<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>






	<rss version="2.0"
		 xmlns:content="https://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
		 xmlns:atom="https://www.w3.org/2005/Atom">
		<channel>
			<title>Land Tirol - Meldungen</title>
			<link>https://www.tirol.gv.at/</link>
			<description>Aktuelle Meldungen vom Amt der Tiroler Landesregierung</description>
			<language>de</language>
			<docs>https://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
			
				<copyright>Land Tirol</copyright>
			
			<pubDate>Sat, 07 Nov 2026 00:06:26 +0100</pubDate>
			<lastBuildDate>Sat, 07 Nov 2026 00:06:26 +0100</lastBuildDate>
			
			<atom:link href="https://www.tirol.gv.at/rss/lhstv-josef-geisler/" rel="self" type="application/rss+xml" />
			<generator>Land Tirol</generator>
			
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-60182</guid>
				<pubDate>Fri, 06 Nov 2026 09:59:22 +0100</pubDate>
				
				<title>Startschuss für neue Innbrücke in Wiesing: Vorarbeiten laufen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/startschuss-fuer-neue-innbruecke-in-wiesing-vorarbeiten-laufen/</link>
				<description>Die Erneuerung der Autobahn-Anschlussstelle Wiesing mit dem Kernstück der neuen Wiesinger Innbrücke nimmt Fahrt auf.</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/c/b/csm_20261106_Bruecke-Wiesing-Visualisierung_01_4abdb9c395.jpg" length="2405136" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<p>Mit den Vorarbeiten für die neue Brücke haben nun die ersten Arbeiten begonnen. Im Mittelpunkt steht die Errichtung der Baustraßen, die später speziell für die Errichtung der Brückenfundamente im Uferbereich des Inns benötigt werden. „Nach intensiver Planung geht es jetzt auch draußen vor Ort los. Die Baustraßen sind eine wichtige Voraussetzung für die Errichtung der neuen Innbrücke. Diese wird gemeinsam mit einem zusätzlichen Kreisverkehr für mehr Sicherheit, einen besseren Verkehrsfluss und weniger Stau- und Wartezeiten im Zillertal beim talauswärts fahrenden Verkehr führen.&nbsp;Nach dem Abschluss der Sanierung des Brettfalltunnels ist das ein weiterer wichtiger Meilenstein“, betont Straßenbaureferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.&nbsp;</p>
<p>Die vorbereitenden Maßnahmen sollen vor Weihnachten abgeschlossen sein. Der Start der Hauptarbeiten für die neue Innbrücke ist im Frühjahr 2027 vorgesehen. Verkehrsbehinderungen sind weder im Zuge der vorbereitenden Maßnahmen noch während der Hauptbauarbeiten zu erwarten. Der Verkehr wird wie bisher über die bereits bestehende Brücke geführt.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Baustraßen als Voraussetzung für den Brückenbau</span></p>
<p>Damit die neue Innbrücke errichtet werden kann, müssen zunächst Zufahrtswege für Baustellenlogistik wie etwa Baustellenfahrzeuge und Baumaschinen geschaffen werden. Dafür sind im Nordwesten und Nordosten des Baufeldes zwei Baustraßen mit einer Gesamtlänge von rund 1.600 Metern erforderlich. Sie ermöglichen es, die vorgesehenen Standorte der Brückenpfeiler im Nahbereich des Inns zu erreichen und die notwendigen Bauarbeiten durchzuführen.</p>
<p>Die ersten Vorarbeiten haben bereits im Oktober begonnen und dauern voraussichtlich rund drei Monate. Ein Teil der Arbeiten findet in unmittelbarer Nähe zur ÖBB-Bahnstrecke statt. Das erfordert eine entsprechende Abstimmung und Rücksichtnahme auf den Bahnbetrieb. Zudem muss der bestehende Radweg im Nordwesten auf einer Länge von rund 300 Metern vorübergehend verlegt werden.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Temporäre Eingriffe und anschließende Wiederaufforstung</span></p>
<p>Für die Errichtung der Baustraßen sind auch vorübergehende Rodungen erforderlich. Ein Großteil der Flächen wird nach Abschluss der Bauarbeiten wieder aufgeforstet. Mit Ausnahme der Baustraße im Nordosten werden die Baustraßen nach Fertigstellung der neuen Innbrücke wieder rückgebaut. Die Bauleitung für die Vorarbeiten liegt beim Baubezirksamt Innsbruck, die Projektleitung liegt in der Landesbaudirektion.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Wichtiger Baustein für die Verkehrsentlastung im Zillertal</span></p>
<p>Die neue Innbrücke ist ein Kernelement der umfassenden Erneuerung der Autobahn-Anschlussstelle Wiesing. Gemeinsam mit einem neuen Kreisverkehr südlich der Autobahn und einer zusätzlichen Auffahrtsspur vom Zillertal auf die A 12 Richtung Kufstein soll sie künftig den Verkehrsfluss verbessern und Rückstaus reduzieren. Das Projekt wird vom Land Tirol gemeinsam mit der ASFiNAG umgesetzt. Die Gesamtkosten belaufen sich nach aktuellem Planungsstand auf rund 54 Millionen Euro. „Der Umbau der Anschlussstelle Wiesing ist ein wichtiger Baustein eines umfassenden Mobilitätspakets, das auch die Elektrifizierung und Attraktivierung der Zillertalbahn sowie die Umsetzung der Umfahrung Fügen beinhaltet“, verweist LHStv Geisler auf weitere Maßnahmen.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-60172</guid>
				<pubDate>Thu, 05 Nov 2026 12:01:18 +0100</pubDate>
				
				<title>Demografische Daten Tirol 2025</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/wie-sich-tirol-veraendert-demografische-daten-tirol-2025/</link>
				<description>Wie sich Tirol verändert.</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<p>Werden weniger Kinder geboren, woher kommen die Menschen, die sich hier niederlassen, und wie alt werden die Tirolerinnen und Tiroler? Welche Regionen wachsen und welche Babynamen sind besonders beliebt?</p>
<p>Die Antworten auf diese und viele weitere Fragen zeigen: Die Tiroler Bevölkerung wird älter, die Geburtenzahlen gehen zurück und die Zuwanderung gewinnt für die Bevölkerungsentwicklung weiter an Bedeutung. Gleichzeitig bleibt die Lebenserwartung auf hohem Niveau. Der neue Jahresbericht „Demografische Daten Tirol 2025“ der Landesstatistik Tirol macht diese Entwicklungen sichtbar und liefert auf rund 140 Seiten einen umfassenden Überblick über die Bevölkerung und ihre Entwicklung.</p>
<p>„Die Zahlen zeigen, wie sich unser Land und die Lebensrealitäten der Menschen verändern. Wir sehen, dass die Bevölkerung älter wird, dass die Geburtenzahlen zurückgehen und dass Wanderungsbewegungen eine wichtige Rolle spielen. Solche Daten sind eine wesentliche Grundlage, um vorausschauend zu planen und die richtigen Entscheidungen für Tirol zu treffen. Denn wir müssen wissen, wo wir heute stehen, um unser Land auch in Zukunft gut weiterentwickeln zu können“, betont der für Raumordnung und Statistik zuständige LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bevölkerungsstruktur im Wandel</span></p>
<p>Die Altersstruktur der Tiroler Bevölkerung verändert sich weiter: Mit 1. Jänner 2026 waren 20,3 Prozent der Bevölkerung 65 Jahre oder älter. Damit übersteigt der Anteil der SeniorInnen weiterhin jenen der Kinder und Jugendlichen bis 14 Jahre, die 14,2 Prozent der Bevölkerung ausmachen. Auch die Zahl der Hochbetagten steigt: Drei Prozent der Tiroler Bevölkerung sind mittlerweile 85 Jahre oder älter.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Erstmals negativer Geburtensaldo seit 1961</span></p>
<p>Im Jahr 2025 wurden in Tirol 6.544 Lebendgeborene registriert. Das sind 2,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Gleichzeitig stieg die Zahl der Sterbefälle um 1,9 Prozent auf 6.728. Damit war der Geburtensaldo mit minus 184 erstmals seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1961 negativ. Auch die durchschnittliche Kinderzahl je Frau erreichte mit 1,28 einen neuen Tiefstand in der seit 1961 geführten Datenreihe.&nbsp;</p>
<p>Die Geburtenrate lag in Tirol bei 8,4 Geburten je 1.000 EinwohnerInnen und damit knapp über dem österreichweiten Wert von 8,3. Die beliebtesten Vornamen bei den Neugeborenen waren im Jahr 2025 Emma und Paul, gefolgt von Sophia und Leo.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Woher Menschen kommen und wohin sie ziehen</span></p>
<p>Die Wanderungsbewegungen sind ein wesentlicher Faktor für die Bevölkerungsentwicklung Tirols. 2025 zogen insgesamt 2.571 Personen mehr aus dem Ausland nach Tirol, als TirolerInnen ins Ausland. Der Wanderungssaldo gegenüber den anderen österreichischen Bundesländern war hingegen mit minus 1.030 Personen negativ.&nbsp;Die meisten Menschen zogen aus Deutschland nach Tirol. Umgekehrt zogen mehr Menschen von Tirol in die Schweiz als aus der Schweiz nach Tirol. Im Austausch mit Deutschland ergab sich dadurch ein Plus von 1.085 Personen, mit der Schweiz ein Minus von 132 Personen. Innerhalb Österreichs gewann Tirol vor allem gegenüber Salzburg Bevölkerung hinzu (plus 160), während gegenüber Wien das größte Minus verzeichnet wurde (minus 693).&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Lebenserwartung weiterhin auf hohem Niveau</span></p>
<p>Die Lebenserwartung der Tiroler Bevölkerung bleibt weiterhin hoch und liegt über die vergangenen Jahre hinweg auf einem konstant hohen Niveau. 2025 betrug sie bei Männern 81,4 Jahre und bei Frauen 85,3 Jahre. Bei den Männern weist Tirol damit österreichweit den höchsten Wert auf, bei den Frauen liegt Tirol auf dem dritten Platz.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Eheschließungen, Scheidungen und statistische Besonderheiten</span></p>
<p>Im Jahr 2025 wurden in Tirol 4.027 Ehen geschlossen – nahezu gleich viele wie im Vorjahr. Hinzu kamen 151 eingetragene Partnerschaften. Die Zahl der Ehescheidungen lag bei 1.193 und damit um 8,6 Prozent über dem Vorjahreswert. Zudem wurden 14 eingetragene Partnerschaften aufgelöst.&nbsp;</p>
<p>Neben den großen Entwicklungslinien hält die Statistik auch einige besondere Einzelwerte bereit: So war die jüngste Mutter 15 Jahre alt, die älteste 50 Jahre. Der jüngste bekannte Vater war 16, der älteste 66 Jahre alt. Bei den Eheschließungen reichte die Altersspanne von 18 Jahren und vier Monaten bei der jüngsten Braut bis zu 86 Jahren bei der ältesten Braut. Auch bei den Scheidungen gab es große Unterschiede: Die kürzeste Ehe dauerte bis zur Scheidung lediglich vier Monate und vier Tage, die längste hingegen 60 Jahre.&nbsp;</p>
<p>Der Jahresbericht „Demografische Daten Tirol 2025 ist auf der&nbsp;<a href="https://statistik.tirol.gv.at/demografische_daten_2025" target="_blank" rel="noreferrer">Website des Landes</a> abrufbar und kann per E-Mail an&nbsp;<a href="mailto:raumordnung.statistik@tirol.gv.at">raumordnung.statistik@tirol.gv.at</a> bestellt werden.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-60074</guid>
				<pubDate>Wed, 04 Nov 2026 13:49:36 +0100</pubDate>
				
				<title>Mehr Freihalteflächen in Tirol</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/mehr-freihalteflaechen-in-tirol/</link>
				<description>Plus von rund 44 Hektar seit 2023</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e645edb4905f91771dc4407b71b7f6f77"><span class="regierungsmitglied">Positive Flächenbilanz bei landwirtschaftlichen Vorsorgeflächen und überörtlichen Grünzonen</span></li><li data-list-item-id="eafb6074ddff2d53e6e27c8ecf1991d45"><span class="regierungsmitglied">Ein Viertel des Dauersiedlungsraums als Freihaltebereich gesichert</span></li><li data-list-item-id="e2aab344c9a2e18ddecb4c6c79c4d047f"><span class="regierungsmitglied">Tirol schützt wertvolle Freiflächen und ermöglicht Entwicklung</span></li><li data-list-item-id="e12fa2daa404f09e9f00e3c330a24e349"><span class="regierungsmitglied">Laufende Anpassungen ermöglichen notwendige Entwicklungen bei gleichzeitigem Schutz wertvoller Böden</span></li></ul><p>Wo kann gebaut werden und welche Flächen sollen langfristig frei bleiben? Gerade in Tirol, wo der Platz in den Tälern begrenzt ist und viele Nutzungsansprüche aufeinandertreffen, braucht es eine vorausschauende Planung. Mit überörtlichen Freihalteflächen legt das Land Tirol fest, welche Gebiete von einer baulichen Entwicklung freigehalten werden. Dazu zählen landwirtschaftliche Vorsorgeflächen, die wertvolle Böden für die Lebensmittelproduktion sichern, sowie überörtliche Grünzonen, die zusätzlich wichtige Landschafts- und Erholungsräume schützen.</p>
<p>Die Bilanz der Jahre 2023 bis 2026 zeigt: Insgesamt wurden rund 443.000 Quadratmeter an zusätzlichen Freihalteflächen ausgewiesen. Das entspricht einer Fläche von rund 62 Fußballfeldern. Unter Berücksichtigung aller Zu- und Abgänge ist die Gesamtfläche der Freihaltegebiete damit um rund 44 Hektar gewachsen. Für Raumordnungsreferent LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> ist das ein Beleg dafür, dass Bodenschutz und notwendige Entwicklung Hand in Hand gehen können: „Rund 44 Hektar mehr Freihalteflächen sind ein erfreuliches Ergebnis. Die Gesamtentwicklung ist entscheidend. Sie zeigt, dass wir heute mehr Flächen unter Schutz haben als noch vor drei Jahren. Das ist ein Erfolg für den Bodenschutz. Gleichzeitig darf das nicht zu einem Stillstand führen. Unsere Gemeinden und Regionen müssen sich weiterentwickeln können. Wir wollen keine Käseglocke über Tirol stülpen, sondern wertvolle Böden schützen und gleichzeitig eine verantwortungsvolle Entwicklung unserer Gemeinden ermöglichen.“&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Rund 37.000 Hektar für die Landwirtschaft gesichert</span></p>
<p>In Tirol sind insgesamt rund 37.000 Hektar landwirtschaftliche Vorsorgeflächen ausgewiesen. Das sind wertvolle Wiesen und Felder, die langfristig für die landwirtschaftliche Produktion erhalten bleiben sollen. Sie sichern damit nicht nur die Grundlage für die heimische Lebensmittelproduktion, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zur regionalen Versorgung und zur Erhaltung der bäuerlichen Kulturlandschaft.&nbsp;</p>
<p>Überörtliche Grünzonen verfolgen einen noch umfassenderen Schutzansatz. Neben landwirtschaftlich wertvollen Flächen bleiben damit auch landschaftlich bedeutsame Bereiche, ökologisch wertvolle Strukturen und Freiräume für die Naherholung erhalten. Insgesamt ist damit rund ein Viertel des Tiroler Dauersiedlungsraums als Freihaltebereich gesichert.</p>
<p>„Gerade in einem Land wie Tirol, in dem der verfügbare Dauersiedlungsraum begrenzt ist, müssen wir besonders sorgfältig mit unseren Flächen umgehen. Landwirtschaftliche Böden sind eine wichtige Lebensgrundlage. Wir wollen sicherstellen, dass auch kommende Generationen in Tirol Lebensmittel produzieren können“, erklärt LHStv Geisler.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Anpassungen ermöglichen Entwicklung</span></p>
<p>Die überörtlichen Freihalteflächen sind keine unveränderlichen Grenzen. Weil sich Gemeinden und Regionen weiterentwickeln, werden die bestehenden Raumordnungsprogramme regelmäßig überprüft und angepasst. Dabei können Flächen aus den Freihaltegebieten herausgenommen werden, wenn es dafür nachvollziehbare Gründe gibt. Gleichzeitig werden an anderer Stelle neue Flächen aufgenommen. Die positive Gesamtbilanz zeigt, dass sich notwendige Anpassungen und ein konsequenter Freiraumschutz nicht ausschließen. So bleibt Raumordnung flexibel und kann auf veränderte Anforderungen reagieren, ohne das übergeordnete Ziel des Bodenschutzes aus den Augen zu verlieren.</p>
<p>Änderungen erfolgen nach klaren gesetzlichen Vorgaben. Bei größeren Flächenänderungen wird die Untergruppe des Raumordnungsbeirats eingebunden. Die entsprechenden Änderungen der Raumordnungsprogramme brauchen einen Beschluss der Tiroler Landesregierung. „Es kann gute Gründe geben, eine Fläche für ein konkretes Vorhaben freizugeben. Genauso wichtig ist es aber, an anderer Stelle zusätzliche Freiflächen zu sichern. Wir müssen beides zusammen betrachten. Eine verantwortungsvolle Raumordnung bedeutet, Entwicklung nicht grundsätzlich zu verhindern, sondern sorgfältig abzuwägen und langfristig die richtigen Flächen zu schützen“, betont LHStv Geisler.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bodensparen bleibt gemeinsames Ziel</span></p>
<p>Die landwirtschaftlichen Vorsorgeflächen und überörtlichen Grünzonen sind Teil einer umfassenden Tiroler Bodenpolitik. Dazu gehören ebenso eine sparsame Flächennutzung, die Nachverdichtung bestehender Siedlungsgebiete, die Sanierung von Gebäuden und die bessere Nutzung bereits gewidmeter Flächen. Ziel ist es, vorhandene Flächen möglichst effizient zu nutzen und zusätzliche Flächeninanspruchnahme so gering wie möglich zu halten.</p>
<p>„Boden ist nicht vermehrbar. Deshalb müssen wir mit dieser Ressource besonders sorgfältig umgehen. Mit den überörtlichen Freihalteflächen haben wir ein wichtiges Instrument, um wertvolle Böden und Freiräume langfristig zu sichern. Die aktuelle Bilanz zeigt, dass wir beim Schutz unserer Freiflächen etwas weiterbringen. Diesen Weg werden wir konsequent weitergehen“, hält LHStv Geisler fest.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Landesentwicklung</category>
				
					<category>Raumordnung</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-60024</guid>
				<pubDate>Fri, 30 Oct 2026 16:00:00 +0100</pubDate>
				
				<title>Neue Milser Innbrücke schafft Verbindungen für die kommenden Jahrzehnte</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/neue-milser-innbruecke-schafft-verbindungen-fuer-die-kommenden-jahrzehnte/</link>
				<description>Neue Brücke zwischen Mils bei Imst und Schönwies eröffnet und für Verkehr freigegeben</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/5/1/csm_20261030_Milser_Innbr%C3%BCcke__1__991aa4973d.jpg" length="2168483" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef35a0f8e71e97589c3490b751e6351f5"><span class="regierungsmitglied">Neubau ersetzt Bestandsbrücke aus dem Jahr 1936&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ef20984d1f2068baf67de77a87e8ac3ba"><span class="regierungsmitglied">Neuer Radweg sowie verbesserte Widerstandsfähigkeit gegenüber Hochwasser</span></li><li data-list-item-id="e6e0730e3a83661cce2adc0975c6fb3ad"><span class="regierungsmitglied">Behelfsbrücke konnte Verkehrseinschränkungen in den vergangenen Monaten minimieren</span></li></ul><p>Mehr Sicherheit auf der Straße, bessere Bedingungen für RadfahrerInnen und ein gegenüber Hochwasser widerstandsfähigeres Bauwerk: Die neue Milser Innbrücke&nbsp;an der B171 Tiroler Straße&nbsp;bringt gleich mehrere Vorteile für das Tiroler Oberland. Heute, Freitag, wurde sie&nbsp;von Straßenbaureferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> und den Standortbürgermeistern <span class="regierungsmitglied">Bernhard Schöpf&nbsp;</span>(Mils bei Imst) und <span class="regierungsmitglied">Reinhard Raggl</span>&nbsp;(Schönwies)&nbsp;eröffnet und für den Verkehr freigegeben.&nbsp;Die neue Brücke ersetzt ihre mehr als 90 Jahre alte Vorgängerin und verbindet Mils bei Imst und Schönwies für die kommenden Jahrzehnte. Die Projektpartner Land Tirol und die beiden Gemeinden investieren dafür rund 5,2 Millionen Euro.&nbsp;</p>
<p>„Eine leistungsfähige Infrastruktur ist die Grundlage für eine starke Region. Mit der neuen Innbrücke schaffen wir eine verlässliche Verbindung für die kommenden Jahrzehnte und stärken die Mobilität für das gesamte Oberland. Die neue Brücke ist zudem eine Investition in mehr Verkehrssicherheit, eine attraktive Radverbindung und ein Bauwerk, das für den Hochwasserfall besser gerüstet ist als seine Vorgängerin“, betont LHStv Geisler.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Mehr Platz und Sicherheit für Fuß- und Radverkehr</span></p>
<p>Die bisherige Bestandsbrücke aus dem Jahr 1936 musste aufgrund ihres Alters und ihres baulichen Zustands erneuert werden. Damit entstand gleichzeitig Platz für eine neue, dem Stand der Technik entsprechende integrale Stahlbetonbrücke. Mit einer Spannweite von 71,50 Metern und einer Brückenbreite von 13,25m überspannt sie den Inn im Grenzbereich der Gemeinden Mils bei Imst und Schönwies mit drei Feldern.&nbsp;</p>
<p>Neben der modernen Fahrbahn sowie einem Gehweg findet sich an der Brücke ein zusätzlicher kombinierter 3,75m breiter Geh- und Radweg. Damit wird die Verkehrssicherheit für FußgängerInnen und RadfahrerInnen erhöht und der überregionale Inntalradweg weiter ausgebaut. Neben der Brücke wurden auch angrenzende Straßenabschnitte inklusive Geh- und Radweg erneuert.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Gemeinden und Region profitieren langfristig</span></p>
<p>Die B171 Tiroler Straße ist im Tiroler Oberland neben der Autobahn die zentrale Verkehrsachse. „Die neue Brücke ist von großer Bedeutung für die gesamte Region – egal ob für den Weg zur Arbeit, als Teil des Freizeitradverkehrs oder für den Einkauf. Sie sorgt für eine sichere Verbindung und steigert die Standortqualität“, betont der Bürgermeister von Mils bei Imst, Bernhard Schöpf. Dem stimmt auch sein Amtskollege von der anderen Innseite, Reinhard Raggl von der Gemeinde Schönwies, zu: „Eine gute Anbindung steigert die Lebensqualität einer Gemeinde. Für uns ist die Bundesstraße und damit die Milser Innbrücke eine zentrale Verkehrsanbindung. Umso wichtiger, dass diese für die kommenden Jahrzehnte gesichert ist.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Brücke ist für Hochwasser besser gerüstet</span></p>
<p>“Die neue Brücke ist am aktuellen Stand der Technik. Das moderne, integrale Stahlbetontragwerk und der gegenüber der alten Brücke vergrößerte Durchflussquerschnitt tragen dazu bei, dass das Bauwerk für den Hochwasserfall besser ausgelegt ist. Die Maßnahmen dienen der Widerstandsfähigkeit und Sicherheit der Brücke selbst“, erklärt <span class="regierungsmitglied">Gregor Wieland</span>, Leiter des Sachgebiets Brücken- &amp; Tunnelbau des Landes.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Einspurige Behelfsbrücke gewährleistete aufrechten Verkehrsfluss</span></p>
<p>Damit die Verbindung zwischen Mils bei Imst und Schönwies während der Bauarbeiten bestehen blieb, errichteten die Projektverantwortlichen vor dem Abbruch der alten Brücke eine einspurige Behelfsbrücke direkt neben dem bestehenden Bauwerk. Der Verkehr konnte dadurch auch während der Bauphase über den Inn geführt werden.</p>
<p>„Wir haben die Behelfsbrücke rechtzeitig vor dem Abbruch der alten Innbrücke errichtet. So blieb die Verbindung über den Inn während der gesamten Bauphase aufrecht. Die Einschränkungen für die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer konnten wir dadurch so gering wie möglich halten. Die Umleitung hat insgesamt gut funktioniert – größere Staus sind ausgeblieben“, erklärt <span class="regierungsmitglied">Johannes Monz</span>, stellvertretender Leiter des Baubezirksamts Imst.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Restarbeiten bis Mai 2027</span></p>
<p>Mit der Verkehrsfreigabe ist ein wichtiger Meilenstein erreicht. In den kommenden Wochen werden die Behelfsbrücke und die dafür notwendigen Schüttungen zurückgebaut. Danach folgen die Fertigstellung der Versickerungsanlagen, die Rekultivierung und der Abbau der Baustelleneinrichtung. Die abschließenden Restarbeiten sollen bis Ende Mai 2027 abgeschlossen sein.</p>
<p></p><hr>

<h3>Factbox: Neue Milser Innbrücke</h3><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="efd2bce79cb902a1e408973ec4be6229c"><span class="regierungsmitglied">Standort: </span>B171 Tiroler Straße, Kilometer 140,75 bis 141,03</li><li data-list-item-id="e0a4885361353d1f6320ba850413b6553"><span class="regierungsmitglied">Brückendimensionen: </span>71,5 Meter Spannweite, 13,25 Meter Breite&nbsp;</li><li data-list-item-id="e506f5d9c01cef041094aad19c32c6e60"><span class="regierungsmitglied">Projektpartner: </span>Land Tirol, Gemeinde Mils bei Imst und Gemeinde Schönwies</li><li data-list-item-id="e8d2c52755658b8d45d2712f67e1292bd"><span class="regierungsmitglied">Bauzeit: </span>Oktober 2025 bis Oktober 2026</li><li data-list-item-id="e3ada86328004f3112abefb0e66748bb7"><span class="regierungsmitglied">Abschluss der Restarbeiten: </span>voraussichtlich Ende Mai 2027</li><li data-list-item-id="e104c3b17bf34a9274b97a6b00d67ba41"><span class="regierungsmitglied">Gesamtkosten des Bauloses:</span> rund 5,2 Millionen Euro</li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Straßenbau</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59959</guid>
				<pubDate>Mon, 26 Oct 2026 13:45:00 +0100</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>Land Tirol zeichnet herausragende Musikkapellen und Chöre aus</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/land-tirol-zeichnet-herausragende-musikkapellen-und-choere-aus/</link>
				<description>Verleihung des 16. Tiroler Blasmusikpreises und des 14. Landespreises für Chöre und Vokalensembles beim Tag der offenen Tür 2026</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/c/7/csm_20261026_Musikpreis_DieFotografen__4__fa6a24fb89.jpg" length="2617326" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="efcebf9e6d86ca63ce28be06229bfa026"><span class="regierungsmitglied">Musikkapelle Ranggen, Musikkapelle Anras und Jugendblasorchester HULA aus dem Ötztal erhalten den Blasmusikpreis 2026</span></li><li data-list-item-id="e9733925d76ee4b06eeed91d72a994ec9"><span class="regierungsmitglied">Jugendchor Tristach und Kammerchor „Pars Pro Toto“ aus Innsbruck mit Landespreis für Chöre und Vokalensembles ausgezeichnet</span></li><li data-list-item-id="e1332c12cbd492b0426263cdcd0d7e15f"><span class="regierungsmitglied">Gemeinsame Verleihung mit dem Blasmusikverband Tirol und dem Chorverband Tirol</span></li></ul><p>Die Bühne beim Tag der offenen Tür 2026 gehörte auch den heimischen Chören und Musikkapellen: Am Landhausplatz überreichten LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> und LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> den 16. Tiroler Blasmusikpreis und den 14. Tiroler Landespreis für Chöre und Vokalensembles an herausragende Tiroler Musikvereine. Die Blasmusikpreise, die auf Vorschlag des Blasmusikverbandes Tirol vergeben werden, gehen an die Musikkapelle Ranggen (Bezirk Innsbruck-Land), die Musikkapelle Anras (Bezirk Lienz) sowie an das Jugendblasorchester HULA aus Huben bzw. Längenfeld (Bezirk Imst). Gemeinsam mit dem Chorverband Tirol zeichnet das Land Tirol den Jugendchor Tristach (Bezirk Lienz) und den Kammerchor „Pars Pro Toto“ (Bezirk Innsbruck-Stadt) mit dem Landespreis für Chöre und Vokalensembles aus. Die prämierten Musikkapellen gaben beim Frühschoppen auf dem Landhausplatz eine musikalische Kostprobe. Anschließend traten die ausgezeichneten Chöre bei einem Kurzkonzert in der Georgskapelle auf.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ehrenamt als Fundament der Tiroler Musikkultur</span></p>
<p>„Die Tiroler Musiklandschaft lebt von Menschen, die ihre Freizeit in den Dienst der Gemeinschaft stellen. In der Musikkapelle und im Chor finden alle ihren Platz. Im Jahr des Ehrenamtes wollen wir dieses Engagement, aber auch die Vielfalt in unseren Vereinen sichtbar machen. Mit dem Blasmusikpreis und dem Chorpreis holen wir vorbildliche Kapellen und Chöre vor den Vorhang – und sagen allen Danke, die unseren kulturellen Alltag bereichern“, erklärt LH Mattle anlässlich der Verleihungsfeier.&nbsp;</p>
<p>„Jedes Konzert ist das Ergebnis von vielen Proben, in denen sich die Musikerinnen und Musiker mit Herzblut einbringen und ihre Begeisterung ans Publikum weitergeben. Unsere Musikkapellen und Chöre halten Traditionen lebendig und sorgen zugleich für frischen Wind. Dieses Engagement verdient Anerkennung – und es braucht gute Bedingungen, damit auch die nächste Generation mit Freude dabei ist“, unterstreicht LHStv Geisler, zuständig für Traditionswesen, die Bedeutung von ehrenamtlichem Engagement. Die Landespreise sollen daher nicht nur musikalische Leistungen, sondern auch die kontinuierliche Vereinsarbeit, die Nachwuchsförderung und den Beitrag der PreisträgerInnen zum gesellschaftlichen Leben in ihren Gemeinden würdigen. Die Blasmusik- und Chorpreise sind jeweils mit 2.500 Euro dotiert.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bühne frei: Verleihung des 16. Tiroler Blasmusikpreises</span></p>
<p>Den Tiroler Blasmusikpreis in der Kategorie I (Stufe A/B) erhält die <span class="regierungsmitglied">Musikkapelle Ranggen</span>. Sie überzeugte die Fachjury mit ihrer musikalischen Entwicklung während der letzten zehn Jahre, einem breiten Repertoire und ihrem Einsatz für den Nachwuchs. Zu den herausragenden Projekten zählen das selbstgeschriebene Musical „Das Madl aus der Stadt“, das gemeinsam mit der Jungmusikkapelle umgesetzt wurde, die CD-Produktion „Weihnachten Dahoam in Tirol“ sowie die „Ranggen-Krippen-Musik“ zur Adventszeit. Der Reinerlös der Veranstaltung im Jahr 2024 – mehr als 5.000 Euro – kam der Hilfsorganisation „Tiroler Sternenhimmel“ zugute.&nbsp;</p>
<p>In der Kategorie II (C/D) wird die <span class="regierungsmitglied">Musikkapelle Anras</span> ausgezeichnet. Sie punktet mit herausragenden Wettbewerbsergebnissen – darunter 95 Punkte und der Tagessieg in der Stufe D beim Landeswertungsspiel 2025, wodurch sich die Kapelle für das Bundeswertungsspiel 2026 in Schladming (Steiermark) qualifizieren konnte. Neben der musikalischen Weiterentwicklung steht insbesondere die Jugendarbeit im Vordergrund. Gemeinsam mit den Nachbargemeinden Abfaltersbach und Strassen bildet der Anraser Nachwuchs das Jugendblasorchester „Musikkroft“. Auch die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen – beispielsweise das „Crossover“ mit der Musikkapelle Amras bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten – und rege Konzerttätigkeiten in Tirol, Südtirol, Kärnten und Deutschland zeichnen den Verein aus.&nbsp;</p>
<p>Der Preis in der Kategorie Jugendblasorchester geht an die Jugendkapelle <span class="regierungsmitglied">HULA</span>, die sich aus dem Nachwuchs der Musikkapellen Huben und Längenfeld zusammensetzt. Rund 50 junge MusikerInnen musizieren in der 2010 gegründeten Formation. Die enge Zusammenarbeit der beiden Kapellen, die Verbindung mit der Landesmusikschule Ötztal und der Volksschule Huben sowie die gemeinsame Bläserklasse machen HULA zu einem beispielgebenden Projekt der Nachwuchsarbeit.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tiroler Chorpreis: Auszeichnung für herausragende Vokalensembles</span></p>
<p>In der Kategorie „Frauen-/Männer-/Jugend-/Kinder-Chöre und -Ensembles“ erhält der <span class="regierungsmitglied">Jugendchor Tristach</span> den 14. Tiroler Landespreis für Chöre und Vokalensembles 2026. Die Jury würdigte speziell die engagierte Nachwuchsarbeit, die künstlerische Vielfalt und die erfolgreiche Teilnahme an Wettbewerben. Das abwechslungsreiche Repertoire reicht von traditioneller bis zu zeitgenössischer Chorliteratur. Konzertprojekte in der Region (und darüber hinaus) sowie die vorbildliche Zusammenarbeit mit der Volksschule Tristach tragen laut Jurybegründung dazu bei, junge Menschen früh für das gemeinsame Singen zu begeistern.&nbsp;</p>
<p>In der Kategorie der gemischten Chöre und Ensembles wird der <span class="regierungsmitglied">Kammerchor „Pars Pro Toto“</span> aus der Landeshauptstadt Innsbruck ausgezeichnet. Ausschlaggebend sind unter anderem die vielseitige Konzerttätigkeit des Kammerchors und die intensive Beschäftigung mit zeitgenössischer Chormusik. Dazu zählt auch die Uraufführung eines neuen Chorwerks im Jahr 2024. Hervorzuheben sind zudem Konzertprojekte unter Einbindung von Kinderchören, das ausgeprägte gesellschaftliche Engagement des Vereins sowie die integrative Kulturarbeit und eigene Benefizprojekte.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Kunst &amp; Kultur</category>
				
					<category>Preise</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59953</guid>
				<pubDate>Fri, 23 Oct 2026 10:36:21 +0200</pubDate>
				
				<title>2.300 Arbeitsstunden für sichere Fahrt durch Tirols Tunnel </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/2300-arbeitsstunden-fuer-sichere-fahrt-durch-tirols-tunnel/</link>
				<description>Tirols Straßenmeistereien haben Herbstreinigung der Tunnelanlagen erfolgreich abgeschlossen</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/0/3/csm_20251008_Tunnelreinigung_Unterflurtrasse_Scheffau__1__fadd2735b0.jpg" length="2763391" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e376c1839af4118cb5956c88f7d9f778b"><span class="regierungsmitglied">Reinigung und Wartung sorgen für gut funktionierende Infrastruktur in der kalten Jahreszeit&nbsp;</span></li></ul><p>Tirols Tunnel sind bereit für den Winter: Die herbstlichen Reinigungs- und Wartungsarbeiten in den Tunnelanlagen des Landesstraßennetzes sind abgeschlossen. In den vergangenen Wochen haben die MitarbeiterInnen der Straßenmeistereien Fahrbahnen, Tunnelwände und technische Einrichtungen gründlich gereinigt und kontrolliert. Insgesamt wurden dafür rund 2.300 Arbeitsstunden geleistet. Ziel der regelmäßigen Arbeiten ist es, die Verkehrssicherheit zu gewährleisten und die Tunnelanlagen für die Anforderungen der kalten Jahreszeit vorzubereiten.</p>
<p>„Wer durch einen Tunnel fährt, soll sich darauf verlassen können, dass die Infrastruktur sicher und zuverlässig funktioniert. Dafür braucht es regelmäßige Kontrollen, sorgfältige Wartung und viele helfende Hände. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Straßenmeistereien haben bei der herbstlichen Tunnelreinigung rund 2.300 Arbeitsstunden geleistet. Mit ihrem Einsatz leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit auf Tirols Straßen“, betont der für die Landesstraßen zuständige LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Gründliche Reinigung und Kontrolle der Sicherheitstechnik</span></p>
<p>Bei der Tunnelreinigung geht es um weit mehr als saubere Fahrbahnen und Wände. Neben der Entfernung von Schmutz und Ablagerungen wurden unter anderem Verkehrszeichen, Notrufeinrichtungen und Entwässerungsanlagen gereinigt und kontrolliert. Auch die technischen Sicherheitseinrichtungen standen auf dem Prüfstand – von Videoüberwachungssystemen über Rauch- und Brandsensoren bis hin zu Lüftungsanlagen und Löschwasserleitungen.</p>
<p>„Eine Tunnelreinigung ist ein umfangreicher Arbeitseinsatz, bei dem viele Handgriffe ineinandergreifen müssen. Neben der Reinigung werden auch die technischen Einrichtungen genau unter die Lupe genommen. So können mögliche Mängel frühzeitig erkannt und behoben werden. Mit dem Abschluss der Herbstreinigung sind unsere Tunnelanlagen für die kommenden Wintermonate gut gerüstet“, erklärt <span class="regierungsmitglied">Alexander Zecha</span>, Leiter des Sachgebiets Straßenerhaltung des Landes Tirol. Saubere Tunnel tragen dabei gleich mehrfach zur Sicherheit bei: Verkehrszeichen und Hinweistafeln sind besser erkennbar, technische Einrichtungen bleiben funktionsfähig und die Entfernung von Schmutzablagerungen kann dazu beitragen, den Energiebedarf für Beleuchtung und Belüftung zu reduzieren.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Arbeiten erfolgreich abgeschlossen</span></p>
<p>Die Tunnelanlagen entlang der Tiroler Landesstraßen werden zweimal jährlich – im Frühjahr und im Herbst – gereinigt und gewartet. Um die Arbeiten sicher und effizient durchführen zu können, waren auch heuer zeitweise Verkehrseinschränkungen und Sperren notwendig. Die einzelnen Einsätze wurden so koordiniert, dass die Beeinträchtigungen für die VerkehrsteilnehmerInnen möglichst gering blieben. „Die Arbeiten in den Tunnelanlagen verlangen eine genaue Planung und gute Zusammenarbeit aller Beteiligten. Gleichzeitig gilt es, die Einschränkungen für die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten. Dank des engagierten Einsatzes der Straßenmeistereien konnten die herbstlichen Reinigungsarbeiten planmäßig abgeschlossen werden“, so LHStv Geisler abschließend.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Straßenbau</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59912</guid>
				<pubDate>Thu, 22 Oct 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Erfolgsgeschichte im Straßendienst</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/erfolgsgeschichte-im-strassendienst/</link>
				<description>Tirols erste Straßenerhaltungsfachfrau erhält Anton-Benya-Preis</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/d/3/csm_20261022_marina_Mair_ac3314ff0a.jpg" length="1177658" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ea6ff92a0f9f79cb4be55a610fadb0981"><span class="regierungsmitglied">Marina Mair von der Straßenmeisterei Matrei am Brenner vom Anton-Benya-Stiftungsfonds ausgezeichnet</span></li><li data-list-item-id="ef0c3c5976e7849f75efe6fb1bd66ab78"><span class="regierungsmitglied">Auszeichnung würdigt herausragende Leistungen von Fachkräften</span></li></ul><p>Sie ist Tirols erste Straßenerhaltungsfachfrau und jetzt auch Anton-Benya-Preisträgerin: <span class="regierungsmitglied">Marina Mair </span>von der Straßenmeisterei Matrei am Brenner (Bezirk Innsbruck-Land) wurde diese Woche in Wien vom Anton-Benya-Stiftungsfonds ausgezeichnet und ihre hervorragende fachliche Leistung gewürdigt.</p>
<p>„Marina Mair beweist, dass Frauen in technischen Berufen genauso selbstverständlich ihren Platz haben. Und sie zeigt, dass eine Lehre auch im Erwachsenenalter neue Chancen eröffnet. Sie ist ein Vorbild für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ein starkes Beispiel dafür, wie wichtig qualifizierte Fachkräfte für unser Land sind“, gratuliert der für die Landesstraßen und Straßenmeistereien zuständige LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Über Marina Mair</span></p>
<p>Marina Mair lebt in Trins (Bezirk Innsbruck-Land) und arbeitet seit 2018 bei der Straßenmeisterei Matrei am Brenner. Sie ist die erste Frau in Tirol, die die Lehre zur Straßenerhaltungsfachfrau absolviert und damit eine Laufbahn im Landesstraßendienst eingeschlagen hat. Die Lehre hatte sie mit 39 Jahren begonnen. Zuvor hatte sie bereits eine Lehre zur Mechanikerin abgeschlossen.</p>
<p>Wie sie zu ihrem Beruf gekommen ist, was sie an ihrer Arbeit schätzt und wie ihr Arbeitsalltag aussieht, erzählt Marina Mair im Podcast des Landes Tirol „ins Land einihören“:&nbsp;<a href="http://www.tirol.gv.at/podcast" target="_blank">www.tirol.gv.at/podcast</a>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Über den Anton-Benya-Preis</span></p>
<p>Der Anton-Benya-Preis wird seit 1972 vom Anton-Benya-Stiftungsfonds vergeben. Anton Benya war von 1963 bis 1987 Präsident des Österreichischen Gewerkschaftsbundes. Die Auszeichnung erfolgt grundsätzlich alle zwei Jahre und würdigt herausragende Leistungen von Fachkräften, Lehrlingen und Ausbilderinnen und Ausbildern sowie Projekte und Lehrbetriebe. Ziel ist es, die Bedeutung und das Ansehen qualifizierter Facharbeit zu stärken.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59896</guid>
				<pubDate>Wed, 21 Oct 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Wild unterwegs: Vorsicht bei Dämmerung auf Tirols Straßen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/wild-unterwegs-vorsicht-bei-daemmerung-auf-tirols-strassen/</link>
				<description>Herbst bringt vermehrten Wildwechsel und damit erhöhte Gefahr von Unfällen</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/8/9/csm_20251015_Warnschild_Wildwechsel%40Land_Tirol_d36ebb4ad9.jpg" length="1218773" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e23c2e26618480513776904a7b88b9773"><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Besondere Vorsicht und angepasste Fahrweise entlang von Wäldern und Feldern</span></li><li data-list-item-id="eba871aa484657316bfe84c29f897a694"><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Rund 26.000 Wildwarnreflektoren und Wildwarngeräte sorgen für mehr Sicherheit</span></li><li data-list-item-id="ec17cb588e847471d42b024b2eb3d4a13"><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Wie Wildwarnsysteme funktionieren:&nbsp;</span><a href="https://www.youtube.com/watch?v=ep54owqEYmA" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">www.youtube.com/watch?v=ep54owqEYmA</span></a></li></ul><p>Wildtiere kennen keinen Berufsverkehr. Gerade im Herbst bzw. bei früher Dämmerung am Abend bzw. später Dämmerung am Morgen treffen ihre aktivsten Stunden häufig auf den Straßenverkehr. Das erhöht die Gefahr von Wildunfällen: Im Jahr 2025 wurden in Tirol insgesamt 1.400 Wildunfälle registriert, die größtenteils tödlich für die Wildtiere endeten.&nbsp;</p>
<p>Um das Risiko von Wildunfällen zu verringern, setzt das Land Tirol gemeinsam mit dem Tiroler Jägerverband auf Wildwarnreflektoren und Wildwarngeräte. Rund 26.000 dieser Warnsysteme sind an besonders gefährdeten Abschnitten der Tiroler Landesstraßen im Einsatz und sollen Wildtiere bei herannahenden Fahrzeugen von der Straße fernhalten. Im Herbst ist besondere Vorsicht geboten. LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> und Landesjägermeister <span class="regierungsmitglied">Anton Larcher</span> appellieren daher an alle VerkehrsteilnehmerInnen, insbesondere entlang von Wäldern und Feldern die Geschwindigkeit anzupassen und vorausschauend zu fahren.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Licht, Ton und eine angepasste Fahrweise sollen Wildunfälle verhindern</span></p>
<p>„Ein Wildtier kann jederzeit unvermittelt auf die Fahrbahn laufen. Besonders auf Straßen entlang von Wäldern und Feldern ist daher erhöhte Aufmerksamkeit gefragt. Wer seine Geschwindigkeit anpasst, kann schneller reagieren und gefährliche Situationen vermeiden. Das Land Tirol setzt gemeinsam mit dem Tiroler Jägerverband auf gezielte Maßnahmen, um Mensch und Tier zu schützen. Doch auch die beste Technik kann eine vorausschauende und aufmerksame Fahrweise nicht ersetzen“, betont LHStv Geisler.</p>
<p>Um gefährliche Begegnungen zwischen Wildtieren und Fahrzeugen möglichst zu verhindern, werden an besonders gefährdeten Abschnitten der Tiroler Landesstraßen Wildwarnreflektoren und Wildwarngeräte eingesetzt. Derzeit sind rund 26.000 dieser Warnsysteme installiert. Sie sollen Wildtiere rechtzeitig auf herannahende Fahrzeuge aufmerksam machen und so das Risiko von Zusammenstößen verringern.</p>
<p>Dabei kommen optische und akustische Signale zum Einsatz: Wildwarnreflektoren lenken das Scheinwerferlicht vorbeifahrender Fahrzeuge in Richtung angrenzender Wald- und Wiesenflächen. Die entstehenden Lichtreize sollen Wildtiere davon abhalten, die Fahrbahn zu überqueren. Akustische Wildwarngeräte geben bei herannahenden Fahrzeugen Warnsignale ab, um Tiere in Straßennähe auf den Verkehr aufmerksam zu machen.</p>
<p>Wie die Wildwarnsysteme funktionieren und worauf VerkehrsteilnehmerInnen bei Wildwechsel achten sollten, zeigt ein Landes-Film auf dem YouTube-Kanal des Landes Tirol unter&nbsp;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=ep54owqEYmA" target="_blank" rel="noreferrer"><span lang="DE" dir="ltr">www.youtube.com/watch?v=ep54owqEYmA</span></a>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Hintergrund: Dämmerung, Futtersuche und Brunftzeit</span></p>
<p>Frühe Dämmerung, Futtersuche und Brunftzeit erhöhen im Herbst das Unfallrisiko. Viele Wildtiere sind vor allem in den Morgen- und Abendstunden aktiv. Vor dem Winter zieht es sie auf Nahrungssuche vermehrt in tiefere Lagen. Auch die Brunft- und Paarungszeiten sorgen für Bewegung: Hinzu kommt die tief stehende Herbstsonne, die AutofahrerInnen blenden und die Sicht auf Wildtiere am Straßenrand erschweren kann.</p>
<p>Landesjägermeister Anton Larcher appelliert daher: „Besonders in der Dämmerung müssen Autofahrerinnen und Autofahrer jederzeit mit Wildwechsel rechnen. Wer ein Tier am Straßenrand entdeckt, sollte sofort die Geschwindigkeit reduzieren und bedenken, dass weitere Tiere folgen können. Gerade an bekannten Wildwechselstellen ist besondere Vorsicht geboten.“</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Verhaltenstipps für VerkehrsteilnehmerInnen</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Was tun, wenn ein Wildtier in Sichtweite ist?</span></p><ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e25fa29c6f112c47393ba17445b9824b2"><span>Fernlicht ausschalten: Nur mehr das „Abblendlicht“ benutzen (Wildtiere bleiben im hellen Fernlicht häufig stehen).</span></li><li data-list-item-id="eb623c2bf39aed3663b99db63d3c00765"><span>Hupen: Das laute Geräusch kann helfen, die Tiere auf den Verkehr aufmerksam zu machen und nicht auf die Straße zu laufen.</span></li><li data-list-item-id="ebbe2e5f537be504f225553bb79f40924"><span>Bremsen: Denn je höher die Geschwindigkeit, desto heftiger der Aufprall.</span></li><li data-list-item-id="e974b03c6d442e56b61f0847a2c017ee8"><span>Ausweichmanöver vermeiden: Ist ein Zusammenstoß mit einem Wildtier unvermeidlich, sollte stark gebremst werden. Das Lenkrad muss dabei gut festgehalten werden. Bei richtiger Reaktion bleibt die Verletzungsgefahr für die Autoinsassen geringer. Ausweichmanöver sind nicht zu empfehlen, da diese meist riskanter sind als ein Zusammenstoß mit dem Tier.</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Was tun nach einem Wildtier-Unfall?</span></p><ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="ec641a2ace3b7ca69107d778a7c81597f"><span>Unfallstelle absichern: Nach dem Unfall muss die Unfallstelle sofort abgesichert werden (Fahrzeug möglichst abseits der Fahrbahn abstellen, Warnblinkanlage einschalten, Warnweste anziehen und Pannendreieck aufstellen)</span></li><li data-list-item-id="eda10a8eb65abdc0ee4ae66ebb754067e"><span>Bei verletzten Personen: Erste Hilfe leisten und Rettung verständigen</span></li><li data-list-item-id="e651ff2d6bfa4c64149aabb65d1a73d0c"><span>Unfall melden: Es ist wichtig, jeden Wildunfall zu melden. Auch wenn das Wildtier verletzt die Flucht ergreift. Bitte auf alle Fälle die Polizei informieren. Meldet man den Unfall nicht, macht man sich strafbar.</span></li><li data-list-item-id="eabe4f43419771a185eb92dd85d6de05c"><span>Wildtiere nicht berühren: Wildtiere sind nicht an Menschen gewöhnt und können auf eine unvorhersehbare Art und Weise reagieren, wenn sie verängstigt und verletzt sind. Nach einem Unfall ist sofort die Polizei zu verständigen und die Unfallstelle bestmöglich mit Fotos für etwaige Versicherungsfragen zu dokumentieren. Zur eigenen Sicherheit sollte man Abstand zum Wildtier einhalten.</span></li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>Verkehr</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Wald</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59848</guid>
				<pubDate>Fri, 16 Oct 2026 11:00:38 +0200</pubDate>
				
				<title>Energiespar-Aktion „Mission Keller-Check“ startet</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/energiespar-aktion-mission-keller-check-startet/</link>
				<description>Kostenlose Rohrleitungs-Dämmung für bis zu 500 Tiroler Haushalte </description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/7/b/csm_20261016_Energiespar-Aktion_1_fc4228c3d6.jpg" length="2348884" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ed53b9c2dd7590653b3cf3c65bcaddd6b"><span class="regierungsmitglied">Unkomplizierte Selbstmontage für zu Hause</span></li><li data-list-item-id="e119179922131bced26a8dd09d6effb0a"><span class="regierungsmitglied">Teilnehmende haben zudem Chance auf weitere attraktive Gewinne</span></li><li data-list-item-id="e438f8165dd8e8004a26abf20c009e38f"><span class="regierungsmitglied">Aktion läuft bis zum 30. Juni 2027</span></li></ul><p>Mit der „Mission Keller-Check“ werden Tiroler Haushalte dazu motiviert, ungedämmte Heizungs- und Warmwasserrohre im Keller zu isolieren. Die „Mission Keller-Check“ wird federführend von der Energieagentur Tirol umgesetzt. Das Land Tirol, die Stadt Innsbruck und die Firma Steinbacher Dämmstoffe unterstützen die Aktion. Bis zu 500 Tiroler Haushalte erhalten dafür kostenlose Dämm-Sets und eine umfassende Anleitung zur Umsetzung.</p>
<p>„Die Energiewende gelingt nur, wenn möglichst viele Menschen mitmachen. Bei der letzten Regierungsklausur haben wir festgehalten, dass wir die Tirolerinnen und Tiroler noch aktiver in die Energiewende einbinden wollen. Mit der Mission Keller-Check wird Energieeffizienz im Alltag konkret erlebbar. Bereits kleine Maßnahmen im eigenen Zuhause können einen Unterschied machen. Wer seine Heizungsrohre dämmt, spart Energie und Heizkosten und leistet gleichzeitig einen Beitrag zu unserem gemeinsamen Ziel TIROL 2050 energieautonom“, betont Energielandesrat LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Einfache Maßnahme mit großer Wirkung</span></p>
<p>Ungedämmte Heizungs- und Warmwasserrohre geben laufend Wärme an die Umgebung ab. Dadurch geht Energie verloren, die von der Heizung zusätzlich bereitgestellt werden muss. Besonders ins Gewicht fällt dies, weil die Rohre oft im unbeheizten Kellerbereich und somit außerhalb der beheizten Gebäudehülle verlaufen. Mit einer Rohrdämmung lässt sich dieser Wärmeverlust deutlich reduzieren. „Pro Laufmeter können jährlich je nach Heizsystem und Vorlauftemperatur rund 40 Kilowattstunden Energie eingespart werden. In einem typischen Einfamilienhaus können so bis zu 100 Euro an Heizkosten pro Jahr eingespart werden“, erläutert <span class="regierungsmitglied">Rupert Ebenbichler</span>, Geschäftsführer der Energieagentur Tirol. Gerade angesichts der zuletzt stark gestiegenen Preise, insbesondere für Öl, fällt diese Einsparung bei den Energiekosten ins Gewicht.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">In wenigen Schritten zum Dämm-Set</span></p>
<p>Die Teilnahme an der Aktion ist unkompliziert: Interessierte Haushalte fotografieren ihre ungedämmten Rohrleitungen und messen die erforderlichen Rohrlängen sowie die Dimensionen der Rohrbögen. Anschließend wird das passende Dämm-Set kostenlos nach Hause geliefert. Nach der Montage laden die Teilnehmenden ein Foto des Ergebnisses auf <a href="https://www.tirol2050.at/keller-check/" target="_blank" rel="noreferrer">www.tirol2050.at/keller-check</a>.</p>
<p>Das Dämmmaterial wird vom Tiroler Familienbetrieb Steinbacher Dämmstoffe zur Verfügung gestellt.&nbsp;„Ungedämmte Heizungsrohre im Keller sind wie Heizkörper – nur eben am falschen Ort. Für den Keller-Check stellen wir unsere Polyurethan-Rohrdämmung steinonorm samt Zubehör bereit. So kommt die Wärme dort an, wo sie gebraucht wird, und der Heizraum sieht dabei auch noch sauber und ordentlich aus”, ergänzt <span class="regierungsmitglied">Roland Hebbel</span>, Geschäftsführer von Steinbacher Dämmstoffe.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Energie sparen und gewinnen</span></p>
<p>Zusätzlich zum Gewinn für Geldtasche und Umwelt haben alle Teilnehmenden die Chance auf attraktive Gewinne. Als Hauptpreis wird unter allen Teilnehmenden ein E-Roller NIU NQiX 500 verlost. Für Teilnehmende aus Innsbruck stellt die Stadt Innsbruck zusätzlich ein Klimaticket Österreich zur Verfügung.&nbsp;„Energie sparen beginnt oft mit einfachen Maßnahmen, die sich beim Haushaltsbudget und beim Klimaschutz bemerkbar machen. Als Stadt Innsbruck unterstützen wir die Aktion und stellen ein Klimaticket Österreich als zusätzlichen Gewinn zur Verfügung. So verbinden wir Energiesparen zu Hause mit klimafreundlicher Mobilität“, sagt Stadträtin <span class="regierungsmitglied">Janine Bex</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Praktische Tipps von der Expertin</span></p>
<p>Dass die Maßnahme auch von HeimwerkerInnen umsetzbar ist, weiß Installateurmeisterin <span class="regierungsmitglied">Selina Greml</span>&nbsp;aus der Praxis: „Wichtig ist, alle warmen Heizungs- und Warmwasserleitungen im Keller zu dämmen und nicht nur einzelne Rohrabschnitte. Besonders bei Bögen, Armaturen und frei zugänglichen Leitungen geht oft unnötig Wärme verloren. Wer hier sorgfältig arbeitet, kann den Energieverlust deutlich reduzieren.“ Ein weiterer Tipp: „Am einfachsten gelingt die Dämmung zu zweit. Während eine Person das Dämmmaterial anbringt, kann die andere beim Zuschneiden und Fixieren unterstützen. So ist die Arbeit oft innerhalb weniger Stunden erledigt.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Energiewende zum Mitmachen</span></p>
<p>Die Aktion läuft bis 30. Juni 2027. Insgesamt werden kostenlose Dämm-Sets für bis zu 500 Tiroler Haushalte vergeben – zur Verfügung gestellt von Steinbacher Dämmstoffe. Jetzt Rohrleitungen im Keller dämmen, Energieverluste vermeiden und dauerhaft Heizkosten sparen: Unter&nbsp;<a href="https://www.tirol2050.at/keller-check/" target="_blank" rel="noreferrer">www.tirol2050.at/keller-check</a> können sich interessierte Tirolerinnen und Tiroler eines der kostenlosen Dämm-Sets sichern. Solange der Vorrat reicht.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Nachhaltigkeit</category>
				
					<category>Energie</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59777</guid>
				<pubDate>Sun, 11 Oct 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Schutz, wenn es ernst wird: Tag der Katastrophenvorbeugung</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/schutz-wenn-es-ernst-wird-tag-der-katastrophenvorbeugung/</link>
				<description>Internationaler Tag der Katastrophenvorbeugung am 13. Oktober rückt Vorsorge und Eigenverantwortung in den Mittelpunkt</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef4cd477c45a3684fc85a35e50f837c36"><span class="regierungsmitglied">Klimawandel erhöht die Belastung durch Hitze und Wetterextreme – Land Tirol investiert laufend in Schutz vor Naturgefahren</span></li></ul><p>Muren, Lawinen, Hitzewellen, Hochwasser oder Stürme:&nbsp;Tirol ist aufgrund seiner alpinen Lage seit jeher Naturgefahren ausgesetzt.&nbsp;Gleichzeitig verändern sich die Rahmenbedingungen durch den Klimawandel: Wetterextreme werden intensiver. Umso wichtiger ist vorausschauende Vorsorge. Das Land Tirol investiert kontinuierlich in den Schutz der Bevölkerung, des Siedlungsraums und wichtiger Infrastruktur – unter anderem durch Schutzbauten, Schutzwälder und Hochwasserschutz. Rund 45.000 Schutzbauwerke im Bereich der Wildbach- und Lawinenverbauung gibt es heute in Tirol, rund 200 Millionen Euro wurden in den vergangenen zehn Jahren zusätzlich in&nbsp;vorbeugenden Hochwasserschutz an Gewässern im Talraum investiert. Zudem werden jährlich mehr als 2,5 Millionen junge Forstpflanzen im Land aufgeforstet, um auch den Schutzwald weiter zu stärken.&nbsp;</p>
<p>Der Internationale Tag der Katastrophenvorbeugung am 13. Oktober rückt weltweit die Bedeutung der Katastrophenvorsorge und der Stärkung der Widerstandsfähigkeit von Gesellschaften in den Mittelpunkt.&nbsp;Denn auch wenn Naturgefahren nicht verhindert werden können, lassen sich ihre Auswirkungen durch gezielte Vorsorge deutlich reduzieren.</p>
<p>„Katastrophenschutz beginnt nicht erst dann, wenn ein Ereignis eintritt. Entscheidend ist, dass wir bereits vorher die notwendigen Vorkehrungen treffen. Das Land Tirol investiert deshalb kontinuierlich in Schutzbauten, Schutzwälder, den Hochwasserschutz und funktionierende Warn- und Einsatzstrukturen. Gemeinsam mit zahlreichen Partnern und Stakeholdern wie Gemeinden und die Wildbach- und Lawinenverbauungen setzen wir alles daran, dass Siedlungsräume und Infrastruktur bestmöglich geschützt sind“, betont LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. „Die Schlüssel sind Vorsorge und Eigenverantwortung“, ergänzt Sicherheitsreferent LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef&nbsp;Geisler</span>:&nbsp;„Als Landesregierung nehmen wir unsere Verantwortung wahr und investieren seit Jahren zielgerichtet in Schutzmaßnahmen. Gleichzeitig ist die Eigenverantwortung der Bevölkerung wichtig. Jede und jeder sollte wissen, was im Ernstfall zu tun ist.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Wetterextreme nehmen aufgrund des Klimawandels zu</span></p>
<p>Wie deutlich sich die Entwicklung der Wetterextreme bereits zeigt, belegen Daten der GeoSphere Austria vor allem im Hinblick auf die steigenden Temperaturen: In Innsbruck hat die Zahl der Hitzetage seit 1961 langfristig um rund 27 Tage pro Jahr zugenommen.&nbsp;Aber auch andere Extremwetterereignisse – etwa Starkregen und Trockenperioden – werden intensiver: „Hitzewellen, wie wir sie diesen Sommer erlebt haben, werden durch den Klimawandel zur neuen Normalität. Die steigenden Temperaturen wiederum haben sowohl stärkeren Niederschlag bei Schauern und Gewittern als auch lange Trockenperioden dazwischen zur Folge. Kurzzeitiger Starkregen ist heute beispielsweise um 15 Prozent intensiver als früher. Somit steigt durch den Klimawandel einerseits die Unwettergefahr durch Starkregen, Hagel und Sturm, andererseits sorgt der ausgetrocknete Boden für Probleme beim Wasser und für steigende Waldbrandgefahr“, erklärt&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Manfred Bauer</span>, Leiter der Regionalstelle Tirol und Vorarlberg der GeoSphere Austria.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Investitionen in den Schutz der Bevölkerung</span></p>
<p>Das Land Tirol setzt gemeinsam mit dem Bund, den Gemeinden und Infrastruktureinrichtungen zahlreiche Maßnahmen um, um die Bevölkerung, den Dauersiedlungsraum und wichtige Infrastruktur vor Naturgefahren zu schützen:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e6d5e1439d713d3d976a31425fbf79824"><span class="regierungsmitglied">Schutzwald: </span>Mehr als 70 Prozent des Tiroler Waldes erfüllen vorrangig eine Schutzfunktion – beispielsweise vor Steinschlag oder Lawinen. Damit der Schutzwald diese wichtige Funktion auch künftig erfüllen kann, werden Schutzwälder regelmäßig gepflegt, aufgeforstet und klimafit gemacht. Alleine 2026 werden 18,3 Millionen Euro im Schutzwaldmanagement investiert. Die Maßnahmen reichen von der Pflanzung von mehr als 2,5 Millionen Forstpflanzen, über Waldpflege auf rund 2.000 Hektar bis hin zum notwendigen Abbau älterer Bestände, um den Schutzwald zeitgerecht und zielgerichtet zu verjüngen.&nbsp;</li><li data-list-item-id="eba20ccf355e55e1df4e61e813b9d0825"><span class="regierungsmitglied">Schutzbauten entlang von Landesstraßen: </span>Allein in den Jahren 2024 bis 2026 wurden rund 44 Millionen Euro in Schutzmaßnahmen wie zuletzt beispielsweise in die Haslachgalerie in Osttirol und die Kanzelgalerie im Bezirk Landeck entlang der Landesstraßen investiert.&nbsp;</li><li data-list-item-id="e912f4fe78d0e271316045e8aae07cb23"><span class="regierungsmitglied">Schutzbauten gegen Wildbäche, Lawinen oder Steinschlag: </span>Wo der Wald allein keinen ausreichenden Schutz bieten kann, kommen zusätzliche technische Schutzmaßnahmen zum Einsatz, etwa Wildbach- oder Lawinenverbauungen. In Tirol gibt es mehr als 45.000 Schutzbauten gegen Lawinen, Muren oder Steinschlag. Für deren Errichtung ist insbesondere die Wildbach- und Lawinenverbauung zuständig. Bund und Land Tirol investieren hier jährlich rund 80 Millionen Euro.</li><li data-list-item-id="e52ce22a98a379ff133ac29c02c6dd7c8"><span class="regierungsmitglied">Hochwasserschutz im Wasserbau: </span>Rund 200 Millionen Euro wurden in Tirol in den vergangenen zehn Jahren in den vorbeugenden Hochwasserschutz an Gewässern im Talraum investiert. Gefährdete Siedlungsgebiete und Infrastruktureinrichtungen werden durch wasserbauliche Maßnahmen wie Rückhalteanlagen, Dämme und Ufersicherungen geschützt.&nbsp;</li><li data-list-item-id="e50a1140c20ddc9c07a0e8ba2b0b8adaa"><span class="regierungsmitglied">Sicherheit endet nicht mit der Errichtung:</span> Die Inspektion und Überwachung dieser Anlagen ist ein zentrales Element zum Erhalt der Schutzbauten. Mehr als 1.800 besonders relevante Schlüsselbauwerke der Wildbach- und Lawinenverbauung werden jährlich einer speziellen Kontrolle unterzogen. Des weiteren wurden allein 2025 mehr als 15.000 Schutzbauwerke im Rahmen einer Begehung überwacht. Dazu kommen rund 600 km Talgewässer mit ihren Schutzbauwerken, die seitens des Wasserbaus jedes Jahr auf ihren Zustand kontrolliert werden.</li><li data-list-item-id="ebbe8c8d58b5dae7a710537ac717b7b66"><span class="regierungsmitglied">Lawinenprognose und Lawinenkommissionen: </span>Im Winter beurteilen die Lawinenkommissionen im ganzen Land laufend die aktuelle Lawinensituation. Auf Basis ihrer Einschätzungen können notwendige Maßnahmen wie Sperren oder kontrollierte Lawinenauslösungen veranlasst werden. Informationen zur Lawinensituation gibt im Winter zudem täglich der Lawinenreport. Alleine in der Wintersaison 2025/26 wurden über neun Millionen Aufrufe der Website&nbsp;<a href="http://www.lawinen.report" target="_blank" rel="noreferrer">www.lawinen.report</a> verzeichnet. Den täglichen Lawinenreport gibt es ab Anfang der Wintersaison – davor gibt es im Anlassfall Blogeinträge.&nbsp;</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Vorsorge: Was jeder Haushalt tun kann&nbsp;</span></p>
<p>Im Krisenfall können Stromversorgung, Einkaufsmöglichkeiten oder Verkehrswege vorübergehend eingeschränkt sein. Deshalb sollte jeder Haushalt so vorbereitet sein, dass er zumindest eine Woche ohne Einkaufen und gegebenenfalls ohne Strom auskommt.</p>
<p>Tipps für die Bevorratung:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4926aad40f73a85cd2ffdb93b9cfeecb">Lebensmittel auswählen, die im Notfall auch ohne Kochen oder Erwärmen gegessen werden können.</li><li data-list-item-id="e82ec6ada5cdbc0a2d632d4b14eb1dfee">Besonders lang haltbare, hochwertige und leicht verdauliche Lebensmittel bevorraten.</li><li data-list-item-id="e32d37c751b59f2b6957d1b61f58bcf7a">Lebensmittel möglichst kühl, trocken und lichtgeschützt lagern.</li><li data-list-item-id="e878ff5b84b7a697db8b9813e342adca2">Haltbarkeitsdaten regelmäßig kontrollieren und Vorräte rechtzeitig verbrauchen bzw. erneuern.</li><li data-list-item-id="e78940ccb17b6a7c865124cb6d294ce4c">Auf spezielle Bedürfnisse achten: etwa Säuglingsnahrung, benötigte Lebensmittel für kranke oder ältere Menschen sowie Tierfutter.</li><li data-list-item-id="e69169acaf87b0c9a6395c11d9ee87ff9">Einen ausreichenden Getränkevorrat anlegen. Wasser und Fruchtsäfte in geeigneten Verbundpackungen eignen sich aufgrund ihrer langen Haltbarkeit gut für die Bevorratung.</li></ul><p>„Eine gute Vorbereitung gibt Sicherheit für den Ernstfall. Wenn Behörden, Einsatzorganisationen, Gemeinden, Infrastrukturbetreiber und die Bevölkerung gut vorbereitet sind und zusammenspielen, können die Folgen von Katastrophen deutlich reduziert werden“, so LHStv Geisler abschließend.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59773</guid>
				<pubDate>Fri, 09 Oct 2026 10:07:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Boden mit anderen Augen sehen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/boden-mit-anderen-augen-sehen/</link>
				<description>Bodencubus macht Boden erlebbar</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/4/1/csm_20261009_Boden-Cubes_5bff8743c3.jpg" length="1430142" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="edd4c3681de4600f2d4eceb00bd7124d7"><span class="regierungsmitglied">Interaktive Ausstellung tourt durch Österreich und macht Station in Tirol</span></li><li data-list-item-id="e292fae1591120853263a27abe400e21b"><span class="regierungsmitglied">Schulworkshops, Führungen und Bodenfest machen den Boden erlebbar</span></li></ul><p><span lang="DE-AT" dir="ltr">Was passiert eigentlich unter unseren Füßen? Der Bodencubus lädt dazu ein, die Perspektive zu wechseln und die Welt des Bodens zu entdecken. Die mobile Ausstellung ist derzeit auf Österreich-Tour und macht nach Stationen in mehreren Bundesländern ab sofort bis zum 27. Oktober Halt in Tirol. Nach einem letzten Stopp im Burgenland kehrt der Bodencubus dann Anfang nächsten Jahres nach Oberösterreich zurück, wo die Tour ihren Abschluss findet. Noch bis morgen, Samstag, sowie am 26. Oktober ist der Bodencubus am Landhausplatz in Innsbruck zu sehen. Dazwischen macht er am hollu-Campus in Zirl Station. Möglich wird der Tirol-Aufenthalt durch eine Kooperation des Landes Tirol mit dem innsbruck nature film festival (inff), der Tiroler Versicherung, der Universität Innsbruck und der Firma hollu.&nbsp;</span></p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">„Boden ist eine unserer wichtigsten Lebensgrundlagen. Er ist die Basis für die Landwirtschaft, Lebensraum für unzählige Organismen und erfüllt wichtige Funktionen für Wasserhaushalt und Klima. Gleichzeitig ist Boden eine begrenzte Ressource, mit der wir sorgsam umgehen müssen. Der Bodencubus macht diese Zusammenhänge auf anschauliche Weise sichtbar und zeigt wie viel Leben in einem scheinbar unscheinbaren Stück Erde steckt“, betont LHStv </span><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Josef Geisler.</span><span lang="DE-AT" dir="ltr">&nbsp;</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Das leben unter unseren Füßen</span></p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">Im Alltag bewegen wir uns meist auf der Oberfläche – was darunter passiert, bleibt verborgen. Der Bodencubus macht dieses unsichtbare Ökosystem erlebbar. Besucherinnen und Besucher können Bodenlebewesen wie Asseln, Pseudoskorpione oder Erdläufer im XXL-Format entdecken. Drei Bodenmonolithe geben Einblicke in unterschiedliche heimische Bodentypen. Infotafeln vermitteln auf verständliche Weise wie Böden aufgebaut sind, welche Lebewesen darin vorkommen und welche Funktionen sie erfüllen.&nbsp;</span></p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">„Boden ist ein hochkomplexes und lebendiges System. Viele seiner Leistungen nehmen wir selbstverständlich in Anspruch, ohne sie wahrzunehmen. Der Bodencubus macht diese verborgene Welt sichtbar und zeigt, wie vielfältig Boden ist“, erklärt </span><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Thomas Peham </span><span lang="DE-AT" dir="ltr">vom Fachbereich Landwirtschaftliches Versuchswesen, Boden- und Pflanzengesundheit des Landes Tirol.</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Wissen schafft Bewusstsein</span></p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">Ein besonderer Schwerpunkt des Tirol-Aufenthalts liegt auf der Vermittlung an Kinder und Jugendliche. Vormittags finden am Landhausplatz Schulworkshops statt. Darüber hinaus steht der Bodencubus auch der interessierten Bevölkerung offen: Während der öffentlichen Besichtigungszeiten kann der Container von allen Interessierten besucht und die Welt des Bodens selbst entdeckt werden. Auch am hollu-Campus in Zirl sind Schulworkshops und öffentliche Besichtigungszeiten vorgesehen. Am Nachmittag des 17. Oktober lädt die Universität Innsbruck dort zu einem Bodenfest ein. Beim Tag der offenen Tür des Landes am 26. Oktober ist der Bodencubus ebenfalls am Landhausplatz zu sehen.</span></p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">Dass der Bodencubus in Tirol Station machen kann, ist ein Ergebnis einer Kooperation mehrerer Partner. „Bodenschutz beginnt mit dem Bewusstsein für den Wert des Bodens. Wir müssen Boden nutzen können – für die Landwirtschaft, für Siedlungen und für unsere Lebensräume – und gleichzeitig verantwortungsvoll mit dieser begrenzten Ressource umgehen. Mein Dank gilt allen Beteiligten, die dazu beigetragen haben, den Bodencubus nach Tirol zu holen.“&nbsp;</span></p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Factbox Bodencubus in Tirol:&nbsp;</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">7. bis 10. Oktober:</span><span lang="DE-AT" dir="ltr">&nbsp;Landhausplatz Innsbruck</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">13. bis 22. Oktober:</span><span lang="DE-AT" dir="ltr">&nbsp;hollu-Campus Zirl</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">23. bis 27. Oktober:</span><span lang="DE-AT" dir="ltr">&nbsp;Landhausplatz Innsbruck</span></p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">Am Landhausplatz ist der Bodencubus zu folgenden Zeiten öffentlich zugänglich:</span></p><ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e83643582462a8bbdb77cac5abcca3992">9. Oktober von 12 bis 15 Uhr und am 10. Oktober von 9 bis 15 Uhr</li></ul><p><span lang="DE-AT" dir="ltr">Während des Aufenthalts in Zirl gibt es ebenfalls Schulworkshops und öffentliche Besichtigungszeiten:&nbsp;</span></p><ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e48f3ee50dcc05edb39e6f290cab29c48">Schulworkshops: 13. bis 15. und 19. bis 22. Oktober</li><li data-list-item-id="e547f8cbf922ca13787f681551c216097">öffentliche Besichtigungszeiten: Freitag 16. bis Sonntag 18. Oktober, jeweils von 12:00 bis 18:00 Uhr</li><li data-list-item-id="e32d5dcfda094bd34d7cdd4530f3156bd">Am 17. Oktober lädt die Universität Innsbruck am hollu-Campus zum Bodenfest ein.&nbsp;</li></ul><p><span lang="DE-AT" dir="ltr">Beim Tag der offenen Tür des Landes Tirol am 26. Oktober kann der Bodencubus ebenfalls am Landhausplatz auch besucht werden.&nbsp;</span></p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Landesentwicklung</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59759</guid>
				<pubDate>Thu, 08 Oct 2026 08:48:32 +0200</pubDate>
				
				<title>Brandschutz beginnt bei der Vorsorge </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/brandschutz-beginnt-bei-der-vorsorge/</link>
				<description>Brandschutztag am 9. Oktober rückt vorbeugenden Brandschutz in den Fokus</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/a/e/csm_LHStv_Geisler_Sicherheit_DieFotografen_b735d51a08.jpg" length="799423" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e5d4e815701db60cca399ef278ea6f86e"><span class="regierungsmitglied">Rauchwarnmelder und umsichtiges Verhalten können im Ernstfall entscheidend sein</span></li><li data-list-item-id="ee3ecaa91f2c9dfc39f1a76fec60ebdde"><span class="regierungsmitglied">Zertifikatslehrgang am Grillhof stärkt Brandschutzkompetenz und beschleunigt Bauverfahren</span></li><li data-list-item-id="ee80e9b037e2ef4f14b2e1bd3cafb0b5b"><span class="regierungsmitglied">Feuerlöscher-Überprüfung alle zwei Jahre gesetzlich vorgeschrieben</span></li></ul><p>Ob in den eigenen vier Wänden oder bereits bei der Planung eines Gebäudes: Wirksamer Brandschutz beginnt mit Vorsorge. Anlässlich des Brandschutztages morgen, Freitag, 9. Oktober, erinnert das Land Tirol an einfache Maßnahmen zur Brandvermeidung und an die Bedeutung des vorbeugenden baulichen Brandschutzes. Gleichzeitig setzt das Land auf gezielte Aus- und Weiterbildung: Am Tiroler Bildungsinstitut Grillhof werden hochbautechnische Sachverständige unter anderem im Bereich Brandschutz geschult.</p>
<p>„Brandschutz geht uns alle an. Schon mit einfachen Maßnahmen und einem bewussten Umgang mit möglichen Gefahrenquellen lässt sich das Risiko eines Brandes deutlich reduzieren. Gleichzeitig braucht es bei Bauvorhaben gut ausgebildete Fachleute, die Sicherheitsanforderungen frühzeitig mitdenken und kompetent beurteilen. Vorbeugender Brandschutz schützt allen voran Menschenleben und schlussendlich auch Sachwerte bis hin zu Existenzen“, betont LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Rauchwarnmelder schaffen wertvollen Zeitvorsprung – regelmäßig testen!</span></p>
<p>Bei einem Brand kann eine möglichst frühe Warnung entscheidend sein. Das Land Tirol empfiehlt deshalb, in allen Wohn- und Aufenthaltsräumen sowie in Gängen, die als Fluchtwege dienen, zumindest einen Rauchwarnmelder am höchsten Punkt des Raumes anzubringen.&nbsp;Rauchwarnmelder sollten regelmäßig über die vorgesehene Testtaste auf ihre Funktion überprüft werden.&nbsp;</p>
<p>Auch im Alltag lässt sich mit einfachen Maßnahmen vorbeugen: Brennende Kerzen und offenes Kaminfeuer sollten niemals unbeaufsichtigt bleiben. Elektrogeräte sollten bei Nichtgebrauch nach Möglichkeit stromlos geschaltet und Asche erst vollständig ausgekühlt entsorgt werden. Zudem müssen Feuerlöscher in Österreich nach gesetzlichen Vorgaben&nbsp;sowohl in Betrieben als auch Privathaushalten alle zwei Jahre&nbsp;von einem zertifizierten Sachkundigen überprüft werden.</p>
<p>„Oft sind es kleine Handgriffe, die einen großen Beitrag zur Sicherheit leisten. Ein funktionierender Rauchwarnmelder kann frühzeitig auf einen Brand aufmerksam machen und damit wertvolle Zeit schaffen, um sich und andere in Sicherheit zu bringen. Der Brandschutztag ist eine gute Gelegenheit, die eigenen Rauchwarnmelder und mögliche Gefahrenquellen zuhause wieder einmal bewusst zu überprüfen“, erklärt Landesfeuerwehrinspektor&nbsp;<span class="regierungsmitglied">René Staudacher</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Brandschutz beginnt bereits beim Bauen</span></p>
<p>Vorbeugender Brandschutz beginnt bereits bei der Planung und Genehmigung eines Bauvorhabens. Damit brandschutztechnische Anforderungen frühzeitig und fachgerecht beurteilt werden können, bietet das Tiroler Bildungsinstitut Grillhof gemeinsam mit der Tiroler Landesstelle für Brandverhütung und dem Tiroler Gemeindeverband einen Zertifikatslehrgang für hochbautechnische Sachverständige an. Seit dem Start des Lehrgangs Ende 2024 wurden bereits rund 120 amtliche und nichtamtliche Sachverständige entsprechend qualifiziert. Der sechste Zertifikatslehrgang beginnt im Jänner 2027. Zu den Ausbildungsinhalten zählen unter anderem Bau- und Raumordnungsrecht, technische Bauvorschriften, die OIB-Richtlinien sowie Feuerpolizei und Veranstaltungsrecht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem vorbeugenden Brandschutz und dessen praktischer Beurteilung. Das Lehrgangskonzept ist so aufgebaut, dass es eine direkte Verknüpfung von Theorie und Praxis gibt. Daher gibt es über den Lehrgang hinaus immer wieder Vertiefungsseminare für die LehrgangsabsolventInnen.</p>
<p>Die zusätzliche Qualifikation stärkt die Fachkompetenz direkt vor Ort und kann zugleich dazu beitragen, Bauverfahren effizienter abzuwickeln. Entsprechend geschulte hochbautechnische Sachverständige können bei bestimmten Bauvorhaben auch brandschutztechnische Aspekte selbst mitbeurteilen.</p>
<p>„Vorbeugender Brandschutz setzt möglichst früh an. Entscheidend ist, mögliche Risiken bereits in der Planung zu erkennen und fachlich fundiert zu beurteilen. Mit gezielter Aus- und Weiterbildung stärken wir das entsprechende Know-how vor Ort und schaffen damit die Grundlage für hohe Sicherheitsstandards und zugleich praktikable, effiziente Verfahren“, betont&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Johannes Pleifer</span>, Geschäftsführer der Tiroler Landesstelle für Brandverhütung.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Brandschutz-Check für zuhause</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e6408e0b135d89aca220947ffd2ce73c2"><span>Rauchwarnmelder kontrollieren: Funktion regelmäßig mit der Testtaste überprüfen.</span></li><li data-list-item-id="e4b1db5fb046cc51c0f1cc021b5af8049"><span>Richtig positionieren: Zumindest einen Rauchwarnmelder in Wohnräumen und Gängen, die als Fluchtwege dienen, am höchsten Punkt des Raumes montieren.</span></li><li data-list-item-id="eac03ff96321b50411735ad574bf68930"><span>Kerzen im Blick behalten: Brennende Kerzen und offenes Feuer niemals unbeaufsichtigt lassen.</span></li><li data-list-item-id="e6bd3d944e261b4efa7c95ab02aee5526"><span>Elektrogeräte prüfen: Geräte bei Nichtgebrauch nach Möglichkeit stromlos schalten und defekte Geräte nicht weiterverwenden.</span></li><li data-list-item-id="ec13f6f74e0c70819411ffb623e2be42d"><span>Asche sicher entsorgen: Nur vollständig ausgekühlte Asche in den Abfall geben.</span></li></ul><p>Im Ernstfall: Gebäude verlassen, andere Personen warnen und die Feuerwehr über den Notruf 122 verständigen.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59758</guid>
				<pubDate>Thu, 08 Oct 2026 08:44:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Alexander Hörmann)</author>
				<title>Neptun Staatspreis: Mehr Zeit für Tirols Wasserprojekte </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/neptun-staatspreis-mehr-zeit-fuer-tirols-wasserprojekte/</link>
				<description>Einreichfrist für Neptun Staatspreis bis 31. Oktober verlängert</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e1fe1f8c09a47149afa05327e6c4c98f1"><span class="regierungsmitglied">Zwischenstand: Tirol gemeinsam mit Salzburg die drittmeisten Projekteinreichungen aller Bundesländer</span></li><li data-list-item-id="ea3341ed6618ac974476e7965f8c8281d"><span class="regierungsmitglied">Preisgeld von bis zu 3.000 Euro</span></li><li data-list-item-id="e722d26de3ae14025f1acacf660f6c25a"><span class="regierungsmitglied">Kategorie WasserREGIONAL holt regionale Projekte vor den Vorhang</span></li></ul><p>Der Iseltrail in Osttirol holte sich im Jahr 2025 den Landessieg in der Kategorie WasserREGIONAL, die Gemeinde Walchsee mit ihrer Moorlandschaft Schwemm war im Jahr 2023 Tiroler „WasserGEMEINDE“. Im Jahr 2021 errang die Gemeinde Neustift im Stubaital mit dem WildeWasserWeg nicht nur den Landessieg, sondern auch den Bundessieg. Die Suche nach heurigen herausragenden Wasser-Projekten läuft – die Einreichfrist für (regionale) Projekte wurde bis 31. Oktober 2026 verlängert (bisher: 11. Oktober). Für all jene, die sich mit innovativen und nachhaltigen Projekten für den Schutz und die Nutzung von Wasser engagieren, gibt es damit nun mehr Zeit, ihre Ideen sichtbar zu machen.&nbsp;Bei der Preisverleihung am 18. März 2027 in Wien, die rund um den Weltwassertag stattfindet, haben die herausragendsten Projekte die Chance auf insgesamt 3.000 Euro Preisgeld.&nbsp;Aktuell verzeichnet Tirol gemeinsam mit Salzburg die drittmeisten Projekteinreichungen aller Bundesländer.</p>
<p>„Wasser prägt Tirol – als Lebensgrundlage, als wertvolle Ressource und als wichtiger Bestandteil unseres Natur- und Wirtschaftsraums. Gerade als alpines Wasserschloss tragen wir eine besondere Verantwortung, sorgsam mit unserem Wasser umzugehen und innovative Lösungen für die Zukunft zu entwickeln. Der Neptun Staatspreis macht dieses Engagement sichtbar und gibt innovativen Projekten eine Bühne“, betont Wasserreferent LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>&nbsp;und lädt alle Gemeinden, Vereine und Initiativen ein, mitzumachen: „Überall im Land gibt es Menschen, die mit neuen Ideen und konkreten Maßnahmen dazu beitragen, unsere Wasserressourcen zu schützen und nachhaltig zu nutzen. Ich lade daher alle ein, die zusätzliche Zeit zu nutzen und ihre Projekte beim Neptun Staatspreis einzureichen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Regionale Lösungen für die Herausforderungen rund ums Wasser</span></p>
<p>Ob stabile Versorgung mit hochwertigem Trinkwasser, die Renaturierung von Bächen und Flüssen, Hochwasser- und Klimawandelanpassung oder innovative Maßnahmen zum Schutz unserer Gewässer: Für Tirol ist die Kategorie WasserREGIONAL besonders interessant. Sie rückt Projekte mit regionaler und lokaler Wirkung in den Mittelpunkt und gibt konkreten Lösungen sowie engagiertem Handeln vor Ort eine Bühne.</p>
<p>Die eingereichten Projekte werden zunächst von einer Tiroler Fachjury bewertet, die den Landessieger kürt. Dieser vertritt Tirol anschließend im bundesweiten Wettbewerb, der durch ein Online-Voting entschieden wird und bei dem Projekte in Tiroler Gemeinden bereits wiederholt erfolgreich waren: 2021 Neustift im Stubaital und 2019 Innsbruck. Darüber hinaus bietet der Neptun Staatspreis die Möglichkeit, das eigene Projekt einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen und sich mit AkteurInnen aus der Wasserbranche zu vernetzen.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox – Kategorie WasserREGIONAL:&nbsp;</span></p>
<p>Ausgezeichnet wird regionales und lokales Engagement in konkreten Projekten, die dem Schutz und der nachhaltigen Nutzung der Ressource Wasser vor Ort in den Bundesländern dienen, vor allem in den folgenden Handlungsfeldern:&nbsp;</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ed8497e8d2ba27ab4b902b537d800d117"><span class="regierungsmitglied">Lebensraum Wasser</span>: Die Wiederherstellung und der Schutz von Wasserlebensräumen wie Bächen, Flüssen, Seen und Mooren.</li><li data-list-item-id="e95b83a780306068449cc82f2190988a8"><span class="regierungsmitglied">Schutz vor Wassergefahren und Auswirkungen des Klimawandels</span>: Den Schutz vor zunehmenden Wassergefahren wie Hochwasser, Starkregen, Hangwasser und Muren&nbsp;</li><li data-list-item-id="eae0663e312035c58bb37835443bd410d"><span class="regierungsmitglied">Vorsorgen für Generationen</span>: Nachhaltige sowie langfristige Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung in Anbetracht der neuen Herausforderungen wie Trockenheit und Starkregen.&nbsp;</li><li data-list-item-id="e3f075812042246ed84be8a53fdc3057d"><span class="regierungsmitglied">Wasser zum Erlebnis machen</span>: Menschen attraktive Räume im und am Wasser anbieten – für Freizeit, Naherholung und Tourismus.&nbsp;</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Wer kann einreichen?</span></p>
<p>Die Ausschreibung in dieser Kategorie richtet sich an:&nbsp;</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e878afa5493a7baa5c8a02dc33741b325">Gemeinden und Städte der teilnehmenden Bundesländer</li><li data-list-item-id="e35e1559ab1dd4c7d2879ea17774089b0">Initiativen bzw. Bürgerinnen und Bürger</li><li data-list-item-id="e603dc2b2b955147099b5ec068ecbcce4">Verbände und Vereine, Genossenschaften und NGOs</li><li data-list-item-id="ea78f3ca9c1d5683ad3087f1f1389184f">Wasserversorgungsunternehmen und Abwasserentsorger</li><li data-list-item-id="eb20341f945e4014539282fafed11c6c7">Unternehmen und sonstige Betriebe (z. B. Landwirtschaft)</li><li data-list-item-id="ed6e4bc8bbf8cd5adb2249d73f78112a4">Behörden und Institutionen – vor allem auf lokaler Ebene</li><li data-list-item-id="e6bb7e018781dba0ff3c3900d71c2b793">Interessensvertretungen wie Kammern</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Wie reicht man ein?</span></p>
<p>Online, über das&nbsp;<a href="https://neptun.awardsplatform.com/" target="_blank" rel="noreferrer">Einreichformular auf der Website</a> des Neptun Staatspreises für Wasser.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Neue Einreichfrist</span>: 31. Oktober 2026, 23.59 Uhr</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Über den Neptun Staatspreis für Wasser</span></p>
<p>Der Neptun Staatspreis für Wasser wird alle zwei Jahre an Träger von Projekten verliehen, die den nachhaltigen Umgang mit Wasser fördern und die Bedeutung dieser lebenswichtigen Ressource bewusst machen. Träger des Neptun Staatspreises für Wasser sind das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK), die Österreichische Vereinigung für das Gas- und Wasserfach (ÖVGW) und der Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaftsverband (ÖWAV). Weitere Informationen unter:&nbsp;<a href="https://www.neptun-staatspreis.at/" target="_blank" rel="noreferrer">www.neptun-staatspreis.at</a></p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Umwelt</category>
				
					<category>Wasserwirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59753</guid>
				<pubDate>Wed, 07 Oct 2026 16:33:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Schutzwald als kritische Infrastruktur</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/schutzwald-als-kritische-infrastruktur-einheitliche-ablaeufe-fuer-den-ernstfall/</link>
				<description>Einheitliche Abläufe für den Ernstfall: Neustift zeigt am Beispiel der Sturmschäden von 2023 die Bedeutung von Schutzwaldpflege und Wiederbewaldung</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/4/a/csm_20261007_Schutzwaldwoche_1_e683fa2b6e.jpg" length="2180884" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="edb3b91feda82a394046e2e4ff3e64e80"><span class="regierungsmitglied">Forstdienst, Wildbach- und Lawinenverbauung und Gemeinden arbeiten beim Schutz von Siedlungen und Verkehrswegen eng zusammen</span></li><li data-list-item-id="e008ad29436330dba26b29aa5cbf76d1d"><span class="regierungsmitglied">Neuer Einsatzplan Waldschäden gibt dem Landesforstdienst klare Abläufe und Prioritäten vor</span></li></ul><p>Schutzwälder sind ein wesentlicher Bestandteil der Sicherheitsvorsorge in Tirol. Sie schützen Siedlungen, Verkehrswege und wichtige Infrastruktur vor Naturgefahren wie Lawinen, Steinschlag, Rutschungen und Muren. Von den rund 522.000 Hektar Wald in Tirol erfüllen 72 Prozent Schutzfunktionen. Damit diese Wirkung dauerhaft erhalten bleibt, braucht es stabile, ausreichend verjüngte Bestände, laufende Pflege und im Schadensfall ein abgestimmtes Vorgehen. Anlässlich der Woche des Schutzwaldes wurde heute, Mittwoch, im Rahmen eines Pressetermins der neue Einsatzplan Waldschäden vorgestellt. Er legt intern Zuständigkeiten, Abläufe und Prioritäten für größere Schadensereignisse wie Sturm, Schneebruch oder Borkenkäferbefall fest.</p>
<p>„Schutzwald ist für Tirol kritische Infrastruktur. Er schützt Siedlungen und Verkehrswege. Gleichzeitig stehen unsere Wälder durch die Klimaveränderung zunehmend unter Druck – durch Sturm, Trockenheit, Schneedruck und Schädlinge. Deshalb investieren wir in seine Pflege und Wiederbewaldung und bereiten uns darauf vor, nach großen Schadereignissen rasch und abgestimmt zu handeln. Der neue Einsatzplan Waldschäden schafft dafür eine gemeinsame Grundlage“, betont Forst- und Sicherheitsreferent LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sicherheit hat Vorrang</span></p>
<p>Nach einem Schadensereignis steht zunächst die Sicherheit von Bevölkerung und Einsatzkräften im Vordergrund. Gefahren an Siedlungen und Verkehrswegen müssen beurteilt, blockierte Infrastruktur und Wildbäche gesichert und gefährdete Bereiche gegebenenfalls gesperrt werden. Anschließend wird anhand der Schutzfunktionen und weiterer Kriterien festgelegt, welche Flächen vorrangig aufgearbeitet werden.</p>
<p>Dabei muss nicht jedes Schadholz unbedingt sofort entfernt werden. Liegende Stämme und Wurzelteller können an geeigneten Stellen dazu beitragen, die Schneedecke zu stabilisieren. Wo hingegen eine Gefährdung von Siedlungen oder Verkehrswegen besteht oder die Schutzwirkung beeinträchtigt ist, können Räumung, Wiederbewaldung oder weitere Maßnahmen erforderlich sein. Auch das Risiko von Folgeschäden, insbesondere durch Borkenkäfer, fließt in die Reihung ein.&nbsp;</p>
<p>„Nach einem Sturm müssen wir rasch erkennen, wo der Wald seine Schutzwirkung verloren hat und wo zuerst gehandelt werden muss. Der Einsatzplan Waldschäden gibt dem Landesforstdienst und Systempartnern dafür klare Abläufe – von der Schadenserfassung bis zur Reihung der Maßnahmen“, erklärt Landesforstdirektor&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Harald Oblasser</span>.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Neustift als Beispiel für die Zusammenarbeit</span></p>
<p>Wie eng Schutzwald, Siedlungsraum und Naturgefahren zusammenhängen, zeigt das Gemeindegebiet von Neustift. Der Sturm vom Juli 2023 hinterließ dort zahlreiche Windwurfflächen und stellte Forstdienst, Gemeinde und WaldeigentümerInnen vor große Herausforderungen. „Die Aufarbeitung und anschließende Wiederbewaldung ist komplex und dauert mehrere Jahre an. Die Waldaufseher und die Bezirksforstinspektionen stehen den Betroffenen vor Ort für Beratung und Abwicklung zur Verfügung,“ erläutert&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Florian Riccabona</span>, Leiter der zuständigen Bezirksforstinspektion.</p>
<p>Auch die Wildbach- und Lawinenverbauung (WLV) ist ein wichtiger Partner. Wo die natürliche Schutzwirkung des Waldes nicht ausreicht oder durch Schadereignisse beeinträchtigt ist, können technische Schutzmaßnahmen notwendig werden. „Ein stabiler Schutzwald und unsere Schutzbauten wirken in Neustift zusammen. Wenn ein Sturm Waldflächen beschädigt, prüfen wir gemeinsam mit dem Forstdienst, welche Folgen das für Siedlungen und Verkehrswege hat. So können wir gezielt dort Maßnahmen setzen, wo die Schutzwirkung beeinträchtigt ist“, erläutert&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Gebhard Walter</span>, Leiter der Wildbach- und Lawinenverbauung Sektion Tirol.&nbsp;</p>
<p>Auch die Gemeinden leisten einen wichtigen Beitrag zur laufenden Schutzwaldpflege. „In Neustift sehen wir unmittelbar, was ein funktionierender Schutzwald für unsere Siedlungen bedeutet. Der Wald ist uns wichtig. Deshalb setzen wir auch auf eigene Forstarbeiter in der Gemeindegutsagrargemeinschaft“, betont Bürgermeister&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Andreas Gleirscher</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Gemeinsame Grundlage für den Ernstfall</span></p>
<p>Der neue Einsatzplan setzt bereits vor einem Schadereignis an. Bei belastbaren Sturmprognosen sollen die forstlichen Stellen frühzeitig vorbereitet werden. Nach einem Ereignis erfassen die Waldaufseher die Schäden digital, sodass rasch ein Lagebild entsteht. Dieses bildet die Grundlage für die weitere Koordination auf Gemeinde-, Bezirks- und Landesebene.&nbsp;</p>
<p>Im Einsatzfall arbeitet der Landesforstdienst eng mit dem Tiroler Zentrum für Krisen- und Katastrophenmanagement, den Bezirkshauptmannschaften, Gemeinden, der WLV, der Landesgeologie, den Baubezirksämtern und weiteren Partnern zusammen. Ziel ist es, verfügbare Ressourcen dort einzusetzen, wo die Schutzwirkung und die Sicherheit von Menschen und Infrastruktur besonders betroffen sind.&nbsp;</p>
<p>„Der Schutzwald ist für Tirol unverzichtbar. Gerade dort, wo Siedlungen und Verkehrswege unter bewaldeten Hängen liegen, können wir es uns nicht leisten, Schutzwirkung über längere Zeit zu verlieren. Deshalb müssen wir Schäden rasch beurteilen, die richtigen Prioritäten setzen und gleichzeitig alles daransetzen, stabile und klimafitte Schutzwaldbestände zu erhalten und wieder aufzubauen“, fasst LHStv Geisler zusammen.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Einsatzplan Waldschäden – Gemeinsame Abläufe für große Schadereignisse</span></p>
<p>Der neue Einsatzplan Waldschäden ist ein praxisorientierter Leitfaden für den Landesforstdienst und seine Partner. Er legt fest, wer wann was tut, wie Schäden erfasst und Maßnahmen gereiht werden – von der Vorbereitung über den Einsatz bis zur Wiederherstellung.</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e95014c48e926bd2835bbf11fd1fcc94f"><span>Der Einsatzplan schafft einheitliche Abläufe für den Landesforstdienst und die Zusammenarbeit mit Gemeinden, Bezirkshauptmannschaften, WLV, Landesgeologie, Baubezirksämtern, dem Tiroler Zentrum für Krisen- und Katastrophenmanagement und weiteren Partnern.</span></li><li data-list-item-id="e6cf0afa51e2179093e7d5bdd71d8f81b"><span>WaldaufseherInnen erfassen Schäden nach einem größeren Ereignis digital und einheitlich. Damit entsteht innerhalb weniger Tage ein tirolweites Lagebild.</span></li><li data-list-item-id="ed8e8c79361e9cddcaa7d80311ddb6410"><span>Der Forstdienst bringt seine Expertise in die Einsatzkoordination auf Gemeinde-, Bezirks- und Landesebene ein.</span></li><li data-list-item-id="e7e5381f0cfcdf312ed8e46bc6bc515bc"><span>Ob Schadholz aufgearbeitet wird, hängt von der Situation vor Ort, Zumutbarkeit, wirtschaftlichen Aspekten und den Vorstellungen der Waldeigentümer ab.</span></li><li data-list-item-id="ea79e40e204d1f580668af26af9cc080a"><span>Liegengebliebene Stämme, Wurzelteller und Baumreste können an geeigneten Stellen temporär zur Stabilisierung der Schneedecke beitragen, bevor eine schutzwirksamer Waldbestand heranwachsen kann.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ee2bc443bd8d0e51ac450f222e72b8f3b"><span>Wo Siedlungen oder Verkehrswege gefährdet sind oder Folgeschäden drohen, sind hingegen rasche Aufarbeitung und weitere Schutzmaßnahmen notwendig.</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Klare Prioritäten im Ernstfall</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e395563ddbc6865b1eff91ff0e6eb787b"><span>Sicherheit von Bevölkerung und Einsatzkräften hat oberste Priorität.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ebd1a9acde86ffd95bcb55d6f9ec572d6"><span>Danach werden jene Bereiche zuerst bearbeitet, in denen die Schutzwirkung des Waldes für Siedlungen, Verkehrswege und andere Infrastruktur besonders wichtig ist.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e037cc07280ac9df55e2a620ac6d18275"><span>Auch die Zugänglichkeit, das Ausmaß der Schäden und weitere Gefahren werden berücksichtigt.&nbsp;</span><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eeb7e0c6910a036e4f26fbad6051a1a78"><span>Nach Sturm- und Schneeschäden wird etwa auch das Risiko einer Massenvermehrung des Borkenkäfers berücksichtigt.</span></li></ul></li><li data-list-item-id="e8ff8dd1f8a0f73e28e4e4906befd3cf9"><span>Bei der weiteren Reihung stehen Objektschutzwälder an erster Stelle, gefolgt von Standortschutzwäldern sowie Wäldern mit Erholungs- und Wohlfahrtsfunktion und Wirtschaftswäldern.</span></li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Land- &amp; Forstwirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59749</guid>
				<pubDate>Wed, 07 Oct 2026 09:10:54 +0200</pubDate>
				
				<title>Tourismus und Landwirtschaft sollen noch stärker vernetzt werden </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tourismus-und-landwirtschaft-sollen-noch-staerker-vernetzt-werden/</link>
				<description>Maßnahmen zur Verbesserung der Bodengesundheit, zur Förderung der Bodenbiologie und zum Schutz vor Erosion werden an LandwirtInnen vermittelt</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0adc555524bd0a0bfffb15140812fe1c"><span class="regierungsmitglied">Land Tirol unterstützt Projekt von TUI </span><span class="regierungsmitglied" lang="en" dir="ltr">Care Foundation</span><span class="regierungsmitglied">, Futouris und BIO AUSTRIA Tirol für stärkere Verbindung von Landwirtschaft und Tourismus</span></li><li data-list-item-id="e2bd4bbb58958f372707dfef2091ac7a2"><span class="regierungsmitglied">Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie: Förderung von rund 60.000 Euro</span></li></ul><p>Bio-LandwirtInnen, LebensmittelproduzentInnen, Hotels, Gastronomiebetriebe, Tourismusverbände und weitere regionale Partner im Tiroler Unterland miteinander vernetzen und Maßnahmen zur regenerativen Landwirtschaft umsetzen: Das Projekt „TUI <span lang="en" dir="ltr">Field to Fork Austria</span>“ soll die beiden Sektoren Landwirtschaft und Tourismus in den kommenden zwei Jahren noch enger zusammenbringen und damit die gemeinsame Wertschöpfung stärken. Die Initiative kommt vom Regionalmanagement regio3 Pillerseetal-Leukental-Leogang. Umgesetzt wird das Projekt von BIO AUSTRIA Tirol als lokaler Umsetzungspartner gemeinsam mit dem <span lang="en" dir="ltr">Institute for Sustainability Tourism</span> GmbH in Zusammenarbeit mit dem Land Tirol, der TUI <span lang="en" dir="ltr">Care Foundation</span> und der Nachhaltigkeitsinitiative Futouris.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Neue Angebote für UrlauberInnen sollen Landwirtschaft erlebbarer machen&nbsp;</span></p>
<p>Finanziert wird das Projekt maßgeblich durch die TUI <span lang="en" dir="ltr">Care Foundation</span>. Das Land Tirol unterstützt das zweijährige Projekt mit insgesamt 60.000 Euro aus den Bereichen Landwirtschaft, Tourismus und Landesentwicklung im Rahmen der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie.</p>
<p>„Die Tiroler Landwirtschaft prägt unsere Kulturlandschaft und schafft regionale Wertschöpfung. Gerade unsere Berglandwirtschaft steht aktuell vor besonderen Herausforderungen. Mit dem Projekt bringen wir Wissen über regenerative Bewirtschaftung in die Praxis und schaffen zugleich neue Absatzmöglichkeiten für unsere bäuerlichen Betriebe“, betont LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>, zuständig für Land- und Forstwirtschaft. Das Projekt setzt an einer zentralen Schnittstelle der Tiroler Wirtschaft an: Die Landwirtschaft sorgt für regionale Lebensmittel und trägt wesentlich zur Pflege der Kulturlandschaft bei, die für den Tourismus von großer Bedeutung ist. Gleichzeitig kann der Tourismus neue Absatzmöglichkeiten für regionale Produkte schaffen und Landwirtschaft für Gäste erlebbar machen.</p>
<p>„Tirol steht für Regionalität, Qualität und die Verbindung von Natur, Kultur und Gastfreundschaft. Wenn Gäste regionale Produkte und ihre Herkunft kennenlernen, entstehen neue Erlebnisse und zusätzliche Wertschöpfung in der Region. Das stärkt auch die Position Tirols als attraktive Tourismusdestination“, sagt Tourismuslandesrat <span class="regierungsmitglied">Mario Gerber</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Regenerative Landwirtschaft und regionale Lebensmittel</span></p>
<p>Ein Schwerpunkt liegt auf der intensiven Unterstützung von rund 25 Tiroler Grünland- und Ackerbaubetrieben bei der Einführung und Anwendung regenerativer Bewirtschaftungsmethoden. Dazu gehören Maßnahmen zur Verbesserung der Bodengesundheit, zur Förderung der Bodenbiologie und zum Schutz vor Erosion. Über Informationsveranstaltungen und Schulungen sollen Personen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion erreicht werden.</p>
<p>Ein weiteres Ziel ist es, regionale Lieferbeziehungen zwischen Landwirtschaft, Lebensmittelproduzenten, Hotels und Gastronomiebetrieben aufzubauen. Mindestens acht Tiroler Hotels bzw. Gastronomiebetriebe werden dabei unterstützt, regenerative Produkte in ihre Beschaffung und ihr gastronomisches Angebot zu integrieren. Aus der Zusammenarbeit sollen auch neue touristische Angebote entstehen, die Nachhaltigkeit für die BesucherInnen der Region erlebbar machen. Geplant sind unter anderem Hofbesuche, „Farm-to-Table“-Angebote sowie Verkostungsformate.</p>
<p>„Der Schutz unserer Böden, der Erhalt der Biodiversität und die Anpassung an die Folgen des Klimawandels – all das hängt zusammen. Wir brauchen Lösungen, die ökologische Anforderungen mit den Bedürfnissen der Menschen verbinden. Das Projekt zeigt vorbildlich, wie Umwelt- und Naturschutz mit regionaler Landwirtschaft und einem verantwortungsvollen Tourismus zusammengedacht werden können“, so Klimaschutzlandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Internationale Partnerschaft mit der TUI Care Foundation</span></p>
<p>Das Projekt ist Teil des internationalen TUI <span lang="en" dir="ltr">Field to Fork</span>-Programms, das nachhaltigere landwirtschaftliche Praktiken fördert und Verbindungen zwischen lokalen ProduzentInnen und dem Tourismussektor stärkt. <span class="regierungsmitglied">Alexander Panczuk</span>, <span lang="en" dir="ltr">Managing Director </span>der TUI <span lang="en" dir="ltr">Care Foundation</span> und <span lang="de" dir="ltr">Group Director Public Policy </span>der TUI: „Tourismus lebt von den Besonderheiten einer Region, den Menschen und ihrem kulturellen Erbe. Die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern ist deshalb ein wichtiger Schlüssel für eine nachhaltigere Entwicklung des Tourismus. In Tirol wollen wir gemeinsam mit Landwirtinnen und Landwirten und dem Tourismussektor neue Erlebnisse schaffen, Urlaubsgästen mehr regionale Produkte anbieten und damit Wertschöpfung vor Ort fördern. So wird aus Zusammenarbeit konkrete Veränderung, die Gäste begeistert und den Menschen vor Ort neue Perspektiven eröffnet.“</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LR Gerber</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Landwirtschaft</category>
				
					<category>Nachhaltigkeit</category>
				
					<category>Tourismus</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59711</guid>
				<pubDate>Sun, 04 Oct 2026 11:58:00 +0200</pubDate>
				<author>nadja.jansenberger@tirol.gv.at (Nadja Jansenberger)</author>
				<title>Schutzschild Wald: Tirols natürliche Sicherheitsinfrastruktur</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/schutzschild-wald-tirols-natuerliche-sicherheitsinfrastruktur/</link>
				<description>Woche des Schutzwaldes vom 5. – 9. Oktober 2026</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/2/7/csm_20261004_Schutzwaldwoche_1_968ad2e279.jpg" length="3416678" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e2ba264464ebd37ce7bd769c20009cc25"><span class="regierungsmitglied">Schutzwälder sichern Lebens- und Wirtschaftsraum</span></li><li data-list-item-id="e77bb6b186daff674e780c53579d70a58"><span class="regierungsmitglied">Schutzwaldmanagement ist Gemeinschaftsaufgabe</span></li><li data-list-item-id="e9620c9f225d580f542c6a77fb6af3bab"><span class="regierungsmitglied">Vigeinwald im Villgratental zeigt Herausforderungen und Aufgaben der Zukunft</span></li></ul><p>Von 5. bis 9. Oktober 2026 steht österreichweit die Woche des Schutzwaldes im Zeichen jener Wälder, die für die Sicherheit unseres alpinen Lebens- und Wirtschaftsraums eine zentrale Rolle spielen. In einem Gebirgsland wie Tirol ist der Schutzwald ein unverzichtbarer Bestandteil der Sicherheitsvorsorge. Wetterextreme und die Auswirkungen des Klimawandels haben den Wäldern in den vergangenen Jahren zunehmend zugesetzt. Schutzwälder zu erhalten, zu pflegen und an die veränderten Bedingungen anzupassen wird damit immer wichtiger. Gleichzeitig zeigt sich: Schutzwaldmanagement ist eine langfristige Aufgabe, die nur im Zusammenspiel vieler Beteiligter funktionieren kann.&nbsp;</p>
<p>„Der Schutzwald ist Tirols natürlicher Schutzschild und zentrale kritische Infrastruktur zur Sicherung unseres Lebens- und Wirtschaftsraums. Damit dieser Schutzschild auch in Zukunft funktioniert, müssen wir heute die notwendigen Weichen für morgen stellen“, betont Forst- und Sicherheitsreferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> und führt weiter aus: „Die Schutzwirkung des Waldes ist im Alltag oft selbstverständlich – solange sie funktioniert. Wenn diese Schutzwirkung ausfällt, wird innerhalb kürzester Zeit sichtbar, welchen Wert dieser Wald für die Sicherheit unseres Landes hat. Umso wichtiger ist eine vorausschauende Bewirtschaftung.“&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Schutzwirkung erhalten und stärken</span></p>
<p>In Tirol sind rund 41 Prozent der Landesfläche bewaldet, mehr als 70 Prozent des Tiroler Waldes erfüllen vorrangig Schutzfunktionen. Sie schützen Siedlungen, Verkehrswege und wichtige Infrastruktur vor Naturgefahren wie Steinschlag, Schneerutschen, Hangbewegungen oder Muren. Damit diese Schutzwirkung erhalten bleibt, müssen Schutzwälder laufend gepflegt und verjüngt werden – denn die Auswirkungen des Klimawandels und zunehmende Schadereignisse verändern die Rahmenbedingungen für den Wald.</p>
<p>Die langfristige Erhaltung der Schutzwirkung erfordert dabei fachliche Begleitung, laufende Beobachtung und rechtzeitige Maßnahmen. Vor allem dort, wo Schutzwälder durch Schadereignisse geschwächt oder großflächig ausgefallen sind, braucht es ein abgestimmtes Vorgehen aller zuständigen Stellen.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Erst wenn der Schutzwald ausfällt, wird seine Bedeutung sichtbar</span></p>
<p>Ein Beispiel aus der Praxis – auch dafür, wie komplex Schutzwaldmanagement sein kann – ist der Vigeinwald in Osttirol. Er liegt unmittelbar oberhalb der L273 Villgratentalstraße im Gemeindegebiet von Heinfels. Aufgrund seiner wichtigen Schutzfunktion für die darunterliegende Verkehrsverbindung wurde er bereits 1987 zum Bannwald erklärt und schützte die Straße seit Jahrzehnten vor Naturgefahren wie Steinschlag, Schneerutsch oder Baumsturz. In den vergangenen Jahren wurde der Bestand durch massive Schäden, insbesondere durch Borkenkäfer, stark beeinträchtigt. Auf rund sechs Hektar ist der Waldbestand weitgehend ausgefallen.</p>
<p>Damit ist nicht nur die natürliche Schutzwirkung des Waldes zurückgegangen. Abgestorbene Bäume können bei Sturm oder Nassschnee selbst zu einer Gefahr für die darunterliegende Landesstraße werden. Die Aufarbeitung des Schadholzes ist deshalb ein wichtiger Schritt, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten und die Grundlage für die Wiederherstellung des Schutzwaldes zu schaffen.&nbsp;</p>
<p>Die Arbeiten sind aufgrund der örtlichen Gegebenheit besonders anspruchsvoll. Das Gelände ist steil, die Fläche nicht über Forststraßen erschlossen und unmittelbar unterhalb verläuft die Landesstraße. Um das Schadholz aus dem Hang zu bringen und die notwendigen Sperren für VerkehrsteilnehmerInnen möglichst kurz zu halten, kamen zwei Seilkräne parallel zum Einsatz.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Schutzwaldmanagement braucht regionale Zusammenarbeit</span></p>
<p>Der Vigeinwald zeigt besonders deutlich, dass die Wiederherstellung der Schutzwirkung nur gemeinsam gelingen kann. „WaldeigentümerInnen, der Landesforstdienst, die Landesstraßenverwaltung, die Verkehrsbehörde, ausführende Unternehmen und weitere Fachstellen wie etwa die Landesgeologie müssen hier eng zusammenarbeiten. Gerade bei solch schwierigen Bringungsverhältnissen braucht es das Wissen und die Erfahrung aller Beteiligten“, erklärt Bezirksforstinspektor <span class="regierungsmitglied">Hubert Sint</span>.&nbsp;</p>
<p>Auch das Baubezirksamt Lienz ist als Straßenerhalter eng in die Arbeit eingebunden. „Der Wald schützt die L273 Villgratentalstraße. Deshalb war es für uns besonders wichtig, dass die Schutzfunktion wiederhergestellt wird“, betont <span class="regierungsmitglied">Johannes Nemmert</span>, Leiter des BBA Lienz. Für die notwendigen Verkehrsmaßnahmen braucht es ebenfalls eine enge Abstimmung. „Bei solchen Maßnahmen geht es darum, die notwendige Sicherheit zu gewährleisten und gleichzeitig die Auswirkungen auf die Bevölkerung und den Verkehr so gering wie möglich zu halten. Durch die enge Abstimmung mit allen Beteiligten konnten die erforderlichen Sperren und Verkehrsmaßnahmen koordiniert umgesetzt werden“, erklärt Bezirkshauptfrau <span class="regierungsmitglied">Bettina Heinricher</span>.&nbsp;</p>
<p>In die Planung und Umsetzung ist auch die Wildbach- und Lawinenverbauung (WLV) eng eingebunden. Gerade nach großflächigen Schadereignissen gilt es, die entstandenen Schutzlücken möglichst kurz zu halten und die natürliche Schutzwirkung wiederherzustellen. „Schadereignisse haben im Bezirk Lienz in den vergangenen Jahren erhebliche Schutzlücken verursacht. Gerade in steilen Schutzwaldbereichen oberhalb von Straßen und Siedlungen braucht es neben der forstlichen Arbeit auch forsttechnische Maßnahmen“, erklärt <span class="regierungsmitglied">Hans-Peter Pussnig</span>, WLV-Gebietsbauleiter. Forsttechnische Maßnahmen können dabei besonders gefährdete Bereiche zusätzlich absichern und die Zeit bis zur Wiederherstellung der natürlichen Schutzwirkung überbrücken.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Wiederbewaldung als Investition in die Sicherheit von morgen</span></p>
<p>Mit der Aufarbeitung des Schadholzes ist die Arbeit am Vigeinwald nicht abgeschlossen. Die zentrale Aufgabe der kommenden Jahre ist der Aufbau eines neuen, stabilen und klimafitten Schutzwaldes. Standortgerechte Mischbaumarten, eine gezielte Pflege der jungen Bestände und eine langfristige Begleitung sorgen dafür, dass die Schutzwirkung wiederhergestellt wird.</p>
<p>„Der Vigeinwald steht stellvertretend für viele Herausforderungen, mit denen Schutzwälder in Tirol konfrontiert sind. Borkenkäfer, Trockenheit, Sturmereignisse und weitere Schadfaktoren können über Jahrzehnte gewachsene Waldstrukturen innerhalb kurzer Zeit verändern. Umso wichtiger sind rechtzeitige Maßnahmen und eine nachhaltige Bewirtschaftung“, ist LHStv Geisler überzeugt und betont abschließend: „Der Erhalt der natürlichen Schutzfunktion unserer Wälder ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Das Land Tirol steht Waldeigentümerinnen und Waldeigentümern auch künftig beratend und unterstützend zur Seite. Nur im guten Zusammenspiel aller Beteiligten können wir die Schutzwälder langfristig erhalten und damit einen wichtigen Beitrag für einen sicheren Lebens- und Wirtschaftsraum in Tirol leisten.“</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Tirols Wald und Schutzwald</span></p>
<p>41 % der Landesfläche Tirols sind Wald – das entspricht rund 520.000 Hektar.</p>
<p>Rund 70 % der Tiroler Waldfläche haben Schutzfunktion. Damit schützt der Wald Siedlungen, Verkehrswege und Infrastruktur unter anderem vor Lawinen, Steinschlag, Muren und Hangbewegungen.</p>
<p>Rund 33.000 WaldbesitzerInnen bewirtschaften gemeinsam mit rund 7.000 Nutzungsberechtigten den Tiroler Wald.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Schutzwald nach Bezirken:</span></p><figure class="table"><table class="table-responsive"><tbody><tr><td><span>Bezirk</span></td><td><p><span>Waldanteil an der&nbsp;</span></p><p><span>Bezirksfläche</span></p></td><td><p><span>Schutzwaldanteil&nbsp;</span></p><p><span>an der Waldfläche</span></p></td></tr><tr><td><span>Imst</span></td><td><p class="text-end"><span>29 %</span></p></td><td><p class="text-end"><span>81 %</span></p></td></tr><tr><td><span>Innsbruck-Land</span></td><td><p class="text-end"><span>42 %</span></p></td><td><p class="text-end"><span>65 %</span></p></td></tr><tr><td><span>Innsbruck-Stadt</span></td><td><p class="text-end"><span>41 %</span></p></td><td><p class="text-end"><span>65 %</span></p></td></tr><tr><td><span>Kitzbühel</span></td><td><p class="text-end"><span>47 %</span></p></td><td><p class="text-end"><span>63 %</span></p></td></tr><tr><td><span>Kufstein</span></td><td><p class="text-end"><span>56 %</span></p></td><td><p class="text-end"><span>55 %</span></p></td></tr><tr><td><span>Landeck</span></td><td><p class="text-end"><span>30 %</span></p></td><td><p class="text-end"><span>83 %</span></p></td></tr><tr><td><span>Lienz</span></td><td><p class="text-end"><span>33 %</span></p></td><td><p class="text-end"><span>79 %</span></p></td></tr><tr><td><span>Reutte</span></td><td><p class="text-end"><span>54 %</span></p></td><td><p class="text-end"><span>77 %</span></p></td></tr><tr><td><span>Schwaz</span></td><td><p class="text-end"><span>43 %</span></p></td><td><p class="text-end"><span>66 %</span></p></td></tr></tbody></table></figure>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Land- &amp; Forstwirtschaft</category>
				
					<category>Wald</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59713</guid>
				<pubDate>Sat, 03 Oct 2026 14:16:12 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Konrad Pölzl)</author>
				<title>Erfolgreiche Bilanz für Zivilschutztag 2026 </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/erfolgreiche-bilanz-fuer-zivilschutztag-2026/</link>
				<description>1.022 Tiroler Sirenen (99,7 Prozent) funktionierten</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e5a26804a1c5e69988e5d7b73e50f09cb"><span class="regierungsmitglied">AT-Alert zweimal erfolgreich versendet</span></li></ul><p>In Tirol wurde es heute laut – denn am jährlichen österreichweiten Zivilschutztag wurde die Funktionsfähigkeit aller 1.025 Sirenen mit vier unterschiedlichen Signalabgaben überprüft. Zusätzlich wurde das österreichweite Bevölkerungswarnsystem AT-Alert zweimal getestet. Die Bilanz ist sehr positiv: 99,7 Prozent und damit 1.022 Tiroler Sirenen funktionierten. Schadhafte Geräte werden umgehend repariert. Auch die Auslösung des AT-Alert – einmal durch das Bundesministerium für Inneres, einmal durch das Landes- Warn- und Lagezentrum – funktionierte.&nbsp;</p>
<p>„Im Ernstfall zählt jede Sekunde. Umso wichtiger ist es, die Bevölkerung schnell über eine mögliche Bedrohung zu informieren. Daher müssen unsere Warnsysteme allzeit funktionieren – regelmäßige Tests sind unerlässlich. Der heurige Sirenentest hat einmal mehr gezeigt, dass unsere Sirenen in Tirol funktionieren. Gleichzeitig hat auch die Auslösung von AT-Alert einwandfrei funktioniert. Wir sind also weiterhin für den Ernstfall gerüstet“, erklärt Sicherheitsreferent LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>&nbsp;und führt zudem aus:&nbsp;„Der Zivilschutztag dient nicht nur dem Test der Warnsysteme – er soll auch das Bewusstsein für den Zivilschutz in der Bevölkerung erhöhen. Jede und jeder trägt für die eigene Sicherheit Verantwortung.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bedeutung der Sirenensignale</span></p>
<p>Am heutigen Zivilschutztag waren vier unterschiedliche Sirenensignale zu hören. Diese haben jeweils eine eigene Bedeutung:&nbsp;</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e85dc1a91f9a5724ea6c2f5e72d7086d8">Sirenenprobe – 15 Sekunden gleichbleibender Dauerton</li><li data-list-item-id="e93d233a78daf48c33b21af869e886e75">Warnung – „Herannahende Gefahr!“ – dreiminütiger gleichbleibender Dauerton</li><li data-list-item-id="eb3906b71d06d2b83284c663a07113aea">Alarm – „Gefahr!“ – einminütiger auf- und abschwellender Heulton</li><li data-list-item-id="eb7983ef4b29bf5f5dae3514e6373754e">Entwarnung – „Ende der Gefahr“ – einminütiger gleichbleibender Dauerton</li></ul><p>„Wer einen Zivilschutzalarm hört oder einen AT-Alert erhält, muss die Warnung ernst nehmen und selbstständig handeln“, appelliert LHStv Geisler an die Eigenverantwortung der Bevölkerung. Hört man eine Sirene oder erhält einen AT-Alert gilt: Ruhe bewahren, offizielle Informationen einholen (beispielsweise über Website und Social-Media-Kanäle des Landes Tirol) und die Anweisungen der Behörde bzw. Handlungsempfehlungen zu befolgen. Die Notrufnummern sollten für akute Notfälle freigehalten werden.&nbsp;</p>
<p>„Und auch vorsorglich kann jede und jeder einiges für die eigene Sicherheit tun: Jeder Haushalt sollte für den Ernstfall gerüstet sein und sich zumindest eine Woche selbst versorgen können“, verweist LHStv Geisler auf die empfohlene Bevorratung für den Ernstfall. Tipps zur richtigen Bevorratung für den Haushalt bietet der Bevorratungsratgeber des Landes Tirol unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/themen/sicherheit/zivil-und-katastrophenschutz/Blackout_UEbung_Energie21/Land_Tirol_Bevorratungsratgeber.pdf" target="_blank">www.tirol.gv.at/bevorratungsratgeber</a>.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">AT-Alert: Keine Warnung erhalten?&nbsp;</span></p>
<p>Mit dem österreichweiten Bevölkerungswarnsystem AT-Alert verfügen die Behörden seit Herbst 2024 über eine zusätzliche Möglichkeit, Warnungen direkt auf alle empfangsbereiten Mobiltelefone in einem Gefahrengebiet zu übermitteln.&nbsp;</p>
<p>AT-Alert wurde am heutigen Zivilschutztag als „Notfallalarm“&nbsp;(höchste Warnstufe) sowie als „Gefahreninformation“&nbsp;versandt. Sollte ein Mobiltelefon keinen AT-Alert empfangen haben, kann das mehrere Ursachen haben: Beispielsweise war das Gerät zum Zeitpunkt des aktiven AT-Alerts ausgeschaltet oder im Flugmodus. Es kann auch sein, dass das Mobiltelefon nicht über das aktuellste Update verfügt und die Warnung daher nicht erhalten kann. Bei Mobiltelefonen ist zudem nur die höchste Warnstufe „Notfallalarm“ automatisch aktiviert. Alle anderen Warnstufen müssen gegebenenfalls selbstständig aktiviert werden. Eventuell war dieser Empfang nicht aktiviert.</p>
<p>Alle Informationen zum Empfang von AT-Alert finden sich unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/at-alert" target="_blank">www.tirol.gv.at/at-alert</a>.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Übersicht Sirenen in den Tiroler Bezirken</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ed64652224c4eb27afe003a2b22e4f4f1">Imst: 109</li><li data-list-item-id="e6f6404aa5568299ce91796e0b9819da0">Innsbruck-Land: 215</li><li data-list-item-id="e1c3a06d8ddbbd73c5b0ff16461f912d2">Innsbruck-Stadt: 40</li><li data-list-item-id="e7314919c05417819daa47210e023a079">Kitzbühel: 78</li><li data-list-item-id="eda556d84f61fe45eb879dd3f3332fee9">Kufstein: 123</li><li data-list-item-id="ec30e1235a86eb8ad385006a58a4f365a">Landeck: 111</li><li data-list-item-id="e9345dddecf90f4fdfcdf954a09626889">Lienz: 119</li><li data-list-item-id="ea4f7cb402850f5dc0b7d13bfaa01c3bb">Reutte: 99</li><li data-list-item-id="e6fbd807297a6c1a00dcd23c743faea16">Schwaz: 131</li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59691</guid>
				<pubDate>Thu, 01 Oct 2026 10:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Reminder: Zivilschutztag am 3. Oktober</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/wissen-was-im-ernstfall-zu-tun-ist-1/</link>
				<description>Auslösung aller 1.025 Tiroler Zivilschutzsirenen und AT-Alert zwischen 11.45 und 13.15 Uhr</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ea4687195027897ba0812c2dde0a2be71"><span class="regierungsmitglied">Test der Funktionsfähigkeit der Warnsysteme</span></li><li data-list-item-id="e3f3274579346a38d80b425ea9298941c"><span class="regierungsmitglied">Sensibilisierung der Bevölkerung für Sirenensignale, Warnungen und den Zivilschutz</span></li></ul><p>Wenn im ganzen Land am ersten Samstag im Oktober zugleich die Sirenen heulen und Handys vibrieren, ist wieder Zivilschutztag. Am Samstag, 3. Oktober, werden wieder bundesweit die Zivilschutzsirenen und der AT-Alert getestet. Erstmals werden auch Fahrplananzeigen und digitalen Werbetafeln mit den Testwarnungen bespielt. Zugleich dient der Tag vor allem auch dazu, die Bevölkerung über die Bedeutung der Sirenensignale und AT-Alert zu informieren und für die Wichtigkeit des Zivilschutzes zu sensibilisieren.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Kein Alarmismus, aber notwendige Vorsorge</span></p>
<p>„Zivilschutz geht uns alle an. Nicht nur Einsatzkräfte und Behörden müssen im Ernstfall wissen, was zu tun ist. Auch jede und jeder Einzelne ist in diesem Moment gefordert. Das ist kein Alarmismus, sondern notwendige Vorsorge. Denn im Ernstfall zählt jede Sekunde – für Vorbereitungen ist dann keine Zeit mehr. Wer Warnsignale kennt und weiß, was im Ernstfall zu tun ist, schützt sich und andere“, ruft Sicherheitsreferent LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> dazu auf, den Zivilschutztag als Sicherheitscheck für sich selbst und den eigenen Haushalt zu nutzen. Fragen wie „Kenne ich die Sirenensignale?“, „Habe ich genug Vorräte zuhause?“ und „Weiß ich, wo ich im Ernstfall Informationen erhalte“ helfen, die eigenen Kenntnisse zu hinterfragen.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Test von 1.025 Zivilschutzsirenen und AT-Alert</span></p>
<p>Der Zivilschutztag ist zudem ein wichtiger Testtag, um zu überprüfen, ob die technischen Warnmöglichkeiten flächendeckend funktionstüchtig sind. Dank der 1.025 Zivilschutzsirenen kann in Tirol bei einem Zivilschutzalarm flächendeckend gewarnt werden. Rund die Hälfte der Tiroler Sirenen sind außerdem an eine Notstromversorgung angeschlossen. Sie funktionieren also auch bei einem großflächigen Stromausfall.&nbsp;</p>
<p>Neben den Zivilschutzsirenen erhalten Betroffene im Ernstfall mittels AT-Alert eine Warnung direkt auf das Mobiltelefon. Über den AT-Alert können sowohl Einheimische als auch Gäste erreicht werden. Zusätzlich erhalten Betroffene über AT-Alert erste Handlungsempfehlungen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Warnungen auch auf Fahrplananzeigen und Werbetafeln</span></p>
<p>Erstmals am Zivilschutztag werden Informationen zum Probealarm tirolweit auch auf rund 200 VVT-Fahrplananzeigen ausgespielt. Seitens des Bundesministeriums für Inneres werden zudem österreichweit digitale Werbetafeln bespielt – unter anderen auch in Tirol.</p>
<p></p><hr>

<h3>Factbox: Informationen zu AT-Alert, richtiger Bevorratung und Ablauf des Zivilschutztages</h3>
<p>(weitere Details finden sich in den Medienunterlagen im Downloadbereich)</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ablauf am Zivilschutztag&nbsp;</span></p>
<p>Zivilschutzsirenen:&nbsp;Samstag, 3. Oktober, von 12 bis 12.45 Uhr. Es werden alle 1.025 Zivilschutzsirenen getestet. Zu hören sind vier Signale: „Sirenenprobe“, „Warnung“, „Alarm“ und „Entwarnung“.&nbsp;</p>
<p>Hinweis: Die Typhone des Flutwellenprobealarms für die Kraftwerksgruppe Sellrain-Silz und das Kraftwerk Kaunertal werden dieses Jahr ausgemustert und die Alarmierung in das Zivilschutzsirenen-System integriert. Daher gibt es keine gesonderte Testung des Flutwellenprobealarms beim Zivilschutztag mehr.</p>
<p>AT-Alert:&nbsp;Parallel zu den Sirenen, zweifache Auslösung von AT-Alert zwischen 11.45 und 13.15 Uhr auf allen empfangsbereiten Mobiltelefonen. Eine Auslösung erfolgt durch das Bundesministerium für Inneres, eine durch das Landes- Warn- und Lagezentrum (LWLZ). Die Testauslösung des LWLZ erfolgt auf höchster Warnstufe („Notfallalarm“). Diese Warnstufe ist bei allen Smartphones automatisch aktiviert und kann nicht deaktiviert werden. Entsprechend wird die Testnachricht von allen mit einer Funkzelle verbundenen und empfangsbereiten Mobiltelefonen in Tirol empfangen. Die Auslösung des Bundesministeriums für Inneres erfolgt auf der Stufe&nbsp;„Gefahreninformation“. Der Empfang dieser muss im Smartphone gegebenenfalls aktiviert werden. Eine Anleitung dazu findet sich auf&nbsp;<a href="http://www.tirol.gv.at/at-alert" target="_blank">www.tirol.gv.at/at-alert</a>.&nbsp;</p>
<p>Insbesondere an den Bundeslandgrenzen ist es möglich, dass Testnachrichten mehrfach, auch von anderen Bundesländern, empfangen werden können.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Überblick Zivilschutzsirenen&nbsp;</span></p>
<p>Tirolweit: 1.025 (österreichweit rund 8.300)</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e8a73d8c89ef928a88a265f86494fe67e">Kufstein: 123</li><li data-list-item-id="e032bf8037cd0f78ced8f0b846ba1b553">Kitzbühel: 78</li><li data-list-item-id="ef78c21f02bcc4e0975a082a845395a3a">Schwaz: 131</li><li data-list-item-id="ec188292b45afa31f46caa15a1011b722">Innsbruck-Land: 215</li><li data-list-item-id="e9c783836f9f96fc2d984e53e4edb406b">Imst: 109</li><li data-list-item-id="e322d1052d9345cd76435ff2acb00354c">Reutte: 99</li><li data-list-item-id="e6253b7fe384525088d230357439529fc">Landeck: 111</li><li data-list-item-id="e1d10af136e19b2b040818754d45ccb94">Lienz: 119</li><li data-list-item-id="e1c9dec37418f95c58f2716a44248c7dd">Innsbruck-Stadt: 40</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">AT-Alert: Warnungen direkt aufs Mobiltelefon</span></p>
<p>Das Bevölkerungswarnsystem AT-Alert informiert Betroffene im Ernstfall direkt über das Mobiltelefon – ohne App und ohne Anmeldung.&nbsp;</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ee1f55bb4fbd5d18093f636e2e95842f4"><span class="regierungsmitglied">SCHNELL: </span>Warnung innerhalb weniger Sekunden direkt aufs Mobiltelefon</li><li data-list-item-id="e9acf94e411d421906d0331c96ce8a1cf"><span class="regierungsmitglied">NIEDERSCHWELLIG: </span>Keine App und keine Anmeldung notwendig</li><li data-list-item-id="e34ef4a3b67aed08e8aa381504fc78da8"><span class="regierungsmitglied">ZIELGERICHTET: </span>Erreicht alle Menschen im Gefahrengebiet – auch TouristInnen</li><li data-list-item-id="e399f4d5edffb6ea1a809625645a08764"><span class="regierungsmitglied">ANONYM:</span> Ohne Telefonnummern oder personenbezogene Daten</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">So funktioniert AT-Alert:</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0bb6e83cbc2c1a560552f3632c1b18ca"><span class="regierungsmitglied">Gefahr erkennen: </span>Eine zuständige Behörde erhält Informationen über eine mögliche oder bestehende Gefahr und entscheidet über die Warnung.</li><li data-list-item-id="e52753397d96f536601b98683ced3422e"><span class="regierungsmitglied">Warngebiet festlegen:</span> Das betroffene Gebiet, die passende Warnstufe und der Meldungstext werden festgelegt.</li><li data-list-item-id="e0f21c3b3dee1defab1f72b33b9f72779"><span class="regierungsmitglied">Meldung aussenden: </span>Mobilfunkbetreiber verbreiten die Warnung über die ausgewählten Mobilfunkzellen.</li><li data-list-item-id="edb9b8c5af461e29062b20a029e3978e8"><span class="regierungsmitglied">Menschen informieren: </span>Empfangsbereite Mobiltelefone im Warngebiet zeigen die Meldung mit Informationen und Verhaltensempfehlungen an.</li></ul><p>Alle Infos zu AT-Alert:&nbsp;<a href="http://www.tirol.gv.at/at-alert" target="_blank">www.tirol.gv.at/at-alert</a>&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Handeln im Ernstfall&nbsp;</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e3b52a5cf947968a86184655455922ca7">Ruhe Bewahren&nbsp;</li><li data-list-item-id="e296c2a30b625a75ef52874512cdafc19">Offizielle Informationen einholen (beispielsweise über Website und Social-Media-Kanäle des Landes Tirol)</li><li data-list-item-id="e303decc3caf42661677907b8f173b44c">Anweisungen der Behörde bzw. Handlungsempfehlungen befolgen&nbsp;</li><li data-list-item-id="e35323e672fd9c7be65fad932756fff6e">Notrufnummer für akute Notfälle freihalten&nbsp;</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Vorbereitung durch richtige Bevorratung</span></p>
<p>Haben Geschäfte aufgrund einer Krise geschlossen oder ist es einem selbst nicht möglich, das Haus für längere Zeit zu verlassen, bedarf es eines ausreichenden Vorrats an Lebensmitteln und Getränken.&nbsp;Grundsätzlich sollte jeder Haushalt eine Woche ohne Einkaufen und ohne Strom auskommen.</p>
<p>Tipps zur Bevorratung:&nbsp;</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eddd1f4f5e15bebfe1c0ae70b563953f0">Lebensmittel wählen, die man im Notfall auch kalt essen kann.</li><li data-list-item-id="e57a5f4a4fc36ae34c31acb6263b793eb">Besonders lang haltbare, hochwertige und leicht verdauliche Lebensmittel bevorraten.</li><li data-list-item-id="e9b1880c38691602c16fa4725fa781659">Lebensmittel möglichst kühl, trocken und lichtgeschützt lagern.</li><li data-list-item-id="e53573265c397b968ef485bf5c6d680ec">Ablaufdatum regelmäßig prüfen.</li><li data-list-item-id="e6de3b280d39566dc573cacdf95425228">Auf eventuell notwendige Spezialnahrung für Babys, kranke und ältere Menschen sowie auf Tierfutter für Haustiere nicht vergessen.</li><li data-list-item-id="eae835842c35e2a7c818bbf19a1d17cb3">Vorrat an Getränken aufbauen ((Mineral)-Wasser und Fruchtsäfte in Verbundpackungen sind aufgrund der langen Haltbarkeit besonders für einen Getränkevorrat geeignet).</li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59672</guid>
				<pubDate>Tue, 29 Sep 2026 12:43:28 +0200</pubDate>
				
				<title>Wohnbauförderung NEU: Mehr Unterstützung für Junge und Familien</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/wohnbaufoerderung-neu-mehr-unterstuetzung-fuer-junge-und-familien/</link>
				<description>Neuerungen der Wohnbauförderung ab 1. Jänner 2027: höhere Einkommensgrenzen und mehr „Junges Wohnen“</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eab725a4648d2088219f380e380f87814"><span class="regierungsmitglied">Weniger Bürokratie und Anreize für verdichtetes Bauen&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e8ddbd87399f912daaee2fa7f67a86dfd"><span class="regierungsmitglied">Alle Infos zur Wohnbauförderung und Möglichkeit zur Beantragung:&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at/wohnbau" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/wohnbau</span></a></li><li data-list-item-id="eae70faf50099420ae2f73d6283cdc945"><span class="regierungsmitglied">Wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“: positive Resonanz auf Tiroler Baurechts-Deregulierungsgesetz</span></li></ul><p>Höhere Einkommensgrenzen, mehr Unterstützung beim Einstieg ins Eigentum und Verbesserungen bei der Wohnbeihilfe: Das Land Tirol stellt seine Wohnbauförderung für 2027 neu auf. Die Tiroler Landesregierung hat heute, Dienstag, wichtige Änderungen für die Wohnbauförderung beschlossen. Nach dem Startschuss für das&nbsp;Baurechts-Deregulierungsgesetz (<a href="https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/grosser-wurf-tiroler-baurechts-deregulierungsgesetz-geht-in-begutachtung/">mehr Infos dazu in der Pressemitteilung vom 28. September 2026)</a>&nbsp;setzt die Tiroler Landesregierung damit zeitgleich ein weiteres Ausrufezeichen in der Tiroler Bau- und Wohnpolitik.</p>
<p>Das Herzstück der Wohnbauförderung NEU: Die Einkommensgrenze wird angehoben – damit profitieren noch mehr TirolerInnen von der Wohnbauförderung, weil der BezieherInnenkreis bis in den Mittelstand hinein erweitert wird. Zudem setzt die Wohnbauförderung künftig noch gezielter Anreize für besonders energieeffizientes Bauen und verdichtetes Wohnen. Gleichzeitig werden die Wohnstarthilfe „Junges Wohnen“ weiterentwickelt und die Wohnbeihilfe verbessert. Auch die Sanierungsförderung wird einfacher. Weiters soll es für Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf künftig eine zentrale Anlaufstelle geben. Die Neuerungen treten mit 1. Jänner 2027 in Kraft. Alle Anträge sowie weitere Informationen zu den Fördermöglichkeiten sind auf der Website des Landes unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/wohnbau" target="_blank">www.tirol.gv.at/wohnbau</a>&nbsp;abrufbar.</p>
<p>„Tirol ist als eines der wenigen Bundesländer im vollen Besitz der Wohnbauförderung und kann deshalb wichtige Schwerpunkte in der Wohn- und Eigentumspolitik setzen. Wir investieren das Geld dort, wo es den Tirolerinnen und Tirolern hilft: für leistbares Eigentum, für junge Menschen und für besonders effizientes Bauen. Gleichzeitig schaffen wir nach dem Tiroler Baurechts-Deregulierungsgesetz auch klare und einfache Regeln in der Wohnbauförderung. Unser Ziel ist weniger Bürokratie bei Bauvorschriften und im Förderwesen. Künftig sind wieder alle Wohnprojekte, die baurechtlich im Neubau genehmigungsfähig sind, auch grundsätzlich förderwürdig,&nbsp;sofern sie eine Photovoltaik-Anlage vorweisen. Damit haben die Tirolerinnen und Tiroler, die sich ihren eigenen Wohnraum schaffen, einen unbürokratischen Zugang zur Wohnbauförderung“, erklärt LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>&nbsp;und verweist auf die positiven Effekte des Instruments Wohnbauförderung: „Alleine&nbsp;2025 haben wir 434 Millionen Euro in leistbares Wohnen investiert. Damit konnten 25.300 Sanierungen und 2.137 neu errichtete und geförderte Wohnungen ermöglicht werden. Jede einzelne dieser Unterstützungen hat einem Tiroler oder einer Tirolerin den Weg zu den eigenen vier Wänden ermöglicht.“&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Mehr Tirolerinnen und Tiroler sollen Zugang zur Wohnbauförderung erhalten</span></p>
<p>Eine Wohnbauförderung erhalten jene Menschen, die unter anderem eine definierte Einkommensobergrenze nicht überschreiten. Mit der Wohnbauförderung NEU werden ab 1. Jänner 2027 diese Einkommensgrenzen angehoben: Um 300 Euro bei einem Ein-Personen-Haushalt, um 400 Euro bei einem Zwei-Personen-Haushalt und um zusätzlich 30 Euro für jede weitere Person im Haushalt. „Die Wohnbauförderung ist eines unserer wichtigsten Instrumente, um Wohnen in Tirol leistbar zu halten. Wir wollen verhindern, dass Menschen aufgrund einer Lohnerhöhung auf dem Papier aus der Förderung fallen, obwohl das Leben und insbesondere das Wohnen gleichzeitig deutlich teurer geworden sind. Die Wohnbauförderung muss mit der Lebensrealität Schritt halten. Deshalb erhöhen wir die Einkommensgrenzen, bauen die Unterstützung für junge Menschen und Familien aus und verbessern die Wohnbeihilfe. Gleichzeitig setzen wir stärkere Anreize für einen sparsamen Umgang mit Grund und Boden und besonders energieeffizientes Bauen“, fasst Wohnbaureferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth&nbsp;</span>zusammen.&nbsp;</p>
<p>Auch der Zuschuss „Junges Wohnen“ wird angepasst. Mit dieser Wohnstarthilfe werden Personen unter 35 Jahren mit einem Zuschuss gefördert, wenn sie eine Wohnung kaufen oder ein Haus bauen. Die Einkommensgrenzen werden neu gestaffelt. Gleichzeitig gibt es künftig kleinere Einkommensstufen und entsprechend abgestufte Förderbeträge. Dadurch kann die Förderung gezielter an die jeweilige Einkommenssituation angepasst werden.</p>
<p>Verbesserungen gibt es auch bei&nbsp;der Unterstützung von MieterInnen – konkret bei der Wohnbeihilfe.&nbsp;Ab 1. Jänner 2027 wird die Zumutbarkeitstabelle um 100 Euro angehoben. Sie legt fest, welcher Anteil des Haushaltseinkommens für die Miete zumutbar und daher selbst zu tragen ist. Künftig setzt die Zumutbarkeit erst bei 1.400 Euro statt 1.300 Euro an. Für BezieherInnen der Wohnbeihilfe bedeutet das: Sie müssen einen geringeren Anteil ihres Einkommens für die Wohnkosten selbst aufbringen und erhalten mehr Unterstützung.&nbsp;Besonders profitieren MieterInnen mit niedrigem Einkommen und Mindestpensions-BezieherInnen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Mehr Förderung für besonders nachhaltiges Bauen</span></p>
<p>Eine wesentliche Änderung der Wohnbauförderung NEU betrifft zudem die energetischen Anforderungen. Besonders energieeffiziente Nullemissionsgebäude werden künftig nochmals zusätzlich gefördert. Auch die Förderung für verdichtete Bauweise wird erhöht. Je nach Grundverbrauch steigt der Fördersatz um 30 bis 50 Euro pro Quadratmeter förderbarer Nutzfläche. „Wir richten die Wohnbauförderung dort neu aus, wo sie einen zusätzlichen Effekt erzielen kann. Was mittlerweile ohnehin gesetzlicher Baustandard ist, muss nicht nochmals besonders gefördert werden. Stattdessen setzen wir gezielte Anreize, noch nachhaltiger und umweltfreundlicher zu bauen und zu wohnen. Wer besonders energieeffizient baut und wenig Boden verbraucht, soll daher noch stärker unterstützt werden“, sagt LHStv Wohlgemuth und verweist auf die zentrale Rolle des Wohnsektors für Tirols Ziel der Energieautonomie: „Bis 2050 muss Tirol seinen Energieverbrauch deutlich senken. Vor allem im Bereich Wohnen haben wir hier viel Potenzial – immerhin macht der Gebäudesektor 45 Prozent des Endenergieverbrauchs aus.“</p>
<p>Auch das rückbaufähige Bauen wird gezielt unterstützt: Wer ein Rückbaukonzept vorlegt und Gebäude so plant, dass Baustoffe später leichter getrennt, wiederverwendet oder recycelt werden können, soll dafür eine zusätzliche Förderung erhalten. Die Photovoltaikanlage bleibt bei geförderten Neubauten verpflichtend. Damit bleibt die Wohnbauförderung auch künftig eng mit dem Ausbau erneuerbarer Energie verbunden.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Weniger Bürokratie, mehr Service</span></p>
<p>Die Wohnbauförderung wird auch einfacher. Im Sinne eines One-Stop-Shop werden Förderungen für Menschen mit&nbsp;besonderem Unterstützungsbedarf künftig zentral über die Abteilung Soziales abgewickelt – beispielsweise, wenn aufgrund einer Behinderung ein Lift in ein Gebäude eingebaut werden muss. Ab 1. Jänner 2027 soll damit eine zentrale Anlaufstelle für entsprechende Unterstützungsleistungen geschaffen werden. Altersgerechte Maßnahmen – etwa ein altersgerechter Badumbau – bleiben weiterhin Teil der Wohnhaussanierungsförderung.</p>
<p>Auch bei der Sanierungsförderung wird die Antragstellung vereinfacht. Die bisherige Begrenzung der förderbaren Fläche nach der Zahl der im Haushalt lebenden Personen entfällt. Künftig gilt unabhängig von der Haushaltsgröße eine Obergrenze von 120 Quadratmetern förderbarer Nutzfläche pro Wohnung. Zusätzlich sollen künftig auch Wohnraumerweiterungen unter zehn Quadratmetern gefördert werden.</p>
<p>„Ganz im Sinne des Tirol Konvents bauen wir auch in der Wohnbauförderung Bürokratie ab und optimieren die Serviceleistungen. Wir wollen, dass die Menschen ihre Energie in ihr Zuhause und nicht in Formulare investieren. Weniger Nachweise, klare Regeln und eine zentrale Anlaufstelle schaffen mehr Service und weniger Bürokratie“, sagt LH Mattle.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Positive Resonanz auf Vereinfachungen beim Baurecht</span></p>
<p>Mit der Neuausrichtung der Wohnbauförderung geht auch die Vereinfachung der baurechtlichen Rahmenbedingungen einher. Mit dem Tiroler Baurechts-Deregulierungsgesetz werden die technischen Vorgaben deutlich vereinfacht und praxistauglicher gestaltet. Damit werden auch unnötige Kosten und bürokratische Aufwände reduziert. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Bauen im Bestand: Umbauten, Sanierungen und Nachverdichtungen sollen erleichtert werden, wenn bestehende Gebäude weiterentwickelt und an neue Anforderungen angepasst werden. Gleichzeitig bleiben die hohen Sicherheits- und Qualitätsstandards erhalten. Die Initiative hat laut dem zuständigen LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> positive Resonanz ausgelöst. „Wir müssen beim leistbaren Wohnen an beiden Seiten ansetzen: bei der Unterstützung durch die Wohnbauförderung und bei den Kosten, die durch das Bauen selbst entstehen. Deshalb schaffen wir mit der Baurechts-Deregulierung mehr Spielraum für Sanierungen, Umbauten und die Weiterentwicklung bestehender Gebäude. Das erleichtert das Bauen, senkt unnötige Kosten und schafft zusätzliche Möglichkeiten, bestehenden Wohnraum besser zu nutzen“, erklärt LHStv Geisler. Diesen Weg der Vereinfachung wolle man fortsetzen.</p>
<p></p><hr>

<h3>Factbox: Die wichtigsten Neuerungen der Wohnbauförderung ab 1. Jänner 2027</h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Das Herzstück der Wohnbauförderung NEU: Mehr leistbares Wohnen</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb6cab30de0285c8974689d955cbf394b">Erhöhung der Einkommensgrenze der Wohnbauförderung (für eine Person 4.100 statt 3.800 Euro, für zwei Personen 6.700 statt 6.300 Euro, für jede weitere Person 510 statt 480 Euro)&nbsp;</li><li data-list-item-id="e03304cf1f43c1adaa740df1bbe566609">Weiterentwicklung des Zuschusses „Junges Wohnen“</li><li data-list-item-id="e897159fa89b667d9b43e43d55fb724ea">Verbesserung der Wohnbeihilfe: Anfangswert der Zumutbarkeitstabelle steigt von 1.300 auf 1.400 Euro = mehr Unterstützung bei niedrigem Einkommen</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Nachhaltigkeit</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e7e4ca307932c8b06652e8671e716e9dd">Zusätzliche Förderung von Nullemissionsgebäuden</li><li data-list-item-id="e1e1d57f3b3029ccae0f0197d33de44e9">30 bis 50 Euro mehr pro Quadratmeter bei der Förderung verdichteter Bauweise</li><li data-list-item-id="e783c3773d28bfc62e4b10cb677bcc0fb">Zusätzliche Förderung für rückbaufähiges Bauen</li><li data-list-item-id="e5acc2e791aec1ff6a4418ec2f9088255">PV-Anlage bleibt bei geförderten Neubauten verpflichtend</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Mehr Service, weniger Bürokratie</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e9b0563773ed1eb3a8630d43ebaf8f77e">One-stop-shop: Zentrale Anlaufstelle für Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf bei der Abteilung Soziales</li><li data-list-item-id="e99d33be73a3d41a8d401a6d4107da603">Sanierungsförderung künftig unabhängig von der Anzahl der im Haushalt lebenden Personen</li><li data-list-item-id="e958a3745356bebe6b5cbe1f442fed0a4">Wohnraumerweiterungen auch unter zehn Quadratmetern förderbar</li></ul><p></p><hr>

<h3><span>Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung</span></h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Mehr Zeit für die Anmeldung zu Hortplätzen:</span>&nbsp;Tirol ist das erste Bundesland das ein Recht auf Kinderbildung und Kinderbetreuung ab dem zweiten Geburtstag eingeführt hat.&nbsp;Nach dem erfolgreichen Vermittlungsprozess über FRIDA für das&nbsp;Kinderbetreuungsjahr 2026/27 werden die Rahmenbedingungen für die Anmeldung nun angepasst. Die Anmeldefrist von 1. Dezember bis 31. Jänner soll für Hortplätze künftig bis 30. April verlängert werden. Die Anmeldefrist für Kinderkrippen und Kindergärten bleibt unverändert. „In der Praxis hat sich gezeigt, dass Eltern für die Anmeldung ihres Kindes für einen Hortplatz vielfach erst zu einem späteren Zeitpunkt die notwendigen Informationen haben. In der Regel steht erst Anfang April fest, welche Schule das Kind im kommenden Schuljahr besuchen wird. Mit der verlängerten Anmeldefrist für Hortplätze schaffen wir hier mehr Planungssicherheit und berücksichtigen die tatsächlichen Bedürfnisse der Familien“, erklärt Bildungslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>.&nbsp;Auch die Fristen für die Reihung und Zuweisung der Hortplätze werden entsprechend angepasst. Private Erhalter und Gemeinden haben künftig bis 15. Mai Zeit für die Reihung und Zuweisung der Hortplätze. Für die Reihung und Zuweisung für Kinderkrippen- und Kindergartenplätze gilt: Die privaten Erhalter haben bis 1. März und die Gemeinden bis 31. März Zeit, Plätze in den Kinderbetreuungseinrichtungen zuzuweisen.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Bauen &amp; Wohnen</category>
				
					<category>Wohnbau</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59664</guid>
				<pubDate>Mon, 28 Sep 2026 13:44:29 +0200</pubDate>
				
				<title>Tiroler Baurechts-Deregulierungsgesetz geht in Begutachtung </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/grosser-wurf-tiroler-baurechts-deregulierungsgesetz-geht-in-begutachtung/</link>
				<description>Wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“: 27 konkrete, gesetzliche Erleichterungen im Baurecht</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/b/9/csm_20260928_Wohlgemuth_Mattle_Geisler_DieFotografen_77fbd043b6.jpg" length="1327145" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e8a3751f97c8accae05663fd665403219"><span class="regierungsmitglied">Fünf Gesetze werden vereinfacht: Sammelgesetz für Verbesserungen in der Tiroler Bauordnung, dem Tiroler Raumordnungsgesetz, dem Tiroler Gas-, Heizungs- und Klimaanlagengesetz, dem Tiroler Stadt- und Ortsbildschutzgesetz sowie dem Tiroler Aufzugs- und Hebeanlagengesetz</span></li><li data-list-item-id="ef0549eea37821d78df8dc138e1eef180"><span class="regierungsmitglied">„Eigene Bauordnung“ für Bestandsbauten: massive Erleichterungen für Um- und Zubauten&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="eb9ca0d41898ca10782aeaeffce3d36ca"><span class="regierungsmitglied">LH Mattle: „Beim Baurecht werden erstmals Regeln zurückgenommen.“</span></li><li data-list-item-id="e1b8273843563729bb68305c94c6b6b5f"><span class="regierungsmitglied">LHStv Wohlgemuth: „Weniger Bürokratie hilft, Baukosten zu senken.“</span></li><li data-list-item-id="eb55daf3484f3fdcee20f3b53211c99f0"><span class="regierungsmitglied">LHStv Geisler: „Nicht weniger Qualität und Sicherheit, sondern mehr Effizienz.“</span></li></ul><p>Mit dem Tiroler Baurechts-Deregulierungsgesetz sollen die bau- und raumordnungsrechtlichen Vorschriften in Tirol vereinfacht und bürokratische Hürden großflächig abgebaut werden. Die Novelle wird diese Woche in Begutachtung geschickt, um zahlreiche Gesetze auf einen Schlag zu vereinfachen und soll noch im heurigen Jahr vom Tiroler Landtag beschlossen werden. Die wesentlichen Ziele sind die Vereinfachung und Beschleunigung von Bau- und Genehmigungsverfahren, die Senkung der Baukosten und Entlastung von Bauwerbern und Behörden, die Erleichterung der Schaffung von leistbarem Wohnraum bei Erhaltung hoher Sicherheits- und Qualitätsstandards sowie die Verbesserung der Möglichkeiten zur thermischen Sanierung und zum Schutz vor sommerlicher Überwärmung. Der zuständige Landeshauptmannstellvertreter<span class="regierungsmitglied"> Josef Geisler</span> hat die Novelle auf Basis des Beschlusses der Tiroler Landesregierung „Bauen in Tirol – einfach, sicher und effizient“ vom 15. August 2026 vorangetrieben und die darauf aufbauenden Verordnungen bereits vorbereitet. Nun geht der „große Wurf“, wie ihn LHStv Geisler und die Regierungsspitze Landeshauptmann&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> und Landeshauptmannstellvertreter&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span> bezeichnen, in Begutachtung – damit startet der Gesetzgebungsprozess.</p>
<p>„Erstmals werden beim Baurecht Regeln und Vorgaben in großem Stil vereinfacht und zurückgenommen. Wir in Tirol müssen unsere Hausaufgaben machen, denn Regeln sollen die Arbeit erleichtern und nicht die Kosten in die Höhe treiben. Mit dem Tiroler Baurechts-Deregulierungsgesetz kommen 27 konkrete gesetzliche Erleichterungen, das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Tirol schafft damit die Grundlage für eine eigene Bauordnung für Bestandsbauten. Mit einem Ausnahmeparagrafen wollen wir erstmals einen Unterschied machen, ob man auf die grüne Wiese ein neues Haus baut oder ein bestehendes Haus umbaut. Im Bestand und bei Sanierungen sind nicht immer alle Vorschriften umsetzbar, das muss sich auch in den baurechtlichen Vorgaben widerspiegeln“, erklärt LH Mattle.</p>
<p>„Leistbares Wohnen entscheidet sich nicht nur bei der Förderung, sondern auch bei den Kosten des Bauens. Wenn unnötig komplizierte Vorgaben und Verfahren das Bauen verteuern, müssen wir dort ansetzen. Deshalb vereinfachen wir einerseits die Wohnbauförderung und entrümpeln andererseits die baurechtlichen Vorschriften. Aufbauend auf bereits beschlossenen Initiativen wie der neuen Servicestelle Wohnen des Landes setzen wir damit einen weiteren konkreten Schritt in Richtung Deregulierung und Verfahrensvereinfachung. Besonders wichtig ist mir, dass wir das Bauen im Bestand erleichtern: Bestehenden Wohnraum weiterzuentwickeln, umzubauen oder nachzuverdichten ist oft günstiger und spart wertvollen Boden. Einfacher bauen heißt damit auch: günstiger bauen und mehr leistbaren Wohnraum ermöglichen“, betont LHStv Wohlgemuth.</p>
<p>„Auf Basis des Beschlusses der Tiroler Landesregierung am Hohen Frauentag haben die Abteilungen des Landes an der weiteren Vereinfachung und Entbürokratisierung der geltenden bau- und raumordnungsrechtlichen Regelungen mitgearbeitet. Unser Ziel ist es, noch im heurigen Jahr dem Tiroler Landtag ein umfassendes Tiroler Baurechts-Deregulierungsgesetz zur Beschlussfassung vorzulegen. Damit werden auf einen Schlag fünf Gesetze vereinfacht, es folgen dann vier vereinfachte Verordnungen. Raum- und Bauordnung schaffen den Rahmen dafür, wo und unter welchen Voraussetzungen gebaut werden kann. Umso wichtiger ist es, dass diese Rahmenbedingungen klar, nachvollziehbar und praxistauglich sind und laufend angepasst werden. Wir wollen deshalb genau hinschauen, wo Verfahren vereinfacht, bürokratische Hürden beseitigt und Kosten gesenkt werden können. Entbürokratisierung bedeutet dabei nicht weniger Qualität und Sicherheit, sondern mehr Effizienz“, ist LHStv Geisler überzeugt.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">27 konkrete gesetzliche Erleichterungen</span></p>
<p>Im Mittelpunkt der Novelle stehen weniger bürokratische Hürden bei Bauvorhaben, erweiterte Möglichkeiten zur thermischen Sanierung, vereinfachte Grundstücks- und Raumordnungsverfahren sowie längere Prüfintervalle für bestimmte technische Anlagen. Gleichzeitig werden die landesrechtlichen Bestimmungen an das neue Bundesrecht für erneuerbare Energieanlagen angepasst und bestehende Sicherheits- und Qualitätsstandards grundsätzlich beibehalten.</p>
<p>Allgemeine Erleichterungen:&nbsp;</p><ul style="margin-left:48px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="ee4f0687f1848056e33cce33ad8d2a4d6"><span>Paketabholstationen unterliegen nicht der Bauordnung (keine Widmung oder Bauverfahren)</span></li><li data-list-item-id="e16ab6021993a9d92512e42cf8ee27383"><span>Beschattung darf als untergeordneter Bauteil in die Mindestabstandsflächen ragen (Sonnenlamellen)</span></li><li data-list-item-id="ecda1a18f3618c9b399f50e95fcdad8a5"><span>Erleichterungen beim Überbauen von Grundstücksgrenzen (ohne Sonderfläche und Bebauungsplan)</span></li><li data-list-item-id="e9fea5da9d4c1ca4e26c00b16db1474c4"><span>Reduktion der erforderlichen Anzahl der Stellplätze bei Mitarbeiterwohnhäusern</span></li><li data-list-item-id="e44a70819ac6869981c70e322c44cb0b4"><span>Erleichterungen bei der nachträglichen thermischen Sanierung von Gebäuden (dürfen künftig 30 Zentimeter in die Mindestabstände und 40 Zentimeter über die zulässige Höhe ragen)</span><br><span>Erleichterungen bei Stützmauern, Einfriedungen und bewehrter Erde</span></li></ul><p>Technische Erleichterungen:</p><ul style="margin-left:48px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e401360bbc1e53517c1f60c2e5cb181c8"><span>Offene Balkone können auch „aufgeständert“ werden (statische Anbringung an Wandflächen oft schwierig und wesentlich billiger)</span></li><li data-list-item-id="ebc42bd48c5561cb711606021f4d3fd93"><span>Erleichterungen bei der Installation von Sicherheitsbeleuchtungen (Abgehen von neuer ÖNorm)</span></li><li data-list-item-id="edf808a5d37cdd0aa07ef2d3f04773bd0"><span>Wesentliche brandschutztechnische Erleichterungen bei Batterieräumen (bis 100kW)</span></li><li data-list-item-id="e6a56ba70109278843e6dbc081df88784"><span>Brandschutztechnische Erleichterungen bei Garagen an der Grundstücksgrenze (bessere Nachverdichtung möglich, keine Beurteilung durch Brandschutzsachverständige notwendig)</span></li><li data-list-item-id="ee0f1fd4efb46e30ff54810c2551c85ef"><span>Ausdehnung der Prüfintervalle von Heizungsanlagen – z. B. einfache Prüfung alle zwei (Gas) oder vier Jahre (biogen und fossil) bis 100 kW (früher ab 26 kW jährlich) und jährliche Überprüfung erst ab 100 kW (früher schon bei 50 kW)</span></li><li data-list-item-id="e3400d9a213fd51643e5d1e5f6e1256b2"><span>Ausdehnung der Prüfpflichten bei Aufzügen in Wohnhäusern von einem auf drei bzw. zwei Jahre</span></li></ul><p>Erleichterungen beim „Bauen im Bestand“:&nbsp;</p><ul style="margin-left:48px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e865193dc750e01890aaf34b15c639c43"><span>Erleichterungen bei der Barrierefreiheit bei Gebäuden, die durch Zu- oder Umbau oder einer Verwendungszweckänderung zu einer Wohnanlage werden</span></li><li data-list-item-id="e3059fb6a54b59c22353ba35e5b18953a"><span>Abweichen immer möglich, wenn das ursprüngliche Anforderungsniveau des Bestandes nicht verschlechtert wird</span></li><li data-list-item-id="eed168f012ca07e22c159b9c0521f0cba"><span>Weiteres Abweichen von den technischen Vorgaben möglich, wenn Einhaltung der Bestimmungen technisch nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich oder zum Schutz der Eigenart des Gebäudes erforderlich ist&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e50d84c66be48ee1a0d500e2c445dbc54"><span>Unterschreiten der Mindestraumhöhe möglich (Bestand oft zu niedrig oder Innendämmung notwendig)&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e9f9ebc881c6eca68a925cc45bdfbd116"><span>Unterschreiten der Mindestlichteintrittsflächen (im Bestand oft zu kleine Fenster)</span></li><li data-list-item-id="e678badec04a988b90f7193118bc90770"><span>Abweichen bei der Belüftung von Räumen (auch über angrenzenden Räumen möglich)</span></li><li data-list-item-id="ec2483779b4f934b64394119c211a3710"><span>Erleichterungen bei Fluchtwegen (bestehende Treppenhäuser müssten oft aufwändig neu- oder umgebaut werden)</span></li><li data-list-item-id="e5d731e9b5dd5bcedf19752df9197b1f3"><span>Erleichterungen bei Rampen (steiler möglich) und Handläufen (Verlängerung im Bestand oft nicht umsetzbar)</span></li><li data-list-item-id="e6fa55da659f6921dc872c8d0c2ca658a"><span>Erleichterungen bei Durchgangsbreiten und -höhen sowie Bewegungsflächen für Rollstühle (im Bestand oft nicht oder nur sehr aufwändig umsetzbar)</span></li><li data-list-item-id="e1977242b8a897521b9a0486ccfdcf664"><span>Erleichterungen bei Fluchttüren (bis 40 Personen nicht in Fluchtrichtung möglich)</span></li><li data-list-item-id="e402985701650fb397f810691bddfa586"><span>Erleichterungen bei Treppen hinsichtlich Schrittmaßen und Podesten (im Bestand oft nicht oder nur sehr aufwändig umsetzbar umsetzbar)</span></li><li data-list-item-id="e16e86642bc2f23391e0f4aea3467ee49"><span>Erleichterungen bei der Ausgestaltung von Aufzügen</span></li><li data-list-item-id="e0213b1fad7b57f2e9a9c415f2fdaab7b"><span>Barrierefreie Erschließung auch über Nebeneingang möglich</span></li><li data-list-item-id="eaf7d01c1bd45256d166d68ee567472f9"><span>Bestehende Absturzsicherungen müssen nicht nach OIB-RL 4 nachgerüstet werden</span></li><li data-list-item-id="e21196cf677aced91818871d0290e59d3"><span>Podest bei Haupttreppen kann entfallen</span></li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Bauen &amp; Wohnen</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59656</guid>
				<pubDate>Mon, 28 Sep 2026 10:49:26 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Alexander Hörmann)</author>
				<title>Aus der Katastrophensituation hin zum klimafitten Schutzwald in Osttirol </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/aus-der-katastrophensituation-hin-zum-klimafitten-schutzwald-in-osttirol/</link>
				<description>Bundesminister Totschnig und LHStv Geisler beim Lokalaugenschein</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/5/6/csm_20260928_Lokalaugenschein_1_8bccf8edc8.jpg" length="3078187" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e3692c92d3bca7f3cb564280e45031610"><span class="regierungsmitglied">Nach 5,5 Millionen Kubikmeter Schadholz in Osttirol Wiederbewaldung weiter im vollen Gange</span></li><li data-list-item-id="edca519b469790e8ea4f9dd047d8dd1af"><span class="regierungsmitglied">1,06 Millionen gepflanzte Jungbäume pro Jahr</span></li><li data-list-item-id="eb7a558ccacd8649a4555e5d7124088f6"><span class="regierungsmitglied">Waldfonds des Bundes leistet wesentliche Unterstützung</span></li><li data-list-item-id="ee712556c930eda5a4a1b1f1895560adb"><span class="regierungsmitglied">Klimafitte Schutzwälder durch Wiederbewaldung, Pflege und ausgewogenes Wald-Wild-Verhältnis</span></li></ul><p>Rund 5,5 Millionen Kubikmeter Schadholz sind in den vergangenen Jahren durch Windwurf, Schneedruck und den Borkenkäfer in Osttirol angefallen. Mit rund 13.000 Hektar lässt sich die entstandene Schadholzfläche beziffern – etwa ein Fünftel des gesamten Osttiroler Waldes und so groß wie die Summe der Gemeindegebiete Virgen, Lienz und Amlach zusammen.&nbsp;</p>
<p>Die Wiederbewaldung und damit die Wiederherstellung der Schutzfunktion des Waldes auf dieser großen Fläche ist eine mehrjährige organisatorische und forstliche Herausforderung. Ohne Unterstützung von Bund und Land ist das für die WaldbesitzerInnen nicht zu schaffen. Bei einem Lokalaugenschein im Einzugsgebiet Daberbach in Oberlienz informierten sich kürzlich&nbsp;der für Land- und Forstwirtschaft zuständige Bundesminister&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Norbert Totschnig</span> und LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>, gemeinsam mit Bürgermeister&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Markus Stotter</span>&nbsp;und Landesforstdirektor <span class="regierungsmitglied">Harald Oblasser</span>&nbsp;über den aktuellen Stand. Im Einzugsgebiet Daberbach zeigt sich exemplarisch, wie aus einer durch Waldschäden stark beeinträchtigten Fläche wieder ein stabiler und klimafitter Schutzwald entstehen kann.</p>
<p>„Die Wiederbewaldung ist eine gemeinsame Kraftanstrengung. Der Bund unterstützt das Land Tirol und die Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer dabei mit den Mitteln des Waldfonds. Was hier in Oberlienz bereits geleistet wurde, ist beeindruckend – und zeigt zugleich, wie viel Einsatz notwendig ist, bis aus einer Schadfläche wieder ein stabiler Wald entsteht“, betont BM Totschnig. Allein für Oberlienz wurden seit 2019 rund 2,1 Millionen Euro an Forstförderungen angewiesen. 40 Prozent davon stammen aus dem Waldfonds des Bundes.&nbsp;</p>
<p>LHStv Geisler ergänzt: „Der Wiederaufbau des Waldes braucht einen langen Atem und eine verlässliche Finanzierung. Mit Waldfonds, Flächenwirtschaftlichen Projekten, Maßnahmen der Ländlichen Entwicklung und Landesförderungen schaffen wir gemeinsam die Grundlage für die Wiederbewaldung und langfristige Stabilisierung der betroffenen Flächen.“</p>
<p>In ganz Osttirol werden weiterhin Schadholz aufgearbeitet, Flächen wiederbewaldet, Jungkulturen gepflegt und diese gegen Schädlinge geschützt. Alleine in den Jahren 2020 bis 2025&nbsp;wurden rund 6,5 Millionen Forstpflanzen gesetzt – durchschnittlich rund 1,06 Millionen Bäume pro Jahr, wobei diese überwiegend aus dem landeseigenen Forstgarten bereitgestellt werden. Dabei geht es nicht um eine möglichst rasche Wiederbegrünung, sondern um den Aufbau standortgerechter Mischbestände, die den Herausforderungen des Klimawandels besser gewachsen sind.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Wiederbewaldung braucht Zusammenarbeit und langfristige Pflege</span></p>
<p>„Finanzierung allein pflanzt jedoch noch keinen Wald. Gerade in Osttirol sind die Wälder eine zentrale kritische Infrastruktur zur Sicherung für Siedlungen, Verkehrswege und den Lebens- und Wirtschaftsraum. Damit sie ihre Wirkungen wieder voll erfüllen können, braucht es das Zusammenspiel aller Beteiligten“, erklärt Forst- und Sicherheitsreferent Geisler und dankt auch den WaldbesitzerInnen, ausführenden Betrieben und dem Forstdienst für ihr Engagement.&nbsp;</p>
<p>Am Beispiel im Einzugsgebiet Daberbach in Oberlienz wird deutlich, was möglich ist, wenn Wiederbewaldung, Pflege und ein ausgewogenes Wald-Wild-Verhältnis zusammenspielen. „Es wurde bewusst auf mehr Mischbaumarten gesetzt, die jungen Bestände entwickeln sich gut. Wiederbewaldung ist ein mehrjähriger Prozess, bei dem Rahmenbedingungen wie ein tragbarer Wildeinfluss sehr entscheidend sind“, sagt Landesforstdirektor Oblasser. Welche Bedeutung das Projekt für die Menschen vor Ort hat, zeigt Bürgermeister Stotter auf:&nbsp;„Der Wald im Einzugsgebiet Daberbach hat eine zentrale Schutzfunktion für unseren Siedlungsraum. Sein Wiederaufbau ist für Oberlienz von großer Bedeutung. Wir sind dankbar dafür, wie gut sich die wiederbewaldeten Flächen entwickeln, und sich damit auch die Sicherheit der Oberlienzerinnen und Oberlienzer wieder erhöht.“</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Wiederbewaldung in Osttirol</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Gemeinde Oberlienz</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb2783d5288e8e593fc055bc2a609b740">Schadholzmenge: ca. 280.000 m³</li><li data-list-item-id="e9685e94cd2f533dcf74352157cf98f14">Gepflanzte Bäume: 330.000 Stück im Zeitraum 2020 bis 2025</li><li data-list-item-id="e4a9e321477f9dd342d84a75e8145ae7b">Fördermittel: 2,1 Millionen Euro an Forstförderung seit 2019 (davon entfallen rund 1,07 Millionen Euro auf Flächenwirtschaftliche Projekte, 840.000 Euro auf den Waldfonds, 140.000 Euro auf die Ländliche Entwicklung und 60.000 Euro auf Landesförderungen)</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Bezirk Lienz</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e62e7b8ac278575d80ec0727813b33555">Schadholzmenge: 5,5 Millionen m<sup>3</sup></li><li data-list-item-id="ed074c5d0f10098c402126e5787106711">Betroffene Fläche: ca. 13.000 Hektar Wald</li><li data-list-item-id="e10cb3fd704ea5d4e727fdc2cede6a1d1">Gepflanzte Bäume: 6,5 Millionen Stück im Zeitraum 2020 bis 2025</li><li data-list-item-id="e3b5698d0493b599b11c649390e99fcc7">Fördermittel: 38 Millionen Euro an Forstförderung seit 2019, zusätzlich Mittel aus Projekten der Wildbach- und Lawinenverbauung sowie Abgeltungen für private Elementarschäden</li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Land- &amp; Forstwirtschaft</category>
				
					<category>Wald</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59636</guid>
				<pubDate>Fri, 25 Sep 2026 06:26:17 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Alexander Hörmann)</author>
				<title>Hochwasserschutz am Villgratenbach schreitet voran</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/zweiter-bauabschnitt-abgeschlossen-hochwasserschutz-am-villgratenbach-schreitet-voran/</link>
				<description>Zweiter Bauabschnitt abgeschlossen</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/7/4/csm_20260925_Villgratenbach_1_17446d4fa6.jpg" length="3645110" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0f6d205665ba848839c868ca96c50c64"><span class="regierungsmitglied">Fertigstellungsfeier mit BM Totschnig und LHStv Geisler in Heinfels</span></li><li data-list-item-id="e36bddad4793f8181aee9d891a03830e4"><span class="regierungsmitglied">Großprojekt schafft Sicherheit für rund 32 Hektar Bauland mit 128 Wohn- und Betriebsgebäuden</span></li><li data-list-item-id="e66c2a5446335b800b79f946788a6193c"><span class="regierungsmitglied">Wildholz- und Geschiebesperre als zentrales Bauteil</span></li><li data-list-item-id="e191c0cc0ca10931bf17c94bd1cd285e2"><span class="regierungsmitglied">Investitionen von rund 9,5 Millionen Euro&nbsp;</span></li></ul><p>Der Hochwasserschutz in Osttirol ist einen entscheidenden Schritt weiter: Der zweite Bauabschnitt des umfangreichen Schutzprojekts am Villgratenbach in Heinfels wurde fertiggestellt – und schafft Sicherheit für rund 32 Hektar Bauland mit insgesamt 128 Wohn- und Betriebsgebäuden. Rund 9,5 Millionen Euro haben das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft, das Land Tirol und die Gemeinde Heinfels dafür gemeinsam investiert. Zu Baubeginn waren dafür Kosten von rund 14 Millionen Euro prognostiziert worden. Diese konnten mit den 9,5 Millionen Euro deutlich unterschritten werden.&nbsp;</p>
<p>Herzstück des Bauabschnitts ist eine leistungsfähige Wildholz- und Geschiebesperre am Ausgang der Schluchtstrecke des Villgratenbachs. Sie kann bis zu 50.000 Kubikmeter Geschiebe und Gestein zurückhalten und verhindert zugleich, dass angeschwemmtes Holz zu gefährlichen Verklausungen führt. Heute, Freitag, wurde die Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts mit BM <span class="regierungsmitglied">Norbert Totschnig</span>, LHStv<span class="regierungsmitglied"> Josef Geisler</span>, <span class="regierungsmitglied">Johann Kraler</span> (Bgm Heinfels), <span class="regierungsmitglied">Franz Schneider</span> (Bgm Sillian) und weiteren Partnern gefeiert.</p>
<p>„Der Schutz der Bevölkerung vor Naturgefahren hat für mich oberste Priorität. Gerade angesichts zunehmender Wetterextreme müssen wir vorsorgen und dort investieren, wo Hochwasserschutz Sicherheit schafft. Allein in Tirol stellen wir 2026 rund 18 Millionen Euro an Bundesmitteln für den Hochwasserschutz bereit. In den Hochwasserschutz am Villgratenbach investiert mein Ministerium rund 6,6 Millionen Euro. Damit schützen wir 1.044 Menschen und 128 Objekte zusätzlich vor Hochwasser. Das zeigt: Wenn Bund, Land und Gemeinden gemeinsam anpacken, schaffen wir Sicherheit für die Menschen und stärken gleichzeitig unsere Regionen. Jeder Euro in den Hochwasserschutz ist eine Investition in Sicherheit, Lebensqualität und eine widerstandsfähige Heimat“, so Umweltminister Totschnig anlässlich der Eröffnungsfeier.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Schutz für Siedlungsraum und Infrastruktur</span></p>
<p>Auch LHStv Geisler betont die Bedeutung des Projekts für die Region: „Wir leben in Tirol seit jeher mit Naturgefahren, und müssen damit rechnen, dass die Zahl der Wetterextreme zunimmt. Deshalb investieren wir laufend in den Schutz vor Naturgefahren. Dieses Projekt hat einen weiteren Meilenstein erreicht. Dadurch steigt der Schutz vor Hochwasser für Mensch und Natur in dieser Gegend enorm. Ich danke allen Beteiligten vor Ort für ihren engagierten Einsatz zum Schutze der Tiroler Bevölkerung.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Anhebung der Landesstraße, neue Dämme und Mauern</span></p>
<p>Neben der zentralen Geschiebesperre wurden im Zuge des zweiten Bauabschnitts zahlreiche weitere Maßnahmen umgesetzt: Die Landesstraße wurde im Bereich der Sperre um bis zu sechs Meter angehoben und über das neue Bauwerk geführt. Auf der linken Seite des Villgratenbachs wurden auf einer Länge von rund 500 Metern Dämme und Mauern errichtet bzw. erhöht. Darüber hinaus wurde das Bachbett neugestaltet, Uferbereiche wurden gesichert und wichtige Versorgungseinrichtungen verlegt. Bereits zwischen 2020 und 2023 konnten einzelne Bauteile, darunter eine neue Brücke, realisiert werden.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">50.000 Kubikmeter Rückhaltevolumen</span></p>
<p>Die neue Wildholz- und Geschiebesperre bildet das Herzstück des zweiten Bauabschnittes. Sie hält im Hochwasserfall große Mengen an mitgeführtem Schotter, Gestein und Holz zurück und reduziert damit das Risiko, dass sich das Gerinne weiter flussabwärts gefährlich verlegt. „Damit die Schutzwirkung auch langfristig erhalten bleibt, wurde das Gewässer unterhalb der Geschiebesperre stabilisiert. Insgesamt wurden 15&nbsp;Querriegel aus schweren Wasserbausteinen errichtet, die verhindern, dass sich das Bachbett eintieft“, erklärt <span class="regierungsmitglied">Lukas Umach</span>, Fachbereichsleiter Wasserbau in der Abteilung Wasserwirtschaft des Landes. Gleichzeitig wurde die Sperre nicht nur auf technischer Ebene durchgedacht, auch die ökologische Gestaltung des Wassers war ein wichtiger Aspekt. Neben der umfassenden naturnahen Begrünung des Uferbereichs wurde die Sperre auch so konzipiert, dass sie für Fische weiterhin passierbar bleibt.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Erfolgreicher Abschluss trotz herausfordernder Arbeiten</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Johannes Nemmert</span>, Leiter des Baubezirksamts Lienz, verweist auf die besonderen Herausforderungen bei der Umsetzung: „Die Arbeiten fanden in einem topographisch anspruchsvollen Bereich statt und mussten gleichzeitig mit den Anforderungen an Verkehr, Gewässer und bestehende Infrastruktur abgestimmt werden. Die Anhebung der Landesstraße, die umfangreichen Ufersicherungen und die Errichtung der Sperre waren technisch anspruchsvolle Aufgaben. Dass die Maßnahmen nun abgeschlossen werden konnten, ist dem Zusammenspiel aller Beteiligten zu verdanken.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Hochwasserschutzprojekt entlang Drau und Villgratenbach schreitet voran</span></p>
<p>Der nun fertiggestellte Abschnitt ist Teil eines umfassenden Maßnahmenpakets für den Hochwasserschutz entlang der Drau und des Villgratenbachs in Sillian und Heinfels. Nach den umfangreichen Arbeiten am Hochwasserschutz der Drau in Sillian, die sich über rund acht Jahre erstreckten, starteten im Oktober 2024 die Arbeiten am zweiten Bauabschnitt des Villgratenbachs in der Schluchtstrecke oberhalb von Heinfels. Für die betroffenen Gemeinden bedeutet die Fertigstellung einen wichtigen Zugewinn an Sicherheit.</p>
<p>So sehen das auch die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden, Kraler (Heinfels) und Schneider (Sillian): „Für Heinfels und Sillian ist die Fertigstellung dieses Bauabschnitts ein wichtiger Meilenstein. Hochwasserschutz ist keine Aufgabe, die man irgendwann abschließt – gerade angesichts zunehmender Wetterextreme müssen wir unsere Schutzmaßnahmen laufend weiterentwickeln. Mit der neuen Geschiebesperre und den zahlreichen begleitenden Maßnahmen haben wir jetzt einen wesentlichen Schritt geschafft, um die Menschen, Gebäude und wichtige Infrastruktur besser zu schützen. Unser Dank gilt allen, die dieses anspruchsvolle Projekt über Jahre vorbereitet, geplant und umgesetzt haben.“</p>
<p>Die Umsetzung der Maßnahmen erfolgte durch die Bundeswasserbauverwaltung, genauer durch das Baubezirksamt Lienz.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
					<category>Lawinen/Muren/Hochwasser</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59624</guid>
				<pubDate>Thu, 24 Sep 2026 11:17:16 +0200</pubDate>
				
				<title>Wissen, was im Ernstfall zu tun ist</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/wissen-was-im-ernstfall-zu-tun-ist/</link>
				<description>Zivilschutztag am 3. Oktober</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ec646af48eca910c2f4d16c71e5c43dc1"><span class="regierungsmitglied">Auslösung aller 1.025 Tiroler Zivilschutzsirenen und AT-Alert zwischen 12 und 13.15 Uhr</span></li><li data-list-item-id="ea4687195027897ba0812c2dde0a2be71"><span class="regierungsmitglied">Test der Funktionsfähigkeit der Warnsysteme</span></li><li data-list-item-id="e3f3274579346a38d80b425ea9298941c"><span class="regierungsmitglied">Sensibilisierung der Bevölkerung für Sirenensignale, Warnungen und den Zivilschutz</span></li></ul><p>Wenn im ganzen Land am ersten Samstag im Oktober zugleich die Sirenen heulen und Handys vibrieren, ist wieder Zivilschutztag. Am Samstag, 3. Oktober, werden wieder bundesweit die Zivilschutzsirenen und der AT-Alert getestet. Erstmals werden auch Fahrplananzeigen und digitalen Werbetafeln mit den Testwarnungen bespielt. Zugleich dient der Tag vor allem auch dazu, die Bevölkerung über die Bedeutung der Sirenensignale und AT-Alert zu informieren und für die Wichtigkeit des Zivilschutzes zu sensibilisieren.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Kein Alarmismus, aber notwendige Vorsorge</span></p>
<p>„Zivilschutz geht uns alle an. Nicht nur Einsatzkräfte und Behörden müssen im Ernstfall wissen, was zu tun ist. Auch jede und jeder Einzelne ist in diesem Moment gefordert. Das ist kein Alarmismus, sondern notwendige Vorsorge. Denn im Ernstfall zählt jede Sekunde – für Vorbereitungen ist dann keine Zeit mehr. Wer Warnsignale kennt und weiß, was im Ernstfall zu tun ist, schützt sich und andere“, ruft Sicherheitsreferent LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> dazu auf, den Zivilschutztag als Sicherheitscheck für sich selbst und den eigenen Haushalt zu nutzen. Fragen wie „Kenne ich die Sirenensignale?“, „Habe ich genug Vorräte zuhause?“ und „Weiß ich, wo ich im Ernstfall Informationen erhalte“ helfen, die eigenen Kenntnisse zu hinterfragen.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Test von 1.025 Zivilschutzsirenen und AT-Alert</span></p>
<p>Der Zivilschutztag ist zudem ein wichtiger Testtag, um zu überprüfen, ob die technischen Warnmöglichkeiten flächendeckend funktionstüchtig sind. Dank der 1.025 Zivilschutzsirenen kann in Tirol bei einem Zivilschutzalarm flächendeckend gewarnt werden. Rund die Hälfte der Tiroler Sirenen sind außerdem an eine Notstromversorgung angeschlossen. Sie funktionieren also auch bei einem großflächigen Stromausfall.&nbsp;</p>
<p>Neben den Zivilschutzsirenen erhalten Betroffene im Ernstfall mittels AT-Alert eine Warnung direkt auf das Mobiltelefon. Über den AT-Alert können sowohl Einheimische als auch Gäste erreicht werden. Zusätzlich erhalten Betroffene über AT-Alert erste Handlungsempfehlungen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Warnungen auch auf Fahrplananzeigen und Werbetafeln</span></p>
<p>Erstmals am Zivilschutztag werden Informationen zum Probealarm tirolweit auch auf rund 200 VVT-Fahrplananzeigen ausgespielt. Seitens des Bundesministeriums für Inneres werden zudem österreichweit digitale Werbetafeln bespielt – unter anderen auch in Tirol.</p>
<p></p><hr>

<h3>Factbox: Informationen zu AT-Alert, richtiger Bevorratung und Ablauf des Zivilschutztages</h3>
<p>(weitere Details finden sich in den Medienunterlagen im Downloadbereich)</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ablauf am Zivilschutztag&nbsp;</span></p>
<p>Zivilschutzsirenen:&nbsp;Samstag, 3. Oktober, von 12 bis 12.45 Uhr. Es werden alle 1.025 Zivilschutzsirenen getestet. Zu hören sind vier Signale: „Sirenenprobe“, „Warnung“, „Alarm“ und „Entwarnung“.&nbsp;</p>
<p>Hinweis: Die Typhone des Flutwellenprobealarms für die Kraftwerksgruppe Sellrain-Silz und das Kraftwerk Kaunertal werden dieses Jahr ausgemustert und die Alarmierung in das Zivilschutzsirenen-System integriert. Daher gibt es keine gesonderte Testung des Flutwellenprobealarms beim Zivilschutztag mehr.</p>
<p>AT-Alert:&nbsp;Parallel zu den Sirenen, zweifache Auslösung von AT-Alert zwischen 11.45 und 13.15 Uhr auf allen empfangsbereiten Mobiltelefonen. Eine Auslösung erfolgt durch das Bundesministerium für Inneres, eine durch das Landes- Warn- und Lagezentrum (LWLZ). Die Testauslösung des LWLZ erfolgt auf höchster Warnstufe („Notfallalarm“). Diese Warnstufe ist bei allen Smartphones automatisch aktiviert und kann nicht deaktiviert werden. Entsprechend wird die Testnachricht von allen mit einer Funkzelle verbundenen und empfangsbereiten Mobiltelefonen in Tirol empfangen. Die Auslösung des Bundesministeriums für Inneres erfolgt auf der Stufe&nbsp;„Gefahreninformation“. Der Empfang dieser muss im Smartphone gegebenenfalls aktiviert werden. Eine Anleitung dazu findet sich auf&nbsp;<a href="http://www.tirol.gv.at/at-alert" target="_blank">www.tirol.gv.at/at-alert</a>.&nbsp;</p>
<p>Insbesondere an den Bundeslandgrenzen ist es möglich, dass Testnachrichten mehrfach, auch von anderen Bundesländern, empfangen werden können.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Überblick Zivilschutzsirenen&nbsp;</span></p>
<p>Tirolweit: 1.025 (österreichweit rund 8.300)</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e8a73d8c89ef928a88a265f86494fe67e">Kufstein: 123</li><li data-list-item-id="e032bf8037cd0f78ced8f0b846ba1b553">Kitzbühel: 78</li><li data-list-item-id="ef78c21f02bcc4e0975a082a845395a3a">Schwaz: 131</li><li data-list-item-id="ec188292b45afa31f46caa15a1011b722">Innsbruck-Land: 215</li><li data-list-item-id="e9c783836f9f96fc2d984e53e4edb406b">Imst: 109</li><li data-list-item-id="e322d1052d9345cd76435ff2acb00354c">Reutte: 99</li><li data-list-item-id="e6253b7fe384525088d230357439529fc">Landeck: 111</li><li data-list-item-id="e1d10af136e19b2b040818754d45ccb94">Lienz: 119</li><li data-list-item-id="e1c9dec37418f95c58f2716a44248c7dd">Innsbruck-Stadt: 40</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">AT-Alert: Warnungen direkt aufs Mobiltelefon</span></p>
<p>Das Bevölkerungswarnsystem AT-Alert informiert Betroffene im Ernstfall direkt über das Mobiltelefon – ohne App und ohne Anmeldung.&nbsp;</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ee1f55bb4fbd5d18093f636e2e95842f4"><span class="regierungsmitglied">SCHNELL: </span>Warnung innerhalb weniger Sekunden direkt aufs Mobiltelefon</li><li data-list-item-id="e9acf94e411d421906d0331c96ce8a1cf"><span class="regierungsmitglied">NIEDERSCHWELLIG: </span>Keine App und keine Anmeldung notwendig</li><li data-list-item-id="e34ef4a3b67aed08e8aa381504fc78da8"><span class="regierungsmitglied">ZIELGERICHTET: </span>Erreicht alle Menschen im Gefahrengebiet – auch TouristInnen</li><li data-list-item-id="e399f4d5edffb6ea1a809625645a08764"><span class="regierungsmitglied">ANONYM:</span> Ohne Telefonnummern oder personenbezogene Daten</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">So funktioniert AT-Alert:</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0bb6e83cbc2c1a560552f3632c1b18ca"><span class="regierungsmitglied">Gefahr erkennen: </span>Eine zuständige Behörde erhält Informationen über eine mögliche oder bestehende Gefahr und entscheidet über die Warnung.</li><li data-list-item-id="e52753397d96f536601b98683ced3422e"><span class="regierungsmitglied">Warngebiet festlegen:</span> Das betroffene Gebiet, die passende Warnstufe und der Meldungstext werden festgelegt.</li><li data-list-item-id="e0f21c3b3dee1defab1f72b33b9f72779"><span class="regierungsmitglied">Meldung aussenden: </span>Mobilfunkbetreiber verbreiten die Warnung über die ausgewählten Mobilfunkzellen.</li><li data-list-item-id="edb9b8c5af461e29062b20a029e3978e8"><span class="regierungsmitglied">Menschen informieren: </span>Empfangsbereite Mobiltelefone im Warngebiet zeigen die Meldung mit Informationen und Verhaltensempfehlungen an.</li></ul><p>Alle Infos zu AT-Alert:&nbsp;<a href="http://www.tirol.gv.at/at-alert" target="_blank">www.tirol.gv.at/at-alert</a>&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Handeln im Ernstfall&nbsp;</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e3b52a5cf947968a86184655455922ca7">Ruhe Bewahren&nbsp;</li><li data-list-item-id="e296c2a30b625a75ef52874512cdafc19">Offizielle Informationen einholen (beispielsweise über Website und Social-Media-Kanäle des Landes Tirol)</li><li data-list-item-id="e303decc3caf42661677907b8f173b44c">Anweisungen der Behörde bzw. Handlungsempfehlungen befolgen&nbsp;</li><li data-list-item-id="e35323e672fd9c7be65fad932756fff6e">Notrufnummer für akute Notfälle freihalten&nbsp;</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Vorbereitung durch richtige Bevorratung</span></p>
<p>Haben Geschäfte aufgrund einer Krise geschlossen oder ist es einem selbst nicht möglich, das Haus für längere Zeit zu verlassen, bedarf es eines ausreichenden Vorrats an Lebensmitteln und Getränken.&nbsp;Grundsätzlich sollte jeder Haushalt eine Woche ohne Einkaufen und ohne Strom auskommen.</p>
<p>Tipps zur Bevorratung:&nbsp;</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eddd1f4f5e15bebfe1c0ae70b563953f0">Lebensmittel wählen, die man im Notfall auch kalt essen kann.</li><li data-list-item-id="e57a5f4a4fc36ae34c31acb6263b793eb">Besonders lang haltbare, hochwertige und leicht verdauliche Lebensmittel bevorraten.</li><li data-list-item-id="e9b1880c38691602c16fa4725fa781659">Lebensmittel möglichst kühl, trocken und lichtgeschützt lagern.</li><li data-list-item-id="e53573265c397b968ef485bf5c6d680ec">Ablaufdatum regelmäßig prüfen.</li><li data-list-item-id="e6de3b280d39566dc573cacdf95425228">Auf eventuell notwendige Spezialnahrung für Babys, kranke und ältere Menschen sowie auf Tierfutter für Haustiere nicht vergessen.</li><li data-list-item-id="eae835842c35e2a7c818bbf19a1d17cb3">Vorrat an Getränken aufbauen ((Mineral)-Wasser und Fruchtsäfte in Verbundpackungen sind aufgrund der langen Haltbarkeit besonders für einen Getränkevorrat geeignet).</li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59569</guid>
				<pubDate>Sat, 19 Sep 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Im Herbst auf den Bergen: Sicher unterwegs bei Wanderungen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/im-herbst-auf-den-bergen-sicher-unterwegs-bei-wanderungen/</link>
				<description>Kürzere Tage, Laub, Nässe und erste Vereisungen verändern die Bedingungen am Berg</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/9/4/csm_20260625_DIGIWAY_Handy_acbf5a8478.jpg" length="2203371" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e7868f4e335222ff0a0d9338019055efc"><span class="regierungsmitglied">Neue Ausgesetztheitskarte hilft, Wege und Absturzgefahren bereits bei der Tourenplanung besser einzuschätzen</span></li><li data-list-item-id="e0de634a22ad9ef1d105d9cbebc29d61c"><span class="regierungsmitglied">Digitale Informationen unterstützen bei der Planung – Beschilderungen und Hinweise vor Ort haben Vorrang</span></li><li data-list-item-id="efe8b948d9287f8028787434907db79e9"><span class="regierungsmitglied">Auch Hüttenöffnungszeiten sowie Aktivitäten in Alm-, Forst- und Jagdwirtschaft beachten</span></li></ul><p>Gute Fernsicht, angenehme Temperaturen und weniger Gewitter machen den Herbst zu einer beliebten Zeit für Wanderungen in Tirol. Gleichzeitig ändern sich die Bedingungen am Berg: Die Tage werden kürzer, Nässe durch Regen, Tau oder Nebel erhöhen die Rutschgefahr. Das Land Tirol appelliert daher, bei der Planung einer Herbsttour die jahreszeitlichen Besonderheiten zu berücksichtigen und die Route an die aktuellen Bedingungen anzupassen. Unterstützung bei der Tourenplanung bieten auch digitale Anwendungen. So gibt es mittlerweile eine&nbsp;<a href="https://tiris.maps.arcgis.com/apps/instant/basic/index.html?appid=3fa67d7731df4bae87ca389736f5ee83&amp;center=11.5056;46.7889&amp;level=7&amp;hiddenLayers=198cd3f2d5a-layer-28;198cd4fca5a-layer-34" target="_blank" rel="noreferrer">Ausgesetztheitskarte</a>: Sie zeigt in vier Stufen die Absturzgefahr auf Wegen – gerade im Herbst bei potentiell erhöhter Rutschgefahr eine wichtige Information. Zudem macht ein Vergleichstool unterschiedliche Wegeklassifikationen in Tirol, Südtirol und Trentino verständlich. Entstanden ist diese Karte im Rahmen eines Euregio-Projekts – DIGIWAY (mehr dazu in der&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/bergwandern-wird-digital-euregio-projekt-digiway-macht-bergwege-sicherer/">Pressemitteilung vom 25. Juni 2026</a>). Zudem werden erstmals die amtlichen Wegedaten der drei Euregio-Landesteile gemeinsam digital nutzbar gemacht.</p>
<p>„Gerade im Herbst lohnt sich ein genauer Blick auf die geplante Tour und die aktuellen Bedingungen. Digitale Werkzeuge können dabei eine wichtige Unterstützung sein. Durch DIGIWAY stehen neue qualitätsgesicherte Datengrundlagen zur Verfügung, die helfen, Wege und mögliche Gefahren besser einzuschätzen“, betont Sportreferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Fünf Tipps für die Herbsttour</span></p>
<p>Bei der Planung und während der Tour gilt es insbesondere, einige herbstliche Besonderheiten im Blick zu behalten:</p><ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="eff9f2f8e38914f152dca35525680b0b4"><span class="regierungsmitglied">Früh starten und kürzer planen:</span><span> Die Sonne geht früher unter. Touren sollten so gewählt werden, dass ausreichend Zeit für den Rückweg bei Tageslicht bleibt.</span></li><li data-list-item-id="e37430f5cd674d600ae5dfe40127318d8"><span class="regierungsmitglied">Höhenlage und Wetter beachten: </span><span>Nach Niederschlägen kann in höheren Lagen bereits Schnee liegen. Auf schattigen Nordseiten kann dieser länger liegen bleiben.</span></li><li data-list-item-id="e5a5af3c8b7054037ddfa0da005e51d72"><span class="regierungsmitglied">Trittsicher unterwegs sein: </span><span>Laub kann Wurzeln, Steine und Löcher verdecken. Nässe durch Regen, Tau oder Nebel macht den Untergrund zusätzlich rutschig.</span></li><li data-list-item-id="e247cf53758ba1144ba972721a9fa16c7"><span class="regierungsmitglied">Frost und Vereisung einkalkulieren: </span><span>Bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt können feuchte Stellen vereisen. Besonders unter Laub können sich in steilen Waldpassagen tückische Eisflächen bilden. Spikes für Wanderschuhe können zusätzliche Trittsicherheit bieten.</span></li><li data-list-item-id="e1182a870a82a9ffd3b60fe62f65f2603"><span class="regierungsmitglied">Hüttenöffnungszeiten prüfen: </span><span>Viele Alm- und Schutzhütten schließen im Herbst. Wer eine Einkehr einplant, sollte sich vorab über die aktuellen Öffnungszeiten informieren.</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Tourenplanung endet nicht am Smartphone</span></p>
<p>Digitale Karten und Tourenplattformen sind wichtige Hilfsmittel bei der Tourenplanung, ihre Angaben sind jedoch nicht immer amtlich geprüft oder aktuell. Deshalb sollten möglichst qualitätsgesicherte Informationen genutzt und im Zweifelsfall mehrere Quellen abgeglichen werden. Das Euregio-Projekt DIGIWAY schaffte dafür zusätzliche Grundlagen.</p>
<p>Auch abseits der eigenen Sicherheit ist im Herbst Rücksicht gefragt. Wer Sperren und Hinweise beachtet, Rücksicht auf andere NutzerInnen des Naturraums nimmt und die eigene Tour an die Bedingungen anpasst, leistet einen wichtigen Beitrag für ein gutes Miteinander am Berg. „Im Herbst teilen sich viele unterschiedliche Interessen den Naturraum. Rücksicht auf Wildtiere, Wald- und Landwirtschaft sowie Jagd ist deshalb ebenso wichtig wie die eigene Sicherheit. Wer aktuelle Hinweise beachtet und seine Tour an die Bedingungen anpasst, trägt zu einem guten Miteinander am Berg bei“, erklärt LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Land- &amp; Forstwirtschaft</category>
				
					<category>Sport</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59531</guid>
				<pubDate>Tue, 15 Sep 2026 12:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Ö3-Verkehrsaward 2026 geht an Straßenmeisterei Zams</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/oe3-verkehrsaward-2026-geht-an-strassenmeisterei-zams/</link>
				<description>Auszeichnung in Kategorie „Straßenmeisterei“ für rasches Errichten einer Ersatzstraße nach Murenabgang auf Pitztalstraße</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/a/5/csm_20260915_%C3%963Verkehrsaward__1__b751cb4b18.jpg" length="2370583" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef134067f82731c24a657d088c6928584"><span class="regierungsmitglied">L 16 Pitztalstraße wurde Ende Juni auf rund 500 Metern durch Mure zerstört – innerhalb nur einer Woche konnte Ersatzstraße erbaut werden</span></li></ul><p>Ende Juni hat eine Mure die L 16 Pitztalstraße auf rund 500 Metern zerstört und das hintere Pitztal von der Außenwelt abgeschnitten. Gerade einmal innerhalb einer Woche schufen die Mitarbeiter der Straßenmeisterei Zams eine Ersatzstraße. Gearbeitet wurde rund um die Uhr. Für diese außergewöhnliche Leistung wurde die Straßenmeisterei Zams heute, Dienstag, Küniglberg in Wien mit dem Ö3-Verkehrsaward 2026 in der Kategorie „Straßenmeisterei“ ausgezeichnet.&nbsp;</p>
<p>„Mobilität verbindet Orte und Menschen, Mobilität braucht aber auch entsprechende Verkehrswege. Gerade in Tirol sind einzelne Straßen wichtige Lebensadern ganzer Täler. Wenn Naturkatastrophen diese Verbindungen unterbrechen, braucht es Menschen, die rasch und kompetent handeln. Die Mitarbeiter der Straßenmeisterei Zams haben genau das getan. Mit Fachwissen, Tatkraft und unermüdlichem Einsatz haben sie Tag und Nacht gearbeitet, damit das hintere Pitztal wieder erreichbar ist. Diese Auszeichnung ist eine besondere und verdiente Anerkennung für eine außergewöhnliche Leistung und spiegelt die hohe Qualität der Straßenmeistereien in Tirol wider“, gratuliert LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.&nbsp;Auch der für Landesstraßen zuständige LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> würdigt den Einsatz der Straßenmeisterei: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer 14 Tiroler Straßenmeistereien sorgen 365 Tage im Jahr dafür, dass Tirol mobil bleibt und alle Landesteile sicher erreichbar sind. Sie räumen Schnee, sichern Straßen nach Unwettern, beheben Schäden und halten unsere Infrastruktur am Laufen. Die Auszeichnung für die Straßenmeisterei Zams steht stellvertretend für die großartige Arbeit aller rund 400 Mitarbeitenden in ganz Tirol. Sie sind wahre Helden des Alltags.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ersatzstraße innerhalb weniger Tage errichtet</span></p>
<p>Es sind Bilder, die im Kopf bleiben: Ende Juni 2026 verschüttete und unterspülte eine Mure die L 16 Pitztalstraße im Gemeindegebiet von St. Leonhard auf einer Länge von rund 500 Metern. Teile der Straße brachen vollständig weg, vier Brücken wurden zerstört. Die Landesstraße musste zwischen Hairlach und Eggenstall gesperrt werden – das hintere Pitztal war auf dem Straßenweg nicht mehr erreichbar.&nbsp;Zeitweise waren rund 1.000 Menschen von der Außenwelt abgeschnitten.</p>
<p>„Für uns war klar: Jede Stunde zählt. Unmittelbar nach dem Ereignis haben wir mit den Aufräumarbeiten begonnen. Zunächst wurde eine bestehende Umfahrung ertüchtigt – damit konnten zumindest einmal die Eingeschlossenen wieder das Tal verlassen bzw. Waren ins Tal gebracht werden“, berichtet <span class="regierungsmitglied">Hartmut Neurauter</span> von der Straßenmeisterei Zams und führt weiter aus: „Weil diese erste Umfahrung jedoch immer nur einspurig mit langen Wartezeiten befahrbar war und für größere Fahrzeuge nicht ausreichte, errichteten wir in kürzester Zeit eine komplett neue Ersatzstraße neben der zerstörten Landesstraße. Damit konnten wir die Erreichbarkeit des hinteren Pitztals wesentlich verbessern und den Verkehr wieder deutlich flüssiger abwickeln.“ Die neue Ersatzstraße ist 110 Meter lang. Für den Bau wurden rund 200 Kubikmeter an Material verwendet.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Perfektes Zusammenspiel als Schlüssel für rasches Handeln</span></p>
<p>Durch die neue Ersatztrasse konnten die Wartezeiten aufgrund kürzerer Ampelintervalle deutlich reduziert werden. Auch Reisebusse, Lastkraftwagen mit Anhängern sowie Sattelkraftfahrzeuge können das hintere Pitztal wieder erreichen. „Insgesamt waren zehn Mitarbeiter der Straßenmeisterei Zams gemeinsam mit den Feuerwehren des Pitztals, dem Wasserbau des Baubezirksamts Imst, zahlreichen weiteren Einsatzkräften sowie externen Firmen Tag und Nacht im Einsatz. Allein unsere zehn Mitarbeiter haben in der ersten Woche 800 Arbeitsstunden geleistet. Zeitgleich arbeiteten bis zu neun Bagger und&nbsp;eine Vielzahl an Lkw auf der Baustelle. Dieses perfekte Zusammenspiel aller Beteiligten war der Schlüssel für die rasche Wiederherstellung der Verbindung“, erklärt <span class="regierungsmitglied">Bernd Stigger</span>, Leiter des Baubezirksamts Imst.</p>
<p>Die Arbeiten an der beschädigten L 16 sowie am Bachbett dauern weiterhin an. „Die Uferböschung ist grundsätzlich gesichert – weitere abschließende Arbeiten sind jedoch noch notwendig. Zudem müssen wir die Landesstraße auf 500 Metern komplett neu errichten. Auch die Bichlbachbrücke wird aktuell von Grund auf neu aufgebaut. Aktuell errichten wir dazu ein völlig neues Fundament. Die endgültige Instandsetzung der Straße wird voraussichtlich Mitte Dezember abgeschlossen sein“, fasst <span class="regierungsmitglied">Johannes Monz</span> vom Baubezirksamt Imst die noch ausständigen Arbeitsschritte zusammen. Bis dahin leistet die Ersatzstraße ihren wichtigen Dienst.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Rückgrat der Tiroler Verkehrsinfrastruktur</span></p>
<p>Die Tiroler Straßenmeistereien betreuen ein insgesamt 2.236 Kilometer langes Landesstraßennetz zwischen rund 400 und 2.000 Metern Seehöhe. Knapp 400 MitarbeiterInnen sorgen täglich dafür, dass die Straßen sicher befahrbar bleiben. „Der Einsatz der Straßenmeistereien ist oft erst dann sichtbar, wenn Außergewöhnliches passiert. Gerade deshalb ist diese Auszeichnung so wertvoll. Sie zeigt, wie wichtig das Know-how, die Einsatzbereitschaft und der Zusammenhalt unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Sicherheit und Mobilität in Tirol sind“, betonen LH Mattle und LHStv Geisler abschließend.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
					<category>Straßenbau</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59497</guid>
				<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Neuer Kreisverkehr: Mehr Sicherheit am Verkehrsknoten Mötz</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/neuer-kreisverkehr-mehr-sicherheit-am-verkehrsknoten-moetz/</link>
				<description>Land Tirol und ASFINAG errichten Kreisverkehr an Unfallhäufungsstelle</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="ecb9e0ddb819fe8b5c527806c2a86df5a"><span class="regierungsmitglied">40-Meter-Kreisverkehr für klarere und sicherere Verkehrsführung</span></li><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="ef4f8153ed024fa34ea474e82bbc20c3d"><span class="regierungsmitglied">Rund 2,3 Millionen Euro für gemeinsames Projekt</span></li><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="e9fbd6c616acca74af0f441a30c2393ab"><span class="regierungsmitglied">Umsetzung für 2027 vorgesehen</span></li></ul><p>Wo die L 236 Mötzer Straße, die L 59 Mötzer Dorfstraße und die Anschlussrampe zur A 12 Inntalautobahn zusammentreffen, ist eine klare Verkehrsführung gefragt. Mit einem neuen Kreisverkehr wollen das Land Tirol und die ASFINAG die Situation an diesem wichtigen Knotenpunkt neu ordnen. Im Kreuzungsbereich kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen und Unfällen.&nbsp;</p>
<p>„Mit dem Kreisverkehr in Mötz erhöhen wir die Verkehrssicherheit an einem für die Region wichtigen und gleichzeitig neuralgischen Knotenpunkt“, betont LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> und freut sich, dass das Gemeinschaftsprojekt von Land Tirol und ASFINAG im kommenden Jahr 2027 realisiert werden kann. Die Kosten sind mit rund 2,3 Millionen Euro veranschlagt.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bestehende Infrastruktur gezielt nutzen</span></p>
<p>Vorgesehen ist ein Kreisverkehr mit einem Durchmesser von 40 Metern. Die örtlichen Gegebenheiten ermöglichen eine Umsetzung weitgehend im Bestand.&nbsp;Damit kann der bestehende Straßenraum für die neue Verkehrsführung genutzt und der Eingriff in das Umfeld möglichst geringgehalten werden. Die Umsetzung des Projekts erfolgt in Abstimmung mit den Gemeinden Mötz und Silz.&nbsp;</p>
<p>„Die Verbesserung der Verkehrssituation an diesem Knotenpunkt ist für Mötz seit Jahren ein wichtiges Anliegen. Umso mehr freut es mich, dass nun in die Umsetzung geht. Für unsere Gemeinde ist es ein gutes Signal, wenn bei einem viel genutzten Verkehrsknoten gemeinsam mit dem Land Tirol und der ASFINAG eine langfristige Lösung auf den Weg gebracht wird“, erklärt der Bürgermeister von Mötz, <span class="regierungsmitglied">Michael Kluibenschädl</span>. „Die L 236 verbindet unsere Gemeinden mit dem überregionalen Verkehrsnetz und entsprechend wichtig ist eine sichere und verlässliche Verkehrsführung“, hebt <span class="regierungsmitglied">Helmut Dablander</span>, Bürgermeister von Silz hervor.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Zubringer zur B 189 Mieminger Straße</span></p>
<p>Die Kosten in der Höhe von 2,3 Millionen Euro teilen sich das Land Tirol und die ASFINAG im Verhältnis 75 zu 25 Prozent. „Sowohl für die Landesstraßenverwaltung als auch für die ASFINAG hat Verkehrssicherheit höchste Priorität.&nbsp;Mit dem geplanten Kreisverkehr haben wir eine verkehrstechnisch gute Lösung, die sich gleichzeitig in die bestehende Situation einfügt“, sind <span class="regierungsmitglied">Günter Guglberger</span>, Vorstand der Abteilung Landesstraßen und Radwege, sowie <span class="regierungsmitglied">Günter Fritz</span>, ASFINAG Regionalleiter, überzeugt. Über den Knoten in Mötz und die L 236 Mötzer Straße ist auch die B 189 Mieminger Straße angebunden.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Straßenbau</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59493</guid>
				<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 10:31:09 +0200</pubDate>
				
				<title>Energie vom Dach: Sonnenstrom für den Maschinenhof Agrar Lienz</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/mehr-energie-vom-eigenen-dach-sonnenstrom-fuer-den-maschinenhof-agrar-lienz/</link>
				<description>Neue Photovoltaikanlage mit Überschusseinspeisung am Maschinenhof Agrar Lienz</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/7/f/csm_20260909_PV_Maschinenhof_Agrar_Lienz2_a11c25d9f9.png" length="2700199" type="image/png" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ed9e80b32cb83f219e28b1b1f45835fd8"><span class="regierungsmitglied">Land baut Photovoltaik auf eigenen Gebäuden weiter aus</span></li><li data-list-item-id="e48ae0641b66b9a7a002f57070ad80193"><span class="regierungsmitglied">Tirol im europäischen Spitzenfeld: Anteil erneuerbarer Energie 60 Prozent</span></li></ul><p>Der Maschinenhof Agrar Lienz des Landes Tirol produziert seinen Strom künftig zur Gänze direkt am eigenen Dach: Im Zuge der notwendigen Dachsanierung wurde heuer eine 30-Kilowatt-Peak-Photovoltaikanlage (kWp) errichtet. 69 Module auf einer Fläche von 135 Quadratmetern erzeugen Sonnenstrom für den landeseigenen Betrieb. Nicht benötigte Energie wird in das öffentliche Netz eingespeist. Das Land Tirol investiert dafür rund 95.000 Euro in die Photovoltaikanlage inklusive der erforderlichen Sicherheitseinrichtungen. Die Anlage ist technisch fertiggestellt und geht demnächst in Betrieb. Der Maschinenhof Agrar Lienz ist eine wichtige Versorgungseinrichtung für die ländliche Verkehrsinfrastruktur, insbesondere für ländliche Straßen und landwirtschaftliche Seilwege.&nbsp;</p>
<p>„Jede notwendige Sanierung ist auch eine Chance, unsere Landesgebäude fit für die Zukunft zu machen. Beim Maschinenhof Agrar Lienz verbinden wir die Dachsanierung deshalb direkt mit der Erzeugung von Sonnenstrom. Diesen Ansatz verfolgen wir Schritt für Schritt bei unseren Gebäuden im ganzen Land. Wo es technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist, verbinden wir notwendige Sanierungen mit mehr Energieeffizienz und erneuerbarer Energie. So senken wir langfristig den Energieverbrauch und die laufenden Kosten und werden als Land unabhängiger“, betont Hochbaureferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.&nbsp;</p>
<p>„Wenn auf dem Dach eines Landesbetriebs Sonnenstrom erzeugt wird und dieser direkt vor Ort genutzt werden kann, ist das Energiewende in der Praxis. Der Maschinenhof Agrar Lienz wird künftig seinen gesamten Strombedarf mit der eigenen Photovoltaikanlage decken und darüber hinaus Sonnenstrom ins Netz einspeisen. Wir wollen die geeigneten Flächen auf unseren eigenen Gebäuden nutzen und damit unsere Energieversorgung unabhängiger machen. Tirol liegt beim Anteil erneuerbarer Energie bereits im europäischen Spitzenfeld – diesen Weg setzen wir konsequent fort“, sagt Energiereferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Vom Dach direkt in den Betrieb</span></p>
<p>Der Maschinenhof ist damit ein weiteres Beispiel dafür, wie das Land Tirol seine eigenen Gebäude für die Energiegewinnung nutzt. Im ersten Halbjahr 2026 kamen insgesamt 288 kWp an neuer Photovoltaikleistung hinzu. Derzeit sind rund 60 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 4.400 kWp auf Landesgebäuden installiert. Dafür werden rund 24.800 Quadratmeter Dachfläche genutzt – etwas mehr als 3,4 Fußballfelder.</p>
<p>Auch bei der Wärmeversorgung setzt der Maschinenhof bereits auf erneuerbare Energie. Die Wärme wird seit geraumer Zeit über die REO – Regionalenergie Osttirol bereitgestellt. Mit der neuen Photovoltaikanlage wird nun auch die Stromversorgung auf die Nutzung heimischer Sonnenenergie ausgerichtet.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sonnenenergie als Teil der Energiewende – weitere Anlagen bis 2027</span></p>
<p>Der Ausbau der Photovoltaik auf Landesgebäuden ist Teil des Tiroler Weges zur Energieautonomie. Weitere Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 800 kWp wurden im Vertrag mit der TINEXT bereits abgerufen und sollen bis 2027 errichtet werden.</p>
<p>Tirol kann sich rechnerisch bereits an 220 von 365 Tagen vollständig mit heimischer erneuerbarer Energie versorgen (mehr dazu&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/energiewendetag/"><span lang="DE" dir="ltr">hier</span></a>). Damit liegt das Land deutlich über dem österreichischen Durchschnitt von 157 Tagen und dem EU-Durchschnitt von 92 Tagen. Mehr als 60 Prozent des Tiroler Endenergieverbrauchs stammen bereits aus erneuerbaren Energiequellen. Damit zählt Tirol im europäischen Vergleich zu den Regionen mit einem besonders hohen Anteil erneuerbarer Energie.</p>
<p>Bis 2050 soll Tirol an allen 365 Tagen des Jahres rechnerisch energieautonom sein und seinen Energiebedarf bilanziell vollständig aus heimischen erneuerbaren Energiequellen decken.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Energie</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59494</guid>
				<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 09:54:47 +0200</pubDate>
				
				<title>Leo Brandstätter ist Tirols Zivildiener des Jahres 2026 </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/leo-brandstaetter-ist-tirols-zivildiener-des-jahres-2026/</link>
				<description>LHStv Geisler und LRin Pawlata gratulieren zu Empathie, Eigeninitiative und gelebter Unterstützung</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef02a73e98194b2bfeca0a8e7c2a222bf"><span class="regierungsmitglied">Auszeichnung für besonderen Einsatz beim Blinden- und Sehbehindertenverband Tirol</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Leo Brandstätter</span> ist Tirols Zivildiener des Jahres 2026. Der junge Salzburger aus Bad Gastein leistet seinen Zivildienst beim Blinden- und Sehbehindertenverband Tirol (BSVT) und wurde gestern, Dienstag, im Bundeskanzleramt in Wien von Ministerin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Claudia Bauer</span> als „Zivildiener des Jahres 2026“ ausgezeichnet.&nbsp;Auch das Land Tirol gratuliert dem Zivildiener des Jahres und spricht ihm Dankbarkeit und Respekt aus: „Zivildiener leisten Tag für Tag einen wichtigen Beitrag für unser Zusammenleben. Leo Brandstätter ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie aus einem verpflichtenden Dienst ein persönlicher Einsatz für andere werden kann. Dass er sich mit großer Hilfsbereitschaft, Eigeninitiative und über seine Dienstzeit hinaus für den Blinden- und Sehbehindertenverband engagiert, verdient besondere Anerkennung. Ich gratuliere ihm herzlich zum Titel ‚Tirols Zivildiener des Jahres‘“, so der für den Zivildienst zuständige LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.</p>
<p>Auch Inklusions- und Soziallandesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata</span> gratuliert zur Auszeichnung: „Leo Brandstätter zeigt mit seinem Einsatz eindrucksvoll, was gelebte Inklusion bedeutet: Menschen dort zu unterstützen, wo sie Hilfe benötigen, und gleichzeitig ihre Selbstbestimmung und Eigenständigkeit zu respektieren. Dieses feine Gespür, verbunden mit großer Empathie und persönlichem Engagement, verdient besondere Anerkennung.“</p>
<p>Besonders hervorgehoben werden Leo Brandstätters Einfühlungsvermögen und sein Gespür dafür, blinde und sehbehinderte Menschen genau in jenem Ausmaß zu unterstützen, das sie selbst wünschen. Darüber hinaus brachte er sich bei Veranstaltungen und Ausflügen ein und gestaltete mit seinem grafischen Know-how Flyer und Plakate.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Soziales</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59478</guid>
				<pubDate>Tue, 08 Sep 2026 13:16:52 +0200</pubDate>
				
				<title>Tirol will mehr Unabhängigkeit: Landesregierung arbeitet an Energieautonomie 2050</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tirol-will-mehr-unabhaengigkeit-landesregierung-arbeitet-an-energieautonomie-2050/</link>
				<description>Tirol ist voller Energie: Herbstklausur der Tiroler Landesregierung in Lienz </description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/a/2/csm_20260908_Regierungsklausur_FITSCH__9__f9335a85f6.jpg" length="1316492" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ea4abc08b027206cf10f808052afb90b3"><span class="regierungsmitglied">Energie-Zielszenario aktualisiert:&nbsp;Erneuerbare Energieerzeugung bis 2050 um 50 Prozent ausbauen und Endenergiebedarf um 30 Prozent senken&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e6acc9e60030fec76f9a962119f783243"><span class="regierungsmitglied">Landesregierung zieht Bilanz und beschließt neue Maßnahmen – von Speicherförderung und Wärmewende bis zur Dekarbonisierung der Öffis</span></li><li data-list-item-id="e0ff53b253d700bba4bffae9fa5dfdfe9"><span class="regierungsmitglied">Wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“: Einfachere und schnellere Verfahren zur Genehmigung von Energiespeicher</span></li></ul><p>Die Herbstklausur der Tiroler Landesregierung in Osttirol stand im Zeichen der Energiewende: Tirol hält am Ziel fest, die Unabhängigkeit voranzutreiben und bis 2050 energieautonom zu sein. Bereits heute versorgt sich Tirol an 220 von 365 Tagen im Jahr vollständig mit heimischer, erneuerbarer Energie. Damit liegt Tirol deutlich über dem Österreich- und EU-Schnitt. Die Landesregierung will noch weitergehen und bis 2050 weitere Schritte setzen, um das Ziel „TIROL 2050 energieautonom“ zu erreichen und den Import von ausländischen fossilen Brennstoffen zu beenden. Auf Basis eines aktualisierten Energie-Zielszenarios Tirol 2050 forciert die Tiroler Landesregierung den Ausbau von Speicherkapazitäten, die Wärmewende sowie den Umstieg auf saubere Antriebe bei den öffentlichen Verkehrsmitteln und die Nachhaltigkeit in der Landesverwaltung. LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>, LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>, LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> und LR&nbsp;<span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> präsentierten heute, Dienstag, im Rathaus in Lienz die beschlossenen Maßnahmen.&nbsp;</p>
<p>„Tirol hat das Potenzial, sich selbst mit sicherer, sauberer und erneuerbarer Energie zu versorgen. Wir müssen uns in der Energiefrage unabhängig machen. In den vergangenen Jahren ist deutlich geworden, wie schnell sich internationale Krisen auf unsere Energieversorgung und die Preise in Österreich auswirken. Die fossilen Energieträger sind die wahren Preistreiber und die Öl-Scheichs und Gas-Oligarchen die Krisen-Profiteure. Unser Ziel ist deshalb klar: Tirol soll bis 2050 energieautonom werden. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Energiewende über Wohlstand, Standort, Lebenserhaltungskosten, Wettbewerbsfähigkeit und über Arbeitsplätze entscheidet“, betont LH Mattle.&nbsp;</p>
<p>60 Prozent des Tiroler Endenergiebedarfs werden bereits heute aus erneuerbaren Energieressourcen gedeckt – insbesondere aus Wasserkraft und Biomasse. „Jede Kilowattstunde, die wir einsparen oder in Tirol erneuerbar erzeugen, macht uns unabhängiger. Die Energiewende ist deshalb nicht nur eine Frage des Klimaschutzes, sondern auch der Versorgungssicherheit und der sozialen und wirtschaftlichen Unabhängigkeit“, erklärt LHStv Wohlgemuth. Das Land geht selbst voran: „Wir können von den Tirolerinnen und Tirolern nicht verlangen, ihren Energiebedarf zu reduzieren und auf erneuerbare Energie umzusteigen, wenn wir selbst nicht mit gutem Beispiel vorangehen. Deshalb machen wir auch die Landesverwaltung Schritt für Schritt klimafitter – mit Photovoltaik auf Landesgebäuden, energieeffizienten Gebäuden und einem zunehmend elektrifizierten Fuhrpark.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">50 Prozent mehr erneuerbare Energie, 30 Prozent weniger Endenergiebedarf</span></p>
<p>Bereits 2014 fasste die Tiroler Landesregierung den Beschluss, bis 2050 den Energiebedarf im Land bilanziell aus heimischen, erneuerbaren Energiequellen zu decken. „In rund 20 Jahren haben wir den Anteil der Erneuerbaren von 37 auf über 60 Prozent gesteigert. Die Stromerzeugung aus PV hat sich in diesem Zeitraum mehr als verzwölffacht, bei den Wärmepumpen verzeichnet Tirol das stärkste Wachstum aller Bundesländer. Auch beim Ausbau der Wasserkraft – dem Rückgrat der heimischen Energieversorgung – wurden Erfolge erzielt, ein gutes Stück des Weges liegt aber noch vor uns“, zieht Energiereferent LHStv Geisler Zwischenbilanz. Man dürfe sich auf den Erfolgen nicht ausruhen: „‚TIROL 2050 energieautonom‘ ist kein Schlagwort, sondern ein konkreter Auftrag. Wir müssen die erneuerbare Energie bis 2050 um 50 Prozent ausbauen und gleichzeitig unseren Endenergiebedarf im Vergleich zu 2024 um 30 Prozent senken. Ein ambitioniertes Ziel, das wir meistern, wenn wir alle zusammenarbeiten.&nbsp;Die Maßnahmen, die wir jetzt vielleicht auch gegen Widerstand setzen, schaffen ein Tirol, das auch in Zukunft lebenswert und unabhängig ist.“&nbsp;</p>
<p>Die fachliche Grundlage für die weitere Entwicklung bildet das Energie-Zielszenario Tirol 2050. Aufgrund der technologischen, wirtschaftlichen und energiewirtschaftlichen Veränderungen wird dieses regelmäßig von der Energieagentur Tirol evaluiert und aktualisiert. Die aktuelle Überarbeitung zeigt: Die Energieautonomie in Tirol ist bis 2050 möglich. Dafür muss insbesondere der Endenergiebedarf in den Bereichen Gebäude, Mobilität und Produktion deutlich reduziert werden. Gleichzeitig müssen die heimischen erneuerbaren Energieträger konsequent ausgebaut sowie Stromnetze und Speicherkapazitäten weiterentwickelt werden. Notwendig ist etwa der Ausbau der Wasserkraft um rund 25 Prozent, die auch künftig das Rückgrat der Stromversorgung bilden wird, aber auch mehr Energiegewinnung aus Umweltwärme, Photovoltaik, Biogas oder Wind.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Mehr Stromspeicher: Förderung von netzdienlichen Stromspeichern wird ausgebaut</span></p>
<p>Mit dem Ausbau der erneuerbaren Energie steigt die Bedeutung von Speichermöglichkeiten. Denn Strom aus Sonne steht beispielsweise nicht immer genau dann zur Verfügung, wenn er gebraucht wird.&nbsp;Insbesondere Stauseen sind eine sinnvolle Speichertechnologie im großen Maßstab und können das Stromnetz wesentlich entlasten und stabilisieren.&nbsp;</p>
<p>„Bei der Energiewende starten wir in das nächste Kapitel. Da wir viel erneuerbare Energie erzeugen, wollen wir auch die notwendigen Speichermöglichkeiten schaffen. Unsere Speicherkraftwerke brauchen keine kritischen Rohstoffe, die importiert werden müssen und können von Tirol aus mit der Wasserkraft Zeiten ausgleichen, in denen Photovoltaik und Windkraft schwächeln“, erklärt LH Mattle, dass der Ausbau von Pumpspeicherkraftwerken vorangetrieben und Genehmigungsverfahren für Speicheranlagen erleichtert werden müssen: „Tirol entwickelt die bestehende Stromspeicher-Förderung 2027 weiter, um den Ausbau von Speicherkapazitäten voranzutreiben.“&nbsp;</p>
<p>Konkret wird die Förderung von netzdienlichen Stromspeichersystemen, die etwa Privathaushalte für Batteriespeicher beantragen können, im kommenden Jahr in Abstimmung mit Fördermöglichkeiten des Bundes weiterentwickelt. Künftig soll die Förderung nicht mehr ausschließlich auf die Nachrüstung von Speichersystemen ausgelegt werden. Für die laufende Förderung ist die Nachfrage derart groß, dass die Mittel aus dem Budget 2026 fast vollständig ausgeschöpft sind. „Um einen Förderstopp zu verhindern, stocken wir das Budget für die bestehende Stromspeicher-Förderung auf. Damit stellen wir die Mittel für das Jahr 2026 sicher“, so LH Mattle.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Nachhaltig und effizient heizen</span></p>
<p>Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Gebäudesektor, auf den 45 Prozent des gesamten Endenergiebedarfs entfallen. Dämmung, effiziente Heizsysteme und der Umstieg auf erneuerbare Wärme werden weiter forciert. „Bei der Wärmewende gilt: Raus aus Öl und Gas und hinein in effiziente, erneuerbare Wärme“, sagt LHStv Geisler. Um die Wärmeversorgung vor allem auch in den Ballungs- und Tourismusgebieten auf erneuerbare Energieträger umzustellen, sollen Nah- und Fernwärmenetze weiter ausgebaut werden. Ein wirksamer Hebel zur Senkung des Endenergiebedarfs sind die Dämmung von Bestandsgebäuden und energieeffiziente Neubauten.</p>
<p>Mit der Mitmach-Aktion „Mission Keller-Check“ erhalten Haushalte in der Heizsaison 2026/27 kostenlose Dämmsets und Unterstützung bei der Dämmung von Heizungsrohren. „Energieeffizienz beginnt bei uns zu Hause. Mit der ‚Mission Keller-Check‘ wollen wir zeigen, dass schon kleine Maßnahmen Energie sparen, Kosten senken und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten können“, so LHStv Geisler. Umgesetzt wird die Aktion von der Energieagentur Tirol.</p>
<p>Auch die Wohnbauförderung wird bis 2027 weiterentwickelt. Geplant sind unter anderem einfachere Förderbestimmungen, eine zielgerichtete Weiterentwicklung der Zuschüsse sowie die Möglichkeit, umfassende Sanierungen schrittweise umzusetzen. Zusätzlich sollen Rückbaukonzepte und damit das Recycling von Baustoffen stärker berücksichtigt werden. „Mit der Wohnbauförderung haben wir in Tirol ein Erfolgsmodell für mehr leistbares Wohnen. Gleichzeitig ist sie ein wichtiger Hebel für die Energiewende. Diesen Hebel wollen wir künftig noch stärker nutzen“, kündigt LHStv Wohlgemuth an.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Vollständige Dekarbonisierung: Öffis bis 2040 emissionsfrei</span></p>
<p>Im Verkehrsbereich setzt Tirol auf einen weiteren Ausbau des öffentlichen Verkehrs und die Umstellung auf saubere Antriebe. „Über 198.000 Tirolerinnen und Tiroler mit einer VVT-Jahreskarte leisten bereits heute einen wichtigen Beitrag zur Energiewende. Unser Ziel ist deshalb: ein attraktives Öffi-Angebot und gleichzeitig eine emissionsfreie und vollständig elektrische Busflotte“, erklärt Mobilitätslandesrat Zumtobel. Ziel ist, die VVT-Flotte bis 2040 vollständig auf emissionsfreie und elektrische Antriebe umzustellen. In einem ersten Schritt werden bis Dezember 2030 mindestens 65 Prozent der ausgeschriebenen und beschafften Busse – vor allem die Stadt- und Ortsbusse – mit emissionsfreiem Antrieb ausgestattet sein.&nbsp;</p>
<p>Die Energieautonomie 2050 ist ein wesentlicher Eckpfeiler der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie. Mit dem zweiten Maßnahmenprogramm werden derzeit 164 konkrete Umsetzungsinitiativen bis Ende 2027 konsequent vorangetrieben. Dafür hat Tirol in den vergangenen Jahren ein starkes Netzwerk auf regionaler und lokaler Ebene etabliert. „Diese starken regionalen Partnerschaften sind ein wesentlicher Hebel für die Energiewende. Sie bringen die Ziele der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie direkt vor Ort zur Umsetzung und ermöglichen es, gemeinsam mit Gemeinden, Regionen, Bildungseinrichtungen und Betrieben konkrete Projekte für mehr Energieeffizienz, erneuerbare Energien und Klimaschutz voranzubringen“, so LR Zumtobel.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<h3>Factbox: Die Maßnahmen im Detail</h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Eckpunkte Aktualisierung des Zielszenarios Tirol 2050</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e90f7525dc4e9ded9e262d1abae3e875d">Energieautonomie Tirols bis 2050 ist erreichbar.&nbsp;</li><li data-list-item-id="e9c43ef943ce30168c32c3b4285be0a90">Ausbau der heimischen erneuerbaren Energieerzeugung (+50 Prozent) und Reduktion des Endenergiebedarfs (-30 Prozent) im Vergleich zu 2024 notwendig.&nbsp;</li><li data-list-item-id="e493102039b0797e382d6086d261f7cd1">Detailbericht bis Ende 2026.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Ausbau der Speicherkapazitäten</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0e4f5c2d38f09667b8b662281b312c87">Aufstockung der Mittel für die Speicherförderung 2026.</li><li data-list-item-id="e65026d7c57eb0f4c7d5422ee91db440a">Weiterentwicklung der Speicherförderung ab 2027.</li><li data-list-item-id="efb4b1f0f6fd11d01e48c4f2b6ac4ce63">Ausbau von Pumpspeicherkraftwerken.</li><li data-list-item-id="e734c5b00254c5f1b65e5265aaae8bc76">Weiterentwicklung des Verfahrenshandbuchs für Großbatteriespeicher.</li><li data-list-item-id="eba428061976ff81df359ce70a338c080">Musterablauf für Großspeicherbatterien.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Wärmewende forcieren</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb5987d20bff6517a051fc0797d30a0a6">Ausbau von Nah- und Fernwärme mit Schwerpunkt Inntal und Tourismusgebiete.</li><li data-list-item-id="e1067f3b02a4b67fe1c1b9e9a907694ae">Weiterentwicklung des Wärmenetzkatasters auf TIRIS.</li><li data-list-item-id="e3c481d26916b9525e213dcdad7c097a2">„Mission Keller-Check“ zur Dämmung von Heizungsrohren für Tiroler Haushalte.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Nachhaltigkeit in der Wohnbauförderung stärken</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e16b06b22eea07d8009276907d6bf7869">Vereinfachung der Förderbestimmungen.</li><li data-list-item-id="e0444867c038982fa1e77c4cde1fecbc1">Weiterentwicklung der Zuschüsse für energieeffizientes und umweltfreundliches Bauen.</li><li data-list-item-id="eb1959a04fbb06f52c6730e5ac061b303">Förderung von Rückbaukonzepten und Baustoffrecycling.</li><li data-list-item-id="ecd8129f93a137695e8f40811689b2ade">Förderung schrittweiser Sanierungen.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Dekarbonisierung des öffentlichen Verkehrs</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e09c82791bef5963f5c49206de7fcea11">Umsetzung der VVT-Strategie „Zukunftsbild Tirol – klimaneutrale Öffis 2040“.</li><li data-list-item-id="e824908ff3a1eae71cbc0d22a7e403769">Schrittweise Umstellung des Busverkehrs auf emissionsfreie Antriebe.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Tiroler Energiefonds für Gemeinden weiterentwickeln</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ec465510e854699e274d8d6ab1d64f546">Erweiterung der Richtlinien.</li><li data-list-item-id="e041500320e94d7f960b803a236c66b4f">Neue Förderung für Batteriespeicher.</li><li data-list-item-id="e46394163f37433552bf5d0be83a735ba">Thermische Sanierungen künftig stärker über einmalige Zuschüsse unterstützen.</li><li data-list-item-id="e84b7460555b04c7b8342bcc446fd8d30">Erweiterung der Förderung für Energiebeauftragte.</li><li data-list-item-id="e94fddb447814bec1147691050b734a46">Höhere Förderung für Energiebuchhaltung und Energiemonitoring.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Gesetzliche Rahmenbedingungen schaffen</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0e6513f6d8760e21366b5e37ea2fcdd9">Überprüfung und Anpassung relevanter landesgesetzlicher Vorgaben.</li><li data-list-item-id="efa8334a761c4c7ae60a626e3bb13697a">Vereinfachung und Beschleunigung von Verfahren.</li><li data-list-item-id="e5d8839b4ab46153ad0748583002a3429">Reduktion von Bewilligungspflichten, wo fachlich und rechtlich vertretbar.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Landesverwaltung als Vorbild</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e90e7e3732bc74328b45d8a1f6b185749">Mehr Photovoltaik auf Landesgebäuden.&nbsp;</li><li data-list-item-id="ecd5f8f81ef1bc77705f432d145147c8b">Energieeffiziente Sanierung und klimafreundliche Gebäudetechnik.</li><li data-list-item-id="e3f7414e9b2155b2da72b21663b67852b">Weitere Elektrifizierung des Landesfuhrparks.</li><li data-list-item-id="e795a46fe0bebc37c2a90adb6e433db65">Mehr erneuerbare Energie und Energieeffizienz bei landesnahen Unternehmen.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie als gemeinsamer Rahmen</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e91209e069c0c2d1fbf4fb3d50d941a2d">Konsequente Umsetzung der 164 Maßnahmen des zweiten Maßnahmenprogramms mit besonderem Fokus auf Energie.</li></ul><p></p><hr>

<h3>Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung</h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Einfachere und schnellere Verfahren zur Genehmigung von Energiespeichern – wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“: </span>Die neu vorgestellten Maßnahmen für „TIROL 2050 energieautonom“ sehen im Sinne des Tirol Konvents, dem Weiterentwicklungsprozess der Landesverwaltung, auch Schritte zur Vereinfachung und Entbürokratisierung von Verfahren im Energiesektor vor. Teil dessen ist die Überprüfung und gegebenenfalls Anpassung aller relevanten landesgesetzlichen Vorgaben. Ziel ist vor allem die Vereinfachung und Beschleunigung von Verfahren. Dort, wo fachlich und rechtlich vertretbar, sollen zudem Bewilligungspflichten reduziert werden. Vereinfachung gibt es insbesondere im Bereich der Energiespeicher: Das bereits existierende&nbsp;Verfahrenshandbuch für Batteriespeicheranlagen soll überarbeitet und weiterentwickelt werden, damit Verfahren einfacher und schneller abgeschlossen werden können. Interessierte erfahren außerdem, welche Schritte bei einem Verfahren zur Errichtung einer Batteriespeicheranlage zu berücksichtigen sind. Zugleich soll ein Musterablauf für die Genehmigung von Batteriespeicheranlagen/Großspeicherbatterien durchgeführt werden. Dabei sollen rechtliche Grundsatzfragen geklärt und so weitere Verfahren in dieser Rechtsmaterie schneller umgesetzt werden können.&nbsp;„Wir wollen fördern, was die Energiewende voranbringt, und gleichzeitig Hürden abbauen. Wer in erneuerbare Energie und Energieeffizienz investiert, soll in Tirol möglichst rasch ins Tun kommen. Daher setzen wir auch hier voll auf den Tirol Konvent, bauen Bürokratie ab und vereinfachen Verfahren“, betont LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sonderförderungsprogramm Landeck:</span> Mit den Sonderförderungsprogrammen wird die wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Region unterstützt. So auch der Bezirk Landeck. Auf Antrag von LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> werden einmal mehr gezielt konkrete Projekte in der Region gefördert: 16 Vorhaben profitieren von Förderungen in Höhe von insgesamt über 367.000 Euro. „Mit der aktuellen Unterstützung wird – auch ganz im Sinne der heutigen Regierungsklausur – beispielsweise die Nutzung erneuerbarer Energien gestärkt, indem Anschaffungen für Großbatteriespeicher von Unternehmen unterstützt werden. Weitere Felder zielen auf die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von touristischen Einrichtungen, die Attraktivierung des öffentlichen Personennahverkehrs oder auch Forschungsprojekte, von denen die Region nachhaltig profitieren soll. Laufend werden im Zuge der Sonderförderungsprogramme qualitätsverbessernde Vorhaben gefördert. Wir unterstützen damit die regionale Wirtschaftskraft als Ganzes und ermöglichen vielfach erst mithilfe dieser Förderprogramme die Realisierung von Projekten“, ist LH Mattle überzeugt.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Digitale Mobilitätsangebote für alle zugänglich machen:&nbsp;</span>Die Tiroler Landesregierung beschloss auf Antrag von Mobilitätslandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel&nbsp;</span>eine Förderung in der Höhe von rund 80.000 Euro für das Projekt „IncluDiMi“ (Inclusive Digital Mobility fostering social cohesion in the Alpine Space) für das Regionsmanagement Osttirol (RMO). Das RMO ist Lead-Partner des Projekts mit insgesamt 11 Projektpartnern im Alpenraum und einer Laufzeit von drei Jahren. „IncluDiMi" wird dabei im Rahmen eines EU-Förderprogramms durchgeführt.&nbsp;Ziel des Projekts ist es, digitale Mobilitätsangebote (beispielsweise Fahrplan- und Ticketapps sowie -Websites) für nicht-digitale NutzerInnengruppen zugänglicher zu machen. Dabei sollen technologische Barrieren abgebaut und soziale Kompetenzen gestärkt werden. In neun alpinen Regionen werden dazu konkrete Lösungen erprobt: vom Ausprobieren digitaler Mobilitätsangebote, über Schulungsformate bis hin zur Ausbildung von Ansprechpersonen in Gemeinden. Ergänzt werden diese Formate durch technische Lösungen wie vereinfachte Buchungssysteme und alternative Zugangswege zu digitalen Mobilitätsdiensten neben klassischen Smartphone-Apps. Als Folge des Projekts sollen die Erkenntnisse und Erfahrungen zur tirolweiten Verbesserung des Zugangs zu digitalen Mobilitätsangeboten herangezogen werden. „Der Zugang zu Mobilität und damit der Abbau von Hürden ist ein zentrales Anliegen unserer Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie. Digitale Angebote dürfen niemanden vom öffentlichen Verkehr ausschließen. Mit ‚IncluDiMi‘ setzen wir genau hier an – ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen und sozial benachteiligte Gruppen erhalten so den gleichen einfachen Zugang zum öffentlichen Verkehr in Tirol wie alle anderen auch“, so LR Zumtobel.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Energie</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59426</guid>
				<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 11:45:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Wenn die Wiese der Hitze nicht mehr standhält </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/wenn-die-wiese-der-hitze-nicht-mehr-standhaelt/</link>
				<description>Land Tirol unterstützt landwirtschaftliche Betriebe bei der Verbesserung </description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/8/b/csm_20260902_LHStvGeisler_FITSCH_c996e97e55.jpg" length="880145" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ea3b2a165786f02f6981d629a7b7fe9b1"><span class="regierungsmitglied">300.000 Euro stehen 2026 zur Verfügung</span></li><li data-list-item-id="e3425e4ec8b41cf1e6d2bc40659e8bcf4"><span class="regierungsmitglied">Gefördert wird auch die Nachsaat in Eigenmechanisierung</span></li></ul><p>Tirol ist geprägt von Grünland. Für die heimischen Rinder- und Milchviehbetriebe sind leistungsfähige Wiesen daher eine zentrale Grundlage: Was auf den Wiesen wächst, entscheidet wesentlich über Qualität und Menge des verfügbaren Grundfutters. Gleichzeitig machen sich Trockenheit und Hitze auch in Tirols Grünlandbeständen zunehmend bemerkbar. Wo die Grasnarbe ausdünnt und Lücken entstehen, sinken Ertrag und Futterqualität.</p>
<p>Hier setzt das Land Tirol mit einer neuen Förderaktion an. 300.000 Euro stehen 2026 zur Verfügung, um durch Trockenheit geschädigte Grünlandbestände zu verbessern und sie gleichzeitig widerstandsfähiger für die Zukunft zu machen. Gefördert wird die Nachsaat mit entsprechendem, standortangepasstem Qualitätssaatgut.&nbsp;</p>
<p>Ziel ist nicht nur die kurzfristige Wiederherstellung geschädigter Bestände, sondern vor allem die Entwicklung klimafitter, leistungsfähiger und langfristig stabiler Grünlandbestände. „Wir müssen vorausschauend handeln und unsere Landwirtschaft fit für die kommenden Jahre machen. Trockenheit und Hitze setzen dem Grünland zunehmend zu. Genau deshalb unterstützen wir die Tiroler Bäuerinnen und Bauern dabei, geschädigte Bestände jetzt zu verbessern und gleichzeitig auf standort- und nutzungsangepasste Pflanzenbestände zu setzen“, erklärt LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>. „Das ist eine Investition in die Futterqualität, in stabile Erträge und damit in die Zukunft unserer Grünlandwirtschaft.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Aus Erfahrungen früherer Jahre</span></p>
<p>Die jetzige Maßnahme knüpft an ein bereits erprobtes Förderprogramm an. In den Jahren 2020 und 2021 wurde das Programm „Klimafittes Grünland“ ins Leben gerufen. Mehr als 1.000 landwirtschaftliche Betriebe nutzten damals die Möglichkeit und säten über den Maschinenring auf rund 3.100 Hektar Wiesen trockenheitsresistente Grünlandpflanzen nach.</p>
<p>Auf diesen Erfahrungen baut die aktuelle Förderung auf. Gleichzeitig wurde die Maßnahme weiterentwickelt: Neu ist, dass auch die Nachsaat in Eigenmechanisierung förderfähig ist. Damit können Betriebe die Arbeiten auch mit eigener geeigneter Technik durchführen. Die Antragstellung, auch in Eigenmechanisierung, erfolgt ausnahmslos über den Maschinenring. Anträge können ab sofort bis 30. September 2026 gestellt werden. Förderfähige Maßnahmen können bereits seit 1. August 2026 berücksichtigt werden.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Gute Wiese, gutes Futter</span></p>
<p>Für Tirol als überwiegendes Grünlandgebiet ist die Qualität der Wiesen wesentlich. Eine möglichst dichte und leistungsfähige Grasnarbe bildet die Grundlage für die Produktion von hochwertigem Grundfutter. Gerade angesichts längerer Trockenperioden geht es daher darum, die Futterversorgung der Betriebe möglichst stabil zu halten.</p>
<p>Mit der gezielten Nachsaat soll der Pflanzenbestand widerstandsfähiger werden und auch unter schwierigeren Bedingungen ausreichend Ertrag liefern. „Wir investieren damit nicht nur in die Wiesen von heute, sondern in die Futtergrundlage der Tiroler Landwirtschaft von morgen“, so Geisler.</p>
<p>Die Unterstützung des Landes ergänzt dabei bestehende Maßnahmen des Bundes. „Bei entsprechender Nachfrage, werde ich alles daransetzen, das Programm ‚klimafittes Grünland‘ im Sinne des Klimaschutzes und der Versorgungssicherheit auch im kommenden Jahr wieder anzubieten“, stellt LHStv Josef Geisler in Aussicht.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox – Förderung auf einen Blick:</span></p>
<p>Trockenheits- und anderweitig geschädigte Dauergrünlandbestände sollen verbessern und für die künftigen Anforderungen fit gemacht werden.</p>
<p>Im Fokus stehen:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e630c4e84c6c932f08110d86186b4c8da"><span class="regierungsmitglied">Dichte Grasnarbe:</span><span> Lücken in durch Dürre oder Engerlinge geschädigten Beständen schließen</span></li><li data-list-item-id="ece4b29a8bd66edd9d2100d4eb4ad0af5"><span class="regierungsmitglied">Passender Pflanzenbestand:</span><span> standort- und nutzungsangepasste, trockenheitsresistentere Grünlandpflanzen fördern</span></li><li data-list-item-id="eefb64d0d39abd797d52fc4944434ca1f"><span class="regierungsmitglied">Besseres Grundfutter:</span><span> Qualität und Ertrag der Wiesen verbessern und damit die eigene Grundfutterversorgung stärken</span></li><li data-list-item-id="ebaeca38dd9dc18bfb05a86326067fb74"><span class="regierungsmitglied">Weniger Zukauffutter:</span><span> Mehr wirtschaftseigenes Futter stärkt die betriebliche Kreislaufwirtschaft</span></li><li data-list-item-id="e53baa4f34ac8a7acd3185b5f34d5363a"><span class="regierungsmitglied">Erosionsschutz:</span><span> Eine geschlossene Grasnarbe schützt den Boden und erhöht die Bearbeitungssicherheit</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Was wird gefördert?</span></p>
<p>Nachsaat und umbruchlose Neuansaat von Dauergrünlandbeständen mit der Umkehrfräse. Auch Nachsaaten in Eigenleistung sind förderfähig.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Antragstellung:</span></p>
<p>Ausschließlich über den Maschinenring Tirol bzw. die jeweilige Regionalstelle.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Frist:</span></p>
<p>Anträge können ab sofort bis 30. September 2026 gestellt werden. Förderfähige Maßnahmen können bereits seit 1. August 2026 berücksichtigt werden.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Förderungsvoraussetzungen und Abwicklung:</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e49e55c3834ad6d8533b95a5a8dedaa1d"><span>Verwendung von standort- und nutzungsgerechte Qualitätsmischungen (ÖAG-Qualität oder Mischungen nach dem österreichischen Mischungsrahmen)</span></li><li data-list-item-id="e5c65bf6d45ea95d2394068311d0b5ef1"><span>Nach Maßgabe der Verfügbarkeit von Landesmitteln erfolgt die Förderung durch Gewährung eines Zuschusses je ha verbesserter Grünlandfläche. Der Zuschuss je ha beträgt für Nachsaat bzw. umbruchslose Neueinsaat € 220,-</span></li><li data-list-item-id="e3e856a3d3023b707bef59de2ca1e0c38"><span>Antragstellung mit Flächenangabe ausschließlich direkt beim Maschinenring Tirol (MR Service) bzw. der jeweiligen Regionalstelle bis spätestens 30. September 2026.</span></li><li data-list-item-id="ece57c8f6205ea363507a5f3a1f627093"><span>Unterstützt werden auch Nachsaaten in Eigenmechanisierung bzw. durch Maschinengemeinschaften; die Antragstellung und Abrechnung erfolgen ebenfalls ausschließlich durch den Maschinenring Tirol.</span></li><li data-list-item-id="e0077da80f59b12ef0f9bc25e5e7eef26"><span>Bereits durchgeführte Nachsaaten können auch rückwirkend bis 1.8.2026 gefördert werden, wenn die Fördervoraussetzungen vorliegen (Antragstellung und Vorlage von Saatgut-Rechnungen erforderlich)</span></li><li data-list-item-id="ec9701118aa61f7b986d4179cbefc9676"><span>Teilnahme an einer Bildungsmaßnahme des LFI Tirol zur Grünlandbewirtschaftung</span></li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Umwelt</category>
				
			</item>
				
			
		</channel>
	</rss>

