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			<title>Land Tirol - Meldungen</title>
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			<description>Aktuelle Meldungen vom Amt der Tiroler Landesregierung</description>
			<language>de</language>
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				<copyright>Land Tirol</copyright>
			
			<pubDate>Sun, 18 Oct 2026 01:09:30 +0200</pubDate>
			<lastBuildDate>Sun, 18 Oct 2026 01:09:30 +0200</lastBuildDate>
			
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				<pubDate>Thu, 15 Oct 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>So geht klimafreundliche Gesundheitseinrichtung</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/so-geht-klimafreundliche-gesundheitseinrichtung/</link>
				<description>Land Tirol und Gesundheit Österreich unterstützen mit Beratung, Tipps und Information</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e549d45e36ac181b9f000d5713e53f059"><span class="regierungsmitglied">Land Tirol und Gesundheit Österreich unterstützen Gesundheitseinrichtungen mit Beratung, Tipps und Information</span></li><li data-list-item-id="e7bdd171d8f369bf0aca10355899b82ff"><span class="regierungsmitglied">Klimafreundliche Gesundheitseinrichtungen als Teil der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie</span></li><li data-list-item-id="ea8770e32c3603a13632e139383faae02"><span class="regierungsmitglied">Anmeldung für aktuellen Fördercall noch bis 31. Oktober möglich</span></li><li data-list-item-id="e1b6f60a65458f6c6a38741fc764c5d49"><span class="regierungsmitglied">Nächster Fördercall im Frühjahr 2027 erwartet</span></li></ul><p>Hitzewellen, steigende Energiekosten und knapper werdende Ressourcen stellen auch Gesundheitseinrichtungen vor immer neue Herausforderungen. Das Land Tirol unterstützt daher gemeinsam mit dem nationalen Public-Health-Institut Gesundheit Österreich Gesundheitseinrichtungen im Rahmen der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie dabei, konkrete Schritte in Richtung Klimafreundlichkeit, Ressourceneffizienz und Versorgungssicherheit zu setzen. Die Tirol Kliniken fördern zum Beispiel umweltfreundliche Arbeitswege: Dafür stellen sie ihren 9.000 MitarbeiterInnen das Jobticket zur Verfügung, setzen auf das Dienstrad-Leasing und den Ausbau hochwertiger Radabstellanlagen. Im Fuhrpark wird verstärkt auf E-Fahrzeuge gesetzt, welche über eine interne Carsharing-Plattform für dienstliche und auch private Nutzung gebucht werden können. Ein MitarbeiterInnen-Ladetarif rundet das Angebot im Bereich E-Mobilität ab. Insgesamt nehmen österreichweit bereits über 550 Gesundheitseinrichtungen das Angebot in Anspruch, davon 56 aus Tirol. Zudem werden 13 Tiroler Einrichtungen im aktuellen Fördercall 2026 begleitet. Damit macht der Anteil der Einrichtungen aus Tirol mehr als zehn Prozent der bisherigen Teilnehmenden aus und ist im Bundesländervergleich im Spitzenfeld mit dabei. Anmeldungen für den aktuellen Fördercall sind noch bis 31. Oktober 2026 möglich.</p>
<p>„Nachhaltige Gesundheitseinrichtungen leisten nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz, sondern schaffen auch ein gesundes Umfeld für Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und können gleichzeitig Betriebskosten senken. Das große Interesse und die bisherigen Projekte in Tirol zeigen eindrücklich, auf wie vielen unterschiedlichen Ebenen an der klimafitten Ausrichtung gearbeitet werden kann“, unterstreicht Tirols Klimaschutzlandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Individueller Klima-Aktionsplan für jede teilnehmende Einrichtung</span></p>
<p>Das kostenlose Angebot richtet sich unter anderem an Krankenanstalten, Rehakliniken, Senioren- und Pflegeeinrichtungen, Ambulatorien, Primärversorgungseinheiten, Arztpraxen und Apotheken. Die teilnehmenden Einrichtungen erhalten fachliche Beratung, praxiserprobte Tools und Unterstützung bei der Entwicklung eines individuellen Klima-Aktionsplans. Relevante Handlungsfelder sind etwa Gebäude und Energie, Mobilität, Ressourcen- und Abfallmanagement, nachhaltige Beschaffung, Ernährung, Grünräume sowie Kommunikation und Bewusstseinsbildung.</p>
<p>„Gerade im Gesundheitsbereich, wo Versorgungssicherheit und hohe Qualitätsstandards an erster Stelle stehen, müssen ökologische Verantwortung und eine verlässliche Betreuung Hand in Hand gehen. Wir wollen Tirols Gesundheitseinrichtungen dabei unterstützen, diesen Weg aktiv mitzugestalten und Nachhaltigkeit Schritt für Schritt im Versorgungsalltag zu verankern. Denn wer heute in klimafreundliche Strukturen investiert, stärkt auch nachhaltig die Gesundheit der Menschen in Tirol“, so Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>.</p>
<p>Das Projekt wird von der Gesundheit Österreich umgesetzt und unterstützt österreichweit seit 2022 stationäre und ambulante Gesundheitseinrichtungen auf ihrem Weg zu mehr Klimafreundlichkeit. „Die teilnehmenden Gesundheitseinrichtungen in Tirol leisten mit ihrem wichtigen Engagement einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz, zur nachhaltigen Entwicklung und zum Schutz der Gesundheit. Durch die Umsetzung klimafreundlicher Maßnahmen werden der Energie- und Ressourcenverbrauch sowie die CO₂-Emissionen reduziert und dadurch Kosten eingespart. Gleichzeitig wird ein klimafreundliches und gesundheitsförderndes Umfeld für Patientinnen, Patienten und Mitarbeitende geschaffen und die Versorgungssicherheit in den Einrichtungen gestärkt,“ betont <span class="regierungsmitglied">Herwig Ostermann</span>, Geschäftsführer der Gesundheit Österreich.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tirol Kliniken für Klimafreundlichkeit ausgezeichnet</span></p>
<p>Dass Klimaschutz im Gesundheitsbereich bereits erfolgreich umgesetzt wird, zeigen unter anderem die Tirol Kliniken. Sie haben am Beratungsprogramm teilgenommen und wurden 2024 für das Mobilitätsmanagement und 2025 für den Zubau der Neurologie in Hochzirl gemäß klimaaktiv Gold-Standard unter dem Titel „Green &amp; Healing Architecture“ mit dem Best Practice Award „Klimafreundliche Gesundheitseinrichtungen“ ausgezeichnet. Der vom Bundesministerium gemeinsam mit der Gesundheit Österreich GmbH vergebene Preis zeichnet beispielhafte Projekte aus und soll weitere Einrichtungen zur Nachahmung motivieren. Auch heuer wurden wieder Projekte eingereicht. Zudem wurde das Mobilitätsmanagement der Tirol Kliniken erst kürzlich mit dem VCÖ-Mobilitätspreis Tirol 2026 ausgezeichnet (mehr dazu in der <a href="https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/tirol-kliniken-gewinnen-vcoe-mobilitaetspreis-tirol-2026/">Pressemitteilung vom 2. September 2026</a>).</p>
<p>„Von Bauprojekten über das Mobilitätsmanagement bis hin zu Ambulanzen, Stationen, Intensivstationen und Laboren – es ist unser Ziel als Gesundheitsunternehmen, Schritt für Schritt unseren Ressourcenverbrauch zu reduzieren und Maßnahmen für eine gesunde Umwelt zu setzen. Das ist unsere unternehmerische Verantwortung, aber auch ein persönliches Anliegen, das viele engagierte Menschen in den tirol kliniken mittragen“, so der Kaufmännische Geschäftsführer der tirol kliniken, <span class="regierungsmitglied">Stefan Deflorian</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Anmeldungen noch bis 31. Oktober möglich</span></p>
<p>Für den aktuellen Call 2026 sind noch einige Restplätze verfügbar. Gesundheitseinrichtungen können sich noch bis zum 31. Oktober anmelden. Mit Frühjahr 2027 soll der nächste Beratungscall starten. Besonders angesprochen sind Einrichtungen, die Klimaschutz und Nachhaltigkeit niederschwellig, praxisnah und mit fachlicher Begleitung in ihrem Betrieb verankern möchten.</p>
<p>Das Land Tirol treibt die Umsetzung des Projekts in Tirol aktiv voran und hat dieses Engagement auch im Maßnahmenprogramm (2025-2027) zur Umsetzung der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie (2021-2030) verankert.</p>
<p>Weitere Informationen zum Projekt und zur Anmeldung finden sich auf der <a href="https://agenda-gesundheitsfoerderung.at/klima-gesundheit/klimaneutrales-gesundheitswesen-umsetzen/projekt-beratung-klimafreundliche" target="_blank" rel="noreferrer">Website von Gesundheit Österreich</a>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Gesundheit</category>
				
					<category>Klimaschutz</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Tue, 13 Oct 2026 11:15:21 +0200</pubDate>
				
				<title>Information, Wissen und Regeln für ein gutes Miteinander</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/information-wissen-und-regeln-fuer-ein-gutes-miteinander/</link>
				<description>Verbesserte BesucherInnenlenkung im Sonderschutzgebiet Kranebitter Innau</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="edec3dd7b20d893bfdee87f60b89e5921"><span class="regierungsmitglied">Kranebitter Innau als Auwaldgebiet seltener Lebensraum in Tirol – Betretungsverbot von Anfang Februar bis Ende Juni zum Schutz seltener Vogelarten</span></li><li data-list-item-id="e93e92688f8c78b3ef973f4da573edc3d"><span class="regierungsmitglied">Rund 90 Schutzgebiete in Tirol: Vielfältige Maßnahmen für ein konfliktfreies Miteinander von Mensch und Natur</span></li></ul><p>Heute, Dienstag, wurden neue Informationstafeln im Sonderschutzgebiet Kranebitter Innau im Gemeindegebiet von Innsbruck präsentiert. Das Land Tirol arbeitet gemeinsam mit den zuständigen SchutzgebietsbetreuerInnen und den GrundeigentümerInnen laufend daran, die BesucherInnenlenkung in geschützten Gebieten im ganzen Land zu optimieren, um durch gezielte Information Konflikte zu vermeiden und geltende Regeln klar zu kommunizieren. Naturschutzlandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel </span>betonte bei der heutigen Präsentation: „In ganz Tirol gibt es rund 90 Schutzgebiete – insgesamt stehen knapp 27 Prozent der Landesfläche unter Schutz. Am Beispiel der Kranebitter Innau möchte ich eindringlich an die Bevölkerung appellieren, sich in allen Schutzgebieten an die geltenden Regeln zu halten. Sofern es besondere Verhaltensregeln für bestimmte Lebens- und Naturräume gibt, sind diese ausgeschildert“. Generell gilt: Müllablagerungen, Lärm, Lagerfeuer, freilaufende Hunde – all das kann die sensible Flora und Fauna in einem Schutzgebiet negativ beeinflussen. Beispielsweise werden bedrohte Vogelarten bei der Brut gestört, was weitreichende Folgen haben kann. In ganz Tirol werden vielfältige Maßnahmen umgesetzt, um der Natur ihren Raum zu geben und gleichzeitig Erholung für Menschen zu ermöglichen. In den Naturparken sind RangerInnen unterwegs, zunehmend gibt es auch auf digitale Besucherlenkung. Zudem gibt es Informationstafeln und Hinweisschilder sowie Kontrollen durch die Tiroler Bergwacht. „Ich setze auf ein respektvolles Miteinander von Mensch und Natur. Viele Konflikte lassen sich ohne erhobenen Zeigefinger oder Strafandrohungen bereits im Vorfeld vermeiden, wenn die Menschen über die Besonderheiten der Schutzgebiete sowie die Verhaltensregeln gut informiert und sich bewusst sind, welche Auswirkungen ihr unbedachtes Handeln haben kann“, ist LR Zumtobel überzeugt.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Auwälder: Lebensraum für seltene Arten&nbsp;</span></p>
<p>Die für das Sonderschutzgebiet Kranebitter Innau zuständige Betreuerin <span class="regierungsmitglied">Marianne Götsch </span>von WWF Österreich erklärt die Bedeutung der Kranebitter Innau: „Auwälder entlang des Inns sind äußerst selten geworden – weniger als fünf Prozent der ursprünglichen Flächen sind noch erhalten. Die Kranebitter Innau ist ein wertvoller Auwaldrest, in dem spezialisierte Tierarten wie der Kleinspecht, der Grauschnäpper oder der Gelbspötter leben bzw. brüten. Auch Fledermäuse finden hier geeignete Jagdgründe. Seltene auwaldtypische Baumarten wie Silberweide, Schwarzpappel und Berg-Ulme sind hier noch zu finden. Von 1. Februar bis 30. Juni gilt in einem Großteil des Schutzgebiets ein Betretungsverbot, um die Brut der Vögel nicht zu stören. Durch die überarbeitete Beschilderung ist das Betretungsverbot nun besser erkennbar.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Naturbelassener Auwald – Betretungsregeln dienen auch der eigenen Sicherheit&nbsp;</span></p>
<p>Grundeigentümer der Kranebitter Innau sind die Österreichischen Bundesforste (ÖBf), die Stadt Innsbruck und das öffentliche Wassergut. Die für das Gebiet zuständige ÖBf-Naturraummanagerin <span class="regierungsmitglied">Nadine Werner</span> betont: „Die Kranebitter Innauen sind ein ökologisch wertvoller Auwaldrest, den es bestmöglich zu erhalten gilt. Die Waldflächen stehen unter Prozessschutz, das heißt, die natürliche Entwicklung des Waldes steht im Vordergrund und es finden keine regulären forstlichen Eingriffe statt. Typisch für Auwälder ist viel Totholz, was dazu führt, dass Äste oder ganze Bäume umfallen können. Deshalb ist es nicht nur zum Schutz der Tierwelt, sondern auch zur eigenen Sicherheit wichtig, auf den freigegebenen Wegen zu bleiben. Das Betreten der Waldflächen ist grundsätzlich nur zwischen 1. Juli und 31. Jänner erlaubt und erfolgt auf eigene Gefahr. Wir hoffen, dass die neuen Schilder dazu beitragen, die Nutzung dieses besonderen Naturraums mit seinem Schutz besser in Einklang zu bringen.“&nbsp;</p>
<p>Innerhalb des Schutzgebietes liegt die öffentliche Fläche „Rimmlwiese“ der Stadt Innsbruck, die als Naherholungsgebiet beliebt bei der Bevölkerung und vom saisonalen Betretungsverbot ausgenommen ist. Dort gibt es auch ausgewiesene Grillplätze auf denen das Grillen mit mitgebrachten Grillgeräten und Grillkohle nach Anmeldung bei der Stadt Innsbruck erlaubt ist. „Selbstverständlich kann die Rimmlwiese auch weiterhin genutzt werden. Wichtig ist, das Schutzgebiet und dessen Regeln zu respektieren, Müll wieder mitzunehmen und sich entsprechend umsichtig zu verhalten“, so Werner.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tiroler Bergwacht unterstützt bei Überwachung geltender Regeln&nbsp;</span></p>
<p>Die Tiroler Bergwacht übernimmt in ihrer Funktion als Organ der öffentlichen Aufsicht unter anderem die Überwachung des Tiroler Naturschutzgesetzes – freiwillige Mitglieder sind regelmäßig zu Kontrollgängen unterwegs – auch im Sonderschutzgebiet Kranebitter Innau. <span class="regierungsmitglied">Gabriele Pfurtscheller</span>, Landesleiterin der Tiroler Bergwacht sagt dazu: „Es ist für unsere Mitglieder, die sich in ihrer Freizeit für den Schutz der Natur einsetzen, eine große Unterstützung, wenn die geltenden Regeln für alle sichtbar angeschrieben sind. So können viele Diskussionen im Vorfeld schon vermieden werden.“&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Informationen zum Sonderschutzgebiet Kranebitter Innau</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Fläche:</span> 18,3 Hektar<br><span class="regierungsmitglied">Unter Schutz seit</span> 2005 als Sonderschutzgebiet<br><span class="regierungsmitglied">Artenvielfalt: </span>Direkt gegenüber der Kranebitter Innau befindet sich der geschützte Landschaftsteil Völser Au. In den letzten 20 Jahren wurden mindestens 91 Vogelarten im Bereich der Völser/Kranebitter Innau nachgewiesen. 18 dieser Arten stehen auf der Österreichischen Roten Liste gefährdeter Vogelarten, 29 auf der Tiroler Roten Liste. Zudem ist die Innau ein wichtiger Rastplatz und Nahrungsraum für viele durchziehende Kleinvögel und Brutvögel der Umgebung, die Kiesbänke, Ufer, Auen bzw. den Luftraum über dem Auengebiet in großer Dichte nutzen. Der Bereich der Völser/Kranebitter Innau ist daher sowohl im regionalen als auch im überregionalen Kontext als überdurchschnittlich artenreich einzustufen. Besonders hervorzuheben sind die Brutvorkommen gefährdeter Arten wie Kleinspecht, Wendehals und Gelbspötter, sowie die hohen Bestandsdichten von Mönchsgrasmücke, Zilpzalp, Rotkehlchen, Zaunkönig und Kohlmeise. In der Kranebitter Innau sind somit sowohl Vogelarten der Auen, Laubmischwälder als auch der Nadelwälder in guten Beständen vertreten.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Regeln im Sonderschutzgebiet Kranebitter Innau:</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4881ae1cfad642edc203d1eec4963662">Betretungsverbot von 1. Februar bis 30. Juni</li><li data-list-item-id="e1ecff0f32760b87fae054de91541682d">Auf den markierten Wegen bleiben.</li><li data-list-item-id="ee454240d4f3e5795b0d1defaf60854a2">Hunde müssen an der Leine geführt werden.</li><li data-list-item-id="e04dde80a9a43a08eaef36312b365f641">Lagerfeuer sind verboten.&nbsp;</li><li data-list-item-id="e7904b7ac2768042f3fb1818218955ffa">Das Aufschlagen von Zelten ist nicht gestattet.</li><li data-list-item-id="e1215894fa78623296177fbc59e7c5718">Müll, Essensreste und Zigarettenstummel müssen wieder mitgenommen bzw. in Mülleimern entsorgt werden.</li><li data-list-item-id="eb6c2b06515d7c5000bc2a1c66f4d41d6">Laute Musik und Lärm sind nicht gestattet.&nbsp;</li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Naturschutz</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59788</guid>
				<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 10:44:29 +0200</pubDate>
				
				<title>Das Moor vor der Haustüre entdecken </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/das-moor-vor-der-haustuere-entdecken/</link>
				<description>Premiere für TORF-Fest</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eec7ec14d61efd2ce2011950ea0d26eff"><span class="regierungsmitglied">23. Oktober 2026: Land Tirol, Stadt Kitzbühel und regio3 laden zum TORF-Fest auf der Paradieswiese in Kitzbühel</span></li><li data-list-item-id="e49e1bacf8abcf5a1b0f8c732bc00505a"><span class="regierungsmitglied">7,5 Hektar großes Moor wird im Rahmen des Projekts „AMooRe“ renaturiert</span></li><li data-list-item-id="e8974bcc55d76d12224b27be2c314e38f"><span class="regierungsmitglied">TORF-Fest bietet AnwohnerInnen und Interessierten Einblicke in den Lebensraum Moor und die geplanten Maßnahmen&nbsp;</span></li></ul><p>Am Freitag, den 23. Oktober, wird die Paradieswiese im Gemeindegebiet von Kitzbühel zum Treffpunkt für Naturinteressierte: Das Land Tirol, die Stadt Kitzbühel und das Regionalmanagement Pillerseetal (regio3) laden anlässlich der Renaturierung des Moors „Paradieswiese“ zum TORF-Fest. Von 13 bis 16 Uhr erhalten Interessierte Einblicke in den Lebensraum Moor. Sie erfahren, welche Maßnahmen gesetzt werden, um ein Moor wieder mit Leben zu füllen und welche weiteren Projekte in Tirol aktuell geplant sind bzw. schon umgesetzt wurden (Programm siehe Factbox am Ende der Aussendung). Am selben Tag finden bereits am Vormittag eine Exkursion von natopia mit der Volksschule St. Johann statt.&nbsp;</p>
<p>„In ganz Tirol werden aktuell Moore renaturiert, damit landschaftstypische Tiere und Pflanzen ihren Lebensraum wieder zurückerobern können. Gleichzeitig sind Moore wertvoll für den Klimaschutz, da sie Kohlenstoff speichern. Das TORF-Fest und weitere öffentliche Veranstaltungen, Workshops und Führungen tragen wesentlich dazu bei, das Wissen rund um Moore in der Bevölkerung zu vertiefen und die Sensibilität für den Naturschutz zu stärken. Ich lade alle ein, beim TORF-Fest vorbeizuschauen und den Lebensraum Moor zu entdecken“, freut sich Naturschutzlandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> auf zahlreiche BesucherInnen.</p>
<p>Bei der Renaturierung von Moorflächen sind zu Beginn meist größere Baumaßnahmen und entsprechende Maschinen notwendig. Die Instandsetzung des natürlichen Lebensraums kann daher in der ersten Phase für Außenstehende wie ein Eingriff in die Natur wirken. Erst wenn die Bauarbeiten abgeschlossen sind, kann sich das Moor wieder vernässen und typische Pflanzenarten – wie beispielsweise besondere Torfmoose – wieder zurückkehren. Mit der Erholung der Flora kehren erfahrungsgemäß auch tierische Bewohner wie Libellen und Amphibien zurück.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Themenspezifische Begleitmaßnahmen im gesamten Bezirk Kitzbühel</span></p>
<p>Die Renaturierung auf der Paradieswiese wird mit einem Bildungsprogramm begleitet. Der Verein natopia hat eigene Schulworkshops entwickelt, die im ganzen Bezirk abgehalten werden. Zudem gab es bereits das ganze Jahr Vorträge und Exkursionen für Interessierte und Landwirte sowie eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Museum Kitzbühel. Im Bezirk Kitzbühel gibt es einen besonders hohen Anteil an Mooren, die zur Wiederherstellung geeignet sind und aktuell bzw. in den kommenden Jahren renaturiert werden.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Die Paradieswiese: Vom natürlichen Moor über den Torfabbau zurück zum Moor</span></p>
<p>Die Paradieswiese wurde im 20. Jahrhundert trockengelegt und der getrocknete Torf bis in die 1950er Jahre als Heizmaterial für die Stadt Kitzbühel genutzt. Nun wird der einzigartige Lebensraum auf rund 7,5 Hektar Fläche im Rahmen des österreichweiten Projekts AMooRe (Austrian Moor Restoration) umfangreich wiederhergestellt. Die notwendigen Bauarbeiten haben kürzlich begonnen.&nbsp;<span lang="DE" dir="ltr">Durch den jahrzehntelangen Torfabbau sind in der Fläche erhebliche Höhenunterschiede entstanden. Zusätzlich entwässern mehrere Gräben das Gebiet, wodurch Wasser kontinuierlich abgeführt wird.&nbsp;</span>Ziel der Revitalisierung ist die Wiederherstellung eines ökologisch funktionalen Hochmoors.&nbsp;<span lang="DE" dir="ltr">Darüber hinaus sollen auch in den Randbereichen die prioritären Moorwälder gestärkt und langfristig gesichert werden.&nbsp;</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Das Projekt „AMooRe“ – Hunderte Hektar Moorlandschaft werden revitalisiert</span></p>
<p>Im Rahmen eines durch das Land Tirol finanzierten Vorgängerprojekts „Renaturierung ausgewählter Moorstandorte“ konnten in Tirol seit 2020 bereits neun Moore revitalisiert bzw. deren ökologischer Zustand verbessert werden, im Projekt AMooRe wurden in Tirol bisher bereits rund zehn Hektar revitalisiert. Das Projekt AMooRe wird zu 60 Prozent aus EU-Mitteln finanziert und geht über die Grenzen Tirols hinaus: Neben den neun Bundesländern ist auch das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft Projektpartner. Ziel ist es, die Moorstrategie Österreich 2030+ erfolgreich umzusetzen. Insgesamt stehen bis 2034 rund 44 Millionen Euro an EU-Fördermitteln zur Verfügung, 2,3 Millionen Euro davon für Tirol.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<h3>Programmüberblick TORF-Fest:</h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Ort:</span>&nbsp;Paradieswiese Kitzbühel<br><span class="regierungsmitglied">Zeit: </span>Freitag, 23. Oktober 2026 | 13 bis 16 Uhr<br>Parkmöglichkeit: Filzenhof, Ried Bichlach 23, Kitzbühel&nbsp;<br>Fußweg zur Paradieswiese circa fünf Minuten<br>Keine Anmeldung erforderlich!</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e9c86b06e0f90d4dfd03899a119c1b97d">An fünf Stationen können sich BesucherInnen zur Funktionsweise von Mooren, zur Flora und Fauna sowie zur Historie der Paradieswiese und geplanten Renaturierung informieren.&nbsp;</li><li data-list-item-id="ed733fe7edc21a13b95a8cf85ebc383eb">Zusätzlich gibt es geführte Touren durch das Moor durch Projektleiter Felix Lassacher und Naturschutzexperte Hermann Sonntag</li><li data-list-item-id="e8b9ef7e27ca9378076e116cc81634e30">Festes bzw. wasserdichtes Schuhwerk wird dringend empfohlen!&nbsp;</li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Naturschutz</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59771</guid>
				<pubDate>Sat, 10 Oct 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Landwirtschaftsbetriebe mit Biodiversitäts-Award ausgezeichnet</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/landwirtschaftsbetriebe-mit-biodiversitaets-award-ausgezeichnet/</link>
				<description>Landwirtschaft und Artenvielfalt gehen Hand in Hand</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e28d0d08f2adb24df8ae4274e4aa4f46e"><span class="regierungsmitglied">Verleihung des Tiroler Biodiversitäts-Awards in Innsbruck durch LR Zumtobel</span></li><li data-list-item-id="e519ac09ba7c37dd6bccfd9018ad677db"><span class="regierungsmitglied">Landwirtschaft und Artenvielfalt gehen Hand in Hand: Tiroler Bio-Betriebe zeigen, wie es geht</span></li><li data-list-item-id="e8eadc012c4fd009737c9977421c12ad2"><span class="regierungsmitglied">Land Tirol unterstützt Initiative von BIO AUSTRIA Tirol für Artenvielfalt in der Landwirtschaft</span></li></ul><p>Bereits zum zweiten Mal wurde gestern, Freitag, der Tiroler Biodiversitäts-Award verliehen. Im Rahmen des Innsbruck Nature Film Festivals zeichneten BIO AUSTRIA Tirol und das Land Tirol landwirtschaftliche Betriebe aus, die sich auf ihren Feldern und Wiesen gezielt für die Artenvielfalt einsetzen. „Für die Artenvielfalt in Tirol braucht es viele Verbündete, die an einem Strang ziehen. Tirols Landwirtschaftsbetriebe sind wichtige Partner und können wesentlich dazu beitragen, Tieren und Pflanzen den notwendigen Raum und die Zeit zu geben, um den Fortbestand seltener Arten zu sichern. Die Artenvielfalt ist umgekehrt eine wichtige Voraussetzung für eine ertragreiche und zukunftsfitte Landschaft Ich freue mich sehr, dass wir dieses Engagement mit dem Award vor den Vorhang holen können“, gratuliert Naturschutzlandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel </span>den drei SiegerInnen: <span class="regierungsmitglied">Andreas Kimberger </span>vom Biohof Treffern in Scheffau, <span class="regierungsmitglied">Renate Triendl</span> vom Hannesler Hof in Sistrans und <span class="regierungsmitglied">Sophia von Buchholz</span> vom Hof Krippach in Absam.</p>
<p>Einreichungen waren in den drei Kategorien „Grünland", „Ackerbau" und „Gemüsebau" bis Ende Mai 2026 möglich. Anschließend wurden jeweils drei Top-Projekte von einer Fachjury ausgewählt, die Betriebe besucht und bewertet. Die Obfrau von BIO AUSTRIA Tirol, Christina Ritter, zeigt Beispiele für Biodiversität am Bauernhof auf: „Der Einsatz für den Erhalt der Artenvielfalt passiert oft ganz leise: Eine Böschung wird später gemäht, eine alte Sorte wird weitergeführt oder ein Lesesteinhaufen bleibt bestehen, um Nützlingen ein Zuhause zu bieten. Gerade weil diese Maßnahmen für die Allgemeinheit oft unsichtbar sind, ist es uns so wichtig, die engagierten Bäuerinnen und Bauern auszuzeichnen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Informationen zu den Siegerprojekten</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Der erste Platz in der Kategorie Grünland geht Andreas Kimberger vom Biohof Treffern in Scheffau</span>:&nbsp;Am Biohof Treffern prägen Streuobstwiesen mit Totholz, eine Hutweide und Magerwiesen das Bild. Genau hier finden seltene Wildbienen und geschützte Fledermäuse ein Zuhause. Der Betrieb zeigt eindrucksvoll, wie Wiesen und Weiden bewirtschaftet werden und zugleich zum Rückzugsort für bedrohte Arten werden können.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Renate Triendl vom Hannesler Hof in Sistrans gewinnt Kategorie Ackerbau:&nbsp;</span>Auf den Feldern des Hannesler Hofs wachsen sechs Kartoffelsorten und der alte „Rinner Winterweizen“ – im Weizen blüht die Kornblume. Hecken und Blühflächen rund um die Äcker schaffen zusätzlich Lebensraum. Renate Triendl beweist: Wer alte Sorten bewahrt, schützt gleichzeitig die Vielfalt am Acker.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Im Gemüsebau wird Sophia von Buchholz vom Hof Krippach in Absam ausgezeichnet</span>:&nbsp;Am Hof Krippach liegt zwischen den Gemüsebeeten viel Wiese. Hecken und Streuobstbäume bieten Insekten, Vögeln und Kleintieren zahlreiche Rückzugsräume. So wird der Gemüseanbau selbst zum Lebensraum – und die vielen Nützlinge helfen ganz nebenbei bei der Arbeit.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">BIO AUSTRIA Tirol und Land Tirol: Kooperation für mehr Vielfalt am Feld</span></p>
<p>608 Mitgliedsbetriebe zählt BIO AUSTRIA Tirol aktuell. Diese müssen höchste Standards erfüllen und strenge Richtlinien auch zum Schutz der Artenvielfalt einhalten. Überprüft wird das mit einem Biodiversitäts- und Fruchtfolgenrechner, der seit 2021 zum Einsatz kommt. Nachdem sich zeigte, dass insbesondere Betriebe in intensiv genutzten Regionen die Vorgaben aus unterschiedlichen Gründen oft nicht erreichen können, unterstützt das Land Tirol aus Mitteln des Tiroler Naturschutzfonds ein Beratungs- und Förderangebot von BIO AUSTRIA. Rund 80 Betriebe erhalten umfassende Beratung, 25 davon darüber hinaus finanzielle Unterstützung beim Kauf von heimischen Sträuchern und Hecken.&nbsp;</p>
<p>„Unsere Bäuerinnen und Bauern sollen von ihrer Arbeit gut leben können – und gleichzeitig auch die Natur einbeziehen. Das ist kein Widerspruch. Wir wollen den Betrieben dafür praktische Methoden an die Hand geben, mit denen sich Produktion und Biodiversität vereinen lassen. Beispiele sind der abgestufte Wiesenbau, bei dem nicht jede Wiese gleich oft gemäht wird, oder Agroforst, bei dem Bäume und Sträucher gezielt auf Acker- und Grünlandflächen gepflanzt werden“, erklärt Maximilian Gritsch, Geschäftsleiter von BIO AUSTRIA Tirol. Insbesondere die Extensivierung hofferner Flächen oder das Pflanzen vielfältiger heimischer Sträucher und Hecken zwischen den Feldern trägt dazu bei, dass Insekten, Vögel und Kleintiere weiterhin ausreichend Lebensraum finden.</p>
<p>„Die Landwirtschaft spielt beim Klima- und Artenschutz und damit auch in unserer Nachhaltigkeits- und Klimastrategie eine wesentliche Rolle. Viele landwirtschaftliche Betriebe in Tirol setzen bereits auf höchste Qualitätsstandards mit Bedacht auf die Vielfalt unserer Natur und das Tierwohl. Durch ihre Arbeits- und Wirtschaftsweise tragen sie dazu bei, dass seltene Pflanzen- und Tierarten langfristig in Tirol einen Lebensraum finden. Durch den Kauf der hochwertigen Produkte können wir diese nachhaltige Form der Landwirtschaft fördern und damit die Tiroler Bäuerinnen und Bauern, gleichzeitig auch den Artenschutz unterstützen“, so LR Zumtobel.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Liste der ausgezeichneten Betriebe</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Kategorie Ackerbau:</span></p><ol class="item-listing numeric"><li data-list-item-id="e7d697db253039f17980f45db910cff01"><span>Renate Triendl, Hanneslerhof, Sistrans</span></li><li data-list-item-id="ee724854238fe388ae834973de165499b"><span>Patrick Scheiring, Biohof Scheiring, Silz&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e2b5e83b5e556b96d3dc29018c233a450"><span>Veronika Lacher, Biohof Mesner, Telfes im Stubaital&nbsp;</span></li></ol><p><span class="regierungsmitglied">Kategorie Gemüsebau:</span></p><ol class="item-listing numeric"><li data-list-item-id="eceb918c5b9f749fe54ee1ebe234a8308"><span>Sophia von Buchholz und Fabian Happacher, Hof Krippach, Absam</span></li><li data-list-item-id="ecd8f966f581b9a8a2213cdfef06d20a3"><span>Clemens und Daniela Lutz, Lumpererhof, Fritzens</span></li><li data-list-item-id="edd0d12785f4cf674f4a2237f721d7526"><span>Monika Bachlechner, Ortnerhof, Nikolsdorf&nbsp;</span></li></ol><p><span class="regierungsmitglied">Kategorie Grünland:&nbsp;</span></p><ol class="item-listing numeric"><li data-list-item-id="e82679271fc37dfbb7395cf63db02dc06"><span>Andreas Kimberger, Biohof Treffern, Scheffau am Wilden Kaiser</span></li><li data-list-item-id="eac66af1bec4efe0feb1bcb6b56ca90e4"><span>Sabine und Gottlieb Mark, Naturerlebnis Lärchenhof, Fendels&nbsp;</span><br><span>und Walter Schweigl, Leutasch</span></li></ol>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Nachhaltigkeit</category>
				
					<category>Naturschutz</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Fri, 09 Oct 2026 09:15:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Lösungsansätze für grenzüberschreitende Mobilität und Transport </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/herausforderungen-und-loesungsansaetze-fuer-grenzueberschreitende-mobilitaet-und-transport/</link>
				<description>Gemeinsam im Alpenraum: Verkehrslandesrat Zumtobel wirbt für Tiroler Interessen und Lösungsvorschläge in den Nachbarregionen</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/5/e/csm_20261008_Zumtobel_Bernreiter_abf2990293.jpg" length="2531637" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb7f7731a5a883c2052943e4d70935b2a"><span class="regierungsmitglied">EUSALP Mobility Conference in München mit Fokus auf grenzüberschreitenden Personenverkehr und Gütertransport im Alpenraum</span></li><li data-list-item-id="e76b364c2dc1c1b9ec7252224119c1ad6"><span class="regierungsmitglied">Austausch mit Bayerischem Verkehrsminister Bernreiter&nbsp;</span></li></ul><p>Gestern, Donnerstag, nahm Tirols Mobilitäts- und Verkehrslandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> an der jährlichen EUSALP Mobility Conference in München teil, die – nach der letztjährigen Ausgabe in Innsbruck – diesmal im Rahmen der bayerischen EUSALP-Präsidentschaft ausgerichtet wurde. Bei diesem Format tauscht sich die Arbeitsgruppe Mobilität mit Stakeholdern aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft über aktuelle Projekte und neue Studien im Verkehrsbereich aus. Heuer fand die Konferenz erstmals gemeinsam mit der DACH-Tagung der verkehrswissenschaftlichen Gesellschaften Deutschlands, Österreichs und der Schweiz statt. LR Zumtobel nutzte die Fachtagung, um Tirols Position im alpenquerenden Verkehr einmal mehr zu untermauern und sich mit seinem bayerischen Amtskollegen <span class="regierungsmitglied">Christian Bernreiter</span> auszutauschen. Neben positiven Aspekten wie der guten und verstärkten Zusammenarbeit zwischen Tirol und Bayern sowie dem Verkehrsverbund Tirol (VVT) und dem Münchner Verkehrsverbund (MVV) im Bereich des Personennahverkehrs waren insbesondere die Verzögerung beim Brenner Nordzulauf auf deutscher Seite, die Streckensperren der Deutschen Bahn und das anstehende Urteil des Europäischen Gerichtshofes zu den Tiroler Verkehrsmaßnahmen Thema des politischen Austauschs.&nbsp;</p>
<p>„Mir ist ein regelmäßiger persönlicher Austausch mit unseren Nachbarn wichtig, um Projekte voranzutreiben, aktuelle Herausforderungen zu besprechen, unterschiedliche Standpunkte zu hören und die Belastung, unter der die Tirolerinnen und Tiroler durch den Transitverkehr leiden, über die Grenzen hinaus zu kommunizieren. Ich werde immer offen sein, konstruktive Gespräche zur Verbesserung der Situation zu führen. Es braucht jedenfalls eine klare Zukunftsperspektive wie der Güterverkehr am Brennerkorridor verlagert werden kann und dazu brauchen wir verlässliche Partner im Alpenraum“, so LR Zumtobel.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Barrieren abbauen, Regionen verbinden</span></p>
<p>Die Mobilitätskonferenz stand heuer unter dem Motto „Unser Alpenverkehr: Grenzen überwinden, Regionen verbinden“. Im Fokus standen Herausforderungen und Zukunftsperspektiven im alpenquerenden Personen- und Güterverkehr. Bei der politischen Podiumsdiskussion hielt LR Zumtobel fest: „Im Alpenraum stehen alle Regionen vor ähnlichen Herausforderungen. Der konsequente Ausbau alpenquerender Schienenverkehrsinfrastruktur sollte daher nicht nur in Tirol von großer Bedeutung sein. Es ist erfreulich, dass immer mehr Menschen im Alltag und auf Reisen auf Bus und Bahn setzen – es liegt an uns, die Kapazitäten dafür auszubauen.“&nbsp;</p>
<p>Im grenzüberschreitenden Personennahverkehr sind bereits konkrete Projekte in Umsetzung: So etwa die gemeinsam beschafften Zuggarnituren, die einen Umstieg am Brenner für Fahrgäste zwischen Tirol und Südtirol künftig obsolet machen. Auch der ab 2027 verkehrende grenzüberschreitende Expressbus Jenbach-Achensee-Tegernsee sowie der Stundentakt auf der Strecke Innsbruck-Garmisch-München mit vertaktetem Umstieg ins Außerfern sind solche Erfolgsprojekte, die die grenzüberschreitende Mobilität verbessern.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">LR Zumtobel pocht auf rasche Entscheidung beim Brenner Nordzulauf in Bayern</span></p>
<p>„Mehr Personennah und -fernverkehr und die konsequente Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene können nur mit mehr Kapazitäten auf der Schiene funktionieren. Während sich der Brenner Basistunnel seiner Fertigstellung nähert und auch die Zuläufe in Tirol und Norditalien Form annehmen, stellt Deutschland das Projekt Brenner Nordzulauf Jahr um Jahr aufs Abstellgleis. Das können wir nicht hinnehmen. Ich bin gerne immer wieder dazu bereit, die positiven Erfahrungen, die wir in Tirol mit dem Bau der Unterinntaltrasse bisher gemacht haben, zu teilen. Durch die Neubaustrecke werden die Anrainerinnen und Anrainer an der Bestandsstrecke von Fern- und Güterverkehr entlastet, während gleichzeitig der Nahverkehr für sie durch die freigewordenen Trassen ausgebaut werden kann.&nbsp;Dazu braucht es endlich die politische Entscheidung in Deutschland um hier im Sinne der belasteten Bevölkerung voranzukommen“, unterstreicht LR Zumtobel.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Stetiger Austausch zu Tiroler Verkehrsthemen im In- und Ausland</span></p>
<p>Nach der Teilnahme an der LandesverkehrsreferentInnenkonferenz in Bregenz vergangene Woche war LR Zumtobel diese Woche neben der EUSALP Mobility Conference in München auch beim Mobility Forum in Salzburg zu Gast, um die Tiroler Position zu unterstreichen, für Unterstützung zu werben und sich über aktuellste Entwicklungen, neue Ideen und künftige Herausforderungen im Verkehrssektor auszutauschen.</p>
<p>„Wir wollen Verkehr vermeiden, Transporte auf die Schiene verlagern und die Belastung für die Tirolerinnen und Tiroler spürbar reduzieren. Trotz der Bauarbeiten auf der Luegbrücke nimmt der Verkehr am Brenner weiter zu. Die aktuellsten Verkehrszahlen belegen, dass wir dieses Jahr auf einen neuen Höchstwert an Lkw und einen erneuten Anstieg bei Klein-Lkw und Pkw zusteuern. Es braucht grenzüberschreitende Schulterschlüsse, Mut und viel Engagement auf allen Ebenen, um die Verkehrsbelastung am Brennerkorridor und insbesondere in Tirol zu reduzieren“, so LR Zumtobel mit Bezug auf die aktuellsten Zahlen von der Mautstelle Schönberg. Demnach fuhren in den ersten drei Quartalen in diesem Jahr rund 1,89 Millionen und damit um über 75.000 mehr Transit-Lkw über den Brenner als im selben Zeitraum des Vorjahres. Zudem passierten 8,89 Millionen Pkw und damit um 2,2 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum die Mautstelle Schönberg.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Europäische Verkehrspolitik</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59749</guid>
				<pubDate>Wed, 07 Oct 2026 09:10:54 +0200</pubDate>
				
				<title>Tourismus und Landwirtschaft sollen noch stärker vernetzt werden </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tourismus-und-landwirtschaft-sollen-noch-staerker-vernetzt-werden/</link>
				<description>Maßnahmen zur Verbesserung der Bodengesundheit, zur Förderung der Bodenbiologie und zum Schutz vor Erosion werden an LandwirtInnen vermittelt</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0adc555524bd0a0bfffb15140812fe1c"><span class="regierungsmitglied">Land Tirol unterstützt Projekt von TUI </span><span class="regierungsmitglied" lang="en" dir="ltr">Care Foundation</span><span class="regierungsmitglied">, Futouris und BIO AUSTRIA Tirol für stärkere Verbindung von Landwirtschaft und Tourismus</span></li><li data-list-item-id="e2bd4bbb58958f372707dfef2091ac7a2"><span class="regierungsmitglied">Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie: Förderung von rund 60.000 Euro</span></li></ul><p>Bio-LandwirtInnen, LebensmittelproduzentInnen, Hotels, Gastronomiebetriebe, Tourismusverbände und weitere regionale Partner im Tiroler Unterland miteinander vernetzen und Maßnahmen zur regenerativen Landwirtschaft umsetzen: Das Projekt „TUI <span lang="en" dir="ltr">Field to Fork Austria</span>“ soll die beiden Sektoren Landwirtschaft und Tourismus in den kommenden zwei Jahren noch enger zusammenbringen und damit die gemeinsame Wertschöpfung stärken. Die Initiative kommt vom Regionalmanagement regio3 Pillerseetal-Leukental-Leogang. Umgesetzt wird das Projekt von BIO AUSTRIA Tirol als lokaler Umsetzungspartner gemeinsam mit dem <span lang="en" dir="ltr">Institute for Sustainability Tourism</span> GmbH in Zusammenarbeit mit dem Land Tirol, der TUI <span lang="en" dir="ltr">Care Foundation</span> und der Nachhaltigkeitsinitiative Futouris.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Neue Angebote für UrlauberInnen sollen Landwirtschaft erlebbarer machen&nbsp;</span></p>
<p>Finanziert wird das Projekt maßgeblich durch die TUI <span lang="en" dir="ltr">Care Foundation</span>. Das Land Tirol unterstützt das zweijährige Projekt mit insgesamt 60.000 Euro aus den Bereichen Landwirtschaft, Tourismus und Landesentwicklung im Rahmen der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie.</p>
<p>„Die Tiroler Landwirtschaft prägt unsere Kulturlandschaft und schafft regionale Wertschöpfung. Gerade unsere Berglandwirtschaft steht aktuell vor besonderen Herausforderungen. Mit dem Projekt bringen wir Wissen über regenerative Bewirtschaftung in die Praxis und schaffen zugleich neue Absatzmöglichkeiten für unsere bäuerlichen Betriebe“, betont LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>, zuständig für Land- und Forstwirtschaft. Das Projekt setzt an einer zentralen Schnittstelle der Tiroler Wirtschaft an: Die Landwirtschaft sorgt für regionale Lebensmittel und trägt wesentlich zur Pflege der Kulturlandschaft bei, die für den Tourismus von großer Bedeutung ist. Gleichzeitig kann der Tourismus neue Absatzmöglichkeiten für regionale Produkte schaffen und Landwirtschaft für Gäste erlebbar machen.</p>
<p>„Tirol steht für Regionalität, Qualität und die Verbindung von Natur, Kultur und Gastfreundschaft. Wenn Gäste regionale Produkte und ihre Herkunft kennenlernen, entstehen neue Erlebnisse und zusätzliche Wertschöpfung in der Region. Das stärkt auch die Position Tirols als attraktive Tourismusdestination“, sagt Tourismuslandesrat <span class="regierungsmitglied">Mario Gerber</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Regenerative Landwirtschaft und regionale Lebensmittel</span></p>
<p>Ein Schwerpunkt liegt auf der intensiven Unterstützung von rund 25 Tiroler Grünland- und Ackerbaubetrieben bei der Einführung und Anwendung regenerativer Bewirtschaftungsmethoden. Dazu gehören Maßnahmen zur Verbesserung der Bodengesundheit, zur Förderung der Bodenbiologie und zum Schutz vor Erosion. Über Informationsveranstaltungen und Schulungen sollen Personen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion erreicht werden.</p>
<p>Ein weiteres Ziel ist es, regionale Lieferbeziehungen zwischen Landwirtschaft, Lebensmittelproduzenten, Hotels und Gastronomiebetrieben aufzubauen. Mindestens acht Tiroler Hotels bzw. Gastronomiebetriebe werden dabei unterstützt, regenerative Produkte in ihre Beschaffung und ihr gastronomisches Angebot zu integrieren. Aus der Zusammenarbeit sollen auch neue touristische Angebote entstehen, die Nachhaltigkeit für die BesucherInnen der Region erlebbar machen. Geplant sind unter anderem Hofbesuche, „Farm-to-Table“-Angebote sowie Verkostungsformate.</p>
<p>„Der Schutz unserer Böden, der Erhalt der Biodiversität und die Anpassung an die Folgen des Klimawandels – all das hängt zusammen. Wir brauchen Lösungen, die ökologische Anforderungen mit den Bedürfnissen der Menschen verbinden. Das Projekt zeigt vorbildlich, wie Umwelt- und Naturschutz mit regionaler Landwirtschaft und einem verantwortungsvollen Tourismus zusammengedacht werden können“, so Klimaschutzlandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Internationale Partnerschaft mit der TUI Care Foundation</span></p>
<p>Das Projekt ist Teil des internationalen TUI <span lang="en" dir="ltr">Field to Fork</span>-Programms, das nachhaltigere landwirtschaftliche Praktiken fördert und Verbindungen zwischen lokalen ProduzentInnen und dem Tourismussektor stärkt. <span class="regierungsmitglied">Alexander Panczuk</span>, <span lang="en" dir="ltr">Managing Director </span>der TUI <span lang="en" dir="ltr">Care Foundation</span> und <span lang="de" dir="ltr">Group Director Public Policy </span>der TUI: „Tourismus lebt von den Besonderheiten einer Region, den Menschen und ihrem kulturellen Erbe. Die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern ist deshalb ein wichtiger Schlüssel für eine nachhaltigere Entwicklung des Tourismus. In Tirol wollen wir gemeinsam mit Landwirtinnen und Landwirten und dem Tourismussektor neue Erlebnisse schaffen, Urlaubsgästen mehr regionale Produkte anbieten und damit Wertschöpfung vor Ort fördern. So wird aus Zusammenarbeit konkrete Veränderung, die Gäste begeistert und den Menschen vor Ort neue Perspektiven eröffnet.“</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LR Gerber</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Landwirtschaft</category>
				
					<category>Nachhaltigkeit</category>
				
					<category>Tourismus</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Tue, 06 Oct 2026 10:26:10 +0200</pubDate>
				
				<title>Gemeinsam anpacken fürs Klima: 20 Jahre Klima-Netzwerktreffen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/gemeinsam-anpacken-fuers-klima-20-jahre-klima-jubilaeums-netzwerktreffen/</link>
				<description>„Jahr des Ehrenamts“: 20. Klima-Netzwerktreffen des Landes Tirol stand im Zeichen des freiwilligen Engagements</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/0/2/csm_20261005_Klima-Netzwerktreffen_Podiumsdiskussion_2_3bd173913a.jpg" length="2160229" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e3f7a0e84db137c8c5c3db6256736e0bb"><span class="regierungsmitglied">So funktioniert’s in der Praxis – von Freiflächen-Photovoltaik über Repair Cafés bis zum Bergwaldprojekt</span></li><li data-list-item-id="e5104bf05cf86eea3fb59675be9ab8647"><span class="regierungsmitglied">Keynote von Robert Seeger jun.:&nbsp;„Begeistert für morgen: Aufbruch in eine Zukunft, die wir lieben werden“</span></li><li data-list-item-id="e67b5cde2fa7bc9a20492fca901b0fae0"><span class="regierungsmitglied">Austausch und Vernetzung als Basis für neue Ideen und gemeinsame Projekte</span></li></ul><p>Was kann entstehen, wenn Menschen ihre Zeit, ihr Wissen und ihre Ideen für Klimaschutz einsetzen und damit andere begeistern und motivieren? Das zeigte das 20. Klima-Netzwerktreffen gestern, Montag, im Innsbrucker Landhaus. Unter dem Motto „Gemeinsam fürs Klima: Engagement stärken und Wandel gestalten“ standen heuer jene im Mittelpunkt, die Klimaschutz vor Ort mit konkreten Projekten und freiwilligem Engagement voranbringen.&nbsp;Rund 200 Interessierten gab die Jubiläumsausgabe erneut Raum für Austausch, neue Impulse und Vernetzung mit unterschiedlichen AkteurInnen.&nbsp;</p>
<p>„Beim Klimaschutz fehlt es uns selten an Wissen, sondern oft am Gefühl, selbst etwas bewirken zu können und das hindert uns Verantwortung zu übernehmen. Wer mitentscheiden darf, fühlt sich auch in der Pflicht – und aus dieser Pflicht wächst Engagement. Die Beispiele beim diesjährigen Klima-Netzwerktreffen zeigen eindrucksvoll, wie unterschiedlich dieses Engagement und Klimaschutzprojekte aussehen können – von gemeinschaftlich errichteten Freiflächen-Photovoltaikanlagen über Reparaturinitiativen bis zur ehrenamtlichen Pflege unserer Bergwälder. Das Jahr des Ehrenamts zeigt deshalb auch dass man Klimaschutz nicht delegieren kann, aber als Aufgabe teilen kann“, betont Klimaschutzlandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Viele Wege, gemeinsam etwas zu bewegen</span></p>
<p>Wie vielfältig diese geteilte Aufgabe sein kann, zeigten die vier beim Netzwerktreffen vorgestellten Projekte. Beim Projekt „Gemeinsam zur Freiflächen-Photovoltaik-Anlage“ aus dem Bezirk Landeck verbinden sich erneuerbare Energie, Naturschutz, Landwirtschaft und regionale Beteiligung. Getragen wird das Vorhaben gemeinsam mit den Gemeinden Pians und Grins sowie dem Pflegeverband Soziale Dienste Grins. Der erzeugte Strom wird zu langfristig planbaren Preisen in der Region genutzt, unter anderem vom Wohn- und Pflegeheim St. Josef in Grins. Das Team Karwendel (Bezirk Innsbruck-Land) wiederum bringt Freiwillige für die Pflege des Natur- und Kulturraums im größten Naturpark Österreichs zusammen – von der Almpflege bis zur Biotoppflege. In den Tiroler Repair Cafés wird Reparieren zum gemeinsamen Lernen: Ehrenamtliche helfen dabei, Alltagsgegenstände instand zu setzen und damit Ressourcen zu schonen. Und beim seit 35 Jahren bestehenden Bergwaldprojekt arbeiten tausende Freiwillige gemeinsam mit Fachleuten an konkreten Maßnahmen für stabile und widerstandsfähige Berg- und Schutzwälder. Begleitende waldpädagogische Einheiten vermitteln die vielfältigen Funktionen des Schutzwaldes, sodass die Teilnehmenden ihr Wissen auch nach der Projektwoche weitergeben können.</p>
<p>„So unterschiedlich die Projekte sind, eines verbindet sie: Klimaschutz findet nicht nur auf strategischer oder politischer Ebene statt, sondern auch direkt vor Ort – in Gemeinden, Vereinen, Betrieben und durch Menschen, die selbst aktiv werden“, betont LR Zumtobel. „Gerade diese Verbindung aus fachlichem Wissen, praktischer Erfahrung und freiwilligem Engagement macht unser Netzwerk so wertvoll und erzeugt Begeisterung. Wir brauchen Menschen, die neue Wege ausprobieren, Erfahrungen weitergeben und andere mitnehmen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Impuls für neue Ideen und Kooperationen</span></p>
<p>Den Auftakt zum Austausch bildete der humorvolle Vortrag von Keynotespeaker und Kommunikationsexperte <span class="regierungsmitglied">Robert Seeger jun. </span>unter dem Titel „Begeistert für morgen: Aufbruch in eine Zukunft, die wir lieben werden“. Er setzte Impulse dafür, Veränderungen nicht nur als Herausforderung zu sehen, sondern selbst ins Handeln zu kommen. Im Anschluss nutzten die TeilnehmerInnen die Gelegenheit, Erfahrungen aus ihren eigenen Projekten zu teilen sowie neue Kontakte und Anknüpfungspunkte für gemeinsame Vorhaben zu finden.</p>
<p>Seit 20 Jahren bringt das Klima-Netzwerktreffen des Landes Tirol Menschen und Organisationen zusammen, die sich mit Klimaschutz und Klimawandelanpassung beschäftigen. Die regelmäßige Vernetzung schafft Raum für Wissenstransfer, neue Perspektiven und Kooperationen – und beantwortet die Frage „Was kann ich allein schon ausrichten?“.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Klimaschutz</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59707</guid>
				<pubDate>Sun, 04 Oct 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Energiewende auf dem eigenen Dach</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/energiewende-auf-dem-eigenen-dach/</link>
				<description>Neue PV-Anlage auf dem Landhaus</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef0dde15fd5b9abcbfde71859e30b256d"><span class="regierungsmitglied">Erwarteter Jahresstromertrag von rund 39.000 Kilowattstunden entspricht Strombedarf von acht bis neun Haushalten&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e1b37ff7c22458effef102e2afe320cca"><span class="regierungsmitglied">Mehr als 60 PV-Anlagen auf Landesgebäuden erzeugen 4,4 Gigawattstunden an Strom</span></li><li data-list-item-id="ed85afbc85615a0c8d1b7578ceb48b045"><span class="regierungsmitglied">Ausrüstung von Landesgebäuden mit PV-Anlagen ist Teil der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie</span></li><li data-list-item-id="eb27941cfeb214e07265b48cf3e9a763a"><span class="regierungsmitglied">Neue PV-Anlage wird von TINEXT umgesetzt – Land profitiert durch Contracting-Lösung</span></li></ul><p>Das Dach des Landhauses als Vorbild für die Energiewende: Auf dem Landhaus 1 in Innsbruck entsteht derzeit eine weitere Photovoltaik-Anlage (PV-Anlage). Gemeinsam mit der bereits 2024 errichteten Anlage können künftig jährlich bis zu 104.000 Kilowattstunden Sonnenstrom erzeugt werden. Umgesetzt wird das Projekt im Rahmen eines Contracting-Modells in Kooperation mit der TIWAG-Next Energy Solutions GmbH (TINEXT). Hochbaureferent LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth </span>und Klimaschutzlandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> machten sich kürzlich ein Bild der neuen PV-Anlage.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Nachhaltiger Strom: Landes-PV-Anlagen produzieren aktuell den Bedarf von rund 980 Haushalten&nbsp;</span></p>
<p>Auf Landesgebäuden in Tirol sind mittlerweile insgesamt mehr als 60 PV-Anlagen in Betrieb. Zusammen bedecken sie eine Dachfläche von rund 24.800 Quadratmetern –umgerechnet mehr als drei Fußballfelder. Jährlich erzeugen die Anlagen rund 4,4 Gigawattstunden Strom. Das entspricht dem durchschnittlichen Jahresstrombedarf von rund 980 Haushalten. „Die Energiewende beginnt auch auf den eigenen Dächern. Als Land haben wir tausende Quadratmeter Dachfläche zur Verfügung – und die wollen wir sinnvoll nutzen. Mehr als 60 PV-Anlagen auf Landesgebäuden produzieren bereits heute Strom für umgerechnet rund 980 Haushalte. Bis 2030 wollen wir alle geeigneten Landesgebäude mit Photovoltaik ausstatten. Damit übernehmen wir als Land selbst Verantwortung, senken langfristig Energiekosten und machen uns Schritt für Schritt unabhängiger von fossiler Energie“, erklärt LHStv Wohlgemuth.</p>
<p>Der Ausbau der Photovoltaik ist Teil der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie. Bis 2027 sollen im Rahmen des zweiten Maßnahmenprogramms 164 konkrete Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit und zur Anpassung an den Klimawandel umgesetzt werden. „Klimaschutz beginnt auch bei der eigenen Verwaltung. Die PV-Anlagen sind dabei nur einer von vielen Mosaiksteinen: Wir stellen unter anderem auch fossile Heizungen auf erneuerbare Systeme um, tauschen veraltete Beleuchtung aus und bauen unsere E-Fahrzeug-Flotte aus. Den Strom dafür liefern zunehmend unsere eigenen PV-Anlagen“, so LR Zumtobel.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Neue Anlage in Kooperation mit TINEXT</span></p>
<p>Die neue Anlage entsteht auf dem Trakt D des Landhauses an der Meraner Straße. Auf einer Fläche von 166 Quadratmetern werden 37 Kilowatt-Peak Leistung installiert.&nbsp;Umgesetzt wird die Anlage in Form eines&nbsp;Contracting-Modells mit der TINEXT: „Das Land Tirol stellt die Dachfläche zur Verfügung. Wir von der TINEXT errichten und betreiben die Anlage. Das Land spart sich damit die Investitionskosten und profitiert von günstigen Stromkosten“, erklärt <span class="regierungsmitglied">Andreas Burger</span>, Geschäftsführer der TINEXT, und führt weiter aus: „In Zusammenarbeit mit dem Land Tirol konnten wir bereits zahlreiche Projekte erfolgreich umsetzen, weitere 6 Anlagen sind aktuell noch in Planung und Errichtung. Neben der Planung und Errichtung kümmern wird uns dabei auch um die laufende Wartung, Instandhaltung und das Störfallmanagement der Anlagen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sonnenenergie als Teil der Energiewende</span></p>
<p>60 Prozent des Tiroler Endenergiebedarfs werden bereits heute aus erneuerbaren Energieressourcen gedeckt – davon der Großteil aus Wasserkraft. Umgerechnet kann sich Tirol also an 220 von 365 Tagen im Jahr vollständig mit heimischer, erneuerbarer Energie versorgen.&nbsp;Damit zählt Tirol im europäischen Vergleich zu den Regionen mit einem besonders hohen Anteil erneuerbarer Energie.</p>
<p>Bis 2050 soll die erneuerbare Energie um weitere 50 Prozent ausgebaut werden und zugleich der Energiebedarf um 30 Prozent reduziert werden. Damit kann Tirol im Jahr 2050&nbsp;an allen 365 Tagen des Jahres rechnerisch energieautonom sein und seinen Energiebedarf bilanziell vollständig aus heimischen erneuerbaren Energiequellen decken.&nbsp;</p>
<p>Neben dem Ausbau der Wasserkraft kommt der Sonnenenergie eine wichtige Rolle zu. Bereits in den vergangenen 20 Jahren hat sich die Stromerzeugung aus PV-Anlagen in Tirol mehr als verzwölffacht.&nbsp;Bis 2050 soll sie nochmals um das Sechsfache steigen.</p>
<p></p><hr>

<h3>Factbox</h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Neue Anlage Landhaus 1 in Innsbruck&nbsp;</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ec7583e9ca4a20ec123c8b5cf9d7f287b">Anlagenspitzenleistung: 37 Kilowatt-Peak</li><li data-list-item-id="ec4f99d307a1be61cac7719dd98e9b208">Modulanzahl: 83 Stück</li><li data-list-item-id="ecd9c8a796c38254c0b75e8ce33744efc">Modulfläche: 166 Quadratmeter&nbsp;</li><li data-list-item-id="eef68768052583e6a906c2fea62ba7364">Ausführungszeitraum inkl. Inbetriebnahme: August bis Oktober 2026</li><li data-list-item-id="e0f0b9f80e9ee087a331d1c372ac44cfc">Erwarteter Jahresstromertrag: rund 39.000 Kilowattstunden (entspricht Strombedarf von rund 8,5 durchschnittlichen Haushalten)</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Bestandanlage Landhaus 1 in Innsbruck&nbsp;</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e3fb4f3b164b85ab2166c8f63805db352">Anlagenspitzenleistung: 63 Kilowatt-Peak</li><li data-list-item-id="ea443ea484b57934dc44ff17f1b38c0b4">Modulanzahl: 150 Stück</li><li data-list-item-id="ef5d69195c7dc4a4f09f53781f9be05fa">Modulfläche: 300 Quadratmeter&nbsp;</li><li data-list-item-id="e4c902091815186b9ec809187da01e2fe">Ausführungszeitraum inkl. Inbetriebnahme: Jänner bis Februar 2024</li><li data-list-item-id="e75000b1a387c32371d7dd9e8273df4ea">Ertrag: rund 65.000 Kilowattstunden (entspricht Strombedarf von rund 15 durchschnittlichen Haushalten)</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Gesamtübersicht PV-Anlagen auf Landesgebäuden</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ea8505766e80d2bdb65aea016ddade157">Insgesamt 60 PV-Anlagen auf Landesgebäuden</li><li data-list-item-id="e6ae6f6ad2593bc3ec546278891f8964d">Anlagenspitzenleistung insgesamt: 4.400 Kilowatt-Peak</li><li data-list-item-id="e4f3714f8b4456589f35f86df15199f6b">Gesamtertrag: rund 4,4 Gigawattstunden (entspricht Strombedarf von rund 980 durchschnittlichen Haushalten)</li><li data-list-item-id="e5bcc8bf8bcd3a74adedeb0d52d531de0">Gesamtfläche: rund 24.800 Quadratmeter</li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Nachhaltigkeit</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Fri, 02 Oct 2026 12:34:11 +0200</pubDate>
				
				<title>LandesverkehrsreferentInnen tagten in Bregenz</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/landesverkehrsreferentinnen-tagten-in-bregenz/</link>
				<description>LR Zumtobel: „Die Verkehrswende braucht Finanzierungs- und Planungssicherheit“</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb91ccbefabfd0d806b1cf70fbb5eda4c"><span class="regierungsmitglied">Forderung nach Fortsetzung der Bundesförderung für notwendige Umstellung auf emissionsfreie Busse im öffentlichen Verkehr</span></li><li data-list-item-id="ec82f038814bada8e697ada5d154b8a65"><span class="regierungsmitglied">Stärkung des Schienengüterverkehrs und langfristige Finanzierungssicherheit gefordert</span></li><li data-list-item-id="ed94e8b443a8f75708417d91afbd09f10"><span class="regierungsmitglied">Erfolg bei Anonymverfügungen: Forderung von LR Zumtobel zur Digitalisierung nun rechtlich möglich</span></li></ul><p>Bis 2030 müssen zumindest 65 Prozent aller neu gekauften Fahrzeuge im öffentlichen Verkehr im urbanen Bereich „sauber“ sein, also ohne fossile Antriebsarten betrieben werden. So sieht es die EU-Richtline „<span lang="en" dir="ltr">Clean Vehicle Directive</span>“ vor. Der geplante Umstieg ist allerdings mit großen Herausforderungen verbunden. Es braucht die entsprechende Ladeinfrastruktur für Elektrobusse, gleichzeitig sind die Fahrzeuge derzeit noch deutlich teurer als herkömmliche Dieselbusse und haben längere Lieferzeiten. Beim Land Tirol verfolgt man die Dekarbonisierungsstrategie im öffentlichen Verkehr bereits seit vier Jahren. Bisher wurden Linien des VVT in Serfaus-Fiss-Ladis, am Seefelder Plateau, im Stadtverkehr Kitzbühel, sowie der Großteil des Regionalverkehrs zwischen Hall und Innsbruck umgestellt.&nbsp;</p>
<p>Die LandesverkehrsreferentInnen sprachen sich bei ihrer heutigen Konferenz in Bregenz einstimmig dafür aus, dass die aktuell vorgesehene Finanzierung durch den Bund nachgebessert werden und langfristige Planungssicherheit gewährleistet sein muss, um das gemeinsame Ziel eines emissionsfreien öffentlichen Verkehrs zu erreichen.&nbsp;Das bisherige Förderprogramm „EBIN - <span lang="DE" dir="ltr">Emissionsfreie Busse und Infrastruktur</span>“ läuft Ende des Jahres aus. Für die Zeit danach ist eine Förderung aus dem Klima-Sozialfonds vorgesehen. Der aktuelle Entwurf entspricht aus Sicht der Bundesländer jedoch nicht den Anforderungen in der Praxis.&nbsp;„Die EU gibt vor, dass wir die Dekarbonisierung im urbanen Raum prioritär vorantreiben müssen. Der aktuelle Entwurf der Bundesregierung sieht aber vor, dass der Umstieg auf E-Busse primär dort gefördert wird, wo es bislang ein geringes Angebot im öffentlichen Verkehr gibt. Das geht an der Praxis vorbei. Hier braucht es dringend eine zielgerichtete Anpassung an die Mobilitätsrealitäten in den Bundesländern – die Energiewende im öffentlichen Verkehr ist für die Bundesländer alleine nicht zu stemmen“, so Verkehrs- und Mobilitätslandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Langfristige finanzielle Unterstützung auch für Stärkung des Schienengüterverkehrs unabdingbar</span></p>
<p>Straße oder Schiene – diese Frage stellt sich aktuell für viele Transportunternehmen nicht. Denn: Der Warentransport auf der Straße ist weiterhin deutlich günstiger und unbürokratischer als der Schienentransport. „Wir müssen alle an einem Strang ziehen, um hier eine Trendwende zu erwirken“, ist LR Zumtobel überzeugt. Mit rund 28 Prozent Schienenanteil beim Güterverkehr liegt Österreich aktuell deutlich über dem EU-Schnitt von rund 18 Prozent. 2025 wurden in Österreich 96,2 Millionen Tonnen Güter auf der Schiene transportiert und somit 3,85 Millionen Lkw-Fahrten auf der Straße vermieden.&nbsp;</p>
<p>Die LandesverkehrsreferentInnen sprachen sich heute dafür aus, langfristige, attraktive und unbürokratische Förderprogramme auf Bundesebene zu schaffen. Konkret müssen die Finanzierungsinstrumente für moderne Terminalinfrastruktur, den Ausbau regionaler Verladeterminals sowie den Erhalt von Anschlussbahnen und Einzelwagenverkehren für mehrere Jahre im Voraus abgesichert sein um eine entsprechende Planungs- und Umsetzungssicherheit für diese Projekte zu schaffen. „Die Stärkung des Schienengüterverkehrs ist unerlässlich, um die Verkehrswende zu schaffen. Ebenso müssen die im ÖBB-Rahmenplan vorgesehenen Ausbauten ohne Verzögerungen umgesetzt werden“, bekräftigt LR Zumtobel den Beschluss.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Forderung von LR Zumtobel umgesetzt: Rechtliche Grundlage für Digitalisierung von Anonymverfügungen geschaffen</span></p>
<p>Bereits bei vergangenen Tagungen der VerkehrsreferentInnen hatte LR Zumtobel eingefordert, das Verfahren bei Anonymverfügungen durch eine entsprechende Digitalisierung zu beschleunigen. Ziel ist es, künftig einen QR-Code in den Schreiben bereitzustellen, durch den die EmpfängerInnen datenschutzkonform auf die Beweismittel (Radarfotos) zugreifen können. Durch die Änderungen der entsprechenden bundesgesetzlichen Regelungen wurde dieser Forderung des Tiroler Verkehrslandesrates nachgekommen und die Umsetzung dieses Digitalisierungsschrittes rechtlich möglich. Eine Arbeitsgruppe soll nun länderübergreifend an der zeitnahen praktischen Umsetzung des Vorhabens arbeiten. „Die Erhebung der Lenkerin bzw. des Lenkers bei Anonymverfügungen und die Beweismittelführung ist oftmals komplex, bürokratisch und zeitintensiv. Insbesondere bei Fahrzeugen mit Zulassung im Ausland bedeutet die Abarbeitung der Anfragen und Übermittlung der Beweismittel oft einen hohen Aufwand für die heimischen Behörden. Ich freue mich sehr, dass meine Forderung nach einer digitalen Lösung vonseiten des Bundes aufgegriffen wurde und in Zukunft mit weniger Personal- und Zeitaufwand bei Verkehrsstrafen schneller und ökonomischer gearbeitet werden kann. Ein wichtiger Schritt zur Entbürokratisierung und Verfahrensbeschleunigung“, betont LR Zumtobel.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
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				<pubDate>Thu, 24 Sep 2026 10:28:36 +0200</pubDate>
				
				<title>Amphibienleitsystem für Nörsacher Teich</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/amphibienleitsystem-fuer-noersacher-teich/</link>
				<description>Sicher unten durch statt gefährlich oben drüber </description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e1ca1a73ac93e26a8b296e1496f2eed97"><span class="regierungsmitglied">Naturschutzprojekt am Nörsacher Teich in Nikolsdorf (Bezirk Lienz)</span></li><li data-list-item-id="ec8ff13ca5c0d5b768e6702ee090f589d"><span class="regierungsmitglied">Amphibienleiteinrichtung ermöglicht sichere Querung der Landesstraße&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e6c81cd7e8328e6a2030d25cd3f6e24a5"><span class="regierungsmitglied">Nörsacher Teich ist Lebensraum für seltene Amphibien</span></li><li data-list-item-id="ecafc533674f5da28857349ab7204c16c"><span class="regierungsmitglied">Bestehende Unterführungen werden durch 230 Meter Leiteinrichtung ergänzt</span></li><li data-list-item-id="e1bc187544e825bb50e131f7701717dcf"><span class="regierungsmitglied">Erstmalig großes Projekt aus dem Tiroler Naturschutzfonds finanziert&nbsp;</span></li></ul><p>2023 wurden die Revitalisierungsmaßnahmen am Nörsacher Teich (Bezirk Lienz) abgeschlossen. Das Naturdenkmal im Gemeindegebiet von Nikolsdorf bietet als Stillgewässerkomplex Lebensraum für zahlreiche Tierarten, insbesondere seltene Amphibienarten. Auch der streng geschützte Alpenkammmolch ist hier heimisch – sein Erhalt ist von überregionaler Bedeutung. Nun wird die Errichtung eines Amphibienleitsystems mit 130.000 Euro aus dem Tiroler Naturschutzfonds finanziert, um die Tiere zielgerichtet zu den bereits bestehenden drei Unterführungen unter der L 27 Nikolsdorfer Straße zu lenken. Denn: Im Herbst und Frühling wandern Frösche, Kröten und Molche zwischen ihrem Winterquartier im Hangwald und dem Laichgewässer. Dazwischen liegt die Nikolsdorfer Straße. Bei jedem Wechsel kommt es zu zahlreichen Verlusten, zudem wird die Verkehrssicherheit entlang dieses Streckenabschnitts beeinträchtigt.&nbsp;</p>
<p>„Durch den Bau dieser dauerhaften Leiteinrichtung auf beiden Straßenseiten wird künftig sichergestellt, dass alle wandernden Amphibien direkt zu den sicheren Unterführungen geleitet werden. Der kosten- und personalintensive Aufbau von temporären Krötenzäunen entfällt somit. Durch das Leitsystem können die bisherigen Investitionen in das Naturdenkmal Nörsacher Teich ihre volle Wirkung entfalten und zahlreiche Verluste durch überfahrene Tiere verhindert werden. Gleichzeitig verbessern wir die Verkehrssicherheit, weil Ausweichmanöver verhindert werden – zum Schutz der Menschen und Tiere“, so Naturschutzlandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel.</span> Das Leitsystem aus Stahl ist an den Enden so geformt, dass Amphibien verlässlich von der Straße ferngehalten werden. Die Fertigstellung ist mit Februar 2027 geplant, sodass das neue System bereits bei der Frühjahrswanderung sein Potenzial entfalten kann.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Der Nörsacher Teich – 2.100 Quadratmeter Lebensraum&nbsp;</span></p>
<p><a href="https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/revitalisierung-des-noersacher-teichs-in-nikolsdorf-abgeschlossen/">Der Nörsacher Teich wurde in den Jahren 2022 und 2023 umfassend erweitert und revitalisiert.</a> Das Naturdenkmal ist eines der letzten verbliebenen Auengewässer im Lienzer Talboden und bietet einen wichtigen Lebensraum für zahlreiche geschützte und seltene Tier- und Pflanzenarten, darunter der Alpenkammmolch, der Teichmolch, Libellen und die Haselmaus. Im Zuge der Revitalisierung wurde der offene Wasserkörper des bestehenden Teichs wiederhergestellt, Gehölze und gebietsfremde Pflanzenarten entfernt und ein neuer Biotopkomplex mit drei zusätzlichen Teichen geschaffen. Insgesamt umfasst der neue Lebensraum rund 2.100 Quadratmeter.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tiroler Naturschutzfonds: Das Sparbuch der Natur&nbsp;</span></p>
<p>Mit 2026 wurde der Naturschutzfonds in Tirol wieder eingeführt, nachdem er 2017 abgeschafft wurde. Der Fonds ist mit einem Startkapital von 500.000 Euro ausgestattet worden und wird laufend über die Naturschutzabgabe gespeist. Diese ist bei bestimmten Vorhaben, beispielsweise Abbauvorhaben oder Errichtung von Schiliften, für die Inanspruchnahme der Natur zu entrichten und wurde vor zwei Jahren erstmals nach 20 Jahren wertangepasst. Auch naturschutzrechtliche Geldbußen fließen in den Fonds. „Der neue Naturschutzfonds ist unser Sparbuch für die Tiroler Natur und es freut mich sehr, dass wir damit das langfristige Projekt zum Schutz von Kröten, Fröschen und Molchen am Nörsacher Teich unterstützen und gleichzeitig die Verkehrssicherheit auf der Straße verbessern können“, so LR Zumtobel.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Naturschutz</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Wed, 23 Sep 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Anmeldungen noch möglich: 20. Klima-Netzwerktreffen lädt zum Austausch</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/anmeldungen-noch-moeglich-20-klima-netzwerktreffen-laedt-zum-austausch/</link>
				<description>Gemeinsam fürs Klima: Austausch und Vernetzung stehen im Mittelpunkt beim 20-Jahr-Jubiläum</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ea323d9ab78e2e77551249ff741127ac2"><span class="regierungsmitglied">Humorvolle Keynote beim Klima-Netzwerktreffen am 5. Oktober 2026 im Innsbrucker Landhaus</span></li><li data-list-item-id="e000443e111f4010f92369118666a6696"><span class="regierungsmitglied">„Jahr des Ehrenamts“: Ehrenamtliches Engagement im Fokus – vom Repair Café über Schulprojekte bis zum Team Karwendel</span></li><li data-list-item-id="ea1bde6e5a6be9b0af00b6987a081fac6"><span class="regierungsmitglied">Anmeldung bis 28. September möglich:&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at/landesentwicklung/nachhaltigkeits-und-klimakoordination/20-klima-netzwerktreffen-2026/"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/knwt</span></a></li></ul><p>Wie kann gemeinsames Engagement den Klimaschutz voranbringen? Antworten und eine Plattform bietet dafür seit vielen Jahren das Klima-Netzwerktreffen des Landes Tirol. Bei der 20. Ausgabe am 5. Oktober 2026 im Innsbrucker Landhaus geht es unter dem Motto „Gemeinsam fürs Klima: Engagement stärken und Wandel gestalten“ um neue Impulse, konkrete Projekte und die Vernetzung der TeilnehmerInnen. Interessierte – egal ob bereits langjährig engagiert oder neu im Thema – können sich bis 28. September 2026 anmelden, die Teilnahme ist kostenlos: www.tirol.gv.at/knwt.&nbsp;</p>
<p>„Klimaschutz gelingt dort besonders gut, wo Menschen ihre Erfahrungen teilen, voneinander lernen und gemeinsam ins Tun kommen. Das Klima-Netzwerktreffen bietet dafür seit vielen Jahren eine wichtige Plattform. Ich lade alle Interessierten herzlich zur Teilnahme ein. Von dem Austausch können alle profitieren“, betont Klimaschutzlandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Neue Perspektiven und Beispiele aus der Praxis</span></p>
<p>Zum Auftakt des Nachmittags setzt Keynotespeaker Robert Seeger jun. einen Impuls mit seinem Vortrag „Begeistert für morgen: Aufbruch in eine Zukunft, die wir lieben werden“.&nbsp;Der für seine humorvollen und rhetorisch pointierten Vorträge bekannte Keynote-Speaker soll dabei vor allem eines vermitteln: Lust darauf, selbst ins Handeln zu kommen. Wie vielfältig Klimaschutz und Engagement in der Praxis aussehen können, zeigen anschließend mehrere Projekte.&nbsp;</p>
<p>Vorgestellt wird unter anderem das Projekt „Gemeinsam zur Freiflächen-Photovoltaik-Anlage“, bei dem Photovoltaik, Landwirtschaft und regionale Beteiligung zusammenspielen. Auch das Team Karwendel, das mit Freiwilligen den Natur- und Kulturraum des größten Naturparks Österreichs pflegt, gibt Einblicke in seine Arbeit. Weitere Beispiele reichen vom Repair Café, das mit ehrenamtlicher Unterstützung Alltagsgegenstände vor dem Wegwerfen bewahrt, bis zum Bergwaldprojekt, bei dem Freiwillige gemeinsam mit Fachleuten Berg- und Schutzwälder klimafit machen.</p>
<p>„Die Projekte zeigen: Klimaschutz hat viele Gesichter – und lebt vielfach vom freiwilligen Engagement in der Region. Gerade im ,<a href="https://www.tirol.gv.at/landesentwicklung/ehrenamt/das-jahr-des-ehrenamts/" target="_blank">Jahr des Ehrenamts</a>' wird sichtbar, wie viel Menschen in ihrer Freizeit für Umwelt, Natur und eine nachhaltige Zukunft bewegen können – mein Dank gilt jeder und jedem Einzelnen von ihnen“, betont LR Zumtobel. Beim anschließenden Austausch geht es darum, Erfahrungen zu teilen, Kontakte zu knüpfen und voneinander zu lernen. Die Netzwerk-Pause und das Gespräch über Klimaschutz in der Praxis bieten dafür Raum und sollen neue Anknüpfungspunkte für die eigene Arbeit und künftige Projekte schaffen.</p>
<p>Es sind noch einige wenige Plätze frei: Die Anmeldung ist bis 28. September 2026 über <a href="https://www.tirol.gv.at/landesentwicklung/nachhaltigkeits-und-klimakoordination/20-klima-netzwerktreffen-2026/">www.tirol.gv.at/knwt</a> möglich.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Veranstaltungen</category>
				
					<category>Nachhaltigkeit</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Mon, 21 Sep 2026 09:47:50 +0200</pubDate>
				
				<title>Abschluss von tirolweiter E-Scooter-Tour in Schwaz</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/abschluss-von-tirolweiter-e-scooter-tour-in-schwaz/</link>
				<description>„Übung macht den Meister“: Polizei und KSÖ Tirol vermittelten E-Scooter-Wissen und Fahrpraxis im Rahmen der Verkehrssicherheitskampagne des Landes Tirol </description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e03af93e737d9497a6e9e4ae524a5c359"><span class="regierungsmitglied">Polizei und KSÖ Tirol schulten bereits über 2.000 Kinder im sicheren Umgang mit E-Scootern</span></li><li data-list-item-id="e474c3f3d8897237abf48ecddf47000a2"><span class="regierungsmitglied">Nach Schwerpunktaktionen in den Bezirken liegt Fokus der schulischen Verkehrserziehung weiterhin auf E-Scootern</span></li></ul><p>Wie lenkt und bremst man sicher mit einem E-Scooter? Wo darf man damit fahren und wo nicht? Darf ich ohne Begleitung eines Erwachsenen am Straßenverkehr teilnehmen und brauche ich einen Helm? Von Frühling bis Herbst führte die Tiroler Polizei über Initiative des Kompetenzzentrums Sicheres Österreich, Landesklub Tirol, eine Tour durch Tirol durch, an der insgesamt mehr als 100 Schulklassen mit über 2.100 Kindern teilnahmen. Ob in Innsbruck, Imst, Prutz, Kematen oder beim Abschluss beim SZentrum in Schwaz: SchülerInnen der 3. und 4. Klasse lernten die wichtigsten Regeln für E-Scooter und konnten in einem Parcours Brems- und Lenkverhalten üben. Verkehrslandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> sowie Landespolizeidirektor und KSÖ Tirol-Präsident&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Helmut Tomac</span> machten sich vergangene Woche gemeinsam mit Bezirkshauptmann <span class="regierungsmitglied">Michael Brandl</span>, Bürgermeisterin <span class="regierungsmitglied">Victoria Weber</span> und VertreterInnen des Bezirkspolizeikommandos Schwaz ein Bild von den Schulungen. <a href="https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/neue-verkehrssicherheitskampagne-des-landes-praesentiert/" target="_blank">Der Fokus der aktuellen Verkehrssicherheitskampagne des Landes Tirol liegt auf E-Scootern und E-Bikes.</a> „Ein wesentlicher Faktor ist dabei, die Zielgruppen direkt zu erreichen und insbesondere jungen Menschen den richtigen Umgang mit E-Mobilität zu vermitteln. Die Polizei Tirol ist wichtiger Partner der Verkehrssicherheitskampagne des Landes und legt neben Verkehrskontrollen insbesondere bei der Verkehrserziehung einen Schwerpunkt auf das Thema, was mich sehr freut. Für Kinder und Jugendliche ist der E-Scooter inzwischen oft genauso wichtig, wie es früher das Fahrrad war. Durch die Verkehrserziehungseinheiten der Polizei und die Aufnahme des E-Scooters in die Vorbereitung auf den Radführerschein erreichen wir mittelfristig alle Kinder in ganz Tirol“, freut sich LR Zumtobel.&nbsp;</p>
<p>Landespolizeidirektor und KSÖ Tirol-Präsident Tomac betont: „Das Kompetenzzentrum Sicheres Österreich dient als Plattform für Vernetzung und gemeinsame Projekte im Sinne der Sicherheit. Der Landesklub Tirol hat 2026 zahlreiche solcher Projekte für unterschiedliche Zielgruppen initiiert und bring diese mit seinen Kooperationspartnern in Umsetzung. E-Scooter prägen immer mehr das Straßenbild. Mit neuen Fahrzeugen gehen auch neue Herausforderungen einher – das spiegelt sich aktuell in den Unfallzahlen wider. Hier sehen wir einen Anstieg bei Unfällen mit E-Scootern und E-Bikes. Daher wurde Sicherheit für Kinder und Jugendliche im Straßenverkehr 2026 als ein Schwerpunkt definiert. Durch Prävention und Schulung auf der einen Seite und Schwerpunktkontrollen auf der anderen Seite möchten wir als KSÖ, Land Tirol und Polizei dazu beitragen, das Unfallrisiko zu senken und die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen.“&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bereits mehr als 2.000 SchülerInnen geschult – laufende Einbindung in Verkehrserziehung</span></p>
<p>Im Frühling startete über Initiative des KSÖ Tirol die tirolweite Tour der Tiroler Polizei auf der Frühjahrsmesse in Innsbruck. Anschließend ging es weiter nach Imst, Prutz, Pfunds und Kematen. Vergangene Woche endete die Tour in Schwaz. An den Terminen nahmen angemeldete SchülerInnen der 3. und 4. Klasse Volksschule teil. „Neben praktischen Fahrübungen mit E-Scootern wurden auch geltende Regeln vermittelt und für den toten Winkel sensibilisiert. Am Stundenplan aller Volksschulkinder in Tirol steht jedes Jahr Verkehrserziehung mit unterschiedlichen, altersgerechten Schwerpunkten. Im heurigen Schuljahr liegt der Fokus in den 3. und 4. Klassen ebenfalls auf dem Thema E-Scooter, sodass bis zum Sommer zahlreiche weitere Kinder mit dem Thema vertraut gemacht werden können“, erläutert Projektleiter&nbsp;Erwin Vögele von der Landespolizeidirektion Tirol. Für die Übungen finanzierte der Verkehrssicherheitsfonds Tirol zehn E-Scooter, die auch bei der praktischen Übung für den Radführerschein zum Einsatz kommen.</p>
<p></p><hr>

<h3>Factbox E-Scooter</h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Unfallstatistik 2025:</span></p>
<p>2025 wurden in Tirol 51 E-Scooter-Fahrende schwer verletzt und 180 E-Scooter-Fahrende leicht verletzt. Im Vergleich: Beim muskelbetriebenen Scooter waren es fünf Schwerverletzte und neun Leichtverletzte.&nbsp;</p>
<p>Österreichweit stieg die Zahl der verletzten E-Scooter-FahrerInnen um 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, womit bereits jede 18. verletzte Person im Straßenverkehr auf einem E-Scooter unterwegs war. 25 Prozent davon waren Kinder (0−14 Jahre), wobei besonders der Anstieg an Verletzten in der Altersgruppe der 10−14-Jährigen von 328 Verletzten im Jahr 2024 auf 606 (plus 85 &nbsp;Prozent) im Jahr 2025 groß war.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Wer darf mit einem E-Scooter am Straßenverkehr teilnehmen?</span></p>
<p>Kinder unter 12 bzw. ohne Fahrradausweis (Radführerschein) dürfen grundsätzlich nur unter Aufsicht einer mindestens 16-jährigen Person mit einem E-Scooter am Straßenverkehr teilnehmen.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Welche technischen Vorgaben gelten?</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4dea76bc83db18a809b05ee09e586f83">bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h&nbsp;bzw.&nbsp;max. 600 Watt Leistung</li><li data-list-item-id="e1902323a6dd3aa0fb6b936a2c057100d">wirksame Bremseinrichtung</li><li data-list-item-id="ea766bee5b8b84be505fcd9fe19594dcc">Blinker am Lenker, von vorne und hinten sichtbar</li><li data-list-item-id="e25098c02cb5b3da373455c0492496910">Klingel</li><li data-list-item-id="e401b54b3a5ddb88c01d3557ac7cd7ca9">Scheinwerfer und Rückstrahler sowie Reflektoren</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Was ist weiters zu beachten?</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0656c54ccfd8f49a35c4966d1ff75a6e">Promillegrenze: 0,5</li><li data-list-item-id="e217ab4413eae77f39b717e793fa3b229">Helmpflicht bis 16 Jahre</li><li data-list-item-id="e230daed36233d573bd2d80a9bfe9a9c6">Die Mitnahme von Personen ist nicht gestattet.</li><li data-list-item-id="e3fe582a780c68cdda68477c72f9b5823">Mit einem E-Scooter darf man auf denselben Wegen fahren, wie mit einem Fahrrad: Straße und Radfahranlagen (wie Radwege, Radfahrstreifen, Mehrzweckstreifen, …). Das Befahren von Gehwegen, Gehsteigen und Schutzwegen (Zebrastreifen) ist nicht erlaubt</li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Wed, 16 Sep 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Mehr Verkehrssicherheit in Tirols Gemeinden</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/mehr-verkehrssicherheit-in-tirols-gemeinden/</link>
				<description>Drei weitere Gemeinden erhalten Radar-Kompetenz</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ea04bc9c4920607a907c2ac69eef37ad0"><span class="regierungsmitglied">Nach Kundl dürfen auch Bad Häring, St. Johann in Tirol und Wattens selbstständig Geschwindigkeitsmessungen durchführen</span></li><li data-list-item-id="eaeb125134bdb664dc806b58f9a551344"><span class="regierungsmitglied">Entsprechende Übertragungsverordnung durch Land Tirol erlassen</span></li><li data-list-item-id="e5d93c14ca6f1e8b8ff147e3a07f6b457"><span class="regierungsmitglied">Geschwindigkeitsmessung in Kundl startete mit Schulbeginn&nbsp;</span></li></ul><p>Die Gemeinden Bad Häring (Bezirk Kufstein), St. Johann in Tirol (Bezirk Kitzbühel) und Wattens (Bezirk Innsbruck-Land) dürfen künftig selbstständig Geschwindigkeitsmessungen im Gemeindegebiet durchführen. Nach Kundl im Bezirk Kufstein – das österreichweit die erste Gemeinde mit einer Übertragungsverordnung ist – hat das Land Tirol auch diese drei Gemeinden auf Antrag von Verkehrslandesrat René Zumtobel dazu ermächtigt. Damit können sie die Einhaltung der Tempolimits auf Landesstraßen B und L sowie Gemeindestraßen jeweils innerhalb des Gemeindegebiets künftig selbst überwachen. Ziel ist es, mehr Verkehrssicherheit an verkehrstechnisch sensiblen Stellen und eine Entlastung der Exekutive zu erreichen.</p>
<p>„Tempolimits sind ein wesentliches Instrument für die Verkehrssicherheit. Damit diese eingehalten werden, sind auch laufende Kontrollen notwendig. Mit der Übertragungsverordnung geben wir den Gemeinden ein zusätzliches Instrument für mehr Verkehrssicherheit in der eigenen Gemeinde in die Hand“, erklärt LR Zumtobel. Gleichzeitig werde die Exekutive entlastet: „Wenn Gemeinden die punktuelle Geschwindigkeitsüberwachung selbst übernehmen, schafft das auch Ressourcen bei der Polizei.“</p>
<h3>60 Prozent der Unfälle im Ortsgebiet</h3>
<p>Angepasste Geschwindigkeit ist ein wesentlicher Faktor für die Verkehrssicherheit. Mehr als 60 Prozent der Unfälle mit Verletzten oder Todesopfern ereignen sich im langjährigen Durchschnitt im Ortsgebiet. Durch überhöhte Geschwindigkeit verlängert sich der Bremsweg und das Sichtfeld der LenkerInnen schränkt sich ein. „Geschwindigkeit kann im Ernstfall über Leben und Tod entscheiden. Wer langsamer fährt, hat mehr Zeit zu reagieren – und das kann entscheidend sein“, so LR Zumtobel.</p>
<h3>Ein gemeinsames Ziel: Verkehrssicherheit erhöhen</h3>
<p>Die drei Gemeinden haben dafür in den vergangenen Monaten gemeinsam mit dem Land die notwendigen Vorbereitungen getroffen. Unter anderem wurden die möglichen Messstandorte geprüft und die organisatorischen und technischen Voraussetzungen für den späteren Betrieb geschaffen.</p>
<p>„Die Messstandorte werden nicht nach Gefühl festgelegt. Wir haben gemeinsam mit dem Land und einem Verkehrsplaner geprüft, wo Geschwindigkeitsmessungen technisch möglich, rechtlich zulässig und für die Verkehrssicherheit sinnvoll sind“, erklärt der Bürgermeister von Bad Häring, <span class="regierungsmitglied">Hermann Ritzer.</span> In Bad Häring wurden insgesamt sieben Standorte identifiziert, an denen künftig Geschwindigkeitsmessungen möglich sind.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Stefan Seiwald</span>, Bürgermeister von St. Johann in Tirol, betont: „Wir wollen mit den Messungen nicht die Autofahrerinnen und Autofahrer ärgern. Es geht darum, dass Geschwindigkeitsbegrenzungen eingehalten werden – für die Sicherheit aller, die auf unseren Straßen unterwegs sind.“ In St. Johann wurden ebenfalls sieben Standorte für Geschwindigkeitsmessungen identifiziert.</p>
<p>Für den Bürgermeister von Wattens, <span class="regierungsmitglied">Lukas Schmied</span>, steht der Schutz besonders gefährdeter VerkehrsteilnehmerInnen im Mittelpunkt: „Tempo-30-Zonen, Straßen in der Umgebung von Schulen, Kindergärten und Seniorenheimen – wenn in solch sensiblen Bereichen das Tempolimit eingehalten wird, schützen wir vor allem jene, die im Straßenverkehr besonders verletzlich sind.“ In Wattens sollen künftig an acht Standorten Geschwindigkeitsmessungen selbständig durchgeführt werden.</p>
<p>In allen drei Gemeinden kann nun mit der technischen Umsetzung begonnen werden. Die Inbetriebnahme der Messanlagen erfolgt voraussichtlich in den kommenden Monaten.</p>
<h3>Kundl als Vorreiter</h3>
<p>Den Anfang der Übertragungsverordnungen machte die Marktgemeinde Kundl. Im Juni 2026 wurde österreichweit erstmals die Kompetenz zur selbstständigen Geschwindigkeitsüberwachung im Gemeindegebiet übertragen. Nach Erfüllung der rechtlichen Voraussetzungen hat Kundl inzwischen die notwendige Infrastruktur errichtet und diese Woche mit den Messungen begonnen.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Sat, 12 Sep 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Neue gesetzliche Regelungen für E-Mopeds ab 1. Oktober</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/neue-gesetzliche-regelungen-fuer-e-mopeds-ab-1-oktober/</link>
				<description>Landeskampagne widmet sich dem gegenseitigen Respekt im Straßenverkehr </description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e7ed0a63543a0fec82ec6b9339bced060"><span class="regierungsmitglied">Mit Novelle der Straßenverkehrsordnung und des Kraftfahrgesetz benötigen elektrische Mopeds Kennzeichen und Versicherung</span></li><li data-list-item-id="e1c534b3085267db00e56ad4de036eab4"><span class="regierungsmitglied">Für das Lenken von E-Mopeds ist zumindest eine Lenkberechtigung für die Klasse AM („Mopedführerschein“) erforderlich&nbsp;</span></li></ul><p>„Gemeinsam &amp; fair im Straßenverkehr“ – so lautet das Motto der aktuellen Verkehrssicherheitskampagne des Landes Tirol. Sie sensibilisiert für ein gutes Miteinander und erhöhte Rücksichtnahme auf den Tiroler Straßen, auf Radwegen und auf Gehwegstreifen. In den vergangenen Jahren hat die Anzahl elektrisch betriebener Mopeds deutlich zugenommen. Das ist besonders im urbanen Raum spürbar und geht auch mit Konflikten einher, da oftmals auch auf Gehsteigen, Gehwegen, Radwegen oder Zebrastreifen gefahren wird. Mit der letzten StVO-Novelle des Bundes wurde klargestellt, dass E-Mopeds (<a href="https://www.oesterreich.gv.at/de/themen/mobilitaet/kfz/Seite.061800" target="_blank" rel="noreferrer">Fahrzeuge der Klasse L1e-B</a>) nicht als Fahrräder, sondern als Kraftfahrzeuge gelten. Bisher galten E-Mopeds mit einer Nenndauerleistung von höchstens 250 Watt und einer Bauartgeschwindigkeit von höchstens 25 km/h rechtlich als Fahrräder. Ab 1. Oktober 2026 werden E-Mopeds der Klasse L1e-B hingegen als Kraftfahrzeuge eingestuft. Damit sind künftig unter anderem Führerschein, Zulassung, Kennzeichen, Kfz-Haftpflichtversicherung und Sturzhelm erforderlich. Zudem wird die Alkoholgrenze von bisher 0,8 Promille auf 0,5 Promille reduziert. Weiters dürfen Radwege mit diesen Fahrzeugen nicht mehr wie mit Fahrrädern benützt werden.</p>
<p>Somit unterliegen diese künftig den in der Straßenverkehrsordnung und im Kraftfahrgesetz festgeschriebenen Regeln. In Kraft treten die im Frühling präsentierten Neuerungen nun am 1. Oktober 2026. Ab dann werden diese neuen Regelungen auch von der Tiroler Polizei entsprechend streng kontrolliert. „Als Mobilitäts- und Klimaschutzlandesrat freut es mich sehr, dass mehr und mehr kraftstoffbetriebene Mopeds durch elektrische ersetzt werden. Dieser Trend machte nun aber auch die rechtliche Novellierung notwendig. Dass es für die steigende Anzahl an E-Mopeds klare Regeln gibt ist wichtig, um Unfälle zu verhindern und Konflikte zu vermeiden. Für all jene, die bisher ohne Führerschein und Kennzeichen unterwegs waren: „Noch ist Zeit, um die entsprechenden Vorkehrungen zu treffen“, so Landesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Führerschein, Sturzhelm, Kennzeichen und Versicherung</span></p>
<p>Ab 1. Oktober 2026 müssen E-Mopeds somit versichert und zum Verkehr zugelassen werden und erhalten ein Moped-Kennzeichen mit grüner Schrift. Zudem ist für das Lenken solcher Fahrzeuge zumindest ein „Mopedführerschein“ (Klasse AM) notwendig. Auch der Besitz anderer Führerscheinklassen (A, B) berechtigen zum Lenken eines solchen Mopeds. Das Fahren ist damit ab 15 Jahren möglich, die Verwendung eines Sturzhelms ist vorgeschrieben. Die Polizei ist wichtiger Partner der Verkehrssicherheitskampagne des Landes Tirol. <span class="regierungsmitglied">Enrico Leitgeb</span>, Leiter der Landesverkehrsabteilung der Polizei Tirol, betont: „Ein großes Thema ist neben dem oft fehlenden Helm auch, dass viele E-Mopeds auf Geh- oder Radwegen unterwegs sind. Wir werden ab 1. Oktober 2026 – neben den neuen Regeln für E-Scooter – auch die aktuellen Vorschriften für E-Mopeds schwerpunktmäßig überwachen. Die verstärkten Kontrollen der Polizei sind ein wichtiger Schritt, um Unfälle möglichst zu vermeiden und die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Dabei ist klar: Ein Moped gehört – wie jedes andere Kraftfahrzeug auch – auf die Straße.“&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen zur Landeskampagne sowie zu den gesetzlichen Regeln für E-Mopeds, E-Scooter und E-Bikes: <a href="https://www.tirol.gv.at/verkehr/verkehrs-und-seilbahnrecht/verkehrssicherheit/gemeinsam-fair-im-strassenverkehr/" target="_blank">www.tirol.gv.at/obacht</a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Tue, 08 Sep 2026 13:16:52 +0200</pubDate>
				
				<title>Tirol will mehr Unabhängigkeit: Landesregierung arbeitet an Energieautonomie 2050</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tirol-will-mehr-unabhaengigkeit-landesregierung-arbeitet-an-energieautonomie-2050/</link>
				<description>Tirol ist voller Energie: Herbstklausur der Tiroler Landesregierung in Lienz </description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ea4abc08b027206cf10f808052afb90b3"><span class="regierungsmitglied">Energie-Zielszenario aktualisiert:&nbsp;Erneuerbare Energieerzeugung bis 2050 um 50 Prozent ausbauen und Endenergiebedarf um 30 Prozent senken&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e6acc9e60030fec76f9a962119f783243"><span class="regierungsmitglied">Landesregierung zieht Bilanz und beschließt neue Maßnahmen – von Speicherförderung und Wärmewende bis zur Dekarbonisierung der Öffis</span></li><li data-list-item-id="e0ff53b253d700bba4bffae9fa5dfdfe9"><span class="regierungsmitglied">Wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“: Einfachere und schnellere Verfahren zur Genehmigung von Energiespeicher</span></li></ul><p>Die Herbstklausur der Tiroler Landesregierung in Osttirol stand im Zeichen der Energiewende: Tirol hält am Ziel fest, die Unabhängigkeit voranzutreiben und bis 2050 energieautonom zu sein. Bereits heute versorgt sich Tirol an 220 von 365 Tagen im Jahr vollständig mit heimischer, erneuerbarer Energie. Damit liegt Tirol deutlich über dem Österreich- und EU-Schnitt. Die Landesregierung will noch weitergehen und bis 2050 weitere Schritte setzen, um das Ziel „TIROL 2050 energieautonom“ zu erreichen und den Import von ausländischen fossilen Brennstoffen zu beenden. Auf Basis eines aktualisierten Energie-Zielszenarios Tirol 2050 forciert die Tiroler Landesregierung den Ausbau von Speicherkapazitäten, die Wärmewende sowie den Umstieg auf saubere Antriebe bei den öffentlichen Verkehrsmitteln und die Nachhaltigkeit in der Landesverwaltung. LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>, LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>, LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> und LR&nbsp;<span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> präsentierten heute, Dienstag, im Rathaus in Lienz die beschlossenen Maßnahmen.&nbsp;</p>
<p>„Tirol hat das Potenzial, sich selbst mit sicherer, sauberer und erneuerbarer Energie zu versorgen. Wir müssen uns in der Energiefrage unabhängig machen. In den vergangenen Jahren ist deutlich geworden, wie schnell sich internationale Krisen auf unsere Energieversorgung und die Preise in Österreich auswirken. Die fossilen Energieträger sind die wahren Preistreiber und die Öl-Scheichs und Gas-Oligarchen die Krisen-Profiteure. Unser Ziel ist deshalb klar: Tirol soll bis 2050 energieautonom werden. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Energiewende über Wohlstand, Standort, Lebenserhaltungskosten, Wettbewerbsfähigkeit und über Arbeitsplätze entscheidet“, betont LH Mattle.&nbsp;</p>
<p>60 Prozent des Tiroler Endenergiebedarfs werden bereits heute aus erneuerbaren Energieressourcen gedeckt – insbesondere aus Wasserkraft und Biomasse. „Jede Kilowattstunde, die wir einsparen oder in Tirol erneuerbar erzeugen, macht uns unabhängiger. Die Energiewende ist deshalb nicht nur eine Frage des Klimaschutzes, sondern auch der Versorgungssicherheit und der sozialen und wirtschaftlichen Unabhängigkeit“, erklärt LHStv Wohlgemuth. Das Land geht selbst voran: „Wir können von den Tirolerinnen und Tirolern nicht verlangen, ihren Energiebedarf zu reduzieren und auf erneuerbare Energie umzusteigen, wenn wir selbst nicht mit gutem Beispiel vorangehen. Deshalb machen wir auch die Landesverwaltung Schritt für Schritt klimafitter – mit Photovoltaik auf Landesgebäuden, energieeffizienten Gebäuden und einem zunehmend elektrifizierten Fuhrpark.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">50 Prozent mehr erneuerbare Energie, 30 Prozent weniger Endenergiebedarf</span></p>
<p>Bereits 2014 fasste die Tiroler Landesregierung den Beschluss, bis 2050 den Energiebedarf im Land bilanziell aus heimischen, erneuerbaren Energiequellen zu decken. „In rund 20 Jahren haben wir den Anteil der Erneuerbaren von 37 auf über 60 Prozent gesteigert. Die Stromerzeugung aus PV hat sich in diesem Zeitraum mehr als verzwölffacht, bei den Wärmepumpen verzeichnet Tirol das stärkste Wachstum aller Bundesländer. Auch beim Ausbau der Wasserkraft – dem Rückgrat der heimischen Energieversorgung – wurden Erfolge erzielt, ein gutes Stück des Weges liegt aber noch vor uns“, zieht Energiereferent LHStv Geisler Zwischenbilanz. Man dürfe sich auf den Erfolgen nicht ausruhen: „‚TIROL 2050 energieautonom‘ ist kein Schlagwort, sondern ein konkreter Auftrag. Wir müssen die erneuerbare Energie bis 2050 um 50 Prozent ausbauen und gleichzeitig unseren Endenergiebedarf im Vergleich zu 2024 um 30 Prozent senken. Ein ambitioniertes Ziel, das wir meistern, wenn wir alle zusammenarbeiten.&nbsp;Die Maßnahmen, die wir jetzt vielleicht auch gegen Widerstand setzen, schaffen ein Tirol, das auch in Zukunft lebenswert und unabhängig ist.“&nbsp;</p>
<p>Die fachliche Grundlage für die weitere Entwicklung bildet das Energie-Zielszenario Tirol 2050. Aufgrund der technologischen, wirtschaftlichen und energiewirtschaftlichen Veränderungen wird dieses regelmäßig von der Energieagentur Tirol evaluiert und aktualisiert. Die aktuelle Überarbeitung zeigt: Die Energieautonomie in Tirol ist bis 2050 möglich. Dafür muss insbesondere der Endenergiebedarf in den Bereichen Gebäude, Mobilität und Produktion deutlich reduziert werden. Gleichzeitig müssen die heimischen erneuerbaren Energieträger konsequent ausgebaut sowie Stromnetze und Speicherkapazitäten weiterentwickelt werden. Notwendig ist etwa der Ausbau der Wasserkraft um rund 25 Prozent, die auch künftig das Rückgrat der Stromversorgung bilden wird, aber auch mehr Energiegewinnung aus Umweltwärme, Photovoltaik, Biogas oder Wind.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Mehr Stromspeicher: Förderung von netzdienlichen Stromspeichern wird ausgebaut</span></p>
<p>Mit dem Ausbau der erneuerbaren Energie steigt die Bedeutung von Speichermöglichkeiten. Denn Strom aus Sonne steht beispielsweise nicht immer genau dann zur Verfügung, wenn er gebraucht wird.&nbsp;Insbesondere Stauseen sind eine sinnvolle Speichertechnologie im großen Maßstab und können das Stromnetz wesentlich entlasten und stabilisieren.&nbsp;</p>
<p>„Bei der Energiewende starten wir in das nächste Kapitel. Da wir viel erneuerbare Energie erzeugen, wollen wir auch die notwendigen Speichermöglichkeiten schaffen. Unsere Speicherkraftwerke brauchen keine kritischen Rohstoffe, die importiert werden müssen und können von Tirol aus mit der Wasserkraft Zeiten ausgleichen, in denen Photovoltaik und Windkraft schwächeln“, erklärt LH Mattle, dass der Ausbau von Pumpspeicherkraftwerken vorangetrieben und Genehmigungsverfahren für Speicheranlagen erleichtert werden müssen: „Tirol entwickelt die bestehende Stromspeicher-Förderung 2027 weiter, um den Ausbau von Speicherkapazitäten voranzutreiben.“&nbsp;</p>
<p>Konkret wird die Förderung von netzdienlichen Stromspeichersystemen, die etwa Privathaushalte für Batteriespeicher beantragen können, im kommenden Jahr in Abstimmung mit Fördermöglichkeiten des Bundes weiterentwickelt. Künftig soll die Förderung nicht mehr ausschließlich auf die Nachrüstung von Speichersystemen ausgelegt werden. Für die laufende Förderung ist die Nachfrage derart groß, dass die Mittel aus dem Budget 2026 fast vollständig ausgeschöpft sind. „Um einen Förderstopp zu verhindern, stocken wir das Budget für die bestehende Stromspeicher-Förderung auf. Damit stellen wir die Mittel für das Jahr 2026 sicher“, so LH Mattle.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Nachhaltig und effizient heizen</span></p>
<p>Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Gebäudesektor, auf den 45 Prozent des gesamten Endenergiebedarfs entfallen. Dämmung, effiziente Heizsysteme und der Umstieg auf erneuerbare Wärme werden weiter forciert. „Bei der Wärmewende gilt: Raus aus Öl und Gas und hinein in effiziente, erneuerbare Wärme“, sagt LHStv Geisler. Um die Wärmeversorgung vor allem auch in den Ballungs- und Tourismusgebieten auf erneuerbare Energieträger umzustellen, sollen Nah- und Fernwärmenetze weiter ausgebaut werden. Ein wirksamer Hebel zur Senkung des Endenergiebedarfs sind die Dämmung von Bestandsgebäuden und energieeffiziente Neubauten.</p>
<p>Mit der Mitmach-Aktion „Mission Keller-Check“ erhalten Haushalte in der Heizsaison 2026/27 kostenlose Dämmsets und Unterstützung bei der Dämmung von Heizungsrohren. „Energieeffizienz beginnt bei uns zu Hause. Mit der ‚Mission Keller-Check‘ wollen wir zeigen, dass schon kleine Maßnahmen Energie sparen, Kosten senken und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten können“, so LHStv Geisler. Umgesetzt wird die Aktion von der Energieagentur Tirol.</p>
<p>Auch die Wohnbauförderung wird bis 2027 weiterentwickelt. Geplant sind unter anderem einfachere Förderbestimmungen, eine zielgerichtete Weiterentwicklung der Zuschüsse sowie die Möglichkeit, umfassende Sanierungen schrittweise umzusetzen. Zusätzlich sollen Rückbaukonzepte und damit das Recycling von Baustoffen stärker berücksichtigt werden. „Mit der Wohnbauförderung haben wir in Tirol ein Erfolgsmodell für mehr leistbares Wohnen. Gleichzeitig ist sie ein wichtiger Hebel für die Energiewende. Diesen Hebel wollen wir künftig noch stärker nutzen“, kündigt LHStv Wohlgemuth an.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Vollständige Dekarbonisierung: Öffis bis 2040 emissionsfrei</span></p>
<p>Im Verkehrsbereich setzt Tirol auf einen weiteren Ausbau des öffentlichen Verkehrs und die Umstellung auf saubere Antriebe. „Über 198.000 Tirolerinnen und Tiroler mit einer VVT-Jahreskarte leisten bereits heute einen wichtigen Beitrag zur Energiewende. Unser Ziel ist deshalb: ein attraktives Öffi-Angebot und gleichzeitig eine emissionsfreie und vollständig elektrische Busflotte“, erklärt Mobilitätslandesrat Zumtobel. Ziel ist, die VVT-Flotte bis 2040 vollständig auf emissionsfreie und elektrische Antriebe umzustellen. In einem ersten Schritt werden bis Dezember 2030 mindestens 65 Prozent der ausgeschriebenen und beschafften Busse – vor allem die Stadt- und Ortsbusse – mit emissionsfreiem Antrieb ausgestattet sein.&nbsp;</p>
<p>Die Energieautonomie 2050 ist ein wesentlicher Eckpfeiler der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie. Mit dem zweiten Maßnahmenprogramm werden derzeit 164 konkrete Umsetzungsinitiativen bis Ende 2027 konsequent vorangetrieben. Dafür hat Tirol in den vergangenen Jahren ein starkes Netzwerk auf regionaler und lokaler Ebene etabliert. „Diese starken regionalen Partnerschaften sind ein wesentlicher Hebel für die Energiewende. Sie bringen die Ziele der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie direkt vor Ort zur Umsetzung und ermöglichen es, gemeinsam mit Gemeinden, Regionen, Bildungseinrichtungen und Betrieben konkrete Projekte für mehr Energieeffizienz, erneuerbare Energien und Klimaschutz voranzubringen“, so LR Zumtobel.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<h3>Factbox: Die Maßnahmen im Detail</h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Eckpunkte Aktualisierung des Zielszenarios Tirol 2050</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e90f7525dc4e9ded9e262d1abae3e875d">Energieautonomie Tirols bis 2050 ist erreichbar.&nbsp;</li><li data-list-item-id="e9c43ef943ce30168c32c3b4285be0a90">Ausbau der heimischen erneuerbaren Energieerzeugung (+50 Prozent) und Reduktion des Endenergiebedarfs (-30 Prozent) im Vergleich zu 2024 notwendig.&nbsp;</li><li data-list-item-id="e493102039b0797e382d6086d261f7cd1">Detailbericht bis Ende 2026.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Ausbau der Speicherkapazitäten</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0e4f5c2d38f09667b8b662281b312c87">Aufstockung der Mittel für die Speicherförderung 2026.</li><li data-list-item-id="e65026d7c57eb0f4c7d5422ee91db440a">Weiterentwicklung der Speicherförderung ab 2027.</li><li data-list-item-id="efb4b1f0f6fd11d01e48c4f2b6ac4ce63">Ausbau von Pumpspeicherkraftwerken.</li><li data-list-item-id="e734c5b00254c5f1b65e5265aaae8bc76">Weiterentwicklung des Verfahrenshandbuchs für Großbatteriespeicher.</li><li data-list-item-id="eba428061976ff81df359ce70a338c080">Musterablauf für Großspeicherbatterien.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Wärmewende forcieren</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb5987d20bff6517a051fc0797d30a0a6">Ausbau von Nah- und Fernwärme mit Schwerpunkt Inntal und Tourismusgebiete.</li><li data-list-item-id="e1067f3b02a4b67fe1c1b9e9a907694ae">Weiterentwicklung des Wärmenetzkatasters auf TIRIS.</li><li data-list-item-id="e3c481d26916b9525e213dcdad7c097a2">„Mission Keller-Check“ zur Dämmung von Heizungsrohren für Tiroler Haushalte.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Nachhaltigkeit in der Wohnbauförderung stärken</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e16b06b22eea07d8009276907d6bf7869">Vereinfachung der Förderbestimmungen.</li><li data-list-item-id="e0444867c038982fa1e77c4cde1fecbc1">Weiterentwicklung der Zuschüsse für energieeffizientes und umweltfreundliches Bauen.</li><li data-list-item-id="eb1959a04fbb06f52c6730e5ac061b303">Förderung von Rückbaukonzepten und Baustoffrecycling.</li><li data-list-item-id="ecd8129f93a137695e8f40811689b2ade">Förderung schrittweiser Sanierungen.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Dekarbonisierung des öffentlichen Verkehrs</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e09c82791bef5963f5c49206de7fcea11">Umsetzung der VVT-Strategie „Zukunftsbild Tirol – klimaneutrale Öffis 2040“.</li><li data-list-item-id="e824908ff3a1eae71cbc0d22a7e403769">Schrittweise Umstellung des Busverkehrs auf emissionsfreie Antriebe.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Tiroler Energiefonds für Gemeinden weiterentwickeln</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ec465510e854699e274d8d6ab1d64f546">Erweiterung der Richtlinien.</li><li data-list-item-id="e041500320e94d7f960b803a236c66b4f">Neue Förderung für Batteriespeicher.</li><li data-list-item-id="e46394163f37433552bf5d0be83a735ba">Thermische Sanierungen künftig stärker über einmalige Zuschüsse unterstützen.</li><li data-list-item-id="e84b7460555b04c7b8342bcc446fd8d30">Erweiterung der Förderung für Energiebeauftragte.</li><li data-list-item-id="e94fddb447814bec1147691050b734a46">Höhere Förderung für Energiebuchhaltung und Energiemonitoring.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Gesetzliche Rahmenbedingungen schaffen</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0e6513f6d8760e21366b5e37ea2fcdd9">Überprüfung und Anpassung relevanter landesgesetzlicher Vorgaben.</li><li data-list-item-id="efa8334a761c4c7ae60a626e3bb13697a">Vereinfachung und Beschleunigung von Verfahren.</li><li data-list-item-id="e5d8839b4ab46153ad0748583002a3429">Reduktion von Bewilligungspflichten, wo fachlich und rechtlich vertretbar.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Landesverwaltung als Vorbild</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e90e7e3732bc74328b45d8a1f6b185749">Mehr Photovoltaik auf Landesgebäuden.&nbsp;</li><li data-list-item-id="ecd5f8f81ef1bc77705f432d145147c8b">Energieeffiziente Sanierung und klimafreundliche Gebäudetechnik.</li><li data-list-item-id="e3f7414e9b2155b2da72b21663b67852b">Weitere Elektrifizierung des Landesfuhrparks.</li><li data-list-item-id="e795a46fe0bebc37c2a90adb6e433db65">Mehr erneuerbare Energie und Energieeffizienz bei landesnahen Unternehmen.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie als gemeinsamer Rahmen</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e91209e069c0c2d1fbf4fb3d50d941a2d">Konsequente Umsetzung der 164 Maßnahmen des zweiten Maßnahmenprogramms mit besonderem Fokus auf Energie.</li></ul><p></p><hr>

<h3>Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung</h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Einfachere und schnellere Verfahren zur Genehmigung von Energiespeichern – wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“: </span>Die neu vorgestellten Maßnahmen für „TIROL 2050 energieautonom“ sehen im Sinne des Tirol Konvents, dem Weiterentwicklungsprozess der Landesverwaltung, auch Schritte zur Vereinfachung und Entbürokratisierung von Verfahren im Energiesektor vor. Teil dessen ist die Überprüfung und gegebenenfalls Anpassung aller relevanten landesgesetzlichen Vorgaben. Ziel ist vor allem die Vereinfachung und Beschleunigung von Verfahren. Dort, wo fachlich und rechtlich vertretbar, sollen zudem Bewilligungspflichten reduziert werden. Vereinfachung gibt es insbesondere im Bereich der Energiespeicher: Das bereits existierende&nbsp;Verfahrenshandbuch für Batteriespeicheranlagen soll überarbeitet und weiterentwickelt werden, damit Verfahren einfacher und schneller abgeschlossen werden können. Interessierte erfahren außerdem, welche Schritte bei einem Verfahren zur Errichtung einer Batteriespeicheranlage zu berücksichtigen sind. Zugleich soll ein Musterablauf für die Genehmigung von Batteriespeicheranlagen/Großspeicherbatterien durchgeführt werden. Dabei sollen rechtliche Grundsatzfragen geklärt und so weitere Verfahren in dieser Rechtsmaterie schneller umgesetzt werden können.&nbsp;„Wir wollen fördern, was die Energiewende voranbringt, und gleichzeitig Hürden abbauen. Wer in erneuerbare Energie und Energieeffizienz investiert, soll in Tirol möglichst rasch ins Tun kommen. Daher setzen wir auch hier voll auf den Tirol Konvent, bauen Bürokratie ab und vereinfachen Verfahren“, betont LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sonderförderungsprogramm Landeck:</span> Mit den Sonderförderungsprogrammen wird die wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Region unterstützt. So auch der Bezirk Landeck. Auf Antrag von LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> werden einmal mehr gezielt konkrete Projekte in der Region gefördert: 16 Vorhaben profitieren von Förderungen in Höhe von insgesamt über 367.000 Euro. „Mit der aktuellen Unterstützung wird – auch ganz im Sinne der heutigen Regierungsklausur – beispielsweise die Nutzung erneuerbarer Energien gestärkt, indem Anschaffungen für Großbatteriespeicher von Unternehmen unterstützt werden. Weitere Felder zielen auf die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von touristischen Einrichtungen, die Attraktivierung des öffentlichen Personennahverkehrs oder auch Forschungsprojekte, von denen die Region nachhaltig profitieren soll. Laufend werden im Zuge der Sonderförderungsprogramme qualitätsverbessernde Vorhaben gefördert. Wir unterstützen damit die regionale Wirtschaftskraft als Ganzes und ermöglichen vielfach erst mithilfe dieser Förderprogramme die Realisierung von Projekten“, ist LH Mattle überzeugt.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Digitale Mobilitätsangebote für alle zugänglich machen:&nbsp;</span>Die Tiroler Landesregierung beschloss auf Antrag von Mobilitätslandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel&nbsp;</span>eine Förderung in der Höhe von rund 80.000 Euro für das Projekt „IncluDiMi“ (Inclusive Digital Mobility fostering social cohesion in the Alpine Space) für das Regionsmanagement Osttirol (RMO). Das RMO ist Lead-Partner des Projekts mit insgesamt 11 Projektpartnern im Alpenraum und einer Laufzeit von drei Jahren. „IncluDiMi" wird dabei im Rahmen eines EU-Förderprogramms durchgeführt.&nbsp;Ziel des Projekts ist es, digitale Mobilitätsangebote (beispielsweise Fahrplan- und Ticketapps sowie -Websites) für nicht-digitale NutzerInnengruppen zugänglicher zu machen. Dabei sollen technologische Barrieren abgebaut und soziale Kompetenzen gestärkt werden. In neun alpinen Regionen werden dazu konkrete Lösungen erprobt: vom Ausprobieren digitaler Mobilitätsangebote, über Schulungsformate bis hin zur Ausbildung von Ansprechpersonen in Gemeinden. Ergänzt werden diese Formate durch technische Lösungen wie vereinfachte Buchungssysteme und alternative Zugangswege zu digitalen Mobilitätsdiensten neben klassischen Smartphone-Apps. Als Folge des Projekts sollen die Erkenntnisse und Erfahrungen zur tirolweiten Verbesserung des Zugangs zu digitalen Mobilitätsangeboten herangezogen werden. „Der Zugang zu Mobilität und damit der Abbau von Hürden ist ein zentrales Anliegen unserer Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie. Digitale Angebote dürfen niemanden vom öffentlichen Verkehr ausschließen. Mit ‚IncluDiMi‘ setzen wir genau hier an – ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen und sozial benachteiligte Gruppen erhalten so den gleichen einfachen Zugang zum öffentlichen Verkehr in Tirol wie alle anderen auch“, so LR Zumtobel.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Energie</category>
				
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				<pubDate>Fri, 04 Sep 2026 09:07:30 +0200</pubDate>
				
				<title>Grenzüberschreitender Naturschutz für besondere Arten in Tirol und Bayern</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/grenzueberschreitender-naturschutz-fuer-besondere-arten-in-tirol-und-bayern/</link>
				<description>INTERREG-Projekt zum Schutz der seltenen Vogelart Zitronenzeisig sowie der Waldbirkenmaus und Bayerischen Kurzohrmaus</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e2d1d22643cd5622c53acbbf83f0f616d"><span class="regierungsmitglied">Land Tirol beteiligt sich mit Fachexpertise und finanzieller Unterstützung am grenzüberschreitenden Forschungs- und Schutzprojekt</span></li></ul><p>Lichte Bergwaldbereiche, alpines Offenland sowie Almlandschaften sind der weltweite Lebensraum von Zitronenzeisig, Waldbirkenmaus und Bayerischer Kurzohrmaus. Die noch vorhandenen intakten Lebensräume werden nun im Rahmen eines grenzüberschreitenden INTERREG-Projekts untersucht und sollen aufgewertet und langfristig gesichert werden. Das Projekt wurde von Land Tirol, Alpenzoo Innsbruck, dem Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern (LBV) sowie der Regierung von Schwaben gemeinsam ins Leben gerufen. Gestern fand eine erste Arbeitssitzung der beteiligten FachexpertInnen in Garmisch-Partenkirchen statt.</p>
<p>„Unsere traditionelle Alm- und Kulturlandschaft beherbergt Tierarten, die fast ausschließlich im Alpenraum vorkommen – wir tragen hier für ein einzigartiges Naturerbe eine globale Verantwortung. Spezialisierte Arten wie der Zitronenzeisig oder seltene Kleinsäuger sind sensible Gradmesser für intakte Hochlagen: Geht ihr Bestand zurück, zeigt es uns, dass Lebensräume und ökologische Kreisläufe unter Druck geraten und sich negativ entwickeln“, so Tirols Naturschutzlandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>. „Mit diesem grenzüberschreitenden Projekt lernen wir noch mehr über diese ganz besonderen Tierarten, können mit den Erkenntnissen das sensible Zusammenspiel der vielfältigen Arten schützen und schaffen zugleich die Grundlage für zukunftsfähige, naturnahe Almlebensräume. Dass wir bei dem Projekt mit Bayern so eng zusammenarbeiten, freut mich ganz besonders.“</p>
<p>Das INTERREG-Projekt in Höhe von rund 820.000 Euro wird zu 75 Prozent aus EU-Mitteln kofinanziert, der Eigenanteil von 25 Prozent wird von den Projektpartnern gemeinschaftlich getragen.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Zitronenzeisig – seltene Finkenart unter Druck</span></p>
<p>Das Land Tirol ist mit dem Vogelexperten Florian Lehne von der Abteilung Umweltschutz im Projekt vertreten, der zum gefährdeten Zitronenzeisig erklärt: „Sowohl in Bayern als auch in Tirol verzeichnen wir einen Rückgang des Zitronenzeisigs. Warum das so ist, möchten wir im Projekt herausfinden. Auf Basis dieser grenzübergreifenden Daten können wir gezielte Schutzmaßnahmen wie die Wiederherstellung nahrungsreicher Offenlandstrukturen und Trittsteinbiotope direkt vor Ort umsetzen.“&nbsp;</p>
<p>Aufbauend auf dem bereits abgeschlossenen Forschungsprojekt zur Bayerischen Kurzohrmaus, an dem der Innsbrucker Alpenzoo maßgeblich beteiligt war, werden nun Schutzmaßnahmen für die Kurzohrmaus und auch die Waldbirkenmaus ausgearbeitet. Von den strukturellen Verbesserungen profitiert die gesamte alpine Tierwelt – von Raufußhühnern bis hin zu zahlreichen weiteren Kleinsäuger- und Insektenarten.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Traditionelle Berglandwirtschaft als Schlüssel zum Artenschutz</span></p>
<p>Eine zentrale Rolle für das Projekt spielt die extensive traditionelle Bewirtschaftung von Almen und Alpen. Sie hält Flächen offen und schafft strukturreiche Übergänge zwischen Wiesen, Weiden und Wald – Lebensräume, in denen viele seltene Arten vorkommen. Gemeinsam mit GrundeigentümerInnen und BewirtschafterInnen soll geklärt werden, welche Maßnahmen bereits geplant sind, wo Handlungsbedarf besteht und welche Unterstützung gewünscht wird. Dabei geht es auch um Herausforderungen durch Klimawandel und veränderte Nutzungsbedingungen. So gewinnt die Wasserversorgung angesichts zunehmender Trockenheit an Bedeutung. Gleichzeitig verbuschen und verwalden offene Flächen zunehmend. Über das Projekt können geeignete Maßnahmen unterstützt und mit bereits laufenden Aktivitäten abgestimmt werden. „In Tirol setzen bereits viele Naturparke das Projekt Naturschutzplan auf der Alm um – darauf kann mit einem gezielten Blick auf seltene Vogelarten und besondere Kleinsäuger weiter aufgebaut werden“, ist LR Zumtobel überzeugt, der betont: „Für Tierarten sind Landesgrenzen irrelevant – genau so müssen wir auch beim Schutz der Artenvielfalt im Alpenraum grenzüberschreitend denken, zusammenarbeiten und voneinander lernen.“</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Naturschutz</category>
				
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				<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 09:17:23 +0200</pubDate>
				
				<title>Tirol Kliniken gewinnen VCÖ-Mobilitätspreis Tirol 2026</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tirol-kliniken-gewinnen-vcoe-mobilitaetspreis-tirol-2026/</link>
				<description>Bahnhof Fritzens-Wattens und Bozner Platz ebenso ausgezeichnet</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eca611f4ca972d735e6b26f4c98524e62"><span class="regierungsmitglied">Tirol Kliniken forcieren nachhaltige Mobilität für rund 9.000 MitarbeiterInnen&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e5c37e1a0bdca2c46f2125ff4d81ca3d3"><span class="regierungsmitglied">Neugestalteter Bozner Platz und Bahnhof Fritzens-Wattens als vorbildliche Projekte ausgezeichnet</span></li><li data-list-item-id="e0f225a9eaff87b00fd9eedd16e38f67b"><span class="regierungsmitglied">Feierliche Preisverleihung im Innsbrucker Landhaus</span></li></ul><p>Heute, Mittwoch, wurde der VCÖ-Mobilitätspreis Tirol 2026 im Innsbrucker Landhaus verliehen. Unter dem Motto „nachhaltig.effizient.innovativ“ konnten bis Mai Projekte eingereicht werden. Die Fachjury kürte das Mobilitätsmanagement der Tirol Kliniken zum Sieger. Ebenfalls ausgezeichnet wurden die Stadt Innsbruck für die Neugestaltung des Bozner Platzes sowie OSTERTAG ARCHITECTS für die Gestaltung der neuen Mobilitätsdrehscheibe Bahnhof Fritzens-Wattens.</p>
<p>Mobilitätslanderat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> betonte bei der Preisverleihung: „Verkehr reduzieren, umweltfreundliche Mobilitätsformen forcieren und das nachhaltige Mobilitätsangebot verbessern sind wesentliche Aufgaben, die wir nicht nur in Politik und Verwaltung verfolgen. Der VCÖ-Mobilitätspreis zeigt jedes Jahr auf, dass auch in vielen anderen Bereichen daran gearbeitet wird, die Mobilitätswende voranzutreiben. Es freut mich, dass wir heuer wieder drei sehr unterschiedliche Tiroler Projekte auszeichnen können, die die vielen Facetten der Mobilitätszukunft widerspiegeln.“&nbsp;</p>
<p>„Wenn wir die Effizienz im Verkehrssystem erhöhen, dann reduzieren wir die Staus auf den Straßen, den Spritverbrauch und damit die Spritkosten und verbessern die Luftqualität und die Umweltbilanz der Mobilität. Mit innovativen Ansätzen können wir das erreichen und die Mobilität der Bevölkerung nachhaltig verbessern, wie auch die drei Projekte zeigen, die wir heute beim VCÖ-Mobilitätspreis Tirol auszeichnen“, stellt VCÖ-Experte <span class="regierungsmitglied">Michael Schwendinger </span>zum diesjährigen Motto des VCÖ-Mobilitätspreises fest. Der VCÖ-Mobilitätspreis Tirol wird vom VCÖ in Kooperation mit dem Land Tirol und den ÖBB durchgeführt.</p>
<p>„Tirol zeigt sehr deutlich, warum Mobilität mehr ist als der Weg von A nach B. Entscheidend ist, dass Bahn, Bus, Rad und Fußwege sinnvoll verknüpft funktionieren. Der VCÖ-Mobilitätspreis macht sichtbar, wie viele kreative Lösungen es gibt – und genau diese Beispiele bringen die Mobilitätswende voran“, so <span class="regierungsmitglied">Michael Mangeng</span>, ÖBB-Infrastruktur AG.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tirol Kliniken: Jobticket, Carsharing und Förderung des Radverkehrs</span></p>
<p>Die Tirol Kliniken haben für ihre 9.000 Beschäftigten in Innsbruck, Hall, Hochzirl und Natters ein Bündel an Maßnahmen umgesetzt, damit die MitarbeiterInnen effizienter und umweltverträglicher zur Arbeit kommen und ein Beitrag zur Gesundheitsförderung geleistet wird. Als Anreiz, vom Auto auf den öffentlichen Verkehr umzusteigen, wird ein Jobticket zur Verfügung gestellt. Bereits rund 5.700 MitarbeiterInnen nutzen das Angebot, das nicht nur auf den Arbeitsweg positiv wirkt, sondern auch auf die Freizeitwege. Fast 1.800 Beschäftigte nutzen das Stadtrad Innsbruck. Auch die Möglichkeit, ein steuerbegünstigtes Jobrad zu leasen, wird von vielen genutzt. Zusätzliche Radabstellanlagen an den Klinikstandorten wurden errichtet und sind gut ausgelastet. Die Radverbindung zum Landeskrankenhaus Innsbruck wurde in Kooperation mit der Stadt Innsbruck verbessert. Auch das Corporate Carsharing wurde ausgeweitet und durch die Digitalisierung des Buchungsprozesses können Dienstfahrzeuge auch am Wochenende einfach genutzt werden. Bereits im Jahr 2016 wurde damit begonnen, die Dienstwagenflotte sukzessive zu elektrifizieren und für private Fahrzeuge von MitarbeiterInnen stehen zahlreiche Ladestationen zur Verfügung.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bahnhof Fritzens-Wattens: multimodale Mobilitätsdrehscheibe und Architektur-Highlight</span></p>
<p>Neben dem Siegerprojekt wurden auch dieses Jahr wieder zwei weitere vorbildliche Projekte beim VCÖ-Mobilitätspreis Tirol ausgezeichnet. Der neue Bahnhof Fritzens-Wattens besticht durch seine innovative architektonische Gestaltung. Das für das Projekt verantwortliche Architekturbüro OSTERTAG ARCHITECTS erhielt für die Gestaltung des Bahnhofs Fritzens-Wattens beim VCÖ-Mobilitätspreis Tirol die Auszeichnung als vorbildliches Projekt. Der Bahnhof präsentiert sich als multimodale Mobilitätsdrehscheibe, der die verschiedenen Formen der Mobilität optimal miteinander verknüpft und das Konzept der kurzen Wege beherzigt. So liegen zwischen der Fahrradabstellanlage für 160 Fahrräder und dem Bahnsteig nur 200 Meter. Der Busterminal ist am Parkdeck angedockt und die Bahnsteige sind witterungsgeschützt erreichbar. Eine neue Rad- und Fußgängerbrücke macht nicht nur den Bahnhof gut zu Fuß und mit dem Fahrrad erreichbar, sondern verbindet auch verkehrsberuhigt Fritzens und Wattens. Das Prinzip „Design for all“ wurde konsequent umgesetzt, das barrierefreie Gesamtkonzept umfasst vier Aufzüge und ein taktiles Leitsystem.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bozner Platz: Mehr Platz für aktive Mobilität</span></p>
<p>Die Stadt Innsbruck erhält für die Neugestaltung des Bozner Platzes die Auszeichnung als vorbildliches Projekt. Im Fokus steht dabei, dass mehr Platz für aktive Mobilität zu Fuß und mit dem Fahrrad geschaffen wurde, der Verkehr um den Platz reduziert werden konnte und das Schwammstadtprinzip sowie die Begrünung für eine natürliche Kühlung des Platzes sorgen. Der Anteil der unversiegelten Fläche wurde durch die Umgestaltung auf 43 Prozent erhöht – aus dem Bozner Platz wurde ein angenehmer Aufenthaltsort, der von der Bevölkerung sehr gut angenommen wird.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Nachhaltigkeit</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Thu, 27 Aug 2026 13:18:06 +0200</pubDate>
				
				<title>Sicherer Schulstart</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/sicherer-schulstart/</link>
				<description>Verantwortung und Rücksichtnahme aller VerkehrsteilnehmerInnen gefordert </description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e76d6c4ebe9719f1363cc40dc0dbf5a2c"><span class="regierungsmitglied">Schutzwege, Pedibus und Verkehrserziehung: Land Tirol fördert zahlreiche Projekte zur Erhöhung der Verkehrssicherheit am Schulweg</span></li><li data-list-item-id="e451051b6e2bee69455fab07829871c45"><span class="regierungsmitglied">Verkehrssicherheitskampagne des Landes mit zusätzlichem Fokus auf Respekt und Sichtbarkeit im Herbst</span></li><li data-list-item-id="eeaa9d437c53ac5738852a7b2f90f9496"><span class="regierungsmitglied">55 Kinder wurden 2025 in Tirol am Schulweg verletzt, ein Kind getötet</span></li><li data-list-item-id="ed9de7c3b64fca22da3827ca31682c301"><span class="regierungsmitglied">Appell zu erhöhter Rücksichtnahme zum Schulstart und Dank an Ehrenamtliche</span></li></ul><p>Rund 7.900 Kinder starten schon bald mit der 1. Klasse Volksschule und gehen damit zum ersten Mal in die Schule. Für sie – und auch für alle weiteren Kinder in Tirol – beginnt damit die Zeit des täglichen Schulwegs. Gerade für die Jüngsten liegt die Schule oft in unmittelbarer Nähe und ist fußläufig erreichbar. Viele absolvieren ihren Weg auch zu Fuß oder später mit dem Fahrrad, Roller oder E-Scooter. Verkehrslandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> appelliert zum Schulstart an alle VerkehrsteilnehmerInnen: „In der Früh und zur Mittagszeit sind ab 14. September wieder viele Schulkinder unterwegs. Ob im Auto, mit dem Rad oder auch zu Fuß: Besondere Vorsicht, hohe Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme sind wesentlich. Gemeinsam können wir den Schulweg der Kinder in Tirol noch sicherer machen und unsere Verantwortung und Vorbildwirkung wahrnehmen.“ 2025 wurden insgesamt 55 Schulkinder am Schulweg in Tirol verletzt, ein Kind ist verstorben.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">„Obacht!“: Aktuelle Verkehrssicherheitskampagne des Landes sensibilisiert für ein gutes Miteinander auf Tirols Straßen</span></p>
<p>Pünktlich zum Schulstart werden auch weitere Plakate der aktuellen Verkehrssicherheitskampagne des Landes Tirol veröffentlicht: Nach dem Auftakt mit dem Fokus auf E-Scooter und E-Bike im Sommer, liegt nun ein Schwerpunkt auf den Themen „Sichtbarkeit bei Dunkelheit und Dämmerung“ sowie „Respekt im Straßenverkehr“. „Die Kampagne wirbt für einen respektvollen Umgang miteinander, für Aufmerksamkeit und für das Verantwortungsbewusstsein aller – zum Schulbeginn ganz besonders gegenüber den jüngsten Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern“, so LR Zumtobel, der mit den kürzer werdenden Tagen auch das Thema Sichtbarkeit wieder ins Gedächtnis ruft: „Reflektoren an der Kleidung, entsprechende Beleuchtung am Fahrrad oder Scooter und auch das Bewusstsein für die eigene (Un)sichtbarkeit sind oft entscheidend, um Unfälle zu verhindern.“&nbsp;</p>
<p>Informationen zur Kampagne: <a href="http://www.tirol.gv.at/obacht" target="_blank">www.tirol.gv.at/obacht</a></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Land Tirol unterstützt Initiativen zur Schulwegsicherheit und Verkehrserziehung&nbsp;</span></p>
<p>Über das Tiroler Mobilitätsprogramm und den Tiroler Verkehrssicherheitsfonds unterstützt das Land Tirol verschiedenste Initiativen und Projekte, die zur Sicherheit von Kindern und Jugendlichen im Straßenverkehr beitragen. Zum Schulstart gibt es beispielsweise sogenannte Pedibusse – also „zu-Fuß-Busse“ –, die vom Klimabündnis Tirol organisiert werden. Dabei werden Schulkinder in den ersten Schulwochen an definierten Haltestellen im Ortsgebiet von erwachsenen Begleitpersonen abgeholt und der Schulweg wird gemeinsam „trainiert“. Gleichzeitig trägt der Pedibus zur Erhöhung der Verkehrssicherheit im unmittelbaren Schulumfeld bei, da der motorisierte Verkehr der „Elterntaxis“ reduziert wird. Heuer gibt es rund 30 Pedibusse in Tirol.&nbsp;</p>
<p>Im Rahmen der Schutzwegaktion in Tiroler Gemeinden unterstützt das Land Tirol zudem dabei, Schutzwege sicherer zu gestalten. Gemeinden erhalten bis zu 2.500 Euro bzw. maximal 50 Prozent der Kosten für den Neu- oder Umbau von Schutzwegen beziehungsweise für die Installierung einer normgerechten Beleuchtung. Seit 2007 wurden schon mehr als 500 Schutzwege in rund 120 Tiroler Gemeinden infrastrukturell verbessert oder die Beleuchtung adaptiert.</p>
<p>Zudem werden über den Verkehrssicherheitsfonds Initiativen wie das Schulstartpaket des Vereins Sicheres Tirol finanziell unterstützt und das Land Tirol stellt Ausrüstung für die zahlreichen freiwilligen SchülerlotsInnen und SchulwegpolizistInnen im ganzen Land zur Verfügung. Auch ganzjährige Maßnahmen wie Verkehrserziehungseinheiten von Polizei oder Automobilclubs werden unterstützt.&nbsp;</p>
<p>„Auch im Bereich Verkehrssicherheit gibt es viel freiwilliges Engagement. Danke an alle, die sich in ihrer Freizeit für einen sicheren Schulweg einsetzen und ihre wertvolle Zeit ehrenamtlich in den Dienst der Gemeinschaft stellen. Ein Engagement, dass nicht nur im ‚Jahr des Ehrenamts‘, sondern immer unseren größten Respekt und Dankbarkeit verdient. In vielen Gemeinden werden engagierte Schulweglotsinnen und -lotsen gesucht. Wer Interesse hat, kann sich bei der Gemeinde melden“, so LR Zumtobel.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
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				<pubDate>Tue, 25 Aug 2026 09:57:35 +0200</pubDate>
				
				<title>Forschungsprojekt zu Wildbienen im Naturpark Kaunergrat </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/forschungsprojekt-zu-wildbienen-im-naturpark-kaunergrat/</link>
				<description>Summende Sonnenhänge: Erhebung der Wildbienen im Naturschutz- und Natura-2000-Gebiet Fließer Sonnenhänge</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e54f02f46631e07d1feb82f1a999c585b"><span class="regierungsmitglied">Halbzeitbilanz: Bereits 50 Wildbienenarten nachgewiesen</span></li><li data-list-item-id="ef689bee8caebd631fe15e10af9991fb6"><span class="regierungsmitglied">Land Tirol unterstützt Forschung und begleitende Bewusstseinsbildung im Naturpark mit rund 8.000 Euro</span></li></ul><p>Der Naturpark Kaunergrat führt heuer erstmals eine Erhebung der Wildbienen an den Fließer Sonnenhängen (Naturschutz- und Natura 2000-Gebiet) durch. Bereits zur Halbzeit der Erhebung wurden 50 Arten nachgewiesen, darunter einige seltene Spezialisten wie die Rote Schneckenhausbiene. Möglich macht das Projekt eine Förderung des IUCN-Programms „Youth Action on Pollinators" sowie die Unterstützung der Forschung des Naturparks durch das Land Tirol. Interessierte können sich bei einer Ausstellung im Naturparkhaus und bei einem Pub Quiz in Innsbruck selbst ein Bild von der Vielfalt der Tiroler Wildbienen machen. „In Zeiten schwindender Biodiversität und eines spürbaren Rückgangs an Insekten wird eines immer deutlicher: Was wir genau kennen, können wir auch gezielt schützen und unterstützen. Wissenslücken zu schließen ist daher ein zentraler Schritt im Naturschutz. Genau hier setzt das neue Wildbienenprojekt an den besonderen Fließer Sonnenhängen im Naturpark Kaunergrat an“, freut sich Naturschutzlandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>.<br>In Österreich gibt es rund 700 Wildbienenarten, von denen etwa 400 in Tirol vorkommen. Wildbienen sind für die Bestäubung eines großen Teils unserer Nahrungsmittel unabdingbar. Viele Bienenarten sind hochspezialisiert und ihr Überleben ist vom Gleichgewicht in der Natur abhängig.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Die Fließer Sonnenhänge: Ein Hotspot für Biodiversität</span></p>
<p>Der Naturpark Kaunergrat ist bereits als Hotspot für Schmetterlinge bekannt und bietet auch zahlreichen Wildbienenarten einen idealen Lebensraum. Das trocken warme Klima der Fließer Sonnenhänge mit seinen artenreichen Trockenrasen macht sie zu einem besonderen Rückzugsraum für hochspezialisierte Wildbienenarten. „Im Natura 2000 Gebiet kann dank des Projektes heuer erstmals ein systematisches Monitoring der Wildbienen umgesetzt werden“, freut sich Schutzgebietsbetreuerin&nbsp;Elisabeth Falkeis. Nach der Hälfte der Monitoringzeit im aktuellen Projekt wurden bereits 50 verschiedene Wildbienenarten im Gebiet nachgewiesen, darunter viele seltene und hochgradig an den Standort angepasste Arten wie die Rote Schneckenhausbiene, die Schwarze Mörtelbiene oder die Rote Fingerkraut-Sandbiene. Die Rote Schneckenhausbiene stellt besondere Ansprüche an ihren Lebensraum: Sie kommt ausschließlich an Trockenstandorten wie den Fließer Sonnenhängen vor und bevorzugt als Pollenquelle kleinblütige Lippenblütler wie den Aufrechten Ziest oder Schmetterlingsblütler. Ihre Nistweise ist ebenso besonders: Die 7 Millimeter große Biene nistet in leeren Schneckenhäusern, die sie mit einer Art Pflanzenmörtel und kleinen Steinchen verschließt. Idealerweise liegen diese Gehäuse witterungsgeschützt unter Felsvorsprüngen. „Damit die Rote Schneckenhausbiene vorkommen kann, braucht es also gleich mehrere Faktoren im Zusammenspiel: die präferierten Pollenquellen und ausreichend Schneckenhäuser an trockenen Standorten. Dies findet sie nur in einer reich strukturierten Landschaft“, erklärt Projektleiterin&nbsp;Emilie Matthes. Wie stark viele Wildbienenarten unter Druck stehen, zeigen Daten aus Deutschland, wo rund die Hälfte aller Wildbienenarten als gefährdet oder stark rückläufig gelten (eine Rote Liste der Wildbienen Österreichs ist derzeit in Ausarbeitung). „Die Bedeutung von bestäubenden Insekten ist uns oftmals zu wenig bewusst. Dabei hängt so vieles in unserer Natur von ihnen ab. Es ist daher von besonderer Bedeutung, die Lebensräume der Bestäuber intakt zu halten, um den gesamten Kreislauf vom Insekt zur Pflanze bis zum Obst und Gemüse auf unseren Tellern und darüber hinaus aufrechtzuerhalten“, so LR Zumtobel.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ausstellung im Naturpark Kaunergrat und Pub Quiz in Innsbruck:</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ece72f57f9fc52702e7688723e86bb8fa">Ausstellungseröffnung mit Vortrag: 2. Oktober 2026, 16 Uhr, Naturparkhaus Kaunergrat, Fließ</li><li data-list-item-id="eaefcd2d30e4483526145c9a7cf89611f">Ausstellung geöffnet von 2. Oktober bis 31. Oktober 2026, täglich von 10 bis 16 Uhr</li><li data-list-item-id="e39daea72c44c309e95f4849a7dc903be">Pub-Quiz zum Thema Wildbienen: 14. Oktober 2026, 19:00 Uhr, The Galway Bay Irish Pub, Innsbruck.<br>Anmeldung: ab 29.09.2026 auf <a href="http://www.kaunergrat.at" target="_blank" rel="noreferrer">www.kaunergrat.at</a></li></ul><p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Über den Naturpark Kaunergrat</span></p>
<p>Die Naturparkregion Kaunergrat reicht im Norden bis an die Tore der Bezirkshauptstädte Landeck und Imst. In südlicher Richtung erstreckt sie sich bis zum Alpenhauptkamm und umfasst dabei das Pitztal, das Kaunertal und Teile des Inntales. Auf einer Fläche von knapp 59.000 Hektar schließt sie alle Höhenstufen der Alpen mit ein, von den Innauen hinauf bis zu den markanten Dreitausendern der Ötztaler Alpen und der alles überragenden Wildspitze auf 3.768 Metern. Der „Kaunergrat", als Namensgeber des Naturparks, ragt zwischen den beiden tief eingeschnittenen Tälern Pitztal und Kaunertal empor. Hier finden sich bedeutsame Schutzgebiete wie die artenreichen Trockenrasen und Sonnenhänge im Inntal, die Arzler Pitzeklamm, das Riegetal, das Piller Moor der Kaunergrat und das Ruhegebiet Ötztaler Alpen mit seiner einzigartigen Gletscherwelt.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Naturschutz</category>
				
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				<pubDate>Sat, 22 Aug 2026 09:09:40 +0200</pubDate>
				
				<title>„Film ab“ beim EU-Radlkino in Jenbach und Wörgl</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/film-ab-beim-eu-radlkino-in-jenbach-und-woergl-2/</link>
				<description>Eintritt frei – ab 15 Uhr: Rahmenprogramm für Groß und Klein</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e915c6f1777b599d467199649beef3f4e"><span class="regierungsmitglied">Vorgeschmack auf die Europäische Mobilitätswoche: Radlkino-Abende im Zeichen Europas mit Animationsfilm „Flow“</span></li><li data-list-item-id="effac2e7e55b3b3035d0ebb906ea6126d"><span class="regierungsmitglied">Strom für die Filmvorführung wird von BesucherInnen selbst „erradelt“</span></li><li data-list-item-id="e0929c2cb28b50070c25f7b5f5da61f42"><span class="regierungsmitglied">Abende verbinden Information, nachhaltige Mobilität und Kultur&nbsp;</span></li></ul><p>Wie lässt sich Europa auf eine neue, erlebnisorientierte Weise vermitteln? Zum Beispiel mit Bewegung, Begegnung und einem guten Film. Unter dem Motto „Europa bewegt“ lädt Europe Direct Tirol – die Europainformationsstelle des Landes Tirol gemeinsam mit dem Verein Cubic zu zwei kostenlosen EU-Radlkino-Abenden in Jenbach und Wörgl ein. Gezeigt wird der vielfach prämierte Animationsfilm „Flow“. Die Veranstaltungen finden am 3. September 2026 beim Musikpavillon Jenbach und am 4. September 2026 beim Jugendzentrum „s'HangOut“ in Wörgl statt und verbinden Information, nachhaltige Mobilität und Kultur zu einem besonderen Gemeinschaftserlebnis. Der Eintritt für beide Termine ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Radlkino-Abend und Europa mitgestalten</span></p>
<p>Das Radlkino macht nachhaltige Energie unmittelbar erlebbar: Der Strom für die Filmvorführung wird von BesucherInnen erzeugt, die selbst in die Pedale treten. „So wird sichtbar, wie Bewegung, Klimaschutz und gemeinsames Engagement zusammenwirken – Werte, die auch die Europäische Union mit ihrem Einsatz für nachhaltige Mobilität, Klimaschutz und einer zukunftsfähigen Mobilitätswende verfolgt. Solche Projekte machen Lust darauf, Europa aktiv mitzugestalten. Selbiges gilt auch für die zahlreichen Veranstaltungen im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche von 16. bis 22. September. Hier wird die nachhaltige und klimafreundliche Mobilität in vielen Gemeinden vor den Vorhang geholt“, so Klimaschutzlandesrat&nbsp;René Zumtobel.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Kaffee, Kinderschminken und Gespräche ab 15 Uhr</span></p>
<p>Die Veranstaltung findet im Vorfeld der Europäischen Mobilitätswoche statt, die jedes Jahr Gemeinden und BürgerInnen dazu einlädt, klimafreundliche Mobilitätsformen auszuprobieren und öffentliche Räume neu zu denken. Bereits ab 15 Uhr beginnt das Rahmenprogramm mit dem europacafé „Coffee connects, so does Europe“. Aus einer umgebauten Ape Piaggio wird Kaffee serviert und zum Austausch eingeladen. Ergänzt wird das Nachmittagsprogramm durch eine Spiel- bzw. Schminkecke für Kinder sowie Informationen rund um die Angebote von Europe Direct Tirol.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">LUX- und Oscar-prämierter Film ab 20 Uhr&nbsp;</span></p>
<p>Um 20 Uhr startet die Radlkino-Vorführung des vielfach ausgezeichneten Animationsfilms „Flow“. Der lettische Film wurde international mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet – darunter der LUX-Filmpreis und der Oscar als bester animierter Spielfilm – eine Geschichte über Zusammenhalt, Mut und das gemeinsame Meistern von Herausforderungen. Ganz ohne Dialoge erzählt Flow eine berührende Geschichte, die Menschen aller Generationen verbindet und damit zum Gedanken eines offenen und vielfältigen Europas passt. „Mit dem EU-Radlkino möchte Europe Direct Tirol insbesondere junge Menschen und Familien für europäische Themen begeistern. Europa soll dabei nicht nur erklärt, sondern erlebt werden – offen, niederschwellig und mitten im öffentlichen Raum“, hebt LR Zumtobel hervor.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>EU</category>
				
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				<pubDate>Fri, 21 Aug 2026 09:45:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Entlastung für Tirols Gemeinden</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/entlastung-fuer-tirols-gemeinden/</link>
				<description>Bund und Land einigen sich auf neue Kostenregelung für Verkehrsstationen</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0be0a4bd2e44bbfeb0d5091a5db53216"><span class="regierungsmitglied">Bund und Land Tirol sorgen für finanzielle Entlastung für Tiroler Gemeinden mit ÖBB-Bahnhaltestellen</span></li><li data-list-item-id="e1a56c6e3435a8b5d0e74e4be4223d45f"><span class="regierungsmitglied">Land Tirol und ÖBB-Infrastruktur AG haben dafür ein Übereinkommen abgeschlossen</span></li><li data-list-item-id="ea3a0c71bd1fa62e99e284b857eadc6f3"><span class="regierungsmitglied">Land leistet Einmalzahlung von über 1,36 Millionen Euro an ÖBB: Wartung und Instandhaltung wird ab 2027 dauerhaft von ÖBB Infrastruktur AG übernommen</span></li><li data-list-item-id="e568cd93cd408694f8f845b4e82433c6c"><span class="regierungsmitglied">Kostenanteil und Sachleistungen bei Instandhaltung von Personenaufzügen und WC-Anlagen sowie für Winterdienst und Grünschnitt an ÖBB-Bahnhaltestellen für Gemeinden entfallen künftig</span></li></ul><p>Ab 1. Jänner 2027 sind Tiroler Gemeinden von der vertraglichen Pflicht befreit, sich um die Wartung und Instandhaltung an ihren ÖBB-Bahnhöfen zu kümmern: Personenaufzüge, WC-Anlagen, Winterdienst und Grünschnitt im Zugangsbereich der Bahnsteige gehen künftig zur Gänze in die Verantwortung der ÖBB-Infrastruktur AG (ÖBB Infra) über, Gemeinden müssen hier künftig keine Arbeiten mehr umsetzen. Möglich macht das ein neues Übereinkommen, auf das sich der Bund und das Land Tirol nach intensiven Verhandlungen geeinigt haben. Das Land zahlt dafür einen einmaligen Pauschalbetrag von 1,36 Millionen Euro an die ÖBB Infra. Den Großteil der finanziellen Belastung übernimmt der Bund.&nbsp;<span lang="DE" dir="ltr">„Die Einigung wird die Gemeinden und Städte spürbar entlasten und schafft klare Zuständigkeiten. Gemeinsam mit den Ländern und der ÖBB-Infrastruktur haben wir eine nachvollziehbare und nachhaltige Aufteilung der Verantwortung geschaffen, die in Zukunft einfachere Prozesse und mehr finanziellen Spielraum bringt. Das ist gelebte Solidarität zwischen Bund, Ländern und Gemeinden“, betont Bundesminister </span><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Peter Hanke</span><span lang="DE" dir="ltr">.&nbsp;</span></p>
<p>Grundlage ist eine bundesweite Neuregelung, die seit 2025 für neu eröffnete Bahnhöfe gilt: Sie sieht vor, dass die ÖBB Infra laufende Betriebs- und Instandhaltungsleistungen selbst übernimmt, statt sie an die jeweilige Standortgemeinde des Bahnhalts zu übertragen. „Wir entlasten die Gemeinden. Mit dem nun vorliegenden Übereinkommen sorgt das Land Tirol dafür, dass auch jene Gemeinden gleichgestellt werden, deren Verkehrsstationen bereits vor 2025 in Betrieb genommen wurden und wo vertragliche Verpflichtungen für die Kommunen aktuell noch gelten“, betont Finanz- und Gemeindereferent LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. Dies betrifft beispielsweise die Verkehrsstationen Schwaz, Fritzens-Wattens, Rum, Innsbruck Messe, Kirchberg in Tirol, Telfs-Pfaffenhofen und Lienz. Für viele Gemeinden war die Instandhaltung von Aufzügen und WC-Anlagen sowie der Winterdienst zuletzt zu einer spürbaren finanziellen und organisatorischen Belastung geworden – zumal die Bahnhöfe längst nicht mehr nur von der eigenen Bevölkerung, sondern auch von Pendlerinnen und Pendlern aus den Umlandgemeinden genutzt werden.&nbsp;</p>
<p>„Diese Vereinbarung ist ein großer Schritt zu einer nachhaltigen Finanzierung des öffentlichen Verkehrs. Mit der zunehmenden Barrierefreiheit der Bahnhöfe und erfreulicherweise immer mehr Fahrgästen, sind auch die Tiroler Gemeinden finanziell stärker gefordert. Das kann die Gemeindebudgets durchaus belasten und war auch bei den Verhandlungen zum Umbau von Bahnhaltestellen immer wieder ein Kritikpunkt aus den Gemeinden. Durch die neue Generalverantwortlichkeit ist ein einheitlicher Standard für alle Haltestationen gewährleistet und es werden Synergien genutzt. Ab 1. Jänner 2027 übernehmen die ÖBB die Betreuungs- und Instandhaltungsleistungen sämtlicher Verkehrsstationen im Bundesland Tirol“, freut sich Mobilitätslandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>.&nbsp;</p>
<p><span lang="DE" dir="ltr">Die Höhe der Ausgleichszahlung wurde auf Basis der tatsächlichen Kosten von repräsentativen Bahnhalten im Zeitraum von 2020 bis 2025 berechnet. Nicht Teil des Übereinkommens sind Betrieb und Instandhaltung von Anlagen im unmittelbaren Umfeld der Bahnhöfe, etwa P+R- und B+R-Anlagen – diese bleiben weiterhin gesondert geregelt.</span></p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Gemeinden</category>
				
					<category>Öffentlicher Nahverkehr</category>
				
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				<pubDate>Tue, 18 Aug 2026 09:42:18 +0200</pubDate>
				
				<title>Außerfern: Ausbau des öffentlichen Verkehrs „kommt an“ </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/ausserfern-ausbau-des-oeffentlichen-verkehrs-kommt-an/</link>
				<description>Mehr als verdoppelt: Seit 2023 um 52 Prozent mehr VVT-StammkundInnen im Bezirk Reutte</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb177d8099cdd30d11f384cdcf7b25d8c"><span class="regierungsmitglied">Ausbau Direktbusverbindungen, RegioFlink, mehr Busangebot und zuverlässigere Außerfernbahn</span></li></ul><p>Das Öffi-Angebot im Außerfern und die Verbindungen zwischen Innsbruck und Reutte wurden in den letzten Jahren deutlich verbessert. Dass der Ausbau bei den Menschen ankommt, spiegelt sich auch in der steigenden Zahl an Öffi-StammkundInnen im Bezirk Reutte wider: Seit 2023 hat sich die Zahl jener Menschen, die eine Dauerkarte für den öffentlichen Verkehr haben, mehr als verdoppelt und stieg um 52 Prozent von 1.459 auf heute 2.225 Personen. „Ob Verbindungen zu Tagesrandzeiten, zuverlässigere Zugverbindungen oder auch moderne Infrastruktur – im Bezirk Reutte ist in den letzten Jahren viel passiert, um den öffentlichen Verkehr als echte Alternative zum Auto zu etablieren. Wir arbeiten auch in Zukunft weiter daran, das Außerfern bestmöglich an das Inntal anzubinden und innerhalb des Bezirks gute Öffi-Lösungen zu etablieren“, so Mobilitätslandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>. Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2027 folgt der nächste Meilenstein: Die Außerfernbahn wird täglich im Stundentakt von Innsbruck über den Umsteigepunkt Garmisch-Partenkirchen bis Reutte/Vils verkehren – auch am Wochenende.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Acht tägliche Direktbusverbindungen zwischen Reutte und Innsbruck</span></p>
<p>Seit Dezember 2024 verkehren von Montag bis Freitag jeden Tag acht Direktbusse zwischen Reutte und Innsbruck – vier pro Richtung. Die Fahrtzeit beträgt weniger als zwei Stunden, ein Umstieg ist nicht erforderlich. Auch an Sonn- und Feiertagen besteht eine direkte Abendverbindung: um 16.40 Uhr von Innsbruck nach Reutte sowie um 19.40 Uhr in die Gegenrichtung. Besonders WochenpendlerInnen und SchülerInnen profitieren von diesem Angebot. Über den Busknoten Nassereith sind zudem zahlreiche weitere Verbindungen nach Innsbruck, Telfs, Imst und Reutte verfügbar.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tiroler Zugspitz Arena: Doppelt so viele Buskilometer</span></p>
<p>Bereits Ende 2023 wurde das Busangebot in der Tiroler Zugspitz Arena in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband und den Bergbahnen verdoppelt. Rund um Ehrwald, Biberwier und Lermoos werden seither jährlich mehr als 230.000 zusätzliche Buskilometer gefahren. Auch auf den Linien Reutte – Füssen, Reutte – Lechtal und Reutte – Tannheimer Tal wird an Verbesserungen gearbeitet. Ziel ist ein durchgängiger Stundentakt mit modernen Bussen im Lechtal und Tannheimer Tal.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">RegioFlink: Erfolgsmodell im Reuttener Talkessel</span></p>
<p>Auch der RegioFlink – das „Öffi auf Abruf" – hat sich im Reuttener Talkessel etabliert. 2025 wurde der Service bereits fast 37.000-mal gebucht. Verfügbar ist der RegioFlink in Breitenwang, Ehenbichl, Höfen, Lechaschau, Reutte, Pflach und Wängle zum regulären VVT-Tarif.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Außerfernbahn: Deutlich weniger Ausfälle, verbesserter Takt ab 2027</span></p>
<p>Die Außerfernbahn, die von der DB Regio (Deutsche Bahn Regio) bedient wird, zeigt eine positive Entwicklung. Die Zahl der Ausfalltage konnte deutlich reduziert werden: von 85 Tagen im Jahr 2023 über 60 Tage in 2024 auf 39 Tage im Jahr 2025. Sämtliche Ausfälle im Jahr 2025 waren zudem geplante und vorab angekündigte Instandhaltungsarbeiten, an denen ein Schienenersatzverkehr bereitgestellt wurde. Ungeplante Ausfälle gab es keine. Zu dieser Verbesserung trugen unter anderem mehr Personal bei DB Regio, zusätzliche Ausbildungsangebote sowie eine intensivere Abstimmung zwischen DB, ÖBB und VVT bei.</p>
<p><span lang="DE" dir="ltr">„Mit dem neuen Taktfahrplan ab Dezember 2027 schaffen wir das, worauf die Menschen im Außerfern schon lange warten: stündliche Verbindungen bis in den späten Abend hinein machen die Bahn damit zu einer echten Alternative zum Auto. Die Bahnverbindung Außerfern – Innsbruck bekommt erstmalig einen echten integralen Taktfahrplan mit klar merkbaren, verlässlichen Zeiten – und die Fahrgäste künftig damit ein insgesamt deutlich länger nutzbares und attraktiveres Öffi-Angebot“, sagt LR Zumtobel.&nbsp;</span>Zusätzliche Verbindungen morgens und abends schaffen ein durchgehendes Taktangebot von 5 Uhr bis nach 23 Uhr. Während derzeit die letzte Zugverbindung nach Reutte um 18.38 Uhr in Innsbruck abfährt, wird es künftig drei weitere Spätverbindungen geben. Die letzte Verbindung startet um 21.39 Uhr in Innsbruck und erreicht Reutte gegen Mitternacht.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Modernisierung der Bushaltestellen</span></p>
<p>Zu einem attraktiven öffentlichen Verkehr gehören auch sichere und gut ausgestattete Bushaltestellen. Das Land Tirol unterstützt die Gemeinden entlang der Fernpassroute im Rahmen des Fernpass-Pakets mit insgesamt 200.000 Euro bei der Modernisierung ihrer Bushaltestellen. Die Erhöhung der Verkehrssicherheit an Bushaltestellen ist hierbei von entscheidender Bedeutung und wird bei der Förderung entsprechend priorisiert. Ebenfalls können Verbesserungen bei Barrierefreiheit und Fahrgastkomfort gefördert werden, wie etwa überdachte Wartebereiche oder Sitzmöglichkeiten.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Öffentlicher Nahverkehr</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Sat, 15 Aug 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Bauen in Tirol – einfach, sicher und effizient</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/bauen-in-tirol-einfach-sicher-und-effizient/</link>
				<description>Tirol setzt auf Entrümpelung der Bauvorschriften</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e368ff8512083d77d13b1d280a24abb7b"><span class="regierungsmitglied">Wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“</span></li><li data-list-item-id="eb8d31fff932aeb3f7d9ec0fbbe7f029c"><span class="regierungsmitglied">Tirol geht mit Reduktion der Bauvorschriften sowie Vereinfachung von Normen im Wohnbau mit gutem Beispiel voran</span></li><li data-list-item-id="e969be1463d822367878941062de92c9d"><span class="regierungsmitglied">15 Punkte für konkrete Erleichterungen beim Bauen</span></li><li data-list-item-id="e3354adf5883e62a223913c67e056d718"><span class="regierungsmitglied">Ziel: Verfahren vereinfachen und dadurch laufende Kosten senken</span></li></ul><p>Tirol setzt beim Bauen neue Maßstäbe: Mit konkreten Erleichterungen und weniger Bürokratie sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, Wohnraum künftig noch einfacher und schneller umzusetzen. Noch heuer sollen im Zuge des Tirol Konvents Gesetzesänderungen in 15 Punkten beschlossen werden. Die Tiroler Landesregierung beauftragt die zuständigen Dienststellen des Landes mit der weiteren Vereinfachung und Entbürokratisierung der geltenden bau- und raumordnungsrechtlichen Regelungen sowie mit der Ausarbeitung der dafür erforderlichen Rechtsgrundlagen. Tirol will damit eine Vorreiterrolle bei der Vereinfachung des Bauens einnehmen.</p>
<p>„Bundesweit gibt es rund 50.000 Normen und baurechtliche Vorschriften. Die Bürokratie hat den Wohnbau fest im Griff. Gerade Normen sollen Kosten reduzieren und nicht Mehrkosten verursachen. Ich habe daher eine Diskussion über die Vereinfachung des Bauens angestoßen. Es braucht zwei konkrete Hebel: Erstens, muss der Bund die Normungsinstitute wieder zu ihrer eigentlichen Arbeit zwingen, nämlich das Bauen effizienter und kostengünstiger zu machen. Zweitens geben wir jetzt den Auftrag, die Hausaufgaben in Tirol zu erledigen und die geltenden baurechtlichen Vorschriften zu entrümpeln. Jetzt gehen wir in Tirol selbst mit gutem Beispiel voran. Es geht darum, Verfahren einfacher und schneller zu machen und unnötige bürokratische Hürden abzubauen – und das ohne Abstriche bei Sicherheit und Qualität“, erklärt LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Laufende Kosten durch Ausdehnung der Prüfintervalle senken</span></p>
<p>Von der Verlängerung von Prüffristen bei Heizungs- und Klimaanlagen über die Reduktion der Stellplatzverpflichtung bei Mitarbeiterwohnhäusern bis hin zur Erweiterung der Ausnahmen bei der Bewilligungspflicht bei Grundstücksänderungen: 15 konkrete Punkte umfasst die Initiative „Bauen in Tirol – einfach, sicher und effizient“. Dadurch sollen Verfahren vereinfacht und Prüfintervalle ausgedehnt und somit laufende Kosten gesenkt werden.&nbsp;</p>
<p>Ein Beispiel sind Sonnenschutzeinrichtungen: Diese sollen künftig grundsätzlich als untergeordnete Bauteile gelten. Dadurch können bauliche Maßnahmen gegen sommerliche Überwärmung einfacher umgesetzt werden. Auch die thermische Sanierung von Gebäuden, die ab 1998 gebaut wurden, wird erleichtert: Wird nachträglich ein Vollwärmeschutz angebracht, kann dieser um zehn Zentimeter mehr als bisher betragen.&nbsp;</p>
<p>Erleichterungen sind auch bei der Barrierefreiheit vorgesehen: Derzeit ist bei einem Gebäude, das nachträglich zu einer Wohnanlage umgebaut wird, die Barrierefreiheit für das gesamte Gebäude zu gewährleisten, was mit hohen Baukosten verbunden ist. Künftig ist die Barrierefreiheit bei solchen Gebäuden etwa für die im Erdgeschoss befindlichen Wohnungen zu gewährleisten.&nbsp;</p>
<p>Einsparungspotenzial gibt es bei Prüfintervallen: Bei Aufzugs- und Hebeanlagen in Wohnhäusern mit bis zu drei Wohnungen sollen die Prüfintervalle von derzeit einem auf zwei Jahre verlängert werden. Außerdem sollen durch Erleichterungen bei der Anwendung des Notrufsystems der Verwaltungsaufwand als auch die Kosten für die BürgerInnen im laufenden Betrieb spürbar reduziert werden.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ziel: Unnötige bürokratische Hürden beseitigen</span></p>
<p>„Wenn wir Wohnraum schaffen und Wohnen in Tirol leistbarer machen wollen, müssen wir auch die Rahmenbedingungen für die Errichtung verbessern. Dazu gehören nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch einfache Verfahren, klare Vorgaben und weniger Bürokratie. Aufbauend auf bereits beschlossenen Initiativen wie ‚Daheim in Tirol: Grundbedürfnis Wohnen sichern‘ setzen wir nun einen weiteren konkreten Schritt in Richtung Deregulierung und Verfahrensvereinfachung. Unser Ziel ist es, Wohnbau zusätzlich zu den Maßnahmen der Tiroler Wohnbauförderung zu erleichtern“, betont LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.</p>
<p>Bestehende Regelungen sollen auf das notwendige Maß reduziert und praxistaugliche Rahmenbedingungen für BauwerberInnen, Gemeinden und PlanerInnen geschaffen werden, wie LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> erläutert: „Raum- und Bauordnung schaffen den Rahmen dafür, wo und unter welchen Voraussetzungen gebaut werden kann. Umso wichtiger ist es, dass diese Rahmenbedingungen klar, nachvollziehbar und praxistauglich sind und laufend angepasst werden. Wir wollen deshalb genau hinschauen, wo Verfahren vereinfacht, bürokratische Hürden beseitigt werden und Kosten gesenkt werden können. Entbürokratisierung bedeutet dabei nicht&nbsp;weniger Qualität und Sicherheit, sondern mehr Effizienz.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: 15 Punkte für konkrete Erleichterungen beim Bauen</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e8af1502aa09c4bee8c391376690d1468">Entfall der Auflage von Entwürfen von Raumordnungsprogrammen in den Gemeinden</li><li data-list-item-id="ef801762044f4470aee953371d67e529b">Erweiterung der Ausnahmen vom Erfordernis der einheitlichen Bauplatzwidmung</li><li data-list-item-id="efea0d4093527d9e644b9f6df3871a47e">Erweiterung der Ausnahmen bei der Bewilligungspflicht bei Grundstücksänderungen</li><li data-list-item-id="e2c99e59fbdd4f5ef2c33e15b64f22a7f">Erweiterung des Ausnahmekatalogs vom Geltungsbereich der Tiroler Bauordnung&nbsp;</li><li data-list-item-id="e666e95b6e144b37dbe8250f057dc7cf5">Weitere Erleichterungen betreffend brandschutztechnische Sachverständige&nbsp;</li><li data-list-item-id="ecc3d6622de719656952178048ae6c985">Erweiterung des Katalogs der untergeordneten Bauteile</li><li data-list-item-id="e02a556ea2c63b2af723dde54fb6cf32b">Erweiterung von Ausnahmetatbeständen&nbsp;</li><li data-list-item-id="e5838a1329caeab661d453674a897c789">Erweiterung der Möglichkeiten und Ausnahmen bei Bauausführung&nbsp;</li><li data-list-item-id="e500cf787e5ca36905f21581947f4b290">Berücksichtigung von entsprechenden Toleranzen nach dem Stand der Technik in einschlägigen Regelwerken bei der Beurteilung der rechtmäßigen Ausführung von Vorhaben&nbsp;</li><li data-list-item-id="e53734841d88b7c7c7d82ed3623727dea">Erweiterung der Ausnahmeregelungen für nachträgliche thermische Sanierungen</li><li data-list-item-id="e5f9928b92a778e54d563403a30eb5556">Erleichterungen bei Anforderungen an die Barrierefreiheit&nbsp;</li><li data-list-item-id="ece3763117c3cbb43ddd971ca9e5c4b1c">Verlängerung von Prüffristen bei technischen Anlagen (z.B. Aufzugs- und Hebeanlagen sowie Heizungs- und Klimaanlagen)</li><li data-list-item-id="ea277b378476f80b24069a5ec5bc7f627">Erleichterungen bei Notrufeinrichtungen in Aufzugs- und Hebeanlagen&nbsp;</li><li data-list-item-id="ebcccc469af466efe4d360743147e9cd2">Reduktion der Stellplatzverpflichtung bei Mitarbeiterwohnhäusern</li><li data-list-item-id="ec2ba70945e122fa7e9a830bf09173433">Erstellung von Leitfäden zur vereinfachten Umsetzung von Vorschriften&nbsp;</li></ul><p></p><hr>

<h2>Lkw-Dosierungen für das erste Quartal 2027&nbsp;</h2>
<p>Seit 2018 dosiert Tirol am Grenzübergang Kufstein regelmäßig den Lkw-Verkehr, um im Landesinneren die Verkehrssicherheit und den Verkehrsfluss bestmöglich zu gewährleisten. Diese Maßnahme hat sich bewährt und wurde zuletzt auch vom Generalanwalt des EugH nicht angezweifelt. An insgesamt elf verkehrskritischen Tagen wird die Lkw-Dosierung bei Kufstein Nord im ersten Quartal 2027 wieder planmäßig in den frühen Morgenstunden aktiviert. Die Auswahl dieser Tage erfolgt auf Grundlage einer fachlichen Analyse von VerkehrsexpertInnen. Diese orientiert sich an der bewährten Methodik und berücksichtigt Verkehrsprognosen, Polizeiberichte, Erfahrungswerte sowie Verkehrszahlen der Vorjahre. Dabei werden jene Tage identifiziert, an denen in der Früh mit hohem Lkw-Aufkommen auf der A 12 Inntalautobahn bei Kufstein zu rechnen ist und dies mit erhöhtem Kfz-Verkehr auf der A 12 Inntal Autobahn und A 13 Brenner Autobahn zusammentrifft. Die geplanten Dosierungen wurden bereits an Stakeholder im In- und Ausland übermittelt.&nbsp;</p>
<p>„Die Belastungsgrenze für Mensch, Natur und Infrastruktur durch den Transitverkehr ist längst erreicht und Tirol wehrt sich mit seinen Notmaßnahmen dagegen. Zentral ist dabei die Lkw-Dosierung, die an besonders verkehrsstarken Tagen die Verkehrs- und Versorgungssicherheit bestmöglich sicherstellt. Es geht darum, den Pkw-Verkehr und Lkw-Verkehr zu entflechten“, sagt LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. Verkehrslandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> ergänzt: „Die geplanten Dosierungen bauen auf den vorliegenden Erfahrungswerten der Vergangenheit auf und sind auch auf das Baustellenmanagement der ASFINAG im Hinblick auf die Arbeiten an der Luegbrücke abgestimmt. Die Dosierung wird von der Polizei jeweils nur so lange aufrechterhalten, wie es die Verkehrssituation am Korridor erfordert – meist sind das nur wenige Stunden. Im vergangenen Jahr wurde die Lkw-Dosierung durchschnittlich viereinhalb Stunden durchgeführt. Genau diese Stunden machen an besonders verkehrsreichen Tagen für die Aufrechterhaltung der Verkehrs- und Versorgungssicherheit am Brennerkorridor den Unterschied.“&nbsp;</p>
<p>Die Veröffentlichung der weiteren Tage mit Lkw-Dosierung für das gesamte Jahr 2027 erfolgt zusammen mit dem Lueg-Fahrkalender der ASFINAG voraussichtlich im November diesen Jahres. Darin werden die einzelnen Maßnahmen und Fahrverbotstage im Zusammenhang mit der Luegbrücke bekannt gegeben und übersichtlich dargestellt.</p>
<p>Die konkreten Dosiertage finden sich in der Beilage.</p>
<p></p><hr>

<h3>Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung</h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Rechnungsabschluss bestätigt Tirols konsequenten Finanzkurs, Tirol hält zweitbestes Rating:</span> Der Rechnungsabschluss 2025, der in der heutigen Regierungssitzung beschlossen wurde, bestätigt den konsequenten Finanzkurs Tirols: Das Maastricht-Ergebnis fiel um rund 130 Millionen Euro besser aus als geplant, der Ergebnishaushalt ist mit rund 130 Millionen Euro positiv (6,19 Milliarden Euro an Erträgen stehen 6,06 Milliarden Euro an Aufwänden gegenüber) und auch die liquiden Mittel entwickelten sich deutlich besser als veranschlagt. Gleichzeitig hat Tirol (Land und Gemeinden) die geringste Pro-Kopf-Verschuldung Österreichs. Finanzreferent LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle </span>erklärt dazu: „Tirol setzt seinen konsequenten Finanzkurs fort und will den nächsten Generationen keinen Schuldenberg hinterlassen. Wir sind das erste Bundesland mit einem Budget ohne neue Schulden, das Maastricht-Ergebnis fällt besser aus als gedacht und der Rechnungsabschluss gibt uns recht. Wir können uns durch harte Arbeit, strenge Finanzvorgaben und die Unterstützung aller Regierungsmitglieder als finanzieller Musterschüler in Österreich behaupten. Wir sind noch nicht am Ziel, aber auf einem guten Weg.“ Das Land Tirol hat mit diesem Rechungsabschluss bewiesen, die Ziele des Stabilitätspaketes einhalten zu können. Bestätigt wird dieser Kurs auch von S&amp;P Global: Die internationale Ratingagentur hält am Spitzenrating AA+ für Tirol fest und würdigt insbesondere die Konsolidierungsmaßnahmen sowie die konservative Budgetpolitik des Landes.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ausbau von Tagespflegeplätzen in Reutte: </span>Die Tiroler Landesregierung hat heute zudem den Ausbau des Tagespflegeangebots in Reutte beschlossen. Im Seniorenzentrum Reutte sollen die bestehenden Räumlichkeiten mit 24 Tagespflegeplätzen generalsaniert und ein neuer Tagespflegebereich mit insgesamt zwölf Plätzen geschaffen werden, um die wohnortnahe Betreuung für ältere Menschen weiter zu verbessern. Dafür stellt das Land Tirol eine Förderung in Höhe von 540.000 Euro zur Verfügung. „Unser Ziel ist es, den Tirolerinnen und Tirolern so lange wie möglich ein qualitätsvolles Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Mit Angeboten wie der Tagespflege investieren wir in eine zukunftsorientierte Pflege, sichern die Lebensqualität der Betroffenen und können die pflegenden Angehörigen spürbar entlasten“, betont LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. Im Rahmen des Strukturplans Pflege 2023-2033 investiert das Land Tirol vorrangig in den Ausbau von teilstationären Pflegeangeboten wie die Tagespflege und das Betreute Wohnen. „Der Strukturplan Pflege bildet die Basis für die weitere Entwicklung der Pflege in Tirol. Dabei werden nicht nur die aktuelle Versorgungslage und die Personalsituation berücksichtigt, sondern auch die wachsende Bedeutung alternativer Pflegeformen. Mit dem Ausbau der Tagespflege in Reutte schaffen wir eine wohnortnahe, flexible und bedarfsgerechte Unterstützung für pflegebedürftige Menschen direkt vor Ort“, so Pflegelandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Landwirtschafts- und Landarbeiterkammerwahlen 2027 – Wahlausschreibung beschlossen: </span>Die Tiroler Landesregierung hat in der heutigen Regierungssitzung die Ausschreibung der Wahlen zur Vollversammlung der Landwirtschaftskammer, zur Vollversammlung der Landarbeiterkammer sowie zu den Vorständen der Bezirkslandwirtschaftskammern für 23. Februar 2027 beschlossen. Die Kundmachung der Wahlausschreibung erfolgt am 7. September 2026. Agrarreferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>: „Die Landwirtschafts- und Landarbeiterkammerwahlen sind ein wichtiges demokratisches Instrument für unsere Landwirtinnen und -wirte sowie unsere Landarbeiterinnen und Landarbeiter. Hier wird entschieden, wer ihre Interessen in den kommenden Jahren vertritt und die Zukunft der Tiroler Land- und Forstwirtschaft mitgestaltet."&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Landespreis für Wissenschaft 2026: </span>Diese mit 14.000 Euro dotierte höchste wissenschaftliche Auszeichnung des Landes Tirol erhält in diesem Jahr Universitätsprofessor Dipl.-Ing. Dr. <span class="regierungsmitglied">Wolfgang Streicher</span>, Leiter des Instituts für Konstruktion und Materialwissenschaften und der Abteilung für Energieeffizientes Bauen an der Universität Innsbruck. Die Jury würdigt damit seine herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Energieeffizienz und der nachhaltigen Gebäudetechnik. „Die Energiewende ist eine der zentralen Zukunftsaufgaben unseres Landes. Tirol hat das Potential, sich selbst mit sauberer, günstiger und heimisch erzeugter Energie zu versorgen und Energie auch zu speichern. Unser Ziel ist klar: Tirol soll bis 2050 energieautonom werden. Dafür brauchen wir verlässliche, evidenzbasierte Grundlagen, die uns zeigen, welche Maßnahmen notwendig und wirksam sind. Professor Streicher hat die Tiroler Energieszenarien maßgeblich mitentwickelt und leistet mit seiner Forschung einen wesentlichen Beitrag dazu, dass wir die richtigen Entscheidungen treffen und die Energiewende in Tirol erfolgreich umsetzen können. Seine Arbeit zeigt, wie Wissenschaft konkrete Orientierung für die Zukunft unseres Landes gibt. In Anerkennung seiner herausragenden Forschungsleistungen wurde Wolfgang Streicher von der Jury einstimmig für den Tiroler Landespreis für Wissenschaft 2026 nominiert“, erklärt LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. Auch Wissenschaftslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> betont: „Professor Streicher kann auf eine beeindruckende akademische Erfolgsbilanz verweisen und trägt mit seiner Forschung entscheidend zur internationalen Reputation der Universität Innsbruck im Bereich des energieeffizienten Bauens bei.“ Der mit 4.000 Euro dotierte Förderungspreis des Landes Tirol für Wissenschaft 2026 geht auf Vorschlag von Professor Streicher an den Nachwuchswissenschaftler Dipl.-Ing. <span class="regierungsmitglied">Simon Beck</span>, Universitätsassistent am Arbeitsbereich Energieeffizientes Bauen der Universität Innsbruck. Der Tiroler Landespreis für Wissenschaft wird seit 1984 jährlich zur Anerkennung herausragender wissenschaftlicher Leistungen vergeben. Die offizielle Preisverleihung findet am 12. Oktober 2026 im Landhaus statt.</p>]]></content:encoded>
				
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				<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 09:27:07 +0200</pubDate>
				
				<title>Regionale Klimaanalyse auf weitere Regionen in Tirol ausgeweitet </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/regionale-klimaanalyse-auf-weitere-regionen-in-tirol-ausgeweitet/</link>
				<description>Ergebnisse liegen vor</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0151b30d2da96cea0ad6b499c034f05d"><span class="regierungsmitglied">Informationen zu Hitzebelastung und nächtlicher Kaltluftversorgung jetzt auch für die Regionen Lienz, Reutte, Kitzbühel und St. Johann in Tirol verfügbar&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ead44a570ce586f4a1cfd3ee7ebc1af82"><span class="regierungsmitglied">Erweiterung der 2025 erstellten Analyse für das Inntal</span></li><li data-list-item-id="ec2c41029e44ad527c015bb6600440c38"><span class="regierungsmitglied">Großteil der besonders von Hitze betroffenen Talböden Tirols abgedeckt</span></li><li data-list-item-id="e6ddeda169405ac03990adff140105bb5"><span class="regierungsmitglied">Ergebnisse ab sofort unter&nbsp;</span><a href="http://www.tirol.gv.at/klimakarten" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/klimakarten</span></a><span class="regierungsmitglied"> abrufbar</span></li></ul><p>Seit Wochen prägt die Hitze den Alltag in Tirol – nachdem 2025 bereits das drittwärmste Jahr seit Beginn der Messungen in Tirol war und wenig Niederschläge verzeichnet wurden. Im Rahmen der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie ergreift das Land Tirol zielgerichtete Maßnahmen, um das Klima zu schützen und die Anpassung an die aktuellen klimatischen Entwicklungen zu gewährleisten. Nun wurde die regionale Klimaanalyse auf die Regionen Lienz und Umgebung, Reutte und Umgebung sowie den Raum Kitzbühel bis St. Johann in Tirol ausgeweitet. Damit stehen für mehr als Dreiviertel der Tiroler Bevölkerung Informationen zur Hitzebelastung und Kaltluftversorgung zur Verfügung. Die Klimakarten bieten Interessierten einen detailgenauen Einblick in die regionalen „Hotspots“. Abrufbar sind die Daten unter <a href="http://www.tirol.gv.at/klimakarten" target="_blank">www.tirol.gv.at/klimakarten</a>.&nbsp;</p>
<p>Raumordnungslandesrat LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> betont: „Mit der Ausweitung der regionalen Klimaanalyse auf weitere Regionen steht nun noch mehr Stakeholdern ein öffentlich zugängliches Werkzeug zur Verfügung, das dabei unterstützt, Bauprojekte klimawandelangepasst umzusetzen. Die Daten zeigen, wo Kaltluft entsteht und welche Flächen für die nächtliche Abkühlung wichtig sind. Wenn klimatische Gegebenheiten schon bei der Planung von Gebäuden und Siedlungen berücksichtigt werden, lässt sich die natürliche Abkühlung gezielt nutzen – etwa durch die richtige Situierung und Ausrichtung von Gebäuden.“ Die erste Klimaanalyse wurde bereits 2025 für das Inntal zwischen Landeck und Erl veröffentlicht. Nun stehen auf tirisMaps – dem Rauminformationssystem des Landes – auch die interaktiven Karten für die weiteren Regionen zur Verfügung.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Karten zeigen Hitze am Tag sowie Wärmebelastung und Abkühlung in der Nacht</span></p>
<p>Angezeigt werden können unterschiedliche Ebenen: die Karten beinhalten verschiedene Daten zur Hitzebelastung am Tag und zur Wärmebelastung in der Nacht sowie zur nächtlichen Abkühlung durch Kaltluftströme.&nbsp;„Die Klimakarten zeigen deutlich auf, wie wichtig es ist, Kaltluftströme nicht zu verbauen, damit nächtliche Abkühlung weiterhin möglich ist. Zudem wird ersichtlich, wie stark versiegelte Flächen und dicht bebaute Gebiete sich an warmen Tagen erhitzen. Die Klimaanalyse ist zwar insbesondere für Gemeinden und Planungsverbände sowie die Bauwirtschaft interessant, aber auch Privatpersonen erhalten durch die enorme Detailtiefe von 25 Quadratmetern interessante Einblicke. Ich lade daher auch die Bürgerinnen und Bürger ein, sich von ihrem Wohnort online ein ,Hitzebild' zu machen“, so Klimaschutzlandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Über die Klimaanalyse</span></p>
<p>Die auf tirisMaps abrufbaren Karten stellen keine tagesaktuellen Entwicklungen dar und verändern sich nicht. Dargestellt werden die Hitzebelastung und nächtliche Abkühlung an einem sommerlichen Hitzetag. Mithilfe der vorhandenen Daten können beispielsweise die ideale Ausrichtung von geplanten Gebäuden zur Erhaltung der Kaltluftzufuhr, notwendige Beschattungsmaßnahmen bei Sanierungen oder auch Begrünungsprojekte zielgerichteter umgesetzt werden. Die Ergebnisse für das Inntal haben bereits einige Projekte angestoßen, um die vorliegenden Informationen frühzeitig in die Planung zu integrieren und Verbesserungen der Hitzebelastung zu erreichen.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Nachhaltigkeit</category>
				
					<category>Raumordnung</category>
				
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				<pubDate>Fri, 07 Aug 2026 09:35:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Alexander Hörmann)</author>
				<title>Tirol baut seine Position als führendes Radland der Alpen weiter aus </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tirol-baut-seine-position-als-fuehrendes-radland-der-alpen-weiter-aus/</link>
				<description>Aktuell Bauprojekte im gesamten Bundesland in Umsetzung oder in Planung</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e9a1cfb3dd3f6b7dd64026640f3a2b500"><span class="regierungsmitglied">Tiroler Radstrategie 2030: Leuchtturmprojekt im Zeichen von Gesundheit, Sport und Nachhaltigkeit</span></li><li data-list-item-id="ecf8d0830ff107149707665cf6dd90e23"><span class="regierungsmitglied">Radfahren als wichtiger Baustein für Klimaschutz und nachhaltige Mobilität</span></li><li data-list-item-id="ee69c44f4599711d6782bca8cb4a675fc"><span class="regierungsmitglied">Mit radrouting und radapp sicher auf zwei Rädern unterwegs</span></li></ul><p>Mit rund 7.200 Kilometer Mountainbike-Routen, 400 Kilometer Singletrails und rund 1.100 Kilometern Radwegen ist Tirol ein attraktives Pflaster für Freizeit- sowie AlltagsradfahrerInnen. Um dieses Angebot weiter auszubauen, hat das Land Tirol in den vergangenen Jahren rund 55,8 Millionen Euro in das überörtliche Radwegenetz investiert. Dazu zählt beispielsweise der neue Abschnitt der B 183 Stubaitalstraße samt einer modernen Geh- und Radwegunterführung, die die Verkehrssicherheit für FußgängerInnen und Radfahrende deutlich verbessert. Aber auch in Zukunft wird das Radwegenetz in Tirol erweitert und ausgebaut: Derzeit befinden sich in ganz Tirol Bauprojekte von Lienz über Kufstein bis ins Tiroler Oberland und Außerfern in Umsetzung oder in Planung.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Aktuelle Projekte vom Wipptal bis zum Plansee</span></p>
<p>„Mit unserer Radoffensive setzen wir den konsequenten Ausbau der Radwegeinfrastruktur in Tirol fort. Unser Ziel ist es, noch mehr Tirolerinnen und Tiroler für das Radfahren zu begeistern – sei es auf dem Weg zur Arbeit, in die Schule oder in der Freizeit. Dafür schaffen wir Schritt für Schritt attraktive und sichere Rahmenbedingungen“, betont Sportlandesrat LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.</p>
<p>Zu den derzeit wichtigsten Projekten zählt auch der weitere Ausbau der Radverbindung zwischen Innsbruck-Mitte und dem Schloss Ambras. Mit dem Lückenschluss entlang der Aldranser Straße entsteht bis 2027 eine durchgängige, sichere Verbindung für den Radverkehr. Der neue Radweg wird bergwärts verlaufen, eine Breite von zwei Metern aufweisen und mit einer eigenen Beleuchtung ausgestattet werden.&nbsp;</p>
<p>Ein weiterer Schwerpunkt liegt mit der Radroute 30 im Wipptal: Ziel ist es dort, in Abstimmung mit laufenden Bauvorhaben der ASFINAG – wie dem Neubau der Luegbrücke oder dem Sicherheitsausbau am Brennersee – bis 2034 einen durchgängigen Radweg von Matrei bis zum Brennerpass zu realisieren.&nbsp;</p>
<p>Aktuell wird unter anderem am Planseeradweg im Außerfern nachgeschärft. Die Fertigstellung ist bis September 2026 geplant. Auch Abschnitte der Via Claudia Augusta (Bezirk Reutte) werden derzeit saniert beziehungsweise ausgebaut. Voraussichtlich sollen auch dort die Arbeiten bis Ende 2026 abgeschlossen sein.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Radstrategie 2030 setzt klare Schwerpunkte</span></p>
<p>Den strategischen Rahmen aller Rad-Maßnahmen bildet die Tiroler Radstrategie 2030. Ihr Ziel ist es, den Radverkehr nachhaltig zu stärken und das Fahrrad als attraktives Verkehrsmittel im Alltag und in der Freizeit weiter zu etablieren. Im Mittelpunkt stehen drei zentrale Handlungsfelder:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e27ba61e9d0a61430fa0174ca383ca766">Mehr Menschen zum Umstieg auf das Fahrrad bewegen,</li><li data-list-item-id="e18abbb1617c274bb8a3e2b58c5722fab">die Sicherheit für Radfahrende weiter erhöhen und</li><li data-list-item-id="e0614bb8986c9c162265452561a22297d">Tirol als führende Radregion im Alpenraum stärken.&nbsp;</li></ul><p>Um diese Ziele zu erreichen, investiert das Land konsequent in den Ausbau, die Erhaltung und die Sanierung der Radinfrastruktur. Gleichzeitig wird die Entwicklung des Radverkehrs laufend beobachtet und evaluiert.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">56 Prozent Potential: Mehr Radverkehr als Beitrag zur Mobilitätswende</span></p>
<p>Der Ausbau der Radinfrastruktur verfolgt nicht nur das Ziel, das Radfahren attraktiver zu machen, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zur Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie.</p>
<p>„56 Prozent der Wege, die in Tirol mit dem Auto zurückgelegt werden, sind kürzer als fünf Kilometer und damit ideal für den Radverkehr geeignet. Eine nachhaltige Mobilitätswende gelingt nur mit einer konsequenten Förderung des Radverkehrs. Radfahren ist klimafreundlich, wirkt verkehrsberuhigend und verursacht keine Lärmemissionen“, betont Mobilitätslandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Von der Anreise über Wegsperren bis hin zum Schwierigkeitsgrad</span></p>
<p>Neben dem kontinuierlichen Ausbau der Radinfrastruktur setzt das Land Tirol auf digitale Angebote, die das Radfahren im Alltag und in der Freizeit einfacher und komfortabler machen. Mit der Plattform radrouting tirol und der radapp tirol stehen RadfahrerInnen moderne Werkzeuge zur Verfügung, um Touren zu planen und sich sicher ans Ziel navigieren zu lassen. Neben Infos zu Wegsperren liefern die digitalen Instrumente auch Daten wie individuelle Routenvorschläge nach Schwierigkeitsgrad, die Einbindung öffentlicher Verkehrsmittel für An- und Abreise sowie eine sprachgestützte Turn-by-Turn-Navigation. Damit erhalten TirolerInnen ebenso wie Gäste eine zeitgemäße Orientierungshilfe für ihre Radfahrten. Die hohe Nutzung der digitalen Services verdeutlicht ihren Mehrwert: Allein im Mai dieses Jahres verzeichneten die App und die Webanwendung zusammen rund 7.500 Routenabfragen. Erfahrungsgemäß wird der Höchstwert der Abfragen im August erreicht.&nbsp;</p>
<p>„Tirol verfügt über ein großes Angebot für Radbegeisterte. Vonseiten des Landes investieren wir und stellen Angebote zu Verfügung, die das Radfahren in Tirol sicher, modern und geordnet gestalten. Das ist ein weiterer Leistungsnachweis für Tirol als Sportland Nummer eins“, betont LHStv Wohlgemuth.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Landesentwicklung</category>
				
					<category>Sport</category>
				
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				<pubDate>Thu, 06 Aug 2026 16:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>„Rückendeckung“ für Tirols SchülerInnen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/rueckendeckung-fuer-tirols-schuelerinnen/</link>
				<description>Neue BesitzerInnen für gebrauchte Schultaschen</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e02dd088d2c4d91a280aa312c0ac5a42a"><span class="regierungsmitglied">ReUse-Projekt von Land Tirol und Umwelt Verein Tirol unterstützt Familien bereits seit 19 Jahren</span></li><li data-list-item-id="ec2346add19dcd6b3165b04d60672fee1"><span class="regierungsmitglied">Gebrauchte Schultaschen werden von Freiwilligen gereinigt und mit Schulutensilien bestückt&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ede636a15f4f0010ba3ccf54041933415"><span class="regierungsmitglied">Gemeinschaftsprojekt: Zahlreiche Partnerorganisationen ziehen an einem Strang</span></li><li data-list-item-id="ec4c5cb573632700deec353f82a1c32cc"><span class="regierungsmitglied">Über 20.000 Schultaschen wurden bereits an SchülerInnen weitergegeben</span></li></ul><p>Ob SuperheldIn, Lieblingssport oder Märchenfigur: In wenigen Wochen werden wieder viele bunte Schultaschen mit Stolz zum ersten Schultag getragen – neu müssen sie aber keineswegs sein:&nbsp;Bereits seit 19 Jahren gibt es das Erfolgsprojekt ReUse-Schultaschensammlung in Tirol. Initiiert und federführend geleitet vom Umwelt Verein Tirol werden mit Unterstützung des Landes Tirol und zahlreicher weiterer Partner jedes Jahr gute gebrauchte Schultaschen und Schulrucksäcke in allen Bezirken gesammelt. Diese werden anschließend von Freiwilligen gereinigt, mit neuen Schulutensilien bestückt und dann an Familien in Tirol weitergegeben. Es ist ein Projekt mit doppelter Wirkung: Einerseits werden sozial bedürftige Familien unterstützt, andererseits kommt die Weiterverwendung der Schultaschen der Umwelt zugute. Heute, Donnerstag, waren Soziallandesrätin <span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata</span> und Umweltlandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> gemeinsam mit VertreterInnen der zahlreichen beteiligten Organisationen vor Ort im Flüchtlingsheim Reichenau, wo die Schultaschen von BewohnerInnen ehrenamtlich zur Weiterverwendung vorbereitet werden.&nbsp;<span lang="DE" dir="ltr">Beteiligt sind neben dem Land Tirol und dem Umwelt Verein Tirol das Jugendrotkreuz Tirol, der Landeselternverband, der Landesfeuerwehrverband, die Tiroler Soziale Dienste GmbH, die Caritas Tirol, der Tiroler Gemeindeverband, der Papier- und Schreibwarenfachhandel (Tyrolia, Riepenhausen, Libro) sowie die ARA (Altstoff Recycling Austria AG) und die sozialökonomischen Betriebe ISSBA und WAMS. Auch die Tiroler Recyclinghöfe unterstützen das Projekt.</span></p>
<p>„Der Schulstart ist für viele Familien in Tirol nicht nur ein freudiges Ereignis, sondern kann auch eine große finanzielle Belastung bedeuten. Durch die ReUse-Schultaschenaktion wird sichergestellt, dass alle Kinder in Tirol gut ausgerüstet in die schulische Ausbildung starten können – auch jene, deren Eltern sich eine gut und hochwertig befüllte Schultasche nur schwer oder gar nicht leisten können“, so LR<sup>in</sup>&nbsp;Pawlata. Die gereinigten Schultaschen werden bereits mit zahlreichen notwendigen Schreib- und Bastelutensilien bestückt, wodurch auch der Einkauf zum Schulbeginn reduziert werden kann.&nbsp;</p>
<p>„Ergonomisch, mit Reflektoren ausgestattet, mit Kindheitshelden und trendigen Motiven gestaltet – Schultaschen sind heutzutage meist von sehr guter Qualität und auch entsprechend langlebig. Wenn die vier Jahre Volksschulzeit vorbei sind, kann und soll die Nutzungsdauer einer Schultasche noch lange weitergehen. Jede Schultasche, die nicht weggeschmissen wird, macht den neuen Besetzerinnen und Besitzern Freude, ist eine wichtiger Beitrag zur Kreislaufwirtschaft und vermeidet zudem unnötigen Abfall. Das gemeinschaftliche ReUse-Projekt zeigt auf, dass nachhaltiges Handeln nicht nur einfach, sondern auch sozial wirksam sein kann. Mein Dank gilt den vielen Organisationen, die dieses wunderbare Projekt jährlich in ganz Tirol abwickeln“, unterstreicht LR Zumtobel.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Viele Hände auf dem Weg vom alten ins neue Schuljahr</span></p>
<p><span lang="DE" dir="ltr">Das Jugendrotkreuz bewirbt das ReUse-Projekt in allen Tiroler Pflichtschulen und unterstützt die Sammlung der noch funktionsfähigen Schultaschen und -rucksäcke. Die MitarbeiterInnen der Tiroler Recyclinghöfe übernehmen die Sammelware von den Schulen und schleusen zudem jahresdurchgehend funktionsfähige Schultaschen aus dem Abfallstrom aus, um sie bis Ende Juli zu den Bezirkssammelstellen zu transportieren. Der Landesfeuerwehrverband holt die Sammelware von den Bezirkssammelstellen ab und liefert sie zum Flüchtlingsheim Reichenau, wo die Schultaschen und -rucksäcke kontrolliert, gereinigt und mit vom Fachhandel gespendeten Schulutensilien bestückt werden. Die Verteilung der Schultaschen übernehmen die TSD, die Caritas Tirol und der Landeselternverband.</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Über 20.000 Stück in 19 Jahren</span></p>
<p><span lang="DE" dir="ltr">„Das ReUse-Projekt Tiroler Schultaschensammlung leistet einen nachhaltigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz in Tirol und darüber hinaus. Insgesamt konnten wir seit Beginn der Aktion über 20.000 Schultaschen sammeln – und vor einem Ende auf der Deponie oder im Verbrennungsofen bewahren“, resümiert </span><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Michael Kneisl</span><span lang="DE" dir="ltr">, Obmann des Umweltvereins Tirol.</span></p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Soziales</category>
				
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			</item>
				
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				<pubDate>Tue, 04 Aug 2026 10:39:13 +0200</pubDate>
				
				<title>Neue Züge über den Brenner nehmen Formen an </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/neue-zuege-ueber-den-brenner-nehmen-formen-an/</link>
				<description>Durchfahren statt umsteigen</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e2ee89c0dac74b14cf26b59813846a40e"><span class="regierungsmitglied">Mobilitätslandesrat Zumtobel und Südtiroler Amtskollege Alfreider besichtigten Fahrzeug-Produktion in Italien&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e41a9a9471c144946273bbee01565a71f"><span class="regierungsmitglied">Neue moderne Mehrsystemzüge machen Umstieg an der Grenze künftig überflüssig</span></li><li data-list-item-id="e31ca2887cc6ca06611d242b78bd98ed5"><span class="regierungsmitglied">Fahrzeugauslieferung an die ÖBB startet ab 2027&nbsp;</span></li></ul><p>Schon bald bricht für grenzüberschreitende PendlerInnen und Reisende zwischen Tirol und Südtirol eine neue Ära an: Mit den Mehrsystemfahrzeugen des Typs Coradia Stream der Firma Alstom, welche in Österreich und Italien fahren können, entfällt der Umstieg an der Grenze am Brenner künftig. Eingeführt werden soll die umstiegsfreie Verbindung von Innsbruck nach Bozen und weiter nach Meran und Mals im Stundentakt mit Mitte 2027. Vom Fortschritt der Fahrzeugproduktion überzeugten sich Tirols Mobilitätslandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> und der Südtiroler Mobilitätslandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Daniel Alfreider</span> vergangene Woche in Savigliano im italienischen Piemont.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Modernste Zuggarnituren im Bau – Werksbesuch in Savigliano</span></p>
<p>In Savigliano werden in einer Produktionshalle des Zugherstellers Alstom aktuell die von den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) bestellten sechs Garnituren fertiggestellt und sollen ab 2027 ausgeliefert werden. Insgesamt werden 22 Züge gemeinsam von den Südtiroler Transportstruktur AG (STA) und den ÖBB angekauft. Beim Besuch in Italien wurden die beiden Politiker von VertreterInnen des Verkehrsverbund Tirol (VVT), ÖBB und der Südtiroler Transportstruktur AG (STA) begleitet.</p>
<p>„Der Brennerpass ist ein verkehrliches Nadelöhr, weshalb der Ausbau des grenzüberschreitenden Bahnverkehrs von ganz besonderer Bedeutung für die Europaregion ist. Letzte Woche konnte ich mich persönlich vom Fortschritt der neuen Zuggarnituren überzeugen. Die unterschiedlichen Bahnstromsysteme in Österreich und Italien sind damit für den Nahverkehr künftig kein Problem mehr. Der grenzüberschreitende Euregio-Nahverkehr ist vor allem für Pendlerinnen und Pendler sowie für unsere Gäste wesentlich und wird somit eine attraktive Alternative zum motorisierten Individualverkehr über den Brenner bieten“, so Mobilitätslandesrat Zumtobel.</p>
<p>Aufgrund der gesetzlichen Vorgaben muss das Zugpersonal am Brenner gewechselt werden, weshalb auch künftig ein kurzer Halt an der Grenze notwendig ist. Für die Fahrgäste wird es künftig komfortabler, – sie können im Zug verbleiben und müssen nicht auf einen anderen Zug am Brenner umsteigen. 4 Fahrzeuge des Typs Coradia Stream sind bereits in Südtirol im Einsatz.&nbsp;</p>
<p>„Vor 150 Jahren hat man die Eisenbahn gebaut, weil es keine Autos gab. Heute investieren wir in die Schiene, weil es zu viele Autos gibt. Der Zug ist unser Rückgrat im öffentlichen Personenverkehr, weil wir mit der Eisenbahn auf den Hauptachsen sehr viele Menschen transportieren können. Und neben der Infrastruktur braucht es moderne Zuggarnituren, die sowohl in Italien als auch in Österreich verkehren können“ unterstreicht der Südtiroler Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Komfort auf Schiene – direkt von Innsbruck nach Bozen&nbsp;</span></p>
<p>Die Vorteile: Die neuen Züge bieten umstiegsfreie Direktverbindungen im Regionalverkehr zwischen Innsbruck und Bozen sowie mehr Kapazität und Komfort. 35 Nahverkehrsverbindungen beginnen und enden aktuell am Brenner, nur vier fahren derzeit als Direktverbindung weiter. Künftig gibt es stündliche, durchgehende Verbindungen über die Landesgrenze ohne Umstieg. Gerade NutzerInnen mit Fahrrädern profitieren sowohl vom entfallenen Umstieg als auch von den neuen großzügigen Fahrradabteilen. Die Direktverbindungen sind auch ein weiterer Schritt hin zu einer inklusiven Mobilität für alle, da besonders Personen mit Mobilitätseinschränkungen von durchgehenden Verbindungen ohne Umstieg profitieren.&nbsp;</p>
<p>„Mit den neuen Mehrsystemzügen schaffen wir für unsere Fahrgäste einen deutlichen Qualitätssprung im grenzüberschreitenden Verkehr. Tirol und Südtirol wachsen auf der Schiene noch enger zusammen, weil Reisende künftig stündlich ohne Umstieg über den Brenner fahren können. Gleichzeitig profitieren sie von modernen Fahrzeugen mit mehr Sitzplätzen und mehr Komfort“, fasst <span class="regierungsmitglied">Alexander Jug</span>, Geschäftsführer des VVT, zusammen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Mehr Komfort und mehr Kapazität</span></p>
<p>Die Coradia Stream-Züge sind 128 Meter lang, bieten den Fahrgästen insgesamt 381 Sitzplätze und erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Sie verfügen über Steckdosen und WLAN und sind zudem mit einem vergrößerten Fahrradabteil ausgestattet. Im Vergleich dazu bieten die derzeit auf der Brennerstrecke im Verkehr befindlichen Nahverkehrszüge 199 Sitzplätze.</p>
<p>Vor dem Einsatz im Fahrgastbetrieb hat noch die Zulassung der neuen Fahrzeuge in beiden Ländern durch den Hersteller Alstom zu erfolgen und die TriebfahrzeugführerInnen, das Zugbegleitpersonal sowie die WerkstattmitarbeiterInnen werden auf die neuen ÖBB-Fahrzeuge geschult. Damit die Übergangszeit möglichst kurz ausfällt, laufen die Schulungen bereits jetzt vorausschauend an: mit den baugleichen Fahrzeugen der Südtiroler Transportstrukturen AG (STA) in Italien.</p>
<p>„Die modernen Coradia-Stream Züge werden den Anforderungen auf der im Nahverkehr stark frequentierten Brennerstrecke mit Berufspendlerinnen und -pendlern und Freizeitverkehr bestens gerecht. Sie bieten deutlich mehr Sitzplätze und mehr Raum für Fahrräder. Verbunden mit dem dichten Takt und den neuen grenzüberschreitenden Verbindungen ist das ein Argument mehr für den Umstieg auf die Bahn“, ist <span class="regierungsmitglied">Werner Buchberger</span>, Leiter des ÖBB Flottenmanagements überzeugt</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Europäische Verkehrspolitik</category>
				
					<category>Öffentlicher Nahverkehr</category>
				
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				<pubDate>Wed, 22 Jul 2026 09:45:00 +0200</pubDate>
				
				<title>30 neue NaturführerInnen zertifiziert</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/30-neue-naturfuehrerinnen-zertifiziert/</link>
				<description>Kompetente BotschafterInnen der Tiroler Natur</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e306eb004f2f0c28fd4b8ef647b518fce"><span class="regierungsmitglied">Seit 2009 wurden 430 NaturführerInnen ausgebildet</span></li><li data-list-item-id="e3cf0dbfc176b71b25ac10a96fc30bf01"><span class="regierungsmitglied">Naturschutzlandesrat René Zumtobel gratulierte und überreichte Zertifikate</span></li><li data-list-item-id="ee3220a8fd9d2a95b7901ef1c3dc9687c"><span class="regierungsmitglied">Nachwuchs gesichert: Kurse für das Jahr 2027 bereits ausgebucht</span></li></ul><p>Tirols Naturvermittlung erhält Verstärkung: 30 NaturführerInnen haben kürzlich ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Naturschutzlandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> überreichte gemeinsam mit den Kursleitern <span class="regierungsmitglied">Wolfgang Bacher </span>und <span class="regierungsmitglied">Daniel Baumgartner</span> vom Verein natopia die Abschlusszertifikate im Botanischen Garten in Innsbruck und gratulierte den frisch zertifizierten Natur-BotschafterInnen.&nbsp;</p>
<p>„Tirols Naturführerinnen und Naturführer sind ‚Botschafter der Natur‘, sie verfügen über umfangreiches Wissen über die heimische Natur, deren Lebewesen und Zusammenhänge und sie geben dieses fundierte Wissen auf abwechslungsreiche und verständliche Weise weiter“, fasst LR Zumtobel das Lehrgangsangebot zusammen und ergänzt: „Naturschutz lebt von Bewusstseinsbildung und vom Wissen der vielen Besonderheiten unseres Lebensraums. Nur wer unsere Naturschätze kennt, wird sie erhalten und schützen“. 16 Tage lang tauchten die angehenden NaturführerInnen in vier faszinierende Lebensräume ein: Wasser, Wiese, Wald und Gebirge. Die Ausbildung führte durch fünf Naturparke und einen Nationalpark, wo sie Tirols einzigartige Natur hautnah erlebten. 25 ReferentInnen gaben dabei ihr Wissen weiter, während ihnen erfahrene Lehrgangsbegleiter unterstützend zur Seite standen.</p>
<p>Seit dem Start im Jahr 2009 wurden insgesamt bereits 430 NaturführerInnen über den Verein natopia ausgebildet. Die Ausbildung, die vom Land Tirol jährlich mit 15.000 Euro gefördert wird, qualifiziert unter anderem zur Mitarbeit in den Tiroler Naturparken oder zur Aufwertung von Wanderungen und Naturführungen, rund dreiviertel der Ausbildungskosten werden von den KursteilnehmerInnen selbst über die Kursbeiträge getragen. Unter dem Motto „Vier Lebensräume – vier Schutzgebiete – viermal vier Tage in der Natur“ vermittelt der Kurs das nötige Rüstzeug für angehende NaturexpertInnen. „Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kurses kommen aus unterschiedlichen Lebensbereichen – von der Hotelmanagerin bis zum Pensionisten. Was sie verbindet, ist ihre Faszination für die Natur. Durch die Ausbildung erwerben sie zudem ein fundiertes fachliches Wissen“, sagt Wolfgang Bacher.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Große Nachfrage: Kurse bis 2027 ausgebucht</span></p>
<p>Das Interesse an der Ausbildung ist groß und seit Jahren ungebrochen. Der Lehrgang für 2027 ist bereits ausgebucht. Vormerkungen für 2028 werden gerne angenommen. Informationen zum Kursangebot unter:&nbsp;<a href="https://www.natopia.at/angebote-fuer-erwachsene/naturfuehrerin/" target="_blank" rel="noreferrer">www.natopia.at/tiroler-naturfuehrer</a></p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Naturschutz</category>
				
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				<pubDate>Mon, 20 Jul 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Alexander Jug zum Geschäftsführer des VVT wiederbestellt</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/alexander-jug-zum-geschaeftsfuehrer-des-vvt-wiederbestellt/</link>
				<description>Nach Ausschreibungsprozess und Hearing: Jug bis 2031 wiederbestellt</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="eb25f7d7cf8d3abcf3c7e80dfa08d982a"><span class="regierungsmitglied">Dritte Periode des erfahrenen Mobilitätsexperten beginnt im September 2026</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Alexander Jug </span>wurde nach einem Ausschreibungs- und Hearingverfahren erneut zum Geschäftsführer des Verkehrsverbund Tirol (VVT) bestellt. Jug hat die Position seit 2016 inne und wird im September 2026 seine dritte Funktionsperiode bis 2031 antreten.</p>
<p>Der VVT steht zu 100 Prozent im Eigentum des Landes und ist für die Gesamtorganisation des öffentlichen Personennahverkehrs in Tirol zuständig. Aktuell arbeiten 92 MitarbeiterInnen für das Tochterunternehmen des Landes. 43 Verkehrsunternehmen bringen Fahrgäste in Tirol im Auftrag des VVT mit Bus, Bahn und Tram an ihr Ziel.</p>
<p>„Alexander Jug verfügt über einen großen Erfahrungsschatz im öffentlichen Verkehr und hat seit 2016 mehrfach bewiesen, dass er als Geschäftsführer des VVT der richtige an der Position ist. Ich gratuliere ihm zur Wiederbestellung und freue mich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit“, so Mobilitätslandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Meilensteine des VVT in den vergangenen zehn Jahren</span></p>
<p>Vor seiner Tätigkeit als VVT-Geschäftsführer war Jug bei den ÖBB Regionalmanager für den Personennahverkehr Tirol. In seine bisherigen Funktionsperioden beim VVT fallen die Tarifreform im Jahr 2017 mit der Einführung der landesweit gültigen Jahreskarten (damals noch TirolTicket, heute KlimaTicket Tirol) und die Steigerung der StammkundInnen von 90.000 im Jahr 2016 auf aktuell rund 198.000.&nbsp;Das Öffi-Netz in Tirol wurde im vergangenen Jahrzehnt massiv erweitert. Aktuell werden pro Jahr rund 55,9 Millionen Kilometer auf Schiene und Straße im Auftrag des VVT gefahren. Auch die Anpassung der Verkehrsdienstverträge zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen im öffentlichen Verkehr im Jahr 2025 konnte durch die verlässliche Arbeitsweise von Jug konstruktiv umgesetzt werden. So vergibt der VVT zum Beispiel nur noch Aufträge an Busunternehmen, die keine geteilten Dienste für das Fahrpersonal vorsehen.&nbsp;</p>
<p>„Die kommenden Jahren werden angesichts der allgemeinen Budgetvorgaben auch für den VVT entsprechend herausfordernd. Es gilt, das Gleichgewicht zwischen notwendiger Konsolidierung, dem weiteren Ausbau des öffentlichen Verkehrs und einer hohen Qualität für die Fahrgäste zu finden. Mit Alexander Jug steht ein ausgewiesener Mobilitätsexperte, der wirtschaftliche Vernunft und verkehrspolitischen Gestaltungswillen verbindet, an der Spitze des VVT – ich wünsche ihm alles Gute für die nächsten fünf Jahre“, so LR Zumtobel.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Öffentlicher Nahverkehr</category>
				
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				<pubDate>Sun, 19 Jul 2026 10:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Jugendliche unterstützen bei Neophytenbekämpfung </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/naturschutzgebiet-gaisau-jugendliche-unterstuetzen-bei-neophytenbekaempfung/</link>
				<description>Gebietsfremde Pflanzen: Drüsiges Springkraut und Kanadische Goldrute im geschützten Lebensraum Gaisau (Bezirk Innsbruck-Land)</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e405ded1fa0b782fa7da003b6f7e4326e"><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Maßnahmen zur Bekämpfung von Neophyten laufen bereits seit 2024</span></li><li data-list-item-id="ee27180d993429919ed891690aa3f1041"><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Jugendliche des AufBauWerk unterstützten bei der Entfernung&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="eb5baa3c7c6693b7567e2002a720dd949"><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Tiroler Neophytenstrategie – vom Monitoring bis zur Eindämmung&nbsp;</span></li></ul><p><span lang="DE-AT" dir="ltr">Die Gaisau im Gemeindegebiet von Inzing (Bezirk Innsbruck-Land) ist ein kleines Schutzgebiet, in dem spezialisierte Arten einen Lebensraum finden. Sie ist eines der letzten verbliebenen komplexen Feuchtgebiete im Talboden im Oberinntal. Unter anderem kann man hier mit etwas Glück den Eisvogel beobachten. Seit einigen Jahren sind jedoch gebietsfremde, invasive Arten auf dem Vormarsch und bedrohen die heimische Pflanzenvielfalt – und damit auch die hier lebenden Tierarten.&nbsp;</span></p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">Im Rahmen von mehreren Aktionstagen unterstützten sechs Jugendliche des AufBauWerk vom Jobtraining Lachhof in Volders kürzlich die Schutzgebietsbetreuung beim Entfernen von Drüsigem Springkraut und Kanadischer Goldrute. Naturschutzlandesrat&nbsp;</span><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">René Zumtobel&nbsp;</span><span lang="DE-AT" dir="ltr">freut sich über das wertvolle Engagement, schaute persönlich vorbei und bedankte sich für den ehrenamtlichen Einsatz der Jugendlichen.&nbsp;</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Tiroler Neophytenstrategie: Bestände erfassen – Verbreitung vorbeugen – Ausbreitung eindämmen</span></p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">Die gezielte Erfassung und Eindämmung invasiver Arten ist in der Tiroler Neophytenstrategie festgelegt. Regelmäßig gibt es in ganz Tirol Aktionen, um die gebietsfremden Pflanzen zu entfernen – eine schwierige Arbeit, da sich die gebietsfremden Arten oft sehr schnell verbreiten, teilweisemit den Wurzeln restlos entfernt oder gemäht werden müssen. „Wir arbeiten in ganz Tirol gezielt daran, Neophyten einzudämmen. Insbesondere in Schutzgebieten muss gehandelt werden, sobald Neophyten aufkommen, um die Pflanzenvielfalt zu erhalten und damit auch die Lebensgrundlage vieler geschützter Tierarten zu sichern. Dafür braucht es oft auch den Einsatz von ehrenamtlich tätigen Menschen. Ich freue mich sehr über den Einsatz und das Engagement der Trainees&nbsp;im AufBauWerk und vieler Freiwilliger in ganz Tirol, die uns bei der Umsetzung der Neophytenstrategie so tatkräftig unterstützen“, so der Landesrat.&nbsp;</span></p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">Die Neophytenaktion im Schutzgebiet Gaisau dient als Fortsetzung eines Projekts der Universität Innsbruck, im Zuge dessen bereits 2024 und 2025 regelmäßig Bestände von Neophyten in der Gaisau von Studierenden entfernt wurden. Dieses Projekt wurde durch den&nbsp;Biodiversitätsfonds&nbsp;des&nbsp;Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft&nbsp;und&nbsp;NextGenerationEU&nbsp;gefördert.</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Management von invasiven Arten braucht „langen Atem“</span></p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">„Für das Management von invasiven Arten braucht man einen langen Atem. Sind sie einmal da, ist es nur noch schwer möglich, sie restlos los zu werden. Daher werden wir auch in Zukunft regelmäßig Schwerpunktaktionen setzen müssen, um die Artenvielfalt im Gebiet zu erhalten“, berichtet Schutzgebietsbetreuerin&nbsp;</span><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Laura Kanduth</span><span lang="DE-AT" dir="ltr">.&nbsp;</span></p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">„Jede und jeder kann dazu beitragen, dass weitere invasive, gebietsfremde Arten auf bisher neophyten-freien Flächen gar nicht erst in Tirol Fuß fassen. Das heißt unter anderem: Im Garten auf heimische Pflanzen setzen und keine Tiere, Pflanzen, Samen oder Erde aus anderen Regionen nach Tirol bringen“, appelliert LR Zumtobel.</span></p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Naturschutz</category>
				
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