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			<title>Land Tirol - Meldungen</title>
			<link>https://www.tirol.gv.at/</link>
			<description>Aktuelle Meldungen vom Amt der Tiroler Landesregierung</description>
			<language>de</language>
			<docs>https://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
			
				<copyright>Land Tirol</copyright>
			
			<pubDate>Sun, 18 Oct 2026 01:09:13 +0200</pubDate>
			<lastBuildDate>Sun, 18 Oct 2026 01:09:13 +0200</lastBuildDate>
			
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				<guid isPermaLink="false">news-59848</guid>
				<pubDate>Fri, 16 Oct 2026 11:00:38 +0200</pubDate>
				
				<title>Energiespar-Aktion „Mission Keller-Check“ startet</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/energiespar-aktion-mission-keller-check-startet/</link>
				<description>Kostenlose Rohrleitungs-Dämmung für bis zu 500 Tiroler Haushalte </description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ed53b9c2dd7590653b3cf3c65bcaddd6b"><span class="regierungsmitglied">Unkomplizierte Selbstmontage für zu Hause</span></li><li data-list-item-id="e119179922131bced26a8dd09d6effb0a"><span class="regierungsmitglied">Teilnehmende haben zudem Chance auf weitere attraktive Gewinne</span></li><li data-list-item-id="e438f8165dd8e8004a26abf20c009e38f"><span class="regierungsmitglied">Aktion läuft bis zum 30. Juni 2027</span></li></ul><p>Mit der „Mission Keller-Check“ werden Tiroler Haushalte dazu motiviert, ungedämmte Heizungs- und Warmwasserrohre im Keller zu isolieren. Die „Mission Keller-Check“ wird federführend von der Energieagentur Tirol umgesetzt. Das Land Tirol, die Stadt Innsbruck und die Firma Steinbacher Dämmstoffe unterstützen die Aktion. Bis zu 500 Tiroler Haushalte erhalten dafür kostenlose Dämm-Sets und eine umfassende Anleitung zur Umsetzung.</p>
<p>„Die Energiewende gelingt nur, wenn möglichst viele Menschen mitmachen. Bei der letzten Regierungsklausur haben wir festgehalten, dass wir die Tirolerinnen und Tiroler noch aktiver in die Energiewende einbinden wollen. Mit der Mission Keller-Check wird Energieeffizienz im Alltag konkret erlebbar. Bereits kleine Maßnahmen im eigenen Zuhause können einen Unterschied machen. Wer seine Heizungsrohre dämmt, spart Energie und Heizkosten und leistet gleichzeitig einen Beitrag zu unserem gemeinsamen Ziel TIROL 2050 energieautonom“, betont Energielandesrat LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Einfache Maßnahme mit großer Wirkung</span></p>
<p>Ungedämmte Heizungs- und Warmwasserrohre geben laufend Wärme an die Umgebung ab. Dadurch geht Energie verloren, die von der Heizung zusätzlich bereitgestellt werden muss. Besonders ins Gewicht fällt dies, weil die Rohre oft im unbeheizten Kellerbereich und somit außerhalb der beheizten Gebäudehülle verlaufen. Mit einer Rohrdämmung lässt sich dieser Wärmeverlust deutlich reduzieren. „Pro Laufmeter können jährlich je nach Heizsystem und Vorlauftemperatur rund 40 Kilowattstunden Energie eingespart werden. In einem typischen Einfamilienhaus können so bis zu 100 Euro an Heizkosten pro Jahr eingespart werden“, erläutert <span class="regierungsmitglied">Rupert Ebenbichler</span>, Geschäftsführer der Energieagentur Tirol. Gerade angesichts der zuletzt stark gestiegenen Preise, insbesondere für Öl, fällt diese Einsparung bei den Energiekosten ins Gewicht.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">In wenigen Schritten zum Dämm-Set</span></p>
<p>Die Teilnahme an der Aktion ist unkompliziert: Interessierte Haushalte fotografieren ihre ungedämmten Rohrleitungen und messen die erforderlichen Rohrlängen sowie die Dimensionen der Rohrbögen. Anschließend wird das passende Dämm-Set kostenlos nach Hause geliefert. Nach der Montage laden die Teilnehmenden ein Foto des Ergebnisses auf <a href="https://www.tirol2050.at/keller-check/" target="_blank" rel="noreferrer">www.tirol2050.at/keller-check</a>.</p>
<p>Das Dämmmaterial wird vom Tiroler Familienbetrieb Steinbacher Dämmstoffe zur Verfügung gestellt.&nbsp;„Ungedämmte Heizungsrohre im Keller sind wie Heizkörper – nur eben am falschen Ort. Für den Keller-Check stellen wir unsere Polyurethan-Rohrdämmung steinonorm samt Zubehör bereit. So kommt die Wärme dort an, wo sie gebraucht wird, und der Heizraum sieht dabei auch noch sauber und ordentlich aus”, ergänzt <span class="regierungsmitglied">Roland Hebbel</span>, Geschäftsführer von Steinbacher Dämmstoffe.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Energie sparen und gewinnen</span></p>
<p>Zusätzlich zum Gewinn für Geldtasche und Umwelt haben alle Teilnehmenden die Chance auf attraktive Gewinne. Als Hauptpreis wird unter allen Teilnehmenden ein E-Roller NIU NQiX 500 verlost. Für Teilnehmende aus Innsbruck stellt die Stadt Innsbruck zusätzlich ein Klimaticket Österreich zur Verfügung.&nbsp;„Energie sparen beginnt oft mit einfachen Maßnahmen, die sich beim Haushaltsbudget und beim Klimaschutz bemerkbar machen. Als Stadt Innsbruck unterstützen wir die Aktion und stellen ein Klimaticket Österreich als zusätzlichen Gewinn zur Verfügung. So verbinden wir Energiesparen zu Hause mit klimafreundlicher Mobilität“, sagt Stadträtin <span class="regierungsmitglied">Janine Bex</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Praktische Tipps von der Expertin</span></p>
<p>Dass die Maßnahme auch von HeimwerkerInnen umsetzbar ist, weiß Installateurmeisterin <span class="regierungsmitglied">Selina Greml</span>&nbsp;aus der Praxis: „Wichtig ist, alle warmen Heizungs- und Warmwasserleitungen im Keller zu dämmen und nicht nur einzelne Rohrabschnitte. Besonders bei Bögen, Armaturen und frei zugänglichen Leitungen geht oft unnötig Wärme verloren. Wer hier sorgfältig arbeitet, kann den Energieverlust deutlich reduzieren.“ Ein weiterer Tipp: „Am einfachsten gelingt die Dämmung zu zweit. Während eine Person das Dämmmaterial anbringt, kann die andere beim Zuschneiden und Fixieren unterstützen. So ist die Arbeit oft innerhalb weniger Stunden erledigt.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Energiewende zum Mitmachen</span></p>
<p>Die Aktion läuft bis 30. Juni 2027. Insgesamt werden kostenlose Dämm-Sets für bis zu 500 Tiroler Haushalte vergeben – zur Verfügung gestellt von Steinbacher Dämmstoffe. Jetzt Rohrleitungen im Keller dämmen, Energieverluste vermeiden und dauerhaft Heizkosten sparen: Unter&nbsp;<a href="https://www.tirol2050.at/keller-check/" target="_blank" rel="noreferrer">www.tirol2050.at/keller-check</a> können sich interessierte Tirolerinnen und Tiroler eines der kostenlosen Dämm-Sets sichern. Solange der Vorrat reicht.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Nachhaltigkeit</category>
				
					<category>Energie</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59777</guid>
				<pubDate>Sun, 11 Oct 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Schutz, wenn es ernst wird: Tag der Katastrophenvorbeugung</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/schutz-wenn-es-ernst-wird-tag-der-katastrophenvorbeugung/</link>
				<description>Internationaler Tag der Katastrophenvorbeugung am 13. Oktober rückt Vorsorge und Eigenverantwortung in den Mittelpunkt</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef4cd477c45a3684fc85a35e50f837c36"><span class="regierungsmitglied">Klimawandel erhöht die Belastung durch Hitze und Wetterextreme – Land Tirol investiert laufend in Schutz vor Naturgefahren</span></li></ul><p>Muren, Lawinen, Hitzewellen, Hochwasser oder Stürme:&nbsp;Tirol ist aufgrund seiner alpinen Lage seit jeher Naturgefahren ausgesetzt.&nbsp;Gleichzeitig verändern sich die Rahmenbedingungen durch den Klimawandel: Wetterextreme werden intensiver. Umso wichtiger ist vorausschauende Vorsorge. Das Land Tirol investiert kontinuierlich in den Schutz der Bevölkerung, des Siedlungsraums und wichtiger Infrastruktur – unter anderem durch Schutzbauten, Schutzwälder und Hochwasserschutz. Rund 45.000 Schutzbauwerke im Bereich der Wildbach- und Lawinenverbauung gibt es heute in Tirol, rund 200 Millionen Euro wurden in den vergangenen zehn Jahren zusätzlich in&nbsp;vorbeugenden Hochwasserschutz an Gewässern im Talraum investiert. Zudem werden jährlich mehr als 2,5 Millionen junge Forstpflanzen im Land aufgeforstet, um auch den Schutzwald weiter zu stärken.&nbsp;</p>
<p>Der Internationale Tag der Katastrophenvorbeugung am 13. Oktober rückt weltweit die Bedeutung der Katastrophenvorsorge und der Stärkung der Widerstandsfähigkeit von Gesellschaften in den Mittelpunkt.&nbsp;Denn auch wenn Naturgefahren nicht verhindert werden können, lassen sich ihre Auswirkungen durch gezielte Vorsorge deutlich reduzieren.</p>
<p>„Katastrophenschutz beginnt nicht erst dann, wenn ein Ereignis eintritt. Entscheidend ist, dass wir bereits vorher die notwendigen Vorkehrungen treffen. Das Land Tirol investiert deshalb kontinuierlich in Schutzbauten, Schutzwälder, den Hochwasserschutz und funktionierende Warn- und Einsatzstrukturen. Gemeinsam mit zahlreichen Partnern und Stakeholdern wie Gemeinden und die Wildbach- und Lawinenverbauungen setzen wir alles daran, dass Siedlungsräume und Infrastruktur bestmöglich geschützt sind“, betont LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. „Die Schlüssel sind Vorsorge und Eigenverantwortung“, ergänzt Sicherheitsreferent LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef&nbsp;Geisler</span>:&nbsp;„Als Landesregierung nehmen wir unsere Verantwortung wahr und investieren seit Jahren zielgerichtet in Schutzmaßnahmen. Gleichzeitig ist die Eigenverantwortung der Bevölkerung wichtig. Jede und jeder sollte wissen, was im Ernstfall zu tun ist.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Wetterextreme nehmen aufgrund des Klimawandels zu</span></p>
<p>Wie deutlich sich die Entwicklung der Wetterextreme bereits zeigt, belegen Daten der GeoSphere Austria vor allem im Hinblick auf die steigenden Temperaturen: In Innsbruck hat die Zahl der Hitzetage seit 1961 langfristig um rund 27 Tage pro Jahr zugenommen.&nbsp;Aber auch andere Extremwetterereignisse – etwa Starkregen und Trockenperioden – werden intensiver: „Hitzewellen, wie wir sie diesen Sommer erlebt haben, werden durch den Klimawandel zur neuen Normalität. Die steigenden Temperaturen wiederum haben sowohl stärkeren Niederschlag bei Schauern und Gewittern als auch lange Trockenperioden dazwischen zur Folge. Kurzzeitiger Starkregen ist heute beispielsweise um 15 Prozent intensiver als früher. Somit steigt durch den Klimawandel einerseits die Unwettergefahr durch Starkregen, Hagel und Sturm, andererseits sorgt der ausgetrocknete Boden für Probleme beim Wasser und für steigende Waldbrandgefahr“, erklärt&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Manfred Bauer</span>, Leiter der Regionalstelle Tirol und Vorarlberg der GeoSphere Austria.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Investitionen in den Schutz der Bevölkerung</span></p>
<p>Das Land Tirol setzt gemeinsam mit dem Bund, den Gemeinden und Infrastruktureinrichtungen zahlreiche Maßnahmen um, um die Bevölkerung, den Dauersiedlungsraum und wichtige Infrastruktur vor Naturgefahren zu schützen:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e6d5e1439d713d3d976a31425fbf79824"><span class="regierungsmitglied">Schutzwald: </span>Mehr als 70 Prozent des Tiroler Waldes erfüllen vorrangig eine Schutzfunktion – beispielsweise vor Steinschlag oder Lawinen. Damit der Schutzwald diese wichtige Funktion auch künftig erfüllen kann, werden Schutzwälder regelmäßig gepflegt, aufgeforstet und klimafit gemacht. Alleine 2026 werden 18,3 Millionen Euro im Schutzwaldmanagement investiert. Die Maßnahmen reichen von der Pflanzung von mehr als 2,5 Millionen Forstpflanzen, über Waldpflege auf rund 2.000 Hektar bis hin zum notwendigen Abbau älterer Bestände, um den Schutzwald zeitgerecht und zielgerichtet zu verjüngen.&nbsp;</li><li data-list-item-id="eba20ccf355e55e1df4e61e813b9d0825"><span class="regierungsmitglied">Schutzbauten entlang von Landesstraßen: </span>Allein in den Jahren 2024 bis 2026 wurden rund 44 Millionen Euro in Schutzmaßnahmen wie zuletzt beispielsweise in die Haslachgalerie in Osttirol und die Kanzelgalerie im Bezirk Landeck entlang der Landesstraßen investiert.&nbsp;</li><li data-list-item-id="e912f4fe78d0e271316045e8aae07cb23"><span class="regierungsmitglied">Schutzbauten gegen Wildbäche, Lawinen oder Steinschlag: </span>Wo der Wald allein keinen ausreichenden Schutz bieten kann, kommen zusätzliche technische Schutzmaßnahmen zum Einsatz, etwa Wildbach- oder Lawinenverbauungen. In Tirol gibt es mehr als 45.000 Schutzbauten gegen Lawinen, Muren oder Steinschlag. Für deren Errichtung ist insbesondere die Wildbach- und Lawinenverbauung zuständig. Bund und Land Tirol investieren hier jährlich rund 80 Millionen Euro.</li><li data-list-item-id="e52ce22a98a379ff133ac29c02c6dd7c8"><span class="regierungsmitglied">Hochwasserschutz im Wasserbau: </span>Rund 200 Millionen Euro wurden in Tirol in den vergangenen zehn Jahren in den vorbeugenden Hochwasserschutz an Gewässern im Talraum investiert. Gefährdete Siedlungsgebiete und Infrastruktureinrichtungen werden durch wasserbauliche Maßnahmen wie Rückhalteanlagen, Dämme und Ufersicherungen geschützt.&nbsp;</li><li data-list-item-id="e50a1140c20ddc9c07a0e8ba2b0b8adaa"><span class="regierungsmitglied">Sicherheit endet nicht mit der Errichtung:</span> Die Inspektion und Überwachung dieser Anlagen ist ein zentrales Element zum Erhalt der Schutzbauten. Mehr als 1.800 besonders relevante Schlüsselbauwerke der Wildbach- und Lawinenverbauung werden jährlich einer speziellen Kontrolle unterzogen. Des weiteren wurden allein 2025 mehr als 15.000 Schutzbauwerke im Rahmen einer Begehung überwacht. Dazu kommen rund 600 km Talgewässer mit ihren Schutzbauwerken, die seitens des Wasserbaus jedes Jahr auf ihren Zustand kontrolliert werden.</li><li data-list-item-id="ebbe8c8d58b5dae7a710537ac717b7b66"><span class="regierungsmitglied">Lawinenprognose und Lawinenkommissionen: </span>Im Winter beurteilen die Lawinenkommissionen im ganzen Land laufend die aktuelle Lawinensituation. Auf Basis ihrer Einschätzungen können notwendige Maßnahmen wie Sperren oder kontrollierte Lawinenauslösungen veranlasst werden. Informationen zur Lawinensituation gibt im Winter zudem täglich der Lawinenreport. Alleine in der Wintersaison 2025/26 wurden über neun Millionen Aufrufe der Website&nbsp;<a href="http://www.lawinen.report" target="_blank" rel="noreferrer">www.lawinen.report</a> verzeichnet. Den täglichen Lawinenreport gibt es ab Anfang der Wintersaison – davor gibt es im Anlassfall Blogeinträge.&nbsp;</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Vorsorge: Was jeder Haushalt tun kann&nbsp;</span></p>
<p>Im Krisenfall können Stromversorgung, Einkaufsmöglichkeiten oder Verkehrswege vorübergehend eingeschränkt sein. Deshalb sollte jeder Haushalt so vorbereitet sein, dass er zumindest eine Woche ohne Einkaufen und gegebenenfalls ohne Strom auskommt.</p>
<p>Tipps für die Bevorratung:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4926aad40f73a85cd2ffdb93b9cfeecb">Lebensmittel auswählen, die im Notfall auch ohne Kochen oder Erwärmen gegessen werden können.</li><li data-list-item-id="e82ec6ada5cdbc0a2d632d4b14eb1dfee">Besonders lang haltbare, hochwertige und leicht verdauliche Lebensmittel bevorraten.</li><li data-list-item-id="e32d37c751b59f2b6957d1b61f58bcf7a">Lebensmittel möglichst kühl, trocken und lichtgeschützt lagern.</li><li data-list-item-id="e878ff5b84b7a697db8b9813e342adca2">Haltbarkeitsdaten regelmäßig kontrollieren und Vorräte rechtzeitig verbrauchen bzw. erneuern.</li><li data-list-item-id="e78940ccb17b6a7c865124cb6d294ce4c">Auf spezielle Bedürfnisse achten: etwa Säuglingsnahrung, benötigte Lebensmittel für kranke oder ältere Menschen sowie Tierfutter.</li><li data-list-item-id="e69169acaf87b0c9a6395c11d9ee87ff9">Einen ausreichenden Getränkevorrat anlegen. Wasser und Fruchtsäfte in geeigneten Verbundpackungen eignen sich aufgrund ihrer langen Haltbarkeit gut für die Bevorratung.</li></ul><p>„Eine gute Vorbereitung gibt Sicherheit für den Ernstfall. Wenn Behörden, Einsatzorganisationen, Gemeinden, Infrastrukturbetreiber und die Bevölkerung gut vorbereitet sind und zusammenspielen, können die Folgen von Katastrophen deutlich reduziert werden“, so LHStv Geisler abschließend.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59773</guid>
				<pubDate>Fri, 09 Oct 2026 10:07:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Boden mit anderen Augen sehen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/boden-mit-anderen-augen-sehen/</link>
				<description>Bodencubus macht Boden erlebbar</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="edd4c3681de4600f2d4eceb00bd7124d7"><span class="regierungsmitglied">Interaktive Ausstellung tourt durch Österreich und macht Station in Tirol</span></li><li data-list-item-id="e292fae1591120853263a27abe400e21b"><span class="regierungsmitglied">Schulworkshops, Führungen und Bodenfest machen den Boden erlebbar</span></li></ul><p><span lang="DE-AT" dir="ltr">Was passiert eigentlich unter unseren Füßen? Der Bodencubus lädt dazu ein, die Perspektive zu wechseln und die Welt des Bodens zu entdecken. Die mobile Ausstellung ist derzeit auf Österreich-Tour und macht nach Stationen in mehreren Bundesländern ab sofort bis zum 27. Oktober Halt in Tirol. Nach einem letzten Stopp im Burgenland kehrt der Bodencubus dann Anfang nächsten Jahres nach Oberösterreich zurück, wo die Tour ihren Abschluss findet. Noch bis morgen, Samstag, sowie am 26. Oktober ist der Bodencubus am Landhausplatz in Innsbruck zu sehen. Dazwischen macht er am hollu-Campus in Zirl Station. Möglich wird der Tirol-Aufenthalt durch eine Kooperation des Landes Tirol mit dem innsbruck nature film festival (inff), der Tiroler Versicherung, der Universität Innsbruck und der Firma hollu.&nbsp;</span></p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">„Boden ist eine unserer wichtigsten Lebensgrundlagen. Er ist die Basis für die Landwirtschaft, Lebensraum für unzählige Organismen und erfüllt wichtige Funktionen für Wasserhaushalt und Klima. Gleichzeitig ist Boden eine begrenzte Ressource, mit der wir sorgsam umgehen müssen. Der Bodencubus macht diese Zusammenhänge auf anschauliche Weise sichtbar und zeigt wie viel Leben in einem scheinbar unscheinbaren Stück Erde steckt“, betont LHStv </span><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Josef Geisler.</span><span lang="DE-AT" dir="ltr">&nbsp;</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Das leben unter unseren Füßen</span></p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">Im Alltag bewegen wir uns meist auf der Oberfläche – was darunter passiert, bleibt verborgen. Der Bodencubus macht dieses unsichtbare Ökosystem erlebbar. Besucherinnen und Besucher können Bodenlebewesen wie Asseln, Pseudoskorpione oder Erdläufer im XXL-Format entdecken. Drei Bodenmonolithe geben Einblicke in unterschiedliche heimische Bodentypen. Infotafeln vermitteln auf verständliche Weise wie Böden aufgebaut sind, welche Lebewesen darin vorkommen und welche Funktionen sie erfüllen.&nbsp;</span></p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">„Boden ist ein hochkomplexes und lebendiges System. Viele seiner Leistungen nehmen wir selbstverständlich in Anspruch, ohne sie wahrzunehmen. Der Bodencubus macht diese verborgene Welt sichtbar und zeigt, wie vielfältig Boden ist“, erklärt </span><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Thomas Peham </span><span lang="DE-AT" dir="ltr">vom Fachbereich Landwirtschaftliches Versuchswesen, Boden- und Pflanzengesundheit des Landes Tirol.</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Wissen schafft Bewusstsein</span></p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">Ein besonderer Schwerpunkt des Tirol-Aufenthalts liegt auf der Vermittlung an Kinder und Jugendliche. Vormittags finden am Landhausplatz Schulworkshops statt. Darüber hinaus steht der Bodencubus auch der interessierten Bevölkerung offen: Während der öffentlichen Besichtigungszeiten kann der Container von allen Interessierten besucht und die Welt des Bodens selbst entdeckt werden. Auch am hollu-Campus in Zirl sind Schulworkshops und öffentliche Besichtigungszeiten vorgesehen. Am Nachmittag des 17. Oktober lädt die Universität Innsbruck dort zu einem Bodenfest ein. Beim Tag der offenen Tür des Landes am 26. Oktober ist der Bodencubus ebenfalls am Landhausplatz zu sehen.</span></p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">Dass der Bodencubus in Tirol Station machen kann, ist ein Ergebnis einer Kooperation mehrerer Partner. „Bodenschutz beginnt mit dem Bewusstsein für den Wert des Bodens. Wir müssen Boden nutzen können – für die Landwirtschaft, für Siedlungen und für unsere Lebensräume – und gleichzeitig verantwortungsvoll mit dieser begrenzten Ressource umgehen. Mein Dank gilt allen Beteiligten, die dazu beigetragen haben, den Bodencubus nach Tirol zu holen.“&nbsp;</span></p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Factbox Bodencubus in Tirol:&nbsp;</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">7. bis 10. Oktober:</span><span lang="DE-AT" dir="ltr">&nbsp;Landhausplatz Innsbruck</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">13. bis 22. Oktober:</span><span lang="DE-AT" dir="ltr">&nbsp;hollu-Campus Zirl</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">23. bis 27. Oktober:</span><span lang="DE-AT" dir="ltr">&nbsp;Landhausplatz Innsbruck</span></p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">Am Landhausplatz ist der Bodencubus zu folgenden Zeiten öffentlich zugänglich:</span></p><ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e83643582462a8bbdb77cac5abcca3992">9. Oktober von 12 bis 15 Uhr und am 10. Oktober von 9 bis 15 Uhr</li></ul><p><span lang="DE-AT" dir="ltr">Während des Aufenthalts in Zirl gibt es ebenfalls Schulworkshops und öffentliche Besichtigungszeiten:&nbsp;</span></p><ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e48f3ee50dcc05edb39e6f290cab29c48">Schulworkshops: 13. bis 15. und 19. bis 22. Oktober</li><li data-list-item-id="e547f8cbf922ca13787f681551c216097">öffentliche Besichtigungszeiten: Freitag 16. bis Sonntag 18. Oktober, jeweils von 12:00 bis 18:00 Uhr</li><li data-list-item-id="e32d5dcfda094bd34d7cdd4530f3156bd">Am 17. Oktober lädt die Universität Innsbruck am hollu-Campus zum Bodenfest ein.&nbsp;</li></ul><p><span lang="DE-AT" dir="ltr">Beim Tag der offenen Tür des Landes Tirol am 26. Oktober kann der Bodencubus ebenfalls am Landhausplatz auch besucht werden.&nbsp;</span></p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Landesentwicklung</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59759</guid>
				<pubDate>Thu, 08 Oct 2026 08:48:32 +0200</pubDate>
				
				<title>Brandschutz beginnt bei der Vorsorge </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/brandschutz-beginnt-bei-der-vorsorge/</link>
				<description>Brandschutztag am 9. Oktober rückt vorbeugenden Brandschutz in den Fokus</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e5d4e815701db60cca399ef278ea6f86e"><span class="regierungsmitglied">Rauchwarnmelder und umsichtiges Verhalten können im Ernstfall entscheidend sein</span></li><li data-list-item-id="ee3ecaa91f2c9dfc39f1a76fec60ebdde"><span class="regierungsmitglied">Zertifikatslehrgang am Grillhof stärkt Brandschutzkompetenz und beschleunigt Bauverfahren</span></li><li data-list-item-id="ee80e9b037e2ef4f14b2e1bd3cafb0b5b"><span class="regierungsmitglied">Feuerlöscher-Überprüfung alle zwei Jahre gesetzlich vorgeschrieben</span></li></ul><p>Ob in den eigenen vier Wänden oder bereits bei der Planung eines Gebäudes: Wirksamer Brandschutz beginnt mit Vorsorge. Anlässlich des Brandschutztages morgen, Freitag, 9. Oktober, erinnert das Land Tirol an einfache Maßnahmen zur Brandvermeidung und an die Bedeutung des vorbeugenden baulichen Brandschutzes. Gleichzeitig setzt das Land auf gezielte Aus- und Weiterbildung: Am Tiroler Bildungsinstitut Grillhof werden hochbautechnische Sachverständige unter anderem im Bereich Brandschutz geschult.</p>
<p>„Brandschutz geht uns alle an. Schon mit einfachen Maßnahmen und einem bewussten Umgang mit möglichen Gefahrenquellen lässt sich das Risiko eines Brandes deutlich reduzieren. Gleichzeitig braucht es bei Bauvorhaben gut ausgebildete Fachleute, die Sicherheitsanforderungen frühzeitig mitdenken und kompetent beurteilen. Vorbeugender Brandschutz schützt allen voran Menschenleben und schlussendlich auch Sachwerte bis hin zu Existenzen“, betont LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Rauchwarnmelder schaffen wertvollen Zeitvorsprung – regelmäßig testen!</span></p>
<p>Bei einem Brand kann eine möglichst frühe Warnung entscheidend sein. Das Land Tirol empfiehlt deshalb, in allen Wohn- und Aufenthaltsräumen sowie in Gängen, die als Fluchtwege dienen, zumindest einen Rauchwarnmelder am höchsten Punkt des Raumes anzubringen.&nbsp;Rauchwarnmelder sollten regelmäßig über die vorgesehene Testtaste auf ihre Funktion überprüft werden.&nbsp;</p>
<p>Auch im Alltag lässt sich mit einfachen Maßnahmen vorbeugen: Brennende Kerzen und offenes Kaminfeuer sollten niemals unbeaufsichtigt bleiben. Elektrogeräte sollten bei Nichtgebrauch nach Möglichkeit stromlos geschaltet und Asche erst vollständig ausgekühlt entsorgt werden. Zudem müssen Feuerlöscher in Österreich nach gesetzlichen Vorgaben&nbsp;sowohl in Betrieben als auch Privathaushalten alle zwei Jahre&nbsp;von einem zertifizierten Sachkundigen überprüft werden.</p>
<p>„Oft sind es kleine Handgriffe, die einen großen Beitrag zur Sicherheit leisten. Ein funktionierender Rauchwarnmelder kann frühzeitig auf einen Brand aufmerksam machen und damit wertvolle Zeit schaffen, um sich und andere in Sicherheit zu bringen. Der Brandschutztag ist eine gute Gelegenheit, die eigenen Rauchwarnmelder und mögliche Gefahrenquellen zuhause wieder einmal bewusst zu überprüfen“, erklärt Landesfeuerwehrinspektor&nbsp;<span class="regierungsmitglied">René Staudacher</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Brandschutz beginnt bereits beim Bauen</span></p>
<p>Vorbeugender Brandschutz beginnt bereits bei der Planung und Genehmigung eines Bauvorhabens. Damit brandschutztechnische Anforderungen frühzeitig und fachgerecht beurteilt werden können, bietet das Tiroler Bildungsinstitut Grillhof gemeinsam mit der Tiroler Landesstelle für Brandverhütung und dem Tiroler Gemeindeverband einen Zertifikatslehrgang für hochbautechnische Sachverständige an. Seit dem Start des Lehrgangs Ende 2024 wurden bereits rund 120 amtliche und nichtamtliche Sachverständige entsprechend qualifiziert. Der sechste Zertifikatslehrgang beginnt im Jänner 2027. Zu den Ausbildungsinhalten zählen unter anderem Bau- und Raumordnungsrecht, technische Bauvorschriften, die OIB-Richtlinien sowie Feuerpolizei und Veranstaltungsrecht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem vorbeugenden Brandschutz und dessen praktischer Beurteilung. Das Lehrgangskonzept ist so aufgebaut, dass es eine direkte Verknüpfung von Theorie und Praxis gibt. Daher gibt es über den Lehrgang hinaus immer wieder Vertiefungsseminare für die LehrgangsabsolventInnen.</p>
<p>Die zusätzliche Qualifikation stärkt die Fachkompetenz direkt vor Ort und kann zugleich dazu beitragen, Bauverfahren effizienter abzuwickeln. Entsprechend geschulte hochbautechnische Sachverständige können bei bestimmten Bauvorhaben auch brandschutztechnische Aspekte selbst mitbeurteilen.</p>
<p>„Vorbeugender Brandschutz setzt möglichst früh an. Entscheidend ist, mögliche Risiken bereits in der Planung zu erkennen und fachlich fundiert zu beurteilen. Mit gezielter Aus- und Weiterbildung stärken wir das entsprechende Know-how vor Ort und schaffen damit die Grundlage für hohe Sicherheitsstandards und zugleich praktikable, effiziente Verfahren“, betont&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Johannes Pleifer</span>, Geschäftsführer der Tiroler Landesstelle für Brandverhütung.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Brandschutz-Check für zuhause</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e6408e0b135d89aca220947ffd2ce73c2"><span>Rauchwarnmelder kontrollieren: Funktion regelmäßig mit der Testtaste überprüfen.</span></li><li data-list-item-id="e4b1db5fb046cc51c0f1cc021b5af8049"><span>Richtig positionieren: Zumindest einen Rauchwarnmelder in Wohnräumen und Gängen, die als Fluchtwege dienen, am höchsten Punkt des Raumes montieren.</span></li><li data-list-item-id="eac03ff96321b50411735ad574bf68930"><span>Kerzen im Blick behalten: Brennende Kerzen und offenes Feuer niemals unbeaufsichtigt lassen.</span></li><li data-list-item-id="e6bd3d944e261b4efa7c95ab02aee5526"><span>Elektrogeräte prüfen: Geräte bei Nichtgebrauch nach Möglichkeit stromlos schalten und defekte Geräte nicht weiterverwenden.</span></li><li data-list-item-id="ec13f6f74e0c70819411ffb623e2be42d"><span>Asche sicher entsorgen: Nur vollständig ausgekühlte Asche in den Abfall geben.</span></li></ul><p>Im Ernstfall: Gebäude verlassen, andere Personen warnen und die Feuerwehr über den Notruf 122 verständigen.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59758</guid>
				<pubDate>Thu, 08 Oct 2026 08:44:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Alexander Hörmann)</author>
				<title>Neptun Staatspreis: Mehr Zeit für Tirols Wasserprojekte </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/neptun-staatspreis-mehr-zeit-fuer-tirols-wasserprojekte/</link>
				<description>Einreichfrist für Neptun Staatspreis bis 31. Oktober verlängert</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e1fe1f8c09a47149afa05327e6c4c98f1"><span class="regierungsmitglied">Zwischenstand: Tirol gemeinsam mit Salzburg die drittmeisten Projekteinreichungen aller Bundesländer</span></li><li data-list-item-id="ea3341ed6618ac974476e7965f8c8281d"><span class="regierungsmitglied">Preisgeld von bis zu 3.000 Euro</span></li><li data-list-item-id="e722d26de3ae14025f1acacf660f6c25a"><span class="regierungsmitglied">Kategorie WasserREGIONAL holt regionale Projekte vor den Vorhang</span></li></ul><p>Der Iseltrail in Osttirol holte sich im Jahr 2025 den Landessieg in der Kategorie WasserREGIONAL, die Gemeinde Walchsee mit ihrer Moorlandschaft Schwemm war im Jahr 2023 Tiroler „WasserGEMEINDE“. Im Jahr 2021 errang die Gemeinde Neustift im Stubaital mit dem WildeWasserWeg nicht nur den Landessieg, sondern auch den Bundessieg. Die Suche nach heurigen herausragenden Wasser-Projekten läuft – die Einreichfrist für (regionale) Projekte wurde bis 31. Oktober 2026 verlängert (bisher: 11. Oktober). Für all jene, die sich mit innovativen und nachhaltigen Projekten für den Schutz und die Nutzung von Wasser engagieren, gibt es damit nun mehr Zeit, ihre Ideen sichtbar zu machen.&nbsp;Bei der Preisverleihung am 18. März 2027 in Wien, die rund um den Weltwassertag stattfindet, haben die herausragendsten Projekte die Chance auf insgesamt 3.000 Euro Preisgeld.&nbsp;Aktuell verzeichnet Tirol gemeinsam mit Salzburg die drittmeisten Projekteinreichungen aller Bundesländer.</p>
<p>„Wasser prägt Tirol – als Lebensgrundlage, als wertvolle Ressource und als wichtiger Bestandteil unseres Natur- und Wirtschaftsraums. Gerade als alpines Wasserschloss tragen wir eine besondere Verantwortung, sorgsam mit unserem Wasser umzugehen und innovative Lösungen für die Zukunft zu entwickeln. Der Neptun Staatspreis macht dieses Engagement sichtbar und gibt innovativen Projekten eine Bühne“, betont Wasserreferent LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>&nbsp;und lädt alle Gemeinden, Vereine und Initiativen ein, mitzumachen: „Überall im Land gibt es Menschen, die mit neuen Ideen und konkreten Maßnahmen dazu beitragen, unsere Wasserressourcen zu schützen und nachhaltig zu nutzen. Ich lade daher alle ein, die zusätzliche Zeit zu nutzen und ihre Projekte beim Neptun Staatspreis einzureichen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Regionale Lösungen für die Herausforderungen rund ums Wasser</span></p>
<p>Ob stabile Versorgung mit hochwertigem Trinkwasser, die Renaturierung von Bächen und Flüssen, Hochwasser- und Klimawandelanpassung oder innovative Maßnahmen zum Schutz unserer Gewässer: Für Tirol ist die Kategorie WasserREGIONAL besonders interessant. Sie rückt Projekte mit regionaler und lokaler Wirkung in den Mittelpunkt und gibt konkreten Lösungen sowie engagiertem Handeln vor Ort eine Bühne.</p>
<p>Die eingereichten Projekte werden zunächst von einer Tiroler Fachjury bewertet, die den Landessieger kürt. Dieser vertritt Tirol anschließend im bundesweiten Wettbewerb, der durch ein Online-Voting entschieden wird und bei dem Projekte in Tiroler Gemeinden bereits wiederholt erfolgreich waren: 2021 Neustift im Stubaital und 2019 Innsbruck. Darüber hinaus bietet der Neptun Staatspreis die Möglichkeit, das eigene Projekt einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen und sich mit AkteurInnen aus der Wasserbranche zu vernetzen.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox – Kategorie WasserREGIONAL:&nbsp;</span></p>
<p>Ausgezeichnet wird regionales und lokales Engagement in konkreten Projekten, die dem Schutz und der nachhaltigen Nutzung der Ressource Wasser vor Ort in den Bundesländern dienen, vor allem in den folgenden Handlungsfeldern:&nbsp;</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ed8497e8d2ba27ab4b902b537d800d117"><span class="regierungsmitglied">Lebensraum Wasser</span>: Die Wiederherstellung und der Schutz von Wasserlebensräumen wie Bächen, Flüssen, Seen und Mooren.</li><li data-list-item-id="e95b83a780306068449cc82f2190988a8"><span class="regierungsmitglied">Schutz vor Wassergefahren und Auswirkungen des Klimawandels</span>: Den Schutz vor zunehmenden Wassergefahren wie Hochwasser, Starkregen, Hangwasser und Muren&nbsp;</li><li data-list-item-id="eae0663e312035c58bb37835443bd410d"><span class="regierungsmitglied">Vorsorgen für Generationen</span>: Nachhaltige sowie langfristige Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung in Anbetracht der neuen Herausforderungen wie Trockenheit und Starkregen.&nbsp;</li><li data-list-item-id="e3f075812042246ed84be8a53fdc3057d"><span class="regierungsmitglied">Wasser zum Erlebnis machen</span>: Menschen attraktive Räume im und am Wasser anbieten – für Freizeit, Naherholung und Tourismus.&nbsp;</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Wer kann einreichen?</span></p>
<p>Die Ausschreibung in dieser Kategorie richtet sich an:&nbsp;</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e878afa5493a7baa5c8a02dc33741b325">Gemeinden und Städte der teilnehmenden Bundesländer</li><li data-list-item-id="e35e1559ab1dd4c7d2879ea17774089b0">Initiativen bzw. Bürgerinnen und Bürger</li><li data-list-item-id="e603dc2b2b955147099b5ec068ecbcce4">Verbände und Vereine, Genossenschaften und NGOs</li><li data-list-item-id="ea78f3ca9c1d5683ad3087f1f1389184f">Wasserversorgungsunternehmen und Abwasserentsorger</li><li data-list-item-id="eb20341f945e4014539282fafed11c6c7">Unternehmen und sonstige Betriebe (z. B. Landwirtschaft)</li><li data-list-item-id="ed6e4bc8bbf8cd5adb2249d73f78112a4">Behörden und Institutionen – vor allem auf lokaler Ebene</li><li data-list-item-id="e6bb7e018781dba0ff3c3900d71c2b793">Interessensvertretungen wie Kammern</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Wie reicht man ein?</span></p>
<p>Online, über das&nbsp;<a href="https://neptun.awardsplatform.com/" target="_blank" rel="noreferrer">Einreichformular auf der Website</a> des Neptun Staatspreises für Wasser.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Neue Einreichfrist</span>: 31. Oktober 2026, 23.59 Uhr</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Über den Neptun Staatspreis für Wasser</span></p>
<p>Der Neptun Staatspreis für Wasser wird alle zwei Jahre an Träger von Projekten verliehen, die den nachhaltigen Umgang mit Wasser fördern und die Bedeutung dieser lebenswichtigen Ressource bewusst machen. Träger des Neptun Staatspreises für Wasser sind das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK), die Österreichische Vereinigung für das Gas- und Wasserfach (ÖVGW) und der Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaftsverband (ÖWAV). Weitere Informationen unter:&nbsp;<a href="https://www.neptun-staatspreis.at/" target="_blank" rel="noreferrer">www.neptun-staatspreis.at</a></p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Umwelt</category>
				
					<category>Wasserwirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59753</guid>
				<pubDate>Wed, 07 Oct 2026 16:33:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Schutzwald als kritische Infrastruktur</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/schutzwald-als-kritische-infrastruktur-einheitliche-ablaeufe-fuer-den-ernstfall/</link>
				<description>Einheitliche Abläufe für den Ernstfall: Neustift zeigt am Beispiel der Sturmschäden von 2023 die Bedeutung von Schutzwaldpflege und Wiederbewaldung</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/4/a/csm_20261007_Schutzwaldwoche_1_e683fa2b6e.jpg" length="2180884" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="edb3b91feda82a394046e2e4ff3e64e80"><span class="regierungsmitglied">Forstdienst, Wildbach- und Lawinenverbauung und Gemeinden arbeiten beim Schutz von Siedlungen und Verkehrswegen eng zusammen</span></li><li data-list-item-id="e008ad29436330dba26b29aa5cbf76d1d"><span class="regierungsmitglied">Neuer Einsatzplan Waldschäden gibt dem Landesforstdienst klare Abläufe und Prioritäten vor</span></li></ul><p>Schutzwälder sind ein wesentlicher Bestandteil der Sicherheitsvorsorge in Tirol. Sie schützen Siedlungen, Verkehrswege und wichtige Infrastruktur vor Naturgefahren wie Lawinen, Steinschlag, Rutschungen und Muren. Von den rund 522.000 Hektar Wald in Tirol erfüllen 72 Prozent Schutzfunktionen. Damit diese Wirkung dauerhaft erhalten bleibt, braucht es stabile, ausreichend verjüngte Bestände, laufende Pflege und im Schadensfall ein abgestimmtes Vorgehen. Anlässlich der Woche des Schutzwaldes wurde heute, Mittwoch, im Rahmen eines Pressetermins der neue Einsatzplan Waldschäden vorgestellt. Er legt intern Zuständigkeiten, Abläufe und Prioritäten für größere Schadensereignisse wie Sturm, Schneebruch oder Borkenkäferbefall fest.</p>
<p>„Schutzwald ist für Tirol kritische Infrastruktur. Er schützt Siedlungen und Verkehrswege. Gleichzeitig stehen unsere Wälder durch die Klimaveränderung zunehmend unter Druck – durch Sturm, Trockenheit, Schneedruck und Schädlinge. Deshalb investieren wir in seine Pflege und Wiederbewaldung und bereiten uns darauf vor, nach großen Schadereignissen rasch und abgestimmt zu handeln. Der neue Einsatzplan Waldschäden schafft dafür eine gemeinsame Grundlage“, betont Forst- und Sicherheitsreferent LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sicherheit hat Vorrang</span></p>
<p>Nach einem Schadensereignis steht zunächst die Sicherheit von Bevölkerung und Einsatzkräften im Vordergrund. Gefahren an Siedlungen und Verkehrswegen müssen beurteilt, blockierte Infrastruktur und Wildbäche gesichert und gefährdete Bereiche gegebenenfalls gesperrt werden. Anschließend wird anhand der Schutzfunktionen und weiterer Kriterien festgelegt, welche Flächen vorrangig aufgearbeitet werden.</p>
<p>Dabei muss nicht jedes Schadholz unbedingt sofort entfernt werden. Liegende Stämme und Wurzelteller können an geeigneten Stellen dazu beitragen, die Schneedecke zu stabilisieren. Wo hingegen eine Gefährdung von Siedlungen oder Verkehrswegen besteht oder die Schutzwirkung beeinträchtigt ist, können Räumung, Wiederbewaldung oder weitere Maßnahmen erforderlich sein. Auch das Risiko von Folgeschäden, insbesondere durch Borkenkäfer, fließt in die Reihung ein.&nbsp;</p>
<p>„Nach einem Sturm müssen wir rasch erkennen, wo der Wald seine Schutzwirkung verloren hat und wo zuerst gehandelt werden muss. Der Einsatzplan Waldschäden gibt dem Landesforstdienst und Systempartnern dafür klare Abläufe – von der Schadenserfassung bis zur Reihung der Maßnahmen“, erklärt Landesforstdirektor&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Harald Oblasser</span>.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Neustift als Beispiel für die Zusammenarbeit</span></p>
<p>Wie eng Schutzwald, Siedlungsraum und Naturgefahren zusammenhängen, zeigt das Gemeindegebiet von Neustift. Der Sturm vom Juli 2023 hinterließ dort zahlreiche Windwurfflächen und stellte Forstdienst, Gemeinde und WaldeigentümerInnen vor große Herausforderungen. „Die Aufarbeitung und anschließende Wiederbewaldung ist komplex und dauert mehrere Jahre an. Die Waldaufseher und die Bezirksforstinspektionen stehen den Betroffenen vor Ort für Beratung und Abwicklung zur Verfügung,“ erläutert&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Florian Riccabona</span>, Leiter der zuständigen Bezirksforstinspektion.</p>
<p>Auch die Wildbach- und Lawinenverbauung (WLV) ist ein wichtiger Partner. Wo die natürliche Schutzwirkung des Waldes nicht ausreicht oder durch Schadereignisse beeinträchtigt ist, können technische Schutzmaßnahmen notwendig werden. „Ein stabiler Schutzwald und unsere Schutzbauten wirken in Neustift zusammen. Wenn ein Sturm Waldflächen beschädigt, prüfen wir gemeinsam mit dem Forstdienst, welche Folgen das für Siedlungen und Verkehrswege hat. So können wir gezielt dort Maßnahmen setzen, wo die Schutzwirkung beeinträchtigt ist“, erläutert&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Gebhard Walter</span>, Leiter der Wildbach- und Lawinenverbauung Sektion Tirol.&nbsp;</p>
<p>Auch die Gemeinden leisten einen wichtigen Beitrag zur laufenden Schutzwaldpflege. „In Neustift sehen wir unmittelbar, was ein funktionierender Schutzwald für unsere Siedlungen bedeutet. Der Wald ist uns wichtig. Deshalb setzen wir auch auf eigene Forstarbeiter in der Gemeindegutsagrargemeinschaft“, betont Bürgermeister&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Andreas Gleirscher</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Gemeinsame Grundlage für den Ernstfall</span></p>
<p>Der neue Einsatzplan setzt bereits vor einem Schadereignis an. Bei belastbaren Sturmprognosen sollen die forstlichen Stellen frühzeitig vorbereitet werden. Nach einem Ereignis erfassen die Waldaufseher die Schäden digital, sodass rasch ein Lagebild entsteht. Dieses bildet die Grundlage für die weitere Koordination auf Gemeinde-, Bezirks- und Landesebene.&nbsp;</p>
<p>Im Einsatzfall arbeitet der Landesforstdienst eng mit dem Tiroler Zentrum für Krisen- und Katastrophenmanagement, den Bezirkshauptmannschaften, Gemeinden, der WLV, der Landesgeologie, den Baubezirksämtern und weiteren Partnern zusammen. Ziel ist es, verfügbare Ressourcen dort einzusetzen, wo die Schutzwirkung und die Sicherheit von Menschen und Infrastruktur besonders betroffen sind.&nbsp;</p>
<p>„Der Schutzwald ist für Tirol unverzichtbar. Gerade dort, wo Siedlungen und Verkehrswege unter bewaldeten Hängen liegen, können wir es uns nicht leisten, Schutzwirkung über längere Zeit zu verlieren. Deshalb müssen wir Schäden rasch beurteilen, die richtigen Prioritäten setzen und gleichzeitig alles daransetzen, stabile und klimafitte Schutzwaldbestände zu erhalten und wieder aufzubauen“, fasst LHStv Geisler zusammen.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Einsatzplan Waldschäden – Gemeinsame Abläufe für große Schadereignisse</span></p>
<p>Der neue Einsatzplan Waldschäden ist ein praxisorientierter Leitfaden für den Landesforstdienst und seine Partner. Er legt fest, wer wann was tut, wie Schäden erfasst und Maßnahmen gereiht werden – von der Vorbereitung über den Einsatz bis zur Wiederherstellung.</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e95014c48e926bd2835bbf11fd1fcc94f"><span>Der Einsatzplan schafft einheitliche Abläufe für den Landesforstdienst und die Zusammenarbeit mit Gemeinden, Bezirkshauptmannschaften, WLV, Landesgeologie, Baubezirksämtern, dem Tiroler Zentrum für Krisen- und Katastrophenmanagement und weiteren Partnern.</span></li><li data-list-item-id="e6cf0afa51e2179093e7d5bdd71d8f81b"><span>WaldaufseherInnen erfassen Schäden nach einem größeren Ereignis digital und einheitlich. Damit entsteht innerhalb weniger Tage ein tirolweites Lagebild.</span></li><li data-list-item-id="ed8e8c79361e9cddcaa7d80311ddb6410"><span>Der Forstdienst bringt seine Expertise in die Einsatzkoordination auf Gemeinde-, Bezirks- und Landesebene ein.</span></li><li data-list-item-id="e7e5381f0cfcdf312ed8e46bc6bc515bc"><span>Ob Schadholz aufgearbeitet wird, hängt von der Situation vor Ort, Zumutbarkeit, wirtschaftlichen Aspekten und den Vorstellungen der Waldeigentümer ab.</span></li><li data-list-item-id="ea79e40e204d1f580668af26af9cc080a"><span>Liegengebliebene Stämme, Wurzelteller und Baumreste können an geeigneten Stellen temporär zur Stabilisierung der Schneedecke beitragen, bevor eine schutzwirksamer Waldbestand heranwachsen kann.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ee2bc443bd8d0e51ac450f222e72b8f3b"><span>Wo Siedlungen oder Verkehrswege gefährdet sind oder Folgeschäden drohen, sind hingegen rasche Aufarbeitung und weitere Schutzmaßnahmen notwendig.</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Klare Prioritäten im Ernstfall</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e395563ddbc6865b1eff91ff0e6eb787b"><span>Sicherheit von Bevölkerung und Einsatzkräften hat oberste Priorität.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ebd1a9acde86ffd95bcb55d6f9ec572d6"><span>Danach werden jene Bereiche zuerst bearbeitet, in denen die Schutzwirkung des Waldes für Siedlungen, Verkehrswege und andere Infrastruktur besonders wichtig ist.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e037cc07280ac9df55e2a620ac6d18275"><span>Auch die Zugänglichkeit, das Ausmaß der Schäden und weitere Gefahren werden berücksichtigt.&nbsp;</span><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eeb7e0c6910a036e4f26fbad6051a1a78"><span>Nach Sturm- und Schneeschäden wird etwa auch das Risiko einer Massenvermehrung des Borkenkäfers berücksichtigt.</span></li></ul></li><li data-list-item-id="e8ff8dd1f8a0f73e28e4e4906befd3cf9"><span>Bei der weiteren Reihung stehen Objektschutzwälder an erster Stelle, gefolgt von Standortschutzwäldern sowie Wäldern mit Erholungs- und Wohlfahrtsfunktion und Wirtschaftswäldern.</span></li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Land- &amp; Forstwirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59749</guid>
				<pubDate>Wed, 07 Oct 2026 09:10:54 +0200</pubDate>
				
				<title>Tourismus und Landwirtschaft sollen noch stärker vernetzt werden </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tourismus-und-landwirtschaft-sollen-noch-staerker-vernetzt-werden/</link>
				<description>Maßnahmen zur Verbesserung der Bodengesundheit, zur Förderung der Bodenbiologie und zum Schutz vor Erosion werden an LandwirtInnen vermittelt</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0adc555524bd0a0bfffb15140812fe1c"><span class="regierungsmitglied">Land Tirol unterstützt Projekt von TUI </span><span class="regierungsmitglied" lang="en" dir="ltr">Care Foundation</span><span class="regierungsmitglied">, Futouris und BIO AUSTRIA Tirol für stärkere Verbindung von Landwirtschaft und Tourismus</span></li><li data-list-item-id="e2bd4bbb58958f372707dfef2091ac7a2"><span class="regierungsmitglied">Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie: Förderung von rund 60.000 Euro</span></li></ul><p>Bio-LandwirtInnen, LebensmittelproduzentInnen, Hotels, Gastronomiebetriebe, Tourismusverbände und weitere regionale Partner im Tiroler Unterland miteinander vernetzen und Maßnahmen zur regenerativen Landwirtschaft umsetzen: Das Projekt „TUI <span lang="en" dir="ltr">Field to Fork Austria</span>“ soll die beiden Sektoren Landwirtschaft und Tourismus in den kommenden zwei Jahren noch enger zusammenbringen und damit die gemeinsame Wertschöpfung stärken. Die Initiative kommt vom Regionalmanagement regio3 Pillerseetal-Leukental-Leogang. Umgesetzt wird das Projekt von BIO AUSTRIA Tirol als lokaler Umsetzungspartner gemeinsam mit dem <span lang="en" dir="ltr">Institute for Sustainability Tourism</span> GmbH in Zusammenarbeit mit dem Land Tirol, der TUI <span lang="en" dir="ltr">Care Foundation</span> und der Nachhaltigkeitsinitiative Futouris.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Neue Angebote für UrlauberInnen sollen Landwirtschaft erlebbarer machen&nbsp;</span></p>
<p>Finanziert wird das Projekt maßgeblich durch die TUI <span lang="en" dir="ltr">Care Foundation</span>. Das Land Tirol unterstützt das zweijährige Projekt mit insgesamt 60.000 Euro aus den Bereichen Landwirtschaft, Tourismus und Landesentwicklung im Rahmen der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie.</p>
<p>„Die Tiroler Landwirtschaft prägt unsere Kulturlandschaft und schafft regionale Wertschöpfung. Gerade unsere Berglandwirtschaft steht aktuell vor besonderen Herausforderungen. Mit dem Projekt bringen wir Wissen über regenerative Bewirtschaftung in die Praxis und schaffen zugleich neue Absatzmöglichkeiten für unsere bäuerlichen Betriebe“, betont LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>, zuständig für Land- und Forstwirtschaft. Das Projekt setzt an einer zentralen Schnittstelle der Tiroler Wirtschaft an: Die Landwirtschaft sorgt für regionale Lebensmittel und trägt wesentlich zur Pflege der Kulturlandschaft bei, die für den Tourismus von großer Bedeutung ist. Gleichzeitig kann der Tourismus neue Absatzmöglichkeiten für regionale Produkte schaffen und Landwirtschaft für Gäste erlebbar machen.</p>
<p>„Tirol steht für Regionalität, Qualität und die Verbindung von Natur, Kultur und Gastfreundschaft. Wenn Gäste regionale Produkte und ihre Herkunft kennenlernen, entstehen neue Erlebnisse und zusätzliche Wertschöpfung in der Region. Das stärkt auch die Position Tirols als attraktive Tourismusdestination“, sagt Tourismuslandesrat <span class="regierungsmitglied">Mario Gerber</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Regenerative Landwirtschaft und regionale Lebensmittel</span></p>
<p>Ein Schwerpunkt liegt auf der intensiven Unterstützung von rund 25 Tiroler Grünland- und Ackerbaubetrieben bei der Einführung und Anwendung regenerativer Bewirtschaftungsmethoden. Dazu gehören Maßnahmen zur Verbesserung der Bodengesundheit, zur Förderung der Bodenbiologie und zum Schutz vor Erosion. Über Informationsveranstaltungen und Schulungen sollen Personen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion erreicht werden.</p>
<p>Ein weiteres Ziel ist es, regionale Lieferbeziehungen zwischen Landwirtschaft, Lebensmittelproduzenten, Hotels und Gastronomiebetrieben aufzubauen. Mindestens acht Tiroler Hotels bzw. Gastronomiebetriebe werden dabei unterstützt, regenerative Produkte in ihre Beschaffung und ihr gastronomisches Angebot zu integrieren. Aus der Zusammenarbeit sollen auch neue touristische Angebote entstehen, die Nachhaltigkeit für die BesucherInnen der Region erlebbar machen. Geplant sind unter anderem Hofbesuche, „Farm-to-Table“-Angebote sowie Verkostungsformate.</p>
<p>„Der Schutz unserer Böden, der Erhalt der Biodiversität und die Anpassung an die Folgen des Klimawandels – all das hängt zusammen. Wir brauchen Lösungen, die ökologische Anforderungen mit den Bedürfnissen der Menschen verbinden. Das Projekt zeigt vorbildlich, wie Umwelt- und Naturschutz mit regionaler Landwirtschaft und einem verantwortungsvollen Tourismus zusammengedacht werden können“, so Klimaschutzlandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Internationale Partnerschaft mit der TUI Care Foundation</span></p>
<p>Das Projekt ist Teil des internationalen TUI <span lang="en" dir="ltr">Field to Fork</span>-Programms, das nachhaltigere landwirtschaftliche Praktiken fördert und Verbindungen zwischen lokalen ProduzentInnen und dem Tourismussektor stärkt. <span class="regierungsmitglied">Alexander Panczuk</span>, <span lang="en" dir="ltr">Managing Director </span>der TUI <span lang="en" dir="ltr">Care Foundation</span> und <span lang="de" dir="ltr">Group Director Public Policy </span>der TUI: „Tourismus lebt von den Besonderheiten einer Region, den Menschen und ihrem kulturellen Erbe. Die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern ist deshalb ein wichtiger Schlüssel für eine nachhaltigere Entwicklung des Tourismus. In Tirol wollen wir gemeinsam mit Landwirtinnen und Landwirten und dem Tourismussektor neue Erlebnisse schaffen, Urlaubsgästen mehr regionale Produkte anbieten und damit Wertschöpfung vor Ort fördern. So wird aus Zusammenarbeit konkrete Veränderung, die Gäste begeistert und den Menschen vor Ort neue Perspektiven eröffnet.“</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LR Gerber</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Landwirtschaft</category>
				
					<category>Nachhaltigkeit</category>
				
					<category>Tourismus</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Sun, 04 Oct 2026 11:58:00 +0200</pubDate>
				<author>nadja.jansenberger@tirol.gv.at (Nadja Jansenberger)</author>
				<title>Schutzschild Wald: Tirols natürliche Sicherheitsinfrastruktur</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/schutzschild-wald-tirols-natuerliche-sicherheitsinfrastruktur/</link>
				<description>Woche des Schutzwaldes vom 5. – 9. Oktober 2026</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e2ba264464ebd37ce7bd769c20009cc25"><span class="regierungsmitglied">Schutzwälder sichern Lebens- und Wirtschaftsraum</span></li><li data-list-item-id="e77bb6b186daff674e780c53579d70a58"><span class="regierungsmitglied">Schutzwaldmanagement ist Gemeinschaftsaufgabe</span></li><li data-list-item-id="e9620c9f225d580f542c6a77fb6af3bab"><span class="regierungsmitglied">Vigeinwald im Villgratental zeigt Herausforderungen und Aufgaben der Zukunft</span></li></ul><p>Von 5. bis 9. Oktober 2026 steht österreichweit die Woche des Schutzwaldes im Zeichen jener Wälder, die für die Sicherheit unseres alpinen Lebens- und Wirtschaftsraums eine zentrale Rolle spielen. In einem Gebirgsland wie Tirol ist der Schutzwald ein unverzichtbarer Bestandteil der Sicherheitsvorsorge. Wetterextreme und die Auswirkungen des Klimawandels haben den Wäldern in den vergangenen Jahren zunehmend zugesetzt. Schutzwälder zu erhalten, zu pflegen und an die veränderten Bedingungen anzupassen wird damit immer wichtiger. Gleichzeitig zeigt sich: Schutzwaldmanagement ist eine langfristige Aufgabe, die nur im Zusammenspiel vieler Beteiligter funktionieren kann.&nbsp;</p>
<p>„Der Schutzwald ist Tirols natürlicher Schutzschild und zentrale kritische Infrastruktur zur Sicherung unseres Lebens- und Wirtschaftsraums. Damit dieser Schutzschild auch in Zukunft funktioniert, müssen wir heute die notwendigen Weichen für morgen stellen“, betont Forst- und Sicherheitsreferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> und führt weiter aus: „Die Schutzwirkung des Waldes ist im Alltag oft selbstverständlich – solange sie funktioniert. Wenn diese Schutzwirkung ausfällt, wird innerhalb kürzester Zeit sichtbar, welchen Wert dieser Wald für die Sicherheit unseres Landes hat. Umso wichtiger ist eine vorausschauende Bewirtschaftung.“&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Schutzwirkung erhalten und stärken</span></p>
<p>In Tirol sind rund 41 Prozent der Landesfläche bewaldet, mehr als 70 Prozent des Tiroler Waldes erfüllen vorrangig Schutzfunktionen. Sie schützen Siedlungen, Verkehrswege und wichtige Infrastruktur vor Naturgefahren wie Steinschlag, Schneerutschen, Hangbewegungen oder Muren. Damit diese Schutzwirkung erhalten bleibt, müssen Schutzwälder laufend gepflegt und verjüngt werden – denn die Auswirkungen des Klimawandels und zunehmende Schadereignisse verändern die Rahmenbedingungen für den Wald.</p>
<p>Die langfristige Erhaltung der Schutzwirkung erfordert dabei fachliche Begleitung, laufende Beobachtung und rechtzeitige Maßnahmen. Vor allem dort, wo Schutzwälder durch Schadereignisse geschwächt oder großflächig ausgefallen sind, braucht es ein abgestimmtes Vorgehen aller zuständigen Stellen.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Erst wenn der Schutzwald ausfällt, wird seine Bedeutung sichtbar</span></p>
<p>Ein Beispiel aus der Praxis – auch dafür, wie komplex Schutzwaldmanagement sein kann – ist der Vigeinwald in Osttirol. Er liegt unmittelbar oberhalb der L273 Villgratentalstraße im Gemeindegebiet von Heinfels. Aufgrund seiner wichtigen Schutzfunktion für die darunterliegende Verkehrsverbindung wurde er bereits 1987 zum Bannwald erklärt und schützte die Straße seit Jahrzehnten vor Naturgefahren wie Steinschlag, Schneerutsch oder Baumsturz. In den vergangenen Jahren wurde der Bestand durch massive Schäden, insbesondere durch Borkenkäfer, stark beeinträchtigt. Auf rund sechs Hektar ist der Waldbestand weitgehend ausgefallen.</p>
<p>Damit ist nicht nur die natürliche Schutzwirkung des Waldes zurückgegangen. Abgestorbene Bäume können bei Sturm oder Nassschnee selbst zu einer Gefahr für die darunterliegende Landesstraße werden. Die Aufarbeitung des Schadholzes ist deshalb ein wichtiger Schritt, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten und die Grundlage für die Wiederherstellung des Schutzwaldes zu schaffen.&nbsp;</p>
<p>Die Arbeiten sind aufgrund der örtlichen Gegebenheit besonders anspruchsvoll. Das Gelände ist steil, die Fläche nicht über Forststraßen erschlossen und unmittelbar unterhalb verläuft die Landesstraße. Um das Schadholz aus dem Hang zu bringen und die notwendigen Sperren für VerkehrsteilnehmerInnen möglichst kurz zu halten, kamen zwei Seilkräne parallel zum Einsatz.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Schutzwaldmanagement braucht regionale Zusammenarbeit</span></p>
<p>Der Vigeinwald zeigt besonders deutlich, dass die Wiederherstellung der Schutzwirkung nur gemeinsam gelingen kann. „WaldeigentümerInnen, der Landesforstdienst, die Landesstraßenverwaltung, die Verkehrsbehörde, ausführende Unternehmen und weitere Fachstellen wie etwa die Landesgeologie müssen hier eng zusammenarbeiten. Gerade bei solch schwierigen Bringungsverhältnissen braucht es das Wissen und die Erfahrung aller Beteiligten“, erklärt Bezirksforstinspektor <span class="regierungsmitglied">Hubert Sint</span>.&nbsp;</p>
<p>Auch das Baubezirksamt Lienz ist als Straßenerhalter eng in die Arbeit eingebunden. „Der Wald schützt die L273 Villgratentalstraße. Deshalb war es für uns besonders wichtig, dass die Schutzfunktion wiederhergestellt wird“, betont <span class="regierungsmitglied">Johannes Nemmert</span>, Leiter des BBA Lienz. Für die notwendigen Verkehrsmaßnahmen braucht es ebenfalls eine enge Abstimmung. „Bei solchen Maßnahmen geht es darum, die notwendige Sicherheit zu gewährleisten und gleichzeitig die Auswirkungen auf die Bevölkerung und den Verkehr so gering wie möglich zu halten. Durch die enge Abstimmung mit allen Beteiligten konnten die erforderlichen Sperren und Verkehrsmaßnahmen koordiniert umgesetzt werden“, erklärt Bezirkshauptfrau <span class="regierungsmitglied">Bettina Heinricher</span>.&nbsp;</p>
<p>In die Planung und Umsetzung ist auch die Wildbach- und Lawinenverbauung (WLV) eng eingebunden. Gerade nach großflächigen Schadereignissen gilt es, die entstandenen Schutzlücken möglichst kurz zu halten und die natürliche Schutzwirkung wiederherzustellen. „Schadereignisse haben im Bezirk Lienz in den vergangenen Jahren erhebliche Schutzlücken verursacht. Gerade in steilen Schutzwaldbereichen oberhalb von Straßen und Siedlungen braucht es neben der forstlichen Arbeit auch forsttechnische Maßnahmen“, erklärt <span class="regierungsmitglied">Hans-Peter Pussnig</span>, WLV-Gebietsbauleiter. Forsttechnische Maßnahmen können dabei besonders gefährdete Bereiche zusätzlich absichern und die Zeit bis zur Wiederherstellung der natürlichen Schutzwirkung überbrücken.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Wiederbewaldung als Investition in die Sicherheit von morgen</span></p>
<p>Mit der Aufarbeitung des Schadholzes ist die Arbeit am Vigeinwald nicht abgeschlossen. Die zentrale Aufgabe der kommenden Jahre ist der Aufbau eines neuen, stabilen und klimafitten Schutzwaldes. Standortgerechte Mischbaumarten, eine gezielte Pflege der jungen Bestände und eine langfristige Begleitung sorgen dafür, dass die Schutzwirkung wiederhergestellt wird.</p>
<p>„Der Vigeinwald steht stellvertretend für viele Herausforderungen, mit denen Schutzwälder in Tirol konfrontiert sind. Borkenkäfer, Trockenheit, Sturmereignisse und weitere Schadfaktoren können über Jahrzehnte gewachsene Waldstrukturen innerhalb kurzer Zeit verändern. Umso wichtiger sind rechtzeitige Maßnahmen und eine nachhaltige Bewirtschaftung“, ist LHStv Geisler überzeugt und betont abschließend: „Der Erhalt der natürlichen Schutzfunktion unserer Wälder ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Das Land Tirol steht Waldeigentümerinnen und Waldeigentümern auch künftig beratend und unterstützend zur Seite. Nur im guten Zusammenspiel aller Beteiligten können wir die Schutzwälder langfristig erhalten und damit einen wichtigen Beitrag für einen sicheren Lebens- und Wirtschaftsraum in Tirol leisten.“</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Tirols Wald und Schutzwald</span></p>
<p>41 % der Landesfläche Tirols sind Wald – das entspricht rund 520.000 Hektar.</p>
<p>Rund 70 % der Tiroler Waldfläche haben Schutzfunktion. Damit schützt der Wald Siedlungen, Verkehrswege und Infrastruktur unter anderem vor Lawinen, Steinschlag, Muren und Hangbewegungen.</p>
<p>Rund 33.000 WaldbesitzerInnen bewirtschaften gemeinsam mit rund 7.000 Nutzungsberechtigten den Tiroler Wald.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Schutzwald nach Bezirken:</span></p><figure class="table"><table class="table-responsive"><tbody><tr><td><span>Bezirk</span></td><td><p><span>Waldanteil an der&nbsp;</span></p><p><span>Bezirksfläche</span></p></td><td><p><span>Schutzwaldanteil&nbsp;</span></p><p><span>an der Waldfläche</span></p></td></tr><tr><td><span>Imst</span></td><td><p class="text-end"><span>29 %</span></p></td><td><p class="text-end"><span>81 %</span></p></td></tr><tr><td><span>Innsbruck-Land</span></td><td><p class="text-end"><span>42 %</span></p></td><td><p class="text-end"><span>65 %</span></p></td></tr><tr><td><span>Innsbruck-Stadt</span></td><td><p class="text-end"><span>41 %</span></p></td><td><p class="text-end"><span>65 %</span></p></td></tr><tr><td><span>Kitzbühel</span></td><td><p class="text-end"><span>47 %</span></p></td><td><p class="text-end"><span>63 %</span></p></td></tr><tr><td><span>Kufstein</span></td><td><p class="text-end"><span>56 %</span></p></td><td><p class="text-end"><span>55 %</span></p></td></tr><tr><td><span>Landeck</span></td><td><p class="text-end"><span>30 %</span></p></td><td><p class="text-end"><span>83 %</span></p></td></tr><tr><td><span>Lienz</span></td><td><p class="text-end"><span>33 %</span></p></td><td><p class="text-end"><span>79 %</span></p></td></tr><tr><td><span>Reutte</span></td><td><p class="text-end"><span>54 %</span></p></td><td><p class="text-end"><span>77 %</span></p></td></tr><tr><td><span>Schwaz</span></td><td><p class="text-end"><span>43 %</span></p></td><td><p class="text-end"><span>66 %</span></p></td></tr></tbody></table></figure>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Land- &amp; Forstwirtschaft</category>
				
					<category>Wald</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Sat, 03 Oct 2026 14:16:12 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Konrad Pölzl)</author>
				<title>Erfolgreiche Bilanz für Zivilschutztag 2026 </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/erfolgreiche-bilanz-fuer-zivilschutztag-2026/</link>
				<description>1.022 Tiroler Sirenen (99,7 Prozent) funktionierten</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e5a26804a1c5e69988e5d7b73e50f09cb"><span class="regierungsmitglied">AT-Alert zweimal erfolgreich versendet</span></li></ul><p>In Tirol wurde es heute laut – denn am jährlichen österreichweiten Zivilschutztag wurde die Funktionsfähigkeit aller 1.025 Sirenen mit vier unterschiedlichen Signalabgaben überprüft. Zusätzlich wurde das österreichweite Bevölkerungswarnsystem AT-Alert zweimal getestet. Die Bilanz ist sehr positiv: 99,7 Prozent und damit 1.022 Tiroler Sirenen funktionierten. Schadhafte Geräte werden umgehend repariert. Auch die Auslösung des AT-Alert – einmal durch das Bundesministerium für Inneres, einmal durch das Landes- Warn- und Lagezentrum – funktionierte.&nbsp;</p>
<p>„Im Ernstfall zählt jede Sekunde. Umso wichtiger ist es, die Bevölkerung schnell über eine mögliche Bedrohung zu informieren. Daher müssen unsere Warnsysteme allzeit funktionieren – regelmäßige Tests sind unerlässlich. Der heurige Sirenentest hat einmal mehr gezeigt, dass unsere Sirenen in Tirol funktionieren. Gleichzeitig hat auch die Auslösung von AT-Alert einwandfrei funktioniert. Wir sind also weiterhin für den Ernstfall gerüstet“, erklärt Sicherheitsreferent LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>&nbsp;und führt zudem aus:&nbsp;„Der Zivilschutztag dient nicht nur dem Test der Warnsysteme – er soll auch das Bewusstsein für den Zivilschutz in der Bevölkerung erhöhen. Jede und jeder trägt für die eigene Sicherheit Verantwortung.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bedeutung der Sirenensignale</span></p>
<p>Am heutigen Zivilschutztag waren vier unterschiedliche Sirenensignale zu hören. Diese haben jeweils eine eigene Bedeutung:&nbsp;</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e85dc1a91f9a5724ea6c2f5e72d7086d8">Sirenenprobe – 15 Sekunden gleichbleibender Dauerton</li><li data-list-item-id="e93d233a78daf48c33b21af869e886e75">Warnung – „Herannahende Gefahr!“ – dreiminütiger gleichbleibender Dauerton</li><li data-list-item-id="eb3906b71d06d2b83284c663a07113aea">Alarm – „Gefahr!“ – einminütiger auf- und abschwellender Heulton</li><li data-list-item-id="eb7983ef4b29bf5f5dae3514e6373754e">Entwarnung – „Ende der Gefahr“ – einminütiger gleichbleibender Dauerton</li></ul><p>„Wer einen Zivilschutzalarm hört oder einen AT-Alert erhält, muss die Warnung ernst nehmen und selbstständig handeln“, appelliert LHStv Geisler an die Eigenverantwortung der Bevölkerung. Hört man eine Sirene oder erhält einen AT-Alert gilt: Ruhe bewahren, offizielle Informationen einholen (beispielsweise über Website und Social-Media-Kanäle des Landes Tirol) und die Anweisungen der Behörde bzw. Handlungsempfehlungen zu befolgen. Die Notrufnummern sollten für akute Notfälle freigehalten werden.&nbsp;</p>
<p>„Und auch vorsorglich kann jede und jeder einiges für die eigene Sicherheit tun: Jeder Haushalt sollte für den Ernstfall gerüstet sein und sich zumindest eine Woche selbst versorgen können“, verweist LHStv Geisler auf die empfohlene Bevorratung für den Ernstfall. Tipps zur richtigen Bevorratung für den Haushalt bietet der Bevorratungsratgeber des Landes Tirol unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/themen/sicherheit/zivil-und-katastrophenschutz/Blackout_UEbung_Energie21/Land_Tirol_Bevorratungsratgeber.pdf" target="_blank">www.tirol.gv.at/bevorratungsratgeber</a>.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">AT-Alert: Keine Warnung erhalten?&nbsp;</span></p>
<p>Mit dem österreichweiten Bevölkerungswarnsystem AT-Alert verfügen die Behörden seit Herbst 2024 über eine zusätzliche Möglichkeit, Warnungen direkt auf alle empfangsbereiten Mobiltelefone in einem Gefahrengebiet zu übermitteln.&nbsp;</p>
<p>AT-Alert wurde am heutigen Zivilschutztag als „Notfallalarm“&nbsp;(höchste Warnstufe) sowie als „Gefahreninformation“&nbsp;versandt. Sollte ein Mobiltelefon keinen AT-Alert empfangen haben, kann das mehrere Ursachen haben: Beispielsweise war das Gerät zum Zeitpunkt des aktiven AT-Alerts ausgeschaltet oder im Flugmodus. Es kann auch sein, dass das Mobiltelefon nicht über das aktuellste Update verfügt und die Warnung daher nicht erhalten kann. Bei Mobiltelefonen ist zudem nur die höchste Warnstufe „Notfallalarm“ automatisch aktiviert. Alle anderen Warnstufen müssen gegebenenfalls selbstständig aktiviert werden. Eventuell war dieser Empfang nicht aktiviert.</p>
<p>Alle Informationen zum Empfang von AT-Alert finden sich unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/at-alert" target="_blank">www.tirol.gv.at/at-alert</a>.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Übersicht Sirenen in den Tiroler Bezirken</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ed64652224c4eb27afe003a2b22e4f4f1">Imst: 109</li><li data-list-item-id="e6f6404aa5568299ce91796e0b9819da0">Innsbruck-Land: 215</li><li data-list-item-id="e1c3a06d8ddbbd73c5b0ff16461f912d2">Innsbruck-Stadt: 40</li><li data-list-item-id="e7314919c05417819daa47210e023a079">Kitzbühel: 78</li><li data-list-item-id="eda556d84f61fe45eb879dd3f3332fee9">Kufstein: 123</li><li data-list-item-id="ec30e1235a86eb8ad385006a58a4f365a">Landeck: 111</li><li data-list-item-id="e9345dddecf90f4fdfcdf954a09626889">Lienz: 119</li><li data-list-item-id="ea4f7cb402850f5dc0b7d13bfaa01c3bb">Reutte: 99</li><li data-list-item-id="e6fbd807297a6c1a00dcd23c743faea16">Schwaz: 131</li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59691</guid>
				<pubDate>Thu, 01 Oct 2026 10:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Reminder: Zivilschutztag am 3. Oktober</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/wissen-was-im-ernstfall-zu-tun-ist-1/</link>
				<description>Auslösung aller 1.025 Tiroler Zivilschutzsirenen und AT-Alert zwischen 11.45 und 13.15 Uhr</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ea4687195027897ba0812c2dde0a2be71"><span class="regierungsmitglied">Test der Funktionsfähigkeit der Warnsysteme</span></li><li data-list-item-id="e3f3274579346a38d80b425ea9298941c"><span class="regierungsmitglied">Sensibilisierung der Bevölkerung für Sirenensignale, Warnungen und den Zivilschutz</span></li></ul><p>Wenn im ganzen Land am ersten Samstag im Oktober zugleich die Sirenen heulen und Handys vibrieren, ist wieder Zivilschutztag. Am Samstag, 3. Oktober, werden wieder bundesweit die Zivilschutzsirenen und der AT-Alert getestet. Erstmals werden auch Fahrplananzeigen und digitalen Werbetafeln mit den Testwarnungen bespielt. Zugleich dient der Tag vor allem auch dazu, die Bevölkerung über die Bedeutung der Sirenensignale und AT-Alert zu informieren und für die Wichtigkeit des Zivilschutzes zu sensibilisieren.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Kein Alarmismus, aber notwendige Vorsorge</span></p>
<p>„Zivilschutz geht uns alle an. Nicht nur Einsatzkräfte und Behörden müssen im Ernstfall wissen, was zu tun ist. Auch jede und jeder Einzelne ist in diesem Moment gefordert. Das ist kein Alarmismus, sondern notwendige Vorsorge. Denn im Ernstfall zählt jede Sekunde – für Vorbereitungen ist dann keine Zeit mehr. Wer Warnsignale kennt und weiß, was im Ernstfall zu tun ist, schützt sich und andere“, ruft Sicherheitsreferent LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> dazu auf, den Zivilschutztag als Sicherheitscheck für sich selbst und den eigenen Haushalt zu nutzen. Fragen wie „Kenne ich die Sirenensignale?“, „Habe ich genug Vorräte zuhause?“ und „Weiß ich, wo ich im Ernstfall Informationen erhalte“ helfen, die eigenen Kenntnisse zu hinterfragen.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Test von 1.025 Zivilschutzsirenen und AT-Alert</span></p>
<p>Der Zivilschutztag ist zudem ein wichtiger Testtag, um zu überprüfen, ob die technischen Warnmöglichkeiten flächendeckend funktionstüchtig sind. Dank der 1.025 Zivilschutzsirenen kann in Tirol bei einem Zivilschutzalarm flächendeckend gewarnt werden. Rund die Hälfte der Tiroler Sirenen sind außerdem an eine Notstromversorgung angeschlossen. Sie funktionieren also auch bei einem großflächigen Stromausfall.&nbsp;</p>
<p>Neben den Zivilschutzsirenen erhalten Betroffene im Ernstfall mittels AT-Alert eine Warnung direkt auf das Mobiltelefon. Über den AT-Alert können sowohl Einheimische als auch Gäste erreicht werden. Zusätzlich erhalten Betroffene über AT-Alert erste Handlungsempfehlungen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Warnungen auch auf Fahrplananzeigen und Werbetafeln</span></p>
<p>Erstmals am Zivilschutztag werden Informationen zum Probealarm tirolweit auch auf rund 200 VVT-Fahrplananzeigen ausgespielt. Seitens des Bundesministeriums für Inneres werden zudem österreichweit digitale Werbetafeln bespielt – unter anderen auch in Tirol.</p>
<p></p><hr>

<h3>Factbox: Informationen zu AT-Alert, richtiger Bevorratung und Ablauf des Zivilschutztages</h3>
<p>(weitere Details finden sich in den Medienunterlagen im Downloadbereich)</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ablauf am Zivilschutztag&nbsp;</span></p>
<p>Zivilschutzsirenen:&nbsp;Samstag, 3. Oktober, von 12 bis 12.45 Uhr. Es werden alle 1.025 Zivilschutzsirenen getestet. Zu hören sind vier Signale: „Sirenenprobe“, „Warnung“, „Alarm“ und „Entwarnung“.&nbsp;</p>
<p>Hinweis: Die Typhone des Flutwellenprobealarms für die Kraftwerksgruppe Sellrain-Silz und das Kraftwerk Kaunertal werden dieses Jahr ausgemustert und die Alarmierung in das Zivilschutzsirenen-System integriert. Daher gibt es keine gesonderte Testung des Flutwellenprobealarms beim Zivilschutztag mehr.</p>
<p>AT-Alert:&nbsp;Parallel zu den Sirenen, zweifache Auslösung von AT-Alert zwischen 11.45 und 13.15 Uhr auf allen empfangsbereiten Mobiltelefonen. Eine Auslösung erfolgt durch das Bundesministerium für Inneres, eine durch das Landes- Warn- und Lagezentrum (LWLZ). Die Testauslösung des LWLZ erfolgt auf höchster Warnstufe („Notfallalarm“). Diese Warnstufe ist bei allen Smartphones automatisch aktiviert und kann nicht deaktiviert werden. Entsprechend wird die Testnachricht von allen mit einer Funkzelle verbundenen und empfangsbereiten Mobiltelefonen in Tirol empfangen. Die Auslösung des Bundesministeriums für Inneres erfolgt auf der Stufe&nbsp;„Gefahreninformation“. Der Empfang dieser muss im Smartphone gegebenenfalls aktiviert werden. Eine Anleitung dazu findet sich auf&nbsp;<a href="http://www.tirol.gv.at/at-alert" target="_blank">www.tirol.gv.at/at-alert</a>.&nbsp;</p>
<p>Insbesondere an den Bundeslandgrenzen ist es möglich, dass Testnachrichten mehrfach, auch von anderen Bundesländern, empfangen werden können.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Überblick Zivilschutzsirenen&nbsp;</span></p>
<p>Tirolweit: 1.025 (österreichweit rund 8.300)</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e8a73d8c89ef928a88a265f86494fe67e">Kufstein: 123</li><li data-list-item-id="e032bf8037cd0f78ced8f0b846ba1b553">Kitzbühel: 78</li><li data-list-item-id="ef78c21f02bcc4e0975a082a845395a3a">Schwaz: 131</li><li data-list-item-id="ec188292b45afa31f46caa15a1011b722">Innsbruck-Land: 215</li><li data-list-item-id="e9c783836f9f96fc2d984e53e4edb406b">Imst: 109</li><li data-list-item-id="e322d1052d9345cd76435ff2acb00354c">Reutte: 99</li><li data-list-item-id="e6253b7fe384525088d230357439529fc">Landeck: 111</li><li data-list-item-id="e1d10af136e19b2b040818754d45ccb94">Lienz: 119</li><li data-list-item-id="e1c9dec37418f95c58f2716a44248c7dd">Innsbruck-Stadt: 40</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">AT-Alert: Warnungen direkt aufs Mobiltelefon</span></p>
<p>Das Bevölkerungswarnsystem AT-Alert informiert Betroffene im Ernstfall direkt über das Mobiltelefon – ohne App und ohne Anmeldung.&nbsp;</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ee1f55bb4fbd5d18093f636e2e95842f4"><span class="regierungsmitglied">SCHNELL: </span>Warnung innerhalb weniger Sekunden direkt aufs Mobiltelefon</li><li data-list-item-id="e9acf94e411d421906d0331c96ce8a1cf"><span class="regierungsmitglied">NIEDERSCHWELLIG: </span>Keine App und keine Anmeldung notwendig</li><li data-list-item-id="e34ef4a3b67aed08e8aa381504fc78da8"><span class="regierungsmitglied">ZIELGERICHTET: </span>Erreicht alle Menschen im Gefahrengebiet – auch TouristInnen</li><li data-list-item-id="e399f4d5edffb6ea1a809625645a08764"><span class="regierungsmitglied">ANONYM:</span> Ohne Telefonnummern oder personenbezogene Daten</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">So funktioniert AT-Alert:</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0bb6e83cbc2c1a560552f3632c1b18ca"><span class="regierungsmitglied">Gefahr erkennen: </span>Eine zuständige Behörde erhält Informationen über eine mögliche oder bestehende Gefahr und entscheidet über die Warnung.</li><li data-list-item-id="e52753397d96f536601b98683ced3422e"><span class="regierungsmitglied">Warngebiet festlegen:</span> Das betroffene Gebiet, die passende Warnstufe und der Meldungstext werden festgelegt.</li><li data-list-item-id="e0f21c3b3dee1defab1f72b33b9f72779"><span class="regierungsmitglied">Meldung aussenden: </span>Mobilfunkbetreiber verbreiten die Warnung über die ausgewählten Mobilfunkzellen.</li><li data-list-item-id="edb9b8c5af461e29062b20a029e3978e8"><span class="regierungsmitglied">Menschen informieren: </span>Empfangsbereite Mobiltelefone im Warngebiet zeigen die Meldung mit Informationen und Verhaltensempfehlungen an.</li></ul><p>Alle Infos zu AT-Alert:&nbsp;<a href="http://www.tirol.gv.at/at-alert" target="_blank">www.tirol.gv.at/at-alert</a>&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Handeln im Ernstfall&nbsp;</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e3b52a5cf947968a86184655455922ca7">Ruhe Bewahren&nbsp;</li><li data-list-item-id="e296c2a30b625a75ef52874512cdafc19">Offizielle Informationen einholen (beispielsweise über Website und Social-Media-Kanäle des Landes Tirol)</li><li data-list-item-id="e303decc3caf42661677907b8f173b44c">Anweisungen der Behörde bzw. Handlungsempfehlungen befolgen&nbsp;</li><li data-list-item-id="e35323e672fd9c7be65fad932756fff6e">Notrufnummer für akute Notfälle freihalten&nbsp;</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Vorbereitung durch richtige Bevorratung</span></p>
<p>Haben Geschäfte aufgrund einer Krise geschlossen oder ist es einem selbst nicht möglich, das Haus für längere Zeit zu verlassen, bedarf es eines ausreichenden Vorrats an Lebensmitteln und Getränken.&nbsp;Grundsätzlich sollte jeder Haushalt eine Woche ohne Einkaufen und ohne Strom auskommen.</p>
<p>Tipps zur Bevorratung:&nbsp;</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eddd1f4f5e15bebfe1c0ae70b563953f0">Lebensmittel wählen, die man im Notfall auch kalt essen kann.</li><li data-list-item-id="e57a5f4a4fc36ae34c31acb6263b793eb">Besonders lang haltbare, hochwertige und leicht verdauliche Lebensmittel bevorraten.</li><li data-list-item-id="e9b1880c38691602c16fa4725fa781659">Lebensmittel möglichst kühl, trocken und lichtgeschützt lagern.</li><li data-list-item-id="e53573265c397b968ef485bf5c6d680ec">Ablaufdatum regelmäßig prüfen.</li><li data-list-item-id="e6de3b280d39566dc573cacdf95425228">Auf eventuell notwendige Spezialnahrung für Babys, kranke und ältere Menschen sowie auf Tierfutter für Haustiere nicht vergessen.</li><li data-list-item-id="eae835842c35e2a7c818bbf19a1d17cb3">Vorrat an Getränken aufbauen ((Mineral)-Wasser und Fruchtsäfte in Verbundpackungen sind aufgrund der langen Haltbarkeit besonders für einen Getränkevorrat geeignet).</li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59672</guid>
				<pubDate>Tue, 29 Sep 2026 12:43:28 +0200</pubDate>
				
				<title>Wohnbauförderung NEU: Mehr Unterstützung für Junge und Familien</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/wohnbaufoerderung-neu-mehr-unterstuetzung-fuer-junge-und-familien/</link>
				<description>Neuerungen der Wohnbauförderung ab 1. Jänner 2027: höhere Einkommensgrenzen und mehr „Junges Wohnen“</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eab725a4648d2088219f380e380f87814"><span class="regierungsmitglied">Weniger Bürokratie und Anreize für verdichtetes Bauen&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e8ddbd87399f912daaee2fa7f67a86dfd"><span class="regierungsmitglied">Alle Infos zur Wohnbauförderung und Möglichkeit zur Beantragung:&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at/wohnbau" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/wohnbau</span></a></li><li data-list-item-id="eae70faf50099420ae2f73d6283cdc945"><span class="regierungsmitglied">Wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“: positive Resonanz auf Tiroler Baurechts-Deregulierungsgesetz</span></li></ul><p>Höhere Einkommensgrenzen, mehr Unterstützung beim Einstieg ins Eigentum und Verbesserungen bei der Wohnbeihilfe: Das Land Tirol stellt seine Wohnbauförderung für 2027 neu auf. Die Tiroler Landesregierung hat heute, Dienstag, wichtige Änderungen für die Wohnbauförderung beschlossen. Nach dem Startschuss für das&nbsp;Baurechts-Deregulierungsgesetz (<a href="https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/grosser-wurf-tiroler-baurechts-deregulierungsgesetz-geht-in-begutachtung/">mehr Infos dazu in der Pressemitteilung vom 28. September 2026)</a>&nbsp;setzt die Tiroler Landesregierung damit zeitgleich ein weiteres Ausrufezeichen in der Tiroler Bau- und Wohnpolitik.</p>
<p>Das Herzstück der Wohnbauförderung NEU: Die Einkommensgrenze wird angehoben – damit profitieren noch mehr TirolerInnen von der Wohnbauförderung, weil der BezieherInnenkreis bis in den Mittelstand hinein erweitert wird. Zudem setzt die Wohnbauförderung künftig noch gezielter Anreize für besonders energieeffizientes Bauen und verdichtetes Wohnen. Gleichzeitig werden die Wohnstarthilfe „Junges Wohnen“ weiterentwickelt und die Wohnbeihilfe verbessert. Auch die Sanierungsförderung wird einfacher. Weiters soll es für Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf künftig eine zentrale Anlaufstelle geben. Die Neuerungen treten mit 1. Jänner 2027 in Kraft. Alle Anträge sowie weitere Informationen zu den Fördermöglichkeiten sind auf der Website des Landes unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/wohnbau" target="_blank">www.tirol.gv.at/wohnbau</a>&nbsp;abrufbar.</p>
<p>„Tirol ist als eines der wenigen Bundesländer im vollen Besitz der Wohnbauförderung und kann deshalb wichtige Schwerpunkte in der Wohn- und Eigentumspolitik setzen. Wir investieren das Geld dort, wo es den Tirolerinnen und Tirolern hilft: für leistbares Eigentum, für junge Menschen und für besonders effizientes Bauen. Gleichzeitig schaffen wir nach dem Tiroler Baurechts-Deregulierungsgesetz auch klare und einfache Regeln in der Wohnbauförderung. Unser Ziel ist weniger Bürokratie bei Bauvorschriften und im Förderwesen. Künftig sind wieder alle Wohnprojekte, die baurechtlich im Neubau genehmigungsfähig sind, auch grundsätzlich förderwürdig,&nbsp;sofern sie eine Photovoltaik-Anlage vorweisen. Damit haben die Tirolerinnen und Tiroler, die sich ihren eigenen Wohnraum schaffen, einen unbürokratischen Zugang zur Wohnbauförderung“, erklärt LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>&nbsp;und verweist auf die positiven Effekte des Instruments Wohnbauförderung: „Alleine&nbsp;2025 haben wir 434 Millionen Euro in leistbares Wohnen investiert. Damit konnten 25.300 Sanierungen und 2.137 neu errichtete und geförderte Wohnungen ermöglicht werden. Jede einzelne dieser Unterstützungen hat einem Tiroler oder einer Tirolerin den Weg zu den eigenen vier Wänden ermöglicht.“&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Mehr Tirolerinnen und Tiroler sollen Zugang zur Wohnbauförderung erhalten</span></p>
<p>Eine Wohnbauförderung erhalten jene Menschen, die unter anderem eine definierte Einkommensobergrenze nicht überschreiten. Mit der Wohnbauförderung NEU werden ab 1. Jänner 2027 diese Einkommensgrenzen angehoben: Um 300 Euro bei einem Ein-Personen-Haushalt, um 400 Euro bei einem Zwei-Personen-Haushalt und um zusätzlich 30 Euro für jede weitere Person im Haushalt. „Die Wohnbauförderung ist eines unserer wichtigsten Instrumente, um Wohnen in Tirol leistbar zu halten. Wir wollen verhindern, dass Menschen aufgrund einer Lohnerhöhung auf dem Papier aus der Förderung fallen, obwohl das Leben und insbesondere das Wohnen gleichzeitig deutlich teurer geworden sind. Die Wohnbauförderung muss mit der Lebensrealität Schritt halten. Deshalb erhöhen wir die Einkommensgrenzen, bauen die Unterstützung für junge Menschen und Familien aus und verbessern die Wohnbeihilfe. Gleichzeitig setzen wir stärkere Anreize für einen sparsamen Umgang mit Grund und Boden und besonders energieeffizientes Bauen“, fasst Wohnbaureferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth&nbsp;</span>zusammen.&nbsp;</p>
<p>Auch der Zuschuss „Junges Wohnen“ wird angepasst. Mit dieser Wohnstarthilfe werden Personen unter 35 Jahren mit einem Zuschuss gefördert, wenn sie eine Wohnung kaufen oder ein Haus bauen. Die Einkommensgrenzen werden neu gestaffelt. Gleichzeitig gibt es künftig kleinere Einkommensstufen und entsprechend abgestufte Förderbeträge. Dadurch kann die Förderung gezielter an die jeweilige Einkommenssituation angepasst werden.</p>
<p>Verbesserungen gibt es auch bei&nbsp;der Unterstützung von MieterInnen – konkret bei der Wohnbeihilfe.&nbsp;Ab 1. Jänner 2027 wird die Zumutbarkeitstabelle um 100 Euro angehoben. Sie legt fest, welcher Anteil des Haushaltseinkommens für die Miete zumutbar und daher selbst zu tragen ist. Künftig setzt die Zumutbarkeit erst bei 1.400 Euro statt 1.300 Euro an. Für BezieherInnen der Wohnbeihilfe bedeutet das: Sie müssen einen geringeren Anteil ihres Einkommens für die Wohnkosten selbst aufbringen und erhalten mehr Unterstützung.&nbsp;Besonders profitieren MieterInnen mit niedrigem Einkommen und Mindestpensions-BezieherInnen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Mehr Förderung für besonders nachhaltiges Bauen</span></p>
<p>Eine wesentliche Änderung der Wohnbauförderung NEU betrifft zudem die energetischen Anforderungen. Besonders energieeffiziente Nullemissionsgebäude werden künftig nochmals zusätzlich gefördert. Auch die Förderung für verdichtete Bauweise wird erhöht. Je nach Grundverbrauch steigt der Fördersatz um 30 bis 50 Euro pro Quadratmeter förderbarer Nutzfläche. „Wir richten die Wohnbauförderung dort neu aus, wo sie einen zusätzlichen Effekt erzielen kann. Was mittlerweile ohnehin gesetzlicher Baustandard ist, muss nicht nochmals besonders gefördert werden. Stattdessen setzen wir gezielte Anreize, noch nachhaltiger und umweltfreundlicher zu bauen und zu wohnen. Wer besonders energieeffizient baut und wenig Boden verbraucht, soll daher noch stärker unterstützt werden“, sagt LHStv Wohlgemuth und verweist auf die zentrale Rolle des Wohnsektors für Tirols Ziel der Energieautonomie: „Bis 2050 muss Tirol seinen Energieverbrauch deutlich senken. Vor allem im Bereich Wohnen haben wir hier viel Potenzial – immerhin macht der Gebäudesektor 45 Prozent des Endenergieverbrauchs aus.“</p>
<p>Auch das rückbaufähige Bauen wird gezielt unterstützt: Wer ein Rückbaukonzept vorlegt und Gebäude so plant, dass Baustoffe später leichter getrennt, wiederverwendet oder recycelt werden können, soll dafür eine zusätzliche Förderung erhalten. Die Photovoltaikanlage bleibt bei geförderten Neubauten verpflichtend. Damit bleibt die Wohnbauförderung auch künftig eng mit dem Ausbau erneuerbarer Energie verbunden.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Weniger Bürokratie, mehr Service</span></p>
<p>Die Wohnbauförderung wird auch einfacher. Im Sinne eines One-Stop-Shop werden Förderungen für Menschen mit&nbsp;besonderem Unterstützungsbedarf künftig zentral über die Abteilung Soziales abgewickelt – beispielsweise, wenn aufgrund einer Behinderung ein Lift in ein Gebäude eingebaut werden muss. Ab 1. Jänner 2027 soll damit eine zentrale Anlaufstelle für entsprechende Unterstützungsleistungen geschaffen werden. Altersgerechte Maßnahmen – etwa ein altersgerechter Badumbau – bleiben weiterhin Teil der Wohnhaussanierungsförderung.</p>
<p>Auch bei der Sanierungsförderung wird die Antragstellung vereinfacht. Die bisherige Begrenzung der förderbaren Fläche nach der Zahl der im Haushalt lebenden Personen entfällt. Künftig gilt unabhängig von der Haushaltsgröße eine Obergrenze von 120 Quadratmetern förderbarer Nutzfläche pro Wohnung. Zusätzlich sollen künftig auch Wohnraumerweiterungen unter zehn Quadratmetern gefördert werden.</p>
<p>„Ganz im Sinne des Tirol Konvents bauen wir auch in der Wohnbauförderung Bürokratie ab und optimieren die Serviceleistungen. Wir wollen, dass die Menschen ihre Energie in ihr Zuhause und nicht in Formulare investieren. Weniger Nachweise, klare Regeln und eine zentrale Anlaufstelle schaffen mehr Service und weniger Bürokratie“, sagt LH Mattle.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Positive Resonanz auf Vereinfachungen beim Baurecht</span></p>
<p>Mit der Neuausrichtung der Wohnbauförderung geht auch die Vereinfachung der baurechtlichen Rahmenbedingungen einher. Mit dem Tiroler Baurechts-Deregulierungsgesetz werden die technischen Vorgaben deutlich vereinfacht und praxistauglicher gestaltet. Damit werden auch unnötige Kosten und bürokratische Aufwände reduziert. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Bauen im Bestand: Umbauten, Sanierungen und Nachverdichtungen sollen erleichtert werden, wenn bestehende Gebäude weiterentwickelt und an neue Anforderungen angepasst werden. Gleichzeitig bleiben die hohen Sicherheits- und Qualitätsstandards erhalten. Die Initiative hat laut dem zuständigen LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> positive Resonanz ausgelöst. „Wir müssen beim leistbaren Wohnen an beiden Seiten ansetzen: bei der Unterstützung durch die Wohnbauförderung und bei den Kosten, die durch das Bauen selbst entstehen. Deshalb schaffen wir mit der Baurechts-Deregulierung mehr Spielraum für Sanierungen, Umbauten und die Weiterentwicklung bestehender Gebäude. Das erleichtert das Bauen, senkt unnötige Kosten und schafft zusätzliche Möglichkeiten, bestehenden Wohnraum besser zu nutzen“, erklärt LHStv Geisler. Diesen Weg der Vereinfachung wolle man fortsetzen.</p>
<p></p><hr>

<h3>Factbox: Die wichtigsten Neuerungen der Wohnbauförderung ab 1. Jänner 2027</h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Das Herzstück der Wohnbauförderung NEU: Mehr leistbares Wohnen</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb6cab30de0285c8974689d955cbf394b">Erhöhung der Einkommensgrenze der Wohnbauförderung (für eine Person 4.100 statt 3.800 Euro, für zwei Personen 6.700 statt 6.300 Euro, für jede weitere Person 510 statt 480 Euro)&nbsp;</li><li data-list-item-id="e03304cf1f43c1adaa740df1bbe566609">Weiterentwicklung des Zuschusses „Junges Wohnen“</li><li data-list-item-id="e897159fa89b667d9b43e43d55fb724ea">Verbesserung der Wohnbeihilfe: Anfangswert der Zumutbarkeitstabelle steigt von 1.300 auf 1.400 Euro = mehr Unterstützung bei niedrigem Einkommen</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Nachhaltigkeit</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e7e4ca307932c8b06652e8671e716e9dd">Zusätzliche Förderung von Nullemissionsgebäuden</li><li data-list-item-id="e1e1d57f3b3029ccae0f0197d33de44e9">30 bis 50 Euro mehr pro Quadratmeter bei der Förderung verdichteter Bauweise</li><li data-list-item-id="e783c3773d28bfc62e4b10cb677bcc0fb">Zusätzliche Förderung für rückbaufähiges Bauen</li><li data-list-item-id="e5acc2e791aec1ff6a4418ec2f9088255">PV-Anlage bleibt bei geförderten Neubauten verpflichtend</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Mehr Service, weniger Bürokratie</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e9b0563773ed1eb3a8630d43ebaf8f77e">One-stop-shop: Zentrale Anlaufstelle für Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf bei der Abteilung Soziales</li><li data-list-item-id="e99d33be73a3d41a8d401a6d4107da603">Sanierungsförderung künftig unabhängig von der Anzahl der im Haushalt lebenden Personen</li><li data-list-item-id="e958a3745356bebe6b5cbe1f442fed0a4">Wohnraumerweiterungen auch unter zehn Quadratmetern förderbar</li></ul><p></p><hr>

<h3><span>Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung</span></h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Mehr Zeit für die Anmeldung zu Hortplätzen:</span>&nbsp;Tirol ist das erste Bundesland das ein Recht auf Kinderbildung und Kinderbetreuung ab dem zweiten Geburtstag eingeführt hat.&nbsp;Nach dem erfolgreichen Vermittlungsprozess über FRIDA für das&nbsp;Kinderbetreuungsjahr 2026/27 werden die Rahmenbedingungen für die Anmeldung nun angepasst. Die Anmeldefrist von 1. Dezember bis 31. Jänner soll für Hortplätze künftig bis 30. April verlängert werden. Die Anmeldefrist für Kinderkrippen und Kindergärten bleibt unverändert. „In der Praxis hat sich gezeigt, dass Eltern für die Anmeldung ihres Kindes für einen Hortplatz vielfach erst zu einem späteren Zeitpunkt die notwendigen Informationen haben. In der Regel steht erst Anfang April fest, welche Schule das Kind im kommenden Schuljahr besuchen wird. Mit der verlängerten Anmeldefrist für Hortplätze schaffen wir hier mehr Planungssicherheit und berücksichtigen die tatsächlichen Bedürfnisse der Familien“, erklärt Bildungslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>.&nbsp;Auch die Fristen für die Reihung und Zuweisung der Hortplätze werden entsprechend angepasst. Private Erhalter und Gemeinden haben künftig bis 15. Mai Zeit für die Reihung und Zuweisung der Hortplätze. Für die Reihung und Zuweisung für Kinderkrippen- und Kindergartenplätze gilt: Die privaten Erhalter haben bis 1. März und die Gemeinden bis 31. März Zeit, Plätze in den Kinderbetreuungseinrichtungen zuzuweisen.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Bauen &amp; Wohnen</category>
				
					<category>Wohnbau</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Mon, 28 Sep 2026 13:44:29 +0200</pubDate>
				
				<title>Tiroler Baurechts-Deregulierungsgesetz geht in Begutachtung </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/grosser-wurf-tiroler-baurechts-deregulierungsgesetz-geht-in-begutachtung/</link>
				<description>Wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“: 27 konkrete, gesetzliche Erleichterungen im Baurecht</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/b/9/csm_20260928_Wohlgemuth_Mattle_Geisler_DieFotografen_77fbd043b6.jpg" length="1327145" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e8a3751f97c8accae05663fd665403219"><span class="regierungsmitglied">Fünf Gesetze werden vereinfacht: Sammelgesetz für Verbesserungen in der Tiroler Bauordnung, dem Tiroler Raumordnungsgesetz, dem Tiroler Gas-, Heizungs- und Klimaanlagengesetz, dem Tiroler Stadt- und Ortsbildschutzgesetz sowie dem Tiroler Aufzugs- und Hebeanlagengesetz</span></li><li data-list-item-id="ef0549eea37821d78df8dc138e1eef180"><span class="regierungsmitglied">„Eigene Bauordnung“ für Bestandsbauten: massive Erleichterungen für Um- und Zubauten&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="eb9ca0d41898ca10782aeaeffce3d36ca"><span class="regierungsmitglied">LH Mattle: „Beim Baurecht werden erstmals Regeln zurückgenommen.“</span></li><li data-list-item-id="e1b8273843563729bb68305c94c6b6b5f"><span class="regierungsmitglied">LHStv Wohlgemuth: „Weniger Bürokratie hilft, Baukosten zu senken.“</span></li><li data-list-item-id="eb55daf3484f3fdcee20f3b53211c99f0"><span class="regierungsmitglied">LHStv Geisler: „Nicht weniger Qualität und Sicherheit, sondern mehr Effizienz.“</span></li></ul><p>Mit dem Tiroler Baurechts-Deregulierungsgesetz sollen die bau- und raumordnungsrechtlichen Vorschriften in Tirol vereinfacht und bürokratische Hürden großflächig abgebaut werden. Die Novelle wird diese Woche in Begutachtung geschickt, um zahlreiche Gesetze auf einen Schlag zu vereinfachen und soll noch im heurigen Jahr vom Tiroler Landtag beschlossen werden. Die wesentlichen Ziele sind die Vereinfachung und Beschleunigung von Bau- und Genehmigungsverfahren, die Senkung der Baukosten und Entlastung von Bauwerbern und Behörden, die Erleichterung der Schaffung von leistbarem Wohnraum bei Erhaltung hoher Sicherheits- und Qualitätsstandards sowie die Verbesserung der Möglichkeiten zur thermischen Sanierung und zum Schutz vor sommerlicher Überwärmung. Der zuständige Landeshauptmannstellvertreter<span class="regierungsmitglied"> Josef Geisler</span> hat die Novelle auf Basis des Beschlusses der Tiroler Landesregierung „Bauen in Tirol – einfach, sicher und effizient“ vom 15. August 2026 vorangetrieben und die darauf aufbauenden Verordnungen bereits vorbereitet. Nun geht der „große Wurf“, wie ihn LHStv Geisler und die Regierungsspitze Landeshauptmann&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> und Landeshauptmannstellvertreter&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span> bezeichnen, in Begutachtung – damit startet der Gesetzgebungsprozess.</p>
<p>„Erstmals werden beim Baurecht Regeln und Vorgaben in großem Stil vereinfacht und zurückgenommen. Wir in Tirol müssen unsere Hausaufgaben machen, denn Regeln sollen die Arbeit erleichtern und nicht die Kosten in die Höhe treiben. Mit dem Tiroler Baurechts-Deregulierungsgesetz kommen 27 konkrete gesetzliche Erleichterungen, das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Tirol schafft damit die Grundlage für eine eigene Bauordnung für Bestandsbauten. Mit einem Ausnahmeparagrafen wollen wir erstmals einen Unterschied machen, ob man auf die grüne Wiese ein neues Haus baut oder ein bestehendes Haus umbaut. Im Bestand und bei Sanierungen sind nicht immer alle Vorschriften umsetzbar, das muss sich auch in den baurechtlichen Vorgaben widerspiegeln“, erklärt LH Mattle.</p>
<p>„Leistbares Wohnen entscheidet sich nicht nur bei der Förderung, sondern auch bei den Kosten des Bauens. Wenn unnötig komplizierte Vorgaben und Verfahren das Bauen verteuern, müssen wir dort ansetzen. Deshalb vereinfachen wir einerseits die Wohnbauförderung und entrümpeln andererseits die baurechtlichen Vorschriften. Aufbauend auf bereits beschlossenen Initiativen wie der neuen Servicestelle Wohnen des Landes setzen wir damit einen weiteren konkreten Schritt in Richtung Deregulierung und Verfahrensvereinfachung. Besonders wichtig ist mir, dass wir das Bauen im Bestand erleichtern: Bestehenden Wohnraum weiterzuentwickeln, umzubauen oder nachzuverdichten ist oft günstiger und spart wertvollen Boden. Einfacher bauen heißt damit auch: günstiger bauen und mehr leistbaren Wohnraum ermöglichen“, betont LHStv Wohlgemuth.</p>
<p>„Auf Basis des Beschlusses der Tiroler Landesregierung am Hohen Frauentag haben die Abteilungen des Landes an der weiteren Vereinfachung und Entbürokratisierung der geltenden bau- und raumordnungsrechtlichen Regelungen mitgearbeitet. Unser Ziel ist es, noch im heurigen Jahr dem Tiroler Landtag ein umfassendes Tiroler Baurechts-Deregulierungsgesetz zur Beschlussfassung vorzulegen. Damit werden auf einen Schlag fünf Gesetze vereinfacht, es folgen dann vier vereinfachte Verordnungen. Raum- und Bauordnung schaffen den Rahmen dafür, wo und unter welchen Voraussetzungen gebaut werden kann. Umso wichtiger ist es, dass diese Rahmenbedingungen klar, nachvollziehbar und praxistauglich sind und laufend angepasst werden. Wir wollen deshalb genau hinschauen, wo Verfahren vereinfacht, bürokratische Hürden beseitigt und Kosten gesenkt werden können. Entbürokratisierung bedeutet dabei nicht weniger Qualität und Sicherheit, sondern mehr Effizienz“, ist LHStv Geisler überzeugt.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">27 konkrete gesetzliche Erleichterungen</span></p>
<p>Im Mittelpunkt der Novelle stehen weniger bürokratische Hürden bei Bauvorhaben, erweiterte Möglichkeiten zur thermischen Sanierung, vereinfachte Grundstücks- und Raumordnungsverfahren sowie längere Prüfintervalle für bestimmte technische Anlagen. Gleichzeitig werden die landesrechtlichen Bestimmungen an das neue Bundesrecht für erneuerbare Energieanlagen angepasst und bestehende Sicherheits- und Qualitätsstandards grundsätzlich beibehalten.</p>
<p>Allgemeine Erleichterungen:&nbsp;</p><ul style="margin-left:48px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="ee4f0687f1848056e33cce33ad8d2a4d6"><span>Paketabholstationen unterliegen nicht der Bauordnung (keine Widmung oder Bauverfahren)</span></li><li data-list-item-id="e16ab6021993a9d92512e42cf8ee27383"><span>Beschattung darf als untergeordneter Bauteil in die Mindestabstandsflächen ragen (Sonnenlamellen)</span></li><li data-list-item-id="ecda1a18f3618c9b399f50e95fcdad8a5"><span>Erleichterungen beim Überbauen von Grundstücksgrenzen (ohne Sonderfläche und Bebauungsplan)</span></li><li data-list-item-id="e9fea5da9d4c1ca4e26c00b16db1474c4"><span>Reduktion der erforderlichen Anzahl der Stellplätze bei Mitarbeiterwohnhäusern</span></li><li data-list-item-id="e44a70819ac6869981c70e322c44cb0b4"><span>Erleichterungen bei der nachträglichen thermischen Sanierung von Gebäuden (dürfen künftig 30 Zentimeter in die Mindestabstände und 40 Zentimeter über die zulässige Höhe ragen)</span><br><span>Erleichterungen bei Stützmauern, Einfriedungen und bewehrter Erde</span></li></ul><p>Technische Erleichterungen:</p><ul style="margin-left:48px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e401360bbc1e53517c1f60c2e5cb181c8"><span>Offene Balkone können auch „aufgeständert“ werden (statische Anbringung an Wandflächen oft schwierig und wesentlich billiger)</span></li><li data-list-item-id="ebc42bd48c5561cb711606021f4d3fd93"><span>Erleichterungen bei der Installation von Sicherheitsbeleuchtungen (Abgehen von neuer ÖNorm)</span></li><li data-list-item-id="edf808a5d37cdd0aa07ef2d3f04773bd0"><span>Wesentliche brandschutztechnische Erleichterungen bei Batterieräumen (bis 100kW)</span></li><li data-list-item-id="e6a56ba70109278843e6dbc081df88784"><span>Brandschutztechnische Erleichterungen bei Garagen an der Grundstücksgrenze (bessere Nachverdichtung möglich, keine Beurteilung durch Brandschutzsachverständige notwendig)</span></li><li data-list-item-id="ee0f1fd4efb46e30ff54810c2551c85ef"><span>Ausdehnung der Prüfintervalle von Heizungsanlagen – z. B. einfache Prüfung alle zwei (Gas) oder vier Jahre (biogen und fossil) bis 100 kW (früher ab 26 kW jährlich) und jährliche Überprüfung erst ab 100 kW (früher schon bei 50 kW)</span></li><li data-list-item-id="e3400d9a213fd51643e5d1e5f6e1256b2"><span>Ausdehnung der Prüfpflichten bei Aufzügen in Wohnhäusern von einem auf drei bzw. zwei Jahre</span></li></ul><p>Erleichterungen beim „Bauen im Bestand“:&nbsp;</p><ul style="margin-left:48px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e865193dc750e01890aaf34b15c639c43"><span>Erleichterungen bei der Barrierefreiheit bei Gebäuden, die durch Zu- oder Umbau oder einer Verwendungszweckänderung zu einer Wohnanlage werden</span></li><li data-list-item-id="e3059fb6a54b59c22353ba35e5b18953a"><span>Abweichen immer möglich, wenn das ursprüngliche Anforderungsniveau des Bestandes nicht verschlechtert wird</span></li><li data-list-item-id="eed168f012ca07e22c159b9c0521f0cba"><span>Weiteres Abweichen von den technischen Vorgaben möglich, wenn Einhaltung der Bestimmungen technisch nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich oder zum Schutz der Eigenart des Gebäudes erforderlich ist&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e50d84c66be48ee1a0d500e2c445dbc54"><span>Unterschreiten der Mindestraumhöhe möglich (Bestand oft zu niedrig oder Innendämmung notwendig)&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e9f9ebc881c6eca68a925cc45bdfbd116"><span>Unterschreiten der Mindestlichteintrittsflächen (im Bestand oft zu kleine Fenster)</span></li><li data-list-item-id="e678badec04a988b90f7193118bc90770"><span>Abweichen bei der Belüftung von Räumen (auch über angrenzenden Räumen möglich)</span></li><li data-list-item-id="ec2483779b4f934b64394119c211a3710"><span>Erleichterungen bei Fluchtwegen (bestehende Treppenhäuser müssten oft aufwändig neu- oder umgebaut werden)</span></li><li data-list-item-id="e5d731e9b5dd5bcedf19752df9197b1f3"><span>Erleichterungen bei Rampen (steiler möglich) und Handläufen (Verlängerung im Bestand oft nicht umsetzbar)</span></li><li data-list-item-id="e6fa55da659f6921dc872c8d0c2ca658a"><span>Erleichterungen bei Durchgangsbreiten und -höhen sowie Bewegungsflächen für Rollstühle (im Bestand oft nicht oder nur sehr aufwändig umsetzbar)</span></li><li data-list-item-id="e1977242b8a897521b9a0486ccfdcf664"><span>Erleichterungen bei Fluchttüren (bis 40 Personen nicht in Fluchtrichtung möglich)</span></li><li data-list-item-id="e402985701650fb397f810691bddfa586"><span>Erleichterungen bei Treppen hinsichtlich Schrittmaßen und Podesten (im Bestand oft nicht oder nur sehr aufwändig umsetzbar umsetzbar)</span></li><li data-list-item-id="e16e86642bc2f23391e0f4aea3467ee49"><span>Erleichterungen bei der Ausgestaltung von Aufzügen</span></li><li data-list-item-id="e0213b1fad7b57f2e9a9c415f2fdaab7b"><span>Barrierefreie Erschließung auch über Nebeneingang möglich</span></li><li data-list-item-id="eaf7d01c1bd45256d166d68ee567472f9"><span>Bestehende Absturzsicherungen müssen nicht nach OIB-RL 4 nachgerüstet werden</span></li><li data-list-item-id="e21196cf677aced91818871d0290e59d3"><span>Podest bei Haupttreppen kann entfallen</span></li></ul>]]></content:encoded>
				
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				<pubDate>Mon, 28 Sep 2026 10:49:26 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Alexander Hörmann)</author>
				<title>Aus der Katastrophensituation hin zum klimafitten Schutzwald in Osttirol </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/aus-der-katastrophensituation-hin-zum-klimafitten-schutzwald-in-osttirol/</link>
				<description>Bundesminister Totschnig und LHStv Geisler beim Lokalaugenschein</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e3692c92d3bca7f3cb564280e45031610"><span class="regierungsmitglied">Nach 5,5 Millionen Kubikmeter Schadholz in Osttirol Wiederbewaldung weiter im vollen Gange</span></li><li data-list-item-id="edca519b469790e8ea4f9dd047d8dd1af"><span class="regierungsmitglied">1,06 Millionen gepflanzte Jungbäume pro Jahr</span></li><li data-list-item-id="eb7a558ccacd8649a4555e5d7124088f6"><span class="regierungsmitglied">Waldfonds des Bundes leistet wesentliche Unterstützung</span></li><li data-list-item-id="ee712556c930eda5a4a1b1f1895560adb"><span class="regierungsmitglied">Klimafitte Schutzwälder durch Wiederbewaldung, Pflege und ausgewogenes Wald-Wild-Verhältnis</span></li></ul><p>Rund 5,5 Millionen Kubikmeter Schadholz sind in den vergangenen Jahren durch Windwurf, Schneedruck und den Borkenkäfer in Osttirol angefallen. Mit rund 13.000 Hektar lässt sich die entstandene Schadholzfläche beziffern – etwa ein Fünftel des gesamten Osttiroler Waldes und so groß wie die Summe der Gemeindegebiete Virgen, Lienz und Amlach zusammen.&nbsp;</p>
<p>Die Wiederbewaldung und damit die Wiederherstellung der Schutzfunktion des Waldes auf dieser großen Fläche ist eine mehrjährige organisatorische und forstliche Herausforderung. Ohne Unterstützung von Bund und Land ist das für die WaldbesitzerInnen nicht zu schaffen. Bei einem Lokalaugenschein im Einzugsgebiet Daberbach in Oberlienz informierten sich kürzlich&nbsp;der für Land- und Forstwirtschaft zuständige Bundesminister&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Norbert Totschnig</span> und LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>, gemeinsam mit Bürgermeister&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Markus Stotter</span>&nbsp;und Landesforstdirektor <span class="regierungsmitglied">Harald Oblasser</span>&nbsp;über den aktuellen Stand. Im Einzugsgebiet Daberbach zeigt sich exemplarisch, wie aus einer durch Waldschäden stark beeinträchtigten Fläche wieder ein stabiler und klimafitter Schutzwald entstehen kann.</p>
<p>„Die Wiederbewaldung ist eine gemeinsame Kraftanstrengung. Der Bund unterstützt das Land Tirol und die Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer dabei mit den Mitteln des Waldfonds. Was hier in Oberlienz bereits geleistet wurde, ist beeindruckend – und zeigt zugleich, wie viel Einsatz notwendig ist, bis aus einer Schadfläche wieder ein stabiler Wald entsteht“, betont BM Totschnig. Allein für Oberlienz wurden seit 2019 rund 2,1 Millionen Euro an Forstförderungen angewiesen. 40 Prozent davon stammen aus dem Waldfonds des Bundes.&nbsp;</p>
<p>LHStv Geisler ergänzt: „Der Wiederaufbau des Waldes braucht einen langen Atem und eine verlässliche Finanzierung. Mit Waldfonds, Flächenwirtschaftlichen Projekten, Maßnahmen der Ländlichen Entwicklung und Landesförderungen schaffen wir gemeinsam die Grundlage für die Wiederbewaldung und langfristige Stabilisierung der betroffenen Flächen.“</p>
<p>In ganz Osttirol werden weiterhin Schadholz aufgearbeitet, Flächen wiederbewaldet, Jungkulturen gepflegt und diese gegen Schädlinge geschützt. Alleine in den Jahren 2020 bis 2025&nbsp;wurden rund 6,5 Millionen Forstpflanzen gesetzt – durchschnittlich rund 1,06 Millionen Bäume pro Jahr, wobei diese überwiegend aus dem landeseigenen Forstgarten bereitgestellt werden. Dabei geht es nicht um eine möglichst rasche Wiederbegrünung, sondern um den Aufbau standortgerechter Mischbestände, die den Herausforderungen des Klimawandels besser gewachsen sind.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Wiederbewaldung braucht Zusammenarbeit und langfristige Pflege</span></p>
<p>„Finanzierung allein pflanzt jedoch noch keinen Wald. Gerade in Osttirol sind die Wälder eine zentrale kritische Infrastruktur zur Sicherung für Siedlungen, Verkehrswege und den Lebens- und Wirtschaftsraum. Damit sie ihre Wirkungen wieder voll erfüllen können, braucht es das Zusammenspiel aller Beteiligten“, erklärt Forst- und Sicherheitsreferent Geisler und dankt auch den WaldbesitzerInnen, ausführenden Betrieben und dem Forstdienst für ihr Engagement.&nbsp;</p>
<p>Am Beispiel im Einzugsgebiet Daberbach in Oberlienz wird deutlich, was möglich ist, wenn Wiederbewaldung, Pflege und ein ausgewogenes Wald-Wild-Verhältnis zusammenspielen. „Es wurde bewusst auf mehr Mischbaumarten gesetzt, die jungen Bestände entwickeln sich gut. Wiederbewaldung ist ein mehrjähriger Prozess, bei dem Rahmenbedingungen wie ein tragbarer Wildeinfluss sehr entscheidend sind“, sagt Landesforstdirektor Oblasser. Welche Bedeutung das Projekt für die Menschen vor Ort hat, zeigt Bürgermeister Stotter auf:&nbsp;„Der Wald im Einzugsgebiet Daberbach hat eine zentrale Schutzfunktion für unseren Siedlungsraum. Sein Wiederaufbau ist für Oberlienz von großer Bedeutung. Wir sind dankbar dafür, wie gut sich die wiederbewaldeten Flächen entwickeln, und sich damit auch die Sicherheit der Oberlienzerinnen und Oberlienzer wieder erhöht.“</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Wiederbewaldung in Osttirol</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Gemeinde Oberlienz</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb2783d5288e8e593fc055bc2a609b740">Schadholzmenge: ca. 280.000 m³</li><li data-list-item-id="e9685e94cd2f533dcf74352157cf98f14">Gepflanzte Bäume: 330.000 Stück im Zeitraum 2020 bis 2025</li><li data-list-item-id="e4a9e321477f9dd342d84a75e8145ae7b">Fördermittel: 2,1 Millionen Euro an Forstförderung seit 2019 (davon entfallen rund 1,07 Millionen Euro auf Flächenwirtschaftliche Projekte, 840.000 Euro auf den Waldfonds, 140.000 Euro auf die Ländliche Entwicklung und 60.000 Euro auf Landesförderungen)</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Bezirk Lienz</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e62e7b8ac278575d80ec0727813b33555">Schadholzmenge: 5,5 Millionen m<sup>3</sup></li><li data-list-item-id="ed074c5d0f10098c402126e5787106711">Betroffene Fläche: ca. 13.000 Hektar Wald</li><li data-list-item-id="e10cb3fd704ea5d4e727fdc2cede6a1d1">Gepflanzte Bäume: 6,5 Millionen Stück im Zeitraum 2020 bis 2025</li><li data-list-item-id="e3b5698d0493b599b11c649390e99fcc7">Fördermittel: 38 Millionen Euro an Forstförderung seit 2019, zusätzlich Mittel aus Projekten der Wildbach- und Lawinenverbauung sowie Abgeltungen für private Elementarschäden</li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Land- &amp; Forstwirtschaft</category>
				
					<category>Wald</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59636</guid>
				<pubDate>Fri, 25 Sep 2026 06:26:17 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Alexander Hörmann)</author>
				<title>Hochwasserschutz am Villgratenbach schreitet voran</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/zweiter-bauabschnitt-abgeschlossen-hochwasserschutz-am-villgratenbach-schreitet-voran/</link>
				<description>Zweiter Bauabschnitt abgeschlossen</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0f6d205665ba848839c868ca96c50c64"><span class="regierungsmitglied">Fertigstellungsfeier mit BM Totschnig und LHStv Geisler in Heinfels</span></li><li data-list-item-id="e36bddad4793f8181aee9d891a03830e4"><span class="regierungsmitglied">Großprojekt schafft Sicherheit für rund 32 Hektar Bauland mit 128 Wohn- und Betriebsgebäuden</span></li><li data-list-item-id="e66c2a5446335b800b79f946788a6193c"><span class="regierungsmitglied">Wildholz- und Geschiebesperre als zentrales Bauteil</span></li><li data-list-item-id="e191c0cc0ca10931bf17c94bd1cd285e2"><span class="regierungsmitglied">Investitionen von rund 9,5 Millionen Euro&nbsp;</span></li></ul><p>Der Hochwasserschutz in Osttirol ist einen entscheidenden Schritt weiter: Der zweite Bauabschnitt des umfangreichen Schutzprojekts am Villgratenbach in Heinfels wurde fertiggestellt – und schafft Sicherheit für rund 32 Hektar Bauland mit insgesamt 128 Wohn- und Betriebsgebäuden. Rund 9,5 Millionen Euro haben das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft, das Land Tirol und die Gemeinde Heinfels dafür gemeinsam investiert. Zu Baubeginn waren dafür Kosten von rund 14 Millionen Euro prognostiziert worden. Diese konnten mit den 9,5 Millionen Euro deutlich unterschritten werden.&nbsp;</p>
<p>Herzstück des Bauabschnitts ist eine leistungsfähige Wildholz- und Geschiebesperre am Ausgang der Schluchtstrecke des Villgratenbachs. Sie kann bis zu 50.000 Kubikmeter Geschiebe und Gestein zurückhalten und verhindert zugleich, dass angeschwemmtes Holz zu gefährlichen Verklausungen führt. Heute, Freitag, wurde die Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts mit BM <span class="regierungsmitglied">Norbert Totschnig</span>, LHStv<span class="regierungsmitglied"> Josef Geisler</span>, <span class="regierungsmitglied">Johann Kraler</span> (Bgm Heinfels), <span class="regierungsmitglied">Franz Schneider</span> (Bgm Sillian) und weiteren Partnern gefeiert.</p>
<p>„Der Schutz der Bevölkerung vor Naturgefahren hat für mich oberste Priorität. Gerade angesichts zunehmender Wetterextreme müssen wir vorsorgen und dort investieren, wo Hochwasserschutz Sicherheit schafft. Allein in Tirol stellen wir 2026 rund 18 Millionen Euro an Bundesmitteln für den Hochwasserschutz bereit. In den Hochwasserschutz am Villgratenbach investiert mein Ministerium rund 6,6 Millionen Euro. Damit schützen wir 1.044 Menschen und 128 Objekte zusätzlich vor Hochwasser. Das zeigt: Wenn Bund, Land und Gemeinden gemeinsam anpacken, schaffen wir Sicherheit für die Menschen und stärken gleichzeitig unsere Regionen. Jeder Euro in den Hochwasserschutz ist eine Investition in Sicherheit, Lebensqualität und eine widerstandsfähige Heimat“, so Umweltminister Totschnig anlässlich der Eröffnungsfeier.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Schutz für Siedlungsraum und Infrastruktur</span></p>
<p>Auch LHStv Geisler betont die Bedeutung des Projekts für die Region: „Wir leben in Tirol seit jeher mit Naturgefahren, und müssen damit rechnen, dass die Zahl der Wetterextreme zunimmt. Deshalb investieren wir laufend in den Schutz vor Naturgefahren. Dieses Projekt hat einen weiteren Meilenstein erreicht. Dadurch steigt der Schutz vor Hochwasser für Mensch und Natur in dieser Gegend enorm. Ich danke allen Beteiligten vor Ort für ihren engagierten Einsatz zum Schutze der Tiroler Bevölkerung.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Anhebung der Landesstraße, neue Dämme und Mauern</span></p>
<p>Neben der zentralen Geschiebesperre wurden im Zuge des zweiten Bauabschnitts zahlreiche weitere Maßnahmen umgesetzt: Die Landesstraße wurde im Bereich der Sperre um bis zu sechs Meter angehoben und über das neue Bauwerk geführt. Auf der linken Seite des Villgratenbachs wurden auf einer Länge von rund 500 Metern Dämme und Mauern errichtet bzw. erhöht. Darüber hinaus wurde das Bachbett neugestaltet, Uferbereiche wurden gesichert und wichtige Versorgungseinrichtungen verlegt. Bereits zwischen 2020 und 2023 konnten einzelne Bauteile, darunter eine neue Brücke, realisiert werden.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">50.000 Kubikmeter Rückhaltevolumen</span></p>
<p>Die neue Wildholz- und Geschiebesperre bildet das Herzstück des zweiten Bauabschnittes. Sie hält im Hochwasserfall große Mengen an mitgeführtem Schotter, Gestein und Holz zurück und reduziert damit das Risiko, dass sich das Gerinne weiter flussabwärts gefährlich verlegt. „Damit die Schutzwirkung auch langfristig erhalten bleibt, wurde das Gewässer unterhalb der Geschiebesperre stabilisiert. Insgesamt wurden 15&nbsp;Querriegel aus schweren Wasserbausteinen errichtet, die verhindern, dass sich das Bachbett eintieft“, erklärt <span class="regierungsmitglied">Lukas Umach</span>, Fachbereichsleiter Wasserbau in der Abteilung Wasserwirtschaft des Landes. Gleichzeitig wurde die Sperre nicht nur auf technischer Ebene durchgedacht, auch die ökologische Gestaltung des Wassers war ein wichtiger Aspekt. Neben der umfassenden naturnahen Begrünung des Uferbereichs wurde die Sperre auch so konzipiert, dass sie für Fische weiterhin passierbar bleibt.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Erfolgreicher Abschluss trotz herausfordernder Arbeiten</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Johannes Nemmert</span>, Leiter des Baubezirksamts Lienz, verweist auf die besonderen Herausforderungen bei der Umsetzung: „Die Arbeiten fanden in einem topographisch anspruchsvollen Bereich statt und mussten gleichzeitig mit den Anforderungen an Verkehr, Gewässer und bestehende Infrastruktur abgestimmt werden. Die Anhebung der Landesstraße, die umfangreichen Ufersicherungen und die Errichtung der Sperre waren technisch anspruchsvolle Aufgaben. Dass die Maßnahmen nun abgeschlossen werden konnten, ist dem Zusammenspiel aller Beteiligten zu verdanken.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Hochwasserschutzprojekt entlang Drau und Villgratenbach schreitet voran</span></p>
<p>Der nun fertiggestellte Abschnitt ist Teil eines umfassenden Maßnahmenpakets für den Hochwasserschutz entlang der Drau und des Villgratenbachs in Sillian und Heinfels. Nach den umfangreichen Arbeiten am Hochwasserschutz der Drau in Sillian, die sich über rund acht Jahre erstreckten, starteten im Oktober 2024 die Arbeiten am zweiten Bauabschnitt des Villgratenbachs in der Schluchtstrecke oberhalb von Heinfels. Für die betroffenen Gemeinden bedeutet die Fertigstellung einen wichtigen Zugewinn an Sicherheit.</p>
<p>So sehen das auch die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden, Kraler (Heinfels) und Schneider (Sillian): „Für Heinfels und Sillian ist die Fertigstellung dieses Bauabschnitts ein wichtiger Meilenstein. Hochwasserschutz ist keine Aufgabe, die man irgendwann abschließt – gerade angesichts zunehmender Wetterextreme müssen wir unsere Schutzmaßnahmen laufend weiterentwickeln. Mit der neuen Geschiebesperre und den zahlreichen begleitenden Maßnahmen haben wir jetzt einen wesentlichen Schritt geschafft, um die Menschen, Gebäude und wichtige Infrastruktur besser zu schützen. Unser Dank gilt allen, die dieses anspruchsvolle Projekt über Jahre vorbereitet, geplant und umgesetzt haben.“</p>
<p>Die Umsetzung der Maßnahmen erfolgte durch die Bundeswasserbauverwaltung, genauer durch das Baubezirksamt Lienz.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
					<category>Lawinen/Muren/Hochwasser</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59624</guid>
				<pubDate>Thu, 24 Sep 2026 11:17:16 +0200</pubDate>
				
				<title>Wissen, was im Ernstfall zu tun ist</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/wissen-was-im-ernstfall-zu-tun-ist/</link>
				<description>Zivilschutztag am 3. Oktober</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ec646af48eca910c2f4d16c71e5c43dc1"><span class="regierungsmitglied">Auslösung aller 1.025 Tiroler Zivilschutzsirenen und AT-Alert zwischen 12 und 13.15 Uhr</span></li><li data-list-item-id="ea4687195027897ba0812c2dde0a2be71"><span class="regierungsmitglied">Test der Funktionsfähigkeit der Warnsysteme</span></li><li data-list-item-id="e3f3274579346a38d80b425ea9298941c"><span class="regierungsmitglied">Sensibilisierung der Bevölkerung für Sirenensignale, Warnungen und den Zivilschutz</span></li></ul><p>Wenn im ganzen Land am ersten Samstag im Oktober zugleich die Sirenen heulen und Handys vibrieren, ist wieder Zivilschutztag. Am Samstag, 3. Oktober, werden wieder bundesweit die Zivilschutzsirenen und der AT-Alert getestet. Erstmals werden auch Fahrplananzeigen und digitalen Werbetafeln mit den Testwarnungen bespielt. Zugleich dient der Tag vor allem auch dazu, die Bevölkerung über die Bedeutung der Sirenensignale und AT-Alert zu informieren und für die Wichtigkeit des Zivilschutzes zu sensibilisieren.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Kein Alarmismus, aber notwendige Vorsorge</span></p>
<p>„Zivilschutz geht uns alle an. Nicht nur Einsatzkräfte und Behörden müssen im Ernstfall wissen, was zu tun ist. Auch jede und jeder Einzelne ist in diesem Moment gefordert. Das ist kein Alarmismus, sondern notwendige Vorsorge. Denn im Ernstfall zählt jede Sekunde – für Vorbereitungen ist dann keine Zeit mehr. Wer Warnsignale kennt und weiß, was im Ernstfall zu tun ist, schützt sich und andere“, ruft Sicherheitsreferent LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> dazu auf, den Zivilschutztag als Sicherheitscheck für sich selbst und den eigenen Haushalt zu nutzen. Fragen wie „Kenne ich die Sirenensignale?“, „Habe ich genug Vorräte zuhause?“ und „Weiß ich, wo ich im Ernstfall Informationen erhalte“ helfen, die eigenen Kenntnisse zu hinterfragen.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Test von 1.025 Zivilschutzsirenen und AT-Alert</span></p>
<p>Der Zivilschutztag ist zudem ein wichtiger Testtag, um zu überprüfen, ob die technischen Warnmöglichkeiten flächendeckend funktionstüchtig sind. Dank der 1.025 Zivilschutzsirenen kann in Tirol bei einem Zivilschutzalarm flächendeckend gewarnt werden. Rund die Hälfte der Tiroler Sirenen sind außerdem an eine Notstromversorgung angeschlossen. Sie funktionieren also auch bei einem großflächigen Stromausfall.&nbsp;</p>
<p>Neben den Zivilschutzsirenen erhalten Betroffene im Ernstfall mittels AT-Alert eine Warnung direkt auf das Mobiltelefon. Über den AT-Alert können sowohl Einheimische als auch Gäste erreicht werden. Zusätzlich erhalten Betroffene über AT-Alert erste Handlungsempfehlungen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Warnungen auch auf Fahrplananzeigen und Werbetafeln</span></p>
<p>Erstmals am Zivilschutztag werden Informationen zum Probealarm tirolweit auch auf rund 200 VVT-Fahrplananzeigen ausgespielt. Seitens des Bundesministeriums für Inneres werden zudem österreichweit digitale Werbetafeln bespielt – unter anderen auch in Tirol.</p>
<p></p><hr>

<h3>Factbox: Informationen zu AT-Alert, richtiger Bevorratung und Ablauf des Zivilschutztages</h3>
<p>(weitere Details finden sich in den Medienunterlagen im Downloadbereich)</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ablauf am Zivilschutztag&nbsp;</span></p>
<p>Zivilschutzsirenen:&nbsp;Samstag, 3. Oktober, von 12 bis 12.45 Uhr. Es werden alle 1.025 Zivilschutzsirenen getestet. Zu hören sind vier Signale: „Sirenenprobe“, „Warnung“, „Alarm“ und „Entwarnung“.&nbsp;</p>
<p>Hinweis: Die Typhone des Flutwellenprobealarms für die Kraftwerksgruppe Sellrain-Silz und das Kraftwerk Kaunertal werden dieses Jahr ausgemustert und die Alarmierung in das Zivilschutzsirenen-System integriert. Daher gibt es keine gesonderte Testung des Flutwellenprobealarms beim Zivilschutztag mehr.</p>
<p>AT-Alert:&nbsp;Parallel zu den Sirenen, zweifache Auslösung von AT-Alert zwischen 11.45 und 13.15 Uhr auf allen empfangsbereiten Mobiltelefonen. Eine Auslösung erfolgt durch das Bundesministerium für Inneres, eine durch das Landes- Warn- und Lagezentrum (LWLZ). Die Testauslösung des LWLZ erfolgt auf höchster Warnstufe („Notfallalarm“). Diese Warnstufe ist bei allen Smartphones automatisch aktiviert und kann nicht deaktiviert werden. Entsprechend wird die Testnachricht von allen mit einer Funkzelle verbundenen und empfangsbereiten Mobiltelefonen in Tirol empfangen. Die Auslösung des Bundesministeriums für Inneres erfolgt auf der Stufe&nbsp;„Gefahreninformation“. Der Empfang dieser muss im Smartphone gegebenenfalls aktiviert werden. Eine Anleitung dazu findet sich auf&nbsp;<a href="http://www.tirol.gv.at/at-alert" target="_blank">www.tirol.gv.at/at-alert</a>.&nbsp;</p>
<p>Insbesondere an den Bundeslandgrenzen ist es möglich, dass Testnachrichten mehrfach, auch von anderen Bundesländern, empfangen werden können.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Überblick Zivilschutzsirenen&nbsp;</span></p>
<p>Tirolweit: 1.025 (österreichweit rund 8.300)</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e8a73d8c89ef928a88a265f86494fe67e">Kufstein: 123</li><li data-list-item-id="e032bf8037cd0f78ced8f0b846ba1b553">Kitzbühel: 78</li><li data-list-item-id="ef78c21f02bcc4e0975a082a845395a3a">Schwaz: 131</li><li data-list-item-id="ec188292b45afa31f46caa15a1011b722">Innsbruck-Land: 215</li><li data-list-item-id="e9c783836f9f96fc2d984e53e4edb406b">Imst: 109</li><li data-list-item-id="e322d1052d9345cd76435ff2acb00354c">Reutte: 99</li><li data-list-item-id="e6253b7fe384525088d230357439529fc">Landeck: 111</li><li data-list-item-id="e1d10af136e19b2b040818754d45ccb94">Lienz: 119</li><li data-list-item-id="e1c9dec37418f95c58f2716a44248c7dd">Innsbruck-Stadt: 40</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">AT-Alert: Warnungen direkt aufs Mobiltelefon</span></p>
<p>Das Bevölkerungswarnsystem AT-Alert informiert Betroffene im Ernstfall direkt über das Mobiltelefon – ohne App und ohne Anmeldung.&nbsp;</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ee1f55bb4fbd5d18093f636e2e95842f4"><span class="regierungsmitglied">SCHNELL: </span>Warnung innerhalb weniger Sekunden direkt aufs Mobiltelefon</li><li data-list-item-id="e9acf94e411d421906d0331c96ce8a1cf"><span class="regierungsmitglied">NIEDERSCHWELLIG: </span>Keine App und keine Anmeldung notwendig</li><li data-list-item-id="e34ef4a3b67aed08e8aa381504fc78da8"><span class="regierungsmitglied">ZIELGERICHTET: </span>Erreicht alle Menschen im Gefahrengebiet – auch TouristInnen</li><li data-list-item-id="e399f4d5edffb6ea1a809625645a08764"><span class="regierungsmitglied">ANONYM:</span> Ohne Telefonnummern oder personenbezogene Daten</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">So funktioniert AT-Alert:</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0bb6e83cbc2c1a560552f3632c1b18ca"><span class="regierungsmitglied">Gefahr erkennen: </span>Eine zuständige Behörde erhält Informationen über eine mögliche oder bestehende Gefahr und entscheidet über die Warnung.</li><li data-list-item-id="e52753397d96f536601b98683ced3422e"><span class="regierungsmitglied">Warngebiet festlegen:</span> Das betroffene Gebiet, die passende Warnstufe und der Meldungstext werden festgelegt.</li><li data-list-item-id="e0f21c3b3dee1defab1f72b33b9f72779"><span class="regierungsmitglied">Meldung aussenden: </span>Mobilfunkbetreiber verbreiten die Warnung über die ausgewählten Mobilfunkzellen.</li><li data-list-item-id="edb9b8c5af461e29062b20a029e3978e8"><span class="regierungsmitglied">Menschen informieren: </span>Empfangsbereite Mobiltelefone im Warngebiet zeigen die Meldung mit Informationen und Verhaltensempfehlungen an.</li></ul><p>Alle Infos zu AT-Alert:&nbsp;<a href="http://www.tirol.gv.at/at-alert" target="_blank">www.tirol.gv.at/at-alert</a>&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Handeln im Ernstfall&nbsp;</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e3b52a5cf947968a86184655455922ca7">Ruhe Bewahren&nbsp;</li><li data-list-item-id="e296c2a30b625a75ef52874512cdafc19">Offizielle Informationen einholen (beispielsweise über Website und Social-Media-Kanäle des Landes Tirol)</li><li data-list-item-id="e303decc3caf42661677907b8f173b44c">Anweisungen der Behörde bzw. Handlungsempfehlungen befolgen&nbsp;</li><li data-list-item-id="e35323e672fd9c7be65fad932756fff6e">Notrufnummer für akute Notfälle freihalten&nbsp;</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Vorbereitung durch richtige Bevorratung</span></p>
<p>Haben Geschäfte aufgrund einer Krise geschlossen oder ist es einem selbst nicht möglich, das Haus für längere Zeit zu verlassen, bedarf es eines ausreichenden Vorrats an Lebensmitteln und Getränken.&nbsp;Grundsätzlich sollte jeder Haushalt eine Woche ohne Einkaufen und ohne Strom auskommen.</p>
<p>Tipps zur Bevorratung:&nbsp;</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eddd1f4f5e15bebfe1c0ae70b563953f0">Lebensmittel wählen, die man im Notfall auch kalt essen kann.</li><li data-list-item-id="e57a5f4a4fc36ae34c31acb6263b793eb">Besonders lang haltbare, hochwertige und leicht verdauliche Lebensmittel bevorraten.</li><li data-list-item-id="e9b1880c38691602c16fa4725fa781659">Lebensmittel möglichst kühl, trocken und lichtgeschützt lagern.</li><li data-list-item-id="e53573265c397b968ef485bf5c6d680ec">Ablaufdatum regelmäßig prüfen.</li><li data-list-item-id="e6de3b280d39566dc573cacdf95425228">Auf eventuell notwendige Spezialnahrung für Babys, kranke und ältere Menschen sowie auf Tierfutter für Haustiere nicht vergessen.</li><li data-list-item-id="eae835842c35e2a7c818bbf19a1d17cb3">Vorrat an Getränken aufbauen ((Mineral)-Wasser und Fruchtsäfte in Verbundpackungen sind aufgrund der langen Haltbarkeit besonders für einen Getränkevorrat geeignet).</li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59569</guid>
				<pubDate>Sat, 19 Sep 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Im Herbst auf den Bergen: Sicher unterwegs bei Wanderungen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/im-herbst-auf-den-bergen-sicher-unterwegs-bei-wanderungen/</link>
				<description>Kürzere Tage, Laub, Nässe und erste Vereisungen verändern die Bedingungen am Berg</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e7868f4e335222ff0a0d9338019055efc"><span class="regierungsmitglied">Neue Ausgesetztheitskarte hilft, Wege und Absturzgefahren bereits bei der Tourenplanung besser einzuschätzen</span></li><li data-list-item-id="e0de634a22ad9ef1d105d9cbebc29d61c"><span class="regierungsmitglied">Digitale Informationen unterstützen bei der Planung – Beschilderungen und Hinweise vor Ort haben Vorrang</span></li><li data-list-item-id="efe8b948d9287f8028787434907db79e9"><span class="regierungsmitglied">Auch Hüttenöffnungszeiten sowie Aktivitäten in Alm-, Forst- und Jagdwirtschaft beachten</span></li></ul><p>Gute Fernsicht, angenehme Temperaturen und weniger Gewitter machen den Herbst zu einer beliebten Zeit für Wanderungen in Tirol. Gleichzeitig ändern sich die Bedingungen am Berg: Die Tage werden kürzer, Nässe durch Regen, Tau oder Nebel erhöhen die Rutschgefahr. Das Land Tirol appelliert daher, bei der Planung einer Herbsttour die jahreszeitlichen Besonderheiten zu berücksichtigen und die Route an die aktuellen Bedingungen anzupassen. Unterstützung bei der Tourenplanung bieten auch digitale Anwendungen. So gibt es mittlerweile eine&nbsp;<a href="https://tiris.maps.arcgis.com/apps/instant/basic/index.html?appid=3fa67d7731df4bae87ca389736f5ee83&amp;center=11.5056;46.7889&amp;level=7&amp;hiddenLayers=198cd3f2d5a-layer-28;198cd4fca5a-layer-34" target="_blank" rel="noreferrer">Ausgesetztheitskarte</a>: Sie zeigt in vier Stufen die Absturzgefahr auf Wegen – gerade im Herbst bei potentiell erhöhter Rutschgefahr eine wichtige Information. Zudem macht ein Vergleichstool unterschiedliche Wegeklassifikationen in Tirol, Südtirol und Trentino verständlich. Entstanden ist diese Karte im Rahmen eines Euregio-Projekts – DIGIWAY (mehr dazu in der&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/bergwandern-wird-digital-euregio-projekt-digiway-macht-bergwege-sicherer/">Pressemitteilung vom 25. Juni 2026</a>). Zudem werden erstmals die amtlichen Wegedaten der drei Euregio-Landesteile gemeinsam digital nutzbar gemacht.</p>
<p>„Gerade im Herbst lohnt sich ein genauer Blick auf die geplante Tour und die aktuellen Bedingungen. Digitale Werkzeuge können dabei eine wichtige Unterstützung sein. Durch DIGIWAY stehen neue qualitätsgesicherte Datengrundlagen zur Verfügung, die helfen, Wege und mögliche Gefahren besser einzuschätzen“, betont Sportreferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Fünf Tipps für die Herbsttour</span></p>
<p>Bei der Planung und während der Tour gilt es insbesondere, einige herbstliche Besonderheiten im Blick zu behalten:</p><ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="eff9f2f8e38914f152dca35525680b0b4"><span class="regierungsmitglied">Früh starten und kürzer planen:</span><span> Die Sonne geht früher unter. Touren sollten so gewählt werden, dass ausreichend Zeit für den Rückweg bei Tageslicht bleibt.</span></li><li data-list-item-id="e37430f5cd674d600ae5dfe40127318d8"><span class="regierungsmitglied">Höhenlage und Wetter beachten: </span><span>Nach Niederschlägen kann in höheren Lagen bereits Schnee liegen. Auf schattigen Nordseiten kann dieser länger liegen bleiben.</span></li><li data-list-item-id="e5a5af3c8b7054037ddfa0da005e51d72"><span class="regierungsmitglied">Trittsicher unterwegs sein: </span><span>Laub kann Wurzeln, Steine und Löcher verdecken. Nässe durch Regen, Tau oder Nebel macht den Untergrund zusätzlich rutschig.</span></li><li data-list-item-id="e247cf53758ba1144ba972721a9fa16c7"><span class="regierungsmitglied">Frost und Vereisung einkalkulieren: </span><span>Bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt können feuchte Stellen vereisen. Besonders unter Laub können sich in steilen Waldpassagen tückische Eisflächen bilden. Spikes für Wanderschuhe können zusätzliche Trittsicherheit bieten.</span></li><li data-list-item-id="e1182a870a82a9ffd3b60fe62f65f2603"><span class="regierungsmitglied">Hüttenöffnungszeiten prüfen: </span><span>Viele Alm- und Schutzhütten schließen im Herbst. Wer eine Einkehr einplant, sollte sich vorab über die aktuellen Öffnungszeiten informieren.</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Tourenplanung endet nicht am Smartphone</span></p>
<p>Digitale Karten und Tourenplattformen sind wichtige Hilfsmittel bei der Tourenplanung, ihre Angaben sind jedoch nicht immer amtlich geprüft oder aktuell. Deshalb sollten möglichst qualitätsgesicherte Informationen genutzt und im Zweifelsfall mehrere Quellen abgeglichen werden. Das Euregio-Projekt DIGIWAY schaffte dafür zusätzliche Grundlagen.</p>
<p>Auch abseits der eigenen Sicherheit ist im Herbst Rücksicht gefragt. Wer Sperren und Hinweise beachtet, Rücksicht auf andere NutzerInnen des Naturraums nimmt und die eigene Tour an die Bedingungen anpasst, leistet einen wichtigen Beitrag für ein gutes Miteinander am Berg. „Im Herbst teilen sich viele unterschiedliche Interessen den Naturraum. Rücksicht auf Wildtiere, Wald- und Landwirtschaft sowie Jagd ist deshalb ebenso wichtig wie die eigene Sicherheit. Wer aktuelle Hinweise beachtet und seine Tour an die Bedingungen anpasst, trägt zu einem guten Miteinander am Berg bei“, erklärt LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Land- &amp; Forstwirtschaft</category>
				
					<category>Sport</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59531</guid>
				<pubDate>Tue, 15 Sep 2026 12:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Ö3-Verkehrsaward 2026 geht an Straßenmeisterei Zams</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/oe3-verkehrsaward-2026-geht-an-strassenmeisterei-zams/</link>
				<description>Auszeichnung in Kategorie „Straßenmeisterei“ für rasches Errichten einer Ersatzstraße nach Murenabgang auf Pitztalstraße</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef134067f82731c24a657d088c6928584"><span class="regierungsmitglied">L 16 Pitztalstraße wurde Ende Juni auf rund 500 Metern durch Mure zerstört – innerhalb nur einer Woche konnte Ersatzstraße erbaut werden</span></li></ul><p>Ende Juni hat eine Mure die L 16 Pitztalstraße auf rund 500 Metern zerstört und das hintere Pitztal von der Außenwelt abgeschnitten. Gerade einmal innerhalb einer Woche schufen die Mitarbeiter der Straßenmeisterei Zams eine Ersatzstraße. Gearbeitet wurde rund um die Uhr. Für diese außergewöhnliche Leistung wurde die Straßenmeisterei Zams heute, Dienstag, Küniglberg in Wien mit dem Ö3-Verkehrsaward 2026 in der Kategorie „Straßenmeisterei“ ausgezeichnet.&nbsp;</p>
<p>„Mobilität verbindet Orte und Menschen, Mobilität braucht aber auch entsprechende Verkehrswege. Gerade in Tirol sind einzelne Straßen wichtige Lebensadern ganzer Täler. Wenn Naturkatastrophen diese Verbindungen unterbrechen, braucht es Menschen, die rasch und kompetent handeln. Die Mitarbeiter der Straßenmeisterei Zams haben genau das getan. Mit Fachwissen, Tatkraft und unermüdlichem Einsatz haben sie Tag und Nacht gearbeitet, damit das hintere Pitztal wieder erreichbar ist. Diese Auszeichnung ist eine besondere und verdiente Anerkennung für eine außergewöhnliche Leistung und spiegelt die hohe Qualität der Straßenmeistereien in Tirol wider“, gratuliert LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.&nbsp;Auch der für Landesstraßen zuständige LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> würdigt den Einsatz der Straßenmeisterei: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer 14 Tiroler Straßenmeistereien sorgen 365 Tage im Jahr dafür, dass Tirol mobil bleibt und alle Landesteile sicher erreichbar sind. Sie räumen Schnee, sichern Straßen nach Unwettern, beheben Schäden und halten unsere Infrastruktur am Laufen. Die Auszeichnung für die Straßenmeisterei Zams steht stellvertretend für die großartige Arbeit aller rund 400 Mitarbeitenden in ganz Tirol. Sie sind wahre Helden des Alltags.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ersatzstraße innerhalb weniger Tage errichtet</span></p>
<p>Es sind Bilder, die im Kopf bleiben: Ende Juni 2026 verschüttete und unterspülte eine Mure die L 16 Pitztalstraße im Gemeindegebiet von St. Leonhard auf einer Länge von rund 500 Metern. Teile der Straße brachen vollständig weg, vier Brücken wurden zerstört. Die Landesstraße musste zwischen Hairlach und Eggenstall gesperrt werden – das hintere Pitztal war auf dem Straßenweg nicht mehr erreichbar.&nbsp;Zeitweise waren rund 1.000 Menschen von der Außenwelt abgeschnitten.</p>
<p>„Für uns war klar: Jede Stunde zählt. Unmittelbar nach dem Ereignis haben wir mit den Aufräumarbeiten begonnen. Zunächst wurde eine bestehende Umfahrung ertüchtigt – damit konnten zumindest einmal die Eingeschlossenen wieder das Tal verlassen bzw. Waren ins Tal gebracht werden“, berichtet <span class="regierungsmitglied">Hartmut Neurauter</span> von der Straßenmeisterei Zams und führt weiter aus: „Weil diese erste Umfahrung jedoch immer nur einspurig mit langen Wartezeiten befahrbar war und für größere Fahrzeuge nicht ausreichte, errichteten wir in kürzester Zeit eine komplett neue Ersatzstraße neben der zerstörten Landesstraße. Damit konnten wir die Erreichbarkeit des hinteren Pitztals wesentlich verbessern und den Verkehr wieder deutlich flüssiger abwickeln.“ Die neue Ersatzstraße ist 110 Meter lang. Für den Bau wurden rund 200 Kubikmeter an Material verwendet.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Perfektes Zusammenspiel als Schlüssel für rasches Handeln</span></p>
<p>Durch die neue Ersatztrasse konnten die Wartezeiten aufgrund kürzerer Ampelintervalle deutlich reduziert werden. Auch Reisebusse, Lastkraftwagen mit Anhängern sowie Sattelkraftfahrzeuge können das hintere Pitztal wieder erreichen. „Insgesamt waren zehn Mitarbeiter der Straßenmeisterei Zams gemeinsam mit den Feuerwehren des Pitztals, dem Wasserbau des Baubezirksamts Imst, zahlreichen weiteren Einsatzkräften sowie externen Firmen Tag und Nacht im Einsatz. Allein unsere zehn Mitarbeiter haben in der ersten Woche 800 Arbeitsstunden geleistet. Zeitgleich arbeiteten bis zu neun Bagger und&nbsp;eine Vielzahl an Lkw auf der Baustelle. Dieses perfekte Zusammenspiel aller Beteiligten war der Schlüssel für die rasche Wiederherstellung der Verbindung“, erklärt <span class="regierungsmitglied">Bernd Stigger</span>, Leiter des Baubezirksamts Imst.</p>
<p>Die Arbeiten an der beschädigten L 16 sowie am Bachbett dauern weiterhin an. „Die Uferböschung ist grundsätzlich gesichert – weitere abschließende Arbeiten sind jedoch noch notwendig. Zudem müssen wir die Landesstraße auf 500 Metern komplett neu errichten. Auch die Bichlbachbrücke wird aktuell von Grund auf neu aufgebaut. Aktuell errichten wir dazu ein völlig neues Fundament. Die endgültige Instandsetzung der Straße wird voraussichtlich Mitte Dezember abgeschlossen sein“, fasst <span class="regierungsmitglied">Johannes Monz</span> vom Baubezirksamt Imst die noch ausständigen Arbeitsschritte zusammen. Bis dahin leistet die Ersatzstraße ihren wichtigen Dienst.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Rückgrat der Tiroler Verkehrsinfrastruktur</span></p>
<p>Die Tiroler Straßenmeistereien betreuen ein insgesamt 2.236 Kilometer langes Landesstraßennetz zwischen rund 400 und 2.000 Metern Seehöhe. Knapp 400 MitarbeiterInnen sorgen täglich dafür, dass die Straßen sicher befahrbar bleiben. „Der Einsatz der Straßenmeistereien ist oft erst dann sichtbar, wenn Außergewöhnliches passiert. Gerade deshalb ist diese Auszeichnung so wertvoll. Sie zeigt, wie wichtig das Know-how, die Einsatzbereitschaft und der Zusammenhalt unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Sicherheit und Mobilität in Tirol sind“, betonen LH Mattle und LHStv Geisler abschließend.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
					<category>Straßenbau</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Neuer Kreisverkehr: Mehr Sicherheit am Verkehrsknoten Mötz</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/neuer-kreisverkehr-mehr-sicherheit-am-verkehrsknoten-moetz/</link>
				<description>Land Tirol und ASFINAG errichten Kreisverkehr an Unfallhäufungsstelle</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="ecb9e0ddb819fe8b5c527806c2a86df5a"><span class="regierungsmitglied">40-Meter-Kreisverkehr für klarere und sicherere Verkehrsführung</span></li><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="ef4f8153ed024fa34ea474e82bbc20c3d"><span class="regierungsmitglied">Rund 2,3 Millionen Euro für gemeinsames Projekt</span></li><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="e9fbd6c616acca74af0f441a30c2393ab"><span class="regierungsmitglied">Umsetzung für 2027 vorgesehen</span></li></ul><p>Wo die L 236 Mötzer Straße, die L 59 Mötzer Dorfstraße und die Anschlussrampe zur A 12 Inntalautobahn zusammentreffen, ist eine klare Verkehrsführung gefragt. Mit einem neuen Kreisverkehr wollen das Land Tirol und die ASFINAG die Situation an diesem wichtigen Knotenpunkt neu ordnen. Im Kreuzungsbereich kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen und Unfällen.&nbsp;</p>
<p>„Mit dem Kreisverkehr in Mötz erhöhen wir die Verkehrssicherheit an einem für die Region wichtigen und gleichzeitig neuralgischen Knotenpunkt“, betont LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> und freut sich, dass das Gemeinschaftsprojekt von Land Tirol und ASFINAG im kommenden Jahr 2027 realisiert werden kann. Die Kosten sind mit rund 2,3 Millionen Euro veranschlagt.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bestehende Infrastruktur gezielt nutzen</span></p>
<p>Vorgesehen ist ein Kreisverkehr mit einem Durchmesser von 40 Metern. Die örtlichen Gegebenheiten ermöglichen eine Umsetzung weitgehend im Bestand.&nbsp;Damit kann der bestehende Straßenraum für die neue Verkehrsführung genutzt und der Eingriff in das Umfeld möglichst geringgehalten werden. Die Umsetzung des Projekts erfolgt in Abstimmung mit den Gemeinden Mötz und Silz.&nbsp;</p>
<p>„Die Verbesserung der Verkehrssituation an diesem Knotenpunkt ist für Mötz seit Jahren ein wichtiges Anliegen. Umso mehr freut es mich, dass nun in die Umsetzung geht. Für unsere Gemeinde ist es ein gutes Signal, wenn bei einem viel genutzten Verkehrsknoten gemeinsam mit dem Land Tirol und der ASFINAG eine langfristige Lösung auf den Weg gebracht wird“, erklärt der Bürgermeister von Mötz, <span class="regierungsmitglied">Michael Kluibenschädl</span>. „Die L 236 verbindet unsere Gemeinden mit dem überregionalen Verkehrsnetz und entsprechend wichtig ist eine sichere und verlässliche Verkehrsführung“, hebt <span class="regierungsmitglied">Helmut Dablander</span>, Bürgermeister von Silz hervor.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Zubringer zur B 189 Mieminger Straße</span></p>
<p>Die Kosten in der Höhe von 2,3 Millionen Euro teilen sich das Land Tirol und die ASFINAG im Verhältnis 75 zu 25 Prozent. „Sowohl für die Landesstraßenverwaltung als auch für die ASFINAG hat Verkehrssicherheit höchste Priorität.&nbsp;Mit dem geplanten Kreisverkehr haben wir eine verkehrstechnisch gute Lösung, die sich gleichzeitig in die bestehende Situation einfügt“, sind <span class="regierungsmitglied">Günter Guglberger</span>, Vorstand der Abteilung Landesstraßen und Radwege, sowie <span class="regierungsmitglied">Günter Fritz</span>, ASFINAG Regionalleiter, überzeugt. Über den Knoten in Mötz und die L 236 Mötzer Straße ist auch die B 189 Mieminger Straße angebunden.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Straßenbau</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 10:31:09 +0200</pubDate>
				
				<title>Energie vom Dach: Sonnenstrom für den Maschinenhof Agrar Lienz</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/mehr-energie-vom-eigenen-dach-sonnenstrom-fuer-den-maschinenhof-agrar-lienz/</link>
				<description>Neue Photovoltaikanlage mit Überschusseinspeisung am Maschinenhof Agrar Lienz</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ed9e80b32cb83f219e28b1b1f45835fd8"><span class="regierungsmitglied">Land baut Photovoltaik auf eigenen Gebäuden weiter aus</span></li><li data-list-item-id="e48ae0641b66b9a7a002f57070ad80193"><span class="regierungsmitglied">Tirol im europäischen Spitzenfeld: Anteil erneuerbarer Energie 60 Prozent</span></li></ul><p>Der Maschinenhof Agrar Lienz des Landes Tirol produziert seinen Strom künftig zur Gänze direkt am eigenen Dach: Im Zuge der notwendigen Dachsanierung wurde heuer eine 30-Kilowatt-Peak-Photovoltaikanlage (kWp) errichtet. 69 Module auf einer Fläche von 135 Quadratmetern erzeugen Sonnenstrom für den landeseigenen Betrieb. Nicht benötigte Energie wird in das öffentliche Netz eingespeist. Das Land Tirol investiert dafür rund 95.000 Euro in die Photovoltaikanlage inklusive der erforderlichen Sicherheitseinrichtungen. Die Anlage ist technisch fertiggestellt und geht demnächst in Betrieb. Der Maschinenhof Agrar Lienz ist eine wichtige Versorgungseinrichtung für die ländliche Verkehrsinfrastruktur, insbesondere für ländliche Straßen und landwirtschaftliche Seilwege.&nbsp;</p>
<p>„Jede notwendige Sanierung ist auch eine Chance, unsere Landesgebäude fit für die Zukunft zu machen. Beim Maschinenhof Agrar Lienz verbinden wir die Dachsanierung deshalb direkt mit der Erzeugung von Sonnenstrom. Diesen Ansatz verfolgen wir Schritt für Schritt bei unseren Gebäuden im ganzen Land. Wo es technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist, verbinden wir notwendige Sanierungen mit mehr Energieeffizienz und erneuerbarer Energie. So senken wir langfristig den Energieverbrauch und die laufenden Kosten und werden als Land unabhängiger“, betont Hochbaureferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.&nbsp;</p>
<p>„Wenn auf dem Dach eines Landesbetriebs Sonnenstrom erzeugt wird und dieser direkt vor Ort genutzt werden kann, ist das Energiewende in der Praxis. Der Maschinenhof Agrar Lienz wird künftig seinen gesamten Strombedarf mit der eigenen Photovoltaikanlage decken und darüber hinaus Sonnenstrom ins Netz einspeisen. Wir wollen die geeigneten Flächen auf unseren eigenen Gebäuden nutzen und damit unsere Energieversorgung unabhängiger machen. Tirol liegt beim Anteil erneuerbarer Energie bereits im europäischen Spitzenfeld – diesen Weg setzen wir konsequent fort“, sagt Energiereferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Vom Dach direkt in den Betrieb</span></p>
<p>Der Maschinenhof ist damit ein weiteres Beispiel dafür, wie das Land Tirol seine eigenen Gebäude für die Energiegewinnung nutzt. Im ersten Halbjahr 2026 kamen insgesamt 288 kWp an neuer Photovoltaikleistung hinzu. Derzeit sind rund 60 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 4.400 kWp auf Landesgebäuden installiert. Dafür werden rund 24.800 Quadratmeter Dachfläche genutzt – etwas mehr als 3,4 Fußballfelder.</p>
<p>Auch bei der Wärmeversorgung setzt der Maschinenhof bereits auf erneuerbare Energie. Die Wärme wird seit geraumer Zeit über die REO – Regionalenergie Osttirol bereitgestellt. Mit der neuen Photovoltaikanlage wird nun auch die Stromversorgung auf die Nutzung heimischer Sonnenenergie ausgerichtet.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sonnenenergie als Teil der Energiewende – weitere Anlagen bis 2027</span></p>
<p>Der Ausbau der Photovoltaik auf Landesgebäuden ist Teil des Tiroler Weges zur Energieautonomie. Weitere Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 800 kWp wurden im Vertrag mit der TINEXT bereits abgerufen und sollen bis 2027 errichtet werden.</p>
<p>Tirol kann sich rechnerisch bereits an 220 von 365 Tagen vollständig mit heimischer erneuerbarer Energie versorgen (mehr dazu&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/energiewendetag/"><span lang="DE" dir="ltr">hier</span></a>). Damit liegt das Land deutlich über dem österreichischen Durchschnitt von 157 Tagen und dem EU-Durchschnitt von 92 Tagen. Mehr als 60 Prozent des Tiroler Endenergieverbrauchs stammen bereits aus erneuerbaren Energiequellen. Damit zählt Tirol im europäischen Vergleich zu den Regionen mit einem besonders hohen Anteil erneuerbarer Energie.</p>
<p>Bis 2050 soll Tirol an allen 365 Tagen des Jahres rechnerisch energieautonom sein und seinen Energiebedarf bilanziell vollständig aus heimischen erneuerbaren Energiequellen decken.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Energie</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59494</guid>
				<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 09:54:47 +0200</pubDate>
				
				<title>Leo Brandstätter ist Tirols Zivildiener des Jahres 2026 </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/leo-brandstaetter-ist-tirols-zivildiener-des-jahres-2026/</link>
				<description>LHStv Geisler und LRin Pawlata gratulieren zu Empathie, Eigeninitiative und gelebter Unterstützung</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef02a73e98194b2bfeca0a8e7c2a222bf"><span class="regierungsmitglied">Auszeichnung für besonderen Einsatz beim Blinden- und Sehbehindertenverband Tirol</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Leo Brandstätter</span> ist Tirols Zivildiener des Jahres 2026. Der junge Salzburger aus Bad Gastein leistet seinen Zivildienst beim Blinden- und Sehbehindertenverband Tirol (BSVT) und wurde gestern, Dienstag, im Bundeskanzleramt in Wien von Ministerin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Claudia Bauer</span> als „Zivildiener des Jahres 2026“ ausgezeichnet.&nbsp;Auch das Land Tirol gratuliert dem Zivildiener des Jahres und spricht ihm Dankbarkeit und Respekt aus: „Zivildiener leisten Tag für Tag einen wichtigen Beitrag für unser Zusammenleben. Leo Brandstätter ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie aus einem verpflichtenden Dienst ein persönlicher Einsatz für andere werden kann. Dass er sich mit großer Hilfsbereitschaft, Eigeninitiative und über seine Dienstzeit hinaus für den Blinden- und Sehbehindertenverband engagiert, verdient besondere Anerkennung. Ich gratuliere ihm herzlich zum Titel ‚Tirols Zivildiener des Jahres‘“, so der für den Zivildienst zuständige LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.</p>
<p>Auch Inklusions- und Soziallandesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata</span> gratuliert zur Auszeichnung: „Leo Brandstätter zeigt mit seinem Einsatz eindrucksvoll, was gelebte Inklusion bedeutet: Menschen dort zu unterstützen, wo sie Hilfe benötigen, und gleichzeitig ihre Selbstbestimmung und Eigenständigkeit zu respektieren. Dieses feine Gespür, verbunden mit großer Empathie und persönlichem Engagement, verdient besondere Anerkennung.“</p>
<p>Besonders hervorgehoben werden Leo Brandstätters Einfühlungsvermögen und sein Gespür dafür, blinde und sehbehinderte Menschen genau in jenem Ausmaß zu unterstützen, das sie selbst wünschen. Darüber hinaus brachte er sich bei Veranstaltungen und Ausflügen ein und gestaltete mit seinem grafischen Know-how Flyer und Plakate.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Soziales</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59478</guid>
				<pubDate>Tue, 08 Sep 2026 13:16:52 +0200</pubDate>
				
				<title>Tirol will mehr Unabhängigkeit: Landesregierung arbeitet an Energieautonomie 2050</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tirol-will-mehr-unabhaengigkeit-landesregierung-arbeitet-an-energieautonomie-2050/</link>
				<description>Tirol ist voller Energie: Herbstklausur der Tiroler Landesregierung in Lienz </description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ea4abc08b027206cf10f808052afb90b3"><span class="regierungsmitglied">Energie-Zielszenario aktualisiert:&nbsp;Erneuerbare Energieerzeugung bis 2050 um 50 Prozent ausbauen und Endenergiebedarf um 30 Prozent senken&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e6acc9e60030fec76f9a962119f783243"><span class="regierungsmitglied">Landesregierung zieht Bilanz und beschließt neue Maßnahmen – von Speicherförderung und Wärmewende bis zur Dekarbonisierung der Öffis</span></li><li data-list-item-id="e0ff53b253d700bba4bffae9fa5dfdfe9"><span class="regierungsmitglied">Wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“: Einfachere und schnellere Verfahren zur Genehmigung von Energiespeicher</span></li></ul><p>Die Herbstklausur der Tiroler Landesregierung in Osttirol stand im Zeichen der Energiewende: Tirol hält am Ziel fest, die Unabhängigkeit voranzutreiben und bis 2050 energieautonom zu sein. Bereits heute versorgt sich Tirol an 220 von 365 Tagen im Jahr vollständig mit heimischer, erneuerbarer Energie. Damit liegt Tirol deutlich über dem Österreich- und EU-Schnitt. Die Landesregierung will noch weitergehen und bis 2050 weitere Schritte setzen, um das Ziel „TIROL 2050 energieautonom“ zu erreichen und den Import von ausländischen fossilen Brennstoffen zu beenden. Auf Basis eines aktualisierten Energie-Zielszenarios Tirol 2050 forciert die Tiroler Landesregierung den Ausbau von Speicherkapazitäten, die Wärmewende sowie den Umstieg auf saubere Antriebe bei den öffentlichen Verkehrsmitteln und die Nachhaltigkeit in der Landesverwaltung. LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>, LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>, LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> und LR&nbsp;<span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> präsentierten heute, Dienstag, im Rathaus in Lienz die beschlossenen Maßnahmen.&nbsp;</p>
<p>„Tirol hat das Potenzial, sich selbst mit sicherer, sauberer und erneuerbarer Energie zu versorgen. Wir müssen uns in der Energiefrage unabhängig machen. In den vergangenen Jahren ist deutlich geworden, wie schnell sich internationale Krisen auf unsere Energieversorgung und die Preise in Österreich auswirken. Die fossilen Energieträger sind die wahren Preistreiber und die Öl-Scheichs und Gas-Oligarchen die Krisen-Profiteure. Unser Ziel ist deshalb klar: Tirol soll bis 2050 energieautonom werden. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Energiewende über Wohlstand, Standort, Lebenserhaltungskosten, Wettbewerbsfähigkeit und über Arbeitsplätze entscheidet“, betont LH Mattle.&nbsp;</p>
<p>60 Prozent des Tiroler Endenergiebedarfs werden bereits heute aus erneuerbaren Energieressourcen gedeckt – insbesondere aus Wasserkraft und Biomasse. „Jede Kilowattstunde, die wir einsparen oder in Tirol erneuerbar erzeugen, macht uns unabhängiger. Die Energiewende ist deshalb nicht nur eine Frage des Klimaschutzes, sondern auch der Versorgungssicherheit und der sozialen und wirtschaftlichen Unabhängigkeit“, erklärt LHStv Wohlgemuth. Das Land geht selbst voran: „Wir können von den Tirolerinnen und Tirolern nicht verlangen, ihren Energiebedarf zu reduzieren und auf erneuerbare Energie umzusteigen, wenn wir selbst nicht mit gutem Beispiel vorangehen. Deshalb machen wir auch die Landesverwaltung Schritt für Schritt klimafitter – mit Photovoltaik auf Landesgebäuden, energieeffizienten Gebäuden und einem zunehmend elektrifizierten Fuhrpark.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">50 Prozent mehr erneuerbare Energie, 30 Prozent weniger Endenergiebedarf</span></p>
<p>Bereits 2014 fasste die Tiroler Landesregierung den Beschluss, bis 2050 den Energiebedarf im Land bilanziell aus heimischen, erneuerbaren Energiequellen zu decken. „In rund 20 Jahren haben wir den Anteil der Erneuerbaren von 37 auf über 60 Prozent gesteigert. Die Stromerzeugung aus PV hat sich in diesem Zeitraum mehr als verzwölffacht, bei den Wärmepumpen verzeichnet Tirol das stärkste Wachstum aller Bundesländer. Auch beim Ausbau der Wasserkraft – dem Rückgrat der heimischen Energieversorgung – wurden Erfolge erzielt, ein gutes Stück des Weges liegt aber noch vor uns“, zieht Energiereferent LHStv Geisler Zwischenbilanz. Man dürfe sich auf den Erfolgen nicht ausruhen: „‚TIROL 2050 energieautonom‘ ist kein Schlagwort, sondern ein konkreter Auftrag. Wir müssen die erneuerbare Energie bis 2050 um 50 Prozent ausbauen und gleichzeitig unseren Endenergiebedarf im Vergleich zu 2024 um 30 Prozent senken. Ein ambitioniertes Ziel, das wir meistern, wenn wir alle zusammenarbeiten.&nbsp;Die Maßnahmen, die wir jetzt vielleicht auch gegen Widerstand setzen, schaffen ein Tirol, das auch in Zukunft lebenswert und unabhängig ist.“&nbsp;</p>
<p>Die fachliche Grundlage für die weitere Entwicklung bildet das Energie-Zielszenario Tirol 2050. Aufgrund der technologischen, wirtschaftlichen und energiewirtschaftlichen Veränderungen wird dieses regelmäßig von der Energieagentur Tirol evaluiert und aktualisiert. Die aktuelle Überarbeitung zeigt: Die Energieautonomie in Tirol ist bis 2050 möglich. Dafür muss insbesondere der Endenergiebedarf in den Bereichen Gebäude, Mobilität und Produktion deutlich reduziert werden. Gleichzeitig müssen die heimischen erneuerbaren Energieträger konsequent ausgebaut sowie Stromnetze und Speicherkapazitäten weiterentwickelt werden. Notwendig ist etwa der Ausbau der Wasserkraft um rund 25 Prozent, die auch künftig das Rückgrat der Stromversorgung bilden wird, aber auch mehr Energiegewinnung aus Umweltwärme, Photovoltaik, Biogas oder Wind.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Mehr Stromspeicher: Förderung von netzdienlichen Stromspeichern wird ausgebaut</span></p>
<p>Mit dem Ausbau der erneuerbaren Energie steigt die Bedeutung von Speichermöglichkeiten. Denn Strom aus Sonne steht beispielsweise nicht immer genau dann zur Verfügung, wenn er gebraucht wird.&nbsp;Insbesondere Stauseen sind eine sinnvolle Speichertechnologie im großen Maßstab und können das Stromnetz wesentlich entlasten und stabilisieren.&nbsp;</p>
<p>„Bei der Energiewende starten wir in das nächste Kapitel. Da wir viel erneuerbare Energie erzeugen, wollen wir auch die notwendigen Speichermöglichkeiten schaffen. Unsere Speicherkraftwerke brauchen keine kritischen Rohstoffe, die importiert werden müssen und können von Tirol aus mit der Wasserkraft Zeiten ausgleichen, in denen Photovoltaik und Windkraft schwächeln“, erklärt LH Mattle, dass der Ausbau von Pumpspeicherkraftwerken vorangetrieben und Genehmigungsverfahren für Speicheranlagen erleichtert werden müssen: „Tirol entwickelt die bestehende Stromspeicher-Förderung 2027 weiter, um den Ausbau von Speicherkapazitäten voranzutreiben.“&nbsp;</p>
<p>Konkret wird die Förderung von netzdienlichen Stromspeichersystemen, die etwa Privathaushalte für Batteriespeicher beantragen können, im kommenden Jahr in Abstimmung mit Fördermöglichkeiten des Bundes weiterentwickelt. Künftig soll die Förderung nicht mehr ausschließlich auf die Nachrüstung von Speichersystemen ausgelegt werden. Für die laufende Förderung ist die Nachfrage derart groß, dass die Mittel aus dem Budget 2026 fast vollständig ausgeschöpft sind. „Um einen Förderstopp zu verhindern, stocken wir das Budget für die bestehende Stromspeicher-Förderung auf. Damit stellen wir die Mittel für das Jahr 2026 sicher“, so LH Mattle.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Nachhaltig und effizient heizen</span></p>
<p>Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Gebäudesektor, auf den 45 Prozent des gesamten Endenergiebedarfs entfallen. Dämmung, effiziente Heizsysteme und der Umstieg auf erneuerbare Wärme werden weiter forciert. „Bei der Wärmewende gilt: Raus aus Öl und Gas und hinein in effiziente, erneuerbare Wärme“, sagt LHStv Geisler. Um die Wärmeversorgung vor allem auch in den Ballungs- und Tourismusgebieten auf erneuerbare Energieträger umzustellen, sollen Nah- und Fernwärmenetze weiter ausgebaut werden. Ein wirksamer Hebel zur Senkung des Endenergiebedarfs sind die Dämmung von Bestandsgebäuden und energieeffiziente Neubauten.</p>
<p>Mit der Mitmach-Aktion „Mission Keller-Check“ erhalten Haushalte in der Heizsaison 2026/27 kostenlose Dämmsets und Unterstützung bei der Dämmung von Heizungsrohren. „Energieeffizienz beginnt bei uns zu Hause. Mit der ‚Mission Keller-Check‘ wollen wir zeigen, dass schon kleine Maßnahmen Energie sparen, Kosten senken und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten können“, so LHStv Geisler. Umgesetzt wird die Aktion von der Energieagentur Tirol.</p>
<p>Auch die Wohnbauförderung wird bis 2027 weiterentwickelt. Geplant sind unter anderem einfachere Förderbestimmungen, eine zielgerichtete Weiterentwicklung der Zuschüsse sowie die Möglichkeit, umfassende Sanierungen schrittweise umzusetzen. Zusätzlich sollen Rückbaukonzepte und damit das Recycling von Baustoffen stärker berücksichtigt werden. „Mit der Wohnbauförderung haben wir in Tirol ein Erfolgsmodell für mehr leistbares Wohnen. Gleichzeitig ist sie ein wichtiger Hebel für die Energiewende. Diesen Hebel wollen wir künftig noch stärker nutzen“, kündigt LHStv Wohlgemuth an.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Vollständige Dekarbonisierung: Öffis bis 2040 emissionsfrei</span></p>
<p>Im Verkehrsbereich setzt Tirol auf einen weiteren Ausbau des öffentlichen Verkehrs und die Umstellung auf saubere Antriebe. „Über 198.000 Tirolerinnen und Tiroler mit einer VVT-Jahreskarte leisten bereits heute einen wichtigen Beitrag zur Energiewende. Unser Ziel ist deshalb: ein attraktives Öffi-Angebot und gleichzeitig eine emissionsfreie und vollständig elektrische Busflotte“, erklärt Mobilitätslandesrat Zumtobel. Ziel ist, die VVT-Flotte bis 2040 vollständig auf emissionsfreie und elektrische Antriebe umzustellen. In einem ersten Schritt werden bis Dezember 2030 mindestens 65 Prozent der ausgeschriebenen und beschafften Busse – vor allem die Stadt- und Ortsbusse – mit emissionsfreiem Antrieb ausgestattet sein.&nbsp;</p>
<p>Die Energieautonomie 2050 ist ein wesentlicher Eckpfeiler der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie. Mit dem zweiten Maßnahmenprogramm werden derzeit 164 konkrete Umsetzungsinitiativen bis Ende 2027 konsequent vorangetrieben. Dafür hat Tirol in den vergangenen Jahren ein starkes Netzwerk auf regionaler und lokaler Ebene etabliert. „Diese starken regionalen Partnerschaften sind ein wesentlicher Hebel für die Energiewende. Sie bringen die Ziele der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie direkt vor Ort zur Umsetzung und ermöglichen es, gemeinsam mit Gemeinden, Regionen, Bildungseinrichtungen und Betrieben konkrete Projekte für mehr Energieeffizienz, erneuerbare Energien und Klimaschutz voranzubringen“, so LR Zumtobel.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<h3>Factbox: Die Maßnahmen im Detail</h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Eckpunkte Aktualisierung des Zielszenarios Tirol 2050</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e90f7525dc4e9ded9e262d1abae3e875d">Energieautonomie Tirols bis 2050 ist erreichbar.&nbsp;</li><li data-list-item-id="e9c43ef943ce30168c32c3b4285be0a90">Ausbau der heimischen erneuerbaren Energieerzeugung (+50 Prozent) und Reduktion des Endenergiebedarfs (-30 Prozent) im Vergleich zu 2024 notwendig.&nbsp;</li><li data-list-item-id="e493102039b0797e382d6086d261f7cd1">Detailbericht bis Ende 2026.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Ausbau der Speicherkapazitäten</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0e4f5c2d38f09667b8b662281b312c87">Aufstockung der Mittel für die Speicherförderung 2026.</li><li data-list-item-id="e65026d7c57eb0f4c7d5422ee91db440a">Weiterentwicklung der Speicherförderung ab 2027.</li><li data-list-item-id="efb4b1f0f6fd11d01e48c4f2b6ac4ce63">Ausbau von Pumpspeicherkraftwerken.</li><li data-list-item-id="e734c5b00254c5f1b65e5265aaae8bc76">Weiterentwicklung des Verfahrenshandbuchs für Großbatteriespeicher.</li><li data-list-item-id="eba428061976ff81df359ce70a338c080">Musterablauf für Großspeicherbatterien.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Wärmewende forcieren</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb5987d20bff6517a051fc0797d30a0a6">Ausbau von Nah- und Fernwärme mit Schwerpunkt Inntal und Tourismusgebiete.</li><li data-list-item-id="e1067f3b02a4b67fe1c1b9e9a907694ae">Weiterentwicklung des Wärmenetzkatasters auf TIRIS.</li><li data-list-item-id="e3c481d26916b9525e213dcdad7c097a2">„Mission Keller-Check“ zur Dämmung von Heizungsrohren für Tiroler Haushalte.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Nachhaltigkeit in der Wohnbauförderung stärken</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e16b06b22eea07d8009276907d6bf7869">Vereinfachung der Förderbestimmungen.</li><li data-list-item-id="e0444867c038982fa1e77c4cde1fecbc1">Weiterentwicklung der Zuschüsse für energieeffizientes und umweltfreundliches Bauen.</li><li data-list-item-id="eb1959a04fbb06f52c6730e5ac061b303">Förderung von Rückbaukonzepten und Baustoffrecycling.</li><li data-list-item-id="ecd8129f93a137695e8f40811689b2ade">Förderung schrittweiser Sanierungen.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Dekarbonisierung des öffentlichen Verkehrs</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e09c82791bef5963f5c49206de7fcea11">Umsetzung der VVT-Strategie „Zukunftsbild Tirol – klimaneutrale Öffis 2040“.</li><li data-list-item-id="e824908ff3a1eae71cbc0d22a7e403769">Schrittweise Umstellung des Busverkehrs auf emissionsfreie Antriebe.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Tiroler Energiefonds für Gemeinden weiterentwickeln</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ec465510e854699e274d8d6ab1d64f546">Erweiterung der Richtlinien.</li><li data-list-item-id="e041500320e94d7f960b803a236c66b4f">Neue Förderung für Batteriespeicher.</li><li data-list-item-id="e46394163f37433552bf5d0be83a735ba">Thermische Sanierungen künftig stärker über einmalige Zuschüsse unterstützen.</li><li data-list-item-id="e84b7460555b04c7b8342bcc446fd8d30">Erweiterung der Förderung für Energiebeauftragte.</li><li data-list-item-id="e94fddb447814bec1147691050b734a46">Höhere Förderung für Energiebuchhaltung und Energiemonitoring.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Gesetzliche Rahmenbedingungen schaffen</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0e6513f6d8760e21366b5e37ea2fcdd9">Überprüfung und Anpassung relevanter landesgesetzlicher Vorgaben.</li><li data-list-item-id="efa8334a761c4c7ae60a626e3bb13697a">Vereinfachung und Beschleunigung von Verfahren.</li><li data-list-item-id="e5d8839b4ab46153ad0748583002a3429">Reduktion von Bewilligungspflichten, wo fachlich und rechtlich vertretbar.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Landesverwaltung als Vorbild</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e90e7e3732bc74328b45d8a1f6b185749">Mehr Photovoltaik auf Landesgebäuden.&nbsp;</li><li data-list-item-id="ecd5f8f81ef1bc77705f432d145147c8b">Energieeffiziente Sanierung und klimafreundliche Gebäudetechnik.</li><li data-list-item-id="e3f7414e9b2155b2da72b21663b67852b">Weitere Elektrifizierung des Landesfuhrparks.</li><li data-list-item-id="e795a46fe0bebc37c2a90adb6e433db65">Mehr erneuerbare Energie und Energieeffizienz bei landesnahen Unternehmen.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie als gemeinsamer Rahmen</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e91209e069c0c2d1fbf4fb3d50d941a2d">Konsequente Umsetzung der 164 Maßnahmen des zweiten Maßnahmenprogramms mit besonderem Fokus auf Energie.</li></ul><p></p><hr>

<h3>Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung</h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Einfachere und schnellere Verfahren zur Genehmigung von Energiespeichern – wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“: </span>Die neu vorgestellten Maßnahmen für „TIROL 2050 energieautonom“ sehen im Sinne des Tirol Konvents, dem Weiterentwicklungsprozess der Landesverwaltung, auch Schritte zur Vereinfachung und Entbürokratisierung von Verfahren im Energiesektor vor. Teil dessen ist die Überprüfung und gegebenenfalls Anpassung aller relevanten landesgesetzlichen Vorgaben. Ziel ist vor allem die Vereinfachung und Beschleunigung von Verfahren. Dort, wo fachlich und rechtlich vertretbar, sollen zudem Bewilligungspflichten reduziert werden. Vereinfachung gibt es insbesondere im Bereich der Energiespeicher: Das bereits existierende&nbsp;Verfahrenshandbuch für Batteriespeicheranlagen soll überarbeitet und weiterentwickelt werden, damit Verfahren einfacher und schneller abgeschlossen werden können. Interessierte erfahren außerdem, welche Schritte bei einem Verfahren zur Errichtung einer Batteriespeicheranlage zu berücksichtigen sind. Zugleich soll ein Musterablauf für die Genehmigung von Batteriespeicheranlagen/Großspeicherbatterien durchgeführt werden. Dabei sollen rechtliche Grundsatzfragen geklärt und so weitere Verfahren in dieser Rechtsmaterie schneller umgesetzt werden können.&nbsp;„Wir wollen fördern, was die Energiewende voranbringt, und gleichzeitig Hürden abbauen. Wer in erneuerbare Energie und Energieeffizienz investiert, soll in Tirol möglichst rasch ins Tun kommen. Daher setzen wir auch hier voll auf den Tirol Konvent, bauen Bürokratie ab und vereinfachen Verfahren“, betont LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sonderförderungsprogramm Landeck:</span> Mit den Sonderförderungsprogrammen wird die wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Region unterstützt. So auch der Bezirk Landeck. Auf Antrag von LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> werden einmal mehr gezielt konkrete Projekte in der Region gefördert: 16 Vorhaben profitieren von Förderungen in Höhe von insgesamt über 367.000 Euro. „Mit der aktuellen Unterstützung wird – auch ganz im Sinne der heutigen Regierungsklausur – beispielsweise die Nutzung erneuerbarer Energien gestärkt, indem Anschaffungen für Großbatteriespeicher von Unternehmen unterstützt werden. Weitere Felder zielen auf die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von touristischen Einrichtungen, die Attraktivierung des öffentlichen Personennahverkehrs oder auch Forschungsprojekte, von denen die Region nachhaltig profitieren soll. Laufend werden im Zuge der Sonderförderungsprogramme qualitätsverbessernde Vorhaben gefördert. Wir unterstützen damit die regionale Wirtschaftskraft als Ganzes und ermöglichen vielfach erst mithilfe dieser Förderprogramme die Realisierung von Projekten“, ist LH Mattle überzeugt.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Digitale Mobilitätsangebote für alle zugänglich machen:&nbsp;</span>Die Tiroler Landesregierung beschloss auf Antrag von Mobilitätslandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel&nbsp;</span>eine Förderung in der Höhe von rund 80.000 Euro für das Projekt „IncluDiMi“ (Inclusive Digital Mobility fostering social cohesion in the Alpine Space) für das Regionsmanagement Osttirol (RMO). Das RMO ist Lead-Partner des Projekts mit insgesamt 11 Projektpartnern im Alpenraum und einer Laufzeit von drei Jahren. „IncluDiMi" wird dabei im Rahmen eines EU-Förderprogramms durchgeführt.&nbsp;Ziel des Projekts ist es, digitale Mobilitätsangebote (beispielsweise Fahrplan- und Ticketapps sowie -Websites) für nicht-digitale NutzerInnengruppen zugänglicher zu machen. Dabei sollen technologische Barrieren abgebaut und soziale Kompetenzen gestärkt werden. In neun alpinen Regionen werden dazu konkrete Lösungen erprobt: vom Ausprobieren digitaler Mobilitätsangebote, über Schulungsformate bis hin zur Ausbildung von Ansprechpersonen in Gemeinden. Ergänzt werden diese Formate durch technische Lösungen wie vereinfachte Buchungssysteme und alternative Zugangswege zu digitalen Mobilitätsdiensten neben klassischen Smartphone-Apps. Als Folge des Projekts sollen die Erkenntnisse und Erfahrungen zur tirolweiten Verbesserung des Zugangs zu digitalen Mobilitätsangeboten herangezogen werden. „Der Zugang zu Mobilität und damit der Abbau von Hürden ist ein zentrales Anliegen unserer Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie. Digitale Angebote dürfen niemanden vom öffentlichen Verkehr ausschließen. Mit ‚IncluDiMi‘ setzen wir genau hier an – ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen und sozial benachteiligte Gruppen erhalten so den gleichen einfachen Zugang zum öffentlichen Verkehr in Tirol wie alle anderen auch“, so LR Zumtobel.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Energie</category>
				
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				<guid isPermaLink="false">news-59426</guid>
				<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 11:45:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Wenn die Wiese der Hitze nicht mehr standhält </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/wenn-die-wiese-der-hitze-nicht-mehr-standhaelt/</link>
				<description>Land Tirol unterstützt landwirtschaftliche Betriebe bei der Verbesserung </description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ea3b2a165786f02f6981d629a7b7fe9b1"><span class="regierungsmitglied">300.000 Euro stehen 2026 zur Verfügung</span></li><li data-list-item-id="e3425e4ec8b41cf1e6d2bc40659e8bcf4"><span class="regierungsmitglied">Gefördert wird auch die Nachsaat in Eigenmechanisierung</span></li></ul><p>Tirol ist geprägt von Grünland. Für die heimischen Rinder- und Milchviehbetriebe sind leistungsfähige Wiesen daher eine zentrale Grundlage: Was auf den Wiesen wächst, entscheidet wesentlich über Qualität und Menge des verfügbaren Grundfutters. Gleichzeitig machen sich Trockenheit und Hitze auch in Tirols Grünlandbeständen zunehmend bemerkbar. Wo die Grasnarbe ausdünnt und Lücken entstehen, sinken Ertrag und Futterqualität.</p>
<p>Hier setzt das Land Tirol mit einer neuen Förderaktion an. 300.000 Euro stehen 2026 zur Verfügung, um durch Trockenheit geschädigte Grünlandbestände zu verbessern und sie gleichzeitig widerstandsfähiger für die Zukunft zu machen. Gefördert wird die Nachsaat mit entsprechendem, standortangepasstem Qualitätssaatgut.&nbsp;</p>
<p>Ziel ist nicht nur die kurzfristige Wiederherstellung geschädigter Bestände, sondern vor allem die Entwicklung klimafitter, leistungsfähiger und langfristig stabiler Grünlandbestände. „Wir müssen vorausschauend handeln und unsere Landwirtschaft fit für die kommenden Jahre machen. Trockenheit und Hitze setzen dem Grünland zunehmend zu. Genau deshalb unterstützen wir die Tiroler Bäuerinnen und Bauern dabei, geschädigte Bestände jetzt zu verbessern und gleichzeitig auf standort- und nutzungsangepasste Pflanzenbestände zu setzen“, erklärt LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>. „Das ist eine Investition in die Futterqualität, in stabile Erträge und damit in die Zukunft unserer Grünlandwirtschaft.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Aus Erfahrungen früherer Jahre</span></p>
<p>Die jetzige Maßnahme knüpft an ein bereits erprobtes Förderprogramm an. In den Jahren 2020 und 2021 wurde das Programm „Klimafittes Grünland“ ins Leben gerufen. Mehr als 1.000 landwirtschaftliche Betriebe nutzten damals die Möglichkeit und säten über den Maschinenring auf rund 3.100 Hektar Wiesen trockenheitsresistente Grünlandpflanzen nach.</p>
<p>Auf diesen Erfahrungen baut die aktuelle Förderung auf. Gleichzeitig wurde die Maßnahme weiterentwickelt: Neu ist, dass auch die Nachsaat in Eigenmechanisierung förderfähig ist. Damit können Betriebe die Arbeiten auch mit eigener geeigneter Technik durchführen. Die Antragstellung, auch in Eigenmechanisierung, erfolgt ausnahmslos über den Maschinenring. Anträge können ab sofort bis 30. September 2026 gestellt werden. Förderfähige Maßnahmen können bereits seit 1. August 2026 berücksichtigt werden.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Gute Wiese, gutes Futter</span></p>
<p>Für Tirol als überwiegendes Grünlandgebiet ist die Qualität der Wiesen wesentlich. Eine möglichst dichte und leistungsfähige Grasnarbe bildet die Grundlage für die Produktion von hochwertigem Grundfutter. Gerade angesichts längerer Trockenperioden geht es daher darum, die Futterversorgung der Betriebe möglichst stabil zu halten.</p>
<p>Mit der gezielten Nachsaat soll der Pflanzenbestand widerstandsfähiger werden und auch unter schwierigeren Bedingungen ausreichend Ertrag liefern. „Wir investieren damit nicht nur in die Wiesen von heute, sondern in die Futtergrundlage der Tiroler Landwirtschaft von morgen“, so Geisler.</p>
<p>Die Unterstützung des Landes ergänzt dabei bestehende Maßnahmen des Bundes. „Bei entsprechender Nachfrage, werde ich alles daransetzen, das Programm ‚klimafittes Grünland‘ im Sinne des Klimaschutzes und der Versorgungssicherheit auch im kommenden Jahr wieder anzubieten“, stellt LHStv Josef Geisler in Aussicht.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox – Förderung auf einen Blick:</span></p>
<p>Trockenheits- und anderweitig geschädigte Dauergrünlandbestände sollen verbessern und für die künftigen Anforderungen fit gemacht werden.</p>
<p>Im Fokus stehen:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e630c4e84c6c932f08110d86186b4c8da"><span class="regierungsmitglied">Dichte Grasnarbe:</span><span> Lücken in durch Dürre oder Engerlinge geschädigten Beständen schließen</span></li><li data-list-item-id="ece4b29a8bd66edd9d2100d4eb4ad0af5"><span class="regierungsmitglied">Passender Pflanzenbestand:</span><span> standort- und nutzungsangepasste, trockenheitsresistentere Grünlandpflanzen fördern</span></li><li data-list-item-id="eefb64d0d39abd797d52fc4944434ca1f"><span class="regierungsmitglied">Besseres Grundfutter:</span><span> Qualität und Ertrag der Wiesen verbessern und damit die eigene Grundfutterversorgung stärken</span></li><li data-list-item-id="ebaeca38dd9dc18bfb05a86326067fb74"><span class="regierungsmitglied">Weniger Zukauffutter:</span><span> Mehr wirtschaftseigenes Futter stärkt die betriebliche Kreislaufwirtschaft</span></li><li data-list-item-id="e53baa4f34ac8a7acd3185b5f34d5363a"><span class="regierungsmitglied">Erosionsschutz:</span><span> Eine geschlossene Grasnarbe schützt den Boden und erhöht die Bearbeitungssicherheit</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Was wird gefördert?</span></p>
<p>Nachsaat und umbruchlose Neuansaat von Dauergrünlandbeständen mit der Umkehrfräse. Auch Nachsaaten in Eigenleistung sind förderfähig.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Antragstellung:</span></p>
<p>Ausschließlich über den Maschinenring Tirol bzw. die jeweilige Regionalstelle.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Frist:</span></p>
<p>Anträge können ab sofort bis 30. September 2026 gestellt werden. Förderfähige Maßnahmen können bereits seit 1. August 2026 berücksichtigt werden.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Förderungsvoraussetzungen und Abwicklung:</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e49e55c3834ad6d8533b95a5a8dedaa1d"><span>Verwendung von standort- und nutzungsgerechte Qualitätsmischungen (ÖAG-Qualität oder Mischungen nach dem österreichischen Mischungsrahmen)</span></li><li data-list-item-id="e5c65bf6d45ea95d2394068311d0b5ef1"><span>Nach Maßgabe der Verfügbarkeit von Landesmitteln erfolgt die Förderung durch Gewährung eines Zuschusses je ha verbesserter Grünlandfläche. Der Zuschuss je ha beträgt für Nachsaat bzw. umbruchslose Neueinsaat € 220,-</span></li><li data-list-item-id="e3e856a3d3023b707bef59de2ca1e0c38"><span>Antragstellung mit Flächenangabe ausschließlich direkt beim Maschinenring Tirol (MR Service) bzw. der jeweiligen Regionalstelle bis spätestens 30. September 2026.</span></li><li data-list-item-id="ece57c8f6205ea363507a5f3a1f627093"><span>Unterstützt werden auch Nachsaaten in Eigenmechanisierung bzw. durch Maschinengemeinschaften; die Antragstellung und Abrechnung erfolgen ebenfalls ausschließlich durch den Maschinenring Tirol.</span></li><li data-list-item-id="e0077da80f59b12ef0f9bc25e5e7eef26"><span>Bereits durchgeführte Nachsaaten können auch rückwirkend bis 1.8.2026 gefördert werden, wenn die Fördervoraussetzungen vorliegen (Antragstellung und Vorlage von Saatgut-Rechnungen erforderlich)</span></li><li data-list-item-id="ec9701118aa61f7b986d4179cbefc9676"><span>Teilnahme an einer Bildungsmaßnahme des LFI Tirol zur Grünlandbewirtschaftung</span></li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Umwelt</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59367</guid>
				<pubDate>Fri, 28 Aug 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Reminder: Kanzelgalerie: Bauarbeiten gehen in die Endphase </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/kanzelgalerie-bauarbeiten-gehen-in-die-endphase-1/</link>
				<description>Tagessperren auf B 180 Reschenstraße zwischen Pfunds und Nauders von 31. August bis 27. November 2026 jeweils Montag bis Freitag</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef904577fc0a2a4d1d4e12e21fcb2dad0"><span class="regierungsmitglied">Umleitung über die B 185 Martinsbrucker Straße, die B 184 Engadiner Straße und Schweizer Staatsgebiet</span></li><li data-list-item-id="e78a49046db2827ef588e127d715167eb"><span class="regierungsmitglied">Einschränkungen für Busse sowie Fahrzeuge mit längeren Anhängern</span></li><li data-list-item-id="e5faf219a99b30af7a7742a65eb02af55"><span class="regierungsmitglied">Bauarbeiten liegen exakt im vorgesehenen Zeitplan</span></li></ul><p>Die Arbeiten an der Kanzelgalerie auf der B 180 Reschenstraße zwischen Pfunds und Nauders (Bezirk Landeck) schreiten planmäßig voran und gehen in die Endphase. Für die noch ausstehenden Sicherungs-, Straßenbau- und Schüttarbeiten sind von Montag, 31. August, bis Freitag, 27. November 2026, neuerlich Tagessperren notwendig. Die Sperren gelten von Montag bis Donnerstag jeweils von 7.30 bis 18 Uhr sowie freitags von 7.30 bis 14 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten und an den Wochenenden wird der Verkehr einspurig durch den Baustellenbereich geführt. Die Regelung erfolgt mittels Ampel beziehungsweise bei Bedarf durch Verkehrsposten.</p>
<p>„Die Kanzelgalerie ist eines der anspruchsvollsten Straßenbauprojekte des Landes. Umso erfreulicher ist es, dass die Bauarbeiten exakt im Zeitplan liegen. Das ist vor allem der vorausschauenden Planung, der eigens eingerichteten Umfahrungsstraße und dem großen Einsatz aller Beteiligten zu verdanken“, betont Straßenbaureferent LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Umfangreiche Sicherungs- und Straßenbauarbeiten</span></p>
<p>Zu den wesentlichen noch ausstehenden Maßnahmen zählt die Sicherung eines Felskopfes rund 100 Höhenmeter oberhalb des Nordportals. Die etwa sechs Wochen dauernden Arbeiten umfassen die Vernetzung und Verankerung des Felsbereichs. Parallel dazu werden auf einer Länge von rund 800 Metern Entwässerungs- und Straßenbauarbeiten einschließlich der erforderlichen Asphaltierungen durchgeführt. Weitere Arbeiten betreffen den Rückbau der nördlichen Auffahrtsrampe und von Teilen der derzeitigen Umfahrungsstraße sowie Betonierarbeiten an der südlichen Stützmauer im Talbereich auf einer Länge von rund 20 Metern.</p>
<p>„Die kommenden Wochen sind von mehreren eng aufeinander abgestimmten Arbeitsschritten geprägt. Insbesondere die Arbeiten im hoch gelegenen Felsbereich sowie die Überschüttung der Galerie erfordern aus Sicherheits- und Logistikgründen ausreichend große, vom Verkehr freigehaltene Arbeitsfenster“, erklärt&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Gregor Wieland</span>, Leiter des Sachgebiets Brücken- und Tunnelbau beim Land Tirol. „Durch die Tagessperren können die Arbeiten gebündelt, sicher und möglichst effizient umgesetzt werden.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Rund 32.000 Kubikmeter Material für die Galerieüberschüttung</span></p>
<p>Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Überschüttung der Galerie. Dafür werden rund 10.000 Kubikmeter Glasschaumschotter in Kombination mit bewehrter Erde eingebaut. Anschließend werden zusätzlich etwa 22.000 Kubikmeter Schüttmaterial aufgebracht.&nbsp;Im Jahr 2027 erfolgen noch der Restrückbau der Umfahrungsstraße sowie abschließende Arbeiten an der Überschüttung der Galerie. Für diese Arbeiten sind voraussichtlich Ampelregelungen oder Geschwindigkeitsbegrenzungen notwendig.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Umleitung über das Engadin</span></p>
<p>Während der Tagessperren wird der Verkehr über die B 185 Martinsbrucker Straße, die B 184 Engadiner Straße und das Schweizer Staatsgebiet umgeleitet. Für Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 Tonnen ist dabei die Schweizer Schwerverkehrsabgabe zu beachten. Fahrzeuge mit Anhängern über 6,5 Metern Länge sowie Busse mit einer Länge von mehr als 13 Metern dürfen die B 185 Martinsbrucker Straße nicht befahren. Für diese Fahrzeuge besteht daher keine unmittelbare Umleitungsmöglichkeit. Sie müssen das Ende der jeweiligen Tagessperre abwarten oder den Sperrbereich großräumig umfahren.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Abstimmung mit Schweizer Behörden</span></p>
<p>Auch auf der H 27 Engadiner Straße auf Schweizer Staatsgebiet wird derzeit gebaut. Der Verkehr wird dort im Baustellenbereich einspurig mittels Ampel geregelt. Die Bezirkshauptmannschaft Landeck als zuständige Verkehrsbehörde sowie die Straßenverwaltung des Landes Tirol stehen deshalb in enger Abstimmung mit den zuständigen Schweizer Stellen des Tiefbauamts. Bei Bedarf sollen zusätzliche verkehrsregelnde Maßnahmen gemeinsam umgesetzt werden, um den Verkehrsfluss auf der Umleitungsstrecke bestmöglich aufrechtzuerhalten.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Sperren auf der B 180 Reschenstraße</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e18ec17262f7b55a20a926a8e80b144cf"><span class="regierungsmitglied">Zeitraum</span><span>:&nbsp;Montag, 31. August, bis Freitag, 27. November 2026</span></li><li data-list-item-id="ec6a0cc9aaa97f9d7f4cab45cb33ebb21"><span class="regierungsmitglied">Sperrzeiten</span><span>: Montag bis Donnerstag: 7.30 bis 18 Uhr; Freitag: 7.30 bis 14 Uhr</span></li><li data-list-item-id="e203d50e44197c38e6d8b4b81dc2e2cda"><span class="regierungsmitglied">Umleitung</span><span>: Über die B 185 Martinsbrucker Straße, die B 184 Engadiner Straße und Schweizer Staatsgebiet</span></li><li data-list-item-id="e9df2189aab3ab901680d7906669a5ab0"><span class="regierungsmitglied">Hinweis für den Schwerverkehr</span><span>: Auf Schweizer Staatsgebiet ist für sämtliche Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 Tonnen die Schweizer Schwerverkehrsabgabe zu entrichten.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="eb1c03472e2394f2768bc67d65f1312c5"><span class="regierungsmitglied">Keine direkte Umleitungsmöglichkeit für</span><span>: Fahrzeuge mit Anhängern über 6,5 Metern Länge und Busse mit einer Länge von mehr als 13 Metern. Für diese Fahrzeuge gilt auf der B 185 Martinsbrucker Straße ein Fahrverbot.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e1399628d68f3617ce0e03ab1df889683"><span class="regierungsmitglied">Außerhalb der Sperrzeiten</span>: Einspurige Verkehrsführung durch die Baustelle mittels Ampelregelung oder bei Bedarf durch Verkehrsposten</li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
					<category>Straßenbau</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59303</guid>
				<pubDate>Fri, 21 Aug 2026 14:42:56 +0200</pubDate>
				
				<title>Haslachgalerie in Kals offiziell eröffnet</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/haslachgalerie-in-kals-offiziell-eroeffnet/</link>
				<description>Mehr Sicherheit für Kalsertal und neue Radwegverbindung </description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e1dced2488922f18d85da699b3a494075"><span class="regierungsmitglied">Neue Infrastruktur stärkt Verkehrs- und Versorgungssicherheit für Bevölkerung, Gäste und Einsatzkräfte</span></li><li data-list-item-id="ea4b7ca1973b80a68feb0cd8130bf5687"><span class="regierungsmitglied">200 Meter lange Galerie schützt die L 26 Kalser Straße im Bereich des Blasiskagrabens vor Lawinen</span></li><li data-list-item-id="e344d25419c02da4b0ab116248d35b4f1"><span class="regierungsmitglied">Nach Verkehrsfreigabe Ende 2025 wurden im Frühjahr und Sommer 2026 Radweg, Deckasphalt und abschließende Rekultivierungsarbeiten umgesetzt</span></li></ul><p>Mit der offiziellen Eröffnung der Haslachgalerie in Kals am Großglockner findet ein bedeutendes Infrastrukturprojekt für das Kalsertal seinen Abschluss. Die rund 200 Meter lange Schutzgalerie auf der L 26 Kalser Straße sichert den besonders lawinengefährdeten Straßenabschnitt im Bereich des Blasiskagrabens zwischen Oberpeischlach und Lesach. Bereits vor Beginn der Wintersaison 2025/26 konnte die Galerie für den Verkehr freigegeben werden. In den vergangenen Monaten wurden nun auch die abschließenden Arbeiten im gesamten Baulos – vom Radweg bis zur abschließenden Asphaltierung – fertiggestellt. Finanziert wurde das Projekt vom Land Tirol – die Baukosten beliefen sich auf rund 9,8 Millionen Euro.&nbsp;</p>
<p>„Mit der Haslachgalerie haben wir eine dauerhafte Lösung für einen Straßenabschnitt geschaffen, der nach den schweren Unwettern und schneereichen Wintern der vergangenen Jahre zunehmend Naturgefahren ausgesetzt war. Eine sichere Erreichbarkeit ist für die Menschen im Kalsertal ebenso entscheidend wie für den Tourismus, die Wirtschaft und die Einsatzorganisationen. Mit dem Abschluss dieses Projekts setzen wir einen wichtigen Schritt für eine verlässliche Verkehrsinfrastruktur in Osttirol“, so LHStv<span class="regierungsmitglied">&nbsp;Josef Geisler&nbsp;</span>anlässlich der Eröffnung.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">„Die Haslachgalerie gibt uns ein wesentliches Stück zusätzliche Sicherheit“</span></p>
<p>Auslöser für das Projekt waren insbesondere die Folgen des Sturmtiefs Vaia im Jahr 2018 und die darauffolgenden schneereichen Winter. Durch den Verlust der Schutzwirkung des Waldes hatte sich die Lawinengefährdung im Bereich des Blasiskagrabens deutlich erhöht. Die neue Galerie schützt die Landesstraße nun unmittelbar vor Lawineneinwirkungen. Ergänzt wird das Schutzbauwerk durch Lawinenleitdämme nördlich und südlich der Galerie.</p>
<p>Für die Gemeinde Kals am Großglockner bedeutet der Abschluss des Projekts vor allem mehr Verlässlichkeit im Alltag. „Eine sichere Straßenverbindung ist für unsere Gemeinde von zentraler Bedeutung. Sie betrifft den täglichen Weg zur Arbeit und zur Schule genauso wie die Erreichbarkeit für unsere Gäste oder die Zufahrt im medizinischen Notfall. Die Haslachgalerie gibt uns hier ein wesentliches Stück zusätzliche Sicherheit. Umso erfreulicher ist es, dass nun auch die abschließenden Arbeiten rund um das Bauwerk abgeschlossen sind“, hebt die Kalser Bürgermeisterin<span class="regierungsmitglied"> Erika Rogl&nbsp;</span>die Bedeutung der Haslachgalerie für die Gemeinde Kals am Großglockner hervor.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Radweg und abschließende Straßenbauarbeiten im Frühjahr und Sommer 2026</span></p>
<p>Nachdem die wesentlichen Arbeiten an der Galerie bereits innerhalb einer Bausaison abgeschlossen und die Straße noch 2025 für den Verkehr freigegeben werden konnte, konzentrierten sich die Arbeiten im Frühjahr und Sommer 2026 vor allem auf die Bereiche außerhalb des Schutzbauwerks. Ein Schwerpunkt lag auf der Herstellung des neuen Radwegs im Bereich der bisherigen Straßentrasse. Darüber hinaus wurde im gesamten Baulos die abschließende Asphaltschicht aufgebracht. Ebenso erfolgten die Rekultivierung der beanspruchten Flächen sowie die landschaftliche Einbindung des Bauwerks.</p>
<p>Im Bereich des Blasiskagrabenbachs wurde zudem das Gerinne neu hergestellt. Im Kreuzungsbereich mit dem Radweg wurde eine Furt ausgeführt, die sowohl den wasserbaulichen Anforderungen als auch der neuen Radwegführung Rechnung trägt.</p>
<p>Landesbaudirektor&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Christian Molzer&nbsp;</span>erläutert: „Bei einem Projekt dieser Größenordnung endet die Arbeit nicht mit der Verkehrsfreigabe der Galerie. Im Frühjahr und Sommer ging es darum, sämtliche Außenbereiche fertigzustellen, die endgültige Fahrbahnoberfläche herzustellen und das gesamte Baulos sauber in den Bestand und in die Umgebung einzubinden. Mit dem Radweg und den abschließenden Rekultivierungsmaßnahmen ist das Projekt nun gesamthaft abgeschlossen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bauablauf ermöglichte frühzeitige Verkehrsfreigabe</span></p>
<p>Bereits die Hauptbauphase war schneller als ursprünglich vorgesehen verlaufen. Ein niederschlagsarmer Winter hatte einen frühen Baustart ermöglicht. Gleichzeitig konnten Erdarbeiten, Spezialtiefbau und Betonbau eng aufeinander abgestimmt werden. Dadurch war es möglich, die wesentlichen Arbeiten an der 200 Meter langen Galerie innerhalb einer einzigen Bausaison umzusetzen und das Bauwerk bereits vor dem Winter 2025/2026 für den Verkehr zu öffnen. Auch während der Bauphase blieb die L 26 Kalser Straße weitgehend befahrbar. Verkehrsbehinderungen konnten auf einzelne Bauabschnitte und zeitlich begrenzte einspurige Führungen reduziert werden.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Johannes Nemmert</span>, Leiter des Baubezirksamts Lienz, betont: „Die Herausforderung bestand darin, ein technisch anspruchsvolles Schutzbauwerk zu errichten und gleichzeitig die Verkehrsverbindung nach Kals möglichst durchgehend aufrechtzuerhalten. Das ist dank einer sehr guten Abstimmung aller Beteiligten gelungen. Mit der Fertigstellung des Radwegs, der Deckschicht und der Arbeiten am Blasiskagrabenbach können wir heute ein vollständig abgeschlossenes und funktionierendes Gesamtprojekt übergeben.“&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
					<category>Straßenbau</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Thu, 20 Aug 2026 10:22:41 +0200</pubDate>
				
				<title>Hydro Online: Tirols Gewässer jederzeit im Blick</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/hydro-online-tirols-gewaesser-jederzeit-im-blick/</link>
				<description>Messdaten zu Wasserständen, Niederschlag, Grundwasserstand und weiteren hydrologischen Kennwerten</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e6062554f476be9a16437523e32d38422"><span class="regierungsmitglied">Verlässliche Informationen für die Bevölkerung –&nbsp;gerade bei Hochwassergefahr und starken Niederschlägen</span></li><li data-list-item-id="e1235759f37414f907ab1d16c9646bc8b"><span class="regierungsmitglied">Neu 2026: Niederwasserklassifizierung und Wassertemperaturen von Seen&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e318347e7fec247923bbb8f2d3285ff5a"><span class="regierungsmitglied">Rund 900 Messstellen in ganz Tirol bilden Grundlage für verlässliche Informationen</span></li></ul><p>Wie hoch steht der Inn? Wie viel Niederschlag ist in einer Region gefallen? Und wie entwickelt sich die Situation an Tirols Bächen und Flüssen? Antworten auf diese Fragen liefert seit 2013 die Anwendung „Hydro Online“ des Hydrographischen Dienstes des Landes Tirol. Über eine interaktive Kartendarstellung können aktuelle Messwerte – von Pegelständen bis hin zur Wassertemperatur – aus ganz Tirol einfach und kostenlos abgerufen werden. Die Anwendung ist ohne Registrierung unter&nbsp;<a href="https://hydro.tirol.gv.at" target="_blank" rel="noreferrer">hydro.tirol.gv.at</a> sowie über die Land Tirol App erreichbar.</p>
<p>„Mit Hydro Online stellen wir den Tirolerinnen und Tirolern einen modernen und leicht zugänglichen Informationsservice zur Verfügung. Gerade bei intensiven Niederschlägen oder einer möglichen Hochwasserentwicklung ist es wichtig, die Situation an den Gewässern im Blick behalten zu können. Transparente und rasch verfügbare Daten schaffen Orientierung und tragen dazu bei, Gefahren besser einzuschätzen. Gleichzeitig zeigen sie, wie viel laufende Arbeit und technische Infrastruktur hinter dem Schutz unseres Lebensraums stehen“, betont LHStv<span class="regierungsmitglied"> Josef Geisler</span>.</p>
<p>Hydro Online ergänzt dabei die offiziellen Warnungen und Lageinformationen der zuständigen Behörden. Bei Hochwasserereignissen können BürgerInnen die Entwicklung der Wasserstände an den verfügbaren Messstationen nachvollziehen. So nutzten beispielsweise beim Hochwasser im August 2023 an einem Tag über 200.000 Menschen die Website zur Information. Für konkrete Warnungen und Verhaltensempfehlungen sind weiterhin die Mitteilungen des Landes Tirol und der zuständigen Einsatz- und Sicherheitsbehörden maßgeblich.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Rund 900 Messstellen liefern die Datengrundlage</span></p>
<p>Der Hydrographische Dienst Tirol betreibt landesweit rund 900 Messstellen zur Erfassung des Wasserkreislaufs. Gemessen werden unter anderem Niederschlag, Lufttemperatur, Verdunstung, elektrische Leitfähigkeit sowie die Wasserstände von Bächen, Flüssen, Seen und des Grundwassers. Auch Wassertemperatur und Feststoffe werden erfasst. Rund 140 ehrenamtliche BeobachterInnen unterstützen die tägliche Erhebung hydrologischer Daten.</p>
<p>„Die Messungen laufen das ganze Jahr über und liefern uns ein umfassendes Bild der hydrologischen Situation in Tirol. Über Hydro Online werden diese Daten übersichtlich aufbereitet und öffentlich zugänglich gemacht. Nutzerinnen und Nutzer können einzelne Messstellen auswählen, aktuelle Werte abrufen und zeitliche Entwicklungen verfolgen. Die heuer eingeführte Niederwasserklassifizierung erlaubt jetzt auch die Einschätzung der aktuellen Wasserführung im Hinblick auf Niederwasser. Gerade im heurigen, bisher sehr trockenen, Jahr eine wichtige Ergänzung“, erklärt <span class="regierungsmitglied">Georg Raffeiner,</span> Leiter des Sachgebiets Hydrographie und Hydrologie beim Land Tirol.</p>
<p>Die vom Hydrographischen Dienst Tirol erhobenen Daten dienen nicht nur der Information der Bevölkerung. Sie bilden auch eine wesentliche fachliche Grundlage für den Hochwassernachrichtendienst, wasserwirtschaftliche Planungen, den Hochwasserschutz und die Beurteilung langfristiger Veränderungen im Wasserhaushalt.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Wasserwirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59228</guid>
				<pubDate>Sun, 16 Aug 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Mobilitätsfreundliche Wanderwege eröffnen neue Naturerlebnisse</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/mobilitaetsfreundliche-wanderwege-eroeffnen-neue-naturerlebnisse/</link>
				<description>Land Tirol unterstützt Gemeinden und Tourismusverbände bei der Realisierung rollstuhltauglicher Wanderangebote</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e7651360072da9c4fa9c34e8c9f586438"><span class="regierungsmitglied">Rund 250.000 Euro Fördermittel im Jahr 2025</span></li><li data-list-item-id="e511644f98ba941afaab20c583402a91c"><span class="regierungsmitglied">Zehn Projekte im Vorjahr realisiert und neun weitere Projekte in Umsetzung</span></li><li data-list-item-id="e828ad7dd8748a081cee9a4ab6949ab09"><span class="regierungsmitglied">Rund 7,5 Millionen Euro in den vergangenen zehn Jahren für Tirols Wanderinfrastruktur investiert</span></li></ul><p>Was Ausflüge zum Reintaler See (Bezirk Kufstein), zum Seefelder Wildsee (Bezirk Innsbruck-Land) oder zum Schlosskopf Ehrenberg (Bezirk Reutte) gemeinsam haben? Sie stehen für mobilitätsfreundliche Wanderwege, die die Tiroler Berg- und Naturlandschaft für möglichst viele Menschen zugänglich machen. Damit solche Projekte umgesetzt werden können, unterstützt das Land Tirol Gemeinden und Tourismusverbände dabei, mobilitätsfreundliche Wege zu schaffen und bestehende Angebote weiterzuentwickeln. Allein im Jahr 2025 wurden dafür rund 250.000 Euro Fördermittel bereitgestellt – etwa für Wanderwegsanierungen, Neubauten mobilitätsfreundlicher Wanderwege, einen Themenweg sowie einen barrierefreien Seezugang. Aktuell befinden sich neun weitere Projekte in Umsetzung. Parallel dazu werden bestehende Angebote in ganz Tirol erstmals systematisch erfasst und nach einheitlichen Kriterien klassifiziert.&nbsp;</p>
<p>„Natur und Erholung sollen allen Menschen zugänglich sein. Das Land Tirol unterstützt Gemeinden und Tourismusverbände mit einer Förderung von bis zu 70 Prozent der förderbaren Nettogesamtkosten bei Neubau- und Adaptierungsmaßnahmen. Damit schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass Menschen mit Mobilitätseinschränkungen die Tiroler Landschaft möglichst selbstbestimmt erleben können“, betont LHStv<span class="regierungsmitglied"> Josef Geisler</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Von Reutte bis ins Unterland: Mobilitätsfreundliche Angebote wachsen</span></p>
<p>Was vor einigen Jahren vor allem im Außerfern seinen Anfang nahm, findet mittlerweile in mehreren Tiroler Regionen Umsetzung. Neben den bekannten Angeboten rund um den Schlosskopf Ehrenberg (Bezirk Reutte), den Seefelder Wildsee (Bezirk Innsbruck-Land) oder das Frauenschuhgebiet in Elmen (Bezirk Reutte) entstehen auch in Regionen wie Seefeld-Leutasch, dem Kaunertal oder dem Wipptal neue mobilitätsfreundliche Wege. Ein gelungenes Beispiel ist der Rundweg am Reintaler See in Kramsach (Bezirk Kufstein) mit barrierefreiem Seezugang und Bewegungspark, der zeigt, wie Naturerlebnis und Barrierefreiheit im alpinen Raum erfolgreich miteinander verbunden werden können.</p>
<p>„Mobilitätsfreundlichkeit bedeutet, Angebote von Anfang an für möglichst viele Menschen mitzudenken. Deshalb sprechen wir bewusst nicht mehr nur von rollstuhltauglichen Wegen. Im Mittelpunkt stehen vielmehr Angebote, die von Familien mit Kinderwagen ebenso wie von älteren Menschen oder Personen mit Mobilitätseinschränkungen gut genutzt werden können“, betont Soziallandesrätin <span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Einheitliche Standards für mehr Orientierung</span></p>
<p>Damit NutzerInnen bereits vor dem Start einer Tour wissen, welche Anforderungen sie erwarten, setzt Tirol nun auch auf eine landesweit einheitliche Einstufung mobilitätsfreundlicher Wanderwege. Grundlage bildet die Tiroler Richtlinie zur Klassifizierung von Wanderwegen für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen. Die Wege werden nach objektiven Kriterien bewertet und in die Schwierigkeitsstufen leicht, mittelschwierig und schwierig eingeteilt.&nbsp;</p>
<p>Für die Erhebung kommt ein eigens entwickelter Messrollstuhl zum Einsatz, der zahlreiche Parameter wie Wegbreite, Längsneigung, Distanz, Höhenprofil und Oberflächenbeschaffenheit erfasst. Die tirolweite Bestandsaufnahme schafft damit nicht nur die Grundlage für eine einheitliche Klassifizierung, sondern auch für eine künftig übersichtliche und öffentlich zugängliche Darstellung der mobilitätsfreundlichen Wanderangebote in Tirol. Die Einstufung ist direkt auf der gelben Wanderwegbeschilderung mit Plaketten sowie auf ergänzenden Informationstafeln an den Ausgangspunkten ersichtlich.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Investitionen in Tirols Wanderinfrastruktur</span></p>
<p>Mit rund 24.000 Kilometern Wanderwegen verfügt Tirol über eines der vielfältigsten Wanderangebote im Alpenraum. Das Land Tirol investiert kontinuierlich in die Infrastruktur: Allein in den vergangenen zehn Jahren wurden rund 7,5 Millionen Euro dafür aufgewendet, davon etwa 3,9 Millionen Euro in die Sanierung bestehender Wege.</p>
<p>Gefördert werden unter anderem Brücken, Rastplätze, Themenwege und mobilitätsfreundliche Wege, damit Naturerlebnisse möglichst vielen Menschen zugänglich gemacht werden können. Sämtliche Projekte werden vom Tiroler Landschaftsdienst fachlich begleitet und auf ihre Vereinbarkeit mit dem Tiroler Wander- und Bergwegekonzept sowie den Zielen des Programms „Bergwelt Tirol – miteinander erleben“ geprüft. Im Fokus dabei: gezielte BesucherInnenlenkung, Information und Sensibilisierung, hochwertige Infrastruktur und digitale Innovationen. Naturerlebnisse sollen nachhaltig gestaltet und ein sicheres sowie rücksichtsvolles Miteinander am Berg gefördert werden.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Inklusion</category>
				
					<category>Land- &amp; Forstwirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59245</guid>
				<pubDate>Sat, 15 Aug 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Bauen in Tirol – einfach, sicher und effizient</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/bauen-in-tirol-einfach-sicher-und-effizient/</link>
				<description>Tirol setzt auf Entrümpelung der Bauvorschriften</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e368ff8512083d77d13b1d280a24abb7b"><span class="regierungsmitglied">Wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“</span></li><li data-list-item-id="eb8d31fff932aeb3f7d9ec0fbbe7f029c"><span class="regierungsmitglied">Tirol geht mit Reduktion der Bauvorschriften sowie Vereinfachung von Normen im Wohnbau mit gutem Beispiel voran</span></li><li data-list-item-id="e969be1463d822367878941062de92c9d"><span class="regierungsmitglied">15 Punkte für konkrete Erleichterungen beim Bauen</span></li><li data-list-item-id="e3354adf5883e62a223913c67e056d718"><span class="regierungsmitglied">Ziel: Verfahren vereinfachen und dadurch laufende Kosten senken</span></li></ul><p>Tirol setzt beim Bauen neue Maßstäbe: Mit konkreten Erleichterungen und weniger Bürokratie sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, Wohnraum künftig noch einfacher und schneller umzusetzen. Noch heuer sollen im Zuge des Tirol Konvents Gesetzesänderungen in 15 Punkten beschlossen werden. Die Tiroler Landesregierung beauftragt die zuständigen Dienststellen des Landes mit der weiteren Vereinfachung und Entbürokratisierung der geltenden bau- und raumordnungsrechtlichen Regelungen sowie mit der Ausarbeitung der dafür erforderlichen Rechtsgrundlagen. Tirol will damit eine Vorreiterrolle bei der Vereinfachung des Bauens einnehmen.</p>
<p>„Bundesweit gibt es rund 50.000 Normen und baurechtliche Vorschriften. Die Bürokratie hat den Wohnbau fest im Griff. Gerade Normen sollen Kosten reduzieren und nicht Mehrkosten verursachen. Ich habe daher eine Diskussion über die Vereinfachung des Bauens angestoßen. Es braucht zwei konkrete Hebel: Erstens, muss der Bund die Normungsinstitute wieder zu ihrer eigentlichen Arbeit zwingen, nämlich das Bauen effizienter und kostengünstiger zu machen. Zweitens geben wir jetzt den Auftrag, die Hausaufgaben in Tirol zu erledigen und die geltenden baurechtlichen Vorschriften zu entrümpeln. Jetzt gehen wir in Tirol selbst mit gutem Beispiel voran. Es geht darum, Verfahren einfacher und schneller zu machen und unnötige bürokratische Hürden abzubauen – und das ohne Abstriche bei Sicherheit und Qualität“, erklärt LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Laufende Kosten durch Ausdehnung der Prüfintervalle senken</span></p>
<p>Von der Verlängerung von Prüffristen bei Heizungs- und Klimaanlagen über die Reduktion der Stellplatzverpflichtung bei Mitarbeiterwohnhäusern bis hin zur Erweiterung der Ausnahmen bei der Bewilligungspflicht bei Grundstücksänderungen: 15 konkrete Punkte umfasst die Initiative „Bauen in Tirol – einfach, sicher und effizient“. Dadurch sollen Verfahren vereinfacht und Prüfintervalle ausgedehnt und somit laufende Kosten gesenkt werden.&nbsp;</p>
<p>Ein Beispiel sind Sonnenschutzeinrichtungen: Diese sollen künftig grundsätzlich als untergeordnete Bauteile gelten. Dadurch können bauliche Maßnahmen gegen sommerliche Überwärmung einfacher umgesetzt werden. Auch die thermische Sanierung von Gebäuden, die ab 1998 gebaut wurden, wird erleichtert: Wird nachträglich ein Vollwärmeschutz angebracht, kann dieser um zehn Zentimeter mehr als bisher betragen.&nbsp;</p>
<p>Erleichterungen sind auch bei der Barrierefreiheit vorgesehen: Derzeit ist bei einem Gebäude, das nachträglich zu einer Wohnanlage umgebaut wird, die Barrierefreiheit für das gesamte Gebäude zu gewährleisten, was mit hohen Baukosten verbunden ist. Künftig ist die Barrierefreiheit bei solchen Gebäuden etwa für die im Erdgeschoss befindlichen Wohnungen zu gewährleisten.&nbsp;</p>
<p>Einsparungspotenzial gibt es bei Prüfintervallen: Bei Aufzugs- und Hebeanlagen in Wohnhäusern mit bis zu drei Wohnungen sollen die Prüfintervalle von derzeit einem auf zwei Jahre verlängert werden. Außerdem sollen durch Erleichterungen bei der Anwendung des Notrufsystems der Verwaltungsaufwand als auch die Kosten für die BürgerInnen im laufenden Betrieb spürbar reduziert werden.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ziel: Unnötige bürokratische Hürden beseitigen</span></p>
<p>„Wenn wir Wohnraum schaffen und Wohnen in Tirol leistbarer machen wollen, müssen wir auch die Rahmenbedingungen für die Errichtung verbessern. Dazu gehören nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch einfache Verfahren, klare Vorgaben und weniger Bürokratie. Aufbauend auf bereits beschlossenen Initiativen wie ‚Daheim in Tirol: Grundbedürfnis Wohnen sichern‘ setzen wir nun einen weiteren konkreten Schritt in Richtung Deregulierung und Verfahrensvereinfachung. Unser Ziel ist es, Wohnbau zusätzlich zu den Maßnahmen der Tiroler Wohnbauförderung zu erleichtern“, betont LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.</p>
<p>Bestehende Regelungen sollen auf das notwendige Maß reduziert und praxistaugliche Rahmenbedingungen für BauwerberInnen, Gemeinden und PlanerInnen geschaffen werden, wie LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> erläutert: „Raum- und Bauordnung schaffen den Rahmen dafür, wo und unter welchen Voraussetzungen gebaut werden kann. Umso wichtiger ist es, dass diese Rahmenbedingungen klar, nachvollziehbar und praxistauglich sind und laufend angepasst werden. Wir wollen deshalb genau hinschauen, wo Verfahren vereinfacht, bürokratische Hürden beseitigt werden und Kosten gesenkt werden können. Entbürokratisierung bedeutet dabei nicht&nbsp;weniger Qualität und Sicherheit, sondern mehr Effizienz.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: 15 Punkte für konkrete Erleichterungen beim Bauen</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e8af1502aa09c4bee8c391376690d1468">Entfall der Auflage von Entwürfen von Raumordnungsprogrammen in den Gemeinden</li><li data-list-item-id="ef801762044f4470aee953371d67e529b">Erweiterung der Ausnahmen vom Erfordernis der einheitlichen Bauplatzwidmung</li><li data-list-item-id="efea0d4093527d9e644b9f6df3871a47e">Erweiterung der Ausnahmen bei der Bewilligungspflicht bei Grundstücksänderungen</li><li data-list-item-id="e2c99e59fbdd4f5ef2c33e15b64f22a7f">Erweiterung des Ausnahmekatalogs vom Geltungsbereich der Tiroler Bauordnung&nbsp;</li><li data-list-item-id="e666e95b6e144b37dbe8250f057dc7cf5">Weitere Erleichterungen betreffend brandschutztechnische Sachverständige&nbsp;</li><li data-list-item-id="ecc3d6622de719656952178048ae6c985">Erweiterung des Katalogs der untergeordneten Bauteile</li><li data-list-item-id="e02a556ea2c63b2af723dde54fb6cf32b">Erweiterung von Ausnahmetatbeständen&nbsp;</li><li data-list-item-id="e5838a1329caeab661d453674a897c789">Erweiterung der Möglichkeiten und Ausnahmen bei Bauausführung&nbsp;</li><li data-list-item-id="e500cf787e5ca36905f21581947f4b290">Berücksichtigung von entsprechenden Toleranzen nach dem Stand der Technik in einschlägigen Regelwerken bei der Beurteilung der rechtmäßigen Ausführung von Vorhaben&nbsp;</li><li data-list-item-id="e53734841d88b7c7c7d82ed3623727dea">Erweiterung der Ausnahmeregelungen für nachträgliche thermische Sanierungen</li><li data-list-item-id="e5f9928b92a778e54d563403a30eb5556">Erleichterungen bei Anforderungen an die Barrierefreiheit&nbsp;</li><li data-list-item-id="ece3763117c3cbb43ddd971ca9e5c4b1c">Verlängerung von Prüffristen bei technischen Anlagen (z.B. Aufzugs- und Hebeanlagen sowie Heizungs- und Klimaanlagen)</li><li data-list-item-id="ea277b378476f80b24069a5ec5bc7f627">Erleichterungen bei Notrufeinrichtungen in Aufzugs- und Hebeanlagen&nbsp;</li><li data-list-item-id="ebcccc469af466efe4d360743147e9cd2">Reduktion der Stellplatzverpflichtung bei Mitarbeiterwohnhäusern</li><li data-list-item-id="ec2ba70945e122fa7e9a830bf09173433">Erstellung von Leitfäden zur vereinfachten Umsetzung von Vorschriften&nbsp;</li></ul><p></p><hr>

<h2>Lkw-Dosierungen für das erste Quartal 2027&nbsp;</h2>
<p>Seit 2018 dosiert Tirol am Grenzübergang Kufstein regelmäßig den Lkw-Verkehr, um im Landesinneren die Verkehrssicherheit und den Verkehrsfluss bestmöglich zu gewährleisten. Diese Maßnahme hat sich bewährt und wurde zuletzt auch vom Generalanwalt des EugH nicht angezweifelt. An insgesamt elf verkehrskritischen Tagen wird die Lkw-Dosierung bei Kufstein Nord im ersten Quartal 2027 wieder planmäßig in den frühen Morgenstunden aktiviert. Die Auswahl dieser Tage erfolgt auf Grundlage einer fachlichen Analyse von VerkehrsexpertInnen. Diese orientiert sich an der bewährten Methodik und berücksichtigt Verkehrsprognosen, Polizeiberichte, Erfahrungswerte sowie Verkehrszahlen der Vorjahre. Dabei werden jene Tage identifiziert, an denen in der Früh mit hohem Lkw-Aufkommen auf der A 12 Inntalautobahn bei Kufstein zu rechnen ist und dies mit erhöhtem Kfz-Verkehr auf der A 12 Inntal Autobahn und A 13 Brenner Autobahn zusammentrifft. Die geplanten Dosierungen wurden bereits an Stakeholder im In- und Ausland übermittelt.&nbsp;</p>
<p>„Die Belastungsgrenze für Mensch, Natur und Infrastruktur durch den Transitverkehr ist längst erreicht und Tirol wehrt sich mit seinen Notmaßnahmen dagegen. Zentral ist dabei die Lkw-Dosierung, die an besonders verkehrsstarken Tagen die Verkehrs- und Versorgungssicherheit bestmöglich sicherstellt. Es geht darum, den Pkw-Verkehr und Lkw-Verkehr zu entflechten“, sagt LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. Verkehrslandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> ergänzt: „Die geplanten Dosierungen bauen auf den vorliegenden Erfahrungswerten der Vergangenheit auf und sind auch auf das Baustellenmanagement der ASFINAG im Hinblick auf die Arbeiten an der Luegbrücke abgestimmt. Die Dosierung wird von der Polizei jeweils nur so lange aufrechterhalten, wie es die Verkehrssituation am Korridor erfordert – meist sind das nur wenige Stunden. Im vergangenen Jahr wurde die Lkw-Dosierung durchschnittlich viereinhalb Stunden durchgeführt. Genau diese Stunden machen an besonders verkehrsreichen Tagen für die Aufrechterhaltung der Verkehrs- und Versorgungssicherheit am Brennerkorridor den Unterschied.“&nbsp;</p>
<p>Die Veröffentlichung der weiteren Tage mit Lkw-Dosierung für das gesamte Jahr 2027 erfolgt zusammen mit dem Lueg-Fahrkalender der ASFINAG voraussichtlich im November diesen Jahres. Darin werden die einzelnen Maßnahmen und Fahrverbotstage im Zusammenhang mit der Luegbrücke bekannt gegeben und übersichtlich dargestellt.</p>
<p>Die konkreten Dosiertage finden sich in der Beilage.</p>
<p></p><hr>

<h3>Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung</h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Rechnungsabschluss bestätigt Tirols konsequenten Finanzkurs, Tirol hält zweitbestes Rating:</span> Der Rechnungsabschluss 2025, der in der heutigen Regierungssitzung beschlossen wurde, bestätigt den konsequenten Finanzkurs Tirols: Das Maastricht-Ergebnis fiel um rund 130 Millionen Euro besser aus als geplant, der Ergebnishaushalt ist mit rund 130 Millionen Euro positiv (6,19 Milliarden Euro an Erträgen stehen 6,06 Milliarden Euro an Aufwänden gegenüber) und auch die liquiden Mittel entwickelten sich deutlich besser als veranschlagt. Gleichzeitig hat Tirol (Land und Gemeinden) die geringste Pro-Kopf-Verschuldung Österreichs. Finanzreferent LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle </span>erklärt dazu: „Tirol setzt seinen konsequenten Finanzkurs fort und will den nächsten Generationen keinen Schuldenberg hinterlassen. Wir sind das erste Bundesland mit einem Budget ohne neue Schulden, das Maastricht-Ergebnis fällt besser aus als gedacht und der Rechnungsabschluss gibt uns recht. Wir können uns durch harte Arbeit, strenge Finanzvorgaben und die Unterstützung aller Regierungsmitglieder als finanzieller Musterschüler in Österreich behaupten. Wir sind noch nicht am Ziel, aber auf einem guten Weg.“ Das Land Tirol hat mit diesem Rechungsabschluss bewiesen, die Ziele des Stabilitätspaketes einhalten zu können. Bestätigt wird dieser Kurs auch von S&amp;P Global: Die internationale Ratingagentur hält am Spitzenrating AA+ für Tirol fest und würdigt insbesondere die Konsolidierungsmaßnahmen sowie die konservative Budgetpolitik des Landes.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ausbau von Tagespflegeplätzen in Reutte: </span>Die Tiroler Landesregierung hat heute zudem den Ausbau des Tagespflegeangebots in Reutte beschlossen. Im Seniorenzentrum Reutte sollen die bestehenden Räumlichkeiten mit 24 Tagespflegeplätzen generalsaniert und ein neuer Tagespflegebereich mit insgesamt zwölf Plätzen geschaffen werden, um die wohnortnahe Betreuung für ältere Menschen weiter zu verbessern. Dafür stellt das Land Tirol eine Förderung in Höhe von 540.000 Euro zur Verfügung. „Unser Ziel ist es, den Tirolerinnen und Tirolern so lange wie möglich ein qualitätsvolles Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Mit Angeboten wie der Tagespflege investieren wir in eine zukunftsorientierte Pflege, sichern die Lebensqualität der Betroffenen und können die pflegenden Angehörigen spürbar entlasten“, betont LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. Im Rahmen des Strukturplans Pflege 2023-2033 investiert das Land Tirol vorrangig in den Ausbau von teilstationären Pflegeangeboten wie die Tagespflege und das Betreute Wohnen. „Der Strukturplan Pflege bildet die Basis für die weitere Entwicklung der Pflege in Tirol. Dabei werden nicht nur die aktuelle Versorgungslage und die Personalsituation berücksichtigt, sondern auch die wachsende Bedeutung alternativer Pflegeformen. Mit dem Ausbau der Tagespflege in Reutte schaffen wir eine wohnortnahe, flexible und bedarfsgerechte Unterstützung für pflegebedürftige Menschen direkt vor Ort“, so Pflegelandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Landwirtschafts- und Landarbeiterkammerwahlen 2027 – Wahlausschreibung beschlossen: </span>Die Tiroler Landesregierung hat in der heutigen Regierungssitzung die Ausschreibung der Wahlen zur Vollversammlung der Landwirtschaftskammer, zur Vollversammlung der Landarbeiterkammer sowie zu den Vorständen der Bezirkslandwirtschaftskammern für 23. Februar 2027 beschlossen. Die Kundmachung der Wahlausschreibung erfolgt am 7. September 2026. Agrarreferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>: „Die Landwirtschafts- und Landarbeiterkammerwahlen sind ein wichtiges demokratisches Instrument für unsere Landwirtinnen und -wirte sowie unsere Landarbeiterinnen und Landarbeiter. Hier wird entschieden, wer ihre Interessen in den kommenden Jahren vertritt und die Zukunft der Tiroler Land- und Forstwirtschaft mitgestaltet."&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Landespreis für Wissenschaft 2026: </span>Diese mit 14.000 Euro dotierte höchste wissenschaftliche Auszeichnung des Landes Tirol erhält in diesem Jahr Universitätsprofessor Dipl.-Ing. Dr. <span class="regierungsmitglied">Wolfgang Streicher</span>, Leiter des Instituts für Konstruktion und Materialwissenschaften und der Abteilung für Energieeffizientes Bauen an der Universität Innsbruck. Die Jury würdigt damit seine herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Energieeffizienz und der nachhaltigen Gebäudetechnik. „Die Energiewende ist eine der zentralen Zukunftsaufgaben unseres Landes. Tirol hat das Potential, sich selbst mit sauberer, günstiger und heimisch erzeugter Energie zu versorgen und Energie auch zu speichern. Unser Ziel ist klar: Tirol soll bis 2050 energieautonom werden. Dafür brauchen wir verlässliche, evidenzbasierte Grundlagen, die uns zeigen, welche Maßnahmen notwendig und wirksam sind. Professor Streicher hat die Tiroler Energieszenarien maßgeblich mitentwickelt und leistet mit seiner Forschung einen wesentlichen Beitrag dazu, dass wir die richtigen Entscheidungen treffen und die Energiewende in Tirol erfolgreich umsetzen können. Seine Arbeit zeigt, wie Wissenschaft konkrete Orientierung für die Zukunft unseres Landes gibt. In Anerkennung seiner herausragenden Forschungsleistungen wurde Wolfgang Streicher von der Jury einstimmig für den Tiroler Landespreis für Wissenschaft 2026 nominiert“, erklärt LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. Auch Wissenschaftslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> betont: „Professor Streicher kann auf eine beeindruckende akademische Erfolgsbilanz verweisen und trägt mit seiner Forschung entscheidend zur internationalen Reputation der Universität Innsbruck im Bereich des energieeffizienten Bauens bei.“ Der mit 4.000 Euro dotierte Förderungspreis des Landes Tirol für Wissenschaft 2026 geht auf Vorschlag von Professor Streicher an den Nachwuchswissenschaftler Dipl.-Ing. <span class="regierungsmitglied">Simon Beck</span>, Universitätsassistent am Arbeitsbereich Energieeffizientes Bauen der Universität Innsbruck. Der Tiroler Landespreis für Wissenschaft wird seit 1984 jährlich zur Anerkennung herausragender wissenschaftlicher Leistungen vergeben. Die offizielle Preisverleihung findet am 12. Oktober 2026 im Landhaus statt.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Bauen &amp; Wohnen</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 09:27:07 +0200</pubDate>
				
				<title>Regionale Klimaanalyse auf weitere Regionen in Tirol ausgeweitet </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/regionale-klimaanalyse-auf-weitere-regionen-in-tirol-ausgeweitet/</link>
				<description>Ergebnisse liegen vor</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0151b30d2da96cea0ad6b499c034f05d"><span class="regierungsmitglied">Informationen zu Hitzebelastung und nächtlicher Kaltluftversorgung jetzt auch für die Regionen Lienz, Reutte, Kitzbühel und St. Johann in Tirol verfügbar&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ead44a570ce586f4a1cfd3ee7ebc1af82"><span class="regierungsmitglied">Erweiterung der 2025 erstellten Analyse für das Inntal</span></li><li data-list-item-id="ec2c41029e44ad527c015bb6600440c38"><span class="regierungsmitglied">Großteil der besonders von Hitze betroffenen Talböden Tirols abgedeckt</span></li><li data-list-item-id="e6ddeda169405ac03990adff140105bb5"><span class="regierungsmitglied">Ergebnisse ab sofort unter&nbsp;</span><a href="http://www.tirol.gv.at/klimakarten" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/klimakarten</span></a><span class="regierungsmitglied"> abrufbar</span></li></ul><p>Seit Wochen prägt die Hitze den Alltag in Tirol – nachdem 2025 bereits das drittwärmste Jahr seit Beginn der Messungen in Tirol war und wenig Niederschläge verzeichnet wurden. Im Rahmen der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie ergreift das Land Tirol zielgerichtete Maßnahmen, um das Klima zu schützen und die Anpassung an die aktuellen klimatischen Entwicklungen zu gewährleisten. Nun wurde die regionale Klimaanalyse auf die Regionen Lienz und Umgebung, Reutte und Umgebung sowie den Raum Kitzbühel bis St. Johann in Tirol ausgeweitet. Damit stehen für mehr als Dreiviertel der Tiroler Bevölkerung Informationen zur Hitzebelastung und Kaltluftversorgung zur Verfügung. Die Klimakarten bieten Interessierten einen detailgenauen Einblick in die regionalen „Hotspots“. Abrufbar sind die Daten unter <a href="http://www.tirol.gv.at/klimakarten" target="_blank">www.tirol.gv.at/klimakarten</a>.&nbsp;</p>
<p>Raumordnungslandesrat LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> betont: „Mit der Ausweitung der regionalen Klimaanalyse auf weitere Regionen steht nun noch mehr Stakeholdern ein öffentlich zugängliches Werkzeug zur Verfügung, das dabei unterstützt, Bauprojekte klimawandelangepasst umzusetzen. Die Daten zeigen, wo Kaltluft entsteht und welche Flächen für die nächtliche Abkühlung wichtig sind. Wenn klimatische Gegebenheiten schon bei der Planung von Gebäuden und Siedlungen berücksichtigt werden, lässt sich die natürliche Abkühlung gezielt nutzen – etwa durch die richtige Situierung und Ausrichtung von Gebäuden.“ Die erste Klimaanalyse wurde bereits 2025 für das Inntal zwischen Landeck und Erl veröffentlicht. Nun stehen auf tirisMaps – dem Rauminformationssystem des Landes – auch die interaktiven Karten für die weiteren Regionen zur Verfügung.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Karten zeigen Hitze am Tag sowie Wärmebelastung und Abkühlung in der Nacht</span></p>
<p>Angezeigt werden können unterschiedliche Ebenen: die Karten beinhalten verschiedene Daten zur Hitzebelastung am Tag und zur Wärmebelastung in der Nacht sowie zur nächtlichen Abkühlung durch Kaltluftströme.&nbsp;„Die Klimakarten zeigen deutlich auf, wie wichtig es ist, Kaltluftströme nicht zu verbauen, damit nächtliche Abkühlung weiterhin möglich ist. Zudem wird ersichtlich, wie stark versiegelte Flächen und dicht bebaute Gebiete sich an warmen Tagen erhitzen. Die Klimaanalyse ist zwar insbesondere für Gemeinden und Planungsverbände sowie die Bauwirtschaft interessant, aber auch Privatpersonen erhalten durch die enorme Detailtiefe von 25 Quadratmetern interessante Einblicke. Ich lade daher auch die Bürgerinnen und Bürger ein, sich von ihrem Wohnort online ein ,Hitzebild' zu machen“, so Klimaschutzlandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Über die Klimaanalyse</span></p>
<p>Die auf tirisMaps abrufbaren Karten stellen keine tagesaktuellen Entwicklungen dar und verändern sich nicht. Dargestellt werden die Hitzebelastung und nächtliche Abkühlung an einem sommerlichen Hitzetag. Mithilfe der vorhandenen Daten können beispielsweise die ideale Ausrichtung von geplanten Gebäuden zur Erhaltung der Kaltluftzufuhr, notwendige Beschattungsmaßnahmen bei Sanierungen oder auch Begrünungsprojekte zielgerichteter umgesetzt werden. Die Ergebnisse für das Inntal haben bereits einige Projekte angestoßen, um die vorliegenden Informationen frühzeitig in die Planung zu integrieren und Verbesserungen der Hitzebelastung zu erreichen.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Nachhaltigkeit</category>
				
					<category>Raumordnung</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59216</guid>
				<pubDate>Wed, 12 Aug 2026 11:15:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Landeskulturfonds zieht Bilanz</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/landeskulturfonds-zieht-bilanz/</link>
				<description>Zwischen Stall, Hofladen und Erdbeerfeld</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eaee4aa29217fe3da1e02ee87c240ed5f"><span class="regierungsmitglied">Mehrere Standbeine sichern die Zukunft bäuerlicher Betriebe</span></li><li data-list-item-id="eec3f39100370c51fcc3a6f763640bfd9"><span class="regierungsmitglied">177 Investitionen für Tirols Landwirtschaft: Landeskulturfonds finanziert 2025 Investitionen von über 50 Millionen Euro</span></li><li data-list-item-id="e6ffc650b5134909ebf110dd39c5e4574"><span class="regierungsmitglied">Historischer Höchststand bei der Neudarlehensvergabe 2025</span></li><li data-list-item-id="e486503d4db2e9302504d7fae14ba884b"><span class="regierungsmitglied">„Wölflhof“ in Ranggen zeigt, wie Vielfalt am Hof funktioniert</span></li></ul><p>Die Tiroler Landwirtschaft steht für Vielfalt – und diese Vielfalt ist für viele Betriebe ein entscheidender Erfolgsfaktor. Milchviehhaltung, Direktvermarktung, Verarbeitung eigener Produkte, Forstwirtschaft oder Spezialkulturen: Immer mehr bäuerliche Familien setzen auf mehrere Einkommensstandbeine, um ihre Höfe wirtschaftlich erfolgreich weiterzuführen. Der Landeskulturfonds unterstützt diese Entwicklung mit maßgeschneiderten Finanzierungen und schafft damit wichtige Voraussetzungen für Investitionen in die Zukunft der Betriebe.</p>
<p>Ein Beispiel dafür ist der „Wölflhof“ der Familie <span class="regierungsmitglied">Michaela</span> und <span class="regierungsmitglied">Wolfgang Gratl</span> in Ranggen, der im Rahmen der jährlichen Bilanzpressekonferenz des Landeskulturfonds besucht wurde. Mit Unterstützung des Fonds ist der Betrieb in den Jahren 2008 bis 2010 aus dem engen Ortskern ausgesiedelt und hat sich mit einem modernen Rinderstall neu aufgestellt. Der Stall wurde als besonders tierfreundlicher Freilaufstall mit permanenter Auslaufmöglichkeit errichtet und bietet den Tieren viel Bewegungsspielraum – ein Beitrag zur Gesundheit und Fitness der Rinder.</p>
<p>„Der Stall ist die notwendige Grundlage eines jeden Grünlandbetriebes, um Lebensmittel aus Milch und Fleisch produzieren zu können. Entscheidend sind aber auch das unternehmerische Geschick, der tägliche Einsatz und die Fähigkeit, einen Betrieb erfolgreich weiterzuentwickeln“, betont LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> im Rahmen des Medientermins und führt weiter aus: „Gerade Vollerwerbsbetriebe stehen vor der Herausforderung, entweder über eine hohe Spezialisierung oder über mehrere Standbeine ein ausreichendes Einkommen zu erwirtschaften. Der ‚Wölflhof‘ zeigt eindrucksvoll, wie das erfolgreich gelingen kann.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">177 Investitionsvorhaben mit 22,8 Millionen Euro finanziert</span></p>
<p>Wie aus dem Geschäftsbericht des Landeskulturfonds hervorgeht, konnten im Jahr 2025 insgesamt 177 Investitionsvorhaben mit einer Kreditsumme von 22,8 Millionen Euro unterstützt werden, was einen historischen Höchstwert darstellt. Das damit ausgelöste Investitionsvolumen lag bei mehr als 50 Millionen Euro.</p>
<p>Der Schwerpunkt lag weiterhin bei Investitionen in tierfreundliche Rinderhaltung: Mit 61 Finanzierungen war der Bau von modernen Rinderställen der mit Abstand häufigste Bereich. Häufig gemeinsam mit Stallbauten wurden auch Futterbergeräume errichtet. Weitere wichtige Investitionsbereiche waren Güllegruben mit fester Abdeckung, Maschinen- und Lagerhallen sowie technische Ausstattungen.</p>
<p>„Die Technik am Hof gewinnt zunehmend an Bedeutung. Fütterungs- und Melktechnik, Heutrocknungsanlagen, Krananlagen, Gülletechnik oder Bergbauernspezialmaschinen erleichtern die tägliche Arbeit und helfen dabei, größere Betriebsstrukturen mit weniger Arbeitskräften bewältigen zu können“, erklärt <span class="regierungsmitglied">Thomas Danzl</span>, Geschäftsführer des Landeskulturfonds. Gleichzeitig würden diese Investitionen erhebliche Kosten verursachen, die der Landeskulturfonds mit günstigen Krediten abzufedern versucht.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Vom Milchviehbetrieb zum vielfältigen Familienunternehmen</span></p>
<p>Der „Wölflhof“ zeigt, wie breit die Standbeine eines modernen Bauernhofs heute sein können. Wolfgang Gratl übernahm den Betrieb im Jahr 2000. Bereits seine Eltern waren in der Direktvermarktung und im Erdbeeranbau tätig – diese Bereiche wurden gemeinsam mit seiner Frau Michaela weiterentwickelt.</p>
<p>Heute bewirtschaftet die Familie neben der Milchviehhaltung rund 13 Hektar Wald, baut auf einem Hektar Erdäpfel und auf 0,4 Hektar Erdbeeren an. Zusätzlich werden jährlich etwa zehn Ochsen und sechs Schweine für die Fleischverarbeitung gehalten. Im ehemaligen Stall leben rund 200 Legehennen. Ein Teil der Milch wird direkt am Hof zu Produkten wie Frischkäse und Joghurt verarbeitet, außerdem entstehen Brot, Kuchen, Aufstriche, Marmeladen und weitere Spezialitäten für die Direktvermarktung.</p>
<p>„Die vielen Produktionsstandbeine tragen wesentlich zum Betriebseinkommen bei. Gleichzeitig bedeuten sie auch einen hohen Arbeitsaufwand und viele Arbeitsspitzen – etwa in der Erdbeersaison oder bei der Verarbeitung der Produkte“, erklärt Wolfgang Gratl. „Das funktioniert nur, wenn die ganze Familie zusammenhilft.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Regionale Lebensmittel gewinnen an Bedeutung</span></p>
<p>Die Direktvermarktung hat am „Wölflhof“ mittlerweile einen hohen Stellenwert. Vor allem Michaela Gratl sieht darin weiterhin Potenzial: „Wir erleben, dass insbesondere junge Menschen großes Interesse an regional und nachhaltig erzeugten Lebensmitteln haben. Gleichzeitig wird oft unterschätzt, wie viel Arbeit hinter einem Produkt vom Bauernhof steckt.“ Gerade die Verarbeitung eigener Lebensmittel sei arbeitsintensiv. Ein Öffnungstag im Hofladen bedeute mehrere Tage Vorbereitung – von der Produktion von Joghurt und Frischkäse über das Backen bis hin zur Verarbeitung der Erdbeeren.</p>
<p>LHStv Geisler betont abschließend: „Dass Lebensmittel täglich verfügbar sind, ist keine Selbstverständlichkeit. Dahinter stehen aktiv wirtschaftende Bauernfamilien, die unsere Versorgung mit viel Einsatz sicherstellen. Der ‚Wölflhof‘ steht beispielhaft dafür, was möglich ist, wenn Wissen, Innovation und Zusammenhalt zusammenkommen. Der bewusste Griff zu regionalen Produkten stärkt nicht nur einzelne Betriebe, sondern sichert Wertschöpfung im ländlichen Raum, erhält unsere Kulturlandschaft und trägt zur Versorgungssicherheit bei.“</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Landwirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Mon, 10 Aug 2026 10:18:17 +0200</pubDate>
				
				<title>Anhaltend hohe Waldbrandgefahr in Tirol</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/anhaltend-hohe-waldbrandgefahr-in-tirol/</link>
				<description>Vorsicht und umsichtiges Verhalten bleiben entscheidend </description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e2bb7375d6b7c055984ccea08492af06f"><span class="regierungsmitglied">Lokale Gewitterniederschläge bringen keine nachhaltige Entspannung – trockene Böden und Unterholz erhöhen weiterhin die Brandgefahr</span></li><li data-list-item-id="e7570776e7bee1ddce5ebb2a2861afd2c"><span class="regierungsmitglied">Feuerentzünden im Wald und in Waldnähe streng geregelt: Forstgesetz sieht klare Verbote, Voraussetzungen und Meldepflichten vor</span></li><li data-list-item-id="ee355ca65768093e9734c1e5fc52a84fb"><span class="regierungsmitglied">Acht von zehn Waldbränden von Menschen verursacht</span></li><li data-list-item-id="ed1c7315e6b7ea301ba5d66de646c9d73"><span class="regierungsmitglied">Tirols Feuerwehren bei Vegetationsbrandbekämpfung hervorragend aufgestellt</span></li><li data-list-item-id="e1221a5a5b2f49016492f57d93e7052d5"><span class="regierungsmitglied">Jede/r kann zur Prävention beitragen</span></li></ul><p>Die anhaltende Sommertrockenheit sorgt weiterhin für eine hohe Waldbrandgefahr in Tirol. Zwar bringen lokale Gewitter derzeit punktuell Niederschläge, eine nachhaltige Entspannung der Situation ist damit jedoch nicht verbunden. Wie trocken Wälder und Böden derzeit sind, zeigen auch mehrere Waldbrände der vergangenen Wochen, die nach Blitzschlägen entstanden sind. Gleichzeitig stellt die Bekämpfung von Wald- und Bodenbränden die Einsatzkräfte insbesondere aufgrund der alpinen Topografie in Tirol vor besondere Herausforderungen – wenn auch gilt: Tirols Feuerwehren sind bei der Vegetationsbrandbekämpfung hervorragend aufgestellt. Das Land Tirol und die Feuerwehren nehmen die anhaltende Trockenheit einmal mehr zum Anlass, um zu sensibilisieren.</p>
<p>„Ein kurzer Regenschauer darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass unsere Wälder vielerorts nach wie vor sehr trocken sind. Gerade die jüngsten Brände nach Gewittern zeigen, wie rasch derzeit ein Brand entstehen und sich entwickeln kann. Umso wichtiger ist, dass wir alle besonders aufmerksam und verantwortungsvoll handeln. Mein großer Dank gilt den Feuerwehren und allen weiteren Einsatzorganisationen, die bei den herausfordernden Einsätzen mit enormem Fachwissen und großem persönlichen Einsatz arbeiten“, betont LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Waldbrände: In allen Bezirken speziell ausgebildete Kräfte und Geräte</span></p>
<p>Besonders problematisch sind im Wald allen voran auch Boden- und Erdbrände: Das trockene Unterholz kann bis weit in den Boden hinein betroffen sein, Glutnester können sich über längere Zeit halten und auch noch Tage später zu einem erneuten Aufflammen führen. Tirol hat seine Kompetenzen in der Vegetationsbrandbekämpfung deshalb über viele Jahre gezielt ausgebaut. In allen Bezirken stehen speziell ausgebildete Kräfte sowie entsprechendes Spezialgerät zur Verfügung. An der Landesfeuerwehrschule in Telfs (Bezirk Innsbruck-Land) werden eigene Ausbildungen im Bereich Vegetationsbrandbekämpfung und Flugdienst angeboten. Tiroler Know-how ist dabei auch über die Landes- und Staatsgrenzen hinaus gefragt.</p>
<p>„Die vergangenen Einsätze untermauern, wie professionell unsere Einsatzorganisationen aufgestellt sind. Diese Schlagkraft ist das Ergebnis intensiver Ausbildungen, laufender Übungen und einer hervorragenden Zusammenarbeit aller Beteiligten. Es braucht aber das Mitwirken aller: Wir appellieren an alle Menschen in Tirol, die geltenden Verbote ernst zu nehmen und im Wald besondere Vorsicht walten zu lassen“, sagt LRin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Astrid Mair</span>.</p>
<p>Landesfeuerwehrkommandant <span class="regierungsmitglied">Jakob Unterladstätter</span> hebt insbesondere die spezialisierte Ausbildung hervor: „Vegetationsbrände sind äußerst anspruchsvolle Einsätze. Steiles Gelände, tief liegende Glutnester und der körperlich anstrengende Einsatz bei der Bodenbrandbekämpfung erfordern viel Personal, spezielles Gerät und eine präzise Einsatzführung. Tirol verfügt hier über bestens ausgebildete Feuerwehrkräfte und ein flächendeckendes System an Stützpunkten. Entscheidend bleibt aber die Prävention: Offenes Feuer und jede mögliche Zündquelle haben bei der derzeitigen Trockenheit im Wald nichts verloren. Wer Rauch oder einen Brand bemerkt, soll unverzüglich die Feuerwehr über 122 alarmieren.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Strenge Regeln für Feuerentzünden im Wald – das ist zu beachten</span></p>
<p>Auch wenn heuer zahlreiche Waldbrände infolge von Blitzeinschlag entstanden sind: Statistisch werden bundesweit acht von zehn Waldbränden von Menschen verursacht. Deswegen gilt folgendes:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ed5b3b518e4773309e6373e05f998d776"><span>Das&nbsp;</span><span class="regierungsmitglied">Feuerentzünden&nbsp;</span><span>im Wald ist im Forstgesetz streng geregelt.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e17a135e35a30fc2dd95ec67cb92fe25c"><span>In Wäldern, in der Kampfzone des Waldes – jener Bereich in alpinen Lagen, wo der Wald aufgrund klimatischer Bedingungen schon sehr stark aufgelockert ist und Bäume nur noch vereinzelt und spärlich wachsen können – sowie in Waldnähe ist das&nbsp;</span><span class="regierungsmitglied">Entzünden oder Unterhalten von Feuer durch unbefugte Personen verboten</span><span>, wenn dadurch die Ausbreitung eines Waldbrandes begünstigt werden kann.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e342aa47921052e60ada8591711a2a81b"><span>Verboten ist ebenso der&nbsp;</span><span class="regierungsmitglied">unvorsichtige Umgang mit feuergefährlichen Gegenständen</span><span>. Darunter fällt insbesondere auch das Wegwerfen von brennenden oder glimmenden Gegenständen wie Zündhölzern oder Zigaretten.</span></li><li data-list-item-id="eba303ef1cc22a13db9e537a4095a119b"><span>Zum Entzünden von Feuer ist ohnehin&nbsp;</span><span class="regierungsmitglied">nur ein sehr eingeschränkter Personenkreis berechtigt</span><span>, insbesondere WaldeigentümerInnen sowie bestimmte von ihnen befugte oder beauftragte Personen. Andere Personen benötigen grundsätzlich eine schriftliche Erlaubnis der WaldeigentümerInnen.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e6557cf6a42cae57f9411f023992e997c"><span>In Zeiten&nbsp;</span><span class="regierungsmitglied">besonderer Brandgefahr&nbsp;</span><span>sollte jegliches Feuerentzünden sowie Rauchen im Wald gänzlich unterbleiben.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ec121e17509c649eacf4199c9355179be"><span>Jedenfalls gelten jeweils entsprechende&nbsp;</span><span class="regierungsmitglied">Meldepflichten&nbsp;</span><span>– derartige Feuer sind unter Angabe von Ort und Zeitpunkt vor Beginn bei der Gemeinde zu melden. Berechtigte Personen müssen Feuer ständig beaufsichtigen und vor dem Verlassen sorgfältig löschen.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="eb58e2ac22c73e5f34e1be7fc91807a96"><span>Das&nbsp;</span><span class="regierungsmitglied">richtige Verhalten&nbsp;</span><span>ist besonders entscheidend, wenn es um die Vermeidung von Waldbränden geht.</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Richtiges Verhalten schützt Wald und Einsatzkräfte</span></p>
<p>Das Land Tirol und die Feuerwehr appellieren an die Bevölkerung und an Gäste, derzeit besonders vorsichtig zu sein. Im Wald soll nicht geraucht und kein Feuer entzündet werden. Auch bei Feuerwerken, Brauchtumsfeuern und anderen möglichen Zündquellen ist größte Vorsicht geboten. Behördliche Verbote aufgrund erhöhter Waldbrandgefahr sind unbedingt einzuhalten. Kommt es dennoch zu einem Waldbrand oder wird Rauchentwicklung wahrgenommen, gilt: sofort Feuerwehrnotruf 122 wählen, den Brandort möglichst genau beschreiben und sich selbst nicht in Gefahr bringen.</p>]]></content:encoded>
				
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