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			<title>Land Tirol - Meldungen</title>
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			<description>Aktuelle Meldungen vom Amt der Tiroler Landesregierung</description>
			<language>de</language>
			<docs>https://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
			
				<copyright>Land Tirol</copyright>
			
			<pubDate>Sun, 18 Oct 2026 01:08:00 +0200</pubDate>
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				<guid isPermaLink="false">news-59854</guid>
				<pubDate>Sat, 17 Oct 2026 11:52:01 +0200</pubDate>
				
				<title>„Tiroler Ehrenamtsnadel in Gold“ für 83 Ehrenamtliche im Bezirk Kitzbühel </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tiroler-ehrenamtsnadel-in-gold-fuer-83-ehrenamtliche-im-bezirk-kitzbuehel/</link>
				<description>LH Mattle: „Freiwilliges Engagement stärkt den Zusammenhalt und macht unsere Gemeinden lebenswert“</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e5f912119ee3ae973d33971b4224aea4d"><span class="regierungsmitglied">Große Vielfalt an freiwilligem Engagement: Nachwuchsarbeit im Sport, Verdienste bei der Musik oder historische Aufarbeitung der Region</span></li><li data-list-item-id="ef0667960ec0f821ba463729891e3b491"><span class="regierungsmitglied">„Jahr des Ehrenamts“ 2026 rückt Leistungen der Freiwilligen in den Mittelpunkt</span></li><li data-list-item-id="eb2374a374015bc453045dec2cf7fd6c4"><a href="https://meisterfotograf.wetransfer.com/downloads/3d00c88dada33ed576f968a8fdf1b4d520261017081449/bcfe69b9a6a86304cf380ac2236c2deb20261017081530/bd8f05?subdomain=meisterfotograf" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">Alle Fotos der Geehrten zum Download</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;(Fotonachweis: Land Tirol/Sedlak)</span></li></ul><p>Ob sie junge SportlerInnen trainieren, die nächste Generation für Musik begeistern, bei Rettungsdiensten im Einsatz stehen oder die Geschichte ihrer Heimatgemeinde bewahren: Viele Menschen im Bezirk Kitzbühel investieren über Jahre hinweg freiwillig ihre Zeit und ihr Wissen für das Gemeinwohl.&nbsp;Beim gestrigen „Tag des Ehrenamts“ würdigte LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> im Kaisersaal in St. Johann in Tirol besonders vorbildliche Leistungen. 83 zu Ehrende erhielten die „Tiroler Ehrenamtsnadel in Gold“ – eine Auszeichnung für Persönlichkeiten, die sich in verdienter Weise für das gesellschaftliche Leben einsetzen und von ihrer Heimatgemeinde nominiert wurden.&nbsp;<span lang="DE" dir="ltr">„Ein funktionierendes Vereinsleben ist die Basis für ein funktionierendes Gemeindeleben. Hinter unseren ehrenamtlichen Verbänden stehen Menschen, die Verantwortung übernehmen, ihre Freizeit für andere einsetzen und oft über viele Jahre hinweg wichtige Aufgaben übernehmen. Ihnen gebührt unsere Anerkennung und unser aufrichtiger Dank“, betonte LH Mattle anlässlich der Verleihungsfeier.</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Große Vielfalt im Bezirk Kitzbühel</span></p>
<p>Die Ausgezeichneten bringen sich etwa als NachwuchstrainerInnen in Skiclubs ein oder haben mit der Gründung eines eigenen Taekwondo-Vereins neue Möglichkeiten für Bewegung und Gemeinschaft eröffnet. In den Musikkapellen und Chören aus dem ganzen Bezirk leisten Freiwillige wertvolle Arbeit – besonders dann, wenn sie junge Menschen für das gemeinsame Musizieren gewinnen und begleiten. Für die historische Aufarbeitung engagieren sich wiederum OrtschronistInnen, die heimische Entwicklungen aufzeichnen und die Vergangenheit ihrer Gemeinden für kommende Generationen zugänglich machen. Wie umfangreich diese Arbeit sein kann, zeigt sich unter anderem an einer rund 550 Seiten starken Ortschronik über Hochfilzen. Darüber hinaus engagieren sich Menschen im Bezirk Kitzbühel im sozialen Bereich bei „Essen auf Rädern“ oder in Tierschutzvereinen.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">„Jahr des Ehrenamts“: Freiwilliges Engagement nachhaltig stärken</span></p>
<p>Mit dem „Jahr des Ehrenamts“ setzt die Tiroler Landesregierung 2026 einen besonderen Schwerpunkt auf die Sichtbarkeit und die Rahmenbedingungen freiwilliger Arbeit. „Ehrenamt bedeutet, nicht nur auf das eigene Umfeld zu schauen, sondern selbst etwas beizutragen. Wer Kinder und Jugendliche fördert, Menschen in schwierigen Situationen hilft oder Traditionen weitergibt, baut zugleich an der Zukunft der eigenen Gemeinde“, erklärt LH Mattle. Neben der Anerkennung engagierter Menschen geht es im „Jahr des Ehrenamts“ darum, Vereine und Freiwillige langfristig zu unterstützen und den Zugang zu Informationen und Serviceangeboten zu erleichtern.</p>
<p>So ist Tirol in Sachen Freiwilligen-Versicherung bereits sehr gut aufgestellt und lotet derzeit letztes Optimierungspotenzial aus. Auch Unterstützungsmöglichkeiten für Vereine bei Rechtsfragen stehen auf der Agenda. Service- und Weiterbildungsangebote für FunktionärInnen, KoordinatorInnen und VerantwortungsträgerInnen im Freiwilligenbereich sollen gebündelt und flexibler zugänglich werden – dazu wurde auch ein Veranstaltungskalender unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/landesentwicklung/ehrenamt/" target="_blank">www.tirol.gv.at/ehrenamt</a> veröffentlicht. Ebenfalls auf der Website zu finden: Das erste digitale Vereinshandbuch, das wesentliche Informationen für Vereine bestmöglich bündelt und als zentrale Informationsplattform dienen soll. Anregungen können laufend über&nbsp;<a href="mailto:ehrenamt@tirol.gv.at">ehrenamt@tirol.gv.at</a> eingebracht werden. Gleichzeitig soll die gesellschaftliche Wahrnehmung des Ehrenamts weiter erhöht werden – etwa durch einen neuen Ehrenamtsnachweis, der derzeit gemeinsam mit Stakeholdern und Partnern ausgearbeitet wird, durch die bezirksweiten Ehrenamtstage oder durch neue Informationskanäle wie den WhatsApp-Kanal „Ehrenamt Tirol“ (erreichbar über&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/landesentwicklung/ehrenamt/whatsapp-gruppe-ehrenamt-tirol/" target="_blank">www.ehrenamt.tirol</a>). Im Herbst findet außerdem das erste Ehrenamtssymposium des Landes Tirol statt.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">„Tage des Ehrenamtes“ in allen Tiroler Bezirken</span></p>
<p>Bei den „Tagen des Ehrenamts“ sind die BürgermeisterInnen der Tiroler Gemeinden eingeladen, besonders engagierte ehrenamtlich tätige RepräsentantInnen ins Rampenlicht zu stellen. Bei einem Festakt im jeweiligen Bezirk ehrt der Landeshauptmann die vorgeschlagenen Persönlichkeiten mit der Tiroler Ehrenamtsnadel in Gold. Damit wird die Vorbildwirkung jener Menschen hervorgehoben, die sich über viele Jahre hinweg freiwillig für ihre Mitmenschen, ihre Gemeinden und für das gesellschaftliche Leben einsetzen.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>Kitzbühel</category>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Ehrungen</category>
				
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				<pubDate>Sat, 17 Oct 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Alexander Hörmann)</author>
				<title>27 Auszeichnungen an LehrlingsausbilderInnen verliehen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tirol-ist-land-der-lehre-27-auszeichnungen-an-lehrlingsausbilderinnen-verliehen/</link>
				<description>Tirol ist Land der Lehre</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e43276be3506bbbb4640d47876d30c950"><span class="regierungsmitglied">Über 20 Jahre Tiroler Weiterbildungspass: Verleihung beim 29. Tiroler LehrlingsausbilderInnenkongress</span></li><li data-list-item-id="ec4b6bb09c119db2bd272a89686d9e791"><span class="regierungsmitglied">Überreichung der Zertifikate und Diplome durch LH Mattle</span></li><li data-list-item-id="e6534072c632cab14640e2149b98f4acd"><span class="regierungsmitglied">Tirol setzt mit Lehrausbildung und seinem Weiterbildungsmodell für LehrlingsausbilderInnen österreichweit Maßstäbe</span></li><li data-list-item-id="ec24264cd17286b2f8d0dd8895cc3a382"><span class="regierungsmitglied">Gemeinsame Initiative des Landes Tirol, der Arbeiterkammer Tirol, der Wirtschaftskammer Tirol und des ÖGB Tirol</span></li></ul><p>Beim 29. Tiroler LehrlingsausbilderInnenkongress wurden gestern, Freitag, Tiroler LehrlingsausbilderInnen für ihre erfolgreich absolvierte Weiterbildung im Rahmen des Tiroler Weiterbildungspasses ausgezeichnet. In feierlichem Rahmen überreichte Landeshauptmann <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> Zertifikate und Diplome an 27 LehrlingsausbilderInnen – Menschen, die Lehrlingen ihr Wissen weitergeben und eine qualitativ hochwertige Ausbildung ermöglichen. Der Landeshauptmann hob dabei die zentrale Bedeutung der dualen Ausbildung in Tirol hervor.&nbsp;</p>
<p>Der Tiroler Weiterbildungspass ist eine gemeinsame Initiative des Landes Tirol, der Arbeiterkammer Tirol, der Wirtschaftskammer Tirol und des Österreichischen Gewerkschaftsbunds Tirol (ÖGB). Das Programm ermöglicht Weiterbildungsmöglichkeiten für AusbilderInnen im Bereich der Lehre. Damit wird die reguläre AusbilderInnenprüfung um zusätzliche berufspädagogische Qualifikationen erweitert, was sich positiv auf die Qualität der betrieblichen Lehrlingsausbildung auswirkt. Die Ausbildung umfasst drei Qualifikationsstufen, Organisation und Administration liegen bei der Tiroler Arbeitsmarktförderungsgesellschaft Tirol (amg-tirol) als Geschäftsstelle des Ausbilderforums.</p>
<p>„Tirol ist das erfolgreichste Bundesland, wenn es um die Lehrausbildung geht. Während die offenen Lehrstellen in allen Bundesländern zurückgehen, legt Tirol nochmal deutlich zu. Mehr als zwei Drittel der Tiroler Jugendliche sehen durch die Lehre bessere Chancen im Berufsleben – ein Wert, von dem andere Bundesländer nur träumen können. Ein wesentlicher Antrieb für Tirols Lehrlinge sind die vielen engagierten Ausbilderinnen und Ausbilder. Sie vermitteln nicht nur Wissen und praktische Fertigkeiten, sondern prägen jungen Menschen ganz wesentlich. Sie sind Bezugsperson, Mentoren und Lehrer der praktischen Ausbildung. Ausbilderinnen und Ausbilder – das weiß ich als Lehrling und Lehrmeister aus eigener Erfahrung – tragen wesentlich dazu bei, dass sich Lehrlinge beruflich und persönlich weiterentwickeln. Für diesen Einsatz gebührt unseren Lehrlingsausbilderinnen und -ausbildern große Anerkennung“, erklärte LH Mattle bei der Zertifikatsübergabe. Der Landeshauptmann hat selbst zwei Lehrausbildungen – als Elektroinstallateur sowie Radio- und Fernsehtechniker – absolviert und im Rahmen seiner dreißigjährigen Unternehmertätigkeit dutzende Lehrlinge selbst ausgebildet.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Knapp 900 Weiterbildungspass-Zertifikate und -Diplome vergeben</span></p>
<p>LH Mattle rückte auch die historische Entwicklung des Tiroler Weiterbildungspasses in den Vordergrund: „Mit dem Tiroler Weiterbildungspass haben wir 2005 ein Angebot geschaffen, das Ausbilderinnen und Ausbilder gezielt auf die vielfältigen Anforderungen ihres Berufs und dem Weitergeben von Wissen vorbereitet. Dass wir mittlerweile auf 20 Jahre erfolgreiche Weiterbildung bei der Lehrausbildung zurückblicken können, bestätigt den nachhaltigen Wert dieser Initiative. Mein Dank gilt auch den Unternehmen, die ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern diese Qualifizierung ermöglichen und damit aktiv in die Qualität der Lehrlingsausbildung investieren.“</p>
<p>Seit der Einführung im Jahr 2005 haben bereits 187 LehrlingsausbilderInnen ein Diplom der höchsten Stufe erworben. Weitere 258 Personen schlossen die zweite und 438 die erste Qualifikationsstufe mit einem Zertifikat ab.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Österreichweite Vorreiterrolle bei der Qualifizierung von AusbilderInnen&nbsp;</span></p>
<p>Mit dem Tiroler Weiterbildungspass nimmt das Land Tirol eine Vorreiterrolle ein: Ein vergleichbares Konzept zur kontinuierlichen Weiterbildung und Zertifizierung von LehrlingsausbilderInnen gibt es österreichweit nicht. Die abgestuften Qualifikationsangebote vermitteln umfassende berufspädagogische Kompetenzen und schaffen einen strukturierten Weg bis zur Diplomierung. Gleichzeitig fördert das Ausbilderforum den fachlichen Austausch und die Vernetzung der AusbilderInnen.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Rund 5.000 AusbilderInnen in Tirol</span></p>
<p>In Tirol sind rund 5.000 LehrlingsausbilderInnen aktiv. Sie verbinden fachliches Know-how mit pädagogischen und methodischen Fähigkeiten und bereiten junge Menschen auf die Anforderungen ihres Berufslebens vor. Das Ausbilderforum unterstützt sie dabei als wichtige Anlaufstelle für Weiterbildung, Austausch und Vernetzung. „Die kontinuierliche Erweiterung der eigenen Kompetenzen trägt dazu bei, die Ausbildungsqualität zu sichern, die Attraktivität der Lehre zu stärken und Unternehmen bei der Fachkräftesicherung zu unterstützen. Damit ist die Qualifizierung der Ausbilderinnen und Ausbilder ein wesentlicher Baustein für die Zukunftsfähigkeit des Tiroler Wirtschaftsstandorts“, betont LH Mattle.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Statements der Partner der gemeinsamen Initiative „Tiroler Weiterbildungspass“</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Andrea Ager</span>, Vizepräsidentin der Arbeiterkammer Tirol:&nbsp;„Wer eine Lehre in Tirol absolviert, kann in der Regel davon ausgehen, dass er eine wirklich fundierte Ausbildung erhält. Und damit unsere Lehrlinge im Arbeitsleben erfolgreich sein können, dazu braucht es bestausgebildete Lehrlingsausbilderinnen und -ausbilder, die an ihrer Seite stehen. Denn die Ausbildnerinnen und Ausbildner sind der Garant dafür, dass unsere Jungen jene Qualifikation erhalten, die ihnen einen Top-Arbeitsplatz und eine sichere Zukunft ermöglichen. Dafür sorgen die Ausbildnerinnen und Ausbildner nicht nur in den Konzernen, sondern gerade in den zahlreichen Klein- und Mittelbetrieben, die das Rückgrat der Tiroler Wirtschaft bilden und ein wesentliches Standbein der Lehrlingsausbildung sind. Und dass die Qualität der Lehrausbildung weiterhin auf dem hohen Niveau bleibt, dafür sorgt auch der Tiroler Weiterbildungspass für Ausbilderinnen und Ausbilder.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Hermann Huber</span>, Bezirksobmann der Wirtschaftskammer Kitzbühel: „Die Qualität der Lehrlingsausbildung entscheidet sich vor allem bei den Ausbilderinnen und Ausbildern. Mit dem Tiroler Weiterbildungspass werden genau diese Schlüsselpersonen unterstützt. Ich bin daher überzeugt, dass davon die Lehrlinge, die Betriebe und letztlich der gesamte Wirtschaftsstandort Tirol profitieren.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Berke Erdogan</span>, Landesjugendvorsitzender der ÖGB Tirol: „Eine gute Lehrlingsausbildung bedeutet mehr, als jungen Menschen fachliche Fertigkeiten beizubringen. Lehrlinge brauchen Ausbilderinnen und Ausbilder, die sie ernst nehmen, ihnen etwas zutrauen und sie auch bei Herausforderungen unterstützen. Dafür braucht es neben fachlichem Wissen vor allem pädagogische Kompetenzen und die Bereitschaft, sich laufend weiterzuentwickeln. Der Tiroler Weiterbildungspass leistet dazu seit über 20 Jahren einen wichtigen Beitrag, indem er Ausbilderinnen und Ausbilder gezielt dabei unterstützt, ihre pädagogischen Fähigkeiten auszubauen und auf die unterschiedlichen Bedürfnisse junger Menschen einzugehen. Davon profitieren vor allem die Lehrlinge, die im Betrieb besser begleitet und in ihrer beruflichen und persönlichen Entwicklung gestärkt werden. Denn wer in die Qualität der Ausbildung investiert, investiert in die Zukunft junger Menschen.“</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Arbeit &amp; Wirtschaft</category>
				
					<category>Bildung</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59845</guid>
				<pubDate>Fri, 16 Oct 2026 10:19:10 +0200</pubDate>
				
				<title>Doppelsieg für Tirol</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/doppelsieg-fuer-tirol/</link>
				<description>Tiroler SportlerInnen glänzen bei Österreichs Sportlerwahl</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ec2756d0ad2d19dd17994c6a28522320c"><span class="regierungsmitglied">Janine Flock und Felix Gall sind Österreichs Sportlerin und Sportler des Jahres</span></li><li data-list-item-id="e081e49df0088c073c1fc1d9fd3142fa4"><span class="regierungsmitglied">Stephan Embacher wird als Aufsteiger des Jahres ausgezeichnet</span></li><li data-list-item-id="ec92d89bf0afbfa55ffcc037de8e59614"><span class="regierungsmitglied">Johannes Lamparter erreicht Rang drei bei Sportler des Jahres-Wahl</span></li><li data-list-item-id="ef1f42db80bce1da6085b9632c921f243"><span class="regierungsmitglied">LH Mattle und Sportreferent LHStv Wohlgemuth gratulieren: „Ein starkes Ausrufezeichen für Tirol als Sportland Nr. 1!“</span></li></ul><p>Tirols SportlerInnen setzten bei Österreichs Sportlerwahl gestern, Donnerstagabend, erneut ein kräftiges Ausrufezeichen: Gleich mehrere AthletInnen aus Tirol waren bei der Wahl ganz vorne mit dabei: Skeleton-Olympiasiegerin <span class="regierungsmitglied">Janine Flock </span>aus Rum (Bezirk Innsbruck-Land) und Radprofi<span class="regierungsmitglied"> Felix Gall </span>aus Nußdorf-Debant (Bezirk Lienz) sind als Sportlerin und Sportler des Jahres ausgezeichnet. Skispringer <span class="regierungsmitglied">Stephan Embacher </span>aus St. Johann in Tirol (Bezirk Kitzbühel) holte sich den Titel „Aufsteiger des Jahres“. Gemeinsam mit seinem Teamkollegen Jan Hörl erreichte er zudem Rang zwei bei der Wahl zum Team des Jahres. Kombinierer <span class="regierungsmitglied">Johannes Lamparter</span>, ebenfalls aus Rum, komplettiert das starke Tiroler Ergebnis mit Platz drei in der Sportlerwahl. Für Tirols LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattl</span>e und Sportreferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth </span>ein geschichtsträchtiger Moment: „Dass nach 37 Jahren zwei Sport-Asse aus Tirol sich den Titel ‚Sportlerin und Sportler des Jahres‘ holen, ist nicht nur ein Meilenstein für Tirols als Sportland Nummer eins, sondern auch ein starkes Ausrufezeichen für uns als Sportnation.“</p>
<p>LH Mattle betont: „Diese Erfolge zeigen, was Tirol ausmacht: Menschen, die mit Leidenschaft, Mut und Ausdauer Außergewöhnliches leisten. Unsere Sportlerinnen und Sportler sind Vorbilder weit über den Sport hinaus. Sie begeistern junge Menschen, stärken den Zusammenhalt und machen unser Land stolz. Janine Flock, Felix Gall, Stephan Embacher und Johannes Lamparter zeigen stellvertretend eindrucksvoll, wie breit Tirol sportlich aufgestellt ist. Ihre Erfolge sind Auszeichnungen für die Athletinnen und Athleten – und zugleich ein Ansporn, weiterhin bestmögliche Bedingungen für den Spitzen- und Nachwuchssport zu schaffen.“</p>
<p>LHStv Wohlgemuth verweist auf die Bedeutung der Erfolge für den Sportstandort Tirol: „Sportliche Spitzenleistungen fallen nicht vom Himmel. Hinter jedem Erfolg stehen jahrelanges Training, konsequente Nachwuchsarbeit, eine gute Sport-Infrastruktur und Menschen, die den Sport mit großem Einsatz möglich machen. Tirol verfügt über herausragende Talente, engagierte Vereine und Verbände sowie hervorragende Trainingsbedingungen. Die Auszeichnungen sind deshalb nicht nur eine persönliche Anerkennung für unsere Athletinnen und Athleten, sondern auch eine Bestätigung für die hervorragende Arbeit im gesamten Tiroler Sportsystem.“</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Sport</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Fri, 16 Oct 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Reminder: Heizkostenzuschuss 2026/2027 </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/heizkostenzuschuss-2026-2027-mit-optimiertem-service-und-weniger-buerokratie-1-1-1/</link>
				<description>mit optimiertem Service und weniger Bürokratie</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e3ed933a3417986dab18c2ef189fbe1f6"><span class="regierungsmitglied">Wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“: einfachere Antragstellung für BürgerInnen, effizientere Abwicklung für Verwaltung&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e0c6f53e51bca718b1984439cf5402f59"><span class="regierungsmitglied">250 Euro für einkommensschwächere Haushalte</span></li><li data-list-item-id="e5a3c9f98ac2d74d1d342af85502ce173"><span class="regierungsmitglied">Antragsfrist für Zuschuss 2026/2027 startet im Mai</span></li><li data-list-item-id="e7da78f6ddb6714991b757fd2adf526d8"><span class="regierungsmitglied">Erhöhte Einkommensgrenzen: Mehr Menschen profitieren von Zuschuss&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e4a141a7c57bb35d64f1dc21ba440d081"><span class="regierungsmitglied">Zuschuss wird ab September 2026 mit Beginn der Heizsaison ausbezahlt</span></li><li data-list-item-id="e366b4b703261f2acbc607b8504577f81"><span class="regierungsmitglied">Informationen unter&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at/gesellschaft-soziales/soziales/heizkostenzuschuss/"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/heizkostenzuschuss</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;</span></li></ul><p>Heizkosten sind gerade für einkommensschwächere Haushalte eine Herausforderung – nicht zuletzt sorgt die aktuelle weltpolitische Lage und damit einhergehende Auswirkungen auf den Energiemarkt bei vielen Menschen für Unsicherheit. Gerade dann, wenn jeder Euro zählt, braucht es rasche und unkomplizierte Unterstützung. Das Land Tirol setzt den bewährten Heizkostenzuschuss auch für die Heizperiode 2026/2027 fort und spricht mit höheren Einkommensgrenzen zusätzlich Menschen an, die Unterstützung brauchen. Zudem wurde die Antragstellung im Zuge des Tirol Konvents grundlegend vereinfacht. Eine Beantragung des Zuschusses ist zwischen 1. Mai und 31. Oktober 2026 möglich. Ausbezahlt wird der Zuschuss einmalig ab September 2026 mit Beginn der Heizsaison.</p>
<p>„Der Heizkostenzuschuss ist ein wichtiges und bewährtes Instrument, um jene zu unterstützen, die Hilfe brauchen. Wir wollen den Zugang vereinfachen: Mit dem Tirol Konvent setzen wir auf eine vereinfachte Antragstellung. Mit den angehobenen Einkommensgrenzen profitieren noch mehr Tirolerinnen und Tiroler, die Hilfe brauchen“, betont LH<span class="regierungsmitglied">&nbsp;Anton Mattle</span>.</p>
<p>„Mit dem Heizkostenzuschuss leisten wir auch heuer einen gezielten Beitrag zur Entlastung vieler Haushalte. Uns ist wichtig, dass diese Unterstützung jene erreicht, die sie am dringendsten brauchen – rasch, unbürokratisch und mit einer möglichst einfachen Antragstellung, die sich an der Lebensrealität der Menschen orientiert“, so LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Schneller, einfacher, digitaler: Die wichtigsten Neuerungen im Detail</span></p>
<p>Die Netto-Haushaltseinkommensgrenzen wurden im Vergleich zum Vorjahr erhöht und betragen nun für einen Ein-Personen-Haushalt bis zu 1.435 Euro, für zwei Personen bis zu 2.265 Euro, für drei Personen bis zu 2.665 Euro und für vier Personen bis zu 2.965 Euro. Für jede weitere Person im Haushalt erhöht sich die Grenze um 300 Euro. Die Höhe der Förderung beträgt 250 Euro pro Haushalt.</p>
<p>Ob Anspruch auf einen Heizkostenzuschuss besteht, können Interessierte vorab – ohne Rechtsanspruch – mittels Heizkostenzuschuss-Rechner ausrechnen. Dieser steht unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/gesellschaft-soziales/soziales/heizkostenzuschuss/">www.tirol.gv.at/heizkostenzuschuss</a> zur Verfügung.</p>
<p>Die Einreichung erfolgt bevorzugt über das Online-Formular auf der genannten Website, wobei auch eine analoge Antragstellung weiterhin möglich ist. Grundsätzlich erfolgt die Angabe des Haushaltseinkommens im Erklärungsweg. Bei den Angaben zum Haushaltseinkommen des Vorjahres müssen AntragstellerInnen bestätigen, dass ihre Angaben der Wahrheit entsprechen. Vor der Auszahlung werden im Einzelfall Überprüfungen durchgeführt – es können Unterlagen beim Antragsteller bzw. bei der Antragstellerin angefordert werden.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Einfachere Beantragung für EmpfängerInnen des Zuschusses im Vorjahr</span></p>
<p>Allen FördernehmerInnen, denen der Heizkostenzuschuss 2025/2026 des Landes bewilligt wurde, wird vom Amt der Tiroler Landesregierung, Abteilung Soziales, neuerlich ein Antragsformular zugestellt. Somit können Bezugsberechtigte aus dem Vorjahr ihre angegebenen Daten kontrollieren und bei weiterem Bedarf den Heizkostenzuschuss erneut unkompliziert beantragen.&nbsp;</p>
<p>Haushalte von MindestpensionistInnen mit Bezug einer Ausgleichszulage, die bereits den Heizkostenzuschuss 2025/2026 erhalten haben, müssen keinen Antrag stellen. Diese erhalten nach Prüfung ein Zusageschreiben, die Auszahlung erfolgt automatisiert.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tiroler Hilfswerk bietet auch Online-Beratungen an</span></p>
<p>Jene, die Unterstützung benötigen, können sich an ihre Standortgemeinde oder an das Tiroler Hilfswerk in Innsbruck wenden. Neben Vor-Ort-Beratungen bietet das Tiroler Hilfswerk auch Online-Beratungen an. Termine für eine Beratung via Video oder Telefon können einfach und unkompliziert via&nbsp;<a href="https://termin.tirol.gv.at/public/standorte/amt-d-tiroler-landesreg/leistungen/tiroler-hilfswerk-beratungsgespraech" target="_blank" rel="noreferrer">Online-Terminvereinbarung des Landes</a> gebucht werden.</p>
<p>Alle Informationen sowie das Antragsformular finden sich ab 1. Mai 2026 unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/gesellschaft-soziales/soziales/heizkostenzuschuss/" target="_blank">www.tirol.gv.at/heizkostenzuschuss</a>. Eine Beantragung ist auch über das Landes-Online-Portal <a href="https://anmeldung.tirol.gv.at/profile/SAML2/POST/SSO?execution=e1s2" target="_blank" rel="noreferrer">„Digital Service Tirol“</a> möglich.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Gesellschaft &amp; Soziales</category>
				
					<category>Soziales</category>
				
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				<pubDate>Fri, 16 Oct 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Das erste Euregio-Wimmelbuch</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/das-erste-euregio-wimmelbuch/</link>
				<description>Ab sofort im Buchhandel erhältlich</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e968670f8982450f628e507018545c45d"><span class="regierungsmitglied">Spielerische Entdeckungsreise durch Tirol, Südtirol und das Trentino für Kinder ab vier Jahren und die ganze Familie</span></li><li data-list-item-id="e31e56dcee01d642415d6e265d0aa8e6b"><span class="regierungsmitglied">Wimmelbuch wird an alle öffentlichen Kindergärten der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino verteilt</span></li><li data-list-item-id="e4db575b23beb3aa258c8ea32cea1bf3c"><span class="regierungsmitglied">Beim Tag der offenen Tür am 26. Oktober in Innsbruck schmökern und mit etwas Glück ein Wimmelbuch gewinnen</span></li></ul><p>Suchen, staunen und entdecken: Das erste Euregio-Wimmelbuch nimmt Kinder und Familien mit auf eine bunte Entdeckungsreise durch Tirol, Südtirol und das Trentino. Gemeinsam mit Anna und Adler Tiri können Kinder ab vier Jahren die Vielfalt, Gemeinsamkeiten und Besonderheiten der drei Länder spielerisch entdecken. Ab heute, Freitag, ist das Euregio-Wimmelbuch zum Preis von 19,50 Euro im Buchhandel erhältlich. Darüber hinaus wird es an alle öffentlichen Kindergärten in Tirol, Südtirol und dem Trentino verteilt. Wer das neue Euregio-Wimmelbuch selbst entdecken möchte, hat beim Tag der offenen Tür am 26. Oktober im Landhaus in Innsbruck Gelegenheit dazu: Dort wird das Buch nicht nur vorgestellt, sondern mit etwas Glück können Kinder auch ein Exemplar gewinnen.</p>
<p>„Mit dem Euregio-Wimmelbuch können schon die Jüngsten spielerisch die Vielfalt unserer Euregio entdecken. Es zeigt auf kindgerechte Weise unsere unterschiedlichen Traditionen, Sprachen und Besonderheiten, aber auch das, was Tirol, Südtirol und das Trentino miteinander verbindet. So wird die Euregio bereits für die Kleinsten erlebbar“, betont Euregio-Präsident LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Drei Länder, drei Sprachen, unzählige Details</span></p>
<p>Gestaltet wurde das Buch von Autorin <span class="regierungsmitglied">Kathrin Gschleier</span> und Illustratorin <span class="regierungsmitglied">Chiara Rovescala</span>. Auf sieben detailreich illustrierten Doppelseiten geht es quer durch den Alltag der Euregio: von Bergen und Wandern über Baustellen und Tunnel, Küche und traditionelle Gerichte bis hin zu Fasching und Brauchtum, Ernte und Landwirtschaft, Werkstatt und Handwerk sowie Märkten und typischen Produkten. Konzipiert wurde das Wimmelbuch für Kinder ab vier Jahren, doch auch Erwachsene kommen beim gemeinsamen Durchblättern auf ihre Kosten. Eingestreute Wörter auf Deutsch, Italienisch und Ladinisch spiegeln die sprachliche Vielfalt der Euregio wider und ermöglichen einen zusätzlichen spielerischen Lerneffekt.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Buchvorstellungen reservieren&nbsp;</span></p>
<p>Im November bieten die Autorin und die Illustratorin Buchvorstellungen in Bibliotheken, Buchhandlungen und für Gruppen an.</p>
<p>Buchungen sind für folgende Zeiträume möglich:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e8372dac8faf036abc111b5957f176cce">Deutsch: 2.–7. November in Tirol, 9.–14. November in Südtirol (Kontakt: <a href="mailto:kathrin@gschleier.eu">kathrin@gschleier.eu</a>),</li><li data-list-item-id="ed36bd991321a6d0e6915efa0f527d78f">Italienisch: 23.–28. November in Südtirol und im Trentino (Kontakt: <a href="mailto:chiara.rove@gmail.com">chiara.rove@gmail.com</a>).</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Beim Tag der offenen Tür schmökern und gewinnen</span></p>
<p>Am Tag der offenen Tür liegt das Euregio-Wimmelbuch am Stand vor dem Euregio-Infopoint in der Wilhelm-Greil-Straße zum Durchblättern und Schmökern auf. Um 10.30, 11.30, 12.30, 14.30 und 16.30 Uhr wird das Wimmelbuch vorgestellt. Kinder sind eingeladen, bei einem Suchspiel mitzumachen und haben bei jeder Vorstellung die Chance, jeweils eines von zwei Wimmelbüchern zu gewinnen.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Europaregion</category>
				
					<category>Gesellschaft &amp; Soziales</category>
				
					<category>Kultur</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59828</guid>
				<pubDate>Thu, 15 Oct 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>32 Millionen Euro für Tirols Gemeinden </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/investieren-wo-es-zaehlt-32-millionen-euro-fuer-tirols-gemeinden/</link>
				<description>Dritte Ausschüttung des Gemeindeausgleichsfonds unterstützt Tiroler Gemeinden bei wichtigen kommunalen Projekten</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e9b94eb203f963a06553acab4e28ead48"><span class="regierungsmitglied">Mittel für Straßenbau, Blackout-Vorsorge, Feuerwehren und vieles mehr in allen Tiroler Bezirken</span></li></ul><p>Eine neue Straße, schnelles Internet, ein moderner Kindergarten oder ein gut ausgestattetes Krankenhaus: Was das Leben in Tirol einfacher und sicherer macht, entsteht oft direkt vor der Haustür. Damit diese Projekte auch umgesetzt werden können, stellt das Land den Gemeinden erneut Mittel aus dem Gemeindeausgleichsfonds (GAF) zur Verfügung. Mit der dritten Ausschüttung des GAF im heurigen Jahr fließen rund 32 Millionen Euro in Projekte in allen Tiroler Bezirken. „Gute Infrastruktur passiert nicht von selbst. Sie braucht Investitionen und starke Gemeinden, die Projekte anpacken und umsetzen können. Genau dabei unterstützen wir sie. Der Gemeindeausgleichsfonds bringt das Geld dorthin, wo es die Menschen unmittelbar spüren: in unsere Gemeinden. Die GAF-Mittel sind Möglichmacher. Die Gemeinden sind die Umsetzer. Das Land Tirol ist ihnen ein starker Partner“, betont Gemeindereferent LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Dorfplätze, Kindergärten und Gemeindestraßen</span></p>
<p>Rund 21 Millionen Euro der aktuellen GAF-Mittel fließen in Infrastrukturprojekte. Unterstützt werden unter anderem die Gestaltung von Dorfplätzen, der Ausbau von Wasserleitungen und Glasfasernetzen sowie der Neu- und Umbau von Kindergärten und Schulen.</p>
<p>Ein eigener Schwerpunkt liegt auf dem niederrangigen Straßennetz. Das Land unterstützt die Gemeinden bei der Sanierung und Erhaltung ihrer Straßen. Allein mit der dritten GAF-Ausschüttung werden dafür 3,6 Millionen Euro bereitgestellt. Insgesamt stehen 2026 acht Millionen Euro für das Infrastrukturprogramm zur Sanierung und Instandhaltung des niederrangigen Straßennetzes zur Verfügung. „Straßen sind die Lebensadern unserer Gemeinden. Sie verbinden Menschen, Arbeitsplätze und wichtige Einrichtungen. Deshalb investieren wir gezielt in ihre Erhaltung und Sanierung. Vom überregionalen Verkehrsweg bis zur kleinen Dorfstraße muss die Infrastruktur funktionieren“, so LH Mattle.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Gemeinden für Krisen besser rüsten</span></p>
<p>Auch die Blackout- und Katastrophenvorsorge wird mit GAF-Mitteln gestärkt. Rund 60.000 Euro fließen in entsprechende Maßnahmen. Damit können Gemeinden unter anderem neue Notstromaggregate anschaffen und ihre Vorsorge für Krisenfälle verbessern. „Krisenvorsorge beginnt vor Ort. Wenn im Ernstfall der Strom ausfällt oder eine andere Katastrophe eintritt, müssen die Gemeinden handlungsfähig bleiben. Mit gezielten Investitionen stärken wir ihre Vorbereitung und damit die Sicherheit der Bevölkerung“, erklärt LH Mattle.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Fast zehn Millionen Euro für Tirols Bezirkskrankenhäuser</span></p>
<p>Eine wichtige Rolle spielt der Gemeindeausgleichsfonds auch bei der Modernisierung der Krankenhausinfrastruktur. Bei der dritten Ausschüttung 2026 fließen knapp zehn Millionen Euro in die Tiroler Bezirkskrankenhäuser. Finanziert werden unter anderem moderne MRT-Geräte, Erweiterungen von Krankenhäusern und Verbesserungen bei OP-Räumen.</p>
<p>Auch die Tiroler Feuerwehren profitieren von der aktuellen Ausschüttung. 775.000 Euro fließen in Feuerwehrinfrastruktur und Ausrüstung. Unterstützt werden unter anderem die Anschaffung eines neuen Tanklöschfahrzeugs und die Erweiterung eines Feuerwehrhauses.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox GAF-Mittel 2026, dritte Ausschüttung</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4b0f7c1bc7a40bea916735a3489aec0f"><span>20,76 Millionen Euro Allgemeine Bedarfszuweisungen Gemeindeausgleichsfonds (inkl. Infrastrukturprogramm und Blackout-Vorsorge)</span></li><li data-list-item-id="eb226b14ae241ef0360632ff5c0f76350"><span>774.650 Euro Feuerwehr-Bedarfszuweisungen</span></li><li data-list-item-id="eb6760ce4fadd80905349d92310a583ae"><span>9,99 Millionen Euro Bedarfszuweisungen aus dem Krankenhauskontingent</span></li><li data-list-item-id="ee7aa4caa2e21e3535b786138e14158c5"><span class="regierungsmitglied">Gesamt</span><span>: 31,52 Millionen Euro</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Bezirk Innsbruck-Land: 3,58 Millionen Euro</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e288b8c1183c950eea951c7e0824d0587"><span>3,55 Millionen Euro Allgemeine Bedarfszuweisungen Gemeindeausgleichsfonds</span></li><li data-list-item-id="e16f41a6452dda7673d49448f56a5b5bf"><span>30.400 Euro Feuerwehr-Bedarfszuweisungen</span></li></ul><p>Umsetzungsbeispiele: Notstromaggregat Fritzens, Neubau Brücke am Gschnitzbach, Sportplatz St. Sigmund im Sellrain, Erweiterung Wasserleitung Telfes im Stubaital, Multisportanlage Wattens, Umbau Feuerwehrhalle Wattens, Kompostierungsanlage Leutasch&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bezirk Innsbruck-Stadt: 3,13 Millionen Euro</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ed6db951c765803d0ccbea129ba494317"><span>3,13 Millionen Euro Allgemeine Bedarfszuweisungen Gemeindeausgleichsfonds</span></li></ul><p>Umsetzungsbeispiele: Barrierefreiheit Stadtturm, Dämmmaßnahmen Volksschule Hötting, Urnenfriedhof Hungerburg</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bezirk Imst: 897.650 Euro</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ec7accf8c656e9096e992d2605d679598"><span>874.000 Euro Allgemeine Bedarfszuweisungen Gemeindeausgleichsfonds</span></li><li data-list-item-id="ef165a1f6715ed3a48e8f7f1f6de8be17"><span>23.650 Euro Feuerwehr-Bedarfszuweisungen</span></li></ul><p>Umsetzungsbeispiele: Dorfplatzgestaltung Imsterberg, Glasfasernetz Karrösten, Tanklöschfahrzeug Obsteig, Straßensanierung Sautens, Leitungstausch Wenns</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bezirk Kitzbühel: 1,91 Millionen Euro</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="efa77cab49ec56102f54b3abf316c221c"><span>1,28 Millionen Euro Allgemeine Bedarfszuweisungen Gemeindeausgleichsfonds</span></li><li data-list-item-id="e75a2f0aba1f3866dce6c363cba2d136b"><span>100.000 Euro Feuerwehr-Bedarfszuweisungen</span></li><li data-list-item-id="e3be3b001730e13dbcc26ef003838cf9f"><span>532.200 Euro Bedarfszuweisungen aus dem Krankenhauskontingent</span></li></ul><p>Umsetzungsbeispiele: Sanierung Gemeindestraße Brixen im Thale, Neuerrichtung Feuerwehr-Gerätehaus Hochfilzen, Sanierung Musikschule Hopfgarten im Brixental, Errichtung Fernwärmeleitung Itter, neue Pumpen für Kanalpumpstation Schwendt, Upgrade MRT Bezirkskrankenhaus St. Johann in Tirol</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bezirk Kufstein: 2,97 Millionen Euro</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e7b83a1633cab97584058dc0c3752e663"><span>1,73 Millionen Euro Allgemeine Bedarfszuweisungen Gemeindeausgleichsfonds</span></li><li data-list-item-id="e5694a1096698fe12dbfffde12aa9a6a9"><span>67.500 Euro Feuerwehr-Bedarfszuweisungen</span></li><li data-list-item-id="e83e162ff377eb3e7519c8371d721455e"><span>1,17 Millionen Euro Bedarfszuweisungen aus dem Krankenhauskontingent</span></li></ul><p>Umsetzungsbeispiele: Sanierung Feuerwehr-Gerätehaus Angerberg, Sanierung Abwasserkanal Alpbach, Umstellung auf LED-Beleuchtung Breitenbach am Inn, Neubau Kinderkrippe Langkampfen, Neubau Gemeindeamt Angerberg, Krankenhauserweiterung Bezirkskrankenhaus Kufstein</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bezirk Landeck: 2,91 Millionen Euro</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ebb0d97a547e09c55be376ff9f4e086f1"><span>1,15 Millionen Euro Allgemeine Bedarfszuweisungen Gemeindeausgleichsfonds</span></li><li data-list-item-id="e6f8d211bb5fa3bd26012da43222d0d2e"><span>1,76 Millionen Euro Bedarfszuweisungen aus dem Krankenhauskontingent</span></li></ul><p>Umsetzungsbeispiele: Sanierung Mittelschule Fließ, Digitalisierung amtlicher Kundmachungen Prutz, Sanierung Gemeindestraße Strengen, Generalsanierung Haus 1 Krankenhaus St. Vinzenz Zams</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bezirk Lienz: 2,92 Millionen Euro</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0a55382f741451f47994256eaf793cd9"><span>2,28 Millionen Euro Allgemeine Bedarfszuweisungen Gemeindeausgleichsfonds</span></li><li data-list-item-id="e5eec398804f90eaae913195a4ece46d7"><span>42.000 Euro Feuerwehr-Bedarfszuweisungen</span></li><li data-list-item-id="e460997f210338a07b27df6528d854e85"><span>600.000 Euro Bedarfszuweisungen aus dem Krankenhauskontingent</span></li></ul><p>Umsetzungsbeispiele: Mannschaftstransportfahrzeug Feuerwehr Außervillgraten, Sanierung Kultursaal Tirolerhof Dölsach, Wasserversorgung Hopfgarten in Defereggen, Wildbach- und Lawinenverbauung Iselsberg-Stronach, Rüstlöschfahrzeug Feuerwehr Matrei in Osttirol, Breitbandausbau Obertilliach, Sanierung Turnsaaldach Neue Mittelschule Sillian</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bezirk Reutte: 4,66 Millionen Euro</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ec7cab6fce6aa6ca14b2c6c074dea98a5"><span>2,27 Millionen Euro Allgemeine Bedarfszuweisungen Gemeindeausgleichsfonds</span></li><li data-list-item-id="e309098ac8577c8ffd2a7ae6b4248014c"><span>47.250 Euro Feuerwehr-Bedarfszuweisungen</span></li><li data-list-item-id="e422befb2f9330b571021fcaf028971f6"><span>2,34 Millionen Euro Bedarfszuweisungen aus dem Krankenhauskontingent</span></li></ul><p>Umsetzungsbeispiele: Um- und Zubau Mittelschule Königsweg, Breitbandausbau Biberwier, Sanierung Volksschule Forchach, Um- und Zubau Gemeindehaus Häselgehr, Photovoltaik-Anlage Recyclinghof Nesselwängle, Drehleiterfahrzeug Feuerwehr Reutte, Rückhaltebecken Schattwald, Generalsanierung und Erweiterung Bezirkskrankenhaus Reutte</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bezirk Schwaz: 8,56 Millionen Euro</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ee22a42b333b1b744503fcb013a3f364d"><span>4,5 Millionen Euro Allgemeine Bedarfszuweisungen Gemeindeausgleichsfonds</span></li><li data-list-item-id="e47cc914b2df7cf20e08a8ae8547e6e3a"><span>463.800 Euro Feuerwehr-Bedarfszuweisungen</span></li><li data-list-item-id="e5f058e230fc6f16085a48fc146493ca2"><span>3,6 Millionen Euro Bedarfszuweisungen aus dem Krankenhauskontingent</span></li></ul><p>Umsetzungsbeispiele: Erweiterung Feuerwehrhaus Bruck am Ziller, Neubau Mittelschule Fügen, Ausbau Ramsbergstraße Hainzenberg, Neubau Kinderbetreuungseinrichtung Schwendau, Sanitätssprengel Schwaz, Blackout-Vorsorge Terfens, taktiles System Gemeindehaus Weer,&nbsp;Umbau Feuerwehrhalle Zell am Ziller, Neubau Bildungszentrum Bezirkskrankenhaus Schwaz</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Gemeinden</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Wed, 14 Oct 2026 10:05:00 +0200</pubDate>
				
				<title>„Sicherheit im eigenen Haushalt“: Seniorenenquete des Landes Tirol bei der SENaktiv</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/sicherheit-im-eigenen-haushalt-seniorenenquete-des-landes-tirol-bei-der-senaktiv/</link>
				<description>27. Seniorenenquete am 13. November 2026 in der Messe Innsbruck</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="edaea27e8ad27a3667554ed50443ef8e6"><span class="regierungsmitglied">Fachvortrag zeigt, wie sich Unfallrisiken im Alltag erkennen und vermeiden lassen</span></li><li data-list-item-id="eb6114d61bbfeba76208a1ff48d69f1b9"><span class="regierungsmitglied">Generationengespräche fördern den Austausch zwischen Jung und Alt</span></li><li data-list-item-id="e51aeac5193a184d9b9b3d67d4e0325e0"><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Kostenlose Teilnahme, Anmeldung unter&nbsp;</span><a href="mailto:gesellschaft.arbeit@tirol.gv.at"><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">gesellschaft.arbeit@tirol.gv.at</span></a></li></ul><p>Die eigenen vier Wände sind ein Ort der Vertrautheit und Selbstständigkeit. Doch gerade alltägliche Situationen können im Alter zu Gefahrenquellen werden – etwa durch Stolperfallen, eingeschränkte Mobilität oder nachlassende Reaktionsfähigkeit. Wie sich Risiken erkennen und Unfälle vermeiden lassen, steht im Mittelpunkt der Seniorenenquete des Landes Tirol am Freitag, 13. November 2026. Unter dem Titel „Sicherheit im eigenen Haushalt“ findet die Veranstaltung von 10 bis 13 Uhr in der Messe Innsbruck statt und bildet den Auftakt zur 50. Seniorenmesse SENaktiv.</p>
<p>„Ein sicheres Zuhause ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Menschen auch im Alter möglichst lange selbstbestimmt leben können. Oft sind es kleine Veränderungen und einfache Maßnahmen, die im Alltag einen großen Unterschied machen. Mit der Seniorenenquete wollen wir Wissen vermitteln, für mögliche Gefahren sensibilisieren und den Austausch zwischen den Generationen fördern“, betont Seniorenreferent LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. Er lädt Interessierte ein, die Veranstaltung zu besuchen und eigene Erfahrungen einzubringen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Wissen, das im Alltag weiterhilft</span></p>
<p>Unfälle und Stürze Zuhause lassen sich oft verhindern, wenn Gefahren rechtzeitig erkannt und die richtigen Maßnahmen gesetzt werden. Im Fachvortrag zeigt <span class="regierungsmitglied">Martin Pfanner</span>, Präventionsexperte am Kuratorium für Verkehrssicherheit, anhand aktueller Daten, wo und wodurch sich ältere Menschen im Alltag verletzen und wie sich Stürze verhindern lassen. Der Fachvortragende beleuchtet das Zusammenspiel von Bewegung, Gesundheit und Wohnumfeld und stellt konkrete Präventionsansätze vor.&nbsp;</p>
<p>Im Anschluss präsentieren VertreterInnen verschiedener Tiroler Institutionen ihre Tätigkeitsbereiche und diskutieren praktische Erfahrungen und Maßnahmen für mehr Sicherheit im eigenen Haushalt. Die anschließenden Generationengespräche bieten den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich&nbsp;in kleinen Gruppen auszutauschen und neue Perspektiven auf die Bedürfnisse und Erfahrungen anderer Generationen zu gewinnen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Auftakt zur SENaktiv</span></p>
<p>Im Anschluss an die Enquete lädt die SENaktiv dazu ein, sich über weitere Themen rund um ein aktives und selbstbestimmtes Leben im Alter zu informieren. Die Messe bietet Aussteller, Vorträge, Workshops und Mitmachangebote zu Gesundheit, Bewegung, Ernährung, Freizeit, Reisen, Finanzen, Sicherheit und Wohnen. Ein Bühnenprogramm mit Musik, Tanz und Showeinlagen ergänzt das Angebot.</p>
<p>Die Teilnahme an der Seniorenenquete ist kostenlos. Eine Anmeldung ist ab sofort bis zum 09. November unter&nbsp;<a href="mailto:gesellschaft.arbeit@tirol.gv.at">gesellschaft.arbeit@tirol.gv.at</a> möglich. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Klimabündnis Tirol als GREEN EVENT basic durchgeführt. Für die Anreise wird die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel empfohlen.</p>
<p>Weitere Informationen zur SeniorInnen-Enquete gibt es unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/seniorenenquete" target="_blank">www.tirol.gv.at/seniorenenquete</a>, das Messeprogramm ist unter&nbsp;<a href="https://www.senaktiv.at/" target="_blank" rel="noreferrer">www.senaktiv.at</a> abrufbar.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Senioren</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Wed, 14 Oct 2026 08:56:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Alexander Hörmann)</author>
				<title>46 Medaillen bei den Nationalen Special Olympics Sommerspielen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/46-medaillen-fuer-tirol-bei-den-nationalen-special-olympics-sommerspielen-in-wien/</link>
				<description>Feierlicher Empfang der Tiroler AthletInnen im Innsbrucker Landhaus durch LH Anton Mattle, LHStv Philip Wohlgemuth und LRin Eva Pawlata</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e20e8c342cac9c0fbf389b00544d8a4eb"><span class="regierungsmitglied">Sport verbindet: Special Olympics schafft Begegnung, Teilhabe und gelebte Inklusion</span></li><li data-list-item-id="e1e728143c97b0f324f00efaf5b04e879"><span class="regierungsmitglied">86 SportlerInnen und Unified PartnerInnen aus Tirol traten in sieben verschiedenen Sportarten an</span></li></ul><p>Schwimmen, Klettern, Fußball, Boccia oder Tanzsport: Vom 25. bis zum 30. Juni standen in Wien die 9. Nationalen Sommerspiele von Special Olympics unter dem Motto „Gemeinsam grenzenlos“ im Zeichen des Sports und der Inklusion. Auch Tirol war mit einer Delegation vertreten: Insgesamt 86 SportlerInnen und Unified PartnerInnen (also aktive AthletInnen ohne Beeinträchtigung, die Teil des Teams sind) sowie 38 TrainerInnen reisten zu den Spielen. Die Tiroler Delegation nahm an sieben (Radsport und Leichtathletik musste aufgrund der Hitze abgesagt werden) der insgesamt 19 Bewerbe teil und konnte dabei 46 Medaillen erringen – 19-mal Gold, 12-mal Silber und 15-mal Bronze. Gestern, Dienstag, wurden die erfolgreichen SportlerInnen von Landeshauptmann <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>, Sportreferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span> und Inklusionsreferentin LR<sup>in</sup> <span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata </span>im Rahmen eines feierlichen Empfangs im Innsbrucker Landhaus für ihre Leistungen geehrt.</p>
<p>„Unsere Tiroler Sportlerinnen und Sportler haben bei den Special Olympics eindrucksvoll bewiesen, was mit Mut, Leidenschaft und Teamgeist möglich ist. Sie können stolz auf ihre Leistungen sein – und wir als Land Tirol sind stolz auf sie. Denn Sport bedeutet weit mehr als Wettbewerb und Medaillen: Er verbindet Menschen, überwindet Grenzen und zeigt, dass jede und jeder mit den eigenen Fähigkeiten und Talenten einen wertvollen Beitrag zu unserer Gesellschaft leisten kann. Ich gratuliere allen Tiroler Athletinnen und Athleten sowie ihren Unified Partnerinnen und Partnern herzlich zu ihren großartigen Leistungen und danke allen Trainerinnen und Trainern für ihren engagierten Einsatz“, betont LH Mattle.</p>
<p>LHStv Wohlgemuth ergänzt:&nbsp;„46 Medaillen – darunter 19 in Gold – sind eine großartige Bilanz für unsere Tiroler Delegation. Hinter diesen Erfolgen stecken viel Training, sportlicher Ehrgeiz, Durchhaltevermögen und vor allem jede Menge Begeisterung für den Sport. Unsere Athletinnen und Athleten haben Tirol in Wien hervorragend vertreten und können zu Recht stolz auf ihre Leistungen sein. Die Special Olympics zeigen aber auch, worauf es im Sport ankommt: auf die Freude an der Bewegung, das gemeinsame Erlebnis und die Möglichkeit, die eigenen Fähigkeiten zu entfalten. Genau diese Chancen wollen wir in Tirol allen Menschen eröffnen. Ich gratuliere allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ganz herzlich und danke den Trainerinnen und Trainern sowie allen Betreuenden, die diese Erfolge mit ihrem Engagement möglich gemacht haben.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Gemeinsam stark: Wenn Sport Inklusion erlebbar macht</span></p>
<p>Bei den Nationalen Sommerspielen in Wien nahmen rund 1.800 SportlerInnen mit intellektueller Beeinträchtigung sowie Unified PartnerInnen aus ganz Österreich teil. Bei den Unified Bewerben trainieren und treten SportlerInnen mit und ohne intellektuelle Beeinträchtigung gemeinsam an. Die Unified PartnerInnen sind dabei selbst aktive AthletInnen und Teil des jeweiligen Teams. Die Nationalen Sommerspiele sind die größte österreichweite Sportveranstaltung von Special Olympics Österreich für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung. Im Mittelpunkt stehen neben dem sportlichen Wettbewerb auch Teilhabe, Selbstbestimmung und Begegnung. Die Wettbewerbe werden so organisiert, dass SportlerInnen entsprechend ihren Fähigkeiten und ihrem Leistungsniveau teilnehmen können.</p>
<p>„Inklusion bedeutet, dass alle Menschen die Möglichkeit haben, ihre Fähigkeiten und Talente einzubringen und gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Der Sport schafft dafür ganz besondere Begegnungsräume: Er verbindet Menschen, baut Berührungsängste ab und macht Vielfalt zur Selbstverständlichkeit. Die Erfolge unserer Tiroler Sportlerinnen und Sportler sind deshalb nicht nur sportlich beeindruckend, sondern auch ein starkes Zeichen für gelebte Inklusion. Ich gratuliere allen Teilnehmenden zu diesen besonderen Leistungen“, erklärt LRin&nbsp;Pawlata.</p>
<p>Die Tiroler Delegation überzeugte in den sieben angetretenen Sportarten mit zahlreichen Spitzenplatzierungen. Besonders erfolgreich waren die AthletInnen unter anderem im Schwimmen, Klettern, Fußball, Boccia und Tanzsport.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Inklusion</category>
				
					<category>Sport</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Tue, 13 Oct 2026 11:46:37 +0200</pubDate>
				
				<title>Tirol entwickelt Sportförderung weiter </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tirol-entwickelt-sportfoerderung-weiter-130000-euro-fuer-den-tiroler-sport/</link>
				<description>Sportland Tirol: ergänzte Förderrichtlinien als Ausrufezeichen für Sport als prägender Faktor für Inklusion, Nachhaltigkeit und Gesundheit</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0440a79d0c2acac7e9bb177a809e6361"><span class="regierungsmitglied">Erweiterter Förderschwerpunkt stärkt Nachwuchs, Spitzensport sowie Aus- und Weiterbildung</span></li><li data-list-item-id="e7ba20f7cc01fba4eabb1f0bb6dc0f354"><span class="regierungsmitglied">Sportanlagen: Multisportanlagen und BallCourts förderbar</span></li><li data-list-item-id="e54ff5310677f9e4842eca0de677d89e5"><span class="regierungsmitglied">Aktuelle Ausschüttung aus dem Sportförderungsfonds: 130.000 Euro</span></li><li data-list-item-id="ec1d35bfc9fa56e978008dc1a1e4586ea"><span class="regierungsmitglied">Wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“:&nbsp;Entbürokratisierung im Musikschulwesen</span></li></ul><p>130.000 Euro für den Tiroler Sport aus der aktuellen Ausschüttung des Sportförderungsfonds und neue Möglichkeiten bei der Sportförderung: Die Tiroler Landesregierung hat heute, Dienstag, auf Antrag von Sportreferent LHStv<span class="regierungsmitglied"> Philip Wohlgemuth&nbsp;</span>weitere Mittel aus dem Sportförderungsfonds beschlossen und gleichzeitig die dazugehörigen Förderrichtlinien erweitert. Die aktuelle Ausschüttung kommt insbesondere der Aus- und Weiterbildung, dem Frauensport und der Durchführung von Sportveranstaltungen zugute. Mit den überarbeiteten Richtlinien werden zudem neue Schwerpunkte gesetzt: Künftig können unter anderem auch barrierefreie Multisportanlagen und BallCourts gefördert werden. Gleichzeitig werden die Fördermöglichkeiten für den Spitzensport, den Tiroler Schulsport- und Talenteservice sowie TiSport&nbsp;(Verein der Tiroler Sportfachverbände) erweitert. Nachhaltigkeit, Inklusion und gesellschaftliche Verantwortung werden in den Richtlinien ausdrücklich verankert.&nbsp;„Sportförderung muss dort ansetzen, wo sie bei den Menschen ankommt: in unseren Vereinen, bei der Nachwuchsarbeit und bei den vielen Menschen, die den Sport tagtäglich ermöglichen. Mit den adaptierten Richtlinien schaffen wir zusätzliche Spielräume, um den Tiroler Sport in seiner ganzen Vielfalt zu unterstützen – vom Breiten- und Nachwuchssport bis zum Spitzensport. Gleichzeitig stärken wir moderne Sportangebote und verankern Inklusion und Nachhaltigkeit noch deutlicher in unserer Förderpolitik“, betont Sportreferent LHStv Wohlgemuth.</p>
<p>Dazu betont LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>: „Tirol ist ein ganz besonderes Sportland. Der Spitzen- und Freizeitsport prägt unser Land und seine Menschen. Heute zählen allein die über 1.700 Vereine knapp 200.000 Mitglieder. Es sind nicht nur die großen Erfolge unserer Spitzensportlerinnen und Spitzensportler oder Bewerbe mit internationaler Strahlkraft, die dafür sorgen, dass Sport zu Tirols Identität dazugehört. Es sind allen voran die Vereine und Verbände, die das mit ihrem Engagement rund um Infrastruktur, Nachwuchsförderung und Veranstaltungen ermöglichen. Damit prägen sie das Sportland Tirol – und dies größtenteils ehrenamtlich. Danke an alle, die den Sport in Tirol lebendig halten.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sportförderung wird breiter aufgestellt</span></p>
<p>Die Sportförderungen des Landes werden aus dem Sportförderungsfonds vergeben – unter anderem auf Empfehlung des Tiroler Landessportrats. Grundlage dafür sind das Tiroler Sportgesetz 2006 sowie die dazugehörigen Förderrichtlinien. Mit dem heutigen Beschluss wurden diese Richtlinien ergänzt und an aktuelle Entwicklungen im Sport angepasst. Sport wird darin ausdrücklich als Aktivität definiert, bei der ethische, ökologische und soziale Grundwerte berücksichtigt werden.</p>
<p>Mit den ergänzten Förderrichtlinien wird festgehalten, dass Sportarten in Tirol dann förderbar sind, wenn sie die Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit beachten und für alle Menschen gleichermaßen zugänglich sind. Die förderbaren Sportarten müssen klare Wettkampfstrukturen und normierte Leistungsvergleiche ebenso aufweisen wie grundlegende Trainingsprinzipien und den Zweck der Leistungssteigerung. Die Anerkennung von Sportarten – eine zentrale Fördervoraussetzung – wird künftig vom Tiroler Landessportrat unter Einbindung der TiSport geprüft.&nbsp;</p>
<p>Die TiSport selbst wurde mit den aktuellen Überarbeitungen in den Adressatenkreis der Förderempfänger aufgenommen und ergänzt damit den bestehenden Adressatenkreis: Vereine, die eine vom Landessportrat anerkannte Sportart ausüben, Sport-Dachverbände, Sport-Fachverbände, Tiroler Behindertensportverband, Tiroler Gemeinden und sonstige juristische Personen, die mehrheitlich im Eigentum der genannten Förderempfänger mit Sitz in Tirol stehen.&nbsp;</p>
<p>„Der Tiroler Sport entwickelt sich ständig weiter – und unsere Förderungen müssen mit dieser Entwicklung Schritt halten. Wir wollen nicht nur bestehende Strukturen absichern, sondern auch neue Möglichkeiten schaffen: für junge Talente, für gut ausgebildete Trainerinnen und Trainer, für den Spitzensport und für moderne Sportangebote. Gleichzeitig ist klar: Sportförderung muss auch gesellschaftliche Verantwortung berücksichtigen. Barrierefreiheit, Nachhaltigkeit und ein möglichst breiter Zugang zum Sport gehören für mich selbstverständlich dazu. Mit den ergänzten Richtlinien stellen wir die Tiroler Sportförderung entsprechend breiter auf“, erklärt LHStv Wohlgemuth.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Moderne Sportanlagen: Multisportanlagen und BallCourts förderbar</span></p>
<p>Die Förderungen des Landes werden vielfältig eingesetzt – auch für den Neu-, Aus- und Umbau von Sportstätten. Mit einbezogen ist künftig die Errichtung, Erweiterung oder Sanierung von barrierefreien Multisportanlagen und BallCourts. Damit wird auf neue Entwicklungen und veränderte Bedürfnisse im Breiten- und Freizeitsport reagiert.&nbsp;Multisportanlagen und BallCourts bieten insbesondere Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, verschiedene Sportarten unkompliziert und wohnortnah auszuüben. Durch ihre vielseitige Nutzung schaffen sie zusätzliche Bewegungsangebote im öffentlichen Raum und fördern das gemeinsame Sporttreiben. Bei der Förderung müssen die Anlagen den geltenden Richtlinien für den Sportstättenbau entsprechen und eine barrierefreie Ausführung berücksichtigen, damit die Angebote möglichst vielen Menschen zugänglich sind.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Transparente Landesförderungen&nbsp;</span></p>
<p>Von der Förderung des Tiroler Schulsportservices, über die Frauensportförderung bis zur Jugend- und Spitzensportförderung – alle Förderungen für den Tiroler Sport sind in der Transparenzdatenbank des Landes unter <a href="https://foerdertransparenz.tirol.gv.at/public/index.xhtml" target="_blank" rel="noreferrer">foerdertransparenz.tirol.gv.at</a>&nbsp;aufgelistet.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<h3><span class="regierungsmitglied">Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung</span></h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Entbürokratisierung im Musikschulwesen – wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierug“:&nbsp;</span>Der Tirol Konvent bringt nun einfachere Verwaltungsabläufe im Musikschulwesen. Rund 20.000 MusikschülerInnen sowie Musikstudierende und rund 800 Lehrpersonen profitieren davon, dass Abläufe etwa im Dienstrecht oder bei der Abrechnung vereinfacht werden. Mit den Dienstrechts-Novellen 2024 und 2025 wurden klarere Regelungen für Lehrpersonen geschaffen, die an mehreren Landesmusikschulen bzw. am Landeskonservatorium tätig sind. Ab dem Schuljahr 2026/2027 ersetzt eine Mobilitätspauschale die bisherige Einzelabrechnung regelmäßig wiederkehrender Fahrten zwischen unterschiedlichen Unterrichtsorten. Auch bei der Schulgeldabrechnung wird der administrative Aufwand reduziert. LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> betont: „Mit dem Tirol Konvent wird Verwaltung einfacher, schneller und moderner. Gerade bei den täglichen Abläufen zeigt sich, dass kleine Vereinfachungen eine große Wirkung entfalten können.“ Die für das Musikschulwesen zuständige Bildungslandesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> ergänzt: „Unser Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für unsere Musikschulen laufend weiterzuentwickeln und gleichzeitig unnötige bürokratische Hürden abzubauen. Einheitliche Regelungen, vereinfachte Abläufe und digitale Services erleichtern die Arbeit unserer Lehrpersonen und Schulleitungen und machen Angebote für Schülerinnen und Schüler sowie ihre Familien einfacher zugänglich.“</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59777</guid>
				<pubDate>Sun, 11 Oct 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Schutz, wenn es ernst wird: Tag der Katastrophenvorbeugung</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/schutz-wenn-es-ernst-wird-tag-der-katastrophenvorbeugung/</link>
				<description>Internationaler Tag der Katastrophenvorbeugung am 13. Oktober rückt Vorsorge und Eigenverantwortung in den Mittelpunkt</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef4cd477c45a3684fc85a35e50f837c36"><span class="regierungsmitglied">Klimawandel erhöht die Belastung durch Hitze und Wetterextreme – Land Tirol investiert laufend in Schutz vor Naturgefahren</span></li></ul><p>Muren, Lawinen, Hitzewellen, Hochwasser oder Stürme:&nbsp;Tirol ist aufgrund seiner alpinen Lage seit jeher Naturgefahren ausgesetzt.&nbsp;Gleichzeitig verändern sich die Rahmenbedingungen durch den Klimawandel: Wetterextreme werden intensiver. Umso wichtiger ist vorausschauende Vorsorge. Das Land Tirol investiert kontinuierlich in den Schutz der Bevölkerung, des Siedlungsraums und wichtiger Infrastruktur – unter anderem durch Schutzbauten, Schutzwälder und Hochwasserschutz. Rund 45.000 Schutzbauwerke im Bereich der Wildbach- und Lawinenverbauung gibt es heute in Tirol, rund 200 Millionen Euro wurden in den vergangenen zehn Jahren zusätzlich in&nbsp;vorbeugenden Hochwasserschutz an Gewässern im Talraum investiert. Zudem werden jährlich mehr als 2,5 Millionen junge Forstpflanzen im Land aufgeforstet, um auch den Schutzwald weiter zu stärken.&nbsp;</p>
<p>Der Internationale Tag der Katastrophenvorbeugung am 13. Oktober rückt weltweit die Bedeutung der Katastrophenvorsorge und der Stärkung der Widerstandsfähigkeit von Gesellschaften in den Mittelpunkt.&nbsp;Denn auch wenn Naturgefahren nicht verhindert werden können, lassen sich ihre Auswirkungen durch gezielte Vorsorge deutlich reduzieren.</p>
<p>„Katastrophenschutz beginnt nicht erst dann, wenn ein Ereignis eintritt. Entscheidend ist, dass wir bereits vorher die notwendigen Vorkehrungen treffen. Das Land Tirol investiert deshalb kontinuierlich in Schutzbauten, Schutzwälder, den Hochwasserschutz und funktionierende Warn- und Einsatzstrukturen. Gemeinsam mit zahlreichen Partnern und Stakeholdern wie Gemeinden und die Wildbach- und Lawinenverbauungen setzen wir alles daran, dass Siedlungsräume und Infrastruktur bestmöglich geschützt sind“, betont LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. „Die Schlüssel sind Vorsorge und Eigenverantwortung“, ergänzt Sicherheitsreferent LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef&nbsp;Geisler</span>:&nbsp;„Als Landesregierung nehmen wir unsere Verantwortung wahr und investieren seit Jahren zielgerichtet in Schutzmaßnahmen. Gleichzeitig ist die Eigenverantwortung der Bevölkerung wichtig. Jede und jeder sollte wissen, was im Ernstfall zu tun ist.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Wetterextreme nehmen aufgrund des Klimawandels zu</span></p>
<p>Wie deutlich sich die Entwicklung der Wetterextreme bereits zeigt, belegen Daten der GeoSphere Austria vor allem im Hinblick auf die steigenden Temperaturen: In Innsbruck hat die Zahl der Hitzetage seit 1961 langfristig um rund 27 Tage pro Jahr zugenommen.&nbsp;Aber auch andere Extremwetterereignisse – etwa Starkregen und Trockenperioden – werden intensiver: „Hitzewellen, wie wir sie diesen Sommer erlebt haben, werden durch den Klimawandel zur neuen Normalität. Die steigenden Temperaturen wiederum haben sowohl stärkeren Niederschlag bei Schauern und Gewittern als auch lange Trockenperioden dazwischen zur Folge. Kurzzeitiger Starkregen ist heute beispielsweise um 15 Prozent intensiver als früher. Somit steigt durch den Klimawandel einerseits die Unwettergefahr durch Starkregen, Hagel und Sturm, andererseits sorgt der ausgetrocknete Boden für Probleme beim Wasser und für steigende Waldbrandgefahr“, erklärt&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Manfred Bauer</span>, Leiter der Regionalstelle Tirol und Vorarlberg der GeoSphere Austria.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Investitionen in den Schutz der Bevölkerung</span></p>
<p>Das Land Tirol setzt gemeinsam mit dem Bund, den Gemeinden und Infrastruktureinrichtungen zahlreiche Maßnahmen um, um die Bevölkerung, den Dauersiedlungsraum und wichtige Infrastruktur vor Naturgefahren zu schützen:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e6d5e1439d713d3d976a31425fbf79824"><span class="regierungsmitglied">Schutzwald: </span>Mehr als 70 Prozent des Tiroler Waldes erfüllen vorrangig eine Schutzfunktion – beispielsweise vor Steinschlag oder Lawinen. Damit der Schutzwald diese wichtige Funktion auch künftig erfüllen kann, werden Schutzwälder regelmäßig gepflegt, aufgeforstet und klimafit gemacht. Alleine 2026 werden 18,3 Millionen Euro im Schutzwaldmanagement investiert. Die Maßnahmen reichen von der Pflanzung von mehr als 2,5 Millionen Forstpflanzen, über Waldpflege auf rund 2.000 Hektar bis hin zum notwendigen Abbau älterer Bestände, um den Schutzwald zeitgerecht und zielgerichtet zu verjüngen.&nbsp;</li><li data-list-item-id="eba20ccf355e55e1df4e61e813b9d0825"><span class="regierungsmitglied">Schutzbauten entlang von Landesstraßen: </span>Allein in den Jahren 2024 bis 2026 wurden rund 44 Millionen Euro in Schutzmaßnahmen wie zuletzt beispielsweise in die Haslachgalerie in Osttirol und die Kanzelgalerie im Bezirk Landeck entlang der Landesstraßen investiert.&nbsp;</li><li data-list-item-id="e912f4fe78d0e271316045e8aae07cb23"><span class="regierungsmitglied">Schutzbauten gegen Wildbäche, Lawinen oder Steinschlag: </span>Wo der Wald allein keinen ausreichenden Schutz bieten kann, kommen zusätzliche technische Schutzmaßnahmen zum Einsatz, etwa Wildbach- oder Lawinenverbauungen. In Tirol gibt es mehr als 45.000 Schutzbauten gegen Lawinen, Muren oder Steinschlag. Für deren Errichtung ist insbesondere die Wildbach- und Lawinenverbauung zuständig. Bund und Land Tirol investieren hier jährlich rund 80 Millionen Euro.</li><li data-list-item-id="e52ce22a98a379ff133ac29c02c6dd7c8"><span class="regierungsmitglied">Hochwasserschutz im Wasserbau: </span>Rund 200 Millionen Euro wurden in Tirol in den vergangenen zehn Jahren in den vorbeugenden Hochwasserschutz an Gewässern im Talraum investiert. Gefährdete Siedlungsgebiete und Infrastruktureinrichtungen werden durch wasserbauliche Maßnahmen wie Rückhalteanlagen, Dämme und Ufersicherungen geschützt.&nbsp;</li><li data-list-item-id="e50a1140c20ddc9c07a0e8ba2b0b8adaa"><span class="regierungsmitglied">Sicherheit endet nicht mit der Errichtung:</span> Die Inspektion und Überwachung dieser Anlagen ist ein zentrales Element zum Erhalt der Schutzbauten. Mehr als 1.800 besonders relevante Schlüsselbauwerke der Wildbach- und Lawinenverbauung werden jährlich einer speziellen Kontrolle unterzogen. Des weiteren wurden allein 2025 mehr als 15.000 Schutzbauwerke im Rahmen einer Begehung überwacht. Dazu kommen rund 600 km Talgewässer mit ihren Schutzbauwerken, die seitens des Wasserbaus jedes Jahr auf ihren Zustand kontrolliert werden.</li><li data-list-item-id="ebbe8c8d58b5dae7a710537ac717b7b66"><span class="regierungsmitglied">Lawinenprognose und Lawinenkommissionen: </span>Im Winter beurteilen die Lawinenkommissionen im ganzen Land laufend die aktuelle Lawinensituation. Auf Basis ihrer Einschätzungen können notwendige Maßnahmen wie Sperren oder kontrollierte Lawinenauslösungen veranlasst werden. Informationen zur Lawinensituation gibt im Winter zudem täglich der Lawinenreport. Alleine in der Wintersaison 2025/26 wurden über neun Millionen Aufrufe der Website&nbsp;<a href="http://www.lawinen.report" target="_blank" rel="noreferrer">www.lawinen.report</a> verzeichnet. Den täglichen Lawinenreport gibt es ab Anfang der Wintersaison – davor gibt es im Anlassfall Blogeinträge.&nbsp;</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Vorsorge: Was jeder Haushalt tun kann&nbsp;</span></p>
<p>Im Krisenfall können Stromversorgung, Einkaufsmöglichkeiten oder Verkehrswege vorübergehend eingeschränkt sein. Deshalb sollte jeder Haushalt so vorbereitet sein, dass er zumindest eine Woche ohne Einkaufen und gegebenenfalls ohne Strom auskommt.</p>
<p>Tipps für die Bevorratung:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4926aad40f73a85cd2ffdb93b9cfeecb">Lebensmittel auswählen, die im Notfall auch ohne Kochen oder Erwärmen gegessen werden können.</li><li data-list-item-id="e82ec6ada5cdbc0a2d632d4b14eb1dfee">Besonders lang haltbare, hochwertige und leicht verdauliche Lebensmittel bevorraten.</li><li data-list-item-id="e32d37c751b59f2b6957d1b61f58bcf7a">Lebensmittel möglichst kühl, trocken und lichtgeschützt lagern.</li><li data-list-item-id="e878ff5b84b7a697db8b9813e342adca2">Haltbarkeitsdaten regelmäßig kontrollieren und Vorräte rechtzeitig verbrauchen bzw. erneuern.</li><li data-list-item-id="e78940ccb17b6a7c865124cb6d294ce4c">Auf spezielle Bedürfnisse achten: etwa Säuglingsnahrung, benötigte Lebensmittel für kranke oder ältere Menschen sowie Tierfutter.</li><li data-list-item-id="e69169acaf87b0c9a6395c11d9ee87ff9">Einen ausreichenden Getränkevorrat anlegen. Wasser und Fruchtsäfte in geeigneten Verbundpackungen eignen sich aufgrund ihrer langen Haltbarkeit gut für die Bevorratung.</li></ul><p>„Eine gute Vorbereitung gibt Sicherheit für den Ernstfall. Wenn Behörden, Einsatzorganisationen, Gemeinden, Infrastrukturbetreiber und die Bevölkerung gut vorbereitet sind und zusammenspielen, können die Folgen von Katastrophen deutlich reduziert werden“, so LHStv Geisler abschließend.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Sat, 10 Oct 2026 10:48:05 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>Leokadia-Begleitprogramm kommt zum Abschluss </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/leokadia-begleitprogramm-kommt-zum-abschluss/</link>
				<description>Veranstaltung zur „Aktion Reinhardt“: Letzter Programmpunkt zur Ausstellung „Leokadia Justman. Brechen wir aus!“ am 22. Oktober</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/presse/newsletter/2026/10/20261010_Leokadia-Justman_%40Jeffrey-Wisnicki.jpg" length="363715" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e9e3f5b30c53ce628996d094f0e3be834"><span class="regierungsmitglied">Historiker beleuchten die Rolle von Österreichern bei NS-Mordaktionen in Polen</span></li><li data-list-item-id="e8f6f265a96664482a0c209df611db4ba"><span class="regierungsmitglied">Neue Erkenntnisse: Präsentation des neuen Konferenzbands „Leokadia Justman. Überleben und Erinnerung interdisziplinär analysiert“</span></li><li data-list-item-id="e101cc4f524b7cbbcaf899ebc385d1065"><span class="regierungsmitglied">Anmeldungen zur Veranstaltung bis 20. Oktober unter&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at?mail=10898&amp;aC=26f6320c&amp;jumpurl=2" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">tirol.gv.at/erinnern</span></a></li><li data-list-item-id="ec012b6644a2329d853b45499688a6df5"><span class="regierungsmitglied">Ausstellung zu Leokadia Justman noch bis einschließlich 26. Oktober zu sehen</span></li></ul><p>Die Geheimoperation trug den Decknamen „Aktion Reinhardt“ – und sollte zur Chiffre für eines der größten Verbrechen an der Menschheit werden. Das NS-Regime ermordete mehr als 1,5 Millionen jüdische Kinder, Frauen und Männer im Zuge der „Aktion Reinhardt“ in den Vernichtungslagern Bełżec, Sobibór und Treblinka. Besonders Österreicher nahmen bei diesen beispiellosen Massenmorden eine prominente Rolle ein, wie eine Veranstaltung am 22. Oktober im Landhaus beleuchtet. Dort bildet eine Podiumsdiskussion den Abschluss des zweijährigen Begleitprogramms zur Ausstellung „Leokadia Justman. Brechen wir aus!“. Auch das Schicksal von <span class="regierungsmitglied">Leokadia Justman</span>, die als „Volkspolin“ getarnt nach Tirol flüchten konnte, steht im Mittelpunkt. Die Veranstaltung findet um 19 Uhr im Großen Saal statt – Anmeldungen sind bis 20. Oktober unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at?mail=10898&amp;aC=26f6320c&amp;jumpurl=2" target="_blank">tirol.gv.at/erinnern</a> möglich.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">LH Mattle: „Auseinandersetzung mit NS-Zeit darf nicht aufhören“</span></p>
<p>„Leokadias Geschichte steht für das Schicksal einer Holocaust-Überlebenden, die dem nationalsozialistischen Massenmord entkommen konnte. Mit einer falschen Identität konnte sie in Innsbruck vorerst Arbeit finden, bis sie verraten wurde. Erst unter Mithilfe von mutigen Männern und Frauen konnte sie den NS-Schergen entkommen. Mit der abschließenden Veranstaltung endet das umfangreiche Begleitprogramm zur Ausstellung. Die Auseinandersetzung mit Leokadias Geschichte und der Rolle Österreichs in der NS-Zeit darf damit aber nicht aufhören“, betont LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. Der Landeshauptmann lädt dazu ein, sich noch bis 26. Oktober ein Bild von Leokadias Schicksal im Landhaus zu machen. Auch am Nationalfeiertag bietet sich beim Tag der offenen Tür die Möglichkeit, an den letzten Führungen durch die Ausstellung teilzunehmen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Österreichische Täter im Zentrum der „Aktion Reinhardt“</span></p>
<p>Die „Aktion Reinhardt“ markierte einen Höhepunkt der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik. Österreicher wie <span class="regierungsmitglied">Odilo Globocnik</span>, <span class="regierungsmitglied">Irmfried Eberl</span> und <span class="regierungsmitglied">Franz Stangl</span> waren am systematischen Massenmord in leitenden Funktionen beteiligt. <span class="regierungsmitglied">Johannes Sachslehner</span>, Autor einer Biographie über den Leiter der „Aktion Reinhardt“ Globocnik, geht der Frage nach, warum gerade Österreicher bei Mordaktionen in Polen besonders prominent vertreten waren. Die Veranstaltung richtet damit den Blick auf die Verantwortung österreichischer Täter innerhalb dieses systematischen Massenmords. Anders als in Vernichtungslagern mit sogenannten „Selektionen“ waren die Lager der „Aktion Reinhardt“ als Todesfabriken organisiert.&nbsp;</p>
<p>Einigen wenigen Überlebenden der ersten Massenmordwelle von 1942 – wie auch Leokadia Justman und ihrem späteren Ehemann Józef Wiśnicki – gelang es, mit gefälschten Dokumenten als „Volkspolen“ nach Tirol und Vorarlberg zu entkommen. Kurator <span class="regierungsmitglied">Dominik Markl</span> und der Historiker <span class="regierungsmitglied">Paul Csillag</span> vom Justman-Projekt präsentieren den neu erschienenen Konferenzband „Leokadia Justman. Überleben und Erinnerung interdisziplinär analysiert“. Mit den AutorInnen sprechen sie gemeinsam über neue Erkenntnisse, die sie aus den Erinnerungen von Justman und Wiśnicki gewinnen konnten. Weitere Informationen zum Konferenzband sind auf der&nbsp;<a href="https://www.uibk.ac.at/iup/buecher/9783991062042.html" target="_blank" rel="noreferrer">Website der Universität Innsbruck</a> nachzulesen.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Bis 26. Oktober: Sonderausstellung „Leokadia Justman. Brechen wir aus!“</span></p>
<p>Die Ausstellung „Leokadia Justman. Brechen wir aus! Als polnische Jüdin auf der Flucht in Tirol“ ergänzt als Sonderpräsentation die Rahmenausstellung „Vom Gauhaus zum Landhaus. Ein Tiroler NS-Bau und seine Geschichte“ und ist von Montag bis Freitag (9 bis 17 Uhr) im Landhaus 1 zu sehen. Die selbstverfassten Gedichte von Leokadia Justman können jeweils freitags (12 bis 17 Uhr) ebenfalls im Landhaus 1 (Festsaal) besichtigt werden.</p>
<p>Das Projekt ist eine Kooperation des Landes Tirol mit der Universität Innsbruck und dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, der Pädagogischen Hochschule Tirol, dem Archiv für Bau.Kunst.Geschichte, dem Programm ERINNERN:AT des OeAD (Österreichs Agentur für Bildung und Internationalisierung) zum Lehren und Lernen über Nationalsozialismus und Holocaust sowie dem Verein Wissenschaft und Verantwortlichkeit. Alle Veranstaltungen zum Thema „Tirol erinnert“ sind unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at?mail=10898&amp;aC=26f6320c&amp;jumpurl=2" target="_blank">tirol.gv.at/erinnern</a> zu finden – dort steht auch der virtuelle 360°-Rundgang der Ausstellung „Vom Gauhaus zum Landhaus“ zur Verfügung.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Kultur</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Fri, 09 Oct 2026 13:15:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Finanzreferentenkonferenz in Vorarlberg</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/finanzreferentenkonferenz-in-vorarlberg-tirol-geht-bei-spritpreisen-gegen-rakete-und-feder-effekt-vor/</link>
				<description>Tirol geht bei Spritpreisen gegen „Rakete-und-Feder-Effekt“ vor </description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0227a49064ccc575ca36fed204dfbe97"><span class="regierungsmitglied">LH Mattle hält Kontrolldruck bei den Spritpreisen hoch: asymmetrische Preisentwicklung an Tankstellen im Visier</span></li><li data-list-item-id="e7b3602db955c9e515b4bd476c14052d0"><span class="regierungsmitglied">Tirol kämpft für faire Finanzierung der Medizinischen Universitäten und der damit verbundenen Gesundheitsversorgung</span></li><li data-list-item-id="e3ec6169d34527bd81a9d0dd490282525"><span class="regierungsmitglied">LandesfinanzreferentInnenkonferenz unter Vorarlberger Vorsitz mit Schwerpunkten bei Reformpartnerschaft sowie Sozial- und Gesundheitssystem</span></li></ul><p>Landeshauptmann und Finanzreferent <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> hat heute, Freitag, Tirol bei der LandesfinanzreferentInnenkonferenz vertreten und sich insbesondere für den Kontrolldruck am Spritmarkt und die faire Finanzierung der Medizinischen Universitäten eingesetzt.&nbsp;Darüber hinaus bestimmten folgende zwei Themen, auf die in der anschließenden Pressekonferenz auch Gastgeber Landeshauptmann <span class="regierungsmitglied">Markus Wallner</span>, Vizebürgermeisterin <span class="regierungsmitglied">Barbara Novak</span> (Wien) und LH Mattle eingingen, die Tagesordnung: die aktuell in Verhandlung befindliche Reformpartnerschaft zwischen Bund, Ländern und Gemeinden sowie die Finanzierung des Sozial- und Gesundheitssystems.&nbsp;</p>
<p>Die Länder bekräftigten, dass neue Standards und Aufgaben mit klaren Zuständigkeiten und einer dauerhaft gesicherten Finanzierung verbunden sein müssen. Für LH Mattle steht fest: „Der Austausch unter den Bundesländern ist wesentlich, um Österreich gemeinsam nach vorne zu bringen. Mir persönlich ist es ein großes Anliegen, dass wir den nächsten Generationen keinen Schuldenberg hinterlassen. Tirol hat sich bei dieser Konferenz insbesondere für eine ausgewogene Finanzierung der Medizinischen Universitäten und damit der Gesundheitsversorgung in Österreich eingesetzt. Zudem fordern wir einen hohen Kontrolldruck bei den Spritpreisen und von der Bundesregierung eine klare Strategie gegen den sogenannten ‚Rakete-und-Feder-Effekt‘: Spritpreise steigen so schnell wie eine Rakete, sinken aber nur so langsam wie eine Feder. Der Bund muss sicherstellen, dass Preissenkungen beim Rohöl tatsächlich und unmittelbar bei den Konsumentinnen und Konsumenten ankommen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Treibstoffe: Länder gehen gegen „Rakete-und-Feder-Effekt“ vor</span></p>
<p>Die Preisuntersuchungskommission „Tiroler Sprit-Aufschlag“ hat in Tirol den Kontrolldruck durch eine Sonderprüfung der Regulierungsbehörde e-Control, die Miteinbeziehung der Sozialpartner und eine Kontroll-Aktion „scharf“ durch die Bezirkshauptmannschaften deutlich erhöht. Während die Preisuntersuchung des Spritmarktes in Tirol voranschreitet, startet LH Mattle nun eine bundesweite Initiative gegen den sogenannten „Rakete-und-Feder-Effekt“.&nbsp;</p>
<p>In den letzten Monaten hat sich die Situation an den österreichischen Tankstellen hinsichtlich der Treibstoffpreise zugespitzt. Angesichts der geopolitischen Entwicklungen, die derzeit federführend durch den Iran-Krieg geprägt sind, sind Konsumentinnen und Konsumenten mit deutlich gestiegenen Preisen an den Tankstellen konfrontiert. Die Bundesländer stellen fest, dass die Preiserhöhungen an der Zapfsäule in Reaktion auf steigende Börsenpreise für Rohöl nahezu sofort erfolgen und unmittelbar an die Endkunden weitergegeben werden. Preisreduktionen an der Börse sind hingegen nur verzögert oder teilweise gar nicht in dem Maße an der Zapfsäule spürbar.&nbsp;Der sogenannte „Rakete-und-Feder-Effekt“ beschreibt die asymmetrische Preisentwicklung an Tankstellen bei schwankenden Rohölpreisen: Steigt der Preis für Rohöl, erhöhen Mineralölkonzerne die Spritpreise sofort und drastisch. Fällt der Rohölpreis, sinken die Spritpreise an der Tankstelle nur zögerlich und langsam. Die LandesfinanzreferentInnenkonferenz fordert die Bundesregierung deshalb auf, den sogenannten „Rakete-und-Feder-Effekt“ umfassend zu überprüfen. Im Zusammenwirken aller beteiligten Institutionen sollen alle rechtlichen Möglichkeiten ausgeschöpft werden, um Preissenkungen beim Rohöl sowie die durch staatliche Maßnahmen erzielten Preisreduktionen tatsächlich und unmittelbar den Konsumentinnen und Konsumenten im gesamten Bundesgebiet weiterzugeben.&nbsp;</p>
<p>„Tirol geht bei Diesel und Benzin in die Offensive und wird ungerechtfertigte Preisunterschiede und regionale Ungerechtigkeiten bei den Spritpreisen bekämpfen. Mein Ansatz: nicht weniger Markt, sondern mehr funktionierender Markt – mit fairen Preisen für die Konsumenten. Deshalb werden wir den Druck so lange erhöhen, bis Preise nachvollziehbar gestaltet und sinkende Preise auch wieder unmittelbar an die Konsumenten weitergegeben werden. Wir werden alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, um Ungerechtigkeiten zu benennen und vor allem zu beenden. Mein Dank gilt den österreichischen Bundesländern für die Unterstützung“, betont LH Mattle.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Faire Finanzierung der Medizinischen Universitäten&nbsp;</span></p>
<p>Im Rahmen der Budgetkonsolidierung des Bundes wird auch immer wieder über die Budgets der Universitäten und Hochschulen und den damit verbundenen Sparbedarf diskutiert. Tirol streicht in dieser Diskussion die besondere Stellung der Medizinischen Universitäten in der Gesundheitsversorgung hervor und setzt sich für eine faire Finanzierung ebendieser ein.&nbsp;</p>
<p>Neben Forschungs- und Lehraufgaben sind die Medizinischen Universitäten verpflichtet, an der Gesundheitsversorgung im klinischen Bereich an den öffentlichen Krankenanstalten mitzuwirken und das Personal damit zu beauftragen. Deshalb weisen die LandesfinanzreferentInnen auf den wesentlichen Zusammenhang von Lehre, Forschung und Patientenversorgung an Medizinischen Universitäten hin. „Der Bund hat dafür Sorge zu tragen, dass auch weiterhin die vertraglich und gesetzlich vorgesehenen Leistungen und Finanzierungsbeiträge zur Absicherung der Patientenversorgung an den Universitätskliniken sichergestellt sind. Die aktuellen budgetären Maßnahmen und Vorhaben des Bundes dürfen weder zur Einschränkung dieser Leistungen noch zu einer indirekten Lastenverschiebung hin zu den Ländern und Krankenhäusern führen“, fordert LH Mattle, die bewährte Zusammenarbeit außer Streit zu stellen und eine faire Finanzierung der Medizinischen Universitäten sicherzustellen.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Finanzen</category>
				
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				<pubDate>Fri, 09 Oct 2026 12:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Kultur und Lebensqualität: Euregio-Museumstag 2026</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/kultur-und-lebensqualitaet-im-mittelpunkt-des-euregio-museumstags-2026/</link>
				<description>Euregio-Museumstag 2026 im Teatro Sociale in Trient</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/7/1/csm_20261009_EuregioMuseumstag2026_01_Gruppenfoto_FotoEuregioArminGluderer_358e40df3f.jpeg" length="2942048" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e3d697acf0cedad7511f8574269a1bcf1"><span class="regierungsmitglied">Stärkung des Kooperationsnetzwerks und Förderung gemeinsamer Projekte&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e2062d3b32f79cba2051bfa4943d8c1f1"><span class="regierungsmitglied">Fachveranstaltung für gegenseitige Unterstützung und nachhaltige Entwicklung der drei Landesteile</span></li></ul><p>Seit 2010 bringt der Euregio-Museumstag jedes Jahr Museumsfachleute der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino zusammen. Ziel ist es, das Kooperationsnetzwerk zu stärken und grenzüberschreitende Projekte zu fördern, um das kulturelle Angebot der drei Landesteile kontinuierlich zu verbessern. Heute, Freitag, fand der diesjährige Museumstag im Teatro Sociale in Trient statt. Die Ausgabe 2026 stellte ein hochaktuelles Thema in den Mittelpunkt der Debatte: den Zusammenhang zwischen kultureller Teilhabe und Wohlbefinden. In einer Zeit tiefgreifender Veränderungen sind sich die Museen bewusst, dass sie ihren Beitrag zum Wohlbefinden der BürgerInnen neu definieren und neue Formen der Zusammenarbeit mit dem Sozial-, Bildungs- und Gesundheitswesen entwickeln müssen.&nbsp;</p>
<p>„Der gemeinsame Museumstag ist seit vielen Jahren ein Fixpunkt im kulturellen Leben der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino. Er bietet den Museumsfachleuten die Möglichkeit, aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen zu diskutieren und das grenzüberwindende Netzwerk der Museen zu stärken. Mit großer Freude blicke ich auf den Museumstag im vergangenen Jahr in meiner Heimatgemeinde Galtür zurück. Die Begegnungen und Gespräche dort haben einmal mehr gezeigt, wie lebendig die Zusammenarbeit der Museen in unserer Euregio ist. Sie ermöglicht es, Wissen und Erfahrungen über Landesgrenzen hinweg zu teilen und eröffnet neue Perspektiven für die Museumsarbeit“, betont Euregio-Präsident LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.&nbsp;</p>
<p>Wichtige Impulse dazu gaben beim Museumstag zwei Expertinnen mit langjähriger Erfahrung: <span class="regierungsmitglied">Rarita Zbranca</span> von Culture Action Europe, die die Rolle der Museen im Wandel hin zum Wohlbefinden untersuchte, und <span class="regierungsmitglied">Annalisa Cicerchia</span> vom Cultural Welfare Centre, die konkrete Planungsinstrumente für Museen vorstellte, um zur Gesundheit und zum Wohlbefinden von BesucherInnen beizutragen.&nbsp;</p>
<p>Bereits am Vortag fand in der Casa Moggioli, dem Euregio-Büro in Trient, ein Workshop in Vorbereitung auf das kommende Euregio-Museumsjahr 2029 statt. Der nächste Euregio-Museumstag wird nach dem Rotationsprinzip 2027 in Südtirol veranstaltet.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Stimmen zum Euregio-Museumstag</span></p>
<p>Statement Euregio-Präsident LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>:</p>
<p>„Museen vermitteln Wissen und bewahren unser kulturelles Erbe. Sie sind wichtige Bildungsorte, aber sie sind weit mehr als das: Sie sind Orte der Begegnung, des Austauschs und der Teilhabe; sie schaffen Räume für Dialog und gemeinsames Erleben. Diese wichtige Funktion der Museen als Ort des Wohlbefindens und des sozialen Zusammenhalts rückt der heutige Museumstag in den Fokus“.&nbsp;</p>
<p>Statement LR<sup>in </sup><span class="regierungsmitglied">Francesca Gerosa</span>, Trentino:</p>
<p><span lang="EN-GB" dir="ltr">&nbsp;„Museen spielen heute eine grundlegende kulturelle und soziale Rolle, die diesen Institutionen Verantwortung auferlegt, ihnen aber auch große Chancen für Wachstum und Innovation bietet. Internationale Forschungsergebnisse und Fachliteratur belegen mittlerweile, wie wirksam Kulturvermittlung auf die Lebensqualität der Menschen und den territorialen Zusammenhalt wirkt. Dies ist das Leitprinzip des Konzepts des kulturellen Wohlfahrtswesens, und unser Ziel ist es gerade, die Verbindung zwischen Kultur, Gesellschaft, Bildung und Wohlbefinden zu stärken, indem wir neue Wege der Gestaltung und Teilhabe erproben. Der Euregio-Museumstag stellt eine wertvolle Gelegenheit dar, Erfahrungen auszutauschen, Kompetenzen zu vernetzen und gemeinsam Antworten auf die Bedürfnisse unserer Gemeinschaften zu erarbeiten.</span>“</p>
<p>Statement Kultur- und Bildungslandesrat <span class="regierungsmitglied">Philipp Achammer</span>, Südtirol:</p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">„Wenn wir Museen als Orte des Wohlbefindens begreifen, müssen wir vor allem die junge Generation mitdenken. Die Verknüpfung von Kultur und Bildung ist kein Beiwerk, sondern der Schlüssel, um junge Menschen früh für unser kulturelles Erbe zu begeistern und Räume für echte Teilhabe zu öffnen.“</span></p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Kunst &amp; Kultur</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Thu, 08 Oct 2026 13:06:04 +0200</pubDate>
				
				<title>Jugendredewettbewerb 2027: Junge Stimmen kehren in die Bezirke zurück</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/jugendredewettbewerb-2027-junge-stimmen-kehren-in-die-bezirke-zurueck/</link>
				<description>Jugendredewettbewerb wieder im ganzen Land: LH Mattle bringt Vorausscheidungen zurück in alle Bezirke </description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e43cdda623d7d6500ee9e789c476f7abf"><span class="regierungsmitglied">Land fördert Rhetorikseminare zur Vorbereitung mit bis zu 150 Euro</span></li></ul><p>Der Jugendredewettbewerb kehrt 2027 wieder in alle Tiroler Bezirke zurück. Das heißt: Im Vorfeld des Landesfinales finden jedenfalls wieder Vorausscheidungen in allen Bezirken statt. Die besten TeilnehmerInnen qualifizieren sich für das Tiroler Landesfinale am 7. April 2027 in Innsbruck. Damit weitet der zuständige Jugendreferent in der Tiroler Landesregierung LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> die Vorentscheide des Jugendredewettbewerbs wieder auf das ganze Land aus. Der Landeshauptmann hatten nach dem Ausscheiden von Astrid Mair aus der Landesregierung die Jugendagenden übernommen. Damit Jugendliche gut vorbereitet an den Start gehen können, fördert das Land Tirol zudem Rhetorikseminare im Vorfeld der Bezirksausscheidungen.</p>
<p>„Tirol reicht vom Außerfern bis nach Osttirol, vom Arlberg bis ins Kaisergebirge. Junge Menschen im ganzen Land sollen ihre Meinung sagen. Sie sollen ihre Ideen einbringen und für ihre Anliegen einstehen. Genau dafür bietet der Jugendredewettbewerb eine Bühne. Er gibt der Jugend wortwörtlich eine Stimme und macht Demokratie erlebbar. Deshalb habe ich entschieden, dass die Vorausscheidungen wieder in allen Bezirken stattfinden werden“, betont Jugendreferent LH Mattle und führt weiter aus: „Freie Meinungsäußerung ist ein Grundpfeiler unserer Demokratie. Wir müssen als Gesellschaft und Land tagtäglich für die Freiheit, die uns die Demokratie nach westlichem Vorbild ermöglicht, kämpfen. Jeder junge Mensch, der den Mut hat, vor ein Publikum zu treten und seine Meinung zu vertreten, leistet dazu einen wichtigen Beitrag.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">„Jugendredewettbewerb wieder näher bei den Jugendlichen“</span></p>
<p>Der Jugendredewettbewerb entwickelt sich laufend weiter. Nachdem im vergangenen Jahr auf Bezirksausscheidungen verzichtet wurde, finden diese 2027 wieder in allen Tiroler Bezirken statt – das hat der Landeshauptmann entschieden. „Wir bringen den Wettbewerb wieder näher zu den Jugendlichen. Kurze Wege senken die Hemmschwelle zur Teilnahme. Unser Ziel ist klar: Wir wollen möglichst viele junge Menschen für das Reden, Diskutieren und Mitgestalten begeistern“, so LH Mattle.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bezirksausscheidungen in allen Bezirken</span></p>
<p>Die Bezirksausscheidungen sind zwischen 22. Februar und 12. März 2027 in allen Bezirken geplant. Teilnehmen können Jugendliche zwischen 13 und 24 Jahren. Die Anmeldung ist von 18. Jänner bis 14. Februar 2027 über Schulen oder Arbeitgeber möglich. Die SiegerInnen der Bezirksausscheidungen qualifizieren sich für das Tiroler Landesfinale in Innsbruck. Die besten TeilnehmerInnen des Landesfinales treten anschließend beim Bundes-Jugendredewettbewerb an.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Land fördert Rhetorikseminare</span></p>
<p>„Während allein die Teilnahme ein Erfolg für jede und jeden Einzelnen ist, unterstützen wir auch die bestmögliche Vorbereitung, sodass auch die Chancen auf Top-Platzierungen nochmals gesteigert werden können. Dafür fördern wir Rhetorikseminare, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Vorfeld besuchen und sich damit coachen lassen können“, erklärt LH Mattle.&nbsp;</p>
<p>Gefördert werden Rhetorikseminare, in denen die TeilnehmerInnen ihre sprachlichen und rhetorischen Fähigkeiten trainieren können. Die Seminare können von Unternehmen, Einzelpersonen oder Vereinen organisiert werden. Pro Seminareinheit werden bis zu 150 Euro gefördert. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Antragstellung finden sich unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/rhetorikseminar" target="_blank">www.tirol.gv.at/rhetorikseminar</a></p>
<p>Weitere Informationen zum Jugendredewettbewerb finden sich unter&nbsp;<a href="http://www.tirol.gv.at/jugendredewettbewerb" target="_blank">www.tirol.gv.at/jugendredewettbewerb</a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Gesellschaft &amp; Soziales</category>
				
					<category>Jugend</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Wed, 07 Oct 2026 11:00:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>LH Mattle zeichnete Ehrenamtliche in Osttirol aus</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/lh-mattle-zeichnete-ehrenamtliche-in-osttirol-aus/</link>
				<description>„Tiroler Ehrenamtsnadel in Gold“ für 75 Ehrenamtliche aus dem Bezirk Lienz </description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/1/f/csm_20261007_Tag-des-Ehrenamts-Lienz_%40Sedlak-2_c6fc441fc8.jpg" length="1347964" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e9547ec691481f93b912d05fdc0302880"><span class="regierungsmitglied">Breites freiwilliges Engagement – von Kultur und Theater über Sport bis zu Einsatzorganisationen und dem Sozialbereich</span></li><li data-list-item-id="ed8ae812af1fcfe5a2bf7ec8e0b158dfe"><span class="regierungsmitglied">LH Mattle: „Ich bedanke mich bei den Geehrten für ihr langjähriges Engagement“</span></li><li data-list-item-id="edc40b954344af9c3f2e247ca319aae74"><span class="regierungsmitglied">„Jahr des Ehrenamts“ rückt freiwilliges Engagement noch stärker ins öffentliche Bewusstsein</span></li><li data-list-item-id="ec16d873468914dec3347710a14f86519"><span class="regierungsmitglied">Alle Fotos der Geehrten finden sich unter:&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at/ehrenamt-lienz2026" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/ehrenamt-lienz2026</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;(Fotonachweis: Land Tirol/Sedlak)</span></li></ul><p>Sie engagieren sich im heimischen Vereinsleben, sind Mitglied der Feuerwehr oder arbeiten die Geschichte ihres Heimatorts auf – gestern, Dienstag, ehrte LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> 75 Ehrenamtliche aus dem Bezirk Lienz. Für ihren langjährigen freiwilligen Einsatz erhielten sie die „Tiroler Ehrenamtsnadel in Gold“ – eine Auszeichnung, die auf Vorschlag der jeweiligen Heimatgemeinde verliehen wird.&nbsp;</p>
<p>„Ehrenamt bedeutet, dass wir Verantwortung für andere übernehmen und uns aktiv für das eigene Umfeld einsetzen. Die Bandbreite der ausgezeichneten Persönlichkeiten in Osttirol zeigt, dass freiwilliges Engagement viele Bereiche unseres Zusammenlebens trägt. Ob auf der Theaterbühne, im Sportverein, bei Feuerwehr und Rettung, in der Kirche oder bei der Musikkapelle: Ihnen allen gebührt mein herzlicher Dank und meine Anerkennung“, betonte LH Mattle anlässlich der Feierlichkeiten im Haus „Valgrata“ in Außervillgraten. Einen besonderen Schwerpunkt bildeten im Bezirk Lienz Auszeichnungen für Verdienste im Theaterbereich sowie für die historische Arbeit von OrtschronistInnen und in der Aufarbeitung der Regionalgeschichte. Auch besondere Verdienste für die eigene Gemeinde wurden mit der Ehrenamtsnadel gewürdigt.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Vom digitalen Vereinshandbuch bis zu neuen Info-Kanälen</span></p>
<p>Für 2026 hat die Tiroler Landesregierung das „Jahr des Ehrenamts“ ausgerufen. In den Mittelpunkt rücken die öffentliche Wahrnehmung und die Stärkung des freiwilligen Engagements: „Ehrenamt steht für gelebten Zusammenhalt. Wenn wir uns freiwillig engagieren, bringt das die Menschen zusammen und schafft eine stärkere Gemeinschaft. Genau diese Vielfalt wollen wir im ‚Jahr des Ehrenamts‘ sichtbar machen und stärken“, erklärt LH Mattle und verweist gleichzeitig darauf, dass es mit Anerkennung alleine noch nicht getan sei: „Das Ehrenamt soll auch in Zukunft attraktiv bleiben und Menschen unabhängig von Alter oder Lebenssituation die Möglichkeit bieten, sich freiwillig einzubringen. Dafür braucht es gute Rahmenbedingungen und eine klare Stütze seitens des Landes. Das heurige Jahr des Ehrenamts soll ein Motor für positive Entwicklungen sein, von denen Freiwillige in Tirol langfristig profitieren.“</p>
<p>So ist Tirol in Sachen Freiwilligen-Versicherung bereits sehr gut aufgestellt und lotet derzeit letztes Optimierungspotenzial aus. Auch Unterstützungsmöglichkeiten für Vereine bei Rechtsfragen stehen auf der Agenda. Service- und Weiterbildungsangebote für FunktionärInnen, KoordinatorInnen und VerantwortungsträgerInnen im Freiwilligenbereich sollen gebündelt und flexibler zugänglich werden – dazu wurde auch ein Veranstaltungskalender unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/ehrenamt" target="_blank">www.tirol.gv.at/ehrenamt</a> veröffentlicht. Ebenfalls auf der Website zu finden: Das erste digitale Vereinshandbuch, das wesentliche Informationen für Vereine bestmöglich bündelt und als zentrale Informationsplattform dienen soll. Anregungen können laufend über&nbsp;<a href="mailto:ehrenamt@tirol.gv.at">ehrenamt@tirol.gv.at</a> eingebracht werden. Gleichzeitig soll die gesellschaftliche Wahrnehmung des Ehrenamts weiter erhöht werden – etwa durch einen neuen Ehrenamtsnachweis, der derzeit gemeinsam mit Stakeholdern und Partnern ausgearbeitet wird, die bezirksweiten Ehrenamtstage oder neue Informationskanäle wie den WhatsApp-Kanal „Ehrenamt Tirol“ (erreichbar über&nbsp;<a href="https://www.ehrenamt.tirol" target="_blank" rel="noreferrer">www.ehrenamt.tirol</a>). Im Herbst findet außerdem das erste Ehrenamtssymposium des Landes Tirol statt.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">„Tage des Ehrenamtes“ in allen Tiroler Bezirken</span></p>
<p>Bei den „Tagen des Ehrenamts“ sind die BürgermeisterInnen der Tiroler Gemeinden eingeladen, besonders engagierte ehrenamtlich tätige RepräsentantInnen ins Rampenlicht zu stellen. Bei einem Festakt im jeweiligen Bezirk ehrt der Landeshauptmann die vorgeschlagenen Persönlichkeiten mit der Tiroler Ehrenamtsnadel in Gold. Damit wird die Vorbildwirkung jener Menschen hervorgehoben, die sich über viele Jahre hinweg freiwillig für ihre Mitmenschen, ihre Gemeinden und für das gesellschaftliche Leben einsetzen.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Ehrenamt</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59738</guid>
				<pubDate>Tue, 06 Oct 2026 11:29:56 +0200</pubDate>
				
				<title>Land Tirol fördert Kooperationsprojekte mit rund 775.000 Euro</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/lh-mattle-innovation-ist-in-tirol-kein-schlagwort-sondern-ein-geschaeftszweig/</link>
				<description>LH Mattle: „Innovation ist in Tirol kein Schlagwort, sondern ein Geschäftszweig“ </description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e300499463e347e99119a498a410f1a27"><span class="regierungsmitglied">Neuartiges alkoholfreies Bier, nachhaltige Hanf-Möbel oder technische Brücken-Überwachung – konkrete Projekte zeigen das hohe Innovationspotenzial in Tirol</span></li><li data-list-item-id="ee4ff1fe9fd348e499520fdf7eb1065de"><span class="regierungsmitglied">Tirol nimmt rund 775.000 Euro für Kooperationsprojekte in die Hand und löst Gesamtprojektvolumen von rund 1,3 Millionen Euro aus</span></li><li data-list-item-id="e5bbe63bdd7ccb65b6db4d990d3deef5e"><span class="regierungsmitglied">Mehr als 200 Kooperationsprojekte bis dato unterstützt&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ee08a43170b3192de89a29f1adb182b35"><span class="regierungsmitglied">Wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“: ID Austria bei der FörderTour</span></li></ul><p>In Tirol werden innovative Produkte entwickelt und produziert: Ob neuartiges alkoholfreies Bier, nachhaltige Möbel aus Hanfstängeln oder die technische Überwachung von Brücken. Innovation ist in Tirol kein Schlagwort sondern findet dort statt, wo eine gute Idee auf unternehmerischen Mut und fachliche Kompetenz trifft. Genau hier setzt die Tiroler Innovationsförderung des Landes an: Mit der Förderaktion „Kooperationsprojekte“ werden Tiroler Unternehmen dabei unterstützt, gemeinsam mit anderen Betrieben und Forschungseinrichtungen neue Produkte, Verfahren und Dienstleistungen zu entwickeln und innovative Technologien in die Praxis zu bringen. Die Tiroler Landesregierung beschloss heute, Dienstag, auf Antrag von Wirtschaftslandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Mario Gerber</span> weitere Projektförderungen in Höhe von rund 775.000 Euro. Diese Unterstützung löst ein Gesamtprojektvolumen von knapp 1,3 Millionen Euro aus.</p>
<p>„In Tirol gibt es viele gute Ideen, den notwendigen unternehmerischen Mut und viel Können – das alles bringen wir zusammen und unterstützen die Entwicklung von neuen Produkten und Verfahren. Deshalb fördern wir Kooperationen innerhalb der Wirtschaft oder auch mit der Wissenschaft und der Forschung. Innovation ist in Tirol kein Schlagwort, sondern ein Geschäftszweig, den wir massiv vorantreiben. Wir wollen, dass der Standort Tirol ein Raum für Neues, wirtschaftlichen Erfolg und Fortschritt ist“, betont LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Innovation, wenn mehrere zusammenhelfen</span></p>
<p>Die Förderaktion „Kooperationsprojekte“ ist Teil des Tiroler Technologieförderungsprogramms. Voraussetzung für eine Förderung ist grundsätzlich die Zusammenarbeit von mindestens drei PartnerInnen, darunter mindestens zwei Unternehmen und maximal eine Forschungseinrichtung. Die Förderung beträgt bis zu 50 Prozent der förderbaren Kosten bzw. bis zu 150.000 Euro. Bei einer Kooperation mit einer Forschungseinrichtung sind bis zu 175.000 Euro möglich.&nbsp;Seit dem Start der Förderaktion wurden bereits mehr als 200 Kooperationsprojekte vonseiten des Landes unterstützt. Die Bandbreite reicht dabei von technologischen Entwicklungen und neuen Produktionsverfahren bis hin zu nachhaltigen Materialien, innovativen Produkten und Lösungen für eine sichere Infrastruktur. „Gerade in Zeiten großer technologischer, ökologischer und wirtschaftlicher Veränderungen braucht es Mut zu neuen Wegen. Kooperationen bringen Wissen aus Forschung und Praxis zusammen und ermöglichen es, aus Ideen konkrete Anwendungen zu machen. Das stärkt nicht nur einzelne Betriebe, sondern die gesamte Innovationskraft Tirols“, erklärt LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Förderbeispiel Bier: „BrewBeyond“</span></p>
<p>Eines der geförderten Projekte ist „BrewBeyond“, das von der Bierol GmbH aus Schwoich gemeinsam mit dem&nbsp;MCI | Die Unternehmerische Hochschule&nbsp;und der Tribaun KG aus Innsbruck umgesetzt wird. Ziel ist es, ein Bier mit 0,0 Prozent Alkohol zu produzieren, das trotzdem vollmundig schmeckt. Dafür werden spezielle Mikroorganismen und neue Verfahren bei der Herstellung eingesetzt. So sollen wichtige Aromen erhalten bleiben und ein geschmacklich hochwertiges alkoholfreies Bier entstehen. Seitens des Landes will man mit der Unterstützung auch der steigenden Nachfrage nach alkoholfreien Bieren gerecht werden und Tirol weiterhin als qualitätvolles Genussland positionieren.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Förderbeispiel Möbel: „mater hennep“</span></p>
<p>Ein weiteres gefördertes Projekt ist „mater hennep“, bei dem sich die Universität Innsbruck, die Mg interior GmbH aus Innsbruck und die Tiroler Berghanf GmbH aus Mieming der Entwicklung nachhaltiger Werkstoffe widmen. Aus gepressten Hanfstängeln sollen stabile Materialien entstehen, die unter anderem für Möbel und den Innenausbau eingesetzt werden können. Damit sollen nachhaltige und regional herstellbare Alternativen zu herkömmlichen Holz- und Kunststoffwerkstoffen entwickelt werden – eine Produktschiene, die immer mehr nachgefragt wird und Tirol als Produktionsland stärken soll.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Förderbeispiel Brücken-Sicherheit: „BeST“</span></p>
<p>Auch die Überwachung von Betonbauwerken wird mit innovativen Technologien weiterentwickelt: Beim Projekt „BeST“ arbeiten die Modern IT Solutions e.U. aus Tulfes, die Bernard Gruppe ZT GmbH aus Hall in Tirol und das MCI | Die Unternehmerische Hochschule zusammen. Ziel ist es, Sensoren für die Überwachung von Betonbauwerken zu entwickeln und mit einer bereits bestehenden Funkplattform zu testen. Damit soll der Zustand von Brücken und anderen wichtigen Bauwerken künftig noch einfacher und besser laufend analysiert werden können. Auch darüber hinaus wird in Tirol an einer smarten Brückenüberwachung geforscht – und auch vom Land Tirol gefördert: Mit digitalen Verfahren und Künstlicher Intelligenz sollen Schäden an Brücken frühzeitig erkannt und Sanierungsmaßnahmen effizienter geplant werden können (<a href="https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/smarte-brueckenwartung/">siehe Pressemeldung vom 2. August 2026</a>). Aus Sicht des Landes unterstreichen solche Initiativen die Tiroler Markenpositionierung im Bereich Qualität und Sicherheit, helfen die eigene Infrastruktur langfristig zu sichern und ermöglichen die Erfassung von wichtigen Daten.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Forschung trifft Unternehmergeist – Rückenwind dank Landesförderung</span></p>
<p>„Die drei Projekte zeigen beispielhaft, wie vielfältig Innovation in Tirol ist: Es geht um neue Lebensmittel und Produktionsprozesse ebenso wie um nachhaltige Materialien und regionale Rohstoffe sowie um digitale Lösungen für die Infrastruktur. Entscheidend ist, dass aus wissenschaftlichen Erkenntnissen marktfähige und praxistaugliche Lösungen entstehen. Genau dabei unterstützt das Land Tirol heimische Betriebe und Forschungseinrichtungen“, sagt der zuständige LR Gerber und erklärt abschließend: „Unser Ziel ist klar: Wir wollen Tirol als attraktiven Standort für Forschung, Entwicklung und innovative Unternehmen weiter stärken. Mit der Förderung von Kooperationsprojekten geben wir guten Ideen den nötigen Rückenwind, damit sie den Schritt aus Labor und Entwicklungsphase in die wirtschaftliche Praxis schaffen.“</p>
<p>Weitere Informationen zur Förderung von Kooperationsprojekten sowie zu weiteren Förderungen des Tiroler Technologieförderungsprogramms finden sich unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/arbeit-wirtschaft/wirtschaft-und-arbeit/foerderungen/technologiefoerderungsprogramm/" target="_blank">www.tirol.gv.at/technologiefoerderung</a>.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<h3>Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung</h3>
<p><span class="regierungsmitglied">ID Austria bei der FörderTour – wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“</span>:&nbsp;Die Registrierung der ID Austria ist für nicht-österreichische Staatsangehörige grundsätzlich bei der Landespolizeidirektion in Innsbruck, den Dienststellen der Finanzämter, einzelnen Gemeinden sowie seit knapp einem halben Jahr auch bei den Bezirkshauptmannschaften Reutte, Imst und Lienz möglich. Im Zuge des Tirol Konvents wird das Angebot nun erweitert: Bei der diesjährigen FörderTour können sich auch nicht-österreichische StaatsbürgerInnen unkompliziert die ID Austria ausstellen lassen. „Wenn ein notwendiger Behördengang direkt vor Ort erledigt werden kann, erspart das Zeit und zusätzliche Wege. Genau darum geht es bei der FörderTour: Wir wollen Verwaltung dorthin bringen, wo die Menschen sind, und Services möglichst einfach und unkompliziert zugänglich machen“, betont LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.&nbsp;„Die ID Austria ist der Schlüssel zu zahlreichen digitalen Amtswegen. Unser Anspruch muss daher sein, den Zugang dazu so einfach und niederschwellig wie möglich zu gestalten – auch für Menschen ohne österreichische Staatsbürgerschaft“, erklärt der für Staatsbürgerschaftsangelegenheiten zuständige LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.&nbsp;Eine Auflistung aller Registrierungsstellen findet sich auf der&nbsp;<a href="https://www.bmi.gv.at/615/start.html" target="_blank" rel="noreferrer">Website des Bundesministeriums für Inneres</a>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LR Gerber</category>
				
					<category>Wirtschaft</category>
				
					<category>Wissenschaft &amp; Forschung</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Mon, 05 Oct 2026 12:13:30 +0200</pubDate>
				
				<title>Jungtalent trifft Adler: Erfolgreiche Lehrlingsmesse des Landes </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/jungtalent-trifft-adler-erfolgreiche-lehrlingsmesse-des-landes/</link>
				<description></description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/2/8/csm_20261002_Lehrlingsmesse_Saxl_8__fc556b8aa2.jpg" length="2815313" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Tage lang stand das Landhaus im Zeichen der Berufsorientierung: Vergangene Woche lernten SchülerInnen bei der Lehrlingsmesse die verschiedenen Lehrberufe des Landes Tirol kennen. Lehrlinge des Landes standen an den Infoständen Rede und Antwort und gaben aus erster Hand Einblicke in ihre tägliche Arbeit. Auch Eltern bzw. Erziehungsberechtigte und Interessierte waren eingeladen, sich über Ausbildungsmöglichkeiten und Rahmenbedingungen zu informieren.&nbsp;</p>
<p>Personalreferent LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> machte sich bei einem Rundgang selbst ein Bild und sprach mit SchülerInnen, Lehrlingen und AusbildnerInnen. „Hier sieht man, wie vielfältig eine Lehre beim Land Tirol ist – von Technik, über Forst bis Verwaltung. Besonders wertvoll ist, dass die Jugendlichen unseren Lehrlingen direkt Fragen stellen können. Dieser persönliche Austausch kann helfen, die richtige Entscheidung für die eigene Zukunft zu treffen. Mit derzeit knapp 100 auszubildenden Lehrlingen schaffen wir für viele junge Menschen ein starkes Fundament für ihre berufliche Laufbahn. Ich selbst habe meine Karriere als Lehrling begonnen und bin überzeugt davon, dass mit einer Lehre alle Türe offen stehen“, betont Personalreferent LH Mattle.</p>
<p>Der Großteil der Landes-Lehrlinge absolviert eine Ausbildung zur Bürokauffrau bzw. zum Bürokaufmann oder zur Verwaltungsassistenz. Darüber hinaus reicht das Angebot in technische und praktische Bereiche, etwa mit den Lehrberufen Straßenerhaltungsfachmann bzw. Straßenerhaltungsfachfrau, ElektrikerIn oder GeoinformationstechnikerIn. Auch junge Sporttalente finden beim Land Tirol einen Ausbildungsweg: Bei der „Lehre mit Sport“ lassen sich Spitzensport und Lehrausbildung durch flexible Trainingszeiten, eine verlängerte Lehrzeit von bis zu 18 Monaten und eine zusätzliche Urlaubswoche miteinander verbinden.</p>
<p>Welche Lehrberufe angeboten werden, welche Voraussetzungen gelten und wann die jeweiligen Bewerbungsfristen laufen, ist im Karriereportal des Landes Tirol zusammengefasst: <a href="https://www.tirol.gv.at/buergerservice/karriereportal/" target="_blank">www.tirol.gv.at/karriere.</a></p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Bildung</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59701</guid>
				<pubDate>Sun, 04 Oct 2026 09:05:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Reminder: „Große Literaturstipendien“ des Landes Tirol 2027/2028 ausgeschrieben</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/reminder-grosse-literaturstipendien-des-landes-tirol-2027-2028-ausgeschrieben/</link>
				<description>Ausschreibung für die Sparten Lyrik und Drama </description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ea91eb5d6bbeb27f8944903d98f8ad8fd"><span class="regierungsmitglied">Stipendien jeweils mit 15.000 Euro dotiert</span></li><li data-list-item-id="ea1fb2f3a49bf5f71f5cdc7489563e575"><span class="regierungsmitglied">Die Bewerbungsfrist läuft bis 1. November 2026</span></li></ul><p>Alle zwei Jahre werden die mit je 15.000 Euro dotierten „Großen Literaturstipendien“ des Landes Tirol vergeben. Ab sofort können sich SchriftstellerInnen in den Sparten Lyrik und Drama (inkl. Hörspiel und Original-Drehbuch) für die Jahre 2027 und 2028 um das Stipendium bewerben.</p>
<p>Die Stipendien haben eine maximale Laufzeit von zwei Jahren. Voraussetzung für die Bewerbung ist, dass die SchriftstellerInnen einen engen Bezug zu Tirol haben, sei es durch ihre Herkunft oder durch den Inhalt ihres literarischen Projekts. „Wir schaffen für Schriftstellerinnen und Schriftsteller&nbsp;die Möglichkeit, sich einem literarischen Projekt&nbsp;widmen zu&nbsp;können“, sagt Kulturreferent&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> und lädt SchriftstellerInnen dazu ein, sich bis spätestens 1. November 2026 zu bewerben.</p>
<p>Pro AutorIn kann ein Projekt pro Sparte eingereicht werden. Da die Stipendien für ein erst zu erarbeitendes literarisches Projekt vergeben werden, bildet die Projektbeschreibung ein wesentliches Kriterium für die Bewertung. Daraus muss klar hervorgehen, welche Intentionen verfolgt werden. Deshalb sollten – je nach literarischer Gattung – Inhalt, Motive, Thematik, Stoff und formale Gestaltung des Textes angegeben werden.</p>
<p>Bereits fertig gestellte Arbeiten sind von der Bewerbung ausgeschlossen. Die Vergabe der Stipendien erfolgt auf Vorschlag einer Fachjury. Weitere Informationen sowie das Antragsformular finden Sie unter:&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/kunst-kultur/wettbewerbe/" target="_blank">www.tirol.gv.at/kultur</a></p>
<p>Zuletzt erhielten&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Friederike Gösweiner</span> in der Sparte Prosa und&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Emil Kaschka</span>&nbsp;in der Sparte Drama im Jahr 2025/2026 die Stipendien.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Kunst &amp; Kultur</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59712</guid>
				<pubDate>Sat, 03 Oct 2026 11:26:36 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Fabian Muigg)</author>
				<title>„Tiroler Sprit-Aufschlag“: Kontrollen durch BHs starten</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tiroler-sprit-aufschlag-kontrollen-durch-bhs-starten/</link>
				<description>Preisuntersuchungskommission </description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e1a28d48c7ca79599c73508a8df66509c"><span class="regierungsmitglied">Zweite Sitzung der Preiskommission zum Tiroler Sprit-Aufschlag soll Kontrolldruck weiter erhöhen</span></li><li data-list-item-id="e2d2cb8227ee70a353216fd1d24622d8a"><span class="regierungsmitglied">Minister-Erlass für Kontroll-Aktion „scharf“ durch BHs</span></li><li data-list-item-id="e9f35495c9d8c0c8ce054068e62c825f5"><span class="regierungsmitglied">Spritpreisbremse bremst weitere Erhöhung</span></li><li data-list-item-id="e6997ac823de333bac88b9a265a89c4fc"><span class="regierungsmitglied">LH Mattle: „Kontrolldruck wird weiter erhöht.“</span></li><li data-list-item-id="e215af372379492e5253c8a155a3f4dd4"><span class="regierungsmitglied">Energieminister Hattmannsdorfer: „Nehmen Anliegen ernst.“</span></li><li data-list-item-id="e653377926a340382c7b46a6e33460942"><span class="regierungsmitglied">LHStv Wohlgemuth: „Wir gehen Preisunterschieden konsequent auf den Grund.“</span></li><li data-list-item-id="ea2c785342f45c6b2f78328e97d110eae"><span class="regierungsmitglied">AK-Präsident Zangerl: „Spritpreisbreme stoppt Erhöhung, Druck zahlt sich aus.“</span></li></ul><p>Die Preisuntersuchung des Spritmarktes in Tirol schreitet voran und die Preisuntersuchungskommission „Tiroler Sprit-Aufschlag“ hat in ihrer zweiten Sitzung die Preisentwicklung an den Zapfsäulen, die Stellungnahmen der Sozialpartner, die Zwischenergebnisse der bisherigen Erhebungen und die Wirksamkeit der Spritpreisbremse in Tirol thematisiert. Die Preisgestaltung an den Zapfsäulen in Tirol hängt unter anderem an der Betreiberstruktur, der regionalen Konkurrenz sowie der Liefer- und Logistikstruktur. Nach wie vor ist aber ungeklärt, wie der gesamte Tirol-Aufschlag zustande kommt und inwieweit derartige regionale Unterschiede erklärbar sind. Deshalb erhöht das Land Tirol den Kontrolldruck weiter. Mittels eines Erlasses des Energieministers ist es nun möglich, eine Kontroll-Aktion „scharf“ durch die Bezirkshauptmannschaften durchzuführen.&nbsp;</p>
<p>„Wir erhöhen den Kontrolldruck noch einmal. Die Preisuntersuchungskommission zum Tiroler Sprit-Aufschlag, die Sonderprüfung der Regulierungsbehörde eControl und die nun beschlossenen Preiskontrollen durch die Bezirkshauptmannschaften zeigen, dass wir es ernst meinen. Tirol geht bei Diesel und Benzin in die Offensive und wird ungerechtfertigte Preisunterschiede und regionale Ungerechtigkeiten bei den Spritpreisen bekämpfen. Mein Ansatz: nicht weniger Markt, sondern mehr funktionierender Markt – mit fairen Preisen für die Konsumenten. Deshalb werden wir den Druck solange erhöhen, bis Preise nachvollziehbar gestalten und sinkende Preise auch wieder unmittelbar an die Konsumenten weitergeben. Wir werden alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, um Ungerechtigkeiten zu benennen und vor allem zu beenden“, betont LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> einmal mehr.</p>
<p>Landeshauptmannstellvertreter <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span> unterstreicht: „Wir bleiben dran. Die Tirolerinnen und Tiroler haben ein Recht darauf, zu erfahren, warum sie beim Tanken regelmäßig stärker zur Kasse gebeten werden als Menschen in anderen Teilen Österreichs – und warum selbst innerhalb Tirols teilweise erhebliche Preisunterschiede bestehen. Genau deshalb erhöhen wir jetzt den Druck und gehen diesen Unterschieden konsequent auf den Grund. Wenn sie sich sachlich erklären lassen, muss das transparent und nachvollziehbar werden. Wenn nicht, müssen daraus Konsequenzen folgen. Die zusätzlichen Kontrollen durch die Bezirkshauptmannschaften sind deshalb der richtige nächste Schritt.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Minister-Erlass für Kontroll-Aktion „scharf“</span></p>
<p>„Wir nehmen das Anliegen der Tirolerinnen und Tiroler in Zusammenhang mit den aktuellen Spritpreisen und dem Phänomen des West-Ost-Gefälles ernst und werden das scharf überprüfen“, so Energieminister&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Wolfgang Hattmannsdorfer</span>. „Angesichts der aktuellen Fragestellungen über die Treibstoffpreise in Tirol, ersuche ich deshalb offiziell im Wege der mittelbaren Bundesverwaltung darum, zusätzliche Kontrollen bei Tankstellen für die Monate Oktober und November durchzuführen“, heisst es weiter im entsprechenden Erlass von Minister Hattmannsdorfer an Landeshauptmann Mattle. Dementsprechend ist zu prüfen, ob die Einmeldung in den Spritpreisrechner aktuell ist. Mit dieser Kontroll-Aktion „scharf“ wird Tirol die Regulierungsbehörde E-Control im Rahmen ihrer Sonderprüfung betreffend den Tiroler Tankstellenmarkt bestmöglich unterstützen, um Daten betreffend Tankstellennetz, Versorgung, Zulieferung, Transporte, LKW-Fahrverbote und Fragen der Nahversorgung in den unterschiedlichen Teilen Tirols zu erheben.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Landesregierung erhöht Kontrolldruck über Bezirkshauptmannschaften</span></p>
<p>Den Ball hat LH Mattle umgehend aufgenommen und die Bezirkshauptmannschaften bereits angewiesen, den Kontrolldruck gemäß Erlass zu erhöhen. „Ich habe mit Bundesminister Wolfgang Hattmannsdorfer vereinbart, dass die Bezirksverwaltungsbehörden mittels Erlass Kontrollen bei Tankstellen durchführen. Damit sollen Preisentwicklungen und Marktgegebenheiten noch engmaschiger beobachtet und der Kontrolldruck weiter erhöht werden.“ Der Regierungsspitze ist es wichtig, dass eine sachliche und objektive Prüfung im Interesse der KonsumentInnen durchgeführt wird. Dabei soll der Kontrolldruck auf allen Ebenen erhöht werden. „Wir haben von Beginn an gesagt: Diese Untersuchung darf kein Selbstzweck sein. Jetzt folgt der nächste konkrete Schritt. Mit den Bezirkshauptmannschaften gehen die Kontrollen direkt zu den Tankstellen und damit dorthin, wo die Preise tatsächlich gemacht werden. Für mich ist klar: Je genauer wir wissen, wo und warum die Tirolerinnen und Tiroler mehr bezahlen, desto gezielter können wir dagegen vorgehen. Und wenn sich zeigt, dass Preisunterschiede nicht sachlich zu rechtfertigen sind, werden wir auch bei den nächsten Schritten nicht zögern“, so LHStv Wohlgemuth.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">AK-Erhebung zeigt: Spritpreisbremse in Tirol stärker angelaufen als im Österreich-Durchschnitt</span></p>
<p>Maßgeblich unterstützt wird die Preisuntersuchungskommission durch die Arbeiterkammer Tirol. AK-Präsident<span class="regierungsmitglied"> Erwin Zangerl</span> begrüßt, dass sich die Tiroler Landesregierung dem Thema angenommen hat. „Die Arbeiterkammer Tirol hat bereits im Sommer Erklärungen von der Branche eingefordert. Nicht nur im Vergleich zu den anderen Bundesländern, auch innerhalb Tirols wurden durch uns erhebliche Unterschiede aufgezeigt. Land Tirol und Arbeiterkammer Tirol kämpfen jetzt Seite an Seite für eine Entlastung und ein Ende der Ungleichbehandlung“, betont AK-Präsident Zangerl die Preisuntersuchung.&nbsp;</p>
<p>Leichte positive Signale bringt die Spritpreisbremse des Bundes, indem die Preiserhöhungen gestoppt werden konnten und die Preise für den Endkonsumenten wieder leicht zurückgehen.Eine erste Schnellerhebung der AK Tirol (1. Oktober 18 Uhr&nbsp;im Vergleich zu&nbsp;30. September 18 Uhr)&nbsp;zeigt, dass die Entlastung an den Tiroler Zapfsäulen leicht über dem Österreich-Durchschnitt liegt. Während die durchschnittlichen österreichischen Dieselpreise um 10,5 Cent pro Liter gesunken sind, sind es in Tirol durchschnittlich 12,5 Cent pro Liter weniger. Beim Super Benzin waren es in Tirol durchschnittlich 12 Cent pro Liter weniger und damit ein um 0,9 Cent pro Liter höherer Rückgang. Aber auch bei den ersten Entlastungsschritten zeigen sich regionale Unterschiede. Während in Lienz die durchschnittlichen Literpreise um 15 Cent zurückgegangen sind, waren es in Innsbruck-Land nur durchschnittlich 10 Cent. Für die Preisuntersuchungskommission ein Grund mehr, den Kontrolldruck weiter zu erhöhen.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Fri, 02 Oct 2026 09:36:30 +0200</pubDate>
				
				<title>Wolf, Alm, Zukunft: „Frag den LH“ im Oktober mit der HBLFA Tirol Rotholz </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/wolf-alm-zukunft-frag-den-lh-im-oktober-mit-der-hblfa-tirol-rotholz/</link>
				<description>Klasse 5LMT der HBLFA Tirol Rotholz zu Gast im Büro von LH Anton Mattle</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/8/f/csm_20261002_FragdenLH_Oktober_4_Saxl_f45a3007ba.jpg" length="2849349" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef7a8c8997498664c2be929af2c4dd9d8"><span class="regierungsmitglied">Im Fokus: das Format „Frag den LH“, Almwirtschaft und Wolf sowie Umgang mit Rechtsextremismus</span></li><li data-list-item-id="e3a4fc8eea5c8b0b17c606c0b77b5e683"><span class="regierungsmitglied">Viola Fülöp und Valentin Auer übernahmen das Interview und stellten Fragen im Namen der Klasse</span></li></ul><p>Im Oktober nahm die Klasse 5LMT der HBLFA Tirol Rotholz (Schwerpunkt: Landwirtschaft und Ernährung, Lebensmittel- und Biotechnologie) gegenüber von Landeshauptmann&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> Platz. Stellvertretend für die 19 SchülerInnen und ihre zwei Begleitpersonen richteten&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Viola Fülöp</span> und&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Valentin Auer</span> ihre kritischen Fragen an den Landeshauptmann. Dabei ging es um den Wert von Fragerunden wie „Frag den LH“, den Umgang mit dem Wolf in der Almwirtschaft und die Frage, wie sich die Demokratie gegen extremistische Strömungen behaupten könne. Das Format „Frag den LH“ bietet wie immer auch eine Gelegenheit für einen persönlichen Austausch und eine offene Fragerunde mit dem Landeshauptmann. Die gesamte Folge von „Frag den LH“ ist auf dem <a href="https://youtu.be/_LLWB6EshxE" target="_blank" rel="noreferrer">YouTube-Kanal</a> des Landes zu finden.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Offener Dialog: Was Fragerunden mit dem Landeshauptmann leisten können</span></p>
<p>Zu Beginn ging es dieses Mal um das Format „Frag den LH“ selbst. Die SchülerInnen wollten wissen, warum die Schulklasse gebeten wird, ausgearbeitete Fragen im Vorfeld einzumelden und ob so versucht wird, kritische Fragen zu umgehen. „Bei ‚Frag den LH‘ können mich junge Menschen alles fragen, was sie wollen – auch ganz spontan. Die Schülerinnen und Schüler können von mir ehrliche und authentische Antworten erwarten. Wichtig ist, dass sich die Schulklasse im Vorfeld wirklich Gedanken macht, was sie wissen möchte“, betont LH Mattle. Für das YouTube-Format, das im Zuge der „Frag den LH“-Stunde aufgezeichnet wird, ist es ein Anspruch, jeden Monat unterschiedliche Themenlagen zu behandeln.&nbsp;Durch die oft ähnlichen Interessenslagen von jungen Menschen wird versucht, nicht immer dieselben Fragen auszuwählen, damit dieses Format auch abwechslungsreich ist und einen Mehrwert für die TirolerInnen bietet. Nach der YouTube-Aufzeichnung von „Frag den LH“ ist das Gespräch noch nicht beendet: Zur Sprache kommen auch alle weiteren von den SchülerInnen vorbereiteten Themen und Fragen, nicht selten entstehen auch lebhafte Diskussionen und ein reger Austausch zu aktuellen Themen.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Almwirtschaft und Wolf</span></p>
<p>So ist eines der Themen der aktuellen Folge von „Frag den LH“, das Relevanz für viele Menschen hat, „Almwirtschaft und Wolf“. Durch ihren Schwerpunkt in der Landwirtschaft interessierten sich die SchülerInnen dafür, wie Almwirtschaft, Artenschutz und naturnaher Tourismus in Einklang gebracht werden können. LH Mattle betont, dass er klar auf der Seite der Tiroler Landwirtschaft steht und sich massiv für die Entnahme von Risiko- und Schadwölfen eingesetzt hat: „Beim Herdenschutz gibt es Grenzen, vor allem in hochalpinen Regionen ist dieser nicht einfach umzusetzen“, so LH Mattle. Das sei auch touristisch relevant: „Wenn Gäste fragen, ob sie in Tirol sicher sind, müssen wir darauf antworten können und der Wolf ist und bleibt in dicht besiedelten Regionen und insbesondere für die Almwirtschaft ein Sicherheitsrisiko.“&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Demokratie und Extremismus: Wie wehrhaft ist die Demokratie?</span></p>
<p>Zuletzt beschäftigte die Klasse die Frage, wie mit rechtsextremen Strömungen und deren Einfluss auf die Politik umzugehen sei. „Im Moment erleben wir in manchen Regionen auf der Welt eine Zeit, in der die Instrumente der liberalen Demokratie missbraucht werden, um aus unserer Gesellschaft eine Autokratie zu zimmern. Deswegen gilt es, wachsam zu sein, den besorgten Menschen zuzuhören und bei Extrempositionen – links wie rechts – sensibilisiert zu sein“, hält LH Mattle fest. Wachsamkeit bedeute für ihn aber nicht, politische Gruppierungen von vornherein auszuschließen – das wäre seiner Ansicht nach selbst undemokratisch. Orientieren müsse man sich stattdessen an der aktuellen Rechtslage und am demokratischen Diskurs.</p>
<p>Die gesamte Ausgabe von „Frag den LH“ im Oktober ist auf dem <a href="https://youtu.be/_LLWB6EshxE" target="_blank" rel="noreferrer">YouTube-Kanal </a>des Landes zu finden.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Bildung</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Thu, 01 Oct 2026 14:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>20 Jahre Antidiskriminierung in Tirol</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/20-jahre-antidiskriminierung-in-tirol/</link>
				<description>Aktueller Bericht zieht Bilanz</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/6/e/csm_20240704_Mattle_Kafka_Friedle_89761037e6.jpg" length="814632" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e57b19ee9063cce4dd45a8bf2e8baa739"><span class="regierungsmitglied">Zehnter Antidiskriminierungsbericht für Jahre 2024 und 2025 veröffentlicht</span></li><li data-list-item-id="ea4cd707e88a52ba080a15aade0b05cd3"><span class="regierungsmitglied">1.105 Anfragen im Bereich Antidiskriminierung – rund die Hälfte zum Thema Behinderung</span></li><li data-list-item-id="e202798fc72b90dfc08d65ca139569440"><span class="regierungsmitglied">20 Jahre Antidiskriminierungsarbeit in Tirol: von Personenliften über Sexualbegleitung bis zu mehr Barrierefreiheit in Gemeinden</span></li><li data-list-item-id="e3879172fc918055cf2cff2c39582e17c"><span class="regierungsmitglied">Neues Landesgleichbehandlungs- und Antidiskriminierungsgesetz in diesem Jahr beschlossen</span></li></ul><p>Seit 20 Jahren bildet das Tiroler Antidiskriminierungsgesetz die Grundlage für den Schutz vor Diskriminierung durch das Land Tirol und die Tiroler Gemeinden. Alle zwei Jahre geben die Antidiskriminierungsbeauftragten des Landes Tirol in einem Tätigkeitsbericht Einblick in ihre Arbeit. Der nun vorliegende zehnte Tiroler Antidiskriminierungsbericht umfasst die Jahre 2024 und 2025 und zieht zugleich Bilanz über die vergangenen zwei Jahrzehnte. Insgesamt wurden im Berichtszeitraum 1.828 Anfragen von der Servicestelle Gleichbehandlung und Antidiskriminierung bearbeitet, davon 1.105 Anfragen im Bereich Antidiskriminierung. Rund die Hälfte davon entfiel auf das Thema Behinderung. Gestern, Mittwoch, wurde der Bericht dem Tiroler Landtag vorgelegt und ist ab sofort auf <a href="https://www.tirol.gv.at/gesellschaft-soziales/gleichbehandlung-antidiskriminierung/aktuelles/#c218186" target="_blank">hier</a> öffentlich einsehbar.</p>
<p>„Gleichbehandlung und ein respektvolles Miteinander sind Grundvoraussetzungen für das Funktionieren unserer Gesellschaft. Mit dem Tiroler Antidiskriminierungsgesetz haben wir vor 20 Jahren einen einheitlichen Diskriminierungsschutz geschaffen und seither wichtige Schritte gesetzt. Der aktuelle Bericht zeigt aber auch: Der Einsatz gegen Diskriminierung und für den Abbau von Barrieren bleibt ein dauerhafter Auftrag“, betont LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Behinderung als häufigster Diskriminierungsgrund</span></p>
<p>Mit 549 Anfragen war Behinderung im Berichtszeitraum der mit Abstand häufigste Diskriminierungsgrund. Es folgten die ethnische Zugehörigkeit (239 Anfragen) und Mehrfachdiskriminierungen (156 Anfragen). Weitere Anfragen betrafen Diskriminierungen aufgrund des Geschlechts, des Alters, der Weltanschauung, der Religion und der sexuellen Orientierung. Bei einem Verdacht auf Diskriminierung nimmt die Servicestelle – sofern dies von den Betroffenen gewünscht ist – Kontakt mit der zuständigen Stelle auf und versucht, gemeinsam mit den Beteiligten eine Klärung und Lösung zu erreichen.</p>
<p>Die Anliegen sind vielfältig: Sie reichten im Berichtszeitraum von Fragen der Wohnungsvergabe und Barrierefreiheit über die unterschiedliche Behandlung von BürgerInnen bei Behörden bis hin zum Zugang zu Leistungen für Menschen mit Behinderungen.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">20 Jahre Antidiskriminierung</span></p>
<p>Die Zahl der eingelangten Fragen, Wünsche und Beschwerden ist in den vergangenen 20 Jahren deutlich gestiegen. Für Antidiskriminierungsbeauftragte <span class="regierungsmitglied">Isolde Kafka</span>, Leiterin der Servicestelle Gleichbehandlung und Antidiskriminierung, ist das auch Ausdruck eines stärkeren Bewusstseins für Diskriminierung und der zunehmenden Bekanntheit der Servicestelle: „Hinter jeder Anfrage steht ein konkreter Mensch mit einem konkreten Anliegen. Unsere Aufgabe ist es, hinzuhören, zu beraten und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Die vergangenen 20 Jahre zeigen, dass sich durch konsequente Antidiskriminierungsarbeit viel bewegen lässt. Gleichzeitig dürfen wir uns mit dem Erreichten nicht zufriedengeben“, betont Kafka.</p>
<p>Zu den Meilensteinen der vergangenen Jahre zählen konkrete Verbesserungen bei Inklusion und Barrierefreiheit. So wurde durch eine Änderung der Tiroler Bauordnung der nachträgliche Einbau von Personenliften in Wohngebäuden unter bestimmten Voraussetzungen erleichtert. Eine Novelle des Landes-Polizeigesetzes schuf zudem die rechtliche Grundlage für Sexualbegleitung für Menschen mit Behinderungen. Auch auf Gemeindeebene wurden wichtige Schritte gesetzt: Im Rahmen des Gemeinde-Aktionsplans Behinderung wurden zehn Checklisten entwickelt, die Gemeinden dabei unterstützen, Barrieren in unterschiedlichen Lebensbereichen systematisch abzubauen.</p>
<p>Seit 2014 ergänzt der Tiroler Monitoringausschuss die Antidiskriminierungsarbeit des Landes. Das 16-köpfige Gremium fördert, schützt und überwacht die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention auf Landes- und Gemeindeebene und setzt sich für die Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ein. Aktuelle Empfehlungen betreffen unter anderem die inklusive Kinderbetreuung, die Einbindung von Menschen mit Behinderungen bei Entscheidungen zur Schulassistenz, die öffentliche Finanzierung von Sexualbegleitung sowie Maßnahmen für barrierefreies Bauen und Wohnen.</p>
<p>Auch digitale Barrierefreiheit ist Teil der Arbeit der Servicestelle: Als Ombudsstelle für barrierefreies Internet unterstützt sie dabei, den gleichberechtigten Zugang zu digitalen Angeboten sicherzustellen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Mit neuem Gesetz in die Zukunft</span></p>
<p>Mit dem neuen Tiroler Landesgleichbehandlungs- und Antidiskriminierungsgesetz wurden in diesem Jahr zwei bisher getrennte Regelungen zusammengeführt. Es vereint den Diskriminierungsschutz im Zuständigkeitsbereich von Land und Gemeinden mit den Regelungen zur Gleichbehandlung in der Arbeitswelt und setzt zugleich europäische Vorgaben zur Stärkung der Gleichbehandlungsstellen um.</p>
<p>„Das neue Gesetz ist eine wichtige Weiterentwicklung. Es geht darum, den Schutz vor Diskriminierung zu stärken, die Unterstützung für Betroffene weiter auszubauen und die Strukturen noch wirksamer zu machen. Der zehnte Antidiskriminierungsbericht ist damit nicht nur ein Rückblick, sondern vor allem ein Auftrag für die Zukunft: Gleichbehandlung, Barrierefreiheit und echte Teilhabe müssen im Alltag für alle Menschen selbstverständlich sein“, so Isolde Kafka abschließend.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Gesellschaft &amp; Soziales</category>
				
					<category>Inklusion</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59697</guid>
				<pubDate>Thu, 01 Oct 2026 13:26:45 +0200</pubDate>
				
				<title>Tirol bleibt Bundesland mit niedrigster Arbeitslosenquote</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tirol-bleibt-bundesland-mit-niedrigster-arbeitslosenquote/</link>
				<description>Aktuelle Arbeitslosenquote von 4,1 Prozent ist weiterhin niedrigste aller Bundesländer</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e7eaeff2e079caaee74424279bb7c9010"><span class="regierungsmitglied">Rekord an unselbstständig Beschäftigten</span></li><li data-list-item-id="eee0e2ae800e2e939258503ef51a0d654"><span class="regierungsmitglied">Weiterhin werden dringend Fachkräfte gesucht&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ef788a3e7a2b7082ce022d1af88a839fe"><span class="regierungsmitglied">Mehr als doppelt so viele Lehrstellenangebote als Lehrstellensuchende</span></li><li data-list-item-id="ee680262a1955d9cd6b97233322111eb4"><span class="regierungsmitglied">Attraktivierung der Lehre als Hebel gegen Fachkräftemangel weiterhin im Fokus – Land Tirol setzt mit Masterplan Ausrufezeichen</span></li></ul><p>Tirol behauptet auch im Herbst seine Spitzenposition am österreichischen Arbeitsmarkt: Mit einer Arbeitslosenquote von 4,1 Prozent weist Tirol im September 2026 weiterhin die niedrigste Arbeitslosenquote aller Bundesländer auf. Gleichzeitig erreicht die Beschäftigung einen neuen Höchststand: Rund 361.000 unselbstständig Beschäftigte bedeuten ein Plus von rund 2.000 Personen bzw. 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.</p>
<p>Der Tiroler Arbeitsmarkt zeigt sich damit robust gegenüber internationalen Trends – gleichzeitig bleibt die Sicherung von Fachkräften eine der zentralen Aufgaben der kommenden Jahre. Das zeigt auch der Blick auf die offenen Stellen: Ende September waren beim AMS Tirol 7.339 sofort verfügbare Stellen gemeldet, um 6,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Besonders groß ist der Bedarf an jungen Fachkräften. 1.548 offenen Lehrstellen stehen derzeit 596 Lehrstellensuchende gegenüber.&nbsp;</p>
<p>„Tirol ist anders als die anderen Bundesländer. Wir haben die niedrigste Arbeitslosenquote in Österreich. Noch nie gab es so viele unselbstständig Beschäftigte in Tirol wie aktuell. Das ist ein starkes Signal für unseren Wirtschafts- und Arbeitsstandort. Gleichzeitig zeigt die hohe Zahl an offenen Stellen ganz deutlich: Unsere Betriebe brauchen gut ausgebildete Arbeitskräfte“, betont LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> und führt aus: „Deshalb müssen wir dort ansetzen, wo wir langfristig den größten Hebel haben: bei Ausbildung und Qualifizierung. Das Land Tirol unterstützt Menschen mit zahlreichen Angeboten bei ihrer Aus- und Weiterbildung. Der wichtigste Pfeiler gegen den Fachkräftemangel bleibt für mich aber die Lehre. Wer heute in die Lehre investiert, sichert die Fachkräfte von morgen.“ Dazu setzte das Land Tirol erst kürzlich ein Ausrufezeichen: Die Tiroler Landesregierung präsentierte dazu einen Masterplan für die Tiroler Fachberufsschulen – bis 2035 sollen rund 200 Millionen Euro die Modernisierung und Adaptierung der Berufsschulstandorte fließen (mehr dazu in der <a href="https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/die-zukunft-der-lehre/">Pressemitteilung vom 15. September 2026</a>).</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Land setzt auf konkrete Maßnahmen für Ausbildung und Fachkräftesicherung</span></p>
<p>Mit der Ausbildungsbeihilfe für Lehrlinge, der Begabtenförderung sowie der Unterstützung von Lehrlingsprojekten und Berufsorientierungsangeboten setzt das Land gezielte Maßnahmen zur Stärkung der beruflichen Ausbildung. Auch der Aus- und Umbau der Berufsschulen ist ein wichtiger Baustein, um die Qualität und Attraktivität der Lehre weiter zu verbessern. Mit Initiativen wie der Lehrlingsmesse und „Lehrling des Monats“ sollen zudem die vielfältigen Chancen und Karrierewege einer dualen Ausbildung stärker sichtbar gemacht werden.</p>
<p>„Wir müssen die Chancen der Lehre noch stärker vor den Vorhang holen. Eine Lehre ist eine gute Wahl und eine fundierte Ausbildung mit hervorragenden Zukunftsperspektiven. Das muss auch in den Familien und in der Gesellschaft wieder stärker ankommen“, erklärt LH Mattle, für den dabei vor allem das Zusammenspiel von Politik, Wirtschaft und Jugendlichen entscheidend ist: „Als Land schaffen und verbessern wir die Rahmenbedingungen. Die Betriebe bieten Ausbildungsplätze und Perspektiven. Und die Jugendlichen entscheiden letztlich selbst, welchen Weg sie einschlagen. Unser Ziel muss sein, dass möglichst viele junge Menschen die Chancen erkennen, die eine Lehre bietet – und dass unsere Betriebe jene Fachkräfte bekommen, die sie für ihre Zukunft brauchen.“</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Arbeit</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Wed, 30 Sep 2026 12:47:36 +0200</pubDate>
				
				<title>Tag des Ehrenamts im Bezirk Landeck </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tag-des-ehrenamts-im-bezirk-landeck-lh-mattle-wuerdigte-engagierte-persoenlichkeiten/</link>
				<description>94 Ehrenamtliche aus dem Bezirk Landeck mit der „Tiroler Ehrenamtsnadel in Gold“ ausgezeichnet</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb0c754a67033a64fd3a683bd6be74685"><span class="regierungsmitglied">LH Mattle: „Mit der Auszeichnung sagen wir Danke und setzen ein Zeichen der Wertschätzung“</span></li><li data-list-item-id="ec9b96e5d2078e77ac544bbccaa0742b5"><span class="regierungsmitglied">„Jahr des Ehrenamts“ rückt freiwilliges Engagement noch stärker ins öffentliche Bewusstsein</span></li><li data-list-item-id="e26da2bcc68550e293d530a0aac68b69d"><span class="regierungsmitglied">Land Tirol arbeitet gemeinsam mit Stakeholdern und Partnern an nachhaltigen Verbesserungen im Ehrenamt&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="eb71a456543024d8e857d2149cbf339f9"><span class="regierungsmitglied">Alle Fotos der Geehrten finden sich unter: </span><a href="https://www.tirol.gv.at/ehrenamt-landeck2026" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/ehrenamt-landeck2026</span></a></li></ul><p>Ob bei der Feuerwehr, in der Musikkapelle oder einer Sozialeinrichtung: Im Kongresszentrum „Arlberg WellCom“ in St. Anton am Arlberg standen gestern, Dienstag, die Menschen im Mittelpunkt, die sich seit vielen Jahren freiwillig für ihre MitbürgerInnen und das gesellschaftliche Leben im Bezirk Landeck einsetzen. LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> überreichte den 94 Ehrenamtlichen aus dem ganzen Bezirk die „Tiroler Ehrenamtsnadel in Gold“ – als Zeichen der Anerkennung und des Dankes. Die Verleihung stellt damit ein weiteres Ausrufezeichen im „Jahr des Ehrenamts 2026“ dar.</p>
<p>„Zehntausende Tirolerinnen und Tiroler engagieren sich täglich in Vereinen, Verbänden, in der eigenen Gemeinde oder für die Allgemeinheit. Gerade im Jahr des Ehrenamtes wollen wir mit der Tiroler Ehrenamtsnadel Danke sagen und unsere Wertschätzung zum Ausdruck bringen. Die ausgezeichneten Freiwilligen investieren unzählige Stunden für andere, übernehmen Verantwortung und halten damit unsere Gesellschaft am Laufen. Dafür haben sie meinen größten Respekt und tiefste Dankbarkeit“, betonte LH Mattle, der die Ehrenamtsnadeln in St. Anton überreichte. Die Geehrten aus dem Bezirk Landeck engagieren sich unter anderem bei Blaulichtorganisationen, in Musikkapellen und Chören, Kultur- und Sportvereinen, sozialen Initiativen und im Bildungsbereich. Auch besondere Verdienste für die eigene Gemeinde werden mit der Ehrenamtsnadel gewürdigt.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Vom digitalen Vereinshandbuch bis zu neuen Info-Kanälen</span></p>
<p>„Das Ehrenamt braucht Anerkennung – damit ist es aber nicht getan. Wir wollen Danke sagen, aber auch nachhaltig konkrete Verbesserungen auf den Weg bringen und sichere Rahmenbedingungen für freiwilliges Engagement ermöglichen“, erklärt LH Mattle. Mit dem „Jahr des Ehrenamts“ hat die Tiroler Landesregierung das freiwillige Engagement noch stärker in den Mittelpunkt gerückt. Nicht nur die Leistung von Ehrenamtlichen soll öffentlich sichtbar werden – auch die institutionellen Voraussetzungen sollen verbessert werden. „Jede und jeder Zweite engagiert sich hierzulande ehrenamtlich – damit ist Tirol auch über die Landesgrenzen hinweg ein Vorbild. Das heurige Jahr des Ehrenamts soll ein Motor für positive Entwicklungen rund um das Ehrenamt sein, von denen Freiwillige in Tirol langfristig profitieren können“, sagt der Landeshauptmann.</p>
<p>So ist Tirol in Sachen Freiwilligen-Versicherung bereits sehr gut aufgestellt und lotet derzeit letztes Optimierungspotenzial aus. Auch Unterstützungsmöglichkeiten für Vereine bei Rechtsfragen stehen auf der Agenda. Service- und Weiterbildungsangebote für FunktionärInnen, KoordinatorInnen und VerantwortungsträgerInnen im Freiwilligenbereich sollen gebündelt und flexibler zugänglich werden – dazu wurde auch ein Veranstaltungskalender unter <a href="https://www.tirol.gv.at/landesentwicklung/ehrenamt/" target="_blank">www.tirol.gv.at/ehrenamt</a> veröffentlicht. Ebenfalls auf der Website zu finden: Das erste digitale Vereinshandbuch, das wesentliche Informationen für Vereine bestmöglich bündelt und als zentrale Informationsplattform dienen soll. Anregungen können laufend über ehrenamt@tirol.gv.at eingebracht werden.</p>
<p>Gleichzeitig soll die gesellschaftliche Wahrnehmung des Ehrenamts weiter gestärkt werden – etwa durch einen neuen Ehrenamtsnachweis, der derzeit gemeinsam mit Stakeholdern und Partnern ausgearbeitet wird, die bezirksweiten Ehrenamtstage oder neue Informationskanäle wie der WhatsApp-Kanal „Ehrenamt Tirol“ (erreichbar über <a href="https://whatsapp.com/channel/0029Vb8BCnYCBtxF6zBp0E2t" target="_blank" rel="noreferrer">www.ehrenamt.tirol</a>). Im Herbst findet außerdem das erste Ehrenamtssymposium des Landes Tirol statt.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">„Tage des Ehrenamtes“ in allen Tiroler Bezirken</span></p>
<p>Bei den „Tagen des Ehrenamts“ sind die BürgermeisterInnen der Tiroler Gemeinden eingeladen, besonders engagierte ehrenamtlich tätige RepräsentantInnen ins Rampenlicht zu stellen. Bei einem Festakt im jeweiligen Bezirk werden die vorgeschlagenen Persönlichkeiten vom Landeshauptmann mit der Tiroler Ehrenamtsnadel in Gold geehrt. Damit wird die Vorbildwirkung jener Menschen hervorgehoben, die sich über viele Jahre hinweg freiwillig für ihre Mitmenschen, ihre Gemeinden und für das gesellschaftliche Leben einsetzen.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Ehrenamt</category>
				
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				<pubDate>Wed, 30 Sep 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Reminder: FörderTour des Landes startet wieder durch</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/foerdertour-des-landes-startet-wieder-durch-2/</link>
				<description>Beratung vor Ort in allen Bezirken</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef7e3e6976303d4c5a4401194c4d4b8e9"><span class="regierungsmitglied">Wohnortnahe und niederschwellige Beratung zu Förderungen und Angeboten unter anderem in den Bereichen Pflege, Soziales, Wohnen, Familie und Digitalisierung</span></li><li data-list-item-id="e3a81375678fd499adbdc169cf16958ca"><span class="regierungsmitglied">Tourauftakt am 29. September in Schwaz</span></li><li data-list-item-id="eb8b28bee1fabdbbd103e32a8cc2d1017"><span class="regierungsmitglied">Ergänzend ab Dezember: FörderTour mit FRIDA und IDA(ustria) an allen Bezirkshauptmannschaften und an weiteren Standorten</span></li><li data-list-item-id="ee531dd87b118c454ddd44595629d6692"><span class="regierungsmitglied">Alle Informationen und Termine:&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at/buergerservice/das-land-tirol-auf-foerdertour/" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/foerdertour</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;</span></li></ul><p>Mit der FörderTour kommt das Land Tirol auch im Herbst 2026 wieder direkt zu den Menschen in die Regionen. Ab Ende September stehen ExpertInnen des Landes und der Bezirkshauptmannschaften direkt vor Ort in allen Tiroler Bezirken für eine persönliche Beratung in verschiedenen Bereichen zur Verfügung – von Wohnen über Familie bis hin zu Schule oder Lehre. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Bereichen Pflege und ID Austria. Ergänzt wird die Fördertour ab Dezember um „FRIDA und IDA(austria) on Tour“. Denn ab 1. Dezember 2026 startet die neue FRIDA-Anmeldefrist für alle Kinder, die im Betreuungsjahr 2027/2028 erstmalig eine Kinderkrippe, einen Kindergarten oder einen Hort besuchen oder die Einrichtung wechseln. So können Interessierte sich nicht nur rund um Förderungen informieren, sondern auch konkret zum Recht auf Vermittlung eines Kinderbildungs- und Kinderbetreuungsplatzes für alle Kinder ab dem zweiten Geburtstag und zu der für die Anmeldung benötigten ID Austria.&nbsp;</p>
<p>„Das Land Tirol setzt auf die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger, unterstützt aber dort, wo es notwendig ist. Wir wollen den Menschen unter die Arme greifen, die unsere Hilfe wirklich brauchen. Denn unsere Solidarität gilt den Schwächsten. Unser Ziel ist es deshalb, die Angebote des Landes möglichst einfach und umfassend zugänglich zu machen. Mit der FörderTour bringen wir Beratung direkt in die Regionen und schaffen damit eine unkomplizierte Anlaufstelle für die unterschiedlichsten Anliegen. Wenn mehrere Serviceangebote an einem Ort gebündelt werden, erspart das den Menschen Wege und ermöglicht gleichzeitig einen effizienten Einsatz der Ressourcen“, betont LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">FörderTour: Schwerpunkt Pflege(alltag) und Unterstützung für Betroffene</span></p>
<p>Bei der FörderTour im heurigen Frühjahr nutzten rund 400 TirolerInnen das Beratungsangebot.&nbsp;Ein besonderer Schwerpunkt der Herbsttour liegt auf dem Bereich Pflege. Dabei geht es nicht nur um Informationen zu einzelnen Förderungen, sondern um konkrete Unterstützung bei der Organisation des Pflegealltags.&nbsp;Wird beispielsweise eine 24-Stunden-Betreuung notwendig, können sich Betroffene und Angehörige zu Ablauf oder finanziellen Unterstützungen beraten lassen. Bei Bedarf werden gemeinsam mit weiteren relevanten Stellen und Stakeholdern individuelle Lösungen gesucht.</p>
<p>Gerade in herausfordernden Lebenssituationen ist es wichtig, dass Unterstützung möglichst einfach und ohne große Hürden erreichbar ist. Die FörderTour soll deshalb auch einen Beitrag dazu leisten, dass Menschen jene Leistungen und Hilfsangebote in Anspruch nehmen können, die ihnen zustehen. „Wenn das Leben durch Pflege, finanzielle Belastungen oder andere schwierige Situationen herausfordernd wird, ist es oft nicht einfach, den Überblick über mögliche Unterstützungen zu behalten. Genau hier wollen wir ansetzen: Die Beratung kommt direkt in die Bezirke und damit näher zu den Menschen. Das stärkt den niederschwelligen Zugang zu sozialer Unterstützung und hilft dabei, gemeinsam die passende Lösung zu finden“, betont Soziallandesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">ID Austria: Unterstützung beim digitalen Zugang zu FRIDA</span></p>
<p>Des Weiteren unterstützen die ExpertInnen des Landes BürgerInnen bei Fragen rund um die digitale Verwaltung und bei der Einrichtung der ID Austria. Diese wird auch benötigt, um die Anmeldeplattform FRIDA zu nutzen.&nbsp;</p>
<p>„FRIDA ist ein wichtiger Baustein, um Familien den Zugang zu Kinderbildungs- und Kinderbetreuungsangeboten zu erleichtern. Mit den gemeinsamen Terminen von FörderTour und FRIDA und IDA – also die ID Austria – bringen wir digitale und persönliche Beratung zusammen und schaffen eine zentrale Anlaufstelle für unterschiedliche Anliegen“, erklärt Bildungslandesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>, dass es „gerade bei digitalen Angeboten wichtig ist, dass die Menschen nicht nur Informationen erhalten, sondern auch konkrete Unterstützung bei der Anwendung bekommen.“</p>
<p>Eltern bzw. Erziehungsberechtigte können mit Unterstützung der ExpertInnen nicht nur den Bedarf an einem Betreuungsplatz direkt vor Ort einmelden, sondern gleichzeitig bei der FörderTour auch um Unterstützung in diesem Bereich ansuchen bzw. sich über Fördermöglichkeiten informieren.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Schulung von MultiplikatorInnen in den Bezirken</span></p>
<p>Neben der Beratung vor Ort setzt das Land weiterhin auch auf die Weitergabe von Wissen in den Bezirken: In den nächsten Monaten finden daher wieder Schulungen für MulitplikatorInnen statt. Dabei werden Personen, die in ihrem beruflichen Alltag mit BürgerInnen zu tun haben – beispielsweise Betreuungspersonen oder MitarbeiterInnen von Gemeinden und Beratungseinrichtungen – über Förderungen und Unterstützungsangebote des Landes informiert. Sie können dieses Wissen anschließend weitergeben und damit als wichtige Anlaufstellen in den Regionen fungieren. Für die Weitergabe der Informationen werden dabei auch bestehende Strukturen und Vernetzungstreffen in den Bezirken genutzt. So können die Inhalte gezielt in bereits bestehende Netzwerke eingebracht und möglichst viele Menschen erreicht werden. Die betreffenden Personen werden über die Schulungstermine direkt über ihre jeweilige Einrichtung informiert.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tiroler Hilfswerk: Beratung das ganze Jahr über</span></p>
<p>Auch außerhalb der FörderTour steht das Tiroler Hilfswerk ganzjährig für Fragen rund um Förderungen und Hilfsangebote des Landes zur Verfügung. Die Beratung ist nicht nur vor Ort in Innsbruck möglich, sondern auch telefonisch sowie online via Video. Termine können über die&nbsp;<a href="https://termin.tirol.gv.at/" target="_blank" rel="noreferrer">Online-Terminvereinbarung des Landes</a> gebucht werden.</p>
<p>Alle Informationen und Termine zur FörderTour des Landes bzw. der gemeinsamen Tour mit FRIDA und IDA finden sich unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/buergerservice/das-land-tirol-auf-foerdertour/" target="_blank">www.tirol.gv.at/foerdertour</a> bzw. im PDF-Dokument im Downloadbereich. Informationen zu FRIDA stehen unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/bildung/elementarbildung/frida-findet-ihren-platz/" target="_blank">www.tirol.gv.at/frida</a> zur Verfügung.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>Förderungen</category>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Digitalisierung</category>
				
					<category>Gesellschaft &amp; Soziales</category>
				
					<category>Pflege</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Wed, 30 Sep 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Tiroler Sportehrenzeichen 2026 verliehen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tiroler-sportehrenzeichen-2026-einsatz-erfolge-und-nachwuchsarbeit-ausgezeichnet/</link>
				<description>LH Mattle und LHStv Wohlgemuth würdigen Engagement und Leistungen im Tiroler Sport</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="ed689ab65017c82034c7772d9c8c51c45"><span class="regierungsmitglied">18 Persönlichkeiten mit dem Tiroler Sportehrenzeichen geehrt</span></li><li data-list-item-id="ed2f86e60a0f53034435594451f1c2301"><span class="regierungsmitglied">23 SportlerInnen und Teams erhielten die Tiroler Sportehrennadel in Gold mit Brillant</span></li><li data-list-item-id="e3a88ef81d3eead466e33d0b20753e798"><span class="regierungsmitglied">Günther Feuchtner aus Wörgl ist „Nachwuchstrainer des Jahres 2025“</span></li><li data-list-item-id="e50b3e37d4b663335754335cd742c5dfb"><span class="regierungsmitglied">„Jahr des Ehrenamts“: Ehrenamt als tragende Säule der Tiroler Sportlandschaft</span></li><li data-list-item-id="edfea739a322721a950b1db97be8f17f8"><span class="regierungsmitglied">Alle Fotos der Veranstaltung: </span><a href="https://www.tirol.gv.at/sport/auszeichnungen-und-ehrungen/verleihung-tiroler-sportehrenzeichen/"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/sport/auszeichnungen-und-ehrungen/verleihung-tiroler-sportehrenzeichen/</span></a></li></ul><p>Ob als TrainerIn und FunktionärIn im Verein oder mit Spitzenleistungen auf internationaler Bühne: Bei der diesjährigen Verleihung der Tiroler Sportehrenzeichen wurden insgesamt 42 Personen und Teams für ihren Einsatz und ihre Erfolge im Sport ausgezeichnet. 18 Persönlichkeiten erhielten das Tiroler Sportehrenzeichen für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement und 23 SportlerInnen und Teams wurden mit der Tiroler Sportehrennadel in Gold mit Brillant für internationale Spitzenleistungen geehrt. Als „Nachwuchstrainer des Jahres 2025“ wurde zudem <span class="regierungsmitglied">Günther Feuchtner</span> aus Wörgl für seine jahrzehntelange Arbeit im Tiroler Radsport ausgezeichnet.</p>
<p>„2026 steht in Tirol ganz im Zeichen des Ehrenamts. Gerade im Sport zeigt sich, wie viel freiwilliges Engagement bewegt: Hinter sportlichen Erfolgen stehen Menschen, die über Jahre Verantwortung übernehmen, Vereine mitgestalten und junge Talente begleiten. Genau diesen Einsatz wollen wir mit den Sportehrenzeichen sichtbar machen. Gleichzeitig können wir stolz auf unsere Tiroler Sportlerinnen und Sportler sein, die mit ihren Leistungen bei Europa- und Weltmeisterschaften für Aufmerksamkeit sorgen. Ich gratuliere allen Geehrten herzlich und danke ihnen für ihren Beitrag zum Sportland Tirol“, betont LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.</p>
<p>„Sportlicher Erfolg entsteht nie allein. Hinter jeder Medaille stehen Menschen, die trainieren, organisieren, begleiten und oft über Jahrzehnte ehrenamtlich Verantwortung übernehmen. Das Herz unserer Vereine sind jene Menschen, die ihre Zeit, ihre Erfahrung und ihre Begeisterung einbringen. Gleichzeitig beginnt auch der Spitzensport genau dort: im Verein, im ersten Training und bei Trainerinnen und Trainern, die junge Talente fördern und an sie glauben. Diese Verbindung von Ehrenamt, Nachwuchsarbeit und Spitzenleistung macht das Sportland Tirol aus. Allen Geehrten gilt dafür mein großer Dank und meine herzliche Gratulation“, so Sportreferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ehrenamtliche Arbeit und internationale Erfolge gewürdigt</span></p>
<p>Für langjährige außerordentliche Leistungen als TrainerInnen oder FunktionärInnen erhielten 18 Persönlichkeiten das Tiroler Sportehrenzeichen. Gewürdigt wird das ehrenamtliche Engagement in zahlreichen Sportarten – von Tennis, Judo, Turnen, Tanz, Billard und Ranggeln bis zum Gehörlosensport.</p>
<p>Die Tiroler Sportehrennadel in Gold mit Brillant würdigt herausragende Platzierungen bei Olympischen Spielen sowie Welt- und Europameisterschaften. Unter den 23 Geehrten finden sich erfolgreiche Tiroler AthletInnen aus unterschiedlichen Sportarten ebenso wie Teams mit internationalen Erfolgen. Sieben Spieler der Swarco Raiders Tirol waren Teil der österreichischen Herren-Nationalmannschaft, die 2025 den Europameistertitel im American Football holte. Auch das Voltigierteam des Reitclub Seefeld wurde für seine langjährige internationale Erfolgsgeschichte ausgezeichnet, die 2026 mit WM-Bronze sowie weiteren Medaillen bei Europa- und Weltmeisterschaften fortgesetzt wurde.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">„Nachwuchstrainer des Jahres 2025“ seit 40 Jahren in der Nachwuchsarbeit</span></p>
<p>Eine besondere Würdigung erhält Günther Feuchtner für 40 Jahre Nachwuchsarbeit im Radsport. Seit 1986 ist er Trainer des RC ARBÖ Wörgl, seit 1996 leitet er zudem das Rad-Leistungszentrum Tirol-Straße. Mehr als 700 Siege, rund 2.000 Stockerlplätze und über 200 österreichische Meistertitel seiner Schützlinge stehen für die Erfolge seiner Arbeit. Zu den von ihm begleiteten Talenten zählen unter anderem <span class="regierungsmitglied">Felix Gall</span> und <span class="regierungsmitglied">Thomas Rohregger</span>. Mit der Auszeichnung würdigt das Land Tirol insbesondere Feuchtners nachhaltigen Einsatz für die sportliche und persönliche Entwicklung junger RadsportlerInnen.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Ehrenamt</category>
				
					<category>Sport</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59672</guid>
				<pubDate>Tue, 29 Sep 2026 12:43:28 +0200</pubDate>
				
				<title>Wohnbauförderung NEU: Mehr Unterstützung für Junge und Familien</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/wohnbaufoerderung-neu-mehr-unterstuetzung-fuer-junge-und-familien/</link>
				<description>Neuerungen der Wohnbauförderung ab 1. Jänner 2027: höhere Einkommensgrenzen und mehr „Junges Wohnen“</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eab725a4648d2088219f380e380f87814"><span class="regierungsmitglied">Weniger Bürokratie und Anreize für verdichtetes Bauen&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e8ddbd87399f912daaee2fa7f67a86dfd"><span class="regierungsmitglied">Alle Infos zur Wohnbauförderung und Möglichkeit zur Beantragung:&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at/wohnbau" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/wohnbau</span></a></li><li data-list-item-id="eae70faf50099420ae2f73d6283cdc945"><span class="regierungsmitglied">Wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“: positive Resonanz auf Tiroler Baurechts-Deregulierungsgesetz</span></li></ul><p>Höhere Einkommensgrenzen, mehr Unterstützung beim Einstieg ins Eigentum und Verbesserungen bei der Wohnbeihilfe: Das Land Tirol stellt seine Wohnbauförderung für 2027 neu auf. Die Tiroler Landesregierung hat heute, Dienstag, wichtige Änderungen für die Wohnbauförderung beschlossen. Nach dem Startschuss für das&nbsp;Baurechts-Deregulierungsgesetz (<a href="https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/grosser-wurf-tiroler-baurechts-deregulierungsgesetz-geht-in-begutachtung/">mehr Infos dazu in der Pressemitteilung vom 28. September 2026)</a>&nbsp;setzt die Tiroler Landesregierung damit zeitgleich ein weiteres Ausrufezeichen in der Tiroler Bau- und Wohnpolitik.</p>
<p>Das Herzstück der Wohnbauförderung NEU: Die Einkommensgrenze wird angehoben – damit profitieren noch mehr TirolerInnen von der Wohnbauförderung, weil der BezieherInnenkreis bis in den Mittelstand hinein erweitert wird. Zudem setzt die Wohnbauförderung künftig noch gezielter Anreize für besonders energieeffizientes Bauen und verdichtetes Wohnen. Gleichzeitig werden die Wohnstarthilfe „Junges Wohnen“ weiterentwickelt und die Wohnbeihilfe verbessert. Auch die Sanierungsförderung wird einfacher. Weiters soll es für Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf künftig eine zentrale Anlaufstelle geben. Die Neuerungen treten mit 1. Jänner 2027 in Kraft. Alle Anträge sowie weitere Informationen zu den Fördermöglichkeiten sind auf der Website des Landes unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/wohnbau" target="_blank">www.tirol.gv.at/wohnbau</a>&nbsp;abrufbar.</p>
<p>„Tirol ist als eines der wenigen Bundesländer im vollen Besitz der Wohnbauförderung und kann deshalb wichtige Schwerpunkte in der Wohn- und Eigentumspolitik setzen. Wir investieren das Geld dort, wo es den Tirolerinnen und Tirolern hilft: für leistbares Eigentum, für junge Menschen und für besonders effizientes Bauen. Gleichzeitig schaffen wir nach dem Tiroler Baurechts-Deregulierungsgesetz auch klare und einfache Regeln in der Wohnbauförderung. Unser Ziel ist weniger Bürokratie bei Bauvorschriften und im Förderwesen. Künftig sind wieder alle Wohnprojekte, die baurechtlich im Neubau genehmigungsfähig sind, auch grundsätzlich förderwürdig,&nbsp;sofern sie eine Photovoltaik-Anlage vorweisen. Damit haben die Tirolerinnen und Tiroler, die sich ihren eigenen Wohnraum schaffen, einen unbürokratischen Zugang zur Wohnbauförderung“, erklärt LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>&nbsp;und verweist auf die positiven Effekte des Instruments Wohnbauförderung: „Alleine&nbsp;2025 haben wir 434 Millionen Euro in leistbares Wohnen investiert. Damit konnten 25.300 Sanierungen und 2.137 neu errichtete und geförderte Wohnungen ermöglicht werden. Jede einzelne dieser Unterstützungen hat einem Tiroler oder einer Tirolerin den Weg zu den eigenen vier Wänden ermöglicht.“&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Mehr Tirolerinnen und Tiroler sollen Zugang zur Wohnbauförderung erhalten</span></p>
<p>Eine Wohnbauförderung erhalten jene Menschen, die unter anderem eine definierte Einkommensobergrenze nicht überschreiten. Mit der Wohnbauförderung NEU werden ab 1. Jänner 2027 diese Einkommensgrenzen angehoben: Um 300 Euro bei einem Ein-Personen-Haushalt, um 400 Euro bei einem Zwei-Personen-Haushalt und um zusätzlich 30 Euro für jede weitere Person im Haushalt. „Die Wohnbauförderung ist eines unserer wichtigsten Instrumente, um Wohnen in Tirol leistbar zu halten. Wir wollen verhindern, dass Menschen aufgrund einer Lohnerhöhung auf dem Papier aus der Förderung fallen, obwohl das Leben und insbesondere das Wohnen gleichzeitig deutlich teurer geworden sind. Die Wohnbauförderung muss mit der Lebensrealität Schritt halten. Deshalb erhöhen wir die Einkommensgrenzen, bauen die Unterstützung für junge Menschen und Familien aus und verbessern die Wohnbeihilfe. Gleichzeitig setzen wir stärkere Anreize für einen sparsamen Umgang mit Grund und Boden und besonders energieeffizientes Bauen“, fasst Wohnbaureferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth&nbsp;</span>zusammen.&nbsp;</p>
<p>Auch der Zuschuss „Junges Wohnen“ wird angepasst. Mit dieser Wohnstarthilfe werden Personen unter 35 Jahren mit einem Zuschuss gefördert, wenn sie eine Wohnung kaufen oder ein Haus bauen. Die Einkommensgrenzen werden neu gestaffelt. Gleichzeitig gibt es künftig kleinere Einkommensstufen und entsprechend abgestufte Förderbeträge. Dadurch kann die Förderung gezielter an die jeweilige Einkommenssituation angepasst werden.</p>
<p>Verbesserungen gibt es auch bei&nbsp;der Unterstützung von MieterInnen – konkret bei der Wohnbeihilfe.&nbsp;Ab 1. Jänner 2027 wird die Zumutbarkeitstabelle um 100 Euro angehoben. Sie legt fest, welcher Anteil des Haushaltseinkommens für die Miete zumutbar und daher selbst zu tragen ist. Künftig setzt die Zumutbarkeit erst bei 1.400 Euro statt 1.300 Euro an. Für BezieherInnen der Wohnbeihilfe bedeutet das: Sie müssen einen geringeren Anteil ihres Einkommens für die Wohnkosten selbst aufbringen und erhalten mehr Unterstützung.&nbsp;Besonders profitieren MieterInnen mit niedrigem Einkommen und Mindestpensions-BezieherInnen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Mehr Förderung für besonders nachhaltiges Bauen</span></p>
<p>Eine wesentliche Änderung der Wohnbauförderung NEU betrifft zudem die energetischen Anforderungen. Besonders energieeffiziente Nullemissionsgebäude werden künftig nochmals zusätzlich gefördert. Auch die Förderung für verdichtete Bauweise wird erhöht. Je nach Grundverbrauch steigt der Fördersatz um 30 bis 50 Euro pro Quadratmeter förderbarer Nutzfläche. „Wir richten die Wohnbauförderung dort neu aus, wo sie einen zusätzlichen Effekt erzielen kann. Was mittlerweile ohnehin gesetzlicher Baustandard ist, muss nicht nochmals besonders gefördert werden. Stattdessen setzen wir gezielte Anreize, noch nachhaltiger und umweltfreundlicher zu bauen und zu wohnen. Wer besonders energieeffizient baut und wenig Boden verbraucht, soll daher noch stärker unterstützt werden“, sagt LHStv Wohlgemuth und verweist auf die zentrale Rolle des Wohnsektors für Tirols Ziel der Energieautonomie: „Bis 2050 muss Tirol seinen Energieverbrauch deutlich senken. Vor allem im Bereich Wohnen haben wir hier viel Potenzial – immerhin macht der Gebäudesektor 45 Prozent des Endenergieverbrauchs aus.“</p>
<p>Auch das rückbaufähige Bauen wird gezielt unterstützt: Wer ein Rückbaukonzept vorlegt und Gebäude so plant, dass Baustoffe später leichter getrennt, wiederverwendet oder recycelt werden können, soll dafür eine zusätzliche Förderung erhalten. Die Photovoltaikanlage bleibt bei geförderten Neubauten verpflichtend. Damit bleibt die Wohnbauförderung auch künftig eng mit dem Ausbau erneuerbarer Energie verbunden.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Weniger Bürokratie, mehr Service</span></p>
<p>Die Wohnbauförderung wird auch einfacher. Im Sinne eines One-Stop-Shop werden Förderungen für Menschen mit&nbsp;besonderem Unterstützungsbedarf künftig zentral über die Abteilung Soziales abgewickelt – beispielsweise, wenn aufgrund einer Behinderung ein Lift in ein Gebäude eingebaut werden muss. Ab 1. Jänner 2027 soll damit eine zentrale Anlaufstelle für entsprechende Unterstützungsleistungen geschaffen werden. Altersgerechte Maßnahmen – etwa ein altersgerechter Badumbau – bleiben weiterhin Teil der Wohnhaussanierungsförderung.</p>
<p>Auch bei der Sanierungsförderung wird die Antragstellung vereinfacht. Die bisherige Begrenzung der förderbaren Fläche nach der Zahl der im Haushalt lebenden Personen entfällt. Künftig gilt unabhängig von der Haushaltsgröße eine Obergrenze von 120 Quadratmetern förderbarer Nutzfläche pro Wohnung. Zusätzlich sollen künftig auch Wohnraumerweiterungen unter zehn Quadratmetern gefördert werden.</p>
<p>„Ganz im Sinne des Tirol Konvents bauen wir auch in der Wohnbauförderung Bürokratie ab und optimieren die Serviceleistungen. Wir wollen, dass die Menschen ihre Energie in ihr Zuhause und nicht in Formulare investieren. Weniger Nachweise, klare Regeln und eine zentrale Anlaufstelle schaffen mehr Service und weniger Bürokratie“, sagt LH Mattle.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Positive Resonanz auf Vereinfachungen beim Baurecht</span></p>
<p>Mit der Neuausrichtung der Wohnbauförderung geht auch die Vereinfachung der baurechtlichen Rahmenbedingungen einher. Mit dem Tiroler Baurechts-Deregulierungsgesetz werden die technischen Vorgaben deutlich vereinfacht und praxistauglicher gestaltet. Damit werden auch unnötige Kosten und bürokratische Aufwände reduziert. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Bauen im Bestand: Umbauten, Sanierungen und Nachverdichtungen sollen erleichtert werden, wenn bestehende Gebäude weiterentwickelt und an neue Anforderungen angepasst werden. Gleichzeitig bleiben die hohen Sicherheits- und Qualitätsstandards erhalten. Die Initiative hat laut dem zuständigen LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> positive Resonanz ausgelöst. „Wir müssen beim leistbaren Wohnen an beiden Seiten ansetzen: bei der Unterstützung durch die Wohnbauförderung und bei den Kosten, die durch das Bauen selbst entstehen. Deshalb schaffen wir mit der Baurechts-Deregulierung mehr Spielraum für Sanierungen, Umbauten und die Weiterentwicklung bestehender Gebäude. Das erleichtert das Bauen, senkt unnötige Kosten und schafft zusätzliche Möglichkeiten, bestehenden Wohnraum besser zu nutzen“, erklärt LHStv Geisler. Diesen Weg der Vereinfachung wolle man fortsetzen.</p>
<p></p><hr>

<h3>Factbox: Die wichtigsten Neuerungen der Wohnbauförderung ab 1. Jänner 2027</h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Das Herzstück der Wohnbauförderung NEU: Mehr leistbares Wohnen</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb6cab30de0285c8974689d955cbf394b">Erhöhung der Einkommensgrenze der Wohnbauförderung (für eine Person 4.100 statt 3.800 Euro, für zwei Personen 6.700 statt 6.300 Euro, für jede weitere Person 510 statt 480 Euro)&nbsp;</li><li data-list-item-id="e03304cf1f43c1adaa740df1bbe566609">Weiterentwicklung des Zuschusses „Junges Wohnen“</li><li data-list-item-id="e897159fa89b667d9b43e43d55fb724ea">Verbesserung der Wohnbeihilfe: Anfangswert der Zumutbarkeitstabelle steigt von 1.300 auf 1.400 Euro = mehr Unterstützung bei niedrigem Einkommen</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Nachhaltigkeit</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e7e4ca307932c8b06652e8671e716e9dd">Zusätzliche Förderung von Nullemissionsgebäuden</li><li data-list-item-id="e1e1d57f3b3029ccae0f0197d33de44e9">30 bis 50 Euro mehr pro Quadratmeter bei der Förderung verdichteter Bauweise</li><li data-list-item-id="e783c3773d28bfc62e4b10cb677bcc0fb">Zusätzliche Förderung für rückbaufähiges Bauen</li><li data-list-item-id="e5acc2e791aec1ff6a4418ec2f9088255">PV-Anlage bleibt bei geförderten Neubauten verpflichtend</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Mehr Service, weniger Bürokratie</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e9b0563773ed1eb3a8630d43ebaf8f77e">One-stop-shop: Zentrale Anlaufstelle für Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf bei der Abteilung Soziales</li><li data-list-item-id="e99d33be73a3d41a8d401a6d4107da603">Sanierungsförderung künftig unabhängig von der Anzahl der im Haushalt lebenden Personen</li><li data-list-item-id="e958a3745356bebe6b5cbe1f442fed0a4">Wohnraumerweiterungen auch unter zehn Quadratmetern förderbar</li></ul><p></p><hr>

<h3><span>Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung</span></h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Mehr Zeit für die Anmeldung zu Hortplätzen:</span>&nbsp;Tirol ist das erste Bundesland das ein Recht auf Kinderbildung und Kinderbetreuung ab dem zweiten Geburtstag eingeführt hat.&nbsp;Nach dem erfolgreichen Vermittlungsprozess über FRIDA für das&nbsp;Kinderbetreuungsjahr 2026/27 werden die Rahmenbedingungen für die Anmeldung nun angepasst. Die Anmeldefrist von 1. Dezember bis 31. Jänner soll für Hortplätze künftig bis 30. April verlängert werden. Die Anmeldefrist für Kinderkrippen und Kindergärten bleibt unverändert. „In der Praxis hat sich gezeigt, dass Eltern für die Anmeldung ihres Kindes für einen Hortplatz vielfach erst zu einem späteren Zeitpunkt die notwendigen Informationen haben. In der Regel steht erst Anfang April fest, welche Schule das Kind im kommenden Schuljahr besuchen wird. Mit der verlängerten Anmeldefrist für Hortplätze schaffen wir hier mehr Planungssicherheit und berücksichtigen die tatsächlichen Bedürfnisse der Familien“, erklärt Bildungslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>.&nbsp;Auch die Fristen für die Reihung und Zuweisung der Hortplätze werden entsprechend angepasst. Private Erhalter und Gemeinden haben künftig bis 15. Mai Zeit für die Reihung und Zuweisung der Hortplätze. Für die Reihung und Zuweisung für Kinderkrippen- und Kindergartenplätze gilt: Die privaten Erhalter haben bis 1. März und die Gemeinden bis 31. März Zeit, Plätze in den Kinderbetreuungseinrichtungen zuzuweisen.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Bauen &amp; Wohnen</category>
				
					<category>Wohnbau</category>
				
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				<pubDate>Mon, 28 Sep 2026 13:44:29 +0200</pubDate>
				
				<title>Tiroler Baurechts-Deregulierungsgesetz geht in Begutachtung </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/grosser-wurf-tiroler-baurechts-deregulierungsgesetz-geht-in-begutachtung/</link>
				<description>Wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“: 27 konkrete, gesetzliche Erleichterungen im Baurecht</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e8a3751f97c8accae05663fd665403219"><span class="regierungsmitglied">Fünf Gesetze werden vereinfacht: Sammelgesetz für Verbesserungen in der Tiroler Bauordnung, dem Tiroler Raumordnungsgesetz, dem Tiroler Gas-, Heizungs- und Klimaanlagengesetz, dem Tiroler Stadt- und Ortsbildschutzgesetz sowie dem Tiroler Aufzugs- und Hebeanlagengesetz</span></li><li data-list-item-id="ef0549eea37821d78df8dc138e1eef180"><span class="regierungsmitglied">„Eigene Bauordnung“ für Bestandsbauten: massive Erleichterungen für Um- und Zubauten&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="eb9ca0d41898ca10782aeaeffce3d36ca"><span class="regierungsmitglied">LH Mattle: „Beim Baurecht werden erstmals Regeln zurückgenommen.“</span></li><li data-list-item-id="e1b8273843563729bb68305c94c6b6b5f"><span class="regierungsmitglied">LHStv Wohlgemuth: „Weniger Bürokratie hilft, Baukosten zu senken.“</span></li><li data-list-item-id="eb55daf3484f3fdcee20f3b53211c99f0"><span class="regierungsmitglied">LHStv Geisler: „Nicht weniger Qualität und Sicherheit, sondern mehr Effizienz.“</span></li></ul><p>Mit dem Tiroler Baurechts-Deregulierungsgesetz sollen die bau- und raumordnungsrechtlichen Vorschriften in Tirol vereinfacht und bürokratische Hürden großflächig abgebaut werden. Die Novelle wird diese Woche in Begutachtung geschickt, um zahlreiche Gesetze auf einen Schlag zu vereinfachen und soll noch im heurigen Jahr vom Tiroler Landtag beschlossen werden. Die wesentlichen Ziele sind die Vereinfachung und Beschleunigung von Bau- und Genehmigungsverfahren, die Senkung der Baukosten und Entlastung von Bauwerbern und Behörden, die Erleichterung der Schaffung von leistbarem Wohnraum bei Erhaltung hoher Sicherheits- und Qualitätsstandards sowie die Verbesserung der Möglichkeiten zur thermischen Sanierung und zum Schutz vor sommerlicher Überwärmung. Der zuständige Landeshauptmannstellvertreter<span class="regierungsmitglied"> Josef Geisler</span> hat die Novelle auf Basis des Beschlusses der Tiroler Landesregierung „Bauen in Tirol – einfach, sicher und effizient“ vom 15. August 2026 vorangetrieben und die darauf aufbauenden Verordnungen bereits vorbereitet. Nun geht der „große Wurf“, wie ihn LHStv Geisler und die Regierungsspitze Landeshauptmann&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> und Landeshauptmannstellvertreter&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span> bezeichnen, in Begutachtung – damit startet der Gesetzgebungsprozess.</p>
<p>„Erstmals werden beim Baurecht Regeln und Vorgaben in großem Stil vereinfacht und zurückgenommen. Wir in Tirol müssen unsere Hausaufgaben machen, denn Regeln sollen die Arbeit erleichtern und nicht die Kosten in die Höhe treiben. Mit dem Tiroler Baurechts-Deregulierungsgesetz kommen 27 konkrete gesetzliche Erleichterungen, das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Tirol schafft damit die Grundlage für eine eigene Bauordnung für Bestandsbauten. Mit einem Ausnahmeparagrafen wollen wir erstmals einen Unterschied machen, ob man auf die grüne Wiese ein neues Haus baut oder ein bestehendes Haus umbaut. Im Bestand und bei Sanierungen sind nicht immer alle Vorschriften umsetzbar, das muss sich auch in den baurechtlichen Vorgaben widerspiegeln“, erklärt LH Mattle.</p>
<p>„Leistbares Wohnen entscheidet sich nicht nur bei der Förderung, sondern auch bei den Kosten des Bauens. Wenn unnötig komplizierte Vorgaben und Verfahren das Bauen verteuern, müssen wir dort ansetzen. Deshalb vereinfachen wir einerseits die Wohnbauförderung und entrümpeln andererseits die baurechtlichen Vorschriften. Aufbauend auf bereits beschlossenen Initiativen wie der neuen Servicestelle Wohnen des Landes setzen wir damit einen weiteren konkreten Schritt in Richtung Deregulierung und Verfahrensvereinfachung. Besonders wichtig ist mir, dass wir das Bauen im Bestand erleichtern: Bestehenden Wohnraum weiterzuentwickeln, umzubauen oder nachzuverdichten ist oft günstiger und spart wertvollen Boden. Einfacher bauen heißt damit auch: günstiger bauen und mehr leistbaren Wohnraum ermöglichen“, betont LHStv Wohlgemuth.</p>
<p>„Auf Basis des Beschlusses der Tiroler Landesregierung am Hohen Frauentag haben die Abteilungen des Landes an der weiteren Vereinfachung und Entbürokratisierung der geltenden bau- und raumordnungsrechtlichen Regelungen mitgearbeitet. Unser Ziel ist es, noch im heurigen Jahr dem Tiroler Landtag ein umfassendes Tiroler Baurechts-Deregulierungsgesetz zur Beschlussfassung vorzulegen. Damit werden auf einen Schlag fünf Gesetze vereinfacht, es folgen dann vier vereinfachte Verordnungen. Raum- und Bauordnung schaffen den Rahmen dafür, wo und unter welchen Voraussetzungen gebaut werden kann. Umso wichtiger ist es, dass diese Rahmenbedingungen klar, nachvollziehbar und praxistauglich sind und laufend angepasst werden. Wir wollen deshalb genau hinschauen, wo Verfahren vereinfacht, bürokratische Hürden beseitigt und Kosten gesenkt werden können. Entbürokratisierung bedeutet dabei nicht weniger Qualität und Sicherheit, sondern mehr Effizienz“, ist LHStv Geisler überzeugt.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">27 konkrete gesetzliche Erleichterungen</span></p>
<p>Im Mittelpunkt der Novelle stehen weniger bürokratische Hürden bei Bauvorhaben, erweiterte Möglichkeiten zur thermischen Sanierung, vereinfachte Grundstücks- und Raumordnungsverfahren sowie längere Prüfintervalle für bestimmte technische Anlagen. Gleichzeitig werden die landesrechtlichen Bestimmungen an das neue Bundesrecht für erneuerbare Energieanlagen angepasst und bestehende Sicherheits- und Qualitätsstandards grundsätzlich beibehalten.</p>
<p>Allgemeine Erleichterungen:&nbsp;</p><ul style="margin-left:48px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="ee4f0687f1848056e33cce33ad8d2a4d6"><span>Paketabholstationen unterliegen nicht der Bauordnung (keine Widmung oder Bauverfahren)</span></li><li data-list-item-id="e16ab6021993a9d92512e42cf8ee27383"><span>Beschattung darf als untergeordneter Bauteil in die Mindestabstandsflächen ragen (Sonnenlamellen)</span></li><li data-list-item-id="ecda1a18f3618c9b399f50e95fcdad8a5"><span>Erleichterungen beim Überbauen von Grundstücksgrenzen (ohne Sonderfläche und Bebauungsplan)</span></li><li data-list-item-id="e9fea5da9d4c1ca4e26c00b16db1474c4"><span>Reduktion der erforderlichen Anzahl der Stellplätze bei Mitarbeiterwohnhäusern</span></li><li data-list-item-id="e44a70819ac6869981c70e322c44cb0b4"><span>Erleichterungen bei der nachträglichen thermischen Sanierung von Gebäuden (dürfen künftig 30 Zentimeter in die Mindestabstände und 40 Zentimeter über die zulässige Höhe ragen)</span><br><span>Erleichterungen bei Stützmauern, Einfriedungen und bewehrter Erde</span></li></ul><p>Technische Erleichterungen:</p><ul style="margin-left:48px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e401360bbc1e53517c1f60c2e5cb181c8"><span>Offene Balkone können auch „aufgeständert“ werden (statische Anbringung an Wandflächen oft schwierig und wesentlich billiger)</span></li><li data-list-item-id="ebc42bd48c5561cb711606021f4d3fd93"><span>Erleichterungen bei der Installation von Sicherheitsbeleuchtungen (Abgehen von neuer ÖNorm)</span></li><li data-list-item-id="edf808a5d37cdd0aa07ef2d3f04773bd0"><span>Wesentliche brandschutztechnische Erleichterungen bei Batterieräumen (bis 100kW)</span></li><li data-list-item-id="e6a56ba70109278843e6dbc081df88784"><span>Brandschutztechnische Erleichterungen bei Garagen an der Grundstücksgrenze (bessere Nachverdichtung möglich, keine Beurteilung durch Brandschutzsachverständige notwendig)</span></li><li data-list-item-id="ee0f1fd4efb46e30ff54810c2551c85ef"><span>Ausdehnung der Prüfintervalle von Heizungsanlagen – z. B. einfache Prüfung alle zwei (Gas) oder vier Jahre (biogen und fossil) bis 100 kW (früher ab 26 kW jährlich) und jährliche Überprüfung erst ab 100 kW (früher schon bei 50 kW)</span></li><li data-list-item-id="e3400d9a213fd51643e5d1e5f6e1256b2"><span>Ausdehnung der Prüfpflichten bei Aufzügen in Wohnhäusern von einem auf drei bzw. zwei Jahre</span></li></ul><p>Erleichterungen beim „Bauen im Bestand“:&nbsp;</p><ul style="margin-left:48px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e865193dc750e01890aaf34b15c639c43"><span>Erleichterungen bei der Barrierefreiheit bei Gebäuden, die durch Zu- oder Umbau oder einer Verwendungszweckänderung zu einer Wohnanlage werden</span></li><li data-list-item-id="e3059fb6a54b59c22353ba35e5b18953a"><span>Abweichen immer möglich, wenn das ursprüngliche Anforderungsniveau des Bestandes nicht verschlechtert wird</span></li><li data-list-item-id="eed168f012ca07e22c159b9c0521f0cba"><span>Weiteres Abweichen von den technischen Vorgaben möglich, wenn Einhaltung der Bestimmungen technisch nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich oder zum Schutz der Eigenart des Gebäudes erforderlich ist&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e50d84c66be48ee1a0d500e2c445dbc54"><span>Unterschreiten der Mindestraumhöhe möglich (Bestand oft zu niedrig oder Innendämmung notwendig)&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e9f9ebc881c6eca68a925cc45bdfbd116"><span>Unterschreiten der Mindestlichteintrittsflächen (im Bestand oft zu kleine Fenster)</span></li><li data-list-item-id="e678badec04a988b90f7193118bc90770"><span>Abweichen bei der Belüftung von Räumen (auch über angrenzenden Räumen möglich)</span></li><li data-list-item-id="ec2483779b4f934b64394119c211a3710"><span>Erleichterungen bei Fluchtwegen (bestehende Treppenhäuser müssten oft aufwändig neu- oder umgebaut werden)</span></li><li data-list-item-id="e5d731e9b5dd5bcedf19752df9197b1f3"><span>Erleichterungen bei Rampen (steiler möglich) und Handläufen (Verlängerung im Bestand oft nicht umsetzbar)</span></li><li data-list-item-id="e6fa55da659f6921dc872c8d0c2ca658a"><span>Erleichterungen bei Durchgangsbreiten und -höhen sowie Bewegungsflächen für Rollstühle (im Bestand oft nicht oder nur sehr aufwändig umsetzbar)</span></li><li data-list-item-id="e1977242b8a897521b9a0486ccfdcf664"><span>Erleichterungen bei Fluchttüren (bis 40 Personen nicht in Fluchtrichtung möglich)</span></li><li data-list-item-id="e402985701650fb397f810691bddfa586"><span>Erleichterungen bei Treppen hinsichtlich Schrittmaßen und Podesten (im Bestand oft nicht oder nur sehr aufwändig umsetzbar umsetzbar)</span></li><li data-list-item-id="e16e86642bc2f23391e0f4aea3467ee49"><span>Erleichterungen bei der Ausgestaltung von Aufzügen</span></li><li data-list-item-id="e0213b1fad7b57f2e9a9c415f2fdaab7b"><span>Barrierefreie Erschließung auch über Nebeneingang möglich</span></li><li data-list-item-id="eaf7d01c1bd45256d166d68ee567472f9"><span>Bestehende Absturzsicherungen müssen nicht nach OIB-RL 4 nachgerüstet werden</span></li><li data-list-item-id="e21196cf677aced91818871d0290e59d3"><span>Podest bei Haupttreppen kann entfallen</span></li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Bauen &amp; Wohnen</category>
				
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				<pubDate>Sun, 27 Sep 2026 17:41:07 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>Tiroler holt Silber bei WorldSkills in Shanghai</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tiroler-holt-silber-bei-worldskills-in-shanghai/</link>
				<description>LH Mattle gratuliert: Vincent Track aus Breitenbach am Inn (Bezirk Kufstein) wird bei der Premiere der Verfahrens- und Prozesstechnik in Shanghai Vizeweltmeister</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ee0b99fa87737348e98d8cb3b37bc9df3"><span class="regierungsmitglied">Nachwuchsfachkraft von Novartis Pharmaceutical Manufacturing in Langkampfen erreicht auf Anhieb Platz zwei</span></li><li data-list-item-id="eb3acd35b4ffdd34f8ee38cca1eb3e1ee"><span class="regierungsmitglied">Österreich mit vier Silber-, sechs Bronzemedaillen und 20 „Medals for Excellence“ auf Rang sieben der Nationenwertung</span></li></ul><p>Silber für Tirol bei den WorldSkills 2026 in Shanghai: <span class="regierungsmitglied">Vincent Track</span>&nbsp;aus Breitenbach am Inn (Bezirk Kufstein) hat bei den Berufsweltmeisterschaften in der Verfahrens- und Prozesstechnik den Vizeweltmeistertitel errungen. Der Mitarbeiter von Novartis Pharmaceutical Manufacturing in Langkampfen trat in dieser erstmals bei den WorldSkills ausgetragenen Disziplin an und schaffte auf Anhieb den Sprung auf das Podest.&nbsp;</p>
<p>„Ich gratuliere Vincent Track herzlich zu Silber bei den Berufsweltmeisterschaften in Shanghai – das ist wirklich eine herausragende Leistung. Der Verfahrenstechniker aus Breitenbach hat gezeigt, dass Tirols junge Fachkräfte auch im internationalen Spitzenfeld bestehen können. Mein besonderer Dank gilt allen, die Vincent auf seinem Weg aufs Podest begleitet haben“, freut sich Arbeitsreferent LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> und ergänzt: „Vincents Ergebnis ist nicht nur ein persönlicher Erfolg, sondern auch ein bedeutendes Signal für die Qualität unserer beruflichen Ausbildung. Wenn Tiroler Fachkräfte auf der größten internationalen Berufsbühne Medaillen holen, ist das ein sichtbares Zeichen für unseren Wirtschafts- und Bildungsstandort.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Österreichische Fachkräfte auf Weltklasseniveau</span></p>
<p>Auch die österreichische Gesamtbilanz fällt bei den WorldSkills 2026 äußerst erfolgreich aus: Das Team Austria errang insgesamt vier Silber- und sechs Bronzemedaillen sowie 20 „Medals for Excellence“. Damit wurden 32 der insgesamt 48 österreichischen Fachkräfte ausgezeichnet. In der Nationenwertung belegte Österreich Rang sieben und war damit hinter der Schweiz und Frankreich die dritterfolgreichste europäische Nation.</p>
<p>„Österreich hat in Shanghai eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass unsere berufliche Ausbildung international konkurrenzfähig ist. Tirol trägt mit dem Vizeweltmeistertitel von Vincent Track seinen bedeutenden Teil zu diesem starken Ergebnis bei. Das zeigt: Eine Lehre eröffnet hervorragende Perspektiven und kann bis an die Weltspitze führen“, betont auch Wirtschaftslandesrat <span class="regierungsmitglied">Mario Gerber</span>. „Wir brauchen junge Menschen, die ihr Können in der Arbeitswelt mit Leidenschaft und Köpfchen einsetzen. Ich gratuliere außerdem <span class="regierungsmitglied">Angelina Rainer</span>, die in der Berufssparte ‚Friseurin‘ angetreten ist und Tirol auf dem internationalen Parkett ebenfalls hervorragend vertreten hat.“ Für Angelina Rainer aus Dölsach (Bezirk Lienz, Friseursalon Manuela in Lienz) galt es beim Wettbewerb der FriseurInnen, kräftige Farbtöne mit präzisem Frisuren-Styling zu verbinden.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Über die AustrianSkills und WorldSkills</span></p>
<p>SkillsAustria ist ein gemeinnütziger Verein und agiert als österreichisches Kompetenzzentrum für Berufswettbewerbe und Talenteförderung in der Berufsbildung. Durch Berufsmotivation und Berufsorientierung leistet SkillsAustria einen aktiven Beitrag zur Fachkräftesicherung und organisiert die AustrianSkills, die österreichischen Staatsmeisterschaften der Berufe, wo Tirol mit drei Gold-, zwei Silber- und vier Bronzemedaillen auftrumpfen konnte (s. dazu&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/tiroler-fachkraefte-glaenzten-bei-den-austrianskills-in-salzburg/">Pressemeldung vom 23. November 2025</a>).&nbsp;</p>
<p>Die WorldSkills sind die weltweit größte Veranstaltung im Bereich der beruflichen Bildung. Bei den 48. Berufsweltmeisterschaften in Shanghai treten mehr als 1.400 TeilnehmerInnen aus den WorldSkills-Mitgliedsländern in über 60 Wettbewerbsdisziplinen gegeneinander an. Austragungsort ist das National Exhibition and Convention Center (NECC) in Shanghai. Die Wettbewerbsberufe sind sechs Kategorien zugeordnet: Construction and Building Technology, Creative Arts and Fashion, Information and Communication Technology, Manufacturing and Engineering Technology, Social and Personal Services sowie Transportation and Logistics.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LR Gerber</category>
				
					<category>Arbeit &amp; Wirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59647</guid>
				<pubDate>Sat, 26 Sep 2026 13:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Euregio-Vorstand gibt grünes Licht für mehr Lawinenschutz</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/euregio-vorstand-gibt-gruenes-licht-fuer-mehr-lawinenschutz/</link>
				<description>Vorstand und Versammlung der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino tagten in Innsbruck</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/7/5/csm_20260926_EVTZ-Euregio_%40Neuner-04_a33a6d7a24.jpg" length="2054496" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ed24eef49c6d65f801d5393d067f1594d"><span class="regierungsmitglied">Neue Software für Lawinenschutzkommissionen ab dieser Wintersaison im Einsatz</span></li><li data-list-item-id="ea3dc50ef3bfd62ceeab8e0fc261438b7"><span class="regierungsmitglied">Euregio bringt erstes Wimmelbuch für Kinder heraus – ab 16. Oktober im Handel</span></li><li data-list-item-id="e912e3fd924675aeaa19ebba42790da73"><span class="regierungsmitglied">Heute Nachmittag: Landeshauptleute beim EuregioSprintChampion im Stadtzentrum</span></li></ul><p>Mehr Sicherheit am Berg: Die neue Informations-, Dokumentations- und Kommunikationsplattform Pro.Lawinen.Report soll künftig die Bewertung von Lawinengefahren erleichtern. Im Winter 2026/27 steht die Software erstmals allen 346 Lawinenkommissionen der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino zur Verfügung. Die Finanzierung für die ersten fünf Jahre wurde heute, Samstag, im Rahmen der Sitzungen von Euregio-Vorstand und Euregio-Versammlung in Innsbruck gesichert. Neben politischen Gesprächen zwischen Tirol, Südtirol und dem Trentino zählten die Vorstellung des ersten Euregio-Wimmelbuchs für Kinder und der Besuch beim EuregioSprintChampion in der Maria-Theresien-Straße zu den weiteren Höhepunkten des Tages.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Pro.Lawinen.Report: Wahrnehmen, Beurteilen, Handeln</span></p>
<p>Das neue System wurde im Rahmen des Euregio-Projekts Cairos von den für die Lawinenkommissionen zuständigen Institutionen in Tirol, Südtirol und dem Trentino gemeinsam entwickelt und mit Pilotkommissionen erprobt. Nach zweijähriger Laufzeit wurde das EU-geförderte Interreg-Projekt heuer abgeschlossen und von den drei Ländern in den Regelbetrieb übernommen. Eckpfeiler von Cairos sind eine gemeinsame Ausbildung, neu entwickelte Lawinenszenariokarten sowie die neue Softwareplattform, die sich am Grundsatz „Wahrnehmen, Beurteilen, Handeln“ orientiert. Damit können die Kommissionsmitglieder in Tirol, Südtirol und dem Trentino direkt vor Ort Beobachtungen erfassen, Beurteilungen erstellen und den EntscheidungsträgerInnen empfohlene Maßnahmen – etwa Sperrungen von Straßen oder Skipisten – mitteilen. Einen praktischen Einblick in das Projekt Cairos gibt es auf dem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=TrgwEYYanMo" target="_blank" rel="noreferrer">YouTube-Kanal des Landes Tirol</a>.</p>
<p>Euregio-Präsident LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> betont: „Die Euregio ist einen Schritt voraus und bereitet sich schon auf die Herausforderungen im Winter vor. Mit der Zusammenarbeit in Sachen Lawinenkommissionen schützen wir Menschen und Infrastrukturen in den Bergen: Mit dem Multifunktionstool können die Kommissionsmitglieder Lawinenrisiken noch effizienter einschätzen und ihrer hohen Verantwortung gerecht werden.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Start mit Winter 2026/27 – Schulungen auch österreichweit</span></p>
<p>Das System wird in der kommenden Wintersaison erstmals eingesetzt. Es ist für die Nutzung auf Mobilgeräten optimiert und funktioniert auch offline – in Gebieten ohne Netzempfang. Ab 20. Oktober wird es im Rahmen von Schulungen nicht nur den Lawinenkommissionen der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino zur Verfügung gestellt, sondern auch Lawinenkommissionen in weiteren österreichischen Bundesländern.</p>
<p>Über Grenzen hinweg entwickelt sich die Euregio zu einem „echten Kompetenzzentrum für Sicherheit am Berg“. Davon sind auch die Landeshauptleute von Südtirol und dem Trentino, <span class="regierungsmitglied">Arno Kompatscher</span> und <span class="regierungsmitglied">Maurizio Fugatti</span>, überzeugt. LH Kompatscher führt aus: „Lawinen unterliegen überall den gleichen Gesetzen der Physik. Es schien uns konsequent, ihre Risiken einheitlich zu bewerten.“</p>
<p>LH Fugatti erklärt: „Immer mehr Menschen arbeiten und erholen sich in den Bergen und nutzen dabei digitale Hilfsmittel. Darauf wollen wir praktische Antworten geben.“ Weitere Beispiele für die Bevölkerung und BergsportlerInnen sind der Euregio-Lawinenreport <a href="https://www.lawinen.report" target="_blank" rel="noreferrer">www.lawinen.report</a>, der Euregio-Wetterbericht <a href="https://www.meteo.report" target="_blank" rel="noreferrer">www.meteo.report</a> und Euregio-Wandertools, wie die <a href="https://tiris.maps.arcgis.com/apps/instant/basic/index.html?appid=3fa67d7731df4bae87ca389736f5ee83&amp;center=11.5056;46.7889&amp;level=7&amp;hiddenLayers=198cd3f2d5a-layer-28;198cd4fca5a-layer-34" target="_blank" rel="noreferrer">Ausgesetztheitskarte</a> und das Vergleichstool für Wegeklassifikationen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">120 Nachwuchs-Sprinttalente beim EuregioSprintChampion&nbsp;</span></p>
<p>Von der Euregio-Sitzung zum EuregioSprintChampion: Am Nachmittag ziehen die Landeshauptleute und weitere Mitglieder der Euregio-Versammlung gemeinsam mit den Jugendlichen vom Landhausplatz zur Startlinie in der Maria-Theresien-Straße. Das Event findet jährlich abwechselnd in Tirol, Südtirol und dem Trentino statt und wird vom Allgemeinen Sportverband Österreich (ASVÖ Tirol), dem Verband der Sportvereine Südtirols (VSS) und dem Centro Sportivo Italiano (CSI) des Trentino organisiert.</p>
<p>Rund 13.000 Kinder und Jugendliche nahmen an den Vorausscheidungen in zahlreichen Ortschaften und Schulen in Tirol, Südtirol und im Trentino teil. Die 120 besten Nachwuchstalente der drei Länder treten heute im Finale in den Alterskategorien U8 bis U14 gegeneinander an und kämpfen um den begehrten Euregio-Titel.&nbsp;</p>
<p>Ziel des Projekts ist es, Kinder und Jugendliche früh für die Leichtathletik zu begeistern: Dank einer mobilen Sprintbahn kommt der Sport direkt in den öffentlichen Raum, wird für ein breites Publikum erlebbar und weckt die Freude an Bewegung.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Erstes Euregio-Wimmelbuch lädt zum spielerischen Entdecken ein</span></p>
<p>Bei der Sitzung wurde auch erstmals das neue Euregio-Wimmelbuch präsentiert. Es richtet sich an Kinder ab vier Jahren, dürfte aber der ganzen Familie Freude bereiten. Autorin <span class="regierungsmitglied">Kathrin Gschleier</span> und Illustratorin <span class="regierungsmitglied">Chiara Rovescala</span> haben sieben Alltagssituationen geschaffen, in denen Anna und Adler Tiri spielerisch die Vielfalt, Gemeinsamkeiten und Besonderheiten von Tirol, Südtirol und dem Trentino entdecken – von Bergen und Wandern über Brauchtum und Landwirtschaft bis hin zu traditionellen Gerichten und Produkten. Eingestreute Wörter auf Deutsch, Italienisch und Ladinisch sorgen für einen zusätzlichen Lerneffekt und spiegeln die sprachliche Vielfalt der Euregio wider.</p>
<p>Das Euregio-Wimmelbuch ist ab 16. Oktober zum Preis von 19,50 Euro im Buchhandel erhältlich und wird zudem an alle öffentlichen Kindergärten in der Euregio verteilt. Im November können die Autorin und Illustratorin auch zu Buchvorstellungen eingeladen werden. Mehr Informationen dazu finden sich auf der <a href="https://www.europaregion.info/euregio/projekte/jugend-familie/euregiofamilypass/euregio-wimmelbuch/" target="_blank" rel="noreferrer">Website der Euregio</a>. Beim Tag der offenen Tür am 26. Oktober in Innsbruck können BesucherInnen – an einem Stand vor dem Euregio-Infopoint in der Wilhelm-Greil-Straße – das Wimmelbuch kennenlernen und bei Gewinnspielen Exemplare ergattern.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Europaregion</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
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				<pubDate>Fri, 25 Sep 2026 13:16:41 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Fabian Muigg)</author>
				<title>Untersuchungskommission „Tiroler Sprit-Aufschlag“ startet</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/untersuchungskommission-tiroler-sprit-aufschlag-startet/</link>
				<description>Antrag auf eControl-Sonderprüfung zu Spritsituation in Tirol</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e61f7b3486fb865edad194ba66df75a29"><span class="regierungsmitglied">Preisuntersuchungskommission zu Tiroler Sprit-Aufschlag untersucht West-Ost-Gefälle, regionale Auffälligkeit und mangelnde Weitergabe von Preissenkungen</span></li><li data-list-item-id="eb29dbd2e989d2d84e7ef11444f9d63cb"><span class="regierungsmitglied">Land Tirol setzt auf Expertise von Professor Gottfried Tappeiner und Arbeiterkammer Tirol</span></li><li data-list-item-id="eb1ec92c6a581f4a917f6495cbcd80ba9"><span class="regierungsmitglied">Wissenschaft und Sozialpartner werden eingebunden&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e042706d1a34d5339937a3ffbea8b9686"><span class="regierungsmitglied">Land Tirol beantragt bei Bundesregierung eine Sonderprüfung der Regulierungsbehörde eControl</span></li></ul><p>Das Land Tirol nimmt die aktuellen Spritpreise ins Visier: Gemeinsam mit Experten soll der sogenannte „Tiroler Sprit-Aufschlag“ nun umfassend untersucht werden. Nachdem Landeshauptmann&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>&nbsp;eine amtliche Preisuntersuchung von Diesel und Benzin in Tirol gefordert hat, geht das Land Tirol mit der Einrichtung einer Preisuntersuchungskommission zum Tiroler Sprit-Aufschlag nun in die Offensive. Mit der wissenschaftlichen Unterstützung von Wirtschaftsprofessor&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Gottfried Tappeiner</span>&nbsp;und unter Einbeziehung der Arbeiterkammer Tirol und ihrem Leiter der Abteilung Wirtschaftspolitik,&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Domenico Rief</span>, will das Land Tirol den Kontrolldruck bei den Spritpreisen deutlich erhöhen. Im Mittelpunkt stehen das West-Ost-Preisgefälle, regionale Preisunterschiede innerhalb Tirols sowie die Frage, wie rasch sinkende Beschaffungskosten an die Konsumentinnen und Konsumenten weitergegeben werden. Heute, Freitag, haben die Experten gemeinsam mit LH Mattle und LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>&nbsp;die weitere Vorgehensweise abgestimmt. Tirol erhöht damit auf Bundesebene den Druck: Nach der ersten Zusammenkunft der Preisuntersuchungskommission „Tiroler Sprit-Aufschlag“ hat LH Mattle bei der Bundesregierung unmittelbar eine Sonderprüfung der eControl, also der für Energiefragen zuständige Regulierungsbehörde, beantragt.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Wissenschaft und Sozialpartner werden eingebunden</span></p>
<p>Tirol orientiert sich bei der Untersuchung am österreichischen Preisgesetz und startet nach dessen Vorbild eine Preisuntersuchung zum Tiroler Sprit-Aufschlag. Zusätzlich zur wissenschaftlichen Expertise der Arbeiterkammer Tirol werden auch Wirtschaftskammer Tirol, Landwirtschaftskammer Tirol und ÖGB Tirol eingeladen, ihre Expertise mittels Stellungnahmen einzubringen. Damit soll die Entwicklung der Spritpreise nicht nur aus Sicht des Marktes, sondern auch aus Sicht der Konsumentinnen und Konsumenten, PendlerInnen sowie Betriebe umfassend beleuchtet werden.&nbsp;</p>
<p>Konkret soll die Preisuntersuchungskommission zum Tiroler Sprit-Aufschlag eine objektive und ergebnisoffene Marktüberprüfung durchführen, um transparent festzustellen,</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e1fc5e07f795caf776ec0685bba972a1c">wie sich die Preise für Diesel und Super 95 in den einzelnen Regionen Tirols entwickeln,</li><li data-list-item-id="e925a507a25bad38910ddfb9133b07b4f">in welchem Ausmaß die festgestellten regionalen Preisunterschiede durch objektive Kostenfaktoren erklärbar sind,</li><li data-list-item-id="ee2848ae1e169608116e10b134877a31f">wie sich Beschaffungskosten und internationale Preisentwicklungen auf die Tiroler Endkundenpreise auswirken,</li><li data-list-item-id="e86cfb1cf4c69795718c039d647c18d4e">wie rasch Veränderungen der Beschaffungskosten an die Konsumentinnen und Konsumenten weitergegeben werden und</li><li data-list-item-id="e099655fe7667c6a080559f1f4ef8367f">ob die festgestellten regionalen Unterschiede auf Besonderheiten der jeweiligen Märkte zurückzuführen sind oder darüber hinausgehende Auffälligkeiten in der Preisgestaltung bestehen.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Rechtliche und behördliche Maßnahmen folgen</span></p>
<p>Tirol will auf Basis der Erhebungen rechtliche und behördliche Schritte gegen den Tiroler Sprit-Aufschlag ergreifen, um einen fairen und funktionierenden Markt sicherzustellen.&nbsp;Unmittelbar im Anschluss an die Beratungen hat der Landeshauptmann bei der Bundesregierung eine Sonderprüfung der Regulierungsbehörde eControl beantragt. Insbesondere stellt sich in Tirol die Frage, inwieweit unterschiedliche Beschaffungs-, Betriebs- oder Standortkosten die festgestellten Preisunterschiede erklären können und in welchem Ausmaß darüber hinausgehende Unterschiede in der Preisbildung bestehen, welche sachlich nicht erklärbar oder gerechtfertigt sind. Die Sonderprüfung soll dabei auch den Kontrolldruck auf den Tiroler Spritmarkt erhöhen und etwaige Unregelmäßigkeiten aufzeigen.</p>
<p>„Tirol geht in die Offensive und erhöht den Kontrolldruck bei Diesel und Benzin. Wir werden ungerechtfertigte Preisunterschiede und regionale Ungerechtigkeiten bei den Spritpreisen bekämpfen. Mein Ansatz: nicht weniger Markt, sondern mehr funktionierender Markt – mit fairen Preisen für die Konsumenten. Deshalb werden wir den Druck solange erhöhen, bis sich alle Beteiligten an die Prinzipien des freien Marktes halten, Preise nachvollziehbar gestalten und sinkende Preise auch wieder an die Konsumenten weitergeben. Wir&nbsp;werden alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, um Ungerechtigkeiten zu benennen und vor allem zu beenden. Mein Dank gilt Professor Gottfried Tappeiner und der Arbeiterkammer Tirol, die uns bei der objektiven und ergebnisoffenen Untersuchung unterstützen“, erklärt&nbsp;LH Mattle.</p>
<p>„Die Tirolerinnen und Tiroler haben ein Recht darauf, zu erfahren, warum sie beim Tanken regelmäßig stärker zur Kasse gebeten werden als Menschen in anderen Teilen Österreichs – und warum selbst innerhalb Tirols teilweise erhebliche Preisunterschiede bestehen. Genau deshalb gehen wir diesen Preisunterschieden jetzt auf den Grund. Wenn sich Preisunterschiede sachlich erklären lassen, muss das transparent werden. Wenn nicht, müssen wir handeln. Gleichzeitig dürfen wir beim Tanken nicht stehen bleiben: Die Menschen spüren die hohen Preise auch beim Heizen, Wohnen und täglichen Einkauf. Deshalb werden wir beim Kampf gegen die Teuerung jedes verfügbare Instrument nutzen“, erklärt LHStv Philip Wohlgemuth.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Gesellschaft &amp; Soziales</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
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