<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>






	<rss version="2.0"
		 xmlns:content="https://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
		 xmlns:atom="https://www.w3.org/2005/Atom">
		<channel>
			<title>Land Tirol - Meldungen</title>
			<link>https://www.tirol.gv.at/</link>
			<description>Aktuelle Meldungen vom Amt der Tiroler Landesregierung</description>
			<language>de</language>
			<docs>https://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
			
				<copyright>Land Tirol</copyright>
			
			<pubDate>Sat, 07 Nov 2026 00:15:07 +0100</pubDate>
			<lastBuildDate>Sat, 07 Nov 2026 00:15:07 +0100</lastBuildDate>
			
			<atom:link href="https://www.tirol.gv.at/rss/lhstv-philip-wohlgemuth/" rel="self" type="application/rss+xml" />
			<generator>Land Tirol</generator>
			
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-60071</guid>
				<pubDate>Thu, 05 Nov 2026 10:00:00 +0100</pubDate>
				
				<title>Deutsch lernen, Chancen schaffen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/deutsch-lernen-chancen-schaffen/</link>
				<description>Land Tirol führt Deutschkurskoordination fort </description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/0/6/csm_Wohlgemuth-9_271f557059.jpg" length="2390229" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eea44d676a46419db1520c6fc333ecb7c"><span class="regierungsmitglied">Fortführung der Deutschkurskoordination Tirol bis September 2028</span></li><li data-list-item-id="ef2b0b348669bf0cca2b34e007f4a0850"><span class="regierungsmitglied">Koordinationsstelle sorgt für bedarfsgerechte Deutschlernangebote und stärkt regionale Vernetzung</span></li><li data-list-item-id="eebe5552dc67f7e034555eae494af3dac"><span class="regierungsmitglied">Online-Landkarte&nbsp;</span><a href="http://www.deutschlernen-tirol.at" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">www.deutschlernen-tirol.at</span></a><span class="regierungsmitglied"> bietet Überblick über rund 600 Kursangebote von 30 Bildungsträgern</span></li><li data-list-item-id="e86057d9ed703c92ee0bf1c2d08b182f1"><span class="regierungsmitglied">Jährlich rund 20 Vernetzungsveranstaltungen&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ecf85e340a023e0c1e123911a12647154"><span class="regierungsmitglied">Entwicklung eines digitalen Leitfadens für Deutschkursförderungen</span></li></ul><p>Gute Deutschkenntnisse sind wichtig für Bildung, Beruf und gesellschaftliche Teilhabe.&nbsp;Deshalb setzt das Land Tirol die Deutschkurskoordination fort. Sie sorgt dafür, dass Deutschkurse in Tirol gut aufeinander abgestimmt sind. Außerdem hilft sie dabei, fehlende Kursangebote in den Regionen zu erkennen.&nbsp;Auf Antrag von Landeshauptmann&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> und Integrationsreferent LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span> beschloss die Tiroler Landesregierung diese Woche, dafür bis zu 300.000 Euro bereitzustellen. Die Tiroler Arbeitsmarktförderungsgesellschaft (amg tirol) übernimmt weiterhin die Koordination bis September 2028.</p>
<p>„Der Erwerb und die Erweiterung von Deutschkenntnissen sind zentrale Voraussetzungen für den Zugang zu Bildung sowie die Integration in den Arbeitsmarkt. Gute Deutschkenntnisse sind Türöffner und Chance, aber auch eine Grundvoraussetzung, um in unserem Land Fuß zu fassen“, betont LH Mattle.</p>
<p>Integrationsreferent LHStv Wohlgemuth unterstreicht: „Sprache ist der Schlüssel zu einem selbstbestimmten Leben und zu gelungener Integration. Wer Deutsch spricht, findet leichter Arbeit, kann sich im Alltag besser zurechtfinden und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Entscheidend ist deshalb, dass Menschen auch tatsächlich Zugang zu passenden Lernangeboten haben – unabhängig davon, in welcher Region Tirols sie leben. Hier setzt die Deutschkurskoordination an: Sie vernetzt die Einrichtungen, macht bestehende Angebote sichtbar und soll dabei helfen, Lücken gezielt zu schließen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Überblick über Kursangebote und Orientierung zu Förderangeboten</span></p>
<p>Die Deutschkurskoordination Tirol gibt es seit 2021. Sie bringt Bildungs-, Beratungs- und Betreuungseinrichtungen in den Tiroler Bezirken zusammen. Ihr Ziel ist es, Deutschkurse besser aufeinander abzustimmen und Lücken im Angebot zu erkennen.&nbsp;Dafür erfasst sie bestehende Deutschkurse und Sprachpraxisangebot und betreut die Online-Angebotslandkarte „<a href="https://deutschlernen-tirol.at/" target="_blank" rel="noreferrer">Deutschkurse in Tirol</a>“, die jährlich rund 9.000 Aufrufe verzeichnet. Zudem organisiert die Koordinationsstelle Informations- und Vernetzungstreffen. So können sich die Einrichtungen austauschen und voneinander lernen.</p>
<p>Die Online-Landkarte bietet einen Überblick über rund 600 Deutschkurse und Sprachpraxisangebote von 30 Bildungsträgern. Zudem finden jährlich rund 20 Informations- und Vernetzungsveranstaltungen statt – damit wurde ein Netzwerk von 430 Fachpersonen geschaffen. Dieses Netzwerk setzt sich aus Mitarbeitenden der Bildungsträger, Beratungseinrichtungen, ÖIF (Österreichischer Integrationsfonds) und der Verwaltung zusammen. Darüber hinaus wurde ein einfacher Leitfaden als Orientierungshilfe zu den Förderangeboten für Deutschkurse entwickelt. Dieser hat das Ziel, die Suche nach der richtigen Deutschkursförderung für Beratende und Kursteilnehmende zu erleichtern. Der Leitfaden ist online abrufbar:&nbsp;<a href="https://deutschlernen-tirol.at/foerderleitfaden/" target="_blank" rel="noreferrer">Förderleitfaden | Deutsch lernen Tirol</a></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bewährte Arbeit wird fortgesetzt</span></p>
<p>Die neue Projektphase läuft von November 2026 bis September 2028. In dieser Zeit wird die Deutschkurskoordination ihre bisherige Arbeit fortsetzen und weiterentwickeln. Dazu gehören die laufende Aktualisierung der Online-Landkarte, die Abstimmung der Deutschkurse in den Regionen und die enge Zusammenarbeit mit Bildungs-, Beratungs- und Betreuungseinrichtungen in den Bezirken.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Arbeit</category>
				
					<category>Integration</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-60049</guid>
				<pubDate>Tue, 03 Nov 2026 12:32:29 +0100</pubDate>
				
				<title>Gütesiegel sichert Qualität auf Pisten und Naturrodelbahnen </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/guetesiegel-sichert-qualitaet-auf-pisten-und-naturrodelbahnen/</link>
				<description>Wintersport mit Qualität: 20 Naturrodelbahnen und 22 Skigebiete erhalten Auszeichnung bzw. Verlängerung der Gütesiegel </description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e99591b0cd63fa888381f5f32a51b8bfa"><span class="regierungsmitglied">Sicherheit braucht Verantwortung: Gütesiegel als Garant für sichere Infrastruktur – Appell für Eigenverantwortung beim Wintersport</span></li><li data-list-item-id="e543607191fa17305ab5b475816a00197"><span class="regierungsmitglied">Gütesiegel-Verleihung Ende November bei den Seilbahntreffs der Wirtschaftskammer Tirol</span></li></ul><p>Mit Gütesiegeln stärkt das Land Tirol Qualität und Sicherheit auf Skipisten, Naturrodelbahnen und Loipen. Auf Antrag von Sportreferent LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span> werden zahlreiche Gütesiegel für fünf bzw. drei Jahre verlängert und der Kreis der prämierten Rodel-Wintersportdestinationen, welche den strengen Kriterien entsprechen, auch erweitert. Das beschloss die Tiroler Landesregierung in ihrer heutigen Sitzung. Damit tragen in Tirol nunmehr insgesamt rund 60 Naturrodelstrecken und 55 Skigebiete ein Gütesiegel. Die Verleihung der Skigebiets- und Naturrodelbahn-Gütesiegel findet Ende November bei den Seilbahntreffs der Wirtschaftskammer Tirol statt.&nbsp;</p>
<p>Die Wintersaison steht in den Startlöchern und LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> sieht in den Gütesiegeln einen wesentlichen Markenkern Tirols: Sicherheit, Verlässlichkeit und hohe Qualität für die Bevölkerung und die Gäste gleichermaßen: „Tirol ist das Wintersportland Nummer eins. Ich freue mich, dass in unserem Land ein derart breites Angebot an ausgezeichneten Wintersportstätten zur Verfügung stehen. Mein Dank gilt allen Betreiberinnen und Betreibern, die in Qualität, Sicherheit und Freizeitspaß investieren. Tirol steht für Wintersport auf höchstem Niveau und ich freue mich gemeinsam mit tausenden Tirolerinnen und Tirolern sowie vielen Gästen auf einen tollen Winter“, ist LH Mattle überzeugt: „Diese Gütesiegel stärken auch das Vertrauen in Tirol als Sport- und Tourismusregion und sind Ausrufezeichen unseres Anspruchs als führende Wintersportdestination. Qualität ist oberste Prämisse.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Strenge Kriterien für Gütesiegel</span></p>
<p>Betriebe und Tourismusverbände in ganz Tirol können um die Ausstellung eines Gütesiegels ansuchen. Zu den Qualitäts- und Sicherheitskriterien zählen etwa eine ausreichende und einheitliche Beschilderung, regelmäßige Präparierung und Wartung sowie eine korrekte Klassifizierung der Strecke im jeweiligen Schwierigkeitsgrad. Ab dem Zeitpunkt der Auszeichnung besteht bei Naturrodelbahnen eine fünfjährige Gültigkeit des Gütesiegels. Bei Ski- und Loipengebieten beträgt die Gültigkeitsdauer drei Jahre. Betriebe und Tourismusverbände können nach Ablauf des Gütesiegels eine Verlängerung beantragen. Wer das Gütesiegel für Piste, Rodelbahn oder Loipengebiet tragen möchte, kann sich beim Land Tirol/Abteilung Sport darum bewerben. ExpertInnen prüfen die Einhaltung der Standards.</p>
<p>„Sport braucht gute Infrastruktur – von Fußballplätzen über Schwimmflächen und Loipen bis hin zu Eislaufplätzen und Trainingshallen. Davon profitieren Breiten- und Spitzensport gleichermaßen“, betont LHStv Wohlgemuth und verweist auf die Bedeutung des Wintersports für das Sportland Tirol: „Wintersport ist in Tirol ein Lebensgefühl – für die Bevölkerung und Gäste aus aller Welt. Mit dem Gütesiegel wird ein hohes Maß an Sicherheit für alle garantiert. Das Siegel untermauert die Qualität und die Vielfalt unserer Wintersportanlagen.“&nbsp;</p>
<p>LH Mattle und LHStv Wohlgemuth verweisen aber auch auf die dringend notwendige Eigenverantwortung: „Das Land Tirol schafft die Rahmenbedingungen für sichere Wintersporterlebnisse. Es liegt aber in der Verantwortung jeder und jedes Einzelnen, auf sich und seine Mitmenschen zu achten, die geltenden Verhaltensregeln einzuhalten und auf die Sicherheit zu achten.“&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Breites Angebot für Kufen- und Skisport</span></p>
<p>Neu im Kreis der ausgezeichneten Rodelbahnen sind die Naturrodelbahn Köpfl1er in Oberperfuss (Bergbahnen Oberperfuss GmbH, Bezirk Innsbruck-Land), die Naturrodelbahn in Pertisau (Sport Wöll GmbH, Bezirk Schwaz) und die Naturrodelbahn Pimig in Steeg (Lechtal Tourismus, Bezirk Reutte). 17 Naturrodelbahnen wurde das Gütesiegel wieder verliehen. Sie alle tragen das Gütesiegel jeweils für die Dauer von fünf Jahren (bis 2031). 22 Skigebiete konnten ihr Gütesiegel für weitere drei Jahre (bis 2029) verlängern.&nbsp;</p>
<h3><span class="regierungsmitglied">Factbox Gütesiegel – aktuelle (Wieder)Verleihungen</span></h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Bezirk Innsbruck-Land</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e26ba95aa7bba503e82043ac47bd0a76d"><span class="regierungsmitglied">Naturrodelbahnen NEU:&nbsp;</span><span>Oberperfuss, Köpfl1er (Bergbahnen Oberperfuss GmbH)</span></li><li data-list-item-id="eb90c25b8168f56d51d8718635e97becd"><span class="regierungsmitglied">Naturrodelbahnen Wiederverleihungen:</span><span> Kühtai, Franz-Ferdinand-Haus (TVB Innsbruck und seine Feriendörfer), Mieders, Serles (Serleslifte Mieders Bergbahnen GmbH &amp; Co KG), Navis, Peeralm (Christian Löffler), Neustift im Stubaital,&nbsp;Elfer – Dorf (Hochstubai Liftanlagen GesmbH), Neustift im Stubaital, Pinnisalm-Issanger (Christian Siller), Telfes (Gemeinde Telfes im Stubaital), St. Sigmund im Sellrain, Gleirsch (TVB Innsbruck und seine Feriendörfer), Tulfes, Glungezer – Panoramarodelbahn (Glungezerbahn&nbsp;GmbH&nbsp;&amp; Co KG)</span></li><li data-list-item-id="e008be71594cf30f6954cef92fdb6b164"><span>Skigebiete Wiederverleihungen: Skigebiet Bergeralm (RBG Wipptaler Berglifte Raffl GmbH), Skigebiet Glungezer (Glungezerbahn GmbH&nbsp;&amp; Co KG)</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Bezirk Schwaz</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ee97db8494cbc3a53cfac26880b66578e"><span class="regierungsmitglied">Naturrodelbahnen NEU:&nbsp;</span><span>Pertisau (Sport Wöll GmbH)</span></li><li data-list-item-id="e164f846d84db992e084782def4f06816"><span class="regierungsmitglied">Naturrodelbahnen Wiederverleihungen:&nbsp;</span><span>Schwaz, Kellerjoch bis Parkplatz Grafenast (Stadtgemeinde Schwaz, TVB Silberregion Karwendel, Berg- und Schilift Schwaz-Pill GmbH GesbR), Tux, Bichlalm (Andreas Klausner), Tux,&nbsp;Höllensteinhütte/Loschbodenalm (Berggasthaus Höllensteinhütte Erler KG)</span></li><li data-list-item-id="e00f29a7f25b8222b22742c01ca1a6f07"><span class="regierungsmitglied">Skigebiete Wiederverleihungen:&nbsp;</span><span>Skigebiet&nbsp;Christlum (Hochalmlifte Christlum Achenkirch GmbH), Skigebiet Fügen – Spieljoch (Fügen-Bergbahn GmbH &amp; Co KG)</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Bezirk Reutte</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ec1cfc10e5aa7b3321d48088f4eb9f276"><span class="regierungsmitglied">Naturrodelbahnen NEU:</span><span> Steeg, Pimig (Lechtal Tourismus)</span></li><li data-list-item-id="e5f4b4d2a42ac7ab2b6429faa60c2942b"><span class="regierungsmitglied">Skigebiete Wiederverleihungen:&nbsp;</span><span>Biberwier und Lermoos (beide Berglifte Giselher Langes GmbH &amp; Co KG)</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Bezirk Kitzbühel</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e5481a08ba31417b2a8174b9a66c2242b"><span class="regierungsmitglied">Naturrodelbahnen Wiederverleihungen:&nbsp;</span><span>Ellmau, Astberg (Bergbahnen Wilder Kaiser GmbH), Kirchberg, Gaisberg (Bergbahnen AG Kitzbühel)</span></li><li data-list-item-id="ec56e0ebf3fc44c78c97d1534d267ac9b"><span class="regierungsmitglied">Skigebiete Wiederverleihungen:&nbsp;</span><span>Skigebiet Fieberbrunn (Bergbahnen Fieberbrunn GmbH), Skigebiet Hopfgarten (Bergbahnen Hohe Salve Hopfgarten-Itter-Kelchsau GmbH &amp; Co KG), Skigebiet Buchensteinwand – Pillersee (Bergbahn Buchensteinwand Pillersee GmbH),&nbsp;</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Bezirk Landeck</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ebae8b5f8f47c1edda1697f80ae4e4221"><span class="regierungsmitglied">Naturrodelbahnen Wiederverleihungen:&nbsp;</span><span>Nauders, Bergkastel und Lärchenalm (beide Nauderer Bergbahnen AG)</span></li><li data-list-item-id="e2c768b53069d7398128a97c8f22d7698"><span class="regierungsmitglied">Skigebiete Wiederverleihungen:&nbsp;</span><span>Skigebiet Fendels (Kaunertaler Gletscherbahnen GmbH), Skigebiet Galtür (Bergbahnen Silvretta Galtür GmbH &amp; Co KG), Skigebiet Kappl (Bergbahnen Kappl AG), Skigebiet Kaunertaler Gletscher (Kaunertaler Gletscherbahnen GmbH), Skigebiet See (Bergbahnen See GmbH)</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Bezirk Kufstein</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e2eb8984b443075866c522e47534e9261"><span class="regierungsmitglied">Naturrodelbahnen Wiederverleihungen:</span><span> Kundl, Bergkreuz (RV Kundl)</span></li><li data-list-item-id="e8243d650abcdcac8a4425b7f7e417776"><span class="regierungsmitglied">Skigebiete Wiederverleihungen:&nbsp;</span><span>Skigebiet Wildschönau Auffach und Niederau (Schatzbergbahn GmbH &amp; Co KG)</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Bezirk Imst</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e74b0393a766bbe0074ad8ac076d21565"><span class="regierungsmitglied">Skigebiete Wiederverleihungen:&nbsp;</span><span>Skigebiet Jerzens – Hochzeiger (Hochzeiger Bergbahnen Pitztal AG), Skigebiet Pitztaler Gletscher und Rifflsee (Pitztaler Gletscherbahn GmbH &amp; Co KG), Skigebiet Giggijoch – Gaislachkogel – Ötztaler Gletscher (Ötztaler Gletscherbahn GmbH &amp; Co KG)</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Bezirk Lienz</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ed06f2852b55df87529678b7ce809b932"><span class="regierungsmitglied">Skigebiete Wiederverleihungen:&nbsp;</span><span>Skigebiet Kals (Bergbahnen Kals am Großglockner GmbH &amp; Co KG), Skigebiet Matrei i.O. (Matreier Goldried Bergbahnen GmbH &amp; Co KG)</span></li></ul><p></p><hr>

<h2><span>Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung</span></h2>
<p><span class="regierungsmitglied">Digitale Abrechnung von schulärztlichen Untersuchungen – wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“:</span>&nbsp;Rund 200 ÄrztInnen rechnen ihre Leistungen der schulärztlichen Untersuchungen über die Gemeinden mit dem Land Tirol ab. Durch den Tirol Konvent wird auch dieser Prozess digitaler und damit einfacher: Für die Abrechnung der SchulärztInnen mit der jeweiligen Gemeinde wird ein vorgefertigtes Abrechnungsformular zur Verfügung gestellt. Berechnungen zur Ermittlung der Abrechnungssumme erfolgen dabei durch die im Formular hinterlegten Programmierungen automatisiert. Die anschließende Kostenrefundierung des Landes an die Gemeinden wird künftig über eine sichere und datenschutzkonforme Formularanwendung auf der Plattform Digital Service Tirol abgewickelt. LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> betont: „Der Tirol Konvent macht auch laufend kleine und wirksame Schritte. Mit der Digitalisierung der Abrechnung schulärztlicher Untersuchungen schaffen wir einheitliche Abläufe, vermeiden unnötige Arbeitsschritte und entlasten langfristig die Gemeinden ebenso wie die Ärzteschaft.“ Gesundheitslandesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele&nbsp;</span>ergänzt: „Die schulärztlichen Untersuchungen sind ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitsvorsorge an unseren Schulen. Umso wichtiger ist es, dass auch die administrativen Abläufe dahinter möglichst unkompliziert funktionieren.“ Die neuen digitalen Abläufe gelten für sämtliche Leistungen ab dem Schuljahr 2026/2027. Die Gesundheitsdirektion begleitet die Umstellung und steht allen Beteiligten mit Informationen, Anleitungen und persönlicher Hilfestellung zur Seite.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Sport</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59979</guid>
				<pubDate>Tue, 27 Oct 2026 11:51:37 +0100</pubDate>
				
				<title>Tiroler Nachwuchstalente bei Olympischen Jugendspielen in Dakar</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tiroler-nachwuchstalente-bei-olympischen-jugend-sommerspielen-in-dakar/</link>
				<description>Drei Tiroler Sporttalente vertreten Österreich in den Disziplinen Leichtathletik, Schwimmen und Turnen</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/2/f/csm_20261027_Jugenspiele_Wohlgemuth__Achleitner_WURNIG__1__6127570a56.jpeg" length="805612" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0f454472d52caeffb26f7127c2202fcd"><span class="regierungsmitglied">Olympische Jugend-Sommerspiele von 31. Oktober bis 13. November 2026 in Senegal</span></li><li data-list-item-id="e645d56e03908f7c36e7e29c91b1b768a"><span class="regierungsmitglied">Sportreferent LHStv Philip Wohlgemuth verabschiedete die jungen AthletInnen persönlich und überreichte Glücksbringer</span></li></ul><p>Wenn am 31. Oktober 2026 in Dakar im Senegal die vierten Olympischen Jugend-Sommerspiele beginnen, ist auch Tirol mit drei Nachwuchstalenten vertreten. Insgesamt 17 österreichische AthletInnen nehmen an den internationalen Nachwuchswettkämpfen teil. Mit der Leichtathletin<span class="regierungsmitglied"> Deborah Achleitner</span> (Weitsprung), dem Schwimmer&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Giovanni Krismer</span> und der Turnerin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Maria Strigl</span> sind gleich drei junge SportlerInnen aus Tirol dabei. Die Spiele dauern bis 13. November und finden erstmals auf dem afrikanischen Kontinent statt. Vor ihrer Abreise wurden die drei Tiroler TeilnehmerInnen von Sportreferent LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth&nbsp;</span>persönlich verabschiedet. Als kleine Unterstützung für die bevorstehenden Wettkämpfe gab es für alle drei auch einen Glücksbringer mit auf den Weg.</p>
<p>„Bei Olympischen Jugendspielen dabei zu sein, ist für junge Sportlerinnen und Sportler etwas ganz Besonderes. Schon die Qualifikation für ein solches internationales Großereignis ist eine beachtliche Leistung und das Ergebnis von viel Training, Disziplin und Durchhaltevermögen. Dass gleich drei der 17 österreichischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Tirol kommen, freut mich natürlich besonders. Deborah, Giovanni und Maria haben sich diese Chance hart erarbeitet und können schon jetzt stolz auf das sein, was sie erreicht haben. Ich wünsche ihnen spannende Wettkämpfe, viele unvergessliche Erfahrungen und natürlich auch das nötige Quäntchen Glück. Dafür haben wir ihnen vorsorglich auch einen kleinen Glücksbringer mitgegeben“, so Sportreferent LHStv Wohlgemuth.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Internationale Bühne für Tirols Sportnachwuchs</span></p>
<p>Die Olympischen Jugendspiele bieten jungen AthletInnen die Möglichkeit, sich mit Nachwuchstalenten aus aller Welt zu messen und erste Erfahrungen auf einer großen internationalen Sportbühne zu sammeln. Die vierte Ausgabe der Olympischen Jugend-Sommerspiele ist zugleich eine Premiere: Mit Dakar ist erstmals eine afrikanische Stadt Gastgeberin Olympischer Spiele. Für die drei Tiroler TeilnehmerInnen stehen dabei unterschiedliche sportliche Herausforderungen auf dem Programm: Deborah Achleitner tritt im Weitsprung an, Giovanni Krismer im Schwimmen und Maria Strigl im Turnen.</p>
<p>„Unsere Tiroler Nachwuchstalente zeigen, welches Potenzial im heimischen Sport steckt. Hinter ihren Leistungen stehen aber auch Trainerinnen und Trainer, Vereine und Familien, die sie über viele Jahre begleiten und unterstützen. Diese Arbeit bildet die Grundlage für sportliche Erfolge. Umso wichtiger ist es, dass wir in Tirol gute Rahmenbedingungen für den Nachwuchssport schaffen und junge Talente auf ihrem Weg unterstützen. Ich drücke unseren drei Athletinnen und Athleten jedenfalls fest die Daumen und hoffe, dass sie mit vielen schönen Erinnerungen aus Dakar zurückkehren“, betont Wohlgemuth abschließend.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Jugend</category>
				
					<category>Sport</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59954</guid>
				<pubDate>Sat, 24 Oct 2026 09:15:00 +0200</pubDate>
				
				<title>16. Tiroler Integrationsenquete: Wege aus der Einsamkeit finden</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/16-tiroler-integrationsenquete-wege-aus-der-einsamkeit/</link>
				<description>„Traurigkeit“, „Leere“, „Alleinsein“: Rund 170 Teilnehmende beschäftigten sich mit Einsamkeit im Kontext von Migration</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/6/2/csm_20261021_Integrationsenquete_Gruppenfoto_5780057fad.jpg" length="3012759" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e06984e854745cc04b30fa128a0a07381"><span class="regierungsmitglied">Einsamkeit als gesellschaftliche Herausforderung: Fachvorträge beleuchteten Ursachen, Auswirkungen und Möglichkeiten der Prävention</span></li><li data-list-item-id="e0a6ccb88cb3842b695a1967c1e750a48"><span class="regierungsmitglied">Praxisbeispiele aus Tirol zeigten, wie Begegnung, Teilhabe und gesellschaftlicher Zusammenhalt gestärkt werden können</span></li></ul><p>„Traurigkeit“, „Leere“, „Schmerz“, „Sehnsucht“ oder „Alleinsein“ – mit diesen und weiteren Begriffen beschrieben die Teilnehmenden der 16. Tiroler Integrationsenquete, was sie persönlich mit Einsamkeit verbinden. Zum Auftakt der Veranstaltung waren sie eingeladen, ihre Gedanken anonym über das Smartphone zu teilen. Die Antworten machten deutlich, wie unterschiedlich Einsamkeit wahrgenommen und erlebt wird. Unter dem Titel „Einsam in der Vielfalt“ widmeten sich am Mittwoch rund 170 Fachleute und Interessierte im Landhaus in Innsbruck den Ursachen und Auswirkungen von Einsamkeit im Kontext von Migration. Im Mittelpunkt stand dabei insbesondere die Frage, wie gesellschaftliche Teilhabe gestärkt und Räume für Begegnung geschaffen werden können. Veranstaltet wurde die Enquete gemeinsam vom Land Tirol, der Stadt Innsbruck, dem Haus der Begegnung und dem Tiroler Integrationsforum.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Einsamkeit als gesellschaftliche Herausforderung</span></p>
<p>Einsamkeit betrifft Menschen unabhängig von Alter, Herkunft oder Lebenssituation. Laut einer österreichischen Umfrage geben 28 Prozent der Befragten an, sich gelegentlich einsam zu fühlen. Bestimmte Lebensumstände wie Armut, gesundheitliche Einschränkungen, Diskriminierung oder fehlende soziale Netzwerke können das Risiko zusätzlich erhöhen.</p>
<p>„Einsamkeit bedeutet nicht unbedingt, allein zu sein. Sie bedeutet oft, sich nicht zugehörig zu fühlen – selbst wenn man von vielen Menschen umgeben ist. Wenn Menschen keinen Anschluss finden, müssen wir uns deshalb auch fragen, ob unsere Gesellschaft genügend Möglichkeiten bietet, Anschluss zu finden. Zusammenhalt entsteht nicht dadurch, dass wir alle gleich sind, sondern dadurch, dass wir trotz unserer Unterschiede aufeinander zugehen“, betonte LRin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata</span>, die die Enquete in Vertretung von Integrationsreferent LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span> eröffnete.</p>
<p>Eine wichtige Rolle spielen dabei Vereine, Jugendzentren, Nachbarschaftsinitiativen und Integrationsprojekte, die Begegnungen ermöglichen und soziale Netzwerke stärken. Das Land Tirol setzt sich dafür ein, solche Angebote und das dahinterstehende Engagement auch über das „Jahr des Ehrenamts“ hinaus zu unterstützen.</p>
<p>„Einsamkeit bleibt oft unsichtbar. Umso wichtiger ist es, dass wir genau hinschauen und Menschen Möglichkeiten bieten, Teil unserer Gemeinschaft zu werden. Gerade für Menschen, die neu nach Tirol kommen, ist es nicht immer einfach, soziale Kontakte aufzubauen und sich zurechtzufinden. Es braucht deshalb niederschwellige Angebote und Orte der Begegnung, an denen Menschen unabhängig von ihrer Herkunft willkommen sind. Denn Integration bedeutet mehr als Sprache und Arbeit – sie bedeutet auch Zugehörigkeit, gegenseitiges Vertrauen und gesellschaftliche Teilhabe“, unterstreicht Integrationsreferent LHStv Philip Wohlgemuth.</p>
<p>„Einsamkeit betrifft auch viele junge Menschen. Diese Spirale aus Isolation und Ausgrenzung müssen wir durchbrechen, denn fehlende Zugehörigkeit kann auch zum Nährboden für Radikalisierung und Gewalt werden. Hier tragen wir eine demokratiepolitische Verantwortung: Wir müssen Räume schaffen, in denen Menschen einander begegnen, miteinander in Berührung kommen und Zugehörigkeit erfahren können. Denn Zusammenhalt entsteht durch das, was wir miteinander tun“, betont Innsbrucks Integrationsstadträtin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Janine Bex</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Einsamkeit im Kontext von Migration: Ursachen und Auswirkungen</span></p>
<p>Welche gesellschaftlichen Rahmenbedingungen Einsamkeit begünstigen und warum Menschen mit Migrations- oder Fluchterfahrung besonderen Risiken ausgesetzt sein können, stand im Mittelpunkt der Fachvorträge am Vormittag.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Judith Kohlenberger</span>, Migrationsforscherin und Leiterin des Forschungsinstituts für Migrations- und Fluchtforschung und -management (FORM) an der Wirtschaftsuniversität Wien, beleuchtete Einsamkeit im Kontext von Migration aus einer gesellschaftlichen und strukturellen Perspektive. Sprachliche Barrieren, Diskriminierung, unsichere Lebensverhältnisse oder der Verlust vertrauter Bezugspersonen können den Aufbau sozialer Beziehungen erschweren und das Risiko für Einsamkeit erhöhen. Deutlich wurde dabei, dass Einsamkeit nicht ausschließlich als individuelles Problem betrachtet werden kann, sondern auch von gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und Möglichkeiten der Teilhabe abhängt.&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Karin Gutierrez-Lobos</span>, Fachärztin für Psychiatrie und Neurologie, Psychotherapeutin und Mitinitiatorin der Plattform gegen Einsamkeit, widmete sich den individuellen und gesellschaftlichen Ursachen von Einsamkeit. Sie zeigte auf, welche Auswirkungen fehlende soziale Beziehungen auf das psychische Wohlbefinden haben können und welche Ansätze zur Vorbeugung und Überwindung von Einsamkeit beitragen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Begegnung im Alltag: Beispiele aus Tirol</span></p>
<p>Am Nachmittag rückte die Praxis in den Mittelpunkt. Vorgestellt wurden das Caritas-Programm „Gemeinsam gegen Einsamkeit“, das Interkulturelle Frauencafé Hall, das Projekt „Kulturbuddy“ von Unicum:Mensch und die Angebote von Bandari für junge Männer mit Migrationsgeschichte. Die Schauspielerin und Leiterin des Caritas Integrationshauses,&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Petra Knoflach</span>, zeigte unter dem Titel „Einsam im Alter“, wie Theaterprojekte helfen können, Isolation zu überwinden.&nbsp;</p>
<p>Die 16. Tiroler Integrationsenquete machte deutlich, dass Einsamkeit viele Ursachen hat und Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen betreffen kann. Gleichzeitig zeigten die vorgestellten Initiativen, wie vielfältig die Möglichkeiten sind, Begegnungen zu fördern und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Entscheidend sind dabei Angebote, die Menschen erreichen, Beteiligung ermöglichen und das Gefühl vermitteln, Teil einer Gemeinschaft zu sein.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Gesellschaft &amp; Soziales</category>
				
					<category>Integration</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59918</guid>
				<pubDate>Thu, 22 Oct 2026 13:13:46 +0200</pubDate>
				
				<title> klimaaktiv-Auszeichnung </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/umbau-der-kontrollstelle-radfeld-mit-klimaaktiv-auszeichnung-gewuerdigt/</link>
				<description>Umbau der Kontrollstelle Radfeld ausgezeichnet</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/a/a/csm_20261022_Klimaaktiv_Auszeichnung_04d087c012.jpg" length="2114487" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e470cba257a60736c19d607d0753be2c6"><span class="regierungsmitglied">Umbau und Erweiterung nach klimaaktiv-Standard im Frühjahr 2026 abgeschlossen – Umsetzung erfolgte in Holzmassivbauweise&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ef65e0f1fad2f7bc0f9e4c5e63a8d77a2"><span class="regierungsmitglied">Kontrollstelle Radfeld bietet moderne Infrastruktur für Schwerverkehrskontrollen</span></li><li data-list-item-id="ebdbd6626f252fde9aaf38fdc4f2bc4a0"><span class="regierungsmitglied">Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie: Land Tirol setzt bei Gebäuden auf nachhaltige Bauweise und Ausbau von PV-Anlagen</span></li></ul><p>Im Frühjahr 2026 wurden die Bauarbeiten an der Kontrollstelle Radfeld abgeschlossen – durch den Umbau wurde das Platzangebot für die Polizeikräfte erweitert und das Gebäude auf den neuesten Stand gebracht. Die nachhaltige und klimafitte Bauweise des Gebäudes wurden nun mit der Bundesauszeichnung „klimaaktiv – Nachhaltiges Bauen und Sanieren“ gewürdigt – im europäischen Vergleich eines der anspruchsvollsten und erfolgreichsten Gütesiegel für nachhaltiges Bauen. Der klimaaktiv-Gebäudestandard ist ein österreichisches Qualitäts- und Gütesiegel für nachhaltiges Bauen und Sanieren, das im Rahmen der gleichnamigen Klimaschutzinitiative des Bundes entwickelt wurde. Hochbaulandesrat LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>&nbsp;freut sich über die Auszeichnung: „Ob Neubau oder Sanierung – das Land Tirol setzt im Gebäudebereich auf nachhaltige Bauweise und Klimaschutz. Es freut mich, dass das Engagement der am Umbau beteiligten Landesabteilungen nun ausgezeichnet wurde.“ Ein weiteres aktuelles Projekt des Landes, das nach klimaaktiv-Standard umgesetzt wurde, ist das neue Wirtschafts- und Versuchsgebäude am Gutshof der LLA Imst.</p>
<p>In der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie ist im Bereich „Gebäude und Raumordnung“ unter anderem festgelegt, dass der Anteil ökologischer und energieeffizienter Gebäude unter Berücksichtigung regionaler Ressourcen erhöht und die Landesverwaltung nachhaltig und klimaneutral ausgerichtet werden soll. Landeseigne Immobilien werden bei Neubau oder Sanierung nach klimaaktiv-Standard umgesetzt, mit einer PV-Anlage ausgestattet und Maßnahmen für die Senkung des Energieverbrauchs gesetzt.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Moderne Arbeitsinfrastruktur für Schwerverkehrskontrollen</span></p>
<p>Die Kontrollstelle Radfeld besteht bereits seit Anfang der 2000er-Jahre als wesentlicher Pfeiler in Tirols Kontrollinfrastruktur für Schwerverkehr. Unterstützt wird die Polizei bei den Kontrollen von technischen MitarbeiterInnen des Landesdienstes und der ASFINAG. Insgesamt wurden in Tirol im Jahr 2025 rund 87.000 Arbeitsstunden durch die Polizei für Lkw-Kontrollen geleistet und rund 68.000 Übertretungen geahndet. „In Radfeld haben wir durch die moderne Gestaltung ein angenehmes Arbeitsumfeld und hochwertige Aufenthalts- und Pausenräume geschaffen. Das Gebäude ist nun fit für eine klimaschonende und energieeffiziente Zukunft. Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die an der Planung und Errichtung beteiligt waren“, so Klimaschutz- und Verkehrslandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>, der betont: „Wir haben in Tirol sehr strenge Maßnahmen für den Schwerverkehr, Lkw müssen in Tirol jederzeit mit einer Kontrolle rechnen. Die Missachtung der Lkw-Fahrverbote, technische Mängel, falsche Ladungssicherung oder die Übertretung der Lenkzeiten bedeuten oft auch Sicherheitsrisiken für andere Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer. Stetige Kontrollen entlang der Autobahn sowie am Landesstraßennetz sind wesentlich, um die Sicherheit auf Tirols Straßen zu gewährleisten und dafür brauchen wir eine modern ausgestattete Kontrollinfrastruktur.“&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Holzmassivbauweise, Wärmepumpe, PV-Anlage und Recyclingbeton</span>&nbsp;</p>
<p>Der Um- und Zubau der Kontrollstelle Radfeld wurde entsprechend der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie nach dem klimaaktiv-Standard umgesetzt. Dazu gehören unter anderem eine Photovoltaikanlage auf dem Dach sowie die Beheizung des Gebäudes mittels Wärmepumpe. Die neuen Räumlichkeiten wurden in Holzmassivbauweise umgesetzt und bieten ausreichend Platz für die gestiegenen Anforderungen bei Schwerverkehrskontrollen. Die Erweiterung verbindet zeitgemäße Architektur mit energieeffizienter und ressourcenschonender Bauweise. Eine hochwertige schallschützende Gebäudehülle mit Zellulosedämmung, der Einsatz von Recyclingbeton und eine hybride Konstruktion aus Beton und Holz bilden die Grundlage für niedrigen Energiebedarf und nachhaltige Bauweise. Die hinterlüftete Fassade aus Restmaterial der Glasfaserbetonproduktion erfüllt die für Polizeigebäude notwendige Schusssicherheit und fügt sich optisch gut in den Bestand ein. Ergänzend wurden die technischen Voraussetzungen für E-Ladestationen geschaffen. Das Land Tirol investierte rund 3,5 Millionen Euro in den Umbau.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Über den klimaaktiv-Gebäudestandard</span></p>
<p>Der klimaaktiv-Gebäudestandard definiert höchste Anforderungen im Bereich Energieeffizienz und ist ein Leitfaden für umfassend nachhaltige Gebäude. Zertifizierte Gebäude werden bei einer Auszeichnungsveranstaltung prämiert. Der klimaaktiv-Gebäudestandard basiert auf einem Kriterienkatalog, der wesentliche Aspekte nachhaltigen Bauens umfasst. Dazu zählen unter anderem Klimawandelanpassung, Standort, Energieeffizienz, Ressourcen und Kreislaufwirtschaft sowie Komfort und Gesundheit. Er ist als Gütesiegel für nachhaltige Gebäude etabliert und wird bei Förderprogrammen als Qualitätsnachweis herangezogen.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Bauen &amp; Wohnen</category>
				
					<category>Nachhaltigkeit</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59898</guid>
				<pubDate>Wed, 21 Oct 2026 17:29:20 +0200</pubDate>
				
				<title>TFBS Kitzbühel feierlich eröffnet für die Fachkräfte von morgen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tfbs-kitzbuehel-feierlich-eroeffnet-mehr-platz-fuer-die-fachkraefte-von-morgen/</link>
				<description>Land Tirol investierte rund 4,4 Millionen Euro in den Um- und Ausbau der Fachberufsschule für Handel und Büro</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/a/7/csm_20261021_TFBS_Kitzb%C3%BChel_Gruppenfoto_d799287af4.jpg" length="1791655" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e34f3f49f7d7b1678b9a08360a207eb3c"><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Zusätzliche Klassenräume, moderne Werkstätten und nachhaltige Gebäudetechnik verbessern Ausbildungsbedingungen</span></li><li data-list-item-id="e3937e682332ff4226f93481837f6aa13"><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Eröffnung mit Bildungslandesrätin Cornelia Hagele und Landesrätin Eva Pawlata im Zeichen des 125-jährigen Schuljubiläums</span></li><li data-list-item-id="e301dff9e7d79704b1c8f10f41a3f4386"><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">2027/2028: Start Kompetenzzentrum im Einzelhandel mit Schwerpunkt Sportartikelhandel</span></li></ul><p><span lang="DE-AT" dir="ltr">Die Anforderungen an die Lehrausbildung haben sich in den vergangenen Jahrzehnten stark verändert. An der Tiroler Fachberufsschule für Handel und Büro in Kitzbühel (TFBS Kitzbühel) wurde nun auch das Schulgebäude an die gewachsenen Anforderungen angepasst: Neue Klassenräume, moderne Werkstätten und eine zeitgemäße Gebäudetechnik bieten den Lehrlingen künftig verbesserte Ausbildungsbedingungen. Heute, Mittwoch, wurden die modernisierten Räumlichkeiten im Beisein von Bildungslandesrätin </span><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Cornelia Hagele</span><span lang="DE-AT" dir="ltr">, Landesrätin </span><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Eva Pawlata</span><span lang="DE-AT" dir="ltr"> und der Direktorin </span><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Maria Jong-Bauhofer&nbsp;</span><span lang="DE-AT" dir="ltr"> feierlich eröffnet. Rund 4,4 Millionen Euro investierte das Land Tirol in den Um- und Ausbau der Schule (</span><a href="https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/aufgestockt-tfbs-kitzbuehel-wird-aus-und-umgebaut/"><span lang="DE-AT" dir="ltr">mehr dazu in der Pressemitteilung vom 24. Juli 2024</span></a><span lang="DE-AT" dir="ltr">), die im Zuge der Eröffnung zugleich ihr 125-jähriges Bestehen nachfeierte.</span></p>
<p>„Seit Generationen werden hier in Kitzbühel junge Menschen auf ihren beruflichen Weg vorbereitet. Dabei haben sich die Berufsbilder und die Anforderungen der Arbeitswelt immer wieder verändert. Eine gute Lehrausbildung muss mit diesen Entwicklungen Schritt halten. Mit den neuen Unterrichtsräumen und Werkstätten schaffen wir zeitgemäße Bedingungen, damit unsere Lehrlinge das notwendige Wissen und die praktischen Fähigkeiten für ihren Beruf erwerben können. Damit stärken wir die Ausbildungsqualität und geben jungen Menschen gute Perspektiven für ihre Zukunft“, betont LR<sup>in</sup>&nbsp;Hagele, dass die Schule damit auch bestens gerüstet ist, wenn mit dem Schuljahr 2027/2028 eines der ersten Kompetenzzentren im Einzelhandel mit Schwerpunkt Sportartikelhandel an der TFBS Kitzbühel starten wird.</p>
<p>Das Kompetenzzentrum und die Modernisierung in Kitzbühel sind Teil der langfristigen Investitionen des Landes Tirol in die berufliche Bildung. Mit dem&nbsp;Masterplan für die Tiroler Fachberufsschulen und Landesberufsschülerheime (<a href="https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/die-zukunft-der-lehre/">mehr dazu in der Pressemitteilung vom 15. September</a> 2026) sollen bis 2035 rund 200 Millionen Euro in die Sanierung, Erweiterung und Modernisierung der Schul- und Heiminfrastruktur fließen.&nbsp;Ziel ist es, flächendeckend zeitgemäße Ausbildungs-, Lern- und Lebensbedingungen für die Lehrlinge zu schaffen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Neue Werkstätten für Ski, Rad und Tennis sowie ein Mehr an Barrierefreiheit</span></p>
<p>Die TFBS Kitzbühel bildet Lehrlinge in den Bereichen Büro, Einzelhandel und Sportgerätefachkraft aus und ist bereits jetzt insbesondere für den Sporthandel ein wichtiger Ausbildungsstandort. Steigende SchülerInnenzahlen und neue Anforderungen an die praktische Ausbildung machten eine Erweiterung notwendig. Dafür wurde das Schulgebäude um ein zusätzliches Stockwerk mit Klassen- und EDV-Räumen erweitert. Neue Werkstätten für die Bereiche Ski, Rad und Tennis sowie zusätzliche Garderobenflächen im adaptierten Kellergeschoss bieten mehr Platz für den praxisorientierten Unterricht. Ein neuer Lift ermöglicht die barrierefreie Erschließung des Gebäudes.</p>
<p>Bei der Erweiterung wurde der Charakter des bestehenden Schulgebäudes bewahrt und mit moderner Architektur verbunden. Die Holzbauweise, eine neue Wärmepumpenanlage und eine Photovoltaikanlage tragen zu einer nachhaltigen und energieeffizienten Nutzung bei. „Mit der Modernisierung der Fachberufsschule in Kitzbühel haben wir gezielt in einen bestehenden Bildungsstandort investiert und zusätzlichen Raum für eine hochwertige Lehrausbildung geschaffen. Das Projekt zeigt, wie wir bestehende Standorte nachhaltig weiterentwickeln können – auch im Hinblick auf unser langfristiges Ziel der Energiewende. Investitionen in unsere Schulen sind Investitionen in die Zukunft unseres Landes“, betont der für Hochbau zuständige&nbsp;LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ein Schulstandort mit Zukunft</span></p>
<p>Die feierliche Eröffnung bot zugleich Gelegenheit, auf die Geschichte der Schule zurückzublicken. Beim Festakt wurden herausragende AbsolventInnen vorgestellt und bei einem anschließenden Rundgang erhielten die Gäste Einblicke in die neu gestalteten Räumlichkeiten, bevor diese feierlich gesegnet wurden.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<h3><span class="regierungsmitglied">Factbox: Um- und Neubau der </span><span>TFBS Kitzbühel</span></h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Investition</span>: Rund 4,4 Millionen Euro durch das Land Tirol</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ausbildungsbereiche</span>: Büro, Einzelhandel und Sportgerätefachkraft</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bauliche Maßnahmen</span>:</p><ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e35a4f9e8a970bdce6d5db8f3cf081ea2"><span>Aufstockung des Schulgebäudes um ein zusätzliches Stockwerk</span></li><li data-list-item-id="e1b5d3c646b184c9a61eb8c04d2134092"><span>Neue Klassen- und EDV-Räume sowie zusätzliche Unterrichtsflächen</span></li><li data-list-item-id="e1a1c223a8bf2845aaabe043d3bca92fe"><span>Moderne Werkstätten für Ski, Rad und Tennis</span></li><li data-list-item-id="e838780f785cca7332f1b4107c53849be"><span>Adaptierung des Kellergeschosses mit zusätzlichen Werkstatt- und Garderobenflächen</span></li><li data-list-item-id="e6d24d7e1b903627f90a6e24761a62960"><span>Neuer Lift zur barrierefreien Erschließung des Gebäudes</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Nachhaltigkeit</span>:</p><ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e8b135191e339c6ddd2332d8211d90d9d"><span>Holzbauweise unter Erhalt des Charakters des Bestandsgebäudes</span></li><li data-list-item-id="e0558704bf96fd2438d412ab7d6165088"><span>Neue Wärmepumpenanlage</span></li><li data-list-item-id="e16d5fc333cd11409b52a5242f5e4a423"><span>Photovoltaikanlage</span></li></ul><p>Weitere Entwicklung: Kompetenzzentrum für Sportartikelhandel ab dem Schuljahr 2027/2028 geplant</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Öffentliche Bauten</category>
				
					<category>Bildung</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59899</guid>
				<pubDate>Wed, 21 Oct 2026 09:55:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Erste Ermittlungen gegen Tankstelle in Tirol</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/preisuntersuchungskommission-erste-ermittlungen-gegen-tankstelle-in-tirol/</link>
				<description>Dritte Sitzung der Preiskommission zum Tiroler Sprit-Aufschlag belegt erste Unstimmigkeit: Bezirksverwaltungsbehörde führt Ermittlungen für mögliches Verwaltungsstrafverfahren durch</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e96fc3c8949e212b24987aff8cced5cf5"><span class="regierungsmitglied">Bereits 168 Kontrollen: Kontroll-Aktion „scharf“ läuft</span></li><li data-list-item-id="ebe327069194ed351842845931690bc28"><span class="regierungsmitglied">Erster Einblick in Zwischenbericht der E-Control</span></li><li data-list-item-id="e0315e97e1bbfa0bef328ed7bf1251d72"><span class="regierungsmitglied">LH Mattle: „Kontrolldruck nicht nachlassen.“</span></li></ul><p>Die behördliche Preisuntersuchung des Spritmarktes in Tirol wird weiter vorangetrieben. In der dritten Sitzung der eigens eingerichteten Preisuntersuchungskommission „Tiroler Sprit-Aufschlag“ hat Landeshauptmann <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle </span>von den aktuellen Maßnahmen berichtet: Die erste Bezirksverwaltungsbehörde führt Ermittlungen in Richtung Verwaltungsstrafverfahren gegen eine Tankstelle in Tirol, womit erstmals rechtliche Instrumente greifen würden. Zudem liefert die Sonderprüfung der Regulierungsbehörde E-Control erste Erkenntnisse über die Wirksamkeit der Spritpreisbremse des Bundes. Eine Vorschau auf den Zwischenbericht belegt, dass sich die Großhandelspreise von Diesel und Super Benzin im Vergleich zu vor einem Jahr in etwa verdoppelt haben. Tirol zählt zudem als teuerstes Bundesland, wiewohl festgestellt wurde, dass Tankstellenbetreiber die Spritpreisbremse in Tirol eingehalten haben und die preisdämpfende Wirkung auch in Tirol ankommt – bei Diesel sogar stärker als im österreichischen Schnitt. „Wir geben nicht nach und kämpfen gegen den Tiroler Sprit-Aufschlag! Der Kontrolldruck bleibt. Die Kombination aus den behördlichen Spritpreiskontrollen und der Sonderprüfung der Regulierungsbehörde führt bereits soweit, dass nun die Einleitung eines ersten Verwaltungsstrafverfahres geprüft wird. Es geht nicht darum, einzelne Unternehmen an den Pranger zu stellen oder den Markt auszuhebeln. Vielmehr geht es darum, dass alle die Spielregeln einhalten und wir faire Preise für die Tirolerinnen und Tiroler sicherstellen“, ist LH Mattle überzeugt. LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span> ergänzt: „Wir bleiben dran und kämpfen konsequent dagegen, dass die Tirolerinnen und Tiroler beim Tanken stärker zur Kasse gebeten werden als Menschen in anderen Teilen Österreichs. Genauso im Auge haben wir Unterschiede zwischen unseren Bezirken. Dafür halten wir den Kontrolldruck hoch und gehen diesen Unterschieden konsequent nach. Wenn sie sich sachlich erklären lassen, muss das transparent und nachvollziehbar werden. Wenn nicht, müssen daraus Konsequenzen folgen. Die Kontrollen durch die Bezirkshauptmannschaften bleiben deshalb ein wichtiger Schritt. Mit der Normierung eines Preisbildungsmodells wollen wir der Ursache für die Preisunterschiede im Detail auf den Grund gehen.“</p>
<p>Laut den Zahlen der Regulierungsbehörde E-Control lässt sich seit der Einsetzung der Preisuntersuchungskommission eine teilweise Reduktion des „Tiroler Sprit-Aufschlags“ ableiten, wobei noch von keiner nachhaltigen Entspannung gesprochen werden kann. Nach wie vor ist ein West-Ost-Gefälle bei den Spritpreisen zu erkennen. Ein Instrument, um Licht ins Dunkel zu bringen, ist auch die Kontroll-Aktion „scharf“, die LH Mattle beim Bund erwirkt hat. Die Bezirksverwaltungsbehörden wurden angewiesen, den Kontrolldruck gemäß eines Erlasses aus dem Energieministerium zu erhöhen. Tankstellenbetreiber dürfen Preiserhöhungen an jedem Tag nur um 12:00 Uhr vornehmen, Preisreduktionen sind jederzeit möglich. Die Tankstellenbetreiber sind dabei verpflichtet, ihre Spritpreise in die Preistransparenzdatenbank der E-Control, den sogenannten Spritpreisrechner, einzumelden. Ob dies ordnungsgemäß geschieht, überprüfen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Behörden auf Anweisung von LH Mattle an unterschiedlichen Tagen direkt vor Ort.&nbsp;Bislang haben tirolweit bereits 168 solcher Kontrollen stattgefunden. Wegen einer Unstimmigkeit mit der Einmeldung in den Spritpreisrechner wird die Einleitung eines Verwaltungsstrafverfahrens derzeit geprüft – der genaue Standort der betroffenen Tankstelle kann aufgrund des laufenden Verfahrens nicht bekannt gemacht werden.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Gesellschaft &amp; Soziales</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59886</guid>
				<pubDate>Tue, 20 Oct 2026 11:39:20 +0200</pubDate>
				
				<title>Aktuelles aus der Regierungssitzung</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/aktuelles-aus-der-regierungssitzung-8/</link>
				<description>FRIDA startet ins zweite Jahr: Digitale Anmeldung ab 1. Dezember möglich</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0fca35f67ecffb96f9aa969a6ef252bf"><span class="regierungsmitglied">Tirol ist erstes Bundesland mit Recht auf Kinderbildung und -betreuung</span></li><li data-list-item-id="ef130a5e8736e8996bfefa8c4ab42c529"><span class="regierungsmitglied">Landesregierung informiert über Anmeldestart mittels breit angelegter Infokampagne für Stakeholder und Bevölkerung</span></li><li data-list-item-id="ea20eb626b39007076e5ca5bfd1bd4e3a"><span class="regierungsmitglied">Alle Infos zur Anmeldung und Termine zu „FRIDA und IDA on Tour“ unter&nbsp;</span><a href="http://www.tirol.gv.at/frida" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/frida</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e11010e2fa2570a19fdd6465477c317ab"><span class="regierungsmitglied">1.263 Kinderbetreuungseinrichtungen in Tirol: Überblick unter&nbsp;</span><a href="http://www.tirol.gv.at/atlas" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/atlas</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;</span></li></ul><p>FRIDA findet auch im Betreuungsjahr 2027/28 wieder einen Platz: Nach dem erfolgreichen ersten Jahr startet ab 1. Dezember 2026 die nächste Anmeldephase für Kinderkrippen-, Kindergarten- und Hortplätze in Tirol – das hat die Tiroler Landesregierung heute, Dienstag, im Rahmen ihrer Regierungssitzung bekanntgegeben. Die Anmeldung ist einfach von zu Hause aus unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/frida" target="_blank">www.tirol.gv.at/frida</a> möglich. Begleitet wird der Start von einer umfassenden Informationsoffensive des Landes in allen Bezirken. Zum einen werden in den nächsten Tagen die wesentlichen Stakeholder und Partner wie etwa alle Gemeinden Tirols und auch alle Kinderbildungs- und Betreuungseinrichtungen mit Informationsmaterialien wie Infofolder und Plakate ausgestattet. Zum anderen wird auch die breite Bevölkerung mit einer Informationskampagne direkt angesprochen. Im Mittelpunkt steht heuer die Botschaft: „FRIDA. Ist die Erste. Und alle anderen Kinder auch.“ Denn Tirol hat als erstes Bundesland das Recht auf Vermittlung eines Kinderbildungs- und Kinderbetreuungsplatzes für alle Kinder ab dem zweiten Geburtstag eingeführt.</p>
<p>„Tirol hat als Bundesland ein Recht auf Kinderbildung und Kinderbetreuung umgesetzt. Wir bemühen uns, unsere Vorreiterrolle in diesem Bereich auszubauen und den Tiroler Familien echte Wahlfreiheit zu ermöglichen. Mit FRIDA haben wir den Anmeldeprozess einfacher und transparenter gemacht“, so LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>, der zudem betont: „In Tirol soll jedes Kind ab dem zweiten Geburtstag einen Betreuungsplatz finden, wenn er gebraucht wird. Kinder sollen schon früh das Miteinander in einer Gruppe lernen und Eltern soll Vereinbarkeit zwischen Familie und Beruf ermöglicht werden. Denn gute Bildung und Betreuung sind ein wesentlicher Faktor für ein kinderfreundliches Land. Tirol soll Familienland Nummer 1 sein!“</p>
<p>LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span> ergänzt: „Jedes Kind verdient die gleichen Chancen auf gute Bildung und Betreuung – unabhängig davon, wo es aufwächst oder wie viel seine Eltern verdienen. Mit dem Recht auf Kinderbildung und Kinderbetreuung haben wir dafür eine wichtige Grundlage geschaffen. FRIDA macht die Anmeldung einfacher, die Platzvergabe transparenter und gibt Familien mehr Planungssicherheit. Genau darum geht es uns: faire Chancen für alle Kinder und verlässliche Unterstützung für ihre Eltern.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Erfolgreicher Start im aktuellen Betreuungsjahr</span></p>
<p>Für das aktuelle Betreuungsjahr 2026/27 wurden rund 11.600 fristgerechte Anmeldungen über FRIDA eingebracht. „FRIDA hat sich bereits im ersten Jahr bewährt und wurde von den Familien sehr gut angenommen. Alle fristgerecht angemeldeten Kinder haben einen passenden Platz vermittelt bekommen. Auf diesen Erfolg bauen wir auf und blicken zuversichtlich auf das kommende Betreuungsjahr“, erklärt Bildungslandesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele:</span> „Auch heuer unterstützen unsere Koordinatorinnen und Koordinatoren Eltern und Erziehungsberechtigte bei der Anmeldung. Zusätzlich informieren wir ab Dezember mit ‚FRIDA und IDA on Tour‘ in allen Bezirken zur Anmeldung über FRIDA und die Aktivierung der ID Austria.“</p>
<p>Bei Fragen stehen die KoordinatorInnen des Landes auch dieses Jahr wieder zur Verfügung. Sie sind telefonisch über die FRIDA-Hotline unter 0512 508 7723 (Montag und Donnerstag von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 16.30 Uhr sowie Dienstag, Mittwoch und Freitag von 8 bis 12 Uhr) oder per E-Mail an&nbsp;<a href="mailto:vermittlung.elb@tirol.gv.at">vermittlung.elb@tirol.gv.at</a> erreichbar. Unter dem Motto „FRIDA und IDA on Tour“ kommen sie während des Anmeldezeitraums von Dezember bis Jänner in alle Tiroler Bezirke und unterstützen unter anderem bei der Aktivierung der ID Austria. Die Termine finden sich unter&nbsp;<a href="http://www.tirol.gv.at/fridaundida" target="_blank">www.tirol.gv.at/fridaundida</a>.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Atlas mit Überblick</span></p>
<p>In Tirol stehen Familien insgesamt 1.274 Kinderbetreuungseinrichtungen zur Verfügung – 82 mehr als noch 2020. Der Kinderbildungsatlas bietet einen Überblick über öffentliche, private und betriebliche Kinderbetreuungseinrichtungen sowie deren Angebote und Öffnungszeiten. Familien finden ihn unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/atlas" target="_blank">www.tirol.gv.at/atlas</a>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Vereinbarkeit von Familie und Beruf</span></p>
<p>Wie sehr FRIDA Familien im Alltag unterstützt, zeigt das Beispiel von Sara. Die zweifache Mutter hat über FRIDA einen passenden Betreuungsplatz für ihre beiden Töchter gefunden. „Eine verlässliche Kinderbetreuung ist das Wichtigste für mich. Mit FRIDA habe ich einen besseren Überblick über das Angebot und die Anmeldung ist unkompliziert“, erzählt Sara. Bei der Anmeldung erhielt sie Unterstützung von den KoordinatorInnen des Landes. Das ausführliche Gespräch mit Sara findet sich in der aktuellen Beilage der Tiroler Landeszeitung unter&nbsp;<a href="https://www.landeszeitung.at" target="_blank" rel="noreferrer">www.landeszeitung.at</a> sowie auf dem&nbsp;<a href="https://www.youtube.com/unserlandtirol" target="_blank" rel="noreferrer">YouTube-Kanal des Landes Tirol</a>.</p>
<p></p><hr>

<h3>FACTBOX: Das Wichtigste zur Anmeldung</h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Anmeldezeitraum für das Betreuungsjahr 2027/28</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e44ae56be03f43de0bcdd2679573fdcc6">Kinderkrippen und Kindergärten: 1. Dezember 2026 bis 31. Jänner 2027</li><li data-list-item-id="e9ab1270ceeb73c0eea9747bae480565a">Horte: 1. Dezember 2026 bis 30. April 2027</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Wer muss sich anmelden?</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e38da3b12cae17b83382ca1443c3552f4">Alle Kinder bis 15 Jahre, die erstmals einen Kinderbildungs- oder Kinderbetreuungsplatz in Anspruch nehmen</li><li data-list-item-id="e843261b3b3db504c6701fe993b614c22">Kinder, die in eine andere Einrichtung wechseln</li><li data-list-item-id="eabcfde28502ee01ca009e4cae3b35b24">Kinder, die ihre Einrichtung bereits besuchen oder dort bereits für das kommende Betreuungsjahr aufgenommen wurden, müssen nicht erneut angemeldet werden.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">So funktioniert die Anmeldung</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef842312f19ad98e4802819bf3cf0a899">Online unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/frida" target="_blank">www.tirol.gv.at/frida</a></li><li data-list-item-id="e1159368b69d98850600084c67f0bb4f2">Erforderlich: ID Austria sowie&nbsp;Bestätigung des Dienstverhältnisses, der Karenz, der Ausbildung oder der AMS-Arbeitssuchendmeldung.</li><li data-list-item-id="e1c0b14742ee02dc77095b0696bbc079d">Der Zeitpunkt der Anmeldung innerhalb der Frist spielt keine Rolle.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Wie funktioniert die Platzvermittlung?</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ea1d4edb7554167581695360c1a25ceff">Gemeinden und private Erhalter vergeben Plätze bestmöglich wohnortnah.</li><li data-list-item-id="edd8589f297cd9d8d2a83c9f40247deec">Ist in der Wunscheinrichtung kein Platz verfügbar, unterstützen die KoordinatorInnen bei der Suche nach einer Alternative in der Nähe des Wohnortes oder Arbeitsplatzes.</li><li data-list-item-id="ef436a50c5889ba7adf2bfe6ab371b708">Nachmeldungen sind ganzjährig möglich. Ein Rechtsanspruch auf Vermittlung besteht nur bei fristgerechter Anmeldung.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Hilfe und Information</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e06424fbb163817b89db5e83ebbf72fb8">FRIDA-Hotline: 0512 508 7723</li><li data-list-item-id="e5cc054a109dd660a38e19566b53c5ffb">E-Mail:&nbsp;<a href="mailto:vermittlung.elb@tirol.gv.at">vermittlung.elb@tirol.gv.at</a></li><li data-list-item-id="efe94fa901c527d2fd9801cfd556e6763">Informationen und Termine “FRIDA und IDA on Tour“:&nbsp;<a href="http://www.tirol.gv.at/fridaundida" target="_blank">www.tirol.gv.at/fridaundida</a>&nbsp;</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Betreuungseinrichtungen in Tirol</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e8c23a08d88b6005437cb7b98d393f849">329 Kinderkrippen</li><li data-list-item-id="e200d9382687d2f64c2be833444806126">484 Kindergärten</li><li data-list-item-id="e9164929ca95231d9ccd9754ba0d5cd72">121 Horte</li><li data-list-item-id="e6be71abb256152d99f6084b8afd4e0f8">329 weitere Betreuungsangebote, darunter Kinderspielgruppen, Tageseltern und ganztägige Schulen</li></ul><p></p><hr>

<h3>Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung</h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Ideenschmiede für weniger Verwaltungsaufwand im Landesdienst – wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“:</span> Der Tirol Konvent lässt nicht locker und setzt auch auf Beteiligung aus der Landesverwaltung, um Verwaltungsabläufe laufend zu verbessern. Nachdem bereits zahlreiche Vorschläge von Stakeholdern, BürgerInnen sowie externen Partnern umgesetzt wurden, soll auch der interne Verwaltungsaufwand reduziert werden. Dazu sind Landesbedienstete eingeladen, ihre Ideen und Ansätze für einfachere Abläufe einzubringen. Eine Ideenschmiede soll dazu beitragen, gemeinsam neue Ansätze für einen effizienten Landesdienst zu erarbeiten. Damit knüpft der Tirol Konvent an den erfolgreichen Beteiligungsprozess des BürgerInnen-Rats an, dessen Empfehlungen für eine bürgernahe und serviceorientierte Verwaltung laufend aufgegriffen und umgesetzt werden. LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> betont: „Mit dem Tirol Konvent wollen wir auch das interne Wissen nutzen, unnötige Bürokratie abbauen und Abläufe für unsere Mitarbeiter ebenso wie für die Bevölkerung verbessern. Beteiligung ist dabei ein wichtiger Schlüssel zu einer modernen und leistungsfähigen Verwaltung. Wenn Regeln vereinfacht und Verfahren beschleunigt werden, dann profitiert davon auch die Tiroler Landesverwaltung. Der Abbau von Bürokratie und die Nutzung neuer technischer Möglichkeiten wird es ermöglichen, den Personalstand der Landesverwaltung zu reduzieren. Alle personellen (Neu-)Besetzungen werden deshalb laufend überprüft, ob sie wirklich notwendig sind.“</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Kinderbetreuung</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59866</guid>
				<pubDate>Mon, 19 Oct 2026 14:09:38 +0200</pubDate>
				
				<title>LHStv Wohlgemuth: „Jede Entlastung bei Wohnkosten zählt“ </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/lhstv-wohlgemuth-jede-entlastung-bei-den-wohnkosten-zaehlt/</link>
				<description>WohnbaureferentInnenkonferenz in Rust (Burgenland) </description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/6/9/csm_Philip_Wohlgemuth_8a9ff7b8f6.jpg" length="561291" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e8fd879b125e6db9d8e6d3c3697c79383"><span class="regierungsmitglied">Forderung nach Wohnbauinvestitionsbank, Reformen im Mietrecht und dauerhafte Entlastung bei Gebühren für das erste Eigenheim</span></li></ul><p>Bei der Landes-WohnbaureferentInnenkonferenz, die kürzlich in Rust im Burgenland stattfand, standen zentrale Herausforderungen für leistbares Wohnen im Mittelpunkt. Die Bundesländer bekräftigten unter anderem ihre Forderungen nach einer Wohnbauinvestitionsbank, notwendigen Reformen im Miet- und Wohnrecht sowie einer dauerhaften Befreiung von Grundbuch- und Pfandrechtseintragungsgebühren beim Erwerb von Wohnraum zur Deckung eines dringenden Wohnbedürfnisses.</p>
<p>Für Tirols Wohnbaureferenten LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth&nbsp;</span>ist klar, dass neben den Maßnahmen der Länder auch auf Bundesebene weitere Schritte notwendig sind: „Wir investieren in Tirol konsequent in die Wohnbauförderung und schaffen damit konkrete Entlastung. Gleichzeitig brauchen wir auch auf Bundesebene Rahmenbedingungen, die steigenden Wohnkosten entgegenwirken, Sanierungen erleichtern und den Menschen den Weg zum ersten eigenen Zuhause nicht unnötig erschweren.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Leistbare Mieten durch bessere Finanzierung</span></p>
<p>Ein zentraler Beschluss betrifft die neuerliche Forderung nach einer Wohnbauinvestitionsbank. Gestiegene Baukosten und Finanzierungskosten haben in den vergangenen Jahren auch den gemeinnützigen Wohnbau unter Druck gesetzt. Eine Wohnbauinvestitionsbank könnte mit langfristig planbaren Finanzierungskonditionen dazu beitragen, die Kostenentwicklung abzufedern und die Mieten leistbar zu halten.</p>
<p>„Gerade im gemeinnützigen Wohnbau müssen wir darauf achten, dass steigende Finanzierungskosten nicht immer stärker auf die Mieterinnen und Mieter durchschlagen. Deshalb ist es wichtig, die Finanzierung des Wohnbaus langfristig abzusichern. Eine Wohnbauinvestitionsbank kann dafür ein entscheidender Baustein sein“, betont LHStv Wohlgemuth.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Mietrecht modernisieren und Sanierungen erleichtern</span></p>
<p>Die Bundesländer sprechen sich außerdem für eine umfassende Modernisierung des Miet- und Wohnrechts aus. Insbesondere sollen rechtliche Hürden für Sanierungen, energetische Verbesserungen und den Umstieg auf erneuerbare Energiesysteme abgebaut werden.</p>
<p>„Unsere Gebäude müssen fit für die Zukunft werden. Dafür brauchen wir ein Mietrecht, das sinnvolle Verbesserungen ermöglicht, statt sie durch unnötig komplizierte Verfahren zu erschweren. Das gilt für energetische Sanierungen ebenso wie für Maßnahmen zum besseren Schutz vor sommerlicher Hitze. Entscheidend ist, dass notwendige Verbesserungen rechtssicher und praktikabel umgesetzt werden können“, so LHStv Wohlgemuth.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Nebenkosten beim ersten Eigenheim dauerhaft senken</span></p>
<p>Ein weiterer Schwerpunkt war die Forderung, die mit Ende Juni 2026 ausgelaufene Befreiung von Grundbuch- und Pfandrechtseintragungsgebühren bei dringendem Wohnbedürfnis wieder einzuführen und dauerhaft abzusichern. Gerade für junge Menschen und Familien können die zusätzlichen Kosten beim Eigentumserwerb eine erhebliche finanzielle Hürde darstellen: „Der Weg zum ersten Eigenheim ist für viele junge Menschen und Familien mit großen finanziellen Herausforderungen verbunden. Umso wichtiger ist es, zusätzliche Kosten möglichst gering zu halten. Die Gebührenbefreiung hat hier eine konkrete Entlastung gebracht, die sich auf mehrere Tausend Euro summieren kann. Deshalb sollte diese Unterstützung dauerhaft verankert werden“, erklärt der Tiroler Wohnbaureferent.</p>
<p>Abschließend unterstreicht LHStv Wohlgemuth die Bedeutung des gemeinsamen Vorgehens: „Die Länder leisten mit ihrer Wohnbauförderung einen wesentlichen Beitrag zu leistbarem Wohnen. Damit diese Anstrengungen ihre volle Wirkung entfalten können, braucht es auch auf Bundesebene die richtigen Entscheidungen. Unser gemeinsames Ziel muss sein, dass Wohnen für die Menschen wieder besser leistbar wird.“</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Bauen &amp; Wohnen</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59845</guid>
				<pubDate>Fri, 16 Oct 2026 10:19:10 +0200</pubDate>
				
				<title>Doppelsieg für Tirol</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/doppelsieg-fuer-tirol/</link>
				<description>Tiroler SportlerInnen glänzen bei Österreichs Sportlerwahl</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ec2756d0ad2d19dd17994c6a28522320c"><span class="regierungsmitglied">Janine Flock und Felix Gall sind Österreichs Sportlerin und Sportler des Jahres</span></li><li data-list-item-id="e081e49df0088c073c1fc1d9fd3142fa4"><span class="regierungsmitglied">Stephan Embacher wird als Aufsteiger des Jahres ausgezeichnet</span></li><li data-list-item-id="ec92d89bf0afbfa55ffcc037de8e59614"><span class="regierungsmitglied">Johannes Lamparter erreicht Rang drei bei Sportler des Jahres-Wahl</span></li><li data-list-item-id="ef1f42db80bce1da6085b9632c921f243"><span class="regierungsmitglied">LH Mattle und Sportreferent LHStv Wohlgemuth gratulieren: „Ein starkes Ausrufezeichen für Tirol als Sportland Nr. 1!“</span></li></ul><p>Tirols SportlerInnen setzten bei Österreichs Sportlerwahl gestern, Donnerstagabend, erneut ein kräftiges Ausrufezeichen: Gleich mehrere AthletInnen aus Tirol waren bei der Wahl ganz vorne mit dabei: Skeleton-Olympiasiegerin <span class="regierungsmitglied">Janine Flock </span>aus Rum (Bezirk Innsbruck-Land) und Radprofi<span class="regierungsmitglied"> Felix Gall </span>aus Nußdorf-Debant (Bezirk Lienz) sind als Sportlerin und Sportler des Jahres ausgezeichnet. Skispringer <span class="regierungsmitglied">Stephan Embacher </span>aus St. Johann in Tirol (Bezirk Kitzbühel) holte sich den Titel „Aufsteiger des Jahres“. Gemeinsam mit seinem Teamkollegen Jan Hörl erreichte er zudem Rang zwei bei der Wahl zum Team des Jahres. Kombinierer <span class="regierungsmitglied">Johannes Lamparter</span>, ebenfalls aus Rum, komplettiert das starke Tiroler Ergebnis mit Platz drei in der Sportlerwahl. Für Tirols LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattl</span>e und Sportreferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth </span>ein geschichtsträchtiger Moment: „Dass nach 37 Jahren zwei Sport-Asse aus Tirol sich den Titel ‚Sportlerin und Sportler des Jahres‘ holen, ist nicht nur ein Meilenstein für Tirols als Sportland Nummer eins, sondern auch ein starkes Ausrufezeichen für uns als Sportnation.“</p>
<p>LH Mattle betont: „Diese Erfolge zeigen, was Tirol ausmacht: Menschen, die mit Leidenschaft, Mut und Ausdauer Außergewöhnliches leisten. Unsere Sportlerinnen und Sportler sind Vorbilder weit über den Sport hinaus. Sie begeistern junge Menschen, stärken den Zusammenhalt und machen unser Land stolz. Janine Flock, Felix Gall, Stephan Embacher und Johannes Lamparter zeigen stellvertretend eindrucksvoll, wie breit Tirol sportlich aufgestellt ist. Ihre Erfolge sind Auszeichnungen für die Athletinnen und Athleten – und zugleich ein Ansporn, weiterhin bestmögliche Bedingungen für den Spitzen- und Nachwuchssport zu schaffen.“</p>
<p>LHStv Wohlgemuth verweist auf die Bedeutung der Erfolge für den Sportstandort Tirol: „Sportliche Spitzenleistungen fallen nicht vom Himmel. Hinter jedem Erfolg stehen jahrelanges Training, konsequente Nachwuchsarbeit, eine gute Sport-Infrastruktur und Menschen, die den Sport mit großem Einsatz möglich machen. Tirol verfügt über herausragende Talente, engagierte Vereine und Verbände sowie hervorragende Trainingsbedingungen. Die Auszeichnungen sind deshalb nicht nur eine persönliche Anerkennung für unsere Athletinnen und Athleten, sondern auch eine Bestätigung für die hervorragende Arbeit im gesamten Tiroler Sportsystem.“</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Sport</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59841</guid>
				<pubDate>Fri, 16 Oct 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Reminder: Heizkostenzuschuss 2026/2027 </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/heizkostenzuschuss-2026-2027-mit-optimiertem-service-und-weniger-buerokratie-1-1-1/</link>
				<description>mit optimiertem Service und weniger Bürokratie</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e3ed933a3417986dab18c2ef189fbe1f6"><span class="regierungsmitglied">Wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“: einfachere Antragstellung für BürgerInnen, effizientere Abwicklung für Verwaltung&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e0c6f53e51bca718b1984439cf5402f59"><span class="regierungsmitglied">250 Euro für einkommensschwächere Haushalte</span></li><li data-list-item-id="e5a3c9f98ac2d74d1d342af85502ce173"><span class="regierungsmitglied">Antragsfrist für Zuschuss 2026/2027 startet im Mai</span></li><li data-list-item-id="e7da78f6ddb6714991b757fd2adf526d8"><span class="regierungsmitglied">Erhöhte Einkommensgrenzen: Mehr Menschen profitieren von Zuschuss&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e4a141a7c57bb35d64f1dc21ba440d081"><span class="regierungsmitglied">Zuschuss wird ab September 2026 mit Beginn der Heizsaison ausbezahlt</span></li><li data-list-item-id="e366b4b703261f2acbc607b8504577f81"><span class="regierungsmitglied">Informationen unter&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at/gesellschaft-soziales/soziales/heizkostenzuschuss/"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/heizkostenzuschuss</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;</span></li></ul><p>Heizkosten sind gerade für einkommensschwächere Haushalte eine Herausforderung – nicht zuletzt sorgt die aktuelle weltpolitische Lage und damit einhergehende Auswirkungen auf den Energiemarkt bei vielen Menschen für Unsicherheit. Gerade dann, wenn jeder Euro zählt, braucht es rasche und unkomplizierte Unterstützung. Das Land Tirol setzt den bewährten Heizkostenzuschuss auch für die Heizperiode 2026/2027 fort und spricht mit höheren Einkommensgrenzen zusätzlich Menschen an, die Unterstützung brauchen. Zudem wurde die Antragstellung im Zuge des Tirol Konvents grundlegend vereinfacht. Eine Beantragung des Zuschusses ist zwischen 1. Mai und 31. Oktober 2026 möglich. Ausbezahlt wird der Zuschuss einmalig ab September 2026 mit Beginn der Heizsaison.</p>
<p>„Der Heizkostenzuschuss ist ein wichtiges und bewährtes Instrument, um jene zu unterstützen, die Hilfe brauchen. Wir wollen den Zugang vereinfachen: Mit dem Tirol Konvent setzen wir auf eine vereinfachte Antragstellung. Mit den angehobenen Einkommensgrenzen profitieren noch mehr Tirolerinnen und Tiroler, die Hilfe brauchen“, betont LH<span class="regierungsmitglied">&nbsp;Anton Mattle</span>.</p>
<p>„Mit dem Heizkostenzuschuss leisten wir auch heuer einen gezielten Beitrag zur Entlastung vieler Haushalte. Uns ist wichtig, dass diese Unterstützung jene erreicht, die sie am dringendsten brauchen – rasch, unbürokratisch und mit einer möglichst einfachen Antragstellung, die sich an der Lebensrealität der Menschen orientiert“, so LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Schneller, einfacher, digitaler: Die wichtigsten Neuerungen im Detail</span></p>
<p>Die Netto-Haushaltseinkommensgrenzen wurden im Vergleich zum Vorjahr erhöht und betragen nun für einen Ein-Personen-Haushalt bis zu 1.435 Euro, für zwei Personen bis zu 2.265 Euro, für drei Personen bis zu 2.665 Euro und für vier Personen bis zu 2.965 Euro. Für jede weitere Person im Haushalt erhöht sich die Grenze um 300 Euro. Die Höhe der Förderung beträgt 250 Euro pro Haushalt.</p>
<p>Ob Anspruch auf einen Heizkostenzuschuss besteht, können Interessierte vorab – ohne Rechtsanspruch – mittels Heizkostenzuschuss-Rechner ausrechnen. Dieser steht unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/gesellschaft-soziales/soziales/heizkostenzuschuss/">www.tirol.gv.at/heizkostenzuschuss</a> zur Verfügung.</p>
<p>Die Einreichung erfolgt bevorzugt über das Online-Formular auf der genannten Website, wobei auch eine analoge Antragstellung weiterhin möglich ist. Grundsätzlich erfolgt die Angabe des Haushaltseinkommens im Erklärungsweg. Bei den Angaben zum Haushaltseinkommen des Vorjahres müssen AntragstellerInnen bestätigen, dass ihre Angaben der Wahrheit entsprechen. Vor der Auszahlung werden im Einzelfall Überprüfungen durchgeführt – es können Unterlagen beim Antragsteller bzw. bei der Antragstellerin angefordert werden.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Einfachere Beantragung für EmpfängerInnen des Zuschusses im Vorjahr</span></p>
<p>Allen FördernehmerInnen, denen der Heizkostenzuschuss 2025/2026 des Landes bewilligt wurde, wird vom Amt der Tiroler Landesregierung, Abteilung Soziales, neuerlich ein Antragsformular zugestellt. Somit können Bezugsberechtigte aus dem Vorjahr ihre angegebenen Daten kontrollieren und bei weiterem Bedarf den Heizkostenzuschuss erneut unkompliziert beantragen.&nbsp;</p>
<p>Haushalte von MindestpensionistInnen mit Bezug einer Ausgleichszulage, die bereits den Heizkostenzuschuss 2025/2026 erhalten haben, müssen keinen Antrag stellen. Diese erhalten nach Prüfung ein Zusageschreiben, die Auszahlung erfolgt automatisiert.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tiroler Hilfswerk bietet auch Online-Beratungen an</span></p>
<p>Jene, die Unterstützung benötigen, können sich an ihre Standortgemeinde oder an das Tiroler Hilfswerk in Innsbruck wenden. Neben Vor-Ort-Beratungen bietet das Tiroler Hilfswerk auch Online-Beratungen an. Termine für eine Beratung via Video oder Telefon können einfach und unkompliziert via&nbsp;<a href="https://termin.tirol.gv.at/public/standorte/amt-d-tiroler-landesreg/leistungen/tiroler-hilfswerk-beratungsgespraech" target="_blank" rel="noreferrer">Online-Terminvereinbarung des Landes</a> gebucht werden.</p>
<p>Alle Informationen sowie das Antragsformular finden sich ab 1. Mai 2026 unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/gesellschaft-soziales/soziales/heizkostenzuschuss/" target="_blank">www.tirol.gv.at/heizkostenzuschuss</a>. Eine Beantragung ist auch über das Landes-Online-Portal <a href="https://anmeldung.tirol.gv.at/profile/SAML2/POST/SSO?execution=e1s2" target="_blank" rel="noreferrer">„Digital Service Tirol“</a> möglich.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Gesellschaft &amp; Soziales</category>
				
					<category>Soziales</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59806</guid>
				<pubDate>Wed, 14 Oct 2026 08:56:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Alexander Hörmann)</author>
				<title>46 Medaillen bei den Nationalen Special Olympics Sommerspielen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/46-medaillen-fuer-tirol-bei-den-nationalen-special-olympics-sommerspielen-in-wien/</link>
				<description>Feierlicher Empfang der Tiroler AthletInnen im Innsbrucker Landhaus durch LH Anton Mattle, LHStv Philip Wohlgemuth und LRin Eva Pawlata</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/6/6/csm_20261014_Empfang_Special_Olympics_1_e79d15ac90.jpg" length="1751949" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e20e8c342cac9c0fbf389b00544d8a4eb"><span class="regierungsmitglied">Sport verbindet: Special Olympics schafft Begegnung, Teilhabe und gelebte Inklusion</span></li><li data-list-item-id="e1e728143c97b0f324f00efaf5b04e879"><span class="regierungsmitglied">86 SportlerInnen und Unified PartnerInnen aus Tirol traten in sieben verschiedenen Sportarten an</span></li></ul><p>Schwimmen, Klettern, Fußball, Boccia oder Tanzsport: Vom 25. bis zum 30. Juni standen in Wien die 9. Nationalen Sommerspiele von Special Olympics unter dem Motto „Gemeinsam grenzenlos“ im Zeichen des Sports und der Inklusion. Auch Tirol war mit einer Delegation vertreten: Insgesamt 86 SportlerInnen und Unified PartnerInnen (also aktive AthletInnen ohne Beeinträchtigung, die Teil des Teams sind) sowie 38 TrainerInnen reisten zu den Spielen. Die Tiroler Delegation nahm an sieben (Radsport und Leichtathletik musste aufgrund der Hitze abgesagt werden) der insgesamt 19 Bewerbe teil und konnte dabei 46 Medaillen erringen – 19-mal Gold, 12-mal Silber und 15-mal Bronze. Gestern, Dienstag, wurden die erfolgreichen SportlerInnen von Landeshauptmann <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>, Sportreferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span> und Inklusionsreferentin LR<sup>in</sup> <span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata </span>im Rahmen eines feierlichen Empfangs im Innsbrucker Landhaus für ihre Leistungen geehrt.</p>
<p>„Unsere Tiroler Sportlerinnen und Sportler haben bei den Special Olympics eindrucksvoll bewiesen, was mit Mut, Leidenschaft und Teamgeist möglich ist. Sie können stolz auf ihre Leistungen sein – und wir als Land Tirol sind stolz auf sie. Denn Sport bedeutet weit mehr als Wettbewerb und Medaillen: Er verbindet Menschen, überwindet Grenzen und zeigt, dass jede und jeder mit den eigenen Fähigkeiten und Talenten einen wertvollen Beitrag zu unserer Gesellschaft leisten kann. Ich gratuliere allen Tiroler Athletinnen und Athleten sowie ihren Unified Partnerinnen und Partnern herzlich zu ihren großartigen Leistungen und danke allen Trainerinnen und Trainern für ihren engagierten Einsatz“, betont LH Mattle.</p>
<p>LHStv Wohlgemuth ergänzt:&nbsp;„46 Medaillen – darunter 19 in Gold – sind eine großartige Bilanz für unsere Tiroler Delegation. Hinter diesen Erfolgen stecken viel Training, sportlicher Ehrgeiz, Durchhaltevermögen und vor allem jede Menge Begeisterung für den Sport. Unsere Athletinnen und Athleten haben Tirol in Wien hervorragend vertreten und können zu Recht stolz auf ihre Leistungen sein. Die Special Olympics zeigen aber auch, worauf es im Sport ankommt: auf die Freude an der Bewegung, das gemeinsame Erlebnis und die Möglichkeit, die eigenen Fähigkeiten zu entfalten. Genau diese Chancen wollen wir in Tirol allen Menschen eröffnen. Ich gratuliere allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ganz herzlich und danke den Trainerinnen und Trainern sowie allen Betreuenden, die diese Erfolge mit ihrem Engagement möglich gemacht haben.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Gemeinsam stark: Wenn Sport Inklusion erlebbar macht</span></p>
<p>Bei den Nationalen Sommerspielen in Wien nahmen rund 1.800 SportlerInnen mit intellektueller Beeinträchtigung sowie Unified PartnerInnen aus ganz Österreich teil. Bei den Unified Bewerben trainieren und treten SportlerInnen mit und ohne intellektuelle Beeinträchtigung gemeinsam an. Die Unified PartnerInnen sind dabei selbst aktive AthletInnen und Teil des jeweiligen Teams. Die Nationalen Sommerspiele sind die größte österreichweite Sportveranstaltung von Special Olympics Österreich für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung. Im Mittelpunkt stehen neben dem sportlichen Wettbewerb auch Teilhabe, Selbstbestimmung und Begegnung. Die Wettbewerbe werden so organisiert, dass SportlerInnen entsprechend ihren Fähigkeiten und ihrem Leistungsniveau teilnehmen können.</p>
<p>„Inklusion bedeutet, dass alle Menschen die Möglichkeit haben, ihre Fähigkeiten und Talente einzubringen und gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Der Sport schafft dafür ganz besondere Begegnungsräume: Er verbindet Menschen, baut Berührungsängste ab und macht Vielfalt zur Selbstverständlichkeit. Die Erfolge unserer Tiroler Sportlerinnen und Sportler sind deshalb nicht nur sportlich beeindruckend, sondern auch ein starkes Zeichen für gelebte Inklusion. Ich gratuliere allen Teilnehmenden zu diesen besonderen Leistungen“, erklärt LRin&nbsp;Pawlata.</p>
<p>Die Tiroler Delegation überzeugte in den sieben angetretenen Sportarten mit zahlreichen Spitzenplatzierungen. Besonders erfolgreich waren die AthletInnen unter anderem im Schwimmen, Klettern, Fußball, Boccia und Tanzsport.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Inklusion</category>
				
					<category>Sport</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59811</guid>
				<pubDate>Tue, 13 Oct 2026 11:46:37 +0200</pubDate>
				
				<title>Tirol entwickelt Sportförderung weiter </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tirol-entwickelt-sportfoerderung-weiter-130000-euro-fuer-den-tiroler-sport/</link>
				<description>Sportland Tirol: ergänzte Förderrichtlinien als Ausrufezeichen für Sport als prägender Faktor für Inklusion, Nachhaltigkeit und Gesundheit</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0440a79d0c2acac7e9bb177a809e6361"><span class="regierungsmitglied">Erweiterter Förderschwerpunkt stärkt Nachwuchs, Spitzensport sowie Aus- und Weiterbildung</span></li><li data-list-item-id="e7ba20f7cc01fba4eabb1f0bb6dc0f354"><span class="regierungsmitglied">Sportanlagen: Multisportanlagen und BallCourts förderbar</span></li><li data-list-item-id="e54ff5310677f9e4842eca0de677d89e5"><span class="regierungsmitglied">Aktuelle Ausschüttung aus dem Sportförderungsfonds: 130.000 Euro</span></li><li data-list-item-id="ec1d35bfc9fa56e978008dc1a1e4586ea"><span class="regierungsmitglied">Wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“:&nbsp;Entbürokratisierung im Musikschulwesen</span></li></ul><p>130.000 Euro für den Tiroler Sport aus der aktuellen Ausschüttung des Sportförderungsfonds und neue Möglichkeiten bei der Sportförderung: Die Tiroler Landesregierung hat heute, Dienstag, auf Antrag von Sportreferent LHStv<span class="regierungsmitglied"> Philip Wohlgemuth&nbsp;</span>weitere Mittel aus dem Sportförderungsfonds beschlossen und gleichzeitig die dazugehörigen Förderrichtlinien erweitert. Die aktuelle Ausschüttung kommt insbesondere der Aus- und Weiterbildung, dem Frauensport und der Durchführung von Sportveranstaltungen zugute. Mit den überarbeiteten Richtlinien werden zudem neue Schwerpunkte gesetzt: Künftig können unter anderem auch barrierefreie Multisportanlagen und BallCourts gefördert werden. Gleichzeitig werden die Fördermöglichkeiten für den Spitzensport, den Tiroler Schulsport- und Talenteservice sowie TiSport&nbsp;(Verein der Tiroler Sportfachverbände) erweitert. Nachhaltigkeit, Inklusion und gesellschaftliche Verantwortung werden in den Richtlinien ausdrücklich verankert.&nbsp;„Sportförderung muss dort ansetzen, wo sie bei den Menschen ankommt: in unseren Vereinen, bei der Nachwuchsarbeit und bei den vielen Menschen, die den Sport tagtäglich ermöglichen. Mit den adaptierten Richtlinien schaffen wir zusätzliche Spielräume, um den Tiroler Sport in seiner ganzen Vielfalt zu unterstützen – vom Breiten- und Nachwuchssport bis zum Spitzensport. Gleichzeitig stärken wir moderne Sportangebote und verankern Inklusion und Nachhaltigkeit noch deutlicher in unserer Förderpolitik“, betont Sportreferent LHStv Wohlgemuth.</p>
<p>Dazu betont LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>: „Tirol ist ein ganz besonderes Sportland. Der Spitzen- und Freizeitsport prägt unser Land und seine Menschen. Heute zählen allein die über 1.700 Vereine knapp 200.000 Mitglieder. Es sind nicht nur die großen Erfolge unserer Spitzensportlerinnen und Spitzensportler oder Bewerbe mit internationaler Strahlkraft, die dafür sorgen, dass Sport zu Tirols Identität dazugehört. Es sind allen voran die Vereine und Verbände, die das mit ihrem Engagement rund um Infrastruktur, Nachwuchsförderung und Veranstaltungen ermöglichen. Damit prägen sie das Sportland Tirol – und dies größtenteils ehrenamtlich. Danke an alle, die den Sport in Tirol lebendig halten.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sportförderung wird breiter aufgestellt</span></p>
<p>Die Sportförderungen des Landes werden aus dem Sportförderungsfonds vergeben – unter anderem auf Empfehlung des Tiroler Landessportrats. Grundlage dafür sind das Tiroler Sportgesetz 2006 sowie die dazugehörigen Förderrichtlinien. Mit dem heutigen Beschluss wurden diese Richtlinien ergänzt und an aktuelle Entwicklungen im Sport angepasst. Sport wird darin ausdrücklich als Aktivität definiert, bei der ethische, ökologische und soziale Grundwerte berücksichtigt werden.</p>
<p>Mit den ergänzten Förderrichtlinien wird festgehalten, dass Sportarten in Tirol dann förderbar sind, wenn sie die Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit beachten und für alle Menschen gleichermaßen zugänglich sind. Die förderbaren Sportarten müssen klare Wettkampfstrukturen und normierte Leistungsvergleiche ebenso aufweisen wie grundlegende Trainingsprinzipien und den Zweck der Leistungssteigerung. Die Anerkennung von Sportarten – eine zentrale Fördervoraussetzung – wird künftig vom Tiroler Landessportrat unter Einbindung der TiSport geprüft.&nbsp;</p>
<p>Die TiSport selbst wurde mit den aktuellen Überarbeitungen in den Adressatenkreis der Förderempfänger aufgenommen und ergänzt damit den bestehenden Adressatenkreis: Vereine, die eine vom Landessportrat anerkannte Sportart ausüben, Sport-Dachverbände, Sport-Fachverbände, Tiroler Behindertensportverband, Tiroler Gemeinden und sonstige juristische Personen, die mehrheitlich im Eigentum der genannten Förderempfänger mit Sitz in Tirol stehen.&nbsp;</p>
<p>„Der Tiroler Sport entwickelt sich ständig weiter – und unsere Förderungen müssen mit dieser Entwicklung Schritt halten. Wir wollen nicht nur bestehende Strukturen absichern, sondern auch neue Möglichkeiten schaffen: für junge Talente, für gut ausgebildete Trainerinnen und Trainer, für den Spitzensport und für moderne Sportangebote. Gleichzeitig ist klar: Sportförderung muss auch gesellschaftliche Verantwortung berücksichtigen. Barrierefreiheit, Nachhaltigkeit und ein möglichst breiter Zugang zum Sport gehören für mich selbstverständlich dazu. Mit den ergänzten Richtlinien stellen wir die Tiroler Sportförderung entsprechend breiter auf“, erklärt LHStv Wohlgemuth.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Moderne Sportanlagen: Multisportanlagen und BallCourts förderbar</span></p>
<p>Die Förderungen des Landes werden vielfältig eingesetzt – auch für den Neu-, Aus- und Umbau von Sportstätten. Mit einbezogen ist künftig die Errichtung, Erweiterung oder Sanierung von barrierefreien Multisportanlagen und BallCourts. Damit wird auf neue Entwicklungen und veränderte Bedürfnisse im Breiten- und Freizeitsport reagiert.&nbsp;Multisportanlagen und BallCourts bieten insbesondere Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, verschiedene Sportarten unkompliziert und wohnortnah auszuüben. Durch ihre vielseitige Nutzung schaffen sie zusätzliche Bewegungsangebote im öffentlichen Raum und fördern das gemeinsame Sporttreiben. Bei der Förderung müssen die Anlagen den geltenden Richtlinien für den Sportstättenbau entsprechen und eine barrierefreie Ausführung berücksichtigen, damit die Angebote möglichst vielen Menschen zugänglich sind.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Transparente Landesförderungen&nbsp;</span></p>
<p>Von der Förderung des Tiroler Schulsportservices, über die Frauensportförderung bis zur Jugend- und Spitzensportförderung – alle Förderungen für den Tiroler Sport sind in der Transparenzdatenbank des Landes unter <a href="https://foerdertransparenz.tirol.gv.at/public/index.xhtml" target="_blank" rel="noreferrer">foerdertransparenz.tirol.gv.at</a>&nbsp;aufgelistet.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<h3><span class="regierungsmitglied">Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung</span></h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Entbürokratisierung im Musikschulwesen – wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierug“:&nbsp;</span>Der Tirol Konvent bringt nun einfachere Verwaltungsabläufe im Musikschulwesen. Rund 20.000 MusikschülerInnen sowie Musikstudierende und rund 800 Lehrpersonen profitieren davon, dass Abläufe etwa im Dienstrecht oder bei der Abrechnung vereinfacht werden. Mit den Dienstrechts-Novellen 2024 und 2025 wurden klarere Regelungen für Lehrpersonen geschaffen, die an mehreren Landesmusikschulen bzw. am Landeskonservatorium tätig sind. Ab dem Schuljahr 2026/2027 ersetzt eine Mobilitätspauschale die bisherige Einzelabrechnung regelmäßig wiederkehrender Fahrten zwischen unterschiedlichen Unterrichtsorten. Auch bei der Schulgeldabrechnung wird der administrative Aufwand reduziert. LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> betont: „Mit dem Tirol Konvent wird Verwaltung einfacher, schneller und moderner. Gerade bei den täglichen Abläufen zeigt sich, dass kleine Vereinfachungen eine große Wirkung entfalten können.“ Die für das Musikschulwesen zuständige Bildungslandesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> ergänzt: „Unser Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für unsere Musikschulen laufend weiterzuentwickeln und gleichzeitig unnötige bürokratische Hürden abzubauen. Einheitliche Regelungen, vereinfachte Abläufe und digitale Services erleichtern die Arbeit unserer Lehrpersonen und Schulleitungen und machen Angebote für Schülerinnen und Schüler sowie ihre Familien einfacher zugänglich.“</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59780</guid>
				<pubDate>Sat, 10 Oct 2026 10:20:56 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>Mehr als 26.000-mal eingecremt</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/mehr-als-26000-mal-eingecremt/</link>
				<description>Positive Bilanz für kostenlose Sonnencremespender in Innsbruck</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/4/e/csm_20261010_Sonnencremespender_%40Neuner-1_1dbdbbdffc.jpg" length="1008888" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="efdc255bba180d6f6433b887d4ccb5aa3"><span class="regierungsmitglied">Gemeinsame Initiative für Hitzeschutz von Land Tirol, Stadt Innsbruck und Alpenzoo Innsbruck-Tirol&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ef74af4ed876590d8e4e854d60d440fa9"><span class="regierungsmitglied">Smarte Spender informieren über UV-Index und Temperatur</span></li><li data-list-item-id="ea36d7ae4dc8f6b0390667c9ab0455b2f"><span class="regierungsmitglied">Standort Alpenzoo mit 15.201 Nutzungen am stärksten frequentiert</span></li><li data-list-item-id="e18635c958df3e70a322bd684ebbc8664"><span class="regierungsmitglied">Ausblick auf die nächsten Jahre: Sonnencremespender werden auch künftig von April bis September angeboten</span></li><li data-list-item-id="e96b6dfa14ef556d8e08a92d9882e5ed4"><span class="regierungsmitglied">„Trinkwassermapping Tirol“ und Hitzeschutzplan des Landes unter&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at/hitze" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/hitze</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;</span></li></ul><p>Sonnenschutz unkompliziert im Vorbeigehen: Seit Juni 2026 stehen am Innsbrucker Landhausplatz, am Marktplatz sowie im Alpenzoo drei kostenlose Sonnencremespender. Zum Ende der ersten Saison ziehen das Land Tirol, die Stadt Innsbruck und der Alpenzoo Innsbruck-Tirol nun eine erfreuliche Bilanz: Insgesamt 26.868 Male wurde das kostenlose Angebot an den drei Standorten während der Sommermonate genutzt. Die gemeinsame Initiative soll einen niederschwelligen Zugang zu Sonnenschutz schaffen und gleichzeitig das Bewusstsein für die gesundheitlichen Risiken von Sonneneinstrahlung stärken.&nbsp;</p>
<p>„Über 26.000 Nutzungen in nur einem Sommer zeigen, dass ein einfaches und kostenloses Angebot im öffentlichen Raum gut angenommen wird. Gerade an stark frequentierten Orten können wir damit Gesundheitsvorsorge ganz unkompliziert in den Alltag der Menschen integrieren. Die Bilanz des ersten Sommers bestätigt uns darin, dieses Angebot auch in den kommenden Jahren fortzuführen“, betont LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>, zuständiger Referent für die Liegenschaften des Landes.</p>
<p>Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> unterstreicht: „Die Hitzetage in Tirol nehmen im Schnitt jährlich zu. Sonnenschutz ist damit Gesundheitsvorsorge. Entscheidend ist, dass wir reagieren, bevor gesundheitliche Folgen auftreten, frühzeitig Bewusstsein schaffen und die Vorsorge möglichst einfach machen. Die hohe Zahl an Nutzungen zeigt, dass die Menschen solche niederschwelligen Angebote wie die Sonnencremespender annehmen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Alpenzoo mit mehr als 15.201 Nutzungen</span></p>
<p>Am häufigsten wurde der Sonnencremespender im Alpenzoo Innsbruck-Tirol genutzt: Dort wurden 15.201 Nutzungen registriert. Am Landhausplatz waren es 6.452, am Innsbrucker Marktplatz 5.215 Nutzungen. Die smarten Stationen verfügen über Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 30 und informieren gleichzeitig über den aktuellen UV-Index, die Temperatur sowie UVA- und UVB-Strahlung. Die verwendete Sonnencreme ist hypoallergen, wasserfest und frei von Parabenen. Gleichzeitig wird durch das Nachfüllsystem auf Einwegverpackungen verzichtet und laut Hersteller rund 200-mal weniger Abfall als bei vergleichbaren Mengen erzeugt.&nbsp;</p>
<p>Innsbrucks Klimastadträtin <span class="regierungsmitglied">Janine Bex</span>&nbsp;erklärt: „Hitzeschutz muss dort ankommen, wo die Menschen sind – unkompliziert, kostenlos und mitten im Alltag. Mit zunehmend heißen Sommern müssen wir unsere Stadt vorausschauend anpassen. Die Sonnencremespender sind dafür eine kleine, aber sehr konkrete Maßnahme, die von der Bevölkerung stark angenommen wird.“ Alpenzoo-Direktor <span class="regierungsmitglied">André Stadler</span> ergänzt: „Dass der Spender im Alpenzoo besonders intensiv genutzt wurde, freut uns sehr. Unsere Besucherinnen und Besucher verbringen viel Zeit im Freien – darunter zahlreiche Familien und Kinder. Der kostenlose Sonnenschutz ist daher ein praktischer zusätzlicher Service und gleichzeitig eine gute Erinnerung daran, auf die eigene Gesundheit zu achten.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Angebot wird in den nächsten Jahren fortgesetzt</span></p>
<p>Die drei Sonnencremespender sind Teil der Tiroler Klima- und Nachhaltigkeitsstrategie und werden vorerst für drei Jahre jeweils von April bis September betrieben. Neben dem kostenlosen Sonnenschutz setzt das Land Tirol im Bereich Hitzeschutz unter anderem auf Information und Vorsorge sowie das landesweite&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/gesundheit-vorsorge/oeffentliche-gesundheit/gesundheitsfoerderung-und-praevention/hitze-und-gesundheit/trinkwassermapping-tirol/" target="_blank">Trinkwassermapping</a>. Dieses umfasst mittlerweile mehr als 1.800 öffentliche Trinkwasserbrunnen in allen Tiroler Bezirken. Weitere Informationen zu Hitzeschutz und Vorsorge bietet das Land Tirol unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/hitze" target="_blank">www.tirol.gv.at/hitze</a>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Gesundheit &amp; Vorsorge</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59738</guid>
				<pubDate>Tue, 06 Oct 2026 11:29:56 +0200</pubDate>
				
				<title>Land Tirol fördert Kooperationsprojekte mit rund 775.000 Euro</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/lh-mattle-innovation-ist-in-tirol-kein-schlagwort-sondern-ein-geschaeftszweig/</link>
				<description>LH Mattle: „Innovation ist in Tirol kein Schlagwort, sondern ein Geschäftszweig“ </description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e300499463e347e99119a498a410f1a27"><span class="regierungsmitglied">Neuartiges alkoholfreies Bier, nachhaltige Hanf-Möbel oder technische Brücken-Überwachung – konkrete Projekte zeigen das hohe Innovationspotenzial in Tirol</span></li><li data-list-item-id="ee4ff1fe9fd348e499520fdf7eb1065de"><span class="regierungsmitglied">Tirol nimmt rund 775.000 Euro für Kooperationsprojekte in die Hand und löst Gesamtprojektvolumen von rund 1,3 Millionen Euro aus</span></li><li data-list-item-id="e5bbe63bdd7ccb65b6db4d990d3deef5e"><span class="regierungsmitglied">Mehr als 200 Kooperationsprojekte bis dato unterstützt&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ee08a43170b3192de89a29f1adb182b35"><span class="regierungsmitglied">Wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“: ID Austria bei der FörderTour</span></li></ul><p>In Tirol werden innovative Produkte entwickelt und produziert: Ob neuartiges alkoholfreies Bier, nachhaltige Möbel aus Hanfstängeln oder die technische Überwachung von Brücken. Innovation ist in Tirol kein Schlagwort sondern findet dort statt, wo eine gute Idee auf unternehmerischen Mut und fachliche Kompetenz trifft. Genau hier setzt die Tiroler Innovationsförderung des Landes an: Mit der Förderaktion „Kooperationsprojekte“ werden Tiroler Unternehmen dabei unterstützt, gemeinsam mit anderen Betrieben und Forschungseinrichtungen neue Produkte, Verfahren und Dienstleistungen zu entwickeln und innovative Technologien in die Praxis zu bringen. Die Tiroler Landesregierung beschloss heute, Dienstag, auf Antrag von Wirtschaftslandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Mario Gerber</span> weitere Projektförderungen in Höhe von rund 775.000 Euro. Diese Unterstützung löst ein Gesamtprojektvolumen von knapp 1,3 Millionen Euro aus.</p>
<p>„In Tirol gibt es viele gute Ideen, den notwendigen unternehmerischen Mut und viel Können – das alles bringen wir zusammen und unterstützen die Entwicklung von neuen Produkten und Verfahren. Deshalb fördern wir Kooperationen innerhalb der Wirtschaft oder auch mit der Wissenschaft und der Forschung. Innovation ist in Tirol kein Schlagwort, sondern ein Geschäftszweig, den wir massiv vorantreiben. Wir wollen, dass der Standort Tirol ein Raum für Neues, wirtschaftlichen Erfolg und Fortschritt ist“, betont LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Innovation, wenn mehrere zusammenhelfen</span></p>
<p>Die Förderaktion „Kooperationsprojekte“ ist Teil des Tiroler Technologieförderungsprogramms. Voraussetzung für eine Förderung ist grundsätzlich die Zusammenarbeit von mindestens drei PartnerInnen, darunter mindestens zwei Unternehmen und maximal eine Forschungseinrichtung. Die Förderung beträgt bis zu 50 Prozent der förderbaren Kosten bzw. bis zu 150.000 Euro. Bei einer Kooperation mit einer Forschungseinrichtung sind bis zu 175.000 Euro möglich.&nbsp;Seit dem Start der Förderaktion wurden bereits mehr als 200 Kooperationsprojekte vonseiten des Landes unterstützt. Die Bandbreite reicht dabei von technologischen Entwicklungen und neuen Produktionsverfahren bis hin zu nachhaltigen Materialien, innovativen Produkten und Lösungen für eine sichere Infrastruktur. „Gerade in Zeiten großer technologischer, ökologischer und wirtschaftlicher Veränderungen braucht es Mut zu neuen Wegen. Kooperationen bringen Wissen aus Forschung und Praxis zusammen und ermöglichen es, aus Ideen konkrete Anwendungen zu machen. Das stärkt nicht nur einzelne Betriebe, sondern die gesamte Innovationskraft Tirols“, erklärt LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Förderbeispiel Bier: „BrewBeyond“</span></p>
<p>Eines der geförderten Projekte ist „BrewBeyond“, das von der Bierol GmbH aus Schwoich gemeinsam mit dem&nbsp;MCI | Die Unternehmerische Hochschule&nbsp;und der Tribaun KG aus Innsbruck umgesetzt wird. Ziel ist es, ein Bier mit 0,0 Prozent Alkohol zu produzieren, das trotzdem vollmundig schmeckt. Dafür werden spezielle Mikroorganismen und neue Verfahren bei der Herstellung eingesetzt. So sollen wichtige Aromen erhalten bleiben und ein geschmacklich hochwertiges alkoholfreies Bier entstehen. Seitens des Landes will man mit der Unterstützung auch der steigenden Nachfrage nach alkoholfreien Bieren gerecht werden und Tirol weiterhin als qualitätvolles Genussland positionieren.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Förderbeispiel Möbel: „mater hennep“</span></p>
<p>Ein weiteres gefördertes Projekt ist „mater hennep“, bei dem sich die Universität Innsbruck, die Mg interior GmbH aus Innsbruck und die Tiroler Berghanf GmbH aus Mieming der Entwicklung nachhaltiger Werkstoffe widmen. Aus gepressten Hanfstängeln sollen stabile Materialien entstehen, die unter anderem für Möbel und den Innenausbau eingesetzt werden können. Damit sollen nachhaltige und regional herstellbare Alternativen zu herkömmlichen Holz- und Kunststoffwerkstoffen entwickelt werden – eine Produktschiene, die immer mehr nachgefragt wird und Tirol als Produktionsland stärken soll.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Förderbeispiel Brücken-Sicherheit: „BeST“</span></p>
<p>Auch die Überwachung von Betonbauwerken wird mit innovativen Technologien weiterentwickelt: Beim Projekt „BeST“ arbeiten die Modern IT Solutions e.U. aus Tulfes, die Bernard Gruppe ZT GmbH aus Hall in Tirol und das MCI | Die Unternehmerische Hochschule zusammen. Ziel ist es, Sensoren für die Überwachung von Betonbauwerken zu entwickeln und mit einer bereits bestehenden Funkplattform zu testen. Damit soll der Zustand von Brücken und anderen wichtigen Bauwerken künftig noch einfacher und besser laufend analysiert werden können. Auch darüber hinaus wird in Tirol an einer smarten Brückenüberwachung geforscht – und auch vom Land Tirol gefördert: Mit digitalen Verfahren und Künstlicher Intelligenz sollen Schäden an Brücken frühzeitig erkannt und Sanierungsmaßnahmen effizienter geplant werden können (<a href="https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/smarte-brueckenwartung/">siehe Pressemeldung vom 2. August 2026</a>). Aus Sicht des Landes unterstreichen solche Initiativen die Tiroler Markenpositionierung im Bereich Qualität und Sicherheit, helfen die eigene Infrastruktur langfristig zu sichern und ermöglichen die Erfassung von wichtigen Daten.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Forschung trifft Unternehmergeist – Rückenwind dank Landesförderung</span></p>
<p>„Die drei Projekte zeigen beispielhaft, wie vielfältig Innovation in Tirol ist: Es geht um neue Lebensmittel und Produktionsprozesse ebenso wie um nachhaltige Materialien und regionale Rohstoffe sowie um digitale Lösungen für die Infrastruktur. Entscheidend ist, dass aus wissenschaftlichen Erkenntnissen marktfähige und praxistaugliche Lösungen entstehen. Genau dabei unterstützt das Land Tirol heimische Betriebe und Forschungseinrichtungen“, sagt der zuständige LR Gerber und erklärt abschließend: „Unser Ziel ist klar: Wir wollen Tirol als attraktiven Standort für Forschung, Entwicklung und innovative Unternehmen weiter stärken. Mit der Förderung von Kooperationsprojekten geben wir guten Ideen den nötigen Rückenwind, damit sie den Schritt aus Labor und Entwicklungsphase in die wirtschaftliche Praxis schaffen.“</p>
<p>Weitere Informationen zur Förderung von Kooperationsprojekten sowie zu weiteren Förderungen des Tiroler Technologieförderungsprogramms finden sich unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/arbeit-wirtschaft/wirtschaft-und-arbeit/foerderungen/technologiefoerderungsprogramm/" target="_blank">www.tirol.gv.at/technologiefoerderung</a>.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<h3>Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung</h3>
<p><span class="regierungsmitglied">ID Austria bei der FörderTour – wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“</span>:&nbsp;Die Registrierung der ID Austria ist für nicht-österreichische Staatsangehörige grundsätzlich bei der Landespolizeidirektion in Innsbruck, den Dienststellen der Finanzämter, einzelnen Gemeinden sowie seit knapp einem halben Jahr auch bei den Bezirkshauptmannschaften Reutte, Imst und Lienz möglich. Im Zuge des Tirol Konvents wird das Angebot nun erweitert: Bei der diesjährigen FörderTour können sich auch nicht-österreichische StaatsbürgerInnen unkompliziert die ID Austria ausstellen lassen. „Wenn ein notwendiger Behördengang direkt vor Ort erledigt werden kann, erspart das Zeit und zusätzliche Wege. Genau darum geht es bei der FörderTour: Wir wollen Verwaltung dorthin bringen, wo die Menschen sind, und Services möglichst einfach und unkompliziert zugänglich machen“, betont LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.&nbsp;„Die ID Austria ist der Schlüssel zu zahlreichen digitalen Amtswegen. Unser Anspruch muss daher sein, den Zugang dazu so einfach und niederschwellig wie möglich zu gestalten – auch für Menschen ohne österreichische Staatsbürgerschaft“, erklärt der für Staatsbürgerschaftsangelegenheiten zuständige LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.&nbsp;Eine Auflistung aller Registrierungsstellen findet sich auf der&nbsp;<a href="https://www.bmi.gv.at/615/start.html" target="_blank" rel="noreferrer">Website des Bundesministeriums für Inneres</a>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LR Gerber</category>
				
					<category>Wirtschaft</category>
				
					<category>Wissenschaft &amp; Forschung</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59707</guid>
				<pubDate>Sun, 04 Oct 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Energiewende auf dem eigenen Dach</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/energiewende-auf-dem-eigenen-dach/</link>
				<description>Neue PV-Anlage auf dem Landhaus</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/b/b/csm_20261004_PVAnlage_Landhaus_Zumtobel_Wohlgemtuh_RAUCH_a94e515160.jpg" length="1504427" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef0dde15fd5b9abcbfde71859e30b256d"><span class="regierungsmitglied">Erwarteter Jahresstromertrag von rund 39.000 Kilowattstunden entspricht Strombedarf von acht bis neun Haushalten&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e1b37ff7c22458effef102e2afe320cca"><span class="regierungsmitglied">Mehr als 60 PV-Anlagen auf Landesgebäuden erzeugen 4,4 Gigawattstunden an Strom</span></li><li data-list-item-id="ed85afbc85615a0c8d1b7578ceb48b045"><span class="regierungsmitglied">Ausrüstung von Landesgebäuden mit PV-Anlagen ist Teil der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie</span></li><li data-list-item-id="eb27941cfeb214e07265b48cf3e9a763a"><span class="regierungsmitglied">Neue PV-Anlage wird von TINEXT umgesetzt – Land profitiert durch Contracting-Lösung</span></li></ul><p>Das Dach des Landhauses als Vorbild für die Energiewende: Auf dem Landhaus 1 in Innsbruck entsteht derzeit eine weitere Photovoltaik-Anlage (PV-Anlage). Gemeinsam mit der bereits 2024 errichteten Anlage können künftig jährlich bis zu 104.000 Kilowattstunden Sonnenstrom erzeugt werden. Umgesetzt wird das Projekt im Rahmen eines Contracting-Modells in Kooperation mit der TIWAG-Next Energy Solutions GmbH (TINEXT). Hochbaureferent LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth </span>und Klimaschutzlandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> machten sich kürzlich ein Bild der neuen PV-Anlage.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Nachhaltiger Strom: Landes-PV-Anlagen produzieren aktuell den Bedarf von rund 980 Haushalten&nbsp;</span></p>
<p>Auf Landesgebäuden in Tirol sind mittlerweile insgesamt mehr als 60 PV-Anlagen in Betrieb. Zusammen bedecken sie eine Dachfläche von rund 24.800 Quadratmetern –umgerechnet mehr als drei Fußballfelder. Jährlich erzeugen die Anlagen rund 4,4 Gigawattstunden Strom. Das entspricht dem durchschnittlichen Jahresstrombedarf von rund 980 Haushalten. „Die Energiewende beginnt auch auf den eigenen Dächern. Als Land haben wir tausende Quadratmeter Dachfläche zur Verfügung – und die wollen wir sinnvoll nutzen. Mehr als 60 PV-Anlagen auf Landesgebäuden produzieren bereits heute Strom für umgerechnet rund 980 Haushalte. Bis 2030 wollen wir alle geeigneten Landesgebäude mit Photovoltaik ausstatten. Damit übernehmen wir als Land selbst Verantwortung, senken langfristig Energiekosten und machen uns Schritt für Schritt unabhängiger von fossiler Energie“, erklärt LHStv Wohlgemuth.</p>
<p>Der Ausbau der Photovoltaik ist Teil der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie. Bis 2027 sollen im Rahmen des zweiten Maßnahmenprogramms 164 konkrete Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit und zur Anpassung an den Klimawandel umgesetzt werden. „Klimaschutz beginnt auch bei der eigenen Verwaltung. Die PV-Anlagen sind dabei nur einer von vielen Mosaiksteinen: Wir stellen unter anderem auch fossile Heizungen auf erneuerbare Systeme um, tauschen veraltete Beleuchtung aus und bauen unsere E-Fahrzeug-Flotte aus. Den Strom dafür liefern zunehmend unsere eigenen PV-Anlagen“, so LR Zumtobel.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Neue Anlage in Kooperation mit TINEXT</span></p>
<p>Die neue Anlage entsteht auf dem Trakt D des Landhauses an der Meraner Straße. Auf einer Fläche von 166 Quadratmetern werden 37 Kilowatt-Peak Leistung installiert.&nbsp;Umgesetzt wird die Anlage in Form eines&nbsp;Contracting-Modells mit der TINEXT: „Das Land Tirol stellt die Dachfläche zur Verfügung. Wir von der TINEXT errichten und betreiben die Anlage. Das Land spart sich damit die Investitionskosten und profitiert von günstigen Stromkosten“, erklärt <span class="regierungsmitglied">Andreas Burger</span>, Geschäftsführer der TINEXT, und führt weiter aus: „In Zusammenarbeit mit dem Land Tirol konnten wir bereits zahlreiche Projekte erfolgreich umsetzen, weitere 6 Anlagen sind aktuell noch in Planung und Errichtung. Neben der Planung und Errichtung kümmern wird uns dabei auch um die laufende Wartung, Instandhaltung und das Störfallmanagement der Anlagen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sonnenenergie als Teil der Energiewende</span></p>
<p>60 Prozent des Tiroler Endenergiebedarfs werden bereits heute aus erneuerbaren Energieressourcen gedeckt – davon der Großteil aus Wasserkraft. Umgerechnet kann sich Tirol also an 220 von 365 Tagen im Jahr vollständig mit heimischer, erneuerbarer Energie versorgen.&nbsp;Damit zählt Tirol im europäischen Vergleich zu den Regionen mit einem besonders hohen Anteil erneuerbarer Energie.</p>
<p>Bis 2050 soll die erneuerbare Energie um weitere 50 Prozent ausgebaut werden und zugleich der Energiebedarf um 30 Prozent reduziert werden. Damit kann Tirol im Jahr 2050&nbsp;an allen 365 Tagen des Jahres rechnerisch energieautonom sein und seinen Energiebedarf bilanziell vollständig aus heimischen erneuerbaren Energiequellen decken.&nbsp;</p>
<p>Neben dem Ausbau der Wasserkraft kommt der Sonnenenergie eine wichtige Rolle zu. Bereits in den vergangenen 20 Jahren hat sich die Stromerzeugung aus PV-Anlagen in Tirol mehr als verzwölffacht.&nbsp;Bis 2050 soll sie nochmals um das Sechsfache steigen.</p>
<p></p><hr>

<h3>Factbox</h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Neue Anlage Landhaus 1 in Innsbruck&nbsp;</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ec7583e9ca4a20ec123c8b5cf9d7f287b">Anlagenspitzenleistung: 37 Kilowatt-Peak</li><li data-list-item-id="ec4f99d307a1be61cac7719dd98e9b208">Modulanzahl: 83 Stück</li><li data-list-item-id="ecd9c8a796c38254c0b75e8ce33744efc">Modulfläche: 166 Quadratmeter&nbsp;</li><li data-list-item-id="eef68768052583e6a906c2fea62ba7364">Ausführungszeitraum inkl. Inbetriebnahme: August bis Oktober 2026</li><li data-list-item-id="e0f0b9f80e9ee087a331d1c372ac44cfc">Erwarteter Jahresstromertrag: rund 39.000 Kilowattstunden (entspricht Strombedarf von rund 8,5 durchschnittlichen Haushalten)</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Bestandanlage Landhaus 1 in Innsbruck&nbsp;</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e3fb4f3b164b85ab2166c8f63805db352">Anlagenspitzenleistung: 63 Kilowatt-Peak</li><li data-list-item-id="ea443ea484b57934dc44ff17f1b38c0b4">Modulanzahl: 150 Stück</li><li data-list-item-id="ef5d69195c7dc4a4f09f53781f9be05fa">Modulfläche: 300 Quadratmeter&nbsp;</li><li data-list-item-id="e4c902091815186b9ec809187da01e2fe">Ausführungszeitraum inkl. Inbetriebnahme: Jänner bis Februar 2024</li><li data-list-item-id="e75000b1a387c32371d7dd9e8273df4ea">Ertrag: rund 65.000 Kilowattstunden (entspricht Strombedarf von rund 15 durchschnittlichen Haushalten)</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Gesamtübersicht PV-Anlagen auf Landesgebäuden</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ea8505766e80d2bdb65aea016ddade157">Insgesamt 60 PV-Anlagen auf Landesgebäuden</li><li data-list-item-id="e6ae6f6ad2593bc3ec546278891f8964d">Anlagenspitzenleistung insgesamt: 4.400 Kilowatt-Peak</li><li data-list-item-id="e4f3714f8b4456589f35f86df15199f6b">Gesamtertrag: rund 4,4 Gigawattstunden (entspricht Strombedarf von rund 980 durchschnittlichen Haushalten)</li><li data-list-item-id="e5bcc8bf8bcd3a74adedeb0d52d531de0">Gesamtfläche: rund 24.800 Quadratmeter</li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Nachhaltigkeit</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59712</guid>
				<pubDate>Sat, 03 Oct 2026 11:26:36 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Fabian Muigg)</author>
				<title>„Tiroler Sprit-Aufschlag“: Kontrollen durch BHs starten</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tiroler-sprit-aufschlag-kontrollen-durch-bhs-starten/</link>
				<description>Preisuntersuchungskommission </description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e1a28d48c7ca79599c73508a8df66509c"><span class="regierungsmitglied">Zweite Sitzung der Preiskommission zum Tiroler Sprit-Aufschlag soll Kontrolldruck weiter erhöhen</span></li><li data-list-item-id="e2d2cb8227ee70a353216fd1d24622d8a"><span class="regierungsmitglied">Minister-Erlass für Kontroll-Aktion „scharf“ durch BHs</span></li><li data-list-item-id="e9f35495c9d8c0c8ce054068e62c825f5"><span class="regierungsmitglied">Spritpreisbremse bremst weitere Erhöhung</span></li><li data-list-item-id="e6997ac823de333bac88b9a265a89c4fc"><span class="regierungsmitglied">LH Mattle: „Kontrolldruck wird weiter erhöht.“</span></li><li data-list-item-id="e215af372379492e5253c8a155a3f4dd4"><span class="regierungsmitglied">Energieminister Hattmannsdorfer: „Nehmen Anliegen ernst.“</span></li><li data-list-item-id="e653377926a340382c7b46a6e33460942"><span class="regierungsmitglied">LHStv Wohlgemuth: „Wir gehen Preisunterschieden konsequent auf den Grund.“</span></li><li data-list-item-id="ea2c785342f45c6b2f78328e97d110eae"><span class="regierungsmitglied">AK-Präsident Zangerl: „Spritpreisbreme stoppt Erhöhung, Druck zahlt sich aus.“</span></li></ul><p>Die Preisuntersuchung des Spritmarktes in Tirol schreitet voran und die Preisuntersuchungskommission „Tiroler Sprit-Aufschlag“ hat in ihrer zweiten Sitzung die Preisentwicklung an den Zapfsäulen, die Stellungnahmen der Sozialpartner, die Zwischenergebnisse der bisherigen Erhebungen und die Wirksamkeit der Spritpreisbremse in Tirol thematisiert. Die Preisgestaltung an den Zapfsäulen in Tirol hängt unter anderem an der Betreiberstruktur, der regionalen Konkurrenz sowie der Liefer- und Logistikstruktur. Nach wie vor ist aber ungeklärt, wie der gesamte Tirol-Aufschlag zustande kommt und inwieweit derartige regionale Unterschiede erklärbar sind. Deshalb erhöht das Land Tirol den Kontrolldruck weiter. Mittels eines Erlasses des Energieministers ist es nun möglich, eine Kontroll-Aktion „scharf“ durch die Bezirkshauptmannschaften durchzuführen.&nbsp;</p>
<p>„Wir erhöhen den Kontrolldruck noch einmal. Die Preisuntersuchungskommission zum Tiroler Sprit-Aufschlag, die Sonderprüfung der Regulierungsbehörde eControl und die nun beschlossenen Preiskontrollen durch die Bezirkshauptmannschaften zeigen, dass wir es ernst meinen. Tirol geht bei Diesel und Benzin in die Offensive und wird ungerechtfertigte Preisunterschiede und regionale Ungerechtigkeiten bei den Spritpreisen bekämpfen. Mein Ansatz: nicht weniger Markt, sondern mehr funktionierender Markt – mit fairen Preisen für die Konsumenten. Deshalb werden wir den Druck solange erhöhen, bis Preise nachvollziehbar gestalten und sinkende Preise auch wieder unmittelbar an die Konsumenten weitergeben. Wir werden alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, um Ungerechtigkeiten zu benennen und vor allem zu beenden“, betont LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> einmal mehr.</p>
<p>Landeshauptmannstellvertreter <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span> unterstreicht: „Wir bleiben dran. Die Tirolerinnen und Tiroler haben ein Recht darauf, zu erfahren, warum sie beim Tanken regelmäßig stärker zur Kasse gebeten werden als Menschen in anderen Teilen Österreichs – und warum selbst innerhalb Tirols teilweise erhebliche Preisunterschiede bestehen. Genau deshalb erhöhen wir jetzt den Druck und gehen diesen Unterschieden konsequent auf den Grund. Wenn sie sich sachlich erklären lassen, muss das transparent und nachvollziehbar werden. Wenn nicht, müssen daraus Konsequenzen folgen. Die zusätzlichen Kontrollen durch die Bezirkshauptmannschaften sind deshalb der richtige nächste Schritt.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Minister-Erlass für Kontroll-Aktion „scharf“</span></p>
<p>„Wir nehmen das Anliegen der Tirolerinnen und Tiroler in Zusammenhang mit den aktuellen Spritpreisen und dem Phänomen des West-Ost-Gefälles ernst und werden das scharf überprüfen“, so Energieminister&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Wolfgang Hattmannsdorfer</span>. „Angesichts der aktuellen Fragestellungen über die Treibstoffpreise in Tirol, ersuche ich deshalb offiziell im Wege der mittelbaren Bundesverwaltung darum, zusätzliche Kontrollen bei Tankstellen für die Monate Oktober und November durchzuführen“, heisst es weiter im entsprechenden Erlass von Minister Hattmannsdorfer an Landeshauptmann Mattle. Dementsprechend ist zu prüfen, ob die Einmeldung in den Spritpreisrechner aktuell ist. Mit dieser Kontroll-Aktion „scharf“ wird Tirol die Regulierungsbehörde E-Control im Rahmen ihrer Sonderprüfung betreffend den Tiroler Tankstellenmarkt bestmöglich unterstützen, um Daten betreffend Tankstellennetz, Versorgung, Zulieferung, Transporte, LKW-Fahrverbote und Fragen der Nahversorgung in den unterschiedlichen Teilen Tirols zu erheben.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Landesregierung erhöht Kontrolldruck über Bezirkshauptmannschaften</span></p>
<p>Den Ball hat LH Mattle umgehend aufgenommen und die Bezirkshauptmannschaften bereits angewiesen, den Kontrolldruck gemäß Erlass zu erhöhen. „Ich habe mit Bundesminister Wolfgang Hattmannsdorfer vereinbart, dass die Bezirksverwaltungsbehörden mittels Erlass Kontrollen bei Tankstellen durchführen. Damit sollen Preisentwicklungen und Marktgegebenheiten noch engmaschiger beobachtet und der Kontrolldruck weiter erhöht werden.“ Der Regierungsspitze ist es wichtig, dass eine sachliche und objektive Prüfung im Interesse der KonsumentInnen durchgeführt wird. Dabei soll der Kontrolldruck auf allen Ebenen erhöht werden. „Wir haben von Beginn an gesagt: Diese Untersuchung darf kein Selbstzweck sein. Jetzt folgt der nächste konkrete Schritt. Mit den Bezirkshauptmannschaften gehen die Kontrollen direkt zu den Tankstellen und damit dorthin, wo die Preise tatsächlich gemacht werden. Für mich ist klar: Je genauer wir wissen, wo und warum die Tirolerinnen und Tiroler mehr bezahlen, desto gezielter können wir dagegen vorgehen. Und wenn sich zeigt, dass Preisunterschiede nicht sachlich zu rechtfertigen sind, werden wir auch bei den nächsten Schritten nicht zögern“, so LHStv Wohlgemuth.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">AK-Erhebung zeigt: Spritpreisbremse in Tirol stärker angelaufen als im Österreich-Durchschnitt</span></p>
<p>Maßgeblich unterstützt wird die Preisuntersuchungskommission durch die Arbeiterkammer Tirol. AK-Präsident<span class="regierungsmitglied"> Erwin Zangerl</span> begrüßt, dass sich die Tiroler Landesregierung dem Thema angenommen hat. „Die Arbeiterkammer Tirol hat bereits im Sommer Erklärungen von der Branche eingefordert. Nicht nur im Vergleich zu den anderen Bundesländern, auch innerhalb Tirols wurden durch uns erhebliche Unterschiede aufgezeigt. Land Tirol und Arbeiterkammer Tirol kämpfen jetzt Seite an Seite für eine Entlastung und ein Ende der Ungleichbehandlung“, betont AK-Präsident Zangerl die Preisuntersuchung.&nbsp;</p>
<p>Leichte positive Signale bringt die Spritpreisbremse des Bundes, indem die Preiserhöhungen gestoppt werden konnten und die Preise für den Endkonsumenten wieder leicht zurückgehen.Eine erste Schnellerhebung der AK Tirol (1. Oktober 18 Uhr&nbsp;im Vergleich zu&nbsp;30. September 18 Uhr)&nbsp;zeigt, dass die Entlastung an den Tiroler Zapfsäulen leicht über dem Österreich-Durchschnitt liegt. Während die durchschnittlichen österreichischen Dieselpreise um 10,5 Cent pro Liter gesunken sind, sind es in Tirol durchschnittlich 12,5 Cent pro Liter weniger. Beim Super Benzin waren es in Tirol durchschnittlich 12 Cent pro Liter weniger und damit ein um 0,9 Cent pro Liter höherer Rückgang. Aber auch bei den ersten Entlastungsschritten zeigen sich regionale Unterschiede. Während in Lienz die durchschnittlichen Literpreise um 15 Cent zurückgegangen sind, waren es in Innsbruck-Land nur durchschnittlich 10 Cent. Für die Preisuntersuchungskommission ein Grund mehr, den Kontrolldruck weiter zu erhöhen.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59690</guid>
				<pubDate>Thu, 01 Oct 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Filmreihe macht Kinosäle zu Klassenzimmern</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/filmreihe-macht-kinosaele-zu-klassenzimmern/</link>
				<description>Filmreihe SÜDLICH(T)ER bringt Dokumentarfilme mit Filmgesprächen kostenlos in sieben Tiroler Regionen</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/d/0/csm_20261001_S%C3%BCdlichter_Metropol_Wohlgemuth_WURNIG_893430c823.jpg" length="800866" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e449a6ac19c26d46604101e44643dfe01"><span class="regierungsmitglied">Auftakt: „Das würdelose Sterben unserer Gletscher“ mit Regisseur Harry Putz</span></li><li data-list-item-id="e7d7ae399d9d04ccdd390d48aba53bd72"><span class="regierungsmitglied">Vier Filme zu globalen Zukunftsthemen für SchülerInnen von zehn bis 19 Jahre</span></li><li data-list-item-id="e0bc98f14c2c61e4d2f60e711b480572d"><span class="regierungsmitglied">Anmeldungen für einzelne Vorführungen durch Lehrpersonal noch möglich:&nbsp;</span><a href="http://www.tirol.gv.at/suedlichter" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/suedlichter</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;</span></li></ul><p>235 SchülerInnen, eine große Kinoleinwand und ein Thema, das ihre Zukunft unmittelbar betrifft: Zum Auftakt der Filmreihe „SÜDLICH(T)ER – Filme für EINE Welt“ wurde das Metropol Kino in Innsbruck zum Klassenzimmer. Gezeigt wurde der Dokumentarfilm „Requiem in Weiß – Das würdelose Sterben unserer Gletscher“. Doch mit dem Abspann war noch lange nicht Schluss: Im anschließenden Filmgespräch diskutierten die Jugendlichen mit dem für Entwicklungszusammenarbeit zuständigen LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span> und Regisseur <span class="regierungsmitglied">Harry Putz</span> über den Film, den Klimawandel und die Zukunft der alpinen Lebensräume.</p>
<p>„Ein Film kann eine Diskussion anstoßen, die im Klassenzimmer weitergeht. Genau darum geht es bei SÜDLICH(T)ER: Junge Menschen sollen globale Zusammenhänge nicht nur kennenlernen, sondern selbst Fragen stellen, unterschiedliche Perspektiven hören und sich eine eigene Meinung bilden“, so LHStv Wohlgemuth.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">16 Vorstellungen in sieben Regionen – über 2.250 SchülerInnen bereits angemeldet</span></p>
<p>Bis April 2027 finden bei der Filmreihe SÜDLICH(T)ER insgesamt 16 kostenlose Vorstellungen in sieben Regionen Tirols statt – in Breitenwang, Imst, Innsbruck, Kitzbühel, Landeck, Nußdorf-Debant und Wörgl. Das Angebot richtet sich an SchülerInnen zwischen zehn und 19 Jahren und greift Themen auf, die weit über den Kinosaal hinausreichen: Klimawandel, Ernährungssicherheit, Umweltverschmutzung, Kolonialismus und nachhaltiges Ressourcenmanagement stehen im Mittelpunkt der vier ausgewählten Filme. Zu allen Filmen gibt es pädagogische Begleitung und Unterrichtsmaterialien.</p>
<p>„Dass sich mittlerweile über 2.250 Schülerinnen und Schüler aus rund 100 Klassen angemeldet haben, zeigt: Das Interesse an globalen Fragen ist groß. Und es kommt aus der gesamten Tiroler Schullandschaft – von AHS bis Berufsschulen, von Landeck bis Osttirol und von kleineren Schulen im ländlichen Bereich bis zu großen Schulen in den Städten. Deshalb war es richtig, SÜDLICH(T)ER heuer auf noch mehr Regionen und Schulen auszuweiten“, sagt LHStv Wohlgemuth.</p>
<p>Für einzelne Vorstellungen – etwa in Breitenwang – sind noch Plätze verfügbar. Anmeldungen durch das Lehrpersonal sind bis spätestens zwei Wochen vor dem jeweiligen Vorstellungstermin unter&nbsp;<a href="http://www.tirol.gv.at/suedlichter" target="_blank">www.tirol.gv.at/suedlichter</a> möglich.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Vier Filme und vier Perspektiven auf eine gemeinsame Welt</span></p>
<p>Das Programm ist auf unterschiedliche Altersgruppen abgestimmt. Für die Sekundarstufe I werden die deutschsprachigen Dokumentarfilme „Requiem in Weiß“ und „10 Milliarden“ mit kürzerer Spieldauer und regionalen Vorführungen angeboten.</p>
<p>Für die Sekundarstufe II stehen in Innsbruck zusätzlich die Filme „Stoff“ und „Welcome to Sodom“ auf dem Programm. Sie ermöglichen eine vertiefende Auseinandersetzung mit globalen Produktions- und Konsumstrukturen sowie deren sozialen und ökologischen Auswirkungen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Vom Kinosaal direkt ins Gespräch</span></p>
<p>Als wesentlicher Bestandteil von SÜDLICH(T)ER gelten die anschließenden Filmgespräche. SchülerInnen können dabei direkt mit RegisseurInnen und ExpertInnen diskutieren, Fragen stellen und unterschiedliche Sichtweisen kennenlernen.</p>
<p>„Wir wollen nicht einfach Filme zeigen und die SchülerInnen danach nach Hause schicken. Der entscheidende Moment kommt oft erst nach dem Abspann: wenn Fragen entstehen, diskutiert wird und aus dem Gesehenen ein Gespräch wird“, betont LHStv Wohlgemuth.&nbsp;</p>
<p>Auch bei der Vorstellung zu „Requiem in Weiß“ wurde im Anschluss ordentlich diskutiert: „Mit diesem Film wollte ich nicht nur Einblick in die unbequeme Realität des Gletschersterbens geben, sondern vor allem zum Nachdenken anregen. Das anschließende Q&amp;A mit den Schülerinnen bestätigte, dass ich etwas in ihnen auslösen konnte: Fragen wie ‚können die Gletscher auch wieder wachsen‘, ‚warum Bauen wir immer noch Autos‘, ‚was müssen wir denn anders machen‘ lassen mein Herz höherschlagen, denn damit weiß ich, dass sie selbst in Handeln kommen. Schließlich müssen sie in der Zukunft mit den Konsequenzen der heutigen Zeit leben“, freut sich Regisseur Harry Putz auch über die einmalige Gelegenheit, sich mit der Spitzenpolitik auf einer Bühne den Fragen der nächsten Generation zu stellen.</p>
<p>Wie bei allen Filmen der Reihe SÜDLICH(T)ER, ist auch Lernmaterial zum Film&nbsp;„Requiem in Weiß“ über&nbsp;<a href="http://www.tirol.gv.at/suedlichter" target="_blank">www.tirol.gv.at/suedlichter</a> zugänglich.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Europa &amp; Internationales</category>
				
					<category>Entwicklungszusammenarbeit</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59682</guid>
				<pubDate>Wed, 30 Sep 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Tiroler Sportehrenzeichen 2026 verliehen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tiroler-sportehrenzeichen-2026-einsatz-erfolge-und-nachwuchsarbeit-ausgezeichnet/</link>
				<description>LH Mattle und LHStv Wohlgemuth würdigen Engagement und Leistungen im Tiroler Sport</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/9/9/csm_20260930_Sportehrenzeichen-Tirol_2_e0fad0ff81.jpg" length="581438" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="ed689ab65017c82034c7772d9c8c51c45"><span class="regierungsmitglied">18 Persönlichkeiten mit dem Tiroler Sportehrenzeichen geehrt</span></li><li data-list-item-id="ed2f86e60a0f53034435594451f1c2301"><span class="regierungsmitglied">23 SportlerInnen und Teams erhielten die Tiroler Sportehrennadel in Gold mit Brillant</span></li><li data-list-item-id="e3a88ef81d3eead466e33d0b20753e798"><span class="regierungsmitglied">Günther Feuchtner aus Wörgl ist „Nachwuchstrainer des Jahres 2025“</span></li><li data-list-item-id="e50b3e37d4b663335754335cd742c5dfb"><span class="regierungsmitglied">„Jahr des Ehrenamts“: Ehrenamt als tragende Säule der Tiroler Sportlandschaft</span></li><li data-list-item-id="edfea739a322721a950b1db97be8f17f8"><span class="regierungsmitglied">Alle Fotos der Veranstaltung: </span><a href="https://www.tirol.gv.at/sport/auszeichnungen-und-ehrungen/verleihung-tiroler-sportehrenzeichen/"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/sport/auszeichnungen-und-ehrungen/verleihung-tiroler-sportehrenzeichen/</span></a></li></ul><p>Ob als TrainerIn und FunktionärIn im Verein oder mit Spitzenleistungen auf internationaler Bühne: Bei der diesjährigen Verleihung der Tiroler Sportehrenzeichen wurden insgesamt 42 Personen und Teams für ihren Einsatz und ihre Erfolge im Sport ausgezeichnet. 18 Persönlichkeiten erhielten das Tiroler Sportehrenzeichen für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement und 23 SportlerInnen und Teams wurden mit der Tiroler Sportehrennadel in Gold mit Brillant für internationale Spitzenleistungen geehrt. Als „Nachwuchstrainer des Jahres 2025“ wurde zudem <span class="regierungsmitglied">Günther Feuchtner</span> aus Wörgl für seine jahrzehntelange Arbeit im Tiroler Radsport ausgezeichnet.</p>
<p>„2026 steht in Tirol ganz im Zeichen des Ehrenamts. Gerade im Sport zeigt sich, wie viel freiwilliges Engagement bewegt: Hinter sportlichen Erfolgen stehen Menschen, die über Jahre Verantwortung übernehmen, Vereine mitgestalten und junge Talente begleiten. Genau diesen Einsatz wollen wir mit den Sportehrenzeichen sichtbar machen. Gleichzeitig können wir stolz auf unsere Tiroler Sportlerinnen und Sportler sein, die mit ihren Leistungen bei Europa- und Weltmeisterschaften für Aufmerksamkeit sorgen. Ich gratuliere allen Geehrten herzlich und danke ihnen für ihren Beitrag zum Sportland Tirol“, betont LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.</p>
<p>„Sportlicher Erfolg entsteht nie allein. Hinter jeder Medaille stehen Menschen, die trainieren, organisieren, begleiten und oft über Jahrzehnte ehrenamtlich Verantwortung übernehmen. Das Herz unserer Vereine sind jene Menschen, die ihre Zeit, ihre Erfahrung und ihre Begeisterung einbringen. Gleichzeitig beginnt auch der Spitzensport genau dort: im Verein, im ersten Training und bei Trainerinnen und Trainern, die junge Talente fördern und an sie glauben. Diese Verbindung von Ehrenamt, Nachwuchsarbeit und Spitzenleistung macht das Sportland Tirol aus. Allen Geehrten gilt dafür mein großer Dank und meine herzliche Gratulation“, so Sportreferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ehrenamtliche Arbeit und internationale Erfolge gewürdigt</span></p>
<p>Für langjährige außerordentliche Leistungen als TrainerInnen oder FunktionärInnen erhielten 18 Persönlichkeiten das Tiroler Sportehrenzeichen. Gewürdigt wird das ehrenamtliche Engagement in zahlreichen Sportarten – von Tennis, Judo, Turnen, Tanz, Billard und Ranggeln bis zum Gehörlosensport.</p>
<p>Die Tiroler Sportehrennadel in Gold mit Brillant würdigt herausragende Platzierungen bei Olympischen Spielen sowie Welt- und Europameisterschaften. Unter den 23 Geehrten finden sich erfolgreiche Tiroler AthletInnen aus unterschiedlichen Sportarten ebenso wie Teams mit internationalen Erfolgen. Sieben Spieler der Swarco Raiders Tirol waren Teil der österreichischen Herren-Nationalmannschaft, die 2025 den Europameistertitel im American Football holte. Auch das Voltigierteam des Reitclub Seefeld wurde für seine langjährige internationale Erfolgsgeschichte ausgezeichnet, die 2026 mit WM-Bronze sowie weiteren Medaillen bei Europa- und Weltmeisterschaften fortgesetzt wurde.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">„Nachwuchstrainer des Jahres 2025“ seit 40 Jahren in der Nachwuchsarbeit</span></p>
<p>Eine besondere Würdigung erhält Günther Feuchtner für 40 Jahre Nachwuchsarbeit im Radsport. Seit 1986 ist er Trainer des RC ARBÖ Wörgl, seit 1996 leitet er zudem das Rad-Leistungszentrum Tirol-Straße. Mehr als 700 Siege, rund 2.000 Stockerlplätze und über 200 österreichische Meistertitel seiner Schützlinge stehen für die Erfolge seiner Arbeit. Zu den von ihm begleiteten Talenten zählen unter anderem <span class="regierungsmitglied">Felix Gall</span> und <span class="regierungsmitglied">Thomas Rohregger</span>. Mit der Auszeichnung würdigt das Land Tirol insbesondere Feuchtners nachhaltigen Einsatz für die sportliche und persönliche Entwicklung junger RadsportlerInnen.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Ehrenamt</category>
				
					<category>Sport</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59672</guid>
				<pubDate>Tue, 29 Sep 2026 12:43:28 +0200</pubDate>
				
				<title>Wohnbauförderung NEU: Mehr Unterstützung für Junge und Familien</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/wohnbaufoerderung-neu-mehr-unterstuetzung-fuer-junge-und-familien/</link>
				<description>Neuerungen der Wohnbauförderung ab 1. Jänner 2027: höhere Einkommensgrenzen und mehr „Junges Wohnen“</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eab725a4648d2088219f380e380f87814"><span class="regierungsmitglied">Weniger Bürokratie und Anreize für verdichtetes Bauen&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e8ddbd87399f912daaee2fa7f67a86dfd"><span class="regierungsmitglied">Alle Infos zur Wohnbauförderung und Möglichkeit zur Beantragung:&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at/wohnbau" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/wohnbau</span></a></li><li data-list-item-id="eae70faf50099420ae2f73d6283cdc945"><span class="regierungsmitglied">Wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“: positive Resonanz auf Tiroler Baurechts-Deregulierungsgesetz</span></li></ul><p>Höhere Einkommensgrenzen, mehr Unterstützung beim Einstieg ins Eigentum und Verbesserungen bei der Wohnbeihilfe: Das Land Tirol stellt seine Wohnbauförderung für 2027 neu auf. Die Tiroler Landesregierung hat heute, Dienstag, wichtige Änderungen für die Wohnbauförderung beschlossen. Nach dem Startschuss für das&nbsp;Baurechts-Deregulierungsgesetz (<a href="https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/grosser-wurf-tiroler-baurechts-deregulierungsgesetz-geht-in-begutachtung/">mehr Infos dazu in der Pressemitteilung vom 28. September 2026)</a>&nbsp;setzt die Tiroler Landesregierung damit zeitgleich ein weiteres Ausrufezeichen in der Tiroler Bau- und Wohnpolitik.</p>
<p>Das Herzstück der Wohnbauförderung NEU: Die Einkommensgrenze wird angehoben – damit profitieren noch mehr TirolerInnen von der Wohnbauförderung, weil der BezieherInnenkreis bis in den Mittelstand hinein erweitert wird. Zudem setzt die Wohnbauförderung künftig noch gezielter Anreize für besonders energieeffizientes Bauen und verdichtetes Wohnen. Gleichzeitig werden die Wohnstarthilfe „Junges Wohnen“ weiterentwickelt und die Wohnbeihilfe verbessert. Auch die Sanierungsförderung wird einfacher. Weiters soll es für Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf künftig eine zentrale Anlaufstelle geben. Die Neuerungen treten mit 1. Jänner 2027 in Kraft. Alle Anträge sowie weitere Informationen zu den Fördermöglichkeiten sind auf der Website des Landes unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/wohnbau" target="_blank">www.tirol.gv.at/wohnbau</a>&nbsp;abrufbar.</p>
<p>„Tirol ist als eines der wenigen Bundesländer im vollen Besitz der Wohnbauförderung und kann deshalb wichtige Schwerpunkte in der Wohn- und Eigentumspolitik setzen. Wir investieren das Geld dort, wo es den Tirolerinnen und Tirolern hilft: für leistbares Eigentum, für junge Menschen und für besonders effizientes Bauen. Gleichzeitig schaffen wir nach dem Tiroler Baurechts-Deregulierungsgesetz auch klare und einfache Regeln in der Wohnbauförderung. Unser Ziel ist weniger Bürokratie bei Bauvorschriften und im Förderwesen. Künftig sind wieder alle Wohnprojekte, die baurechtlich im Neubau genehmigungsfähig sind, auch grundsätzlich förderwürdig,&nbsp;sofern sie eine Photovoltaik-Anlage vorweisen. Damit haben die Tirolerinnen und Tiroler, die sich ihren eigenen Wohnraum schaffen, einen unbürokratischen Zugang zur Wohnbauförderung“, erklärt LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>&nbsp;und verweist auf die positiven Effekte des Instruments Wohnbauförderung: „Alleine&nbsp;2025 haben wir 434 Millionen Euro in leistbares Wohnen investiert. Damit konnten 25.300 Sanierungen und 2.137 neu errichtete und geförderte Wohnungen ermöglicht werden. Jede einzelne dieser Unterstützungen hat einem Tiroler oder einer Tirolerin den Weg zu den eigenen vier Wänden ermöglicht.“&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Mehr Tirolerinnen und Tiroler sollen Zugang zur Wohnbauförderung erhalten</span></p>
<p>Eine Wohnbauförderung erhalten jene Menschen, die unter anderem eine definierte Einkommensobergrenze nicht überschreiten. Mit der Wohnbauförderung NEU werden ab 1. Jänner 2027 diese Einkommensgrenzen angehoben: Um 300 Euro bei einem Ein-Personen-Haushalt, um 400 Euro bei einem Zwei-Personen-Haushalt und um zusätzlich 30 Euro für jede weitere Person im Haushalt. „Die Wohnbauförderung ist eines unserer wichtigsten Instrumente, um Wohnen in Tirol leistbar zu halten. Wir wollen verhindern, dass Menschen aufgrund einer Lohnerhöhung auf dem Papier aus der Förderung fallen, obwohl das Leben und insbesondere das Wohnen gleichzeitig deutlich teurer geworden sind. Die Wohnbauförderung muss mit der Lebensrealität Schritt halten. Deshalb erhöhen wir die Einkommensgrenzen, bauen die Unterstützung für junge Menschen und Familien aus und verbessern die Wohnbeihilfe. Gleichzeitig setzen wir stärkere Anreize für einen sparsamen Umgang mit Grund und Boden und besonders energieeffizientes Bauen“, fasst Wohnbaureferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth&nbsp;</span>zusammen.&nbsp;</p>
<p>Auch der Zuschuss „Junges Wohnen“ wird angepasst. Mit dieser Wohnstarthilfe werden Personen unter 35 Jahren mit einem Zuschuss gefördert, wenn sie eine Wohnung kaufen oder ein Haus bauen. Die Einkommensgrenzen werden neu gestaffelt. Gleichzeitig gibt es künftig kleinere Einkommensstufen und entsprechend abgestufte Förderbeträge. Dadurch kann die Förderung gezielter an die jeweilige Einkommenssituation angepasst werden.</p>
<p>Verbesserungen gibt es auch bei&nbsp;der Unterstützung von MieterInnen – konkret bei der Wohnbeihilfe.&nbsp;Ab 1. Jänner 2027 wird die Zumutbarkeitstabelle um 100 Euro angehoben. Sie legt fest, welcher Anteil des Haushaltseinkommens für die Miete zumutbar und daher selbst zu tragen ist. Künftig setzt die Zumutbarkeit erst bei 1.400 Euro statt 1.300 Euro an. Für BezieherInnen der Wohnbeihilfe bedeutet das: Sie müssen einen geringeren Anteil ihres Einkommens für die Wohnkosten selbst aufbringen und erhalten mehr Unterstützung.&nbsp;Besonders profitieren MieterInnen mit niedrigem Einkommen und Mindestpensions-BezieherInnen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Mehr Förderung für besonders nachhaltiges Bauen</span></p>
<p>Eine wesentliche Änderung der Wohnbauförderung NEU betrifft zudem die energetischen Anforderungen. Besonders energieeffiziente Nullemissionsgebäude werden künftig nochmals zusätzlich gefördert. Auch die Förderung für verdichtete Bauweise wird erhöht. Je nach Grundverbrauch steigt der Fördersatz um 30 bis 50 Euro pro Quadratmeter förderbarer Nutzfläche. „Wir richten die Wohnbauförderung dort neu aus, wo sie einen zusätzlichen Effekt erzielen kann. Was mittlerweile ohnehin gesetzlicher Baustandard ist, muss nicht nochmals besonders gefördert werden. Stattdessen setzen wir gezielte Anreize, noch nachhaltiger und umweltfreundlicher zu bauen und zu wohnen. Wer besonders energieeffizient baut und wenig Boden verbraucht, soll daher noch stärker unterstützt werden“, sagt LHStv Wohlgemuth und verweist auf die zentrale Rolle des Wohnsektors für Tirols Ziel der Energieautonomie: „Bis 2050 muss Tirol seinen Energieverbrauch deutlich senken. Vor allem im Bereich Wohnen haben wir hier viel Potenzial – immerhin macht der Gebäudesektor 45 Prozent des Endenergieverbrauchs aus.“</p>
<p>Auch das rückbaufähige Bauen wird gezielt unterstützt: Wer ein Rückbaukonzept vorlegt und Gebäude so plant, dass Baustoffe später leichter getrennt, wiederverwendet oder recycelt werden können, soll dafür eine zusätzliche Förderung erhalten. Die Photovoltaikanlage bleibt bei geförderten Neubauten verpflichtend. Damit bleibt die Wohnbauförderung auch künftig eng mit dem Ausbau erneuerbarer Energie verbunden.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Weniger Bürokratie, mehr Service</span></p>
<p>Die Wohnbauförderung wird auch einfacher. Im Sinne eines One-Stop-Shop werden Förderungen für Menschen mit&nbsp;besonderem Unterstützungsbedarf künftig zentral über die Abteilung Soziales abgewickelt – beispielsweise, wenn aufgrund einer Behinderung ein Lift in ein Gebäude eingebaut werden muss. Ab 1. Jänner 2027 soll damit eine zentrale Anlaufstelle für entsprechende Unterstützungsleistungen geschaffen werden. Altersgerechte Maßnahmen – etwa ein altersgerechter Badumbau – bleiben weiterhin Teil der Wohnhaussanierungsförderung.</p>
<p>Auch bei der Sanierungsförderung wird die Antragstellung vereinfacht. Die bisherige Begrenzung der förderbaren Fläche nach der Zahl der im Haushalt lebenden Personen entfällt. Künftig gilt unabhängig von der Haushaltsgröße eine Obergrenze von 120 Quadratmetern förderbarer Nutzfläche pro Wohnung. Zusätzlich sollen künftig auch Wohnraumerweiterungen unter zehn Quadratmetern gefördert werden.</p>
<p>„Ganz im Sinne des Tirol Konvents bauen wir auch in der Wohnbauförderung Bürokratie ab und optimieren die Serviceleistungen. Wir wollen, dass die Menschen ihre Energie in ihr Zuhause und nicht in Formulare investieren. Weniger Nachweise, klare Regeln und eine zentrale Anlaufstelle schaffen mehr Service und weniger Bürokratie“, sagt LH Mattle.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Positive Resonanz auf Vereinfachungen beim Baurecht</span></p>
<p>Mit der Neuausrichtung der Wohnbauförderung geht auch die Vereinfachung der baurechtlichen Rahmenbedingungen einher. Mit dem Tiroler Baurechts-Deregulierungsgesetz werden die technischen Vorgaben deutlich vereinfacht und praxistauglicher gestaltet. Damit werden auch unnötige Kosten und bürokratische Aufwände reduziert. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Bauen im Bestand: Umbauten, Sanierungen und Nachverdichtungen sollen erleichtert werden, wenn bestehende Gebäude weiterentwickelt und an neue Anforderungen angepasst werden. Gleichzeitig bleiben die hohen Sicherheits- und Qualitätsstandards erhalten. Die Initiative hat laut dem zuständigen LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> positive Resonanz ausgelöst. „Wir müssen beim leistbaren Wohnen an beiden Seiten ansetzen: bei der Unterstützung durch die Wohnbauförderung und bei den Kosten, die durch das Bauen selbst entstehen. Deshalb schaffen wir mit der Baurechts-Deregulierung mehr Spielraum für Sanierungen, Umbauten und die Weiterentwicklung bestehender Gebäude. Das erleichtert das Bauen, senkt unnötige Kosten und schafft zusätzliche Möglichkeiten, bestehenden Wohnraum besser zu nutzen“, erklärt LHStv Geisler. Diesen Weg der Vereinfachung wolle man fortsetzen.</p>
<p></p><hr>

<h3>Factbox: Die wichtigsten Neuerungen der Wohnbauförderung ab 1. Jänner 2027</h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Das Herzstück der Wohnbauförderung NEU: Mehr leistbares Wohnen</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb6cab30de0285c8974689d955cbf394b">Erhöhung der Einkommensgrenze der Wohnbauförderung (für eine Person 4.100 statt 3.800 Euro, für zwei Personen 6.700 statt 6.300 Euro, für jede weitere Person 510 statt 480 Euro)&nbsp;</li><li data-list-item-id="e03304cf1f43c1adaa740df1bbe566609">Weiterentwicklung des Zuschusses „Junges Wohnen“</li><li data-list-item-id="e897159fa89b667d9b43e43d55fb724ea">Verbesserung der Wohnbeihilfe: Anfangswert der Zumutbarkeitstabelle steigt von 1.300 auf 1.400 Euro = mehr Unterstützung bei niedrigem Einkommen</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Nachhaltigkeit</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e7e4ca307932c8b06652e8671e716e9dd">Zusätzliche Förderung von Nullemissionsgebäuden</li><li data-list-item-id="e1e1d57f3b3029ccae0f0197d33de44e9">30 bis 50 Euro mehr pro Quadratmeter bei der Förderung verdichteter Bauweise</li><li data-list-item-id="e783c3773d28bfc62e4b10cb677bcc0fb">Zusätzliche Förderung für rückbaufähiges Bauen</li><li data-list-item-id="e5acc2e791aec1ff6a4418ec2f9088255">PV-Anlage bleibt bei geförderten Neubauten verpflichtend</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Mehr Service, weniger Bürokratie</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e9b0563773ed1eb3a8630d43ebaf8f77e">One-stop-shop: Zentrale Anlaufstelle für Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf bei der Abteilung Soziales</li><li data-list-item-id="e99d33be73a3d41a8d401a6d4107da603">Sanierungsförderung künftig unabhängig von der Anzahl der im Haushalt lebenden Personen</li><li data-list-item-id="e958a3745356bebe6b5cbe1f442fed0a4">Wohnraumerweiterungen auch unter zehn Quadratmetern förderbar</li></ul><p></p><hr>

<h3><span>Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung</span></h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Mehr Zeit für die Anmeldung zu Hortplätzen:</span>&nbsp;Tirol ist das erste Bundesland das ein Recht auf Kinderbildung und Kinderbetreuung ab dem zweiten Geburtstag eingeführt hat.&nbsp;Nach dem erfolgreichen Vermittlungsprozess über FRIDA für das&nbsp;Kinderbetreuungsjahr 2026/27 werden die Rahmenbedingungen für die Anmeldung nun angepasst. Die Anmeldefrist von 1. Dezember bis 31. Jänner soll für Hortplätze künftig bis 30. April verlängert werden. Die Anmeldefrist für Kinderkrippen und Kindergärten bleibt unverändert. „In der Praxis hat sich gezeigt, dass Eltern für die Anmeldung ihres Kindes für einen Hortplatz vielfach erst zu einem späteren Zeitpunkt die notwendigen Informationen haben. In der Regel steht erst Anfang April fest, welche Schule das Kind im kommenden Schuljahr besuchen wird. Mit der verlängerten Anmeldefrist für Hortplätze schaffen wir hier mehr Planungssicherheit und berücksichtigen die tatsächlichen Bedürfnisse der Familien“, erklärt Bildungslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>.&nbsp;Auch die Fristen für die Reihung und Zuweisung der Hortplätze werden entsprechend angepasst. Private Erhalter und Gemeinden haben künftig bis 15. Mai Zeit für die Reihung und Zuweisung der Hortplätze. Für die Reihung und Zuweisung für Kinderkrippen- und Kindergartenplätze gilt: Die privaten Erhalter haben bis 1. März und die Gemeinden bis 31. März Zeit, Plätze in den Kinderbetreuungseinrichtungen zuzuweisen.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Bauen &amp; Wohnen</category>
				
					<category>Wohnbau</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59664</guid>
				<pubDate>Mon, 28 Sep 2026 13:44:29 +0200</pubDate>
				
				<title>Tiroler Baurechts-Deregulierungsgesetz geht in Begutachtung </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/grosser-wurf-tiroler-baurechts-deregulierungsgesetz-geht-in-begutachtung/</link>
				<description>Wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“: 27 konkrete, gesetzliche Erleichterungen im Baurecht</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/b/9/csm_20260928_Wohlgemuth_Mattle_Geisler_DieFotografen_77fbd043b6.jpg" length="1327145" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e8a3751f97c8accae05663fd665403219"><span class="regierungsmitglied">Fünf Gesetze werden vereinfacht: Sammelgesetz für Verbesserungen in der Tiroler Bauordnung, dem Tiroler Raumordnungsgesetz, dem Tiroler Gas-, Heizungs- und Klimaanlagengesetz, dem Tiroler Stadt- und Ortsbildschutzgesetz sowie dem Tiroler Aufzugs- und Hebeanlagengesetz</span></li><li data-list-item-id="ef0549eea37821d78df8dc138e1eef180"><span class="regierungsmitglied">„Eigene Bauordnung“ für Bestandsbauten: massive Erleichterungen für Um- und Zubauten&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="eb9ca0d41898ca10782aeaeffce3d36ca"><span class="regierungsmitglied">LH Mattle: „Beim Baurecht werden erstmals Regeln zurückgenommen.“</span></li><li data-list-item-id="e1b8273843563729bb68305c94c6b6b5f"><span class="regierungsmitglied">LHStv Wohlgemuth: „Weniger Bürokratie hilft, Baukosten zu senken.“</span></li><li data-list-item-id="eb55daf3484f3fdcee20f3b53211c99f0"><span class="regierungsmitglied">LHStv Geisler: „Nicht weniger Qualität und Sicherheit, sondern mehr Effizienz.“</span></li></ul><p>Mit dem Tiroler Baurechts-Deregulierungsgesetz sollen die bau- und raumordnungsrechtlichen Vorschriften in Tirol vereinfacht und bürokratische Hürden großflächig abgebaut werden. Die Novelle wird diese Woche in Begutachtung geschickt, um zahlreiche Gesetze auf einen Schlag zu vereinfachen und soll noch im heurigen Jahr vom Tiroler Landtag beschlossen werden. Die wesentlichen Ziele sind die Vereinfachung und Beschleunigung von Bau- und Genehmigungsverfahren, die Senkung der Baukosten und Entlastung von Bauwerbern und Behörden, die Erleichterung der Schaffung von leistbarem Wohnraum bei Erhaltung hoher Sicherheits- und Qualitätsstandards sowie die Verbesserung der Möglichkeiten zur thermischen Sanierung und zum Schutz vor sommerlicher Überwärmung. Der zuständige Landeshauptmannstellvertreter<span class="regierungsmitglied"> Josef Geisler</span> hat die Novelle auf Basis des Beschlusses der Tiroler Landesregierung „Bauen in Tirol – einfach, sicher und effizient“ vom 15. August 2026 vorangetrieben und die darauf aufbauenden Verordnungen bereits vorbereitet. Nun geht der „große Wurf“, wie ihn LHStv Geisler und die Regierungsspitze Landeshauptmann&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> und Landeshauptmannstellvertreter&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span> bezeichnen, in Begutachtung – damit startet der Gesetzgebungsprozess.</p>
<p>„Erstmals werden beim Baurecht Regeln und Vorgaben in großem Stil vereinfacht und zurückgenommen. Wir in Tirol müssen unsere Hausaufgaben machen, denn Regeln sollen die Arbeit erleichtern und nicht die Kosten in die Höhe treiben. Mit dem Tiroler Baurechts-Deregulierungsgesetz kommen 27 konkrete gesetzliche Erleichterungen, das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Tirol schafft damit die Grundlage für eine eigene Bauordnung für Bestandsbauten. Mit einem Ausnahmeparagrafen wollen wir erstmals einen Unterschied machen, ob man auf die grüne Wiese ein neues Haus baut oder ein bestehendes Haus umbaut. Im Bestand und bei Sanierungen sind nicht immer alle Vorschriften umsetzbar, das muss sich auch in den baurechtlichen Vorgaben widerspiegeln“, erklärt LH Mattle.</p>
<p>„Leistbares Wohnen entscheidet sich nicht nur bei der Förderung, sondern auch bei den Kosten des Bauens. Wenn unnötig komplizierte Vorgaben und Verfahren das Bauen verteuern, müssen wir dort ansetzen. Deshalb vereinfachen wir einerseits die Wohnbauförderung und entrümpeln andererseits die baurechtlichen Vorschriften. Aufbauend auf bereits beschlossenen Initiativen wie der neuen Servicestelle Wohnen des Landes setzen wir damit einen weiteren konkreten Schritt in Richtung Deregulierung und Verfahrensvereinfachung. Besonders wichtig ist mir, dass wir das Bauen im Bestand erleichtern: Bestehenden Wohnraum weiterzuentwickeln, umzubauen oder nachzuverdichten ist oft günstiger und spart wertvollen Boden. Einfacher bauen heißt damit auch: günstiger bauen und mehr leistbaren Wohnraum ermöglichen“, betont LHStv Wohlgemuth.</p>
<p>„Auf Basis des Beschlusses der Tiroler Landesregierung am Hohen Frauentag haben die Abteilungen des Landes an der weiteren Vereinfachung und Entbürokratisierung der geltenden bau- und raumordnungsrechtlichen Regelungen mitgearbeitet. Unser Ziel ist es, noch im heurigen Jahr dem Tiroler Landtag ein umfassendes Tiroler Baurechts-Deregulierungsgesetz zur Beschlussfassung vorzulegen. Damit werden auf einen Schlag fünf Gesetze vereinfacht, es folgen dann vier vereinfachte Verordnungen. Raum- und Bauordnung schaffen den Rahmen dafür, wo und unter welchen Voraussetzungen gebaut werden kann. Umso wichtiger ist es, dass diese Rahmenbedingungen klar, nachvollziehbar und praxistauglich sind und laufend angepasst werden. Wir wollen deshalb genau hinschauen, wo Verfahren vereinfacht, bürokratische Hürden beseitigt und Kosten gesenkt werden können. Entbürokratisierung bedeutet dabei nicht weniger Qualität und Sicherheit, sondern mehr Effizienz“, ist LHStv Geisler überzeugt.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">27 konkrete gesetzliche Erleichterungen</span></p>
<p>Im Mittelpunkt der Novelle stehen weniger bürokratische Hürden bei Bauvorhaben, erweiterte Möglichkeiten zur thermischen Sanierung, vereinfachte Grundstücks- und Raumordnungsverfahren sowie längere Prüfintervalle für bestimmte technische Anlagen. Gleichzeitig werden die landesrechtlichen Bestimmungen an das neue Bundesrecht für erneuerbare Energieanlagen angepasst und bestehende Sicherheits- und Qualitätsstandards grundsätzlich beibehalten.</p>
<p>Allgemeine Erleichterungen:&nbsp;</p><ul style="margin-left:48px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="ee4f0687f1848056e33cce33ad8d2a4d6"><span>Paketabholstationen unterliegen nicht der Bauordnung (keine Widmung oder Bauverfahren)</span></li><li data-list-item-id="e16ab6021993a9d92512e42cf8ee27383"><span>Beschattung darf als untergeordneter Bauteil in die Mindestabstandsflächen ragen (Sonnenlamellen)</span></li><li data-list-item-id="ecda1a18f3618c9b399f50e95fcdad8a5"><span>Erleichterungen beim Überbauen von Grundstücksgrenzen (ohne Sonderfläche und Bebauungsplan)</span></li><li data-list-item-id="e9fea5da9d4c1ca4e26c00b16db1474c4"><span>Reduktion der erforderlichen Anzahl der Stellplätze bei Mitarbeiterwohnhäusern</span></li><li data-list-item-id="e44a70819ac6869981c70e322c44cb0b4"><span>Erleichterungen bei der nachträglichen thermischen Sanierung von Gebäuden (dürfen künftig 30 Zentimeter in die Mindestabstände und 40 Zentimeter über die zulässige Höhe ragen)</span><br><span>Erleichterungen bei Stützmauern, Einfriedungen und bewehrter Erde</span></li></ul><p>Technische Erleichterungen:</p><ul style="margin-left:48px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e401360bbc1e53517c1f60c2e5cb181c8"><span>Offene Balkone können auch „aufgeständert“ werden (statische Anbringung an Wandflächen oft schwierig und wesentlich billiger)</span></li><li data-list-item-id="ebc42bd48c5561cb711606021f4d3fd93"><span>Erleichterungen bei der Installation von Sicherheitsbeleuchtungen (Abgehen von neuer ÖNorm)</span></li><li data-list-item-id="edf808a5d37cdd0aa07ef2d3f04773bd0"><span>Wesentliche brandschutztechnische Erleichterungen bei Batterieräumen (bis 100kW)</span></li><li data-list-item-id="e6a56ba70109278843e6dbc081df88784"><span>Brandschutztechnische Erleichterungen bei Garagen an der Grundstücksgrenze (bessere Nachverdichtung möglich, keine Beurteilung durch Brandschutzsachverständige notwendig)</span></li><li data-list-item-id="ee0f1fd4efb46e30ff54810c2551c85ef"><span>Ausdehnung der Prüfintervalle von Heizungsanlagen – z. B. einfache Prüfung alle zwei (Gas) oder vier Jahre (biogen und fossil) bis 100 kW (früher ab 26 kW jährlich) und jährliche Überprüfung erst ab 100 kW (früher schon bei 50 kW)</span></li><li data-list-item-id="e3400d9a213fd51643e5d1e5f6e1256b2"><span>Ausdehnung der Prüfpflichten bei Aufzügen in Wohnhäusern von einem auf drei bzw. zwei Jahre</span></li></ul><p>Erleichterungen beim „Bauen im Bestand“:&nbsp;</p><ul style="margin-left:48px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e865193dc750e01890aaf34b15c639c43"><span>Erleichterungen bei der Barrierefreiheit bei Gebäuden, die durch Zu- oder Umbau oder einer Verwendungszweckänderung zu einer Wohnanlage werden</span></li><li data-list-item-id="e3059fb6a54b59c22353ba35e5b18953a"><span>Abweichen immer möglich, wenn das ursprüngliche Anforderungsniveau des Bestandes nicht verschlechtert wird</span></li><li data-list-item-id="eed168f012ca07e22c159b9c0521f0cba"><span>Weiteres Abweichen von den technischen Vorgaben möglich, wenn Einhaltung der Bestimmungen technisch nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich oder zum Schutz der Eigenart des Gebäudes erforderlich ist&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e50d84c66be48ee1a0d500e2c445dbc54"><span>Unterschreiten der Mindestraumhöhe möglich (Bestand oft zu niedrig oder Innendämmung notwendig)&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e9f9ebc881c6eca68a925cc45bdfbd116"><span>Unterschreiten der Mindestlichteintrittsflächen (im Bestand oft zu kleine Fenster)</span></li><li data-list-item-id="e678badec04a988b90f7193118bc90770"><span>Abweichen bei der Belüftung von Räumen (auch über angrenzenden Räumen möglich)</span></li><li data-list-item-id="ec2483779b4f934b64394119c211a3710"><span>Erleichterungen bei Fluchtwegen (bestehende Treppenhäuser müssten oft aufwändig neu- oder umgebaut werden)</span></li><li data-list-item-id="e5d731e9b5dd5bcedf19752df9197b1f3"><span>Erleichterungen bei Rampen (steiler möglich) und Handläufen (Verlängerung im Bestand oft nicht umsetzbar)</span></li><li data-list-item-id="e6fa55da659f6921dc872c8d0c2ca658a"><span>Erleichterungen bei Durchgangsbreiten und -höhen sowie Bewegungsflächen für Rollstühle (im Bestand oft nicht oder nur sehr aufwändig umsetzbar)</span></li><li data-list-item-id="e1977242b8a897521b9a0486ccfdcf664"><span>Erleichterungen bei Fluchttüren (bis 40 Personen nicht in Fluchtrichtung möglich)</span></li><li data-list-item-id="e402985701650fb397f810691bddfa586"><span>Erleichterungen bei Treppen hinsichtlich Schrittmaßen und Podesten (im Bestand oft nicht oder nur sehr aufwändig umsetzbar umsetzbar)</span></li><li data-list-item-id="e16e86642bc2f23391e0f4aea3467ee49"><span>Erleichterungen bei der Ausgestaltung von Aufzügen</span></li><li data-list-item-id="e0213b1fad7b57f2e9a9c415f2fdaab7b"><span>Barrierefreie Erschließung auch über Nebeneingang möglich</span></li><li data-list-item-id="eaf7d01c1bd45256d166d68ee567472f9"><span>Bestehende Absturzsicherungen müssen nicht nach OIB-RL 4 nachgerüstet werden</span></li><li data-list-item-id="e21196cf677aced91818871d0290e59d3"><span>Podest bei Haupttreppen kann entfallen</span></li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Bauen &amp; Wohnen</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59639</guid>
				<pubDate>Sat, 26 Sep 2026 09:33:00 +0200</pubDate>
				
				<title>LHStv Wohlgemuth: „Starke Verbände sind das Rückgrat des Tiroler Sports“</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/lhstv-wohlgemuth-starke-verbaende-sind-das-rueckgrat-des-tiroler-sports/</link>
				<description>Generalversammlung tiSport: Dank für langjähriges Engagement und neues Präsidium gewählt</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/7/4/csm_20260926_tiSport__1__b4cb0db179.jpg" length="2499087" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e1acb966f50c7cd1feab48e26e09a69fb"><span class="regierungsmitglied">LHStv Wohlgemuth würdigt scheidenden Präsidenten Peter Lechner und Generalsekretär Wolfgang Haider</span></li><li data-list-item-id="eb2833d361a207c7df68f4688b2b7280c"><span class="regierungsmitglied">Robert Petutschnigg übernimmt Präsidentschaft – Thomas Pupp und Eva Dollinger als Stellvertretung</span></li></ul><p>Bei der Generalversammlung von tiSport, der Interessensvertretung und Servicestelle der Tiroler Sport-Fachverbände, wurde in der vergangenen Woche ein neues Präsidium gewählt. <span class="regierungsmitglied">Robert Petutschnigg</span> übernimmt künftig die Präsidentschaft. Ihm zur Seite stehen <span class="regierungsmitglied">Thomas Pupp</span> als erster Stellvertreter und <span class="regierungsmitglied">Eva Dollinger</span> als zweite Stellvertreterin. Die Wahl erfolgte einstimmig.</p>
<p>Gleichzeitig endete bei tiSport eine langjährige Ära: <span class="regierungsmitglied">Peter Lechner </span>legte nach 19 Jahren seine Funktion als Präsident zurück. Ebenfalls verabschiedet wurde <span class="regierungsmitglied">Wolfgang Haider</span>, der ebenso lange als Generalsekretär für tiSport tätig war.</p>
<p>Sportreferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span> dankte beiden für ihren langjährigen ehrenamtlichen Einsatz für den Tiroler Sport: „Fast zwei Jahrzehnte Verantwortung für den organisierten Sport zu übernehmen, ist alles andere als selbstverständlich. Peter Lechner und Wolfgang Haider haben tiSport über viele Jahre maßgeblich geprägt und sich mit enormem persönlichem Einsatz für die Interessen der Tiroler Sportfachverbände eingesetzt. Dafür gebührt ihnen im Namen des Landes Tirol und des gesamten Tiroler Sports großer Dank und Anerkennung.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Gemeinsame Stimme für den Tiroler Sport</span></p>
<p>Als Interessensvertretung der Tiroler Sport-Fachverbände kommt tiSport eine wichtige Schnittstellenfunktion zwischen Verbänden, Politik und Verwaltung zu. Lechner vertrat die Interessen des organisierten Sports seit seiner Übernahme der Präsidentschaft auch im Tiroler Landessportrat und dessen Präsidium. Haider wiederum prägte als Generalsekretär insbesondere die operative Arbeit und den direkten Kontakt zu den Verbänden. Zu den Initiativen seiner Amtszeit zählen unter anderem der Aufbau und die Betreuung des Tiroler Sportkalenders sowie die Beteiligung der Sportverbände an der Innsbrucker Herbstmesse.</p>
<p>„Sport lebt von den Athletinnen und Athleten, aber genauso von den vielen Menschen, die im Hintergrund Verantwortung übernehmen, Strukturen schaffen und ihre Zeit und Erfahrung einbringen. Dieses Engagement ist eine wesentliche Grundlage dafür, dass Tirol heute über eine so vielfältige und starke Sportlandschaft verfügt“, betont LHStv Wohlgemuth.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Neues Präsidium übernimmt Verantwortung</span></p>
<p>Mit Robert Petutschnigg (Rollsport) als Präsident, Thomas Pupp (Radsport) als erstem Stellvertreter und Eva Dollinger (Triathlon) als zweiter Stellvertreterin übernimmt nun ein neues Präsidium die Verantwortung bei tiSport.</p>
<p>„Ich gratuliere Robert Petutschnigg, Thomas Pupp und Eva Dollinger herzlich zur einstimmigen Wahl und wünsche ihnen für ihre neue Aufgabe viel Erfolg. tiSport ist ein wichtiger Partner des Landes und eine starke gemeinsame Stimme der Tiroler Sportfachverbände. Ich freue mich auf eine offene und konstruktive Zusammenarbeit und darauf, den Tiroler Sport gemeinsam weiterzuentwickeln“, so LHStv Wohlgemuth abschließend.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Sport</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59646</guid>
				<pubDate>Fri, 25 Sep 2026 13:16:41 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Fabian Muigg)</author>
				<title>Untersuchungskommission „Tiroler Sprit-Aufschlag“ startet</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/untersuchungskommission-tiroler-sprit-aufschlag-startet/</link>
				<description>Antrag auf eControl-Sonderprüfung zu Spritsituation in Tirol</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/2/e/csm_20260925_Untersuchungskommission-Sprit_%40Neuner-1_dd9fa54d6a.jpg" length="2048856" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e61f7b3486fb865edad194ba66df75a29"><span class="regierungsmitglied">Preisuntersuchungskommission zu Tiroler Sprit-Aufschlag untersucht West-Ost-Gefälle, regionale Auffälligkeit und mangelnde Weitergabe von Preissenkungen</span></li><li data-list-item-id="eb29dbd2e989d2d84e7ef11444f9d63cb"><span class="regierungsmitglied">Land Tirol setzt auf Expertise von Professor Gottfried Tappeiner und Arbeiterkammer Tirol</span></li><li data-list-item-id="eb1ec92c6a581f4a917f6495cbcd80ba9"><span class="regierungsmitglied">Wissenschaft und Sozialpartner werden eingebunden&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e042706d1a34d5339937a3ffbea8b9686"><span class="regierungsmitglied">Land Tirol beantragt bei Bundesregierung eine Sonderprüfung der Regulierungsbehörde eControl</span></li></ul><p>Das Land Tirol nimmt die aktuellen Spritpreise ins Visier: Gemeinsam mit Experten soll der sogenannte „Tiroler Sprit-Aufschlag“ nun umfassend untersucht werden. Nachdem Landeshauptmann&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>&nbsp;eine amtliche Preisuntersuchung von Diesel und Benzin in Tirol gefordert hat, geht das Land Tirol mit der Einrichtung einer Preisuntersuchungskommission zum Tiroler Sprit-Aufschlag nun in die Offensive. Mit der wissenschaftlichen Unterstützung von Wirtschaftsprofessor&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Gottfried Tappeiner</span>&nbsp;und unter Einbeziehung der Arbeiterkammer Tirol und ihrem Leiter der Abteilung Wirtschaftspolitik,&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Domenico Rief</span>, will das Land Tirol den Kontrolldruck bei den Spritpreisen deutlich erhöhen. Im Mittelpunkt stehen das West-Ost-Preisgefälle, regionale Preisunterschiede innerhalb Tirols sowie die Frage, wie rasch sinkende Beschaffungskosten an die Konsumentinnen und Konsumenten weitergegeben werden. Heute, Freitag, haben die Experten gemeinsam mit LH Mattle und LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>&nbsp;die weitere Vorgehensweise abgestimmt. Tirol erhöht damit auf Bundesebene den Druck: Nach der ersten Zusammenkunft der Preisuntersuchungskommission „Tiroler Sprit-Aufschlag“ hat LH Mattle bei der Bundesregierung unmittelbar eine Sonderprüfung der eControl, also der für Energiefragen zuständige Regulierungsbehörde, beantragt.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Wissenschaft und Sozialpartner werden eingebunden</span></p>
<p>Tirol orientiert sich bei der Untersuchung am österreichischen Preisgesetz und startet nach dessen Vorbild eine Preisuntersuchung zum Tiroler Sprit-Aufschlag. Zusätzlich zur wissenschaftlichen Expertise der Arbeiterkammer Tirol werden auch Wirtschaftskammer Tirol, Landwirtschaftskammer Tirol und ÖGB Tirol eingeladen, ihre Expertise mittels Stellungnahmen einzubringen. Damit soll die Entwicklung der Spritpreise nicht nur aus Sicht des Marktes, sondern auch aus Sicht der Konsumentinnen und Konsumenten, PendlerInnen sowie Betriebe umfassend beleuchtet werden.&nbsp;</p>
<p>Konkret soll die Preisuntersuchungskommission zum Tiroler Sprit-Aufschlag eine objektive und ergebnisoffene Marktüberprüfung durchführen, um transparent festzustellen,</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e1fc5e07f795caf776ec0685bba972a1c">wie sich die Preise für Diesel und Super 95 in den einzelnen Regionen Tirols entwickeln,</li><li data-list-item-id="e925a507a25bad38910ddfb9133b07b4f">in welchem Ausmaß die festgestellten regionalen Preisunterschiede durch objektive Kostenfaktoren erklärbar sind,</li><li data-list-item-id="ee2848ae1e169608116e10b134877a31f">wie sich Beschaffungskosten und internationale Preisentwicklungen auf die Tiroler Endkundenpreise auswirken,</li><li data-list-item-id="e86cfb1cf4c69795718c039d647c18d4e">wie rasch Veränderungen der Beschaffungskosten an die Konsumentinnen und Konsumenten weitergegeben werden und</li><li data-list-item-id="e099655fe7667c6a080559f1f4ef8367f">ob die festgestellten regionalen Unterschiede auf Besonderheiten der jeweiligen Märkte zurückzuführen sind oder darüber hinausgehende Auffälligkeiten in der Preisgestaltung bestehen.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Rechtliche und behördliche Maßnahmen folgen</span></p>
<p>Tirol will auf Basis der Erhebungen rechtliche und behördliche Schritte gegen den Tiroler Sprit-Aufschlag ergreifen, um einen fairen und funktionierenden Markt sicherzustellen.&nbsp;Unmittelbar im Anschluss an die Beratungen hat der Landeshauptmann bei der Bundesregierung eine Sonderprüfung der Regulierungsbehörde eControl beantragt. Insbesondere stellt sich in Tirol die Frage, inwieweit unterschiedliche Beschaffungs-, Betriebs- oder Standortkosten die festgestellten Preisunterschiede erklären können und in welchem Ausmaß darüber hinausgehende Unterschiede in der Preisbildung bestehen, welche sachlich nicht erklärbar oder gerechtfertigt sind. Die Sonderprüfung soll dabei auch den Kontrolldruck auf den Tiroler Spritmarkt erhöhen und etwaige Unregelmäßigkeiten aufzeigen.</p>
<p>„Tirol geht in die Offensive und erhöht den Kontrolldruck bei Diesel und Benzin. Wir werden ungerechtfertigte Preisunterschiede und regionale Ungerechtigkeiten bei den Spritpreisen bekämpfen. Mein Ansatz: nicht weniger Markt, sondern mehr funktionierender Markt – mit fairen Preisen für die Konsumenten. Deshalb werden wir den Druck solange erhöhen, bis sich alle Beteiligten an die Prinzipien des freien Marktes halten, Preise nachvollziehbar gestalten und sinkende Preise auch wieder an die Konsumenten weitergeben. Wir&nbsp;werden alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, um Ungerechtigkeiten zu benennen und vor allem zu beenden. Mein Dank gilt Professor Gottfried Tappeiner und der Arbeiterkammer Tirol, die uns bei der objektiven und ergebnisoffenen Untersuchung unterstützen“, erklärt&nbsp;LH Mattle.</p>
<p>„Die Tirolerinnen und Tiroler haben ein Recht darauf, zu erfahren, warum sie beim Tanken regelmäßig stärker zur Kasse gebeten werden als Menschen in anderen Teilen Österreichs – und warum selbst innerhalb Tirols teilweise erhebliche Preisunterschiede bestehen. Genau deshalb gehen wir diesen Preisunterschieden jetzt auf den Grund. Wenn sich Preisunterschiede sachlich erklären lassen, muss das transparent werden. Wenn nicht, müssen wir handeln. Gleichzeitig dürfen wir beim Tanken nicht stehen bleiben: Die Menschen spüren die hohen Preise auch beim Heizen, Wohnen und täglichen Einkauf. Deshalb werden wir beim Kampf gegen die Teuerung jedes verfügbare Instrument nutzen“, erklärt LHStv Philip Wohlgemuth.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Gesellschaft &amp; Soziales</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59619</guid>
				<pubDate>Thu, 24 Sep 2026 08:35:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Konrad Pölzl)</author>
				<title>LHStv Wohlgemuth: „Weitere 84 Mio. Euro für leistbares und nachhaltiges Wohnen“ </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/lhstv-wohlgemuth-weitere-84-mio-euro-fuer-leistbares-und-nachhaltiges-wohnen/</link>
				<description>Kuratorium für Wohnbauförderung zieht Bilanz: Förderungszusicherungen Juli bis September 2026: 84 Millionen Euro für Neubau und Sanierung</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/d/3/csm_20260924_Wohnbauf%C3%B6rderung_a2490958df.jpg" length="1084008" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4f1d1bef8387b406d85ccb4efb0f65c8"><span class="regierungsmitglied">Davon 20 Millionen Euro für nachhaltige Sanierungen vorgesehen</span></li><li data-list-item-id="e5ff6d8a95886333b9f2017d4a86ec614"><span class="regierungsmitglied">Freigabe weiterer Großbauvorhaben mit Förderungsvolumen von 51 Millionen Euro</span></li><li data-list-item-id="e604819103087eccae3764121776e91bf"><span class="regierungsmitglied">Wohnbauförderung forciert künftig noch mehr Nachhaltigkeit&nbsp;</span></li></ul><p>Leistbaren Wohnraum schaffen, bestehende Gebäude sanieren und gleichzeitig den Energieverbrauch dauerhaft senken: Das Land Tirol hat im dritten Quartal 2026 weitere 84 Millionen Euro aus der Wohnbauförderung zugesichert.&nbsp;In ihrer jüngsten Sitzung gestern, Dienstag, zog das Kuratorium für Wohnbauförderung unter dem Vorsitz von&nbsp;Wohnbaureferent LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>&nbsp;Bilanz über die Förderungen im vergangenen Quartal: Im Zeitraum von Juli bis September wurden für Neubauvorhaben rund 64 Millionen Euro und für Sanierungen rund 20 Millionen Euro zugesichert. Zudem gab das Kuratorium 51 Millionen Euro für objektgeförderte Großbauvorhaben in Tirol frei.</p>
<p>„Die Wohnbauförderung ist eines unserer stärksten Instrumente, um Wohnen in Tirol leistbar zu halten. Mit weiteren 84 Millionen Euro unterstützen wir die Schaffung von neuem Wohnraum und investieren gleichzeitig kräftig in unseren Gebäudebestand. Das entlastet die Menschen, sichert Investitionen in allen Tiroler Bezirken und stärkt die heimische Bauwirtschaft“, betont LHStv Wohlgemuth.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sanieren, Energie sparen, Wohnkosten senken</span></p>
<p>Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Sanierung des bestehenden Wohnraums. Allein im dritten Quartal wurden dafür Förderungen in Höhe von rund 20 Millionen Euro zugesichert. Unterstützt werden unter anderem bessere Dämmungen und Hitzeschutzmaßnahmen, effizientere Heizsysteme sowie der Umstieg auf erneuerbare Energieträger. Damit werden nicht nur Gebäude langfristig aufgewertet, sondern auch Energieverbrauch und laufende Wohnkosten reduziert. Das ist auch mit Blick auf Tirols Ziel der Energieautonomie bis 2050 von Bedeutung. Rund 45 Prozent des Gesamtenergiebedarfs entfallen auf den Gebäudesektor. Für Wohlgemuth liegt deshalb gerade im Bestand großes Potenzial: „Die günstigste Energie ist jene, die wir gar nicht erst verbrauchen. Wenn wir Gebäude besser dämmen, Heizsysteme erneuern und bestehenden Wohnraum umfassend sanieren, profitieren die Bewohnerinnen und Bewohner durch geringere Energiekosten und gleichzeitig das Klima. Die Wohnbauförderung ist damit auch ein wichtiger Hebel für die Energiewende.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Wohnbauförderung wird bis 2027 weiterentwickelt</span></p>
<p>Diesen Weg will das Land mit der Weiterentwicklung der Wohnbauförderung bis 2027 konsequent fortsetzen. Geplant sind unter anderem einfachere Förderbestimmungen und eine zielgerichtete Weiterentwicklung der Zuschüsse. Gleichzeitig sollen Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung noch stärker berücksichtigt werden. So sollen künftig auch Rückbaukonzepte und damit die Wiederverwendung und das Recycling von Baustoffen stärker in den Fokus rücken.</p>
<p>„Wohnbauförderung muss beides leisten: Wohnen für die Menschen leistbar halten und dafür sorgen, dass wir heute so bauen und sanieren, dass es auch morgen noch sinnvoll ist. Deshalb entwickeln wir unsere Förderungen weiter – einfacher in der Anwendung, zielgerichteter und mit einem noch stärkeren Blick auf Energie- und Ressourceneffizienz“, erklärt Wohlgemuth.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Förderungen beantragen</span></p>
<p>Ansuchen für Wohnbauförderung, Wohnhaussanierung und Wohnbeihilfen (für Eigentumswohnungen) können in den Bezirken Imst, Landeck, Lienz, Kufstein, Kitzbühel, Reutte und Schwaz bei der jeweils zuständigen Bezirkshauptmannschaft gestellt werden. Für Ansuchen für den Bezirk Innsbruck-Land, für Neubauansuchen für das Stadtgebiet Innsbruck sowie für Wohnbeihilfeansuchen für Mietwohnungen ist die Abteilung Wohnbauförderung im Amt der Tiroler Landesregierung zuständig. Ansuchen für Sanierungen sowie Anträge auf Mietzins- und Annuitätenbeihilfe in der Stadt Innsbruck sind beim Stadtmagistrat einzubringen.&nbsp;</p>
<p>Alle Anträge sowie weitere Informationen zu den Fördermöglichkeiten sind auf der Website des Landes unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/bauen-wohnen/wohnbaufoerderung/" target="_blank">www.tirol.gv.at/wohnbau</a>&nbsp;abrufbar.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Wohnbauförderung&nbsp;</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Zugesicherte Förderungen Juli bis September 2026</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Stadt Innsbruck: 10,6 Millionen Euro</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4c6af21d1b6bdf368661ed5afcfdf857">Neubau: 7,5 Millionen Euro</li><li data-list-item-id="e9019284247983ae85453c84c38a39c55">Sanierung: 3,1 Millionen Euro</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Bezirk Innsbruck-Land: 15,7 Millionen Euro</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e8c0b2d3e18f35af11b18ae34e4cbed88">Neubau: 10,8 Millionen Euro</li><li data-list-item-id="e4446adfd4d1ec9a5856c41ccda2e9267">Sanierung: 4,9 Millionen Euro</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Bezirk&nbsp;Imst: 6,5 Millionen Euro</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb69b894cde0050074b3242cc0993a2a4">Neubau: 5,1 Millionen Euro</li><li data-list-item-id="ee46f0ec88031b2586aca8367e02d7a87">Sanierung: 1,4 Millionen Euro</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Bezirk&nbsp;Kitzbühel: 10,3 Millionen Euro</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e3a042ecc3ecf1e9f93585bc5272877ff">Neubau: 9 Millionen Euro</li><li data-list-item-id="e0cfd8ebfe793b602055da02731de2162">Sanierung: 1,3 Millionen Euro</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Bezirk&nbsp;Kufstein: 15,5 Millionen Euro</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e2b591143d316e00b904ceb4cc87b8914">Neubau: 13 Millionen Euro</li><li data-list-item-id="e134cb172d8de9674dba318b9d8b2af12">Sanierung: 2,5 Millionen Euro</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Bezirk&nbsp;Landeck: 3 Millionen Euro</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e81d1eb45305e124b98036b6e05f53b7f">Neubau: 2,2 Millionen Euro</li><li data-list-item-id="e8559ef5ac5aa11137c92fbc4e7353caa">Sanierung: 800.000 Euro</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Bezirk&nbsp;Lienz: 8 Millionen Euro</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e5d1ee17dbf29a35f32ca98df130965d2">Neubau: 5,8 Millionen Euro</li><li data-list-item-id="ef4f870a94f7c2b82bdbfb23d0e93ae61">Sanierung: 2,2 Millionen Euro</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Bezirk&nbsp;Reutte: 5,5 Millionen Euro</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e76f02914fd7404dc76f63a59d658e695">Neubau: 4,5 Millionen Euro</li><li data-list-item-id="ede61f169f920374f9f9d13b79e0a74d4">Sanierung: 1 Millionen Euro</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Bezirk&nbsp;Schwaz: 8,7 Millionen Euro</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb88a07112e401e663e817e932b2d450c">Neubau: 5,8 Millionen Euro</li><li data-list-item-id="e853efe1079bfdc1fbd4fbd634d0aacb9">Sanierung: 2,9 Millionen Euro</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Gesamt: 83,8 Millionen Euro</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Objektförderung – freigegebene Großbauvorhaben (Fördersumme pro Bezirk)</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e727a4df37380d39036bdad827d9edd7d">Innsbruck-Land: 30,7 Millionen Euro</li><li data-list-item-id="ef1b860486bcd1e08efad6f713b98d8de">Kufstein: 18,3 Millionen Euro</li><li data-list-item-id="e7ce3ab81f75ef2317aa2d80372d56712">Reutte: 2 Millionen Euro</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Gesamt: 51 Millionen Euro</span></p>]]></content:encoded>
				
					<category>Bauen und Wohnen</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Wohnbau</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59616</guid>
				<pubDate>Wed, 23 Sep 2026 13:02:27 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Alexander Hörmann)</author>
				<title>Neues Wirtschafts- und Versuchsgebäude an der LLA Imst eröffnet</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/neues-wirtschafts-und-versuchsgebaeude-an-der-lla-imst-eroeffnet/</link>
				<description>Feierlichkeiten in Imst mit LH Mattle und LHStv Wohlgemuth </description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/c/d/csm_20260924_LLA_Imst_1_608dc838ec.jpg" length="2222901" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e12a95ad504f61ff11cb6cd3dcee93a92"><span class="regierungsmitglied">Neuer Gutshof für eine zukunftsfitte landwirtschaftliche Ausbildung</span></li><li data-list-item-id="e55e52684cf2f6afc731cf2d00fc31fdd"><span class="regierungsmitglied">Gebäude steht rund 400 SchülerInnen zur Verfügung, um Wissen zu vertiefen</span></li><li data-list-item-id="e2d683215e01e906e38905d86d5cdf626"><span class="regierungsmitglied">Nachhaltige Bauweise und hohe Energieeffizienz im Fokus</span></li></ul><p>Eine moderne Arbeitsumgebung, zeitgemäße Technologien und ein klarer Fokus auf Nachhaltigkeit: Das neue Wirtschafts- und Versuchsgebäude am landwirtschaftlichen Lehrbetrieb „Gutshof“ der LLA Imst bietet den SchülerInnen künftig optimale Bedingungen, um ihre Kenntnisse und Fertigkeiten praxisnah weiterzuentwickeln: Es werden dort Vieh-, Feld- und Ackerwirtschaft sowie die Verarbeitung und Veredelung landwirtschaftlicher Produkte unter modernen Bedingungen vermittelt. Nach rund eineinhalb Jahren Bauzeit wurde der Neubau heute, Donnerstag, im Beisein von Landeshauptmann <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> und Hochbaureferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth </span>feierlich eröffnet.&nbsp;</p>
<p>„Mit dem neuen Wirtschafts- und Versuchsgebäude am Gutshof der LLA Imst investieren wir in die Zukunft junger Menschen und damit auch in die Zukunft unseres Landes. Wer Landwirtschaft in Tirol erfolgreich weiterentwickeln will, braucht bestens ausgebildete Fachkräfte, moderne Infrastruktur und den Mut, neue Wege zu gehen. Unsere Landwirtschaftlichen Lehranstalten bringen all das zusammen“, betont LH Mattle.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Neubau anstelle des 70 Jahre alten Schweinestalls</span></p>
<p>Der Neubau wurde an der Stelle des rund 70 Jahre alten ursprünglichen Schweinestalls errichtet. Dieser entsprach nicht mehr den heutigen Anforderungen an Sicherheit, Hygiene und Funktionalität. Bei der Planung wurde darauf geachtet, den Neubau behutsam in das bestehende landwirtschaftliche Ensemble sowie in die umliegenden Felder und Wiesen einzufügen. Rund 400 SchülerInnen jährlich werden hier künftig ihre praktischen Fertigkeiten unter zeitgemäßen Bedingungen vertiefen.&nbsp;</p>
<p>„Mit dem neuen Gutshof schaffen wir ein modernes und funktionales Gebäude. Gleichzeitig wurde bei der Umsetzung großer Wert auf eine qualitätsvolle und nachhaltige Bauweise gelegt. Damit investieren wir in ein Gebäude, das den Schülerinnen und Schülern beste Rahmenbedingungen bietet und den Gesamtstandort der LLA auch baulich fit für die Zukunft macht“, betont Hochbaureferent LHStv Wohlgemuth.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Landwirtschaftliches Versuchswesen und Genbank unter einem Dach</span></p>
<p>Gleichzeitig bietet das Gebäude Raum für das landwirtschaftliche Versuchswesen und die Genbank des Landes Tirol, der Schatztruhe alter Landsorten. Im neuen Wirtschafts- und Versuchsgebäude sind moderne Ausbildung, praktischer Betrieb, gepaart mit Wissen über alte Landsorten und neuen Erkenntnissen über deren Widerstandsfähigkeit und Einsatzmöglichkeiten, unter einem Dach untergebracht. Die enge Verbindung von Schule und Forschung trägt dazu bei, wertvolles Wissen für kommende Generationen zu erhalten und die Tiroler Landwirtschaft bestmöglich auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten.</p>
<p>„Eine zukunftsfähige Landwirtschaft braucht gut ausgebildete Fachkräfte, innovative Methoden und einen verantwortungsvollen Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen. Dass gleichzeitig auf eine energieeffiziente Versorgung des Gebäudes und die nachhaltige Nutzung der Ressourcen gesetzt wird, ist ein wichtiger und notwendiger Schritt in Richtung einer modernen Landwirtschaft“, betont LH Mattle.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Nachhaltige Bauweise, energieeffizienter Betrieb</span></p>
<p>Beim Bau selbst wurde großen Wert auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz gelegt: Das Gebäude entstand ohne zusätzlichen Bodenverbrauch und wurde überwiegend in Holzbauweise errichtet. Die Photovoltaikanlage auf den Dachflächen ist so ausgerichtet, dass der Energieertrag über den Jahres- und Tagesverlauf optimiert wird. Die Wärmeversorgung erfolgt über das Imster Fernwärmenetz. Zudem gibt es bereits die technische Infrastruktur für die Installation einer E-Tankstelle für Kraftfahrzeuge und E-Bikes. Der Neubau erfüllt damit die Kriterien des klimaaktiv-Gebäudestandards.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Neues Wirtschafts- und Versuchsgebäude „Gutshof“ an der LLA Imst</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e11675fb6348912888404a9de78d3a74a"><span>Abbruch Bestandsgebäude: Mai 2025</span></li><li data-list-item-id="e6f241935cf7a70b394322c428665f2b5"><span>Baubeginn neues Gebäude: Juni 2025 (Bauzeit wurde eingehalten und pünktlich zum Schulstart fertiggestellt und übergeben)</span></li><li data-list-item-id="e22eeb4443acff8b46a891e3b20158871"><span>Nutzfläche: 933 m<sup>2</sup></span></li><li data-list-item-id="eaa2f1244ad7bf1542cafa3444923d3c7"><span>Spitzenleistung Photovoltaikanlage: 74,17 kWp</span></li><li data-list-item-id="ee7029a7e357143bbcaf55d7dd38c2534"><span>Fläche Photovoltaikanlage: 324 m<sup>2</sup></span></li><li data-list-item-id="e1fc0c677a4c93808b08009ba1e2f786e"><span>Kosten: 5,3 Millionen Euro (unter dem angesetzten Budget der Tiroler Landesregierung von 5,6 Millionen Euro)</span></li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Öffentliche Bauten</category>
				
					<category>Schule</category>
				
					<category>Land- &amp; Forstwirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59566</guid>
				<pubDate>Sun, 20 Sep 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Tägliche Bewegungseinheit wird ausgebaut</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/taegliche-bewegungseinheit-wird-ausgebaut/</link>
				<description>300.000 Euro zusätzlich für Tirol</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/9/6/csm__G5A9878_58d1e9c875.jpg" length="1257097" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="efc5a6785721d62f8984728386e2c4d57"><span class="regierungsmitglied">Land Tirol stärkt Bewegung im Schulalltag und Zusammenarbeit mit Sportvereinen</span></li><li data-list-item-id="e5a2ef28b3a79651acc2fa3cdc31c9a27"><span class="regierungsmitglied">LHStv Wohlgemuth: „Bewegung soll selbstverständlicher Teil des Alltags unserer Kinder sein“</span></li></ul><p>Mehr Bewegung für noch mehr Kinder: Die Initiative „Tägliche Bewegungseinheit“ bringt durch qualifizierte Bewegungscoaches zusätzliche, kostenlose Sport und Bewegungsangebote in Kindergärten und Schulen. Ab diesem Schuljahr wird das Angebot nochmals deutlich ausgeweitet. Dafür fließen rund 300.000 Euro zusätzliche Bundesmittel nach Tirol. Damit wird das Budget – bisher 300.000 Euro an Landesgeldern – verdoppelt.&nbsp;</p>
<p>„Kinder für Bewegung zu begeistern, ist eine der besten Investitionen in ihre Zukunft. Regelmäßige Bewegung stärkt die Gesundheit, fördert Konzentration und soziale Kompetenzen und macht vor allem eines: Freude. Unser Ziel muss deshalb sein, Bewegung zu einem selbstverständlichen Bestandteil des Alltags unserer Kinder zu machen“, betont Sportreferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Brücke zwischen Schule und Sportverein stärken</span></p>
<p>Abgewickelt wird die Tägliche Bewegungseinheit von den drei Sportdachverbänden ASKÖ, ASVÖ und SPORTUNION. Dabei kooperieren die Dachverbände mit ihren Mitgliedsvereinen, die qualifizierte Bewegungscoaches und ÜbungsleiterInnen in die Kindergärten und Schulen senden. Nutzen können das Angebot alle Kindergärten sowie Volksschulen und Schulen bis zur Sekundarstufe I.&nbsp;</p>
<p>Das Angebot basiert auf drei Säulen:&nbsp;</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ee481638af26074aee4db13f58e74ea1b"><span class="regierungsmitglied">Bewegungskultur: </span>Bewegung und Sport werden durch Initiativen wie die bewegte Pause oder den bewegten Unterricht zu einem integralen Bestandteil des Kindergarten- und Schulalltags.&nbsp;</li><li data-list-item-id="e6d67132a7e29d3902052afe62c7b2563"><span class="regierungsmitglied">Bewegungseinheiten: </span>Die FIX-Einheiten der täglichen Bewegungseinheit werden zusätzlichen zum Schulunterricht eigenständig durch qualifizierte Bewegungscoaches aus Tiroler Sportvereinen durchgeführt. Damit sollen die Bewegungsumfänge der Kinder und Jugendlichen erweitert werden.</li><li data-list-item-id="e359003c2ff78fa65f641dc23e46c91e6"><span class="regierungsmitglied">Bewegungsvielfalt: </span>Mit den FLEX-Einheiten der täglichen Bewegungseinheit werden durch qualifizierte Bewegungscoaches aus Tiroler Sportvereinen während des Schulunterrichts neue Bewegungsformen vorgestellt bzw. bereits bekannte vertieft. Diese Säule soll das Interesse an der Bewegung bzw. dem sportlichen Training wecken.&nbsp;</li></ul><p>Für LHStv Wohlgemuth liegt darin ein wesentlicher Mehrwert: „Unsere Sportvereine leisten tagtäglich hervorragende Nachwuchsarbeit. Wenn es gelingt, Schule und Verein noch stärker zusammenzubringen, profitieren alle Beteiligten: Kinder entdecken neue Sportarten, Vereine können junge Menschen für Bewegung begeistern und gleichzeitig stärken wir die Strukturen des Tiroler Sports.“</p>
<p>Die zusätzlichen 300.000 Euro an Bundesmitteln sollen dazu beitragen, das Angebot in Tirol weiter auszubauen. Für LHStv Wohlgemuth ist dabei entscheidend, bestehende Strukturen bestmöglich zu nutzen und die unterschiedlichen Bewegungsangebote miteinander zu verzahnen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tiroler Schulsport erreicht knapp 40.000 SchülerInnen</span></p>
<p>Die Tägliche Bewegungseinheit ergänzt die bereits bestehenden Angebote des Landes Tirol über den Tiroler Schulsportservice. Allein im&nbsp;Schuljahr 2025/26 wurden an 630 Tiroler Schulen Bewegungseinheiten für knapp 40.000 SchülerInnen gefördert. Einheiten in 60 unterschiedlichen Sport- und Bewegungsarten wurden unterstützt. Besonders stark nachgefragt waren die Initiativen „Jedes Kind soll schwimmen lernen“ und „Skifahr’n“. Über die Schwimminitiative wurden 1.862 Schulklassen und Kindergartengruppen bei knapp 11.000 Schwimmeinheiten unterstützt. Bei „Skifahr’n“ profitierten 829 Klassen von knapp 5.100 geförderten Skieinheiten. Für den Tiroler Schulsportservice investiert das Land Tirol jährlich insgesamt rund 1,01 Millionen Euro.</p>
<p>„Wir haben in Tirol bereits ein sehr breites Angebot und sehen, wie gut dieses angenommen wird. Mit der Weiterentwicklung der Täglichen Bewegungseinheit können wir den nächsten Schritt setzen. Es geht nicht darum, aus jedem Kind einen Leistungssportler oder eine Leistungssportlerin zu machen. Es geht darum, möglichst früh Freude an Bewegung zu vermitteln. Wer als Kind gerne Sport macht, nimmt diese Begeisterung im besten Fall ein Leben lang mit“, so LHStv Wohlgemuth abschließend.<br>Alle Informationen zu den Bewegungsangeboten und Fördermöglichkeiten des Tiroler Schulsportservice finden sich unter&nbsp;<a href="https://bewegungseinheit.gv.at/" target="_blank" rel="noreferrer">https://bewegungseinheit.gv.at/</a> und&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/sport/tiroler-schulsportservice/" target="_blank">https://www.tirol.gv.at/sport/tiroler-schulsportservice/</a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Sport</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59569</guid>
				<pubDate>Sat, 19 Sep 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Im Herbst auf den Bergen: Sicher unterwegs bei Wanderungen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/im-herbst-auf-den-bergen-sicher-unterwegs-bei-wanderungen/</link>
				<description>Kürzere Tage, Laub, Nässe und erste Vereisungen verändern die Bedingungen am Berg</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/9/4/csm_20260625_DIGIWAY_Handy_acbf5a8478.jpg" length="2203371" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e7868f4e335222ff0a0d9338019055efc"><span class="regierungsmitglied">Neue Ausgesetztheitskarte hilft, Wege und Absturzgefahren bereits bei der Tourenplanung besser einzuschätzen</span></li><li data-list-item-id="e0de634a22ad9ef1d105d9cbebc29d61c"><span class="regierungsmitglied">Digitale Informationen unterstützen bei der Planung – Beschilderungen und Hinweise vor Ort haben Vorrang</span></li><li data-list-item-id="efe8b948d9287f8028787434907db79e9"><span class="regierungsmitglied">Auch Hüttenöffnungszeiten sowie Aktivitäten in Alm-, Forst- und Jagdwirtschaft beachten</span></li></ul><p>Gute Fernsicht, angenehme Temperaturen und weniger Gewitter machen den Herbst zu einer beliebten Zeit für Wanderungen in Tirol. Gleichzeitig ändern sich die Bedingungen am Berg: Die Tage werden kürzer, Nässe durch Regen, Tau oder Nebel erhöhen die Rutschgefahr. Das Land Tirol appelliert daher, bei der Planung einer Herbsttour die jahreszeitlichen Besonderheiten zu berücksichtigen und die Route an die aktuellen Bedingungen anzupassen. Unterstützung bei der Tourenplanung bieten auch digitale Anwendungen. So gibt es mittlerweile eine&nbsp;<a href="https://tiris.maps.arcgis.com/apps/instant/basic/index.html?appid=3fa67d7731df4bae87ca389736f5ee83&amp;center=11.5056;46.7889&amp;level=7&amp;hiddenLayers=198cd3f2d5a-layer-28;198cd4fca5a-layer-34" target="_blank" rel="noreferrer">Ausgesetztheitskarte</a>: Sie zeigt in vier Stufen die Absturzgefahr auf Wegen – gerade im Herbst bei potentiell erhöhter Rutschgefahr eine wichtige Information. Zudem macht ein Vergleichstool unterschiedliche Wegeklassifikationen in Tirol, Südtirol und Trentino verständlich. Entstanden ist diese Karte im Rahmen eines Euregio-Projekts – DIGIWAY (mehr dazu in der&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/bergwandern-wird-digital-euregio-projekt-digiway-macht-bergwege-sicherer/">Pressemitteilung vom 25. Juni 2026</a>). Zudem werden erstmals die amtlichen Wegedaten der drei Euregio-Landesteile gemeinsam digital nutzbar gemacht.</p>
<p>„Gerade im Herbst lohnt sich ein genauer Blick auf die geplante Tour und die aktuellen Bedingungen. Digitale Werkzeuge können dabei eine wichtige Unterstützung sein. Durch DIGIWAY stehen neue qualitätsgesicherte Datengrundlagen zur Verfügung, die helfen, Wege und mögliche Gefahren besser einzuschätzen“, betont Sportreferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Fünf Tipps für die Herbsttour</span></p>
<p>Bei der Planung und während der Tour gilt es insbesondere, einige herbstliche Besonderheiten im Blick zu behalten:</p><ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="eff9f2f8e38914f152dca35525680b0b4"><span class="regierungsmitglied">Früh starten und kürzer planen:</span><span> Die Sonne geht früher unter. Touren sollten so gewählt werden, dass ausreichend Zeit für den Rückweg bei Tageslicht bleibt.</span></li><li data-list-item-id="e37430f5cd674d600ae5dfe40127318d8"><span class="regierungsmitglied">Höhenlage und Wetter beachten: </span><span>Nach Niederschlägen kann in höheren Lagen bereits Schnee liegen. Auf schattigen Nordseiten kann dieser länger liegen bleiben.</span></li><li data-list-item-id="e5a5af3c8b7054037ddfa0da005e51d72"><span class="regierungsmitglied">Trittsicher unterwegs sein: </span><span>Laub kann Wurzeln, Steine und Löcher verdecken. Nässe durch Regen, Tau oder Nebel macht den Untergrund zusätzlich rutschig.</span></li><li data-list-item-id="e247cf53758ba1144ba972721a9fa16c7"><span class="regierungsmitglied">Frost und Vereisung einkalkulieren: </span><span>Bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt können feuchte Stellen vereisen. Besonders unter Laub können sich in steilen Waldpassagen tückische Eisflächen bilden. Spikes für Wanderschuhe können zusätzliche Trittsicherheit bieten.</span></li><li data-list-item-id="e1182a870a82a9ffd3b60fe62f65f2603"><span class="regierungsmitglied">Hüttenöffnungszeiten prüfen: </span><span>Viele Alm- und Schutzhütten schließen im Herbst. Wer eine Einkehr einplant, sollte sich vorab über die aktuellen Öffnungszeiten informieren.</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Tourenplanung endet nicht am Smartphone</span></p>
<p>Digitale Karten und Tourenplattformen sind wichtige Hilfsmittel bei der Tourenplanung, ihre Angaben sind jedoch nicht immer amtlich geprüft oder aktuell. Deshalb sollten möglichst qualitätsgesicherte Informationen genutzt und im Zweifelsfall mehrere Quellen abgeglichen werden. Das Euregio-Projekt DIGIWAY schaffte dafür zusätzliche Grundlagen.</p>
<p>Auch abseits der eigenen Sicherheit ist im Herbst Rücksicht gefragt. Wer Sperren und Hinweise beachtet, Rücksicht auf andere NutzerInnen des Naturraums nimmt und die eigene Tour an die Bedingungen anpasst, leistet einen wichtigen Beitrag für ein gutes Miteinander am Berg. „Im Herbst teilen sich viele unterschiedliche Interessen den Naturraum. Rücksicht auf Wildtiere, Wald- und Landwirtschaft sowie Jagd ist deshalb ebenso wichtig wie die eigene Sicherheit. Wer aktuelle Hinweise beachtet und seine Tour an die Bedingungen anpasst, trägt zu einem guten Miteinander am Berg bei“, erklärt LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Land- &amp; Forstwirtschaft</category>
				
					<category>Sport</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59533</guid>
				<pubDate>Tue, 15 Sep 2026 13:18:37 +0200</pubDate>
				
				<title>Die Zukunft der Lehre</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/die-zukunft-der-lehre/</link>
				<description>Tirol präsentiert Masterplan für Fachberufsschulen und Landesberufsschülerheime</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/8/9/csm_20260915_MasterplanTFBS__12__47826ddc67.jpg" length="2174897" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e7256984eff71e18a4cf00ff992aedce4"><span class="regierungsmitglied">Masterplan: Baumaßnahmen bis 2035 mit rund 200&nbsp;Millionen Euro an Investitionsvolumen</span></li><li data-list-item-id="e24492ff7107b286160f555919a334cef"><span class="regierungsmitglied">Start Kompetenzzentren für Sportartikel- und Textilhandel ab 2027/2028</span></li><li data-list-item-id="eccc169295e5e02970962fa585159ae03"><span class="regierungsmitglied">Berufsschulbeirat zur Beratung und Kontrolle des Fortschritts</span></li><li data-list-item-id="e307a111257c76a791974ea3d814f3c98"><span class="regierungsmitglied">LH Mattle: „Lehre ist die beste Wahl!“</span></li><li data-list-item-id="e0b4b1dd5167cdfb889d11dcef2106054"><span class="regierungsmitglied">LHStv Wohlgemuth: „Bauen für flächendeckend beste Lehr-Voraussetzungen!“</span></li><li data-list-item-id="edf39a691bb299b258fb4f8bcfce0738c"><span class="regierungsmitglied">LR<sup>in</sup> Hagele: „Lehrausbildung bleibt solide Grundlage für Karriere!“</span></li><li data-list-item-id="e87a350783ff1394f4fd57e29630d1b78"><span class="regierungsmitglied">Präsident Zangerl: „Jungen Menschen Chancen ermöglichen!“</span></li><li data-list-item-id="e4bf722a2cfb6f0eccf87b5664a23fbca"><span class="regierungsmitglied">Präsident Schubert: „Lehrberufe sind das Fundament, auf dem die wirtschaftliche Zukunft unserer Gemeinden steht!“</span></li><li data-list-item-id="e03578acf83808919794347e99ebd27a8"><span class="regierungsmitglied">Spartenobmann Eberharter: „Qualitätssteigerung in der Lehrlingsausbildung!“</span></li></ul><p>Die Tiroler Landesregierung beschloss heute, Dienstag, eine Zukunftsstrategie und einen Masterplan für die Tiroler Fachberufsschulen (TFBS) und Landesberufsschülerheime. Im Anschluss besuchten LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>, LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>, Bildungslandesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>, Arbeiterkammerpräsident&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Erwin Zangerl</span>, Gemeindeverbandspräsident&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Karl-Josef Schubert</span>,&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Roman Eberharter</span>, Obmann der Sparte Handel der Wirtschaftskammer Tirol, und&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Manfred Schafferer</span>, Bürgermeister der Gemeinde Absam, die Tiroler Fachberufsschule für Tourismus und Handel in Absam.</p>
<p>Einem Masterplan bis 2035 folgend wird die Infrastruktur für die Lehrausbildung in Tirol auf den neuesten Stand gebracht. Ziel ist es, flächendeckend beste Voraussetzungen zu schaffen, um die duale Ausbildung auf einem hohen Qualitätsniveau anzubieten. Dafür sind zeitgemäße Ausbildungs-, Lern- und Lebensbedingungen für die BerufsschülerInnen notwendig. Für den Masterplan Bauen wurden deshalb alle TFBS und Heime einer Prüfung unterzogen. Auf Basis der aktuellen baulichen Substanz und der funktionalen Anforderungen wurde der weitere Fahrplan festgelegt. Begonnen wird mit jenen Standorten, an welchen ein besonderer Handlungsbedarf besteht. Bei allen Baumaßnahmen sind auch insbesondere Energieeffizienz und Nachhaltigkeit im Fokus.</p>
<p>Die ersten Baumaßnahmen im Zusammenhang mit der Erweiterung und Generalsanierung der TFBS Lohbachufer sollen 2028 erfolgen – ein Vorentwurfsprojekt liegt bereits vor und die Finanzierung mittels Baurechtsmodell ist in Planung. Priorität haben zudem die TFBS Mandelsbergerstraße mit der Generalsanierung und Adaptierung des Hauptgebäudes, die TFBS für Bautechnik und Malerei in Absam mit der Erweiterung der Bauhöfe und Lagerflächen sowie die Berufsschülerheime Lohbachufer, Mandelsbergerstraße und jenes der TFBS für Optik und Hörakustik in Hall. Neben diesen Großvorhaben werden laufende Instandsetzungen und Modernisierungen an allen Standorten vorgenommen.&nbsp;Insgesamt werden bis 2035 rund 200 Millionen Euro in die bestehende Schul- und Heiminfrastruktur investiert.&nbsp;Mit dem Masterplan werden unter anderem rund 750 Heimplätze modernisiert und 20 zusätzliche Plätze geschaffen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Praxisnahe: Kompetenzzentren für Sport- und Textilhandel</span></p>
<p>Bereits mit 2027/2028 werden Kompetenzzentren im Einzelhandel mit Schwerpunkt Sportartikel- (TFBS Kitzbühel) und Textilhandel (TFBS Landeck) eingerichtet.&nbsp;Durch die Bündelung spezialisierter Ausbildungsangebote sollen Fachwissen, moderne Ausbildungsmethoden und die Anforderungen der jeweiligen Branchen gezielt zusammengeführt werden. In enger Zusammenarbeit mit der Tiroler Wirtschaft soll eine praxisnahe und zukunftsorientierte Ausbildung sichergestellt werden. Die Kompetenzzentren gelten damit als wesentlicher Beitrag zur weiteren Steigerung der Ausbildungsqualität und zur bestmöglichen Vorbereitung junger Menschen auf die konkreten Anforderungen der Arbeitswelt.</p>
<p>Auch bei der Organisation der Berufsschulen will das Land Tirol neue Wege beschreiten, indem Verbund-Potentiale gemeinsam mit den Stakeholdern ausgelotet werden. Konkret wird auf pädagogischer, organisatorischer und wirtschaftlicher Ebene geprüft, ob ein Berufsschul-Cluster im Westen Tirols sinnvoll ist. Dabei können mehrere Berufsschulen organisatorisch zusammengeschlossen werden, um deren Standorte abzusichern und weiterzuentwickeln. Die Umsetzung hängt davon ab, ob ein potentieller Cluster mit Vorteilen für den Standort, die SchülerInnen sowie die Qualität der Ausbildung verbunden ist.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Enge Zusammenarbeit zwischen Land Tirol und Sozialpartnern</span></p>
<p>Der gesamte Prozess soll von einem neuen Berufsschulbeirat begleitet werden, der als Beratungs- und Kontrollgremium agiert. Im Beirat vertreten sind das Land Tirol, die Bildungsdirektion für Tirol, die Arbeiterkammer Tirol, die Wirtschaftskammer Tirol, der Tiroler Gemeindeverband, die Stadt Innsbruck sowie der Direktor der Landesberufsschülerheime Innsbruck-Kitzbühel.&nbsp;</p>
<p>LH Anton Mattle:&nbsp;</p><blockquote><p>„Die Lehre als duale Ausbildung ist eine gute Wahl für junge Menschen. Das muss in der Gesellschaft und vor allem in den Familien wieder ankommen. Denn die Entscheidung für eine Lehre fällt nicht das Land, sondern der oder die Jugendliche selbst. Dabei wird man aber maßgeblich von der eigenen Familie, dem Freundeskreis und der Schule beeinflusst. Als Land müssen wir aber die Rahmenbedingungen verbessern. Das Land unterstützt die duale Ausbildung durch Berufsorientierungsangebote, Lehrlingsprojekte oder Ausbildungsbeihilfen für Lehrlinge. Mit dem Masterplan für Berufsschulen und Heime modernisieren wir aber auch die Infrastruktur für die Lehrausbildung. Hierfür werden wir rund 200&nbsp;Millionen Euro in die Ausbildungsstätten unserer Lehrlinge investieren.“</p></blockquote><p>LHStv Philip Wohlgemuth:&nbsp;</p><blockquote><p>„Wer die Lehre stärken will, muss auch in die Orte investieren, an denen unsere Lehrlinge lernen, arbeiten und während ihrer Berufsschulzeit leben. Deshalb haben wir erstmals alle Fachberufsschulen und Landesberufsschülerheime systematisch unter die Lupe genommen und daraus einen langfristigen Masterplan bis 2035 entwickelt. Wir werden in den kommenden Jahren Schritt für Schritt sanieren, modernisieren und dort erweitern, wo es notwendig ist. Unsere Fachberufsschulen sind wichtige Anker für die duale Ausbildung in den Regionen. Mit dem Masterplan geben wir allen Standorten eine langfristige Perspektive und schaffen moderne Lern- und Lebensräume für die nächste Generation von Fachkräften.“</p></blockquote><p>LR<sup>in</sup> Cornelia Hagele:&nbsp;</p><blockquote><p>„Die Lehre verbindet wie kaum ein anderer Ausbildungsweg praktische Erfahrung und theoretische Ausbildung. Sie schafft eine solide Grundlage für den beruflichen Erfolg der nächsten Generationen. Gleichzeitig ist die duale Ausbildung Tirols über Tirols Landesgrenzen anerkannt. Damit das so bleibt, setzen wir auf ein ganzheitliches attraktives, hochwertiges und zeitgemäßes Ausbildungsmodell.“</p></blockquote><p>AK-Präsident Erwin Zangerl:&nbsp;</p><blockquote><p>„Das Vorhaben des Landes, dem Bekenntnis zur dualen Berufsausbildung auch konkrete Maßnahmen zur Schaffung und Erhaltung der erforderlichen Infrastruktur folgen zu lassen, kann nur als positiv betrachtet werden. Wichtig ist, dass wir den jungen Menschen Chancen ermöglichen und sie nicht nur für den Lehrberuf begeistern, sondern ihnen auch das notwendige Umfeld bieten, in dem sie ihre Ausbildung absolvieren und vertiefen können. Dies soll mit dieser Offensive gewährleistet werden.“</p></blockquote><p>Gemeindeverbandspräsident Karl-Josef Schubert:&nbsp;</p><blockquote><p>„Regionale Standorte sind für die Lehrausbildung wichtig. Die Standorte der Fachberufsschulen in Tirol haben sich seit vielen Jahren etabliert. Sie alle tragen einen wesentlichen Teil zum Ausbildungsstandort Tirol insgesamt bei und sind wichtig, um junge Menschen in der Region zu halten und ihnen attraktive Zukunftsperspektiven zu bieten. Die Tiroler Gemeinden brauchen gute Fachkräfte – für den Wohlstand in den Gemeinden aber auch für die ganzheitliche Stärkung der Region. Gerade in Tirol mit vielen Tälern ist das ein entscheidender Standortfaktor. Lehrberufe sind damit ein Rückgrat für die Alltagsinfrastruktur, denn ohne sie gäbe es oftmals keine Grundversorgung. Lehrberufe sind somit das Fundament der Tiroler Gemeinden – wirtschaftlich, sozial und kulturell. Fazit: Ohne Lehrberufe keine Dienstleistungen und damit keine Zukunft in den Tälern!“</p></blockquote><p>WK-Spartenobmann Roman Eberharter:&nbsp;</p><blockquote><p>„Als Vertreter der Tiroler Wirtschaft steht für mich die Qualität der Lehre an erster Stelle. Der Masterplan wird dazu beitragen, die Lehre als attraktiven und zeitgemäßen Bildungsweg weiter zu stärken und dem Fachkräftemangel wirksam entgegenzutreten. Besonders die geplanten Kompetenzzentren im Bereich der Einzelhandels-Lehre sind ein wichtiger Schritt für eine nachhaltige Qualitätssteigerung in der Ausbildung. Sie bündeln Fachwissen, fördern Spezialisierung und bringen die schulische Ausbildung noch näher an die Anforderungen der Betriebe.“</p></blockquote><p>Bürgermeister Manfred Schafferer:&nbsp;</p><blockquote><p>„Absam ist seit vielen Jahren ein wichtiger Standort für die berufliche Ausbildung in Tirol. Darauf sind wir als Gemeinde stolz. Gerade hier sehen wir, wie wichtig moderne und praxisgerechte Rahmenbedingungen für eine hochwertige Lehrausbildung sind. Deshalb begrüße ich, dass das Land mit dem Masterplan eine langfristige Perspektive für die Fachberufsschulen schafft und auch am Standort Absam gezielt in die Weiterentwicklung der Infrastruktur investiert. Davon profitieren die Lehrlinge, die Ausbildungsbetriebe und letztlich die gesamte Region.“</p></blockquote>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Arbeit &amp; Wirtschaft</category>
				
					<category>Bildung</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59520</guid>
				<pubDate>Sun, 13 Sep 2026 20:07:25 +0200</pubDate>
				
				<title>Gratulation an Felix Gall zu Erfolg bei Spanien-Rundfahrt</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/gratulation-an-felix-gall-zu-erfolg-bei-spanien-rundfahrt/</link>
				<description>Nach zweitem Platz bei Giro d’Italia: Osttiroler Radprofi sichert sich bei Vuelta a España den dritten Platz</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/0/6/csm_Wohlgemuth-9_9c57ea6cac.jpg" length="2390229" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="e89ca29f8dcb2e66df0d6cb8d56d4a2b5"><span class="regierungsmitglied">Historischer Erfolg: Gall ist erster Österreicher mit einem Podiumsplatz bei der Vuelta</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Felix Gall</span> hat bei der Vuelta a España den nächsten Meilenstein in seiner Karriere erreicht: Der Osttiroler beendet die dreiwöchige Spanien-Rundfahrt auf dem dritten Gesamtrang. Damit steht der 28-Jährige bei seiner zweiten Grand Tour in diesem Jahr auf dem Podium. Bereits beim Giro d’Italia im Frühjahr hatte Gall mit dem zweiten Gesamtrang für einen herausragenden Erfolg gesorgt. Mit dem dritten Platz bei der Vuelta ist Felix Gall zudem der erste Österreicher, der die Spanien-Rundfahrt mit einem Podiumsplatz beendet.</p>
<p>„Felix Gall hat bei der Vuelta a España eindrucksvoll gezeigt, dass er zu den besten Radfahrern der Welt gehört und gleichzeitig österreichische Radsportgeschichte geschrieben. Nach seinem zweiten Platz beim Giro d’Italia steht er nun auch bei der Vuelta auf dem Podium – eine außergewöhnliche Leistung. Mit seinem Einsatz, seiner Ausdauer und seinem Kampfgeist begeistert er nicht nur die Radsportfans, sondern trägt auch den Namen Tirols in die Welt hinaus. Im Namen des Landes Tirol gratuliere ich Felix Gall herzlich zu diesem großartigen Erfolg“, betont LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.</p>
<p>Auch Sportreferent LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span> gratuliert dem Osttiroler: „Zwei Podiumsplätze bei zwei Grand Tours innerhalb eines Jahres sprechen für sich. Felix Gall hat bei der Vuelta einmal mehr bewiesen, dass er sich dauerhaft an der Weltspitze etabliert hat. Hinter diesem Erfolg stehen enormer Trainingsaufwand, Disziplin und der Wille, auch in den härtesten Rennsituationen alles zu geben. Als Sportland Tirol sind wir stolz auf diese herausragende Leistung und gratulieren Felix Gall sehr herzlich zu diesem weiteren Erfolg.“</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Sport</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59518</guid>
				<pubDate>Sat, 12 Sep 2026 11:04:09 +0200</pubDate>
				
				<title>„Wir sind die Ersten“ </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/wir-sind-die-ersten/</link>
				<description>Recht auf Kinderbildung und Kinderbetreuung startet ins erste Kinderbetreuungsjahr</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/6/c/csm_260912_Kinderbildung_01_07a080e066.jpg" length="2065426" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e1ccb3b8eff17a68ac6e1f6861b573979"><span class="regierungsmitglied">Tirol als erstes Bundesland mit Recht auf Vermittlung eines Kinderbildungs- und Kinderbetreuungsplatzes</span></li><li data-list-item-id="e931ef8a43f8d866d356c2e50294af7cf"><span class="regierungsmitglied">Erfolgreicher Start: Allen 11.600 Kindern, die fristgerecht über FRIDA angemeldet wurden, konnte für das Betreuungsjahr 2026/27 ein Platz zugeteilt oder vermittelt werden&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e14218547b70ef54006f98a21b9a757f3"><span class="regierungsmitglied">Kontinuierlicher Ausbau: Mehr als 43.500 Kinder unter 15 Jahren werden in Tirol betreut – in insgesamt 1.274 Einrichtungen</span></li><li data-list-item-id="eea903c8281b754ac14eac45c854b980a"><span class="regierungsmitglied">Nächster Schritt: FRIDA startet für das Betreuungsjahr 2027/28 am 1. Dezember 2026</span></li><li data-list-item-id="e5ffac967484c982e676c01682e7001ee"><span class="regierungsmitglied">„FRIDA und IDA on Tour“: KoordinatorInnen des Landes kommen in die Bezirke und unterstützen Eltern bei der Anmeldung und beantworten Fragen zur ID Austria</span></li><li data-list-item-id="e1c0b1b50d63ffcfac8a4e3e478ea8b2f"><span class="regierungsmitglied">Alle Informationen unter&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at/bildung/elementarbildung/frida-findet-ihren-platz/" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/frida</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;</span></li></ul><p>Am kommenden Montag startet das neue Schul- und Kinderbetreuungsjahr für rund 141.500 Kinder und Jugendliche. Für Tirol ist dieser Tag ein besonderer: Mit dabei sind die ersten Kinder, die im heurigen Frühjahr nach dem Recht auf Kinderbildung und Kinderbetreuung ab dem zweiten Geburtstag einen Platz vermittelt bekamen. Damit ist Tirol das erste Bundesland Österreichs, das ein solches Recht auf Kinderbildung und Kinderbetreuung umgesetzt hat. Knapp 11.600 Anmeldungen gingen fristgerecht ein – und für all diese Kinder konnte eine passende Betreuungsmöglichkeit im Kindergarten, Hort oder in der Kinderkrippe gefunden werden. LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>, LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemut</span>h und Bildungslandesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> gaben heute, Samstag, in Landeck den offiziellen Startschuss. Gemeinsam mit Bürgermeister&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Herbert Mayer</span> luden sie zur Pressekonferenz im neuen Kindergarten Angedair in Landeck, der im Anschluss feierlich eröffnet wurde.</p>
<p>„Wir sind die Ersten in Österreich, die ein Recht auf Kinderbildung und Kinderbetreuung einführen. Damit haben wir ein klares Versprechen umgesetzt: Jedes Kind ab dem zweiten Geburtstag soll einen bedarfsgerechten und möglichst wohnortnahen Betreuungsplatz erhalten, wenn es einen braucht. Schon in der Kinderkrippe und im Kindergarten lernen unsere Jüngsten das Miteinander“, erklärt LH Mattle und ergänzt: „Für Eltern muss gute Kinderbildung und Kinderbetreuung vor allem eines bedeuten: Verlässlichkeit. Sie sollen sich darauf verlassen können, dass Familie und Beruf in Tirol miteinander vereinbar sind und sie echte Wahlfreiheit haben. Daran arbeiten wir und werden die Wirksamkeit des Rechts auf Kinderbildung und Kinderbetreuung beobachten. Unser Ziel ist es, Tirol zum Kinderland Nummer eins zu machen. Wir sind dabei auf einem guten Weg und werden weiterhin hart daran arbeiten.“&nbsp;</p>
<p>Bereits jetzt laufen die Vorbereitungen für das Betreuungsjahr 2027/28. Anmeldungen dafür sind ab 1. Dezember 2026 wieder über die Plattform FRIDA möglich. Bei Fragen stehen die KoordinatorInnen des Landes bereit: Unter dem Motto „FRIDA und IDA on Tour“ kommen sie während des Anmeldezeitraums zudem in alle Tiroler Bezirke und unterstützen unter anderem bei der Aktivierung der ID Austria. Die Termine sind über&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/bildung/elementarbildung/frida-findet-ihren-platz/" target="_blank">www.tirol.gv.at/frida</a> einsehbar.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tirol beim Ausbau der Kinderbetreuungslandschaft österreichweit führend</span></p>
<p>Immer mehr Einrichtungen bieten ganztägige Öffnungszeiten und die Möglichkeit eines Mittagessens. Dass bereits mehr als die Hälfte der Drei- bis Fünfjährigen einen Kindergarten mit erweiterten Öffnungszeiten besucht, beweist, dass dieses Angebot in Tirol zunehmend an Bedeutung gewinnt.&nbsp;Für LHStv Wohlgemuth ist der weitere Ausbau der Kinderbildung und -betreuung dabei nicht nur eine Frage des Angebots:&nbsp;„Mit dem Recht auf Kinderbildung und Kinderbetreuung schaffen wir etwas, das für Kinder und Eltern gleichermaßen wichtig ist: Verlässlichkeit und echte Chancen. Gute Kinderbildung darf nicht davon abhängen, wo ein Kind aufwächst oder welche Möglichkeiten seine Eltern haben. Gleichzeitig schaffen wir damit mehr Wahlfreiheit für Familien. Denn noch immer sind es überwiegend Frauen, die ihre Arbeitszeit reduzieren oder beruflich zurückstecken, wenn eine passende Betreuung fehlt“, betont LHStv Wohlgemuth und führt fort: „Unser Auftrag ist nicht, Familien vorzuschreiben, wie sie ihr Leben organisieren sollen, sondern die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass sie selbst entscheiden können. Familie ist Teamarbeit – und eine verlässliche Kinderbetreuung ist dafür eine wichtige Grundlage.“</p>
<p>Dass Tirol diesen Weg bereits seit Jahren konsequent verfolgt, zeigt auch die Entwicklung der Betreuungslandschaft: Zwischen 2016/17 und 2022/23 wuchs die Zahl der Kinderbetreuungseinrichtungen in Österreich um fünf Prozent, acht Prozent waren es bei den Krippen, Kindergärten und Horten. Tirol ist dabei österreichweit führend, wie eine aktuelle Studie des Österreichischen Instituts für Familienforschung zeigt: 29.400 Kinder wurden 2016/2017 betreut, sechs Jahre später waren es bereits 33.300 – das entspricht insgesamt einem Plus von mehr als 13 Prozent. Die Zahl der BetreuerInnen stieg in diesem Zeitraum sogar um mehr als 20 Prozent. Heute wird in Tirol ein neuer Rekord verzeichnet: „Aktuell betreuen unsere Pädagoginnen und Pädagogen mehr als 43.500 Kinder unter 15 Jahren. Zugleich verzeichnen wir einen Rekord bei den Einrichtungen.&nbsp;Diese sind seit 2020 um 82 auf heute 1.274 Einrichtungen gestiegen“, freut sich LR<sup>in</sup> Hagele.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Plus 82 in fünf Jahren: Mehr als 1.270 Betreuungseinrichtungen in Tirol</span></p>
<p>Das Angebot in Tirol verteilt sich auf 337 Kinderkrippen, 488 Kindergärten, 120 Horte sowie 329 weitere Betreuungsangebote wie Kinderspielgruppen, Tageseltern oder Ganztagsschulen. Zugleich verweist die Landesrätin auf steigende Betreuungszahlen: „Auch bei den Betreuungsquoten konnten wir wichtige Fortschritte verbuchen: Im letzten Betreuungsjahr haben wir erstmals die EU-Vorgaben der sogenannten Barcelona-Zielwerte übertroffen. 33,1 Prozent der Kinder unter drei Jahren und 96,7 Prozent der Drei- bis Fünfjährigen wurden zuletzt betreut“, informiert LR<sup>in</sup> Hagele (mehr dazu in der&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/recht-auf-kinderbildung-und-kinderbetreuung-macht-grosse-fortschritte-tirol-uebertrifft-erstmals-barcelona-ziele/" target="_blank">Pressemeldung vom 5. Mai 2026</a>).&nbsp;</p>
<p>Eine wichtige Rolle spielt letztendlich das Personal: Tirolweit sind aktuell rund 6.500 Fach- und Assistenzkräfte sowie 119 Tageseltern in der Kinderbildung und -betreuung tätig. Um die Qualität und die Weiterentwicklung des pädagogischen Angebots zu sichern, stellt das Land Tirol in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Tirol jährlich auch rund 59.000 kostenlose Fortbildungsstunden für ElementarpädagogInnen zur Verfügung. Ergänzend wurde ein neues Mentoringprogramm für BerufseinsteigerInnen in der Elementarpädagogik geschaffen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">FRIDA als Schlüssel&nbsp;</span></p>
<p>Ein wesentlicher Baustein für das Recht auf Kinderbildung ist die digitale Anmeldeplattform FRIDA. Seit der Aktivierung im Vorjahr gibt es erstmals einen einheitlichen Anmeldeprozess und eine landesweite Übersicht zu den Betreuungsangeboten. Eltern bzw. Erziehungsberechtigte geben dort ihren Betreuungsbedarf digital bekannt und melden ihr Kind für einen Platz in Kinderkrippe, Kindergarten oder Hort an. „Der Einführung von FRIDA sind einige wichtige Schritte vorausgegangen: Im Herbst 2023 haben wir im Anschluss an eine Studienreise nach Finnland den Grundstein für das Recht auf Kinderbildung gelegt. Schon wenige Monate später haben wir vier Pilotregionen mit 48 Gemeinden ausgerufen, um die Vorarbeiten für FRIDA zu starten“, gibt LH Mattle einen Einblick in den damaligen „10-Punkte-Plan“.&nbsp;</p>
<p>„Mittlerweile hat sich FRIDA erfolgreich etabliert. Bei der ersten Anmeldephase gingen rund 11.600 Anmeldungen fristgerecht ein, anschließend wurden die Plätze durch die zuständigen Gemeinden und privaten Erhalter zugeteilt. Wenn sich hier nicht sofort eine Lösung gezeigt hat, kamen unsere Koordinatorinnen und Koordinatoren ins Spiel, die bei der Vermittlung eines Platzes unterstützen“, betont LHStv Wohlgemuth.&nbsp;</p>
<p>Das neue System sei ein Vorteil für alle Seiten, pflichtet ihm auch LR<sup>in</sup> Hagele bei: „FRIDA hat einen Paradigmenwechsel gebracht: Erstmals wird der Betreuungsbedarf in Tirol landesweit sichtbar. Eltern können ihren Bedarf digital bekanntgeben, die Gemeinden erhalten einen besseren Überblick und wir können freie Plätze gezielt vermitteln. Dass allen fristgerecht angemeldeten Kindern für 2026/27 ein Platz vermittelt werden konnte, ist ein wichtiger erster Erfolg“, erklärt die Bildungslandesrätin.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Auch der Kindergarten Angedair startet ins neue Betreuungsjahr</span></p>
<p>Landecks Bürgermeister&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Herbert Mayer </span>verweist abschließend auf die Bedeutung von FRIDA für Gemeinden und Familien:&nbsp;„FRIDA schafft auf Landesebene die Grundlage dafür, dass der Betreuungsbedarf sichtbar wird und die Familien verlässlich zu einem Platz kommen. Letztendlich muss Kinderbildung aber in den Gemeinden spürbar werden – und der neue Kindergarten Angedair ist dafür ein gutes Beispiel. Demnächst läuft der Betrieb an und soll bei den Kindern für schöne erste Bildungserfahrungen sorgen.“&nbsp;Knapp 100 Kinder zwischen drei und sechs Jahren werden in den neugebauten Räumlichkeiten betreut. Das Konzept des neuen Landecker Kindergartens, der sich in fünf Gruppen gliedert, orientiert sich an der sogenannten Werkstattpädagogik und sieht eigene Funktionsräume wie ein Atelier oder einen Raum für „NaturforscherInnen“ vor.&nbsp;Für den Kindergarten Angedair sind insgesamt 14 MitarbeiterInnen vorgesehen – sechs pädagogische Fachkräfte, vier Assistenzkräfte, zwei Stützkräfte sowie zwei zusätzliche Pädagoginnen für die Sprachförderung.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Bildung</category>
				
					<category>Kinderbetreuung</category>
				
			</item>
				
			
		</channel>
	</rss>

