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			<title>Land Tirol - Meldungen</title>
			<link>https://www.tirol.gv.at/</link>
			<description>Aktuelle Meldungen vom Amt der Tiroler Landesregierung</description>
			<language>de</language>
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				<copyright>Land Tirol</copyright>
			
			<pubDate>Sat, 25 Apr 2026 01:06:22 +0200</pubDate>
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				<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 11:07:09 +0200</pubDate>
				
				<title>Erfolgreicher Auftakt zur Freiwilligenwoche 2026 </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/lh-mattle-jahr-des-ehrenamtes-bringt-projekt-rekord-und-hunderte-interessierte-bei-freiwilligenwoche-2026/</link>
				<description>Über 170 teilnehmende Projekte – so viele wie noch nie</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef469daf189436431956ae2f3383cbac4"><span class="regierungsmitglied">LH Mattle informierte über aktuell laufende Vorhaben: steuerliche Entlastungen, Ehrenamtsnachweis und Informationen</span></li><li data-list-item-id="e538cc0144a8545fcf6308c2a10db7989"><span class="regierungsmitglied">Alle Regierungsmitglieder nehmen an der Freiwilligenwoche teil</span></li><li data-list-item-id="e1b2fd041b17f191bc61c6c778dcdb36c"><span class="regierungsmitglied">Anmeldungen sind auch noch spontan möglich:&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at/freiwilligenwoche" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/freiwilligenwoche</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;</span></li></ul><p>Seit gestern, Mittwoch, läuft die Freiwilligenwoche 2026. Noch bis Dienstag können Interessierte bei mehr als 170 Projekten, Workshops und Vorträgen das Ehrenamt kennenlernen und selbst mitanpacken. Das tun auch die Mitglieder der Tiroler Landesregierung: LH und Ehrenamts-Referent&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> besuchte heute, Donnerstag, das Projekt „Strudelbacken“ im Altersheim Salurn in Wattens. LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>&nbsp;stattete dem Sprachlerncafé in Innsbruck einen Besuch ab. LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>&nbsp;nahm an einem Klimaprojekt in Kematen teil, während LR<sup>in</sup> <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>&nbsp;im Wohn- und Pflegeheim St. Martin in Aldrans beim Waffeln backen half und LR<sup>in</sup> <span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata </span>beim Roten Kreuz in Schwaz vorbeischaute. Auch LR <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>, LR<sup>in</sup> <span class="regierungsmitglied">Astrid Mair </span>und LR <span class="regierungsmitglied">Mario Gerber </span>werden in den kommenden Tagen an Projekten teilnehmen. Anmeldungen sind bei verfügbaren Plätzen weiterhin über <a href="https://www.tirol.gv.at/freiwilligenwoche" target="_blank">www.tirol.gv.at/freiwilligenwoche</a> möglich.</p>
<p>Zum Auftakt der Aktionswoche informierte LH Mattle über aktuelle Projekte und Vorhaben im „Jahr des Ehrenamts“: „Wir arbeiten an konkreten Verbesserungen und Initiativen, um das Ehrenamt in Tirol zu stärken. Unser Ziel ist klar: Das ‚Jahr des Ehrenamts‘ soll Motor für positive Entwicklungen im Ehrenamt sein, von denen die Freiwilligen in Tirol langfristig profitieren. Jede und jeder Zweite engagiert sich ehrenamtlich – damit sind wir auch über Landesgrenzen hinweg ein Vorbild.“ Dass heuer erstmals mit über 170 teilnehmenden Projekten ein Rekord bei der Freiwilligenwoche verzeichnet wird, spricht für das Interesse am Ehrenamt: „Mit dem Schwerpunkt im Jahr 2026 schaffen wir noch mehr Teilnahmemöglichkeiten und Sichtbarkeit für die Bedeutung freiwilligen Engagements“, sagt LH Mattle.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Steuerliche Erleichterungen im Ehrenamt</span></p>
<p>Zuletzt brachte LH Mattle bei der Finanzreferentenkonferenz in Innsbruck einen Antrag für steuerliche Entlastungen im Ehrenamt ein. „Dank allein reicht nicht: Das Ehrenamt ist auch mit Herausforderungen konfrontiert. Wir schauen wo der Schuh drückt und setzen uns für Verbesserungen ein.“&nbsp;</p>
<p>Konkret soll es unter anderem eine pauschale Reiseaufwandsentschädigung in geeigneten ehrenamtlichen Bereichen geben – ähnlich wie sie es bereits im Sportbereich gibt. Außerdem sollen Fahrtkosten, Kosten für Ausrüstung und Aus- und Weiterbildung steuerlich absetzbar und steuerliche Begünstigungen kombinierbar sein.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Vom Ehrenamtsnachweis bis zum Symposium</span></p>
<p>Weiters wird an einem Tiroler Modell für die Erweiterung eines „Ehrenamtsnachweises“ gearbeitet, sodass ehrenamtliches Engagement auch im Alltag der freiwillig Engagierten einen weiteren Mehrwert bringt. Auch der Versicherungsschutz soll verbessert werden – dazu laufen derzeit die Gespräche. Im Herbst plant das Land Tirol das erste große „Ehrenamtssymposium“, das nochmals ein Ausrufezeichen im „Jahr des Ehrenamts“ darstellt und Organisationen, Stakeholder und VertreterInnen von Vereinen und Verbänden noch besser vernetzt und einbringt.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Immer mehr Anfragen – über 2.600 Personen sind Teil der Gruppe</span></p>
<p>Parallel dazu wird laufend der WhatsApp-Kanal „Ehrenamt Tirol“ bespielt (<a href="https://www.ehrenamt.tirol" target="_blank" rel="noreferrer">www.ehrenamt.tirol</a>). Mittlerweile haben über 2.600 Mitglieder den Weg in die Gruppe gefunden. „Viele Vereine, Verbände und Einrichtungen wenden sich direkt an uns, um ihre Angebote, Veranstaltungen oder Freiwilligen-Gesuche mitzutragen. Genau dafür ist eine solche Gruppe da: Informationsaustausch und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten vor den Vorhang holen“, so LH Mattle.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Einladung zum Mitmachen: Freiwilligenwoche 2026</span></p>
<p>Auch die Freiwilligenwoche wurde über den WhatsApp-Kanal mitbeworben. Nach derzeitigem Kenntnisstand zeichnet sich heuer ein neuer Rekord an TeilnehmerInnen ab. „Mein heutiger Besuch im Haus Salurn&nbsp;bestätigt einmal mehr: Ehrenamtliches Engagement und Helfen machen Spaß und sind bereichernd. Die Freiwilligenwoche dient dazu, Interessierten und Neugierigen einen Einblicke in das Ehrenamt zu ermöglichen – denn das Ehrenamt von morgen braucht den Nachwuchs von heute“, betont LH Mattle im Anschluss an seinen Besuch in Wattens.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Carina Gartlacher</span>, Leiterin des Hauses Salurn in Wattens, freute sich über den Besuch und betonte: „Das Ehrenamt bringt Menschen zusammen, schafft Beziehungen und eröffnet neue Perspektiven. Jede Unterstützung hilft unseren Bewohnerinnen und Bewohnern, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Die Freiwilligenwoche ist für uns eine wertvolle Gelegenheit, neue Freiwillige zu gewinnen und ihnen zu zeigen, wie vielfältig freiwilliges Engagement sein kann.“ In der Pflege Wattens sind laufend Freiwillige im Einsatz – aktuell 37 über die Gemeinde gemeldete sowie weitere über Vereine wie die Vinzenzgemeinschaft, die Schützen und auch ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie übernehmen Aktivierungsangebote und soziale Betreuung, organisieren Rikschafahrten für die Bewohnerinnen und Bewohner und unterstützen an Feiertagen sowie Wochenenden bei der Auslieferung von Essen auf Rädern.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Weitere Besuche der Regierungsmitglieder</span> - MedienvertreterInnen sind bei den Besuchen der Mitglieder der Tiroler Landesregierung herzlich willkommen:&nbsp;</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e600611c24f9daf2f78c58342247c13b4"><span class="regierungsmitglied">LR René Zumtobel</span></li></ul><p>Projekt: „Verwenden statt Verschwenden“ | Freitag, 24. April | 9 Uhr | SOMI, Dr.-Carl-Pfeiffenberger-Straße 4, Imst</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4e31c7ef7427be9c130bbd4cc5af81f7"><span class="regierungsmitglied">LR<sup>in </sup>Astrid Mair und LR Mario Gerber</span></li></ul><p>Projekt: „Rikscha fahren. Menschen bewegen. Ehrenamt erleben“ | Montag, 27. April | 14 Uhr | ISD Wohnheim Lohbach, Technikerstraße 84, Innsbruck</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LR Gerber</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>LRin Mair</category>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Gesellschaft &amp; Soziales</category>
				
					<category>Landesentwicklung</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 13:38:14 +0200</pubDate>
				
				<title>Versorgung sichern, Gemeinde schützen: Neuer Teich in Stanz</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/versorgung-sichern-gemeinde-schuetzen-neuer-teich-in-stanz/</link>
				<description>Bewässerungs- und Löschwasserteich feierlich eröffnet</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:16px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e1e8d2271bb606dadcf90ee01b1950596"><span class="regierungsmitglied">Effiziente Erweiterung bestehender Infrastruktur</span></li><li data-list-item-id="ed932fe6b8c377f5b6e0f2e518ca1418f"><span class="regierungsmitglied">Neuer Lebensraum für Amphibien</span></li></ul><p>Wo Wasser seit jeher knapper ist als in anderen Teilen Tirols, sind funktionierende Bewässerungssysteme eine wesentliche Grundlage für die regionale Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion. Gerade im Tiroler Oberland haben Bewässerungsmaßnahmen deshalb eine lange Tradition und gewinnen angesichts zunehmender Trockenperioden weiter an Bedeutung. Mit der feierlichen Eröffnung eines neuen Bewässerungs- und Löschwasserteichs, vorgestern, Samstag, in Stanz bei Landeck setzt die Wassergenossenschaft Neuer Bach&nbsp;mit Unterstützung des Landes Tirol einen wichtigen Schritt für die nachhaltige Wasserbewirtschaftung und die Sicherheit der Gemeinde. Der neue Teich ist als Erweiterung der bestehenden Bewässerungsanlage konzipiert und vereint mehrere zentrale Funktionen.</p>
<p>„Gerade vor dem Hintergrund zunehmender Trockenperioden und steigender Anforderungen an eine verlässliche Wasserversorgung werden solche Investitionen immer wichtiger. Hier wurde zudem eine Lösung umgesetzt, die mehrere Herausforderungen gleichzeitig adressiert. Die Sicherstellung der Bewässerung landwirtschaftlicher Flächen in einer niederschlagsarmen Region und die Bereitstellung von Löschwasser greifen hier sinnvoll ineinander. Solche durchdachten Projekte sind ein wichtiger Beitrag, um Infrastruktur langfristig verlässlich und widerstandsfähig zu gestalten“, betont LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Doppelte Funktion, doppelter Nutzen</span></p>
<p>Gerade in den inneralpinen Trockenregionen des Tiroler Oberlands ist Wasser seit jeher ein besonders wertvolles Gut. In Gemeinden wie Stanz bei Landeck stehen der Landwirtschaft traditionell geringere Niederschlagsmengen zur Verfügung als in anderen Teilen Tirols. Mit durchschnittlich rund 600 Millimetern Jahresniederschlag liegt die Region deutlich unter niederschlagsreicheren Gebieten des Landes wie beispielsweise in St. Johann in Tirol und Reutte, wo es etwa doppelt so viel Niederschlag gibt.&nbsp;</p>
<p>Die landwirtschaftliche Nutzung ist in dieser Gegend seit Generationen auf eine verlässliche Verfügbarkeit von Wasser zur Bewässerung angewiesen. Besonders in den Sommermonaten und während längerer Trockenphasen kam es in der bestehenden Anlage der Wassergenossenschaft Neuer Bach&nbsp;immer wieder zu Engpässen. Der neu geschaffene Speicherteich mit einem Fassungsvermögen von rund 1.200 Kubikmetern (entspricht rund 1,2 Millionen Liter Wasser) schafft hier eine deutliche Verbesserung: Er dient als Puffer, um die erforderlichen Mengen an Wasser bereitstellen zu können. Damit wird die Versorgung von rund 58 Hektar landwirtschaftlicher Flächen langfristig abgesichert.&nbsp;</p>
<p>Gleichzeitig übernimmt der Teich eine wichtige Funktion für den Schutz der Bevölkerung. Als Löschwasserreserve stellt er im Ernstfall eine verlässliche Wasserquelle für die Feuerwehr dar und erhöht damit die Sicherheit der gesamten Gemeinde. „Für uns als Gemeinde ist der Löschwasserteich ein ganz wesentlicher Fortschritt. Im Ernstfall müssen wir uns darauf verlassen können, dass ausreichend Wasser schnell verfügbar ist – genau das ist jetzt gegeben. Gleichzeitig sehen wir, dass die Anlage auch der Landwirtschaft hilft. Das macht das Projekt für uns doppelt sinnvoll“, freut sich auch&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Ferdinand Beer</span>, Bürgermeister der Gemeinde Stanz bei Landeck.</p>
<p>Darüber hinaus wurde das Gesamtsystem umfassend erweitert und technisch ergänzt: Neben dem Speicherbecken entstanden ein Kontrollbauwerk zur Verteilung und Kontrolle der Drainagewässer, ein Einlauf- und Entnahmebauwerk sowie die Adaptierung des bestehenden Verteilerbauwerks. Damit wird sichergestellt, dass das gespeicherte Wasser gezielt gesteuert, effizient genutzt und bedarfsgerecht in das bestehende Bewässerungssystem eingespeist werden kann. Das Projekt wurde in enger Zusammenarbeit zwischen der Wassergenossenschaft Neuer Bach, der Abteilung Wasserwirtschaft des Landes Tirol, dem Baubezirksamt Imst sowie der Gemeinde Stanz bei Landeck umgesetzt. Insgesamt wurden dafür vom Land Tirol, der Gemeinde und der Wassergenossenschaft Neuer Bach rund 665.000 Euro investiert.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Langfristig vorbereitet, rasch umgesetzt</span></p>
<p>Der Wunsch nach einer nachhaltigen Speicherlösung reicht dabei mehrere Jahrzehnte zurück: Bereits 1994 fasste die Wassergenossenschaft Neuer Bach&nbsp;den Grundsatzbeschluss für die Errichtung eines Speicherteichs. Die Umsetzung erforderte intensive Abstimmungen, insbesondere im Zusammenhang mit Grundankäufen sowie der Finanzierung. Nach Baubeginn im März 2025 konnte das Projekt innerhalb eines Jahres fertiggestellt werden. „Der Bedarf war schon lange da – das Projekt hat uns über viele Jahre begleitet. Umso mehr freut es uns, dass wir jetzt eine Lösung haben, die für unsere Landwirtschaft und auch für die Gemeinde einen wirklichen Unterschied macht“, so&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Stefan Nothdurfter</span>, Obmann der Wassergenossenschaft Neuer Bach.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Neuer Lebensraum für Amphibien</span></p>
<p>Neben den funktionalen Aspekten wurde auch großer Wert auf ökologische Ausgleichsmaßnahmen gelegt: Im Zuge des Projekts wurde ein eigener Amphibienteich errichtet, um neue Lebensräume für heimische Arten zu schaffen.&nbsp;</p>
<p>„Mit diesem Projekt zeigt sich, wie durch vorausschauende Planung mehrere Herausforderungen gleichzeitig adressiert werden können – von der Sicherung der Wasserversorgung über den Katastrophenschutz bis hin zum Naturschutz“, betont LHStv Geisler abschließend.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
					<category>Wasserwirtschaft</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Fri, 17 Apr 2026 12:26:44 +0200</pubDate>
				
				<title>Fernpass-Paket: Durchgehender Gehsteig im Zentrum von Tarrenz kommt</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/fernpass-paket-durchgehender-gehsteig-im-zentrum-von-tarrenz-kommt/</link>
				<description>Gemeinsames Projekt von Land Tirol und Gemeinde Tarrenz</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e3ad20989cc1e3b8b1980b3b0f85e2099"><span class="regierungsmitglied">Mehr Sicherheit für FußgängerInnen entlang der B 189 Mieminger Straße</span></li><li data-list-item-id="ec72bf83342e6aa7938a85fe6714000e9"><span class="regierungsmitglied">Zwei Meter breiter Gehsteig im Bereich bis zur Einmündung der L 245 Tarrenzer Straße</span></li><li data-list-item-id="e8fab04505bc694e3799cee57b2c56bfd"><span class="regierungsmitglied">Abbrucharbeiten beginnen kommende Woche, Baustart für Gehsteig voraussichtlich Mitte Mai</span></li></ul><p>Die Bevölkerung in Tarrenz hat sich in der Vergangenheit klar für dieses Vorhaben ausgesprochen – nun kann im Rahmen des Fernpass-Pakets ein durchgängiger Gehsteig entlang der B 189 Mieminger Straße im Bereich der Engstelle beim Gasthof Sonne umgesetzt werden. Bis zur Einmündung der L 245 Tarrenzer Straße wird damit eine bestehende Lücke geschlossen, sodass FußgängerInnen diesen Abschnitt künftig sicherer passieren können.</p>
<p>„Damit setzen wir im Rahmen des Fernpass-Pakets eine weitere bedeutende Maßnahme zur Verbesserung der Verkehrssicherheit im Ortsgebiet von Tarrenz“, freuen sich LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler&nbsp;</span>und Bürgermeister von Tarrenz&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Stefan Rueland</span>.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Mehr Sicherheit und Ortskern-Attraktivierung</span></p>
<p>Konkret wird dafür die Straße insgesamt aufgeweitet. Vor dem geplanten Baubeginn des Gehsteigs erfolgt der Abbruch des Hauses Hauptstraße 33. Und das bereits kommende Woche. Die Arbeiten am Gehsteig werden voraussichtlich Mitte Mai starten und circa zwei Wochen andauern. Das Haus hat die Gemeinde Tarrenz im vergangenen Herbst erworben. So ist es nun auch möglich, dieses Vorhaben umzusetzen. „Damit ist es uns gelungen, die notwendigen Grundflächen für den durchgehenden Gehsteig aufzubringen und mit dem neuen Gehsteig einen spürbaren Mehrwert für unsere Bevölkerung zu schaffen“, verweist Bürgermeister Rueland auf die erfolgreichen Bemühungen der Gemeinde, die das Land Tirol im Rahmen des Fernpass-Pakets wiederum tatkräftig unterstützt hat. Mit dieser Maßnahme wird ein weiterer Beitrag zur Verbesserung der Verkehrssicherheit im Ortsgebiet geleistet. Gleichzeitig ergibt sich eine funktionale Aufwertung des Ortskerns.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Mehrere Projekte entlang von B 189 Mieminger Straße</span></p>
<p>Das Land Tirol setzt im Rahmen des Fernpass-Pakets auch an der B 189 Mieminger Straße eine Reihe von Maßnahmen zur Entlastung der Bevölkerung und Verbesserung der Verkehrssicherheit. „Wurden vergangenes Jahr der Bypass beim Kreisverkehr auf Arzill in Imst sowie die Geh- und Radwegunterführung samt verbessertem Lärmschutz in Obsteig realisiert, stehen heuer der Gehsteig-Lückenschluss und die Straßenaufweitung in Tarrenz auf dem Programm“, sagt LHStv Geisler. Bereits im Herbst 2024 ging eine neue FußgängerInnen-Ampel im Ortszentrum Tarrenz in Betrieb, die ein sicheres Überqueren der viel befahrenen Straße ermöglicht. Bereits 2017 wurde im Zuge der Fernpassstrategie die Unterführung auf Höhe der Bushaltestelle im Weiler Walchenbach errichtet, um die Sicherheit der FußgängerInnen zu gewährleisten. Nunmehr werden ein durchgehender Gehsteig und eine geringfügige Aufweitung der B 189 Mieminger Straße gegenüber des Gasthof Sonne ebenfalls für mehr Sicherheit für die VerkehrsteilnehmerInnen sorgen. „Das Fernpass-Paket umfasst unzählige Projekte, die zwar alle für sich wirken, aber in Summe einen ganzheitlichen und langfristigen Charakter haben – so wie der Gehsteig im Ortszentrum von Tarrenz“, betont LHStv Geisler.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-57849</guid>
				<pubDate>Fri, 17 Apr 2026 10:27:41 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Nadja Jansenberger)</author>
				<title>Abschussverordnung für Risikowolf (Oberland)</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/abschussverordnung-fuer-risikowolf-oberland/</link>
				<description>Wiederholte Nachweise in unmittelbarer Nähe zum Siedlungsraum</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ea48ef1bc3259169d47f4d9c435ada918"><p class="text-justify"><span class="regierungsmitglied">Abschussverordnung gilt ab heute für knapp acht Wochen – Jägerschaft bereits informiert</span></p></li></ul><p class="text-justify">Die Tiroler Landesregierung hat heute, Freitag, die Abschussverordnung für einen Risikowolf im Bezirk Landeck erlassen. Die Verordnung ist mit der Kundmachung, heute, Freitag, in Kraft getreten und gilt bis zum Ablauf des 10. Juni 2026. Die betroffene Jägerschaft wurde bereits informiert.</p>
<p class="text-justify">In den vergangenen Tagen wurde im Gemeindegebiet von See wiederholt ein Wolf jeweils in unmittelbarer Nähe zu vom Menschen bewohnten Gebäuden nachgewiesen. Einmal durch Aufnahmen einer Wildkamera und einmal im Zusammenhang mit einem Rissereignis.&nbsp;</p>
<p class="text-justify">Das Land Tirol appelliert wie immer an die Bevölkerung Sichtungen von Großraubtieren möglichst rasch über das&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/themen/land-forstwirtschaft/agrar/LWSJF/Grosse_Baeutegreifer/Allgemein/Formular_Sichtbeobachtung_grosse_Beutegreifer_Tirol_Version_2.0_vom_28.5.2024_Formular.pdf" target="_blank">Sichtungsformular</a> auf der Website des Landes Tirol oder direkt an die zuständige Bezirkshauptmannschaft zu melden. Besonders wichtig für die fachliche Beurteilung ist Bildmaterial. Weitere Informationen finden sich unter <a href="https://www.tirol.gv.at/baer_wolf_luchs" target="_blank">www.tirol.gv.at/baer_wolf_luchs</a></p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Land- &amp; Forstwirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 18:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Euregio-Ring der Land- und Hauswirtschaftsschulen erneuert</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/euregio-ring-der-land-und-hauswirtschaftsschulen-erneuert/</link>
				<description>Insgesamt elf Schulen aus allen drei Landesteilen beteiligt</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e504e67880b5b0363d90f2d0f8995eb0c"><span class="regierungsmitglied">Bund der Land- und Hauswirtschaftsschulen in der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino wird fortgeführt</span></li><li data-list-item-id="e05bca9fcc361953ae124768a9f438192"><span class="regierungsmitglied">Programmreicher Kulturtag für SchülerInnen</span></li></ul><p>Seit mehr als 40 Jahren arbeiten die land- und hauswirtschaftlichen Schulen in Tirol, Südtirol und Trentino im „Ring der Landwirtschaftlichen Lehranstalten“ zusammen. Als „Euregio-Ring der land- und hauswirtschaftlichen Schulen“ haben sie heute, Mittwoch, an der Landwirtschaftlichen Lehranstalt Rotholz (LLA) ihre Kooperation erneuert: Bei einem Festakt wurde das neue Abkommen samt Logo und Urkunde im Zeichen der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino vorgestellt. Die erneuerte Urkunde wird von den Landeshauptleuten und den zuständigen LandesrätInnen der Euregio-Länder sowie den DirektorInnen aller elf beteiligten Schulen unterzeichnet. Ziel dieser Kooperation ist es, gemeinsame Projekte und Bildungsprogramme zu fördern sowie grenzübergreifende Kontakte und Beziehungen zu stärken.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Grenzübergreifende Kontakte, Ausbildungsprogramme und Beziehungen</span></p>
<p>Der Euregio-Präsident, Tirols Landeshauptmann <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>, betonte: „Die Schulen beabsichtigen, ihre Beziehungen zu fördern, fachliche Kontakte gezielt auszubauen, Ausbildungsprogramme wechselseitig zugänglich zu machen und sich bei der Erfüllung des Bildungsauftrags für junge Menschen im ländlichen Raum zu unterstützen.&nbsp;Hier wird der Euregio-Gedanke in seiner grenzenlosen Kraft umgesetzt – gemeinsam. Genau deshalb haben wir auch dieses Motto für unsere Präsidentschaft gewählt. Ich bin überzeugt davon, dass der Euregio-Gedanke bereits bei Kindern und Jugendlichen gelebt werden muss.“</p>
<p>An die Ring-Gründung im Landesgedenkjahr 1984 erinnerte der für Land- und Forstwirtschaft zuständige LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>: „In all diesen Jahren haben sich die Schulen außerordentlich aktiv ausgetauscht und in vielen Gemeinschaftsprojekten zusammengearbeitet. Damit erweist sich der ländliche Raum und das land- und hauswirtschaftliche Bildungswesen weiterhin als Vorbild für die Pflege der gemeinsamen kulturellen Identität im Euregio-Gebiet, das unser gemeinsames Erbe respektiert und die grenzübergreifende Verbundenheit lebt.“&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Konferenzen, Bildung, Projekte, Kultur und Sport</span></p>
<p>Jährlich organisieren die Schulen gemeinsam eine Direktorenkonferenz, einen Kulturtag, Projektwochen, einen Wintersporttag sowie Fortbildungen für Lehrkräfte,&nbsp;wie&nbsp;<span lang="DE" dir="ltr">der Direktor der Südtiroler Fachschule Laimburg&nbsp;</span><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Paul Mair </span><span lang="DE" dir="ltr">und&nbsp;</span><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Claudia Bisognin</span><span lang="DE" dir="ltr"> von der Trentiner Stiftung Edmund Mach&nbsp;in San Michele&nbsp;all’Adige berichteten.</span></p>
<p>Im Rahmen des Festakts wurden auch die Ergebnisse des gemeinsamen Kulturtags an der Landwirtschaftlichen Lehranstalt Rotholz vorgestellt: Dabei setzten sich SchülerInnen und Lehrkräfte aus der gesamten Euregio unter dem Motto „Zsomm“ mit land- und hauswirtschaftlichen Themen, kulturellen Fertigkeiten und den Gemeinsamkeiten und Unterschieden der regionalen Dialekte auseinander.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Geschichte</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e826ff6a1cb2605ffa7a603033f0d9e82">Der Tiroler Landtag beschloss 1868 die Gründung landwirtschaftlicher Schulen in Rotholz und San Michele all’Adige, die ab 1874 bzw. 1879 ihren Betrieb aufnahmen.</li><li data-list-item-id="e7c2f0d08e9bcfaf01ce87dc702efaee4">Die agrarische Ausbildung war historisch eng zwischen den Landesteilen Tirol, Südtirol und Trentino verknüpft; nach dem Zweiten Weltkrieg besuchten Südtiroler SchülerInnen meist Schulen in Nordtirol, eigene Schulen entstanden erst ab den 1950er-Jahren.</li><li data-list-item-id="ea1651b5c101bd8dbdf5c1894c4a2834e">1983 wurde ein Partnerschaftsvertrag zwischen Rotholz und San Michele unterzeichnet.&nbsp;</li><li data-list-item-id="e94bff4f9959c2dbd5288b80f62e21080">1984 gründeten alle Tiroler und Südtiroler Schulen den „Ring Landwirtschaftlicher Lehranstalten“, der die Zusammenarbeit förderte.</li><li data-list-item-id="ea4171896d45847ee0f737a1d5e19ea51">Die Vision von Austausch und disloziertem Unterricht scheiterte zunächst an Grenzbalken und versicherungsrechtlichen Fragen, entwickelte sich aber mit der Zeit zu einer Erfolgsgeschichte.</li><li data-list-item-id="e20f1eb8d9089e4ae33d00edc36cd0024">Im Jahr 1996 wurde die Stiftung Edmund Mach aus Trentino in den Ring aufgenommen, wodurch die Zusammenarbeit weiter gestärkt wurde.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Euregio-Ring heute</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4000098bb614d2eccbcad30cb147a5c4">Gründe für ein neues Abkommen und Logo: Die Rahmenbedingungen haben sich bis heute verändert. Aus zwei sind elf beteiligte Schulen geworden, einige Standorte wurden verlegt und Schuldirektionen teilweise zusammengelegt; die Hauswirtschaft wird als gleichwertiger Ausbildungsschwerpunkt gesehen.</li><li data-list-item-id="e761493315aa6241077ee06d3f332c198">Zu den gemeinsamen Projekten des Rings zählen Mobilitätswochen, Wintersporttage, landwirtschaftlich-alpine Fachwettbewerbe, der Hauswirtschafts-Award, Gesamttiroler Kulturtage und jährliche LehrerInnenfortbildungen.</li><li data-list-item-id="e5051e0394412d5e3bef83337d95b4e72">Seit 2023 vergibt die Euregio die Auszeichnung „Euregio-Schulpartnerschaft“ für Schulen, die mit einer Schule aus einem anderen Landesteil kooperieren. Viele land- und hauswirtschaftliche Schulen nehmen auch im Schuljahr 2026/27 wieder daran teil.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Elf Schulen</span></p>
<p>Im Schuljahr 2025/26 besuchten knapp 3.000 SchülerInnen die Schulen der drei Euregio-Länder (Tirol: 1.694, Südtirol: 957; Trentino: 300). Davon nahmen knapp 500 an gemeinsamen grenzübergreifenden Veranstaltungen teil.&nbsp;</p>
<p>Folgende Schulen gehören dem Ring an:</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tirol</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e635cc96b1948253ce4e50df0d12db014"><span class="regierungsmitglied">Imst </span>– Fachschule für Landwirtschaft, Betriebs- und Haushaltsmanagement&nbsp;</li><li data-list-item-id="e00080c30d33a6ef56998c9951f3471d1"><span class="regierungsmitglied">Landeck-Perjen</span> – Fachschule für ländliches Betriebs- und Haushaltsmanagement&nbsp;</li><li data-list-item-id="e00be8fb5f7d2f85643e0e2da8e57302f"><span class="regierungsmitglied">Lienz </span>– Fachschule für Landwirtschaft, Betriebs- und Haushaltsmanagement</li><li data-list-item-id="e51fdae265ee9a8a347fba86a3221aba3"><span class="regierungsmitglied">Rotholz </span>– Fachschule für Landwirtschaft, Betriebs- und Haushaltsmanagement</li><li data-list-item-id="e78f17819c27d5b5f1275d49771474bb7"><span class="regierungsmitglied">St. Johann i. T. </span>– Fachschule für Landwirtschaft, Pferdewirtschaft, Betriebs- und Haushaltsmanagement</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Südtirol</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e93fa073e4fbedd298a0d840f305ea427"><span class="regierungsmitglied">Dietenheim </span>– Fachschule für Landwirtschaft, Hauswirtschaft und Ernährung</li><li data-list-item-id="e19ab0ac77f08efa9af67768785e94316"><span class="regierungsmitglied">Fürstenburg, Kortsch</span> – Fachschulen für Land- und Forstwirtschaft, Hauswirtschaft und Ernährung&nbsp;</li><li data-list-item-id="e737938cfb9ff999fdca370b29339fe4d"><span class="regierungsmitglied">Haslach, Neumarkt, Tisens </span>– Fachschulen für Hauswirtschaft und Ernährung</li><li data-list-item-id="efe456f463f220b789ed7067fa2508968"><span class="regierungsmitglied">Laimburg </span>– Fachschule für Obst- und Weinbau, Kellerwirtschaft, Gärtner:innen, Florist:innen, Lebensmitteltechniker:innen und Winzer:innen</li><li data-list-item-id="e84304c6c47863bf30e33234e10f78e87"><span class="regierungsmitglied">Salern </span>– Fachschule für Land- und Hauswirtschaft</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Trentino</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e65f9e7471f055d6f45d4c83fea023313"><span class="regierungsmitglied">San Michele all’Adige</span> – Stiftung (Fondazione) Edmund Mach: Bildungs- und Forschungszentrum für Landwirtschaft, Bioökonomie, Ökologie, Biodiversität, Umwelt, Ernährung und Forstwirtschaft</li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Schule</category>
				
					<category>Europaregion</category>
				
					<category>Landwirtschaft</category>
				
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				<guid isPermaLink="false">news-57795</guid>
				<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 11:22:47 +0200</pubDate>
				
				<title>Regierungssitzung: Tirol ist die Wiege des Quanten-Computing</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/regierungssitzung-tirol-ist-die-wiege-des-quanten-computing/</link>
				<description>Ein Jahr „Quanten-Hub Tirol“</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eea465d5dd57c7e153a176c2929c64f4c"><span class="regierungsmitglied">Erstes Projektjahr bestätigt Tirols starke Ausgangsposition im europäischen Vergleich</span></li><li data-list-item-id="e4479c4ec1664ec1ad408f18d91fb32c8"><span class="regierungsmitglied">Land Tirol investiert in Wissenschafts- und Wirtschaftsplattform „Quanten-Hub Tirol“</span></li><li data-list-item-id="e9683e5d796c7f23a84e391ddf875aa49"><span class="regierungsmitglied">Förderstrukturen und internationale Positionierung im Fokus des zweiten Projektjahres</span></li><li data-list-item-id="eddedef3740db87c31b09f8e304c8727a"><span class="regierungsmitglied">Wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“: Gesetzesnovelle erleichtert Grundstücksteilungen</span></li></ul><p>Quantenphysik – was für viele nach Science-Fiction klingt oder als etwas Ungreifbares tituliert wird, ist in der Praxis zur Entwicklung neuer Technologien unverzichtbar, beispielsweise von Solarzellen oder Quantencomputern. In Quantenteilchen steckt großes Potential, und daran wird geforscht: Bereits seit den 1990er Jahren setzt die Quantenforschung in Tirol weltweit Maßstäbe. Die Universität Innsbruck zählt mit der Berufung wissenschaftlicher Größen wie <span class="regierungsmitglied">Anton Zeilinger</span>, <span class="regierungsmitglied">Peter Zoller</span> und <span class="regierungsmitglied">Rainer Blatt</span> seither zu den international führenden Standorten. Die enge Zusammenarbeit zwischen Grundlagen- und angewandter Forschung ist dabei ein entscheidender Erfolgsfaktor. Das beste Beispiel dafür: Der Quantencomputer aus Tirol gilt derzeit als leistungsstärkster Europas. Mit dem „Quanten-Hub Tirol“ wurde erstmals eine Plattform für Innovation, Wissenstransfer und wirtschaftliches Wachstum im Bereich der Quantenforschung geschaffen. Nach einer erfolgreichen Aufbauphase beschloss die Tiroler Landesregierung auf Antrag von Wissenschaftslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> heute, Dienstag, die Fortführung der Initiative.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">LH Mattle: „Tirol als europäischer Leitstandort für Quantentechnologie“</span></p>
<p>„Der Quanten-Hub Tirol hat in seinem ersten Jahr eindrucksvoll gezeigt, welches enorme Potenzial in unserem Standort steckt. Jetzt gehen wir den nächsten konsequenten Schritt: Wir wollen Tirol als europäischen Leitstandort für Quantentechnologien etablieren und die Brücke von exzellenter Forschung hin zu konkreter wirtschaftlicher Wertschöpfung schlagen. Damit sichern wir langfristig Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und hochwertige Arbeitsplätze in unserem Land“, betont LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. Insgesamt wird der Quanten-Hub Tirol mit 120.000 Euro im Jahr 2026 unterstützt. „Quantentechnologien zählen zu den Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts. Mit der Weiterführung des Quanten-Hub Tirol investieren wir gezielt in einen Bereich, der enormes Wachstumspotenzial bietet und schaffen damit neue Perspektiven für Fachkräfte in Tirol“, ergänzt LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Weichen für die Quantenzukunft gestellt</span></p>
<p>Im ersten Projektjahr des Quanten-Hub Tirol – einer gemeinsamen Initiative von Onsight Ventures, Alpine Quantum Technologies (AQT) und der Standortagentur Tirol – wurde die Grundlage gelegt: Eine umfassende Potenzialanalyse zeigt, wie sich Tirol im europäischen Quanten- und Halbleiterökosystem positionieren kann. „Tirol zeigt mit dem Quanten-Hub eine klare Linie: Wir wollen nicht nur Teil der internationalen Entwicklung sein, sondern diese aktiv mitgestalten. Die Aufbauphase hat deutlich gemacht, dass wir über eine außergewöhnliche wissenschaftliche Stärke verfügen. Nun geht es darum, diese gezielt in technologische Anwendungen und Unternehmensansiedlungen zu übersetzen. Der Quanten-Hub Tirol dient als zentrale Drehscheibe, um Wissenschaft und Wirtschaft nachhaltig zu vernetzen und Tirol als ‚Wiege des Quanten-Computing‘ international sichtbar zu machen“, betont LR<sup>in</sup> Hagele.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Förderungen und internationale Sichtbarkeit im Fokus</span></p>
<p>Das zweite Projektjahr markiert daher den Übergang von der Analyse zur Umsetzung. Im Zentrum steht die Weiterentwicklung von Förderstrukturen und die internationale Positionierung Tirols. Konkret ist es bereits gelungen, Fördermittel aus dem „European Chips Act“ in siebenstelliger Höhe nach Tirol zu holen. Darüber hinaus wurde die Idee für eine eigene Förderstruktur entwickelt, die EU- und Bundesmittel gezielt bündelt, um die Quantenwirtschaft langfristig zu stärken. Ergänzend dazu können zukünftig geeignete räumliche Infrastrukturen geschaffen werden, um die weitere Entwicklung am Standort zu unterstützen. „Im Bereich der weiteren Tiroler Initiativen gibt es etliche Ideen für mehrere Projekte, aus denen Quanten-Startups und -Spin-Offs neue Kunden gewinnen können, oder Tiroler Zulieferer ihre Verwertung und Umsätze mit Hilfe der lokalen Quantenfirmen erweitern können“, erklärt <span class="regierungsmitglied">Thomas Monz </span>vom Quanten-Hub Tirol.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Konkrete Maßnahmen für 2026</span></p>
<p>Auf Basis der Potenzialanalyse sollen im kommenden Jahr seitens des Quanten-Hub Tirol gemeinsam mit der Standortagentur Tirol folgende Maßnahmen umgesetzt werden:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef6839b2c7c8faa3d0738ab60c66c0c7f"><span class="regierungsmitglied">Vorbereitung eines langfristigen EU- und Bundesförderprogramms</span></li><li data-list-item-id="ee32f440748799992dbc10384f7a2728b"><span class="regierungsmitglied">Internationale Positionierung Tirols</span> als führender Standort für Quantentechnologien</li><li data-list-item-id="e6b8eafc589aa40eadfb839fbbdfd9282"><span class="regierungsmitglied">Intensivierung von Kooperationen </span>mit Industrie, Investoren und Standortakteuren</li><li data-list-item-id="e4fac931412d37f25affe1546f6a511f2"><span class="regierungsmitglied">Starke internationale Präsenz</span> bei Konferenzen und Veranstaltungen – innerhalb und außerhalb Europas – beispielsweise im September 2026 in der Österreichischen Botschaft in London bei einer Veranstaltung in Kooperation mit dem AußenwirtschaftsCenter London der Wirtschaftskammer Österreich</li><li data-list-item-id="e84c75458315395fdd2c2c1aeeeee5398"><span class="regierungsmitglied">Wirtschaftliche Vernetzung</span> durch Austausch mit nationalen und internationalen Entscheidungsträgern und Partnern&nbsp;</li><li data-list-item-id="ebd36743de1e44d438d7a9b92e57b09dc"><span class="regierungsmitglied">Beteiligung an der Veranstaltung „Quantum Insights – Go Tirol“</span> der Standortagentur Tirol</li></ul><p></p><hr>

<h3>Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung:</h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Gesetzesnovelle erleichtert Grundstücksteilungen – wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“: </span>Das Tiroler Flurverfassungslandesgesetz 1996 regelt neben weiteren Themen auch die rechtlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse an agrargemeinschaftlichen Grundstücken. Dabei gibt es sogenannte Stammsitzliegenschaften. Das sind Liegenschaften, mit denen ein Mitgliedschaftsrecht an einer Agrargemeinschaft verbunden ist. Werden solche Liegenschaften geteilt, ist eine Bewilligung erforderlich, jedoch gibt es viele Fälle, für die eine Ausnahme besteht. Kleinere Teilungen von Stammsitzliegenschaften benötigen daher regelmäßig keine Bewilligung. Bis dato musste man in der Praxis jedoch zur späteren Vorlage bei anderen Stellen auch bei kleineren Teilungen, z. B. wenn wenige Quadratmeter verkauft oder übertragen wurden, eine sogenannte „Negativbestätigung“ bei der Agrarbehörde beantragen. Damit wird bestätigt, dass für die Teilung keine spezielle Genehmigung nötig ist. Mit der geplanten Änderung entfällt dies: Künftig prüfen die Grundbuchsgerichte anhand der Unterlagen selbst, ob eine Bewilligungsfreiheit vorliegt. Dadurch werden Verbesserungsaufträge und Fristversäumnisse vermieden und der Verwaltungsaufwand wird deutlich reduziert. „Mit der Gesetzesänderung reduzieren wir unnötige Bürokratie und sorgen für effizientere Abläufe, ohne die Rechtssicherheit zu beeinträchtigen. Wenn die Voraussetzungen für eine bewilligungsfreie Teilung ohnehin klar geregelt sind, braucht es keine zusätzliche Bestätigung durch die Behörde. Mit der Novelle setzen wir ein weiteres Zeichen für weniger Bürokratie und mehr Effizienz in Tirol“, betont LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. Agrarreferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler </span>ergänzt: „Die Praxis hat gezeigt, dass die sogenannten Negativbestätigungen oft nur eine formale Pflicht waren, die keinen Mehrwert für die Rechtssicherheit gebracht hat. Jedes Jahr müssen hunderte solcher Anträge bearbeitet werden – auch bei kleinsten Grundstücksänderungen. Dass wir diesen Schritt nun streichen, entlastet unsere Agrarbehörde spürbar und sorgt dafür, dass die Verfahren insgesamt einfacher und schneller werden.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sonderförderungsprogramm Landeck: </span>Mit dem Sonderförderungsprogramm im Bezirk Landeck wird die wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Region unterstützt. Auf Antrag von LH<span class="regierungsmitglied"> Anton Mattle </span>werden einmal mehr gezielt Projekte im Bezirk gefördert: Mit über 424.000 Euro an Fördergeldern wird ein Projektvolumen von 8,1 Millionen Euro ausgelöst. Unter anderem werden touristische Betriebe beim Zu- und Umbau und örtliche Betriebe dabei unterstützt, Produktionsschritte weiter zu digitalisieren oder auf die erneuerbare Energiegewinnung umzustellen. „Die Mittel aus dem Sonderförderungsprogramm sind vielfältig einsetzbar. Eines haben sie jedoch alle gemein: Sie stärken die Wettbewerbsfähigkeit einer gesamten Region und sorgen für Innovation, Weiterentwicklung und Standortkraft“, betont LH Mattle.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">BH Schwaz: </span>Seit 2016 leitet Bezirkshauptmann <span class="regierungsmitglied">Michael Brandl </span>die Bezirkshauptmannschaft in Schwaz. Dies wird er auch in den kommenden fünf Jahren tun: Auf Antrag von Personalreferent LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> beschloss die Tiroler Landesregierung heute, Dienstag, seine Wiederbestellung bis 31. Juli 2031. „Michael Brandl engagiert sich nun seit vielen Jahren für die stete Weiterentwicklung der Bezirkshauptmannschaft hin zur modernen und bürgernahen Verwaltungseinheit. Auch im Bereich Tirol Konvent ist uns die BH Schwaz ein wesentlicher Partner. Ich bin überzeugt, dass BH Brandl mit seiner langjährigen Erfahrung als Behördenleiter sowie seinem Streben nach bestem Service, fundierter Verwaltung und Innovationen die BH Schwaz auch in den kommenden Jahren mit ruhiger und motivierter Hand leiten wird – ich wünsche ihm weiterhin alles Gute“, so LH Mattle.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
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					<category>Wirtschaft</category>
				
					<category>Wissenschaft &amp; Forschung</category>
				
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				<pubDate>Sat, 11 Apr 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Reminder: Generalsanierung Brettfalltunnel - Finale Bauphase startet</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/generalsanierung-brettfalltunnel-finale-bauphase-startet-1/</link>
				<description>Einspurige Verkehrsführung von 13. April bis voraussichtlich Mitte Juli – Verkehr talauswärts wird über Schlitters bzw. Strass im Zillertal umgeleitet</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4eafefdf1a61d93d141447fb4fd060c8"><span class="regierungsmitglied">Nachtsperren von 7. bis 10. April</span></li><li data-list-item-id="e4c262f468b659f441cf8ee1bc4118ce5"><span class="regierungsmitglied">Tunnel an starken Reisewochenenden im Mai und Juni in beide Fahrtrichtungen geöffnet</span></li></ul><p>Endspurt für die Generalsanierung des Brettfalltunnels: Im April startet die dritte und finale Bauphase. In dieser werden die Paneele an den Seitenwänden des Tunnels montiert. Um an den jeweiligen Seitenwänden zu arbeiten, braucht es eine einspurige Verkehrsführung. Daher ist der Brettfalltunnel ab Montag, 13. April 2026, bis voraussichtlich zum Beginn der Sommerferien Mitte Juli taleinwärts&nbsp;einspurig befahrbar (Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h). Talauswärts wird der Verkehr über Schlitters bzw. Strass im Zillertal umgeleitet. An den starken (verlängerten) Reisewochenenden (1. bis 3. Mai, 14. bis 17. Mai, 23. bis 25. Mai sowie 4. bis 7. Juni) wird der Tunnel zweispurig in beide Fahrtrichtungen geöffnet (Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h).&nbsp;</p>
<p>Aufgrund des Frühjahrsputzes muss der Tunnel zudem von Dienstag, 7. April, bis Donnerstag, 9. April 2026, jeweils in der Nacht von 19 bis 6 Uhr gesperrt werden (Details siehe&nbsp;<a href="/meldungen/meldung/putzen-fuer-die-sicherheit-fruehjahrsputz-in-tirols-tunnel/">Presseaussendung des Landes vom 27. März 2026</a>). Für eine Übung der Einsatzkräfte wird der Tunnel zudem am Freitag, 10. April 2026, von 18 bis 23 Uhr gesperrt werden. Der Verkehr wird jeweils über Schlitters bzw. Strass im Zillertal umgeleitet.&nbsp;</p>
<p>„Nach drei Jahren stehen wir kurz vor dem Abschluss der Generalsanierung des Brettfalltunnels. Mit den Arbeiten setzen wir einen entscheidenden Schritt, um diese wichtige Verkehrsverbindung langfristig zu sichern“, betont LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.&nbsp;Zur finalen Bauphase erklärt <span class="regierungsmitglied">Simon Stöckl</span>, Abteilung Landesstraßen und Radwege: „In der finalen Bauphase werden die Paneele an den seitlichen Tunnelwänden montiert. Diese schützen künftig die Bausubstanz und verbessern die Lichtverhältnisse im Tunnel, was vor allem die Sicherheit für Verkehrsteilnehmende zusätzlich erhöht. Zudem bringen sie Vorteile bei der Reinigung.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Maßnahmen zur Verkehrsentlastung aufrecht</span></p>
<p>Um die Auswirkungen des Ausweichverkehrs so gering wie möglich zu gestalten, wurde bereits für die bisherigen Sperren ein umfassendes Verkehrskonzept etabliert. Auch in der dritten Bauphase werden wieder Maßnahmen gesetzt – unter anderem Fahrverbote auf Gemeindestraßen für den Ausweichverkehr. Auch der Bypass am Kreisverkehr in Strass im Zillertal wird während der Teilsperre geöffnet.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">106 Kilometer Kabel und neueste Sicherheitstechnik</span></p>
<p>In den vergangenen beiden Jahren wurde bereits der Großteil der Arbeiten im und rund um den Tunnel abgeschlossen. So wurden alle betriebs- und sicherheitstechnischen Einrichtungen erneuert und teils ergänzt, um einen sicheren Tunnelbetrieb am Stand der Technik und eine verlässliche Anbindung des Zillertals zu gewährleisten. Unter anderem wurden mehr als 106 Kilometer Kabel verlegt, die Betriebsgebäude erweitert und neu errichtet sowie die Notruf-, Löschwasser- Video,- Belüftungs- und Brandmeldeanlagen, die Tunnelbeleuchtung, die elektronischen Verkehrszeichen und der Fahrbahnbelag vollumfänglich erneuert.</p>
<p>Alle Informationen zur Generalsanierung des Brettfalltunnels finden sich unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/verkehr/strassenbau-und-strassenerhaltung/brettfalltunnel/" target="_blank">www.tirol.gv.at/brettfalltunnel</a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
					<category>Straßenbau</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-57711</guid>
				<pubDate>Fri, 10 Apr 2026 08:38:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Bezirk Lienz: Investitionen sichern Qualität im Landesstraßennetz </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/bezirk-lienz-investitionen-sichern-qualitaet-im-landesstrassennetz/</link>
				<description>Restarbeiten Haslachgalerie im heurigen Jahr</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e3534a5ff8b6030df3f73d135b10bf66a"><span class="regierungsmitglied">Erhaltung und Instandsetzung im Mittelpunkt</span></li><li data-list-item-id="efd85d7aec6a2d9b991bddc10a06f2548"><span class="regierungsmitglied">Gezielte Investitionen trotz Sparkurs</span></li></ul><p>Rund 6,8 Millionen Euro fließen im heurigen Jahr in das Landesstraßennetz im Bezirk Lienz. Der Schwerpunkt liegt auf der Erhaltung und Instandsetzung der bestehenden Straßeninfrastruktur. An der neu errichteten Haslachgalerie werden Restarbeiten durchgeführt.&nbsp;„Gerade in Zeiten knapper öffentlicher Mittel ist es entscheidend, noch gezielter dort zu investieren, wo es für die Verkehrssicherheit und die langfristige Qualität unseres Straßennetzes notwendig ist“, betont LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geiser&nbsp;</span>und ergänzt: „Die Investitionen sichern regionale Arbeitsplätze und stärken die heimische Bauwirtschaft.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Fertigstellung der Haslachgalerie im heurigen Jahr</span></p>
<p>Die Haslachgalerie mit einer Gesamtlänge von 200 Metern schützt die L 26 Kalser Straße zwischen den Ortsteilen Oberpeischlach und Lesach im Gemeindegebiet von Kals vor Naturgefahren. Die Bauarbeiten sind im vergangenen Jahr allen voran aufgrund der günstigen Witterungsbedingungen und einer optimierten Bauabwicklung sehr zügig vorangeschritten: Die Hauptarbeiten konnten noch vor dem Winter beendet werden, wodurch die Haslachgalerie bereits Ende des vergangenen Jahres für den Verkehr freigegeben werden konnte. Nach der Winterpause werden die Arbeiten Ende April wieder aufgenommen. Im Bereich der bestehenden Straße entsteht ein Radweg, zudem werden noch letzte Rest- und Rekultivierungsarbeiten durchgeführt. Gänzlich abgeschlossen werden die Arbeiten im Herbst 2026 sein. Insgesamt werden in das Bauprojekt rund 9,8 Millionen Euro investiert.&nbsp;</p>
<p>Neben der Neuerrichtung der Haslachgalerie ist das größte Einzelprojekt im heurigen Jahr die Belagssanierung der Umfahrung Abfaltersbach auf der B 100 Drautalstraße mit einem Investitionsvolumen von rund 400.000 Euro.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Belagsarbeiten im Bezirk</span></p>
<p>Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt auf Belagsarbeiten mit einem Gesamtvolumen von rund 1,1 Millionen Euro. Diese erfolgen unter anderem auf der B 100 Drautalstraße im Gemeindegebiet von Abfaltersbach, auf der L 25 Defereggentalstraße im Gemeindegebiet von St. Veit i. D. sowie auf der L 318 Lavanter Straße im Gemeindegebiet von Lavant.&nbsp;</p>
<p>Auch in die Sanierung von Brücken wird weiter investiert. Beispielsweise steht die Generalsanierung der Oberen Debantbachbrücke auf der B 107a Großglocknerstraße Abzweigung Lienz im heurigen Jahr an.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Investitionen der Landesstraßenverwaltung Bezirk Lienz 2026:</span></p>
<p>Bauliche Erhaltung rund 3,1 Millionen Euro</p>
<p>Davon:&nbsp;</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e7b915c52a8e91f566bea4cfe4277e74b"><span>575.000 Euro Brücken</span></li><li data-list-item-id="e9fc21849e3b16223b40020ea1693e186"><span>1,1 Millionen Euro Belagsarbeiten</span></li><li data-list-item-id="e71680d6d579eab491abec57b84599a00"><span>100.000 Euro Mauern</span></li><li data-list-item-id="e3dc584f182ac33bd661580ae981b2eac"><span>1,3 Millionen Euro Katastrophenschäden</span></li></ul><p>Neu- und Ausbau: 2 Millionen Euro</p>
<p>Hochbau: 200.000 Euro</p>
<p>Laufender Betrieb: 1,5 Millionen Euro</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Straßenbau</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 09:18:04 +0200</pubDate>
				
				<title>Jagdstatistik: Solide Abschusserfüllung im abgeschlossenen Jagdjahr 2025/26</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/jagdstatistik-solide-abschusserfuellung-im-abgeschlossenen-jagdjahr-2025-26/</link>
				<description>Hohe Zielvorgaben und gemeinsames Engagement prägten das vergangene Jagdjahr</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="eac015b6a39d53abf557d7983cb8b8577"><span class="regierungsmitglied">Veränderte Rahmenbedingungen stellen Jägerschaft vor Herausforderungen</span></li><li data-list-item-id="e7b523c6ee00fd186c7d9052c8574fef9"><span class="regierungsmitglied">TBC-Bekämpfung bleibt zentrale Zukunftsaufgabe</span></li></ul><p>Mit dem Abschluss des Jagdjahres 2025/2026 liegt nun die endgültige Jagdstatistik für Tirol vor. Die Abschusserfüllung bewegt sich weiterhin auf einem guten und stabilen Niveau und unterstreicht das hohe Engagement der Tiroler Jägerschaft.</p>
<p>„Die Jägerinnen und Jäger in Tirol leisten auch unter zunehmend anspruchsvollen Rahmenbedingungen einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Wälder und den Lebensraum der Wildtiere“, betont LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>. „Die neuerlich angehobenen Zielvorgaben zeigen, wie ambitioniert die Aufgabenstellung ist – umso mehr ist das erreichte Ergebnis als solide Leistung einzuordnen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen weiter – wir müssen weiterhin dranbleiben.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Abschusserfüllung: Verlässliche Entwicklung bei steigenden Anforderungen</span></p>
<p>11.892 Stück Rotwild wurden im Jagdjahr 2025/2026 als Abgang verzeichnet. Damit liegt die Abschusserfüllung bei knapp 90 Prozent. „Trotz nochmals erhöhter Abschussvorgaben konnte ein insgesamt solides Ergebnis erzielt werden. Für uns Jägerinnen und Jäger war das vergangene Jagdjahr in vielerlei Hinsicht fordernd“, sagt Landesjägermeister <span class="regierungsmitglied">Anton Larcher</span> und führt weiter aus: „Wir erleben in der täglichen Revierarbeit sehr unmittelbar, wie sich das Verhalten des Wildes verändert – sei es durch zunehmende Störungen im Lebensraum oder durch witterungsbedingte Verschiebungen. Das verlangt viel Erfahrung, Geduld und ein hohes Maß an Anpassungsfähigkeit. Die Jägerschaft ist bereit, diesen Weg weiterzugehen und ihren Beitrag zu leisten.“</p>
<p>Veränderte Rahmenbedingungen – etwa durch Witterungseinflüsse, Lebensraumveränderungen oder auch eine intensivere Freizeitnutzung der Wälder – erfordern zunehmend flexible und abgestimmte Maßnahmen. Um das Gleichgewicht zwischen Wald und Wild nachhaltig zu sichern, bleibt eine Fortführung und Weiterentwicklung der bisherigen Anstrengungen wesentlich.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">TBC-Bekämpfung: Positive Grundlagen, konsequentes Handeln weiterhin entscheidend</span></p>
<p>Ein zentraler Schwerpunkt bleibt die Bekämpfung der Rotwild-Tuberkulose (TBC). Die seit Jahren etablierten Überwachungs- und Bekämpfungsmaßnahmen bei Wild- und Nutztieren ermöglichen eine frühzeitige Erkennung sowie gezielte Reaktionen, wodurch Infektionen in einem sehr frühen Stadium erkannt und eine Weiterverbreitung weitgehend verhindert werden kann. So werden im Anschluss an den Almabtrieb jeweils im Spätherbst alleine in Tirol jährlich rund 4.000 Rinder in rund 500 Betrieben untersucht. Seit dem Jahr 2016 bis einschließlich 2023 wurden dabei nur vereinzelt Fälle von Rinder-Tuberkulose nachgewiesen. Nachdem im Jahr 2024 bei den Herbstuntersuchungen bei insgesamt fünf Rindern aus fünf Beständen Tuberkulose festgestellt wurde, waren im Jahr 2025 zwei Rinder in zwei Beständen im Bezirk Landeck betroffen. Bei allen betroffenen Tieren handelte es sich um frische Infektionen in einem sehr frühen Stadium, bei denen noch keine Weiterverbreitung stattgefunden hat.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Risiko für TBC-Eintrag in Rinderbestände weiter minimieren</span></p>
<p>Auch beim Rotwild wird durch ein umfassendes Untersuchungs- und Screeningprogramm in den bekannten Risikogebieten jährlich ein genaues Lagebild geschaffen. Im Jagdjahr 2025/26 wurden im Rahmen dieses Screenings insgesamt 583 Stück Rotwild untersucht, wobei 27 positive Fälle festgestellt wurden (23 im Bezirk Landeck, vier im Bezirk Reutte). Zudem wurden in der bereits bekannten Schwerpunktregion im hinteren Lechtal zehn weitere positive Fälle festgestellt.&nbsp;</p>
<p>„Gerade in einzelnen Regionen macht die Entwicklung deutlich, wie wichtig es ist, die eingeschlagenen Maßnahmen konsequent weiterzuführen und bei Bedarf weiter zu intensivieren“, betont Landesveterinärdirektor <span class="regierungsmitglied">Matthias Vill</span>. „Die bisherigen Fortschritte sind das Ergebnis eines engen Zusammenspiels aller Beteiligten. Gleichzeitig ist klar, dass wir diesen Weg auch weitergehen müssen, um die TBC-Situation nachhaltig zu verbessern. Jede Reduktion der Infektionsrate trägt dazu bei, das Risiko eines Eintrags in die Rinderbestände weiter zu minimieren“, so Vill weiter.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Erfolg durch gute Zusammenarbeit, Monitoring und Hygienemaßnahmen</span></p>
<p>Mit dem Auftreten einzelner Fälle im Zusammenhang mit der Alpung zeigt sich, dass insbesondere in betroffenen Gebieten weiterhin ein erhöhtes Risiko besteht. Die Reduktion der Wilddichte, ein engmaschiges Monitoring sowie gezielte Hygienemaßnahmen – etwa im Bereich von Fütterungen und zur Minimierung von Kontaktmöglichkeiten zwischen Wild- und Nutztieren – bleiben dabei zentrale Bausteine.&nbsp;</p>
<p>„Die gute Zusammenarbeit, insbesondere mit dem Tiroler Jägerverband, ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor und hat sich in den vergangenen Jahren bewährt. Gleichzeitig wissen wir, dass die Herausforderungen nicht kleiner werden. Umso wichtiger ist es, dass wir diesen gemeinsamen Weg weiterhin mit Nachdruck verfolgen und die Kräfte bündeln. Nur so können wir langfristig gesunde Wildbestände sichern, unsere Wälder und unsere Landwirtschaft schützen und damit die Lebensgrundlagen für kommende Generationen erhalten“, betont LHStv Geisler abschließend.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Land- &amp; Forstwirtschaft</category>
				
					<category>Wald</category>
				
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				<pubDate>Tue, 07 Apr 2026 15:27:48 +0200</pubDate>
				
				<title>Regierungssitzung: Startschuss für Neuplanung des Verkehrsknotens Münster</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/aktuelles-aus-der-regierungssitzung-haltestelle-muenster-startschuss-fuer-neuplanung-des-multimodalen-verkehrsknotens/</link>
				<description>Landesregierung, ÖBB und Gemeinde Münster ermöglichen Neuplanung des Verkehrsknotens Münster</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb28dbe9f2d1e9607fa2bb1ac95469091"><span class="regierungsmitglied">Planungsarbeiten sollen bis Mai 2028 abgeschlossen sein</span></li><li data-list-item-id="ed8200a469666c0f2ac4cbae2a3a7b4e6"><span class="regierungsmitglied">Ziel: neue und verbesserte Anbindung sowie optimierte Verknüpfung mit Bus, Fahrrad, Taxi und Individualverkehr</span><span>&nbsp;</span></li></ul><p>Eine verbesserte Anbindung und ein attraktives Mobilitätsangebot im Tiroler Unterinntal: Das soll mit der Neuplanung der Verkehrsstation Münster nun in Angriff genommen werden. Die neue barrierefreie Haltestelle befindet sich in unmittelbarer Nähe des REHA Zentrums Münster und bietet daher eine schnelle und umweltfreundliche Anbindung für PatientInnen, BesucherInnen und MitarbeiterInnen. Die Tiroler Landesregierung fasste heute, Dienstag, einen Beschluss zur Neuplanung des Verkehrsknotens Münster: „Mobilität ist vielschichtig. Gleichzeitig stellt eine starke Schieneninfrastruktur das Herzstück der Verkehrswende dar. Ich bin überzeugt davon, dass wir die Menschen bei der Wahl ihres persönlichen Transportmittels nicht belehren sollten. Stattdessen müssen wir attraktive und flexible Angebote schaffen, um die Menschen für das öffentliche Verkehrsangebot zu überzeugen. Land Tirol, ÖBB und die Gemeinde Münster arbeiten gemeinsam an einer Neuplanung des Verkehrsknotens in Münster inklusive Park &amp; Ride-Plätze, Barrierefreiheit, mehr Lärmschutz und einem modernen Bahnhof“, gibt LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> bekannt. Damit geben Land Tirol, ÖBB und die Gemeinde Münster den Startschuss für die Planungsarbeiten. Die sollen bis Mai 2028 abgeschlossen sein.&nbsp;Der Kostenbeitrag des Landes für die Planungen beläuft sich auf 758.000 Euro. Insgesamt betragen die Planungskosten 1,67 Millionen Euro.&nbsp;</p>
<p>Die neue Haltestelle in Richtung Ortszentrum ist von 80 Prozent der Bevölkerung vor Ort innerhalb von 15 Minuten zu Fuß erreichbar. Konkret werden neben den barrierefreien Bahnsteigen sämtliche Maßnahmen für einen multimodalen Knoten des öffentlichen Verkehrs (ÖV) mitgeplant. Dies bedeutet, dass neben einer neuen Park &amp; Ride- sowie Bike &amp; Ride-Anlage auch Platz für einen neuen Mikro-ÖV berücksichtigt wird. Es geht allen voran darum, eine bestmögliche Verknüpfung zwischen den verschiedenen Verkehrsformen herzustellen. Mobilitätslandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> hebt hervor: „Mit der Neuplanung der Verkehrsstation Münster und besseren Kombinationsmöglichkeiten von öffentlichem Verkehr, Taxi, Fahrrad und Individualverkehr kann das bestehende Potential noch besser genutzt werden. Gerade durch die Nähe zum REHA Zentrum Münster wird deutlich, wie wichtig Barrierefreiheit, kurze Wege und eine verlässliche Anbindung für die Menschen vor Ort sind.“ Der Mobilitätslandesrat führt konkrete Zahlen zum geplanten multimodalen Verkehrsknoten an: „Am Ende zweier Ausbaustufen soll eine neue Park &amp; Ride-Anlage rund 50 PKW-Stellplätze sowie fünf Kurzpark-Stellplätze umfassen. Bei der Bike &amp; Ride-Anlage sind es 125 überdachte Fahrradstellplätze – davon sechs Fahrradboxen. Weiters werden 25 Stellplätze für motorisierte Krafträder zur Verfügung stehen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Projekt Teil des „Tiroler Vertrags II“</span></p>
<p>Das Vorhaben Verkehrsstation Münster ist Teil des „Tiroler Vertrag II“. Dabei handelt es sich um einen Infrastrukturvertrag zwischen Land Tirol und den ÖBB. Der Vertrag legt fest, welche Schieneninfrastrukturvorhaben bis 2030 umgesetzt werden. Unterzeichnet wurde er 2021 mit dem Ziel, in den darauffolgenden zehn Jahren entlang des 460 Kilometer langen, bereits voll elektrifizierten Streckennetzes in Tirol Verkehrsstationen gemeinsam mit den Standortgemeinden zu modernisieren und barrierefrei auszubauen. Ein Fokus liegt auf der multimodalen Verknüpfung zwischen Bahn, Bus, Bike &amp; Ride sowie Park &amp; Ride.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: „Multimodaler Knoten Verkehrsstation Münster“</span></p>
<p>Verkehrsstation</p><ul style="margin-left:16px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e93334237a23ac866ee2cca1ae0a227fe"><span>Barrierefreie Ausgestaltung</span></li><li data-list-item-id="ed79906de8281bafb09b0a3b470c9f7e0"><span>Anpassung Bahndamm samt Lärmschutzwand</span></li><li data-list-item-id="ea17b63d0155d0659909ea7322930f13d"><span>Anpassung bzw. Umbau Bestandsunterführung</span></li></ul><p>Vorplatz</p><ul style="margin-left:16px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e5bb1e6ebabf1e54a68cc589791cbdf3a"><span>Vorplatz mit Schienenersatzverkehrs-Busspur und Wendemöglichkeiten</span></li></ul><p>Park &amp; Ride, Bike &amp; Ride</p><ul style="margin-left:16px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e403ce8548df8bf317ddde6cd6467e9e6"><span>Neue (überdachte) Anlage für Fahrräder und motorisierte Krafträder</span></li></ul><p></p><hr>

<h2><span>Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung</span></h2>
<p><span class="regierungsmitglied">Leitfaden erleichtert Gemeinden die Erstellung von Stellplatzverordnungen – wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“:</span>&nbsp;Im Rahmen der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie setzt das Land Tirol verstärkt auf eine verkehrssparende und flächenschonende Bau- und Raumordnung. Dazu gehören auch sogenannte Stellplatzverordnungen. Sie bilden das Regelwerk für Abstellmöglichkeiten von Kraftfahrzeugen auf Grundstücken von Neubauten, Umbauten oder Nutzungsänderungen von Gebäuden. Nun gibt es dafür einen Leitfaden. Damit sollen Gemeinden bei der Erstellung der dazugehörigen Verordnungen unterstützt werden. Denn Stellplatzverordnungen sind wichtig – sie sichern ausreichende Parkmöglichkeiten und verhindern gleichzeitig eine Überlastung öffentlicher Flächen. „Der Leitfaden bringt klare Strukturen und praxisnahe Unterstützung für Gemeinden. Damit vereinfachen wir Verfahren und verbinden effiziente Verwaltung mit Zielen wie dem Flächensparen, leistbarem Wohnen und der nachhaltigen Mobilität“, betont LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. Raumordnungsreferent&nbsp;LHStv<span class="regierungsmitglied"> Josef Geisler</span> ergänzt: „Eine durchdachte Stellplatzpolitik ist entscheidend für eine nachhaltige Raumordnung. Der Leitfaden hilft den Gemeinden, Nutzungskonflikte besser auszubalancieren und zukunftsfitte Lösungen umzusetzen.“ Der Leitfaden enthält neben rechtlichen und fachlichen Grundlagen auch konkrete Kriterien für die Festlegung von Stellplatzzahlen sowie ein Muster für eine Verordnung. Zudem zeigt er auf, wie durch projektbezogene Mobilitätskonzepte – etwa bei guter öffentlicher Verkehrsanbindung – Stellplatzanforderungen reduziert werden können. „Gerade in gut erschlossenen Lagen brauchen wir flexible und intelligente Lösungen. Der Leitfaden unterstützt die Gemeinden dabei, nachhaltige Mobilität zu stärken und gleichzeitig den Flächenverbrauch zu reduzieren“, so Mobilitätslandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> abschließend.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 11:00:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Nadja Jansenberger)</author>
				<title>Reminder: Berufswunsch TierärztIn: Summer School 2026 </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/berufswunsch-tieraerztin-summer-school-2026-1/</link>
				<description>Summer School VetINNSights von 13. bis 17. Juli 2026 in Rotholz/Strass</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ea365b0eb97149c9277e15fe1dda32e5d"><span class="regierungsmitglied">Einblicke in Studium, Aufnahmeverfahren und Beruf der Tierärztin bzw. des Tierarztes</span></li><li data-list-item-id="e1d0cd450a782c63ccb7368c7c877c548"><span class="regierungsmitglied">Anmeldung ab sofort möglich – Bewerbungsfrist endet am 30. April 2026</span></li></ul><p>Junge Menschen, die sich für ein Studium der Veterinärmedizin interessieren, können auch heuer wieder in die Welt der Tiermedizin eintauchen: Von 13. bis 17. Juli 2026 findet die Summer School VetINNSights in Rotholz/Strass statt. Die Initiative des Landes Tirol in Kooperation mit der Veterinärmedizinischen Universität Wien richtet sich vor allem an SchülerInnen zwischen 16 und 19 Jahren und bietet einen fundierten Einblick in Studium, Aufnahmeverfahren und Beruf. Die Anmeldung startet heute, Montag, den 9. März, und ist bis 30. April 2026 möglich.</p>
<p>„Mit der Summer School wollen wir jungen Menschen frühzeitig zeigen, wie vielseitig und spannend der Beruf der Tierärztin bzw. des Tierarztes ist. Gleichzeitig leisten wir damit einen wichtigen Beitrag, um mehr Nachwuchs für diesen dringend benötigten Beruf zu gewinnen“, betont LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>. Gerade in ländlichen Regionen brauche es langfristig ausreichend TierärztInnen – insbesondere im Bereich der Nutztiermedizin.</p>
<p>Im Rahmen der Summer School erwartet die TeilnehmerInnen ein abwechslungsreiches Programm aus Vorträgen, Workshops, praktischen Übungen und Exkursionen. Lehrende der Veterinärmedizinischen Universität Wien informieren über das Studium sowie das Aufnahmeverfahren und geben Einblicke in verschiedene Fachbereiche. Zusätzlich berichten praktizierende Tiroler TierärztInnen aus ihrem Berufsalltag.</p>
<p>„Die Summer School ist eine hervorragende Möglichkeit, sich frühzeitig mit dem Studium auseinanderzusetzen und realistische Einblicke in die Praxis zu bekommen“, erklärt <span class="regierungsmitglied">Lorenz Khol</span>, Professor für Wiederkäuer im Alpenraum und Leiter der Außenstelle der Veterinärmedizinischen Universität in Tirol. „Idealerweise besuchen Interessierte die Summer School bereits ein Jahr vor einem möglichen Studienbeginn.“</p>
<p>Die Veranstaltungen finden in den Räumlichkeiten der HBLFA Tirol sowie der Landwirtschaftlichen Landeslehranstalt Rotholz statt. Die TeilnehmerInnen sind während der Woche im Internat untergebracht. Die Teilnahme an der Summer School ist kostenlos.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bewerbung bis 30. April</span></p>
<p>Bewerbungen mit Lebenslauf, Foto und Motivationsschreiben können bis spätestens 30. April 2026 an <a href="mailto:vet.summerschool@tirol.gv.at">vet.summerschool@tirol.gv.at</a> gesendet werden. Eine Zu- oder Absage erfolgt im Laufe des Mai.</p>
<p>Weitere Informationen zur Summer School finden sich auf der <a href="https://www.tirol.gv.at/summerschool" target="_blank">Website des Landes</a>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Land- &amp; Forstwirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 09:47:39 +0200</pubDate>
				
				<title>Generalsanierung Brettfalltunnel: Finale Bauphase startet</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/generalsanierung-brettfalltunnel-finale-bauphase-startet/</link>
				<description>Einspurige Verkehrsführung von 13. April bis voraussichtlich Mitte Juli – Verkehr talauswärts wird über Schlitters bzw. Strass im Zillertal umgeleitet</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/7/2/csm_20260403_Brettfalltunnel_Fahrverbote_1f34a11ef7.jpg" length="982894" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4eafefdf1a61d93d141447fb4fd060c8"><span class="regierungsmitglied">Nachtsperren von 7. bis 10. April</span></li><li data-list-item-id="e4c262f468b659f441cf8ee1bc4118ce5"><span class="regierungsmitglied">Tunnel an starken Reisewochenenden im Mai und Juni in beide Fahrtrichtungen geöffnet</span></li></ul><p>Endspurt für die Generalsanierung des Brettfalltunnels: Im April startet die dritte und finale Bauphase. In dieser werden die Paneele an den Seitenwänden des Tunnels montiert. Um an den jeweiligen Seitenwänden zu arbeiten, braucht es eine einspurige Verkehrsführung. Daher ist der Brettfalltunnel ab Montag, 13. April 2026, bis voraussichtlich zum Beginn der Sommerferien Mitte Juli taleinwärts&nbsp;einspurig befahrbar (Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h). Talauswärts wird der Verkehr über Schlitters bzw. Strass im Zillertal umgeleitet. An den starken (verlängerten) Reisewochenenden (1. bis 3. Mai, 14. bis 17. Mai, 23. bis 25. Mai sowie 4. bis 7. Juni) wird der Tunnel zweispurig in beide Fahrtrichtungen geöffnet (Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h).&nbsp;</p>
<p>Aufgrund des Frühjahrsputzes muss der Tunnel zudem von Dienstag, 7. April, bis Donnerstag, 9. April 2026, jeweils in der Nacht von 19 bis 6 Uhr gesperrt werden (Details siehe&nbsp;<a href="/meldungen/meldung/putzen-fuer-die-sicherheit-fruehjahrsputz-in-tirols-tunnel/">Presseaussendung des Landes vom 27. März 2026</a>). Für eine Übung der Einsatzkräfte wird der Tunnel zudem am Freitag, 10. April 2026, von 18 bis 23 Uhr gesperrt werden. Der Verkehr wird jeweils über Schlitters bzw. Strass im Zillertal umgeleitet.&nbsp;</p>
<p>„Nach drei Jahren stehen wir kurz vor dem Abschluss der Generalsanierung des Brettfalltunnels. Mit den Arbeiten setzen wir einen entscheidenden Schritt, um diese wichtige Verkehrsverbindung langfristig zu sichern“, betont LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.&nbsp;Zur finalen Bauphase erklärt <span class="regierungsmitglied">Simon Stöckl</span>, Abteilung Landesstraßen und Radwege: „In der finalen Bauphase werden die Paneele an den seitlichen Tunnelwänden montiert. Diese schützen künftig die Bausubstanz und verbessern die Lichtverhältnisse im Tunnel, was vor allem die Sicherheit für Verkehrsteilnehmende zusätzlich erhöht. Zudem bringen sie Vorteile bei der Reinigung.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Maßnahmen zur Verkehrsentlastung aufrecht</span></p>
<p>Um die Auswirkungen des Ausweichverkehrs so gering wie möglich zu gestalten, wurde bereits für die bisherigen Sperren ein umfassendes Verkehrskonzept etabliert. Auch in der dritten Bauphase werden wieder Maßnahmen gesetzt – unter anderem Fahrverbote auf Gemeindestraßen für den Ausweichverkehr. Auch der Bypass am Kreisverkehr in Strass im Zillertal wird während der Teilsperre geöffnet.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">106 Kilometer Kabel und neueste Sicherheitstechnik</span></p>
<p>In den vergangenen beiden Jahren wurde bereits der Großteil der Arbeiten im und rund um den Tunnel abgeschlossen. So wurden alle betriebs- und sicherheitstechnischen Einrichtungen erneuert und teils ergänzt, um einen sicheren Tunnelbetrieb am Stand der Technik und eine verlässliche Anbindung des Zillertals zu gewährleisten. Unter anderem wurden mehr als 106 Kilometer Kabel verlegt, die Betriebsgebäude erweitert und neu errichtet sowie die Notruf-, Löschwasser- Video,- Belüftungs- und Brandmeldeanlagen, die Tunnelbeleuchtung, die elektronischen Verkehrszeichen und der Fahrbahnbelag vollumfänglich erneuert.</p>
<p>Alle Informationen zur Generalsanierung des Brettfalltunnels finden sich unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/verkehr/strassenbau-und-strassenerhaltung/brettfalltunnel/" target="_blank">www.tirol.gv.at/brettfalltunnel</a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
					<category>Straßenbau</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-57645</guid>
				<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Reminder: Start der Generalsanierung an der Pitztalbrücke</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/l-16-pitztalstrasse-start-der-generalsanierung-an-der-pitztalbruecke-1/</link>
				<description>Nach über 40 Jahren Betriebszeit: Bogenbrücke muss saniert werden</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb2bd6e39766209826642d938897c1b62"><span class="regierungsmitglied">7. April bis 27. November 2026: Verkehr taleinwärts in das Pitztal wird über L 61 Brennbichlstraße umgeleitet</span></li><li data-list-item-id="e01dd141a8f10255712be24b46f60915c"><span class="regierungsmitglied">Verkehrsverzögerungen möglich – zusätzliche Zeit einplanen&nbsp;</span></li></ul><p>Sie ist das Eingangstor ins Pitztal: die Pitztalbrücke am Beginn der L16 Pitztalstraße. Nach mehr als 40 Jahren Betrieb wird die markante Bogenbrücke umfassend saniert. Ziel ist es, die wichtige Verkehrsverbindung langfristig zu sichern. Für die Generalsanierung kommt es ab Dienstag, 7. April, bis Freitag, 27. November 2026, zu unvermeidbaren Verkehrseinschränkungen: Talauswärts kann der Verkehr weiterhin über die Brücke fahren. Der Verkehr taleinwärts in Richtung Pitztal wird über die L 61 Brennbichlstraße und ab dem Bahnhof Imst-Pitztal über die alte Landesstraße umgeleitet.&nbsp;</p>
<p>„Die Pitztalbrücke ist ein zentraler Verkehrsknotenpunkt für die Region. Die Sanierung ist unausweichlich, damit sie auch in Zukunft sicher genutzt werden kann“, betont LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>. Um die Auswirkungen möglichst gering zu halten, wurden im Vorfeld der Generalsanierung bereits wichtige Vorarbeiten geleistet. Zudem gab es intensive Abstimmungen – unter anderem mit den ÖBB und den betroffenen Gemeinden. „Unser Ziel war und ist klar: die Bauzeit so kurz wie möglich und die Auswirkungen auf den Verkehr so gering wie möglich zu halten“, so <span class="regierungsmitglied">Günter Guglberger</span>, Vorstand der Abteilung Landesstraßen und Radwege, der zudem betont: „Uns ist bewusst, dass die Generalsanierung den Verkehrsteilnehmenden Geduld abverlangen wird. Verzögerungen lassen sich nicht ganz vermeiden. Bitte planen Sie daher für Ihre Wege während der Bauzeit etwas mehr Zeit ein.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bereits 2025 wichtige Vorarbeiten geleistet</span></p>
<p>Um den Verkehr auf der Ausweichstrecke taleinwärts möglichst flüssig zu halten, wurden bereits im Herbst 2025 wichtige Vorarbeiten durchgeführt: Die alte Landesstraße zwischen dem Bahnhof Imst-Pitztal und dem Gewerbegebiet Arzl im Pitztal wurde neu asphaltiert und verbreitert. Zusätzlich wird ein eigener Mehrzweckstreifen markiert, um die Sicherheit für Radfahrende zu erhöhen.</p>
<p>Auch entlang der Pitztalbrücke selbst wurden vorbereitende Arbeiten durchgeführt: Während einer Gleissperre der ÖBB konnte das Konsolengerüst über dem Bahnbereich bereits montiert werden. Dadurch verkürzt sich die Bauzeit während der eigentlichen Sanierung. „Durch die gute Abstimmung mit den ÖBB konnten wir wichtige Arbeiten vorziehen“, betont Guglberger.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Arbeiten auf und unter der Brücke</span></p>
<p>Die Sanierung betrifft sowohl die Fahrbahn als auch das Brückenbauwerk selbst. Die gesamte Brückenabdichtung – das betrifft 2.400 Quadratmeter Brückenfläche – und die Entwässerung werden erneuert. Außerdem werden Randleisten und Fahrbahnübergänge komplett ersetzt und. der Asphalt der gesamten Fahrbahn erneuert. Die bestehenden Betonleitwände werden durch moderne Leitschienen ausgetauscht. Zusätzlich wird die vorhandene Beleuchtung in moderne LED-Technik umgerüstet. „Mit all diesen Maßnahmen erhöhen wir die Verkehrssicherheit auf der Brücke deutlich“,&nbsp;erklärt <span class="regierungsmitglied">Bernd Stigger</span>, Leiter des Baubezirksamts Imst.&nbsp;</p>
<p>Auch unterhalb der Fahrbahn wird gearbeitet. In den kommenden Monaten erfolgen umfangreiche Betoninstandsetzungen an der Tragwerksunterseite, am Bogen sowie an den Stützen. „Diese Arbeiten verlängern die Lebensdauer der Brücke erheblich und sichern ihre Funktion für viele weitere Jahre“, so Stigger.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox Pitztalbrücke</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e7a54d5ffbcbb002fb0c36bf01c3691da">Gesamtlänge: 220 Meter</li><li data-list-item-id="ef19c5bb4b387547f0594b8c69fda0f70">Bogenstützweite: 169 Meter&nbsp;</li><li data-list-item-id="eec2548581fa14bac9f6aa1a4f4e3d418">Bogenstich: 32,5 Meter&nbsp;</li><li data-list-item-id="e0928b728a15d2dce53581ced9bd1dde8">Verkehrsfreigabe: 1983&nbsp;</li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Straßenbau</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-57638</guid>
				<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 08:55:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Schulen, Kindergärten, Wasserversorgung: Erste GAF-Ausschüttung 2026 beschlossen </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/schulen-kindergaerten-wasserversorgung-erste-gaf-ausschuettung-2026-beschlossen/</link>
				<description>Mittel für zentrale Infrastrukturprojekte – 40 Millionen Euro für die Tiroler Gemeinden</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/4/8/csm_Mattle_Geisler_1_DieFotografen_10a5be5906.jpg" length="1032763" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e82bf09469017c032ecabae4ec49a231d"><span class="regierungsmitglied">Nachhaltige Energieversorgung: Rund 290.000 Euro aus dem Tiroler Energiefonds</span></li><li data-list-item-id="e66d97d3e2a0d1d855bc0fc2d219ccf15"><span class="regierungsmitglied">LH Mattle: „GAF-Mittel sind Möglichmacher für kommunale Projekte“</span></li></ul><p>Auf Antrag von Gemeindereferent LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> wurde von der Tiroler Landesregierung die erste Ausschüttung 2026 der Bedarfszuweisungen aus dem Gemeindeausgleichsfonds (GAF) und damit die Unterstützung konkreter kommunaler Projekte beschlossen. „Schulen, Kindergärten, Recyclinghöfe, Wasserversorgung, Breitbandausbau, PV-Anlagen - die GAF-Mittel sind Möglichmacher und eine wichtige Unterstützung, wenn es um die Erhaltung und den Ausbau der Infrastruktur in den Gemeinden geht. Wie breit die Mittel im Land wirken, zeigt ein Blick auf die Bezirke“, betont LH Mattle.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Die erste Ausschüttung 2026 gliedert sich in:</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eba02c5276bb572ae955b24ba68c5245b"><span>36,49 Millionen Euro allgemeine Bedarfszuweisungen (beispielsweise Neubau Gemeindeamt Angerberg, Dorfplatzerneuerung St. Veit in Defereggen)</span></li><li data-list-item-id="eb0e3f5f5022736579fe195833665c937"><span>1,97 Millionen Euro Bedarfszuweisungen für Feuerwehrzwecke (beispielsweise Umbau Feuerwehrhalle Zammerberg Zams, Kauf Tanklöschfahrzeug Biberwier)</span></li><li data-list-item-id="e1b9064ea6374c28cdc46679b54874337"><span>1,1 Millionen Euro für Kinderbildungs- und Kinderbetreuungseinrichtungen (beispielsweise Neubau Kinderkrippe Grinzens, Mittelschulsanierung Fieberbrunn)</span></li><li data-list-item-id="eca05dc579e2f4a7adb354719545c7acb"><span>286.000 Euro aus dem Tiroler Energiefonds (beispielsweise PV-Anlage Recyclinghof Imst, PV-Anlage Volksschule Strass im Zillertal)</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Weltpolitische Situation zeigt Bedeutung von Energieunabhängigkeit auf&nbsp;</span></p>
<p>Mit 286.370 Euro aus dem Tiroler Energiefonds unterstützt das Land Tirol im Rahmen der ersten Ausschüttung 2026 gezielt kommunale Projekte in den Bereichen erneuerbare Energie und Energieeffizienz – allen voran den Ausbau von Photovoltaik. Damit verbindet die Ausschüttung klassische Gemeindefinanzierung mit einem klaren Impuls für Klimaschutz und Energieautonomie. Ziel ist es, Tirol langfristig mit sauberer, leistbarer und heimischer Energie zu versorgen. „Heimische Energie ist eine unserer wichtigsten Zukunftsressourcen, die wir nachhaltig fördern müssen. Die Gemeinden leisten einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung des Ziels ‚TIROL 2050 energieautonom‘. Wie wichtig dieser Weg ist zeigt sich einmal mehr angesichts der aktuellen weltpolitischen Situation und den damit einhergehenden Auswirkungen auf Energie. Erneuerbare Energien sind die Antwort darauf – die Kraft aus Wasser und Sonne müssen noch mehr genutzt werden“, so Energiereferent LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox GAF-Mittel 2026, erste Ausschüttung</span></p>
<p>Von der Kinderkrippe bis zur Blackout-Vorsorge, vom Hochwasserschutz bis zur PV-Anlage: Die erste Ausschüttung 2026 umfasst ein breites Spektrum kommunaler Zukunftsprojekte in allen Tiroler Bezirken.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bezirk Innsbruck-Land: 8,96 Millionen Euro</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e5f7ae987d09c7a08f757bf77ba81716e"><span>8,75 Millionen Euro Allgemeine Bedarfszuweisungen Gemeindeausgleichsfonds</span></li><li data-list-item-id="ec3e4f442e11cda52520413ee9ac48011"><span>48.950 Euro Feuerwehr-Bedarfszuweisungen</span></li><li data-list-item-id="e952240a185cc10e826bf93cbc517e62a"><span>50.600 Euro öffentliche Schulen und Kinderbetreuung</span></li><li data-list-item-id="ea7c356607e693dec33dced7c367e0bab"><span>110.100 Euro Energiefonds</span></li></ul><p>Umsetzungsbeispiele: Bildungscampus Ellbögen, Neubau KIZ-Zentrum Flaurling, Neubau Kinderkrippe Grinzens, Neuanschaffung Kommunalfahrzeug Leutasch, Um- und Zubau Mittelschule Matrei am Brenner, Erweiterung und Umbau Schülerhort Volders, Breitbandversorgung Sellraintal, PV-Anlage Gemeindezentrum Pfaffenhofen, Erneuerung Fernwärmeversorgung Oberhofen im Inntal</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bezirk Innsbruck-Stadt: 2,4 Millionen Euro</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e56a73ff7ac1b260492b222904031ba60"><span>2,4 Millionen Euro Allgemeine Bedarfszuweisungen Gemeindeausgleichsfonds</span></li></ul><p>Umsetzungsbeispiele: Barrierefreiheit Stadtturm, Gedenkort Reichenau, Innbrücke Sill</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bezirk Imst: 4,23 Millionen Euro</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e01ff5732c943fdf83b6036e64f7b5909"><span>3,71 Millionen Euro Allgemeine Bedarfszuweisungen Gemeindeausgleichsfonds</span></li><li data-list-item-id="e50f663f4f5532d2b064db662a7a21579"><span>413.600 Euro Feuerwehr-Bedarfszuweisungen</span></li><li data-list-item-id="e6f146a801e91c9f975bd813bc1366981"><span>14.000 Euro öffentliche Schulen und Kinderbetreuung</span></li><li data-list-item-id="e8d46ef93f9174fe1bf695bdf0bd8b178"><span>88.800 Euro Energiefonds</span></li></ul><p>Umsetzungsbeispiele: Errichtung Kinderkrippe Stams, Neubau Einsatzzentrum Oetz, Errichtung neues Vereinshaus Mötz, Um- und Zubau der Volksschule Tarrenz, Haus der Kinder Umhausen – Neubau Kinderkrippe und Kindergarten, PV-Anlage Recyclinghof Imst</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bezirk Kitzbühel: 4,32 Millionen Euro</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb8a0f48206b8afd1816bd1930d8e14a5"><span>4,11 Millionen Euro Allgemeine Bedarfszuweisungen Gemeindeausgleichsfonds</span></li><li data-list-item-id="e6041c09b70b146c0ab46070e4ca0c4d5"><span>70.000 Euro Feuerwehr-Bedarfszuweisungen</span></li><li data-list-item-id="e59318e8f7b8082d0a33f892c704c874a"><span>85.560 Euro öffentliche Schulen und Kinderbetreuung</span></li><li data-list-item-id="e3ec032c92608d2cc0ee96ac381651afa"><span>50.000 Euro Energiefonds</span></li></ul><p>Umsetzungsbeispiele: Mittelschulsanierung Fieberbrunn, Neuerrichtung Bau- und Recyclinghof inklusive PV-Anlage Reith bei Kitzbühel, Volksschule Bestandssanierung inklusive neues Heizsystem und PV-Anlage St. Jakob in Haus, Neubau Kindergarten/Kinderkrippe St. Ulrich am Pillersee, Tiefbrunnenausbau Itter</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bezirk Kufstein: 3,42 Millionen Euro</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e67e5300b8b4b21c27031b07e5cb04ea8"><span>3,26 Millionen Euro Allgemeine Bedarfszuweisungen Gemeindeausgleichsfonds</span></li><li data-list-item-id="e231c904eaa1172e12349efe2784d04d5"><span>150.974 Euro öffentliche Schulen und Kinderbetreuung</span></li></ul><p>Umsetzungsbeispiele: Anschaffung Notstromversorgung Brixlegg, Generalsanierung Straße Lamper Niederndorferberg, Absturzsicherung Schloßberg Rattenberg, Umbau Volksschul- und Kindergartengebäude Rettenschöss, Bildungsprojekt Vorderthiersee, Neubau Gemeindeamt Angerberg, Oberflächenentwässerung Pavillonweg Wildschönau</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bezirk Landeck: 2,9 Millionen Euro</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ed9bccb109d6aff7362c9dc43df1aa12a"><span>2,9 Millionen Euro Allgemeine Bedarfszuweisungen Gemeindeausgleichsfonds</span></li><li data-list-item-id="ecbcf2aed7d0a509cc328f41665ca5d51"><span>70.305 Euro Feuerwehr-Bedarfszuweisungen</span></li><li data-list-item-id="e5a8e26ae311a80468456241fe606a285"><span>23.500 Euro Energiefonds</span></li></ul><p>Umsetzungsbeispiele: Umbau und Erweiterung Gemeindehaus Faggen, Neubau Bildungszentrum Fiss, Neubau Gerberbrücke Landeck, Elementarschäden Beckenräumung See, Ankauf Kehrgerät Spiss, Umbau Feuerwehrhalle Zammerberg Zams, PV-Anlage Volksschule See, PV-Anlage Bauhof Ried im Oberinntal</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bezirk Lienz: 2,9 Millionen Euro</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e17e83f5d3e1961dad879f3914bf5bb87"><span>2,87 Millionen Euro Allgemeine Bedarfszuweisungen Gemeindeausgleichsfonds</span></li><li data-list-item-id="e7b55dfe6e32c04c3fb445dc3b295dbd1"><span>105.300 Euro Feuerwehr-Bedarfszuweisungen</span></li></ul><p>Umsetzungsbeispiele: Wildbach- und Lawinenverbauung Innervillgraten, Hochwasserschutz Isel Lienz, Dorfplatzerneuerung St. Veit in Defereggen, Bauhoferweiterung Heinfels, Blackout-Vorsorge Wohn- und Pflegeheim Sillian</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bezirk Reutte: 4,22 Millionen Euro</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef5ff42e4c2f6dfebef26d3d7b8ed300c"><span>3,56 Millionen Euro Allgemeine Bedarfszuweisungen Gemeindeausgleichsfonds</span></li><li data-list-item-id="eb14126e5e576bde7d01b2b7f8e83a41c"><span>463.850 Euro Feuerwehr-Bedarfszuweisungen</span></li><li data-list-item-id="e9d8a27f0474de8642554c5a4f7674d3b"><span>199.455 Euro öffentliche Schulen und Kinderbetreuung</span></li></ul><p>Umsetzungsbeispiele: Sanierung Benglerwalderstraße Bach, Neubau Bauhof Ehrwald, Wasserprojekt (neuer Hochbehälter) Elbigenalp, Naturparkzentrum Elmen, Kommunalfahrzeug Hinterhornbach, Neubau Recyclinghof Nesselwängle, Rückhaltebecken Schattwald, Zubau/barrierefreie Erschließung Mittelschule Lechtal, Ankauf Tanklöschfahrzeug Biberwier</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bezirk Schwaz: 6,33 Millionen Euro</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e55f48222fe8bff4ea52b9aaece50f5f4"><span>4,92 Millionen Euro Allgemeine Bedarfszuweisungen Gemeindeausgleichsfonds</span></li><li data-list-item-id="e627e5bf1ca14034f3c6c8b60bc06236a"><span>791.500 Euro Feuerwehr-Bedarfszuweisungen</span></li><li data-list-item-id="e6076ce733915328ef418796c1d5e6f74"><span>603.000 Euro öffentliche Schulen und Kinderbetreuung</span></li><li data-list-item-id="e881c2a20fbad9cc7ab595818b7f33b53"><span>13.600 Euro Energiefonds</span></li></ul><p>Umsetzungsbeispiele: Neubau Feuerwehrhaus Fügen, Neubau Volksschule Ramsau im Zillertal, Bildungszentrum Terfens, Errichtung Sportanlage Uderns, Erweiterung Kindergarten Bruck am Ziller, Ankauf Drehleiter Stumm, PV-Anlage Volksschule Strass im Zillertal</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Gemeinden</category>
				
					<category>Landesentwicklung</category>
				
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				<guid isPermaLink="false">news-57594</guid>
				<pubDate>Fri, 27 Mar 2026 09:05:52 +0100</pubDate>
				
				<title>Putzen für die Sicherheit: „Frühjahrsputz“ in Tirols Tunnel</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/putzen-fuer-die-sicherheit-fruehjahrsputz-in-tirols-tunnel/</link>
				<description>Von April bis Juni: Wichtige Reinigungs- und Wartungsarbeiten in Tunnel, Unterflurtrassen und Galerien</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e3b936f374f02788dcc9ef1ac596f0b23"><span class="regierungsmitglied">Teilweise Verkehrseinschränkungen mit kurzen Anhaltungen, einspuriger Verkehrsführung oder zeitweisen Sperren mit Umleitungen&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e710fa4ff8e988f26afb2df2272145481"><span class="regierungsmitglied">Reinigung der Tunnel erhöht Verkehrssicherheit und reduziert Energieverbrauch – gleichzeitig Wartung der Sicherheitsanlagen</span></li><li data-list-item-id="eba1cf9f35c7c0fe0fed6e2718c69a3b8"><span class="regierungsmitglied">Land investiert in Winterdienst jährlich 15 Millionen Euro</span></li></ul><p>Frühjahrsputz in Tirols Tunnel: Von April bis Juni stehen in Tirols Tunnel, Unterflurtrassen und Galerien wieder&nbsp;die jährlichen Reinigungs- und Wartungsarbeiten an. Die Tunnelanlagen werden dabei technisch überprüft und gründlich gesäubert. Damit kann die Sicherheit weiterhin gewährleisten werden. Während der Arbeiten kommt es vorübergehend zu Verkehrseinschränkungen und Umleitungen (Details siehe Factbox).&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sauberer ist sicherer&nbsp;</span></p>
<p>„Saubere und regelmäßig gewartete Tunnel bringen mehr Sicherheit. Die jährlichen Arbeiten im Frühjahr sind Fundament für sichere und verlässliche Tunnelanlagen in Tirol. Gleichzeitig bedeuten saubere Tunnel auch einen geringeren Energieaufwand für Beleuchtung und Belüftung“, erklärt der für die Landesstraßen zuständige LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">&nbsp;„Tag und Nacht“-Arbeit in größeren Tunnel</span></p>
<p>„Verkehrseinschränkungen sind bei diesen wichtigen Arbeiten unvermeidbar – alleine schon zur Sicherheit der Arbeitskräfte im Tunnel. Bei der Planung der Arbeiten achten wir besonders darauf, die Verkehrseinschränkungen so gering wie möglich zu halten: Wo möglich, bleiben die Straßen einspurig geöffnet oder es kommt nur zu kurzen Anhaltungen. Wenn notwendig, werden lokale Umfahrungen eingerichtet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Straßenmeistereien arbeiten in den größeren Tunnel zudem im Schichtbetrieb Tag und Nacht, um die Sperren möglichst kurz zu halten“, betont <span class="regierungsmitglied">Alexander Zecha</span>, Leiter des Sachgebiets für Straßenerhaltung des Landes.</p>
<p>Nach der Wintersaison sind die Tunnelanlagen besonders verschmutzt. Durch die Verkehrsbelastung und die Salzstreuung lagern sich Schmutz und Salznebel in den Tunnelanlagen ab.&nbsp;Im Zuge der Reinigung werden zahlreiche Arbeiten erledigt: Straßenbelag sowie Wände werden gekehrt und gewaschen sowie Verkehrszeichen und Notrufzellen gereinigt. „Die Verschmutzung beeinträchtigt die Sicht – wichtige Verkehrszeichen werden daher schlechter wahrgenommen. Die Bremswege der Fahrzeuge werden durch verschmutze Fahrbahnen negativ beeinflusst. Mit der Reinigung miniminieren wir diese potentiellen Gefahren“, erklärt Zecha.</p>
<p>Das Reinigen selbst sei bei der Tunnelreinigung nur einer von mehreren Aspekten. Tunnel sind mit umfangreicher Sicherheitstechnik ausgestattet, die von Videoanlagen über Rauch- und Brandsensoren bis hin zu maschinellen Lüftungssystemen und Löschwasserleitungen reicht. All diese Einrichtungen müssen regelmäßig auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft werden, damit sie im Ernstfall zuverlässig arbeiten und Leben schützen können. Darüber hinaus werden auch sämtliche Entwässerungseinrichtungen gereinigt und kontrolliert.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">110.000 Arbeitsstunden und 16.100 Tonnen Salz für Winterdienst im Jahr 2025</span></p>
<p>Aufgrund seiner Lage in den Alpen – das Straßennetz in Tirol liegt zwischen 400 und 2.000 Metern Seehöhe – hat Tirol im Vergleich zu anderen Bundesländern eine größere Anzahl von Tunnel: 52 Tunnel, Unterflurtrassen und Galerien gibt es entlang des insgesamt 2.236 Kilometer langen Landesstraßennetzes. Alle werden zwei Mal jährlich – im Frühling und im Herbst – gereinigt und gewartet. Bei vielen Tunnelanlagen kann dies parallel zum normalen Betrieb stattfinden.&nbsp;</p>
<p>Der Frühjahrsputz bildet den Abschluss der Wintersaison für die 14 Tiroler Straßenmeistereien. Im Winterdienst werden von 376 MitarbeiterInnen und 50 extern beauftragten Frächtern jährlich rund 110.000 Arbeitsstunden geleistet, um Straßen von Schnee und Eis zu befreien oder Salz und Sole zu streuen. Rund 85 landeseigene Räum- und Streufahrzeuge sowie 90 Winterdienstfahrzeuge der Frächter sind in der Wintersaison 2025/2026 im Einsatz. Insgesamt 16.100 Tonnen Streusalz wurden alleine im Jahr 2025 verbraucht. Die&nbsp;83 über das Land verteilten Silos und Lagerhallen werden bereits wieder aufgefüllt, sodass man auch für die kommende Wintersaison gut vorbereitet ist. Das Land Tirol investierte 2025 rund 15 Millionen Euro in den Winterdienst.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Reinigungstermine 2026 in der Übersicht&nbsp;</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bezirk Imst</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e543182de8d71c683ddeb6d9fc450928a"><span class="regierungsmitglied">B&nbsp;179 Fernpassstraße, Umfahrung Nassereith:</span>&nbsp;kurzzeitige Verkehrseinschränkungen/Anhaltungen von 19. bis 21. Mai 2026, jeweils von 7.30 bis 16.30 Uhr&nbsp;</li><li data-list-item-id="eef18345a2446762a8a95e05338d69887"><span class="regierungsmitglied">L 16 Pitztalstraße, Tunnel und Galerien: </span>kurzzeitige Verkehrseinschränkungen/Anhaltungen von 15. bis 17. Mai 2026, jeweils von 7 bis 16.30&nbsp;Uhr; bei Reinigung der Kar-Neschlbachgalerie: lokale Umleitung über die L&nbsp;344 Zaunhofstraße</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Bezirk Kitzbühel&nbsp;</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e331f8bc40bcb6216b77611342cc7922d"><span class="regierungsmitglied">B 170 Brixentalstraße, Umfahrung Brixen im Thale:&nbsp;</span>Sperre des Straßenabschnitts von 20. April, 7.30 Uhr, bis 23. April 2026, 16.30 Uhr; lokale Umleitung über Gemeindestraße</li><li data-list-item-id="eee4ee82aeb9ccbaff11dd3d990813b5d"><span class="regierungsmitglied">B 170 Brixentalstraße, Umfahrung Kirchberg in Tirol:&nbsp;</span>Sperre des Straßenabschnitts von 5. Mai, 7.30 Uhr, bis 6. Mai 2026, 16.30 Uhr; lokale Umleitung über Gemeindestraße</li><li data-list-item-id="eb5f0fbe3fb5a9c40aee339fb0ca170a4"><span class="regierungsmitglied">B 170 Brixentalstraße, Lebenbergtunnel:&nbsp;</span>Nachtsperre des Straßenabschnitts von 7. Mai, 19 Uhr, bis 8. Mai 2026, 6 Uhr; lokale Umleitung über Gemeindestraße</li><li data-list-item-id="eb554cc593ee060ece99bf12913338981"><span class="regierungsmitglied">B 178 Loferer Straße, Unterflurtrasse St. Johann in Tirol:&nbsp;</span>Nachtsperre des Straßenabschnitts von 23. April, 19 Uhr, bis 24. April 2026, 6 Uhr; lokale Umleitung über Gemeindestraße</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Bezirk Kufstein&nbsp;</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ea5411a3433ce953702c3990f2a712e2b"><span class="regierungsmitglied">B 178 Loferer Straße, Unterflurrasse Söll: </span>einspurige Verkehrsführung mit Verkehrsposten von 27. bis 28. April 2026, jeweils von 7.30 bis 16.30 Uhr</li><li data-list-item-id="e0e3e0d0e2a90ab995ea8b642f14618ca"><span class="regierungsmitglied">B 178 Loferer Straße, Unterflurtrasse Bruckhäusl: </span>zeitweise Sperre des Straßenabschnitts von 27. bis 30. April 2026, jeweils von 7.30 bis 16.30 Uhr; lokale Umleitung über Gemeindestraße</li><li data-list-item-id="eee665041f385a7ec90fcacaa104bf5d2"><span class="regierungsmitglied">B 178 Loferer Straße, Unterflurrasse Scheffau: </span>zeitweise Sperre des Straßenabschnitts von 11. bis 13. Mai 2026, jeweils von 7.30 bis 16.30 Uhr; lokale Umleitung über Gemeindestraße&nbsp;</li><li data-list-item-id="ed5030b7c542c5bca7dd046c9f8282804"><span class="regierungsmitglied">B 171 Tiroler Straße, Tunnel Rattenberg: </span>einspurige Verkehrsführung mit Verkehrsposten von 18. Mai, 7.30 Uhr, bis 19. Mai 2026, 6 Uhr</li><li data-list-item-id="e112f6782fec42a3a5534107028414124"><span class="regierungsmitglied">L 5 Alpbacher Straße, Tunnel Reith im Alpbachtal:</span> kurze Anhaltungen untertags zwischen 18. bis 19. Mai 2026</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Bezirk Landeck</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ec5c553e68c58d99a4cc5ed885953f4e6"><span class="regierungsmitglied">B 171 Tiroler Straße, Hohe Wand Tunnel und Silbergalerie:</span>&nbsp;beidseitige Anhaltungen des Straßenabschnitts bis zu 15 Minuten am 18. April 2026 von 7 bis 16.30 Uhr</li><li data-list-item-id="e4fba5a1be4b58619196adbf66b6ec639"><span class="regierungsmitglied">B&nbsp;180 Reschenstraße, Tunnel zwischen Pfunds und Nauders:</span> die Reinigung erfolgt während der Sperre für die Felsberäumungen der Kanzelgalerie, somit gibt es keine zusätzlichen Behinderungen</li><li data-list-item-id="ea4f9bfd6885f74f3366e25be44d9e177"><span class="regierungsmitglied">B 188 Paznauntalstraße, Toter Mann Tunnel:</span> beidseitige Anhaltungen des Straßenabschnitts bis zu 15 Minuten am 11. April 2026 von 7 bis 12 Uhr&nbsp;</li><li data-list-item-id="eb6df302a6aa1cebb7af800b174eea47b"><span class="regierungsmitglied">B 188 Paznauntalstraße, Graf-Bärental Tunnel:</span>&nbsp;beidseitige Anhaltungen des Straßenabschnitts bis zu 15 Minuten von 27. bis 28. April 2026 von 7 bis 16.30&nbsp;Uhr</li><li data-list-item-id="e9acb5a2b26d4687ea4358c750d2794d5"><span class="regierungsmitglied">B 188 Paznauntalstraße, Pfanntal Tunnel:&nbsp;</span>beidseitige Anhaltungen des Straßenabschnitts bis zu 15 Minuten von 1. bis 2. Juni 2026 von 7 bis 16.30&nbsp;Uhr</li><li data-list-item-id="ee9e86ef05f0e50a566f5526fceb0a313"><span class="regierungsmitglied">B 188 Paznauntalstraße, Gfäll Tunnel: </span>beidseitige Anhaltungen des Straßenabschnitts bis zu 15 Minuten am 11. Mai 2026 von 18 bis 24 Uhr&nbsp;</li><li data-list-item-id="efa3b64c5b115875bd961af65f9469ccc"><span class="regierungsmitglied">B 197 Arlbergstraße, Schmittentunnel und Maienwasengalerie:</span> Sperre des Straßenabschnitts am 26. April 2026 von 7 Uhr bis 16.30 Uhr mit lokaler Ausleitung beim Schmittentunnel; bei der Maienwasengalerie gibt es Anhaltungen bis zu 15 Minuten</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Bezirk Lienz&nbsp;</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eff9879cc895108cd26b8147c57e4c79d"><span class="regierungsmitglied">B 108 Felbertauernstraße, Feglitzgalerie: </span>zeitweise einspurige Verkehrsführung mit Ampelregelung von 13. bis 16. April 2026, jeweils von 8 bis 16 Uhr</li><li data-list-item-id="e441524b6d0323b2935245303a247be2e"><span class="regierungsmitglied">L 24 Virgentalstraße, Bobojachtunnel: </span>zeitweise einspurige Verkehrsführung mit Ampelregelung von 20. bis 23. April 2026, jeweils von 8 bis 16 Uhr&nbsp;</li><li data-list-item-id="ed637681c03fdd3c3e5a7fcfa756c8c02"><span class="regierungsmitglied">L 25 Defereggentalstraße, Erlachgalerie: </span>zeitweise einspurige Verkehrsführung mit Ampelregelung von 18. bis 20. Mai 2026, jeweils von 8 bis 16 Uhr</li><li data-list-item-id="e4e5e65abd18f2b3c4e01ee21ec02843d"><span class="regierungsmitglied">L 25 Defereggentalstraße Mellitztunnel, Melltizgalerie, Moosbachgalerie: </span>zeitweise einspurige Verkehrsführung mit Ampelregelung von 19. bis 28. Mai 2026, jeweils von 8 bis 16 Uhr</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Bezirk Reutte</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e03ffe93ff3a0b7f10d546407d88778a5"><span class="regierungsmitglied">B 179 Fernpassstraße, Lermooser Tunnel: </span>Sperre des Straßenabschnitts von 13. April, 7 Uhr, bis 17. April 2026, 8 Uhr; Umleitung über das Ehrwalder Becken</li><li data-list-item-id="eefc07e73f7465db537983e8940612efa"><span class="regierungsmitglied">B 179 Fernpassstraße, Umfahrung Heiterwang: </span>zweitweise Sperre des Straßenabschnitts von 20. bis 22. April 2026, jeweils von 7 bis 16.30 Uhr; lokale Umleitung über Heiterwang</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Bezirk Schwaz&nbsp;</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ed40971be188ae94d4a4d0182cf1bed04"><span class="regierungsmitglied">B 169 Zillertalstraße, Brettfalltunnel: </span>Nachtsperre des Straßenabschnitts von 7. bis 10. April 2026, jeweils von 19 bis 6 Uhr; lokale Umleitung über Strass im Zillertal</li><li data-list-item-id="e0d9586069d4d59e69c0a25488548ce5c"><span class="regierungsmitglied">B 169 Zillertalstraße, Unterführung Fügen: </span>Sperre des Straßenabschnitts am 23. April 2026 von 12 bis 17 Uhr; lokale Umleitung über Zufahrtsrampen der L 49 Pankrazbergstraße</li><li data-list-item-id="edb6281b6e09ca81220c18637157921c5"><span class="regierungsmitglied">B 169 Zillertalstraße, Unterführung Ried-Kaltenbach: </span>zeitweise Sperre des Straßenabschnitts von 27. bis 29. April 2026, jeweils von 7.15 bis 17 Uhr; lokale Umleitung über L 300 Zillertaler Dörferstraße</li><li data-list-item-id="ebaf9215d6aff537e5bc9312d870bd6ba"><span class="regierungsmitglied">B 169 Zillertalstraße, Unterbergtunnel: </span>einspurige Verkehrsführung mit Ampelregelung am 22. April 2026 von 3 bis 17 Uhr sowie am 23. April 2026 von 4 bis 12 Uhr</li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
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				<pubDate>Thu, 26 Mar 2026 13:53:24 +0100</pubDate>
				
				<title>Energieunabhängigkeit bleibt zentrales Ziel</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/energieunabhaengigkeit-bleibt-zentrales-ziel/</link>
				<description>Tirol setzt auf Ausbau erneuerbarer Energie und mehr Resilienz</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e7930df8d33786fe5f8b7655b974f1618"><span class="regierungsmitglied">60,4 Prozent erneuerbare Energie: Tirol deutlich weniger abhängig als vor 20 Jahren</span></li><li data-list-item-id="e9a5a7a7eaba22c6b23521d29af673317"><span class="regierungsmitglied">Geopolitische Lage bleibt Unsicherheitsfaktor</span></li><li data-list-item-id="e11635987c282dcd49aefc4ade1233694"><span class="regierungsmitglied">Fossile Energieträger rückläufig: Öl, Gas und Kohle seit 2005 deutlich reduziert</span></li><li data-list-item-id="e2c10693211ba336f858757cbf30c8578"><span class="regierungsmitglied">Tirol 2050 energieautonom: Ausbau erneuerbarer Energie und Effizienzsteigerung für mehr Unabhängigkeit und regionale Wertschöpfung</span></li></ul><p>Tirol hat die Notwendigkeit und die Chancen der Energieautonomie früh erkannt. Bereits im Jahr 2014 – noch vor internationalen Entwicklungen wie der Klimakonferenz in Paris oder aktuellen geopolitischen Konflikten – wurde mit „TIROL 2050 energieautonom“ die strategische Ausrichtung auf Energieunabhängigkeit beschlossen. Die aktuellsten Zahlen der Statistik Austria (nach EU-Systematik) bestätigen den eingeschlagenen Weg: Erstmals werden in Tirol mehr als 60 Prozent des Endenergiebedarfs aus erneuerbaren Quellen gedeckt. Im Vergleich dazu lag der Anteil im Jahr 2005 noch bei 37 Prozent. „Wir sind heute deutlich besser aufgestellt als noch vor 20 Jahren. Aber das reicht noch nicht. Wir müssen raus aus der Abhängigkeit von Öl und Gas und die Wertschöpfung im Land behalten“, so Energiereferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.</p>
<p>Parallel dazu ist der Einsatz fossiler Energieträger deutlich gesunken. Der Ölverbrauch wurde seit 2005 um rund ein Drittel reduziert, der Einsatz von Kohle ging zurück und auch beim Erdgas zeigt sich seit 2021 eine rückläufige Entwicklung. Insgesamt liegt der Verbrauch von Öl, Gas und Kohle heute um knapp 20 Prozent unter dem Niveau von 2005.&nbsp;</p>
<p>Wie sich die Situation auf den internationalen Energiemärkten entwickelt, hängt maßgeblich von geopolitischen Entwicklungen – insbesondere im Nahen Osten – ab. Energiereferent LHStv Josef Geisler betont: „Auf der Bühne der Weltpolitik spielen wir nur sehr begrenzt mit. Aber bei Thema Energieunabhängigkeit hier bei uns in Tirol sehr wohl. Die aktuelle Situation führt uns einmal mehr vor Augen, wie verletzlich wir sind und wie wichtig es ist, unsere Energieversorgung selbst in die Hand zu nehmen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Erneuerbare stärken Versorgungssicherheit und Wertschöpfung</span></p>
<p>Energie aus Wasserkraft, Sonne und Wind reduziert die Abhängigkeit von Importen und stärkt gleichzeitig die regionale Wertschöpfung sowie die Krisenfestigkeit des Landes. „Der Ausbau erneuerbarer Energien ist zentral für eine sichere und leistbare Energiezukunft. Das Rezept ist klar: Erneuerbare ausbauen und gleichzeitig Energie sparen“, erklärt LHStv Geisler.</p>
<p>Die Wasserkraft bildet dabei seit jeher das Rückgrat der Tiroler Energieversorgung und war bereits vor rund 100 Jahren Grundlage für wirtschaftliche Entwicklung und Wohlstand. Ergänzend gewinnen Photovoltaik und zu einem gewissen Teil auch Windkraft zunehmend an Bedeutung im Energiesystem. „Fest steht: Strom entsteht nicht in der Steckdose, sondern durch gezielten Ausbau der heimischen Energiequellen. Wer ‘Ja‘ zur Energieunabhängigkeit sagt, muss auch ‚Ja‘ zum Ausbau der erneuerbaren Energie sagen. Dafür werden wir auch Kompromisse eingehen und gemeinsam an einem Strang ziehen müssen“, so LHStv Geisler weiter. Noch im Frühjahr sind weitere Maßnahmen geplant, darunter eine Verordnung für Beschleunigungsgebiete im Bereich Photovoltaik.</p>
<p>Neben dem Ausbau erneuerbarer Energie bleibt auch der sparsame und effiziente Einsatz von Energie ein zentraler Baustein. Viel Potenzial liegt hier vor allem auch im Gebäudebereich und in der Mobilität. Der Anteil von Hybrid- und vollelektrischen Fahrzeugen steigt kontinuierlich – bereits jedes fünfte neu zugelassene Auto in Tirol ist ein E-Fahrzeug, in Innsbruck sogar jedes vierte.</p>
<p>„Tirol ist auf dem richtigen Weg, aber noch nicht am Ziel. Tirol hat die Kraft, diesen Weg erfolgreich zu gehen. Aber es braucht das gemeinsame Engagement von Politik, Wirtschaft und Bevölkerung. Nur so können wir unabhängiger werden und gleichzeitig unsere regionale Wertschöpfung stärken“, betont LHStv Geisler abschließend.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Energie</category>
				
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				<pubDate>Thu, 26 Mar 2026 09:22:59 +0100</pubDate>
				
				<title>Update Kanzelgalerie</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/update-kanzelgalerie/</link>
				<description>Zügiger Baufortschritt erfordert Tagessperren im Frühjahr </description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e211dd34938438cb723edcff09e594a20"><span class="regierungsmitglied">Zweispurige Verkehrsführung an stark frequentierten Reisewochenenden gewährleistet</span></li><li data-list-item-id="e5c53019b61e3da55aae40462d7905679"><span class="regierungsmitglied">Größtes Straßenbauprojekt des Landes – wichtiger Beitrag für mehr Sicherheit auf der B 180 Reschenstraße</span></li></ul><p>Im Zuge der Errichtung der Kanzelgalerie kommt es auf der B 180 Reschenstraße zwischen Pfunds/Kajetanbrücke und Nauders (Bezirk Landeck) im Frühjahr 2026 zu weiteren Tagessperren. Grund dafür sind notwendige Felsräumungsarbeiten nach dem Frost-Tau-Wechsel im Frühjahr sowie Straßenbauarbeiten. Die Verkehrsmaßnahmen sind sowohl für den Baufortschritt als auch die größtmögliche Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden und Bauarbeitenden maßgeblich.&nbsp;</p>
<p>Die&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Sperren sind in folgendem Umfang</span> erforderlich (alle Infos in der Factbox):</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb4fb4e49d811df4c39f60ebbff072d89"><span>13. April 2026 bis 8. Mai 2026: jeweils Montag bis Freitag von 7.30 bis 12.30 Uhr und von 13.30 bis 18 Uhr</span></li><li data-list-item-id="efd779dfe55b7c78b798abba0eba7bbd3"><span>Am Dienstag, 21. April 2026, bleibt die Straße aufgrund der Veranstaltung „Tour of the Alps“ auch über Mittag gesperrt.</span></li></ul><p>„Mit der Kanzelgalerie setzen wir eines der aktuell bedeutendsten Straßenbauprojekte des Landes Tirol um. Die Arbeiten schreiten planmäßig voran und bringen einen nachhaltigen Sicherheitsgewinn für die Reschenstraße. Die dafür notwendigen Sperren sind unvermeidbar, damit sowohl die Arbeiten an der Galerie als auch die Sicherheit für Verkehrsteilnehmende und Baupersonal bestmöglich gewährleistet werden können“, betont Straßenbaureferent LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>. „Uns ist bewusst, dass diese Maßnahmen mit Einschränkungen verbunden sind. Gleichzeitig schaffen wir mit gezielten Verkehrsmaßnahmen und einer vorausschauenden Organisation die Grundlage dafür, das Projekt weiterhin effizient und sicher umzusetzen“, ergänzt&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Gregor Wieland</span>, Leiter des Sachgebiets Brücken und Tunnelbau des Landes Tirol.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Felsräumung nach dem Winter</span></p>
<p>Vor allem nach dem Winter sind im Bereich der steilen Felswände oberhalb der Baustelle Sicherungsmaßnahmen notwendig. „Nach dem Frost-Tau-Wechsel müssen lose Gesteinspartien und einzelne Steine im Bereich oberhalb der Baustelle entfernt werden, um die Sicherheit für die darunterliegende Straße und für die Baustelle selbst zu gewährleisten“, erklärt Wieland.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">An Reisewochenenden zweispurige Verkehrsführung</span></p>
<p>Um die Verkehrsbelastung an besonders stark frequentierten Reisetagen bestmöglich abzufedern, wird an mehreren Wochenenden im Frühjahr und Frühsommer 2026 im Baustellenbereich eine zweispurige Verkehrsführung eingerichtet. Diese gilt an folgenden Zeiträumen:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e22958e64876bdeb7448132a5474f0d72"><span>3. bis 6. April 2026&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ec3bb4d7286a79d697c0d598b2a13e0f9"><span>1. bis 3. Mai 2026&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e3119be090e517ae8e543a416a4f090e4"><span>14. bis 17. Mai 2026&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e49f11e4631b587e5f6141ef44c347343"><span>23. bis 25. Mai 2026&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e52bc839d2d7397afd3f1a3df8ecb8942"><span>30. bis 31. Mai 2026&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e54ac6ce5738db145b3cb758e32346fa0"><span>4. bis 7. Juni 2026</span></li><li data-list-item-id="e3a2cc7a4c546e96485b84a374d202e94"><span>27. bis 28. Juni 2026&nbsp;</span></li></ul><p>Für diese Zeiträume gilt: An den Vortagen wird jeweils ab 20 Uhr die Zweispurigkeit hergestellt. An den darauffolgenden Tagen wird jeweils ab 7 Uhr wieder auf eine einspurige Verkehrsführung mit Ampelregelung umgestellt.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Umleitung über Engadin und Martinsbruck</span></p>
<p>Die Sperren gelten jeweils im Abschnitt von Pfunds/Kajetanbrücke, Abzweigung B 184 Engadiner Straße, bis Nauders, Abzweigung B 185 Martinsbrucker Straße. Die Zufahrt über die B 180 Reschenstraße nach Nauders bleibt uneingeschränkt möglich. Für den Verkehr wird – mit Ausnahme von Fahrzeugen mit Anhänger über 6,5 Metern Länge sowie Bussen über 13 Metern Länge – eine Umleitung über die B 185 Martinsbrucker Straße, die H 27 Engadinerstraße auf Schweizer Staatsgebiet und die B 184 Engadiner Straße eingerichtet.</p>
<p>Fahrzeuge, die aufgrund bestehender Verkehrsbeschränkungen die B 185 Martinsbrucker Straße nicht befahren können, müssen die Sperre großräumig umfahren oder die jeweiligen Durchfahrts-Zeitfenster abwarten. Außerhalb der genannten Sperrzeiten kann der Verkehr den Baustellenbereich einspurig mit Ampelregelung passieren. Zudem wird von Seiten des Schweizer Zolls darauf hingewiesen, dass es keine Ausnahmen hinsichtlich der Schwerverkehrsabgabe für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen gibt.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Hinweis zum Öffi-Verkehr</span>&nbsp;</p>
<p>Im Zusammenhang mit den angekündigten Tagessperren auf der B 180 Reschenstraße kommt es auch zu Änderungen im öffentlichen Personennahverkehr: Während der Sperrzeiten von Montag bis Freitag werden die Buslinien 210 und 270 über Martina (Gemeinde Valsot, Schweiz) umgeleitet. Auf der Linie 273 zwischen Landeck und Mals ist während der Bauarbeiten mit Verspätungen zu rechnen. Zudem können auf der Linie 210 nicht alle gewohnten Verbindungen zwischen Pfunds und Nauders angeboten werden – der aktuelle Fahrplan ist unter <a href="https://www.vvt.at" target="_blank" rel="noreferrer">www.vvt.at</a> abrufbar. An den Wochenenden, wenn die Straße für den Verkehr geöffnet ist, verkehren alle Linien wie gewohnt.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox Verkehrsregelung B 180 Reschenstraße – Baustelle Kanzelgalerie</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tagsperren Frühjahr 2026</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e3fdd04b52743dcfc0d93fcc817e4910c"><span>13. April bis 8. Mai 2026, Montag bis Freitag: 7.30 bis 12.30 Uhr und 13.30 bis 18 Uhr</span></li><li data-list-item-id="e37eb6f7494baf75e15003514702f1f6a"><span>Sonderregelung Tour of the Alps am Dienstag, 21. April 2026: keine Mittagsfreigabe, durchgehende Sperre von 7.30 bis 18 Uhr</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Verkehr außerhalb der Sperrzeiten</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="efbe93db97f748e048d2e156acb68aa75"><span>Einspurige Verkehrsführung mit Ampelregelung&nbsp;</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Zweispurige Verkehrsführung an Reisewochenenden</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4c766e2e9da430f1648e12a58e01f394"><span>3. bis 6. April 2026</span></li><li data-list-item-id="eb8170e9da99f63ad3301351f93903b4a"><span>1. bis 3. Mai 2026</span></li><li data-list-item-id="eb4b97b0d923342d38695e9b738a07224"><span>14. bis 17. Mai 2026</span></li><li data-list-item-id="e7363384863d123de8d457ab253f5af12"><span>23. bis 25. Mai 2026</span></li><li data-list-item-id="ed5389f2a6ca0d2119050ab1c781553f7"><span>30. bis 31. Mai 2026</span></li><li data-list-item-id="e4129a056a6979558ef174467d54387dd"><span>4. bis 7. Juni 2026</span></li><li data-list-item-id="e18922e921eb916e40e6b5f0e982c3bfd"><span>27. bis 28. Juni 2026</span></li></ul><p>Regelung rund um die Reisewochenenden: An den Vortagen ab 20 Uhr wird die Zweispurigkeit hergestellt. An den darauffolgenden Tagen ab 7 Uhr erfolgt die Umstellung auf einspurige Verkehrsführung mit Ampelregelung.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Umleitung während der Sperrzeiten</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e1b912a6f2cda472922c88ae9dbc61d7b"><span>Über B 185 Martinsbrucker Straße, H 27 Engadinerstraße (Schweizer Staatsgebiet) und B 184 Engadiner Straße.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ec5aed9915bd8e0801a7a86f2c8e30105"><span>Verkehrsbeschränkungen für die Umleitung gelten für Fahrzeuge mit Anhänger über 6,5 Meter Länge und Busse über 13 Meter Länge. Diese Fahrzeuge müssen großräumig ausweichen oder die Durchfahrts-Zeitfenster nutzen.</span></li><li data-list-item-id="efb3af61c4ca0ff261e085a945b525299"><span>Wichtig für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen: Laut Schweizer Zoll gibt es keine Ausnahmen bei der Schwerverkehrsabgabe.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ec5a5edbe4765912d43ac9c5d561a2de7"><span>Zufahrt nach Nauders: Über die B 180 Reschenstraße weiterhin uneingeschränkt möglich.&nbsp;</span></li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>BH Landeck</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
					<category>Straßenbau</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Thu, 26 Mar 2026 08:50:00 +0100</pubDate>
				
				<title>Orange Wetterwarnung für Tirol</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/orange-wetterwarnung-starke-schneefaelle-und-sturm-prognostiziert/</link>
				<description>Mittwochnachmittag bis Freitagmittag: Schneewarnung für Nordtirol und Sturmwarnung für Osttirol</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span class="regierungsmitglied">Update, 26. März 2026, 8.45 Uhr:</span></p>
<p>Wir dürfen ergänzend darüber informieren, dass der Lawinenwarndienst des Landes Tirol aufgrund der intensiveren Schneefälle der vergangenen Stunden sowie der noch zu erwartenden Niederschläge im Nordwesten des Landes die Lawinengefahrenstufe 4 – große Lawinengefahr – auf die Regionen Allgäuer Alpen Ost und Lechtaler Alpen West ausgedehnt hat.</p>
<p>Damit gilt ab heute, Donnerstag, die Lawinengefahrenstufe 4 – große Lawinengefahr – in den Regionen Tuxer Alpen, Zillertaler Alpen, Hohe Tauern sowie zusätzlich in den Regionen Allgäuer Alpen Ost und Lechtaler Alpen West.</p>
<p>Alle Informationen zur aktuellen Lawinensituation im täglichen Lawinenreport unter <a href="https://lawinen.report/bulletin/latest" target="_blank" rel="noreferrer">www.lawinen.report</a>.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Update, 25. März 2026, 17 Uhr:&nbsp;</span></p>
<p>Der Lawinenwarndienst des Landes Tirol gibt für morgen, Donnerstag, für die Regionen Tuxer Alpen, Zillertaler Alpen sowie Hohe Tauern die Lawinengefahrenstufe 4 – große Lawinengefahr – aus. In diesen Regionen ist oberhalb der Waldgrenze mit zahlreichen spontanen Lawinen zu rechnen. Seitens des Lawinenwarndienstes wird geraten, in diesen Regionen steile Hänge abseits gesicherter Pisten zu meiden. Zudem sollten Auslaufbereiche spontaner Lawinen gemieden werden. In allen weiteren Teilen Tirols herrscht oberhalb der Waldgrenze Lawinengefahrenstufe 3 – erhebliche Gefahr. Auch in diesen Regionen sollten Touren und Variantenabfahrten sorgfältig geplant werden und&nbsp;abseits gesicherter Pisten sollte Zurückhaltung geübt werden.</p>
<p>Alle Informationen zur aktuellen Lawinensituation in Tirol, Südtirol und dem Trentino finden sich im täglichen Lawinenreport unter <a href="https://lawinen.report/bulletin/latest" target="_blank" rel="noreferrer">www.lawinen.report</a>. Dieser wird jeweils um 17 Uhr für den darauffolgenden Tag online zur Verfügung gestellt.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Originalmeldung, 25. März 2026, 15 Uhr:&nbsp;</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e5015d39bf29aae079041d02af8d44e6f"><span class="regierungsmitglied">Wald/Parks/Alleen: Auf herabfallende Äste und umstürzende Bäume achten</span></li><li data-list-item-id="eb6284b2970e7a3b1228eda8e4c40fa08"><span class="regierungsmitglied">Gebirge: steigende Lawinengefahr beachten</span></li><li data-list-item-id="e423329eba1090a8b534742159b992f3b"><span class="regierungsmitglied">Straßen: Winterreifenpflicht beachten und Fahrweise anpassen</span></li></ul><p>Der Winter kehrt zurück: Aufgrund einer Kaltfront sind laut GeoSphere Austria auf Basis aktueller Wetterprognosen im Zeitraum von heute, Mittwochnachmittag, bis Freitagmittag, in Nordtirol Neuschneemengen auf den Bergen zwischen 50 und 75 Zentimeter prognostiziert. Die Schneefallgrenze wird bis in tiefe Lage sinken – auch in Tallagen sind bis zu 40 Zentimeter Neuschnee möglich. Besonders betroffen sind die Regionen nördlich des Inntals. Zudem kommt vor allem in Osttirol stürmischer Wind aus nördlicher Richtung auf: Morgen, Donnerstag, und am Freitag können in Osttirol Windspitzen von bis zu 100 km/h auftreten.&nbsp;Auf den Bergen sind Orkanböen mit mehr als 120 km/h Windgeschwindigkeit möglich.</p>
<p>Die GeoSphere Austria gibt daher bis Freitag eine „orange“ Schneewarnung für die Regionen nördlich des Inntals&nbsp;(Warnstufe 3 von 4) bzw. eine „gelbe“ Schneewarnung für das restliche Nordtirol (Warnstufe 2 von 4) sowie ab morgen, Donnerstag, bis Freitag eine orange Sturmwarnung für Osttirol (Warnstufe 3 von 4) aus.&nbsp;</p>
<p>Die Kombination aus Neuschnee, starkem bis stürmischem Wind und schwachem Schneedeckenaufbau führt zudem zu einem Anstieg der Lawinengefahr. Die Schneefälle können zudem zu winterlichen Fahrverhältnissen auf Straßen führen.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Warnung ernst nehmen und Winterreifenpflicht beachten</span></p>
<p>„Schneefälle und Wind sind in Tirol keine Seltenheit. Dennoch gilt es die aktuelle Warnung ernst zu nehmen und Vorsicht walten zu lassen. Besonders wer im Gebirge, im Wald oder auf den Straßen unterwegs ist, sollte die Sturmböen, den Schnee und die aktuelle Lawinengefahr berücksichtigen“, appelliert Sicherheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Astrid Mair</span>.</p>
<p>Verkehrslandesrat <span class="regierungsmitglied">Renè Zumtobel</span> mahnt zudem zur Vorsicht im Straßenverkehr und erinnert an die geltende situative Winterreifenpflicht: „Bei Schnee und Sturm steigt die Gefahr auf den Straßen. Die Straßenbetreiber und die Polizei sind auf die zu erwartenden Schneemengen in den kommenden Tagen vorbereitet und werden durch entsprechende Schneeräumung sowie verstärkte Kontrollen für die Sicherheit auf den Straßen in Tirol sorgen. Wichtig ist dennoch, die Fahrweise den winterlichen Straßenverhältnissen anzupassen und Winterausrüstung mitzuführen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Schnee und Sturm – Handlungsempfehlungen beachten&nbsp;</span></p>
<p>Der starke Wind in Osttirol kann insbesondere in Nähe von Bäumen – unter anderem in Wäldern, Parks oder Alleen – zu Gefahren führen, so <span class="regierungsmitglied">Elmar Rizzoli</span>,&nbsp;Leiter des Tiroler Zentrums für Krisen- und Katastrophenmanagement: „Durch Windböen können Äste abbrechen oder sogar ganze Bäume umstürzen. Meiden Sie daher bei starkem Sturm die Nähe zu Bäumen, etwa in Wäldern, Parks und Alleen. Allenfalls kann es auch zu Unterbrechungen im Stromnetz kommen. Vor allem im Gebirge kann es zudem zu starken Orkanböen kommen. Hier gilt besondere Vorsicht.“ Auch in Nordtirol kann es aufgrund des Schnees zu herabfallenden Ästen und umstürzenden Bäumen kommen. Auch hier gilt Vorsicht.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Neuschnee + Wind + schwache Schneedecke = steigende Lawinengefahr</span></p>
<p>Nachdem die vergangenen Tage von einer geringen bis mäßigen Lawinengefahr geprägt waren, steigt die Lawinengefahr ab morgen sprunghaft an. „Grund dafür ist die aktuelle Kombination aus viel Schnee, Wind und dem schwachen Schneedeckenaufbau“, erklärt <span class="regierungsmitglied">Christoph Mitterer</span>&nbsp;vom Lawinenwarndienst des Landes Tirol: Die ExpertInnen des Lawinenwarndienstes werten aktuell Beobachtungen und Daten aus ganz Tirol aus und tauschen sich mit den Lawinenwarndiensten der Nachbarländer aus, um für die jeweiligen Regionen konkrete Lawinenberichte zu erstellen. „Unabhängig von der Gefahrenstufe kann jedoch gesagt werden: Wir empfehlen Zurückhaltung abseits der gesicherten Pisten. Touren sollen sorgfältig geplant und die jeweilige Lawinengefahrenprognose unbedingt beachtet werden. Vor allem am Samstag, wenn womöglich das Wetter besser wird und zum Fahren abseits der gesicherten Pisten einlädt.“</p>
<p>Alle Informationen zur aktuellen Lawinensituation in Tirol, Südtirol und dem Trentino finden sich im täglichen Lawinenreport unter&nbsp;<a href="https://lawinen.report/bulletin/latest" target="_blank" rel="noreferrer">www.lawinen.report</a>. Dieser wird jeweils um 17 Uhr für den darauffolgenden Tag online zur Verfügung gestellt.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Winterdienst im Einsatz – Umstellen von Dienstplänen und laufende Info</span></p>
<p>Noch bis 15. April gilt in Österreich bei winterlichen Fahrverhältnissen Winterreifenpflicht für Pkw und Lkw bis 3,5 Tonnen. Ohne entsprechender Ausrüstung steigt bei winterlichen Fahrverhältnissen die Unfallgefahr stark an. Kommt es zu Schneefällen und damit winterlichen Fahrbahnen, ist auch im Frühling der Winterdienst der Tiroler Straßenmeistereien im Einsatz. „Die 14 Tiroler Straßenmeistereien werden laufend über Wetterentwicklungen informiert. Sind Schneefälle in Sicht, bereiten sie sich entsprechend vor und stellen Dienstpläne um. Gemeinsam mit extern beauftragten Frächtern verfügen wir in Tirol über weit mehr als 150 Winterdienstfahrzeuge. In den 83 über das Land verteilten Silos und Lagerhallen ist zudem genug Streusalz gelagert“, erklärt Straßenreferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler </span>und appelliert zudem an Verkehrsteilnehmende: „Überholen Sie bitte keine Räumfahrzeuge. Das kann sehr gefährlich werden.“</p>
<p>Informationen über die aktuellen Straßenverhältnisse können über die 250&nbsp;Verkehrswebcams in ganz Tirol eingeholt werden. Der Zugriff ist über&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/verkehr/strassenbau-und-strassenerhaltung/webcams/" target="_blank">www.tirol.gv.at/webcams</a>oder über die Land Tirol App möglich.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Handlungsempfehlungen bei Schnee und Sturm</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e80a6c71040dd1d21159d0b4cd544685c">Meiden Sie Wälder, Parks und Alleen!</li><li data-list-item-id="efa0e911c2ef9bf8246dc15704ac688dc">Reduzieren Sie im Straßenverkehr die Geschwindigkeit, vermeiden Sie Überholmanöver und halten Sie Abstand!&nbsp;Achten Sie auf den verstärkten Einsatz von Schneeräumfahrzeugen!</li><li data-list-item-id="ea7b05f28f5c599f6a7f1e4889c0b42a0">Parken Sie Fahrzeuge nicht in der Nähe von Bäumen!</li><li data-list-item-id="e0ee12d1a39e075c48ff99cc3e7cf4b23">Schränken Sie Outdooraktivitäten ein!</li><li data-list-item-id="e370724d927a716285fcd3d703ad82cbd">Sichern Sie rechtzeitig bewegliche Gegenstände im Freien (z. B. Partyzelte, Trampoline oder Gartenmöbel), Kinderwagen können leicht umstürzen!</li><li data-list-item-id="ef46241d27cda3c7a7f9d9d2de6682165">Rechnen Sie auf den Bergen mit noch erheblich höheren Sturmspitzen!</li><li data-list-item-id="ed770a1e2afea58cd2ad5ae62b9cc6f4c">Rechnen Sie in Schigebieten mit eingeschränktem Liftbetrieb!</li><li data-list-item-id="ea12ecfdb87dbcc50ae3f4e76f4015b02">Rechnen Sie im Gebirge mit mäßigen bis starken Schneeverfrachtungen!</li><li data-list-item-id="ee4f9e36d834c14518dc31761d93605b9">Planen Sie Verspätungen im Straßen-, Schienen- und Flugverkehr ein!</li><li data-list-item-id="e7b4cbf7481ce02f3ee7854ad69a958ad">Beobachten Sie die lokale Wetterentwicklung, holen Sie Warninformationen der Behörden ein und beachten Sie deren Anweisungen!</li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>LRin Mair</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Sat, 21 Mar 2026 10:08:39 +0100</pubDate>
				
				<title>Internationaler Tag des Wassers: Tirols Trinkwasserversorgung ist gut aufgestellt</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/internationaler-tag-des-wassers-tirols-trinkwasserversorgung-ist-gut-aufgestellt/</link>
				<description>Sauberes Trinkwasser aus der Leitung – das darf in Tirol grundsätzlich als selbstverständlich erwartet werden. </description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/6/b/csm_20260320_LHStvJosefGeisler_8cae6dab39.jpg" length="1512725" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<p>Doch diese Selbstverständlichkeit hat eine Grundlage: eine leistungsfähige Infrastruktur in öffentlicher Hand, geschützte Ressourcen und ein verantwortungsvoller Umgang mit Wasser. Anlässlich des bevorstehenden Internationalen Tags des Wassers am 22. März richtet sich der Blick deshalb nicht nur auf die hohe Qualität der Versorgung heute, sondern vor allem darauf, wie sie auch in Zukunft gesichert werden kann.</p>
<p>„Der Internationale Tag des Wassers erinnert uns daran, wie wertvoll und zugleich verletzlich diese Ressource ist. Tirol hat beste Voraussetzungen – deshalb gilt es weiterhin, diese auch für kommende Generationen zu bewahren“, betont der zuständige Referent für die Wasserwirtschaft LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tirols Trinkwasserversorgung im Überblick</span></p>
<p>Erfolgt in vielen Regionen Österreichs die Trinkwasserversorgung über Brunnen aus dem Grundwasser, spielen Quellwässer in Tirol eine zentrale Rolle. „Rund 90 Prozent des Bedarfs an Trinkwasser und Nutzwasser werden aus Quellen gedeckt“, erklärt <span class="regierungsmitglied">Markus Federspiel</span>, Vorstand der Abteilung Wasserwirtschaft und führt weiter aus: „Das ist ein großer Vorteil für Tirol, weil Quellwasser in der Regel von sehr hoher Qualität ist: es entspringt in den Tiroler Bergen, nachdem es dort als Regen oder Schnee angefallen und in den Boden gesickert ist. Auf einem längeren Weg durch den Untergrund hat es einen natürlichen Reinigungsprozess durchlaufen und bleibt im Gebirge geschützt gespeichert, was vor allem auch in Trockenperioden im Hinblick auf die Versorgungssicherheit eine große Rolle spielt.“ Dieser im Österreichvergleich außergewöhnlich hohe Anteil an Quellwasser prägt die Versorgungsstruktur in Tirol bis heute nachhaltig. Grundwasser aus Brunnen wird ergänzend dazu genutzt, während interkommunale Verbindungen die Stabilität der Versorgung zusätzlich stärken.</p>
<p>Die Trinkwasserversorgung in Tirol ist derzeit praktisch flächendeckend auf einem sehr hohen Niveau abgesichert. Etwa 96 Prozent der Bevölkerung sind an ein öffentliches Trinkwassernetz angeschlossen. Die öffentliche Versorgung erfolgt durch Gemeinden, Wassergenossenschaften und Wasserverbände. In dezentralen Lagen wird sie durch zahlreiche kleinere Einzelversorgungsanlagen ergänzt.</p>
<p>In den vergangenen 40 Jahren ist der Pro-Kopf-Verbrauch an Wasser deutlich gesunken – von rund 300 auf knapp 250 Liter pro Tag. Während nämlich der Gesamtbedarf an Wasser um rund 20 Prozent gestiegen ist, ist parallel die Bevölkerung im selben Zeitraum um mehr als 35 Prozent gewachsen. Insgesamt liegt der jährliche Trinkwasserbedarf in Tirol derzeit bei rund 70,2 Millionen Kubikmetern, wobei touristisch geprägte Regionen einen besonders hohen Bedarf aufweisen. Ein entscheidender Faktor für die hohe Qualität des Tiroler Trinkwassers ist der konsequente Schutz der Ressourcen durch Schutz- und Schongebiete.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Damit das auch morgen so bleibt</span></p>
<p>Gerade im Hinblick auf Klimawandel, Bevölkerungsentwicklung und steigende Nutzungsansprüche gewinnt dieser vorbeugende Ressourcenschutz neben vorausschauender Planung zunehmend an Bedeutung. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch die interkommunale Zusammenarbeit, durch die sich Gemeinden gegenseitig unterstützen und so die stabile Trinkwasserversorgung über das eigene Gemeindegebiet hinaus stärken können.</p>
<p>Die bestehende Trinkwasserversorgung in Tirol wird laufend ausgebaut und noch widerstandsfähiger gestaltet, um auf zukünftige Anforderungen vorbereitet zu sein. Dazu zählt insbesondere der Aufbau zusätzlicher Standbeine für die Wasserversorgung, um die Ausfallsicherheit weiter zu erhöhen und flexibel auf Veränderungen wie etwa steigenden Bedarf reagieren zu können.&nbsp;</p>
<p>„Der Internationale Tag des Wassers macht deutlich: Eine sichere Trinkwasserversorgung ist keine Selbstverständlichkeit. Tirol ist heute gut aufgestellt – entscheidend ist, diesen Weg konsequent weiterzugehen“, betont LHStv Geisler abschließend. Ein entsprechendes Konzept zur langfristigen Sicherung der Trinkwasserversorgung in Tirol befindet sich derzeit in der finalen Ausarbeitung und wird in Kürze vorliegen.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>Umwelt</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Sat, 21 Mar 2026 09:36:23 +0100</pubDate>
				
				<title>Wolf im Bezirk Landeck entnommen </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/wolf-im-bezirk-landeck-entnommen-3/</link>
				<description>Abschussverordnung erfüllt.</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Tiroler Landesregierung hat am Freitag, 20. März 2026, die Abschussverordnung für einen Risikowolf im Bezirk Landeck erlassen. Diese wurde gestern, Freitag, am späten Abend von der Jägerschaft erfüllt und wird in weiterer Folge aufgehoben.&nbsp;</p>
<p>In den vergangenen Tagen wurde im Gemeindegebiet von Nauders wiederholt ein Wolf jeweils in unmittelbarer Nähe zu einem Wohngebiet nachgewiesen. Einmal durch Aufnahmen einer Wildkamera und einmal im Zusammenhang mit einem Rissereignis. „Wiederholte Nachweise in unmittelbarer Nähe zu bewohntem Gebiet haben deutlich gemacht, dass Handlungsbedarf besteht. Mein Dank gilt der örtlichen Jägerschaft für ihr schnelles Handeln“, betont Landeshauptmannstellvertreter <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.&nbsp;</p>
<p>Die Bevölkerung wird wie immer gebeten, allfällige Sichtungen und Beobachtungen der Behörde über das auf der Website des Landes zur Verfügung stehende <a href="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/themen/land-forstwirtschaft/agrar/LWSJF/Grosse_Baeutegreifer/Allgemein/Formular_Sichtbeobachtung_grosse_Beutegreifer_Tirol_Version_2.0_vom_28.5.2024_Formular.pdf" target="_blank">Sichtungsformular</a> zu melden.&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen finden sich unter <a href="https://www.tirol.gv.at/landwirtschaft-forstwirtschaft/agrar/rechtliche-bestimmungen-in-der-landwirtschaft/beutegreifer/" target="_blank">www.tirol.gv.at/baer_wolf_luchs</a>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Land- &amp; Forstwirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Fri, 20 Mar 2026 12:56:48 +0100</pubDate>
				
				<title>Abschussverordnung für Risikowolf im Oberland</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/abschussverordnung-fuer-risikowolf-im-oberland-2/</link>
				<description>Wiederholte Nachweise in unmittelbarer Nähe zum Siedlungsraum</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="e55f5b04742be2b603a5e8a23739949b7"><p class="text-justify"><span>Abschussverordnung gilt ab heute für acht Wochen – Jägerschaft bereits informiert</span></p></li></ul><p class="text-justify">Die Tiroler Landesregierung hat heute, Freitag, die Abschussverordnung für einen Risikowolf im Bezirk Landeck erlassen. Die Verordnung ist mit der Kundmachung, heute, Freitag, in Kraft getreten und gilt für die Dauer von acht Wochen. Die betroffene Jägerschaft wurde bereits informiert.</p>
<p class="text-justify">In den vergangenen Tagen wurde im Gemeindegebiet von Nauders wiederholt ein Wolf jeweils in unmittelbarer Nähe zu einem Wohngebiet nachgewiesen. Einmal durch Aufnahmen einer Wildkamera und einmal im Zusammenhang mit einem Rissereignis. „Wenn sich ein Wolf wiederholt einem Wohngebiet nähert, führt das verständlicherweise zu Beunruhigung in der Bevölkerung. Umso wichtiger ist es, dass wir in dieser Situation rasch handeln, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten“, betont LHStv Josef Geisler.&nbsp;</p>
<p class="text-justify">Das Land Tirol appelliert wie immer an die Bevölkerung Sichtungen von Großraubtieren möglichst rasch über das&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/themen/land-forstwirtschaft/agrar/LWSJF/Grosse_Baeutegreifer/Allgemein/Formular_Sichtbeobachtung_grosse_Beutegreifer_Tirol_Version_2.0_vom_28.5.2024_Formular.pdf" target="_blank">Sichtungsformular</a> auf der Website des Landes Tirol oder direkt an die zuständige Bezirkshauptmannschaft zu melden. Besonders wichtig für die fachliche Beurteilung ist Bildmaterial. Weitere Informationen finden sich unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/landwirtschaft-forstwirtschaft/agrar/rechtliche-bestimmungen-in-der-landwirtschaft/beutegreifer/" target="_blank">www.tirol.gv.at/baer_wolf_luchs</a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Wald</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Thu, 19 Mar 2026 11:05:57 +0100</pubDate>
				
				<title>Klimafitte Wälder brauchen starke Wurzeln</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/klimafitte-waelder-brauchen-starke-wurzeln/</link>
				<description>21. März: Internationaler Tag des Waldes</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/b/4/csm_20260319_Tag_des_Waldes_1_f744e6d9b9.jpg" length="1364497" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e810ef41640ded0f0e5462aa67a7e21ce"><span class="regierungsmitglied">Land Tirol investiert in klimafitte Wälder und moderne Forstpflanzenproduktion</span></li><li data-list-item-id="efa04fbad9635f91267d3112af0cea17f"><span class="regierungsmitglied">Neues Kühlhaus in Bad Häring</span></li><li data-list-item-id="e2b6f3cdf403df98da9abae96db7621d7"><a href="https://youtu.be/ArVpNNAL3X0" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">Landesfilm</span></a><span class="regierungsmitglied"> zum Forstgarten Bad Häring</span></li></ul><p>Zum Internationalen Tag des Waldes am 21. März richtet das Land Tirol den Blick auf eine zentrale Grundlage für die Zukunft der Wälder: Hochwertige heimische Forstpflanzen. Im Landesforstgarten Bad Häring wurde kürzlich ein neues Kühlhaus errichtet, das künftig eine wichtige Rolle für die Versorgung Tirols mit klimafitten Baumarten spielen wird. Die Tiroler Landesforstgärten produzieren jährlich auf drei Standorten mehr als 3,3 Millionen Forstpflanzen für Wiederbewaldungs-, Verjüngungs- und Rekultivierungsmaßnahmen und leisten damit einen zentralen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Wälder.&nbsp;</p>
<p>„Gerade in Tirol sind gesunde Wälder unverzichtbar – sie schützen unsere Siedlungen vor Naturgefahren, sichern Arbeitsplätze und sind wertvoller Lebens- und Erholungsraum. Deshalb investieren wir gezielt in klimafitte Wälder und in eine moderne Forstpflanzenproduktion. Das neue Kühlhaus in Bad Häring ist ein wichtiger Baustein, um die Wiederbewaldung auch unter den Bedingungen des Klimawandels sicherzustellen – mit standortsangepassten Forstpflanzen als wichtige Grundlage“, betont Forstreferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Neues Kühlhaus sichert Versorgung mit Forstpflanzen</span></p>
<p>Der Klimawandel stellt auch die Wälder in Tirol vor große Herausforderungen. Tirolweit wird jährlich ein zusätzlicher Bedarf von rund 400.000 Mischbaumarten erwartet. Das stellt neue Anforderungen an Produktion, Lagerung und Logistik in den Forstgärten.</p>
<p>Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, wurde im Landesforstgarten in Bad Häring ein neues Kühlhaus errichtet. Bestehend aus einer großen Kühlhalle mit Deckenkühlung, einer sogenannten Manipulationshalle, Technik- und Archivräumen sowie einem Sanitärbereich verfügt das Gebäude insgesamt über eine Nutzfläche von rund 500 Quadratmetern.&nbsp;</p>
<p>„Kühlhäuser sind in Forstgärten ein entscheidender Bestandteil der Infrastruktur: Sie verlangsamen die natürlichen Lebensprozesse der Pflanzen und sorgen dafür, dass diese gesund, frisch und pflanzfähig bleiben“, betont Landesforstdirektor&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Harald Oblasser</span>. Bad Häring wurde bewusst als Standort gewählt, da der Forstgarten bereits heute die zentrale Logistikdrehscheibe der Tiroler Landesforstgärten bildet.</p>
<p>Im Zuge der Entwicklung eines neuen Gewerbegebietes in der Gemeinde wurde zudem eine neue Zufahrt zum Forstgarten geschaffen. Dadurch werden Anrainerinnen und Anrainer vom bisherigen Durchzugsverkehr entlastet und die Verkehrssicherheit verbessert.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Der Wald von morgen beginnt im Forstgarten</span></p>
<p>Seit mehr als 60 Jahren produzieren die Tiroler Landesforstgärten Forstpflanzen für die Wiederbewaldung und Pflege der Wälder. Als Betrieb des Landes Tirol werden sie nach privatwirtschaftlichen Grundsätzen geführt und leisten einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Bewirtschaftung der Wälder. „An unseren drei Hauptstandorten Stams, Nikolsdorf und Bad Häring bewirtschaften wir rund 35 Hektar Anbaufläche. Zusätzlich werden rund acht Hektar Hochlagen- und Generhaltungsplantagen betreut, in denen unter anderem Lärche, Tanne, Spirke und seit kurzem auch Esche kultiviert werden“, so&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Daniela Pollak</span>, Leiterin der Tiroler Landesforstgärten.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Wichtiger Produktionsstandort Bad Häring</span></p>
<p>Auf einer Gesamtfläche von über 12 Hektar – überwiegend im Gemeindegebiet von Bad Häring – werden jährlich mehr als 550.000 Nadelbäume sowie über 100.000 Laubbäume produziert. Dazu zählen unter anderem Baumarten wie die Lärche, Tanne und Fichte sowie Ahorn, Eiche und Buche.</p>
<p>Mit einem Team von neun Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird ein breites Sortiment an Forstpflanzen erzeugt, das einen wichtigen Beitrag zur Wiederbewaldung sowie zur Sicherung der genetischen Vielfalt der Tiroler Gebirgswälder leistet. Rund 90 Prozent der Pflanzen werden als sogenannte wurzelnackte Forstware produziert, während der übrige Teil als Topf- oder Ballenware vermarktet wird.</p>
<p>„Unsere Arbeit beginnt viele Jahre bevor ein Baum im Wald steht. Im Forstgarten ziehen wir jene Pflanzen heran, die später stabile und widerstandsfähige Wälder bilden sollen. Dabei achten wir besonders auf hochwertige Pflanzenqualität und auf Baumarten, die auch mit den zukünftigen klimatischen Bedingungen gut zurechtkommen“, erklärt Betriebsleiter&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Daniel Meier</span>, verantwortlich für den Standort in Bad Häring.</p>
<p>„Die Tiroler Landesforstgärten leisten mit der Produktion von Forstpflanzen, der Bereitstellung von Saatgut sowie mit Beratung und Unterstützung bei Wiederbewaldungsmaßnahmen einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Wälder. Gerade vor dem Hintergrund des Klimawandels bilden klimafitte Baumarten eine zentrale Grundlage dafür, dass Wälder auch in Zukunft ihre vielfältigen Funktionen erfüllen können – als Lebensraum für Tier und Pflanzen, als Schutzwald, als wichtige wirtschaftliche Ressource, aber auch als Erholungsraum für uns Menschen“, betont LHStv Geisler abschließend.&nbsp;</p>
<p>Der Besuch im Landesforstgarten in Bad Häring wurde auch filmisch begleitet und steht auf dem YouTube-Kanal des Landes zur Verfügung: <a href="https://youtu.be/ArVpNNAL3X0" target="_blank" rel="noreferrer">https://youtu.be/ArVpNNAL3X0</a></p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox Tiroler Landesforstgärten:</span><br>Die Tiroler Forstgärten bilden das Herzstück für die Wiederbewaldung und die Produktion klimafitter Baumarten. Sie liefern die Pflanzen, die nach Sturm-, Lawinen- oder Schneedruckschäden benötigt werden, und sichern so den langfristigen Schutzwald. Die Forstpflanzen werden in drei Betriebsgärten erzeugt: Stams, Bad Häring und Nikolsdorf.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Aufgaben:</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e6387cc7a15ea1b06df329b378f014ed5"><span>Saatgutgewinnung und -lagerung</span></li><li data-list-item-id="e43833e942bd7698ff09168a981c4a58e"><span>Produktion klimafitter Forstpflanzen</span><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e6d41eabaee9945721ac1f696f72d8631"><span>Nadelhölzer wie Lärche, Fichte, Zirbe, Tanne und Kiefer</span></li><li data-list-item-id="e34306f9fb106cb8ecb3ad07c14374785"><span>Laubhölzer wie Bergahorn, Buche, Eiche, Linde und Vogelbeere</span></li><li data-list-item-id="eb28ad60afb1c355976d8dd3d02caabab"><span>Sträucher für ergänzende Pflanzungen bei Gemeinden und Privaten</span></li></ul></li><li data-list-item-id="efd1ce543b1ad3c0e783802ad92c33bef"><span>Beratung von WaldbesitzerInnen und Gemeinden</span></li><li data-list-item-id="ea28b1c48d14d9e02d9d7526ccb12a815"><span>Erhalt genetischer Vielfalt</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Neu: </span>Kühlhaus im Forstgarten Bad Häring</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Einzigartig: </span>Samenklenge im Forstgarten Nikolsdorf zur Aufbereitung von Zapfen – einzige in Westösterreich, mit geplanter Erweiterung durch ein neues Saatgut-Haus zur optimalen Lagerung für die Ansprüche der Baumarten</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Über die Landesforstgärten vermarktete Pflanzen:</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e09a5deef8397aab254a7ee10ee4b7ef5"><span>2025: ca. 2,1 Millionen Stück Mischbaumarten</span></li><li data-list-item-id="e195af5f2b3caf02360c0e858d8c381f2"><span>2020 – 2025: Steigerung um 95 Prozent (von 1,1 auf 2,1 Millionen Pflanzen)</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Kooperationen: </span>Universitäten, Forschungsanstalten, grenzübergreifende Zusammenarbeit in der Euregio mit Südtirol und Trentino</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Besonderheit: </span>Schnelle Bereitstellung großer Pflanzenmengen nach Extremwetterereignissen und gezielte Unterstützung bei Aufforstungen von Schadflächen&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Land- &amp; Forstwirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Wed, 18 Mar 2026 16:59:15 +0100</pubDate>
				
				<title>Bär im Gemeindegebiet Pfunds im Bezirk Landeck nachgewiesen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/baer-im-gemeindegebiet-pfunds-im-bezirk-landeck-nachgewiesen/</link>
				<description>Bär auf Wildkamera im Gemeindegebiet von Pfunds dokumentiert</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/7/4/csm_20260316_B%C3%A4r_Gemeindegebiet_Pfunds_7ce02f3359.jpg" length="283845" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e95a7c50e2c51c84626fd8e51feefcd05"><span class="regierungsmitglied">Sichtungen über Formular an Land Tirol melden</span></li></ul><p>Aufgrund von Wildkameraaufnahmen sowie mittels Spuren im Schnee wurde in den vergangenen Tagen mehrfach die Präsenz eines Bären im Gemeindegebiet von Pfunds nachgewiesen. Bereits im vergangenen Jahr konnte im Tiroler Oberland die Präsenz von mindestens einem Bärenindividuum bestätigt werden. Ob es sich bei dem nun nachgewiesenen Bären um dasselbe Individuum handelt, kann nach derzeitigem Kenntnisstand jedoch nicht bestätigt werden.</p>
<p>Auch in den vergangenen Jahren konnte die Präsenz von Bären in Tirol bereits Anfang bis Mitte März nachgewiesen werden. Der Zeitpunkt des aktuellen Bekanntwerdens wird daher nicht als ungewöhnlich eingeschätzt.</p>
<p>Alle einlangenden Meldungen und Nachweise wurden und werden überprüft und haben bislang keine Hinweise darauf ergeben, dass sich ein Bär Menschen oder dem Siedlungsraum gezielt nähert. Das Land Tirol appelliert weiterhin an die Bevölkerung, Sichtungen von Großraubtieren möglichst rasch über das Sichtungsformular auf der Website des Landes Tirol oder direkt an die zuständige Bezirkshauptmannschaft zu melden. Besonders wichtig für die fachliche Beurteilung ist Bildmaterial. Weitere Informationen finden sich unter www.tirol.gv.at/baer_wolf_luchs.<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Land- &amp; Forstwirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Sun, 15 Mar 2026 09:00:00 +0100</pubDate>
				
				<title>Reminder: Mehr Verkehrssicherheit dank Sanierung der Wendlinger Brücke in Kufstein</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/mehr-verkehrssicherheit-dank-sanierung-der-wendlinger-bruecke-in-kufstein-1/</link>
				<description>Sanierung verlängert Lebensdauer der über 70 Jahre alten Brücke und schafft neuen Radweg</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/a/5/csm_20260205_Wendlinger_Br%C3%BCcke__2__4b56083615.jpg" length="1685158" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ee76f75a0e12946a1ef9c2a0372a94360"><span class="regierungsmitglied">Start der Bauarbeiten am 16. März 2026 – Dauer bis voraussichtlich Ende November&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="eea4e45b4e0a3c8c3778abcdeec900b4d"><span class="regierungsmitglied">Fahrtrichtung Innsbruck: Brücke bleibt geöffnet</span></li><li data-list-item-id="ed4014f1628e7d369d8b7127132c6dc9c"><span class="regierungsmitglied">Fahrtrichtung Kiefersfelden: Umleitung über untergeordnetes Straßennetz&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ebb7044b6fb2161000e4519bf0fdb2f9a"><span class="regierungsmitglied">Öffis: Umleitung bereits ab 16. Februar 2026</span></li></ul><p>Heuer steht die Sanierung der über 70 Jahre alten Wendlinger Brücke (Kufsteiner Innbrücke) entlang der B 171 Tiroler Straße in Kufstein an. Damit wird nicht nur die Sicherheit und Langlebigkeit der Brücke verbessert: Gleichzeitig entsteht auch ein neuer Geh- und Radweg. Aufgrund der dafür notwendigen umfangreichen Arbeiten kann von Mitte März bis voraussichtlich Ende November 2026 nur ein Fahrstreifen auf der Brücke genutzt werden: Von Montag, 16. März 2026, 6 Uhr, bis voraussichtlich Ende November 2026 ist die Wendlinger Brücke damit nur in Fahrtrichtung Innsbruck für den Verkehr geöffnet. Der gesamte Verkehr in Fahrtrichtung Kiefersfelden (Bayern) wird umgeleitet. Auch der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) wird umgeleitet – dies bereits frühzeitig ab Montag, 16. Februar 2026, sodass ein reibungsloser Ablauf sichergestellt und mögliche Optimierungsmöglichkeiten noch bis zum Start der Arbeiten ausgelotet werden können. FußgängerInnen können die Brücke weiterhin nutzen. Auf den Zugverkehr gibt es keine Auswirkungen. Für das gemeinsame Sanierungsprojekt von Land Tirol und Stadt Kufstein werden insgesamt rund 1,8 Millionen Euro investiert.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Brückensanierung in zwei Abschnitten – ein Fahrstreifen bleibt stets frei</span></p>
<p>„Die Sanierung der Brücke ist dringend notwendig und nicht aufschiebbar. Alle Beteiligten stehen im engen Austausch und sind bemüht, die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. Es handelt sich hierbei jedoch um ein großes Sanierungsprojekt, bei dem entsprechende Maßnahmen getroffen werden müssen, um die Arbeiten bestmöglich und zügig voranzutreiben. Die Generalsanierung bringt zudem mehr Sicherheit insbesondere für Radfahrende“, betont LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>. Auch der Bürgermeister von Kufstein,&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Martin Krumschnabel</span>, betont: „Die Wendlinger Brücke ist ein wichtiger Knotenpunkt in unserer Stadt. Umso wichtiger ist es, dass die Brücke dank der Sanierung auch in Zukunft sicher zur Verfügung steht. Die kommenden Monate bringen Umstellungen und sicherlich die ein oder andere Herausforderung mit sich. Das vorliegende ausgearbeitete Konzept ist umfassend durchdacht und so aufgestellt, dass unausweichliche Auswirkungen bestmöglich abgefedert werden können.“</p>
<p>In den vergangenen Monaten haben ExpertInnen auf Basis von umfassenden Verkehrsanalysen an einer tragbaren Lösung für die Umleitung gearbeitet. Unter anderem wird die Brücke in zwei Abschnitten saniert, um durchgehend einen Fahrstreifen für den Verkehr zur Verfügung stellen zu können.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Stadt Kufstein informiert auf Website&nbsp;</span></p>
<p>Während der Sanierung ist eine Umleitung ab dem Kreisverkehr Wendlinger bis zum Kreisverkehr Rosenheimer Straße eingerichtet. Die Umleitung wird an einer Reihe von Punkten und Stadteinfahrten mittels Beschilderung angekündigt, um so einen möglichst reibungslosen Verkehrsfluss auf den Umleitungsrouten sicherzustellen. Während der Bauphase wird für einen verbesserten Verkehrsfluss in mehreren Straßen zudem eine 30er-Zone eingerichtet. Details zur Umleitung finden sich auf der&nbsp;<a href="https://www.kufstein.at/de/sanierung-der-wendlinger-bruecke-ab-maerz-2026.html" target="_blank" rel="noreferrer">Website der Stadt Kufstein</a> unter&nbsp;<a href="https://www.kufstein.at" target="_blank" rel="noreferrer">www.kufstein.at</a>.&nbsp;</p>
<p>Auch die Umleitung des ÖPNV erfolgt auf Basis eines umfassendes Umleitungskonzeptes von Kufstein mobil in Koordination mit dem VVT bereits ab 16. Februar. Details dazu bzw. zu den betroffenen Linien und Haltestellen sowie geänderten Fahrplänen finden sich ebenfalls auf der&nbsp;<a href="https://www.kufstein.at/de/geaenderte-fahrplaene-wegen-sanierung-wendlingerbruecke.html" target="_blank" rel="noreferrer">Website der Stadt Kufstein</a>. Alle Fahrpläne sind zudem online unter <a href="https://smartride.vvt.at/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">smartride.vvt.at</a> oder über die VVT SmartRide-App abrufbar.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sanierung für mehr Sicherheit</span></p>
<p>„Die Brücke wurde im Jahr 1953 errichtet. Viele Bauteile sind am Ende ihrer Lebensdauer und müssen dringend erneuert werden. Zudem wird die Brücke dem aktuellen Stand der Technik angepasst, damit sie auch in Zukunft die Verkehrsbelastung gut meistern kann“, so&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Günter Guglberger</span>, Vorstand der Abteilung Landesstraßen und Radwege des Landes Tirol.&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Jürgen Wegscheider</span>, Leiter des Baubezirksamtes, ergänzt: „Konkret tragen wir die Randbalken der Brücke ab und erneuern sie. Auch die Abdichtung, die Fahrbahn und das Geländer werden erneuert. Zudem passen wir die Oberflächenentwässerung an.“ Im Zuge der Sanierung wird der östliche Gehweg zudem zu einem Geh- und Radweg ausgebaut. Damit steigt auch für RadfahrerInnen die Verkehrssicherheit.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
					<category>Straßenbau</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-57426</guid>
				<pubDate>Fri, 13 Mar 2026 09:00:00 +0100</pubDate>
				
				<title>L 16 Pitztalstraße: Start der Generalsanierung an der Pitztalbrücke</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/l-16-pitztalstrasse-start-der-generalsanierung-an-der-pitztalbruecke/</link>
				<description>Nach über 40 Jahren Betriebszeit: Bogenbrücke muss saniert werden</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/d/1/csm_20260313_Umfahrung_Pitztalbr%C3%BCcke_e23adae3c6.jpg" length="1015244" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb2bd6e39766209826642d938897c1b62"><span class="regierungsmitglied">7. April bis 27. November 2026: Verkehr taleinwärts in das Pitztal wird über L 61 Brennbichlstraße umgeleitet</span></li><li data-list-item-id="e01dd141a8f10255712be24b46f60915c"><span class="regierungsmitglied">Verkehrsverzögerungen möglich – zusätzliche Zeit einplanen&nbsp;</span></li></ul><p>Sie ist das Eingangstor ins Pitztal: die Pitztalbrücke am Beginn der L16 Pitztalstraße. Nach mehr als 40 Jahren Betrieb wird die markante Bogenbrücke umfassend saniert. Ziel ist es, die wichtige Verkehrsverbindung langfristig zu sichern. Für die Generalsanierung kommt es ab Dienstag, 7. April, bis Freitag, 27. November 2026, zu unvermeidbaren Verkehrseinschränkungen: Talauswärts kann der Verkehr weiterhin über die Brücke fahren. Der Verkehr taleinwärts in Richtung Pitztal wird über die L 61 Brennbichlstraße und ab dem Bahnhof Imst-Pitztal über die alte Landesstraße umgeleitet.&nbsp;</p>
<p>„Die Pitztalbrücke ist ein zentraler Verkehrsknotenpunkt für die Region. Die Sanierung ist unausweichlich, damit sie auch in Zukunft sicher genutzt werden kann“, betont LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>. Um die Auswirkungen möglichst gering zu halten, wurden im Vorfeld der Generalsanierung bereits wichtige Vorarbeiten geleistet. Zudem gab es intensive Abstimmungen – unter anderem mit den ÖBB und den betroffenen Gemeinden. „Unser Ziel war und ist klar: die Bauzeit so kurz wie möglich und die Auswirkungen auf den Verkehr so gering wie möglich zu halten“, so <span class="regierungsmitglied">Günter Guglberger</span>, Vorstand der Abteilung Landesstraßen und Radwege, der zudem betont: „Uns ist bewusst, dass die Generalsanierung den Verkehrsteilnehmenden Geduld abverlangen wird. Verzögerungen lassen sich nicht ganz vermeiden. Bitte planen Sie daher für Ihre Wege während der Bauzeit etwas mehr Zeit ein.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bereits 2025 wichtige Vorarbeiten geleistet</span></p>
<p>Um den Verkehr auf der Ausweichstrecke taleinwärts möglichst flüssig zu halten, wurden bereits im Herbst 2025 wichtige Vorarbeiten durchgeführt: Die alte Landesstraße zwischen dem Bahnhof Imst-Pitztal und dem Gewerbegebiet Arzl im Pitztal wurde neu asphaltiert und verbreitert. Zusätzlich wird ein eigener Mehrzweckstreifen markiert, um die Sicherheit für Radfahrende zu erhöhen.</p>
<p>Auch entlang der Pitztalbrücke selbst wurden vorbereitende Arbeiten durchgeführt: Während einer Gleissperre der ÖBB konnte das Konsolengerüst über dem Bahnbereich bereits montiert werden. Dadurch verkürzt sich die Bauzeit während der eigentlichen Sanierung. „Durch die gute Abstimmung mit den ÖBB konnten wir wichtige Arbeiten vorziehen“, betont Guglberger.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Arbeiten auf und unter der Brücke</span></p>
<p>Die Sanierung betrifft sowohl die Fahrbahn als auch das Brückenbauwerk selbst. Die gesamte Brückenabdichtung – das betrifft 2.400 Quadratmeter Brückenfläche – und die Entwässerung werden erneuert. Außerdem werden Randleisten und Fahrbahnübergänge komplett ersetzt und. der Asphalt der gesamten Fahrbahn erneuert. Die bestehenden Betonleitwände werden durch moderne Leitschienen ausgetauscht. Zusätzlich wird die vorhandene Beleuchtung in moderne LED-Technik umgerüstet. „Mit all diesen Maßnahmen erhöhen wir die Verkehrssicherheit auf der Brücke deutlich“,&nbsp;erklärt <span class="regierungsmitglied">Bernd Stigger</span>, Leiter des Baubezirksamts Imst.&nbsp;</p>
<p>Auch unterhalb der Fahrbahn wird gearbeitet. In den kommenden Monaten erfolgen umfangreiche Betoninstandsetzungen an der Tragwerksunterseite, am Bogen sowie an den Stützen. „Diese Arbeiten verlängern die Lebensdauer der Brücke erheblich und sichern ihre Funktion für viele weitere Jahre“, so Stigger.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox Pitztalbrücke</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e7a54d5ffbcbb002fb0c36bf01c3691da">Gesamtlänge: 220 Meter</li><li data-list-item-id="ef19c5bb4b387547f0594b8c69fda0f70">Bogenstützweite: 169 Meter&nbsp;</li><li data-list-item-id="eec2548581fa14bac9f6aa1a4f4e3d418">Bogenstich: 32,5 Meter&nbsp;</li><li data-list-item-id="e0928b728a15d2dce53581ced9bd1dde8">Verkehrsfreigabe: 1983&nbsp;</li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Straßenbau</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-57355</guid>
				<pubDate>Mon, 09 Mar 2026 12:45:25 +0100</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Nadja Jansenberger)</author>
				<title>Berufswunsch TierärztIn: Summer School 2026 </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/berufswunsch-tieraerztin-summer-school-2026/</link>
				<description>Summer School VetINNSights von 13. bis 17. Juli 2026 in Rotholz/Strass</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ea365b0eb97149c9277e15fe1dda32e5d"><span class="regierungsmitglied">Einblicke in Studium, Aufnahmeverfahren und Beruf der Tierärztin bzw. des Tierarztes</span></li><li data-list-item-id="e1d0cd450a782c63ccb7368c7c877c548"><span class="regierungsmitglied">Anmeldung ab sofort möglich – Bewerbungsfrist endet am 30. April 2026</span></li></ul><p>Junge Menschen, die sich für ein Studium der Veterinärmedizin interessieren, können auch heuer wieder in die Welt der Tiermedizin eintauchen: Von 13. bis 17. Juli 2026 findet die Summer School VetINNSights in Rotholz/Strass statt. Die Initiative des Landes Tirol in Kooperation mit der Veterinärmedizinischen Universität Wien richtet sich vor allem an SchülerInnen zwischen 16 und 19 Jahren und bietet einen fundierten Einblick in Studium, Aufnahmeverfahren und Beruf. Die Anmeldung startet heute, Montag, den 9. März, und ist bis 30. April 2026 möglich.</p>
<p>„Mit der Summer School wollen wir jungen Menschen frühzeitig zeigen, wie vielseitig und spannend der Beruf der Tierärztin bzw. des Tierarztes ist. Gleichzeitig leisten wir damit einen wichtigen Beitrag, um mehr Nachwuchs für diesen dringend benötigten Beruf zu gewinnen“, betont LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>. Gerade in ländlichen Regionen brauche es langfristig ausreichend TierärztInnen – insbesondere im Bereich der Nutztiermedizin.</p>
<p>Im Rahmen der Summer School erwartet die TeilnehmerInnen ein abwechslungsreiches Programm aus Vorträgen, Workshops, praktischen Übungen und Exkursionen. Lehrende der Veterinärmedizinischen Universität Wien informieren über das Studium sowie das Aufnahmeverfahren und geben Einblicke in verschiedene Fachbereiche. Zusätzlich berichten praktizierende Tiroler TierärztInnen aus ihrem Berufsalltag.</p>
<p>„Die Summer School ist eine hervorragende Möglichkeit, sich frühzeitig mit dem Studium auseinanderzusetzen und realistische Einblicke in die Praxis zu bekommen“, erklärt <span class="regierungsmitglied">Lorenz Khol</span>, Professor für Wiederkäuer im Alpenraum und Leiter der Außenstelle der Veterinärmedizinischen Universität in Tirol. „Idealerweise besuchen Interessierte die Summer School bereits ein Jahr vor einem möglichen Studienbeginn.“</p>
<p>Die Veranstaltungen finden in den Räumlichkeiten der HBLFA Tirol sowie der Landwirtschaftlichen Landeslehranstalt Rotholz statt. Die TeilnehmerInnen sind während der Woche im Internat untergebracht. Die Teilnahme an der Summer School ist kostenlos.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bewerbung bis 30. April</span></p>
<p>Bewerbungen mit Lebenslauf, Foto und Motivationsschreiben können bis spätestens 30. April 2026 an <a href="mailto:vet.summerschool@tirol.gv.at">vet.summerschool@tirol.gv.at</a> gesendet werden. Eine Zu- oder Absage erfolgt im Laufe des Mai.</p>
<p>Weitere Informationen zur Summer School finden sich auf der <a href="https://www.tirol.gv.at/summerschool" target="_blank">Website des Landes</a>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Land- &amp; Forstwirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-57326</guid>
				<pubDate>Thu, 05 Mar 2026 12:00:00 +0100</pubDate>
				
				<title>Große Beutegreifer: Alpenländer treiben gemeinsames Management voran</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/grosse-beutegreifer-alpenlaender-treiben-gemeinsames-management-voran/</link>
				<description>Enge Zusammenarbeit der ARGE ALP bei Monitoring und Austausch von Wolfsdaten</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb4fd7577f9554c29e26f6e88679b66b8"><span class="regierungsmitglied">Auf Antrag Tirols: länderübergreifende genetische Datenbank für große Beutegreifer in konkreter Umsetzung</span></li><li data-list-item-id="ee68dac8db5b6fa20c82623a94e1042ae"><span class="regierungsmitglied">Neu: Künftig auch Informationsaustausch zum Bären im Alpenraum</span></li><li data-list-item-id="ed5ab15313b8a4a79e8cfe1a4faed2c8c"><span class="regierungsmitglied">Verlässliche Datengrundlage als Basis für abgestimmte Managementmaßnahmen</span></li></ul><p>Vor vier Jahren legten die AgrarreferentInnen der Arbeitsgemeinschaft Alpenländer (ARGE ALP) in Innsbruck den Grundstein für ein länderübergreifendes Wolfsmanagement. Seither arbeiten die zehn Mitgliedsländer beim Monitoring und beim Austausch von Wolfsdaten im Alpenraum eng zusammen. Vor Kurzem trafen sich FachexpertInnen der ARGE-ALP-Mitgliedsländer sowie nationaler Koordinierungsstellen in Bregenz: Der Datenaustausch zum Wolfsmonitoring sowie zu Kennzahlen der Berglandwirtschaft wird fortgesetzt und weiter vertieft. Zudem soll – der Resolution aus dem Vorjahr folgend – künftig auch ein Datenaustausch zum Bären erfolgen. Dieser umfasst sowohl Informationen zur räumlichen Ausdehnung und Genetik als auch zu vom Bären verursachten Schäden.</p>
<p>„Der Wolf kennt – ebenso wie der Bär – keine Landesgrenzen. Deshalb darf auch das Management nicht dort enden. Wir brauchen eine gute Datengrundlage auf Landesebene, in ganz Österreich und im internationalen Austausch. Die Zusammenarbeit im Rahmen der ARGE ALP ist dabei eine zentrale Säule: Sie hilft uns, die Bestände großer Beutegreifer im Alpenraum besser zu erfassen und Maßnahmen abgestimmt umzusetzen“, betont Tirols Agrarreferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> und führt aus: „Unser gemeinsames Ziel ist ein abgestimmtes, grenzüberschreitendes Bestandsmanagement, das eine gezielte und nachvollziehbare Steuerung der Wolfspopulation ermöglicht und Konflikte langfristig reduziert.“</p>
<p>Auf Antrag Tirols wird derzeit an der technischen Umsetzung einer länderübergreifenden genetischen Datenbank für große Beutegreifer gearbeitet, die an eine bestehende slowenische Datenbank angebunden werden soll. Zusätzlich zu den bisherigen Monitoringdaten zum Wolf sollen künftig auch Informationen zu Bären zwischen den Mitgliedsländern ausgetauscht werden. Auf Initiative Tirols werden Monitoringdaten zu Wölfen und deren Auswirkungen auf die Almwirtschaft seit dem Jahr 2022 in Form eines gemeinsamen Berichts der ARGE-ALP-Mitglieder veröffentlicht. Dieser Bericht wird künftig um die Daten zu Bären ergänzt. Der Bericht für die Jahre 2024 und 2025 befindet sich derzeit unter Federführung des aktuellen Vorsitzlandes Vorarlberg in Ausarbeitung und wird voraussichtlich im Herbst 2026 veröffentlicht. Berichte der vergangenen Jahre finden sich auf der <a href="https://www.argealp.org/de/arge-alp/publikationen" target="_blank" rel="noreferrer">Website der ARGE ALP</a>.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Zur ARGE ALP</span></p>
<p>Neben Tirol gehören zur ARGE ALP die Länder Salzburg, Vorarlberg und Bayern, die italienischen Regionen Lombardei, Trentino und Südtirol sowie die Schweizer Kantone Tessin, Graubünden und St. Gallen. Die Gesamtbevölkerungszahl der ARGE ALP beläuft sich auf rund 26 Millionen Menschen. Im Rahmen des Bündnisses nehmen sich die Mitgliedsländer gemeinsam wichtigen grenzüberschreitenden Themen wie Verkehr, Berglandwirtschaft, Energie oder Klimaschutz an. Mehr Informationen zur ARGE ALP finden sich unter <a href="https://www.argealp.org" target="_blank" rel="noreferrer">www.argealp.org</a>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Internationales</category>
				
					<category>Land- &amp; Forstwirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-57010</guid>
				<pubDate>Fri, 06 Feb 2026 08:00:00 +0100</pubDate>
				
				<title>Wolf im Bezirk Landeck entnommen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/wolf-im-bezirk-landeck-entnommen-2/</link>
				<description>Abschussverordnung erfüllt</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ee42be1abaf196a260edbfd28e5a64a0e"><span class="regierungsmitglied">Sichtungen und Beobachtungen können über Sichtungsformular auf der Website des Landes gemeldet werden</span></li></ul><p>Die Tiroler Landesregierung hat am Mittwoch, 4. Feber 2026, die Abschussverordnung für einen Risikowolf im Bezirk Landeck erlassen. Diese wurde gestern, Donnerstag, am späten Abend von der Jägerschaft erfüllt und wird in weiterer Folge aufgehoben.&nbsp;</p>
<p>Innerhalb der vergangenen zwei Wochen wurde mittels Sichtungsmeldungen sowie Foto- und Videonachweisen im Gemeindegebiet von Kappl wiederholt ein Wolf im Nahbereich zu einem Wohngebiet nachgewiesen. Gemäß den gesetzlichen Vorgaben hat die Tiroler Landesregierung eine Abschussverordnung für einen Risikowolf im Bezirk erlassen, welche nun von der Jägerschaft erfüllt wurde. „Mehrere Nachweise in unmittelbarer Nähe zum Siedlungsgebiet haben deutlich gemacht, dass Handlungsbedarf besteht. Mein Dank gilt der örtlichen Jägerschaft für die Erfüllung der Abschussverordnung“, so LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.&nbsp;</p>
<p>Durch das Tiroler Modell der Maßnahmenverordnungen wurden im heurigen Jahr bisher zwei Abschussverordnungen erlassen, welche damit beide von der Jägerschaft erfüllt werden konnten.</p>
<p>Die Bevölkerung wird wie immer gebeten, allfällige Sichtungen und Beobachtungen der Behörde über das auf der Website des Landes zur Verfügung stehende&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/landwirtschaft-forstwirtschaft/agrar/rechtliche-bestimmungen-in-der-landwirtschaft/beutegreifer/meldung/sichtmeldung/" target="_blank">Sichtungsformular</a>&nbsp;zu melden.&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen finden sich unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/baer_wolf_luchs" target="_blank">www.tirol.gv.at/baer_wolf_luchs</a>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Land- &amp; Forstwirtschaft</category>
				
					<category>Wald</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-56987</guid>
				<pubDate>Thu, 05 Feb 2026 09:25:00 +0100</pubDate>
				
				<title>Mehr Verkehrssicherheit dank Sanierung der Wendlinger Brücke in Kufstein</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/mehr-verkehrssicherheit-dank-sanierung-der-wendlinger-bruecke-in-kufstein/</link>
				<description>Sanierung verlängert Lebensdauer der über 70 Jahre alten Brücke und schafft neuen Radweg</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/a/5/csm_20260205_Wendlinger_Br%C3%BCcke__2__4b56083615.jpg" length="1685158" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ee76f75a0e12946a1ef9c2a0372a94360"><span class="regierungsmitglied">Start der Bauarbeiten am 16. März 2026 – Dauer bis voraussichtlich Ende November&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="eea4e45b4e0a3c8c3778abcdeec900b4d"><span class="regierungsmitglied">Fahrtrichtung Innsbruck: Brücke bleibt geöffnet</span></li><li data-list-item-id="ed4014f1628e7d369d8b7127132c6dc9c"><span class="regierungsmitglied">Fahrtrichtung Kiefersfelden: Umleitung über untergeordnetes Straßennetz&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ebb7044b6fb2161000e4519bf0fdb2f9a"><span class="regierungsmitglied">Öffis: Umleitung bereits ab 16. Februar 2026</span></li></ul><p>Heuer steht die Sanierung der über 70 Jahre alten Wendlinger Brücke (Kufsteiner Innbrücke) entlang der B 171 Tiroler Straße in Kufstein an. Damit wird nicht nur die Sicherheit und Langlebigkeit der Brücke verbessert: Gleichzeitig entsteht auch ein neuer Geh- und Radweg. Aufgrund der dafür notwendigen umfangreichen Arbeiten kann von Mitte März bis voraussichtlich Ende November 2026 nur ein Fahrstreifen auf der Brücke genutzt werden: Von Montag, 16. März 2026, 6 Uhr, bis voraussichtlich Ende November 2026 ist die Wendlinger Brücke damit nur in Fahrtrichtung Innsbruck für den Verkehr geöffnet. Der gesamte Verkehr in Fahrtrichtung Kiefersfelden (Bayern) wird umgeleitet. Auch der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) wird umgeleitet – dies bereits frühzeitig ab Montag, 16. Februar 2026, sodass ein reibungsloser Ablauf sichergestellt und mögliche Optimierungsmöglichkeiten noch bis zum Start der Arbeiten ausgelotet werden können. FußgängerInnen können die Brücke weiterhin nutzen. Auf den Zugverkehr gibt es keine Auswirkungen. Für das gemeinsame Sanierungsprojekt von Land Tirol und Stadt Kufstein werden insgesamt rund 1,8 Millionen Euro investiert.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Brückensanierung in zwei Abschnitten – ein Fahrstreifen bleibt stets frei</span></p>
<p>„Die Sanierung der Brücke ist dringend notwendig und nicht aufschiebbar. Alle Beteiligten stehen im engen Austausch und sind bemüht, die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. Es handelt sich hierbei jedoch um ein großes Sanierungsprojekt, bei dem entsprechende Maßnahmen getroffen werden müssen, um die Arbeiten bestmöglich und zügig voranzutreiben. Die Generalsanierung bringt zudem mehr Sicherheit insbesondere für Radfahrende“, betont LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>. Auch der Bürgermeister von Kufstein,&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Martin Krumschnabel</span>, betont: „Die Wendlinger Brücke ist ein wichtiger Knotenpunkt in unserer Stadt. Umso wichtiger ist es, dass die Brücke dank der Sanierung auch in Zukunft sicher zur Verfügung steht. Die kommenden Monate bringen Umstellungen und sicherlich die ein oder andere Herausforderung mit sich. Das vorliegende ausgearbeitete Konzept ist umfassend durchdacht und so aufgestellt, dass unausweichliche Auswirkungen bestmöglich abgefedert werden können.“</p>
<p>In den vergangenen Monaten haben ExpertInnen auf Basis von umfassenden Verkehrsanalysen an einer tragbaren Lösung für die Umleitung gearbeitet. Unter anderem wird die Brücke in zwei Abschnitten saniert, um durchgehend einen Fahrstreifen für den Verkehr zur Verfügung stellen zu können.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Stadt Kufstein informiert auf Website&nbsp;</span></p>
<p>Während der Sanierung ist eine Umleitung ab dem Kreisverkehr Wendlinger bis zum Kreisverkehr Rosenheimer Straße eingerichtet. Die Umleitung wird an einer Reihe von Punkten und Stadteinfahrten mittels Beschilderung angekündigt, um so einen möglichst reibungslosen Verkehrsfluss auf den Umleitungsrouten sicherzustellen. Während der Bauphase wird für einen verbesserten Verkehrsfluss in mehreren Straßen zudem eine 30er-Zone eingerichtet. Details zur Umleitung finden sich auf der&nbsp;<a href="https://www.kufstein.at/de/sanierung-der-wendlinger-bruecke-ab-maerz-2026.html" target="_blank" rel="noreferrer">Website der Stadt Kufstein</a> unter&nbsp;<a href="https://www.kufstein.at" target="_blank" rel="noreferrer">www.kufstein.at</a>.&nbsp;</p>
<p>Auch die Umleitung des ÖPNV erfolgt auf Basis eines umfassendes Umleitungskonzeptes von Kufstein mobil in Koordination mit dem VVT bereits ab 16. Februar. Details dazu bzw. zu den betroffenen Linien und Haltestellen sowie geänderten Fahrplänen finden sich ebenfalls auf der&nbsp;<a href="https://www.kufstein.at/de/geaenderte-fahrplaene-wegen-sanierung-wendlingerbruecke.html" target="_blank" rel="noreferrer">Website der Stadt Kufstein</a>. Alle Fahrpläne sind zudem online unter <a href="https://smartride.vvt.at/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">smartride.vvt.at</a> oder über die VVT SmartRide-App abrufbar.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sanierung für mehr Sicherheit</span></p>
<p>„Die Brücke wurde im Jahr 1953 errichtet. Viele Bauteile sind am Ende ihrer Lebensdauer und müssen dringend erneuert werden. Zudem wird die Brücke dem aktuellen Stand der Technik angepasst, damit sie auch in Zukunft die Verkehrsbelastung gut meistern kann“, so&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Günter Guglberger</span>, Vorstand der Abteilung Landesstraßen und Radwege des Landes Tirol.&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Jürgen Wegscheider</span>, Leiter des Baubezirksamtes, ergänzt: „Konkret tragen wir die Randbalken der Brücke ab und erneuern sie. Auch die Abdichtung, die Fahrbahn und das Geländer werden erneuert. Zudem passen wir die Oberflächenentwässerung an.“ Im Zuge der Sanierung wird der östliche Gehweg zudem zu einem Geh- und Radweg ausgebaut. Damit steigt auch für RadfahrerInnen die Verkehrssicherheit.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
					<category>Straßenbau</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-56981</guid>
				<pubDate>Wed, 04 Feb 2026 17:36:28 +0100</pubDate>
				
				<title>Abschussverordnung für Risikowolf im Oberland</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/abschussverordnung-fuer-risikowolf-im-oberland-1/</link>
				<description>Wiederholte Nachweise in unmittelbarer Nähe zum Siedlungsraum</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eda73496fca1673ec291660953b266155"><span class="regierungsmitglied">Abschussverordnung gilt ab heute für acht Wochen – Jägerschaft bereits informiert</span></li></ul><p>Die Tiroler Landesregierung hat heute, Mittwoch, die Abschussverordnung für einen Risikowolf im Bezirk Landeck erlassen. Die Verordnung ist mit der Kundmachung, heute, Mittwoch, in Kraft getreten und gilt für die Dauer von acht Wochen. Die betroffene Jägerschaft wurde bereits informiert.</p>
<p>Innerhalb der vergangenen zwei Wochen wurde mittels Sichtungsmeldungen sowie Foto- und Videonachweisen im Gemeindegebiet von Kappl wiederholt ein Wolf im Nahbereich zu einem Wohngebiet nachgewiesen. „Die wiederholten Nachweise eines Wolfes in unmittelbarer Nähe zum Siedlungsraum zeigen, dass dieser die Scheu vor Menschen verloren hat, was eine zunehmende Gefahr für die Sicherheit darstellt. In solchen Fällen müssen wir rasch handeln, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten“, betont LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.</p>
<p>Das Land Tirol appelliert wie immer an die Bevölkerung Sichtungen von Großraubtieren möglichst rasch über das&nbsp;<a href="/landwirtschaft-forstwirtschaft/agrar/rechtliche-bestimmungen-in-der-landwirtschaft/beutegreifer/meldung/" target="_blank">Sichtungsformular</a> auf der Website des Landes Tirol oder direkt an die zuständige Bezirkshauptmannschaft zu melden. Besonders wichtig für die fachliche Beurteilung ist Bildmaterial. Weitere Informationen finden sich unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/baer_wolf_luchs" target="_blank">www.tirol.gv.at/baer_wolf_luchs</a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
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