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			<title>Land Tirol - Meldungen</title>
			<link>https://www.tirol.gv.at/</link>
			<description>Aktuelle Meldungen vom Amt der Tiroler Landesregierung</description>
			<language>de</language>
			<docs>https://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
			
				<copyright>Land Tirol</copyright>
			
			<pubDate>Sun, 07 Jun 2026 01:21:06 +0200</pubDate>
			<lastBuildDate>Sun, 07 Jun 2026 01:21:06 +0200</lastBuildDate>
			
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				<guid isPermaLink="false">news-58426</guid>
				<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 10:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Initiative für innovative und nachhaltige Tourismusmobilität </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tirol-startet-europaweite-initiative-fuer-innovative-und-nachhaltige-tourismusmobilitaet/</link>
				<description>Tirol startet europaweite Initiative</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ed9f8617f0e6e41a76652e0337cd0cd40"><span class="regierungsmitglied">Gesucht werden Startup-Ideen für nachhaltige Tourismusmobilität</span></li><li data-list-item-id="e1d9dad8325ed4e4baf14e90abdf3e247"><span class="regierungsmitglied">Letzte Meile, Gepäcktransport, Buchung und Wegführung: Europaweite Ausschreibung für smarte marktreife Lösungen</span></li><li data-list-item-id="efd489b91c613af485e5ea6ffd74e384e"><span class="regierungsmitglied">Bewerbungsphase für „Mobility &amp; Tourism Innovations Tirol“&nbsp;läuft bis 13. Juli 2026</span></li></ul><p>Qualität vor Quantität, mehr Nachhaltigkeit und digitale Lösungen, die dem Anspruch der UrlauberInnen entsprechen: Dem Tiroler Weg im Tourismus und der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie folgend werden laufend innovative Ideen und smarte Lösungen im Tourismus gesucht. Die Mobilität entscheidet maßgeblich darüber, wie nachhaltig und attraktiv Tourismus in Zukunft gestaltet werden kann. Neben den Millionen transitierenden Pkw und Lkw, die Bevölkerung und Infrastruktur in Tirol belasten, tragen auch die nach Tirol anreisenden Gäste zum Verkehrsaufkommen in Tirol bei.&nbsp;</p>
<p>Damit eine Anreise ohne eigenen Pkw erleichtert und die Vor-Ort-Mobilität gestärkt wird, starten das Land Tirol, die Tirol Werbung und der Verkehrsverbund Tirol (VVT) gemeinsam mit den zwei auf Tourismusmobilität spezialisierten Unternehmen POINT&amp; und vionmo die europaweite Initiative&nbsp;„Mobility &amp; Tourism Innovations Tirol“.&nbsp;</p>
<p>Gesucht werden in vier Kategorien Initiativen, die bereit zur Umsetzung sind. „Unser Ziel ist es, Tirol als europaweites Vorzeigebeispiel für klimafreundliche Tourismusmobilität zu etablieren, mit Lösungen, die unseren Gästen ebenso wie der Bevölkerung zugutekommen und auch über Tirol hinaus Vorbildwirkung entfalten können. Wer mit dem Zug anreist, will auch vor Ort mobil sein. Es braucht intelligente Angebote für die letzte Meile, Lösungen für den Transport von Gepäck ebenso wie digitale, selbsterklärende Buchungsmöglichkeiten. Mit diesem gemeinsamen Projekt holen wir uns smarte Lösungen aus ganz Europa nach Tirol“, ist Mobilitäts- und Nachhaltigkeitslandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> überzeugt.&nbsp;</p>
<p>„Tirol soll Vorreiter für nachhaltige und gästeorientierte Tourismusmobilität werden. Deshalb suchen wir innovative, marktreife Lösungen, die Reisen einfacher, komfortabler und digitaler machen – von der Gepäcklogistik über die letzte Meile bis zur intelligenten Buchung und Wegführung. Unser Ziel ist ein Tourismus, der Qualität, Nachhaltigkeit und Service auf moderne Weise verbindet und sowohl unseren Gästen als auch der Tiroler Bevölkerung zugutekommt“, unterstreich Tourismuslandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Mario Gerber</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Hemmschwellen für klimafreundliche Anreise identifizieren</span></p>
<p>Knapp 50 Millionen Nächtigungen pro Jahr und 12,8 Millionen Gäste machen den Tourismus in Tirol zu einem der wesentlichsten Wirtschafts- und Arbeitsmarktfaktoren. Gerade in Tirol zeigt sich, wie entscheidend alltagstaugliche Alternativen zum Auto sind: Neun von zehn Gästen reisen mit dem Pkw an. Häufige Gründe sind Gepäck, Zeitfaktoren und ein Mehr an Flexibilität. Genau hier setzt die Initiative „Mobility &amp; Tourism Innovations Tirol” an. Die Initiative bringt innovative Lösungen aus Österreich und ganz Europa mit regionalen Stakeholdern aus Tourismus, Mobilität und öffentlichem Verkehr zusammen, um Pilotprojekte und konkrete Implementierungsmöglichkeiten in einem der anspruchsvollsten Mobilitätsräume Europas zu schaffen.&nbsp;</p>
<p>„Eine unserer aktuellen Studien am deutschen Markt zeigt: Die Bereitschaft für nachhaltiges Reisen ist da. Eine große Mehrheit unserer Gäste kann sich eine umweltfreundliche Anreise grundsätzlich vorstellen, viele nehmen dafür sogar längere Reisezeiten in Kauf. Um dieses Potenzial besser zu nutzen, suchen wir innovative Lösungen. Damit wird nachhaltiges Reisen nach und innerhalb Tirols einfacher, attraktiver und selbstverständlicher – für unsere Gäste ebenso wie für die Menschen und Regionen im Land“, macht Tirol Werbung-Geschäftsführerin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Karin Seiler</span> deutlich.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Vier Herausforderungen für die Zukunft der Tourismusmobilität&nbsp;</span></p>
<p>Die Initiative fokussiert auf vier zentrale Themenfelder, die den Zielen der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie entsprechen:</p><ol class="item-listing numeric"><li data-list-item-id="e31dac9624dcfc723eb4c4e04946a0242"><span class="regierungsmitglied">Gepäck neu denken: Transport &amp; intelligente Lösungen für stressfreie Reisen</span><br><span>Gesucht werden umsetzungsreife Services, die das Reisen mit Gepäck nach und innerhalb von Tirol einfacher, flexibler und komfortabler machen – von Transport und Aufbewahrung bis zu Verleih und Handling für autofreies Reisen.</span></li><li data-list-item-id="e14fafc4aa8d407bd35bba185fb3095fd"><span class="regierungsmitglied">Intelligente Last-Mile-Lösungen vor Ort: schnelles, flexibles und emissionsfreies Reisen in Tirol&nbsp;</span><br><span>Im Fokus stehen flexible, barrierefreie und emissionsfreie Angebote, die Mobilitätsknoten mit Unterkünften, Ausflugszielen und Destinationen verbinden – etwa durch Shuttles, Sharing-Modelle oder On-Demand-Services.</span></li><li data-list-item-id="e33281d993c0150ef471d7002d6c0e5f0"><span class="regierungsmitglied">Informationen von Tür zu Tür: nahtlose Buchung und Wegführung für die gesamte Reise</span><br><span>Gesucht werden digitale, persönliche oder hybride Services, die klare Informationen, Orientierung, Buchung und Echtzeit-Updates entlang der gesamten Reise ermöglichen und Vertrauen in autofreie Mobilität stärken.</span></li><li data-list-item-id="ea083f3e9464683842483e023858b53f1"><span class="regierungsmitglied">Wild Card: zusätzliche Lösungen für nachhaltige Tourismusmobilität</span><br><span>Eingereicht werden können auch weitere innovative Lösungen, die einen Mehrwert für nachhaltige Tourismusmobilität schaffen, regionale Herausforderungen adressieren und zur Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie beitragen.</span></li></ol><p>Die Bewerbungsphase für innovative Lösungsanbieter läuft bis 13. Juli 2026. Bewerben können sich Unternehmen und Startups mit marktreifen Lösungen, die das Reiseerlebnis verbessern und zu einer nahtlosen, nachhaltigen und gästeorientierten Mobilität in Tirol beitragen.&nbsp;</p>
<p>Die Einreichung erfolgt online über die <a href="https://point-and.involve.me/mobility-tourism-innovations-tirol" target="_blank" rel="noreferrer">Projektwebsite</a>. Hier werden nähere Informationen bereitgestellt und es besteht die Möglichkeit für interessierte LösungsanbieterInnen, bei einer online Info-Veranstaltung am 1. Juli 2026, Fragen zu den konkreten Anforderungen der Ausschreibung zu stellen. Ausgewählte InnovatorInnen werden am 28. Oktober 2026 zu einem Vernetzungsevent mit lokalen Organisationen aus Mobilität, Tourismus und öffentlichem Verkehr nach Innsbruck eingeladen. Geeignete Startups und Projekte können sich mit den relevanten Stakeholdern in Tirol vernetzen und Ideen maßgeschneidert umsetzen.&nbsp;</p>
<p>Durch die Begleitung der spezialisierten Agenturen werden Unternehmen in ganz Europa auf die Initiative Tirols aufmerksam gemacht. Auch die Tirol Werbung und der VVT werben auf ihren Fachkanälen für Einreichungen.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">An- und Abreisemöglichkeiten bereits deutlich ausgebaut</span></p>
<p>Bereits seit 2012 arbeitet man in Tirol mit dem Projekt „Tirol auf Schiene“ (Land Tirol, Tirol Werbung, ÖBB, DB, SBB, VVT und TVB) am Ausbau der Zugverbindungen für TouristInnen. Das aktuelle Angebot bietet bereits zahlreiche Möglichkeiten zur Anreise per Zug: Aus dem DACH-Raum gibt es über 400 Direktverbindungen pro Woche nach Tirol sowie täglich fünf Nachtverbindungen. Vor Ort ergänzt das bestehende Busangebot des VVT mit 350 Regiobuslinien und mehr als 3.300 Bushaltestellen das Angebot. Auch das (E-)Carsharingangebot in Tirol wird laufend ausgebaut. Aktuell gibt es über 50 Standorte.&nbsp;</p>
<p>„Tourismusmobilität ist ein Mosaik aus vielen Teilen. Wir brauchen möglichst viele unterschiedliche Angebote auf Straße, Bus und Bahn und die enge Kooperation aller im Tourismus aktiven Stakeholder, um noch attraktivere Lösungen für unsere Gäste zu schaffen. Davon profitiert schlussendlich jede und jeder in Tirol, nicht nur der Gast“, sind sich LR Zumtobel und LR Gerber einig.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Gerber</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Tourismus</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Sat, 30 May 2026 17:28:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Bilanz zur Sperre des Brennerkorridors </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/bilanz-zur-sperre-des-brennerkorridors/</link>
				<description>Sperre des Brennerkorridors verlief geordnet – Verkehrs- und Sicherheitskonzept hat sich vollumfänglich bewährt</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/9/7/csm_20260530_Brennersperre_Mautstation_P%C3%96LZL_f50fd5099c.jpg" length="1667527" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ebdc5253c33d3bee9e14fa4acf8dada2e"><span class="regierungsmitglied">Kontrollen seitens der Polizei und Straßenaufsichtsorgane konsequent umgesetzt</span></li><li data-list-item-id="e76a8264468b901ed070e9cc585d5025e"><span class="regierungsmitglied">(Versorgungs-)Sicherheit gemeinsam mit Einsatzorganisationen stets gewährleistet&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e913fcd142d593bb6fe40b7047f574029"><span class="regierungsmitglied">Kommunikationskampagne des Landes hat Menschen im Vorfeld erreicht</span></li></ul><p>Heute, Samstag, kam es aufgrund einer von einer Privatperson angemeldeten Versammlung auf Basis einer Rechtsprechung des Landesverwaltungsgerichtes zu einer umfangreichen Sperre des Brennerkorridors im Wipptal. Bereits im Vorfeld wurden umfassende Verkehrs-, Sicherheits- und Versorgungskonzepte vorbereitet. Dazu zählten unter anderem die Sperre der A13 Brenner Autobahn, das Fahrverbot für Transit-Lkw, die Beschränkung des niederrangigen Straßennetzes auf Ziel- und Quellverkehr, verstärkte Kontrollen an Landesgrenzen und neuralgischen Punkten sowie zusätzliche Maßnahmen zur Absicherung der medizinischen Versorgung und der Einsatzwege. Die Sperre wurde zudem umfangreich international kommuniziert.</p>
<p>Land Tirol, ASFiNAG, Polizei und weitere Einsatzorganisationen ziehen heute, Samstagabend, eine erste Bilanz: Ein Verkehrschaos und kilometerlange Staus in Tirol sind ausgeblieben. Die umfangreich vorbereiteten Maßnahmen haben gegriffen, die Sperren und Fahrverbote konnten umgesetzt werden, die Verkehrs- und Versorgungssicherheit in der Region blieb immer gewährleistet. Weiterhin zu beachten gilt: Aufgrund möglicher Verkehrsverlagerungseffekte&nbsp;kann es in den kommenden Tagen zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen in Tirol kommen.&nbsp;</p>
<p>„Es war ein außergewöhnlicher Tag für Tirol. Mein Dank gilt allen Einsatzkräften und den Behörden für die Unterstützung. Es wurde von allen ein sehr guter Job geleistet. Mein Dank gilt zudem den Tirolerinnen und Tirolern und den Autofahrerinnen und Autofahrern aus anderen Ländern, die heute auf unnotwendige Fahrt in oder durch Tirol verzichtet haben“, ist LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle </span>überzeugt und geht auf den politischen Aspekt der Versammlung ein: „Als Landeshauptmann hat die heutige Demonstration auf der Brenner Autobahn für mich zwei Seiten: Ich habe allergrößtes Verständnis für die Bevölkerung entlang des Brennerkorridors, die unter der großen Transit-Belastung leidet. Die Demonstration war ein Ausdruck des großen Unmuts gegenüber der europäischen Verkehrspolitik und dieser wurde die italienische Transit-Klage weiter verstärkt. Andererseits ist es die Aufgabe des Landes, die öffentliche Sicherheit und Ordnung zu gewährleisten. Eine Blockade einer solch wichtigen Verkehrsachse stellt die Anrainer, Behörden und Exekutive, aber auch unsere Nachbarn und Partner vor große Herausforderungen. Beidem ist Tirol heute gerecht geworden: Klare Haltung beim Transit und Sicherheit und Ordnung im eigenen Land“, betont der Landeshauptmann. „Nur wenn sich die Tiroler Bevölkerung von den europäischen Partnern gehört und ernst genommen fühlt, wird sich die Lage verbessern. Der Europäische Gerichtshof muss endgültig feststellen, dass der Schutz von Mensch, Natur und Infrastruktur schwerer wiegt, als die Interessen der Frächter-Lobby. Berlin, Rom und Brüssel müssen einsehen, dass der Brennerkorridor nicht einfach nur ein Verkehrsweg, sondern ein wichtiger Lebensraum ist. Wir brauchen deshalb eine Korridormaut, ein intelligentes Verkehrsmanagementsystem und die Verlagerung auf die Schiene. Und die Bundesregierung in Österreich sollte sich hüten, den Bau der österreichischen Zulaufstrecken zum Brenner Basistunnel auf den Sankt Nimmerleinstag zu verschieben“, so LH Mattle.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Weitreichende Verkehrsmaßnahmen</span></p>
<p>Die Sperre der A13 Brenner Autobahn, das Fahrverbot für Transit-Lkw, die Beschränkung der B 182 Brennerstraße, der L 38 Ellbögener Straße und der B 183 Stubaitalstraße auf Ziel- und Quellverkehr sowie die verstärkten Kontrollen waren zentrale Bausteine des Verkehrs- und Sicherheitskonzeptes. „Die heute gesetzten Verkehrsmaßnahmen waren weitreichend, aber notwendig, um lokale Ausweichmöglichkeiten über das niederrangige Straßennetz zu verhindern, die notwendigen Verkehrswege der regionalen Bevölkerung sicherzustellen und Korridore für Einsatzkräfte freizuhalten“, erklärt Verkehrslandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel </span>und betont: „Eine intensive Vorbereitung und eine sehr gute Zusammenarbeit aller beteiligten Stellen waren ausschlaggebend dafür, dass dieser Tag für Tirol ohne gröbere Komplikationen abgewickelt werden konnte. Mein besonderer Dank gilt der Bevölkerung vor Ort ebenso wie allen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern, die sich heute auf Einschränkungen einstellen mussten – für ihre Geduld, ihr Verständnis und ihre Bereitschaft, die notwendigen Vorkehrungen mitzutragen. Wir brauchen am gesamten Brennerkorridor wirksame, rechtlich abgesicherte und europäisch abgestimmte Antworten – mit Kostenfairness zwischen Schiene und Straße, mehr Schienengüterverkehr und ein geordnetes Verkehrsmanagement. Dafür werden wir uns weiter auf allen politischen Ebenen einsetzen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Polizei: Kontrollen konsequent umgesetzt</span></p>
<p>Zur Umsetzung der Sperren und Fahrverbote war die Polizei in ganz Tirol verstärkt im Einsatz. Kontrolliert wurde unter anderem an den Grenzen, entlang der Landesstraßen im Wipptal und Stubaital sowie an weiteren neuralgischen Punkten. Insgesamt 260 Einsatzkräfte der Polizei waren aufgrund der Brennersperre in Tirol im Einsatz. Sie kontrollierten die Einhaltung der Fahrverbote, unterstützten die Verkehrslenkung und sorgten gemeinsam mit den weiteren Einsatzkräften für eine geordnete Abwicklung der Maßnahmen.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Versorgungssicherheit in der Region gewährleistet</span></p>
<p>Das ausgearbeitete Verkehrs- und Sicherheitskonzept zielte allen voran darauf ab, die Sicherheit der Bevölkerung und die Versorgung in der Region jederzeit zu gewährleisten. Mit Erfolg: Die medizinische Versorgung und die Einsatzfähigkeit der Blaulichtorganisationen blieben während der Sperre gesichert. Dafür wurden unter anderem zusätzliche Rettungskräfte und Rettungsfahrzeuge in der Region stationiert. Konkret waren 24 Rettungskräfte mit sechs Rettungsfahrzeugen in den Tälern im Einsatz. Zudem konnten Einsatzfahrzeuge die gesperrte A13 nutzen, im Veranstaltungsbereich wurde ein eigener Korridor für Einsatzfahrzeuge freigehalten und Behörden und Einsatzorganisationen haben die Situation durchgehend beobachtet, um im Bedarfsfall rasch reagieren zu können.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Umfassende Kommunikation als Schlüsselfaktor</span></p>
<p>Besonders verweist LH Mattle auf die umfassenden Kommunikationsmaßnahmen des Landes im Vorfeld der Sperre: „Unser Ziel war es, die Menschen rechtzeitig, transparent und möglichst breit zu informieren – in Tirol, in Österreich und darüber hinaus. Denn zentral war, dass sich Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer auf die Sperre einstellen und den Brennerkorridor am 30. Mai großräumig meiden. Insgesamt wurden allein über die Kommunikationskanäle des Landes mehr als sechs Millionen Menschen erreicht. Zudem wurde in zahlreichen nationalen und internationalen Medien laufend über die Brennersperre und mögliche Auswirkungen berichtet. Die Kommunikation des Landes hat die Menschen im Vorfeld erreicht und unsere Botschaften sind durchwegs angekommen.“</p>
<p>Die Informationen wurden mehrsprachig über die Website&nbsp;<a href="http://www.tirol.gv.at/brennersperre" target="_blank">www.tirol.gv.at/brennersperre</a> bereitgestellt und über zahlreiche Kanäle verbreitet. Darüber hinaus wurden unter anderem auch Automobilclubs, Verkehrsservice-Stellen, Tourismusverbände, Transport-, Logistik- und Reiseunternehmen, Interessensvertretungen sowie Medien im In- und Ausland informiert. Auch über Social Media und Online-Kommunikation wurde laufend auf die Sperre und die empfohlenen großräumigen Ausweichrouten hingewiesen.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58357</guid>
				<pubDate>Fri, 29 May 2026 13:53:44 +0200</pubDate>
				
				<title>LR Zumtobel: „EU-Mittel für Naturschutz müssen gesichert werden“</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/lr-zumtobel-eu-mittel-fuer-naturschutz-muessen-gesichert-werden/</link>
				<description>Umwelt- und NaturschutzreferentInnenkonferenz in Oberösterreich</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ee095de737a90b848aff2047d25d7ba2e"><span class="regierungsmitglied">Vorliegender Entwurf für mehrjährigen Finanzrahmen der EU gefährdet Naturschutzprojekte</span></li></ul><p>Heute, Freitag, tagten die Umwelt- und NaturschutzreferentInnen in Steyr (Oberösterreich). Die NaturschutzlandesrätInnen richteten dabei einen dringenden Appell an den Bund, für die umfassende Berücksichtigung des Naturschutzes im mehrjährigen Finanzrahmen der EU 2028-2034 einzutreten. „Der bisher vorliegende Entwurf sieht wesentliche Änderungen bei den Finanzierungsinstrumenten des Naturschutzes vor, die weitreichende Auswirkungen auf zahlreiche Projekte in ganz Österreich hätten. Die Finanzierung von Naturschutzprojekten wäre akut gefährdet“, ist Naturschutzlandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel </span>überzeugt.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Einschränkung bedroht die Arbeit der Naturparke und Umsetzung von Naturschutzprojekten</span></p>
<p>Konkret sieht der mehrjährige Finanzrahmen aktuell vor, die Systematik der „Gemeinsamen Agrarpolitik“ (GAP) grundlegend zu ändern. Abgelöst werden sollen bisherige darin enthaltene Fonds wie jener für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) oder jener für die regionale Entwicklung (EFRE) durch einen neuen „Nationalen und regionalen Partnerschaftsplan“ (NRPP). Auch in Tirol wären viele Projekte ohne EU-Mittel nicht möglich. Dies betrifft vor allem Naturparke und Schutzgebietsbetreuungen, den Bildungsbereich im Naturschutz aber auch aufwändige Arten- und Lebensraumschutzprojekte wie z.B. Moor- und Gewässerrenaturierungen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Zusammenarbeit von Naturschutz und Landwirtschaft muss weiter gefördert werden</span></p>
<p>Auch Änderungen bei der EU-Finanzierung des bewährten Programms ÖPUL (Österreichisches Programm zur Förderung einer umweltgerechten, extensiven und den natürlichen Lebensraum schützenden Landwirtschaft) könnten laut ExpertInnen zu einer Absenkung der Umweltstandards führen. „Wir konnten in der Vergangenheit viele Projekte in guter Zusammenarbeit mit Land- und Forstwirtschaft umsetzen, um beispielsweise wiesenbrütende Vögel zu schützen und die Artenvielfalt auf den Tiroler Wiesen und Weiden zu fördern. Auch Projekte, die in den Tiroler Schutzgebieten gemeinsam mit Landwirtinnen und Landwirten umgesetzt werden, sind durch die angestrebten Änderungen finanziell bedroht“, so LR Zumtobel. Die NaturschutzreferentInnen setzen sich dafür ein, dass eine fixe Mittelzuteilung im NRPP erfolgen muss, um Naturschutz und Landwirtschaft in Zukunft nicht gegeneinander auszuspielen. Aktuell sehen die Regelungen in der GAP auch vor, dass Förderungen nur noch von aktiven LandwirtInnen bezogen werden können. Damit wären die für Pflege von Naturschutzflächen wichtigen Landschaftspflegeverbände oder Naturschutzvereine ausgeschlossen.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Naturschutz</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58332</guid>
				<pubDate>Wed, 27 May 2026 10:49:23 +0200</pubDate>
				
				<title>Verbesserungen im Nahverkehr zwischen Tirol und Südtirol </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/verbesserungen-im-nahverkehr-zwischen-tirol-und-suedtirol/</link>
				<description>Über und durch den Brenner</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0042e0b8a60af3543c3d5f24d0cabd39"><span class="regierungsmitglied">Arbeitsgespräch zum grenzüberschreitenden öffentlichen Nahverkehr</span></li><li data-list-item-id="eb6e88d59e96f49452cf8fca42dc13b91"><span class="regierungsmitglied">Ab 2027 auch in Tirol: Neue Zuggarnituren machen grenzüberschreitende Fahrt über den Brenner im Nahverkehr ohne Umstieg möglich</span></li><li data-list-item-id="e4cd08eeb0351d2bf44e4292d63ff73e5"><span class="regierungsmitglied">Neue Perspektiven für Schienenverbindungen zwischen Ost-, Süd- und Nordtirol durch Infrastrukturausbau</span></li></ul><p>Tirols Mobilitätslandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel </span>und sein Südtiroler Amtskollege<span class="regierungsmitglied"> Daniel Alfreider</span> kamen gestern, Dienstag, zu Gesprächen über den grenzüberschreitenden öffentlichen Nahverkehr zusammen. Begleitet wurden die beiden Politiker von VertreterInnen der Verkehrsverbünde und Mobilitätsabteilungen. Auch die bevorstehende Sperre des Brennerkorridors am Samstag und die damit verbundenen Herausforderungen dies- und jenseits des Tiroler Grenzen waren Gesprächsthema.</p>
<p>„Konstruktiv zusammenarbeiten, Lösungen finden und den öffentlichen Verkehr stetig weiter verbessern statt zu resignieren oder Alternativen von vornherein auszuschließen – für mich ist der grenzüberschreitende Dialog wesentlich, um die Entlastung der Bevölkerung entlang der stark befahrenen Transitrouten voranzutreiben. Nicht nur die Brennersperre am 30. Mai zeigt uns die Grenzen des Straßenverkehrs auf. Wir konnten gestern wieder viele wesentliche Zukunftsfragen besprechen und die Weichen für den öffentlichen Nahverkehr zwischen Tirol und Südtirol in den kommenden Jahren stellen“, zeigt sich LR Zumtobel nach dem Treffen optimistisch.&nbsp;</p>
<p>„Nicht nur die Euregio, ganz Europa braucht mehr Eisenbahn. Nur mit den bereits angestoßenen Investitionen und jenen, die noch folgen werden, schaffen wir eine echte Wende in der Mobilität von morgen. Dabei gilt es gerade in Grenzregionen wie den unseren, dass die Schiene auch mehr Europa braucht, etwa bei der Harmonisierung der Standards im Eisenbahnbereich. Eine ausgebaute Infrastruktur und&nbsp;neues Rollmaterial wird&nbsp;das Angebot für die&nbsp;Pendlerinnen und Pendler&nbsp;schrittweise verbessern” so Landesrat Alfreider.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Neue Zuggarnituren ermöglichen umstiegsfreie Fahrt</span></p>
<p>Eine große Barriere im grenzüberschreitenden Nahverkehr auf der Schiene sind unterschiedliche Bahnstromsysteme in Österreich und Italien. Das bedeutet, dass die Tiroler Nahverkehrszüge nicht in Südtirol fahren können und umgekehrt. Für die Fahrgäste heißt das bisher, dass am Brenner immer ein Umstieg notwendig ist. Mit der gemeinsamen Beschaffung von insgesamt 21 Mehrsystemfahrzeugen des Typs Coradia Stream werden Direktverbindungen möglich. Zwar ist aufgrund der EU-Vorgaben zur betrieblichen Kommunikation in der jeweiligen Landessprache, weiterhin ein Halt am Brenner mit Wechsel des Zugpersonals vorgesehen, für die Fahrgäste bringen die neuen, hochmodernen Garnituren trotzdem wesentliche Verbesserungen.&nbsp;</p>
<p>Neben den regulär verkehrenden Nahverkehrszügen bis zum Brenner, werden auch stündlich umstiegsfreie grenzüberschreitende Fahrten über den Brenner ermöglicht. Die Coradia Stream-Züge bieten den Fahrgästen insgesamt 381 Sitzplätze und sind zudem mit einem vergrößerten Fahrradabteil ausgestattet. Die sechs seitens Land Tirol bestellten Fahrzeuge – finanziert von den ÖBB innerhalb des bestehenden Verkehrsdienstevertrages – werden gemeinsam mit den vom Land Südtirol bereits angekauften 15 Fahrzeugen des Typs Coradia Stream auf den Euregio-Bahnnetzen unterwegs sein und in technischer und qualitativer Hinsicht den Anforderungen eines modernen Bahnverkehrs entsprechen. „Ein Meilenstein in der Geschichte der grenzüberschreitenden Nahverkehrsanbindung“, sind sich beide Verkehrslandesräte einig.&nbsp;</p>
<p>Nicht nur beim gemeinsamen Ankauf und Einsatz der neuen Zuggarnituren ziehen die beiden Länder an einem Strang. Auch das seit Anfang des Jahres verfügbare Euregio-Ticketangebot, mit dem der öffentliche Verkehr in Tirol, Südtirol und Trentino genutzt werden kann, sei ein wichtiger Schritt hin zu einem stärker vernetzten Nahverkehrsraum. Es richtet sich insbesondere an Menschen, die regelmäßig in mehreren Landesteilen der Europaregion unterwegs sind. Aufgrund der sehr unterschiedlichen Rahmenbedingungen und Kaufabwicklung in Tirol und Südtirol ist die Einführung gemeinsamer Ticketangebote durchaus herausfordernd.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Südtiroler Infrastrukturausbau schafft etappenweise neue Möglichkeiten</span></p>
<p>Der Infrastrukturausbau in Südtirol eröffnet schrittweise neue Perspektiven für den Nahverkehr zwischen Osttirol, Südtirol und Nordtirol. Nach der geplanten Eröffnung der Riggertalschleife (Südtirol) Ende 2027 kann Brixen mittelfristig durch die Inbetriebnahme des Brenner Basistunnels als Umstiegsknoten weiter an Bedeutung gewinnen: „Wir müssen uns jetzt damit befassen, welche Nahverkehrsverbindungen durch den BBT angeboten werden sollen. Der BBT schafft nicht nur die Möglichkeit, Güterverkehr von der Straße zu bringen und durch verkürzte Reisezeiten mehr Urlaubende für den Zug zu begeistern, sondern soll auch für jene direkt in der Region neue und kürzere Wege ermöglichen“, so LR Zumtobel. Gestern, Dienstag, fanden dazu erste Abstimmungen statt. Nun sind die VerkehrsplanerInnen am Zug, sinnvolle Verbindungen, mögliche Fahrpläne und die dafür notwendigen Rahmenbedingungen zu prüfen.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Europaregion</category>
				
					<category>Öffentlicher Nahverkehr</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58302</guid>
				<pubDate>Fri, 22 May 2026 10:04:54 +0200</pubDate>
				
				<title>Pilotphase für Verkehrsmaßnahmen im Raum Kitzbühel startet </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/pilotphase-fuer-verkehrsmassnahmen-im-raum-kitzbuehel-startet/</link>
				<description>Maßnahmen werden von Verkehrsplanungsbüro ausgearbeitet, begleitet und evaluiert</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e25f7317898d36fdeb020a368bc9c28e5"><span class="regierungsmitglied">Nach Gesprächen mit Bürgermeistern: Verkehrslenkende Maßnahmen werden im Raum Kitzbühel getestet</span></li><li data-list-item-id="ed5831ffa1a3430dae4a121d44566ca6e"><span class="regierungsmitglied">Dosierampel, Fahrverbote und Verkehrszählung: Pilotbetrieb an ausgewählten Wochenenden im Juli und August zur Entlastung der Gemeinden Aurach, Jochberg und Kitzbühel</span></li></ul><p>In Tirol kommt es insbesondere an den Reisewochenenden im Sommer und Winter zu hohem Verkehrsaufkommen, Staus und Ausweichverkehr. Das Land Tirol steuert mit Maßnahmen wie Fahrverboten auf dem niederrangigen Straßennetz, zusätzlichen Kontrollen und Dosierampeln gegen. Bisher gab es im Bezirk Kitzbühel keine derartigen Maßnahmen. An der B 161 Pass-Thurn-Straße kommt es jedoch zu hohem Verkehrsaufkommen in den Ortsgebieten, die den regulären Verkehrsfluss behindern. Zudem weichen Pkw bei längeren Verzögerungen auf die Nebenstraßen in den Gemeinden aus und haben damit direkten Einfluss auf das tägliche Leben in den Orten und negative Auswirkungen auf die Verkehrs- und Versorgungssicherheit. Nach Gesprächen mit den Bürgermeistern der Gemeinden, Aurach, Jochberg und Kitzbühel Anfang des Jahres werden daher nun verkehrsorganisatorische Maßnahmen im Pilotbetrieb getestet.</p>
<p>„Aktuell gibt es knapp 40 Fahrverbote in Tirol, um Ausweichverkehr auf das niederrangige Straßennetz bestmöglich zu verhindern. Darüber hinaus haben wir an bestimmten Streckenabschnitten Dosierampeln im Einsatz, welche die Verkehrsflüssigkeit sowie die Versorgung in den Ortschaften sicherstellen. Mir ist wichtig zu betonen, dass diese Maßnahmen immer auf einer entsprechenden rechtlichen und fachlichen Grundlage beruhen müssen und nicht auf bloßen Zuruf verordnet werden können. Deshalb schauen wir uns die Situation rund um den Pass Thurn nun mit Unterstützung von Expertinnen und Experten in einer ersten Pilotphase genau an und können dann mit der vorliegenden Evaluierung entscheiden, welche Maßnahmen in welchem Umfang wirksam und gerechtfertigt sind und die Bevölkerung auch entlasten“, erklärt Verkehrslandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>.</p>
<p>2025 wurden an der Verkehrszählstelle in Jochberg durchschnittlich 10.264 Kfz pro Tag registriert – mit zum Teil stark ausgeprägten Spitzen an den Wochenenden mit bis zu 17.000 Kfz pro 24 Stunden. Für den nun startenden Pilotbetrieb wurden bereits Verkehrsdaten ausgewertet und Staus in der Vergangenheit analysiert. Das Fazit der Auswertungen: Viele der Staus hängen mit Großveranstaltungen zusammen und insbesondere die Verkehrsknoten in der Stadt Kitzbühel stoßen an Spitzentagen an die Belastungsgrenze. Das Stauaufkommen ist an Spitzentagen insbesondere in der Fahrtrichtung Norden (Deutschland) erheblich und erstreckt sich an einzelnen Tagen über Jochberg hinaus.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Dosierampel, Fahrverbote und Verkehrszählung – weitere Vorgehensweise wird im Herbst besprochen</span></p>
<p>Um ein noch genaueres Bild zu bekommen, werden ab Mitte Juli Verkehrszählungen durchgeführt und Fußgängerströme, die durch Straßenquerung auch Einfluss auf den Durchzugsverkehr haben, analysiert. Zu einem ersten Probebetrieb der angedachten und mit den Gemeinden abgestimmten verkehrsorganisatorischen Maßnahmen wird es dann am 24. und 25. Juli 2026 kommen. An diesen Tagen wird aufgrund einer Veranstaltung mit hohem Verkehrsaufkommen gerechnet. Als Vergleich wurde ein Wochenende im August gewählt – hier wird mit einem für den Sommer durchschnittlichen Verkehrsaufkommen gerechnet.&nbsp;</p>
<p>Konkret geht es aktuell um den testweisen Einsatz einer Dosierampel im Bereich Jochberg und Durchfahrtsverbote für den Ausweichverkehr am parallelen niederrangigen Straßennetz. Nach Datensammlung und Probetrieb wird die weitere Vorgehensweise in enger Abstimmung mit den Bürgermeistern im Herbst besprochen, wobei Erkenntnisse auch für mögliche Maßnahmen in Fahrtrichtung Süden (Pass Thurn, Salzburg) gewonnen werden.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Andreas Wurzenrainer</span>, Bürgermeister von Aurach: „Die Verkehrsbelastung an Reisewochenenden ist für unsere Bevölkerung seit Jahren ein zentrales Thema. Ich bin überzeugt, dass diese Testmaßnahmen ein richtiger und notwendiger Schritt sind – ich freue mich, dass wir das jetzt gemeinsam mit dem Land Tirol und allen Partnern umsetzen. Danke an alle, die dazu beigetragen haben.“&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Günter Resch</span>, Bürgermeister von Jochberg:&nbsp;„Ich bedanke mich beim Land Tirol und insbesondere bei den Mitarbeitern der Verkehrsabteilung für die professionelle Vorbereitung und Zusammenarbeit. Die Variante, die nun getestet wird, ist für Jochberg sehr positiv. Ich bin überzeugt, dass Lösungen gefunden werden können.“&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Klaus Winkler,</span> Bürgermeister von Kitzbühel: „Die immensen Staubildungen während der Hochsaison sind ein großes Problem für die Bevölkerung und vor allem auch unsere heimischen Betriebe. Ich bin daher sehr froh, dass wir jetzt gemeinsam mit Verkehrsexperten des Landes Tirol an Lösungen für diese Problematik arbeiten.“</p>]]></content:encoded>
				
					<category>Kitzbühel</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Thu, 21 May 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Naturschutzplan auf der Alm</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/naturschutzplan-auf-der-alm-1/</link>
				<description>Erfolgsmodell für Artenvielfalt, Natur und Almwirtschaft </description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef483cd357bee9c7e750788322bdcc4dc"><span class="regierungsmitglied">Initiative „Naturschutzplan auf der Alm“ fördert Zusammenarbeit zwischen Almen und Naturparken&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="eb43aa4d534729a9d66d67c400ec405ba"><span class="regierungsmitglied">Dritte Auflage im Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen umfasst 17 Maßnahmenflächen mit mehr als 3,5 Hektar auf fünf teilnehmenden Almen</span></li><li data-list-item-id="eaab47c62abde90e5aa7d621d44541c64"><span class="regierungsmitglied">GAP-Förderungen von EU, Bund und Land als wichtiges Förderinstrument</span></li></ul><p>Der Sommer steht vor der Tür und für Rinder, Schafe, Pferde und Ziegen heißt es vielerorts wieder: Ab auf die Alm! Dass Naturschutz und Almwirtschaft erfolgreich Hand in Hand gehen können, beweisen die vielen Projekte, die im Rahmen des Förderangebotes „Naturschutzplan auf der Alm“ in den letzten 20 Jahren in den Tiroler Naturparken umgesetzt wurden. Bereits auf 30 Almen in den Naturparken Kaunergrat, Karwendel und Zillertaler Alpen wurden mithilfe dieser Förderung wertvolle Lebensräume auf Almen naturschutzfachlich verbessert oder wiederhergestellt und damit ein konkreter Beitrag zum Erhalt der Biodiversität geleistet. Im Naturpark Zillertaler Alpen befindet sich noch bis 2027 die inzwischen dritte Auflage dieses Erfolgsmodells in Umsetzung. Mit dabei sind fünf Almen, die sich vom Zemmgrund quer über das Schutzgebiet bis in den Zillergrund erstrecken. „Die Initiative ‚Naturschutzplan auf der Alm‘ ist ein wichtiges Instrument zum Erhalt der Biodiversität und unserer Almen als besondere Kulturlandschaft. Ich freue mich über die erfolgreiche Zusammenarbeit von Naturparken und Almbauern und Almbäuerinnen, die hier sehr wichtige Arbeit leisten, um die Almen und deren Artenvielfalt auch für künftige Generationen zu erhalten“, freut sich Naturschutzlandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel.</span></p>
<p><br><span class="regierungsmitglied">Erhalt und Schutz wertvoller Lebensräume sowie der Kulturlandschaft</span></p>
<p><br>Im Rahmen des Naturschutzplans haben AlmbewirtschafterInnen und Naturparkteams gemeinsam Maßnahmen erarbeitet, die zwei Zielsetzungen vereinen: den Erhalt, die Pflege und gegebenenfalls die schonende Wiederherstellung der Almweiden sowie den Schutz bzw. die Revitalisierung wertvoller Lebensräume und Kulturlandschaftselemente. Vielfältige Almen, in denen alpine Rasen, Feuchtbiotope, Baum-, Gehölz- und Steinstrukturen eng miteinander verzahnt sind, bieten unzählige Lebensräume und sind Schatzkammern der alpinen Artenvielfalt. Zugewachsene Weideflächen werden wieder aufgelichtet, Almtümpel renaturiert, Moore vor Viehvertritt geschützt und Lesesteinmauern errichtet. Die Almbäuerinnen und -bauern erhalten dafür je nach Aufwand der Maßnahme eine Förderung. Diese praxisnahe Förderschiene hat sich als Vorzeigemodell erwiesen, um die Zusammenarbeit zwischen Naturparken und Almwirtschaft zu verbessern und intensivieren.&nbsp;</p>
<p><br>Gemeinsam anpacken für die Almpflege</p>
<p><br>Im Zillertal heißt es heuer wieder auf mehr als 3,5 Hektar – das entspricht fünf Fußballfeldern - schwenden, aufräumen und entsteinen, um strukturreiche Weidemosaike zu erhalten oder wiederherzustellen. Die Umsetzung der Maßnahmen ist für die AlmbewirtschafterInnen allein häufig nicht möglich, deshalb helfen die Teams der Naturparke mit Ehrenamtlichen mit. „Für uns ist die Mithilfe von Freiwilligen bei der Pflege unserer Almflächen eine große Unterstützung. Ohne die Pflege würden unsere Almen zunehmend verbuschen und unsere Kulturlandschaft, die ja auch für die Bevölkerung und den Tourismus wichtig ist, würde zusehends verschwinden“, betont<span class="regierungsmitglied"> Hans-Peter Pendl,</span> Pächter und Bewirtschafter der Schwarzensteinalm im Zemmgrund. Gemeinsam mit dem ÖAV und der DAV-Sektion Berlin wurden in den letzten zwei Jahren Freiwilligenprojekte auf der Alm umgesetzt. „Almpflegemaßnahmen sind wichtig, um die besondere Kulturlandschaft mit ihrem hohen Anteil an Biodiversität zu erhalten und deshalb packen wir hier auch gerne mit unseren Freiwilligen mit an“, ergänzt <span class="regierungsmitglied">Willi Seifert</span>, Geschäftsführer des Naturparks Zillertaler Alpen. Er sieht in der Initiative eine höchst erfolgreiche Kooperation: „Der Naturschutzplan auf der Alm ist eine Win-Win Situation für die Bewirtschafterinnen und Bewirtschafter in der Almpflege einerseits und die Schutzziele des Naturparks andererseits. Das ist definitiv eines unserer Erfolgsprojekte.“</p>
<p><br><span class="regierungsmitglied">Bundesförderungen wesentlich für Projekte von Naturschutz und Landwirtschaft</span></p>
<p><br>LR Zumtobel unterstreicht anlässlich des Tages der Artenvielfalt am 22. Mai gemeinsam mit Willi Seifert, stellvertretend für alle Naturparke und Naturschutzprojekte in Tirol, wie wichtig der Erhalt der Naturschutzförderungen – etwa das Österreichische Programm zur Förderung einer umweltgerechten, extensiven und den natürlichen Lebensraum schützenden Landwirtschaft (ÖPUL), aber auch die kofinanzierten Projektförderungen – in diesem Bereich ist: „Viele wichtige Naturschutzmaßnahmen in Tirol – wie beispielsweise das Projekt ,Naturschutzplan auf der Alm‘ - gelingen nur aufgrund der guten Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Naturschutz. Rund jeder fünfte Tiroler Landwirtschaftsbetrieb bezieht aktuell Naturschutzförderungen aus dem ÖPUL-Programm. Durch spätere und seltenere Mahden oder den Erhalt von Blühstreifen leisten sie einen Beitrag für Insekten- und Pflanzenvielfalt, wiesenbrütende Vögel und vieles mehr. Die regional verankerten Naturparke und Schutzgebietsbetreuungen bilden dabei eine wichtige, etablierte Schnittstelle in der Beratung und Wissensvermittlung. Bei den aktuellen Verhandlungen zum nationalen und regionalen Partnerschaftsplan müssen jedenfalls die Gelder für den Naturschutz und die langfristig gewachsenen Strukturen gesichert werden. Es darf keinesfalls geschehen, dass der Naturschutz in Konkurrenz zu anderen Interessen treten muss und am Ende Bedeutung verliert.“&nbsp;</p>
<p><br><span class="regierungsmitglied">Naturschutzplan auf der Alm – eine Erfolgsgeschichte</span></p>
<p><br>Bereits seit dem Jahr 2008 gibt es die Initiative „Naturschutzplan auf der Alm“ im Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen, der Umsetzungsgrad der geplanten Maßnahmen liegt bisher bei deutlich mehr als 95 Prozent. Anteil an diesem Erfolg hat auch der Einsatz von Freiwilligen. Im Rahmen von Umweltbaustellen oder Bergwaldprojekten in Kooperation mit dem Alpenverein kommen jedes Jahr Freiwillige in die Naturparkregion, um sich für die Almen oder den Bergwald einzusetzen. Mehr als 20 solcher Projektwochen hat der Naturpark seit 2008 organisiert, um die Umsetzung der Naturschutzpläne zu unterstützen. „Viele Naturschutzprojekte können nur durch die Mitarbeit von Freiwilligen umgesetzt werden, die sich in ihrer Freizeit für Umwelt und Natur einsetzen. Für dieses Engagement möchte ich mich bedanken und alle Interessierten einladen,&nbsp;sich an die Tiroler Naturparke zu wenden“, ruft LR Zumtobel anlässlich des Jahres des Ehrenamts zum Mitmachen auf. „Es ist immer wieder faszinierend, mit welchem Engagement die TeilnehmerInnen an die Sache gehen und wieviel in so einer Woche auf der Fläche passiert“, ist Willi Seifert von den ehrenamtlichen HelferInnen begeistert.<br>Der eingereichte Förderantrag für die dritte Auflage wurde bereits genehmigt und die Umsetzung der Pläne läuft. Bis Ende des Almsommers 2027 haben die BewirtschafterInnen nun Zeit, die Maßnahmen umzusetzen. „Gemeinsam mit den Almbetreiberinnen und Almbetreibern wird geklärt, wo es Handlungsbedarf gibt und anschließend ganz individuelle nachhaltige Naturschutzpläne ausgearbeitet“, erklärt René Zumtobel.<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Naturschutz</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Mon, 18 May 2026 10:35:39 +0200</pubDate>
				
				<title>Tirol wird heißer und trockener </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tirol-wird-heisser-und-trockener/</link>
				<description>Klimastatusbericht 2025: Tirol treibt Umsetzung der Nachhaltigkeits- und Klimastrategie weiter voran</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ea3442086dfc8029ffb86da5380cb75b8"><span class="regierungsmitglied">Mehr Hitzetage und häufigere Trockenperioden in Tirol</span></li><li data-list-item-id="e8507e87f1261939b3c97d7dad7906a6a"><span class="regierungsmitglied">Anpassungsmaßnahmen sollen Gemeinden und Infrastruktur widerstandsfähiger machen</span></li></ul><p>Heute, Montag, wurde der Klimastatusbericht für Österreich 2025 vom Klima- und Energiefonds veröffentlicht. Auch für Tirol wurden dabei Erhebungen durchgeführt. Zentrale Ergebnisse sind unter anderem: 2025 war das drittwärmste Jahr seit Beginn der Messungen im Jahr 1850, die Monate April, Juni, August und Dezember waren überdurchschnittlich warm. Zudem gab es wenig Niederschläge, insbesondere nördlich des Inntals. Das führt auch in Tirol zu zunehmenden Trockenperioden mit Folgen für die Landwirtschaft und Auswirkungen auf die Grundwasserstände. Die Trinkwasserversorgung ist in Tirol zwar durch die hauptsächliche Versorgung aus Quellen weiterhin gut abgesichert, trotzdem gilt es, mit weiteren Klimawandelanpassungsmaßnahmen gegenzusteuern und den verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource Wasser wieder vermehrt ins Bewusstsein zu rufen. „Der Klimastatusbericht für das Jahr 2025 führt uns zum wiederholten Male vor Augen, dass viel mehr gehandelt werden muss, anstatt den Klimawandel als solches in Frage zu stellen. In Tirol setzen wir auf Landesebene schon seit vielen Jahren gezielte Maßnahmen, um uns bestmöglich an die neuen Gegebenheiten anzupassen und unseren Lebensraum zu schützen. Auch in den Regionen und Gemeinden Tirols passiert in diesem Bereich sehr viel. Es wird auch weiterhin unsere Aufgabe sein, die Entwicklungen genauestens zu beobachten und entsprechende Anpassungsmaßnahmen umzusetzen“, verweist Klimaschutzlandesrat René Zumtobel auf die vielfältigen Maßnahmen, die im Rahmen der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie, in den Klimawandel-Anpassungsmodellregionen sowie in den Klima- und Energie-Modellregionen, vielen Regionalmanagements und Gemeinden bereits gesetzt werden.</p>
<p>Zahl der Hitzetage steigt&nbsp;</p>
<p>Die Anzahl der Hitzetage (Tage, an denen 30 Grad überschritten wurden) hat in den vergangenen Jahren in ganz Österreich deutlich zugenommen, besonders in städtischen Gebieten. In Innsbruck wurden im Jahr 2025 33 Hitzetage gezählt, dreieinhalb Mal mehr als im Zeitraum 1961 bis 1990. Diese Entwicklung wird sich in den nächsten Jahrzehnten fortsetzen, sind sich ForscherInnen einig. Hitze gilt bereits heute als größtes klimabedingtes Gesundheitsrisiko – vor allem für ältere Menschen, Kinder und gesundheitlich belastete Personen.&nbsp;</p>
<p>Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie: Klimaanalyse zeigt Hitzeinseln und Kaltluftströme</p>
<p>Der Schutz der Bevölkerung vor Hitze und die Anpassung an den Klimawandel sind wesentliche Punkte der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie. 2025 wurde im Rahmen der Strategie eine Klimaanalyse für das Tiroler Inntal vorgestellt. Diese wird aktuell auf die Regionen Lienz und Umgebung, Reutte und Umgebung sowie auf die Region Kitzbühel bis St. Johann in Tirol ausgeweitet. Die interaktive Karte auf <a href="https://tiris.maps.arcgis.com/apps/instant/basic/index.html?appid=777d035e5b514ae294d281658eae2880" target="_blank" rel="noreferrer">tiris.maps</a> zeigt die Hitzebelastung an einem durchschnittlichen Sommertag in einer bislang einzigartigen Detailtiefe von 25 Quadratmetern. Darüber hinaus macht sie sichtbar, wie stark Siedlungsräume nachts abkühlen und aus welchen Bereichen kühlende Luftströmungen – sogenannte Kaltluftströme – in die Täler und Ortschaften gelangen. Für Gemeinden, Architekturbüros und PlanerInnen liefert die Karte damit eine wichtige Grundlage für eine klimaangepasste Raumplanung: Sie zeigt auf, wo Siedlungsräume besonders stark von Hitze betroffen sind, wo wichtige nächtliche „Durchlüftungsachsen“ verlaufen und wo gezielte Maßnahmen zur Verbesserung des Mikroklimas sinnvoll sind. Gleichzeitig unterstützen die Daten dabei, neue Gebäude und Siedlungserweiterungen so zu planen, dass natürliche Kaltluftleitbahnen und nächtliche Abkühlungsräume möglichst erhalten bleiben. Kürzlich wurde auf Antrag von LR Zumtobel von den Klimaschutzlandesrätinnen und -räten dazu ein Beschluss in Richtung Bundesregierung getroffen, das Themenfeld „Hitze und Gesundheit“ im Rahmen der nationalen Klimawandelanpassungspolitik weiter zu stärken und die sektorübergreifende Vorsorge vor hitzebedingten Gesundheitsbelastungen konsequent auszubauen.</p>
<p>Naturschutzprojekte sind auch Beitrag zur Sicherung der Wasserversorgung</p>
<p>Die zunehmenden Hitze- und Trockenperioden werden zu einem steigenden Bewässerungsbedarf führen: Schätzungen zufolge könnte der Wasserbedarf in Österreich bis 2050 um elf bis 15 Prozent steigen. „Wir sind in Tirol in Sachen Wasser gesegnet – zahlreiche natürliche Quellen und auch grundsätzlich solide Grundwasserstände versorgen uns jeden Tag zuverlässig. Trotzdem ist es wichtig, im Alltag verantwortungsvoll mit der Ressource Wasser umzugehen. So kann beispielsweise Regenwasser gesammelt und für den Garten verwendet werden. <span lang="DE" dir="ltr">Auch die Auswahl von Pflanzen, die gut mit Hitze und Trockenheit zurechtkommen, hilft dabei, im Garten Wasser zu sparen</span>“, so LR Zumtobel. Das in Tirol umgesetzte Naturschutzprojekt „AMooRe“ zur Wiederherstellung von Mooren trägt laut ExpertInnen ebenfalls dazu bei, die Grundwasserneubildung zu verbessern. Somit sind Moore nicht nur wertvolle CO<sub>2</sub>-Speicher und Schatzkammern der Artenvielfalt, sie verlangsamen auch den Oberflächenabfluss von Wasser. <a href="/presse/meldungen/meldung/moorrenaturierung-in-kitzbuehel/">Aktuelle Informationen zum Projektstand von AMooRe finden sich in der Presseaussendung vom 23. April 2026.</a></p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Nachhaltigkeit</category>
				
					<category>Klimaschutz</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58090</guid>
				<pubDate>Wed, 06 May 2026 09:45:38 +0200</pubDate>
				
				<title> Landesregierung beschließt Jahresprogramme für Naturparke</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/die-5-tiroler-naturparke-als-zukunftswerkstaetten-landesregierung-beschliesst-jahresprogramme/</link>
				<description>Land Tirol fördert vielfältige Jahresprogramme zur Umwelt- und Bewusstseinsbildung in den fünf Tiroler Naturparken</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ead2e2b3c177588a063900df5d78129a4"><span class="regierungsmitglied">Naturparke verbinden Naturschutz, Wissen und Naturerlebnis in den Regionen</span></li></ul><p>Vom Lechtal über den Kaunergrat und die Ötztaler Alpen bis zum Karwendel und den Zillertaler Alpen: Die fünf Tiroler Naturparke erstrecken sich über rund 15 Prozent der Landesfläche und sind zentrale Orte für Umweltbildung und aktiven Naturschutz. Auf Antrag von Naturschutzlandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> erhalten die Naturparke für das Jahr 2026 insgesamt 270.000 Euro Förderung für ihre Jahresprogramme. Das beschloss die Tiroler Landesregierung und sorgt damit dafür, dass das vielfältige Angebot für Einheimische und Gäste auch 2026 gesichert ist. Die Natur in den Regionen wird auf vielfältige Weise erlebbar: von geführten Touren durch hochalpine Landschaften und Familienangeboten wie dem „Tuxer Riesen“ im Zillertal über Exkursionen zu Biber, Libellen oder Fledermäusen am Tiroler Lech bis hin zu Themenwanderungen, Sonnenaufgangstouren und Jubiläumsveranstaltungen im Ötztal. Gleichzeitig werden gezielt Projekte zum Schutz von Arten und Lebensräumen umgesetzt – insgesamt 22.500 Euro der Fördersumme sind dafür reserviert.</p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">Für Naturschutzlandesrat Zumtobel liegt ein besonderer Mehrwert in der Verbindung von Naturschutz und Erholung: „</span>Es ist beeindruckend, wie viel Engagement und Ideenreichtum in unseren Naturparken steckt. Sie sind Orte, an denen Natur erlebbar und Naturschutz verständlich wird<span lang="DE-AT" dir="ltr">. Das abwechslungsreiche Programm bietet für alle das richtige: Egal ob Naturinteressierte oder Sportbegeisterte, Erholungssuchende oder Wissbegierige.“&nbsp;</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Zillertal: Natur soll verständlich gemacht werden</span></p>
<p>Gemeinsam verfolgen alle Naturparke Tirols das Ziel, Natur verständlich zu machen, Bewusstsein zu schaffen und die besonderen Naturschätze langfristig zu bewahren. Im Naturpark Zillertaler Alpen wird ein breites Spektrum umgesetzt: „Mit rund 220 geführten Touren, neuen Ausstellungen im Naturparkhaus Ginzling und Projekten wie dem Steinadler-Monitoring verbinden wir Naturerlebnis mit Forschung und aktivem Naturschutz. Unser Ziel ist es, die Faszination für die Hochgebirgslandschaft zu vermitteln und gleichzeitig ihre Vielfalt langfristig zu erhalten“, betont Geschäftsführer&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Willi Seifert</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tiroler Lech: Abwechslungsreiche Zugänge zur Natur</span></p>
<p>Der Naturpark Tiroler Lech setzt auf abwechslungsreiche Zugänge zur Natur: „Unser Programm reicht von Exkursionen zu Biber, Libellen oder Fledermäusen bis hin zu Vorträgen und Naturkino-Formaten. Damit möchten wir Menschen jeden Alters die Vielfalt und Besonderheit unserer Lebensräume näherbringen“, erklärt Geschäftsführerin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Nora Schneider</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ötztal: Naturpark im Jubiläumsjahr</span></p>
<p>„20 Jahre Naturpark Ötztal stehen für gelebten Naturschutz, nachhaltige Entwicklung und unvergessliche Naturerlebnisse. Mit unserem Jubiläumsprogramm möchten wir Einheimische wie Gäste gleichermaßen begeistern“, hebt Geschäftsführer&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Thomas Schmarda&nbsp;</span>das Jubiläum hervor, das 2026 im Naturpark Ötztal im Fokus steht.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Karwendel: Schwerpunkt Umweltbildung</span></p>
<p>Im Naturpark Karwendel liegt der Schwerpunkt auf Umweltbildung: „Von Naturexkursionen über Junior-Ranger-Programme bis hin zu Umweltbaustellen schaffen wir vielfältige Zugänge zur Natur – besonders auch für junge Menschen. Die Bildungsarbeit ist eine zentrale Säule unserer Arbeit“, unterstreichen&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Heufelder</span> und&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Marina Hausberger</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Kaunergrat: Forschertag für Interessierte</span></p>
<p>Auch der Naturpark Kaunergrat hat ein umfangreiches Programm geplant. Geschäftsführer&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Ernst Partl&nbsp;</span>erklärt: „Der Naturpark Kaunergrat verbindet Lebensräume vom Tal bis zu den Gletschern. Beim Forschertag wird mit Kescher und Lupe geforscht, Kräuterwanderungen eröffnen Einblicke in die Welt heimischer Pflanzen und das Naturparkhaus zeigt mit der Ausstellung ‚Magie der Vielfalt‘ sowie einem Spezialitätenmarkt regionale Besonderheiten.“</p>
<p>Weitere Informationen zu den Tiroler Naturparken und den einzelnen Angeboten sind unter&nbsp;<a href="https://www.naturparke.tirol" target="_blank" rel="noreferrer">www.naturparke.tirol</a> zu finden.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Naturschutz</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58026</guid>
				<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 13:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Reminder: Sommerfahrverbote für den Ausweichverkehr starten mit 1. Mai 2026</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/sommerfahrverbote-fuer-den-ausweichverkehr-starten-mit-1-mai-2026-1/</link>
				<description>Fahrverbote in den Bezirken Innsbruck-Stadt und Innsbruck-Land, Imst und Reutte in bewährter Weise</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ed1089d889dde4d2d5a195bf6319c7c35"><span class="regierungsmitglied">Erweiterte Fahrverbote im Bezirk Kufstein&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e99403d140996cd643873a30170b367c7"><span class="regierungsmitglied">Fahrverbote in den Bezirken Innsbruck-Stadt und Innsbruck-Land, Imst und Reutte in bewährter Weise</span></li><li data-list-item-id="e57f39478cf6b84a0118a01dd1fb6a15e"><a href="/verkehr/verkehrs-und-seilbahnrecht/fahrverbote-an-reisetagen/"><span class="regierungsmitglied" lang="de" dir="ltr">Alle Informationen</span></a></li></ul><p>Die Sommersaison steht vor der Tür – damit beginnt die nächste Reisezeit. Die seit 2019 bewährten Fahrverbote für den Ausweichverkehr auf dem niederrangigen Straßennetz beginnen deshalb am 1. Mai 2026 und gelten bis inklusive 1. November 2026. Ausgewählte und für die Aufrechterhaltung der Verkehrs- und Versorgungssicherheit in den Tiroler Gemeinden relevante Abschnitte auf Landes- und Gemeindestraßen sind dann jeweils an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen sowie an bestimmten Fenstertagen von 7 bis 19 Uhr für den Ausweichverkehr gesperrt. Die Basis für die Fahrverbote bilden Erfahrungswerte aus den Vorjahren – dementsprechend gibt es heuer weitere Neuerungen. Konkret betrifft dies Kufstein mit einer Erweiterung der Fahrverbote. „Wir schützen die Gemeinden entlang viel befahrener Reiserouten und verbannen den Durchzugsverkehr auf die Hauptverkehrswege. Bei den Fahrverboten für den Ausweichverkehr geht es um eine Verkehrslenkung, um gegen die große Verkehrsbelastung der durchziehenden Fahrzeuge anzukämpfen. Dabei werden die Verkehrsströme in ganz Tirol genau analysiert, sodass Umweg- und Ausweichverkehr bestmöglich eingedämmt werden kann. Kaum eine andere europäische Region fasst so starke Maßnahmen, um die Anrainergemeinden zu schützen und mittlerweile machen uns das auch andere Regionen nach“, ist LH Anton Mattle von der Notwendigkeit der Fahrverbote überzeugt.&nbsp;</p>
<p>Neuerungen im Bezirk Kufstein</p>
<p>Neu hinzu kommen heuer erweiterte Maßnahmen im Bezirk Kufstein: Zusätzlich zu den bisherigen Sommerfahrverboten gilt nun auch auf der Wildbichler Straße in Fahrtrichtung Ebbs sowie auf den Gemeindestraßen in Walchsee ein Fahrverbot. „Die Situation an besonders verkehrsreichen Tagen in diesen Bereichen hat sich in den letzten Jahren verschärft. Mit den erweiterten Fahrverboten reagieren wir auf die Bedürfnisse der betroffenen Gemeinden und sichern die Verkehrs- und Versorgungssicherheit“, erklärt Verkehrslandesrat René Zumtobel.</p>
<p>Neben der Kontrolle der Fahrverbote durch die Polizei werden auch heuer wieder vom Land Tirol bestellte Sicherheitsorgane zum Einsatz kommen. „Mobilität ist ein Grundbedürfnis, der viele Verkehr aber auch eine große Herausforderung für die betroffene Bevölkerung. Der Durchzugsverkehr belastet die Menschen, die Umwelt und die Infrastruktur in Tirol über die Maßen. Die umfangreichen Fahrverbote sind ein ganz wesentlicher Teil unserer Verkehrsmaßnahmen“, unterstreicht LR Zumtobel. „Die Fahrverbote für transitierende Pkw in den Hauptreisezeiten sind notwendig, um die Flüssigkeit des Verkehrs und damit die öffentliche Sicherheit und Versorgung aufrechtzuerhalten. Wir erwarten uns von den Navigationssoftwareanbietern nach der gesetzlichen Änderung auf Bundesebene, diese Fahrverbote auch entsprechend einzupflegen. Dadurch sollen Reiseplanung und die Anreise mit Rücksicht auf die Anrainergemeinden erfolgen“, betonen LH Mattle und LR Zumtobel unisono.</p>
<p>FAQ | Fahrverbote für den Ausweichverkehr</p>
<p>Wo gelten die Fahrverbote und wo gibt es Dosierampeln?</p>
<p><a href="/verkehr/verkehrs-und-seilbahnrecht/fahrverbote-an-reisetagen/">Eine übersichtliche Darstellung findet sich auf der Website</a></p>
<p>Im Sommer gelten die Fahrverbote auf ausgewählten Straßen des niederrangigen Straßennetzes (Landesstraßen und Gemeindestraßen) im Großraum Innsbruck sowie in den Bezirken Reutte, Imst und Kufstein.</p>
<p>Für wen gelten die Fahrverbote?</p>
<p>Die Fahrverbote gelten für alle Fahrzeuge, die das niederrangige Straßennetz als Ausweichroute nutzen. Nicht von den Fahrverboten betroffen sind Anrainerinnen und Anrainer als auch sonstiger Ziel- und Quellverkehr (an- und abreisende Gäste, Warenanlieferung usw.).</p>
<p>Wie werden die Fahrverbote kontrolliert?</p>
<p>Sowohl die Exekutive als auch vom Land Tirol bestellte Sicherheitsorgane kontrollieren die Fahrverbote und weisen Fahrzeuge zurück auf die Hauptverkehrsrouten.</p>
<p>Wann gelten die Fahrverbote?</p>
<p>Von 1. Mai 2026 bis inklusive 1. November 2026 immer an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen sowie an definierten Fenstertagen jeweils von 7 bis 19 Uhr.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
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				<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 12:07:45 +0200</pubDate>
				
				<title>Neue Verkehrssicherheitskampagne des Landes präsentiert </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/neue-verkehrssicherheitskampagne-des-landes-praesentiert/</link>
				<description>„Gemeinsam &amp; fair im Straßenverkehr“</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0b4d9fbcd4dddaa2e858c286cc5b37b6"><span class="regierungsmitglied">E-Scooter und E-Bikes im Fokus</span></li><li data-list-item-id="ea6076b679e193db4e3b26c9984c71176"><span class="regierungsmitglied">Verkehrssicherheit heißt auch respektvoller Umgang auf Straße, Rad- und Fußwegen&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e11636a06adaa36931bbb513f71a960ef"><span class="regierungsmitglied">Neue Gesetze und Regelungen durch Novelle der Straßenverkehrsordnung ab 1. Mai 2026 in Kraft&nbsp;</span></li></ul><p>Heute, Mittwoch, präsentierte Verkehrslandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> gemeinsam mit dem Leiter der Landesverkehrsabteilung der Polizei Tirol, <span class="regierungsmitglied">Enrico Leitgeb</span>, und <span class="regierungsmitglied">Martin Pfanner</span> vom Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) die neue Verkehrssicherheitskampagne des Landes für 2026 und 2027. Unter dem Motto „Gemeinsam &amp; fair im Straßenverkehr“ soll bis Ende nächsten Jahres nicht nur für mehr Respekt und ein gutes Miteinander auf Tirols Straßen sensibilisiert werden: Im Fokus stehen allen voran die geltenden und neuen Regelungen für E-Scooter und E-Bikes. Hintergrund für den Schwerpunkt der Kampagne sind die steigenden Unfallzahlen in diesem Bereich. Statistisch gesehen sind die Unfallopfer bei E-Scootern großteils junge Menschen, während E-Bike-Unfälle häufig bei Personen ab 50 Jahren registriert werden. LR Zumtobel sagt: „Es ist sehr erfreulich, dass klimaschonende Mobilitätsformen immer mehr zum Alltag auf Tirols Straßen gehören. Gleichzeitig bedeutet das, dass mehr und mehr unterschiedliche Fahrzeugtypen und Fortbewegungsarten aufeinandertreffen. Mir ist es wichtig, dass die Verkehrssicherheit steigt und Unfälle vermieden werden. Das kann nur gelingen, wenn sich alle an die geltenden Gesetze und Regeln halten und respektvoll miteinander sind.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Unterschätzte Risiken bei E-Scooter und E-Bike</span></p>
<p>E-Scooter und E-Bike haben eines gemeinsam: Die LenkerInnen sind verhältnismäßig schlecht geschützt, die Zahl der Verkehrsunfälle steigt und vielfach handelt es sich um sogenannte „Alleinunfälle“. Das sind Unfälle, an denen keine anderen Fahrzeuge oder VerkehrsteilnehmerInnen beteiligt sind. Gründe sind unter anderem: Die Fahrtechnik wird schlecht beherrscht, das Fahrverhalten beim Bremsen, Lenken oder Abbiegen falsch eingeschätzt und Verkehrsregeln werden missachtet. Diesen beiden Fahrzeugtypen wird deshalb ein besonderer Fokus bei der neuen Kampagne gewidmet. Die enge Zusammenarbeit von Land Tirol, Polizei und KFV ermöglicht ein breit angelegtes Maßnahmenbündel, das einen Schwerpunkt auf Workshops, Schulungen und praktischen Übungen legt. „Von Seiten der Polizei werden wir die Verkehrssicherheitskampagne im Rahmen der polizeilichen Schulverkehrserziehung unterstützen und bei Unterrichtseinheiten, die von Polizistinnen und Polizisten in den Tiroler Schulen abgehalten werden, in Bezug auf die ,neuen‘ Mobilitätsformen entsprechend sensibilisieren und aufklären. Anderseits werden wir entsprechende Verkehrskontrollen durchführen, bei denen wir die Bestimmungen, insbesondere was den E-Scooter und den Fahrradverkehr betrifft, schwerpunktmäßig kontrollieren. Zudem werden in allen Bezirken Informationsveranstaltungen abgehalten, bei denen entsprechende Erfahrungen in Bezug auf den sicheren Gebrauch von E-Bikes und Fahrrädern gesammelt werden können“, so Enrico Leitgeb.&nbsp;<br>Für das Kuratorium für Verkehrssicherheit steht insbesondere das Helmtragen im Fokus. Martin Pfanner betont: „Wir müssen noch mehr Kraft in die Bewusstseinsbildung investieren, damit möglichst viele Menschen – unabhängig vom Alter – einen Helm tragen. Diese einfache Schutzmaßnahme kann Leben retten: Würden alle beim Fahren mit E-Scootern und E-Bikes einen Helm tragen, könnten in Österreich jährlich rund 1.000 schwere Kopfverletzungen verhindert werden.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">E-Scooter: gekommen, um zu bleiben</span></p>
<p>„E-Scooter sind kein kurzer Trend, der nach wenigen Monaten oder Jahren wieder verschwinden wird. Die Fahrzeuge sind praktisch, wendig und im Alltag gut integrierbar. Deshalb war es wichtig, klare Regeln aufzustellen“, verweist LR Zumtobel auf die Novelle der Straßenverkehrsordnung, die mit 1. Mai 2026 in Kraft tritt.&nbsp;</p>
<p>Damit diese Regeln und die richtige Fahrtechnik für künftige Generationen so selbstverständlich sind wie das Einmaleins, können ab Herbst 2026 alle Kinder in Tirol mit E-Scootern in Kontakt kommen: Im Zuge der Vorbereitungen für den Radführerschein – den alle Kinder der 4. Volksschulklassen in Tirol kostenlos während der Unterrichtszeit absolvieren können – wird auch das Training mit E-Scootern zusätzlich zum regulären Programm möglich sein. „So können wir die geltenden Regeln hinsichtlich Helmpflicht und technischer Ausstattung vermitteln und die Kinder können ein erstes Mal ins Rollerfahren hineinschnuppern. Das ist natürlich freiwillig und auch nicht prüfungsrelevant. Trotzdem ist es wichtig, schließlich dürfen Kinder ab zehn Jahren mit bestandener Radfahrprüfung auch mit einem E-Scooter ohne Begleitung unterwegs sein – und viele sind das auch bereits“, sagt LR Zumtobel.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Charmante Charaktere klären auf</span></p>
<p>Neben den oben genannten Maßnahmen werden auch weitere Partner wie der Verein Sicheres Tirol, das Kompetenzzentrum Sicheres Österreich oder das Klimabündnis Tirol laufend eingebunden, Verkaufsstellen von E-Bikes und E-Scootern angeschrieben und VerkehrsteilnehmerInnen direkt mit Flyer-Aktionen erreicht. „Wir wollen nicht nur sensibilisieren und informieren, sondern mit Workshops, Schulungen und Testaktionen so viele Menschen wie möglich in der Fahrpraxis erreichen“, unterstreichen die Beteiligten.</p>
<p>Die Bildsprache der Kampagne bildet einen starken Kontrast zur vorhergehenden Kampagne gegen Alkohol und Drogen am Steuer, die mit dem Staatspreis PR ausgezeichnet wurde. Um Geschlechter- oder Altersstereotype zu vermeiden und keine bestehenden Vorurteile zu bedienen, wurden diesmal Tiercharaktere aus der heimischen Fauna gewählt. Sie klären mit einfachen und teils ironischen Sprüchen über eigentlich selbstverständliche Dinge auf: So fährt die Maus mit ihrem E-Scooter auf der Straße und nicht auf dem Gehsteig, der Frosch trägt vorbildlich einen Helm und das Eichhörnchen trainiert die Technik beim E-Bike-Fahren. In den kommenden Wochen und Monaten folgen noch weitere Botschaften zu den Themen Respekt, Sichtbarkeit, Alkohol- und Drogen sowie E-Mopeds. Die gesamte Kampagne wurde einmal mehr von der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit des Landes konzipiert, illustriert und umgesetzt. Finanziert wird die Kampagne mit Mitteln des Verkehrssicherheitsfonds.&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen finden Sie im Factsheet und auf der <a href="/verkehr/verkehrs-und-seilbahnrecht/verkehrssicherheit/gemeinsam-fair-im-strassenverkehr/">Kampagnenwebsite tirol.gv.at/obacht</a></p>]]></content:encoded>
				
					
				
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				<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 14:28:58 +0200</pubDate>
				
				<title>Aktuelles aus der Regierungssitzung</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/aktuelles-aus-der-regierungssitzung-4/</link>
				<description>LH Mattle: „Möglichmacher für wirtschaftliche Entwicklung und Arbeitsplätze“</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e16cbffda1d5c1159c94e2adee778c76b"><span class="regierungsmitglied">Von Digitalisierung bis hin zur Infrastruktur: Tiroler Wirtschafts- und Technologieförderungsprogramm unterstützt Unternehmen gezielt und effizient – auch in wirtschaftlich unsicheren Zeiten</span></li><li data-list-item-id="e842a2689d5bb1332871c9218b031dac4"><span class="regierungsmitglied">2025: 1.480 Förderanträge genehmigt, Tiroler Investitionen in Höhe von rund 365 Millionen Euro ausgelöst</span></li><li data-list-item-id="e49af1a9d19d6c5312f102f097f70b8ba"><span class="regierungsmitglied">Konkretes Projekt: Balmung Medical Handel GmbH in Kirchbichl investiert bis zur Endausbaustufe rund 110 Millionen Euro, schafft 170 neue Arbeitsplätze und stärkt Gesundheitsversorgung</span></li><li data-list-item-id="e0a9dbbdd13a06f85479d994124e5d731"><span class="regierungsmitglied">Wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“:&nbsp;Automatisierte Firmenbuchabfrage entlastet AntragstellerInnen und Verwaltung</span></li></ul><p>Investitionen, Digitalisierung, Automatisierung, neue Technologie, Arbeitsplätze: Mit dem Tiroler Wirtschafts- und Technologieförderungsprogramm schafft das Land Tirol Anreize, um Investitionen anzukurbeln, Innovationen zu ermöglichen und Arbeitsplätze langfristig zu sichern. Auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten setzt Tirol auf gezielte und effiziente Unterstützungsmaßnahmen: Die Wirtschaftspolitik des Landes versteht sich als verlässliches Instrument, um die regionale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken – wie ein aktuelles Projekt in Kirchbichl im Bezirk Kufstein exemplarisch zeigt: Die Balmung Medical Handel GmbH errichtet ein neues Headquarter – Gesamtinvestitionsvolumen rund 110 Millionen Euro. Heute, Dienstag, beschloss die Tiroler Landesregierung auf Antrag von Wirtschaftslandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Mario Gerber</span> dieses zukunftsweisende Vorhaben, das rund 170 neue Arbeitsplätze schafft und die Gesundheitsversorgung über die Landesgrenzen hinweg stärkt, mit 150.000 Euro zu fördern.</p>
<p>„Die Tiroler Wirtschaft ist Grundlage für Arbeitsplätze, Wohlstand und Investitionen in unserem Land. Die öffentliche Hand muss deshalb ein Möglichmacher für wirtschaftliche Entwicklung und Arbeitsplätze sein. Nach den Krisen der vergangenen Jahre, der Welle an neuen Regeln aus Brüssel und Wien aber auch aufgrund der weltweiten Unsicherheiten müssen wir uns in Europa und Österreich die Wettbewerbsfähigkeit zurückerarbeiten. Wir haben aber auch Hausaufgaben in Tirol zu erledigen, weshalb wir mit dem Tirol Konvent jede Woche mit konkreten Maßnahmen Bürokratie abbauen, Verfahren beschleunigen und Regeln vereinfachen. Es braucht aber auch Anreize für Investitionen. Jeder Euro, den wir in Tiroler Betriebe investieren, zahlt sich mehrfach aus – durch neue Arbeitsplätze, durch Wertschöpfung in der Region und durch die Stärkung unserer wirtschaftlichen Widerstandsfähigkeit. Allein im letzten Jahr sind durch die Zusammenarbeit der Tiroler Wirtschaft und dem Land Investitionen von 365 Millionen Euro ausgelöst worden sowie 2.850 Arbeitsplätze und 370 Lehrstellen entstanden“, betont LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.</p>
<p>„Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit zeigt sich, wie wichtig eine aktive und verlässliche Standortpolitik ist. Mit unserem Wirtschaftsförderungsprogramm setzen wir gezielt auf Zukunftsinvestitionen, die nicht nur einzelne Unternehmen stärken, sondern ganze Regionen beleben. Dabei ist es unsere Aufgabe, die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen und kontinuierlich weiterzuentwickeln. Die österreichweit einzigartige Bäderförderung ist dabei nur ein Beispiel von vielen, wie wir gezielt in Infrastruktur und Lebensqualität investieren", ergänzt LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Wirtschaftsförderung mit Hebelwirkung</span></p>
<p>Allein im vergangenen Jahr wurden insgesamt 1.480 Förderanträge für konkrete Projekte und Maßnahmen genehmigt. Die dadurch ausgelösten Investitionen sind ein beachtlicher Hebel-Effekt, der die regionale Wirtschaft nachhaltig stärkt.&nbsp;</p>
<p>„Unsere Wirtschaftsförderung wirkt wie ein Katalysator für unternehmerische Entwicklung. Wir unterstützen gezielt dort, wo Betriebe wachsen, innovieren und Arbeitsplätze schaffen wollen. Die aktuelle wirtschaftliche Lage macht deutlich, wie wichtige diese verlässliche Partnerschaft zwischen Land und Wirtschaft ist. Mit unserem Förderprogramm schaffen wir die Rahmenbedingungen, damit unsere heimischen Unternehmen auch in schwierigen Zeiten zukunftsfähig bleiben“, erklärt LR Gerber.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Beispielhafte Millionen-Investition: von 80 auf 250 Arbeitsplätze</span></p>
<p>Als international tätiges Unternehmen im Bereich medizinischer Bedarfsartikel investiert die Balmung Medical Handel GmbH bis zur Endausbaustufe rund 110 Millionen Euro in den Bau eines neuen Headquarters mit Zentrallager und Bürokomplex inklusive Parkhaus sowie in eine betriebliche Kinderbetreuungseinrichtung. Die förderbaren Kosten belaufen sich auf 39,28 Millionen Euro, 150.000 Euro davon gewährt das Land Tirol als sogenannte De-minimis-Beihilfe. Eine solche Beihilfe ermöglicht es, vor allem kleinen und mittleren Betrieben rasch und unbürokratisch Mittel zur Steigerung ihrer Wettbewerbsfähigkeit zukommen zu lassen, ohne dass dies bei der Europäischen Kommission angemeldet und in Folge von dieser geprüft werden muss.&nbsp;</p>
<p>Besonders bemerkenswert ist der Beschäftigungseffekt: Von derzeit rund 80 MitarbeiterInnen soll der Personalstand bis Mitte 2028 auf 185 und ein Jahr nach Projektende – die Fertigstellung ist Anfang 2028 geplant – auf rund 250 MitarbeiterInnen anwachsen. Zudem soll das neue Zentrallager die Versorgung des mitteleuropäischen, insbesondere österreichischen Gesundheitsmarktes sicherstellen. „Dieses Projekt zeigt exemplarisch, wie Wirtschaftspolitik in Tirol funktioniert. Ein wachsendes Unternehmen investiert massiv in den Standort, schafft hochwertige Arbeitsplätze und leistet gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsversorgung in Österreich. Genau solche Projekte wollen wir mit unserer Unterstützung ermöglichen“, betont LH Mattle.</p>
<p>„Die Realisierung des HorizonQuarter in Kirchbichl ist ein klares Bekenntnis unserer Firmengruppe zum Wirtschaftsstandort Tirol. Damit schaffen wir nicht nur eine hochmoderne Infrastruktur für das weitere Wachstum von Balmung Medical, sondern realisieren ein zukunftsweisendes Innovationszentrum, das wirtschaftliche Dynamik mit höchster Nachhaltigkeit vereint und die medizinische Versorgungssicherheit stärkt. Wir freuen uns, dass uns das Land Tirol auf diesem Weg unterstützt“, so der Geschäftsführer der&nbsp;Balmung Medical Handel GmbH,&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Engelbert Leobacher</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Wirtschaftsförderung des Landes steht auf zwei Standbeinen</span></p>
<p>Die Förderungen für Tirols Unternehmen stehen grundsätzlich auf zwei Standbeinen: Einerseits auf dem Wirtschaftsförderungsprogramm, bei dem es unter anderem um Wachstum, Tourismus oder Sonderförderungsprogrammen für bestimmte Regionen oder Planungsverbände geht. Weiters gibt es das Technologie- und Breitbandförderungsprogramm. Dessen Fokus: Innovation, Digitalisierung, ultraschnelles Internet. Eine Auflistung der einzelnen Förderungen findet sich im Factsheet im Downloadbereich.&nbsp;</p>
<p>Alle Informationen zum Tiroler Wirtschafts- und Technologieförderungsprogramm finden sich unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/arbeit-wirtschaft/wirtschaftsfoerderung/" target="_blank">www.tirol.gv.at/wirtschaftsfoerderung</a> sowie unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/arbeit-wirtschaft/wirtschaft-und-arbeit/foerderungen/technologiefoerderungsprogramm/" target="_blank">www.tirol.gv.at/technologiefoerderung</a>.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Zahlen, Daten, Fakten zu den Investitionen der Balmung Medical Handel GmbH</span></p>
<p>Zeitlinie:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e487460d21b33156670d9efb2e3fc4792"><span>Baustart Logistik Nordareal: Juli 2025 (Fertigstellung Juli 2026)</span></li><li data-list-item-id="ea5cfc8a351bde5bb19c9d2829412ea16"><span>Baustart Logistik Süd: März 2026 (Fertigstellung Dezember 2026)</span></li><li data-list-item-id="e9e1b7a789fbac84cd83c022e779e2b99"><span>Baustart Bürokomplex (Turm 1 mit Parkhaus): März 2026 (Fertigstellung März 2028)</span></li></ul><p>Eckdaten:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e6465948270eb6389ad622d0925a8ab11"><span>Aktuelle Bauphase (Bruttogeschossfläche):</span><ul class="item-listing square"><li style="margin-left:32px;" data-list-item-id="e1a15e7eb10795e9b0066ee3c8a22c9d8"><span>Schmalganglager Nord: 7.820 m²</span></li><li style="margin-left:32px;" data-list-item-id="e837fa00df2049ecf014b4213a4932c94"><span>Büroturm 1: 13.747 m²</span></li><li style="margin-left:32px;" data-list-item-id="ea27d82025317e7d1cc3f076ea2ee75c4"><span>Parkhaus: 13.174 m²</span></li><li style="margin-left:32px;" data-list-item-id="e662b6be77ae52d3920b59e92beaee735"><span>Logistikhalle Süd: 5.034 m²</span></li><li style="margin-left:32px;" data-list-item-id="e6e0003d90b8d6f15cb606397575f3f2a"><span>Gesamt aktuelle Bauphase: 39.748 m²</span></li></ul></li><li data-list-item-id="e2c1498924e0ea6421ae5ea5f288aee48"><span>Parkhaus: 528 überdachte Stellplätze</span></li><li data-list-item-id="e79ad610fe581c7c395dc3f1636c6fd33"><span>Erweiterung:</span><ul class="item-listing square"><li style="margin-left:32px;" data-list-item-id="e7c417b1442b729c10d7e11efa5045fff"><span>Kinderbetreuung: rund 1.000 m²&nbsp;</span></li><li style="margin-left:32px;" data-list-item-id="ec093727775ed9c54a39123f63119e2aa"><span>Büroturm 2: weitere rund 6.400 m²&nbsp;</span></li></ul></li></ul><p>Officegebäude:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb2b60cb80415c3270b2118cc4e1cb7e8"><span>High-End-Büroflächen: Höchster Nutzerkomfort durch modernste Büroinfrastruktur und Smart-Building-Technologie</span></li><li data-list-item-id="ec6fa9cda607e0f26da7e9d4ffe5ac9a9"><span>Großzügiger Event- und Seminarbereich für Fachveranstaltungen, Seminare im Bereich Medical</span></li><li data-list-item-id="e6ab4bba3fe1bdefc39e2d13109f52fd7"><span>Schaffung von zusätzlichen öffentlich zugänglichen Verpflegungsangeboten (öffentliches Mitarbeiterrestaurant mit Frischküche, exklusives Sky-Restaurant)</span></li><li data-list-item-id="e000288d83a94f2ea31ca7dc0e00d25fd"><span>MitarbeiterInnen steht ein Mitarbeitergym kostenlos zur Verfügung</span></li><li data-list-item-id="ee12cfe15df77d08fb6377faa741c7e31"><span>Es ist auch eine eigene Kinderbetreuungseinrichtung am Areal geplant (Förderung Vereinbarkeit Beruf &amp; Familie)</span></li></ul><p></p><hr>

<h3><span>Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung:</span></h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Automatisierte Firmenbuchabfrage entlastet AntragstellerInnen und Verwaltung – wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“:</span> Im Bereich der Wirtschaftsförderung werden für viele Förderungen Auszüge aus dem Firmenbuch benötigt. Um einerseits die AntragstellerInnen mit weniger erforderlichen Unterlagen zu entlasten und andererseits zeitaufwändige händische Abfragen durch die SachbearbeiterInnen zu vermeiden, wurde in den vergangenen Wochen eine automatisierte Abfrage aus dem Firmenbuchregister implementiert. Damit stehen den SachbearbeiterInnen die benötigten Daten nun direkt zur Verfügung. „Diese digitale Lösung ist ein konkretes Beispiel dafür, wie wir Verwaltungsabläufe für unsere Kundinnen und Kunden erleichtern. Weniger Bürokratie bedeutet mehr Zeit für das Wesentliche – und das ist gerade für unsere Wirtschaftstreibenden von unschätzbarem Wert“, betont LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. „Mit der automatisierten Firmenbuchabfrage setzen wir einen wichtigen Schritt in Richtung serviceorientierte Verwaltung. Die Unternehmen profitieren von weniger Aufwand bei der Antragstellung, während wir gleichzeitig unsere Ressourcen effizienter einsetzen und die Qualität unserer Förderabwicklung weiter steigern können“, ergänzt Wirtschaftslandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Mario Gerber</span>. Auf Basis dieser technischen Entwicklung sind in den kommenden Monaten weitere Anwendungsfälle in verschiedenen Bereichen geplant, um die Digitalisierung der Landesverwaltung weiter konsequent voranzutreiben.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Fahrverbote für den Ausweichverkehr – Finanzierung der Straßenaufsichtsorgane beschlossen:</span>&nbsp;Seit 2019 gibt es in Tirol in den Hauptsaisonen im Sommer und Winter Fahrverbote für den Ausweichverkehr entlang von Hauptreiserouten. Ziel ist es, dass auch bei starkem Verkehrsaufkommen bzw. Stau Reisende auf den Hauptverbindungen (beispielsweise Autobahn oder Landesstraßen B und L) bleiben, die umliegenden Ortschaften nicht verstopfen und Einsatzkräfte am untergeordneten Straßennetz ungehindert fahren können. Die Fahrverbote werden von der Exekutive kontrolliert. Unterstützt werden sie dabei von Straßenaufsichtsorganen, die das Land Tirol finanziert. Auf Antrag von Verkehrslandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> beschloss die Tiroler Landesregierung heute, Dienstag, dafür rund 294.000 Euro für die heurige Sommersaison bereitzustellen. „Im Winter 2025/2026 wurden wieder mehr als 400.000 Fahrzeuge zurück auf die Hauptverkehrsrouten geschickt. Mit den heute beschlossenen Mitteln sichern wir die Kontrollen entlang der Fahrverbotsstrecken auch für die anstehende Sommersaison“, ist LR Zumtobel überzeugt. Die Fahrverbote auf dem niederrangigen Straßennetz gelten ab 1. Mai 2026 bis inklusive 1. November immer Samstag, sonntags, an Feiertagen sowie an ausgewählten Fenstertagen auf definierten Strecken in den Bezirken Reutte, Imst und Kufstein sowie im Rahmen des „Wipptal-Pakets“ im Großraum Innsbruck.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sonderförderungsprogramme:</span> Mit den Sonderförderungsprogrammen wird die wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Region unterstützt. So auch in der Natura 2000 Region Isel und im Pitztal. Auf Antrag von LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> werden einmal mehr gezielt Projekte in diesen Regionen gefördert: Für den Planungsverband 12 „Pitztal“ werden über 127.000 Euro breitgestellt, womit allen voran touristische sowie Klein- und Mittelbetriebe von der aktuellen Ausschüttung profitieren. Für die Natur 2000 Region Isel sind es über 70.000 Euro. „Laufend werden im Zuge der Sonderförderungsprogramme qualitätsverbessernde Vorhaben im Bereich der Privatvermietung oder dem Kleinunternehmertum gefördert. Wir unterstützen damit die regionale Wirtschaftskraft als Ganzes und ermöglichen vielfach erst mithilfe dieser Förderprogramme die Realisierung von Projekten“, ist LH Mattle überzeugt.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Neues Hilfsangebot für unter 14-Jährige mit problematischem Substanzkonsum:</span>&nbsp;In Tirol wurden in den vergangenen Jahren Hilfsangebote und Strukturen für suchtgefährdete mündige Minderjährige auf- und ausgebaut. Dass Suchtgefährdete und -kranke immer jünger werden, stellt ein ernstes, gesellschaftliches und komplexes Problem dar. Diese Problematik beschäftigt in Österreich Behörden, Beratungseinrichtungen, psychosoziale Einrichtungen ebenso wie die Polizei und die Justiz, insbesondere wenn es um kriminelle Einflüsse geht. Die Arbeitsgruppe „Unterstützung für suchtgefährdete Minderjährige" sowie die Abteilung Inklusion und Kinder- und Jugendhilfe haben fachlich dargelegt, dass hochriskant konsumierende (unmündige) Minderjährige in einer hochkomplexen Lebenslage sind: Psychosoziale Belastungen, instabile Bezugssysteme und häufig komorbide psychiatrische Erkrankungen bedingen ein Konsumverhalten, das primär als dysfunktionaler Bewältigungsversuch zu verstehen ist. Bestehende Regelangebote der Kinder- und Jugendhilfe sind auf diese Kombination strukturell nicht ausgerichtet.&nbsp;Um den akuten Bedarf von unter 14-Jährigen in extremen Lebenslagen mit hochriskantem Substanzkonsum zu adressieren, werden drei neue spezialisierte Betreuungsplätze geschaffen. Das Angebot wurde gemeinsam mit FachexpertInnen und der Kinder- und Jugendhilfe erarbeitet und geht über bestehende sozialpädagogische Strukturen hinaus: Es setzt auf eine intensivpädagogische und sozialpsychiatrische Rund-um-die-Uhr-Betreuung in enger multidisziplinärer Zusammenarbeit. Zielgruppe sind suchtgefährdete bzw. konsumierende unmündige Minderjährige unter 14 Jahren, die häufig von massivem Substanzkonsum sowie selbst- und fremdgefährdendem Verhalten im Zusammenhang mit psychiatrischen Erkrankungen geprägt sind. Für die Umsetzung werden rund 800.000 Euro zur Verfügung gestellt. Der Leistungsvertrag wird mit dem Träger ZESA – Tirol Zentrum für Soziale Arbeit GmbH abgeschlossen. „Mit diesem neuen Hilfsangebot schließen wir eine Versorgungslücke und schaffen erstmals eine gezielte Unterstützung für unter 14-Jährige mit hochriskantem Substanzkonsum“, betont Landesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata.</span></p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
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					<category>Digitalisierung</category>
				
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				<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 10:45:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Alexander Hörmann)</author>
				<title>Neuer TeilnehmerInnenrekord bei Freiwilligenwoche 2026 </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/neuer-teilnehmerinnenrekord-bei-freiwilligenwoche-2026/</link>
				<description>Rund 2.400 Menschen nahmen an über 170 Projekten teil</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e547d35ae52ae0a55af4a83d48d302949"><span class="regierungsmitglied">LH Mattle: „Ehrenamt in Tirol genießt in Tirol hohes Ansehen“</span></li><li data-list-item-id="e6c20ed3f227e6371eebbd52041a40e15"><span class="regierungsmitglied">Mitglieder der Tiroler Landesregierung engagierten sich vor Ort</span></li><li data-list-item-id="ec67ed55dc637138d2baee86dda03ab95"><span class="regierungsmitglied">Freiwilligenpool und Freiwillige finden: Infos der Freiwilligenzentren unter </span><a href="https://www.freiwilligenzentren-tirol.at" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">www.freiwilligenzentren-tirol.at</span></a></li></ul><p>Im „Jahr des Ehrenamts“ wurde einmal mehr ein Ausrufezeichen für das freiwillige Engagement in Tirol gesetzt: Die Freiwilligenwoche 2026 erreicht nicht nur einen Projekt-, sondern auch einen Teilnehmerrekord: Rund 2.400 Menschen werden dieses Jahr bei über 170 Mitmachaktionen, Seminaren oder Vorträgen in ganz Tirol teilgenommen haben. Noch bis morgen, Dienstag, läuft die Aktionswoche. Letzte Restplätze für ausgewählte Projekte sind noch unter <a href="https://www.tirol.gv.at/freiwilligenwoche" target="_blank">www.tirol.gv.at/freiwilligenwoche</a> verfügbar.</p>
<p>„Die heurige Freiwilligenwoche hat einmal mehr bewiesen, dass das Ehrenamt in Tirol einen einzigartigen Stellenwert genießt und dass man auf die Tirolerinnen und Tiroler zählen kann. Wir sind ein Land des Miteinanders, zu dem jede und jeder beitragen kann. Mein Dank gilt dem ganzen Organisationsteams, vielen helfenden Händen und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Gemeinsam setzten sie diese Tage ein starkes Zeichen des Zusammenhalts“, bilanziert Ehrenamtsreferent LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> und ergänzt: „Umso wichtiger ist es für mich im heurigen ‚Jahr des Ehrenamts‘, dass wir weiterhin daran arbeiten, den Freiwilligen die bestmöglichen Rahmenbedingungen zu schaffen. Wir brauchen auch in Zukunft ein starkes Fundament im Ehrenamt. Danke an alle, die sich freiwillig engagieren.“</p>
<p>Veranstaltet wird die Freiwilligenwoche von der Freiwilligenpartnerschaft Tirol, die aus elf regionalen Freiwilligenzentren besteht, sowie mit zahlreichen Vernetzungspartner zusammenarbeitet – eine dezentrale Organisationsstruktur, die auch über Tirols Landesgrenzen hinweg Vorreiter ist. Die Freiwilligenzentren stehen tirolweit mit über 1.800 Organisationen, Vereinen und Initiativen im Austausch. Seit dem Start im Jahr 2015 konnten bereits über 8.500 Personen in Tirol durch die Freiwilligenpartnerschaft Tirol vermittelt werden.&nbsp;</p>
<p>Auch weiterhin können sich Interessierte über die Freiwilligenzentren Tirol engagieren oder Freiwillige finden:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e07c71758ccc98607b9caef886ccc91b3">Laufend aktuelle Projekte: Auf der Website sind laufend aktuelle Freiwilligen-Gesuche und Projekte samt Informationen und Kontaktdaten vermerkt.</li><li data-list-item-id="eef2d2e3b69bed65c9af6b66080626b1a">Freiwilligenpool: Wer sich flexibel oder projektbezogen engagieren möchte, kann sich im Freiwilligenpool eintragen.</li><li data-list-item-id="e741ed726d8a2d7dcca8c50349506f9fb">Freiwillige finden: Feste, Veranstaltungen, soziale Projekte oder Vorhaben – über die Website können kostenlos Projekte eingetragen werden, für die Freiwillige gesucht werden.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Übersicht – diese Projekte besuchten die Mitglieder der Tiroler Landesregierung&nbsp;</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e8b64a04ff6589d83308398cda2e375df"><span class="regierungsmitglied">LH Anton Mattle: Projekt „Strudelbacken“</span></li></ul><p>Im Haus Salurn in Wattens wurde bereits zum zweiten Mal traditionelles Handwerk mit geselligem Austausch verbunden. Gemeinsam mit den BewohnerInnen wurden Strudel für das gesamte Haus zubereitet.</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e1d1f48bb51216193519edb85f0a803dd"><span class="regierungsmitglied">LHStv Philip Wohlgemuth: Projekt „Sprachcafé – Unterstütze beim Deutschlernen“</span></li></ul><p>Die Tiroler Sozialen Dienste (TSD) sind für die Grundversorgung von Menschen im Asylverfahren zuständig. Das Sprachcafé setzt auf Begegnungen, Austausch und gemeinsames Tun von DeutschlernerInnen und DeutschsprecherInnen.&nbsp;</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e83c2298f6123f6c06520c4a51f9cf9db"><span class="regierungsmitglied">LHStv Josef Geisler: Projekt „Hands on Saatgutbibliothek“</span></li></ul><p>Bei der Saatgutbibliothek liegt der gemeinsame Anbau und die Pflege von Sämereien im Vordergrund. Nach der getanen Arbeit gab es dieses Mal auch eine leckere Jause mit dem „Kemater Türggn“, eine traditionelle, weiße Maissorte aus der Region.</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e581c3d4585dbeccb2df26c346cf213ff"><span class="regierungsmitglied">LR Mario Gerber und LRin Astrid Mair: Projekt „Rikscha fahren. Menschen bewegen. Ehrenamt erleben“</span></li></ul><p>Das Projekt „Rikscha fahren. Menschen bewegen. Ehrenamt erleben“ ist ein Klassiker der Freiwilligenwoche. Hier hat man die Möglichkeit, die Fahrradrikscha des ISD Wohnheims Lohbach kennenzulernen und selbst hinters Steuer der Rikscha zu treten, um den SeniorInnen bei einem Ausflug eine Freude zu machen.</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ee45d89a2ba0cb3b86b1be5f1e07cb545"><span class="regierungsmitglied">LRin Cornelia Hagele: Projekt „Waffeln backen“</span></li></ul><p>Im Wohn- und Pflegeheim St. Martin in Aldrans wurden traditionell auch heuer wieder Waffeln gebacken. Im Anschluss konnte man sich die Köstlichkeiten schmecken lassen und mit den BewohnerInnen des Hauses ins Gespräch kommen.</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e8c46281cc6889bb1d029603d2ad88472"><span class="regierungsmitglied">LRin Eva Pawlata: Projekt „Freiwilligkeit in den Gesundheits- &amp; Sozialen Leistungsbereichen des Roten Kreuzes Schwaz“</span></li></ul><p>13 soziale Leistungsbereiche werden beim Roten Kreuz in Schwaz neben den klassischen Rettungs- und Krankentransporten angeboten. Dafür werden immer wieder neue freiwillige Mitglieder gesucht, welche das Team unterstützen und die Zukunft damit sichern.</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef4fba3186f7d8e3bf6f0f6b241d933a1"><span class="regierungsmitglied">LR René Zumtobel: Projekt „Verwenden statt Verschwenden“</span></li></ul><p>„Verwenden statt Verschwenden“ lautet das Motto beim Sozialmarkt in Imst. Dort können Menschen mit niedrigem Einkommen günstig Lebensmittel einkaufen. Möglich gemacht wird das von rund 30 Ehrenamtliche, die für den&nbsp;Geschäftsbetrieb, die Warenabholung und die Warenlogistik zuständig sind.</p>]]></content:encoded>
				
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				<pubDate>Fri, 24 Apr 2026 10:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Sommerfahrverbote für den Ausweichverkehr starten mit 1. Mai 2026</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/sommerfahrverbote-fuer-den-ausweichverkehr-starten-mit-1-mai-2026/</link>
				<description>Fahrverbote in den Bezirken Innsbruck-Stadt und Innsbruck-Land, Imst und Reutte in bewährter Weise</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ed1089d889dde4d2d5a195bf6319c7c35"><span class="regierungsmitglied">Erweiterte Fahrverbote im Bezirk Kufstein&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e99403d140996cd643873a30170b367c7"><span class="regierungsmitglied">Fahrverbote in den Bezirken Innsbruck-Stadt und Innsbruck-Land, Imst und Reutte in bewährter Weise</span></li><li data-list-item-id="e57f39478cf6b84a0118a01dd1fb6a15e"><a href="/verkehr/verkehrs-und-seilbahnrecht/fahrverbote-an-reisetagen/"><span class="regierungsmitglied" lang="de" dir="ltr">Alle Informationen</span></a></li></ul><p>Die Sommersaison steht vor der Tür – damit beginnt die nächste Reisezeit. Die seit 2019 bewährten Fahrverbote für den Ausweichverkehr auf dem niederrangigen Straßennetz beginnen deshalb am 1. Mai 2026 und gelten bis inklusive 1. November 2026. Ausgewählte und für die Aufrechterhaltung der Verkehrs- und Versorgungssicherheit in den Tiroler Gemeinden relevante Abschnitte auf Landes- und Gemeindestraßen sind dann jeweils an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen sowie an bestimmten Fenstertagen von 7 bis 19 Uhr für den Ausweichverkehr gesperrt. Die Basis für die Fahrverbote bilden Erfahrungswerte aus den Vorjahren – dementsprechend gibt es heuer weitere Neuerungen. Konkret betrifft dies Kufstein mit einer Erweiterung der Fahrverbote. „Wir schützen die Gemeinden entlang viel befahrener Reiserouten und verbannen den Durchzugsverkehr auf die Hauptverkehrswege. Bei den Fahrverboten für den Ausweichverkehr geht es um eine Verkehrslenkung, um gegen die große Verkehrsbelastung der durchziehenden Fahrzeuge anzukämpfen. Dabei werden die Verkehrsströme in ganz Tirol genau analysiert, sodass Umweg- und Ausweichverkehr bestmöglich eingedämmt werden kann. Kaum eine andere europäische Region fasst so starke Maßnahmen, um die Anrainergemeinden zu schützen und mittlerweile machen uns das auch andere Regionen nach“, ist LH Anton Mattle von der Notwendigkeit der Fahrverbote überzeugt.&nbsp;</p>
<p>Neuerungen im Bezirk Kufstein</p>
<p>Neu hinzu kommen heuer erweiterte Maßnahmen im Bezirk Kufstein: Zusätzlich zu den bisherigen Sommerfahrverboten gilt nun auch auf der Wildbichler Straße in Fahrtrichtung Ebbs sowie auf den Gemeindestraßen in Walchsee ein Fahrverbot. „Die Situation an besonders verkehrsreichen Tagen in diesen Bereichen hat sich in den letzten Jahren verschärft. Mit den erweiterten Fahrverboten reagieren wir auf die Bedürfnisse der betroffenen Gemeinden und sichern die Verkehrs- und Versorgungssicherheit“, erklärt Verkehrslandesrat René Zumtobel.</p>
<p>Neben der Kontrolle der Fahrverbote durch die Polizei werden auch heuer wieder vom Land Tirol bestellte Sicherheitsorgane zum Einsatz kommen. „Mobilität ist ein Grundbedürfnis, der viele Verkehr aber auch eine große Herausforderung für die betroffene Bevölkerung. Der Durchzugsverkehr belastet die Menschen, die Umwelt und die Infrastruktur in Tirol über die Maßen. Die umfangreichen Fahrverbote sind ein ganz wesentlicher Teil unserer Verkehrsmaßnahmen“, unterstreicht LR Zumtobel. „Die Fahrverbote für transitierende Pkw in den Hauptreisezeiten sind notwendig, um die Flüssigkeit des Verkehrs und damit die öffentliche Sicherheit und Versorgung aufrechtzuerhalten. Wir erwarten uns von den Navigationssoftwareanbietern nach der gesetzlichen Änderung auf Bundesebene, diese Fahrverbote auch entsprechend einzupflegen. Dadurch sollen Reiseplanung und die Anreise mit Rücksicht auf die Anrainergemeinden erfolgen“, betonen LH Mattle und LR Zumtobel unisono.</p>
<p>FAQ | Fahrverbote für den Ausweichverkehr</p>
<p>Wo gelten die Fahrverbote und wo gibt es Dosierampeln?</p>
<p><a href="/verkehr/verkehrs-und-seilbahnrecht/fahrverbote-an-reisetagen/">Eine übersichtliche Darstellung findet sich auf der Website</a></p>
<p>Im Sommer gelten die Fahrverbote auf ausgewählten Straßen des niederrangigen Straßennetzes (Landesstraßen und Gemeindestraßen) im Großraum Innsbruck sowie in den Bezirken Reutte, Imst und Kufstein.</p>
<p>Für wen gelten die Fahrverbote?</p>
<p>Die Fahrverbote gelten für alle Fahrzeuge, die das niederrangige Straßennetz als Ausweichroute nutzen. Nicht von den Fahrverboten betroffen sind Anrainerinnen und Anrainer als auch sonstiger Ziel- und Quellverkehr (an- und abreisende Gäste, Warenanlieferung usw.).</p>
<p>Wie werden die Fahrverbote kontrolliert?</p>
<p>Sowohl die Exekutive als auch vom Land Tirol bestellte Sicherheitsorgane kontrollieren die Fahrverbote und weisen Fahrzeuge zurück auf die Hauptverkehrsrouten.</p>
<p>Wann gelten die Fahrverbote?</p>
<p>Von 1. Mai 2026 bis inklusive 1. November 2026 immer an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen sowie an definierten Fenstertagen jeweils von 7 bis 19 Uhr.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
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					<category>Verkehr</category>
				
					<category>Fahrverbote</category>
				
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				<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 14:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Moorrenaturierung in Kitzbühel</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/moorrenaturierung-in-kitzbuehel/</link>
				<description>AMooRe auf der Paradieswiese</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e68da78ee35010a7f06cc2de52f6ce1bc"><span class="regierungsmitglied">7,5 Hektar Moorfläche werden im Gemeindegebiet von Kitzbühel renaturiert</span></li><li data-list-item-id="ecfe12226417d3d196246f13d983d5eeb"><span class="regierungsmitglied">Projekt im Rahmen von EU-Life-Projekt AMooRe umgesetzt – zahlreiche Partner unterstützen Vorhaben&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e6e6e509bf098580f4b7bd85755c6fd9a"><span class="regierungsmitglied">Weitere Projekte im Bezirk Kitzbühel in Planung bzw. Umsetzung&nbsp;</span></li></ul><p>Die Paradieswiese im Gemeindegebiet von Kitzbühel soll ihrem Namen wieder Ehre machen: Nachdem das Moor im 20. Jahrhundert trockengelegt wurde und der getrocknete Torf bis in die 1950er Jahre als Heizmaterial für die Stadt Kitzbühel diente, wird der einzigartige Lebensraum nun auf rund 7,5 Hektar Fläche im Rahmen des österreichweiten Projekts AMooRe (Austrian Moor Restoration) wiederhergestellt. Die notwendigen Bauarbeiten finden ab Herbst 2026 statt. Heute, Donnerstag, wurde das Projekt von Naturschutzlandesrat<span class="regierungsmitglied"> René Zumtobel</span> bei einem Medientermin vorgestellt.&nbsp;</p>
<p>„AMooRe schreibt in Tirol eine Erfolgsgeschichte. Insgesamt liegen für die kommenden Jahre schon Vorhaben von über 100 Hektar auf dem Tisch und es könnten noch mehr werden. Alleine im Bezirk Kitzbühel sind über 20 Hektar bereits fixiert und teilweise schon umgesetzt“, freut sich LR Zumtobel und hebt hervor: „Es ist großartig, dass so viele Grundbesitzerinnen und Grundbesitzer von der Bedeutung der Moorflächen überzeugt sind und sich für den Naturschutz engagieren. Hier in Kitzbühel ist die Gemeinde selbst Grundeigentümerin und hat das Projekt von Beginn an konstruktiv unterstützt.“ Das bestätigt auch Bürgermeister <span class="regierungsmitglied">Klaus Winkler</span>: „Es ist uns vonseiten der Gemeinde ein großes Anliegen, dieses wunderbare Stück Natur wiederherzustellen. Es freut uns, dass die Fläche nun durch die Expertise zahlreicher Partner unter Federführung des Landes Tirol wieder zu einem funktionsfähigen Moor werden kann.“&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Aus ehemaliger Torfterrasse soll wieder intaktes Moor werden</span></p>
<p><span lang="DE" dir="ltr">Durch den jahrzehntelangen Torfabbau sind in der Fläche erhebliche Höhenunterschiede entstanden. Zusätzlich entwässern mehrere Gräben das Gebiet, wodurch Wasser kontinuierlich abgeführt wird.&nbsp;</span>Ziel der Revitalisierung ist die Wiederherstellung eines ökologisch funktionalen Hochmoors.&nbsp;<span lang="DE" dir="ltr">Darüber hinaus sollen auch in den Randbereichen die prioritären Moorwälder gestärkt und langfristig gesichert werden. Für die erfolgreiche Umsetzung der Revitalisierung sind umfangreiche Maßnahmen erforderlich.&nbsp;</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Felix Lassacher </span><span lang="DE" dir="ltr">von der Abteilung Umweltschutz des Landes erklärt: „Die durch den historischen Torfstich entstandenen Geländeunterschiede erschweren es, einen gleichmäßigen Wasserstand knapp unterhalb der Vegetationsoberfläche einzustellen. Um den Wasserstand dennoch möglichst flächendeckend anzuheben, werden zahlreiche Spundwände errichtet und bestehende Entwässerungsgräben geschlossen. Besonders herausfordernd ist die Revitalisierung, da bestehende, intakte Moorbereiche – insbesondere das Übergangsmoor – durch die Maßnahmen nicht beeinträchtigt oder überstaut werden dürfen.“ Die geplante Revitalisierung wird von einem Monitoring begleitet, um die gesetzten Maßnahmen laufend zu dokumentieren und deren Wirkung zu bewerten.&nbsp;</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Information und Bewusstseinsbildung für Jung und Alt</span></p>
<p>Der Bezirk Kitzbühel stellt einen der Schwerpunktbereiche im AMooRe-Projekt dar. Moorflächen in unterschiedlichen Gemeinden, die aktuell trockengelegt sind oder sich in ökologisch schlechtem Zustand befinden, werden verbessert bzw. wiederhergestellt. Begleitet wird der Prozess mit einer umfangreichen Informations- und Bildungsinitiative, für die die Kommunikationsagentur sonntagplus gemeinsam mit dem Verein natopia engagiert wurde. <span class="regierungsmitglied">Hermann Sonntag</span> von sonntagplus erklärt: „Der Lebensraum Moor ist vielen Menschen wenig vertraut. Umso wichtiger ist es, Schülerinnen und Schülern, Landwirtinnen und Landwirten sowie allen Interessierten die ökologische Bedeutung unserer heimischen Moore als Lebensraum und ihre Bedeutung für das regionale Klima zu vermitteln.“ Geplant sind noch in diesem Jahr ein Schulprogramm mit Moorschwerpunkt und Fachexkursionen für LandwirtInnen gemeinsam mit KLAR! regio3. Für die Bevölkerung wird es in Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum Vorträge und Exkursionen sowie ein „Torf-Fest“ zum Start der Renaturierung geben.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Paradieswiese ist auch Forschungsparadies</span></p>
<p>Interesse an der Paradieswiese gibt es auch aus unterschiedlichen Forschungsbereichen: Mehrere Masterstudierende der Universität Innsbruck aus verschiedenen Naturwissenschaften beschäftigen sich in ihren Abschlussarbeiten mit dem Moor und tragen damit auch zur erfolgreichen Umsetzung des Projekts bei. Zudem bietet eine bereits entnommene Bodenprobe Einblicke in die klimatischen Veränderungen der letzten rund 10.000 Jahre und wird aktuell am Institut für Geographie (Boden und Landschaftsökologie) und am Institut für Botanik (Paläoökologie) tiefgehend erforscht. Berichte und Fotos eines Zeitzeugen, der im Nahebereich des Torfstichs aufgewachsen ist, werden ebenfalls in einer wissenschaftlichen Arbeit behandelt. Das Museum Kitzbühel wird sich dem Projekt AMooRe in der im Mai beginnenden Ausstellung zum Schwarzsee in Kitzbühel widmen.</p>
<p>„Das Projekt auf der Paradiesweise zeigt, was durch gute Zusammenarbeit möglich ist. Von der Gemeinde als Grundeigentümerin über die Wissenschaft bis hin zu den zuständigen Waldaufsehern und Waldaufseherinnen sowie weiteren involvierten Partnern – hier ziehen alle an einem Strang. Man sieht, dass Naturschutz in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist“, freut sich LR Zumtobel.</p>
<p><span lang="DE" dir="ltr">Neben der Paradieswiese werden im Bezirk Kitzbühel auch Moorflächen in den angrenzenden Gemeindegebieten von Oberndorf sowie in der Gemeinde Waidring revitalisiert. Darüber hinaus zeichnen sich im Bezirk weitere geeignete Flächen ab.&nbsp;</span>In ganz Tirol wurden von 2020 bis 2025 bereits rund 16 Hektar Moore renaturiert, bis inklusive 2028 sind mindestens weitere 112 Hektar vorgesehen.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Die Bedeutung von Mooren</span></p>
<p>Moore wurden als Lebensraum lange Zeit unterschätzt: Dabei sind sie als natürliche CO<sub>2</sub>-Speicher extrem wertvoll und auch für das lokale Klima relevant. Die Feuchtgebiete mit meist sauren Böden beheimaten zudem hochspezialisierte Pflanzen- und Tierarten. Wird Torf entwässert und trocknet aus, wird das gespeicherte CO<sub>2</sub> freigesetzt und der Effekt ist entsprechend negativ. Umgekehrt kann die Wiederherstellung des natürlichen feuchten Zustands des Torfs dazu führen, dass wieder CO<sub>2</sub> gespeichert werden kann. Obwohl Moore nur rund drei Prozent der Erdoberfläche bedecken, sind rund 30 Prozent des erdgebundenen Kohlenstoffes in diesem Lebensraum gespeichert und damit mehr als doppelt so viel wie in allen Wäldern zusammen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Über AMooRe</span></p>
<p>Im Rahmen eines durch das Land Tirol finanzierten Vorgängerprojekts „Renaturierung ausgewählter Moorstandorte“ konnten in Tirol seit 2020 bereits neun Moore revitalisiert bzw. deren ökologischer Zustand verbessert werden. Das Projekt AMooRe wird zu 60 Prozent aus EU-Mitteln finanziert und geht über die Grenzen Tirols hinaus: Neben den neun Bundesländern ist auch das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft Projektpartner. Ziel ist es, die Moorstrategie Österreich 2030+ erfolgreich umzusetzen. Insgesamt stehen bis 2034 44 Millionen Euro an EU-Fördermitteln zur Verfügung, 2,3 Millionen Euro davon für Tirol.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Naturschutz</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 11:07:09 +0200</pubDate>
				
				<title>Erfolgreicher Auftakt zur Freiwilligenwoche 2026 </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/lh-mattle-jahr-des-ehrenamtes-bringt-projekt-rekord-und-hunderte-interessierte-bei-freiwilligenwoche-2026/</link>
				<description>Über 170 teilnehmende Projekte – so viele wie noch nie</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef469daf189436431956ae2f3383cbac4"><span class="regierungsmitglied">LH Mattle informierte über aktuell laufende Vorhaben: steuerliche Entlastungen, Ehrenamtsnachweis und Informationen</span></li><li data-list-item-id="e538cc0144a8545fcf6308c2a10db7989"><span class="regierungsmitglied">Alle Regierungsmitglieder nehmen an der Freiwilligenwoche teil</span></li><li data-list-item-id="e1b2fd041b17f191bc61c6c778dcdb36c"><span class="regierungsmitglied">Anmeldungen sind auch noch spontan möglich:&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at/freiwilligenwoche" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/freiwilligenwoche</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;</span></li></ul><p>Seit gestern, Mittwoch, läuft die Freiwilligenwoche 2026. Noch bis Dienstag können Interessierte bei mehr als 170 Projekten, Workshops und Vorträgen das Ehrenamt kennenlernen und selbst mitanpacken. Das tun auch die Mitglieder der Tiroler Landesregierung: LH und Ehrenamts-Referent&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> besuchte heute, Donnerstag, das Projekt „Strudelbacken“ im Altersheim Salurn in Wattens. LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>&nbsp;stattete dem Sprachlerncafé in Innsbruck einen Besuch ab. LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>&nbsp;nahm an einem Klimaprojekt in Kematen teil, während LR<sup>in</sup> <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>&nbsp;im Wohn- und Pflegeheim St. Martin in Aldrans beim Waffeln backen half und LR<sup>in</sup> <span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata </span>beim Roten Kreuz in Schwaz vorbeischaute. Auch LR <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>, LR<sup>in</sup> <span class="regierungsmitglied">Astrid Mair </span>und LR <span class="regierungsmitglied">Mario Gerber </span>werden in den kommenden Tagen an Projekten teilnehmen. Anmeldungen sind bei verfügbaren Plätzen weiterhin über <a href="https://www.tirol.gv.at/freiwilligenwoche" target="_blank">www.tirol.gv.at/freiwilligenwoche</a> möglich.</p>
<p>Zum Auftakt der Aktionswoche informierte LH Mattle über aktuelle Projekte und Vorhaben im „Jahr des Ehrenamts“: „Wir arbeiten an konkreten Verbesserungen und Initiativen, um das Ehrenamt in Tirol zu stärken. Unser Ziel ist klar: Das ‚Jahr des Ehrenamts‘ soll Motor für positive Entwicklungen im Ehrenamt sein, von denen die Freiwilligen in Tirol langfristig profitieren. Jede und jeder Zweite engagiert sich ehrenamtlich – damit sind wir auch über Landesgrenzen hinweg ein Vorbild.“ Dass heuer erstmals mit über 170 teilnehmenden Projekten ein Rekord bei der Freiwilligenwoche verzeichnet wird, spricht für das Interesse am Ehrenamt: „Mit dem Schwerpunkt im Jahr 2026 schaffen wir noch mehr Teilnahmemöglichkeiten und Sichtbarkeit für die Bedeutung freiwilligen Engagements“, sagt LH Mattle.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Steuerliche Erleichterungen im Ehrenamt</span></p>
<p>Zuletzt brachte LH Mattle bei der Finanzreferentenkonferenz in Innsbruck einen Antrag für steuerliche Entlastungen im Ehrenamt ein. „Dank allein reicht nicht: Das Ehrenamt ist auch mit Herausforderungen konfrontiert. Wir schauen wo der Schuh drückt und setzen uns für Verbesserungen ein.“&nbsp;</p>
<p>Konkret soll es unter anderem eine pauschale Reiseaufwandsentschädigung in geeigneten ehrenamtlichen Bereichen geben – ähnlich wie sie es bereits im Sportbereich gibt. Außerdem sollen Fahrtkosten, Kosten für Ausrüstung und Aus- und Weiterbildung steuerlich absetzbar und steuerliche Begünstigungen kombinierbar sein.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Vom Ehrenamtsnachweis bis zum Symposium</span></p>
<p>Weiters wird an einem Tiroler Modell für die Erweiterung eines „Ehrenamtsnachweises“ gearbeitet, sodass ehrenamtliches Engagement auch im Alltag der freiwillig Engagierten einen weiteren Mehrwert bringt. Auch der Versicherungsschutz soll verbessert werden – dazu laufen derzeit die Gespräche. Im Herbst plant das Land Tirol das erste große „Ehrenamtssymposium“, das nochmals ein Ausrufezeichen im „Jahr des Ehrenamts“ darstellt und Organisationen, Stakeholder und VertreterInnen von Vereinen und Verbänden noch besser vernetzt und einbringt.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Immer mehr Anfragen – über 2.600 Personen sind Teil der Gruppe</span></p>
<p>Parallel dazu wird laufend der WhatsApp-Kanal „Ehrenamt Tirol“ bespielt (<a href="https://www.ehrenamt.tirol" target="_blank" rel="noreferrer">www.ehrenamt.tirol</a>). Mittlerweile haben über 2.600 Mitglieder den Weg in die Gruppe gefunden. „Viele Vereine, Verbände und Einrichtungen wenden sich direkt an uns, um ihre Angebote, Veranstaltungen oder Freiwilligen-Gesuche mitzutragen. Genau dafür ist eine solche Gruppe da: Informationsaustausch und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten vor den Vorhang holen“, so LH Mattle.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Einladung zum Mitmachen: Freiwilligenwoche 2026</span></p>
<p>Auch die Freiwilligenwoche wurde über den WhatsApp-Kanal mitbeworben. Nach derzeitigem Kenntnisstand zeichnet sich heuer ein neuer Rekord an TeilnehmerInnen ab. „Mein heutiger Besuch im Haus Salurn&nbsp;bestätigt einmal mehr: Ehrenamtliches Engagement und Helfen machen Spaß und sind bereichernd. Die Freiwilligenwoche dient dazu, Interessierten und Neugierigen einen Einblicke in das Ehrenamt zu ermöglichen – denn das Ehrenamt von morgen braucht den Nachwuchs von heute“, betont LH Mattle im Anschluss an seinen Besuch in Wattens.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Carina Gartlacher</span>, Leiterin des Hauses Salurn in Wattens, freute sich über den Besuch und betonte: „Das Ehrenamt bringt Menschen zusammen, schafft Beziehungen und eröffnet neue Perspektiven. Jede Unterstützung hilft unseren Bewohnerinnen und Bewohnern, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Die Freiwilligenwoche ist für uns eine wertvolle Gelegenheit, neue Freiwillige zu gewinnen und ihnen zu zeigen, wie vielfältig freiwilliges Engagement sein kann.“ In der Pflege Wattens sind laufend Freiwillige im Einsatz – aktuell 37 über die Gemeinde gemeldete sowie weitere über Vereine wie die Vinzenzgemeinschaft, die Schützen und auch ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie übernehmen Aktivierungsangebote und soziale Betreuung, organisieren Rikschafahrten für die Bewohnerinnen und Bewohner und unterstützen an Feiertagen sowie Wochenenden bei der Auslieferung von Essen auf Rädern.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Weitere Besuche der Regierungsmitglieder</span> - MedienvertreterInnen sind bei den Besuchen der Mitglieder der Tiroler Landesregierung herzlich willkommen:&nbsp;</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e600611c24f9daf2f78c58342247c13b4"><span class="regierungsmitglied">LR René Zumtobel</span></li></ul><p>Projekt: „Verwenden statt Verschwenden“ | Freitag, 24. April | 9 Uhr | SOMI, Dr.-Carl-Pfeiffenberger-Straße 4, Imst</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4e31c7ef7427be9c130bbd4cc5af81f7"><span class="regierungsmitglied">LR<sup>in </sup>Astrid Mair und LR Mario Gerber</span></li></ul><p>Projekt: „Rikscha fahren. Menschen bewegen. Ehrenamt erleben“ | Montag, 27. April | 14 Uhr | ISD Wohnheim Lohbach, Technikerstraße 84, Innsbruck</p>]]></content:encoded>
				
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				<pubDate>Sun, 19 Apr 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title> Reminder: VCÖ-Mobilitätspreis Tirol 2026 </title>
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				<description>Jetzt Projekte einreichen</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb09a5fc5e827fa8037a92eebb8c44edd"><span class="regierungsmitglied">Projekte und Konzepte für zukunftsfähige Mobilität und Güterverkehr können bis 27. Mai 2026 eingereicht werden</span></li><li data-list-item-id="e2f7cbc4eb52ca567d686dfaae17e9784"><span class="regierungsmitglied">VCÖ-Mobilitätspreis Tirol steht heuer unter dem Motto „nachhaltig. effizient. innovativ.“</span></li><li data-list-item-id="e3ba5a07a0623edd841874ec34dc48778"><span class="regierungsmitglied">Umweltverträgliche Mobilität ist günstiger, gesünder und sicherer</span></li></ul><p>Auch 2026 schreiben die Mobilitätsorganisation VCÖ – Mobilität mit Zukunft, das Land Tirol und die ÖBB den VCÖ-Mobilitätspreis Tirol aus. Gesucht werden innovative Projekte, die zukunftsfähige Mobilitätsformen fördern und nachhaltigen Güterverkehr ermöglichen. Einreichungen sind ab sofort bis 27. Mai 2026 möglich. Die Siegerprojekte werden von einer Fachjury ausgewählt und im Herbst ausgezeichnet.&nbsp;</p>
<p>„Die Siegerprojekte aus den vergangenen Jahren zeigen auf, was mit Engagement und Ideenreichtum möglich ist. Vom einfachen Bahnhof der zur Mobilitätsdrehscheibe wird über den Ausbau von Radweginfrastruktur und Radverleihsystemen bis hin zu Terminals für den Güterverkehr. Ich freue mich auch heuer wieder über zukunftsweisende Projekte, die die Mobilität in Tirol vereinfachen und einen Mehrwert für die Gesellschaft und das Klima bieten“, so Mobilitätslandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>.&nbsp;</p>
<p>„Die Mobilität der Zukunft ist effizienter, nachhaltiger, gesünder und in Summe kostengünstiger. Um dieses Ziel zu erreichen, sind Innovation und Umsetzungswille nötig. Mit dem VCÖ-Mobilitätspreis Tirol wollen wir jene Projekte vor den Vorhang holen, die schon heute zeigen, wie die Mobilität und der Güterverkehr der Zukunft aussehen können", ruft VCÖ-Experte <span class="regierungsmitglied">Michael Schwendinger</span> zur Teilnahme am VCÖ-Mobilitätspreis Tirol</p>
<p>„Der VCÖ-Mobilitätspreis zeigt, wie viele engagierte Menschen und Organisationen auch in Tirol an Lösungen arbeiten, die Mobilität nachhaltig, effizient und innovativ zu gestalten. Diese Projekte liefern wichtige Impulse für die Mobilität der Zukunft – deshalb unterstützen die ÖBB den VCÖ-Mobilitätspreis auch heuer wieder sehr gerne“, sagt <span class="regierungsmitglied">Andreas Matthä</span>, Vorstandsvorsitzender der ÖBB-Holding AG.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Verkehr als Belastung – Mobilitätswende als Chance</span></p>
<p>Der Verkehr in Tirol verursachte zuletzt 1,6 Millionen Tonnen CO2, Verbrenner sind zudem wahre Energiefresser: In die Pkw der Tiroler Haushalte fließen jährlich rund 280 Millionen Liter Sprit. „Daran muss sich etwas ändern. Und das tut es bereits auf vielen Ebenen. Die Mobilitätswende ist bereits in vollem Gange und es gibt zahlreiche Menschen in Tirol, die ihr Mobilitätsverhalten im Alltag regelmäßig überdenken, auf Öffis umsteigen, das Fahrrad oder den E-Scooter für kurze Strecken nutzen. Dieser Trend soll sich weiter fortsetzen und mit dem VCÖ-Mobilitätspreis holen wir innovative Projekte vor den Vorhang, die Vorbild für den Umstieg auf klimafreundliche Mobilitätsformen sind“, so LR Zumtobel.</p>
<p>Gesucht werden beispielsweise Projekte, die den Sprit- und Energieverbrauch deutlich reduzieren, etwa durch Maßnahmen von Unternehmen oder Gemeinden, die zum Umstieg vom Auto auf den öffentlichen Verkehr oder das Fahrrad motivieren oder Fahrgemeinschaften unterstützen. Projekte, die Kindern und Jugendlichen eine sichere und gesunde Mobilität zu Fuß und mit dem Scooter ermöglichen, oder Firmen und Transportunternehmen, die Güter mit Elektro-Lkw oder auf der Schiene transportieren sind ebenfalls potenzielle AnwärterInnen auf den Mobilitätspreis. Ein Schwerpunkt wird heuer beim VCÖ-Mobilitätspreis auch auf Digitalisierung und technologische Innovationen gesetzt, die es der Bevölkerung erleichtern, umweltverträglich mobil zu sein.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Informationen zur Einreichung</span></p>
<p>Betriebe und Unternehmen, Startups, Gemeinden und Städte, Schulen, Fachhochschulen und Universitäten, Tourismusregionen und Wohnbauträger sowie Initiativen können Projekte bis zum 27. Mai 2026 einreichen. <a href="https://vcoe.at/mobilitaetspreis_tirol" target="_blank" rel="noreferrer">Einreichunterlagen und Informationen zum VCÖ-Mobilitätspreis Tirol gibt es auf der Website des VCÖ</a>.</p>
<p><a href="/presse/meldungen/meldung/vcoe-mobilitaetspreis-tirol-2025-geht-an-radwegprojekt-im-bezirk-lienz/">Im Vorjahr ging der VCÖ-Mobilitätspreis Tirol</a> an den Planungsverband Zentralraum Lienzer Talboden für die Lückenschlüsse im Radwegenetz. Zudem wurden drei weitere Projekte ausgezeichnet: Der Regionalterminal Stams, das Stadtrad Innsbruck und die Busspur auf der Inntalautobahn zwischen Zirl und Innsbruck.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Landesentwicklung</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-57835</guid>
				<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 10:23:56 +0200</pubDate>
				
				<title>Tiroler Mobilitätsbefragung 2026 startet </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tiroler-mobilitaetsbefragung-2026-startet/</link>
				<description>3.000 zufällig ausgewählte TirolerInnen werden zu ihrem Mobilitätsverhalten befragt</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e1c849d2237edf5d6ace4cbb0aba7e41a"><span class="regierungsmitglied">Zu Fuß, mit dem Rad, den Öffis oder mit dem Pkw – Alltagswege werden analysiert</span></li><li data-list-item-id="e294d7c7140ed43411b15e715dd587e5a"><span class="regierungsmitglied">Ergebnisse als wichtige Grundlage für künftige Mobilitätsprojekte&nbsp;</span></li></ul><p>Zu Fuß zum Bahnhof, mit dem Zug zur Schule und am Nachmittag noch mit dem Rad zum Fußballtraining? Oder vielleicht mit dem Auto die Kinder zum Kindergarten bringen und dann weiter zur Arbeit – so oder so ähnlich können typische Alltagswege in Tirol aussehen. Um valide und vergleichbare Daten zum Mobilitätsverhalten der Bevölkerung zu erhalten, beauftragt das Land Tirol in regelmäßigen Abständen tirolweite Befragungen. Heuer ist es wieder soweit: 3.000 zufällig ausgewählte Haushalte – aufgeteilt auf alle Bezirke – erhalten in Kürze Post vom Land Tirol. Anonym wird dann mittels Fragebogen das Mobilitätsverhalten an einem Werktag erhoben. Die letzte Befragung wurde im Jahr 2022 – ebenfalls im Frühling – durchgeführt. So ergeben sich gut vergleichbare Daten.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">2022 bereits knapp die Hälfte der Alltagswege umweltfreundlich</span></p>
<p>Die Ergebnisse aus dem Jahr 2022 zeigen einen erfreulichen Aufwärtstrend bei umweltfreundlicher Mobilität. Knapp die Hälfte der Alltagwege (48 Prozent) verbuchte damals der sogenannte Umweltverbund, das sind Öffis, Radfahren und Scooterfahren sowie Zufußgehen. Im Vergleich zu 2011 eine Steigerung von fünf Prozent. Jeder sechste erhobene Alltagsweg wurde 2022 mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt, ebenfalls eine Steigerung von fünf Prozent. Gleichzeitig nahm der motorisierte Individualverkehr im Zeitraum 2011 bis 2022 um fünf Prozent ab – machte jedoch insgesamt immer noch 52 Prozent aus. Bei Wegen in der Hauptstadt Innsbruck bzw. mit Ziel- oder Ausgangspunkt in Innsbruck fiel die Tendenz deutlich höher für den Umweltverbund aus. „Aus den Ergebnissen der letzten Befragung wissen wir, dass es von 2011 bis 2022 zu einer Zunahme beim Radverkehr und den Öffis in Tirol gekommen ist. Nun sind wir gespannt, ob sich der Öffi-Ausbau der vergangenen Jahre, der zunehmende Trend hin zu E-Mobilität oder der Ausbau von Radweginfrastruktur bereits in den Befragungsergebnissen widerspiegelt“, so Mobilitätslandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>.&nbsp;</p>
<p>Die Daten aus der Befragung werden genutzt, um Optimierungspotentiale in den Bezirken festzustellen und weitere Maßnahmen in der strategischen Planung zu setzen – beispielsweise beim Bau von Radwegen oder bei neuen Öffi-Angeboten. Die Ergebnisseder Befragung werden Anfang 2027 vorgestellt.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Verhalten im Alltag und vorhandene Verkehrsmittel werden in Relation gestellt&nbsp;</span></p>
<p>Für jene Haushalte, die Post vom Land Tirol erhalten, gilt: Für die Befragung ausgewählt werden soll immer jene Person (ab sechs Jahren) im angeschriebenen Haushalt, die als nächstes ihren Geburtstag hat. So werden vom Kind bis zur älteren Bevölkerung alle Altersgruppen abgedeckt. Abgefragt werden statistische Daten (wie Alter, Beruf bzw. Beschäftigung, Homeoffice-Tage oder Betreuungspflichten), das Mobilitätsverhalten an einem Werktag und auch, welche Mobilitätsmöglichkeiten theoretisch zur Verfügung stünden. So ist es interessant zu erheben, ob ein oder mehrere Pkw vorhanden sind, ob man einen Führerschein besitzt und wie viele Fahrräder bzw. Scooter es im Haushalt gibt bzw.&nbsp;ob der öffentliche Verkehr von zuhause aus erreichbar ist.&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen zur Befragung sind auf der <a href="/verkehr/mobilitaetsplanung/datenservice/tiroler-mobilitaetsbefragung-2026/">Website der Abteilung Mobilitätsplanung </a>verfügbar.</p>
<p>„Die Ergebnisse der neuen Studie werden uns einerseits zeigen, ob die Bemühungen der letzten Jahre Früchte tragen. Andererseits werden sie Anstoß für weitere infrastrukturelle Verbesserungen, für Angebotsoptimierungen und den Ausbau im Öffi-Netz sowie für diverse Mobilitätsinitiativen sein. Ich bitte die zufällig ausgewählten Tirolerinnen und Tiroler persönlich um ihre Unterstützung bei dieser für die Zukunft der Mobilität so wichtigen Befragung“, so LR Zumtobel abschließend.&nbsp;</p>
<p><a href="/presse/meldungen/meldung/die-mobilitaetswende-ist-voll-in-fahrt/">Zu den Ergebnissen der Mobilitätserhebung 2022</a></p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-57812</guid>
				<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Verkehr verursacht 2,1 Milliarden Euro an „externen“ Kosten im Jahr </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/verkehr-verursacht-21-milliarden-euro-an-externen-kosten-im-jahr/</link>
				<description>Kostenwahrheit am Brennerkorridor</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ea0e3d0216e709c48b5a2c4e763789348"><span class="regierungsmitglied">Aktuelle Studie legt Kosten von Warentransport für Umwelt und Gesellschaft offen</span></li><li data-list-item-id="e5685f2321ee5ef6cb5ad29743596579b"><span class="regierungsmitglied">Externe Kosten sind Folgekosten für die Allgemeinheit durch Luftverschmutzung, Lärmbelastung oder wirtschaftliche Schäden durch Staus und Unfälle&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e8912b786a9a1cf15f7eb83843b6bc1c0"><span class="regierungsmitglied">Fehlende Kostenwahrheit für Transitverkehr auf der Straße – verzerrter Wettbewerb zwischen Straße und Schiene&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="eaac11f62f4ffee20d5135fa3d56cab0a"><span class="regierungsmitglied">Schiene schlägt Straße: Externe Kosten bei Straßentransport um mehr als das Vierfache höher</span></li><li data-list-item-id="e1b1efa77811931d703dd055cf8c2cc1e"><span class="regierungsmitglied">96 Prozent der externen Kosten durch Personen- und Güterverkehr auf dem Brennerkorridor entstehen auf der Straße</span></li></ul><p>Nicht selten fällt bei Diskussionen rund um die Verlagerung von Gütertransporten von der Straße auf die Schiene ein Stichwort: Kostenwahrheit. Wesentlich dabei sind die sogenannten „externen Kosten“, die vom öffentlichen System langfristig beispielsweise durch Ausgaben im Gesundheitssystem oder zur Klimawandelanpassung getragen werden müssen. Wie hoch diese externen Kosten sind, wurde nun in einer Studie untersucht, die im Rahmen der EU-Alpenraumstrategie EUSALP beauftragt wurde. Das zentrale Ergebnis: Die externen Kosten des Straßengüterverkehrs am Brennerkorridor sind pro Tonnenkilometer mehr als vier Mal so hoch wie beim Transport auf der Schiene.</p>
<p>„Bei dem von den Transportunternehmen gezahlten Preis hat die Schiene einen Wettbewerbsnachteil gegenüber dem Straßentransport. Dabei wird nämlich weitgehend außer Acht gelassen, welche Kosten für die Allgemeinheit anfallen. Diese Kosten sollte eigentlich der Verursacher – in diesem Fall der Güterverkehr auf der Straße – tragen“, sagt Verkehrslandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>: „Gäbe es Kostenwahrheit und damit wirtschaftliche Fairness zwischen Straße und Schiene, müssten sich die mehr als vierfach höheren externen Kosten auf der Straße im Transportpreis widerspiegeln.“&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Externe Kosten am Brenner die höchsten aller Alpenübergänge</span></p>
<p>Unter den Begriff „externe Kosten“ fallen klimaschädliche Treibhausgasemissionen, Luftverschmutzung durch Schadstoffe, Lärmbelastung und die Beeinträchtigung von Ökosystemen sowie die wirtschaftlichen Folgekosten von Staus durch Zeitverluste oder die Gesundheitskosten bei Unfällen. Berechnet wird, wie hoch die finanziellen Schäden bzw. die zu tragenden Folgekosten für die Gesellschaft sind. Für die Berechnung der externen Kosten in der Studie wurden zahlreiche Datenquellen und vorhandene Erhebungen aus unterschiedlichen Regionen herangezogen. Der Fokus lag dabei auf den Besonderheiten im alpinen Gebiet, in dem die topographischen und meteorologischen Besonderheiten unweigerlich zu einer höheren Belastung für Umwelt und Gesellschaft führen. Untersucht wurden insgesamt sechs grenzüberschreitende Streckenabschnitte bzw. Korridore in der Alpenregion, darunter auch der Brennerkorridor zwischen München und Verona. Basis der Untersuchung bilden die Verkehrsdaten von 2023 und Daten aus Studien von 2006 bis 2025. Während beim Transport auf der Schiene hauptsächlich externe Kosten durch Lärmbelastung entstehen, gibt es beim Straßentransport weitaus mehr Faktoren, die externe Kosten verursachen.</p>
<p>Die Untersuchung ergab, dass auf dem rund 430 Kilometer langen Brennerkorridor die meisten externen Kosten entstehen. Nur am Ventimiglia-Korridor (Marseille-Genua) entstehen vergleichbar hohe externe Kosten. Dabei spielt auch der hohe Anteil an Umwegverkehr am Brenner eine Rolle. „Rund ein Drittel der Transit-Lkw fahren durch Tirol, obwohl sie eigentlich eine um mehr als 60 Kilometer kürzere Alternative hätten. Der Hauptgrund für diesen freiwilligen Umweg sind die geringen Mautkosten am gesamten Korridor. Die Folgekosten tragen die Menschen in Tirol und Österreich“, resümiert LR Zumtobel.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Kosten von rund 2,1 Milliarden Euro jährlich für die Allgemeinheit</span></p>
<p>Am Brenner verursacht der Transport von Waren rund 1,1 Milliarden Euro an externen Kosten pro Jahr, die der Allgemeinheit in Form von Kosten für Umwelt, Gesundheit und reduzierter Lebensqualität „angelastet“ werden. Wenn auch noch der Personenverkehr auf dem Brennerkorridor mitbetrachtet wird, ergibt sich gemäß der neuen Studie eine Summe von über 2,1 Milliarden Euro pro Jahr, die durch Verkehr entstehen. Diese Kosten werden beispielsweise über höhere Steuerbeiträge aufgrund steigender Kosten für Klimawandelanpassung oder über höhere Beiträge für die Krankenkassen durch die Gesellschaft bezahlt.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Brenner Basistunnel reduziert externe Kosten beim Schienentransport im Wipptal</span></p>
<p>Hauptverursacher von externen Kosten am Brenner sind Staus, Unfälle und CO2-Emissionen im Straßenverkehr. 96 Prozent der externen Kosten durch den gesamten Verkehr am Brennerkorridor entstehen auf der Straße, nur vier Prozent sind auf die Schiene zurückzuführen. Die bereits sehr niedrigen externen Kosten durch den Schienenverkehr sind hauptsächlich auf Lärm zurückzuführen, der mit der künftig unterirdischen Führung der Güterzüge durch den Brenner Basistunnel im Wipptal nahezu gänzlich wegfallen wird.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Schiene schneidet auch bei Energieverbrauch und Emissionen deutlich besser ab als Straße</span></p>
<p>„Die neuen Daten belegen es einmal mehr: Der Transport auf der Schiene ist eine umweltfreundliche, klimaschonende und – wären die entstandenen Kosten tatsächlich vom Verursacher zu bezahlen – auch günstige Alternative zum Straßentransport“, verweist der Verkehrslandesrat auch auf die <a href="/presse/meldungen/meldung/schiene-schlaegt-strasse-um-laengen/" target="_blank">Studie zur Energieeffizienz und zu den Emissionen beim Transport</a>. „Dafür braucht es aber die so oft genannte Kostenwahrheit am Brennerkorridor. Der Transport auf der Straße ist schlichtweg zu günstig und nicht energieeffizient. Der Transport einer Tonne auf der Schiene versursacht 85 Prozent weniger CO2, erfordert 80 Prozent weniger Energie und versursacht vier Mal weniger externe Kosten als der Transport derselben Menge auf der Straße. Es braucht daher wirtschaftliche Fairness zwischen Schiene und Straße, ansonsten wird die Verlagerung nicht gelingen“, fasst LR Zumtobel zusammen.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Europäische Verkehrspolitik</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-57693</guid>
				<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 11:09:26 +0200</pubDate>
				
				<title>Rund 411.400 Fahrzeuge zurückgewiesen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/rund-411400-fahrzeuge-zurueckgewiesen/</link>
				<description>Bilanz Winterfahrverbote </description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="e75dabc0bcadffc0dc21ea5fcd09e5128"><span class="regierungsmitglied">Fahrverbote für den Ausweichverkehr waren von 20. Dezember 2025 bis 6. April 2026 aufrecht</span></li><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="e63c6356c7603ed1434809dba9504c630"><span class="regierungsmitglied">Fahrverbote für Verkehrs- und Versorgungssicherheit entlang der Hauptreiserouten im Großraum Innsbruck/Wipptal sowie in Bezirken Kufstein, Reutte und Schwaz wesentlich</span></li><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="ef7b53f87308b7028b54b305c03b8e7a3"><span class="regierungsmitglied">Intelligente-Verkehrssysteme-Gesetz (IVS): Navigationsdienstleister müssen Fahrverbote anzeigen&nbsp;</span></li><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="e3290b1b57b0f39c8c8df84b3136ce7d5"><span class="regierungsmitglied">Sommerfahrverbote werden zeitnahe kommuniziert&nbsp;</span></li></ul><p>Bis inklusive Ostermontag galten in den Bezirken Innsbruck-Stadt und Innsbruck-Land (Brennerverkehr), Imst, Kufstein, Reutte und Schwaz die Winterfahrverbote für den Ausweichverkehr. Nun liegt die Bilanz vor: Seit 20. Dezember 2025 wurden insgesamt rund 411.400 Fahrzeuge auf die Hauptverkehrsrouten zurück auf das hochrangige Straßennetz geleitet. Besonders viele Ausweichversuche gab es auch diesen Winter wieder im Bezirk Reutte mit insgesamt über 173.400 zurückgewiesenen Fahrzeugen. Kontrolliert werden die Fahrverbote von der Polizei mit Unterstützung von vom Land beauftragten Straßenaufsichtsorganen. Mit dem neuen Intelligente Verkehrssysteme-Gesetz (IVS) sind Anbieter von Navigationssoftware nun verpflichtet, auch temporäre Fahrverbote – wie jene für den Ausweichverkehr in Tirol – in ihre Systeme einzuspielen. „Die Bilanz des heurigen Winters zeigt deutlich, wie groß der Verkehrsdruck von Nord nach Süd und in Tirol ist.&nbsp;Wir halten an unseren strengen Maßnahmen gegen den Ausweichverkehr fest, mittlerweile folgen uns auch andere europäische Regionen. Wir setzen weiterhin auf strenge Kontrollen und passen die Maßnahmen wenn notwendig an. Wir haben uns von Tirol aus dafür stark gemacht, dass die Abfahrverbote in den Navi-Systemen angezeigt und Ausweichrouten nicht mehr aufscheinen werden. Dass diese Forderung in das Regierungsprogramm und jetzt in ein Gesetz übernommen wurde, ist ein Erfolg für die Sicherheit in Tirol“, so Landeshauptmann <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle.</span> Die Kontrollen wurden in den letzten Jahren laufend verstärkt.&nbsp;Diesen Winter wurden dafür vonseiten des Landes 550.000 Euro für Straßenaufsichtsorgane zur Verfügung gestellt.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Große Hoffnung in Wirkung des neuen Gesetzes</span></p>
<p>Das von Bundesverkehrsminister Peter Hanke vorgelegte IVS-Gesetz verpflichtet alle Navigationsdienstleister, temporäre Fahrverbote in ganz Österreich in ihre Software einzuspielen und die entsprechenden Routen auf dem niederrangigen Straßennetz nicht mehr als Ausweichmöglichkeiten bei Staus oder Verzögerungen anzuzeigen. „Damit ist uns ein weiterer Meilenstein gegen den Ausweichverkehr gelungen“, betont Verkehrslandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>: „Die Erfahrungen aus mittlerweile acht Jahren Fahrverboten auf dem niederrangigen Straßennetz in Tirol zeigen, dass viele Durchreisende aus Unwissenheit oft blindlinks auf Gemeindestraßen, manchmal sogar Forstwegen oder Langlaufloipen landen. Werden erst gar keine Alternativrouten angezeigt, kann das in der Zukunft dazu beitragen, den Ausweichverkehr zu verringern und die Versorgungssicherheit in den Gemeinden sicherzustellen. Wir werden jetzt die Fahrverbote und Erfahrungen der vergangenen viereinhalb Monate gemeinsam analysieren und die Erkenntnisse ins Maßnahmenpaket für den Sommerreiseverkehr einfließen lassen.“ Wie rasch das IVS-Gesetz von den Navigationsanbietern in die Praxis umgesetzt wird und wie sich das auf das Fahrverhalten der Durchreisenden auswirkt, wird der kommende Sommer zeigen. „Wir werden die Situation jedenfalls weiterhin gemeinsam mit der Exekutive ganz genau beobachten“, sagt LR Zumtobel.&nbsp;</p>
<p>Die Fahrverbote für den Ausweichverkehr während der Sommersaison werden bereits in wenigen Wochen in Kraft treten. Informationen dazu folgen zeitnahe.</p>
<p></p><hr>

<p>Bilanz Winterfahrverbote | Zurückgewiesene Fahrzeuge nach Bezirk:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eef89cdff9a5fe38f13337c8861e58d96">Großraum Innsbruck/Wipptal: 25.800</li><li data-list-item-id="ea07e867d5903fd255e214ea21ff26da0">Bezirk Imst: 9.750</li><li data-list-item-id="e5e260bfda69b7b03a0ba9bec2fe1f755">Bezirk Kufstein: 157.100</li><li data-list-item-id="ef86d51ba853a1d87e45b0bcc4263bebf">Bezirk Reutte: 173.450</li><li data-list-item-id="e1a0d49e7fb40dd31bab2cfb0065baab9">Bezirk Schwaz: 45.300</li></ul><p>Gesamt: 411.400</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Fahrverbote</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-57682</guid>
				<pubDate>Tue, 07 Apr 2026 15:27:48 +0200</pubDate>
				
				<title>Regierungssitzung: Startschuss für Neuplanung des Verkehrsknotens Münster</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/aktuelles-aus-der-regierungssitzung-haltestelle-muenster-startschuss-fuer-neuplanung-des-multimodalen-verkehrsknotens/</link>
				<description>Landesregierung, ÖBB und Gemeinde Münster ermöglichen Neuplanung des Verkehrsknotens Münster</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb28dbe9f2d1e9607fa2bb1ac95469091"><span class="regierungsmitglied">Planungsarbeiten sollen bis Mai 2028 abgeschlossen sein</span></li><li data-list-item-id="ed8200a469666c0f2ac4cbae2a3a7b4e6"><span class="regierungsmitglied">Ziel: neue und verbesserte Anbindung sowie optimierte Verknüpfung mit Bus, Fahrrad, Taxi und Individualverkehr</span><span>&nbsp;</span></li></ul><p>Eine verbesserte Anbindung und ein attraktives Mobilitätsangebot im Tiroler Unterinntal: Das soll mit der Neuplanung der Verkehrsstation Münster nun in Angriff genommen werden. Die neue barrierefreie Haltestelle befindet sich in unmittelbarer Nähe des REHA Zentrums Münster und bietet daher eine schnelle und umweltfreundliche Anbindung für PatientInnen, BesucherInnen und MitarbeiterInnen. Die Tiroler Landesregierung fasste heute, Dienstag, einen Beschluss zur Neuplanung des Verkehrsknotens Münster: „Mobilität ist vielschichtig. Gleichzeitig stellt eine starke Schieneninfrastruktur das Herzstück der Verkehrswende dar. Ich bin überzeugt davon, dass wir die Menschen bei der Wahl ihres persönlichen Transportmittels nicht belehren sollten. Stattdessen müssen wir attraktive und flexible Angebote schaffen, um die Menschen für das öffentliche Verkehrsangebot zu überzeugen. Land Tirol, ÖBB und die Gemeinde Münster arbeiten gemeinsam an einer Neuplanung des Verkehrsknotens in Münster inklusive Park &amp; Ride-Plätze, Barrierefreiheit, mehr Lärmschutz und einem modernen Bahnhof“, gibt LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> bekannt. Damit geben Land Tirol, ÖBB und die Gemeinde Münster den Startschuss für die Planungsarbeiten. Die sollen bis Mai 2028 abgeschlossen sein.&nbsp;Der Kostenbeitrag des Landes für die Planungen beläuft sich auf 758.000 Euro. Insgesamt betragen die Planungskosten 1,67 Millionen Euro.&nbsp;</p>
<p>Die neue Haltestelle in Richtung Ortszentrum ist von 80 Prozent der Bevölkerung vor Ort innerhalb von 15 Minuten zu Fuß erreichbar. Konkret werden neben den barrierefreien Bahnsteigen sämtliche Maßnahmen für einen multimodalen Knoten des öffentlichen Verkehrs (ÖV) mitgeplant. Dies bedeutet, dass neben einer neuen Park &amp; Ride- sowie Bike &amp; Ride-Anlage auch Platz für einen neuen Mikro-ÖV berücksichtigt wird. Es geht allen voran darum, eine bestmögliche Verknüpfung zwischen den verschiedenen Verkehrsformen herzustellen. Mobilitätslandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> hebt hervor: „Mit der Neuplanung der Verkehrsstation Münster und besseren Kombinationsmöglichkeiten von öffentlichem Verkehr, Taxi, Fahrrad und Individualverkehr kann das bestehende Potential noch besser genutzt werden. Gerade durch die Nähe zum REHA Zentrum Münster wird deutlich, wie wichtig Barrierefreiheit, kurze Wege und eine verlässliche Anbindung für die Menschen vor Ort sind.“ Der Mobilitätslandesrat führt konkrete Zahlen zum geplanten multimodalen Verkehrsknoten an: „Am Ende zweier Ausbaustufen soll eine neue Park &amp; Ride-Anlage rund 50 PKW-Stellplätze sowie fünf Kurzpark-Stellplätze umfassen. Bei der Bike &amp; Ride-Anlage sind es 125 überdachte Fahrradstellplätze – davon sechs Fahrradboxen. Weiters werden 25 Stellplätze für motorisierte Krafträder zur Verfügung stehen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Projekt Teil des „Tiroler Vertrags II“</span></p>
<p>Das Vorhaben Verkehrsstation Münster ist Teil des „Tiroler Vertrag II“. Dabei handelt es sich um einen Infrastrukturvertrag zwischen Land Tirol und den ÖBB. Der Vertrag legt fest, welche Schieneninfrastrukturvorhaben bis 2030 umgesetzt werden. Unterzeichnet wurde er 2021 mit dem Ziel, in den darauffolgenden zehn Jahren entlang des 460 Kilometer langen, bereits voll elektrifizierten Streckennetzes in Tirol Verkehrsstationen gemeinsam mit den Standortgemeinden zu modernisieren und barrierefrei auszubauen. Ein Fokus liegt auf der multimodalen Verknüpfung zwischen Bahn, Bus, Bike &amp; Ride sowie Park &amp; Ride.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: „Multimodaler Knoten Verkehrsstation Münster“</span></p>
<p>Verkehrsstation</p><ul style="margin-left:16px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e93334237a23ac866ee2cca1ae0a227fe"><span>Barrierefreie Ausgestaltung</span></li><li data-list-item-id="ed79906de8281bafb09b0a3b470c9f7e0"><span>Anpassung Bahndamm samt Lärmschutzwand</span></li><li data-list-item-id="ea17b63d0155d0659909ea7322930f13d"><span>Anpassung bzw. Umbau Bestandsunterführung</span></li></ul><p>Vorplatz</p><ul style="margin-left:16px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e5bb1e6ebabf1e54a68cc589791cbdf3a"><span>Vorplatz mit Schienenersatzverkehrs-Busspur und Wendemöglichkeiten</span></li></ul><p>Park &amp; Ride, Bike &amp; Ride</p><ul style="margin-left:16px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e403ce8548df8bf317ddde6cd6467e9e6"><span>Neue (überdachte) Anlage für Fahrräder und motorisierte Krafträder</span></li></ul><p></p><hr>

<h2><span>Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung</span></h2>
<p><span class="regierungsmitglied">Leitfaden erleichtert Gemeinden die Erstellung von Stellplatzverordnungen – wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“:</span>&nbsp;Im Rahmen der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie setzt das Land Tirol verstärkt auf eine verkehrssparende und flächenschonende Bau- und Raumordnung. Dazu gehören auch sogenannte Stellplatzverordnungen. Sie bilden das Regelwerk für Abstellmöglichkeiten von Kraftfahrzeugen auf Grundstücken von Neubauten, Umbauten oder Nutzungsänderungen von Gebäuden. Nun gibt es dafür einen Leitfaden. Damit sollen Gemeinden bei der Erstellung der dazugehörigen Verordnungen unterstützt werden. Denn Stellplatzverordnungen sind wichtig – sie sichern ausreichende Parkmöglichkeiten und verhindern gleichzeitig eine Überlastung öffentlicher Flächen. „Der Leitfaden bringt klare Strukturen und praxisnahe Unterstützung für Gemeinden. Damit vereinfachen wir Verfahren und verbinden effiziente Verwaltung mit Zielen wie dem Flächensparen, leistbarem Wohnen und der nachhaltigen Mobilität“, betont LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. Raumordnungsreferent&nbsp;LHStv<span class="regierungsmitglied"> Josef Geisler</span> ergänzt: „Eine durchdachte Stellplatzpolitik ist entscheidend für eine nachhaltige Raumordnung. Der Leitfaden hilft den Gemeinden, Nutzungskonflikte besser auszubalancieren und zukunftsfitte Lösungen umzusetzen.“ Der Leitfaden enthält neben rechtlichen und fachlichen Grundlagen auch konkrete Kriterien für die Festlegung von Stellplatzzahlen sowie ein Muster für eine Verordnung. Zudem zeigt er auf, wie durch projektbezogene Mobilitätskonzepte – etwa bei guter öffentlicher Verkehrsanbindung – Stellplatzanforderungen reduziert werden können. „Gerade in gut erschlossenen Lagen brauchen wir flexible und intelligente Lösungen. Der Leitfaden unterstützt die Gemeinden dabei, nachhaltige Mobilität zu stärken und gleichzeitig den Flächenverbrauch zu reduzieren“, so Mobilitätslandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> abschließend.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
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				<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Tirol radelt (mehr)</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tirol-radelt-mehr/</link>
				<description>Rückenwind für die aktive Mobilität</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e1914f1ac423502207fdc0e44e0d25632"><span class="regierungsmitglied">2025: 300.000 Radfahrten mehr registriert als im Vorjahr</span></li><li data-list-item-id="e8b6895ef8b12a8caa1b2756a064f3592"><span class="regierungsmitglied">Land Tirol investierte im letzten Jahr sieben Millionen Euro in Radweginfrastruktur</span></li><li data-list-item-id="e552988aa26244b66b97618ab78ca132c"><span class="regierungsmitglied">Mitmach-Aktion „Tirol radelt“ motiviert im Alltag</span></li></ul><p>Radfahren ist gesund, für viele gut in den Alltag integrierbar und schont die Umwelt: Immer mehr Menschen in Tirol treten täglich fleißig in die Pedale – das zeigen die aktuellen Zahlen von den insgesamt 44 Radzählstellen in Tirol. Sie registrierten insgesamt 11,4 Millionen Fahrten – um 300.000 (drei Prozent) mehr als noch 2024. Betrachtet man Tirol ohne Innsbruck, gab es sogar einen Anstieg von vier Prozent. Damit die fleißigen Alltags- und FreizeitradlerInnen in Tirol auch eine sichere und gute Infrastruktur vorfinden, investiert das Land Tirol laufend in den Ausbau von Radwegen und unterstützt Gemeinden und Tourismusverbände mit Förderungen. „2025 wurden insgesamt sieben Millionen Euro in Radwegprojekte investiert. Unser Ziel: Die Radweginfrastruktur stetig weiter ausbauen, dadurch die Alltagsmobilität der Tirolerinnen und Tiroler verbessern und gleichzeitig auch attraktive Radwanderwege, Mountainbikerouten und Single Trails für Freizeit und Tourismus bereitstellen“, so LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.</p>
<p>Beispielsweise wurden im Bezirk Innsbruck-Land am Stubaitalradweg der Abschnitt Telfes – Unterberg fertiggestellt, die Unterführung in Mieders gebaut und die Anbindung an den Bahnhof Fritzens-Wattens umgesetzt. Im Bezirk Reutte wurde u.a. der Lechradweg bei Pflach und Musau saniert. Auch 2026 stehen wieder einige Projekte auf dem Programm. Mit Stand Ende 2025 gab es in Tirol 43 Radwanderwege mit über 1.200 Kilometern, 706 Mountainbikerouten und 209 Singletrails.&nbsp;</p>
<p>Der Ausbau der Radweginfrastruktur und auch der zunehmende Trend hin zu E-Bikes und E-Scootern schlägt sich nicht nur bei den Radzählstellen nieder. Die letzte Mobilitätserhebung des Landes aus dem Jahr 2022 zeigt ebenfalls eine Zunahme von drei Prozent beim Anteil des Alltagsradverkehrs im Vergleich zu 2011. Besonders viel geradelt wird in der Landeshauptstadt. In, nach oder ab Innsbruck wurden 2022 19 Prozent der täglichen Wege mit dem Rad oder (E-)Roller absolviert. Und auch die Radzählstellen mit dem höchsten täglichen Verkehrsaufkommen liegen in Innsbruck, wie etwa die Zählstelle Burggraben mit rund 4.000 registrierten Fahrten pro Tag im vergangenen Jahr.&nbsp;</p>
<p>„Verkehr ist einer der größten CO2-Emittenten in unserem Land. Deshalb freue ich mich über jeden Schritt zu Fuß und jeden Tritt in die Pedale, hin zur Mobilitätswende. Wir wissen, dass knapp die Hälfte der täglichen Wege weniger als drei Kilometer lang ist – eine Distanz, die man durchaus auch mit dem Rad zurücklegen kann. Alle Erhebungen zeigen: Wir sind in Tirol auf einem guten Weg, den motorisierten Individualverkehr zu reduzieren“, ist Mobilitätslandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> überzeugt.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bewegung im Alltag als wesentlicher Gesundheitsfaktor</span></p>
<p>Zahlreiche Studien belegen, dass regelmäßige moderate Bewegung zahlreichen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen kann. Laut WHO senkt ein aktiver Schul- oder Arbeitsweg das Risiko an einer solchen Erkrankung zu leiden um zehn Prozent. In Österreich schafft es jedoch laut aktuellen Zahlen nur rund ein Viertel der Bevölkerung, täglich genug Bewegung in den Alltag zu integrieren. Das hat auch ökonomische Auswirkungen: Rund 2,4 Milliarden Euro müssen im österreichischen Gesundheitssystem pro Jahr für die Folgen von Bewegungsmangel aufgebracht werden. „Der Alltag vieler Menschen in Tirol ist dicht getaktet – Arbeitswege, Schule, Arzttermine, Kinderbetreuung und Pflege bestimmen oft den Tagesablauf. Umso wichtiger sind einfache Möglichkeiten, Bewegung ganz selbstverständlich zu integrieren. Radfahren und Zufußgehen bieten genau das: Sie lassen sich gut in den Alltag einbauen und bringen gleichzeitig viele gesundheitliche Vorteile“, sind LHStv Wohlgemuth und LR Zumtobel überzeugt.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Auf die Plätze, fertig, radeln: Start für „Tirol radelt“ 2026&nbsp;</span></p>
<p>Eine Initiative zur Förderung des Radfahrens im Alltag ist „Tirol radelt“. Von 20. März bis 30. September können alle mit dem Rad zurückgelegten Wege mit der Österreich radelt-App oder direkt auf der Website eingetragen werden. Geradelt werden kann auch für eine Gemeinde, den Arbeitgeber, eine Bildungseinrichtung oder einen Verein – so entsteht ein spielerischer Wettkampf und am Ende des Sommers werden unter allen TeilnehmerInnen, die mehr als 100 Kilometer geradelt sind, tolle radbezogene Preise verlost. Die Aktion ist ein voller Erfolg: 2025 nahmen 7.000 Personen daran teil und fuhren gemeinsam mehr als sechs Millionen Kilometer.&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tirol.radelt.at" target="_blank" rel="noreferrer">Informationen zu „Tirol radelt“ 2026</a></p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Klimaschutz</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
			</item>
				
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				<guid isPermaLink="false">news-57555</guid>
				<pubDate>Thu, 26 Mar 2026 08:50:00 +0100</pubDate>
				
				<title>Orange Wetterwarnung für Tirol</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/orange-wetterwarnung-starke-schneefaelle-und-sturm-prognostiziert/</link>
				<description>Mittwochnachmittag bis Freitagmittag: Schneewarnung für Nordtirol und Sturmwarnung für Osttirol</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span class="regierungsmitglied">Update, 26. März 2026, 8.45 Uhr:</span></p>
<p>Wir dürfen ergänzend darüber informieren, dass der Lawinenwarndienst des Landes Tirol aufgrund der intensiveren Schneefälle der vergangenen Stunden sowie der noch zu erwartenden Niederschläge im Nordwesten des Landes die Lawinengefahrenstufe 4 – große Lawinengefahr – auf die Regionen Allgäuer Alpen Ost und Lechtaler Alpen West ausgedehnt hat.</p>
<p>Damit gilt ab heute, Donnerstag, die Lawinengefahrenstufe 4 – große Lawinengefahr – in den Regionen Tuxer Alpen, Zillertaler Alpen, Hohe Tauern sowie zusätzlich in den Regionen Allgäuer Alpen Ost und Lechtaler Alpen West.</p>
<p>Alle Informationen zur aktuellen Lawinensituation im täglichen Lawinenreport unter <a href="https://lawinen.report/bulletin/latest" target="_blank" rel="noreferrer">www.lawinen.report</a>.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Update, 25. März 2026, 17 Uhr:&nbsp;</span></p>
<p>Der Lawinenwarndienst des Landes Tirol gibt für morgen, Donnerstag, für die Regionen Tuxer Alpen, Zillertaler Alpen sowie Hohe Tauern die Lawinengefahrenstufe 4 – große Lawinengefahr – aus. In diesen Regionen ist oberhalb der Waldgrenze mit zahlreichen spontanen Lawinen zu rechnen. Seitens des Lawinenwarndienstes wird geraten, in diesen Regionen steile Hänge abseits gesicherter Pisten zu meiden. Zudem sollten Auslaufbereiche spontaner Lawinen gemieden werden. In allen weiteren Teilen Tirols herrscht oberhalb der Waldgrenze Lawinengefahrenstufe 3 – erhebliche Gefahr. Auch in diesen Regionen sollten Touren und Variantenabfahrten sorgfältig geplant werden und&nbsp;abseits gesicherter Pisten sollte Zurückhaltung geübt werden.</p>
<p>Alle Informationen zur aktuellen Lawinensituation in Tirol, Südtirol und dem Trentino finden sich im täglichen Lawinenreport unter <a href="https://lawinen.report/bulletin/latest" target="_blank" rel="noreferrer">www.lawinen.report</a>. Dieser wird jeweils um 17 Uhr für den darauffolgenden Tag online zur Verfügung gestellt.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Originalmeldung, 25. März 2026, 15 Uhr:&nbsp;</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e5015d39bf29aae079041d02af8d44e6f"><span class="regierungsmitglied">Wald/Parks/Alleen: Auf herabfallende Äste und umstürzende Bäume achten</span></li><li data-list-item-id="eb6284b2970e7a3b1228eda8e4c40fa08"><span class="regierungsmitglied">Gebirge: steigende Lawinengefahr beachten</span></li><li data-list-item-id="e423329eba1090a8b534742159b992f3b"><span class="regierungsmitglied">Straßen: Winterreifenpflicht beachten und Fahrweise anpassen</span></li></ul><p>Der Winter kehrt zurück: Aufgrund einer Kaltfront sind laut GeoSphere Austria auf Basis aktueller Wetterprognosen im Zeitraum von heute, Mittwochnachmittag, bis Freitagmittag, in Nordtirol Neuschneemengen auf den Bergen zwischen 50 und 75 Zentimeter prognostiziert. Die Schneefallgrenze wird bis in tiefe Lage sinken – auch in Tallagen sind bis zu 40 Zentimeter Neuschnee möglich. Besonders betroffen sind die Regionen nördlich des Inntals. Zudem kommt vor allem in Osttirol stürmischer Wind aus nördlicher Richtung auf: Morgen, Donnerstag, und am Freitag können in Osttirol Windspitzen von bis zu 100 km/h auftreten.&nbsp;Auf den Bergen sind Orkanböen mit mehr als 120 km/h Windgeschwindigkeit möglich.</p>
<p>Die GeoSphere Austria gibt daher bis Freitag eine „orange“ Schneewarnung für die Regionen nördlich des Inntals&nbsp;(Warnstufe 3 von 4) bzw. eine „gelbe“ Schneewarnung für das restliche Nordtirol (Warnstufe 2 von 4) sowie ab morgen, Donnerstag, bis Freitag eine orange Sturmwarnung für Osttirol (Warnstufe 3 von 4) aus.&nbsp;</p>
<p>Die Kombination aus Neuschnee, starkem bis stürmischem Wind und schwachem Schneedeckenaufbau führt zudem zu einem Anstieg der Lawinengefahr. Die Schneefälle können zudem zu winterlichen Fahrverhältnissen auf Straßen führen.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Warnung ernst nehmen und Winterreifenpflicht beachten</span></p>
<p>„Schneefälle und Wind sind in Tirol keine Seltenheit. Dennoch gilt es die aktuelle Warnung ernst zu nehmen und Vorsicht walten zu lassen. Besonders wer im Gebirge, im Wald oder auf den Straßen unterwegs ist, sollte die Sturmböen, den Schnee und die aktuelle Lawinengefahr berücksichtigen“, appelliert Sicherheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Astrid Mair</span>.</p>
<p>Verkehrslandesrat <span class="regierungsmitglied">Renè Zumtobel</span> mahnt zudem zur Vorsicht im Straßenverkehr und erinnert an die geltende situative Winterreifenpflicht: „Bei Schnee und Sturm steigt die Gefahr auf den Straßen. Die Straßenbetreiber und die Polizei sind auf die zu erwartenden Schneemengen in den kommenden Tagen vorbereitet und werden durch entsprechende Schneeräumung sowie verstärkte Kontrollen für die Sicherheit auf den Straßen in Tirol sorgen. Wichtig ist dennoch, die Fahrweise den winterlichen Straßenverhältnissen anzupassen und Winterausrüstung mitzuführen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Schnee und Sturm – Handlungsempfehlungen beachten&nbsp;</span></p>
<p>Der starke Wind in Osttirol kann insbesondere in Nähe von Bäumen – unter anderem in Wäldern, Parks oder Alleen – zu Gefahren führen, so <span class="regierungsmitglied">Elmar Rizzoli</span>,&nbsp;Leiter des Tiroler Zentrums für Krisen- und Katastrophenmanagement: „Durch Windböen können Äste abbrechen oder sogar ganze Bäume umstürzen. Meiden Sie daher bei starkem Sturm die Nähe zu Bäumen, etwa in Wäldern, Parks und Alleen. Allenfalls kann es auch zu Unterbrechungen im Stromnetz kommen. Vor allem im Gebirge kann es zudem zu starken Orkanböen kommen. Hier gilt besondere Vorsicht.“ Auch in Nordtirol kann es aufgrund des Schnees zu herabfallenden Ästen und umstürzenden Bäumen kommen. Auch hier gilt Vorsicht.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Neuschnee + Wind + schwache Schneedecke = steigende Lawinengefahr</span></p>
<p>Nachdem die vergangenen Tage von einer geringen bis mäßigen Lawinengefahr geprägt waren, steigt die Lawinengefahr ab morgen sprunghaft an. „Grund dafür ist die aktuelle Kombination aus viel Schnee, Wind und dem schwachen Schneedeckenaufbau“, erklärt <span class="regierungsmitglied">Christoph Mitterer</span>&nbsp;vom Lawinenwarndienst des Landes Tirol: Die ExpertInnen des Lawinenwarndienstes werten aktuell Beobachtungen und Daten aus ganz Tirol aus und tauschen sich mit den Lawinenwarndiensten der Nachbarländer aus, um für die jeweiligen Regionen konkrete Lawinenberichte zu erstellen. „Unabhängig von der Gefahrenstufe kann jedoch gesagt werden: Wir empfehlen Zurückhaltung abseits der gesicherten Pisten. Touren sollen sorgfältig geplant und die jeweilige Lawinengefahrenprognose unbedingt beachtet werden. Vor allem am Samstag, wenn womöglich das Wetter besser wird und zum Fahren abseits der gesicherten Pisten einlädt.“</p>
<p>Alle Informationen zur aktuellen Lawinensituation in Tirol, Südtirol und dem Trentino finden sich im täglichen Lawinenreport unter&nbsp;<a href="https://lawinen.report/bulletin/latest" target="_blank" rel="noreferrer">www.lawinen.report</a>. Dieser wird jeweils um 17 Uhr für den darauffolgenden Tag online zur Verfügung gestellt.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Winterdienst im Einsatz – Umstellen von Dienstplänen und laufende Info</span></p>
<p>Noch bis 15. April gilt in Österreich bei winterlichen Fahrverhältnissen Winterreifenpflicht für Pkw und Lkw bis 3,5 Tonnen. Ohne entsprechender Ausrüstung steigt bei winterlichen Fahrverhältnissen die Unfallgefahr stark an. Kommt es zu Schneefällen und damit winterlichen Fahrbahnen, ist auch im Frühling der Winterdienst der Tiroler Straßenmeistereien im Einsatz. „Die 14 Tiroler Straßenmeistereien werden laufend über Wetterentwicklungen informiert. Sind Schneefälle in Sicht, bereiten sie sich entsprechend vor und stellen Dienstpläne um. Gemeinsam mit extern beauftragten Frächtern verfügen wir in Tirol über weit mehr als 150 Winterdienstfahrzeuge. In den 83 über das Land verteilten Silos und Lagerhallen ist zudem genug Streusalz gelagert“, erklärt Straßenreferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler </span>und appelliert zudem an Verkehrsteilnehmende: „Überholen Sie bitte keine Räumfahrzeuge. Das kann sehr gefährlich werden.“</p>
<p>Informationen über die aktuellen Straßenverhältnisse können über die 250&nbsp;Verkehrswebcams in ganz Tirol eingeholt werden. Der Zugriff ist über&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/verkehr/strassenbau-und-strassenerhaltung/webcams/" target="_blank">www.tirol.gv.at/webcams</a>oder über die Land Tirol App möglich.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Handlungsempfehlungen bei Schnee und Sturm</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e80a6c71040dd1d21159d0b4cd544685c">Meiden Sie Wälder, Parks und Alleen!</li><li data-list-item-id="efa0e911c2ef9bf8246dc15704ac688dc">Reduzieren Sie im Straßenverkehr die Geschwindigkeit, vermeiden Sie Überholmanöver und halten Sie Abstand!&nbsp;Achten Sie auf den verstärkten Einsatz von Schneeräumfahrzeugen!</li><li data-list-item-id="ea7b05f28f5c599f6a7f1e4889c0b42a0">Parken Sie Fahrzeuge nicht in der Nähe von Bäumen!</li><li data-list-item-id="e0ee12d1a39e075c48ff99cc3e7cf4b23">Schränken Sie Outdooraktivitäten ein!</li><li data-list-item-id="e370724d927a716285fcd3d703ad82cbd">Sichern Sie rechtzeitig bewegliche Gegenstände im Freien (z. B. Partyzelte, Trampoline oder Gartenmöbel), Kinderwagen können leicht umstürzen!</li><li data-list-item-id="ef46241d27cda3c7a7f9d9d2de6682165">Rechnen Sie auf den Bergen mit noch erheblich höheren Sturmspitzen!</li><li data-list-item-id="ed770a1e2afea58cd2ad5ae62b9cc6f4c">Rechnen Sie in Schigebieten mit eingeschränktem Liftbetrieb!</li><li data-list-item-id="ea12ecfdb87dbcc50ae3f4e76f4015b02">Rechnen Sie im Gebirge mit mäßigen bis starken Schneeverfrachtungen!</li><li data-list-item-id="ee4f9e36d834c14518dc31761d93605b9">Planen Sie Verspätungen im Straßen-, Schienen- und Flugverkehr ein!</li><li data-list-item-id="e7b4cbf7481ce02f3ee7854ad69a958ad">Beobachten Sie die lokale Wetterentwicklung, holen Sie Warninformationen der Behörden ein und beachten Sie deren Anweisungen!</li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>LRin Mair</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 09:01:59 +0100</pubDate>
				
				<title>Schritt für Schritt zur nachhaltigen Landesverwaltung </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/schritt-fuer-schritt-zur-nachhaltigen-landesverwaltung/</link>
				<description>Landesverwaltung baut Klimaschutz aus</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e7d82ae19c1c46f09d7f9f7dc0cd9849b"><span class="regierungsmitglied">Landesverwaltung baut Klimaschutz aus</span></li><li data-list-item-id="e60de71c540c74ab365bd00246cf547f1"><span class="regierungsmitglied">Strom für fast 1.000 Haushalte, 2.300 Jobtickets für Bedienstete</span></li><li data-list-item-id="e2d8d8e1096d1376a45db82c732fdf0af"><span class="regierungsmitglied">Insgesamt 19 Maßnahmen werden innerhalb der Verwaltung umgesetzt</span></li></ul><p>Ein nachhaltiger Lebensraum und eine lebenswerte Zukunft in Zeiten des Klimawandels: Die Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie gibt seit 2021 den Weg in Tirol vor.&nbsp;Das umfangreiche Paket ist dabei eng mit dem Landesziel „TIROL 2050 energieautonom“ verzahnt. Seit 2025 ist das zweite von insgesamt drei Teilprogrammen der Strategie in Umsetzung. Auch die Landesverwaltung selbst spielt dabei wieder eine wesentliche Rolle. „Klimaschutz beginnt bei uns selbst. Als Landesverwaltung zeigen wir, dass nachhaltige Lösungen im Arbeitsalltag funktionieren – vom Sonnenstrom auf unseren Gebäuden bis zur klimafreundlichen Mobilität unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, sagte Klimaschutzlandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Mehr als drei Fußballfelder produzieren Sonnenstrom</span></p>
<p>Das Thema Energie spielt für das Land Tirol eine zentrale Rolle. Damit Tirol unabhängig von fossilen Energieträgern und Importen aus dem Ausland werden kann, muss mehr erneuerbare Energie im Land erzeugt werden. Gleichzeitig gilt es, den Energieverbrauch zu reduzieren. Für die Landesverwaltung heißt das: Alle neu errichteten oder sanierten Landesgebäude werden mit PV-Anlagen ausgestattet. Bisher wurden mehr als 50 PV-Anlagen auf Landesgebäuden mit einer Gesamtfläche von über 23.300 Quadratmetern Flächen installiert – eine Fläche so groß wie drei Fußballfelder. Die Gesamtleistung von 4.100 Kilowatt-Peak entspricht einem Jahresstromverbrauch von beinahe 1.000 durchschnittlichen österreichischen Haushalten.&nbsp;Mit der Gründung einer eigenen Energiegemeinschaft haben das Land Tirol und TINEXT zudem einen weiteren Schritt in Richtung Energieautonomie gesetzt. Dadurch können Überschüsse der PV-Anlagen, die nicht vor Ort verbraucht werden, zur Versorgung anderer landeseigener Gebäude genutzt werden.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Nachhaltiger Arbeitsalltag&nbsp;</span></p>
<p>Die MitarbeiterInnen in der Landesverwaltung bewegen sich vermehrt klimaschonend von A nach B. Sei es auf dem Weg zur Arbeit oder auf Dienstreisen. Seit Herbst 2024 erhalten die Landesbediensteten ein VVT Klimaticket Tirol als Jobticket und können somit alle öffentlichen Verkehrsmittel im Land nutzen. 2025 hatten 2.300 Bedienstete ein Jobticket. Insgesamt besitzen jedoch deutlich mehr MitarbeiterInnen eine Jahreskarte für den öffentlichen Verkehr. Zusätzlich nutzten bereits rund 400 MitarbeiterInnen die Möglichkeit, ein eigenes Dienstrad zu leasen und in einigen Dienststellen stehen Leihräder zur Verfügung. Auch für Dienstreisen über die Landesgrenzen hinaus wird vielfach der öffentliche Verkehr genutzt. Das Land Tirol zählte 2025 wieder zu den Top-ÖBB-Business-Kunden. Mehr als 556.000 Kilometer wurden bei Dienstreisen mit der Bahn zurückgelegt, das entsprich knapp 13 Erdumrundungen . Im Vergleich zu einer Dienstreise mit dem Pkw konnten so 118 Tonnen CO<sub>²</sub>-Emissionen eingespart werden. Landesamtsdirektor <span class="regierungsmitglied">Herbert Forster</span> ist überzeugt: „Man spürt in der gesamten Belegschaft, dass die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit vermehrt im Arbeitsalltag ankommen. Die Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie erstreckt sich über alle Bereiche der Verwaltung – von der Beschaffung von Büromaterialien bis hin zur nachhaltigen Ausrichtung unserer hauseigenen Veranstaltungen.“&nbsp;</p>
<p><span lang="DE" dir="ltr">Neben Energie und Mobilität setzt die Landesverwaltung auch im Arbeitsalltag verstärkt auf Ressourcenschonung. So wurden 2024 rund sieben Prozent weniger Papier verbraucht als 2022. Auch der Energieverbrauch der Verwaltungsgebäude sinkt: Zwischen 2019 und 2024 wurde der Stromverbrauch um rund neun Prozent reduziert. Parallel dazu wird auch der Landesfuhrpark schrittweise elektrifiziert. Von insgesamt 357 Dienstfahrzeugen sind derzeit 63 Elektroautos im Einsatz, was einem Anteil von 18 Prozent entspricht. Bis Ende 2026 soll der Anteil auf rund 22 Prozent steigen.</span></p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Übersicht:&nbsp;Nachhaltige Landesverwaltung Tirol</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Photovoltaik</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e208f2c68f63c47d71bca98ace3939314"><span lang="DE" dir="ltr">23.300&nbsp;</span>Quadratmeter<span lang="DE" dir="ltr"> PV-Flächen auf Landesgebäuden</span></li><li data-list-item-id="ed2daf013b9aa876e0af24ee97cbce9f5"><span lang="DE" dir="ltr">über 50 Anlagen</span></li><li data-list-item-id="ea9eea5348400b3e888d1983dab59e665"><span lang="DE" dir="ltr">4,1 GWh Stromproduktion pro Jahr</span></li><li data-list-item-id="e76544eb74bd10d772b509cfb5641a95e"><span lang="DE" dir="ltr">Strom für knapp 1.000 Haushalte</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Mobilität</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="edd498a5cda3a50f987ac50a6f32bf08d"><span lang="DE" dir="ltr">2.300 Öffi-Jobtickets für Bedienstete</span></li><li data-list-item-id="ee81093fba394c21530b4d8785ce430b9"><span lang="DE" dir="ltr">rund 400 Diensträder</span></li><li data-list-item-id="e7a5dbea9fb1209052c807b217973eadc"><span lang="DE" dir="ltr">556.000 Kilometer Dienstreisen per Bahn (2025)</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Ressourcen</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e2ae59b66fde9f861860e4d5654f4886d"><span lang="DE" dir="ltr">7 Prozent weniger Papierverbrauch seit 2022</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Landesfuhrpark</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0bc25b1ff13c8bf0310cb144dddca666"><span lang="DE" dir="ltr">357 Dienstfahrzeuge, davon 63 Elektroautos (18 Prozent)</span></li><li data-list-item-id="e3992b6841ba06fb018e380e130a7abed"><span lang="DE" dir="ltr">Ziel: 22 Prozent E-Anteil bis Ende 2026</span></li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Landesentwicklung</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Thu, 19 Mar 2026 11:00:00 +0100</pubDate>
				
				<title>Land Tirol fördert Mobilitätsprojekte</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/land-tirol-foerdert-mobilitaetsprojekte/</link>
				<description>Rad- und Fußverkehr auf der Überholspur</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4ddb487cfe561d75020b512361a8af14"><span class="regierungsmitglied">Verkehr reduzieren, nachhaltige Mobilität und Bewusstsein stärken</span></li><li data-list-item-id="e1e89afa59a5be30457e4bbe77340696e"><span class="regierungsmitglied">Land Tirol fördert Mobilitätsprojekte von Klimabündnis Tirol&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e5f341bd8af80cc2b02c6ee237bc47ccf"><span class="regierungsmitglied">Beratungen, Mitmach-Kampagnen, Initiativen zur Steigerung der Verkehrssicherheit</span>&nbsp;</li></ul><p>Radfahren, Scooterfahren oder zu Fuß gehen – diese Mobilitätsformen sind nicht nur umweltfreundlich, sondern auch kostengünstig und gut für die Gesundheit. Bereits seit mehreren Jahren fördert das Land Tirol mit dem Tiroler Mobilitätsprogramm Projekte, die unter anderem vom Klimabündnis Tirol durchgeführt werden und dazu beitragen, dass mehr Menschen im Alltag aufs Rad umsteigen oder häufiger zu Fuß gehen. „Mobilität ist ein zentraler Pfeiler der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie und damit wesentlich für unseren Weg zu einem nachhaltigen Lebensraum für alle“, sagt Klimaschutz- und Mobilitätslandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>. „Die zahlreichen Projekte des Klimabündnis tragen dazu bei, dass die Menschen sicher unterwegs sein können und, dass beispielsweise auch die Gemeinden in Tirol gezielt dabei unterstützt werden, die Infrastruktur für Radfahrerinnen und Radfahrer sowie Fußgängerinnen und Fußgänger zu verbessern.“ Die umgesetzten Projekte reichen vom Pedibus für einen sicheren Schulweg über die Initiative „Tirol radelt“ bis hin zur umfassenden Beratung für mehr umweltfreundliche Mobilität in Gemeinden.</p>
<h3>Projekte für Jung und Alt – im Großen und im Kleinen</h3>
<p>„Wir richten uns mit unseren Angeboten an Schulen, Betriebe und Gemeinden – sie sind für uns die Dreh- und Angelpunkte, wenn es um nachhaltige Mobilität und Bewusstseinsbildung geht“, erläutert <span class="regierungsmitglied">Andrä Stigger</span>, Geschäftsführer von Klimabündnis Tirol. „Letztendlich geht es um die Frage, wie und von wem der öffentliche Raum genutzt wird. Wir setzen uns für eine faire Verteilung ein – Fußgängerinnen und Fußgänger, Radfahrende und Autos sollen gleichermaßen Platz finden.“</p>
<p>So setzt das Klimabündnis Tirol jedes Jahr federführend die Europäische Mobilitätswoche um, an der im vergangenen Jahr 76 Gemeinden, 22 Bildungseinrichtungen, Betriebe, Vereine und weitere Stakeholder teilnahmen. Diese Aktionswoche, die jedes Jahr im Herbst stattfindet, schafft Bewusstsein für nachhaltige Mobilität.&nbsp;</p>
<p>Ebenfalls bereits etabliert hat sich die Mitmach-Kampagne „Tirol radelt“. Sie motiviert TirolerInnen, ihre Alltagswege mit dem Rad zurückzulegen und die Kilometer mittels App oder auf der Website einzutragen. Die Kilometer können für eine Gemeinde, einen Betrieb, die Schule oder einen Verein gesammelt werden. Am Ende werden radbezogene Preise verlost. Letztes Jahr wurden in Tirol von mehr als 7.000 RadlerInnen mehr als sechs Millionen Kilometer zurückgelegt. Die Aktion beginnt für 2026 bereits dieses Wochenende.</p>
<p>Für Bildungseinrichtungen spielt die Gehgemeinschaft „Pedibus“ eine immer größere Rolle. Dabei werden vor allem ErstklässlerInnen in den ersten Wochen des neuen Schuljahres auf dem Schulweg von Erwachsenen begleitet. An vordefinierten „Haltestellen“ können sich Kinder ihren FreundInnen und der Begleitperson anschließen. So lernen sie, sich selbständig und sicher im Straßenverkehr zu bewegen.&nbsp;</p>
<p>Beliebt ist auch der Malwettbewerb „Crazy Bike“, an dem jedes Jahr bis zu 1.000 VolksschülerInnen in Tirol teilnehmen. Dem bzw. der GewinnerIn winkt ein außergewöhnlicher Preis: Das selbst gemalte Fantasierad wird in die Realität umgesetzt. Letztes Jahr gewann Erna Mungenast aus Zams mit ihrem „Football-Pflanzen-Bike“. Ältere Kinder können im Zuge von „Radwerkstatt“-Workshops lernen, wie sie einfache Reparaturen an ihren Fahrrädern selbst durchführen können.&nbsp;</p>
<p>Ein weiterer Fokus des umfassenden Angebots liegt auf SeniorInnen und MigrantInnen. Eigene Fahrradkurse bieten älteren Menschen die Möglichkeit, den Umstieg von einem regulären Fahrrad auf ein E-Bike zu erlernen und geben Sicherheit im Straßenverkehr. Da es in manchen Ländern bis heute unüblich ist, dass insbesondere Frauen – teilweise aber auch Männer – Fahrrad fahren lernen, werden auch spezielle Fahrradkurse für Erwachsene angeboten, bei denen das Radfahren von Grund auf gelehrt und als Mobilitätsform ermöglicht wird.</p>
<h3>Gemeinden in zentraler Rolle bei der Mobilitätswende</h3>
<p>Seit 2018 hat sich das Projekt „PRO-BYKE“ in Tirol etabliert. Ein Beratungsangebot für Gemeinden, um die Infrastruktur für RadfahrerInnen zu verbessern – sei es ein Radweg, ein Radfahrstreifen oder auch sichere und ausreichende Abstellmöglichkeiten für Räder. Aktuell gibt es 28 PRO-BYKE-Gemeinden in Tirol. Auch der Fußverkehr wird gefördert: Das seit 2024 bestehende Angebot „PRO-FUSS“ zur Verbesserung der FußgängerInneninfrastruktur soll 2026 in drei Gemeinden kostenlos angeboten werden.&nbsp;</p>
<h3>Immer mehr Menschen aktiv bei Mobilitätswende mit dabei</h3>
<p>„Damit Menschen motiviert werden, öfter aufs Auto zu verzichten und Kinder von Klein auf sicher unterwegs sein können, braucht es unterschiedliche Angebote. Das große Interesse in den vergangenen Jahren zeigt, dass ein steigender Anteil der Bevölkerung aktiv an der Mobilitätswende mitarbeiten will“, ist LR Zumtobel überzeugt. „Die Umsetzung der Projekte trägt dazu bei, umweltfreundliche Mobilität zu stärken, den Verkehr in den Tiroler Gemeinden und Städten zu beruhigen, die Belastungen durch den motorisierten Verkehr zu reduzieren sowie den Ausstoß von Schadstoffen und Treibhausgas-Emissionen im Verkehrsbereich zu senken – und somit schlussendlich die Lebensqualität in den Tiroler Gemeinden zu erhöhen.“</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
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			<item>
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				<pubDate>Wed, 18 Mar 2026 09:41:36 +0100</pubDate>
				
				<title> VCÖ-Mobilitätspreis Tirol 2026 </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/vcoe-mobilitaetspreis-tirol-2026/</link>
				<description>Ab jetzt Projekte einreichen</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb09a5fc5e827fa8037a92eebb8c44edd"><span class="regierungsmitglied">Projekte und Konzepte für zukunftsfähige Mobilität und Güterverkehr können bis 27. Mai 2026 eingereicht werden</span></li><li data-list-item-id="e2f7cbc4eb52ca567d686dfaae17e9784"><span class="regierungsmitglied">VCÖ-Mobilitätspreis Tirol steht heuer unter dem Motto „nachhaltig. effizient. innovativ.“</span></li><li data-list-item-id="e3ba5a07a0623edd841874ec34dc48778"><span class="regierungsmitglied">Umweltverträgliche Mobilität ist günstiger, gesünder und sicherer</span></li></ul><p>Auch 2026 schreiben die Mobilitätsorganisation VCÖ – Mobilität mit Zukunft, das Land Tirol und die ÖBB den VCÖ-Mobilitätspreis Tirol aus. Gesucht werden innovative Projekte, die zukunftsfähige Mobilitätsformen fördern und nachhaltigen Güterverkehr ermöglichen. Einreichungen sind ab sofort bis 27. Mai 2026 möglich. Die Siegerprojekte werden von einer Fachjury ausgewählt und im Herbst ausgezeichnet.&nbsp;</p>
<p>„Die Siegerprojekte aus den vergangenen Jahren zeigen auf, was mit Engagement und Ideenreichtum möglich ist. Vom einfachen Bahnhof der zur Mobilitätsdrehscheibe wird über den Ausbau von Radweginfrastruktur und Radverleihsystemen bis hin zu Terminals für den Güterverkehr. Ich freue mich auch heuer wieder über zukunftsweisende Projekte, die die Mobilität in Tirol vereinfachen und einen Mehrwert für die Gesellschaft und das Klima bieten“, so Mobilitätslandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>.&nbsp;</p>
<p>„Die Mobilität der Zukunft ist effizienter, nachhaltiger, gesünder und in Summe kostengünstiger. Um dieses Ziel zu erreichen, sind Innovation und Umsetzungswille nötig. Mit dem VCÖ-Mobilitätspreis Tirol wollen wir jene Projekte vor den Vorhang holen, die schon heute zeigen, wie die Mobilität und der Güterverkehr der Zukunft aussehen können", ruft VCÖ-Experte <span class="regierungsmitglied">Michael Schwendinger</span> zur Teilnahme am VCÖ-Mobilitätspreis Tirol</p>
<p>„Der VCÖ-Mobilitätspreis zeigt, wie viele engagierte Menschen und Organisationen auch in Tirol an Lösungen arbeiten, die Mobilität nachhaltig, effizient und innovativ zu gestalten. Diese Projekte liefern wichtige Impulse für die Mobilität der Zukunft – deshalb unterstützen die ÖBB den VCÖ-Mobilitätspreis auch heuer wieder sehr gerne“, sagt <span class="regierungsmitglied">Andreas Matthä</span>, Vorstandsvorsitzender der ÖBB-Holding AG.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Verkehr als Belastung – Mobilitätswende als Chance</span></p>
<p>Der Verkehr in Tirol verursachte zuletzt 1,6 Millionen Tonnen CO2, Verbrenner sind zudem wahre Energiefresser: In die Pkw der Tiroler Haushalte fließen jährlich rund 280 Millionen Liter Sprit. „Daran muss sich etwas ändern. Und das tut es bereits auf vielen Ebenen. Die Mobilitätswende ist bereits in vollem Gange und es gibt zahlreiche Menschen in Tirol, die ihr Mobilitätsverhalten im Alltag regelmäßig überdenken, auf Öffis umsteigen, das Fahrrad oder den E-Scooter für kurze Strecken nutzen. Dieser Trend soll sich weiter fortsetzen und mit dem VCÖ-Mobilitätspreis holen wir innovative Projekte vor den Vorhang, die Vorbild für den Umstieg auf klimafreundliche Mobilitätsformen sind“, so LR Zumtobel.</p>
<p>Gesucht werden beispielsweise Projekte, die den Sprit- und Energieverbrauch deutlich reduzieren, etwa durch Maßnahmen von Unternehmen oder Gemeinden, die zum Umstieg vom Auto auf den öffentlichen Verkehr oder das Fahrrad motivieren oder Fahrgemeinschaften unterstützen. Projekte, die Kindern und Jugendlichen eine sichere und gesunde Mobilität zu Fuß und mit dem Scooter ermöglichen, oder Firmen und Transportunternehmen, die Güter mit Elektro-Lkw oder auf der Schiene transportieren sind ebenfalls potenzielle AnwärterInnen auf den Mobilitätspreis. Ein Schwerpunkt wird heuer beim VCÖ-Mobilitätspreis auch auf Digitalisierung und technologische Innovationen gesetzt, die es der Bevölkerung erleichtern, umweltverträglich mobil zu sein.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Informationen zur Einreichung</span></p>
<p>Betriebe und Unternehmen, Startups, Gemeinden und Städte, Schulen, Fachhochschulen und Universitäten, Tourismusregionen und Wohnbauträger sowie Initiativen können Projekte bis zum 27. Mai 2026 einreichen. <a href="https://vcoe.at/mobilitaetspreis_tirol" target="_blank" rel="noreferrer">Einreichunterlagen und Informationen zum VCÖ-Mobilitätspreis Tirol gibt es auf der Website des VCÖ</a>.</p>
<p><a href="/presse/meldungen/meldung/vcoe-mobilitaetspreis-tirol-2025-geht-an-radwegprojekt-im-bezirk-lienz/">Im Vorjahr ging der VCÖ-Mobilitätspreis Tirol</a> an den Planungsverband Zentralraum Lienzer Talboden für die Lückenschlüsse im Radwegenetz. Zudem wurden drei weitere Projekte ausgezeichnet: Der Regionalterminal Stams, das Stadtrad Innsbruck und die Busspur auf der Inntalautobahn zwischen Zirl und Innsbruck.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Landesentwicklung</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Wed, 04 Mar 2026 10:00:00 +0100</pubDate>
				
				<title>Fahrsicherheitstrainings fürs Motorrad</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/fahrsicherheitstrainings-fuers-motorrad/</link>
				<description>Sicher starten: Land Tirol fördert Fahrsicherheitstrainings für MotorradfahrerInnen</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e37786531b965e68ea9e4b2ee981226e4"><span class="regierungsmitglied">Bauliche Maßnahmen an Unfallhäufungsstellen sowie Bodenmarkierungen erhöhen Verkehrssicherheit&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ebaf5ab471c0502e03753662f12600a9c"><span class="regierungsmitglied">Bilanz 2025: Elf tödlich verunglückte MotorradfahrerInnen in Tirol</span></li></ul><p>Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen und viele Motorradfans in Tirol holen ihre Zweiräder nach der Winterpause wieder aus der Garage. Zum Saisonsauftakt macht Verkehrslandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> auf die Fahrsicherheitstrainings aufmerksam, die durch den Verkehrssicherheitsfonds des Landes gefördert werden und damit für die TeilnehmerInnen zu einem vergünstigten Preis angeboten werden. „Um sicher Motorrad zu fahren, braucht es Übung und Routine. Gerade nach der Winterpause ist es empfehlenswert, sich mit dem Fahrverhalten des eigenen Motorrads unter gesicherten Bedingungen wieder vertraut zu machen und sich von Expertinnen und Experten praktische Tipps zu holen. Die angebotenen Brems- und Gefahrentrainings sollen die Motorradfahrerinnen und -fahrer wieder sensibilisieren und ihnen helfen, in schwierigen Situationen richtig zu reagieren und damit Unfälle zu vermeiden. Das Verhältnis zwischen hohen Geschwindigkeiten und dem relativ geringen Schutz – lediglich durch Sturzhelm und Protektoren – birgt ein erhöhtes Risiko für schwere Verletzungen und tödliche Unfälle. Das zeigt leider auch die Unfallbilanz des vergangenen Jahres.“ 2025 kamen auf Tirols Straßen insgesamt elf MotorradfahrerInnen ums Leben. Die meisten tödlichen bzw. schweren Unfälle gibt es erwartungsgemäß in den Monaten Juni bis Oktober.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bodenmarkierungen gegen unabsichtliches Fahren im Gegenverkehr&nbsp;</span></p>
<p>Neben den geförderten Fahrsicherheitstrainings setzt das Land auch seit vielen Jahren auf die bauliche Verbesserung von sogenannten Unfallhäufungsstellen – also Straßenabschnitten an denen überdurchschnittlich viele Verkehrsunfälle passieren. Zudem wurden an besonders beliebten Motorradstrecken optische Markierungen angebracht, die den idealen Kurvenradius für Zweiräder darstellen. „Tirol ist auch bei Motorrad-Ausflüglern beliebt, die die Strecken oft noch nie gefahren sind. Diese erreichen wir mit unseren Fahrsicherheitstrainings nicht – hier können wir mit optischen Markierungen, Geschwindigkeitsbegrenzungen und teilweise auch baulichen Veränderungen für mehr Sicherheit sorgen“, ist der Verkehrslandesrat überzeugt.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<p>Geförderte Fahrtechniktrainings 2026 (begrenzte TeilnehmerInnenzahl):</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef04b4a86bdb54a979926296ca2a37b40"><a href="https://www.oeamtc.at/fahrtechnik/training-buchen?classificationId=3" target="_blank" rel="noreferrer">Angebote des ÖAMTC</a></li><li data-list-item-id="e07296a629b9899d18f5ef73f10f77302"><a href="https://fahrsicherheit-wiesing.at/motorrad-warm-up/" target="_blank" rel="noreferrer">Angebote Fahrsicherheitszentrum Wiesing</a></li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Sun, 01 Mar 2026 09:30:00 +0100</pubDate>
				
				<title>Tiroler Nachhaltigkeitsmesse 2026 </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tiroler-nachhaltigkeitsmesse-2026/</link>
				<description>Energie, Mobilität, „Garteln“ und Naturprodukte</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e2aeb029ad49c6e0fc8d28c4b62af6e25"><span class="regierungsmitglied">Wochenende 14. und 15. März 2026 auf der Messe Innsbruck</span></li><li data-list-item-id="e60994e5636b7ff65ac12f553a50cea7c"><span class="regierungsmitglied">Nachhaltige Innovationen und Vielfalt im Rahmen der Tiroler Frühjahrsmesse 2026</span></li><li data-list-item-id="e81560b654992e078a7efb5298fb23801"><span class="regierungsmitglied">Zahlreiche neue AusstellerInnen</span></li><li data-list-item-id="e4e255df37cf095f7070f4472a0ee7a35"><span class="regierungsmitglied">Informatives Rahmenprogramm für Jung und Alt</span></li></ul><p>In knapp zwei Wochen ist es soweit: Die Tiroler Nachhaltigkeitsmesse 2026 öffnet ihre Türen für alle, die sich für einen zukunftsfähigen Lebensstil interessieren. Die Messe findet im Rahmen der Tiroler Frühjahrsmesse statt und bietet BesucherInnen von 14. bis 15. März 2026 eine ideale Plattform, um nachhaltige Produkte, Ideen und Dienstleistungen kennenzulernen. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für Kinder und Erwachsene ergänzt das Messeangebot und lädt dazu ein, Nachhaltigkeit praxisnah zu erleben. Der Eintritt zur Messe ist in den Tickets für die Tiroler Frühjahrsmesse enthalten. Die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in Tirol ist mit einem gültigen Messeticket kostenlos.&nbsp;</p>
<p>„Im Rahmen der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie möchten wir Menschen für einen zukunftsfähigen Lebensstil sensibilisieren und ihnen Klimaschutz und Klimawandelanpassung näherbringen. Die Tiroler Nachhaltigkeitsmesse leistet dazu einen wichtigen Beitrag. Neben dem umfangreichen Rahmenprogramm mit vielen spannenden Programmpunkten erwarten die Besucherinnen und Besucher zahlreiche Messestände, beispielsweise zu den Themen nachhaltige Energie, umweltschonende Mobilität im Alltag, naturnahes Gärtnern sowie Bio- und Naturprodukten“, lädt Klimaschutzlandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> zum Messebesuch ein.</p>
<p>„Die Tiroler Nachhaltigkeitsmesse verbindet Information, konkrete Angebote und persönliche Begegnung und vermittelt so nachhaltige Lösungen praxisnah und direkt erlebbar. Unser Anspruch als Veranstalter ist es, einen Marktplatz zu schaffen, auf dem innovative Betriebe, Initiativen und Organisationen ihre Ideen einem breiten Publikum präsentieren können. Mein besonderer Dank gilt dem Land Tirol, dem Klimabündnis Tirol, Südwind Tirol sowie allen Ausstellerinnen und Ausstellern, die mit ihrem Engagement zum Erfolg der Tiroler Frühjahrsmesse mit Tiroler Nachhaltigkeitsmesse beitragen“, berichtet<span class="regierungsmitglied"> Christian Mayerhofer,</span> Geschäftsführer der Congress Messe Innsbruck.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">„Radlkino“, Science-Slam, zweisprachiges Theater und Vorträge</span></p>
<p>Begleitet wird die Messe von der Ausstellung „Was zählt, was bleibt“ des Klimabündnis Österreich. 22 KlimazeugInnen aus aller Welt berichten von den Auswirkungen des Klimawandels auf ihr Leben. Am Samstag und Sonntag laden zudem unterschiedliche Vorträge und Mitmach-Formate ein, sich mit den aktuellen Herausforderungen durch die veränderten klimatischen Bedingungen zu beschäftigen und durch einfache Veränderungen im Alltag einen Unterschied zu machen. Mit Muskelkraft wird das „Radlkino“ betrieben und lädt so zum Filmerlebnis der besonderen Art. Am Sonntag um 14.30 Uhr wird auf der Bühne in der Halle D das zweisprachige Kindertheater „Wenn Schnecken hausen“ auf Deutsch und Italienisch aufgeführt.&nbsp;</p>
<p>Die Tiroler Nachhaltigkeitsmesse wird von der Congress Messe Innsbruck veranstaltet und vom Land Tirol, dem Klimabündnis Tirol und dem Verein Südwind Tirol mitorganisiert und unterstützt.</p>
<p>„Wir freuen uns, dass heuer wieder viele neue Ausstellerinnen und Aussteller mit an Bord sind – das zeigt, dass nachhaltige Produkte im Trend liegen und sich längst als wichtiger Wirtschaftszweig etabliert haben. Von Kleidung bis hin zu Bio-Lebensmitteln gibt es für die Besucherinnen und Besucher vieles zu entdecken“, sagt Andrä Stigger, Geschäftsführer von Klimabündnis Tirol.</p>
<p>„Es ist uns immer ein großes Anliegen, dass die Nachhaltigkeitsmesse nicht nur Verkaufs- sondern auch Informationsmöglichkeiten bietet. Deswegen haben wir wieder ein buntes Programm auf die Beine gestellt. Neben Infotainment zum Mitmachen beim Science Slam, Kochshows und Verkostungen können sich die Besucherinnen und Besucher auf unterhaltsame Podiumsgespräche zu Outdoorbekleidung, Reparatur und Radreisen freuen, sowie auf das junge Theater ,Wenn Schnecken hausen‘, einem Walk &amp; Talk zu Kakao und vieles mehr“, so Adelheid Unterhofer, Vorsitzende des Vereins Südwind Tirol.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Übersicht Programm</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Samstag, 14. März 2026:</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e5a57e64b2ca3d94ad48ada64d2703db1">Eröffnung der Tiroler Nachhaltigkeitsmesse mit LR René Zumtobel im Rahmen der Ausstellung „Was zählt, was bleibt“ | Halle D beim Radlkino | 10.30 Uhr</li><li data-list-item-id="e46a6f1b555604e5640a705785aacac2c">„Hinter den Ideen“ – AusstellerInnen im Gespräch | Bühne Halle D | 11 bis 12 Uhr</li><li data-list-item-id="e3ff00dcf2b879d7c0cf41aa275a4a316">„Aufbruch auf zwei Rädern: Norden im Kompass, Mut im Gepäck“ – Bilder, Geschichten und Reflexionen einer Radreise | Bühne Halle D | 12.30 bis 13.15 Uhr&nbsp;</li><li data-list-item-id="e8a17c256fabbde7d21706d6699e4c3a7">Radlkino Tirol: Muskelkraft und Kinospaß | Halle D | 13.15 bis 13.45 Uhr und 15.30 bis 16.00 Uhr</li><li data-list-item-id="e7627b64e9bbca461f6809e57129abb29">Science Slam: Aktuelle Forschung für eine nachhaltige Zukunft mit Bernhard Weingartner | Bühne Halle D | 14 bis 15 Uhr</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Sonntag, 15. März 2026:</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e5dbcc390eba002b89d22f9c6787212d6">Walk &amp; Talk: Kakao | Informationen zum Thema faire Schokolade | Aussteller-Stand von Oikocredit | 10.30 bis 11.30 Uhr</li><li data-list-item-id="e8d99a66dd9a374a8221391fb207970f9">Live-Kochshows &amp; Verkostung „Tiroler Getreide erleben“ | Halle D beim Radlkino | 11 bis 13 Uhr</li><li data-list-item-id="e396586b3aa099e1da55905e920b2494e">Reparieren statt wegwerfen: Gespräch zum Thema Kleidung, Konsum und Kreislaufdenken | Bühne Halle D | 13 bis 14 Uhr</li><li data-list-item-id="ec1e8490c8b531d1c06b9b1e1c2fd9dd1">Junges Theater „Wenn Schnecken hausen“: Ein lebendig gewordenes Wald-Wimmelbuch auf der Bühne | ab 4 Jahren, in deutscher und italienischer Sprache | 14.30 bis 15.30 Uhr</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Ausstellung KlimazeugInnen „Was zählt, was bleibt“ | Halle D | Samstag und Sonntag ganztägig</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Übersicht Eintrittspreise:</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ed624b9eecf94adb7390944f5c185d343">Online-Ticket Erwachsene: 9 Euro</li><li data-list-item-id="e7ac18a8db869b9a3e8ee5191433ead99">SeniorInnen ab 65 Jahre, Studierende, SchülerInnen, Präsenz- und ZivildienerInnen, Menschen mit Behinderungen: 5 Euro</li><li data-list-item-id="e440db7bff9cddbdb84a33ce71f33a272">Familienkarte | 2 Erwachsene + Kinder bis 12 Jahre: 14 Euro</li><li data-list-item-id="e7736ab1f59ea902cdcdb2f99eeca16b3">Freier Eintritt für Begleitpersonen von Menschen mit Behinderungen sowie von Schülergruppen und für Kinder bis 12 Jahre</li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Landesentwicklung</category>
				
					<category>Nachhaltigkeit</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-57213</guid>
				<pubDate>Wed, 25 Feb 2026 09:30:00 +0100</pubDate>
				
				<title>Klimaschutz wirksam vermitteln</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/klimaschutz-wirksam-vermitteln/</link>
				<description>Workshopreihe in Tiroler Regionen </description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eab5245f68c0efdfff9b68902eb33c309"><span class="regierungsmitglied">Erfolgreiche Workshopreihe im Rahmen der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie</span></li><li data-list-item-id="e768cea8222ad52bbde0d6c6c11f7a5c9"><span class="regierungsmitglied">&nbsp;89 Interessierte vertieften ihr Wissen in der „Klimakommunikation“</span></li><li data-list-item-id="ea1096697980965f04c4e602e810ce34f"><span class="regierungsmitglied">Beteiligung aus Gemeinden,&nbsp;</span><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Klima- und Energie-Modellregionen (KEM) und Klimawandel-Anpassungsmodellregionen (KLAR)&nbsp;</span></li></ul><p>Wie gelingt es, Klimaschutz so zu kommunizieren, dass Menschen sich angesprochen fühlen und ins Handeln kommen?&nbsp;<span lang="DE" dir="ltr">Mit dieser Frage setzte sich eine landesweite Workshopreihe zur Klimakommunikation auseinander, die im Rahmen der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie des Landes Tirol umgesetzt und gefördert wurde. Die „Klimakommunikations-Workshops“ wurden vom Verein Hallo Klima! durchgeführt und vonseiten des Landes Tirol finanziell unterstützt.&nbsp;</span>„Klimaschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Entscheidend ist, wie wir über Klimaschutz sprechen und wie wir Menschen ermutigen, selbst aktiv zu werden. Mit solchen Workshops schaffen wir eine fundierte Grundlage für wirksame Klimakommunikation in unseren Regionen“, betont Klimaschutzlandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel.</span> Insgesamt nahmen&nbsp;<span lang="DE" dir="ltr">89 TeilnehmerInnen in allen Regionen und dem Auftaktworkshop in Innsbruck teil</span>.&nbsp;</p>
<h3>Vom ökologischen „Fuß- und Handabdruck“ bis zur Klimapsychologie</h3>
<p>Die Workshops&nbsp;<span lang="DE" dir="ltr">fanden in den Regionen Landeck, Kitzbüheler Alpen, Osttirol und im Wipptal statt.&nbsp;Neben Grundlagen wie Klimapsychologie und wirksame Kommunikation standen auch der&nbsp;</span>„Fuß-“ oder „Handabdruck“ im Fokus: Während der ökologische Fußabdruck individuelle Emissionen betrachtet, rückt der Handabdruck die positive, aktive Gestaltung in den Vordergrund – also konkrete Möglichkeiten, Nachhaltigkeit zu fördern und strukturelle Veränderungen anzustoßen.&nbsp;</p>
<p>Ein wesentliches Ergebnis der Workshopreihe: Die regionale Vernetzung und der Aufbau sowie die Vertiefung lokaler Netzwerke sind für erfolgreichen Klimaschutz wesentlich.&nbsp;<span lang="DE" dir="ltr">Gerade in Gemeinden und Regionen entsteht Wirkung dort, wo Menschen gemeinsam an Lösungen arbeiten und Maßnahmen langfristig verankert werden. Das bestätigen auch&nbsp;</span><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Elisabeth Steinlechner</span><span lang="DE" dir="ltr"> und&nbsp;</span><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Ulrike Totschnig</span><span lang="DE" dir="ltr">&nbsp;vom Netzwerk Nachhaltigkeit des Bezirks Landeck: „Der Workshop hat gezeigt: Die Bereitschaft zum Klimaschutz in der Gesellschaft ist da. Doch allein aktiv zu werden, ist für den Einzelnen so schwierig. Durch Vernetzung entsteht Gemeinschaft und gemeinsam lassen sich nachhaltige Ideen leichter umsetzen. Deshalb bauen wir unsere regionalen Netzwerke konsequent weiter aus.“</span></p>
<h3><span lang="DE" dir="ltr">Gemeinsam stärker – bei konkreten Maßnahmen und Strategien</span></h3>
<p>Den Auftakt der Workshops bildete ein Vernetzungstreffen im November 2024 in Innsbruck, bei dem VertreterInnen der Klima- und Energie-Modellregionen (KEM) sowie der Klimawandel-Anpassungsmodellregionen (KLAR), Freiwilligenzentren, SchutzgebietsbetreuerInnen und NaturparkmanagerInnen zusammenkamen.&nbsp;<span lang="DE" dir="ltr">Ziel war es, Erfahrungen auszutauschen, gemeinsame Herausforderungen zu benennen und konkrete Ansätze für eine wirksamere Kommunikation rund um Klimaschutz und Klimawandelanpassung zu entwickeln.</span></p>
<p>KEM-Regionen unterstützen Gemeinden dabei, Maßnahmen in den Bereichen Energieeffizienz, erneuerbare Energien und Klimaschutz umzusetzen. KLAR-Regionen wiederum entwickeln und koordinieren Strategien zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels, etwa im Umgang mit Hitze, Starkregen oder Trockenheit. „An den Workshops nahmen Vertreterinnen und Vertreter relevanter Institutionen teil, um die Kommunikation rund um das Thema Klima weiter zu optimieren. Das ist insofern wichtig, als dass es einen klaren Blick auf die Klimaveränderungen sowie die Potenziale für Veränderungen braucht – und allen voran auch darauf, wie diese Informationen noch besser in die Breite getragen werden können“, so LR Zumtobel.&nbsp;</p>
<p>Das aktuell laufende 2. Maßnahmenprogramm der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie legt einen Fokus auf das Thema „Gesellschaft und Schutz“. Das zivilgesellschaftliche Engagement wird als entscheidender Hebel angesehen, um das Bewusstsein für nachhaltige Entwicklung, Klimaschutz und Klimawandelanpassung sowie dessen wirtschaftliche Vorteile für den Standort Tirol zu stärken.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Nachhaltigkeit</category>
				
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				<pubDate>Thu, 19 Feb 2026 10:40:54 +0100</pubDate>
				
				<title>Staatspreis PR: Sieg in Kategorie Nachhaltigkeitskommunikation</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/staatspreis-pr-in-wien-verkehrssicherheitskampagne-des-landes-tirol-gewinnt-in-kategorie-nachhaltigkeitskommunikation/</link>
				<description>Österreichs höchste Auszeichnung für Public Relations wurde gestern Abend in Wien verliehen</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e23bebd72c8033f6c3abeb978d8b29bc2"><span class="regierungsmitglied">„Voll paniert. Leben riskiert.“ – Verkehrssicherheitskampagne gegen Alkohol und Drogen holte sich Platz 1</span></li><li data-list-item-id="ed9ab71d2cc15f5b2ebd7f0f92b3959ff"><span class="regierungsmitglied">Landesintern produzierte und konzipierte Kampagne sorgte mit breitem Maßnahmenbündel für Aufmerksamkeit</span></li></ul><p>Ein Slogan „Voll paniert. Leben riskiert.“, begleitet von aussagekräftigen Statements auf Plakaten wie „Sei koa Depp, fahr‘ nit fett.“ und einem Ohrwurm mit den Songzeilen „Tausend mal riskiert. Tausendmal ist nix passiert“. Zudem Interviews mit Betroffenen – einer Mutter, die ihren Sohn verloren hat, und einer Frau, die sich unter Alkoholeinfluss hinters Steuer setzte und einen Unfall verursachte, der nachhaltig Folgen für sie und ihre MitfahrerInnen hatte. Das ist die Verkehrssicherheitskampagne des Landes Tirol, die in den vergangenen zwei Jahren auf die Risiken von Alkohol und Drogen hinterm Steuer aufmerksam machte. Die Kampagne wurde landesintern von der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit konzipiert und umgesetzt. Als Kampagnenpartner mit an Bord waren zudem die Polizei sowie das Kuratorium für Verkehrssicherheit. Gestern, Mittwoch, wurde der Staatspreis PR des Public Relation Verband Austria (PRVA) in Wien vergeben. Das Ergebnis: Sieg – das Land Tirol gewinnt sensationell mit der Kampagne in der Kategorie „Corporate Social Responsibility und Nachhaltigkeitskommunikation“. Landeshauptmann&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> gratuliert: „Es ist das erste Mal, dass sich das Land Tirol um einen solchen Preis beworben und direkt auch gewonnen hat. Ich gratuliere allen Beteiligten, insbesondere den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit für deren Kreativität und Einsatz. Es ist gelungen, eine breitenwirksame Kampagne zu einem gesellschaftlich bedeutenden Thema auf die Beine zu stellen, die insbesondere vor Gefahren und Risiken sensibilisiert.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Kampagne mit nachhaltiger Wirkung</span></p>
<p>Der Staatspreis PR ist Österreichs höchste Auszeichnung für Public Relations. Verkehrslandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel&nbsp;</span>freut sich über die Anerkennung: „Ziel einer Kommunikations- und Sensibilisierungskampagne muss sein, möglichst viele Menschen mit dem Thema zu konfrontieren, zu sensibilisieren und anzuregen. Das kann mittel- und langfristig zum Umdenken in der Gesellschaft führen. Durch die bewusst provokante Ausrichtung des gesamten Konzepts und einem breiten Maßnahmenbündel ist es gelungen, viele Menschen in Tirol mit der Botschaft zu erreichen. Auch wenn die Hauptphase der Ausrollung der Kampagne bereits in der Vergangenheit liegt, werden wir auch weiterhin etwa auf Plakatflächen entlang der Landesstraßen auf die Sujets und Sprüche zurückgreifen, um die Anzahl schwerer Verkehrsunfälle aufgrund einer Beeinträchtigung durch Alkohol oder Drogen zu minimieren.“</p>
<p>Die Landeskampagne war von Anfang an langfristig und nachhaltig ausgerichtet, so können beispielsweise Mehrweg-Pfandbecher mit dem Aufdruck „Voll paniert. Leben riskiert. Gegen Alkohol und Drogen am Steuer.“ von VeranstalterInnen in ganz Tirol beim Tiroler Becher- und Geschirrverleih ISSBA in Imst weiterhin ausgeliehen werden. Zudem werden im Rahmen der Ausgabe von Jugendschutzplakaten und Armbändern zur Alterskontrolle auch Plakate der Kampagne kostenlos mitgeliefert. Die Tiroler Polizei wird auch in Zukunft vermehrt Schwerpunktkontrollen zum Thema durchführen.</p>
<p>„Ich gratuliere dem gesamten Team der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit sowie allen weiteren Beteiligten im Landesdienst und bei der Tiroler Polizei und dem Kuratoriums für Verkehrssicherheit als unsere Kooperationspartner“, betont LR Zumtobel. Ausgewählt wurden die nominierten Projekte bzw. die Siegerprojekte durch eine 27-köpfige Fachjury, die aus ExpertInnen im Bereich PR von Agenturen, Unternehmen, NGOs, Interessensvertretungen und öffentlichen Einrichtungen bestand.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Viele Maßnahmen mit Schlagerhit als gemeinsamen Nenner</span></p>
<p>„Tausendmal riskiert. Tausendmal ist nichts passiert. Tausendundeine Nacht. Und es hat … BOOM gemacht.“: Der bekannte Hit 1001 Nacht (ZOOM!) bildete in umgetexteter Fassung den Kern der Kampagne. Darauf aufbauend wurden Werbevideos zu verschiedenen Fahrzeugarten und Jahreszeiten produziert und Radiospots beispielsweise in ORF Radio Tirol, Life Radio, Radio U1, Kronehit und Radio Osttirol ausgestrahlt. Die drei provokanten Werbesprüche „Voll paniert. Leben riskiert.“, „Sei koa Depp, fahr‘ nit fett.“ und „Sei gscheid. Fahr‘ nit breit.“ sensibilisieren in den Sommermonaten entlang der Landesstraßen auf insgesamt 120 Aufstellern sowie auf Plakaten. Die Plakate wurden an Gastronomiebetriebe in ganz Tirol verteilt und auch auf den Social-Media-Kanälen des Landes wurden regelmäßig Kampagnen-Inhalte ausgespielt. Zwei Interviews mit Betroffenen gaben der Kampagne emotionalen Tiefgang und zeigen auf, welche fatalen Konsequenzen die Entscheidung haben kann, betrunken oder unter Drogen ein Fahrzeug zu lenken.&nbsp;</p>
<p>Vorstand&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Florian Kurzthaler</span> von der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit des Landes Tirol, die die Kampagne konzipiert und umgesetzt hat, zeigt sich sehr dankbar: „Das ist ein sensationeller Erfolg, der allen voran unserem Team in der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit gebührt. Wir haben das allererste Mal überhaupt beim Staatspreis PR mitgemacht und konnten uns gegen unglaublich starke Konkurrenz aus ganz Österreich durchsetzen. Ich gratuliere auch allen anderen Projekten. Die kreative Qualität der PR-Branche in Österreich ist beeindruckend.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Die offizielle Begründung der Fachjury zum Sieg beim Staatspreis PR in der Kategorie CSR- und Nachhaltigkeitskommunikation:&nbsp;</span></p>
<p>„Die Kampagne zeigt eindrucksvoll, wie ein gesellschaftlich relevantes Thema glaubwürdig und wirkungsstark kommuniziert werden kann. Klare, provokante Botschaften, eingebettet in einen starken kulturellen Kontext, erzeugen hohe Aufmerksamkeit und nachhaltige Awareness. Die vielseitige und strategisch klug eingesetzte Kanalstrategie stellt eine ausgezeichnete Zielgruppenerreichung sicher und fördert dauerhaft die Auseinandersetzung mit Alkohol und Drogen am Steuer.“</p>
<p></p><hr>

<p>Mehr Informationen zur Kampagne: <a href="https://www.tirol.gv.at/verkehr/verkehrs-und-seilbahnrecht/verkehrssicherheit/voll-paniert-leben-riskiert/" target="_blank">www.tirol.gv.at/lebenriskiert</a>&nbsp;</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e369f3b90b170662d2adb2be5e0974e21"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=swRHDSALYPE" target="_blank" rel="noreferrer">Clip Fahrradfahren</a></li><li data-list-item-id="ee06844ed2d639f6cd3da7c1f03f9338e"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=28P9gc8bKj4" target="_blank" rel="noreferrer">Clip Winter</a></li><li data-list-item-id="e3f5cad751e4f7657fb9857ef725fd333"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=rRSpY0Yz6Z8" target="_blank" rel="noreferrer">Clip Sommer</a></li><li data-list-item-id="e379257843ea988a619fe789de4d659ad"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=MkDTstmZ3VA" target="_blank" rel="noreferrer"><span>Gespräch mit Dagmar – Mutter eines Unfallopfers</span></a></li><li data-list-item-id="eb066dc46f45ae298f3c2604577a41501"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=TCTqpzcLynE" target="_blank" rel="noreferrer">Gespräch mit Pia – Unfallverursacherin</a>&nbsp;</li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
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				<pubDate>Wed, 18 Feb 2026 11:00:00 +0100</pubDate>
				
				<title>Schwerverkehr: Auch 2026 hoher Kontrolldruck auf Tirols Straßen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/schwerverkehr-auch-2026-hoher-kontrolldruck-auf-tirols-strassen/</link>
				<description>Mobiler Prüfzug für technische Kontrollen an 150 Tagen im Einsatz</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4e51ac1f332c21408a5ef091d82f659e"><span class="regierungsmitglied">Engmaschiges Kontrollnetz aus Polizei, Land Tirol und ASFINAG</span></li><li data-list-item-id="e29f78ab0f0b25ef17341ec847522157c"><span class="regierungsmitglied">Bilanz 2025: Rund 68.000 festgestellte Verstöße und Übertretungen&nbsp;</span></li></ul><p>Auch 2026 wird der mobile Prüfzug der ASFINAG wieder 150 Tage für das Land Tirol im Einsatz sein. Das beschloss die Landesregierung kürzlich auf Antrag von Verkehrslandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>. Konkret werden zu den bereits fixierten 112 Tagen nun weitere 38 Tage beauftragt. LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>&nbsp;betont: „Die enorme Transitbelastung in Tirol macht einen anhaltenden hohen Kontrolldruck dringend notwendig. Ob mangelhafter technischer Zustand oder Nicht-Einhaltung von Ruhezeiten: Jede Missachtung der Vorgaben stellt ein Sicherheitsrisiko auf Tirols Straßen und damit für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer dar. Der Schwerverkehr in Tirol unterliegt strengen Regeln, an die sich alle halten müssen. Um das sicherzustellen, setzen wir gemeinsam mit der Polizei auf ein engmaschiges Kontrollnetz.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Zusätzliche Prüftage erhöhen Kontrolldruck</span></p>
<p>„Der mobile Prüfzug kommt in ganz Tirol zum Einsatz, um den technischen Zustand von LKW auf Herz und Nieren zu überprüfen. Dabei arbeiten Techniker des Landes Hand in Hand mit der ASFINAG. Bei 2,4 Millionen Transit-LKW, die 2025 alleine am Brenner gezählt wurden, ist es ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit auf Tirols Straßen, mangelhafte Fahrzeuge aus dem Verkehr zu ziehen. Die zusätzlichen Prüftage erhöhen den Kontrolldruck und damit auch die Verkehrssicherheit“, weiß LR Zumtobel.&nbsp;</p>
<p>Neben den täglichen LKW-Kontrollen an den Kontrollstellen entlang der Autobahn in Kundl, Radfeld und am Brenner sowie an der Kontrollstelle Musau an der B 179 Fernpassstraße wird auch an Kontrollplätzen am nachgeordneten Straßennetz laufend kontrolliert. Hier kommt unter anderem auch der mobile Prüfzug der ASFINAG zum Einsatz.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Prüfzug inspiziert jährlich über 4.000 LKW</span></p>
<p>Über 4.000 LKW werden jährlich durch den mobilen Prüfzug der ASFINAG sowie von technischen PrüferInnen des Landes Tirol in Zusammenarbeit mit der Polizei einer technischen Unterwegskontrolle unterzogen. Darüber hinaus finden durch besonders geschulte Organe der Polizei selbstständig täglich technische Kontrollen auf Tirols Straßen statt. Kontrolliert wird sowohl entlang der Autobahn als auch an den wichtigsten Nebentransitrouten an Bundes- und Landesstraßen zu gleichen Teilen. Im Jahr 2025 wurden nur durch den mobilen Prüfzug insgesamt 6.282 technische Mängel bei 1.379 Fahrzeugen festgestellt.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Auszug und Bilanz: Schwerverkehrskontrollen 2025&nbsp;</span></p>
<p>Insgesamt wurden von der Polizei 87.000 Arbeitsstunden in die Kontrollen des Schwerverkehrs investiert. Daraus resultierten 68.000 Übertretungen und Verstöße, die sich wie folgt zusammensetzen:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e6bcc9926729595f610ae9178a1d8a4fe"><span>Rund 13.587 Übertretungen im Bereich „Technischer Mängel“</span></li><li data-list-item-id="e640edc2cdde096eb312640fc3f5a423c"><span>Rund 35.500 Übertretungen im Bereich „Sozialvorschriften“ (Lenk-/ Ruhezeiten)</span></li><li data-list-item-id="ed98282bc6d8ae0ca92aa7678f314e1bb"><span>Rund 9.300 Übertretungen durch „Überladung“</span></li><li data-list-item-id="eb7f1725e8f1b3910cf1b8ef2ce4ec51f"><span>Rund 1.825 Übertretungen im Bereich „Gefahrgut“</span></li><li data-list-item-id="e1ae8a3682b90af7ca83c8058a6950e36"><span>Rund 4.800 Untersagungen der Weiterfahrt</span></li><li data-list-item-id="ed61c6f315fbd8f697c0e887008fa102a"><span>Rund 1.732 Verstöße gegen das Wochenendfahrverbot / Sonderfahrverbot</span></li><li data-list-item-id="e8f277c35c82a4e025a46c24a0c33812a"><span>Rund 1.300 Verstöße gegen das Nachtfahrverbot</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Kontrollinfrastruktur wird weiter ausgebaut</span></p>
<p>Neben den Schwerverkehrskontrollen investiert das Land Tirol auch weiter in den Ausbau der Kontrollinfrastruktur, wie Verkehrslandesrat Zumtobel berichtet: „Noch vor dem Sommer soll der umfangreiche Umbau und die Modernisierung der Kontrollstelle in Radfeld abgeschlossen werden. Zudem wird auch noch in diesem Jahr eine neue Pannenbucht inklusive Notausfahrt bei der Kontrollstelle Kundl für mehr Sicherheit auf der A12 Inntalautobahn sorgen.“</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
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