Schulbesuchen, zwei Rundgängen der Kulturferien und insgesamt 31 KuratorInnenführungen steht nun der letzte Rundgang mit Kurator <span class="regierungsmitglied">Niko Hofinger </span>auf dem Programm. Beginn ist um 17 Uhr im Foyer des Landhauses 1, die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. Noch bis 26. Oktober 2026 kann die Ausstellung besucht werden, bevor sie nach dem Tag der offenen Tür im Landhaus ihren Abschluss findet. Ein besonderes Highlight wartet noch Anfang Oktober auf: Bei der „ORF-Lange Nacht der Museen“ kann nicht nur die Ausstellung besichtigt werden – auch eine einmalige Live-Performance des Tiroler Künstlers <span class="regierungsmitglied">Alwin Hecher </span>(Graphic Novel „Lodzia &amp; Marysia“) wird es geben.</p>
<p>„Das Landhaus war einst eine Schaltstelle des NS-Regimes und damit ein Ort von Macht, Verfolgung und Unrecht. Heute ist es ein Ort der Demokratie – und Schauplatz einer Ausstellung über Leokadia Justman, eine Holocaust-Überlebende, deren Geschichte uns bis heute berührt. Dass wir ihre Geschichte gerade hier erzählen, macht deutlich, wie wichtig es ist, sich bewusst mit unserer Vergangenheit auseinanderzusetzen, um damit die Gegenwart zu gestalten und in die Zukunft zu blicken“, betont Kulturreferent LH<span class="regierungsmitglied"> Anton Mattle</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Am 3. Oktober: „Lange Nacht“ im Landhaus</span></p>
<p>Bei der „<a href="https://langenacht.orf.at/museum/bl/tirol/li/amt-der-tiroler-landesregierung" target="_blank" rel="noreferrer"><span lang="DE" dir="ltr">ORF-Lange Nacht der Museen</span></a>“ am Samstag, 3. Oktober, öffnet das Landhaus von 18 bis 24 Uhr seine Türen. Neben der Ausstellung „Leokadia Justman. Brechen wir aus!“ und der Rahmenausstellung „Vom Gauhaus zum Landhaus. Ein Tiroler NS-Bau und seine Geschichte“ stehen zahlreiche Führungen auf dem Programm. Der Tiroler Künstler Alwin Hecher gibt bei einer Live-Performance Einblicke in die Entstehung seiner Graphic Novel „Lodzia &amp; Marysia“. Für Kinder und Jugendliche gibt es eigene altersgerechte Angebote.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Am 26. Oktober: Tag der offenen Tür im Landhaus</span></p>
<p>Den Abschluss der Sonderausstellung bildet der Tag der offenen Tür des Landes am 26. Oktober: BesucherInnen können die Ausstellung ein letztes Mal besichtigen und bei den Führungen nochmals den Austausch mit den KuratorInnen suchen. Damit bietet sich auch für jene, die die Geschichte Leokadias bisher noch nicht kennengelernt haben, eine letzte Gelegenheit, ihre Spuren im Landhaus zu verfolgen</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Sonderausstellung „Leokadia Justman. Brechen wir aus!“ – Noch bis zum 26. Oktober</span></p>
<p>Die Ausstellung „Leokadia Justman. Brechen wir aus! Als polnische Jüdin auf der Flucht in Tirol“ ergänzt als Sonderpräsentation die Rahmenausstellung „Vom Gauhaus zum Landhaus. Ein Tiroler NS-Bau und seine Geschichte“ und ist von Montag bis Freitag (9 bis 17 Uhr) im Landhaus 1 zu sehen. Die selbstverfassten Gedichte von Leokadia Justman können jeweils freitags (12 bis 17 Uhr) ebenfalls im Landhaus 1 (Festsaal) besichtigt werden.</p>
<p>Das Projekt ist eine Kooperation des Landes Tirol mit der Universität Innsbruck und dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, der Pädagogischen Hochschule Tirol, dem Archiv für Bau.Kunst.Geschichte, dem Programm ERINNERN:AT des OeAD (Österreichs Agentur für Bildung und Internationalisierung) zum Lehren und Lernen über Nationalsozialismus und Holocaust sowie dem Verein Wissenschaft und Verantwortlichkeit. Alle Veranstaltungen zum Thema „Tirol erinnert“ sind unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/kunst-kultur/tirol-erinnert/" target="_blank"><span lang="DE" dir="ltr">tirol.gv.at/erinnern</span></a>&nbsp;zu finden – dort steht auch der virtuelle 360°-Rundgang der Ausstellung „Vom Gauhaus zum Landhaus“ zur Verfügung.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Kunst &amp; Kultur</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>Erster Schulbesuch für 7.883 TaferlklasslerInnen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/erster-schulbesuch-fuer-7883-taferlklasslerinnen/</link>
				<description>Knapp 98.000 SchülerInnen starten in Tirol ins neue Schuljahr 2026/27</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e2f57bf35ebb05ae47840c1a77292ffa8"><span class="regierungsmitglied">Treffsichere Schulkostenbeihilfe mit bis zu 200 Euro pro Schuljahr für Familien mit Pflichtschulkindern</span></li><li data-list-item-id="ee8ed439bfa61b91f2ebe8221a7ba3e12"><span class="regierungsmitglied">Förderung für die Teilnahme an Schulveranstaltungen im Inland</span></li><li data-list-item-id="ebc672e233cc4c5ef5299ee31e4461a9c"><span class="regierungsmitglied">Kalenderjahr 2025: Mit über 7.850 bewilligten Anträgen zahlreichen Familien geholfen</span></li><li data-list-item-id="e8568a3c7c9beded0e3926119a3e78f41"><span class="regierungsmitglied">Förderungen des Landes für Kinderbetreuung und für Lehrlinge</span></li></ul><p>Das neue Schuljahr steht vor der Tür – und für 7.883 SchulanfängerInnen beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Der Schulstart bedeutet dabei für viele Familien zusätzliche&nbsp;Kosten:&nbsp;Neue Schulhefte und Schreibmaterialien&nbsp;müssen gekauft oder anstehende&nbsp;Schulveranstaltungen&nbsp;finanziert werden.&nbsp;Das Land Tirol hilft einkommensschwächeren Familien deshalb mit gezielten Unterstützungen und trägt dazu bei, dass der Bildungsweg für Kinder und Jugendliche nicht von den finanziellen Möglichkeiten der Familie abhängt. „Ich wünsche allen Schülerinnen und Schülern, Kindergartenkindern und allen Familien einen guten Start in das neue Schul- und Bildungsjahr. Bildung ist unsere wichtigste Ressource und jedes neue Schuljahr bringt neue Lerninhalte. Uns ist es wichtig, dass keinem Kind wegen fehlender finanzieller Mittel der Bildungsweg versperrt wird“, betont&nbsp;LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>: „Wir lassen&nbsp;Familien, die wirklich Hilfe brauchen, nicht&nbsp;im Stich.&nbsp;Deshalb unterstützen wir Familien zielgerichtet und treffsicher.“</p>
<p>Eltern&nbsp;bzw.&nbsp;Obsorgeberechtigte&nbsp;von Kindern der ersten bis neunten Schulstufe können ganzjährig eine einkommensabhängige Schulkostenbeihilfe beantragen. Zusätzlich unterstützt das Land Tirol die Teilnahme an mehrtägigen Schulveranstaltungen im Inland. Förderanträge können einfach online unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/gesellschaft-soziales/generationen/">www.tirol.gv.at/generationen</a>&nbsp;gestellt werden.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ausblick auf das Schuljahr 2026/27</span></p>
<p>„Für rund 98.000 Tiroler Kinder und Jugendliche beginnt nächste Woche wieder der Schulalltag. Unter ihnen sind knapp 7.900 Taferlklassler, die zum ersten Mal auf der Schulbank Platz nehmen. Der Schulstart ist für sie ein wichtiger Meilenstein: Sie machen ihre ersten Schritte in einem neuen Lebensabschnitt, entdecken neue Themen und entwickeln Interessen, die sie auf ihrem weiteren Bildungsweg begleiten“, erklärt Bildungslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> und ergänzt: „Unser Tiroler Bildungssystem bietet dafür viele Möglichkeiten – vom Pflichtschulbesuch über weiterführende Schulformen bis hin zur Lehre mit dualer Ausbildung.“ Insgesamt 55.422 SchülerInnen besuchen im Schuljahr 2026/27 voraussichtlich eine allgemeinbildende Pflichtschule, 14.959 eine allgemeinbildende höhere Schule (AHS), 14.772 eine der berufsbildenden mittleren und höheren Schulen, 11.100 eine Berufsschule und 1.738 eine land- und forstwirtschaftliche Schule.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Wichtige Unterstützung für Tirols Familien</span></p>
<p>Die Nachfrage nach Förderungen für Unterstützungen im Schulalltag ist hoch: Im&nbsp;Kalenderjahr 2025&nbsp;wurden&nbsp;insgesamt&nbsp;7.180&nbsp;Anträge&nbsp;für die Schulkostenbeihilfe und&nbsp;672&nbsp;Anträge für die Unterstützung bei Schulveranstaltungen&nbsp;bewilligt und insgesamt rund&nbsp;2,3 Millionen Euro an Familien ausbezahlt. „Unsere Unterstützung kommt&nbsp;genau&nbsp;dort an, wo sie benötigt wird. Jeder Euro hilft Familien ganz konkret und schafft faire Chancen für Kinder und Jugendliche. Wer Unterstützung braucht, soll sie unkompliziert erhalten“, sagt&nbsp;LH Mattle.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bis zu 200 Euro pro Schuljahr&nbsp;und 150 Euro pro Klassenfahrt</span></p>
<p>Die Schulkostenbeihilfe kann zwischen 1. Jänner und 31. Dezember eines Kalenderjahres einmal pro Kind und Schuljahr beantragt werden. Je nach Einkommen beträgt die Förderung zwischen 150 und 200 Euro. Für mehrtägige Schulveranstaltungen in Österreich gibt es ebenfalls eine einkommensabhängige Unterstützung. Voraussetzung ist, dass die Veranstaltung mindestens drei Tage beziehungsweise zwei Nächte dauert. Gefördert werden bis zu 60 Prozent der nachgewiesenen Kosten, maximal 150 Euro. Der Antrag muss vor Beginn der Schulveranstaltung online eingebracht werden. SchülerInnen einer mittleren und höheren Schule können für Schulveranstaltungen bei der Schülerbeihilfenstelle der Bildungsdirektion für Tirol um finanzielle Unterstützung ansuchen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Unterstützung auch für Kinderbetreuung und Lehrlinge</span></p>
<p>Das Land Tirol unterstützt Familien auch bei den Kosten für die Kinderbetreuung. Mit dem Kinderbetreuungszuschuss können – abhängig vom Einkommen – bis zu 60 Prozent der Betreuungskosten übernommen werden. Die Förderung gilt für Tageseltern, Betriebstageseltern, Kindergruppen, Kinderkrippen, Kindergärten und Horte.&nbsp;Mehr Informationen dazu finden sich unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/gesellschaft-soziales/generationen/">www.tirol.gv.at/generationen</a>.&nbsp;</p>
<p>Auch Lehrlinge werden gezielt unterstützt: Die Ausbildungsbeihilfe hilft Lehrlingen mit aufrechtem Lehr- oder Ausbildungsvertrag und geringem Haushaltseinkommen mit 200 Euro pro Monat bei den Lebenshaltungskosten. Wer in der Ausbildung besondere Leistungen erbringt – etwa&nbsp;ein Berufsschulzeugnis mit ausgezeichnetem Erfolg&nbsp;–, kann die Begabtenförderung für Lehrlinge beantragen.&nbsp;Alle Informationen zu den Förderungen, den Voraussetzungen und zur Antragstellung sind unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/arbeit-wirtschaft/arbeit/arbeitsmarktfoerderung/">www.tirol.gv.at/arbeitsmarktfoerderung</a> abrufbar.</p>]]></content:encoded>
				
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				<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 14:06:58 +0200</pubDate>
				
				<title>LH Mattle gratuliert: Drei Musiktheaterpreise gehen nach Tirol</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/lh-mattle-gratuliert-drei-musiktheaterpreise-gehen-nach-tirol/</link>
				<description>Verleihung des Österreichischen Musiktheaterpreises 2026 in der Votivkirche in Wien</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e049368a5509f957907c7d532c924801e"><span class="regierungsmitglied">Tiroler Landestheater erfolgreich: Auszeichnungen für „Brundibár“ und Nachwuchstalent Benjamin Chamandy&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="efd6b57a6a21b1fa0fdc11fc2e5aeb76c"><span class="regierungsmitglied">Tiroler Festspiele Erl ausgezeichnet: Claus Guth erhält den Preis für die beste Regie</span></li><li data-list-item-id="ecb8f30469dae6f7b50e0d8c988801945"><span class="regierungsmitglied">Breite Anerkennung: Insgesamt sieben Tiroler Nominierungen bei den Musiktheaterpreisen</span></li></ul><p>Die Tiroler Opernlandschaft hat bei der Verleihung des Österreichischen Musiktheaterpreises 2026 in Wien groß aufgezeigt: Gleich drei der renommierten Auszeichnungen gehen an Produktionen bzw. Künstler aus Tirol. Die Jury prämierte „Brundibár“ des <span class="regierungsmitglied">Tiroler Landestheaters Innsbruck</span> als beste Gesamtproduktion Jugend, <span class="regierungsmitglied">Benjamin Chamandy</span> als besten Nachwuchskünstler sowie Claus Guth für die beste Regie für seine Arbeit bei den Tiroler Festspielen Erl. „Tirol kann Oper – das haben die herausragenden Erfolge bei den Österreichischen Musiktheaterpreisen bewiesen. Ich gratuliere unseren Preisträgerinnen und Preisträgern zu dieser Auszeichnung mit Signalwirkung“, gratuliert Kulturreferent LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> den beiden Tiroler Häusern und ergänzt: „Wir sind vorne dabei und können mit den großen Musikweltstädten Wien und Salzburg auf Augenhöhe mithalten.“&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tirol räumt ab: Auszeichnungen für Tiroler Landestheater und Tiroler Festspiele Erl</span></p>
<p>Die Auszeichnung als „Beste Gesamtproduktion Jugend“ ging an „Brundibár“ am Tiroler Landestheater Innsbruck. Die Oper von Hans Krása wurde im Rahmen des Musiktheaterpreises für ihre Gesamtleistung prämiert. Als „Bester Nachwuchs“ wurde Benjamin Chamandy geehrt, der am Tiroler Landestheater Innsbruck in „Liebesgesang“ als „Er“ sowie als Ehemann in „Von Heute auf Morgen“ überzeugte. Für seine Neuinszenierung der beiden Einakter „Herzog Blaubarts Burg“ und „La voix humaine“ in einem Opern-Doppel bei den Tiroler Festspielen Erl erhielt Regisseur Claus Guth den Preis für die „Beste Regie“, eine der wichtigsten Auszeichnungen des Abends.&nbsp;</p>
<p>„Dass sowohl unser Landestheater als auch die Festspiele Erl ausgezeichnet wurden, beweist die besondere künstlerische Qualität des Musiktheaters in Tirol. Unsere Opernschaffenden haben gezeigt: Die Szene in Tirol hat eine starke Stimme im österreichischen Musiktheater“, erklärt LH Mattle. Neben den drei PreisträgerInnen waren weitere Tiroler Produktionen und eine Künstlerin für den Österreichischen Musiktheaterpreis 2026 nominiert: <span class="regierungsmitglied">Anastasia Lerman</span> vom Tiroler Landestheater Innsbruck erhielt eine Nominierung in der Kategorie „Beste Nebenrolle (weiblich)“ für ihre Darstellung der Nanetta in „Falstaff“. Die Produktion „Liebesgesang“ des Tiroler Landestheaters war für die „Beste Ur-/Erstaufführung“ nominiert, „Romeo und Julia“ für die „Beste Gesamtproduktion Tanz“. Eine Nominierung in der Kategorie „Bester Nachwuchs“ erging auch an <span class="regierungsmitglied">Laurence Kilsby</span> für seine Rolle des Ulisse in der Opera seria „Ifigenia in Aulide“ bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Über den Österreichischen Musiktheaterpreis</span></p>
<p>Der Österreichische Musiktheaterpreis wurde von <span class="regierungsmitglied">Karl-Michael Ebner</span> 2012 initiiert und wird seit 2013 jährlich vergeben. Er würdigt jährlich herausragende Leistungen im österreichischen Musiktheater und ist eine Auszeichnung für die besten Produktionen im Bereich Oper, Operette, Musical und Tanz. Die Jury setzt sich aus namhaften österreichischen KulturjournalistInnen und MusikkritikerInnen zusammen.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Kunst &amp; Kultur</category>
				
					<category>Preise</category>
				
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			<item>
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				<pubDate>Tue, 08 Sep 2026 13:16:52 +0200</pubDate>
				
				<title>Tirol will mehr Unabhängigkeit: Landesregierung arbeitet an Energieautonomie 2050</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tirol-will-mehr-unabhaengigkeit-landesregierung-arbeitet-an-energieautonomie-2050/</link>
				<description>Tirol ist voller Energie: Herbstklausur der Tiroler Landesregierung in Lienz </description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ea4abc08b027206cf10f808052afb90b3"><span class="regierungsmitglied">Energie-Zielszenario aktualisiert:&nbsp;Erneuerbare Energieerzeugung bis 2050 um 50 Prozent ausbauen und Endenergiebedarf um 30 Prozent senken&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e6acc9e60030fec76f9a962119f783243"><span class="regierungsmitglied">Landesregierung zieht Bilanz und beschließt neue Maßnahmen – von Speicherförderung und Wärmewende bis zur Dekarbonisierung der Öffis</span></li><li data-list-item-id="e0ff53b253d700bba4bffae9fa5dfdfe9"><span class="regierungsmitglied">Wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“: Einfachere und schnellere Verfahren zur Genehmigung von Energiespeicher</span></li></ul><p>Die Herbstklausur der Tiroler Landesregierung in Osttirol stand im Zeichen der Energiewende: Tirol hält am Ziel fest, die Unabhängigkeit voranzutreiben und bis 2050 energieautonom zu sein. Bereits heute versorgt sich Tirol an 220 von 365 Tagen im Jahr vollständig mit heimischer, erneuerbarer Energie. Damit liegt Tirol deutlich über dem Österreich- und EU-Schnitt. Die Landesregierung will noch weitergehen und bis 2050 weitere Schritte setzen, um das Ziel „TIROL 2050 energieautonom“ zu erreichen und den Import von ausländischen fossilen Brennstoffen zu beenden. Auf Basis eines aktualisierten Energie-Zielszenarios Tirol 2050 forciert die Tiroler Landesregierung den Ausbau von Speicherkapazitäten, die Wärmewende sowie den Umstieg auf saubere Antriebe bei den öffentlichen Verkehrsmitteln und die Nachhaltigkeit in der Landesverwaltung. LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>, LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>, LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> und LR&nbsp;<span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> präsentierten heute, Dienstag, im Rathaus in Lienz die beschlossenen Maßnahmen.&nbsp;</p>
<p>„Tirol hat das Potenzial, sich selbst mit sicherer, sauberer und erneuerbarer Energie zu versorgen. Wir müssen uns in der Energiefrage unabhängig machen. In den vergangenen Jahren ist deutlich geworden, wie schnell sich internationale Krisen auf unsere Energieversorgung und die Preise in Österreich auswirken. Die fossilen Energieträger sind die wahren Preistreiber und die Öl-Scheichs und Gas-Oligarchen die Krisen-Profiteure. Unser Ziel ist deshalb klar: Tirol soll bis 2050 energieautonom werden. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Energiewende über Wohlstand, Standort, Lebenserhaltungskosten, Wettbewerbsfähigkeit und über Arbeitsplätze entscheidet“, betont LH Mattle.&nbsp;</p>
<p>60 Prozent des Tiroler Endenergiebedarfs werden bereits heute aus erneuerbaren Energieressourcen gedeckt – insbesondere aus Wasserkraft und Biomasse. „Jede Kilowattstunde, die wir einsparen oder in Tirol erneuerbar erzeugen, macht uns unabhängiger. Die Energiewende ist deshalb nicht nur eine Frage des Klimaschutzes, sondern auch der Versorgungssicherheit und der sozialen und wirtschaftlichen Unabhängigkeit“, erklärt LHStv Wohlgemuth. Das Land geht selbst voran: „Wir können von den Tirolerinnen und Tirolern nicht verlangen, ihren Energiebedarf zu reduzieren und auf erneuerbare Energie umzusteigen, wenn wir selbst nicht mit gutem Beispiel vorangehen. Deshalb machen wir auch die Landesverwaltung Schritt für Schritt klimafitter – mit Photovoltaik auf Landesgebäuden, energieeffizienten Gebäuden und einem zunehmend elektrifizierten Fuhrpark.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">50 Prozent mehr erneuerbare Energie, 30 Prozent weniger Endenergiebedarf</span></p>
<p>Bereits 2014 fasste die Tiroler Landesregierung den Beschluss, bis 2050 den Energiebedarf im Land bilanziell aus heimischen, erneuerbaren Energiequellen zu decken. „In rund 20 Jahren haben wir den Anteil der Erneuerbaren von 37 auf über 60 Prozent gesteigert. Die Stromerzeugung aus PV hat sich in diesem Zeitraum mehr als verzwölffacht, bei den Wärmepumpen verzeichnet Tirol das stärkste Wachstum aller Bundesländer. Auch beim Ausbau der Wasserkraft – dem Rückgrat der heimischen Energieversorgung – wurden Erfolge erzielt, ein gutes Stück des Weges liegt aber noch vor uns“, zieht Energiereferent LHStv Geisler Zwischenbilanz. Man dürfe sich auf den Erfolgen nicht ausruhen: „‚TIROL 2050 energieautonom‘ ist kein Schlagwort, sondern ein konkreter Auftrag. Wir müssen die erneuerbare Energie bis 2050 um 50 Prozent ausbauen und gleichzeitig unseren Endenergiebedarf im Vergleich zu 2024 um 30 Prozent senken. Ein ambitioniertes Ziel, das wir meistern, wenn wir alle zusammenarbeiten.&nbsp;Die Maßnahmen, die wir jetzt vielleicht auch gegen Widerstand setzen, schaffen ein Tirol, das auch in Zukunft lebenswert und unabhängig ist.“&nbsp;</p>
<p>Die fachliche Grundlage für die weitere Entwicklung bildet das Energie-Zielszenario Tirol 2050. Aufgrund der technologischen, wirtschaftlichen und energiewirtschaftlichen Veränderungen wird dieses regelmäßig von der Energieagentur Tirol evaluiert und aktualisiert. Die aktuelle Überarbeitung zeigt: Die Energieautonomie in Tirol ist bis 2050 möglich. Dafür muss insbesondere der Endenergiebedarf in den Bereichen Gebäude, Mobilität und Produktion deutlich reduziert werden. Gleichzeitig müssen die heimischen erneuerbaren Energieträger konsequent ausgebaut sowie Stromnetze und Speicherkapazitäten weiterentwickelt werden. Notwendig ist etwa der Ausbau der Wasserkraft um rund 25 Prozent, die auch künftig das Rückgrat der Stromversorgung bilden wird, aber auch mehr Energiegewinnung aus Umweltwärme, Photovoltaik, Biogas oder Wind.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Mehr Stromspeicher: Förderung von netzdienlichen Stromspeichern wird ausgebaut</span></p>
<p>Mit dem Ausbau der erneuerbaren Energie steigt die Bedeutung von Speichermöglichkeiten. Denn Strom aus Sonne steht beispielsweise nicht immer genau dann zur Verfügung, wenn er gebraucht wird.&nbsp;Insbesondere Stauseen sind eine sinnvolle Speichertechnologie im großen Maßstab und können das Stromnetz wesentlich entlasten und stabilisieren.&nbsp;</p>
<p>„Bei der Energiewende starten wir in das nächste Kapitel. Da wir viel erneuerbare Energie erzeugen, wollen wir auch die notwendigen Speichermöglichkeiten schaffen. Unsere Speicherkraftwerke brauchen keine kritischen Rohstoffe, die importiert werden müssen und können von Tirol aus mit der Wasserkraft Zeiten ausgleichen, in denen Photovoltaik und Windkraft schwächeln“, erklärt LH Mattle, dass der Ausbau von Pumpspeicherkraftwerken vorangetrieben und Genehmigungsverfahren für Speicheranlagen erleichtert werden müssen: „Tirol entwickelt die bestehende Stromspeicher-Förderung 2027 weiter, um den Ausbau von Speicherkapazitäten voranzutreiben.“&nbsp;</p>
<p>Konkret wird die Förderung von netzdienlichen Stromspeichersystemen, die etwa Privathaushalte für Batteriespeicher beantragen können, im kommenden Jahr in Abstimmung mit Fördermöglichkeiten des Bundes weiterentwickelt. Künftig soll die Förderung nicht mehr ausschließlich auf die Nachrüstung von Speichersystemen ausgelegt werden. Für die laufende Förderung ist die Nachfrage derart groß, dass die Mittel aus dem Budget 2026 fast vollständig ausgeschöpft sind. „Um einen Förderstopp zu verhindern, stocken wir das Budget für die bestehende Stromspeicher-Förderung auf. Damit stellen wir die Mittel für das Jahr 2026 sicher“, so LH Mattle.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Nachhaltig und effizient heizen</span></p>
<p>Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Gebäudesektor, auf den 45 Prozent des gesamten Endenergiebedarfs entfallen. Dämmung, effiziente Heizsysteme und der Umstieg auf erneuerbare Wärme werden weiter forciert. „Bei der Wärmewende gilt: Raus aus Öl und Gas und hinein in effiziente, erneuerbare Wärme“, sagt LHStv Geisler. Um die Wärmeversorgung vor allem auch in den Ballungs- und Tourismusgebieten auf erneuerbare Energieträger umzustellen, sollen Nah- und Fernwärmenetze weiter ausgebaut werden. Ein wirksamer Hebel zur Senkung des Endenergiebedarfs sind die Dämmung von Bestandsgebäuden und energieeffiziente Neubauten.</p>
<p>Mit der Mitmach-Aktion „Mission Keller-Check“ erhalten Haushalte in der Heizsaison 2026/27 kostenlose Dämmsets und Unterstützung bei der Dämmung von Heizungsrohren. „Energieeffizienz beginnt bei uns zu Hause. Mit der ‚Mission Keller-Check‘ wollen wir zeigen, dass schon kleine Maßnahmen Energie sparen, Kosten senken und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten können“, so LHStv Geisler. Umgesetzt wird die Aktion von der Energieagentur Tirol.</p>
<p>Auch die Wohnbauförderung wird bis 2027 weiterentwickelt. Geplant sind unter anderem einfachere Förderbestimmungen, eine zielgerichtete Weiterentwicklung der Zuschüsse sowie die Möglichkeit, umfassende Sanierungen schrittweise umzusetzen. Zusätzlich sollen Rückbaukonzepte und damit das Recycling von Baustoffen stärker berücksichtigt werden. „Mit der Wohnbauförderung haben wir in Tirol ein Erfolgsmodell für mehr leistbares Wohnen. Gleichzeitig ist sie ein wichtiger Hebel für die Energiewende. Diesen Hebel wollen wir künftig noch stärker nutzen“, kündigt LHStv Wohlgemuth an.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Vollständige Dekarbonisierung: Öffis bis 2040 emissionsfrei</span></p>
<p>Im Verkehrsbereich setzt Tirol auf einen weiteren Ausbau des öffentlichen Verkehrs und die Umstellung auf saubere Antriebe. „Über 198.000 Tirolerinnen und Tiroler mit einer VVT-Jahreskarte leisten bereits heute einen wichtigen Beitrag zur Energiewende. Unser Ziel ist deshalb: ein attraktives Öffi-Angebot und gleichzeitig eine emissionsfreie und vollständig elektrische Busflotte“, erklärt Mobilitätslandesrat Zumtobel. Ziel ist, die VVT-Flotte bis 2040 vollständig auf emissionsfreie und elektrische Antriebe umzustellen. In einem ersten Schritt werden bis Dezember 2030 mindestens 65 Prozent der ausgeschriebenen und beschafften Busse – vor allem die Stadt- und Ortsbusse – mit emissionsfreiem Antrieb ausgestattet sein.&nbsp;</p>
<p>Die Energieautonomie 2050 ist ein wesentlicher Eckpfeiler der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie. Mit dem zweiten Maßnahmenprogramm werden derzeit 164 konkrete Umsetzungsinitiativen bis Ende 2027 konsequent vorangetrieben. Dafür hat Tirol in den vergangenen Jahren ein starkes Netzwerk auf regionaler und lokaler Ebene etabliert. „Diese starken regionalen Partnerschaften sind ein wesentlicher Hebel für die Energiewende. Sie bringen die Ziele der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie direkt vor Ort zur Umsetzung und ermöglichen es, gemeinsam mit Gemeinden, Regionen, Bildungseinrichtungen und Betrieben konkrete Projekte für mehr Energieeffizienz, erneuerbare Energien und Klimaschutz voranzubringen“, so LR Zumtobel.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<h3>Factbox: Die Maßnahmen im Detail</h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Eckpunkte Aktualisierung des Zielszenarios Tirol 2050</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e90f7525dc4e9ded9e262d1abae3e875d">Energieautonomie Tirols bis 2050 ist erreichbar.&nbsp;</li><li data-list-item-id="e9c43ef943ce30168c32c3b4285be0a90">Ausbau der heimischen erneuerbaren Energieerzeugung (+50 Prozent) und Reduktion des Endenergiebedarfs (-30 Prozent) im Vergleich zu 2024 notwendig.&nbsp;</li><li data-list-item-id="e493102039b0797e382d6086d261f7cd1">Detailbericht bis Ende 2026.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Ausbau der Speicherkapazitäten</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0e4f5c2d38f09667b8b662281b312c87">Aufstockung der Mittel für die Speicherförderung 2026.</li><li data-list-item-id="e65026d7c57eb0f4c7d5422ee91db440a">Weiterentwicklung der Speicherförderung ab 2027.</li><li data-list-item-id="efb4b1f0f6fd11d01e48c4f2b6ac4ce63">Ausbau von Pumpspeicherkraftwerken.</li><li data-list-item-id="e734c5b00254c5f1b65e5265aaae8bc76">Weiterentwicklung des Verfahrenshandbuchs für Großbatteriespeicher.</li><li data-list-item-id="eba428061976ff81df359ce70a338c080">Musterablauf für Großspeicherbatterien.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Wärmewende forcieren</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb5987d20bff6517a051fc0797d30a0a6">Ausbau von Nah- und Fernwärme mit Schwerpunkt Inntal und Tourismusgebiete.</li><li data-list-item-id="e1067f3b02a4b67fe1c1b9e9a907694ae">Weiterentwicklung des Wärmenetzkatasters auf TIRIS.</li><li data-list-item-id="e3c481d26916b9525e213dcdad7c097a2">„Mission Keller-Check“ zur Dämmung von Heizungsrohren für Tiroler Haushalte.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Nachhaltigkeit in der Wohnbauförderung stärken</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e16b06b22eea07d8009276907d6bf7869">Vereinfachung der Förderbestimmungen.</li><li data-list-item-id="e0444867c038982fa1e77c4cde1fecbc1">Weiterentwicklung der Zuschüsse für energieeffizientes und umweltfreundliches Bauen.</li><li data-list-item-id="eb1959a04fbb06f52c6730e5ac061b303">Förderung von Rückbaukonzepten und Baustoffrecycling.</li><li data-list-item-id="ecd8129f93a137695e8f40811689b2ade">Förderung schrittweiser Sanierungen.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Dekarbonisierung des öffentlichen Verkehrs</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e09c82791bef5963f5c49206de7fcea11">Umsetzung der VVT-Strategie „Zukunftsbild Tirol – klimaneutrale Öffis 2040“.</li><li data-list-item-id="e824908ff3a1eae71cbc0d22a7e403769">Schrittweise Umstellung des Busverkehrs auf emissionsfreie Antriebe.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Tiroler Energiefonds für Gemeinden weiterentwickeln</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ec465510e854699e274d8d6ab1d64f546">Erweiterung der Richtlinien.</li><li data-list-item-id="e041500320e94d7f960b803a236c66b4f">Neue Förderung für Batteriespeicher.</li><li data-list-item-id="e46394163f37433552bf5d0be83a735ba">Thermische Sanierungen künftig stärker über einmalige Zuschüsse unterstützen.</li><li data-list-item-id="e84b7460555b04c7b8342bcc446fd8d30">Erweiterung der Förderung für Energiebeauftragte.</li><li data-list-item-id="e94fddb447814bec1147691050b734a46">Höhere Förderung für Energiebuchhaltung und Energiemonitoring.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Gesetzliche Rahmenbedingungen schaffen</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0e6513f6d8760e21366b5e37ea2fcdd9">Überprüfung und Anpassung relevanter landesgesetzlicher Vorgaben.</li><li data-list-item-id="efa8334a761c4c7ae60a626e3bb13697a">Vereinfachung und Beschleunigung von Verfahren.</li><li data-list-item-id="e5d8839b4ab46153ad0748583002a3429">Reduktion von Bewilligungspflichten, wo fachlich und rechtlich vertretbar.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Landesverwaltung als Vorbild</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e90e7e3732bc74328b45d8a1f6b185749">Mehr Photovoltaik auf Landesgebäuden.&nbsp;</li><li data-list-item-id="ecd5f8f81ef1bc77705f432d145147c8b">Energieeffiziente Sanierung und klimafreundliche Gebäudetechnik.</li><li data-list-item-id="e3f7414e9b2155b2da72b21663b67852b">Weitere Elektrifizierung des Landesfuhrparks.</li><li data-list-item-id="e795a46fe0bebc37c2a90adb6e433db65">Mehr erneuerbare Energie und Energieeffizienz bei landesnahen Unternehmen.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie als gemeinsamer Rahmen</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e91209e069c0c2d1fbf4fb3d50d941a2d">Konsequente Umsetzung der 164 Maßnahmen des zweiten Maßnahmenprogramms mit besonderem Fokus auf Energie.</li></ul><p></p><hr>

<h3>Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung</h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Einfachere und schnellere Verfahren zur Genehmigung von Energiespeichern – wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“: </span>Die neu vorgestellten Maßnahmen für „TIROL 2050 energieautonom“ sehen im Sinne des Tirol Konvents, dem Weiterentwicklungsprozess der Landesverwaltung, auch Schritte zur Vereinfachung und Entbürokratisierung von Verfahren im Energiesektor vor. Teil dessen ist die Überprüfung und gegebenenfalls Anpassung aller relevanten landesgesetzlichen Vorgaben. Ziel ist vor allem die Vereinfachung und Beschleunigung von Verfahren. Dort, wo fachlich und rechtlich vertretbar, sollen zudem Bewilligungspflichten reduziert werden. Vereinfachung gibt es insbesondere im Bereich der Energiespeicher: Das bereits existierende&nbsp;Verfahrenshandbuch für Batteriespeicheranlagen soll überarbeitet und weiterentwickelt werden, damit Verfahren einfacher und schneller abgeschlossen werden können. Interessierte erfahren außerdem, welche Schritte bei einem Verfahren zur Errichtung einer Batteriespeicheranlage zu berücksichtigen sind. Zugleich soll ein Musterablauf für die Genehmigung von Batteriespeicheranlagen/Großspeicherbatterien durchgeführt werden. Dabei sollen rechtliche Grundsatzfragen geklärt und so weitere Verfahren in dieser Rechtsmaterie schneller umgesetzt werden können.&nbsp;„Wir wollen fördern, was die Energiewende voranbringt, und gleichzeitig Hürden abbauen. Wer in erneuerbare Energie und Energieeffizienz investiert, soll in Tirol möglichst rasch ins Tun kommen. Daher setzen wir auch hier voll auf den Tirol Konvent, bauen Bürokratie ab und vereinfachen Verfahren“, betont LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sonderförderungsprogramm Landeck:</span> Mit den Sonderförderungsprogrammen wird die wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Region unterstützt. So auch der Bezirk Landeck. Auf Antrag von LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> werden einmal mehr gezielt konkrete Projekte in der Region gefördert: 16 Vorhaben profitieren von Förderungen in Höhe von insgesamt über 367.000 Euro. „Mit der aktuellen Unterstützung wird – auch ganz im Sinne der heutigen Regierungsklausur – beispielsweise die Nutzung erneuerbarer Energien gestärkt, indem Anschaffungen für Großbatteriespeicher von Unternehmen unterstützt werden. Weitere Felder zielen auf die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von touristischen Einrichtungen, die Attraktivierung des öffentlichen Personennahverkehrs oder auch Forschungsprojekte, von denen die Region nachhaltig profitieren soll. Laufend werden im Zuge der Sonderförderungsprogramme qualitätsverbessernde Vorhaben gefördert. Wir unterstützen damit die regionale Wirtschaftskraft als Ganzes und ermöglichen vielfach erst mithilfe dieser Förderprogramme die Realisierung von Projekten“, ist LH Mattle überzeugt.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Digitale Mobilitätsangebote für alle zugänglich machen:&nbsp;</span>Die Tiroler Landesregierung beschloss auf Antrag von Mobilitätslandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel&nbsp;</span>eine Förderung in der Höhe von rund 80.000 Euro für das Projekt „IncluDiMi“ (Inclusive Digital Mobility fostering social cohesion in the Alpine Space) für das Regionsmanagement Osttirol (RMO). Das RMO ist Lead-Partner des Projekts mit insgesamt 11 Projektpartnern im Alpenraum und einer Laufzeit von drei Jahren. „IncluDiMi" wird dabei im Rahmen eines EU-Förderprogramms durchgeführt.&nbsp;Ziel des Projekts ist es, digitale Mobilitätsangebote (beispielsweise Fahrplan- und Ticketapps sowie -Websites) für nicht-digitale NutzerInnengruppen zugänglicher zu machen. Dabei sollen technologische Barrieren abgebaut und soziale Kompetenzen gestärkt werden. In neun alpinen Regionen werden dazu konkrete Lösungen erprobt: vom Ausprobieren digitaler Mobilitätsangebote, über Schulungsformate bis hin zur Ausbildung von Ansprechpersonen in Gemeinden. Ergänzt werden diese Formate durch technische Lösungen wie vereinfachte Buchungssysteme und alternative Zugangswege zu digitalen Mobilitätsdiensten neben klassischen Smartphone-Apps. Als Folge des Projekts sollen die Erkenntnisse und Erfahrungen zur tirolweiten Verbesserung des Zugangs zu digitalen Mobilitätsangeboten herangezogen werden. „Der Zugang zu Mobilität und damit der Abbau von Hürden ist ein zentrales Anliegen unserer Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie. Digitale Angebote dürfen niemanden vom öffentlichen Verkehr ausschließen. Mit ‚IncluDiMi‘ setzen wir genau hier an – ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen und sozial benachteiligte Gruppen erhalten so den gleichen einfachen Zugang zum öffentlichen Verkehr in Tirol wie alle anderen auch“, so LR Zumtobel.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
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				<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 13:25:44 +0200</pubDate>
				
				<title>„Tirol ist voller Energie“</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tirol-ist-voller-energie/</link>
				<description>Landesregierung startet in vorletzte Regierungsklausur dieser Legislaturperiode</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eaf78991c57b46a9a38c6caaf5bbd6b17"><span class="regierungsmitglied">Auftakt zur zweitägigen Herbstklausur auf der Liebburg in Lienz</span></li><li data-list-item-id="ed05a5be2cec0558f4304ef01dff0c281"><span class="regierungsmitglied">Erneuerbare Energie im Fokus: Anteil Erneuerbarer in 20 Jahren von 37 auf 60 Prozent gestiegen</span></li><li data-list-item-id="ed4b955532a767d69e762bad41a00c508"><span class="regierungsmitglied">Neue Maßnahmen zur Erhöhung von Tirols Energie-Unabhängigkeit</span></li></ul><p>Die Tiroler Landesregierung trifft sich heute, Montag, und morgen, Dienstag, in Lienz zu ihrer traditionellen Herbstklausur. LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> und LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span> haben die Regierungsklausur unter das Motto „Tirol ist voller Energie“ gestellt. Damit nimmt die Landesregierung Anleihe an der ersten Klausur der Regierung im Jänner 2023, die sich ebenfalls dem Ausbau der Erneuerbaren Energieträger in Tirol gewidmet hatte. Tirol versorgt sich bereits jetzt an 220 von 365 Tagen im Jahr vollständig mit heimischer erneuerbarer Energie – und liegt damit über dem Österreich- und EU-Schnitt. Innerhalb von 20 Jahren hat sich der Anteil der erneuerbaren Energie in Tirol von 37 auf über 60 Prozent erhöht, der Energieverbrauch in Tirol ist trotz steigender Bevölkerungszahl zurückgegangen.</p>
<p>„Diese Tiroler Landesregierung arbeitet für die Menschen in unserem Land. In dieser Periode wurden 38 Wasserkraftwerke umgesetzt, die das Potential haben, rund 160.000 Haushalte zu versorgen. 5100 Speichersysteme für Hauptwohnsitze und Firmensitze wurden ermöglicht und gefördert. In Tirol gibt es insgesamt 35.600 neztgekoppelte PV-Anlagen. Die Tiroler Wohnbauförderung hat in dieser Periode bereits ein Bauvolumen von 3,8 Milliarden Euro ausgelöst, indem in energiesparendes um umweltfreundliches Bauen sowie den Einsatz klimaschonender Haustechnik investiert wurde. Und die vom Land Tirol auf den landeseigenen Gebäuden betriebenen PV-Anlagen sind so groß wie 3,4 Fußballfelder und können den Strombedarf von etwa 1.000 Einfamilienhäusern decken. Rechtlich haben wir im Naturschutz, im Tiroler Elektrizitätsgesetz sowie im Bau- und Raumordnungsrecht wichtige Weichen gestellt, um die Energiewende zu beschleunigen“, ist die Regierungsspitze vorsichtig zufrieden, unterstreicht aber den weiteren Handlungsbedarf.&nbsp;</p>
<p>„Tirols Unabhängigkeit bei der Energie ist eine zentrale Frage für den Wohlstand, den Standort und die soziale Sicherheit. Umso mehr Tirol eigene, saubere und sichere Energie produziert, umso unabhängiger sind wir von internationalen Krisen und Kriegen. Eine starke Tiroler Energieversorgung und -speicherung ermöglicht uns einen der günstigsten Strompreise unter den Bundesländern, hält Betriebe in Tirol und sichert Arbeitsplätze. Jede Region muss ihre Stärken ausspielen: Tirol ist durch den Höhenunterschied und das Wasservorkommen insbesondere ein Land der Wasserkraft, ist stark bei der Biomasse, hat durch die vielen Sonnenstunden noch PV-Potential und ist durch die Topografie und die böigen Winde nur teilweise für Windkraft geeignet. Bei der Energieversorgung darf es aber kein Rosinenpicken geben“, kündigen LH Mattle und LHStv Wohlgemuth neue Maßnahmen an.&nbsp;</p>
<p>Zum Start der Regierungsklausur präsentieren neben der Regierungsspitze auch die Regierungsmitglieder LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>, LR <span class="regierungsmitglied">Mario Gerber</span>, LR<sup>in</sup> <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>, LR<sup>in</sup> <span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata</span> und LR <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> ihre Arbeitsschwerpunkte. Am morgigen Dienstag findet dann formal eine Regierungssitzung statt, in der unter anderem ein Leitantrag mit dem Titel „Tirol ist voller Energie“ behandelt wird. Präsentiert werden die Ergebnisse im Anschluss an die Regierungsklausur von LH Mattle, LHStv Wohlgemuth, LHStv Geisler und LR Zumtobel. Am Dienstagnachmittag wird dann offiziell das neue Kraftwerk Tauernbach-Gruben in Matrei in Osttirol in Betrieb genommen.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>Regierung</category>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Energie</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 10:05:50 +0200</pubDate>
				
				<title>Neue Leitung für das TAXISPALAIS Kunsthalle Tirol </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/neue-leitung-fuer-das-taxispalais-kunsthalle-tirol/</link>
				<description>Marijana Schneider übernimmt ab Jänner 2027</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/6/c/csm_20260907_Schneider_Marijana_MANUEL_CARREON_LOPEZ_TLM_67d0e1b5c4.jpg" length="1827046" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e5af434c821a3273a6b38e3495ccf8fa2"><span class="regierungsmitglied">Kunsthistorikerin und Kuratorin war zuvor im Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main sowie seit 2015 im Museum der Moderne in Salzburg</span></li><li data-list-item-id="e0e9633d0884052994970c7160b11e12a"><span class="regierungsmitglied">Kunsthalle des Landes weiterhin als international ausgerichtete, zeitgenössische Perspektive mit neuer Akzentsetzung</span></li></ul><p>Mit 4. Jänner 2027 übernimmt die 1983 in Deutschland geborene&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Marijana Schneider</span> die künstlerische Leitung des TAXISPALAIS Kunsthalle Tirol in Innsbruck. Sie folgt&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Nina Tabassomi</span>, die seit 2017 Geschäftsführerin und künstlerische Leiterin des TAXISPALAIS ist und deren Amtszeit bis Ende 2026 läuft.</p>
<p>Marijana Schneider bringt als Kunsthistorikerin und Kuratorin langjährige Erfahrung in der internationalen Kunst- und Ausstellungspraxis sowie institutionelles Wissen mit. Sie steht für ein Programm, das internationale Gegenwartskunst mit der Kunstszene vor Ort verbindet. „Mit Marijana Schneider gewinnt Tirol eine erfahrene Kuratorin und spannende Stimme im Bereich der Gegenwartskunst. Das TAXISPALAIS ist als Landesgalerie ein zentraler Ort zeitgenössischer Kunst mit jahrzehntelanger Tradition und internationalem Renommee. Dazu hat die letzten zehn Jahre die Geschäftsführerin und künstlerische Leiterin Nina Tabassomi maßgeblich beigetragen, der ich für ihr konsequentes Engagement und ihre hohe Identifikation mit dem TAXISPALAIS als international herausragender Kunsthalle herzlich danken möchte. Ihrer Nachfolgerin Marijana Schneider wünsche ich alles Gute und freue mich auf starke neue Impulse für unsere vielfältige Kunstszene“, sagt Landeshauptmann und Kulturreferent&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.</p>
<p>Ihre Ausstellungen entwickelt sie von der Bewegung aus: als Choreografie aus Kunstwerken, Publikum und Raum, in der Werke, Körper und Wahrnehmung zusammenspielen. „Zeitgenössische Kunst wird zugänglich, wenn man ihr mit dem Körper begegnet, im Raum und mit allen Sinnen, nicht nur über Vorwissen. So möchte ich das TAXISPALAIS als lebendiges Haus für künstlerische Produktion öffnen, an dem internationale Gegenwartskunst und die Menschen vor Ort zusammenkommen“, sagt Marijana Schneider.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Eine von starken Kuratorinnen geprägte Institution</span></p>
<p>Das TAXISPALAIS Kunsthalle Tirol ist das Ausstellungshaus des Landes Tirol für internationale Gegenwartskunst. Es nimmt innerhalb der österreichischen Kunstlandschaft eine besondere Stellung ein. Seit seiner Gründung im Jahr 1964 durch&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Paul Flora</span>, <span class="regierungsmitglied">Wilfried Kirschl</span>, <span class="regierungsmitglied">Oswald Oberhuber&nbsp;</span>und <span class="regierungsmitglied">Magdalena Hörmann&nbsp;</span>wurden bedeutende internationale Positionen früh in Tirol gezeigt. 1973 fand dort beispielsweise die erste Gerhard Richter Ausstellung Österreichs statt, 2020 die erste Einzelausstellung von Iman Issa in Österreich. Geprägt wurde die Institution über Jahrzehnte von einer durchgehenden Reihe von starken Kuratorinnenpersönlichkeiten mit einem dezidiert experimentellen und feministischen Programm, unter ihnen&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Silvia Eiblmayr</span> und&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Nina Tabassomi</span>. Auch die Lage und Architektur des Hauses formen seine Identität: Die vom Tiroler Architekten&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Hanno Schlögl</span> 1999 umgebaute Kunsthalle befindet sich im historischen Palais Fugger-Taxis und verbindet die Geschichte des Ortes mit konsequent auf die Gegenwart gerichteten Ausstellungen. Damit nimmt die Institution eine zentrale Brückenfunktion zwischen regionaler Verankerung und internationalem Kunstgeschehen ein.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">TAXISPALAIS als öffentlicher Raum für Diskurs, Begegnung und kritische Reflexion</span></p>
<p>Über Jahrzehnte hat das Haus KünstlerInnen gezeigt, deren Arbeiten zentrale Fragen ihrer Zeit verhandeln. Dabei versteht sich das TAXISPALAIS Kunsthalle Tirol nicht allein als Ausstellungsort, sondern als öffentlicher Raum für Diskurs, Begegnung und kritische Reflexion. Ausstellungen, Publikationen, Gespräche, Performances und weitere Vermittlungsformate machen die Kunsthalle zu einem Ort, an dem unterschiedliche Perspektiven auf die Gegenwart miteinander in Beziehung treten.</p>
<p>Mit Marijana Schneider beginnt am 4. Jänner 2027 ein neues Kapitel in der Geschichte des TAXISPALAIS, das administrativ in die Tiroler Landesmuseen eingegliedert wird.&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Andreas Rudigier</span>, Direktor der Tiroler Landesmuseen, freut sich über die einstimmige Empfehlung der Fachjury, bestehend aus&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Sandro Droschl</span>,&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Hemma Schmutz</span> und&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Jürgen Tabor:</span> „Mit Marijana Schneider gewinnen wir eine gut vernetzte Kuratorin, die weiß, wie sich Gegenwartskunst einem breiten Publikum vermitteln lässt, um damit langfristige Verbindungen zu unterschiedlichen Zielgruppen aufzubauen. Zugleich wird sie die Position der Kunsthalle als relevanten Ort für zeitgenössische Kunst weiterentwickeln, neue internationale Verbindungen schaffen und sie als offenen und zugänglichen Ort für die Tiroler Öffentlichkeit stärken.“</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Kunst &amp; Kultur</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Sat, 05 Sep 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Neue Services für Tirols Vereine im „Jahr des Ehrenamts“</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/neue-services-fuer-tirols-vereine-im-jahr-des-ehrenamts/</link>
				<description>Wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="eb67a4ec81b7bd8b63ed281858dc03b9a"><a href="https://www.tirol.gv.at/landesentwicklung/ehrenamt/" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/ehrenamt</span></a><span class="regierungsmitglied"> optimiert: Informationen zu Förderungen, Weiterbildung, Vereinsarbeit und Unterstützungsangeboten</span></li><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="ef891db4a4f9918b764aa38fda31ab52b"><span class="regierungsmitglied">Neues digitales Vereinshandbuch als erste Anlaufstelle für Gründung, Organisation, Verwaltung und weitere Fragen rund um das Vereinswesen</span></li><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="e26dd7a456fc16f3878ced4339d12a884"><span class="regierungsmitglied">E-Government für Vereine: Behördenwege einfach online erledigen&nbsp;</span></li><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="ed18f620f951bc2a28811f367a9921fbb"><a href="https://ehrenamt.tirol/" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">WhatsApp-Kanal „Ehrenamt Tirol“</span></a><span class="regierungsmitglied"> für aktuelle Themen und Angebote rund um das Ehrenamt</span></li></ul><p>Ob Sportmannschaft, Musikkapelle, Kulturverein oder Freiwilligenorganisation: Tirols Vereine leisten einen essenziellen Beitrag zum gesellschaftlichen Leben. Und manche fragen sich wiederum: Wie und wo kann ich mich eigentlich engagieren? Wer hilft bei Fragen weiter? Was muss bei der Vereinsgründung überhaupt beachtet werden? Antworten auf solche Frage liefert die neu überarbeitete Website <a href="https://www.tirol.gv.at/landesentwicklung/ehrenamt/" target="_blank">www.tirol.gv.at/ehrenamt</a>. Von Anlaufstellen über Wissenswertes zu Vereinen bis hin zu Ehrungen und Weiterbildungsmöglichkeiten: „Ehrenamt soll nicht an bürokratischen Hürden scheitern. Eines unserer Ziele im Jahr des Ehrenamts ist es, einfache Informationen zu bündeln, Behördengänge für Vereine zu vereinfachen und einen guten Überblick zu schaffen.“, betont LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. Herzstück der neuen Ehrenamts-Website ist das neue <a href="https://www.tirol.gv.at/landesentwicklung/ehrenamt/digitales-vereinshandbuch/" target="_blank">digitale Vereinshandbuch</a> und der Bereich <a href="https://www.tirol.gv.at/landesentwicklung/ehrenamt/digitales-vereinshandbuch/e-government-fuer-vereine/" target="_blank">e-Government für Vereine</a>.</p>
<p>„Ehrenamtliche sollen Zeit in die Vereinsarbeit investieren können, nicht in die Bürokratie. Deshalb wollen wir die Abläufe für unsere Vereine einfacher und digitaler machen. Das digitale Vereinshandbuch zeigt Schritt für Schritt, welche Möglichkeiten es gibt und wie Vereine ihre Behördenwege online erledigen können. Gerade im Jahr des Ehrenamts ist das ein wichtiger Beitrag zur Entlastung der vielen Menschen, die sich freiwillig in unserem Land engagieren“, betont LH Mattle.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Digitales Vereinshandbuch wird laufend aktualisiert</span></p>
<p>Mit dem neuen digitalen Vereinshandbuch steht Tirols Vereinen und ehrenamtlich Engagierten erstmals eine zentrale Anlaufstelle zur Verfügung, die wichtige Inhalte rund um die Vereinsarbeit in kompakter Form zusammenfasst. Von der Gründung und Organisation eines Vereins über rechtliche Fragen und Förderungen bis hin zu digitalen Angeboten finden Vereine dort alles Wichtige für ihre tägliche Arbeit. Das Angebot wird laufend erweitert und aktualisiert.&nbsp;</p>
<p>Ein Schwerpunkt liegt auf den digitalen Behördenwegen. Über das Unternehmensserviceportal (USP) können Vereine auf den <a href="https://anmeldung.tirol.gv.at/" target="_blank" rel="noreferrer">Digital Service Tirol</a> zugreifen und dort verschiedene für sie relevante Online-Angebote nutzen. Nach der Registrierung und Berechtigungsvergabe im USP finden die Vereine dort relevante Formulare. So können beispielsweise im Zentralen Vereinsregister (ZVR) Änderungen der Zustelladresse vorgenommen oder Wahlergebnisse digital erfasst und an die Vereinsbehörde übermittelt werden – ohne die Unterlagen wie bisher in Papierform einreichen zu müssen. Über das USP können Vereine zudem auf weitere Services zugreifen, etwa „Mein Postkorb“ für den digitalen Empfang behördlicher Schreiben oder der Zugang zu verschiedenen Förderplattformen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Von Veranstaltungen bis hin zu Neuigkeiten und Weiterbildung</span></p>
<p>„Die Website <a href="https://www.tirol.gv.at/landesentwicklung/ehrenamt/" target="_blank">www.tirol.gv.at/ehrenamt</a> wird weiterhin laufend ergänzt und soll sich langfristig als die zentrale Anlaufstelle für Vereine, Ehrenamt und freiwilliges Engagement etablieren. So wurde auch ein neuer Veranstaltungskalender integriert, der für Interessierte einen Überblick über Unterhaltungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten liefert. Fakt ist: Ehrenamt braucht auch Struktur. Die soll mit der Ehrenamts-Website nochmals verbessert werden, während auch die elf Freiwilligenzentren in Tirol weiterhin als unverzichtbare Anlaufstellen in den Tiroler Regionen agieren“, erklärt <span class="regierungsmitglied">Andrea Fink</span>, Ehrenamtskoordinatorin des Landes Tirol.&nbsp;</p>
<p>Auch der WhatsApp-Kanal „Ehrenamt Tirol“ ergänzt weiterhin das Informationsangebot. Die derzeit rund 3.300 Follower erhalten dort Informationen über aktuelle Themen, Veranstaltungen und Angebote rund um das Ehrenamt. Erreichbar ist der WhatsApp-Kanal über <a href="https://ehrenamt.tirol/" target="_blank" rel="noreferrer">www.ehrenamt.tirol</a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Ehrenamt</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Fri, 04 Sep 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>„Frag den LH“ im September mit den Landeslehrlingen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/frag-den-lh-im-september-lehrlinge-des-landes-im-austausch-mit-lh-mattle/</link>
				<description>Zehn Lehrlinge des Landes Tirol zu Gast bei LH Anton Mattle </description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/3/4/csm_20260904_FragdenLH_Land_Tirol_FITSCH-14_ce212ee137.jpg" length="1616890" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4248359beb94747c2c03106b11b9b520"><span class="regierungsmitglied">Alina Eller und Eva Puelacher stellten die Fragen der Lehrlinge&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ecc6e6978e91efcd5e655e707f65958e8"><span class="regierungsmitglied">Im Gespräch: Lkw-Transit, die Zukunft der Landwirtschaft und ein Rückblick auf die bisherige Amtszeit</span></li></ul><p>Im September nahmen zehn Lehrlinge des Landes Tirol im Büro des Landeshauptmanns gegenüber von LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> Platz. Die Auszubildenden – von Bürokaufleuten bis hin zum Elektroingenieur – interessierten dabei die Eindämmung des Lkw-Transits in Tirol, die Zukunft in der Landwirtschaft, insbesondere für junge Menschen, sowie die persönliche Bilanz des Landeshauptmanns. <span class="regierungsmitglied">Alina Eller</span> (Lehre als Verwaltungsassistentin) und <span class="regierungsmitglied">Eva Puelacher</span>&nbsp;(Lehre als Bürokauffrau) übernahmen die Gesprächsführung und stellten stellvertretend für die zehn Lehrlinge die Fragen. Im Anschluss bot sich einmal mehr die Gelegenheit für einen gemeinsamen und persönlichen Austausch mit dem Landeshauptmann, in dessen Zuständigkeit auch die Personalagenden des Landes liegen. Die gesamte Folge von „Frag den LH“ ist auf dem <a href="https://youtu.be/uSPJTsePzcg" target="_blank" rel="noreferrer">YouTube-Kanal des Landes</a> zu finden.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Weniger LKW-Transit: Verlagerung auf die Schiene als Ziel</span></p>
<p>Der Verkehr, insbesondere der Lkw-Verkehr, beschäftigt die Tiroler Bevölkerung – und auch die Lehrlinge wollten wissen, was dagegen getan werden könne. „2,5 Millionen Lkws fahren jedes Jahr über den Brenner. Ein Teil davon ist Umwegverkehr, der die Brennerachse nutzt, weil er günstiger ist. Das liegt daran, weil Deutschland und Italien nicht so hohe Mauttarife haben wie Tirol“, erklärt der Landeshauptmann. Notwendige Maßnahmen könne Tirol aber nicht alleine setzen. Auch die Europäische Union sei gefordert: „Die EU darf nicht zulassen, dass einzelne Länder nur die Rosinen des Binnenmarktes herausnehmen. Deshalb muss auch die Schweiz ihren Anteil am Güterverkehr übernehmen.“ Ein weiteres Anliegen ist dem Landeshauptmann die Verlagerung auf die Schiene. Hier gebe es allerdings noch Hindernisse, die diese Variante für Unternehmen unattraktiv machen. Ein zentraler Baustein ist für LH Mattle der Brenner Basistunnel – dafür brauche es auch die entsprechenden Zulaufstrecken. „Dann hat der längste Eisenbahntunnel der Welt das Potenzial, die Frachten von einer Million LKWs zu übernehmen. Das ist eine wesentliche Entlastung“, betont LH Mattle. Bis dahin setzt das Land auf Maßnahmen wie Nachtfahrverbote, sektorale Fahrverbote und die Blockabfertigung, um die Belastung für die Tiroler Bevölkerung zu begrenzen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Unterstützung der Landwirtschaft fängt im Supermarkt an</span></p>
<p>Wie sich die Zukunft der Landwirtschaft sichern lässt und insbesondere junge LandwirtInnen unterstützt werden können, beschäftigte die Lehrlinge ebenfalls. Als Kleinstlandwirt weiß der Landeshauptmann selbst, dass sich der Lebensunterhalt aus den Erträgen der Landwirtschaft oft nur schwer finanzieren lässt. Umso wichtiger seien die Unterstützungen auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene. „In diesem Zusammenhang möchte ich die heimische Bevölkerung und auch alle Gäste aufrufen, beim Einkaufen darauf zu achten, regionale Produkte zu wählen“, appelliert LH Mattle an das Bewusstsein um heimische Lebensmittel. Das stärke nicht nur die regionale Landwirtschaft, sondern verkürze auch die Wege vom Feld zum Konsumenten.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Entscheidungen im Landeshauptmannbüro</span></p>
<p>Die Gelegenheit, direkt im Büro des Landeshauptmannes zu sitzen, nutzten die Lehrlinge auch, um nachzufragen, ob es Angelegenheiten gäbe, die er heute anders als zu Beginn seiner Amtszeit regeln würde. „Man lernt ein Leben lang“, meinte LH Mattle und führte aus: „Manche Wege würden heute vielleicht anders aussehen, die Ziele sind aber dieselben.“&nbsp;</p>
<p>Die gesamte Ausgabe von „Frag den LH“ im September ist auf dem&nbsp;<a href="https://youtu.be/uSPJTsePzcg" target="_blank" rel="noreferrer">YouTube-Kanal des Landes</a> zu finden.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59438</guid>
				<pubDate>Thu, 03 Sep 2026 11:14:12 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>Leokadia bei der „ORF-Lange Nacht der Museen“</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/leokadia-bei-der-orf-lange-nacht-der-museen/</link>
				<description>Viele Geschichten, eine Nacht: Landhaus öffnet am Samstag, 3. Oktober, von 18 bis 24 Uhr seine Türen</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/9/6/csm_20260903_Lange-Nacht-der-Museen_%40Jeffrey-Wisnicki_4b9c5e43a1.jpg" length="1415122" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0a1ff815a520a84e209768f1c6bb38c5"><span class="regierungsmitglied">Highlight: So entsteht eine Graphic Novel – Live-Performance des Tirol Künstlers Alwin Hecher&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="eae463834a7490c58bba73c421e5010f2"><span class="regierungsmitglied">Sonderausstellung zu Leokadia Justman nur noch bis 26. Oktober im Landhaus zu sehen</span></li><li data-list-item-id="e879ee3e25e034f3090f92743616ed2ff"><span class="regierungsmitglied">Informationen zur Aktionsnacht auf der Website der&nbsp;</span><a href="https://langenacht.orf.at/museum/bl/tirol/li/amt-der-tiroler-landesregierung" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">„ORF-Lange Nacht der Museen“</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e43963be2fe4b07feeb06fb92468e7be1"><span class="regierungsmitglied">Weitere Infos zur Ausstellung im Landhaus und dem Veranstaltungskalender zu „Tirol erinnert“ unter&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at/erinnern" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">tirol.gv.at/erinnern</span></a></li></ul><p>In einem Monat ist es so weit: Museen in ganz Österreich öffnen bei der „ORF-Lange Nacht der Museen“ am 3. Oktober ihre Türen für BesucherInnen – darunter auch das Innsbrucker Landhaus mit der Ausstellung zu <span class="regierungsmitglied">Leokadia Justman</span>. Das Leben der polnischen Holocaust-Überlebenden und ihre Flucht in Tirol stehen im Mittelpunkt der multimedialen Ausstellung. Ergänzt wird die „Lange Nacht“ im Landhaus von KuratorInnenführungen, einem pädagogisch begleiteten Kinderprogramm und einer Live-Performance des jungen Tiroler Künstlers <span class="regierungsmitglied">Alwin Hecher</span>.&nbsp;</p>
<p>„Leokadias Geschichte geht unter die Haut. Ich lade alle Tirolerinnen und Tiroler ein, die Ausstellung im Landhaus zu besuchen und einen persönlichen Zugang zu diesem besonderen Stück Zeitgeschichte zu finden“, erklärt Landeshauptmann <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>, der auf die Bedeutung solcher Erinnerungsschwerpunkte aufmerksam macht: „Das Landhaus war einst die Schaltstelle des NS-Terrors – und ist heute ein Ort der Aufklärung und der liberalen Demokratie. Ich bin überzeugt, dass es Initiativen wie die Ausstellung zu Leokadia Justman für eine lebendige Erinnerungskultur braucht. Noch bis 26. Oktober können Besucherinnen und Besucher die Ausstellung in ihrer jetzigen Form sehen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Live-Performance und spannende Führungen</span></p>
<p>Die österreichweite „ORF-Lange Nacht der Museen“, an der allein in Tirol mehr als 50 Häuser teilnehmen, findet am Samstag, 3. Oktober, von 18 bis 24 Uhr statt. Für einen Besuch in den mitwirkenden Museen benötigt es ein spezielles Ticket – der Besuch der Landhaus-Ausstellung ist jedoch weiterhin kostenlos möglich. Am Programm stehen Führungen mit den KuratorInnen zur Sonderausstellung „Leokadia Justman. Brechen wir aus!“ und der Rahmenausstellung „Vom Gauhaus zum Landhaus. Ein Tiroler NS-Bau und seine Geschichte“. Höhepunkt des Programms der „Langen Nacht“ ist die Live-Performance von Alwin Hecher, dem Illustrator der Graphic Novel „Lodzia &amp; Marysia“, zwischen 19 und 22 Uhr. Den BesucherInnen gewährt Hecher exklusive Einblicke in seinen Zeichenprozess und erklärt, welche Überlegungen der Bildsprache seines Comicromans vorausgegangen sind. Für ein junges Publikum bietet das Buch einen altersgerechten Einstieg in das Schicksal Leokadias und ihrer Freundin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Marysia Fuchs</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sensibler Umgang mit der Vergangenheit – auch für die Jüngsten</span></p>
<p>Landesamtsdirektor <span class="regierungsmitglied">Herbert Forster</span> zeigt sich erfreut über die neuerliche Teilnahme an der Aktionsnacht und lädt zum Besuch in den Ausstellungsräumen ein: „Zum dritten Mal bereits ist das Tiroler Landhaus Teil der ‚ORF-Lange Nacht der Museen‘. Die mutige Stimme Leokadia Justmans soll im Mittelpunkt stehen, zugleich lenken wir den Blick auf die Vergangenheit des Landhauses. Für alle Interessierten haben wir ein ansprechendes Programm zusammengestellt, das sich heuer vor allem an Kinder und Jugendliche richtet.“&nbsp;</p>
<p>Für junge Gäste wird während des Ausstellungsrundgangs der Eltern von 18 bis 21 Uhr ein eigenes Kinderprogramm angeboten. Ältere Kinder und Jugendliche können an altersgerechten Führungen teilnehmen.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Bis 26. Oktober: Sonderausstellung „Leokadia Justman. Brechen wir aus!“</span></p>
<p>Die Ausstellung „Leokadia Justman. Brechen wir aus! Als polnische Jüdin auf der Flucht in Tirol“ ergänzt als Sonderpräsentation die Rahmenausstellung „Vom Gauhaus zum Landhaus. Ein Tiroler NS-Bau und seine Geschichte“ und ist von Montag bis Freitag (9 bis 17 Uhr) im Landhaus 1 zu sehen. Die selbstverfassten Gedichte von Leokadia Justman können jeweils freitags (12 bis 17 Uhr) ebenfalls im Landhaus 1 (Festsaal) besichtigt werden (Ausnahmen: 18. September, 13. November, 20. November 2026).</p>
<p>Das Projekt ist eine Kooperation des Landes Tirol mit der Universität Innsbruck und dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, der Pädagogischen Hochschule Tirol, dem Archiv für Bau.Kunst.Geschichte, dem Programm ERINNERN:AT des OeAD (Österreichs Agentur für Bildung und Internationalisierung) zum Lehren und Lernen über Nationalsozialismus und Holocaust sowie dem Verein Wissenschaft und Verantwortlichkeit. Alle Veranstaltungen zum Thema „Tirol erinnert“ sind unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/erinnern" target="_blank">tirol.gv.at/erinnern</a> zu finden – dort steht auch der virtuelle 360°-Rundgang der Ausstellung „Vom Gauhaus zum Landhaus“ zur Verfügung.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Kunst &amp; Kultur</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 10:37:01 +0200</pubDate>
				
				<title>Tirol mit niedrigster Pro-Kopf-Verschuldung</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/konsequenter-finanzkurs-bestaetigt-tirol-mit-niedrigster-pro-kopf-verschuldung/</link>
				<description>Zahlen von Statistik Austria: Pro-Kopf-Verschuldung von Land und Gemeinden in Tirol bei 3.285 Euro – niedrigster Wert im Bundesländervergleich</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="efc58b1535c225035cc89535371014121"><span class="regierungsmitglied">Positiver Rechnungsabschluss 2025: Ergebnishaushalt mit 130 Millionen Euro positiv</span></li><li data-list-item-id="ee8370d7b84870ca541538d5080ccb121"><span class="regierungsmitglied">AA+ Rating von Ratingagentur S&amp;P Global</span></li></ul><p>Tirol ist bei den Finanzen weiterhin Musterschüler unter den österreichischen Bundesländern. Das zeigen jetzt auch die aktuellen Zahlen der Statistik Austria: Auf Landes- und Gemeindeebene liegt die Pro-Kopf-Verschuldung in Tirol bei 3.285 Euro – und damit niedriger als in jedem anderen Bundesland.</p>
<p>Für LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> ist das eine Bestätigung des eingeschlagenen Kurses: „Tirol ist bei den Finanzen anders und will den nächsten Generationen keinen Schuldenberg hinterlassen. Die niedrigste Pro-Kopf-Verschuldung aller Bundesländer gibt uns recht. Wir sind die ersten mit einem Budget ohne neue Schulden und setzen unseren konsequenten Finanzkurs fort. Wir sind noch nicht am Ziel, aber auf einem guten Weg. Ich will, dass Tirol der finanzielle Musterschüler in Österreich bleibt.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Niedrigste Verschuldung und positiver Rechnungsabschluss</span></p>
<p>Die Zahlen der Statistik Austria bilden den Schuldenstand nach dem Europäischen System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG) ab. Dabei werden neben dem Land und den Gemeinden auch Landeskammern sowie außerbudgetäre Einheiten berücksichtigt. Dazu zählen rechtlich selbstständige Einrichtungen und Gesellschaften, die von einem Bundesland ausgegliedert wurden.</p>
<p>Ebenfalls Zeichen der positiven Entwicklung in Tirol ist der Rechnungsabschluss 2025: Ging man im Voranschlag noch von einem negativen Ergebnishaushalt aus, konnte dank des Sparkurses ein positives Ergebnis von rund 130 Millionen Euro erzielt werden. Konkret stehen im Ergebnishaushalt Erträgen von 6,19 Milliarden Euro Aufwänden von 6,06 Milliarden Euro gegenüber. Zudem haben sich die liquiden Mittel deutlich besser entwickelt als ursprünglich budgetiert.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Solide Finanzen stärken Tirols Handlungsspielraum</span></p>
<p>„Unser Sparkurs trägt Früchte und wirkt sich positiv auf das Landesbudget aus. Dabei sind die Ergebnisse mehr als bloße Zahlen, sondern ein konkreter Gewinn für Tirol.&nbsp;Solide Finanzen schaffen Freiheit für die Zukunft. Wer heute verantwortungsvoll wirtschaftet, hält der nächsten Generation den Rücken frei und schafft gleichzeitig Spielraum für notwendige Investitionen. Dass Tirol für seine Finanzpolitik auch international Anerkennung bekommt, zeigt, dass unser Kurs richtig ist“, verweist LH Mattle auf die sehr guten internationalen Ratings für Tirol. Die Ratingagentur S&amp;P Global bewertet Tirol mit dem Spitzenrating AA+. Besonders positiv hervorgehoben werden die Konsolidierungsmaßnahmen und die konservative Budgetpolitik des Landes.</p>
<p>„Die niedrige Verschuldung, unsere verlässliche Budgetpolitik und die sehr guten Bewertungen durch Ratingagenturen stärken unsere Position am Kapitalmarkt. Das bedeutet für uns: Sollte Tirol zusätzliches Kapital benötigen, können sich bessere Finanzierungsmöglichkeiten und Konditionen ergeben“, so LH Mattle abschließend.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Finanzen</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Tue, 01 Sep 2026 14:21:32 +0200</pubDate>
				
				<title>Tirol weiterhin mit niedrigster Arbeitslosenquote Österreichs</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tirol-weiterhin-mit-niedrigster-arbeitslosenquote-oesterreichs/</link>
				<description>Aktuell Arbeitslosenquote von 3,5 Prozent in Tirol</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb7419926dfd5022f6a5f01c209a47ba9"><span class="regierungsmitglied">Lehrlingsoffensive bietet Unterstützung für Lehrlinge</span></li></ul><p>Tirol hat mit einer Arbeitslosenquote von 3,5 Prozent weiterhin die niedrigste Quote aller Bundesländer in Österreich. Das zeigen die aktuellen Arbeitsmarktdaten des Arbeitsmarktservice (AMS) Tirol für August 2026. „Tirol bleibt nach wie vor das Bundesland mit der niedrigsten Arbeitslosenquote. Die Beschäftigungszahlen bleiben stabil auf hohem Niveau, damit stemmt sich Tirol erfolgreich gegen bundesweite Entwicklungen. Der Tiroler Arbeitsmarkt ist anders, und dafür möchte ich mich bei allen Betrieben, Mitarbeitenden, den Sozialpartnern und dem AMS Tirol sowie der amg Tirol bedanken“, freut sich LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. Für LH Mattle ist klar, dass trotz der positiven Entwicklung weitere Anstrengungen notwendig sind: „Wir arbeiten konsequent daran, arbeitslose Menschen rasch wieder in Beschäftigung zu bringen. Wir lassen niemanden zurück. Mit der Arbeitsmarktstrategie Tirol 2030 setzen wir wichtige Impulse, schaffen gezielte Unterstützungsangebote für Arbeitssuchende und unterstützen Menschen, die sich aus- oder weiterbilden möchten.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Lehre als wichtiger Baustein gegen den Fachkräftemangel</span></p>
<p>Die Nachfrage nach Arbeitskräften bleibt in Tirol hoch. Laut AMS sind derzeit 7.340 sofort verfügbare offene Stellen gemeldet. Besonders groß ist der Bedarf an Lehrlingen: 1.476 offene Lehrstellen stehen aktuell zur Verfügung.</p>
<p>„Unsere heimischen Unternehmen suchen weiterhin dringend Fachkräfte. Die Lehre ist dafür ein Erfolgsmodell. Dennoch müssen wir fest darauf schauen, dass die duale Ausbildung den Stellenwert bekommt, den sie verdient“, sagt LH Mattle, der zudem betont: „Aus eigener Erfahrung weiß ich: Die Lehre bietet jungen Menschen eine hervorragende Chance für den Einstieg ins Berufsleben. Die Vielfalt an Möglichkeiten und die ausgezeichnete Ausbildung schaffen eine starke Basis für die berufliche Zukunft. Ich kann daher nur alle jungen Menschen ermutigen, sich diese Chance anzusehen.“&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Arbeit</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Tue, 01 Sep 2026 13:03:02 +0200</pubDate>
				
				<title>Aktuelles aus der Regierungssitzung</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/aktuelles-aus-der-regierungssitzung-7/</link>
				<description>Gemeinden erhalten weiteres Instrument für Mobilisierung von Bauland</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="edf5e4649a7cd686be39b7525f5160921"><span class="regierungsmitglied">Landesregierung beschließt neues Gesetz für Baulandmobilisierungsabgabe</span></li><li data-list-item-id="e8fba465f9a0b809608292574f49a844d"><span class="regierungsmitglied">Gemeinden entscheiden selbst über Einführung und Höhe der Abgabe</span></li><li data-list-item-id="e36bf5acb0e9755df68fba1ccd8eb676b"><span class="regierungsmitglied">Ausnahmen für landwirtschaftliche Nutzung und familiären Eigengebrauch&nbsp;</span></li></ul><p>Die Landesregierung hat heute, Dienstag, eine neue Gesetzesvorlage zur Einhebung einer Baulandmobilisierungsabgabe beschlossen – das Tiroler Baulandmobilisierungsabgabegesetz (TBMAG). Damit wird es Gemeinden künftig ermöglicht, für unbebautes Bauland eine Abgabe einzuheben, wenn sie das für notwendig erachtet. Der Gesetzesentwurf wird in der kommenden Landtagssitzung im Oktober dem Landtag zum Beschluss vorgelegt. Das Gesetz soll 2027 in Kraft treten und ab 2032 anwendbar sein.</p>
<p>„Entscheidungen müssen möglichst nahe bei den Menschen getroffen werden. Deshalb geben wir den Gemeinden ein weiteres Instrument in der Wohn- und Raumordnungspolitik in die Hand. Denn sie sind vor Ort am nächsten an der Bevölkerung und wissen genau, welche Maßnahme der lokale Wohnungsmarkt braucht. Der vorliegende Entwurf schützt landwirtschaftliche Betriebe ebenso wie Familien mit einem Eigengebrauch. Den einen geht die vorliegende Gesetzesvorlage zu weit, den anderen zu wenig weit. Das ist ein guter Gradmesser, dass man einen vernünftigen Kompromiss gefunden hat“, erklärt LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. Vor dem Beschluss in der Landesregierung wurde der Gesetzesentwurf in Begutachtung geschickt.</p>
<p>LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span> betont: „Mit der Wohnbauförderung haben wir in Tirol ein Erfolgsmodell für mehr leistbares Wohnen. Alleine im Jahr 2025 wurden 434 Millionen Euro investiert, soviel wie noch nie zuvor. Weiterhin gibt es jedoch viele gewidmete Bauflächen, die über viele Jahre ungenutzt bleiben – etwa aufgrund von Spekulationen. Diese Flächen müssen wir nutzen. Gerade im gebirgigen Tirol ist jeder Quadratmeter Baufläche wichtig. Mit der Baulandmobilisierungsabgabe unterstützen wir die Gemeinden dabei, vorhandene Baulandreserven zu mobilisieren.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Gemeinde bestimmt über Einführung und Höhe der Abgabe</span></p>
<p>Nach einer angemessenen Übergangsfrist können Gemeinden die Baulandmobilisierungsabgabe ab 2032 einheben.&nbsp;Jede Gemeinde entscheidet mit Beschluss des Gemeinderats selbst, ob sie die Abgabe einführt. Auch die Höhe der jährlichen Abgabe legt der Gemeinderat fest.&nbsp;Das Gesetz definiert lediglich Mindest- und Höchstbeträge.&nbsp;Die Höhe dieser&nbsp;Mindest- und Höchstbeträge richtet sich nach dem durchschnittlichen Grundpreisniveau der Gemeinde.&nbsp;Die Einnahmen bleiben vollständig bei der Gemeinde.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ausnahmen unter anderem für Eigenbedarf und Landwirtschaft</span></p>
<p>Die Abgabe richtet sich gegen langfristig ungenutzte Baulandreserven – also gewidmete Grundstücke für Wohn- und Mischgebiete, die zehn Jahre nach Inkrafttreten der Widmung noch immer nicht bebaut sind bzw. für die keine Baubewilligung vorliegt. Um Treffsicherheit zu garantieren, gibt es mehrere berechtigte Ausnahmentatbestände. Dazu zählen beispielsweise Grundstücke&nbsp;für den Eigenbedarf (Familienfreibetrag), landwirtschaftliche Betriebsflächen, neu erworbene Grundstücke bis fünf Jahre nach Erwerb und Grundstücke im Verlassenschaftsverfahren. Auch Grundstücke von Gemeinden, gemeinnützigen Bauvereinigungen, des Tiroler Bodenfonds und des Landeskulturfonds sind nicht von der Abgabe umfasst. Rechtliche Gründe wie befristet gewidmetes Bauland, Raumordnungsverträge (Vertragsraumordnung), Bausperren, Umlegungs- und Zusammenlegungsverfahren führen ebenfalls zu einer Abgabenbefreiung. Keine Abgabe fällt an, wenn der Eigentümer bei der Gemeinde eine Rückwidmung in Freiland anregt bzw. dieser zustimmt.</p>
<p></p><hr>

<h3>Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung</h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Digitale Verwaltungs- und Essensabrechnung in den Tiroler Landesberufsschülerheimen – wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“:</span> Digitale Essensverwaltung statt Papier, Mehrfacherfassungen und separater Bezahlsysteme: In den sechs Tiroler Landesberufsschülerheimen werden die Abläufe rund um Anmeldung, Essensausgabe und Abrechnung mittlerweile durchgängig digital abgewickelt. Ausgangspunkt war der Aufbau eines Internatsverwaltungsprogramms im Landesberufsschülerheim Innsbruck-Kitzbühel im Jahr 2020. Damit wurde erstmals ein einheitliches Verwaltungssystem geschaffen, das die wesentlichen Aufgabenbereiche der Heimverwaltung – z. B. Anmelde- und Aufnahmeverfahren, Zimmer- und Bettenverwaltung oder Verrechnung der Heimkosten – in einer gemeinsamen Anwendung zusammenführt. In den Folgejahren wurde die digitale Verwaltungsplattform laufend weiterentwickelt und schrittweise in allen sechs Tiroler Landesberufsschülerheimen eingeführt. Seit 2024 liegt der Schwerpunkt auf der Digitalisierung der Verpflegungsprozesse: BerufsschülerInnen melden ihre Mahlzeiten digital an, bei der Ausgabe wird die Konsumation über einen persönlichen QR-Code erfasst und anschließend automatisch abgerechnet. Auch die Gehaltsverrechnung für Landesbedienstete erfolgt bereits automatisiert, ab dem Schuljahr 2026/27 wird zudem eine Schnittstelle zur Bildungsdirektion für die Verrechnung der Berufsschullehrpersonen geschaffen. „Der Tirol Konvent zeigt, dass Verwaltungsvereinfachung oft dort beginnt, wo Abläufe im Alltag konkret einfacher werden. Dieses Projekt verbindet Digitalisierung mit weniger Verwaltungsaufwand, einem effizienteren Ressourceneinsatz und einheitlichen Abläufen in allen sechs Landesberufsschülerheimen“, betont LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. „Die Landesberufsschülerheime sind ein wichtiger Teil des dualen Ausbildungssystems und bieten jungen Menschen während ihrer Berufsschulzeit ein verlässliches Umfeld. Moderne und einheitliche Abläufe tragen dazu bei, die Qualität der Angebote in unseren Landesberufsschülerheimen weiterzuentwickeln und den Anforderungen einer modernen Berufsausbildung gerecht zu werden“, so Bildungslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>. „Wir haben das System Schritt für Schritt aus der Praxis heraus weiterentwickelt. Entscheidend war, bestehende Abläufe nicht einfach zu ersetzen, sondern sie gemeinsam mit den Verantwortlichen zu verbessern und zu digitalisieren. Durch die verlässlichen Teilnehmerzahlen können wir zudem Einkauf und Zubereitung besser planen und Lebensmittelverschwendung reduzieren“, erklärt <span class="regierungsmitglied">Markus Gander</span>, Direktor der Landesberufsschülerheime Innsbruck. Allein an den Standorten in Innsbruck (Lohbachufer und Mandelsberg) nutzen täglich rund 600 HeimschülerInnen sowie zahlreiche Landesbedienstete, externe BerufsschülerInnen und Berufsschullehrpersonen das Verpflegungsangebot.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Neuer Aufsichtsratsvorsitz für die Tiroler Landesmuseen:&nbsp;</span>Auf Antrag von LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle </span>hat die Tiroler Landesregierung ein neues Mitglied für den Aufsichtsrat der Tiroler Landesmuseen-Betriebsgesellschaft m.b.H. bestellt. <span class="regierungsmitglied">Gerhard Burtscher</span> übernimmt mit sofortiger Wirkung die Funktion von <span class="regierungsmitglied">Elisabeth Gürtler</span>, die bereits vor einigen Monaten angekündigt hatte, ihr Aufsichtsratsmandat auf eigenen Wunsch zurückzulegen.&nbsp;„Die Tiroler Landesmuseen mit ihren Häusern sind eine wahre kulturelle Schatzkammer Tirols und zugleich lebendiger Ort künstlerischer Auseinandersetzung. Sie sind Orte, an denen Tirols Geschichte, Kultur und Wissen aktiv erforscht, diskutiert und weitervermittelt werden“, erklärt LH Mattle.&nbsp;Gleichzeitig bedankt sich LH Mattle bei Elisabeth Gürtler für ihr langjähriges Engagement: „Ich danke Elisabeth Gürtler, die sieben Jahre lang als Vorsitzende eine wichtige Funktion im Aufsichtsrat der Landesmuseen bekleidet hat. Mit Gerhard Burtscher haben wir einen ebenso erfahrenen wie kulturaffinen Manager als Vorsitzenden gewinnen können. Wir freuen uns darauf, dass er seine vielfältige Expertise in die Tiroler Landesmuseen einbringt.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Änderung der Geschäftsordnung der Tiroler Landesregierung:</span> Nach dem Amtsverzicht von LR<sup>in</sup> <span class="regierungsmitglied">Astrid Mair </span>hat die Tiroler Landesregierung ihre Geschäftsordnung angepasst. Künftig übernimmt LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>&nbsp;die Ressorts ArbeitnehmerInnen sowie Generationen. LHStv<span class="regierungsmitglied"> Josef Geisler</span>&nbsp;ist künftig für das Ressort Sicherheit sowie den Zivil- und Katastrophenschutz zuständig. LR <span class="regierungsmitglied">Mario Gerber </span>übernimmt das Ressort Veranstaltungs- und Glücksspielwesen. Die neue Geschäftsordnung tritt mit morgen, Mittwoch, in Kraft.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Bauen &amp; Wohnen</category>
				
					<category>Gemeinden</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Sun, 30 Aug 2026 12:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Europa gewinnt mit starken Regionen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/europa-gewinnt-mit-starken-regionen/</link>
				<description>„Euregio-Days“ in Alpbach setzen klares Zeichen für Regionen Europas</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0e966ba0991f6681dc1a3c3c7a510bb2"><span class="regierungsmitglied">„Euregio-Days“ mit Motto „Starke Regionen. Starkes Europa. Gemeinsam!“ enden heute mit traditionellem Tirol-Tag</span></li><li data-list-item-id="ef110966bcb47899aad43d7193510db75"><span class="regierungsmitglied">Tirol-Tag: Landesüblicher Empfang und Euregio-Summit mit Grußworten von EU-Kommissar Magnus Brunner und Keynote von Kata Tüttő, Präsidentin des Europäischen Ausschusses der Regionen</span></li><li data-list-item-id="ec6028976a17bd648f81b4550d3b06e62"><span class="regierungsmitglied">Euregio Tirol-Südtirol-Trentino beweist mit jährlich rund 100 Projekten tagtäglich Wichtigkeit von Regionen</span></li></ul><p>Starke Regionen sind das Fundament eines starken Europas: Unter dem Motto „Starke Regionen. Starkes Europa. Gemeinsam!“ finden aktuell die „Euregio-Days“ 2026 im Rahmen des European Forum Alpbach (EFA) statt. Erstmals sind sie als großes Highlight im Zentrum des Forums verankert. Seit Donnerstag diskutieren VertreterInnen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur – junge DenkerInnen aus aller Welt ebenso wie erfahrene EntscheidungsträgerInnen – über die Rolle und Bedeutung der Regionen in der Europäischen Union.</p>
<p>Als krönender Abschluss der „Euregio-Days“ fand heute, Sonntag, der Tirol-Tag in Alpbach statt. Nach dem traditionellen Landesüblichen Empfang, durchgeführt von der Musikkapelle und der Schützenkompanie Alpbach sowie den Traditionsvereinen, mit dem amtierenden Euregio-Präsidenten LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>, Südtirols Landeshauptmann <span class="regierungsmitglied">Arno Kompatscher</span>, dem Trentiner Landeshauptmanns <span class="regierungsmitglied">Maurizio Fugatti </span>und EFA-Präsidenten <span class="regierungsmitglied">Othmar Karas</span> rückten beim Euregio Summit die Regionen in den Mittelpunkt. Sowohl EU-Kommissar <span class="regierungsmitglied">Magnus Brunner </span>als auch <span class="regierungsmitglied">Kata Tüttő</span>, Präsidentin des Europäischen Ausschusses der Regionen, sprachen über die Stärke der Regionen in Europa. Beim „Alpbach Welcome – Das College-Festl“ wurde anschließend gemeinsam diskutiert und gefeiert.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Starke Regionen, starkes Europa</span></p>
<p>Das EFA steht heuer ganz im Zeichen der Frage „How Europe Wins?“. Die Euregio-Days liefern darauf eine klare Antwort: Europa gewinnt mit starken Regionen.</p>
<p>Für den Euregio-Präsidenten, Tirols Landeshauptmann Anton Mattle „entsteht ein starkes Europa nicht nur in Brüssel, sondern besonders dort, wo Menschen auch im Kleinen und gemeinsam über Grenzen hinweg Lösungen schaffen. Unsere Euregio zeigt jeden Tag, wie aus regionaler Stärke europäische Handlungsfähigkeit wird. Daher müssen wir mehr Regionen wagen!“</p>
<p>Als „Motoren der Innovation und wirtschaftlichen Stärke Europas“ bezeichnete Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher die Regionen: „Wir müssen auch künftig direkt mit der EU-Kommission verhandeln und ihre Programme eigenverantwortlich umsetzen können. Für die grenzübergreifende Zusammenarbeit wünschen wir uns weniger Hürden und mehr Spielräume.“&nbsp;</p>
<p>Der Trentiner Landeshauptmann Maurizio Fugatti&nbsp;sagte, seit Jahren habe er bei jeder Teilnahme am European Forum Alpbach etwas gelernt: “Aus unserer gemeinsamen Geschichte, Kultur und Tradition lässt sich immer lernen.&nbsp;Auch wenn wir heute zu unterschiedlichen Staaten gehören, wollen und dürfen wir das nicht vergessen. Die Euregio ist ein Modell und Ideal des Zusammenlebens und der Freundschaft zwischen den Völkern - nicht nur für uns selbst, sondern für ganz Europa. Wir wissen, dass wir im Namen dieses Ideals weiterarbeiten müssen.”</p>
<p><span class="regierungsmitglied">„Euregio-Days“ und EFA verbinden über Generationen</span></p>
<p>Erstmals waren die vier „Euregio-Days“ zeitlich und inhaltlich im Zentrum des EFA verankert. Inhaltlich reichte die Palette vom <a href="https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/15-jahre-euregio-jubilaeum-in-alpbach/">Festakt zum 15-jährigen Jubiläum der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino</a> über Netzwerktreffen für junge Start-up-GründerInnen und Formate zur Vernetzung von Wirtschaft und Kultur bis hin zu europäischer Zusammenarbeit im Rahmen des Ausschusses der Regionen und der <a href="https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/ehrung-der-innovation-euregio-awards-in-alpbach-vergeben/">Verleihung der Euregio Awards</a>.</p>
<p>Den heutigen Tirol-Tag bezeichnet EFA-Präsident Karas als Brücke: „Er verbindet nicht nur die Academy- und Euregio-Days mit den Conference-Days, sondern auch Regionales mit Internationalem, Tradition mit Innovation, Jugend mit Erfahrung und die Heimat vor unserer Haustür mit der Heimat auf unserem europäischen Kontinent.&nbsp;Der Tirol-Tag überwindet Grenzen und Generationen.“ Sowohl an den „Euregio-Days“ als auch am gesamten EFA tauschen sich Menschen unterschiedlichen Alters, verschiedener Herkunft oder Bildung aus. Aktuell befinden sich unter den TeilnehmerInnen des Forums mehr als 500 StipendiatInnen aus über 40 Ländern in Alpbach.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">„Ein starkes Europa beginnt mit starken Regionen“</span></p>
<p>In seinen Grußworten am Euregio Summit hob auch EU-Kommissar Brunner die Bedeutung der Regionen für Europa hervor: „Europa gewinnt, wenn seine Regionen stark sind. Tirol zeigt, was möglich ist, wenn man über seine Grenzen hinausdenkt. Zusammenarbeit, Unternehmergeist und der Mut, gemeinsam nach vorne zu schauen – genau das macht Europa stark.“ Die nächsten Monate seien entscheidend für Europas Zukunft: beim Mehrjährigen Finanzrahmen, bei der Frage der Erweiterung und bei der Stärkung seiner Sicherheit, so EU-Kommissar Brunner: „Genau deswegen bietet das Forum Alpbach wieder eine wichtige Plattform für den Austausch zwischen Regionen und europäischen Institutionen. Denn ein starkes Europa beginnt mit starken Regionen.”</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Regionen sind Partner, kein Gegenpol</span></p>
<p>Keynote-Speakerin Kata Tüttő bezeichnete die Euregio Tirol-Südtirol-Trentino als Vorbild einer starken Region: „Hier wird Europa nicht nur diskutiert, hier wird Europa gemacht! Europa braucht solche starken Regionen – nicht als Gegenpol zu den Mitgliedstaaten oder EU-Institutionen, sondern als handlungsfähige Partner.“ Angesichts beobachtbarer Renationalisierungstendenzen und mit Blick auf die laufenden Verhandlungen zur EU-Kohäsionspolitik forderte ADR-Präsidentin Tüttő: „Auch nach 2028 müssen Regionen in der Lage sein, ihre eigenen Zukunftschancen zu stärken, regionale Unterschiede zu verringern und den Zusammenhalt Europas zu sichern.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Euregio macht Europa</span></p>
<p>Dem stimmt auch Euregio-Präsident LH Mattle zu: „Die Euregio macht Europa. Tag für Tag wird hier nicht nur über die europäische Integration diskutiert, hier werden konkret Dinge umgesetzt, die der Bevölkerung zugutekommen, sei es in der Mobilität, in der Forschung, in Kultur, Sport, Jugend oder auch Sicherheit.&nbsp;Die Euregio steht damit für gelebte europäische Zusammenarbeit.“</p>
<p>Unzählige Initiativen der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino aus der Vergangenheit untermauern dies: Sie organisiert, koordiniert, delegiert oder unterstützt jährlich rund 100 grenzüberwindende Projekte und Initiativen.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Auswahl an Projekten der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino</span></p><ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e27d756a8c3b58b4a9d9b20d614c79ff7"><span>Mobilität: Euregio-Ticket für Personen von 26 bis 64 Jahren, EuregioTicketStudents, Euregio2Plus, umstiegsfreie Verbindung am Brenner</span></li><li data-list-item-id="ea68365621e9c2eb6dbef6ee386d9c6d5"><span>Sicherheit: Euregio-Lawinenreport, Euregio-Projekt „Cairos“ für mehr Lawinensicherheit, Digiway-Onlinetool für Tourenplanung, Euregio-Wetterbericht</span></li><li data-list-item-id="ee9d33bdabbbead61f5f017253f6ac883"><span>Arbeitsmarkt/Wirtschaft: Euregio-Jobbörse,&nbsp;</span><span lang="DE" dir="ltr">Euregio-JungforscherInnen- und Euregio-Innovationspreis</span></li><li data-list-item-id="e10033443cd3fbcfb2be82f70c2b7ef17"><span>Kultur: Euregio-Museumsjahr, Jazz-Konzert mit Jung-MusikerInnen</span></li><li data-list-item-id="e80a5fa1090f4bc8d7d9ffe0c792c0206"><span>Sport: Tour of the Alps</span></li><li data-list-item-id="e6d6e69a2dfeb1890fbd278959ac53981"><span>Gesundheitsbereich: Broschüre zu Patientenrechten in der Euregio</span></li><li data-list-item-id="ed9d61159ab58b6abd89d4bcd8c430c88"><span>Familien: EuregioFamilyPass&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e703b62929744df59a702739b8bcb7a65"><span>Jugend: EuregioSportCamp, Euregio-Jugendblasorchester, Projekt SprintChampion</span></li><li data-list-item-id="e45fec1beb7894fe499852097b32ca154"><span>Inklusion/Barrierefreiheit: Veranstaltung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (Der Bericht zur Tagung findet sich&nbsp;</span><a href="https://www.europaregion.info/euregio/aktuelles/news/details/publikation-die-umsetzung-der-un-behindertenrechtskonvention-in-den-laendern-des-evtz-europaregion-tirol-suedtirol-trentino/" target="_blank" rel="noreferrer"><span>hier</span></a><span>.)&nbsp;</span></li></ul><p>Infos zu allen Projekten der Euregio finden sich auf der Website&nbsp;<a href="http://www.europaregion.info" target="_blank" rel="noreferrer">www.europaregion.info</a>.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">„Alpbach Welcome“ öffnet Türen nach Alpbach für alle</span></p>
<p>„Ein besonderer Fokus der ‚Euregio-Days‘ und des gesamten EFA liegt darauf, nicht nur in Alpbach, sondern gemeinsam mit Alpbach und seinen Einwohnerinnen und Einwohnern zu diskutieren. Erst diese enge Verbundenheit mit der lokalen Bevölkerung macht das Forum zu etwas so Besonderem. Die Gastfreundschaft Alpbachs ist quasi die entscheidende Zutat der über 80-jährigen Erfolgsgeschichte“, betont Euregio-Präsident LH Mattle.&nbsp;</p>
<p>Ein Zeichen dessen ist der Landesübliche Empfang mit der Musikkapelle und den Schützen Alpbach sowie den Traditionsvereinen. Heuer wurde zudem erstmals das „Alpbach Welcome – College-Festl“ veranstaltet. Nach der Keynote im Congress Centrum öffnete sich der Euregio Summit zum krönenden Abschluss der Euregio-Days für die Bevölkerung und Gäste von Alpbach. Verschiedene Vereine aus Alpbach boten in Dorfläden vor und im Congress Centrum Köstlichkeiten aus der Region an. Teilnehmende des Forums ebenso wie EinwohnerInnen und Gäste in Alpbach waren zum Mitmachen und Austauschen eingeladen.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Europa &amp; Internationales</category>
				
					<category>EU</category>
				
					<category>Europaregion</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Sat, 29 Aug 2026 20:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Ehrung der Innovation: Euregio-Awards in Alpbach vergeben</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/ehrung-der-innovation-euregio-awards-in-alpbach-vergeben/</link>
				<description>Rekord an Einreichungen: Auszeichnungen in vier Kategorien bei den Euregio-Days am European Forum Alpbach vergeben</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e11e58391d211159c3f7a568d630d4798"><span class="regierungsmitglied">Preisgelder für JungforscherInnen und Unternehmen aus der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino für innovative Ansätze und Lösungen</span></li><li data-list-item-id="ea4e787aab11185e02267507bcd4e4bc1"><span class="regierungsmitglied">Euregio-JungforscherInnenpreis geht an Philipp Jaufenthaler von der Universität Innsbruck mit Arbeit zur Vermarktung als Familienunternehmen und Moritz Ploner von der Freien Universität Bozen mit Arbeit zu tragbaren Schweißsensoren</span></li><li data-list-item-id="e7b7f69322c4fffa8213709e673814c38"><span class="regierungsmitglied">Euregio-Innovationspreis geht an Unternehmen Fraido S.r.l aus Trient mit Projekt zu erweiterbaren Schlauchtypen und Unternehmen&nbsp;KinCon biolabs GmbH aus Innsbruck mit Projekt zu neuen Ansätzen für die Medikamentenentwicklung</span></li></ul><p>Die Vermarktung als Familienunternehmen zur Steigerung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit, tragbare Schweißsensoren als Unterstützung der Gesundheitsüberwachung, ein erweiterbarer Schlauchtyp für eine einfachere, effizientere und sicherere Beatmung von PatientInnen und neue Ansätze für die Medikamentenentwicklung: Diese innovativen Ansätze und Lösungen stammen alle von JungforscherInnen und Unternehmen aus der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino. Bei den Euregio-Days am European Forum Alpbach wurden <span class="regierungsmitglied">Philipp Jaufenthaler, Moritz Ploner, Fraido S.r.l</span> und&nbsp;<span class="regierungsmitglied">KinCon biolabs GmbH&nbsp;</span>heute, Samstag, dafür mit den Euregio-Awards (Euregio-JungforscherInnenpreise bzw. Euregio-Innovationspreise) ausgezeichnet – zwei der vier PreisträgerInnen kommen aus Tirol.</p>
<p>Insgesamt 105 Einreichungen gab es heuer für die Euregio-Awards – ein neuer Rekord. Erstmals wurden pro Preis (Euregio-JungforscherInnenpreis bzw. Euregio-Innovationspreis) Auszeichnungen in jeweils zwei Kategorien vergeben, also insgesamt vier GewinnerInnen.</p>
<p>Überreicht wurden die von der Wirtschaftskammer Tirol und den Handelskammern von Bozen und Trient gestifteten Preise von Präsidentin <span class="regierungsmitglied">Barbara Thaler</span> (Wirtschaftskammer Tirol), Präsident <span class="regierungsmitglied">Michl Ebner</span> (Handelskammer Bozen) und Präsident <span class="regierungsmitglied">Andrea De Zordo</span> (Handelskammer Trient) im Beisein des Euregio-Präsidenten LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>, LH <span class="regierungsmitglied">Arno Kompatscher&nbsp;</span>(Südtirol) und&nbsp;und dem Trentiner Landtagspräsidenten&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Claudio Soini</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Präsentation vor Fachjury</span></p>
<p>Jeweils drei FinalistInnen pro Kategorie stellten heute, Samstagnachmittag, ihre Einreichung nochmals einer Fachjury unter dem Vorsitz von <span class="regierungsmitglied">Ulrike Tappeiner</span>, Leiterin des Instituts für Alpine Umwelt von Eurac Research (Euregio-JungforscherInnenpreis), und <span class="regierungsmitglied">Marcus Hofer</span>, Geschäftsführer der Standortagentur Tirol (Euregio-Innovationspreis) vor.</p><ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e19ab3382bed3a1a9acf2868ef7af5ed0"><span class="regierungsmitglied">Euregio-JungforscherInnenpreis: </span><span>Unter den FinalistInnen in der Kategorie „Wirtschaft, Sozialwissenschaften, Rechtswissenschaft, Bildungs- und Geisteswissenschaften“ hat sich Philipp Jaufenthaler von der Universität Innsbruck mit einer Arbeit zur</span> <span>Vermarktung als Familienunternehmen zur Steigerung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit durchgesetzt. Der zweite Platz ging an </span><span class="regierungsmitglied">Anna Bertani</span><span> von der Universität Trient, die drittbeste Arbeit hatte </span><span class="regierungsmitglied">Ece Naz Tatar</span><span> von der Universität Trient vorgelegt. In der Kategorie „Technische Wissenschaften, Naturwissenschaften und Medizin“ gewann </span><span class="regierungsmitglied">Moritz Ploner </span><span>von der Freien Universität Bozen mit einer Arbeit zu tragbaren Schweißsensoren als Unterstützung der Gesundheitsüberwachung. Der zweite Platz ging an </span><span class="regierungsmitglied">Margherita Mele</span><span> von der Universität Trient, der dritte Platz an </span><span class="regierungsmitglied">Alexander Sietmann</span><span> von der Universität Innsbruck. Das Preisgeld je Kategorie beträgt 4.500 Euro pro Kategorie. Auf die oder den Zweit- und Drittplatzierten warten 2.000 beziehungsweise 1.000 Euro. Für die Preise haben sich insgesamt 49 Nachwuchsforschende unter 35 Jahren beworben.</span></li><li data-list-item-id="ec45fc99c041dd27ee2139df1039c27c1"><span class="regierungsmitglied">Euregio-Innovationspreis: </span><span>Bei den Euregio-Innovationspreisen konnte in der Kategorie „Konzepte und Prototypen“ das Unternehmen Fraido S.r.l aus Trient (Trentino) mit einem Projekt zu einem erweiterbarem Schlauchtyp für eine einfachere, effizientere und sicherere Beatmung von PatientInnen die Jury überzeugen. Auf die Plätze zwei und drei kamen die Unternehmen&nbsp;</span><span class="regierungsmitglied">VAHLE Automation</span><span> aus Schwoich (Bezirk Kufstein) und&nbsp;</span><span class="regierungsmitglied">Terra Atmos</span><span> aus Innsbruck. In der Kategorie „Etablierte Geschäftsmodelle und Produkte“ gewann das Unternehmen&nbsp;</span>KinCon biolabs GmbH<span> aus Innsbruck mit einem Projekt zu neuen Ansätzen für die Medikamentenentwicklung. Der zweite Platz ging an das Unternehmen&nbsp;</span><span class="regierungsmitglied">Behavix srl Società Benefit</span><span> aus Rovereto (Trentino), der dritte Platz an das Unternehmen&nbsp;</span><span class="regierungsmitglied">BIOTITAN SRL </span><span>aus Bozen (Südtirol). Je Kategorie erhalten die Erstplatzierten Preise in Höhe von 9.000 Euro, die je zur Hälfte aus einem Geldbetrag und regionalen PR-Leistungen der Standortagenturen bestehen. Die Zweit- und Drittplatzierten erhalten einen Geldbetrag von 2.000 beziehungsweise 1.000 Euro.&nbsp;56 Unternehmen aus der Euregio haben sich für die Awards beworben.</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Statements zu den Euregio-Awards</span></p>
<p>LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle&nbsp;</span>(Tirol):&nbsp;„Starke Regionen sind das Fundament eines starken Europas. Die Euregio-Awards zeigen eindrucksvoll, wie viel Innovationskraft und kreatives Potenzial in Tirol, Südtirol und dem Trentino steckt. Mit ihren Projekten entwickeln die Preisträgerinnen und Preisträger konkrete Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit und machen damit sichtbar, was aus regionaler Zusammenarbeit entstehen kann. Sie sind damit Botschafterinnen und Botschafter einer Euregio, die ihre Stärken bündelt und gemeinsam nach vorne blickt.“</p>
<p>LH <span class="regierungsmitglied">Arno Kompatscher</span>&nbsp;(Südtirol): „Die Euregio-Awards holen jedes Jahr Menschen und Projekte vor den Vorhang, die mit neuen Ideen wichtige Impulse für unsere Gesellschaft und unsere Wirtschaft setzen. Gerade die Vielfalt der ausgezeichneten Projekte zeigt, wie breit das Spektrum an Wissen, Kreativität und Innovationskraft in der Euregio ist. Die Awards sind damit nicht nur eine Anerkennung für die bisherigen Leistungen, sondern auch eine Ermutigung, neue Wege zu gehen und Ideen weiterzuentwickeln. Davon profitiert letztlich der gesamte Euregio-Raum.“</p>
<p>Landtagspräsident&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Claudio Soini&nbsp;</span>(Trentino): „Besonders beeindruckend ist die Vielfalt der Projekte und Ansätze, die jedes Jahr aus Tirol, Südtirol und dem Trentino bei den Euregio-Awards eingereicht werden. Die Auszeichnungen machen das Potenzial unserer gemeinsamen Gebiets sichtbar und schaffen zugleich eine wertvolle Verbindung zwischen jungen Talenten, Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft. Alpbach bietet dafür den idealen Rahmen, weil hier regionale Ideen auf einen internationalen Austausch treffen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Kata Tüttő,</span> Präsidentin des Ausschusses der Regionen der Europäischen Union: "Die Euregio-Awards zeigen eindrucksvoll, wie viel Zukunftskraft in den drei Regionen steckt. Die Rekordzahl von 105 Einreichungen und die Vielfalt der ausgezeichneten Forschungs- und Innovationsprojekte sind ein starkes Signal: Regionen sind nicht nur Orte, an denen europäische Politik umgesetzt wird – sie sind Orte, an denen Europas Zukunft gestaltet und Innovation konkret gemacht wird. Gerade die Zusammenarbeit über Grenzen hinweg macht aus regionaler Exzellenz einen europäischen Mehrwert. Die Finalistinnen und Finalisten der Euregio-Awards 2026 stehen beispielhaft für dieses Europa der starken Regionen: forschungsstark, innovativ und nah an den Herausforderungen der Menschen."</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Barbara Thaler</span>, Präsidentin der Wirtschaftskammer Tirol: „Die Euregio-Awards zeigen eindrucksvoll, was aus einer ersten Idee entstehen kann, wenn sie konsequent weiterverfolgt wird. Entscheidend ist, dass Forschung und Innovation nicht auf dem Papier bleiben, sondern ihren Weg in die Anwendung finden. Die ausgezeichneten Projekte stehen genau dafür: Sie zeigen neue Ansätze auf und geben wichtige Impulse für Wirtschaft und Gesellschaft.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Michl Ebner</span>, Präsident der Handelskammer Bozen: „Mit den Euregio-Awards zeichnen wir Menschen aus, die mit Forschung, Innovation und Unternehmergeist an den Lösungen von morgen arbeiten. Für uns als Handelskammer ist es besonders wichtig, diesen Einsatz sichtbar zu machen und jungen Talenten eine Perspektive zu geben. Die ausgezeichneten Projekte zeigen, dass aus guten Ideen konkrete Anwendungen und neue Chancen für unsere Länder entstehen können. Deshalb sind die Awards auch ein wichtiges Signal dafür, dass sich Investitionen in Wissen und Innovation lohnen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Andrea De Zordo</span>, Präsident der Handelskammer Trient: „Das Alpbach-Motto ‚How Europe Wins‘ stellt eine konkrete Frage: Wie kann Europa wieder wettbewerbsfähig werden und wachsen? Meine Antwort: Europa muss weniger regulieren und mehr ermöglichen. Wir brauchen weniger Bürokratie, einfachere Regeln und keine zusätzlichen Belastungen für Unternehmen. Europa soll nicht nur Märkte regulieren, sondern Innovation, Investitionen, Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit fördern. Mit der Euregio können wir dabei vorangehen und beweisen, dass wir fähig sind, zusammenzuarbeiten, Hindernisse abzubauen und gemeinsam unsere eigene Zukunft zu gestalten.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ulrike Tappeiner</span>, Juryvorsitzende und Leiterin des Instituts für Alpine Umwelt von Eurac Research: „Forschung bedeutet die Entwicklung neuer Ideen, Technologien und Strategien als Antwort auf verschiedenste Fragen und Herausforderungen. Diese Antworten stärken nicht nur den Wissenschafts- sondern auch den Wirtschaftsstandort. Die Siegerprojekte, alle Finalistinnen und Finalisten sowie alle Einreichenden untermauern, welche einzigartige Forschungsleistung von jungen, talentierten Forschenden in der Euregio Tag für Tag betrieben wird.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Marcus Hofer</span>, Juryvorsitzender und Geschäftsführer der Standortagentur Tirol: „Ein starker Wirtschaftsstandort lebt von Unternehmen, die in die Zukunft blicken und innovative Wege gehen. Nicht zuletzt die Siegerprojekte zeigen, dass die Unternehmen in der Euregio genau das tun. Damit können sie sich im internationalen Wettbewerb mit der Konkurrenz aus ganz Europa und darüber hinaus messen und Wertschöpfung erzeugen, von der wir alle in der Euregio profitieren. Gleichzeitig helfen die innovativen Projekte dabei, den Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft zu begegnen.“</p>
<p></p><hr>

<h3><span>Kurzbeschreibung Siegprojekte</span></h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Euregio-JungforscherInnenpreis – Kategorie „Wirtschaft, Sozialwissenschaften, Rechtswissenschaft, Bildungs- und Geisteswissenschaften“: Philipp Jaufenthaler - Strengthening Regions in a Volatile World: Experimental Evidence on the Localness Effects of Family Firm Status&nbsp;</span></p>
<p>In einer zunehmend volatilen Welt ist lokale Identität ein entscheidender Faktor für Resilienz. Diese Studie untersucht das Branding von Familienunternehmen als strategisches Instrument zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Euregio. Auf Basis eines interdisziplinären Ansatzes, der Erkenntnisse aus Konsumentenpsychologie und strategischem Management verbindet, analysieren fünf experimentelle Studien mit insgesamt 1.654 Teilnehmenden, wie der wahrgenommene Status als Familienunternehmen verschiedene Dimensionen von Regionalität beeinflusst: geografische Reichweite, lokale Identifikationskraft („Local Iconness“), nationale Herkunft und inländische Produktion. Die Ergebnisse zeigen, dass der Status als Familienunternehmen die Kaufabsicht signifikant erhöht, wobei dieser Effekt vor allem durch die „Local Iconness“ einer Marke getragen wird, also durch deren wahrgenommene kulturelle Verankerung. Für die Euregio, deren Wirtschaft maßgeblich von Familienunternehmen geprägt ist, bieten diese Erkenntnisse eine wirkungsvolle Grundlage, um lokale Stärken gezielt zu nutzen und gleichzeitig auf globalen Märkten wettbewerbsfähig zu bleiben. Damit leisten sie einen direkten Beitrag zum Aufbau resilienter und starker Regionen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Euregio-JungforscherInnenpreis – Kategorie „Technische Wissenschaften, Naturwissenschaften und Medizin“: Moritz Ploner - Wearable Sweat Cytokine Sensing for Decentralized Health Monitoring&nbsp;</span></p>
<p>Der Zugang zu diagnostischen Dienstleistungen bleibt insbesondere in abgelegenen Alpenregionen eine Herausforderung, da wiederholte Blutanalysen in herkömmlichen Laboren oft nur eingeschränkt möglich sind. In diesem Kontext bietet die tragbare biochemische Sensorik einen vielversprechenden Ansatz für eine dezentrale Gesundheitsüberwachung. Vor diesem Hintergrund entwickelt das Projekt eine tragbare Plattform zur nicht-invasiven Erkennung von Entzündungsbiomarkern im Schweiß, mit besonderem Fokus auf die Zytokine Interleukin-6 (IL-6) und Tumornekrosefaktor Alpha (TNF-α), zwei wichtige Indikatoren für Immunaktivität und chronische Entzündungen. Durch die Integration flexibler elektrochemischer Sensoren, mikrofluidischer Systeme und einer auf maschinellem Lernen basierenden Signalanalyse ermöglicht die Plattform eine sensitive und multiparametrische Überwachung in einem tragbaren Format. Diese Technologie könnte die Entwicklung diagnostischer Systeme für die Gesundheitsüberwachung in Echtzeit unterstützen und künftig Anwendungen in der Telemedizin, der früheren Erkennung von Krankheiten, einem breiteren Zugang zu Diagnostik sowie resilienteren Gesundheitssystemen ermöglichen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Euregio-Innovationspreis – Kategorie „Konzepte und Prototypen“: Fraido S.r.l. - Adaptive Diameter Airway Technology&nbsp;</span></p>
<p>Das Einführen eines Beatmungsschlauchs in die Atemwege eines Patienten ist ein gängiger, aber kritischer medizinischer Eingriff, insbesondere in Notfällen. Herkömmliche Schläuche sind in festen Größen erhältlich, sodass Ärztinnen und Ärzte zwischen einer leichteren Einführung und einer effektiven Beatmungsunterstützung wählen müssen. Dies kann den Eingriff erschweren und das Risiko von Komplikationen erhöhen. Fraido entwickelt einen neuen Schlauchtyp, dessen Durchmesser während der Anwendung verändert werden kann. Er wird in einer kleineren Form eingeführt, um die Platzierung einfacher und sicherer zu machen, und anschließend erweitert, sobald er richtig positioniert ist, um eine optimale Beatmung sicherzustellen. Diese einfache, aber wirkungsvolle Innovation hilft Ärztinnen und Ärzten, schneller und effizienter zu handeln, verbessert die Patientensicherheit und reduziert Komplikationen. Künftig könnte dieselbe Technologie auch bei anderen medizinischen Verfahren eingesetzt werden, die einen Zugang zum Körperinneren erfordern.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Euregio-Innovationspreis – Kategorie „etablierte Geschäftsmodelle und Produkte“: KinCon biolabs GmbH - Neue Ansätze für die Medikamentenentwicklung&nbsp;</span></p>
<p>Bevor ein neues Medikament Patientinnen und Patienten erreicht, durchläuft es einen jahrelangen Entwicklungsprozess - und neun von zehn Wirkstoffkandidaten scheitern dabei. Eine zentrale Ursache: In klassischen Tests wird im Reagenzglas geprüft, ob ein Wirkstoff an sein Zielprotein bindet. Ob er das aber auch in einer lebenden Zelle tut und dort die gewünschte Wirkung auslöst, bleibt lange unklar. Das Innsbrucker Start-up KinCon biolabs hat eine patentierte Technologie entwickelt, die genau hier Ansetzt. Mit genetisch kodierten Sensoren wird die dreidimensionale Struktur (Konformation) des Zielproteins direkt in der lebenden Zelle untersucht: verändert ein Wirkstoff die Proteinstruktur, leuchtet die Zelle. So erhalten Pharma- und Biotechunternehmen früh und zuverlässig Informationen darüber welche Substanzen das höchste Potential bergen. Das spart Zeit, Ressourcen und beschleunigt die Entwicklung neuer Therapien gegen Krebs und andere Erkrankungen.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Forschung &amp; Innovation</category>
				
					<category>Europaregion</category>
				
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				<pubDate>Thu, 27 Aug 2026 14:01:00 +0200</pubDate>
				
				<title>15 Jahre Euregio-Jubiläum in Alpbach</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/15-jahre-euregio-jubilaeum-in-alpbach/</link>
				<description>Runder Tisch zu „15 Jahre Euregio Tirol-Südtirol-Trentino“ mit Gründungsvätern der Euregio </description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e29c1580473c6fb8730dc7ac269f7e921"><span class="regierungsmitglied">Einblicke in Gründung und Einwicklung der Euregio im Euregio-Geschichtsbuch</span></li><li data-list-item-id="e1ebc80801c9b509cc4b9671debe5b1c7"><span class="regierungsmitglied">Euregio initiierte allein in den ersten zehn Jahren 350 Projekte&nbsp;</span></li></ul><p>Kräfte bündeln, als kleines Europa im Großen die gemeinsame Identität neu beleben und dank der Zusammenarbeit einen Mehrwert für die Bevölkerung schaffen: Diese Ziele hatten&nbsp;LH a.D.&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Günther Platter</span>,&nbsp;LH a.D.&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Luis Durnwalder</span>&nbsp;und LH a.D.&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Lorenzo Dellai</span>&nbsp;vor Augen, als sie am 14. Juni 2011&nbsp;auf Castel Thun im Trentino die Gründungsverträge der&nbsp;Euregio Tirol-Südtirol-Trentino&nbsp;unterzeichneten. 15 Jahre später&nbsp;blickten die damaligen Landeshauptleute&nbsp;zum Auftakt der&nbsp;Euregio-Days&nbsp;2026&nbsp;beim European Forum Alpbach auf die bisherige Euregio-Geschichte zurück.&nbsp;</p>
<p>„15 Jahre Euregio bedeuten 15 Jahre enge, institutionalisierte Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Die Euregio Tirol-Südtirol-Trentino ist ein Vorzeigebeispiel grenzüberschreitender Zusammenarbeit, welche die europäische Integration Tag für Tag vorlebt. Dank der Euregio werden konkrete Projekte umgesetzt, die einen klaren Mehrwert für die Bevölkerung bringen – sei es in der Mobilität, in der Kultur, im Sport oder für Familien. Einen wesentlichen Beitrag dazu haben die drei damaligen Landeshauptleute Günther Platter, Luis Durnwalder und Lorenzo Dellai geleistet. Ihr Engagement hat die Euregio, die wir heute kennen, geformt“, betont der derzeitige Euregio-Präsident LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.</p>
<p>Beim Runden Tisch der Euregio-Akademie&nbsp;heute, Donnerstag,&nbsp;fiel das Fazit der Gründungsväter&nbsp;weitgehend positiv aus: Die Euregio sei sichtbarer geworden. Sie habe konkrete Angebote geschaffen, politische Erfolge in Rom, Wien und Brüssel erzielt und sei mit ihrer Reform nach rund zehn Jahren demokratischer geworden.</p>
<p>„Die Euregio hat vor und nach der Gründung&nbsp;bewegte Momente erlebt. Aber besonders in Krisenzeiten haben wir das&nbsp;Gespräch&nbsp;gesucht,&nbsp;Solidarität&nbsp;gelebt und&nbsp;Stärke&nbsp;bewiesen. So haben wir uns bei der Flüchtlingswelle 2016 oder in der Coronazeit gegenseitig geholfen und gegen nationale Bestrebungen öfters die Schließung der Brennergrenze verhindert“, betont LH a.D. Platter. Südtirol LH a.D. Durnwalder betonte: „Man kann immer besser werden.&nbsp;Die Euregio ist heute nicht perfekt. Aber sie ist auf einem sehr guten Weg.“&nbsp;<br><span class="regierungsmitglied">Gespräch gesucht, Solidarität gelebt</span></p>
<p>Auf ein „grundlegendes Zusammengehörigkeitsgefühl“ verwies der ehemalige Trentiner Landeshauptmann&nbsp;Dellai: „Unsere Identität beruht nicht nur auf der gemeinsamen Geschichte: Wir wollten immer nach vorne blicken und die europäische Integration nutzen, um unsere Herausforderungen im Herzen der Alpen gemeinsam zu bewältigen. Es ist Zeit für den Versuch, über den EVTZ hinaus eine echte europäische Region zu schaffen.“</p>
<p>Bereits die Gründung sei kein Selbstläufer gewesen, gab LH a.D. Durnwalder zu bedenken: „Die Spannungen zwischen Italien und Österreich wegen der&nbsp;Südtirolfrage&nbsp;haben den Ausbau grenzüberschreitender Zusammenarbeit gebremst. Dennoch haben wir Möglichkeiten gefunden, freiwillig zusammenzuarbeiten. Wo ein politischer Wille, da auch ein Weg!“</p>
<p>Unter österreichischer EU-Ratspräsidentschaft kam schließlich ein Durchbruch: 2006 hat die EU die Institution „Europäischer Verbund Territorialer Zusammenarbeit“ (EVTZ) eingeführt. Als eigene Rechtspersönlichkeit kann ein solcher EVTZ&nbsp;über Grenzen hinweg verbindlich tätig werden. „Im Andreas-Hofer-Gedenkjahr 2009 haben wir diese Chance ergriffen und der Dreierlandtag hat die Gründung beschlossen“, berichtete LH a.D. Platter.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Rund 100 Projekte und Initiativen pro Jahr</span></p>
<p>Das Ergebnis könne sich sehen lassen, sagte Dellai: „Mit Freude sehe ich, wie weit sich der inhaltliche Bogen der Euregio-Projekte heute spannt.“ Allein im ersten Jahrzehnt hat die Euregio mehr als 350&nbsp;Projekte&nbsp;und&nbsp;Initiativen&nbsp;auf den Weg gebracht. Inzwischen organisiert, koordiniert, delegiert oder unterstützt sie rund 100 Projekte pro Jahr.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">„Von Canossa nach Europa“ – neuer Kultur-EVTZ</span></p>
<p>Zudem befasste sich die&nbsp;Euregio-Akademie&nbsp;in einem Workshop mit dem Rechtsinstrument des EVTZ:&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Alice Engl</span>, Bereichskoordinatorin am Institut für Minderheitenrecht von Eurac Research gab einen Überblick über die 86 aktiven EVTZs in Europa. Über die Zukunftsstrategie des EVTZ Euregio Connect der drei Landestourismusorganisationen aus Tirol, Südtirol und dem Trentino sprach dessen Präsident <span class="regierungsmitglied">Paolo Pozzi.</span> Welche Ziele der in Gründung begriffene Kultur-EVTZ „Von Canossa nach Europa" verfolgt und wie er das historische Erbe des mittelalterlichen „Ganges nach Canossa“ aufgreifen will, erklärte schließlich Rechtsanwalt Centurio Frignani, der den Gründungsprozess begleitet.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Online Euregio-Geschichtsbuch gibt Einblicke&nbsp;</span></p>
<p>Einblicke in die Geschichte des Euregio-Raums sowie die Gründung und Entwicklung der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino gibt das&nbsp;Euregio-Geschichtsbuch. Auf der Euregio-Website steht es als&nbsp;<a href="https://www.europaregion.info/fileadmin/downloads/webbooks/webbook-StoriaDellEuregio-TED-v03/TirolSudtirolTrentino-EinhistorischerUberblick-web.html#capII" target="_blank" rel="noreferrer">E-Book</a>&nbsp;kostenlos&nbsp;zur Verfügung.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Europa &amp; Internationales</category>
				
					<category>Europaregion</category>
				
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