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			<title>Land Tirol - Meldungen</title>
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			<description>Aktuelle Meldungen vom Amt der Tiroler Landesregierung</description>
			<language>de</language>
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				<copyright>Land Tirol</copyright>
			
			<pubDate>Sat, 27 Jun 2026 13:46:39 +0200</pubDate>
			<lastBuildDate>Sat, 27 Jun 2026 13:46:39 +0200</lastBuildDate>
			
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				<pubDate>Thu, 25 Jun 2026 15:49:08 +0200</pubDate>
				
				<title>Bergwandern wird digital: Euregio-Projekt DIGIWAY macht Bergwege sicherer </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/bergwandern-wird-digital-euregio-projekt-digiway-macht-bergwege-sicherer/</link>
				<description>DIGIWAY bietet verlässliche digitale Grundlagen für die Tourenplanung in Tirol, Südtirol und Trentino</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e5ebff96c4b3f2530ec568694645ebbaf"><span class="regierungsmitglied">Innovativer Ansatz: Neue Ausgesetztheitskarte zeigt auf einen Blick, wo Absturzgefahr droht – entwickelt mit modernster GIS-Technologie</span></li><li data-list-item-id="ed6640bbf64924976d426474e4ab616a5"><span class="regierungsmitglied">Digitales Vergleichstool macht unterschiedliche Wegeklassifikationen verständlich und vergleichbar</span></li><li data-list-item-id="e6e651ae57c5afacdf9a0576ad65b622e"><span class="regierungsmitglied">Schaffung einer Software, um erstmals amtliche Wegedaten der drei Landesteile zusammenzuführen und öffentlich zugänglich zu machen</span></li></ul><p>Bergwandern ist Breitensport, aber mit 37 Prozent auch die alpine Disziplin mit den meisten Todesfällen in Österreich. Gleichzeitig verlassen sich immer mehr Menschen bei der Tourenplanung auf digitale Apps – oft ohne zu wissen, wie verlässlich die Daten dahinter sind. Genau hier setzt das Euregio-Projekt DIGIWAY an: Mit innovativen digitalen Werkzeugen macht es Bergwandern in Tirol, Südtirol und Trentino sicherer. Nach zweieinhalb Jahren Projektlaufzeit präsentierten LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth&nbsp;</span>und LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler&nbsp;</span>gemeinsam mit FachexpertInnen&nbsp;auf der Seegrube (Nordkette Innsbruck) heute, Donnerstag, die Ergebnisse – darunter eine Ausgesetztheitskarte, die erstmals zeigt, wo am Berg wirklich Absturzgefahr droht.&nbsp;</p>
<p>„Bergwandern ist der Tiroler Volkssport schlechthin und für viele Menschen ein wichtiger Ausgleich in der Natur. Deshalb investieren wir nicht nur in Infrastruktur und Prävention, sondern auch in innovative digitale Lösungen. DIGIWAY liefert genau die Informationen, die man braucht, um Touren realistisch einzuschätzen. Das ist gelebte Prävention und ein wichtiger Beitrag für mehr Sicherheit am Berg“, betont Sportreferent LHStv Wohlgemuth, der zudem darauf verweist, dass das Projekt zu 90 Prozent mit INTERREG-Förderungen und damit mit EU-Mitteln finanziert wurde. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 700.000 Euro.&nbsp;</p>
<p>LHStv Geisler ergänzt: „Digitale Tourenplanung beeinflusst heute maßgeblich, wohin Menschen im Bergraum unterwegs sind. Moderne Technologie kann die Eigenverantwortung am Berg zwar nicht ersetzen, aber sie ist ein wichtiges Hilfsmittel. Mit DIGIWAY schaffen wir zudem verlässliche Datengrundlagen für eine moderne Besucherlenkung und unterstützen damit ein sicheres, eigenverantwortliches und naturverträgliches Verhalten im Alpenraum. Gerade in einem Raum, in dem Erholung, Naturschutz, Land- und Forstwirtschaft sowie Jagd aufeinandertreffen, sind gute Informationen eine wichtige Voraussetzung für ein konfliktarmes Miteinander.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ausgesetztheitskarte: Absturzgefahr auf einen Blick</span></p>
<p>Das Herzstück von DIGIWAY ist die erste flächendeckende Ausgesetztheitskarte für die gesamte Euregio. Sie zeigt in vier Farbstufen – von grün bis rot – welche Folgen ein Sturz an einer bestimmten Stelle hätte. Grün bedeutet geringe Absturzgefahr, rot hingegen zeigt einen sehr ausgesetzten Weg an, an dem ein Absturz lebensgefährlich sein kann. Entwickelt wurde die Karte mit modernster GIS(Geoinformations)-Technologie auf Basis hochauflösender Geländemodelle und amtlicher Wegedaten. „Evaluierungen im Gelände zeigen: Die Übereinstimmung mit der Realität ist hoch. Auch die alpine Unfallstatistik bestätigt die Aussagekraft – tödliche Abstürze ereignen sich fast ausschließlich in den rot markierten Bereichen“, so&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Christoph Kovacs</span>, GIS-Experte in der Abteilung Forstorganisation des Landes Tirol. „Geographische Informationssysteme liefern ein Bild von Gefahrenmomenten am Berg, das die Wahrnehmung vor Ort erstaunlich genau widerspiegelt. So können Bergwanderinnen und Bergwanderer Gefahren vorab und örtlich genau einschätzen." Potenzielle unmittelbare Absturzbereiche sind zudem über eine zusätzliche pinke Signatur erkennbar. Die Karte ist frei zugänglich und kann in Apps, Webseiten oder Tourenportale integriert werden.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Vergleichbare Wegeklassifikation im gesamten Alpenraum</span></p>
<p>Wer grenzüberschreitend wandert, kennt das Problem: Kaum hat man eine Landesgrenze überquert, ändern sich die Wegeklassifikationen. Was in Tirol „rot" ist, kann im Trentino beispielsweise „E“ sein. Für BergwanderInnen ist das verwirrend – und im schlimmsten Fall gefährlich, weil sie die Anforderungen einer Tour falsch einschätzen. DIGIWAY hat erstmals alle gängigen Wegeklassifikationssysteme in der Euregio und darüber hinaus systematisch analysiert und verglichen. Das Ergebnis: ein digitales Vergleichstool, das auf einen Blick zeigt, was die unterschiedlichen Einstufungen bedeuten.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Lucia Felbauer</span>, DIGIWAY-Projektkoordinatorin von der Abteilung Forstorganisation des Landes Tirol, erklärt: „Das Tool funktioniert wie ein Produktvergleich – es schafft kein neues System, sondern macht bestehende vergleichbar.&nbsp;Das digitale Vergleichstool ist dreisprachig verfügbar und kann in externe Webseiten integriert werden. Es zeigt zwei Klassifikationssysteme nebeneinander an – mit kurzen zusammenfassenden Beschreibungen und Links zu den Originaltexten. So wird auf einen Blick klar, ob ein ‚roter‘ Weg in Tirol etwa einem ‚E‘ im Trentino oder einem ‚T3‘ in der Schweiz entspricht.“&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Amtliche Wegedaten erstmals gebündelt</span></p>
<p>DIGIWAY schafft die Voraussetzungen, um erstmals die amtlichen Wegedaten aus Tirol, Südtirol und Trentino in einer gemeinsamen Datenbank zusammenzuführen. Eine eigens entwickelte Software harmonisiert die unterschiedlichen regionalen Datensätze automatisch. Die Daten werden öffentlich über den Open Data Hub des NOI Techpark bereitgestellt – kostenlos und für alle nutzbar.&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Klaus Pietersteiner</span>, Koordinator des Programms „Bergwelt Tirol – Miteinander erleben" von der Abteilung Waldschutz des Landes Tirol:&nbsp;„Digitale Tourenplanung bestimmt längst mit, wohin wir gehen – und ob das naturverträglich und konfliktfrei passiert. Verlässliche Daten sind die Grundlage für ein respektvolles und sicheres Miteinander im Naturraum."&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sebastian Mayrgündter</span> vom NOI Techpark in Südtirol ergänzt: „DIGIWAY zeigt, wie Digitalisierung und Innovation die alpine Sicherheit im EUREGIO-Raum voranbringen können. Entscheidend ist dabei, dass digitale Lösungen nicht abstrakt vom Schreibtisch aus entstehen, sondern ausgehend von realen Bedürfnissen: von Bergwandernden, Bergsteigerinnen und Bergsteigern, Einsatzorganisationen und Tourismusakteurinnen und -akteuren. Mit dem Open Data Hub schaffen wir eine offene, grenzüberschreitende Datenbasis für Tirol, Südtirol und Trentino und machen Projektergebnisse für künftige Entwicklungen nutzbar. Perspektivisch können darauf auch weitere Datenquellen – etwa aus Wetterstationen, Besucherzählungen oder Drohnenbefliegungen – aufbauen. Die Rolle des NOI Techpark liegt darin, solche Dateninfrastrukturen mit konkreten Anwendungsfeldern, Unternehmen sowie Forschungspartnerinnen und Forschungspartnern zu verbinden. So wird aus öffentlicher Dateninfrastruktur ein Innovationsraum, in dem neue Services für Tourenplanung, Risikokommunikation, Besucherlenkung und Rettung entstehen können – und damit auch neue Chancen für digitale Klein- und Mittelunternehmen (KMU) in der Euregio.“</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox&nbsp;</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e50577ce99a083056729ca25f5aa92ce2"><span class="regierungsmitglied">Projektdaten</span></li></ul><p>Projektlaufzeit: Januar 2024 bis Juni 2026</p>
<p>Projektpartner: Euregio, Land Tirol, Autonome Provinz Bozen-Südtirol, Autonome Provinz Trient, NOI Techpark</p>
<p>Projektkosten: Gesamtkosten: rund 700.000 Euro (davon INTERREG-Förderung: rund 630.000 Euro, 70.000 Euro seitens der Euregio finanziert)</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0142f0c6eaadf2702b40f1122c86e177"><span class="regierungsmitglied">Weitere Informationen und Links:&nbsp;</span></li></ul><p>Allgemeine Infos zu DIGIWAY:&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at?mail=9899&amp;aC=47f34bc9&amp;jumpurl=0" target="_blank">www.euregio.info/digiway</a></p>
<p>Web-Anwendung Ausgesetztheitskarte:&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at?mail=9899&amp;aC=47f34bc9&amp;jumpurl=1" target="_blank" title="https://arcg.is/1aSX113">https://arcg.is/1aSX113</a></p>
<p>Vergleichstool Wegeklassifikationen:&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at?mail=9899&amp;aC=47f34bc9&amp;jumpurl=2" target="_blank">Vergleichstool für Wegeklassifikationen | Europaregion Euregio - Tirol - Südtirol - Trentino</a> und hier:&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at?mail=9899&amp;aC=47f34bc9&amp;jumpurl=3" target="_blank">Vergleichstool für Wegeklassifikationen</a></p>
<p>Informationen zur Software zum Zusammenführen der amtlichen Wegedaten in der Euregio:&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at?mail=9899&amp;aC=47f34bc9&amp;jumpurl=4" target="_blank">Software zur Zusammenführung amtlicher Wegedaten | Europaregion Euregio - Tirol - Südtirol - Trentino</a></p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Sport</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Fri, 19 Jun 2026 12:36:51 +0200</pubDate>
				
				<title>Hitzeperiode: Vorsicht beim Entzünden von Brauchtumsfeuern und vor starker Hitzebelastung</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/hitzeperiode-vorsicht-beim-entzuenden-von-brauchtumsfeuern-und-vor-starker-hitzebelastung/</link>
				<description>Aktuelle Wetterprognosen zeigen Hitzeperiode in den kommenden Tagen</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="e5b9fddc055793bdf035f263d3ca3fec3"><span class="regierungsmitglied">Wegen Trockenheit: notwendige Schutz- und Sicherheitsvorkehrungen beim Entzünden von Sonnwendfeuern beachten&nbsp;</span></li><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="ec6c46a5fa25494bba5b1a3f7d96ce06e"><span class="regierungsmitglied">Bei Hitzebelastung: Fünf einfache Hitzetipps beachten</span></li></ul><p>Mit der Sommersonnenwende morgen, Samstag, werden auf Bergen in ganz Tirol traditionell Sonnwendfeuer entzündet. Aufgrund der aktuellen Hitze und damit verbundener Trockenheit gilt erhöhte Vorsicht beim Entzünden von Brauchtumsfeuern. Die aktuelle Hitzeperiode wird laut aktuellen Prognosen der GeoSphere Austria auch die kommenden Tage andauern. Vor allem für gesundheitlich geschwächte Menschen können hohe Temperaturen besonders herausfordernd sein.&nbsp;</p>
<p>„Sowohl was das Entzünden von Brauchtumsfeuern angeht, als auch hinsichtlich der aktuellen Hitzebelastung appellieren wir an die Eigenverantwortung der Bevölkerung“, ruft Sicherheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Astrid Mair</span> zur Besonnenheit auf: „Halten Sie beim Entzünden von Brauchtumsfeuern die notwendigen Schutz- und Sicherheitsvorkehrungen ein. Bei Hitze können zudem bereits wenige kleine Tipps vor Problemen schützen – wie beispielsweise viel trinken, eine&nbsp;<span lang="DE" dir="ltr">Kopfbedeckung tragen oder nicht in der prallen Sonne aufhalten.</span>“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sonnwendfeuer mit Verantwortung</span></p>
<p>„Die Sonnwendfeuer sind ein wichtiger Teil unseres Tiroler Brauchtums. Gerade in Zeiten von starker Hitze und Trockenheit ist es jedoch entscheidend, mit besonderer Umsicht vorzugehen. Denn Waldbrände können sich bei Trockenheit rasch ausbreiten und fatale Folgen haben – ein Funke kann reichen. Deshalb gilt es, die notwendigen Schutz- und Sicherheitsvorkehrungen unbedingt genau einzuhalten“, betont der für das Traditions- und Forstwesen zuständige LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.&nbsp;</p>
<p>Um einen reibungslosen Ablauf bei den Brauchtumsfeuern bestmöglich zu gewährleisten, sind immer und überall Schutz- und Sicherheitsvorkehrungen unbedingt zu beachten. Beispielsweise sollen keine Brandbeschleuniger wie Benzin verwendet und geeignete Löschmittel bereitgehalten werden. Zudem muss auch eine Meldung an die jeweilige Gemeinde ergehen.&nbsp;Diese muss spätestens zwei Wochen im Voraus erfolgen. Ohne eine Meldung an die Gemeinde darf das Feuer nicht entzündet werden. Nur so können Behörden und Einsatzkräfte – insbesondere die Feuerwehr – im Falle eines Brandes rasch und gezielt reagieren.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Waldbrände haben enorme Folgen</span></p>
<p>„Rund 80 Prozent der Waldbrände werden durch Menschen verursacht – entweder direkt oder indirekt. Umso wichtiger ist es, sensibel mit offenem Feuer und glimmenden Gegenständen in der Natur, besonders aber in Waldbereichen, umzugehen“, appelliert LHStv Geisler zur Vorsicht.</p>
<p>Ein Waldbrand zerstört nicht nur Bäume und Pflanzen, was bereits ein großer Schaden für die WaldbesitzerInnen ist: Wesentlich ist auch der Verlust des Bodens. Nach einem Brand ist der Waldboden, vor allem an steilen Hängen, stark gefährdet. Denn wenn der Boden verloren geht, kann der Wald seine Schutzfunktion nicht mehr erfüllen. Das erhöht das Risiko von Muren, Lawinen und Steinschlägen.</p>
<p>Wer einen Waldbrand entdeckt, sollte umgehend die Feuerwehr unter der Notrufnummer 122 verständigen und in sicherer Entfernung vom Brand auf das Eintreffen der Einsatzkräfte warten, um diese bei Bedarf einweisen zu können.</p>
<p><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Empfehlungen gegen Hitzebelastung</span></p>
<p><span lang="DE" dir="ltr">In den kommenden Tagen sowie kommende Woche werden seitens der GeoSphere Austria Tageshöchstwerte von konstant über 30 Grad prognostiziert. Vor allem im urbanen Raum ist die Wärmebelastung am größten. In den Nächten bleiben die Temperaturen jeweils unter der 20-Grad-Marke und bringen Entspannung.</span></p>
<p>Während länger andauernden Hitzewellen kann es schneller zu einer Dehydrierung des Körpers kommen. An heißen Tagen steigt der Wasserbedarf auf mindestens zwei Liter täglich. Zusätzlich sollte in der Ernährung vermehrt auf leicht verdauliche Kost geachtet werden. Insbesondere soll auf den eigenen Kreislauf geachtet und besonders Kinder, Schwangere und ältere Menschen vor der Sonne geschützt werden.&nbsp;</p>
<p>„Bereits einfache Maßnahmen können helfen, gesund durch die Hitzewelle zu kommen. Dazu zählen etwa ausreichend zu trinken, leichte Kost oder Maßnahmen die eine kurzfristige Abkühlung bewirken“, verweist Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> auf einfache Hitzetipps. Diese finden sich in der untenstehenden Factbox oder auch unter&nbsp;<a href="http://www.tirol.gv.at/hitze" target="_blank">www.tirol.gv.at/hitze</a>.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Hilfe im Alltag: Trinkwassermapping und kostenlose Sonnencreme&nbsp;</span></p>
<p>Um auch unterwegs ausreichend zu trinken, können öffentliche Trinkbrunnen genutzt werden. Mit dem Trinkwassermapping Tirol können online mit wenigen Klicks Trinkwasserbrunnen in der Nähe gefunden werden. Unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/gesundheit-vorsorge/oeffentliche-gesundheit/hitze-und-gesundheit/trinkwassermapping-tirol/" target="_blank">Trinkwassermapping Tirol | Land Tirol</a><span lang="DE" dir="ltr"> finden sich bereits über tausend Trinkbrunnen verteilt in ganz Tirol.&nbsp;</span></p>
<p><span lang="DE" dir="ltr">Wer in Innsbruck unterwegs ist, kann zudem von kostenlosen Sonnencremespendern profitieren. Das Land Tirol, die Stadt Innsbruck und der Alpenzoo Innsbruck-Tirol haben gemeinsam an drei stark frequentierten Standorten in Innsbruck moderne Spender aufgestellt – konkret am Landhausplatz, am Innsbrucker Marktplatz sowie im Gelände des Alpenzoos.</span></p>
<p><span lang="DE" dir="ltr">„Hitze sorgt für Dehydrierung – starker Sonneneinfluss auf die Haut kann zudem unwiederbringliche gesundheitliche Schäden verursachen. Mit dem Trinkwassermapping und den kostenlosen Sonnencremespendern haben wir zwei Projekte gestartet, um die Bevölkerung bei Hitze zu unterstützen. Entscheidend ist letztlich jedoch die Eigenverantwortung“, so LR<sup>in</sup> Hagele.&nbsp;</span></p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Überblick über Schutz- und Sicherheitsvorkehrungen Brauchtumsfeuer</span></p><ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e30506ff79cd346ac40a8549c116c3195"><span>Es dürfen nur biogene Materialien (Materialien pflanzlicher Herkunft, insbesondere Holz, Schilf, Rebholz, Grasschnitt und Laub) in trockenem Zustand verwendet werden. Nicht angezündet werden dürfen daher Materialien wie Altreifen, Gummi, nicht naturbelassenes (behandeltes) Holz, Kunststoffe, Lacke, synthetischen Materialien oder Verbundstoffe.</span></li><li data-list-item-id="ee80e4fc28628c1a05ec96663607b3447"><span>Bei starkem Wind, bei großer Trockenheit oder ohne entsprechende Überwachung und Nachkontrolle ist das Abbrennen zu unterlassen.</span></li><li data-list-item-id="e19c98f04083fc4469272e1b2f5f2a5a8"><span>Es ist eine geeignete Person als Aufsicht bis zum Ende, also bis zum Erlöschen der Glutnester, sicherzustellen.</span></li><li data-list-item-id="ef0019d67ded348e3dd2cf0225987bf02"><span>Bei Witterungsverhältnissen, die die Ausbreitung eines Waldbrandes begünstigen, ist das Entzünden von Feuer in Waldnähe untersagt.</span></li><li data-list-item-id="edb878297490c245bbcd482fd7208beb1"><span>Zur Verhinderung einer Ausbreitung des Feuers ist erforderliches Löschgerät (beispielsweise Feuerlöscher) in ausreichender Anzahl und Menge bereitzuhalten.</span></li><li data-list-item-id="eb653dfa1de2cbb5c2ffe260b243270ea"><span>Die Verwendung von Brandbeschleunigern ist verboten.</span></li></ul><p class="text-justify"><span class="regierungsmitglied">Hitzetipps</span></p><ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="ea571cc907f1e5fbf85d401634c5b82dd"><span class="regierungsmitglied">Gesunder Wasserhaushalt: </span><span>Trinken Sie ausreichend, regelmäßig und abwechslungsreich. Getränke wie Mineralwasser oder verdünnte Fruchtsäfte eignen sich besonders gut.</span></li><li data-list-item-id="ea69a44e9289af346e4ace11118235a1e"><span class="regierungsmitglied">Leichter Sommerspeiseplan:</span><span> Essen Sie viel wasserreiches Obst und leichte Kost wie gedünstetes Gemüse.</span></li><li data-list-item-id="e639b735306d76500582a14eeab9c745e"><span class="regierungsmitglied">Kurzfristige Kühlung:</span><span> Kühlen Sie Kopf, Nacken, Hände und Füße mit feuchten Umschlägen, einer kalten Dusche oder kühlenden Wassersprays.</span></li><li data-list-item-id="e725c24c17932e492b2e322f064be600c"><span class="regierungsmitglied">Vorsicht statt Nachsicht: </span><span>Bleiben Sie aufmerksam und achten Sie auf Symptome wie Schwindel, Benommenheit, Schwäche, Kopfschmerzen, Übelkeit, Muskelschmerzen, Erschöpfung oder verschwommenes Sehen. Diese deuten auf eine Überhitzung hin und können auch lange nach dem Aufenthalt in der Hitze auftreten. Bei Medikamenten sollte auf die richtige Lagerung geachtet werden. Starke Temperaturschwankungen können die Wirksamkeit einzelner Medikamente beeinflussen.</span></li><li data-list-item-id="e50ad75b13d1c4522d2d4e0485ed09b0d"><span class="regierungsmitglied">Erste Hilfe im Ernstfall: </span><span>Bei allen hitzebedingten Notfällen ist Erste Hilfe wesentlich: Begeben Sie sich in den Schatten, kühlen Sie den Körper mit feuchten Tüchern und trinken Sie ausreichend! Wenn notwendig setzen Sie auch einen Notruf ab!</span></li></ul><p>Weitere Informationen zu Hitzewellen und Hitzeschutz finden Sie unter <a href="http://www.tirol.gv.at/hitze" target="_blank">www.tirol.gv.at/hitze</a>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>LRin Mair</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Fri, 19 Jun 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Schutz heimischer Gewässer: Land Tirol informiert zu Quaggamuscheln und Krebspest</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/schutz-heimischer-gewaesser-land-tirol-informiert-zu-quaggamuscheln-und-krebspest/</link>
				<description>Badesaison rückt Schutz der Tiroler Seen in den Fokus</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e2a331720f10fd6286044123111dec85a"><span class="regierungsmitglied">Neue invasive Arten in Tirol nachgewiesen – einfache Maßnahmen helfen, Ausbreitung zu verhindern</span></li><li data-list-item-id="e9cd3b2e52d8d0538eb2c0fee69422f83"><span class="regierungsmitglied">Informationen unter&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at/gewaesseroekologie" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/gewaesseroekologie</span></a></li></ul><p>Mit den steigenden Temperaturen zieht es wieder zahlreiche TirolerInnen und Gäste an die heimischen Seen. Die Gewässer sind wertvolle Lebensräume für zahlreiche heimische Tier- und Pflanzenarten und zugleich wichtige Naturräume für Erholung und Freizeit. Um diese zu schützen, informiert das Land Tirol erneut über invasive Arten und ruft zu einem bewussten Umgang mit Seen und Uferbereichen auf.</p>
<p>„Unsere Seen zählen zu den wertvollsten Naturräumen Tirols. Damit heimische Tier- und Pflanzenarten langfristig erhalten bleiben, braucht es Aufmerksamkeit und das Mitwirken der Bevölkerung. Oft sind es bereits einfache Verhaltensmaßnahmen, die einen wichtigen Beitrag zum Schutz unserer Gewässer leisten“, betont LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Neue invasive Arten in Tiroler Seen festgestellt</span></p>
<p>Gebietsfremde Arten können heimische Lebensgemeinschaften verändern und unter Umständen ökologische Schäden verursachen. In Tirol wurden in den vergangenen Jahren bereits invasive Arten wie die Wandermuschel, der Galizische Sumpfkrebs und der Sonnenbarsch nachgewiesen. Neu hinzugekommen sind das Australische Nadelkraut sowie der Amerikanische Sumpfkrebs.</p>
<p>Viele invasive Arten bleiben zunächst unauffällig, können sich jedoch rasch ausbreiten und heimische Lebensräume verändern. Besonders im Fokus steht weiterhin die Quaggamuschel. Sie wurde in Tirol bislang nicht festgestellt, breitet sich jedoch in Europa stark aus und kann Gewässerinfrastruktur sowie heimische Arten erheblich beeinträchtigen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Krebspest bleibt Gefahr für heimische Flusskrebse</span></p>
<p>Der heimische Edelkrebs kommt nur noch in wenigen Tiroler Seen vor und ist durch verschiedene Einflüsse gefährdet. Dazu zählt auch die Krebspest, deren Auftreten im vergangenen Jahr im Achensee nachgewiesen wurde. Ausgelöst wird die Erkrankung durch einen aus Nordamerika stammenden pilzähnlichen Erreger, gegen den heimische Flusskrebse keine natürliche Immunabwehr besitzen. Für die betroffenen Tiere verläuft die Krankheit in der Regel tödlich. Für Menschen und Haustiere besteht hingegen keinerlei Gefahr. Auch die ausgezeichnete Wasserqualität der Tiroler Badegewässer wird durch die Krebspest nicht beeinträchtigt.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Alle können zum Gewässerschutz beitragen</span></p>
<p>Die Verschleppung invasiver Arten erfolgt oft unbemerkt über Ausrüstung und Freizeitgeräte. Mit wenigen Maßnahmen lässt sich das Risiko deutlich reduzieren:</p><ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e96be99a51fac3974c49d5568ccacf300"><span>Boote, Stand-up-Paddle-Boards, Kanus und Tauchgeräte nach der Nutzung gründlich reinigen und vollständig trocknen lassen.</span></li><li data-list-item-id="ef1b88d082fa89d8bad78dd534c8be5fa"><span>Schwimmschuhe, Badesachen, Kescher und Wasserspielzeug vor dem Wechsel in ein anderes Gewässer säubern.</span></li><li data-list-item-id="e21e98f1cbc5193e2ce80e4a2472e6e6d"><span>Tiere und Pflanzen aus Aquarien oder Gartenteichen niemals in der freien Natur aussetzen.</span></li></ul><p>„Ist eine invasive Art einmal etabliert, lässt sie sich kaum mehr zurückdrängen. Umso wichtiger ist Vorsorge und Bewusstsein. Jede und jeder kann dazu beitragen, unsere Seen zu schützen“, so LHStv Geisler.</p>
<p>Weitere Informationen bietet die Broschüre des Landes Tirol <a href="https://share.google/ICDdmmkGbMhQrOx60" target="_blank" rel="noreferrer">„Die Aliens kommen. Gebietsfremde invasive Arten – eine Gefahr für die Tiroler Gewässer“</a>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>Umwelt</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Wasserwirtschaft</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Wed, 17 Jun 2026 13:56:36 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Nadja Jansenberger)</author>
				<title>Mehr Raum für den Inn in Zams</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/mehr-raum-fuer-den-inn-in-zams/</link>
				<description>Revitalisierung am Inn in Zams erfolgreich umgesetzt</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/presse/newsletter/2026/06/20260617_Revitalisierung_%40Jansenberger-3.jpg" length="690609" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb18f2b5282f241abeb64310b067a7e16"><span class="regierungsmitglied">Bund, Land Tirol und Gemeinde schaffen neue Lebensräume und attraktiven Naturraum</span></li><li data-list-item-id="e8b6a0fb9e43eae27282c043cd8af6f53"><span class="regierungsmitglied">Projekt deutlich schneller und günstiger als geplant abgeschlossen</span></li><li data-list-item-id="ea26d7a6221ed6b90c178e3d5095a4fb2"><span class="regierungsmitglied">Neue Lebensräume und attraktiver Naturraum für Mensch und Natur</span></li></ul><p>Mehr Raum für den Fluss, neue Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten sowie ein attraktiver Naturraum für die Bevölkerung: Das Revitalisierungsprojekt am Inn im Gemeindegebiet von Zams wurde erfolgreich abgeschlossen. Die Maßnahme wurde in enger Zusammenarbeit zwischen dem Bund, dem Land Tirol und der Gemeinde Zams umgesetzt.&nbsp;</p>
<p>Auf einer Länge von rund 300 Metern und einer Fläche von rund 8.200 Quadratmetern wurde der Inn aufgeweitet und naturnah gestaltet – und das nicht nur schneller, sondern auch kostengünstiger als ursprünglich geplant. Entstanden sind neue Wasserflächen, strukturreiche Uferzonen und neue Lebensräume für zahlreiche heimische Arten. Die Maßnahme verbindet ökologische Aufwertung mit den Grundsätzen des modernen Wasserbaus und stärkt die natürliche Entwicklung des Flusses.</p>
<p>„Intakte Flüsse erfüllen viele wichtige Funktionen – sie bieten Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, tragen zur ökologischen Qualität unserer Landschaften bei und leisten zugleich einen Beitrag zum Schutz vor Naturgefahren. Mit der Revitalisierung des Inns in Zams wird genau dieser ganzheitliche Ansatz umgesetzt. Für das Projekt haben wir seitens des Bundes rund 800.000 Euro zur Verfügung gestellt. Jeder Euro, der in diese Maßnahmen investiert wird, ist eine Investition in lebendige Gewässer, mehr Artenvielfalt und die nachhaltige Entwicklung unserer Regionen“, erklärt Wasser- und Umweltminister <span class="regierungsmitglied">Norbert Totschnig</span>&nbsp;anlässlich der Fertigstellung.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Moderner Wasserbau verbindet Schutz und Natur</span></p>
<p>„Mit diesem Vorzeigeprojekt ist es einmal mehr gelungen, dem Inn wieder mehr Platz zu geben und gleichzeitig die wasserbaulichen Anforderungen zu erfüllen. Eine wesentliche Voraussetzung – nämlich ausreichend Raum, der sich noch dazu in öffentlichem Eigentum befindet – ist hier gegeben. Wo immer das möglich ist, gehen wasserbauliche Maßnahmen, Ökologie und Naherholung Hand in Hand“, so LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>. Sein besonderer Dank gilt dem Baubezirksamt Imst, das die Maßnahme federführend umgesetzt hat, sowie allen Projektpartnern, die zum raschen und erfolgreichen Abschluss beigetragen haben.</p>
<p>Für Naturschutzlandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> ist die Revitalisierungsmaßnahme in Zams ein gelungenes Beispiel dafür, wie Biodiversität gezielt gefördert werden kann: „Der Inn zählt zu den bedeutendsten Lebensräumen Tirols. Mit der Revitalisierung in Zams wurden neue Strukturen und Naturräume geschaffen, die vielen Tier- und Pflanzenarten zugutekommen. Solche Projekte sind wichtige Bausteine, um Lebensräume entlang des Inns zu erhalten, miteinander zu vernetzen und die Artenvielfalt langfristig zu stärken. Flüsse sind Lebensadern und Lebensräume, weshalb wir ihnen mit solchen Revitalisierungsprojekten Raum und Ursprünglichkeit zurückgeben wollen. Eine Win-Win-Situation, weil Flora und Fauna ebenso profitieren wie Menschen, die diesen Platz zur Erholung aufsuchen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Früher als geplant fertig – mit Mehrwert für die Region</span></p>
<p>Aufgrund der günstigen Witterungsbedingungen und einer optimierten Bauabwicklung konnte das Projekt bereits nach einer Niederwasserperiode und damit deutlich früher als ursprünglich geplant fertiggestellt werden. Auch die Projektkosten fielen mit rund 1,2 Millionen Euro geringer aus als die ursprünglich veranschlagten 1,6 Millionen Euro. Das Revitalisierungsprojekt wurde vom Bund und dem Land Tirol finanziert. Für Bürgermeister <span class="regierungsmitglied">Benedikt Lentsch</span> ist das Projekt ein Gewinn für die gesamte Gemeinde: „Mit der Revitalisierung ist ein wertvoller Naturraum direkt vor unserer Haustür entstanden. Das Gebiet wird nicht nur für Tiere und Pflanzen attraktiver, sondern auch für die Bevölkerung. Der Inn wird hier wieder stärker erlebbar und der Bereich gewinnt als Naherholungsraum deutlich an Qualität.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Mehr Raum für natürliche Flussdynamik</span></p>
<p>Im Zuge der Arbeiten wurden rund 25.000 Kubikmeter Material im Uferbereich außerhalb des eigentlichen Abflussprofils abgetragen, um neue Lebensräume und strukturreiche Flächen zu schaffen. <span class="regierungsmitglied">Andreas Murrer</span> von der Abteilung Wasserwirtschaft des Landes betont den wasserbaulichen Ansatz der Maßnahme: „Entscheidend ist, dass der Inn in diesem Bereich wieder mehr Raum für seine natürliche Dynamik erhält. Dadurch können sich im Zusammenspiel von Strömung, Wasserstand und Geschiebe unterschiedlich geprägte Gewässerbereiche entwickeln – von stärker durchströmten Abschnitten bis hin zu ruhigeren Zonen. Auch die verbesserte Durchgängigkeit für Fische und die Anbindung des Köllbachs sind dabei wichtige Bausteine. Damit wird die ökologische Durchgängigkeit im Gewässersystem wesentlich verbessert und der Lebensraum für die Fischfauna erweitert.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Vielfalt an Lebensräumen für Tiere und Pflanzen</span></p>
<p>„Besonders wertvoll ist die neu entstandene Vielfalt an Lebensräumen auf engem Raum“, erklärt <span class="regierungsmitglied">Walter Michaeler</span> von der Abteilung Umweltschutz des Landes. „Mit den neu geschaffenen Wasserflächen, Uferzonen und offenen Bereichen entsteht ein abwechslungsreiches Mosaik an Standorten, das unterschiedliche Tier- und Pflanzengruppen anspricht.“</p>
<p>Die neuen Stillwasser- und Uferbereiche bieten insbesondere Amphibien wie der Erdkröte und dem Grasfrosch geeignete Lebensbedingungen. Offene Kies- und Bodenflächen schaffen wichtige Lebensräume für wärmeliebende Insekten, Reptilien und bestimmte Pflanzenarten. Auch kiesbankbrütende Vogelarten sowie typische Pflanzen der Auwälder wie die Grauerle profitieren von den verbesserten Standortbedingungen.</p>
<p></p><hr>

<h3><span class="regierungsmitglied">Factbox zum Projekt:</span></h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Projektzeitraum:</span> Baustart November 2025 – Fertigstellung Mai 2026</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Baukosten:</span> rund 1,2 Millionen Euro&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bauliche Maßnahmen:</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e241b8972a519fa407986a8e91ae40ab8"><span>Aufweitung des Flussraums um rund 8.200 Quadratmeter</span></li><li data-list-item-id="eceb1b07677b951b1afe02d21cdd78591"><span>Abtrag von ca. 25.000 Kubikmeter Erdmaterial zur Geländeabsenkung</span></li><li data-list-item-id="eea5c120bb348550d4d535ada163c3da4"><span>Herstellung strukturreicher Uferzonen mit strömungsberuhigten Bereichen</span></li><li data-list-item-id="ecfa6e4bcbd849b8f243dbd659c043480"><span>Anlage von temporären und permanenten Wasserflächen (Auentümpel)</span></li><li data-list-item-id="edb526bf007446be62454e71c0f114fb7"><span>Fischpassierbare Anbindung des Köllbachs an den Inn</span></li><li data-list-item-id="e7f5e6f96ce43a6c3ddc0e893370fe484"><span>Einbau von Strukturelementen im Bachlauf (z. B. Krainerwand, Holzpiloten, Fischunterstände)</span></li><li data-list-item-id="eab0630e634749a4e3fd728e54542d27c"><span>Offene Schotter- und Uferflächen, die dem Fluss wieder mehr natürliche Entwicklung ermöglichen</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Ziele des Projekts:</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e81377624c674c29a9b9d2630777d28ec"><span>Naturnahe Gestaltung des Uferbereichs im Sinne der Biodiversität und unter Berücksichtigung des Hochwasserschutzes</span></li><li data-list-item-id="eaef81b21372fc0aaa0807e3be4c6513b"><span>Schaffung neuer Lebensräume für Fische, Amphibien, Vögel, Insekten sowie für typische Pflanzen der Auwälder (bspw. Grasfrosch, kiesbankbrütende Vogelarten und Grauerle)</span></li><li data-list-item-id="e214d50f34e438e7644bca643c9996b6e"><span>Neuer zugänglicher Ort für Erholungssuchende</span></li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Umwelt</category>
				
					<category>Wasserwirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58497</guid>
				<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 10:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Managementplan für Natura 2000-Gebiet Osttiroler Gletscherflüsse Isel, Schwarzach, Kalserbach </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/managementplan-fuer-natura-2000-gebiet-osttiroler-gletscherfluesse-isel-schwarzach-kalserbach/</link>
				<description>Konkrete Projekte werden in Zusammenarbeit mit GrundeigentümerInnen ausgearbeitet</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ea6a86831cb65ce06dcaa6cc195d28e77"><span class="regierungsmitglied">Managementpläne für die Natura 2000-Gebiete sind verpflichtend zu erstellen</span></li><li data-list-item-id="ea0d0e349acc400581fbb173beb00f68c"><span class="regierungsmitglied">Ausarbeitung des Managementplans ist unter Einbindung der regionalen Interessensvertretungen erfolgt</span></li><li data-list-item-id="e602ed2e27329b0aee8271e1695c3192e"><span class="regierungsmitglied">Betroffene Gemeinden im Bezirk Lienz wurden persönlich informiert&nbsp;</span></li></ul><p>Das Land Tirol legt für das Natura 2000-Gebiet „Osttiroler Gletscherflüsse Isel, Schwarzach, Kalserbach“ einen Managementplan vor. Dieser wurde unter Einbindung der regionalen Interessensvertretungen vom Land Tirol und dem Planungsbüro Revital seit 2024 ausgearbeitet. Hintergrund ist die EU-rechtliche Verpflichtung, einerseits Natura 2000-Gebiete auszuweisen und andererseits, für diese auch entsprechende Managementpläne und Erhaltungsziele zu definieren. Bei einem Managementplan handelt es sich um einen grundsätzlichen Fachvorschlag, welche Maßnahmen im Natura 2000-Gebiet zur Erreichung und Einhaltung der Erhaltungsziele beitragen würden. Das Spektrum der konzeptuellen Vorschläge reicht von Bewirtschaftungsvorschlägen über BesucherInnenlenkung und Schutzgebietsbetreuung bis hin zu baulichen Maßnahmen. Der Plan wird aktuell finalisiert und in den kommenden Wochen veröffentlicht.</p>
<p>„Ich bin überzeugt davon, dass effektiver Naturschutz nur dann funktioniert, wenn alle Beteiligten mit an Bord sind. Wir sind hier in der Pflicht und möchten entsprechende Maßnahmen gemeinsam umsetzen, gleichzeitig ist die Einbindung und Mitsprache der Gemeinden und auch privater Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer oberstes Gebot“, so Naturschutzlandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>.&nbsp;</p>
<p>„Wichtig ist mir, dass die Umsetzung von Maßnahmen und Projekten partnerschaftlich und nur in Abstimmung und mit Zustimmung der betroffenen Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer erfolgt“, betont LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>. Zur Umsetzung werde man zudem vorrangig Flächen im öffentlichen Eigentum heranziehen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Einbindung der Gemeinden, Umsetzung nur im Einvernehmen mit GrundeigentümerInnen&nbsp;</span></p>
<p>Im Frühjahr fanden vier Informationsveranstaltungen statt, zu denen sämtliche im Natura 2000-Gebiet liegenden Gemeinden sowie Stakeholder eingeladen wurden. Nach Vorliegen eines vorläufigen Planentwurfs fanden im Frühling persönliche Gespräche zwischen Vertretern der Landesregierung, ExpertInnen der Umweltschutzabteilung und den Bürgermeistern der Gemeinden Prägraten, Virgen, St. Jakob i. D. und Oberlienz, bei denen auch die weitere Vorgehensweise kooperativ abgestimmt wurde, statt.&nbsp;</p>
<p>Bereits bei der Ausarbeitung des Managementplans war eine eigens dafür eingerichtete „Arbeitsgruppe Naturschutz“ eingebunden. Darin vertreten sind das Baubezirksamt Lienz, die Bezirksforstinspektion, die Bezirkslandwirtschaftskammer, die BH Lienz, die Planungsverbände im Bezirk, der Tourismusverband, der Fischereiverband, der Bezirksjägermeister, die Wirtschaftskammer Osttirol, die Nationalparkverwaltung Hohe Tauern und der Verein „WET – Wildwasser erhalten Tirol“. Die Arbeitsgruppe wurde in drei Workshops über den Prozess informiert und diskutierte über Inhalt, Ziele und Umsetzung des Managementplans.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Status quo und weitere Schritte&nbsp;</span></p>
<p>„Der Managementplan ist kein Bescheid und auch keine Verordnung. Es handelt sich um eine Fachunterlage, die Maßnahmenvorschläge beinhaltet, die wir zusammen mit den Verantwortlichen gerne umsetzen möchten. Diese vorgeschlagenen Maßnahmen können die vorkommenden Arten und Lebensraumtypen im Schutzgebiet fördern“, erläutert LR Zumtobel.&nbsp;</p>
<p>Mit Juni trat auch eine neue Schutzgebietsbetreuerin ihren Dienst an und wird künftig vor Ort die erste Anlaufstelle für Anliegen von Gemeinden und GrundeigentümerInnen bei der Umsetzung des Managementplans sein.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Über das Natura 2000-Gebiet&nbsp;</span></p>
<p>Entsprechend der FFH-Richtlinie der EU sind die Mitgliedsstaaten verpflichtet, Natura 2000-Gebiete auszuweisen. Seit Ende 2016 gibt es neben 17 weiteren Natura-2000-Gebieten in Tirol auch das Gebiet „Osttiroler Gletscherflüsse Isel, Schwarzach, Kalserbach“, das sich über mehr als 327 Hektar erstreckt. Zweck dieses Schutzgebiets ist die Erhaltung des Lebensraumtyps „Alpine Flüsse mit Ufergehölzen mit Myricaria germanica (Weiden-Tamarisken-Gebüsch)“. Die Charakterpflanze des Lebensraumtyps ist die Deutsche Tamariske. Eine Pflanze, die auf Schotterbänken wächst und bei Hochwasserereignissen regelmäßig umgelagert wird. Für den dauerhaften Erhalt des Lebensraumtyps ist eine ausreichende Gewässerbreite mit Schotterbänken wesentlich.&nbsp;</p>
<p>Die Maßnahmen, die nun im Managementplan ausgearbeitet wurden, zielen auf den Erhalt und die Förderung dieses Lebensraumtyps ab. Ein Maßnahmenbündel umfasst dabei strategische Maßnahmen, wie die Einrichtung einer Schutzgebietsbetreuung, Öffentlichkeitsarbeit mit Einbeziehung der lokalen Bevölkerung oder spezifischen Informationsangeboten, die Kennzeichnung des Gebietes im Gelände oder die Nutzungsentflechtung und Besucherlenkung. Ein weiteres Maßnahmenbündel zielt auf den Erhalt und die Wiederherstellung des funktionierenden Gewässersystems ab. Dieses beinhaltet beispielsweise die Anbindung von Nebengewässern, die Wiederherstellung der Fischpassierbarkeit im Hauptgewässer, die Annäherung an den ursprünglichen Zustand, den Erhalt und die Verbesserung von Gewässerstrukturen. Davon profitieren naturgemäß auch weitere Lebensraumtypen der Fließgewässer, von den Schotterbänken im Gewässerbett bis zum Auwald, aber auch Fische und Amphibien.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>Umwelt</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Thu, 11 Jun 2026 13:44:04 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>Bundesländer setzen auf Zusammenarbeit im Veterinärwesen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/bundeslaender-setzen-auf-noch-engere-zusammenarbeit-im-veterinaerwesen/</link>
				<description>LandesveterinärreferentInnenkonferenz in Tirol</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e30ad033bd9aadec7aad03fb06c6e9044"><span class="regierungsmitglied">Bundesweite amtstierärztliche Unterstützungstruppe für Seuchenausbrüche gefordert</span></li><li data-list-item-id="ef3a4145cee5aca423c09d1c161803a34"><span class="regierungsmitglied">Rasche Novellierung der Rinder- und Rotwild-TBC-Verordnungen notwendig</span></li><li data-list-item-id="e5011f51615c6b2a118ce2b650ff6f305"><span class="regierungsmitglied">Austausch zu Tiergesundheitsdienst, tierärztlicher Versorgung und Laborstandorten</span></li></ul><p>Heute, Donnerstag, fand im Innsbrucker Landhaus die LandesveterinärreferentInnenkonferenz unter dem Vorsitz von Tirols Landeshauptmannstellvertreter <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> statt. Im Mittelpunkt der Beratungen und Beschlussfassungen standen aktuelle Herausforderungen im Bereich der Tiergesundheit, die Bekämpfung von Tierseuchen sowie die Weiterentwicklung der veterinärmedizinischen Rahmenbedingungen in Österreich. Darüber hinaus nutzten die politischen VertreterInnen der Bundesländer die Konferenz für einen intensiven Austausch zu Fragen der tierärztlichen Versorgung, der Zukunft des Tiergesundheitsdienstes sowie Optimierung der Ressourcen in der Laboranalytik.&nbsp;</p>
<p>„Die vergangenen Jahre haben deutlich gezeigt, wie wichtig eine enge Zusammenarbeit der Bundesländer im Veterinärbereich ist. Tierseuchen machen nicht an Landesgrenzen halt. Gerade bei hochspezialisierten Fachthemen ist ein bundesländerübergreifender Austausch nicht nur sinnvoll, sondern notwendig. Gemeinsam können wir vorhandenes Wissen bündeln, Ressourcen effizient einsetzen und im Ernstfall rasch handeln“, betont LHStv Geisler.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bundesweite Unterstützungstruppe für Tierseuchenfälle gefordert</span></p>
<p>Ein zentrales Thema der Konferenz war die weitere Stärkung der Vorsorge- und Reaktionsstrukturen im Tierseuchenbereich. Die Geflügelpestausbrüche der vergangenen Jahre sowie der Ausbruch der Maul- und Klauenseuche im benachbarten Ausland haben die Bedeutung einer noch engeren Zusammenarbeit der Bundesländer und einer raschen Verfügbarkeit von spezialisiertem Fachpersonal deutlich aufgezeigt.&nbsp;</p>
<p>Bereits bei der LandesveterinärreferentInnenkonferenz im Dezember 2025 in Graz wurde daher auf Antrag des Burgenlandes angeregt, die Voraussetzungen für eine bundesweite amtstierärztliche Unterstützungstruppe zu schaffen. In weiterer Folge wurden die dienstrechtlichen Rahmenbedingungen sowie die Kostenfrage geprüft. Auf Basis dieser Vorarbeiten haben die LandesveterinärreferentInnen heute einstimmig beschlossen, gemeinsam mit dem Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMASGPK) und der AGES im Rahmen der Amtshilfe eine klare Organisationsstruktur für eine bundesweite amtstierärztliche Unterstützungstruppe im Seuchenausbruchsfall zu etablieren.</p>
<p>„Die vergangenen Jahre haben gezeigt, wie wertvoll der fachliche Austausch zwischen den Bundesländern ist. Im Veterinärbereich braucht es vielfach hochspezialisiertes Wissen. Wenn wir dieses in den Bundesländern bereits vorhandene Know-how österreichweit noch besser vernetzen, profitieren alle Länder davon – sowohl in der Prävention als auch im Anlassfall“, betont LHStv Geisler. „Die Maul- und Klauenseuche hat deutlich gemacht, wie dynamisch sich Tierseuchen entwickeln können und wie wichtig es ist, auf außergewöhnliche Situationen vorbereitet zu sein. Deshalb braucht es Lösungen, die über einzelne Bundesländer hinausdenken und im Ernstfall rasch wirksam werden“, betont Landeshauptmannstellvertreterin <span class="regierungsmitglied">Anja Haider-Wallner</span>&nbsp;(Burgenland).</p>
<p>„Mit der nun beschlossenen Unterstützungstruppe schaffen wir einen klaren Rahmen, um speziell geschulte Amtstierärztinnen und Amtstierärzte im Bedarfsfall rasch und unbürokratisch einsetzen zu können. Das erhöht die Handlungsfähigkeit der Behörden und stärkt die Tierseuchenbekämpfung in ganz Österreich“, sind sich LHStv<sup>in</sup> Haider-Wallner und LHStv Geisler einig.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Rinder- und Rotwildtuberkulose: Anpassung der Rechtsgrundlagen gefordert</span></p>
<p>Einstimmig sprachen sich die LandesveterinärreferentInnen auch für eine rasche Novellierung der bestehenden Rinder- und Rotwild-TBC-Verordnungen aus. Sowohl das europäische Tiergesundheitsrecht als auch die Entwicklungen im Bereich Rotwild-Tuberkulose in Österreich – insbesondere in Tirol und Vorarlberg – machen eine Anpassung der bestehenden Regelungen erforderlich.</p>
<p>Das Krankheitsgeschehen, die Ausbreitungsdynamik, die Überwachungsmaßnahmen und die Bekämpfungsmethoden haben sich in den vergangenen 15 Jahren wesentlich verändert. Bereits im Jänner des heurigen Jahres wurde daher im Rahmen einer fachlichen Arbeitsgruppe in Innsbruck eine umfassende Grundlage mit konkreten Änderungsvorschlägen erarbeitet.</p>
<p>„Wenn wir bei der Bekämpfung der Rinder- und Rotwildtuberkulose weitere Fortschritte erzielen wollen, müssen auch die rechtlichen Rahmenbedingungen an die aktuellen Herausforderungen angepasst werden. Die fachlichen Vorarbeiten liegen auf dem Tisch. Nun braucht es eine rasche Umsetzung durch den Bund“, fordern LHStv Geisler und LR <span class="regierungsmitglied">Christian Gantner</span> (Vorarlberg) als politisch Verantwortliche der aktuell hauptbetroffenen Bundesländer. Die LandesveterinärreferentInnen ersuchen die zuständige Bundesministerin daher, die erforderlichen Novellierungen ehestmöglich umzusetzen und dafür noch Anfang Juli eine Arbeitsgruppe einzuberufen. Ziel ist es, die fachlichen Grundlagen für notwendige Übergangsmaßnahmen noch vor Inkrafttreten der neuen Verordnungen zu erarbeiten.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tierärztliche Versorgung und Tiergesundheitsdienst im Fokus</span></p>
<p>Breiten Raum nahm auch der Austausch zu aktuellen Entwicklungen im Veterinärbereich ein. Dazu gibt es auch auf Bundesebene eine enge Zusammenarbeit zwischen BMASGPK und dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK). Diskutiert wurden unter anderem eine zukunftsfähige Weiterentwicklung des Tiergesundheitsdienstes im Rahmen der geplanten Novellierung der Tiergesundheitsdienstverordnung sowie die Herausforderungen und Chancen einer flächendeckenden tierärztlichen Versorgung.</p>
<p>„Eine flächendeckende tierärztliche Versorgung ist sowohl für die landwirtschaftlichen Betriebe als auch für den Tierschutz von großer Bedeutung. Tirol hat in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Maßnahmen gesetzt, um die Rahmenbedingungen für Tierärztinnen und Tierärzte zu verbessern. Diese Erfahrungen konnten wir heute mit den anderen Bundesländern teilen“, so LHStv Geisler.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Laborstandorte sichern und Synergien prüfen</span></p>
<p>Ein weiteres Thema war die zukünftige Ausrichtung der veterinärmedizinischen Laboranalytik in Österreich. <span class="regierungsmitglied">Ulrich Herzog</span>, Sektionschef der Sektion III (Konsumentenpolitik und Verbrauchergesundheit) im BMASGPK berichtete über weitere gemeinsame Überlegungen des BMASGPK und des BMLUK. Es geht darum, eine gesamtstaatliche Bedarfsanalyse im Bereich der Laboranalytik durchzuführen, um Potenziale für Effizienzsteigerungen und eine noch bessere Zusammenarbeit zu identifizieren. Der Vorschlag wird seitens der LandesveterinärreferentInnen ebenfalls einstimmig unterstützt.&nbsp;</p>
<p>Dabei wurde zugleich die Bedeutung bestehender Standorte hervorgehoben. „Standorte wie die AGES in Innsbruck sind für die veterinärmedizinische Diagnostik wie beispielsweise im Bereich der Lebensmittelsicherheit und die Tierseuchenbekämpfung von zentraler Bedeutung. Gleichzeitig ist es sinnvoll, auf Basis einer fundierten Analyse zu prüfen, wo Synergien genutzt und Abläufe weiter optimiert werden können“, betont LHStv Geisler.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Gesundheit &amp; Vorsorge</category>
				
					<category>Land- &amp; Forstwirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 08:39:06 +0200</pubDate>
				
				<title>Fernpass-Paket: Durchgehender Gehsteig in Tarrenz fertiggestellt</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/fernpass-paket-durchgehender-gehsteig-in-tarrenz-fertiggestellt/</link>
				<description>Mehr Sicherheit für FußgängerInnen </description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4a16738248253c47c20d9d091f41fa71"><span class="regierungsmitglied">Gesamte Bauarbeiten dauerten nur knapp drei Wochen</span></li><li data-list-item-id="e756fc6de27a6d2078c6e939f707bda64"><span class="regierungsmitglied">Gemeinsames Projekt von Land Tirol und Gemeinde Tarrenz</span></li></ul><p>Nach nur knapp drei Wochen konnte ein weiteres Projekt des Fernpass-Pakets abgeschlossen werden: Ein durchgehender Gehsteig sorgt im Zentrum von Tarrenz künftig für ein Mehr an Sicherheit für FußgängerInnen. Die Asphaltierungsarbeiten wurden kürzlich abgeschlossen. Der zwei Meter breite Gehsteig ermöglicht nun das sichere Passieren entlang der B 189 Mieminger Straße bis zur Einmündung in die L 245 Tarrenzer Straße. Umgesetzt haben das Projekt das Land Tirol und die Gemeinde Tarrenz. Vorausgegangen war den Arbeiten der Ankauf und anschließende Abriss des Hauses Hauptstraße 33, gegenüber vom Gasthof Sonne.</p>
<p>„Das Fernpass-Paket ist ein ganzheitliches Vorhaben, das mit vielen einzelnen Maßnahmen für ein Mehr an Sicherheit und Verkehrslenkung entlang der gesamten Fernpassroute sorgt. Auch die Errichtung eines durchgängigen Gehsteigs in Tarrenz zählt dazu“, sagt LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>. Das Baubezirksamt Imst hat in enger Zusammenarbeit mit externen Partnern für eine schnellstmögliche Umsetzung des Projekts gesorgt. Der Gehsteig ist nach der Druckknopfampel beim Zebrastreifen im Bereich des Gemeindeamtes Tarrenz (Fertigstellung September 2024) das zweite realisierte Projekt direkt in Tarrenz, mit dem die Sicherheit verbessert wird. Es ist auch ein Projekt, für das sich die Bevölkerung vor Ort klar ausgesprochen hatte und das mit dem Fernpass-Paket überhaupt erst möglich wurde.&nbsp;</p>
<p>„Ich freue mich, dass wir diesen wichtigen Gehsteig-Lückenschluss gemeinsam mit dem Land Tirol verwirklichen konnten. Durch die enge und konstruktive Zusammenarbeit ist es gelungen, für eine über viele Jahre bestehende Problemstelle eine nachhaltige Lösung zu finden und damit die Sicherheit für Fußgängerinnen und Fußgänger deutlich zu verbessern“, betont Bürgermeister <span class="regierungsmitglied">Stefan Rueland</span>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Mon, 08 Jun 2026 17:12:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Abschussverordnung für Schadwolf in Osttirol</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/abschussverordnung-fuer-schadwolf-in-osttirol/</link>
				<description>Jägerschaft bereits informiert.</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="ee208968b621ea0207e8b6c756dd1b2c1"><p class="text-justify"><span class="regierungsmitglied">Acht tote und fünf verletzte Schafe in einem Almgebiet im Gemeindegebiet von Schlaiten</span></p></li><li data-list-item-id="e36a34d3b23d054fe3abe1fdfd5f72c4d"><p class="text-justify"><span class="regierungsmitglied">Weitere Schafe vermisst</span></p></li><li data-list-item-id="e81c2b2262112acfda1ea4ef028006be3"><p class="text-justify"><span class="regierungsmitglied">Verdacht auf Wolf als Verursacher</span></p></li></ul><p class="text-justify">Die Tiroler Landesregierung hat heute, Montag, die Abschussverordnung für einen Schadwolf im Bezirk Lienz erlassen. Die Verordnung ist mit der Kundmachung, heute, Montag, in Kraft getreten und gilt bis zum Ablauf des 16. Juli 2026. Die betroffene Jägerschaft wurde bereits informiert.</p>
<p class="text-justify">In einem Almgebiet im Gemeindegebiet von Schlaiten kam es Ende letzter Woche zu einem Rissereignis. Es wurden dort acht tote und fünf verletzte Schafe durch den örtlich zuständigen Amtstierarzt begutachtet. Aufgrund des Rissbildes besteht der konkrete Verdacht auf einen Wolf als Verursacher.&nbsp;</p>
<p class="text-justify">Das Land Tirol appelliert wie immer an die Bevölkerung Sichtungen von Großraubtieren möglichst rasch über das <a href="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/themen/land-forstwirtschaft/agrar/LWSJF/Grosse_Baeutegreifer/Allgemein/Formular_Sichtbeobachtung_grosse_Beutegreifer_Tirol_Version_2.0_vom_28.5.2024_Formular.pdf" target="_blank">Sichtungsformular</a> auf der Website des Landes Tirol oder direkt an die zuständige Bezirkshauptmannschaft zu melden. Besonders wichtig für die fachliche Beurteilung ist Bildmaterial. Weitere Informationen finden sich unter <a href="https://www.tirol.gv.at/baer_wolf_luchs" target="_blank">https://www.tirol.gv.at/baer_wolf_luchs</a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Landwirtschaft</category>
				
					<category>Wald</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Mon, 08 Jun 2026 13:57:31 +0200</pubDate>
				<author>nadja.jansenberger@tirol.gv.at (Nadja Jansenberger)</author>
				<title>Tiroler Wald schafft Wert – als Schutzschild, Wirtschaftsraum und kritische Infrastruktur </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tiroler-wald-schafft-wert-als-schutzschild-wirtschaftsraum-und-kritische-infrastruktur/</link>
				<description>Woche des Waldes 2026</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e767c8d55669b7f191560fe3487bf503c"><span class="regierungsmitglied">Positive Entwicklungen, langfristige Aufgaben</span></li><li data-list-item-id="e5cc304691d4d64ae1f789cf702b61cdc"><span class="regierungsmitglied">Holz als Basis regionaler Wertschöpfung</span></li><li data-list-item-id="e573378a9decdf43c380ec62847b8289b"><span class="regierungsmitglied">Klimafitte Wälder brauchen Verjüngung und Vielfalt</span></li><li data-list-item-id="e7696b3c457b58c144dc4b4d1f043f5d3"><span class="regierungsmitglied">Investitionen in den Wald stärken Schutz und Regionen</span></li></ul><p>Der Tiroler Wald ist weit mehr als Holzlieferant. Er schützt Siedlungen und Verkehrswege vor Naturgefahren, sichert Arbeitsplätze, schafft regionale Wertschöpfung, bietet Erholungsraum und trägt wesentlich zur Klimaanpassung bei. Der Wert des Tiroler Waldes entsteht nicht nur durch die Bereitstellung des nachwachsenden Rohstoffs Holz, sondern ebenso durch seine Schutz-, Erholungs- und Lebensraumfunktion sowie die positiven Wirkungen auf den Luft- und Wasserhaushalt.</p>
<p>„Der Tiroler Wald ist eine tragende Infrastruktur unseres Landes. Er schützt Menschen, Siedlungen und Verkehrswege vor Naturgefahren und schafft gleichzeitig Lebensqualität, regionale Wertschöpfung und Sicherheit. Wer in den Wald investiert, investiert in die Zukunft Tirols“, betont LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> anlässlich der diesjährigen Woche des Waldes, die von 8. bis 14. Juni 2026 unter dem Motto „Wald und Wirtschaft“ stattfindet und führt weiter aus: „Die Woche des Waldes macht sichtbar, wie eng Wald und Wirtschaft miteinander verbunden sind. Die aktuellen Zahlen zeigen, dass Wald und Holz kein Randthema sind, sondern ein zentraler Faktor für Arbeit, Einkommen, Klimaschutz und regionale Entwicklung.“</p>
<p>Wie groß die wirtschaftliche Bedeutung tatsächlich ist, verdeutlicht auch eine aktuelle bundesweite Studie zur Forst- und Holzwirtschaft. Demnach werden österreichweit jährlich rund 122 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftet. Die gesamte Wertschöpfungskette generiert 43,1 Milliarden Euro an Wertschöpfung und sichert rund 444.000 Arbeitsplätze. Damit hängt jeder zehnte in Österreich erwirtschaftete Euro und jeder elfte Arbeitsplatz direkt oder indirekt mit dem Rohstoff Holz zusammen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Entlastung bei Schadholz, aber Herausforderungen bleiben</span></p>
<p>Der Tiroler Wald konnte im vergangenen Jahr nach den belastenden Vorjahren mit außergewöhnlich hohen Schadereignissen wieder etwas aufatmen. Große flächige Schadereignisse blieben aus, dennoch fielen in Tirol rund 500.000 Kubikmeter Schadholz an. Davon entfielen rund 280.000 Kubikmeter auf Borkenkäfer und etwa 194.000 Kubikmeter auf Sturmereignisse. Der unmittelbare finanzielle Schaden durch Borkenkäfer, Sturm, Schnee, Muren und Lawinen lag bei rund 19 Millionen Euro. Zudem wurden 30 Waldbrände registriert.</p>
<p>„Die Zahlen zeigen deutlich, dass der Klimawandel den Wald weiterhin stark unter Druck setzt. Wärmere Temperaturen, Trockenphasen, lokale Extremereignisse und Schädlinge verändern die Rahmenbedingungen der Waldbewirtschaftung nachhaltig“, erklärt&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Harald Oblasser</span>, Vorstand der Gruppe Forst des Landes Tirol. „Der klimafitte Wald der Zukunft ist ein Generationenprojekt. Unser Ziel ist es, stabile Mischbestände zu fördern, die Verjüngung sicherzustellen und die Schutzfunktion des Waldes langfristig zu erhalten. Gleichzeitig zeigt die wirtschaftliche Bedeutung der Forst- und Holzwirtschaft, dass jeder funktionierende Wald Teil eines weitreichenden regionalen Wertschöpfungsnetzwerks ist“, ergänzt LHStv Geisler.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Holz bleibt zentraler Wirtschaftsfaktor</span></p>
<p>Im Jahr 2025 wurden in Tirol rund 1,78 Millionen Kubikmeter Holz genutzt. Mehr als die Hälfte des Einschlags (56 Prozent) entfiel weiterhin auf Schadholz, gleichzeitig nahm der Anteil regulärer Nutzungen wieder deutlich zu. Der Holzmarkt zeigte sich im vergangenen Jahr stabil. Der durchschnittliche Preis für das Leitsortiment Fichte lag bei 113,70 Euro je Erntefestmeter. Damit verbesserten sich die Rahmenbedingungen für die Waldbewirtschaftung und die regionale Forstwirtschaft gegenüber den Vorjahren.</p>
<p>„Aus dem Rohstoff Holz entsteht eine breit aufgestellte Wertschöpfungskette – von der Waldbewirtschaftung über Sägewerke und Holzbau und Bioenergie bis hin zu Forschung, Logistik und modernen Anwendungen der Bioökonomie“, so Oblasser und betont weiter: „Gerade in einem Bundesland mit kleinstrukturierten Waldeigentumsverhältnissen sind Beratung, Betreuung und Förderung wichtige Voraussetzungen für eine nachhaltige Bewirtschaftung.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Investitionen in den Wald sichern Schutz und Wertschöpfung</span></p>
<p>Über die Förderprogramme des Landesforstdienstes und des Landschaftsdienstes wurden im Jahr 2025 Investitionen von knapp 30 Millionen Euro ausgelöst. Die Mittel flossen unter anderem in Schutzwaldpflege, Wiederbewaldung, Klimawandelanpassung, Biodiversitätsmaßnahmen, forstliche Infrastruktur und die Weiterentwicklung des Erholungsraums Wald.</p>
<p>„Diese Investitionen wirken mehrfach: Sie stärken die Schutzfunktion des Waldes, schaffen Aufträge für regionale Betriebe und helfen dabei, die vielfältigen Leistungen des Waldes langfristig zu sichern“, betont LHStv Geisler. „Gerade in Zeiten knapper öffentlicher Budgets gilt es, die verfügbaren Mittel noch gezielter für jene Maßnahmen einzusetzen, die unseren Schutzwald stärken, die Anpassung an den Klimawandel unterstützen und die Entwicklung der Regionen fördern.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Wald von morgen braucht Verjüngung und Vielfalt</span></p>
<p>Ein Schwerpunkt der Tiroler Waldstrategie liegt auf der Entwicklung klimafitter Wälder. Naturverjüngung, standortgerechte Mischbaumarten und eine erfolgreiche Waldverjüngung sind entscheidende Voraussetzungen, um die Tiroler Wälder an die Folgen des Klimawandels anzupassen. Die Tiroler Landesforstgärten leisten dazu einen wichtigen Beitrag: 2025 wurden 3,26 Millionen Forstpflanzen verkauft. Erstmals war die Lärche mit 1,52 Millionen Pflanzen die meistverwendete Baumart. Der Anteil der Mischbaumarten bei Aufforstungen lag insgesamt bei 61 Prozent.</p>
<p>„Die Landesforstgärten zeigen beispielhaft, was das Motto ‚Wald und Wirtschaft‘ bedeutet“, erklärt Oblasser. „Hier verbinden sich Versorgungssicherheit, Klimaanpassung, regionale Verantwortung und langfristige Waldentwicklung. Sie sind ein wesentlicher Baustein, damit auch kommende Generationen auf stabile und leistungsfähige Wälder bauen können.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Woche des Waldes schafft Bewusstsein für den Wert des Waldes</span></p>
<p>Mit der Woche des Waldes wird österreichweit auf die Bedeutung des Waldes aufmerksam gemacht. Während im Vorjahr unter dem Motto „Wald findet Stadt“ die Verbindung zwischen Wald und urbanem Raum im Mittelpunkt stand, geht es im heurigen Jahr um die Wirtschaftliche Bedeutung des Waldes.</p>
<p>„Der Wald schafft Wert – als Rohstoffquelle, als Arbeitsplatz, als Erholungsraum und vor allem als Schutzschild für unser Land“, hält Geisler fest und betont abschließend: „Unser gemeinsames Ziel bleibt ein stabiler, klimafitter und leistungsfähiger Bergwald, der Tirol schützt, stärkt und auch kommenden Generationen als Lebensgrundlage dient.“</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Wald</category>
				
					<category>Naturschutz</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Wed, 03 Jun 2026 14:22:20 +0200</pubDate>
				
				<title>Abschussverordnung für Risikowolf in Osttirol</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/abschussverordnung-fuer-risikowolf-in-osttirol-2/</link>
				<description>Rissereignis in unmittelbarer Nähe zu vom Menschen genutzten Gebäuden</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e74ad5bbe079cd58e0ec12db9070b5d46"><span class="regierungsmitglied">Abschussverordnung gilt ab heute für acht Wochen – Jägerschaft bereits informiert</span></li></ul><p>Die Tiroler Landesregierung hat heute, Mittwoch, die Abschussverordnung für einen Risikowolf im Bezirk Lienz erlassen. Die Verordnung ist mit der Kundmachung, heute, Mittwoch, in Kraft getreten und gilt bis zum Ablauf des 27. Juli 2026. Die betroffene Jägerschaft wurde bereits informiert.</p>
<p>Im Gemeindegebiet von Tristach kam es zu einem Rissereignis in unmittelbarer Nähe zu vom Menschen genutzten Gebäuden. Gestern, Dienstag, wurden dort fünf tote und acht verletzte Schafe durch den örtlich zuständigen Amtstierarzt begutachtet. Aufgrund des Rissbildes besteht der konkrete Verdacht auf einen Wolf als Verursacher.&nbsp;</p>
<p>Das Land Tirol appelliert wie immer an die Bevölkerung Sichtungen von Großraubtieren möglichst rasch über das <a href="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/themen/land-forstwirtschaft/agrar/LWSJF/Grosse_Baeutegreifer/Allgemein/Formular_Sichtbeobachtung_grosse_Beutegreifer_Tirol_Version_2.0_vom_28.5.2024_Formular.pdf" target="_blank">Sichtungsformular </a>auf der Website des Landes Tirol oder direkt an die zuständige Bezirkshauptmannschaft zu melden. Besonders wichtig für die fachliche Beurteilung ist Bildmaterial. Weitere Informationen finden sich unter <a href="https://www.tirol.gv.at/landwirtschaft-forstwirtschaft/agrar/rechtliche-bestimmungen-in-der-landwirtschaft/beutegreifer/" target="_blank">www.tirol.gv.at/baer_wolf_luchs</a>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Landwirtschaft</category>
				
					<category>Wald</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Tue, 26 May 2026 12:58:49 +0200</pubDate>
				
				<title>Tirol übertrifft Österreich bei Wirtschaftswachstum </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tirol-uebertrifft-oesterreich-bei-wirtschaftswachstum/</link>
				<description>Wirtschafts- und Arbeitsmarktbericht 2025 liegt vor </description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e32c9eeb5cf7c4936e3c6e433d85461dc"><span class="regierungsmitglied">Neuer Rekord an Unternehmensgründungen in Tirol</span></li><li data-list-item-id="ef00862856122c26e6e14713b93b5ed0e"><span class="regierungsmitglied">Tourismus bleibt Tirols starkes Standbein</span></li><li data-list-item-id="e527860cdcad07c13fbe388206f322542"><span class="regierungsmitglied">Wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“: Digitales Fahrtenbuch</span></li></ul><p>Der Wirtschafts- und Arbeitsmarktbericht für Tirol liegt vor. Tirol kann sich trotz einer insgesamt herausfordernden Situation behaupten: So übertrifft das Bundesland Tirol den Österreichschnitt beim Wirtschaftswachstum und auch die Arbeitsmarktsituation zeigt sich stabil. Tirol verzeichnete einen neuen Rekord an Unternehmensgründungen und den österreichweit stärksten Rückgang an Privatinsolvenzen. Der Bericht wurde heute, Dienstag, von der Tiroler Landesregierung behandelt. „Der Standort Tirol stemmt sich mit aller Kraft gegen die negativen Einflüsse und Entwicklungen von außen. Trotz globaler Krisen und lokaler Herausforderungen stehen die Tiroler Wirtschaft und der Tiroler Arbeitsmarkt besser da, als in vielen anderen Regionen. Mit Fleiß, Ehrlichkeit und unternehmerischen Mut haben sich die Tirolerinnen und Tiroler an die Spitze der europäischen Regionen gearbeitet und dort werden wir auch bleiben. Unser langfristiges Ziel ist klar: Bis 2030 wollen wir aufholen und unter den Top-20-Industrieregionen Europas sein“, gibt LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> die Stoßrichtung vor.&nbsp;</p>
<p>Der Fokus Tirols liege allen voran auf der Fachkräftesicherung, der Förderung der Erwerbsbeteiligung und der Verbesserung der Teilhabechancen. Der Landeshauptmann will aber insbesondere die Unabhängigkeit in der Energiefrage vorantreiben, mit dem Recht auf Kinderbildung und Kinderbetreuung auf die Ressource Bildung sowie mit dem Tirol Konvent in der Landesverwaltung auf mehr Wettbewerbsfähigkeit setzen. „Tirol hat keine Bodenschätze wie Gold, Diamanten oder Öl. Unsere wichtigsten Ressourcen sind das Wissen und Können der Tirolerinnen und Tiroler und die Möglichkeiten, unsere eigene, erneuerbare und kostengünstige Energie zu erzeugen. Ich möchte also, dass die Menschen bei uns besser ausgebildet werden als sonst irgendwo. Beginnend mit dem Recht auf Kinderbildung und Kinderbetreuung und unabhängig davon, ob mit Lehre und Meister oder mit Matura und Master. Und ich möchte das Potenzial, das uns Wasser, Sonne, Biomasse und auch Wind bieten, nützen, um uns bei der Energieversorgung unabhängig zu machen. Damit wird die Tiroler Wirtschaft unabhängiger von internationalen Kriegen und Krisen“, so LH Mattle.</p>
<p>LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span> fasst zusammen: „Ein stabiler Arbeitsmarkt bedeutet nicht nur Beschäftigung, sondern auch Sicherheit, Perspektiven und gesellschaftliche Teilhabe für viele Menschen. Gerade deshalb ist es wichtig, weiterhin gezielt in Ausbildung, Fachkräftesicherung und gute Rahmenbedingungen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Betriebe zu investieren. Tirol steht im Bundesvergleich gut da – darauf können wir aufbauen. Gleichzeitig gilt es, bestehende Herausforderungen offen anzusprechen und dort anzusetzen, wo wir noch besser werden können.“</p>
<h3><span class="regierungsmitglied">Das Wichtigste aus dem Bereich Wirtschaft im Überblick</span></h3>
<p>„Heimische Unternehmen sehen sich nach wie vor mit Herausforderungen wie gestiegenen Produktionskosten und einem anhaltenden Arbeits- und Fachkräftemangel konfrontiert. Gleichzeitig ist Tirol wirtschaftlich breit aufgestellt und dadurch auch nach wie vor attraktiv für Unternehmensgründungen und Startups. Parallel setzen wir mit der Wirtschaftsförderung gezielt Akzente, um die Unternehmenslandschaft zu unterstützen, wodurch 2025 knapp 2.500 neue Arbeitsplätze und über 360 Lehrstellen geschaffen werden konnten. Mein Dank gilt allen Unternehmerinnen und Unternehmern in Tirol, die mit ihrem Engagement und Innovationsgeist zur wirtschaftlichen Stärke unseres Landes beitragen, Arbeitsplätze sichern und Tirol als Wirtschafts- und Tourismusstandort weiterbringen“, betont Wirtschaftslandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Mario Gerber</span>.</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e5581575f191946d9f74e1727235a938e"><span class="regierungsmitglied">Wirtschaftswachstum: Tirol übertrifft Österreich:</span><span>&nbsp;Das reale Bruttoregionalprodukt (BRP) Tirols wuchs 2025 auf geschätzte +1,2 Prozent – und damit doppelt so stark wie der österreichische Schnitt von 0,6 Prozent. Für 2026 war sogar ein Wachstum von 1,5 Prozent prognostiziert, noch ohne Einrechnung der Krise am Persischen Golf. Tirol liegt beim BRP je EinwohnerIn (57.700 Euro, 2024) auf Platz drei der Bundesländer hinter Salzburg und Wien – deutlich über dem österreichischen Durchschnitt von 53.233 Euro.</span></li><li data-list-item-id="ef6c1200bdebee7ae2777788ecc6fd840"><span class="regierungsmitglied">3.453 neue Unternehmen – 43 Prozent von Frauen gegründet:&nbsp;</span><span>2025 wurden in Tirol 3.453 neue Unternehmen gegründet – ein neuer Höchststand. Rund 43 Prozent der Gründungen erfolgten durch Frauen. Tirol beherbergt zudem 290 Startups, von denen 45,7 Prozent Green- oder Social-Impact-Startups sind. Mit 17 Prozent an Auslandsstandorten ist Tirol österreichweiter Vorreiter bei der Internationalisierung.</span></li><li data-list-item-id="e464b0db4ac4624cb389ae579f5679203"><span class="regierungsmitglied">Tourismus: Tirol mit großer qualitativer Anziehungskraft:&nbsp;</span><span>Tirol führt das österreichische Bundesländerranking beim Tourismus mit Abstand an: Es wurden 2025 über 50,02 Millionen Nächtigungen (+1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr) und rund 12,88 Ankünfte (+3,6 Prozent) 2025 verzeichnet. Die Wintersaison 2025/26 brachte mit rund 26,9 Nächtigungen (+1,8 Prozent) und rund 6,3 Millionen Gästen (+2,5 Prozent). Im Sommer 2025 wurden über 23 Millionen Nächtigungen erreicht. „Der Tiroler Tourismus ist ein Fels in der Brandung. Unser Land erfreut sich großer Beliebtheit und überzeugt mit dem sportlichen Angebot, einer tollen Landschaft, vielen Sonnenstunden, der hohen Qualität der Betriebe und der Gastfreundschaft der Bevölkerung“, bricht LH Mattle eine Lanze für den Tourismus. „Wer glaubt, dass Tirol ohne Tourismus erfolgreich ist, der täuscht sich. Der Tiroler Tourismus ist gemeinsam mit Industrie und Wirtschaft der Garant dafür, dass die Menschen eine Arbeit haben, die Täler weiterhin bewohnt werden und in Infrastruktur investiert wird.“&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e3142052abe1221a82f612a1a511342c2"><span class="regierungsmitglied">Rückgang bei den Privatinsolvenzen:&nbsp;</span><span>Bei den Privatkonkursen verzeichnete Tirol 2025 mit -6,9 Prozent (von 670 auf 624 Fälle) den stärksten Rückgang aller Bundesländer. Im ersten Quartal 2026 sanken die Unternehmensinsolvenzen in Tirol sogar um -28,7 Prozent auf 82 Fälle.</span></li></ul><h3><span class="regierungsmitglied">Das Wichtigste aus dem Bereich Arbeit im Überblick</span></h3>
<p>„Tirols Arbeitsmarkt hat sich auch im Vorjahr als stabil erwiesen – Tirol zählt gemeinsam mit Salzburg zu den Bundesländern mit der geringsten Arbeitslosenquote im Jahr 2025: Während der Durchschnitt in Österreich bei 7,4 Prozent lag, weist Tirol einen Wert von 4,5 Prozent auf. Die breit aufgestellte Wirtschaft, eine Attraktivität für verschiedene Branchen und gezielte Förderungen für den Arbeitsmarkt tragen ihre Teile dazu bei. Gleichzeitig ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen erneut um 14,9 Prozent angestiegen – hier setzen wir mit konkreten Förderprogrammen auch weiterhin an. Besonders stark betroffen von Arbeitslosigkeit sind auch junge Menschen unter 25 Jahren gewesen – im Vergleich zum Vorjahr wird ein Plus von 11,4 Prozent verzeichnet. Als Jugend- und Arbeitslandesrätin nehme ich dies einmal mehr zum Auftrag, zielgerichtete Integrationsmaßnahmen zu forcieren, um noch mehr Perspektiven zu eröffnen“, betont LR<sup>in</sup><span class="regierungsmitglied">Astrid Mair</span>, die aus aktuellem Anlass die heutige Ankündigung der Organisation SOS-Kinderdorf, 28 Stellen an deren Standorten, darunter auch Innsbruck, abzubauen, bedauert.&nbsp;</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e566e1a1c49faf791a0c5342163ff6d73"><span class="regierungsmitglied">9.300 Anträge zur Arbeitsmarktförderung abgewickelt:&nbsp;</span><span>Mit der Arbeitsmarktförderung setzt Tirol auf gezielte Förderungen. Im Jahr 2025 wurden insgesamt 11,9 Millionen Euro ausbezahlt – davon entfallen 6,3 Millionen Euro auf Individual- und über 5,6 Millionen Euro auf Objektförderungen. Insgesamt wurden seitens des Landes 9.300 Förderanträge bearbeitet.</span></li><li data-list-item-id="ef3fe0e41cabccd10b15a3ac2af292421"><span class="regierungsmitglied">Jugend im Fokus:&nbsp;</span><span>Dafür gibt es ein breites Maßnahmenpaket, das als „Auffangnetz“ zwischen Schule und Beruf agiert. Insgesamt stellte das Land Tirol 2025 1,3 Millionen Euro für eine Ausbildungsgarantie zur Verfügung. Zudem werden Projekte für benachteiligte Jugendliche wie das Projekt LEA – Zukunft gestalten mit Landesmitteln und Mitteln des Europäischen Sozialfonds unterstützt. Elf Millionen Euro an EU-Mitteln werden gezielt in Tirol eingesetzt.</span></li><li data-list-item-id="eeac1ac31dc3fd799a9bcf51b882230e2"><span class="regierungsmitglied">Gezielte Maßnahmen für arbeitslose und benachteiligte Personen:&nbsp;</span><span>So wurden 1,7 Millionen Euro auch für sozialökonomische Betriebe und Beschäftigungsprojekte investiert. Der Fokus: Langzeitbeschäftigungslose und arbeitsmarktferne Gruppen – und auch „Working Poor“, für die spezielle Programme entwickelt wurden. Um das lebensbegleitende Lernen und die berufliche Erwachsenenbildung zu stärken, setzt das Land Tirol auf Qualifizierung und Weiterbildung als Schüssel zu Beschäftigung. Untermauert wird dies durch besonders hohe Förderquoten: Beispielsweise können mit dem Weiterbildungsbonus bis zu 90 Prozent der Kosten gefördert werden.</span></li></ul><h3><span class="regierungsmitglied">Energie: Importabhängigkeit verringern</span></h3>
<p>Der Bericht widmet sich auch der Lage der Tiroler Energiewirtschaft. Die Energiepreisschwankungen und -steigerungen der letzten Jahre aufgrund geopolitscher Verwerfungen haben die Notwendigkeit der ambitionierten Umsetzung der Tiroler Energiestrategie ‚Tirol 2050 energieautonom‘ einmal mehr verdeutlicht“, betont Energiereferent LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>. Ziel müsse es sein, Tirols Importabhängigkeit zu verringern, die lokale Wertschöpfung zu stärken so langfristig leistbare Energie für die Bevölkerung und die Wirtschaft zu sichern. Tirols Energie-Zielszenario 2050 gelte weiterhin als zentrale Richtungsvorgabe. Es wird sich zeigen, dass zur Zielerreichung alle Ressourcen benötigt werden und dem Strom zukünftig die wichtigste Rolle zukommen wird. Er wird in Tirol vor allem durch Wasserkraft und Photovoltaik erzeugt. Als weiterer wichtiger Energieträger setzen wir auf Umweltwärme im Gebäudebereich. Um unser Ziel 2050 zu erreichen, müssen wir weiterhin an mehreren Schrauben drehen – das übergeordnete Ziel bleibt jedoch dasselbe: Unabhängigkeit.“&nbsp;</p>
<p>Der gesamte Bericht findet sich online auf der&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/themen/arbeit-wirtschaft/wirtschaft-und-arbeit/downloads/TWAB_2025.pdf" target="_blank">Website des Landes</a>.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<h3><span>Factbox – Kennzahlen&nbsp;</span></h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Wirtschaft 2025</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ea41db31582a3736d710766d0d37159c8"><span>3.453 Unternehmensgründungen</span></li><li data-list-item-id="ef188e402d0c70b3256fc78d15798e912"><span>8,31 Milliarden Euro Exportvolumen im ersten Halbjahr 2025</span></li><li data-list-item-id="e8496c13a42c0f04e180edfa8e7e96268"><span>2.489 neue Arbeitsplätze sowie 364 Lehrstellen konnten mit der Tiroler Wirtschaftsförderung neu geschaffen werden</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Förderstatistik 2025</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e292cc336e33a3ab5c7cb2745bb98a0c1"><span>Wachstum und Innovation: 4,52 Millionen Euro</span></li><li data-list-item-id="ee10e7510810b5695707ca82d679f7dde"><span>Tourismus und Regionalität: 3,05 Millionen Euro</span></li><li data-list-item-id="e7ee48f634810b1b9fb7cd46c2e53be18"><span>Nachhaltigkeit und Ökologisierung: 1,79 Millionen Euro</span></li><li data-list-item-id="e4908a0d6d1a0816faf828e3b6e2aa783"><span>Infrastrukturförderung: 25,83 Millionen Euro</span></li><li data-list-item-id="e00629122adbe8899b4f9c4cf16f8e855"><span>Sonderförderungsprogramme: 5,44 Millionen Euro</span></li><li data-list-item-id="e279a56f81991f3acbfb4d088e9b71c78"><span>Technologieförderungen: 11,23 Millionen Euro sowie 1,67 Millionen Euro für das COMET Kompetenzzentrenprogramm</span></li><li data-list-item-id="e68adf9e4a726a83bdc3f5efad7592547"><span>Breitbandförderung: 8,89 Millionen Euro</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Tourismus 2025</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0309b3acd782d2032373bf0d165b9948"><span>Sommersaison 2025: 6,7 Millionen Ankünfte und über 23 Millionen Nächtigungen&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e4ed15398771b328dd29c4ed15669611e"><span>Wintersaison 2025/26: 6,29 Millionen Ankünfte und 26,9 Millionen Nächtigungen&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e210defe3111c18de151dc3323bdd74e3"><span>Kalenderjahr 2025: 12,876 Millionen Ankünfte (+3,6 Prozent), 50,023 Millionen Nächtigungen (+1,7 Prozent)</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Arbeitsmarkt 2025</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e33f40a5ed61716dbe9f896af5f1d3336"><span>Arbeitslosigkeit im Jahresdurchschnitt: 17.168 Personen</span></li><li data-list-item-id="e28002b30b18d045c96e2e13e81e14709"><span>Anstieg bei Arbeitslosen um 7,1 Prozent im Vergleich zum Jahr 2024</span></li><li data-list-item-id="e50861f762f8b2be38e19e596a2061c23"><span>Anstieg bei unselbstständiger Beschäftigung um 1.454 Personen (+0,4 Prozent), der Beschäftigungszuwachs fiel bei Frauen (+0,6 Prozent) etwas stärker aus als bei Männern (+0,3 Prozent)</span></li><li data-list-item-id="e2cbdb680b058d60e6de959ddf9a9eacd"><span>Arbeitslosenquote: 4,5 Prozent (Österreich-Durchschnitt: 7,4 Prozent)</span></li></ul><p></p><hr>

<h3><span>Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung</span></h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Digitales Fahrtenbuch – wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“:</span>&nbsp;Der Tirol Konvent soll auch Aufwand, Kosten und Zeit innerhalb der Landesverwaltung einsparen.&nbsp;Mit dem Fahrtenbuch werden alle Fahrten der Dienstwägen des Landes Tirol dokumentiert. Der Großteil der Fahrtenbücher werden nach wie vor in analoger Form geführt – „ein Aufwand, der in Zeiten von Digitalisierung nicht mehr sein muss. Diese Zeit können wir effizienter nutzen. Die Digitalisierung des Fahrtenbuchs ist eines zahlreicher Puzzleteile, um die Verwaltung als Ganzes modern und digital aufzustellen“, ist LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>&nbsp;überzeugt. Dazu läuft derzeit im Zuge des Tirol Konvents ein Pilotprojekt an der BH Imst. Langfristig soll das Projekt weiter ausgerollt und weitere Fahrtenbücher in der Verwaltung digitalisiert bzw. an das digitale Buchungssystem angebunden werden.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LR Gerber</category>
				
					<category>LRin Mair</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Fri, 22 May 2026 12:34:00 +0200</pubDate>
				<author>nadja.jansenberger@tirol.gv.at (Nadja Jansenberger)</author>
				<title>Abschussverordnung für Risikowolf im Bezirk Lienz </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/abschussverordnung-fuer-risikowolf-im-bezirk-lienz/</link>
				<description>Rissereignis in unmittelbarer Nähe zu von Menschen genutzten Gebäuden</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e27a0c14cb62b0d3b831930b7bd53702e"><span class="regierungsmitglied">Abschussverordnung gilt ab heute für acht Wochen – Jägerschaft bereits informiert</span></li></ul><p>Die Tiroler Landesregierung hat heute, Freitag, die Abschussverordnung für einen Risikowolf im Bezirk Lienz erlassen. Die Verordnung ist mit der Kundmachung, heute, Freitag, in Kraft getreten und gilt bis zum Ablauf des 16. Juli 2026. Die betroffene Jägerschaft wurde bereits informiert.</p>
<p class="text-justify">Im Gemeindegebiet von Außervillgraten kam es zu einem Rissereignis in unmittelbarer Nähe zu von Menschen genutzten Gebäuden. Es wurde ein totes sowie ein verletztes Schaf begutachtet. Es besteht der konkrete Verdacht auf einen Wolf als Verursacher.&nbsp;</p>
<p class="text-justify">Das Land Tirol appelliert wie immer an die Bevölkerung Sichtungen von Großraubtieren möglichst rasch über das <a href="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/themen/land-forstwirtschaft/agrar/LWSJF/Grosse_Baeutegreifer/Allgemein/Formular_Sichtbeobachtung_grosse_Beutegreifer_Tirol_Version_2.0_vom_28.5.2024_Formular.pdf" target="_blank">Sichtungsformular&nbsp;</a>auf der Website des Landes Tirol oder direkt an die zuständige Bezirkshauptmannschaft zu melden. Besonders wichtig für die fachliche Beurteilung ist Bildmaterial. Weitere Informationen finden sich unter <a href="https://www.tirol.gv.at/landwirtschaft-forstwirtschaft/agrar/rechtliche-bestimmungen-in-der-landwirtschaft/beutegreifer/" target="_blank">www.tirol.gv.at/baer_wolf_luchs</a>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Landwirtschaft</category>
				
					<category>Wald</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58312</guid>
				<pubDate>Fri, 22 May 2026 12:13:51 +0200</pubDate>
				<author>christa.entstrasser@tirol.gv.at (Christa Entstrasser-Müller )</author>
				<title>Klares Bekenntnis zur Wasserkraft – Absage an Wasserzins</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/klares-bekenntnis-zur-wasserkraft-absage-an-wasserzins/</link>
				<description>Treffen der EnergiereferentInnen der Länder in Rust/Burgenland</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/f/d/csm_20260522_Achleitner_Schuschnig_Geisler_Aigner_LERK_4645e923a5.jpg" length="1549672" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e38ebfe1ba910bdf6869f0cf6ae3f4469"><span class="regierungsmitglied">Breiteste Unterstützung für Antrag zu Gleichbehandlung und Ausbau der Wasserkraft</span></li><li data-list-item-id="ead8418a973bd7c8cad67c8913f655947"><span class="regierungsmitglied">Schulterschluss von Tirol, Vorarlberg, Salzburg, Kärnten und Oberösterreich</span></li><li data-list-item-id="e932ab2239a9effb4d34ccc92224a4314"><span class="regierungsmitglied">Bundesländer lehnen Steuer auf Wasserkraftnutzung ab&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e7fee2ba8219ff9f604511382cf9102d5"><span class="regierungsmitglied">Wasserkraft als Rückgrat des Energiesystems&nbsp;</span></li></ul><p>Bei der Konferenz der LandesenergiereferentInnen im burgenländischen Rust haben sich die Bundesländer zum Ausbau der Wasserkraft in Österreich bekannt. Einer Steuer auf die Nutzung von Wasser zur Stromerzeugung, dem so genannten Wasserzins, erteilen die Länder hingegen eine klare Absage.</p>
<p>„Wir wollen mit heimischer, sauberer und leistbarer Energie unabhängig von Öl, Gas und Konfliktherden werden und sind uns einig, dass jedes Bundesland nach Kräften und Möglichkeiten einen Beitrag leisten muss. In vielen Ländern spielt die Wasserkraft eine zentrale Rolle“, freut sich Tirols Energiereferent LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> über den Schulterschluss für die Wasserkraft. Eine Schlechterstellung von einzelnen Energieträgern wie der Wasserkraft wird von den Bundesländern mit Ausnahme Burgenland vor dem Hintergrund der laufenden parlamentarischen Verhandlungen zum Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz des Bundes abgelehnt. Alle erneuerbaren Energieträger sollen in Genehmigungsverfahren gleichbehandelt werden. Tirol setzt gemeinsam mit Vorarlberg, Salzburg, Kärnten und Oberösterreich damit ein starkes Zeichen für den weiteren Ausbau der heimischen Wasserkraft.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Hälfte des österreichischen Wasserkraftzubaus in Tirol</span></p>
<p>Was die Erreichung der nationalen Energie-Ausbauziele anlangt, ist das Bundesland Tirol bei der Wasserkraft besonders gefordert. Mehr als die Hälfte des gesetzlich festgeschriebenen Zubaus von Wasserkraft in ganz Österreich muss in Tirol erfolgen. Die Steiermark, Oberösterreich, Kärnten, Salzburg und Vorarlberg sollen gemeinsam die andere Hälfte zur Erreichung des Ausbauziels von insgesamt fünf Terawattstunden bis 2030 beisteuern.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Drillinge der Energiewende</span></p>
<p>Beim Ausbau der Wasserkraft geht es um mehr als um die reine Stromproduktion. „Wasser, Sonne und Wind sind die Drillinge der Energiewende“, betont LHStv Geisler. Der Wasserkraft komme aber eine besondere Rolle zu: Wasserkraft ist schon jetzt das Rückgrat der Stromversorgung in Österreich. Mit ihren Pumpspeicherkraftwerken kann sie zudem Sonnenstrom und Windenergie in bewährter Manier ohne chinesische Technologie und Rohstoffe aus dem Ausland naturverträglich speichern und sorgt so für Versorgungssicherheit und Netzstabilität. „Jegliche Benachteiligung der Wasserkraft bedeutet, dass wir die Energiewende bremsen und noch länger am Gashahn und am Öltropf von Autokraten hängen“, warnt LHStv Geisler.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Erneuerbare im überragenden öffentlichen Interesse</span></p>
<p>„Die Energiewende schaffen wir nur gemeinsam und auch nur dann, wenn auch die bundesgesetzlichen Rahmenbedingungen stimmen“, so Geisler. Tirol hat die Hausaufgaben gemacht und in seinem Zuständigkeitsbereich im 1. Tiroler Erneuerbaren Ausbau Gesetz dem Ausbau sämtlicher erneuerbarer Energieträger bereits vor zwei Jahren das überragende öffentlich Interesse eingeräumt. Nach Pfingsten geht die Verordnung für PV-Beschleunigungsgebiete auf bereits befestigten Flächen sowie in Skigebieten in Begutachtung. Damit weist Tirol als eines der ersten Bundesländer Beschleunigungsgebiete aus.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Energie</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Thu, 21 May 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Steinbrücke Schwaz: Modernisierter Inn-Pegel wieder vollständig in Betrieb </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/steinbruecke-schwaz-modernisierter-inn-pegel-wieder-vollstaendig-in-betrieb/</link>
				<description>Modernisierte Anlage mit Drucksonde und redundanter Radaraufzeichnung</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/7/a/csm_20260521_Innpegel_Schwaz_1_b7315d4b69.jpg" length="2587691" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e6535441ab97b301210cb3a6478d4a1c5"><span class="regierungsmitglied">Temporärer Ersatzpegel seit Herbst 2023 auf der Barbarabrücke sicherte Messdaten</span></li><li data-list-item-id="ecbd519c6868c2e8064d775aa3dfd9b84"><span class="regierungsmitglied">Messreihe seit 1844 wird ohne Unterbrechung fortgeführt</span></li><li data-list-item-id="e2ab5ad261b4ec3c822c52dabbffaa39e"><span class="regierungsmitglied">Wichtige Grundlage für Hochwasserwarnung und Gewässermanagement</span></li></ul><p>Mit einer Pegelbeobachtung seit dem Jahr 1844 zählt der Pegel Schwaz am Inn zu den ältesten hydrographischen Messstellen Tirols. Im Zuge des Neubaus der Steinbrücke war eine umfassende Erneuerung des Pegels notwendig. Damit die durchgehende Messreihe während der rund zweijährigen Bauphase nicht unterbrochen wird, wurde im Herbst 2023 auf der Barbarabrücke unterhalb der Baustelle ein temporärer Ersatzradarpegel installiert. So konnten die Wasserstandsdaten des Inns in Schwaz auch während der Bauarbeiten lückenlos weiter aufgezeichnet werden. Nun wird die über 180 Jahre dauernde Wasserstandsbeobachtung wieder an der neuen Steinbrücke fortgesetzt.</p>
<p>„Mit der Modernisierung dieser traditionsreichen Messstelle sichern wir nicht nur wertvolle hydrologische Langzeitdaten, sondern stärken auch die Grundlage für Hochwasserwarnung und Gewässermanagement in der Region“, ist sich LHStv<span class="regierungsmitglied"> Josef Geisler&nbsp;</span>sicher.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Technik auf dem neuesten Stand</span></p>
<p>Der neue Pegel an der Steinbrücke ist nun technisch auf dem neuesten Stand: Neben einer Drucksonde verfügt die Anlage an der Unterseite der Brücke über eine sogenannte redundante berührungslose Radaraufzeichnung, die zur Absicherung der Messungen eingesetzt wird. „Das heißt, dass die Wasserstände parallel über zwei unterschiedliche Messverfahren erfasst werden und bei Ausfall eines Messsystems noch Daten des anderen Systems verfügbar sind“, erklärt&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Georg Raffeiner</span>, Leiter des Sachgebiets Hydrographie und Hydrologie beim Land Tirol. Mit der Montage des Lattenpegels am rechten Ufer im April 2026 ist die Anlage nun vollständig in Betrieb.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">900 Messstellen in ganz Tirol</span></p>
<p>Der Hydrographische Dienst Tirol betreibt rund 900 Messstellen im Bundesland zur Erfassung des Wasserkreislaufes. Registriert werden u.a. Niederschlag, Lufttemperatur, Verdunstung, Wasserstände an Bächen, Flüssen und Seen und im Grundwasser, Wassertemperatur und Feststoffe. Rund 140 ehrenamtliche BeobachterInnen unterstützen die tägliche Erhebung von hydrologischen Daten – eine Aufgabe, die Erfahrung, Verlässlichkeit und Engagement erfordert.&nbsp;</p>
<p>Sämtliche erhobenen Daten sind öffentlich zugänglich und finden sich in der Anwendung „Hydro Online“ (<a href="https://hydro.tirol.gv.at/#/Wasserstand?station=201525" target="_blank" rel="noreferrer">hydro.tirol.gv.at</a>). Diese ist auch über die Land Tirol App abrufbar. Geprüfte und veröffentlichte Daten sind zudem in der Webanwendung des Bundes unter <a href="http://ehyd.gv.at" target="_blank" rel="noreferrer">ehyd.gv.at</a> online abrufbar.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>Schwaz</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Mon, 18 May 2026 14:14:15 +0200</pubDate>
				
				<title>Wintersperre für Staller Sattel ab Freitag aufgehoben </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/wintersperre-fuer-staller-sattel-ab-freitag-aufgehoben-1/</link>
				<description>Passübergang ab 22. Mai 2026, 8 Uhr, in beide Richtungen frei befahrbar</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ee63895e591727a1556d41a02a8f0c701"><span class="regierungsmitglied">Überfahrt je nach Richtung zu jeder vollen bzw. halben Stunde möglich</span></li></ul><p>Nachdem die Räumungsarbeiten sowohl auf Osttiroler als auch auf Südtiroler Seite beendet sind, wird der Staller Sattel nach 184 Tagen Wintersperre diesen Freitag, den 22. Mai, um 8 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben.&nbsp;</p>
<p>Der Passübergang zwischen dem Osttiroler Defereggental und dem Südtiroler Antholzer Tal ist von Österreich nach Italien zu jeder vollen Stunde für jeweils 15 Minuten möglich. Von Südtirol kommend ist die Überfahrt zu jeder halben Stunde jeweils 15 Minuten lang möglich.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Wed, 13 May 2026 16:31:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Trockene Wälder: Waldbrandgefahr in ganz Tirol</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/trockene-waelder-waldbrandgefahr-in-ganz-tirol/</link>
				<description>Waldbrand-Verordnungen für ganz Tirol erlassen: Entzünden von Feuern sowie Zweckfeuer im Wald streng verboten</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/presse/newsletter/Krisen_und_Katastrophen/Vorlage_Clean_Waldbrand.jpeg" length="57126" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<p><span class="regierungsmitglied">Update, 13. Mai 2026, 20.30 Uhr:</span></p>
<p>Aufgrund der Niederschläge der vergangenen Tage sowie der prognostizierten weiteren Niederschläge hat sich die Waldbrandgefahr tirolweit deutlich reduziert. Dementsprechend werden die Waldbrand-Verordnungen der Bezirkshauptmannschaften heute, Mittwoch, aufgehoben. Auch die Aufhebung der Verordnung der Stadt Innsbruck folgt in den kommenden Tagen.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Erstmeldung, 27. April 2026, 16.45 Uhr:</span></p><ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e8d0ad166757d6bd36298fe14bc9d5b02"><span class="regierungsmitglied">Wenn ein Waldbrand entdeckt wird: Notruf 122 wählen und in sicherer Entfernung auf Eintreffen der Einsatzkräfte warten</span></li><li data-list-item-id="ef0786d9523405b29dba599ca58c22b37"><span class="regierungsmitglied">Waldbrände verursachen enorme Schäden und schaden Schutzwald</span></li></ul><p class="text-justify">Aufgrund der geringen Niederschläge in den vergangenen Wochen und der dadurch derzeit vorherrschenden Trockenheit herrscht aktuell in ganz Tirol erhöhte Waldbrandgefahr. Auch in den kommenden Tagen ist nicht mit großen Niederschlagsmengen zu rechnen. Aus diesem Grund verbieten alle Tiroler Bezirkshauptmannschaften sowie die Stadt Innsbruck per Verordnung flächendeckend für ganz Tirol das Entzünden und Hantieren mit Feuer im Wald und Gefährdungsbereichen. Hierzu zählt auch das Wegwerfen von brennenden oder glimmenden Gegenständen, wie insbesondere von Zündhölzern oder Zigaretten. Von diesem Verbot umfasst sind auch Zweckfeuer, wie das Verbrennen von Astmaterial auf Almflächen. Das Verbot gilt auch für WaldbesitzerInnen.&nbsp;Neben Wäldern gilt das Verbot zudem für Gefährdungsgebiete, wo die Bodenvegetation oder die lokalen Windverhältnisse das Übergreifen eines Feuers in den benachbarten Wald begünstigen (etwa auf Wiesen neben Wäldern). Die entsprechenden Verordnungen gelten bis auf Widerruf.&nbsp;</p>
<p class="text-justify"><span class="regierungsmitglied">Lesachtal zeigt akute Gefahr und mögliche Folgen auf</span></p>
<p class="text-justify">„Die Bilder aus dem Kärtner Lesachtal und der Steiermark aber auch kleinere Waldbrände in Tirol in den vergangenen Tagen zeigen uns einmal mehr: Die trockenen Wälder und Wiesen bringen ein hohes Brandrisiko mit sich. Bereits ein kleiner Funke kann großen Schaden verursachen.&nbsp;Ich ersuche alle eindringlich, beim Aufenthalt in Wald- und Wiesengebieten besonders sorgsam zu sein. Nehmen Sie die Gefahr ernst, schützen Sie sich und unsere Natur“, appelliert Sicherheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Astrid Mair</span>. Forstreferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>&nbsp;ergänzt:&nbsp;„Bereits eine weggeworfene Zigarette kann bei den sehr trockenen Verhältnissen einen Waldbrand verursachen – die Folgen können enorm sein. Neben finanziellen Schäden mindern Waldbrände auch die Schutzfunktion der&nbsp;Wälder und erhöhen die Anfälligkeit für andere Naturgefahren. Das gilt es mit allen Mitteln zu verhindern.“&nbsp;</p>
<p class="text-justify"><span class="regierungsmitglied">Bei Waldbrand umgehend Feuerwehr (122) verständigen</span></p>
<p class="text-justify">„Wer einen Waldbrand entdeckt, sollte umgehend die Feuerwehr unter der Notrufnummer 122 verständigen und in sicherer Entfernung vom Brand auf das Eintreffen der Einsatzkräfte warten, um diese bei Bedarf einweisen zu können“, erklärt Landesfeuerwehrkommandant <span class="regierungsmitglied">Jakob Unterladstätter.</span> Landesfeuerwehrinspektor<span class="regierungsmitglied"> Rene Staudacher </span>ergänzt: „Unsere Feuerwehrleute sind genau für solche Situationen bestens ausgebildet und jederzeit bereit, auszurücken. Dennoch: Ein solcher Einsatz bindet enorme Ressourcen und ist potentiell für Einsatzkräfte gefährlich. Über 80 Prozent der Waldbrände werden von Menschen verursacht und hätten daher vermieden werden können. Wir appellieren daher an Tirols Bevölkerung, die Verordnungen der Bezirkshauptmannschaften und der Stadt Innsbruck gewissenhaft zu befolgen und auch darüber hinaus, achtsam zu sein.“</p>
<p class="text-justify"><span class="regierungsmitglied">Waldbrände können fatale Folgen haben</span></p>
<p class="text-justify">Kommt es zu einem Waldbrand, können die Auswirkungen fatal sein, weiß <span class="regierungsmitglied">Hans-Peter Jauk</span>, Vorstand der Abteilung Waldschutz des Landes: „Waldbrände können sich bei diesen Bedingungen sehr rasch ausbreiten. Die zerstörte Waldvegetation und der unmittelbare wirtschaftliche Schaden für die Waldeigentümerinnen und Waldeigentümer sind dabei enorm. Zusätzlich geht damit ein Verlust der wertvollen Waldfunktionen, insbesondere der Schutzfunktion, einher. Gerade die Schutzfunktion ist für unser Bundesland essenziell.“</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LRin Mair</category>
				
					<category>Wald</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58187</guid>
				<pubDate>Tue, 12 May 2026 12:41:54 +0200</pubDate>
				
				<title>Tiroler Landesregierung im Austausch mit Bundeskanzler Stocker </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tiroler-landesregierung-im-austausch-mit-bundeskanzler-stocker/</link>
				<description>Bundeskanzler Christian Stocker zu Gast in Innsbruck</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/b/e/csm_20260512_Bundeskanzler_Landesregierung__2__c79be6acfc.jpg" length="2044369" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef585755fd2f1867d876b3053a0d5ff8a"><span class="regierungsmitglied">Austausch zu aktuellen Themen mit der Tiroler Landesregierung</span></li></ul><p>Im Vorfeld der Regierungssitzung tauschten sich Landeshauptmann&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>, Landeshauptmannstellvertreter&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span> und die Mitglieder der Tiroler Landesregierung mit Bundeskanzler&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Christian Stocker</span> aus. Im Rahmen eines Bundesländer-Tages kam es erstmals zu einem solchen Austausch zwischen der gesamten Tiroler Landesregierung und dem Bundeskanzler. Gesprochen wurde über aktuelle Themen wie die Reformpartnerschaft zwischen Bund, Ländern und Gemeinden, die aktuell laufende Transitklage Italiens oder die Eckpfeiler des Bundesbudgets. „Ich bin gerne in Tirol unterwegs und freue mich, dass mein Bundesländer-Tag mit einem spannenden Austausch mit der Landesregierung startet. Als Bundesregierung wollen wir einlösen, was wir versprochen haben: das Richtige für Österreich zu tun. Dabei konzentrieren wir uns auf drei Handlungsfelder: Wir sanieren unser Budget, reformieren und modernisieren unser Land und seine Strukturen und wollen wieder nachhaltiges Wirtschaftswachstum generieren, damit der Aufschwung für Österreich gelingt“, erklärt Bundeskanzler Stocker. LH Mattle freut sich, dass der Bundeskanzler seiner Einladung gefolgt ist: „Bundeskanzler Christian Stocker ist ein Unterstützer der Tiroler Anliegen. Im Rahmen meines Vorsitzes in der Landeshauptleute-Konferenz arbeiten wir gut zusammen. Das ist auch wichtig, denn wir brauchen Tempo bei den wichtigen Reformen“, betont LH Mattle. LHStv Wohlgemuth unterstreicht, wie wichtig eine Starke Achse zwischen Bundes- und Landesregierung ist: „Viele der Herausforderungen, die wir in Tirol zu bewältigen haben, lassen sich nur im engen Schulterschluss mit dem Bund lösen – von Infrastruktur bis hin zu einem leistbaren Leben. Der direkte Austausch mit Bundeskanzler Christian Stocker ist daher wichtig, um unsere Anliegen klar zu platzieren und konkrete Fortschritte für die Tirolerinnen und Tiroler zu erreichen.“</p>
<p></p><hr>

<h2><span>Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung&nbsp;</span></h2>
<p><span class="regierungsmitglied">App „Tiroler Jagd“ mit digitaler Grünvorlage – wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“:</span>&nbsp;Mit der Applikation des Landes „Tiroler Jagd“ können JägerInnen erlegtes Kahlwild wie Rot- oder Rehwild nunmehr einfach und unkompliziert per Smartphone dokumentieren und an die Behörde melden. Die digitale Grünvorlage wird in einigen Tiroler Bezirken – insbesondere im Bezirk Landeck – bereits seit Jahren erfolgreich praktiziert. Nun steht sie der Tiroler Jägerschaft über die App „Tiroler Jagd“ über eine Applikation des Landes zur Verfügung. „Die digitale Grünvorlage erspart Jägerinnen und Jägern viel Zeit und Kilometer im Vergleich zur physischen Vorlage – ein Projekt, das voll und ganz dem Tirol Konvent entspricht: weniger Bürokratie, einfachere Handhabung, direkterer Zugang“, betont LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.&nbsp;„Die Meldung per App ist eine Alternative bzw. Ergänzung zur bisherigen Praxis, bei der erlegte Tiere als sogenannte Grünvorlage physisch zu Kontrollorganen transportiert werden müssen“, erklärt Jagdreferent LHStv<span class="regierungsmitglied"> Josef Geisler</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sanierungsmaßnahmen Klaraheim Hall:&nbsp;</span>Die Sanierung des Parkettbodens, um die Sturzgefahr für BewohnerInnen zu verringern, die Sanierung der Wäscherei und die Trennung eines Doppels- in zwei Einzelzimmer: Im Klaraheim in Hall i.T. stehen einige Sanierungsmaßnahmen an, die auch vonseiten des Landes gefördert werden. Die Tiroler Landesregierung beschloss heute auf Antrag von Finanzreferent LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> dafür rund 10.000 Euro bereitzustellen. „Wir fördern den Ausbau, den Aufbau und die Sicherung von Pflege- und Betreuungseinrichtungen in Tirol. Jedes Projekt im Sinne der qualitätsvollen und modernen Pflege in Tirol ist wichtig und allen voran nachhaltig“, betont LH Mattle. Betrieben wird das Klaraheim seit 2021 von der Stiftung Liebenau. Insgesamt werden bei den aktuellen Bauvorhaben über 65.000 Euro investiert. „Das Klaraheim wurde zuletzt in den Jahren 2007 und 2008 umfassend erneuert. Es bietet 61 Dauer- und Kurzzeitpflegeplätze an. Damit ist das Klaraheim ein wertvoller Teil unserer Tiroler Pflegelandschaft. Mit den Förderungen unterstützen wir nicht nur die Aufrechterhaltung der Qualität, sondern auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Bewohnerinnen und Bewohner: Sie sollen beste Arbeits- und Lebensbedingungen vorfinden“, betont die für Pflege zuständige Landesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58145</guid>
				<pubDate>Fri, 08 May 2026 13:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Bauarbeiten an B 183 Stubaitalstraße im Osten von Mieders abgeschlossen </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/bauarbeiten-an-b-183-stubaitalstrasse-im-osten-von-mieders-abgeschlossen/</link>
				<description>Tor zum Stubaital mit neuem Gesicht</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/c/3/csm_20260508_Mieders__1__f3a9d44eff.jpg" length="2752817" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<p><span lang="DE" dir="ltr">&nbsp;</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e27ae0a52db3a9443b4b2ec71f462e0b0"><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Neubau Ortseinfahrt bringt mehr Verkehrssicherheit und Lebensqualität&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e646e5ab91d81f615f1fdde0a30bd446a"><span class="regierungsmitglied">Neue Geh- und Radwegunterführung in Mieders als Verbindung zu Stubaitalradweg und Wipptalradweg</span></li><li data-list-item-id="e122bafc9f487723088bd79be6bb29feb"><span class="regierungsmitglied">Drei Millionen Euro zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und der Lebensqualität der Bevölkerung investiert</span></li></ul><p>Am Tor zum Stubaital ist nach rund dreieinhalb Jahren Bauzeit ein neuer, moderner, sicherer und leistungsfähiger Abschnitt der B 183 Stubaitalstraße samt Geh- und Radwegunterführung entstanden. Das Projekt in der Gemeinde Mieders wurde heute, Freitag, offiziell eröffnet. Am Eingang des Stubaitals steht damit eine neue Verkehrsinfrastruktur zur Verfügung, die den Anforderungen aller VerkehrsteilnehmerInnen gerecht wird – vom motorisierten Individualverkehr über den öffentlichen Verkehr bis hin zu FußgängerInnen und RadfahrerInnen. Die Umsetzung erfolgte als Gemeinschaftsprojekt des Landes Tirol, der Gemeinde Mieders und des Tourismusverbands Stubai Tirol mit einem Gesamtvolumen von rund drei Millionen Euro.&nbsp;</p>
<p>Der für die Radwege zuständige LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth </span>und der für die Straßenerhaltung zuständige LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> betonten: „Mit dem Neu- und Umbau der B 183 und der neuen Unterführung ist es gelungen, die Verkehrssicherheit deutlich zu erhöhen und gleichzeitig die Mobilität im Stubaital zukunftsfit weiterzuentwickeln. Das Projekt zeigt, wie durch koordinierte Planung aller Partner eine moderne Infrastruktur geschaffen werden kann, die sowohl den Verkehrsfluss verbessert als auch die Lebensqualität der Bevölkerung nachhaltig stärkt.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Von Abbiege- und Einbiegespuren bis hin zu neuen Busbuchten</span></p>
<p>Bereits im Jahr 2023 starteten umfassende Bau- und Modernisierungsmaßnahmen entlang der B 183 zwischen der Autobahnausfahrt A13/Stubai und der Ortsdurchfahrt von Mieders. Ziel war es, die Verkehrssicherheit nachhaltig zu erhöhen und den Verkehrsfluss zu optimieren. In diesem Zusammenhang wurden neue Linksabbiegespuren und Einfädelungsstreifen im Bereich der Ortsteile Holzgasse und Porzens errichtet. Bestehende Gefahrenstellen wurden auch mit der Verbreiterung des bestehenden Fahrbahnteilers und der Neuerrichtung der zwei bestehenden Bushaltestellen gezielt entschärft. Eine Lärmschutzwand sorgt zudem für eine spürbare Entlastung der AnrainerInnen. Zwei neue Busbuchten verbessern die Einbindung des öffentlichen Verkehrs und vermeiden gefährliche Haltesituationen.&nbsp;</p>
<p>LHStv Geisler&nbsp;betont: „Die Stubaitalstraße ist eine zentrale Verkehrsachse mit hoher täglicher Belastung. Mit den gesetzten Maßnahmen ist es gelungen, einen sicheren Straßenabschnitt zu schaffen, der den unterschiedlichen Anforderungen gerecht wird und die Situation für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer deutlich verbessert.“&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Neue Unterführung stärkt Alltags- und Freizeitmobilität&nbsp;</span></p>
<p>Mit der nun fertiggestellten Geh- und Radwegunterführung wurde das Gesamtprojekt abgeschlossen. Erste Vorarbeiten begannen Ende 2024 im Bereich der Einfahrt Mieders-Oweges, die Hauptbauphase lief ab Mai 2025. Im Zuge der Umsetzung wurden auch zwei neue, barrierefrei erreichbare Bushaltestellen errichtet sowie die Straßenentwässerung in diesem Abschnitt umfassend modernisiert.</p>
<p>„Die neue Geh- und Radwegunterführung ist ein klares Zeichen für mehr Sicherheit im Alltags- und Freizeitverkehr.&nbsp;Wer das Radfahren als Sport- und Fortbewegungsmittel fördern will, muss entsprechende Infrastruktur schaffen. Genau das ist hier einmal mehr passiert: Das Vorhaben ist neben der im letzten Jahr geöffneten Stubai Radroute 19 ein weiterer Schritt, um die Attraktivität des Radverkehrs im Stubaital&nbsp;zu steigern. Gleichzeitig schaffen wir damit auch einen wichtigen Beitrag zur klimafreundlichen Mobilität“, ergänzt LHStv Wohlgemuth.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Neuer Straßenabschnitt der B 183 Stubaitalstraße samt Geh- und Radwegunterführung in Mieders</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eabe5bec6c74789757ffc85d087034028"><span>Ort: B 183 Stubaitalstraße, Kilometer 2,33 bis Kilometer 3,24</span></li><li data-list-item-id="ed55872a4b7be827a179202232227c440"><span>Projektpartner: Gemeinde Mieders / Tourismusverband Stubai Tirol / Land Tirol</span></li><li data-list-item-id="e3be02c9f75f6df1a263ea654f883b06e"><span>Bauzeit: dreieinhalb Jahre (Anfang 2023 bis Mitte 2026)</span></li><li data-list-item-id="e536c7e193afdb8a833ae0392f612bfeb"><span>Kosten: rund drei Millionen Euro</span></li><li data-list-item-id="ef37e765ad20a1d849be07bce029de238"><span>Ziel: Verbesserung der Verkehrssicherheit im vorderen Stubaital sowie Erhöhung der Lebensqualität der Bevölkerung vor Ort</span></li><li data-list-item-id="ef20b33280d716df71bee0cdd2cb7c7b6"><span>Getätigte Maßnahmen:</span><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e762bc353e0b9a4208a09f197805c23a6"><span>Bauarbeiten an der östlichen Ortseinfahrt von Mieders mitsamt Linksabbiege- und Einfädelungsstreifen im Bereich der Ortsteile Holzgasse und Porzens</span></li><li data-list-item-id="e3c178199f9fbaaf1fa7d31f110afea26"><span>Verbreiterung des bestehende Fahrbahnteiler&nbsp;im Bereich des Wohnhauses Danzl, der Holzgasse und des Ortsteiles Moos und Ausbau als Querungshilfe</span></li><li data-list-item-id="e1875a59196d7d7e4b0694f3e1b0c3015"><span>Errichtung zwei neuer Busbuchten</span></li><li data-list-item-id="e1a6eba056118b21068cda335b8eb360a"><span>Errichtung einer neuen Lärmschutzwand</span></li><li data-list-item-id="eec5bc242762ad22c1341daa6ffb7eec2"><span>Einführung einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 km/h</span></li><li data-list-item-id="eae6bc0740554b64b4619c4964d5a1f57"><span>Errichtung einer neuen Geh- und Radwegunterführung taleinwärts im Bereich der Einfahrt Mieders-Oweges</span></li><li data-list-item-id="e19d2bd4fc42f07420014cf5deaecb958"><span>Errichtung zwei neuer Bushaltestellen in diesem Bereich</span></li><li data-list-item-id="e024784c1c3b8980b8ef4d6283fa858d0"><span>Verbesserung der Straßenentwässerung der B 183 in diesem Bereich</span></li></ul></li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Straßenbau</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Thu, 07 May 2026 18:16:26 +0200</pubDate>
				
				<title>Abschussverordnung für Risikowolf im Bezirk Landeck </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/abschussverordnung-fuer-risikowolf-im-bezirk-landeck/</link>
				<description>Nachweis in unmittelbarer Nähe zum Siedlungsraum</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eacf49c5afedbe693226d8a67c257938e"><span class="regierungsmitglied">Abschussverordnung gilt ab heute bis zum Ablauf des 10. Juni – Jägerschaft bereits informiert</span></li></ul><p>Die Tiroler Landesregierung hat heute, Donnerstag, die Abschussverordnung für einen Risikowolf im Bezirk Landeck erlassen. Die Verordnung ist mit der Kundmachung, heute, Donnerstag, in Kraft getreten und gilt bis zum Ablauf des 10. Juni 2026. Die betroffene Jägerschaft wurde bereits informiert.</p>
<p>In den vergangenen Tagen wurde im Gemeindegebiet von Galtür ein Wolf mehrmals in unmittelbarer Nähe zu Wohnhäusern nachgewiesen - sowohl durch eine Sichtungsmeldung als auch im Zusammenhang mit einem Rissereignis.&nbsp;</p>
<p>Das Land Tirol appelliert wie immer an die Bevölkerung Sichtungen von Großraubtieren möglichst rasch über das das&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/themen/land-forstwirtschaft/agrar/LWSJF/Grosse_Baeutegreifer/Allgemein/Formular_Sichtbeobachtung_grosse_Beutegreifer_Tirol_Version_2.0_vom_28.5.2024_Formular.pdf" target="_blank">Sichtungsformular</a>&nbsp;auf der Website des Landes Tirol oder direkt an die zuständige Bezirkshauptmannschaft zu melden. Besonders wichtig für die fachliche Beurteilung ist Bildmaterial. Weitere Informationen finden sich unter <a href="https://www.tirol.gv.at/landwirtschaft-forstwirtschaft/agrar/rechtliche-bestimmungen-in-der-landwirtschaft/beutegreifer/" target="_blank">www.tirol.gv.at/baer_wolf_luchs</a>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Landwirtschaft</category>
				
					<category>Wald</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Thu, 07 May 2026 14:18:25 +0200</pubDate>
				
				<title>75 Jahre Landeskulturfonds: Rückgrat der Tiroler Landwirtschaft</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/75-jahre-landeskulturfonds-rueckgrat-der-tiroler-landwirtschaft-seit-1951/</link>
				<description>75 Jahre Stabilität und Verlässlichkeit</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/e/0/csm_20260507_PK_LKF_LHStv_Geisler_e0ba695d2e.jpg" length="1693120" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e204a5c91cd8afee2b00264bffc9bcbd0"><span class="regierungsmitglied">Einzigartiges Modell: sich selbst erneuernder Kapitalstock</span></li><li data-list-item-id="eb4a3d9f371826bfc29966ea03f1c8c73"><span class="regierungsmitglied">Damals wie heute: zentral für Investitionen in Tirols Landwirtschaft</span></li><li data-list-item-id="ea142b6f6459d966ba6b76527e7c81606"><span class="regierungsmitglied">Landwirtschaft im strukturellen Wandel</span></li></ul><p>Der Landeskulturfonds (LKF) feiert 2026 sein 75-jähriges Bestehen. Seit seiner Gründung ist er der wichtigste Finanzierungspartner der Tiroler Landwirtschaft und hat Generationen von bäuerlichen Betrieben bei Investitionen begleitet. Was oft weniger im öffentlichen Bewusstsein steht: Die Aufgaben des LKF gehen weit über die Finanzierung landwirtschaftlicher Investitionen hinaus. Er übernimmt auch zentrale Funktionen für Gemeinden – etwa bei der Umsetzung von Wasser-, Abwasser- und kommunalen Großprojekten wie Kinderbetreuung, Pflichtschulen, Pflege, Gesundheit oder Feuerwehrwesen. Zum Jubiläum präsentiert sich der Landeskulturfonds zudem mit einem neuen Erscheinungsbild: Ein modernisiertes Logo unterstreicht die Weiterentwicklung der Institution und den Anspruch, auch künftig ein starker Partner für Landwirtschaft und Gemeinden zu sein.</p>
<p>„Der Landeskulturfonds ist seit 75 Jahren ein verlässlicher Partner für unsere Bäuerinnen und Bauern und bereits seit einiger Zeit auch ein wesentliches Instrument für die Entwicklung des ländlichen Raums in Tirol. Er verbindet Tradition mit Zukunft und steht für nachhaltige Finanzierung im Sinne der Betriebe und Gemeinden“, betont LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>, Vorsitzender des Kuratoriums des Landeskulturfonds.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Landwirtschaft: LKF ermöglichte Investitionen in Milliardenhöhe</span></p>
<p>Ein Blick auf die Zahlen zeigt die zentrale Rolle des LKF für die Entwicklung der Tiroler Landwirtschaft: Seit 1951 wurden mehr als 26.000 Kredite vergeben und damit Investitionen in Milliardenhöhe ermöglicht. Besonders deutlich wird dabei der steigende Kapitalbedarf der vergangenen Jahrzehnte – mehr als die Hälfte der gesamten Darlehenssumme entfällt auf die letzten 25 Jahre.</p>
<p>Auch im kommunalen Bereich ist der Fonds ein wichtiger Partner: Über den Wasserleitungsfonds wurden seit 1958 über 5.000 Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund 200 Millionen Euro abgewickelt.&nbsp;<br>Insgesamt hat der Landeskulturfonds damit seit seiner Gründung nahezu eine Milliarde Euro an Darlehen bereitgestellt und damit Investitionen in deutlich höherem Ausmaß ausgelöst.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Weniger landwirtschaftliche Betriebe, aber komplexere Investitionen</span></p>
<p>Die Entwicklung der Kreditvergabe des LKF spiegelt den Strukturwandel in der Tiroler Landwirtschaft deutlich wider: Während die Zahl der finanzierten Projekte über die Jahrzehnte zurückgeht, steigen die durchschnittlichen Darlehenssummen kontinuierlich an: In den Anfangsjahrzehnten wurden noch rund 300 bis 600 Kredite pro Jahr vergeben, mit durchschnittlichen Darlehenssummen von etwa 7.000 Euro. Die 1970er-Jahre stellten mit bis zu 700 Krediten pro Jahr und durchschnittlich rund 16.000 Euro die Blütezeit dar. Heute liegt die Zahl der Finanzierungen bei rund 150 Krediten pro Jahr, bei gleichzeitig deutlich höheren durchschnittlichen Darlehenssummen von rund 100.000 Euro.</p>
<p>„Die Zahlen zeigen, wie sich die Anforderungen an die Landwirtschaft verändert haben. Es werden weniger Betriebe, aber mit deutlich größeren und komplexeren Investitionen. Der Landeskulturfonds hat diese Entwicklung immer mitgetragen und ermöglicht es, notwendige Modernisierungen überhaupt erst umzusetzen“, betont LHStv Geisler.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Aus der Not geboren – mit Weitblick gestartet</span></p>
<p>Die Wurzeln des Fonds reichen in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg zurück. Massive Kriegsschäden, fehlendes Eigenkapital und hohe Verschuldung stellten die Tiroler Landwirtschaft vor enorme Herausforderungen. Eine Initiative des sich neu organisierten Bauernbundes legte mit einer erfolgreichen Spendensammlung den Grundstein für den späteren Fonds. 1951 wurde der Landeskulturfonds gesetzlich gegründet. Von Beginn an setzte man auf ein Prinzip, das bis heute gilt: langfristige, zinsgünstige Darlehen statt einmaliger Zuschüsse.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Rückzahlungen fließen in neue Investionen</span></p>
<p>„Sozusagen als Hilfe zur Selbsthilfe – so hat das auch der erste Geschäftsführer des Landeskulturfonds,&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Hans Weingartner</span>, im Jahr 1952 auf den Punkt gebracht“, erklärt heutiger Geschäftsführer&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Thomas Danzl&nbsp;</span>und führt weiter aus: „Dieses Modell ermöglicht einen sich selbst erneuernden Kapitalstock: Rückzahlungen fließen wieder in neue Investitionen.“ Dadurch ist der Fonds unabhängig von jährlichen Budgetmitteln des Landeshaushaltes und konnte sich über Jahrzehnte zu einer finanziell starken und eigenständigen Institution entwickeln.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Motor für Investitionen – auch über die Landwirtschaft hinaus</span></p>
<p>Der LKF begleitet landwirtschaftliche Betriebe bei der Modernisierung ihrer Höfe, bei Stallbauten sowie bei neuen Betriebszweigen – und trägt gleichzeitig zur Verbesserung der Agrarstruktur bei, etwa durch Grundankäufe oder Flurbereinigungen. Darüber hinaus ist der Fonds ein verlässlicher Partner für Gemeinden: Über den Wasserleitungsfonds werden Projekte der Wasser- und Abwasserinfrastruktur finanziert. Ab diesem Jahr auch ergänzt durch Investitionen in Bildung, Kinderbetreuung, Gesundheit, Feuerwehrwesen und Pflege. „Der Landeskulturfonds ist längst mehr als ein Finanzierungspartner für die Landwirtschaft. Wir leisten einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung des ländlichen Raums insgesamt – von der Hofstelle bis zur kommunalen Infrastruktur“, betont Danzl.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Aktuelle Herausforderungen: steigende Baukosten und Anforderungen</span></p>
<p>Die Landwirtschaft steht heute vor tiefgreifenden Herausforderungen: steigende Bau- und Betriebskosten und hohe Investitionserfordernisse durch steigende Anforderungen in Bereichen wie Tierwohl, Umwelt und Klimaschutz. Zudem steigt der Anpassungsbedarf – etwa durch den Klimawandel oder den anhaltenden Strukturwandel. Gleichzeitig stehen viele Betriebe unter Druck durch eine langfristige Preis-Kosten-Schere.&nbsp;</p>
<p>Auch Gemeinden stehen vor wachsenden Anforderungen – ob beim Ausbau und der Erhaltung von Wasser- und Kanalinfrastruktur oder bei Investitionen im Bereich Kinderbetreuung und Schulwesen. „Der Landeskulturfonds setzt genau dort an, wo die Herausforderungen am größten sind: beim Zugang zu leistbarer Finanzierung. Gerade in Zeiten steigender Anforderungen und Kosten sind Investitionsförderungen und zinsgestützte Kredite zentrale Instrumente. Der Landeskulturfonds wird daher auch in Zukunft ein verlässlicher Partner für unsere bäuerlichen Betriebe und den ländlichen Raum bleiben“, betont LHStv Geisler abschließend.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Landwirtschaft</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Thu, 07 May 2026 13:09:56 +0200</pubDate>
				
				<title>Wintersperre vorbei: Hahntennjoch ab Montag, 11. Mai, wieder geöffnet </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/wintersperre-vorbei-hahntennjoch-ab-montag-11-mai-wieder-geoeffnet/</link>
				<description>Nach rund 1.100 Arbeitsstunden: Räumungs- und Sicherungsarbeiten abgeschlossen</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/9/a/csm_20260507_Hahntennjochstra%C3%9Fe_2_SCHALLHART_ce8cddf0e0.jpg" length="2911359" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e8acba4208aeb67017a16b147c822b658"><span class="regierungsmitglied">L 246 Hahntennjochstraße wird für den Verkehr freigegeben</span></li><li data-list-item-id="ecafd6232d88f8cd3720d06d52ef8e3d5"><span class="regierungsmitglied">Gemeinde Pfafflar übernimmt auf Gemeindegebiet Parkraumbetreuung am Hahntennjoch</span></li><li data-list-item-id="e2c3b58e7a8e9ac0be6e1bbb3ded2a727"><span class="regierungsmitglied">Film zu den Arbeiten am Hahntennjoch auf dem&nbsp;</span><a href="https://www.youtube.com/unserlandtirol" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">YouTube-Kanal des Landes</span></a></li></ul><p>Rund 1.000 Höhenmeter gilt es, am Hahntennjoch zu bewältigen. Während der Wintermonate bleibt die Passstraße aufgrund der erhöhten Lawinengefahr geschlossen. Am 11. Mai 2026 um 16 Uhr wird die hochalpine Verbindung zwischen dem Bezirk Imst und dem Außerferner Lechtal wieder für den Verkehr geöffnet. Im Bereich des Straßenabschnitts, auf dem die Leitschiene durch eine Lawine beschädigt bzw. mitgerissen wurde, wird der Verkehr bis auf weiteres einspurig durch eine Ampelregelung fließen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Umfangreiche Arbeiten an der Passstraße</span></p>
<p>Seit März standen MitarbeiterInnen der Straßenmeisterei Zams gemeinsam mit weiteren Fachfirmen mit schweren Geräten im Einsatz. Insgesamt wurden rund 1.100 Arbeitsstunden seitens der Straßenmeisterei aufgewendet, um die L 246 Hahntennjochstraße wieder in einen sicheren Zustand zu bringen. Allein auf die Felsräumarbeiten entfielen dabei rund 430 Stunden.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Großer Einsatz zur sicheren Öffnung</span></p>
<p>„Das Hahntennjoch spielt für die regionale Bevölkerung als Verbindung zwischen dem Lechtal und dem Inntal eine zentrale Rolle. Nach der Wintersperre hat eine rasche und zugleich sichere Wiederöffnung stets oberste Priorität. Mein Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die hier Jahr für Jahr unter anspruchsvollen Bedingungen Großartiges leisten“, betont LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>. Voraussetzung für den Start der Arbeiten sei jedoch immer die Freigabe durch die Lawinenkommissionen – Sicherheit gehe in jedem Fall vor.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Hartmut Neurauter</span> von der Straßenmeisterei Zams führt aus: „In den vergangenen Wochen wurde entlang der L 246 Hahntennjochstraße mit großem Engagement und viel Einsatz gearbeitet, um die Strecke nach der Wintersperre wieder sicher befahrbar zu machen. Von aufwendigen Schneeräumungen über Felsräumungen bis hin zu wichtigen Sanierungsarbeiten an beschädigten Mauern, Rückhaltesystemen und Weiderosten, steht die Sicherheit für die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer stets an oberster Stelle. Auch die aktuelle Lawinensituation wurde laufend und mit höchster Sorgfalt bewertet.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Neue Parkraumbewirtschaftung am Hahntennjoch</span></p>
<p>Mit der heurigen Öffnung des Hahntennjochs geht auch eine Neuerung einher: Die Gemeinde Pfafflar (Bezirk Reutte) wird künftig die auf ihrem Gemeindegebiet liegenden Schotter-Parkflächen auf der Passhöhe abseits der Hahntennjochstraße bewirtschaften und betreuen. Die Gemeinde wird – wie bei vielen anderen Wander-Parkplätzen auch – ein freiwilliges Park-Entgelt einheben. Dafür sind entsprechende Beschilderungen und Geldeinwurf-Stellen vorgesehen. Der Straßendienst verbleibt in der Zuständigkeit des Landes Tirol.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
					<category>Straßenbau</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Thu, 07 May 2026 10:26:28 +0200</pubDate>
				
				<title>Kanzelgalerie: Zusätzliche Tagessperren erforderlich </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/kanzelgalerie-zusaetzliche-tagessperren-erforderlich/</link>
				<description>B 180 Reschenstraße zwischen Pfunds/Kajetanbrücke und Nauders von 11. bis 13. Mai tagsüber gesperrt</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/5/b/csm_20250722_Lokalaugenschein_Kanzelgalerie__7__503bc5a061.jpg" length="4292658" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<p><span class="regierungsmitglied">Update, 26. Mai 2026, 10 Uhr:</span></p>
<p>wir dürfen darüber informieren, dass die für vergangene Woche angekündigten Sprengarbeiten nach wetterbedingter Neuplanung nun morgen, Mittwoch, im Zeitraum zwischen 8 und 12 Uhr stattfinden. Es wird jedoch im Rahmen der Sprengarbeiten zu keinen wesentlichen Verkehrseinschränkungen bzw. länger andauernden Sperren auf der B 180 Reschenstraße kommen.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Erstmeldung, 7. Mai 2026, 10.30 Uhr:&nbsp;</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e2a52667b4a6686de3d5431cadfd86959"><span class="regierungsmitglied">Komplexe geologische Situation macht zusätzliche Sicherungsarbeiten im Baustellenbereich notwendig</span></li><li data-list-item-id="e4bc1ee3da334fac505b456bcad526de6"><span class="regierungsmitglied">Weitere Sperre für Sprengarbeiten am 20. oder 21. Mai vorgesehen – genauer Termin ist wetterabhängig</span></li><li data-list-item-id="e7dfc43c3a151011173abc1c1c77d1820"><span class="regierungsmitglied">Änderungen auch beim Öffi-Verkehr</span></li></ul><p>Im Zuge des Neubaus der Kanzelgalerie auf der B 180 Reschenstraße zwischen Pfunds/Kajetanbrücke und Nauders im Bezirk Landeck sind zusätzliche Tagessperren erforderlich. Die bisher kommunizierten Tagessperren im Frühjahr enden planmäßig am Freitag, 8. Mai 2026 (siehe Pressemitteilung:&nbsp;<a href="/presse/meldungen/meldung/update-kanzelgalerie/" target="_blank">Update Kanzelgalerie | Land Tirol</a>). Aufgrund der komplexen geologischen Situation im Bereich der Baustelle müssen nun weitere Sicherungsmaßnahmen durchgeführt werden. Konkret wird im Bereich der Felswand oberhalb der Baustelle ein zusätzlicher Steinschlagschutzzaun errichtet. Dafür sind weitere Sperren der B 180 Reschenstraße notwendig.</p>
<p>Konkret gelten die zusätzlichen Tagessperren von Montag, 11. Mai, bis Mittwoch, 13. Mai, jeweils von 7.30 bis 12.30 Uhr und von 13.30 bis 18 Uhr. Nach Abschluss der Tagessperre am 13. Mai wird die B 180 Reschenstraße aufgrund des bevorstehenden Feiertags „Christi Himmelfahrt“ ab 14. Mai zweispurig für den Verkehr freigegeben.</p>
<p>Darüber hinaus ist am Mittwoch, 20. Mai, oder am Donnerstag, 21. Mai, eine weitere Sperre von 8 bis 12 Uhr erforderlich. Der genaue Termin ist wetterabhängig. In diesem Zeitraum werden Sprengarbeiten durchgeführt, um oberhalb der Baustelle liegende Felsblöcke zu zerkleinern und kontrolliert in den neu errichteten Steinschlagschutzzaun abzufangen.</p>
<p>„Die Kanzelgalerie ist ein zentrales Sicherheitsprojekt auf der Reschenstraße. Gerade die geologischen Verhältnisse in diesem Bereich zeigen, wie wichtig diese Schutzmaßnahme ist. Wenn im Zuge der Arbeiten zusätzliche Sicherungen notwendig werden, müssen wir rasch und verantwortungsvoll handeln. Die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden und der Arbeiterinnen und Arbeiter auf der Baustelle hat oberste Priorität“, betont Straßenbaureferent LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Komplexe Geologie erfordert laufende Beurteilung</span></p>
<p>Die geotechnische Beurteilung der aktuellen Situation erfolgte Ende April. Dabei zeigte sich, dass aufgrund der geologischen Verhältnisse ein zusätzlicher Steinschlagschutzzaun in der Mitte der Baustelle auf einer Höhe von rund 80 Metern erforderlich ist. „Für die Errichtung eines solchen Schutzzauns ist üblicherweise eine Vorlaufzeit von mehreren Wochen notwendig. Durch eine rasche Abstimmung aller Projektbeteiligten konnte jedoch kurzfristig eine Lösung gefunden und mit den Arbeiten bereits begonnen werden“, so Gregor Wieland, Leiter des Sachgebiets Brücken- und Tunnelbau des Landes Tirol, der weiter erklärt: „Die Arbeiten an der Kanzelgalerie zählen zu den anspruchsvollsten Straßenbaumaßnahmen des Landes. Die Felswand wird laufend beobachtet und geotechnisch beurteilt. Die nun notwendigen zusätzlichen Sicherungsarbeiten sind eine direkte Folge der komplexen geologischen Strukturen vor Ort.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Umleitung über Engadin und Martinsbruck</span></p>
<p>Die Sperren gelten jeweils im Abschnitt von Pfunds/Kajetanbrücke, Abzweigung B 184 Engadiner Straße, bis Nauders, Abzweigung B 185 Martinsbrucker Straße. Während der Sperrzeiten wird der Verkehr – mit Ausnahme von Fahrzeugen mit Anhänger über 6,5 Metern Länge sowie Bussen über 13 Metern Länge – über die B 185 Martinsbrucker Straße, die H 27 Engadinerstraße auf Schweizer Staatsgebiet und die B 184 Engadiner Straße umgeleitet. Fahrzeuge, die aufgrund bestehender Verkehrsbeschränkungen die B 185 Martinsbrucker Straße nicht befahren können, müssen die Sperre großräumig umfahren oder die Durchfahrts-Zeitfenster abwarten. Außerhalb der genannten Sperrzeiten kann der Baustellenbereich einspurig mit Ampelregelung passiert werden.</p>
<p>Von Seiten des Schweizer Zolls wird darauf hingewiesen, dass es keine Ausnahmen hinsichtlich der Schwerverkehrsabgabe für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen gibt.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Änderungen beim Öffi-Verkehr</span></p>
<p>Im Zusammenhang mit den angekündigten Tagessperren auf der B 180 Reschenstraße kommt es auch zu Änderungen im öffentlichen Personennahverkehr: Während der Sperrzeiten von Montag bis Freitag werden die Buslinien 210 und 270 über Martina (Gemeinde Valsot, Schweiz) umgeleitet. Auf der Linie 273 zwischen Landeck und Mals ist während der Bauarbeiten mit Verspätungen zu rechnen. Zudem können auf der Linie 210 nicht alle gewohnten Verbindungen zwischen Pfunds und Nauders angeboten werden – der aktuelle Fahrplan ist unter&nbsp;<a href="https://www.vvt.at" target="_blank" rel="noreferrer">www.vvt.at</a> abrufbar. An den Wochenenden, wenn die Straße für den Verkehr geöffnet ist, verkehren alle Linien wie gewohnt.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
					<category>Straßenbau</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Wed, 06 May 2026 14:44:34 +0200</pubDate>
				
				<title>Hochwasserschutzprojekt erfolgreich abgeschlossen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/hochwasserschutzprojekt-erfolgreich-abgeschlossen/</link>
				<description>Umfassende Maßnahmen bringen mehr Sicherheit für die Gemeinden St. Ulrich am Pillersee und Waidring</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/8/c/csm_20260506_HWS_Haselbach_2_4207d7b702.jpg" length="2724893" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4d1714c360529b579856fb7261615573"><span class="regierungsmitglied">Schutz für rund 110 Gebäude und etwa 900 Menschen</span></li><li data-list-item-id="eea7389937e45d311adf1c9785ae71a88"><span class="regierungsmitglied">Kombination aus Dämmen und Retentionsräumen&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ec01248d34f0ee2988f6278688846016f"><span class="regierungsmitglied">Pillersee als zentraler Rückhalteraum mit Steuerung im Hochwasserfall</span></li><li data-list-item-id="efbe7948ee797fbdc4c4ae234f00d82ad"><span class="regierungsmitglied">Zahlreiche ökologische Begleitmaßnahmen umgesetzt</span></li></ul><p>Nach intensiver Planungs- und Bauzeit ist das Hochwasserschutzprojekt in den Gemeinden St. Ulrich a. P. und Waidring (Bezirk Kitzbühel) erfolgreich abgeschlossen. Auf einer Länge von rund 15,5 Kilometern zwischen Fleckenried in der Gemeinde St. Ulrich a. P. und dem Ortsteil Strub in Waidring wurden entlang des Grieselbachs, der in Waidring Haselbach genannt wird, zahlreiche Maßnahmen zur Verbesserung des Hochwasserschutzes umgesetzt. Mit einem Investitionsvolumen von rund 9,4 Millionen Euro wurde ein Maßnahmenpaket realisiert, das künftig rund 110 Gebäude und etwa 900 BewohnerInnen sowie Arbeitsstätten vor einem hundertjährlichen Hochwasser schützt. Die Kosten wurden gemeinsam von Bund, Land Tirol und dem Wasserverband Haselbach-Grieselbach getragen.</p>
<p>„Der verbesserte Schutz der Bevölkerung vor Naturgefahren wie Hochwasser in Tirol ist mir ein großes Anliegen. Daher investieren wir als zuständiges Bundesministerium gemeinsam mit dem Land Tirol und den Gemeinden laufend in bauliche Maßnahmen und ökologische Verbesserungen, die Mensch und Natur gleichermaßen zugutekommen. Für das Hochwasserschutz-Projekt Haselbach-Grieselbach in den Gemeinden Waidring und St. Ulrich am Pillersee stellen wir rund die Hälfte des nötigen Budgets, das sind 4,5 Millionen Euro, bereit. Jeder Euro, den wir in den Hochwasserschutz investieren, ist eine Investition in mehr Sicherheit sowie in eine intakte Umwelt und stärkt die regionale Wirtschaft“, so Umwelt- und Wasserminister&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Norbert Totschnig</span> anlässlich der Fertigstellungsfeier.&nbsp;</p>
<p>Auch LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> unterstreicht: „Der Schutz vor Naturgefahren hat in Tirol einen sehr hohen Stellenwert. Mit diesem Hochwasserschutzprojekt ist es gelungen, für die Gemeinden eine spürbare Verbesserung der Sicherheit zu schaffen und gleichzeitig auch ökologische Aspekte mitzudenken. Mein Dank gilt allen, die an der Umsetzung dieses Projekts mitgearbeitet haben.“</p>
<p>„Für unsere Gemeinden ist die Fertigstellung dieses Hochwasserschutzprojekts ein ganz wesentlicher Schritt“, betonen&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Martin Mitterer</span>, Bürgermeister der Gemeinde St. Ulrich a. P., und&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Georg Hochfilzer</span>, Bürgermeister der Gemeinde Waidring, in ihren Funktionen als Obmann bzw. Obmann-Stellvertreter des Wasserverbandes. „Die Erfahrungen aus dem Hochwasser 2013 haben deutlich gezeigt, wie wichtig funktionierende Schutzmaßnahmen sind. Umso mehr freut es uns, dass wir dieses umfassende Projekt nun gemeinsam erfolgreich umsetzen konnten. Es stärkt nicht nur die Sicherheit für die Bevölkerung, sondern wertet gleichzeitig auch unseren Natur- und Freizeitraum auf. Damit wird eine wichtige Grundlage für die weitere positive Entwicklung unserer Gemeinden geschaffen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Breites Maßnahmenpaket entlang des gesamten Gewässers</span></p>
<p>Das Hochwasserschutzprojekt wurde vom Wasserverband Haselbach–Grieselbach umgesetzt. Ihm gehören die Gemeinden St. Ulrich a. P. und Waidring, die Haselbachgenossenschaft sowie die Landesstraßenverwaltung an.&nbsp;Insgesamt wurden 16 Einzelmaßnahmen zwischen Waidring und St. Ulrich umgesetzt.</p>
<p>„Entscheidend war ein ganzheitlicher Ansatz, um bestehende Schwachstellen zu beseitigen und gleichzeitig neue Retentionsräume zu schaffen und zu optimieren“, erklärt&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Markus Federspiel</span>, Vorstand der Abteilung Wasserwirtschaft des Landes Tirol. Ein wesentlicher Bestandteil war die Sanierung und Abdichtung bestehender Hochwasserschutzdämme in Waidring: Sie entstammen teils aus dem frühen 20. Jahrhundert und wurden nun auf rund zwei Kilometern Länge an den aktuellen Stand der Technik angepasst. „Die bestehenden Dämme waren nicht ausreichend dicht. Durch moderne Abdichtungsverfahren besteht nun wieder Standsicherheit“, so Federspiel weiter.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Neue Retentionsräume und Rückhaltesysteme</span></p>
<p>Zur gezielten Rückhaltung von Hochwasser wurden mehrere Retentionsräume geschaffen: Diese können bei erhöhten Abflüssen Wasser zwischenspeichern, um so die Abflusssituation im Unterlauf aufgrund der Linearmaßnahmen nicht zu verschlechtern. „Solche Rückhalteräume sind zentrale Elemente im modernen Hochwasserschutz. Sie ermöglichen es, große Wassermengen temporär aufzunehmen und kontrolliert wieder abzugeben“, erklärt Federspiel.&nbsp;</p>
<p>Eine besondere Rolle im Gesamtkonzept kommt dem Pillersee zu. Durch den Neubau einer automatisiert gesteuerten Wehranlage kann der Seewasserspiegel im Hochwasserfall gezielt angehoben und das vorhandene Rückhaltevolumen optimal genutzt werden. „Mit der neuen Wehranlage ist der See aktiv in das Hochwassermanagement eingebunden, indem die Hochwasserwelle kontrolliert in den Unterlauf abgegeben wird“, erklärt Federspiel weiter. Gleichzeitig wurde die ökologische Durchgängigkeit mit einer Fischaufstiegshilfe bei der Wehranlage hergestellt.&nbsp;</p>
<p>Flussauf der Gemeinde Waidring gibt es künftig zusätzlich ein Geschieberückhaltebecken mit einem Wildholzrechen, das Geschiebe und Wildholz kontrolliert zurückhält.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ökologische Aufwertung und nachhaltige Gestaltung</span></p>
<p>Im Bereich des Seezulaufs wurden rund 25.000 Kubikmeter Feingeschiebe entfernt, um das Abflussverhalten des Grieselbaches und des Brunnbaches in den Pillersee zu verbessern. Gleichzeitig wurde der Zulauf naturnah umgestaltet&nbsp;und frühere, vom Hauptfluss getrennte Seitenarme wieder angebunden und damit reaktiviert.</p>
<p>Auch im Bereich Fleckenried in St. Ulrich a. P. wurde der bestehende Retentionsraum erweitert und ökologisch aufgewertet. Durch die Aufweitung des Gewässers erhöht sich das Volumen für den Geschieberückhalt und es entstand zusätzlicher ökologischer Lebensraum. „Bei einem modernen Hochwasserschutzprojekt sind auch ökologische Aspekte zu berücksichtigen. Im Rahmen der Umsetzung dieses Projekts ist es gelungen, Hochwasserschutz und Ökologie sinnvoll miteinander zu verbinden“, führt Federspiel aus.</p>
<p>„Mit dem Hochwasserschutzprojekt am Grieselbach und Haselbach wurde ein bedeutender Beitrag zur Erhöhung der Sicherheit und zur nachhaltigen Entwicklung der Region geleistet. Auch, wenn es nie eine hundertprozentige Sicherheit geben wird, zeigt dieses Projekt, wie durch abgestimmte Maßnahmen und die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten wirksamer Schutz vor Naturgefahren geschaffen werden kann“, betont LHStv Geisler abschließend.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
					<category>Wasserwirtschaft</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Fri, 01 May 2026 11:00:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Christa Entstrasser-Müller)</author>
				<title>Tirol bleibt auf PV-Erfolgskurs </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tirol-bleibt-auf-pv-erfolgskurs/</link>
				<description>Weichen für noch schnelleren PV-Ausbau gestellt</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/6/7/csm_20260501_Geisler_Photovoltaik_968357a197.jpg" length="1102968" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e2b5ddc9130f1aa720e5a066693d3772a"><span class="regierungsmitglied">Tag der Sonne am 3. Mai</span></li><li data-list-item-id="e53bb4763140927197e07fa0f6503e73b"><span class="regierungsmitglied">Beschleunigungsgebiete für PV gehen in Begutachtung</span></li><li data-list-item-id="e9fc3ca22782d441b38f843393d5a4651"><span class="regierungsmitglied">PV-Zubau 2025 rund 3.300 Anlagen</span></li><li data-list-item-id="e51a713ee1622feee1f078ecf1914d800"><span class="regierungsmitglied">35.600 PV-Anlagen in Tirol mit 3,1 Millionen Quadratmetern Modulfläche</span></li></ul><p>Am 3. Mai ist Tag der Sonne. Und auch 2025 hat sie Tirol wieder kräftig angetrieben: Der Photovoltaik (PV)-Ausbau bleibt auf hohem Niveau und entwickelt sich zunehmend in Richtung Effizienz und Qualität. Mit Jahresende 2025 sind in Tirol bereits über 35.600 netzgekoppelte PV-Anlagen in Betrieb. Um den PV-Ausbau weiter zu forcieren, weist das Land Tirol nunmehr so genannte Beschleunigungsgebiete aus. Auf bereits versiegelten Flächen wie etwa Parkplätzen, aber auch in Schigebieten soll der PV-Ausbau durch eine vorgezogene Beurteilung der Umweltauswirkung schneller und einfacher möglich werden. Eine entsprechende Verordnung geht demnächst in Begutachtung.&nbsp;</p>
<p>„Der Photovoltaik-Ausbau in Tirol legt weiter zu und pendelt sich nach den Rekordjahren auf hohem Niveau ein. Mit der geplanten Ausweisung für PV-Beschleunigungsgebiete machen wir den nächsten Schritt für die Energiewende“, konstatiert Energiereferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler </span>Tirol gute Fortschritte in Richtung Energieunabhängigkeit. Bis zum Jahr 2050 will Tirol seinen Energiebedarf rechnerisch aus erneuerbarer, heimischer Produktion decken können.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sonnenstrom und Speicher</span></p>
<p>Allein im vergangenen Jahr wurden rund 3.300 neue PV-Anlagen ans Netz angeschlossen. Rechnerisch können mit dem in Tirol aus Sonnenkraft erzeugtem Strom über 178.000 Haushalte versorgt werden, um knapp 30.000 mehr als im Vergleichsjahr 2024. „Da die Sonne aber nicht immer dann scheint, wenn der Strom gebraucht wird, brauchen wir verstärkt Speicher. Neben Batteriespeichern zur Stärkung des Eigenverbrauchs im eigenen Haushalt, spielen Pumpspeicherkraftwerke für die Integration erneuerbarer Energie in das Energiesystem eine entscheidende Rolle“, führt LHStv Geisler aus.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">PV vorrangig auf Dächern und bereits beanspruchten Flächen</span></p>
<p>Die gesamte PV-Modulfläche in Tirol beträgt mittlerweile rund 3,1 Millionen Quadratmeter und soll weiterwachsen. Bis 2050 sollen rund 4.500 Gigawattstunden Strom pro Jahr aus Sonnenenergie erzeugt werden. Aktuell beträgt die Sonnenstromproduktion rund 625 Gigawattstunden. „Neben allen geeigneten Dächern brauchen wir zusätzlich auch Freiflächen. Wir wollen unser Land aber nicht mit PV auf der grünen Wiese zupflastern, sondern eine geordnete Entwicklung auf bereits genutzten oder versiegelten Flächen. Deshalb weisen wir Flächen wie Parkplätze oder Deponien, aber auch im Tiroler Seilbahn- und Schigebietsprogramm ausgewiesene Schigebiete als Beschleunigungsgebiete aus“, so LHStv Geisler.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Beschleunigter Ausbau in Schigebieten&nbsp;</span></p>
<p>In alpinen Lagen sind die Sonneneinstrahlung und der Ertrag aus PV-Anlagen gerade auch in den Wintermonaten mit weniger Stromproduktion gut. Im Zuge der Ausweisung als Beschleunigungsgebiet wurden für allfällige Umweltauswirkungen vorab so genannte Minderungsmaßnahmen erarbeitet. So ist in den Beschleunigungsgebieten außerhalb des Dauersiedlungsraums eine ökologische Baubegleitung verpflichtend. Allfällige Beeinträchtigungen sollen so gering wie möglich sein.&nbsp;</p>
<p>Die Ausweisung von Beschleunigungsgebieten für PV-Anlagen dient einer gezielten Steuerung und beschleunigten Umsetzung von Photovoltaikprojekten. Unionsrechtlich ist die Ausweisung von Beschleunigungsgebieten für einen erneuerbaren Energieträger verpflichtend. Tirol kommt dieser Verpflichtung mit der Verordnung zur Ausweisung von Beschleunigungsgebieten für PV nach. Basis für diese Verordnung, die demnächst in die Begutachtung geht, ist das Erste Tiroler Erneuerbaren Ausbaugesetz.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<h3><span class="regierungsmitglied">Factbox</span></h3><ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e203179dea34349326178f288c0946d12"><span class="regierungsmitglied">Anzahl der netzgekoppelten PV-Anlagen in Tirol Ende 2025: </span><span>35.621</span></li><li data-list-item-id="e9b26af54a78be47f890ad95684dafd21"><span class="regierungsmitglied">Anlagenzubau gegenüber 2024:</span><span> 3.256</span></li><li data-list-item-id="ec6bfab04ee1cd51269919e5a4ea0bad9"><span class="regierungsmitglied">Leistung netzgekoppelter PV-Anlagen in Tirol Ende 2025:</span><span>&nbsp;624.625 kWp</span></li><li data-list-item-id="ec7c387302376ea3427b85e014175fcae"><span class="regierungsmitglied">Leistungszubau gegenüber 2024:</span><span> +14 Prozent</span></li><li data-list-item-id="e504124431459b4d8655a33e1703e0bd1"><span class="regierungsmitglied">Stromerzeugung netzgekoppelter PV-Anlagen 2025: </span><span>625 GWh (Schätzung)</span></li><li data-list-item-id="ec5da65423c30b18d569b702eee6e5813"><span class="regierungsmitglied">PV-Stromerzeugungs-Zielwert 2050:</span><span> 4.500 GWh&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e4956eab7c191dc2998da77639e3b1c6c"><span class="regierungsmitglied">Rechnerisch PV-Strom versorgte Haushalte 2025:</span><span> 178.600</span></li><li data-list-item-id="edf6ed55a8a8ead9eeb7e59b303928de0"><span class="regierungsmitglied">Installierte PV-Modulfläche Ende 2025:</span><span> 3.120.000 m<sup>2</sup>&nbsp;</span></li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Energie</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Fri, 01 May 2026 08:45:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Abschussverordnung für Risikowolf im Tiroler Unterland erfüllt</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/abschussverordnung-fuer-risikowolf-im-tiroler-unterland-erfuellt/</link>
				<description>Wolf wurde im Gemeindegebiet Söll entnommen.</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e9357003e5b762e1c9c25ebec8f60cc2b"><span class="regierungsmitglied">Nachweis in unmittelbarer Nähe zum Siedlungsraum</span></li><li data-list-item-id="e18e29f01e4a1ce050e10c725085e8d56"><span class="regierungsmitglied">Abschussverordnung wurde am Montag erlassen</span></li></ul><p>Vergangenen Montag hat die Tiroler Landesregierung eine Abschussverordnung für einen Risikowolf in den Bezirken Kitzbühel und Kufstein erlassen. Der Wolf wurde letzte Nacht von der Jägerschaft im Gemeindegebiet von Söll entnommen.</p>
<p>Bei der aktuellen Abschussverordnung handelte es bereits um die sechste derartige Maßnahme im heurigen Jahr in Tirol. Zwei Abschussverordnungen sind noch aufrecht. Abschussfreigabe bestehen noch in den Bezirken Innsbruck-Land und Landeck.</p>
<p>Das Land Tirol appelliert wie immer an die Bevölkerung Sichtungen von Großraubtieren möglichst rasch über das Sichtungsformular auf der Website des Landes Tirol oder direkt an die zuständige Bezirkshauptmannschaft zu melden. Besonders wichtig für die fachliche Beurteilung ist Bildmaterial. Weitere Informationen finden sich unter <a href="https://www.tirol.gv.at/baer_wolf_luchs" target="_blank">https://www.tirol.gv.at/baer_wolf_luchs</a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Landwirtschaft</category>
				
					<category>Wald</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 16:37:51 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Bettina Sax)</author>
				<title>Erste Sommersaison für Unterführung in Obsteig</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/erste-sommersaison-fuer-unterfuehrung-in-obsteig/</link>
				<description>Radweg- und Fußgängerunterführung für mehr Sicherheit</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e94d83640a7b762139d397ed9278f2f5a"><span class="regierungsmitglied">Sichere Straßenquerungen im Bereich Mooswaldsiedlung: Lokalaugenschein in Obsteig</span></li><li data-list-item-id="ea3c51ba09565cd0bd4a2a526a6dce787"><span class="regierungsmitglied">Erster Sommer mit mehr Verkehrssicherheit für FußgängerInnen und RadfahrerInnen</span></li><li data-list-item-id="ef59540482c5c25645a95ebe4962b7844"><span class="regierungsmitglied">Fernpass-Paket machte Projektrealisierung möglich&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e8958d62bb83519e1a5dcf7745ecb1f0d"><span class="regierungsmitglied">Lärmschutz wurde verbessert und ansehnlich gestaltet</span></li></ul><p>Es ist ein Projekt, das mit dem Fernpass-Paket überhaupt erst möglich wurde, und nun vor seiner ersten Sommersaison steht: die Rad- und Fußgängerunterführung im Bereich der Mooswaldsiedlung in Obsteig. Mit ihr wurde das Queren der B 189 Mieminger Straße an dieser Stelle um ein Vielfaches sicherer. LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>, LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span> und der Bürgermeister von Obsteig, <span class="regierungsmitglied">Erich Mirth</span>, machten sich gemeinsam mit Straßenbauexperten <span class="regierungsmitglied">Robert Zach</span> von der Abteilung Landesstraßen und Radwege ein Bild vom fertiggestellten Projekt. „Ein Erfolg“ waren sich die Beteiligten einig. Denn parallel wurde auch der Lärmschutz für die AnrainerInnen der Mooswaldsiedlung verlängert und begrünt.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Fernpass-Paket als Motor für derartige Vorhaben</span></p>
<p>Mit dem Bau gestartet wurde im Mai des Vorjahres. Die Bauzeit lief bis Ende Oktober. Einen Großteil der Errichtungskosten in Höhe von einer Million Euro trägt das Land Tirol. „Die Rad- und Fußgängerunterführung ist beispielhaft dafür, dass das Fernpass-Paket viel mehr ist als Tunnelprojekte. Es ist Motor zur Umsetzung solcher Vorhaben. Wir können den Verkehr nicht wegzaubern, aber Machbares für mehr Entlastung und Sicherheit setzen wir um. Dazu zählen verkehrslenkende ebenso wie sicherheitstechnische Maßnahmen – wir kämpfen auf allen Ebenen Seite an Seite mit der Bevölkerung gegen die negativen Auswirkungen des Durchzugverkehrs“, betont LHStv Geisler. Auch das Radfahren an sich werde mit der Unterführung attraktiviert: „Wer das Radfahren als Fortbewegungs- und Sportmittel fördern will, braucht entsprechende Infrastruktur. Ich freue mich, dass mit dieser Radwegunterführung eine Lücke in Obsteig geschlossen wurde“, sagt LHStv Wohlgemuth.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Positive Rückmeldungen aus der Bevölkerung</span></p>
<p>Auch Bürgermeister Mirth zeigte sich erfreut darüber, dass die Unterführung nun erstmals im Frühjahr und Sommer von AnrainerInnen, RadfahrerInnen und FußgängerInnen genutzt werden kann: „In Zeiten von angespannten budgetären Situationen ist es umso beachtlicher, dass solche Projekte umgesetzt werden können. Alleine wäre uns das als Gemeinde schlichtweg nicht möglich gewesen. Auch wenn der Wunsch nach weniger Verkehr stets dominanter sein wird, verdienen solche Projekte ihre entsprechende Aufmerksamkeit und Anerkennung. Die Rückmeldungen bestätigen: Es war ein großes Anliegen der Bevölkerung, das wir erfüllen konnten und nun sehr geschätzt wird – nicht zuletzt aufgrund der sicheren Querung der stark befahrenen B 189 sowie des verbesserten Lärmschutzes.“</p>
<p>Durch die Herstellung der Rampen zur Unterführung musste der bestehende nördlich gelegene Erdwall, der als Lärmschutz zur Siedlung Mooswald diente, abgetragen werden. Anstelle dessen wurde ein begrünter Lärmschutzwall mit rund 100 Metern Länge errichtet, der sich in die Umgebung einfügt und die Lärmschutzwirkung für die Mooswaldsiedlung verbessert. Am ostseitigen Ende des Lärmschutzwalls wurde auf eine Länge von 26 Metern eine lineare Abstufung von drei auf ein Meter Höhe ausgeführt, um die Effekte des Lärmschutzes zu optimieren.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Rückblick: Abgeschlossene Straßenprojekte in Obsteig</span></p>
<p>In Obsteig tat sich auch in den vergangenen Jahren bereits Einiges. Der Rückbau der Ortsdurchfahrt im Rahmen der Fernpass-Strategie wurde in mehreren Etappen über fünf Jahre umgesetzt. Auch hier galt das Land Tirol als starker Partner: 1,7 Millionen Euro wurden bereitgestellt. Die Gemeinde Obsteig trug 1,4 Millionen Euro für den Bau des begleitenden Geh- und Radwegs. Zuletzt wurden auch die Hangsicherungsarbeiten im Gemeindegebiet von Obsteig abgeschlossen. Die Kosten in Höhe von 120.000 Euro wurden im Rahmen der Katastrophenschadensbeseitigung durchgeführt – Land Tirol und der Bund tragen die Kosten dabei zu jeweils 50 Prozent.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Straßenbau</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 09:57:24 +0200</pubDate>
				
				<title>Reintalersee: Nachhaltige Verbesserungen für Sicherheit und Barrierefreiheit </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/reintalersee-nachhaltige-verbesserungen-fuer-sicherheit-und-barrierefreiheit/</link>
				<description>Kostenfreies Parken für Menschen mit Behinderungen</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ecedf1eb38673ab7e70fd30ca03635b5c"><span class="regierungsmitglied">Verkehrssicherheit durch Geschwindigkeitsbegrenzung optimiert</span></li><li data-list-item-id="ee5324134474b86ad92a9e2aee2759039"><span class="regierungsmitglied">Zudem barrierefreie Querung der Unterinntalstraße in Planung</span></li></ul><p>Der Reintalersee in Kramsach hat sich in den vergangenen Jahren zu einem ganzjährig stark frequentierten Naherholungsgebiet entwickelt. Seit der Errichtung des barrierefreien Rundwegs rund um den See nutzen noch mehr Menschen die Angebote vor Ort. Vor diesem Hintergrund setzen die Seeverwaltung – bestehend aus Land Tirol, Tourismusverband Alpbachtal &amp; Tiroler Seenland sowie Gemeinde Kramsach – sowie die Landesstraßenverwaltung wichtige Maßnahmen zur Steigerung der Verkehrssicherheit und Barrierefreiheit um. Neben dem kostenfreien Parken für Menschen mit Behinderungen ab 1. Mai 2026 wird auch neues Verkehrskonzept entlang der L 211 Unterinntalstraße inklusive einer barrierefreien Querungsmöglichkeit der Straße realisiert.&nbsp;</p>
<p>Der für die Liegenschaften des Landes zuständige LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span> betont: „Der Reintalersee ist ein bedeutendes Naherholungsgebiet für alle. Damit einher geht auch die Verantwortung, die Infrastruktur laufend an die Bedürfnisse der Besucherinnen und Besucher anzupassen. Land Tirol, Gemeinde und Tourismusverband arbeiten deshalb eng zusammen, um den Reintalersee laufend nachhaltig weiterzuentwickeln. Gerade im Hinblick auf die Barrierefreiheit wollen wir hier mit gutem Beispiel vorangehen. Denn Barrierefreiheit bedeutet Teilhabe. Mit den Maßnahmen setzen wir ein klares Zeichen, dass der Reintalersee für alle Menschen zugänglich ist.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Optimierte Verkehrssicherheit an der Unterinntalstraße</span></p>
<p>Um den gestiegenen Besucherfrequenzen Rechnung zu tragen, wurde bereits ein neues Geschwindigkeitskonzept auf der L 211 Unterinntalstraße umgesetzt. Im Bereich der beiden Parkplätze und Fußgängerquerungen gilt nun Tempo 50. Im Bereich des westlichen Parkplatzes mit den neuen Behindertenparklätzen soll noch heuer ein beleuchteter, barrierefreier Übergang zum Seewanderweg entstehen. „Mit der geplanten Querungsstelle und dem bereits umgesetzten Geschwindigkeitskonzept erhöhen wir die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden“, sieht Straßenbaureferent LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> eine weitere Verbesserung.&nbsp;</p>
<p>Um die Barrierefreiheit zu gewährleisten, wird die Gemeinde Kramsach in ihrem Zuständigkeitsbereich die bestehenden Gehsteige voraussichtlich noch in den kommenden Monaten entsprechend adaptieren.&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Andreas Gang</span>, Bürgermeister von Kramsach: „Der Reintalersee ist ein wichtiger Erholungsraum für unsere Bevölkerung und unsere Gäste. Umso wichtiger ist es, dass Sicherheit, Barrierefreiheit und ein geordnetes Miteinander vor Ort gewährleistet sind. Die geplanten Maßnahmen sind ein weiterer Schritt, um den Zugang zum See für alle zu verbessern.“&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Frank Kostner</span>, Obmann Tourismusverband Alpbachtal &amp; Tiroler Seenland, bläst ins gleiche Horn: „Der Reintalersee ist ein Aushängeschild unserer Region und wird das ganze Jahr über gerne besucht. Gemeinsam mit Gemeinde und Land setzen wir Maßnahmen, die den Aufenthalt für Einheimische und Gäste sicherer, komfortabler und barrierefreier machen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Kostenfreies Parken für Menschen mit Behinderungen</span></p>
<p>Ab 1. Mai 2026 können Menschen mit Behinderung die ausgewiesenen Parkplätze am Reintalersee kostenfrei nutzen. Voraussetzung ist der gut sichtbare Nachweis einer entsprechenden Berechtigung, etwa durch einen gültigen Behindertenpass gemäß Straßenverkehrsordnung (StVO) oder ein&nbsp;gleichwertiger gesetzlich anerkannter Nachweis.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Gesellschaft &amp; Soziales</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
					<category>Straßenbau</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58001</guid>
				<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 09:06:09 +0200</pubDate>
				
				<title>Investitionen sichern Qualität im Landesstraßennetz</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/investitionen-sichern-qualitaet-im-landesstrassennetz/</link>
				<description>Rund 6,1 Millionen Euro für das Landesstraßennetz in den Bezirken Kufstein und Kitzbühel</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ebe7c94da5f2d3e6658a0a7e161f4e015"><span class="regierungsmitglied">Erhaltung und Instandsetzung im Mittelpunkt</span></li><li data-list-item-id="ebdb71fefbd28e14a50460fe3860b7729"><span class="regierungsmitglied">Gezielte Investitionen trotz Sparkurs</span></li></ul><p>Auch im heurigen Jahr investiert das Land Tirol gezielt in das Landesstraßennetz – so auch in den Bezirken Kufstein und Kitzbühel. Insgesamt fließen rund 6,1 Millionen Euro in zahlreiche Maßnahmen und Projekte, die die Qualität der Straßeninfrastruktur nachhaltig sichern.&nbsp;„Unser Ziel ist ein sicheres und leistungsfähiges Straßennetz in allen Regionen Tirols. Gerade in Zeiten knapper öffentlicher Mittel ist es entscheidend, gezielt dort zu investieren, wo es für die Verkehrssicherheit und die langfristige Qualität unseres Straßennetzes notwendig ist“, betont LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Gezielte Maßnahmen für sichere Verkehrswege</span></p>
<p>Das größte Einzelprojekt im Bezirk Kufstein ist im heurigen Jahr die Generalsanierung der über 70 Jahre alten Wendlinger Brücke entlang der B 171 Tiroler Straße in Kufstein. Mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 1,8 Millionen Euro werden dabei nicht nur zentrale Bauteile der Brücke umfassend erneuert und an den aktuellen Stand der Technik angepasst, sondern auch die Verkehrssicherheit nachhaltig verbessert. Im Zuge der Arbeiten entsteht zudem ein neuer Geh- und Radweg, der insbesondere für den Alltagsradverkehr eine deutliche Aufwertung bringt.</p>
<p>Neben diesem zentralen Einzelprojekt werden im Bezirk Kufstein im heurigen Jahr jedoch auch zahlreiche weitere Maßnahmen zur Erhaltung und Verbesserung der Straßeninfrastruktur umgesetzt. Insgesamt werden dafür im Bezirk Kufstein rund 2,7 Millionen Euro investiert.&nbsp;</p>
<p>Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt auf Belagssanierungsarbeiten, die unter anderem auf der B 178 Loferer Straße im Gemeindegebiet von Söll, auf der B 172 Walchseestraße im Gemeindegebiet von Niederndorf sowie auf der L 211 Unterinntalstraße im Gemeindegebiet von Langkampfen durchgeführt werden. Darüber hinaus wird gezielt in die bauliche Erhaltung von Brücken und Tunneln sowie in Hochbauten investiert. So stehen im heurigen Jahr beispielsweise die Generalsanierung der Unterführung Einöden auf der B 170 Brixentalstraße im Gemeindegebiet von Wörgl, sowie die Sanierung der Rehbachbrücke auf der L 207 Hintersteiner-See-Straße im Gemeindegebiet von Scheffau am Wilden Kaiser an.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Substanz sichern, Infrastruktur stärken</span></p>
<p>Im Bezirk Kitzbühel liegt der Schwerpunkt im heurigen Jahr ebenfalls auf der Erhaltung und Instandsetzung der bestehenden Straßeninfrastruktur. Insgesamt werden dafür im Bezirk Kitzbühel rund zwei Millionen Euro investiert. Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt auch hier auf Belagssanierungsarbeiten. Diese erfolgen unter anderem auf der B 161 Pass-Thurn-Straße im Gemeindegebiet von Jochberg, auf der B 164 Hochkönigstraße im Gemeindegebiet von Fieberbrunn, oder auch auf der L 2 Pillerseestraße im Gemeindegebiet von St. Jakob in Haus.&nbsp;</p>
<p>Zudem wird in die bauliche Erhaltung von Brücken, Tunneln, Hochbauten sowie in die technische Ausstattung wie elektrische und maschinelle Anlagen investiert. Es werden beispielsweise die Hornbrücke auf der B 161 Pass-Thurn-Straße im Gemeindegebiet von Kitzbühel, die Windauerbrücke auf der B 170 Brixentalstraße im Gemeindegebiet von Westendorf sowie die Wohlmutinger Brücke auf der L 39 Erpfendorfer Straße im Gemeindegebiet von Kirchdorf i.T. im heurigen Jahr saniert sowie die technische Infrastruktur der Unterflurtrasse an der Höflingerkreuzung im Gemeindegebiet von St. Johann i. T. dem aktuellen Stand der Technik entsprechend erneuert.&nbsp;</p>
<p>„Mit den gezielten Investitionen in den Bezirken Kufstein und Kitzbühel wird das Landesstraßennetz nachhaltig erhalten und weiterentwickelt – für mehr Sicherheit und eine leistungsfähige Infrastruktur in der Region. Die Investitionen sichern zudem regionale Arbeitsplätze und stärken die heimische Bauwirtschaft“, so LHStv Geisler abschließend.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
					<category>Straßenbau</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-57955</guid>
				<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 10:45:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Alexander Hörmann)</author>
				<title>Neuer TeilnehmerInnenrekord bei Freiwilligenwoche 2026 </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/neuer-teilnehmerinnenrekord-bei-freiwilligenwoche-2026/</link>
				<description>Rund 2.400 Menschen nahmen an über 170 Projekten teil</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e547d35ae52ae0a55af4a83d48d302949"><span class="regierungsmitglied">LH Mattle: „Ehrenamt in Tirol genießt in Tirol hohes Ansehen“</span></li><li data-list-item-id="e6c20ed3f227e6371eebbd52041a40e15"><span class="regierungsmitglied">Mitglieder der Tiroler Landesregierung engagierten sich vor Ort</span></li><li data-list-item-id="ec67ed55dc637138d2baee86dda03ab95"><span class="regierungsmitglied">Freiwilligenpool und Freiwillige finden: Infos der Freiwilligenzentren unter </span><a href="https://www.freiwilligenzentren-tirol.at" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">www.freiwilligenzentren-tirol.at</span></a></li></ul><p>Im „Jahr des Ehrenamts“ wurde einmal mehr ein Ausrufezeichen für das freiwillige Engagement in Tirol gesetzt: Die Freiwilligenwoche 2026 erreicht nicht nur einen Projekt-, sondern auch einen Teilnehmerrekord: Rund 2.400 Menschen werden dieses Jahr bei über 170 Mitmachaktionen, Seminaren oder Vorträgen in ganz Tirol teilgenommen haben. Noch bis morgen, Dienstag, läuft die Aktionswoche. Letzte Restplätze für ausgewählte Projekte sind noch unter <a href="https://www.tirol.gv.at/freiwilligenwoche" target="_blank">www.tirol.gv.at/freiwilligenwoche</a> verfügbar.</p>
<p>„Die heurige Freiwilligenwoche hat einmal mehr bewiesen, dass das Ehrenamt in Tirol einen einzigartigen Stellenwert genießt und dass man auf die Tirolerinnen und Tiroler zählen kann. Wir sind ein Land des Miteinanders, zu dem jede und jeder beitragen kann. Mein Dank gilt dem ganzen Organisationsteams, vielen helfenden Händen und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Gemeinsam setzten sie diese Tage ein starkes Zeichen des Zusammenhalts“, bilanziert Ehrenamtsreferent LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> und ergänzt: „Umso wichtiger ist es für mich im heurigen ‚Jahr des Ehrenamts‘, dass wir weiterhin daran arbeiten, den Freiwilligen die bestmöglichen Rahmenbedingungen zu schaffen. Wir brauchen auch in Zukunft ein starkes Fundament im Ehrenamt. Danke an alle, die sich freiwillig engagieren.“</p>
<p>Veranstaltet wird die Freiwilligenwoche von der Freiwilligenpartnerschaft Tirol, die aus elf regionalen Freiwilligenzentren besteht, sowie mit zahlreichen Vernetzungspartner zusammenarbeitet – eine dezentrale Organisationsstruktur, die auch über Tirols Landesgrenzen hinweg Vorreiter ist. Die Freiwilligenzentren stehen tirolweit mit über 1.800 Organisationen, Vereinen und Initiativen im Austausch. Seit dem Start im Jahr 2015 konnten bereits über 8.500 Personen in Tirol durch die Freiwilligenpartnerschaft Tirol vermittelt werden.&nbsp;</p>
<p>Auch weiterhin können sich Interessierte über die Freiwilligenzentren Tirol engagieren oder Freiwillige finden:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e07c71758ccc98607b9caef886ccc91b3">Laufend aktuelle Projekte: Auf der Website sind laufend aktuelle Freiwilligen-Gesuche und Projekte samt Informationen und Kontaktdaten vermerkt.</li><li data-list-item-id="eef2d2e3b69bed65c9af6b66080626b1a">Freiwilligenpool: Wer sich flexibel oder projektbezogen engagieren möchte, kann sich im Freiwilligenpool eintragen.</li><li data-list-item-id="e741ed726d8a2d7dcca8c50349506f9fb">Freiwillige finden: Feste, Veranstaltungen, soziale Projekte oder Vorhaben – über die Website können kostenlos Projekte eingetragen werden, für die Freiwillige gesucht werden.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Übersicht – diese Projekte besuchten die Mitglieder der Tiroler Landesregierung&nbsp;</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e8b64a04ff6589d83308398cda2e375df"><span class="regierungsmitglied">LH Anton Mattle: Projekt „Strudelbacken“</span></li></ul><p>Im Haus Salurn in Wattens wurde bereits zum zweiten Mal traditionelles Handwerk mit geselligem Austausch verbunden. Gemeinsam mit den BewohnerInnen wurden Strudel für das gesamte Haus zubereitet.</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e1d1f48bb51216193519edb85f0a803dd"><span class="regierungsmitglied">LHStv Philip Wohlgemuth: Projekt „Sprachcafé – Unterstütze beim Deutschlernen“</span></li></ul><p>Die Tiroler Sozialen Dienste (TSD) sind für die Grundversorgung von Menschen im Asylverfahren zuständig. Das Sprachcafé setzt auf Begegnungen, Austausch und gemeinsames Tun von DeutschlernerInnen und DeutschsprecherInnen.&nbsp;</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e83c2298f6123f6c06520c4a51f9cf9db"><span class="regierungsmitglied">LHStv Josef Geisler: Projekt „Hands on Saatgutbibliothek“</span></li></ul><p>Bei der Saatgutbibliothek liegt der gemeinsame Anbau und die Pflege von Sämereien im Vordergrund. Nach der getanen Arbeit gab es dieses Mal auch eine leckere Jause mit dem „Kemater Türggn“, eine traditionelle, weiße Maissorte aus der Region.</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e581c3d4585dbeccb2df26c346cf213ff"><span class="regierungsmitglied">LR Mario Gerber und LRin Astrid Mair: Projekt „Rikscha fahren. Menschen bewegen. Ehrenamt erleben“</span></li></ul><p>Das Projekt „Rikscha fahren. Menschen bewegen. Ehrenamt erleben“ ist ein Klassiker der Freiwilligenwoche. Hier hat man die Möglichkeit, die Fahrradrikscha des ISD Wohnheims Lohbach kennenzulernen und selbst hinters Steuer der Rikscha zu treten, um den SeniorInnen bei einem Ausflug eine Freude zu machen.</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ee45d89a2ba0cb3b86b1be5f1e07cb545"><span class="regierungsmitglied">LRin Cornelia Hagele: Projekt „Waffeln backen“</span></li></ul><p>Im Wohn- und Pflegeheim St. Martin in Aldrans wurden traditionell auch heuer wieder Waffeln gebacken. Im Anschluss konnte man sich die Köstlichkeiten schmecken lassen und mit den BewohnerInnen des Hauses ins Gespräch kommen.</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e8c46281cc6889bb1d029603d2ad88472"><span class="regierungsmitglied">LRin Eva Pawlata: Projekt „Freiwilligkeit in den Gesundheits- &amp; Sozialen Leistungsbereichen des Roten Kreuzes Schwaz“</span></li></ul><p>13 soziale Leistungsbereiche werden beim Roten Kreuz in Schwaz neben den klassischen Rettungs- und Krankentransporten angeboten. Dafür werden immer wieder neue freiwillige Mitglieder gesucht, welche das Team unterstützen und die Zukunft damit sichern.</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef4fba3186f7d8e3bf6f0f6b241d933a1"><span class="regierungsmitglied">LR René Zumtobel: Projekt „Verwenden statt Verschwenden“</span></li></ul><p>„Verwenden statt Verschwenden“ lautet das Motto beim Sozialmarkt in Imst. Dort können Menschen mit niedrigem Einkommen günstig Lebensmittel einkaufen. Möglich gemacht wird das von rund 30 Ehrenamtliche, die für den&nbsp;Geschäftsbetrieb, die Warenabholung und die Warenlogistik zuständig sind.</p>]]></content:encoded>
				
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					<category>Gesellschaft &amp; Soziales</category>
				
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				<pubDate>Sun, 26 Apr 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Drohnen starten wieder zur Rehkitzrettung</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/drohnen-starten-wieder-zur-rehkitzrettung/</link>
				<description>Erfolgreiche Bilanz 2025 zeigt steigende Bedeutung</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e680ade67f0995f0a7692d735184bd2e4"><span class="regierungsmitglied">Land Tirol und Jägerverband rufen zur Zusammenarbeit auf</span></li><li data-list-item-id="e95e5d35c36f020f124303d04588c661b"><span class="regierungsmitglied">Weitere Infos unter </span><a href="https://rehkitzrettung.at/" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">www.rehkitzrettung.at</span></a></li><li data-list-item-id="e5613010bf841927631a26b7c281517bc"><span class="regierungsmitglied">Landesfilm unter </span><a href="https://www.youtube.com/watch?v=HlSWsfyW8O8" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">www.youtube.com/watch?v=HlSWsfyW8O8</span></a></li></ul><p>Mit dem Beginn der Mähsaison im späten Frühling startet in Tirol erneut eine wichtige Initiative: die Rehkitzrettung mittels Drohnen. In den frühen Morgenstunden fliegen DrohnenpilotInnen mit Wärmebildkameras systematisch über Wiesenflächen, um versteckte Rehkitze rechtzeitig vor dem Mähtod zu bewahren. Die Kombination aus moderner Technologie, praktischer Erfahrung und enger Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft, Jägerschaft und freiwilligen HelferInnen hat sich in den vergangenen Jahren bewährt.</p>
<p>„Die Mahd fällt genau in jene Zeit, in der Rehkitze von ihren Muttertieren im hohen Gras abgelegt werden. Durch ihr instinktives Verhalten sind sie für das menschliche Auge kaum sichtbar und daher besonders gefährdet. Die Drohnen ermöglichen es, diese Tiere rechtzeitig zu finden und zu retten“, betont LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Erfolgreiche Bilanz 2025</span></p>
<p>Die Zahlen aus dem vergangenen Jahr unterstreichen den Erfolg der Initiative eindrucksvoll: Im Jahr 2025 wurden in Tirol bei insgesamt 939 Drohneneinsätzen rund 7.527 Hektar Wiesenfläche abgesucht. Dabei konnten 1.188 Rehkitze gefunden und vor dem Mähtod bewahrt werden.</p>
<p>Besonders erfreulich ist der kontinuierliche Anstieg an engagierten HelferInnen: Derzeit stehen über 80 registrierte DrohnenpilotInnen für Einsätze zur Verfügung. Über die Plattform <a href="https://rehkitzrettung.at/" target="_blank" rel="noreferrer">www.rehkitzrettung.at</a> können LandwirtInnen sowie JägerInnen schnell und unkompliziert Kontakt zu DrohnenpilotInnen in ihrer Region aufnehmen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Gemeinsamer Einsatz für Tier und Landwirtschaft</span></p>
<p>Neben dem Drohneneinsatz tragen auch bewährte Maßnahmen zur Vermeidung von Mähverlusten bei – etwa Vergrämungsmittel oder angepasste Mähtechniken. Entscheidend bleibt jedoch die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten. „Die Zahlen zeigen klar, wie wichtig und wirkungsvoll die Zusammenarbeit zwischen Jägerschaft, Landwirtschaft und Drohnenpilotinnen und -piloten ist. Jedes gerettete Kitz bedeutet auch, dass Tierleid verhindert wird. Unser Dank gilt allen Freiwilligen, die oft in den frühen Morgenstunden im Einsatz stehen. Dieses Engagement ist nicht selbstverständlich und verdient höchste Anerkennung“, betont Landesjägermeister <span class="regierungsmitglied">Anton Larcher</span>.</p>
<p>Das Land Tirol unterstützt die Rehkitzrettung auch im Jahr 2026 finanziell mit rund 20.000 Euro. Registrierte DrohnenpilotInnen erhalten Zuschüsse, die sich nach der Anzahl der Einsatztage und der abgeflogenen Fläche richten. „Die Rehkitzrettung zeigt, wie gut das Zusammenspiel von Landwirtschaft, Jägerschaft und freiwilligen Helferinnen und Helfern in Tirol funktioniert. Durch den gezielten Einsatz moderner Technik können Wiesenflächen vor der Mahd zuverlässig abgesucht werden, was einen reibungslosen Ablauf der Bewirtschaftung unterstützt und gleichzeitig den Schutz der Jungtiere sicherstellt“, so LHStv Geisler.</p>
<p>Der Tiroler Jägerverband und das Land Tirol appellieren daher an LandwirtInnen, Mähtermine frühzeitig bekannt zu geben, sowie an DrohnenpilotInnen, sich auf der Plattform zu registrieren.</p>
<p>Weitere Informationen sowie Anmeldung zur Rehkitzrettung unter <a href="https://rehkitzrettung.at/" target="_blank" rel="noreferrer">www.rehkitzrettung.at</a>.</p>
<p>Die Rehkitzrettung wurde im vergangenen Jahr auch filmisch begleitet. Der Landesfilm ist auf dem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=HlSWsfyW8O8" target="_blank" rel="noreferrer">YouTube-Kanal des Landes Tirol</a> abrufbar und gibt Einblicke in die praktische Umsetzung der Einsätze.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Land- &amp; Forstwirtschaft</category>
				
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