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			<title>Land Tirol - Meldungen</title>
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			<description>Aktuelle Meldungen vom Amt der Tiroler Landesregierung</description>
			<language>de</language>
			<docs>https://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
			
				<copyright>Land Tirol</copyright>
			
			<pubDate>Fri, 25 Sep 2026 06:32:33 +0200</pubDate>
			<lastBuildDate>Fri, 25 Sep 2026 06:32:33 +0200</lastBuildDate>
			
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				<guid isPermaLink="false">news-59619</guid>
				<pubDate>Thu, 24 Sep 2026 08:35:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Konrad Pölzl)</author>
				<title>LHStv Wohlgemuth: „Weitere 84 Mio. Euro für leistbares und nachhaltiges Wohnen“ </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/lhstv-wohlgemuth-weitere-84-mio-euro-fuer-leistbares-und-nachhaltiges-wohnen/</link>
				<description>Kuratorium für Wohnbauförderung zieht Bilanz: Förderungszusicherungen Juli bis September 2026: 84 Millionen Euro für Neubau und Sanierung</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4f1d1bef8387b406d85ccb4efb0f65c8"><span class="regierungsmitglied">Davon 20 Millionen Euro für nachhaltige Sanierungen vorgesehen</span></li><li data-list-item-id="e5ff6d8a95886333b9f2017d4a86ec614"><span class="regierungsmitglied">Freigabe weiterer Großbauvorhaben mit Förderungsvolumen von 51 Millionen Euro</span></li><li data-list-item-id="e604819103087eccae3764121776e91bf"><span class="regierungsmitglied">Wohnbauförderung forciert künftig noch mehr Nachhaltigkeit&nbsp;</span></li></ul><p>Leistbaren Wohnraum schaffen, bestehende Gebäude sanieren und gleichzeitig den Energieverbrauch dauerhaft senken: Das Land Tirol hat im dritten Quartal 2026 weitere 84 Millionen Euro aus der Wohnbauförderung zugesichert.&nbsp;In ihrer jüngsten Sitzung gestern, Dienstag, zog das Kuratorium für Wohnbauförderung unter dem Vorsitz von&nbsp;Wohnbaureferent LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>&nbsp;Bilanz über die Förderungen im vergangenen Quartal: Im Zeitraum von Juli bis September wurden für Neubauvorhaben rund 64 Millionen Euro und für Sanierungen rund 20 Millionen Euro zugesichert. Zudem gab das Kuratorium 51 Millionen Euro für objektgeförderte Großbauvorhaben in Tirol frei.</p>
<p>„Die Wohnbauförderung ist eines unserer stärksten Instrumente, um Wohnen in Tirol leistbar zu halten. Mit weiteren 84 Millionen Euro unterstützen wir die Schaffung von neuem Wohnraum und investieren gleichzeitig kräftig in unseren Gebäudebestand. Das entlastet die Menschen, sichert Investitionen in allen Tiroler Bezirken und stärkt die heimische Bauwirtschaft“, betont LHStv Wohlgemuth.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sanieren, Energie sparen, Wohnkosten senken</span></p>
<p>Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Sanierung des bestehenden Wohnraums. Allein im dritten Quartal wurden dafür Förderungen in Höhe von rund 20 Millionen Euro zugesichert. Unterstützt werden unter anderem bessere Dämmungen und Hitzeschutzmaßnahmen, effizientere Heizsysteme sowie der Umstieg auf erneuerbare Energieträger. Damit werden nicht nur Gebäude langfristig aufgewertet, sondern auch Energieverbrauch und laufende Wohnkosten reduziert. Das ist auch mit Blick auf Tirols Ziel der Energieautonomie bis 2050 von Bedeutung. Rund 45 Prozent des Gesamtenergiebedarfs entfallen auf den Gebäudesektor. Für Wohlgemuth liegt deshalb gerade im Bestand großes Potenzial: „Die günstigste Energie ist jene, die wir gar nicht erst verbrauchen. Wenn wir Gebäude besser dämmen, Heizsysteme erneuern und bestehenden Wohnraum umfassend sanieren, profitieren die Bewohnerinnen und Bewohner durch geringere Energiekosten und gleichzeitig das Klima. Die Wohnbauförderung ist damit auch ein wichtiger Hebel für die Energiewende.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Wohnbauförderung wird bis 2027 weiterentwickelt</span></p>
<p>Diesen Weg will das Land mit der Weiterentwicklung der Wohnbauförderung bis 2027 konsequent fortsetzen. Geplant sind unter anderem einfachere Förderbestimmungen und eine zielgerichtete Weiterentwicklung der Zuschüsse. Gleichzeitig sollen Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung noch stärker berücksichtigt werden. So sollen künftig auch Rückbaukonzepte und damit die Wiederverwendung und das Recycling von Baustoffen stärker in den Fokus rücken.</p>
<p>„Wohnbauförderung muss beides leisten: Wohnen für die Menschen leistbar halten und dafür sorgen, dass wir heute so bauen und sanieren, dass es auch morgen noch sinnvoll ist. Deshalb entwickeln wir unsere Förderungen weiter – einfacher in der Anwendung, zielgerichteter und mit einem noch stärkeren Blick auf Energie- und Ressourceneffizienz“, erklärt Wohlgemuth.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Förderungen beantragen</span></p>
<p>Ansuchen für Wohnbauförderung, Wohnhaussanierung und Wohnbeihilfen (für Eigentumswohnungen) können in den Bezirken Imst, Landeck, Lienz, Kufstein, Kitzbühel, Reutte und Schwaz bei der jeweils zuständigen Bezirkshauptmannschaft gestellt werden. Für Ansuchen für den Bezirk Innsbruck-Land, für Neubauansuchen für das Stadtgebiet Innsbruck sowie für Wohnbeihilfeansuchen für Mietwohnungen ist die Abteilung Wohnbauförderung im Amt der Tiroler Landesregierung zuständig. Ansuchen für Sanierungen sowie Anträge auf Mietzins- und Annuitätenbeihilfe in der Stadt Innsbruck sind beim Stadtmagistrat einzubringen.&nbsp;</p>
<p>Alle Anträge sowie weitere Informationen zu den Fördermöglichkeiten sind auf der Website des Landes unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/bauen-wohnen/wohnbaufoerderung/" target="_blank">www.tirol.gv.at/wohnbau</a>&nbsp;abrufbar.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Wohnbauförderung&nbsp;</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Zugesicherte Förderungen Juli bis September 2026</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Stadt Innsbruck: 10,6 Millionen Euro</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4c6af21d1b6bdf368661ed5afcfdf857">Neubau: 7,5 Millionen Euro</li><li data-list-item-id="e9019284247983ae85453c84c38a39c55">Sanierung: 3,1 Millionen Euro</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Bezirk Innsbruck-Land: 15,7 Millionen Euro</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e8c0b2d3e18f35af11b18ae34e4cbed88">Neubau: 10,8 Millionen Euro</li><li data-list-item-id="e4446adfd4d1ec9a5856c41ccda2e9267">Sanierung: 4,9 Millionen Euro</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Bezirk&nbsp;Imst: 6,5 Millionen Euro</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb69b894cde0050074b3242cc0993a2a4">Neubau: 5,1 Millionen Euro</li><li data-list-item-id="ee46f0ec88031b2586aca8367e02d7a87">Sanierung: 1,4 Millionen Euro</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Bezirk&nbsp;Kitzbühel: 10,3 Millionen Euro</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e3a042ecc3ecf1e9f93585bc5272877ff">Neubau: 9 Millionen Euro</li><li data-list-item-id="e0cfd8ebfe793b602055da02731de2162">Sanierung: 1,3 Millionen Euro</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Bezirk&nbsp;Kufstein: 15,5 Millionen Euro</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e2b591143d316e00b904ceb4cc87b8914">Neubau: 13 Millionen Euro</li><li data-list-item-id="e134cb172d8de9674dba318b9d8b2af12">Sanierung: 2,5 Millionen Euro</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Bezirk&nbsp;Landeck: 3 Millionen Euro</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e81d1eb45305e124b98036b6e05f53b7f">Neubau: 2,2 Millionen Euro</li><li data-list-item-id="e8559ef5ac5aa11137c92fbc4e7353caa">Sanierung: 800.000 Euro</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Bezirk&nbsp;Lienz: 8 Millionen Euro</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e5d1ee17dbf29a35f32ca98df130965d2">Neubau: 5,8 Millionen Euro</li><li data-list-item-id="ef4f870a94f7c2b82bdbfb23d0e93ae61">Sanierung: 2,2 Millionen Euro</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Bezirk&nbsp;Reutte: 5,5 Millionen Euro</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e76f02914fd7404dc76f63a59d658e695">Neubau: 4,5 Millionen Euro</li><li data-list-item-id="ede61f169f920374f9f9d13b79e0a74d4">Sanierung: 1 Millionen Euro</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Bezirk&nbsp;Schwaz: 8,7 Millionen Euro</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb88a07112e401e663e817e932b2d450c">Neubau: 5,8 Millionen Euro</li><li data-list-item-id="e853efe1079bfdc1fbd4fbd634d0aacb9">Sanierung: 2,9 Millionen Euro</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Gesamt: 83,8 Millionen Euro</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Objektförderung – freigegebene Großbauvorhaben (Fördersumme pro Bezirk)</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e727a4df37380d39036bdad827d9edd7d">Innsbruck-Land: 30,7 Millionen Euro</li><li data-list-item-id="ef1b860486bcd1e08efad6f713b98d8de">Kufstein: 18,3 Millionen Euro</li><li data-list-item-id="e7ce3ab81f75ef2317aa2d80372d56712">Reutte: 2 Millionen Euro</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Gesamt: 51 Millionen Euro</span></p>]]></content:encoded>
				
					<category>Bauen und Wohnen</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Wohnbau</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59616</guid>
				<pubDate>Wed, 23 Sep 2026 13:02:27 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Alexander Hörmann)</author>
				<title>Neues Wirtschafts- und Versuchsgebäude an der LLA Imst eröffnet</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/neues-wirtschafts-und-versuchsgebaeude-an-der-lla-imst-eroeffnet/</link>
				<description>Feierlichkeiten in Imst mit LH Mattle und LHStv Wohlgemuth </description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e12a95ad504f61ff11cb6cd3dcee93a92"><span class="regierungsmitglied">Neuer Gutshof für eine zukunftsfitte landwirtschaftliche Ausbildung</span></li><li data-list-item-id="e55e52684cf2f6afc731cf2d00fc31fdd"><span class="regierungsmitglied">Gebäude steht rund 400 SchülerInnen zur Verfügung, um Wissen zu vertiefen</span></li><li data-list-item-id="e2d683215e01e906e38905d86d5cdf626"><span class="regierungsmitglied">Nachhaltige Bauweise und hohe Energieeffizienz im Fokus</span></li></ul><p>Eine moderne Arbeitsumgebung, zeitgemäße Technologien und ein klarer Fokus auf Nachhaltigkeit: Das neue Wirtschafts- und Versuchsgebäude am landwirtschaftlichen Lehrbetrieb „Gutshof“ der LLA Imst bietet den SchülerInnen künftig optimale Bedingungen, um ihre Kenntnisse und Fertigkeiten praxisnah weiterzuentwickeln: Es werden dort Vieh-, Feld- und Ackerwirtschaft sowie die Verarbeitung und Veredelung landwirtschaftlicher Produkte unter modernen Bedingungen vermittelt. Nach rund eineinhalb Jahren Bauzeit wurde der Neubau heute, Donnerstag, im Beisein von Landeshauptmann <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> und Hochbaureferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth </span>feierlich eröffnet.&nbsp;</p>
<p>„Mit dem neuen Wirtschafts- und Versuchsgebäude am Gutshof der LLA Imst investieren wir in die Zukunft junger Menschen und damit auch in die Zukunft unseres Landes. Wer Landwirtschaft in Tirol erfolgreich weiterentwickeln will, braucht bestens ausgebildete Fachkräfte, moderne Infrastruktur und den Mut, neue Wege zu gehen. Unsere Landwirtschaftlichen Lehranstalten bringen all das zusammen“, betont LH Mattle.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Neubau anstelle des 70 Jahre alten Schweinestalls</span></p>
<p>Der Neubau wurde an der Stelle des rund 70 Jahre alten ursprünglichen Schweinestalls errichtet. Dieser entsprach nicht mehr den heutigen Anforderungen an Sicherheit, Hygiene und Funktionalität. Bei der Planung wurde darauf geachtet, den Neubau behutsam in das bestehende landwirtschaftliche Ensemble sowie in die umliegenden Felder und Wiesen einzufügen. Rund 400 SchülerInnen jährlich werden hier künftig ihre praktischen Fertigkeiten unter zeitgemäßen Bedingungen vertiefen.&nbsp;</p>
<p>„Mit dem neuen Gutshof schaffen wir ein modernes und funktionales Gebäude. Gleichzeitig wurde bei der Umsetzung großer Wert auf eine qualitätsvolle und nachhaltige Bauweise gelegt. Damit investieren wir in ein Gebäude, das den Schülerinnen und Schülern beste Rahmenbedingungen bietet und den Gesamtstandort der LLA auch baulich fit für die Zukunft macht“, betont Hochbaureferent LHStv Wohlgemuth.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Landwirtschaftliches Versuchswesen und Genbank unter einem Dach</span></p>
<p>Gleichzeitig bietet das Gebäude Raum für das landwirtschaftliche Versuchswesen und die Genbank des Landes Tirol, der Schatztruhe alter Landsorten. Im neuen Wirtschafts- und Versuchsgebäude sind moderne Ausbildung, praktischer Betrieb, gepaart mit Wissen über alte Landsorten und neuen Erkenntnissen über deren Widerstandsfähigkeit und Einsatzmöglichkeiten, unter einem Dach untergebracht. Die enge Verbindung von Schule und Forschung trägt dazu bei, wertvolles Wissen für kommende Generationen zu erhalten und die Tiroler Landwirtschaft bestmöglich auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten.</p>
<p>„Eine zukunftsfähige Landwirtschaft braucht gut ausgebildete Fachkräfte, innovative Methoden und einen verantwortungsvollen Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen. Dass gleichzeitig auf eine energieeffiziente Versorgung des Gebäudes und die nachhaltige Nutzung der Ressourcen gesetzt wird, ist ein wichtiger und notwendiger Schritt in Richtung einer modernen Landwirtschaft“, betont LH Mattle.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Nachhaltige Bauweise, energieeffizienter Betrieb</span></p>
<p>Beim Bau selbst wurde großen Wert auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz gelegt: Das Gebäude entstand ohne zusätzlichen Bodenverbrauch und wurde überwiegend in Holzbauweise errichtet. Die Photovoltaikanlage auf den Dachflächen ist so ausgerichtet, dass der Energieertrag über den Jahres- und Tagesverlauf optimiert wird. Die Wärmeversorgung erfolgt über das Imster Fernwärmenetz. Zudem gibt es bereits die technische Infrastruktur für die Installation einer E-Tankstelle für Kraftfahrzeuge und E-Bikes. Der Neubau erfüllt damit die Kriterien des klimaaktiv-Gebäudestandards.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Neues Wirtschafts- und Versuchsgebäude „Gutshof“ an der LLA Imst</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e11675fb6348912888404a9de78d3a74a"><span>Abbruch Bestandsgebäude: Mai 2025</span></li><li data-list-item-id="e6f241935cf7a70b394322c428665f2b5"><span>Baubeginn neues Gebäude: Juni 2025 (Bauzeit wurde eingehalten und pünktlich zum Schulstart fertiggestellt und übergeben)</span></li><li data-list-item-id="e22eeb4443acff8b46a891e3b20158871"><span>Nutzfläche: 933 m<sup>2</sup></span></li><li data-list-item-id="eaa2f1244ad7bf1542cafa3444923d3c7"><span>Spitzenleistung Photovoltaikanlage: 74,17 kWp</span></li><li data-list-item-id="ee7029a7e357143bbcaf55d7dd38c2534"><span>Fläche Photovoltaikanlage: 324 m<sup>2</sup></span></li><li data-list-item-id="e1fc0c677a4c93808b08009ba1e2f786e"><span>Kosten: 5,3 Millionen Euro (unter dem angesetzten Budget der Tiroler Landesregierung von 5,6 Millionen Euro)</span></li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Öffentliche Bauten</category>
				
					<category>Schule</category>
				
					<category>Land- &amp; Forstwirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59566</guid>
				<pubDate>Sun, 20 Sep 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Tägliche Bewegungseinheit wird ausgebaut</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/taegliche-bewegungseinheit-wird-ausgebaut/</link>
				<description>300.000 Euro zusätzlich für Tirol</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="efc5a6785721d62f8984728386e2c4d57"><span class="regierungsmitglied">Land Tirol stärkt Bewegung im Schulalltag und Zusammenarbeit mit Sportvereinen</span></li><li data-list-item-id="e5a2ef28b3a79651acc2fa3cdc31c9a27"><span class="regierungsmitglied">LHStv Wohlgemuth: „Bewegung soll selbstverständlicher Teil des Alltags unserer Kinder sein“</span></li></ul><p>Mehr Bewegung für noch mehr Kinder: Die Initiative „Tägliche Bewegungseinheit“ bringt durch qualifizierte Bewegungscoaches zusätzliche, kostenlose Sport und Bewegungsangebote in Kindergärten und Schulen. Ab diesem Schuljahr wird das Angebot nochmals deutlich ausgeweitet. Dafür fließen rund 300.000 Euro zusätzliche Bundesmittel nach Tirol. Damit wird das Budget – bisher 300.000 Euro an Landesgeldern – verdoppelt.&nbsp;</p>
<p>„Kinder für Bewegung zu begeistern, ist eine der besten Investitionen in ihre Zukunft. Regelmäßige Bewegung stärkt die Gesundheit, fördert Konzentration und soziale Kompetenzen und macht vor allem eines: Freude. Unser Ziel muss deshalb sein, Bewegung zu einem selbstverständlichen Bestandteil des Alltags unserer Kinder zu machen“, betont Sportreferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Brücke zwischen Schule und Sportverein stärken</span></p>
<p>Abgewickelt wird die Tägliche Bewegungseinheit von den drei Sportdachverbänden ASKÖ, ASVÖ und SPORTUNION. Dabei kooperieren die Dachverbände mit ihren Mitgliedsvereinen, die qualifizierte Bewegungscoaches und ÜbungsleiterInnen in die Kindergärten und Schulen senden. Nutzen können das Angebot alle Kindergärten sowie Volksschulen und Schulen bis zur Sekundarstufe I.&nbsp;</p>
<p>Das Angebot basiert auf drei Säulen:&nbsp;</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ee481638af26074aee4db13f58e74ea1b"><span class="regierungsmitglied">Bewegungskultur: </span>Bewegung und Sport werden durch Initiativen wie die bewegte Pause oder den bewegten Unterricht zu einem integralen Bestandteil des Kindergarten- und Schulalltags.&nbsp;</li><li data-list-item-id="e6d67132a7e29d3902052afe62c7b2563"><span class="regierungsmitglied">Bewegungseinheiten: </span>Die FIX-Einheiten der täglichen Bewegungseinheit werden zusätzlichen zum Schulunterricht eigenständig durch qualifizierte Bewegungscoaches aus Tiroler Sportvereinen durchgeführt. Damit sollen die Bewegungsumfänge der Kinder und Jugendlichen erweitert werden.</li><li data-list-item-id="e359003c2ff78fa65f641dc23e46c91e6"><span class="regierungsmitglied">Bewegungsvielfalt: </span>Mit den FLEX-Einheiten der täglichen Bewegungseinheit werden durch qualifizierte Bewegungscoaches aus Tiroler Sportvereinen während des Schulunterrichts neue Bewegungsformen vorgestellt bzw. bereits bekannte vertieft. Diese Säule soll das Interesse an der Bewegung bzw. dem sportlichen Training wecken.&nbsp;</li></ul><p>Für LHStv Wohlgemuth liegt darin ein wesentlicher Mehrwert: „Unsere Sportvereine leisten tagtäglich hervorragende Nachwuchsarbeit. Wenn es gelingt, Schule und Verein noch stärker zusammenzubringen, profitieren alle Beteiligten: Kinder entdecken neue Sportarten, Vereine können junge Menschen für Bewegung begeistern und gleichzeitig stärken wir die Strukturen des Tiroler Sports.“</p>
<p>Die zusätzlichen 300.000 Euro an Bundesmitteln sollen dazu beitragen, das Angebot in Tirol weiter auszubauen. Für LHStv Wohlgemuth ist dabei entscheidend, bestehende Strukturen bestmöglich zu nutzen und die unterschiedlichen Bewegungsangebote miteinander zu verzahnen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tiroler Schulsport erreicht knapp 40.000 SchülerInnen</span></p>
<p>Die Tägliche Bewegungseinheit ergänzt die bereits bestehenden Angebote des Landes Tirol über den Tiroler Schulsportservice. Allein im&nbsp;Schuljahr 2025/26 wurden an 630 Tiroler Schulen Bewegungseinheiten für knapp 40.000 SchülerInnen gefördert. Einheiten in 60 unterschiedlichen Sport- und Bewegungsarten wurden unterstützt. Besonders stark nachgefragt waren die Initiativen „Jedes Kind soll schwimmen lernen“ und „Skifahr’n“. Über die Schwimminitiative wurden 1.862 Schulklassen und Kindergartengruppen bei knapp 11.000 Schwimmeinheiten unterstützt. Bei „Skifahr’n“ profitierten 829 Klassen von knapp 5.100 geförderten Skieinheiten. Für den Tiroler Schulsportservice investiert das Land Tirol jährlich insgesamt rund 1,01 Millionen Euro.</p>
<p>„Wir haben in Tirol bereits ein sehr breites Angebot und sehen, wie gut dieses angenommen wird. Mit der Weiterentwicklung der Täglichen Bewegungseinheit können wir den nächsten Schritt setzen. Es geht nicht darum, aus jedem Kind einen Leistungssportler oder eine Leistungssportlerin zu machen. Es geht darum, möglichst früh Freude an Bewegung zu vermitteln. Wer als Kind gerne Sport macht, nimmt diese Begeisterung im besten Fall ein Leben lang mit“, so LHStv Wohlgemuth abschließend.<br>Alle Informationen zu den Bewegungsangeboten und Fördermöglichkeiten des Tiroler Schulsportservice finden sich unter&nbsp;<a href="https://bewegungseinheit.gv.at/" target="_blank" rel="noreferrer">https://bewegungseinheit.gv.at/</a> und&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/sport/tiroler-schulsportservice/" target="_blank">https://www.tirol.gv.at/sport/tiroler-schulsportservice/</a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Sport</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59569</guid>
				<pubDate>Sat, 19 Sep 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Im Herbst auf den Bergen: Sicher unterwegs bei Wanderungen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/im-herbst-auf-den-bergen-sicher-unterwegs-bei-wanderungen/</link>
				<description>Kürzere Tage, Laub, Nässe und erste Vereisungen verändern die Bedingungen am Berg</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="e7868f4e335222ff0a0d9338019055efc"><span class="regierungsmitglied">Neue Ausgesetztheitskarte hilft, Wege und Absturzgefahren bereits bei der Tourenplanung besser einzuschätzen</span></li><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="e0de634a22ad9ef1d105d9cbebc29d61c"><span class="regierungsmitglied">Digitale Informationen unterstützen bei der Planung – Beschilderungen und Hinweise vor Ort haben Vorrang</span></li><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="efe8b948d9287f8028787434907db79e9"><span class="regierungsmitglied">Auch Hüttenöffnungszeiten sowie Aktivitäten in Alm-, Forst- und Jagdwirtschaft beachten</span></li></ul><p>Gute Fernsicht, angenehme Temperaturen und weniger Gewitter machen den Herbst zu einer beliebten Zeit für Wanderungen in Tirol. Gleichzeitig ändern sich die Bedingungen am Berg: Die Tage werden kürzer, Nässe durch Regen, Tau oder Nebel erhöhen die Rutschgefahr. Das Land Tirol appelliert daher, bei der Planung einer Herbsttour die jahreszeitlichen Besonderheiten zu berücksichtigen und die Route an die aktuellen Bedingungen anzupassen. Unterstützung bei der Tourenplanung bieten auch digitale Anwendungen. So gibt es mittlerweile eine&nbsp;<a href="https://tiris.maps.arcgis.com/apps/instant/basic/index.html?appid=3fa67d7731df4bae87ca389736f5ee83&amp;center=11.5056;46.7889&amp;level=7&amp;hiddenLayers=198cd3f2d5a-layer-28;198cd4fca5a-layer-34" target="_blank" rel="noreferrer">Ausgesetztheitskarte</a>: Sie zeigt in vier Stufen die Absturzgefahr auf Wegen – gerade im Herbst bei potentiell erhöhter Rutschgefahr eine wichtige Information. Zudem macht ein Vergleichstool unterschiedliche Wegeklassifikationen in Tirol, Südtirol und Trentino verständlich. Entstanden ist diese Karte im Rahmen eines Euregio-Projekts – DIGIWAY (mehr dazu in der&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/bergwandern-wird-digital-euregio-projekt-digiway-macht-bergwege-sicherer/">Pressemitteilung vom 25. Juni 2026</a>). Zudem werden erstmals die amtlichen Wegedaten der drei Euregio-Landesteile gemeinsam digital nutzbar gemacht.</p>
<p>„Gerade im Herbst lohnt sich ein genauer Blick auf die geplante Tour und die aktuellen Bedingungen. Digitale Werkzeuge können dabei eine wichtige Unterstützung sein. Durch DIGIWAY stehen neue qualitätsgesicherte Datengrundlagen zur Verfügung, die helfen, Wege und mögliche Gefahren besser einzuschätzen“, betont Sportreferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Fünf Tipps für die Herbsttour</span></p>
<p>Bei der Planung und während der Tour gilt es insbesondere, einige herbstliche Besonderheiten im Blick zu behalten:</p><ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="eff9f2f8e38914f152dca35525680b0b4"><span class="regierungsmitglied">Früh starten und kürzer planen:</span><span> Die Sonne geht früher unter. Touren sollten so gewählt werden, dass ausreichend Zeit für den Rückweg bei Tageslicht bleibt.</span></li><li data-list-item-id="e37430f5cd674d600ae5dfe40127318d8"><span class="regierungsmitglied">Höhenlage und Wetter beachten: </span><span>Nach Niederschlägen kann in höheren Lagen bereits Schnee liegen. Auf schattigen Nordseiten kann dieser länger liegen bleiben.</span></li><li data-list-item-id="e5a5af3c8b7054037ddfa0da005e51d72"><span class="regierungsmitglied">Trittsicher unterwegs sein: </span><span>Laub kann Wurzeln, Steine und Löcher verdecken. Nässe durch Regen, Tau oder Nebel macht den Untergrund zusätzlich rutschig.</span></li><li data-list-item-id="e247cf53758ba1144ba972721a9fa16c7"><span class="regierungsmitglied">Frost und Vereisung einkalkulieren: </span><span>Bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt können feuchte Stellen vereisen. Besonders unter Laub können sich in steilen Waldpassagen tückische Eisflächen bilden. Spikes für Wanderschuhe können zusätzliche Trittsicherheit bieten.</span></li><li data-list-item-id="e1182a870a82a9ffd3b60fe62f65f2603"><span class="regierungsmitglied">Hüttenöffnungszeiten prüfen: </span><span>Viele Alm- und Schutzhütten schließen im Herbst. Wer eine Einkehr einplant, sollte sich vorab über die aktuellen Öffnungszeiten informieren.</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Tourenplanung endet nicht am Smartphone</span></p>
<p>Digitale Karten und Tourenplattformen sind wichtige Hilfsmittel bei der Tourenplanung, ihre Angaben sind jedoch nicht immer amtlich geprüft oder aktuell. Deshalb sollten möglichst qualitätsgesicherte Informationen genutzt und im Zweifelsfall mehrere Quellen abgeglichen werden. Das Euregio-Projekt DIGIWAY schaffte dafür zusätzliche Grundlagen.</p>
<p>Auch abseits der eigenen Sicherheit ist im Herbst Rücksicht gefragt. Wer Sperren und Hinweise beachtet, Rücksicht auf andere NutzerInnen des Naturraums nimmt und die eigene Tour an die Bedingungen anpasst, leistet einen wichtigen Beitrag für ein gutes Miteinander am Berg. „Im Herbst teilen sich viele unterschiedliche Interessen den Naturraum. Rücksicht auf Wildtiere, Wald- und Landwirtschaft sowie Jagd ist deshalb ebenso wichtig wie die eigene Sicherheit. Wer aktuelle Hinweise beachtet und seine Tour an die Bedingungen anpasst, trägt zu einem guten Miteinander am Berg bei“, erklärt LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Land- &amp; Forstwirtschaft</category>
				
					<category>Sport</category>
				
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				<pubDate>Tue, 15 Sep 2026 13:18:37 +0200</pubDate>
				
				<title>Die Zukunft der Lehre</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/die-zukunft-der-lehre/</link>
				<description>Tirol präsentiert Masterplan für Fachberufsschulen und Landesberufsschülerheime</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e7256984eff71e18a4cf00ff992aedce4"><span class="regierungsmitglied">Masterplan: Baumaßnahmen bis 2035 mit rund 200&nbsp;Millionen Euro an Investitionsvolumen</span></li><li data-list-item-id="e24492ff7107b286160f555919a334cef"><span class="regierungsmitglied">Start Kompetenzzentren für Sportartikel- und Textilhandel ab 2027/2028</span></li><li data-list-item-id="eccc169295e5e02970962fa585159ae03"><span class="regierungsmitglied">Berufsschulbeirat zur Beratung und Kontrolle des Fortschritts</span></li><li data-list-item-id="e307a111257c76a791974ea3d814f3c98"><span class="regierungsmitglied">LH Mattle: „Lehre ist die beste Wahl!“</span></li><li data-list-item-id="e0b4b1dd5167cdfb889d11dcef2106054"><span class="regierungsmitglied">LHStv Wohlgemuth: „Bauen für flächendeckend beste Lehr-Voraussetzungen!“</span></li><li data-list-item-id="edf39a691bb299b258fb4f8bcfce0738c"><span class="regierungsmitglied">LR<sup>in</sup> Hagele: „Lehrausbildung bleibt solide Grundlage für Karriere!“</span></li><li data-list-item-id="e87a350783ff1394f4fd57e29630d1b78"><span class="regierungsmitglied">Präsident Zangerl: „Jungen Menschen Chancen ermöglichen!“</span></li><li data-list-item-id="e4bf722a2cfb6f0eccf87b5664a23fbca"><span class="regierungsmitglied">Präsident Schubert: „Lehrberufe sind das Fundament, auf dem die wirtschaftliche Zukunft unserer Gemeinden steht!“</span></li><li data-list-item-id="e03578acf83808919794347e99ebd27a8"><span class="regierungsmitglied">Spartenobmann Eberharter: „Qualitätssteigerung in der Lehrlingsausbildung!“</span></li></ul><p>Die Tiroler Landesregierung beschloss heute, Dienstag, eine Zukunftsstrategie und einen Masterplan für die Tiroler Fachberufsschulen (TFBS) und Landesberufsschülerheime. Im Anschluss besuchten LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>, LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>, Bildungslandesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>, Arbeiterkammerpräsident&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Erwin Zangerl</span>, Gemeindeverbandspräsident&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Karl-Josef Schubert</span>,&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Roman Eberharter</span>, Obmann der Sparte Handel der Wirtschaftskammer Tirol, und&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Manfred Schafferer</span>, Bürgermeister der Gemeinde Absam, die Tiroler Fachberufsschule für Tourismus und Handel in Absam.</p>
<p>Einem Masterplan bis 2035 folgend wird die Infrastruktur für die Lehrausbildung in Tirol auf den neuesten Stand gebracht. Ziel ist es, flächendeckend beste Voraussetzungen zu schaffen, um die duale Ausbildung auf einem hohen Qualitätsniveau anzubieten. Dafür sind zeitgemäße Ausbildungs-, Lern- und Lebensbedingungen für die BerufsschülerInnen notwendig. Für den Masterplan Bauen wurden deshalb alle TFBS und Heime einer Prüfung unterzogen. Auf Basis der aktuellen baulichen Substanz und der funktionalen Anforderungen wurde der weitere Fahrplan festgelegt. Begonnen wird mit jenen Standorten, an welchen ein besonderer Handlungsbedarf besteht. Bei allen Baumaßnahmen sind auch insbesondere Energieeffizienz und Nachhaltigkeit im Fokus.</p>
<p>Die ersten Baumaßnahmen im Zusammenhang mit der Erweiterung und Generalsanierung der TFBS Lohbachufer sollen 2028 erfolgen – ein Vorentwurfsprojekt liegt bereits vor und die Finanzierung mittels Baurechtsmodell ist in Planung. Priorität haben zudem die TFBS Mandelsbergerstraße mit der Generalsanierung und Adaptierung des Hauptgebäudes, die TFBS für Bautechnik und Malerei in Absam mit der Erweiterung der Bauhöfe und Lagerflächen sowie die Berufsschülerheime Lohbachufer, Mandelsbergerstraße und jenes der TFBS für Optik und Hörakustik in Hall. Neben diesen Großvorhaben werden laufende Instandsetzungen und Modernisierungen an allen Standorten vorgenommen.&nbsp;Insgesamt werden bis 2035 rund 200 Millionen Euro in die bestehende Schul- und Heiminfrastruktur investiert.&nbsp;Mit dem Masterplan werden unter anderem rund 750 Heimplätze modernisiert und 20 zusätzliche Plätze geschaffen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Praxisnahe: Kompetenzzentren für Sport- und Textilhandel</span></p>
<p>Bereits mit 2027/2028 werden Kompetenzzentren im Einzelhandel mit Schwerpunkt Sportartikel- (TFBS Kitzbühel) und Textilhandel (TFBS Landeck) eingerichtet.&nbsp;Durch die Bündelung spezialisierter Ausbildungsangebote sollen Fachwissen, moderne Ausbildungsmethoden und die Anforderungen der jeweiligen Branchen gezielt zusammengeführt werden. In enger Zusammenarbeit mit der Tiroler Wirtschaft soll eine praxisnahe und zukunftsorientierte Ausbildung sichergestellt werden. Die Kompetenzzentren gelten damit als wesentlicher Beitrag zur weiteren Steigerung der Ausbildungsqualität und zur bestmöglichen Vorbereitung junger Menschen auf die konkreten Anforderungen der Arbeitswelt.</p>
<p>Auch bei der Organisation der Berufsschulen will das Land Tirol neue Wege beschreiten, indem Verbund-Potentiale gemeinsam mit den Stakeholdern ausgelotet werden. Konkret wird auf pädagogischer, organisatorischer und wirtschaftlicher Ebene geprüft, ob ein Berufsschul-Cluster im Westen Tirols sinnvoll ist. Dabei können mehrere Berufsschulen organisatorisch zusammengeschlossen werden, um deren Standorte abzusichern und weiterzuentwickeln. Die Umsetzung hängt davon ab, ob ein potentieller Cluster mit Vorteilen für den Standort, die SchülerInnen sowie die Qualität der Ausbildung verbunden ist.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Enge Zusammenarbeit zwischen Land Tirol und Sozialpartnern</span></p>
<p>Der gesamte Prozess soll von einem neuen Berufsschulbeirat begleitet werden, der als Beratungs- und Kontrollgremium agiert. Im Beirat vertreten sind das Land Tirol, die Bildungsdirektion für Tirol, die Arbeiterkammer Tirol, die Wirtschaftskammer Tirol, der Tiroler Gemeindeverband, die Stadt Innsbruck sowie der Direktor der Landesberufsschülerheime Innsbruck-Kitzbühel.&nbsp;</p>
<p>LH Anton Mattle:&nbsp;</p><blockquote><p>„Die Lehre als duale Ausbildung ist eine gute Wahl für junge Menschen. Das muss in der Gesellschaft und vor allem in den Familien wieder ankommen. Denn die Entscheidung für eine Lehre fällt nicht das Land, sondern der oder die Jugendliche selbst. Dabei wird man aber maßgeblich von der eigenen Familie, dem Freundeskreis und der Schule beeinflusst. Als Land müssen wir aber die Rahmenbedingungen verbessern. Das Land unterstützt die duale Ausbildung durch Berufsorientierungsangebote, Lehrlingsprojekte oder Ausbildungsbeihilfen für Lehrlinge. Mit dem Masterplan für Berufsschulen und Heime modernisieren wir aber auch die Infrastruktur für die Lehrausbildung. Hierfür werden wir rund 200&nbsp;Millionen Euro in die Ausbildungsstätten unserer Lehrlinge investieren.“</p></blockquote><p>LHStv Philip Wohlgemuth:&nbsp;</p><blockquote><p>„Wer die Lehre stärken will, muss auch in die Orte investieren, an denen unsere Lehrlinge lernen, arbeiten und während ihrer Berufsschulzeit leben. Deshalb haben wir erstmals alle Fachberufsschulen und Landesberufsschülerheime systematisch unter die Lupe genommen und daraus einen langfristigen Masterplan bis 2035 entwickelt. Wir werden in den kommenden Jahren Schritt für Schritt sanieren, modernisieren und dort erweitern, wo es notwendig ist. Unsere Fachberufsschulen sind wichtige Anker für die duale Ausbildung in den Regionen. Mit dem Masterplan geben wir allen Standorten eine langfristige Perspektive und schaffen moderne Lern- und Lebensräume für die nächste Generation von Fachkräften.“</p></blockquote><p>LR<sup>in</sup> Cornelia Hagele:&nbsp;</p><blockquote><p>„Die Lehre verbindet wie kaum ein anderer Ausbildungsweg praktische Erfahrung und theoretische Ausbildung. Sie schafft eine solide Grundlage für den beruflichen Erfolg der nächsten Generationen. Gleichzeitig ist die duale Ausbildung Tirols über Tirols Landesgrenzen anerkannt. Damit das so bleibt, setzen wir auf ein ganzheitliches attraktives, hochwertiges und zeitgemäßes Ausbildungsmodell.“</p></blockquote><p>AK-Präsident Erwin Zangerl:&nbsp;</p><blockquote><p>„Das Vorhaben des Landes, dem Bekenntnis zur dualen Berufsausbildung auch konkrete Maßnahmen zur Schaffung und Erhaltung der erforderlichen Infrastruktur folgen zu lassen, kann nur als positiv betrachtet werden. Wichtig ist, dass wir den jungen Menschen Chancen ermöglichen und sie nicht nur für den Lehrberuf begeistern, sondern ihnen auch das notwendige Umfeld bieten, in dem sie ihre Ausbildung absolvieren und vertiefen können. Dies soll mit dieser Offensive gewährleistet werden.“</p></blockquote><p>Gemeindeverbandspräsident Karl-Josef Schubert:&nbsp;</p><blockquote><p>„Regionale Standorte sind für die Lehrausbildung wichtig. Die Standorte der Fachberufsschulen in Tirol haben sich seit vielen Jahren etabliert. Sie alle tragen einen wesentlichen Teil zum Ausbildungsstandort Tirol insgesamt bei und sind wichtig, um junge Menschen in der Region zu halten und ihnen attraktive Zukunftsperspektiven zu bieten. Die Tiroler Gemeinden brauchen gute Fachkräfte – für den Wohlstand in den Gemeinden aber auch für die ganzheitliche Stärkung der Region. Gerade in Tirol mit vielen Tälern ist das ein entscheidender Standortfaktor. Lehrberufe sind damit ein Rückgrat für die Alltagsinfrastruktur, denn ohne sie gäbe es oftmals keine Grundversorgung. Lehrberufe sind somit das Fundament der Tiroler Gemeinden – wirtschaftlich, sozial und kulturell. Fazit: Ohne Lehrberufe keine Dienstleistungen und damit keine Zukunft in den Tälern!“</p></blockquote><p>WK-Spartenobmann Roman Eberharter:&nbsp;</p><blockquote><p>„Als Vertreter der Tiroler Wirtschaft steht für mich die Qualität der Lehre an erster Stelle. Der Masterplan wird dazu beitragen, die Lehre als attraktiven und zeitgemäßen Bildungsweg weiter zu stärken und dem Fachkräftemangel wirksam entgegenzutreten. Besonders die geplanten Kompetenzzentren im Bereich der Einzelhandels-Lehre sind ein wichtiger Schritt für eine nachhaltige Qualitätssteigerung in der Ausbildung. Sie bündeln Fachwissen, fördern Spezialisierung und bringen die schulische Ausbildung noch näher an die Anforderungen der Betriebe.“</p></blockquote><p>Bürgermeister Manfred Schafferer:&nbsp;</p><blockquote><p>„Absam ist seit vielen Jahren ein wichtiger Standort für die berufliche Ausbildung in Tirol. Darauf sind wir als Gemeinde stolz. Gerade hier sehen wir, wie wichtig moderne und praxisgerechte Rahmenbedingungen für eine hochwertige Lehrausbildung sind. Deshalb begrüße ich, dass das Land mit dem Masterplan eine langfristige Perspektive für die Fachberufsschulen schafft und auch am Standort Absam gezielt in die Weiterentwicklung der Infrastruktur investiert. Davon profitieren die Lehrlinge, die Ausbildungsbetriebe und letztlich die gesamte Region.“</p></blockquote>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Arbeit &amp; Wirtschaft</category>
				
					<category>Bildung</category>
				
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				<pubDate>Sun, 13 Sep 2026 20:07:25 +0200</pubDate>
				
				<title>Gratulation an Felix Gall zu Erfolg bei Spanien-Rundfahrt</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/gratulation-an-felix-gall-zu-erfolg-bei-spanien-rundfahrt/</link>
				<description>Nach zweitem Platz bei Giro d’Italia: Osttiroler Radprofi sichert sich bei Vuelta a España den dritten Platz</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="e89ca29f8dcb2e66df0d6cb8d56d4a2b5"><span class="regierungsmitglied">Historischer Erfolg: Gall ist erster Österreicher mit einem Podiumsplatz bei der Vuelta</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Felix Gall</span> hat bei der Vuelta a España den nächsten Meilenstein in seiner Karriere erreicht: Der Osttiroler beendet die dreiwöchige Spanien-Rundfahrt auf dem dritten Gesamtrang. Damit steht der 28-Jährige bei seiner zweiten Grand Tour in diesem Jahr auf dem Podium. Bereits beim Giro d’Italia im Frühjahr hatte Gall mit dem zweiten Gesamtrang für einen herausragenden Erfolg gesorgt. Mit dem dritten Platz bei der Vuelta ist Felix Gall zudem der erste Österreicher, der die Spanien-Rundfahrt mit einem Podiumsplatz beendet.</p>
<p>„Felix Gall hat bei der Vuelta a España eindrucksvoll gezeigt, dass er zu den besten Radfahrern der Welt gehört und gleichzeitig österreichische Radsportgeschichte geschrieben. Nach seinem zweiten Platz beim Giro d’Italia steht er nun auch bei der Vuelta auf dem Podium – eine außergewöhnliche Leistung. Mit seinem Einsatz, seiner Ausdauer und seinem Kampfgeist begeistert er nicht nur die Radsportfans, sondern trägt auch den Namen Tirols in die Welt hinaus. Im Namen des Landes Tirol gratuliere ich Felix Gall herzlich zu diesem großartigen Erfolg“, betont LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.</p>
<p>Auch Sportreferent LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span> gratuliert dem Osttiroler: „Zwei Podiumsplätze bei zwei Grand Tours innerhalb eines Jahres sprechen für sich. Felix Gall hat bei der Vuelta einmal mehr bewiesen, dass er sich dauerhaft an der Weltspitze etabliert hat. Hinter diesem Erfolg stehen enormer Trainingsaufwand, Disziplin und der Wille, auch in den härtesten Rennsituationen alles zu geben. Als Sportland Tirol sind wir stolz auf diese herausragende Leistung und gratulieren Felix Gall sehr herzlich zu diesem weiteren Erfolg.“</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
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					<category>Sport</category>
				
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				<pubDate>Sat, 12 Sep 2026 11:04:09 +0200</pubDate>
				
				<title>„Wir sind die Ersten“ </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/wir-sind-die-ersten/</link>
				<description>Recht auf Kinderbildung und Kinderbetreuung startet ins erste Kinderbetreuungsjahr</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e1ccb3b8eff17a68ac6e1f6861b573979"><span class="regierungsmitglied">Tirol als erstes Bundesland mit Recht auf Vermittlung eines Kinderbildungs- und Kinderbetreuungsplatzes</span></li><li data-list-item-id="e931ef8a43f8d866d356c2e50294af7cf"><span class="regierungsmitglied">Erfolgreicher Start: Allen 11.600 Kindern, die fristgerecht über FRIDA angemeldet wurden, konnte für das Betreuungsjahr 2026/27 ein Platz zugeteilt oder vermittelt werden&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e14218547b70ef54006f98a21b9a757f3"><span class="regierungsmitglied">Kontinuierlicher Ausbau: Mehr als 43.500 Kinder unter 15 Jahren werden in Tirol betreut – in insgesamt 1.274 Einrichtungen</span></li><li data-list-item-id="eea903c8281b754ac14eac45c854b980a"><span class="regierungsmitglied">Nächster Schritt: FRIDA startet für das Betreuungsjahr 2027/28 am 1. Dezember 2026</span></li><li data-list-item-id="e5ffac967484c982e676c01682e7001ee"><span class="regierungsmitglied">„FRIDA und IDA on Tour“: KoordinatorInnen des Landes kommen in die Bezirke und unterstützen Eltern bei der Anmeldung und beantworten Fragen zur ID Austria</span></li><li data-list-item-id="e1c0b1b50d63ffcfac8a4e3e478ea8b2f"><span class="regierungsmitglied">Alle Informationen unter&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at/bildung/elementarbildung/frida-findet-ihren-platz/" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/frida</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;</span></li></ul><p>Am kommenden Montag startet das neue Schul- und Kinderbetreuungsjahr für rund 141.500 Kinder und Jugendliche. Für Tirol ist dieser Tag ein besonderer: Mit dabei sind die ersten Kinder, die im heurigen Frühjahr nach dem Recht auf Kinderbildung und Kinderbetreuung ab dem zweiten Geburtstag einen Platz vermittelt bekamen. Damit ist Tirol das erste Bundesland Österreichs, das ein solches Recht auf Kinderbildung und Kinderbetreuung umgesetzt hat. Knapp 11.600 Anmeldungen gingen fristgerecht ein – und für all diese Kinder konnte eine passende Betreuungsmöglichkeit im Kindergarten, Hort oder in der Kinderkrippe gefunden werden. LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>, LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemut</span>h und Bildungslandesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> gaben heute, Samstag, in Landeck den offiziellen Startschuss. Gemeinsam mit Bürgermeister&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Herbert Mayer</span> luden sie zur Pressekonferenz im neuen Kindergarten Angedair in Landeck, der im Anschluss feierlich eröffnet wurde.</p>
<p>„Wir sind die Ersten in Österreich, die ein Recht auf Kinderbildung und Kinderbetreuung einführen. Damit haben wir ein klares Versprechen umgesetzt: Jedes Kind ab dem zweiten Geburtstag soll einen bedarfsgerechten und möglichst wohnortnahen Betreuungsplatz erhalten, wenn es einen braucht. Schon in der Kinderkrippe und im Kindergarten lernen unsere Jüngsten das Miteinander“, erklärt LH Mattle und ergänzt: „Für Eltern muss gute Kinderbildung und Kinderbetreuung vor allem eines bedeuten: Verlässlichkeit. Sie sollen sich darauf verlassen können, dass Familie und Beruf in Tirol miteinander vereinbar sind und sie echte Wahlfreiheit haben. Daran arbeiten wir und werden die Wirksamkeit des Rechts auf Kinderbildung und Kinderbetreuung beobachten. Unser Ziel ist es, Tirol zum Kinderland Nummer eins zu machen. Wir sind dabei auf einem guten Weg und werden weiterhin hart daran arbeiten.“&nbsp;</p>
<p>Bereits jetzt laufen die Vorbereitungen für das Betreuungsjahr 2027/28. Anmeldungen dafür sind ab 1. Dezember 2026 wieder über die Plattform FRIDA möglich. Bei Fragen stehen die KoordinatorInnen des Landes bereit: Unter dem Motto „FRIDA und IDA on Tour“ kommen sie während des Anmeldezeitraums zudem in alle Tiroler Bezirke und unterstützen unter anderem bei der Aktivierung der ID Austria. Die Termine sind über&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/bildung/elementarbildung/frida-findet-ihren-platz/" target="_blank">www.tirol.gv.at/frida</a> einsehbar.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tirol beim Ausbau der Kinderbetreuungslandschaft österreichweit führend</span></p>
<p>Immer mehr Einrichtungen bieten ganztägige Öffnungszeiten und die Möglichkeit eines Mittagessens. Dass bereits mehr als die Hälfte der Drei- bis Fünfjährigen einen Kindergarten mit erweiterten Öffnungszeiten besucht, beweist, dass dieses Angebot in Tirol zunehmend an Bedeutung gewinnt.&nbsp;Für LHStv Wohlgemuth ist der weitere Ausbau der Kinderbildung und -betreuung dabei nicht nur eine Frage des Angebots:&nbsp;„Mit dem Recht auf Kinderbildung und Kinderbetreuung schaffen wir etwas, das für Kinder und Eltern gleichermaßen wichtig ist: Verlässlichkeit und echte Chancen. Gute Kinderbildung darf nicht davon abhängen, wo ein Kind aufwächst oder welche Möglichkeiten seine Eltern haben. Gleichzeitig schaffen wir damit mehr Wahlfreiheit für Familien. Denn noch immer sind es überwiegend Frauen, die ihre Arbeitszeit reduzieren oder beruflich zurückstecken, wenn eine passende Betreuung fehlt“, betont LHStv Wohlgemuth und führt fort: „Unser Auftrag ist nicht, Familien vorzuschreiben, wie sie ihr Leben organisieren sollen, sondern die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass sie selbst entscheiden können. Familie ist Teamarbeit – und eine verlässliche Kinderbetreuung ist dafür eine wichtige Grundlage.“</p>
<p>Dass Tirol diesen Weg bereits seit Jahren konsequent verfolgt, zeigt auch die Entwicklung der Betreuungslandschaft: Zwischen 2016/17 und 2022/23 wuchs die Zahl der Kinderbetreuungseinrichtungen in Österreich um fünf Prozent, acht Prozent waren es bei den Krippen, Kindergärten und Horten. Tirol ist dabei österreichweit führend, wie eine aktuelle Studie des Österreichischen Instituts für Familienforschung zeigt: 29.400 Kinder wurden 2016/2017 betreut, sechs Jahre später waren es bereits 33.300 – das entspricht insgesamt einem Plus von mehr als 13 Prozent. Die Zahl der BetreuerInnen stieg in diesem Zeitraum sogar um mehr als 20 Prozent. Heute wird in Tirol ein neuer Rekord verzeichnet: „Aktuell betreuen unsere Pädagoginnen und Pädagogen mehr als 43.500 Kinder unter 15 Jahren. Zugleich verzeichnen wir einen Rekord bei den Einrichtungen.&nbsp;Diese sind seit 2020 um 82 auf heute 1.274 Einrichtungen gestiegen“, freut sich LR<sup>in</sup> Hagele.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Plus 82 in fünf Jahren: Mehr als 1.270 Betreuungseinrichtungen in Tirol</span></p>
<p>Das Angebot in Tirol verteilt sich auf 337 Kinderkrippen, 488 Kindergärten, 120 Horte sowie 329 weitere Betreuungsangebote wie Kinderspielgruppen, Tageseltern oder Ganztagsschulen. Zugleich verweist die Landesrätin auf steigende Betreuungszahlen: „Auch bei den Betreuungsquoten konnten wir wichtige Fortschritte verbuchen: Im letzten Betreuungsjahr haben wir erstmals die EU-Vorgaben der sogenannten Barcelona-Zielwerte übertroffen. 33,1 Prozent der Kinder unter drei Jahren und 96,7 Prozent der Drei- bis Fünfjährigen wurden zuletzt betreut“, informiert LR<sup>in</sup> Hagele (mehr dazu in der&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/recht-auf-kinderbildung-und-kinderbetreuung-macht-grosse-fortschritte-tirol-uebertrifft-erstmals-barcelona-ziele/" target="_blank">Pressemeldung vom 5. Mai 2026</a>).&nbsp;</p>
<p>Eine wichtige Rolle spielt letztendlich das Personal: Tirolweit sind aktuell rund 6.500 Fach- und Assistenzkräfte sowie 119 Tageseltern in der Kinderbildung und -betreuung tätig. Um die Qualität und die Weiterentwicklung des pädagogischen Angebots zu sichern, stellt das Land Tirol in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Tirol jährlich auch rund 59.000 kostenlose Fortbildungsstunden für ElementarpädagogInnen zur Verfügung. Ergänzend wurde ein neues Mentoringprogramm für BerufseinsteigerInnen in der Elementarpädagogik geschaffen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">FRIDA als Schlüssel&nbsp;</span></p>
<p>Ein wesentlicher Baustein für das Recht auf Kinderbildung ist die digitale Anmeldeplattform FRIDA. Seit der Aktivierung im Vorjahr gibt es erstmals einen einheitlichen Anmeldeprozess und eine landesweite Übersicht zu den Betreuungsangeboten. Eltern bzw. Erziehungsberechtigte geben dort ihren Betreuungsbedarf digital bekannt und melden ihr Kind für einen Platz in Kinderkrippe, Kindergarten oder Hort an. „Der Einführung von FRIDA sind einige wichtige Schritte vorausgegangen: Im Herbst 2023 haben wir im Anschluss an eine Studienreise nach Finnland den Grundstein für das Recht auf Kinderbildung gelegt. Schon wenige Monate später haben wir vier Pilotregionen mit 48 Gemeinden ausgerufen, um die Vorarbeiten für FRIDA zu starten“, gibt LH Mattle einen Einblick in den damaligen „10-Punkte-Plan“.&nbsp;</p>
<p>„Mittlerweile hat sich FRIDA erfolgreich etabliert. Bei der ersten Anmeldephase gingen rund 11.600 Anmeldungen fristgerecht ein, anschließend wurden die Plätze durch die zuständigen Gemeinden und privaten Erhalter zugeteilt. Wenn sich hier nicht sofort eine Lösung gezeigt hat, kamen unsere Koordinatorinnen und Koordinatoren ins Spiel, die bei der Vermittlung eines Platzes unterstützen“, betont LHStv Wohlgemuth.&nbsp;</p>
<p>Das neue System sei ein Vorteil für alle Seiten, pflichtet ihm auch LR<sup>in</sup> Hagele bei: „FRIDA hat einen Paradigmenwechsel gebracht: Erstmals wird der Betreuungsbedarf in Tirol landesweit sichtbar. Eltern können ihren Bedarf digital bekanntgeben, die Gemeinden erhalten einen besseren Überblick und wir können freie Plätze gezielt vermitteln. Dass allen fristgerecht angemeldeten Kindern für 2026/27 ein Platz vermittelt werden konnte, ist ein wichtiger erster Erfolg“, erklärt die Bildungslandesrätin.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Auch der Kindergarten Angedair startet ins neue Betreuungsjahr</span></p>
<p>Landecks Bürgermeister&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Herbert Mayer </span>verweist abschließend auf die Bedeutung von FRIDA für Gemeinden und Familien:&nbsp;„FRIDA schafft auf Landesebene die Grundlage dafür, dass der Betreuungsbedarf sichtbar wird und die Familien verlässlich zu einem Platz kommen. Letztendlich muss Kinderbildung aber in den Gemeinden spürbar werden – und der neue Kindergarten Angedair ist dafür ein gutes Beispiel. Demnächst läuft der Betrieb an und soll bei den Kindern für schöne erste Bildungserfahrungen sorgen.“&nbsp;Knapp 100 Kinder zwischen drei und sechs Jahren werden in den neugebauten Räumlichkeiten betreut. Das Konzept des neuen Landecker Kindergartens, der sich in fünf Gruppen gliedert, orientiert sich an der sogenannten Werkstattpädagogik und sieht eigene Funktionsräume wie ein Atelier oder einen Raum für „NaturforscherInnen“ vor.&nbsp;Für den Kindergarten Angedair sind insgesamt 14 MitarbeiterInnen vorgesehen – sechs pädagogische Fachkräfte, vier Assistenzkräfte, zwei Stützkräfte sowie zwei zusätzliche Pädagoginnen für die Sprachförderung.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
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				<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 10:31:09 +0200</pubDate>
				
				<title>Energie vom Dach: Sonnenstrom für den Maschinenhof Agrar Lienz</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/mehr-energie-vom-eigenen-dach-sonnenstrom-fuer-den-maschinenhof-agrar-lienz/</link>
				<description>Neue Photovoltaikanlage mit Überschusseinspeisung am Maschinenhof Agrar Lienz</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ed9e80b32cb83f219e28b1b1f45835fd8"><span class="regierungsmitglied">Land baut Photovoltaik auf eigenen Gebäuden weiter aus</span></li><li data-list-item-id="e48ae0641b66b9a7a002f57070ad80193"><span class="regierungsmitglied">Tirol im europäischen Spitzenfeld: Anteil erneuerbarer Energie 60 Prozent</span></li></ul><p>Der Maschinenhof Agrar Lienz des Landes Tirol produziert seinen Strom künftig zur Gänze direkt am eigenen Dach: Im Zuge der notwendigen Dachsanierung wurde heuer eine 30-Kilowatt-Peak-Photovoltaikanlage (kWp) errichtet. 69 Module auf einer Fläche von 135 Quadratmetern erzeugen Sonnenstrom für den landeseigenen Betrieb. Nicht benötigte Energie wird in das öffentliche Netz eingespeist. Das Land Tirol investiert dafür rund 95.000 Euro in die Photovoltaikanlage inklusive der erforderlichen Sicherheitseinrichtungen. Die Anlage ist technisch fertiggestellt und geht demnächst in Betrieb. Der Maschinenhof Agrar Lienz ist eine wichtige Versorgungseinrichtung für die ländliche Verkehrsinfrastruktur, insbesondere für ländliche Straßen und landwirtschaftliche Seilwege.&nbsp;</p>
<p>„Jede notwendige Sanierung ist auch eine Chance, unsere Landesgebäude fit für die Zukunft zu machen. Beim Maschinenhof Agrar Lienz verbinden wir die Dachsanierung deshalb direkt mit der Erzeugung von Sonnenstrom. Diesen Ansatz verfolgen wir Schritt für Schritt bei unseren Gebäuden im ganzen Land. Wo es technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist, verbinden wir notwendige Sanierungen mit mehr Energieeffizienz und erneuerbarer Energie. So senken wir langfristig den Energieverbrauch und die laufenden Kosten und werden als Land unabhängiger“, betont Hochbaureferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.&nbsp;</p>
<p>„Wenn auf dem Dach eines Landesbetriebs Sonnenstrom erzeugt wird und dieser direkt vor Ort genutzt werden kann, ist das Energiewende in der Praxis. Der Maschinenhof Agrar Lienz wird künftig seinen gesamten Strombedarf mit der eigenen Photovoltaikanlage decken und darüber hinaus Sonnenstrom ins Netz einspeisen. Wir wollen die geeigneten Flächen auf unseren eigenen Gebäuden nutzen und damit unsere Energieversorgung unabhängiger machen. Tirol liegt beim Anteil erneuerbarer Energie bereits im europäischen Spitzenfeld – diesen Weg setzen wir konsequent fort“, sagt Energiereferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Vom Dach direkt in den Betrieb</span></p>
<p>Der Maschinenhof ist damit ein weiteres Beispiel dafür, wie das Land Tirol seine eigenen Gebäude für die Energiegewinnung nutzt. Im ersten Halbjahr 2026 kamen insgesamt 288 kWp an neuer Photovoltaikleistung hinzu. Derzeit sind rund 60 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 4.400 kWp auf Landesgebäuden installiert. Dafür werden rund 24.800 Quadratmeter Dachfläche genutzt – etwas mehr als 3,4 Fußballfelder.</p>
<p>Auch bei der Wärmeversorgung setzt der Maschinenhof bereits auf erneuerbare Energie. Die Wärme wird seit geraumer Zeit über die REO – Regionalenergie Osttirol bereitgestellt. Mit der neuen Photovoltaikanlage wird nun auch die Stromversorgung auf die Nutzung heimischer Sonnenenergie ausgerichtet.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sonnenenergie als Teil der Energiewende – weitere Anlagen bis 2027</span></p>
<p>Der Ausbau der Photovoltaik auf Landesgebäuden ist Teil des Tiroler Weges zur Energieautonomie. Weitere Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 800 kWp wurden im Vertrag mit der TINEXT bereits abgerufen und sollen bis 2027 errichtet werden.</p>
<p>Tirol kann sich rechnerisch bereits an 220 von 365 Tagen vollständig mit heimischer erneuerbarer Energie versorgen (mehr dazu&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/energiewendetag/"><span lang="DE" dir="ltr">hier</span></a>). Damit liegt das Land deutlich über dem österreichischen Durchschnitt von 157 Tagen und dem EU-Durchschnitt von 92 Tagen. Mehr als 60 Prozent des Tiroler Endenergieverbrauchs stammen bereits aus erneuerbaren Energiequellen. Damit zählt Tirol im europäischen Vergleich zu den Regionen mit einem besonders hohen Anteil erneuerbarer Energie.</p>
<p>Bis 2050 soll Tirol an allen 365 Tagen des Jahres rechnerisch energieautonom sein und seinen Energiebedarf bilanziell vollständig aus heimischen erneuerbaren Energiequellen decken.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Energie</category>
				
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			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59478</guid>
				<pubDate>Tue, 08 Sep 2026 13:16:52 +0200</pubDate>
				
				<title>Tirol will mehr Unabhängigkeit: Landesregierung arbeitet an Energieautonomie 2050</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tirol-will-mehr-unabhaengigkeit-landesregierung-arbeitet-an-energieautonomie-2050/</link>
				<description>Tirol ist voller Energie: Herbstklausur der Tiroler Landesregierung in Lienz </description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ea4abc08b027206cf10f808052afb90b3"><span class="regierungsmitglied">Energie-Zielszenario aktualisiert:&nbsp;Erneuerbare Energieerzeugung bis 2050 um 50 Prozent ausbauen und Endenergiebedarf um 30 Prozent senken&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e6acc9e60030fec76f9a962119f783243"><span class="regierungsmitglied">Landesregierung zieht Bilanz und beschließt neue Maßnahmen – von Speicherförderung und Wärmewende bis zur Dekarbonisierung der Öffis</span></li><li data-list-item-id="e0ff53b253d700bba4bffae9fa5dfdfe9"><span class="regierungsmitglied">Wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“: Einfachere und schnellere Verfahren zur Genehmigung von Energiespeicher</span></li></ul><p>Die Herbstklausur der Tiroler Landesregierung in Osttirol stand im Zeichen der Energiewende: Tirol hält am Ziel fest, die Unabhängigkeit voranzutreiben und bis 2050 energieautonom zu sein. Bereits heute versorgt sich Tirol an 220 von 365 Tagen im Jahr vollständig mit heimischer, erneuerbarer Energie. Damit liegt Tirol deutlich über dem Österreich- und EU-Schnitt. Die Landesregierung will noch weitergehen und bis 2050 weitere Schritte setzen, um das Ziel „TIROL 2050 energieautonom“ zu erreichen und den Import von ausländischen fossilen Brennstoffen zu beenden. Auf Basis eines aktualisierten Energie-Zielszenarios Tirol 2050 forciert die Tiroler Landesregierung den Ausbau von Speicherkapazitäten, die Wärmewende sowie den Umstieg auf saubere Antriebe bei den öffentlichen Verkehrsmitteln und die Nachhaltigkeit in der Landesverwaltung. LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>, LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>, LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> und LR&nbsp;<span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> präsentierten heute, Dienstag, im Rathaus in Lienz die beschlossenen Maßnahmen.&nbsp;</p>
<p>„Tirol hat das Potenzial, sich selbst mit sicherer, sauberer und erneuerbarer Energie zu versorgen. Wir müssen uns in der Energiefrage unabhängig machen. In den vergangenen Jahren ist deutlich geworden, wie schnell sich internationale Krisen auf unsere Energieversorgung und die Preise in Österreich auswirken. Die fossilen Energieträger sind die wahren Preistreiber und die Öl-Scheichs und Gas-Oligarchen die Krisen-Profiteure. Unser Ziel ist deshalb klar: Tirol soll bis 2050 energieautonom werden. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Energiewende über Wohlstand, Standort, Lebenserhaltungskosten, Wettbewerbsfähigkeit und über Arbeitsplätze entscheidet“, betont LH Mattle.&nbsp;</p>
<p>60 Prozent des Tiroler Endenergiebedarfs werden bereits heute aus erneuerbaren Energieressourcen gedeckt – insbesondere aus Wasserkraft und Biomasse. „Jede Kilowattstunde, die wir einsparen oder in Tirol erneuerbar erzeugen, macht uns unabhängiger. Die Energiewende ist deshalb nicht nur eine Frage des Klimaschutzes, sondern auch der Versorgungssicherheit und der sozialen und wirtschaftlichen Unabhängigkeit“, erklärt LHStv Wohlgemuth. Das Land geht selbst voran: „Wir können von den Tirolerinnen und Tirolern nicht verlangen, ihren Energiebedarf zu reduzieren und auf erneuerbare Energie umzusteigen, wenn wir selbst nicht mit gutem Beispiel vorangehen. Deshalb machen wir auch die Landesverwaltung Schritt für Schritt klimafitter – mit Photovoltaik auf Landesgebäuden, energieeffizienten Gebäuden und einem zunehmend elektrifizierten Fuhrpark.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">50 Prozent mehr erneuerbare Energie, 30 Prozent weniger Endenergiebedarf</span></p>
<p>Bereits 2014 fasste die Tiroler Landesregierung den Beschluss, bis 2050 den Energiebedarf im Land bilanziell aus heimischen, erneuerbaren Energiequellen zu decken. „In rund 20 Jahren haben wir den Anteil der Erneuerbaren von 37 auf über 60 Prozent gesteigert. Die Stromerzeugung aus PV hat sich in diesem Zeitraum mehr als verzwölffacht, bei den Wärmepumpen verzeichnet Tirol das stärkste Wachstum aller Bundesländer. Auch beim Ausbau der Wasserkraft – dem Rückgrat der heimischen Energieversorgung – wurden Erfolge erzielt, ein gutes Stück des Weges liegt aber noch vor uns“, zieht Energiereferent LHStv Geisler Zwischenbilanz. Man dürfe sich auf den Erfolgen nicht ausruhen: „‚TIROL 2050 energieautonom‘ ist kein Schlagwort, sondern ein konkreter Auftrag. Wir müssen die erneuerbare Energie bis 2050 um 50 Prozent ausbauen und gleichzeitig unseren Endenergiebedarf im Vergleich zu 2024 um 30 Prozent senken. Ein ambitioniertes Ziel, das wir meistern, wenn wir alle zusammenarbeiten.&nbsp;Die Maßnahmen, die wir jetzt vielleicht auch gegen Widerstand setzen, schaffen ein Tirol, das auch in Zukunft lebenswert und unabhängig ist.“&nbsp;</p>
<p>Die fachliche Grundlage für die weitere Entwicklung bildet das Energie-Zielszenario Tirol 2050. Aufgrund der technologischen, wirtschaftlichen und energiewirtschaftlichen Veränderungen wird dieses regelmäßig von der Energieagentur Tirol evaluiert und aktualisiert. Die aktuelle Überarbeitung zeigt: Die Energieautonomie in Tirol ist bis 2050 möglich. Dafür muss insbesondere der Endenergiebedarf in den Bereichen Gebäude, Mobilität und Produktion deutlich reduziert werden. Gleichzeitig müssen die heimischen erneuerbaren Energieträger konsequent ausgebaut sowie Stromnetze und Speicherkapazitäten weiterentwickelt werden. Notwendig ist etwa der Ausbau der Wasserkraft um rund 25 Prozent, die auch künftig das Rückgrat der Stromversorgung bilden wird, aber auch mehr Energiegewinnung aus Umweltwärme, Photovoltaik, Biogas oder Wind.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Mehr Stromspeicher: Förderung von netzdienlichen Stromspeichern wird ausgebaut</span></p>
<p>Mit dem Ausbau der erneuerbaren Energie steigt die Bedeutung von Speichermöglichkeiten. Denn Strom aus Sonne steht beispielsweise nicht immer genau dann zur Verfügung, wenn er gebraucht wird.&nbsp;Insbesondere Stauseen sind eine sinnvolle Speichertechnologie im großen Maßstab und können das Stromnetz wesentlich entlasten und stabilisieren.&nbsp;</p>
<p>„Bei der Energiewende starten wir in das nächste Kapitel. Da wir viel erneuerbare Energie erzeugen, wollen wir auch die notwendigen Speichermöglichkeiten schaffen. Unsere Speicherkraftwerke brauchen keine kritischen Rohstoffe, die importiert werden müssen und können von Tirol aus mit der Wasserkraft Zeiten ausgleichen, in denen Photovoltaik und Windkraft schwächeln“, erklärt LH Mattle, dass der Ausbau von Pumpspeicherkraftwerken vorangetrieben und Genehmigungsverfahren für Speicheranlagen erleichtert werden müssen: „Tirol entwickelt die bestehende Stromspeicher-Förderung 2027 weiter, um den Ausbau von Speicherkapazitäten voranzutreiben.“&nbsp;</p>
<p>Konkret wird die Förderung von netzdienlichen Stromspeichersystemen, die etwa Privathaushalte für Batteriespeicher beantragen können, im kommenden Jahr in Abstimmung mit Fördermöglichkeiten des Bundes weiterentwickelt. Künftig soll die Förderung nicht mehr ausschließlich auf die Nachrüstung von Speichersystemen ausgelegt werden. Für die laufende Förderung ist die Nachfrage derart groß, dass die Mittel aus dem Budget 2026 fast vollständig ausgeschöpft sind. „Um einen Förderstopp zu verhindern, stocken wir das Budget für die bestehende Stromspeicher-Förderung auf. Damit stellen wir die Mittel für das Jahr 2026 sicher“, so LH Mattle.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Nachhaltig und effizient heizen</span></p>
<p>Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Gebäudesektor, auf den 45 Prozent des gesamten Endenergiebedarfs entfallen. Dämmung, effiziente Heizsysteme und der Umstieg auf erneuerbare Wärme werden weiter forciert. „Bei der Wärmewende gilt: Raus aus Öl und Gas und hinein in effiziente, erneuerbare Wärme“, sagt LHStv Geisler. Um die Wärmeversorgung vor allem auch in den Ballungs- und Tourismusgebieten auf erneuerbare Energieträger umzustellen, sollen Nah- und Fernwärmenetze weiter ausgebaut werden. Ein wirksamer Hebel zur Senkung des Endenergiebedarfs sind die Dämmung von Bestandsgebäuden und energieeffiziente Neubauten.</p>
<p>Mit der Mitmach-Aktion „Mission Keller-Check“ erhalten Haushalte in der Heizsaison 2026/27 kostenlose Dämmsets und Unterstützung bei der Dämmung von Heizungsrohren. „Energieeffizienz beginnt bei uns zu Hause. Mit der ‚Mission Keller-Check‘ wollen wir zeigen, dass schon kleine Maßnahmen Energie sparen, Kosten senken und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten können“, so LHStv Geisler. Umgesetzt wird die Aktion von der Energieagentur Tirol.</p>
<p>Auch die Wohnbauförderung wird bis 2027 weiterentwickelt. Geplant sind unter anderem einfachere Förderbestimmungen, eine zielgerichtete Weiterentwicklung der Zuschüsse sowie die Möglichkeit, umfassende Sanierungen schrittweise umzusetzen. Zusätzlich sollen Rückbaukonzepte und damit das Recycling von Baustoffen stärker berücksichtigt werden. „Mit der Wohnbauförderung haben wir in Tirol ein Erfolgsmodell für mehr leistbares Wohnen. Gleichzeitig ist sie ein wichtiger Hebel für die Energiewende. Diesen Hebel wollen wir künftig noch stärker nutzen“, kündigt LHStv Wohlgemuth an.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Vollständige Dekarbonisierung: Öffis bis 2040 emissionsfrei</span></p>
<p>Im Verkehrsbereich setzt Tirol auf einen weiteren Ausbau des öffentlichen Verkehrs und die Umstellung auf saubere Antriebe. „Über 198.000 Tirolerinnen und Tiroler mit einer VVT-Jahreskarte leisten bereits heute einen wichtigen Beitrag zur Energiewende. Unser Ziel ist deshalb: ein attraktives Öffi-Angebot und gleichzeitig eine emissionsfreie und vollständig elektrische Busflotte“, erklärt Mobilitätslandesrat Zumtobel. Ziel ist, die VVT-Flotte bis 2040 vollständig auf emissionsfreie und elektrische Antriebe umzustellen. In einem ersten Schritt werden bis Dezember 2030 mindestens 65 Prozent der ausgeschriebenen und beschafften Busse – vor allem die Stadt- und Ortsbusse – mit emissionsfreiem Antrieb ausgestattet sein.&nbsp;</p>
<p>Die Energieautonomie 2050 ist ein wesentlicher Eckpfeiler der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie. Mit dem zweiten Maßnahmenprogramm werden derzeit 164 konkrete Umsetzungsinitiativen bis Ende 2027 konsequent vorangetrieben. Dafür hat Tirol in den vergangenen Jahren ein starkes Netzwerk auf regionaler und lokaler Ebene etabliert. „Diese starken regionalen Partnerschaften sind ein wesentlicher Hebel für die Energiewende. Sie bringen die Ziele der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie direkt vor Ort zur Umsetzung und ermöglichen es, gemeinsam mit Gemeinden, Regionen, Bildungseinrichtungen und Betrieben konkrete Projekte für mehr Energieeffizienz, erneuerbare Energien und Klimaschutz voranzubringen“, so LR Zumtobel.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<h3>Factbox: Die Maßnahmen im Detail</h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Eckpunkte Aktualisierung des Zielszenarios Tirol 2050</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e90f7525dc4e9ded9e262d1abae3e875d">Energieautonomie Tirols bis 2050 ist erreichbar.&nbsp;</li><li data-list-item-id="e9c43ef943ce30168c32c3b4285be0a90">Ausbau der heimischen erneuerbaren Energieerzeugung (+50 Prozent) und Reduktion des Endenergiebedarfs (-30 Prozent) im Vergleich zu 2024 notwendig.&nbsp;</li><li data-list-item-id="e493102039b0797e382d6086d261f7cd1">Detailbericht bis Ende 2026.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Ausbau der Speicherkapazitäten</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0e4f5c2d38f09667b8b662281b312c87">Aufstockung der Mittel für die Speicherförderung 2026.</li><li data-list-item-id="e65026d7c57eb0f4c7d5422ee91db440a">Weiterentwicklung der Speicherförderung ab 2027.</li><li data-list-item-id="efb4b1f0f6fd11d01e48c4f2b6ac4ce63">Ausbau von Pumpspeicherkraftwerken.</li><li data-list-item-id="e734c5b00254c5f1b65e5265aaae8bc76">Weiterentwicklung des Verfahrenshandbuchs für Großbatteriespeicher.</li><li data-list-item-id="eba428061976ff81df359ce70a338c080">Musterablauf für Großspeicherbatterien.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Wärmewende forcieren</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb5987d20bff6517a051fc0797d30a0a6">Ausbau von Nah- und Fernwärme mit Schwerpunkt Inntal und Tourismusgebiete.</li><li data-list-item-id="e1067f3b02a4b67fe1c1b9e9a907694ae">Weiterentwicklung des Wärmenetzkatasters auf TIRIS.</li><li data-list-item-id="e3c481d26916b9525e213dcdad7c097a2">„Mission Keller-Check“ zur Dämmung von Heizungsrohren für Tiroler Haushalte.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Nachhaltigkeit in der Wohnbauförderung stärken</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e16b06b22eea07d8009276907d6bf7869">Vereinfachung der Förderbestimmungen.</li><li data-list-item-id="e0444867c038982fa1e77c4cde1fecbc1">Weiterentwicklung der Zuschüsse für energieeffizientes und umweltfreundliches Bauen.</li><li data-list-item-id="eb1959a04fbb06f52c6730e5ac061b303">Förderung von Rückbaukonzepten und Baustoffrecycling.</li><li data-list-item-id="ecd8129f93a137695e8f40811689b2ade">Förderung schrittweiser Sanierungen.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Dekarbonisierung des öffentlichen Verkehrs</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e09c82791bef5963f5c49206de7fcea11">Umsetzung der VVT-Strategie „Zukunftsbild Tirol – klimaneutrale Öffis 2040“.</li><li data-list-item-id="e824908ff3a1eae71cbc0d22a7e403769">Schrittweise Umstellung des Busverkehrs auf emissionsfreie Antriebe.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Tiroler Energiefonds für Gemeinden weiterentwickeln</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ec465510e854699e274d8d6ab1d64f546">Erweiterung der Richtlinien.</li><li data-list-item-id="e041500320e94d7f960b803a236c66b4f">Neue Förderung für Batteriespeicher.</li><li data-list-item-id="e46394163f37433552bf5d0be83a735ba">Thermische Sanierungen künftig stärker über einmalige Zuschüsse unterstützen.</li><li data-list-item-id="e84b7460555b04c7b8342bcc446fd8d30">Erweiterung der Förderung für Energiebeauftragte.</li><li data-list-item-id="e94fddb447814bec1147691050b734a46">Höhere Förderung für Energiebuchhaltung und Energiemonitoring.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Gesetzliche Rahmenbedingungen schaffen</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0e6513f6d8760e21366b5e37ea2fcdd9">Überprüfung und Anpassung relevanter landesgesetzlicher Vorgaben.</li><li data-list-item-id="efa8334a761c4c7ae60a626e3bb13697a">Vereinfachung und Beschleunigung von Verfahren.</li><li data-list-item-id="e5d8839b4ab46153ad0748583002a3429">Reduktion von Bewilligungspflichten, wo fachlich und rechtlich vertretbar.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Landesverwaltung als Vorbild</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e90e7e3732bc74328b45d8a1f6b185749">Mehr Photovoltaik auf Landesgebäuden.&nbsp;</li><li data-list-item-id="ecd5f8f81ef1bc77705f432d145147c8b">Energieeffiziente Sanierung und klimafreundliche Gebäudetechnik.</li><li data-list-item-id="e3f7414e9b2155b2da72b21663b67852b">Weitere Elektrifizierung des Landesfuhrparks.</li><li data-list-item-id="e795a46fe0bebc37c2a90adb6e433db65">Mehr erneuerbare Energie und Energieeffizienz bei landesnahen Unternehmen.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie als gemeinsamer Rahmen</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e91209e069c0c2d1fbf4fb3d50d941a2d">Konsequente Umsetzung der 164 Maßnahmen des zweiten Maßnahmenprogramms mit besonderem Fokus auf Energie.</li></ul><p></p><hr>

<h3>Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung</h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Einfachere und schnellere Verfahren zur Genehmigung von Energiespeichern – wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“: </span>Die neu vorgestellten Maßnahmen für „TIROL 2050 energieautonom“ sehen im Sinne des Tirol Konvents, dem Weiterentwicklungsprozess der Landesverwaltung, auch Schritte zur Vereinfachung und Entbürokratisierung von Verfahren im Energiesektor vor. Teil dessen ist die Überprüfung und gegebenenfalls Anpassung aller relevanten landesgesetzlichen Vorgaben. Ziel ist vor allem die Vereinfachung und Beschleunigung von Verfahren. Dort, wo fachlich und rechtlich vertretbar, sollen zudem Bewilligungspflichten reduziert werden. Vereinfachung gibt es insbesondere im Bereich der Energiespeicher: Das bereits existierende&nbsp;Verfahrenshandbuch für Batteriespeicheranlagen soll überarbeitet und weiterentwickelt werden, damit Verfahren einfacher und schneller abgeschlossen werden können. Interessierte erfahren außerdem, welche Schritte bei einem Verfahren zur Errichtung einer Batteriespeicheranlage zu berücksichtigen sind. Zugleich soll ein Musterablauf für die Genehmigung von Batteriespeicheranlagen/Großspeicherbatterien durchgeführt werden. Dabei sollen rechtliche Grundsatzfragen geklärt und so weitere Verfahren in dieser Rechtsmaterie schneller umgesetzt werden können.&nbsp;„Wir wollen fördern, was die Energiewende voranbringt, und gleichzeitig Hürden abbauen. Wer in erneuerbare Energie und Energieeffizienz investiert, soll in Tirol möglichst rasch ins Tun kommen. Daher setzen wir auch hier voll auf den Tirol Konvent, bauen Bürokratie ab und vereinfachen Verfahren“, betont LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sonderförderungsprogramm Landeck:</span> Mit den Sonderförderungsprogrammen wird die wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Region unterstützt. So auch der Bezirk Landeck. Auf Antrag von LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> werden einmal mehr gezielt konkrete Projekte in der Region gefördert: 16 Vorhaben profitieren von Förderungen in Höhe von insgesamt über 367.000 Euro. „Mit der aktuellen Unterstützung wird – auch ganz im Sinne der heutigen Regierungsklausur – beispielsweise die Nutzung erneuerbarer Energien gestärkt, indem Anschaffungen für Großbatteriespeicher von Unternehmen unterstützt werden. Weitere Felder zielen auf die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von touristischen Einrichtungen, die Attraktivierung des öffentlichen Personennahverkehrs oder auch Forschungsprojekte, von denen die Region nachhaltig profitieren soll. Laufend werden im Zuge der Sonderförderungsprogramme qualitätsverbessernde Vorhaben gefördert. Wir unterstützen damit die regionale Wirtschaftskraft als Ganzes und ermöglichen vielfach erst mithilfe dieser Förderprogramme die Realisierung von Projekten“, ist LH Mattle überzeugt.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Digitale Mobilitätsangebote für alle zugänglich machen:&nbsp;</span>Die Tiroler Landesregierung beschloss auf Antrag von Mobilitätslandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel&nbsp;</span>eine Förderung in der Höhe von rund 80.000 Euro für das Projekt „IncluDiMi“ (Inclusive Digital Mobility fostering social cohesion in the Alpine Space) für das Regionsmanagement Osttirol (RMO). Das RMO ist Lead-Partner des Projekts mit insgesamt 11 Projektpartnern im Alpenraum und einer Laufzeit von drei Jahren. „IncluDiMi" wird dabei im Rahmen eines EU-Förderprogramms durchgeführt.&nbsp;Ziel des Projekts ist es, digitale Mobilitätsangebote (beispielsweise Fahrplan- und Ticketapps sowie -Websites) für nicht-digitale NutzerInnengruppen zugänglicher zu machen. Dabei sollen technologische Barrieren abgebaut und soziale Kompetenzen gestärkt werden. In neun alpinen Regionen werden dazu konkrete Lösungen erprobt: vom Ausprobieren digitaler Mobilitätsangebote, über Schulungsformate bis hin zur Ausbildung von Ansprechpersonen in Gemeinden. Ergänzt werden diese Formate durch technische Lösungen wie vereinfachte Buchungssysteme und alternative Zugangswege zu digitalen Mobilitätsdiensten neben klassischen Smartphone-Apps. Als Folge des Projekts sollen die Erkenntnisse und Erfahrungen zur tirolweiten Verbesserung des Zugangs zu digitalen Mobilitätsangeboten herangezogen werden. „Der Zugang zu Mobilität und damit der Abbau von Hürden ist ein zentrales Anliegen unserer Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie. Digitale Angebote dürfen niemanden vom öffentlichen Verkehr ausschließen. Mit ‚IncluDiMi‘ setzen wir genau hier an – ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen und sozial benachteiligte Gruppen erhalten so den gleichen einfachen Zugang zum öffentlichen Verkehr in Tirol wie alle anderen auch“, so LR Zumtobel.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
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				<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 13:25:44 +0200</pubDate>
				
				<title>„Tirol ist voller Energie“</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tirol-ist-voller-energie/</link>
				<description>Landesregierung startet in vorletzte Regierungsklausur dieser Legislaturperiode</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eaf78991c57b46a9a38c6caaf5bbd6b17"><span class="regierungsmitglied">Auftakt zur zweitägigen Herbstklausur auf der Liebburg in Lienz</span></li><li data-list-item-id="ed05a5be2cec0558f4304ef01dff0c281"><span class="regierungsmitglied">Erneuerbare Energie im Fokus: Anteil Erneuerbarer in 20 Jahren von 37 auf 60 Prozent gestiegen</span></li><li data-list-item-id="ed4b955532a767d69e762bad41a00c508"><span class="regierungsmitglied">Neue Maßnahmen zur Erhöhung von Tirols Energie-Unabhängigkeit</span></li></ul><p>Die Tiroler Landesregierung trifft sich heute, Montag, und morgen, Dienstag, in Lienz zu ihrer traditionellen Herbstklausur. LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> und LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span> haben die Regierungsklausur unter das Motto „Tirol ist voller Energie“ gestellt. Damit nimmt die Landesregierung Anleihe an der ersten Klausur der Regierung im Jänner 2023, die sich ebenfalls dem Ausbau der Erneuerbaren Energieträger in Tirol gewidmet hatte. Tirol versorgt sich bereits jetzt an 220 von 365 Tagen im Jahr vollständig mit heimischer erneuerbarer Energie – und liegt damit über dem Österreich- und EU-Schnitt. Innerhalb von 20 Jahren hat sich der Anteil der erneuerbaren Energie in Tirol von 37 auf über 60 Prozent erhöht, der Energieverbrauch in Tirol ist trotz steigender Bevölkerungszahl zurückgegangen.</p>
<p>„Diese Tiroler Landesregierung arbeitet für die Menschen in unserem Land. In dieser Periode wurden 38 Wasserkraftwerke umgesetzt, die das Potential haben, rund 160.000 Haushalte zu versorgen. 5100 Speichersysteme für Hauptwohnsitze und Firmensitze wurden ermöglicht und gefördert. In Tirol gibt es insgesamt 35.600 neztgekoppelte PV-Anlagen. Die Tiroler Wohnbauförderung hat in dieser Periode bereits ein Bauvolumen von 3,8 Milliarden Euro ausgelöst, indem in energiesparendes um umweltfreundliches Bauen sowie den Einsatz klimaschonender Haustechnik investiert wurde. Und die vom Land Tirol auf den landeseigenen Gebäuden betriebenen PV-Anlagen sind so groß wie 3,4 Fußballfelder und können den Strombedarf von etwa 1.000 Einfamilienhäusern decken. Rechtlich haben wir im Naturschutz, im Tiroler Elektrizitätsgesetz sowie im Bau- und Raumordnungsrecht wichtige Weichen gestellt, um die Energiewende zu beschleunigen“, ist die Regierungsspitze vorsichtig zufrieden, unterstreicht aber den weiteren Handlungsbedarf.&nbsp;</p>
<p>„Tirols Unabhängigkeit bei der Energie ist eine zentrale Frage für den Wohlstand, den Standort und die soziale Sicherheit. Umso mehr Tirol eigene, saubere und sichere Energie produziert, umso unabhängiger sind wir von internationalen Krisen und Kriegen. Eine starke Tiroler Energieversorgung und -speicherung ermöglicht uns einen der günstigsten Strompreise unter den Bundesländern, hält Betriebe in Tirol und sichert Arbeitsplätze. Jede Region muss ihre Stärken ausspielen: Tirol ist durch den Höhenunterschied und das Wasservorkommen insbesondere ein Land der Wasserkraft, ist stark bei der Biomasse, hat durch die vielen Sonnenstunden noch PV-Potential und ist durch die Topografie und die böigen Winde nur teilweise für Windkraft geeignet. Bei der Energieversorgung darf es aber kein Rosinenpicken geben“, kündigen LH Mattle und LHStv Wohlgemuth neue Maßnahmen an.&nbsp;</p>
<p>Zum Start der Regierungsklausur präsentieren neben der Regierungsspitze auch die Regierungsmitglieder LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>, LR <span class="regierungsmitglied">Mario Gerber</span>, LR<sup>in</sup> <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>, LR<sup>in</sup> <span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata</span> und LR <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> ihre Arbeitsschwerpunkte. Am morgigen Dienstag findet dann formal eine Regierungssitzung statt, in der unter anderem ein Leitantrag mit dem Titel „Tirol ist voller Energie“ behandelt wird. Präsentiert werden die Ergebnisse im Anschluss an die Regierungsklausur von LH Mattle, LHStv Wohlgemuth, LHStv Geisler und LR Zumtobel. Am Dienstagnachmittag wird dann offiziell das neue Kraftwerk Tauernbach-Gruben in Matrei in Osttirol in Betrieb genommen.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>Regierung</category>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Energie</category>
				
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				<pubDate>Tue, 01 Sep 2026 13:03:02 +0200</pubDate>
				
				<title>Aktuelles aus der Regierungssitzung</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/aktuelles-aus-der-regierungssitzung-7/</link>
				<description>Gemeinden erhalten weiteres Instrument für Mobilisierung von Bauland</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="edf5e4649a7cd686be39b7525f5160921"><span class="regierungsmitglied">Landesregierung beschließt neues Gesetz für Baulandmobilisierungsabgabe</span></li><li data-list-item-id="e8fba465f9a0b809608292574f49a844d"><span class="regierungsmitglied">Gemeinden entscheiden selbst über Einführung und Höhe der Abgabe</span></li><li data-list-item-id="e36bf5acb0e9755df68fba1ccd8eb676b"><span class="regierungsmitglied">Ausnahmen für landwirtschaftliche Nutzung und familiären Eigengebrauch&nbsp;</span></li></ul><p>Die Landesregierung hat heute, Dienstag, eine neue Gesetzesvorlage zur Einhebung einer Baulandmobilisierungsabgabe beschlossen – das Tiroler Baulandmobilisierungsabgabegesetz (TBMAG). Damit wird es Gemeinden künftig ermöglicht, für unbebautes Bauland eine Abgabe einzuheben, wenn sie das für notwendig erachtet. Der Gesetzesentwurf wird in der kommenden Landtagssitzung im Oktober dem Landtag zum Beschluss vorgelegt. Das Gesetz soll 2027 in Kraft treten und ab 2032 anwendbar sein.</p>
<p>„Entscheidungen müssen möglichst nahe bei den Menschen getroffen werden. Deshalb geben wir den Gemeinden ein weiteres Instrument in der Wohn- und Raumordnungspolitik in die Hand. Denn sie sind vor Ort am nächsten an der Bevölkerung und wissen genau, welche Maßnahme der lokale Wohnungsmarkt braucht. Der vorliegende Entwurf schützt landwirtschaftliche Betriebe ebenso wie Familien mit einem Eigengebrauch. Den einen geht die vorliegende Gesetzesvorlage zu weit, den anderen zu wenig weit. Das ist ein guter Gradmesser, dass man einen vernünftigen Kompromiss gefunden hat“, erklärt LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. Vor dem Beschluss in der Landesregierung wurde der Gesetzesentwurf in Begutachtung geschickt.</p>
<p>LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span> betont: „Mit der Wohnbauförderung haben wir in Tirol ein Erfolgsmodell für mehr leistbares Wohnen. Alleine im Jahr 2025 wurden 434 Millionen Euro investiert, soviel wie noch nie zuvor. Weiterhin gibt es jedoch viele gewidmete Bauflächen, die über viele Jahre ungenutzt bleiben – etwa aufgrund von Spekulationen. Diese Flächen müssen wir nutzen. Gerade im gebirgigen Tirol ist jeder Quadratmeter Baufläche wichtig. Mit der Baulandmobilisierungsabgabe unterstützen wir die Gemeinden dabei, vorhandene Baulandreserven zu mobilisieren.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Gemeinde bestimmt über Einführung und Höhe der Abgabe</span></p>
<p>Nach einer angemessenen Übergangsfrist können Gemeinden die Baulandmobilisierungsabgabe ab 2032 einheben.&nbsp;Jede Gemeinde entscheidet mit Beschluss des Gemeinderats selbst, ob sie die Abgabe einführt. Auch die Höhe der jährlichen Abgabe legt der Gemeinderat fest.&nbsp;Das Gesetz definiert lediglich Mindest- und Höchstbeträge.&nbsp;Die Höhe dieser&nbsp;Mindest- und Höchstbeträge richtet sich nach dem durchschnittlichen Grundpreisniveau der Gemeinde.&nbsp;Die Einnahmen bleiben vollständig bei der Gemeinde.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ausnahmen unter anderem für Eigenbedarf und Landwirtschaft</span></p>
<p>Die Abgabe richtet sich gegen langfristig ungenutzte Baulandreserven – also gewidmete Grundstücke für Wohn- und Mischgebiete, die zehn Jahre nach Inkrafttreten der Widmung noch immer nicht bebaut sind bzw. für die keine Baubewilligung vorliegt. Um Treffsicherheit zu garantieren, gibt es mehrere berechtigte Ausnahmentatbestände. Dazu zählen beispielsweise Grundstücke&nbsp;für den Eigenbedarf (Familienfreibetrag), landwirtschaftliche Betriebsflächen, neu erworbene Grundstücke bis fünf Jahre nach Erwerb und Grundstücke im Verlassenschaftsverfahren. Auch Grundstücke von Gemeinden, gemeinnützigen Bauvereinigungen, des Tiroler Bodenfonds und des Landeskulturfonds sind nicht von der Abgabe umfasst. Rechtliche Gründe wie befristet gewidmetes Bauland, Raumordnungsverträge (Vertragsraumordnung), Bausperren, Umlegungs- und Zusammenlegungsverfahren führen ebenfalls zu einer Abgabenbefreiung. Keine Abgabe fällt an, wenn der Eigentümer bei der Gemeinde eine Rückwidmung in Freiland anregt bzw. dieser zustimmt.</p>
<p></p><hr>

<h3>Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung</h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Digitale Verwaltungs- und Essensabrechnung in den Tiroler Landesberufsschülerheimen – wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“:</span> Digitale Essensverwaltung statt Papier, Mehrfacherfassungen und separater Bezahlsysteme: In den sechs Tiroler Landesberufsschülerheimen werden die Abläufe rund um Anmeldung, Essensausgabe und Abrechnung mittlerweile durchgängig digital abgewickelt. Ausgangspunkt war der Aufbau eines Internatsverwaltungsprogramms im Landesberufsschülerheim Innsbruck-Kitzbühel im Jahr 2020. Damit wurde erstmals ein einheitliches Verwaltungssystem geschaffen, das die wesentlichen Aufgabenbereiche der Heimverwaltung – z. B. Anmelde- und Aufnahmeverfahren, Zimmer- und Bettenverwaltung oder Verrechnung der Heimkosten – in einer gemeinsamen Anwendung zusammenführt. In den Folgejahren wurde die digitale Verwaltungsplattform laufend weiterentwickelt und schrittweise in allen sechs Tiroler Landesberufsschülerheimen eingeführt. Seit 2024 liegt der Schwerpunkt auf der Digitalisierung der Verpflegungsprozesse: BerufsschülerInnen melden ihre Mahlzeiten digital an, bei der Ausgabe wird die Konsumation über einen persönlichen QR-Code erfasst und anschließend automatisch abgerechnet. Auch die Gehaltsverrechnung für Landesbedienstete erfolgt bereits automatisiert, ab dem Schuljahr 2026/27 wird zudem eine Schnittstelle zur Bildungsdirektion für die Verrechnung der Berufsschullehrpersonen geschaffen. „Der Tirol Konvent zeigt, dass Verwaltungsvereinfachung oft dort beginnt, wo Abläufe im Alltag konkret einfacher werden. Dieses Projekt verbindet Digitalisierung mit weniger Verwaltungsaufwand, einem effizienteren Ressourceneinsatz und einheitlichen Abläufen in allen sechs Landesberufsschülerheimen“, betont LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. „Die Landesberufsschülerheime sind ein wichtiger Teil des dualen Ausbildungssystems und bieten jungen Menschen während ihrer Berufsschulzeit ein verlässliches Umfeld. Moderne und einheitliche Abläufe tragen dazu bei, die Qualität der Angebote in unseren Landesberufsschülerheimen weiterzuentwickeln und den Anforderungen einer modernen Berufsausbildung gerecht zu werden“, so Bildungslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>. „Wir haben das System Schritt für Schritt aus der Praxis heraus weiterentwickelt. Entscheidend war, bestehende Abläufe nicht einfach zu ersetzen, sondern sie gemeinsam mit den Verantwortlichen zu verbessern und zu digitalisieren. Durch die verlässlichen Teilnehmerzahlen können wir zudem Einkauf und Zubereitung besser planen und Lebensmittelverschwendung reduzieren“, erklärt <span class="regierungsmitglied">Markus Gander</span>, Direktor der Landesberufsschülerheime Innsbruck. Allein an den Standorten in Innsbruck (Lohbachufer und Mandelsberg) nutzen täglich rund 600 HeimschülerInnen sowie zahlreiche Landesbedienstete, externe BerufsschülerInnen und Berufsschullehrpersonen das Verpflegungsangebot.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Neuer Aufsichtsratsvorsitz für die Tiroler Landesmuseen:&nbsp;</span>Auf Antrag von LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle </span>hat die Tiroler Landesregierung ein neues Mitglied für den Aufsichtsrat der Tiroler Landesmuseen-Betriebsgesellschaft m.b.H. bestellt. <span class="regierungsmitglied">Gerhard Burtscher</span> übernimmt mit sofortiger Wirkung die Funktion von <span class="regierungsmitglied">Elisabeth Gürtler</span>, die bereits vor einigen Monaten angekündigt hatte, ihr Aufsichtsratsmandat auf eigenen Wunsch zurückzulegen.&nbsp;„Die Tiroler Landesmuseen mit ihren Häusern sind eine wahre kulturelle Schatzkammer Tirols und zugleich lebendiger Ort künstlerischer Auseinandersetzung. Sie sind Orte, an denen Tirols Geschichte, Kultur und Wissen aktiv erforscht, diskutiert und weitervermittelt werden“, erklärt LH Mattle.&nbsp;Gleichzeitig bedankt sich LH Mattle bei Elisabeth Gürtler für ihr langjähriges Engagement: „Ich danke Elisabeth Gürtler, die sieben Jahre lang als Vorsitzende eine wichtige Funktion im Aufsichtsrat der Landesmuseen bekleidet hat. Mit Gerhard Burtscher haben wir einen ebenso erfahrenen wie kulturaffinen Manager als Vorsitzenden gewinnen können. Wir freuen uns darauf, dass er seine vielfältige Expertise in die Tiroler Landesmuseen einbringt.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Änderung der Geschäftsordnung der Tiroler Landesregierung:</span> Nach dem Amtsverzicht von LR<sup>in</sup> <span class="regierungsmitglied">Astrid Mair </span>hat die Tiroler Landesregierung ihre Geschäftsordnung angepasst. Künftig übernimmt LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>&nbsp;die Ressorts ArbeitnehmerInnen sowie Generationen. LHStv<span class="regierungsmitglied"> Josef Geisler</span>&nbsp;ist künftig für das Ressort Sicherheit sowie den Zivil- und Katastrophenschutz zuständig. LR <span class="regierungsmitglied">Mario Gerber </span>übernimmt das Ressort Veranstaltungs- und Glücksspielwesen. Die neue Geschäftsordnung tritt mit morgen, Mittwoch, in Kraft.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Bauen &amp; Wohnen</category>
				
					<category>Gemeinden</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Mon, 24 Aug 2026 08:57:19 +0200</pubDate>
				
				<title>LHStv Wohlgemuth: „Staatsbürgerschaft steht am Ende eines gelungenen Integrationsprozesses“</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/lhstv-wohlgemuth-staatsbuergerschaft-steht-am-ende-eines-gelungenen-integrationsprozesses/</link>
				<description>Einbürgerungen in Tirol nehmen weiter zu</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e71225e8ca540c40c09b4beb53c9e111a"><span class="regierungsmitglied">725 Verleihungen im ersten Halbjahr 2026 – rund 24 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e45b271a9d23f64b136475bb8662f241f"><span class="regierungsmitglied">Mehr als 1.100 AntragstellerInnen bis Ende Juli – Land optimiert Abläufe&nbsp;</span></li></ul><p>Die Zahl der Einbürgerungen in Tirol ist im ersten Halbjahr 2026 erneut gestiegen. Insgesamt wurde von Jänner bis Ende Juni 725 Personen die österreichische Staatsbürgerschaft verliehen. Im Vergleichszeitraum 2025 waren es 585, im ersten Halbjahr 2024 noch 488 Verleihungen. Damit liegt die Zahl der Einbürgerungen heuer um rund 24 Prozent über dem Vorjahreswert und um knapp 49 Prozent über dem Vergleichszeitraum 2024.</p>
<p>„Die österreichische Staatsbürgerschaft steht am Ende eines erfolgreichen Integrationsprozesses. Wer die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt, sich hier ein Leben aufgebaut hat und dauerhaft Teil unserer Gesellschaft ist, soll ein faires und ordentliches Verfahren erwarten können. Gleichzeitig ist die Staatsbürgerschaft mit klaren Rechten und Pflichten verbunden. Deshalb müssen die gesetzlichen Voraussetzungen in jedem einzelnen Fall sorgfältig geprüft werden“, betont der für Staatsbürgerschaftsangelegenheiten zuständige LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth.</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Mehr als 1.100 Anträge bis Ende Juli</span></p>
<p>Auch bei den Anträgen setzt sich der Anstieg fort. Bis Ende Juli 2026 wurden bereits 1.161 Antragsteller verzeichnet, davon 365 syrische, 188 afghanische und 122 türkische Staatsangehörige. Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2025 waren es 1.879 Antragsteller, 2024 insgesamt 1.291. Allein im ersten Halbjahr 2026 wurden 1.018 Antragsteller registriert – gegenüber 931 im Vergleichszeitraum 2025 und 586 im ersten Halbjahr 2024.</p>
<p>Die steigenden Zahlen stellen auch die zuständige Abteilung des Landes vor Herausforderungen. Auffällig ist insbesondere die zunehmende Zahl von Anträgen, bei denen die gesetzlichen Verleihungsvoraussetzungen nicht erfüllt sind. Während 2024 insgesamt 32 Abweisungsbescheide ausgestellt wurden und 2025 49, waren es 2026 bislang bereits 74.</p>
<p>„Unser Anspruch ist klar: Wer einen Antrag stellt, hat ein Recht auf eine sorgfältige Prüfung und eine verlässliche Abwicklung. Gleichzeitig müssen wir angesichts steigender Antragszahlen unsere Abläufe laufend weiterentwickeln, damit die vorhandenen Ressourcen möglichst unmittelbar für die Bearbeitung der Verfahren eingesetzt werden können“, so LHStv Wohlgemuth.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Neue Gruppenberatung schafft mehr Zeit für Verfahren</span></p>
<p>Dafür wurden die internen Abläufe bereits angepasst. Seit November 2025 werden neue Fälle abhängig von Beschäftigungsausmaß und weiteren Zuständigkeiten der SachbearbeiterInnen in der Reihenfolge ihres Einlangens verteilt. Dadurch soll eine ausgewogenere Verteilung der Verfahren gewährleistet werden.</p>
<p>Seit April 2026 setzt das Land zudem auf ein neues Beratungsmodell. Statt individueller Erstberatungen finden einmal monatlich zwei Informationsveranstaltungen für jeweils bis zu 80 Personen statt – eine für Menschen mit internationalem Schutz und eine für Drittstaatsangehörige mit Aufenthaltstiteln sowie UnionsbürgerInnen. Die bisherigen Erfahrungen sind positiv: Die Qualität der anschließend eingebrachten Anträge ist laut zuständiger Abteilung nicht geringer als nach den früheren Einzelberatungen, gleichzeitig bleibt den Sachbearbeiter mehr Zeit für die eigentliche Bearbeitung der Verfahren.</p>
<p>„Bei steigenden Fallzahlen müssen wir dort effizienter werden, wo es möglich ist, ohne bei der Qualität der Verfahren Abstriche zu machen. Die neue Gruppenberatung ist dafür ein gutes Beispiel: Wir stellen weiterhin umfassende Informationen zur Verfügung und schaffen gleichzeitig mehr Kapazitäten für die Bearbeitung der Anträge“, erklärt LHStv Wohlgemuth.</p>
<p>Zu den größten Herausforderungen in der Vollziehung zählen weiterhin komplexe Verfahren von Personen aus Staaten, in denen notwendige Personenstandsdokumente teilweise nicht verfügbar sind, sowie Verfahren rund um gesundheitlich begründete Ausnahmen vom Nachweis der Deutsch- und Geschichtskenntnisse.</p>
<p>„Die Staatsbürgerschaft ist ein besonderer Schritt. Entsprechend verantwortungsvoll müssen wir damit umgehen: mit klaren Voraussetzungen, einer sorgfältigen Prüfung und Verfahren, die so effizient wie möglich abgewickelt werden. Genau diesen Weg werden wir in Tirol weitergehen“, so LHStv Wohlgemuth abschließend.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Gesellschaft &amp; Soziales</category>
				
					<category>Staatsbürgerschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59299</guid>
				<pubDate>Sun, 23 Aug 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Starke Strukturen für gelingende Integration in Tirol</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/starke-strukturen-fuer-gelingende-integration-in-tirol/</link>
				<description>Land Tirol unterstützt aktuell 56 Integrationsprojekte mit rund 2,2 Millionen Euro </description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e217d0346499aea97960702ff0be20598"><span class="regierungsmitglied">Schwerpunkte reichen von Beratung und Deutschlernen bis zu Bildung, Gesundheit und regionaler Integrationsarbeit&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e6e5fb5dba882d3ecb126c79792f432f5"><span class="regierungsmitglied">LHStv Wohlgemuth: „Integration gelingt dort, wo Menschen Orientierung bekommen, Chancen nutzen und Teil unserer Gesellschaft werden“&nbsp;</span></li></ul><p>Integration entscheidet sich im Alltag: beim Erlernen der deutschen Sprache, in Kindergarten und Schule, beim Einstieg in den Arbeitsmarkt, im Kontakt mit Behörden und Beratungsstellen und nicht zuletzt beim Zusammenleben in den Gemeinden. Das Land Tirol unterstützt deshalb auch 2026 ein breites Netz an Integrationsangeboten. Aktuell wurden rund 2,2 Millionen Euro für insgesamt 56 Projekte zugesagt.</p>
<p>„Integration ist keine Einbahnstraße und sie passiert auch nicht von selbst. Wer neu zu uns kommt, muss bereit sein, Deutsch zu lernen, unsere Regeln und Werte zu respektieren und seinen Beitrag zu leisten. Gleichzeitig müssen wir die Voraussetzungen schaffen, damit Integration auch gelingen kann. Genau dafür brauchen wir starke Strukturen und Angebote, die dort ansetzen, wo Unterstützung tatsächlich notwendig ist“, betont Integrationsreferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Integration findet vor Ort statt</span></p>
<p>Einen wesentlichen Schwerpunkt bildet die Beratung. Rund 658.000 Euro fließen in unterschiedliche Beratungsangebote – von Sozial- und Rechtsberatung über psychosoziale Unterstützung bis hin zu Arbeitsmarkt- und Antirassismusberatung. Weitere rund 534.000 Euro werden für regionale Integrationsarbeit eingesetzt. Dazu zählen insbesondere IntegrationskoordinatorInnen und Anlaufstellen in Gemeinden und Städten wie Imst, Telfs, Hall, Schwaz, Jenbach, Wörgl und Kufstein sowie weitere regionale Projekte.</p>
<p>„Ob Integration funktioniert, entscheidet sich nicht am Schreibtisch, sondern vor Ort. In den Gemeinden, in der Schule, am Arbeitsplatz und im täglichen Zusammenleben. Deshalb ist es uns wichtig, auch außerhalb des Zentralraums verlässliche Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner zu haben. Integration muss in ganz Tirol funktionieren“, so LHStv Wohlgemuth.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sprache und Bildung als Schlüssel</span></p>
<p>Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Bildung und Sprache. Mit rund 144.000 Euro unterstützt die Integrationsförderung Lernangebote für Kinder – darunter Lernhilfen, Sprachförderung und Angebote für Kindergartenkinder. Für Erwachsenenbildung stehen rund 205.000 Euro zur Verfügung. Gefördert werden unter anderem Deutsch- und Basisbildungsangebote sowie Projekte, die insbesondere Menschen mit erschwertem Zugang zu bestehenden Bildungsangeboten erreichen.</p>
<p>„Deutsch zu können ist der Schlüssel für nahezu alles Weitere: für Bildung, Arbeit, Selbstständigkeit und dafür, mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen. Deshalb setzen wir bewusst früh an – bei Kindern genauso wie bei Erwachsenen. Unser Ziel muss immer sein, Menschen möglichst rasch dazu zu befähigen, ihr Leben selbstständig zu gestalten“, erklärt LHStv Wohlgemuth.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Unterstützung dort, wo sie gebraucht wird</span></p>
<p>Rund 330.000 Euro werden für Angebote im Gesundheitsbereich für Menschen mit Migrationshintergrund in besonders vulnerablen Lebenslagen eingesetzt, darunter psychosoziale Unterstützung sowie Hebammenbetreuung. Rund 171.000 Euro fließen in Projekte für Begegnung, Orientierung, Mentoring und gesellschaftliche Teilhabe. Ergänzt wird das Angebot durch Dolmetschunterstützungen für soziale Einrichtungen sowie Basisförderungen für etablierte Träger.</p>
<p>Für LHStv Wohlgemuth zeigt die Bandbreite der insgesamt 56 geförderten Projekte, dass Integrationspolitik als Querschnittsmaterie gedacht werden müsse: „Gute Integration heißt für mich: klare Erwartungen auf der einen Seite und echte Chancen auf der anderen. Sprache lernen, Bildung nutzen, arbeiten und sich an unsere gemeinsamen Regeln halten – das erwarten wir. Gleichzeitig sorgen wir dafür, dass Menschen die Unterstützung bekommen, die sie brauchen, um diese Erwartungen auch erfüllen zu können.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">„Ziel ist ein selbstständiges Leben“</span></p>
<p>Dabei gehe es nicht darum, dauerhaft Parallelstrukturen aufzubauen, sondern Menschen möglichst schnell in bestehende gesellschaftliche Strukturen einzubinden.„Am Ende muss erfolgreiche Integrationspolitik dazu führen, dass spezielle Unterstützung immer weniger notwendig wird. Menschen sollen möglichst schnell auf eigenen Beinen stehen können. Sprache, Bildung und Arbeit sind dafür die wichtigsten Schlüssel. Die 56 geförderten Projekte leisten dazu in ganz unterschiedlichen Bereichen einen wichtigen Beitrag“, so LHStv Wohlgemuth abschließend.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Integrationsförderung 2026</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">56 Projekte | rund 2,2 Mio. Euro zugesagte Fördermittel</span></p><ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e5b0823f9296e25fbb998d5909b650c57"><span>Beratungsangebote: 657.725 Euro&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e3ef1179bab796ab854706722f545ce2e"><span>Regionale Integrationsarbeit: 534.329 Euro&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ebe2607ab8965fd368979e9ba38cdb5a0"><span>Gesundheit: 330.025 Euro&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e4d24a29b38e75c05f5930c9368acc727"><span>Erwachsenenbildung: 205.315 Euro&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e5d3817c881d4572038c24cf8f5476aed"><span>Begegnung &amp; Orientierung: 170.887 Euro&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="edceb7c065883d8b535bd5b09f75ebaa4"><span>Lernangebote für Kinder: 143.575 Euro&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ea064b6f65e4752d3c2ee2bd826daf41d"><span>Basisförderungen: 139.480 Euro&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e31e75ba0b22c87cd46aa9c0a7118de52"><span>Dolmetschunterstützung: 10.880 Euro&nbsp;</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Regionale Strukturen:</span> IntegrationskoordinatorInnen bzw. kommunale Integrationsbeauftragte unter anderem in Imst, Telfs, Hall, Schwaz, Jenbach, Wörgl und Kufstein.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Integration</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Thu, 20 Aug 2026 12:31:49 +0200</pubDate>
				
				<title>Land Tirol investiert rund fünf Millionen Euro in Fuhrpark </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/fuer-tirols-strassen-land-tirol-investiert-rund-fuenf-millionen-euro-in-fuhrpark/</link>
				<description>Rund fünf Millionen Euro fließen 2026 in Fahrzeuge und Anbaugeräte für Straßenerhaltung sowie in den allgemeinen Fuhrpark des Landes</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/4/0/csm_20260820_AnschaffungenStra%C3%9Fenmeisterei_b5755ffca6.jpeg" length="2217719" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e57045ad471c4b88caff0ab0f6ae7941e"><span class="regierungsmitglied">Ausstattung für Erhaltungs-, Wartungs- und Winterdienstarbeiten sowie Unwettereinsätze&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="eff0180ba57cef7b48d235f6c8d4d1c50"><span class="regierungsmitglied">Investitionen in allen fünf Baubezirksämter und die dort angesiedelten Straßenmeistereien</span></li></ul><p>Ob in Haiming, Zams, Ried i. O., Vomp, Zirl, Matrei a. B., Zell am Ziller, St. Johann, Wörgl, Kufstein, Leisach, Matrei i. O., Reutte oder Stanzach: 376 MitarbeiterInnen der 14 Tiroler Straßenmeistereien sind das ganze Jahr über im Einsatz, um 2.234 Kilometer Landesstraßen sicher und befahrbar zu halten – bei Schneefall und Glatteis ebenso wie bei Murenabgängen oder notwendigen Instandhaltungsarbeiten. Dafür braucht es neben Erfahrung und eingespielten Abläufen vor allem einen leistungsfähigen Fuhr- und Gerätepark, der für unterschiedlichste Einsätze gerüstet ist. Das Land Tirol investiert deshalb allein im Jahr 2026 rund 3,84 Millionen Euro in die Anschaffung von 21 Großfahrzeugen samt Anbaugeräten für die Straßenerhaltung und weitere rund 1,13 Millionen Euro in 36 Pkw und Anhänger für den allgemeinen Fuhrpark.</p>
<p>„Die Straßenmeistereien sind für Tirols Landesstraßen unerlässlich. Das zeigt sich im täglichen Erhaltungsbetrieb ebenso wie bei einem Wintereinbruch oder nach einem Unwetter, wie erst kürzlich bei den Murenabgängen im Pitztal. Die Arbeit der Straßenmeistereien verlangt viel Einsatz und Erfahrung, aber auch Fahrzeuge und Geräte, die zuverlässig funktionieren. Mit den Investitionen adaptieren und erneuern wir den Fuhrpark gezielt und stellen damit sicher, dass die Straßenmeistereien auch für künftige Anforderungen gut aufgestellt sind“, so der für die Fahrzeug- und Maschinenlogistik des Landes zuständige LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Gut ausgestattet für Straße und Winterdienst</span></p>
<p>Der größte Teil der Investitionen fließt in den Fuhrpark der Straßenerhaltung. Rund 3,84 Millionen Euro werden für Großfahrzeuge samt Anbaugeräten bereitgestellt, die unter anderem bei Erhaltungs-, Wartungs- und Winterdienstarbeiten zum Einsatz kommen. Wie wichtig eine gut ausgestattete Straßenerhaltung besonders im Winter ist, zeigt außerdem der Streusalzbedarf: In einer durchschnittlichen Saison werden in Tirol rund 25.200 Tonnen benötigt.</p>
<p>Weitere 1,13 Millionen Euro fließen in die Erneuerung des Landesfuhrparks – konkret in 36 Pkw und Anhänger, die als Dienstfahrzeuge in verschiedenen Organisationseinheiten eingesetzt werden. Bei der Erneuerung der Pkw-Flotte wird dabei besonderes Augenmerk auf den Umstieg auf E-Mobilität und damit auf nachhaltige Antriebsformen gelegt. Damit wird der Fuhrpark Schritt für Schritt erneuert und an die unterschiedlichen Anforderungen der Landesverwaltung angepasst.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox Aufschlüsselung der Investitionen 2026</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Gesamtinvestition Straßenerhaltung in der Höhe von 3,84 Millionen Euro auf die Baubezirksämter (inkl. Straßenmeistereien) verteilt:</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e6a68f9bd7730fd7a174b1a15c7640ba3"><span class="regierungsmitglied">Baubezirksamt (BBA) Innsbruck</span><span> (Straßenmeistereien Vomp, Zirl, Matrei am Brenner und Zell am Ziller): rund 1,39 Millionen Euro&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="eed4bc95efe74e966a0614eb34eb82a9c"><span class="regierungsmitglied">BBA Kufstein</span><span> (Straßenmeistereien St. Johann, Wörgl und Kufstein): rund 649.000 Euro&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e070bc61b922ab093f7b78b635f2dfcf0"><span class="regierungsmitglied">BBA Imst</span><span> (Straßenmeistereien Haiming, Zams, Ried im Oberinntal): rund 489.000 Euro&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e99106c492b351d648d7eadf0f8ada93e"><span class="regierungsmitglied">BBA Reutte</span><span> (Straßenmeistereien Reutte und Stanzach): rund 126.000 Euro&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="efe9f30f63eeb915587f7dd77ec785a3d"><span class="regierungsmitglied">BBA Lienz</span> (Straßenmeistereien Leisach und Matrei in Osttirol): rund 1,18 Millionen Euro</li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
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				<pubDate>Sat, 15 Aug 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Bauen in Tirol – einfach, sicher und effizient</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/bauen-in-tirol-einfach-sicher-und-effizient/</link>
				<description>Tirol setzt auf Entrümpelung der Bauvorschriften</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/b/e/csm_20260815_Regierungssitzung_Hoher_Frauentag_2026_808a86bc75.jpg" length="1401380" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e368ff8512083d77d13b1d280a24abb7b"><span class="regierungsmitglied">Wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“</span></li><li data-list-item-id="eb8d31fff932aeb3f7d9ec0fbbe7f029c"><span class="regierungsmitglied">Tirol geht mit Reduktion der Bauvorschriften sowie Vereinfachung von Normen im Wohnbau mit gutem Beispiel voran</span></li><li data-list-item-id="e969be1463d822367878941062de92c9d"><span class="regierungsmitglied">15 Punkte für konkrete Erleichterungen beim Bauen</span></li><li data-list-item-id="e3354adf5883e62a223913c67e056d718"><span class="regierungsmitglied">Ziel: Verfahren vereinfachen und dadurch laufende Kosten senken</span></li></ul><p>Tirol setzt beim Bauen neue Maßstäbe: Mit konkreten Erleichterungen und weniger Bürokratie sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, Wohnraum künftig noch einfacher und schneller umzusetzen. Noch heuer sollen im Zuge des Tirol Konvents Gesetzesänderungen in 15 Punkten beschlossen werden. Die Tiroler Landesregierung beauftragt die zuständigen Dienststellen des Landes mit der weiteren Vereinfachung und Entbürokratisierung der geltenden bau- und raumordnungsrechtlichen Regelungen sowie mit der Ausarbeitung der dafür erforderlichen Rechtsgrundlagen. Tirol will damit eine Vorreiterrolle bei der Vereinfachung des Bauens einnehmen.</p>
<p>„Bundesweit gibt es rund 50.000 Normen und baurechtliche Vorschriften. Die Bürokratie hat den Wohnbau fest im Griff. Gerade Normen sollen Kosten reduzieren und nicht Mehrkosten verursachen. Ich habe daher eine Diskussion über die Vereinfachung des Bauens angestoßen. Es braucht zwei konkrete Hebel: Erstens, muss der Bund die Normungsinstitute wieder zu ihrer eigentlichen Arbeit zwingen, nämlich das Bauen effizienter und kostengünstiger zu machen. Zweitens geben wir jetzt den Auftrag, die Hausaufgaben in Tirol zu erledigen und die geltenden baurechtlichen Vorschriften zu entrümpeln. Jetzt gehen wir in Tirol selbst mit gutem Beispiel voran. Es geht darum, Verfahren einfacher und schneller zu machen und unnötige bürokratische Hürden abzubauen – und das ohne Abstriche bei Sicherheit und Qualität“, erklärt LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Laufende Kosten durch Ausdehnung der Prüfintervalle senken</span></p>
<p>Von der Verlängerung von Prüffristen bei Heizungs- und Klimaanlagen über die Reduktion der Stellplatzverpflichtung bei Mitarbeiterwohnhäusern bis hin zur Erweiterung der Ausnahmen bei der Bewilligungspflicht bei Grundstücksänderungen: 15 konkrete Punkte umfasst die Initiative „Bauen in Tirol – einfach, sicher und effizient“. Dadurch sollen Verfahren vereinfacht und Prüfintervalle ausgedehnt und somit laufende Kosten gesenkt werden.&nbsp;</p>
<p>Ein Beispiel sind Sonnenschutzeinrichtungen: Diese sollen künftig grundsätzlich als untergeordnete Bauteile gelten. Dadurch können bauliche Maßnahmen gegen sommerliche Überwärmung einfacher umgesetzt werden. Auch die thermische Sanierung von Gebäuden, die ab 1998 gebaut wurden, wird erleichtert: Wird nachträglich ein Vollwärmeschutz angebracht, kann dieser um zehn Zentimeter mehr als bisher betragen.&nbsp;</p>
<p>Erleichterungen sind auch bei der Barrierefreiheit vorgesehen: Derzeit ist bei einem Gebäude, das nachträglich zu einer Wohnanlage umgebaut wird, die Barrierefreiheit für das gesamte Gebäude zu gewährleisten, was mit hohen Baukosten verbunden ist. Künftig ist die Barrierefreiheit bei solchen Gebäuden etwa für die im Erdgeschoss befindlichen Wohnungen zu gewährleisten.&nbsp;</p>
<p>Einsparungspotenzial gibt es bei Prüfintervallen: Bei Aufzugs- und Hebeanlagen in Wohnhäusern mit bis zu drei Wohnungen sollen die Prüfintervalle von derzeit einem auf zwei Jahre verlängert werden. Außerdem sollen durch Erleichterungen bei der Anwendung des Notrufsystems der Verwaltungsaufwand als auch die Kosten für die BürgerInnen im laufenden Betrieb spürbar reduziert werden.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ziel: Unnötige bürokratische Hürden beseitigen</span></p>
<p>„Wenn wir Wohnraum schaffen und Wohnen in Tirol leistbarer machen wollen, müssen wir auch die Rahmenbedingungen für die Errichtung verbessern. Dazu gehören nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch einfache Verfahren, klare Vorgaben und weniger Bürokratie. Aufbauend auf bereits beschlossenen Initiativen wie ‚Daheim in Tirol: Grundbedürfnis Wohnen sichern‘ setzen wir nun einen weiteren konkreten Schritt in Richtung Deregulierung und Verfahrensvereinfachung. Unser Ziel ist es, Wohnbau zusätzlich zu den Maßnahmen der Tiroler Wohnbauförderung zu erleichtern“, betont LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.</p>
<p>Bestehende Regelungen sollen auf das notwendige Maß reduziert und praxistaugliche Rahmenbedingungen für BauwerberInnen, Gemeinden und PlanerInnen geschaffen werden, wie LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> erläutert: „Raum- und Bauordnung schaffen den Rahmen dafür, wo und unter welchen Voraussetzungen gebaut werden kann. Umso wichtiger ist es, dass diese Rahmenbedingungen klar, nachvollziehbar und praxistauglich sind und laufend angepasst werden. Wir wollen deshalb genau hinschauen, wo Verfahren vereinfacht, bürokratische Hürden beseitigt werden und Kosten gesenkt werden können. Entbürokratisierung bedeutet dabei nicht&nbsp;weniger Qualität und Sicherheit, sondern mehr Effizienz.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: 15 Punkte für konkrete Erleichterungen beim Bauen</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e8af1502aa09c4bee8c391376690d1468">Entfall der Auflage von Entwürfen von Raumordnungsprogrammen in den Gemeinden</li><li data-list-item-id="ef801762044f4470aee953371d67e529b">Erweiterung der Ausnahmen vom Erfordernis der einheitlichen Bauplatzwidmung</li><li data-list-item-id="efea0d4093527d9e644b9f6df3871a47e">Erweiterung der Ausnahmen bei der Bewilligungspflicht bei Grundstücksänderungen</li><li data-list-item-id="e2c99e59fbdd4f5ef2c33e15b64f22a7f">Erweiterung des Ausnahmekatalogs vom Geltungsbereich der Tiroler Bauordnung&nbsp;</li><li data-list-item-id="e666e95b6e144b37dbe8250f057dc7cf5">Weitere Erleichterungen betreffend brandschutztechnische Sachverständige&nbsp;</li><li data-list-item-id="ecc3d6622de719656952178048ae6c985">Erweiterung des Katalogs der untergeordneten Bauteile</li><li data-list-item-id="e02a556ea2c63b2af723dde54fb6cf32b">Erweiterung von Ausnahmetatbeständen&nbsp;</li><li data-list-item-id="e5838a1329caeab661d453674a897c789">Erweiterung der Möglichkeiten und Ausnahmen bei Bauausführung&nbsp;</li><li data-list-item-id="e500cf787e5ca36905f21581947f4b290">Berücksichtigung von entsprechenden Toleranzen nach dem Stand der Technik in einschlägigen Regelwerken bei der Beurteilung der rechtmäßigen Ausführung von Vorhaben&nbsp;</li><li data-list-item-id="e53734841d88b7c7c7d82ed3623727dea">Erweiterung der Ausnahmeregelungen für nachträgliche thermische Sanierungen</li><li data-list-item-id="e5f9928b92a778e54d563403a30eb5556">Erleichterungen bei Anforderungen an die Barrierefreiheit&nbsp;</li><li data-list-item-id="ece3763117c3cbb43ddd971ca9e5c4b1c">Verlängerung von Prüffristen bei technischen Anlagen (z.B. Aufzugs- und Hebeanlagen sowie Heizungs- und Klimaanlagen)</li><li data-list-item-id="ea277b378476f80b24069a5ec5bc7f627">Erleichterungen bei Notrufeinrichtungen in Aufzugs- und Hebeanlagen&nbsp;</li><li data-list-item-id="ebcccc469af466efe4d360743147e9cd2">Reduktion der Stellplatzverpflichtung bei Mitarbeiterwohnhäusern</li><li data-list-item-id="ec2ba70945e122fa7e9a830bf09173433">Erstellung von Leitfäden zur vereinfachten Umsetzung von Vorschriften&nbsp;</li></ul><p></p><hr>

<h2>Lkw-Dosierungen für das erste Quartal 2027&nbsp;</h2>
<p>Seit 2018 dosiert Tirol am Grenzübergang Kufstein regelmäßig den Lkw-Verkehr, um im Landesinneren die Verkehrssicherheit und den Verkehrsfluss bestmöglich zu gewährleisten. Diese Maßnahme hat sich bewährt und wurde zuletzt auch vom Generalanwalt des EugH nicht angezweifelt. An insgesamt elf verkehrskritischen Tagen wird die Lkw-Dosierung bei Kufstein Nord im ersten Quartal 2027 wieder planmäßig in den frühen Morgenstunden aktiviert. Die Auswahl dieser Tage erfolgt auf Grundlage einer fachlichen Analyse von VerkehrsexpertInnen. Diese orientiert sich an der bewährten Methodik und berücksichtigt Verkehrsprognosen, Polizeiberichte, Erfahrungswerte sowie Verkehrszahlen der Vorjahre. Dabei werden jene Tage identifiziert, an denen in der Früh mit hohem Lkw-Aufkommen auf der A 12 Inntalautobahn bei Kufstein zu rechnen ist und dies mit erhöhtem Kfz-Verkehr auf der A 12 Inntal Autobahn und A 13 Brenner Autobahn zusammentrifft. Die geplanten Dosierungen wurden bereits an Stakeholder im In- und Ausland übermittelt.&nbsp;</p>
<p>„Die Belastungsgrenze für Mensch, Natur und Infrastruktur durch den Transitverkehr ist längst erreicht und Tirol wehrt sich mit seinen Notmaßnahmen dagegen. Zentral ist dabei die Lkw-Dosierung, die an besonders verkehrsstarken Tagen die Verkehrs- und Versorgungssicherheit bestmöglich sicherstellt. Es geht darum, den Pkw-Verkehr und Lkw-Verkehr zu entflechten“, sagt LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. Verkehrslandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> ergänzt: „Die geplanten Dosierungen bauen auf den vorliegenden Erfahrungswerten der Vergangenheit auf und sind auch auf das Baustellenmanagement der ASFINAG im Hinblick auf die Arbeiten an der Luegbrücke abgestimmt. Die Dosierung wird von der Polizei jeweils nur so lange aufrechterhalten, wie es die Verkehrssituation am Korridor erfordert – meist sind das nur wenige Stunden. Im vergangenen Jahr wurde die Lkw-Dosierung durchschnittlich viereinhalb Stunden durchgeführt. Genau diese Stunden machen an besonders verkehrsreichen Tagen für die Aufrechterhaltung der Verkehrs- und Versorgungssicherheit am Brennerkorridor den Unterschied.“&nbsp;</p>
<p>Die Veröffentlichung der weiteren Tage mit Lkw-Dosierung für das gesamte Jahr 2027 erfolgt zusammen mit dem Lueg-Fahrkalender der ASFINAG voraussichtlich im November diesen Jahres. Darin werden die einzelnen Maßnahmen und Fahrverbotstage im Zusammenhang mit der Luegbrücke bekannt gegeben und übersichtlich dargestellt.</p>
<p>Die konkreten Dosiertage finden sich in der Beilage.</p>
<p></p><hr>

<h3>Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung</h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Rechnungsabschluss bestätigt Tirols konsequenten Finanzkurs, Tirol hält zweitbestes Rating:</span> Der Rechnungsabschluss 2025, der in der heutigen Regierungssitzung beschlossen wurde, bestätigt den konsequenten Finanzkurs Tirols: Das Maastricht-Ergebnis fiel um rund 130 Millionen Euro besser aus als geplant, der Ergebnishaushalt ist mit rund 130 Millionen Euro positiv (6,19 Milliarden Euro an Erträgen stehen 6,06 Milliarden Euro an Aufwänden gegenüber) und auch die liquiden Mittel entwickelten sich deutlich besser als veranschlagt. Gleichzeitig hat Tirol (Land und Gemeinden) die geringste Pro-Kopf-Verschuldung Österreichs. Finanzreferent LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle </span>erklärt dazu: „Tirol setzt seinen konsequenten Finanzkurs fort und will den nächsten Generationen keinen Schuldenberg hinterlassen. Wir sind das erste Bundesland mit einem Budget ohne neue Schulden, das Maastricht-Ergebnis fällt besser aus als gedacht und der Rechnungsabschluss gibt uns recht. Wir können uns durch harte Arbeit, strenge Finanzvorgaben und die Unterstützung aller Regierungsmitglieder als finanzieller Musterschüler in Österreich behaupten. Wir sind noch nicht am Ziel, aber auf einem guten Weg.“ Das Land Tirol hat mit diesem Rechungsabschluss bewiesen, die Ziele des Stabilitätspaketes einhalten zu können. Bestätigt wird dieser Kurs auch von S&amp;P Global: Die internationale Ratingagentur hält am Spitzenrating AA+ für Tirol fest und würdigt insbesondere die Konsolidierungsmaßnahmen sowie die konservative Budgetpolitik des Landes.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ausbau von Tagespflegeplätzen in Reutte: </span>Die Tiroler Landesregierung hat heute zudem den Ausbau des Tagespflegeangebots in Reutte beschlossen. Im Seniorenzentrum Reutte sollen die bestehenden Räumlichkeiten mit 24 Tagespflegeplätzen generalsaniert und ein neuer Tagespflegebereich mit insgesamt zwölf Plätzen geschaffen werden, um die wohnortnahe Betreuung für ältere Menschen weiter zu verbessern. Dafür stellt das Land Tirol eine Förderung in Höhe von 540.000 Euro zur Verfügung. „Unser Ziel ist es, den Tirolerinnen und Tirolern so lange wie möglich ein qualitätsvolles Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Mit Angeboten wie der Tagespflege investieren wir in eine zukunftsorientierte Pflege, sichern die Lebensqualität der Betroffenen und können die pflegenden Angehörigen spürbar entlasten“, betont LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. Im Rahmen des Strukturplans Pflege 2023-2033 investiert das Land Tirol vorrangig in den Ausbau von teilstationären Pflegeangeboten wie die Tagespflege und das Betreute Wohnen. „Der Strukturplan Pflege bildet die Basis für die weitere Entwicklung der Pflege in Tirol. Dabei werden nicht nur die aktuelle Versorgungslage und die Personalsituation berücksichtigt, sondern auch die wachsende Bedeutung alternativer Pflegeformen. Mit dem Ausbau der Tagespflege in Reutte schaffen wir eine wohnortnahe, flexible und bedarfsgerechte Unterstützung für pflegebedürftige Menschen direkt vor Ort“, so Pflegelandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Landwirtschafts- und Landarbeiterkammerwahlen 2027 – Wahlausschreibung beschlossen: </span>Die Tiroler Landesregierung hat in der heutigen Regierungssitzung die Ausschreibung der Wahlen zur Vollversammlung der Landwirtschaftskammer, zur Vollversammlung der Landarbeiterkammer sowie zu den Vorständen der Bezirkslandwirtschaftskammern für 23. Februar 2027 beschlossen. Die Kundmachung der Wahlausschreibung erfolgt am 7. September 2026. Agrarreferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>: „Die Landwirtschafts- und Landarbeiterkammerwahlen sind ein wichtiges demokratisches Instrument für unsere Landwirtinnen und -wirte sowie unsere Landarbeiterinnen und Landarbeiter. Hier wird entschieden, wer ihre Interessen in den kommenden Jahren vertritt und die Zukunft der Tiroler Land- und Forstwirtschaft mitgestaltet."&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Landespreis für Wissenschaft 2026: </span>Diese mit 14.000 Euro dotierte höchste wissenschaftliche Auszeichnung des Landes Tirol erhält in diesem Jahr Universitätsprofessor Dipl.-Ing. Dr. <span class="regierungsmitglied">Wolfgang Streicher</span>, Leiter des Instituts für Konstruktion und Materialwissenschaften und der Abteilung für Energieeffizientes Bauen an der Universität Innsbruck. Die Jury würdigt damit seine herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Energieeffizienz und der nachhaltigen Gebäudetechnik. „Die Energiewende ist eine der zentralen Zukunftsaufgaben unseres Landes. Tirol hat das Potential, sich selbst mit sauberer, günstiger und heimisch erzeugter Energie zu versorgen und Energie auch zu speichern. Unser Ziel ist klar: Tirol soll bis 2050 energieautonom werden. Dafür brauchen wir verlässliche, evidenzbasierte Grundlagen, die uns zeigen, welche Maßnahmen notwendig und wirksam sind. Professor Streicher hat die Tiroler Energieszenarien maßgeblich mitentwickelt und leistet mit seiner Forschung einen wesentlichen Beitrag dazu, dass wir die richtigen Entscheidungen treffen und die Energiewende in Tirol erfolgreich umsetzen können. Seine Arbeit zeigt, wie Wissenschaft konkrete Orientierung für die Zukunft unseres Landes gibt. In Anerkennung seiner herausragenden Forschungsleistungen wurde Wolfgang Streicher von der Jury einstimmig für den Tiroler Landespreis für Wissenschaft 2026 nominiert“, erklärt LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. Auch Wissenschaftslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> betont: „Professor Streicher kann auf eine beeindruckende akademische Erfolgsbilanz verweisen und trägt mit seiner Forschung entscheidend zur internationalen Reputation der Universität Innsbruck im Bereich des energieeffizienten Bauens bei.“ Der mit 4.000 Euro dotierte Förderungspreis des Landes Tirol für Wissenschaft 2026 geht auf Vorschlag von Professor Streicher an den Nachwuchswissenschaftler Dipl.-Ing. <span class="regierungsmitglied">Simon Beck</span>, Universitätsassistent am Arbeitsbereich Energieeffizientes Bauen der Universität Innsbruck. Der Tiroler Landespreis für Wissenschaft wird seit 1984 jährlich zur Anerkennung herausragender wissenschaftlicher Leistungen vergeben. Die offizielle Preisverleihung findet am 12. Oktober 2026 im Landhaus statt.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
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					<category>Verkehr</category>
				
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				<pubDate>Sun, 09 Aug 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Reminder: Heizkostenzuschuss 2026/2027 </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/heizkostenzuschuss-2026-2027-mit-optimiertem-service-und-weniger-buerokratie-1-1/</link>
				<description>mit optimiertem Service und weniger Bürokratie</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e3ed933a3417986dab18c2ef189fbe1f6"><span class="regierungsmitglied">Wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“: einfachere Antragstellung für BürgerInnen, effizientere Abwicklung für Verwaltung&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e0c6f53e51bca718b1984439cf5402f59"><span class="regierungsmitglied">250 Euro für einkommensschwächere Haushalte</span></li><li data-list-item-id="e5a3c9f98ac2d74d1d342af85502ce173"><span class="regierungsmitglied">Antragsfrist für Zuschuss 2026/2027 startet im Mai</span></li><li data-list-item-id="e7da78f6ddb6714991b757fd2adf526d8"><span class="regierungsmitglied">Erhöhte Einkommensgrenzen: Mehr Menschen profitieren von Zuschuss&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e4a141a7c57bb35d64f1dc21ba440d081"><span class="regierungsmitglied">Zuschuss wird ab September 2026 mit Beginn der Heizsaison ausbezahlt</span></li><li data-list-item-id="e366b4b703261f2acbc607b8504577f81"><span class="regierungsmitglied">Informationen unter&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at/gesellschaft-soziales/soziales/heizkostenzuschuss/"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/heizkostenzuschuss</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;</span></li></ul><p>Heizkosten sind gerade für einkommensschwächere Haushalte eine Herausforderung – nicht zuletzt sorgt die aktuelle weltpolitische Lage und damit einhergehende Auswirkungen auf den Energiemarkt bei vielen Menschen für Unsicherheit. Gerade dann, wenn jeder Euro zählt, braucht es rasche und unkomplizierte Unterstützung. Das Land Tirol setzt den bewährten Heizkostenzuschuss auch für die Heizperiode 2026/2027 fort und spricht mit höheren Einkommensgrenzen zusätzlich Menschen an, die Unterstützung brauchen. Zudem wurde die Antragstellung im Zuge des Tirol Konvents grundlegend vereinfacht. Eine Beantragung des Zuschusses ist zwischen 1. Mai und 31. Oktober 2026 möglich. Ausbezahlt wird der Zuschuss einmalig ab September 2026 mit Beginn der Heizsaison.</p>
<p>„Der Heizkostenzuschuss ist ein wichtiges und bewährtes Instrument, um jene zu unterstützen, die Hilfe brauchen. Wir wollen den Zugang vereinfachen: Mit dem Tirol Konvent setzen wir auf eine vereinfachte Antragstellung. Mit den angehobenen Einkommensgrenzen profitieren noch mehr Tirolerinnen und Tiroler, die Hilfe brauchen“, betont LH<span class="regierungsmitglied">&nbsp;Anton Mattle</span>.</p>
<p>„Mit dem Heizkostenzuschuss leisten wir auch heuer einen gezielten Beitrag zur Entlastung vieler Haushalte. Uns ist wichtig, dass diese Unterstützung jene erreicht, die sie am dringendsten brauchen – rasch, unbürokratisch und mit einer möglichst einfachen Antragstellung, die sich an der Lebensrealität der Menschen orientiert“, so LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Schneller, einfacher, digitaler: Die wichtigsten Neuerungen im Detail</span></p>
<p>Die Netto-Haushaltseinkommensgrenzen wurden im Vergleich zum Vorjahr erhöht und betragen nun für einen Ein-Personen-Haushalt bis zu 1.435 Euro, für zwei Personen bis zu 2.265 Euro, für drei Personen bis zu 2.665 Euro und für vier Personen bis zu 2.965 Euro. Für jede weitere Person im Haushalt erhöht sich die Grenze um 300 Euro. Die Höhe der Förderung beträgt 250 Euro pro Haushalt.</p>
<p>Ob Anspruch auf einen Heizkostenzuschuss besteht, können Interessierte vorab – ohne Rechtsanspruch – mittels Heizkostenzuschuss-Rechner ausrechnen. Dieser steht unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/gesellschaft-soziales/soziales/heizkostenzuschuss/">www.tirol.gv.at/heizkostenzuschuss</a> zur Verfügung.</p>
<p>Die Einreichung erfolgt bevorzugt über das Online-Formular auf der genannten Website, wobei auch eine analoge Antragstellung weiterhin möglich ist. Grundsätzlich erfolgt die Angabe des Haushaltseinkommens im Erklärungsweg. Bei den Angaben zum Haushaltseinkommen des Vorjahres müssen AntragstellerInnen bestätigen, dass ihre Angaben der Wahrheit entsprechen. Vor der Auszahlung werden im Einzelfall Überprüfungen durchgeführt – es können Unterlagen beim Antragsteller bzw. bei der Antragstellerin angefordert werden.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Einfachere Beantragung für EmpfängerInnen des Zuschusses im Vorjahr</span></p>
<p>Allen FördernehmerInnen, denen der Heizkostenzuschuss 2025/2026 des Landes bewilligt wurde, wird vom Amt der Tiroler Landesregierung, Abteilung Soziales, neuerlich ein Antragsformular zugestellt. Somit können Bezugsberechtigte aus dem Vorjahr ihre angegebenen Daten kontrollieren und bei weiterem Bedarf den Heizkostenzuschuss erneut unkompliziert beantragen.&nbsp;</p>
<p>Haushalte von MindestpensionistInnen mit Bezug einer Ausgleichszulage, die bereits den Heizkostenzuschuss 2025/2026 erhalten haben, müssen keinen Antrag stellen. Diese erhalten nach Prüfung ein Zusageschreiben, die Auszahlung erfolgt automatisiert.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tiroler Hilfswerk bietet auch Online-Beratungen an</span></p>
<p>Jene, die Unterstützung benötigen, können sich an ihre Standortgemeinde oder an das Tiroler Hilfswerk in Innsbruck wenden. Neben Vor-Ort-Beratungen bietet das Tiroler Hilfswerk auch Online-Beratungen an. Termine für eine Beratung via Video oder Telefon können einfach und unkompliziert via&nbsp;<a href="https://termin.tirol.gv.at/public/standorte/amt-d-tiroler-landesreg/leistungen/tiroler-hilfswerk-beratungsgespraech" target="_blank" rel="noreferrer">Online-Terminvereinbarung des Landes</a> gebucht werden.</p>
<p>Alle Informationen sowie das Antragsformular finden sich ab 1. Mai 2026 unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/gesellschaft-soziales/soziales/heizkostenzuschuss/" target="_blank">www.tirol.gv.at/heizkostenzuschuss</a>. Eine Beantragung ist auch über das Landes-Online-Portal <a href="https://anmeldung.tirol.gv.at/profile/SAML2/POST/SSO?execution=e1s2" target="_blank" rel="noreferrer">„Digital Service Tirol“</a> möglich.</p>]]></content:encoded>
				
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				<pubDate>Fri, 07 Aug 2026 09:35:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Alexander Hörmann)</author>
				<title>Tirol baut seine Position als führendes Radland der Alpen weiter aus </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tirol-baut-seine-position-als-fuehrendes-radland-der-alpen-weiter-aus/</link>
				<description>Aktuell Bauprojekte im gesamten Bundesland in Umsetzung oder in Planung</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e9a1cfb3dd3f6b7dd64026640f3a2b500"><span class="regierungsmitglied">Tiroler Radstrategie 2030: Leuchtturmprojekt im Zeichen von Gesundheit, Sport und Nachhaltigkeit</span></li><li data-list-item-id="ecf8d0830ff107149707665cf6dd90e23"><span class="regierungsmitglied">Radfahren als wichtiger Baustein für Klimaschutz und nachhaltige Mobilität</span></li><li data-list-item-id="ee69c44f4599711d6782bca8cb4a675fc"><span class="regierungsmitglied">Mit radrouting und radapp sicher auf zwei Rädern unterwegs</span></li></ul><p>Mit rund 7.200 Kilometer Mountainbike-Routen, 400 Kilometer Singletrails und rund 1.100 Kilometern Radwegen ist Tirol ein attraktives Pflaster für Freizeit- sowie AlltagsradfahrerInnen. Um dieses Angebot weiter auszubauen, hat das Land Tirol in den vergangenen Jahren rund 55,8 Millionen Euro in das überörtliche Radwegenetz investiert. Dazu zählt beispielsweise der neue Abschnitt der B 183 Stubaitalstraße samt einer modernen Geh- und Radwegunterführung, die die Verkehrssicherheit für FußgängerInnen und Radfahrende deutlich verbessert. Aber auch in Zukunft wird das Radwegenetz in Tirol erweitert und ausgebaut: Derzeit befinden sich in ganz Tirol Bauprojekte von Lienz über Kufstein bis ins Tiroler Oberland und Außerfern in Umsetzung oder in Planung.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Aktuelle Projekte vom Wipptal bis zum Plansee</span></p>
<p>„Mit unserer Radoffensive setzen wir den konsequenten Ausbau der Radwegeinfrastruktur in Tirol fort. Unser Ziel ist es, noch mehr Tirolerinnen und Tiroler für das Radfahren zu begeistern – sei es auf dem Weg zur Arbeit, in die Schule oder in der Freizeit. Dafür schaffen wir Schritt für Schritt attraktive und sichere Rahmenbedingungen“, betont Sportlandesrat LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.</p>
<p>Zu den derzeit wichtigsten Projekten zählt auch der weitere Ausbau der Radverbindung zwischen Innsbruck-Mitte und dem Schloss Ambras. Mit dem Lückenschluss entlang der Aldranser Straße entsteht bis 2027 eine durchgängige, sichere Verbindung für den Radverkehr. Der neue Radweg wird bergwärts verlaufen, eine Breite von zwei Metern aufweisen und mit einer eigenen Beleuchtung ausgestattet werden.&nbsp;</p>
<p>Ein weiterer Schwerpunkt liegt mit der Radroute 30 im Wipptal: Ziel ist es dort, in Abstimmung mit laufenden Bauvorhaben der ASFINAG – wie dem Neubau der Luegbrücke oder dem Sicherheitsausbau am Brennersee – bis 2034 einen durchgängigen Radweg von Matrei bis zum Brennerpass zu realisieren.&nbsp;</p>
<p>Aktuell wird unter anderem am Planseeradweg im Außerfern nachgeschärft. Die Fertigstellung ist bis September 2026 geplant. Auch Abschnitte der Via Claudia Augusta (Bezirk Reutte) werden derzeit saniert beziehungsweise ausgebaut. Voraussichtlich sollen auch dort die Arbeiten bis Ende 2026 abgeschlossen sein.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Radstrategie 2030 setzt klare Schwerpunkte</span></p>
<p>Den strategischen Rahmen aller Rad-Maßnahmen bildet die Tiroler Radstrategie 2030. Ihr Ziel ist es, den Radverkehr nachhaltig zu stärken und das Fahrrad als attraktives Verkehrsmittel im Alltag und in der Freizeit weiter zu etablieren. Im Mittelpunkt stehen drei zentrale Handlungsfelder:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e27ba61e9d0a61430fa0174ca383ca766">Mehr Menschen zum Umstieg auf das Fahrrad bewegen,</li><li data-list-item-id="e18abbb1617c274bb8a3e2b58c5722fab">die Sicherheit für Radfahrende weiter erhöhen und</li><li data-list-item-id="e0614bb8986c9c162265452561a22297d">Tirol als führende Radregion im Alpenraum stärken.&nbsp;</li></ul><p>Um diese Ziele zu erreichen, investiert das Land konsequent in den Ausbau, die Erhaltung und die Sanierung der Radinfrastruktur. Gleichzeitig wird die Entwicklung des Radverkehrs laufend beobachtet und evaluiert.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">56 Prozent Potential: Mehr Radverkehr als Beitrag zur Mobilitätswende</span></p>
<p>Der Ausbau der Radinfrastruktur verfolgt nicht nur das Ziel, das Radfahren attraktiver zu machen, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zur Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie.</p>
<p>„56 Prozent der Wege, die in Tirol mit dem Auto zurückgelegt werden, sind kürzer als fünf Kilometer und damit ideal für den Radverkehr geeignet. Eine nachhaltige Mobilitätswende gelingt nur mit einer konsequenten Förderung des Radverkehrs. Radfahren ist klimafreundlich, wirkt verkehrsberuhigend und verursacht keine Lärmemissionen“, betont Mobilitätslandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Von der Anreise über Wegsperren bis hin zum Schwierigkeitsgrad</span></p>
<p>Neben dem kontinuierlichen Ausbau der Radinfrastruktur setzt das Land Tirol auf digitale Angebote, die das Radfahren im Alltag und in der Freizeit einfacher und komfortabler machen. Mit der Plattform radrouting tirol und der radapp tirol stehen RadfahrerInnen moderne Werkzeuge zur Verfügung, um Touren zu planen und sich sicher ans Ziel navigieren zu lassen. Neben Infos zu Wegsperren liefern die digitalen Instrumente auch Daten wie individuelle Routenvorschläge nach Schwierigkeitsgrad, die Einbindung öffentlicher Verkehrsmittel für An- und Abreise sowie eine sprachgestützte Turn-by-Turn-Navigation. Damit erhalten TirolerInnen ebenso wie Gäste eine zeitgemäße Orientierungshilfe für ihre Radfahrten. Die hohe Nutzung der digitalen Services verdeutlicht ihren Mehrwert: Allein im Mai dieses Jahres verzeichneten die App und die Webanwendung zusammen rund 7.500 Routenabfragen. Erfahrungsgemäß wird der Höchstwert der Abfragen im August erreicht.&nbsp;</p>
<p>„Tirol verfügt über ein großes Angebot für Radbegeisterte. Vonseiten des Landes investieren wir und stellen Angebote zu Verfügung, die das Radfahren in Tirol sicher, modern und geordnet gestalten. Das ist ein weiterer Leistungsnachweis für Tirol als Sportland Nummer eins“, betont LHStv Wohlgemuth.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Landesentwicklung</category>
				
					<category>Sport</category>
				
					<category>Umwelt</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
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				<pubDate>Fri, 07 Aug 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Verlagerung der Sportanlagen-Begutachtung nach Tirol zeigt Wirkung</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tirol-konvent-verlagerung-der-sportanlagen-begutachtung-nach-tirol-zeigt-wirkung/</link>
				<description>Beratungen im Vergleich zu den Vorjahren deutlich gestiegen</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e83fed230568d544f1422e19afcf8a955"><span class="regierungsmitglied">Wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“</span></li><li data-list-item-id="ef6a1871fd6e763610d6f6de5f33bd091"><span class="regierungsmitglied">Empfehlung: Beratungsangebot bereits in der Planungsphase nutzen, um Umplanungen oder spätere Umbauten zu vermeiden</span></li></ul><p>Ob multifunktionale Sporthalle, Fußballplatz, Sportvereinshaus, Eissport- oder Leichtathletikanlage – wer in Tirol Sportinfrastruktur errichten, sanieren oder modernisieren möchte, ist auf rasche und verlässliche Förderverfahren angewiesen. Genau hier setzt eine Entbürokratisierungsmaßnahme des Tirol Konvents an: Seit Anfang des Jahres erfolgt die fachliche Beurteilung der Förderfähigkeit von Sportanlagen nicht mehr durch das Österreichische Institut für Schul- und Sportstättenbau (ÖISS) in Wien, sondern direkt durch die Abteilung Zentrale Baudienste des Landes Tirol. Die Bilanz nach rund einem halben Jahr zeigt, dass sich die Verlagerung bewährt hat: Mehr Beratungen, kurze Wege und eine enge Begleitung bereits in der Planungsphase erleichtern die Umsetzung von Sportinfrastrukturprojekten in Tirol.&nbsp;</p>
<p>„Unser Ziel ist es, Entscheidungen dort zu treffen, wo das notwendige Fachwissen vorhanden ist und die Wege kurz sind – auch das ist wichtiger Teil des Tirol Konvent-Prozesses. Die Erfahrungen der vergangenen Monate zeigen, dass wir mit der Verlagerung der Begutachtung nach Tirol den richtigen Schritt gesetzt haben. Antragstellerinnen und Antragsteller erhalten rascher Unterstützung und profitieren von einer kompetenten Begleitung bereits in der Planungsphase. Das spart Zeit, vermeidet unnötige Kosten und sorgt für effizientere Förderverfahren“, betont LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Mehr Beratung, kürzere Wege und raschere Verfahren</span></p>
<p>Die neue ÖISS-Kooperationsstelle Tirol verzeichnet im laufenden Jahr bereits 19 Stellungnahmen, 40&nbsp;Beratungen sowie sieben Neuproduktzulassungen beziehungsweise Richtlinienanpassungen. Im Vergleich zu den Vorjahren mit durchschnittlich rund 20 Stellungnahmen und 15 Beratungen pro Jahr zeigt sich innerhalb von nur sieben Monaten insbesondere beim Beratungsangebot eine deutliche Steigerung.&nbsp;</p>
<p>„Entbürokratisierung bedeutet nicht nur, Verfahren zu verkürzen, sondern auch, Gemeinden und Vereine frühzeitig zu unterstützen – auch im Sportbereich, der vielerorts von den Gemeinden maßgeblich unterstützt und von hunderten Ehrenamtlichen betreut wird. Gute Beratung von Beginn an hilft, Fehler zu vermeiden, Projekte schneller umzusetzen und öffentliche Mittel effizient einzusetzen. Genau diesen Anspruch erfüllt die neue Kooperationsstelle“, so Sportreferent LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Frühzeitige Beratung spart Zeit und Kosten</span></p>
<p>Um kostspielige Umplanungen oder spätere Umbauten bestmöglich zu vermeiden, empfiehlt es sich, das Beratungsangebot der Abteilung Zentrale Baudienste bereits in der Planungsphase zu nutzen. Ebenso trägt die vollständige und rechtzeitige Übermittlung aller erforderlichen Unterlagen wesentlich dazu bei, Bau- und Verfahrensverzögerungen zu verhindern. Erfahrungen aus den vergangenen Jahren zeigen, dass Verzögerungen in Förderverfahren häufig dadurch entstanden sind, dass erforderliche Unterlagen erst nach wiederholten Nachforderungen übermittelt wurden.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Verwaltung</category>
				
					<category>Sport</category>
				
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				<pubDate>Thu, 30 Jul 2026 11:07:37 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>So läuft Sport bei hohen Temperaturen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/so-laeuft-sport-bei-hohen-temperaturen/</link>
				<description>Sicher durch den Sommer: Empfehlungen des Landes Tirol für sicheres Training an Hitzetagen </description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e1c2324528be04547bb600bacf380b2c5"><span class="regierungsmitglied">Sport ist auch im Sommer gesund – aber: Trainingszeiten, Trinkverhalten und Belastungssteuerung sind entscheidend</span></li><li data-list-item-id="efd19723e6860f97a2c0e23cc7c5dd95d"><span class="regierungsmitglied">Neue Broschüre „Gesunder Sport in Zeiten des Klimawandels“ unterstützt Vereine bei der sicheren Gestaltung von Training und Wettkämpfen</span></li><li data-list-item-id="eb37fa89a8d8b39c3165d92574dfd22d9"><span class="regierungsmitglied">Weitere Informationen und Tipps unter&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at/hitze" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/hitze</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;</span></li></ul><p>Bewegung ist gesund – das ganze Jahr über. Gleichzeitig stellen (sehr) hohe Temperaturen viele SportlerInnen und Vereine in den Sommermonaten vor Herausforderungen. Kürzlich hat das Land Tirol deshalb eine&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/gesundheit-vorsorge/oeffentliche-gesundheit/hitze-und-gesundheit/sport-in-zeiten-vom-klimawandel/" target="_blank">Informationskampagne zum Thema „Hitze und Sport“</a> gestartet. Vereine, TrainerInnen und FreizeitsportlerInnen sollen für einen sicheren Umgang mit hohen Temperaturen sensibilisiert werden – die Broschüre „Gesunder Sport in Zeiten des Klimawandels“ liefert dazu Empfehlungen für Trainings und Wettkämpfe, zusätzlich werden laufend Videoclips mit Tipps eines Sportmediziners über diverse Medien ausgestrahlt. Sportreferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span> und Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> rufen gemeinsam dazu auf, insbesondere an heißen Tagen auf den eigenen Körper zu achten und sportliche Aktivitäten risikobewusst zu planen.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Training an Hitzetagen bewusst anpassen</span></p>
<p>„Zu einem gesunden Lebensstil gehört auch im Sommer ausreichend Sport. Entscheidend ist, dass wir unser Verhalten an die klimatischen Bedingungen anpassen. Deshalb gilt es, Trainingseinheiten vorausschauend zu planen und Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. Damit macht Sport auch an heißen Tagen Freude“, betont LHStv Wohlgemuth.&nbsp;</p>
<p>Denn grundsätzlich erschweren hohe Außentemperaturen und eine hohe Luftfeuchtigkeit die natürliche Wärmeregulierung des Körpers – gerade bei intensiven Trainingseinheiten oder längerer Belastung kann es daher rasch zu einer Überhitzung kommen. Deshalb sollen Trainingseinheiten möglichst in die frühen Morgen- oder Abendstunden verlegt und schattige Bereiche für sportliche Aktivitäten genutzt werden. Das Land appelliert deshalb an die Tiroler Sportvereine und Sportbegeisterten, Intensität und Trainingsdauer den aktuellen Wetterbedingungen anzupassen.</p>
<p>Gesundheitslandesrätin Hagele betont im Hinblick auf körperliche Auswirkungen: „Hitze verändert die Belastbarkeit unseres Körpers. Als Land Tirol ist es unser Auftrag, für solche Gesundheitsrisiken zu sensibilisieren und vorbeugende Maßnahmen zu vermitteln. Denn nur wer die Auswirkungen hoher Temperaturen kennt und sein Training entsprechend anpasst, schaut auf seinen Körper. Die neue Landesbroschüre bündelt hier die wichtigsten Tipps und bietet leicht umsetzbare Empfehlungen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ausreichend trinken und Warnsignale ernst nehmen</span></p>
<p>Der Direktor des Instituts für Sport-, Alpinmedizin und Gesundheitstourismus (ISAG), <span class="regierungsmitglied">Wolfgang Schobersberger</span>, war selbst Teil der Info-Kampagne des Landes Tirol: „Sport ist auch im Sommer gesund – kann bei Hitze aber schnell zur Belastung werden“, erklärt Schobersberger, der als renommierter Sportmediziner zuletzt den Vorsitz der IOC Medical Expert Group bei den Olympischen Winterspielen Mailand-Cortina innehatte. Zudem sollten SportlerInnen stets körperliche Warnzeichen beachten: „Wer bei großer Hitze trainiert, muss außerdem ausreichend trinken, die Belastung an die Temperaturen anpassen und die Signale seines Körpers wie Kopfschmerz, Schwindel und Übelkeit ernst nehmen“, empfiehlt der Sportmediziner. Bei schweren hitzebedingten Symptomen sei umgehend der Notruf zu verständigen.</p>
<p>Bereits ein Flüssigkeitsverlust von mehr als zwei Prozent des Körpergewichts kann Konzentration, Leistungsfähigkeit und Reaktionsvermögen deutlich beeinträchtigen. Deshalb sollte bereits vor dem Training regelmäßig getrunken und die Flüssigkeitszufuhr während längerer Belastungen konsequent fortgesetzt werden. Auch eine angepasste Ernährung unterstützt den Körper dabei, hohe Temperaturen besser zu bewältigen, erklärt Gesundheitsdirektorin <span class="regierungsmitglied">Theresa Geley</span> und verweist auf allgemeine Hitzeschutztipps: „Hitzeschutz beginnt bereits im Alltag mit einfachen, aber wirkungsvollen Maßnahmen: ausreichend und regelmäßig trinken, leichte und wasserreiche Kost, direkte Sonne möglichst meiden und dem Körper gezielt Abkühlung ermöglichen. Wer auf seinen Körper achtet und sein Verhalten an die Temperaturen anpasst, kann gesundheitliche Risiken reduzieren und kommt auch bei sportlichen Aktivitäten sicher durch heiße Tage.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Gesunder Sport – trotz Klimawandel</span></p>
<p>Der Leitfaden „Gesunder Sport in Zeiten des Klimawandels“ richtet sich insbesondere an Vereine, TrainerInnen und FunktionärInnen und bündelt wissenschaftlich fundierte Empfehlungen zu Trainingsplanung, Flüssigkeitsversorgung, Ernährung, Belastungssteuerung, Warnsignalen und Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Hitze. Die Broschüre ist Teil der Klima- und Nachhaltigkeitsstrategie 2025 – 2027 „Leben mit Zukunft“ der Tiroler Landesregierung und entstand in Zusammenarbeit mit den tirol kliniken, dem Olympiazentrum Tirol sowie dem ISAG. Parallel dazu veröffentlichte das Land Tirol Informationsvideos zum Thema&nbsp;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=of5htmvnJsw" target="_blank" rel="noreferrer">„Laufen bei Hitze“</a> und&nbsp;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=p9JIzD_4JEI" target="_blank" rel="noreferrer">„Vereinssport bei Hitze“</a>.</p>
<p>„Der Gesundheit ist vor sportlichem Ehrgeiz Vorrang einzuräumen. Niemand gewinnt etwas, wenn wir unsere eigenen Warnsignale ignorieren. Wer seinen Körper ernst nimmt und rechtzeitig reagiert, schützt sich selbst und bleibt längerfristig gesund und leistungsfähig“, unterstreichen LHStv Wohlgemuth und LR<sup>in</sup> Hagele abschließend.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Verhaltenstipps bei Hitze</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e32c0b781d930151b5f76d1370f4f3f8d"><span class="regierungsmitglied">Gesunder Wasserhaushalt</span><span>: Trinken Sie ausreichend, regelmäßig und abwechslungsreich. Getränke wie Mineralwasser oder verdünnte Fruchtsäfte eignen sich besonders gut.</span></li><li data-list-item-id="e597e0dc2d15db97b9ef2e8231458c796"><span class="regierungsmitglied">Leichter Sommerspeiseplan</span><span>: Essen Sie viel wasserreiches Obst und leichte Kost wie gedünstetes Gemüse.</span></li><li data-list-item-id="ec36a3a93a51be95479d4fab9f5dadaba"><span class="regierungsmitglied">Kurzfristige Kühlung</span><span>: Kühlen Sie Kopf, Nacken, Hände und Füße mit feuchten Umschlägen, einer kalten Dusche oder kühlenden Wassersprays.</span></li><li data-list-item-id="e4d4f4c4ded7e6a0cfbbe267c04866594"><span class="regierungsmitglied">Vorsicht statt Nachsicht</span><span>: Bleiben Sie aufmerksam und achten Sie auf Symptome wie Schwindel, Benommenheit, Schwäche, Kopfschmerzen, Übelkeit, Muskelschmerzen, Erschöpfung oder verschwommenes Sehen. Diese deuten auf eine Überhitzung hin und können auch lange nach dem Aufenthalt in der Hitze auftreten. Bei Medikamenten sollte auf die richtige Lagerung geachtet werden. Starke Temperaturschwankungen können die Wirksamkeit einzelner Medikamente beeinflussen.</span></li><li data-list-item-id="ed9f4e1f63049e0f41b25f9ec28e7051a"><span class="regierungsmitglied">Erste Hilfe im Ernstfall</span><span>: Bei allen hitzebedingten Notfällen ist Erste Hilfe wesentlich: Begeben Sie sich in den Schatten, kühlen Sie den Körper mit feuchten Tüchern und trinken Sie ausreichend! Wenn notwendig, setzen Sie auch einen Notruf ab!</span></li></ul><p>Weitere Informationen zur Hitzekampagne des Landes Tirol und zu Hitzeschutz finden Sie unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/hitze" target="_blank">www.tirol.gv.at/hitze</a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Gesundheit &amp; Vorsorge</category>
				
					<category>Sport</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Sun, 26 Jul 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Förderung für Hitzeschutz beim Wohnen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/foerderung-fuer-hitzeschutz-beim-wohnen/</link>
				<description>LHStv Wohlgemuth: „Wohnungen klimafit machen – das Land Tirol unterstützt wirksamen Hitzeschutz“</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ec1fc5b0374874ef0a29f2ac2ae15019d"><span class="regierungsmitglied">Wohnbauförderung unterstützt außenliegenden, elektrisch betriebenen Sonnenschutz gegen sommerliche Überwärmung</span></li><li data-list-item-id="e4fbb957912f7c60bfacfa86355960b56"><span class="regierungsmitglied">Maßnahmen, wie Raffstores und Rollläden, sowohl bei Neubau als auch Sanierungen förderfähig</span></li></ul><p>Die diesjährigen Hitzewochen zeigen deutlich: Sommerliche Hitze wird zunehmend zur Belastung – auch in den eigenen vier Wänden. Damit Wohnräume auch bei steigenden Temperaturen angenehm bleiben, unterstützt das Land Tirol im Rahmen der Wohnbauförderung gezielt Maßnahmen gegen sommerliche Überwärmung. Im Mittelpunkt stehen dabei außenliegende, elektrisch betriebene Beschattungseinrichtungen, die verhindern, dass sich Wohnräume durch direkte Sonneneinstrahlung aufheizen.</p>
<p>„Der Klimawandel ist längst auch in unseren Wohnungen angekommen. Gerade nach den vergangenen Hitzewellen ist klar: Wir müssen unsere Gebäude an die neuen klimatischen Bedingungen anpassen. Außenliegender Sonnenschutz ist dabei eine der wirksamsten Maßnahmen – und genau deshalb unterstützen wir diese Investitionen mit der Tiroler Wohnbauförderung“, betont Wohnbaureferent LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Außenliegender, elektrisch betriebener Sonnenschutz hat Vorrang</span></p>
<p>Gefördert werden unter anderem außenliegende Raffstores oder Rollläden, die elektrisch betrieben werden, beispielsweise mit einem integrierten Solarpanel. Der große Vorteil: Die Sonneneinstrahlung wird bereits vor dem Fenster abgehalten und die Räume heizen sich deutlich weniger auf. Solche Maßnahmen sind sowohl im Neubau als auch bei Sanierungen förderfähig.</p>
<p>Erst wenn passive Maßnahmen wie ein außenliegender Sonnenschutz nicht ausreichen, kann auch der Einbau einer aktiven Kühlung sinnvoll sein. „Unser Grundsatz lautet: Hitze gar nicht erst ins Gebäude lassen, statt sie im Nachhinein energieintensiv wieder hinauszukühlen. Das spart Energie, schützt das Klima und erhöht gleichzeitig den Wohnkomfort“, so Wohlgemuth.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Wohnkomfort steigern und Energie sparen</span></p>
<p>Neben einer höheren Wohnqualität leisten wirksame Beschattungssysteme auch einen wichtigen Beitrag zur Energieeffizienz. Wer Räume bereits durch bauliche Maßnahmen kühl hält, benötigt deutlich weniger Energie für eine nachträgliche Kühlung.</p>
<p>„Nach der Hitzewelle ist vor der Hitzewelle. Deshalb investieren wir nicht nur in leistbaren Wohnraum, sondern auch in klimafitte Wohnungen, die den Herausforderungen der Zukunft gewachsen sind. Die Tiroler Wohnbauförderung unterstützt die Menschen dabei ganz konkret“, so Wohlgemuth abschließend.</p>
<p>Mehr Informationen hier:&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/bauen-wohnen/wohnbaufoerderung/sanierung/sonnenschutzeinrichtung/" target="_blank">Sonnenschutzeinrichtung | Land Tirol</a></p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Bauen &amp; Wohnen</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59006</guid>
				<pubDate>Thu, 23 Jul 2026 11:47:51 +0200</pubDate>
				
				<title>Auch im heurigen Sommer: Sicher unterwegs auf Tirols Mountainbike-Routen </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/auch-im-heurigen-sommer-sicher-unterwegs-auf-tirols-mountainbike-routen/</link>
				<description>Angebote und Services des Landes für sicheres Mountainbiken in Tirol </description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e9ce491bf98be58e5fb1dbe531899d9f3"><span class="regierungsmitglied">Digitalisierung trifft Mountainbiken: Rad-App Tirol und radrouting.tirol</span></li><li data-list-item-id="e4e00d3c263344acd8c52a0f7df814199"><span class="regierungsmitglied">Tirolweit einheitliches Leitsystem: Beschilderung mit QR-Codes, Schwierigkeitsklassen und Verhaltensregeln&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ee0bb4e0a7cbf89b1427d192b17bb3efb"><span class="regierungsmitglied">Seit zwölf Jahren: Erfolgsrezept „Bergwelt Tirol – Miteinander erleben“ für BesucherInnenlenkung&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e044b8a83ca0151826ad7445ae4c6b0dd"><span class="regierungsmitglied">Tiroler Mountainbike-Modell schafft seit 1998 sichere Möglichkeiten für passionierte RadfahrerInnen</span></li></ul><p>7.200 Kilometer Mountainbike-Routen und 400 Kilometer Singletrails: Das Land Tirol fördert und forciert seit vielen Jahren ein sicheres und breites Mountainbike-Netz in Tirol, das von respektvollem Miteinander geprägt ist. Zentral ist dabei das Programm „Bergwelt Tirol – Miteinander erleben“, das bereits im Jahr 2014 von der Tiroler Landesregierung ins Leben gerufen wurde. „Die Zahl der Menschen, die Erholung in der Natur suchen, ist stark gestiegen. Unser Ziel war und ist ein konfliktfreies Miteinander am Berg, das die Interessen von Erholungssuchenden, Natur und Wild sowie Grundeigentümerinnen und Grundeigentümern gleichermaßen berücksichtigt“, betonen LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span> und LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>. So profitieren neben Wandernden und KletterInnen auch MountainbikerInnen und Singletrail-FahrerInnen vom Programm „Bergwelt Tirol“. Sie werden dabei nicht nur mittels einem tirolweit einheitlichen Leitsystem navigiert – der Radsport wurde auch digital: Mittels QR-Codes an Ausgangsschildern gelangen Interessierte direkt zu Routeninfos und das eigens vom Land entwickelte <a href="https://radrouting.tirol/" target="_blank" rel="noreferrer">Radrouting</a> mit dazugehöriger kostenloser Rad-App weist offizielle Mountainbike-Routen in Tirol mit wenigen Klicks aus. Auch in diesem Sommer nutzen LHStv Wohlgemuth und LHStv Geisler die laufende Saison, um MountainbikerInnen und Singletrail-Begeisterte auf die bestehenden Angebote aufmerksam zu machen.&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.bergwelt-miteinander.at/sommer.html" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">www.bergwelt-miteinander.at</span></a><span class="regierungsmitglied"> – Information im Vorfeld und vor Ort</span></p>
<p>Von den Maßnahmen des Programms „Bergwelt Tirol“ profitieren Radsportbegeisterte direkt in der Praxis:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ed06016c61f568ffd7e0f965031805700"><span class="regierungsmitglied">Beschilderung</span><span>: Die tirolweit einheitliche Mountainbike-Strecken-Beschilderung ist Teil eines integrativen Leitsystems. Über QR-Codes an den Ausgangsschildern gelangt man zu Infos zur Route.</span></li><li data-list-item-id="eea048b38dc00a86c9d52b079e8df4fa2"><span class="regierungsmitglied">Schwierigkeitsklassen</span><span>: Sie liefern wertvolle Informationen zu Gefälle, Steigung, notwendiger Ausrüstung oder notwendiger Fahrtechnik. Die Einteilung erfolgt sowohl für MTB-Routen als auch für Singletrails nach Farben: (grün = sehr leicht: nur für Trails), blau = leicht, rot = mittelschwierig und schwarz = schwierig.</span></li><li data-list-item-id="e2c1bdff811e199b5e81aea3aab6668c1"><span class="regierungsmitglied">Verhaltensregeln</span><span>: Der „Ehrenkodex“ fördert ein gutes Miteinander – ob Mountainbike-Route oder Singletrail</span></li><li data-list-item-id="ea5419e639e3a595631ef398fccc94e40"><span class="regierungsmitglied">Offene Daten</span><span>: Das gesamte Routennetz wird Softwareanbietern kostenlos zur Verfügung gestellt</span></li></ul><p>„Ob Feierabendrunde, Wochenendausflug oder Urlaub – Tirol verfügt über das größte Angebot an offiziell freigegebenen Mountainbike-Strecken Österreichs. Das unterstreicht einmal mehr Tirols Rolle als Sportland Nummer eins. Wichtig ist es, sich mit Beschilderung, Schwierigkeitsklassen und Routeninformationen bereits im Vorfeld zu befassen, um das Risiko für mögliche Unfälle oder schwierige Situationen im Gelände bestmöglich zu verringern“, betont Sportreferent LHStv Wohlgemuth.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Direkter Informationsfluss aus dem Gelände in die App</span></p>
<p>Ein weiterer, essentieller Baustein des MTB-Modells ist die Radapp Tirol (kostenlos via <a href="https://apps.apple.com/de/app/radapp-tirol/id1483896443" target="_blank" rel="noreferrer">App Store</a> und <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=at.vao.radlkarte.tirol&amp;pli=1" target="_blank" rel="noreferrer">Google Play</a> downloadbar), die neben Infos zu Wegsperren auch noch Daten wie Bodenbeläge, Höhenprofile, Bilder, Tourbeschreibungen, etc. liefert. Informationen von Forstsperren erscheinen auch automatisiert in der Web-Anwendung <a href="https://radrouting.tirol/" target="_blank" rel="noreferrer">radrouting.tirol</a> und Routen lassen sich dadurch noch besser planen.&nbsp;</p>
<p>„Mit radrouting.tirol und der Radapp Tirol stehen zwei digitale Angebote zur Verfügung, die auch dazu beitragen, dass sich die Wege von Radfahrenden und Forstarbeitenden möglichst nicht kreuzen. Werden forstliche Sperren missachtet, kann das zu schweren Unfällen führen. Die Informationen der digitalen Angebote helfen daher, die Sicherheit für alle Beteiligten deutlich zu erhöhen“, betont Forstreferent LHStv Geisler.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tiroler Mountainbike-Modell als Erfolgsrezept</span></p>
<p>Alle Maßnahmen des Landes rund um Mountainbiken und Singletrail-Fahren fußen auf dem bereits Ende der 1990er-Jahre entwickelten Tiroler Mountainbike-Modell. Es schaffte klare rechtliche Rahmenbedingungen und bietet WegehalterInnen Rechtssicherheit sowie Versicherungsschutz. Dadurch konnten in Tirol österreichweit einzigartige Möglichkeiten für den Mountainbikesport geschaffen werden. Gleichzeitig trägt das Modell dazu bei, Konflikte mit der Forstwirtschaft zu vermeiden und die Sicherheit bei forstlichen Arbeiten zu erhöhen.&nbsp;</p>
<p>Programmpartner von „Bergwelt Tirol – Miteinander Erleben“ sind unter der Federführung des Landes Tirol der Alpenverein, die Landwirtschafts- und die Wirtschaftskammer, der Jägerverband, die Tirol Werbung und die Bergrettung sowie weitere lokale Partner.</p>
<p>Mehr Informationen zum Mountainbike-Modell finden sich unter <a href="https://www.bergwelt-miteinander.at/mountainbike.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.bergwelt-miteinander.at/mountainbike</a>.<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Sport</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Wed, 22 Jul 2026 09:26:23 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Bettina Sax)</author>
				<title>Regierung bereitet Maßnahmen zur Mobilisierung von Bauland vor</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/landesregierung-bereitet-massnahmen-zur-mobilisierung-von-bauland-vor/</link>
				<description>Gesetz über die Erhebung einer Baulandmobilisierungsabgabe ist in Begutachtung</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef47b8c17137c028e7f68b1fbb3ab087d"><span class="regierungsmitglied">Tirols Gemeinden erhalten ein zusätzliches Instrument für eine aktive Bodenpolitik</span></li><li data-list-item-id="ef9a5a564dbbeb7a08bbc77333c224f08"><span class="regierungsmitglied">Schutzmantel für landwirtschaftliche Nutzung und familiären Eigengebrauch&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e4a1aa144bcb3ba80ca09e66db02ca109"><span class="regierungsmitglied">Reform des Bodenfonds: Tirolweiter Ermöglicher von leistbarem Wohnungseigentum</span></li><li data-list-item-id="e0f0dcc3d4b725092a9af99d396fdbb4e"><span class="regierungsmitglied">Abgabe als Teil einer umfassenden Wohnbauoffensive</span></li><li data-list-item-id="e0ca766effac77c7328cfefc45aa9d82f"><span class="regierungsmitglied">LH Mattle: „Gemeinden Instrumente für Bodenpolitik in die Hand geben!“</span></li><li data-list-item-id="e87d0c5174bf2436e2d5f975fec711602"><span class="regierungsmitglied">LHStv Wohlgemuth: „Gewidmetes Bauland muss wieder seiner eigentlichen Aufgabe dienen – dem Schaffen von Wohnraum“</span></li></ul><p>Die Tiroler Landesregierung hat sich auf ein Maßnahmenpaket zur Mobilisierung von Bauland geeinigt und setzt damit einen weiteren Schritt für eine aktive Grund- und Bodenpolitik und mehr leistbaren Wohnraum. In den vergangenen Monaten wurde gemäß dem Regierungsprogramm ein Modell zur Einführung einer Abgabe zur Mobilisierung von bereits gewidmetem Bauland zugunsten der Gemeinden ausgearbeitet. Dieses wurde im Rahmen des Gesetzes über die Erhebung einer Baulandmobilisierungsabgabe nun in Begutachtung geschickt. Das Gesetz soll 2027 in Kraft treten und ab 2032 anwendbar sein. Die Baulandmobilisierung ist dabei kein Einzelprojekt, sondern Teil einer umfassenden Wohnbauoffensive des Landes Tirol. Neben der Baulandmobilisierungsabgabe und der Reform des Bodenfonds zählen dazu insbesondere die Wohnbauförderung, die Unterstützung des gemeinnützigen Wohnbaus, die Vertragsraumordnung sowie Maßnahmen zur besseren Nutzung bestehender Gebäude und Flächen.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Zielgerichtet Bauland mobilisieren</span></p>
<p>Nach einer angemessenen Übergangsfrist soll es Gemeinden ab 2032 möglich sein, für unbebaute Grundstücke, die als Bauland (Wohn- bzw. Mischgebiet) gewidmet sind, eine Baulandmobilisierungsabgabe einzuheben. Die Gemeinderäte können freiwillig per Beschluss eine entsprechende Verordnung über die Einhebung einer Baulandmobilisierungsabgabe beschließen. Die Abgabe ist als ausschließliche Gemeindeabgabe vorgesehen und fließt vollständig der jeweiligen Gemeinde zu. Die Höhe der Abgabe orientiert sich an Mindest- und Höchstbeträgen, je nachdem in welche der drei Kategorien die Gemeinden aufgrund des durchschnittlichen Grundpreisniveaus fallen. Die Gemeinde legt den konkreten Betrag durch Verordnung selbst fest, dabei handelt es sich um jährliche Pauschalbeträge. Die Abgabe richtet sich gegen längerfristig ungenutzte Baulandreserven, bei denen keine familiären, betrieblichen, rechtlichen oder sonstigen anerkannten Gründe vorliegen. Ausgenommen bleiben jedenfalls Grundstücke für den Eigenbedarf (Familienfreibetrag), landwirtschaftliche Betriebsflächen, neu erworbene Grundstücke bis fünf Jahre nach Erwerb und Grundstücke im Verlassenschaftsverfahren. Auch Grundstücke von Gemeinden, gemeinnützigen Bauvereinigungen, des Tiroler Bodenfonds und des Landeskulturfonds sind nicht von der Abgabe umfasst. Rechtliche Gründe wie befristet gewidmetes Bauland, Raumordnungsverträge (Vertragsraumordnung), Bausperren, Umlegungs- und Zusammenlegungsverfahren führen ebenfalls zu einer Abgabenbefreiung. Keine Abgabe fällt an, wenn der Eigentümer bei der Gemeinde eine Rückwidmung in Freiland anregt bzw. dieser zustimmt.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bodenfonds NEU</span></p>
<p>Mit der Einführung einer Baulandmobilisierung einher geht die Reform des Tiroler Bodenfonds. Dieser hat sich als wichtiges Instrument für die Bereitstellung von Flächen für den geförderten Wohnbau und andere öffentliche Zwecke etabliert. Nun soll der Tiroler Bodenfonds zu einem zentralen Instrument der aktiven Bodenpolitik des Landes Tirol weiterentwickelt werden. Er soll Gemeinden unterstützen und strategisch wichtige Flächen sichern. Damit sollen langfristige Bodenreserven auch für kommende Generationen aufgebaut, Leerstände und ungenutzte Liegenschaften revitalisiert sowie Ortskerne gestärkt werden. Im Herbst 2026 soll ein Beschluss über die Neuausrichtung gefasst und das Tiroler Raumordnungsgesetz novelliert werden. Bis 2030 soll der Tiroler Bodenfonds dann in möglichst vielen Gemeinden aktiv sein, jeder Gemeinde ein Instrument zur Flächensicherung bieten und eine strategische Bodenreserve aufgebaut haben. „Unser Ziel ist es, sparsam mit unseren wertvollen Landesflächen umzugehen, weiterhin bodensparend zu agieren und gleichzeitig leistbaren Wohnflächen für die nächsten Generationen sicherzustellen. Der Tiroler Bodenfonds nimmt hier eine wichtige Rolle ein“, stellt LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> klar.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Wohnbauoffensive wird konsequent fortgesetzt</span></p>
<p>Die Mobilisierung bereits gewidmeter Flächen ist Teil einer umfassenden Wohnbauoffensive des Landes Tirol. Mit Rekordinvestitionen in die Wohnbauförderung, der Stärkung des gemeinnützigen Wohnbaus, der Unterstützung beim Erwerb von Wohnraum sowie gezielten Sanierungs- und Beihilfenprogrammen setzt das Land Tirol laufend Maßnahmen für mehr leistbares Wohnen. Die Baulandmobilisierungsabgabe und die Weiterentwicklung des Tiroler Bodenfonds ergänzen diese Instrumente um eine aktive Grund- und Bodenpolitik. Ziel ist es, bereits vorhandene Baulandreserven besser zu nutzen und die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass in Tirol mehr leistbarer Wohnraum entstehen kann. „Die Baulandmobilisierung ist ein weiterer Baustein unserer Wohnbauoffensive. Parallel dazu arbeiten wir innerhalb der Landesregierung an der Weiterentwicklung der Wohnbauförderung im Herbst“, so LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Landesregierung arbeitet gemeinsam an Lösungen</span></p>
<p>„Die Tiroler Landesregierung verbindet das gemeinsame Ziel, Wohnen und Eigentum für möglichst viele Tirolerinnen und Tiroler leistbar zu machen. Auch wenn unsere Ansätze manchmal unterschiedlich sein mögen, finden wir gute und gemeinsame Wege im Sinne des Landes Tirol. Wir geben nun den Gemeinden zwei weitere Instrumente in die Hand, um eine aktive Bodenpolitik zu machen. Einerseits können Gemeinden selbst entscheiden, ob sie künftig eine Baulandmobilisierungsabgabe einheben möchten. Über den familiären Eigengebrauch und die landwirtschaftliche Nutzung unserer familiären bäuerlichen Betriebe spannen wir jedenfalls einen Schutzmantel. Andererseits erhalten die Gemeinden mit dem Tiroler Bodenfonds einen starken Verbündeten für den Aufbau von Bodenreserven und die Wohn-Vorsorge für die nächsten Generationen“, erklärt LH Mattle.</p>
<p>„Leistbares Wohnen beginnt, lange bevor der erste Spatenstich erfolgt – nämlich bei einer aktiven Bodenpolitik. Tirol verfügt über bereits gewidmete Flächen, die über viele Jahre ungenutzt geblieben sind. Unser Ziel ist es, diese Flächen wieder ihrer eigentlichen Aufgabe zuzuführen: dem Schaffen von Wohnraum. Dass wir uns innerhalb der Landesregierung auf dieses Maßnahmenpaket verständigt haben, zeigt, dass wir bei einem der drängendsten Zukunftsthemen unseres Landes gemeinsam Verantwortung übernehmen. Gemeinsam mit der Weiterentwicklung des Tiroler Bodenfonds, einer starken Wohnbauförderung und dem gemeinnützigen Wohnbau schaffen wir zusätzliche Möglichkeiten für Gemeinden, damit künftig mehr leistbarer Wohnraum entstehen kann“, erklärt LHStv Wohlgemuth.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Raumordnung</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Fri, 17 Jul 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Tirol investiert in die Vielfalt des Sports </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tirol-investiert-in-die-vielfalt-des-sports/</link>
				<description>Weitere Ausschüttung aus dem Sportförderungsfonds: Land Tirol stellt über 215.000 Euro für den Tiroler Sport bereit </description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ed9b10b58e8b58176b6593baa7bfc6cee"><span class="regierungsmitglied">Schwerpunkt auf Sportveranstaltungen sowie Förderungen für den Behindertensport&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="eec42df80b223478ae493a43ac53d3075"><span class="regierungsmitglied">Von internationalen Bewerben bis zum Nachwuchssport – Vereine in ganz Tirol profitieren</span></li></ul><p>Ob die österreichischen Staatsmeisterschaften in der Leichtathletik, das „Schach Tirol Open“ oder Schwimmangebote für Menschen mit Behinderungen: „Die Tiroler Sportförderungen kommen dort an, wo Bewegung Menschen zusammenbringt“, betont Sportreferent LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>, auf dessen Antrag die Tiroler Landesregierung kürzlich eine weitere Ausschüttung aus dem Sportförderungsfonds in der Höhe von über 215.000 Euro beschloss.&nbsp;</p>
<p>Der Großteil der Mittel fließt mit rund 170.000 Euro in die Unterstützung heimischer Sportveranstaltungen. Weitere Förderungen kommen dem Behindertensport sowie länderübergreifenden Kooperationen im Rahmen der Arge Alp zugute.&nbsp;Damit unterstützt das Land Tirol Vereine und VeranstalterInnen dabei, Sportangebote in allen Regionen umzusetzen und möglichst vielen Menschen Zugang zum Sport zu ermöglichen.&nbsp;Insgesamt stehen im Jahr 2026 rund 16 Millionen Euro für die Sportförderung des Landes zur Verfügung.</p>
<p>„Hinter jeder erfolgreichen Sportveranstaltung stehen Menschen, die mit großem Einsatz organisieren, trainieren und begleiten. Mit den Sportförderungen unterstützen wir genau dieses Engagement. So stärken wir den Sport in seiner ganzen Vielfalt und schaffen gute Voraussetzungen für Vereine sowie Athletinnen und Athleten in allen Regionen Tirols“, betont LHStv Wohlgemuth.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sport fördern, Gemeinschaft stärken</span></p>
<p>Die aktuelle Ausschüttung zeigt die Vielfalt des Tiroler Sports: Unterstützt werden unter anderem Veranstaltungen wie die 17. European Track Series 2026 im Speedskating, der traditionsreiche Dolomitenlauf in Osttirol oder Nachwuchsbewerbe wie die „Youth Alpen Trophy“ im Volleyball. Die Events sollen dazu beitragen, Sport erlebbar zu machen, den Nachwuchs zu fördern und das Sportland Tirol als Austragungsort zu stärken.</p>
<p>Darüber hinaus setzt Sportreferent Philip Wohlgemuth mit einer Förderung von 40.000 Euro ein Zeichen für den Behindertensport: Subventioniert werden unter anderem Trainings- und Wettkampfmaßnahmen im Rollstuhltischtennis und Boccia, die Vorbereitung auf internationale Bewerbe im Paragleiten und der Ausbau von Schwimmangeboten für Menschen mit Behinderungen. Ergänzt werden die Förderungen durch Mittel für länderübergreifende Sportinitiativen im Rahmen der Arge Alp, die den Austausch und die Zusammenarbeit über Landesgrenzen hinweg stärken.</p>
<p>„Unser Ziel ist, dass Sport in allen Regionen Tirols möglich und leistbar ist – unabhängig von Alter, Herkunft oder Behinderung. Deshalb investieren wir gezielt dort, wo Sport stattfindet: in unsere Vereine, in engagierte Ehrenamtliche und in die Menschen, die den Sport mit Leben füllen. So stärken wir Bewegung, Gemeinschaft und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in allen Regionen Tirols“, so LHStv Wohlgemuth.&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen zu den Sportförderungen des Landes Tirol sowie zu den Fördervoraussetzungen und Einreichmöglichkeiten finden sich unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/sport/foerderungen/?utm_source=chatgpt.com" target="_blank">www.tirol.gv.at/sport/foerderungen</a>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>Förderungen</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Sport</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Wed, 15 Jul 2026 12:55:58 +0200</pubDate>
				
				<title>Lkw-Kontrollstelle Radfeld</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/lkw-kontrollstelle-radfeld-um-und-ausbau-abgeschlossen/</link>
				<description>Um- und Ausbau abgeschlossen </description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e386e046ffd7a6253b8dacd0825c7d59d"><span class="regierungsmitglied">Erweiterung und Adaptierung der Kontrollstelle an der Inntalautobahn erfolgreich abgeschlossen, symbolische Schlüsselübergabe an die Polizei</span></li><li data-list-item-id="ef670410a4629ecce08422eaaf161252e"><span class="regierungsmitglied">Land Tirol investierte rund 3,5 Millionen Euro in modernes Arbeitsumfeld, zeitgemäße Infrastruktur und Verkehrssicherheit</span></li><li data-list-item-id="e2f33addffec0ccd51a837a3220356696"><span class="regierungsmitglied">Strenge regelmäßige Kontrollen sind wesentlicher Bestandteil der Tiroler Transitmaßnahmen – zusätzlich mobiler Prüfzug der ASFINAG in ganz Tirol im Einsatz</span></li><li data-list-item-id="e184b76b03bd6627a455749fb54404649"><span class="regierungsmitglied">Mehr als 68.000 Übertretungen und Verstöße im Jahr 2025 geahndet</span></li></ul><p>Lkw in technisch gefährlichem Zustand, übermüdete LenkerInnen, unsachgemäß gesicherte Ladung – all das sind Faktoren, die die Verkehrssicherheit auf Tirols Straßen gefährden. Engmaschige Lkw-Kontrollen stehen daher in Tirol jeden Tag auf der Agenda, um schwere Unfälle zu verhindern. Durchgeführt werden diese von der Verkehrspolizei. Bei der technischen Überprüfung werden sie von MitarbeiterInnen des Landes und des Autobahnbetreibers ASFINAG unterstützt. Die Büro- und Aufenthaltsräume an der Lkw-Kontrollstelle Radfeld wurden seit Anfang 2025 umfassend umgebaut und erweitert. Nun sind die Bauarbeiten vonseiten des Landes abgeschlossen – heute, Mittwoch, fand die Schlüsselübergabe durch LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth&nbsp;</span>und Verkehrslandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">René Zumtobel&nbsp;</span>statt. In die Planung und Durchführung des Umbaus am Gebäude waren die Landesabteilungen Hochbau, Mobilitätsplanung, Verkehrs- und Seilbahnrecht sowie Liegenschaftsverwaltung involviert.&nbsp;</p>
<p>„Mit dem Um- und Ausbau investieren wir gezielt in die Verkehrssicherheit und schaffen gleichzeitig moderne Arbeitsbedingungen für jene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die tagtäglich für sichere Straßen sorgen. Das Projekt wurde entsprechend der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie nach dem klimaaktiv-Standard umgesetzt. Dazu gehören unter anderem eine Photovoltaikanlage auf dem Dach sowie die Beheizung des Gebäudes mittels Wärmepumpe. Die neuen Räumlichkeiten bieten ausreichend Platz für die gestiegenen Anforderungen und schaffen ein modernes Arbeitsumfeld“, betont der für Hochbau zuständige LHStv Wohlgemuth. Insgesamt investierte das Land Tirol rund 3,5 Millionen Euro in die Adaptierung und Erweiterung der Kontrollstelle, die im laufenden Kontrollbetrieb umgesetzt werden konnten.&nbsp;</p>
<p>Das Platzangebot im Gebäude wurde verdoppelt und es gibt nun ein Carport für die Polizeifahrzeuge, das bereits über die Voraussetzungen für Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge verfügt. Nach dem Abschluss des Neubaus im Dezember 2025 wurde in den vergangenen Monaten noch der bestehende Gebäudeteil adaptiert. Auch die technische Infrastruktur der Kontrollstelle wurde verbessert: Die Brückenwaage, die das Gesamtgewicht der Lkw sekundenschnell erfasst, wurde generalsaniert und die Achslastwaage erneuert.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Strenge Lkw-Kontrollen in Tirol zeigen Wirkung</span></p>
<p>Die strengen Lkw-Kontrollen in Tirol tragen zur Verkehrssicherheit bei und sind wesentlicher Bestandteil der Tiroler Transit-Maßnahmen. „Im In- und Ausland ist bekannt, dass man in Tirol jederzeit mit einer genauen Überprüfung rechnen muss. Das führt dazu, dass Frachtunternehmen ihre Flotten verbessern, Lenk- und Ruhzeiten eingehalten werden und die Ladung entsprechend gesichert ist sowie die Papiere in Ordnung sind. Wir kontrollieren nicht ausschließlich auf der Autobahn, sondern auch an den Landesstraßen in allen Bezirken Tirols und tragen damit wesentlich zur Verkehrssicherheit bei“, unterstreicht LR Zumtobel.&nbsp;</p>
<p>Im Jahr 2025 leistete die Polizei insgesamt rund 87.000 Arbeitsstunden bei Lkw-Kontrollen und ahndete rund 68.000 Übertretungen (siehe Infobox unten). Landespolizeidirektor&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Helmut Tomac</span> sagt: „Verkehrssicherheit wird nicht nur durch Geschwindigkeitskontrollen gefördert. Gerade der Schwerverkehr stellt höchste Anforderungen an Mensch und Technik. Die erweiterte und technisch aufgerüstete Kontrollstelle in Radfeld zählt zu den modernsten Kontrollstellen über die Grenzen hinweg und bietet unseren Polizistinnen und Polizisten beste Rahmenbedingungen, um Kontrollen effizient und auf höchstem fachlichem Niveau durchführen zu können. Das kommt letztlich der Tiroler Bevölkerung und allen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern zugute.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Lkw-Kontrollen in ganz Tirol – mobiler Prüfzug der ASFINAG unterstützt</span></p>
<p>Lkw-Kontrollen finden nicht nur an den Kontrollstellen der A 12 Inntalautobahn bei Radfeld bzw. Kundl und an der A 13 Brennerautobahn statt, auch an Kontrollplätzen am Landesstraßennetz wird regelmäßig in allen Bezirken kontrolliert. Für technische Kontrollen steht hier an 150 Tagen im Jahr der sogenannte mobile Prüfzug der ASFINAG bereit. Ein transportabler Anhänger, auf den Lkw auffahren können – so können Gewicht und Bremsfunktion sowie der weitere technische Zustand ortsunabhängig überprüft werden. Im Einsatz ist der mobile Prüfzug beispielsweise auch in Musau, Nauders, Lienz, Nößlach oder Going.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Notausfahrt Kundl aktuell in Bau</span></p>
<p>Jeden Tag werden die Lkw-Kontrollstellen in Radfeld (Fahrtrichtung Deutschland) und Kundl (Fahrtrichtung Innsbruck) aktiviert. Überkopfanzeigen leiten die Lkw dann verpflichtend auf die Kontrollstelle aus. Nachdem einige Lkw in der Vergangenheit die Hinweise zur Ausfahrt übersehen hatten und in gefährlichen Manövern rückwärts zur Ausfahrt zurückgesetzt hatten, wurde in Radfeld 2019 eine sogenannte Notausfahrt errichtet. Nun wird auch bei der Kontrollstelle Kundl eine solche Notausfahrt gebaut. Die Bauarbeiten laufen aktuell und sollen bis Oktober dieses Jahres abgeschlossen sein. Die Kosten von rund 420.000 Euro werden je zur Hälfte vom Land Tirol und der ASFINAG getragen.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Bilanz Lkw-Kontrollen in Tirol 2025</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ec3b426df66930b77b54bdb593a6c82cf"><span>Rund 13.600 Übertretungen im Bereich „Technische Mängel“</span></li><li data-list-item-id="ed29b8ba0d19fed49b40cd82d74fba852"><span>Rund 35.500 Übertretungen im Bereich „Sozialvorschriften“ (Lenk-/ Ruhezeiten)</span></li><li data-list-item-id="efe5b3e6e51cd5f740013107e8ab19d36"><span>Rund 9.300 Übertretungen durch „Überladung“</span></li><li data-list-item-id="efbe7d96dd1922b574b67cbe3da9b3728"><span>Rund 1.800 Übertretungen im Bereich „Gefahrgut“</span></li><li data-list-item-id="e1de6439a343df4a91f7e3343900c0680"><span>Rund 4.800 Untersagungen der Weiterfahrt</span></li><li data-list-item-id="e4e51f8f750209c144b8fcf35c8494267"><span>Rund 1.700 Verstöße gegen das Wochenendfahrverbot / Sonderfahrverbot</span></li></ul><p>Rund 1.300 Verstöße gegen das Nachtfahrverbot</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Öffentliche Bauten</category>
				
					<category>Landesentwicklung</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58892</guid>
				<pubDate>Tue, 14 Jul 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>EuregioSportCamp 2026 in Neustift im Stubaital</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/euregiosportcamp-2026-in-neustift-im-stubaital/</link>
				<description>Begegnung, Spaß, Natur und Kultur im Vordergrund</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ee9d4c6ccd6fd204064a114b08c944e6b"><span class="regierungsmitglied">60 sportbegeisterte Mädchen und Burschen aus der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino nehmen an Aktionswoche teil</span></li><li data-list-item-id="e31b9ec587a77f546463df54f483196d4"><span class="regierungsmitglied">Begegnung, Spaß, Natur und Kultur im Vordergrund</span></li></ul><p>In die finale Phase der Fußball-Weltmeisterschaft fällt auch das diesjährige EuregioSportCamp, das in Neustift im Stubaital (Bezirk Innsbruck-Land) stattfindet. 60 sportbegeisterte SchülerInnen nehmen dort vom 11. bis zum 18. Juli an der Sportwoche der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino teil. Mit viel Bewegung, Spiel und Spaß in der Natur sowie Kulturausflügen bietet das Programm zahlreiche Gelegenheiten, einander über Grenzen hinweg kennenzulernen und Freundschaften zu knüpfen. Neben dem Sport liegt ein Schwerpunkt auf den Sprachen: Das gesamte Feriencamp wird in Deutsch und Italienisch abgehalten.</p>
<p>Sportreferent LHStv Philip Wohlgemuth besuchte die Jugendlichen vor Ort und wünschte ihnen – auch im Namen seiner für Sport zuständigen AmtskollegInnen, LR <span class="regierungsmitglied">Peter Brunner</span> (Südtirol) und LR<sup>in</sup>&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Mattia Gottardi </span>(Trentino) – eine unvergessliche Woche: „Sport verbindet Menschen – unabhängig von Sprache oder Herkunft. Genau das erleben die Jugendlichen hier im EuregioSportCamp. Sie lernen einander kennen, wachsen als Gemeinschaft zusammen und erfahren, dass Respekt, Fairness und Teamgeist die Grundlage jedes erfolgreichen Miteinanders sind – im Sport genauso wie im Alltag.“ Gerade während der laufenden Fußball-Weltmeisterschaft werde deutlich, wie wichtig diese Werte seien: „Fair Play, gegenseitiger Respekt und das Einhalten gemeinsamer Spielregeln sind keine Selbstverständlichkeit. Umso wichtiger ist es, jungen Menschen diese Werte mitzugeben und ihnen zu zeigen, dass Sport weit mehr ist als Wettkampf – er verbindet über Grenzen hinweg.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Von der Stubaier Gletscherwelt bis zum Alpenzoo</span></p>
<p>Am Wochenende begingen die SchülerInnen den „WildeWasserWeg“ und lernten die Stubaier Gletscherwelt kennen. Neben dem täglichen Trainingsprogramm sorgen Aktivitäten wie Klettern im Hochseilgarten, Schwimmen, Fußball und Volleyball, Wanderungen, ein Baumhausweg, die Wasserspiele am Koppeneck (Serlespark), Sommerrodeln oder Live-Skispringen am Bergisel für Abwechslung. Die Euregio-Identität stärken zudem gemeinsame Kulturbesuche in Innsbruck, ein Filmabend in Fulpmes, der Besuch des Alpenzoos sowie ein Vortrag über die gemeinsame Geschichte und Initiativen der Euregio. Ein Abschlussfest rundet die Euregio-Woche ab.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Europaregion</category>
				
					<category>Sport</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Wed, 08 Jul 2026 10:01:53 +0200</pubDate>
				
				<title>LHStv Wohlgemuth: &quot;Nordische Kombination gehört zu Olympia&quot;</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/lhstv-wohlgemuth-nordische-kombination-gehoert-zurueck-ins-olympia-programm/</link>
				<description>Unverständnis über Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC)</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ed274fdf028bd13fe4164a951b6720324"><span class="regierungsmitglied">Nordische Kombination in Tirol und Österreich mit besonderer Bedeutung</span></li></ul><p>Die Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), die Nordische Kombination aus dem Programm der Olympischen Winterspiele 2030 zu streichen, stößt in Tirol auf klares Unverständnis. „Diese Entscheidung ist ein schwerer Schlag für eine traditionsreiche Wintersportdisziplin und für viele Athletinnen und Athleten, die über Jahre hinweg mit enormem Einsatz auf olympische Ziele hinarbeiten. Gerade für Tirol und Österreich hat die Nordische Kombination eine besondere Bedeutung. Zahlreiche Sportlerinnen und Sportler haben über Jahrzehnte internationale Erfolge gefeiert und unser Land würdig vertreten“, erklärt Sportreferent LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.</p>
<p>Die Nordische Kombination hat einige der außergewöhnlichsten Athleten der Wintersportgeschichte hervorgebracht – von&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Hannu Manninen</span>, <span class="regierungsmitglied">Jason Lamy Chappuis</span> und&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Jarl Magnus Riiber</span> bis zu&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Felix Gottwald</span>, <span class="regierungsmitglied">Mario Stecher</span>, <span class="regierungsmitglied">Christoph Bieler</span>, <span class="regierungsmitglied">Wilhelm Denifl</span> und unserem Tiroler Aushängeschild&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Johannes Lamparter</span>. Wohlgemuth betont: „Die Verbindung aus Skisprung und Langlauf ist und bleibt eine Königsdisziplin des Wintersports. Umso wichtiger ist es jetzt, gemeinsam alles daranzusetzen, die Nordische Kombination wieder ins olympische Programm zurückzubringen.“</p>
<p>Besonders hart treffe die Entscheidung jene, die ihr sportliches Leben auf dieses Ziel ausgerichtet haben. „Ihnen wird mit einem Schlag ein großer sportlicher Traum genommen. Das ist schwer nachvollziehbar und sportpolitisch ein äußerst fragwürdiges Signal“, so Wohlgemuth. Gleichzeitig betont der Sportreferent: „Jetzt braucht es erst recht ein klares Bekenntnis zu dieser Sportart. Wir müssen die Rahmenbedingungen sichern, die Nachwuchsarbeit konsequent weiterführen und den Athletinnen und Athleten zeigen, dass ihre Leistungen, ihr Einsatz und ihre Disziplin weiterhin zählen. Tirol wird seinen Beitrag dazu leisten.“</p>
<p>Besonders bitter sei die Entscheidung auch für die Frauen in der Nordischen Kombination. „Nach jahrelanger Aufbauarbeit und kontinuierlicher Weiterentwicklung der Disziplin wäre bei den Olympischen Winterspielen 2030 erstmals eine olympische Teilnahme der Frauen realistisch gewesen. Mit der Streichung der Sportart wird ihnen diese historische Chance genommen. Gerade vor dem Hintergrund unseres gemeinsamen Einsatzes für mehr Chancengleichheit im Sport ist das ein klarer Rückschritt“, so Wohlgemuth.</p>
<p>„Es ist richtig und wichtig, dass sich der Wintersport weiterentwickelt und neue Disziplinen ihren Platz finden. Diese Entwicklung darf aber nicht dazu führen, dass gewachsene Sportarten, die den Wintersport über Generationen geprägt haben, einfach zur Seite geschoben werden. Die Nordische Kombination hat Zukunft – auch wenn das IOC mit dieser Entscheidung ein falsches Signal setzt“, so Wohlgemuth abschließend.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Sport</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Mon, 06 Jul 2026 12:58:03 +0200</pubDate>
				
				<title>SÜDLICH(T)ER bringt globale Themen in Tirols Klassenzimmer </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/suedlichter-2026-27-filmreihe-bringt-globale-themen-in-tirols-klassenzimmer/</link>
				<description>Kostenlose Dokumentarfilme mit Filmgesprächen in sieben Tiroler Regionen</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eef16f3351f04afe9a5200000c6ff0693"><span class="regierungsmitglied">Bildungsangebot zu globalen Zukunftsthemen für SchülerInnen von zehn bis 19 Jahren</span></li><li data-list-item-id="e95f6b72385866fb9e89844a0e5044846"><span class="regierungsmitglied">Lehrpersonen können noch Klassen für das kommende Schuljahr anmelden</span></li></ul><p>Globale Herausforderungen verständlich aufbereiten, Perspektiven erweitern und junge Menschen zum Mitdenken und Mitgestalten anregen: Mit der Filmreihe „SÜDLICH(T)ER – Filme für EINE Welt“ setzt das Land Tirol auch im Schuljahr 2026/27 seine erfolgreiche Bildungsinitiative fort. Bereits zum dritten Mal richtet sich das kostenlose Angebot an Tiroler Schulen. SchülerInnen zwischen zehn und 19 Jahren setzen sich dabei mit Themen wie Klimawandel, Ernährungssicherheit, Umweltverschmutzung, Kolonialismus oder nachhaltigem Ressourcenmanagement auseinander.&nbsp;</p>
<p>Von September 2026 bis April 2027 werden insgesamt 16 Filmvorführungen in Breitenwang, Imst, Innsbruck, Kitzbühel, Landeck, Nussdorf-Debant und Wörgl angeboten. Im Anschluss an jede Vorstellung finden Filmgespräche mit RegisseurInnen sowie Fach- und PraxisexpertInnen statt.&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/europa-internationales/entwicklungszusammenarbeit/suedlichter-filme-fuer-eine-welt/" target="_blank">Anmeldungen</a> für das kommende Schuljahr sind noch möglich.</p>
<p>„Die Filmreihe eröffnet jungen Menschen neue Perspektiven auf die Herausforderungen unserer Zeit und schafft durch den Austausch mit Expertinnen und Experten Raum für Fragen, Diskussionen und neue Denkanstöße. Damit leistet das Projekt einen wertvollen Beitrag für eine zukunftsorientierte Bildungsarbeit an Tirols Schulen“, betont der für Entwicklungszusammenarbeit zuständige LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>. Bildungslandesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> ergänzt: „Schule soll junge Menschen dabei unterstützen, die Welt in ihrer Vielfalt zu verstehen und gesellschaftliche Entwicklungen kritisch einzuordnen. SÜDLICH(T)ER ergänzt den Unterricht auf eindrucksvolle Weise und schafft Lernräume, in denen Wissen, Austausch und unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Altersgerechtes Angebot mit pädagogischer Begleitung</span></p>
<p>Die Filmreihe wurde speziell auf unterschiedliche Altersgruppen abgestimmt. Für die Sekundarstufe I werden zwei deutschsprachige Dokumentarfilme mit kürzerer Spieldauer und regionalen Vorführungen angeboten.&nbsp;Für die Sekundarstufe II stehen ergänzend zwei weitere Filme mit vertiefenden Inhalten in Innsbruck auf dem Programm.</p>
<p>Zur Vorbereitung auf den Kinobesuch stellt das Land Tirol umfangreiche Unterrichtsmaterialien zur Verfügung. Diese ermöglichen eine vertiefende Auseinandersetzung mit den behandelten Themen im Unterricht und unterstützen Lehrpersonen dabei, die Inhalte in unterschiedlichen Unterrichtsgegenständen oder fächerübergreifend einzusetzen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Filme regen zum Austausch an</span></p>
<p>Das Programm umfasst die Dokumentarfilme „Requiem in Weiß“, „10 Milliarden“, „STOFF“ sowie „Welcome to Sodom“. Im Mittelpunkt stehen Fragen rund um nachhaltige Entwicklung, globale Zusammenhänge und konkrete Handlungsmöglichkeiten für eine lebenswerte Zukunft. Die anschließenden Filmgespräche bieten den SchülerInnen Gelegenheit, mit RegisseurInnen und ExpertInnen ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen.</p>
<p>Anmeldungen sind je nach Verfügbarkeit jetzt und bis spätestens zwei Wochen vor dem jeweiligen Vorstellungstermin möglich. Das vollständige Programm sowie Unterrichtsmaterialien sind unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/suedlichter" target="_blank">www.tirol.gv.at/suedlichter</a> abrufbar.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Entwicklungszusammenarbeit</category>
				
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				<pubDate>Wed, 01 Jul 2026 11:15:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Neues Mobilitätsmonitoring unterstützt Tiroler Sportveranstaltungen </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/neues-mobilitaetsmonitoring-unterstuetzt-tiroler-sportveranstaltungen/</link>
				<description>Kostenfreie Teilnahme für VeranstalterInnen</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e2c748d41551f44ecf20a96134b461273"><span class="regierungsmitglied">Kooperation von Land Tirol und Universität Innsbruck</span></li><li data-list-item-id="e6cb1a35f6e8df7659e493cc0d1f35113"><span class="regierungsmitglied">Wichtiger Beitrag für nachhaltige Sportveranstaltungen</span></li></ul><p>Wie reisen TeilnehmerInnen und BesucherInnen zu Sportveranstaltungen an? Welche Verkehrsmittel werden genutzt und wo gibt es Potenzial für nachhaltigere Mobilität? Antworten auf diese Fragen liefert künftig das neue Mobilitätsmonitoring für Tiroler Sportveranstaltungen, das vom Land Tirol gemeinsam mit dem Institut für Sportwissenschaft der Universität Innsbruck umgesetzt wird. Die Erhebung läuft in den kommenden 14 Monaten.</p>
<p>„Sportveranstaltungen bringen Menschen zusammen und sind ein wichtiger Bestandteil des Tiroler Sportlebens. Gleichzeitig verursachen An- und Abreisen einen wesentlichen Teil der Umweltwirkungen von Veranstaltungen. Wer nachhaltige Sportevents weiterentwickeln will, braucht daher eine gute Datengrundlage. Genau hier setzt das neue Mobilitätsmonitoring an“, betont Sportlandesrat LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Umfragelink für TeilnehmerInnen und BesucherInnen von Sportveranstaltungen</span></p>
<p>VeranstalterInnen können ihre Sportveranstaltungen ab sofort kostenfrei für das Monitoring anmelden. Nach der Anmeldung erhalten sie einen individuellen Umfragelink sowie einen QR-Code, mit dem TeilnehmerInnen und BesucherInnen zu ihrem Mobilitätsverhalten befragt werden können. Bereits wenige Wochen nach der Veranstaltung erhalten die OrganisatorInnen eine Auswertung der Ergebnisse.</p>
<p>„Das Monitoring schafft einen Mehrwert für alle Beteiligten. Die Veranstalterinnen und Veranstalter erhalten wertvolle Erkenntnisse über das Mobilitätsverhalten ihrer Gäste und können diese Informationen für die Weiterentwicklung ihrer Veranstaltung, für Nachhaltigkeitsberichte oder Förderanträge nutzen. Gleichzeitig gewinnen wir wichtige Erkenntnisse über das generelle An- und Abreiseverhalten von Sportbegeisterten in Tirol aus denen dann wertvolle Rückschlüsse für eine nachhaltige Weiterentwicklung des Tiroler Sports und der Mobilität gezogen werden können“, so Mobilitätslandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>.&nbsp;</p>
<p>Das Mobilitätsmonitoring ist ein konkreter Umsetzungsschritt der Tiroler Sporteventstrategie und Teil der Bemühungen des Landes Tirol, Sportveranstaltungen im Sinne der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie nachhaltiger und zukunftsfit zu gestalten.</p>
<p>Informationen und Anmeldung:<br><a href="https://qrco.de/mobidat-stammdatenblatt" target="_blank" rel="noreferrer">https://qrco.de/mobidat-stammdatenblatt</a></p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Sport</category>
				
					<category>Klimaschutz</category>
				
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				<pubDate>Mon, 29 Jun 2026 14:02:38 +0200</pubDate>
				
				<title>Wildschönau: Lücke im Radwegenetz geschlossen </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/wildschoenau-luecke-im-radwegenetz-geschlossen/</link>
				<description>Nach eineinhalb Jahren Bauzeit: 27 Kilometer durchgängiger Rad- und Wanderweg eröffnet</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="efa3db52610637cb3cf8d75c8093de17b"><span class="regierungsmitglied">Letztes Teilstück zwischen Mühltal und Oberau gestern, Sonntag, feierlich in Betrieb genommen</span></li><li data-list-item-id="ef38dedb8de82eb22705f20826d1a978e"><span class="regierungsmitglied">Land Tirol fördert Projekt mit 70 Prozent&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e739e4ec91301816f231584108e2197a0"><span class="regierungsmitglied">Verlässlicher und sicherer Weg für RadfahrerInnen und FußgängerInnen</span></li></ul><p>Mit einem Festakt am gestrigen Sonntag wurde der neue, ein Kilometer lange Rad- und Wanderweg zwischen Mühltal und Oberau in der Gemeinde Wildschönau (Bezirk Kufstein) offiziell eröffnet. Damit wurde erstmals eine durchgängige, sichere Radwegachse von 27 Kilometern Länge durch die gesamte Wildschönau umgesetzt. 4,5 Millionen Euro wurden für die Schließung der Lücke im regionalen Radwegenetz von der Gemeinde Wildschönau investiert – das Land Tirol übernahm 70 Prozent der Projektkosten.</p>
<p>„Die Wildschönau zeigt eindrucksvoll, wie nachhaltige Mobilitätsprojekte gelingen können. Mit diesem durchgängigen Talradweg schaffen wir nicht nur mehr Sicherheit für Einheimische und Gäste, sondern setzen auch ein starkes Zeichen für sanften Tourismus und Lebensqualität in unseren Regionen. Das Land Tirol unterstützt solche zukunftsweisenden Projekte gerne – sie sind Investitionen in die Attraktivität unserer Gemeinden und in den Klimaschutz. Ich gratuliere der Gemeinde Wildschönau zu diesem Meilenstein“, zeigt sich Radwegereferent LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>, der gestern bei der Eröffnung mit dabei war, begeistert.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sichere Alternative zur Landesstraße</span></p>
<p>Die L 3 Wildschönauer Straße war bisher die einzige fahrbare Verbindung zwischen den Ortsteilen Oberau und Mühltal. FußgängerInnen und RadfahrerInnen mussten sich die Strecke mit dem motorisierten Verkehr teilen – eine Situation, die insbesondere für Familien mit Kindern und ältere Menschen eine Herausforderung darstellte. Mit dem neuen Weg steht nun eine ganzjährig nutzbare, sichere Alternative zur Verfügung.</p>
<p>Zur Umsetzung des Rad- und Wanderweges war eine Vielzahl von Brücken, Stützbauwerken und Vernetzungen erforderlich. Herzstück der Anlage ist die Stahlbrücke über die Wildschönauer Straße mit einer Spannweite von 25 Metern.&nbsp;</p>
<p>„Das ist ein besonderer Tag für die Wildschönau. Nach eineinhalb Jahren intensiver Arbeit können wir unseren Bürgerinnen und Bürgern sowie unseren Gästen eine durchgängige, sichere Verbindung durch das gesamte Tal bieten. Mein Dank gilt allen, die dieses Projekt möglich gemacht haben: den Grundeigentümern für ihre Bereitschaft, dem Land Tirol für die Förderung und Abwicklung, dem Tourismusverband für die Unterstützung und allen beteiligten Firmen für die hervorragende Arbeit“, betont der Wildschönauer Bürgermeister&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Hannes Eder</span>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Straßenbau</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Fri, 26 Jun 2026 11:04:14 +0200</pubDate>
				
				<title>Halbjahresbilanz der Tiroler Wohnbauförderung</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/halbjahresbilanz-der-tiroler-wohnbaufoerderung/</link>
				<description>LHStv Wohlgemuth: „226 Millionen Euro für leistbares Wohnen im ersten Halbjahr 2026“</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4e91562a61128eba78bc47cc67f90a09"><span class="regierungsmitglied">143 Millionen Euro für objektgeförderte Bauvorhaben</span></li></ul><p>226 Millionen Euro für leistbares Wohnen in Tirol. Mit der Wohnbauförderung des Landes wurden im ersten Halbjahr 2026 Wohnträume verwirklicht und nachhaltige Sanierungen gefördert. Zudem wurden 143 Millionen Euro für objektgeförderte Bauvorhaben in Tirol begutachtet. Beschlossen werden die Fördermittel quartalsmäßig vom Kuratorium für Wohnbauförderung. Die jüngste Sitzung unter dem Vorsitz von&nbsp;Wohnbaureferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>&nbsp;fand gestern, Donnerstag, statt.&nbsp;</p>
<p>„Jeder Euro der Wohnbauförderung wird direkt in leistbares und nachhaltiges Wohnen investiert – und das in allen Tiroler Bezirken. Die Förderung schafft Planungssicherheit und entlastet die Bevölkerung. Die 226 Millionen Euro sind zugleich eine Unterstützung für die heimische Bauwirtschaft und zahlreiche damit verbundene Unternehmen und sichern Arbeitsplätze“, freut sich LHStv Wohlgemuth&nbsp;über die beeindruckende Halbjahresbilanz und führt weiter aus: „Neben der Unterstützung von Neubauprojekten haben wir einen besonderen Fokus auf die Sanierungsförderung gelegt. Denn moderne, energieeffiziente Renovierungen verlängern die Lebensdauer von Gebäuden und reduzieren den Energieverbrauch. Das senkt die Betriebskosten und schont die Umwelt.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Förderungen beantragen</span></p>
<p>Ansuchen für Wohnbauförderung, Wohnhaussanierung und Wohnbeihilfen (für Eigentumswohnungen) können in den Bezirken Imst, Landeck, Lienz, Kufstein, Kitzbühel, Reutte und Schwaz bei der jeweils zuständigen Bezirkshauptmannschaft gestellt werden. Für Ansuchen für den Bezirk Innsbruck-Land, für Neubauansuchen für das Stadtgebiet Innsbruck sowie für Wohnbeihilfeansuchen für Mietwohnungen ist die Abteilung Wohnbauförderung im Amt der Tiroler Landesregierung zuständig. Ansuchen für Sanierungen sowie Anträge auf Mietzins- und Annuitätenbeihilfe in der Stadt Innsbruck sind beim Stadtmagistrat einzubringen.&nbsp;</p>
<p>Alle Anträge sowie weitere Informationen zu den Fördermöglichkeiten sind auf der Website des Landes unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/wohnbau" target="_blank">www.tirol.gv.at/wohnbau</a>&nbsp;abrufbar.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Wohnbauförderung Halbjahresbilanz 2026</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Zugesicherte Förderungen der beiden Kuratoriumssitzungen 2026 (Zeitraum Dezember 2025 bis März 2026 bzw. April bis Juni 2026, gerundet):</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Stadt Innsbruck: 63 Millionen Euro</span></p><ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb5c6250a604c1857c58a057d7897b934"><span>Neubau: 55,1&nbsp;Millionen Euro</span></li><li data-list-item-id="e17f98e2faaf55c39cc6f94ccebdec019"><span>Sanierung: 7,9 Millionen Euro</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Bezirk Innsbruck-Land: 49,2 Millionen Euro</span></p><ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e02b93242ced4dee87fa9c9ce6c26b84f"><span>Neubau: 26,7 Millionen Euro</span></li><li data-list-item-id="ea39d2ffa7c7522252682583297d175bc"><span>Sanierung: 22,5 Millionen Euro</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Bezirk&nbsp;Imst: 14,1 Millionen Euro</span></p><ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="eeef51cc6e09f99ec85597e01eebc875a"><span>Neubau: 10,6 Millionen Euro</span></li><li data-list-item-id="e09d7df38f9af23e95a5eeda12f567421"><span>Sanierung: 3,5 Millionen Euro</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Bezirk&nbsp;Kitzbühel: 11,9 Millionen Euro</span></p><ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e98f0f19cb7a4fb937f8114ee3f1ee148"><span>Neubau: 6,1 Millionen Euro</span></li><li data-list-item-id="e54ad0fe8a22dbb9d5a5447f2a42f960b"><span>Sanierung: 5,8 Millionen Euro</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Bezirk&nbsp;Kufstein: 28,5 Millionen Euro</span></p><ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="ea609ab5f3f8d97313b29ff377fc13ee8"><span>Neubau: 16,7 Millionen Euro</span></li><li data-list-item-id="e2d9c03c2d39b58e5778071cb5787f451"><span>Sanierung: 11,8 Millionen Euro</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Bezirk&nbsp;Landeck: 13,9 Millionen Euro</span></p><ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e6bedbb716090e4da0f653202d97a9003"><span>Neubau: 4,3 Millionen Euro</span></li><li data-list-item-id="e88540b5c621157279bd3aae2dad5363b"><span>Sanierung: 9,6 Millionen Euro</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Bezirk&nbsp;Lienz: 15,0 Millionen Euro</span></p><ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e79e3f804283d49a84a7dc2b6a896c767"><span>Neubau: 7,7 Millionen Euro</span></li><li data-list-item-id="e942da286499f9af18ef70274de294057"><span>Sanierung: 7,3 Millionen Euro</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Bezirk&nbsp;Reutte: 10,1 Millionen Euro</span></p><ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="edc2dbf1852aafebbbefca9b2ae0b0c9b"><span>Neubau: 2,4 Millionen Euro</span></li><li data-list-item-id="ee1a23256e56b7b43a94307ea5d948143"><span>Sanierung: 7,7 Millionen Euro</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Bezirk&nbsp;Schwaz: 20,0 Millionen Euro</span></p><ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef49e01e5008d970ddd24296e23d6f666"><span>Neubau: 12,1 Millionen Euro</span></li><li data-list-item-id="e5f8ee69cc9492584cc7851b658700c48"><span>Sanierung: 7,9 Millionen Euro</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Gesamt: 225,7 Millionen Euro</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Objektförderung (Fördersumme pro Bezirk, gerundet)</span></p><ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="ee6b1c7ac6ffe68cce85068ffc7e7d8d9"><span>Stadt Innsbruck: 8,0 Millionen Euro</span></li><li data-list-item-id="e6a110510004306f1311f53e33fbe88f5"><span>Innsbruck-Land: 26,1 Millionen Euro</span></li><li data-list-item-id="ed1834d80f34b86165c90e2e93cb2553c"><span>Imst: 5,0 Millionen Euro</span></li><li data-list-item-id="e3d30878c05f710c0224f6bf4628751c9"><span>Kitzbühel: 13,3 Millionen Euro</span></li><li data-list-item-id="e3fcc798f5b26d54566bb2f531c8a9d59"><span>Kufstein: 53,3 Millionen Euro</span></li><li data-list-item-id="e79f1a92332efe31404b93e7db09c72e4"><span>Landeck: 9,5 Millionen Euro</span></li><li data-list-item-id="ebea40c30976f50cf16c49eb501f07b4f"><span>Lienz: 17,8 Millionen Euro</span></li><li data-list-item-id="e8a27945cc7356e04d4c5d4256df548db"><span>Reutte: 7,3 Millionen Euro</span></li><li data-list-item-id="eb99decae019bd62e3e7a136daf391098"><span>Schwaz: 2,2 Millionen Euro</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Gesamt: 142,5 Millionen Euro</span></p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Bauen &amp; Wohnen</category>
				
					<category>Wohnbau</category>
				
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