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			<title>Land Tirol - Meldungen</title>
			<link>https://www.tirol.gv.at/</link>
			<description>Aktuelle Meldungen vom Amt der Tiroler Landesregierung</description>
			<language>de</language>
			<docs>https://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
			
				<copyright>Land Tirol</copyright>
			
			<pubDate>Fri, 25 Sep 2026 06:32:34 +0200</pubDate>
			<lastBuildDate>Fri, 25 Sep 2026 06:32:34 +0200</lastBuildDate>
			
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				<guid isPermaLink="false">news-59624</guid>
				<pubDate>Thu, 24 Sep 2026 11:17:16 +0200</pubDate>
				
				<title>Wissen, was im Ernstfall zu tun ist</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/wissen-was-im-ernstfall-zu-tun-ist/</link>
				<description>Zivilschutztag am 3. Oktober</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ec646af48eca910c2f4d16c71e5c43dc1"><span class="regierungsmitglied">Auslösung aller 1.025 Tiroler Zivilschutzsirenen und AT-Alert zwischen 12 und 13.15 Uhr</span></li><li data-list-item-id="ea4687195027897ba0812c2dde0a2be71"><span class="regierungsmitglied">Test der Funktionsfähigkeit der Warnsysteme</span></li><li data-list-item-id="e3f3274579346a38d80b425ea9298941c"><span class="regierungsmitglied">Sensibilisierung der Bevölkerung für Sirenensignale, Warnungen und den Zivilschutz</span></li></ul><p>Wenn im ganzen Land am ersten Samstag im Oktober zugleich die Sirenen heulen und Handys vibrieren, ist wieder Zivilschutztag. Am Samstag, 3. Oktober, werden wieder bundesweit die Zivilschutzsirenen und der AT-Alert getestet. Erstmals werden auch Fahrplananzeigen und digitalen Werbetafeln mit den Testwarnungen bespielt. Zugleich dient der Tag vor allem auch dazu, die Bevölkerung über die Bedeutung der Sirenensignale und AT-Alert zu informieren und für die Wichtigkeit des Zivilschutzes zu sensibilisieren.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Kein Alarmismus, aber notwendige Vorsorge</span></p>
<p>„Zivilschutz geht uns alle an. Nicht nur Einsatzkräfte und Behörden müssen im Ernstfall wissen, was zu tun ist. Auch jede und jeder Einzelne ist in diesem Moment gefordert. Das ist kein Alarmismus, sondern notwendige Vorsorge. Denn im Ernstfall zählt jede Sekunde – für Vorbereitungen ist dann keine Zeit mehr. Wer Warnsignale kennt und weiß, was im Ernstfall zu tun ist, schützt sich und andere“, ruft Sicherheitsreferent LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> dazu auf, den Zivilschutztag als Sicherheitscheck für sich selbst und den eigenen Haushalt zu nutzen. Fragen wie „Kenne ich die Sirenensignale?“, „Habe ich genug Vorräte zuhause?“ und „Weiß ich, wo ich im Ernstfall Informationen erhalte“ helfen, die eigenen Kenntnisse zu hinterfragen.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Test von 1.025 Zivilschutzsirenen und AT-Alert</span></p>
<p>Der Zivilschutztag ist zudem ein wichtiger Testtag, um zu überprüfen, ob die technischen Warnmöglichkeiten flächendeckend funktionstüchtig sind. Dank der 1.025 Zivilschutzsirenen kann in Tirol bei einem Zivilschutzalarm flächendeckend gewarnt werden. Rund die Hälfte der Tiroler Sirenen sind außerdem an eine Notstromversorgung angeschlossen. Sie funktionieren also auch bei einem großflächigen Stromausfall.&nbsp;</p>
<p>Neben den Zivilschutzsirenen erhalten Betroffene im Ernstfall mittels AT-Alert eine Warnung direkt auf das Mobiltelefon. Über den AT-Alert können sowohl Einheimische als auch Gäste erreicht werden. Zusätzlich erhalten Betroffene über AT-Alert erste Handlungsempfehlungen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Warnungen auch auf Fahrplananzeigen und Werbetafeln</span></p>
<p>Erstmals am Zivilschutztag werden Informationen zum Probealarm tirolweit auch auf rund 200 VVT-Fahrplananzeigen ausgespielt. Seitens des Bundesministeriums für Inneres werden zudem österreichweit digitale Werbetafeln bespielt – unter anderen auch in Tirol.</p>
<p></p><hr>

<h3>Factbox: Informationen zu AT-Alert, richtiger Bevorratung und Ablauf des Zivilschutztages</h3>
<p>(weitere Details finden sich in den Medienunterlagen im Downloadbereich)</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ablauf am Zivilschutztag&nbsp;</span></p>
<p>Zivilschutzsirenen:&nbsp;Samstag, 3. Oktober, von 12 bis 12.45 Uhr. Es werden alle 1.025 Zivilschutzsirenen getestet. Zu hören sind vier Signale: „Sirenenprobe“, „Warnung“, „Alarm“ und „Entwarnung“.&nbsp;</p>
<p>Hinweis: Die Typhone des Flutwellenprobealarms für die Kraftwerksgruppe Sellrain-Silz und das Kraftwerk Kaunertal werden dieses Jahr ausgemustert und die Alarmierung in das Zivilschutzsirenen-System integriert. Daher gibt es keine gesonderte Testung des Flutwellenprobealarms beim Zivilschutztag mehr.</p>
<p>AT-Alert:&nbsp;Parallel zu den Sirenen, zweifache Auslösung von AT-Alert zwischen 11.45 und 13.15 Uhr auf allen empfangsbereiten Mobiltelefonen. Eine Auslösung erfolgt durch das Bundesministerium für Inneres, eine durch das Landes- Warn- und Lagezentrum (LWLZ). Die Testauslösung des LWLZ erfolgt auf höchster Warnstufe („Notfallalarm“). Diese Warnstufe ist bei allen Smartphones automatisch aktiviert und kann nicht deaktiviert werden. Entsprechend wird die Testnachricht von allen mit einer Funkzelle verbundenen und empfangsbereiten Mobiltelefonen in Tirol empfangen. Die Auslösung des Bundesministeriums für Inneres erfolgt auf der Stufe&nbsp;„Gefahreninformation“. Der Empfang dieser muss im Smartphone gegebenenfalls aktiviert werden. Eine Anleitung dazu findet sich auf&nbsp;<a href="http://www.tirol.gv.at/at-alert" target="_blank">www.tirol.gv.at/at-alert</a>.&nbsp;</p>
<p>Insbesondere an den Bundeslandgrenzen ist es möglich, dass Testnachrichten mehrfach, auch von anderen Bundesländern, empfangen werden können.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Überblick Zivilschutzsirenen&nbsp;</span></p>
<p>Tirolweit: 1.025 (österreichweit rund 8.300)</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e8a73d8c89ef928a88a265f86494fe67e">Kufstein: 123</li><li data-list-item-id="e032bf8037cd0f78ced8f0b846ba1b553">Kitzbühel: 78</li><li data-list-item-id="ef78c21f02bcc4e0975a082a845395a3a">Schwaz: 131</li><li data-list-item-id="ec188292b45afa31f46caa15a1011b722">Innsbruck-Land: 215</li><li data-list-item-id="e9c783836f9f96fc2d984e53e4edb406b">Imst: 109</li><li data-list-item-id="e322d1052d9345cd76435ff2acb00354c">Reutte: 99</li><li data-list-item-id="e6253b7fe384525088d230357439529fc">Landeck: 111</li><li data-list-item-id="e1d10af136e19b2b040818754d45ccb94">Lienz: 119</li><li data-list-item-id="e1c9dec37418f95c58f2716a44248c7dd">Innsbruck-Stadt: 40</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">AT-Alert: Warnungen direkt aufs Mobiltelefon</span></p>
<p>Das Bevölkerungswarnsystem AT-Alert informiert Betroffene im Ernstfall direkt über das Mobiltelefon – ohne App und ohne Anmeldung.&nbsp;</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ee1f55bb4fbd5d18093f636e2e95842f4"><span class="regierungsmitglied">SCHNELL: </span>Warnung innerhalb weniger Sekunden direkt aufs Mobiltelefon</li><li data-list-item-id="e9acf94e411d421906d0331c96ce8a1cf"><span class="regierungsmitglied">NIEDERSCHWELLIG: </span>Keine App und keine Anmeldung notwendig</li><li data-list-item-id="e34ef4a3b67aed08e8aa381504fc78da8"><span class="regierungsmitglied">ZIELGERICHTET: </span>Erreicht alle Menschen im Gefahrengebiet – auch TouristInnen</li><li data-list-item-id="e399f4d5edffb6ea1a809625645a08764"><span class="regierungsmitglied">ANONYM:</span> Ohne Telefonnummern oder personenbezogene Daten</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">So funktioniert AT-Alert:</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0bb6e83cbc2c1a560552f3632c1b18ca"><span class="regierungsmitglied">Gefahr erkennen: </span>Eine zuständige Behörde erhält Informationen über eine mögliche oder bestehende Gefahr und entscheidet über die Warnung.</li><li data-list-item-id="e52753397d96f536601b98683ced3422e"><span class="regierungsmitglied">Warngebiet festlegen:</span> Das betroffene Gebiet, die passende Warnstufe und der Meldungstext werden festgelegt.</li><li data-list-item-id="e0f21c3b3dee1defab1f72b33b9f72779"><span class="regierungsmitglied">Meldung aussenden: </span>Mobilfunkbetreiber verbreiten die Warnung über die ausgewählten Mobilfunkzellen.</li><li data-list-item-id="edb9b8c5af461e29062b20a029e3978e8"><span class="regierungsmitglied">Menschen informieren: </span>Empfangsbereite Mobiltelefone im Warngebiet zeigen die Meldung mit Informationen und Verhaltensempfehlungen an.</li></ul><p>Alle Infos zu AT-Alert:&nbsp;<a href="http://www.tirol.gv.at/at-alert" target="_blank">www.tirol.gv.at/at-alert</a>&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Handeln im Ernstfall&nbsp;</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e3b52a5cf947968a86184655455922ca7">Ruhe Bewahren&nbsp;</li><li data-list-item-id="e296c2a30b625a75ef52874512cdafc19">Offizielle Informationen einholen (beispielsweise über Website und Social-Media-Kanäle des Landes Tirol)</li><li data-list-item-id="e303decc3caf42661677907b8f173b44c">Anweisungen der Behörde bzw. Handlungsempfehlungen befolgen&nbsp;</li><li data-list-item-id="e35323e672fd9c7be65fad932756fff6e">Notrufnummer für akute Notfälle freihalten&nbsp;</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Vorbereitung durch richtige Bevorratung</span></p>
<p>Haben Geschäfte aufgrund einer Krise geschlossen oder ist es einem selbst nicht möglich, das Haus für längere Zeit zu verlassen, bedarf es eines ausreichenden Vorrats an Lebensmitteln und Getränken.&nbsp;Grundsätzlich sollte jeder Haushalt eine Woche ohne Einkaufen und ohne Strom auskommen.</p>
<p>Tipps zur Bevorratung:&nbsp;</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eddd1f4f5e15bebfe1c0ae70b563953f0">Lebensmittel wählen, die man im Notfall auch kalt essen kann.</li><li data-list-item-id="e57a5f4a4fc36ae34c31acb6263b793eb">Besonders lang haltbare, hochwertige und leicht verdauliche Lebensmittel bevorraten.</li><li data-list-item-id="e9b1880c38691602c16fa4725fa781659">Lebensmittel möglichst kühl, trocken und lichtgeschützt lagern.</li><li data-list-item-id="e53573265c397b968ef485bf5c6d680ec">Ablaufdatum regelmäßig prüfen.</li><li data-list-item-id="e6de3b280d39566dc573cacdf95425228">Auf eventuell notwendige Spezialnahrung für Babys, kranke und ältere Menschen sowie auf Tierfutter für Haustiere nicht vergessen.</li><li data-list-item-id="eae835842c35e2a7c818bbf19a1d17cb3">Vorrat an Getränken aufbauen ((Mineral)-Wasser und Fruchtsäfte in Verbundpackungen sind aufgrund der langen Haltbarkeit besonders für einen Getränkevorrat geeignet).</li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59569</guid>
				<pubDate>Sat, 19 Sep 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Im Herbst auf den Bergen: Sicher unterwegs bei Wanderungen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/im-herbst-auf-den-bergen-sicher-unterwegs-bei-wanderungen/</link>
				<description>Kürzere Tage, Laub, Nässe und erste Vereisungen verändern die Bedingungen am Berg</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="e7868f4e335222ff0a0d9338019055efc"><span class="regierungsmitglied">Neue Ausgesetztheitskarte hilft, Wege und Absturzgefahren bereits bei der Tourenplanung besser einzuschätzen</span></li><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="e0de634a22ad9ef1d105d9cbebc29d61c"><span class="regierungsmitglied">Digitale Informationen unterstützen bei der Planung – Beschilderungen und Hinweise vor Ort haben Vorrang</span></li><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="efe8b948d9287f8028787434907db79e9"><span class="regierungsmitglied">Auch Hüttenöffnungszeiten sowie Aktivitäten in Alm-, Forst- und Jagdwirtschaft beachten</span></li></ul><p>Gute Fernsicht, angenehme Temperaturen und weniger Gewitter machen den Herbst zu einer beliebten Zeit für Wanderungen in Tirol. Gleichzeitig ändern sich die Bedingungen am Berg: Die Tage werden kürzer, Nässe durch Regen, Tau oder Nebel erhöhen die Rutschgefahr. Das Land Tirol appelliert daher, bei der Planung einer Herbsttour die jahreszeitlichen Besonderheiten zu berücksichtigen und die Route an die aktuellen Bedingungen anzupassen. Unterstützung bei der Tourenplanung bieten auch digitale Anwendungen. So gibt es mittlerweile eine&nbsp;<a href="https://tiris.maps.arcgis.com/apps/instant/basic/index.html?appid=3fa67d7731df4bae87ca389736f5ee83&amp;center=11.5056;46.7889&amp;level=7&amp;hiddenLayers=198cd3f2d5a-layer-28;198cd4fca5a-layer-34" target="_blank" rel="noreferrer">Ausgesetztheitskarte</a>: Sie zeigt in vier Stufen die Absturzgefahr auf Wegen – gerade im Herbst bei potentiell erhöhter Rutschgefahr eine wichtige Information. Zudem macht ein Vergleichstool unterschiedliche Wegeklassifikationen in Tirol, Südtirol und Trentino verständlich. Entstanden ist diese Karte im Rahmen eines Euregio-Projekts – DIGIWAY (mehr dazu in der&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/bergwandern-wird-digital-euregio-projekt-digiway-macht-bergwege-sicherer/">Pressemitteilung vom 25. Juni 2026</a>). Zudem werden erstmals die amtlichen Wegedaten der drei Euregio-Landesteile gemeinsam digital nutzbar gemacht.</p>
<p>„Gerade im Herbst lohnt sich ein genauer Blick auf die geplante Tour und die aktuellen Bedingungen. Digitale Werkzeuge können dabei eine wichtige Unterstützung sein. Durch DIGIWAY stehen neue qualitätsgesicherte Datengrundlagen zur Verfügung, die helfen, Wege und mögliche Gefahren besser einzuschätzen“, betont Sportreferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Fünf Tipps für die Herbsttour</span></p>
<p>Bei der Planung und während der Tour gilt es insbesondere, einige herbstliche Besonderheiten im Blick zu behalten:</p><ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="eff9f2f8e38914f152dca35525680b0b4"><span class="regierungsmitglied">Früh starten und kürzer planen:</span><span> Die Sonne geht früher unter. Touren sollten so gewählt werden, dass ausreichend Zeit für den Rückweg bei Tageslicht bleibt.</span></li><li data-list-item-id="e37430f5cd674d600ae5dfe40127318d8"><span class="regierungsmitglied">Höhenlage und Wetter beachten: </span><span>Nach Niederschlägen kann in höheren Lagen bereits Schnee liegen. Auf schattigen Nordseiten kann dieser länger liegen bleiben.</span></li><li data-list-item-id="e5a5af3c8b7054037ddfa0da005e51d72"><span class="regierungsmitglied">Trittsicher unterwegs sein: </span><span>Laub kann Wurzeln, Steine und Löcher verdecken. Nässe durch Regen, Tau oder Nebel macht den Untergrund zusätzlich rutschig.</span></li><li data-list-item-id="e247cf53758ba1144ba972721a9fa16c7"><span class="regierungsmitglied">Frost und Vereisung einkalkulieren: </span><span>Bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt können feuchte Stellen vereisen. Besonders unter Laub können sich in steilen Waldpassagen tückische Eisflächen bilden. Spikes für Wanderschuhe können zusätzliche Trittsicherheit bieten.</span></li><li data-list-item-id="e1182a870a82a9ffd3b60fe62f65f2603"><span class="regierungsmitglied">Hüttenöffnungszeiten prüfen: </span><span>Viele Alm- und Schutzhütten schließen im Herbst. Wer eine Einkehr einplant, sollte sich vorab über die aktuellen Öffnungszeiten informieren.</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Tourenplanung endet nicht am Smartphone</span></p>
<p>Digitale Karten und Tourenplattformen sind wichtige Hilfsmittel bei der Tourenplanung, ihre Angaben sind jedoch nicht immer amtlich geprüft oder aktuell. Deshalb sollten möglichst qualitätsgesicherte Informationen genutzt und im Zweifelsfall mehrere Quellen abgeglichen werden. Das Euregio-Projekt DIGIWAY schaffte dafür zusätzliche Grundlagen.</p>
<p>Auch abseits der eigenen Sicherheit ist im Herbst Rücksicht gefragt. Wer Sperren und Hinweise beachtet, Rücksicht auf andere NutzerInnen des Naturraums nimmt und die eigene Tour an die Bedingungen anpasst, leistet einen wichtigen Beitrag für ein gutes Miteinander am Berg. „Im Herbst teilen sich viele unterschiedliche Interessen den Naturraum. Rücksicht auf Wildtiere, Wald- und Landwirtschaft sowie Jagd ist deshalb ebenso wichtig wie die eigene Sicherheit. Wer aktuelle Hinweise beachtet und seine Tour an die Bedingungen anpasst, trägt zu einem guten Miteinander am Berg bei“, erklärt LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Land- &amp; Forstwirtschaft</category>
				
					<category>Sport</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59531</guid>
				<pubDate>Tue, 15 Sep 2026 12:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Ö3-Verkehrsaward 2026 geht an Straßenmeisterei Zams</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/oe3-verkehrsaward-2026-geht-an-strassenmeisterei-zams/</link>
				<description>Auszeichnung in Kategorie „Straßenmeisterei“ für rasches Errichten einer Ersatzstraße nach Murenabgang auf Pitztalstraße</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef134067f82731c24a657d088c6928584"><span class="regierungsmitglied">L 16 Pitztalstraße wurde Ende Juni auf rund 500 Metern durch Mure zerstört – innerhalb nur einer Woche konnte Ersatzstraße erbaut werden</span></li></ul><p>Ende Juni hat eine Mure die L 16 Pitztalstraße auf rund 500 Metern zerstört und das hintere Pitztal von der Außenwelt abgeschnitten. Gerade einmal innerhalb einer Woche schufen die Mitarbeiter der Straßenmeisterei Zams eine Ersatzstraße. Gearbeitet wurde rund um die Uhr. Für diese außergewöhnliche Leistung wurde die Straßenmeisterei Zams heute, Dienstag, Küniglberg in Wien mit dem Ö3-Verkehrsaward 2026 in der Kategorie „Straßenmeisterei“ ausgezeichnet.&nbsp;</p>
<p>„Mobilität verbindet Orte und Menschen, Mobilität braucht aber auch entsprechende Verkehrswege. Gerade in Tirol sind einzelne Straßen wichtige Lebensadern ganzer Täler. Wenn Naturkatastrophen diese Verbindungen unterbrechen, braucht es Menschen, die rasch und kompetent handeln. Die Mitarbeiter der Straßenmeisterei Zams haben genau das getan. Mit Fachwissen, Tatkraft und unermüdlichem Einsatz haben sie Tag und Nacht gearbeitet, damit das hintere Pitztal wieder erreichbar ist. Diese Auszeichnung ist eine besondere und verdiente Anerkennung für eine außergewöhnliche Leistung und spiegelt die hohe Qualität der Straßenmeistereien in Tirol wider“, gratuliert LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.&nbsp;Auch der für Landesstraßen zuständige LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> würdigt den Einsatz der Straßenmeisterei: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer 14 Tiroler Straßenmeistereien sorgen 365 Tage im Jahr dafür, dass Tirol mobil bleibt und alle Landesteile sicher erreichbar sind. Sie räumen Schnee, sichern Straßen nach Unwettern, beheben Schäden und halten unsere Infrastruktur am Laufen. Die Auszeichnung für die Straßenmeisterei Zams steht stellvertretend für die großartige Arbeit aller rund 400 Mitarbeitenden in ganz Tirol. Sie sind wahre Helden des Alltags.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ersatzstraße innerhalb weniger Tage errichtet</span></p>
<p>Es sind Bilder, die im Kopf bleiben: Ende Juni 2026 verschüttete und unterspülte eine Mure die L 16 Pitztalstraße im Gemeindegebiet von St. Leonhard auf einer Länge von rund 500 Metern. Teile der Straße brachen vollständig weg, vier Brücken wurden zerstört. Die Landesstraße musste zwischen Hairlach und Eggenstall gesperrt werden – das hintere Pitztal war auf dem Straßenweg nicht mehr erreichbar.&nbsp;Zeitweise waren rund 1.000 Menschen von der Außenwelt abgeschnitten.</p>
<p>„Für uns war klar: Jede Stunde zählt. Unmittelbar nach dem Ereignis haben wir mit den Aufräumarbeiten begonnen. Zunächst wurde eine bestehende Umfahrung ertüchtigt – damit konnten zumindest einmal die Eingeschlossenen wieder das Tal verlassen bzw. Waren ins Tal gebracht werden“, berichtet <span class="regierungsmitglied">Hartmut Neurauter</span> von der Straßenmeisterei Zams und führt weiter aus: „Weil diese erste Umfahrung jedoch immer nur einspurig mit langen Wartezeiten befahrbar war und für größere Fahrzeuge nicht ausreichte, errichteten wir in kürzester Zeit eine komplett neue Ersatzstraße neben der zerstörten Landesstraße. Damit konnten wir die Erreichbarkeit des hinteren Pitztals wesentlich verbessern und den Verkehr wieder deutlich flüssiger abwickeln.“ Die neue Ersatzstraße ist 110 Meter lang. Für den Bau wurden rund 200 Kubikmeter an Material verwendet.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Perfektes Zusammenspiel als Schlüssel für rasches Handeln</span></p>
<p>Durch die neue Ersatztrasse konnten die Wartezeiten aufgrund kürzerer Ampelintervalle deutlich reduziert werden. Auch Reisebusse, Lastkraftwagen mit Anhängern sowie Sattelkraftfahrzeuge können das hintere Pitztal wieder erreichen. „Insgesamt waren zehn Mitarbeiter der Straßenmeisterei Zams gemeinsam mit den Feuerwehren des Pitztals, dem Wasserbau des Baubezirksamts Imst, zahlreichen weiteren Einsatzkräften sowie externen Firmen Tag und Nacht im Einsatz. Allein unsere zehn Mitarbeiter haben in der ersten Woche 800 Arbeitsstunden geleistet. Zeitgleich arbeiteten bis zu neun Bagger und&nbsp;eine Vielzahl an Lkw auf der Baustelle. Dieses perfekte Zusammenspiel aller Beteiligten war der Schlüssel für die rasche Wiederherstellung der Verbindung“, erklärt <span class="regierungsmitglied">Bernd Stigger</span>, Leiter des Baubezirksamts Imst.</p>
<p>Die Arbeiten an der beschädigten L 16 sowie am Bachbett dauern weiterhin an. „Die Uferböschung ist grundsätzlich gesichert – weitere abschließende Arbeiten sind jedoch noch notwendig. Zudem müssen wir die Landesstraße auf 500 Metern komplett neu errichten. Auch die Bichlbachbrücke wird aktuell von Grund auf neu aufgebaut. Aktuell errichten wir dazu ein völlig neues Fundament. Die endgültige Instandsetzung der Straße wird voraussichtlich Mitte Dezember abgeschlossen sein“, fasst <span class="regierungsmitglied">Johannes Monz</span> vom Baubezirksamt Imst die noch ausständigen Arbeitsschritte zusammen. Bis dahin leistet die Ersatzstraße ihren wichtigen Dienst.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Rückgrat der Tiroler Verkehrsinfrastruktur</span></p>
<p>Die Tiroler Straßenmeistereien betreuen ein insgesamt 2.236 Kilometer langes Landesstraßennetz zwischen rund 400 und 2.000 Metern Seehöhe. Knapp 400 MitarbeiterInnen sorgen täglich dafür, dass die Straßen sicher befahrbar bleiben. „Der Einsatz der Straßenmeistereien ist oft erst dann sichtbar, wenn Außergewöhnliches passiert. Gerade deshalb ist diese Auszeichnung so wertvoll. Sie zeigt, wie wichtig das Know-how, die Einsatzbereitschaft und der Zusammenhalt unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Sicherheit und Mobilität in Tirol sind“, betonen LH Mattle und LHStv Geisler abschließend.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
					<category>Straßenbau</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Neuer Kreisverkehr: Mehr Sicherheit am Verkehrsknoten Mötz</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/neuer-kreisverkehr-mehr-sicherheit-am-verkehrsknoten-moetz/</link>
				<description>Land Tirol und ASFINAG errichten Kreisverkehr an Unfallhäufungsstelle</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="ecb9e0ddb819fe8b5c527806c2a86df5a"><span class="regierungsmitglied">40-Meter-Kreisverkehr für klarere und sicherere Verkehrsführung</span></li><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="ef4f8153ed024fa34ea474e82bbc20c3d"><span class="regierungsmitglied">Rund 2,3 Millionen Euro für gemeinsames Projekt</span></li><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="e9fbd6c616acca74af0f441a30c2393ab"><span class="regierungsmitglied">Umsetzung für 2027 vorgesehen</span></li></ul><p>Wo die L 236 Mötzer Straße, die L 59 Mötzer Dorfstraße und die Anschlussrampe zur A 12 Inntalautobahn zusammentreffen, ist eine klare Verkehrsführung gefragt. Mit einem neuen Kreisverkehr wollen das Land Tirol und die ASFINAG die Situation an diesem wichtigen Knotenpunkt neu ordnen. Im Kreuzungsbereich kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen und Unfällen.&nbsp;</p>
<p>„Mit dem Kreisverkehr in Mötz erhöhen wir die Verkehrssicherheit an einem für die Region wichtigen und gleichzeitig neuralgischen Knotenpunkt“, betont LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> und freut sich, dass das Gemeinschaftsprojekt von Land Tirol und ASFINAG im kommenden Jahr 2027 realisiert werden kann. Die Kosten sind mit rund 2,3 Millionen Euro veranschlagt.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bestehende Infrastruktur gezielt nutzen</span></p>
<p>Vorgesehen ist ein Kreisverkehr mit einem Durchmesser von 40 Metern. Die örtlichen Gegebenheiten ermöglichen eine Umsetzung weitgehend im Bestand.&nbsp;Damit kann der bestehende Straßenraum für die neue Verkehrsführung genutzt und der Eingriff in das Umfeld möglichst geringgehalten werden. Die Umsetzung des Projekts erfolgt in Abstimmung mit den Gemeinden Mötz und Silz.&nbsp;</p>
<p>„Die Verbesserung der Verkehrssituation an diesem Knotenpunkt ist für Mötz seit Jahren ein wichtiges Anliegen. Umso mehr freut es mich, dass nun in die Umsetzung geht. Für unsere Gemeinde ist es ein gutes Signal, wenn bei einem viel genutzten Verkehrsknoten gemeinsam mit dem Land Tirol und der ASFINAG eine langfristige Lösung auf den Weg gebracht wird“, erklärt der Bürgermeister von Mötz, <span class="regierungsmitglied">Michael Kluibenschädl</span>. „Die L 236 verbindet unsere Gemeinden mit dem überregionalen Verkehrsnetz und entsprechend wichtig ist eine sichere und verlässliche Verkehrsführung“, hebt <span class="regierungsmitglied">Helmut Dablander</span>, Bürgermeister von Silz hervor.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Zubringer zur B 189 Mieminger Straße</span></p>
<p>Die Kosten in der Höhe von 2,3 Millionen Euro teilen sich das Land Tirol und die ASFINAG im Verhältnis 75 zu 25 Prozent. „Sowohl für die Landesstraßenverwaltung als auch für die ASFINAG hat Verkehrssicherheit höchste Priorität.&nbsp;Mit dem geplanten Kreisverkehr haben wir eine verkehrstechnisch gute Lösung, die sich gleichzeitig in die bestehende Situation einfügt“, sind <span class="regierungsmitglied">Günter Guglberger</span>, Vorstand der Abteilung Landesstraßen und Radwege, sowie <span class="regierungsmitglied">Günter Fritz</span>, ASFINAG Regionalleiter, überzeugt. Über den Knoten in Mötz und die L 236 Mötzer Straße ist auch die B 189 Mieminger Straße angebunden.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Straßenbau</category>
				
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				<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 10:31:09 +0200</pubDate>
				
				<title>Energie vom Dach: Sonnenstrom für den Maschinenhof Agrar Lienz</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/mehr-energie-vom-eigenen-dach-sonnenstrom-fuer-den-maschinenhof-agrar-lienz/</link>
				<description>Neue Photovoltaikanlage mit Überschusseinspeisung am Maschinenhof Agrar Lienz</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ed9e80b32cb83f219e28b1b1f45835fd8"><span class="regierungsmitglied">Land baut Photovoltaik auf eigenen Gebäuden weiter aus</span></li><li data-list-item-id="e48ae0641b66b9a7a002f57070ad80193"><span class="regierungsmitglied">Tirol im europäischen Spitzenfeld: Anteil erneuerbarer Energie 60 Prozent</span></li></ul><p>Der Maschinenhof Agrar Lienz des Landes Tirol produziert seinen Strom künftig zur Gänze direkt am eigenen Dach: Im Zuge der notwendigen Dachsanierung wurde heuer eine 30-Kilowatt-Peak-Photovoltaikanlage (kWp) errichtet. 69 Module auf einer Fläche von 135 Quadratmetern erzeugen Sonnenstrom für den landeseigenen Betrieb. Nicht benötigte Energie wird in das öffentliche Netz eingespeist. Das Land Tirol investiert dafür rund 95.000 Euro in die Photovoltaikanlage inklusive der erforderlichen Sicherheitseinrichtungen. Die Anlage ist technisch fertiggestellt und geht demnächst in Betrieb. Der Maschinenhof Agrar Lienz ist eine wichtige Versorgungseinrichtung für die ländliche Verkehrsinfrastruktur, insbesondere für ländliche Straßen und landwirtschaftliche Seilwege.&nbsp;</p>
<p>„Jede notwendige Sanierung ist auch eine Chance, unsere Landesgebäude fit für die Zukunft zu machen. Beim Maschinenhof Agrar Lienz verbinden wir die Dachsanierung deshalb direkt mit der Erzeugung von Sonnenstrom. Diesen Ansatz verfolgen wir Schritt für Schritt bei unseren Gebäuden im ganzen Land. Wo es technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist, verbinden wir notwendige Sanierungen mit mehr Energieeffizienz und erneuerbarer Energie. So senken wir langfristig den Energieverbrauch und die laufenden Kosten und werden als Land unabhängiger“, betont Hochbaureferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.&nbsp;</p>
<p>„Wenn auf dem Dach eines Landesbetriebs Sonnenstrom erzeugt wird und dieser direkt vor Ort genutzt werden kann, ist das Energiewende in der Praxis. Der Maschinenhof Agrar Lienz wird künftig seinen gesamten Strombedarf mit der eigenen Photovoltaikanlage decken und darüber hinaus Sonnenstrom ins Netz einspeisen. Wir wollen die geeigneten Flächen auf unseren eigenen Gebäuden nutzen und damit unsere Energieversorgung unabhängiger machen. Tirol liegt beim Anteil erneuerbarer Energie bereits im europäischen Spitzenfeld – diesen Weg setzen wir konsequent fort“, sagt Energiereferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Vom Dach direkt in den Betrieb</span></p>
<p>Der Maschinenhof ist damit ein weiteres Beispiel dafür, wie das Land Tirol seine eigenen Gebäude für die Energiegewinnung nutzt. Im ersten Halbjahr 2026 kamen insgesamt 288 kWp an neuer Photovoltaikleistung hinzu. Derzeit sind rund 60 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 4.400 kWp auf Landesgebäuden installiert. Dafür werden rund 24.800 Quadratmeter Dachfläche genutzt – etwas mehr als 3,4 Fußballfelder.</p>
<p>Auch bei der Wärmeversorgung setzt der Maschinenhof bereits auf erneuerbare Energie. Die Wärme wird seit geraumer Zeit über die REO – Regionalenergie Osttirol bereitgestellt. Mit der neuen Photovoltaikanlage wird nun auch die Stromversorgung auf die Nutzung heimischer Sonnenenergie ausgerichtet.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sonnenenergie als Teil der Energiewende – weitere Anlagen bis 2027</span></p>
<p>Der Ausbau der Photovoltaik auf Landesgebäuden ist Teil des Tiroler Weges zur Energieautonomie. Weitere Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 800 kWp wurden im Vertrag mit der TINEXT bereits abgerufen und sollen bis 2027 errichtet werden.</p>
<p>Tirol kann sich rechnerisch bereits an 220 von 365 Tagen vollständig mit heimischer erneuerbarer Energie versorgen (mehr dazu&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/energiewendetag/"><span lang="DE" dir="ltr">hier</span></a>). Damit liegt das Land deutlich über dem österreichischen Durchschnitt von 157 Tagen und dem EU-Durchschnitt von 92 Tagen. Mehr als 60 Prozent des Tiroler Endenergieverbrauchs stammen bereits aus erneuerbaren Energiequellen. Damit zählt Tirol im europäischen Vergleich zu den Regionen mit einem besonders hohen Anteil erneuerbarer Energie.</p>
<p>Bis 2050 soll Tirol an allen 365 Tagen des Jahres rechnerisch energieautonom sein und seinen Energiebedarf bilanziell vollständig aus heimischen erneuerbaren Energiequellen decken.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Energie</category>
				
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				<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 09:54:47 +0200</pubDate>
				
				<title>Leo Brandstätter ist Tirols Zivildiener des Jahres 2026 </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/leo-brandstaetter-ist-tirols-zivildiener-des-jahres-2026/</link>
				<description>LHStv Geisler und LRin Pawlata gratulieren zu Empathie, Eigeninitiative und gelebter Unterstützung</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef02a73e98194b2bfeca0a8e7c2a222bf"><span class="regierungsmitglied">Auszeichnung für besonderen Einsatz beim Blinden- und Sehbehindertenverband Tirol</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Leo Brandstätter</span> ist Tirols Zivildiener des Jahres 2026. Der junge Salzburger aus Bad Gastein leistet seinen Zivildienst beim Blinden- und Sehbehindertenverband Tirol (BSVT) und wurde gestern, Dienstag, im Bundeskanzleramt in Wien von Ministerin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Claudia Bauer</span> als „Zivildiener des Jahres 2026“ ausgezeichnet.&nbsp;Auch das Land Tirol gratuliert dem Zivildiener des Jahres und spricht ihm Dankbarkeit und Respekt aus: „Zivildiener leisten Tag für Tag einen wichtigen Beitrag für unser Zusammenleben. Leo Brandstätter ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie aus einem verpflichtenden Dienst ein persönlicher Einsatz für andere werden kann. Dass er sich mit großer Hilfsbereitschaft, Eigeninitiative und über seine Dienstzeit hinaus für den Blinden- und Sehbehindertenverband engagiert, verdient besondere Anerkennung. Ich gratuliere ihm herzlich zum Titel ‚Tirols Zivildiener des Jahres‘“, so der für den Zivildienst zuständige LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.</p>
<p>Auch Inklusions- und Soziallandesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata</span> gratuliert zur Auszeichnung: „Leo Brandstätter zeigt mit seinem Einsatz eindrucksvoll, was gelebte Inklusion bedeutet: Menschen dort zu unterstützen, wo sie Hilfe benötigen, und gleichzeitig ihre Selbstbestimmung und Eigenständigkeit zu respektieren. Dieses feine Gespür, verbunden mit großer Empathie und persönlichem Engagement, verdient besondere Anerkennung.“</p>
<p>Besonders hervorgehoben werden Leo Brandstätters Einfühlungsvermögen und sein Gespür dafür, blinde und sehbehinderte Menschen genau in jenem Ausmaß zu unterstützen, das sie selbst wünschen. Darüber hinaus brachte er sich bei Veranstaltungen und Ausflügen ein und gestaltete mit seinem grafischen Know-how Flyer und Plakate.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Soziales</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Tue, 08 Sep 2026 13:16:52 +0200</pubDate>
				
				<title>Tirol will mehr Unabhängigkeit: Landesregierung arbeitet an Energieautonomie 2050</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tirol-will-mehr-unabhaengigkeit-landesregierung-arbeitet-an-energieautonomie-2050/</link>
				<description>Tirol ist voller Energie: Herbstklausur der Tiroler Landesregierung in Lienz </description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ea4abc08b027206cf10f808052afb90b3"><span class="regierungsmitglied">Energie-Zielszenario aktualisiert:&nbsp;Erneuerbare Energieerzeugung bis 2050 um 50 Prozent ausbauen und Endenergiebedarf um 30 Prozent senken&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e6acc9e60030fec76f9a962119f783243"><span class="regierungsmitglied">Landesregierung zieht Bilanz und beschließt neue Maßnahmen – von Speicherförderung und Wärmewende bis zur Dekarbonisierung der Öffis</span></li><li data-list-item-id="e0ff53b253d700bba4bffae9fa5dfdfe9"><span class="regierungsmitglied">Wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“: Einfachere und schnellere Verfahren zur Genehmigung von Energiespeicher</span></li></ul><p>Die Herbstklausur der Tiroler Landesregierung in Osttirol stand im Zeichen der Energiewende: Tirol hält am Ziel fest, die Unabhängigkeit voranzutreiben und bis 2050 energieautonom zu sein. Bereits heute versorgt sich Tirol an 220 von 365 Tagen im Jahr vollständig mit heimischer, erneuerbarer Energie. Damit liegt Tirol deutlich über dem Österreich- und EU-Schnitt. Die Landesregierung will noch weitergehen und bis 2050 weitere Schritte setzen, um das Ziel „TIROL 2050 energieautonom“ zu erreichen und den Import von ausländischen fossilen Brennstoffen zu beenden. Auf Basis eines aktualisierten Energie-Zielszenarios Tirol 2050 forciert die Tiroler Landesregierung den Ausbau von Speicherkapazitäten, die Wärmewende sowie den Umstieg auf saubere Antriebe bei den öffentlichen Verkehrsmitteln und die Nachhaltigkeit in der Landesverwaltung. LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>, LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>, LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> und LR&nbsp;<span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> präsentierten heute, Dienstag, im Rathaus in Lienz die beschlossenen Maßnahmen.&nbsp;</p>
<p>„Tirol hat das Potenzial, sich selbst mit sicherer, sauberer und erneuerbarer Energie zu versorgen. Wir müssen uns in der Energiefrage unabhängig machen. In den vergangenen Jahren ist deutlich geworden, wie schnell sich internationale Krisen auf unsere Energieversorgung und die Preise in Österreich auswirken. Die fossilen Energieträger sind die wahren Preistreiber und die Öl-Scheichs und Gas-Oligarchen die Krisen-Profiteure. Unser Ziel ist deshalb klar: Tirol soll bis 2050 energieautonom werden. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Energiewende über Wohlstand, Standort, Lebenserhaltungskosten, Wettbewerbsfähigkeit und über Arbeitsplätze entscheidet“, betont LH Mattle.&nbsp;</p>
<p>60 Prozent des Tiroler Endenergiebedarfs werden bereits heute aus erneuerbaren Energieressourcen gedeckt – insbesondere aus Wasserkraft und Biomasse. „Jede Kilowattstunde, die wir einsparen oder in Tirol erneuerbar erzeugen, macht uns unabhängiger. Die Energiewende ist deshalb nicht nur eine Frage des Klimaschutzes, sondern auch der Versorgungssicherheit und der sozialen und wirtschaftlichen Unabhängigkeit“, erklärt LHStv Wohlgemuth. Das Land geht selbst voran: „Wir können von den Tirolerinnen und Tirolern nicht verlangen, ihren Energiebedarf zu reduzieren und auf erneuerbare Energie umzusteigen, wenn wir selbst nicht mit gutem Beispiel vorangehen. Deshalb machen wir auch die Landesverwaltung Schritt für Schritt klimafitter – mit Photovoltaik auf Landesgebäuden, energieeffizienten Gebäuden und einem zunehmend elektrifizierten Fuhrpark.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">50 Prozent mehr erneuerbare Energie, 30 Prozent weniger Endenergiebedarf</span></p>
<p>Bereits 2014 fasste die Tiroler Landesregierung den Beschluss, bis 2050 den Energiebedarf im Land bilanziell aus heimischen, erneuerbaren Energiequellen zu decken. „In rund 20 Jahren haben wir den Anteil der Erneuerbaren von 37 auf über 60 Prozent gesteigert. Die Stromerzeugung aus PV hat sich in diesem Zeitraum mehr als verzwölffacht, bei den Wärmepumpen verzeichnet Tirol das stärkste Wachstum aller Bundesländer. Auch beim Ausbau der Wasserkraft – dem Rückgrat der heimischen Energieversorgung – wurden Erfolge erzielt, ein gutes Stück des Weges liegt aber noch vor uns“, zieht Energiereferent LHStv Geisler Zwischenbilanz. Man dürfe sich auf den Erfolgen nicht ausruhen: „‚TIROL 2050 energieautonom‘ ist kein Schlagwort, sondern ein konkreter Auftrag. Wir müssen die erneuerbare Energie bis 2050 um 50 Prozent ausbauen und gleichzeitig unseren Endenergiebedarf im Vergleich zu 2024 um 30 Prozent senken. Ein ambitioniertes Ziel, das wir meistern, wenn wir alle zusammenarbeiten.&nbsp;Die Maßnahmen, die wir jetzt vielleicht auch gegen Widerstand setzen, schaffen ein Tirol, das auch in Zukunft lebenswert und unabhängig ist.“&nbsp;</p>
<p>Die fachliche Grundlage für die weitere Entwicklung bildet das Energie-Zielszenario Tirol 2050. Aufgrund der technologischen, wirtschaftlichen und energiewirtschaftlichen Veränderungen wird dieses regelmäßig von der Energieagentur Tirol evaluiert und aktualisiert. Die aktuelle Überarbeitung zeigt: Die Energieautonomie in Tirol ist bis 2050 möglich. Dafür muss insbesondere der Endenergiebedarf in den Bereichen Gebäude, Mobilität und Produktion deutlich reduziert werden. Gleichzeitig müssen die heimischen erneuerbaren Energieträger konsequent ausgebaut sowie Stromnetze und Speicherkapazitäten weiterentwickelt werden. Notwendig ist etwa der Ausbau der Wasserkraft um rund 25 Prozent, die auch künftig das Rückgrat der Stromversorgung bilden wird, aber auch mehr Energiegewinnung aus Umweltwärme, Photovoltaik, Biogas oder Wind.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Mehr Stromspeicher: Förderung von netzdienlichen Stromspeichern wird ausgebaut</span></p>
<p>Mit dem Ausbau der erneuerbaren Energie steigt die Bedeutung von Speichermöglichkeiten. Denn Strom aus Sonne steht beispielsweise nicht immer genau dann zur Verfügung, wenn er gebraucht wird.&nbsp;Insbesondere Stauseen sind eine sinnvolle Speichertechnologie im großen Maßstab und können das Stromnetz wesentlich entlasten und stabilisieren.&nbsp;</p>
<p>„Bei der Energiewende starten wir in das nächste Kapitel. Da wir viel erneuerbare Energie erzeugen, wollen wir auch die notwendigen Speichermöglichkeiten schaffen. Unsere Speicherkraftwerke brauchen keine kritischen Rohstoffe, die importiert werden müssen und können von Tirol aus mit der Wasserkraft Zeiten ausgleichen, in denen Photovoltaik und Windkraft schwächeln“, erklärt LH Mattle, dass der Ausbau von Pumpspeicherkraftwerken vorangetrieben und Genehmigungsverfahren für Speicheranlagen erleichtert werden müssen: „Tirol entwickelt die bestehende Stromspeicher-Förderung 2027 weiter, um den Ausbau von Speicherkapazitäten voranzutreiben.“&nbsp;</p>
<p>Konkret wird die Förderung von netzdienlichen Stromspeichersystemen, die etwa Privathaushalte für Batteriespeicher beantragen können, im kommenden Jahr in Abstimmung mit Fördermöglichkeiten des Bundes weiterentwickelt. Künftig soll die Förderung nicht mehr ausschließlich auf die Nachrüstung von Speichersystemen ausgelegt werden. Für die laufende Förderung ist die Nachfrage derart groß, dass die Mittel aus dem Budget 2026 fast vollständig ausgeschöpft sind. „Um einen Förderstopp zu verhindern, stocken wir das Budget für die bestehende Stromspeicher-Förderung auf. Damit stellen wir die Mittel für das Jahr 2026 sicher“, so LH Mattle.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Nachhaltig und effizient heizen</span></p>
<p>Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Gebäudesektor, auf den 45 Prozent des gesamten Endenergiebedarfs entfallen. Dämmung, effiziente Heizsysteme und der Umstieg auf erneuerbare Wärme werden weiter forciert. „Bei der Wärmewende gilt: Raus aus Öl und Gas und hinein in effiziente, erneuerbare Wärme“, sagt LHStv Geisler. Um die Wärmeversorgung vor allem auch in den Ballungs- und Tourismusgebieten auf erneuerbare Energieträger umzustellen, sollen Nah- und Fernwärmenetze weiter ausgebaut werden. Ein wirksamer Hebel zur Senkung des Endenergiebedarfs sind die Dämmung von Bestandsgebäuden und energieeffiziente Neubauten.</p>
<p>Mit der Mitmach-Aktion „Mission Keller-Check“ erhalten Haushalte in der Heizsaison 2026/27 kostenlose Dämmsets und Unterstützung bei der Dämmung von Heizungsrohren. „Energieeffizienz beginnt bei uns zu Hause. Mit der ‚Mission Keller-Check‘ wollen wir zeigen, dass schon kleine Maßnahmen Energie sparen, Kosten senken und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten können“, so LHStv Geisler. Umgesetzt wird die Aktion von der Energieagentur Tirol.</p>
<p>Auch die Wohnbauförderung wird bis 2027 weiterentwickelt. Geplant sind unter anderem einfachere Förderbestimmungen, eine zielgerichtete Weiterentwicklung der Zuschüsse sowie die Möglichkeit, umfassende Sanierungen schrittweise umzusetzen. Zusätzlich sollen Rückbaukonzepte und damit das Recycling von Baustoffen stärker berücksichtigt werden. „Mit der Wohnbauförderung haben wir in Tirol ein Erfolgsmodell für mehr leistbares Wohnen. Gleichzeitig ist sie ein wichtiger Hebel für die Energiewende. Diesen Hebel wollen wir künftig noch stärker nutzen“, kündigt LHStv Wohlgemuth an.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Vollständige Dekarbonisierung: Öffis bis 2040 emissionsfrei</span></p>
<p>Im Verkehrsbereich setzt Tirol auf einen weiteren Ausbau des öffentlichen Verkehrs und die Umstellung auf saubere Antriebe. „Über 198.000 Tirolerinnen und Tiroler mit einer VVT-Jahreskarte leisten bereits heute einen wichtigen Beitrag zur Energiewende. Unser Ziel ist deshalb: ein attraktives Öffi-Angebot und gleichzeitig eine emissionsfreie und vollständig elektrische Busflotte“, erklärt Mobilitätslandesrat Zumtobel. Ziel ist, die VVT-Flotte bis 2040 vollständig auf emissionsfreie und elektrische Antriebe umzustellen. In einem ersten Schritt werden bis Dezember 2030 mindestens 65 Prozent der ausgeschriebenen und beschafften Busse – vor allem die Stadt- und Ortsbusse – mit emissionsfreiem Antrieb ausgestattet sein.&nbsp;</p>
<p>Die Energieautonomie 2050 ist ein wesentlicher Eckpfeiler der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie. Mit dem zweiten Maßnahmenprogramm werden derzeit 164 konkrete Umsetzungsinitiativen bis Ende 2027 konsequent vorangetrieben. Dafür hat Tirol in den vergangenen Jahren ein starkes Netzwerk auf regionaler und lokaler Ebene etabliert. „Diese starken regionalen Partnerschaften sind ein wesentlicher Hebel für die Energiewende. Sie bringen die Ziele der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie direkt vor Ort zur Umsetzung und ermöglichen es, gemeinsam mit Gemeinden, Regionen, Bildungseinrichtungen und Betrieben konkrete Projekte für mehr Energieeffizienz, erneuerbare Energien und Klimaschutz voranzubringen“, so LR Zumtobel.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<h3>Factbox: Die Maßnahmen im Detail</h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Eckpunkte Aktualisierung des Zielszenarios Tirol 2050</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e90f7525dc4e9ded9e262d1abae3e875d">Energieautonomie Tirols bis 2050 ist erreichbar.&nbsp;</li><li data-list-item-id="e9c43ef943ce30168c32c3b4285be0a90">Ausbau der heimischen erneuerbaren Energieerzeugung (+50 Prozent) und Reduktion des Endenergiebedarfs (-30 Prozent) im Vergleich zu 2024 notwendig.&nbsp;</li><li data-list-item-id="e493102039b0797e382d6086d261f7cd1">Detailbericht bis Ende 2026.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Ausbau der Speicherkapazitäten</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0e4f5c2d38f09667b8b662281b312c87">Aufstockung der Mittel für die Speicherförderung 2026.</li><li data-list-item-id="e65026d7c57eb0f4c7d5422ee91db440a">Weiterentwicklung der Speicherförderung ab 2027.</li><li data-list-item-id="efb4b1f0f6fd11d01e48c4f2b6ac4ce63">Ausbau von Pumpspeicherkraftwerken.</li><li data-list-item-id="e734c5b00254c5f1b65e5265aaae8bc76">Weiterentwicklung des Verfahrenshandbuchs für Großbatteriespeicher.</li><li data-list-item-id="eba428061976ff81df359ce70a338c080">Musterablauf für Großspeicherbatterien.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Wärmewende forcieren</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb5987d20bff6517a051fc0797d30a0a6">Ausbau von Nah- und Fernwärme mit Schwerpunkt Inntal und Tourismusgebiete.</li><li data-list-item-id="e1067f3b02a4b67fe1c1b9e9a907694ae">Weiterentwicklung des Wärmenetzkatasters auf TIRIS.</li><li data-list-item-id="e3c481d26916b9525e213dcdad7c097a2">„Mission Keller-Check“ zur Dämmung von Heizungsrohren für Tiroler Haushalte.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Nachhaltigkeit in der Wohnbauförderung stärken</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e16b06b22eea07d8009276907d6bf7869">Vereinfachung der Förderbestimmungen.</li><li data-list-item-id="e0444867c038982fa1e77c4cde1fecbc1">Weiterentwicklung der Zuschüsse für energieeffizientes und umweltfreundliches Bauen.</li><li data-list-item-id="eb1959a04fbb06f52c6730e5ac061b303">Förderung von Rückbaukonzepten und Baustoffrecycling.</li><li data-list-item-id="ecd8129f93a137695e8f40811689b2ade">Förderung schrittweiser Sanierungen.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Dekarbonisierung des öffentlichen Verkehrs</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e09c82791bef5963f5c49206de7fcea11">Umsetzung der VVT-Strategie „Zukunftsbild Tirol – klimaneutrale Öffis 2040“.</li><li data-list-item-id="e824908ff3a1eae71cbc0d22a7e403769">Schrittweise Umstellung des Busverkehrs auf emissionsfreie Antriebe.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Tiroler Energiefonds für Gemeinden weiterentwickeln</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ec465510e854699e274d8d6ab1d64f546">Erweiterung der Richtlinien.</li><li data-list-item-id="e041500320e94d7f960b803a236c66b4f">Neue Förderung für Batteriespeicher.</li><li data-list-item-id="e46394163f37433552bf5d0be83a735ba">Thermische Sanierungen künftig stärker über einmalige Zuschüsse unterstützen.</li><li data-list-item-id="e84b7460555b04c7b8342bcc446fd8d30">Erweiterung der Förderung für Energiebeauftragte.</li><li data-list-item-id="e94fddb447814bec1147691050b734a46">Höhere Förderung für Energiebuchhaltung und Energiemonitoring.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Gesetzliche Rahmenbedingungen schaffen</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0e6513f6d8760e21366b5e37ea2fcdd9">Überprüfung und Anpassung relevanter landesgesetzlicher Vorgaben.</li><li data-list-item-id="efa8334a761c4c7ae60a626e3bb13697a">Vereinfachung und Beschleunigung von Verfahren.</li><li data-list-item-id="e5d8839b4ab46153ad0748583002a3429">Reduktion von Bewilligungspflichten, wo fachlich und rechtlich vertretbar.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Landesverwaltung als Vorbild</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e90e7e3732bc74328b45d8a1f6b185749">Mehr Photovoltaik auf Landesgebäuden.&nbsp;</li><li data-list-item-id="ecd5f8f81ef1bc77705f432d145147c8b">Energieeffiziente Sanierung und klimafreundliche Gebäudetechnik.</li><li data-list-item-id="e3f7414e9b2155b2da72b21663b67852b">Weitere Elektrifizierung des Landesfuhrparks.</li><li data-list-item-id="e795a46fe0bebc37c2a90adb6e433db65">Mehr erneuerbare Energie und Energieeffizienz bei landesnahen Unternehmen.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie als gemeinsamer Rahmen</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e91209e069c0c2d1fbf4fb3d50d941a2d">Konsequente Umsetzung der 164 Maßnahmen des zweiten Maßnahmenprogramms mit besonderem Fokus auf Energie.</li></ul><p></p><hr>

<h3>Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung</h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Einfachere und schnellere Verfahren zur Genehmigung von Energiespeichern – wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“: </span>Die neu vorgestellten Maßnahmen für „TIROL 2050 energieautonom“ sehen im Sinne des Tirol Konvents, dem Weiterentwicklungsprozess der Landesverwaltung, auch Schritte zur Vereinfachung und Entbürokratisierung von Verfahren im Energiesektor vor. Teil dessen ist die Überprüfung und gegebenenfalls Anpassung aller relevanten landesgesetzlichen Vorgaben. Ziel ist vor allem die Vereinfachung und Beschleunigung von Verfahren. Dort, wo fachlich und rechtlich vertretbar, sollen zudem Bewilligungspflichten reduziert werden. Vereinfachung gibt es insbesondere im Bereich der Energiespeicher: Das bereits existierende&nbsp;Verfahrenshandbuch für Batteriespeicheranlagen soll überarbeitet und weiterentwickelt werden, damit Verfahren einfacher und schneller abgeschlossen werden können. Interessierte erfahren außerdem, welche Schritte bei einem Verfahren zur Errichtung einer Batteriespeicheranlage zu berücksichtigen sind. Zugleich soll ein Musterablauf für die Genehmigung von Batteriespeicheranlagen/Großspeicherbatterien durchgeführt werden. Dabei sollen rechtliche Grundsatzfragen geklärt und so weitere Verfahren in dieser Rechtsmaterie schneller umgesetzt werden können.&nbsp;„Wir wollen fördern, was die Energiewende voranbringt, und gleichzeitig Hürden abbauen. Wer in erneuerbare Energie und Energieeffizienz investiert, soll in Tirol möglichst rasch ins Tun kommen. Daher setzen wir auch hier voll auf den Tirol Konvent, bauen Bürokratie ab und vereinfachen Verfahren“, betont LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sonderförderungsprogramm Landeck:</span> Mit den Sonderförderungsprogrammen wird die wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Region unterstützt. So auch der Bezirk Landeck. Auf Antrag von LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> werden einmal mehr gezielt konkrete Projekte in der Region gefördert: 16 Vorhaben profitieren von Förderungen in Höhe von insgesamt über 367.000 Euro. „Mit der aktuellen Unterstützung wird – auch ganz im Sinne der heutigen Regierungsklausur – beispielsweise die Nutzung erneuerbarer Energien gestärkt, indem Anschaffungen für Großbatteriespeicher von Unternehmen unterstützt werden. Weitere Felder zielen auf die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von touristischen Einrichtungen, die Attraktivierung des öffentlichen Personennahverkehrs oder auch Forschungsprojekte, von denen die Region nachhaltig profitieren soll. Laufend werden im Zuge der Sonderförderungsprogramme qualitätsverbessernde Vorhaben gefördert. Wir unterstützen damit die regionale Wirtschaftskraft als Ganzes und ermöglichen vielfach erst mithilfe dieser Förderprogramme die Realisierung von Projekten“, ist LH Mattle überzeugt.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Digitale Mobilitätsangebote für alle zugänglich machen:&nbsp;</span>Die Tiroler Landesregierung beschloss auf Antrag von Mobilitätslandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel&nbsp;</span>eine Förderung in der Höhe von rund 80.000 Euro für das Projekt „IncluDiMi“ (Inclusive Digital Mobility fostering social cohesion in the Alpine Space) für das Regionsmanagement Osttirol (RMO). Das RMO ist Lead-Partner des Projekts mit insgesamt 11 Projektpartnern im Alpenraum und einer Laufzeit von drei Jahren. „IncluDiMi" wird dabei im Rahmen eines EU-Förderprogramms durchgeführt.&nbsp;Ziel des Projekts ist es, digitale Mobilitätsangebote (beispielsweise Fahrplan- und Ticketapps sowie -Websites) für nicht-digitale NutzerInnengruppen zugänglicher zu machen. Dabei sollen technologische Barrieren abgebaut und soziale Kompetenzen gestärkt werden. In neun alpinen Regionen werden dazu konkrete Lösungen erprobt: vom Ausprobieren digitaler Mobilitätsangebote, über Schulungsformate bis hin zur Ausbildung von Ansprechpersonen in Gemeinden. Ergänzt werden diese Formate durch technische Lösungen wie vereinfachte Buchungssysteme und alternative Zugangswege zu digitalen Mobilitätsdiensten neben klassischen Smartphone-Apps. Als Folge des Projekts sollen die Erkenntnisse und Erfahrungen zur tirolweiten Verbesserung des Zugangs zu digitalen Mobilitätsangeboten herangezogen werden. „Der Zugang zu Mobilität und damit der Abbau von Hürden ist ein zentrales Anliegen unserer Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie. Digitale Angebote dürfen niemanden vom öffentlichen Verkehr ausschließen. Mit ‚IncluDiMi‘ setzen wir genau hier an – ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen und sozial benachteiligte Gruppen erhalten so den gleichen einfachen Zugang zum öffentlichen Verkehr in Tirol wie alle anderen auch“, so LR Zumtobel.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Energie</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 11:45:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Wenn die Wiese der Hitze nicht mehr standhält </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/wenn-die-wiese-der-hitze-nicht-mehr-standhaelt/</link>
				<description>Land Tirol unterstützt landwirtschaftliche Betriebe bei der Verbesserung </description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ea3b2a165786f02f6981d629a7b7fe9b1"><span class="regierungsmitglied">300.000 Euro stehen 2026 zur Verfügung</span></li><li data-list-item-id="e3425e4ec8b41cf1e6d2bc40659e8bcf4"><span class="regierungsmitglied">Gefördert wird auch die Nachsaat in Eigenmechanisierung</span></li></ul><p>Tirol ist geprägt von Grünland. Für die heimischen Rinder- und Milchviehbetriebe sind leistungsfähige Wiesen daher eine zentrale Grundlage: Was auf den Wiesen wächst, entscheidet wesentlich über Qualität und Menge des verfügbaren Grundfutters. Gleichzeitig machen sich Trockenheit und Hitze auch in Tirols Grünlandbeständen zunehmend bemerkbar. Wo die Grasnarbe ausdünnt und Lücken entstehen, sinken Ertrag und Futterqualität.</p>
<p>Hier setzt das Land Tirol mit einer neuen Förderaktion an. 300.000 Euro stehen 2026 zur Verfügung, um durch Trockenheit geschädigte Grünlandbestände zu verbessern und sie gleichzeitig widerstandsfähiger für die Zukunft zu machen. Gefördert wird die Nachsaat mit entsprechendem, standortangepasstem Qualitätssaatgut.&nbsp;</p>
<p>Ziel ist nicht nur die kurzfristige Wiederherstellung geschädigter Bestände, sondern vor allem die Entwicklung klimafitter, leistungsfähiger und langfristig stabiler Grünlandbestände. „Wir müssen vorausschauend handeln und unsere Landwirtschaft fit für die kommenden Jahre machen. Trockenheit und Hitze setzen dem Grünland zunehmend zu. Genau deshalb unterstützen wir die Tiroler Bäuerinnen und Bauern dabei, geschädigte Bestände jetzt zu verbessern und gleichzeitig auf standort- und nutzungsangepasste Pflanzenbestände zu setzen“, erklärt LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>. „Das ist eine Investition in die Futterqualität, in stabile Erträge und damit in die Zukunft unserer Grünlandwirtschaft.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Aus Erfahrungen früherer Jahre</span></p>
<p>Die jetzige Maßnahme knüpft an ein bereits erprobtes Förderprogramm an. In den Jahren 2020 und 2021 wurde das Programm „Klimafittes Grünland“ ins Leben gerufen. Mehr als 1.000 landwirtschaftliche Betriebe nutzten damals die Möglichkeit und säten über den Maschinenring auf rund 3.100 Hektar Wiesen trockenheitsresistente Grünlandpflanzen nach.</p>
<p>Auf diesen Erfahrungen baut die aktuelle Förderung auf. Gleichzeitig wurde die Maßnahme weiterentwickelt: Neu ist, dass auch die Nachsaat in Eigenmechanisierung förderfähig ist. Damit können Betriebe die Arbeiten auch mit eigener geeigneter Technik durchführen. Die Antragstellung, auch in Eigenmechanisierung, erfolgt ausnahmslos über den Maschinenring. Anträge können ab sofort bis 30. September 2026 gestellt werden. Förderfähige Maßnahmen können bereits seit 1. August 2026 berücksichtigt werden.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Gute Wiese, gutes Futter</span></p>
<p>Für Tirol als überwiegendes Grünlandgebiet ist die Qualität der Wiesen wesentlich. Eine möglichst dichte und leistungsfähige Grasnarbe bildet die Grundlage für die Produktion von hochwertigem Grundfutter. Gerade angesichts längerer Trockenperioden geht es daher darum, die Futterversorgung der Betriebe möglichst stabil zu halten.</p>
<p>Mit der gezielten Nachsaat soll der Pflanzenbestand widerstandsfähiger werden und auch unter schwierigeren Bedingungen ausreichend Ertrag liefern. „Wir investieren damit nicht nur in die Wiesen von heute, sondern in die Futtergrundlage der Tiroler Landwirtschaft von morgen“, so Geisler.</p>
<p>Die Unterstützung des Landes ergänzt dabei bestehende Maßnahmen des Bundes. „Bei entsprechender Nachfrage, werde ich alles daransetzen, das Programm ‚klimafittes Grünland‘ im Sinne des Klimaschutzes und der Versorgungssicherheit auch im kommenden Jahr wieder anzubieten“, stellt LHStv Josef Geisler in Aussicht.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox – Förderung auf einen Blick:</span></p>
<p>Trockenheits- und anderweitig geschädigte Dauergrünlandbestände sollen verbessern und für die künftigen Anforderungen fit gemacht werden.</p>
<p>Im Fokus stehen:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e630c4e84c6c932f08110d86186b4c8da"><span class="regierungsmitglied">Dichte Grasnarbe:</span><span> Lücken in durch Dürre oder Engerlinge geschädigten Beständen schließen</span></li><li data-list-item-id="ece4b29a8bd66edd9d2100d4eb4ad0af5"><span class="regierungsmitglied">Passender Pflanzenbestand:</span><span> standort- und nutzungsangepasste, trockenheitsresistentere Grünlandpflanzen fördern</span></li><li data-list-item-id="eefb64d0d39abd797d52fc4944434ca1f"><span class="regierungsmitglied">Besseres Grundfutter:</span><span> Qualität und Ertrag der Wiesen verbessern und damit die eigene Grundfutterversorgung stärken</span></li><li data-list-item-id="ebaeca38dd9dc18bfb05a86326067fb74"><span class="regierungsmitglied">Weniger Zukauffutter:</span><span> Mehr wirtschaftseigenes Futter stärkt die betriebliche Kreislaufwirtschaft</span></li><li data-list-item-id="e53baa4f34ac8a7acd3185b5f34d5363a"><span class="regierungsmitglied">Erosionsschutz:</span><span> Eine geschlossene Grasnarbe schützt den Boden und erhöht die Bearbeitungssicherheit</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Was wird gefördert?</span></p>
<p>Nachsaat und umbruchlose Neuansaat von Dauergrünlandbeständen mit der Umkehrfräse. Auch Nachsaaten in Eigenleistung sind förderfähig.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Antragstellung:</span></p>
<p>Ausschließlich über den Maschinenring Tirol bzw. die jeweilige Regionalstelle.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Frist:</span></p>
<p>Anträge können ab sofort bis 30. September 2026 gestellt werden. Förderfähige Maßnahmen können bereits seit 1. August 2026 berücksichtigt werden.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Förderungsvoraussetzungen und Abwicklung:</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e49e55c3834ad6d8533b95a5a8dedaa1d"><span>Verwendung von standort- und nutzungsgerechte Qualitätsmischungen (ÖAG-Qualität oder Mischungen nach dem österreichischen Mischungsrahmen)</span></li><li data-list-item-id="e5c65bf6d45ea95d2394068311d0b5ef1"><span>Nach Maßgabe der Verfügbarkeit von Landesmitteln erfolgt die Förderung durch Gewährung eines Zuschusses je ha verbesserter Grünlandfläche. Der Zuschuss je ha beträgt für Nachsaat bzw. umbruchslose Neueinsaat € 220,-</span></li><li data-list-item-id="e3e856a3d3023b707bef59de2ca1e0c38"><span>Antragstellung mit Flächenangabe ausschließlich direkt beim Maschinenring Tirol (MR Service) bzw. der jeweiligen Regionalstelle bis spätestens 30. September 2026.</span></li><li data-list-item-id="ece57c8f6205ea363507a5f3a1f627093"><span>Unterstützt werden auch Nachsaaten in Eigenmechanisierung bzw. durch Maschinengemeinschaften; die Antragstellung und Abrechnung erfolgen ebenfalls ausschließlich durch den Maschinenring Tirol.</span></li><li data-list-item-id="e0077da80f59b12ef0f9bc25e5e7eef26"><span>Bereits durchgeführte Nachsaaten können auch rückwirkend bis 1.8.2026 gefördert werden, wenn die Fördervoraussetzungen vorliegen (Antragstellung und Vorlage von Saatgut-Rechnungen erforderlich)</span></li><li data-list-item-id="ec9701118aa61f7b986d4179cbefc9676"><span>Teilnahme an einer Bildungsmaßnahme des LFI Tirol zur Grünlandbewirtschaftung</span></li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Umwelt</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Fri, 28 Aug 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Reminder: Kanzelgalerie: Bauarbeiten gehen in die Endphase </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/kanzelgalerie-bauarbeiten-gehen-in-die-endphase-1/</link>
				<description>Tagessperren auf B 180 Reschenstraße zwischen Pfunds und Nauders von 31. August bis 27. November 2026 jeweils Montag bis Freitag</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef904577fc0a2a4d1d4e12e21fcb2dad0"><span class="regierungsmitglied">Umleitung über die B 185 Martinsbrucker Straße, die B 184 Engadiner Straße und Schweizer Staatsgebiet</span></li><li data-list-item-id="e78a49046db2827ef588e127d715167eb"><span class="regierungsmitglied">Einschränkungen für Busse sowie Fahrzeuge mit längeren Anhängern</span></li><li data-list-item-id="e5faf219a99b30af7a7742a65eb02af55"><span class="regierungsmitglied">Bauarbeiten liegen exakt im vorgesehenen Zeitplan</span></li></ul><p>Die Arbeiten an der Kanzelgalerie auf der B 180 Reschenstraße zwischen Pfunds und Nauders (Bezirk Landeck) schreiten planmäßig voran und gehen in die Endphase. Für die noch ausstehenden Sicherungs-, Straßenbau- und Schüttarbeiten sind von Montag, 31. August, bis Freitag, 27. November 2026, neuerlich Tagessperren notwendig. Die Sperren gelten von Montag bis Donnerstag jeweils von 7.30 bis 18 Uhr sowie freitags von 7.30 bis 14 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten und an den Wochenenden wird der Verkehr einspurig durch den Baustellenbereich geführt. Die Regelung erfolgt mittels Ampel beziehungsweise bei Bedarf durch Verkehrsposten.</p>
<p>„Die Kanzelgalerie ist eines der anspruchsvollsten Straßenbauprojekte des Landes. Umso erfreulicher ist es, dass die Bauarbeiten exakt im Zeitplan liegen. Das ist vor allem der vorausschauenden Planung, der eigens eingerichteten Umfahrungsstraße und dem großen Einsatz aller Beteiligten zu verdanken“, betont Straßenbaureferent LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Umfangreiche Sicherungs- und Straßenbauarbeiten</span></p>
<p>Zu den wesentlichen noch ausstehenden Maßnahmen zählt die Sicherung eines Felskopfes rund 100 Höhenmeter oberhalb des Nordportals. Die etwa sechs Wochen dauernden Arbeiten umfassen die Vernetzung und Verankerung des Felsbereichs. Parallel dazu werden auf einer Länge von rund 800 Metern Entwässerungs- und Straßenbauarbeiten einschließlich der erforderlichen Asphaltierungen durchgeführt. Weitere Arbeiten betreffen den Rückbau der nördlichen Auffahrtsrampe und von Teilen der derzeitigen Umfahrungsstraße sowie Betonierarbeiten an der südlichen Stützmauer im Talbereich auf einer Länge von rund 20 Metern.</p>
<p>„Die kommenden Wochen sind von mehreren eng aufeinander abgestimmten Arbeitsschritten geprägt. Insbesondere die Arbeiten im hoch gelegenen Felsbereich sowie die Überschüttung der Galerie erfordern aus Sicherheits- und Logistikgründen ausreichend große, vom Verkehr freigehaltene Arbeitsfenster“, erklärt&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Gregor Wieland</span>, Leiter des Sachgebiets Brücken- und Tunnelbau beim Land Tirol. „Durch die Tagessperren können die Arbeiten gebündelt, sicher und möglichst effizient umgesetzt werden.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Rund 32.000 Kubikmeter Material für die Galerieüberschüttung</span></p>
<p>Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Überschüttung der Galerie. Dafür werden rund 10.000 Kubikmeter Glasschaumschotter in Kombination mit bewehrter Erde eingebaut. Anschließend werden zusätzlich etwa 22.000 Kubikmeter Schüttmaterial aufgebracht.&nbsp;Im Jahr 2027 erfolgen noch der Restrückbau der Umfahrungsstraße sowie abschließende Arbeiten an der Überschüttung der Galerie. Für diese Arbeiten sind voraussichtlich Ampelregelungen oder Geschwindigkeitsbegrenzungen notwendig.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Umleitung über das Engadin</span></p>
<p>Während der Tagessperren wird der Verkehr über die B 185 Martinsbrucker Straße, die B 184 Engadiner Straße und das Schweizer Staatsgebiet umgeleitet. Für Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 Tonnen ist dabei die Schweizer Schwerverkehrsabgabe zu beachten. Fahrzeuge mit Anhängern über 6,5 Metern Länge sowie Busse mit einer Länge von mehr als 13 Metern dürfen die B 185 Martinsbrucker Straße nicht befahren. Für diese Fahrzeuge besteht daher keine unmittelbare Umleitungsmöglichkeit. Sie müssen das Ende der jeweiligen Tagessperre abwarten oder den Sperrbereich großräumig umfahren.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Abstimmung mit Schweizer Behörden</span></p>
<p>Auch auf der H 27 Engadiner Straße auf Schweizer Staatsgebiet wird derzeit gebaut. Der Verkehr wird dort im Baustellenbereich einspurig mittels Ampel geregelt. Die Bezirkshauptmannschaft Landeck als zuständige Verkehrsbehörde sowie die Straßenverwaltung des Landes Tirol stehen deshalb in enger Abstimmung mit den zuständigen Schweizer Stellen des Tiefbauamts. Bei Bedarf sollen zusätzliche verkehrsregelnde Maßnahmen gemeinsam umgesetzt werden, um den Verkehrsfluss auf der Umleitungsstrecke bestmöglich aufrechtzuerhalten.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Sperren auf der B 180 Reschenstraße</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e18ec17262f7b55a20a926a8e80b144cf"><span class="regierungsmitglied">Zeitraum</span><span>:&nbsp;Montag, 31. August, bis Freitag, 27. November 2026</span></li><li data-list-item-id="ec6a0cc9aaa97f9d7f4cab45cb33ebb21"><span class="regierungsmitglied">Sperrzeiten</span><span>: Montag bis Donnerstag: 7.30 bis 18 Uhr; Freitag: 7.30 bis 14 Uhr</span></li><li data-list-item-id="e203d50e44197c38e6d8b4b81dc2e2cda"><span class="regierungsmitglied">Umleitung</span><span>: Über die B 185 Martinsbrucker Straße, die B 184 Engadiner Straße und Schweizer Staatsgebiet</span></li><li data-list-item-id="e9df2189aab3ab901680d7906669a5ab0"><span class="regierungsmitglied">Hinweis für den Schwerverkehr</span><span>: Auf Schweizer Staatsgebiet ist für sämtliche Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 Tonnen die Schweizer Schwerverkehrsabgabe zu entrichten.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="eb1c03472e2394f2768bc67d65f1312c5"><span class="regierungsmitglied">Keine direkte Umleitungsmöglichkeit für</span><span>: Fahrzeuge mit Anhängern über 6,5 Metern Länge und Busse mit einer Länge von mehr als 13 Metern. Für diese Fahrzeuge gilt auf der B 185 Martinsbrucker Straße ein Fahrverbot.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e1399628d68f3617ce0e03ab1df889683"><span class="regierungsmitglied">Außerhalb der Sperrzeiten</span>: Einspurige Verkehrsführung durch die Baustelle mittels Ampelregelung oder bei Bedarf durch Verkehrsposten</li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
					<category>Straßenbau</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59303</guid>
				<pubDate>Fri, 21 Aug 2026 14:42:56 +0200</pubDate>
				
				<title>Haslachgalerie in Kals offiziell eröffnet</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/haslachgalerie-in-kals-offiziell-eroeffnet/</link>
				<description>Mehr Sicherheit für Kalsertal und neue Radwegverbindung </description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e1dced2488922f18d85da699b3a494075"><span class="regierungsmitglied">Neue Infrastruktur stärkt Verkehrs- und Versorgungssicherheit für Bevölkerung, Gäste und Einsatzkräfte</span></li><li data-list-item-id="ea4b7ca1973b80a68feb0cd8130bf5687"><span class="regierungsmitglied">200 Meter lange Galerie schützt die L 26 Kalser Straße im Bereich des Blasiskagrabens vor Lawinen</span></li><li data-list-item-id="e344d25419c02da4b0ab116248d35b4f1"><span class="regierungsmitglied">Nach Verkehrsfreigabe Ende 2025 wurden im Frühjahr und Sommer 2026 Radweg, Deckasphalt und abschließende Rekultivierungsarbeiten umgesetzt</span></li></ul><p>Mit der offiziellen Eröffnung der Haslachgalerie in Kals am Großglockner findet ein bedeutendes Infrastrukturprojekt für das Kalsertal seinen Abschluss. Die rund 200 Meter lange Schutzgalerie auf der L 26 Kalser Straße sichert den besonders lawinengefährdeten Straßenabschnitt im Bereich des Blasiskagrabens zwischen Oberpeischlach und Lesach. Bereits vor Beginn der Wintersaison 2025/26 konnte die Galerie für den Verkehr freigegeben werden. In den vergangenen Monaten wurden nun auch die abschließenden Arbeiten im gesamten Baulos – vom Radweg bis zur abschließenden Asphaltierung – fertiggestellt. Finanziert wurde das Projekt vom Land Tirol – die Baukosten beliefen sich auf rund 9,8 Millionen Euro.&nbsp;</p>
<p>„Mit der Haslachgalerie haben wir eine dauerhafte Lösung für einen Straßenabschnitt geschaffen, der nach den schweren Unwettern und schneereichen Wintern der vergangenen Jahre zunehmend Naturgefahren ausgesetzt war. Eine sichere Erreichbarkeit ist für die Menschen im Kalsertal ebenso entscheidend wie für den Tourismus, die Wirtschaft und die Einsatzorganisationen. Mit dem Abschluss dieses Projekts setzen wir einen wichtigen Schritt für eine verlässliche Verkehrsinfrastruktur in Osttirol“, so LHStv<span class="regierungsmitglied">&nbsp;Josef Geisler&nbsp;</span>anlässlich der Eröffnung.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">„Die Haslachgalerie gibt uns ein wesentliches Stück zusätzliche Sicherheit“</span></p>
<p>Auslöser für das Projekt waren insbesondere die Folgen des Sturmtiefs Vaia im Jahr 2018 und die darauffolgenden schneereichen Winter. Durch den Verlust der Schutzwirkung des Waldes hatte sich die Lawinengefährdung im Bereich des Blasiskagrabens deutlich erhöht. Die neue Galerie schützt die Landesstraße nun unmittelbar vor Lawineneinwirkungen. Ergänzt wird das Schutzbauwerk durch Lawinenleitdämme nördlich und südlich der Galerie.</p>
<p>Für die Gemeinde Kals am Großglockner bedeutet der Abschluss des Projekts vor allem mehr Verlässlichkeit im Alltag. „Eine sichere Straßenverbindung ist für unsere Gemeinde von zentraler Bedeutung. Sie betrifft den täglichen Weg zur Arbeit und zur Schule genauso wie die Erreichbarkeit für unsere Gäste oder die Zufahrt im medizinischen Notfall. Die Haslachgalerie gibt uns hier ein wesentliches Stück zusätzliche Sicherheit. Umso erfreulicher ist es, dass nun auch die abschließenden Arbeiten rund um das Bauwerk abgeschlossen sind“, hebt die Kalser Bürgermeisterin<span class="regierungsmitglied"> Erika Rogl&nbsp;</span>die Bedeutung der Haslachgalerie für die Gemeinde Kals am Großglockner hervor.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Radweg und abschließende Straßenbauarbeiten im Frühjahr und Sommer 2026</span></p>
<p>Nachdem die wesentlichen Arbeiten an der Galerie bereits innerhalb einer Bausaison abgeschlossen und die Straße noch 2025 für den Verkehr freigegeben werden konnte, konzentrierten sich die Arbeiten im Frühjahr und Sommer 2026 vor allem auf die Bereiche außerhalb des Schutzbauwerks. Ein Schwerpunkt lag auf der Herstellung des neuen Radwegs im Bereich der bisherigen Straßentrasse. Darüber hinaus wurde im gesamten Baulos die abschließende Asphaltschicht aufgebracht. Ebenso erfolgten die Rekultivierung der beanspruchten Flächen sowie die landschaftliche Einbindung des Bauwerks.</p>
<p>Im Bereich des Blasiskagrabenbachs wurde zudem das Gerinne neu hergestellt. Im Kreuzungsbereich mit dem Radweg wurde eine Furt ausgeführt, die sowohl den wasserbaulichen Anforderungen als auch der neuen Radwegführung Rechnung trägt.</p>
<p>Landesbaudirektor&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Christian Molzer&nbsp;</span>erläutert: „Bei einem Projekt dieser Größenordnung endet die Arbeit nicht mit der Verkehrsfreigabe der Galerie. Im Frühjahr und Sommer ging es darum, sämtliche Außenbereiche fertigzustellen, die endgültige Fahrbahnoberfläche herzustellen und das gesamte Baulos sauber in den Bestand und in die Umgebung einzubinden. Mit dem Radweg und den abschließenden Rekultivierungsmaßnahmen ist das Projekt nun gesamthaft abgeschlossen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bauablauf ermöglichte frühzeitige Verkehrsfreigabe</span></p>
<p>Bereits die Hauptbauphase war schneller als ursprünglich vorgesehen verlaufen. Ein niederschlagsarmer Winter hatte einen frühen Baustart ermöglicht. Gleichzeitig konnten Erdarbeiten, Spezialtiefbau und Betonbau eng aufeinander abgestimmt werden. Dadurch war es möglich, die wesentlichen Arbeiten an der 200 Meter langen Galerie innerhalb einer einzigen Bausaison umzusetzen und das Bauwerk bereits vor dem Winter 2025/2026 für den Verkehr zu öffnen. Auch während der Bauphase blieb die L 26 Kalser Straße weitgehend befahrbar. Verkehrsbehinderungen konnten auf einzelne Bauabschnitte und zeitlich begrenzte einspurige Führungen reduziert werden.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Johannes Nemmert</span>, Leiter des Baubezirksamts Lienz, betont: „Die Herausforderung bestand darin, ein technisch anspruchsvolles Schutzbauwerk zu errichten und gleichzeitig die Verkehrsverbindung nach Kals möglichst durchgehend aufrechtzuerhalten. Das ist dank einer sehr guten Abstimmung aller Beteiligten gelungen. Mit der Fertigstellung des Radwegs, der Deckschicht und der Arbeiten am Blasiskagrabenbach können wir heute ein vollständig abgeschlossenes und funktionierendes Gesamtprojekt übergeben.“&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
					<category>Straßenbau</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59281</guid>
				<pubDate>Thu, 20 Aug 2026 10:22:41 +0200</pubDate>
				
				<title>Hydro Online: Tirols Gewässer jederzeit im Blick</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/hydro-online-tirols-gewaesser-jederzeit-im-blick/</link>
				<description>Messdaten zu Wasserständen, Niederschlag, Grundwasserstand und weiteren hydrologischen Kennwerten</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e6062554f476be9a16437523e32d38422"><span class="regierungsmitglied">Verlässliche Informationen für die Bevölkerung –&nbsp;gerade bei Hochwassergefahr und starken Niederschlägen</span></li><li data-list-item-id="e1235759f37414f907ab1d16c9646bc8b"><span class="regierungsmitglied">Neu 2026: Niederwasserklassifizierung und Wassertemperaturen von Seen&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e318347e7fec247923bbb8f2d3285ff5a"><span class="regierungsmitglied">Rund 900 Messstellen in ganz Tirol bilden Grundlage für verlässliche Informationen</span></li></ul><p>Wie hoch steht der Inn? Wie viel Niederschlag ist in einer Region gefallen? Und wie entwickelt sich die Situation an Tirols Bächen und Flüssen? Antworten auf diese Fragen liefert seit 2013 die Anwendung „Hydro Online“ des Hydrographischen Dienstes des Landes Tirol. Über eine interaktive Kartendarstellung können aktuelle Messwerte – von Pegelständen bis hin zur Wassertemperatur – aus ganz Tirol einfach und kostenlos abgerufen werden. Die Anwendung ist ohne Registrierung unter&nbsp;<a href="https://hydro.tirol.gv.at" target="_blank" rel="noreferrer">hydro.tirol.gv.at</a> sowie über die Land Tirol App erreichbar.</p>
<p>„Mit Hydro Online stellen wir den Tirolerinnen und Tirolern einen modernen und leicht zugänglichen Informationsservice zur Verfügung. Gerade bei intensiven Niederschlägen oder einer möglichen Hochwasserentwicklung ist es wichtig, die Situation an den Gewässern im Blick behalten zu können. Transparente und rasch verfügbare Daten schaffen Orientierung und tragen dazu bei, Gefahren besser einzuschätzen. Gleichzeitig zeigen sie, wie viel laufende Arbeit und technische Infrastruktur hinter dem Schutz unseres Lebensraums stehen“, betont LHStv<span class="regierungsmitglied"> Josef Geisler</span>.</p>
<p>Hydro Online ergänzt dabei die offiziellen Warnungen und Lageinformationen der zuständigen Behörden. Bei Hochwasserereignissen können BürgerInnen die Entwicklung der Wasserstände an den verfügbaren Messstationen nachvollziehen. So nutzten beispielsweise beim Hochwasser im August 2023 an einem Tag über 200.000 Menschen die Website zur Information. Für konkrete Warnungen und Verhaltensempfehlungen sind weiterhin die Mitteilungen des Landes Tirol und der zuständigen Einsatz- und Sicherheitsbehörden maßgeblich.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Rund 900 Messstellen liefern die Datengrundlage</span></p>
<p>Der Hydrographische Dienst Tirol betreibt landesweit rund 900 Messstellen zur Erfassung des Wasserkreislaufs. Gemessen werden unter anderem Niederschlag, Lufttemperatur, Verdunstung, elektrische Leitfähigkeit sowie die Wasserstände von Bächen, Flüssen, Seen und des Grundwassers. Auch Wassertemperatur und Feststoffe werden erfasst. Rund 140 ehrenamtliche BeobachterInnen unterstützen die tägliche Erhebung hydrologischer Daten.</p>
<p>„Die Messungen laufen das ganze Jahr über und liefern uns ein umfassendes Bild der hydrologischen Situation in Tirol. Über Hydro Online werden diese Daten übersichtlich aufbereitet und öffentlich zugänglich gemacht. Nutzerinnen und Nutzer können einzelne Messstellen auswählen, aktuelle Werte abrufen und zeitliche Entwicklungen verfolgen. Die heuer eingeführte Niederwasserklassifizierung erlaubt jetzt auch die Einschätzung der aktuellen Wasserführung im Hinblick auf Niederwasser. Gerade im heurigen, bisher sehr trockenen, Jahr eine wichtige Ergänzung“, erklärt <span class="regierungsmitglied">Georg Raffeiner,</span> Leiter des Sachgebiets Hydrographie und Hydrologie beim Land Tirol.</p>
<p>Die vom Hydrographischen Dienst Tirol erhobenen Daten dienen nicht nur der Information der Bevölkerung. Sie bilden auch eine wesentliche fachliche Grundlage für den Hochwassernachrichtendienst, wasserwirtschaftliche Planungen, den Hochwasserschutz und die Beurteilung langfristiger Veränderungen im Wasserhaushalt.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Wasserwirtschaft</category>
				
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				<pubDate>Sun, 16 Aug 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Mobilitätsfreundliche Wanderwege eröffnen neue Naturerlebnisse</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/mobilitaetsfreundliche-wanderwege-eroeffnen-neue-naturerlebnisse/</link>
				<description>Land Tirol unterstützt Gemeinden und Tourismusverbände bei der Realisierung rollstuhltauglicher Wanderangebote</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e7651360072da9c4fa9c34e8c9f586438"><span class="regierungsmitglied">Rund 250.000 Euro Fördermittel im Jahr 2025</span></li><li data-list-item-id="e511644f98ba941afaab20c583402a91c"><span class="regierungsmitglied">Zehn Projekte im Vorjahr realisiert und neun weitere Projekte in Umsetzung</span></li><li data-list-item-id="e828ad7dd8748a081cee9a4ab6949ab09"><span class="regierungsmitglied">Rund 7,5 Millionen Euro in den vergangenen zehn Jahren für Tirols Wanderinfrastruktur investiert</span></li></ul><p>Was Ausflüge zum Reintaler See (Bezirk Kufstein), zum Seefelder Wildsee (Bezirk Innsbruck-Land) oder zum Schlosskopf Ehrenberg (Bezirk Reutte) gemeinsam haben? Sie stehen für mobilitätsfreundliche Wanderwege, die die Tiroler Berg- und Naturlandschaft für möglichst viele Menschen zugänglich machen. Damit solche Projekte umgesetzt werden können, unterstützt das Land Tirol Gemeinden und Tourismusverbände dabei, mobilitätsfreundliche Wege zu schaffen und bestehende Angebote weiterzuentwickeln. Allein im Jahr 2025 wurden dafür rund 250.000 Euro Fördermittel bereitgestellt – etwa für Wanderwegsanierungen, Neubauten mobilitätsfreundlicher Wanderwege, einen Themenweg sowie einen barrierefreien Seezugang. Aktuell befinden sich neun weitere Projekte in Umsetzung. Parallel dazu werden bestehende Angebote in ganz Tirol erstmals systematisch erfasst und nach einheitlichen Kriterien klassifiziert.&nbsp;</p>
<p>„Natur und Erholung sollen allen Menschen zugänglich sein. Das Land Tirol unterstützt Gemeinden und Tourismusverbände mit einer Förderung von bis zu 70 Prozent der förderbaren Nettogesamtkosten bei Neubau- und Adaptierungsmaßnahmen. Damit schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass Menschen mit Mobilitätseinschränkungen die Tiroler Landschaft möglichst selbstbestimmt erleben können“, betont LHStv<span class="regierungsmitglied"> Josef Geisler</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Von Reutte bis ins Unterland: Mobilitätsfreundliche Angebote wachsen</span></p>
<p>Was vor einigen Jahren vor allem im Außerfern seinen Anfang nahm, findet mittlerweile in mehreren Tiroler Regionen Umsetzung. Neben den bekannten Angeboten rund um den Schlosskopf Ehrenberg (Bezirk Reutte), den Seefelder Wildsee (Bezirk Innsbruck-Land) oder das Frauenschuhgebiet in Elmen (Bezirk Reutte) entstehen auch in Regionen wie Seefeld-Leutasch, dem Kaunertal oder dem Wipptal neue mobilitätsfreundliche Wege. Ein gelungenes Beispiel ist der Rundweg am Reintaler See in Kramsach (Bezirk Kufstein) mit barrierefreiem Seezugang und Bewegungspark, der zeigt, wie Naturerlebnis und Barrierefreiheit im alpinen Raum erfolgreich miteinander verbunden werden können.</p>
<p>„Mobilitätsfreundlichkeit bedeutet, Angebote von Anfang an für möglichst viele Menschen mitzudenken. Deshalb sprechen wir bewusst nicht mehr nur von rollstuhltauglichen Wegen. Im Mittelpunkt stehen vielmehr Angebote, die von Familien mit Kinderwagen ebenso wie von älteren Menschen oder Personen mit Mobilitätseinschränkungen gut genutzt werden können“, betont Soziallandesrätin <span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Einheitliche Standards für mehr Orientierung</span></p>
<p>Damit NutzerInnen bereits vor dem Start einer Tour wissen, welche Anforderungen sie erwarten, setzt Tirol nun auch auf eine landesweit einheitliche Einstufung mobilitätsfreundlicher Wanderwege. Grundlage bildet die Tiroler Richtlinie zur Klassifizierung von Wanderwegen für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen. Die Wege werden nach objektiven Kriterien bewertet und in die Schwierigkeitsstufen leicht, mittelschwierig und schwierig eingeteilt.&nbsp;</p>
<p>Für die Erhebung kommt ein eigens entwickelter Messrollstuhl zum Einsatz, der zahlreiche Parameter wie Wegbreite, Längsneigung, Distanz, Höhenprofil und Oberflächenbeschaffenheit erfasst. Die tirolweite Bestandsaufnahme schafft damit nicht nur die Grundlage für eine einheitliche Klassifizierung, sondern auch für eine künftig übersichtliche und öffentlich zugängliche Darstellung der mobilitätsfreundlichen Wanderangebote in Tirol. Die Einstufung ist direkt auf der gelben Wanderwegbeschilderung mit Plaketten sowie auf ergänzenden Informationstafeln an den Ausgangspunkten ersichtlich.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Investitionen in Tirols Wanderinfrastruktur</span></p>
<p>Mit rund 24.000 Kilometern Wanderwegen verfügt Tirol über eines der vielfältigsten Wanderangebote im Alpenraum. Das Land Tirol investiert kontinuierlich in die Infrastruktur: Allein in den vergangenen zehn Jahren wurden rund 7,5 Millionen Euro dafür aufgewendet, davon etwa 3,9 Millionen Euro in die Sanierung bestehender Wege.</p>
<p>Gefördert werden unter anderem Brücken, Rastplätze, Themenwege und mobilitätsfreundliche Wege, damit Naturerlebnisse möglichst vielen Menschen zugänglich gemacht werden können. Sämtliche Projekte werden vom Tiroler Landschaftsdienst fachlich begleitet und auf ihre Vereinbarkeit mit dem Tiroler Wander- und Bergwegekonzept sowie den Zielen des Programms „Bergwelt Tirol – miteinander erleben“ geprüft. Im Fokus dabei: gezielte BesucherInnenlenkung, Information und Sensibilisierung, hochwertige Infrastruktur und digitale Innovationen. Naturerlebnisse sollen nachhaltig gestaltet und ein sicheres sowie rücksichtsvolles Miteinander am Berg gefördert werden.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Inklusion</category>
				
					<category>Land- &amp; Forstwirtschaft</category>
				
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				<pubDate>Sat, 15 Aug 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Bauen in Tirol – einfach, sicher und effizient</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/bauen-in-tirol-einfach-sicher-und-effizient/</link>
				<description>Tirol setzt auf Entrümpelung der Bauvorschriften</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e368ff8512083d77d13b1d280a24abb7b"><span class="regierungsmitglied">Wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“</span></li><li data-list-item-id="eb8d31fff932aeb3f7d9ec0fbbe7f029c"><span class="regierungsmitglied">Tirol geht mit Reduktion der Bauvorschriften sowie Vereinfachung von Normen im Wohnbau mit gutem Beispiel voran</span></li><li data-list-item-id="e969be1463d822367878941062de92c9d"><span class="regierungsmitglied">15 Punkte für konkrete Erleichterungen beim Bauen</span></li><li data-list-item-id="e3354adf5883e62a223913c67e056d718"><span class="regierungsmitglied">Ziel: Verfahren vereinfachen und dadurch laufende Kosten senken</span></li></ul><p>Tirol setzt beim Bauen neue Maßstäbe: Mit konkreten Erleichterungen und weniger Bürokratie sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, Wohnraum künftig noch einfacher und schneller umzusetzen. Noch heuer sollen im Zuge des Tirol Konvents Gesetzesänderungen in 15 Punkten beschlossen werden. Die Tiroler Landesregierung beauftragt die zuständigen Dienststellen des Landes mit der weiteren Vereinfachung und Entbürokratisierung der geltenden bau- und raumordnungsrechtlichen Regelungen sowie mit der Ausarbeitung der dafür erforderlichen Rechtsgrundlagen. Tirol will damit eine Vorreiterrolle bei der Vereinfachung des Bauens einnehmen.</p>
<p>„Bundesweit gibt es rund 50.000 Normen und baurechtliche Vorschriften. Die Bürokratie hat den Wohnbau fest im Griff. Gerade Normen sollen Kosten reduzieren und nicht Mehrkosten verursachen. Ich habe daher eine Diskussion über die Vereinfachung des Bauens angestoßen. Es braucht zwei konkrete Hebel: Erstens, muss der Bund die Normungsinstitute wieder zu ihrer eigentlichen Arbeit zwingen, nämlich das Bauen effizienter und kostengünstiger zu machen. Zweitens geben wir jetzt den Auftrag, die Hausaufgaben in Tirol zu erledigen und die geltenden baurechtlichen Vorschriften zu entrümpeln. Jetzt gehen wir in Tirol selbst mit gutem Beispiel voran. Es geht darum, Verfahren einfacher und schneller zu machen und unnötige bürokratische Hürden abzubauen – und das ohne Abstriche bei Sicherheit und Qualität“, erklärt LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Laufende Kosten durch Ausdehnung der Prüfintervalle senken</span></p>
<p>Von der Verlängerung von Prüffristen bei Heizungs- und Klimaanlagen über die Reduktion der Stellplatzverpflichtung bei Mitarbeiterwohnhäusern bis hin zur Erweiterung der Ausnahmen bei der Bewilligungspflicht bei Grundstücksänderungen: 15 konkrete Punkte umfasst die Initiative „Bauen in Tirol – einfach, sicher und effizient“. Dadurch sollen Verfahren vereinfacht und Prüfintervalle ausgedehnt und somit laufende Kosten gesenkt werden.&nbsp;</p>
<p>Ein Beispiel sind Sonnenschutzeinrichtungen: Diese sollen künftig grundsätzlich als untergeordnete Bauteile gelten. Dadurch können bauliche Maßnahmen gegen sommerliche Überwärmung einfacher umgesetzt werden. Auch die thermische Sanierung von Gebäuden, die ab 1998 gebaut wurden, wird erleichtert: Wird nachträglich ein Vollwärmeschutz angebracht, kann dieser um zehn Zentimeter mehr als bisher betragen.&nbsp;</p>
<p>Erleichterungen sind auch bei der Barrierefreiheit vorgesehen: Derzeit ist bei einem Gebäude, das nachträglich zu einer Wohnanlage umgebaut wird, die Barrierefreiheit für das gesamte Gebäude zu gewährleisten, was mit hohen Baukosten verbunden ist. Künftig ist die Barrierefreiheit bei solchen Gebäuden etwa für die im Erdgeschoss befindlichen Wohnungen zu gewährleisten.&nbsp;</p>
<p>Einsparungspotenzial gibt es bei Prüfintervallen: Bei Aufzugs- und Hebeanlagen in Wohnhäusern mit bis zu drei Wohnungen sollen die Prüfintervalle von derzeit einem auf zwei Jahre verlängert werden. Außerdem sollen durch Erleichterungen bei der Anwendung des Notrufsystems der Verwaltungsaufwand als auch die Kosten für die BürgerInnen im laufenden Betrieb spürbar reduziert werden.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ziel: Unnötige bürokratische Hürden beseitigen</span></p>
<p>„Wenn wir Wohnraum schaffen und Wohnen in Tirol leistbarer machen wollen, müssen wir auch die Rahmenbedingungen für die Errichtung verbessern. Dazu gehören nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch einfache Verfahren, klare Vorgaben und weniger Bürokratie. Aufbauend auf bereits beschlossenen Initiativen wie ‚Daheim in Tirol: Grundbedürfnis Wohnen sichern‘ setzen wir nun einen weiteren konkreten Schritt in Richtung Deregulierung und Verfahrensvereinfachung. Unser Ziel ist es, Wohnbau zusätzlich zu den Maßnahmen der Tiroler Wohnbauförderung zu erleichtern“, betont LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.</p>
<p>Bestehende Regelungen sollen auf das notwendige Maß reduziert und praxistaugliche Rahmenbedingungen für BauwerberInnen, Gemeinden und PlanerInnen geschaffen werden, wie LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> erläutert: „Raum- und Bauordnung schaffen den Rahmen dafür, wo und unter welchen Voraussetzungen gebaut werden kann. Umso wichtiger ist es, dass diese Rahmenbedingungen klar, nachvollziehbar und praxistauglich sind und laufend angepasst werden. Wir wollen deshalb genau hinschauen, wo Verfahren vereinfacht, bürokratische Hürden beseitigt werden und Kosten gesenkt werden können. Entbürokratisierung bedeutet dabei nicht&nbsp;weniger Qualität und Sicherheit, sondern mehr Effizienz.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: 15 Punkte für konkrete Erleichterungen beim Bauen</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e8af1502aa09c4bee8c391376690d1468">Entfall der Auflage von Entwürfen von Raumordnungsprogrammen in den Gemeinden</li><li data-list-item-id="ef801762044f4470aee953371d67e529b">Erweiterung der Ausnahmen vom Erfordernis der einheitlichen Bauplatzwidmung</li><li data-list-item-id="efea0d4093527d9e644b9f6df3871a47e">Erweiterung der Ausnahmen bei der Bewilligungspflicht bei Grundstücksänderungen</li><li data-list-item-id="e2c99e59fbdd4f5ef2c33e15b64f22a7f">Erweiterung des Ausnahmekatalogs vom Geltungsbereich der Tiroler Bauordnung&nbsp;</li><li data-list-item-id="e666e95b6e144b37dbe8250f057dc7cf5">Weitere Erleichterungen betreffend brandschutztechnische Sachverständige&nbsp;</li><li data-list-item-id="ecc3d6622de719656952178048ae6c985">Erweiterung des Katalogs der untergeordneten Bauteile</li><li data-list-item-id="e02a556ea2c63b2af723dde54fb6cf32b">Erweiterung von Ausnahmetatbeständen&nbsp;</li><li data-list-item-id="e5838a1329caeab661d453674a897c789">Erweiterung der Möglichkeiten und Ausnahmen bei Bauausführung&nbsp;</li><li data-list-item-id="e500cf787e5ca36905f21581947f4b290">Berücksichtigung von entsprechenden Toleranzen nach dem Stand der Technik in einschlägigen Regelwerken bei der Beurteilung der rechtmäßigen Ausführung von Vorhaben&nbsp;</li><li data-list-item-id="e53734841d88b7c7c7d82ed3623727dea">Erweiterung der Ausnahmeregelungen für nachträgliche thermische Sanierungen</li><li data-list-item-id="e5f9928b92a778e54d563403a30eb5556">Erleichterungen bei Anforderungen an die Barrierefreiheit&nbsp;</li><li data-list-item-id="ece3763117c3cbb43ddd971ca9e5c4b1c">Verlängerung von Prüffristen bei technischen Anlagen (z.B. Aufzugs- und Hebeanlagen sowie Heizungs- und Klimaanlagen)</li><li data-list-item-id="ea277b378476f80b24069a5ec5bc7f627">Erleichterungen bei Notrufeinrichtungen in Aufzugs- und Hebeanlagen&nbsp;</li><li data-list-item-id="ebcccc469af466efe4d360743147e9cd2">Reduktion der Stellplatzverpflichtung bei Mitarbeiterwohnhäusern</li><li data-list-item-id="ec2ba70945e122fa7e9a830bf09173433">Erstellung von Leitfäden zur vereinfachten Umsetzung von Vorschriften&nbsp;</li></ul><p></p><hr>

<h2>Lkw-Dosierungen für das erste Quartal 2027&nbsp;</h2>
<p>Seit 2018 dosiert Tirol am Grenzübergang Kufstein regelmäßig den Lkw-Verkehr, um im Landesinneren die Verkehrssicherheit und den Verkehrsfluss bestmöglich zu gewährleisten. Diese Maßnahme hat sich bewährt und wurde zuletzt auch vom Generalanwalt des EugH nicht angezweifelt. An insgesamt elf verkehrskritischen Tagen wird die Lkw-Dosierung bei Kufstein Nord im ersten Quartal 2027 wieder planmäßig in den frühen Morgenstunden aktiviert. Die Auswahl dieser Tage erfolgt auf Grundlage einer fachlichen Analyse von VerkehrsexpertInnen. Diese orientiert sich an der bewährten Methodik und berücksichtigt Verkehrsprognosen, Polizeiberichte, Erfahrungswerte sowie Verkehrszahlen der Vorjahre. Dabei werden jene Tage identifiziert, an denen in der Früh mit hohem Lkw-Aufkommen auf der A 12 Inntalautobahn bei Kufstein zu rechnen ist und dies mit erhöhtem Kfz-Verkehr auf der A 12 Inntal Autobahn und A 13 Brenner Autobahn zusammentrifft. Die geplanten Dosierungen wurden bereits an Stakeholder im In- und Ausland übermittelt.&nbsp;</p>
<p>„Die Belastungsgrenze für Mensch, Natur und Infrastruktur durch den Transitverkehr ist längst erreicht und Tirol wehrt sich mit seinen Notmaßnahmen dagegen. Zentral ist dabei die Lkw-Dosierung, die an besonders verkehrsstarken Tagen die Verkehrs- und Versorgungssicherheit bestmöglich sicherstellt. Es geht darum, den Pkw-Verkehr und Lkw-Verkehr zu entflechten“, sagt LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. Verkehrslandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> ergänzt: „Die geplanten Dosierungen bauen auf den vorliegenden Erfahrungswerten der Vergangenheit auf und sind auch auf das Baustellenmanagement der ASFINAG im Hinblick auf die Arbeiten an der Luegbrücke abgestimmt. Die Dosierung wird von der Polizei jeweils nur so lange aufrechterhalten, wie es die Verkehrssituation am Korridor erfordert – meist sind das nur wenige Stunden. Im vergangenen Jahr wurde die Lkw-Dosierung durchschnittlich viereinhalb Stunden durchgeführt. Genau diese Stunden machen an besonders verkehrsreichen Tagen für die Aufrechterhaltung der Verkehrs- und Versorgungssicherheit am Brennerkorridor den Unterschied.“&nbsp;</p>
<p>Die Veröffentlichung der weiteren Tage mit Lkw-Dosierung für das gesamte Jahr 2027 erfolgt zusammen mit dem Lueg-Fahrkalender der ASFINAG voraussichtlich im November diesen Jahres. Darin werden die einzelnen Maßnahmen und Fahrverbotstage im Zusammenhang mit der Luegbrücke bekannt gegeben und übersichtlich dargestellt.</p>
<p>Die konkreten Dosiertage finden sich in der Beilage.</p>
<p></p><hr>

<h3>Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung</h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Rechnungsabschluss bestätigt Tirols konsequenten Finanzkurs, Tirol hält zweitbestes Rating:</span> Der Rechnungsabschluss 2025, der in der heutigen Regierungssitzung beschlossen wurde, bestätigt den konsequenten Finanzkurs Tirols: Das Maastricht-Ergebnis fiel um rund 130 Millionen Euro besser aus als geplant, der Ergebnishaushalt ist mit rund 130 Millionen Euro positiv (6,19 Milliarden Euro an Erträgen stehen 6,06 Milliarden Euro an Aufwänden gegenüber) und auch die liquiden Mittel entwickelten sich deutlich besser als veranschlagt. Gleichzeitig hat Tirol (Land und Gemeinden) die geringste Pro-Kopf-Verschuldung Österreichs. Finanzreferent LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle </span>erklärt dazu: „Tirol setzt seinen konsequenten Finanzkurs fort und will den nächsten Generationen keinen Schuldenberg hinterlassen. Wir sind das erste Bundesland mit einem Budget ohne neue Schulden, das Maastricht-Ergebnis fällt besser aus als gedacht und der Rechnungsabschluss gibt uns recht. Wir können uns durch harte Arbeit, strenge Finanzvorgaben und die Unterstützung aller Regierungsmitglieder als finanzieller Musterschüler in Österreich behaupten. Wir sind noch nicht am Ziel, aber auf einem guten Weg.“ Das Land Tirol hat mit diesem Rechungsabschluss bewiesen, die Ziele des Stabilitätspaketes einhalten zu können. Bestätigt wird dieser Kurs auch von S&amp;P Global: Die internationale Ratingagentur hält am Spitzenrating AA+ für Tirol fest und würdigt insbesondere die Konsolidierungsmaßnahmen sowie die konservative Budgetpolitik des Landes.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ausbau von Tagespflegeplätzen in Reutte: </span>Die Tiroler Landesregierung hat heute zudem den Ausbau des Tagespflegeangebots in Reutte beschlossen. Im Seniorenzentrum Reutte sollen die bestehenden Räumlichkeiten mit 24 Tagespflegeplätzen generalsaniert und ein neuer Tagespflegebereich mit insgesamt zwölf Plätzen geschaffen werden, um die wohnortnahe Betreuung für ältere Menschen weiter zu verbessern. Dafür stellt das Land Tirol eine Förderung in Höhe von 540.000 Euro zur Verfügung. „Unser Ziel ist es, den Tirolerinnen und Tirolern so lange wie möglich ein qualitätsvolles Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Mit Angeboten wie der Tagespflege investieren wir in eine zukunftsorientierte Pflege, sichern die Lebensqualität der Betroffenen und können die pflegenden Angehörigen spürbar entlasten“, betont LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. Im Rahmen des Strukturplans Pflege 2023-2033 investiert das Land Tirol vorrangig in den Ausbau von teilstationären Pflegeangeboten wie die Tagespflege und das Betreute Wohnen. „Der Strukturplan Pflege bildet die Basis für die weitere Entwicklung der Pflege in Tirol. Dabei werden nicht nur die aktuelle Versorgungslage und die Personalsituation berücksichtigt, sondern auch die wachsende Bedeutung alternativer Pflegeformen. Mit dem Ausbau der Tagespflege in Reutte schaffen wir eine wohnortnahe, flexible und bedarfsgerechte Unterstützung für pflegebedürftige Menschen direkt vor Ort“, so Pflegelandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Landwirtschafts- und Landarbeiterkammerwahlen 2027 – Wahlausschreibung beschlossen: </span>Die Tiroler Landesregierung hat in der heutigen Regierungssitzung die Ausschreibung der Wahlen zur Vollversammlung der Landwirtschaftskammer, zur Vollversammlung der Landarbeiterkammer sowie zu den Vorständen der Bezirkslandwirtschaftskammern für 23. Februar 2027 beschlossen. Die Kundmachung der Wahlausschreibung erfolgt am 7. September 2026. Agrarreferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>: „Die Landwirtschafts- und Landarbeiterkammerwahlen sind ein wichtiges demokratisches Instrument für unsere Landwirtinnen und -wirte sowie unsere Landarbeiterinnen und Landarbeiter. Hier wird entschieden, wer ihre Interessen in den kommenden Jahren vertritt und die Zukunft der Tiroler Land- und Forstwirtschaft mitgestaltet."&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Landespreis für Wissenschaft 2026: </span>Diese mit 14.000 Euro dotierte höchste wissenschaftliche Auszeichnung des Landes Tirol erhält in diesem Jahr Universitätsprofessor Dipl.-Ing. Dr. <span class="regierungsmitglied">Wolfgang Streicher</span>, Leiter des Instituts für Konstruktion und Materialwissenschaften und der Abteilung für Energieeffizientes Bauen an der Universität Innsbruck. Die Jury würdigt damit seine herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Energieeffizienz und der nachhaltigen Gebäudetechnik. „Die Energiewende ist eine der zentralen Zukunftsaufgaben unseres Landes. Tirol hat das Potential, sich selbst mit sauberer, günstiger und heimisch erzeugter Energie zu versorgen und Energie auch zu speichern. Unser Ziel ist klar: Tirol soll bis 2050 energieautonom werden. Dafür brauchen wir verlässliche, evidenzbasierte Grundlagen, die uns zeigen, welche Maßnahmen notwendig und wirksam sind. Professor Streicher hat die Tiroler Energieszenarien maßgeblich mitentwickelt und leistet mit seiner Forschung einen wesentlichen Beitrag dazu, dass wir die richtigen Entscheidungen treffen und die Energiewende in Tirol erfolgreich umsetzen können. Seine Arbeit zeigt, wie Wissenschaft konkrete Orientierung für die Zukunft unseres Landes gibt. In Anerkennung seiner herausragenden Forschungsleistungen wurde Wolfgang Streicher von der Jury einstimmig für den Tiroler Landespreis für Wissenschaft 2026 nominiert“, erklärt LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. Auch Wissenschaftslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> betont: „Professor Streicher kann auf eine beeindruckende akademische Erfolgsbilanz verweisen und trägt mit seiner Forschung entscheidend zur internationalen Reputation der Universität Innsbruck im Bereich des energieeffizienten Bauens bei.“ Der mit 4.000 Euro dotierte Förderungspreis des Landes Tirol für Wissenschaft 2026 geht auf Vorschlag von Professor Streicher an den Nachwuchswissenschaftler Dipl.-Ing. <span class="regierungsmitglied">Simon Beck</span>, Universitätsassistent am Arbeitsbereich Energieeffizientes Bauen der Universität Innsbruck. Der Tiroler Landespreis für Wissenschaft wird seit 1984 jährlich zur Anerkennung herausragender wissenschaftlicher Leistungen vergeben. Die offizielle Preisverleihung findet am 12. Oktober 2026 im Landhaus statt.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
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					<category>Verkehr</category>
				
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				<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 09:27:07 +0200</pubDate>
				
				<title>Regionale Klimaanalyse auf weitere Regionen in Tirol ausgeweitet </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/regionale-klimaanalyse-auf-weitere-regionen-in-tirol-ausgeweitet/</link>
				<description>Ergebnisse liegen vor</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0151b30d2da96cea0ad6b499c034f05d"><span class="regierungsmitglied">Informationen zu Hitzebelastung und nächtlicher Kaltluftversorgung jetzt auch für die Regionen Lienz, Reutte, Kitzbühel und St. Johann in Tirol verfügbar&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ead44a570ce586f4a1cfd3ee7ebc1af82"><span class="regierungsmitglied">Erweiterung der 2025 erstellten Analyse für das Inntal</span></li><li data-list-item-id="ec2c41029e44ad527c015bb6600440c38"><span class="regierungsmitglied">Großteil der besonders von Hitze betroffenen Talböden Tirols abgedeckt</span></li><li data-list-item-id="e6ddeda169405ac03990adff140105bb5"><span class="regierungsmitglied">Ergebnisse ab sofort unter&nbsp;</span><a href="http://www.tirol.gv.at/klimakarten" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/klimakarten</span></a><span class="regierungsmitglied"> abrufbar</span></li></ul><p>Seit Wochen prägt die Hitze den Alltag in Tirol – nachdem 2025 bereits das drittwärmste Jahr seit Beginn der Messungen in Tirol war und wenig Niederschläge verzeichnet wurden. Im Rahmen der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie ergreift das Land Tirol zielgerichtete Maßnahmen, um das Klima zu schützen und die Anpassung an die aktuellen klimatischen Entwicklungen zu gewährleisten. Nun wurde die regionale Klimaanalyse auf die Regionen Lienz und Umgebung, Reutte und Umgebung sowie den Raum Kitzbühel bis St. Johann in Tirol ausgeweitet. Damit stehen für mehr als Dreiviertel der Tiroler Bevölkerung Informationen zur Hitzebelastung und Kaltluftversorgung zur Verfügung. Die Klimakarten bieten Interessierten einen detailgenauen Einblick in die regionalen „Hotspots“. Abrufbar sind die Daten unter <a href="http://www.tirol.gv.at/klimakarten" target="_blank">www.tirol.gv.at/klimakarten</a>.&nbsp;</p>
<p>Raumordnungslandesrat LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> betont: „Mit der Ausweitung der regionalen Klimaanalyse auf weitere Regionen steht nun noch mehr Stakeholdern ein öffentlich zugängliches Werkzeug zur Verfügung, das dabei unterstützt, Bauprojekte klimawandelangepasst umzusetzen. Die Daten zeigen, wo Kaltluft entsteht und welche Flächen für die nächtliche Abkühlung wichtig sind. Wenn klimatische Gegebenheiten schon bei der Planung von Gebäuden und Siedlungen berücksichtigt werden, lässt sich die natürliche Abkühlung gezielt nutzen – etwa durch die richtige Situierung und Ausrichtung von Gebäuden.“ Die erste Klimaanalyse wurde bereits 2025 für das Inntal zwischen Landeck und Erl veröffentlicht. Nun stehen auf tirisMaps – dem Rauminformationssystem des Landes – auch die interaktiven Karten für die weiteren Regionen zur Verfügung.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Karten zeigen Hitze am Tag sowie Wärmebelastung und Abkühlung in der Nacht</span></p>
<p>Angezeigt werden können unterschiedliche Ebenen: die Karten beinhalten verschiedene Daten zur Hitzebelastung am Tag und zur Wärmebelastung in der Nacht sowie zur nächtlichen Abkühlung durch Kaltluftströme.&nbsp;„Die Klimakarten zeigen deutlich auf, wie wichtig es ist, Kaltluftströme nicht zu verbauen, damit nächtliche Abkühlung weiterhin möglich ist. Zudem wird ersichtlich, wie stark versiegelte Flächen und dicht bebaute Gebiete sich an warmen Tagen erhitzen. Die Klimaanalyse ist zwar insbesondere für Gemeinden und Planungsverbände sowie die Bauwirtschaft interessant, aber auch Privatpersonen erhalten durch die enorme Detailtiefe von 25 Quadratmetern interessante Einblicke. Ich lade daher auch die Bürgerinnen und Bürger ein, sich von ihrem Wohnort online ein ,Hitzebild' zu machen“, so Klimaschutzlandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Über die Klimaanalyse</span></p>
<p>Die auf tirisMaps abrufbaren Karten stellen keine tagesaktuellen Entwicklungen dar und verändern sich nicht. Dargestellt werden die Hitzebelastung und nächtliche Abkühlung an einem sommerlichen Hitzetag. Mithilfe der vorhandenen Daten können beispielsweise die ideale Ausrichtung von geplanten Gebäuden zur Erhaltung der Kaltluftzufuhr, notwendige Beschattungsmaßnahmen bei Sanierungen oder auch Begrünungsprojekte zielgerichteter umgesetzt werden. Die Ergebnisse für das Inntal haben bereits einige Projekte angestoßen, um die vorliegenden Informationen frühzeitig in die Planung zu integrieren und Verbesserungen der Hitzebelastung zu erreichen.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Nachhaltigkeit</category>
				
					<category>Raumordnung</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59216</guid>
				<pubDate>Wed, 12 Aug 2026 11:15:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Landeskulturfonds zieht Bilanz</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/landeskulturfonds-zieht-bilanz/</link>
				<description>Zwischen Stall, Hofladen und Erdbeerfeld</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eaee4aa29217fe3da1e02ee87c240ed5f"><span class="regierungsmitglied">Mehrere Standbeine sichern die Zukunft bäuerlicher Betriebe</span></li><li data-list-item-id="eec3f39100370c51fcc3a6f763640bfd9"><span class="regierungsmitglied">177 Investitionen für Tirols Landwirtschaft: Landeskulturfonds finanziert 2025 Investitionen von über 50 Millionen Euro</span></li><li data-list-item-id="e6ffc650b5134909ebf110dd39c5e4574"><span class="regierungsmitglied">Historischer Höchststand bei der Neudarlehensvergabe 2025</span></li><li data-list-item-id="e486503d4db2e9302504d7fae14ba884b"><span class="regierungsmitglied">„Wölflhof“ in Ranggen zeigt, wie Vielfalt am Hof funktioniert</span></li></ul><p>Die Tiroler Landwirtschaft steht für Vielfalt – und diese Vielfalt ist für viele Betriebe ein entscheidender Erfolgsfaktor. Milchviehhaltung, Direktvermarktung, Verarbeitung eigener Produkte, Forstwirtschaft oder Spezialkulturen: Immer mehr bäuerliche Familien setzen auf mehrere Einkommensstandbeine, um ihre Höfe wirtschaftlich erfolgreich weiterzuführen. Der Landeskulturfonds unterstützt diese Entwicklung mit maßgeschneiderten Finanzierungen und schafft damit wichtige Voraussetzungen für Investitionen in die Zukunft der Betriebe.</p>
<p>Ein Beispiel dafür ist der „Wölflhof“ der Familie <span class="regierungsmitglied">Michaela</span> und <span class="regierungsmitglied">Wolfgang Gratl</span> in Ranggen, der im Rahmen der jährlichen Bilanzpressekonferenz des Landeskulturfonds besucht wurde. Mit Unterstützung des Fonds ist der Betrieb in den Jahren 2008 bis 2010 aus dem engen Ortskern ausgesiedelt und hat sich mit einem modernen Rinderstall neu aufgestellt. Der Stall wurde als besonders tierfreundlicher Freilaufstall mit permanenter Auslaufmöglichkeit errichtet und bietet den Tieren viel Bewegungsspielraum – ein Beitrag zur Gesundheit und Fitness der Rinder.</p>
<p>„Der Stall ist die notwendige Grundlage eines jeden Grünlandbetriebes, um Lebensmittel aus Milch und Fleisch produzieren zu können. Entscheidend sind aber auch das unternehmerische Geschick, der tägliche Einsatz und die Fähigkeit, einen Betrieb erfolgreich weiterzuentwickeln“, betont LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> im Rahmen des Medientermins und führt weiter aus: „Gerade Vollerwerbsbetriebe stehen vor der Herausforderung, entweder über eine hohe Spezialisierung oder über mehrere Standbeine ein ausreichendes Einkommen zu erwirtschaften. Der ‚Wölflhof‘ zeigt eindrucksvoll, wie das erfolgreich gelingen kann.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">177 Investitionsvorhaben mit 22,8 Millionen Euro finanziert</span></p>
<p>Wie aus dem Geschäftsbericht des Landeskulturfonds hervorgeht, konnten im Jahr 2025 insgesamt 177 Investitionsvorhaben mit einer Kreditsumme von 22,8 Millionen Euro unterstützt werden, was einen historischen Höchstwert darstellt. Das damit ausgelöste Investitionsvolumen lag bei mehr als 50 Millionen Euro.</p>
<p>Der Schwerpunkt lag weiterhin bei Investitionen in tierfreundliche Rinderhaltung: Mit 61 Finanzierungen war der Bau von modernen Rinderställen der mit Abstand häufigste Bereich. Häufig gemeinsam mit Stallbauten wurden auch Futterbergeräume errichtet. Weitere wichtige Investitionsbereiche waren Güllegruben mit fester Abdeckung, Maschinen- und Lagerhallen sowie technische Ausstattungen.</p>
<p>„Die Technik am Hof gewinnt zunehmend an Bedeutung. Fütterungs- und Melktechnik, Heutrocknungsanlagen, Krananlagen, Gülletechnik oder Bergbauernspezialmaschinen erleichtern die tägliche Arbeit und helfen dabei, größere Betriebsstrukturen mit weniger Arbeitskräften bewältigen zu können“, erklärt <span class="regierungsmitglied">Thomas Danzl</span>, Geschäftsführer des Landeskulturfonds. Gleichzeitig würden diese Investitionen erhebliche Kosten verursachen, die der Landeskulturfonds mit günstigen Krediten abzufedern versucht.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Vom Milchviehbetrieb zum vielfältigen Familienunternehmen</span></p>
<p>Der „Wölflhof“ zeigt, wie breit die Standbeine eines modernen Bauernhofs heute sein können. Wolfgang Gratl übernahm den Betrieb im Jahr 2000. Bereits seine Eltern waren in der Direktvermarktung und im Erdbeeranbau tätig – diese Bereiche wurden gemeinsam mit seiner Frau Michaela weiterentwickelt.</p>
<p>Heute bewirtschaftet die Familie neben der Milchviehhaltung rund 13 Hektar Wald, baut auf einem Hektar Erdäpfel und auf 0,4 Hektar Erdbeeren an. Zusätzlich werden jährlich etwa zehn Ochsen und sechs Schweine für die Fleischverarbeitung gehalten. Im ehemaligen Stall leben rund 200 Legehennen. Ein Teil der Milch wird direkt am Hof zu Produkten wie Frischkäse und Joghurt verarbeitet, außerdem entstehen Brot, Kuchen, Aufstriche, Marmeladen und weitere Spezialitäten für die Direktvermarktung.</p>
<p>„Die vielen Produktionsstandbeine tragen wesentlich zum Betriebseinkommen bei. Gleichzeitig bedeuten sie auch einen hohen Arbeitsaufwand und viele Arbeitsspitzen – etwa in der Erdbeersaison oder bei der Verarbeitung der Produkte“, erklärt Wolfgang Gratl. „Das funktioniert nur, wenn die ganze Familie zusammenhilft.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Regionale Lebensmittel gewinnen an Bedeutung</span></p>
<p>Die Direktvermarktung hat am „Wölflhof“ mittlerweile einen hohen Stellenwert. Vor allem Michaela Gratl sieht darin weiterhin Potenzial: „Wir erleben, dass insbesondere junge Menschen großes Interesse an regional und nachhaltig erzeugten Lebensmitteln haben. Gleichzeitig wird oft unterschätzt, wie viel Arbeit hinter einem Produkt vom Bauernhof steckt.“ Gerade die Verarbeitung eigener Lebensmittel sei arbeitsintensiv. Ein Öffnungstag im Hofladen bedeute mehrere Tage Vorbereitung – von der Produktion von Joghurt und Frischkäse über das Backen bis hin zur Verarbeitung der Erdbeeren.</p>
<p>LHStv Geisler betont abschließend: „Dass Lebensmittel täglich verfügbar sind, ist keine Selbstverständlichkeit. Dahinter stehen aktiv wirtschaftende Bauernfamilien, die unsere Versorgung mit viel Einsatz sicherstellen. Der ‚Wölflhof‘ steht beispielhaft dafür, was möglich ist, wenn Wissen, Innovation und Zusammenhalt zusammenkommen. Der bewusste Griff zu regionalen Produkten stärkt nicht nur einzelne Betriebe, sondern sichert Wertschöpfung im ländlichen Raum, erhält unsere Kulturlandschaft und trägt zur Versorgungssicherheit bei.“</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Landwirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59175</guid>
				<pubDate>Mon, 10 Aug 2026 10:18:17 +0200</pubDate>
				
				<title>Anhaltend hohe Waldbrandgefahr in Tirol</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/anhaltend-hohe-waldbrandgefahr-in-tirol/</link>
				<description>Vorsicht und umsichtiges Verhalten bleiben entscheidend </description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e2bb7375d6b7c055984ccea08492af06f"><span class="regierungsmitglied">Lokale Gewitterniederschläge bringen keine nachhaltige Entspannung – trockene Böden und Unterholz erhöhen weiterhin die Brandgefahr</span></li><li data-list-item-id="e7570776e7bee1ddce5ebb2a2861afd2c"><span class="regierungsmitglied">Feuerentzünden im Wald und in Waldnähe streng geregelt: Forstgesetz sieht klare Verbote, Voraussetzungen und Meldepflichten vor</span></li><li data-list-item-id="ee355ca65768093e9734c1e5fc52a84fb"><span class="regierungsmitglied">Acht von zehn Waldbränden von Menschen verursacht</span></li><li data-list-item-id="ed1c7315e6b7ea301ba5d66de646c9d73"><span class="regierungsmitglied">Tirols Feuerwehren bei Vegetationsbrandbekämpfung hervorragend aufgestellt</span></li><li data-list-item-id="e1221a5a5b2f49016492f57d93e7052d5"><span class="regierungsmitglied">Jede/r kann zur Prävention beitragen</span></li></ul><p>Die anhaltende Sommertrockenheit sorgt weiterhin für eine hohe Waldbrandgefahr in Tirol. Zwar bringen lokale Gewitter derzeit punktuell Niederschläge, eine nachhaltige Entspannung der Situation ist damit jedoch nicht verbunden. Wie trocken Wälder und Böden derzeit sind, zeigen auch mehrere Waldbrände der vergangenen Wochen, die nach Blitzschlägen entstanden sind. Gleichzeitig stellt die Bekämpfung von Wald- und Bodenbränden die Einsatzkräfte insbesondere aufgrund der alpinen Topografie in Tirol vor besondere Herausforderungen – wenn auch gilt: Tirols Feuerwehren sind bei der Vegetationsbrandbekämpfung hervorragend aufgestellt. Das Land Tirol und die Feuerwehren nehmen die anhaltende Trockenheit einmal mehr zum Anlass, um zu sensibilisieren.</p>
<p>„Ein kurzer Regenschauer darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass unsere Wälder vielerorts nach wie vor sehr trocken sind. Gerade die jüngsten Brände nach Gewittern zeigen, wie rasch derzeit ein Brand entstehen und sich entwickeln kann. Umso wichtiger ist, dass wir alle besonders aufmerksam und verantwortungsvoll handeln. Mein großer Dank gilt den Feuerwehren und allen weiteren Einsatzorganisationen, die bei den herausfordernden Einsätzen mit enormem Fachwissen und großem persönlichen Einsatz arbeiten“, betont LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Waldbrände: In allen Bezirken speziell ausgebildete Kräfte und Geräte</span></p>
<p>Besonders problematisch sind im Wald allen voran auch Boden- und Erdbrände: Das trockene Unterholz kann bis weit in den Boden hinein betroffen sein, Glutnester können sich über längere Zeit halten und auch noch Tage später zu einem erneuten Aufflammen führen. Tirol hat seine Kompetenzen in der Vegetationsbrandbekämpfung deshalb über viele Jahre gezielt ausgebaut. In allen Bezirken stehen speziell ausgebildete Kräfte sowie entsprechendes Spezialgerät zur Verfügung. An der Landesfeuerwehrschule in Telfs (Bezirk Innsbruck-Land) werden eigene Ausbildungen im Bereich Vegetationsbrandbekämpfung und Flugdienst angeboten. Tiroler Know-how ist dabei auch über die Landes- und Staatsgrenzen hinaus gefragt.</p>
<p>„Die vergangenen Einsätze untermauern, wie professionell unsere Einsatzorganisationen aufgestellt sind. Diese Schlagkraft ist das Ergebnis intensiver Ausbildungen, laufender Übungen und einer hervorragenden Zusammenarbeit aller Beteiligten. Es braucht aber das Mitwirken aller: Wir appellieren an alle Menschen in Tirol, die geltenden Verbote ernst zu nehmen und im Wald besondere Vorsicht walten zu lassen“, sagt LRin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Astrid Mair</span>.</p>
<p>Landesfeuerwehrkommandant <span class="regierungsmitglied">Jakob Unterladstätter</span> hebt insbesondere die spezialisierte Ausbildung hervor: „Vegetationsbrände sind äußerst anspruchsvolle Einsätze. Steiles Gelände, tief liegende Glutnester und der körperlich anstrengende Einsatz bei der Bodenbrandbekämpfung erfordern viel Personal, spezielles Gerät und eine präzise Einsatzführung. Tirol verfügt hier über bestens ausgebildete Feuerwehrkräfte und ein flächendeckendes System an Stützpunkten. Entscheidend bleibt aber die Prävention: Offenes Feuer und jede mögliche Zündquelle haben bei der derzeitigen Trockenheit im Wald nichts verloren. Wer Rauch oder einen Brand bemerkt, soll unverzüglich die Feuerwehr über 122 alarmieren.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Strenge Regeln für Feuerentzünden im Wald – das ist zu beachten</span></p>
<p>Auch wenn heuer zahlreiche Waldbrände infolge von Blitzeinschlag entstanden sind: Statistisch werden bundesweit acht von zehn Waldbränden von Menschen verursacht. Deswegen gilt folgendes:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ed5b3b518e4773309e6373e05f998d776"><span>Das&nbsp;</span><span class="regierungsmitglied">Feuerentzünden&nbsp;</span><span>im Wald ist im Forstgesetz streng geregelt.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e17a135e35a30fc2dd95ec67cb92fe25c"><span>In Wäldern, in der Kampfzone des Waldes – jener Bereich in alpinen Lagen, wo der Wald aufgrund klimatischer Bedingungen schon sehr stark aufgelockert ist und Bäume nur noch vereinzelt und spärlich wachsen können – sowie in Waldnähe ist das&nbsp;</span><span class="regierungsmitglied">Entzünden oder Unterhalten von Feuer durch unbefugte Personen verboten</span><span>, wenn dadurch die Ausbreitung eines Waldbrandes begünstigt werden kann.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e342aa47921052e60ada8591711a2a81b"><span>Verboten ist ebenso der&nbsp;</span><span class="regierungsmitglied">unvorsichtige Umgang mit feuergefährlichen Gegenständen</span><span>. Darunter fällt insbesondere auch das Wegwerfen von brennenden oder glimmenden Gegenständen wie Zündhölzern oder Zigaretten.</span></li><li data-list-item-id="eba303ef1cc22a13db9e537a4095a119b"><span>Zum Entzünden von Feuer ist ohnehin&nbsp;</span><span class="regierungsmitglied">nur ein sehr eingeschränkter Personenkreis berechtigt</span><span>, insbesondere WaldeigentümerInnen sowie bestimmte von ihnen befugte oder beauftragte Personen. Andere Personen benötigen grundsätzlich eine schriftliche Erlaubnis der WaldeigentümerInnen.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e6557cf6a42cae57f9411f023992e997c"><span>In Zeiten&nbsp;</span><span class="regierungsmitglied">besonderer Brandgefahr&nbsp;</span><span>sollte jegliches Feuerentzünden sowie Rauchen im Wald gänzlich unterbleiben.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ec121e17509c649eacf4199c9355179be"><span>Jedenfalls gelten jeweils entsprechende&nbsp;</span><span class="regierungsmitglied">Meldepflichten&nbsp;</span><span>– derartige Feuer sind unter Angabe von Ort und Zeitpunkt vor Beginn bei der Gemeinde zu melden. Berechtigte Personen müssen Feuer ständig beaufsichtigen und vor dem Verlassen sorgfältig löschen.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="eb58e2ac22c73e5f34e1be7fc91807a96"><span>Das&nbsp;</span><span class="regierungsmitglied">richtige Verhalten&nbsp;</span><span>ist besonders entscheidend, wenn es um die Vermeidung von Waldbränden geht.</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Richtiges Verhalten schützt Wald und Einsatzkräfte</span></p>
<p>Das Land Tirol und die Feuerwehr appellieren an die Bevölkerung und an Gäste, derzeit besonders vorsichtig zu sein. Im Wald soll nicht geraucht und kein Feuer entzündet werden. Auch bei Feuerwerken, Brauchtumsfeuern und anderen möglichen Zündquellen ist größte Vorsicht geboten. Behördliche Verbote aufgrund erhöhter Waldbrandgefahr sind unbedingt einzuhalten. Kommt es dennoch zu einem Waldbrand oder wird Rauchentwicklung wahrgenommen, gilt: sofort Feuerwehrnotruf 122 wählen, den Brandort möglichst genau beschreiben und sich selbst nicht in Gefahr bringen.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LRin Mair</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
					<category>Einsatzorganisationen</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Fri, 07 Aug 2026 09:56:15 +0200</pubDate>
				
				<title>Energiewendetag</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/energiewendetag/</link>
				<description>Tirol versorgt sich bereits 220 Tage mit erneuerbarer Energie aus eigener Kraft</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e5955d142cf42498cee614d37cd473c77"><span class="regierungsmitglied">Tirol im europäischen Spitzenfeld: Anteil erneuerbarer Energie 60 Prozent</span></li><li data-list-item-id="eca94772567c1f663a5e221f61057ca0f"><span class="regierungsmitglied">Ziel Energieautonomie Tirol 2050 erreichbar</span></li><li data-list-item-id="e5619466978614f8adbe866899b256938"><span class="regierungsmitglied">Energiebedarf sinkt, Erzeugung Erneuerbarer steigt</span></li><li data-list-item-id="e85564930a1ec26e7cdabbf541a5d401c"><span class="regierungsmitglied">Ausbau erneuerbarer Energien, Energieeffizienz sowie Speicher und Netze bleiben zentrale Aufgaben</span></li></ul><p>Tirol kommt seinem Ziel der Energieautonomie Schritt für Schritt näher. Rechnerisch kann sich Tirol bereits an 220 von 365 Tagen im Jahr vollständig mit heimischer erneuerbarer Energie versorgen. Damit liegt Tirol nicht nur deutlich über dem österreichischen Durchschnitt von 157 Tagen, sondern auch weit vor dem EU-Durchschnitt von 92 Tagen.</p>
<p>Der Energiewendetag markiert jenen Kalendertag, bis zu dem Tirol nach EU-Systematik rechnerisch den jährlichen Gesamtenergiebedarf – also etwa Energie für Strom in Haushalten, Mobilität oder auch Produktion – ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen decken kann. Für Tirol fällt dieser Tag heuer auf den 8. August – so spät wie nie zuvor. Im vergangenen Jahr fiel der Energiewendetag in Tirol auf den 31. Juli. Das Ziel bleibt klar: Bis 2050 soll Tirol an allen 365 Tagen des Jahres rechnerisch energieautonom sein.</p>
<p>„Der Tiroler Weg führt nicht über die Straße von Hormus, sondern über den Ausbau unserer heimischen Energieträger. Das stärkt unsere Versorgungssicherheit, macht uns unabhängiger von Energieimporten und schafft Wertschöpfung im eigenen Land“, betont Energiereferent LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>. 220 Tage Energie aus eigener Kraft würden zeigen, dass Tirol auf dem richtigen Weg ist. „Wenn es uns gelingt, uns jedes Jahr eine Woche länger selbst mit erneuerbarer Energie zu versorgen, erreichen wir die Energieautonomie 2050“, ist LHStv Geisler zuversichtlich. Tirol habe in den vergangenen Jahren konsequent in den Ausbau erneuerbarer Energien investiert und gleichzeitig die Energieeffizienz verbessert. Bereits heute stammen mehr als 60 Prozent des Tiroler Endenergieverbrauchs aus erneuerbaren Energiequellen. Damit zählt Tirol im europäischen Vergleich zu den Regionen mit einem besonders hohen Anteil erneuerbarer Energie.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Energiebedarf sinkt, erneuerbaren Energieerzeugung steigt</span></p>
<p>Bis zum Jahr 2050 will Tirol energieautonom sein und sich bilanziell selbst mit heimischer, erneuerbarer Energie versorgen. Um das zu schaffen, muss Energie gespart und die erneuerbare Energieproduktion massiv gesteigert werden. Erste Ergebnisse des Tiroler Energiemonitorings zeigen: Der Energiebedarf ist seit 2005 trotz Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstums um sechs Prozent, gegenüber dem Vorjahr um ein Prozent gesunken.</p>
<p>Aktuell gibt es in Tirol rund 35.600 PV-Anlagen. In der Wärmeversorgung werden Öl und Gas verstärkt durch Wärmepumpen sowie heimische Nah- und Fernwärme ersetzt. Mehr als jede zehnte Wohnung in Tirol wird bereits mit einer Wärmepumpe beheizt. 11.000 Gebäude oder 24.000 Wohneinheiten sind an Nah- und Fernwärmenetze angeschlossen.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Nächste Etappe auf dem Weg zur Energieautonomie</span></p>
<p>Bis zur vollständigen Energieautonomie sind weitere Anstrengungen notwendig: Neben dem weiteren Ausbau von Wasserkraft, Photovoltaik und Biomasse spielen vor allem Energieeffizienz, leistungsfähige Netze und ausreichend Speicherkapazitäten eine entscheidende Rolle. Denn erneuerbare Energie steht nicht immer genau dann zur Verfügung, wenn sie benötigt wird. Speicher ermöglichen es, Energie zeitlich zu verschieben, Versorgungssicherheit zu gewährleisten und das Stromsystem flexibel und stabil zu halten.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Speicher gewinnen an Bedeutung</span></p>
<p>Gerade Tirol verfügt mit seinen Speicherkraftwerken über einen wichtigen Standortvorteil, der künftig durch weitere Speicherlösungen sinnvoll ergänzt werden kann. „Die Herausforderung der nächsten Jahre wird sein, die volatile erneuerbare Erzeugung gut zu nutzen und mehr Energie aus den Sommermonaten in den Winter zu bringen. Dafür braucht es ein optimales Zusammenspiel von Erzeugung, Speichern und Netzen“, betont&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Rupert Ebenbichler</span>, Geschäftsführer der Energieagentur Tirol.&nbsp;</p>
<p>Für LHStv Geisler ist klar: „Die Energiewende gelingt nur, wenn wir alle Potenziale verantwortungsvoll nutzen. Das bedeutet, erneuerbare Energie weiterhin konsequent auszubauen, Energie effizient einzusetzen und gleichzeitig Natur, Umwelt und Klima im Blick zu behalten. Es geht nicht um ein Entweder-oder, sondern darum, gute, nachhaltige Lösungen zu finden. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass wir gemeinsam viel erreichen können. Jetzt gilt es, den eingeschlagenen Weg konsequent fortzusetzen. Jede zusätzliche Kilowattstunde aus heimischen erneuerbaren Quellen stärkt Tirols Unabhängigkeit, schützt das Klima und ist eine Investition in unsere Zukunft.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Nachhaltigkeit</category>
				
					<category>Energie</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59158</guid>
				<pubDate>Fri, 07 Aug 2026 09:47:48 +0200</pubDate>
				
				<title>Kanzelgalerie: Bauarbeiten gehen in die Endphase </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/kanzelgalerie-bauarbeiten-gehen-in-die-endphase/</link>
				<description>Tagessperren auf B 180 Reschenstraße zwischen Pfunds und Nauders von 31. August bis 27. November 2026 jeweils Montag bis Freitag</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef904577fc0a2a4d1d4e12e21fcb2dad0"><span class="regierungsmitglied">Umleitung über die B 185 Martinsbrucker Straße, die B 184 Engadiner Straße und Schweizer Staatsgebiet</span></li><li data-list-item-id="e78a49046db2827ef588e127d715167eb"><span class="regierungsmitglied">Einschränkungen für Busse sowie Fahrzeuge mit längeren Anhängern</span></li><li data-list-item-id="e5faf219a99b30af7a7742a65eb02af55"><span class="regierungsmitglied">Bauarbeiten liegen exakt im vorgesehenen Zeitplan</span></li></ul><p>Die Arbeiten an der Kanzelgalerie auf der B 180 Reschenstraße zwischen Pfunds und Nauders (Bezirk Landeck) schreiten planmäßig voran und gehen in die Endphase. Für die noch ausstehenden Sicherungs-, Straßenbau- und Schüttarbeiten sind von Montag, 31. August, bis Freitag, 27. November 2026, neuerlich Tagessperren notwendig. Die Sperren gelten von Montag bis Donnerstag jeweils von 7.30 bis 18 Uhr sowie freitags von 7.30 bis 14 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten und an den Wochenenden wird der Verkehr einspurig durch den Baustellenbereich geführt. Die Regelung erfolgt mittels Ampel beziehungsweise bei Bedarf durch Verkehrsposten.</p>
<p>„Die Kanzelgalerie ist eines der anspruchsvollsten Straßenbauprojekte des Landes. Umso erfreulicher ist es, dass die Bauarbeiten exakt im Zeitplan liegen. Das ist vor allem der vorausschauenden Planung, der eigens eingerichteten Umfahrungsstraße und dem großen Einsatz aller Beteiligten zu verdanken“, betont Straßenbaureferent LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Umfangreiche Sicherungs- und Straßenbauarbeiten</span></p>
<p>Zu den wesentlichen noch ausstehenden Maßnahmen zählt die Sicherung eines Felskopfes rund 100 Höhenmeter oberhalb des Nordportals. Die etwa sechs Wochen dauernden Arbeiten umfassen die Vernetzung und Verankerung des Felsbereichs. Parallel dazu werden auf einer Länge von rund 800 Metern Entwässerungs- und Straßenbauarbeiten einschließlich der erforderlichen Asphaltierungen durchgeführt. Weitere Arbeiten betreffen den Rückbau der nördlichen Auffahrtsrampe und von Teilen der derzeitigen Umfahrungsstraße sowie Betonierarbeiten an der südlichen Stützmauer im Talbereich auf einer Länge von rund 20 Metern.</p>
<p>„Die kommenden Wochen sind von mehreren eng aufeinander abgestimmten Arbeitsschritten geprägt. Insbesondere die Arbeiten im hoch gelegenen Felsbereich sowie die Überschüttung der Galerie erfordern aus Sicherheits- und Logistikgründen ausreichend große, vom Verkehr freigehaltene Arbeitsfenster“, erklärt&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Gregor Wieland</span>, Leiter des Sachgebiets Brücken- und Tunnelbau beim Land Tirol. „Durch die Tagessperren können die Arbeiten gebündelt, sicher und möglichst effizient umgesetzt werden.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Rund 32.000 Kubikmeter Material für die Galerieüberschüttung</span></p>
<p>Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Überschüttung der Galerie. Dafür werden rund 10.000 Kubikmeter Glasschaumschotter in Kombination mit bewehrter Erde eingebaut. Anschließend werden zusätzlich etwa 22.000 Kubikmeter Schüttmaterial aufgebracht.&nbsp;Im Jahr 2027 erfolgen noch der Restrückbau der Umfahrungsstraße sowie abschließende Arbeiten an der Überschüttung der Galerie. Für diese Arbeiten sind voraussichtlich Ampelregelungen oder Geschwindigkeitsbegrenzungen notwendig.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Umleitung über das Engadin</span></p>
<p>Während der Tagessperren wird der Verkehr über die B 185 Martinsbrucker Straße, die B 184 Engadiner Straße und das Schweizer Staatsgebiet umgeleitet. Für Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 Tonnen ist dabei die Schweizer Schwerverkehrsabgabe zu beachten. Fahrzeuge mit Anhängern über 6,5 Metern Länge sowie Busse mit einer Länge von mehr als 13 Metern dürfen die B 185 Martinsbrucker Straße nicht befahren. Für diese Fahrzeuge besteht daher keine unmittelbare Umleitungsmöglichkeit. Sie müssen das Ende der jeweiligen Tagessperre abwarten oder den Sperrbereich großräumig umfahren.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Abstimmung mit Schweizer Behörden</span></p>
<p>Auch auf der H 27 Engadiner Straße auf Schweizer Staatsgebiet wird derzeit gebaut. Der Verkehr wird dort im Baustellenbereich einspurig mittels Ampel geregelt. Die Bezirkshauptmannschaft Landeck als zuständige Verkehrsbehörde sowie die Straßenverwaltung des Landes Tirol stehen deshalb in enger Abstimmung mit den zuständigen Schweizer Stellen des Tiefbauamts. Bei Bedarf sollen zusätzliche verkehrsregelnde Maßnahmen gemeinsam umgesetzt werden, um den Verkehrsfluss auf der Umleitungsstrecke bestmöglich aufrechtzuerhalten.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Sperren auf der B 180 Reschenstraße</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e18ec17262f7b55a20a926a8e80b144cf"><span class="regierungsmitglied">Zeitraum</span><span>:&nbsp;Montag, 31. August, bis Freitag, 27. November 2026</span></li><li data-list-item-id="ec6a0cc9aaa97f9d7f4cab45cb33ebb21"><span class="regierungsmitglied">Sperrzeiten</span><span>: Montag bis Donnerstag: 7.30 bis 18 Uhr; Freitag: 7.30 bis 14 Uhr</span></li><li data-list-item-id="e203d50e44197c38e6d8b4b81dc2e2cda"><span class="regierungsmitglied">Umleitung</span><span>: Über die B 185 Martinsbrucker Straße, die B 184 Engadiner Straße und Schweizer Staatsgebiet</span></li><li data-list-item-id="e9df2189aab3ab901680d7906669a5ab0"><span class="regierungsmitglied">Hinweis für den Schwerverkehr</span><span>: Auf Schweizer Staatsgebiet ist für sämtliche Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 Tonnen die Schweizer Schwerverkehrsabgabe zu entrichten.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="eb1c03472e2394f2768bc67d65f1312c5"><span class="regierungsmitglied">Keine direkte Umleitungsmöglichkeit für</span><span>: Fahrzeuge mit Anhängern über 6,5 Metern Länge und Busse mit einer Länge von mehr als 13 Metern. Für diese Fahrzeuge gilt auf der B 185 Martinsbrucker Straße ein Fahrverbot.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e1399628d68f3617ce0e03ab1df889683"><span class="regierungsmitglied">Außerhalb der Sperrzeiten</span>: Einspurige Verkehrsführung durch die Baustelle mittels Ampelregelung oder bei Bedarf durch Verkehrsposten</li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
					<category>Straßenbau</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59119</guid>
				<pubDate>Wed, 05 Aug 2026 15:29:33 +0200</pubDate>
				<author>nadja.jansenberger@tirol.gv.at (Nadja Jansenberger )</author>
				<title>Abschussverordnung für Wolf im Bezirk Innsbruck-Land </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/abschussverordnung-fuer-wolf-im-bezirk-innsbruck-land/</link>
				<description>Tote und verletzte Schafe in einem Almgebiet im Gemeindegebiet von St. Sigmund</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e8686643e1b54db5a1b5d57667a0bb33e"><span class="regierungsmitglied">Verdacht auf Wolf als Verursacher</span></li><li data-list-item-id="e3d9be8d56e0248b983d5d73cf8276295"><span class="regierungsmitglied">Jägerschaft bereits informiert</span></li></ul><p>Die Tiroler Landesregierung hat heute, Mittwoch, die Abschussverordnung für einen Schadwolf im Bezirk Innsbruck-Land erlassen. Die Verordnung ist mit der Kundmachung, heute, Mittwoch, in Kraft getreten und gilt bis zum Ablauf des 29. September 2026. Die betroffene Jägerschaft wurde bereits informiert.</p>
<p>In einem Almgebiet im Gemeindegebiet von St. Sigmund (Bezirk Innsbruck-Land) wurde vorgestern, Montag, ein totes Schaf aufgefunden. Gestern Dienstag, wurden vier weitere tote sowie vier verletzte Schafe aufgefunden. Die Tiere wurden sowohl vorgestern, Montag, als auch gestern, Dienstag amtstierärztlich begutachtet. Aufgrund des Rissbildes besteht der konkrete Verdacht auf einen Wolf als Verursacher.&nbsp;</p>
<p>Das Land Tirol appelliert wie immer an die Bevölkerung Sichtungen von Großraubtieren möglichst rasch über das <a href="https://www.tirol.gv.at/landwirtschaft-forstwirtschaft/agrar/rechtliche-bestimmungen-in-der-landwirtschaft/beutegreifer/meldung/sichtmeldung/" target="_blank">Sichtungsformular</a> auf der Website des Landes Tirol oder direkt an die zuständige Bezirkshauptmannschaft zu melden. Besonders wichtig für die fachliche Beurteilung ist Bildmaterial. Weitere Informationen finden sich unter <a href="https://www.tirol.gv.at/landwirtschaft-forstwirtschaft/agrar/rechtliche-bestimmungen-in-der-landwirtschaft/beutegreifer/" target="_blank">www.tirol.gv.at/baer_wolf_luchs</a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Land- &amp; Forstwirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59108</guid>
				<pubDate>Wed, 05 Aug 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Satelliten und KI</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/satelliten-und-ki/</link>
				<description>Digitale Technologien für die Wälder von morgen</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e7b6844897fdbb811cc2f0290878222b7"><span class="regierungsmitglied">Tirol arbeitet mit Partnerregionen der ARGE ALP an Forstwirtschaft der Zukunft</span></li><li data-list-item-id="e5a58dbb9ab023efdda88cfa74b2fc204"><span class="regierungsmitglied">Digitalisierung und Künstliche Intelligenz sollen Waldbewirtschaftung unterstützen</span></li><li data-list-item-id="e4f9ebd1ee40cbdfa8b434bd86bfd89fd"><span class="regierungsmitglied">„Smart-Forestry-Aktionsplan“ bildet Grundlage für die weitere Projektarbeit</span></li></ul><p>Klimawandel, Extremwetterereignisse und Schadorganismen wie der Borkenkäfer stellen die Wälder im gesamten Alpenraum vor immer größere Herausforderungen. Hier setzen digitale Technologien und Künstliche Intelligenz an: Satellitengestützte Waldbeobachtung oder KI-gestützte Prävention vor Waldschäden eröffnen neue Möglichkeiten, die Waldbewirtschaftung gezielt zu unterstützen. Dafür arbeitet Tirol eng mit den Partnerregionen der ARGE ALP zusammen: Das Land Tirol leitet ein 2025 gestartetes und auf drei Jahre angelegtes Projekt. Die ersten Erkenntnisse aus dem Austausch mit ExpertInnen der ARGE-ALP-Regionen sowie der Analyse aktueller Entwicklungen flossen bereits in den Aktionsplan „Smart Forestry“ ein – also die digitale, intelligente Forstwirtschaft. Der Plan zeigt zentrale Handlungsfelder und Empfehlungen auf und dient als Grundlage für die weitere Projektarbeit.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tirol und der Alpenraum als Vorreiter bei digitaler Forstwirtschaft</span></p>
<p>„Ob bei der Samenernte, Aufforstung oder Schädlingsbekämpfung – moderne Technologien können einen wichtigen Beitrag leisten, unsere Wälder klimafit zu machen. Gleichzeitig zeigt der Aktionsplan klar, dass es nicht nur um technische Innovationen geht, sondern ebenso um gemeinsame Standards, digitale Kompetenzen und den Aufbau von Know-how. Unser Ziel ist es, digitale Technologien sowie Künstliche Intelligenz dort einzusetzen, wo sie einen echten Mehrwert für Wald und Menschen bringen“, betont Forstreferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Projekt bei größter mitteleuropäischen Forstmesse</span></p>
<p>Der „Smart-Forestry-Aktionsplan“ zeigt Einsatzfelder auf, in denen digitale Technologien künftig einen Mehrwert schaffen können. Dazu zählen etwa satellitengestützte Waldbeobachtung, KI-gestützte Schadensfrüherkennung, digitale Waldinventuren oder die bessere Vernetzung verschiedener Datenquellen. Darüber hinaus formuliert er zentrale Handlungsfelder für die weitere Zusammenarbeit – von der Verbesserung der Dateninfrastruktur über Pilotprojekte und Wissenstransfer bis hin zur stärkeren Vernetzung von Forschung und Praxis.</p>
<p>Im Oktober wird sich das ARGE-ALP-Projekt auf der INTERFORST, der größten mitteleuropäischen Forstmesse, präsentieren und den Austausch mit Forschung, Praxis und Technologieunternehmen fortsetzen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Über die ARGE ALP</span></p>
<p>Neben Tirol umfasst die ARGE ALP die Länder Salzburg, Vorarlberg und Bayern, die Lombardei, das Trentino und Südtirol sowie die schweizerischen Kantone Tessin, Graubünden und St. Gallen. Im Rahmen des Bündnisses nehmen sich die Mitgliedsländer gemeinsam wichtigen grenzüberschreitenden Themen wie Verkehr, Berglandwirtschaft, Energie oder Klimaschutz an. Mehr Informationen zur ARGE ALP finden sich unter <a href="https://www.argealp.org/de" target="_blank" rel="noreferrer">www.argealp.org</a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Forschung &amp; Innovation</category>
				
					<category>Land- &amp; Forstwirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59106</guid>
				<pubDate>Tue, 04 Aug 2026 16:45:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Abschussverordnung für Schadwolf im Bezirk Landeck </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/abschussverordnung-fuer-schadwolf-im-bezirk-landeck/</link>
				<description>Tote und vermisste Schafe in einem Almgebiet im Gemeindegebiet von Kaunertal</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e78f8249b972b2809d690c9a48f111089"><span class="regierungsmitglied">Jägerschaft bereits informiert</span></li><li data-list-item-id="eeeadf6da346d1022199218eea764cd88"><span class="regierungsmitglied">Weiteres Rissereignis im Gemeindegebiet von Pfunds – Verdacht auf Bären als Verursacher</span></li><li data-list-item-id="ed6a8e235b4ea1d45665af7f9ddabed5e"><span class="regierungsmitglied">Weiterhin keine Hinweise auf eine gezielte Annäherung eines Bären an Menschen oder den Siedlungsraum</span></li></ul><p><span lang="DE-AT" dir="ltr">Die Tiroler Landesregierung hat heute, Dienstag, die Abschussverordnung für einen Schadwolf im Bezirk Landeck erlassen. Die Verordnung ist mit der Kundmachung heute, Dienstag, in Kraft getreten und gilt bis zum Ablauf des 27. Septembers 2026. Die betroffene Jägerschaft wurde bereits informiert.</span></p>
<p class="text-justify"><span lang="DE-AT" dir="ltr">In einem Almgebiet im Gemeindegebiet von Kaunertal (Bezirk Landeck) kam es Ende letzter Woche zu einem Rissereignis. Es wurden dort zwei Schafe durch den örtlich zuständigen Amtstierarzt begutachtet. Zudem waren vier weitere Schafe abgängig. Aufgrund des Rissbildes besteht der konkrete Verdacht auf einen Wolf als Verursacher.&nbsp;</span></p>
<p class="text-justify"><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Weiteres Rissereignis im Gemeindegebiet von Pfunds</span></p>
<p class="text-justify"><span lang="DE-AT" dir="ltr">In einem Almgebiet im Gemeindegebiet von Pfunds&nbsp;</span>(ebenfalls Bezirk Landeck)<span lang="DE-AT" dir="ltr">wurde zudem gestern, Montag, ein totes Pony begutachtet. Nach amtstierärztlicher Begutachtung besteht bei diesem Ereignis der Verdacht auf Beteiligung eines Bären. Zur weiteren Abklärung anderer möglicher Ursachen wurden Tupferproben entnommen und an das Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Veterinärmedizinischen Universität Wien gesendet. Zuletzt wurde im Gemeindegebiet von Pfunds Ende Juli bzw. gestern, Montag, ein Bär mittels Wildkamera nachgewiesen.&nbsp;</span></p>
<p class="text-justify"><span lang="DE-AT" dir="ltr">Alle einlangenden Meldungen und Nachweise wurden und werden überprüft und haben bislang keine Hinweise darauf ergeben, dass sich ein Bär Menschen oder dem Siedlungsraum gezielt nähert. Eine Übersicht zu Nachweisen von Großen Beutegreifern in Tirol findet sich auf der&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at/landwirtschaft-forstwirtschaft/agrar/rechtliche-bestimmungen-in-der-landwirtschaft/beutegreifer/nachweise/suchergebnisse/" target="_blank"><span lang="DE-AT" dir="ltr">Website des Landes</span></a><span lang="DE-AT" dir="ltr">.</span></p>
<p class="text-justify"><span lang="DE-AT" dir="ltr">Das Land Tirol appelliert wie immer an die Bevölkerung Sichtungen von Großraubtieren möglichst rasch über das&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at/landwirtschaft-forstwirtschaft/agrar/rechtliche-bestimmungen-in-der-landwirtschaft/beutegreifer/meldung/sichtmeldung/" target="_blank"><span lang="DE-AT" dir="ltr">Sichtungsformular</span></a><span lang="DE-AT" dir="ltr"> auf der Website des Landes Tirol oder direkt an die zuständige Bezirkshauptmannschaft zu melden. Besonders wichtig für die fachliche Beurteilung ist Bildmaterial. Weitere Informationen finden sich unter&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at/landwirtschaft-forstwirtschaft/agrar/rechtliche-bestimmungen-in-der-landwirtschaft/beutegreifer/" target="_blank"><span lang="DE-AT" dir="ltr">www.tirol.gv.at/baer_wolf_luchs</span></a><span lang="DE-AT" dir="ltr">.&nbsp;</span></p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Land- &amp; Forstwirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59051</guid>
				<pubDate>Wed, 29 Jul 2026 15:23:10 +0200</pubDate>
				
				<title>Trockenheit erhöht Waldbrandgefahr in Tirol </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/trockenheit-erhoeht-waldbrandgefahr-in-tirol/</link>
				<description>Wenig Niederschlag und trockene Vegetation erhöhen aktuell die Gefahr von Wald- und Flurbränden</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e66ba8ed98cd38c882e339a66090ff6dd"><span class="regierungsmitglied">Land Tirol und Landes-Feuerwehrverband appellieren an Vorsicht und Eigenverantwortung</span></li><li data-list-item-id="e81bb4f9d98454d0595d9d4e13f0edaa3"><span class="regierungsmitglied">Offenes Feuer und Rauchen im Wald vermeiden – glimmende Gegenstände keinesfalls wegwerfen</span></li><li data-list-item-id="e55812a36d71d3f34bdb37d39cb13273a"><span class="regierungsmitglied">Bei einem Brand sofort Feuerwehr über Notruf 122 verständigen</span></li></ul><p>Aufgrund der geringen Niederschläge in den vergangenen Wochen und der damit verbundenen Trockenheit, die auch in den kommenden Tagen anhalten soll, besteht derzeit in Tirol eine erhöhte Gefahr von Wald- und Flurbränden. Trockene Gräser, Laub, Äste und andere Pflanzenteile können sich leicht entzünden. Bereits ein kleiner Funke oder eine achtlos weggeworfene Zigarette kann ausreichen, um einen Brand auszulösen. Das Land Tirol und der Landes-Feuerwehrverband Tirol appellieren daher an die Bevölkerung, beim Aufenthalt in Wald- und Wiesengebieten besonders vorsichtig und verantwortungsbewusst zu handeln.&nbsp;</p>
<p>Waldbrände können nicht nur große Flächen zerstören, sondern insbesondere in einem Gebirgsland wie Tirol langfristige Auswirkungen auf die Schutzfunktion der Wälder haben. Forstreferent LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler&nbsp;</span>warnt deshalb vor den möglichen Folgen: „Unsere Wälder schützen Siedlungen, Verkehrswege und Infrastruktur vor Lawinen, Steinschlag und Muren. Wird die Vegetation durch einen Waldbrand zerstört, kann auch der Waldboden geschädigt werden oder durch Erosion verloren gehen. Bis ein betroffener Wald seine Schutzwirkung wieder vollständig erfüllen kann, können viele Jahre vergehen. Der beste Waldbrandschutz ist daher, Brände gar nicht erst entstehen zu lassen. Dazu braucht es die Aufmerksamkeit und Eigenverantwortung jeder und jedes Einzelnen.“&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">„Jede und jeder kann einen Beitrag für die Sicherheit aller leisten“</span></p>
<p>Auch Sicherheitslandesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Astrid Mair</span> appelliert: „Die anhaltende Trockenheit hat dazu geführt, dass vielerorts bereits ein kleiner Funke einen Brand auslösen kann. Deshalb ersuche ich alle Tirolerinnen und Tiroler sowie unsere Gäste eindringlich, besonders umsichtig zu sein. Zigaretten, Zündhölzer und andere glimmende Gegenstände dürfen keinesfalls achtlos weggeworfen werden. Auch auf offenes Feuer und das Grillen im Wald oder in Waldnähe sollte derzeit unbedingt verzichtet werden. Jede und jeder kann durch verantwortungsvolles Verhalten dazu beitragen, Brände zu verhindern und damit Menschen, Einsatzkräfte und unsere Natur zu schützen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bei Rauchentwicklung oder Waldbrand sofort Notruf 122 wählen</span></p>
<p>Wer einen Wald- oder Flurbrand beziehungsweise eine verdächtige Rauchentwicklung entdeckt, soll umgehend die Feuerwehr unter der Notrufnummer 122 verständigen. Dabei sind möglichst genaue Angaben zum Brandort, zum Ausmaß des Feuers und zu möglichen Zufahrtswegen zu machen. Von eigenen Löschversuchen ist insbesondere bei einer raschen Brandausbreitung oder starker Rauchentwicklung abzusehen. Betroffene sollen sich in Sicherheit bringen und – sofern dies gefahrlos möglich ist – in sicherer Entfernung auf die Einsatzkräfte warten, um diese bei Bedarf einweisen zu können.</p>
<p>„Ein Waldbrand kann sich bei Trockenheit und Wind innerhalb kürzester Zeit ausbreiten.&nbsp;Für eine rasche und gezielte Hilfe ist es entscheidend, dass ein Brand frühzeitig über den Notruf gemeldet und der Standort möglichst genau beschrieben wird. Gleichzeitig gilt: Niemand soll sich bei eigenen Löschversuchen selbst in Gefahr bringen“, betont Landesfeuerwehrkommandant&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Jakob Unterladstätter</span>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LRin Mair</category>
				
					<category>Wald</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59032</guid>
				<pubDate>Tue, 28 Jul 2026 11:10:49 +0200</pubDate>
				
				<title>Trinkwasservorsorgekonzept Tirol zeigt Stärken und Handlungsfelder</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/trinkwasservorsorgekonzept-tirol-zeigt-staerken-und-handlungsfelder-auf/</link>
				<description>Tiroler Trinkwasservorsorgekonzept bei Trinkwassergipfel in Wien präsentiert</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ed0c71859d94c924a41426cec2272fdff"><span class="regierungsmitglied">Augenmerk auf gemeindeübergreifende Zusammenarbeit, Schutz und Sicherung der Wasserressourcen, sparsamen und bewussten Umgang sowie Datengrundlagen</span></li><li data-list-item-id="ee1a0cbb7c3b05a18b8ae76e0d4c67a51"><span class="regierungsmitglied">Gesamt-Wasserbedarf seit 1986 gestiegen, Pro-Kopf-Verbrauch gesunken</span></li><li data-list-item-id="e203b8501dff10976ce7f3cbd87359f19"><span class="regierungsmitglied">Bedarfsprognose 2050: Anstieg des Wasserbedarfs auf rund 76 Millionen Kubikmeter/Jahr</span></li></ul><p>Tirol ist in der Trinkwasserversorgung gut aufgestellt und verfügt über eine flächendeckend sehr gut ausgebaute und krisensichere Versorgung mit qualitativ hochwertigem Trinkwasser. Um das hohe Niveau in der Trinkwasserversorgung auch vor dem Hintergrund des Klimawandels langfristig zu gewährleisten, braucht es gezielte Maßnahmen und Investitionen. Das sind die wesentlichen Ergebnisse aus dem aktuellen Tiroler Trinkwasservorsorgekonzept des Landes Tirol. Dieses hat LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> auch beim heutigen Trinkwassergipfel von Bundesminister&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Norbert Totschnig</span> in Wien vorgestellt.</p>
<p>„Das Tiroler Trinkwasservorsorgekonzept zeigt in komprimierter Form, worauf wir unser Augenmerk richten müssen: auf die Fortsetzung der gemeindeübergreifenden Zusammenarbeit für eine krisensichere Trinkwasserversorgung auch bei Engpässen und Bedarfsspitzen, den konsequenten Schutz und die Sicherung unserer Wasserressourcen, einen bewussten und sparsamen Umgang mit Wasser sowie die laufende Optimierung wasserwirtschaftlicher Datengrundlagen“, unterstreicht LHStv Josef Geisler die wesentlichen Handlungsfelder. Ziel sei es, die hohe Versorgungsqualität langfristig zu sichern und die Trinkwasserversorgung klimafit und bedarfsgerecht aufzustellen.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Steigender Gesamtbedarf bei sinkendem Pro-Kopf-Verbrauch</span></p>
<p>Auch wenn der jährliche Wasserverbrauch aus der öffentlichen Wasserversorgung in den vergangenen vier Jahrzehnten aufgrund der Bevölkerungs- und wirtschaftlichen Entwicklung sowie der klimatischen Veränderungen von rund 57,5 Millionen Kubikmetern auf rund 70 Millionen Kubikmeter um knapp 20 Prozent gestiegen ist – der Pro-Kopf-Verbrauch ist im selben Zeitraum deutlich um 16 Prozent zurückgegangen: Während im Jahr 1986 noch rund 300 Liter pro Hauptwohnsitz und Tag (inkl. öffentlich mitversorgter Verbraucher wie Gewerbe, Tourismus, Landwirtschaft, Industrie) verbraucht wurden, sind es heute rund 250 Liter. „Der Rückgang des spezifischen Pro-Kopf-Verbrauchs bzw. Bedarfs pro Hauptwohnsitz zeigt, dass ein bewussterer Umgang mit Wasser, technische Entwicklungen und Effizienzsteigerungen Wirkung zeigen“, ordnet&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Markus Federspiel</span>, Vorstand der Abteilung Wasserwirtschaft, die Zahlen ein. Bis zum Jahr 2050 wird ein Anstieg des Gesamtbedarfs an Trinkwasser um knapp zehn Prozent auf rund 76 Millionen Kubikmeter prognostiziert.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Vorausschauend planen und Vorsorge treffen</span></p>
<p>Trinkwasserversorgungsanlagen werden nicht nur für den heutigen Bedarf, sondern für einen Planungszeitraum von etwa 50 Jahren ausgelegt. Dabei werden Bevölkerungsentwicklung, klimatische Veränderungen, zukünftiger Wasserbedarf und mögliche Erweiterungen in der Planung berücksichtigt.</p>
<p>Rund 96 Prozent der Bevölkerung sind an öffentliche Wasserversorgungsanlagen angeschlossen. In Tirol sind mehr als 10.000 Quellen bekannt. Davon werden derzeit rund 5.000 für die Trinkwasserversorgung verwendet. Etwa 90 Prozent des Trinkwassers stammt aus Quellen und wird im Untergrund natürlich gefiltert. Die Qualität des Trinkwassers wird zudem laufend kontrolliert. Neben dem Schutz der Wasserressourcen vor Verunreinigungen durch die Ausweisung von Wasserschutzgebieten spielt für die Einhaltung der strengen gesetzlichen Anforderungen auch die kontinuierliche Überwachung der Anlagen eine entscheidende Rolle.</p>
<p>Tirol profitiert von seinen natürlichen Voraussetzungen wie der alpinen Topographie und dem ausreichenden Jahresniederschlag. „Wir müssen uns aber zukunfts- und klimafit aufstellen und laufend in eine sichere Versorgung investieren. Das vorliegende Trinkwasservorsorgekonzept bietet hier eine wichtige Grundlage“, erklärt LHStv Josef Geisler.</p>
<p>Der vollständige Bericht zum Trinkwasservorsorgekonzept findet sich <a href="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/themen/umwelt/wasser/Siedlungswasserwirtschaft/Trink-_und_Grundwasser/26-07-10_Trinkwasservorsorge_f%C3%BCr_Tirol_final_WaWi.pdf" target="_blank">auf der Website des Landes</a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Wasserwirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59026</guid>
				<pubDate>Mon, 27 Jul 2026 11:45:20 +0200</pubDate>
				
				<title>Investitionen sichern Tirols Trinkwasserversorgung langfristig ab </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/investitionen-sichern-tirols-trinkwasserversorgung-langfristig-ab/</link>
				<description>150 Millionen Euro in fünf Jahren in verlässliche und krisensichere Versorgung mit sauberem Trinkwasser investiert </description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:16px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="edc2158da1a4d4bbf52b8fc5cd5002cc8"><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Förderungen von Bund und Land in Höhe von insgesamt rund 33,5 Millionen Euro für Ausbau und Modernisierung der Wasserinfrastruktur</span></li><li data-list-item-id="ed7136b21eec720c30104cfa706343ed8"><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Anschlussgrad an öffentliche Wasserversorgung bei 96 Prozent</span></li></ul><p><span lang="DE-AT" dir="ltr">Sauberes Trinkwasser aus dem Wasserhahn ist in Tirol selbstverständlich – dahinter steht jedoch eine leistungsfähige Infrastruktur, in die laufend investiert werden muss. „Eine sichere Trinkwasserversorgung gehört zu den wichtigsten Aufgaben der öffentlichen Daseinsvorsorge. Dass Trinkwasser in bester Qualität jederzeit verfügbar ist, ist keine Selbstverständlichkeit. Es ist das Ergebnis jahrzehntelanger Investitionen und einer vorausschauenden Planung. Bund und Land unterstützen die Tiroler Gemeinden und Wasserversorger dabei, die notwendige Infrastruktur laufend zu erhalten und fit für zukünftige Herausforderungen zu machen“, betont Wasserreferent LHStv&nbsp;</span><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Josef Geisler</span><span lang="DE-AT" dir="ltr">. 150 Millionen Euro haben Tirols Wasserversorger und Gemeinden in den vergangenen fünf Jahren in die Trinkwasserversorgung investiert. Dafür haben Bund und Land insgesamt 33,5 Millionen Euro an Förderungen zugesichert.&nbsp;</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Investitionen stärken die Versorgungssicherheit</span></p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">Die Fördermittel kommen Maßnahmen zur Modernisierung sowie zum krisensicheren und klimafitten Ausbau der Tiroler Trinkwasserversorgung zugute. Dazu zählen unter anderem der Neubau und die Sanierung von Quellfassungen, Hochbehältern und Wasserleitungen sowie die Verbindungen von Wasserversorgungsanlagen mehrerer Gemeinden. Gerade im Hinblick auf den Klimawandel und einen steigenden Wasserbedarf leisten diese Investitionen einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit in Tirol.</span></p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">Zu den größten Infrastrukturprojekten der vergangenen Jahre zählt die Erschließung der neuen Quellfassung der Mühlauer Quellen in Innsbruck durch die IKB (Innsbrucker Kommunalbetriebe). Mit dem Projekt wurde die langfristige Versorgung mit hochwertigem Trinkwasser abgesichert. Ein weiteres Beispiel ist die Erweiterung der Trinkwasserversorgung in Kematen durch Tiefbrunnenanlagen, die zusätzliche Kapazitäten schafft und die Ausfallsicherheit weiter erhöht.</span></p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">„Unsere Trinkwasserversorgung ist eine Infrastruktur, die man im Alltag kaum wahrnimmt – solange sie funktioniert. Dahinter stehen tausende Kilometer an Leitungen sowie zahlreiche Quellfassungen, Brunnen und Hochbehälter, die laufend gewartet, modernisiert und ausgebaut werden müssen. Investitionen in die Wasserinfrastruktur sind Investitionen in die Lebensqualität der Tirolerinnen und Tiroler“, so LHStv Geisler.</span></p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">6.400 Kilometer Trinkwasserleitungen und 8.500 Kilometer Kanalnetz sowie 53 kommunale Abwasserreinigungsanlagen gibt es in Tirol. Die Gemeinden und Wasserversorger sind täglich gefordert, diese wichtige Infrastruktur zu erhalten und bedarfsgerecht auszubauen. Rund 96 Prozent der Bevölkerung sind an öffentliche Wasserversorgungsanlagen angeschlossen. Etwa 90 Prozent des Trinkwassers stammen aus Quellen – ein österreichweit außergewöhnlich hoher Anteil, der die Versorgungsstruktur Tirols nachhaltig prägt.</span></p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Wasserwirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59006</guid>
				<pubDate>Thu, 23 Jul 2026 11:47:51 +0200</pubDate>
				
				<title>Auch im heurigen Sommer: Sicher unterwegs auf Tirols Mountainbike-Routen </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/auch-im-heurigen-sommer-sicher-unterwegs-auf-tirols-mountainbike-routen/</link>
				<description>Angebote und Services des Landes für sicheres Mountainbiken in Tirol </description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e9ce491bf98be58e5fb1dbe531899d9f3"><span class="regierungsmitglied">Digitalisierung trifft Mountainbiken: Rad-App Tirol und radrouting.tirol</span></li><li data-list-item-id="e4e00d3c263344acd8c52a0f7df814199"><span class="regierungsmitglied">Tirolweit einheitliches Leitsystem: Beschilderung mit QR-Codes, Schwierigkeitsklassen und Verhaltensregeln&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ee0bb4e0a7cbf89b1427d192b17bb3efb"><span class="regierungsmitglied">Seit zwölf Jahren: Erfolgsrezept „Bergwelt Tirol – Miteinander erleben“ für BesucherInnenlenkung&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e044b8a83ca0151826ad7445ae4c6b0dd"><span class="regierungsmitglied">Tiroler Mountainbike-Modell schafft seit 1998 sichere Möglichkeiten für passionierte RadfahrerInnen</span></li></ul><p>7.200 Kilometer Mountainbike-Routen und 400 Kilometer Singletrails: Das Land Tirol fördert und forciert seit vielen Jahren ein sicheres und breites Mountainbike-Netz in Tirol, das von respektvollem Miteinander geprägt ist. Zentral ist dabei das Programm „Bergwelt Tirol – Miteinander erleben“, das bereits im Jahr 2014 von der Tiroler Landesregierung ins Leben gerufen wurde. „Die Zahl der Menschen, die Erholung in der Natur suchen, ist stark gestiegen. Unser Ziel war und ist ein konfliktfreies Miteinander am Berg, das die Interessen von Erholungssuchenden, Natur und Wild sowie Grundeigentümerinnen und Grundeigentümern gleichermaßen berücksichtigt“, betonen LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span> und LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>. So profitieren neben Wandernden und KletterInnen auch MountainbikerInnen und Singletrail-FahrerInnen vom Programm „Bergwelt Tirol“. Sie werden dabei nicht nur mittels einem tirolweit einheitlichen Leitsystem navigiert – der Radsport wurde auch digital: Mittels QR-Codes an Ausgangsschildern gelangen Interessierte direkt zu Routeninfos und das eigens vom Land entwickelte <a href="https://radrouting.tirol/" target="_blank" rel="noreferrer">Radrouting</a> mit dazugehöriger kostenloser Rad-App weist offizielle Mountainbike-Routen in Tirol mit wenigen Klicks aus. Auch in diesem Sommer nutzen LHStv Wohlgemuth und LHStv Geisler die laufende Saison, um MountainbikerInnen und Singletrail-Begeisterte auf die bestehenden Angebote aufmerksam zu machen.&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.bergwelt-miteinander.at/sommer.html" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">www.bergwelt-miteinander.at</span></a><span class="regierungsmitglied"> – Information im Vorfeld und vor Ort</span></p>
<p>Von den Maßnahmen des Programms „Bergwelt Tirol“ profitieren Radsportbegeisterte direkt in der Praxis:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ed06016c61f568ffd7e0f965031805700"><span class="regierungsmitglied">Beschilderung</span><span>: Die tirolweit einheitliche Mountainbike-Strecken-Beschilderung ist Teil eines integrativen Leitsystems. Über QR-Codes an den Ausgangsschildern gelangt man zu Infos zur Route.</span></li><li data-list-item-id="eea048b38dc00a86c9d52b079e8df4fa2"><span class="regierungsmitglied">Schwierigkeitsklassen</span><span>: Sie liefern wertvolle Informationen zu Gefälle, Steigung, notwendiger Ausrüstung oder notwendiger Fahrtechnik. Die Einteilung erfolgt sowohl für MTB-Routen als auch für Singletrails nach Farben: (grün = sehr leicht: nur für Trails), blau = leicht, rot = mittelschwierig und schwarz = schwierig.</span></li><li data-list-item-id="e2c1bdff811e199b5e81aea3aab6668c1"><span class="regierungsmitglied">Verhaltensregeln</span><span>: Der „Ehrenkodex“ fördert ein gutes Miteinander – ob Mountainbike-Route oder Singletrail</span></li><li data-list-item-id="ea5419e639e3a595631ef398fccc94e40"><span class="regierungsmitglied">Offene Daten</span><span>: Das gesamte Routennetz wird Softwareanbietern kostenlos zur Verfügung gestellt</span></li></ul><p>„Ob Feierabendrunde, Wochenendausflug oder Urlaub – Tirol verfügt über das größte Angebot an offiziell freigegebenen Mountainbike-Strecken Österreichs. Das unterstreicht einmal mehr Tirols Rolle als Sportland Nummer eins. Wichtig ist es, sich mit Beschilderung, Schwierigkeitsklassen und Routeninformationen bereits im Vorfeld zu befassen, um das Risiko für mögliche Unfälle oder schwierige Situationen im Gelände bestmöglich zu verringern“, betont Sportreferent LHStv Wohlgemuth.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Direkter Informationsfluss aus dem Gelände in die App</span></p>
<p>Ein weiterer, essentieller Baustein des MTB-Modells ist die Radapp Tirol (kostenlos via <a href="https://apps.apple.com/de/app/radapp-tirol/id1483896443" target="_blank" rel="noreferrer">App Store</a> und <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=at.vao.radlkarte.tirol&amp;pli=1" target="_blank" rel="noreferrer">Google Play</a> downloadbar), die neben Infos zu Wegsperren auch noch Daten wie Bodenbeläge, Höhenprofile, Bilder, Tourbeschreibungen, etc. liefert. Informationen von Forstsperren erscheinen auch automatisiert in der Web-Anwendung <a href="https://radrouting.tirol/" target="_blank" rel="noreferrer">radrouting.tirol</a> und Routen lassen sich dadurch noch besser planen.&nbsp;</p>
<p>„Mit radrouting.tirol und der Radapp Tirol stehen zwei digitale Angebote zur Verfügung, die auch dazu beitragen, dass sich die Wege von Radfahrenden und Forstarbeitenden möglichst nicht kreuzen. Werden forstliche Sperren missachtet, kann das zu schweren Unfällen führen. Die Informationen der digitalen Angebote helfen daher, die Sicherheit für alle Beteiligten deutlich zu erhöhen“, betont Forstreferent LHStv Geisler.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tiroler Mountainbike-Modell als Erfolgsrezept</span></p>
<p>Alle Maßnahmen des Landes rund um Mountainbiken und Singletrail-Fahren fußen auf dem bereits Ende der 1990er-Jahre entwickelten Tiroler Mountainbike-Modell. Es schaffte klare rechtliche Rahmenbedingungen und bietet WegehalterInnen Rechtssicherheit sowie Versicherungsschutz. Dadurch konnten in Tirol österreichweit einzigartige Möglichkeiten für den Mountainbikesport geschaffen werden. Gleichzeitig trägt das Modell dazu bei, Konflikte mit der Forstwirtschaft zu vermeiden und die Sicherheit bei forstlichen Arbeiten zu erhöhen.&nbsp;</p>
<p>Programmpartner von „Bergwelt Tirol – Miteinander Erleben“ sind unter der Federführung des Landes Tirol der Alpenverein, die Landwirtschafts- und die Wirtschaftskammer, der Jägerverband, die Tirol Werbung und die Bergrettung sowie weitere lokale Partner.</p>
<p>Mehr Informationen zum Mountainbike-Modell finden sich unter <a href="https://www.bergwelt-miteinander.at/mountainbike.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.bergwelt-miteinander.at/mountainbike</a>.<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Sport</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Sun, 19 Jul 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Weidetier ist kein Selfie-Partner und die Alm kein Streichelzoo </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/weidetier-ist-kein-selfie-partner-und-die-alm-kein-streichelzoo/</link>
				<description>Land Tirol und Landwirtschaftskammer mit erneutem Appell zu Respekt vor den Tieren und Tirols Almenlandschaft</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ea7733dfd445921460f41025ce6966977"><span class="regierungsmitglied">Hinweistafeln sind für ein sicheres Queren von Viehweiden zu beachten&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e47e2ec5d88a1dfd57fc21506ec0d6c69"><span class="regierungsmitglied">Verhaltenstipps zeigen den richtigen Umgang mit Weidevieh</span></li><li data-list-item-id="ea78765326530cce2da5b3aab2bd34f61"><span class="regierungsmitglied">Tirol als Almenland Nummer eins in Österreich: Über 2.000 bewirtschaftete Almen</span></li><li data-list-item-id="e55aeac5fdca9e79698aeaa0e3402172b"><span class="regierungsmitglied">Landesfilm unter&nbsp;</span><a href="https://youtu.be/o0BUt-npNlc?si=Z0LuRqKElX8apLSt" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">https://youtu.be/o0BUt-npNlc?si=Z0LuRqKElX8apLSt</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;</span></li></ul><p>108.000 Rinder, 62.000 Schafe und 3.500 Pferde zählen zum Weidevieh, das im Sommer auf Tirols Weideflächen zuhause ist. Mit über 2.000 bäuerlich bewirtschafteten Almen ist Tirol das Almenland Nummer eins in Österreich. Im Sommer tummeln sich tausende Wanderbegeisterte in den Tiroler Bergen. Nicht selten treffen Mensch und (Weide)Tier aufeinander – meist unproblematisch. Dennoch kommt es auch zu Unfällen: Laut dem Österreichischen Kuratorium für Alpine Sicherheit gab es im Jahr 2025 13 Unfälle in Zusammenhang mit Weidevieh in Österreich. Dabei waren 20 Personen involviert, fünf blieben unverletzt, 14 wurden verletzt und eine Person starb. Sieben der Unfälle passierten allein in Tirol. Die Gründe sind unterschiedlich. Land Tirol und Landwirtschaftskammer Tirol nehmen die aktuelle Saison zum Anlass, um einmal mehr zu sensibilisieren: „Weidetiere sind keine Selfie-Partner und die Alm kein Streichelzoo – es gilt, der Natur und den Tieren respektvoll zu begegnen“, lautet das Credo.&nbsp;</p>
<p>„Jeder Unfall ist einer zu viel. Daher werden wir nicht müde, die Bevölkerung regelmäßig für einen achtsamen und respektvollen Umgang mit Weidevieh zu sensibilisieren. Dadurch können kritische Situationen oder Zwischenfälle vielfach vermieden werden“, sind sich Agrarreferent LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> und Landwirtschaftskammerpräsident&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Hechenberger</span> einig.&nbsp;</p>
<p>„Tirols Almen sind unverzichtbares Kulturgut, das in seiner Vielfalt erhalten werden muss. Das Weidevieh prägt in Tirol die Berglandschaften – das Miteinander von Mensch und Tier ist daher besonders wichtig. Dafür braucht es den notwendigen Respekt vor den Tieren ebenso wie ein verantwortungsvolles Verhalten von Wanderinnen und Wanderern“, betont LHStv Geisler. Wege, die durch Alm- und Weidegebiete führen, müssen nicht zwingend durch Zäune von den Weideflächen abgegrenzt sein. Umso wichtiger seien gegenseitige Rücksichtnahme und Bewusstsein für ein sicheres Miteinander.</p>
<p>Immer wieder werde beobachtet, dass Wandernde den Tieren für Fotos oder Selfies bewusst sehr nahekommen. Dabei werde oft unterschätzt, dass selbst ruhige Tiere ihr Verhalten rasch ändern können, wenn sie sich oder ihren Nachwuchs bedroht fühlen. „Vor allem Mutterkühe verteidigen ihre Kälber instinktiv. Auch wenn ein besonderes Fotomotiv verlockend erscheint, sollte immer ausreichend Abstand zu Weidetieren eingehalten werden“, appelliert Landwirtschaftskammerpräsident Hechenberger.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tierverhalten kennenlernen und Hinweisschilder beachten</span></p>
<p>Ein sicheres Verhalten beginnt damit, die Tiere und ihre Reaktionen bestmöglich einzuschätzen sowie bestehende Hinweisschilder ernst zu nehmen. Grundsätzlich wird zwischen Mutterkuh-, Jungtier- und Milchkuhherden unterschieden.</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e88f484fb76619c8772d39011abdb23d7"><span>Mutterkühe schützen ihre Kälber konsequent und reagieren bei vermeintlicher Gefahr besonders aufmerksam.</span></li><li data-list-item-id="e101580855b5d0ced24380f047e9d1e36"><span>Jungtiere zeigen sich häufig neugierig und nähern sich Menschen eher an.</span></li><li data-list-item-id="e70df1d976b79a8f8041d93ffc45fe9d0"><span>Milchkühe sind den Kontakt mit Menschen zwar gewohnt, dennoch sollte auch ihnen mit Respekt und ausreichend Abstand begegnet werden.</span></li></ul><p>Unabhängig von der Tierart gilt: Kühe, Schafe oder Pferde sollten auf ihren Weideflächen nicht gestört werden. Hinweistafeln informieren über Weidegebiete und weisen gegebenenfalls auf alternative Routen hin.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Übersicht der 10 wichtigsten Verhaltenstipps für den sicheren Umgang mit Weidetieren</span></p><ol class="item-listing numeric"><li data-list-item-id="e927f22e564da000dd187c26cbc5a4ea1"><span>Tiere nicht füttern, sicheren Abstand halten!</span></li><li data-list-item-id="ec14148ac347401e02569e17318b88868"><span>Weidevieh nicht erschrecken!</span></li><li data-list-item-id="e8614b4b77329638b0eb408ef54473cc1"><span>Begegnung von Mutterkühen und Hunden vermeiden – Hunde werden von den Tieren häufig als Bedrohung wahrgenommen.</span></li><li data-list-item-id="e320f6ea4dcf9dfe57e01f50cf6170090"><span>Hunde an der kurzen Leine halten, immer unter Kontrolle haben und bei einem Angriff sofort ableinen!</span></li><li data-list-item-id="e111ee7b3941ae8b111307c3e5830be36"><span>Wanderwege auf Almen und Weiden nicht verlassen!</span></li><li data-list-item-id="e0605f24f4f764219343e2614d982ccf4"><span>Wenn ein Weidevieh den Weg versperrt, mit möglichst großem Abstand umgehen!</span></li><li data-list-item-id="ed7f4bda7d1661ce75967c9b9a7569ea9"><span>Bei Herannahen von Weidevieh: ruhig bleiben, nicht den Rücken zukehren, den Tieren ausweichen! Nähert sich ein Weidetier, gilt es zudem, ruhig zu bleiben und direkten Blickkontakt zu vermeiden.</span></li><li data-list-item-id="e5a9ad518d200f1bb18ee03cb627adb2e"><span>Schon bei ersten Anzeichen von Unruhe der Tiere Weidefläche zügig verlassen!</span></li><li data-list-item-id="ec25a908ec952421258d28659cc664979"><span>Zäune sind zu beachten! Vorhandene Tore sind zum Betreten und Verlassen der Weide zu benutzen und anschließend wieder sorgfältig zu schließen. Dadurch wird sowohl die Sicherheit der Wandernden als auch jene der Tiere erhöht.</span></li><li data-list-item-id="eb9797aa09da29e59903621caf803331c"><span>Den arbeitenden Menschen, der Natur und den Tieren mit Respekt begegnen!</span></li></ol><p>Alle Verhaltensregeln finden sich unter: <a href="http://www.sichere-almen.at" target="_blank" rel="noreferrer">www.sichere-almen.at</a></p>
<p>Verhaltenstipps im Umgang mit Weidetieren finden sich unter: <a href="https://youtu.be/o0BUt-npNlc?si=Z0LuRqKElX8apLSt" target="_blank" rel="noreferrer">https://youtu.be/o0BUt-npNlc?si=Z0LuRqKElX8apLSt</a></p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Landwirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Sat, 18 Jul 2026 10:09:56 +0200</pubDate>
				
				<title>Fünfte Summer School VetINNSights erfolgreich abgeschlossen </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/veterinaermedizin-hautnah-fuenfte-summer-school-vetinnsights-erfolgreich-abgeschlossen/</link>
				<description>28 TeilnehmerInnen absolvierten den einwöchigen Lehrgang</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e8bd8620f1bca35425dd363dc39df51da"><span class="regierungsmitglied">Praxisnahe Einblicke in Studium und Beruf der Veterinärmedizin</span></li><li data-list-item-id="ebe78113886b450633b2aee3a6a6a58c7"><span class="regierungsmitglied">Zertifikatsverleihung im Landhaus in Innsbruck</span></li></ul><p>Bereits zum fünften Mal fand heuer die Summer School VetINNSights statt, eine Initiative des Landes Tirol in Kooperation mit der Veterinärmedizinischen Universität Wien. Insgesamt 28 junge Menschen nutzten die Gelegenheit, im Rahmen des einwöchigen Lehrgangs einen fundierten Einblick in das Studium und den Berufsalltag einer Tierärztin beziehungsweise eines Tierarztes zu gewinnen. Veranstaltungsorte waren erneut die Räumlichkeiten der HBLFA Tirol sowie der Landwirtschaftlichen Landeslehranstalt Rotholz. Die Zertifikatsverleihung im Landhaus in Innsbruck bildete den Abschluss der Summer School. LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> und&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Matthias Gauly</span>, Rektor der Veterinärmedizinischen Universität Wien, überreichten den TeilnehmerInnen die Zertifikate.</p>
<p>„Die tierärztliche Versorgung in Tirol langfristig sicherzustellen, ist uns ein großes Anliegen. Gerade für unsere kleinstrukturierte Landwirtschaft im alpinen Raum ist eine verlässliche Betreuung – besonders im Nutztierbereich – unverzichtbar. Landwirtschaft, Tiergesundheit und Lebensmittelproduktion sind eng miteinander verbunden und brauchen eine starke veterinärmedizinische Basis. Mit der Summer School wollen wir jungen Menschen zeigen, wie vielfältig und verantwortungsvoll der Beruf der Tierärztin und des Tierarztes ist. Es freut mich sehr, dass sich jedes Jahr so viele Jugendliche für diesen Weg interessieren. Besonders freut es mich, wenn daraus künftige Tierärztinnen und Tierärzte hervorgehen, die nach ihrer Ausbildung einen Beitrag zur Versorgung in Tirol leisten“, betont LHStv Geisler.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Lorenz Khol</span>, Professor für Wiederkäuer im Alpenraum und Leiter der Außenstelle der Veterinärmedizinischen Universität in Tirol, leitet die Summer School VetINNSights und begleitet gemeinsam mit seinem Team die TeilnehmerInnen durch die Kurswoche. „Es ist jedes Jahr aufs Neue beeindruckend zu sehen, mit welchem Interesse und welcher Motivation die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an die Themen der Veterinärmedizin herangehen. Die Summer School soll ihnen einen möglichst realistischen Einblick in Studium und Beruf geben – von der Arbeit im Stall über die Lebensmittelproduktion bis hin zu Labor und Forschung“, so Khol.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Von Theorie und Praxis bis ins Labor</span></p>
<p>Die Summer School richtet sich an Jugendliche mit Interesse an Tieren, Naturwissenschaften und der Veterinärmedizin und bietet ihnen eine praxisnahe Orientierungshilfe für ihre berufliche Zukunft. Auch heuer erwartete die TeilnehmerInnen ein abwechslungsreiches Programm, das von Unterrichtseinheiten im Klassenzimmer über praktische Übungen im Stall bis hin zu Exkursionen in landwirtschaftliche Betriebe reichte.</p>
<p>Neben einem Einblick in das Studium der Veterinärmedizin erhielten die Jugendlichen Informationen zum Aufnahmeverfahren an der Veterinärmedizinischen Universität Wien und hatten die Möglichkeit, sich mit Vortragenden und Studierenden aus unterschiedlichen Fachbereichen auszutauschen, die eigens für die Summer School nach Tirol gekommen waren. Ergänzt wurde das Programm durch einen Erfahrungsaustausch mit praktizierenden Tierärztinnen aus Tirol, die Einblicke in ihren beruflichen Alltag vermittelten. Darüber hinaus fanden Workshops in der Landwirtschaftlichen Landeslehranstalt Rotholz statt, bei denen die TeilnehmerInnen praktische Erfahrungen sammeln und selbst aktiv mitarbeiten konnten.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Besondere Einblicke hinter die Kulissen</span></p>
<p>Im Rahmen von Exkursionen zu landwirtschaftlichen Betrieben erhielten die TeilnehmerInnen Einblicke in die praktische Arbeit rund um Tierhaltung und Tiergesundheit. Eine besondere Erfahrung ergab sich bei einer Exkursion: Genau während eines Betriebsbesuchs kam ein Kalb zur Welt, sodass die Jugendlichen die Geburt hautnah miterleben konnten. Auch der Besuch der Käserei der Landwirtschaftlichen Landeslehranstalt Rotholz verdeutlichte die enge Verbindung zwischen Tiergesundheit, landwirtschaftlicher Produktion und Lebensmittelsicherheit. Ein weiterer Programmpunkt war der Besuch des Labors der AGES in Innsbruck, wo die TeilnehmerInnen die vielfältigen Aufgabenbereiche der Veterinärmedizin sowie die Bedeutung von Untersuchungen für Tiergesundheit, Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz kennenlernen konnten.</p>
<p>Seit der ersten Durchführung im Jahr 2022 erhielten bereits rund 130 interessierte junge Menschen die Möglichkeit, die unterschiedlichen Aufgabenbereiche der Veterinärmedizin kennenzulernen und erste Kontakte zur Universität und zur Praxis zu knüpfen. Die Summer School VetINNSights ist damit ein wichtiger Bestandteil der gemeinsamen Nachwuchsarbeit des Landes Tirol und der Veterinärmedizinischen Universität Wien.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Bildung</category>
				
					<category>Landwirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58931</guid>
				<pubDate>Thu, 16 Jul 2026 10:52:23 +0200</pubDate>
				<author>nadja.jansenberger@tirol.gv.at (Nadja Jansenberger)</author>
				<title>Jetzt einreichen: Neptun Staatspreis für Wasser 2027</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/jetzt-einreichen-neptun-staatspreis-fuer-wasser-2027/</link>
				<description>Tiroler Wasserprojekte gesucht</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e7482222c0a09f94c01610076e563e8d4"><span class="regierungsmitglied">Kategorie WasserREGIONAL holt regionale Projekte vor den Vorhang</span></li><li data-list-item-id="edb73fca84cfd9f96fa4bca142069a7e7"><span class="regierungsmitglied">Einreichfrist: 11. Oktober 2026</span></li></ul><p>Der Neptun Staatspreis für Wasser geht in die nächste Runde. Bis 11. Oktober 2026 können Gemeinden, Vereine, Verbände, Unternehmen, Bildungseinrichtungen sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger ihre Projekte in fünf verschiedenen Kategorien einreichen. Gesucht werden innovative Ideen und Initiativen, die den verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource Wasser fördern und Wasser in all seinen Facetten erlebbar machen.</p>
<p>„Wasser ist unsere wichtigste Lebensgrundlage und eine wertvolle Ressource, die es für kommende Generationen zu bewahren gilt. Tirol als alpines Wasserschloss trägt eine besondere Verantwortung diese wertvolle Ressource zu schützen und nachhaltig zu nutzen. Viele Gemeinden, Organisationen, Betriebe und engagierte Menschen leisten bereits heute einen wichtigen Beitrag dazu. Der Neptun Staatspreis für Wasser macht diese Ideen sichtbar und zeichnet das Engagement aus“, betont Wasserreferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tiroler Engagement vor den Vorhang holen</span></p>
<p>Besonders interessant für Tirol ist die Kategorie WasserREGIONAL. Sie zeichnet Projekte mit regionaler und lokaler Wirkung aus – von Gewässer- und Trinkwasserschutz über Maßnahmen zur Klimawandelanpassung und nachhaltigen Wasserversorgung bis hin zu Initiativen, die Wasser als Natur-, Freizeit- und Erlebnisraum erlebbar machen.&nbsp;</p>
<p>Die eingereichten Projekte werden zunächst von einer Tiroler Fachjury bewertet, die den Landessieger kürt. Dieser vertritt Tirol anschließend im bundesweiten Wettbewerb, bei dem Tiroler Projekte schon mehrfach reüssieren konnten. Darüber hinaus werden die drei beliebtesten Projekte österreichweit per Online-Voting ausgezeichnet und erhalten gemeinsam 3.000 Euro Preisgeld.</p>
<p>„Ich bin überzeugt, dass Tirol auch heuer wieder viele Projekte ins Rennen schicken kann, die zeigen, wie verantwortungsvoll und innovativ wir mit unserem Wasser umgehen. Ich lade daher alle engagierten Gemeinden, Organisationen und Initiativen ein, diese Chance zu nutzen und ihre Projekte einzureichen“, so Geisler.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Über den Neptun Staatspreis für Wasser</span></p>
<p>Der Neptun Staatspreis für Wasser wird alle zwei Jahre an Träger von Projekten verliehen, die den nachhaltigen Umgang mit Wasser fördern und die Bedeutung dieser lebenswichtigen Ressource bewusstmachen. Träger des Neptun Staatspreises für Wasser sind das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK), die Österreichische Vereinigung für das Gas- und Wasserfach (ÖVGW) und der Österreichischen Wasser- und Abfallwirtschaftsverband (ÖWAV). Weitere Informationen unter: <a href="https://www.neptun-staatspreis.at/" target="_blank" rel="noreferrer">www.neptun-staatspreis.at</a></p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox – Kategorie WasserREGIONAL:&nbsp;</span></p>
<p>Ausgezeichnet wird regionales und lokales Engagement in konkreten Projekten, die dem Schutz und der nachhaltigen Nutzung der Ressource Wasser vor Ort in den Bundesländern dienen, vor allem in den folgenden Handlungsfeldern:&nbsp;</p><ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="ea72765bff63d64fc7d2adc2f07b67d45"><span class="regierungsmitglied">Lebensraum Wasser</span><span>: Die Wiederherstellung und der Schutz von Wasserlebensräumen wie Bächen, Flüssen, Seen und Mooren.</span></li><li data-list-item-id="ec82d7edcaedc01c697576a588c4a6874"><span class="regierungsmitglied">Schutz vor Wassergefahren und Klimawandel</span><span>: Den Schutz vor zunehmenden Wassergefahren wie Hochwasser, Starkregen, Hangwasser und Muren vor Ort.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e7250d679b1b8fa10a106a498a9aee7f9"><span class="regierungsmitglied">Vorsorgen für Generationen</span><span>: Nachhaltige sowie langfristige Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung in Anbetracht der neuen Herausforderungen wie Trockenheit und Starkregen.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e6ebd87bccd529e74987df304b69c7b94"><span class="regierungsmitglied">Wasser zum Erlebnis machen</span><span>: Menschen attraktive Räume im und am Wasser anbieten – für Freizeit, Naherholung und Tourismus.&nbsp;</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Wer kann einreichen?</span></p>
<p>Die Ausschreibung in dieser Kategorie richtet sich an:&nbsp;</p><ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4ebcd9af5f314c8fa001f5affec8991c"><span>Gemeinden und Städte der teilnehmenden Bundesländer</span></li><li data-list-item-id="e6e1e2ed74c6f83dc734dade864ed1531"><span>Initiativen bzw. Bürgerinnen und Bürger</span></li><li data-list-item-id="e55fd54794722146f7a7ab0b9fe67c8e6"><span>Verbände und Vereine, Genossenschaften und NGOs</span></li><li data-list-item-id="e5d65d0dd2808fd29f0dd17ca59993a48"><span>Wasserversorgungsunternehmen und Abwasserentsorger</span></li><li data-list-item-id="e283da20b94715b7b001eb8dacd26dbb3"><span>Unternehmen und sonstige Betriebe (z. B. Landwirtschaft)</span></li><li data-list-item-id="ea7cd7afdd10e06a6bbbf5c43a9fe5bb6"><span>Behörden und Institutionen – vor allem auf lokaler Ebene</span></li><li data-list-item-id="e884ce1e84f826e4389c61326e71df2a6"><span>Interessensvertretungen wie Kammern</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Wie reicht man ein?</span></p>
<p>Online, über das <a href="https://neptun.awardsplatform.com/" target="_blank" rel="noreferrer">Einreichformular auf der Website</a> des Neptun Staatspreises für Wasser.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Einreichfrist</span>: 11. Oktober 2026, 23:59 Uhr</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Über den Neptun Staatspreis für Wasser</span></p>
<p>Der Neptun Staatspreis für Wasser wird alle zwei Jahre an Träger von Projekten verliehen, die den nachhaltigen Umgang mit Wasser fördern und die Bedeutung dieser lebenswichtigen Ressource bewusstmachen. Träger des Neptun Staatspreises für Wasser sind das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK), die Österreichische Vereinigung für das Gas- und Wasserfach (ÖVGW) und der Österreichischen Wasser- und Abfallwirtschaftsverband (ÖWAV). Für einzelne Kategorien übernehmen Sponsorinnen und Sponsoren Patenschaften – aktuell die Stadt Wien - Wiener Wasser, die Kommunalkredit Public Consulting, die VERBUND AG sowie die Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative (RNI). Weitere Informationen unter: <a href="https://www.neptun-staatspreis.at/" target="_blank" rel="noreferrer">www.neptun-staatspreis.at</a></p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Umwelt</category>
				
					<category>Wasserwirtschaft</category>
				
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				<guid isPermaLink="false">news-58861</guid>
				<pubDate>Thu, 09 Jul 2026 16:44:33 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Nadja Jansenberger)</author>
				<title>Abschussverordnung für Schadwolf in Osttirol</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/abschussverordnung-fuer-schadwolf-in-osttirol-1/</link>
				<description>Tote und vermisste Schafe in einem Almgebiet im Gemeindegebiet von Obertilliach</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e606de13a9610b0a30e0e1a03c2104ad6"><span class="regierungsmitglied">DNA-Analyse bestätigt Wolfsverdacht</span></li><li data-list-item-id="eaf2b612afd4f0a3ccbb86fd08f344bed"><span class="regierungsmitglied">Jägerschaft bereits informiert</span></li></ul><p class="text-justify">Die Tiroler Landesregierung hat heute, Donnerstag, die Abschussverordnung für einen Schadwolf im Bezirk Lienz erlassen. Die Verordnung ist mit der Kundmachung, heute, Donnerstag, in Kraft getreten und gilt bis zum Ablauf des 2. September 2026. Die betroffene Jägerschaft wurde bereits informiert.</p>
<p class="text-justify">In einem Almgebiet im Gemeindegebiet von Obertilliach (Bezirk Lienz) kam es Ende Juni zu einem Rissereignis. Es wurden dort bereits am 20. Juni 2026 drei tote Schafe durch den örtlich zuständigen Amtstierarzt begutachtet. Rund 15 weitere Schafe wurden vermisst. Aufgrund des Rissbildes bestand der Verdacht auf die Beteiligung eines Wolfes als Verursacher. Einige Tage später, am 24. Juni, erfolgte eine weitere Rissbegutachtung in diesem Zusammenhang. Demnach wurden insgesamt zehn tote Schafe gefunden, zudem werden mehr als 40 weitere Schafe vermisst. Im Zuge der Begutachtungen wurden vom zuständigen Amtstierarzt Proben zur DNA-Analyse entnommen. Die Ergebnisse der genetischen Untersuchungen von der ersten Begutachtung haben inzwischen einen Wolf als Verursacher bestätigt.&nbsp;</p>
<p class="text-justify">Das Land Tirol appelliert wie immer an die Bevölkerung Sichtungen von Großraubtieren möglichst rasch über das&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/themen/land-forstwirtschaft/agrar/LWSJF/Grosse_Baeutegreifer/Allgemein/Formular_Sichtbeobachtung_grosse_Beutegreifer_Tirol_Version_2.0_vom_28.5.2024_Formular.pdf" target="_blank">Sichtungsformular</a> auf der Website des Landes Tirol oder direkt an die zuständige Bezirkshauptmannschaft zu melden. Besonders wichtig für die fachliche Beurteilung ist Bildmaterial. Weitere Informationen finden sich unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/landwirtschaft-forstwirtschaft/agrar/rechtliche-bestimmungen-in-der-landwirtschaft/beutegreifer/" target="_blank">www.tirol.gv.at/baer_wolf_luchs</a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Land- &amp; Forstwirtschaft</category>
				
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				<guid isPermaLink="false">news-58805</guid>
				<pubDate>Thu, 09 Jul 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>LHStv Geisler: „Tor ins Zillertal für die Zukunft gesichert“</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/lhstv-geisler-tor-ins-zillertal-fuer-die-zukunft-gesichert/</link>
				<description>Generalsanierung des Brettfalltunnels abgeschlossen</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e7f0e3f5e0e901e9987f21ec641545e7e"><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Dreijährige Sanierung wurde von umfassenden Maßnahmen zum Schutz der AnrainerInnen begleitet</span></li><li data-list-item-id="e07368cdb34bd4672c866820fa9e75c7d"><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Fokus der Sanierung: Langlebigkeit und Verbesserung der Sicherheitstechnik</span></li></ul><p><span lang="DE-AT" dir="ltr">Nach drei Jahren ist es soweit: Die Generalsanierung des Brettfalltunnels ist erfolgreich abgeschlossen. „Das ‚Tor ins Zillertal‘ i</span>st damit für die kommenden Jahrzehnte technisch auf dem neuesten Stand und bietet eine sichere, verlässliche Verbindung“, freut sich LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.&nbsp;<span lang="DE-AT" dir="ltr">In insgesamt drei Bauphasen wurden seit 2024 unter anderem die Innenschale des Tunnels saniert, die komplette Sicherheitstechnik auf den neuesten Stand gebracht und ein neues Betriebsgebäude errichtet. Mit einer Fertigstellungsfeier wurde heute, Donnerstag, die Generalsanierung offiziell abgeschlossen. Insgesamt investierte das Land Tirol in das Projekt 14,2 Millionen Euro.</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Wichtige Investition in Sicherheit und Lebensqualität</span></p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">„Die Generalsanierung des Brettfalltunnels war nach fast 30 Jahren Betriebszeit zwingend notwendig, um&nbsp;</span>die Sicherheit und Verlässlichkeit dieser wichtigen Anbindung langfristig zu gewährleisten und die Anrainerinnen und Anrainer vor Ort langfristig zu entlasten“, führt LHStv Geisler aus und dankt allen Beteiligten für ihr Engagement und ihr Verständnis.&nbsp;<span lang="DE-AT" dir="ltr">Unbestritten haben die Arbeiten Belastungen für die AnrainerInnen sowie Einschränkungen für die VerkehrsteilnehmerInnen verursacht. D</span>ank sorgfältiger Planung, guter Zusammenarbeit und dem Verständnis der Bevölkerung ist es jedoch gelungen, die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten.</p>
<p><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">„Tunnel neu aufgestellt“ – heller, moderner, sicherer</span></p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">Im Zuge der Generalsanierung wurden zentrale Bauteile umfassend erneuert. Dazu zählen die Tunnelinnenschale, der Fahrbahnbelag, helle Wandpaneele sowie eine komplett neue Betriebs- und Sicherheitstechnik. „Wir haben den Tunnel technisch praktisch neu aufgestellt. Er ist heller, moderner und vor allem deutlich sicherer. Damit schaffen wir beste Voraussetzungen für einen zuverlässigen Betrieb in den kommenden Jahrzehnten“, erklärt </span><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Alexander Zecha</span><span lang="DE-AT" dir="ltr">, Leiter des Sachgebiets Straßenerhaltung des Landes Tirol.</span></p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">Der Brettfalltunnel verfügt nun über modernste Sicherheitssysteme. Dazu zählen automatische Brand- und Rauchmelder, Videoüberwachung, Notrufanlagen, Löschsysteme, eine moderne Belüftung sowie eine intelligente Verkehrssteuerung. „Das System erkennt Staus, Brände oder Rauchentwicklung automatisch und reagiert innerhalb weniger Sekunden. Im Ernstfall werden die Ampeln an den Tunnelportalen sofort auf Rot geschaltet und die Rettungskräfte alarmiert. Zusätzlich sorgen eine redundante Stromversorgung und ein Stromspeicher dafür, dass die wichtigsten Sicherheitssysteme auch bei einem Stromausfall zuverlässig funktionieren“,&nbsp;</span>erklärt <span class="regierungsmitglied">Simon Stöckl</span>, Projektleiter der Generalsanierung vom Land Tirol.</p>
<p><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">100 Kilometer Kabel – 11.500 Quadratmeter Fahrbahnbelag</span></p>
<p class="text-justify">Für die Generalsanierung wurden rund 100 Kilometer Kabel verlegt – das entspricht der Strecke vom Brettfalltunnel bis Salzburg. Mehr als 10.000 Quadratmeter Wandpaneele und Beschichtungen sowie 11.500 Quadratmeter Fahrbahnbelag wurden erneuert. Insgesamt flossen rund 45.000 Arbeitsstunden in das Projekt.</p>
<p class="text-justify">„Viele der wichtigsten Arbeiten und auch die Resultate der tausenden Arbeitsstunden sind für Verkehrsteilnehmende teils nicht sichtbar. Gerade diese Technik macht den Tunnel aber im Ernstfall sicherer und kann entscheidend dazu beitragen, Menschenleben zu schützen“, so Stöckl.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Verkehrskonzept hat sich bewährt</span></p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">Während der Generalsanierung konnte der Verkehr zeitweise nur einspurig taleinwärts durch den Tunnel geleitet werden, für einige Wochen musste der Tunnel für den gesamten Verkehr gesperrt werden. Der Verkehr wurde über&nbsp;</span>Schlitters bzw. Strass im Zillertal umgeleitet.<span lang="DE-AT" dir="ltr"> Um die Belastungen für die AnrainerInnen sowie die Verkehrsteilnehmenden möglichst gering zu halten, wurde seitens des Landes ein Verkehrskonzept ausgearbeitet. Dieses sah verschiedenste Begleitmaßnahmen vor – darunter&nbsp;</span>Fahrverbote auf Gemeindestraßen für den Ausweichverkehr, Verkehrsposten an neuralgischen Stellen, bauliche Maßnahmen (Bypass am Kreisverkehr in Strass und Umgestaltung der Abfahrt von der B 169 Zillertal Straße auf die B 171 Tiroler Straße) sowie eine Öffi-Aktion inkl. Rückerstattung von Fahrtkosten. BürgerInnen wurden zudem bei mehreren Informationsveranstaltungen in der Gemeinde Strass i. Z. laufend vorab über die Bauarbeiten und die geplanten Verkehrsmaßnahmen informiert.&nbsp;</p>
<p>„Die Umleitungen waren sicherlich für die Bewohnerinnen und Bewohner des Zillertals und allen voran der umliegenden Ortschaften herausfordernd – aber auch notwendig, um langfristig von der Entlastung durch diese Tunnel-Verbindung zu profitieren. Die enge Abstimmung mit dem Land und die zahlreichen Begleitmaßnahmen haben wesentlich dazu beigetragen, dass diese Zeit gut bewältigt werden konnte. Jetzt profitieren wir wieder von einer sicheren und modernen Verbindung“, freut sich <span class="regierungsmitglied">Karl Eberharter</span>,&nbsp;Bürgermeister der Gemeinde Strass im Zillertal, über die Fertigstellung. Dem stimmt auch <span class="regierungsmitglied">Josef Wibmer</span>,&nbsp;Bürgermeister der Gemeinde Schlitters, zu: „Vor Beginn der Bauarbeiten gab es viele Sorgen und Fragen, die wir sehr ernst genommen haben. Durch die enge Zusammenarbeit, die transparente Kommunikation und die gute Vorbereitung konnten wir die Herausforderungen gemeinsam meistern. Heute steht hier wieder ein moderner Tunnel, der deutlich mehr Sicherheit für die kommenden Jahrzehnte bietet.“</p>
<p class="text-justify"><span class="regierungsmitglied">Maßnahmen der Generalsanierung im Überblick</span></p><ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e54563ffed70f4d6e1199b90b6576d106"><p class="text-justify"><span>Erneuerung Fahrbahnbelag</span></p></li><li data-list-item-id="ed9abea947c8c9328889dfca218a75b2e"><p class="text-justify"><span>Erweiterung Betriebsgebäude Süd</span></p></li><li data-list-item-id="ed3386d10efef9dbfb7ac10dc72db3f8a"><p class="text-justify"><span>Montage von Paneelen (Seitenwände)</span></p></li><li data-list-item-id="e9877dbcde1917ee3c1efd0b3b2da23c7"><p class="text-justify"><span>Neue Energieverteilung und Stromversorgung</span></p></li><li data-list-item-id="e36e82b505340804b85c20d5c3db3686e"><p class="text-justify"><span>Neue Haltebuchten in den Vorportalbereichen</span></p></li><li data-list-item-id="e73f13f3e6a6e8bb3c901afdf4a70a99b"><p class="text-justify"><span>Neue Löscheinrichtungen&nbsp;</span></p></li><li data-list-item-id="e9b3553f3c60e67c5a155dd7f4d7920e1"><p class="text-justify"><span>Neue Steuerung und Prozessleitsysteme</span></p></li><li data-list-item-id="ec37b41b155f64ba5ed4f5ca787b4c8b6"><p class="text-justify"><span>Neue Verkehrserfassung und Verkehrssteuerungssysteme</span></p></li><li data-list-item-id="eb8ce2eb514fed6da2169578b042d43b7"><p class="text-justify"><span>Neue Video-, Notruf-, Funk- und Beschallungsanlage</span></p></li><li data-list-item-id="eacf2a440a64f522b4249a8157682e748"><p class="text-justify"><span>Neuerrichtung Betriebsgebäude Nord</span></p></li><li data-list-item-id="e15879379bbc4b56bc3a615ab9918413e"><p class="text-justify"><span>Sanierung Innenschale</span></p></li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>Verkehr</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Straßenbau</category>
				
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