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			<title>Land Tirol - Meldungen</title>
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			<description>Aktuelle Meldungen vom Amt der Tiroler Landesregierung</description>
			<language>de</language>
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				<copyright>Land Tirol</copyright>
			
			<pubDate>Sun, 18 Oct 2026 01:24:09 +0200</pubDate>
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				<pubDate>Fri, 16 Oct 2026 10:19:10 +0200</pubDate>
				
				<title>Doppelsieg für Tirol</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/doppelsieg-fuer-tirol/</link>
				<description>Tiroler SportlerInnen glänzen bei Österreichs Sportlerwahl</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ec2756d0ad2d19dd17994c6a28522320c"><span class="regierungsmitglied">Janine Flock und Felix Gall sind Österreichs Sportlerin und Sportler des Jahres</span></li><li data-list-item-id="e081e49df0088c073c1fc1d9fd3142fa4"><span class="regierungsmitglied">Stephan Embacher wird als Aufsteiger des Jahres ausgezeichnet</span></li><li data-list-item-id="ec92d89bf0afbfa55ffcc037de8e59614"><span class="regierungsmitglied">Johannes Lamparter erreicht Rang drei bei Sportler des Jahres-Wahl</span></li><li data-list-item-id="ef1f42db80bce1da6085b9632c921f243"><span class="regierungsmitglied">LH Mattle und Sportreferent LHStv Wohlgemuth gratulieren: „Ein starkes Ausrufezeichen für Tirol als Sportland Nr. 1!“</span></li></ul><p>Tirols SportlerInnen setzten bei Österreichs Sportlerwahl gestern, Donnerstagabend, erneut ein kräftiges Ausrufezeichen: Gleich mehrere AthletInnen aus Tirol waren bei der Wahl ganz vorne mit dabei: Skeleton-Olympiasiegerin <span class="regierungsmitglied">Janine Flock </span>aus Rum (Bezirk Innsbruck-Land) und Radprofi<span class="regierungsmitglied"> Felix Gall </span>aus Nußdorf-Debant (Bezirk Lienz) sind als Sportlerin und Sportler des Jahres ausgezeichnet. Skispringer <span class="regierungsmitglied">Stephan Embacher </span>aus St. Johann in Tirol (Bezirk Kitzbühel) holte sich den Titel „Aufsteiger des Jahres“. Gemeinsam mit seinem Teamkollegen Jan Hörl erreichte er zudem Rang zwei bei der Wahl zum Team des Jahres. Kombinierer <span class="regierungsmitglied">Johannes Lamparter</span>, ebenfalls aus Rum, komplettiert das starke Tiroler Ergebnis mit Platz drei in der Sportlerwahl. Für Tirols LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattl</span>e und Sportreferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth </span>ein geschichtsträchtiger Moment: „Dass nach 37 Jahren zwei Sport-Asse aus Tirol sich den Titel ‚Sportlerin und Sportler des Jahres‘ holen, ist nicht nur ein Meilenstein für Tirols als Sportland Nummer eins, sondern auch ein starkes Ausrufezeichen für uns als Sportnation.“</p>
<p>LH Mattle betont: „Diese Erfolge zeigen, was Tirol ausmacht: Menschen, die mit Leidenschaft, Mut und Ausdauer Außergewöhnliches leisten. Unsere Sportlerinnen und Sportler sind Vorbilder weit über den Sport hinaus. Sie begeistern junge Menschen, stärken den Zusammenhalt und machen unser Land stolz. Janine Flock, Felix Gall, Stephan Embacher und Johannes Lamparter zeigen stellvertretend eindrucksvoll, wie breit Tirol sportlich aufgestellt ist. Ihre Erfolge sind Auszeichnungen für die Athletinnen und Athleten – und zugleich ein Ansporn, weiterhin bestmögliche Bedingungen für den Spitzen- und Nachwuchssport zu schaffen.“</p>
<p>LHStv Wohlgemuth verweist auf die Bedeutung der Erfolge für den Sportstandort Tirol: „Sportliche Spitzenleistungen fallen nicht vom Himmel. Hinter jedem Erfolg stehen jahrelanges Training, konsequente Nachwuchsarbeit, eine gute Sport-Infrastruktur und Menschen, die den Sport mit großem Einsatz möglich machen. Tirol verfügt über herausragende Talente, engagierte Vereine und Verbände sowie hervorragende Trainingsbedingungen. Die Auszeichnungen sind deshalb nicht nur eine persönliche Anerkennung für unsere Athletinnen und Athleten, sondern auch eine Bestätigung für die hervorragende Arbeit im gesamten Tiroler Sportsystem.“</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Sport</category>
				
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				<guid isPermaLink="false">news-59841</guid>
				<pubDate>Fri, 16 Oct 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Reminder: Heizkostenzuschuss 2026/2027 </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/heizkostenzuschuss-2026-2027-mit-optimiertem-service-und-weniger-buerokratie-1-1-1/</link>
				<description>mit optimiertem Service und weniger Bürokratie</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e3ed933a3417986dab18c2ef189fbe1f6"><span class="regierungsmitglied">Wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“: einfachere Antragstellung für BürgerInnen, effizientere Abwicklung für Verwaltung&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e0c6f53e51bca718b1984439cf5402f59"><span class="regierungsmitglied">250 Euro für einkommensschwächere Haushalte</span></li><li data-list-item-id="e5a3c9f98ac2d74d1d342af85502ce173"><span class="regierungsmitglied">Antragsfrist für Zuschuss 2026/2027 startet im Mai</span></li><li data-list-item-id="e7da78f6ddb6714991b757fd2adf526d8"><span class="regierungsmitglied">Erhöhte Einkommensgrenzen: Mehr Menschen profitieren von Zuschuss&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e4a141a7c57bb35d64f1dc21ba440d081"><span class="regierungsmitglied">Zuschuss wird ab September 2026 mit Beginn der Heizsaison ausbezahlt</span></li><li data-list-item-id="e366b4b703261f2acbc607b8504577f81"><span class="regierungsmitglied">Informationen unter&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at/gesellschaft-soziales/soziales/heizkostenzuschuss/"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/heizkostenzuschuss</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;</span></li></ul><p>Heizkosten sind gerade für einkommensschwächere Haushalte eine Herausforderung – nicht zuletzt sorgt die aktuelle weltpolitische Lage und damit einhergehende Auswirkungen auf den Energiemarkt bei vielen Menschen für Unsicherheit. Gerade dann, wenn jeder Euro zählt, braucht es rasche und unkomplizierte Unterstützung. Das Land Tirol setzt den bewährten Heizkostenzuschuss auch für die Heizperiode 2026/2027 fort und spricht mit höheren Einkommensgrenzen zusätzlich Menschen an, die Unterstützung brauchen. Zudem wurde die Antragstellung im Zuge des Tirol Konvents grundlegend vereinfacht. Eine Beantragung des Zuschusses ist zwischen 1. Mai und 31. Oktober 2026 möglich. Ausbezahlt wird der Zuschuss einmalig ab September 2026 mit Beginn der Heizsaison.</p>
<p>„Der Heizkostenzuschuss ist ein wichtiges und bewährtes Instrument, um jene zu unterstützen, die Hilfe brauchen. Wir wollen den Zugang vereinfachen: Mit dem Tirol Konvent setzen wir auf eine vereinfachte Antragstellung. Mit den angehobenen Einkommensgrenzen profitieren noch mehr Tirolerinnen und Tiroler, die Hilfe brauchen“, betont LH<span class="regierungsmitglied">&nbsp;Anton Mattle</span>.</p>
<p>„Mit dem Heizkostenzuschuss leisten wir auch heuer einen gezielten Beitrag zur Entlastung vieler Haushalte. Uns ist wichtig, dass diese Unterstützung jene erreicht, die sie am dringendsten brauchen – rasch, unbürokratisch und mit einer möglichst einfachen Antragstellung, die sich an der Lebensrealität der Menschen orientiert“, so LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Schneller, einfacher, digitaler: Die wichtigsten Neuerungen im Detail</span></p>
<p>Die Netto-Haushaltseinkommensgrenzen wurden im Vergleich zum Vorjahr erhöht und betragen nun für einen Ein-Personen-Haushalt bis zu 1.435 Euro, für zwei Personen bis zu 2.265 Euro, für drei Personen bis zu 2.665 Euro und für vier Personen bis zu 2.965 Euro. Für jede weitere Person im Haushalt erhöht sich die Grenze um 300 Euro. Die Höhe der Förderung beträgt 250 Euro pro Haushalt.</p>
<p>Ob Anspruch auf einen Heizkostenzuschuss besteht, können Interessierte vorab – ohne Rechtsanspruch – mittels Heizkostenzuschuss-Rechner ausrechnen. Dieser steht unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/gesellschaft-soziales/soziales/heizkostenzuschuss/">www.tirol.gv.at/heizkostenzuschuss</a> zur Verfügung.</p>
<p>Die Einreichung erfolgt bevorzugt über das Online-Formular auf der genannten Website, wobei auch eine analoge Antragstellung weiterhin möglich ist. Grundsätzlich erfolgt die Angabe des Haushaltseinkommens im Erklärungsweg. Bei den Angaben zum Haushaltseinkommen des Vorjahres müssen AntragstellerInnen bestätigen, dass ihre Angaben der Wahrheit entsprechen. Vor der Auszahlung werden im Einzelfall Überprüfungen durchgeführt – es können Unterlagen beim Antragsteller bzw. bei der Antragstellerin angefordert werden.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Einfachere Beantragung für EmpfängerInnen des Zuschusses im Vorjahr</span></p>
<p>Allen FördernehmerInnen, denen der Heizkostenzuschuss 2025/2026 des Landes bewilligt wurde, wird vom Amt der Tiroler Landesregierung, Abteilung Soziales, neuerlich ein Antragsformular zugestellt. Somit können Bezugsberechtigte aus dem Vorjahr ihre angegebenen Daten kontrollieren und bei weiterem Bedarf den Heizkostenzuschuss erneut unkompliziert beantragen.&nbsp;</p>
<p>Haushalte von MindestpensionistInnen mit Bezug einer Ausgleichszulage, die bereits den Heizkostenzuschuss 2025/2026 erhalten haben, müssen keinen Antrag stellen. Diese erhalten nach Prüfung ein Zusageschreiben, die Auszahlung erfolgt automatisiert.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tiroler Hilfswerk bietet auch Online-Beratungen an</span></p>
<p>Jene, die Unterstützung benötigen, können sich an ihre Standortgemeinde oder an das Tiroler Hilfswerk in Innsbruck wenden. Neben Vor-Ort-Beratungen bietet das Tiroler Hilfswerk auch Online-Beratungen an. Termine für eine Beratung via Video oder Telefon können einfach und unkompliziert via&nbsp;<a href="https://termin.tirol.gv.at/public/standorte/amt-d-tiroler-landesreg/leistungen/tiroler-hilfswerk-beratungsgespraech" target="_blank" rel="noreferrer">Online-Terminvereinbarung des Landes</a> gebucht werden.</p>
<p>Alle Informationen sowie das Antragsformular finden sich ab 1. Mai 2026 unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/gesellschaft-soziales/soziales/heizkostenzuschuss/" target="_blank">www.tirol.gv.at/heizkostenzuschuss</a>. Eine Beantragung ist auch über das Landes-Online-Portal <a href="https://anmeldung.tirol.gv.at/profile/SAML2/POST/SSO?execution=e1s2" target="_blank" rel="noreferrer">„Digital Service Tirol“</a> möglich.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Gesellschaft &amp; Soziales</category>
				
					<category>Soziales</category>
				
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				<pubDate>Wed, 14 Oct 2026 08:56:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Alexander Hörmann)</author>
				<title>46 Medaillen bei den Nationalen Special Olympics Sommerspielen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/46-medaillen-fuer-tirol-bei-den-nationalen-special-olympics-sommerspielen-in-wien/</link>
				<description>Feierlicher Empfang der Tiroler AthletInnen im Innsbrucker Landhaus durch LH Anton Mattle, LHStv Philip Wohlgemuth und LRin Eva Pawlata</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e20e8c342cac9c0fbf389b00544d8a4eb"><span class="regierungsmitglied">Sport verbindet: Special Olympics schafft Begegnung, Teilhabe und gelebte Inklusion</span></li><li data-list-item-id="e1e728143c97b0f324f00efaf5b04e879"><span class="regierungsmitglied">86 SportlerInnen und Unified PartnerInnen aus Tirol traten in sieben verschiedenen Sportarten an</span></li></ul><p>Schwimmen, Klettern, Fußball, Boccia oder Tanzsport: Vom 25. bis zum 30. Juni standen in Wien die 9. Nationalen Sommerspiele von Special Olympics unter dem Motto „Gemeinsam grenzenlos“ im Zeichen des Sports und der Inklusion. Auch Tirol war mit einer Delegation vertreten: Insgesamt 86 SportlerInnen und Unified PartnerInnen (also aktive AthletInnen ohne Beeinträchtigung, die Teil des Teams sind) sowie 38 TrainerInnen reisten zu den Spielen. Die Tiroler Delegation nahm an sieben (Radsport und Leichtathletik musste aufgrund der Hitze abgesagt werden) der insgesamt 19 Bewerbe teil und konnte dabei 46 Medaillen erringen – 19-mal Gold, 12-mal Silber und 15-mal Bronze. Gestern, Dienstag, wurden die erfolgreichen SportlerInnen von Landeshauptmann <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>, Sportreferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span> und Inklusionsreferentin LR<sup>in</sup> <span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata </span>im Rahmen eines feierlichen Empfangs im Innsbrucker Landhaus für ihre Leistungen geehrt.</p>
<p>„Unsere Tiroler Sportlerinnen und Sportler haben bei den Special Olympics eindrucksvoll bewiesen, was mit Mut, Leidenschaft und Teamgeist möglich ist. Sie können stolz auf ihre Leistungen sein – und wir als Land Tirol sind stolz auf sie. Denn Sport bedeutet weit mehr als Wettbewerb und Medaillen: Er verbindet Menschen, überwindet Grenzen und zeigt, dass jede und jeder mit den eigenen Fähigkeiten und Talenten einen wertvollen Beitrag zu unserer Gesellschaft leisten kann. Ich gratuliere allen Tiroler Athletinnen und Athleten sowie ihren Unified Partnerinnen und Partnern herzlich zu ihren großartigen Leistungen und danke allen Trainerinnen und Trainern für ihren engagierten Einsatz“, betont LH Mattle.</p>
<p>LHStv Wohlgemuth ergänzt:&nbsp;„46 Medaillen – darunter 19 in Gold – sind eine großartige Bilanz für unsere Tiroler Delegation. Hinter diesen Erfolgen stecken viel Training, sportlicher Ehrgeiz, Durchhaltevermögen und vor allem jede Menge Begeisterung für den Sport. Unsere Athletinnen und Athleten haben Tirol in Wien hervorragend vertreten und können zu Recht stolz auf ihre Leistungen sein. Die Special Olympics zeigen aber auch, worauf es im Sport ankommt: auf die Freude an der Bewegung, das gemeinsame Erlebnis und die Möglichkeit, die eigenen Fähigkeiten zu entfalten. Genau diese Chancen wollen wir in Tirol allen Menschen eröffnen. Ich gratuliere allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ganz herzlich und danke den Trainerinnen und Trainern sowie allen Betreuenden, die diese Erfolge mit ihrem Engagement möglich gemacht haben.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Gemeinsam stark: Wenn Sport Inklusion erlebbar macht</span></p>
<p>Bei den Nationalen Sommerspielen in Wien nahmen rund 1.800 SportlerInnen mit intellektueller Beeinträchtigung sowie Unified PartnerInnen aus ganz Österreich teil. Bei den Unified Bewerben trainieren und treten SportlerInnen mit und ohne intellektuelle Beeinträchtigung gemeinsam an. Die Unified PartnerInnen sind dabei selbst aktive AthletInnen und Teil des jeweiligen Teams. Die Nationalen Sommerspiele sind die größte österreichweite Sportveranstaltung von Special Olympics Österreich für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung. Im Mittelpunkt stehen neben dem sportlichen Wettbewerb auch Teilhabe, Selbstbestimmung und Begegnung. Die Wettbewerbe werden so organisiert, dass SportlerInnen entsprechend ihren Fähigkeiten und ihrem Leistungsniveau teilnehmen können.</p>
<p>„Inklusion bedeutet, dass alle Menschen die Möglichkeit haben, ihre Fähigkeiten und Talente einzubringen und gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Der Sport schafft dafür ganz besondere Begegnungsräume: Er verbindet Menschen, baut Berührungsängste ab und macht Vielfalt zur Selbstverständlichkeit. Die Erfolge unserer Tiroler Sportlerinnen und Sportler sind deshalb nicht nur sportlich beeindruckend, sondern auch ein starkes Zeichen für gelebte Inklusion. Ich gratuliere allen Teilnehmenden zu diesen besonderen Leistungen“, erklärt LRin&nbsp;Pawlata.</p>
<p>Die Tiroler Delegation überzeugte in den sieben angetretenen Sportarten mit zahlreichen Spitzenplatzierungen. Besonders erfolgreich waren die AthletInnen unter anderem im Schwimmen, Klettern, Fußball, Boccia und Tanzsport.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Inklusion</category>
				
					<category>Sport</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Tue, 13 Oct 2026 11:46:37 +0200</pubDate>
				
				<title>Tirol entwickelt Sportförderung weiter </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tirol-entwickelt-sportfoerderung-weiter-130000-euro-fuer-den-tiroler-sport/</link>
				<description>Sportland Tirol: ergänzte Förderrichtlinien als Ausrufezeichen für Sport als prägender Faktor für Inklusion, Nachhaltigkeit und Gesundheit</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0440a79d0c2acac7e9bb177a809e6361"><span class="regierungsmitglied">Erweiterter Förderschwerpunkt stärkt Nachwuchs, Spitzensport sowie Aus- und Weiterbildung</span></li><li data-list-item-id="e7ba20f7cc01fba4eabb1f0bb6dc0f354"><span class="regierungsmitglied">Sportanlagen: Multisportanlagen und BallCourts förderbar</span></li><li data-list-item-id="e54ff5310677f9e4842eca0de677d89e5"><span class="regierungsmitglied">Aktuelle Ausschüttung aus dem Sportförderungsfonds: 130.000 Euro</span></li><li data-list-item-id="ec1d35bfc9fa56e978008dc1a1e4586ea"><span class="regierungsmitglied">Wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“:&nbsp;Entbürokratisierung im Musikschulwesen</span></li></ul><p>130.000 Euro für den Tiroler Sport aus der aktuellen Ausschüttung des Sportförderungsfonds und neue Möglichkeiten bei der Sportförderung: Die Tiroler Landesregierung hat heute, Dienstag, auf Antrag von Sportreferent LHStv<span class="regierungsmitglied"> Philip Wohlgemuth&nbsp;</span>weitere Mittel aus dem Sportförderungsfonds beschlossen und gleichzeitig die dazugehörigen Förderrichtlinien erweitert. Die aktuelle Ausschüttung kommt insbesondere der Aus- und Weiterbildung, dem Frauensport und der Durchführung von Sportveranstaltungen zugute. Mit den überarbeiteten Richtlinien werden zudem neue Schwerpunkte gesetzt: Künftig können unter anderem auch barrierefreie Multisportanlagen und BallCourts gefördert werden. Gleichzeitig werden die Fördermöglichkeiten für den Spitzensport, den Tiroler Schulsport- und Talenteservice sowie TiSport&nbsp;(Verein der Tiroler Sportfachverbände) erweitert. Nachhaltigkeit, Inklusion und gesellschaftliche Verantwortung werden in den Richtlinien ausdrücklich verankert.&nbsp;„Sportförderung muss dort ansetzen, wo sie bei den Menschen ankommt: in unseren Vereinen, bei der Nachwuchsarbeit und bei den vielen Menschen, die den Sport tagtäglich ermöglichen. Mit den adaptierten Richtlinien schaffen wir zusätzliche Spielräume, um den Tiroler Sport in seiner ganzen Vielfalt zu unterstützen – vom Breiten- und Nachwuchssport bis zum Spitzensport. Gleichzeitig stärken wir moderne Sportangebote und verankern Inklusion und Nachhaltigkeit noch deutlicher in unserer Förderpolitik“, betont Sportreferent LHStv Wohlgemuth.</p>
<p>Dazu betont LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>: „Tirol ist ein ganz besonderes Sportland. Der Spitzen- und Freizeitsport prägt unser Land und seine Menschen. Heute zählen allein die über 1.700 Vereine knapp 200.000 Mitglieder. Es sind nicht nur die großen Erfolge unserer Spitzensportlerinnen und Spitzensportler oder Bewerbe mit internationaler Strahlkraft, die dafür sorgen, dass Sport zu Tirols Identität dazugehört. Es sind allen voran die Vereine und Verbände, die das mit ihrem Engagement rund um Infrastruktur, Nachwuchsförderung und Veranstaltungen ermöglichen. Damit prägen sie das Sportland Tirol – und dies größtenteils ehrenamtlich. Danke an alle, die den Sport in Tirol lebendig halten.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sportförderung wird breiter aufgestellt</span></p>
<p>Die Sportförderungen des Landes werden aus dem Sportförderungsfonds vergeben – unter anderem auf Empfehlung des Tiroler Landessportrats. Grundlage dafür sind das Tiroler Sportgesetz 2006 sowie die dazugehörigen Förderrichtlinien. Mit dem heutigen Beschluss wurden diese Richtlinien ergänzt und an aktuelle Entwicklungen im Sport angepasst. Sport wird darin ausdrücklich als Aktivität definiert, bei der ethische, ökologische und soziale Grundwerte berücksichtigt werden.</p>
<p>Mit den ergänzten Förderrichtlinien wird festgehalten, dass Sportarten in Tirol dann förderbar sind, wenn sie die Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit beachten und für alle Menschen gleichermaßen zugänglich sind. Die förderbaren Sportarten müssen klare Wettkampfstrukturen und normierte Leistungsvergleiche ebenso aufweisen wie grundlegende Trainingsprinzipien und den Zweck der Leistungssteigerung. Die Anerkennung von Sportarten – eine zentrale Fördervoraussetzung – wird künftig vom Tiroler Landessportrat unter Einbindung der TiSport geprüft.&nbsp;</p>
<p>Die TiSport selbst wurde mit den aktuellen Überarbeitungen in den Adressatenkreis der Förderempfänger aufgenommen und ergänzt damit den bestehenden Adressatenkreis: Vereine, die eine vom Landessportrat anerkannte Sportart ausüben, Sport-Dachverbände, Sport-Fachverbände, Tiroler Behindertensportverband, Tiroler Gemeinden und sonstige juristische Personen, die mehrheitlich im Eigentum der genannten Förderempfänger mit Sitz in Tirol stehen.&nbsp;</p>
<p>„Der Tiroler Sport entwickelt sich ständig weiter – und unsere Förderungen müssen mit dieser Entwicklung Schritt halten. Wir wollen nicht nur bestehende Strukturen absichern, sondern auch neue Möglichkeiten schaffen: für junge Talente, für gut ausgebildete Trainerinnen und Trainer, für den Spitzensport und für moderne Sportangebote. Gleichzeitig ist klar: Sportförderung muss auch gesellschaftliche Verantwortung berücksichtigen. Barrierefreiheit, Nachhaltigkeit und ein möglichst breiter Zugang zum Sport gehören für mich selbstverständlich dazu. Mit den ergänzten Richtlinien stellen wir die Tiroler Sportförderung entsprechend breiter auf“, erklärt LHStv Wohlgemuth.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Moderne Sportanlagen: Multisportanlagen und BallCourts förderbar</span></p>
<p>Die Förderungen des Landes werden vielfältig eingesetzt – auch für den Neu-, Aus- und Umbau von Sportstätten. Mit einbezogen ist künftig die Errichtung, Erweiterung oder Sanierung von barrierefreien Multisportanlagen und BallCourts. Damit wird auf neue Entwicklungen und veränderte Bedürfnisse im Breiten- und Freizeitsport reagiert.&nbsp;Multisportanlagen und BallCourts bieten insbesondere Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, verschiedene Sportarten unkompliziert und wohnortnah auszuüben. Durch ihre vielseitige Nutzung schaffen sie zusätzliche Bewegungsangebote im öffentlichen Raum und fördern das gemeinsame Sporttreiben. Bei der Förderung müssen die Anlagen den geltenden Richtlinien für den Sportstättenbau entsprechen und eine barrierefreie Ausführung berücksichtigen, damit die Angebote möglichst vielen Menschen zugänglich sind.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Transparente Landesförderungen&nbsp;</span></p>
<p>Von der Förderung des Tiroler Schulsportservices, über die Frauensportförderung bis zur Jugend- und Spitzensportförderung – alle Förderungen für den Tiroler Sport sind in der Transparenzdatenbank des Landes unter <a href="https://foerdertransparenz.tirol.gv.at/public/index.xhtml" target="_blank" rel="noreferrer">foerdertransparenz.tirol.gv.at</a>&nbsp;aufgelistet.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<h3><span class="regierungsmitglied">Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung</span></h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Entbürokratisierung im Musikschulwesen – wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierug“:&nbsp;</span>Der Tirol Konvent bringt nun einfachere Verwaltungsabläufe im Musikschulwesen. Rund 20.000 MusikschülerInnen sowie Musikstudierende und rund 800 Lehrpersonen profitieren davon, dass Abläufe etwa im Dienstrecht oder bei der Abrechnung vereinfacht werden. Mit den Dienstrechts-Novellen 2024 und 2025 wurden klarere Regelungen für Lehrpersonen geschaffen, die an mehreren Landesmusikschulen bzw. am Landeskonservatorium tätig sind. Ab dem Schuljahr 2026/2027 ersetzt eine Mobilitätspauschale die bisherige Einzelabrechnung regelmäßig wiederkehrender Fahrten zwischen unterschiedlichen Unterrichtsorten. Auch bei der Schulgeldabrechnung wird der administrative Aufwand reduziert. LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> betont: „Mit dem Tirol Konvent wird Verwaltung einfacher, schneller und moderner. Gerade bei den täglichen Abläufen zeigt sich, dass kleine Vereinfachungen eine große Wirkung entfalten können.“ Die für das Musikschulwesen zuständige Bildungslandesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> ergänzt: „Unser Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für unsere Musikschulen laufend weiterzuentwickeln und gleichzeitig unnötige bürokratische Hürden abzubauen. Einheitliche Regelungen, vereinfachte Abläufe und digitale Services erleichtern die Arbeit unserer Lehrpersonen und Schulleitungen und machen Angebote für Schülerinnen und Schüler sowie ihre Familien einfacher zugänglich.“</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Sat, 10 Oct 2026 10:20:56 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>Mehr als 26.000-mal eingecremt</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/mehr-als-26000-mal-eingecremt/</link>
				<description>Positive Bilanz für kostenlose Sonnencremespender in Innsbruck</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="efdc255bba180d6f6433b887d4ccb5aa3"><span class="regierungsmitglied">Gemeinsame Initiative für Hitzeschutz von Land Tirol, Stadt Innsbruck und Alpenzoo Innsbruck-Tirol&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ef74af4ed876590d8e4e854d60d440fa9"><span class="regierungsmitglied">Smarte Spender informieren über UV-Index und Temperatur</span></li><li data-list-item-id="ea36d7ae4dc8f6b0390667c9ab0455b2f"><span class="regierungsmitglied">Standort Alpenzoo mit 15.201 Nutzungen am stärksten frequentiert</span></li><li data-list-item-id="e18635c958df3e70a322bd684ebbc8664"><span class="regierungsmitglied">Ausblick auf die nächsten Jahre: Sonnencremespender werden auch künftig von April bis September angeboten</span></li><li data-list-item-id="e96b6dfa14ef556d8e08a92d9882e5ed4"><span class="regierungsmitglied">„Trinkwassermapping Tirol“ und Hitzeschutzplan des Landes unter&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at/hitze" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/hitze</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;</span></li></ul><p>Sonnenschutz unkompliziert im Vorbeigehen: Seit Juni 2026 stehen am Innsbrucker Landhausplatz, am Marktplatz sowie im Alpenzoo drei kostenlose Sonnencremespender. Zum Ende der ersten Saison ziehen das Land Tirol, die Stadt Innsbruck und der Alpenzoo Innsbruck-Tirol nun eine erfreuliche Bilanz: Insgesamt 26.868 Male wurde das kostenlose Angebot an den drei Standorten während der Sommermonate genutzt. Die gemeinsame Initiative soll einen niederschwelligen Zugang zu Sonnenschutz schaffen und gleichzeitig das Bewusstsein für die gesundheitlichen Risiken von Sonneneinstrahlung stärken.&nbsp;</p>
<p>„Über 26.000 Nutzungen in nur einem Sommer zeigen, dass ein einfaches und kostenloses Angebot im öffentlichen Raum gut angenommen wird. Gerade an stark frequentierten Orten können wir damit Gesundheitsvorsorge ganz unkompliziert in den Alltag der Menschen integrieren. Die Bilanz des ersten Sommers bestätigt uns darin, dieses Angebot auch in den kommenden Jahren fortzuführen“, betont LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>, zuständiger Referent für die Liegenschaften des Landes.</p>
<p>Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> unterstreicht: „Die Hitzetage in Tirol nehmen im Schnitt jährlich zu. Sonnenschutz ist damit Gesundheitsvorsorge. Entscheidend ist, dass wir reagieren, bevor gesundheitliche Folgen auftreten, frühzeitig Bewusstsein schaffen und die Vorsorge möglichst einfach machen. Die hohe Zahl an Nutzungen zeigt, dass die Menschen solche niederschwelligen Angebote wie die Sonnencremespender annehmen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Alpenzoo mit mehr als 15.201 Nutzungen</span></p>
<p>Am häufigsten wurde der Sonnencremespender im Alpenzoo Innsbruck-Tirol genutzt: Dort wurden 15.201 Nutzungen registriert. Am Landhausplatz waren es 6.452, am Innsbrucker Marktplatz 5.215 Nutzungen. Die smarten Stationen verfügen über Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 30 und informieren gleichzeitig über den aktuellen UV-Index, die Temperatur sowie UVA- und UVB-Strahlung. Die verwendete Sonnencreme ist hypoallergen, wasserfest und frei von Parabenen. Gleichzeitig wird durch das Nachfüllsystem auf Einwegverpackungen verzichtet und laut Hersteller rund 200-mal weniger Abfall als bei vergleichbaren Mengen erzeugt.&nbsp;</p>
<p>Innsbrucks Klimastadträtin <span class="regierungsmitglied">Janine Bex</span>&nbsp;erklärt: „Hitzeschutz muss dort ankommen, wo die Menschen sind – unkompliziert, kostenlos und mitten im Alltag. Mit zunehmend heißen Sommern müssen wir unsere Stadt vorausschauend anpassen. Die Sonnencremespender sind dafür eine kleine, aber sehr konkrete Maßnahme, die von der Bevölkerung stark angenommen wird.“ Alpenzoo-Direktor <span class="regierungsmitglied">André Stadler</span> ergänzt: „Dass der Spender im Alpenzoo besonders intensiv genutzt wurde, freut uns sehr. Unsere Besucherinnen und Besucher verbringen viel Zeit im Freien – darunter zahlreiche Familien und Kinder. Der kostenlose Sonnenschutz ist daher ein praktischer zusätzlicher Service und gleichzeitig eine gute Erinnerung daran, auf die eigene Gesundheit zu achten.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Angebot wird in den nächsten Jahren fortgesetzt</span></p>
<p>Die drei Sonnencremespender sind Teil der Tiroler Klima- und Nachhaltigkeitsstrategie und werden vorerst für drei Jahre jeweils von April bis September betrieben. Neben dem kostenlosen Sonnenschutz setzt das Land Tirol im Bereich Hitzeschutz unter anderem auf Information und Vorsorge sowie das landesweite&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/gesundheit-vorsorge/oeffentliche-gesundheit/gesundheitsfoerderung-und-praevention/hitze-und-gesundheit/trinkwassermapping-tirol/" target="_blank">Trinkwassermapping</a>. Dieses umfasst mittlerweile mehr als 1.800 öffentliche Trinkwasserbrunnen in allen Tiroler Bezirken. Weitere Informationen zu Hitzeschutz und Vorsorge bietet das Land Tirol unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/hitze" target="_blank">www.tirol.gv.at/hitze</a>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Gesundheit &amp; Vorsorge</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Tue, 06 Oct 2026 11:29:56 +0200</pubDate>
				
				<title>Land Tirol fördert Kooperationsprojekte mit rund 775.000 Euro</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/lh-mattle-innovation-ist-in-tirol-kein-schlagwort-sondern-ein-geschaeftszweig/</link>
				<description>LH Mattle: „Innovation ist in Tirol kein Schlagwort, sondern ein Geschäftszweig“ </description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e300499463e347e99119a498a410f1a27"><span class="regierungsmitglied">Neuartiges alkoholfreies Bier, nachhaltige Hanf-Möbel oder technische Brücken-Überwachung – konkrete Projekte zeigen das hohe Innovationspotenzial in Tirol</span></li><li data-list-item-id="ee4ff1fe9fd348e499520fdf7eb1065de"><span class="regierungsmitglied">Tirol nimmt rund 775.000 Euro für Kooperationsprojekte in die Hand und löst Gesamtprojektvolumen von rund 1,3 Millionen Euro aus</span></li><li data-list-item-id="e5bbe63bdd7ccb65b6db4d990d3deef5e"><span class="regierungsmitglied">Mehr als 200 Kooperationsprojekte bis dato unterstützt&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ee08a43170b3192de89a29f1adb182b35"><span class="regierungsmitglied">Wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“: ID Austria bei der FörderTour</span></li></ul><p>In Tirol werden innovative Produkte entwickelt und produziert: Ob neuartiges alkoholfreies Bier, nachhaltige Möbel aus Hanfstängeln oder die technische Überwachung von Brücken. Innovation ist in Tirol kein Schlagwort sondern findet dort statt, wo eine gute Idee auf unternehmerischen Mut und fachliche Kompetenz trifft. Genau hier setzt die Tiroler Innovationsförderung des Landes an: Mit der Förderaktion „Kooperationsprojekte“ werden Tiroler Unternehmen dabei unterstützt, gemeinsam mit anderen Betrieben und Forschungseinrichtungen neue Produkte, Verfahren und Dienstleistungen zu entwickeln und innovative Technologien in die Praxis zu bringen. Die Tiroler Landesregierung beschloss heute, Dienstag, auf Antrag von Wirtschaftslandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Mario Gerber</span> weitere Projektförderungen in Höhe von rund 775.000 Euro. Diese Unterstützung löst ein Gesamtprojektvolumen von knapp 1,3 Millionen Euro aus.</p>
<p>„In Tirol gibt es viele gute Ideen, den notwendigen unternehmerischen Mut und viel Können – das alles bringen wir zusammen und unterstützen die Entwicklung von neuen Produkten und Verfahren. Deshalb fördern wir Kooperationen innerhalb der Wirtschaft oder auch mit der Wissenschaft und der Forschung. Innovation ist in Tirol kein Schlagwort, sondern ein Geschäftszweig, den wir massiv vorantreiben. Wir wollen, dass der Standort Tirol ein Raum für Neues, wirtschaftlichen Erfolg und Fortschritt ist“, betont LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Innovation, wenn mehrere zusammenhelfen</span></p>
<p>Die Förderaktion „Kooperationsprojekte“ ist Teil des Tiroler Technologieförderungsprogramms. Voraussetzung für eine Förderung ist grundsätzlich die Zusammenarbeit von mindestens drei PartnerInnen, darunter mindestens zwei Unternehmen und maximal eine Forschungseinrichtung. Die Förderung beträgt bis zu 50 Prozent der förderbaren Kosten bzw. bis zu 150.000 Euro. Bei einer Kooperation mit einer Forschungseinrichtung sind bis zu 175.000 Euro möglich.&nbsp;Seit dem Start der Förderaktion wurden bereits mehr als 200 Kooperationsprojekte vonseiten des Landes unterstützt. Die Bandbreite reicht dabei von technologischen Entwicklungen und neuen Produktionsverfahren bis hin zu nachhaltigen Materialien, innovativen Produkten und Lösungen für eine sichere Infrastruktur. „Gerade in Zeiten großer technologischer, ökologischer und wirtschaftlicher Veränderungen braucht es Mut zu neuen Wegen. Kooperationen bringen Wissen aus Forschung und Praxis zusammen und ermöglichen es, aus Ideen konkrete Anwendungen zu machen. Das stärkt nicht nur einzelne Betriebe, sondern die gesamte Innovationskraft Tirols“, erklärt LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Förderbeispiel Bier: „BrewBeyond“</span></p>
<p>Eines der geförderten Projekte ist „BrewBeyond“, das von der Bierol GmbH aus Schwoich gemeinsam mit dem&nbsp;MCI | Die Unternehmerische Hochschule&nbsp;und der Tribaun KG aus Innsbruck umgesetzt wird. Ziel ist es, ein Bier mit 0,0 Prozent Alkohol zu produzieren, das trotzdem vollmundig schmeckt. Dafür werden spezielle Mikroorganismen und neue Verfahren bei der Herstellung eingesetzt. So sollen wichtige Aromen erhalten bleiben und ein geschmacklich hochwertiges alkoholfreies Bier entstehen. Seitens des Landes will man mit der Unterstützung auch der steigenden Nachfrage nach alkoholfreien Bieren gerecht werden und Tirol weiterhin als qualitätvolles Genussland positionieren.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Förderbeispiel Möbel: „mater hennep“</span></p>
<p>Ein weiteres gefördertes Projekt ist „mater hennep“, bei dem sich die Universität Innsbruck, die Mg interior GmbH aus Innsbruck und die Tiroler Berghanf GmbH aus Mieming der Entwicklung nachhaltiger Werkstoffe widmen. Aus gepressten Hanfstängeln sollen stabile Materialien entstehen, die unter anderem für Möbel und den Innenausbau eingesetzt werden können. Damit sollen nachhaltige und regional herstellbare Alternativen zu herkömmlichen Holz- und Kunststoffwerkstoffen entwickelt werden – eine Produktschiene, die immer mehr nachgefragt wird und Tirol als Produktionsland stärken soll.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Förderbeispiel Brücken-Sicherheit: „BeST“</span></p>
<p>Auch die Überwachung von Betonbauwerken wird mit innovativen Technologien weiterentwickelt: Beim Projekt „BeST“ arbeiten die Modern IT Solutions e.U. aus Tulfes, die Bernard Gruppe ZT GmbH aus Hall in Tirol und das MCI | Die Unternehmerische Hochschule zusammen. Ziel ist es, Sensoren für die Überwachung von Betonbauwerken zu entwickeln und mit einer bereits bestehenden Funkplattform zu testen. Damit soll der Zustand von Brücken und anderen wichtigen Bauwerken künftig noch einfacher und besser laufend analysiert werden können. Auch darüber hinaus wird in Tirol an einer smarten Brückenüberwachung geforscht – und auch vom Land Tirol gefördert: Mit digitalen Verfahren und Künstlicher Intelligenz sollen Schäden an Brücken frühzeitig erkannt und Sanierungsmaßnahmen effizienter geplant werden können (<a href="https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/smarte-brueckenwartung/">siehe Pressemeldung vom 2. August 2026</a>). Aus Sicht des Landes unterstreichen solche Initiativen die Tiroler Markenpositionierung im Bereich Qualität und Sicherheit, helfen die eigene Infrastruktur langfristig zu sichern und ermöglichen die Erfassung von wichtigen Daten.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Forschung trifft Unternehmergeist – Rückenwind dank Landesförderung</span></p>
<p>„Die drei Projekte zeigen beispielhaft, wie vielfältig Innovation in Tirol ist: Es geht um neue Lebensmittel und Produktionsprozesse ebenso wie um nachhaltige Materialien und regionale Rohstoffe sowie um digitale Lösungen für die Infrastruktur. Entscheidend ist, dass aus wissenschaftlichen Erkenntnissen marktfähige und praxistaugliche Lösungen entstehen. Genau dabei unterstützt das Land Tirol heimische Betriebe und Forschungseinrichtungen“, sagt der zuständige LR Gerber und erklärt abschließend: „Unser Ziel ist klar: Wir wollen Tirol als attraktiven Standort für Forschung, Entwicklung und innovative Unternehmen weiter stärken. Mit der Förderung von Kooperationsprojekten geben wir guten Ideen den nötigen Rückenwind, damit sie den Schritt aus Labor und Entwicklungsphase in die wirtschaftliche Praxis schaffen.“</p>
<p>Weitere Informationen zur Förderung von Kooperationsprojekten sowie zu weiteren Förderungen des Tiroler Technologieförderungsprogramms finden sich unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/arbeit-wirtschaft/wirtschaft-und-arbeit/foerderungen/technologiefoerderungsprogramm/" target="_blank">www.tirol.gv.at/technologiefoerderung</a>.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<h3>Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung</h3>
<p><span class="regierungsmitglied">ID Austria bei der FörderTour – wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“</span>:&nbsp;Die Registrierung der ID Austria ist für nicht-österreichische Staatsangehörige grundsätzlich bei der Landespolizeidirektion in Innsbruck, den Dienststellen der Finanzämter, einzelnen Gemeinden sowie seit knapp einem halben Jahr auch bei den Bezirkshauptmannschaften Reutte, Imst und Lienz möglich. Im Zuge des Tirol Konvents wird das Angebot nun erweitert: Bei der diesjährigen FörderTour können sich auch nicht-österreichische StaatsbürgerInnen unkompliziert die ID Austria ausstellen lassen. „Wenn ein notwendiger Behördengang direkt vor Ort erledigt werden kann, erspart das Zeit und zusätzliche Wege. Genau darum geht es bei der FörderTour: Wir wollen Verwaltung dorthin bringen, wo die Menschen sind, und Services möglichst einfach und unkompliziert zugänglich machen“, betont LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.&nbsp;„Die ID Austria ist der Schlüssel zu zahlreichen digitalen Amtswegen. Unser Anspruch muss daher sein, den Zugang dazu so einfach und niederschwellig wie möglich zu gestalten – auch für Menschen ohne österreichische Staatsbürgerschaft“, erklärt der für Staatsbürgerschaftsangelegenheiten zuständige LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.&nbsp;Eine Auflistung aller Registrierungsstellen findet sich auf der&nbsp;<a href="https://www.bmi.gv.at/615/start.html" target="_blank" rel="noreferrer">Website des Bundesministeriums für Inneres</a>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LR Gerber</category>
				
					<category>Wirtschaft</category>
				
					<category>Wissenschaft &amp; Forschung</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Sun, 04 Oct 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Energiewende auf dem eigenen Dach</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/energiewende-auf-dem-eigenen-dach/</link>
				<description>Neue PV-Anlage auf dem Landhaus</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/b/b/csm_20261004_PVAnlage_Landhaus_Zumtobel_Wohlgemtuh_RAUCH_a94e515160.jpg" length="1504427" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef0dde15fd5b9abcbfde71859e30b256d"><span class="regierungsmitglied">Erwarteter Jahresstromertrag von rund 39.000 Kilowattstunden entspricht Strombedarf von acht bis neun Haushalten&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e1b37ff7c22458effef102e2afe320cca"><span class="regierungsmitglied">Mehr als 60 PV-Anlagen auf Landesgebäuden erzeugen 4,4 Gigawattstunden an Strom</span></li><li data-list-item-id="ed85afbc85615a0c8d1b7578ceb48b045"><span class="regierungsmitglied">Ausrüstung von Landesgebäuden mit PV-Anlagen ist Teil der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie</span></li><li data-list-item-id="eb27941cfeb214e07265b48cf3e9a763a"><span class="regierungsmitglied">Neue PV-Anlage wird von TINEXT umgesetzt – Land profitiert durch Contracting-Lösung</span></li></ul><p>Das Dach des Landhauses als Vorbild für die Energiewende: Auf dem Landhaus 1 in Innsbruck entsteht derzeit eine weitere Photovoltaik-Anlage (PV-Anlage). Gemeinsam mit der bereits 2024 errichteten Anlage können künftig jährlich bis zu 104.000 Kilowattstunden Sonnenstrom erzeugt werden. Umgesetzt wird das Projekt im Rahmen eines Contracting-Modells in Kooperation mit der TIWAG-Next Energy Solutions GmbH (TINEXT). Hochbaureferent LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth </span>und Klimaschutzlandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> machten sich kürzlich ein Bild der neuen PV-Anlage.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Nachhaltiger Strom: Landes-PV-Anlagen produzieren aktuell den Bedarf von rund 980 Haushalten&nbsp;</span></p>
<p>Auf Landesgebäuden in Tirol sind mittlerweile insgesamt mehr als 60 PV-Anlagen in Betrieb. Zusammen bedecken sie eine Dachfläche von rund 24.800 Quadratmetern –umgerechnet mehr als drei Fußballfelder. Jährlich erzeugen die Anlagen rund 4,4 Gigawattstunden Strom. Das entspricht dem durchschnittlichen Jahresstrombedarf von rund 980 Haushalten. „Die Energiewende beginnt auch auf den eigenen Dächern. Als Land haben wir tausende Quadratmeter Dachfläche zur Verfügung – und die wollen wir sinnvoll nutzen. Mehr als 60 PV-Anlagen auf Landesgebäuden produzieren bereits heute Strom für umgerechnet rund 980 Haushalte. Bis 2030 wollen wir alle geeigneten Landesgebäude mit Photovoltaik ausstatten. Damit übernehmen wir als Land selbst Verantwortung, senken langfristig Energiekosten und machen uns Schritt für Schritt unabhängiger von fossiler Energie“, erklärt LHStv Wohlgemuth.</p>
<p>Der Ausbau der Photovoltaik ist Teil der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie. Bis 2027 sollen im Rahmen des zweiten Maßnahmenprogramms 164 konkrete Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit und zur Anpassung an den Klimawandel umgesetzt werden. „Klimaschutz beginnt auch bei der eigenen Verwaltung. Die PV-Anlagen sind dabei nur einer von vielen Mosaiksteinen: Wir stellen unter anderem auch fossile Heizungen auf erneuerbare Systeme um, tauschen veraltete Beleuchtung aus und bauen unsere E-Fahrzeug-Flotte aus. Den Strom dafür liefern zunehmend unsere eigenen PV-Anlagen“, so LR Zumtobel.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Neue Anlage in Kooperation mit TINEXT</span></p>
<p>Die neue Anlage entsteht auf dem Trakt D des Landhauses an der Meraner Straße. Auf einer Fläche von 166 Quadratmetern werden 37 Kilowatt-Peak Leistung installiert.&nbsp;Umgesetzt wird die Anlage in Form eines&nbsp;Contracting-Modells mit der TINEXT: „Das Land Tirol stellt die Dachfläche zur Verfügung. Wir von der TINEXT errichten und betreiben die Anlage. Das Land spart sich damit die Investitionskosten und profitiert von günstigen Stromkosten“, erklärt <span class="regierungsmitglied">Andreas Burger</span>, Geschäftsführer der TINEXT, und führt weiter aus: „In Zusammenarbeit mit dem Land Tirol konnten wir bereits zahlreiche Projekte erfolgreich umsetzen, weitere 6 Anlagen sind aktuell noch in Planung und Errichtung. Neben der Planung und Errichtung kümmern wird uns dabei auch um die laufende Wartung, Instandhaltung und das Störfallmanagement der Anlagen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sonnenenergie als Teil der Energiewende</span></p>
<p>60 Prozent des Tiroler Endenergiebedarfs werden bereits heute aus erneuerbaren Energieressourcen gedeckt – davon der Großteil aus Wasserkraft. Umgerechnet kann sich Tirol also an 220 von 365 Tagen im Jahr vollständig mit heimischer, erneuerbarer Energie versorgen.&nbsp;Damit zählt Tirol im europäischen Vergleich zu den Regionen mit einem besonders hohen Anteil erneuerbarer Energie.</p>
<p>Bis 2050 soll die erneuerbare Energie um weitere 50 Prozent ausgebaut werden und zugleich der Energiebedarf um 30 Prozent reduziert werden. Damit kann Tirol im Jahr 2050&nbsp;an allen 365 Tagen des Jahres rechnerisch energieautonom sein und seinen Energiebedarf bilanziell vollständig aus heimischen erneuerbaren Energiequellen decken.&nbsp;</p>
<p>Neben dem Ausbau der Wasserkraft kommt der Sonnenenergie eine wichtige Rolle zu. Bereits in den vergangenen 20 Jahren hat sich die Stromerzeugung aus PV-Anlagen in Tirol mehr als verzwölffacht.&nbsp;Bis 2050 soll sie nochmals um das Sechsfache steigen.</p>
<p></p><hr>

<h3>Factbox</h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Neue Anlage Landhaus 1 in Innsbruck&nbsp;</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ec7583e9ca4a20ec123c8b5cf9d7f287b">Anlagenspitzenleistung: 37 Kilowatt-Peak</li><li data-list-item-id="ec4f99d307a1be61cac7719dd98e9b208">Modulanzahl: 83 Stück</li><li data-list-item-id="ecd9c8a796c38254c0b75e8ce33744efc">Modulfläche: 166 Quadratmeter&nbsp;</li><li data-list-item-id="eef68768052583e6a906c2fea62ba7364">Ausführungszeitraum inkl. Inbetriebnahme: August bis Oktober 2026</li><li data-list-item-id="e0f0b9f80e9ee087a331d1c372ac44cfc">Erwarteter Jahresstromertrag: rund 39.000 Kilowattstunden (entspricht Strombedarf von rund 8,5 durchschnittlichen Haushalten)</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Bestandanlage Landhaus 1 in Innsbruck&nbsp;</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e3fb4f3b164b85ab2166c8f63805db352">Anlagenspitzenleistung: 63 Kilowatt-Peak</li><li data-list-item-id="ea443ea484b57934dc44ff17f1b38c0b4">Modulanzahl: 150 Stück</li><li data-list-item-id="ef5d69195c7dc4a4f09f53781f9be05fa">Modulfläche: 300 Quadratmeter&nbsp;</li><li data-list-item-id="e4c902091815186b9ec809187da01e2fe">Ausführungszeitraum inkl. Inbetriebnahme: Jänner bis Februar 2024</li><li data-list-item-id="e75000b1a387c32371d7dd9e8273df4ea">Ertrag: rund 65.000 Kilowattstunden (entspricht Strombedarf von rund 15 durchschnittlichen Haushalten)</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Gesamtübersicht PV-Anlagen auf Landesgebäuden</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ea8505766e80d2bdb65aea016ddade157">Insgesamt 60 PV-Anlagen auf Landesgebäuden</li><li data-list-item-id="e6ae6f6ad2593bc3ec546278891f8964d">Anlagenspitzenleistung insgesamt: 4.400 Kilowatt-Peak</li><li data-list-item-id="e4f3714f8b4456589f35f86df15199f6b">Gesamtertrag: rund 4,4 Gigawattstunden (entspricht Strombedarf von rund 980 durchschnittlichen Haushalten)</li><li data-list-item-id="e5bcc8bf8bcd3a74adedeb0d52d531de0">Gesamtfläche: rund 24.800 Quadratmeter</li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Nachhaltigkeit</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Sat, 03 Oct 2026 11:26:36 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Fabian Muigg)</author>
				<title>„Tiroler Sprit-Aufschlag“: Kontrollen durch BHs starten</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tiroler-sprit-aufschlag-kontrollen-durch-bhs-starten/</link>
				<description>Preisuntersuchungskommission </description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e1a28d48c7ca79599c73508a8df66509c"><span class="regierungsmitglied">Zweite Sitzung der Preiskommission zum Tiroler Sprit-Aufschlag soll Kontrolldruck weiter erhöhen</span></li><li data-list-item-id="e2d2cb8227ee70a353216fd1d24622d8a"><span class="regierungsmitglied">Minister-Erlass für Kontroll-Aktion „scharf“ durch BHs</span></li><li data-list-item-id="e9f35495c9d8c0c8ce054068e62c825f5"><span class="regierungsmitglied">Spritpreisbremse bremst weitere Erhöhung</span></li><li data-list-item-id="e6997ac823de333bac88b9a265a89c4fc"><span class="regierungsmitglied">LH Mattle: „Kontrolldruck wird weiter erhöht.“</span></li><li data-list-item-id="e215af372379492e5253c8a155a3f4dd4"><span class="regierungsmitglied">Energieminister Hattmannsdorfer: „Nehmen Anliegen ernst.“</span></li><li data-list-item-id="e653377926a340382c7b46a6e33460942"><span class="regierungsmitglied">LHStv Wohlgemuth: „Wir gehen Preisunterschieden konsequent auf den Grund.“</span></li><li data-list-item-id="ea2c785342f45c6b2f78328e97d110eae"><span class="regierungsmitglied">AK-Präsident Zangerl: „Spritpreisbreme stoppt Erhöhung, Druck zahlt sich aus.“</span></li></ul><p>Die Preisuntersuchung des Spritmarktes in Tirol schreitet voran und die Preisuntersuchungskommission „Tiroler Sprit-Aufschlag“ hat in ihrer zweiten Sitzung die Preisentwicklung an den Zapfsäulen, die Stellungnahmen der Sozialpartner, die Zwischenergebnisse der bisherigen Erhebungen und die Wirksamkeit der Spritpreisbremse in Tirol thematisiert. Die Preisgestaltung an den Zapfsäulen in Tirol hängt unter anderem an der Betreiberstruktur, der regionalen Konkurrenz sowie der Liefer- und Logistikstruktur. Nach wie vor ist aber ungeklärt, wie der gesamte Tirol-Aufschlag zustande kommt und inwieweit derartige regionale Unterschiede erklärbar sind. Deshalb erhöht das Land Tirol den Kontrolldruck weiter. Mittels eines Erlasses des Energieministers ist es nun möglich, eine Kontroll-Aktion „scharf“ durch die Bezirkshauptmannschaften durchzuführen.&nbsp;</p>
<p>„Wir erhöhen den Kontrolldruck noch einmal. Die Preisuntersuchungskommission zum Tiroler Sprit-Aufschlag, die Sonderprüfung der Regulierungsbehörde eControl und die nun beschlossenen Preiskontrollen durch die Bezirkshauptmannschaften zeigen, dass wir es ernst meinen. Tirol geht bei Diesel und Benzin in die Offensive und wird ungerechtfertigte Preisunterschiede und regionale Ungerechtigkeiten bei den Spritpreisen bekämpfen. Mein Ansatz: nicht weniger Markt, sondern mehr funktionierender Markt – mit fairen Preisen für die Konsumenten. Deshalb werden wir den Druck solange erhöhen, bis Preise nachvollziehbar gestalten und sinkende Preise auch wieder unmittelbar an die Konsumenten weitergeben. Wir werden alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, um Ungerechtigkeiten zu benennen und vor allem zu beenden“, betont LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> einmal mehr.</p>
<p>Landeshauptmannstellvertreter <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span> unterstreicht: „Wir bleiben dran. Die Tirolerinnen und Tiroler haben ein Recht darauf, zu erfahren, warum sie beim Tanken regelmäßig stärker zur Kasse gebeten werden als Menschen in anderen Teilen Österreichs – und warum selbst innerhalb Tirols teilweise erhebliche Preisunterschiede bestehen. Genau deshalb erhöhen wir jetzt den Druck und gehen diesen Unterschieden konsequent auf den Grund. Wenn sie sich sachlich erklären lassen, muss das transparent und nachvollziehbar werden. Wenn nicht, müssen daraus Konsequenzen folgen. Die zusätzlichen Kontrollen durch die Bezirkshauptmannschaften sind deshalb der richtige nächste Schritt.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Minister-Erlass für Kontroll-Aktion „scharf“</span></p>
<p>„Wir nehmen das Anliegen der Tirolerinnen und Tiroler in Zusammenhang mit den aktuellen Spritpreisen und dem Phänomen des West-Ost-Gefälles ernst und werden das scharf überprüfen“, so Energieminister&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Wolfgang Hattmannsdorfer</span>. „Angesichts der aktuellen Fragestellungen über die Treibstoffpreise in Tirol, ersuche ich deshalb offiziell im Wege der mittelbaren Bundesverwaltung darum, zusätzliche Kontrollen bei Tankstellen für die Monate Oktober und November durchzuführen“, heisst es weiter im entsprechenden Erlass von Minister Hattmannsdorfer an Landeshauptmann Mattle. Dementsprechend ist zu prüfen, ob die Einmeldung in den Spritpreisrechner aktuell ist. Mit dieser Kontroll-Aktion „scharf“ wird Tirol die Regulierungsbehörde E-Control im Rahmen ihrer Sonderprüfung betreffend den Tiroler Tankstellenmarkt bestmöglich unterstützen, um Daten betreffend Tankstellennetz, Versorgung, Zulieferung, Transporte, LKW-Fahrverbote und Fragen der Nahversorgung in den unterschiedlichen Teilen Tirols zu erheben.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Landesregierung erhöht Kontrolldruck über Bezirkshauptmannschaften</span></p>
<p>Den Ball hat LH Mattle umgehend aufgenommen und die Bezirkshauptmannschaften bereits angewiesen, den Kontrolldruck gemäß Erlass zu erhöhen. „Ich habe mit Bundesminister Wolfgang Hattmannsdorfer vereinbart, dass die Bezirksverwaltungsbehörden mittels Erlass Kontrollen bei Tankstellen durchführen. Damit sollen Preisentwicklungen und Marktgegebenheiten noch engmaschiger beobachtet und der Kontrolldruck weiter erhöht werden.“ Der Regierungsspitze ist es wichtig, dass eine sachliche und objektive Prüfung im Interesse der KonsumentInnen durchgeführt wird. Dabei soll der Kontrolldruck auf allen Ebenen erhöht werden. „Wir haben von Beginn an gesagt: Diese Untersuchung darf kein Selbstzweck sein. Jetzt folgt der nächste konkrete Schritt. Mit den Bezirkshauptmannschaften gehen die Kontrollen direkt zu den Tankstellen und damit dorthin, wo die Preise tatsächlich gemacht werden. Für mich ist klar: Je genauer wir wissen, wo und warum die Tirolerinnen und Tiroler mehr bezahlen, desto gezielter können wir dagegen vorgehen. Und wenn sich zeigt, dass Preisunterschiede nicht sachlich zu rechtfertigen sind, werden wir auch bei den nächsten Schritten nicht zögern“, so LHStv Wohlgemuth.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">AK-Erhebung zeigt: Spritpreisbremse in Tirol stärker angelaufen als im Österreich-Durchschnitt</span></p>
<p>Maßgeblich unterstützt wird die Preisuntersuchungskommission durch die Arbeiterkammer Tirol. AK-Präsident<span class="regierungsmitglied"> Erwin Zangerl</span> begrüßt, dass sich die Tiroler Landesregierung dem Thema angenommen hat. „Die Arbeiterkammer Tirol hat bereits im Sommer Erklärungen von der Branche eingefordert. Nicht nur im Vergleich zu den anderen Bundesländern, auch innerhalb Tirols wurden durch uns erhebliche Unterschiede aufgezeigt. Land Tirol und Arbeiterkammer Tirol kämpfen jetzt Seite an Seite für eine Entlastung und ein Ende der Ungleichbehandlung“, betont AK-Präsident Zangerl die Preisuntersuchung.&nbsp;</p>
<p>Leichte positive Signale bringt die Spritpreisbremse des Bundes, indem die Preiserhöhungen gestoppt werden konnten und die Preise für den Endkonsumenten wieder leicht zurückgehen.Eine erste Schnellerhebung der AK Tirol (1. Oktober 18 Uhr&nbsp;im Vergleich zu&nbsp;30. September 18 Uhr)&nbsp;zeigt, dass die Entlastung an den Tiroler Zapfsäulen leicht über dem Österreich-Durchschnitt liegt. Während die durchschnittlichen österreichischen Dieselpreise um 10,5 Cent pro Liter gesunken sind, sind es in Tirol durchschnittlich 12,5 Cent pro Liter weniger. Beim Super Benzin waren es in Tirol durchschnittlich 12 Cent pro Liter weniger und damit ein um 0,9 Cent pro Liter höherer Rückgang. Aber auch bei den ersten Entlastungsschritten zeigen sich regionale Unterschiede. Während in Lienz die durchschnittlichen Literpreise um 15 Cent zurückgegangen sind, waren es in Innsbruck-Land nur durchschnittlich 10 Cent. Für die Preisuntersuchungskommission ein Grund mehr, den Kontrolldruck weiter zu erhöhen.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Thu, 01 Oct 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Filmreihe macht Kinosäle zu Klassenzimmern</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/filmreihe-macht-kinosaele-zu-klassenzimmern/</link>
				<description>Filmreihe SÜDLICH(T)ER bringt Dokumentarfilme mit Filmgesprächen kostenlos in sieben Tiroler Regionen</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e449a6ac19c26d46604101e44643dfe01"><span class="regierungsmitglied">Auftakt: „Das würdelose Sterben unserer Gletscher“ mit Regisseur Harry Putz</span></li><li data-list-item-id="e7d7ae399d9d04ccdd390d48aba53bd72"><span class="regierungsmitglied">Vier Filme zu globalen Zukunftsthemen für SchülerInnen von zehn bis 19 Jahre</span></li><li data-list-item-id="e0bc98f14c2c61e4d2f60e711b480572d"><span class="regierungsmitglied">Anmeldungen für einzelne Vorführungen durch Lehrpersonal noch möglich:&nbsp;</span><a href="http://www.tirol.gv.at/suedlichter" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/suedlichter</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;</span></li></ul><p>235 SchülerInnen, eine große Kinoleinwand und ein Thema, das ihre Zukunft unmittelbar betrifft: Zum Auftakt der Filmreihe „SÜDLICH(T)ER – Filme für EINE Welt“ wurde das Metropol Kino in Innsbruck zum Klassenzimmer. Gezeigt wurde der Dokumentarfilm „Requiem in Weiß – Das würdelose Sterben unserer Gletscher“. Doch mit dem Abspann war noch lange nicht Schluss: Im anschließenden Filmgespräch diskutierten die Jugendlichen mit dem für Entwicklungszusammenarbeit zuständigen LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span> und Regisseur <span class="regierungsmitglied">Harry Putz</span> über den Film, den Klimawandel und die Zukunft der alpinen Lebensräume.</p>
<p>„Ein Film kann eine Diskussion anstoßen, die im Klassenzimmer weitergeht. Genau darum geht es bei SÜDLICH(T)ER: Junge Menschen sollen globale Zusammenhänge nicht nur kennenlernen, sondern selbst Fragen stellen, unterschiedliche Perspektiven hören und sich eine eigene Meinung bilden“, so LHStv Wohlgemuth.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">16 Vorstellungen in sieben Regionen – über 2.250 SchülerInnen bereits angemeldet</span></p>
<p>Bis April 2027 finden bei der Filmreihe SÜDLICH(T)ER insgesamt 16 kostenlose Vorstellungen in sieben Regionen Tirols statt – in Breitenwang, Imst, Innsbruck, Kitzbühel, Landeck, Nußdorf-Debant und Wörgl. Das Angebot richtet sich an SchülerInnen zwischen zehn und 19 Jahren und greift Themen auf, die weit über den Kinosaal hinausreichen: Klimawandel, Ernährungssicherheit, Umweltverschmutzung, Kolonialismus und nachhaltiges Ressourcenmanagement stehen im Mittelpunkt der vier ausgewählten Filme. Zu allen Filmen gibt es pädagogische Begleitung und Unterrichtsmaterialien.</p>
<p>„Dass sich mittlerweile über 2.250 Schülerinnen und Schüler aus rund 100 Klassen angemeldet haben, zeigt: Das Interesse an globalen Fragen ist groß. Und es kommt aus der gesamten Tiroler Schullandschaft – von AHS bis Berufsschulen, von Landeck bis Osttirol und von kleineren Schulen im ländlichen Bereich bis zu großen Schulen in den Städten. Deshalb war es richtig, SÜDLICH(T)ER heuer auf noch mehr Regionen und Schulen auszuweiten“, sagt LHStv Wohlgemuth.</p>
<p>Für einzelne Vorstellungen – etwa in Breitenwang – sind noch Plätze verfügbar. Anmeldungen durch das Lehrpersonal sind bis spätestens zwei Wochen vor dem jeweiligen Vorstellungstermin unter&nbsp;<a href="http://www.tirol.gv.at/suedlichter" target="_blank">www.tirol.gv.at/suedlichter</a> möglich.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Vier Filme und vier Perspektiven auf eine gemeinsame Welt</span></p>
<p>Das Programm ist auf unterschiedliche Altersgruppen abgestimmt. Für die Sekundarstufe I werden die deutschsprachigen Dokumentarfilme „Requiem in Weiß“ und „10 Milliarden“ mit kürzerer Spieldauer und regionalen Vorführungen angeboten.</p>
<p>Für die Sekundarstufe II stehen in Innsbruck zusätzlich die Filme „Stoff“ und „Welcome to Sodom“ auf dem Programm. Sie ermöglichen eine vertiefende Auseinandersetzung mit globalen Produktions- und Konsumstrukturen sowie deren sozialen und ökologischen Auswirkungen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Vom Kinosaal direkt ins Gespräch</span></p>
<p>Als wesentlicher Bestandteil von SÜDLICH(T)ER gelten die anschließenden Filmgespräche. SchülerInnen können dabei direkt mit RegisseurInnen und ExpertInnen diskutieren, Fragen stellen und unterschiedliche Sichtweisen kennenlernen.</p>
<p>„Wir wollen nicht einfach Filme zeigen und die SchülerInnen danach nach Hause schicken. Der entscheidende Moment kommt oft erst nach dem Abspann: wenn Fragen entstehen, diskutiert wird und aus dem Gesehenen ein Gespräch wird“, betont LHStv Wohlgemuth.&nbsp;</p>
<p>Auch bei der Vorstellung zu „Requiem in Weiß“ wurde im Anschluss ordentlich diskutiert: „Mit diesem Film wollte ich nicht nur Einblick in die unbequeme Realität des Gletschersterbens geben, sondern vor allem zum Nachdenken anregen. Das anschließende Q&amp;A mit den Schülerinnen bestätigte, dass ich etwas in ihnen auslösen konnte: Fragen wie ‚können die Gletscher auch wieder wachsen‘, ‚warum Bauen wir immer noch Autos‘, ‚was müssen wir denn anders machen‘ lassen mein Herz höherschlagen, denn damit weiß ich, dass sie selbst in Handeln kommen. Schließlich müssen sie in der Zukunft mit den Konsequenzen der heutigen Zeit leben“, freut sich Regisseur Harry Putz auch über die einmalige Gelegenheit, sich mit der Spitzenpolitik auf einer Bühne den Fragen der nächsten Generation zu stellen.</p>
<p>Wie bei allen Filmen der Reihe SÜDLICH(T)ER, ist auch Lernmaterial zum Film&nbsp;„Requiem in Weiß“ über&nbsp;<a href="http://www.tirol.gv.at/suedlichter" target="_blank">www.tirol.gv.at/suedlichter</a> zugänglich.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Europa &amp; Internationales</category>
				
					<category>Entwicklungszusammenarbeit</category>
				
			</item>
				
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				<guid isPermaLink="false">news-59682</guid>
				<pubDate>Wed, 30 Sep 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Tiroler Sportehrenzeichen 2026 verliehen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tiroler-sportehrenzeichen-2026-einsatz-erfolge-und-nachwuchsarbeit-ausgezeichnet/</link>
				<description>LH Mattle und LHStv Wohlgemuth würdigen Engagement und Leistungen im Tiroler Sport</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="ed689ab65017c82034c7772d9c8c51c45"><span class="regierungsmitglied">18 Persönlichkeiten mit dem Tiroler Sportehrenzeichen geehrt</span></li><li data-list-item-id="ed2f86e60a0f53034435594451f1c2301"><span class="regierungsmitglied">23 SportlerInnen und Teams erhielten die Tiroler Sportehrennadel in Gold mit Brillant</span></li><li data-list-item-id="e3a88ef81d3eead466e33d0b20753e798"><span class="regierungsmitglied">Günther Feuchtner aus Wörgl ist „Nachwuchstrainer des Jahres 2025“</span></li><li data-list-item-id="e50b3e37d4b663335754335cd742c5dfb"><span class="regierungsmitglied">„Jahr des Ehrenamts“: Ehrenamt als tragende Säule der Tiroler Sportlandschaft</span></li><li data-list-item-id="edfea739a322721a950b1db97be8f17f8"><span class="regierungsmitglied">Alle Fotos der Veranstaltung: </span><a href="https://www.tirol.gv.at/sport/auszeichnungen-und-ehrungen/verleihung-tiroler-sportehrenzeichen/"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/sport/auszeichnungen-und-ehrungen/verleihung-tiroler-sportehrenzeichen/</span></a></li></ul><p>Ob als TrainerIn und FunktionärIn im Verein oder mit Spitzenleistungen auf internationaler Bühne: Bei der diesjährigen Verleihung der Tiroler Sportehrenzeichen wurden insgesamt 42 Personen und Teams für ihren Einsatz und ihre Erfolge im Sport ausgezeichnet. 18 Persönlichkeiten erhielten das Tiroler Sportehrenzeichen für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement und 23 SportlerInnen und Teams wurden mit der Tiroler Sportehrennadel in Gold mit Brillant für internationale Spitzenleistungen geehrt. Als „Nachwuchstrainer des Jahres 2025“ wurde zudem <span class="regierungsmitglied">Günther Feuchtner</span> aus Wörgl für seine jahrzehntelange Arbeit im Tiroler Radsport ausgezeichnet.</p>
<p>„2026 steht in Tirol ganz im Zeichen des Ehrenamts. Gerade im Sport zeigt sich, wie viel freiwilliges Engagement bewegt: Hinter sportlichen Erfolgen stehen Menschen, die über Jahre Verantwortung übernehmen, Vereine mitgestalten und junge Talente begleiten. Genau diesen Einsatz wollen wir mit den Sportehrenzeichen sichtbar machen. Gleichzeitig können wir stolz auf unsere Tiroler Sportlerinnen und Sportler sein, die mit ihren Leistungen bei Europa- und Weltmeisterschaften für Aufmerksamkeit sorgen. Ich gratuliere allen Geehrten herzlich und danke ihnen für ihren Beitrag zum Sportland Tirol“, betont LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.</p>
<p>„Sportlicher Erfolg entsteht nie allein. Hinter jeder Medaille stehen Menschen, die trainieren, organisieren, begleiten und oft über Jahrzehnte ehrenamtlich Verantwortung übernehmen. Das Herz unserer Vereine sind jene Menschen, die ihre Zeit, ihre Erfahrung und ihre Begeisterung einbringen. Gleichzeitig beginnt auch der Spitzensport genau dort: im Verein, im ersten Training und bei Trainerinnen und Trainern, die junge Talente fördern und an sie glauben. Diese Verbindung von Ehrenamt, Nachwuchsarbeit und Spitzenleistung macht das Sportland Tirol aus. Allen Geehrten gilt dafür mein großer Dank und meine herzliche Gratulation“, so Sportreferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ehrenamtliche Arbeit und internationale Erfolge gewürdigt</span></p>
<p>Für langjährige außerordentliche Leistungen als TrainerInnen oder FunktionärInnen erhielten 18 Persönlichkeiten das Tiroler Sportehrenzeichen. Gewürdigt wird das ehrenamtliche Engagement in zahlreichen Sportarten – von Tennis, Judo, Turnen, Tanz, Billard und Ranggeln bis zum Gehörlosensport.</p>
<p>Die Tiroler Sportehrennadel in Gold mit Brillant würdigt herausragende Platzierungen bei Olympischen Spielen sowie Welt- und Europameisterschaften. Unter den 23 Geehrten finden sich erfolgreiche Tiroler AthletInnen aus unterschiedlichen Sportarten ebenso wie Teams mit internationalen Erfolgen. Sieben Spieler der Swarco Raiders Tirol waren Teil der österreichischen Herren-Nationalmannschaft, die 2025 den Europameistertitel im American Football holte. Auch das Voltigierteam des Reitclub Seefeld wurde für seine langjährige internationale Erfolgsgeschichte ausgezeichnet, die 2026 mit WM-Bronze sowie weiteren Medaillen bei Europa- und Weltmeisterschaften fortgesetzt wurde.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">„Nachwuchstrainer des Jahres 2025“ seit 40 Jahren in der Nachwuchsarbeit</span></p>
<p>Eine besondere Würdigung erhält Günther Feuchtner für 40 Jahre Nachwuchsarbeit im Radsport. Seit 1986 ist er Trainer des RC ARBÖ Wörgl, seit 1996 leitet er zudem das Rad-Leistungszentrum Tirol-Straße. Mehr als 700 Siege, rund 2.000 Stockerlplätze und über 200 österreichische Meistertitel seiner Schützlinge stehen für die Erfolge seiner Arbeit. Zu den von ihm begleiteten Talenten zählen unter anderem <span class="regierungsmitglied">Felix Gall</span> und <span class="regierungsmitglied">Thomas Rohregger</span>. Mit der Auszeichnung würdigt das Land Tirol insbesondere Feuchtners nachhaltigen Einsatz für die sportliche und persönliche Entwicklung junger RadsportlerInnen.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Ehrenamt</category>
				
					<category>Sport</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Tue, 29 Sep 2026 12:43:28 +0200</pubDate>
				
				<title>Wohnbauförderung NEU: Mehr Unterstützung für Junge und Familien</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/wohnbaufoerderung-neu-mehr-unterstuetzung-fuer-junge-und-familien/</link>
				<description>Neuerungen der Wohnbauförderung ab 1. Jänner 2027: höhere Einkommensgrenzen und mehr „Junges Wohnen“</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eab725a4648d2088219f380e380f87814"><span class="regierungsmitglied">Weniger Bürokratie und Anreize für verdichtetes Bauen&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e8ddbd87399f912daaee2fa7f67a86dfd"><span class="regierungsmitglied">Alle Infos zur Wohnbauförderung und Möglichkeit zur Beantragung:&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at/wohnbau" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/wohnbau</span></a></li><li data-list-item-id="eae70faf50099420ae2f73d6283cdc945"><span class="regierungsmitglied">Wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“: positive Resonanz auf Tiroler Baurechts-Deregulierungsgesetz</span></li></ul><p>Höhere Einkommensgrenzen, mehr Unterstützung beim Einstieg ins Eigentum und Verbesserungen bei der Wohnbeihilfe: Das Land Tirol stellt seine Wohnbauförderung für 2027 neu auf. Die Tiroler Landesregierung hat heute, Dienstag, wichtige Änderungen für die Wohnbauförderung beschlossen. Nach dem Startschuss für das&nbsp;Baurechts-Deregulierungsgesetz (<a href="https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/grosser-wurf-tiroler-baurechts-deregulierungsgesetz-geht-in-begutachtung/">mehr Infos dazu in der Pressemitteilung vom 28. September 2026)</a>&nbsp;setzt die Tiroler Landesregierung damit zeitgleich ein weiteres Ausrufezeichen in der Tiroler Bau- und Wohnpolitik.</p>
<p>Das Herzstück der Wohnbauförderung NEU: Die Einkommensgrenze wird angehoben – damit profitieren noch mehr TirolerInnen von der Wohnbauförderung, weil der BezieherInnenkreis bis in den Mittelstand hinein erweitert wird. Zudem setzt die Wohnbauförderung künftig noch gezielter Anreize für besonders energieeffizientes Bauen und verdichtetes Wohnen. Gleichzeitig werden die Wohnstarthilfe „Junges Wohnen“ weiterentwickelt und die Wohnbeihilfe verbessert. Auch die Sanierungsförderung wird einfacher. Weiters soll es für Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf künftig eine zentrale Anlaufstelle geben. Die Neuerungen treten mit 1. Jänner 2027 in Kraft. Alle Anträge sowie weitere Informationen zu den Fördermöglichkeiten sind auf der Website des Landes unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/wohnbau" target="_blank">www.tirol.gv.at/wohnbau</a>&nbsp;abrufbar.</p>
<p>„Tirol ist als eines der wenigen Bundesländer im vollen Besitz der Wohnbauförderung und kann deshalb wichtige Schwerpunkte in der Wohn- und Eigentumspolitik setzen. Wir investieren das Geld dort, wo es den Tirolerinnen und Tirolern hilft: für leistbares Eigentum, für junge Menschen und für besonders effizientes Bauen. Gleichzeitig schaffen wir nach dem Tiroler Baurechts-Deregulierungsgesetz auch klare und einfache Regeln in der Wohnbauförderung. Unser Ziel ist weniger Bürokratie bei Bauvorschriften und im Förderwesen. Künftig sind wieder alle Wohnprojekte, die baurechtlich im Neubau genehmigungsfähig sind, auch grundsätzlich förderwürdig,&nbsp;sofern sie eine Photovoltaik-Anlage vorweisen. Damit haben die Tirolerinnen und Tiroler, die sich ihren eigenen Wohnraum schaffen, einen unbürokratischen Zugang zur Wohnbauförderung“, erklärt LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>&nbsp;und verweist auf die positiven Effekte des Instruments Wohnbauförderung: „Alleine&nbsp;2025 haben wir 434 Millionen Euro in leistbares Wohnen investiert. Damit konnten 25.300 Sanierungen und 2.137 neu errichtete und geförderte Wohnungen ermöglicht werden. Jede einzelne dieser Unterstützungen hat einem Tiroler oder einer Tirolerin den Weg zu den eigenen vier Wänden ermöglicht.“&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Mehr Tirolerinnen und Tiroler sollen Zugang zur Wohnbauförderung erhalten</span></p>
<p>Eine Wohnbauförderung erhalten jene Menschen, die unter anderem eine definierte Einkommensobergrenze nicht überschreiten. Mit der Wohnbauförderung NEU werden ab 1. Jänner 2027 diese Einkommensgrenzen angehoben: Um 300 Euro bei einem Ein-Personen-Haushalt, um 400 Euro bei einem Zwei-Personen-Haushalt und um zusätzlich 30 Euro für jede weitere Person im Haushalt. „Die Wohnbauförderung ist eines unserer wichtigsten Instrumente, um Wohnen in Tirol leistbar zu halten. Wir wollen verhindern, dass Menschen aufgrund einer Lohnerhöhung auf dem Papier aus der Förderung fallen, obwohl das Leben und insbesondere das Wohnen gleichzeitig deutlich teurer geworden sind. Die Wohnbauförderung muss mit der Lebensrealität Schritt halten. Deshalb erhöhen wir die Einkommensgrenzen, bauen die Unterstützung für junge Menschen und Familien aus und verbessern die Wohnbeihilfe. Gleichzeitig setzen wir stärkere Anreize für einen sparsamen Umgang mit Grund und Boden und besonders energieeffizientes Bauen“, fasst Wohnbaureferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth&nbsp;</span>zusammen.&nbsp;</p>
<p>Auch der Zuschuss „Junges Wohnen“ wird angepasst. Mit dieser Wohnstarthilfe werden Personen unter 35 Jahren mit einem Zuschuss gefördert, wenn sie eine Wohnung kaufen oder ein Haus bauen. Die Einkommensgrenzen werden neu gestaffelt. Gleichzeitig gibt es künftig kleinere Einkommensstufen und entsprechend abgestufte Förderbeträge. Dadurch kann die Förderung gezielter an die jeweilige Einkommenssituation angepasst werden.</p>
<p>Verbesserungen gibt es auch bei&nbsp;der Unterstützung von MieterInnen – konkret bei der Wohnbeihilfe.&nbsp;Ab 1. Jänner 2027 wird die Zumutbarkeitstabelle um 100 Euro angehoben. Sie legt fest, welcher Anteil des Haushaltseinkommens für die Miete zumutbar und daher selbst zu tragen ist. Künftig setzt die Zumutbarkeit erst bei 1.400 Euro statt 1.300 Euro an. Für BezieherInnen der Wohnbeihilfe bedeutet das: Sie müssen einen geringeren Anteil ihres Einkommens für die Wohnkosten selbst aufbringen und erhalten mehr Unterstützung.&nbsp;Besonders profitieren MieterInnen mit niedrigem Einkommen und Mindestpensions-BezieherInnen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Mehr Förderung für besonders nachhaltiges Bauen</span></p>
<p>Eine wesentliche Änderung der Wohnbauförderung NEU betrifft zudem die energetischen Anforderungen. Besonders energieeffiziente Nullemissionsgebäude werden künftig nochmals zusätzlich gefördert. Auch die Förderung für verdichtete Bauweise wird erhöht. Je nach Grundverbrauch steigt der Fördersatz um 30 bis 50 Euro pro Quadratmeter förderbarer Nutzfläche. „Wir richten die Wohnbauförderung dort neu aus, wo sie einen zusätzlichen Effekt erzielen kann. Was mittlerweile ohnehin gesetzlicher Baustandard ist, muss nicht nochmals besonders gefördert werden. Stattdessen setzen wir gezielte Anreize, noch nachhaltiger und umweltfreundlicher zu bauen und zu wohnen. Wer besonders energieeffizient baut und wenig Boden verbraucht, soll daher noch stärker unterstützt werden“, sagt LHStv Wohlgemuth und verweist auf die zentrale Rolle des Wohnsektors für Tirols Ziel der Energieautonomie: „Bis 2050 muss Tirol seinen Energieverbrauch deutlich senken. Vor allem im Bereich Wohnen haben wir hier viel Potenzial – immerhin macht der Gebäudesektor 45 Prozent des Endenergieverbrauchs aus.“</p>
<p>Auch das rückbaufähige Bauen wird gezielt unterstützt: Wer ein Rückbaukonzept vorlegt und Gebäude so plant, dass Baustoffe später leichter getrennt, wiederverwendet oder recycelt werden können, soll dafür eine zusätzliche Förderung erhalten. Die Photovoltaikanlage bleibt bei geförderten Neubauten verpflichtend. Damit bleibt die Wohnbauförderung auch künftig eng mit dem Ausbau erneuerbarer Energie verbunden.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Weniger Bürokratie, mehr Service</span></p>
<p>Die Wohnbauförderung wird auch einfacher. Im Sinne eines One-Stop-Shop werden Förderungen für Menschen mit&nbsp;besonderem Unterstützungsbedarf künftig zentral über die Abteilung Soziales abgewickelt – beispielsweise, wenn aufgrund einer Behinderung ein Lift in ein Gebäude eingebaut werden muss. Ab 1. Jänner 2027 soll damit eine zentrale Anlaufstelle für entsprechende Unterstützungsleistungen geschaffen werden. Altersgerechte Maßnahmen – etwa ein altersgerechter Badumbau – bleiben weiterhin Teil der Wohnhaussanierungsförderung.</p>
<p>Auch bei der Sanierungsförderung wird die Antragstellung vereinfacht. Die bisherige Begrenzung der förderbaren Fläche nach der Zahl der im Haushalt lebenden Personen entfällt. Künftig gilt unabhängig von der Haushaltsgröße eine Obergrenze von 120 Quadratmetern förderbarer Nutzfläche pro Wohnung. Zusätzlich sollen künftig auch Wohnraumerweiterungen unter zehn Quadratmetern gefördert werden.</p>
<p>„Ganz im Sinne des Tirol Konvents bauen wir auch in der Wohnbauförderung Bürokratie ab und optimieren die Serviceleistungen. Wir wollen, dass die Menschen ihre Energie in ihr Zuhause und nicht in Formulare investieren. Weniger Nachweise, klare Regeln und eine zentrale Anlaufstelle schaffen mehr Service und weniger Bürokratie“, sagt LH Mattle.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Positive Resonanz auf Vereinfachungen beim Baurecht</span></p>
<p>Mit der Neuausrichtung der Wohnbauförderung geht auch die Vereinfachung der baurechtlichen Rahmenbedingungen einher. Mit dem Tiroler Baurechts-Deregulierungsgesetz werden die technischen Vorgaben deutlich vereinfacht und praxistauglicher gestaltet. Damit werden auch unnötige Kosten und bürokratische Aufwände reduziert. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Bauen im Bestand: Umbauten, Sanierungen und Nachverdichtungen sollen erleichtert werden, wenn bestehende Gebäude weiterentwickelt und an neue Anforderungen angepasst werden. Gleichzeitig bleiben die hohen Sicherheits- und Qualitätsstandards erhalten. Die Initiative hat laut dem zuständigen LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> positive Resonanz ausgelöst. „Wir müssen beim leistbaren Wohnen an beiden Seiten ansetzen: bei der Unterstützung durch die Wohnbauförderung und bei den Kosten, die durch das Bauen selbst entstehen. Deshalb schaffen wir mit der Baurechts-Deregulierung mehr Spielraum für Sanierungen, Umbauten und die Weiterentwicklung bestehender Gebäude. Das erleichtert das Bauen, senkt unnötige Kosten und schafft zusätzliche Möglichkeiten, bestehenden Wohnraum besser zu nutzen“, erklärt LHStv Geisler. Diesen Weg der Vereinfachung wolle man fortsetzen.</p>
<p></p><hr>

<h3>Factbox: Die wichtigsten Neuerungen der Wohnbauförderung ab 1. Jänner 2027</h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Das Herzstück der Wohnbauförderung NEU: Mehr leistbares Wohnen</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb6cab30de0285c8974689d955cbf394b">Erhöhung der Einkommensgrenze der Wohnbauförderung (für eine Person 4.100 statt 3.800 Euro, für zwei Personen 6.700 statt 6.300 Euro, für jede weitere Person 510 statt 480 Euro)&nbsp;</li><li data-list-item-id="e03304cf1f43c1adaa740df1bbe566609">Weiterentwicklung des Zuschusses „Junges Wohnen“</li><li data-list-item-id="e897159fa89b667d9b43e43d55fb724ea">Verbesserung der Wohnbeihilfe: Anfangswert der Zumutbarkeitstabelle steigt von 1.300 auf 1.400 Euro = mehr Unterstützung bei niedrigem Einkommen</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Nachhaltigkeit</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e7e4ca307932c8b06652e8671e716e9dd">Zusätzliche Förderung von Nullemissionsgebäuden</li><li data-list-item-id="e1e1d57f3b3029ccae0f0197d33de44e9">30 bis 50 Euro mehr pro Quadratmeter bei der Förderung verdichteter Bauweise</li><li data-list-item-id="e783c3773d28bfc62e4b10cb677bcc0fb">Zusätzliche Förderung für rückbaufähiges Bauen</li><li data-list-item-id="e5acc2e791aec1ff6a4418ec2f9088255">PV-Anlage bleibt bei geförderten Neubauten verpflichtend</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Mehr Service, weniger Bürokratie</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e9b0563773ed1eb3a8630d43ebaf8f77e">One-stop-shop: Zentrale Anlaufstelle für Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf bei der Abteilung Soziales</li><li data-list-item-id="e99d33be73a3d41a8d401a6d4107da603">Sanierungsförderung künftig unabhängig von der Anzahl der im Haushalt lebenden Personen</li><li data-list-item-id="e958a3745356bebe6b5cbe1f442fed0a4">Wohnraumerweiterungen auch unter zehn Quadratmetern förderbar</li></ul><p></p><hr>

<h3><span>Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung</span></h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Mehr Zeit für die Anmeldung zu Hortplätzen:</span>&nbsp;Tirol ist das erste Bundesland das ein Recht auf Kinderbildung und Kinderbetreuung ab dem zweiten Geburtstag eingeführt hat.&nbsp;Nach dem erfolgreichen Vermittlungsprozess über FRIDA für das&nbsp;Kinderbetreuungsjahr 2026/27 werden die Rahmenbedingungen für die Anmeldung nun angepasst. Die Anmeldefrist von 1. Dezember bis 31. Jänner soll für Hortplätze künftig bis 30. April verlängert werden. Die Anmeldefrist für Kinderkrippen und Kindergärten bleibt unverändert. „In der Praxis hat sich gezeigt, dass Eltern für die Anmeldung ihres Kindes für einen Hortplatz vielfach erst zu einem späteren Zeitpunkt die notwendigen Informationen haben. In der Regel steht erst Anfang April fest, welche Schule das Kind im kommenden Schuljahr besuchen wird. Mit der verlängerten Anmeldefrist für Hortplätze schaffen wir hier mehr Planungssicherheit und berücksichtigen die tatsächlichen Bedürfnisse der Familien“, erklärt Bildungslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>.&nbsp;Auch die Fristen für die Reihung und Zuweisung der Hortplätze werden entsprechend angepasst. Private Erhalter und Gemeinden haben künftig bis 15. Mai Zeit für die Reihung und Zuweisung der Hortplätze. Für die Reihung und Zuweisung für Kinderkrippen- und Kindergartenplätze gilt: Die privaten Erhalter haben bis 1. März und die Gemeinden bis 31. März Zeit, Plätze in den Kinderbetreuungseinrichtungen zuzuweisen.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Bauen &amp; Wohnen</category>
				
					<category>Wohnbau</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Mon, 28 Sep 2026 13:44:29 +0200</pubDate>
				
				<title>Tiroler Baurechts-Deregulierungsgesetz geht in Begutachtung </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/grosser-wurf-tiroler-baurechts-deregulierungsgesetz-geht-in-begutachtung/</link>
				<description>Wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“: 27 konkrete, gesetzliche Erleichterungen im Baurecht</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e8a3751f97c8accae05663fd665403219"><span class="regierungsmitglied">Fünf Gesetze werden vereinfacht: Sammelgesetz für Verbesserungen in der Tiroler Bauordnung, dem Tiroler Raumordnungsgesetz, dem Tiroler Gas-, Heizungs- und Klimaanlagengesetz, dem Tiroler Stadt- und Ortsbildschutzgesetz sowie dem Tiroler Aufzugs- und Hebeanlagengesetz</span></li><li data-list-item-id="ef0549eea37821d78df8dc138e1eef180"><span class="regierungsmitglied">„Eigene Bauordnung“ für Bestandsbauten: massive Erleichterungen für Um- und Zubauten&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="eb9ca0d41898ca10782aeaeffce3d36ca"><span class="regierungsmitglied">LH Mattle: „Beim Baurecht werden erstmals Regeln zurückgenommen.“</span></li><li data-list-item-id="e1b8273843563729bb68305c94c6b6b5f"><span class="regierungsmitglied">LHStv Wohlgemuth: „Weniger Bürokratie hilft, Baukosten zu senken.“</span></li><li data-list-item-id="eb55daf3484f3fdcee20f3b53211c99f0"><span class="regierungsmitglied">LHStv Geisler: „Nicht weniger Qualität und Sicherheit, sondern mehr Effizienz.“</span></li></ul><p>Mit dem Tiroler Baurechts-Deregulierungsgesetz sollen die bau- und raumordnungsrechtlichen Vorschriften in Tirol vereinfacht und bürokratische Hürden großflächig abgebaut werden. Die Novelle wird diese Woche in Begutachtung geschickt, um zahlreiche Gesetze auf einen Schlag zu vereinfachen und soll noch im heurigen Jahr vom Tiroler Landtag beschlossen werden. Die wesentlichen Ziele sind die Vereinfachung und Beschleunigung von Bau- und Genehmigungsverfahren, die Senkung der Baukosten und Entlastung von Bauwerbern und Behörden, die Erleichterung der Schaffung von leistbarem Wohnraum bei Erhaltung hoher Sicherheits- und Qualitätsstandards sowie die Verbesserung der Möglichkeiten zur thermischen Sanierung und zum Schutz vor sommerlicher Überwärmung. Der zuständige Landeshauptmannstellvertreter<span class="regierungsmitglied"> Josef Geisler</span> hat die Novelle auf Basis des Beschlusses der Tiroler Landesregierung „Bauen in Tirol – einfach, sicher und effizient“ vom 15. August 2026 vorangetrieben und die darauf aufbauenden Verordnungen bereits vorbereitet. Nun geht der „große Wurf“, wie ihn LHStv Geisler und die Regierungsspitze Landeshauptmann&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> und Landeshauptmannstellvertreter&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span> bezeichnen, in Begutachtung – damit startet der Gesetzgebungsprozess.</p>
<p>„Erstmals werden beim Baurecht Regeln und Vorgaben in großem Stil vereinfacht und zurückgenommen. Wir in Tirol müssen unsere Hausaufgaben machen, denn Regeln sollen die Arbeit erleichtern und nicht die Kosten in die Höhe treiben. Mit dem Tiroler Baurechts-Deregulierungsgesetz kommen 27 konkrete gesetzliche Erleichterungen, das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Tirol schafft damit die Grundlage für eine eigene Bauordnung für Bestandsbauten. Mit einem Ausnahmeparagrafen wollen wir erstmals einen Unterschied machen, ob man auf die grüne Wiese ein neues Haus baut oder ein bestehendes Haus umbaut. Im Bestand und bei Sanierungen sind nicht immer alle Vorschriften umsetzbar, das muss sich auch in den baurechtlichen Vorgaben widerspiegeln“, erklärt LH Mattle.</p>
<p>„Leistbares Wohnen entscheidet sich nicht nur bei der Förderung, sondern auch bei den Kosten des Bauens. Wenn unnötig komplizierte Vorgaben und Verfahren das Bauen verteuern, müssen wir dort ansetzen. Deshalb vereinfachen wir einerseits die Wohnbauförderung und entrümpeln andererseits die baurechtlichen Vorschriften. Aufbauend auf bereits beschlossenen Initiativen wie der neuen Servicestelle Wohnen des Landes setzen wir damit einen weiteren konkreten Schritt in Richtung Deregulierung und Verfahrensvereinfachung. Besonders wichtig ist mir, dass wir das Bauen im Bestand erleichtern: Bestehenden Wohnraum weiterzuentwickeln, umzubauen oder nachzuverdichten ist oft günstiger und spart wertvollen Boden. Einfacher bauen heißt damit auch: günstiger bauen und mehr leistbaren Wohnraum ermöglichen“, betont LHStv Wohlgemuth.</p>
<p>„Auf Basis des Beschlusses der Tiroler Landesregierung am Hohen Frauentag haben die Abteilungen des Landes an der weiteren Vereinfachung und Entbürokratisierung der geltenden bau- und raumordnungsrechtlichen Regelungen mitgearbeitet. Unser Ziel ist es, noch im heurigen Jahr dem Tiroler Landtag ein umfassendes Tiroler Baurechts-Deregulierungsgesetz zur Beschlussfassung vorzulegen. Damit werden auf einen Schlag fünf Gesetze vereinfacht, es folgen dann vier vereinfachte Verordnungen. Raum- und Bauordnung schaffen den Rahmen dafür, wo und unter welchen Voraussetzungen gebaut werden kann. Umso wichtiger ist es, dass diese Rahmenbedingungen klar, nachvollziehbar und praxistauglich sind und laufend angepasst werden. Wir wollen deshalb genau hinschauen, wo Verfahren vereinfacht, bürokratische Hürden beseitigt und Kosten gesenkt werden können. Entbürokratisierung bedeutet dabei nicht weniger Qualität und Sicherheit, sondern mehr Effizienz“, ist LHStv Geisler überzeugt.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">27 konkrete gesetzliche Erleichterungen</span></p>
<p>Im Mittelpunkt der Novelle stehen weniger bürokratische Hürden bei Bauvorhaben, erweiterte Möglichkeiten zur thermischen Sanierung, vereinfachte Grundstücks- und Raumordnungsverfahren sowie längere Prüfintervalle für bestimmte technische Anlagen. Gleichzeitig werden die landesrechtlichen Bestimmungen an das neue Bundesrecht für erneuerbare Energieanlagen angepasst und bestehende Sicherheits- und Qualitätsstandards grundsätzlich beibehalten.</p>
<p>Allgemeine Erleichterungen:&nbsp;</p><ul style="margin-left:48px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="ee4f0687f1848056e33cce33ad8d2a4d6"><span>Paketabholstationen unterliegen nicht der Bauordnung (keine Widmung oder Bauverfahren)</span></li><li data-list-item-id="e16ab6021993a9d92512e42cf8ee27383"><span>Beschattung darf als untergeordneter Bauteil in die Mindestabstandsflächen ragen (Sonnenlamellen)</span></li><li data-list-item-id="ecda1a18f3618c9b399f50e95fcdad8a5"><span>Erleichterungen beim Überbauen von Grundstücksgrenzen (ohne Sonderfläche und Bebauungsplan)</span></li><li data-list-item-id="e9fea5da9d4c1ca4e26c00b16db1474c4"><span>Reduktion der erforderlichen Anzahl der Stellplätze bei Mitarbeiterwohnhäusern</span></li><li data-list-item-id="e44a70819ac6869981c70e322c44cb0b4"><span>Erleichterungen bei der nachträglichen thermischen Sanierung von Gebäuden (dürfen künftig 30 Zentimeter in die Mindestabstände und 40 Zentimeter über die zulässige Höhe ragen)</span><br><span>Erleichterungen bei Stützmauern, Einfriedungen und bewehrter Erde</span></li></ul><p>Technische Erleichterungen:</p><ul style="margin-left:48px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e401360bbc1e53517c1f60c2e5cb181c8"><span>Offene Balkone können auch „aufgeständert“ werden (statische Anbringung an Wandflächen oft schwierig und wesentlich billiger)</span></li><li data-list-item-id="ebc42bd48c5561cb711606021f4d3fd93"><span>Erleichterungen bei der Installation von Sicherheitsbeleuchtungen (Abgehen von neuer ÖNorm)</span></li><li data-list-item-id="edf808a5d37cdd0aa07ef2d3f04773bd0"><span>Wesentliche brandschutztechnische Erleichterungen bei Batterieräumen (bis 100kW)</span></li><li data-list-item-id="e6a56ba70109278843e6dbc081df88784"><span>Brandschutztechnische Erleichterungen bei Garagen an der Grundstücksgrenze (bessere Nachverdichtung möglich, keine Beurteilung durch Brandschutzsachverständige notwendig)</span></li><li data-list-item-id="ee0f1fd4efb46e30ff54810c2551c85ef"><span>Ausdehnung der Prüfintervalle von Heizungsanlagen – z. B. einfache Prüfung alle zwei (Gas) oder vier Jahre (biogen und fossil) bis 100 kW (früher ab 26 kW jährlich) und jährliche Überprüfung erst ab 100 kW (früher schon bei 50 kW)</span></li><li data-list-item-id="e3400d9a213fd51643e5d1e5f6e1256b2"><span>Ausdehnung der Prüfpflichten bei Aufzügen in Wohnhäusern von einem auf drei bzw. zwei Jahre</span></li></ul><p>Erleichterungen beim „Bauen im Bestand“:&nbsp;</p><ul style="margin-left:48px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e865193dc750e01890aaf34b15c639c43"><span>Erleichterungen bei der Barrierefreiheit bei Gebäuden, die durch Zu- oder Umbau oder einer Verwendungszweckänderung zu einer Wohnanlage werden</span></li><li data-list-item-id="e3059fb6a54b59c22353ba35e5b18953a"><span>Abweichen immer möglich, wenn das ursprüngliche Anforderungsniveau des Bestandes nicht verschlechtert wird</span></li><li data-list-item-id="eed168f012ca07e22c159b9c0521f0cba"><span>Weiteres Abweichen von den technischen Vorgaben möglich, wenn Einhaltung der Bestimmungen technisch nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich oder zum Schutz der Eigenart des Gebäudes erforderlich ist&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e50d84c66be48ee1a0d500e2c445dbc54"><span>Unterschreiten der Mindestraumhöhe möglich (Bestand oft zu niedrig oder Innendämmung notwendig)&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e9f9ebc881c6eca68a925cc45bdfbd116"><span>Unterschreiten der Mindestlichteintrittsflächen (im Bestand oft zu kleine Fenster)</span></li><li data-list-item-id="e678badec04a988b90f7193118bc90770"><span>Abweichen bei der Belüftung von Räumen (auch über angrenzenden Räumen möglich)</span></li><li data-list-item-id="ec2483779b4f934b64394119c211a3710"><span>Erleichterungen bei Fluchtwegen (bestehende Treppenhäuser müssten oft aufwändig neu- oder umgebaut werden)</span></li><li data-list-item-id="e5d731e9b5dd5bcedf19752df9197b1f3"><span>Erleichterungen bei Rampen (steiler möglich) und Handläufen (Verlängerung im Bestand oft nicht umsetzbar)</span></li><li data-list-item-id="e6fa55da659f6921dc872c8d0c2ca658a"><span>Erleichterungen bei Durchgangsbreiten und -höhen sowie Bewegungsflächen für Rollstühle (im Bestand oft nicht oder nur sehr aufwändig umsetzbar)</span></li><li data-list-item-id="e1977242b8a897521b9a0486ccfdcf664"><span>Erleichterungen bei Fluchttüren (bis 40 Personen nicht in Fluchtrichtung möglich)</span></li><li data-list-item-id="e402985701650fb397f810691bddfa586"><span>Erleichterungen bei Treppen hinsichtlich Schrittmaßen und Podesten (im Bestand oft nicht oder nur sehr aufwändig umsetzbar umsetzbar)</span></li><li data-list-item-id="e16e86642bc2f23391e0f4aea3467ee49"><span>Erleichterungen bei der Ausgestaltung von Aufzügen</span></li><li data-list-item-id="e0213b1fad7b57f2e9a9c415f2fdaab7b"><span>Barrierefreie Erschließung auch über Nebeneingang möglich</span></li><li data-list-item-id="eaf7d01c1bd45256d166d68ee567472f9"><span>Bestehende Absturzsicherungen müssen nicht nach OIB-RL 4 nachgerüstet werden</span></li><li data-list-item-id="e21196cf677aced91818871d0290e59d3"><span>Podest bei Haupttreppen kann entfallen</span></li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Bauen &amp; Wohnen</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Sat, 26 Sep 2026 09:33:00 +0200</pubDate>
				
				<title>LHStv Wohlgemuth: „Starke Verbände sind das Rückgrat des Tiroler Sports“</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/lhstv-wohlgemuth-starke-verbaende-sind-das-rueckgrat-des-tiroler-sports/</link>
				<description>Generalversammlung tiSport: Dank für langjähriges Engagement und neues Präsidium gewählt</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e1acb966f50c7cd1feab48e26e09a69fb"><span class="regierungsmitglied">LHStv Wohlgemuth würdigt scheidenden Präsidenten Peter Lechner und Generalsekretär Wolfgang Haider</span></li><li data-list-item-id="eb2833d361a207c7df68f4688b2b7280c"><span class="regierungsmitglied">Robert Petutschnigg übernimmt Präsidentschaft – Thomas Pupp und Eva Dollinger als Stellvertretung</span></li></ul><p>Bei der Generalversammlung von tiSport, der Interessensvertretung und Servicestelle der Tiroler Sport-Fachverbände, wurde in der vergangenen Woche ein neues Präsidium gewählt. <span class="regierungsmitglied">Robert Petutschnigg</span> übernimmt künftig die Präsidentschaft. Ihm zur Seite stehen <span class="regierungsmitglied">Thomas Pupp</span> als erster Stellvertreter und <span class="regierungsmitglied">Eva Dollinger</span> als zweite Stellvertreterin. Die Wahl erfolgte einstimmig.</p>
<p>Gleichzeitig endete bei tiSport eine langjährige Ära: <span class="regierungsmitglied">Peter Lechner </span>legte nach 19 Jahren seine Funktion als Präsident zurück. Ebenfalls verabschiedet wurde <span class="regierungsmitglied">Wolfgang Haider</span>, der ebenso lange als Generalsekretär für tiSport tätig war.</p>
<p>Sportreferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span> dankte beiden für ihren langjährigen ehrenamtlichen Einsatz für den Tiroler Sport: „Fast zwei Jahrzehnte Verantwortung für den organisierten Sport zu übernehmen, ist alles andere als selbstverständlich. Peter Lechner und Wolfgang Haider haben tiSport über viele Jahre maßgeblich geprägt und sich mit enormem persönlichem Einsatz für die Interessen der Tiroler Sportfachverbände eingesetzt. Dafür gebührt ihnen im Namen des Landes Tirol und des gesamten Tiroler Sports großer Dank und Anerkennung.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Gemeinsame Stimme für den Tiroler Sport</span></p>
<p>Als Interessensvertretung der Tiroler Sport-Fachverbände kommt tiSport eine wichtige Schnittstellenfunktion zwischen Verbänden, Politik und Verwaltung zu. Lechner vertrat die Interessen des organisierten Sports seit seiner Übernahme der Präsidentschaft auch im Tiroler Landessportrat und dessen Präsidium. Haider wiederum prägte als Generalsekretär insbesondere die operative Arbeit und den direkten Kontakt zu den Verbänden. Zu den Initiativen seiner Amtszeit zählen unter anderem der Aufbau und die Betreuung des Tiroler Sportkalenders sowie die Beteiligung der Sportverbände an der Innsbrucker Herbstmesse.</p>
<p>„Sport lebt von den Athletinnen und Athleten, aber genauso von den vielen Menschen, die im Hintergrund Verantwortung übernehmen, Strukturen schaffen und ihre Zeit und Erfahrung einbringen. Dieses Engagement ist eine wesentliche Grundlage dafür, dass Tirol heute über eine so vielfältige und starke Sportlandschaft verfügt“, betont LHStv Wohlgemuth.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Neues Präsidium übernimmt Verantwortung</span></p>
<p>Mit Robert Petutschnigg (Rollsport) als Präsident, Thomas Pupp (Radsport) als erstem Stellvertreter und Eva Dollinger (Triathlon) als zweiter Stellvertreterin übernimmt nun ein neues Präsidium die Verantwortung bei tiSport.</p>
<p>„Ich gratuliere Robert Petutschnigg, Thomas Pupp und Eva Dollinger herzlich zur einstimmigen Wahl und wünsche ihnen für ihre neue Aufgabe viel Erfolg. tiSport ist ein wichtiger Partner des Landes und eine starke gemeinsame Stimme der Tiroler Sportfachverbände. Ich freue mich auf eine offene und konstruktive Zusammenarbeit und darauf, den Tiroler Sport gemeinsam weiterzuentwickeln“, so LHStv Wohlgemuth abschließend.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Sport</category>
				
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				<pubDate>Fri, 25 Sep 2026 13:16:41 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Fabian Muigg)</author>
				<title>Untersuchungskommission „Tiroler Sprit-Aufschlag“ startet</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/untersuchungskommission-tiroler-sprit-aufschlag-startet/</link>
				<description>Antrag auf eControl-Sonderprüfung zu Spritsituation in Tirol</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e61f7b3486fb865edad194ba66df75a29"><span class="regierungsmitglied">Preisuntersuchungskommission zu Tiroler Sprit-Aufschlag untersucht West-Ost-Gefälle, regionale Auffälligkeit und mangelnde Weitergabe von Preissenkungen</span></li><li data-list-item-id="eb29dbd2e989d2d84e7ef11444f9d63cb"><span class="regierungsmitglied">Land Tirol setzt auf Expertise von Professor Gottfried Tappeiner und Arbeiterkammer Tirol</span></li><li data-list-item-id="eb1ec92c6a581f4a917f6495cbcd80ba9"><span class="regierungsmitglied">Wissenschaft und Sozialpartner werden eingebunden&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e042706d1a34d5339937a3ffbea8b9686"><span class="regierungsmitglied">Land Tirol beantragt bei Bundesregierung eine Sonderprüfung der Regulierungsbehörde eControl</span></li></ul><p>Das Land Tirol nimmt die aktuellen Spritpreise ins Visier: Gemeinsam mit Experten soll der sogenannte „Tiroler Sprit-Aufschlag“ nun umfassend untersucht werden. Nachdem Landeshauptmann&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>&nbsp;eine amtliche Preisuntersuchung von Diesel und Benzin in Tirol gefordert hat, geht das Land Tirol mit der Einrichtung einer Preisuntersuchungskommission zum Tiroler Sprit-Aufschlag nun in die Offensive. Mit der wissenschaftlichen Unterstützung von Wirtschaftsprofessor&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Gottfried Tappeiner</span>&nbsp;und unter Einbeziehung der Arbeiterkammer Tirol und ihrem Leiter der Abteilung Wirtschaftspolitik,&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Domenico Rief</span>, will das Land Tirol den Kontrolldruck bei den Spritpreisen deutlich erhöhen. Im Mittelpunkt stehen das West-Ost-Preisgefälle, regionale Preisunterschiede innerhalb Tirols sowie die Frage, wie rasch sinkende Beschaffungskosten an die Konsumentinnen und Konsumenten weitergegeben werden. Heute, Freitag, haben die Experten gemeinsam mit LH Mattle und LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>&nbsp;die weitere Vorgehensweise abgestimmt. Tirol erhöht damit auf Bundesebene den Druck: Nach der ersten Zusammenkunft der Preisuntersuchungskommission „Tiroler Sprit-Aufschlag“ hat LH Mattle bei der Bundesregierung unmittelbar eine Sonderprüfung der eControl, also der für Energiefragen zuständige Regulierungsbehörde, beantragt.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Wissenschaft und Sozialpartner werden eingebunden</span></p>
<p>Tirol orientiert sich bei der Untersuchung am österreichischen Preisgesetz und startet nach dessen Vorbild eine Preisuntersuchung zum Tiroler Sprit-Aufschlag. Zusätzlich zur wissenschaftlichen Expertise der Arbeiterkammer Tirol werden auch Wirtschaftskammer Tirol, Landwirtschaftskammer Tirol und ÖGB Tirol eingeladen, ihre Expertise mittels Stellungnahmen einzubringen. Damit soll die Entwicklung der Spritpreise nicht nur aus Sicht des Marktes, sondern auch aus Sicht der Konsumentinnen und Konsumenten, PendlerInnen sowie Betriebe umfassend beleuchtet werden.&nbsp;</p>
<p>Konkret soll die Preisuntersuchungskommission zum Tiroler Sprit-Aufschlag eine objektive und ergebnisoffene Marktüberprüfung durchführen, um transparent festzustellen,</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e1fc5e07f795caf776ec0685bba972a1c">wie sich die Preise für Diesel und Super 95 in den einzelnen Regionen Tirols entwickeln,</li><li data-list-item-id="e925a507a25bad38910ddfb9133b07b4f">in welchem Ausmaß die festgestellten regionalen Preisunterschiede durch objektive Kostenfaktoren erklärbar sind,</li><li data-list-item-id="ee2848ae1e169608116e10b134877a31f">wie sich Beschaffungskosten und internationale Preisentwicklungen auf die Tiroler Endkundenpreise auswirken,</li><li data-list-item-id="e86cfb1cf4c69795718c039d647c18d4e">wie rasch Veränderungen der Beschaffungskosten an die Konsumentinnen und Konsumenten weitergegeben werden und</li><li data-list-item-id="e099655fe7667c6a080559f1f4ef8367f">ob die festgestellten regionalen Unterschiede auf Besonderheiten der jeweiligen Märkte zurückzuführen sind oder darüber hinausgehende Auffälligkeiten in der Preisgestaltung bestehen.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Rechtliche und behördliche Maßnahmen folgen</span></p>
<p>Tirol will auf Basis der Erhebungen rechtliche und behördliche Schritte gegen den Tiroler Sprit-Aufschlag ergreifen, um einen fairen und funktionierenden Markt sicherzustellen.&nbsp;Unmittelbar im Anschluss an die Beratungen hat der Landeshauptmann bei der Bundesregierung eine Sonderprüfung der Regulierungsbehörde eControl beantragt. Insbesondere stellt sich in Tirol die Frage, inwieweit unterschiedliche Beschaffungs-, Betriebs- oder Standortkosten die festgestellten Preisunterschiede erklären können und in welchem Ausmaß darüber hinausgehende Unterschiede in der Preisbildung bestehen, welche sachlich nicht erklärbar oder gerechtfertigt sind. Die Sonderprüfung soll dabei auch den Kontrolldruck auf den Tiroler Spritmarkt erhöhen und etwaige Unregelmäßigkeiten aufzeigen.</p>
<p>„Tirol geht in die Offensive und erhöht den Kontrolldruck bei Diesel und Benzin. Wir werden ungerechtfertigte Preisunterschiede und regionale Ungerechtigkeiten bei den Spritpreisen bekämpfen. Mein Ansatz: nicht weniger Markt, sondern mehr funktionierender Markt – mit fairen Preisen für die Konsumenten. Deshalb werden wir den Druck solange erhöhen, bis sich alle Beteiligten an die Prinzipien des freien Marktes halten, Preise nachvollziehbar gestalten und sinkende Preise auch wieder an die Konsumenten weitergeben. Wir&nbsp;werden alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, um Ungerechtigkeiten zu benennen und vor allem zu beenden. Mein Dank gilt Professor Gottfried Tappeiner und der Arbeiterkammer Tirol, die uns bei der objektiven und ergebnisoffenen Untersuchung unterstützen“, erklärt&nbsp;LH Mattle.</p>
<p>„Die Tirolerinnen und Tiroler haben ein Recht darauf, zu erfahren, warum sie beim Tanken regelmäßig stärker zur Kasse gebeten werden als Menschen in anderen Teilen Österreichs – und warum selbst innerhalb Tirols teilweise erhebliche Preisunterschiede bestehen. Genau deshalb gehen wir diesen Preisunterschieden jetzt auf den Grund. Wenn sich Preisunterschiede sachlich erklären lassen, muss das transparent werden. Wenn nicht, müssen wir handeln. Gleichzeitig dürfen wir beim Tanken nicht stehen bleiben: Die Menschen spüren die hohen Preise auch beim Heizen, Wohnen und täglichen Einkauf. Deshalb werden wir beim Kampf gegen die Teuerung jedes verfügbare Instrument nutzen“, erklärt LHStv Philip Wohlgemuth.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Gesellschaft &amp; Soziales</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Thu, 24 Sep 2026 08:35:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Konrad Pölzl)</author>
				<title>LHStv Wohlgemuth: „Weitere 84 Mio. Euro für leistbares und nachhaltiges Wohnen“ </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/lhstv-wohlgemuth-weitere-84-mio-euro-fuer-leistbares-und-nachhaltiges-wohnen/</link>
				<description>Kuratorium für Wohnbauförderung zieht Bilanz: Förderungszusicherungen Juli bis September 2026: 84 Millionen Euro für Neubau und Sanierung</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4f1d1bef8387b406d85ccb4efb0f65c8"><span class="regierungsmitglied">Davon 20 Millionen Euro für nachhaltige Sanierungen vorgesehen</span></li><li data-list-item-id="e5ff6d8a95886333b9f2017d4a86ec614"><span class="regierungsmitglied">Freigabe weiterer Großbauvorhaben mit Förderungsvolumen von 51 Millionen Euro</span></li><li data-list-item-id="e604819103087eccae3764121776e91bf"><span class="regierungsmitglied">Wohnbauförderung forciert künftig noch mehr Nachhaltigkeit&nbsp;</span></li></ul><p>Leistbaren Wohnraum schaffen, bestehende Gebäude sanieren und gleichzeitig den Energieverbrauch dauerhaft senken: Das Land Tirol hat im dritten Quartal 2026 weitere 84 Millionen Euro aus der Wohnbauförderung zugesichert.&nbsp;In ihrer jüngsten Sitzung gestern, Dienstag, zog das Kuratorium für Wohnbauförderung unter dem Vorsitz von&nbsp;Wohnbaureferent LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>&nbsp;Bilanz über die Förderungen im vergangenen Quartal: Im Zeitraum von Juli bis September wurden für Neubauvorhaben rund 64 Millionen Euro und für Sanierungen rund 20 Millionen Euro zugesichert. Zudem gab das Kuratorium 51 Millionen Euro für objektgeförderte Großbauvorhaben in Tirol frei.</p>
<p>„Die Wohnbauförderung ist eines unserer stärksten Instrumente, um Wohnen in Tirol leistbar zu halten. Mit weiteren 84 Millionen Euro unterstützen wir die Schaffung von neuem Wohnraum und investieren gleichzeitig kräftig in unseren Gebäudebestand. Das entlastet die Menschen, sichert Investitionen in allen Tiroler Bezirken und stärkt die heimische Bauwirtschaft“, betont LHStv Wohlgemuth.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sanieren, Energie sparen, Wohnkosten senken</span></p>
<p>Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Sanierung des bestehenden Wohnraums. Allein im dritten Quartal wurden dafür Förderungen in Höhe von rund 20 Millionen Euro zugesichert. Unterstützt werden unter anderem bessere Dämmungen und Hitzeschutzmaßnahmen, effizientere Heizsysteme sowie der Umstieg auf erneuerbare Energieträger. Damit werden nicht nur Gebäude langfristig aufgewertet, sondern auch Energieverbrauch und laufende Wohnkosten reduziert. Das ist auch mit Blick auf Tirols Ziel der Energieautonomie bis 2050 von Bedeutung. Rund 45 Prozent des Gesamtenergiebedarfs entfallen auf den Gebäudesektor. Für Wohlgemuth liegt deshalb gerade im Bestand großes Potenzial: „Die günstigste Energie ist jene, die wir gar nicht erst verbrauchen. Wenn wir Gebäude besser dämmen, Heizsysteme erneuern und bestehenden Wohnraum umfassend sanieren, profitieren die Bewohnerinnen und Bewohner durch geringere Energiekosten und gleichzeitig das Klima. Die Wohnbauförderung ist damit auch ein wichtiger Hebel für die Energiewende.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Wohnbauförderung wird bis 2027 weiterentwickelt</span></p>
<p>Diesen Weg will das Land mit der Weiterentwicklung der Wohnbauförderung bis 2027 konsequent fortsetzen. Geplant sind unter anderem einfachere Förderbestimmungen und eine zielgerichtete Weiterentwicklung der Zuschüsse. Gleichzeitig sollen Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung noch stärker berücksichtigt werden. So sollen künftig auch Rückbaukonzepte und damit die Wiederverwendung und das Recycling von Baustoffen stärker in den Fokus rücken.</p>
<p>„Wohnbauförderung muss beides leisten: Wohnen für die Menschen leistbar halten und dafür sorgen, dass wir heute so bauen und sanieren, dass es auch morgen noch sinnvoll ist. Deshalb entwickeln wir unsere Förderungen weiter – einfacher in der Anwendung, zielgerichteter und mit einem noch stärkeren Blick auf Energie- und Ressourceneffizienz“, erklärt Wohlgemuth.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Förderungen beantragen</span></p>
<p>Ansuchen für Wohnbauförderung, Wohnhaussanierung und Wohnbeihilfen (für Eigentumswohnungen) können in den Bezirken Imst, Landeck, Lienz, Kufstein, Kitzbühel, Reutte und Schwaz bei der jeweils zuständigen Bezirkshauptmannschaft gestellt werden. Für Ansuchen für den Bezirk Innsbruck-Land, für Neubauansuchen für das Stadtgebiet Innsbruck sowie für Wohnbeihilfeansuchen für Mietwohnungen ist die Abteilung Wohnbauförderung im Amt der Tiroler Landesregierung zuständig. Ansuchen für Sanierungen sowie Anträge auf Mietzins- und Annuitätenbeihilfe in der Stadt Innsbruck sind beim Stadtmagistrat einzubringen.&nbsp;</p>
<p>Alle Anträge sowie weitere Informationen zu den Fördermöglichkeiten sind auf der Website des Landes unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/bauen-wohnen/wohnbaufoerderung/" target="_blank">www.tirol.gv.at/wohnbau</a>&nbsp;abrufbar.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Wohnbauförderung&nbsp;</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Zugesicherte Förderungen Juli bis September 2026</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Stadt Innsbruck: 10,6 Millionen Euro</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4c6af21d1b6bdf368661ed5afcfdf857">Neubau: 7,5 Millionen Euro</li><li data-list-item-id="e9019284247983ae85453c84c38a39c55">Sanierung: 3,1 Millionen Euro</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Bezirk Innsbruck-Land: 15,7 Millionen Euro</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e8c0b2d3e18f35af11b18ae34e4cbed88">Neubau: 10,8 Millionen Euro</li><li data-list-item-id="e4446adfd4d1ec9a5856c41ccda2e9267">Sanierung: 4,9 Millionen Euro</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Bezirk&nbsp;Imst: 6,5 Millionen Euro</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb69b894cde0050074b3242cc0993a2a4">Neubau: 5,1 Millionen Euro</li><li data-list-item-id="ee46f0ec88031b2586aca8367e02d7a87">Sanierung: 1,4 Millionen Euro</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Bezirk&nbsp;Kitzbühel: 10,3 Millionen Euro</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e3a042ecc3ecf1e9f93585bc5272877ff">Neubau: 9 Millionen Euro</li><li data-list-item-id="e0cfd8ebfe793b602055da02731de2162">Sanierung: 1,3 Millionen Euro</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Bezirk&nbsp;Kufstein: 15,5 Millionen Euro</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e2b591143d316e00b904ceb4cc87b8914">Neubau: 13 Millionen Euro</li><li data-list-item-id="e134cb172d8de9674dba318b9d8b2af12">Sanierung: 2,5 Millionen Euro</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Bezirk&nbsp;Landeck: 3 Millionen Euro</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e81d1eb45305e124b98036b6e05f53b7f">Neubau: 2,2 Millionen Euro</li><li data-list-item-id="e8559ef5ac5aa11137c92fbc4e7353caa">Sanierung: 800.000 Euro</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Bezirk&nbsp;Lienz: 8 Millionen Euro</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e5d1ee17dbf29a35f32ca98df130965d2">Neubau: 5,8 Millionen Euro</li><li data-list-item-id="ef4f870a94f7c2b82bdbfb23d0e93ae61">Sanierung: 2,2 Millionen Euro</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Bezirk&nbsp;Reutte: 5,5 Millionen Euro</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e76f02914fd7404dc76f63a59d658e695">Neubau: 4,5 Millionen Euro</li><li data-list-item-id="ede61f169f920374f9f9d13b79e0a74d4">Sanierung: 1 Millionen Euro</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Bezirk&nbsp;Schwaz: 8,7 Millionen Euro</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb88a07112e401e663e817e932b2d450c">Neubau: 5,8 Millionen Euro</li><li data-list-item-id="e853efe1079bfdc1fbd4fbd634d0aacb9">Sanierung: 2,9 Millionen Euro</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Gesamt: 83,8 Millionen Euro</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Objektförderung – freigegebene Großbauvorhaben (Fördersumme pro Bezirk)</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e727a4df37380d39036bdad827d9edd7d">Innsbruck-Land: 30,7 Millionen Euro</li><li data-list-item-id="ef1b860486bcd1e08efad6f713b98d8de">Kufstein: 18,3 Millionen Euro</li><li data-list-item-id="e7ce3ab81f75ef2317aa2d80372d56712">Reutte: 2 Millionen Euro</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Gesamt: 51 Millionen Euro</span></p>]]></content:encoded>
				
					<category>Bauen und Wohnen</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Wohnbau</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59616</guid>
				<pubDate>Wed, 23 Sep 2026 13:02:27 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Alexander Hörmann)</author>
				<title>Neues Wirtschafts- und Versuchsgebäude an der LLA Imst eröffnet</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/neues-wirtschafts-und-versuchsgebaeude-an-der-lla-imst-eroeffnet/</link>
				<description>Feierlichkeiten in Imst mit LH Mattle und LHStv Wohlgemuth </description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e12a95ad504f61ff11cb6cd3dcee93a92"><span class="regierungsmitglied">Neuer Gutshof für eine zukunftsfitte landwirtschaftliche Ausbildung</span></li><li data-list-item-id="e55e52684cf2f6afc731cf2d00fc31fdd"><span class="regierungsmitglied">Gebäude steht rund 400 SchülerInnen zur Verfügung, um Wissen zu vertiefen</span></li><li data-list-item-id="e2d683215e01e906e38905d86d5cdf626"><span class="regierungsmitglied">Nachhaltige Bauweise und hohe Energieeffizienz im Fokus</span></li></ul><p>Eine moderne Arbeitsumgebung, zeitgemäße Technologien und ein klarer Fokus auf Nachhaltigkeit: Das neue Wirtschafts- und Versuchsgebäude am landwirtschaftlichen Lehrbetrieb „Gutshof“ der LLA Imst bietet den SchülerInnen künftig optimale Bedingungen, um ihre Kenntnisse und Fertigkeiten praxisnah weiterzuentwickeln: Es werden dort Vieh-, Feld- und Ackerwirtschaft sowie die Verarbeitung und Veredelung landwirtschaftlicher Produkte unter modernen Bedingungen vermittelt. Nach rund eineinhalb Jahren Bauzeit wurde der Neubau heute, Donnerstag, im Beisein von Landeshauptmann <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> und Hochbaureferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth </span>feierlich eröffnet.&nbsp;</p>
<p>„Mit dem neuen Wirtschafts- und Versuchsgebäude am Gutshof der LLA Imst investieren wir in die Zukunft junger Menschen und damit auch in die Zukunft unseres Landes. Wer Landwirtschaft in Tirol erfolgreich weiterentwickeln will, braucht bestens ausgebildete Fachkräfte, moderne Infrastruktur und den Mut, neue Wege zu gehen. Unsere Landwirtschaftlichen Lehranstalten bringen all das zusammen“, betont LH Mattle.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Neubau anstelle des 70 Jahre alten Schweinestalls</span></p>
<p>Der Neubau wurde an der Stelle des rund 70 Jahre alten ursprünglichen Schweinestalls errichtet. Dieser entsprach nicht mehr den heutigen Anforderungen an Sicherheit, Hygiene und Funktionalität. Bei der Planung wurde darauf geachtet, den Neubau behutsam in das bestehende landwirtschaftliche Ensemble sowie in die umliegenden Felder und Wiesen einzufügen. Rund 400 SchülerInnen jährlich werden hier künftig ihre praktischen Fertigkeiten unter zeitgemäßen Bedingungen vertiefen.&nbsp;</p>
<p>„Mit dem neuen Gutshof schaffen wir ein modernes und funktionales Gebäude. Gleichzeitig wurde bei der Umsetzung großer Wert auf eine qualitätsvolle und nachhaltige Bauweise gelegt. Damit investieren wir in ein Gebäude, das den Schülerinnen und Schülern beste Rahmenbedingungen bietet und den Gesamtstandort der LLA auch baulich fit für die Zukunft macht“, betont Hochbaureferent LHStv Wohlgemuth.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Landwirtschaftliches Versuchswesen und Genbank unter einem Dach</span></p>
<p>Gleichzeitig bietet das Gebäude Raum für das landwirtschaftliche Versuchswesen und die Genbank des Landes Tirol, der Schatztruhe alter Landsorten. Im neuen Wirtschafts- und Versuchsgebäude sind moderne Ausbildung, praktischer Betrieb, gepaart mit Wissen über alte Landsorten und neuen Erkenntnissen über deren Widerstandsfähigkeit und Einsatzmöglichkeiten, unter einem Dach untergebracht. Die enge Verbindung von Schule und Forschung trägt dazu bei, wertvolles Wissen für kommende Generationen zu erhalten und die Tiroler Landwirtschaft bestmöglich auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten.</p>
<p>„Eine zukunftsfähige Landwirtschaft braucht gut ausgebildete Fachkräfte, innovative Methoden und einen verantwortungsvollen Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen. Dass gleichzeitig auf eine energieeffiziente Versorgung des Gebäudes und die nachhaltige Nutzung der Ressourcen gesetzt wird, ist ein wichtiger und notwendiger Schritt in Richtung einer modernen Landwirtschaft“, betont LH Mattle.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Nachhaltige Bauweise, energieeffizienter Betrieb</span></p>
<p>Beim Bau selbst wurde großen Wert auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz gelegt: Das Gebäude entstand ohne zusätzlichen Bodenverbrauch und wurde überwiegend in Holzbauweise errichtet. Die Photovoltaikanlage auf den Dachflächen ist so ausgerichtet, dass der Energieertrag über den Jahres- und Tagesverlauf optimiert wird. Die Wärmeversorgung erfolgt über das Imster Fernwärmenetz. Zudem gibt es bereits die technische Infrastruktur für die Installation einer E-Tankstelle für Kraftfahrzeuge und E-Bikes. Der Neubau erfüllt damit die Kriterien des klimaaktiv-Gebäudestandards.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Neues Wirtschafts- und Versuchsgebäude „Gutshof“ an der LLA Imst</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e11675fb6348912888404a9de78d3a74a"><span>Abbruch Bestandsgebäude: Mai 2025</span></li><li data-list-item-id="e6f241935cf7a70b394322c428665f2b5"><span>Baubeginn neues Gebäude: Juni 2025 (Bauzeit wurde eingehalten und pünktlich zum Schulstart fertiggestellt und übergeben)</span></li><li data-list-item-id="e22eeb4443acff8b46a891e3b20158871"><span>Nutzfläche: 933 m<sup>2</sup></span></li><li data-list-item-id="eaa2f1244ad7bf1542cafa3444923d3c7"><span>Spitzenleistung Photovoltaikanlage: 74,17 kWp</span></li><li data-list-item-id="ee7029a7e357143bbcaf55d7dd38c2534"><span>Fläche Photovoltaikanlage: 324 m<sup>2</sup></span></li><li data-list-item-id="e1fc0c677a4c93808b08009ba1e2f786e"><span>Kosten: 5,3 Millionen Euro (unter dem angesetzten Budget der Tiroler Landesregierung von 5,6 Millionen Euro)</span></li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Öffentliche Bauten</category>
				
					<category>Schule</category>
				
					<category>Land- &amp; Forstwirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59566</guid>
				<pubDate>Sun, 20 Sep 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Tägliche Bewegungseinheit wird ausgebaut</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/taegliche-bewegungseinheit-wird-ausgebaut/</link>
				<description>300.000 Euro zusätzlich für Tirol</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="efc5a6785721d62f8984728386e2c4d57"><span class="regierungsmitglied">Land Tirol stärkt Bewegung im Schulalltag und Zusammenarbeit mit Sportvereinen</span></li><li data-list-item-id="e5a2ef28b3a79651acc2fa3cdc31c9a27"><span class="regierungsmitglied">LHStv Wohlgemuth: „Bewegung soll selbstverständlicher Teil des Alltags unserer Kinder sein“</span></li></ul><p>Mehr Bewegung für noch mehr Kinder: Die Initiative „Tägliche Bewegungseinheit“ bringt durch qualifizierte Bewegungscoaches zusätzliche, kostenlose Sport und Bewegungsangebote in Kindergärten und Schulen. Ab diesem Schuljahr wird das Angebot nochmals deutlich ausgeweitet. Dafür fließen rund 300.000 Euro zusätzliche Bundesmittel nach Tirol. Damit wird das Budget – bisher 300.000 Euro an Landesgeldern – verdoppelt.&nbsp;</p>
<p>„Kinder für Bewegung zu begeistern, ist eine der besten Investitionen in ihre Zukunft. Regelmäßige Bewegung stärkt die Gesundheit, fördert Konzentration und soziale Kompetenzen und macht vor allem eines: Freude. Unser Ziel muss deshalb sein, Bewegung zu einem selbstverständlichen Bestandteil des Alltags unserer Kinder zu machen“, betont Sportreferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Brücke zwischen Schule und Sportverein stärken</span></p>
<p>Abgewickelt wird die Tägliche Bewegungseinheit von den drei Sportdachverbänden ASKÖ, ASVÖ und SPORTUNION. Dabei kooperieren die Dachverbände mit ihren Mitgliedsvereinen, die qualifizierte Bewegungscoaches und ÜbungsleiterInnen in die Kindergärten und Schulen senden. Nutzen können das Angebot alle Kindergärten sowie Volksschulen und Schulen bis zur Sekundarstufe I.&nbsp;</p>
<p>Das Angebot basiert auf drei Säulen:&nbsp;</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ee481638af26074aee4db13f58e74ea1b"><span class="regierungsmitglied">Bewegungskultur: </span>Bewegung und Sport werden durch Initiativen wie die bewegte Pause oder den bewegten Unterricht zu einem integralen Bestandteil des Kindergarten- und Schulalltags.&nbsp;</li><li data-list-item-id="e6d67132a7e29d3902052afe62c7b2563"><span class="regierungsmitglied">Bewegungseinheiten: </span>Die FIX-Einheiten der täglichen Bewegungseinheit werden zusätzlichen zum Schulunterricht eigenständig durch qualifizierte Bewegungscoaches aus Tiroler Sportvereinen durchgeführt. Damit sollen die Bewegungsumfänge der Kinder und Jugendlichen erweitert werden.</li><li data-list-item-id="e359003c2ff78fa65f641dc23e46c91e6"><span class="regierungsmitglied">Bewegungsvielfalt: </span>Mit den FLEX-Einheiten der täglichen Bewegungseinheit werden durch qualifizierte Bewegungscoaches aus Tiroler Sportvereinen während des Schulunterrichts neue Bewegungsformen vorgestellt bzw. bereits bekannte vertieft. Diese Säule soll das Interesse an der Bewegung bzw. dem sportlichen Training wecken.&nbsp;</li></ul><p>Für LHStv Wohlgemuth liegt darin ein wesentlicher Mehrwert: „Unsere Sportvereine leisten tagtäglich hervorragende Nachwuchsarbeit. Wenn es gelingt, Schule und Verein noch stärker zusammenzubringen, profitieren alle Beteiligten: Kinder entdecken neue Sportarten, Vereine können junge Menschen für Bewegung begeistern und gleichzeitig stärken wir die Strukturen des Tiroler Sports.“</p>
<p>Die zusätzlichen 300.000 Euro an Bundesmitteln sollen dazu beitragen, das Angebot in Tirol weiter auszubauen. Für LHStv Wohlgemuth ist dabei entscheidend, bestehende Strukturen bestmöglich zu nutzen und die unterschiedlichen Bewegungsangebote miteinander zu verzahnen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tiroler Schulsport erreicht knapp 40.000 SchülerInnen</span></p>
<p>Die Tägliche Bewegungseinheit ergänzt die bereits bestehenden Angebote des Landes Tirol über den Tiroler Schulsportservice. Allein im&nbsp;Schuljahr 2025/26 wurden an 630 Tiroler Schulen Bewegungseinheiten für knapp 40.000 SchülerInnen gefördert. Einheiten in 60 unterschiedlichen Sport- und Bewegungsarten wurden unterstützt. Besonders stark nachgefragt waren die Initiativen „Jedes Kind soll schwimmen lernen“ und „Skifahr’n“. Über die Schwimminitiative wurden 1.862 Schulklassen und Kindergartengruppen bei knapp 11.000 Schwimmeinheiten unterstützt. Bei „Skifahr’n“ profitierten 829 Klassen von knapp 5.100 geförderten Skieinheiten. Für den Tiroler Schulsportservice investiert das Land Tirol jährlich insgesamt rund 1,01 Millionen Euro.</p>
<p>„Wir haben in Tirol bereits ein sehr breites Angebot und sehen, wie gut dieses angenommen wird. Mit der Weiterentwicklung der Täglichen Bewegungseinheit können wir den nächsten Schritt setzen. Es geht nicht darum, aus jedem Kind einen Leistungssportler oder eine Leistungssportlerin zu machen. Es geht darum, möglichst früh Freude an Bewegung zu vermitteln. Wer als Kind gerne Sport macht, nimmt diese Begeisterung im besten Fall ein Leben lang mit“, so LHStv Wohlgemuth abschließend.<br>Alle Informationen zu den Bewegungsangeboten und Fördermöglichkeiten des Tiroler Schulsportservice finden sich unter&nbsp;<a href="https://bewegungseinheit.gv.at/" target="_blank" rel="noreferrer">https://bewegungseinheit.gv.at/</a> und&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/sport/tiroler-schulsportservice/" target="_blank">https://www.tirol.gv.at/sport/tiroler-schulsportservice/</a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Sport</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59569</guid>
				<pubDate>Sat, 19 Sep 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Im Herbst auf den Bergen: Sicher unterwegs bei Wanderungen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/im-herbst-auf-den-bergen-sicher-unterwegs-bei-wanderungen/</link>
				<description>Kürzere Tage, Laub, Nässe und erste Vereisungen verändern die Bedingungen am Berg</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e7868f4e335222ff0a0d9338019055efc"><span class="regierungsmitglied">Neue Ausgesetztheitskarte hilft, Wege und Absturzgefahren bereits bei der Tourenplanung besser einzuschätzen</span></li><li data-list-item-id="e0de634a22ad9ef1d105d9cbebc29d61c"><span class="regierungsmitglied">Digitale Informationen unterstützen bei der Planung – Beschilderungen und Hinweise vor Ort haben Vorrang</span></li><li data-list-item-id="efe8b948d9287f8028787434907db79e9"><span class="regierungsmitglied">Auch Hüttenöffnungszeiten sowie Aktivitäten in Alm-, Forst- und Jagdwirtschaft beachten</span></li></ul><p>Gute Fernsicht, angenehme Temperaturen und weniger Gewitter machen den Herbst zu einer beliebten Zeit für Wanderungen in Tirol. Gleichzeitig ändern sich die Bedingungen am Berg: Die Tage werden kürzer, Nässe durch Regen, Tau oder Nebel erhöhen die Rutschgefahr. Das Land Tirol appelliert daher, bei der Planung einer Herbsttour die jahreszeitlichen Besonderheiten zu berücksichtigen und die Route an die aktuellen Bedingungen anzupassen. Unterstützung bei der Tourenplanung bieten auch digitale Anwendungen. So gibt es mittlerweile eine&nbsp;<a href="https://tiris.maps.arcgis.com/apps/instant/basic/index.html?appid=3fa67d7731df4bae87ca389736f5ee83&amp;center=11.5056;46.7889&amp;level=7&amp;hiddenLayers=198cd3f2d5a-layer-28;198cd4fca5a-layer-34" target="_blank" rel="noreferrer">Ausgesetztheitskarte</a>: Sie zeigt in vier Stufen die Absturzgefahr auf Wegen – gerade im Herbst bei potentiell erhöhter Rutschgefahr eine wichtige Information. Zudem macht ein Vergleichstool unterschiedliche Wegeklassifikationen in Tirol, Südtirol und Trentino verständlich. Entstanden ist diese Karte im Rahmen eines Euregio-Projekts – DIGIWAY (mehr dazu in der&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/bergwandern-wird-digital-euregio-projekt-digiway-macht-bergwege-sicherer/">Pressemitteilung vom 25. Juni 2026</a>). Zudem werden erstmals die amtlichen Wegedaten der drei Euregio-Landesteile gemeinsam digital nutzbar gemacht.</p>
<p>„Gerade im Herbst lohnt sich ein genauer Blick auf die geplante Tour und die aktuellen Bedingungen. Digitale Werkzeuge können dabei eine wichtige Unterstützung sein. Durch DIGIWAY stehen neue qualitätsgesicherte Datengrundlagen zur Verfügung, die helfen, Wege und mögliche Gefahren besser einzuschätzen“, betont Sportreferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Fünf Tipps für die Herbsttour</span></p>
<p>Bei der Planung und während der Tour gilt es insbesondere, einige herbstliche Besonderheiten im Blick zu behalten:</p><ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="eff9f2f8e38914f152dca35525680b0b4"><span class="regierungsmitglied">Früh starten und kürzer planen:</span><span> Die Sonne geht früher unter. Touren sollten so gewählt werden, dass ausreichend Zeit für den Rückweg bei Tageslicht bleibt.</span></li><li data-list-item-id="e37430f5cd674d600ae5dfe40127318d8"><span class="regierungsmitglied">Höhenlage und Wetter beachten: </span><span>Nach Niederschlägen kann in höheren Lagen bereits Schnee liegen. Auf schattigen Nordseiten kann dieser länger liegen bleiben.</span></li><li data-list-item-id="e5a5af3c8b7054037ddfa0da005e51d72"><span class="regierungsmitglied">Trittsicher unterwegs sein: </span><span>Laub kann Wurzeln, Steine und Löcher verdecken. Nässe durch Regen, Tau oder Nebel macht den Untergrund zusätzlich rutschig.</span></li><li data-list-item-id="e247cf53758ba1144ba972721a9fa16c7"><span class="regierungsmitglied">Frost und Vereisung einkalkulieren: </span><span>Bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt können feuchte Stellen vereisen. Besonders unter Laub können sich in steilen Waldpassagen tückische Eisflächen bilden. Spikes für Wanderschuhe können zusätzliche Trittsicherheit bieten.</span></li><li data-list-item-id="e1182a870a82a9ffd3b60fe62f65f2603"><span class="regierungsmitglied">Hüttenöffnungszeiten prüfen: </span><span>Viele Alm- und Schutzhütten schließen im Herbst. Wer eine Einkehr einplant, sollte sich vorab über die aktuellen Öffnungszeiten informieren.</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Tourenplanung endet nicht am Smartphone</span></p>
<p>Digitale Karten und Tourenplattformen sind wichtige Hilfsmittel bei der Tourenplanung, ihre Angaben sind jedoch nicht immer amtlich geprüft oder aktuell. Deshalb sollten möglichst qualitätsgesicherte Informationen genutzt und im Zweifelsfall mehrere Quellen abgeglichen werden. Das Euregio-Projekt DIGIWAY schaffte dafür zusätzliche Grundlagen.</p>
<p>Auch abseits der eigenen Sicherheit ist im Herbst Rücksicht gefragt. Wer Sperren und Hinweise beachtet, Rücksicht auf andere NutzerInnen des Naturraums nimmt und die eigene Tour an die Bedingungen anpasst, leistet einen wichtigen Beitrag für ein gutes Miteinander am Berg. „Im Herbst teilen sich viele unterschiedliche Interessen den Naturraum. Rücksicht auf Wildtiere, Wald- und Landwirtschaft sowie Jagd ist deshalb ebenso wichtig wie die eigene Sicherheit. Wer aktuelle Hinweise beachtet und seine Tour an die Bedingungen anpasst, trägt zu einem guten Miteinander am Berg bei“, erklärt LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Land- &amp; Forstwirtschaft</category>
				
					<category>Sport</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59533</guid>
				<pubDate>Tue, 15 Sep 2026 13:18:37 +0200</pubDate>
				
				<title>Die Zukunft der Lehre</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/die-zukunft-der-lehre/</link>
				<description>Tirol präsentiert Masterplan für Fachberufsschulen und Landesberufsschülerheime</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e7256984eff71e18a4cf00ff992aedce4"><span class="regierungsmitglied">Masterplan: Baumaßnahmen bis 2035 mit rund 200&nbsp;Millionen Euro an Investitionsvolumen</span></li><li data-list-item-id="e24492ff7107b286160f555919a334cef"><span class="regierungsmitglied">Start Kompetenzzentren für Sportartikel- und Textilhandel ab 2027/2028</span></li><li data-list-item-id="eccc169295e5e02970962fa585159ae03"><span class="regierungsmitglied">Berufsschulbeirat zur Beratung und Kontrolle des Fortschritts</span></li><li data-list-item-id="e307a111257c76a791974ea3d814f3c98"><span class="regierungsmitglied">LH Mattle: „Lehre ist die beste Wahl!“</span></li><li data-list-item-id="e0b4b1dd5167cdfb889d11dcef2106054"><span class="regierungsmitglied">LHStv Wohlgemuth: „Bauen für flächendeckend beste Lehr-Voraussetzungen!“</span></li><li data-list-item-id="edf39a691bb299b258fb4f8bcfce0738c"><span class="regierungsmitglied">LR<sup>in</sup> Hagele: „Lehrausbildung bleibt solide Grundlage für Karriere!“</span></li><li data-list-item-id="e87a350783ff1394f4fd57e29630d1b78"><span class="regierungsmitglied">Präsident Zangerl: „Jungen Menschen Chancen ermöglichen!“</span></li><li data-list-item-id="e4bf722a2cfb6f0eccf87b5664a23fbca"><span class="regierungsmitglied">Präsident Schubert: „Lehrberufe sind das Fundament, auf dem die wirtschaftliche Zukunft unserer Gemeinden steht!“</span></li><li data-list-item-id="e03578acf83808919794347e99ebd27a8"><span class="regierungsmitglied">Spartenobmann Eberharter: „Qualitätssteigerung in der Lehrlingsausbildung!“</span></li></ul><p>Die Tiroler Landesregierung beschloss heute, Dienstag, eine Zukunftsstrategie und einen Masterplan für die Tiroler Fachberufsschulen (TFBS) und Landesberufsschülerheime. Im Anschluss besuchten LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>, LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>, Bildungslandesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>, Arbeiterkammerpräsident&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Erwin Zangerl</span>, Gemeindeverbandspräsident&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Karl-Josef Schubert</span>,&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Roman Eberharter</span>, Obmann der Sparte Handel der Wirtschaftskammer Tirol, und&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Manfred Schafferer</span>, Bürgermeister der Gemeinde Absam, die Tiroler Fachberufsschule für Tourismus und Handel in Absam.</p>
<p>Einem Masterplan bis 2035 folgend wird die Infrastruktur für die Lehrausbildung in Tirol auf den neuesten Stand gebracht. Ziel ist es, flächendeckend beste Voraussetzungen zu schaffen, um die duale Ausbildung auf einem hohen Qualitätsniveau anzubieten. Dafür sind zeitgemäße Ausbildungs-, Lern- und Lebensbedingungen für die BerufsschülerInnen notwendig. Für den Masterplan Bauen wurden deshalb alle TFBS und Heime einer Prüfung unterzogen. Auf Basis der aktuellen baulichen Substanz und der funktionalen Anforderungen wurde der weitere Fahrplan festgelegt. Begonnen wird mit jenen Standorten, an welchen ein besonderer Handlungsbedarf besteht. Bei allen Baumaßnahmen sind auch insbesondere Energieeffizienz und Nachhaltigkeit im Fokus.</p>
<p>Die ersten Baumaßnahmen im Zusammenhang mit der Erweiterung und Generalsanierung der TFBS Lohbachufer sollen 2028 erfolgen – ein Vorentwurfsprojekt liegt bereits vor und die Finanzierung mittels Baurechtsmodell ist in Planung. Priorität haben zudem die TFBS Mandelsbergerstraße mit der Generalsanierung und Adaptierung des Hauptgebäudes, die TFBS für Bautechnik und Malerei in Absam mit der Erweiterung der Bauhöfe und Lagerflächen sowie die Berufsschülerheime Lohbachufer, Mandelsbergerstraße und jenes der TFBS für Optik und Hörakustik in Hall. Neben diesen Großvorhaben werden laufende Instandsetzungen und Modernisierungen an allen Standorten vorgenommen.&nbsp;Insgesamt werden bis 2035 rund 200 Millionen Euro in die bestehende Schul- und Heiminfrastruktur investiert.&nbsp;Mit dem Masterplan werden unter anderem rund 750 Heimplätze modernisiert und 20 zusätzliche Plätze geschaffen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Praxisnahe: Kompetenzzentren für Sport- und Textilhandel</span></p>
<p>Bereits mit 2027/2028 werden Kompetenzzentren im Einzelhandel mit Schwerpunkt Sportartikel- (TFBS Kitzbühel) und Textilhandel (TFBS Landeck) eingerichtet.&nbsp;Durch die Bündelung spezialisierter Ausbildungsangebote sollen Fachwissen, moderne Ausbildungsmethoden und die Anforderungen der jeweiligen Branchen gezielt zusammengeführt werden. In enger Zusammenarbeit mit der Tiroler Wirtschaft soll eine praxisnahe und zukunftsorientierte Ausbildung sichergestellt werden. Die Kompetenzzentren gelten damit als wesentlicher Beitrag zur weiteren Steigerung der Ausbildungsqualität und zur bestmöglichen Vorbereitung junger Menschen auf die konkreten Anforderungen der Arbeitswelt.</p>
<p>Auch bei der Organisation der Berufsschulen will das Land Tirol neue Wege beschreiten, indem Verbund-Potentiale gemeinsam mit den Stakeholdern ausgelotet werden. Konkret wird auf pädagogischer, organisatorischer und wirtschaftlicher Ebene geprüft, ob ein Berufsschul-Cluster im Westen Tirols sinnvoll ist. Dabei können mehrere Berufsschulen organisatorisch zusammengeschlossen werden, um deren Standorte abzusichern und weiterzuentwickeln. Die Umsetzung hängt davon ab, ob ein potentieller Cluster mit Vorteilen für den Standort, die SchülerInnen sowie die Qualität der Ausbildung verbunden ist.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Enge Zusammenarbeit zwischen Land Tirol und Sozialpartnern</span></p>
<p>Der gesamte Prozess soll von einem neuen Berufsschulbeirat begleitet werden, der als Beratungs- und Kontrollgremium agiert. Im Beirat vertreten sind das Land Tirol, die Bildungsdirektion für Tirol, die Arbeiterkammer Tirol, die Wirtschaftskammer Tirol, der Tiroler Gemeindeverband, die Stadt Innsbruck sowie der Direktor der Landesberufsschülerheime Innsbruck-Kitzbühel.&nbsp;</p>
<p>LH Anton Mattle:&nbsp;</p><blockquote><p>„Die Lehre als duale Ausbildung ist eine gute Wahl für junge Menschen. Das muss in der Gesellschaft und vor allem in den Familien wieder ankommen. Denn die Entscheidung für eine Lehre fällt nicht das Land, sondern der oder die Jugendliche selbst. Dabei wird man aber maßgeblich von der eigenen Familie, dem Freundeskreis und der Schule beeinflusst. Als Land müssen wir aber die Rahmenbedingungen verbessern. Das Land unterstützt die duale Ausbildung durch Berufsorientierungsangebote, Lehrlingsprojekte oder Ausbildungsbeihilfen für Lehrlinge. Mit dem Masterplan für Berufsschulen und Heime modernisieren wir aber auch die Infrastruktur für die Lehrausbildung. Hierfür werden wir rund 200&nbsp;Millionen Euro in die Ausbildungsstätten unserer Lehrlinge investieren.“</p></blockquote><p>LHStv Philip Wohlgemuth:&nbsp;</p><blockquote><p>„Wer die Lehre stärken will, muss auch in die Orte investieren, an denen unsere Lehrlinge lernen, arbeiten und während ihrer Berufsschulzeit leben. Deshalb haben wir erstmals alle Fachberufsschulen und Landesberufsschülerheime systematisch unter die Lupe genommen und daraus einen langfristigen Masterplan bis 2035 entwickelt. Wir werden in den kommenden Jahren Schritt für Schritt sanieren, modernisieren und dort erweitern, wo es notwendig ist. Unsere Fachberufsschulen sind wichtige Anker für die duale Ausbildung in den Regionen. Mit dem Masterplan geben wir allen Standorten eine langfristige Perspektive und schaffen moderne Lern- und Lebensräume für die nächste Generation von Fachkräften.“</p></blockquote><p>LR<sup>in</sup> Cornelia Hagele:&nbsp;</p><blockquote><p>„Die Lehre verbindet wie kaum ein anderer Ausbildungsweg praktische Erfahrung und theoretische Ausbildung. Sie schafft eine solide Grundlage für den beruflichen Erfolg der nächsten Generationen. Gleichzeitig ist die duale Ausbildung Tirols über Tirols Landesgrenzen anerkannt. Damit das so bleibt, setzen wir auf ein ganzheitliches attraktives, hochwertiges und zeitgemäßes Ausbildungsmodell.“</p></blockquote><p>AK-Präsident Erwin Zangerl:&nbsp;</p><blockquote><p>„Das Vorhaben des Landes, dem Bekenntnis zur dualen Berufsausbildung auch konkrete Maßnahmen zur Schaffung und Erhaltung der erforderlichen Infrastruktur folgen zu lassen, kann nur als positiv betrachtet werden. Wichtig ist, dass wir den jungen Menschen Chancen ermöglichen und sie nicht nur für den Lehrberuf begeistern, sondern ihnen auch das notwendige Umfeld bieten, in dem sie ihre Ausbildung absolvieren und vertiefen können. Dies soll mit dieser Offensive gewährleistet werden.“</p></blockquote><p>Gemeindeverbandspräsident Karl-Josef Schubert:&nbsp;</p><blockquote><p>„Regionale Standorte sind für die Lehrausbildung wichtig. Die Standorte der Fachberufsschulen in Tirol haben sich seit vielen Jahren etabliert. Sie alle tragen einen wesentlichen Teil zum Ausbildungsstandort Tirol insgesamt bei und sind wichtig, um junge Menschen in der Region zu halten und ihnen attraktive Zukunftsperspektiven zu bieten. Die Tiroler Gemeinden brauchen gute Fachkräfte – für den Wohlstand in den Gemeinden aber auch für die ganzheitliche Stärkung der Region. Gerade in Tirol mit vielen Tälern ist das ein entscheidender Standortfaktor. Lehrberufe sind damit ein Rückgrat für die Alltagsinfrastruktur, denn ohne sie gäbe es oftmals keine Grundversorgung. Lehrberufe sind somit das Fundament der Tiroler Gemeinden – wirtschaftlich, sozial und kulturell. Fazit: Ohne Lehrberufe keine Dienstleistungen und damit keine Zukunft in den Tälern!“</p></blockquote><p>WK-Spartenobmann Roman Eberharter:&nbsp;</p><blockquote><p>„Als Vertreter der Tiroler Wirtschaft steht für mich die Qualität der Lehre an erster Stelle. Der Masterplan wird dazu beitragen, die Lehre als attraktiven und zeitgemäßen Bildungsweg weiter zu stärken und dem Fachkräftemangel wirksam entgegenzutreten. Besonders die geplanten Kompetenzzentren im Bereich der Einzelhandels-Lehre sind ein wichtiger Schritt für eine nachhaltige Qualitätssteigerung in der Ausbildung. Sie bündeln Fachwissen, fördern Spezialisierung und bringen die schulische Ausbildung noch näher an die Anforderungen der Betriebe.“</p></blockquote><p>Bürgermeister Manfred Schafferer:&nbsp;</p><blockquote><p>„Absam ist seit vielen Jahren ein wichtiger Standort für die berufliche Ausbildung in Tirol. Darauf sind wir als Gemeinde stolz. Gerade hier sehen wir, wie wichtig moderne und praxisgerechte Rahmenbedingungen für eine hochwertige Lehrausbildung sind. Deshalb begrüße ich, dass das Land mit dem Masterplan eine langfristige Perspektive für die Fachberufsschulen schafft und auch am Standort Absam gezielt in die Weiterentwicklung der Infrastruktur investiert. Davon profitieren die Lehrlinge, die Ausbildungsbetriebe und letztlich die gesamte Region.“</p></blockquote>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
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					<category>Arbeit &amp; Wirtschaft</category>
				
					<category>Bildung</category>
				
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				<pubDate>Sun, 13 Sep 2026 20:07:25 +0200</pubDate>
				
				<title>Gratulation an Felix Gall zu Erfolg bei Spanien-Rundfahrt</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/gratulation-an-felix-gall-zu-erfolg-bei-spanien-rundfahrt/</link>
				<description>Nach zweitem Platz bei Giro d’Italia: Osttiroler Radprofi sichert sich bei Vuelta a España den dritten Platz</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="e89ca29f8dcb2e66df0d6cb8d56d4a2b5"><span class="regierungsmitglied">Historischer Erfolg: Gall ist erster Österreicher mit einem Podiumsplatz bei der Vuelta</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Felix Gall</span> hat bei der Vuelta a España den nächsten Meilenstein in seiner Karriere erreicht: Der Osttiroler beendet die dreiwöchige Spanien-Rundfahrt auf dem dritten Gesamtrang. Damit steht der 28-Jährige bei seiner zweiten Grand Tour in diesem Jahr auf dem Podium. Bereits beim Giro d’Italia im Frühjahr hatte Gall mit dem zweiten Gesamtrang für einen herausragenden Erfolg gesorgt. Mit dem dritten Platz bei der Vuelta ist Felix Gall zudem der erste Österreicher, der die Spanien-Rundfahrt mit einem Podiumsplatz beendet.</p>
<p>„Felix Gall hat bei der Vuelta a España eindrucksvoll gezeigt, dass er zu den besten Radfahrern der Welt gehört und gleichzeitig österreichische Radsportgeschichte geschrieben. Nach seinem zweiten Platz beim Giro d’Italia steht er nun auch bei der Vuelta auf dem Podium – eine außergewöhnliche Leistung. Mit seinem Einsatz, seiner Ausdauer und seinem Kampfgeist begeistert er nicht nur die Radsportfans, sondern trägt auch den Namen Tirols in die Welt hinaus. Im Namen des Landes Tirol gratuliere ich Felix Gall herzlich zu diesem großartigen Erfolg“, betont LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.</p>
<p>Auch Sportreferent LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span> gratuliert dem Osttiroler: „Zwei Podiumsplätze bei zwei Grand Tours innerhalb eines Jahres sprechen für sich. Felix Gall hat bei der Vuelta einmal mehr bewiesen, dass er sich dauerhaft an der Weltspitze etabliert hat. Hinter diesem Erfolg stehen enormer Trainingsaufwand, Disziplin und der Wille, auch in den härtesten Rennsituationen alles zu geben. Als Sportland Tirol sind wir stolz auf diese herausragende Leistung und gratulieren Felix Gall sehr herzlich zu diesem weiteren Erfolg.“</p>]]></content:encoded>
				
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					<category>Sport</category>
				
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				<pubDate>Sat, 12 Sep 2026 11:04:09 +0200</pubDate>
				
				<title>„Wir sind die Ersten“ </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/wir-sind-die-ersten/</link>
				<description>Recht auf Kinderbildung und Kinderbetreuung startet ins erste Kinderbetreuungsjahr</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e1ccb3b8eff17a68ac6e1f6861b573979"><span class="regierungsmitglied">Tirol als erstes Bundesland mit Recht auf Vermittlung eines Kinderbildungs- und Kinderbetreuungsplatzes</span></li><li data-list-item-id="e931ef8a43f8d866d356c2e50294af7cf"><span class="regierungsmitglied">Erfolgreicher Start: Allen 11.600 Kindern, die fristgerecht über FRIDA angemeldet wurden, konnte für das Betreuungsjahr 2026/27 ein Platz zugeteilt oder vermittelt werden&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e14218547b70ef54006f98a21b9a757f3"><span class="regierungsmitglied">Kontinuierlicher Ausbau: Mehr als 43.500 Kinder unter 15 Jahren werden in Tirol betreut – in insgesamt 1.274 Einrichtungen</span></li><li data-list-item-id="eea903c8281b754ac14eac45c854b980a"><span class="regierungsmitglied">Nächster Schritt: FRIDA startet für das Betreuungsjahr 2027/28 am 1. Dezember 2026</span></li><li data-list-item-id="e5ffac967484c982e676c01682e7001ee"><span class="regierungsmitglied">„FRIDA und IDA on Tour“: KoordinatorInnen des Landes kommen in die Bezirke und unterstützen Eltern bei der Anmeldung und beantworten Fragen zur ID Austria</span></li><li data-list-item-id="e1c0b1b50d63ffcfac8a4e3e478ea8b2f"><span class="regierungsmitglied">Alle Informationen unter&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at/bildung/elementarbildung/frida-findet-ihren-platz/" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/frida</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;</span></li></ul><p>Am kommenden Montag startet das neue Schul- und Kinderbetreuungsjahr für rund 141.500 Kinder und Jugendliche. Für Tirol ist dieser Tag ein besonderer: Mit dabei sind die ersten Kinder, die im heurigen Frühjahr nach dem Recht auf Kinderbildung und Kinderbetreuung ab dem zweiten Geburtstag einen Platz vermittelt bekamen. Damit ist Tirol das erste Bundesland Österreichs, das ein solches Recht auf Kinderbildung und Kinderbetreuung umgesetzt hat. Knapp 11.600 Anmeldungen gingen fristgerecht ein – und für all diese Kinder konnte eine passende Betreuungsmöglichkeit im Kindergarten, Hort oder in der Kinderkrippe gefunden werden. LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>, LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemut</span>h und Bildungslandesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> gaben heute, Samstag, in Landeck den offiziellen Startschuss. Gemeinsam mit Bürgermeister&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Herbert Mayer</span> luden sie zur Pressekonferenz im neuen Kindergarten Angedair in Landeck, der im Anschluss feierlich eröffnet wurde.</p>
<p>„Wir sind die Ersten in Österreich, die ein Recht auf Kinderbildung und Kinderbetreuung einführen. Damit haben wir ein klares Versprechen umgesetzt: Jedes Kind ab dem zweiten Geburtstag soll einen bedarfsgerechten und möglichst wohnortnahen Betreuungsplatz erhalten, wenn es einen braucht. Schon in der Kinderkrippe und im Kindergarten lernen unsere Jüngsten das Miteinander“, erklärt LH Mattle und ergänzt: „Für Eltern muss gute Kinderbildung und Kinderbetreuung vor allem eines bedeuten: Verlässlichkeit. Sie sollen sich darauf verlassen können, dass Familie und Beruf in Tirol miteinander vereinbar sind und sie echte Wahlfreiheit haben. Daran arbeiten wir und werden die Wirksamkeit des Rechts auf Kinderbildung und Kinderbetreuung beobachten. Unser Ziel ist es, Tirol zum Kinderland Nummer eins zu machen. Wir sind dabei auf einem guten Weg und werden weiterhin hart daran arbeiten.“&nbsp;</p>
<p>Bereits jetzt laufen die Vorbereitungen für das Betreuungsjahr 2027/28. Anmeldungen dafür sind ab 1. Dezember 2026 wieder über die Plattform FRIDA möglich. Bei Fragen stehen die KoordinatorInnen des Landes bereit: Unter dem Motto „FRIDA und IDA on Tour“ kommen sie während des Anmeldezeitraums zudem in alle Tiroler Bezirke und unterstützen unter anderem bei der Aktivierung der ID Austria. Die Termine sind über&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/bildung/elementarbildung/frida-findet-ihren-platz/" target="_blank">www.tirol.gv.at/frida</a> einsehbar.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tirol beim Ausbau der Kinderbetreuungslandschaft österreichweit führend</span></p>
<p>Immer mehr Einrichtungen bieten ganztägige Öffnungszeiten und die Möglichkeit eines Mittagessens. Dass bereits mehr als die Hälfte der Drei- bis Fünfjährigen einen Kindergarten mit erweiterten Öffnungszeiten besucht, beweist, dass dieses Angebot in Tirol zunehmend an Bedeutung gewinnt.&nbsp;Für LHStv Wohlgemuth ist der weitere Ausbau der Kinderbildung und -betreuung dabei nicht nur eine Frage des Angebots:&nbsp;„Mit dem Recht auf Kinderbildung und Kinderbetreuung schaffen wir etwas, das für Kinder und Eltern gleichermaßen wichtig ist: Verlässlichkeit und echte Chancen. Gute Kinderbildung darf nicht davon abhängen, wo ein Kind aufwächst oder welche Möglichkeiten seine Eltern haben. Gleichzeitig schaffen wir damit mehr Wahlfreiheit für Familien. Denn noch immer sind es überwiegend Frauen, die ihre Arbeitszeit reduzieren oder beruflich zurückstecken, wenn eine passende Betreuung fehlt“, betont LHStv Wohlgemuth und führt fort: „Unser Auftrag ist nicht, Familien vorzuschreiben, wie sie ihr Leben organisieren sollen, sondern die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass sie selbst entscheiden können. Familie ist Teamarbeit – und eine verlässliche Kinderbetreuung ist dafür eine wichtige Grundlage.“</p>
<p>Dass Tirol diesen Weg bereits seit Jahren konsequent verfolgt, zeigt auch die Entwicklung der Betreuungslandschaft: Zwischen 2016/17 und 2022/23 wuchs die Zahl der Kinderbetreuungseinrichtungen in Österreich um fünf Prozent, acht Prozent waren es bei den Krippen, Kindergärten und Horten. Tirol ist dabei österreichweit führend, wie eine aktuelle Studie des Österreichischen Instituts für Familienforschung zeigt: 29.400 Kinder wurden 2016/2017 betreut, sechs Jahre später waren es bereits 33.300 – das entspricht insgesamt einem Plus von mehr als 13 Prozent. Die Zahl der BetreuerInnen stieg in diesem Zeitraum sogar um mehr als 20 Prozent. Heute wird in Tirol ein neuer Rekord verzeichnet: „Aktuell betreuen unsere Pädagoginnen und Pädagogen mehr als 43.500 Kinder unter 15 Jahren. Zugleich verzeichnen wir einen Rekord bei den Einrichtungen.&nbsp;Diese sind seit 2020 um 82 auf heute 1.274 Einrichtungen gestiegen“, freut sich LR<sup>in</sup> Hagele.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Plus 82 in fünf Jahren: Mehr als 1.270 Betreuungseinrichtungen in Tirol</span></p>
<p>Das Angebot in Tirol verteilt sich auf 337 Kinderkrippen, 488 Kindergärten, 120 Horte sowie 329 weitere Betreuungsangebote wie Kinderspielgruppen, Tageseltern oder Ganztagsschulen. Zugleich verweist die Landesrätin auf steigende Betreuungszahlen: „Auch bei den Betreuungsquoten konnten wir wichtige Fortschritte verbuchen: Im letzten Betreuungsjahr haben wir erstmals die EU-Vorgaben der sogenannten Barcelona-Zielwerte übertroffen. 33,1 Prozent der Kinder unter drei Jahren und 96,7 Prozent der Drei- bis Fünfjährigen wurden zuletzt betreut“, informiert LR<sup>in</sup> Hagele (mehr dazu in der&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/recht-auf-kinderbildung-und-kinderbetreuung-macht-grosse-fortschritte-tirol-uebertrifft-erstmals-barcelona-ziele/" target="_blank">Pressemeldung vom 5. Mai 2026</a>).&nbsp;</p>
<p>Eine wichtige Rolle spielt letztendlich das Personal: Tirolweit sind aktuell rund 6.500 Fach- und Assistenzkräfte sowie 119 Tageseltern in der Kinderbildung und -betreuung tätig. Um die Qualität und die Weiterentwicklung des pädagogischen Angebots zu sichern, stellt das Land Tirol in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Tirol jährlich auch rund 59.000 kostenlose Fortbildungsstunden für ElementarpädagogInnen zur Verfügung. Ergänzend wurde ein neues Mentoringprogramm für BerufseinsteigerInnen in der Elementarpädagogik geschaffen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">FRIDA als Schlüssel&nbsp;</span></p>
<p>Ein wesentlicher Baustein für das Recht auf Kinderbildung ist die digitale Anmeldeplattform FRIDA. Seit der Aktivierung im Vorjahr gibt es erstmals einen einheitlichen Anmeldeprozess und eine landesweite Übersicht zu den Betreuungsangeboten. Eltern bzw. Erziehungsberechtigte geben dort ihren Betreuungsbedarf digital bekannt und melden ihr Kind für einen Platz in Kinderkrippe, Kindergarten oder Hort an. „Der Einführung von FRIDA sind einige wichtige Schritte vorausgegangen: Im Herbst 2023 haben wir im Anschluss an eine Studienreise nach Finnland den Grundstein für das Recht auf Kinderbildung gelegt. Schon wenige Monate später haben wir vier Pilotregionen mit 48 Gemeinden ausgerufen, um die Vorarbeiten für FRIDA zu starten“, gibt LH Mattle einen Einblick in den damaligen „10-Punkte-Plan“.&nbsp;</p>
<p>„Mittlerweile hat sich FRIDA erfolgreich etabliert. Bei der ersten Anmeldephase gingen rund 11.600 Anmeldungen fristgerecht ein, anschließend wurden die Plätze durch die zuständigen Gemeinden und privaten Erhalter zugeteilt. Wenn sich hier nicht sofort eine Lösung gezeigt hat, kamen unsere Koordinatorinnen und Koordinatoren ins Spiel, die bei der Vermittlung eines Platzes unterstützen“, betont LHStv Wohlgemuth.&nbsp;</p>
<p>Das neue System sei ein Vorteil für alle Seiten, pflichtet ihm auch LR<sup>in</sup> Hagele bei: „FRIDA hat einen Paradigmenwechsel gebracht: Erstmals wird der Betreuungsbedarf in Tirol landesweit sichtbar. Eltern können ihren Bedarf digital bekanntgeben, die Gemeinden erhalten einen besseren Überblick und wir können freie Plätze gezielt vermitteln. Dass allen fristgerecht angemeldeten Kindern für 2026/27 ein Platz vermittelt werden konnte, ist ein wichtiger erster Erfolg“, erklärt die Bildungslandesrätin.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Auch der Kindergarten Angedair startet ins neue Betreuungsjahr</span></p>
<p>Landecks Bürgermeister&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Herbert Mayer </span>verweist abschließend auf die Bedeutung von FRIDA für Gemeinden und Familien:&nbsp;„FRIDA schafft auf Landesebene die Grundlage dafür, dass der Betreuungsbedarf sichtbar wird und die Familien verlässlich zu einem Platz kommen. Letztendlich muss Kinderbildung aber in den Gemeinden spürbar werden – und der neue Kindergarten Angedair ist dafür ein gutes Beispiel. Demnächst läuft der Betrieb an und soll bei den Kindern für schöne erste Bildungserfahrungen sorgen.“&nbsp;Knapp 100 Kinder zwischen drei und sechs Jahren werden in den neugebauten Räumlichkeiten betreut. Das Konzept des neuen Landecker Kindergartens, der sich in fünf Gruppen gliedert, orientiert sich an der sogenannten Werkstattpädagogik und sieht eigene Funktionsräume wie ein Atelier oder einen Raum für „NaturforscherInnen“ vor.&nbsp;Für den Kindergarten Angedair sind insgesamt 14 MitarbeiterInnen vorgesehen – sechs pädagogische Fachkräfte, vier Assistenzkräfte, zwei Stützkräfte sowie zwei zusätzliche Pädagoginnen für die Sprachförderung.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
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				<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 10:31:09 +0200</pubDate>
				
				<title>Energie vom Dach: Sonnenstrom für den Maschinenhof Agrar Lienz</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/mehr-energie-vom-eigenen-dach-sonnenstrom-fuer-den-maschinenhof-agrar-lienz/</link>
				<description>Neue Photovoltaikanlage mit Überschusseinspeisung am Maschinenhof Agrar Lienz</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ed9e80b32cb83f219e28b1b1f45835fd8"><span class="regierungsmitglied">Land baut Photovoltaik auf eigenen Gebäuden weiter aus</span></li><li data-list-item-id="e48ae0641b66b9a7a002f57070ad80193"><span class="regierungsmitglied">Tirol im europäischen Spitzenfeld: Anteil erneuerbarer Energie 60 Prozent</span></li></ul><p>Der Maschinenhof Agrar Lienz des Landes Tirol produziert seinen Strom künftig zur Gänze direkt am eigenen Dach: Im Zuge der notwendigen Dachsanierung wurde heuer eine 30-Kilowatt-Peak-Photovoltaikanlage (kWp) errichtet. 69 Module auf einer Fläche von 135 Quadratmetern erzeugen Sonnenstrom für den landeseigenen Betrieb. Nicht benötigte Energie wird in das öffentliche Netz eingespeist. Das Land Tirol investiert dafür rund 95.000 Euro in die Photovoltaikanlage inklusive der erforderlichen Sicherheitseinrichtungen. Die Anlage ist technisch fertiggestellt und geht demnächst in Betrieb. Der Maschinenhof Agrar Lienz ist eine wichtige Versorgungseinrichtung für die ländliche Verkehrsinfrastruktur, insbesondere für ländliche Straßen und landwirtschaftliche Seilwege.&nbsp;</p>
<p>„Jede notwendige Sanierung ist auch eine Chance, unsere Landesgebäude fit für die Zukunft zu machen. Beim Maschinenhof Agrar Lienz verbinden wir die Dachsanierung deshalb direkt mit der Erzeugung von Sonnenstrom. Diesen Ansatz verfolgen wir Schritt für Schritt bei unseren Gebäuden im ganzen Land. Wo es technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist, verbinden wir notwendige Sanierungen mit mehr Energieeffizienz und erneuerbarer Energie. So senken wir langfristig den Energieverbrauch und die laufenden Kosten und werden als Land unabhängiger“, betont Hochbaureferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.&nbsp;</p>
<p>„Wenn auf dem Dach eines Landesbetriebs Sonnenstrom erzeugt wird und dieser direkt vor Ort genutzt werden kann, ist das Energiewende in der Praxis. Der Maschinenhof Agrar Lienz wird künftig seinen gesamten Strombedarf mit der eigenen Photovoltaikanlage decken und darüber hinaus Sonnenstrom ins Netz einspeisen. Wir wollen die geeigneten Flächen auf unseren eigenen Gebäuden nutzen und damit unsere Energieversorgung unabhängiger machen. Tirol liegt beim Anteil erneuerbarer Energie bereits im europäischen Spitzenfeld – diesen Weg setzen wir konsequent fort“, sagt Energiereferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Vom Dach direkt in den Betrieb</span></p>
<p>Der Maschinenhof ist damit ein weiteres Beispiel dafür, wie das Land Tirol seine eigenen Gebäude für die Energiegewinnung nutzt. Im ersten Halbjahr 2026 kamen insgesamt 288 kWp an neuer Photovoltaikleistung hinzu. Derzeit sind rund 60 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 4.400 kWp auf Landesgebäuden installiert. Dafür werden rund 24.800 Quadratmeter Dachfläche genutzt – etwas mehr als 3,4 Fußballfelder.</p>
<p>Auch bei der Wärmeversorgung setzt der Maschinenhof bereits auf erneuerbare Energie. Die Wärme wird seit geraumer Zeit über die REO – Regionalenergie Osttirol bereitgestellt. Mit der neuen Photovoltaikanlage wird nun auch die Stromversorgung auf die Nutzung heimischer Sonnenenergie ausgerichtet.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sonnenenergie als Teil der Energiewende – weitere Anlagen bis 2027</span></p>
<p>Der Ausbau der Photovoltaik auf Landesgebäuden ist Teil des Tiroler Weges zur Energieautonomie. Weitere Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 800 kWp wurden im Vertrag mit der TINEXT bereits abgerufen und sollen bis 2027 errichtet werden.</p>
<p>Tirol kann sich rechnerisch bereits an 220 von 365 Tagen vollständig mit heimischer erneuerbarer Energie versorgen (mehr dazu&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/energiewendetag/"><span lang="DE" dir="ltr">hier</span></a>). Damit liegt das Land deutlich über dem österreichischen Durchschnitt von 157 Tagen und dem EU-Durchschnitt von 92 Tagen. Mehr als 60 Prozent des Tiroler Endenergieverbrauchs stammen bereits aus erneuerbaren Energiequellen. Damit zählt Tirol im europäischen Vergleich zu den Regionen mit einem besonders hohen Anteil erneuerbarer Energie.</p>
<p>Bis 2050 soll Tirol an allen 365 Tagen des Jahres rechnerisch energieautonom sein und seinen Energiebedarf bilanziell vollständig aus heimischen erneuerbaren Energiequellen decken.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
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					<category>Energie</category>
				
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				<pubDate>Tue, 08 Sep 2026 13:16:52 +0200</pubDate>
				
				<title>Tirol will mehr Unabhängigkeit: Landesregierung arbeitet an Energieautonomie 2050</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tirol-will-mehr-unabhaengigkeit-landesregierung-arbeitet-an-energieautonomie-2050/</link>
				<description>Tirol ist voller Energie: Herbstklausur der Tiroler Landesregierung in Lienz </description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ea4abc08b027206cf10f808052afb90b3"><span class="regierungsmitglied">Energie-Zielszenario aktualisiert:&nbsp;Erneuerbare Energieerzeugung bis 2050 um 50 Prozent ausbauen und Endenergiebedarf um 30 Prozent senken&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e6acc9e60030fec76f9a962119f783243"><span class="regierungsmitglied">Landesregierung zieht Bilanz und beschließt neue Maßnahmen – von Speicherförderung und Wärmewende bis zur Dekarbonisierung der Öffis</span></li><li data-list-item-id="e0ff53b253d700bba4bffae9fa5dfdfe9"><span class="regierungsmitglied">Wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“: Einfachere und schnellere Verfahren zur Genehmigung von Energiespeicher</span></li></ul><p>Die Herbstklausur der Tiroler Landesregierung in Osttirol stand im Zeichen der Energiewende: Tirol hält am Ziel fest, die Unabhängigkeit voranzutreiben und bis 2050 energieautonom zu sein. Bereits heute versorgt sich Tirol an 220 von 365 Tagen im Jahr vollständig mit heimischer, erneuerbarer Energie. Damit liegt Tirol deutlich über dem Österreich- und EU-Schnitt. Die Landesregierung will noch weitergehen und bis 2050 weitere Schritte setzen, um das Ziel „TIROL 2050 energieautonom“ zu erreichen und den Import von ausländischen fossilen Brennstoffen zu beenden. Auf Basis eines aktualisierten Energie-Zielszenarios Tirol 2050 forciert die Tiroler Landesregierung den Ausbau von Speicherkapazitäten, die Wärmewende sowie den Umstieg auf saubere Antriebe bei den öffentlichen Verkehrsmitteln und die Nachhaltigkeit in der Landesverwaltung. LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>, LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>, LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> und LR&nbsp;<span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> präsentierten heute, Dienstag, im Rathaus in Lienz die beschlossenen Maßnahmen.&nbsp;</p>
<p>„Tirol hat das Potenzial, sich selbst mit sicherer, sauberer und erneuerbarer Energie zu versorgen. Wir müssen uns in der Energiefrage unabhängig machen. In den vergangenen Jahren ist deutlich geworden, wie schnell sich internationale Krisen auf unsere Energieversorgung und die Preise in Österreich auswirken. Die fossilen Energieträger sind die wahren Preistreiber und die Öl-Scheichs und Gas-Oligarchen die Krisen-Profiteure. Unser Ziel ist deshalb klar: Tirol soll bis 2050 energieautonom werden. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Energiewende über Wohlstand, Standort, Lebenserhaltungskosten, Wettbewerbsfähigkeit und über Arbeitsplätze entscheidet“, betont LH Mattle.&nbsp;</p>
<p>60 Prozent des Tiroler Endenergiebedarfs werden bereits heute aus erneuerbaren Energieressourcen gedeckt – insbesondere aus Wasserkraft und Biomasse. „Jede Kilowattstunde, die wir einsparen oder in Tirol erneuerbar erzeugen, macht uns unabhängiger. Die Energiewende ist deshalb nicht nur eine Frage des Klimaschutzes, sondern auch der Versorgungssicherheit und der sozialen und wirtschaftlichen Unabhängigkeit“, erklärt LHStv Wohlgemuth. Das Land geht selbst voran: „Wir können von den Tirolerinnen und Tirolern nicht verlangen, ihren Energiebedarf zu reduzieren und auf erneuerbare Energie umzusteigen, wenn wir selbst nicht mit gutem Beispiel vorangehen. Deshalb machen wir auch die Landesverwaltung Schritt für Schritt klimafitter – mit Photovoltaik auf Landesgebäuden, energieeffizienten Gebäuden und einem zunehmend elektrifizierten Fuhrpark.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">50 Prozent mehr erneuerbare Energie, 30 Prozent weniger Endenergiebedarf</span></p>
<p>Bereits 2014 fasste die Tiroler Landesregierung den Beschluss, bis 2050 den Energiebedarf im Land bilanziell aus heimischen, erneuerbaren Energiequellen zu decken. „In rund 20 Jahren haben wir den Anteil der Erneuerbaren von 37 auf über 60 Prozent gesteigert. Die Stromerzeugung aus PV hat sich in diesem Zeitraum mehr als verzwölffacht, bei den Wärmepumpen verzeichnet Tirol das stärkste Wachstum aller Bundesländer. Auch beim Ausbau der Wasserkraft – dem Rückgrat der heimischen Energieversorgung – wurden Erfolge erzielt, ein gutes Stück des Weges liegt aber noch vor uns“, zieht Energiereferent LHStv Geisler Zwischenbilanz. Man dürfe sich auf den Erfolgen nicht ausruhen: „‚TIROL 2050 energieautonom‘ ist kein Schlagwort, sondern ein konkreter Auftrag. Wir müssen die erneuerbare Energie bis 2050 um 50 Prozent ausbauen und gleichzeitig unseren Endenergiebedarf im Vergleich zu 2024 um 30 Prozent senken. Ein ambitioniertes Ziel, das wir meistern, wenn wir alle zusammenarbeiten.&nbsp;Die Maßnahmen, die wir jetzt vielleicht auch gegen Widerstand setzen, schaffen ein Tirol, das auch in Zukunft lebenswert und unabhängig ist.“&nbsp;</p>
<p>Die fachliche Grundlage für die weitere Entwicklung bildet das Energie-Zielszenario Tirol 2050. Aufgrund der technologischen, wirtschaftlichen und energiewirtschaftlichen Veränderungen wird dieses regelmäßig von der Energieagentur Tirol evaluiert und aktualisiert. Die aktuelle Überarbeitung zeigt: Die Energieautonomie in Tirol ist bis 2050 möglich. Dafür muss insbesondere der Endenergiebedarf in den Bereichen Gebäude, Mobilität und Produktion deutlich reduziert werden. Gleichzeitig müssen die heimischen erneuerbaren Energieträger konsequent ausgebaut sowie Stromnetze und Speicherkapazitäten weiterentwickelt werden. Notwendig ist etwa der Ausbau der Wasserkraft um rund 25 Prozent, die auch künftig das Rückgrat der Stromversorgung bilden wird, aber auch mehr Energiegewinnung aus Umweltwärme, Photovoltaik, Biogas oder Wind.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Mehr Stromspeicher: Förderung von netzdienlichen Stromspeichern wird ausgebaut</span></p>
<p>Mit dem Ausbau der erneuerbaren Energie steigt die Bedeutung von Speichermöglichkeiten. Denn Strom aus Sonne steht beispielsweise nicht immer genau dann zur Verfügung, wenn er gebraucht wird.&nbsp;Insbesondere Stauseen sind eine sinnvolle Speichertechnologie im großen Maßstab und können das Stromnetz wesentlich entlasten und stabilisieren.&nbsp;</p>
<p>„Bei der Energiewende starten wir in das nächste Kapitel. Da wir viel erneuerbare Energie erzeugen, wollen wir auch die notwendigen Speichermöglichkeiten schaffen. Unsere Speicherkraftwerke brauchen keine kritischen Rohstoffe, die importiert werden müssen und können von Tirol aus mit der Wasserkraft Zeiten ausgleichen, in denen Photovoltaik und Windkraft schwächeln“, erklärt LH Mattle, dass der Ausbau von Pumpspeicherkraftwerken vorangetrieben und Genehmigungsverfahren für Speicheranlagen erleichtert werden müssen: „Tirol entwickelt die bestehende Stromspeicher-Förderung 2027 weiter, um den Ausbau von Speicherkapazitäten voranzutreiben.“&nbsp;</p>
<p>Konkret wird die Förderung von netzdienlichen Stromspeichersystemen, die etwa Privathaushalte für Batteriespeicher beantragen können, im kommenden Jahr in Abstimmung mit Fördermöglichkeiten des Bundes weiterentwickelt. Künftig soll die Förderung nicht mehr ausschließlich auf die Nachrüstung von Speichersystemen ausgelegt werden. Für die laufende Förderung ist die Nachfrage derart groß, dass die Mittel aus dem Budget 2026 fast vollständig ausgeschöpft sind. „Um einen Förderstopp zu verhindern, stocken wir das Budget für die bestehende Stromspeicher-Förderung auf. Damit stellen wir die Mittel für das Jahr 2026 sicher“, so LH Mattle.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Nachhaltig und effizient heizen</span></p>
<p>Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Gebäudesektor, auf den 45 Prozent des gesamten Endenergiebedarfs entfallen. Dämmung, effiziente Heizsysteme und der Umstieg auf erneuerbare Wärme werden weiter forciert. „Bei der Wärmewende gilt: Raus aus Öl und Gas und hinein in effiziente, erneuerbare Wärme“, sagt LHStv Geisler. Um die Wärmeversorgung vor allem auch in den Ballungs- und Tourismusgebieten auf erneuerbare Energieträger umzustellen, sollen Nah- und Fernwärmenetze weiter ausgebaut werden. Ein wirksamer Hebel zur Senkung des Endenergiebedarfs sind die Dämmung von Bestandsgebäuden und energieeffiziente Neubauten.</p>
<p>Mit der Mitmach-Aktion „Mission Keller-Check“ erhalten Haushalte in der Heizsaison 2026/27 kostenlose Dämmsets und Unterstützung bei der Dämmung von Heizungsrohren. „Energieeffizienz beginnt bei uns zu Hause. Mit der ‚Mission Keller-Check‘ wollen wir zeigen, dass schon kleine Maßnahmen Energie sparen, Kosten senken und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten können“, so LHStv Geisler. Umgesetzt wird die Aktion von der Energieagentur Tirol.</p>
<p>Auch die Wohnbauförderung wird bis 2027 weiterentwickelt. Geplant sind unter anderem einfachere Förderbestimmungen, eine zielgerichtete Weiterentwicklung der Zuschüsse sowie die Möglichkeit, umfassende Sanierungen schrittweise umzusetzen. Zusätzlich sollen Rückbaukonzepte und damit das Recycling von Baustoffen stärker berücksichtigt werden. „Mit der Wohnbauförderung haben wir in Tirol ein Erfolgsmodell für mehr leistbares Wohnen. Gleichzeitig ist sie ein wichtiger Hebel für die Energiewende. Diesen Hebel wollen wir künftig noch stärker nutzen“, kündigt LHStv Wohlgemuth an.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Vollständige Dekarbonisierung: Öffis bis 2040 emissionsfrei</span></p>
<p>Im Verkehrsbereich setzt Tirol auf einen weiteren Ausbau des öffentlichen Verkehrs und die Umstellung auf saubere Antriebe. „Über 198.000 Tirolerinnen und Tiroler mit einer VVT-Jahreskarte leisten bereits heute einen wichtigen Beitrag zur Energiewende. Unser Ziel ist deshalb: ein attraktives Öffi-Angebot und gleichzeitig eine emissionsfreie und vollständig elektrische Busflotte“, erklärt Mobilitätslandesrat Zumtobel. Ziel ist, die VVT-Flotte bis 2040 vollständig auf emissionsfreie und elektrische Antriebe umzustellen. In einem ersten Schritt werden bis Dezember 2030 mindestens 65 Prozent der ausgeschriebenen und beschafften Busse – vor allem die Stadt- und Ortsbusse – mit emissionsfreiem Antrieb ausgestattet sein.&nbsp;</p>
<p>Die Energieautonomie 2050 ist ein wesentlicher Eckpfeiler der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie. Mit dem zweiten Maßnahmenprogramm werden derzeit 164 konkrete Umsetzungsinitiativen bis Ende 2027 konsequent vorangetrieben. Dafür hat Tirol in den vergangenen Jahren ein starkes Netzwerk auf regionaler und lokaler Ebene etabliert. „Diese starken regionalen Partnerschaften sind ein wesentlicher Hebel für die Energiewende. Sie bringen die Ziele der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie direkt vor Ort zur Umsetzung und ermöglichen es, gemeinsam mit Gemeinden, Regionen, Bildungseinrichtungen und Betrieben konkrete Projekte für mehr Energieeffizienz, erneuerbare Energien und Klimaschutz voranzubringen“, so LR Zumtobel.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<h3>Factbox: Die Maßnahmen im Detail</h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Eckpunkte Aktualisierung des Zielszenarios Tirol 2050</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e90f7525dc4e9ded9e262d1abae3e875d">Energieautonomie Tirols bis 2050 ist erreichbar.&nbsp;</li><li data-list-item-id="e9c43ef943ce30168c32c3b4285be0a90">Ausbau der heimischen erneuerbaren Energieerzeugung (+50 Prozent) und Reduktion des Endenergiebedarfs (-30 Prozent) im Vergleich zu 2024 notwendig.&nbsp;</li><li data-list-item-id="e493102039b0797e382d6086d261f7cd1">Detailbericht bis Ende 2026.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Ausbau der Speicherkapazitäten</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0e4f5c2d38f09667b8b662281b312c87">Aufstockung der Mittel für die Speicherförderung 2026.</li><li data-list-item-id="e65026d7c57eb0f4c7d5422ee91db440a">Weiterentwicklung der Speicherförderung ab 2027.</li><li data-list-item-id="efb4b1f0f6fd11d01e48c4f2b6ac4ce63">Ausbau von Pumpspeicherkraftwerken.</li><li data-list-item-id="e734c5b00254c5f1b65e5265aaae8bc76">Weiterentwicklung des Verfahrenshandbuchs für Großbatteriespeicher.</li><li data-list-item-id="eba428061976ff81df359ce70a338c080">Musterablauf für Großspeicherbatterien.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Wärmewende forcieren</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb5987d20bff6517a051fc0797d30a0a6">Ausbau von Nah- und Fernwärme mit Schwerpunkt Inntal und Tourismusgebiete.</li><li data-list-item-id="e1067f3b02a4b67fe1c1b9e9a907694ae">Weiterentwicklung des Wärmenetzkatasters auf TIRIS.</li><li data-list-item-id="e3c481d26916b9525e213dcdad7c097a2">„Mission Keller-Check“ zur Dämmung von Heizungsrohren für Tiroler Haushalte.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Nachhaltigkeit in der Wohnbauförderung stärken</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e16b06b22eea07d8009276907d6bf7869">Vereinfachung der Förderbestimmungen.</li><li data-list-item-id="e0444867c038982fa1e77c4cde1fecbc1">Weiterentwicklung der Zuschüsse für energieeffizientes und umweltfreundliches Bauen.</li><li data-list-item-id="eb1959a04fbb06f52c6730e5ac061b303">Förderung von Rückbaukonzepten und Baustoffrecycling.</li><li data-list-item-id="ecd8129f93a137695e8f40811689b2ade">Förderung schrittweiser Sanierungen.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Dekarbonisierung des öffentlichen Verkehrs</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e09c82791bef5963f5c49206de7fcea11">Umsetzung der VVT-Strategie „Zukunftsbild Tirol – klimaneutrale Öffis 2040“.</li><li data-list-item-id="e824908ff3a1eae71cbc0d22a7e403769">Schrittweise Umstellung des Busverkehrs auf emissionsfreie Antriebe.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Tiroler Energiefonds für Gemeinden weiterentwickeln</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ec465510e854699e274d8d6ab1d64f546">Erweiterung der Richtlinien.</li><li data-list-item-id="e041500320e94d7f960b803a236c66b4f">Neue Förderung für Batteriespeicher.</li><li data-list-item-id="e46394163f37433552bf5d0be83a735ba">Thermische Sanierungen künftig stärker über einmalige Zuschüsse unterstützen.</li><li data-list-item-id="e84b7460555b04c7b8342bcc446fd8d30">Erweiterung der Förderung für Energiebeauftragte.</li><li data-list-item-id="e94fddb447814bec1147691050b734a46">Höhere Förderung für Energiebuchhaltung und Energiemonitoring.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Gesetzliche Rahmenbedingungen schaffen</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0e6513f6d8760e21366b5e37ea2fcdd9">Überprüfung und Anpassung relevanter landesgesetzlicher Vorgaben.</li><li data-list-item-id="efa8334a761c4c7ae60a626e3bb13697a">Vereinfachung und Beschleunigung von Verfahren.</li><li data-list-item-id="e5d8839b4ab46153ad0748583002a3429">Reduktion von Bewilligungspflichten, wo fachlich und rechtlich vertretbar.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Landesverwaltung als Vorbild</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e90e7e3732bc74328b45d8a1f6b185749">Mehr Photovoltaik auf Landesgebäuden.&nbsp;</li><li data-list-item-id="ecd5f8f81ef1bc77705f432d145147c8b">Energieeffiziente Sanierung und klimafreundliche Gebäudetechnik.</li><li data-list-item-id="e3f7414e9b2155b2da72b21663b67852b">Weitere Elektrifizierung des Landesfuhrparks.</li><li data-list-item-id="e795a46fe0bebc37c2a90adb6e433db65">Mehr erneuerbare Energie und Energieeffizienz bei landesnahen Unternehmen.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie als gemeinsamer Rahmen</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e91209e069c0c2d1fbf4fb3d50d941a2d">Konsequente Umsetzung der 164 Maßnahmen des zweiten Maßnahmenprogramms mit besonderem Fokus auf Energie.</li></ul><p></p><hr>

<h3>Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung</h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Einfachere und schnellere Verfahren zur Genehmigung von Energiespeichern – wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“: </span>Die neu vorgestellten Maßnahmen für „TIROL 2050 energieautonom“ sehen im Sinne des Tirol Konvents, dem Weiterentwicklungsprozess der Landesverwaltung, auch Schritte zur Vereinfachung und Entbürokratisierung von Verfahren im Energiesektor vor. Teil dessen ist die Überprüfung und gegebenenfalls Anpassung aller relevanten landesgesetzlichen Vorgaben. Ziel ist vor allem die Vereinfachung und Beschleunigung von Verfahren. Dort, wo fachlich und rechtlich vertretbar, sollen zudem Bewilligungspflichten reduziert werden. Vereinfachung gibt es insbesondere im Bereich der Energiespeicher: Das bereits existierende&nbsp;Verfahrenshandbuch für Batteriespeicheranlagen soll überarbeitet und weiterentwickelt werden, damit Verfahren einfacher und schneller abgeschlossen werden können. Interessierte erfahren außerdem, welche Schritte bei einem Verfahren zur Errichtung einer Batteriespeicheranlage zu berücksichtigen sind. Zugleich soll ein Musterablauf für die Genehmigung von Batteriespeicheranlagen/Großspeicherbatterien durchgeführt werden. Dabei sollen rechtliche Grundsatzfragen geklärt und so weitere Verfahren in dieser Rechtsmaterie schneller umgesetzt werden können.&nbsp;„Wir wollen fördern, was die Energiewende voranbringt, und gleichzeitig Hürden abbauen. Wer in erneuerbare Energie und Energieeffizienz investiert, soll in Tirol möglichst rasch ins Tun kommen. Daher setzen wir auch hier voll auf den Tirol Konvent, bauen Bürokratie ab und vereinfachen Verfahren“, betont LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sonderförderungsprogramm Landeck:</span> Mit den Sonderförderungsprogrammen wird die wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Region unterstützt. So auch der Bezirk Landeck. Auf Antrag von LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> werden einmal mehr gezielt konkrete Projekte in der Region gefördert: 16 Vorhaben profitieren von Förderungen in Höhe von insgesamt über 367.000 Euro. „Mit der aktuellen Unterstützung wird – auch ganz im Sinne der heutigen Regierungsklausur – beispielsweise die Nutzung erneuerbarer Energien gestärkt, indem Anschaffungen für Großbatteriespeicher von Unternehmen unterstützt werden. Weitere Felder zielen auf die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von touristischen Einrichtungen, die Attraktivierung des öffentlichen Personennahverkehrs oder auch Forschungsprojekte, von denen die Region nachhaltig profitieren soll. Laufend werden im Zuge der Sonderförderungsprogramme qualitätsverbessernde Vorhaben gefördert. Wir unterstützen damit die regionale Wirtschaftskraft als Ganzes und ermöglichen vielfach erst mithilfe dieser Förderprogramme die Realisierung von Projekten“, ist LH Mattle überzeugt.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Digitale Mobilitätsangebote für alle zugänglich machen:&nbsp;</span>Die Tiroler Landesregierung beschloss auf Antrag von Mobilitätslandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel&nbsp;</span>eine Förderung in der Höhe von rund 80.000 Euro für das Projekt „IncluDiMi“ (Inclusive Digital Mobility fostering social cohesion in the Alpine Space) für das Regionsmanagement Osttirol (RMO). Das RMO ist Lead-Partner des Projekts mit insgesamt 11 Projektpartnern im Alpenraum und einer Laufzeit von drei Jahren. „IncluDiMi" wird dabei im Rahmen eines EU-Förderprogramms durchgeführt.&nbsp;Ziel des Projekts ist es, digitale Mobilitätsangebote (beispielsweise Fahrplan- und Ticketapps sowie -Websites) für nicht-digitale NutzerInnengruppen zugänglicher zu machen. Dabei sollen technologische Barrieren abgebaut und soziale Kompetenzen gestärkt werden. In neun alpinen Regionen werden dazu konkrete Lösungen erprobt: vom Ausprobieren digitaler Mobilitätsangebote, über Schulungsformate bis hin zur Ausbildung von Ansprechpersonen in Gemeinden. Ergänzt werden diese Formate durch technische Lösungen wie vereinfachte Buchungssysteme und alternative Zugangswege zu digitalen Mobilitätsdiensten neben klassischen Smartphone-Apps. Als Folge des Projekts sollen die Erkenntnisse und Erfahrungen zur tirolweiten Verbesserung des Zugangs zu digitalen Mobilitätsangeboten herangezogen werden. „Der Zugang zu Mobilität und damit der Abbau von Hürden ist ein zentrales Anliegen unserer Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie. Digitale Angebote dürfen niemanden vom öffentlichen Verkehr ausschließen. Mit ‚IncluDiMi‘ setzen wir genau hier an – ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen und sozial benachteiligte Gruppen erhalten so den gleichen einfachen Zugang zum öffentlichen Verkehr in Tirol wie alle anderen auch“, so LR Zumtobel.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
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				<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 13:25:44 +0200</pubDate>
				
				<title>„Tirol ist voller Energie“</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tirol-ist-voller-energie/</link>
				<description>Landesregierung startet in vorletzte Regierungsklausur dieser Legislaturperiode</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eaf78991c57b46a9a38c6caaf5bbd6b17"><span class="regierungsmitglied">Auftakt zur zweitägigen Herbstklausur auf der Liebburg in Lienz</span></li><li data-list-item-id="ed05a5be2cec0558f4304ef01dff0c281"><span class="regierungsmitglied">Erneuerbare Energie im Fokus: Anteil Erneuerbarer in 20 Jahren von 37 auf 60 Prozent gestiegen</span></li><li data-list-item-id="ed4b955532a767d69e762bad41a00c508"><span class="regierungsmitglied">Neue Maßnahmen zur Erhöhung von Tirols Energie-Unabhängigkeit</span></li></ul><p>Die Tiroler Landesregierung trifft sich heute, Montag, und morgen, Dienstag, in Lienz zu ihrer traditionellen Herbstklausur. LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> und LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span> haben die Regierungsklausur unter das Motto „Tirol ist voller Energie“ gestellt. Damit nimmt die Landesregierung Anleihe an der ersten Klausur der Regierung im Jänner 2023, die sich ebenfalls dem Ausbau der Erneuerbaren Energieträger in Tirol gewidmet hatte. Tirol versorgt sich bereits jetzt an 220 von 365 Tagen im Jahr vollständig mit heimischer erneuerbarer Energie – und liegt damit über dem Österreich- und EU-Schnitt. Innerhalb von 20 Jahren hat sich der Anteil der erneuerbaren Energie in Tirol von 37 auf über 60 Prozent erhöht, der Energieverbrauch in Tirol ist trotz steigender Bevölkerungszahl zurückgegangen.</p>
<p>„Diese Tiroler Landesregierung arbeitet für die Menschen in unserem Land. In dieser Periode wurden 38 Wasserkraftwerke umgesetzt, die das Potential haben, rund 160.000 Haushalte zu versorgen. 5100 Speichersysteme für Hauptwohnsitze und Firmensitze wurden ermöglicht und gefördert. In Tirol gibt es insgesamt 35.600 neztgekoppelte PV-Anlagen. Die Tiroler Wohnbauförderung hat in dieser Periode bereits ein Bauvolumen von 3,8 Milliarden Euro ausgelöst, indem in energiesparendes um umweltfreundliches Bauen sowie den Einsatz klimaschonender Haustechnik investiert wurde. Und die vom Land Tirol auf den landeseigenen Gebäuden betriebenen PV-Anlagen sind so groß wie 3,4 Fußballfelder und können den Strombedarf von etwa 1.000 Einfamilienhäusern decken. Rechtlich haben wir im Naturschutz, im Tiroler Elektrizitätsgesetz sowie im Bau- und Raumordnungsrecht wichtige Weichen gestellt, um die Energiewende zu beschleunigen“, ist die Regierungsspitze vorsichtig zufrieden, unterstreicht aber den weiteren Handlungsbedarf.&nbsp;</p>
<p>„Tirols Unabhängigkeit bei der Energie ist eine zentrale Frage für den Wohlstand, den Standort und die soziale Sicherheit. Umso mehr Tirol eigene, saubere und sichere Energie produziert, umso unabhängiger sind wir von internationalen Krisen und Kriegen. Eine starke Tiroler Energieversorgung und -speicherung ermöglicht uns einen der günstigsten Strompreise unter den Bundesländern, hält Betriebe in Tirol und sichert Arbeitsplätze. Jede Region muss ihre Stärken ausspielen: Tirol ist durch den Höhenunterschied und das Wasservorkommen insbesondere ein Land der Wasserkraft, ist stark bei der Biomasse, hat durch die vielen Sonnenstunden noch PV-Potential und ist durch die Topografie und die böigen Winde nur teilweise für Windkraft geeignet. Bei der Energieversorgung darf es aber kein Rosinenpicken geben“, kündigen LH Mattle und LHStv Wohlgemuth neue Maßnahmen an.&nbsp;</p>
<p>Zum Start der Regierungsklausur präsentieren neben der Regierungsspitze auch die Regierungsmitglieder LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>, LR <span class="regierungsmitglied">Mario Gerber</span>, LR<sup>in</sup> <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>, LR<sup>in</sup> <span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata</span> und LR <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> ihre Arbeitsschwerpunkte. Am morgigen Dienstag findet dann formal eine Regierungssitzung statt, in der unter anderem ein Leitantrag mit dem Titel „Tirol ist voller Energie“ behandelt wird. Präsentiert werden die Ergebnisse im Anschluss an die Regierungsklausur von LH Mattle, LHStv Wohlgemuth, LHStv Geisler und LR Zumtobel. Am Dienstagnachmittag wird dann offiziell das neue Kraftwerk Tauernbach-Gruben in Matrei in Osttirol in Betrieb genommen.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>Regierung</category>
				
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				<pubDate>Tue, 01 Sep 2026 13:03:02 +0200</pubDate>
				
				<title>Aktuelles aus der Regierungssitzung</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/aktuelles-aus-der-regierungssitzung-7/</link>
				<description>Gemeinden erhalten weiteres Instrument für Mobilisierung von Bauland</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="edf5e4649a7cd686be39b7525f5160921"><span class="regierungsmitglied">Landesregierung beschließt neues Gesetz für Baulandmobilisierungsabgabe</span></li><li data-list-item-id="e8fba465f9a0b809608292574f49a844d"><span class="regierungsmitglied">Gemeinden entscheiden selbst über Einführung und Höhe der Abgabe</span></li><li data-list-item-id="e36bf5acb0e9755df68fba1ccd8eb676b"><span class="regierungsmitglied">Ausnahmen für landwirtschaftliche Nutzung und familiären Eigengebrauch&nbsp;</span></li></ul><p>Die Landesregierung hat heute, Dienstag, eine neue Gesetzesvorlage zur Einhebung einer Baulandmobilisierungsabgabe beschlossen – das Tiroler Baulandmobilisierungsabgabegesetz (TBMAG). Damit wird es Gemeinden künftig ermöglicht, für unbebautes Bauland eine Abgabe einzuheben, wenn sie das für notwendig erachtet. Der Gesetzesentwurf wird in der kommenden Landtagssitzung im Oktober dem Landtag zum Beschluss vorgelegt. Das Gesetz soll 2027 in Kraft treten und ab 2032 anwendbar sein.</p>
<p>„Entscheidungen müssen möglichst nahe bei den Menschen getroffen werden. Deshalb geben wir den Gemeinden ein weiteres Instrument in der Wohn- und Raumordnungspolitik in die Hand. Denn sie sind vor Ort am nächsten an der Bevölkerung und wissen genau, welche Maßnahme der lokale Wohnungsmarkt braucht. Der vorliegende Entwurf schützt landwirtschaftliche Betriebe ebenso wie Familien mit einem Eigengebrauch. Den einen geht die vorliegende Gesetzesvorlage zu weit, den anderen zu wenig weit. Das ist ein guter Gradmesser, dass man einen vernünftigen Kompromiss gefunden hat“, erklärt LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. Vor dem Beschluss in der Landesregierung wurde der Gesetzesentwurf in Begutachtung geschickt.</p>
<p>LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span> betont: „Mit der Wohnbauförderung haben wir in Tirol ein Erfolgsmodell für mehr leistbares Wohnen. Alleine im Jahr 2025 wurden 434 Millionen Euro investiert, soviel wie noch nie zuvor. Weiterhin gibt es jedoch viele gewidmete Bauflächen, die über viele Jahre ungenutzt bleiben – etwa aufgrund von Spekulationen. Diese Flächen müssen wir nutzen. Gerade im gebirgigen Tirol ist jeder Quadratmeter Baufläche wichtig. Mit der Baulandmobilisierungsabgabe unterstützen wir die Gemeinden dabei, vorhandene Baulandreserven zu mobilisieren.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Gemeinde bestimmt über Einführung und Höhe der Abgabe</span></p>
<p>Nach einer angemessenen Übergangsfrist können Gemeinden die Baulandmobilisierungsabgabe ab 2032 einheben.&nbsp;Jede Gemeinde entscheidet mit Beschluss des Gemeinderats selbst, ob sie die Abgabe einführt. Auch die Höhe der jährlichen Abgabe legt der Gemeinderat fest.&nbsp;Das Gesetz definiert lediglich Mindest- und Höchstbeträge.&nbsp;Die Höhe dieser&nbsp;Mindest- und Höchstbeträge richtet sich nach dem durchschnittlichen Grundpreisniveau der Gemeinde.&nbsp;Die Einnahmen bleiben vollständig bei der Gemeinde.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ausnahmen unter anderem für Eigenbedarf und Landwirtschaft</span></p>
<p>Die Abgabe richtet sich gegen langfristig ungenutzte Baulandreserven – also gewidmete Grundstücke für Wohn- und Mischgebiete, die zehn Jahre nach Inkrafttreten der Widmung noch immer nicht bebaut sind bzw. für die keine Baubewilligung vorliegt. Um Treffsicherheit zu garantieren, gibt es mehrere berechtigte Ausnahmentatbestände. Dazu zählen beispielsweise Grundstücke&nbsp;für den Eigenbedarf (Familienfreibetrag), landwirtschaftliche Betriebsflächen, neu erworbene Grundstücke bis fünf Jahre nach Erwerb und Grundstücke im Verlassenschaftsverfahren. Auch Grundstücke von Gemeinden, gemeinnützigen Bauvereinigungen, des Tiroler Bodenfonds und des Landeskulturfonds sind nicht von der Abgabe umfasst. Rechtliche Gründe wie befristet gewidmetes Bauland, Raumordnungsverträge (Vertragsraumordnung), Bausperren, Umlegungs- und Zusammenlegungsverfahren führen ebenfalls zu einer Abgabenbefreiung. Keine Abgabe fällt an, wenn der Eigentümer bei der Gemeinde eine Rückwidmung in Freiland anregt bzw. dieser zustimmt.</p>
<p></p><hr>

<h3>Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung</h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Digitale Verwaltungs- und Essensabrechnung in den Tiroler Landesberufsschülerheimen – wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“:</span> Digitale Essensverwaltung statt Papier, Mehrfacherfassungen und separater Bezahlsysteme: In den sechs Tiroler Landesberufsschülerheimen werden die Abläufe rund um Anmeldung, Essensausgabe und Abrechnung mittlerweile durchgängig digital abgewickelt. Ausgangspunkt war der Aufbau eines Internatsverwaltungsprogramms im Landesberufsschülerheim Innsbruck-Kitzbühel im Jahr 2020. Damit wurde erstmals ein einheitliches Verwaltungssystem geschaffen, das die wesentlichen Aufgabenbereiche der Heimverwaltung – z. B. Anmelde- und Aufnahmeverfahren, Zimmer- und Bettenverwaltung oder Verrechnung der Heimkosten – in einer gemeinsamen Anwendung zusammenführt. In den Folgejahren wurde die digitale Verwaltungsplattform laufend weiterentwickelt und schrittweise in allen sechs Tiroler Landesberufsschülerheimen eingeführt. Seit 2024 liegt der Schwerpunkt auf der Digitalisierung der Verpflegungsprozesse: BerufsschülerInnen melden ihre Mahlzeiten digital an, bei der Ausgabe wird die Konsumation über einen persönlichen QR-Code erfasst und anschließend automatisch abgerechnet. Auch die Gehaltsverrechnung für Landesbedienstete erfolgt bereits automatisiert, ab dem Schuljahr 2026/27 wird zudem eine Schnittstelle zur Bildungsdirektion für die Verrechnung der Berufsschullehrpersonen geschaffen. „Der Tirol Konvent zeigt, dass Verwaltungsvereinfachung oft dort beginnt, wo Abläufe im Alltag konkret einfacher werden. Dieses Projekt verbindet Digitalisierung mit weniger Verwaltungsaufwand, einem effizienteren Ressourceneinsatz und einheitlichen Abläufen in allen sechs Landesberufsschülerheimen“, betont LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. „Die Landesberufsschülerheime sind ein wichtiger Teil des dualen Ausbildungssystems und bieten jungen Menschen während ihrer Berufsschulzeit ein verlässliches Umfeld. Moderne und einheitliche Abläufe tragen dazu bei, die Qualität der Angebote in unseren Landesberufsschülerheimen weiterzuentwickeln und den Anforderungen einer modernen Berufsausbildung gerecht zu werden“, so Bildungslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>. „Wir haben das System Schritt für Schritt aus der Praxis heraus weiterentwickelt. Entscheidend war, bestehende Abläufe nicht einfach zu ersetzen, sondern sie gemeinsam mit den Verantwortlichen zu verbessern und zu digitalisieren. Durch die verlässlichen Teilnehmerzahlen können wir zudem Einkauf und Zubereitung besser planen und Lebensmittelverschwendung reduzieren“, erklärt <span class="regierungsmitglied">Markus Gander</span>, Direktor der Landesberufsschülerheime Innsbruck. Allein an den Standorten in Innsbruck (Lohbachufer und Mandelsberg) nutzen täglich rund 600 HeimschülerInnen sowie zahlreiche Landesbedienstete, externe BerufsschülerInnen und Berufsschullehrpersonen das Verpflegungsangebot.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Neuer Aufsichtsratsvorsitz für die Tiroler Landesmuseen:&nbsp;</span>Auf Antrag von LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle </span>hat die Tiroler Landesregierung ein neues Mitglied für den Aufsichtsrat der Tiroler Landesmuseen-Betriebsgesellschaft m.b.H. bestellt. <span class="regierungsmitglied">Gerhard Burtscher</span> übernimmt mit sofortiger Wirkung die Funktion von <span class="regierungsmitglied">Elisabeth Gürtler</span>, die bereits vor einigen Monaten angekündigt hatte, ihr Aufsichtsratsmandat auf eigenen Wunsch zurückzulegen.&nbsp;„Die Tiroler Landesmuseen mit ihren Häusern sind eine wahre kulturelle Schatzkammer Tirols und zugleich lebendiger Ort künstlerischer Auseinandersetzung. Sie sind Orte, an denen Tirols Geschichte, Kultur und Wissen aktiv erforscht, diskutiert und weitervermittelt werden“, erklärt LH Mattle.&nbsp;Gleichzeitig bedankt sich LH Mattle bei Elisabeth Gürtler für ihr langjähriges Engagement: „Ich danke Elisabeth Gürtler, die sieben Jahre lang als Vorsitzende eine wichtige Funktion im Aufsichtsrat der Landesmuseen bekleidet hat. Mit Gerhard Burtscher haben wir einen ebenso erfahrenen wie kulturaffinen Manager als Vorsitzenden gewinnen können. Wir freuen uns darauf, dass er seine vielfältige Expertise in die Tiroler Landesmuseen einbringt.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Änderung der Geschäftsordnung der Tiroler Landesregierung:</span> Nach dem Amtsverzicht von LR<sup>in</sup> <span class="regierungsmitglied">Astrid Mair </span>hat die Tiroler Landesregierung ihre Geschäftsordnung angepasst. Künftig übernimmt LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>&nbsp;die Ressorts ArbeitnehmerInnen sowie Generationen. LHStv<span class="regierungsmitglied"> Josef Geisler</span>&nbsp;ist künftig für das Ressort Sicherheit sowie den Zivil- und Katastrophenschutz zuständig. LR <span class="regierungsmitglied">Mario Gerber </span>übernimmt das Ressort Veranstaltungs- und Glücksspielwesen. Die neue Geschäftsordnung tritt mit morgen, Mittwoch, in Kraft.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Bauen &amp; Wohnen</category>
				
					<category>Gemeinden</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Mon, 24 Aug 2026 08:57:19 +0200</pubDate>
				
				<title>LHStv Wohlgemuth: „Staatsbürgerschaft steht am Ende eines gelungenen Integrationsprozesses“</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/lhstv-wohlgemuth-staatsbuergerschaft-steht-am-ende-eines-gelungenen-integrationsprozesses/</link>
				<description>Einbürgerungen in Tirol nehmen weiter zu</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e71225e8ca540c40c09b4beb53c9e111a"><span class="regierungsmitglied">725 Verleihungen im ersten Halbjahr 2026 – rund 24 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e45b271a9d23f64b136475bb8662f241f"><span class="regierungsmitglied">Mehr als 1.100 AntragstellerInnen bis Ende Juli – Land optimiert Abläufe&nbsp;</span></li></ul><p>Die Zahl der Einbürgerungen in Tirol ist im ersten Halbjahr 2026 erneut gestiegen. Insgesamt wurde von Jänner bis Ende Juni 725 Personen die österreichische Staatsbürgerschaft verliehen. Im Vergleichszeitraum 2025 waren es 585, im ersten Halbjahr 2024 noch 488 Verleihungen. Damit liegt die Zahl der Einbürgerungen heuer um rund 24 Prozent über dem Vorjahreswert und um knapp 49 Prozent über dem Vergleichszeitraum 2024.</p>
<p>„Die österreichische Staatsbürgerschaft steht am Ende eines erfolgreichen Integrationsprozesses. Wer die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt, sich hier ein Leben aufgebaut hat und dauerhaft Teil unserer Gesellschaft ist, soll ein faires und ordentliches Verfahren erwarten können. Gleichzeitig ist die Staatsbürgerschaft mit klaren Rechten und Pflichten verbunden. Deshalb müssen die gesetzlichen Voraussetzungen in jedem einzelnen Fall sorgfältig geprüft werden“, betont der für Staatsbürgerschaftsangelegenheiten zuständige LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth.</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Mehr als 1.100 Anträge bis Ende Juli</span></p>
<p>Auch bei den Anträgen setzt sich der Anstieg fort. Bis Ende Juli 2026 wurden bereits 1.161 Antragsteller verzeichnet, davon 365 syrische, 188 afghanische und 122 türkische Staatsangehörige. Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2025 waren es 1.879 Antragsteller, 2024 insgesamt 1.291. Allein im ersten Halbjahr 2026 wurden 1.018 Antragsteller registriert – gegenüber 931 im Vergleichszeitraum 2025 und 586 im ersten Halbjahr 2024.</p>
<p>Die steigenden Zahlen stellen auch die zuständige Abteilung des Landes vor Herausforderungen. Auffällig ist insbesondere die zunehmende Zahl von Anträgen, bei denen die gesetzlichen Verleihungsvoraussetzungen nicht erfüllt sind. Während 2024 insgesamt 32 Abweisungsbescheide ausgestellt wurden und 2025 49, waren es 2026 bislang bereits 74.</p>
<p>„Unser Anspruch ist klar: Wer einen Antrag stellt, hat ein Recht auf eine sorgfältige Prüfung und eine verlässliche Abwicklung. Gleichzeitig müssen wir angesichts steigender Antragszahlen unsere Abläufe laufend weiterentwickeln, damit die vorhandenen Ressourcen möglichst unmittelbar für die Bearbeitung der Verfahren eingesetzt werden können“, so LHStv Wohlgemuth.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Neue Gruppenberatung schafft mehr Zeit für Verfahren</span></p>
<p>Dafür wurden die internen Abläufe bereits angepasst. Seit November 2025 werden neue Fälle abhängig von Beschäftigungsausmaß und weiteren Zuständigkeiten der SachbearbeiterInnen in der Reihenfolge ihres Einlangens verteilt. Dadurch soll eine ausgewogenere Verteilung der Verfahren gewährleistet werden.</p>
<p>Seit April 2026 setzt das Land zudem auf ein neues Beratungsmodell. Statt individueller Erstberatungen finden einmal monatlich zwei Informationsveranstaltungen für jeweils bis zu 80 Personen statt – eine für Menschen mit internationalem Schutz und eine für Drittstaatsangehörige mit Aufenthaltstiteln sowie UnionsbürgerInnen. Die bisherigen Erfahrungen sind positiv: Die Qualität der anschließend eingebrachten Anträge ist laut zuständiger Abteilung nicht geringer als nach den früheren Einzelberatungen, gleichzeitig bleibt den Sachbearbeiter mehr Zeit für die eigentliche Bearbeitung der Verfahren.</p>
<p>„Bei steigenden Fallzahlen müssen wir dort effizienter werden, wo es möglich ist, ohne bei der Qualität der Verfahren Abstriche zu machen. Die neue Gruppenberatung ist dafür ein gutes Beispiel: Wir stellen weiterhin umfassende Informationen zur Verfügung und schaffen gleichzeitig mehr Kapazitäten für die Bearbeitung der Anträge“, erklärt LHStv Wohlgemuth.</p>
<p>Zu den größten Herausforderungen in der Vollziehung zählen weiterhin komplexe Verfahren von Personen aus Staaten, in denen notwendige Personenstandsdokumente teilweise nicht verfügbar sind, sowie Verfahren rund um gesundheitlich begründete Ausnahmen vom Nachweis der Deutsch- und Geschichtskenntnisse.</p>
<p>„Die Staatsbürgerschaft ist ein besonderer Schritt. Entsprechend verantwortungsvoll müssen wir damit umgehen: mit klaren Voraussetzungen, einer sorgfältigen Prüfung und Verfahren, die so effizient wie möglich abgewickelt werden. Genau diesen Weg werden wir in Tirol weitergehen“, so LHStv Wohlgemuth abschließend.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Gesellschaft &amp; Soziales</category>
				
					<category>Staatsbürgerschaft</category>
				
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			<item>
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				<pubDate>Sun, 23 Aug 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Starke Strukturen für gelingende Integration in Tirol</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/starke-strukturen-fuer-gelingende-integration-in-tirol/</link>
				<description>Land Tirol unterstützt aktuell 56 Integrationsprojekte mit rund 2,2 Millionen Euro </description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e217d0346499aea97960702ff0be20598"><span class="regierungsmitglied">Schwerpunkte reichen von Beratung und Deutschlernen bis zu Bildung, Gesundheit und regionaler Integrationsarbeit&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e6e5fb5dba882d3ecb126c79792f432f5"><span class="regierungsmitglied">LHStv Wohlgemuth: „Integration gelingt dort, wo Menschen Orientierung bekommen, Chancen nutzen und Teil unserer Gesellschaft werden“&nbsp;</span></li></ul><p>Integration entscheidet sich im Alltag: beim Erlernen der deutschen Sprache, in Kindergarten und Schule, beim Einstieg in den Arbeitsmarkt, im Kontakt mit Behörden und Beratungsstellen und nicht zuletzt beim Zusammenleben in den Gemeinden. Das Land Tirol unterstützt deshalb auch 2026 ein breites Netz an Integrationsangeboten. Aktuell wurden rund 2,2 Millionen Euro für insgesamt 56 Projekte zugesagt.</p>
<p>„Integration ist keine Einbahnstraße und sie passiert auch nicht von selbst. Wer neu zu uns kommt, muss bereit sein, Deutsch zu lernen, unsere Regeln und Werte zu respektieren und seinen Beitrag zu leisten. Gleichzeitig müssen wir die Voraussetzungen schaffen, damit Integration auch gelingen kann. Genau dafür brauchen wir starke Strukturen und Angebote, die dort ansetzen, wo Unterstützung tatsächlich notwendig ist“, betont Integrationsreferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Integration findet vor Ort statt</span></p>
<p>Einen wesentlichen Schwerpunkt bildet die Beratung. Rund 658.000 Euro fließen in unterschiedliche Beratungsangebote – von Sozial- und Rechtsberatung über psychosoziale Unterstützung bis hin zu Arbeitsmarkt- und Antirassismusberatung. Weitere rund 534.000 Euro werden für regionale Integrationsarbeit eingesetzt. Dazu zählen insbesondere IntegrationskoordinatorInnen und Anlaufstellen in Gemeinden und Städten wie Imst, Telfs, Hall, Schwaz, Jenbach, Wörgl und Kufstein sowie weitere regionale Projekte.</p>
<p>„Ob Integration funktioniert, entscheidet sich nicht am Schreibtisch, sondern vor Ort. In den Gemeinden, in der Schule, am Arbeitsplatz und im täglichen Zusammenleben. Deshalb ist es uns wichtig, auch außerhalb des Zentralraums verlässliche Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner zu haben. Integration muss in ganz Tirol funktionieren“, so LHStv Wohlgemuth.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sprache und Bildung als Schlüssel</span></p>
<p>Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Bildung und Sprache. Mit rund 144.000 Euro unterstützt die Integrationsförderung Lernangebote für Kinder – darunter Lernhilfen, Sprachförderung und Angebote für Kindergartenkinder. Für Erwachsenenbildung stehen rund 205.000 Euro zur Verfügung. Gefördert werden unter anderem Deutsch- und Basisbildungsangebote sowie Projekte, die insbesondere Menschen mit erschwertem Zugang zu bestehenden Bildungsangeboten erreichen.</p>
<p>„Deutsch zu können ist der Schlüssel für nahezu alles Weitere: für Bildung, Arbeit, Selbstständigkeit und dafür, mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen. Deshalb setzen wir bewusst früh an – bei Kindern genauso wie bei Erwachsenen. Unser Ziel muss immer sein, Menschen möglichst rasch dazu zu befähigen, ihr Leben selbstständig zu gestalten“, erklärt LHStv Wohlgemuth.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Unterstützung dort, wo sie gebraucht wird</span></p>
<p>Rund 330.000 Euro werden für Angebote im Gesundheitsbereich für Menschen mit Migrationshintergrund in besonders vulnerablen Lebenslagen eingesetzt, darunter psychosoziale Unterstützung sowie Hebammenbetreuung. Rund 171.000 Euro fließen in Projekte für Begegnung, Orientierung, Mentoring und gesellschaftliche Teilhabe. Ergänzt wird das Angebot durch Dolmetschunterstützungen für soziale Einrichtungen sowie Basisförderungen für etablierte Träger.</p>
<p>Für LHStv Wohlgemuth zeigt die Bandbreite der insgesamt 56 geförderten Projekte, dass Integrationspolitik als Querschnittsmaterie gedacht werden müsse: „Gute Integration heißt für mich: klare Erwartungen auf der einen Seite und echte Chancen auf der anderen. Sprache lernen, Bildung nutzen, arbeiten und sich an unsere gemeinsamen Regeln halten – das erwarten wir. Gleichzeitig sorgen wir dafür, dass Menschen die Unterstützung bekommen, die sie brauchen, um diese Erwartungen auch erfüllen zu können.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">„Ziel ist ein selbstständiges Leben“</span></p>
<p>Dabei gehe es nicht darum, dauerhaft Parallelstrukturen aufzubauen, sondern Menschen möglichst schnell in bestehende gesellschaftliche Strukturen einzubinden.„Am Ende muss erfolgreiche Integrationspolitik dazu führen, dass spezielle Unterstützung immer weniger notwendig wird. Menschen sollen möglichst schnell auf eigenen Beinen stehen können. Sprache, Bildung und Arbeit sind dafür die wichtigsten Schlüssel. Die 56 geförderten Projekte leisten dazu in ganz unterschiedlichen Bereichen einen wichtigen Beitrag“, so LHStv Wohlgemuth abschließend.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Integrationsförderung 2026</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">56 Projekte | rund 2,2 Mio. Euro zugesagte Fördermittel</span></p><ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e5b0823f9296e25fbb998d5909b650c57"><span>Beratungsangebote: 657.725 Euro&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e3ef1179bab796ab854706722f545ce2e"><span>Regionale Integrationsarbeit: 534.329 Euro&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ebe2607ab8965fd368979e9ba38cdb5a0"><span>Gesundheit: 330.025 Euro&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e4d24a29b38e75c05f5930c9368acc727"><span>Erwachsenenbildung: 205.315 Euro&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e5d3817c881d4572038c24cf8f5476aed"><span>Begegnung &amp; Orientierung: 170.887 Euro&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="edceb7c065883d8b535bd5b09f75ebaa4"><span>Lernangebote für Kinder: 143.575 Euro&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ea064b6f65e4752d3c2ee2bd826daf41d"><span>Basisförderungen: 139.480 Euro&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e31e75ba0b22c87cd46aa9c0a7118de52"><span>Dolmetschunterstützung: 10.880 Euro&nbsp;</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Regionale Strukturen:</span> IntegrationskoordinatorInnen bzw. kommunale Integrationsbeauftragte unter anderem in Imst, Telfs, Hall, Schwaz, Jenbach, Wörgl und Kufstein.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Integration</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Thu, 20 Aug 2026 12:31:49 +0200</pubDate>
				
				<title>Land Tirol investiert rund fünf Millionen Euro in Fuhrpark </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/fuer-tirols-strassen-land-tirol-investiert-rund-fuenf-millionen-euro-in-fuhrpark/</link>
				<description>Rund fünf Millionen Euro fließen 2026 in Fahrzeuge und Anbaugeräte für Straßenerhaltung sowie in den allgemeinen Fuhrpark des Landes</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e57045ad471c4b88caff0ab0f6ae7941e"><span class="regierungsmitglied">Ausstattung für Erhaltungs-, Wartungs- und Winterdienstarbeiten sowie Unwettereinsätze&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="eff0180ba57cef7b48d235f6c8d4d1c50"><span class="regierungsmitglied">Investitionen in allen fünf Baubezirksämter und die dort angesiedelten Straßenmeistereien</span></li></ul><p>Ob in Haiming, Zams, Ried i. O., Vomp, Zirl, Matrei a. B., Zell am Ziller, St. Johann, Wörgl, Kufstein, Leisach, Matrei i. O., Reutte oder Stanzach: 376 MitarbeiterInnen der 14 Tiroler Straßenmeistereien sind das ganze Jahr über im Einsatz, um 2.234 Kilometer Landesstraßen sicher und befahrbar zu halten – bei Schneefall und Glatteis ebenso wie bei Murenabgängen oder notwendigen Instandhaltungsarbeiten. Dafür braucht es neben Erfahrung und eingespielten Abläufen vor allem einen leistungsfähigen Fuhr- und Gerätepark, der für unterschiedlichste Einsätze gerüstet ist. Das Land Tirol investiert deshalb allein im Jahr 2026 rund 3,84 Millionen Euro in die Anschaffung von 21 Großfahrzeugen samt Anbaugeräten für die Straßenerhaltung und weitere rund 1,13 Millionen Euro in 36 Pkw und Anhänger für den allgemeinen Fuhrpark.</p>
<p>„Die Straßenmeistereien sind für Tirols Landesstraßen unerlässlich. Das zeigt sich im täglichen Erhaltungsbetrieb ebenso wie bei einem Wintereinbruch oder nach einem Unwetter, wie erst kürzlich bei den Murenabgängen im Pitztal. Die Arbeit der Straßenmeistereien verlangt viel Einsatz und Erfahrung, aber auch Fahrzeuge und Geräte, die zuverlässig funktionieren. Mit den Investitionen adaptieren und erneuern wir den Fuhrpark gezielt und stellen damit sicher, dass die Straßenmeistereien auch für künftige Anforderungen gut aufgestellt sind“, so der für die Fahrzeug- und Maschinenlogistik des Landes zuständige LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Gut ausgestattet für Straße und Winterdienst</span></p>
<p>Der größte Teil der Investitionen fließt in den Fuhrpark der Straßenerhaltung. Rund 3,84 Millionen Euro werden für Großfahrzeuge samt Anbaugeräten bereitgestellt, die unter anderem bei Erhaltungs-, Wartungs- und Winterdienstarbeiten zum Einsatz kommen. Wie wichtig eine gut ausgestattete Straßenerhaltung besonders im Winter ist, zeigt außerdem der Streusalzbedarf: In einer durchschnittlichen Saison werden in Tirol rund 25.200 Tonnen benötigt.</p>
<p>Weitere 1,13 Millionen Euro fließen in die Erneuerung des Landesfuhrparks – konkret in 36 Pkw und Anhänger, die als Dienstfahrzeuge in verschiedenen Organisationseinheiten eingesetzt werden. Bei der Erneuerung der Pkw-Flotte wird dabei besonderes Augenmerk auf den Umstieg auf E-Mobilität und damit auf nachhaltige Antriebsformen gelegt. Damit wird der Fuhrpark Schritt für Schritt erneuert und an die unterschiedlichen Anforderungen der Landesverwaltung angepasst.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox Aufschlüsselung der Investitionen 2026</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Gesamtinvestition Straßenerhaltung in der Höhe von 3,84 Millionen Euro auf die Baubezirksämter (inkl. Straßenmeistereien) verteilt:</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e6a68f9bd7730fd7a174b1a15c7640ba3"><span class="regierungsmitglied">Baubezirksamt (BBA) Innsbruck</span><span> (Straßenmeistereien Vomp, Zirl, Matrei am Brenner und Zell am Ziller): rund 1,39 Millionen Euro&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="eed4bc95efe74e966a0614eb34eb82a9c"><span class="regierungsmitglied">BBA Kufstein</span><span> (Straßenmeistereien St. Johann, Wörgl und Kufstein): rund 649.000 Euro&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e070bc61b922ab093f7b78b635f2dfcf0"><span class="regierungsmitglied">BBA Imst</span><span> (Straßenmeistereien Haiming, Zams, Ried im Oberinntal): rund 489.000 Euro&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e99106c492b351d648d7eadf0f8ada93e"><span class="regierungsmitglied">BBA Reutte</span><span> (Straßenmeistereien Reutte und Stanzach): rund 126.000 Euro&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="efe9f30f63eeb915587f7dd77ec785a3d"><span class="regierungsmitglied">BBA Lienz</span> (Straßenmeistereien Leisach und Matrei in Osttirol): rund 1,18 Millionen Euro</li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Sat, 15 Aug 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Bauen in Tirol – einfach, sicher und effizient</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/bauen-in-tirol-einfach-sicher-und-effizient/</link>
				<description>Tirol setzt auf Entrümpelung der Bauvorschriften</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e368ff8512083d77d13b1d280a24abb7b"><span class="regierungsmitglied">Wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“</span></li><li data-list-item-id="eb8d31fff932aeb3f7d9ec0fbbe7f029c"><span class="regierungsmitglied">Tirol geht mit Reduktion der Bauvorschriften sowie Vereinfachung von Normen im Wohnbau mit gutem Beispiel voran</span></li><li data-list-item-id="e969be1463d822367878941062de92c9d"><span class="regierungsmitglied">15 Punkte für konkrete Erleichterungen beim Bauen</span></li><li data-list-item-id="e3354adf5883e62a223913c67e056d718"><span class="regierungsmitglied">Ziel: Verfahren vereinfachen und dadurch laufende Kosten senken</span></li></ul><p>Tirol setzt beim Bauen neue Maßstäbe: Mit konkreten Erleichterungen und weniger Bürokratie sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, Wohnraum künftig noch einfacher und schneller umzusetzen. Noch heuer sollen im Zuge des Tirol Konvents Gesetzesänderungen in 15 Punkten beschlossen werden. Die Tiroler Landesregierung beauftragt die zuständigen Dienststellen des Landes mit der weiteren Vereinfachung und Entbürokratisierung der geltenden bau- und raumordnungsrechtlichen Regelungen sowie mit der Ausarbeitung der dafür erforderlichen Rechtsgrundlagen. Tirol will damit eine Vorreiterrolle bei der Vereinfachung des Bauens einnehmen.</p>
<p>„Bundesweit gibt es rund 50.000 Normen und baurechtliche Vorschriften. Die Bürokratie hat den Wohnbau fest im Griff. Gerade Normen sollen Kosten reduzieren und nicht Mehrkosten verursachen. Ich habe daher eine Diskussion über die Vereinfachung des Bauens angestoßen. Es braucht zwei konkrete Hebel: Erstens, muss der Bund die Normungsinstitute wieder zu ihrer eigentlichen Arbeit zwingen, nämlich das Bauen effizienter und kostengünstiger zu machen. Zweitens geben wir jetzt den Auftrag, die Hausaufgaben in Tirol zu erledigen und die geltenden baurechtlichen Vorschriften zu entrümpeln. Jetzt gehen wir in Tirol selbst mit gutem Beispiel voran. Es geht darum, Verfahren einfacher und schneller zu machen und unnötige bürokratische Hürden abzubauen – und das ohne Abstriche bei Sicherheit und Qualität“, erklärt LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Laufende Kosten durch Ausdehnung der Prüfintervalle senken</span></p>
<p>Von der Verlängerung von Prüffristen bei Heizungs- und Klimaanlagen über die Reduktion der Stellplatzverpflichtung bei Mitarbeiterwohnhäusern bis hin zur Erweiterung der Ausnahmen bei der Bewilligungspflicht bei Grundstücksänderungen: 15 konkrete Punkte umfasst die Initiative „Bauen in Tirol – einfach, sicher und effizient“. Dadurch sollen Verfahren vereinfacht und Prüfintervalle ausgedehnt und somit laufende Kosten gesenkt werden.&nbsp;</p>
<p>Ein Beispiel sind Sonnenschutzeinrichtungen: Diese sollen künftig grundsätzlich als untergeordnete Bauteile gelten. Dadurch können bauliche Maßnahmen gegen sommerliche Überwärmung einfacher umgesetzt werden. Auch die thermische Sanierung von Gebäuden, die ab 1998 gebaut wurden, wird erleichtert: Wird nachträglich ein Vollwärmeschutz angebracht, kann dieser um zehn Zentimeter mehr als bisher betragen.&nbsp;</p>
<p>Erleichterungen sind auch bei der Barrierefreiheit vorgesehen: Derzeit ist bei einem Gebäude, das nachträglich zu einer Wohnanlage umgebaut wird, die Barrierefreiheit für das gesamte Gebäude zu gewährleisten, was mit hohen Baukosten verbunden ist. Künftig ist die Barrierefreiheit bei solchen Gebäuden etwa für die im Erdgeschoss befindlichen Wohnungen zu gewährleisten.&nbsp;</p>
<p>Einsparungspotenzial gibt es bei Prüfintervallen: Bei Aufzugs- und Hebeanlagen in Wohnhäusern mit bis zu drei Wohnungen sollen die Prüfintervalle von derzeit einem auf zwei Jahre verlängert werden. Außerdem sollen durch Erleichterungen bei der Anwendung des Notrufsystems der Verwaltungsaufwand als auch die Kosten für die BürgerInnen im laufenden Betrieb spürbar reduziert werden.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ziel: Unnötige bürokratische Hürden beseitigen</span></p>
<p>„Wenn wir Wohnraum schaffen und Wohnen in Tirol leistbarer machen wollen, müssen wir auch die Rahmenbedingungen für die Errichtung verbessern. Dazu gehören nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch einfache Verfahren, klare Vorgaben und weniger Bürokratie. Aufbauend auf bereits beschlossenen Initiativen wie ‚Daheim in Tirol: Grundbedürfnis Wohnen sichern‘ setzen wir nun einen weiteren konkreten Schritt in Richtung Deregulierung und Verfahrensvereinfachung. Unser Ziel ist es, Wohnbau zusätzlich zu den Maßnahmen der Tiroler Wohnbauförderung zu erleichtern“, betont LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.</p>
<p>Bestehende Regelungen sollen auf das notwendige Maß reduziert und praxistaugliche Rahmenbedingungen für BauwerberInnen, Gemeinden und PlanerInnen geschaffen werden, wie LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> erläutert: „Raum- und Bauordnung schaffen den Rahmen dafür, wo und unter welchen Voraussetzungen gebaut werden kann. Umso wichtiger ist es, dass diese Rahmenbedingungen klar, nachvollziehbar und praxistauglich sind und laufend angepasst werden. Wir wollen deshalb genau hinschauen, wo Verfahren vereinfacht, bürokratische Hürden beseitigt werden und Kosten gesenkt werden können. Entbürokratisierung bedeutet dabei nicht&nbsp;weniger Qualität und Sicherheit, sondern mehr Effizienz.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: 15 Punkte für konkrete Erleichterungen beim Bauen</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e8af1502aa09c4bee8c391376690d1468">Entfall der Auflage von Entwürfen von Raumordnungsprogrammen in den Gemeinden</li><li data-list-item-id="ef801762044f4470aee953371d67e529b">Erweiterung der Ausnahmen vom Erfordernis der einheitlichen Bauplatzwidmung</li><li data-list-item-id="efea0d4093527d9e644b9f6df3871a47e">Erweiterung der Ausnahmen bei der Bewilligungspflicht bei Grundstücksänderungen</li><li data-list-item-id="e2c99e59fbdd4f5ef2c33e15b64f22a7f">Erweiterung des Ausnahmekatalogs vom Geltungsbereich der Tiroler Bauordnung&nbsp;</li><li data-list-item-id="e666e95b6e144b37dbe8250f057dc7cf5">Weitere Erleichterungen betreffend brandschutztechnische Sachverständige&nbsp;</li><li data-list-item-id="ecc3d6622de719656952178048ae6c985">Erweiterung des Katalogs der untergeordneten Bauteile</li><li data-list-item-id="e02a556ea2c63b2af723dde54fb6cf32b">Erweiterung von Ausnahmetatbeständen&nbsp;</li><li data-list-item-id="e5838a1329caeab661d453674a897c789">Erweiterung der Möglichkeiten und Ausnahmen bei Bauausführung&nbsp;</li><li data-list-item-id="e500cf787e5ca36905f21581947f4b290">Berücksichtigung von entsprechenden Toleranzen nach dem Stand der Technik in einschlägigen Regelwerken bei der Beurteilung der rechtmäßigen Ausführung von Vorhaben&nbsp;</li><li data-list-item-id="e53734841d88b7c7c7d82ed3623727dea">Erweiterung der Ausnahmeregelungen für nachträgliche thermische Sanierungen</li><li data-list-item-id="e5f9928b92a778e54d563403a30eb5556">Erleichterungen bei Anforderungen an die Barrierefreiheit&nbsp;</li><li data-list-item-id="ece3763117c3cbb43ddd971ca9e5c4b1c">Verlängerung von Prüffristen bei technischen Anlagen (z.B. Aufzugs- und Hebeanlagen sowie Heizungs- und Klimaanlagen)</li><li data-list-item-id="ea277b378476f80b24069a5ec5bc7f627">Erleichterungen bei Notrufeinrichtungen in Aufzugs- und Hebeanlagen&nbsp;</li><li data-list-item-id="ebcccc469af466efe4d360743147e9cd2">Reduktion der Stellplatzverpflichtung bei Mitarbeiterwohnhäusern</li><li data-list-item-id="ec2ba70945e122fa7e9a830bf09173433">Erstellung von Leitfäden zur vereinfachten Umsetzung von Vorschriften&nbsp;</li></ul><p></p><hr>

<h2>Lkw-Dosierungen für das erste Quartal 2027&nbsp;</h2>
<p>Seit 2018 dosiert Tirol am Grenzübergang Kufstein regelmäßig den Lkw-Verkehr, um im Landesinneren die Verkehrssicherheit und den Verkehrsfluss bestmöglich zu gewährleisten. Diese Maßnahme hat sich bewährt und wurde zuletzt auch vom Generalanwalt des EugH nicht angezweifelt. An insgesamt elf verkehrskritischen Tagen wird die Lkw-Dosierung bei Kufstein Nord im ersten Quartal 2027 wieder planmäßig in den frühen Morgenstunden aktiviert. Die Auswahl dieser Tage erfolgt auf Grundlage einer fachlichen Analyse von VerkehrsexpertInnen. Diese orientiert sich an der bewährten Methodik und berücksichtigt Verkehrsprognosen, Polizeiberichte, Erfahrungswerte sowie Verkehrszahlen der Vorjahre. Dabei werden jene Tage identifiziert, an denen in der Früh mit hohem Lkw-Aufkommen auf der A 12 Inntalautobahn bei Kufstein zu rechnen ist und dies mit erhöhtem Kfz-Verkehr auf der A 12 Inntal Autobahn und A 13 Brenner Autobahn zusammentrifft. Die geplanten Dosierungen wurden bereits an Stakeholder im In- und Ausland übermittelt.&nbsp;</p>
<p>„Die Belastungsgrenze für Mensch, Natur und Infrastruktur durch den Transitverkehr ist längst erreicht und Tirol wehrt sich mit seinen Notmaßnahmen dagegen. Zentral ist dabei die Lkw-Dosierung, die an besonders verkehrsstarken Tagen die Verkehrs- und Versorgungssicherheit bestmöglich sicherstellt. Es geht darum, den Pkw-Verkehr und Lkw-Verkehr zu entflechten“, sagt LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. Verkehrslandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> ergänzt: „Die geplanten Dosierungen bauen auf den vorliegenden Erfahrungswerten der Vergangenheit auf und sind auch auf das Baustellenmanagement der ASFINAG im Hinblick auf die Arbeiten an der Luegbrücke abgestimmt. Die Dosierung wird von der Polizei jeweils nur so lange aufrechterhalten, wie es die Verkehrssituation am Korridor erfordert – meist sind das nur wenige Stunden. Im vergangenen Jahr wurde die Lkw-Dosierung durchschnittlich viereinhalb Stunden durchgeführt. Genau diese Stunden machen an besonders verkehrsreichen Tagen für die Aufrechterhaltung der Verkehrs- und Versorgungssicherheit am Brennerkorridor den Unterschied.“&nbsp;</p>
<p>Die Veröffentlichung der weiteren Tage mit Lkw-Dosierung für das gesamte Jahr 2027 erfolgt zusammen mit dem Lueg-Fahrkalender der ASFINAG voraussichtlich im November diesen Jahres. Darin werden die einzelnen Maßnahmen und Fahrverbotstage im Zusammenhang mit der Luegbrücke bekannt gegeben und übersichtlich dargestellt.</p>
<p>Die konkreten Dosiertage finden sich in der Beilage.</p>
<p></p><hr>

<h3>Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung</h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Rechnungsabschluss bestätigt Tirols konsequenten Finanzkurs, Tirol hält zweitbestes Rating:</span> Der Rechnungsabschluss 2025, der in der heutigen Regierungssitzung beschlossen wurde, bestätigt den konsequenten Finanzkurs Tirols: Das Maastricht-Ergebnis fiel um rund 130 Millionen Euro besser aus als geplant, der Ergebnishaushalt ist mit rund 130 Millionen Euro positiv (6,19 Milliarden Euro an Erträgen stehen 6,06 Milliarden Euro an Aufwänden gegenüber) und auch die liquiden Mittel entwickelten sich deutlich besser als veranschlagt. Gleichzeitig hat Tirol (Land und Gemeinden) die geringste Pro-Kopf-Verschuldung Österreichs. Finanzreferent LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle </span>erklärt dazu: „Tirol setzt seinen konsequenten Finanzkurs fort und will den nächsten Generationen keinen Schuldenberg hinterlassen. Wir sind das erste Bundesland mit einem Budget ohne neue Schulden, das Maastricht-Ergebnis fällt besser aus als gedacht und der Rechnungsabschluss gibt uns recht. Wir können uns durch harte Arbeit, strenge Finanzvorgaben und die Unterstützung aller Regierungsmitglieder als finanzieller Musterschüler in Österreich behaupten. Wir sind noch nicht am Ziel, aber auf einem guten Weg.“ Das Land Tirol hat mit diesem Rechungsabschluss bewiesen, die Ziele des Stabilitätspaketes einhalten zu können. Bestätigt wird dieser Kurs auch von S&amp;P Global: Die internationale Ratingagentur hält am Spitzenrating AA+ für Tirol fest und würdigt insbesondere die Konsolidierungsmaßnahmen sowie die konservative Budgetpolitik des Landes.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ausbau von Tagespflegeplätzen in Reutte: </span>Die Tiroler Landesregierung hat heute zudem den Ausbau des Tagespflegeangebots in Reutte beschlossen. Im Seniorenzentrum Reutte sollen die bestehenden Räumlichkeiten mit 24 Tagespflegeplätzen generalsaniert und ein neuer Tagespflegebereich mit insgesamt zwölf Plätzen geschaffen werden, um die wohnortnahe Betreuung für ältere Menschen weiter zu verbessern. Dafür stellt das Land Tirol eine Förderung in Höhe von 540.000 Euro zur Verfügung. „Unser Ziel ist es, den Tirolerinnen und Tirolern so lange wie möglich ein qualitätsvolles Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Mit Angeboten wie der Tagespflege investieren wir in eine zukunftsorientierte Pflege, sichern die Lebensqualität der Betroffenen und können die pflegenden Angehörigen spürbar entlasten“, betont LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. Im Rahmen des Strukturplans Pflege 2023-2033 investiert das Land Tirol vorrangig in den Ausbau von teilstationären Pflegeangeboten wie die Tagespflege und das Betreute Wohnen. „Der Strukturplan Pflege bildet die Basis für die weitere Entwicklung der Pflege in Tirol. Dabei werden nicht nur die aktuelle Versorgungslage und die Personalsituation berücksichtigt, sondern auch die wachsende Bedeutung alternativer Pflegeformen. Mit dem Ausbau der Tagespflege in Reutte schaffen wir eine wohnortnahe, flexible und bedarfsgerechte Unterstützung für pflegebedürftige Menschen direkt vor Ort“, so Pflegelandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Landwirtschafts- und Landarbeiterkammerwahlen 2027 – Wahlausschreibung beschlossen: </span>Die Tiroler Landesregierung hat in der heutigen Regierungssitzung die Ausschreibung der Wahlen zur Vollversammlung der Landwirtschaftskammer, zur Vollversammlung der Landarbeiterkammer sowie zu den Vorständen der Bezirkslandwirtschaftskammern für 23. Februar 2027 beschlossen. Die Kundmachung der Wahlausschreibung erfolgt am 7. September 2026. Agrarreferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>: „Die Landwirtschafts- und Landarbeiterkammerwahlen sind ein wichtiges demokratisches Instrument für unsere Landwirtinnen und -wirte sowie unsere Landarbeiterinnen und Landarbeiter. Hier wird entschieden, wer ihre Interessen in den kommenden Jahren vertritt und die Zukunft der Tiroler Land- und Forstwirtschaft mitgestaltet."&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Landespreis für Wissenschaft 2026: </span>Diese mit 14.000 Euro dotierte höchste wissenschaftliche Auszeichnung des Landes Tirol erhält in diesem Jahr Universitätsprofessor Dipl.-Ing. Dr. <span class="regierungsmitglied">Wolfgang Streicher</span>, Leiter des Instituts für Konstruktion und Materialwissenschaften und der Abteilung für Energieeffizientes Bauen an der Universität Innsbruck. Die Jury würdigt damit seine herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Energieeffizienz und der nachhaltigen Gebäudetechnik. „Die Energiewende ist eine der zentralen Zukunftsaufgaben unseres Landes. Tirol hat das Potential, sich selbst mit sauberer, günstiger und heimisch erzeugter Energie zu versorgen und Energie auch zu speichern. Unser Ziel ist klar: Tirol soll bis 2050 energieautonom werden. Dafür brauchen wir verlässliche, evidenzbasierte Grundlagen, die uns zeigen, welche Maßnahmen notwendig und wirksam sind. Professor Streicher hat die Tiroler Energieszenarien maßgeblich mitentwickelt und leistet mit seiner Forschung einen wesentlichen Beitrag dazu, dass wir die richtigen Entscheidungen treffen und die Energiewende in Tirol erfolgreich umsetzen können. Seine Arbeit zeigt, wie Wissenschaft konkrete Orientierung für die Zukunft unseres Landes gibt. In Anerkennung seiner herausragenden Forschungsleistungen wurde Wolfgang Streicher von der Jury einstimmig für den Tiroler Landespreis für Wissenschaft 2026 nominiert“, erklärt LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. Auch Wissenschaftslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> betont: „Professor Streicher kann auf eine beeindruckende akademische Erfolgsbilanz verweisen und trägt mit seiner Forschung entscheidend zur internationalen Reputation der Universität Innsbruck im Bereich des energieeffizienten Bauens bei.“ Der mit 4.000 Euro dotierte Förderungspreis des Landes Tirol für Wissenschaft 2026 geht auf Vorschlag von Professor Streicher an den Nachwuchswissenschaftler Dipl.-Ing. <span class="regierungsmitglied">Simon Beck</span>, Universitätsassistent am Arbeitsbereich Energieeffizientes Bauen der Universität Innsbruck. Der Tiroler Landespreis für Wissenschaft wird seit 1984 jährlich zur Anerkennung herausragender wissenschaftlicher Leistungen vergeben. Die offizielle Preisverleihung findet am 12. Oktober 2026 im Landhaus statt.</p>]]></content:encoded>
				
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				<pubDate>Sun, 09 Aug 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Reminder: Heizkostenzuschuss 2026/2027 </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/heizkostenzuschuss-2026-2027-mit-optimiertem-service-und-weniger-buerokratie-1-1/</link>
				<description>mit optimiertem Service und weniger Bürokratie</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e3ed933a3417986dab18c2ef189fbe1f6"><span class="regierungsmitglied">Wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“: einfachere Antragstellung für BürgerInnen, effizientere Abwicklung für Verwaltung&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e0c6f53e51bca718b1984439cf5402f59"><span class="regierungsmitglied">250 Euro für einkommensschwächere Haushalte</span></li><li data-list-item-id="e5a3c9f98ac2d74d1d342af85502ce173"><span class="regierungsmitglied">Antragsfrist für Zuschuss 2026/2027 startet im Mai</span></li><li data-list-item-id="e7da78f6ddb6714991b757fd2adf526d8"><span class="regierungsmitglied">Erhöhte Einkommensgrenzen: Mehr Menschen profitieren von Zuschuss&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e4a141a7c57bb35d64f1dc21ba440d081"><span class="regierungsmitglied">Zuschuss wird ab September 2026 mit Beginn der Heizsaison ausbezahlt</span></li><li data-list-item-id="e366b4b703261f2acbc607b8504577f81"><span class="regierungsmitglied">Informationen unter&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at/gesellschaft-soziales/soziales/heizkostenzuschuss/"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/heizkostenzuschuss</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;</span></li></ul><p>Heizkosten sind gerade für einkommensschwächere Haushalte eine Herausforderung – nicht zuletzt sorgt die aktuelle weltpolitische Lage und damit einhergehende Auswirkungen auf den Energiemarkt bei vielen Menschen für Unsicherheit. Gerade dann, wenn jeder Euro zählt, braucht es rasche und unkomplizierte Unterstützung. Das Land Tirol setzt den bewährten Heizkostenzuschuss auch für die Heizperiode 2026/2027 fort und spricht mit höheren Einkommensgrenzen zusätzlich Menschen an, die Unterstützung brauchen. Zudem wurde die Antragstellung im Zuge des Tirol Konvents grundlegend vereinfacht. Eine Beantragung des Zuschusses ist zwischen 1. Mai und 31. Oktober 2026 möglich. Ausbezahlt wird der Zuschuss einmalig ab September 2026 mit Beginn der Heizsaison.</p>
<p>„Der Heizkostenzuschuss ist ein wichtiges und bewährtes Instrument, um jene zu unterstützen, die Hilfe brauchen. Wir wollen den Zugang vereinfachen: Mit dem Tirol Konvent setzen wir auf eine vereinfachte Antragstellung. Mit den angehobenen Einkommensgrenzen profitieren noch mehr Tirolerinnen und Tiroler, die Hilfe brauchen“, betont LH<span class="regierungsmitglied">&nbsp;Anton Mattle</span>.</p>
<p>„Mit dem Heizkostenzuschuss leisten wir auch heuer einen gezielten Beitrag zur Entlastung vieler Haushalte. Uns ist wichtig, dass diese Unterstützung jene erreicht, die sie am dringendsten brauchen – rasch, unbürokratisch und mit einer möglichst einfachen Antragstellung, die sich an der Lebensrealität der Menschen orientiert“, so LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Schneller, einfacher, digitaler: Die wichtigsten Neuerungen im Detail</span></p>
<p>Die Netto-Haushaltseinkommensgrenzen wurden im Vergleich zum Vorjahr erhöht und betragen nun für einen Ein-Personen-Haushalt bis zu 1.435 Euro, für zwei Personen bis zu 2.265 Euro, für drei Personen bis zu 2.665 Euro und für vier Personen bis zu 2.965 Euro. Für jede weitere Person im Haushalt erhöht sich die Grenze um 300 Euro. Die Höhe der Förderung beträgt 250 Euro pro Haushalt.</p>
<p>Ob Anspruch auf einen Heizkostenzuschuss besteht, können Interessierte vorab – ohne Rechtsanspruch – mittels Heizkostenzuschuss-Rechner ausrechnen. Dieser steht unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/gesellschaft-soziales/soziales/heizkostenzuschuss/">www.tirol.gv.at/heizkostenzuschuss</a> zur Verfügung.</p>
<p>Die Einreichung erfolgt bevorzugt über das Online-Formular auf der genannten Website, wobei auch eine analoge Antragstellung weiterhin möglich ist. Grundsätzlich erfolgt die Angabe des Haushaltseinkommens im Erklärungsweg. Bei den Angaben zum Haushaltseinkommen des Vorjahres müssen AntragstellerInnen bestätigen, dass ihre Angaben der Wahrheit entsprechen. Vor der Auszahlung werden im Einzelfall Überprüfungen durchgeführt – es können Unterlagen beim Antragsteller bzw. bei der Antragstellerin angefordert werden.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Einfachere Beantragung für EmpfängerInnen des Zuschusses im Vorjahr</span></p>
<p>Allen FördernehmerInnen, denen der Heizkostenzuschuss 2025/2026 des Landes bewilligt wurde, wird vom Amt der Tiroler Landesregierung, Abteilung Soziales, neuerlich ein Antragsformular zugestellt. Somit können Bezugsberechtigte aus dem Vorjahr ihre angegebenen Daten kontrollieren und bei weiterem Bedarf den Heizkostenzuschuss erneut unkompliziert beantragen.&nbsp;</p>
<p>Haushalte von MindestpensionistInnen mit Bezug einer Ausgleichszulage, die bereits den Heizkostenzuschuss 2025/2026 erhalten haben, müssen keinen Antrag stellen. Diese erhalten nach Prüfung ein Zusageschreiben, die Auszahlung erfolgt automatisiert.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tiroler Hilfswerk bietet auch Online-Beratungen an</span></p>
<p>Jene, die Unterstützung benötigen, können sich an ihre Standortgemeinde oder an das Tiroler Hilfswerk in Innsbruck wenden. Neben Vor-Ort-Beratungen bietet das Tiroler Hilfswerk auch Online-Beratungen an. Termine für eine Beratung via Video oder Telefon können einfach und unkompliziert via&nbsp;<a href="https://termin.tirol.gv.at/public/standorte/amt-d-tiroler-landesreg/leistungen/tiroler-hilfswerk-beratungsgespraech" target="_blank" rel="noreferrer">Online-Terminvereinbarung des Landes</a> gebucht werden.</p>
<p>Alle Informationen sowie das Antragsformular finden sich ab 1. Mai 2026 unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/gesellschaft-soziales/soziales/heizkostenzuschuss/" target="_blank">www.tirol.gv.at/heizkostenzuschuss</a>. Eine Beantragung ist auch über das Landes-Online-Portal <a href="https://anmeldung.tirol.gv.at/profile/SAML2/POST/SSO?execution=e1s2" target="_blank" rel="noreferrer">„Digital Service Tirol“</a> möglich.</p>]]></content:encoded>
				
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