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			<title>Land Tirol - Meldungen</title>
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			<description>Aktuelle Meldungen vom Amt der Tiroler Landesregierung</description>
			<language>de</language>
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				<copyright>Land Tirol</copyright>
			
			<pubDate>Fri, 07 Aug 2026 10:11:49 +0200</pubDate>
			<lastBuildDate>Fri, 07 Aug 2026 10:11:49 +0200</lastBuildDate>
			
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				<guid isPermaLink="false">news-59150</guid>
				<pubDate>Fri, 07 Aug 2026 09:35:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Alexander Hörmann)</author>
				<title>Tirol baut seine Position als führendes Radland der Alpen weiter aus </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tirol-baut-seine-position-als-fuehrendes-radland-der-alpen-weiter-aus/</link>
				<description>Aktuell Bauprojekte im gesamten Bundesland in Umsetzung oder in Planung</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e9a1cfb3dd3f6b7dd64026640f3a2b500"><span class="regierungsmitglied">Tiroler Radstrategie 2030: Leuchtturmprojekt im Zeichen von Gesundheit, Sport und Nachhaltigkeit</span></li><li data-list-item-id="ecf8d0830ff107149707665cf6dd90e23"><span class="regierungsmitglied">Radfahren als wichtiger Baustein für Klimaschutz und nachhaltige Mobilität</span></li><li data-list-item-id="ee69c44f4599711d6782bca8cb4a675fc"><span class="regierungsmitglied">Mit radrouting und radapp sicher auf zwei Rädern unterwegs</span></li></ul><p>Mit rund 7.200 Kilometer Mountainbike-Routen, 400 Kilometer Singletrails und rund 1.100 Kilometern Radwegen ist Tirol ein attraktives Pflaster für Freizeit- sowie AlltagsradfahrerInnen. Um dieses Angebot weiter auszubauen, hat das Land Tirol in den vergangenen Jahren rund 55,8 Millionen Euro in das überörtliche Radwegenetz investiert. Dazu zählt beispielsweise der neue Abschnitt der B 183 Stubaitalstraße samt einer modernen Geh- und Radwegunterführung, die die Verkehrssicherheit für FußgängerInnen und Radfahrende deutlich verbessert. Aber auch in Zukunft wird das Radwegenetz in Tirol erweitert und ausgebaut: Derzeit befinden sich in ganz Tirol Bauprojekte von Lienz über Kufstein bis ins Tiroler Oberland und Außerfern in Umsetzung oder in Planung.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Aktuelle Projekte vom Wipptal bis zum Plansee</span></p>
<p>„Mit unserer Radoffensive setzen wir den konsequenten Ausbau der Radwegeinfrastruktur in Tirol fort. Unser Ziel ist es, noch mehr Tirolerinnen und Tiroler für das Radfahren zu begeistern – sei es auf dem Weg zur Arbeit, in die Schule oder in der Freizeit. Dafür schaffen wir Schritt für Schritt attraktive und sichere Rahmenbedingungen“, betont Sportlandesrat LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.</p>
<p>Zu den derzeit wichtigsten Projekten zählt auch der weitere Ausbau der Radverbindung zwischen Innsbruck-Mitte und dem Schloss Ambras. Mit dem Lückenschluss entlang der Aldranser Straße entsteht bis 2027 eine durchgängige, sichere Verbindung für den Radverkehr. Der neue Radweg wird bergwärts verlaufen, eine Breite von zwei Metern aufweisen und mit einer eigenen Beleuchtung ausgestattet werden.&nbsp;</p>
<p>Ein weiterer Schwerpunkt liegt mit der Radroute 30 im Wipptal: Ziel ist es dort, in Abstimmung mit laufenden Bauvorhaben der ASFINAG – wie dem Neubau der Luegbrücke oder dem Sicherheitsausbau am Brennersee – bis 2034 einen durchgängigen Radweg von Matrei bis zum Brennerpass zu realisieren.&nbsp;</p>
<p>Aktuell wird unter anderem am Planseeradweg im Außerfern nachgeschärft. Die Fertigstellung ist bis September 2026 geplant. Auch Abschnitte der Via Claudia Augusta (Bezirk Reutte) werden derzeit saniert beziehungsweise ausgebaut. Voraussichtlich sollen auch dort die Arbeiten bis Ende 2026 abgeschlossen sein.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Radstrategie 2030 setzt klare Schwerpunkte</span></p>
<p>Den strategischen Rahmen aller Rad-Maßnahmen bildet die Tiroler Radstrategie 2030. Ihr Ziel ist es, den Radverkehr nachhaltig zu stärken und das Fahrrad als attraktives Verkehrsmittel im Alltag und in der Freizeit weiter zu etablieren. Im Mittelpunkt stehen drei zentrale Handlungsfelder:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e27ba61e9d0a61430fa0174ca383ca766">Mehr Menschen zum Umstieg auf das Fahrrad bewegen,</li><li data-list-item-id="e18abbb1617c274bb8a3e2b58c5722fab">die Sicherheit für Radfahrende weiter erhöhen und</li><li data-list-item-id="e0614bb8986c9c162265452561a22297d">Tirol als führende Radregion im Alpenraum stärken.&nbsp;</li></ul><p>Um diese Ziele zu erreichen, investiert das Land konsequent in den Ausbau, die Erhaltung und die Sanierung der Radinfrastruktur. Gleichzeitig wird die Entwicklung des Radverkehrs laufend beobachtet und evaluiert.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">56 Prozent Potential: Mehr Radverkehr als Beitrag zur Mobilitätswende</span></p>
<p>Der Ausbau der Radinfrastruktur verfolgt nicht nur das Ziel, das Radfahren attraktiver zu machen, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zur Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie.</p>
<p>„56 Prozent der Wege, die in Tirol mit dem Auto zurückgelegt werden, sind kürzer als fünf Kilometer und damit ideal für den Radverkehr geeignet. Eine nachhaltige Mobilitätswende gelingt nur mit einer konsequenten Förderung des Radverkehrs. Radfahren ist klimafreundlich, wirkt verkehrsberuhigend und verursacht keine Lärmemissionen“, betont Mobilitätslandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Von der Anreise über Wegsperren bis hin zum Schwierigkeitsgrad</span></p>
<p>Neben dem kontinuierlichen Ausbau der Radinfrastruktur setzt das Land Tirol auf digitale Angebote, die das Radfahren im Alltag und in der Freizeit einfacher und komfortabler machen. Mit der Plattform radrouting tirol und der radapp tirol stehen RadfahrerInnen moderne Werkzeuge zur Verfügung, um Touren zu planen und sich sicher ans Ziel navigieren zu lassen. Neben Infos zu Wegsperren liefern die digitalen Instrumente auch Daten wie individuelle Routenvorschläge nach Schwierigkeitsgrad, die Einbindung öffentlicher Verkehrsmittel für An- und Abreise sowie eine sprachgestützte Turn-by-Turn-Navigation. Damit erhalten TirolerInnen ebenso wie Gäste eine zeitgemäße Orientierungshilfe für ihre Radfahrten. Die hohe Nutzung der digitalen Services verdeutlicht ihren Mehrwert: Allein im Mai dieses Jahres verzeichneten die App und die Webanwendung zusammen rund 7.500 Routenabfragen. Erfahrungsgemäß wird der Höchstwert der Abfragen im August erreicht.&nbsp;</p>
<p>„Tirol verfügt über ein großes Angebot für Radbegeisterte. Vonseiten des Landes investieren wir und stellen Angebote zu Verfügung, die das Radfahren in Tirol sicher, modern und geordnet gestalten. Das ist ein weiterer Leistungsnachweis für Tirol als Sportland Nummer eins“, betont LHStv Wohlgemuth.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Landesentwicklung</category>
				
					<category>Sport</category>
				
					<category>Umwelt</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Thu, 06 Aug 2026 16:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>„Rückendeckung“ für Tirols SchülerInnen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/rueckendeckung-fuer-tirols-schuelerinnen/</link>
				<description>Neue BesitzerInnen für gebrauchte Schultaschen</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e02dd088d2c4d91a280aa312c0ac5a42a"><span class="regierungsmitglied">ReUse-Projekt von Land Tirol und Umwelt Verein Tirol unterstützt Familien bereits seit 19 Jahren</span></li><li data-list-item-id="ec2346add19dcd6b3165b04d60672fee1"><span class="regierungsmitglied">Gebrauchte Schultaschen werden von Freiwilligen gereinigt und mit Schulutensilien bestückt&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ede636a15f4f0010ba3ccf54041933415"><span class="regierungsmitglied">Gemeinschaftsprojekt: Zahlreiche Partnerorganisationen ziehen an einem Strang</span></li><li data-list-item-id="ec4c5cb573632700deec353f82a1c32cc"><span class="regierungsmitglied">Über 20.000 Schultaschen wurden bereits an SchülerInnen weitergegeben</span></li></ul><p>Ob SuperheldIn, Lieblingssport oder Märchenfigur: In wenigen Wochen werden wieder viele bunte Schultaschen mit Stolz zum ersten Schultag getragen – neu müssen sie aber keineswegs sein:&nbsp;Bereits seit 19 Jahren gibt es das Erfolgsprojekt ReUse-Schultaschensammlung in Tirol. Initiiert und federführend geleitet vom Umwelt Verein Tirol werden mit Unterstützung des Landes Tirol und zahlreicher weiterer Partner jedes Jahr gute gebrauchte Schultaschen und Schulrucksäcke in allen Bezirken gesammelt. Diese werden anschließend von Freiwilligen gereinigt, mit neuen Schulutensilien bestückt und dann an Familien in Tirol weitergegeben. Es ist ein Projekt mit doppelter Wirkung: Einerseits werden sozial bedürftige Familien unterstützt, andererseits kommt die Weiterverwendung der Schultaschen der Umwelt zugute. Heute, Donnerstag, waren Soziallandesrätin <span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata</span> und Umweltlandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> gemeinsam mit VertreterInnen der zahlreichen beteiligten Organisationen vor Ort im Flüchtlingsheim Reichenau, wo die Schultaschen von BewohnerInnen ehrenamtlich zur Weiterverwendung vorbereitet werden.&nbsp;<span lang="DE" dir="ltr">Beteiligt sind neben dem Land Tirol und dem Umwelt Verein Tirol das Jugendrotkreuz Tirol, der Landeselternverband, der Landesfeuerwehrverband, die Tiroler Soziale Dienste GmbH, die Caritas Tirol, der Tiroler Gemeindeverband, der Papier- und Schreibwarenfachhandel (Tyrolia, Riepenhausen, Libro) sowie die ARA (Altstoff Recycling Austria AG) und die sozialökonomischen Betriebe ISSBA und WAMS. Auch die Tiroler Recyclinghöfe unterstützen das Projekt.</span></p>
<p>„Der Schulstart ist für viele Familien in Tirol nicht nur ein freudiges Ereignis, sondern kann auch eine große finanzielle Belastung bedeuten. Durch die ReUse-Schultaschenaktion wird sichergestellt, dass alle Kinder in Tirol gut ausgerüstet in die schulische Ausbildung starten können – auch jene, deren Eltern sich eine gut und hochwertig befüllte Schultasche nur schwer oder gar nicht leisten können“, so LR<sup>in</sup>&nbsp;Pawlata. Die gereinigten Schultaschen werden bereits mit zahlreichen notwendigen Schreib- und Bastelutensilien bestückt, wodurch auch der Einkauf zum Schulbeginn reduziert werden kann.&nbsp;</p>
<p>„Ergonomisch, mit Reflektoren ausgestattet, mit Kindheitshelden und trendigen Motiven gestaltet – Schultaschen sind heutzutage meist von sehr guter Qualität und auch entsprechend langlebig. Wenn die vier Jahre Volksschulzeit vorbei sind, kann und soll die Nutzungsdauer einer Schultasche noch lange weitergehen. Jede Schultasche, die nicht weggeschmissen wird, macht den neuen Besetzerinnen und Besitzern Freude, ist eine wichtiger Beitrag zur Kreislaufwirtschaft und vermeidet zudem unnötigen Abfall. Das gemeinschaftliche ReUse-Projekt zeigt auf, dass nachhaltiges Handeln nicht nur einfach, sondern auch sozial wirksam sein kann. Mein Dank gilt den vielen Organisationen, die dieses wunderbare Projekt jährlich in ganz Tirol abwickeln“, unterstreicht LR Zumtobel.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Viele Hände auf dem Weg vom alten ins neue Schuljahr</span></p>
<p><span lang="DE" dir="ltr">Das Jugendrotkreuz bewirbt das ReUse-Projekt in allen Tiroler Pflichtschulen und unterstützt die Sammlung der noch funktionsfähigen Schultaschen und -rucksäcke. Die MitarbeiterInnen der Tiroler Recyclinghöfe übernehmen die Sammelware von den Schulen und schleusen zudem jahresdurchgehend funktionsfähige Schultaschen aus dem Abfallstrom aus, um sie bis Ende Juli zu den Bezirkssammelstellen zu transportieren. Der Landesfeuerwehrverband holt die Sammelware von den Bezirkssammelstellen ab und liefert sie zum Flüchtlingsheim Reichenau, wo die Schultaschen und -rucksäcke kontrolliert, gereinigt und mit vom Fachhandel gespendeten Schulutensilien bestückt werden. Die Verteilung der Schultaschen übernehmen die TSD, die Caritas Tirol und der Landeselternverband.</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Über 20.000 Stück in 19 Jahren</span></p>
<p><span lang="DE" dir="ltr">„Das ReUse-Projekt Tiroler Schultaschensammlung leistet einen nachhaltigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz in Tirol und darüber hinaus. Insgesamt konnten wir seit Beginn der Aktion über 20.000 Schultaschen sammeln – und vor einem Ende auf der Deponie oder im Verbrennungsofen bewahren“, resümiert </span><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Michael Kneisl</span><span lang="DE" dir="ltr">, Obmann des Umweltvereins Tirol.</span></p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Soziales</category>
				
					<category>Umwelt</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59094</guid>
				<pubDate>Tue, 04 Aug 2026 10:39:13 +0200</pubDate>
				
				<title>Neue Züge über den Brenner nehmen Formen an </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/neue-zuege-ueber-den-brenner-nehmen-formen-an/</link>
				<description>Durchfahren statt umsteigen</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e2ee89c0dac74b14cf26b59813846a40e"><span class="regierungsmitglied">Mobilitätslandesrat Zumtobel und Südtiroler Amtskollege Alfreider besichtigten Fahrzeug-Produktion in Italien&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e41a9a9471c144946273bbee01565a71f"><span class="regierungsmitglied">Neue moderne Mehrsystemzüge machen Umstieg an der Grenze künftig überflüssig</span></li><li data-list-item-id="e31ca2887cc6ca06611d242b78bd98ed5"><span class="regierungsmitglied">Fahrzeugauslieferung an die ÖBB startet ab 2027&nbsp;</span></li></ul><p>Schon bald bricht für grenzüberschreitende PendlerInnen und Reisende zwischen Tirol und Südtirol eine neue Ära an: Mit den Mehrsystemfahrzeugen des Typs Coradia Stream der Firma Alstom, welche in Österreich und Italien fahren können, entfällt der Umstieg an der Grenze am Brenner künftig. Eingeführt werden soll die umstiegsfreie Verbindung von Innsbruck nach Bozen und weiter nach Meran und Mals im Stundentakt mit Mitte 2027. Vom Fortschritt der Fahrzeugproduktion überzeugten sich Tirols Mobilitätslandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> und der Südtiroler Mobilitätslandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Daniel Alfreider</span> vergangene Woche in Savigliano im italienischen Piemont.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Modernste Zuggarnituren im Bau – Werksbesuch in Savigliano</span></p>
<p>In Savigliano werden in einer Produktionshalle des Zugherstellers Alstom aktuell die von den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) bestellten sechs Garnituren fertiggestellt und sollen ab 2027 ausgeliefert werden. Insgesamt werden 22 Züge gemeinsam von den Südtiroler Transportstruktur AG (STA) und den ÖBB angekauft. Beim Besuch in Italien wurden die beiden Politiker von VertreterInnen des Verkehrsverbund Tirol (VVT), ÖBB und der Südtiroler Transportstruktur AG (STA) begleitet.</p>
<p>„Der Brennerpass ist ein verkehrliches Nadelöhr, weshalb der Ausbau des grenzüberschreitenden Bahnverkehrs von ganz besonderer Bedeutung für die Europaregion ist. Letzte Woche konnte ich mich persönlich vom Fortschritt der neuen Zuggarnituren überzeugen. Die unterschiedlichen Bahnstromsysteme in Österreich und Italien sind damit für den Nahverkehr künftig kein Problem mehr. Der grenzüberschreitende Euregio-Nahverkehr ist vor allem für Pendlerinnen und Pendler sowie für unsere Gäste wesentlich und wird somit eine attraktive Alternative zum motorisierten Individualverkehr über den Brenner bieten“, so Mobilitätslandesrat Zumtobel.</p>
<p>Aufgrund der gesetzlichen Vorgaben muss das Zugpersonal am Brenner gewechselt werden, weshalb auch künftig ein kurzer Halt an der Grenze notwendig ist. Für die Fahrgäste wird es künftig komfortabler, – sie können im Zug verbleiben und müssen nicht auf einen anderen Zug am Brenner umsteigen. 4 Fahrzeuge des Typs Coradia Stream sind bereits in Südtirol im Einsatz.&nbsp;</p>
<p>„Vor 150 Jahren hat man die Eisenbahn gebaut, weil es keine Autos gab. Heute investieren wir in die Schiene, weil es zu viele Autos gibt. Der Zug ist unser Rückgrat im öffentlichen Personenverkehr, weil wir mit der Eisenbahn auf den Hauptachsen sehr viele Menschen transportieren können. Und neben der Infrastruktur braucht es moderne Zuggarnituren, die sowohl in Italien als auch in Österreich verkehren können“ unterstreicht der Südtiroler Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Komfort auf Schiene – direkt von Innsbruck nach Bozen&nbsp;</span></p>
<p>Die Vorteile: Die neuen Züge bieten umstiegsfreie Direktverbindungen im Regionalverkehr zwischen Innsbruck und Bozen sowie mehr Kapazität und Komfort. 35 Nahverkehrsverbindungen beginnen und enden aktuell am Brenner, nur vier fahren derzeit als Direktverbindung weiter. Künftig gibt es stündliche, durchgehende Verbindungen über die Landesgrenze ohne Umstieg. Gerade NutzerInnen mit Fahrrädern profitieren sowohl vom entfallenen Umstieg als auch von den neuen großzügigen Fahrradabteilen. Die Direktverbindungen sind auch ein weiterer Schritt hin zu einer inklusiven Mobilität für alle, da besonders Personen mit Mobilitätseinschränkungen von durchgehenden Verbindungen ohne Umstieg profitieren.&nbsp;</p>
<p>„Mit den neuen Mehrsystemzügen schaffen wir für unsere Fahrgäste einen deutlichen Qualitätssprung im grenzüberschreitenden Verkehr. Tirol und Südtirol wachsen auf der Schiene noch enger zusammen, weil Reisende künftig stündlich ohne Umstieg über den Brenner fahren können. Gleichzeitig profitieren sie von modernen Fahrzeugen mit mehr Sitzplätzen und mehr Komfort“, fasst <span class="regierungsmitglied">Alexander Jug</span>, Geschäftsführer des VVT, zusammen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Mehr Komfort und mehr Kapazität</span></p>
<p>Die Coradia Stream-Züge sind 128 Meter lang, bieten den Fahrgästen insgesamt 381 Sitzplätze und erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Sie verfügen über Steckdosen und WLAN und sind zudem mit einem vergrößerten Fahrradabteil ausgestattet. Im Vergleich dazu bieten die derzeit auf der Brennerstrecke im Verkehr befindlichen Nahverkehrszüge 199 Sitzplätze.</p>
<p>Vor dem Einsatz im Fahrgastbetrieb hat noch die Zulassung der neuen Fahrzeuge in beiden Ländern durch den Hersteller Alstom zu erfolgen und die TriebfahrzeugführerInnen, das Zugbegleitpersonal sowie die WerkstattmitarbeiterInnen werden auf die neuen ÖBB-Fahrzeuge geschult. Damit die Übergangszeit möglichst kurz ausfällt, laufen die Schulungen bereits jetzt vorausschauend an: mit den baugleichen Fahrzeugen der Südtiroler Transportstrukturen AG (STA) in Italien.</p>
<p>„Die modernen Coradia-Stream Züge werden den Anforderungen auf der im Nahverkehr stark frequentierten Brennerstrecke mit Berufspendlerinnen und -pendlern und Freizeitverkehr bestens gerecht. Sie bieten deutlich mehr Sitzplätze und mehr Raum für Fahrräder. Verbunden mit dem dichten Takt und den neuen grenzüberschreitenden Verbindungen ist das ein Argument mehr für den Umstieg auf die Bahn“, ist <span class="regierungsmitglied">Werner Buchberger</span>, Leiter des ÖBB Flottenmanagements überzeugt</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Europäische Verkehrspolitik</category>
				
					<category>Öffentlicher Nahverkehr</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58986</guid>
				<pubDate>Wed, 22 Jul 2026 09:45:00 +0200</pubDate>
				
				<title>30 neue NaturführerInnen zertifiziert</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/30-neue-naturfuehrerinnen-zertifiziert/</link>
				<description>Kompetente BotschafterInnen der Tiroler Natur</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e306eb004f2f0c28fd4b8ef647b518fce"><span class="regierungsmitglied">Seit 2009 wurden 430 NaturführerInnen ausgebildet</span></li><li data-list-item-id="e3cf0dbfc176b71b25ac10a96fc30bf01"><span class="regierungsmitglied">Naturschutzlandesrat René Zumtobel gratulierte und überreichte Zertifikate</span></li><li data-list-item-id="ee3220a8fd9d2a95b7901ef1c3dc9687c"><span class="regierungsmitglied">Nachwuchs gesichert: Kurse für das Jahr 2027 bereits ausgebucht</span></li></ul><p>Tirols Naturvermittlung erhält Verstärkung: 30 NaturführerInnen haben kürzlich ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Naturschutzlandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> überreichte gemeinsam mit den Kursleitern <span class="regierungsmitglied">Wolfgang Bacher </span>und <span class="regierungsmitglied">Daniel Baumgartner</span> vom Verein natopia die Abschlusszertifikate im Botanischen Garten in Innsbruck und gratulierte den frisch zertifizierten Natur-BotschafterInnen.&nbsp;</p>
<p>„Tirols Naturführerinnen und Naturführer sind ‚Botschafter der Natur‘, sie verfügen über umfangreiches Wissen über die heimische Natur, deren Lebewesen und Zusammenhänge und sie geben dieses fundierte Wissen auf abwechslungsreiche und verständliche Weise weiter“, fasst LR Zumtobel das Lehrgangsangebot zusammen und ergänzt: „Naturschutz lebt von Bewusstseinsbildung und vom Wissen der vielen Besonderheiten unseres Lebensraums. Nur wer unsere Naturschätze kennt, wird sie erhalten und schützen“. 16 Tage lang tauchten die angehenden NaturführerInnen in vier faszinierende Lebensräume ein: Wasser, Wiese, Wald und Gebirge. Die Ausbildung führte durch fünf Naturparke und einen Nationalpark, wo sie Tirols einzigartige Natur hautnah erlebten. 25 ReferentInnen gaben dabei ihr Wissen weiter, während ihnen erfahrene Lehrgangsbegleiter unterstützend zur Seite standen.</p>
<p>Seit dem Start im Jahr 2009 wurden insgesamt bereits 430 NaturführerInnen über den Verein natopia ausgebildet. Die Ausbildung, die vom Land Tirol jährlich mit 15.000 Euro gefördert wird, qualifiziert unter anderem zur Mitarbeit in den Tiroler Naturparken oder zur Aufwertung von Wanderungen und Naturführungen, rund dreiviertel der Ausbildungskosten werden von den KursteilnehmerInnen selbst über die Kursbeiträge getragen. Unter dem Motto „Vier Lebensräume – vier Schutzgebiete – viermal vier Tage in der Natur“ vermittelt der Kurs das nötige Rüstzeug für angehende NaturexpertInnen. „Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kurses kommen aus unterschiedlichen Lebensbereichen – von der Hotelmanagerin bis zum Pensionisten. Was sie verbindet, ist ihre Faszination für die Natur. Durch die Ausbildung erwerben sie zudem ein fundiertes fachliches Wissen“, sagt Wolfgang Bacher.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Große Nachfrage: Kurse bis 2027 ausgebucht</span></p>
<p>Das Interesse an der Ausbildung ist groß und seit Jahren ungebrochen. Der Lehrgang für 2027 ist bereits ausgebucht. Vormerkungen für 2028 werden gerne angenommen. Informationen zum Kursangebot unter:&nbsp;<a href="https://www.natopia.at/angebote-fuer-erwachsene/naturfuehrerin/" target="_blank" rel="noreferrer">www.natopia.at/tiroler-naturfuehrer</a></p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Naturschutz</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Mon, 20 Jul 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Alexander Jug zum Geschäftsführer des VVT wiederbestellt</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/alexander-jug-zum-geschaeftsfuehrer-des-vvt-wiederbestellt/</link>
				<description>Nach Ausschreibungsprozess und Hearing: Jug bis 2031 wiederbestellt</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="eb25f7d7cf8d3abcf3c7e80dfa08d982a"><span class="regierungsmitglied">Dritte Periode des erfahrenen Mobilitätsexperten beginnt im September 2026</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Alexander Jug </span>wurde nach einem Ausschreibungs- und Hearingverfahren erneut zum Geschäftsführer des Verkehrsverbund Tirol (VVT) bestellt. Jug hat die Position seit 2016 inne und wird im September 2026 seine dritte Funktionsperiode bis 2031 antreten.</p>
<p>Der VVT steht zu 100 Prozent im Eigentum des Landes und ist für die Gesamtorganisation des öffentlichen Personennahverkehrs in Tirol zuständig. Aktuell arbeiten 92 MitarbeiterInnen für das Tochterunternehmen des Landes. 43 Verkehrsunternehmen bringen Fahrgäste in Tirol im Auftrag des VVT mit Bus, Bahn und Tram an ihr Ziel.</p>
<p>„Alexander Jug verfügt über einen großen Erfahrungsschatz im öffentlichen Verkehr und hat seit 2016 mehrfach bewiesen, dass er als Geschäftsführer des VVT der richtige an der Position ist. Ich gratuliere ihm zur Wiederbestellung und freue mich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit“, so Mobilitätslandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Meilensteine des VVT in den vergangenen zehn Jahren</span></p>
<p>Vor seiner Tätigkeit als VVT-Geschäftsführer war Jug bei den ÖBB Regionalmanager für den Personennahverkehr Tirol. In seine bisherigen Funktionsperioden beim VVT fallen die Tarifreform im Jahr 2017 mit der Einführung der landesweit gültigen Jahreskarten (damals noch TirolTicket, heute KlimaTicket Tirol) und die Steigerung der StammkundInnen von 90.000 im Jahr 2016 auf aktuell rund 198.000.&nbsp;Das Öffi-Netz in Tirol wurde im vergangenen Jahrzehnt massiv erweitert. Aktuell werden pro Jahr rund 55,9 Millionen Kilometer auf Schiene und Straße im Auftrag des VVT gefahren. Auch die Anpassung der Verkehrsdienstverträge zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen im öffentlichen Verkehr im Jahr 2025 konnte durch die verlässliche Arbeitsweise von Jug konstruktiv umgesetzt werden. So vergibt der VVT zum Beispiel nur noch Aufträge an Busunternehmen, die keine geteilten Dienste für das Fahrpersonal vorsehen.&nbsp;</p>
<p>„Die kommenden Jahren werden angesichts der allgemeinen Budgetvorgaben auch für den VVT entsprechend herausfordernd. Es gilt, das Gleichgewicht zwischen notwendiger Konsolidierung, dem weiteren Ausbau des öffentlichen Verkehrs und einer hohen Qualität für die Fahrgäste zu finden. Mit Alexander Jug steht ein ausgewiesener Mobilitätsexperte, der wirtschaftliche Vernunft und verkehrspolitischen Gestaltungswillen verbindet, an der Spitze des VVT – ich wünsche ihm alles Gute für die nächsten fünf Jahre“, so LR Zumtobel.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Öffentlicher Nahverkehr</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58961</guid>
				<pubDate>Sun, 19 Jul 2026 10:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Jugendliche unterstützen bei Neophytenbekämpfung </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/naturschutzgebiet-gaisau-jugendliche-unterstuetzen-bei-neophytenbekaempfung/</link>
				<description>Gebietsfremde Pflanzen: Drüsiges Springkraut und Kanadische Goldrute im geschützten Lebensraum Gaisau (Bezirk Innsbruck-Land)</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/4/b/csm_20260714_Neophyten_Gaisau_Zumtobel_Gruppenfoto_2_1ed5717c7e.jpg" length="2588086" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e405ded1fa0b782fa7da003b6f7e4326e"><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Maßnahmen zur Bekämpfung von Neophyten laufen bereits seit 2024</span></li><li data-list-item-id="ee27180d993429919ed891690aa3f1041"><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Jugendliche des AufBauWerk unterstützten bei der Entfernung&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="eb5baa3c7c6693b7567e2002a720dd949"><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Tiroler Neophytenstrategie – vom Monitoring bis zur Eindämmung&nbsp;</span></li></ul><p><span lang="DE-AT" dir="ltr">Die Gaisau im Gemeindegebiet von Inzing (Bezirk Innsbruck-Land) ist ein kleines Schutzgebiet, in dem spezialisierte Arten einen Lebensraum finden. Sie ist eines der letzten verbliebenen komplexen Feuchtgebiete im Talboden im Oberinntal. Unter anderem kann man hier mit etwas Glück den Eisvogel beobachten. Seit einigen Jahren sind jedoch gebietsfremde, invasive Arten auf dem Vormarsch und bedrohen die heimische Pflanzenvielfalt – und damit auch die hier lebenden Tierarten.&nbsp;</span></p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">Im Rahmen von mehreren Aktionstagen unterstützten sechs Jugendliche des AufBauWerk vom Jobtraining Lachhof in Volders kürzlich die Schutzgebietsbetreuung beim Entfernen von Drüsigem Springkraut und Kanadischer Goldrute. Naturschutzlandesrat&nbsp;</span><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">René Zumtobel&nbsp;</span><span lang="DE-AT" dir="ltr">freut sich über das wertvolle Engagement, schaute persönlich vorbei und bedankte sich für den ehrenamtlichen Einsatz der Jugendlichen.&nbsp;</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Tiroler Neophytenstrategie: Bestände erfassen – Verbreitung vorbeugen – Ausbreitung eindämmen</span></p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">Die gezielte Erfassung und Eindämmung invasiver Arten ist in der Tiroler Neophytenstrategie festgelegt. Regelmäßig gibt es in ganz Tirol Aktionen, um die gebietsfremden Pflanzen zu entfernen – eine schwierige Arbeit, da sich die gebietsfremden Arten oft sehr schnell verbreiten, teilweisemit den Wurzeln restlos entfernt oder gemäht werden müssen. „Wir arbeiten in ganz Tirol gezielt daran, Neophyten einzudämmen. Insbesondere in Schutzgebieten muss gehandelt werden, sobald Neophyten aufkommen, um die Pflanzenvielfalt zu erhalten und damit auch die Lebensgrundlage vieler geschützter Tierarten zu sichern. Dafür braucht es oft auch den Einsatz von ehrenamtlich tätigen Menschen. Ich freue mich sehr über den Einsatz und das Engagement der Trainees&nbsp;im AufBauWerk und vieler Freiwilliger in ganz Tirol, die uns bei der Umsetzung der Neophytenstrategie so tatkräftig unterstützen“, so der Landesrat.&nbsp;</span></p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">Die Neophytenaktion im Schutzgebiet Gaisau dient als Fortsetzung eines Projekts der Universität Innsbruck, im Zuge dessen bereits 2024 und 2025 regelmäßig Bestände von Neophyten in der Gaisau von Studierenden entfernt wurden. Dieses Projekt wurde durch den&nbsp;Biodiversitätsfonds&nbsp;des&nbsp;Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft&nbsp;und&nbsp;NextGenerationEU&nbsp;gefördert.</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Management von invasiven Arten braucht „langen Atem“</span></p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">„Für das Management von invasiven Arten braucht man einen langen Atem. Sind sie einmal da, ist es nur noch schwer möglich, sie restlos los zu werden. Daher werden wir auch in Zukunft regelmäßig Schwerpunktaktionen setzen müssen, um die Artenvielfalt im Gebiet zu erhalten“, berichtet Schutzgebietsbetreuerin&nbsp;</span><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Laura Kanduth</span><span lang="DE-AT" dir="ltr">.&nbsp;</span></p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">„Jede und jeder kann dazu beitragen, dass weitere invasive, gebietsfremde Arten auf bisher neophyten-freien Flächen gar nicht erst in Tirol Fuß fassen. Das heißt unter anderem: Im Garten auf heimische Pflanzen setzen und keine Tiere, Pflanzen, Samen oder Erde aus anderen Regionen nach Tirol bringen“, appelliert LR Zumtobel.</span></p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Naturschutz</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Fri, 17 Jul 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Tirols Naturparke mit vielfältigem Sommerprogramm</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tirols-naturparke-mit-vielfaeltigem-sommerprogramm/</link>
				<description>Fünf Tiroler Naturparke bieten abwechslungsreiche Erlebnisse für Jung und Alt</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e974d2f3bd021c1017402324501fc7822"><span class="regierungsmitglied">Naturvermittlung und Umweltbildung als wesentliche Aufgabe der Naturparke</span></li><li data-list-item-id="e93e64bf6442844d5d2e14794eb1a8a7a"><span class="regierungsmitglied">Tägliches Angebot an Wanderungen, Bergtouren und Veranstaltungen – enge Zusammenarbeit mit Tourismusverbänden</span></li><li data-list-item-id="e234da86e46490f29e5c9d2bf7a6c8de9"><span class="regierungsmitglied">Land Tirol fördert Jahresprogramm der Naturparke mit 270.000 Euro</span></li></ul><p>Ob erfahrener Bergfex auf der Suche nach einer neuen Herausforderung oder EntdeckerIn mit Wissensdurst über die heimische Flora und Fauna: Die fünf Tiroler Naturparke Karwendel, Ötztal, Kaunergrat, Tiroler Lech und Zillertaler Alpen bieten auch diesen Sommer wieder ein buntes Programm für unterschiedliche Zielgruppen. Auch bei schlechtem Wetter lohnt sich ein Ausflug: Neben zahlreichen Angeboten in der Natur bieten die Naturparke auch ein sehenswertes Programm in den Naturparkhäusern. „Unsere Naturparke haben nicht nur die Aufgabe, die Natur zu schützen, Forschungsprojekte voranzutreiben und für die Balance zwischen Umwelt und BesucherInnen zu sorgen – eine wesentliche Aufgabe ist es auch, Wissen zu vermitteln, für unsere natürlichen Schätze zu sensibilisieren und die Begeisterung für Naturschutz zu wecken. Es freut mich sehr, dass diese Aufgabe in allen fünf Naturparken mit höchstem Elan und Leidenschaft wahrgenommen wird. Ich lade alle in Tirol ein, sich über die Programme zu informieren und in einem der spannenden Naturparke vorbeizuschauen“, so Naturschutzlandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen: Von Tux bis zur Milchstraße</span></p>
<p>Die beeindruckende Bergkulisse im Zillertal lädt im Sommer täglich zu unterschiedlichen Themenwanderungen – von der Geschichte der Region mit dem ehemaligen Magnesitwerk Tux bis hin zur nächtlichen Tour auf das Kreuzjoch, die sich ideal für NaturfotografInnen eignet, die den Nachthimmel vor die Linse bekommen möchten. Eine Wanderung durch das malerische Naturwaldreservat bringt BesucherInnen zum Staunen. Kinder können beim Almerlebnis im Zemmgrund spielerisch in die Bedeutung der Kulturlandschaft der Tiroler Almen eintauchen und Ruhesuchende finden auf dem Melchboden auf 2.000 Metern Seehöhe beim Yoga Entspannung.&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.naturpark-zillertal.at/naturpark-erleben/sommerprogramm.html" target="_blank" rel="noreferrer">Website Sommerprogramm Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen</a></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Naturpark Karwendel: Themenführungen, Sternenexkursion und Vorträge</span></p>
<p>Im größten Naturpark Österreichs werden beinahe täglich Führungen in der gesamten Karwendelregion angeboten. Die Themenvielfalt reicht von leichten Wanderungen in der Karwendelschlucht über Familienwanderungen zum Thema Pilze bis hin zu anspruchsvollen Touren für erfahrene BergsteigerInnen. Im August und Oktober lädt Sternenguide Tobias Muster zur Entdeckung des Nachthimmels über dem Ahornboden ein. Im Naturparkinfozentrum Scharnitz gibt es zudem bei freiem Eintritt Workshops und Vorträge – beispielsweise zu Steinwild, Bartgeier oder dem Lebensraum Moor.&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.karwendel.org/veranstaltungen/" target="_blank" rel="noreferrer">Sommerprogramm Naturpark Karwendel</a></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Naturpark Ötztal: Wanderungen und Familienabenteuer vom Piburger See bis auf die Hohe Mut&nbsp;</span></p>
<p>Ob in Oetz, Längenfeld oder Gurgl: Jeden Tag gibt es im weitläufigen Gebiet des Naturpark Ötztal Wanderungen mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad. Für Familien eignet sich beispielsweise die rund eineinhalbstündige Wanderung „Abenteuer im Laternenlicht“ oder eine der Wanderungen im Programm „6 Plätze, 6 Schätze“, sportliche Routiniers können in sieben Stunden vier Seen im Naturpark entdecken. Zudem bietet der Naturpark unter anderem beim Naturpark Haus in Längenfeld Workshops für Kinder, das sommerliche Naturpark Kino Podiumsdiskussionen und diverse Mitmachaktionen.</p>
<p><a href="https://www.naturpark-oetztal.at/fileadmin/userdaten/PDF_Logo/Veranstaltungen/2026/Sommerprogramm_2026_DE_web.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">Sommerprogramm Naturpark Ötztal</a></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Naturpark Kaunergrat: Kräuterworkshops, ForscherInnentage und Familienwanderungen</span></p>
<p>Der Sommer im Naturpark Kaunergrat steckt voller Naturerlebnisse: Beim ForscherInnentag im Naturparkhaus Kaunergrat gehen kleine und große EntdeckerInnen jeden Montag mit Kescher und Becherlupe der faszinierenden Vielfalt am Piller Sattel auf die Spur. Jeden Donnerstag öffnet der historische Schrofenhof beim Tiroler steinbockzentrum seine Türen und vermittelt Wissenswertes über die Geschichte des Pitztals und das Leben seiner BewohnerInnen. Die Familienwanderung lädt an vier Freitagen zu Spiel, Spaß und ganz viel Natur ein. Zwei Kräuterworkshops in Ritzenried bieten spannende Einblicke in die Welt heimischer Wiesen und Weiden. Und jeden Freitag erwartet BesucherInnen beim Spezialitätenmarkt am Naturparkhaus Kaunergrat eine Auswahl regionaler Produkte.&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.kaunergrat.at/erlebnis/sommer/" target="_blank" rel="noreferrer">Sommerprogramm Naturpark Kaunergrat</a></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Naturpark Tiroler Lech: Die Vielfalt entlang des Wildflusses entdecken&nbsp;</span></p>
<p>Der Naturpark bietet im Außerfern für Einheimische und Gäste zahlreiche Exkursionen, Vorträge und Workshops an: Neben wöchentlichen Wildflussführungen und Kräuterspaziergängen können bei der nächtlichen Exkursion „Fledermäuse – gruselig oder süß?“ geheimnisvolle Tierarten erkundet, die Faszination der Moore mit dem Film „Magie der Moore“ von Jan Haft erlebt, oder die Welt der Pilze kennengelernt werden. Heuer startet außerdem das modular aufgebaute Junior-Ranger-Programm für Kinder zwischen neun und zwölf Jahren.&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.naturpark-tiroler-lech.at/eventkalender-buchen/" target="_blank" rel="noreferrer">Sommerprogramm Naturpark Tiroler Lech</a>&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Über die Tiroler Naturparke</span></p>
<p>Die fünf Naturparke Tirols werden von Naturparkvereinen betreut, welche hauptsächlich über Landesförderungen, EU-Mittel und Mitgliedsbeiträge finanziert werden. In den Vereinen sind neben dem Land Tirol und den Gemeinden auch Tourismusverbände, Alpenvereine, die Österreichischen Bundesforste und zum Teil weitere Mitglieder vertreten, sodass ein breites Spektrum an unterschiedlichen Interessen abgedeckt ist. In Tirol gibt es über 90 Schutzgebiete. Damit stehen insgesamt rund 27 Prozent der Landesfläche unter Schutz. Ein Großteil dieser geschützten Fläche befindet sich in den fünf Tiroler Naturparken, die zusammen eine Fläche von 193.852 Hektar ausmachen, sowie im Tiroler Teil des Nationalpark Hohe Tauern.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Umwelt</category>
				
					<category>Naturschutz</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Thu, 16 Jul 2026 13:33:06 +0200</pubDate>
				
				<title>Tirol gibt beim Lkw-Transit nicht nach</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tirol-gibt-beim-lkw-transit-nicht-nach/</link>
				<description>Landesregierung wird alles tun, um Bevölkerung zu schützen </description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="edae0c526259f54e5a838ffeddb35daa8"><span class="regierungsmitglied">Schlussanträge des Generalanwalts wurden bekannt gemacht</span></li><li data-list-item-id="ea86e822f6caa9a52ebe2361cff5cd481"><span class="regierungsmitglied">Generalanwalt stellt sich in Teilen gegen Nachtfahrverbot, sektorales Fahrverbot und Winterfahrverbot, bestätigt aber Lkw-Dosierungen</span></li><li data-list-item-id="e9b11773e0821e21440c3143a19cfe0ed"><span class="regierungsmitglied">Entscheidendes Urteil des Europäischen Gerichtshofs wird Ende des Jahres erwartet</span></li><li data-list-item-id="ebfda620b4b60e8844756b87ee9547e76"><span class="regierungsmitglied">Tirols Vorbereitungen auf alle Eventualitäten laufen bis zur Urteilsverkündung</span></li></ul><p>Die Schlussanträge des Generalanwalts, die heute in Luxemburg bekannt gemacht wurden, kritisieren Teile der Tiroler Notmaßnahmen. Nun ist der Europäische Gerichtshof am Zug, der voraussichtlich bis Ende des Jahres ein Urteil fällen wird. Auch wenn der EuGH oft den Schlussanträgen des Generalanwalts folgt, ist er daran nicht gebunden. Damit ist bis zur Urteilsverkündung nach wie vor alles offen. Bis zur Urteilsverkündung bereitet sich Tirol auf alle Eventualitäten vor, bestätigt Tirols Landeshauptmann&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. „Tirol gibt beim Transit nicht nach: Wir sind fest davon überzeugt, dass der Schutz von Mensch, Natur und Infrastruktur mehr wiegt als der freie Warenverkehr. Es braucht Lösungen, keine Klagen. Denn die Belastungsgrenze ist längst überschritten und ich weiß bei unserem harten Anti-Transitkurs die Bevölkerung auf unserer Seite. Wir bestehen auf unsere Notmaßnahmen und werden immer Wege und Mittel ergreifen, um die Bevölkerung vor dem überbordenden Transit zu schützen. Die Schlussanträge des Generalanwalts sind für uns die Grundlage, uns auf die nächsten Schritte vorzubereiten. Denn jetzt sind die Richterinnen und Richter am Zug, welche Richtung die EU einschlägt: Gesundheit der Menschen oder Interessen der Frächter-Lobby. Wir kämpfen weiter für saubere Luft und die Verkehrssicherheit. Wir kämpfen weiter für die Tirolerinnen und Tiroler.“ LH Mattle hebt Tirols Schulterschluss hervor und appelliert an alle politischen Parteien, weiterhin am gemeinsamen Weg in der Transitpolitik festzuhalten: „Ich bedanke mich bei allen im Landtag vertretenen Parteien für die Unterstützung, die gemeinsamen Anträge und die vielen einstimmigen Beschlüsse in der Transitfrage. Wir dürfen uns in Tirol von Matteo Salvini, dem Generalanwalt oder sonst irgendjemanden nicht auseinanderdividieren lassen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Warten auf das Urteil: Vorbereitung auf alle Eventualitäten</span></p>
<p>Neuerlich bedankt sich LH Mattle bei den SpitzenjuristInnen und ExpertInnen aus Tirol und Österreich. „Die Republik Österreich und das Bundesland Tirol haben sich akribisch auf die italienische Transitklage vorbereitet. Mein Dank gilt allen, die uns auf unserem Weg unterstützen. Wir alle wissen: Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand. Wir nützen deshalb die Zeit und bereiten uns auf alle Eventualitäten vor, ohne uns dabei von der Europäischen Kommission und Italien in die Karten blicken zu lassen.“ Nichtdestotrotz ist für LH Mattle klar, dass es Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung braucht und die europäischen Institutionen erkennen müssen, dass die Gesundheit mehr wiegt als die Interessen der Frächter-Lobby: „Ohne die Tiroler Anti-Transitmaßnahmen wären die Verkehrsbelastung um ein Vielfaches höher, die Luftqualität deutlich schlechter und die Verkehrssicherheit enorm gefährdet. Die Zahlen zeigen, dass die Belastungsgrenze für Mensch, Natur und Infrastruktur längst erreicht ist – das haben wir in den vergangenen Wochen und Monaten gegenüber dem Europäischen Gerichtshof klar gemacht.“ Für LH Mattle ist klar, dass der nachhaltige wirtschaftliche Erfolg Europas nur mit und nicht gegen die Bevölkerung gelingt. „Wenn Europa nachhaltig wirtschaftlich erfolgreich sein will, dann müssen wir Güter auf den weiten Strecken mit der Bahn transportieren und den Transportunternehmen ein attraktives Angebot auf der Schiene legen. Es braucht die Verlagerung des Transitverkehrs auf die Schiene, ein intelligentes Verkehrsmanagementsystem, eine Harmonisierung des europäischen Eisenbahnraums, einen Masterplan für Zulauf- und Terminalinfrastruktur sowie eine lenkende Brennerkorridormaut. Denn ein nachhaltiger wirtschaftlicher Erfolg gelingt nur mit und nicht gegen die Bevölkerung. Deshalb darf die EU-Kommission nicht wichtige Zeit verstreichen lassen und auf ein EuGH-Urteil warten, sondern muss ins Tun kommen. Bayern, Tirol und Südtirol haben bewiesen, dass es in der Region mit dem intelligenten Verkehrsmanagementsystem einen gemeinsamen Nenner gibt, um die Situation zu verbessern“, so LH Mattle abschließend.</p>
<p>Verkehrslandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>: „Die heute ergangene Stellungnahme des Generalanwaltes wird aktuell von&nbsp;unseren Experten und Expertinnen auf Bundes- und Landesebene im Detail analysiert. Wir werden uns im Hinblick auf das entscheidende Urteil des Europäischen Gerichtshofes rechtlich und fachlich auf alle Eventualitäten vorbereiten. Unabhängig davon arbeiten wir schon jetzt an neuen Maßnahmen hinsichtlich der neuen EU-Luftgüterichtlinie, die eine Halbierung der aktuellen Grenzwerte für eine sauberere Luft vorsieht. Mit der Senkung der Luftgrenzwerte setzt die EU ein klares Zeichen für bessere Luft und mehr Gesundheitsschutz für die Menschen in ganz Europa.</p>
<p>Um diese neuen europaweiten Grenzwerte zu erreichen, wird es für den Verkehr als Hauptverursacher von Stickstoffdioxyd rasch weitere gezielte Maßnahmen brauchen. Daneben muss es weiterhin das gemeinsame europäische Ziel sein, die Verlagerung des alpenquerenden Schwerverkehrs von der Straße auf die Schiene zu forcieren und Verkehre gerechter in Europa zu verteilen, denn 2,5 Millionen Lkw durch Tirol über den Brenner sind mehr Lkw als über alle anderen Alpenübergänge zusammen. Der Brennerbasis Tunnel als das europäische Leuchtturmprojekt der transalpinen Verkehrsverlagerung wird zum Großteil von der EU finanziert und muss der Gamechanger für den Brennerkorridor sein. Für die effiziente Nutzung des weltweit längsten Eisenbahntunnels braucht es die Zulaufstrecken sowie Kostenfairness zwischen Straße und Schiene. Am Ende wird das finale Urteil des Europäischen Gerichtshofs eine Frage der Glaubwürdigkeit der Europäischen Verkehrspolitik sein. Für mich ist jedenfalls klar, dass die Gesundheit der Menschen entlang des Brennerkorridors immer wichtiger ist, als der uneingeschränkte Warentransport auf der Straße. Daher bleibe ich auch nach der heutigen Stellungnahme des Generalanwalts weiterhin dabei, dass der EuGH am Ende im Sinne der Gesundheit der Menschen entscheiden muss.“</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Europa &amp; Internationales</category>
				
					<category>Umwelt</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Wed, 15 Jul 2026 12:55:58 +0200</pubDate>
				
				<title>Lkw-Kontrollstelle Radfeld</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/lkw-kontrollstelle-radfeld-um-und-ausbau-abgeschlossen/</link>
				<description>Um- und Ausbau abgeschlossen </description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e386e046ffd7a6253b8dacd0825c7d59d"><span class="regierungsmitglied">Erweiterung und Adaptierung der Kontrollstelle an der Inntalautobahn erfolgreich abgeschlossen, symbolische Schlüsselübergabe an die Polizei</span></li><li data-list-item-id="ef670410a4629ecce08422eaaf161252e"><span class="regierungsmitglied">Land Tirol investierte rund 3,5 Millionen Euro in modernes Arbeitsumfeld, zeitgemäße Infrastruktur und Verkehrssicherheit</span></li><li data-list-item-id="e2f33addffec0ccd51a837a3220356696"><span class="regierungsmitglied">Strenge regelmäßige Kontrollen sind wesentlicher Bestandteil der Tiroler Transitmaßnahmen – zusätzlich mobiler Prüfzug der ASFINAG in ganz Tirol im Einsatz</span></li><li data-list-item-id="e184b76b03bd6627a455749fb54404649"><span class="regierungsmitglied">Mehr als 68.000 Übertretungen und Verstöße im Jahr 2025 geahndet</span></li></ul><p>Lkw in technisch gefährlichem Zustand, übermüdete LenkerInnen, unsachgemäß gesicherte Ladung – all das sind Faktoren, die die Verkehrssicherheit auf Tirols Straßen gefährden. Engmaschige Lkw-Kontrollen stehen daher in Tirol jeden Tag auf der Agenda, um schwere Unfälle zu verhindern. Durchgeführt werden diese von der Verkehrspolizei. Bei der technischen Überprüfung werden sie von MitarbeiterInnen des Landes und des Autobahnbetreibers ASFINAG unterstützt. Die Büro- und Aufenthaltsräume an der Lkw-Kontrollstelle Radfeld wurden seit Anfang 2025 umfassend umgebaut und erweitert. Nun sind die Bauarbeiten vonseiten des Landes abgeschlossen – heute, Mittwoch, fand die Schlüsselübergabe durch LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth&nbsp;</span>und Verkehrslandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">René Zumtobel&nbsp;</span>statt. In die Planung und Durchführung des Umbaus am Gebäude waren die Landesabteilungen Hochbau, Mobilitätsplanung, Verkehrs- und Seilbahnrecht sowie Liegenschaftsverwaltung involviert.&nbsp;</p>
<p>„Mit dem Um- und Ausbau investieren wir gezielt in die Verkehrssicherheit und schaffen gleichzeitig moderne Arbeitsbedingungen für jene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die tagtäglich für sichere Straßen sorgen. Das Projekt wurde entsprechend der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie nach dem klimaaktiv-Standard umgesetzt. Dazu gehören unter anderem eine Photovoltaikanlage auf dem Dach sowie die Beheizung des Gebäudes mittels Wärmepumpe. Die neuen Räumlichkeiten bieten ausreichend Platz für die gestiegenen Anforderungen und schaffen ein modernes Arbeitsumfeld“, betont der für Hochbau zuständige LHStv Wohlgemuth. Insgesamt investierte das Land Tirol rund 3,5 Millionen Euro in die Adaptierung und Erweiterung der Kontrollstelle, die im laufenden Kontrollbetrieb umgesetzt werden konnten.&nbsp;</p>
<p>Das Platzangebot im Gebäude wurde verdoppelt und es gibt nun ein Carport für die Polizeifahrzeuge, das bereits über die Voraussetzungen für Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge verfügt. Nach dem Abschluss des Neubaus im Dezember 2025 wurde in den vergangenen Monaten noch der bestehende Gebäudeteil adaptiert. Auch die technische Infrastruktur der Kontrollstelle wurde verbessert: Die Brückenwaage, die das Gesamtgewicht der Lkw sekundenschnell erfasst, wurde generalsaniert und die Achslastwaage erneuert.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Strenge Lkw-Kontrollen in Tirol zeigen Wirkung</span></p>
<p>Die strengen Lkw-Kontrollen in Tirol tragen zur Verkehrssicherheit bei und sind wesentlicher Bestandteil der Tiroler Transit-Maßnahmen. „Im In- und Ausland ist bekannt, dass man in Tirol jederzeit mit einer genauen Überprüfung rechnen muss. Das führt dazu, dass Frachtunternehmen ihre Flotten verbessern, Lenk- und Ruhzeiten eingehalten werden und die Ladung entsprechend gesichert ist sowie die Papiere in Ordnung sind. Wir kontrollieren nicht ausschließlich auf der Autobahn, sondern auch an den Landesstraßen in allen Bezirken Tirols und tragen damit wesentlich zur Verkehrssicherheit bei“, unterstreicht LR Zumtobel.&nbsp;</p>
<p>Im Jahr 2025 leistete die Polizei insgesamt rund 87.000 Arbeitsstunden bei Lkw-Kontrollen und ahndete rund 68.000 Übertretungen (siehe Infobox unten). Landespolizeidirektor&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Helmut Tomac</span> sagt: „Verkehrssicherheit wird nicht nur durch Geschwindigkeitskontrollen gefördert. Gerade der Schwerverkehr stellt höchste Anforderungen an Mensch und Technik. Die erweiterte und technisch aufgerüstete Kontrollstelle in Radfeld zählt zu den modernsten Kontrollstellen über die Grenzen hinweg und bietet unseren Polizistinnen und Polizisten beste Rahmenbedingungen, um Kontrollen effizient und auf höchstem fachlichem Niveau durchführen zu können. Das kommt letztlich der Tiroler Bevölkerung und allen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern zugute.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Lkw-Kontrollen in ganz Tirol – mobiler Prüfzug der ASFINAG unterstützt</span></p>
<p>Lkw-Kontrollen finden nicht nur an den Kontrollstellen der A 12 Inntalautobahn bei Radfeld bzw. Kundl und an der A 13 Brennerautobahn statt, auch an Kontrollplätzen am Landesstraßennetz wird regelmäßig in allen Bezirken kontrolliert. Für technische Kontrollen steht hier an 150 Tagen im Jahr der sogenannte mobile Prüfzug der ASFINAG bereit. Ein transportabler Anhänger, auf den Lkw auffahren können – so können Gewicht und Bremsfunktion sowie der weitere technische Zustand ortsunabhängig überprüft werden. Im Einsatz ist der mobile Prüfzug beispielsweise auch in Musau, Nauders, Lienz, Nößlach oder Going.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Notausfahrt Kundl aktuell in Bau</span></p>
<p>Jeden Tag werden die Lkw-Kontrollstellen in Radfeld (Fahrtrichtung Deutschland) und Kundl (Fahrtrichtung Innsbruck) aktiviert. Überkopfanzeigen leiten die Lkw dann verpflichtend auf die Kontrollstelle aus. Nachdem einige Lkw in der Vergangenheit die Hinweise zur Ausfahrt übersehen hatten und in gefährlichen Manövern rückwärts zur Ausfahrt zurückgesetzt hatten, wurde in Radfeld 2019 eine sogenannte Notausfahrt errichtet. Nun wird auch bei der Kontrollstelle Kundl eine solche Notausfahrt gebaut. Die Bauarbeiten laufen aktuell und sollen bis Oktober dieses Jahres abgeschlossen sein. Die Kosten von rund 420.000 Euro werden je zur Hälfte vom Land Tirol und der ASFINAG getragen.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Bilanz Lkw-Kontrollen in Tirol 2025</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ec3b426df66930b77b54bdb593a6c82cf"><span>Rund 13.600 Übertretungen im Bereich „Technische Mängel“</span></li><li data-list-item-id="ed29b8ba0d19fed49b40cd82d74fba852"><span>Rund 35.500 Übertretungen im Bereich „Sozialvorschriften“ (Lenk-/ Ruhezeiten)</span></li><li data-list-item-id="efe5b3e6e51cd5f740013107e8ab19d36"><span>Rund 9.300 Übertretungen durch „Überladung“</span></li><li data-list-item-id="efbe7d96dd1922b574b67cbe3da9b3728"><span>Rund 1.800 Übertretungen im Bereich „Gefahrgut“</span></li><li data-list-item-id="e1de6439a343df4a91f7e3343900c0680"><span>Rund 4.800 Untersagungen der Weiterfahrt</span></li><li data-list-item-id="e4e51f8f750209c144b8fcf35c8494267"><span>Rund 1.700 Verstöße gegen das Wochenendfahrverbot / Sonderfahrverbot</span></li></ul><p>Rund 1.300 Verstöße gegen das Nachtfahrverbot</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Öffentliche Bauten</category>
				
					<category>Landesentwicklung</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Sun, 12 Jul 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Tirols Naturparke bilden erstmals gemeinsam und einheitlich RangerInnen aus </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tirols-naturparke-bilden-erstmals-gemeinsam-und-einheitlich-rangerinnen-aus/</link>
				<description>14 frischgebackene RangerInnen als wichtige AnsprechpartnerInnen in der Region</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e6c89171928091a50aa1f86b1034788ca"><span class="regierungsmitglied">Einheitliche Ausbildung für RangerInnen als Qualitätsgarant für die fünf Tiroler Naturparke</span></li><li data-list-item-id="e27e60f41dc1a96b36c555aaf2b59b8b6"><span class="regierungsmitglied">Feierlicher Abschluss des ersten Ausbildungslehrgangs in Innsbruck</span></li></ul><p>Synergien nutzen und die Schutzgebietsbetreuung auf höchstem Niveau gewährleisten. Dieses Ziel verfolgen die fünf Tiroler Naturparke mit der Einführung einer einheitlichen Ausbildung für RangerInnen. Im Rahmen eines EU-geförderten Projekts wurde die Ausbildung konzipiert und umgesetzt – diese Woche durfte sich der erste Jahrgang, bestehend aus 14 TeilnehmerInnen, über den Abschluss freuen. Naturschutzlandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> gratuliert den AbsolventInnen: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Tiroler Naturparken verfügen alle über umfassende Fachexpertise und kennen das Gelände und die dort vorkommenden Tier- und Pflanzenarten wie ‚ihre Westentasche‘. Gleichzeitig sind sie für die Anziehungskraft der Tiroler Naturparke und das damit einhergehende Konfliktpotenzial zwischen Mensch und Natur sensibilisiert. Das Potenzial, Wissen weiter auszubauen und vor allem einheitliche Qualitätsstandards einzuführen, wird mit dieser Ausbildung genutzt. Davon werden künftig die neuen Rangerinnen und Ranger bei ihrer Arbeit profitieren, aber auch unsere Schutzgebiete und letztendlich unsere Naturschätze.“</p>
<p>Die bei der Zertifikatsverleihung anwesende Landesrätin <span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata</span> betont: „Die Rangerinnen und Ranger in den Naturparken sind mehr als Naturschutzexpertinnen und -experten. Sie sind wichtige Ansprechpersonen für die Gäste vor Ort und tragen dazu bei, dass ein Besuch in den Tiroler Schutzgebieten auch mit Information und Sensibilisierung einhergeht. Ich gratuliere allen Absolventinnen und Absolventen!“&nbsp;</p>
<p>Auch die Projektverantwortlichen sehen in der Ausbildung einen wichtigen Meilenstein.&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Heufelder</span>, Geschäftsführer des Naturpark Karwendel, sagt: „Mit der gemeinsamen Ranger-Ausbildung schaffen die Tiroler Naturparke einen einheitlichen Qualitätsstandard für die Besucherlenkung und den Naturschutz. Unsere Rangerinnen und Ranger sind Botschafterinnen und Botschafter für die Natur und wichtige Ansprechpersonen vor Ort. Sie helfen mit, Naturschutz verständlich zu vermitteln und Konflikte frühzeitig zu vermeiden.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Für die Natur begeistern und Konflikte entschärfen</span></p>
<p>Die Ausbildung wurde von den fünf Tiroler Naturparken Kaunergrat, Karwendel, Ötztal, Tiroler Lech und Zillertaler Alpen gemeinsam entwickelt und durchgeführt. Ziel war es, Menschen auszubilden, die BesucherInnen für die Natur begeistern, Konflikte zu entschärfen und gleichzeitig einen aktiven Beitrag zum Naturschutz zu leisten. Insgesamt umfasste die Ausbildung mehrere Pflichtmodule, ein Praktikum sowie eine schriftliche und mündliche Abschlussprüfung. Inhaltlich standen Kommunikation und Konfliktmanagement, rechtliche Grundlagen, Biodiversität, praktische Naturschutzarbeit sowie moderne BesucherInnenlenkung im Mittelpunkt. Auch digitale BesucherInnenlenkung, Monitoring und Öffentlichkeitsarbeit waren Teil des Lehrplans.&nbsp;</p>
<p>Für den Lehrgang 2027 sind noch Plätze frei: <a href="http://www.naturparke.tirol/aktuelles/ranger-ausbi8ldu7ng/" target="_blank" rel="noreferrer">Interessierte finden Detailinformationen zur Ausbildung auf der Website der Tiroler Naturparke.</a></p>
<p><span class="regierungsmitglied">RangerInnen als AnsprechpartnerInnen und MultiplikatorInnen</span></p>
<p>Die frisch zertifizierten RangerInnen werden künftig in den Tiroler Naturparken sowie als MultiplikatorInnen in ihren Regionen tätig sein. Sie übernehmen dabei eine wichtige Rolle als AnsprechpartnerInnen im Gelände, vermitteln Wissen über Natur und Landschaft und tragen dazu bei, BesucherInnenströme naturverträglich zu lenken. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag, um sensible Lebensräume zu schützen und gleichzeitig hochwertige Naturerlebnisse zu ermöglichen.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Weiterentwicklung unter dem Dach der Tiroler Naturparke-Akademie</span></p>
<p>Der Naturpark Karwendel übernahm federführend die Koordination des LEADER-Projekts, das gemeinsam von den fünf Tiroler Naturparken getragen und mit Mitteln von Land, Bund und der Europäischen Union finanziert wurde. Langfristig soll die Ausbildung unter dem Dach einer Tiroler Naturparke-Akademie weiterentwickelt werden. Ziel ist es, das Berufsbild des Naturpark-Rangers/der Naturpark-Rangerin nachhaltig zu etablieren und den steigenden Anforderungen in den Bereichen Naturschutz, BesucherInnenlenkung und Naturvermittlung gerecht zu werden.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Naturschutz</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58797</guid>
				<pubDate>Wed, 08 Jul 2026 10:40:17 +0200</pubDate>
				
				<title>St. Johanner Bahnhof bekommt Personenunterführung Richtung Süden</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/st-johanner-bahnhof-bekommt-personenunterfuehrung-richtung-sueden/</link>
				<description>Planungsübereinkommen für Verlängerung der Bahnhofsunterführung abgeschlossen</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e012bca46424ead82e84a31455420ce05"><span class="regierungsmitglied">Verlängerung der Personenunterführung verbindet Ortsteile von St. Johann in Zukunft noch besser</span></li><li data-list-item-id="e6554f2b4bc683e20adf427023877b9fe"><span class="regierungsmitglied">Planungskosten werden zwischen Vertragspartnern aufgeteilt</span></li></ul><p>Tirols Bahnhöfe und Bahnhaltestellen entwickeln sich Stück für Stück zu modernen Mobilitätsknoten. So auch in St. Johann in Tirol (Bezirk Kitzbühel): Die bestehende Personenunterführung führt aktuell vom nördlichen Bahnhofseingang zu den Bahnsteigen 2 und 3, jedoch gibt es keinen Zugang von Süden her. Nun soll die Unterführung Richtung Süden verlängert werden. Zukünftig sind Bahnhof und Gemeindezentrum damit auch aus dem Gebiet südlich des Bahnhofs fußläufig erreichbar. Bei Planung und Bau legen die ÖBB besonderes Augenmerk auf die Barrierefreiheit. Das kommt Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, aber auch Fahrgästen mit Kinderwagen, Fahrrädern und schwerem Gepäck zugute. Dem für die Verlängerung der Unterführung notwendigen Planungsübereinkommen zwischen Land Tirol, ÖBB, der Gemeinde St. Johann und einem privaten Grundeigentümer wurde auf Antrag von Mobilitätslandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> von der Regierung diese Woche zugestimmt.&nbsp;</p>
<p>„Der Bahnhof St. Johann wird aktuell täglich von 80 Zügen angefahren. Unter anderem halten hier die neuen Interregio-Verbindung von bzw. nach Zell am See und Salzburg, die S8 sowie EC-Züge. Durch die Kostenteilung zwischen den Partnern ist es möglich, die Bahnhofsunterführung zu verlängern und dadurch das südliche Gemeindegebiet von St. Johann besser an den Bahnhof und an das Zentrum der Marktgemeinde anzubinden. Ein wesentlicher Mehrwert für alle Menschen in der Gemeinde“, freut sich LR Zumtobel.&nbsp;</p>
<p>„Der Bahnhof St. Johann wird täglich von über 2.000 Fahrgästen genutzt. Die Verlängerung der Personenunterführung bietet bessere Verbindungen für die Bewohnerinnen und Bewohner, insbesondere im Hinblick auf ein künftig geplantes Wohngebiet südlich des Bahnhofs. Zudem stellt die Verlängerung eine Attraktivierung der touristischen Anreise dar: Zahlreiche Tagesgäste sowie auch Urlaubende in der Region profitieren von der künftig besseren Anbindung an die Bergbahnen“, betont der Bürgermeister von St. Johann, <span class="regierungsmitglied">Stefan Seiwald</span>.&nbsp;</p>
<p>Die Planungskosten belaufen sich auf rund 55.000 Euro, der Landesanteil beträgt rund 16.000 Euro.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Öffentlicher Nahverkehr</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58747</guid>
				<pubDate>Fri, 03 Jul 2026 11:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>REMINDER: Initiative für innovative und nachhaltige Tourismusmobilität </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tirol-startet-europaweite-initiative-fuer-innovative-und-nachhaltige-tourismusmobilitaet-1/</link>
				<description>Tirol startet europaweite Initiative</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ed9f8617f0e6e41a76652e0337cd0cd40"><span class="regierungsmitglied">Gesucht werden Startup-Ideen für nachhaltige Tourismusmobilität</span></li><li data-list-item-id="e1d9dad8325ed4e4baf14e90abdf3e247"><span class="regierungsmitglied">Letzte Meile, Gepäcktransport, Buchung und Wegführung: Europaweite Ausschreibung für smarte marktreife Lösungen</span></li><li data-list-item-id="efd489b91c613af485e5ea6ffd74e384e"><span class="regierungsmitglied">Bewerbungsphase für „Mobility &amp; Tourism Innovations Tirol“&nbsp;läuft bis 13. Juli 2026</span></li></ul><p>Qualität vor Quantität, mehr Nachhaltigkeit und digitale Lösungen, die dem Anspruch der UrlauberInnen entsprechen: Dem Tiroler Weg im Tourismus und der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie folgend werden laufend innovative Ideen und smarte Lösungen im Tourismus gesucht. Die Mobilität entscheidet maßgeblich darüber, wie nachhaltig und attraktiv Tourismus in Zukunft gestaltet werden kann. Neben den Millionen transitierenden Pkw und Lkw, die Bevölkerung und Infrastruktur in Tirol belasten, tragen auch die nach Tirol anreisenden Gäste zum Verkehrsaufkommen in Tirol bei.&nbsp;</p>
<p>Damit eine Anreise ohne eigenen Pkw erleichtert und die Vor-Ort-Mobilität gestärkt wird, starten das Land Tirol, die Tirol Werbung und der Verkehrsverbund Tirol (VVT) gemeinsam mit den zwei auf Tourismusmobilität spezialisierten Unternehmen POINT&amp; und vionmo die europaweite Initiative&nbsp;„Mobility &amp; Tourism Innovations Tirol“.&nbsp;</p>
<p>Gesucht werden in vier Kategorien Initiativen, die bereit zur Umsetzung sind. „Unser Ziel ist es, Tirol als europaweites Vorzeigebeispiel für klimafreundliche Tourismusmobilität zu etablieren, mit Lösungen, die unseren Gästen ebenso wie der Bevölkerung zugutekommen und auch über Tirol hinaus Vorbildwirkung entfalten können. Wer mit dem Zug anreist, will auch vor Ort mobil sein. Es braucht intelligente Angebote für die letzte Meile, Lösungen für den Transport von Gepäck ebenso wie digitale, selbsterklärende Buchungsmöglichkeiten. Mit diesem gemeinsamen Projekt holen wir uns smarte Lösungen aus ganz Europa nach Tirol“, ist Mobilitäts- und Nachhaltigkeitslandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> überzeugt.&nbsp;</p>
<p>„Tirol soll Vorreiter für nachhaltige und gästeorientierte Tourismusmobilität werden. Deshalb suchen wir innovative, marktreife Lösungen, die Reisen einfacher, komfortabler und digitaler machen – von der Gepäcklogistik über die letzte Meile bis zur intelligenten Buchung und Wegführung. Unser Ziel ist ein Tourismus, der Qualität, Nachhaltigkeit und Service auf moderne Weise verbindet und sowohl unseren Gästen als auch der Tiroler Bevölkerung zugutekommt“, unterstreich Tourismuslandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Mario Gerber</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Hemmschwellen für klimafreundliche Anreise identifizieren</span></p>
<p>Knapp 50 Millionen Nächtigungen pro Jahr und 12,8 Millionen Gäste machen den Tourismus in Tirol zu einem der wesentlichsten Wirtschafts- und Arbeitsmarktfaktoren. Gerade in Tirol zeigt sich, wie entscheidend alltagstaugliche Alternativen zum Auto sind: Neun von zehn Gästen reisen mit dem Pkw an. Häufige Gründe sind Gepäck, Zeitfaktoren und ein Mehr an Flexibilität. Genau hier setzt die Initiative „Mobility &amp; Tourism Innovations Tirol” an. Die Initiative bringt innovative Lösungen aus Österreich und ganz Europa mit regionalen Stakeholdern aus Tourismus, Mobilität und öffentlichem Verkehr zusammen, um Pilotprojekte und konkrete Implementierungsmöglichkeiten in einem der anspruchsvollsten Mobilitätsräume Europas zu schaffen.&nbsp;</p>
<p>„Eine unserer aktuellen Studien am deutschen Markt zeigt: Die Bereitschaft für nachhaltiges Reisen ist da. Eine große Mehrheit unserer Gäste kann sich eine umweltfreundliche Anreise grundsätzlich vorstellen, viele nehmen dafür sogar längere Reisezeiten in Kauf. Um dieses Potenzial besser zu nutzen, suchen wir innovative Lösungen. Damit wird nachhaltiges Reisen nach und innerhalb Tirols einfacher, attraktiver und selbstverständlicher – für unsere Gäste ebenso wie für die Menschen und Regionen im Land“, macht Tirol Werbung-Geschäftsführerin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Karin Seiler</span> deutlich.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Vier Herausforderungen für die Zukunft der Tourismusmobilität&nbsp;</span></p>
<p>Die Initiative fokussiert auf vier zentrale Themenfelder, die den Zielen der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie entsprechen:</p><ol class="item-listing numeric"><li data-list-item-id="e31dac9624dcfc723eb4c4e04946a0242"><span class="regierungsmitglied">Gepäck neu denken: Transport &amp; intelligente Lösungen für stressfreie Reisen</span><br><span>Gesucht werden umsetzungsreife Services, die das Reisen mit Gepäck nach und innerhalb von Tirol einfacher, flexibler und komfortabler machen – von Transport und Aufbewahrung bis zu Verleih und Handling für autofreies Reisen.</span></li><li data-list-item-id="e14fafc4aa8d407bd35bba185fb3095fd"><span class="regierungsmitglied">Intelligente Last-Mile-Lösungen vor Ort: schnelles, flexibles und emissionsfreies Reisen in Tirol&nbsp;</span><br><span>Im Fokus stehen flexible, barrierefreie und emissionsfreie Angebote, die Mobilitätsknoten mit Unterkünften, Ausflugszielen und Destinationen verbinden – etwa durch Shuttles, Sharing-Modelle oder On-Demand-Services.</span></li><li data-list-item-id="e33281d993c0150ef471d7002d6c0e5f0"><span class="regierungsmitglied">Informationen von Tür zu Tür: nahtlose Buchung und Wegführung für die gesamte Reise</span><br><span>Gesucht werden digitale, persönliche oder hybride Services, die klare Informationen, Orientierung, Buchung und Echtzeit-Updates entlang der gesamten Reise ermöglichen und Vertrauen in autofreie Mobilität stärken.</span></li><li data-list-item-id="ea083f3e9464683842483e023858b53f1"><span class="regierungsmitglied">Wild Card: zusätzliche Lösungen für nachhaltige Tourismusmobilität</span><br><span>Eingereicht werden können auch weitere innovative Lösungen, die einen Mehrwert für nachhaltige Tourismusmobilität schaffen, regionale Herausforderungen adressieren und zur Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie beitragen.</span></li></ol><p>Die Bewerbungsphase für innovative Lösungsanbieter läuft bis 13. Juli 2026. Bewerben können sich Unternehmen und Startups mit marktreifen Lösungen, die das Reiseerlebnis verbessern und zu einer nahtlosen, nachhaltigen und gästeorientierten Mobilität in Tirol beitragen.&nbsp;</p>
<p>Die Einreichung erfolgt online über die <a href="https://point-and.involve.me/mobility-tourism-innovations-tirol" target="_blank" rel="noreferrer">Projektwebsite</a>. Hier werden nähere Informationen bereitgestellt und es besteht die Möglichkeit für interessierte LösungsanbieterInnen, bei einer online Info-Veranstaltung am 1. Juli 2026, Fragen zu den konkreten Anforderungen der Ausschreibung zu stellen. Ausgewählte InnovatorInnen werden am 28. Oktober 2026 zu einem Vernetzungsevent mit lokalen Organisationen aus Mobilität, Tourismus und öffentlichem Verkehr nach Innsbruck eingeladen. Geeignete Startups und Projekte können sich mit den relevanten Stakeholdern in Tirol vernetzen und Ideen maßgeschneidert umsetzen.&nbsp;</p>
<p>Durch die Begleitung der spezialisierten Agenturen werden Unternehmen in ganz Europa auf die Initiative Tirols aufmerksam gemacht. Auch die Tirol Werbung und der VVT werben auf ihren Fachkanälen für Einreichungen.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">An- und Abreisemöglichkeiten bereits deutlich ausgebaut</span></p>
<p>Bereits seit 2012 arbeitet man in Tirol mit dem Projekt „Tirol auf Schiene“ (Land Tirol, Tirol Werbung, ÖBB, DB, SBB, VVT und TVB) am Ausbau der Zugverbindungen für TouristInnen. Das aktuelle Angebot bietet bereits zahlreiche Möglichkeiten zur Anreise per Zug: Aus dem DACH-Raum gibt es über 400 Direktverbindungen pro Woche nach Tirol sowie täglich fünf Nachtverbindungen. Vor Ort ergänzt das bestehende Busangebot des VVT mit 350 Regiobuslinien und mehr als 3.300 Bushaltestellen das Angebot. Auch das (E-)Carsharingangebot in Tirol wird laufend ausgebaut. Aktuell gibt es über 50 Standorte.&nbsp;</p>
<p>„Tourismusmobilität ist ein Mosaik aus vielen Teilen. Wir brauchen möglichst viele unterschiedliche Angebote auf Straße, Bus und Bahn und die enge Kooperation aller im Tourismus aktiven Stakeholder, um noch attraktivere Lösungen für unsere Gäste zu schaffen. Davon profitiert schlussendlich jede und jeder in Tirol, nicht nur der Gast“, sind sich LR Zumtobel und LR Gerber einig.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Gerber</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Tourismus</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Wed, 01 Jul 2026 11:15:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Neues Mobilitätsmonitoring unterstützt Tiroler Sportveranstaltungen </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/neues-mobilitaetsmonitoring-unterstuetzt-tiroler-sportveranstaltungen/</link>
				<description>Kostenfreie Teilnahme für VeranstalterInnen</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e2c748d41551f44ecf20a96134b461273"><span class="regierungsmitglied">Kooperation von Land Tirol und Universität Innsbruck</span></li><li data-list-item-id="e6cb1a35f6e8df7659e493cc0d1f35113"><span class="regierungsmitglied">Wichtiger Beitrag für nachhaltige Sportveranstaltungen</span></li></ul><p>Wie reisen TeilnehmerInnen und BesucherInnen zu Sportveranstaltungen an? Welche Verkehrsmittel werden genutzt und wo gibt es Potenzial für nachhaltigere Mobilität? Antworten auf diese Fragen liefert künftig das neue Mobilitätsmonitoring für Tiroler Sportveranstaltungen, das vom Land Tirol gemeinsam mit dem Institut für Sportwissenschaft der Universität Innsbruck umgesetzt wird. Die Erhebung läuft in den kommenden 14 Monaten.</p>
<p>„Sportveranstaltungen bringen Menschen zusammen und sind ein wichtiger Bestandteil des Tiroler Sportlebens. Gleichzeitig verursachen An- und Abreisen einen wesentlichen Teil der Umweltwirkungen von Veranstaltungen. Wer nachhaltige Sportevents weiterentwickeln will, braucht daher eine gute Datengrundlage. Genau hier setzt das neue Mobilitätsmonitoring an“, betont Sportlandesrat LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Umfragelink für TeilnehmerInnen und BesucherInnen von Sportveranstaltungen</span></p>
<p>VeranstalterInnen können ihre Sportveranstaltungen ab sofort kostenfrei für das Monitoring anmelden. Nach der Anmeldung erhalten sie einen individuellen Umfragelink sowie einen QR-Code, mit dem TeilnehmerInnen und BesucherInnen zu ihrem Mobilitätsverhalten befragt werden können. Bereits wenige Wochen nach der Veranstaltung erhalten die OrganisatorInnen eine Auswertung der Ergebnisse.</p>
<p>„Das Monitoring schafft einen Mehrwert für alle Beteiligten. Die Veranstalterinnen und Veranstalter erhalten wertvolle Erkenntnisse über das Mobilitätsverhalten ihrer Gäste und können diese Informationen für die Weiterentwicklung ihrer Veranstaltung, für Nachhaltigkeitsberichte oder Förderanträge nutzen. Gleichzeitig gewinnen wir wichtige Erkenntnisse über das generelle An- und Abreiseverhalten von Sportbegeisterten in Tirol aus denen dann wertvolle Rückschlüsse für eine nachhaltige Weiterentwicklung des Tiroler Sports und der Mobilität gezogen werden können“, so Mobilitätslandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>.&nbsp;</p>
<p>Das Mobilitätsmonitoring ist ein konkreter Umsetzungsschritt der Tiroler Sporteventstrategie und Teil der Bemühungen des Landes Tirol, Sportveranstaltungen im Sinne der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie nachhaltiger und zukunftsfit zu gestalten.</p>
<p>Informationen und Anmeldung:<br><a href="https://qrco.de/mobidat-stammdatenblatt" target="_blank" rel="noreferrer">https://qrco.de/mobidat-stammdatenblatt</a></p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Sport</category>
				
					<category>Klimaschutz</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58664</guid>
				<pubDate>Fri, 26 Jun 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Neuer Tiroler Naturschutzbeirat angelobt</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/neuer-tiroler-naturschutzbeirat-angelobt-1/</link>
				<description>Geballte Kompetenz aus Naturwissenschaften, Gemeinden und Interessensvertretungen </description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/d/b/csm_20260622_Vorsitz_Naturschutzbeirat_2_3ccb989d2c.jpg" length="1830115" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e68577b3ebbbdb683d0e2e5d65d4a4309"><span class="regierungsmitglied">Beratungsgremium für Tiroler Landesregierung wird alle fünf Jahre neu konstituiert</span></li><li data-list-item-id="e837ab142ca7546931f77db9e042bee6b"><span class="regierungsmitglied">Leopold Füreder erneut zum Vorsitzenden gewählt</span></li></ul><p>Diese Woche hat sich der Tiroler Naturschutzbeirat für die Funktionsperiode bis Ende 2030 zum ersten Mal getroffen und konstituiert. Die Angelobung erfolgte durch Naturschutzlandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel.</span> Der Naturschutzbeirat ist ein im Tiroler Naturschutzgesetz festgeschriebenes Gremium, das die Tiroler Landesregierung in Naturschutzangelegenheiten berät. <span class="regierungsmitglied">Leopold Füreder</span>, Experte im Bereich Landschaftsökologie, wurde zum vierten Mal in Folge zum Vorsitzenden gewählt. Sein Stellvertreter ist Zoologe <span class="regierungsmitglied">Florian Steiner</span>.</p>
<p>„Der Naturschutzbeirat ist eine wichtige Einrichtung die uns als Landesregierung zur Seite steht. Die Mitglieder decken eine breite Themenvielfalt ab und können mit ihrer Expertise und in Vertretung unterschiedlicher Interessen ihre Meinung einbringen und beraten. Ich danke allen, die ihr Fachwissen in den kommenden fünf Jahren im Beirat einbringen und gratuliere dem Vorsitzenden und seinem Stellvertreter zur Wahl“, so LR Zumtobel.&nbsp;</p>
<p>Der Naturschutzbeirat besteht aus 16 Mitgliedern und ebenso vielen Ersatzmitgliedern. Der Beirat setzt sich aus ExpertInnen in unterschiedlichen Naturwissenschaften wie Zoologie, Land- und Forstwirtschaft, Bodenkunde oder Freizeitwissenschaften zusammen. Weitere Mitglieder werden von der Wirtschaftskammer Tirol, der Arbeiterkammer Tirol, dem Tiroler Gemeindeverband, der Stadt Innsbruck, dem österreichischen Alpenverein, den Naturfreunden, dem WWF und dem Landesumweltanwalt entsandt. Das Gremium wird bei Bedarf, jedoch mindestens zwei Mal pro Jahr für eine gemeinsame Sitzung einberufen.&nbsp;</p>
<p>Professor Füreder, nun bereits seit 2011 Vorsitzender des Beirats: „Die besonderen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit haben zahlreiche Konflikte um die Natur in unserem Land zur Folge, die es zu lösen gilt. Dem Naturschutzbeirat kommt dabei eine bedeutende Rolle zu. Ich freue mich daher auf eine weitere gute Zusammenarbeit im Sinne des umsichtigen Schutzes und der nachhaltigen Nutzung unserer oft einzigartigen Naturressourcen.“</p>
<p>Neben der Angelobung der Mitglieder und der Wahl des Vorsitzes standen auch das Begutachtungsverfahren zur Tiroler Beschleunigungsverordnung für Photovoltaikanlagen, der Bericht über die gewährten Naturschutzförderungen im vergangenen Jahr sowie das Neophytenmanagement in Tirol auf der Tagesordnung.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Naturschutz</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58649</guid>
				<pubDate>Thu, 25 Jun 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Gemeinde Kundl führt künftig selbständig Geschwindigkeitsüberwachungen durch </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/gemeinde-kundl-fuehrt-kuenftig-selbstaendig-geschwindigkeitsueberwachungen-durch/</link>
				<description>Österreichweit 1. Übertragungsverordnung durch Land Tirol erlassen</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e9ee516cf6fa2ef2e24aa0399ec45bc56"><span class="regierungsmitglied">Durch Verordnung wird selbständige Geschwindigkeitsüberwachung auf Straßen im Gemeindegebiet möglich</span></li><li data-list-item-id="efae03af172f6e1edd26626a8f749affc"><span class="regierungsmitglied">Interesse von zahlreichen Gemeinden in Tirol</span></li></ul><p>Die Marktgemeinde Kundl im Bezirk Kufstein ist Vorreiter: Als erste Gemeinde Österreichs wird sie mittels Übertragungsverordnung vom Land Tirol ermächtigt, selbständig Geschwindigkeitsmessungen im Gemeindegebiet durchzuführen. Möglich wird das durch die seit 1. Juli 2024 geltende Gesetzesnovelle der Straßenverkehrsordnung (StVO).</p>
<p>„Mit der ersten Übertragungsverordnung in Tirol ist uns ein verkehrspolitischer Meilenstein gelungen, der auch für andere Gemeinden den Weg ebnet, selbstständig zu kontrollieren um die Verkehrssicherheit zu erhöhen“, sagt Verkehrslandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>, der betont: „Mehr als 60 Prozent der Unfälle mit Verletzten und Toten ereignen sich im langjährigen Schnitt im Ortsgebiet – dort, wo auch viele ungeschützte Verkehrsteilnehmerinnen und Teilnehmer unterwegs sind. Geschwindigkeitsbegrenzungen sind wesentlich, um Unfälle zu vermeiden. Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende werden oft schwer verletzt. Die Statistik belegt eindeutig: Reduzierte bzw. angepasste Geschwindigkeit senkt das Unfallrisiko deutlich. Durch die Übertagungsverordnung ist es der Gemeinde Kundl nun möglich, selbst die Einhaltung der vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit mittels Radar zu überwachen“, so LR Zumtobel</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Flächendeckende Überwachung durch Exekutive nicht möglich</span></p>
<p>Im Jahr 2025 wurden in Tirol mehr als 865.000 Geschwindigkeitsübertretungen durch mobile und fest installierte Radargeräte sowie durch Geschwindigkeitskontrollen der Polizei festgestellt. Die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeiten ist ein wesentlicher Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und im Ortsgebiet insbesondere zum Schutz von Kindern, älteren Menschen sowie anderen ungeschützten Verkehrsteilnehmenden.</p>
<p>Viele Tiroler Gemeinden wünschen sich seit Jahren zusätzliche Möglichkeiten zur Geschwindigkeitsüberwachung, insbesondere in Tempo-30-Zonen, im Umfeld von Schulen, Kindergärten, Seniorenheimen sowie an sonstigen verkehrssicherheitsrelevanten Stellen im Gemeindegebiet. Mit der novellierten Straßenverkehrsordnung ist dies nun möglich. Durch eine Übertragungsverordnung wird die Kompetenz zur Geschwindigkeitskontrolle vom Land an die Gemeinde übertragen.&nbsp;</p>
<p>Bislang war die Durchführung von Geschwindigkeitsmessungen grundsätzlich den für die Verkehrspolizei zuständigen Behörden vorbehalten. Lediglich Gemeinden mit einem eigenen Gemeindewachkörper konnten bereits selbst Geschwindigkeitskontrollen durchführen – in Tirol bisher Landeck, Hall in Tirol und Kufstein. Künftig können auch andere Tiroler Gemeinden unter klar definierten rechtlichen, technischen und organisatorischen Voraussetzungen die Handhabung der Verkehrspolizei hinsichtlich der punktuellen Geschwindigkeitsmessung übertragen bekommen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Kundl ist österreichweit Vorreiter&nbsp;</span></p>
<p>Nach Abstimmungen mit den Gemeinden, Informationsveranstaltungen und den notwendigen Vorbereitungen erließ das Land Tirol nun erstmals eine Übertragungsverordnung für die Marktgemeinde Kundl. Diese darf nun auf allen Straßen im Gemeindegebiet (mit Ausnahme der Autobahn) selbständig die Einhaltung des Tempolimits überwachen. Die Gemeinde übernimmt damit die Auswertung der Messdaten sowie die Vorbereitung der Anzeigen und übermittelt diese zur weiteren Bearbeitung an die zuständige Bezirkshauptmannschaft. Dadurch wird die Exekutive von administrativen Tätigkeiten entlastet und kann ihre Ressourcen verstärkt für andere Aufgaben der Verkehrsüberwachung einsetzen. Die Verteilung der eingenommenen Strafgelder ist wie folgt festgelegt: Auf Gemeindestraßen erhält die Gemeinde 80 Prozent, das Land 20 Prozent, auf Landesstraßen L fließen 100 Prozent an das Land und auf Landesstraßen B gehen 80 Prozent an den Bund und 20 Prozent an das Land Tirol.</p>
<p>Der Bürgermeister der Marktgemeinde Kundl, <span class="regierungsmitglied">Anton Hoflacher</span>, erklärt: „Die Überwachung erfolgt zukünftig an sieben festgelegten Standorten. Die Wahl der Standorte erfolgte nicht willkürlich, sondern wurden diese Punkte auf der Grundlage eines Gutachtens eines Verkehrsplaners im Verkehrsausschuss erarbeitet und anschließend erfolgte dann die Prüfung und endgültige Freigabe dieser Standorte durch die Vertreter des Amtes der Tiroler Landesregierung. Die Marktgemeinde Kundl ist überzeugt, dass die Einführung der Radarüberwachung einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit leisten wird und sich auch positive Effekte im Bereich der Lärm- und Umweltbelastung ergeben werden. Strafen sind kein vorrangiges Ziel, sondern die nachhaltige Bewusstseinsbildung für die Einhaltung der geltenden Geschwindigkeitsbeschränkungen.“&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Der Weg zu Übertragungsverordnung – Informationsblatt und Checkliste für Gemeinden&nbsp;</span></p>
<p>Damit eine Übertragungsverordnung durch das Land Tirol erlassen werden kann, müssen im Vorfeld zahlreiche Schritte gesetzt werden. Übertragen wird dann nicht die gesamte Handhabung der Verkehrspolizei, sondern explizit die punktuelle Geschwindigkeitsmessung. „Es soll zu keinem Radarwildwuchs auf Tirols Straßen kommen, weshalb mit einer Übertragungsverordnung auch ein intensiver Vorbereitungsprozess einhergeht, den die Gemeinden durchlaufen müssen“, betont LR Zumtobel. Ein Informationsblatt mit Checkliste erleichtert den Gemeinden diesen Prozess. Zudem stehen die ExpertInnen der Abteilung Verkehrs- und Seilbahnrecht des Landes unterstützend zur Verfügung. Vom ersten Schritt – dem Gemeinderatsbeschluss – bis zum Erlass der Verordnung sollte knapp ein Jahr eingeplant werden. Zu den erforderlichen Verfahrensschritten zählen insbesondere die verkehrstechnische Prüfung der vorgesehenen Messstandorte, ein Ermittlungsverfahren sowie die Schaffung der notwendigen technischen, organisatorischen und personellen Voraussetzungen für den späteren Messbetrieb.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tempolimits werden oft nicht eingehalten – Überwachung ist notwendig</span></p>
<p>Laut Auswertungen des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KFV) aus dem Jahr 2023 halten sich LenkerInnen in Österreich oft nicht an die vorgegebene Geschwindigkeit. In Tempo 30-Zonen im Ortsgebiet fahren beispielsweise mehr als 70 Prozent zu schnell, bei Tempo 50 sind es rund 50 Prozent. Dabei ist Geschwindigkeit ein ausschlaggebender Faktor bei Unfällen. Höhere Geschwindigkeiten verlängern den Bremsweg und schränken auch das Sichtfeld des/der FahrerIn ein. Der Anhalteweg bei 30 km/h beträgt bei optimaler Reaktionszeit rund 18 Meter, bei 40 km/h sind es bereits 28 Meter. 2023 gingen 108 Todesfälle auf Österreichs Straßen auf nicht angepasste Geschwindigkeit zurück. Wissenschaftliche Modelle sagen zudem aus, dass ein Prozent weniger Geschwindigkeit zu rund vier Prozent weniger Todesfällen führen würde. Eine Reduzierung der Durchschnittsgeschwindigkeit um ein Prozent würde in der EU also pro Jahr rund 2.100 tödliche Unfälle verhindern. Für die Einhaltung der geltenden Regeln, Rücksichtnahme, angepasste Fahrweise und gegenseitigen Respekt im Straßenverkehr sensibilisiert auch die <a href="https://www.tirol.gv.at/verkehr/verkehrs-und-seilbahnrecht/verkehrssicherheit/gemeinsam-fair-im-strassenverkehr/">aktuelle Verkehrssicherheitskampagne des Landes Tirol.</a></p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Thu, 18 Jun 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Verkehrsstrom-Analyse im Grenzgebiet Tirol-Bayern</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/verkehrsstrom-analyse-im-grenzgebiet-tirol-bayern/</link>
				<description>Land beauftragt Pkw-Erhebung</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e60c3135faa50d5e3622584bf70c8bb55"><span class="regierungsmitglied">Pkw-Erhebung an Tirols nördlichen Grenzübergängen wird 2026/2027 durchgeführt&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e9da6fb829ab2a11d0625f33efcda4236"><span class="regierungsmitglied">Unterschiedliche Tage und Jahreszeiten werden berücksichtigt</span></li><li data-list-item-id="e5f2e32752c60969fa7798dfb72d1e608"><span class="regierungsmitglied">Daten als ergänzende Grundlage für Verkehrsmaßnahmen im Grenzgebiet</span></li></ul><p>Durchschnittlich rund 15.000 Fahrzeuge pro Tag am Fernpass, 5.500 am Achenpass oder 10.500 über Scharnitz – tausende Fahrzeuge passieren jeden Tag aus Bayern kommend bzw. in Richtung Bayern die Grenzen Tirols. Das umfassende Verkehrszählsystem des Landes mit 170 vollautomatischen Zählstellen liefert verlässliche Daten über die Anzahl der Fahrzeuge und die Fahrzeugart (beispielswiese Lkw, Pkw, Pkw mit Anhänger oder Bus). Wesentliche Fragen bleiben jedoch offen: Wo sind die Fahrzeuge zugelassen bzw. wo kommen sie her? Warum haben die Reisenden die Fahrt angetreten und mit welchem Fahrtziel? Diesen Fragen wird nun vertiefend nachgegangen: Das Land Tirol beauftragt dazu eine Pkw-Erhebung in fünf verkehrsplanerisch relevanten Grenzgebieten.</p>
<p>Das heißt: Um die verkehrslenkenden Maßnahmen in Tirol wie beispielsweise Fahrverbote auf dem niederrangigen Straßennetz oder Dosierungen weiter zu verbessern und noch treffsicherer einzusetzen, werden Erhebungen im Bereich der Grenzübergänge am Landesstraßennetz durchgeführt. Auf Antrag von Verkehrslandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> wird der grenzüberschreitende Verkehr im Norden Tirols in den Jahren 2026 und 2027 mit einer persönlichen Befragung der Pkw-LenkerInnen vor Ort im Detail analysiert. Zudem fließen Fahrzeugbewegungsdaten in die Erhebung mit ein, die das verkehrliche Gesamtbild in den Grenzregionen weiter verdichten.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Befragung ermöglicht Detaileinblicke ins Verkehrsgeschehen</span></p>
<p>„Wir verfügen in Tirol bereits über sehr gute Verkehrsdaten. Nun wollen wir aber noch spezifischere Einblicke erhalten, um die Verkehrsflüsse im Detail nachvollziehen zu können. Die Befragung wird zu verschiedenen Jahreszeiten und an unterschiedlichen Wochentagen durchgeführt werden. Wir werden erfahren woher die Fahrzeuge kommen, ob die Autos voll besetzt sind oder aber auch, wohin die Reise geht. Wie hoch ist der Anteil jener Fahrzeuge, die nur auf der Durchreise durch Tirol sind? Sind sie auf dem Weg in den Urlaub oder Pendlerinnen und Pendler? All das können wir nur durch gezielte und standardisierte Befragungen erfahren“, erklärt LR Zumtobel. Im Detail untersucht werden die wichtigsten Grenzübergänge am Landesstraßennetz Tirols – an der Fernpassroute, im Bereich Ehrwald und im Tannheimertal (Bezirk Reutte) sowie in Scharnitz (Bezirk Innsbruck-Land) und am Achenpass (Bezirk Schwaz) sowohl an starken Reisetagen als auch an regulären Werktagen. „Ich möchte mich ganz herzlich bei den Beamtinnen und Beamten der Tiroler Polizei bedanken, die die Befragungsteams vor Ort unterstützen und die Fahrzeuge ausleiten bzw. anhalten. Ohne die Unterstützung der Exekutive wäre die Befragung nicht möglich“, so LR Zumtobel.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Zusätzliche Daten aus Bayern vervollständigen das Bild</span></p>
<p>Um das aus der Befragung gewonnene Bild zu vervollständigen, werden zudem sogenannte Floating-Car-Daten (FCD), Fahrzeugbewegungsdaten aus dem bayerischen Grenzgebiet beschafft. Dabei handelt es sich um anonymisierte Standort-Daten, die automatisch von Fahrzeugen gewonnen werden, die über ein GPS-System verfügen. Durch diese Daten zur Verkehrslage können Navigationssysteme in Echtzeit anzeigen, wo der Verkehr aktuell stockt oder ob es einen Stau gibt. Umgekehrt können die Daten genutzt werden, um Verkehrsströme rückblickend zu analysieren.&nbsp;</p>
<p>„Unser landesweites Verkehrszählsystem liefert uns bereits sehr viele Daten und Informationen über das Mobilitätsverhalten in unserem Land. Sie ermöglichen es uns, treffsichere Maßnahmen zur Verkehrslenkung und zum Schutz der Bevölkerung zu planen und umzusetzen. Durch die Pkw-Befragungen und ergänzende Fahrzeugbewegungsdaten werden die uns zur Verfügung stehenden Mobilitätsdaten künftig noch großräumiger und engmaschiger. Insbesondere die Fahrverbote für den Ausweichverkehr, die dazugehörigen Kontrollpunkte und Beschilderungen sowie der Einsatz von Dosierampeln können anhand der neuen Informationen und zusätzlicher Daten tiefgehender evaluiert und bei Bedarf auch angepasst werden. Wir werden die Ergebnisse unserer Verkehrsstrom-Analyse jedenfalls mit unseren bayerischen Nachbarn teilen und die daraus ableitbaren Maßnahmen besprechen, denn die großen Herausforderungen des grenzüberschreitenden Verkehrs müssen wir gemeinsam lösen“, so LR Zumtobel.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>Verkehr</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Europäische Verkehrspolitik</category>
				
					<category>Fahrverbote</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Wed, 17 Jun 2026 13:56:36 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Nadja Jansenberger)</author>
				<title>Mehr Raum für den Inn in Zams</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/mehr-raum-fuer-den-inn-in-zams/</link>
				<description>Revitalisierung am Inn in Zams erfolgreich umgesetzt</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb18f2b5282f241abeb64310b067a7e16"><span class="regierungsmitglied">Bund, Land Tirol und Gemeinde schaffen neue Lebensräume und attraktiven Naturraum</span></li><li data-list-item-id="e8b6a0fb9e43eae27282c043cd8af6f53"><span class="regierungsmitglied">Projekt deutlich schneller und günstiger als geplant abgeschlossen</span></li><li data-list-item-id="ea26d7a6221ed6b90c178e3d5095a4fb2"><span class="regierungsmitglied">Neue Lebensräume und attraktiver Naturraum für Mensch und Natur</span></li></ul><p>Mehr Raum für den Fluss, neue Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten sowie ein attraktiver Naturraum für die Bevölkerung: Das Revitalisierungsprojekt am Inn im Gemeindegebiet von Zams wurde erfolgreich abgeschlossen. Die Maßnahme wurde in enger Zusammenarbeit zwischen dem Bund, dem Land Tirol und der Gemeinde Zams umgesetzt.&nbsp;</p>
<p>Auf einer Länge von rund 300 Metern und einer Fläche von rund 8.200 Quadratmetern wurde der Inn aufgeweitet und naturnah gestaltet – und das nicht nur schneller, sondern auch kostengünstiger als ursprünglich geplant. Entstanden sind neue Wasserflächen, strukturreiche Uferzonen und neue Lebensräume für zahlreiche heimische Arten. Die Maßnahme verbindet ökologische Aufwertung mit den Grundsätzen des modernen Wasserbaus und stärkt die natürliche Entwicklung des Flusses.</p>
<p>„Intakte Flüsse erfüllen viele wichtige Funktionen – sie bieten Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, tragen zur ökologischen Qualität unserer Landschaften bei und leisten zugleich einen Beitrag zum Schutz vor Naturgefahren. Mit der Revitalisierung des Inns in Zams wird genau dieser ganzheitliche Ansatz umgesetzt. Für das Projekt haben wir seitens des Bundes rund 800.000 Euro zur Verfügung gestellt. Jeder Euro, der in diese Maßnahmen investiert wird, ist eine Investition in lebendige Gewässer, mehr Artenvielfalt und die nachhaltige Entwicklung unserer Regionen“, erklärt Wasser- und Umweltminister <span class="regierungsmitglied">Norbert Totschnig</span>&nbsp;anlässlich der Fertigstellung.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Moderner Wasserbau verbindet Schutz und Natur</span></p>
<p>„Mit diesem Vorzeigeprojekt ist es einmal mehr gelungen, dem Inn wieder mehr Platz zu geben und gleichzeitig die wasserbaulichen Anforderungen zu erfüllen. Eine wesentliche Voraussetzung – nämlich ausreichend Raum, der sich noch dazu in öffentlichem Eigentum befindet – ist hier gegeben. Wo immer das möglich ist, gehen wasserbauliche Maßnahmen, Ökologie und Naherholung Hand in Hand“, so LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>. Sein besonderer Dank gilt dem Baubezirksamt Imst, das die Maßnahme federführend umgesetzt hat, sowie allen Projektpartnern, die zum raschen und erfolgreichen Abschluss beigetragen haben.</p>
<p>Für Naturschutzlandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> ist die Revitalisierungsmaßnahme in Zams ein gelungenes Beispiel dafür, wie Biodiversität gezielt gefördert werden kann: „Der Inn zählt zu den bedeutendsten Lebensräumen Tirols. Mit der Revitalisierung in Zams wurden neue Strukturen und Naturräume geschaffen, die vielen Tier- und Pflanzenarten zugutekommen. Solche Projekte sind wichtige Bausteine, um Lebensräume entlang des Inns zu erhalten, miteinander zu vernetzen und die Artenvielfalt langfristig zu stärken. Flüsse sind Lebensadern und Lebensräume, weshalb wir ihnen mit solchen Revitalisierungsprojekten Raum und Ursprünglichkeit zurückgeben wollen. Eine Win-Win-Situation, weil Flora und Fauna ebenso profitieren wie Menschen, die diesen Platz zur Erholung aufsuchen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Früher als geplant fertig – mit Mehrwert für die Region</span></p>
<p>Aufgrund der günstigen Witterungsbedingungen und einer optimierten Bauabwicklung konnte das Projekt bereits nach einer Niederwasserperiode und damit deutlich früher als ursprünglich geplant fertiggestellt werden. Auch die Projektkosten fielen mit rund 1,2 Millionen Euro geringer aus als die ursprünglich veranschlagten 1,6 Millionen Euro. Das Revitalisierungsprojekt wurde vom Bund und dem Land Tirol finanziert. Für Bürgermeister <span class="regierungsmitglied">Benedikt Lentsch</span> ist das Projekt ein Gewinn für die gesamte Gemeinde: „Mit der Revitalisierung ist ein wertvoller Naturraum direkt vor unserer Haustür entstanden. Das Gebiet wird nicht nur für Tiere und Pflanzen attraktiver, sondern auch für die Bevölkerung. Der Inn wird hier wieder stärker erlebbar und der Bereich gewinnt als Naherholungsraum deutlich an Qualität.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Mehr Raum für natürliche Flussdynamik</span></p>
<p>Im Zuge der Arbeiten wurden rund 25.000 Kubikmeter Material im Uferbereich außerhalb des eigentlichen Abflussprofils abgetragen, um neue Lebensräume und strukturreiche Flächen zu schaffen. <span class="regierungsmitglied">Andreas Murrer</span> von der Abteilung Wasserwirtschaft des Landes betont den wasserbaulichen Ansatz der Maßnahme: „Entscheidend ist, dass der Inn in diesem Bereich wieder mehr Raum für seine natürliche Dynamik erhält. Dadurch können sich im Zusammenspiel von Strömung, Wasserstand und Geschiebe unterschiedlich geprägte Gewässerbereiche entwickeln – von stärker durchströmten Abschnitten bis hin zu ruhigeren Zonen. Auch die verbesserte Durchgängigkeit für Fische und die Anbindung des Köllbachs sind dabei wichtige Bausteine. Damit wird die ökologische Durchgängigkeit im Gewässersystem wesentlich verbessert und der Lebensraum für die Fischfauna erweitert.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Vielfalt an Lebensräumen für Tiere und Pflanzen</span></p>
<p>„Besonders wertvoll ist die neu entstandene Vielfalt an Lebensräumen auf engem Raum“, erklärt <span class="regierungsmitglied">Walter Michaeler</span> von der Abteilung Umweltschutz des Landes. „Mit den neu geschaffenen Wasserflächen, Uferzonen und offenen Bereichen entsteht ein abwechslungsreiches Mosaik an Standorten, das unterschiedliche Tier- und Pflanzengruppen anspricht.“</p>
<p>Die neuen Stillwasser- und Uferbereiche bieten insbesondere Amphibien wie der Erdkröte und dem Grasfrosch geeignete Lebensbedingungen. Offene Kies- und Bodenflächen schaffen wichtige Lebensräume für wärmeliebende Insekten, Reptilien und bestimmte Pflanzenarten. Auch kiesbankbrütende Vogelarten sowie typische Pflanzen der Auwälder wie die Grauerle profitieren von den verbesserten Standortbedingungen.</p>
<p></p><hr>

<h3><span class="regierungsmitglied">Factbox zum Projekt:</span></h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Projektzeitraum:</span> Baustart November 2025 – Fertigstellung Mai 2026</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Baukosten:</span> rund 1,2 Millionen Euro&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bauliche Maßnahmen:</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e241b8972a519fa407986a8e91ae40ab8"><span>Aufweitung des Flussraums um rund 8.200 Quadratmeter</span></li><li data-list-item-id="eceb1b07677b951b1afe02d21cdd78591"><span>Abtrag von ca. 25.000 Kubikmeter Erdmaterial zur Geländeabsenkung</span></li><li data-list-item-id="eea5c120bb348550d4d535ada163c3da4"><span>Herstellung strukturreicher Uferzonen mit strömungsberuhigten Bereichen</span></li><li data-list-item-id="ecfa6e4bcbd849b8f243dbd659c043480"><span>Anlage von temporären und permanenten Wasserflächen (Auentümpel)</span></li><li data-list-item-id="edb526bf007446be62454e71c0f114fb7"><span>Fischpassierbare Anbindung des Köllbachs an den Inn</span></li><li data-list-item-id="e7f5e6f96ce43a6c3ddc0e893370fe484"><span>Einbau von Strukturelementen im Bachlauf (z. B. Krainerwand, Holzpiloten, Fischunterstände)</span></li><li data-list-item-id="eab0630e634749a4e3fd728e54542d27c"><span>Offene Schotter- und Uferflächen, die dem Fluss wieder mehr natürliche Entwicklung ermöglichen</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Ziele des Projekts:</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e81377624c674c29a9b9d2630777d28ec"><span>Naturnahe Gestaltung des Uferbereichs im Sinne der Biodiversität und unter Berücksichtigung des Hochwasserschutzes</span></li><li data-list-item-id="eaef81b21372fc0aaa0807e3be4c6513b"><span>Schaffung neuer Lebensräume für Fische, Amphibien, Vögel, Insekten sowie für typische Pflanzen der Auwälder (bspw. Grasfrosch, kiesbankbrütende Vogelarten und Grauerle)</span></li><li data-list-item-id="e214d50f34e438e7644bca643c9996b6e"><span>Neuer zugänglicher Ort für Erholungssuchende</span></li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Umwelt</category>
				
					<category>Wasserwirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Tue, 16 Jun 2026 11:43:21 +0200</pubDate>
				
				<title>LH Mattle „33 konkrete Projekte für starke Tiroler Regionen“</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/lh-mattle-33-konkrete-projekte-fuer-starke-tiroler-regionen/</link>
				<description>Förderung in Höhe von 2,9 Millionen Euro in ganz Tirol beschlossen</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="efc49e6aaf95aece7e3a486c712f68a0f"><span class="regierungsmitglied">Projekte reichen von Wirtschaftsförderung über Umweltschutzvorhaben bis zu Freizeitaktivitäten</span></li><li data-list-item-id="ededabc424facf93bb67125e0ecaa24ad"><span class="regierungsmitglied">Mittel stammen aus Sonderförderungsprogrammen für die Naturparkregion Lechtal-Reutte und für die Natura 2000 Region Isel sowie aus EU-Programmen</span></li><li data-list-item-id="e6ce233485ed8c2a607f913250d1a8898"><span class="regierungsmitglied">Wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“:&nbsp;Unterstützung bei Einreichunterlagen für schnellere Verfahren&nbsp;</span></li></ul><p>Ein neuer Indoorspielplatz im Lechtal, eine Hängebrücke entlang des Iseltrails in Osttirol oder die Wiederbelebung der Burgruine Hörtenberg in Innsbruck-Land: Das Land Tirol investiert weiter gezielt in die Regionen. Auf Antrag von LH<span class="regierungsmitglied"> Anton Mattle </span>hat die Tiroler Landesregierung heute, Dienstag, 2,9 Millionen Euro für insgesamt 33 konkrete Projekte beschlossen. Die Mittel stammen aus den Sonderförderungsprogrammen für die Naturparkregion Lechtal-Reutte und die Natura-2000-Region Isel sowie aus EU-Programmen gemeinsam mit Landes- und Bundesmitteln.</p>
<p>„Tirols Stärke entsteht in den Regionen. Dort wird gearbeitet, investiert und Zukunft gestaltet. Genau dort setzen wir an. Jedes Projekt, das umgesetzt wird, stärkt Lebensqualität, Wirtschaftskraft und Zusammenhalt“, erkärt LH Mattle, der informiert: „Förderungen können von Privatpersonen, Unternehmen oder auch Gemeinden beantragt werden, die ein gutes Projekt entwickeln. Wer Ideen hat, soll sie umsetzen können. Wir unterstützen Projekte, die Tirol weiterbringen – unbürokratisch und zielgerichtet.“</p>
<p>LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth </span>betont: „Hinter jeder geförderten Idee stehen Menschen, die ihre Region gestalten und weiterentwickeln wollen. Ob Freizeitangebot, Ortskernbelebung, Tourismusprojekt oder Innovation im Betrieb – diese Investitionen schaffen konkrete Verbesserungen vor Ort. Förderungen sind deshalb nicht bloß Ausgaben, sondern ein wichtiger Motor für Beschäftigung, Wertschöpfung und Zusammenhalt in unseren Regionen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">730.000 Euro für neun Projekte im Lechtal</span></p>
<p>Mit dem Sonderförderprogramm für die Naturparkregion Lechtal-Reutte stehen der Region noch bis 2034 jährlich 850.000 Euro zur Verfügung. Gefördert werden nachhaltige Geschäftsmodelle, Freizeitangebote, Bauprojekte mit nachwachsenden Rohstoffen und Maßnahmen zur Stärkung der Ortskerne. Mit dem heutigen Beschluss erhalten neun weitere Projekte Förderungen in Höhe von insgesamt 730.000 Euro – darunter auch der neue Indoorspielplatz im Lechtal.</p>
<p>Eine Förderung beantragen können sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen, Genossenschaften, Vereine, Gemeinden und öffentlich-rechtliche Verbände. Die geplanten Projekte bzw. Maßnahmen müssen innerhalb des Förderungsgebietes (Planungsverbände Oberes Lechtal und Reutte und Umgebung) verwirklicht werden. Alle Förderanträge werden von einem Fördergremium begutachtet und geprüft. Die Abwicklung der Förderungen erfolgt über die Abteilung Wirtschaftsförderung und Fördertransparenz.&nbsp;</p>
<p>Die Bilanz des Programms zeigt die Wirkung: In der ersten Förderperiode von 2015 bis 2024 wurden sieben Millionen Euro investiert. Damit konnten 114 Projekte umgesetzt und ein Gesamtinvestitionsvolumen von 72,5 Millionen Euro ausgelöst werden. Zudem entstanden 108 neue Arbeitsplätze, weitere 630 Jobs konnten gesichert werden.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Jährlich zwei Millionen Euro für Projekte in Osttirol</span></p>
<p>Auch das Förderprogramm für die Natura-2000-Region Isel zeigt starke Ergebnisse. Seit 2016 wurden acht Millionen Euro investiert und damit mehr als 100 Millionen Euro an Gesamtinvestitionen angestoßen. Mit den Mitteln wurden unter anderem der Iseltrail ausgebaut, Betriebe gestärkt und neue touristische Angebote geschaffen. Aktuell werden acht weitere Projekte mit insgesamt 630.000 Euro gefördert, darunter die neue Hängebrücke Brühl entlang des Iseltrails.</p>
<p>Aufgrund des Erfolgs wird das regionalwirtschaftliche Programm auch auf ganz Osttirol ausgeweitet: Dafür stehen in den kommenden zehn Jahren 20 Millionen Euro bereit – also zwei Millionen Euro pro Jahr. Ziel ist es, die Daseinsvorsorge zu stärken, Ortskerne lebendig zu halten und Unternehmen sowie Gemeinden bei Digitalisierung, Mobilitätswende und demografischem Wandel zu unterstützen.&nbsp;</p>
<p>Die Förderungen werden vom Land Tirol auf Basis der Empfehlung eines Fördergremiums vergeben. Projekte werden mit bis zu 50 Prozent der Gesamtkosten gefördert. Unternehmen und andere ProjektwerberInnen können erstmals ab 1. Juli dieses Jahres beim Regionsmanagement Osttirol für Förderungen ansuchen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">16 weitere Projekte mit 1,5 Millionen Euro an EU-, sowie Landes- und Bundesmittel gefördert</span></p>
<p>Viele Projekte zur Stärkung der Regionen werden zudem durch ein Zusammenspiel von EU-, Landes- und Bundesmitteln ermöglicht. Durch die EU-Förderprogramme LEADER und CLLD-IBW, die durch Landes- und Bundesmittel kofinanziert werden, können für 16 Projekte insgesamt rund 1,5 Millionen Euro an Fördermittel bereitgestellt werden. Neben der Wiederbelebung der Burgruine Hörtenberg (Bezirks Innsbruck-Land) wurden beispielsweise das Projekt „Schwaz MAX-imum“ (Bezirk Schwaz), das Projekt „Leben und Arbeiten im Brixental“ (Bezirk Kitzbühel), die Wasserspielanlage Wichtelpark in Sillian (Bezirk Lienz), das Projekt „Wie schmeckt das Ötztal?“ (Bezirk Imst), das Projekt „Konzept Ganzjahrestourismus in Holzgau“ (Bezirk Reutte) oder das Projekt „future.fit - KI für Unternehmen“ (Bezirk Landeck) gefördert.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<h3>Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung:</h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Unterstützung bei Einreichunterlagen für schnellere Verfahren – wöchentliches Update „Vereinfachungen &amp; Entbürokratisierung“: </span>Unvollständige oder mangelhafte Projektunterlagen zählen zu den häufigsten Ursachen für Verzögerungen in Betriebsanlagenverfahren. Genau hier setzt eine zentrale Maßnahme des Tirol Konvents an: Morgen, am 17. Juni 2026, startet beim WIFI Tirol der neue <a href="https://www.tirol.wifi.at/kurs/66801x-lehrgang-zertifizierter-fachkundiger-fuer-betriebsanlageneinreichung?vanr=66801015" target="_blank" rel="noreferrer">Lehrgang „Zertifizierte Fachkundige für die Betriebsanlageneinreichung“</a>. Das Qualifizierungsangebot richtet sich an Ingenieurbüros und soll dazu beitragen, die Qualität und Vollständigkeit von Einreichunterlagen deutlich zu verbessern. Das gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Tirol entwickelte Schulungsprogramm bietet die Chance, einen der häufigsten Gründe für Verzögerungen in Betriebsanlagenverfahren gezielt anzugehen und die Verfahren dadurch effizienter zu gestalten. „Wir wollen den Betrieben in Tirol zu rascheren Verfahren und Ergebnissen verhelfen. Qualitativ hochwertige und vollständige Einreichunterlagen sind dabei ein wesentlicher Hebel für schnelle Verfahren. Der neue Lehrgang unterstützt damit unmittelbar die Ziele des Tirol Konvents, Verfahren einfacher, antragstellerfreundlicher und effizienter zu gestalten“, betont LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. „Für unsere Betriebe ist entscheidend, dass Verfahren schnell und planbar werden und nicht an vermeidbaren Formalfehlern hängen bleiben. Mit dem neuen Lehrgang schaffen wir mehr Qualität schon vor der Einreichung – und damit weniger Reibungsverluste zwischen Unternehmen, Planern und Behörden“, so WK-Präsidentin <span class="regierungsmitglied">Barbara Thaler</span>. Das Interesse an dem neuen Qualifizierungsangebot ist bereits groß: Für den morgen startenden Lehrgang sind bereits keine Anmeldungen mehr möglich, da die maximale Teilnehmerzahl erreicht wurde. Aufgrund der hohen Nachfrage ist jedoch bereits ein weiterer Kursdurchgang geplant, der voraussichtlich im Herbst 2026 angeboten werden soll.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Anerkannter Europäischer Kindergarten Innsbruck: </span>Mit einer gemeinsamen Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung wurde vor kurzem die Erweiterung der Anerkannten Europäischen Schule Tirol (AES Tirol) um einen Kindergarten seitens des Landes Tirol, der Stadt Innsbruck, der Bildungsdirektion für Tirol, des Bildungsministeriums sowie des Büros des Generalsekretärs der Europäischen Schulen offiziell besiegelt. Auf Antrag von Bildungslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele </span>wurde nun die finanzielle Unterstützung der Errichtung und des laufenden Betriebs seitens des Landes beschlossen. „Mit dem Anerkannten Europäischen Kindergarten schaffen wir ein zukunftsweisendes Bildungsangebot, das Kinder bereits im frühen Alter mehrsprachig in Deutsch, Englisch und Italienisch begleitet und in ihrer interkulturellen Entwicklung stärkt. Die frühe Förderung durch sogenannte ‚Native Speaker‘ eröffnet neue Chancen und macht Tirol als international ausgerichteten Bildungsstandort noch attraktiver. Mein Dank gilt insbesondere auch der Wirtschaftskammer Tirol und der Industriellenvereinigung Tirol, die das Projekt der Anerkannten Europäischen Schule und des Anerkannten Europäischen Kindergartens von Beginn an unterstützen“, so LR<sup>in</sup> Hagele. Ab Sommer 2026 erfolgt eine stufenweise Umsetzung und ab dem Kinderbetreuungsjahr 2027/2028 soll der städtische Kindergarten „Daniel Sailer“ als eigenständiger Standort der AES Tirol offiziell starten. Das Land Tirol beteiligt sich mit einem einmaligen Errichtungszuschuss sowie jährlichen Förderungen für den Koordinationsaufwand und den Einsatz von qualifiziertem mehrsprachigem Personal.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Weiterführung Umweltbildungsprogramm:</span> Mit dem Umweltbildungsprogramm wird tirolweit ein wichtiger Beitrag zur Umweltbildung in Kindergärten, Volks-, mittleren- und höheren- sowie berufsbildenden Schulen und Einrichtungen zur Erwachsenenbildung geleistet. „Das Umweltbildungsprogramm ist ein Erfolgsprojekt und trägt wesentlich dazu bei, Umweltwissen an Kinder und Jugendliche zu vermitteln. Zudem werden auch Workshops für Erwachsene angeboten“, sagt Umweltschutzlandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>, auf dessen Antrag das Projekt nun auch 2027 fortgesetzt wird. Dafür werden 90.000 Euro zur Verfügung gestellt. Die Umsetzung des Projekts erfolgt bereits seit 2012 durch den Umwelt Verein Tirol. Der Fokus der Workshops und Unterrichtseinheiten liegt dabei auf Abfalltrennung und -vermeidung sowie dem verantwortungsbewussten Umgang mit Ressourcen. „Ich danke dem Umwelt Verein Tirol, der sich seit über 15 Jahren für die Wissensvermittlung stark macht und auch auf aktuelle Themen und technische Neuerungen eingeht“, so LR Zumtobel. Die Reichweite des Umweltbildungsprogrammes belegt dessen Erfolg: In den Jahren 2023 bis 2026 nahmen 22.500 Personen an den unterschiedlichen Workshops und Formaten teil.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Wirtschaft</category>
				
					<category>Bildung</category>
				
					<category>Umwelt</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 10:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Managementplan für Natura 2000-Gebiet Osttiroler Gletscherflüsse</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/managementplan-fuer-natura-2000-gebiet-osttiroler-gletscherfluesse-isel-schwarzach-kalserbach/</link>
				<description>Konkrete Projekte werden in Zusammenarbeit mit GrundeigentümerInnen ausgearbeitet</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ea6a86831cb65ce06dcaa6cc195d28e77"><span class="regierungsmitglied">Managementpläne für die Natura 2000-Gebiete sind verpflichtend zu erstellen</span></li><li data-list-item-id="ea0d0e349acc400581fbb173beb00f68c"><span class="regierungsmitglied">Ausarbeitung des Managementplans ist unter Einbindung der regionalen Interessensvertretungen erfolgt</span></li><li data-list-item-id="e602ed2e27329b0aee8271e1695c3192e"><span class="regierungsmitglied">Betroffene Gemeinden im Bezirk Lienz wurden persönlich informiert&nbsp;</span></li></ul><p>Das Land Tirol legt für das Natura 2000-Gebiet „Osttiroler Gletscherflüsse Isel, Schwarzach, Kalserbach“ einen Managementplan vor. Dieser wurde unter Einbindung der regionalen Interessensvertretungen vom Land Tirol und dem Planungsbüro Revital seit 2024 ausgearbeitet. Hintergrund ist die EU-rechtliche Verpflichtung, einerseits Natura 2000-Gebiete auszuweisen und andererseits, für diese auch entsprechende Managementpläne und Erhaltungsziele zu definieren. Bei einem Managementplan handelt es sich um einen grundsätzlichen Fachvorschlag, welche Maßnahmen im Natura 2000-Gebiet zur Erreichung und Einhaltung der Erhaltungsziele beitragen würden. Das Spektrum der konzeptuellen Vorschläge reicht von Bewirtschaftungsvorschlägen über BesucherInnenlenkung und Schutzgebietsbetreuung bis hin zu baulichen Maßnahmen. Der Plan wird aktuell finalisiert und in den kommenden Wochen veröffentlicht.</p>
<p>„Ich bin überzeugt davon, dass effektiver Naturschutz nur dann funktioniert, wenn alle Beteiligten mit an Bord sind. Wir sind hier in der Pflicht und möchten entsprechende Maßnahmen gemeinsam umsetzen, gleichzeitig ist die Einbindung und Mitsprache der Gemeinden und auch privater Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer oberstes Gebot“, so Naturschutzlandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>.&nbsp;</p>
<p>„Wichtig ist mir, dass die Umsetzung von Maßnahmen und Projekten partnerschaftlich und nur in Abstimmung und mit Zustimmung der betroffenen Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer erfolgt“, betont LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>. Zur Umsetzung werde man zudem vorrangig Flächen im öffentlichen Eigentum heranziehen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Einbindung der Gemeinden, Umsetzung nur im Einvernehmen mit GrundeigentümerInnen&nbsp;</span></p>
<p>Im Frühjahr fanden vier Informationsveranstaltungen statt, zu denen sämtliche im Natura 2000-Gebiet liegenden Gemeinden sowie Stakeholder eingeladen wurden. Nach Vorliegen eines vorläufigen Planentwurfs fanden im Frühling persönliche Gespräche zwischen Vertretern der Landesregierung, ExpertInnen der Umweltschutzabteilung und den Bürgermeistern der Gemeinden Prägraten, Virgen, St. Jakob i. D. und Oberlienz, bei denen auch die weitere Vorgehensweise kooperativ abgestimmt wurde, statt.&nbsp;</p>
<p>Bereits bei der Ausarbeitung des Managementplans war eine eigens dafür eingerichtete „Arbeitsgruppe Naturschutz“ eingebunden. Darin vertreten sind das Baubezirksamt Lienz, die Bezirksforstinspektion, die Bezirkslandwirtschaftskammer, die BH Lienz, die Planungsverbände im Bezirk, der Tourismusverband, der Fischereiverband, der Bezirksjägermeister, die Wirtschaftskammer Osttirol, die Nationalparkverwaltung Hohe Tauern und der Verein „WET – Wildwasser erhalten Tirol“. Die Arbeitsgruppe wurde in drei Workshops über den Prozess informiert und diskutierte über Inhalt, Ziele und Umsetzung des Managementplans.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Status quo und weitere Schritte&nbsp;</span></p>
<p>„Der Managementplan ist kein Bescheid und auch keine Verordnung. Es handelt sich um eine Fachunterlage, die Maßnahmenvorschläge beinhaltet, die wir zusammen mit den Verantwortlichen gerne umsetzen möchten. Diese vorgeschlagenen Maßnahmen können die vorkommenden Arten und Lebensraumtypen im Schutzgebiet fördern“, erläutert LR Zumtobel.&nbsp;</p>
<p>Mit Juni trat auch eine neue Schutzgebietsbetreuerin ihren Dienst an und wird künftig vor Ort die erste Anlaufstelle für Anliegen von Gemeinden und GrundeigentümerInnen bei der Umsetzung des Managementplans sein.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Über das Natura 2000-Gebiet&nbsp;</span></p>
<p>Entsprechend der FFH-Richtlinie der EU sind die Mitgliedsstaaten verpflichtet, Natura 2000-Gebiete auszuweisen. Seit Ende 2016 gibt es neben 17 weiteren Natura-2000-Gebieten in Tirol auch das Gebiet „Osttiroler Gletscherflüsse Isel, Schwarzach, Kalserbach“, das sich über mehr als 327 Hektar erstreckt. Zweck dieses Schutzgebiets ist die Erhaltung des Lebensraumtyps „Alpine Flüsse mit Ufergehölzen mit Myricaria germanica (Weiden-Tamarisken-Gebüsch)“. Die Charakterpflanze des Lebensraumtyps ist die Deutsche Tamariske. Eine Pflanze, die auf Schotterbänken wächst und bei Hochwasserereignissen regelmäßig umgelagert wird. Für den dauerhaften Erhalt des Lebensraumtyps ist eine ausreichende Gewässerbreite mit Schotterbänken wesentlich.&nbsp;</p>
<p>Die Maßnahmen, die nun im Managementplan ausgearbeitet wurden, zielen auf den Erhalt und die Förderung dieses Lebensraumtyps ab. Ein Maßnahmenbündel umfasst dabei strategische Maßnahmen, wie die Einrichtung einer Schutzgebietsbetreuung, Öffentlichkeitsarbeit mit Einbeziehung der lokalen Bevölkerung oder spezifischen Informationsangeboten, die Kennzeichnung des Gebietes im Gelände oder die Nutzungsentflechtung und Besucherlenkung. Ein weiteres Maßnahmenbündel zielt auf den Erhalt und die Wiederherstellung des funktionierenden Gewässersystems ab. Dieses beinhaltet beispielsweise die Anbindung von Nebengewässern, die Wiederherstellung der Fischpassierbarkeit im Hauptgewässer, die Annäherung an den ursprünglichen Zustand, den Erhalt und die Verbesserung von Gewässerstrukturen. Davon profitieren naturgemäß auch weitere Lebensraumtypen der Fließgewässer, von den Schotterbänken im Gewässerbett bis zum Auwald, aber auch Fische und Amphibien.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>Umwelt</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58463</guid>
				<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>GenussBox – in Tirol (wieder) in aller Munde</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/genussbox-in-tirol-wieder-in-aller-munde/</link>
				<description>Umweltfreundliche Alternative zu Alufolie oder Einwegplastik</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/4/1/csm_20260610_Genussbox__1__17bd971397.jpg" length="1631585" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eaabe0929ad7d7ee026bc8af9cb35d1e4"><span>Nachhaltige Papierverpackung für Essen zum Mitnehmen</span></li><li data-list-item-id="e1b0a1dcdb8c6505863fe57c59b1322e7"><span>Knapp 50 Gastronomiebetriebe in Tirol setzen für ihre Gäste bereits auf die GenussBox</span></li></ul><p>Wenn der Magen voll, der Teller aber noch nicht leer ist, kommt sie zum Einsatz: Die GenussBox ist eine hochwertige recyclingfähige Papierverpackung, in der Speisen sicher und lebensmittelecht verpackt nach Hause mitgenommen werden können. 2019 initiierten das Land Tirol, die Abfallwirtschaft Tirol Mitte (ATM) und die Wirtschaftskammer Tirol die Einführung der GenussBox in Tirol. 2025 wurden rund 30.000 Stück bestellt. Nun startet eine zielgerichtete Kampagne, um das Potenzial der GenussBox wieder vermehrt in den Fokus zu rücken. „Was im Restaurant zwar geschmeckt, aber nicht mehr in den Magen ,gepasst‘ hat, kann zuhause gegessen werden. Die GenussBox ist für die Gastronomiebetriebe in Tirol eine praktische Lösung und setzt ein Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung. Ich lade alle Betriebe in Tirol ein, sich über die GenussBox zu informieren. Auch bei Landesveranstaltungen mit Catering soll die GenussBox künftig zur Verfügung stehen, um die Verschwendung von Speisen zu vermeiden“, so LR Zumtobel.&nbsp;</p>
<p>Über 150 Kilogramm Lebensmittelabfall pro Haushalt und Jahr&nbsp;&nbsp;</p>
<p>Global gesehen wird ein Drittel aller Lebensmittel vernichtet. Viele aufwendig produzierte Produkte schaffen es gar nicht erst vom Feld in den Supermarkt. Vermeidbare Lebensmittelabfälle entstehen entlang der gesamten Wertschöpfungskette vom Acker bis zum Teller – bei der Produktion, im Handel, in der Außer-Haus-Verpflegung und zu einem großen Teil auch in Privathaushalten. In Österreich werden laut einer aktuellen Berechnung in jedem Haushalt über 150 Kilogramm Lebensmittel pro Jahr weggeworfen. Der Obmann des Tiroler Abfallwirtschaftsverbands und Geschäftsführer der ATM, Alfred Egger, sagt dazu: „Lebensmittel sind wertvoll und die Abfallwirtschaft in Tirol setzt mit der Unterstützung der GenussBox ein weiteres Zeichen gegen die Verschwendung noch genießbarer Speisen. Die ATM unterstützt die GenussBox bereits seit ihrer ersten Einführung im Jahr 2019. Hinter jedem Lebensmittel stecken Energie und viel Arbeit. Die GenussBox schafft Bewusstsein für diese Wertschätzung und bietet gleichzeitig eine praktische sowie ökologische Möglichkeit, Speisen mit nach Hause zu nehmen, wenn sie vor Ort nicht mehr verzehrt werden können.“</p>
<p>Kampagne rückt Qualität und Genuss in den Vordergrund – Testboxen können kostenlos angefordert werden</p>
<p>Die Wirtschaftskammer Tirol verstärkt ihre Kommunikation zur GenussBox und richtet sich mit Newslettern und Social-Media-Beiträgen gezielt an die rund 4.300 Gastronomiebetriebe in Tirol. Die Botschaft: Tirols Gastronomie steht für hochwertigen Genuss, der viel zu schade ist, um Speisen wegzuwerfen. „Die GenussBox ist ein bewusstes Statement für verantwortungsvollen Genuss. Sie macht das nachhaltige Engagement der teilnehmenden Betriebe sichtbar und ist ein Service für die Gäste, die ihre Speisen so sicher verpackt mit nach Hause nehmen können, so Anna Kurz, Obfrau der Fachgruppe Gastronomie in der WK Tirol.“&nbsp;</p>
<p>Die GenussBox wird nachhaltig in Vorarlberg produziert und ist eine 100 Prozent recycle- und kompostierbare Papierverpackung mit FSC-Gütesiegel. Sie kann als Kartonage entsorgt werden, ist lebensmittelecht, wärme- und kälteisolierend und kann in der Mikrowelle, im Backrohr und Kühlschrank verwendet werden. Interessierte Gastronomiebetriebe können unter www.genussbox.at kostenlose Testboxen bestellen.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Umwelt</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58426</guid>
				<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 10:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Initiative für innovative und nachhaltige Tourismusmobilität </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tirol-startet-europaweite-initiative-fuer-innovative-und-nachhaltige-tourismusmobilitaet/</link>
				<description>Tirol startet europaweite Initiative</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ed9f8617f0e6e41a76652e0337cd0cd40"><span class="regierungsmitglied">Gesucht werden Startup-Ideen für nachhaltige Tourismusmobilität</span></li><li data-list-item-id="e1d9dad8325ed4e4baf14e90abdf3e247"><span class="regierungsmitglied">Letzte Meile, Gepäcktransport, Buchung und Wegführung: Europaweite Ausschreibung für smarte marktreife Lösungen</span></li><li data-list-item-id="efd489b91c613af485e5ea6ffd74e384e"><span class="regierungsmitglied">Bewerbungsphase für „Mobility &amp; Tourism Innovations Tirol“&nbsp;läuft bis 13. Juli 2026</span></li></ul><p>Qualität vor Quantität, mehr Nachhaltigkeit und digitale Lösungen, die dem Anspruch der UrlauberInnen entsprechen: Dem Tiroler Weg im Tourismus und der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie folgend werden laufend innovative Ideen und smarte Lösungen im Tourismus gesucht. Die Mobilität entscheidet maßgeblich darüber, wie nachhaltig und attraktiv Tourismus in Zukunft gestaltet werden kann. Neben den Millionen transitierenden Pkw und Lkw, die Bevölkerung und Infrastruktur in Tirol belasten, tragen auch die nach Tirol anreisenden Gäste zum Verkehrsaufkommen in Tirol bei.&nbsp;</p>
<p>Damit eine Anreise ohne eigenen Pkw erleichtert und die Vor-Ort-Mobilität gestärkt wird, starten das Land Tirol, die Tirol Werbung und der Verkehrsverbund Tirol (VVT) gemeinsam mit den zwei auf Tourismusmobilität spezialisierten Unternehmen POINT&amp; und vionmo die europaweite Initiative&nbsp;„Mobility &amp; Tourism Innovations Tirol“.&nbsp;</p>
<p>Gesucht werden in vier Kategorien Initiativen, die bereit zur Umsetzung sind. „Unser Ziel ist es, Tirol als europaweites Vorzeigebeispiel für klimafreundliche Tourismusmobilität zu etablieren, mit Lösungen, die unseren Gästen ebenso wie der Bevölkerung zugutekommen und auch über Tirol hinaus Vorbildwirkung entfalten können. Wer mit dem Zug anreist, will auch vor Ort mobil sein. Es braucht intelligente Angebote für die letzte Meile, Lösungen für den Transport von Gepäck ebenso wie digitale, selbsterklärende Buchungsmöglichkeiten. Mit diesem gemeinsamen Projekt holen wir uns smarte Lösungen aus ganz Europa nach Tirol“, ist Mobilitäts- und Nachhaltigkeitslandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> überzeugt.&nbsp;</p>
<p>„Tirol soll Vorreiter für nachhaltige und gästeorientierte Tourismusmobilität werden. Deshalb suchen wir innovative, marktreife Lösungen, die Reisen einfacher, komfortabler und digitaler machen – von der Gepäcklogistik über die letzte Meile bis zur intelligenten Buchung und Wegführung. Unser Ziel ist ein Tourismus, der Qualität, Nachhaltigkeit und Service auf moderne Weise verbindet und sowohl unseren Gästen als auch der Tiroler Bevölkerung zugutekommt“, unterstreich Tourismuslandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Mario Gerber</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Hemmschwellen für klimafreundliche Anreise identifizieren</span></p>
<p>Knapp 50 Millionen Nächtigungen pro Jahr und 12,8 Millionen Gäste machen den Tourismus in Tirol zu einem der wesentlichsten Wirtschafts- und Arbeitsmarktfaktoren. Gerade in Tirol zeigt sich, wie entscheidend alltagstaugliche Alternativen zum Auto sind: Neun von zehn Gästen reisen mit dem Pkw an. Häufige Gründe sind Gepäck, Zeitfaktoren und ein Mehr an Flexibilität. Genau hier setzt die Initiative „Mobility &amp; Tourism Innovations Tirol” an. Die Initiative bringt innovative Lösungen aus Österreich und ganz Europa mit regionalen Stakeholdern aus Tourismus, Mobilität und öffentlichem Verkehr zusammen, um Pilotprojekte und konkrete Implementierungsmöglichkeiten in einem der anspruchsvollsten Mobilitätsräume Europas zu schaffen.&nbsp;</p>
<p>„Eine unserer aktuellen Studien am deutschen Markt zeigt: Die Bereitschaft für nachhaltiges Reisen ist da. Eine große Mehrheit unserer Gäste kann sich eine umweltfreundliche Anreise grundsätzlich vorstellen, viele nehmen dafür sogar längere Reisezeiten in Kauf. Um dieses Potenzial besser zu nutzen, suchen wir innovative Lösungen. Damit wird nachhaltiges Reisen nach und innerhalb Tirols einfacher, attraktiver und selbstverständlicher – für unsere Gäste ebenso wie für die Menschen und Regionen im Land“, macht Tirol Werbung-Geschäftsführerin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Karin Seiler</span> deutlich.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Vier Herausforderungen für die Zukunft der Tourismusmobilität&nbsp;</span></p>
<p>Die Initiative fokussiert auf vier zentrale Themenfelder, die den Zielen der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie entsprechen:</p><ol class="item-listing numeric"><li data-list-item-id="e31dac9624dcfc723eb4c4e04946a0242"><span class="regierungsmitglied">Gepäck neu denken: Transport &amp; intelligente Lösungen für stressfreie Reisen</span><br><span>Gesucht werden umsetzungsreife Services, die das Reisen mit Gepäck nach und innerhalb von Tirol einfacher, flexibler und komfortabler machen – von Transport und Aufbewahrung bis zu Verleih und Handling für autofreies Reisen.</span></li><li data-list-item-id="e14fafc4aa8d407bd35bba185fb3095fd"><span class="regierungsmitglied">Intelligente Last-Mile-Lösungen vor Ort: schnelles, flexibles und emissionsfreies Reisen in Tirol&nbsp;</span><br><span>Im Fokus stehen flexible, barrierefreie und emissionsfreie Angebote, die Mobilitätsknoten mit Unterkünften, Ausflugszielen und Destinationen verbinden – etwa durch Shuttles, Sharing-Modelle oder On-Demand-Services.</span></li><li data-list-item-id="e33281d993c0150ef471d7002d6c0e5f0"><span class="regierungsmitglied">Informationen von Tür zu Tür: nahtlose Buchung und Wegführung für die gesamte Reise</span><br><span>Gesucht werden digitale, persönliche oder hybride Services, die klare Informationen, Orientierung, Buchung und Echtzeit-Updates entlang der gesamten Reise ermöglichen und Vertrauen in autofreie Mobilität stärken.</span></li><li data-list-item-id="ea083f3e9464683842483e023858b53f1"><span class="regierungsmitglied">Wild Card: zusätzliche Lösungen für nachhaltige Tourismusmobilität</span><br><span>Eingereicht werden können auch weitere innovative Lösungen, die einen Mehrwert für nachhaltige Tourismusmobilität schaffen, regionale Herausforderungen adressieren und zur Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie beitragen.</span></li></ol><p>Die Bewerbungsphase für innovative Lösungsanbieter läuft bis 13. Juli 2026. Bewerben können sich Unternehmen und Startups mit marktreifen Lösungen, die das Reiseerlebnis verbessern und zu einer nahtlosen, nachhaltigen und gästeorientierten Mobilität in Tirol beitragen.&nbsp;</p>
<p>Die Einreichung erfolgt online über die <a href="https://point-and.involve.me/mobility-tourism-innovations-tirol" target="_blank" rel="noreferrer">Projektwebsite</a>. Hier werden nähere Informationen bereitgestellt und es besteht die Möglichkeit für interessierte LösungsanbieterInnen, bei einer online Info-Veranstaltung am 1. Juli 2026, Fragen zu den konkreten Anforderungen der Ausschreibung zu stellen. Ausgewählte InnovatorInnen werden am 28. Oktober 2026 zu einem Vernetzungsevent mit lokalen Organisationen aus Mobilität, Tourismus und öffentlichem Verkehr nach Innsbruck eingeladen. Geeignete Startups und Projekte können sich mit den relevanten Stakeholdern in Tirol vernetzen und Ideen maßgeschneidert umsetzen.&nbsp;</p>
<p>Durch die Begleitung der spezialisierten Agenturen werden Unternehmen in ganz Europa auf die Initiative Tirols aufmerksam gemacht. Auch die Tirol Werbung und der VVT werben auf ihren Fachkanälen für Einreichungen.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">An- und Abreisemöglichkeiten bereits deutlich ausgebaut</span></p>
<p>Bereits seit 2012 arbeitet man in Tirol mit dem Projekt „Tirol auf Schiene“ (Land Tirol, Tirol Werbung, ÖBB, DB, SBB, VVT und TVB) am Ausbau der Zugverbindungen für TouristInnen. Das aktuelle Angebot bietet bereits zahlreiche Möglichkeiten zur Anreise per Zug: Aus dem DACH-Raum gibt es über 400 Direktverbindungen pro Woche nach Tirol sowie täglich fünf Nachtverbindungen. Vor Ort ergänzt das bestehende Busangebot des VVT mit 350 Regiobuslinien und mehr als 3.300 Bushaltestellen das Angebot. Auch das (E-)Carsharingangebot in Tirol wird laufend ausgebaut. Aktuell gibt es über 50 Standorte.&nbsp;</p>
<p>„Tourismusmobilität ist ein Mosaik aus vielen Teilen. Wir brauchen möglichst viele unterschiedliche Angebote auf Straße, Bus und Bahn und die enge Kooperation aller im Tourismus aktiven Stakeholder, um noch attraktivere Lösungen für unsere Gäste zu schaffen. Davon profitiert schlussendlich jede und jeder in Tirol, nicht nur der Gast“, sind sich LR Zumtobel und LR Gerber einig.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Gerber</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Tourismus</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58359</guid>
				<pubDate>Sat, 30 May 2026 17:28:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Bilanz zur Sperre des Brennerkorridors </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/bilanz-zur-sperre-des-brennerkorridors/</link>
				<description>Sperre des Brennerkorridors verlief geordnet – Verkehrs- und Sicherheitskonzept hat sich vollumfänglich bewährt</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/9/7/csm_20260530_Brennersperre_Mautstation_P%C3%96LZL_f50fd5099c.jpg" length="1667527" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ebdc5253c33d3bee9e14fa4acf8dada2e"><span class="regierungsmitglied">Kontrollen seitens der Polizei und Straßenaufsichtsorgane konsequent umgesetzt</span></li><li data-list-item-id="e76a8264468b901ed070e9cc585d5025e"><span class="regierungsmitglied">(Versorgungs-)Sicherheit gemeinsam mit Einsatzorganisationen stets gewährleistet&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e913fcd142d593bb6fe40b7047f574029"><span class="regierungsmitglied">Kommunikationskampagne des Landes hat Menschen im Vorfeld erreicht</span></li></ul><p>Heute, Samstag, kam es aufgrund einer von einer Privatperson angemeldeten Versammlung auf Basis einer Rechtsprechung des Landesverwaltungsgerichtes zu einer umfangreichen Sperre des Brennerkorridors im Wipptal. Bereits im Vorfeld wurden umfassende Verkehrs-, Sicherheits- und Versorgungskonzepte vorbereitet. Dazu zählten unter anderem die Sperre der A13 Brenner Autobahn, das Fahrverbot für Transit-Lkw, die Beschränkung des niederrangigen Straßennetzes auf Ziel- und Quellverkehr, verstärkte Kontrollen an Landesgrenzen und neuralgischen Punkten sowie zusätzliche Maßnahmen zur Absicherung der medizinischen Versorgung und der Einsatzwege. Die Sperre wurde zudem umfangreich international kommuniziert.</p>
<p>Land Tirol, ASFiNAG, Polizei und weitere Einsatzorganisationen ziehen heute, Samstagabend, eine erste Bilanz: Ein Verkehrschaos und kilometerlange Staus in Tirol sind ausgeblieben. Die umfangreich vorbereiteten Maßnahmen haben gegriffen, die Sperren und Fahrverbote konnten umgesetzt werden, die Verkehrs- und Versorgungssicherheit in der Region blieb immer gewährleistet. Weiterhin zu beachten gilt: Aufgrund möglicher Verkehrsverlagerungseffekte&nbsp;kann es in den kommenden Tagen zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen in Tirol kommen.&nbsp;</p>
<p>„Es war ein außergewöhnlicher Tag für Tirol. Mein Dank gilt allen Einsatzkräften und den Behörden für die Unterstützung. Es wurde von allen ein sehr guter Job geleistet. Mein Dank gilt zudem den Tirolerinnen und Tirolern und den Autofahrerinnen und Autofahrern aus anderen Ländern, die heute auf unnotwendige Fahrt in oder durch Tirol verzichtet haben“, ist LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle </span>überzeugt und geht auf den politischen Aspekt der Versammlung ein: „Als Landeshauptmann hat die heutige Demonstration auf der Brenner Autobahn für mich zwei Seiten: Ich habe allergrößtes Verständnis für die Bevölkerung entlang des Brennerkorridors, die unter der großen Transit-Belastung leidet. Die Demonstration war ein Ausdruck des großen Unmuts gegenüber der europäischen Verkehrspolitik und dieser wurde die italienische Transit-Klage weiter verstärkt. Andererseits ist es die Aufgabe des Landes, die öffentliche Sicherheit und Ordnung zu gewährleisten. Eine Blockade einer solch wichtigen Verkehrsachse stellt die Anrainer, Behörden und Exekutive, aber auch unsere Nachbarn und Partner vor große Herausforderungen. Beidem ist Tirol heute gerecht geworden: Klare Haltung beim Transit und Sicherheit und Ordnung im eigenen Land“, betont der Landeshauptmann. „Nur wenn sich die Tiroler Bevölkerung von den europäischen Partnern gehört und ernst genommen fühlt, wird sich die Lage verbessern. Der Europäische Gerichtshof muss endgültig feststellen, dass der Schutz von Mensch, Natur und Infrastruktur schwerer wiegt, als die Interessen der Frächter-Lobby. Berlin, Rom und Brüssel müssen einsehen, dass der Brennerkorridor nicht einfach nur ein Verkehrsweg, sondern ein wichtiger Lebensraum ist. Wir brauchen deshalb eine Korridormaut, ein intelligentes Verkehrsmanagementsystem und die Verlagerung auf die Schiene. Und die Bundesregierung in Österreich sollte sich hüten, den Bau der österreichischen Zulaufstrecken zum Brenner Basistunnel auf den Sankt Nimmerleinstag zu verschieben“, so LH Mattle.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Weitreichende Verkehrsmaßnahmen</span></p>
<p>Die Sperre der A13 Brenner Autobahn, das Fahrverbot für Transit-Lkw, die Beschränkung der B 182 Brennerstraße, der L 38 Ellbögener Straße und der B 183 Stubaitalstraße auf Ziel- und Quellverkehr sowie die verstärkten Kontrollen waren zentrale Bausteine des Verkehrs- und Sicherheitskonzeptes. „Die heute gesetzten Verkehrsmaßnahmen waren weitreichend, aber notwendig, um lokale Ausweichmöglichkeiten über das niederrangige Straßennetz zu verhindern, die notwendigen Verkehrswege der regionalen Bevölkerung sicherzustellen und Korridore für Einsatzkräfte freizuhalten“, erklärt Verkehrslandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel </span>und betont: „Eine intensive Vorbereitung und eine sehr gute Zusammenarbeit aller beteiligten Stellen waren ausschlaggebend dafür, dass dieser Tag für Tirol ohne gröbere Komplikationen abgewickelt werden konnte. Mein besonderer Dank gilt der Bevölkerung vor Ort ebenso wie allen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern, die sich heute auf Einschränkungen einstellen mussten – für ihre Geduld, ihr Verständnis und ihre Bereitschaft, die notwendigen Vorkehrungen mitzutragen. Wir brauchen am gesamten Brennerkorridor wirksame, rechtlich abgesicherte und europäisch abgestimmte Antworten – mit Kostenfairness zwischen Schiene und Straße, mehr Schienengüterverkehr und ein geordnetes Verkehrsmanagement. Dafür werden wir uns weiter auf allen politischen Ebenen einsetzen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Polizei: Kontrollen konsequent umgesetzt</span></p>
<p>Zur Umsetzung der Sperren und Fahrverbote war die Polizei in ganz Tirol verstärkt im Einsatz. Kontrolliert wurde unter anderem an den Grenzen, entlang der Landesstraßen im Wipptal und Stubaital sowie an weiteren neuralgischen Punkten. Insgesamt 260 Einsatzkräfte der Polizei waren aufgrund der Brennersperre in Tirol im Einsatz. Sie kontrollierten die Einhaltung der Fahrverbote, unterstützten die Verkehrslenkung und sorgten gemeinsam mit den weiteren Einsatzkräften für eine geordnete Abwicklung der Maßnahmen.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Versorgungssicherheit in der Region gewährleistet</span></p>
<p>Das ausgearbeitete Verkehrs- und Sicherheitskonzept zielte allen voran darauf ab, die Sicherheit der Bevölkerung und die Versorgung in der Region jederzeit zu gewährleisten. Mit Erfolg: Die medizinische Versorgung und die Einsatzfähigkeit der Blaulichtorganisationen blieben während der Sperre gesichert. Dafür wurden unter anderem zusätzliche Rettungskräfte und Rettungsfahrzeuge in der Region stationiert. Konkret waren 24 Rettungskräfte mit sechs Rettungsfahrzeugen in den Tälern im Einsatz. Zudem konnten Einsatzfahrzeuge die gesperrte A13 nutzen, im Veranstaltungsbereich wurde ein eigener Korridor für Einsatzfahrzeuge freigehalten und Behörden und Einsatzorganisationen haben die Situation durchgehend beobachtet, um im Bedarfsfall rasch reagieren zu können.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Umfassende Kommunikation als Schlüsselfaktor</span></p>
<p>Besonders verweist LH Mattle auf die umfassenden Kommunikationsmaßnahmen des Landes im Vorfeld der Sperre: „Unser Ziel war es, die Menschen rechtzeitig, transparent und möglichst breit zu informieren – in Tirol, in Österreich und darüber hinaus. Denn zentral war, dass sich Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer auf die Sperre einstellen und den Brennerkorridor am 30. Mai großräumig meiden. Insgesamt wurden allein über die Kommunikationskanäle des Landes mehr als sechs Millionen Menschen erreicht. Zudem wurde in zahlreichen nationalen und internationalen Medien laufend über die Brennersperre und mögliche Auswirkungen berichtet. Die Kommunikation des Landes hat die Menschen im Vorfeld erreicht und unsere Botschaften sind durchwegs angekommen.“</p>
<p>Die Informationen wurden mehrsprachig über die Website&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/buergerservice/30-mai-2026-sperre-des-brennerkorridors/" target="_blank">www.tirol.gv.at/brennersperre</a> bereitgestellt und über zahlreiche Kanäle verbreitet. Darüber hinaus wurden unter anderem auch Automobilclubs, Verkehrsservice-Stellen, Tourismusverbände, Transport-, Logistik- und Reiseunternehmen, Interessensvertretungen sowie Medien im In- und Ausland informiert. Auch über Social Media und Online-Kommunikation wurde laufend auf die Sperre und die empfohlenen großräumigen Ausweichrouten hingewiesen.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58357</guid>
				<pubDate>Fri, 29 May 2026 13:53:44 +0200</pubDate>
				
				<title>LR Zumtobel: „EU-Mittel für Naturschutz müssen gesichert werden“</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/lr-zumtobel-eu-mittel-fuer-naturschutz-muessen-gesichert-werden/</link>
				<description>Umwelt- und NaturschutzreferentInnenkonferenz in Oberösterreich</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/7/8/csm_20260529_Naturschutzreferenten_583b45e064.jpg" length="3013563" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ee095de737a90b848aff2047d25d7ba2e"><span class="regierungsmitglied">Vorliegender Entwurf für mehrjährigen Finanzrahmen der EU gefährdet Naturschutzprojekte</span></li></ul><p>Heute, Freitag, tagten die Umwelt- und NaturschutzreferentInnen in Steyr (Oberösterreich). Die NaturschutzlandesrätInnen richteten dabei einen dringenden Appell an den Bund, für die umfassende Berücksichtigung des Naturschutzes im mehrjährigen Finanzrahmen der EU 2028-2034 einzutreten. „Der bisher vorliegende Entwurf sieht wesentliche Änderungen bei den Finanzierungsinstrumenten des Naturschutzes vor, die weitreichende Auswirkungen auf zahlreiche Projekte in ganz Österreich hätten. Die Finanzierung von Naturschutzprojekten wäre akut gefährdet“, ist Naturschutzlandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel </span>überzeugt.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Einschränkung bedroht die Arbeit der Naturparke und Umsetzung von Naturschutzprojekten</span></p>
<p>Konkret sieht der mehrjährige Finanzrahmen aktuell vor, die Systematik der „Gemeinsamen Agrarpolitik“ (GAP) grundlegend zu ändern. Abgelöst werden sollen bisherige darin enthaltene Fonds wie jener für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) oder jener für die regionale Entwicklung (EFRE) durch einen neuen „Nationalen und regionalen Partnerschaftsplan“ (NRPP). Auch in Tirol wären viele Projekte ohne EU-Mittel nicht möglich. Dies betrifft vor allem Naturparke und Schutzgebietsbetreuungen, den Bildungsbereich im Naturschutz aber auch aufwändige Arten- und Lebensraumschutzprojekte wie z.B. Moor- und Gewässerrenaturierungen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Zusammenarbeit von Naturschutz und Landwirtschaft muss weiter gefördert werden</span></p>
<p>Auch Änderungen bei der EU-Finanzierung des bewährten Programms ÖPUL (Österreichisches Programm zur Förderung einer umweltgerechten, extensiven und den natürlichen Lebensraum schützenden Landwirtschaft) könnten laut ExpertInnen zu einer Absenkung der Umweltstandards führen. „Wir konnten in der Vergangenheit viele Projekte in guter Zusammenarbeit mit Land- und Forstwirtschaft umsetzen, um beispielsweise wiesenbrütende Vögel zu schützen und die Artenvielfalt auf den Tiroler Wiesen und Weiden zu fördern. Auch Projekte, die in den Tiroler Schutzgebieten gemeinsam mit Landwirtinnen und Landwirten umgesetzt werden, sind durch die angestrebten Änderungen finanziell bedroht“, so LR Zumtobel. Die NaturschutzreferentInnen setzen sich dafür ein, dass eine fixe Mittelzuteilung im NRPP erfolgen muss, um Naturschutz und Landwirtschaft in Zukunft nicht gegeneinander auszuspielen. Aktuell sehen die Regelungen in der GAP auch vor, dass Förderungen nur noch von aktiven LandwirtInnen bezogen werden können. Damit wären die für Pflege von Naturschutzflächen wichtigen Landschaftspflegeverbände oder Naturschutzvereine ausgeschlossen.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Naturschutz</category>
				
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				<pubDate>Wed, 27 May 2026 10:49:23 +0200</pubDate>
				
				<title>Verbesserungen im Nahverkehr zwischen Tirol und Südtirol </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/verbesserungen-im-nahverkehr-zwischen-tirol-und-suedtirol/</link>
				<description>Über und durch den Brenner</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0042e0b8a60af3543c3d5f24d0cabd39"><span class="regierungsmitglied">Arbeitsgespräch zum grenzüberschreitenden öffentlichen Nahverkehr</span></li><li data-list-item-id="eb6e88d59e96f49452cf8fca42dc13b91"><span class="regierungsmitglied">Ab 2027 auch in Tirol: Neue Zuggarnituren machen grenzüberschreitende Fahrt über den Brenner im Nahverkehr ohne Umstieg möglich</span></li><li data-list-item-id="e4cd08eeb0351d2bf44e4292d63ff73e5"><span class="regierungsmitglied">Neue Perspektiven für Schienenverbindungen zwischen Ost-, Süd- und Nordtirol durch Infrastrukturausbau</span></li></ul><p>Tirols Mobilitätslandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel </span>und sein Südtiroler Amtskollege<span class="regierungsmitglied"> Daniel Alfreider</span> kamen gestern, Dienstag, zu Gesprächen über den grenzüberschreitenden öffentlichen Nahverkehr zusammen. Begleitet wurden die beiden Politiker von VertreterInnen der Verkehrsverbünde und Mobilitätsabteilungen. Auch die bevorstehende Sperre des Brennerkorridors am Samstag und die damit verbundenen Herausforderungen dies- und jenseits des Tiroler Grenzen waren Gesprächsthema.</p>
<p>„Konstruktiv zusammenarbeiten, Lösungen finden und den öffentlichen Verkehr stetig weiter verbessern statt zu resignieren oder Alternativen von vornherein auszuschließen – für mich ist der grenzüberschreitende Dialog wesentlich, um die Entlastung der Bevölkerung entlang der stark befahrenen Transitrouten voranzutreiben. Nicht nur die Brennersperre am 30. Mai zeigt uns die Grenzen des Straßenverkehrs auf. Wir konnten gestern wieder viele wesentliche Zukunftsfragen besprechen und die Weichen für den öffentlichen Nahverkehr zwischen Tirol und Südtirol in den kommenden Jahren stellen“, zeigt sich LR Zumtobel nach dem Treffen optimistisch.&nbsp;</p>
<p>„Nicht nur die Euregio, ganz Europa braucht mehr Eisenbahn. Nur mit den bereits angestoßenen Investitionen und jenen, die noch folgen werden, schaffen wir eine echte Wende in der Mobilität von morgen. Dabei gilt es gerade in Grenzregionen wie den unseren, dass die Schiene auch mehr Europa braucht, etwa bei der Harmonisierung der Standards im Eisenbahnbereich. Eine ausgebaute Infrastruktur und&nbsp;neues Rollmaterial wird&nbsp;das Angebot für die&nbsp;Pendlerinnen und Pendler&nbsp;schrittweise verbessern” so Landesrat Alfreider.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Neue Zuggarnituren ermöglichen umstiegsfreie Fahrt</span></p>
<p>Eine große Barriere im grenzüberschreitenden Nahverkehr auf der Schiene sind unterschiedliche Bahnstromsysteme in Österreich und Italien. Das bedeutet, dass die Tiroler Nahverkehrszüge nicht in Südtirol fahren können und umgekehrt. Für die Fahrgäste heißt das bisher, dass am Brenner immer ein Umstieg notwendig ist. Mit der gemeinsamen Beschaffung von insgesamt 21 Mehrsystemfahrzeugen des Typs Coradia Stream werden Direktverbindungen möglich. Zwar ist aufgrund der EU-Vorgaben zur betrieblichen Kommunikation in der jeweiligen Landessprache, weiterhin ein Halt am Brenner mit Wechsel des Zugpersonals vorgesehen, für die Fahrgäste bringen die neuen, hochmodernen Garnituren trotzdem wesentliche Verbesserungen.&nbsp;</p>
<p>Neben den regulär verkehrenden Nahverkehrszügen bis zum Brenner, werden auch stündlich umstiegsfreie grenzüberschreitende Fahrten über den Brenner ermöglicht. Die Coradia Stream-Züge bieten den Fahrgästen insgesamt 381 Sitzplätze und sind zudem mit einem vergrößerten Fahrradabteil ausgestattet. Die sechs seitens Land Tirol bestellten Fahrzeuge – finanziert von den ÖBB innerhalb des bestehenden Verkehrsdienstevertrages – werden gemeinsam mit den vom Land Südtirol bereits angekauften 15 Fahrzeugen des Typs Coradia Stream auf den Euregio-Bahnnetzen unterwegs sein und in technischer und qualitativer Hinsicht den Anforderungen eines modernen Bahnverkehrs entsprechen. „Ein Meilenstein in der Geschichte der grenzüberschreitenden Nahverkehrsanbindung“, sind sich beide Verkehrslandesräte einig.&nbsp;</p>
<p>Nicht nur beim gemeinsamen Ankauf und Einsatz der neuen Zuggarnituren ziehen die beiden Länder an einem Strang. Auch das seit Anfang des Jahres verfügbare Euregio-Ticketangebot, mit dem der öffentliche Verkehr in Tirol, Südtirol und Trentino genutzt werden kann, sei ein wichtiger Schritt hin zu einem stärker vernetzten Nahverkehrsraum. Es richtet sich insbesondere an Menschen, die regelmäßig in mehreren Landesteilen der Europaregion unterwegs sind. Aufgrund der sehr unterschiedlichen Rahmenbedingungen und Kaufabwicklung in Tirol und Südtirol ist die Einführung gemeinsamer Ticketangebote durchaus herausfordernd.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Südtiroler Infrastrukturausbau schafft etappenweise neue Möglichkeiten</span></p>
<p>Der Infrastrukturausbau in Südtirol eröffnet schrittweise neue Perspektiven für den Nahverkehr zwischen Osttirol, Südtirol und Nordtirol. Nach der geplanten Eröffnung der Riggertalschleife (Südtirol) Ende 2027 kann Brixen mittelfristig durch die Inbetriebnahme des Brenner Basistunnels als Umstiegsknoten weiter an Bedeutung gewinnen: „Wir müssen uns jetzt damit befassen, welche Nahverkehrsverbindungen durch den BBT angeboten werden sollen. Der BBT schafft nicht nur die Möglichkeit, Güterverkehr von der Straße zu bringen und durch verkürzte Reisezeiten mehr Urlaubende für den Zug zu begeistern, sondern soll auch für jene direkt in der Region neue und kürzere Wege ermöglichen“, so LR Zumtobel. Gestern, Dienstag, fanden dazu erste Abstimmungen statt. Nun sind die VerkehrsplanerInnen am Zug, sinnvolle Verbindungen, mögliche Fahrpläne und die dafür notwendigen Rahmenbedingungen zu prüfen.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Europaregion</category>
				
					<category>Öffentlicher Nahverkehr</category>
				
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				<pubDate>Fri, 22 May 2026 10:04:54 +0200</pubDate>
				
				<title>Pilotphase für Verkehrsmaßnahmen im Raum Kitzbühel startet </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/pilotphase-fuer-verkehrsmassnahmen-im-raum-kitzbuehel-startet/</link>
				<description>Maßnahmen werden von Verkehrsplanungsbüro ausgearbeitet, begleitet und evaluiert</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e25f7317898d36fdeb020a368bc9c28e5"><span class="regierungsmitglied">Nach Gesprächen mit Bürgermeistern: Verkehrslenkende Maßnahmen werden im Raum Kitzbühel getestet</span></li><li data-list-item-id="ed5831ffa1a3430dae4a121d44566ca6e"><span class="regierungsmitglied">Dosierampel, Fahrverbote und Verkehrszählung: Pilotbetrieb an ausgewählten Wochenenden im Juli und August zur Entlastung der Gemeinden Aurach, Jochberg und Kitzbühel</span></li></ul><p>In Tirol kommt es insbesondere an den Reisewochenenden im Sommer und Winter zu hohem Verkehrsaufkommen, Staus und Ausweichverkehr. Das Land Tirol steuert mit Maßnahmen wie Fahrverboten auf dem niederrangigen Straßennetz, zusätzlichen Kontrollen und Dosierampeln gegen. Bisher gab es im Bezirk Kitzbühel keine derartigen Maßnahmen. An der B 161 Pass-Thurn-Straße kommt es jedoch zu hohem Verkehrsaufkommen in den Ortsgebieten, die den regulären Verkehrsfluss behindern. Zudem weichen Pkw bei längeren Verzögerungen auf die Nebenstraßen in den Gemeinden aus und haben damit direkten Einfluss auf das tägliche Leben in den Orten und negative Auswirkungen auf die Verkehrs- und Versorgungssicherheit. Nach Gesprächen mit den Bürgermeistern der Gemeinden, Aurach, Jochberg und Kitzbühel Anfang des Jahres werden daher nun verkehrsorganisatorische Maßnahmen im Pilotbetrieb getestet.</p>
<p>„Aktuell gibt es knapp 40 Fahrverbote in Tirol, um Ausweichverkehr auf das niederrangige Straßennetz bestmöglich zu verhindern. Darüber hinaus haben wir an bestimmten Streckenabschnitten Dosierampeln im Einsatz, welche die Verkehrsflüssigkeit sowie die Versorgung in den Ortschaften sicherstellen. Mir ist wichtig zu betonen, dass diese Maßnahmen immer auf einer entsprechenden rechtlichen und fachlichen Grundlage beruhen müssen und nicht auf bloßen Zuruf verordnet werden können. Deshalb schauen wir uns die Situation rund um den Pass Thurn nun mit Unterstützung von Expertinnen und Experten in einer ersten Pilotphase genau an und können dann mit der vorliegenden Evaluierung entscheiden, welche Maßnahmen in welchem Umfang wirksam und gerechtfertigt sind und die Bevölkerung auch entlasten“, erklärt Verkehrslandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>.</p>
<p>2025 wurden an der Verkehrszählstelle in Jochberg durchschnittlich 10.264 Kfz pro Tag registriert – mit zum Teil stark ausgeprägten Spitzen an den Wochenenden mit bis zu 17.000 Kfz pro 24 Stunden. Für den nun startenden Pilotbetrieb wurden bereits Verkehrsdaten ausgewertet und Staus in der Vergangenheit analysiert. Das Fazit der Auswertungen: Viele der Staus hängen mit Großveranstaltungen zusammen und insbesondere die Verkehrsknoten in der Stadt Kitzbühel stoßen an Spitzentagen an die Belastungsgrenze. Das Stauaufkommen ist an Spitzentagen insbesondere in der Fahrtrichtung Norden (Deutschland) erheblich und erstreckt sich an einzelnen Tagen über Jochberg hinaus.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Dosierampel, Fahrverbote und Verkehrszählung – weitere Vorgehensweise wird im Herbst besprochen</span></p>
<p>Um ein noch genaueres Bild zu bekommen, werden ab Mitte Juli Verkehrszählungen durchgeführt und Fußgängerströme, die durch Straßenquerung auch Einfluss auf den Durchzugsverkehr haben, analysiert. Zu einem ersten Probebetrieb der angedachten und mit den Gemeinden abgestimmten verkehrsorganisatorischen Maßnahmen wird es dann am 24. und 25. Juli 2026 kommen. An diesen Tagen wird aufgrund einer Veranstaltung mit hohem Verkehrsaufkommen gerechnet. Als Vergleich wurde ein Wochenende im August gewählt – hier wird mit einem für den Sommer durchschnittlichen Verkehrsaufkommen gerechnet.&nbsp;</p>
<p>Konkret geht es aktuell um den testweisen Einsatz einer Dosierampel im Bereich Jochberg und Durchfahrtsverbote für den Ausweichverkehr am parallelen niederrangigen Straßennetz. Nach Datensammlung und Probetrieb wird die weitere Vorgehensweise in enger Abstimmung mit den Bürgermeistern im Herbst besprochen, wobei Erkenntnisse auch für mögliche Maßnahmen in Fahrtrichtung Süden (Pass Thurn, Salzburg) gewonnen werden.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Andreas Wurzenrainer</span>, Bürgermeister von Aurach: „Die Verkehrsbelastung an Reisewochenenden ist für unsere Bevölkerung seit Jahren ein zentrales Thema. Ich bin überzeugt, dass diese Testmaßnahmen ein richtiger und notwendiger Schritt sind – ich freue mich, dass wir das jetzt gemeinsam mit dem Land Tirol und allen Partnern umsetzen. Danke an alle, die dazu beigetragen haben.“&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Günter Resch</span>, Bürgermeister von Jochberg:&nbsp;„Ich bedanke mich beim Land Tirol und insbesondere bei den Mitarbeitern der Verkehrsabteilung für die professionelle Vorbereitung und Zusammenarbeit. Die Variante, die nun getestet wird, ist für Jochberg sehr positiv. Ich bin überzeugt, dass Lösungen gefunden werden können.“&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Klaus Winkler,</span> Bürgermeister von Kitzbühel: „Die immensen Staubildungen während der Hochsaison sind ein großes Problem für die Bevölkerung und vor allem auch unsere heimischen Betriebe. Ich bin daher sehr froh, dass wir jetzt gemeinsam mit Verkehrsexperten des Landes Tirol an Lösungen für diese Problematik arbeiten.“</p>]]></content:encoded>
				
					<category>Kitzbühel</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
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				<pubDate>Thu, 21 May 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Naturschutzplan auf der Alm</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/naturschutzplan-auf-der-alm-1/</link>
				<description>Erfolgsmodell für Artenvielfalt, Natur und Almwirtschaft </description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef483cd357bee9c7e750788322bdcc4dc"><span class="regierungsmitglied">Initiative „Naturschutzplan auf der Alm“ fördert Zusammenarbeit zwischen Almen und Naturparken&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="eb43aa4d534729a9d66d67c400ec405ba"><span class="regierungsmitglied">Dritte Auflage im Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen umfasst 17 Maßnahmenflächen mit mehr als 3,5 Hektar auf fünf teilnehmenden Almen</span></li><li data-list-item-id="eaab47c62abde90e5aa7d621d44541c64"><span class="regierungsmitglied">GAP-Förderungen von EU, Bund und Land als wichtiges Förderinstrument</span></li></ul><p>Der Sommer steht vor der Tür und für Rinder, Schafe, Pferde und Ziegen heißt es vielerorts wieder: Ab auf die Alm! Dass Naturschutz und Almwirtschaft erfolgreich Hand in Hand gehen können, beweisen die vielen Projekte, die im Rahmen des Förderangebotes „Naturschutzplan auf der Alm“ in den letzten 20 Jahren in den Tiroler Naturparken umgesetzt wurden. Bereits auf 30 Almen in den Naturparken Kaunergrat, Karwendel und Zillertaler Alpen wurden mithilfe dieser Förderung wertvolle Lebensräume auf Almen naturschutzfachlich verbessert oder wiederhergestellt und damit ein konkreter Beitrag zum Erhalt der Biodiversität geleistet. Im Naturpark Zillertaler Alpen befindet sich noch bis 2027 die inzwischen dritte Auflage dieses Erfolgsmodells in Umsetzung. Mit dabei sind fünf Almen, die sich vom Zemmgrund quer über das Schutzgebiet bis in den Zillergrund erstrecken. „Die Initiative ‚Naturschutzplan auf der Alm‘ ist ein wichtiges Instrument zum Erhalt der Biodiversität und unserer Almen als besondere Kulturlandschaft. Ich freue mich über die erfolgreiche Zusammenarbeit von Naturparken und Almbauern und Almbäuerinnen, die hier sehr wichtige Arbeit leisten, um die Almen und deren Artenvielfalt auch für künftige Generationen zu erhalten“, freut sich Naturschutzlandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel.</span></p>
<p><br><span class="regierungsmitglied">Erhalt und Schutz wertvoller Lebensräume sowie der Kulturlandschaft</span></p>
<p><br>Im Rahmen des Naturschutzplans haben AlmbewirtschafterInnen und Naturparkteams gemeinsam Maßnahmen erarbeitet, die zwei Zielsetzungen vereinen: den Erhalt, die Pflege und gegebenenfalls die schonende Wiederherstellung der Almweiden sowie den Schutz bzw. die Revitalisierung wertvoller Lebensräume und Kulturlandschaftselemente. Vielfältige Almen, in denen alpine Rasen, Feuchtbiotope, Baum-, Gehölz- und Steinstrukturen eng miteinander verzahnt sind, bieten unzählige Lebensräume und sind Schatzkammern der alpinen Artenvielfalt. Zugewachsene Weideflächen werden wieder aufgelichtet, Almtümpel renaturiert, Moore vor Viehvertritt geschützt und Lesesteinmauern errichtet. Die Almbäuerinnen und -bauern erhalten dafür je nach Aufwand der Maßnahme eine Förderung. Diese praxisnahe Förderschiene hat sich als Vorzeigemodell erwiesen, um die Zusammenarbeit zwischen Naturparken und Almwirtschaft zu verbessern und intensivieren.&nbsp;</p>
<p><br>Gemeinsam anpacken für die Almpflege</p>
<p><br>Im Zillertal heißt es heuer wieder auf mehr als 3,5 Hektar – das entspricht fünf Fußballfeldern - schwenden, aufräumen und entsteinen, um strukturreiche Weidemosaike zu erhalten oder wiederherzustellen. Die Umsetzung der Maßnahmen ist für die AlmbewirtschafterInnen allein häufig nicht möglich, deshalb helfen die Teams der Naturparke mit Ehrenamtlichen mit. „Für uns ist die Mithilfe von Freiwilligen bei der Pflege unserer Almflächen eine große Unterstützung. Ohne die Pflege würden unsere Almen zunehmend verbuschen und unsere Kulturlandschaft, die ja auch für die Bevölkerung und den Tourismus wichtig ist, würde zusehends verschwinden“, betont<span class="regierungsmitglied"> Hans-Peter Pendl,</span> Pächter und Bewirtschafter der Schwarzensteinalm im Zemmgrund. Gemeinsam mit dem ÖAV und der DAV-Sektion Berlin wurden in den letzten zwei Jahren Freiwilligenprojekte auf der Alm umgesetzt. „Almpflegemaßnahmen sind wichtig, um die besondere Kulturlandschaft mit ihrem hohen Anteil an Biodiversität zu erhalten und deshalb packen wir hier auch gerne mit unseren Freiwilligen mit an“, ergänzt <span class="regierungsmitglied">Willi Seifert</span>, Geschäftsführer des Naturparks Zillertaler Alpen. Er sieht in der Initiative eine höchst erfolgreiche Kooperation: „Der Naturschutzplan auf der Alm ist eine Win-Win Situation für die Bewirtschafterinnen und Bewirtschafter in der Almpflege einerseits und die Schutzziele des Naturparks andererseits. Das ist definitiv eines unserer Erfolgsprojekte.“</p>
<p><br><span class="regierungsmitglied">Bundesförderungen wesentlich für Projekte von Naturschutz und Landwirtschaft</span></p>
<p><br>LR Zumtobel unterstreicht anlässlich des Tages der Artenvielfalt am 22. Mai gemeinsam mit Willi Seifert, stellvertretend für alle Naturparke und Naturschutzprojekte in Tirol, wie wichtig der Erhalt der Naturschutzförderungen – etwa das Österreichische Programm zur Förderung einer umweltgerechten, extensiven und den natürlichen Lebensraum schützenden Landwirtschaft (ÖPUL), aber auch die kofinanzierten Projektförderungen – in diesem Bereich ist: „Viele wichtige Naturschutzmaßnahmen in Tirol – wie beispielsweise das Projekt ,Naturschutzplan auf der Alm‘ - gelingen nur aufgrund der guten Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Naturschutz. Rund jeder fünfte Tiroler Landwirtschaftsbetrieb bezieht aktuell Naturschutzförderungen aus dem ÖPUL-Programm. Durch spätere und seltenere Mahden oder den Erhalt von Blühstreifen leisten sie einen Beitrag für Insekten- und Pflanzenvielfalt, wiesenbrütende Vögel und vieles mehr. Die regional verankerten Naturparke und Schutzgebietsbetreuungen bilden dabei eine wichtige, etablierte Schnittstelle in der Beratung und Wissensvermittlung. Bei den aktuellen Verhandlungen zum nationalen und regionalen Partnerschaftsplan müssen jedenfalls die Gelder für den Naturschutz und die langfristig gewachsenen Strukturen gesichert werden. Es darf keinesfalls geschehen, dass der Naturschutz in Konkurrenz zu anderen Interessen treten muss und am Ende Bedeutung verliert.“&nbsp;</p>
<p><br><span class="regierungsmitglied">Naturschutzplan auf der Alm – eine Erfolgsgeschichte</span></p>
<p><br>Bereits seit dem Jahr 2008 gibt es die Initiative „Naturschutzplan auf der Alm“ im Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen, der Umsetzungsgrad der geplanten Maßnahmen liegt bisher bei deutlich mehr als 95 Prozent. Anteil an diesem Erfolg hat auch der Einsatz von Freiwilligen. Im Rahmen von Umweltbaustellen oder Bergwaldprojekten in Kooperation mit dem Alpenverein kommen jedes Jahr Freiwillige in die Naturparkregion, um sich für die Almen oder den Bergwald einzusetzen. Mehr als 20 solcher Projektwochen hat der Naturpark seit 2008 organisiert, um die Umsetzung der Naturschutzpläne zu unterstützen. „Viele Naturschutzprojekte können nur durch die Mitarbeit von Freiwilligen umgesetzt werden, die sich in ihrer Freizeit für Umwelt und Natur einsetzen. Für dieses Engagement möchte ich mich bedanken und alle Interessierten einladen,&nbsp;sich an die Tiroler Naturparke zu wenden“, ruft LR Zumtobel anlässlich des Jahres des Ehrenamts zum Mitmachen auf. „Es ist immer wieder faszinierend, mit welchem Engagement die TeilnehmerInnen an die Sache gehen und wieviel in so einer Woche auf der Fläche passiert“, ist Willi Seifert von den ehrenamtlichen HelferInnen begeistert.<br>Der eingereichte Förderantrag für die dritte Auflage wurde bereits genehmigt und die Umsetzung der Pläne läuft. Bis Ende des Almsommers 2027 haben die BewirtschafterInnen nun Zeit, die Maßnahmen umzusetzen. „Gemeinsam mit den Almbetreiberinnen und Almbetreibern wird geklärt, wo es Handlungsbedarf gibt und anschließend ganz individuelle nachhaltige Naturschutzpläne ausgearbeitet“, erklärt René Zumtobel.<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Naturschutz</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Mon, 18 May 2026 10:35:39 +0200</pubDate>
				
				<title>Tirol wird heißer und trockener </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tirol-wird-heisser-und-trockener/</link>
				<description>Klimastatusbericht 2025: Tirol treibt Umsetzung der Nachhaltigkeits- und Klimastrategie weiter voran</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ea3442086dfc8029ffb86da5380cb75b8"><span class="regierungsmitglied">Mehr Hitzetage und häufigere Trockenperioden in Tirol</span></li><li data-list-item-id="e8507e87f1261939b3c97d7dad7906a6a"><span class="regierungsmitglied">Anpassungsmaßnahmen sollen Gemeinden und Infrastruktur widerstandsfähiger machen</span></li></ul><p>Heute, Montag, wurde der Klimastatusbericht für Österreich 2025 vom Klima- und Energiefonds veröffentlicht. Auch für Tirol wurden dabei Erhebungen durchgeführt. Zentrale Ergebnisse sind unter anderem: 2025 war das drittwärmste Jahr seit Beginn der Messungen im Jahr 1850, die Monate April, Juni, August und Dezember waren überdurchschnittlich warm. Zudem gab es wenig Niederschläge, insbesondere nördlich des Inntals. Das führt auch in Tirol zu zunehmenden Trockenperioden mit Folgen für die Landwirtschaft und Auswirkungen auf die Grundwasserstände. Die Trinkwasserversorgung ist in Tirol zwar durch die hauptsächliche Versorgung aus Quellen weiterhin gut abgesichert, trotzdem gilt es, mit weiteren Klimawandelanpassungsmaßnahmen gegenzusteuern und den verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource Wasser wieder vermehrt ins Bewusstsein zu rufen. „Der Klimastatusbericht für das Jahr 2025 führt uns zum wiederholten Male vor Augen, dass viel mehr gehandelt werden muss, anstatt den Klimawandel als solches in Frage zu stellen. In Tirol setzen wir auf Landesebene schon seit vielen Jahren gezielte Maßnahmen, um uns bestmöglich an die neuen Gegebenheiten anzupassen und unseren Lebensraum zu schützen. Auch in den Regionen und Gemeinden Tirols passiert in diesem Bereich sehr viel. Es wird auch weiterhin unsere Aufgabe sein, die Entwicklungen genauestens zu beobachten und entsprechende Anpassungsmaßnahmen umzusetzen“, verweist Klimaschutzlandesrat René Zumtobel auf die vielfältigen Maßnahmen, die im Rahmen der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie, in den Klimawandel-Anpassungsmodellregionen sowie in den Klima- und Energie-Modellregionen, vielen Regionalmanagements und Gemeinden bereits gesetzt werden.</p>
<p>Zahl der Hitzetage steigt&nbsp;</p>
<p>Die Anzahl der Hitzetage (Tage, an denen 30 Grad überschritten wurden) hat in den vergangenen Jahren in ganz Österreich deutlich zugenommen, besonders in städtischen Gebieten. In Innsbruck wurden im Jahr 2025 33 Hitzetage gezählt, dreieinhalb Mal mehr als im Zeitraum 1961 bis 1990. Diese Entwicklung wird sich in den nächsten Jahrzehnten fortsetzen, sind sich ForscherInnen einig. Hitze gilt bereits heute als größtes klimabedingtes Gesundheitsrisiko – vor allem für ältere Menschen, Kinder und gesundheitlich belastete Personen.&nbsp;</p>
<p>Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie: Klimaanalyse zeigt Hitzeinseln und Kaltluftströme</p>
<p>Der Schutz der Bevölkerung vor Hitze und die Anpassung an den Klimawandel sind wesentliche Punkte der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie. 2025 wurde im Rahmen der Strategie eine Klimaanalyse für das Tiroler Inntal vorgestellt. Diese wird aktuell auf die Regionen Lienz und Umgebung, Reutte und Umgebung sowie auf die Region Kitzbühel bis St. Johann in Tirol ausgeweitet. Die interaktive Karte auf <a href="https://tiris.maps.arcgis.com/apps/instant/basic/index.html?appid=777d035e5b514ae294d281658eae2880" target="_blank" rel="noreferrer">tiris.maps</a> zeigt die Hitzebelastung an einem durchschnittlichen Sommertag in einer bislang einzigartigen Detailtiefe von 25 Quadratmetern. Darüber hinaus macht sie sichtbar, wie stark Siedlungsräume nachts abkühlen und aus welchen Bereichen kühlende Luftströmungen – sogenannte Kaltluftströme – in die Täler und Ortschaften gelangen. Für Gemeinden, Architekturbüros und PlanerInnen liefert die Karte damit eine wichtige Grundlage für eine klimaangepasste Raumplanung: Sie zeigt auf, wo Siedlungsräume besonders stark von Hitze betroffen sind, wo wichtige nächtliche „Durchlüftungsachsen“ verlaufen und wo gezielte Maßnahmen zur Verbesserung des Mikroklimas sinnvoll sind. Gleichzeitig unterstützen die Daten dabei, neue Gebäude und Siedlungserweiterungen so zu planen, dass natürliche Kaltluftleitbahnen und nächtliche Abkühlungsräume möglichst erhalten bleiben. Kürzlich wurde auf Antrag von LR Zumtobel von den Klimaschutzlandesrätinnen und -räten dazu ein Beschluss in Richtung Bundesregierung getroffen, das Themenfeld „Hitze und Gesundheit“ im Rahmen der nationalen Klimawandelanpassungspolitik weiter zu stärken und die sektorübergreifende Vorsorge vor hitzebedingten Gesundheitsbelastungen konsequent auszubauen.</p>
<p>Naturschutzprojekte sind auch Beitrag zur Sicherung der Wasserversorgung</p>
<p>Die zunehmenden Hitze- und Trockenperioden werden zu einem steigenden Bewässerungsbedarf führen: Schätzungen zufolge könnte der Wasserbedarf in Österreich bis 2050 um elf bis 15 Prozent steigen. „Wir sind in Tirol in Sachen Wasser gesegnet – zahlreiche natürliche Quellen und auch grundsätzlich solide Grundwasserstände versorgen uns jeden Tag zuverlässig. Trotzdem ist es wichtig, im Alltag verantwortungsvoll mit der Ressource Wasser umzugehen. So kann beispielsweise Regenwasser gesammelt und für den Garten verwendet werden. <span lang="DE" dir="ltr">Auch die Auswahl von Pflanzen, die gut mit Hitze und Trockenheit zurechtkommen, hilft dabei, im Garten Wasser zu sparen</span>“, so LR Zumtobel. Das in Tirol umgesetzte Naturschutzprojekt „AMooRe“ zur Wiederherstellung von Mooren trägt laut ExpertInnen ebenfalls dazu bei, die Grundwasserneubildung zu verbessern. Somit sind Moore nicht nur wertvolle CO<sub>2</sub>-Speicher und Schatzkammern der Artenvielfalt, sie verlangsamen auch den Oberflächenabfluss von Wasser. <a href="https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/moorrenaturierung-in-kitzbuehel/">Aktuelle Informationen zum Projektstand von AMooRe finden sich in der Presseaussendung vom 23. April 2026.</a></p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Nachhaltigkeit</category>
				
					<category>Klimaschutz</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58090</guid>
				<pubDate>Wed, 06 May 2026 09:45:38 +0200</pubDate>
				
				<title> Landesregierung beschließt Jahresprogramme für Naturparke</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/die-5-tiroler-naturparke-als-zukunftswerkstaetten-landesregierung-beschliesst-jahresprogramme/</link>
				<description>Land Tirol fördert vielfältige Jahresprogramme zur Umwelt- und Bewusstseinsbildung in den fünf Tiroler Naturparken</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ead2e2b3c177588a063900df5d78129a4"><span class="regierungsmitglied">Naturparke verbinden Naturschutz, Wissen und Naturerlebnis in den Regionen</span></li></ul><p>Vom Lechtal über den Kaunergrat und die Ötztaler Alpen bis zum Karwendel und den Zillertaler Alpen: Die fünf Tiroler Naturparke erstrecken sich über rund 15 Prozent der Landesfläche und sind zentrale Orte für Umweltbildung und aktiven Naturschutz. Auf Antrag von Naturschutzlandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> erhalten die Naturparke für das Jahr 2026 insgesamt 270.000 Euro Förderung für ihre Jahresprogramme. Das beschloss die Tiroler Landesregierung und sorgt damit dafür, dass das vielfältige Angebot für Einheimische und Gäste auch 2026 gesichert ist. Die Natur in den Regionen wird auf vielfältige Weise erlebbar: von geführten Touren durch hochalpine Landschaften und Familienangeboten wie dem „Tuxer Riesen“ im Zillertal über Exkursionen zu Biber, Libellen oder Fledermäusen am Tiroler Lech bis hin zu Themenwanderungen, Sonnenaufgangstouren und Jubiläumsveranstaltungen im Ötztal. Gleichzeitig werden gezielt Projekte zum Schutz von Arten und Lebensräumen umgesetzt – insgesamt 22.500 Euro der Fördersumme sind dafür reserviert.</p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">Für Naturschutzlandesrat Zumtobel liegt ein besonderer Mehrwert in der Verbindung von Naturschutz und Erholung: „</span>Es ist beeindruckend, wie viel Engagement und Ideenreichtum in unseren Naturparken steckt. Sie sind Orte, an denen Natur erlebbar und Naturschutz verständlich wird<span lang="DE-AT" dir="ltr">. Das abwechslungsreiche Programm bietet für alle das richtige: Egal ob Naturinteressierte oder Sportbegeisterte, Erholungssuchende oder Wissbegierige.“&nbsp;</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Zillertal: Natur soll verständlich gemacht werden</span></p>
<p>Gemeinsam verfolgen alle Naturparke Tirols das Ziel, Natur verständlich zu machen, Bewusstsein zu schaffen und die besonderen Naturschätze langfristig zu bewahren. Im Naturpark Zillertaler Alpen wird ein breites Spektrum umgesetzt: „Mit rund 220 geführten Touren, neuen Ausstellungen im Naturparkhaus Ginzling und Projekten wie dem Steinadler-Monitoring verbinden wir Naturerlebnis mit Forschung und aktivem Naturschutz. Unser Ziel ist es, die Faszination für die Hochgebirgslandschaft zu vermitteln und gleichzeitig ihre Vielfalt langfristig zu erhalten“, betont Geschäftsführer&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Willi Seifert</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tiroler Lech: Abwechslungsreiche Zugänge zur Natur</span></p>
<p>Der Naturpark Tiroler Lech setzt auf abwechslungsreiche Zugänge zur Natur: „Unser Programm reicht von Exkursionen zu Biber, Libellen oder Fledermäusen bis hin zu Vorträgen und Naturkino-Formaten. Damit möchten wir Menschen jeden Alters die Vielfalt und Besonderheit unserer Lebensräume näherbringen“, erklärt Geschäftsführerin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Nora Schneider</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ötztal: Naturpark im Jubiläumsjahr</span></p>
<p>„20 Jahre Naturpark Ötztal stehen für gelebten Naturschutz, nachhaltige Entwicklung und unvergessliche Naturerlebnisse. Mit unserem Jubiläumsprogramm möchten wir Einheimische wie Gäste gleichermaßen begeistern“, hebt Geschäftsführer&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Thomas Schmarda&nbsp;</span>das Jubiläum hervor, das 2026 im Naturpark Ötztal im Fokus steht.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Karwendel: Schwerpunkt Umweltbildung</span></p>
<p>Im Naturpark Karwendel liegt der Schwerpunkt auf Umweltbildung: „Von Naturexkursionen über Junior-Ranger-Programme bis hin zu Umweltbaustellen schaffen wir vielfältige Zugänge zur Natur – besonders auch für junge Menschen. Die Bildungsarbeit ist eine zentrale Säule unserer Arbeit“, unterstreichen&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Heufelder</span> und&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Marina Hausberger</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Kaunergrat: Forschertag für Interessierte</span></p>
<p>Auch der Naturpark Kaunergrat hat ein umfangreiches Programm geplant. Geschäftsführer&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Ernst Partl&nbsp;</span>erklärt: „Der Naturpark Kaunergrat verbindet Lebensräume vom Tal bis zu den Gletschern. Beim Forschertag wird mit Kescher und Lupe geforscht, Kräuterwanderungen eröffnen Einblicke in die Welt heimischer Pflanzen und das Naturparkhaus zeigt mit der Ausstellung ‚Magie der Vielfalt‘ sowie einem Spezialitätenmarkt regionale Besonderheiten.“</p>
<p>Weitere Informationen zu den Tiroler Naturparken und den einzelnen Angeboten sind unter&nbsp;<a href="https://www.naturparke.tirol" target="_blank" rel="noreferrer">www.naturparke.tirol</a> zu finden.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Naturschutz</category>
				
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				<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 13:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Reminder: Sommerfahrverbote für den Ausweichverkehr starten mit 1. Mai 2026</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/sommerfahrverbote-fuer-den-ausweichverkehr-starten-mit-1-mai-2026-1/</link>
				<description>Fahrverbote in den Bezirken Innsbruck-Stadt und Innsbruck-Land, Imst und Reutte in bewährter Weise</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ed1089d889dde4d2d5a195bf6319c7c35"><span class="regierungsmitglied">Erweiterte Fahrverbote im Bezirk Kufstein&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e99403d140996cd643873a30170b367c7"><span class="regierungsmitglied">Fahrverbote in den Bezirken Innsbruck-Stadt und Innsbruck-Land, Imst und Reutte in bewährter Weise</span></li><li data-list-item-id="e57f39478cf6b84a0118a01dd1fb6a15e"><a href="https://www.tirol.gv.at/verkehr/verkehrs-und-seilbahnrecht/fahrverbote-an-reisetagen/"><span class="regierungsmitglied" lang="de" dir="ltr">Alle Informationen</span></a></li></ul><p>Die Sommersaison steht vor der Tür – damit beginnt die nächste Reisezeit. Die seit 2019 bewährten Fahrverbote für den Ausweichverkehr auf dem niederrangigen Straßennetz beginnen deshalb am 1. Mai 2026 und gelten bis inklusive 1. November 2026. Ausgewählte und für die Aufrechterhaltung der Verkehrs- und Versorgungssicherheit in den Tiroler Gemeinden relevante Abschnitte auf Landes- und Gemeindestraßen sind dann jeweils an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen sowie an bestimmten Fenstertagen von 7 bis 19 Uhr für den Ausweichverkehr gesperrt. Die Basis für die Fahrverbote bilden Erfahrungswerte aus den Vorjahren – dementsprechend gibt es heuer weitere Neuerungen. Konkret betrifft dies Kufstein mit einer Erweiterung der Fahrverbote. „Wir schützen die Gemeinden entlang viel befahrener Reiserouten und verbannen den Durchzugsverkehr auf die Hauptverkehrswege. Bei den Fahrverboten für den Ausweichverkehr geht es um eine Verkehrslenkung, um gegen die große Verkehrsbelastung der durchziehenden Fahrzeuge anzukämpfen. Dabei werden die Verkehrsströme in ganz Tirol genau analysiert, sodass Umweg- und Ausweichverkehr bestmöglich eingedämmt werden kann. Kaum eine andere europäische Region fasst so starke Maßnahmen, um die Anrainergemeinden zu schützen und mittlerweile machen uns das auch andere Regionen nach“, ist LH Anton Mattle von der Notwendigkeit der Fahrverbote überzeugt.&nbsp;</p>
<p>Neuerungen im Bezirk Kufstein</p>
<p>Neu hinzu kommen heuer erweiterte Maßnahmen im Bezirk Kufstein: Zusätzlich zu den bisherigen Sommerfahrverboten gilt nun auch auf der Wildbichler Straße in Fahrtrichtung Ebbs sowie auf den Gemeindestraßen in Walchsee ein Fahrverbot. „Die Situation an besonders verkehrsreichen Tagen in diesen Bereichen hat sich in den letzten Jahren verschärft. Mit den erweiterten Fahrverboten reagieren wir auf die Bedürfnisse der betroffenen Gemeinden und sichern die Verkehrs- und Versorgungssicherheit“, erklärt Verkehrslandesrat René Zumtobel.</p>
<p>Neben der Kontrolle der Fahrverbote durch die Polizei werden auch heuer wieder vom Land Tirol bestellte Sicherheitsorgane zum Einsatz kommen. „Mobilität ist ein Grundbedürfnis, der viele Verkehr aber auch eine große Herausforderung für die betroffene Bevölkerung. Der Durchzugsverkehr belastet die Menschen, die Umwelt und die Infrastruktur in Tirol über die Maßen. Die umfangreichen Fahrverbote sind ein ganz wesentlicher Teil unserer Verkehrsmaßnahmen“, unterstreicht LR Zumtobel. „Die Fahrverbote für transitierende Pkw in den Hauptreisezeiten sind notwendig, um die Flüssigkeit des Verkehrs und damit die öffentliche Sicherheit und Versorgung aufrechtzuerhalten. Wir erwarten uns von den Navigationssoftwareanbietern nach der gesetzlichen Änderung auf Bundesebene, diese Fahrverbote auch entsprechend einzupflegen. Dadurch sollen Reiseplanung und die Anreise mit Rücksicht auf die Anrainergemeinden erfolgen“, betonen LH Mattle und LR Zumtobel unisono.</p>
<p>FAQ | Fahrverbote für den Ausweichverkehr</p>
<p>Wo gelten die Fahrverbote und wo gibt es Dosierampeln?</p>
<p><a href="https://www.tirol.gv.at/verkehr/verkehrs-und-seilbahnrecht/fahrverbote-an-reisetagen/">Eine übersichtliche Darstellung findet sich auf der Website</a></p>
<p>Im Sommer gelten die Fahrverbote auf ausgewählten Straßen des niederrangigen Straßennetzes (Landesstraßen und Gemeindestraßen) im Großraum Innsbruck sowie in den Bezirken Reutte, Imst und Kufstein.</p>
<p>Für wen gelten die Fahrverbote?</p>
<p>Die Fahrverbote gelten für alle Fahrzeuge, die das niederrangige Straßennetz als Ausweichroute nutzen. Nicht von den Fahrverboten betroffen sind Anrainerinnen und Anrainer als auch sonstiger Ziel- und Quellverkehr (an- und abreisende Gäste, Warenanlieferung usw.).</p>
<p>Wie werden die Fahrverbote kontrolliert?</p>
<p>Sowohl die Exekutive als auch vom Land Tirol bestellte Sicherheitsorgane kontrollieren die Fahrverbote und weisen Fahrzeuge zurück auf die Hauptverkehrsrouten.</p>
<p>Wann gelten die Fahrverbote?</p>
<p>Von 1. Mai 2026 bis inklusive 1. November 2026 immer an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen sowie an definierten Fenstertagen jeweils von 7 bis 19 Uhr.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
					<category>Fahrverbote</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58015</guid>
				<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 12:07:45 +0200</pubDate>
				
				<title>Neue Verkehrssicherheitskampagne des Landes präsentiert </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/neue-verkehrssicherheitskampagne-des-landes-praesentiert/</link>
				<description>„Gemeinsam &amp; fair im Straßenverkehr“</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0b4d9fbcd4dddaa2e858c286cc5b37b6"><span class="regierungsmitglied">E-Scooter und E-Bikes im Fokus</span></li><li data-list-item-id="ea6076b679e193db4e3b26c9984c71176"><span class="regierungsmitglied">Verkehrssicherheit heißt auch respektvoller Umgang auf Straße, Rad- und Fußwegen&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e11636a06adaa36931bbb513f71a960ef"><span class="regierungsmitglied">Neue Gesetze und Regelungen durch Novelle der Straßenverkehrsordnung ab 1. Mai 2026 in Kraft&nbsp;</span></li></ul><p>Heute, Mittwoch, präsentierte Verkehrslandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> gemeinsam mit dem Leiter der Landesverkehrsabteilung der Polizei Tirol, <span class="regierungsmitglied">Enrico Leitgeb</span>, und <span class="regierungsmitglied">Martin Pfanner</span> vom Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) die neue Verkehrssicherheitskampagne des Landes für 2026 und 2027. Unter dem Motto „Gemeinsam &amp; fair im Straßenverkehr“ soll bis Ende nächsten Jahres nicht nur für mehr Respekt und ein gutes Miteinander auf Tirols Straßen sensibilisiert werden: Im Fokus stehen allen voran die geltenden und neuen Regelungen für E-Scooter und E-Bikes. Hintergrund für den Schwerpunkt der Kampagne sind die steigenden Unfallzahlen in diesem Bereich. Statistisch gesehen sind die Unfallopfer bei E-Scootern großteils junge Menschen, während E-Bike-Unfälle häufig bei Personen ab 50 Jahren registriert werden. LR Zumtobel sagt: „Es ist sehr erfreulich, dass klimaschonende Mobilitätsformen immer mehr zum Alltag auf Tirols Straßen gehören. Gleichzeitig bedeutet das, dass mehr und mehr unterschiedliche Fahrzeugtypen und Fortbewegungsarten aufeinandertreffen. Mir ist es wichtig, dass die Verkehrssicherheit steigt und Unfälle vermieden werden. Das kann nur gelingen, wenn sich alle an die geltenden Gesetze und Regeln halten und respektvoll miteinander sind.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Unterschätzte Risiken bei E-Scooter und E-Bike</span></p>
<p>E-Scooter und E-Bike haben eines gemeinsam: Die LenkerInnen sind verhältnismäßig schlecht geschützt, die Zahl der Verkehrsunfälle steigt und vielfach handelt es sich um sogenannte „Alleinunfälle“. Das sind Unfälle, an denen keine anderen Fahrzeuge oder VerkehrsteilnehmerInnen beteiligt sind. Gründe sind unter anderem: Die Fahrtechnik wird schlecht beherrscht, das Fahrverhalten beim Bremsen, Lenken oder Abbiegen falsch eingeschätzt und Verkehrsregeln werden missachtet. Diesen beiden Fahrzeugtypen wird deshalb ein besonderer Fokus bei der neuen Kampagne gewidmet. Die enge Zusammenarbeit von Land Tirol, Polizei und KFV ermöglicht ein breit angelegtes Maßnahmenbündel, das einen Schwerpunkt auf Workshops, Schulungen und praktischen Übungen legt. „Von Seiten der Polizei werden wir die Verkehrssicherheitskampagne im Rahmen der polizeilichen Schulverkehrserziehung unterstützen und bei Unterrichtseinheiten, die von Polizistinnen und Polizisten in den Tiroler Schulen abgehalten werden, in Bezug auf die ,neuen‘ Mobilitätsformen entsprechend sensibilisieren und aufklären. Anderseits werden wir entsprechende Verkehrskontrollen durchführen, bei denen wir die Bestimmungen, insbesondere was den E-Scooter und den Fahrradverkehr betrifft, schwerpunktmäßig kontrollieren. Zudem werden in allen Bezirken Informationsveranstaltungen abgehalten, bei denen entsprechende Erfahrungen in Bezug auf den sicheren Gebrauch von E-Bikes und Fahrrädern gesammelt werden können“, so Enrico Leitgeb.&nbsp;<br>Für das Kuratorium für Verkehrssicherheit steht insbesondere das Helmtragen im Fokus. Martin Pfanner betont: „Wir müssen noch mehr Kraft in die Bewusstseinsbildung investieren, damit möglichst viele Menschen – unabhängig vom Alter – einen Helm tragen. Diese einfache Schutzmaßnahme kann Leben retten: Würden alle beim Fahren mit E-Scootern und E-Bikes einen Helm tragen, könnten in Österreich jährlich rund 1.000 schwere Kopfverletzungen verhindert werden.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">E-Scooter: gekommen, um zu bleiben</span></p>
<p>„E-Scooter sind kein kurzer Trend, der nach wenigen Monaten oder Jahren wieder verschwinden wird. Die Fahrzeuge sind praktisch, wendig und im Alltag gut integrierbar. Deshalb war es wichtig, klare Regeln aufzustellen“, verweist LR Zumtobel auf die Novelle der Straßenverkehrsordnung, die mit 1. Mai 2026 in Kraft tritt.&nbsp;</p>
<p>Damit diese Regeln und die richtige Fahrtechnik für künftige Generationen so selbstverständlich sind wie das Einmaleins, können ab Herbst 2026 alle Kinder in Tirol mit E-Scootern in Kontakt kommen: Im Zuge der Vorbereitungen für den Radführerschein – den alle Kinder der 4. Volksschulklassen in Tirol kostenlos während der Unterrichtszeit absolvieren können – wird auch das Training mit E-Scootern zusätzlich zum regulären Programm möglich sein. „So können wir die geltenden Regeln hinsichtlich Helmpflicht und technischer Ausstattung vermitteln und die Kinder können ein erstes Mal ins Rollerfahren hineinschnuppern. Das ist natürlich freiwillig und auch nicht prüfungsrelevant. Trotzdem ist es wichtig, schließlich dürfen Kinder ab zehn Jahren mit bestandener Radfahrprüfung auch mit einem E-Scooter ohne Begleitung unterwegs sein – und viele sind das auch bereits“, sagt LR Zumtobel.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Charmante Charaktere klären auf</span></p>
<p>Neben den oben genannten Maßnahmen werden auch weitere Partner wie der Verein Sicheres Tirol, das Kompetenzzentrum Sicheres Österreich oder das Klimabündnis Tirol laufend eingebunden, Verkaufsstellen von E-Bikes und E-Scootern angeschrieben und VerkehrsteilnehmerInnen direkt mit Flyer-Aktionen erreicht. „Wir wollen nicht nur sensibilisieren und informieren, sondern mit Workshops, Schulungen und Testaktionen so viele Menschen wie möglich in der Fahrpraxis erreichen“, unterstreichen die Beteiligten.</p>
<p>Die Bildsprache der Kampagne bildet einen starken Kontrast zur vorhergehenden Kampagne gegen Alkohol und Drogen am Steuer, die mit dem Staatspreis PR ausgezeichnet wurde. Um Geschlechter- oder Altersstereotype zu vermeiden und keine bestehenden Vorurteile zu bedienen, wurden diesmal Tiercharaktere aus der heimischen Fauna gewählt. Sie klären mit einfachen und teils ironischen Sprüchen über eigentlich selbstverständliche Dinge auf: So fährt die Maus mit ihrem E-Scooter auf der Straße und nicht auf dem Gehsteig, der Frosch trägt vorbildlich einen Helm und das Eichhörnchen trainiert die Technik beim E-Bike-Fahren. In den kommenden Wochen und Monaten folgen noch weitere Botschaften zu den Themen Respekt, Sichtbarkeit, Alkohol- und Drogen sowie E-Mopeds. Die gesamte Kampagne wurde einmal mehr von der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit des Landes konzipiert, illustriert und umgesetzt. Finanziert wird die Kampagne mit Mitteln des Verkehrssicherheitsfonds.&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen finden Sie im Factsheet und auf der <a href="https://www.tirol.gv.at/verkehr/verkehrs-und-seilbahnrecht/verkehrssicherheit/gemeinsam-fair-im-strassenverkehr/">Kampagnenwebsite tirol.gv.at/obacht</a></p>]]></content:encoded>
				
					
				
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