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			<title>Land Tirol - Meldungen</title>
			<link>https://www.tirol.gv.at/</link>
			<description>Aktuelle Meldungen vom Amt der Tiroler Landesregierung</description>
			<language>de</language>
			<docs>https://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
			
				<copyright>Land Tirol</copyright>
			
			<pubDate>Sat, 25 Apr 2026 01:09:16 +0200</pubDate>
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				<pubDate>Fri, 24 Apr 2026 10:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Sommerfahrverbote für den Ausweichverkehr starten mit 1. Mai 2026</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/sommerfahrverbote-fuer-den-ausweichverkehr-starten-mit-1-mai-2026/</link>
				<description>Fahrverbote in den Bezirken Innsbruck-Stadt und Innsbruck-Land, Imst und Reutte in bewährter Weise</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ed1089d889dde4d2d5a195bf6319c7c35"><span class="regierungsmitglied">Erweiterte Fahrverbote im Bezirk Kufstein&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e99403d140996cd643873a30170b367c7"><span class="regierungsmitglied">Fahrverbote in den Bezirken Innsbruck-Stadt und Innsbruck-Land, Imst und Reutte in bewährter Weise</span></li><li data-list-item-id="e57f39478cf6b84a0118a01dd1fb6a15e"><a href="/verkehr/verkehrs-und-seilbahnrecht/fahrverbote-an-reisetagen/"><span class="regierungsmitglied" lang="de" dir="ltr">Alle Informationen</span></a></li></ul><p>Die Sommersaison steht vor der Tür – damit beginnt die nächste Reisezeit. Die seit 2019 bewährten Fahrverbote für den Ausweichverkehr auf dem niederrangigen Straßennetz beginnen deshalb am 1. Mai 2026 und gelten bis inklusive 1. November 2026. Ausgewählte und für die Aufrechterhaltung der Verkehrs- und Versorgungssicherheit in den Tiroler Gemeinden relevante Abschnitte auf Landes- und Gemeindestraßen sind dann jeweils an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen sowie an bestimmten Fenstertagen von 7 bis 19 Uhr für den Ausweichverkehr gesperrt. Die Basis für die Fahrverbote bilden Erfahrungswerte aus den Vorjahren – dementsprechend gibt es heuer weitere Neuerungen. Konkret betrifft dies Kufstein mit einer Erweiterung der Fahrverbote. „Wir schützen die Gemeinden entlang viel befahrener Reiserouten und verbannen den Durchzugsverkehr auf die Hauptverkehrswege. Bei den Fahrverboten für den Ausweichverkehr geht es um eine Verkehrslenkung, um gegen die große Verkehrsbelastung der durchziehenden Fahrzeuge anzukämpfen. Dabei werden die Verkehrsströme in ganz Tirol genau analysiert, sodass Umweg- und Ausweichverkehr bestmöglich eingedämmt werden kann. Kaum eine andere europäische Region fasst so starke Maßnahmen, um die Anrainergemeinden zu schützen und mittlerweile machen uns das auch andere Regionen nach“, ist LH Anton Mattle von der Notwendigkeit der Fahrverbote überzeugt.&nbsp;</p>
<p>Neuerungen im Bezirk Kufstein</p>
<p>Neu hinzu kommen heuer erweiterte Maßnahmen im Bezirk Kufstein: Zusätzlich zu den bisherigen Sommerfahrverboten gilt nun auch auf der Wildbichler Straße in Fahrtrichtung Ebbs sowie auf den Gemeindestraßen in Walchsee ein Fahrverbot. „Die Situation an besonders verkehrsreichen Tagen in diesen Bereichen hat sich in den letzten Jahren verschärft. Mit den erweiterten Fahrverboten reagieren wir auf die Bedürfnisse der betroffenen Gemeinden und sichern die Verkehrs- und Versorgungssicherheit“, erklärt Verkehrslandesrat René Zumtobel.</p>
<p>Neben der Kontrolle der Fahrverbote durch die Polizei werden auch heuer wieder vom Land Tirol bestellte Sicherheitsorgane zum Einsatz kommen. „Mobilität ist ein Grundbedürfnis, der viele Verkehr aber auch eine große Herausforderung für die betroffene Bevölkerung. Der Durchzugsverkehr belastet die Menschen, die Umwelt und die Infrastruktur in Tirol über die Maßen. Die umfangreichen Fahrverbote sind ein ganz wesentlicher Teil unserer Verkehrsmaßnahmen“, unterstreicht LR Zumtobel. „Die Fahrverbote für transitierende Pkw in den Hauptreisezeiten sind notwendig, um die Flüssigkeit des Verkehrs und damit die öffentliche Sicherheit und Versorgung aufrechtzuerhalten. Wir erwarten uns von den Navigationssoftwareanbietern nach der gesetzlichen Änderung auf Bundesebene, diese Fahrverbote auch entsprechend einzupflegen. Dadurch sollen Reiseplanung und die Anreise mit Rücksicht auf die Anrainergemeinden erfolgen“, betonen LH Mattle und LR Zumtobel unisono.</p>
<p>FAQ | Fahrverbote für den Ausweichverkehr</p>
<p>Wo gelten die Fahrverbote und wo gibt es Dosierampeln?</p>
<p><a href="/verkehr/verkehrs-und-seilbahnrecht/fahrverbote-an-reisetagen/">Eine übersichtliche Darstellung findet sich auf der Website</a></p>
<p>Im Sommer gelten die Fahrverbote auf ausgewählten Straßen des niederrangigen Straßennetzes (Landesstraßen und Gemeindestraßen) im Großraum Innsbruck sowie in den Bezirken Reutte, Imst und Kufstein.</p>
<p>Für wen gelten die Fahrverbote?</p>
<p>Die Fahrverbote gelten für alle Fahrzeuge, die das niederrangige Straßennetz als Ausweichroute nutzen. Nicht von den Fahrverboten betroffen sind Anrainerinnen und Anrainer als auch sonstiger Ziel- und Quellverkehr (an- und abreisende Gäste, Warenanlieferung usw.).</p>
<p>Wie werden die Fahrverbote kontrolliert?</p>
<p>Sowohl die Exekutive als auch vom Land Tirol bestellte Sicherheitsorgane kontrollieren die Fahrverbote und weisen Fahrzeuge zurück auf die Hauptverkehrsrouten.</p>
<p>Wann gelten die Fahrverbote?</p>
<p>Von 1. Mai 2026 bis inklusive 1. November 2026 immer an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen sowie an definierten Fenstertagen jeweils von 7 bis 19 Uhr.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
					<category>Fahrverbote</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-57902</guid>
				<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 14:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Moorrenaturierung in Kitzbühel</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/moorrenaturierung-in-kitzbuehel/</link>
				<description>AMooRe auf der Paradieswiese</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e68da78ee35010a7f06cc2de52f6ce1bc"><span class="regierungsmitglied">7,5 Hektar Moorfläche werden im Gemeindegebiet von Kitzbühel renaturiert</span></li><li data-list-item-id="ecfe12226417d3d196246f13d983d5eeb"><span class="regierungsmitglied">Projekt im Rahmen von EU-Life-Projekt AMooRe umgesetzt – zahlreiche Partner unterstützen Vorhaben&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e6e6e509bf098580f4b7bd85755c6fd9a"><span class="regierungsmitglied">Weitere Projekte im Bezirk Kitzbühel in Planung bzw. Umsetzung&nbsp;</span></li></ul><p>Die Paradieswiese im Gemeindegebiet von Kitzbühel soll ihrem Namen wieder Ehre machen: Nachdem das Moor im 20. Jahrhundert trockengelegt wurde und der getrocknete Torf bis in die 1950er Jahre als Heizmaterial für die Stadt Kitzbühel diente, wird der einzigartige Lebensraum nun auf rund 7,5 Hektar Fläche im Rahmen des österreichweiten Projekts AMooRe (Austrian Moor Restoration) wiederhergestellt. Die notwendigen Bauarbeiten finden ab Herbst 2026 statt. Heute, Donnerstag, wurde das Projekt von Naturschutzlandesrat<span class="regierungsmitglied"> René Zumtobel</span> bei einem Medientermin vorgestellt.&nbsp;</p>
<p>„AMooRe schreibt in Tirol eine Erfolgsgeschichte. Insgesamt liegen für die kommenden Jahre schon Vorhaben von über 100 Hektar auf dem Tisch und es könnten noch mehr werden. Alleine im Bezirk Kitzbühel sind über 20 Hektar bereits fixiert und teilweise schon umgesetzt“, freut sich LR Zumtobel und hebt hervor: „Es ist großartig, dass so viele Grundbesitzerinnen und Grundbesitzer von der Bedeutung der Moorflächen überzeugt sind und sich für den Naturschutz engagieren. Hier in Kitzbühel ist die Gemeinde selbst Grundeigentümerin und hat das Projekt von Beginn an konstruktiv unterstützt.“ Das bestätigt auch Bürgermeister <span class="regierungsmitglied">Klaus Winkler</span>: „Es ist uns vonseiten der Gemeinde ein großes Anliegen, dieses wunderbare Stück Natur wiederherzustellen. Es freut uns, dass die Fläche nun durch die Expertise zahlreicher Partner unter Federführung des Landes Tirol wieder zu einem funktionsfähigen Moor werden kann.“&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Aus ehemaliger Torfterrasse soll wieder intaktes Moor werden</span></p>
<p><span lang="DE" dir="ltr">Durch den jahrzehntelangen Torfabbau sind in der Fläche erhebliche Höhenunterschiede entstanden. Zusätzlich entwässern mehrere Gräben das Gebiet, wodurch Wasser kontinuierlich abgeführt wird.&nbsp;</span>Ziel der Revitalisierung ist die Wiederherstellung eines ökologisch funktionalen Hochmoors.&nbsp;<span lang="DE" dir="ltr">Darüber hinaus sollen auch in den Randbereichen die prioritären Moorwälder gestärkt und langfristig gesichert werden. Für die erfolgreiche Umsetzung der Revitalisierung sind umfangreiche Maßnahmen erforderlich.&nbsp;</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Felix Lassacher </span><span lang="DE" dir="ltr">von der Abteilung Umweltschutz des Landes erklärt: „Die durch den historischen Torfstich entstandenen Geländeunterschiede erschweren es, einen gleichmäßigen Wasserstand knapp unterhalb der Vegetationsoberfläche einzustellen. Um den Wasserstand dennoch möglichst flächendeckend anzuheben, werden zahlreiche Spundwände errichtet und bestehende Entwässerungsgräben geschlossen. Besonders herausfordernd ist die Revitalisierung, da bestehende, intakte Moorbereiche – insbesondere das Übergangsmoor – durch die Maßnahmen nicht beeinträchtigt oder überstaut werden dürfen.“ Die geplante Revitalisierung wird von einem Monitoring begleitet, um die gesetzten Maßnahmen laufend zu dokumentieren und deren Wirkung zu bewerten.&nbsp;</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Information und Bewusstseinsbildung für Jung und Alt</span></p>
<p>Der Bezirk Kitzbühel stellt einen der Schwerpunktbereiche im AMooRe-Projekt dar. Moorflächen in unterschiedlichen Gemeinden, die aktuell trockengelegt sind oder sich in ökologisch schlechtem Zustand befinden, werden verbessert bzw. wiederhergestellt. Begleitet wird der Prozess mit einer umfangreichen Informations- und Bildungsinitiative, für die die Kommunikationsagentur sonntagplus gemeinsam mit dem Verein natopia engagiert wurde. <span class="regierungsmitglied">Hermann Sonntag</span> von sonntagplus erklärt: „Der Lebensraum Moor ist vielen Menschen wenig vertraut. Umso wichtiger ist es, Schülerinnen und Schülern, Landwirtinnen und Landwirten sowie allen Interessierten die ökologische Bedeutung unserer heimischen Moore als Lebensraum und ihre Bedeutung für das regionale Klima zu vermitteln.“ Geplant sind noch in diesem Jahr ein Schulprogramm mit Moorschwerpunkt und Fachexkursionen für LandwirtInnen gemeinsam mit KLAR! regio3. Für die Bevölkerung wird es in Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum Vorträge und Exkursionen sowie ein „Torf-Fest“ zum Start der Renaturierung geben.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Paradieswiese ist auch Forschungsparadies</span></p>
<p>Interesse an der Paradieswiese gibt es auch aus unterschiedlichen Forschungsbereichen: Mehrere Masterstudierende der Universität Innsbruck aus verschiedenen Naturwissenschaften beschäftigen sich in ihren Abschlussarbeiten mit dem Moor und tragen damit auch zur erfolgreichen Umsetzung des Projekts bei. Zudem bietet eine bereits entnommene Bodenprobe Einblicke in die klimatischen Veränderungen der letzten rund 10.000 Jahre und wird aktuell am Institut für Geographie (Boden und Landschaftsökologie) und am Institut für Botanik (Paläoökologie) tiefgehend erforscht. Berichte und Fotos eines Zeitzeugen, der im Nahebereich des Torfstichs aufgewachsen ist, werden ebenfalls in einer wissenschaftlichen Arbeit behandelt. Das Museum Kitzbühel wird sich dem Projekt AMooRe in der im Mai beginnenden Ausstellung zum Schwarzsee in Kitzbühel widmen.</p>
<p>„Das Projekt auf der Paradiesweise zeigt, was durch gute Zusammenarbeit möglich ist. Von der Gemeinde als Grundeigentümerin über die Wissenschaft bis hin zu den zuständigen Waldaufsehern und Waldaufseherinnen sowie weiteren involvierten Partnern – hier ziehen alle an einem Strang. Man sieht, dass Naturschutz in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist“, freut sich LR Zumtobel.</p>
<p><span lang="DE" dir="ltr">Neben der Paradieswiese werden im Bezirk Kitzbühel auch Moorflächen in den angrenzenden Gemeindegebieten von Oberndorf sowie in der Gemeinde Waidring revitalisiert. Darüber hinaus zeichnen sich im Bezirk weitere geeignete Flächen ab.&nbsp;</span>In ganz Tirol wurden von 2020 bis 2025 bereits rund 16 Hektar Moore renaturiert, bis inklusive 2028 sind mindestens weitere 112 Hektar vorgesehen.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Die Bedeutung von Mooren</span></p>
<p>Moore wurden als Lebensraum lange Zeit unterschätzt: Dabei sind sie als natürliche CO<sub>2</sub>-Speicher extrem wertvoll und auch für das lokale Klima relevant. Die Feuchtgebiete mit meist sauren Böden beheimaten zudem hochspezialisierte Pflanzen- und Tierarten. Wird Torf entwässert und trocknet aus, wird das gespeicherte CO<sub>2</sub> freigesetzt und der Effekt ist entsprechend negativ. Umgekehrt kann die Wiederherstellung des natürlichen feuchten Zustands des Torfs dazu führen, dass wieder CO<sub>2</sub> gespeichert werden kann. Obwohl Moore nur rund drei Prozent der Erdoberfläche bedecken, sind rund 30 Prozent des erdgebundenen Kohlenstoffes in diesem Lebensraum gespeichert und damit mehr als doppelt so viel wie in allen Wäldern zusammen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Über AMooRe</span></p>
<p>Im Rahmen eines durch das Land Tirol finanzierten Vorgängerprojekts „Renaturierung ausgewählter Moorstandorte“ konnten in Tirol seit 2020 bereits neun Moore revitalisiert bzw. deren ökologischer Zustand verbessert werden. Das Projekt AMooRe wird zu 60 Prozent aus EU-Mitteln finanziert und geht über die Grenzen Tirols hinaus: Neben den neun Bundesländern ist auch das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft Projektpartner. Ziel ist es, die Moorstrategie Österreich 2030+ erfolgreich umzusetzen. Insgesamt stehen bis 2034 44 Millionen Euro an EU-Fördermitteln zur Verfügung, 2,3 Millionen Euro davon für Tirol.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Naturschutz</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 11:07:09 +0200</pubDate>
				
				<title>Erfolgreicher Auftakt zur Freiwilligenwoche 2026 </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/lh-mattle-jahr-des-ehrenamtes-bringt-projekt-rekord-und-hunderte-interessierte-bei-freiwilligenwoche-2026/</link>
				<description>Über 170 teilnehmende Projekte – so viele wie noch nie</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef469daf189436431956ae2f3383cbac4"><span class="regierungsmitglied">LH Mattle informierte über aktuell laufende Vorhaben: steuerliche Entlastungen, Ehrenamtsnachweis und Informationen</span></li><li data-list-item-id="e538cc0144a8545fcf6308c2a10db7989"><span class="regierungsmitglied">Alle Regierungsmitglieder nehmen an der Freiwilligenwoche teil</span></li><li data-list-item-id="e1b2fd041b17f191bc61c6c778dcdb36c"><span class="regierungsmitglied">Anmeldungen sind auch noch spontan möglich:&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at/freiwilligenwoche" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/freiwilligenwoche</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;</span></li></ul><p>Seit gestern, Mittwoch, läuft die Freiwilligenwoche 2026. Noch bis Dienstag können Interessierte bei mehr als 170 Projekten, Workshops und Vorträgen das Ehrenamt kennenlernen und selbst mitanpacken. Das tun auch die Mitglieder der Tiroler Landesregierung: LH und Ehrenamts-Referent&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> besuchte heute, Donnerstag, das Projekt „Strudelbacken“ im Altersheim Salurn in Wattens. LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>&nbsp;stattete dem Sprachlerncafé in Innsbruck einen Besuch ab. LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>&nbsp;nahm an einem Klimaprojekt in Kematen teil, während LR<sup>in</sup> <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>&nbsp;im Wohn- und Pflegeheim St. Martin in Aldrans beim Waffeln backen half und LR<sup>in</sup> <span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata </span>beim Roten Kreuz in Schwaz vorbeischaute. Auch LR <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>, LR<sup>in</sup> <span class="regierungsmitglied">Astrid Mair </span>und LR <span class="regierungsmitglied">Mario Gerber </span>werden in den kommenden Tagen an Projekten teilnehmen. Anmeldungen sind bei verfügbaren Plätzen weiterhin über <a href="https://www.tirol.gv.at/freiwilligenwoche" target="_blank">www.tirol.gv.at/freiwilligenwoche</a> möglich.</p>
<p>Zum Auftakt der Aktionswoche informierte LH Mattle über aktuelle Projekte und Vorhaben im „Jahr des Ehrenamts“: „Wir arbeiten an konkreten Verbesserungen und Initiativen, um das Ehrenamt in Tirol zu stärken. Unser Ziel ist klar: Das ‚Jahr des Ehrenamts‘ soll Motor für positive Entwicklungen im Ehrenamt sein, von denen die Freiwilligen in Tirol langfristig profitieren. Jede und jeder Zweite engagiert sich ehrenamtlich – damit sind wir auch über Landesgrenzen hinweg ein Vorbild.“ Dass heuer erstmals mit über 170 teilnehmenden Projekten ein Rekord bei der Freiwilligenwoche verzeichnet wird, spricht für das Interesse am Ehrenamt: „Mit dem Schwerpunkt im Jahr 2026 schaffen wir noch mehr Teilnahmemöglichkeiten und Sichtbarkeit für die Bedeutung freiwilligen Engagements“, sagt LH Mattle.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Steuerliche Erleichterungen im Ehrenamt</span></p>
<p>Zuletzt brachte LH Mattle bei der Finanzreferentenkonferenz in Innsbruck einen Antrag für steuerliche Entlastungen im Ehrenamt ein. „Dank allein reicht nicht: Das Ehrenamt ist auch mit Herausforderungen konfrontiert. Wir schauen wo der Schuh drückt und setzen uns für Verbesserungen ein.“&nbsp;</p>
<p>Konkret soll es unter anderem eine pauschale Reiseaufwandsentschädigung in geeigneten ehrenamtlichen Bereichen geben – ähnlich wie sie es bereits im Sportbereich gibt. Außerdem sollen Fahrtkosten, Kosten für Ausrüstung und Aus- und Weiterbildung steuerlich absetzbar und steuerliche Begünstigungen kombinierbar sein.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Vom Ehrenamtsnachweis bis zum Symposium</span></p>
<p>Weiters wird an einem Tiroler Modell für die Erweiterung eines „Ehrenamtsnachweises“ gearbeitet, sodass ehrenamtliches Engagement auch im Alltag der freiwillig Engagierten einen weiteren Mehrwert bringt. Auch der Versicherungsschutz soll verbessert werden – dazu laufen derzeit die Gespräche. Im Herbst plant das Land Tirol das erste große „Ehrenamtssymposium“, das nochmals ein Ausrufezeichen im „Jahr des Ehrenamts“ darstellt und Organisationen, Stakeholder und VertreterInnen von Vereinen und Verbänden noch besser vernetzt und einbringt.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Immer mehr Anfragen – über 2.600 Personen sind Teil der Gruppe</span></p>
<p>Parallel dazu wird laufend der WhatsApp-Kanal „Ehrenamt Tirol“ bespielt (<a href="https://www.ehrenamt.tirol" target="_blank" rel="noreferrer">www.ehrenamt.tirol</a>). Mittlerweile haben über 2.600 Mitglieder den Weg in die Gruppe gefunden. „Viele Vereine, Verbände und Einrichtungen wenden sich direkt an uns, um ihre Angebote, Veranstaltungen oder Freiwilligen-Gesuche mitzutragen. Genau dafür ist eine solche Gruppe da: Informationsaustausch und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten vor den Vorhang holen“, so LH Mattle.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Einladung zum Mitmachen: Freiwilligenwoche 2026</span></p>
<p>Auch die Freiwilligenwoche wurde über den WhatsApp-Kanal mitbeworben. Nach derzeitigem Kenntnisstand zeichnet sich heuer ein neuer Rekord an TeilnehmerInnen ab. „Mein heutiger Besuch im Haus Salurn&nbsp;bestätigt einmal mehr: Ehrenamtliches Engagement und Helfen machen Spaß und sind bereichernd. Die Freiwilligenwoche dient dazu, Interessierten und Neugierigen einen Einblicke in das Ehrenamt zu ermöglichen – denn das Ehrenamt von morgen braucht den Nachwuchs von heute“, betont LH Mattle im Anschluss an seinen Besuch in Wattens.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Carina Gartlacher</span>, Leiterin des Hauses Salurn in Wattens, freute sich über den Besuch und betonte: „Das Ehrenamt bringt Menschen zusammen, schafft Beziehungen und eröffnet neue Perspektiven. Jede Unterstützung hilft unseren Bewohnerinnen und Bewohnern, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Die Freiwilligenwoche ist für uns eine wertvolle Gelegenheit, neue Freiwillige zu gewinnen und ihnen zu zeigen, wie vielfältig freiwilliges Engagement sein kann.“ In der Pflege Wattens sind laufend Freiwillige im Einsatz – aktuell 37 über die Gemeinde gemeldete sowie weitere über Vereine wie die Vinzenzgemeinschaft, die Schützen und auch ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie übernehmen Aktivierungsangebote und soziale Betreuung, organisieren Rikschafahrten für die Bewohnerinnen und Bewohner und unterstützen an Feiertagen sowie Wochenenden bei der Auslieferung von Essen auf Rädern.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Weitere Besuche der Regierungsmitglieder</span> - MedienvertreterInnen sind bei den Besuchen der Mitglieder der Tiroler Landesregierung herzlich willkommen:&nbsp;</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e600611c24f9daf2f78c58342247c13b4"><span class="regierungsmitglied">LR René Zumtobel</span></li></ul><p>Projekt: „Verwenden statt Verschwenden“ | Freitag, 24. April | 9 Uhr | SOMI, Dr.-Carl-Pfeiffenberger-Straße 4, Imst</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4e31c7ef7427be9c130bbd4cc5af81f7"><span class="regierungsmitglied">LR<sup>in </sup>Astrid Mair und LR Mario Gerber</span></li></ul><p>Projekt: „Rikscha fahren. Menschen bewegen. Ehrenamt erleben“ | Montag, 27. April | 14 Uhr | ISD Wohnheim Lohbach, Technikerstraße 84, Innsbruck</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LR Gerber</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
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					<category>LRin Mair</category>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Gesellschaft &amp; Soziales</category>
				
					<category>Landesentwicklung</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Sun, 19 Apr 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title> Reminder: VCÖ-Mobilitätspreis Tirol 2026 </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/vcoe-mobilitaetspreis-tirol-2026-2/</link>
				<description>Jetzt Projekte einreichen</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb09a5fc5e827fa8037a92eebb8c44edd"><span class="regierungsmitglied">Projekte und Konzepte für zukunftsfähige Mobilität und Güterverkehr können bis 27. Mai 2026 eingereicht werden</span></li><li data-list-item-id="e2f7cbc4eb52ca567d686dfaae17e9784"><span class="regierungsmitglied">VCÖ-Mobilitätspreis Tirol steht heuer unter dem Motto „nachhaltig. effizient. innovativ.“</span></li><li data-list-item-id="e3ba5a07a0623edd841874ec34dc48778"><span class="regierungsmitglied">Umweltverträgliche Mobilität ist günstiger, gesünder und sicherer</span></li></ul><p>Auch 2026 schreiben die Mobilitätsorganisation VCÖ – Mobilität mit Zukunft, das Land Tirol und die ÖBB den VCÖ-Mobilitätspreis Tirol aus. Gesucht werden innovative Projekte, die zukunftsfähige Mobilitätsformen fördern und nachhaltigen Güterverkehr ermöglichen. Einreichungen sind ab sofort bis 27. Mai 2026 möglich. Die Siegerprojekte werden von einer Fachjury ausgewählt und im Herbst ausgezeichnet.&nbsp;</p>
<p>„Die Siegerprojekte aus den vergangenen Jahren zeigen auf, was mit Engagement und Ideenreichtum möglich ist. Vom einfachen Bahnhof der zur Mobilitätsdrehscheibe wird über den Ausbau von Radweginfrastruktur und Radverleihsystemen bis hin zu Terminals für den Güterverkehr. Ich freue mich auch heuer wieder über zukunftsweisende Projekte, die die Mobilität in Tirol vereinfachen und einen Mehrwert für die Gesellschaft und das Klima bieten“, so Mobilitätslandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>.&nbsp;</p>
<p>„Die Mobilität der Zukunft ist effizienter, nachhaltiger, gesünder und in Summe kostengünstiger. Um dieses Ziel zu erreichen, sind Innovation und Umsetzungswille nötig. Mit dem VCÖ-Mobilitätspreis Tirol wollen wir jene Projekte vor den Vorhang holen, die schon heute zeigen, wie die Mobilität und der Güterverkehr der Zukunft aussehen können", ruft VCÖ-Experte <span class="regierungsmitglied">Michael Schwendinger</span> zur Teilnahme am VCÖ-Mobilitätspreis Tirol</p>
<p>„Der VCÖ-Mobilitätspreis zeigt, wie viele engagierte Menschen und Organisationen auch in Tirol an Lösungen arbeiten, die Mobilität nachhaltig, effizient und innovativ zu gestalten. Diese Projekte liefern wichtige Impulse für die Mobilität der Zukunft – deshalb unterstützen die ÖBB den VCÖ-Mobilitätspreis auch heuer wieder sehr gerne“, sagt <span class="regierungsmitglied">Andreas Matthä</span>, Vorstandsvorsitzender der ÖBB-Holding AG.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Verkehr als Belastung – Mobilitätswende als Chance</span></p>
<p>Der Verkehr in Tirol verursachte zuletzt 1,6 Millionen Tonnen CO2, Verbrenner sind zudem wahre Energiefresser: In die Pkw der Tiroler Haushalte fließen jährlich rund 280 Millionen Liter Sprit. „Daran muss sich etwas ändern. Und das tut es bereits auf vielen Ebenen. Die Mobilitätswende ist bereits in vollem Gange und es gibt zahlreiche Menschen in Tirol, die ihr Mobilitätsverhalten im Alltag regelmäßig überdenken, auf Öffis umsteigen, das Fahrrad oder den E-Scooter für kurze Strecken nutzen. Dieser Trend soll sich weiter fortsetzen und mit dem VCÖ-Mobilitätspreis holen wir innovative Projekte vor den Vorhang, die Vorbild für den Umstieg auf klimafreundliche Mobilitätsformen sind“, so LR Zumtobel.</p>
<p>Gesucht werden beispielsweise Projekte, die den Sprit- und Energieverbrauch deutlich reduzieren, etwa durch Maßnahmen von Unternehmen oder Gemeinden, die zum Umstieg vom Auto auf den öffentlichen Verkehr oder das Fahrrad motivieren oder Fahrgemeinschaften unterstützen. Projekte, die Kindern und Jugendlichen eine sichere und gesunde Mobilität zu Fuß und mit dem Scooter ermöglichen, oder Firmen und Transportunternehmen, die Güter mit Elektro-Lkw oder auf der Schiene transportieren sind ebenfalls potenzielle AnwärterInnen auf den Mobilitätspreis. Ein Schwerpunkt wird heuer beim VCÖ-Mobilitätspreis auch auf Digitalisierung und technologische Innovationen gesetzt, die es der Bevölkerung erleichtern, umweltverträglich mobil zu sein.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Informationen zur Einreichung</span></p>
<p>Betriebe und Unternehmen, Startups, Gemeinden und Städte, Schulen, Fachhochschulen und Universitäten, Tourismusregionen und Wohnbauträger sowie Initiativen können Projekte bis zum 27. Mai 2026 einreichen. <a href="https://vcoe.at/mobilitaetspreis_tirol" target="_blank" rel="noreferrer">Einreichunterlagen und Informationen zum VCÖ-Mobilitätspreis Tirol gibt es auf der Website des VCÖ</a>.</p>
<p><a href="/meldungen/meldung/vcoe-mobilitaetspreis-tirol-2025-geht-an-radwegprojekt-im-bezirk-lienz/">Im Vorjahr ging der VCÖ-Mobilitätspreis Tirol</a> an den Planungsverband Zentralraum Lienzer Talboden für die Lückenschlüsse im Radwegenetz. Zudem wurden drei weitere Projekte ausgezeichnet: Der Regionalterminal Stams, das Stadtrad Innsbruck und die Busspur auf der Inntalautobahn zwischen Zirl und Innsbruck.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Landesentwicklung</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 10:23:56 +0200</pubDate>
				
				<title>Tiroler Mobilitätsbefragung 2026 startet </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tiroler-mobilitaetsbefragung-2026-startet/</link>
				<description>3.000 zufällig ausgewählte TirolerInnen werden zu ihrem Mobilitätsverhalten befragt</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e1c849d2237edf5d6ace4cbb0aba7e41a"><span class="regierungsmitglied">Zu Fuß, mit dem Rad, den Öffis oder mit dem Pkw – Alltagswege werden analysiert</span></li><li data-list-item-id="e294d7c7140ed43411b15e715dd587e5a"><span class="regierungsmitglied">Ergebnisse als wichtige Grundlage für künftige Mobilitätsprojekte&nbsp;</span></li></ul><p>Zu Fuß zum Bahnhof, mit dem Zug zur Schule und am Nachmittag noch mit dem Rad zum Fußballtraining? Oder vielleicht mit dem Auto die Kinder zum Kindergarten bringen und dann weiter zur Arbeit – so oder so ähnlich können typische Alltagswege in Tirol aussehen. Um valide und vergleichbare Daten zum Mobilitätsverhalten der Bevölkerung zu erhalten, beauftragt das Land Tirol in regelmäßigen Abständen tirolweite Befragungen. Heuer ist es wieder soweit: 3.000 zufällig ausgewählte Haushalte – aufgeteilt auf alle Bezirke – erhalten in Kürze Post vom Land Tirol. Anonym wird dann mittels Fragebogen das Mobilitätsverhalten an einem Werktag erhoben. Die letzte Befragung wurde im Jahr 2022 – ebenfalls im Frühling – durchgeführt. So ergeben sich gut vergleichbare Daten.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">2022 bereits knapp die Hälfte der Alltagswege umweltfreundlich</span></p>
<p>Die Ergebnisse aus dem Jahr 2022 zeigen einen erfreulichen Aufwärtstrend bei umweltfreundlicher Mobilität. Knapp die Hälfte der Alltagwege (48 Prozent) verbuchte damals der sogenannte Umweltverbund, das sind Öffis, Radfahren und Scooterfahren sowie Zufußgehen. Im Vergleich zu 2011 eine Steigerung von fünf Prozent. Jeder sechste erhobene Alltagsweg wurde 2022 mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt, ebenfalls eine Steigerung von fünf Prozent. Gleichzeitig nahm der motorisierte Individualverkehr im Zeitraum 2011 bis 2022 um fünf Prozent ab – machte jedoch insgesamt immer noch 52 Prozent aus. Bei Wegen in der Hauptstadt Innsbruck bzw. mit Ziel- oder Ausgangspunkt in Innsbruck fiel die Tendenz deutlich höher für den Umweltverbund aus. „Aus den Ergebnissen der letzten Befragung wissen wir, dass es von 2011 bis 2022 zu einer Zunahme beim Radverkehr und den Öffis in Tirol gekommen ist. Nun sind wir gespannt, ob sich der Öffi-Ausbau der vergangenen Jahre, der zunehmende Trend hin zu E-Mobilität oder der Ausbau von Radweginfrastruktur bereits in den Befragungsergebnissen widerspiegelt“, so Mobilitätslandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>.&nbsp;</p>
<p>Die Daten aus der Befragung werden genutzt, um Optimierungspotentiale in den Bezirken festzustellen und weitere Maßnahmen in der strategischen Planung zu setzen – beispielsweise beim Bau von Radwegen oder bei neuen Öffi-Angeboten. Die Ergebnisseder Befragung werden Anfang 2027 vorgestellt.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Verhalten im Alltag und vorhandene Verkehrsmittel werden in Relation gestellt&nbsp;</span></p>
<p>Für jene Haushalte, die Post vom Land Tirol erhalten, gilt: Für die Befragung ausgewählt werden soll immer jene Person (ab sechs Jahren) im angeschriebenen Haushalt, die als nächstes ihren Geburtstag hat. So werden vom Kind bis zur älteren Bevölkerung alle Altersgruppen abgedeckt. Abgefragt werden statistische Daten (wie Alter, Beruf bzw. Beschäftigung, Homeoffice-Tage oder Betreuungspflichten), das Mobilitätsverhalten an einem Werktag und auch, welche Mobilitätsmöglichkeiten theoretisch zur Verfügung stünden. So ist es interessant zu erheben, ob ein oder mehrere Pkw vorhanden sind, ob man einen Führerschein besitzt und wie viele Fahrräder bzw. Scooter es im Haushalt gibt bzw.&nbsp;ob der öffentliche Verkehr von zuhause aus erreichbar ist.&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen zur Befragung sind auf der <a href="/verkehr/mobilitaetsplanung/datenservice/tiroler-mobilitaetsbefragung-2026/">Website der Abteilung Mobilitätsplanung </a>verfügbar.</p>
<p>„Die Ergebnisse der neuen Studie werden uns einerseits zeigen, ob die Bemühungen der letzten Jahre Früchte tragen. Andererseits werden sie Anstoß für weitere infrastrukturelle Verbesserungen, für Angebotsoptimierungen und den Ausbau im Öffi-Netz sowie für diverse Mobilitätsinitiativen sein. Ich bitte die zufällig ausgewählten Tirolerinnen und Tiroler persönlich um ihre Unterstützung bei dieser für die Zukunft der Mobilität so wichtigen Befragung“, so LR Zumtobel abschließend.&nbsp;</p>
<p><a href="/meldungen/meldung/die-mobilitaetswende-ist-voll-in-fahrt/">Zu den Ergebnissen der Mobilitätserhebung 2022</a></p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Verkehr verursacht 2,1 Milliarden Euro an „externen“ Kosten im Jahr </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/verkehr-verursacht-21-milliarden-euro-an-externen-kosten-im-jahr/</link>
				<description>Kostenwahrheit am Brennerkorridor</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ea0e3d0216e709c48b5a2c4e763789348"><span class="regierungsmitglied">Aktuelle Studie legt Kosten von Warentransport für Umwelt und Gesellschaft offen</span></li><li data-list-item-id="e5685f2321ee5ef6cb5ad29743596579b"><span class="regierungsmitglied">Externe Kosten sind Folgekosten für die Allgemeinheit durch Luftverschmutzung, Lärmbelastung oder wirtschaftliche Schäden durch Staus und Unfälle&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e8912b786a9a1cf15f7eb83843b6bc1c0"><span class="regierungsmitglied">Fehlende Kostenwahrheit für Transitverkehr auf der Straße – verzerrter Wettbewerb zwischen Straße und Schiene&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="eaac11f62f4ffee20d5135fa3d56cab0a"><span class="regierungsmitglied">Schiene schlägt Straße: Externe Kosten bei Straßentransport um mehr als das Vierfache höher</span></li><li data-list-item-id="e1b1efa77811931d703dd055cf8c2cc1e"><span class="regierungsmitglied">96 Prozent der externen Kosten durch Personen- und Güterverkehr auf dem Brennerkorridor entstehen auf der Straße</span></li></ul><p>Nicht selten fällt bei Diskussionen rund um die Verlagerung von Gütertransporten von der Straße auf die Schiene ein Stichwort: Kostenwahrheit. Wesentlich dabei sind die sogenannten „externen Kosten“, die vom öffentlichen System langfristig beispielsweise durch Ausgaben im Gesundheitssystem oder zur Klimawandelanpassung getragen werden müssen. Wie hoch diese externen Kosten sind, wurde nun in einer Studie untersucht, die im Rahmen der EU-Alpenraumstrategie EUSALP beauftragt wurde. Das zentrale Ergebnis: Die externen Kosten des Straßengüterverkehrs am Brennerkorridor sind pro Tonnenkilometer mehr als vier Mal so hoch wie beim Transport auf der Schiene.</p>
<p>„Bei dem von den Transportunternehmen gezahlten Preis hat die Schiene einen Wettbewerbsnachteil gegenüber dem Straßentransport. Dabei wird nämlich weitgehend außer Acht gelassen, welche Kosten für die Allgemeinheit anfallen. Diese Kosten sollte eigentlich der Verursacher – in diesem Fall der Güterverkehr auf der Straße – tragen“, sagt Verkehrslandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>: „Gäbe es Kostenwahrheit und damit wirtschaftliche Fairness zwischen Straße und Schiene, müssten sich die mehr als vierfach höheren externen Kosten auf der Straße im Transportpreis widerspiegeln.“&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Externe Kosten am Brenner die höchsten aller Alpenübergänge</span></p>
<p>Unter den Begriff „externe Kosten“ fallen klimaschädliche Treibhausgasemissionen, Luftverschmutzung durch Schadstoffe, Lärmbelastung und die Beeinträchtigung von Ökosystemen sowie die wirtschaftlichen Folgekosten von Staus durch Zeitverluste oder die Gesundheitskosten bei Unfällen. Berechnet wird, wie hoch die finanziellen Schäden bzw. die zu tragenden Folgekosten für die Gesellschaft sind. Für die Berechnung der externen Kosten in der Studie wurden zahlreiche Datenquellen und vorhandene Erhebungen aus unterschiedlichen Regionen herangezogen. Der Fokus lag dabei auf den Besonderheiten im alpinen Gebiet, in dem die topographischen und meteorologischen Besonderheiten unweigerlich zu einer höheren Belastung für Umwelt und Gesellschaft führen. Untersucht wurden insgesamt sechs grenzüberschreitende Streckenabschnitte bzw. Korridore in der Alpenregion, darunter auch der Brennerkorridor zwischen München und Verona. Basis der Untersuchung bilden die Verkehrsdaten von 2023 und Daten aus Studien von 2006 bis 2025. Während beim Transport auf der Schiene hauptsächlich externe Kosten durch Lärmbelastung entstehen, gibt es beim Straßentransport weitaus mehr Faktoren, die externe Kosten verursachen.</p>
<p>Die Untersuchung ergab, dass auf dem rund 430 Kilometer langen Brennerkorridor die meisten externen Kosten entstehen. Nur am Ventimiglia-Korridor (Marseille-Genua) entstehen vergleichbar hohe externe Kosten. Dabei spielt auch der hohe Anteil an Umwegverkehr am Brenner eine Rolle. „Rund ein Drittel der Transit-Lkw fahren durch Tirol, obwohl sie eigentlich eine um mehr als 60 Kilometer kürzere Alternative hätten. Der Hauptgrund für diesen freiwilligen Umweg sind die geringen Mautkosten am gesamten Korridor. Die Folgekosten tragen die Menschen in Tirol und Österreich“, resümiert LR Zumtobel.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Kosten von rund 2,1 Milliarden Euro jährlich für die Allgemeinheit</span></p>
<p>Am Brenner verursacht der Transport von Waren rund 1,1 Milliarden Euro an externen Kosten pro Jahr, die der Allgemeinheit in Form von Kosten für Umwelt, Gesundheit und reduzierter Lebensqualität „angelastet“ werden. Wenn auch noch der Personenverkehr auf dem Brennerkorridor mitbetrachtet wird, ergibt sich gemäß der neuen Studie eine Summe von über 2,1 Milliarden Euro pro Jahr, die durch Verkehr entstehen. Diese Kosten werden beispielsweise über höhere Steuerbeiträge aufgrund steigender Kosten für Klimawandelanpassung oder über höhere Beiträge für die Krankenkassen durch die Gesellschaft bezahlt.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Brenner Basistunnel reduziert externe Kosten beim Schienentransport im Wipptal</span></p>
<p>Hauptverursacher von externen Kosten am Brenner sind Staus, Unfälle und CO2-Emissionen im Straßenverkehr. 96 Prozent der externen Kosten durch den gesamten Verkehr am Brennerkorridor entstehen auf der Straße, nur vier Prozent sind auf die Schiene zurückzuführen. Die bereits sehr niedrigen externen Kosten durch den Schienenverkehr sind hauptsächlich auf Lärm zurückzuführen, der mit der künftig unterirdischen Führung der Güterzüge durch den Brenner Basistunnel im Wipptal nahezu gänzlich wegfallen wird.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Schiene schneidet auch bei Energieverbrauch und Emissionen deutlich besser ab als Straße</span></p>
<p>„Die neuen Daten belegen es einmal mehr: Der Transport auf der Schiene ist eine umweltfreundliche, klimaschonende und – wären die entstandenen Kosten tatsächlich vom Verursacher zu bezahlen – auch günstige Alternative zum Straßentransport“, verweist der Verkehrslandesrat auch auf die <a href="/meldungen/meldung/schiene-schlaegt-strasse-um-laengen/" target="_blank">Studie zur Energieeffizienz und zu den Emissionen beim Transport</a>. „Dafür braucht es aber die so oft genannte Kostenwahrheit am Brennerkorridor. Der Transport auf der Straße ist schlichtweg zu günstig und nicht energieeffizient. Der Transport einer Tonne auf der Schiene versursacht 85 Prozent weniger CO2, erfordert 80 Prozent weniger Energie und versursacht vier Mal weniger externe Kosten als der Transport derselben Menge auf der Straße. Es braucht daher wirtschaftliche Fairness zwischen Schiene und Straße, ansonsten wird die Verlagerung nicht gelingen“, fasst LR Zumtobel zusammen.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Europäische Verkehrspolitik</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-57693</guid>
				<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 11:09:26 +0200</pubDate>
				
				<title>Rund 411.400 Fahrzeuge zurückgewiesen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/rund-411400-fahrzeuge-zurueckgewiesen/</link>
				<description>Bilanz Winterfahrverbote </description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="e75dabc0bcadffc0dc21ea5fcd09e5128"><span class="regierungsmitglied">Fahrverbote für den Ausweichverkehr waren von 20. Dezember 2025 bis 6. April 2026 aufrecht</span></li><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="e63c6356c7603ed1434809dba9504c630"><span class="regierungsmitglied">Fahrverbote für Verkehrs- und Versorgungssicherheit entlang der Hauptreiserouten im Großraum Innsbruck/Wipptal sowie in Bezirken Kufstein, Reutte und Schwaz wesentlich</span></li><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="ef7b53f87308b7028b54b305c03b8e7a3"><span class="regierungsmitglied">Intelligente-Verkehrssysteme-Gesetz (IVS): Navigationsdienstleister müssen Fahrverbote anzeigen&nbsp;</span></li><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="e3290b1b57b0f39c8c8df84b3136ce7d5"><span class="regierungsmitglied">Sommerfahrverbote werden zeitnahe kommuniziert&nbsp;</span></li></ul><p>Bis inklusive Ostermontag galten in den Bezirken Innsbruck-Stadt und Innsbruck-Land (Brennerverkehr), Imst, Kufstein, Reutte und Schwaz die Winterfahrverbote für den Ausweichverkehr. Nun liegt die Bilanz vor: Seit 20. Dezember 2025 wurden insgesamt rund 411.400 Fahrzeuge auf die Hauptverkehrsrouten zurück auf das hochrangige Straßennetz geleitet. Besonders viele Ausweichversuche gab es auch diesen Winter wieder im Bezirk Reutte mit insgesamt über 173.400 zurückgewiesenen Fahrzeugen. Kontrolliert werden die Fahrverbote von der Polizei mit Unterstützung von vom Land beauftragten Straßenaufsichtsorganen. Mit dem neuen Intelligente Verkehrssysteme-Gesetz (IVS) sind Anbieter von Navigationssoftware nun verpflichtet, auch temporäre Fahrverbote – wie jene für den Ausweichverkehr in Tirol – in ihre Systeme einzuspielen. „Die Bilanz des heurigen Winters zeigt deutlich, wie groß der Verkehrsdruck von Nord nach Süd und in Tirol ist.&nbsp;Wir halten an unseren strengen Maßnahmen gegen den Ausweichverkehr fest, mittlerweile folgen uns auch andere europäische Regionen. Wir setzen weiterhin auf strenge Kontrollen und passen die Maßnahmen wenn notwendig an. Wir haben uns von Tirol aus dafür stark gemacht, dass die Abfahrverbote in den Navi-Systemen angezeigt und Ausweichrouten nicht mehr aufscheinen werden. Dass diese Forderung in das Regierungsprogramm und jetzt in ein Gesetz übernommen wurde, ist ein Erfolg für die Sicherheit in Tirol“, so Landeshauptmann <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle.</span> Die Kontrollen wurden in den letzten Jahren laufend verstärkt.&nbsp;Diesen Winter wurden dafür vonseiten des Landes 550.000 Euro für Straßenaufsichtsorgane zur Verfügung gestellt.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Große Hoffnung in Wirkung des neuen Gesetzes</span></p>
<p>Das von Bundesverkehrsminister Peter Hanke vorgelegte IVS-Gesetz verpflichtet alle Navigationsdienstleister, temporäre Fahrverbote in ganz Österreich in ihre Software einzuspielen und die entsprechenden Routen auf dem niederrangigen Straßennetz nicht mehr als Ausweichmöglichkeiten bei Staus oder Verzögerungen anzuzeigen. „Damit ist uns ein weiterer Meilenstein gegen den Ausweichverkehr gelungen“, betont Verkehrslandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>: „Die Erfahrungen aus mittlerweile acht Jahren Fahrverboten auf dem niederrangigen Straßennetz in Tirol zeigen, dass viele Durchreisende aus Unwissenheit oft blindlinks auf Gemeindestraßen, manchmal sogar Forstwegen oder Langlaufloipen landen. Werden erst gar keine Alternativrouten angezeigt, kann das in der Zukunft dazu beitragen, den Ausweichverkehr zu verringern und die Versorgungssicherheit in den Gemeinden sicherzustellen. Wir werden jetzt die Fahrverbote und Erfahrungen der vergangenen viereinhalb Monate gemeinsam analysieren und die Erkenntnisse ins Maßnahmenpaket für den Sommerreiseverkehr einfließen lassen.“ Wie rasch das IVS-Gesetz von den Navigationsanbietern in die Praxis umgesetzt wird und wie sich das auf das Fahrverhalten der Durchreisenden auswirkt, wird der kommende Sommer zeigen. „Wir werden die Situation jedenfalls weiterhin gemeinsam mit der Exekutive ganz genau beobachten“, sagt LR Zumtobel.&nbsp;</p>
<p>Die Fahrverbote für den Ausweichverkehr während der Sommersaison werden bereits in wenigen Wochen in Kraft treten. Informationen dazu folgen zeitnahe.</p>
<p></p><hr>

<p>Bilanz Winterfahrverbote | Zurückgewiesene Fahrzeuge nach Bezirk:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eef89cdff9a5fe38f13337c8861e58d96">Großraum Innsbruck/Wipptal: 25.800</li><li data-list-item-id="ea07e867d5903fd255e214ea21ff26da0">Bezirk Imst: 9.750</li><li data-list-item-id="e5e260bfda69b7b03a0ba9bec2fe1f755">Bezirk Kufstein: 157.100</li><li data-list-item-id="ef86d51ba853a1d87e45b0bcc4263bebf">Bezirk Reutte: 173.450</li><li data-list-item-id="e1a0d49e7fb40dd31bab2cfb0065baab9">Bezirk Schwaz: 45.300</li></ul><p>Gesamt: 411.400</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Fahrverbote</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-57682</guid>
				<pubDate>Tue, 07 Apr 2026 15:27:48 +0200</pubDate>
				
				<title>Regierungssitzung: Startschuss für Neuplanung des Verkehrsknotens Münster</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/aktuelles-aus-der-regierungssitzung-haltestelle-muenster-startschuss-fuer-neuplanung-des-multimodalen-verkehrsknotens/</link>
				<description>Landesregierung, ÖBB und Gemeinde Münster ermöglichen Neuplanung des Verkehrsknotens Münster</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb28dbe9f2d1e9607fa2bb1ac95469091"><span class="regierungsmitglied">Planungsarbeiten sollen bis Mai 2028 abgeschlossen sein</span></li><li data-list-item-id="ed8200a469666c0f2ac4cbae2a3a7b4e6"><span class="regierungsmitglied">Ziel: neue und verbesserte Anbindung sowie optimierte Verknüpfung mit Bus, Fahrrad, Taxi und Individualverkehr</span><span>&nbsp;</span></li></ul><p>Eine verbesserte Anbindung und ein attraktives Mobilitätsangebot im Tiroler Unterinntal: Das soll mit der Neuplanung der Verkehrsstation Münster nun in Angriff genommen werden. Die neue barrierefreie Haltestelle befindet sich in unmittelbarer Nähe des REHA Zentrums Münster und bietet daher eine schnelle und umweltfreundliche Anbindung für PatientInnen, BesucherInnen und MitarbeiterInnen. Die Tiroler Landesregierung fasste heute, Dienstag, einen Beschluss zur Neuplanung des Verkehrsknotens Münster: „Mobilität ist vielschichtig. Gleichzeitig stellt eine starke Schieneninfrastruktur das Herzstück der Verkehrswende dar. Ich bin überzeugt davon, dass wir die Menschen bei der Wahl ihres persönlichen Transportmittels nicht belehren sollten. Stattdessen müssen wir attraktive und flexible Angebote schaffen, um die Menschen für das öffentliche Verkehrsangebot zu überzeugen. Land Tirol, ÖBB und die Gemeinde Münster arbeiten gemeinsam an einer Neuplanung des Verkehrsknotens in Münster inklusive Park &amp; Ride-Plätze, Barrierefreiheit, mehr Lärmschutz und einem modernen Bahnhof“, gibt LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> bekannt. Damit geben Land Tirol, ÖBB und die Gemeinde Münster den Startschuss für die Planungsarbeiten. Die sollen bis Mai 2028 abgeschlossen sein.&nbsp;Der Kostenbeitrag des Landes für die Planungen beläuft sich auf 758.000 Euro. Insgesamt betragen die Planungskosten 1,67 Millionen Euro.&nbsp;</p>
<p>Die neue Haltestelle in Richtung Ortszentrum ist von 80 Prozent der Bevölkerung vor Ort innerhalb von 15 Minuten zu Fuß erreichbar. Konkret werden neben den barrierefreien Bahnsteigen sämtliche Maßnahmen für einen multimodalen Knoten des öffentlichen Verkehrs (ÖV) mitgeplant. Dies bedeutet, dass neben einer neuen Park &amp; Ride- sowie Bike &amp; Ride-Anlage auch Platz für einen neuen Mikro-ÖV berücksichtigt wird. Es geht allen voran darum, eine bestmögliche Verknüpfung zwischen den verschiedenen Verkehrsformen herzustellen. Mobilitätslandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> hebt hervor: „Mit der Neuplanung der Verkehrsstation Münster und besseren Kombinationsmöglichkeiten von öffentlichem Verkehr, Taxi, Fahrrad und Individualverkehr kann das bestehende Potential noch besser genutzt werden. Gerade durch die Nähe zum REHA Zentrum Münster wird deutlich, wie wichtig Barrierefreiheit, kurze Wege und eine verlässliche Anbindung für die Menschen vor Ort sind.“ Der Mobilitätslandesrat führt konkrete Zahlen zum geplanten multimodalen Verkehrsknoten an: „Am Ende zweier Ausbaustufen soll eine neue Park &amp; Ride-Anlage rund 50 PKW-Stellplätze sowie fünf Kurzpark-Stellplätze umfassen. Bei der Bike &amp; Ride-Anlage sind es 125 überdachte Fahrradstellplätze – davon sechs Fahrradboxen. Weiters werden 25 Stellplätze für motorisierte Krafträder zur Verfügung stehen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Projekt Teil des „Tiroler Vertrags II“</span></p>
<p>Das Vorhaben Verkehrsstation Münster ist Teil des „Tiroler Vertrag II“. Dabei handelt es sich um einen Infrastrukturvertrag zwischen Land Tirol und den ÖBB. Der Vertrag legt fest, welche Schieneninfrastrukturvorhaben bis 2030 umgesetzt werden. Unterzeichnet wurde er 2021 mit dem Ziel, in den darauffolgenden zehn Jahren entlang des 460 Kilometer langen, bereits voll elektrifizierten Streckennetzes in Tirol Verkehrsstationen gemeinsam mit den Standortgemeinden zu modernisieren und barrierefrei auszubauen. Ein Fokus liegt auf der multimodalen Verknüpfung zwischen Bahn, Bus, Bike &amp; Ride sowie Park &amp; Ride.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: „Multimodaler Knoten Verkehrsstation Münster“</span></p>
<p>Verkehrsstation</p><ul style="margin-left:16px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e93334237a23ac866ee2cca1ae0a227fe"><span>Barrierefreie Ausgestaltung</span></li><li data-list-item-id="ed79906de8281bafb09b0a3b470c9f7e0"><span>Anpassung Bahndamm samt Lärmschutzwand</span></li><li data-list-item-id="ea17b63d0155d0659909ea7322930f13d"><span>Anpassung bzw. Umbau Bestandsunterführung</span></li></ul><p>Vorplatz</p><ul style="margin-left:16px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e5bb1e6ebabf1e54a68cc589791cbdf3a"><span>Vorplatz mit Schienenersatzverkehrs-Busspur und Wendemöglichkeiten</span></li></ul><p>Park &amp; Ride, Bike &amp; Ride</p><ul style="margin-left:16px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e403ce8548df8bf317ddde6cd6467e9e6"><span>Neue (überdachte) Anlage für Fahrräder und motorisierte Krafträder</span></li></ul><p></p><hr>

<h2><span>Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung</span></h2>
<p><span class="regierungsmitglied">Leitfaden erleichtert Gemeinden die Erstellung von Stellplatzverordnungen – wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“:</span>&nbsp;Im Rahmen der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie setzt das Land Tirol verstärkt auf eine verkehrssparende und flächenschonende Bau- und Raumordnung. Dazu gehören auch sogenannte Stellplatzverordnungen. Sie bilden das Regelwerk für Abstellmöglichkeiten von Kraftfahrzeugen auf Grundstücken von Neubauten, Umbauten oder Nutzungsänderungen von Gebäuden. Nun gibt es dafür einen Leitfaden. Damit sollen Gemeinden bei der Erstellung der dazugehörigen Verordnungen unterstützt werden. Denn Stellplatzverordnungen sind wichtig – sie sichern ausreichende Parkmöglichkeiten und verhindern gleichzeitig eine Überlastung öffentlicher Flächen. „Der Leitfaden bringt klare Strukturen und praxisnahe Unterstützung für Gemeinden. Damit vereinfachen wir Verfahren und verbinden effiziente Verwaltung mit Zielen wie dem Flächensparen, leistbarem Wohnen und der nachhaltigen Mobilität“, betont LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. Raumordnungsreferent&nbsp;LHStv<span class="regierungsmitglied"> Josef Geisler</span> ergänzt: „Eine durchdachte Stellplatzpolitik ist entscheidend für eine nachhaltige Raumordnung. Der Leitfaden hilft den Gemeinden, Nutzungskonflikte besser auszubalancieren und zukunftsfitte Lösungen umzusetzen.“ Der Leitfaden enthält neben rechtlichen und fachlichen Grundlagen auch konkrete Kriterien für die Festlegung von Stellplatzzahlen sowie ein Muster für eine Verordnung. Zudem zeigt er auf, wie durch projektbezogene Mobilitätskonzepte – etwa bei guter öffentlicher Verkehrsanbindung – Stellplatzanforderungen reduziert werden können. „Gerade in gut erschlossenen Lagen brauchen wir flexible und intelligente Lösungen. Der Leitfaden unterstützt die Gemeinden dabei, nachhaltige Mobilität zu stärken und gleichzeitig den Flächenverbrauch zu reduzieren“, so Mobilitätslandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> abschließend.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-57655</guid>
				<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Tirol radelt (mehr)</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tirol-radelt-mehr/</link>
				<description>Rückenwind für die aktive Mobilität</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e1914f1ac423502207fdc0e44e0d25632"><span class="regierungsmitglied">2025: 300.000 Radfahrten mehr registriert als im Vorjahr</span></li><li data-list-item-id="e8b6895ef8b12a8caa1b2756a064f3592"><span class="regierungsmitglied">Land Tirol investierte im letzten Jahr sieben Millionen Euro in Radweginfrastruktur</span></li><li data-list-item-id="e552988aa26244b66b97618ab78ca132c"><span class="regierungsmitglied">Mitmach-Aktion „Tirol radelt“ motiviert im Alltag</span></li></ul><p>Radfahren ist gesund, für viele gut in den Alltag integrierbar und schont die Umwelt: Immer mehr Menschen in Tirol treten täglich fleißig in die Pedale – das zeigen die aktuellen Zahlen von den insgesamt 44 Radzählstellen in Tirol. Sie registrierten insgesamt 11,4 Millionen Fahrten – um 300.000 (drei Prozent) mehr als noch 2024. Betrachtet man Tirol ohne Innsbruck, gab es sogar einen Anstieg von vier Prozent. Damit die fleißigen Alltags- und FreizeitradlerInnen in Tirol auch eine sichere und gute Infrastruktur vorfinden, investiert das Land Tirol laufend in den Ausbau von Radwegen und unterstützt Gemeinden und Tourismusverbände mit Förderungen. „2025 wurden insgesamt sieben Millionen Euro in Radwegprojekte investiert. Unser Ziel: Die Radweginfrastruktur stetig weiter ausbauen, dadurch die Alltagsmobilität der Tirolerinnen und Tiroler verbessern und gleichzeitig auch attraktive Radwanderwege, Mountainbikerouten und Single Trails für Freizeit und Tourismus bereitstellen“, so LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.</p>
<p>Beispielsweise wurden im Bezirk Innsbruck-Land am Stubaitalradweg der Abschnitt Telfes – Unterberg fertiggestellt, die Unterführung in Mieders gebaut und die Anbindung an den Bahnhof Fritzens-Wattens umgesetzt. Im Bezirk Reutte wurde u.a. der Lechradweg bei Pflach und Musau saniert. Auch 2026 stehen wieder einige Projekte auf dem Programm. Mit Stand Ende 2025 gab es in Tirol 43 Radwanderwege mit über 1.200 Kilometern, 706 Mountainbikerouten und 209 Singletrails.&nbsp;</p>
<p>Der Ausbau der Radweginfrastruktur und auch der zunehmende Trend hin zu E-Bikes und E-Scootern schlägt sich nicht nur bei den Radzählstellen nieder. Die letzte Mobilitätserhebung des Landes aus dem Jahr 2022 zeigt ebenfalls eine Zunahme von drei Prozent beim Anteil des Alltagsradverkehrs im Vergleich zu 2011. Besonders viel geradelt wird in der Landeshauptstadt. In, nach oder ab Innsbruck wurden 2022 19 Prozent der täglichen Wege mit dem Rad oder (E-)Roller absolviert. Und auch die Radzählstellen mit dem höchsten täglichen Verkehrsaufkommen liegen in Innsbruck, wie etwa die Zählstelle Burggraben mit rund 4.000 registrierten Fahrten pro Tag im vergangenen Jahr.&nbsp;</p>
<p>„Verkehr ist einer der größten CO2-Emittenten in unserem Land. Deshalb freue ich mich über jeden Schritt zu Fuß und jeden Tritt in die Pedale, hin zur Mobilitätswende. Wir wissen, dass knapp die Hälfte der täglichen Wege weniger als drei Kilometer lang ist – eine Distanz, die man durchaus auch mit dem Rad zurücklegen kann. Alle Erhebungen zeigen: Wir sind in Tirol auf einem guten Weg, den motorisierten Individualverkehr zu reduzieren“, ist Mobilitätslandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> überzeugt.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bewegung im Alltag als wesentlicher Gesundheitsfaktor</span></p>
<p>Zahlreiche Studien belegen, dass regelmäßige moderate Bewegung zahlreichen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen kann. Laut WHO senkt ein aktiver Schul- oder Arbeitsweg das Risiko an einer solchen Erkrankung zu leiden um zehn Prozent. In Österreich schafft es jedoch laut aktuellen Zahlen nur rund ein Viertel der Bevölkerung, täglich genug Bewegung in den Alltag zu integrieren. Das hat auch ökonomische Auswirkungen: Rund 2,4 Milliarden Euro müssen im österreichischen Gesundheitssystem pro Jahr für die Folgen von Bewegungsmangel aufgebracht werden. „Der Alltag vieler Menschen in Tirol ist dicht getaktet – Arbeitswege, Schule, Arzttermine, Kinderbetreuung und Pflege bestimmen oft den Tagesablauf. Umso wichtiger sind einfache Möglichkeiten, Bewegung ganz selbstverständlich zu integrieren. Radfahren und Zufußgehen bieten genau das: Sie lassen sich gut in den Alltag einbauen und bringen gleichzeitig viele gesundheitliche Vorteile“, sind LHStv Wohlgemuth und LR Zumtobel überzeugt.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Auf die Plätze, fertig, radeln: Start für „Tirol radelt“ 2026&nbsp;</span></p>
<p>Eine Initiative zur Förderung des Radfahrens im Alltag ist „Tirol radelt“. Von 20. März bis 30. September können alle mit dem Rad zurückgelegten Wege mit der Österreich radelt-App oder direkt auf der Website eingetragen werden. Geradelt werden kann auch für eine Gemeinde, den Arbeitgeber, eine Bildungseinrichtung oder einen Verein – so entsteht ein spielerischer Wettkampf und am Ende des Sommers werden unter allen TeilnehmerInnen, die mehr als 100 Kilometer geradelt sind, tolle radbezogene Preise verlost. Die Aktion ist ein voller Erfolg: 2025 nahmen 7.000 Personen daran teil und fuhren gemeinsam mehr als sechs Millionen Kilometer.&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tirol.radelt.at" target="_blank" rel="noreferrer">Informationen zu „Tirol radelt“ 2026</a></p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Klimaschutz</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Thu, 26 Mar 2026 08:50:00 +0100</pubDate>
				
				<title>Orange Wetterwarnung für Tirol</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/orange-wetterwarnung-starke-schneefaelle-und-sturm-prognostiziert/</link>
				<description>Mittwochnachmittag bis Freitagmittag: Schneewarnung für Nordtirol und Sturmwarnung für Osttirol</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span class="regierungsmitglied">Update, 26. März 2026, 8.45 Uhr:</span></p>
<p>Wir dürfen ergänzend darüber informieren, dass der Lawinenwarndienst des Landes Tirol aufgrund der intensiveren Schneefälle der vergangenen Stunden sowie der noch zu erwartenden Niederschläge im Nordwesten des Landes die Lawinengefahrenstufe 4 – große Lawinengefahr – auf die Regionen Allgäuer Alpen Ost und Lechtaler Alpen West ausgedehnt hat.</p>
<p>Damit gilt ab heute, Donnerstag, die Lawinengefahrenstufe 4 – große Lawinengefahr – in den Regionen Tuxer Alpen, Zillertaler Alpen, Hohe Tauern sowie zusätzlich in den Regionen Allgäuer Alpen Ost und Lechtaler Alpen West.</p>
<p>Alle Informationen zur aktuellen Lawinensituation im täglichen Lawinenreport unter <a href="https://lawinen.report/bulletin/latest" target="_blank" rel="noreferrer">www.lawinen.report</a>.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Update, 25. März 2026, 17 Uhr:&nbsp;</span></p>
<p>Der Lawinenwarndienst des Landes Tirol gibt für morgen, Donnerstag, für die Regionen Tuxer Alpen, Zillertaler Alpen sowie Hohe Tauern die Lawinengefahrenstufe 4 – große Lawinengefahr – aus. In diesen Regionen ist oberhalb der Waldgrenze mit zahlreichen spontanen Lawinen zu rechnen. Seitens des Lawinenwarndienstes wird geraten, in diesen Regionen steile Hänge abseits gesicherter Pisten zu meiden. Zudem sollten Auslaufbereiche spontaner Lawinen gemieden werden. In allen weiteren Teilen Tirols herrscht oberhalb der Waldgrenze Lawinengefahrenstufe 3 – erhebliche Gefahr. Auch in diesen Regionen sollten Touren und Variantenabfahrten sorgfältig geplant werden und&nbsp;abseits gesicherter Pisten sollte Zurückhaltung geübt werden.</p>
<p>Alle Informationen zur aktuellen Lawinensituation in Tirol, Südtirol und dem Trentino finden sich im täglichen Lawinenreport unter <a href="https://lawinen.report/bulletin/latest" target="_blank" rel="noreferrer">www.lawinen.report</a>. Dieser wird jeweils um 17 Uhr für den darauffolgenden Tag online zur Verfügung gestellt.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Originalmeldung, 25. März 2026, 15 Uhr:&nbsp;</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e5015d39bf29aae079041d02af8d44e6f"><span class="regierungsmitglied">Wald/Parks/Alleen: Auf herabfallende Äste und umstürzende Bäume achten</span></li><li data-list-item-id="eb6284b2970e7a3b1228eda8e4c40fa08"><span class="regierungsmitglied">Gebirge: steigende Lawinengefahr beachten</span></li><li data-list-item-id="e423329eba1090a8b534742159b992f3b"><span class="regierungsmitglied">Straßen: Winterreifenpflicht beachten und Fahrweise anpassen</span></li></ul><p>Der Winter kehrt zurück: Aufgrund einer Kaltfront sind laut GeoSphere Austria auf Basis aktueller Wetterprognosen im Zeitraum von heute, Mittwochnachmittag, bis Freitagmittag, in Nordtirol Neuschneemengen auf den Bergen zwischen 50 und 75 Zentimeter prognostiziert. Die Schneefallgrenze wird bis in tiefe Lage sinken – auch in Tallagen sind bis zu 40 Zentimeter Neuschnee möglich. Besonders betroffen sind die Regionen nördlich des Inntals. Zudem kommt vor allem in Osttirol stürmischer Wind aus nördlicher Richtung auf: Morgen, Donnerstag, und am Freitag können in Osttirol Windspitzen von bis zu 100 km/h auftreten.&nbsp;Auf den Bergen sind Orkanböen mit mehr als 120 km/h Windgeschwindigkeit möglich.</p>
<p>Die GeoSphere Austria gibt daher bis Freitag eine „orange“ Schneewarnung für die Regionen nördlich des Inntals&nbsp;(Warnstufe 3 von 4) bzw. eine „gelbe“ Schneewarnung für das restliche Nordtirol (Warnstufe 2 von 4) sowie ab morgen, Donnerstag, bis Freitag eine orange Sturmwarnung für Osttirol (Warnstufe 3 von 4) aus.&nbsp;</p>
<p>Die Kombination aus Neuschnee, starkem bis stürmischem Wind und schwachem Schneedeckenaufbau führt zudem zu einem Anstieg der Lawinengefahr. Die Schneefälle können zudem zu winterlichen Fahrverhältnissen auf Straßen führen.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Warnung ernst nehmen und Winterreifenpflicht beachten</span></p>
<p>„Schneefälle und Wind sind in Tirol keine Seltenheit. Dennoch gilt es die aktuelle Warnung ernst zu nehmen und Vorsicht walten zu lassen. Besonders wer im Gebirge, im Wald oder auf den Straßen unterwegs ist, sollte die Sturmböen, den Schnee und die aktuelle Lawinengefahr berücksichtigen“, appelliert Sicherheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Astrid Mair</span>.</p>
<p>Verkehrslandesrat <span class="regierungsmitglied">Renè Zumtobel</span> mahnt zudem zur Vorsicht im Straßenverkehr und erinnert an die geltende situative Winterreifenpflicht: „Bei Schnee und Sturm steigt die Gefahr auf den Straßen. Die Straßenbetreiber und die Polizei sind auf die zu erwartenden Schneemengen in den kommenden Tagen vorbereitet und werden durch entsprechende Schneeräumung sowie verstärkte Kontrollen für die Sicherheit auf den Straßen in Tirol sorgen. Wichtig ist dennoch, die Fahrweise den winterlichen Straßenverhältnissen anzupassen und Winterausrüstung mitzuführen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Schnee und Sturm – Handlungsempfehlungen beachten&nbsp;</span></p>
<p>Der starke Wind in Osttirol kann insbesondere in Nähe von Bäumen – unter anderem in Wäldern, Parks oder Alleen – zu Gefahren führen, so <span class="regierungsmitglied">Elmar Rizzoli</span>,&nbsp;Leiter des Tiroler Zentrums für Krisen- und Katastrophenmanagement: „Durch Windböen können Äste abbrechen oder sogar ganze Bäume umstürzen. Meiden Sie daher bei starkem Sturm die Nähe zu Bäumen, etwa in Wäldern, Parks und Alleen. Allenfalls kann es auch zu Unterbrechungen im Stromnetz kommen. Vor allem im Gebirge kann es zudem zu starken Orkanböen kommen. Hier gilt besondere Vorsicht.“ Auch in Nordtirol kann es aufgrund des Schnees zu herabfallenden Ästen und umstürzenden Bäumen kommen. Auch hier gilt Vorsicht.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Neuschnee + Wind + schwache Schneedecke = steigende Lawinengefahr</span></p>
<p>Nachdem die vergangenen Tage von einer geringen bis mäßigen Lawinengefahr geprägt waren, steigt die Lawinengefahr ab morgen sprunghaft an. „Grund dafür ist die aktuelle Kombination aus viel Schnee, Wind und dem schwachen Schneedeckenaufbau“, erklärt <span class="regierungsmitglied">Christoph Mitterer</span>&nbsp;vom Lawinenwarndienst des Landes Tirol: Die ExpertInnen des Lawinenwarndienstes werten aktuell Beobachtungen und Daten aus ganz Tirol aus und tauschen sich mit den Lawinenwarndiensten der Nachbarländer aus, um für die jeweiligen Regionen konkrete Lawinenberichte zu erstellen. „Unabhängig von der Gefahrenstufe kann jedoch gesagt werden: Wir empfehlen Zurückhaltung abseits der gesicherten Pisten. Touren sollen sorgfältig geplant und die jeweilige Lawinengefahrenprognose unbedingt beachtet werden. Vor allem am Samstag, wenn womöglich das Wetter besser wird und zum Fahren abseits der gesicherten Pisten einlädt.“</p>
<p>Alle Informationen zur aktuellen Lawinensituation in Tirol, Südtirol und dem Trentino finden sich im täglichen Lawinenreport unter&nbsp;<a href="https://lawinen.report/bulletin/latest" target="_blank" rel="noreferrer">www.lawinen.report</a>. Dieser wird jeweils um 17 Uhr für den darauffolgenden Tag online zur Verfügung gestellt.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Winterdienst im Einsatz – Umstellen von Dienstplänen und laufende Info</span></p>
<p>Noch bis 15. April gilt in Österreich bei winterlichen Fahrverhältnissen Winterreifenpflicht für Pkw und Lkw bis 3,5 Tonnen. Ohne entsprechender Ausrüstung steigt bei winterlichen Fahrverhältnissen die Unfallgefahr stark an. Kommt es zu Schneefällen und damit winterlichen Fahrbahnen, ist auch im Frühling der Winterdienst der Tiroler Straßenmeistereien im Einsatz. „Die 14 Tiroler Straßenmeistereien werden laufend über Wetterentwicklungen informiert. Sind Schneefälle in Sicht, bereiten sie sich entsprechend vor und stellen Dienstpläne um. Gemeinsam mit extern beauftragten Frächtern verfügen wir in Tirol über weit mehr als 150 Winterdienstfahrzeuge. In den 83 über das Land verteilten Silos und Lagerhallen ist zudem genug Streusalz gelagert“, erklärt Straßenreferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler </span>und appelliert zudem an Verkehrsteilnehmende: „Überholen Sie bitte keine Räumfahrzeuge. Das kann sehr gefährlich werden.“</p>
<p>Informationen über die aktuellen Straßenverhältnisse können über die 250&nbsp;Verkehrswebcams in ganz Tirol eingeholt werden. Der Zugriff ist über&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/verkehr/strassenbau-und-strassenerhaltung/webcams/" target="_blank">www.tirol.gv.at/webcams</a>oder über die Land Tirol App möglich.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Handlungsempfehlungen bei Schnee und Sturm</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e80a6c71040dd1d21159d0b4cd544685c">Meiden Sie Wälder, Parks und Alleen!</li><li data-list-item-id="efa0e911c2ef9bf8246dc15704ac688dc">Reduzieren Sie im Straßenverkehr die Geschwindigkeit, vermeiden Sie Überholmanöver und halten Sie Abstand!&nbsp;Achten Sie auf den verstärkten Einsatz von Schneeräumfahrzeugen!</li><li data-list-item-id="ea7b05f28f5c599f6a7f1e4889c0b42a0">Parken Sie Fahrzeuge nicht in der Nähe von Bäumen!</li><li data-list-item-id="e0ee12d1a39e075c48ff99cc3e7cf4b23">Schränken Sie Outdooraktivitäten ein!</li><li data-list-item-id="e370724d927a716285fcd3d703ad82cbd">Sichern Sie rechtzeitig bewegliche Gegenstände im Freien (z. B. Partyzelte, Trampoline oder Gartenmöbel), Kinderwagen können leicht umstürzen!</li><li data-list-item-id="ef46241d27cda3c7a7f9d9d2de6682165">Rechnen Sie auf den Bergen mit noch erheblich höheren Sturmspitzen!</li><li data-list-item-id="ed770a1e2afea58cd2ad5ae62b9cc6f4c">Rechnen Sie in Schigebieten mit eingeschränktem Liftbetrieb!</li><li data-list-item-id="ea12ecfdb87dbcc50ae3f4e76f4015b02">Rechnen Sie im Gebirge mit mäßigen bis starken Schneeverfrachtungen!</li><li data-list-item-id="ee4f9e36d834c14518dc31761d93605b9">Planen Sie Verspätungen im Straßen-, Schienen- und Flugverkehr ein!</li><li data-list-item-id="e7b4cbf7481ce02f3ee7854ad69a958ad">Beobachten Sie die lokale Wetterentwicklung, holen Sie Warninformationen der Behörden ein und beachten Sie deren Anweisungen!</li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>LRin Mair</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 09:01:59 +0100</pubDate>
				
				<title>Schritt für Schritt zur nachhaltigen Landesverwaltung </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/schritt-fuer-schritt-zur-nachhaltigen-landesverwaltung/</link>
				<description>Landesverwaltung baut Klimaschutz aus</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e7d82ae19c1c46f09d7f9f7dc0cd9849b"><span class="regierungsmitglied">Landesverwaltung baut Klimaschutz aus</span></li><li data-list-item-id="e60de71c540c74ab365bd00246cf547f1"><span class="regierungsmitglied">Strom für fast 1.000 Haushalte, 2.300 Jobtickets für Bedienstete</span></li><li data-list-item-id="e2d8d8e1096d1376a45db82c732fdf0af"><span class="regierungsmitglied">Insgesamt 19 Maßnahmen werden innerhalb der Verwaltung umgesetzt</span></li></ul><p>Ein nachhaltiger Lebensraum und eine lebenswerte Zukunft in Zeiten des Klimawandels: Die Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie gibt seit 2021 den Weg in Tirol vor.&nbsp;Das umfangreiche Paket ist dabei eng mit dem Landesziel „TIROL 2050 energieautonom“ verzahnt. Seit 2025 ist das zweite von insgesamt drei Teilprogrammen der Strategie in Umsetzung. Auch die Landesverwaltung selbst spielt dabei wieder eine wesentliche Rolle. „Klimaschutz beginnt bei uns selbst. Als Landesverwaltung zeigen wir, dass nachhaltige Lösungen im Arbeitsalltag funktionieren – vom Sonnenstrom auf unseren Gebäuden bis zur klimafreundlichen Mobilität unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, sagte Klimaschutzlandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Mehr als drei Fußballfelder produzieren Sonnenstrom</span></p>
<p>Das Thema Energie spielt für das Land Tirol eine zentrale Rolle. Damit Tirol unabhängig von fossilen Energieträgern und Importen aus dem Ausland werden kann, muss mehr erneuerbare Energie im Land erzeugt werden. Gleichzeitig gilt es, den Energieverbrauch zu reduzieren. Für die Landesverwaltung heißt das: Alle neu errichteten oder sanierten Landesgebäude werden mit PV-Anlagen ausgestattet. Bisher wurden mehr als 50 PV-Anlagen auf Landesgebäuden mit einer Gesamtfläche von über 23.300 Quadratmetern Flächen installiert – eine Fläche so groß wie drei Fußballfelder. Die Gesamtleistung von 4.100 Kilowatt-Peak entspricht einem Jahresstromverbrauch von beinahe 1.000 durchschnittlichen österreichischen Haushalten.&nbsp;Mit der Gründung einer eigenen Energiegemeinschaft haben das Land Tirol und TINEXT zudem einen weiteren Schritt in Richtung Energieautonomie gesetzt. Dadurch können Überschüsse der PV-Anlagen, die nicht vor Ort verbraucht werden, zur Versorgung anderer landeseigener Gebäude genutzt werden.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Nachhaltiger Arbeitsalltag&nbsp;</span></p>
<p>Die MitarbeiterInnen in der Landesverwaltung bewegen sich vermehrt klimaschonend von A nach B. Sei es auf dem Weg zur Arbeit oder auf Dienstreisen. Seit Herbst 2024 erhalten die Landesbediensteten ein VVT Klimaticket Tirol als Jobticket und können somit alle öffentlichen Verkehrsmittel im Land nutzen. 2025 hatten 2.300 Bedienstete ein Jobticket. Insgesamt besitzen jedoch deutlich mehr MitarbeiterInnen eine Jahreskarte für den öffentlichen Verkehr. Zusätzlich nutzten bereits rund 400 MitarbeiterInnen die Möglichkeit, ein eigenes Dienstrad zu leasen und in einigen Dienststellen stehen Leihräder zur Verfügung. Auch für Dienstreisen über die Landesgrenzen hinaus wird vielfach der öffentliche Verkehr genutzt. Das Land Tirol zählte 2025 wieder zu den Top-ÖBB-Business-Kunden. Mehr als 556.000 Kilometer wurden bei Dienstreisen mit der Bahn zurückgelegt, das entsprich knapp 13 Erdumrundungen . Im Vergleich zu einer Dienstreise mit dem Pkw konnten so 118 Tonnen CO<sub>²</sub>-Emissionen eingespart werden. Landesamtsdirektor <span class="regierungsmitglied">Herbert Forster</span> ist überzeugt: „Man spürt in der gesamten Belegschaft, dass die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit vermehrt im Arbeitsalltag ankommen. Die Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie erstreckt sich über alle Bereiche der Verwaltung – von der Beschaffung von Büromaterialien bis hin zur nachhaltigen Ausrichtung unserer hauseigenen Veranstaltungen.“&nbsp;</p>
<p><span lang="DE" dir="ltr">Neben Energie und Mobilität setzt die Landesverwaltung auch im Arbeitsalltag verstärkt auf Ressourcenschonung. So wurden 2024 rund sieben Prozent weniger Papier verbraucht als 2022. Auch der Energieverbrauch der Verwaltungsgebäude sinkt: Zwischen 2019 und 2024 wurde der Stromverbrauch um rund neun Prozent reduziert. Parallel dazu wird auch der Landesfuhrpark schrittweise elektrifiziert. Von insgesamt 357 Dienstfahrzeugen sind derzeit 63 Elektroautos im Einsatz, was einem Anteil von 18 Prozent entspricht. Bis Ende 2026 soll der Anteil auf rund 22 Prozent steigen.</span></p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Übersicht:&nbsp;Nachhaltige Landesverwaltung Tirol</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Photovoltaik</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e208f2c68f63c47d71bca98ace3939314"><span lang="DE" dir="ltr">23.300&nbsp;</span>Quadratmeter<span lang="DE" dir="ltr"> PV-Flächen auf Landesgebäuden</span></li><li data-list-item-id="ed2daf013b9aa876e0af24ee97cbce9f5"><span lang="DE" dir="ltr">über 50 Anlagen</span></li><li data-list-item-id="ea9eea5348400b3e888d1983dab59e665"><span lang="DE" dir="ltr">4,1 GWh Stromproduktion pro Jahr</span></li><li data-list-item-id="e76544eb74bd10d772b509cfb5641a95e"><span lang="DE" dir="ltr">Strom für knapp 1.000 Haushalte</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Mobilität</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="edd498a5cda3a50f987ac50a6f32bf08d"><span lang="DE" dir="ltr">2.300 Öffi-Jobtickets für Bedienstete</span></li><li data-list-item-id="ee81093fba394c21530b4d8785ce430b9"><span lang="DE" dir="ltr">rund 400 Diensträder</span></li><li data-list-item-id="e7a5dbea9fb1209052c807b217973eadc"><span lang="DE" dir="ltr">556.000 Kilometer Dienstreisen per Bahn (2025)</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Ressourcen</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e2ae59b66fde9f861860e4d5654f4886d"><span lang="DE" dir="ltr">7 Prozent weniger Papierverbrauch seit 2022</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Landesfuhrpark</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0bc25b1ff13c8bf0310cb144dddca666"><span lang="DE" dir="ltr">357 Dienstfahrzeuge, davon 63 Elektroautos (18 Prozent)</span></li><li data-list-item-id="e3992b6841ba06fb018e380e130a7abed"><span lang="DE" dir="ltr">Ziel: 22 Prozent E-Anteil bis Ende 2026</span></li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Landesentwicklung</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Thu, 19 Mar 2026 11:00:00 +0100</pubDate>
				
				<title>Land Tirol fördert Mobilitätsprojekte</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/land-tirol-foerdert-mobilitaetsprojekte/</link>
				<description>Rad- und Fußverkehr auf der Überholspur</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4ddb487cfe561d75020b512361a8af14"><span class="regierungsmitglied">Verkehr reduzieren, nachhaltige Mobilität und Bewusstsein stärken</span></li><li data-list-item-id="e1e89afa59a5be30457e4bbe77340696e"><span class="regierungsmitglied">Land Tirol fördert Mobilitätsprojekte von Klimabündnis Tirol&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e5f341bd8af80cc2b02c6ee237bc47ccf"><span class="regierungsmitglied">Beratungen, Mitmach-Kampagnen, Initiativen zur Steigerung der Verkehrssicherheit</span>&nbsp;</li></ul><p>Radfahren, Scooterfahren oder zu Fuß gehen – diese Mobilitätsformen sind nicht nur umweltfreundlich, sondern auch kostengünstig und gut für die Gesundheit. Bereits seit mehreren Jahren fördert das Land Tirol mit dem Tiroler Mobilitätsprogramm Projekte, die unter anderem vom Klimabündnis Tirol durchgeführt werden und dazu beitragen, dass mehr Menschen im Alltag aufs Rad umsteigen oder häufiger zu Fuß gehen. „Mobilität ist ein zentraler Pfeiler der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie und damit wesentlich für unseren Weg zu einem nachhaltigen Lebensraum für alle“, sagt Klimaschutz- und Mobilitätslandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>. „Die zahlreichen Projekte des Klimabündnis tragen dazu bei, dass die Menschen sicher unterwegs sein können und, dass beispielsweise auch die Gemeinden in Tirol gezielt dabei unterstützt werden, die Infrastruktur für Radfahrerinnen und Radfahrer sowie Fußgängerinnen und Fußgänger zu verbessern.“ Die umgesetzten Projekte reichen vom Pedibus für einen sicheren Schulweg über die Initiative „Tirol radelt“ bis hin zur umfassenden Beratung für mehr umweltfreundliche Mobilität in Gemeinden.</p>
<h3>Projekte für Jung und Alt – im Großen und im Kleinen</h3>
<p>„Wir richten uns mit unseren Angeboten an Schulen, Betriebe und Gemeinden – sie sind für uns die Dreh- und Angelpunkte, wenn es um nachhaltige Mobilität und Bewusstseinsbildung geht“, erläutert <span class="regierungsmitglied">Andrä Stigger</span>, Geschäftsführer von Klimabündnis Tirol. „Letztendlich geht es um die Frage, wie und von wem der öffentliche Raum genutzt wird. Wir setzen uns für eine faire Verteilung ein – Fußgängerinnen und Fußgänger, Radfahrende und Autos sollen gleichermaßen Platz finden.“</p>
<p>So setzt das Klimabündnis Tirol jedes Jahr federführend die Europäische Mobilitätswoche um, an der im vergangenen Jahr 76 Gemeinden, 22 Bildungseinrichtungen, Betriebe, Vereine und weitere Stakeholder teilnahmen. Diese Aktionswoche, die jedes Jahr im Herbst stattfindet, schafft Bewusstsein für nachhaltige Mobilität.&nbsp;</p>
<p>Ebenfalls bereits etabliert hat sich die Mitmach-Kampagne „Tirol radelt“. Sie motiviert TirolerInnen, ihre Alltagswege mit dem Rad zurückzulegen und die Kilometer mittels App oder auf der Website einzutragen. Die Kilometer können für eine Gemeinde, einen Betrieb, die Schule oder einen Verein gesammelt werden. Am Ende werden radbezogene Preise verlost. Letztes Jahr wurden in Tirol von mehr als 7.000 RadlerInnen mehr als sechs Millionen Kilometer zurückgelegt. Die Aktion beginnt für 2026 bereits dieses Wochenende.</p>
<p>Für Bildungseinrichtungen spielt die Gehgemeinschaft „Pedibus“ eine immer größere Rolle. Dabei werden vor allem ErstklässlerInnen in den ersten Wochen des neuen Schuljahres auf dem Schulweg von Erwachsenen begleitet. An vordefinierten „Haltestellen“ können sich Kinder ihren FreundInnen und der Begleitperson anschließen. So lernen sie, sich selbständig und sicher im Straßenverkehr zu bewegen.&nbsp;</p>
<p>Beliebt ist auch der Malwettbewerb „Crazy Bike“, an dem jedes Jahr bis zu 1.000 VolksschülerInnen in Tirol teilnehmen. Dem bzw. der GewinnerIn winkt ein außergewöhnlicher Preis: Das selbst gemalte Fantasierad wird in die Realität umgesetzt. Letztes Jahr gewann Erna Mungenast aus Zams mit ihrem „Football-Pflanzen-Bike“. Ältere Kinder können im Zuge von „Radwerkstatt“-Workshops lernen, wie sie einfache Reparaturen an ihren Fahrrädern selbst durchführen können.&nbsp;</p>
<p>Ein weiterer Fokus des umfassenden Angebots liegt auf SeniorInnen und MigrantInnen. Eigene Fahrradkurse bieten älteren Menschen die Möglichkeit, den Umstieg von einem regulären Fahrrad auf ein E-Bike zu erlernen und geben Sicherheit im Straßenverkehr. Da es in manchen Ländern bis heute unüblich ist, dass insbesondere Frauen – teilweise aber auch Männer – Fahrrad fahren lernen, werden auch spezielle Fahrradkurse für Erwachsene angeboten, bei denen das Radfahren von Grund auf gelehrt und als Mobilitätsform ermöglicht wird.</p>
<h3>Gemeinden in zentraler Rolle bei der Mobilitätswende</h3>
<p>Seit 2018 hat sich das Projekt „PRO-BYKE“ in Tirol etabliert. Ein Beratungsangebot für Gemeinden, um die Infrastruktur für RadfahrerInnen zu verbessern – sei es ein Radweg, ein Radfahrstreifen oder auch sichere und ausreichende Abstellmöglichkeiten für Räder. Aktuell gibt es 28 PRO-BYKE-Gemeinden in Tirol. Auch der Fußverkehr wird gefördert: Das seit 2024 bestehende Angebot „PRO-FUSS“ zur Verbesserung der FußgängerInneninfrastruktur soll 2026 in drei Gemeinden kostenlos angeboten werden.&nbsp;</p>
<h3>Immer mehr Menschen aktiv bei Mobilitätswende mit dabei</h3>
<p>„Damit Menschen motiviert werden, öfter aufs Auto zu verzichten und Kinder von Klein auf sicher unterwegs sein können, braucht es unterschiedliche Angebote. Das große Interesse in den vergangenen Jahren zeigt, dass ein steigender Anteil der Bevölkerung aktiv an der Mobilitätswende mitarbeiten will“, ist LR Zumtobel überzeugt. „Die Umsetzung der Projekte trägt dazu bei, umweltfreundliche Mobilität zu stärken, den Verkehr in den Tiroler Gemeinden und Städten zu beruhigen, die Belastungen durch den motorisierten Verkehr zu reduzieren sowie den Ausstoß von Schadstoffen und Treibhausgas-Emissionen im Verkehrsbereich zu senken – und somit schlussendlich die Lebensqualität in den Tiroler Gemeinden zu erhöhen.“</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Wed, 18 Mar 2026 09:41:36 +0100</pubDate>
				
				<title> VCÖ-Mobilitätspreis Tirol 2026 </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/vcoe-mobilitaetspreis-tirol-2026/</link>
				<description>Ab jetzt Projekte einreichen</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb09a5fc5e827fa8037a92eebb8c44edd"><span class="regierungsmitglied">Projekte und Konzepte für zukunftsfähige Mobilität und Güterverkehr können bis 27. Mai 2026 eingereicht werden</span></li><li data-list-item-id="e2f7cbc4eb52ca567d686dfaae17e9784"><span class="regierungsmitglied">VCÖ-Mobilitätspreis Tirol steht heuer unter dem Motto „nachhaltig. effizient. innovativ.“</span></li><li data-list-item-id="e3ba5a07a0623edd841874ec34dc48778"><span class="regierungsmitglied">Umweltverträgliche Mobilität ist günstiger, gesünder und sicherer</span></li></ul><p>Auch 2026 schreiben die Mobilitätsorganisation VCÖ – Mobilität mit Zukunft, das Land Tirol und die ÖBB den VCÖ-Mobilitätspreis Tirol aus. Gesucht werden innovative Projekte, die zukunftsfähige Mobilitätsformen fördern und nachhaltigen Güterverkehr ermöglichen. Einreichungen sind ab sofort bis 27. Mai 2026 möglich. Die Siegerprojekte werden von einer Fachjury ausgewählt und im Herbst ausgezeichnet.&nbsp;</p>
<p>„Die Siegerprojekte aus den vergangenen Jahren zeigen auf, was mit Engagement und Ideenreichtum möglich ist. Vom einfachen Bahnhof der zur Mobilitätsdrehscheibe wird über den Ausbau von Radweginfrastruktur und Radverleihsystemen bis hin zu Terminals für den Güterverkehr. Ich freue mich auch heuer wieder über zukunftsweisende Projekte, die die Mobilität in Tirol vereinfachen und einen Mehrwert für die Gesellschaft und das Klima bieten“, so Mobilitätslandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>.&nbsp;</p>
<p>„Die Mobilität der Zukunft ist effizienter, nachhaltiger, gesünder und in Summe kostengünstiger. Um dieses Ziel zu erreichen, sind Innovation und Umsetzungswille nötig. Mit dem VCÖ-Mobilitätspreis Tirol wollen wir jene Projekte vor den Vorhang holen, die schon heute zeigen, wie die Mobilität und der Güterverkehr der Zukunft aussehen können", ruft VCÖ-Experte <span class="regierungsmitglied">Michael Schwendinger</span> zur Teilnahme am VCÖ-Mobilitätspreis Tirol</p>
<p>„Der VCÖ-Mobilitätspreis zeigt, wie viele engagierte Menschen und Organisationen auch in Tirol an Lösungen arbeiten, die Mobilität nachhaltig, effizient und innovativ zu gestalten. Diese Projekte liefern wichtige Impulse für die Mobilität der Zukunft – deshalb unterstützen die ÖBB den VCÖ-Mobilitätspreis auch heuer wieder sehr gerne“, sagt <span class="regierungsmitglied">Andreas Matthä</span>, Vorstandsvorsitzender der ÖBB-Holding AG.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Verkehr als Belastung – Mobilitätswende als Chance</span></p>
<p>Der Verkehr in Tirol verursachte zuletzt 1,6 Millionen Tonnen CO2, Verbrenner sind zudem wahre Energiefresser: In die Pkw der Tiroler Haushalte fließen jährlich rund 280 Millionen Liter Sprit. „Daran muss sich etwas ändern. Und das tut es bereits auf vielen Ebenen. Die Mobilitätswende ist bereits in vollem Gange und es gibt zahlreiche Menschen in Tirol, die ihr Mobilitätsverhalten im Alltag regelmäßig überdenken, auf Öffis umsteigen, das Fahrrad oder den E-Scooter für kurze Strecken nutzen. Dieser Trend soll sich weiter fortsetzen und mit dem VCÖ-Mobilitätspreis holen wir innovative Projekte vor den Vorhang, die Vorbild für den Umstieg auf klimafreundliche Mobilitätsformen sind“, so LR Zumtobel.</p>
<p>Gesucht werden beispielsweise Projekte, die den Sprit- und Energieverbrauch deutlich reduzieren, etwa durch Maßnahmen von Unternehmen oder Gemeinden, die zum Umstieg vom Auto auf den öffentlichen Verkehr oder das Fahrrad motivieren oder Fahrgemeinschaften unterstützen. Projekte, die Kindern und Jugendlichen eine sichere und gesunde Mobilität zu Fuß und mit dem Scooter ermöglichen, oder Firmen und Transportunternehmen, die Güter mit Elektro-Lkw oder auf der Schiene transportieren sind ebenfalls potenzielle AnwärterInnen auf den Mobilitätspreis. Ein Schwerpunkt wird heuer beim VCÖ-Mobilitätspreis auch auf Digitalisierung und technologische Innovationen gesetzt, die es der Bevölkerung erleichtern, umweltverträglich mobil zu sein.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Informationen zur Einreichung</span></p>
<p>Betriebe und Unternehmen, Startups, Gemeinden und Städte, Schulen, Fachhochschulen und Universitäten, Tourismusregionen und Wohnbauträger sowie Initiativen können Projekte bis zum 27. Mai 2026 einreichen. <a href="https://vcoe.at/mobilitaetspreis_tirol" target="_blank" rel="noreferrer">Einreichunterlagen und Informationen zum VCÖ-Mobilitätspreis Tirol gibt es auf der Website des VCÖ</a>.</p>
<p><a href="/meldungen/meldung/vcoe-mobilitaetspreis-tirol-2025-geht-an-radwegprojekt-im-bezirk-lienz/">Im Vorjahr ging der VCÖ-Mobilitätspreis Tirol</a> an den Planungsverband Zentralraum Lienzer Talboden für die Lückenschlüsse im Radwegenetz. Zudem wurden drei weitere Projekte ausgezeichnet: Der Regionalterminal Stams, das Stadtrad Innsbruck und die Busspur auf der Inntalautobahn zwischen Zirl und Innsbruck.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Landesentwicklung</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Wed, 04 Mar 2026 10:00:00 +0100</pubDate>
				
				<title>Fahrsicherheitstrainings fürs Motorrad</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/fahrsicherheitstrainings-fuers-motorrad/</link>
				<description>Sicher starten: Land Tirol fördert Fahrsicherheitstrainings für MotorradfahrerInnen</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e37786531b965e68ea9e4b2ee981226e4"><span class="regierungsmitglied">Bauliche Maßnahmen an Unfallhäufungsstellen sowie Bodenmarkierungen erhöhen Verkehrssicherheit&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ebaf5ab471c0502e03753662f12600a9c"><span class="regierungsmitglied">Bilanz 2025: Elf tödlich verunglückte MotorradfahrerInnen in Tirol</span></li></ul><p>Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen und viele Motorradfans in Tirol holen ihre Zweiräder nach der Winterpause wieder aus der Garage. Zum Saisonsauftakt macht Verkehrslandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> auf die Fahrsicherheitstrainings aufmerksam, die durch den Verkehrssicherheitsfonds des Landes gefördert werden und damit für die TeilnehmerInnen zu einem vergünstigten Preis angeboten werden. „Um sicher Motorrad zu fahren, braucht es Übung und Routine. Gerade nach der Winterpause ist es empfehlenswert, sich mit dem Fahrverhalten des eigenen Motorrads unter gesicherten Bedingungen wieder vertraut zu machen und sich von Expertinnen und Experten praktische Tipps zu holen. Die angebotenen Brems- und Gefahrentrainings sollen die Motorradfahrerinnen und -fahrer wieder sensibilisieren und ihnen helfen, in schwierigen Situationen richtig zu reagieren und damit Unfälle zu vermeiden. Das Verhältnis zwischen hohen Geschwindigkeiten und dem relativ geringen Schutz – lediglich durch Sturzhelm und Protektoren – birgt ein erhöhtes Risiko für schwere Verletzungen und tödliche Unfälle. Das zeigt leider auch die Unfallbilanz des vergangenen Jahres.“ 2025 kamen auf Tirols Straßen insgesamt elf MotorradfahrerInnen ums Leben. Die meisten tödlichen bzw. schweren Unfälle gibt es erwartungsgemäß in den Monaten Juni bis Oktober.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bodenmarkierungen gegen unabsichtliches Fahren im Gegenverkehr&nbsp;</span></p>
<p>Neben den geförderten Fahrsicherheitstrainings setzt das Land auch seit vielen Jahren auf die bauliche Verbesserung von sogenannten Unfallhäufungsstellen – also Straßenabschnitten an denen überdurchschnittlich viele Verkehrsunfälle passieren. Zudem wurden an besonders beliebten Motorradstrecken optische Markierungen angebracht, die den idealen Kurvenradius für Zweiräder darstellen. „Tirol ist auch bei Motorrad-Ausflüglern beliebt, die die Strecken oft noch nie gefahren sind. Diese erreichen wir mit unseren Fahrsicherheitstrainings nicht – hier können wir mit optischen Markierungen, Geschwindigkeitsbegrenzungen und teilweise auch baulichen Veränderungen für mehr Sicherheit sorgen“, ist der Verkehrslandesrat überzeugt.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<p>Geförderte Fahrtechniktrainings 2026 (begrenzte TeilnehmerInnenzahl):</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef04b4a86bdb54a979926296ca2a37b40"><a href="https://www.oeamtc.at/fahrtechnik/training-buchen?classificationId=3" target="_blank" rel="noreferrer">Angebote des ÖAMTC</a></li><li data-list-item-id="e07296a629b9899d18f5ef73f10f77302"><a href="https://fahrsicherheit-wiesing.at/motorrad-warm-up/" target="_blank" rel="noreferrer">Angebote Fahrsicherheitszentrum Wiesing</a></li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Sun, 01 Mar 2026 09:30:00 +0100</pubDate>
				
				<title>Tiroler Nachhaltigkeitsmesse 2026 </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tiroler-nachhaltigkeitsmesse-2026/</link>
				<description>Energie, Mobilität, „Garteln“ und Naturprodukte</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e2aeb029ad49c6e0fc8d28c4b62af6e25"><span class="regierungsmitglied">Wochenende 14. und 15. März 2026 auf der Messe Innsbruck</span></li><li data-list-item-id="e60994e5636b7ff65ac12f553a50cea7c"><span class="regierungsmitglied">Nachhaltige Innovationen und Vielfalt im Rahmen der Tiroler Frühjahrsmesse 2026</span></li><li data-list-item-id="e81560b654992e078a7efb5298fb23801"><span class="regierungsmitglied">Zahlreiche neue AusstellerInnen</span></li><li data-list-item-id="e4e255df37cf095f7070f4472a0ee7a35"><span class="regierungsmitglied">Informatives Rahmenprogramm für Jung und Alt</span></li></ul><p>In knapp zwei Wochen ist es soweit: Die Tiroler Nachhaltigkeitsmesse 2026 öffnet ihre Türen für alle, die sich für einen zukunftsfähigen Lebensstil interessieren. Die Messe findet im Rahmen der Tiroler Frühjahrsmesse statt und bietet BesucherInnen von 14. bis 15. März 2026 eine ideale Plattform, um nachhaltige Produkte, Ideen und Dienstleistungen kennenzulernen. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für Kinder und Erwachsene ergänzt das Messeangebot und lädt dazu ein, Nachhaltigkeit praxisnah zu erleben. Der Eintritt zur Messe ist in den Tickets für die Tiroler Frühjahrsmesse enthalten. Die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in Tirol ist mit einem gültigen Messeticket kostenlos.&nbsp;</p>
<p>„Im Rahmen der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie möchten wir Menschen für einen zukunftsfähigen Lebensstil sensibilisieren und ihnen Klimaschutz und Klimawandelanpassung näherbringen. Die Tiroler Nachhaltigkeitsmesse leistet dazu einen wichtigen Beitrag. Neben dem umfangreichen Rahmenprogramm mit vielen spannenden Programmpunkten erwarten die Besucherinnen und Besucher zahlreiche Messestände, beispielsweise zu den Themen nachhaltige Energie, umweltschonende Mobilität im Alltag, naturnahes Gärtnern sowie Bio- und Naturprodukten“, lädt Klimaschutzlandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> zum Messebesuch ein.</p>
<p>„Die Tiroler Nachhaltigkeitsmesse verbindet Information, konkrete Angebote und persönliche Begegnung und vermittelt so nachhaltige Lösungen praxisnah und direkt erlebbar. Unser Anspruch als Veranstalter ist es, einen Marktplatz zu schaffen, auf dem innovative Betriebe, Initiativen und Organisationen ihre Ideen einem breiten Publikum präsentieren können. Mein besonderer Dank gilt dem Land Tirol, dem Klimabündnis Tirol, Südwind Tirol sowie allen Ausstellerinnen und Ausstellern, die mit ihrem Engagement zum Erfolg der Tiroler Frühjahrsmesse mit Tiroler Nachhaltigkeitsmesse beitragen“, berichtet<span class="regierungsmitglied"> Christian Mayerhofer,</span> Geschäftsführer der Congress Messe Innsbruck.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">„Radlkino“, Science-Slam, zweisprachiges Theater und Vorträge</span></p>
<p>Begleitet wird die Messe von der Ausstellung „Was zählt, was bleibt“ des Klimabündnis Österreich. 22 KlimazeugInnen aus aller Welt berichten von den Auswirkungen des Klimawandels auf ihr Leben. Am Samstag und Sonntag laden zudem unterschiedliche Vorträge und Mitmach-Formate ein, sich mit den aktuellen Herausforderungen durch die veränderten klimatischen Bedingungen zu beschäftigen und durch einfache Veränderungen im Alltag einen Unterschied zu machen. Mit Muskelkraft wird das „Radlkino“ betrieben und lädt so zum Filmerlebnis der besonderen Art. Am Sonntag um 14.30 Uhr wird auf der Bühne in der Halle D das zweisprachige Kindertheater „Wenn Schnecken hausen“ auf Deutsch und Italienisch aufgeführt.&nbsp;</p>
<p>Die Tiroler Nachhaltigkeitsmesse wird von der Congress Messe Innsbruck veranstaltet und vom Land Tirol, dem Klimabündnis Tirol und dem Verein Südwind Tirol mitorganisiert und unterstützt.</p>
<p>„Wir freuen uns, dass heuer wieder viele neue Ausstellerinnen und Aussteller mit an Bord sind – das zeigt, dass nachhaltige Produkte im Trend liegen und sich längst als wichtiger Wirtschaftszweig etabliert haben. Von Kleidung bis hin zu Bio-Lebensmitteln gibt es für die Besucherinnen und Besucher vieles zu entdecken“, sagt Andrä Stigger, Geschäftsführer von Klimabündnis Tirol.</p>
<p>„Es ist uns immer ein großes Anliegen, dass die Nachhaltigkeitsmesse nicht nur Verkaufs- sondern auch Informationsmöglichkeiten bietet. Deswegen haben wir wieder ein buntes Programm auf die Beine gestellt. Neben Infotainment zum Mitmachen beim Science Slam, Kochshows und Verkostungen können sich die Besucherinnen und Besucher auf unterhaltsame Podiumsgespräche zu Outdoorbekleidung, Reparatur und Radreisen freuen, sowie auf das junge Theater ,Wenn Schnecken hausen‘, einem Walk &amp; Talk zu Kakao und vieles mehr“, so Adelheid Unterhofer, Vorsitzende des Vereins Südwind Tirol.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Übersicht Programm</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Samstag, 14. März 2026:</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e5a57e64b2ca3d94ad48ada64d2703db1">Eröffnung der Tiroler Nachhaltigkeitsmesse mit LR René Zumtobel im Rahmen der Ausstellung „Was zählt, was bleibt“ | Halle D beim Radlkino | 10.30 Uhr</li><li data-list-item-id="e46a6f1b555604e5640a705785aacac2c">„Hinter den Ideen“ – AusstellerInnen im Gespräch | Bühne Halle D | 11 bis 12 Uhr</li><li data-list-item-id="e3ff00dcf2b879d7c0cf41aa275a4a316">„Aufbruch auf zwei Rädern: Norden im Kompass, Mut im Gepäck“ – Bilder, Geschichten und Reflexionen einer Radreise | Bühne Halle D | 12.30 bis 13.15 Uhr&nbsp;</li><li data-list-item-id="e8a17c256fabbde7d21706d6699e4c3a7">Radlkino Tirol: Muskelkraft und Kinospaß | Halle D | 13.15 bis 13.45 Uhr und 15.30 bis 16.00 Uhr</li><li data-list-item-id="e7627b64e9bbca461f6809e57129abb29">Science Slam: Aktuelle Forschung für eine nachhaltige Zukunft mit Bernhard Weingartner | Bühne Halle D | 14 bis 15 Uhr</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Sonntag, 15. März 2026:</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e5dbcc390eba002b89d22f9c6787212d6">Walk &amp; Talk: Kakao | Informationen zum Thema faire Schokolade | Aussteller-Stand von Oikocredit | 10.30 bis 11.30 Uhr</li><li data-list-item-id="e8d99a66dd9a374a8221391fb207970f9">Live-Kochshows &amp; Verkostung „Tiroler Getreide erleben“ | Halle D beim Radlkino | 11 bis 13 Uhr</li><li data-list-item-id="e396586b3aa099e1da55905e920b2494e">Reparieren statt wegwerfen: Gespräch zum Thema Kleidung, Konsum und Kreislaufdenken | Bühne Halle D | 13 bis 14 Uhr</li><li data-list-item-id="ec1e8490c8b531d1c06b9b1e1c2fd9dd1">Junges Theater „Wenn Schnecken hausen“: Ein lebendig gewordenes Wald-Wimmelbuch auf der Bühne | ab 4 Jahren, in deutscher und italienischer Sprache | 14.30 bis 15.30 Uhr</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Ausstellung KlimazeugInnen „Was zählt, was bleibt“ | Halle D | Samstag und Sonntag ganztägig</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Übersicht Eintrittspreise:</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ed624b9eecf94adb7390944f5c185d343">Online-Ticket Erwachsene: 9 Euro</li><li data-list-item-id="e7ac18a8db869b9a3e8ee5191433ead99">SeniorInnen ab 65 Jahre, Studierende, SchülerInnen, Präsenz- und ZivildienerInnen, Menschen mit Behinderungen: 5 Euro</li><li data-list-item-id="e440db7bff9cddbdb84a33ce71f33a272">Familienkarte | 2 Erwachsene + Kinder bis 12 Jahre: 14 Euro</li><li data-list-item-id="e7736ab1f59ea902cdcdb2f99eeca16b3">Freier Eintritt für Begleitpersonen von Menschen mit Behinderungen sowie von Schülergruppen und für Kinder bis 12 Jahre</li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Landesentwicklung</category>
				
					<category>Nachhaltigkeit</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Wed, 25 Feb 2026 09:30:00 +0100</pubDate>
				
				<title>Klimaschutz wirksam vermitteln</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/klimaschutz-wirksam-vermitteln/</link>
				<description>Workshopreihe in Tiroler Regionen </description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eab5245f68c0efdfff9b68902eb33c309"><span class="regierungsmitglied">Erfolgreiche Workshopreihe im Rahmen der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie</span></li><li data-list-item-id="e768cea8222ad52bbde0d6c6c11f7a5c9"><span class="regierungsmitglied">&nbsp;89 Interessierte vertieften ihr Wissen in der „Klimakommunikation“</span></li><li data-list-item-id="ea1096697980965f04c4e602e810ce34f"><span class="regierungsmitglied">Beteiligung aus Gemeinden,&nbsp;</span><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Klima- und Energie-Modellregionen (KEM) und Klimawandel-Anpassungsmodellregionen (KLAR)&nbsp;</span></li></ul><p>Wie gelingt es, Klimaschutz so zu kommunizieren, dass Menschen sich angesprochen fühlen und ins Handeln kommen?&nbsp;<span lang="DE" dir="ltr">Mit dieser Frage setzte sich eine landesweite Workshopreihe zur Klimakommunikation auseinander, die im Rahmen der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie des Landes Tirol umgesetzt und gefördert wurde. Die „Klimakommunikations-Workshops“ wurden vom Verein Hallo Klima! durchgeführt und vonseiten des Landes Tirol finanziell unterstützt.&nbsp;</span>„Klimaschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Entscheidend ist, wie wir über Klimaschutz sprechen und wie wir Menschen ermutigen, selbst aktiv zu werden. Mit solchen Workshops schaffen wir eine fundierte Grundlage für wirksame Klimakommunikation in unseren Regionen“, betont Klimaschutzlandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel.</span> Insgesamt nahmen&nbsp;<span lang="DE" dir="ltr">89 TeilnehmerInnen in allen Regionen und dem Auftaktworkshop in Innsbruck teil</span>.&nbsp;</p>
<h3>Vom ökologischen „Fuß- und Handabdruck“ bis zur Klimapsychologie</h3>
<p>Die Workshops&nbsp;<span lang="DE" dir="ltr">fanden in den Regionen Landeck, Kitzbüheler Alpen, Osttirol und im Wipptal statt.&nbsp;Neben Grundlagen wie Klimapsychologie und wirksame Kommunikation standen auch der&nbsp;</span>„Fuß-“ oder „Handabdruck“ im Fokus: Während der ökologische Fußabdruck individuelle Emissionen betrachtet, rückt der Handabdruck die positive, aktive Gestaltung in den Vordergrund – also konkrete Möglichkeiten, Nachhaltigkeit zu fördern und strukturelle Veränderungen anzustoßen.&nbsp;</p>
<p>Ein wesentliches Ergebnis der Workshopreihe: Die regionale Vernetzung und der Aufbau sowie die Vertiefung lokaler Netzwerke sind für erfolgreichen Klimaschutz wesentlich.&nbsp;<span lang="DE" dir="ltr">Gerade in Gemeinden und Regionen entsteht Wirkung dort, wo Menschen gemeinsam an Lösungen arbeiten und Maßnahmen langfristig verankert werden. Das bestätigen auch&nbsp;</span><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Elisabeth Steinlechner</span><span lang="DE" dir="ltr"> und&nbsp;</span><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Ulrike Totschnig</span><span lang="DE" dir="ltr">&nbsp;vom Netzwerk Nachhaltigkeit des Bezirks Landeck: „Der Workshop hat gezeigt: Die Bereitschaft zum Klimaschutz in der Gesellschaft ist da. Doch allein aktiv zu werden, ist für den Einzelnen so schwierig. Durch Vernetzung entsteht Gemeinschaft und gemeinsam lassen sich nachhaltige Ideen leichter umsetzen. Deshalb bauen wir unsere regionalen Netzwerke konsequent weiter aus.“</span></p>
<h3><span lang="DE" dir="ltr">Gemeinsam stärker – bei konkreten Maßnahmen und Strategien</span></h3>
<p>Den Auftakt der Workshops bildete ein Vernetzungstreffen im November 2024 in Innsbruck, bei dem VertreterInnen der Klima- und Energie-Modellregionen (KEM) sowie der Klimawandel-Anpassungsmodellregionen (KLAR), Freiwilligenzentren, SchutzgebietsbetreuerInnen und NaturparkmanagerInnen zusammenkamen.&nbsp;<span lang="DE" dir="ltr">Ziel war es, Erfahrungen auszutauschen, gemeinsame Herausforderungen zu benennen und konkrete Ansätze für eine wirksamere Kommunikation rund um Klimaschutz und Klimawandelanpassung zu entwickeln.</span></p>
<p>KEM-Regionen unterstützen Gemeinden dabei, Maßnahmen in den Bereichen Energieeffizienz, erneuerbare Energien und Klimaschutz umzusetzen. KLAR-Regionen wiederum entwickeln und koordinieren Strategien zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels, etwa im Umgang mit Hitze, Starkregen oder Trockenheit. „An den Workshops nahmen Vertreterinnen und Vertreter relevanter Institutionen teil, um die Kommunikation rund um das Thema Klima weiter zu optimieren. Das ist insofern wichtig, als dass es einen klaren Blick auf die Klimaveränderungen sowie die Potenziale für Veränderungen braucht – und allen voran auch darauf, wie diese Informationen noch besser in die Breite getragen werden können“, so LR Zumtobel.&nbsp;</p>
<p>Das aktuell laufende 2. Maßnahmenprogramm der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie legt einen Fokus auf das Thema „Gesellschaft und Schutz“. Das zivilgesellschaftliche Engagement wird als entscheidender Hebel angesehen, um das Bewusstsein für nachhaltige Entwicklung, Klimaschutz und Klimawandelanpassung sowie dessen wirtschaftliche Vorteile für den Standort Tirol zu stärken.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Nachhaltigkeit</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-57141</guid>
				<pubDate>Thu, 19 Feb 2026 10:40:54 +0100</pubDate>
				
				<title>Staatspreis PR: Sieg in Kategorie Nachhaltigkeitskommunikation</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/staatspreis-pr-in-wien-verkehrssicherheitskampagne-des-landes-tirol-gewinnt-in-kategorie-nachhaltigkeitskommunikation/</link>
				<description>Österreichs höchste Auszeichnung für Public Relations wurde gestern Abend in Wien verliehen</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e23bebd72c8033f6c3abeb978d8b29bc2"><span class="regierungsmitglied">„Voll paniert. Leben riskiert.“ – Verkehrssicherheitskampagne gegen Alkohol und Drogen holte sich Platz 1</span></li><li data-list-item-id="ed9ab71d2cc15f5b2ebd7f0f92b3959ff"><span class="regierungsmitglied">Landesintern produzierte und konzipierte Kampagne sorgte mit breitem Maßnahmenbündel für Aufmerksamkeit</span></li></ul><p>Ein Slogan „Voll paniert. Leben riskiert.“, begleitet von aussagekräftigen Statements auf Plakaten wie „Sei koa Depp, fahr‘ nit fett.“ und einem Ohrwurm mit den Songzeilen „Tausend mal riskiert. Tausendmal ist nix passiert“. Zudem Interviews mit Betroffenen – einer Mutter, die ihren Sohn verloren hat, und einer Frau, die sich unter Alkoholeinfluss hinters Steuer setzte und einen Unfall verursachte, der nachhaltig Folgen für sie und ihre MitfahrerInnen hatte. Das ist die Verkehrssicherheitskampagne des Landes Tirol, die in den vergangenen zwei Jahren auf die Risiken von Alkohol und Drogen hinterm Steuer aufmerksam machte. Die Kampagne wurde landesintern von der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit konzipiert und umgesetzt. Als Kampagnenpartner mit an Bord waren zudem die Polizei sowie das Kuratorium für Verkehrssicherheit. Gestern, Mittwoch, wurde der Staatspreis PR des Public Relation Verband Austria (PRVA) in Wien vergeben. Das Ergebnis: Sieg – das Land Tirol gewinnt sensationell mit der Kampagne in der Kategorie „Corporate Social Responsibility und Nachhaltigkeitskommunikation“. Landeshauptmann&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> gratuliert: „Es ist das erste Mal, dass sich das Land Tirol um einen solchen Preis beworben und direkt auch gewonnen hat. Ich gratuliere allen Beteiligten, insbesondere den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit für deren Kreativität und Einsatz. Es ist gelungen, eine breitenwirksame Kampagne zu einem gesellschaftlich bedeutenden Thema auf die Beine zu stellen, die insbesondere vor Gefahren und Risiken sensibilisiert.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Kampagne mit nachhaltiger Wirkung</span></p>
<p>Der Staatspreis PR ist Österreichs höchste Auszeichnung für Public Relations. Verkehrslandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel&nbsp;</span>freut sich über die Anerkennung: „Ziel einer Kommunikations- und Sensibilisierungskampagne muss sein, möglichst viele Menschen mit dem Thema zu konfrontieren, zu sensibilisieren und anzuregen. Das kann mittel- und langfristig zum Umdenken in der Gesellschaft führen. Durch die bewusst provokante Ausrichtung des gesamten Konzepts und einem breiten Maßnahmenbündel ist es gelungen, viele Menschen in Tirol mit der Botschaft zu erreichen. Auch wenn die Hauptphase der Ausrollung der Kampagne bereits in der Vergangenheit liegt, werden wir auch weiterhin etwa auf Plakatflächen entlang der Landesstraßen auf die Sujets und Sprüche zurückgreifen, um die Anzahl schwerer Verkehrsunfälle aufgrund einer Beeinträchtigung durch Alkohol oder Drogen zu minimieren.“</p>
<p>Die Landeskampagne war von Anfang an langfristig und nachhaltig ausgerichtet, so können beispielsweise Mehrweg-Pfandbecher mit dem Aufdruck „Voll paniert. Leben riskiert. Gegen Alkohol und Drogen am Steuer.“ von VeranstalterInnen in ganz Tirol beim Tiroler Becher- und Geschirrverleih ISSBA in Imst weiterhin ausgeliehen werden. Zudem werden im Rahmen der Ausgabe von Jugendschutzplakaten und Armbändern zur Alterskontrolle auch Plakate der Kampagne kostenlos mitgeliefert. Die Tiroler Polizei wird auch in Zukunft vermehrt Schwerpunktkontrollen zum Thema durchführen.</p>
<p>„Ich gratuliere dem gesamten Team der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit sowie allen weiteren Beteiligten im Landesdienst und bei der Tiroler Polizei und dem Kuratoriums für Verkehrssicherheit als unsere Kooperationspartner“, betont LR Zumtobel. Ausgewählt wurden die nominierten Projekte bzw. die Siegerprojekte durch eine 27-köpfige Fachjury, die aus ExpertInnen im Bereich PR von Agenturen, Unternehmen, NGOs, Interessensvertretungen und öffentlichen Einrichtungen bestand.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Viele Maßnahmen mit Schlagerhit als gemeinsamen Nenner</span></p>
<p>„Tausendmal riskiert. Tausendmal ist nichts passiert. Tausendundeine Nacht. Und es hat … BOOM gemacht.“: Der bekannte Hit 1001 Nacht (ZOOM!) bildete in umgetexteter Fassung den Kern der Kampagne. Darauf aufbauend wurden Werbevideos zu verschiedenen Fahrzeugarten und Jahreszeiten produziert und Radiospots beispielsweise in ORF Radio Tirol, Life Radio, Radio U1, Kronehit und Radio Osttirol ausgestrahlt. Die drei provokanten Werbesprüche „Voll paniert. Leben riskiert.“, „Sei koa Depp, fahr‘ nit fett.“ und „Sei gscheid. Fahr‘ nit breit.“ sensibilisieren in den Sommermonaten entlang der Landesstraßen auf insgesamt 120 Aufstellern sowie auf Plakaten. Die Plakate wurden an Gastronomiebetriebe in ganz Tirol verteilt und auch auf den Social-Media-Kanälen des Landes wurden regelmäßig Kampagnen-Inhalte ausgespielt. Zwei Interviews mit Betroffenen gaben der Kampagne emotionalen Tiefgang und zeigen auf, welche fatalen Konsequenzen die Entscheidung haben kann, betrunken oder unter Drogen ein Fahrzeug zu lenken.&nbsp;</p>
<p>Vorstand&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Florian Kurzthaler</span> von der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit des Landes Tirol, die die Kampagne konzipiert und umgesetzt hat, zeigt sich sehr dankbar: „Das ist ein sensationeller Erfolg, der allen voran unserem Team in der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit gebührt. Wir haben das allererste Mal überhaupt beim Staatspreis PR mitgemacht und konnten uns gegen unglaublich starke Konkurrenz aus ganz Österreich durchsetzen. Ich gratuliere auch allen anderen Projekten. Die kreative Qualität der PR-Branche in Österreich ist beeindruckend.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Die offizielle Begründung der Fachjury zum Sieg beim Staatspreis PR in der Kategorie CSR- und Nachhaltigkeitskommunikation:&nbsp;</span></p>
<p>„Die Kampagne zeigt eindrucksvoll, wie ein gesellschaftlich relevantes Thema glaubwürdig und wirkungsstark kommuniziert werden kann. Klare, provokante Botschaften, eingebettet in einen starken kulturellen Kontext, erzeugen hohe Aufmerksamkeit und nachhaltige Awareness. Die vielseitige und strategisch klug eingesetzte Kanalstrategie stellt eine ausgezeichnete Zielgruppenerreichung sicher und fördert dauerhaft die Auseinandersetzung mit Alkohol und Drogen am Steuer.“</p>
<p></p><hr>

<p>Mehr Informationen zur Kampagne: <a href="https://www.tirol.gv.at/verkehr/verkehrs-und-seilbahnrecht/verkehrssicherheit/voll-paniert-leben-riskiert/" target="_blank">www.tirol.gv.at/lebenriskiert</a>&nbsp;</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e369f3b90b170662d2adb2be5e0974e21"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=swRHDSALYPE" target="_blank" rel="noreferrer">Clip Fahrradfahren</a></li><li data-list-item-id="ee06844ed2d639f6cd3da7c1f03f9338e"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=28P9gc8bKj4" target="_blank" rel="noreferrer">Clip Winter</a></li><li data-list-item-id="e3f5cad751e4f7657fb9857ef725fd333"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=rRSpY0Yz6Z8" target="_blank" rel="noreferrer">Clip Sommer</a></li><li data-list-item-id="e379257843ea988a619fe789de4d659ad"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=MkDTstmZ3VA" target="_blank" rel="noreferrer"><span>Gespräch mit Dagmar – Mutter eines Unfallopfers</span></a></li><li data-list-item-id="eb066dc46f45ae298f3c2604577a41501"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=TCTqpzcLynE" target="_blank" rel="noreferrer">Gespräch mit Pia – Unfallverursacherin</a>&nbsp;</li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-57121</guid>
				<pubDate>Wed, 18 Feb 2026 11:00:00 +0100</pubDate>
				
				<title>Schwerverkehr: Auch 2026 hoher Kontrolldruck auf Tirols Straßen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/schwerverkehr-auch-2026-hoher-kontrolldruck-auf-tirols-strassen/</link>
				<description>Mobiler Prüfzug für technische Kontrollen an 150 Tagen im Einsatz</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4e51ac1f332c21408a5ef091d82f659e"><span class="regierungsmitglied">Engmaschiges Kontrollnetz aus Polizei, Land Tirol und ASFINAG</span></li><li data-list-item-id="e29f78ab0f0b25ef17341ec847522157c"><span class="regierungsmitglied">Bilanz 2025: Rund 68.000 festgestellte Verstöße und Übertretungen&nbsp;</span></li></ul><p>Auch 2026 wird der mobile Prüfzug der ASFINAG wieder 150 Tage für das Land Tirol im Einsatz sein. Das beschloss die Landesregierung kürzlich auf Antrag von Verkehrslandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>. Konkret werden zu den bereits fixierten 112 Tagen nun weitere 38 Tage beauftragt. LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>&nbsp;betont: „Die enorme Transitbelastung in Tirol macht einen anhaltenden hohen Kontrolldruck dringend notwendig. Ob mangelhafter technischer Zustand oder Nicht-Einhaltung von Ruhezeiten: Jede Missachtung der Vorgaben stellt ein Sicherheitsrisiko auf Tirols Straßen und damit für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer dar. Der Schwerverkehr in Tirol unterliegt strengen Regeln, an die sich alle halten müssen. Um das sicherzustellen, setzen wir gemeinsam mit der Polizei auf ein engmaschiges Kontrollnetz.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Zusätzliche Prüftage erhöhen Kontrolldruck</span></p>
<p>„Der mobile Prüfzug kommt in ganz Tirol zum Einsatz, um den technischen Zustand von LKW auf Herz und Nieren zu überprüfen. Dabei arbeiten Techniker des Landes Hand in Hand mit der ASFINAG. Bei 2,4 Millionen Transit-LKW, die 2025 alleine am Brenner gezählt wurden, ist es ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit auf Tirols Straßen, mangelhafte Fahrzeuge aus dem Verkehr zu ziehen. Die zusätzlichen Prüftage erhöhen den Kontrolldruck und damit auch die Verkehrssicherheit“, weiß LR Zumtobel.&nbsp;</p>
<p>Neben den täglichen LKW-Kontrollen an den Kontrollstellen entlang der Autobahn in Kundl, Radfeld und am Brenner sowie an der Kontrollstelle Musau an der B 179 Fernpassstraße wird auch an Kontrollplätzen am nachgeordneten Straßennetz laufend kontrolliert. Hier kommt unter anderem auch der mobile Prüfzug der ASFINAG zum Einsatz.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Prüfzug inspiziert jährlich über 4.000 LKW</span></p>
<p>Über 4.000 LKW werden jährlich durch den mobilen Prüfzug der ASFINAG sowie von technischen PrüferInnen des Landes Tirol in Zusammenarbeit mit der Polizei einer technischen Unterwegskontrolle unterzogen. Darüber hinaus finden durch besonders geschulte Organe der Polizei selbstständig täglich technische Kontrollen auf Tirols Straßen statt. Kontrolliert wird sowohl entlang der Autobahn als auch an den wichtigsten Nebentransitrouten an Bundes- und Landesstraßen zu gleichen Teilen. Im Jahr 2025 wurden nur durch den mobilen Prüfzug insgesamt 6.282 technische Mängel bei 1.379 Fahrzeugen festgestellt.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Auszug und Bilanz: Schwerverkehrskontrollen 2025&nbsp;</span></p>
<p>Insgesamt wurden von der Polizei 87.000 Arbeitsstunden in die Kontrollen des Schwerverkehrs investiert. Daraus resultierten 68.000 Übertretungen und Verstöße, die sich wie folgt zusammensetzen:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e6bcc9926729595f610ae9178a1d8a4fe"><span>Rund 13.587 Übertretungen im Bereich „Technischer Mängel“</span></li><li data-list-item-id="e640edc2cdde096eb312640fc3f5a423c"><span>Rund 35.500 Übertretungen im Bereich „Sozialvorschriften“ (Lenk-/ Ruhezeiten)</span></li><li data-list-item-id="ed98282bc6d8ae0ca92aa7678f314e1bb"><span>Rund 9.300 Übertretungen durch „Überladung“</span></li><li data-list-item-id="eb7f1725e8f1b3910cf1b8ef2ce4ec51f"><span>Rund 1.825 Übertretungen im Bereich „Gefahrgut“</span></li><li data-list-item-id="e1ae8a3682b90af7ca83c8058a6950e36"><span>Rund 4.800 Untersagungen der Weiterfahrt</span></li><li data-list-item-id="ed61c6f315fbd8f697c0e887008fa102a"><span>Rund 1.732 Verstöße gegen das Wochenendfahrverbot / Sonderfahrverbot</span></li><li data-list-item-id="e8f277c35c82a4e025a46c24a0c33812a"><span>Rund 1.300 Verstöße gegen das Nachtfahrverbot</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Kontrollinfrastruktur wird weiter ausgebaut</span></p>
<p>Neben den Schwerverkehrskontrollen investiert das Land Tirol auch weiter in den Ausbau der Kontrollinfrastruktur, wie Verkehrslandesrat Zumtobel berichtet: „Noch vor dem Sommer soll der umfangreiche Umbau und die Modernisierung der Kontrollstelle in Radfeld abgeschlossen werden. Zudem wird auch noch in diesem Jahr eine neue Pannenbucht inklusive Notausfahrt bei der Kontrollstelle Kundl für mehr Sicherheit auf der A12 Inntalautobahn sorgen.“</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-57115</guid>
				<pubDate>Tue, 17 Feb 2026 13:52:06 +0100</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Bettina Sax)</author>
				<title>&quot;Neuer Bahnhof Imst-Pitztal kommt auf Schiene“ </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/neuer-bahnhof-imst-pitztal-kommt-auf-schiene/</link>
				<description>LH Mattle und LR Zumtobel nach Regierungssitzung</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb2f45943d8b2760e1345db35d11bd561"><span class="regierungsmitglied">Beschluss der Landesregierung: Planungen für Modernisierung starten und laufen bis Ende 2027</span></li><li data-list-item-id="e2d2a353d16682242c13426a54dedb16b"><span class="regierungsmitglied">Ziele: Verbesserung bei Qualität, modernes Nahverkehrsangebot und Maßnahmen zur Barrierefreiheit</span></li><li data-list-item-id="eb21aa82d9625f99d961b22dd497eb29c"><span class="regierungsmitglied">Vorhaben Teil des „Tiroler Vertrags II“ – Projekt wird von Land Tirol, ÖBB sowie Gemeinden Imst, Arzl im Pitztal und Umlandgemeinden getragen</span></li><li data-list-item-id="ead198723764cdf849baf6f56fdf6528b"><span class="regierungsmitglied">Zweigleisiger Ausbau Oberland: ganzheitliche Betrachtung unter Einbindung regionaler Stakeholder</span></li></ul><p>Derzeit stehen in Tirol 92 Bahnhöfe und Haltestellen für die Öffi-KundInnen als Eintrittstor zur umweltfreundlichen Mobilität zur Verfügung. Einer davon ist der Bahnhof Imst-Pitztal. Er zählt zu den wichtigsten Mobilitätsknoten im öffentlichen Verkehr im Westen Tirols,&nbsp;täglich nutzen ihn rund 4.200 Fahrgäste. Für das Tiroler Oberland und das Außerfern ist er direkter Anknüpfungspunkt an das Fernverkehrsnetz. „Der Bahnhof Imst-Pitztal wird umgebaut und modernisiert. Die Tiroler Landesregierung hat heute die Weichen dafür gestellt, um das Projekt gemeinsam mit den ÖBB und den Gemeinden vor Ort umzusetzen. Denn Tirol geht es um ein attraktives Nahverkehrsangebot für Einheimische und Gäste“, betont LH<span class="regierungsmitglied"> Anton Mattle&nbsp;</span>als Unterstützer der ersten Stunde. Die Tiroler Landesregierung beschloss heute, Dienstag, auf Antrag von Verkehrslandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>, den Bahnhof Imst-Pitztal zu modernisieren. Festgehalten wurde, dass die Planungen für den Bahnhofsumbau starten und bis Ende 2027 abgeschlossen sein sollen. Das Land Tirol stellt für die Planungen 430.000 Euro zur Verfügung – die Planungsgesamtkosten, getragen mit den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) und den Gemeinden Imst und Arzl im Pitztal sowie Umlandgemeinden, belaufen sich auf 1,095 Millionen Euro.</p>
<p>Ziel ist, den Fahrgästen in Zukunft einen modernen und barrierefreien Bahnhof zu bieten und auch das Umfeld mit Vorplatz, Bushalteflächen und Parkdeck zeitgemäß zu gestalten. Konkret umfassen die Planungen Bahnsteiganpassungen, Maßnahmen zur Barrierefreiheit wie der Unterführung zum Bahnsteig (inkl. Aufzugsanlage), die Anhebung der Bahnsteigkanten und ein taktiles Leitsystem. LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth&nbsp;</span>betont:&nbsp;„Barrierefreiheit an Bahnhöfen und Haltestellen ist ein zentraler Bestandteil moderner Infrastruktur. Sie steht für eine inklusive Gesellschaft, in der alle Menschen unabhängig von Alter oder Einschränkungen mobil sein können. Mit Investitionen in eine nachhaltige und zugängliche Mobilität schaffen wir einen Mehrwert für die Tirolerinnen und Tiroler – heute und für kommende Generationen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Multimodaler öffentlicher Verkehrsknoten mit neuem Parkdeck</span></p>
<p>Der Planungsstart für den Umbau markiere auch ein Bekenntnis zum zweigleisigen Ausbau im Oberland, mit dem der Zugtakt verdichtet und Kapazitäten nachhaltig erweitert werden sollen. „Das Angebot an öffentlicher Mobilität muss im Oberland weiter gestärkt und ausgebaut werden, es braucht reduzierte Reisezeiten und eine höhere Fahrplanstabilität für möglichst viele Menschen. Deshalb halten wir auch daran fest. Durch die Mitbetrachtung von Park &amp; Ride, Bike &amp; Ride und weiteren Mobilitätsformen wird der Bahnhof Imst-Pitztal jedenfalls zu einem multimodalen öffentlichen Verkehrsknoten aufgewertet“, ist der aus dem Bezirk Imst stammende Landesrat Zumtobel überzeugt. So soll eine neue Parkdeck-Anlage rund 360 PKW-Stellplätze umfassen, wovon bis zu 200 barrierefrei gestaltet bzw. auch eigens für Familien und Frauen sowie E-Autos reserviert sind. Außerdem umfasst die Anlage 50 (überdachte) Fahrradstellplätze und rund 30 (überdachte) Stellplätze für motorisierte Krafträder.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Projekt Bahnhof Imst-Pitztal Teil des „Tiroler Vertrags II“</span></p>
<p>Das Vorhaben Bahnhof Imst-Pitztal ist Teil des „Tiroler Vertrag II“. Dabei handelt es sich um einen Infrastrukturvertrag zwischen Land Tirol und den ÖBB. Der Vertrag legt fest, welche Schieneninfrastrukturvorhaben bis 2030 umgesetzt werden. Unterzeichnet wurde er 2021 mit dem Ziel, in den darauffolgenden zehn Jahren entlang des 460 Kilometer langen, bereits voll elektrifizierten Streckennetzes in Tirol Verkehrsstationen gemeinsam mit den Standortgemeinden zu modernisieren und barrierefrei auszubauen. Ein Fokus liegt auf der multimodalen Verknüpfung zwischen Bahn, Bus, Bike &amp; Ride sowie Park &amp; Ride. Der Bahnhof Imst-Pitztal ist zudem Teil der Planungen für einen zweigleisigen Ausbau im Tiroler Oberland. Neben der Modernisierung des Bahnhofs Imst-Pitztal wird der zweigleisige Ausbau der Bahn im Oberland gesamtheitlich betrachtet. Nach Rücksprache mit dem Land Tirol verfolgen die ÖBB bei den langfristigen Planungen im Tiroler Oberland einen ganzheitlichen Ansatz unter Einbindung der regionalen Stakeholder.</p>
<h3><span>Factbox: Beispiele Modernisierungs- und Umbauvorhaben Bahnhof Imst-Pitztal</span></h3>
<p>Verkehrsstation</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef0175da62910505519719eaeb2fda4e3"><span>Barrierefreie Ausgestaltung</span></li><li data-list-item-id="e59317a13afd60dab1a81d6cf5ed87766"><span>Personenunterführung sowie Aufzuganlagen</span></li><li data-list-item-id="ef92af09e944e95a0db7ae7bcffb68010"><span>Überdachungen</span></li><li data-list-item-id="ea5b8724ffad39db3b9aeaabe3920c7c8"><span>Attraktivierung Wartebereiche&nbsp;</span></li></ul><p>Vorplatz / Bushaltestelle</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eaa6be8df058eec46b7b2f3a720679cbf"><span>Busbuchten für Schienenersatzverkehr und VVT RegioFlink</span></li><li data-list-item-id="e7c3391eb7035ac79cc73015ad803bb56"><span>Witterungsschutz</span></li><li data-list-item-id="eb8e1a04f5116501f572ebd33c8c6f43d"><span>Straßenbauliche Adaptierungen&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e5f18617d836c57439063968d426d4c57"><span>Adaptierung Parkflächen für Kurzparken und Taxi</span></li></ul><p>Park &amp; Ride, Bike &amp; Ride</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ecfaad02f17ebe3cc11a9b297869c2b2d"><span>Neues Parkdeck</span></li><li data-list-item-id="e16ef141f109c322eff2358f13f88e7ec"><span>Eigene Anlage für Fahrräder und motorisierte Krafträder</span></li></ul><p>Verladegleis</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e82d5e9d72782dee5fdce436fe86a8ae1"><span>Adaptierungen aufgrund Errichtung Parkdeck</span></li></ul><p></p><hr>

<h2><span class="regierungsmitglied">Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung</span></h2>
<p><span class="regierungsmitglied">Dachverband Selbsthilfe Tirol:&nbsp;</span>Die Dachverband Selbsthilfe Tirol ist seit 33 Jahren ein unterstützendes und helfendes Dach für Selbsthilfegruppen in Tirol, die es sich zum Ziel gesetzt haben, Krankheiten, psychische oder soziale Probleme gemeinsam zu bewältigen. Das Land Tirol unterstützt den Dachverband Selbsthilfe Tirol auch im Jahr 2026: Auf Antrag von Gesundheitslandesrätin<span class="regierungsmitglied"> Cornelia Hagele</span> werden 86.500 Euro bereitgestellt. Der Dachverband Selbsthilfe Tirol gilt als zentrale Anlaufstelle für Selbsthilfegruppen in Tirol: „Er unterstützt bei Beitritt in oder Gründung einer Selbsthilfegruppe, bietet Informationen auf der Website und stellt Räumlichkeiten zur Verfügung. Seit 1993 ist der Dachverband damit eine wesentliche Säule für viele Menschen, die sich innerhalb der Selbsthilfe gegenseitig unterstützen. Der Austausch mit Menschen, die vor selben oder ähnlichen Problemen und Herausforderungen stehen, ist für viele ein wichtiger Teil eines Verarbeitungs- und Genesungsprozesses. Das zeigt, wie wichtig solche Angebote sind“, ist die Landesrätin überzeugt.</p>
<p>Das zeigt, wie wichtig solche Angebote sind“, ist die Landesrätin überzeugt.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tiroler Energieausweisdatenbank soll EU-Bürokratie teilweise abfedern – wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“:</span> Im Mai 2024 trat die Gebäuderichtlinie der Europäischen Union in Kraft. Diese verfolgt das Ziel, die Energieeffizienz von Gebäuden weiter zu erhöhen und den Zugang zu relevanten Gebäudedaten für EigentümerInnen, NutzerInnen und weiterer Beteiligter zu verbessern. Die Richtlinie muss bis Mai 2026 in nationales Recht umgesetzt werden, weshalb das Land Tirol aufgefordert ist, ein Tiroler Energieeffizienzgesetz zu beschließen. „Das Ziel der Europäischen Union, die Energieeffizienz von Gebäuden weiter zu erhöhen, ist ein hehres und unterstützenswertes. Die Ausgestaltung schießt aber am Ziel vorbei und verursacht enormen bürokratischen Aufwand, womit Kraft, Zeit und Geld für die Umsetzung konkreter Energieeffizienz-Maßnahmen fehlt. Das Land Tirol nützt im Rahmen des Tirol Konvent aber seine technischen Möglichkeiten, um Bürgerinnen und Bürger aber auch Betriebe bestmöglich zu unterstützen und mit der Energieausweisdatenbank ein entsprechendes Hilfsmittel zu schaffen“, sieht LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> die EU-Gesetzgebung kritisch.&nbsp;</p>
<p>Um die Berichtspflichten zumindest teilweise abzufedern, hat das Land Tirol deshalb die bestehende Energieausweisdatenbank ausgebaut. Das Projekt wurde bereits mit dem Ziel gestartet, eine zentrale, digitale Plattform zur Erfassung, Verwaltung und Qualitätssicherung von Energieausweisen sowie die Unterstützung der Baubehörden bei Überprüfung energierelevanter Anforderungen zu schaffen. Nach einer Konzeptions- und Umsetzungsphase ging die Energieausweisdatenbank Tirol im Mai 2023 in Betrieb. Seit diesem Zeitpunkt steht den BerechnerInnen, den Baubehörden und der Abteilung Wohnbauförderung in ihren jeweiligen Wirkungsbereichen eine landesweit einheitliche Datenbasis zur Verfügung. Darin werden Bestandsenergieausweise für den Zweck der Verpachtung und Vermietung oder des Verkaufs sowie Energieausweise für baurechtliche Vorhaben erfasst.&nbsp;</p>
<p>Seit Einführung der Datenbank wurden 19.000 Energieausweise hochgeladen, durchschnittlich gibt es 600 Uploads pro Monat. Rund 1.000 BerechnerInnen von Energieausweisen haben sich bereits registriert und 209 Baubehörden nützen bereits den Service. Um der Umsetzung der EU-Gebäuderichtlinie gerecht zu werden, wurde nun im Rahmen der Energieausweisdatenbank ein Kundenportal eingerichtet und mit Februar 2026 in Betrieb genommen. Der Zugang erfolgt über das Digital Service Tirol, wodurch eine sichere, datenschutzkonforme Identifizierung gewährleistet wird. Über ein integriertes Rechte- und Berechtigungssystem können sich Privatpersonen sowie Firmen und Institutionen registrieren und entsprechend ihrer Berechtigungen auf die freigegebenen Daten zugreifen. Der wesentliche Mehrwert liegt darin, dass bisherig oftmals analoge Berarbeitungsschritte sowie die Dokumentations- und Aufbewahrungsnotwendigkeiten für die Energieausweise durch ein modernes Kundenportal ersetzt werden und somit spürbare Vereinfachungen für BauträgerInnen, HausverwalterInnen und EigentümerInnen umgesetzt wurden.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Öffentlicher Nahverkehr</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-57080</guid>
				<pubDate>Sun, 15 Feb 2026 09:30:00 +0100</pubDate>
				
				<title>Karwendel: Schutz wertvoller Moorflächen weiter im Fokus </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/karwendel-schutz-wertvoller-moorflaechen-weiter-im-fokus/</link>
				<description>Seit 2002 bereits zehn Standorte durch gezielte Maßnahmen geschützt</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4792d279bb26c0634ec691a2ddd65c02"><span class="regierungsmitglied">Gemeinsame Projekte von Land Tirol, Naturpark Karwendel und Österreichischen Bundesforsten</span></li><li data-list-item-id="e84557b0ea73e8e1b02e24fde774ca7f4"><span class="regierungsmitglied">Managementplan für das nächste Jahrzehnt wird ausgearbeitet</span></li></ul><p>Der Schutz, die Wiederherstellung und die ökologische Verbesserung von Mooren stehen auf der Naturschutzagenda Tirols weit oben. Unter den vielen Projektflächen sind auch mehrere Moore im Naturpark Karwendel zu finden. Aktuell läuft ein Projekt zur Erstellung eines Managementplans für die kommenden zehn Jahre, um bereits umgesetzte Maßnahmen langfristig zu sichern, die Information an die Öffentlichkeit zu verbessern und ein dauerhaftes Monitoring der Flächen sicherzustellen. „Moore sind grundsätzlich geschützt und der Naturpark Karwendel wird umfassend betreut. Trotzdem braucht es weitere gezielte Maßnahmen, um den Zustand der Moore zu erhalten und teilweise auch noch zu verbessern“, so Naturschutzlandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>.&nbsp;</p>
<p>„Im Karwendel werden an zehn Moorstandorten seit 2002 Zäune aufgestellt, um Konflikte zwischen Almbeweidung und Naturschutz zu vermeiden. Zudem wurden zahlreiche Maßnahmen zur hydrologischen Verbesserung umgesetzt – durch Dämme und die gezielte Entbuschung von verwachsenen Standorten. Möglich wird das durch das gemeinsame Engagement von Land Tirol, Schutzgebietsbetreuung und den Bundesforsten“, betont der Landesrat. Die Einzäunung ausgewählter Moorflächen durch die Österreichischen Bundesforste wird vonseiten des Landes gefördert. Unter Federführung des Naturpark Karwendel wird zudem aktuell ein Managementplan für die Moore im Karwendel als größter Naturpark Österreichs erarbeitet. Dieses knapp 74.000 Euro umfassende Projekte wird mit Bundesmitteln sowie EU-LEADER-Mitteln finanziert und vom Land Tirol mit 12.000 Euro unterstützt.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;„Seit gut 20 Jahren engagieren sich die Österreichischen Bundesforste im Naturpark Karwendel für den Erhalt und die Renaturierung der Moore. Seither wurden insgesamt 313 Dämme gebaut, um der Entwässerung durch Gräben entgegenzuwirken, es wurden Pegelmessstationen etabliert, um den Erfolg dieser Maßnahmen und den generellen Zustand der Moore überwachen zu können und es werden regelmäßig Flächen entbuscht, um ein Zuwuchern zu verhindern. Zudem finden jährlich mehrere Kontrollbegehungen statt, um etwaige Schwachstellen schnell zu erkennen und zu beheben. Der Erfolg des Einsatzes konnte sowohl durch das hydrologische Monitoring nachgewiesen werden, wie auch durch die Rückkehr spezialisierter Tier- und Pflanzenarten in einige renaturierte Moore. Auch in den nächsten Jahren sind wir uns sicher, dass die Zusammenarbeit mit dem Naturpark und dem Land Tirol eine positive Wirkung auf die Moore im Karwendel haben wird“, sagt die zuständige Naturraummanagerin bei den Österreichischen Bundesforsten, <span class="regierungsmitglied">Nadine Werner</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Erfolgreicher Weg wird fortgesetzt und langfristig abgesichert</span></p>
<p>An der Erstellung des Managementplans unter Federführung des Naturpark Karwendel sind das Land Tirol, die Österreichischen Bundesforste sowie die regionalen BewirtschafterInnen beteiligt. Ziel ist es, für die kommenden zehn Jahre einen konkreten Plan zum Schutz der Moore und Feuchtgebiete im Naturpark Karwendel zu erstellen sowie die gewonnenen Erkenntnisse und Daten so aufzubereiten, dass sie auch für ähnliche Projekte eine Grundlage darstellen können. Außerdem sollen bisher weniger berücksichtigte Quellmoore und Feuchtgebiete erfasst werden. In einem praxisorientierten Leitfaden und einem Forschungskonzept wird so klar festgelegt, welche Ziele, Zuständigkeiten und Prioritäten es gibt, um die Moore im Karwendel langfristig zu schützen und zu erhalten.&nbsp;</p>
<p>Als BesucherInnenmagnet ist es im Naturpark zudem wichtig, Informationen für die breite Öffentlichkeit bereitzustellen und so über den bedeutenden Lebensraum Moor aufzuklären. „Der Naturpark Karwendel ist seit Jahren ein wichtiges Praxisfeld für Moorschutz und Renaturierung. Unser Ziel ist es, die gewonnenen Erfahrungen systematisch aufzubereiten und damit auch überregional nutzbar zu machen. Gleichzeitig bringen wir dieses Wissen über unsere Naturparkschulen direkt in die Bildungsarbeit ein – etwa mit didaktischen Materialien wie unserem Moormodell, mit dem wir Kindern die Entstehung, Funktion und Schutzbedürftigkeit von Mooren anschaulich vermitteln,“ erläutert <span class="regierungsmitglied">Anton Heufelder</span>, Geschäftsführer des Naturpark Karwendel.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Wissen aus dem Karwendel fließt in EU-Projekt „AMooRe“ ein</span></p>
<p>Tirol ist Teil des österreichweiten Projekts Austrian Moor Restoration (AMooRe). Im Zuge dessen werden zahlreiche Moorstandorte in Tirol wiederhergestellt bzw. ökologisch aufgewertet. Das Wissen aus den teilweise 20 Jahre zurückliegenden Renaturierungen im Karwendel fließt nun in AMooRe ein und kann für viele zukünftige Projekte herangezogen werden. Dies ist auch in die andere Richtung zutreffend: Die Erkenntnisse aus dem gesamten AMooRe Projekt können auch für die Karwendelmoore genutzt werden. „Mit der Kombination aus konkreten Schutz- und Erhaltungsmaßnahmen sowie strategischer Planung setzen wir in Tirol ein starkes Zeichen für den langfristigen Erhalt der Karwendelmoore – einem äußerst wertvollen und sensiblen Lebensraum in den Alpen“, ist LR Zumtobel überzeugt.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">CO2-Speicher und Lebensraum – Moore als vielfältige Alleskönner&nbsp;</span></p>
<p>Moore wurden als Lebensraum lange Zeit unterschätzt: Dabei sind sie als natürliche CO2-Speicher extrem wertvoll und auch für das lokale Klima relevant. Die Feuchtgebiete mit meist sauren Böden beheimaten zudem hochspezialisierte Pflanzen- und Tierarten Wird Torf entwässert und trocknet aus, wird das gespeicherte CO2 freigesetzt und der Effekt ist entsprechend negativ. Umgekehrt kann die Wiederherstellung des natürlichen feuchten Zustands des Torfs dazu führen, dass wieder CO2 gespeichert werden kann. Obwohl Moore nur rund drei Prozent der Erdoberfläche bedecken, speichern sie doch mehr als 30 Prozent des weltweiten Kohlendioxids und damit mehr als doppelt so viel als alle Wälder zusammen</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Naturschutz</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-57019</guid>
				<pubDate>Sun, 08 Feb 2026 09:30:00 +0100</pubDate>
				
				<title>Umweltschutz am Stundenplan</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/umweltschutz-am-stundenplan-1/</link>
				<description>Wissensvermittlung rund um das Thema Abfalltrennung und Ressourcenschonung</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ea99025584709c2242829ac94c511c3b3"><span class="regierungsmitglied">Umwelt Verein Tirol wird für Bildungsprogramm an Schulen mit 90.000 Euro im Jahr 2026 gefördert</span></li><li data-list-item-id="edfa406759ce2de8b6b7b489fefe46175"><span class="regierungsmitglied">In den letzten zwei Jahren rund 20.000 Personen erreicht</span></li></ul><p>Wie viel Wasser, Energie und andere Rohstoffe sind nötig, um ein Smartphone herzustellen? Was passiert mit unserem Müll, nachdem er vor der Haustüre abgeholt wurde? Und wie können wir alle im Alltag einen Beitrag leisten, um Ressourcen zu schonen und wertvolle Materialen wiederverwendbar zu machen? Fragen wie diese werden in Tiroler Schulen in Unterrichtseinheiten vom Umwelt Verein Tirol beantwortet. Dieser führt seit 13 Jahren das „Umweltbildungsprogramm“ im Auftrag des Landes Tirol durch und erhält dafür für 2026 eine Förderung von 90.000 Euro. „Was man als Kind lernt, das ist auch im späteren Leben oft selbstverständlich. Die Unterrichtseinheiten und Workshops für Schulkinder sind daher ein wichtiger Faktor, um mehr Bewusstsein für den sorgsamen Umgang mit Ressourcen zu schaffen und das Verständnis dafür zu fördern, dass unser tägliches Handeln einen großen Unterschied machen kann“, ist Umweltschutzlandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> überzeugt.</p>
<p>„Wir begleiten Tirols Kinder teilweise über die gesamte Schullaufbahn mit jährlichen Workshops und können ihnen so im Laufe der Jahre umfangreiches Umweltwissen vermitteln. Unser Programm wird laufend an aktuelle Gegebenheiten angepasst – aktuell beispielsweise das noch recht neue gemeinsame Sammelsystem von Kunststoff- und Metallverpackungen, das Einwegpfand und die steigende Zahl an Akkus und Batterien in unserem täglichen Leben“, betont Projektleiterin <span class="regierungsmitglied">Gabi Baumann-Hecher</span> vom Umwelt Verein Tirol. Mit der Jahresförderung kann der Umwelt Verein Tirol heuer wieder rund 1.300 Unterrichtseinheiten und zusätzlich 100 Workshops für Erwachsene abhalten. Erst letztes Jahr wurde das Angebot ausgebaut – im Schuljahr 2024/2025 wurden rund 20.000 Personen erreicht.&nbsp;</p>
<p>Interessierte Bildungseinrichtungen können sich an den <a href="https://www.umwelt-tirol.at/" target="_blank" rel="noreferrer">Umwelt Verein Tirol</a> wenden.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Umwelt</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Wed, 04 Feb 2026 09:36:00 +0100</pubDate>
				
				<title>Green Events weiter im Trend</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/green-events-weiter-im-trend/</link>
				<description>279 Veranstaltungen im Jahr 2025 </description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e12e02981e857dabe77f5364a55d9dede"><span class="regierungsmitglied">Finanzierung für 2026 gesichert: Landesförderung auch für zweites Halbjahr 2026 beschlossen</span></li><li data-list-item-id="e4f7e9ac86553fa4209be8e7c1c282b1a"><span class="regierungsmitglied">Nachhaltige Initiative erhält dieses Jahr 143.000 Euro vonseiten des Landes&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e17f6c2e3438eb093e85a37c1d0d4df6c"><span class="regierungsmitglied">In elf Jahren bereits 1.590 Green Events in Tirol</span></li></ul><p>Mit 279 Veranstaltungen, die im Jahr 2025 nach den Kriterien von Green Events Tirol veranstaltet wurden, setzt sich ein positiver Trend hin zu mehr Nachhaltigkeit weiter fort. Seit die Initiative Green Events 2014 von Land Tirol, Klimabündnis Tirol und Umwelt Verein Tirol ins Leben gerufen wurde, steigt das Interesse an nachhaltigen Veranstaltungen stetig weiter an. 2025 waren es insgesamt 874 Veranstaltungstage, die von Vereinen, Organisationen und Gemeinden ganz im Sinne eines nachhaltigen und bewussten Handelns durchgeführt wurden. Seit Beginn der Initiative wurden 1.590 Green Events in Tirol durchgeführt. „In Tirol gibt es bereits zahlreiche Veranstaltungsteams, die sich seit vielen Jahren den Kriterien von Green Events Tirol verschrieben haben und ihre Events Stück für Stück nachhaltiger ausrichten. So auch das Land Tirol selbst, das unter anderem den Tag der offenen Tür mit jährlich bis zu 20.000 Besucherinnen und Besuchern, aber auch zahlreiche weitere Landesveranstaltungen, als Green Event umsetzt. Es kommen jedes Jahr neue Veranstaltungen in ganz Tirol dazu, der positive Trend zu nachhaltigen Events hält weiterhin an – das freut mich sehr“, so Klimaschutzlandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Förderung des Landes beschlossen – Initiative entwickelt sich weiter</span></p>
<p>Kürzlich fixierte die Tiroler Landesregierung nun auch die Förderung von Green Events für das zweite Halbjahr 2026. Somit werden 2026 insgesamt 143.000 Euro bereitgestellt. Damit können Klimabündnis Tirol und der Umwelt Verein Tirol weiterhin die Beratung, Information und Begleitung von interessierten Organisationsteams sicherstellen. Ressourcen schonen, lokale Speisen und Getränke anbieten, Müll sorgfältig trennen und Lebensmittelabfälle vermeiden – das sind nur einige der Schwerpunkte, auf die bei einem nachhaltigen Event Wert gelegt wird. Es geht auch darum, eine öffentliche Anreise zu ermöglichen, Veranstaltungen mit möglichst wenig Barrieren für die Menschen abzuhalten und so für alle zugänglich zu machen.</p>
<p><span lang="DE" dir="ltr">„Green Events Tirol ist längst mehr als eine Checkliste – es ist eine wachsende Bewegung, die zeigt, wie Veranstaltungen Kultur, Gemeinschaft und Klimaschutz verbinden können. Wir wollen diese österreichweite Vorreiterrolle weiter ausbauen und Organisationsteams dabei unterstützen, kreative Lösungen für eine nachhaltige Zukunft umzusetzen“, sagt&nbsp;</span><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Andrä Stigger</span><span lang="DE" dir="ltr">, Geschäftsführer von Klimabündnis Tirol.</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Bewertungskriterien werden heuer weiterentwickelt</span></p>
<p>2026 schlägt das Green Events-Team ein neues Kapitel auf: Die bisherigen Bewertungskriterien werden weiterentwickelt,&nbsp;<span lang="DE" dir="ltr">um den vielfältigen Anforderungen von Veranstaltungen unterschiedlicher Größe, Dauer und Zielgruppen noch besser gerecht zu werden.&nbsp;Damit sollen auch Veranstaltungen sichtbarer werden, die innerhalb ihrer jeweiligen Rahmenbedingungen in einzelnen Kategorien mit innovativen Herangehensweisen herausragende Ergebnisse erzielen. „Nachhaltigkeit entwickelt sich ständig weiter, weshalb wir auch die Green Events Tirol weiterentwickeln, um noch mehr Veranstaltungen und deren Organisationsteams zu erreichen, aber auch den Entwicklungen der vergangenen Jahre im Veranstaltungsbereich zu entsprechen. Wir wollen die Qualität unserer Auszeichnung noch weiter erhöhen, gleichzeitig auch einzelne herausragende Events als Vorbilder hervorheben“, sagt LR Zumtobel.</span></p>
<p><span lang="EN-GB" dir="ltr">Mehr Informationen zu Green Events Tirol:&nbsp;</span><a href="https://www.greenevents-tirol.at" target="_blank" rel="noreferrer"><span lang="EN-GB" dir="ltr">greenevents-tirol.at&nbsp;</span></a></p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Klimaschutz</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Sun, 01 Feb 2026 09:00:00 +0100</pubDate>
				
				<title>Landesförderung für Güterverlagerung wird verlängert</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/schiene-statt-strasse-landesfoerderung-fuer-gueterverlagerung-wird-verlaengert/</link>
				<description>Anträge können bis 31. Jänner 2027 eingebracht werden</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e748b21996f68eacf2f6a256ea50ad1c1"><span class="regierungsmitglied">Förderung für Unternehmen bei zusätzlichen Transporten auf der Schiene</span></li><li data-list-item-id="e2633bfe95822b00243c851c98205e3c3"><span class="regierungsmitglied">Förderung in Höhe von 200 Euro pro Einzelwagen, mehrmalige Beantragung – bis zu 15.000 Euro pro FördernehmerIn – möglich&nbsp;</span></li></ul><p>Heimische Unternehmen beim klimafreundlichen Transport unterstützen und zugleich die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Tirol stärken: Das ist das Ziel der Förderaktion des Landes zur Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene. Werden von einem Unternehmen mehr Güter als im Vorjahr auf der Schiene transportiert, fördert das Land Tirol dies mit 200 Euro pro zusätzlichen Einzelwagen. Insgesamt sind bis zu 15.000 Euro an Förderung pro Unternehmen möglich. Die Förderung, die im April 2024 initiiert wurde, wird nun auf Antrag von Wirtschaftslandesrat <span class="regierungsmitglied">Mario Gerber </span>verlängert. Unternehmen mit Standort in Tirol können ihre Anträge bis 31. Jänner 2027 einbringen.&nbsp;Gefördert werden können Transporte, die zwischen 1. Jänner 2026 und 31. Dezember 2026 stattfinden. Der Start- oder Endpunkt der geförderten Transporte muss dabei innerhalb Tirols liegen.</p>
<p>„Mit der Verlängerung der Förderaktion schafft das Land Tirol Planungssicherheit für heimische Unternehmen. Die Landesförderung unterstützt den Ausbau nachhaltiger Logistiklösungen und hilft Tiroler Betrieben, noch mehr Güter auf die Schiene zu verlagern. Damit stärken wir den heimischen Wirtschaftsstandort nachhaltig. Ich lade alle Wirtschaftstreibenden mit Standort in Tirol ein, diese Anschubförderung zu nutzen – sei es, um bestehende Schienentransporte auszubauen oder sie erstmals auszuprobieren“, betont LR Gerber.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Güterverlagerung senkt Emissionen und Energieverbrauch</span></p>
<p>„Ziel der Landesförderung ist es, mehr Güterverkehr von der Straße auf die Schiene zu verlagern – und damit Emissionen sowie den Energieverbrauch zu senken und die Anzahl von Lkw auf Tirols Straßen zu reduzieren. Der Güterverkehr auf der Schiene bildet einen zentralen Pfeiler der europäischen Verkehrspolitik. Mit der Verlängerung dieser Förderschiene schaffen wir Rahmenbedingungen, die klimafreundliche Transportwege stärken und unsere Infrastruktur entlasten“, erklärt Verkehrs- und Klimaschutzlandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Förderung als Impuls, um Verlagerung auf Schiene zu attraktivieren</span></p>
<p>„Die Förderaktion des Landes Tirol macht die Verlagerung auf die Schiene wirtschaftlich attraktiver. Die Branche begrüßt die Verlängerung als wichtigen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit – sie gibt Unternehmen Zeit, Schienenlösungen zu verankern und ökologische Verantwortung mit wirtschaftlichem Erfolg zu verbinden. So schaffen wir nachhaltige Perspektiven für den Wirtschaftsstandort Tirol“, so <span class="regierungsmitglied">Matthias Zitterbart</span>, Obmann der Fachgruppe Entsorgungs- und Ressourcenmanagement in der Wirtschaftskammer Tirol.</p>
<p>Alle Informationen zur Förderaktion sowie das Antragsformular stehen auf der&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/arbeit-wirtschaft/wirtschaftsfoerderung/foerderungen/nachhaltigkeit-und-oekologisierung/foerderung-fuer-den-schienen-einzelwagenladungsverkehr-in-tirol/" target="_blank">Website der Abteilung Wirtschaftsförderung</a> zur Verfügung.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Gerber</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Wirtschaft</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Thu, 29 Jan 2026 12:00:00 +0100</pubDate>
				
				<title>Grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Verkehrsfragen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/euregio-grenzueberschreitende-zusammenarbeit-in-verkehrsfragen-wird-fortgesetzt-und-vertieft/</link>
				<description>Euregio: Treffen der Aktionsgemeinschaft Brennerbahn in Trient</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e1c40ad24ccff8e0987d2826cf02e4471"><span class="regierungsmitglied">Tirol, Südtirol und Trentino arbeiten im Rahmen von iMONITRAF! mit anderen Alpenregionen bereits seit 21 Jahren zusammen</span></li><li data-list-item-id="ee04fa5d366ace4055c5e85874e7ba842"><span class="regierungsmitglied">Beschluss über Fortsetzung bis 2028 gefasst: Tirol behält Vorsitz</span></li></ul><p>Von Hamburg nach Verona oder von Palermo nach München: Ihre Lage im Herzen Europas bringt für die Alpenregionen einen hohen Anteil an Transitverkehr. Bereits seit 2005 arbeiten die Euregio-Mitgliedsländer Tirol, Südtirol und Trentino gemeinsam mit der Zentralschweiz im Rahmen von iMONITRAF! zusammen, um Zahlen, Daten und Fakten zu sammeln, gemeinsame Initiativen umzusetzen und die Interessen der betroffenen Alpenregionen entlang der Transitachsen gemeinsam nach außen zu vertreten. Die Fortführung dieser Zusammenarbeit wurde gestern, Mittwoch, von den drei zuständigen Verkehrslandesräten&nbsp;<span class="regierungsmitglied">René Zumtobel, Daniel Alfreider</span> (Südtirol) und&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Mattia Gottardi&nbsp;</span>(Trentino) in Trient beschlossen. Den Vorsitz innerhalb von iMONITRAF! behält weiterhin Tirol. „Wir haben ein Abkommen unterschrieben, das einen neuen Schwerpunkt von iMONITRAF! für die kommenden Jahre festlegt. Damit auch weiterhin alle das Beste aus dieser Zusammenarbeit herausholen können, ist es wichtig, den Datenaustausch – beispielsweise Studienergebnisse, Verkehrszählungen, Messwerte zur Luftgüte und vieles mehr – einheitlich und gut abgestimmt zu gestalten. Die gesammelten Daten können somit rascher und effizienter veröffentlicht werden und bilden die Grundlage für fundierte Empfehlungen an die politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger, um etwa am Brennerkorridor neue Maßnahmen zur Verkehrslenkung und Attraktivierung des Güterverkehrs auf der Schiene vorzuschlagen“, so Tirols Verkehrslandesrat Zumtobel.&nbsp;</p>
<p>Südtirols Verkehrslandesrat Daniel Alfreider unterstreicht: „Die Güterverlagerung von der Straße auf die Schiene hat in der iMONITRAF!-Strategie oberste Priorität. Dafür sind nicht nur für die Straße, sondern auch für die Schiene verlässliche Daten und Datenaustausch unerlässlich. Nur so können faktenbasierte Entscheidungen zur weiteren Vertiefung der Korridorpolitik beitragen.“ Eine Studie zu den zwei Alpenkorridoren Brenner und Ventimiglia zeigt:&nbsp;Durch die Verlagerung des Gütertransports von einem Diesel-LKW der Kategorie Euro VI auf die Schiene im Abschnitt München – Verona können bereits heute 79 Prozent der benötigten Energie für den Transport und 85 Prozent der Treibhausgas-Emissionen eingespart werden. Ein batterieelektrischer Lkw hat immerhin ein Energiesparpotenzial von 37 Prozent und emittiert 36 Prozent weniger CO<sub>2</sub>. Um die Anzahl an E-LKW zu erhöhen, ist der Ausbau der Ladeinfrastruktur entlang der Hauptverkehrsachsen in Europa ein wichtiger Faktor. Neun Verkehrsminister, darunter Bundesminister Peter Hanke, haben zur Beschleunigung des Ausbaus kürzlich eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. „Einsparungspotenzial – wenn auch nicht so viel wie auf der Schiene – birgt auch die Umstellung auf batterieelektrische LKW“, betont auch der Trenitiner Landesrat Mattia Gottardi: „Ein wichtiger Faktor dafür ist der Ausbau der Ladeinfrastruktur entlang der Hauptverkehrsachsen. Einen Schwerpunkt legen wir 2026 daher auf das Datenmonitoring der Ladeinfrastruktur an den Alpenkorridoren.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Aktionsgemeinschaft Brennerbahn mit Fokus auf Terminalinfrastruktur</span></p>
<p>Gestern fand zudem die Präsidentenkonferenz der Aktionsgemeinschaft Brennerbahn (AGB) in Trient statt. Auch in diesem Gremium arbeiten die drei Länder eng zusammen, hier sind zudem auch der Freistaat Bayern und die Provinz Verona sowie die Handels- bzw. Wirtschaftskammern und die Bahnbetreiber Partner – der Fokus der AGB liegt auf der Verlagerung von Gütern auf die Schiene. Aktuell hat das Trentino den Vorsitz der AGB inne. Bereits am Vortag fand ein Workshop mit Terminalbetreibern statt. Ziel der AGB ist aktuell, die Zusammenarbeit der Terminalbetreiber zu Stärkung des sogenannten intermodalen Verkehrs zu etablieren. Damit ist Güterverkehr gemeint, der auf der Langstrecke vor allem auf der Schiene und für die letzte Meile auf der Straße transportiert wird. Durch ein Netzwerk an Terminals und dem entsprechenden Wissensaustausch soll es gelingen, die Infrastruktur zu verbessern und sich optimal auf die Gegebenheiten bei der Inbetriebnahme des Brenner Basistunnels im Jahr 2032 vorzubereiten. Ebenfalls Thema der AGB-Konferenz war die geplante Sperre der Bahnstrecke zwischen München und Rosenheim im 1. Halbjahr 2028 im Zuge der Generalsanierung durch die Deutsche Bahn und die daraus resultierenden Folgen für den Schienengüterverkehr. „Die enge Abstimmung zwischen den nationalen Schieneninfrastrukturgesellschaften, den Güterverkehrsunternehmen und den Autobahngesellschaften ist von höchster Wichtigkeit, um die durch die Sperre entstehenden Einschränkungen so gering wie möglich zu halten“, so Landesrat Zumtobel.&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.imonitraf.org/publications/annual-reports-and-summaries/" target="_blank" rel="noreferrer">Der Jahresbericht von iMONITRAF! von 2024 kann online eingesehen werden.</a> Jener für das Jahr 2025 wird im Laufe des ersten Quartals 2026 veröffentlicht.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Europaregion</category>
				
					<category>Europäische Verkehrspolitik</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Wed, 28 Jan 2026 14:26:12 +0100</pubDate>
				
				<title>Ein Jahr Einwegpfand</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/ein-jahr-einwegpfand/</link>
				<description>98 Millionen Kunststoffflaschen und Metalldosen in Tirol zurückgebracht </description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e5e35c1511977114cd80bcb982be1789d"><span class="regierungsmitglied">Österreichweite Zielvorgabe mit 81,5 Prozent Sammelquote erfüllt</span></li><li data-list-item-id="edb50aa33ffe59b4ec35b63518425aaae"><span class="regierungsmitglied">Pfandsystem hat sich bereits gut etabliert</span></li><li data-list-item-id="eca31da8c8a067fdb30037e95d8860fef"><span class="regierungsmitglied">Rückgabe als wertvoller Beitrag zur Kreislaufwirtschaft</span></li><li data-list-item-id="e3e4265c8d6dce13f29545a0ff8136da6"><span class="regierungsmitglied">Tirol bei Abfalltrennung im Spitzenfeld&nbsp;</span></li></ul><p>Am 1. Jänner 2025 fiel der Startschuss für das Pfandsystem auf Einweggetränkeverpackungen aus Kunststoff und Metall in ganz Österreich. Heute, Mittwoch, wurde die Bilanz des ersten Jahres verkündet: In Tirol wurden im vergangenen Jahr 98 Millionen Einwegflaschen und -dosen zurückgebracht. Für das erste Jahr hat sich Österreich bereits eine Rücklaufquote von 80 Prozent vorgenommen – diese konnte mit 81,5 Prozent sogar überschritten werden. Zukünftig sind noch höhere Rücklaufquoten zu erwarten, weil aufgrund von Übergangsbestimmungen in den ersten Monaten 2025 nicht bepfandete Flaschen und Dosen noch verkauft werden durften. Die EU hat das Ziel, dass bis 2029 90 Prozent aller verkauften Einweggetränkeverpackungen wieder zurückgegeben werden, Österreich will diese Vorgabe bereits zwei Jahre früher, 2027, erfüllen. „Die Bilanz nach einem Jahr Einwegpfand fällt insgesamt sehr positiv aus. Es gab in der Bevölkerung und bei kleineren Verkaufsstellen vor der Einführung durchaus Bedenken und Skepsis. Doch es hat sich gezeigt, dass das System gut durchdacht ist, die Einführung gut vorbereitet wurde und mit insgesamt 98 Millionen zurückgebrachten Kunststoffflaschen und Metalldosen auch in Tirol funktioniert hat. Durch den Pfandbetrag von 25 Cent steigt das Bewusstsein für die Wertigkeit der verwendeten Rohstoffe. Grundsätzlich wäre es natürlich wünschenswert, wenn insgesamt weniger Kunststoffverpackungen im Umlauf wären. Dass durch das Pfandsystem der Wertstoffkreislauf wesentlich gestärkt wird, ist jedenfalls ein wichtiger Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz“, ist der zuständige Landesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> überzeugt. Dass die Tirolerinnen und Tiroler das Thema Abfalltrennung ernst nehmen zeigen auch Erhebungen aus der Vergangenheit: Tirol liegt bei den Pro-Kopf-Sammelquoten für zahlreiche Wertstoffe und Bioabfälle österreichweit im Spitzenfeld.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Pfandsystem: Bessere Kreislaufwirtschaft und weniger Littering</span></p>
<p>Ein wesentlicher Vorteil des Pfandsystems ist, dass die Getränkeverpackungen aus PET und Aluminium nun getrennt von anderen Verpackungsabfällen erfasst werden. Durch die sortenreine Erfassung können das hochwertige PET bzw. Aluminium nun einfacher wiederverwendet und daraus neue Verpackungen und andere Produkte hergestellt werden. Durch das Einwegpfandsystem landen Getränkeverpackungen zudem auch deutlich seltener im Restmüll. Außerdem wird das sogenannte „Littering“ – also das achtlose Wegwerfen oder Liegenlassen von Müll in der Natur – reduziert. „Wir nutzen in unserem Alltag zahlreiche endliche Rohstoffe, darunter auch Kunststoff, der aus fossilen Materialien hergestellt wird. Entsprechend wichtig ist es, dass Produkte aus Kunststoff oder Metall nicht im Restmüll, am Straßenrand oder auf der Wiese landen, sondern zurück in den Kreislauf gelangen und wieder zu einem neuen Produkt verarbeitet werden können. Ich freue mich, dass der Übergang zum Pfandsystem dank guter Vorbereitung und einem engen Netz an Rückgabestellen so gut verlaufen ist“, zieht LR Zumtobel Bilanz. Ebenso gelungen ist im vergangenen Jahr die Erleichterung durch eine gemeinsame Sammlung von Metall- und Kunststoffverpackungen. „Dafür möchte ich mich bei allen Beteiligten – von den Gemeinden, über die Entsorgungsunternehmen bis zu den Tirolerinnen und Tirolern – bedanken, die die Systemumstellung positiv mitgetragen haben.“&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Umwelt</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-56823</guid>
				<pubDate>Sat, 24 Jan 2026 09:00:00 +0100</pubDate>
				
				<title>Tirol knackt 60-Prozent-Marke bei erneuerbarer Energie</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tirol-knackt-60-prozent-marke-bei-erneuerbarer-energie/</link>
				<description>Deutliche Steigerung im 20-Jahres-Vergleich</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e6112f78d069baaeacb9e12d6a7ac921b"><span class="regierungsmitglied">60,4 Prozent des Energiebedarfs in Tirol werden aus erneuerbaren Quellen wie Wasser, Sonne und Biomasse gedeckt</span></li><li data-list-item-id="e135ecf6d60374c1bae460a2a41136110"><span class="regierungsmitglied">Rückgang bei Kohle, Öl und Erdgas – weniger Importabhängigkeit, mehr regionale Wertschöpfung</span></li></ul><p>Tirol knackt beim Anteil erneuerbarer Energie am Endenergiebedarf erstmals die 60-Prozent-Marke. Das zeigen die aktuellen Zahlen der Statistik Austria (nach EU-Systematik). „Wir haben auf unserem Weg in die Energieautonomie und beim Ausbau der Erneuerbaren schon viel erreicht. Blickt man 20 Jahre zurück, so hat sich der Anteil der erneuerbaren Energie am Endenergiebedarf deutlich erhöht – damals waren es 37 Prozent. Heute beträgt der Anteil am Endenergieeinsatz 60,4 Prozent. Wir kehren Öl, Gas und Kohle zunehmend den Rücken“, freut sich LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> anlässlich des Internationalen Tages der sauberen Energie am 26. Jänner und betont: „Jetzt heißt es dranbleiben, damit wir unser Ziel bis 2050 erreichen. Denn damit machen wir uns einerseits unabhängiger und leisten andererseits einen wertvollen Beitrag zur heimischen Wertschöpfung und zum Klimaschutz.“</p>
<p>Bis 2050 will Tirol den Energiebedarf im ganzen Land aus erneuerbaren Energiequellen – wie beispielsweise Wasser, Sonne, Biomasse, Umweltwärme und auch Wind – erzeugen und sich unabhängig von Importen aus dem Ausland machen. Gleichzeitig soll die Energieeffizienz massiv gesteigert und somit weniger Energie eingesetzt werden. So ist es in der Energiestrategie „Tirol 2050 energieautonom“ des Landes Tirol festgelegt.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sinkender Energieverbrauch trotz steigender Bevölkerungszahl</span></p>
<p>Auch Klimaschutzlandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel </span>zeigt sich erfreut über den hohen Anteil erneuerbarer Energien in Tirol und verweist anlässlich des Internationalen Tages der sauberen Energie auf die Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie als wichtigen Beitrag zum Gelingen der Energiewende: „Sowohl bei ‚Tirol 2050 energieautonom‘ als auch bei der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie wird klar: Wir müssen nicht nur den Anteil von klimafreundlichen Energiequellen an der Energiebedarfsdeckung erhöhen, sondern gleichzeitig auch weniger Energie verbrauchen. Dazu setzen wir auch auf nachhaltige Mobilität und einen bewussteren Umgang mit Ressourcen“, so LR Zumtobel.&nbsp;</p>
<p>Der größte Teil des Energieverbrauchs entfiel im Jahr 2024 auf den Gebäudesektor mit 45 Prozent, rund ein Drittel entfiel auf die Mobilität, 21,4 Prozent auf die Produktion. Maßnahmen in den Bereichen Bauen und Sanieren sowie nachhaltige Mobilitätsangebote zeigen bereits Wirkung. So hatten Ende 2025 bereits rund 195.800 Menschen in Tirol eine Dauerkarte für den öffentlichen Verkehr, das sind 12,8 Prozent mehr als noch vor zwei Jahren. Auch die Umstellung aller Busse des VVT auf umweltfreundliche Antriebsarten schreitet weiter voran. „Klimafreundliche Heizsysteme und thermische Sanierungen von Haus und Wohnung, werden weiterhin mit erhöhten Förderungen der Tiroler Wohnbauförderung unterstützt. Zudem kann auch im Alltag Energie gespart werden“, ist LR Zumtobel überzeugt.&nbsp;</p>
<p>Dass der eingeschlagene Weg wirkt, zeigt ein Blick auf die langfristige Entwicklung des Energieverbrauchs: Seit 2005 ist der Endenergieeinsatz – also jene Menge an Energie, die durch Endkunden bezogen wird – um sechs Prozent gesunken und das, obwohl die Bevölkerung um zwölf&nbsp;Prozent gewachsen ist.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Erneuerbare erhöhen Wertschöpfung und Versorgungssicherheit</span></p>
<p>Dass die 60-Prozent-Marke geknackt wurde, liegt auch am zügigen Ausbau von Photovoltaik (PV). Allein im Jahr 2024 wurden rund 780.000 Quadratmeter PV-Modulfläche errichtet. Die installierte Leistung wurde damit auf rund 550 Megawatt-Peak erhöht, was einem Zuwachs von fast 160 Megawatt-Peak im Vergleich zum Jahr 2023 entspricht. Mit allen netzgekoppelten PV-Anlagen in Tirol kann über ein Jahr betrachtet derzeit so viel Strom erzeugt werden, wie rund 150.200 Haushalte durchschnittlich pro Jahr benötigen. Im Jahr 2023 waren es noch 118.100 Haushalte.&nbsp;Neben zahlreichen privaten Anlagen gewinnen auch größere PV-Projekte sowie Energiegemeinschaften zunehmend an Bedeutung: Bereits rund 1.400 Energiegemeinschaften und gemeinschaftliche Erzeugungsanlagen teilen in Tirol gemeinsam erzeugten Strom und stärken damit die regionale Wertschöpfung und Versorgungssicherheit.</p>
<p>Einen wichtigen Beitrag leistet dabei auch der verstärkte Einsatz von Stromspeichern. Mit der Landesförderung für die Nachrüstung bestehender PV-Anlagen und die Erweiterung von Speichern setzt das Land Tirol gezielt Anreize für mehr Eigenverbrauch und eine Entlastung der Stromnetze. Stromspeicher ermöglichen es, selbst erzeugten Sonnenstrom zeitlich flexibel zu nutzen, erhöhen den Eigenversorgungsgrad und machen erneuerbare Energie noch wirksamer für eine stabile, regionale Energieversorgung. Weitere Infos dazu finden sich in der <a href="/meldungen/meldung/land-tirol-foerdert-2026-nachruestung-von-pv-anlagen-mit-stromspeichern/">Pressemeldung vom 30. Dezember 2025</a>.</p>
<p>Auch die Wasserkraft leistete 2024 einen maßgeblichen Beitrag zum Anstieg der erneuerbaren Energieerzeugung. Mit einem Plus von 1.279 Gigawattstunden im Vergleich zu 2023 verzeichnete sie die größte Steigerung unter den erneuerbaren Energiequellen und unterstreicht ihre Rolle als Rückgrat der Tiroler Energieversorgung.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">20 Prozent weniger Fossile</span></p>
<p>Parallel zum Ausbau erneuerbarer Energien ist der Einsatz fossiler Energieträger in Tirol deutlich gesunken. „Diese Entwicklung reduziert nicht nur die Abhängigkeit von Importen, sondern stärkt auch die regionale Wertschöpfung und die Versorgungssicherheit in Tirol“, betont LHStv Geisler. Besonders stark zurückgegangen ist der Ölverbrauch, der seit 2005 um rund ein Drittel gesunken ist. Der Kohleverbrauch sank im gleichen Zeitraum um etwas mehr als zehn Prozent. Der Erdgasverbrauch lag 2024 zwar noch deutlich über dem Wert von 2005, jedoch zeigt sich seit 2021 eine deutlich rückläufige Tendenz im Absatz. In Summe lag der Einsatz von Öl, Kohle und Erdgas im Jahr 2024 um knapp 20 Prozent unter dem Wert des Jahres 2005.</p>
<p>„Tirol hat in den vergangenen Jahren viel erreicht, gleichzeitig ist der Weg noch nicht zu Ende“, sind sich LHStv Geisler und LR Zumtobel einig. Entscheidend sei nun, den eingeschlagenen Kurs konsequent fortzusetzen und den Ausbau erneuerbarer Energie ebenso wie Maßnahmen zur Energieeinsparung und Effizienzsteigerung weiterhin gemeinsam voranzutreiben.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Energie</category>
				
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				<pubDate>Thu, 22 Jan 2026 09:05:00 +0100</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Alexander Hörmann)</author>
				<title>„Fisser Blochzieher“ zu Gast im Innsbrucker Landhaus </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/fisser-blochzieher-zu-gast-im-innsbrucker-landhaus/</link>
				<description></description>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Pünktlich zum Fasnachtsbeginn in Tirol war eine Delegation aus Fiss kürzlich zu Gast im Innsbrucker Landhaus, um die Tiroler Landesregierung um Landeshauptmann <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> persönlich zum „Fisser Blochziehen“ am 25. Jänner einzuladen.</p>
<p>Alle vier Jahre verwandelt sich die Gemeinde aus dem Oberland in die Bühne eine der ältesten Tiroler Fasnachtsbräuche,&nbsp;dem Blochziehen. Es verbindet vorchristliche Fruchtbarkeitsrituale mit bäuerlicher Kultur und symbolisiert den Übergang vom Winter zum Frühling. Der Name leitet sich vom „Bloch“ ab – einem bis zu 35 Meter langen Zirbenstamm, der wie ein Pflug den Boden für die kommende Saat aufbricht. Seit 2011 gehört das Blochziehen zum nationalen Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der UNESCO in Österreich.</p>
<p>„Die Fasnacht ist eine ganz besondere Zeit und ich freue mich, dass viele Gruppen, Vereine und Dörfer uns persönlich eine Einladung überbringen. Die Traditionen des Fisser Blochziehens werden seit Jahrzehnten von Generation zu Generation weitergegeben. Unzählige Ehrenamtliche erfüllen die Fasnacht mit Leben und pflegen diese wichtige Tradition. Ich habe mich sehr über den Besuch im Landhaus gefreut und wünsche für das heurige Blochziehen alles Gute“, betont LH Mattle.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
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				<pubDate>Wed, 21 Jan 2026 09:35:00 +0100</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Alexander Hörmann)</author>
				<title>Besuch aus dem Ötztal: Einladung zum „Sautner Flitschelarlauf“ </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/besuch-aus-dem-oetztal-einladung-zum-sautner-flitschelarlauf/</link>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn „Flitschelar“, „Fetzelar“, „Schallelar“ und „Singeslar“ im Ötztal zusammenkommen, dann steht der „Sautner Flitschelarlauf“ vor der Tür. Die Tiroler Landesregierung unter Landeshauptmann <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> empfing kürzlich im Landhaus in Innsbruck eine Gesandtschaft der „Sautner Maschgarar“ (Bezirk Imst). Im Zuge des Besuchs konnten die Regierungsmitglieder das traditionelle Brauchtum hautnah erleben und wurden zum Umzug am 15. Februar in Sautens eingeladen.</p>
<p>„Ich habe mich sehr über den Besuch der ‚Sautner Maschgarar‘ im Landhaus und die persönliche Einladung nach Sautens gefreut. Der Flitschelarlauf ist ein eindrucksvolles Beispiel für die lebendige Tiroler Brauchtumskultur, in der Geschichte, Gemeinschaft und Identität auf einzigartige Weise zusammenkommen. Solche Traditionen zeigen, wie stark unsere Dörfer in ihren Werten verwurzelt sind und wie wichtig das gemeinsame Pflegen dieses kulturellen Erbes für kommende Generationen ist“, betont LH Mattle.</p>
<p>Der Flitschelarlauf findet alle drei Jahre statt und markiert den krönenden Abschluss der Fasnachtszeit in Sautens. Das Brauchtum lässt sich in seinen Grundzügen bis ins frühe 19. Jahrhundert zurückverfolgen. Erste schriftliche Hinweise auf das „Maschgarn“ in Sautens stammen aus dem Jahr 1823, wobei von deutlich älteren, mündlich überlieferten Formen auszugehen ist. In seiner heutigen Gestalt entwickelte sich der Lauf ab dem frühen 20. Jahrhundert, insbesondere ab 1925, als feste Maskenfiguren und klare Abläufe etabliert wurden.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>LRin Mair</category>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Kultur</category>
				
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				<pubDate>Tue, 20 Jan 2026 11:41:35 +0100</pubDate>
				
				<title>Aktuelles aus der Regierungssitzung: Tirols Straßenmeistereien sind gut gerüstet </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/aktuelles-aus-der-regierungssitzung-tirols-strassenmeistereien-sind-gut-geruestet/</link>
				<description>Landesregierung beschloss unter anderem Neuanschaffungen von Streuautomaten für Straßenmeistereien Leisach, Vomp, Zirl und Zams</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e404c3f6f56edeb2ee0d5a32f65989156"><span class="regierungsmitglied">Für die Sicherheit: Land Tirol investiert jährlich rund 15 Millionen Euro in den Winterdienst</span></li><li data-list-item-id="e3f5f90bf733722446bd3165d04377914"><span class="regierungsmitglied">Streusalzverbrauch im heurigen Winter trotz Kälte voraussichtlich im Durchschnitt</span></li><li data-list-item-id="e14d3f94b71dcfce4c62a07a11fff77f3"><span class="regierungsmitglied">Land Tirol setzt auf Feuchtsalz – Salzsilos und Soleanlagen in den vergangenen Jahren umfassend erneuert</span></li><li data-list-item-id="ef831498f929b67d7389cf0b4c0429cd6"><span class="regierungsmitglied">Wöchentliches Update „Vereinfachungen &amp; Entbürokratisierung“: Digitale Unterzeichnung Werkverträge&nbsp;</span></li></ul><p>Luftlinie von Innsbruck bis nach Lissabon: So lange ist das 2.236 Kilometer lange Landesstraßennetz. Betreut wird es von 14 Straßenmeistereien. Sie leisteten in den vergangenen Jahren im Winter durchschnittlich 110.000 Arbeitsstunden, um die Sicherheit auf den Landesstraßen bestmöglich zu gewährleisten. „Sicherheit hat im Straßenverkehr oberste Priorität. Tirol weist aufgrund seiner Topografie mit zahlreichen Tälern und Weilern eine Besonderheit und Herausforderung für die Straßenmeistereien auf – das zu betreuende Straßennetz in Tirol liegt zwischen 400 und 2.000 Metern Seehöhe. Wir haben beim Land Tirol ein hervorragendes Team in den Straßenmeistereien, das auf langjährige Erfahrung zurückgreifen kann. Unsere Straßenmeistereien sind gut aufgestellt und für Sommer sowie Winter gut gerüstet“, betont LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.&nbsp;Das Land Tirol gibt im Jahr rund 15 Millionen Euro an Sachkosten für den Winterdienst aus, dafür wird auch in das notwendige Equipment investiert: Auf Antrag vom für den Landesfuhrpark zuständigen LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span> beschloss die Tiroler Landesregierung heute, Dienstag, weitere notwendige Neuanschaffungen.</p>
<p>Es werden neue Streuautomaten für die Straßenmeistereien Leisach, Zirl, Vomp und Zams angeschafft. Die Straßenmeistereien Leisach und Matrei in Osttirol sowie Zirl erhalten neue Pritschenwagen. Ebenfalls für Zirl sowie für jene in Wörgl und Matrei am Brenner gibt es neue Mähgeräte. Insgesamt investiert das Land Tirol dafür über 632.000 Euro. „Ein moderner, leistungsfähiger Fuhrpark ist die Grundlage für einen sicheren und verlässlichen Winterdienst in Tirol. Mit gezielten Investitionen stellen wir sicher, dass unsere Straßenmeistereien bestens ausgerüstet sind, um rasch, effizient und umweltschonend zu arbeiten. Das ist eine Investition in die Sicherheit der Tirolerinnen und Tiroler – und in die Funktionsfähigkeit unseres Landes, gerade unter herausfordernden winterlichen Bedingungen“, so LHStv Wohlgemuth.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Salzsilos sind gefüllt – durchschnittlich 25.900 Tonnen Salz pro Jahr</span></p>
<p>Eine der wesentlichen Aufgaben der Straßenmeistereien im Winterdienst ist die Salzstreuung. „Trotz anhaltender Kälte liegt der Salzverbrauch im heurigen Winter derzeit im langjährigen Durchschnitt“, berichtet der für Landesstraßen zuständige LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>. Die heuer vorwiegend trockenen Straßen gleichen den Bedarf an Streusalz aufgrund von Kälte und damit einhergehender Glätte wieder aus. Rund 25.900 Tonnen Salz pro Jahr werden im zehnjährigen Durchschnitt auf den Landesstraßen B und L in Tirol verbraucht. Im Jahr 2024 war mit rund 22.600 Tonnen ein Verbrauch unter dem langjährigen Durchschnitt zu verzeichnen. Der Spitzenwert an aufgewendetem Streusalz liegt im Jahr 2005/2006 mit 40.000 Tonnen.</p>
<p>Salzknappheit ist in Tirol kein Thema: „Aufgrund der jahrelangen Erfahrung und vorausschauenden Planung sind die Salzsilos in Tirol sehr gut gefüllt. Auch längere Feucht- oder Kälteperioden können in Tirol problemlos gemeistert werden“, sagt LHStv Geisler. Gelagert wird das Salz in den 83 über das Land verteilten Silos und Lagerhallen.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Feuchtsalzstreuung mit Sole – kostensparend und besser für die Umwelt</span></p>
<p>Tirol setzt bereits seit vielen Jahren auf den Einsatz von Feuchtsalzstreuung. Mittlerweile gibt es dafür in Tirol 22 Soleanlagen. Die größten Anlagen stehen mit einem Volumen von 20.000 bzw. 30.000 Litern in Zams, Matrei in Osttirol und Wörgl. Hintergrund für die Verwendung von Feuchtsalz sind ökonomische und gleichzeitig auch ökologische Aspekte: „Die Verwendung von Sole senkt den Salzbedarf erheblich. Zudem wirkt das Auftaumittel sofort. Das ist sparsamer und umweltfreundlicher“, betont LHStv Geisler.&nbsp;Für Notfälle – beispielsweise unvorhersehbare Salzlieferschwierigkeiten – werden 8.000 Tonnen Splitt vorgehalten.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Laufende Investitionen in Straßenmeistereien&nbsp;</span></p>
<p>Zuletzt wurden mehrere Hochbauten inkl. Silo- und Soleanlagen erneuert und der Neubau des Verwaltungsgebäudes in Ried i. O. fertiggestellt. Noch im heurigen Jahr startet die Ausschreibung zur Straßenmeisterei Musau (siehe dazu&nbsp;<a href="/meldungen/meldung/startschuss-fuer-neue-strassenmeisterei-musau/" target="_blank">Pressemitteilung vom 27. Juni 2025</a>). Aktuell sind in den 14 Straßenmeistereien 376 MitarbeiterInnen mit 85 landeseigenen Räum- und Streufahrzeugen beschäftigt. Dazu kommen rund 50 extern beauftragte Frächter mit 90 Winterdienstfahrzeugen.</p>
<p></p><hr>

<h3><span>Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung</span></h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Digitale Unterzeichnung Werkverträge – Wöchentliches Update „Vereinfachungen &amp; Entbürokratisierung“:&nbsp;</span>Werkverträge – also Leistungen für bestimmte Werke, Projekte oder Vorhaben – werden auch im Landesdienst abgeschlossen. Im Zuge des Tirol Konvents soll die Abwicklung durch Digitalisierung nun vereinfacht werden. Davon profitiert die Verwaltung ebenso wie die VertragsnehmerInnen. „Mit der digitalen Abwicklung von Werkträgen – von der Erstellung bis zur Unterzeichnung – stärken wir die generelle Digitalisierung im Landesdienst ebenso wie die Bereitstellung von barrierefreien Dokumenten. Außerdem verringert sich die Zahl von Medienbrüchen – also dem Wechsel zwischen analog und digital – im Prozess und dem damit verbundenen Verwaltungsaufwand. Der Tirol Konvent lebt von den vielen Maßnahmen auf unterschiedlichen Ebenen, die mehr sind als die Summe aller Tirol Konvent-Vorhaben. Es ist ein langfristig ausgerichteter Reformprozess, den wir schrittweise umsetzen“, betont LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Gemeinde-Investitionsfonds:</span> Mit dem Gemeinde-Investitionsfonds soll die Finanzierung der kommunalen Infrastrukturprojekte im Bereich von Pflichtschulen, Kinderbildung und Kinderbetreuung, Bezirkskrankenhäuser und Tiefbau, aber auch Altenwohn- und Pflegeheime sowie Feuerwehrgerätehäuser unterstützt werden. Der Gemeinde-Investitionsfonds besitzt eine eigene Rechtspersönlichkeit, weshalb die Tiroler Landesregierung heute die formale Bestellung der Geschäftsführung beschloss: Der Geschäftsführer des Landeskulturfonds&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Thomas Danzl&nbsp;</span>übernimmt auch die Leitung des Gemeinde-Investitionsfonds. Seine Stellvertretung übernimmt –wie auch im Landeskulturfonds –<span class="regierungsmitglied"> Hannes Schirmer.</span> Dadurch entstehen keine zusätzlichen Kosten. Die Bestellung gilt für die Dauer von fünf Jahren.&nbsp;Auch das zugehörige Kuratorium wurde unter der Leitung von Gemeindereferent LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle&nbsp;</span>sowie in weiterer Folge LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span> und LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> gegründet. LH Mattle ist vom Gemeinde-Investitionsfonds überzeugt und betont den Gemeinden „stets starker Partner zu sein. Wir arbeiten eng mit den Tiroler Gemeinden und dem Tiroler Gemeindeverband als Stimme der Kommunen zusammen, damit die Mittel fair und nachhaltig verteilt werden und dort ankommen, wo sie der Bevölkerung vor Ort helfen. Ich bin überzeugt davon, dass Thomas Danzl und Hannes Schirmer – ein seit Jahren eingespieltes Team – diese Aufgabe gut unterstützen und mit ihrem Know-how zur operativen Ausrollung des Fonds wesentlich beitragen werden.“&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Förderung der Altkleidersammlung der WAMS gGmbH:</span> Seit vielen Jahren leistet die WAMS gGmbH (früher Verein WAMS) einen wertvollen Beitrag zur Abfallvermeidung und Wiederverwendung von Alttextilien in Tirol. Die gesammelte Kleidung wird sortiert, in Second-Hand-Läden verkauft oder an Bedürftige gespendet. Für das Jahr 2026 erhält der sozialökonomische Betrieb auf Antrag von LR&nbsp;<span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> eine Förderung von rund 77.000 Euro aus Mitteln der Abteilung Umweltschutz. „Gebrauchte Kleidung und Textilien in gutem Zustand bekommen von WAMS die Chance auf ein zweites Leben. Das schon nicht nur Ressourcen und ist gut für die Umwelt, WAMS bietet auch vielen Menschen in Tirol die Möglichkeit, wieder auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Damit die Altkleidersammlung in bewährter Form weitergeführt werden kann, unterstützen wir den Betrieb auch mit Mitteln aus dem Umweltschutz“, so LR Zumtobel, der betont, dass nur gut erhaltene und saubere Kleidung in der Altkleidersammlung abgegeben werden soll. Verschmutzte und beschädigte Kleidungsstücke gehören in den Restmüll.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Wed, 14 Jan 2026 10:30:00 +0100</pubDate>
				
				<title>Lkw-Fahrverbote am Fernpass werden weiterhin streng überwacht </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/lkw-fahrverbote-am-fernpass-werden-weiterhin-streng-ueberwacht/</link>
				<description>Bilanz 2025: 889 Verstöße gegen Fernpass-Fahrverbot geahndet</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e027285718fb3942b13a580134cd71d30"><span class="regierungsmitglied">Tägliche Lkw-Kontrollen in Musau oder Nassereith</span></li><li data-list-item-id="e55f281b25141195956bf2c223322a622"><span class="regierungsmitglied">Rund 1.400 Lkw pro Tag am Fernpass</span></li></ul><p>In ganz Tirol werden Lkw täglich auf Herz und Nieren überprüft. So auch am Fernpass. An der voll ausgebauten Lkw-Kontrollstelle in Musau (Bezirk Reutte) und am Kontrollplatz in Nassereith (Bezirk Imst) sind täglich BeamtInnen der Tiroler Polizei im Einsatz. Zudem wird im Rahmen des Streifendienstes kontrolliert. „Auch 2025 wurde der Lkw-Verkehr am Fernpass wieder genau überwacht. Die Strecke ist insbesondere für den Schwerverkehr eine Herausforderung, weshalb es einerseits das 7,5-Tonnen-Fahrverbot und andererseits engmaschige Kontrollen für all jene Lkw, die unter der gesetzlichen Ausnahmereglung unterwegs sind, gibt“, so Verkehrslandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>. Bereits seit 2019 besteht eine eigene Schwerverkehrskontrollgruppe der beiden Bezirkspolizeikommandos Imst und Reutte, die 2025 rund 3.660 Einsatzstunden geleistet hat und auch vom mobilen Prüfzug des Landes bei technischen Unterwegskontrollen regelmäßig unterstützt wird. Neben der Kontrolle von Lenkberechtigung, Ladungssicherung und des technischen Zustands der Fahrzeuge steht am Fernpass insbesondere die Einhaltung des 7,5-Tonnen-Fahrverbots im Fokus. Die Bilanz 2025: Im Durchschnitt wurde rund neun Stunden pro Tag an unterschiedlichen Tages- und Nachtzeiten kontrolliert und 889 Lkw wegen Verstößen gegen das Fahrverbot angezeigt. Zudem wurden bei den Schwerverkehrskontrollen 2025 mehr als 650 Überladungen festgestellt und mehr als 3.300 Mal die Sozialvorschriften – das betrifft insbesondere die Einhaltung von Lenk- und Ruhezeiten – nicht eingehalten.&nbsp;</p>
<p>„Die Lkw-Kontrollen bilden eine wesentliche Säule des vielfältigen Maßnahmenpakets des Landes am Fernpass. Dazu gehören auch Fahrverbote für den Ausweichverkehr im Sommer und Winter, Dosierampeln sowie der laufende Austausch mit den deutschen Nachbarregionen, um die Situation entlang der alpinen Straße grenzüberschreitend für alle Anrainerinnen und Anrainer zu verbessern“, sagt LR Zumtobel. Dass Dosierungen sowie Fahrverbote für Lkw und den Ausweichverkehr notwendige Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen für die Bevölkerung sind – darauf macht in Kürze auch eine Plakataktion des Landes Tirol auf der B 179 Fernpassstraße aufmerksam.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">7,5-Tonnen-Fahrverbot bleibt bestehen</span></p>
<p>Mehrere Rechtsgutachten haben bereits bestätigt, dass das bestehende Fahrverbot für Lkw über 7,5&nbsp;Tonnen auch nach Fertigstellung des Fernpasstunnels bestehen bleibt. Ausnahmen vom Fahrverbot gibt es für den Ziel- und Quellverkehr. „Die Polizei kann bei ihren Kontrollen nicht nur über die Begleitpapiere, sondern auch die digital erfassten Fahrzeugdaten genauestens auswerten und sicherstellen, ob die kontrollierten Lkw auch tatsächlich unter die in der Verordnung definierten Ausnahmebestimmungen fallen“, so LR Zumtobel.&nbsp;</p>
<p>Mehr als drei Viertel des gesamten Güterverkehrs über den Fernpass hat seinen Start- oder Zielpunkt in den Bezirken Reutte, Imst, Landeck sowie Innsbruck-Land oder Innsbruck-Stadt. Eine noch strengere Auslegung des Fahrverbots würde heimische Unternehmen und damit auch die Versorgung der Bevölkerung im Gebiet erheblich betreffen, sind sich ExpertInnen einig.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox Lkw-Kontrollen am Fernpass 2025</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e342e64a23934843c4eef8a30d36c6876">Mehr als 3.660 Einsatzstunden an den Kontrollplätzen in Musau, Nassereith sowie im Rahmen des Streifendienstes durch die Polizei</li><li data-list-item-id="e501d210d9c4b5f54985eec5d988635e8">889 Verstöße gegen das 7,5-Tonnen-Fahrverbot</li><li data-list-item-id="e531b7b1cca84a70b5db046720bfa8915">Mehr als 964.000 Euro an Sicherheitsleistungen wurden eingehoben.</li><li data-list-item-id="ed96aaeef1506877b495cc1b7e31c6e37">Rund 61.000 Euro wurden für Organstrafverfügungen fällig.</li><li data-list-item-id="e702649ea0987540fb5cf63faff2b4d44">Überladung: 653 Delikte</li><li data-list-item-id="ed81017965a0bcf37bb8cec0e564cb2f8">Nicht eingehaltene Sozialvorschriften: 3.327 Delikte</li><li data-list-item-id="ec0833daf44c1e1f03f110de71b0a2080">Ladungssicherung: 15 Delikte</li><li data-list-item-id="e9787faa248474e7ad720e08348da996c">Technische Mängel: 953 Delikte</li><li data-list-item-id="e14b2fb095f3595b13c827878041e1a3b">397 Mal wurde die Weiterfahrt mit dem Lkw untersagt.&nbsp;</li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
					<category>Fahrverbote</category>
				
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