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			<title>Land Tirol - Meldungen</title>
			<link>https://www.tirol.gv.at/</link>
			<description>Aktuelle Meldungen vom Amt der Tiroler Landesregierung</description>
			<language>de</language>
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				<copyright>Land Tirol</copyright>
			
			<pubDate>Mon, 18 May 2026 01:06:57 +0200</pubDate>
			<lastBuildDate>Mon, 18 May 2026 01:06:57 +0200</lastBuildDate>
			
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				<guid isPermaLink="false">news-57971</guid>
				<pubDate>Wed, 13 May 2026 16:31:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Trockene Wälder: Waldbrandgefahr in ganz Tirol</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/trockene-waelder-waldbrandgefahr-in-ganz-tirol/</link>
				<description>Waldbrand-Verordnungen für ganz Tirol erlassen: Entzünden von Feuern sowie Zweckfeuer im Wald streng verboten</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span class="regierungsmitglied">Update, 13. Mai 2026, 20.30 Uhr:</span></p>
<p>Aufgrund der Niederschläge der vergangenen Tage sowie der prognostizierten weiteren Niederschläge hat sich die Waldbrandgefahr tirolweit deutlich reduziert. Dementsprechend werden die Waldbrand-Verordnungen der Bezirkshauptmannschaften heute, Mittwoch, aufgehoben. Auch die Aufhebung der Verordnung der Stadt Innsbruck folgt in den kommenden Tagen.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Erstmeldung, 27. April 2026, 16.45 Uhr:</span></p><ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e8d0ad166757d6bd36298fe14bc9d5b02"><span class="regierungsmitglied">Wenn ein Waldbrand entdeckt wird: Notruf 122 wählen und in sicherer Entfernung auf Eintreffen der Einsatzkräfte warten</span></li><li data-list-item-id="ef0786d9523405b29dba599ca58c22b37"><span class="regierungsmitglied">Waldbrände verursachen enorme Schäden und schaden Schutzwald</span></li></ul><p class="text-justify">Aufgrund der geringen Niederschläge in den vergangenen Wochen und der dadurch derzeit vorherrschenden Trockenheit herrscht aktuell in ganz Tirol erhöhte Waldbrandgefahr. Auch in den kommenden Tagen ist nicht mit großen Niederschlagsmengen zu rechnen. Aus diesem Grund verbieten alle Tiroler Bezirkshauptmannschaften sowie die Stadt Innsbruck per Verordnung flächendeckend für ganz Tirol das Entzünden und Hantieren mit Feuer im Wald und Gefährdungsbereichen. Hierzu zählt auch das Wegwerfen von brennenden oder glimmenden Gegenständen, wie insbesondere von Zündhölzern oder Zigaretten. Von diesem Verbot umfasst sind auch Zweckfeuer, wie das Verbrennen von Astmaterial auf Almflächen. Das Verbot gilt auch für WaldbesitzerInnen.&nbsp;Neben Wäldern gilt das Verbot zudem für Gefährdungsgebiete, wo die Bodenvegetation oder die lokalen Windverhältnisse das Übergreifen eines Feuers in den benachbarten Wald begünstigen (etwa auf Wiesen neben Wäldern). Die entsprechenden Verordnungen gelten bis auf Widerruf.&nbsp;</p>
<p class="text-justify"><span class="regierungsmitglied">Lesachtal zeigt akute Gefahr und mögliche Folgen auf</span></p>
<p class="text-justify">„Die Bilder aus dem Kärtner Lesachtal und der Steiermark aber auch kleinere Waldbrände in Tirol in den vergangenen Tagen zeigen uns einmal mehr: Die trockenen Wälder und Wiesen bringen ein hohes Brandrisiko mit sich. Bereits ein kleiner Funke kann großen Schaden verursachen.&nbsp;Ich ersuche alle eindringlich, beim Aufenthalt in Wald- und Wiesengebieten besonders sorgsam zu sein. Nehmen Sie die Gefahr ernst, schützen Sie sich und unsere Natur“, appelliert Sicherheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Astrid Mair</span>. Forstreferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>&nbsp;ergänzt:&nbsp;„Bereits eine weggeworfene Zigarette kann bei den sehr trockenen Verhältnissen einen Waldbrand verursachen – die Folgen können enorm sein. Neben finanziellen Schäden mindern Waldbrände auch die Schutzfunktion der&nbsp;Wälder und erhöhen die Anfälligkeit für andere Naturgefahren. Das gilt es mit allen Mitteln zu verhindern.“&nbsp;</p>
<p class="text-justify"><span class="regierungsmitglied">Bei Waldbrand umgehend Feuerwehr (122) verständigen</span></p>
<p class="text-justify">„Wer einen Waldbrand entdeckt, sollte umgehend die Feuerwehr unter der Notrufnummer 122 verständigen und in sicherer Entfernung vom Brand auf das Eintreffen der Einsatzkräfte warten, um diese bei Bedarf einweisen zu können“, erklärt Landesfeuerwehrkommandant <span class="regierungsmitglied">Jakob Unterladstätter.</span> Landesfeuerwehrinspektor<span class="regierungsmitglied"> Rene Staudacher </span>ergänzt: „Unsere Feuerwehrleute sind genau für solche Situationen bestens ausgebildet und jederzeit bereit, auszurücken. Dennoch: Ein solcher Einsatz bindet enorme Ressourcen und ist potentiell für Einsatzkräfte gefährlich. Über 80 Prozent der Waldbrände werden von Menschen verursacht und hätten daher vermieden werden können. Wir appellieren daher an Tirols Bevölkerung, die Verordnungen der Bezirkshauptmannschaften und der Stadt Innsbruck gewissenhaft zu befolgen und auch darüber hinaus, achtsam zu sein.“</p>
<p class="text-justify"><span class="regierungsmitglied">Waldbrände können fatale Folgen haben</span></p>
<p class="text-justify">Kommt es zu einem Waldbrand, können die Auswirkungen fatal sein, weiß <span class="regierungsmitglied">Hans-Peter Jauk</span>, Vorstand der Abteilung Waldschutz des Landes: „Waldbrände können sich bei diesen Bedingungen sehr rasch ausbreiten. Die zerstörte Waldvegetation und der unmittelbare wirtschaftliche Schaden für die Waldeigentümerinnen und Waldeigentümer sind dabei enorm. Zusätzlich geht damit ein Verlust der wertvollen Waldfunktionen, insbesondere der Schutzfunktion, einher. Gerade die Schutzfunktion ist für unser Bundesland essenziell.“</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LRin Mair</category>
				
					<category>Wald</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58187</guid>
				<pubDate>Tue, 12 May 2026 12:41:54 +0200</pubDate>
				
				<title>Tiroler Landesregierung im Austausch mit Bundeskanzler Stocker </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tiroler-landesregierung-im-austausch-mit-bundeskanzler-stocker/</link>
				<description>Bundeskanzler Christian Stocker zu Gast in Innsbruck</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef585755fd2f1867d876b3053a0d5ff8a"><span class="regierungsmitglied">Austausch zu aktuellen Themen mit der Tiroler Landesregierung</span></li></ul><p>Im Vorfeld der Regierungssitzung tauschten sich Landeshauptmann&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>, Landeshauptmannstellvertreter&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span> und die Mitglieder der Tiroler Landesregierung mit Bundeskanzler&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Christian Stocker</span> aus. Im Rahmen eines Bundesländer-Tages kam es erstmals zu einem solchen Austausch zwischen der gesamten Tiroler Landesregierung und dem Bundeskanzler. Gesprochen wurde über aktuelle Themen wie die Reformpartnerschaft zwischen Bund, Ländern und Gemeinden, die aktuell laufende Transitklage Italiens oder die Eckpfeiler des Bundesbudgets. „Ich bin gerne in Tirol unterwegs und freue mich, dass mein Bundesländer-Tag mit einem spannenden Austausch mit der Landesregierung startet. Als Bundesregierung wollen wir einlösen, was wir versprochen haben: das Richtige für Österreich zu tun. Dabei konzentrieren wir uns auf drei Handlungsfelder: Wir sanieren unser Budget, reformieren und modernisieren unser Land und seine Strukturen und wollen wieder nachhaltiges Wirtschaftswachstum generieren, damit der Aufschwung für Österreich gelingt“, erklärt Bundeskanzler Stocker. LH Mattle freut sich, dass der Bundeskanzler seiner Einladung gefolgt ist: „Bundeskanzler Christian Stocker ist ein Unterstützer der Tiroler Anliegen. Im Rahmen meines Vorsitzes in der Landeshauptleute-Konferenz arbeiten wir gut zusammen. Das ist auch wichtig, denn wir brauchen Tempo bei den wichtigen Reformen“, betont LH Mattle. LHStv Wohlgemuth unterstreicht, wie wichtig eine Starke Achse zwischen Bundes- und Landesregierung ist: „Viele der Herausforderungen, die wir in Tirol zu bewältigen haben, lassen sich nur im engen Schulterschluss mit dem Bund lösen – von Infrastruktur bis hin zu einem leistbaren Leben. Der direkte Austausch mit Bundeskanzler Christian Stocker ist daher wichtig, um unsere Anliegen klar zu platzieren und konkrete Fortschritte für die Tirolerinnen und Tiroler zu erreichen.“</p>
<p></p><hr>

<h2><span>Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung&nbsp;</span></h2>
<p><span class="regierungsmitglied">App „Tiroler Jagd“ mit digitaler Grünvorlage – wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“:</span>&nbsp;Mit der Applikation des Landes „Tiroler Jagd“ können JägerInnen erlegtes Kahlwild wie Rot- oder Rehwild nunmehr einfach und unkompliziert per Smartphone dokumentieren und an die Behörde melden. Die digitale Grünvorlage wird in einigen Tiroler Bezirken – insbesondere im Bezirk Landeck – bereits seit Jahren erfolgreich praktiziert. Nun steht sie der Tiroler Jägerschaft über die App „Tiroler Jagd“ über eine Applikation des Landes zur Verfügung. „Die digitale Grünvorlage erspart Jägerinnen und Jägern viel Zeit und Kilometer im Vergleich zur physischen Vorlage – ein Projekt, das voll und ganz dem Tirol Konvent entspricht: weniger Bürokratie, einfachere Handhabung, direkterer Zugang“, betont LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.&nbsp;„Die Meldung per App ist eine Alternative bzw. Ergänzung zur bisherigen Praxis, bei der erlegte Tiere als sogenannte Grünvorlage physisch zu Kontrollorganen transportiert werden müssen“, erklärt Jagdreferent LHStv<span class="regierungsmitglied"> Josef Geisler</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sanierungsmaßnahmen Klaraheim Hall:&nbsp;</span>Die Sanierung des Parkettbodens, um die Sturzgefahr für BewohnerInnen zu verringern, die Sanierung der Wäscherei und die Trennung eines Doppels- in zwei Einzelzimmer: Im Klaraheim in Hall i.T. stehen einige Sanierungsmaßnahmen an, die auch vonseiten des Landes gefördert werden. Die Tiroler Landesregierung beschloss heute auf Antrag von Finanzreferent LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> dafür rund 10.000 Euro bereitzustellen. „Wir fördern den Ausbau, den Aufbau und die Sicherung von Pflege- und Betreuungseinrichtungen in Tirol. Jedes Projekt im Sinne der qualitätsvollen und modernen Pflege in Tirol ist wichtig und allen voran nachhaltig“, betont LH Mattle. Betrieben wird das Klaraheim seit 2021 von der Stiftung Liebenau. Insgesamt werden bei den aktuellen Bauvorhaben über 65.000 Euro investiert. „Das Klaraheim wurde zuletzt in den Jahren 2007 und 2008 umfassend erneuert. Es bietet 61 Dauer- und Kurzzeitpflegeplätze an. Damit ist das Klaraheim ein wertvoller Teil unserer Tiroler Pflegelandschaft. Mit den Förderungen unterstützen wir nicht nur die Aufrechterhaltung der Qualität, sondern auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Bewohnerinnen und Bewohner: Sie sollen beste Arbeits- und Lebensbedingungen vorfinden“, betont die für Pflege zuständige Landesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Fri, 08 May 2026 13:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Bauarbeiten an B 183 Stubaitalstraße im Osten von Mieders abgeschlossen </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/bauarbeiten-an-b-183-stubaitalstrasse-im-osten-von-mieders-abgeschlossen/</link>
				<description>Tor zum Stubaital mit neuem Gesicht</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span lang="DE" dir="ltr">&nbsp;</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e27ae0a52db3a9443b4b2ec71f462e0b0"><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Neubau Ortseinfahrt bringt mehr Verkehrssicherheit und Lebensqualität&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e646e5ab91d81f615f1fdde0a30bd446a"><span class="regierungsmitglied">Neue Geh- und Radwegunterführung in Mieders als Verbindung zu Stubaitalradweg und Wipptalradweg</span></li><li data-list-item-id="e122bafc9f487723088bd79be6bb29feb"><span class="regierungsmitglied">Drei Millionen Euro zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und der Lebensqualität der Bevölkerung investiert</span></li></ul><p>Am Tor zum Stubaital ist nach rund dreieinhalb Jahren Bauzeit ein neuer, moderner, sicherer und leistungsfähiger Abschnitt der B 183 Stubaitalstraße samt Geh- und Radwegunterführung entstanden. Das Projekt in der Gemeinde Mieders wurde heute, Freitag, offiziell eröffnet. Am Eingang des Stubaitals steht damit eine neue Verkehrsinfrastruktur zur Verfügung, die den Anforderungen aller VerkehrsteilnehmerInnen gerecht wird – vom motorisierten Individualverkehr über den öffentlichen Verkehr bis hin zu FußgängerInnen und RadfahrerInnen. Die Umsetzung erfolgte als Gemeinschaftsprojekt des Landes Tirol, der Gemeinde Mieders und des Tourismusverbands Stubai Tirol mit einem Gesamtvolumen von rund drei Millionen Euro.&nbsp;</p>
<p>Der für die Radwege zuständige LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth </span>und der für die Straßenerhaltung zuständige LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> betonten: „Mit dem Neu- und Umbau der B 183 und der neuen Unterführung ist es gelungen, die Verkehrssicherheit deutlich zu erhöhen und gleichzeitig die Mobilität im Stubaital zukunftsfit weiterzuentwickeln. Das Projekt zeigt, wie durch koordinierte Planung aller Partner eine moderne Infrastruktur geschaffen werden kann, die sowohl den Verkehrsfluss verbessert als auch die Lebensqualität der Bevölkerung nachhaltig stärkt.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Von Abbiege- und Einbiegespuren bis hin zu neuen Busbuchten</span></p>
<p>Bereits im Jahr 2023 starteten umfassende Bau- und Modernisierungsmaßnahmen entlang der B 183 zwischen der Autobahnausfahrt A13/Stubai und der Ortsdurchfahrt von Mieders. Ziel war es, die Verkehrssicherheit nachhaltig zu erhöhen und den Verkehrsfluss zu optimieren. In diesem Zusammenhang wurden neue Linksabbiegespuren und Einfädelungsstreifen im Bereich der Ortsteile Holzgasse und Porzens errichtet. Bestehende Gefahrenstellen wurden auch mit der Verbreiterung des bestehenden Fahrbahnteilers und der Neuerrichtung der zwei bestehenden Bushaltestellen gezielt entschärft. Eine Lärmschutzwand sorgt zudem für eine spürbare Entlastung der AnrainerInnen. Zwei neue Busbuchten verbessern die Einbindung des öffentlichen Verkehrs und vermeiden gefährliche Haltesituationen.&nbsp;</p>
<p>LHStv Geisler&nbsp;betont: „Die Stubaitalstraße ist eine zentrale Verkehrsachse mit hoher täglicher Belastung. Mit den gesetzten Maßnahmen ist es gelungen, einen sicheren Straßenabschnitt zu schaffen, der den unterschiedlichen Anforderungen gerecht wird und die Situation für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer deutlich verbessert.“&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Neue Unterführung stärkt Alltags- und Freizeitmobilität&nbsp;</span></p>
<p>Mit der nun fertiggestellten Geh- und Radwegunterführung wurde das Gesamtprojekt abgeschlossen. Erste Vorarbeiten begannen Ende 2024 im Bereich der Einfahrt Mieders-Oweges, die Hauptbauphase lief ab Mai 2025. Im Zuge der Umsetzung wurden auch zwei neue, barrierefrei erreichbare Bushaltestellen errichtet sowie die Straßenentwässerung in diesem Abschnitt umfassend modernisiert.</p>
<p>„Die neue Geh- und Radwegunterführung ist ein klares Zeichen für mehr Sicherheit im Alltags- und Freizeitverkehr.&nbsp;Wer das Radfahren als Sport- und Fortbewegungsmittel fördern will, muss entsprechende Infrastruktur schaffen. Genau das ist hier einmal mehr passiert: Das Vorhaben ist neben der im letzten Jahr geöffneten Stubai Radroute 19 ein weiterer Schritt, um die Attraktivität des Radverkehrs im Stubaital&nbsp;zu steigern. Gleichzeitig schaffen wir damit auch einen wichtigen Beitrag zur klimafreundlichen Mobilität“, ergänzt LHStv Wohlgemuth.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Neuer Straßenabschnitt der B 183 Stubaitalstraße samt Geh- und Radwegunterführung in Mieders</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eabe5bec6c74789757ffc85d087034028"><span>Ort: B 183 Stubaitalstraße, Kilometer 2,33 bis Kilometer 3,24</span></li><li data-list-item-id="ed55872a4b7be827a179202232227c440"><span>Projektpartner: Gemeinde Mieders / Tourismusverband Stubai Tirol / Land Tirol</span></li><li data-list-item-id="e3be02c9f75f6df1a263ea654f883b06e"><span>Bauzeit: dreieinhalb Jahre (Anfang 2023 bis Mitte 2026)</span></li><li data-list-item-id="e536c7e193afdb8a833ae0392f612bfeb"><span>Kosten: rund drei Millionen Euro</span></li><li data-list-item-id="ef37e765ad20a1d849be07bce029de238"><span>Ziel: Verbesserung der Verkehrssicherheit im vorderen Stubaital sowie Erhöhung der Lebensqualität der Bevölkerung vor Ort</span></li><li data-list-item-id="ef20b33280d716df71bee0cdd2cb7c7b6"><span>Getätigte Maßnahmen:</span><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e762bc353e0b9a4208a09f197805c23a6"><span>Bauarbeiten an der östlichen Ortseinfahrt von Mieders mitsamt Linksabbiege- und Einfädelungsstreifen im Bereich der Ortsteile Holzgasse und Porzens</span></li><li data-list-item-id="e3c178199f9fbaaf1fa7d31f110afea26"><span>Verbreiterung des bestehende Fahrbahnteiler&nbsp;im Bereich des Wohnhauses Danzl, der Holzgasse und des Ortsteiles Moos und Ausbau als Querungshilfe</span></li><li data-list-item-id="e1875a59196d7d7e4b0694f3e1b0c3015"><span>Errichtung zwei neuer Busbuchten</span></li><li data-list-item-id="e1a6eba056118b21068cda335b8eb360a"><span>Errichtung einer neuen Lärmschutzwand</span></li><li data-list-item-id="eec5bc242762ad22c1341daa6ffb7eec2"><span>Einführung einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 km/h</span></li><li data-list-item-id="eae6bc0740554b64b4619c4964d5a1f57"><span>Errichtung einer neuen Geh- und Radwegunterführung taleinwärts im Bereich der Einfahrt Mieders-Oweges</span></li><li data-list-item-id="e19d2bd4fc42f07420014cf5deaecb958"><span>Errichtung zwei neuer Bushaltestellen in diesem Bereich</span></li><li data-list-item-id="e024784c1c3b8980b8ef4d6283fa858d0"><span>Verbesserung der Straßenentwässerung der B 183 in diesem Bereich</span></li></ul></li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Straßenbau</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Thu, 07 May 2026 18:16:26 +0200</pubDate>
				
				<title>Abschussverordnung für Risikowolf im Bezirk Landeck </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/abschussverordnung-fuer-risikowolf-im-bezirk-landeck/</link>
				<description>Nachweis in unmittelbarer Nähe zum Siedlungsraum</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eacf49c5afedbe693226d8a67c257938e"><span class="regierungsmitglied">Abschussverordnung gilt ab heute bis zum Ablauf des 10. Juni – Jägerschaft bereits informiert</span></li></ul><p>Die Tiroler Landesregierung hat heute, Donnerstag, die Abschussverordnung für einen Risikowolf im Bezirk Landeck erlassen. Die Verordnung ist mit der Kundmachung, heute, Donnerstag, in Kraft getreten und gilt bis zum Ablauf des 10. Juni 2026. Die betroffene Jägerschaft wurde bereits informiert.</p>
<p>In den vergangenen Tagen wurde im Gemeindegebiet von Galtür ein Wolf mehrmals in unmittelbarer Nähe zu Wohnhäusern nachgewiesen - sowohl durch eine Sichtungsmeldung als auch im Zusammenhang mit einem Rissereignis.&nbsp;</p>
<p>Das Land Tirol appelliert wie immer an die Bevölkerung Sichtungen von Großraubtieren möglichst rasch über das das&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/themen/land-forstwirtschaft/agrar/LWSJF/Grosse_Baeutegreifer/Allgemein/Formular_Sichtbeobachtung_grosse_Beutegreifer_Tirol_Version_2.0_vom_28.5.2024_Formular.pdf" target="_blank">Sichtungsformular</a>&nbsp;auf der Website des Landes Tirol oder direkt an die zuständige Bezirkshauptmannschaft zu melden. Besonders wichtig für die fachliche Beurteilung ist Bildmaterial. Weitere Informationen finden sich unter <a href="https://www.tirol.gv.at/landwirtschaft-forstwirtschaft/agrar/rechtliche-bestimmungen-in-der-landwirtschaft/beutegreifer/" target="_blank">www.tirol.gv.at/baer_wolf_luchs</a>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Landwirtschaft</category>
				
					<category>Wald</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Thu, 07 May 2026 14:18:25 +0200</pubDate>
				
				<title>75 Jahre Landeskulturfonds: Rückgrat der Tiroler Landwirtschaft</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/75-jahre-landeskulturfonds-rueckgrat-der-tiroler-landwirtschaft-seit-1951/</link>
				<description>75 Jahre Stabilität und Verlässlichkeit</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e204a5c91cd8afee2b00264bffc9bcbd0"><span class="regierungsmitglied">Einzigartiges Modell: sich selbst erneuernder Kapitalstock</span></li><li data-list-item-id="eb4a3d9f371826bfc29966ea03f1c8c73"><span class="regierungsmitglied">Damals wie heute: zentral für Investitionen in Tirols Landwirtschaft</span></li><li data-list-item-id="ea142b6f6459d966ba6b76527e7c81606"><span class="regierungsmitglied">Landwirtschaft im strukturellen Wandel</span></li></ul><p>Der Landeskulturfonds (LKF) feiert 2026 sein 75-jähriges Bestehen. Seit seiner Gründung ist er der wichtigste Finanzierungspartner der Tiroler Landwirtschaft und hat Generationen von bäuerlichen Betrieben bei Investitionen begleitet. Was oft weniger im öffentlichen Bewusstsein steht: Die Aufgaben des LKF gehen weit über die Finanzierung landwirtschaftlicher Investitionen hinaus. Er übernimmt auch zentrale Funktionen für Gemeinden – etwa bei der Umsetzung von Wasser-, Abwasser- und kommunalen Großprojekten wie Kinderbetreuung, Pflichtschulen, Pflege, Gesundheit oder Feuerwehrwesen. Zum Jubiläum präsentiert sich der Landeskulturfonds zudem mit einem neuen Erscheinungsbild: Ein modernisiertes Logo unterstreicht die Weiterentwicklung der Institution und den Anspruch, auch künftig ein starker Partner für Landwirtschaft und Gemeinden zu sein.</p>
<p>„Der Landeskulturfonds ist seit 75 Jahren ein verlässlicher Partner für unsere Bäuerinnen und Bauern und bereits seit einiger Zeit auch ein wesentliches Instrument für die Entwicklung des ländlichen Raums in Tirol. Er verbindet Tradition mit Zukunft und steht für nachhaltige Finanzierung im Sinne der Betriebe und Gemeinden“, betont LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>, Vorsitzender des Kuratoriums des Landeskulturfonds.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Landwirtschaft: LKF ermöglichte Investitionen in Milliardenhöhe</span></p>
<p>Ein Blick auf die Zahlen zeigt die zentrale Rolle des LKF für die Entwicklung der Tiroler Landwirtschaft: Seit 1951 wurden mehr als 26.000 Kredite vergeben und damit Investitionen in Milliardenhöhe ermöglicht. Besonders deutlich wird dabei der steigende Kapitalbedarf der vergangenen Jahrzehnte – mehr als die Hälfte der gesamten Darlehenssumme entfällt auf die letzten 25 Jahre.</p>
<p>Auch im kommunalen Bereich ist der Fonds ein wichtiger Partner: Über den Wasserleitungsfonds wurden seit 1958 über 5.000 Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund 200 Millionen Euro abgewickelt.&nbsp;<br>Insgesamt hat der Landeskulturfonds damit seit seiner Gründung nahezu eine Milliarde Euro an Darlehen bereitgestellt und damit Investitionen in deutlich höherem Ausmaß ausgelöst.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Weniger landwirtschaftliche Betriebe, aber komplexere Investitionen</span></p>
<p>Die Entwicklung der Kreditvergabe des LKF spiegelt den Strukturwandel in der Tiroler Landwirtschaft deutlich wider: Während die Zahl der finanzierten Projekte über die Jahrzehnte zurückgeht, steigen die durchschnittlichen Darlehenssummen kontinuierlich an: In den Anfangsjahrzehnten wurden noch rund 300 bis 600 Kredite pro Jahr vergeben, mit durchschnittlichen Darlehenssummen von etwa 7.000 Euro. Die 1970er-Jahre stellten mit bis zu 700 Krediten pro Jahr und durchschnittlich rund 16.000 Euro die Blütezeit dar. Heute liegt die Zahl der Finanzierungen bei rund 150 Krediten pro Jahr, bei gleichzeitig deutlich höheren durchschnittlichen Darlehenssummen von rund 100.000 Euro.</p>
<p>„Die Zahlen zeigen, wie sich die Anforderungen an die Landwirtschaft verändert haben. Es werden weniger Betriebe, aber mit deutlich größeren und komplexeren Investitionen. Der Landeskulturfonds hat diese Entwicklung immer mitgetragen und ermöglicht es, notwendige Modernisierungen überhaupt erst umzusetzen“, betont LHStv Geisler.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Aus der Not geboren – mit Weitblick gestartet</span></p>
<p>Die Wurzeln des Fonds reichen in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg zurück. Massive Kriegsschäden, fehlendes Eigenkapital und hohe Verschuldung stellten die Tiroler Landwirtschaft vor enorme Herausforderungen. Eine Initiative des sich neu organisierten Bauernbundes legte mit einer erfolgreichen Spendensammlung den Grundstein für den späteren Fonds. 1951 wurde der Landeskulturfonds gesetzlich gegründet. Von Beginn an setzte man auf ein Prinzip, das bis heute gilt: langfristige, zinsgünstige Darlehen statt einmaliger Zuschüsse.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Rückzahlungen fließen in neue Investionen</span></p>
<p>„Sozusagen als Hilfe zur Selbsthilfe – so hat das auch der erste Geschäftsführer des Landeskulturfonds,&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Hans Weingartner</span>, im Jahr 1952 auf den Punkt gebracht“, erklärt heutiger Geschäftsführer&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Thomas Danzl&nbsp;</span>und führt weiter aus: „Dieses Modell ermöglicht einen sich selbst erneuernden Kapitalstock: Rückzahlungen fließen wieder in neue Investitionen.“ Dadurch ist der Fonds unabhängig von jährlichen Budgetmitteln des Landeshaushaltes und konnte sich über Jahrzehnte zu einer finanziell starken und eigenständigen Institution entwickeln.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Motor für Investitionen – auch über die Landwirtschaft hinaus</span></p>
<p>Der LKF begleitet landwirtschaftliche Betriebe bei der Modernisierung ihrer Höfe, bei Stallbauten sowie bei neuen Betriebszweigen – und trägt gleichzeitig zur Verbesserung der Agrarstruktur bei, etwa durch Grundankäufe oder Flurbereinigungen. Darüber hinaus ist der Fonds ein verlässlicher Partner für Gemeinden: Über den Wasserleitungsfonds werden Projekte der Wasser- und Abwasserinfrastruktur finanziert. Ab diesem Jahr auch ergänzt durch Investitionen in Bildung, Kinderbetreuung, Gesundheit, Feuerwehrwesen und Pflege. „Der Landeskulturfonds ist längst mehr als ein Finanzierungspartner für die Landwirtschaft. Wir leisten einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung des ländlichen Raums insgesamt – von der Hofstelle bis zur kommunalen Infrastruktur“, betont Danzl.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Aktuelle Herausforderungen: steigende Baukosten und Anforderungen</span></p>
<p>Die Landwirtschaft steht heute vor tiefgreifenden Herausforderungen: steigende Bau- und Betriebskosten und hohe Investitionserfordernisse durch steigende Anforderungen in Bereichen wie Tierwohl, Umwelt und Klimaschutz. Zudem steigt der Anpassungsbedarf – etwa durch den Klimawandel oder den anhaltenden Strukturwandel. Gleichzeitig stehen viele Betriebe unter Druck durch eine langfristige Preis-Kosten-Schere.&nbsp;</p>
<p>Auch Gemeinden stehen vor wachsenden Anforderungen – ob beim Ausbau und der Erhaltung von Wasser- und Kanalinfrastruktur oder bei Investitionen im Bereich Kinderbetreuung und Schulwesen. „Der Landeskulturfonds setzt genau dort an, wo die Herausforderungen am größten sind: beim Zugang zu leistbarer Finanzierung. Gerade in Zeiten steigender Anforderungen und Kosten sind Investitionsförderungen und zinsgestützte Kredite zentrale Instrumente. Der Landeskulturfonds wird daher auch in Zukunft ein verlässlicher Partner für unsere bäuerlichen Betriebe und den ländlichen Raum bleiben“, betont LHStv Geisler abschließend.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Landwirtschaft</category>
				
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				<pubDate>Thu, 07 May 2026 13:09:56 +0200</pubDate>
				
				<title>Wintersperre vorbei: Hahntennjoch ab Montag, 11. Mai, wieder geöffnet </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/wintersperre-vorbei-hahntennjoch-ab-montag-11-mai-wieder-geoeffnet/</link>
				<description>Nach rund 1.100 Arbeitsstunden: Räumungs- und Sicherungsarbeiten abgeschlossen</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e8acba4208aeb67017a16b147c822b658"><span class="regierungsmitglied">L 246 Hahntennjochstraße wird für den Verkehr freigegeben</span></li><li data-list-item-id="ecafd6232d88f8cd3720d06d52ef8e3d5"><span class="regierungsmitglied">Gemeinde Pfafflar übernimmt auf Gemeindegebiet Parkraumbetreuung am Hahntennjoch</span></li><li data-list-item-id="e2c3b58e7a8e9ac0be6e1bbb3ded2a727"><span class="regierungsmitglied">Film zu den Arbeiten am Hahntennjoch auf dem&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at?mail=9327&amp;aC=475d5ed3&amp;jumpurl=0" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">YouTube-Kanal des Landes</span></a></li></ul><p>Rund 1.000 Höhenmeter gilt es, am Hahntennjoch zu bewältigen. Während der Wintermonate bleibt die Passstraße aufgrund der erhöhten Lawinengefahr geschlossen. Am 11. Mai 2026 um 16 Uhr wird die hochalpine Verbindung zwischen dem Bezirk Imst und dem Außerferner Lechtal wieder für den Verkehr geöffnet. Im Bereich des Straßenabschnitts, auf dem die Leitschiene durch eine Lawine beschädigt bzw. mitgerissen wurde, wird der Verkehr bis auf weiteres einspurig durch eine Ampelregelung fließen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Umfangreiche Arbeiten an der Passstraße</span></p>
<p>Seit März standen MitarbeiterInnen der Straßenmeisterei Zams gemeinsam mit weiteren Fachfirmen mit schweren Geräten im Einsatz. Insgesamt wurden rund 1.100 Arbeitsstunden seitens der Straßenmeisterei aufgewendet, um die L 246 Hahntennjochstraße wieder in einen sicheren Zustand zu bringen. Allein auf die Felsräumarbeiten entfielen dabei rund 430 Stunden.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Großer Einsatz zur sicheren Öffnung</span></p>
<p>„Das Hahntennjoch spielt für die regionale Bevölkerung als Verbindung zwischen dem Lechtal und dem Inntal eine zentrale Rolle. Nach der Wintersperre hat eine rasche und zugleich sichere Wiederöffnung stets oberste Priorität. Mein Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die hier Jahr für Jahr unter anspruchsvollen Bedingungen Großartiges leisten“, betont LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>. Voraussetzung für den Start der Arbeiten sei jedoch immer die Freigabe durch die Lawinenkommissionen – Sicherheit gehe in jedem Fall vor.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Hartmut Neurauter</span> von der Straßenmeisterei Zams führt aus: „In den vergangenen Wochen wurde entlang der L 246 Hahntennjochstraße mit großem Engagement und viel Einsatz gearbeitet, um die Strecke nach der Wintersperre wieder sicher befahrbar zu machen. Von aufwendigen Schneeräumungen über Felsräumungen bis hin zu wichtigen Sanierungsarbeiten an beschädigten Mauern, Rückhaltesystemen und Weiderosten, steht die Sicherheit für die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer stets an oberster Stelle. Auch die aktuelle Lawinensituation wurde laufend und mit höchster Sorgfalt bewertet.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Neue Parkraumbewirtschaftung am Hahntennjoch</span></p>
<p>Mit der heurigen Öffnung des Hahntennjochs geht auch eine Neuerung einher: Die Gemeinde Pfafflar (Bezirk Reutte) wird künftig die auf ihrem Gemeindegebiet liegenden Schotter-Parkflächen auf der Passhöhe abseits der Hahntennjochstraße bewirtschaften und betreuen. Die Gemeinde wird – wie bei vielen anderen Wander-Parkplätzen auch – ein freiwilliges Park-Entgelt einheben. Dafür sind entsprechende Beschilderungen und Geldeinwurf-Stellen vorgesehen. Der Straßendienst verbleibt in der Zuständigkeit des Landes Tirol.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
					<category>Straßenbau</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Thu, 07 May 2026 10:26:28 +0200</pubDate>
				
				<title>Kanzelgalerie: Zusätzliche Tagessperren erforderlich </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/kanzelgalerie-zusaetzliche-tagessperren-erforderlich/</link>
				<description>B 180 Reschenstraße zwischen Pfunds/Kajetanbrücke und Nauders von 11. bis 13. Mai tagsüber gesperrt</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/5/b/csm_20250722_Lokalaugenschein_Kanzelgalerie__7__503bc5a061.jpg" length="4292658" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e3ec4964a1831b3b7b9460ba8344a4e9c"><span class="regierungsmitglied">Komplexe geologische Situation macht zusätzliche Sicherungsarbeiten im Baustellenbereich notwendig</span></li><li data-list-item-id="e4bc1ee3da334fac505b456bcad526de6"><span class="regierungsmitglied">Weitere Sperre für Sprengarbeiten am 20. oder 21. Mai vorgesehen – genauer Termin ist wetterabhängig</span></li><li data-list-item-id="e7dfc43c3a151011173abc1c1c77d1820"><span class="regierungsmitglied">Änderungen auch beim Öffi-Verkehr</span></li></ul><p>Im Zuge des Neubaus der Kanzelgalerie auf der B 180 Reschenstraße zwischen Pfunds/Kajetanbrücke und Nauders im Bezirk Landeck sind zusätzliche Tagessperren erforderlich. Die bisher kommunizierten Tagessperren im Frühjahr enden planmäßig am Freitag, 8. Mai 2026 (siehe Pressemitteilung:&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/meldungen/meldung/update-kanzelgalerie/" target="_blank">Update Kanzelgalerie | Land Tirol</a>). Aufgrund der komplexen geologischen Situation im Bereich der Baustelle müssen nun weitere Sicherungsmaßnahmen durchgeführt werden. Konkret wird im Bereich der Felswand oberhalb der Baustelle ein zusätzlicher Steinschlagschutzzaun errichtet. Dafür sind weitere Sperren der B 180 Reschenstraße notwendig.</p>
<p>Konkret gelten die zusätzlichen Tagessperren von Montag, 11. Mai, bis Mittwoch, 13. Mai, jeweils von 7.30 bis 12.30 Uhr und von 13.30 bis 18 Uhr. Nach Abschluss der Tagessperre am 13. Mai wird die B 180 Reschenstraße aufgrund des bevorstehenden Feiertags „Christi Himmelfahrt“ ab 14. Mai zweispurig für den Verkehr freigegeben.</p>
<p>Darüber hinaus ist am Mittwoch, 20. Mai, oder am Donnerstag, 21. Mai, eine weitere Sperre von 8 bis 12 Uhr erforderlich. Der genaue Termin ist wetterabhängig. In diesem Zeitraum werden Sprengarbeiten durchgeführt, um oberhalb der Baustelle liegende Felsblöcke zu zerkleinern und kontrolliert in den neu errichteten Steinschlagschutzzaun abzufangen.</p>
<p>„Die Kanzelgalerie ist ein zentrales Sicherheitsprojekt auf der Reschenstraße. Gerade die geologischen Verhältnisse in diesem Bereich zeigen, wie wichtig diese Schutzmaßnahme ist. Wenn im Zuge der Arbeiten zusätzliche Sicherungen notwendig werden, müssen wir rasch und verantwortungsvoll handeln. Die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden und der Arbeiterinnen und Arbeiter auf der Baustelle hat oberste Priorität“, betont Straßenbaureferent LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Komplexe Geologie erfordert laufende Beurteilung</span></p>
<p>Die geotechnische Beurteilung der aktuellen Situation erfolgte Ende April. Dabei zeigte sich, dass aufgrund der geologischen Verhältnisse ein zusätzlicher Steinschlagschutzzaun in der Mitte der Baustelle auf einer Höhe von rund 80 Metern erforderlich ist. „Für die Errichtung eines solchen Schutzzauns ist üblicherweise eine Vorlaufzeit von mehreren Wochen notwendig. Durch eine rasche Abstimmung aller Projektbeteiligten konnte jedoch kurzfristig eine Lösung gefunden und mit den Arbeiten bereits begonnen werden“, so Gregor Wieland, Leiter des Sachgebiets Brücken- und Tunnelbau des Landes Tirol, der weiter erklärt: „Die Arbeiten an der Kanzelgalerie zählen zu den anspruchsvollsten Straßenbaumaßnahmen des Landes. Die Felswand wird laufend beobachtet und geotechnisch beurteilt. Die nun notwendigen zusätzlichen Sicherungsarbeiten sind eine direkte Folge der komplexen geologischen Strukturen vor Ort.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Umleitung über Engadin und Martinsbruck</span></p>
<p>Die Sperren gelten jeweils im Abschnitt von Pfunds/Kajetanbrücke, Abzweigung B 184 Engadiner Straße, bis Nauders, Abzweigung B 185 Martinsbrucker Straße. Während der Sperrzeiten wird der Verkehr – mit Ausnahme von Fahrzeugen mit Anhänger über 6,5 Metern Länge sowie Bussen über 13 Metern Länge – über die B 185 Martinsbrucker Straße, die H 27 Engadinerstraße auf Schweizer Staatsgebiet und die B 184 Engadiner Straße umgeleitet. Fahrzeuge, die aufgrund bestehender Verkehrsbeschränkungen die B 185 Martinsbrucker Straße nicht befahren können, müssen die Sperre großräumig umfahren oder die Durchfahrts-Zeitfenster abwarten. Außerhalb der genannten Sperrzeiten kann der Baustellenbereich einspurig mit Ampelregelung passiert werden.</p>
<p>Von Seiten des Schweizer Zolls wird darauf hingewiesen, dass es keine Ausnahmen hinsichtlich der Schwerverkehrsabgabe für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen gibt.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Änderungen beim Öffi-Verkehr</span></p>
<p>Im Zusammenhang mit den angekündigten Tagessperren auf der B 180 Reschenstraße kommt es auch zu Änderungen im öffentlichen Personennahverkehr: Während der Sperrzeiten von Montag bis Freitag werden die Buslinien 210 und 270 über Martina (Gemeinde Valsot, Schweiz) umgeleitet. Auf der Linie 273 zwischen Landeck und Mals ist während der Bauarbeiten mit Verspätungen zu rechnen. Zudem können auf der Linie 210 nicht alle gewohnten Verbindungen zwischen Pfunds und Nauders angeboten werden – der aktuelle Fahrplan ist unter&nbsp;<a href="http://www.vvt.at" target="_blank" rel="noreferrer">www.vvt.at</a> abrufbar. An den Wochenenden, wenn die Straße für den Verkehr geöffnet ist, verkehren alle Linien wie gewohnt.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
					<category>Straßenbau</category>
				
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				<pubDate>Wed, 06 May 2026 14:44:34 +0200</pubDate>
				
				<title>Hochwasserschutzprojekt erfolgreich abgeschlossen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/hochwasserschutzprojekt-erfolgreich-abgeschlossen/</link>
				<description>Umfassende Maßnahmen bringen mehr Sicherheit für die Gemeinden St. Ulrich am Pillersee und Waidring</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4d1714c360529b579856fb7261615573"><span class="regierungsmitglied">Schutz für rund 110 Gebäude und etwa 900 Menschen</span></li><li data-list-item-id="eea7389937e45d311adf1c9785ae71a88"><span class="regierungsmitglied">Kombination aus Dämmen und Retentionsräumen&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ec01248d34f0ee2988f6278688846016f"><span class="regierungsmitglied">Pillersee als zentraler Rückhalteraum mit Steuerung im Hochwasserfall</span></li><li data-list-item-id="efbe7948ee797fbdc4c4ae234f00d82ad"><span class="regierungsmitglied">Zahlreiche ökologische Begleitmaßnahmen umgesetzt</span></li></ul><p>Nach intensiver Planungs- und Bauzeit ist das Hochwasserschutzprojekt in den Gemeinden St. Ulrich a. P. und Waidring (Bezirk Kitzbühel) erfolgreich abgeschlossen. Auf einer Länge von rund 15,5 Kilometern zwischen Fleckenried in der Gemeinde St. Ulrich a. P. und dem Ortsteil Strub in Waidring wurden entlang des Grieselbachs, der in Waidring Haselbach genannt wird, zahlreiche Maßnahmen zur Verbesserung des Hochwasserschutzes umgesetzt. Mit einem Investitionsvolumen von rund 9,4 Millionen Euro wurde ein Maßnahmenpaket realisiert, das künftig rund 110 Gebäude und etwa 900 BewohnerInnen sowie Arbeitsstätten vor einem hundertjährlichen Hochwasser schützt. Die Kosten wurden gemeinsam von Bund, Land Tirol und dem Wasserverband Haselbach-Grieselbach getragen.</p>
<p>„Der verbesserte Schutz der Bevölkerung vor Naturgefahren wie Hochwasser in Tirol ist mir ein großes Anliegen. Daher investieren wir als zuständiges Bundesministerium gemeinsam mit dem Land Tirol und den Gemeinden laufend in bauliche Maßnahmen und ökologische Verbesserungen, die Mensch und Natur gleichermaßen zugutekommen. Für das Hochwasserschutz-Projekt Haselbach-Grieselbach in den Gemeinden Waidring und St. Ulrich am Pillersee stellen wir rund die Hälfte des nötigen Budgets, das sind 4,5 Millionen Euro, bereit. Jeder Euro, den wir in den Hochwasserschutz investieren, ist eine Investition in mehr Sicherheit sowie in eine intakte Umwelt und stärkt die regionale Wirtschaft“, so Umwelt- und Wasserminister&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Norbert Totschnig</span> anlässlich der Fertigstellungsfeier.&nbsp;</p>
<p>Auch LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> unterstreicht: „Der Schutz vor Naturgefahren hat in Tirol einen sehr hohen Stellenwert. Mit diesem Hochwasserschutzprojekt ist es gelungen, für die Gemeinden eine spürbare Verbesserung der Sicherheit zu schaffen und gleichzeitig auch ökologische Aspekte mitzudenken. Mein Dank gilt allen, die an der Umsetzung dieses Projekts mitgearbeitet haben.“</p>
<p>„Für unsere Gemeinden ist die Fertigstellung dieses Hochwasserschutzprojekts ein ganz wesentlicher Schritt“, betonen&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Martin Mitterer</span>, Bürgermeister der Gemeinde St. Ulrich a. P., und&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Georg Hochfilzer</span>, Bürgermeister der Gemeinde Waidring, in ihren Funktionen als Obmann bzw. Obmann-Stellvertreter des Wasserverbandes. „Die Erfahrungen aus dem Hochwasser 2013 haben deutlich gezeigt, wie wichtig funktionierende Schutzmaßnahmen sind. Umso mehr freut es uns, dass wir dieses umfassende Projekt nun gemeinsam erfolgreich umsetzen konnten. Es stärkt nicht nur die Sicherheit für die Bevölkerung, sondern wertet gleichzeitig auch unseren Natur- und Freizeitraum auf. Damit wird eine wichtige Grundlage für die weitere positive Entwicklung unserer Gemeinden geschaffen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Breites Maßnahmenpaket entlang des gesamten Gewässers</span></p>
<p>Das Hochwasserschutzprojekt wurde vom Wasserverband Haselbach–Grieselbach umgesetzt. Ihm gehören die Gemeinden St. Ulrich a. P. und Waidring, die Haselbachgenossenschaft sowie die Landesstraßenverwaltung an.&nbsp;Insgesamt wurden 16 Einzelmaßnahmen zwischen Waidring und St. Ulrich umgesetzt.</p>
<p>„Entscheidend war ein ganzheitlicher Ansatz, um bestehende Schwachstellen zu beseitigen und gleichzeitig neue Retentionsräume zu schaffen und zu optimieren“, erklärt&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Markus Federspiel</span>, Vorstand der Abteilung Wasserwirtschaft des Landes Tirol. Ein wesentlicher Bestandteil war die Sanierung und Abdichtung bestehender Hochwasserschutzdämme in Waidring: Sie entstammen teils aus dem frühen 20. Jahrhundert und wurden nun auf rund zwei Kilometern Länge an den aktuellen Stand der Technik angepasst. „Die bestehenden Dämme waren nicht ausreichend dicht. Durch moderne Abdichtungsverfahren besteht nun wieder Standsicherheit“, so Federspiel weiter.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Neue Retentionsräume und Rückhaltesysteme</span></p>
<p>Zur gezielten Rückhaltung von Hochwasser wurden mehrere Retentionsräume geschaffen: Diese können bei erhöhten Abflüssen Wasser zwischenspeichern, um so die Abflusssituation im Unterlauf aufgrund der Linearmaßnahmen nicht zu verschlechtern. „Solche Rückhalteräume sind zentrale Elemente im modernen Hochwasserschutz. Sie ermöglichen es, große Wassermengen temporär aufzunehmen und kontrolliert wieder abzugeben“, erklärt Federspiel.&nbsp;</p>
<p>Eine besondere Rolle im Gesamtkonzept kommt dem Pillersee zu. Durch den Neubau einer automatisiert gesteuerten Wehranlage kann der Seewasserspiegel im Hochwasserfall gezielt angehoben und das vorhandene Rückhaltevolumen optimal genutzt werden. „Mit der neuen Wehranlage ist der See aktiv in das Hochwassermanagement eingebunden, indem die Hochwasserwelle kontrolliert in den Unterlauf abgegeben wird“, erklärt Federspiel weiter. Gleichzeitig wurde die ökologische Durchgängigkeit mit einer Fischaufstiegshilfe bei der Wehranlage hergestellt.&nbsp;</p>
<p>Flussauf der Gemeinde Waidring gibt es künftig zusätzlich ein Geschieberückhaltebecken mit einem Wildholzrechen, das Geschiebe und Wildholz kontrolliert zurückhält.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ökologische Aufwertung und nachhaltige Gestaltung</span></p>
<p>Im Bereich des Seezulaufs wurden rund 25.000 Kubikmeter Feingeschiebe entfernt, um das Abflussverhalten des Grieselbaches und des Brunnbaches in den Pillersee zu verbessern. Gleichzeitig wurde der Zulauf naturnah umgestaltet&nbsp;und frühere, vom Hauptfluss getrennte Seitenarme wieder angebunden und damit reaktiviert.</p>
<p>Auch im Bereich Fleckenried in St. Ulrich a. P. wurde der bestehende Retentionsraum erweitert und ökologisch aufgewertet. Durch die Aufweitung des Gewässers erhöht sich das Volumen für den Geschieberückhalt und es entstand zusätzlicher ökologischer Lebensraum. „Bei einem modernen Hochwasserschutzprojekt sind auch ökologische Aspekte zu berücksichtigen. Im Rahmen der Umsetzung dieses Projekts ist es gelungen, Hochwasserschutz und Ökologie sinnvoll miteinander zu verbinden“, führt Federspiel aus.</p>
<p>„Mit dem Hochwasserschutzprojekt am Grieselbach und Haselbach wurde ein bedeutender Beitrag zur Erhöhung der Sicherheit und zur nachhaltigen Entwicklung der Region geleistet. Auch, wenn es nie eine hundertprozentige Sicherheit geben wird, zeigt dieses Projekt, wie durch abgestimmte Maßnahmen und die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten wirksamer Schutz vor Naturgefahren geschaffen werden kann“, betont LHStv Geisler abschließend.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
					<category>Wasserwirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Fri, 01 May 2026 11:00:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Christa Entstrasser-Müller)</author>
				<title>Tirol bleibt auf PV-Erfolgskurs </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tirol-bleibt-auf-pv-erfolgskurs/</link>
				<description>Weichen für noch schnelleren PV-Ausbau gestellt</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e2b5ddc9130f1aa720e5a066693d3772a"><span class="regierungsmitglied">Tag der Sonne am 3. Mai</span></li><li data-list-item-id="e53bb4763140927197e07fa0f6503e73b"><span class="regierungsmitglied">Beschleunigungsgebiete für PV gehen in Begutachtung</span></li><li data-list-item-id="e9fc3ca22782d441b38f843393d5a4651"><span class="regierungsmitglied">PV-Zubau 2025 rund 3.300 Anlagen</span></li><li data-list-item-id="e51a713ee1622feee1f078ecf1914d800"><span class="regierungsmitglied">35.600 PV-Anlagen in Tirol mit 3,1 Millionen Quadratmetern Modulfläche</span></li></ul><p>Am 3. Mai ist Tag der Sonne. Und auch 2025 hat sie Tirol wieder kräftig angetrieben: Der Photovoltaik (PV)-Ausbau bleibt auf hohem Niveau und entwickelt sich zunehmend in Richtung Effizienz und Qualität. Mit Jahresende 2025 sind in Tirol bereits über 35.600 netzgekoppelte PV-Anlagen in Betrieb. Um den PV-Ausbau weiter zu forcieren, weist das Land Tirol nunmehr so genannte Beschleunigungsgebiete aus. Auf bereits versiegelten Flächen wie etwa Parkplätzen, aber auch in Schigebieten soll der PV-Ausbau durch eine vorgezogene Beurteilung der Umweltauswirkung schneller und einfacher möglich werden. Eine entsprechende Verordnung geht demnächst in Begutachtung.&nbsp;</p>
<p>„Der Photovoltaik-Ausbau in Tirol legt weiter zu und pendelt sich nach den Rekordjahren auf hohem Niveau ein. Mit der geplanten Ausweisung für PV-Beschleunigungsgebiete machen wir den nächsten Schritt für die Energiewende“, konstatiert Energiereferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler </span>Tirol gute Fortschritte in Richtung Energieunabhängigkeit. Bis zum Jahr 2050 will Tirol seinen Energiebedarf rechnerisch aus erneuerbarer, heimischer Produktion decken können.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sonnenstrom und Speicher</span></p>
<p>Allein im vergangenen Jahr wurden rund 3.300 neue PV-Anlagen ans Netz angeschlossen. Rechnerisch können mit dem in Tirol aus Sonnenkraft erzeugtem Strom über 178.000 Haushalte versorgt werden, um knapp 30.000 mehr als im Vergleichsjahr 2024. „Da die Sonne aber nicht immer dann scheint, wenn der Strom gebraucht wird, brauchen wir verstärkt Speicher. Neben Batteriespeichern zur Stärkung des Eigenverbrauchs im eigenen Haushalt, spielen Pumpspeicherkraftwerke für die Integration erneuerbarer Energie in das Energiesystem eine entscheidende Rolle“, führt LHStv Geisler aus.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">PV vorrangig auf Dächern und bereits beanspruchten Flächen</span></p>
<p>Die gesamte PV-Modulfläche in Tirol beträgt mittlerweile rund 3,1 Millionen Quadratmeter und soll weiterwachsen. Bis 2050 sollen rund 4.500 Gigawattstunden Strom pro Jahr aus Sonnenenergie erzeugt werden. Aktuell beträgt die Sonnenstromproduktion rund 625 Gigawattstunden. „Neben allen geeigneten Dächern brauchen wir zusätzlich auch Freiflächen. Wir wollen unser Land aber nicht mit PV auf der grünen Wiese zupflastern, sondern eine geordnete Entwicklung auf bereits genutzten oder versiegelten Flächen. Deshalb weisen wir Flächen wie Parkplätze oder Deponien, aber auch im Tiroler Seilbahn- und Schigebietsprogramm ausgewiesene Schigebiete als Beschleunigungsgebiete aus“, so LHStv Geisler.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Beschleunigter Ausbau in Schigebieten&nbsp;</span></p>
<p>In alpinen Lagen sind die Sonneneinstrahlung und der Ertrag aus PV-Anlagen gerade auch in den Wintermonaten mit weniger Stromproduktion gut. Im Zuge der Ausweisung als Beschleunigungsgebiet wurden für allfällige Umweltauswirkungen vorab so genannte Minderungsmaßnahmen erarbeitet. So ist in den Beschleunigungsgebieten außerhalb des Dauersiedlungsraums eine ökologische Baubegleitung verpflichtend. Allfällige Beeinträchtigungen sollen so gering wie möglich sein.&nbsp;</p>
<p>Die Ausweisung von Beschleunigungsgebieten für PV-Anlagen dient einer gezielten Steuerung und beschleunigten Umsetzung von Photovoltaikprojekten. Unionsrechtlich ist die Ausweisung von Beschleunigungsgebieten für einen erneuerbaren Energieträger verpflichtend. Tirol kommt dieser Verpflichtung mit der Verordnung zur Ausweisung von Beschleunigungsgebieten für PV nach. Basis für diese Verordnung, die demnächst in die Begutachtung geht, ist das Erste Tiroler Erneuerbaren Ausbaugesetz.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<h3><span class="regierungsmitglied">Factbox</span></h3><ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e203179dea34349326178f288c0946d12"><span class="regierungsmitglied">Anzahl der netzgekoppelten PV-Anlagen in Tirol Ende 2025: </span><span>35.621</span></li><li data-list-item-id="e9b26af54a78be47f890ad95684dafd21"><span class="regierungsmitglied">Anlagenzubau gegenüber 2024:</span><span> 3.256</span></li><li data-list-item-id="ec6bfab04ee1cd51269919e5a4ea0bad9"><span class="regierungsmitglied">Leistung netzgekoppelter PV-Anlagen in Tirol Ende 2025:</span><span>&nbsp;624.625 kWp</span></li><li data-list-item-id="ec7c387302376ea3427b85e014175fcae"><span class="regierungsmitglied">Leistungszubau gegenüber 2024:</span><span> +14 Prozent</span></li><li data-list-item-id="e504124431459b4d8655a33e1703e0bd1"><span class="regierungsmitglied">Stromerzeugung netzgekoppelter PV-Anlagen 2025: </span><span>625 GWh (Schätzung)</span></li><li data-list-item-id="ec5da65423c30b18d569b702eee6e5813"><span class="regierungsmitglied">PV-Stromerzeugungs-Zielwert 2050:</span><span> 4.500 GWh&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e4956eab7c191dc2998da77639e3b1c6c"><span class="regierungsmitglied">Rechnerisch PV-Strom versorgte Haushalte 2025:</span><span> 178.600</span></li><li data-list-item-id="edf6ed55a8a8ead9eeb7e59b303928de0"><span class="regierungsmitglied">Installierte PV-Modulfläche Ende 2025:</span><span> 3.120.000 m<sup>2</sup>&nbsp;</span></li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Energie</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58054</guid>
				<pubDate>Fri, 01 May 2026 08:45:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Abschussverordnung für Risikowolf im Tiroler Unterland erfüllt</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/abschussverordnung-fuer-risikowolf-im-tiroler-unterland-erfuellt/</link>
				<description>Wolf wurde im Gemeindegebiet Söll entnommen.</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e9357003e5b762e1c9c25ebec8f60cc2b"><span class="regierungsmitglied">Nachweis in unmittelbarer Nähe zum Siedlungsraum</span></li><li data-list-item-id="e18e29f01e4a1ce050e10c725085e8d56"><span class="regierungsmitglied">Abschussverordnung wurde am Montag erlassen</span></li></ul><p>Vergangenen Montag hat die Tiroler Landesregierung eine Abschussverordnung für einen Risikowolf in den Bezirken Kitzbühel und Kufstein erlassen. Der Wolf wurde letzte Nacht von der Jägerschaft im Gemeindegebiet von Söll entnommen.</p>
<p>Bei der aktuellen Abschussverordnung handelte es bereits um die sechste derartige Maßnahme im heurigen Jahr in Tirol. Zwei Abschussverordnungen sind noch aufrecht. Abschussfreigabe bestehen noch in den Bezirken Innsbruck-Land und Landeck.</p>
<p>Das Land Tirol appelliert wie immer an die Bevölkerung Sichtungen von Großraubtieren möglichst rasch über das Sichtungsformular auf der Website des Landes Tirol oder direkt an die zuständige Bezirkshauptmannschaft zu melden. Besonders wichtig für die fachliche Beurteilung ist Bildmaterial. Weitere Informationen finden sich unter <a href="https://www.tirol.gv.at/baer_wolf_luchs" target="_blank">https://www.tirol.gv.at/baer_wolf_luchs</a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Landwirtschaft</category>
				
					<category>Wald</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 16:37:51 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Bettina Sax)</author>
				<title>Erste Sommersaison für Unterführung in Obsteig</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/erste-sommersaison-fuer-unterfuehrung-in-obsteig/</link>
				<description>Radweg- und Fußgängerunterführung für mehr Sicherheit</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e94d83640a7b762139d397ed9278f2f5a"><span class="regierungsmitglied">Sichere Straßenquerungen im Bereich Mooswaldsiedlung: Lokalaugenschein in Obsteig</span></li><li data-list-item-id="ea3c51ba09565cd0bd4a2a526a6dce787"><span class="regierungsmitglied">Erster Sommer mit mehr Verkehrssicherheit für FußgängerInnen und RadfahrerInnen</span></li><li data-list-item-id="ef59540482c5c25645a95ebe4962b7844"><span class="regierungsmitglied">Fernpass-Paket machte Projektrealisierung möglich&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e8958d62bb83519e1a5dcf7745ecb1f0d"><span class="regierungsmitglied">Lärmschutz wurde verbessert und ansehnlich gestaltet</span></li></ul><p>Es ist ein Projekt, das mit dem Fernpass-Paket überhaupt erst möglich wurde, und nun vor seiner ersten Sommersaison steht: die Rad- und Fußgängerunterführung im Bereich der Mooswaldsiedlung in Obsteig. Mit ihr wurde das Queren der B 189 Mieminger Straße an dieser Stelle um ein Vielfaches sicherer. LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>, LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span> und der Bürgermeister von Obsteig, <span class="regierungsmitglied">Erich Mirth</span>, machten sich gemeinsam mit Straßenbauexperten <span class="regierungsmitglied">Robert Zach</span> von der Abteilung Landesstraßen und Radwege ein Bild vom fertiggestellten Projekt. „Ein Erfolg“ waren sich die Beteiligten einig. Denn parallel wurde auch der Lärmschutz für die AnrainerInnen der Mooswaldsiedlung verlängert und begrünt.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Fernpass-Paket als Motor für derartige Vorhaben</span></p>
<p>Mit dem Bau gestartet wurde im Mai des Vorjahres. Die Bauzeit lief bis Ende Oktober. Einen Großteil der Errichtungskosten in Höhe von einer Million Euro trägt das Land Tirol. „Die Rad- und Fußgängerunterführung ist beispielhaft dafür, dass das Fernpass-Paket viel mehr ist als Tunnelprojekte. Es ist Motor zur Umsetzung solcher Vorhaben. Wir können den Verkehr nicht wegzaubern, aber Machbares für mehr Entlastung und Sicherheit setzen wir um. Dazu zählen verkehrslenkende ebenso wie sicherheitstechnische Maßnahmen – wir kämpfen auf allen Ebenen Seite an Seite mit der Bevölkerung gegen die negativen Auswirkungen des Durchzugverkehrs“, betont LHStv Geisler. Auch das Radfahren an sich werde mit der Unterführung attraktiviert: „Wer das Radfahren als Fortbewegungs- und Sportmittel fördern will, braucht entsprechende Infrastruktur. Ich freue mich, dass mit dieser Radwegunterführung eine Lücke in Obsteig geschlossen wurde“, sagt LHStv Wohlgemuth.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Positive Rückmeldungen aus der Bevölkerung</span></p>
<p>Auch Bürgermeister Mirth zeigte sich erfreut darüber, dass die Unterführung nun erstmals im Frühjahr und Sommer von AnrainerInnen, RadfahrerInnen und FußgängerInnen genutzt werden kann: „In Zeiten von angespannten budgetären Situationen ist es umso beachtlicher, dass solche Projekte umgesetzt werden können. Alleine wäre uns das als Gemeinde schlichtweg nicht möglich gewesen. Auch wenn der Wunsch nach weniger Verkehr stets dominanter sein wird, verdienen solche Projekte ihre entsprechende Aufmerksamkeit und Anerkennung. Die Rückmeldungen bestätigen: Es war ein großes Anliegen der Bevölkerung, das wir erfüllen konnten und nun sehr geschätzt wird – nicht zuletzt aufgrund der sicheren Querung der stark befahrenen B 189 sowie des verbesserten Lärmschutzes.“</p>
<p>Durch die Herstellung der Rampen zur Unterführung musste der bestehende nördlich gelegene Erdwall, der als Lärmschutz zur Siedlung Mooswald diente, abgetragen werden. Anstelle dessen wurde ein begrünter Lärmschutzwall mit rund 100 Metern Länge errichtet, der sich in die Umgebung einfügt und die Lärmschutzwirkung für die Mooswaldsiedlung verbessert. Am ostseitigen Ende des Lärmschutzwalls wurde auf eine Länge von 26 Metern eine lineare Abstufung von drei auf ein Meter Höhe ausgeführt, um die Effekte des Lärmschutzes zu optimieren.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Rückblick: Abgeschlossene Straßenprojekte in Obsteig</span></p>
<p>In Obsteig tat sich auch in den vergangenen Jahren bereits Einiges. Der Rückbau der Ortsdurchfahrt im Rahmen der Fernpass-Strategie wurde in mehreren Etappen über fünf Jahre umgesetzt. Auch hier galt das Land Tirol als starker Partner: 1,7 Millionen Euro wurden bereitgestellt. Die Gemeinde Obsteig trug 1,4 Millionen Euro für den Bau des begleitenden Geh- und Radwegs. Zuletzt wurden auch die Hangsicherungsarbeiten im Gemeindegebiet von Obsteig abgeschlossen. Die Kosten in Höhe von 120.000 Euro wurden im Rahmen der Katastrophenschadensbeseitigung durchgeführt – Land Tirol und der Bund tragen die Kosten dabei zu jeweils 50 Prozent.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Straßenbau</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 09:57:24 +0200</pubDate>
				
				<title>Reintalersee: Nachhaltige Verbesserungen für Sicherheit und Barrierefreiheit </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/reintalersee-nachhaltige-verbesserungen-fuer-sicherheit-und-barrierefreiheit/</link>
				<description>Kostenfreies Parken für Menschen mit Behinderungen</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ecedf1eb38673ab7e70fd30ca03635b5c"><span class="regierungsmitglied">Verkehrssicherheit durch Geschwindigkeitsbegrenzung optimiert</span></li><li data-list-item-id="ee5324134474b86ad92a9e2aee2759039"><span class="regierungsmitglied">Zudem barrierefreie Querung der Unterinntalstraße in Planung</span></li></ul><p>Der Reintalersee in Kramsach hat sich in den vergangenen Jahren zu einem ganzjährig stark frequentierten Naherholungsgebiet entwickelt. Seit der Errichtung des barrierefreien Rundwegs rund um den See nutzen noch mehr Menschen die Angebote vor Ort. Vor diesem Hintergrund setzen die Seeverwaltung – bestehend aus Land Tirol, Tourismusverband Alpbachtal &amp; Tiroler Seenland sowie Gemeinde Kramsach – sowie die Landesstraßenverwaltung wichtige Maßnahmen zur Steigerung der Verkehrssicherheit und Barrierefreiheit um. Neben dem kostenfreien Parken für Menschen mit Behinderungen ab 1. Mai 2026 wird auch neues Verkehrskonzept entlang der L 211 Unterinntalstraße inklusive einer barrierefreien Querungsmöglichkeit der Straße realisiert.&nbsp;</p>
<p>Der für die Liegenschaften des Landes zuständige LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span> betont: „Der Reintalersee ist ein bedeutendes Naherholungsgebiet für alle. Damit einher geht auch die Verantwortung, die Infrastruktur laufend an die Bedürfnisse der Besucherinnen und Besucher anzupassen. Land Tirol, Gemeinde und Tourismusverband arbeiten deshalb eng zusammen, um den Reintalersee laufend nachhaltig weiterzuentwickeln. Gerade im Hinblick auf die Barrierefreiheit wollen wir hier mit gutem Beispiel vorangehen. Denn Barrierefreiheit bedeutet Teilhabe. Mit den Maßnahmen setzen wir ein klares Zeichen, dass der Reintalersee für alle Menschen zugänglich ist.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Optimierte Verkehrssicherheit an der Unterinntalstraße</span></p>
<p>Um den gestiegenen Besucherfrequenzen Rechnung zu tragen, wurde bereits ein neues Geschwindigkeitskonzept auf der L 211 Unterinntalstraße umgesetzt. Im Bereich der beiden Parkplätze und Fußgängerquerungen gilt nun Tempo 50. Im Bereich des westlichen Parkplatzes mit den neuen Behindertenparklätzen soll noch heuer ein beleuchteter, barrierefreier Übergang zum Seewanderweg entstehen. „Mit der geplanten Querungsstelle und dem bereits umgesetzten Geschwindigkeitskonzept erhöhen wir die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden“, sieht Straßenbaureferent LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> eine weitere Verbesserung.&nbsp;</p>
<p>Um die Barrierefreiheit zu gewährleisten, wird die Gemeinde Kramsach in ihrem Zuständigkeitsbereich die bestehenden Gehsteige voraussichtlich noch in den kommenden Monaten entsprechend adaptieren.&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Andreas Gang</span>, Bürgermeister von Kramsach: „Der Reintalersee ist ein wichtiger Erholungsraum für unsere Bevölkerung und unsere Gäste. Umso wichtiger ist es, dass Sicherheit, Barrierefreiheit und ein geordnetes Miteinander vor Ort gewährleistet sind. Die geplanten Maßnahmen sind ein weiterer Schritt, um den Zugang zum See für alle zu verbessern.“&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Frank Kostner</span>, Obmann Tourismusverband Alpbachtal &amp; Tiroler Seenland, bläst ins gleiche Horn: „Der Reintalersee ist ein Aushängeschild unserer Region und wird das ganze Jahr über gerne besucht. Gemeinsam mit Gemeinde und Land setzen wir Maßnahmen, die den Aufenthalt für Einheimische und Gäste sicherer, komfortabler und barrierefreier machen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Kostenfreies Parken für Menschen mit Behinderungen</span></p>
<p>Ab 1. Mai 2026 können Menschen mit Behinderung die ausgewiesenen Parkplätze am Reintalersee kostenfrei nutzen. Voraussetzung ist der gut sichtbare Nachweis einer entsprechenden Berechtigung, etwa durch einen gültigen Behindertenpass gemäß Straßenverkehrsordnung (StVO) oder ein&nbsp;gleichwertiger gesetzlich anerkannter Nachweis.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Gesellschaft &amp; Soziales</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
					<category>Straßenbau</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 09:06:09 +0200</pubDate>
				
				<title>Investitionen sichern Qualität im Landesstraßennetz</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/investitionen-sichern-qualitaet-im-landesstrassennetz/</link>
				<description>Rund 6,1 Millionen Euro für das Landesstraßennetz in den Bezirken Kufstein und Kitzbühel</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ebe7c94da5f2d3e6658a0a7e161f4e015"><span class="regierungsmitglied">Erhaltung und Instandsetzung im Mittelpunkt</span></li><li data-list-item-id="ebdb71fefbd28e14a50460fe3860b7729"><span class="regierungsmitglied">Gezielte Investitionen trotz Sparkurs</span></li></ul><p>Auch im heurigen Jahr investiert das Land Tirol gezielt in das Landesstraßennetz – so auch in den Bezirken Kufstein und Kitzbühel. Insgesamt fließen rund 6,1 Millionen Euro in zahlreiche Maßnahmen und Projekte, die die Qualität der Straßeninfrastruktur nachhaltig sichern.&nbsp;„Unser Ziel ist ein sicheres und leistungsfähiges Straßennetz in allen Regionen Tirols. Gerade in Zeiten knapper öffentlicher Mittel ist es entscheidend, gezielt dort zu investieren, wo es für die Verkehrssicherheit und die langfristige Qualität unseres Straßennetzes notwendig ist“, betont LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Gezielte Maßnahmen für sichere Verkehrswege</span></p>
<p>Das größte Einzelprojekt im Bezirk Kufstein ist im heurigen Jahr die Generalsanierung der über 70 Jahre alten Wendlinger Brücke entlang der B 171 Tiroler Straße in Kufstein. Mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 1,8 Millionen Euro werden dabei nicht nur zentrale Bauteile der Brücke umfassend erneuert und an den aktuellen Stand der Technik angepasst, sondern auch die Verkehrssicherheit nachhaltig verbessert. Im Zuge der Arbeiten entsteht zudem ein neuer Geh- und Radweg, der insbesondere für den Alltagsradverkehr eine deutliche Aufwertung bringt.</p>
<p>Neben diesem zentralen Einzelprojekt werden im Bezirk Kufstein im heurigen Jahr jedoch auch zahlreiche weitere Maßnahmen zur Erhaltung und Verbesserung der Straßeninfrastruktur umgesetzt. Insgesamt werden dafür im Bezirk Kufstein rund 2,7 Millionen Euro investiert.&nbsp;</p>
<p>Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt auf Belagssanierungsarbeiten, die unter anderem auf der B 178 Loferer Straße im Gemeindegebiet von Söll, auf der B 172 Walchseestraße im Gemeindegebiet von Niederndorf sowie auf der L 211 Unterinntalstraße im Gemeindegebiet von Langkampfen durchgeführt werden. Darüber hinaus wird gezielt in die bauliche Erhaltung von Brücken und Tunneln sowie in Hochbauten investiert. So stehen im heurigen Jahr beispielsweise die Generalsanierung der Unterführung Einöden auf der B 170 Brixentalstraße im Gemeindegebiet von Wörgl, sowie die Sanierung der Rehbachbrücke auf der L 207 Hintersteiner-See-Straße im Gemeindegebiet von Scheffau am Wilden Kaiser an.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Substanz sichern, Infrastruktur stärken</span></p>
<p>Im Bezirk Kitzbühel liegt der Schwerpunkt im heurigen Jahr ebenfalls auf der Erhaltung und Instandsetzung der bestehenden Straßeninfrastruktur. Insgesamt werden dafür im Bezirk Kitzbühel rund zwei Millionen Euro investiert. Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt auch hier auf Belagssanierungsarbeiten. Diese erfolgen unter anderem auf der B 161 Pass-Thurn-Straße im Gemeindegebiet von Jochberg, auf der B 164 Hochkönigstraße im Gemeindegebiet von Fieberbrunn, oder auch auf der L 2 Pillerseestraße im Gemeindegebiet von St. Jakob in Haus.&nbsp;</p>
<p>Zudem wird in die bauliche Erhaltung von Brücken, Tunneln, Hochbauten sowie in die technische Ausstattung wie elektrische und maschinelle Anlagen investiert. Es werden beispielsweise die Hornbrücke auf der B 161 Pass-Thurn-Straße im Gemeindegebiet von Kitzbühel, die Windauerbrücke auf der B 170 Brixentalstraße im Gemeindegebiet von Westendorf sowie die Wohlmutinger Brücke auf der L 39 Erpfendorfer Straße im Gemeindegebiet von Kirchdorf i.T. im heurigen Jahr saniert sowie die technische Infrastruktur der Unterflurtrasse an der Höflingerkreuzung im Gemeindegebiet von St. Johann i. T. dem aktuellen Stand der Technik entsprechend erneuert.&nbsp;</p>
<p>„Mit den gezielten Investitionen in den Bezirken Kufstein und Kitzbühel wird das Landesstraßennetz nachhaltig erhalten und weiterentwickelt – für mehr Sicherheit und eine leistungsfähige Infrastruktur in der Region. Die Investitionen sichern zudem regionale Arbeitsplätze und stärken die heimische Bauwirtschaft“, so LHStv Geisler abschließend.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
					<category>Straßenbau</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-57955</guid>
				<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 10:45:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Alexander Hörmann)</author>
				<title>Neuer TeilnehmerInnenrekord bei Freiwilligenwoche 2026 </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/neuer-teilnehmerinnenrekord-bei-freiwilligenwoche-2026/</link>
				<description>Rund 2.400 Menschen nahmen an über 170 Projekten teil</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e547d35ae52ae0a55af4a83d48d302949"><span class="regierungsmitglied">LH Mattle: „Ehrenamt in Tirol genießt in Tirol hohes Ansehen“</span></li><li data-list-item-id="e6c20ed3f227e6371eebbd52041a40e15"><span class="regierungsmitglied">Mitglieder der Tiroler Landesregierung engagierten sich vor Ort</span></li><li data-list-item-id="ec67ed55dc637138d2baee86dda03ab95"><span class="regierungsmitglied">Freiwilligenpool und Freiwillige finden: Infos der Freiwilligenzentren unter </span><a href="https://www.freiwilligenzentren-tirol.at" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">www.freiwilligenzentren-tirol.at</span></a></li></ul><p>Im „Jahr des Ehrenamts“ wurde einmal mehr ein Ausrufezeichen für das freiwillige Engagement in Tirol gesetzt: Die Freiwilligenwoche 2026 erreicht nicht nur einen Projekt-, sondern auch einen Teilnehmerrekord: Rund 2.400 Menschen werden dieses Jahr bei über 170 Mitmachaktionen, Seminaren oder Vorträgen in ganz Tirol teilgenommen haben. Noch bis morgen, Dienstag, läuft die Aktionswoche. Letzte Restplätze für ausgewählte Projekte sind noch unter <a href="https://www.tirol.gv.at/freiwilligenwoche" target="_blank">www.tirol.gv.at/freiwilligenwoche</a> verfügbar.</p>
<p>„Die heurige Freiwilligenwoche hat einmal mehr bewiesen, dass das Ehrenamt in Tirol einen einzigartigen Stellenwert genießt und dass man auf die Tirolerinnen und Tiroler zählen kann. Wir sind ein Land des Miteinanders, zu dem jede und jeder beitragen kann. Mein Dank gilt dem ganzen Organisationsteams, vielen helfenden Händen und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Gemeinsam setzten sie diese Tage ein starkes Zeichen des Zusammenhalts“, bilanziert Ehrenamtsreferent LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> und ergänzt: „Umso wichtiger ist es für mich im heurigen ‚Jahr des Ehrenamts‘, dass wir weiterhin daran arbeiten, den Freiwilligen die bestmöglichen Rahmenbedingungen zu schaffen. Wir brauchen auch in Zukunft ein starkes Fundament im Ehrenamt. Danke an alle, die sich freiwillig engagieren.“</p>
<p>Veranstaltet wird die Freiwilligenwoche von der Freiwilligenpartnerschaft Tirol, die aus elf regionalen Freiwilligenzentren besteht, sowie mit zahlreichen Vernetzungspartner zusammenarbeitet – eine dezentrale Organisationsstruktur, die auch über Tirols Landesgrenzen hinweg Vorreiter ist. Die Freiwilligenzentren stehen tirolweit mit über 1.800 Organisationen, Vereinen und Initiativen im Austausch. Seit dem Start im Jahr 2015 konnten bereits über 8.500 Personen in Tirol durch die Freiwilligenpartnerschaft Tirol vermittelt werden.&nbsp;</p>
<p>Auch weiterhin können sich Interessierte über die Freiwilligenzentren Tirol engagieren oder Freiwillige finden:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e07c71758ccc98607b9caef886ccc91b3">Laufend aktuelle Projekte: Auf der Website sind laufend aktuelle Freiwilligen-Gesuche und Projekte samt Informationen und Kontaktdaten vermerkt.</li><li data-list-item-id="eef2d2e3b69bed65c9af6b66080626b1a">Freiwilligenpool: Wer sich flexibel oder projektbezogen engagieren möchte, kann sich im Freiwilligenpool eintragen.</li><li data-list-item-id="e741ed726d8a2d7dcca8c50349506f9fb">Freiwillige finden: Feste, Veranstaltungen, soziale Projekte oder Vorhaben – über die Website können kostenlos Projekte eingetragen werden, für die Freiwillige gesucht werden.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Übersicht – diese Projekte besuchten die Mitglieder der Tiroler Landesregierung&nbsp;</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e8b64a04ff6589d83308398cda2e375df"><span class="regierungsmitglied">LH Anton Mattle: Projekt „Strudelbacken“</span></li></ul><p>Im Haus Salurn in Wattens wurde bereits zum zweiten Mal traditionelles Handwerk mit geselligem Austausch verbunden. Gemeinsam mit den BewohnerInnen wurden Strudel für das gesamte Haus zubereitet.</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e1d1f48bb51216193519edb85f0a803dd"><span class="regierungsmitglied">LHStv Philip Wohlgemuth: Projekt „Sprachcafé – Unterstütze beim Deutschlernen“</span></li></ul><p>Die Tiroler Sozialen Dienste (TSD) sind für die Grundversorgung von Menschen im Asylverfahren zuständig. Das Sprachcafé setzt auf Begegnungen, Austausch und gemeinsames Tun von DeutschlernerInnen und DeutschsprecherInnen.&nbsp;</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e83c2298f6123f6c06520c4a51f9cf9db"><span class="regierungsmitglied">LHStv Josef Geisler: Projekt „Hands on Saatgutbibliothek“</span></li></ul><p>Bei der Saatgutbibliothek liegt der gemeinsame Anbau und die Pflege von Sämereien im Vordergrund. Nach der getanen Arbeit gab es dieses Mal auch eine leckere Jause mit dem „Kemater Türggn“, eine traditionelle, weiße Maissorte aus der Region.</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e581c3d4585dbeccb2df26c346cf213ff"><span class="regierungsmitglied">LR Mario Gerber und LRin Astrid Mair: Projekt „Rikscha fahren. Menschen bewegen. Ehrenamt erleben“</span></li></ul><p>Das Projekt „Rikscha fahren. Menschen bewegen. Ehrenamt erleben“ ist ein Klassiker der Freiwilligenwoche. Hier hat man die Möglichkeit, die Fahrradrikscha des ISD Wohnheims Lohbach kennenzulernen und selbst hinters Steuer der Rikscha zu treten, um den SeniorInnen bei einem Ausflug eine Freude zu machen.</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ee45d89a2ba0cb3b86b1be5f1e07cb545"><span class="regierungsmitglied">LRin Cornelia Hagele: Projekt „Waffeln backen“</span></li></ul><p>Im Wohn- und Pflegeheim St. Martin in Aldrans wurden traditionell auch heuer wieder Waffeln gebacken. Im Anschluss konnte man sich die Köstlichkeiten schmecken lassen und mit den BewohnerInnen des Hauses ins Gespräch kommen.</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e8c46281cc6889bb1d029603d2ad88472"><span class="regierungsmitglied">LRin Eva Pawlata: Projekt „Freiwilligkeit in den Gesundheits- &amp; Sozialen Leistungsbereichen des Roten Kreuzes Schwaz“</span></li></ul><p>13 soziale Leistungsbereiche werden beim Roten Kreuz in Schwaz neben den klassischen Rettungs- und Krankentransporten angeboten. Dafür werden immer wieder neue freiwillige Mitglieder gesucht, welche das Team unterstützen und die Zukunft damit sichern.</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef4fba3186f7d8e3bf6f0f6b241d933a1"><span class="regierungsmitglied">LR René Zumtobel: Projekt „Verwenden statt Verschwenden“</span></li></ul><p>„Verwenden statt Verschwenden“ lautet das Motto beim Sozialmarkt in Imst. Dort können Menschen mit niedrigem Einkommen günstig Lebensmittel einkaufen. Möglich gemacht wird das von rund 30 Ehrenamtliche, die für den&nbsp;Geschäftsbetrieb, die Warenabholung und die Warenlogistik zuständig sind.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
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					<category>Landesentwicklung</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Sun, 26 Apr 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Drohnen starten wieder zur Rehkitzrettung</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/drohnen-starten-wieder-zur-rehkitzrettung/</link>
				<description>Erfolgreiche Bilanz 2025 zeigt steigende Bedeutung</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e680ade67f0995f0a7692d735184bd2e4"><span class="regierungsmitglied">Land Tirol und Jägerverband rufen zur Zusammenarbeit auf</span></li><li data-list-item-id="e95e5d35c36f020f124303d04588c661b"><span class="regierungsmitglied">Weitere Infos unter </span><a href="https://rehkitzrettung.at/" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">www.rehkitzrettung.at</span></a></li><li data-list-item-id="e5613010bf841927631a26b7c281517bc"><span class="regierungsmitglied">Landesfilm unter </span><a href="https://www.youtube.com/watch?v=HlSWsfyW8O8" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">www.youtube.com/watch?v=HlSWsfyW8O8</span></a></li></ul><p>Mit dem Beginn der Mähsaison im späten Frühling startet in Tirol erneut eine wichtige Initiative: die Rehkitzrettung mittels Drohnen. In den frühen Morgenstunden fliegen DrohnenpilotInnen mit Wärmebildkameras systematisch über Wiesenflächen, um versteckte Rehkitze rechtzeitig vor dem Mähtod zu bewahren. Die Kombination aus moderner Technologie, praktischer Erfahrung und enger Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft, Jägerschaft und freiwilligen HelferInnen hat sich in den vergangenen Jahren bewährt.</p>
<p>„Die Mahd fällt genau in jene Zeit, in der Rehkitze von ihren Muttertieren im hohen Gras abgelegt werden. Durch ihr instinktives Verhalten sind sie für das menschliche Auge kaum sichtbar und daher besonders gefährdet. Die Drohnen ermöglichen es, diese Tiere rechtzeitig zu finden und zu retten“, betont LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Erfolgreiche Bilanz 2025</span></p>
<p>Die Zahlen aus dem vergangenen Jahr unterstreichen den Erfolg der Initiative eindrucksvoll: Im Jahr 2025 wurden in Tirol bei insgesamt 939 Drohneneinsätzen rund 7.527 Hektar Wiesenfläche abgesucht. Dabei konnten 1.188 Rehkitze gefunden und vor dem Mähtod bewahrt werden.</p>
<p>Besonders erfreulich ist der kontinuierliche Anstieg an engagierten HelferInnen: Derzeit stehen über 80 registrierte DrohnenpilotInnen für Einsätze zur Verfügung. Über die Plattform <a href="https://rehkitzrettung.at/" target="_blank" rel="noreferrer">www.rehkitzrettung.at</a> können LandwirtInnen sowie JägerInnen schnell und unkompliziert Kontakt zu DrohnenpilotInnen in ihrer Region aufnehmen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Gemeinsamer Einsatz für Tier und Landwirtschaft</span></p>
<p>Neben dem Drohneneinsatz tragen auch bewährte Maßnahmen zur Vermeidung von Mähverlusten bei – etwa Vergrämungsmittel oder angepasste Mähtechniken. Entscheidend bleibt jedoch die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten. „Die Zahlen zeigen klar, wie wichtig und wirkungsvoll die Zusammenarbeit zwischen Jägerschaft, Landwirtschaft und Drohnenpilotinnen und -piloten ist. Jedes gerettete Kitz bedeutet auch, dass Tierleid verhindert wird. Unser Dank gilt allen Freiwilligen, die oft in den frühen Morgenstunden im Einsatz stehen. Dieses Engagement ist nicht selbstverständlich und verdient höchste Anerkennung“, betont Landesjägermeister <span class="regierungsmitglied">Anton Larcher</span>.</p>
<p>Das Land Tirol unterstützt die Rehkitzrettung auch im Jahr 2026 finanziell mit rund 20.000 Euro. Registrierte DrohnenpilotInnen erhalten Zuschüsse, die sich nach der Anzahl der Einsatztage und der abgeflogenen Fläche richten. „Die Rehkitzrettung zeigt, wie gut das Zusammenspiel von Landwirtschaft, Jägerschaft und freiwilligen Helferinnen und Helfern in Tirol funktioniert. Durch den gezielten Einsatz moderner Technik können Wiesenflächen vor der Mahd zuverlässig abgesucht werden, was einen reibungslosen Ablauf der Bewirtschaftung unterstützt und gleichzeitig den Schutz der Jungtiere sicherstellt“, so LHStv Geisler.</p>
<p>Der Tiroler Jägerverband und das Land Tirol appellieren daher an LandwirtInnen, Mähtermine frühzeitig bekannt zu geben, sowie an DrohnenpilotInnen, sich auf der Plattform zu registrieren.</p>
<p>Weitere Informationen sowie Anmeldung zur Rehkitzrettung unter <a href="https://rehkitzrettung.at/" target="_blank" rel="noreferrer">www.rehkitzrettung.at</a>.</p>
<p>Die Rehkitzrettung wurde im vergangenen Jahr auch filmisch begleitet. Der Landesfilm ist auf dem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=HlSWsfyW8O8" target="_blank" rel="noreferrer">YouTube-Kanal des Landes Tirol</a> abrufbar und gibt Einblicke in die praktische Umsetzung der Einsätze.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Land- &amp; Forstwirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-57949</guid>
				<pubDate>Sat, 25 Apr 2026 10:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Tag der erneuerbaren Energie</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tag-der-erneuerbaren-energie/</link>
				<description>Tirol treibt Energieunabhängigkeit konsequent voran </description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ec578490bc5348e595e22a1ec966c6241"><span class="regierungsmitglied">Tag der erneuerbaren Energie am 26. April</span></li><li data-list-item-id="e724f7e24f03ebfa57f1add18706bb219"><span class="regierungsmitglied">Tirol bei Erneuerbaren im europäischen Spitzenfeld</span></li><li data-list-item-id="e3cb86bd92c161dea97ba8ee9215bb891"><span class="regierungsmitglied">220 Tage Energie aus eigener Kraft</span></li><li data-list-item-id="e2b57a947e207aa0016f426a9f5463762"><span class="regierungsmitglied">Energiewende braucht schnellere Verfahren&nbsp;</span></li></ul><p>Anlässlich des Tags der erneuerbaren Energie am 26. April bekräftigt das Land Tirol seinen klaren Kurs in Richtung Energieunabhängigkeit. Angesichts der aktuellen geopolitischen Spannungen und der sich erneut zuspitzenden Lage auf den internationalen Energiemärkten gewinnt der Ausbau heimischer erneuerbarer Energiequellen weiter an Bedeutung.</p>
<p>„Tirol muss sich in der Energiefrage unabhängig machen. Wir erleben, wie schnell sich internationale Krisen aktuell auf unsere Energieversorgung und die Preise in Österreich auswirken. Die Fossilen Energieträger sind die wahren Preistreiber und die Öl-Scheichs und Gas-Oligarchen die Krisen-Profiteure. Wer den Ausbau von Wasserkraft und anderen erneuerbaren Energieformen verhindert, macht sich weiterhin abhängig von fossilen Importen oder der Atomkraft. Ich nehme hier die Politik, die Energieversorger, die Gesellschaft aber auch die NGOs in die Pflicht. Die Frage der Energiewende kann nicht mit ‚entweder oder‘ sondern muss mit ‚sowohl als auch‘ beantwortet werden“, betont Landeshauptmann <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. „Unser Ziel ist klar: Tirol soll bis 2050 energieautonom werden. Dafür brauchen wir alle erneuerbaren Energiequellen – ohne ideologische Scheuklappen und ohne Rosinenpicken. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Energiefrage über den Wohlstand, den Standort, die Wettbewerbsfähigkeit und damit auch über Arbeitsplätze entscheidet. Wir haben das Potential, uns selbst mit günstiger, sauberer und erneuerbarer Energie zu versorgen – dieses Potential dürfen wir nicht liegenlassen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Energie aus Tirol für Tirol: Kurs 2050</span></p>
<p>Bereits heute zeigt sich, dass dieser Weg Wirkung zeigt: Mehr als 60 Prozent des Endenergiebedarfs werden in Tirol bereits aus erneuerbaren Quellen gedeckt. Ziel bleibt eine vollständige Versorgung aus nachhaltiger Energie – ein ambitioniertes, aber erreichbares Vorhaben.</p>
<p>Wie weit Tirol im Vergleich bereits ist, verdeutlichen die sogenannten „Energiewendetage“. Derzeit kann sich Tirol rechnerisch an 220 von 365 Tagen im Jahr ausschließlich mit erneuerbarer Energie versorgen. Österreich erreicht im Vergleich 157 Tage, die EU-27 lediglich 92 Tage. Rechnerisch ergeben sich daraus folgende „Energiewendetage“:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e735812618a003f845e3f655a32023f2e">Tirol: 08. August 2026</li><li data-list-item-id="e2016567506d071d0ba9afd3ca513e843">Österreich: 06. Juni 2026</li><li data-list-item-id="e1f0815feae3d7f75a92455df471b4d8e">EU-27: 02. April 2026</li></ul><p>„Tirol liegt damit um 64 Tage oder mehr als zwei Monate vor Österreich und sogar um 128 Tage oder mehr als vier Monate vor dem EU-Durchschnitt. Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, erklärt Energiereferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>. „Gleichzeitig ist das ein klarer Auftrag, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen und alle vorhandenen Potenziale zu nutzen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Heimische Ressourcen als Schlüssel zur Unabhängigkeit</span></p>
<p>Tirol setzt bei der Energiewende gezielt auf seine natürlichen Stärken. Die Wasserkraft bildet dabei das Rückgrat der Stromversorgung, ergänzt durch den Ausbau von Photovoltaik und die Nutzung von Biomasse. Aufgrund der topografischen Gegebenheiten spielt die Windkraft eine überschaubare, aber dennoch ergänzende Rolle.</p>
<p>Ein zentraler Vorteil liegt zudem in der Speicherfähigkeit der Wasserkraft: Speicherkraftwerke ermöglichen es, Energie bedarfsgerecht bereitzustellen und gleichen Schwankungen aus – ein entscheidender Faktor für ein stabiles Energiesystem. „Wenn wir uns unabhängig von russischem Gas oder iranischem Öl machen, dürfen wir nicht den Fehler machen, uns beim Energiespeichern in die nächsten Abhängigkeiten zu begeben. Für einen Stausee braucht man keine Materialien aus Ländern wie Indien oder China, so wie das bei Großspeicher oder Batterien der Fall ist. Kritische Rohstoffe müssen wieder importiert werden“, betont LH Mattle. „Der Ausbau erneuerbarer Energien stärkt nicht nur die Versorgungssicherheit, sondern auch den Wirtschaftsstandort Tirol. Investitionen bleiben im Land, schaffen Arbeitsplätze und reduzieren langfristig die Abhängigkeit von volatilen internationalen Märkten“, ergänzt LHStv Geisler.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Beschleunigung als entscheidender Faktor</span></p>
<p>Um das Ziel der Energieautonomie bis 2050 zu erreichen, braucht es neben dem konsequenten Ausbau auch effizientere Rahmenbedingungen. Die Novelle des UVP-Gesetzes muss eine massive Beschleunigung von Genehmigungsverfahren, insbesondere bei der Wasserkraft bringen: „Es kann nicht sein, dass mit dem Bau von strategisch wichtigen Wasserkraftwerken erst zehn Jahre nach Einreichung begonnen werden kann, weil Auflagen und Einsprüche zu jahrelangen Verzögerungen führen. Es braucht insbesondere vor Gericht eine ‚fast lane‘, sodass solch wichtige Projekte qualitätsvoll aber auch zügig bearbeitet werden können. Bereits damit wäre ein wichtiger Schritt getan, um Verzögerungen zu verringern. Auch in der Landesverwaltung arbeiten wir im Rahmen des Tirol-Konvents laufend an Beschleunigung. Eine wesentliche Maßnahme sind Projektvorbesprechungen, um allfällige Stolpersteine bzw. fehlende Unterlagen schon vor dem offiziellen Start eines Verfahrens aufzuzeigen und Verfahren damit zu beschleunigen“, erklärt LH Mattle.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Klarer Kurs in die Energiezukunft</span></p>
<p>Tirol hat in den vergangenen Jahren wesentliche Fortschritte erzielt und sich im europäischen Vergleich eine starke Ausgangsposition erarbeitet. Gleichzeitig bleibt der weitere Ausbau erneuerbarer Energien eine zentrale Aufgabe für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.</p>
<p>Nicht zufällig findet der Tag der erneuerbaren Energie am Jahrtag des Reaktorunfalls von Tschernobyl statt. Eine klare Absage erteilen LH Anton Mattle und LHStv Josef Geisler der Atomkraft: „Anlässlich 40 Jahre Reaktorunfall in Tschernobyl muss allen klar sein, dass Atomenergie keine Zukunftsenergie ist. Eine sichere, leistbare und nachhaltige Energieversorgung kann nur durch konsequente Nutzung heimischer Ressourcen gelingen. Tirol setzt diesen Weg entschlossen fort – mit dem klaren Ziel, die Energiezukunft selbst in die Hand zu nehmen.“&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Energie</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Sat, 25 Apr 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Reminder: Anmeldung für die Summer School VetINNSights</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/reminder-anmeldung-fuer-die-summer-school-vetinnsights/</link>
				<description>Bewerbungsfrist endet am 30. April 2026</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e65f82fa0bbe7dd4c2aacabce18cc9e90"><span class="regierungsmitglied">Berufswunsch TierärztIn: Summer School VetINNSights von 13. bis 17. Juli 2026 in Rotholz/Strass</span></li><li data-list-item-id="ed9633eac36890d0c928ead1f28b7375f"><span class="regierungsmitglied">Einblicke in Studium, Aufnahmeverfahren und Beruf der Tierärztin bzw. des Tierarztes</span></li></ul><p>Junge Menschen, die sich für ein Studium der Veterinärmedizin interessieren, können auch heuer wieder in die Welt der Tiermedizin eintauchen: Von 13. bis 17. Juli 2026 findet die Summer School VetINNSights in Rotholz/Strass statt. Die Initiative des Landes Tirol in Kooperation mit der Veterinärmedizinischen Universität Wien richtet sich vor allem an SchülerInnen zwischen 16 und 19 Jahren und bietet einen fundierten Einblick in Studium, Aufnahmeverfahren und Beruf. Die Anmeldung ist noch bis 30. April 2026 möglich.</p>
<p>„Mit der Summer School wollen wir jungen Menschen frühzeitig zeigen, wie vielseitig und spannend der Beruf der Tierärztin bzw. des Tierarztes ist. Gleichzeitig leisten wir damit einen wichtigen Beitrag, um mehr Nachwuchs für diesen dringend benötigten Beruf zu gewinnen“, betont LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>. Gerade in ländlichen Regionen brauche es langfristig ausreichend TierärztInnen – insbesondere im Bereich der Nutztiermedizin.</p>
<p>Im Rahmen der Summer School erwartet die TeilnehmerInnen ein abwechslungsreiches Programm aus Vorträgen, Workshops, praktischen Übungen und Exkursionen. Lehrende der Veterinärmedizinischen Universität Wien informieren über das Studium sowie das Aufnahmeverfahren und geben Einblicke in verschiedene Fachbereiche. Zusätzlich berichten praktizierende Tiroler TierärztInnen aus ihrem Berufsalltag.</p>
<p>„Die Summer School ist eine hervorragende Möglichkeit, sich frühzeitig mit dem Studium auseinanderzusetzen und realistische Einblicke in die Praxis zu bekommen“, erklärt <span class="regierungsmitglied">Lorenz Khol</span>, Professor für Wiederkäuer im Alpenraum und Leiter der Außenstelle der Veterinärmedizinischen Universität in Tirol. „Idealerweise besuchen Interessierte die Summer School bereits ein Jahr vor einem möglichen Studienbeginn.“</p>
<p>Die Veranstaltungen finden in den Räumlichkeiten der HBLFA Tirol sowie der Landwirtschaftlichen Landeslehranstalt Rotholz statt. Die TeilnehmerInnen sind während der Woche im Internat untergebracht. Die Teilnahme an der Summer School ist kostenlos.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bewerbung bis 30. April</span></p>
<p>Bewerbungen mit Lebenslauf, Foto und Motivationsschreiben können bis spätestens 30. April 2026 an <a href="mailto:vet.summerschool@tirol.gv.at">vet.summerschool@tirol.gv.at</a> gesendet werden. Eine Zu- oder Absage erfolgt im Laufe des Mai.</p>
<p>Weitere Informationen zur Summer School finden sich hier.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Bildung</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 11:07:09 +0200</pubDate>
				
				<title>Erfolgreicher Auftakt zur Freiwilligenwoche 2026 </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/lh-mattle-jahr-des-ehrenamtes-bringt-projekt-rekord-und-hunderte-interessierte-bei-freiwilligenwoche-2026/</link>
				<description>Über 170 teilnehmende Projekte – so viele wie noch nie</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef469daf189436431956ae2f3383cbac4"><span class="regierungsmitglied">LH Mattle informierte über aktuell laufende Vorhaben: steuerliche Entlastungen, Ehrenamtsnachweis und Informationen</span></li><li data-list-item-id="e538cc0144a8545fcf6308c2a10db7989"><span class="regierungsmitglied">Alle Regierungsmitglieder nehmen an der Freiwilligenwoche teil</span></li><li data-list-item-id="e1b2fd041b17f191bc61c6c778dcdb36c"><span class="regierungsmitglied">Anmeldungen sind auch noch spontan möglich:&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at/freiwilligenwoche" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/freiwilligenwoche</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;</span></li></ul><p>Seit gestern, Mittwoch, läuft die Freiwilligenwoche 2026. Noch bis Dienstag können Interessierte bei mehr als 170 Projekten, Workshops und Vorträgen das Ehrenamt kennenlernen und selbst mitanpacken. Das tun auch die Mitglieder der Tiroler Landesregierung: LH und Ehrenamts-Referent&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> besuchte heute, Donnerstag, das Projekt „Strudelbacken“ im Altersheim Salurn in Wattens. LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>&nbsp;stattete dem Sprachlerncafé in Innsbruck einen Besuch ab. LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>&nbsp;nahm an einem Klimaprojekt in Kematen teil, während LR<sup>in</sup> <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>&nbsp;im Wohn- und Pflegeheim St. Martin in Aldrans beim Waffeln backen half und LR<sup>in</sup> <span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata </span>beim Roten Kreuz in Schwaz vorbeischaute. Auch LR <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>, LR<sup>in</sup> <span class="regierungsmitglied">Astrid Mair </span>und LR <span class="regierungsmitglied">Mario Gerber </span>werden in den kommenden Tagen an Projekten teilnehmen. Anmeldungen sind bei verfügbaren Plätzen weiterhin über <a href="https://www.tirol.gv.at/freiwilligenwoche" target="_blank">www.tirol.gv.at/freiwilligenwoche</a> möglich.</p>
<p>Zum Auftakt der Aktionswoche informierte LH Mattle über aktuelle Projekte und Vorhaben im „Jahr des Ehrenamts“: „Wir arbeiten an konkreten Verbesserungen und Initiativen, um das Ehrenamt in Tirol zu stärken. Unser Ziel ist klar: Das ‚Jahr des Ehrenamts‘ soll Motor für positive Entwicklungen im Ehrenamt sein, von denen die Freiwilligen in Tirol langfristig profitieren. Jede und jeder Zweite engagiert sich ehrenamtlich – damit sind wir auch über Landesgrenzen hinweg ein Vorbild.“ Dass heuer erstmals mit über 170 teilnehmenden Projekten ein Rekord bei der Freiwilligenwoche verzeichnet wird, spricht für das Interesse am Ehrenamt: „Mit dem Schwerpunkt im Jahr 2026 schaffen wir noch mehr Teilnahmemöglichkeiten und Sichtbarkeit für die Bedeutung freiwilligen Engagements“, sagt LH Mattle.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Steuerliche Erleichterungen im Ehrenamt</span></p>
<p>Zuletzt brachte LH Mattle bei der Finanzreferentenkonferenz in Innsbruck einen Antrag für steuerliche Entlastungen im Ehrenamt ein. „Dank allein reicht nicht: Das Ehrenamt ist auch mit Herausforderungen konfrontiert. Wir schauen wo der Schuh drückt und setzen uns für Verbesserungen ein.“&nbsp;</p>
<p>Konkret soll es unter anderem eine pauschale Reiseaufwandsentschädigung in geeigneten ehrenamtlichen Bereichen geben – ähnlich wie sie es bereits im Sportbereich gibt. Außerdem sollen Fahrtkosten, Kosten für Ausrüstung und Aus- und Weiterbildung steuerlich absetzbar und steuerliche Begünstigungen kombinierbar sein.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Vom Ehrenamtsnachweis bis zum Symposium</span></p>
<p>Weiters wird an einem Tiroler Modell für die Erweiterung eines „Ehrenamtsnachweises“ gearbeitet, sodass ehrenamtliches Engagement auch im Alltag der freiwillig Engagierten einen weiteren Mehrwert bringt. Auch der Versicherungsschutz soll verbessert werden – dazu laufen derzeit die Gespräche. Im Herbst plant das Land Tirol das erste große „Ehrenamtssymposium“, das nochmals ein Ausrufezeichen im „Jahr des Ehrenamts“ darstellt und Organisationen, Stakeholder und VertreterInnen von Vereinen und Verbänden noch besser vernetzt und einbringt.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Immer mehr Anfragen – über 2.600 Personen sind Teil der Gruppe</span></p>
<p>Parallel dazu wird laufend der WhatsApp-Kanal „Ehrenamt Tirol“ bespielt (<a href="https://www.ehrenamt.tirol" target="_blank" rel="noreferrer">www.ehrenamt.tirol</a>). Mittlerweile haben über 2.600 Mitglieder den Weg in die Gruppe gefunden. „Viele Vereine, Verbände und Einrichtungen wenden sich direkt an uns, um ihre Angebote, Veranstaltungen oder Freiwilligen-Gesuche mitzutragen. Genau dafür ist eine solche Gruppe da: Informationsaustausch und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten vor den Vorhang holen“, so LH Mattle.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Einladung zum Mitmachen: Freiwilligenwoche 2026</span></p>
<p>Auch die Freiwilligenwoche wurde über den WhatsApp-Kanal mitbeworben. Nach derzeitigem Kenntnisstand zeichnet sich heuer ein neuer Rekord an TeilnehmerInnen ab. „Mein heutiger Besuch im Haus Salurn&nbsp;bestätigt einmal mehr: Ehrenamtliches Engagement und Helfen machen Spaß und sind bereichernd. Die Freiwilligenwoche dient dazu, Interessierten und Neugierigen einen Einblicke in das Ehrenamt zu ermöglichen – denn das Ehrenamt von morgen braucht den Nachwuchs von heute“, betont LH Mattle im Anschluss an seinen Besuch in Wattens.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Carina Gartlacher</span>, Leiterin des Hauses Salurn in Wattens, freute sich über den Besuch und betonte: „Das Ehrenamt bringt Menschen zusammen, schafft Beziehungen und eröffnet neue Perspektiven. Jede Unterstützung hilft unseren Bewohnerinnen und Bewohnern, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Die Freiwilligenwoche ist für uns eine wertvolle Gelegenheit, neue Freiwillige zu gewinnen und ihnen zu zeigen, wie vielfältig freiwilliges Engagement sein kann.“ In der Pflege Wattens sind laufend Freiwillige im Einsatz – aktuell 37 über die Gemeinde gemeldete sowie weitere über Vereine wie die Vinzenzgemeinschaft, die Schützen und auch ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie übernehmen Aktivierungsangebote und soziale Betreuung, organisieren Rikschafahrten für die Bewohnerinnen und Bewohner und unterstützen an Feiertagen sowie Wochenenden bei der Auslieferung von Essen auf Rädern.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Weitere Besuche der Regierungsmitglieder</span> - MedienvertreterInnen sind bei den Besuchen der Mitglieder der Tiroler Landesregierung herzlich willkommen:&nbsp;</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e600611c24f9daf2f78c58342247c13b4"><span class="regierungsmitglied">LR René Zumtobel</span></li></ul><p>Projekt: „Verwenden statt Verschwenden“ | Freitag, 24. April | 9 Uhr | SOMI, Dr.-Carl-Pfeiffenberger-Straße 4, Imst</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4e31c7ef7427be9c130bbd4cc5af81f7"><span class="regierungsmitglied">LR<sup>in </sup>Astrid Mair und LR Mario Gerber</span></li></ul><p>Projekt: „Rikscha fahren. Menschen bewegen. Ehrenamt erleben“ | Montag, 27. April | 14 Uhr | ISD Wohnheim Lohbach, Technikerstraße 84, Innsbruck</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LR Gerber</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
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					<category>LRin Mair</category>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Gesellschaft &amp; Soziales</category>
				
					<category>Ehrenamt</category>
				
					<category>Landesentwicklung</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-57859</guid>
				<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 13:38:14 +0200</pubDate>
				
				<title>Versorgung sichern, Gemeinde schützen: Neuer Teich in Stanz</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/versorgung-sichern-gemeinde-schuetzen-neuer-teich-in-stanz/</link>
				<description>Bewässerungs- und Löschwasserteich feierlich eröffnet</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:16px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e1e8d2271bb606dadcf90ee01b1950596"><span class="regierungsmitglied">Effiziente Erweiterung bestehender Infrastruktur</span></li><li data-list-item-id="ed932fe6b8c377f5b6e0f2e518ca1418f"><span class="regierungsmitglied">Neuer Lebensraum für Amphibien</span></li></ul><p>Wo Wasser seit jeher knapper ist als in anderen Teilen Tirols, sind funktionierende Bewässerungssysteme eine wesentliche Grundlage für die regionale Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion. Gerade im Tiroler Oberland haben Bewässerungsmaßnahmen deshalb eine lange Tradition und gewinnen angesichts zunehmender Trockenperioden weiter an Bedeutung. Mit der feierlichen Eröffnung eines neuen Bewässerungs- und Löschwasserteichs, vorgestern, Samstag, in Stanz bei Landeck setzt die Wassergenossenschaft Neuer Bach&nbsp;mit Unterstützung des Landes Tirol einen wichtigen Schritt für die nachhaltige Wasserbewirtschaftung und die Sicherheit der Gemeinde. Der neue Teich ist als Erweiterung der bestehenden Bewässerungsanlage konzipiert und vereint mehrere zentrale Funktionen.</p>
<p>„Gerade vor dem Hintergrund zunehmender Trockenperioden und steigender Anforderungen an eine verlässliche Wasserversorgung werden solche Investitionen immer wichtiger. Hier wurde zudem eine Lösung umgesetzt, die mehrere Herausforderungen gleichzeitig adressiert. Die Sicherstellung der Bewässerung landwirtschaftlicher Flächen in einer niederschlagsarmen Region und die Bereitstellung von Löschwasser greifen hier sinnvoll ineinander. Solche durchdachten Projekte sind ein wichtiger Beitrag, um Infrastruktur langfristig verlässlich und widerstandsfähig zu gestalten“, betont LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Doppelte Funktion, doppelter Nutzen</span></p>
<p>Gerade in den inneralpinen Trockenregionen des Tiroler Oberlands ist Wasser seit jeher ein besonders wertvolles Gut. In Gemeinden wie Stanz bei Landeck stehen der Landwirtschaft traditionell geringere Niederschlagsmengen zur Verfügung als in anderen Teilen Tirols. Mit durchschnittlich rund 600 Millimetern Jahresniederschlag liegt die Region deutlich unter niederschlagsreicheren Gebieten des Landes wie beispielsweise in St. Johann in Tirol und Reutte, wo es etwa doppelt so viel Niederschlag gibt.&nbsp;</p>
<p>Die landwirtschaftliche Nutzung ist in dieser Gegend seit Generationen auf eine verlässliche Verfügbarkeit von Wasser zur Bewässerung angewiesen. Besonders in den Sommermonaten und während längerer Trockenphasen kam es in der bestehenden Anlage der Wassergenossenschaft Neuer Bach&nbsp;immer wieder zu Engpässen. Der neu geschaffene Speicherteich mit einem Fassungsvermögen von rund 1.200 Kubikmetern (entspricht rund 1,2 Millionen Liter Wasser) schafft hier eine deutliche Verbesserung: Er dient als Puffer, um die erforderlichen Mengen an Wasser bereitstellen zu können. Damit wird die Versorgung von rund 58 Hektar landwirtschaftlicher Flächen langfristig abgesichert.&nbsp;</p>
<p>Gleichzeitig übernimmt der Teich eine wichtige Funktion für den Schutz der Bevölkerung. Als Löschwasserreserve stellt er im Ernstfall eine verlässliche Wasserquelle für die Feuerwehr dar und erhöht damit die Sicherheit der gesamten Gemeinde. „Für uns als Gemeinde ist der Löschwasserteich ein ganz wesentlicher Fortschritt. Im Ernstfall müssen wir uns darauf verlassen können, dass ausreichend Wasser schnell verfügbar ist – genau das ist jetzt gegeben. Gleichzeitig sehen wir, dass die Anlage auch der Landwirtschaft hilft. Das macht das Projekt für uns doppelt sinnvoll“, freut sich auch&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Ferdinand Beer</span>, Bürgermeister der Gemeinde Stanz bei Landeck.</p>
<p>Darüber hinaus wurde das Gesamtsystem umfassend erweitert und technisch ergänzt: Neben dem Speicherbecken entstanden ein Kontrollbauwerk zur Verteilung und Kontrolle der Drainagewässer, ein Einlauf- und Entnahmebauwerk sowie die Adaptierung des bestehenden Verteilerbauwerks. Damit wird sichergestellt, dass das gespeicherte Wasser gezielt gesteuert, effizient genutzt und bedarfsgerecht in das bestehende Bewässerungssystem eingespeist werden kann. Das Projekt wurde in enger Zusammenarbeit zwischen der Wassergenossenschaft Neuer Bach, der Abteilung Wasserwirtschaft des Landes Tirol, dem Baubezirksamt Imst sowie der Gemeinde Stanz bei Landeck umgesetzt. Insgesamt wurden dafür vom Land Tirol, der Gemeinde und der Wassergenossenschaft Neuer Bach rund 665.000 Euro investiert.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Langfristig vorbereitet, rasch umgesetzt</span></p>
<p>Der Wunsch nach einer nachhaltigen Speicherlösung reicht dabei mehrere Jahrzehnte zurück: Bereits 1994 fasste die Wassergenossenschaft Neuer Bach&nbsp;den Grundsatzbeschluss für die Errichtung eines Speicherteichs. Die Umsetzung erforderte intensive Abstimmungen, insbesondere im Zusammenhang mit Grundankäufen sowie der Finanzierung. Nach Baubeginn im März 2025 konnte das Projekt innerhalb eines Jahres fertiggestellt werden. „Der Bedarf war schon lange da – das Projekt hat uns über viele Jahre begleitet. Umso mehr freut es uns, dass wir jetzt eine Lösung haben, die für unsere Landwirtschaft und auch für die Gemeinde einen wirklichen Unterschied macht“, so&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Stefan Nothdurfter</span>, Obmann der Wassergenossenschaft Neuer Bach.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Neuer Lebensraum für Amphibien</span></p>
<p>Neben den funktionalen Aspekten wurde auch großer Wert auf ökologische Ausgleichsmaßnahmen gelegt: Im Zuge des Projekts wurde ein eigener Amphibienteich errichtet, um neue Lebensräume für heimische Arten zu schaffen.&nbsp;</p>
<p>„Mit diesem Projekt zeigt sich, wie durch vorausschauende Planung mehrere Herausforderungen gleichzeitig adressiert werden können – von der Sicherung der Wasserversorgung über den Katastrophenschutz bis hin zum Naturschutz“, betont LHStv Geisler abschließend.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
					<category>Wasserwirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Fri, 17 Apr 2026 12:26:44 +0200</pubDate>
				
				<title>Fernpass-Paket: Durchgehender Gehsteig im Zentrum von Tarrenz kommt</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/fernpass-paket-durchgehender-gehsteig-im-zentrum-von-tarrenz-kommt/</link>
				<description>Gemeinsames Projekt von Land Tirol und Gemeinde Tarrenz</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e3ad20989cc1e3b8b1980b3b0f85e2099"><span class="regierungsmitglied">Mehr Sicherheit für FußgängerInnen entlang der B 189 Mieminger Straße</span></li><li data-list-item-id="ec72bf83342e6aa7938a85fe6714000e9"><span class="regierungsmitglied">Zwei Meter breiter Gehsteig im Bereich bis zur Einmündung der L 245 Tarrenzer Straße</span></li><li data-list-item-id="e8fab04505bc694e3799cee57b2c56bfd"><span class="regierungsmitglied">Abbrucharbeiten beginnen kommende Woche, Baustart für Gehsteig voraussichtlich Mitte Mai</span></li></ul><p>Die Bevölkerung in Tarrenz hat sich in der Vergangenheit klar für dieses Vorhaben ausgesprochen – nun kann im Rahmen des Fernpass-Pakets ein durchgängiger Gehsteig entlang der B 189 Mieminger Straße im Bereich der Engstelle beim Gasthof Sonne umgesetzt werden. Bis zur Einmündung der L 245 Tarrenzer Straße wird damit eine bestehende Lücke geschlossen, sodass FußgängerInnen diesen Abschnitt künftig sicherer passieren können.</p>
<p>„Damit setzen wir im Rahmen des Fernpass-Pakets eine weitere bedeutende Maßnahme zur Verbesserung der Verkehrssicherheit im Ortsgebiet von Tarrenz“, freuen sich LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler&nbsp;</span>und Bürgermeister von Tarrenz&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Stefan Rueland</span>.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Mehr Sicherheit und Ortskern-Attraktivierung</span></p>
<p>Konkret wird dafür die Straße insgesamt aufgeweitet. Vor dem geplanten Baubeginn des Gehsteigs erfolgt der Abbruch des Hauses Hauptstraße 33. Und das bereits kommende Woche. Die Arbeiten am Gehsteig werden voraussichtlich Mitte Mai starten und circa zwei Wochen andauern. Das Haus hat die Gemeinde Tarrenz im vergangenen Herbst erworben. So ist es nun auch möglich, dieses Vorhaben umzusetzen. „Damit ist es uns gelungen, die notwendigen Grundflächen für den durchgehenden Gehsteig aufzubringen und mit dem neuen Gehsteig einen spürbaren Mehrwert für unsere Bevölkerung zu schaffen“, verweist Bürgermeister Rueland auf die erfolgreichen Bemühungen der Gemeinde, die das Land Tirol im Rahmen des Fernpass-Pakets wiederum tatkräftig unterstützt hat. Mit dieser Maßnahme wird ein weiterer Beitrag zur Verbesserung der Verkehrssicherheit im Ortsgebiet geleistet. Gleichzeitig ergibt sich eine funktionale Aufwertung des Ortskerns.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Mehrere Projekte entlang von B 189 Mieminger Straße</span></p>
<p>Das Land Tirol setzt im Rahmen des Fernpass-Pakets auch an der B 189 Mieminger Straße eine Reihe von Maßnahmen zur Entlastung der Bevölkerung und Verbesserung der Verkehrssicherheit. „Wurden vergangenes Jahr der Bypass beim Kreisverkehr auf Arzill in Imst sowie die Geh- und Radwegunterführung samt verbessertem Lärmschutz in Obsteig realisiert, stehen heuer der Gehsteig-Lückenschluss und die Straßenaufweitung in Tarrenz auf dem Programm“, sagt LHStv Geisler. Bereits im Herbst 2024 ging eine neue FußgängerInnen-Ampel im Ortszentrum Tarrenz in Betrieb, die ein sicheres Überqueren der viel befahrenen Straße ermöglicht. Bereits 2017 wurde im Zuge der Fernpassstrategie die Unterführung auf Höhe der Bushaltestelle im Weiler Walchenbach errichtet, um die Sicherheit der FußgängerInnen zu gewährleisten. Nunmehr werden ein durchgehender Gehsteig und eine geringfügige Aufweitung der B 189 Mieminger Straße gegenüber des Gasthof Sonne ebenfalls für mehr Sicherheit für die VerkehrsteilnehmerInnen sorgen. „Das Fernpass-Paket umfasst unzählige Projekte, die zwar alle für sich wirken, aber in Summe einen ganzheitlichen und langfristigen Charakter haben – so wie der Gehsteig im Ortszentrum von Tarrenz“, betont LHStv Geisler.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Fri, 17 Apr 2026 10:27:41 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Nadja Jansenberger)</author>
				<title>Abschussverordnung für Risikowolf (Oberland)</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/abschussverordnung-fuer-risikowolf-oberland/</link>
				<description>Wiederholte Nachweise in unmittelbarer Nähe zum Siedlungsraum</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ea48ef1bc3259169d47f4d9c435ada918"><p class="text-justify"><span class="regierungsmitglied">Abschussverordnung gilt ab heute für knapp acht Wochen – Jägerschaft bereits informiert</span></p></li></ul><p class="text-justify">Die Tiroler Landesregierung hat heute, Freitag, die Abschussverordnung für einen Risikowolf im Bezirk Landeck erlassen. Die Verordnung ist mit der Kundmachung, heute, Freitag, in Kraft getreten und gilt bis zum Ablauf des 10. Juni 2026. Die betroffene Jägerschaft wurde bereits informiert.</p>
<p class="text-justify">In den vergangenen Tagen wurde im Gemeindegebiet von See wiederholt ein Wolf jeweils in unmittelbarer Nähe zu vom Menschen bewohnten Gebäuden nachgewiesen. Einmal durch Aufnahmen einer Wildkamera und einmal im Zusammenhang mit einem Rissereignis.&nbsp;</p>
<p class="text-justify">Das Land Tirol appelliert wie immer an die Bevölkerung Sichtungen von Großraubtieren möglichst rasch über das&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/themen/land-forstwirtschaft/agrar/LWSJF/Grosse_Baeutegreifer/Allgemein/Formular_Sichtbeobachtung_grosse_Beutegreifer_Tirol_Version_2.0_vom_28.5.2024_Formular.pdf" target="_blank">Sichtungsformular</a> auf der Website des Landes Tirol oder direkt an die zuständige Bezirkshauptmannschaft zu melden. Besonders wichtig für die fachliche Beurteilung ist Bildmaterial. Weitere Informationen finden sich unter <a href="https://www.tirol.gv.at/baer_wolf_luchs" target="_blank">www.tirol.gv.at/baer_wolf_luchs</a></p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Land- &amp; Forstwirtschaft</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 18:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Euregio-Ring der Land- und Hauswirtschaftsschulen erneuert</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/euregio-ring-der-land-und-hauswirtschaftsschulen-erneuert/</link>
				<description>Insgesamt elf Schulen aus allen drei Landesteilen beteiligt</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/f/f/csm_20260415_Euregio_Ring_Rotholz_1_d6d7355086.jpg" length="1306648" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e504e67880b5b0363d90f2d0f8995eb0c"><span class="regierungsmitglied">Bund der Land- und Hauswirtschaftsschulen in der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino wird fortgeführt</span></li><li data-list-item-id="e05bca9fcc361953ae124768a9f438192"><span class="regierungsmitglied">Programmreicher Kulturtag für SchülerInnen</span></li></ul><p>Seit mehr als 40 Jahren arbeiten die land- und hauswirtschaftlichen Schulen in Tirol, Südtirol und Trentino im „Ring der Landwirtschaftlichen Lehranstalten“ zusammen. Als „Euregio-Ring der land- und hauswirtschaftlichen Schulen“ haben sie heute, Mittwoch, an der Landwirtschaftlichen Lehranstalt Rotholz (LLA) ihre Kooperation erneuert: Bei einem Festakt wurde das neue Abkommen samt Logo und Urkunde im Zeichen der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino vorgestellt. Die erneuerte Urkunde wird von den Landeshauptleuten und den zuständigen LandesrätInnen der Euregio-Länder sowie den DirektorInnen aller elf beteiligten Schulen unterzeichnet. Ziel dieser Kooperation ist es, gemeinsame Projekte und Bildungsprogramme zu fördern sowie grenzübergreifende Kontakte und Beziehungen zu stärken.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Grenzübergreifende Kontakte, Ausbildungsprogramme und Beziehungen</span></p>
<p>Der Euregio-Präsident, Tirols Landeshauptmann <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>, betonte: „Die Schulen beabsichtigen, ihre Beziehungen zu fördern, fachliche Kontakte gezielt auszubauen, Ausbildungsprogramme wechselseitig zugänglich zu machen und sich bei der Erfüllung des Bildungsauftrags für junge Menschen im ländlichen Raum zu unterstützen.&nbsp;Hier wird der Euregio-Gedanke in seiner grenzenlosen Kraft umgesetzt – gemeinsam. Genau deshalb haben wir auch dieses Motto für unsere Präsidentschaft gewählt. Ich bin überzeugt davon, dass der Euregio-Gedanke bereits bei Kindern und Jugendlichen gelebt werden muss.“</p>
<p>An die Ring-Gründung im Landesgedenkjahr 1984 erinnerte der für Land- und Forstwirtschaft zuständige LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>: „In all diesen Jahren haben sich die Schulen außerordentlich aktiv ausgetauscht und in vielen Gemeinschaftsprojekten zusammengearbeitet. Damit erweist sich der ländliche Raum und das land- und hauswirtschaftliche Bildungswesen weiterhin als Vorbild für die Pflege der gemeinsamen kulturellen Identität im Euregio-Gebiet, das unser gemeinsames Erbe respektiert und die grenzübergreifende Verbundenheit lebt.“&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Konferenzen, Bildung, Projekte, Kultur und Sport</span></p>
<p>Jährlich organisieren die Schulen gemeinsam eine Direktorenkonferenz, einen Kulturtag, Projektwochen, einen Wintersporttag sowie Fortbildungen für Lehrkräfte,&nbsp;wie&nbsp;<span lang="DE" dir="ltr">der Direktor der Südtiroler Fachschule Laimburg&nbsp;</span><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Paul Mair </span><span lang="DE" dir="ltr">und&nbsp;</span><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Claudia Bisognin</span><span lang="DE" dir="ltr"> von der Trentiner Stiftung Edmund Mach&nbsp;in San Michele&nbsp;all’Adige berichteten.</span></p>
<p>Im Rahmen des Festakts wurden auch die Ergebnisse des gemeinsamen Kulturtags an der Landwirtschaftlichen Lehranstalt Rotholz vorgestellt: Dabei setzten sich SchülerInnen und Lehrkräfte aus der gesamten Euregio unter dem Motto „Zsomm“ mit land- und hauswirtschaftlichen Themen, kulturellen Fertigkeiten und den Gemeinsamkeiten und Unterschieden der regionalen Dialekte auseinander.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Geschichte</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e826ff6a1cb2605ffa7a603033f0d9e82">Der Tiroler Landtag beschloss 1868 die Gründung landwirtschaftlicher Schulen in Rotholz und San Michele all’Adige, die ab 1874 bzw. 1879 ihren Betrieb aufnahmen.</li><li data-list-item-id="e7c2f0d08e9bcfaf01ce87dc702efaee4">Die agrarische Ausbildung war historisch eng zwischen den Landesteilen Tirol, Südtirol und Trentino verknüpft; nach dem Zweiten Weltkrieg besuchten Südtiroler SchülerInnen meist Schulen in Nordtirol, eigene Schulen entstanden erst ab den 1950er-Jahren.</li><li data-list-item-id="ea1651b5c101bd8dbdf5c1894c4a2834e">1983 wurde ein Partnerschaftsvertrag zwischen Rotholz und San Michele unterzeichnet.&nbsp;</li><li data-list-item-id="e94bff4f9959c2dbd5288b80f62e21080">1984 gründeten alle Tiroler und Südtiroler Schulen den „Ring Landwirtschaftlicher Lehranstalten“, der die Zusammenarbeit förderte.</li><li data-list-item-id="ea4171896d45847ee0f737a1d5e19ea51">Die Vision von Austausch und disloziertem Unterricht scheiterte zunächst an Grenzbalken und versicherungsrechtlichen Fragen, entwickelte sich aber mit der Zeit zu einer Erfolgsgeschichte.</li><li data-list-item-id="e20f1eb8d9089e4ae33d00edc36cd0024">Im Jahr 1996 wurde die Stiftung Edmund Mach aus Trentino in den Ring aufgenommen, wodurch die Zusammenarbeit weiter gestärkt wurde.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Euregio-Ring heute</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4000098bb614d2eccbcad30cb147a5c4">Gründe für ein neues Abkommen und Logo: Die Rahmenbedingungen haben sich bis heute verändert. Aus zwei sind elf beteiligte Schulen geworden, einige Standorte wurden verlegt und Schuldirektionen teilweise zusammengelegt; die Hauswirtschaft wird als gleichwertiger Ausbildungsschwerpunkt gesehen.</li><li data-list-item-id="e761493315aa6241077ee06d3f332c198">Zu den gemeinsamen Projekten des Rings zählen Mobilitätswochen, Wintersporttage, landwirtschaftlich-alpine Fachwettbewerbe, der Hauswirtschafts-Award, Gesamttiroler Kulturtage und jährliche LehrerInnenfortbildungen.</li><li data-list-item-id="e5051e0394412d5e3bef83337d95b4e72">Seit 2023 vergibt die Euregio die Auszeichnung „Euregio-Schulpartnerschaft“ für Schulen, die mit einer Schule aus einem anderen Landesteil kooperieren. Viele land- und hauswirtschaftliche Schulen nehmen auch im Schuljahr 2026/27 wieder daran teil.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Elf Schulen</span></p>
<p>Im Schuljahr 2025/26 besuchten knapp 3.000 SchülerInnen die Schulen der drei Euregio-Länder (Tirol: 1.694, Südtirol: 957; Trentino: 300). Davon nahmen knapp 500 an gemeinsamen grenzübergreifenden Veranstaltungen teil.&nbsp;</p>
<p>Folgende Schulen gehören dem Ring an:</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tirol</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e635cc96b1948253ce4e50df0d12db014"><span class="regierungsmitglied">Imst </span>– Fachschule für Landwirtschaft, Betriebs- und Haushaltsmanagement&nbsp;</li><li data-list-item-id="e00080c30d33a6ef56998c9951f3471d1"><span class="regierungsmitglied">Landeck-Perjen</span> – Fachschule für ländliches Betriebs- und Haushaltsmanagement&nbsp;</li><li data-list-item-id="e00be8fb5f7d2f85643e0e2da8e57302f"><span class="regierungsmitglied">Lienz </span>– Fachschule für Landwirtschaft, Betriebs- und Haushaltsmanagement</li><li data-list-item-id="e51fdae265ee9a8a347fba86a3221aba3"><span class="regierungsmitglied">Rotholz </span>– Fachschule für Landwirtschaft, Betriebs- und Haushaltsmanagement</li><li data-list-item-id="e78f17819c27d5b5f1275d49771474bb7"><span class="regierungsmitglied">St. Johann i. T. </span>– Fachschule für Landwirtschaft, Pferdewirtschaft, Betriebs- und Haushaltsmanagement</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Südtirol</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e93fa073e4fbedd298a0d840f305ea427"><span class="regierungsmitglied">Dietenheim </span>– Fachschule für Landwirtschaft, Hauswirtschaft und Ernährung</li><li data-list-item-id="e19ab0ac77f08efa9af67768785e94316"><span class="regierungsmitglied">Fürstenburg, Kortsch</span> – Fachschulen für Land- und Forstwirtschaft, Hauswirtschaft und Ernährung&nbsp;</li><li data-list-item-id="e737938cfb9ff999fdca370b29339fe4d"><span class="regierungsmitglied">Haslach, Neumarkt, Tisens </span>– Fachschulen für Hauswirtschaft und Ernährung</li><li data-list-item-id="efe456f463f220b789ed7067fa2508968"><span class="regierungsmitglied">Laimburg </span>– Fachschule für Obst- und Weinbau, Kellerwirtschaft, Gärtner:innen, Florist:innen, Lebensmitteltechniker:innen und Winzer:innen</li><li data-list-item-id="e84304c6c47863bf30e33234e10f78e87"><span class="regierungsmitglied">Salern </span>– Fachschule für Land- und Hauswirtschaft</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Trentino</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e65f9e7471f055d6f45d4c83fea023313"><span class="regierungsmitglied">San Michele all’Adige</span> – Stiftung (Fondazione) Edmund Mach: Bildungs- und Forschungszentrum für Landwirtschaft, Bioökonomie, Ökologie, Biodiversität, Umwelt, Ernährung und Forstwirtschaft</li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Schule</category>
				
					<category>Europaregion</category>
				
					<category>Landwirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-57795</guid>
				<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 11:22:47 +0200</pubDate>
				
				<title>Regierungssitzung: Tirol ist die Wiege des Quanten-Computing</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/regierungssitzung-tirol-ist-die-wiege-des-quanten-computing/</link>
				<description>Ein Jahr „Quanten-Hub Tirol“</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eea465d5dd57c7e153a176c2929c64f4c"><span class="regierungsmitglied">Erstes Projektjahr bestätigt Tirols starke Ausgangsposition im europäischen Vergleich</span></li><li data-list-item-id="e4479c4ec1664ec1ad408f18d91fb32c8"><span class="regierungsmitglied">Land Tirol investiert in Wissenschafts- und Wirtschaftsplattform „Quanten-Hub Tirol“</span></li><li data-list-item-id="e9683e5d796c7f23a84e391ddf875aa49"><span class="regierungsmitglied">Förderstrukturen und internationale Positionierung im Fokus des zweiten Projektjahres</span></li><li data-list-item-id="eddedef3740db87c31b09f8e304c8727a"><span class="regierungsmitglied">Wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“: Gesetzesnovelle erleichtert Grundstücksteilungen</span></li></ul><p>Quantenphysik – was für viele nach Science-Fiction klingt oder als etwas Ungreifbares tituliert wird, ist in der Praxis zur Entwicklung neuer Technologien unverzichtbar, beispielsweise von Solarzellen oder Quantencomputern. In Quantenteilchen steckt großes Potential, und daran wird geforscht: Bereits seit den 1990er Jahren setzt die Quantenforschung in Tirol weltweit Maßstäbe. Die Universität Innsbruck zählt mit der Berufung wissenschaftlicher Größen wie <span class="regierungsmitglied">Anton Zeilinger</span>, <span class="regierungsmitglied">Peter Zoller</span> und <span class="regierungsmitglied">Rainer Blatt</span> seither zu den international führenden Standorten. Die enge Zusammenarbeit zwischen Grundlagen- und angewandter Forschung ist dabei ein entscheidender Erfolgsfaktor. Das beste Beispiel dafür: Der Quantencomputer aus Tirol gilt derzeit als leistungsstärkster Europas. Mit dem „Quanten-Hub Tirol“ wurde erstmals eine Plattform für Innovation, Wissenstransfer und wirtschaftliches Wachstum im Bereich der Quantenforschung geschaffen. Nach einer erfolgreichen Aufbauphase beschloss die Tiroler Landesregierung auf Antrag von Wissenschaftslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> heute, Dienstag, die Fortführung der Initiative.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">LH Mattle: „Tirol als europäischer Leitstandort für Quantentechnologie“</span></p>
<p>„Der Quanten-Hub Tirol hat in seinem ersten Jahr eindrucksvoll gezeigt, welches enorme Potenzial in unserem Standort steckt. Jetzt gehen wir den nächsten konsequenten Schritt: Wir wollen Tirol als europäischen Leitstandort für Quantentechnologien etablieren und die Brücke von exzellenter Forschung hin zu konkreter wirtschaftlicher Wertschöpfung schlagen. Damit sichern wir langfristig Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und hochwertige Arbeitsplätze in unserem Land“, betont LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. Insgesamt wird der Quanten-Hub Tirol mit 120.000 Euro im Jahr 2026 unterstützt. „Quantentechnologien zählen zu den Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts. Mit der Weiterführung des Quanten-Hub Tirol investieren wir gezielt in einen Bereich, der enormes Wachstumspotenzial bietet und schaffen damit neue Perspektiven für Fachkräfte in Tirol“, ergänzt LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Weichen für die Quantenzukunft gestellt</span></p>
<p>Im ersten Projektjahr des Quanten-Hub Tirol – einer gemeinsamen Initiative von Onsight Ventures, Alpine Quantum Technologies (AQT) und der Standortagentur Tirol – wurde die Grundlage gelegt: Eine umfassende Potenzialanalyse zeigt, wie sich Tirol im europäischen Quanten- und Halbleiterökosystem positionieren kann. „Tirol zeigt mit dem Quanten-Hub eine klare Linie: Wir wollen nicht nur Teil der internationalen Entwicklung sein, sondern diese aktiv mitgestalten. Die Aufbauphase hat deutlich gemacht, dass wir über eine außergewöhnliche wissenschaftliche Stärke verfügen. Nun geht es darum, diese gezielt in technologische Anwendungen und Unternehmensansiedlungen zu übersetzen. Der Quanten-Hub Tirol dient als zentrale Drehscheibe, um Wissenschaft und Wirtschaft nachhaltig zu vernetzen und Tirol als ‚Wiege des Quanten-Computing‘ international sichtbar zu machen“, betont LR<sup>in</sup> Hagele.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Förderungen und internationale Sichtbarkeit im Fokus</span></p>
<p>Das zweite Projektjahr markiert daher den Übergang von der Analyse zur Umsetzung. Im Zentrum steht die Weiterentwicklung von Förderstrukturen und die internationale Positionierung Tirols. Konkret ist es bereits gelungen, Fördermittel aus dem „European Chips Act“ in siebenstelliger Höhe nach Tirol zu holen. Darüber hinaus wurde die Idee für eine eigene Förderstruktur entwickelt, die EU- und Bundesmittel gezielt bündelt, um die Quantenwirtschaft langfristig zu stärken. Ergänzend dazu können zukünftig geeignete räumliche Infrastrukturen geschaffen werden, um die weitere Entwicklung am Standort zu unterstützen. „Im Bereich der weiteren Tiroler Initiativen gibt es etliche Ideen für mehrere Projekte, aus denen Quanten-Startups und -Spin-Offs neue Kunden gewinnen können, oder Tiroler Zulieferer ihre Verwertung und Umsätze mit Hilfe der lokalen Quantenfirmen erweitern können“, erklärt <span class="regierungsmitglied">Thomas Monz </span>vom Quanten-Hub Tirol.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Konkrete Maßnahmen für 2026</span></p>
<p>Auf Basis der Potenzialanalyse sollen im kommenden Jahr seitens des Quanten-Hub Tirol gemeinsam mit der Standortagentur Tirol folgende Maßnahmen umgesetzt werden:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef6839b2c7c8faa3d0738ab60c66c0c7f"><span class="regierungsmitglied">Vorbereitung eines langfristigen EU- und Bundesförderprogramms</span></li><li data-list-item-id="ee32f440748799992dbc10384f7a2728b"><span class="regierungsmitglied">Internationale Positionierung Tirols</span> als führender Standort für Quantentechnologien</li><li data-list-item-id="e6b8eafc589aa40eadfb839fbbdfd9282"><span class="regierungsmitglied">Intensivierung von Kooperationen </span>mit Industrie, Investoren und Standortakteuren</li><li data-list-item-id="e4fac931412d37f25affe1546f6a511f2"><span class="regierungsmitglied">Starke internationale Präsenz</span> bei Konferenzen und Veranstaltungen – innerhalb und außerhalb Europas – beispielsweise im September 2026 in der Österreichischen Botschaft in London bei einer Veranstaltung in Kooperation mit dem AußenwirtschaftsCenter London der Wirtschaftskammer Österreich</li><li data-list-item-id="e84c75458315395fdd2c2c1aeeeee5398"><span class="regierungsmitglied">Wirtschaftliche Vernetzung</span> durch Austausch mit nationalen und internationalen Entscheidungsträgern und Partnern&nbsp;</li><li data-list-item-id="ebd36743de1e44d438d7a9b92e57b09dc"><span class="regierungsmitglied">Beteiligung an der Veranstaltung „Quantum Insights – Go Tirol“</span> der Standortagentur Tirol</li></ul><p></p><hr>

<h3>Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung:</h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Gesetzesnovelle erleichtert Grundstücksteilungen – wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“: </span>Das Tiroler Flurverfassungslandesgesetz 1996 regelt neben weiteren Themen auch die rechtlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse an agrargemeinschaftlichen Grundstücken. Dabei gibt es sogenannte Stammsitzliegenschaften. Das sind Liegenschaften, mit denen ein Mitgliedschaftsrecht an einer Agrargemeinschaft verbunden ist. Werden solche Liegenschaften geteilt, ist eine Bewilligung erforderlich, jedoch gibt es viele Fälle, für die eine Ausnahme besteht. Kleinere Teilungen von Stammsitzliegenschaften benötigen daher regelmäßig keine Bewilligung. Bis dato musste man in der Praxis jedoch zur späteren Vorlage bei anderen Stellen auch bei kleineren Teilungen, z. B. wenn wenige Quadratmeter verkauft oder übertragen wurden, eine sogenannte „Negativbestätigung“ bei der Agrarbehörde beantragen. Damit wird bestätigt, dass für die Teilung keine spezielle Genehmigung nötig ist. Mit der geplanten Änderung entfällt dies: Künftig prüfen die Grundbuchsgerichte anhand der Unterlagen selbst, ob eine Bewilligungsfreiheit vorliegt. Dadurch werden Verbesserungsaufträge und Fristversäumnisse vermieden und der Verwaltungsaufwand wird deutlich reduziert. „Mit der Gesetzesänderung reduzieren wir unnötige Bürokratie und sorgen für effizientere Abläufe, ohne die Rechtssicherheit zu beeinträchtigen. Wenn die Voraussetzungen für eine bewilligungsfreie Teilung ohnehin klar geregelt sind, braucht es keine zusätzliche Bestätigung durch die Behörde. Mit der Novelle setzen wir ein weiteres Zeichen für weniger Bürokratie und mehr Effizienz in Tirol“, betont LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. Agrarreferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler </span>ergänzt: „Die Praxis hat gezeigt, dass die sogenannten Negativbestätigungen oft nur eine formale Pflicht waren, die keinen Mehrwert für die Rechtssicherheit gebracht hat. Jedes Jahr müssen hunderte solcher Anträge bearbeitet werden – auch bei kleinsten Grundstücksänderungen. Dass wir diesen Schritt nun streichen, entlastet unsere Agrarbehörde spürbar und sorgt dafür, dass die Verfahren insgesamt einfacher und schneller werden.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sonderförderungsprogramm Landeck: </span>Mit dem Sonderförderungsprogramm im Bezirk Landeck wird die wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Region unterstützt. Auf Antrag von LH<span class="regierungsmitglied"> Anton Mattle </span>werden einmal mehr gezielt Projekte im Bezirk gefördert: Mit über 424.000 Euro an Fördergeldern wird ein Projektvolumen von 8,1 Millionen Euro ausgelöst. Unter anderem werden touristische Betriebe beim Zu- und Umbau und örtliche Betriebe dabei unterstützt, Produktionsschritte weiter zu digitalisieren oder auf die erneuerbare Energiegewinnung umzustellen. „Die Mittel aus dem Sonderförderungsprogramm sind vielfältig einsetzbar. Eines haben sie jedoch alle gemein: Sie stärken die Wettbewerbsfähigkeit einer gesamten Region und sorgen für Innovation, Weiterentwicklung und Standortkraft“, betont LH Mattle.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">BH Schwaz: </span>Seit 2016 leitet Bezirkshauptmann <span class="regierungsmitglied">Michael Brandl </span>die Bezirkshauptmannschaft in Schwaz. Dies wird er auch in den kommenden fünf Jahren tun: Auf Antrag von Personalreferent LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> beschloss die Tiroler Landesregierung heute, Dienstag, seine Wiederbestellung bis 31. Juli 2031. „Michael Brandl engagiert sich nun seit vielen Jahren für die stete Weiterentwicklung der Bezirkshauptmannschaft hin zur modernen und bürgernahen Verwaltungseinheit. Auch im Bereich Tirol Konvent ist uns die BH Schwaz ein wesentlicher Partner. Ich bin überzeugt, dass BH Brandl mit seiner langjährigen Erfahrung als Behördenleiter sowie seinem Streben nach bestem Service, fundierter Verwaltung und Innovationen die BH Schwaz auch in den kommenden Jahren mit ruhiger und motivierter Hand leiten wird – ich wünsche ihm weiterhin alles Gute“, so LH Mattle.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Wirtschaft</category>
				
					<category>Wissenschaft &amp; Forschung</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Sat, 11 Apr 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Reminder: Generalsanierung Brettfalltunnel - Finale Bauphase startet</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/generalsanierung-brettfalltunnel-finale-bauphase-startet-1/</link>
				<description>Einspurige Verkehrsführung von 13. April bis voraussichtlich Mitte Juli – Verkehr talauswärts wird über Schlitters bzw. Strass im Zillertal umgeleitet</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/7/2/csm_20260403_Brettfalltunnel_Fahrverbote_1f34a11ef7.jpg" length="982894" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4eafefdf1a61d93d141447fb4fd060c8"><span class="regierungsmitglied">Nachtsperren von 7. bis 10. April</span></li><li data-list-item-id="e4c262f468b659f441cf8ee1bc4118ce5"><span class="regierungsmitglied">Tunnel an starken Reisewochenenden im Mai und Juni in beide Fahrtrichtungen geöffnet</span></li></ul><p>Endspurt für die Generalsanierung des Brettfalltunnels: Im April startet die dritte und finale Bauphase. In dieser werden die Paneele an den Seitenwänden des Tunnels montiert. Um an den jeweiligen Seitenwänden zu arbeiten, braucht es eine einspurige Verkehrsführung. Daher ist der Brettfalltunnel ab Montag, 13. April 2026, bis voraussichtlich zum Beginn der Sommerferien Mitte Juli taleinwärts&nbsp;einspurig befahrbar (Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h). Talauswärts wird der Verkehr über Schlitters bzw. Strass im Zillertal umgeleitet. An den starken (verlängerten) Reisewochenenden (1. bis 3. Mai, 14. bis 17. Mai, 23. bis 25. Mai sowie 4. bis 7. Juni) wird der Tunnel zweispurig in beide Fahrtrichtungen geöffnet (Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h).&nbsp;</p>
<p>Aufgrund des Frühjahrsputzes muss der Tunnel zudem von Dienstag, 7. April, bis Donnerstag, 9. April 2026, jeweils in der Nacht von 19 bis 6 Uhr gesperrt werden (Details siehe&nbsp;<a href="/presse/meldungen/meldung/putzen-fuer-die-sicherheit-fruehjahrsputz-in-tirols-tunnel/">Presseaussendung des Landes vom 27. März 2026</a>). Für eine Übung der Einsatzkräfte wird der Tunnel zudem am Freitag, 10. April 2026, von 18 bis 23 Uhr gesperrt werden. Der Verkehr wird jeweils über Schlitters bzw. Strass im Zillertal umgeleitet.&nbsp;</p>
<p>„Nach drei Jahren stehen wir kurz vor dem Abschluss der Generalsanierung des Brettfalltunnels. Mit den Arbeiten setzen wir einen entscheidenden Schritt, um diese wichtige Verkehrsverbindung langfristig zu sichern“, betont LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.&nbsp;Zur finalen Bauphase erklärt <span class="regierungsmitglied">Simon Stöckl</span>, Abteilung Landesstraßen und Radwege: „In der finalen Bauphase werden die Paneele an den seitlichen Tunnelwänden montiert. Diese schützen künftig die Bausubstanz und verbessern die Lichtverhältnisse im Tunnel, was vor allem die Sicherheit für Verkehrsteilnehmende zusätzlich erhöht. Zudem bringen sie Vorteile bei der Reinigung.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Maßnahmen zur Verkehrsentlastung aufrecht</span></p>
<p>Um die Auswirkungen des Ausweichverkehrs so gering wie möglich zu gestalten, wurde bereits für die bisherigen Sperren ein umfassendes Verkehrskonzept etabliert. Auch in der dritten Bauphase werden wieder Maßnahmen gesetzt – unter anderem Fahrverbote auf Gemeindestraßen für den Ausweichverkehr. Auch der Bypass am Kreisverkehr in Strass im Zillertal wird während der Teilsperre geöffnet.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">106 Kilometer Kabel und neueste Sicherheitstechnik</span></p>
<p>In den vergangenen beiden Jahren wurde bereits der Großteil der Arbeiten im und rund um den Tunnel abgeschlossen. So wurden alle betriebs- und sicherheitstechnischen Einrichtungen erneuert und teils ergänzt, um einen sicheren Tunnelbetrieb am Stand der Technik und eine verlässliche Anbindung des Zillertals zu gewährleisten. Unter anderem wurden mehr als 106 Kilometer Kabel verlegt, die Betriebsgebäude erweitert und neu errichtet sowie die Notruf-, Löschwasser- Video,- Belüftungs- und Brandmeldeanlagen, die Tunnelbeleuchtung, die elektronischen Verkehrszeichen und der Fahrbahnbelag vollumfänglich erneuert.</p>
<p>Alle Informationen zur Generalsanierung des Brettfalltunnels finden sich unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/verkehr/strassenbau-und-strassenerhaltung/brettfalltunnel/" target="_blank">www.tirol.gv.at/brettfalltunnel</a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
					<category>Straßenbau</category>
				
			</item>
				
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				<guid isPermaLink="false">news-57711</guid>
				<pubDate>Fri, 10 Apr 2026 08:38:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Bezirk Lienz: Investitionen sichern Qualität im Landesstraßennetz </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/bezirk-lienz-investitionen-sichern-qualitaet-im-landesstrassennetz/</link>
				<description>Restarbeiten Haslachgalerie im heurigen Jahr</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e3534a5ff8b6030df3f73d135b10bf66a"><span class="regierungsmitglied">Erhaltung und Instandsetzung im Mittelpunkt</span></li><li data-list-item-id="efd85d7aec6a2d9b991bddc10a06f2548"><span class="regierungsmitglied">Gezielte Investitionen trotz Sparkurs</span></li></ul><p>Rund 6,8 Millionen Euro fließen im heurigen Jahr in das Landesstraßennetz im Bezirk Lienz. Der Schwerpunkt liegt auf der Erhaltung und Instandsetzung der bestehenden Straßeninfrastruktur. An der neu errichteten Haslachgalerie werden Restarbeiten durchgeführt.&nbsp;„Gerade in Zeiten knapper öffentlicher Mittel ist es entscheidend, noch gezielter dort zu investieren, wo es für die Verkehrssicherheit und die langfristige Qualität unseres Straßennetzes notwendig ist“, betont LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geiser&nbsp;</span>und ergänzt: „Die Investitionen sichern regionale Arbeitsplätze und stärken die heimische Bauwirtschaft.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Fertigstellung der Haslachgalerie im heurigen Jahr</span></p>
<p>Die Haslachgalerie mit einer Gesamtlänge von 200 Metern schützt die L 26 Kalser Straße zwischen den Ortsteilen Oberpeischlach und Lesach im Gemeindegebiet von Kals vor Naturgefahren. Die Bauarbeiten sind im vergangenen Jahr allen voran aufgrund der günstigen Witterungsbedingungen und einer optimierten Bauabwicklung sehr zügig vorangeschritten: Die Hauptarbeiten konnten noch vor dem Winter beendet werden, wodurch die Haslachgalerie bereits Ende des vergangenen Jahres für den Verkehr freigegeben werden konnte. Nach der Winterpause werden die Arbeiten Ende April wieder aufgenommen. Im Bereich der bestehenden Straße entsteht ein Radweg, zudem werden noch letzte Rest- und Rekultivierungsarbeiten durchgeführt. Gänzlich abgeschlossen werden die Arbeiten im Herbst 2026 sein. Insgesamt werden in das Bauprojekt rund 9,8 Millionen Euro investiert.&nbsp;</p>
<p>Neben der Neuerrichtung der Haslachgalerie ist das größte Einzelprojekt im heurigen Jahr die Belagssanierung der Umfahrung Abfaltersbach auf der B 100 Drautalstraße mit einem Investitionsvolumen von rund 400.000 Euro.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Belagsarbeiten im Bezirk</span></p>
<p>Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt auf Belagsarbeiten mit einem Gesamtvolumen von rund 1,1 Millionen Euro. Diese erfolgen unter anderem auf der B 100 Drautalstraße im Gemeindegebiet von Abfaltersbach, auf der L 25 Defereggentalstraße im Gemeindegebiet von St. Veit i. D. sowie auf der L 318 Lavanter Straße im Gemeindegebiet von Lavant.&nbsp;</p>
<p>Auch in die Sanierung von Brücken wird weiter investiert. Beispielsweise steht die Generalsanierung der Oberen Debantbachbrücke auf der B 107a Großglocknerstraße Abzweigung Lienz im heurigen Jahr an.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Investitionen der Landesstraßenverwaltung Bezirk Lienz 2026:</span></p>
<p>Bauliche Erhaltung rund 3,1 Millionen Euro</p>
<p>Davon:&nbsp;</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e7b915c52a8e91f566bea4cfe4277e74b"><span>575.000 Euro Brücken</span></li><li data-list-item-id="e9fc21849e3b16223b40020ea1693e186"><span>1,1 Millionen Euro Belagsarbeiten</span></li><li data-list-item-id="e71680d6d579eab491abec57b84599a00"><span>100.000 Euro Mauern</span></li><li data-list-item-id="e3dc584f182ac33bd661580ae981b2eac"><span>1,3 Millionen Euro Katastrophenschäden</span></li></ul><p>Neu- und Ausbau: 2 Millionen Euro</p>
<p>Hochbau: 200.000 Euro</p>
<p>Laufender Betrieb: 1,5 Millionen Euro</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Straßenbau</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-57687</guid>
				<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 09:18:04 +0200</pubDate>
				
				<title>Jagdstatistik: Solide Abschusserfüllung im abgeschlossenen Jagdjahr 2025/26</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/jagdstatistik-solide-abschusserfuellung-im-abgeschlossenen-jagdjahr-2025-26/</link>
				<description>Hohe Zielvorgaben und gemeinsames Engagement prägten das vergangene Jagdjahr</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="eac015b6a39d53abf557d7983cb8b8577"><span class="regierungsmitglied">Veränderte Rahmenbedingungen stellen Jägerschaft vor Herausforderungen</span></li><li data-list-item-id="e7b523c6ee00fd186c7d9052c8574fef9"><span class="regierungsmitglied">TBC-Bekämpfung bleibt zentrale Zukunftsaufgabe</span></li></ul><p>Mit dem Abschluss des Jagdjahres 2025/2026 liegt nun die endgültige Jagdstatistik für Tirol vor. Die Abschusserfüllung bewegt sich weiterhin auf einem guten und stabilen Niveau und unterstreicht das hohe Engagement der Tiroler Jägerschaft.</p>
<p>„Die Jägerinnen und Jäger in Tirol leisten auch unter zunehmend anspruchsvollen Rahmenbedingungen einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Wälder und den Lebensraum der Wildtiere“, betont LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>. „Die neuerlich angehobenen Zielvorgaben zeigen, wie ambitioniert die Aufgabenstellung ist – umso mehr ist das erreichte Ergebnis als solide Leistung einzuordnen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen weiter – wir müssen weiterhin dranbleiben.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Abschusserfüllung: Verlässliche Entwicklung bei steigenden Anforderungen</span></p>
<p>11.892 Stück Rotwild wurden im Jagdjahr 2025/2026 als Abgang verzeichnet. Damit liegt die Abschusserfüllung bei knapp 90 Prozent. „Trotz nochmals erhöhter Abschussvorgaben konnte ein insgesamt solides Ergebnis erzielt werden. Für uns Jägerinnen und Jäger war das vergangene Jagdjahr in vielerlei Hinsicht fordernd“, sagt Landesjägermeister <span class="regierungsmitglied">Anton Larcher</span> und führt weiter aus: „Wir erleben in der täglichen Revierarbeit sehr unmittelbar, wie sich das Verhalten des Wildes verändert – sei es durch zunehmende Störungen im Lebensraum oder durch witterungsbedingte Verschiebungen. Das verlangt viel Erfahrung, Geduld und ein hohes Maß an Anpassungsfähigkeit. Die Jägerschaft ist bereit, diesen Weg weiterzugehen und ihren Beitrag zu leisten.“</p>
<p>Veränderte Rahmenbedingungen – etwa durch Witterungseinflüsse, Lebensraumveränderungen oder auch eine intensivere Freizeitnutzung der Wälder – erfordern zunehmend flexible und abgestimmte Maßnahmen. Um das Gleichgewicht zwischen Wald und Wild nachhaltig zu sichern, bleibt eine Fortführung und Weiterentwicklung der bisherigen Anstrengungen wesentlich.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">TBC-Bekämpfung: Positive Grundlagen, konsequentes Handeln weiterhin entscheidend</span></p>
<p>Ein zentraler Schwerpunkt bleibt die Bekämpfung der Rotwild-Tuberkulose (TBC). Die seit Jahren etablierten Überwachungs- und Bekämpfungsmaßnahmen bei Wild- und Nutztieren ermöglichen eine frühzeitige Erkennung sowie gezielte Reaktionen, wodurch Infektionen in einem sehr frühen Stadium erkannt und eine Weiterverbreitung weitgehend verhindert werden kann. So werden im Anschluss an den Almabtrieb jeweils im Spätherbst alleine in Tirol jährlich rund 4.000 Rinder in rund 500 Betrieben untersucht. Seit dem Jahr 2016 bis einschließlich 2023 wurden dabei nur vereinzelt Fälle von Rinder-Tuberkulose nachgewiesen. Nachdem im Jahr 2024 bei den Herbstuntersuchungen bei insgesamt fünf Rindern aus fünf Beständen Tuberkulose festgestellt wurde, waren im Jahr 2025 zwei Rinder in zwei Beständen im Bezirk Landeck betroffen. Bei allen betroffenen Tieren handelte es sich um frische Infektionen in einem sehr frühen Stadium, bei denen noch keine Weiterverbreitung stattgefunden hat.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Risiko für TBC-Eintrag in Rinderbestände weiter minimieren</span></p>
<p>Auch beim Rotwild wird durch ein umfassendes Untersuchungs- und Screeningprogramm in den bekannten Risikogebieten jährlich ein genaues Lagebild geschaffen. Im Jagdjahr 2025/26 wurden im Rahmen dieses Screenings insgesamt 583 Stück Rotwild untersucht, wobei 27 positive Fälle festgestellt wurden (23 im Bezirk Landeck, vier im Bezirk Reutte). Zudem wurden in der bereits bekannten Schwerpunktregion im hinteren Lechtal zehn weitere positive Fälle festgestellt.&nbsp;</p>
<p>„Gerade in einzelnen Regionen macht die Entwicklung deutlich, wie wichtig es ist, die eingeschlagenen Maßnahmen konsequent weiterzuführen und bei Bedarf weiter zu intensivieren“, betont Landesveterinärdirektor <span class="regierungsmitglied">Matthias Vill</span>. „Die bisherigen Fortschritte sind das Ergebnis eines engen Zusammenspiels aller Beteiligten. Gleichzeitig ist klar, dass wir diesen Weg auch weitergehen müssen, um die TBC-Situation nachhaltig zu verbessern. Jede Reduktion der Infektionsrate trägt dazu bei, das Risiko eines Eintrags in die Rinderbestände weiter zu minimieren“, so Vill weiter.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Erfolg durch gute Zusammenarbeit, Monitoring und Hygienemaßnahmen</span></p>
<p>Mit dem Auftreten einzelner Fälle im Zusammenhang mit der Alpung zeigt sich, dass insbesondere in betroffenen Gebieten weiterhin ein erhöhtes Risiko besteht. Die Reduktion der Wilddichte, ein engmaschiges Monitoring sowie gezielte Hygienemaßnahmen – etwa im Bereich von Fütterungen und zur Minimierung von Kontaktmöglichkeiten zwischen Wild- und Nutztieren – bleiben dabei zentrale Bausteine.&nbsp;</p>
<p>„Die gute Zusammenarbeit, insbesondere mit dem Tiroler Jägerverband, ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor und hat sich in den vergangenen Jahren bewährt. Gleichzeitig wissen wir, dass die Herausforderungen nicht kleiner werden. Umso wichtiger ist es, dass wir diesen gemeinsamen Weg weiterhin mit Nachdruck verfolgen und die Kräfte bündeln. Nur so können wir langfristig gesunde Wildbestände sichern, unsere Wälder und unsere Landwirtschaft schützen und damit die Lebensgrundlagen für kommende Generationen erhalten“, betont LHStv Geisler abschließend.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Land- &amp; Forstwirtschaft</category>
				
					<category>Wald</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Tue, 07 Apr 2026 15:27:48 +0200</pubDate>
				
				<title>Regierungssitzung: Startschuss für Neuplanung des Verkehrsknotens Münster</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/aktuelles-aus-der-regierungssitzung-haltestelle-muenster-startschuss-fuer-neuplanung-des-multimodalen-verkehrsknotens/</link>
				<description>Landesregierung, ÖBB und Gemeinde Münster ermöglichen Neuplanung des Verkehrsknotens Münster</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb28dbe9f2d1e9607fa2bb1ac95469091"><span class="regierungsmitglied">Planungsarbeiten sollen bis Mai 2028 abgeschlossen sein</span></li><li data-list-item-id="ed8200a469666c0f2ac4cbae2a3a7b4e6"><span class="regierungsmitglied">Ziel: neue und verbesserte Anbindung sowie optimierte Verknüpfung mit Bus, Fahrrad, Taxi und Individualverkehr</span><span>&nbsp;</span></li></ul><p>Eine verbesserte Anbindung und ein attraktives Mobilitätsangebot im Tiroler Unterinntal: Das soll mit der Neuplanung der Verkehrsstation Münster nun in Angriff genommen werden. Die neue barrierefreie Haltestelle befindet sich in unmittelbarer Nähe des REHA Zentrums Münster und bietet daher eine schnelle und umweltfreundliche Anbindung für PatientInnen, BesucherInnen und MitarbeiterInnen. Die Tiroler Landesregierung fasste heute, Dienstag, einen Beschluss zur Neuplanung des Verkehrsknotens Münster: „Mobilität ist vielschichtig. Gleichzeitig stellt eine starke Schieneninfrastruktur das Herzstück der Verkehrswende dar. Ich bin überzeugt davon, dass wir die Menschen bei der Wahl ihres persönlichen Transportmittels nicht belehren sollten. Stattdessen müssen wir attraktive und flexible Angebote schaffen, um die Menschen für das öffentliche Verkehrsangebot zu überzeugen. Land Tirol, ÖBB und die Gemeinde Münster arbeiten gemeinsam an einer Neuplanung des Verkehrsknotens in Münster inklusive Park &amp; Ride-Plätze, Barrierefreiheit, mehr Lärmschutz und einem modernen Bahnhof“, gibt LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> bekannt. Damit geben Land Tirol, ÖBB und die Gemeinde Münster den Startschuss für die Planungsarbeiten. Die sollen bis Mai 2028 abgeschlossen sein.&nbsp;Der Kostenbeitrag des Landes für die Planungen beläuft sich auf 758.000 Euro. Insgesamt betragen die Planungskosten 1,67 Millionen Euro.&nbsp;</p>
<p>Die neue Haltestelle in Richtung Ortszentrum ist von 80 Prozent der Bevölkerung vor Ort innerhalb von 15 Minuten zu Fuß erreichbar. Konkret werden neben den barrierefreien Bahnsteigen sämtliche Maßnahmen für einen multimodalen Knoten des öffentlichen Verkehrs (ÖV) mitgeplant. Dies bedeutet, dass neben einer neuen Park &amp; Ride- sowie Bike &amp; Ride-Anlage auch Platz für einen neuen Mikro-ÖV berücksichtigt wird. Es geht allen voran darum, eine bestmögliche Verknüpfung zwischen den verschiedenen Verkehrsformen herzustellen. Mobilitätslandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> hebt hervor: „Mit der Neuplanung der Verkehrsstation Münster und besseren Kombinationsmöglichkeiten von öffentlichem Verkehr, Taxi, Fahrrad und Individualverkehr kann das bestehende Potential noch besser genutzt werden. Gerade durch die Nähe zum REHA Zentrum Münster wird deutlich, wie wichtig Barrierefreiheit, kurze Wege und eine verlässliche Anbindung für die Menschen vor Ort sind.“ Der Mobilitätslandesrat führt konkrete Zahlen zum geplanten multimodalen Verkehrsknoten an: „Am Ende zweier Ausbaustufen soll eine neue Park &amp; Ride-Anlage rund 50 PKW-Stellplätze sowie fünf Kurzpark-Stellplätze umfassen. Bei der Bike &amp; Ride-Anlage sind es 125 überdachte Fahrradstellplätze – davon sechs Fahrradboxen. Weiters werden 25 Stellplätze für motorisierte Krafträder zur Verfügung stehen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Projekt Teil des „Tiroler Vertrags II“</span></p>
<p>Das Vorhaben Verkehrsstation Münster ist Teil des „Tiroler Vertrag II“. Dabei handelt es sich um einen Infrastrukturvertrag zwischen Land Tirol und den ÖBB. Der Vertrag legt fest, welche Schieneninfrastrukturvorhaben bis 2030 umgesetzt werden. Unterzeichnet wurde er 2021 mit dem Ziel, in den darauffolgenden zehn Jahren entlang des 460 Kilometer langen, bereits voll elektrifizierten Streckennetzes in Tirol Verkehrsstationen gemeinsam mit den Standortgemeinden zu modernisieren und barrierefrei auszubauen. Ein Fokus liegt auf der multimodalen Verknüpfung zwischen Bahn, Bus, Bike &amp; Ride sowie Park &amp; Ride.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: „Multimodaler Knoten Verkehrsstation Münster“</span></p>
<p>Verkehrsstation</p><ul style="margin-left:16px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e93334237a23ac866ee2cca1ae0a227fe"><span>Barrierefreie Ausgestaltung</span></li><li data-list-item-id="ed79906de8281bafb09b0a3b470c9f7e0"><span>Anpassung Bahndamm samt Lärmschutzwand</span></li><li data-list-item-id="ea17b63d0155d0659909ea7322930f13d"><span>Anpassung bzw. Umbau Bestandsunterführung</span></li></ul><p>Vorplatz</p><ul style="margin-left:16px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e5bb1e6ebabf1e54a68cc589791cbdf3a"><span>Vorplatz mit Schienenersatzverkehrs-Busspur und Wendemöglichkeiten</span></li></ul><p>Park &amp; Ride, Bike &amp; Ride</p><ul style="margin-left:16px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e403ce8548df8bf317ddde6cd6467e9e6"><span>Neue (überdachte) Anlage für Fahrräder und motorisierte Krafträder</span></li></ul><p></p><hr>

<h2><span>Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung</span></h2>
<p><span class="regierungsmitglied">Leitfaden erleichtert Gemeinden die Erstellung von Stellplatzverordnungen – wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“:</span>&nbsp;Im Rahmen der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie setzt das Land Tirol verstärkt auf eine verkehrssparende und flächenschonende Bau- und Raumordnung. Dazu gehören auch sogenannte Stellplatzverordnungen. Sie bilden das Regelwerk für Abstellmöglichkeiten von Kraftfahrzeugen auf Grundstücken von Neubauten, Umbauten oder Nutzungsänderungen von Gebäuden. Nun gibt es dafür einen Leitfaden. Damit sollen Gemeinden bei der Erstellung der dazugehörigen Verordnungen unterstützt werden. Denn Stellplatzverordnungen sind wichtig – sie sichern ausreichende Parkmöglichkeiten und verhindern gleichzeitig eine Überlastung öffentlicher Flächen. „Der Leitfaden bringt klare Strukturen und praxisnahe Unterstützung für Gemeinden. Damit vereinfachen wir Verfahren und verbinden effiziente Verwaltung mit Zielen wie dem Flächensparen, leistbarem Wohnen und der nachhaltigen Mobilität“, betont LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. Raumordnungsreferent&nbsp;LHStv<span class="regierungsmitglied"> Josef Geisler</span> ergänzt: „Eine durchdachte Stellplatzpolitik ist entscheidend für eine nachhaltige Raumordnung. Der Leitfaden hilft den Gemeinden, Nutzungskonflikte besser auszubalancieren und zukunftsfitte Lösungen umzusetzen.“ Der Leitfaden enthält neben rechtlichen und fachlichen Grundlagen auch konkrete Kriterien für die Festlegung von Stellplatzzahlen sowie ein Muster für eine Verordnung. Zudem zeigt er auf, wie durch projektbezogene Mobilitätskonzepte – etwa bei guter öffentlicher Verkehrsanbindung – Stellplatzanforderungen reduziert werden können. „Gerade in gut erschlossenen Lagen brauchen wir flexible und intelligente Lösungen. Der Leitfaden unterstützt die Gemeinden dabei, nachhaltige Mobilität zu stärken und gleichzeitig den Flächenverbrauch zu reduzieren“, so Mobilitätslandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> abschließend.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-57667</guid>
				<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 11:00:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Nadja Jansenberger)</author>
				<title>Reminder: Berufswunsch TierärztIn: Summer School 2026 </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/berufswunsch-tieraerztin-summer-school-2026-1/</link>
				<description>Summer School VetINNSights von 13. bis 17. Juli 2026 in Rotholz/Strass</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ea365b0eb97149c9277e15fe1dda32e5d"><span class="regierungsmitglied">Einblicke in Studium, Aufnahmeverfahren und Beruf der Tierärztin bzw. des Tierarztes</span></li><li data-list-item-id="e1d0cd450a782c63ccb7368c7c877c548"><span class="regierungsmitglied">Anmeldung ab sofort möglich – Bewerbungsfrist endet am 30. April 2026</span></li></ul><p>Junge Menschen, die sich für ein Studium der Veterinärmedizin interessieren, können auch heuer wieder in die Welt der Tiermedizin eintauchen: Von 13. bis 17. Juli 2026 findet die Summer School VetINNSights in Rotholz/Strass statt. Die Initiative des Landes Tirol in Kooperation mit der Veterinärmedizinischen Universität Wien richtet sich vor allem an SchülerInnen zwischen 16 und 19 Jahren und bietet einen fundierten Einblick in Studium, Aufnahmeverfahren und Beruf. Die Anmeldung startet heute, Montag, den 9. März, und ist bis 30. April 2026 möglich.</p>
<p>„Mit der Summer School wollen wir jungen Menschen frühzeitig zeigen, wie vielseitig und spannend der Beruf der Tierärztin bzw. des Tierarztes ist. Gleichzeitig leisten wir damit einen wichtigen Beitrag, um mehr Nachwuchs für diesen dringend benötigten Beruf zu gewinnen“, betont LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>. Gerade in ländlichen Regionen brauche es langfristig ausreichend TierärztInnen – insbesondere im Bereich der Nutztiermedizin.</p>
<p>Im Rahmen der Summer School erwartet die TeilnehmerInnen ein abwechslungsreiches Programm aus Vorträgen, Workshops, praktischen Übungen und Exkursionen. Lehrende der Veterinärmedizinischen Universität Wien informieren über das Studium sowie das Aufnahmeverfahren und geben Einblicke in verschiedene Fachbereiche. Zusätzlich berichten praktizierende Tiroler TierärztInnen aus ihrem Berufsalltag.</p>
<p>„Die Summer School ist eine hervorragende Möglichkeit, sich frühzeitig mit dem Studium auseinanderzusetzen und realistische Einblicke in die Praxis zu bekommen“, erklärt <span class="regierungsmitglied">Lorenz Khol</span>, Professor für Wiederkäuer im Alpenraum und Leiter der Außenstelle der Veterinärmedizinischen Universität in Tirol. „Idealerweise besuchen Interessierte die Summer School bereits ein Jahr vor einem möglichen Studienbeginn.“</p>
<p>Die Veranstaltungen finden in den Räumlichkeiten der HBLFA Tirol sowie der Landwirtschaftlichen Landeslehranstalt Rotholz statt. Die TeilnehmerInnen sind während der Woche im Internat untergebracht. Die Teilnahme an der Summer School ist kostenlos.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bewerbung bis 30. April</span></p>
<p>Bewerbungen mit Lebenslauf, Foto und Motivationsschreiben können bis spätestens 30. April 2026 an <a href="mailto:vet.summerschool@tirol.gv.at">vet.summerschool@tirol.gv.at</a> gesendet werden. Eine Zu- oder Absage erfolgt im Laufe des Mai.</p>
<p>Weitere Informationen zur Summer School finden sich auf der <a href="https://www.tirol.gv.at/summerschool" target="_blank">Website des Landes</a>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Land- &amp; Forstwirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-57658</guid>
				<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 09:47:39 +0200</pubDate>
				
				<title>Generalsanierung Brettfalltunnel: Finale Bauphase startet</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/generalsanierung-brettfalltunnel-finale-bauphase-startet/</link>
				<description>Einspurige Verkehrsführung von 13. April bis voraussichtlich Mitte Juli – Verkehr talauswärts wird über Schlitters bzw. Strass im Zillertal umgeleitet</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/7/2/csm_20260403_Brettfalltunnel_Fahrverbote_1f34a11ef7.jpg" length="982894" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4eafefdf1a61d93d141447fb4fd060c8"><span class="regierungsmitglied">Nachtsperren von 7. bis 10. April</span></li><li data-list-item-id="e4c262f468b659f441cf8ee1bc4118ce5"><span class="regierungsmitglied">Tunnel an starken Reisewochenenden im Mai und Juni in beide Fahrtrichtungen geöffnet</span></li></ul><p>Endspurt für die Generalsanierung des Brettfalltunnels: Im April startet die dritte und finale Bauphase. In dieser werden die Paneele an den Seitenwänden des Tunnels montiert. Um an den jeweiligen Seitenwänden zu arbeiten, braucht es eine einspurige Verkehrsführung. Daher ist der Brettfalltunnel ab Montag, 13. April 2026, bis voraussichtlich zum Beginn der Sommerferien Mitte Juli taleinwärts&nbsp;einspurig befahrbar (Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h). Talauswärts wird der Verkehr über Schlitters bzw. Strass im Zillertal umgeleitet. An den starken (verlängerten) Reisewochenenden (1. bis 3. Mai, 14. bis 17. Mai, 23. bis 25. Mai sowie 4. bis 7. Juni) wird der Tunnel zweispurig in beide Fahrtrichtungen geöffnet (Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h).&nbsp;</p>
<p>Aufgrund des Frühjahrsputzes muss der Tunnel zudem von Dienstag, 7. April, bis Donnerstag, 9. April 2026, jeweils in der Nacht von 19 bis 6 Uhr gesperrt werden (Details siehe&nbsp;<a href="/presse/meldungen/meldung/putzen-fuer-die-sicherheit-fruehjahrsputz-in-tirols-tunnel/">Presseaussendung des Landes vom 27. März 2026</a>). Für eine Übung der Einsatzkräfte wird der Tunnel zudem am Freitag, 10. April 2026, von 18 bis 23 Uhr gesperrt werden. Der Verkehr wird jeweils über Schlitters bzw. Strass im Zillertal umgeleitet.&nbsp;</p>
<p>„Nach drei Jahren stehen wir kurz vor dem Abschluss der Generalsanierung des Brettfalltunnels. Mit den Arbeiten setzen wir einen entscheidenden Schritt, um diese wichtige Verkehrsverbindung langfristig zu sichern“, betont LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.&nbsp;Zur finalen Bauphase erklärt <span class="regierungsmitglied">Simon Stöckl</span>, Abteilung Landesstraßen und Radwege: „In der finalen Bauphase werden die Paneele an den seitlichen Tunnelwänden montiert. Diese schützen künftig die Bausubstanz und verbessern die Lichtverhältnisse im Tunnel, was vor allem die Sicherheit für Verkehrsteilnehmende zusätzlich erhöht. Zudem bringen sie Vorteile bei der Reinigung.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Maßnahmen zur Verkehrsentlastung aufrecht</span></p>
<p>Um die Auswirkungen des Ausweichverkehrs so gering wie möglich zu gestalten, wurde bereits für die bisherigen Sperren ein umfassendes Verkehrskonzept etabliert. Auch in der dritten Bauphase werden wieder Maßnahmen gesetzt – unter anderem Fahrverbote auf Gemeindestraßen für den Ausweichverkehr. Auch der Bypass am Kreisverkehr in Strass im Zillertal wird während der Teilsperre geöffnet.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">106 Kilometer Kabel und neueste Sicherheitstechnik</span></p>
<p>In den vergangenen beiden Jahren wurde bereits der Großteil der Arbeiten im und rund um den Tunnel abgeschlossen. So wurden alle betriebs- und sicherheitstechnischen Einrichtungen erneuert und teils ergänzt, um einen sicheren Tunnelbetrieb am Stand der Technik und eine verlässliche Anbindung des Zillertals zu gewährleisten. Unter anderem wurden mehr als 106 Kilometer Kabel verlegt, die Betriebsgebäude erweitert und neu errichtet sowie die Notruf-, Löschwasser- Video,- Belüftungs- und Brandmeldeanlagen, die Tunnelbeleuchtung, die elektronischen Verkehrszeichen und der Fahrbahnbelag vollumfänglich erneuert.</p>
<p>Alle Informationen zur Generalsanierung des Brettfalltunnels finden sich unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/verkehr/strassenbau-und-strassenerhaltung/brettfalltunnel/" target="_blank">www.tirol.gv.at/brettfalltunnel</a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
					<category>Straßenbau</category>
				
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				<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Reminder: Start der Generalsanierung an der Pitztalbrücke</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/l-16-pitztalstrasse-start-der-generalsanierung-an-der-pitztalbruecke-1/</link>
				<description>Nach über 40 Jahren Betriebszeit: Bogenbrücke muss saniert werden</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb2bd6e39766209826642d938897c1b62"><span class="regierungsmitglied">7. April bis 27. November 2026: Verkehr taleinwärts in das Pitztal wird über L 61 Brennbichlstraße umgeleitet</span></li><li data-list-item-id="e01dd141a8f10255712be24b46f60915c"><span class="regierungsmitglied">Verkehrsverzögerungen möglich – zusätzliche Zeit einplanen&nbsp;</span></li></ul><p>Sie ist das Eingangstor ins Pitztal: die Pitztalbrücke am Beginn der L16 Pitztalstraße. Nach mehr als 40 Jahren Betrieb wird die markante Bogenbrücke umfassend saniert. Ziel ist es, die wichtige Verkehrsverbindung langfristig zu sichern. Für die Generalsanierung kommt es ab Dienstag, 7. April, bis Freitag, 27. November 2026, zu unvermeidbaren Verkehrseinschränkungen: Talauswärts kann der Verkehr weiterhin über die Brücke fahren. Der Verkehr taleinwärts in Richtung Pitztal wird über die L 61 Brennbichlstraße und ab dem Bahnhof Imst-Pitztal über die alte Landesstraße umgeleitet.&nbsp;</p>
<p>„Die Pitztalbrücke ist ein zentraler Verkehrsknotenpunkt für die Region. Die Sanierung ist unausweichlich, damit sie auch in Zukunft sicher genutzt werden kann“, betont LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>. Um die Auswirkungen möglichst gering zu halten, wurden im Vorfeld der Generalsanierung bereits wichtige Vorarbeiten geleistet. Zudem gab es intensive Abstimmungen – unter anderem mit den ÖBB und den betroffenen Gemeinden. „Unser Ziel war und ist klar: die Bauzeit so kurz wie möglich und die Auswirkungen auf den Verkehr so gering wie möglich zu halten“, so <span class="regierungsmitglied">Günter Guglberger</span>, Vorstand der Abteilung Landesstraßen und Radwege, der zudem betont: „Uns ist bewusst, dass die Generalsanierung den Verkehrsteilnehmenden Geduld abverlangen wird. Verzögerungen lassen sich nicht ganz vermeiden. Bitte planen Sie daher für Ihre Wege während der Bauzeit etwas mehr Zeit ein.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bereits 2025 wichtige Vorarbeiten geleistet</span></p>
<p>Um den Verkehr auf der Ausweichstrecke taleinwärts möglichst flüssig zu halten, wurden bereits im Herbst 2025 wichtige Vorarbeiten durchgeführt: Die alte Landesstraße zwischen dem Bahnhof Imst-Pitztal und dem Gewerbegebiet Arzl im Pitztal wurde neu asphaltiert und verbreitert. Zusätzlich wird ein eigener Mehrzweckstreifen markiert, um die Sicherheit für Radfahrende zu erhöhen.</p>
<p>Auch entlang der Pitztalbrücke selbst wurden vorbereitende Arbeiten durchgeführt: Während einer Gleissperre der ÖBB konnte das Konsolengerüst über dem Bahnbereich bereits montiert werden. Dadurch verkürzt sich die Bauzeit während der eigentlichen Sanierung. „Durch die gute Abstimmung mit den ÖBB konnten wir wichtige Arbeiten vorziehen“, betont Guglberger.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Arbeiten auf und unter der Brücke</span></p>
<p>Die Sanierung betrifft sowohl die Fahrbahn als auch das Brückenbauwerk selbst. Die gesamte Brückenabdichtung – das betrifft 2.400 Quadratmeter Brückenfläche – und die Entwässerung werden erneuert. Außerdem werden Randleisten und Fahrbahnübergänge komplett ersetzt und. der Asphalt der gesamten Fahrbahn erneuert. Die bestehenden Betonleitwände werden durch moderne Leitschienen ausgetauscht. Zusätzlich wird die vorhandene Beleuchtung in moderne LED-Technik umgerüstet. „Mit all diesen Maßnahmen erhöhen wir die Verkehrssicherheit auf der Brücke deutlich“,&nbsp;erklärt <span class="regierungsmitglied">Bernd Stigger</span>, Leiter des Baubezirksamts Imst.&nbsp;</p>
<p>Auch unterhalb der Fahrbahn wird gearbeitet. In den kommenden Monaten erfolgen umfangreiche Betoninstandsetzungen an der Tragwerksunterseite, am Bogen sowie an den Stützen. „Diese Arbeiten verlängern die Lebensdauer der Brücke erheblich und sichern ihre Funktion für viele weitere Jahre“, so Stigger.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox Pitztalbrücke</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e7a54d5ffbcbb002fb0c36bf01c3691da">Gesamtlänge: 220 Meter</li><li data-list-item-id="ef19c5bb4b387547f0594b8c69fda0f70">Bogenstützweite: 169 Meter&nbsp;</li><li data-list-item-id="eec2548581fa14bac9f6aa1a4f4e3d418">Bogenstich: 32,5 Meter&nbsp;</li><li data-list-item-id="e0928b728a15d2dce53581ced9bd1dde8">Verkehrsfreigabe: 1983&nbsp;</li></ul>]]></content:encoded>
				
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