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			<title>Land Tirol - Meldungen</title>
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			<description>Aktuelle Meldungen vom Amt der Tiroler Landesregierung</description>
			<language>de</language>
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				<copyright>Land Tirol</copyright>
			
			<pubDate>Sat, 25 Apr 2026 01:08:55 +0200</pubDate>
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				<guid isPermaLink="false">news-57907</guid>
				<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 11:07:09 +0200</pubDate>
				
				<title>Erfolgreicher Auftakt zur Freiwilligenwoche 2026 </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/lh-mattle-jahr-des-ehrenamtes-bringt-projekt-rekord-und-hunderte-interessierte-bei-freiwilligenwoche-2026/</link>
				<description>Über 170 teilnehmende Projekte – so viele wie noch nie</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef469daf189436431956ae2f3383cbac4"><span class="regierungsmitglied">LH Mattle informierte über aktuell laufende Vorhaben: steuerliche Entlastungen, Ehrenamtsnachweis und Informationen</span></li><li data-list-item-id="e538cc0144a8545fcf6308c2a10db7989"><span class="regierungsmitglied">Alle Regierungsmitglieder nehmen an der Freiwilligenwoche teil</span></li><li data-list-item-id="e1b2fd041b17f191bc61c6c778dcdb36c"><span class="regierungsmitglied">Anmeldungen sind auch noch spontan möglich:&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at/freiwilligenwoche" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/freiwilligenwoche</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;</span></li></ul><p>Seit gestern, Mittwoch, läuft die Freiwilligenwoche 2026. Noch bis Dienstag können Interessierte bei mehr als 170 Projekten, Workshops und Vorträgen das Ehrenamt kennenlernen und selbst mitanpacken. Das tun auch die Mitglieder der Tiroler Landesregierung: LH und Ehrenamts-Referent&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> besuchte heute, Donnerstag, das Projekt „Strudelbacken“ im Altersheim Salurn in Wattens. LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>&nbsp;stattete dem Sprachlerncafé in Innsbruck einen Besuch ab. LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>&nbsp;nahm an einem Klimaprojekt in Kematen teil, während LR<sup>in</sup> <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>&nbsp;im Wohn- und Pflegeheim St. Martin in Aldrans beim Waffeln backen half und LR<sup>in</sup> <span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata </span>beim Roten Kreuz in Schwaz vorbeischaute. Auch LR <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>, LR<sup>in</sup> <span class="regierungsmitglied">Astrid Mair </span>und LR <span class="regierungsmitglied">Mario Gerber </span>werden in den kommenden Tagen an Projekten teilnehmen. Anmeldungen sind bei verfügbaren Plätzen weiterhin über <a href="https://www.tirol.gv.at/freiwilligenwoche" target="_blank">www.tirol.gv.at/freiwilligenwoche</a> möglich.</p>
<p>Zum Auftakt der Aktionswoche informierte LH Mattle über aktuelle Projekte und Vorhaben im „Jahr des Ehrenamts“: „Wir arbeiten an konkreten Verbesserungen und Initiativen, um das Ehrenamt in Tirol zu stärken. Unser Ziel ist klar: Das ‚Jahr des Ehrenamts‘ soll Motor für positive Entwicklungen im Ehrenamt sein, von denen die Freiwilligen in Tirol langfristig profitieren. Jede und jeder Zweite engagiert sich ehrenamtlich – damit sind wir auch über Landesgrenzen hinweg ein Vorbild.“ Dass heuer erstmals mit über 170 teilnehmenden Projekten ein Rekord bei der Freiwilligenwoche verzeichnet wird, spricht für das Interesse am Ehrenamt: „Mit dem Schwerpunkt im Jahr 2026 schaffen wir noch mehr Teilnahmemöglichkeiten und Sichtbarkeit für die Bedeutung freiwilligen Engagements“, sagt LH Mattle.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Steuerliche Erleichterungen im Ehrenamt</span></p>
<p>Zuletzt brachte LH Mattle bei der Finanzreferentenkonferenz in Innsbruck einen Antrag für steuerliche Entlastungen im Ehrenamt ein. „Dank allein reicht nicht: Das Ehrenamt ist auch mit Herausforderungen konfrontiert. Wir schauen wo der Schuh drückt und setzen uns für Verbesserungen ein.“&nbsp;</p>
<p>Konkret soll es unter anderem eine pauschale Reiseaufwandsentschädigung in geeigneten ehrenamtlichen Bereichen geben – ähnlich wie sie es bereits im Sportbereich gibt. Außerdem sollen Fahrtkosten, Kosten für Ausrüstung und Aus- und Weiterbildung steuerlich absetzbar und steuerliche Begünstigungen kombinierbar sein.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Vom Ehrenamtsnachweis bis zum Symposium</span></p>
<p>Weiters wird an einem Tiroler Modell für die Erweiterung eines „Ehrenamtsnachweises“ gearbeitet, sodass ehrenamtliches Engagement auch im Alltag der freiwillig Engagierten einen weiteren Mehrwert bringt. Auch der Versicherungsschutz soll verbessert werden – dazu laufen derzeit die Gespräche. Im Herbst plant das Land Tirol das erste große „Ehrenamtssymposium“, das nochmals ein Ausrufezeichen im „Jahr des Ehrenamts“ darstellt und Organisationen, Stakeholder und VertreterInnen von Vereinen und Verbänden noch besser vernetzt und einbringt.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Immer mehr Anfragen – über 2.600 Personen sind Teil der Gruppe</span></p>
<p>Parallel dazu wird laufend der WhatsApp-Kanal „Ehrenamt Tirol“ bespielt (<a href="https://www.ehrenamt.tirol" target="_blank" rel="noreferrer">www.ehrenamt.tirol</a>). Mittlerweile haben über 2.600 Mitglieder den Weg in die Gruppe gefunden. „Viele Vereine, Verbände und Einrichtungen wenden sich direkt an uns, um ihre Angebote, Veranstaltungen oder Freiwilligen-Gesuche mitzutragen. Genau dafür ist eine solche Gruppe da: Informationsaustausch und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten vor den Vorhang holen“, so LH Mattle.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Einladung zum Mitmachen: Freiwilligenwoche 2026</span></p>
<p>Auch die Freiwilligenwoche wurde über den WhatsApp-Kanal mitbeworben. Nach derzeitigem Kenntnisstand zeichnet sich heuer ein neuer Rekord an TeilnehmerInnen ab. „Mein heutiger Besuch im Haus Salurn&nbsp;bestätigt einmal mehr: Ehrenamtliches Engagement und Helfen machen Spaß und sind bereichernd. Die Freiwilligenwoche dient dazu, Interessierten und Neugierigen einen Einblicke in das Ehrenamt zu ermöglichen – denn das Ehrenamt von morgen braucht den Nachwuchs von heute“, betont LH Mattle im Anschluss an seinen Besuch in Wattens.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Carina Gartlacher</span>, Leiterin des Hauses Salurn in Wattens, freute sich über den Besuch und betonte: „Das Ehrenamt bringt Menschen zusammen, schafft Beziehungen und eröffnet neue Perspektiven. Jede Unterstützung hilft unseren Bewohnerinnen und Bewohnern, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Die Freiwilligenwoche ist für uns eine wertvolle Gelegenheit, neue Freiwillige zu gewinnen und ihnen zu zeigen, wie vielfältig freiwilliges Engagement sein kann.“ In der Pflege Wattens sind laufend Freiwillige im Einsatz – aktuell 37 über die Gemeinde gemeldete sowie weitere über Vereine wie die Vinzenzgemeinschaft, die Schützen und auch ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie übernehmen Aktivierungsangebote und soziale Betreuung, organisieren Rikschafahrten für die Bewohnerinnen und Bewohner und unterstützen an Feiertagen sowie Wochenenden bei der Auslieferung von Essen auf Rädern.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Weitere Besuche der Regierungsmitglieder</span> - MedienvertreterInnen sind bei den Besuchen der Mitglieder der Tiroler Landesregierung herzlich willkommen:&nbsp;</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e600611c24f9daf2f78c58342247c13b4"><span class="regierungsmitglied">LR René Zumtobel</span></li></ul><p>Projekt: „Verwenden statt Verschwenden“ | Freitag, 24. April | 9 Uhr | SOMI, Dr.-Carl-Pfeiffenberger-Straße 4, Imst</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4e31c7ef7427be9c130bbd4cc5af81f7"><span class="regierungsmitglied">LR<sup>in </sup>Astrid Mair und LR Mario Gerber</span></li></ul><p>Projekt: „Rikscha fahren. Menschen bewegen. Ehrenamt erleben“ | Montag, 27. April | 14 Uhr | ISD Wohnheim Lohbach, Technikerstraße 84, Innsbruck</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LR Gerber</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>LRin Mair</category>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Gesellschaft &amp; Soziales</category>
				
					<category>Landesentwicklung</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Sun, 19 Apr 2026 16:30:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>Konzert der „prima la musica“-PreisträgerInnen in Erl</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/konzert-der-prima-la-musica-preistraegerinnen-in-erl/</link>
				<description>Musikland Tirol: Große Abschlussveranstaltung des Landeswettbewerbs 2026</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Bühne für die größten Musiktalente Tirols und Südtirols – das war das Konzert der „prima la musica“-PreisträgerInnen heute, Sonntag, im Festspielhaus Erl. Mehr als 900 junge MusikerInnen nahmen dieses Jahr am Tiroler Landeswettbewerb in Erl und Ebbs teil. Die herausragendsten Teilnehmenden – unter ihnen LandessiegerInnen mit 100 von 100 Punkten – traten solistisch und in Kammermusik-Ensembles auch beim Abschlusskonzert auf. Zusätzlich wurden 33 Sonderpreise im Gesamtwert von insgesamt 12.000 Euro an den musikalischen Nachwuchs vergeben.</p>
<p>„Ich bin beeindruckt, was die ‚prima la musica‘-Teilnehmenden bereits in jungen Jahren abliefern. Heute haben sie uns im modernen Ambiente des Festspielhauses Erl nochmals eine musikalische Kostprobe serviert“, sagt Bildungslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> im Anschluss an die Schlussveranstaltung. „Ich gratuliere allen Preisträgerinnen und Preisträgern. Mein Dank gilt besonders auch jenen, die diese Erfolge möglich machen: den engagierten Musiklehrerinnen und Musiklehrern. Ihnen ist es zu verdanken, dass Tirol solch ein vielbeachtetes Musikland ist.“</p>
<p>Beim 31. „prima la musica“-Landeswettbewerb war außerdem ein Rekord zu verzeichnen: Die Jurys entsenden 253 MusikerInnen zum Bundeswettbewerb – so viele wie noch nie. Dieser geht von 22. Mai bis 6. Juni in Eisenstadt (Burgenland) über die Bühne. In den letzten Jahren sicherten sich die Tiroler und Südtiroler TeilnehmerInnen stets die meisten Bundessiege unter allen Bundesländern.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Bildung</category>
				
					<category>Kunst &amp; Kultur</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-57837</guid>
				<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 11:27:03 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>„MINT-Land“ Tirol – Spürnasenecken in allen Bezirken</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/mint-land-tirol-spuernasenecken-in-allen-bezirken/</link>
				<description>LRin Cornelia Hagele besuchte neue Spürnasenecke in Abfaltersbach (Bezirk Lienz)</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ec148c3144dfa2540800b17712b991732"><span class="regierungsmitglied">Tiroler MINT-Strategie: elf Spürnasenecken in Kindergärten und Ausbildungseinrichtungen realisiert</span></li><li data-list-item-id="ea547e865c0d5f7af5d596b4328b1e16c"><span class="regierungsmitglied">ARGE MINT-Bildung Tirol und Stiftung Auxilium Pro Tirol investierten mehr als 200.000 Euro</span></li><li data-list-item-id="edad1d81b1b5d0ff896b6eace9c0f75c6"><span class="regierungsmitglied">Alle MINT-Bildungsangebote in Tirol im Überblick:&nbsp;www.mint-tirol.at&nbsp;</span></li></ul><p>Experimente mit dem Physikbaukasten oder ein erster Blick durchs Mikroskop – mit der Tiroler MINT-Strategie sollen bereits im Kindergarten die Kleinsten spielerisch lernen, wie Wissenschaft funktioniert. Kürzlich besuchte Bildungslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> den Kindergarten Abfaltersbach (Bezirk Lienz), der seit Beginn des Jahres Standort einer „Spürnasenecke“ ist. Gemeinsam mit den Kindern erkundete sie diesen speziell ausgestatteten Bereich, in dem die jungen ForscherInnen experimentieren, beobachten und naturwissenschaftliche Phänomene entdecken. Die Räumlichkeiten befinden sich gemeinsam mit der MS Abfaltersbach – Trägerin des MINT-Gütesiegels – im Schulzentrum der Gemeinde. Die Spürnasenecke steht künftig auch für die Nachmittagsbetreuung der Volksschule Abfaltersbach und Kindergärten der umliegenden Gemeinden zur Verfügung.</p>
<p>„Tirol ist das erste MINT-Bundesland – und das beginnt nicht erst in der Schule, sondern im Kindergarten. Spürnasenecken wie hier in Abfaltersbach helfen Kindern dabei, ihre Welt zu verstehen“, erklärt LR<sup>in</sup> Hagele. Die Umsetzung der Spürnasenecken erfolgte durch die MINT-Koordination Tirol im Auftrag der ARGE MINT-Bildung Tirol – ein vom Land Tirol unterstützter Zusammenschluss von Industriellenvereinigung Tirol, Wirtschaftskammer Tirol, Arbeiterkammer Tirol und ÖGB. Finanziell unterstützt wird das Projekt durch die Bundesstiftung Auxilium Pro Tirol. Diese hat es sich zum Ziel gesetzt, gesellschaftliche Werte zu stärken und die Wettbewerbsfähigkeit in Tirol zu fördern.</p>
<p class="text-justify"><span class="regierungsmitglied">Der Tiroler Weg: Flächendeckende MINT-Förderung</span></p>
<p>Die&nbsp;<a href="/meldungen/meldung/lh-mattle-setzt-auf-zukunftsfaecher-tirol-ist-erstes-mint-bundesland/">flächendeckenden MINT-Bildungsregionen</a> in Tirol werden nun auch durch elf Spürnasenecken bereichert: In jedem Bezirk steht mindestens ein Standort zur Verfügung, an dem Kinder spielerisch mit MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) in Berührung kommen. Zudem wurden die Aus- und Fortbildungseinrichtungen mit Spürnasenecken ausgestattet, damit der unmittelbare Transfer von der Lehre in die Praxis gelingt. Spürnasenecken sind eigens entwickelte Lernumgebungen mit speziellen Möbeln, Experimentiermaterialien sowie einem Handbuch mit über 80 MINT-Versuchen. Abgerundet wird das Angebot durch Fortbildungen und Vernetzungsmöglichkeiten für ElementarpädagogInnen. Das Land Tirol und die ARGE MINT investierten in Kooperation mit der Bundesstiftung Auxilium Pro Tirol mehr als 200.000 Euro in die Spürnasenecken.</p>
<p>„Wasserglas-Discos, geräuschvolle Erbsen oder ein magischer Ballon sind nur Beispiele für die bunten Experimente in unseren Spürnasenecken. Im Bildungsland Tirol wollen wir diese kindliche Neugier fördern und begleiten – von Anfang an. Wir denken MINT ganzheitlich: vom Kindergarten über schulische MINT-Labore bis zum Studium. Nur so gelingt es, unsere Jugend für Zukunftsthemen zu begeistern“, betont LR<sup>in</sup> Hagele. Wirtschaftslandesrat <span class="regierungsmitglied">Mario Gerber</span> unterstreicht ebenfalls die Bedeutung dieser Initiative: „Wer früh beginnt zu forschen, lernt später innovativ zu denken. Die Spürnasenecken sind eine Investition in die Zukunft unseres Standorts. Mit dem bezirksweiten Ausbau stärken wir genau jene Schlüsselkompetenzen, die unsere Wirtschaft dringend braucht: technisches Verständnis, Kreativität und logisches Denken.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">MINT-Kompetenzen von Anfang an fördern</span></p>
<p>In den letzten eineinhalb Jahren konnten sieben Spürnasenecken in Kindergärten an regionalen MINT-Knotenpunkten in den Bezirken Reutte, Imst, Innsbruck-Land, Schwaz, Kufstein, Kitzbühel und Lienz eingerichtet werden. Von Beginn an war es zudem Teil der MINT-Strategie, Aus- und Fortbildungseinrichtungen der Elementarpädagogik mit Spürnasenecken auszustatten, um künftig direkt alle PädagogInnen für (natur-)wissenschaftliche Themen zu sensibilisieren. Zuletzt kamen hier die BAfEP Zams und die BAfEP Kettenbrücke (Innsbruck) hinzu.&nbsp;</p>
<p>Die Vergabe der letzten Spürnasenecken (siehe&nbsp;<a href="/meldungen/meldung/fruehe-mint-foerderung-sieben-neue-spuernasenecken-fuer-tiroler-kindergaerten/">Pressemeldung vom 5. Juni 2025</a>) startete vor knapp einem Jahr und wurde von ExpertInnen der Abteilung Elementarbildung und allgemeines Bildungswesen des Landes Tirol, der Bildungsdirektion für Tirol und der MINT-Koordination Tirol abgewickelt. Zu den neuesten Standorten mit Spürnasenecken gehört unter anderem der Kindergarten Abfaltersbach.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Stimmen aus der Praxis</span></p>
<p>Für <span class="regierungsmitglied">Michael Mairhofer</span>, Geschäftsführer der Industriellenvereinigung Tirol, sind praxisnahe Initiativen der Schlüssel, um Kinder für MINT-Themen zu begeistern: „Es freut mich sehr, dass die IV Tirol für die Spürnasenecken die Stiftung Auxilium Pro Tirol als wichtigen finanziellen Unterstützer gewinnen konnte. Diese Lernorte sind so wichtig, weil sie bei Kindern schon früh Begeisterung für Naturwissenschaft und Technik wecken und ihren Forschergeist fördern. Wer in jungen Jahren experimentiert, beobachtet und Zusammenhänge selbst entdeckt, entwickelt Selbstvertrauen und Freude am eigenen Lernen. Genau dort wächst, was Kinder stark macht: Neugier, Zuversicht in die eigenen Fähigkeiten und die Freude daran, die Welt selbst zu erforschen und zu verstehen.“</p>
<p>Von Beginn an richtete sich die Tiroler MINT-Strategie vor allem auch an Bezirke abseits der Ballungsräume, erklärt die Leiterin der MINT-Koordination Tirol, <span class="regierungsmitglied">Elisabeth Lukasser-Vogl</span>: „Die MINT-Koordination Tirol hat mit der Installation von elf Spürnasenecken in ihren ersten drei Jahren ein wichtiges Ziel erreicht. Von Beginn an war klar, dass eine flächendeckende Ausstattung aller Tiroler Kindergärten weder finanzierbar noch sinnvoll ist. Daher lag der Fokus auf Aus- und Fortbildung sowie auf der gezielten Ausstattung von Einrichtungen im ländlichen Raum als MINT-Bildungsknotenpunkte mit großer Reichweite. Dank eines engagierten Kernteams für MINT-Elementarpädagogik sowie der großzügigen Unterstützung durch die ARGE MINT und die Bundesstiftung Auxilium Pro Tirol konnte dieses Ziel nun erreicht werden.“</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Spürnasenecken Tirol&nbsp;</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Projektträger der Spürnasenecken</span></p>
<p>Industriellenvereinigung Tirol in Zusammenarbeit mit der ARGE MINT (Land Tirol, WK Tirol, AK Tirol, ÖGB) und der Bundesstiftung Auxilium Pro Tirol</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Über die MINT-Koordination Tirol</span></p>
<p>Die MINT-Koordination Tirol ist zentrale Umsetzungsstelle der MINT-Strategie des Landes und wird von der ARGE „MINT-Bildung Tirol“ getragen. In dieser Arbeitsgemeinschaft bündeln das Land Tirol, die Industriellenvereinigung Tirol, die Arbeiterkammer Tirol, die Wirtschaftskammer Tirol und der ÖGB Tirol ihre Kräfte, um MINT-Themen entlang der gesamten Bildungskette – vom Kindergarten bis zur Erwachsenenbildung – zu stärken. Die Koordinationsstelle versammelt MINT-Angebote auf der Online-Plattform www.mint-tirol.at und unterstützt Bildungseinrichtungen bei der Umsetzung innovativer MINT-Projekte.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Gerber</category>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Bildung</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-57795</guid>
				<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 11:22:47 +0200</pubDate>
				
				<title>Regierungssitzung: Tirol ist die Wiege des Quanten-Computing</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/regierungssitzung-tirol-ist-die-wiege-des-quanten-computing/</link>
				<description>Ein Jahr „Quanten-Hub Tirol“</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eea465d5dd57c7e153a176c2929c64f4c"><span class="regierungsmitglied">Erstes Projektjahr bestätigt Tirols starke Ausgangsposition im europäischen Vergleich</span></li><li data-list-item-id="e4479c4ec1664ec1ad408f18d91fb32c8"><span class="regierungsmitglied">Land Tirol investiert in Wissenschafts- und Wirtschaftsplattform „Quanten-Hub Tirol“</span></li><li data-list-item-id="e9683e5d796c7f23a84e391ddf875aa49"><span class="regierungsmitglied">Förderstrukturen und internationale Positionierung im Fokus des zweiten Projektjahres</span></li><li data-list-item-id="eddedef3740db87c31b09f8e304c8727a"><span class="regierungsmitglied">Wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“: Gesetzesnovelle erleichtert Grundstücksteilungen</span></li></ul><p>Quantenphysik – was für viele nach Science-Fiction klingt oder als etwas Ungreifbares tituliert wird, ist in der Praxis zur Entwicklung neuer Technologien unverzichtbar, beispielsweise von Solarzellen oder Quantencomputern. In Quantenteilchen steckt großes Potential, und daran wird geforscht: Bereits seit den 1990er Jahren setzt die Quantenforschung in Tirol weltweit Maßstäbe. Die Universität Innsbruck zählt mit der Berufung wissenschaftlicher Größen wie <span class="regierungsmitglied">Anton Zeilinger</span>, <span class="regierungsmitglied">Peter Zoller</span> und <span class="regierungsmitglied">Rainer Blatt</span> seither zu den international führenden Standorten. Die enge Zusammenarbeit zwischen Grundlagen- und angewandter Forschung ist dabei ein entscheidender Erfolgsfaktor. Das beste Beispiel dafür: Der Quantencomputer aus Tirol gilt derzeit als leistungsstärkster Europas. Mit dem „Quanten-Hub Tirol“ wurde erstmals eine Plattform für Innovation, Wissenstransfer und wirtschaftliches Wachstum im Bereich der Quantenforschung geschaffen. Nach einer erfolgreichen Aufbauphase beschloss die Tiroler Landesregierung auf Antrag von Wissenschaftslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> heute, Dienstag, die Fortführung der Initiative.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">LH Mattle: „Tirol als europäischer Leitstandort für Quantentechnologie“</span></p>
<p>„Der Quanten-Hub Tirol hat in seinem ersten Jahr eindrucksvoll gezeigt, welches enorme Potenzial in unserem Standort steckt. Jetzt gehen wir den nächsten konsequenten Schritt: Wir wollen Tirol als europäischen Leitstandort für Quantentechnologien etablieren und die Brücke von exzellenter Forschung hin zu konkreter wirtschaftlicher Wertschöpfung schlagen. Damit sichern wir langfristig Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und hochwertige Arbeitsplätze in unserem Land“, betont LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. Insgesamt wird der Quanten-Hub Tirol mit 120.000 Euro im Jahr 2026 unterstützt. „Quantentechnologien zählen zu den Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts. Mit der Weiterführung des Quanten-Hub Tirol investieren wir gezielt in einen Bereich, der enormes Wachstumspotenzial bietet und schaffen damit neue Perspektiven für Fachkräfte in Tirol“, ergänzt LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Weichen für die Quantenzukunft gestellt</span></p>
<p>Im ersten Projektjahr des Quanten-Hub Tirol – einer gemeinsamen Initiative von Onsight Ventures, Alpine Quantum Technologies (AQT) und der Standortagentur Tirol – wurde die Grundlage gelegt: Eine umfassende Potenzialanalyse zeigt, wie sich Tirol im europäischen Quanten- und Halbleiterökosystem positionieren kann. „Tirol zeigt mit dem Quanten-Hub eine klare Linie: Wir wollen nicht nur Teil der internationalen Entwicklung sein, sondern diese aktiv mitgestalten. Die Aufbauphase hat deutlich gemacht, dass wir über eine außergewöhnliche wissenschaftliche Stärke verfügen. Nun geht es darum, diese gezielt in technologische Anwendungen und Unternehmensansiedlungen zu übersetzen. Der Quanten-Hub Tirol dient als zentrale Drehscheibe, um Wissenschaft und Wirtschaft nachhaltig zu vernetzen und Tirol als ‚Wiege des Quanten-Computing‘ international sichtbar zu machen“, betont LR<sup>in</sup> Hagele.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Förderungen und internationale Sichtbarkeit im Fokus</span></p>
<p>Das zweite Projektjahr markiert daher den Übergang von der Analyse zur Umsetzung. Im Zentrum steht die Weiterentwicklung von Förderstrukturen und die internationale Positionierung Tirols. Konkret ist es bereits gelungen, Fördermittel aus dem „European Chips Act“ in siebenstelliger Höhe nach Tirol zu holen. Darüber hinaus wurde die Idee für eine eigene Förderstruktur entwickelt, die EU- und Bundesmittel gezielt bündelt, um die Quantenwirtschaft langfristig zu stärken. Ergänzend dazu können zukünftig geeignete räumliche Infrastrukturen geschaffen werden, um die weitere Entwicklung am Standort zu unterstützen. „Im Bereich der weiteren Tiroler Initiativen gibt es etliche Ideen für mehrere Projekte, aus denen Quanten-Startups und -Spin-Offs neue Kunden gewinnen können, oder Tiroler Zulieferer ihre Verwertung und Umsätze mit Hilfe der lokalen Quantenfirmen erweitern können“, erklärt <span class="regierungsmitglied">Thomas Monz </span>vom Quanten-Hub Tirol.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Konkrete Maßnahmen für 2026</span></p>
<p>Auf Basis der Potenzialanalyse sollen im kommenden Jahr seitens des Quanten-Hub Tirol gemeinsam mit der Standortagentur Tirol folgende Maßnahmen umgesetzt werden:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef6839b2c7c8faa3d0738ab60c66c0c7f"><span class="regierungsmitglied">Vorbereitung eines langfristigen EU- und Bundesförderprogramms</span></li><li data-list-item-id="ee32f440748799992dbc10384f7a2728b"><span class="regierungsmitglied">Internationale Positionierung Tirols</span> als führender Standort für Quantentechnologien</li><li data-list-item-id="e6b8eafc589aa40eadfb839fbbdfd9282"><span class="regierungsmitglied">Intensivierung von Kooperationen </span>mit Industrie, Investoren und Standortakteuren</li><li data-list-item-id="e4fac931412d37f25affe1546f6a511f2"><span class="regierungsmitglied">Starke internationale Präsenz</span> bei Konferenzen und Veranstaltungen – innerhalb und außerhalb Europas – beispielsweise im September 2026 in der Österreichischen Botschaft in London bei einer Veranstaltung in Kooperation mit dem AußenwirtschaftsCenter London der Wirtschaftskammer Österreich</li><li data-list-item-id="e84c75458315395fdd2c2c1aeeeee5398"><span class="regierungsmitglied">Wirtschaftliche Vernetzung</span> durch Austausch mit nationalen und internationalen Entscheidungsträgern und Partnern&nbsp;</li><li data-list-item-id="ebd36743de1e44d438d7a9b92e57b09dc"><span class="regierungsmitglied">Beteiligung an der Veranstaltung „Quantum Insights – Go Tirol“</span> der Standortagentur Tirol</li></ul><p></p><hr>

<h3>Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung:</h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Gesetzesnovelle erleichtert Grundstücksteilungen – wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“: </span>Das Tiroler Flurverfassungslandesgesetz 1996 regelt neben weiteren Themen auch die rechtlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse an agrargemeinschaftlichen Grundstücken. Dabei gibt es sogenannte Stammsitzliegenschaften. Das sind Liegenschaften, mit denen ein Mitgliedschaftsrecht an einer Agrargemeinschaft verbunden ist. Werden solche Liegenschaften geteilt, ist eine Bewilligung erforderlich, jedoch gibt es viele Fälle, für die eine Ausnahme besteht. Kleinere Teilungen von Stammsitzliegenschaften benötigen daher regelmäßig keine Bewilligung. Bis dato musste man in der Praxis jedoch zur späteren Vorlage bei anderen Stellen auch bei kleineren Teilungen, z. B. wenn wenige Quadratmeter verkauft oder übertragen wurden, eine sogenannte „Negativbestätigung“ bei der Agrarbehörde beantragen. Damit wird bestätigt, dass für die Teilung keine spezielle Genehmigung nötig ist. Mit der geplanten Änderung entfällt dies: Künftig prüfen die Grundbuchsgerichte anhand der Unterlagen selbst, ob eine Bewilligungsfreiheit vorliegt. Dadurch werden Verbesserungsaufträge und Fristversäumnisse vermieden und der Verwaltungsaufwand wird deutlich reduziert. „Mit der Gesetzesänderung reduzieren wir unnötige Bürokratie und sorgen für effizientere Abläufe, ohne die Rechtssicherheit zu beeinträchtigen. Wenn die Voraussetzungen für eine bewilligungsfreie Teilung ohnehin klar geregelt sind, braucht es keine zusätzliche Bestätigung durch die Behörde. Mit der Novelle setzen wir ein weiteres Zeichen für weniger Bürokratie und mehr Effizienz in Tirol“, betont LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. Agrarreferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler </span>ergänzt: „Die Praxis hat gezeigt, dass die sogenannten Negativbestätigungen oft nur eine formale Pflicht waren, die keinen Mehrwert für die Rechtssicherheit gebracht hat. Jedes Jahr müssen hunderte solcher Anträge bearbeitet werden – auch bei kleinsten Grundstücksänderungen. Dass wir diesen Schritt nun streichen, entlastet unsere Agrarbehörde spürbar und sorgt dafür, dass die Verfahren insgesamt einfacher und schneller werden.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sonderförderungsprogramm Landeck: </span>Mit dem Sonderförderungsprogramm im Bezirk Landeck wird die wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Region unterstützt. Auf Antrag von LH<span class="regierungsmitglied"> Anton Mattle </span>werden einmal mehr gezielt Projekte im Bezirk gefördert: Mit über 424.000 Euro an Fördergeldern wird ein Projektvolumen von 8,1 Millionen Euro ausgelöst. Unter anderem werden touristische Betriebe beim Zu- und Umbau und örtliche Betriebe dabei unterstützt, Produktionsschritte weiter zu digitalisieren oder auf die erneuerbare Energiegewinnung umzustellen. „Die Mittel aus dem Sonderförderungsprogramm sind vielfältig einsetzbar. Eines haben sie jedoch alle gemein: Sie stärken die Wettbewerbsfähigkeit einer gesamten Region und sorgen für Innovation, Weiterentwicklung und Standortkraft“, betont LH Mattle.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">BH Schwaz: </span>Seit 2016 leitet Bezirkshauptmann <span class="regierungsmitglied">Michael Brandl </span>die Bezirkshauptmannschaft in Schwaz. Dies wird er auch in den kommenden fünf Jahren tun: Auf Antrag von Personalreferent LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> beschloss die Tiroler Landesregierung heute, Dienstag, seine Wiederbestellung bis 31. Juli 2031. „Michael Brandl engagiert sich nun seit vielen Jahren für die stete Weiterentwicklung der Bezirkshauptmannschaft hin zur modernen und bürgernahen Verwaltungseinheit. Auch im Bereich Tirol Konvent ist uns die BH Schwaz ein wesentlicher Partner. Ich bin überzeugt, dass BH Brandl mit seiner langjährigen Erfahrung als Behördenleiter sowie seinem Streben nach bestem Service, fundierter Verwaltung und Innovationen die BH Schwaz auch in den kommenden Jahren mit ruhiger und motivierter Hand leiten wird – ich wünsche ihm weiterhin alles Gute“, so LH Mattle.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Wirtschaft</category>
				
					<category>Wissenschaft &amp; Forschung</category>
				
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				<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>Land Tirol und tirol kliniken: Versorgung für PAIS-Betroffene</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/land-tirol-und-tirol-kliniken-versorgung-fuer-pais-betroffene/</link>
				<description>Post-COVID-Koordinationsstelle wurde zur Erstanlaufstelle für alle postakuten Infektionssyndrome (PAIS) weiterentwickelt</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e6a36faa8a0ed94960a5543a001405cb4"><span class="regierungsmitglied">Fachärztin mit Fokus auf Infektiologie ergänzt künftig Team am Landeskrankenhaus Innsbruck</span></li><li data-list-item-id="ef15ad5c1c8d3cff89dc1eb8690f2ac89"><span class="regierungsmitglied">Bereits mehr als 1.000 PatientInnen über das Versorgungsnetzwerk behandelt</span></li><li data-list-item-id="e46ea98cd9e29829b3a2a32f7bbf5aeb1"><span class="regierungsmitglied">Enge Vernetzung zwischen spezialisierter Einrichtung und niedergelassenem Bereich</span></li></ul><p>Das Land Tirol setzt gemeinsam mit den tirol kliniken einen weiteren zentralen Schritt, um die Versorgung von PatientInnen mit Post-COVID sowie Erkrankungen wie ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom)&nbsp;nach Infektionen nachhaltig zu verbessern. Mit April wird das Angebot im Bereich der postakuten Infektionssyndrome (PAIS) gezielt ausgebaut und strukturell weiterentwickelt. Damit reagiert das Land Tirol aktiv auf eine wachsende gesundheitspolitische Herausforderung: Schätzungen zufolge sind rund 80.000 Menschen in Österreich von komplexen postinfektiösen Krankheitsbildern betroffen, gleichzeitig sind die Versorgungsstrukturen österreichweit noch im Aufbau.</p>
<p>„Postinfektiöse Erkrankungen wie ME/CFS sind eine der großen gesundheitspolitischen Herausforderungen unserer Zeit. Als Land Tirol übernehmen wir hier Verantwortung und bauen gemeinsam mit den tirol kliniken gezielt jene Strukturen auf, die es für eine verlässliche Versorgung braucht“, betont Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Koordinationsstelle als Erstanlaufstelle</span></p>
<p>Im Zentrum steht die Weiterentwicklung der PAIS-Koordinationsstelle am Landesinstitut für Integrierte Versorgung (LIV), die künftig noch enger mit den tirol kliniken verzahnt und optimiert wird. Bereits jetzt wird Betroffenen eine klar gesteuerte, medizinisch fundierte Versorgung geboten, die rasch Orientierung gibt und den Zugang zu spezialisierten Leistungen deutlich verbessert. „Über das bestehende Board wurden bislang rund 1.000 PatientInnen behandelt bzw. an die richtigen Stellen zugewiesen – ein wichtiger Schritt für mehr Struktur und Verlässlichkeit in der Versorgung“, erklärt LR<sup>in</sup> Hagele.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Personelle Verstärkung am Landeskrankenhaus Innsbruck</span></p>
<p>Ein wesentlicher Baustein ist die personelle Verstärkung an der Universitätsklinik für Innere Medizin II der tirol kliniken: Das Team wird durch eine spezialisierte Fachärztin mit Fokus auf Infektiologie erweitert. Damit wird das Landeskrankenhaus Innsbruck als zentraler Versorgungsstandort für postinfektiöse Erkrankungen weiterentwickelt.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Das Ziel: Klare Koordination und Anlaufstellen&nbsp;</span></p>
<p>Die neue Struktur wird eng in das bestehende Versorgungsnetz eingebunden und stärkt insbesondere das Zusammenspiel zwischen spezialisierten Einrichtungen der tirol kliniken und dem niedergelassenen Bereich, in dem weiterhin der Großteil der Versorgung erfolgt. Gleichzeitig zeigt sich, dass insbesondere für schwerstbetroffene PatientInnen die bestehenden Angebote noch weiter verbessert werden müssen, betont LR<sup>in</sup> Hagele: „Für diese Gruppe braucht es weiterführende, spezialisierte Lösungen – durchaus auch angelehnt an Modelle aus anderen Bundesländern.“ Das Ziel dabei ist für die Gesundheitslandesrätin eindeutig: „Viele Betroffene erleben derzeit noch lange und belastende Wege durch das Gesundheitssystem. Unser Anspruch ist klar: bessere Koordination, klare Zuständigkeiten und eine starke zentrale Anlaufstelle. Genau das setzen wir jetzt Schritt für Schritt um“, so LR<sup>in</sup> Hagele abschließend.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Gesundheit &amp; Vorsorge</category>
				
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				<pubDate>Sat, 11 Apr 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Ein Jahr F.acT: Faktenbasierter Austausch für Tirols Tourismuszukunft</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/ein-jahr-fact-faktenbasierter-austausch-fuer-tirols-tourismuszukunft/</link>
				<description>Wissenschaftlich fundiert, verständlich erklärt und laufend aktuelle Zahlen zum Tourismus in Tirol</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef789fdeca2fca1c845418a5a20018b50"><span class="regierungsmitglied">F.acT Chatbot erleichtert Suche auf Website</span></li><li data-list-item-id="ecbb7acc059acb0898c07db24698725eb"><span class="regierungsmitglied">Immer am neuesten Stand mit dem monatlichen F.acT Newsletter zu aktuellen Beiträgen&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e2755b29b6a8c283a2241ea89cf6bd65f"><span class="regierungsmitglied">Zweite Auflage des Formats „F.acT-Talks“ am 27. Mai 2026</span></li></ul><p>Wie lassen sich touristische Entwicklungen faktenbasiert beobachten und Forschungsergebnisse zu aktuellen Fragestellungen für die Gesellschaft nutzbar machen? Genau hier setzt „F.acT – Zentrum für Tourismus, Forschung und Medien“ an. Seit seiner Gründung vor rund einem Jahr verfolgt F.acT das Ziel, komplexe Daten und wissenschaftliche Erkenntnisse einfach und verständlich aufzubereiten und damit eine sachliche, faktenbasierte Diskussion über die Zukunft des Tourismus zu fördern. So bietet F.acT aktuelle Einblicke in die laufende Saison, Vergleichsdaten und Beiträge zu zwölf tourismusrelevanten Themenbereichen.</p>
<p>F.acT wird in Kooperation von Land Tirol, Universität Innsbruck und MCI | Die Unternehmerische Hochschule umgesetzt und vom Land Tirol mit rund 350.000 Euro für eine Laufzeit von zwei Jahren gefördert. Seit dem Start wurde das Angebot kontinuierlich erweitert: Ein monatlicher Newsletter informiert über aktuelle Entwicklungen im Tourismus und neue Inhalte, ein KI-gestützter Chatbot auf der Website erleichtert den Zugang zu Wissen und mit den „F.acT-Talks“ wurde ein Dialogformat etabliert, das in wenigen Wochen bereits zum zweiten Mal stattfindet.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Wissenschaftliche Basis für evidenzbasierte Tourismuspolitik&nbsp;</span></p>
<p>„Mit F.acT haben wir eine Plattform geschaffen, die Transparenz in zentrale tourismuspolitische Fragestellungen bringt und eine fundierte Entscheidungsbasis liefert“, betont Tourismuslandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Mario Gerber</span>. „Gerade in Zeiten intensiver Diskussionen rund um Wachstum, Nachhaltigkeit und Akzeptanz im Tourismus ist es entscheidend, Entwicklungen auf Basis verlässlicher Daten zu bewerten. F.acT leistet hier einen wichtigen Beitrag für eine sachliche Debatte und eine zukunftsorientierte Tourismuspolitik in Tirol.“</p>
<p>Wissenschaftslandesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> ergänzt: „F.acT ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie wissenschaftliche Erkenntnisse gezielt in die Praxis transferiert werden können. Die enge Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Tourismuswirtschaft stärkt nicht nur den Innovationsstandort Tirol, sondern ist auch ein zentraler Erfolgsfaktor, um den Tiroler Tourismus zukunftsorientiert weiterzuentwickeln.“&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Aktuelle wissenschaftliche Informationen in zwölf Themenbereichen</span></p>
<p>Auf der Website&nbsp;<a href="https://www.fact.tirol/" target="_blank" rel="noreferrer">www.fact.tirol</a> werden laufend aktuelle Statistiken, Forschungsprojekte und Praxiseinblicke bereitgestellt. Zwölf Themenbereiche – von Nachhaltigkeit und Landwirtschaft über Mobilität bis hin zu Arbeitskräften und Smart Tourism – bieten einen umfassenden Einblick in den Tiroler Tourismus. Ergänzend erscheint einmal monatlich ein Newsletter, in dem über Fortschritte und neue Inhalte informiert wird.</p>
<p>„Unsere Stärke liegt in der kontinuierlichen Aufbereitung und Aktualisierung von Daten sowie in der verständlichen Vermittlung wissenschaftlicher Inhalte. Damit schaffen wir eine fundierte Wissensbasis, die Betrieben, Destinationen und Entscheidungsträgern konkrete Orientierung bietet. F.acT trägt dazu bei, dass Forschung nicht abstrakt bleibt, sondern direkt in die touristische Praxis einfließt“, erklärt&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Hubert Siller</span>, Leiter des MCI Tourismus.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">KI-Assistent erleichtert den Zugang zu Wissen</span></p>
<p>Um den Zugang zu aktuellen Forschungsergebnissen, praxisnahen Lösungsansätzen oder Inspirationen für Innovationen im Tourismus weiter zu erleichtern, wurde vor wenigen Wochen ein Chatbot auf der Website&nbsp;<a href="https://www.fact.tirol/" target="_blank" rel="noreferrer">www.fact.tirol</a> eingerichtet. Der KI-Assistent bündelt die Inhalte der Plattform und ermöglicht eine zielgerichtete Suche nach relevanten Informationen.&nbsp;</p>
<p>„Gerade in Anbetracht der stetig wachsenden Anzahl an Beiträgen über die verschiedensten Themenbereiche von F.acT hinweg ist es entscheidend, das verfügbare Wissen schnell und zielgerichtet zugänglich zu machen“, erklärt&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Birgit Pikkemaat</span>&nbsp;vom Forschungszentrum für Tourismus und Freizeit im Institut für Management und Marketing an der Universität Innsbruck. „Der Chatbot hilft dabei, komplexe Inhalte effizient zu erschließen und individuelle Fragestellungen rasch zu beantworten. Zudem sprechen wir mit der mittlerweile auf Englisch verfügbaren Version der Website nun auch ein internationales Publikum verstärkt an.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Diskussionsveranstaltung widmet sich dem Thema „Nachfolge im Tourismus“</span></p>
<p>Neben der digitalen Plattform setzt F.acT auch auf persönliche Begegnung und Austausch: Mit „F.acT-Talks“ startete im Oktober 2025 ein neues Veranstaltungsformat. Rund 90 TeilnehmerInnen diskutierten zum Thema „Mobilität &amp; Tourismus“. Nun geht das Format in die zweite Runde: Am 27. Mai 2026 widmet sich die Veranstaltung mit ExpertInnen aus Wissenschaft und Praxis dem Thema „Nachfolge im Tourismus“. Interessierte sind herzlich eingeladen sich auf der&nbsp;<a href="https://www.fact.tirol/" target="_blank" rel="noreferrer">Website von F.acT</a> für die zweite Ausgabe der F.acT Talks anzumelden.&nbsp;</p>
<p>Darüber hinaus war F.acT im März beim Sportgipfel Tirol in St. Anton am Arlberg vertreten und wird auch beim Alpenklimagipfel am 23. und 24. Juni 2026 auf der Zugspitze Teil des Programms sein.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Gerber</category>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Wissenschaft &amp; Forschung</category>
				
					<category>Tourismus</category>
				
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				<pubDate>Fri, 10 Apr 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>Landesjugendsingen 2026 in Schwaz und Innsbruck</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/landesjugendsingen-2026-in-schwaz-und-innsbruck/</link>
				<description>94 Chöre, mehr als 2.600 SängerInnen: Tirols größter Chorwettbewerb geht in die nächste Runde</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="edab5a45969df0054484dd7cd2b86512f"><span class="regierungsmitglied">Bei freiem Eintritt: Wertungssingen von 20. bis 23. April im SZentrum Schwaz</span></li><li data-list-item-id="e27bf071a25494d52c4d04c0d3a42a7b2"><span class="regierungsmitglied">Tirols beste Kinder- und Jugendchöre qualifizieren sich für das Bundesjugendsingen in Linz</span></li><li data-list-item-id="e81ff79af1f80ae70da2872ddff47d073"><span class="regierungsmitglied">Grande Finale: Festakt am 24. April im Congress Innsbruck</span></li><li data-list-item-id="eda1e16a2b0a9e2ff144ee9b8c7d0102c"><span class="regierungsmitglied">Alle Informationen:&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at/jugendsingen" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/jugendsingen</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;</span></li></ul><p>Nach den Bezirksjugendsingen – den beliebten „Festen der Stimmen“ – erreicht das Landesjugendsingen Tirol seinen Höhepunkt: Von 20. bis 23. April 2026 gehört die Bühne Kinder- und Jugendchören aus allen Bezirken. Beim Wertungssingen im SZentrum Schwaz stellen sich 94 Chöre mit mehr als 2.600 Mitwirkenden einer Fachjury und präsentieren ihr Wettbewerbsprogramm. „Wir laden alle Interessierten und Musikliebhaberinnen und Musikliebhaber herzlich dazu ein, die jungen Gesangstalente live zu erleben. Ob in Schwaz oder beim Finale in Innsbruck – der Eintritt zu allen Auftritten ist frei“, freuen sich Jugendlandesrätin <span class="regierungsmitglied">Astrid Mair </span>und Bildungslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> auf die bevorstehenden Wettbewerbstage. Den feierlichen Abschluss bildet besagter Festakt am 24. April&nbsp;im Congress Innsbruck, bei dem die teilnehmenden Chöre ausgezeichnet werden. Gleichzeitig fällt hier die Entscheidung, welche Ensembles Tirol beim Bundesjugendsingen 2026 in Linz vertreten.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Teil des europaweit größten Jugendchorwettbewerbs</span></p>
<p>Für LR<sup>in</sup> Mair steht beim Landesjugendsingen vor allem der Gemeinschaftsaspekt im Mittelpunkt: „Chorsingen verbindet. Junge Menschen lernen hier, wie aus vielen Einzelstimmen ein gemeinsames Ganzes entsteht. Genau dieses Miteinander findet beim Landesjugendsingen seinen musikalischen Höhepunkt.“ Bildungslandesrätin Hagele betont: „Die teilnehmenden Chöre stammen aus allen Regionen Tirols. Besonders erfreulich ist die starke Beteiligung schuleigener Ensembles. Gemeinsames Singen vermittelt wichtige Erfahrungen und Kompetenzen fürs Leben – auf der Bühne und weit darüber hinaus. Zudem leistet musikalische Bildung einen wertvollen Beitrag zur kognitiven Entwicklung und stärkt Konzentration, Kreativität sowie Teamfähigkeit.“</p>
<p>Das Landesjugendsingen ist eine gemeinsame Initiative von Land Tirol, Bildungsdirektion für Tirol und Chorverband Tirol. Als Teilaktion gehört es zum Österreichischen Jugendsingen – mit rund 40.000 teilnehmenden SängerInnen der größte Jugendchorwettbewerb Europas. Gemeinsame Auftritte vor einer Jury bieten Kindern und jungen Erwachsenen zwischen sechs und 24 Jahren die Möglichkeit, ihre Leidenschaft für das Chorwesen zu zeigen und ihre musikalischen Fertigkeiten weiterzuentwickeln.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Eine Woche im Zeichen der Chormusik</span></p>
<p>Das Wertungssingen startet am Montag, 20. April, und läuft bis Donnerstag, 23. April. Mit dabei sind unter anderem Chöre der Volksschule Mathon (Bezirk Landeck), der Volksschule Hans Sachs Schwaz, der Musikmittelschulen Nußdorf-Debant (Bezirk Lienz) und Rattenberg (Bezirk Kufstein) sowie hauseigene Vokalensembles der Landesmusikschule Telfs und der Pädagogischen Hochschule Tirol.</p>
<p>Eine Jury aus hochkarätigen Chorfachleuten bewertet die Darbietungen nach klaren Kriterien: Neben Intonation, Chorklang, Dynamik und Rhythmik zählen auch musikalisch-künstlerische Kriterien (Interpretation, Stil), Programmauswahl (Vielfalt und Schwierigkeit der gesungenen Stücke) und künstlerischer Gesamteindruck (Gesamtkonzept, Präsentation).&nbsp;In allen Teilnahmekategorien muss zumindest eines der Stücke ein österreichisches Volkslied sein.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Vom „Fest der Stimmen“ auf die große Bühne</span></p>
<p>„Mit dem Landesjugendsingen holt das Land Tirol Chöre aus allen Bezirken auf die Bühne und setzt ein Zeichen für die Förderung junger Talente. Zugleich legen wir den Grundstein für die nachhaltige Stärkung der Chorkultur in Tirol“, sind die Landesrätinnen Hagele und Mair überzeugt.&nbsp;</p>
<p>Den krönenden Abschluss des Landesjugendsingens bildet ein Festakt in Innsbruck: Am Freitag, 24. April, kommen die teilnehmenden Schul-, Kinder- und Jugendchöre im Congress zusammen und präsentieren ihre Beiträge zwischen Barock und Pop. Beginn ist um 11 Uhr, der Eintritt ist frei (Anmeldungen sind unter&nbsp;<a href="mailto:gesellschaft.arbeit@tirol.gv.at">gesellschaft.arbeit@tirol.gv.at</a> erforderlich). Beim Festakt wird auch bekanntgegeben, wer die besten Vokalensembles Tirols sind – und wer sich für das Bundesjugendsingen 2026 qualifiziert hat, das von 29. Juni bis 2. Juli in Linz stattfindet.&nbsp;</p>
<p>„Das Österreichische Jugendsingen zeigt, was Chorsingen im Kern ausmacht: viele Stimmen, ein Klang, ein gemeinsames Ziel. Junge Menschen erleben, wie durch Zuhören, Zusammenhalt und Hingabe Musik entsteht, die verbindet. Dieses Miteinander macht das Jugendsingen zu einem einzigartigen Gemeinschaftserlebnis und führt zudem zu einem enormen Qualitätsschub im Chorgesang“, erklärt <span class="regierungsmitglied">Martin Waldauf</span>, Fachinspektor für Musikerziehung und Instrumentalunterricht (Bildungsdirektion für Tirol) und Landesobmann des Chorverbandes Tirol abschließend.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>LRin Mair</category>
				
					<category>Bildung</category>
				
					<category>Jugend</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Thu, 09 Apr 2026 11:35:30 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>Finale bei „prima la musica“ – Rekord und Konzert der PreisträgerInnen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/finale-bei-prima-la-musica-rekord-und-konzert-der-preistraegerinnen/</link>
				<description>Großer Abschluss des Landeswettbewerbs: PreisträgerInnenkonzert am 19. April im Festspielhaus Erl </description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb558e4f8cc17e6a8433eb585809eea5c"><span class="regierungsmitglied">Schlussveranstaltung mit Musik, Preisverleihung und Vergabe von 33 Sonderpreisen&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="edbec7f3bca48c2e1a74704808a7d348b"><span class="regierungsmitglied">Neuer Spitzenwert: 253 Talente aus Nord-, Ost- und Südtirol reisen zum Bundeswettbewerb nach Eisenstadt (Burgenland)</span></li><li data-list-item-id="e79c081993142cea09c0b49f6fdbf8109"><span class="regierungsmitglied">Erfolgreiche Bilanz: 900 junge MusikerInnen beim Landeswettbewerb 2026</span></li><li data-list-item-id="e8df5cfa9b909b22845f4d902bdd98c68"><span class="regierungsmitglied">Alle Ergebnisse und weitere Infos unter&nbsp;</span><a href="https://plm2go.musikausbildung.tirol/" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">plm2go.musikausbildung.tirol</span></a></li></ul><p>Helles Scheinwerferlicht, ein letzter Blick auf die Publikumsränge – und dann ab auf die große Bühne. Diesen Moment durften im März rund 900 junge MusikerInnen aus Nord-, Ost- und Südtirol erleben. In Erl und Ebbs (Bezirk Kufstein) fand die 31. Ausgabe des Tiroler Landeswettbewerbs „prima la musica“ statt. Die teilnehmenden Musiktalente stellten sich in insgesamt 506 Wertungssparten einer fachkundigen Jury – sowohl solistisch als auch in gemischten Ensembles. Insgesamt 253 TeilnehmerInnen werden heuer zum Bundeswettbewerb ins Burgenland entsandt– ein neuer Rekord. Das Abschlusskonzert der PreisträgerInnen findet am 19. April im Festspielhaus Erl statt (Beginn 14 Uhr, freier Eintritt). Neben dem Auftritt von ausgewählten jungen MusikerInnen steht auch die Vergabe von 33 Sonderpreisen auf dem Programm.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">LR<sup>in</sup> Hagele: „Bühne für die größten Nachwuchstalente unseres Landes“</span></p>
<p>„Das Konzert der Preisträgerinnen und Preisträger ist der verdiente Höhepunkt des Wettbewerbs ‚prima la musica‘. Hier stehen jene jungen Talente im Rampenlicht, die mit ihren außergewöhnlichen Auftritten überzeugt haben“, betont Bildungslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> im Vorfeld des Schlusskonzerts. Auch die Gesamtbilanz des diesjährigen Landeswettbewerbs fällt für sie ausgesprochen erfolgreich aus: „900 teilnehmende Talente und ein neuer Spitzenwert mit 253 Entsendungen zum Bundeswettbewerb sprechen eine deutliche Sprache. Tirol und Südtirol sind seit Jahren erfolgreichstes Land auf Bundesebene – und diesen Ruf wollen wir auch heuer wieder verteidigen.“ Der Bundeswettbewerb geht mit starker Tiroler Beteiligung von 22. Mai bis 6. Juni in Eisenstadt (Burgenland) über die Bühne.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Großes Abschlusskonzert und Verleihung von Sonderpreisen</span></p>
<p>Ein Schwerpunkt von „prima la musica“ lag beim diesjährigen Landeswettbewerb auf den studienorientierten PLUS-Kategorien für über 14-Jährige, die mit besonders hohen Anforderungen an musikalische Qualität und Repertoire verbunden sind. Besonders freuen dürfen sich die ZuhörerInnen am 19. April im Festspielhaus Erl unter anderem auf den Auftritt&nbsp;</p><ul style="margin-left:12px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e807e0516766ecaa691e4b468f9eda476"><span>des mit 100 Punkten höchst bewerteten Kammermusik-Ensembles „Trio d’anches MODERN“ mit </span><span class="regierungsmitglied">Sara Bubreg</span><span> (Flöte, Reutte), </span><span class="regierungsmitglied">Jázmin Szurcsik</span><span> (Klarinette, Reutte) und </span><span class="regierungsmitglied">Levente Bubreg</span><span> (Fagott, Reutte),</span></li><li data-list-item-id="efd58e07060d3650c24584f82bc69c747"><span>der Landessiegerin in der Kategorie Gesang der Altersgruppe V<sup>PLUS</sup>, </span><span class="regierungsmitglied">Khrystyna Volosyhn</span><span> (Innsbruck),</span></li><li data-list-item-id="ef359157e290e6e72ba70cb2cf2f84345"><span>der Landessiegerin in den Wertungskategorien Klavier und Hackbrett der Altersgruppe IV<sup>PLUS</sup>, </span><span class="regierungsmitglied">Jana Deutschmann</span><span> (Schönwies),&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e29680a4d7a6007555b62601bd1ce1a38"><span>und der Landessiegerin in der Wertungskategorie Violine der Altersgruppe IV<sup>PLUS</sup>, </span><span class="regierungsmitglied">Hannah Rief </span><span>(Mils bei Hall).</span></li></ul><p>Zusätzlich werden beim PreisträgerInnenkonzert 33 Sonderpreise im Gesamtwert von rund 12.000 Euro verliehen, die von verschiedenen Sponsoren gestiftet wurden. Die Sonderpreise gehen an TeilnehmerInnen des Landeswettbewerbs, die von der Jury für besondere Leistungen und herausragende Interpretationen vorgeschlagen wurden.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sprungbrett für junge MusikerInnen</span></p>
<p>Ausgetragen wurde der „prima la musica“-Landeswettbewerb in Erl und Ebbs vom Land Tirol in Zusammenarbeit mit der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol, den Tiroler Festspielen Erl sowie der Landesmusikschule Untere Schranne (Ebbs). Austragungsorte waren mehrere Säle im Festspielhaus Erl, der Konzertsaal der Landesmusikschule in Ebbs sowie die Pfarrkirche Hopfgarten im Brixental (Bezirk Kitzbühel) für die Orgelwertung. Die TeilnehmerInnen des Wettbewerbs erhalten Unterricht an den 27 Tiroler Landesmusikschulen, den drei Gemeindemusikschulen, den Südtiroler Musikschulen, dem Tiroler Landeskonservatorium, dem Konservatorium „Claudio Monteverdi“ Bozen, dem Musikgymnasium Innsbruck, der Universität Mozarteum Salzburg sowie privaten Einrichtungen.&nbsp;</p>
<p>Alle Einzelergebnisse der TeilnehmerInnen und weitere Informationen zum Abschlusskonzert sind unter&nbsp;<a href="https://plm2go.musikausbildung.tirol/" target="_blank" rel="noreferrer">plm2go.musikausbildung.tirol</a> zu finden.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: „prima la musica“ – eine Erfolgsgeschichte</span></p>
<p>Vor mehr als 30 Jahren wurde die gemeinsame Plattform für Jugendmusikwettbewerbe aller neun Bundesländer und des Bundes, MUSIK DER JUGEND, im Rahmen der LandeskulturreferentInnen-Konferenz ins Leben gerufen. Seitdem haben österreichweit über 100.000 Kinder und Jugendliche an den Wettbewerben teilgenommen. Bei den insgesamt neun Landeswettbewerben von „prima la musica“ erhalten TeilnehmerInnen ab zehn Jahren die Chance, sich für den Bundeswettbewerb zu qualifizieren und ihr Bundesland auf nationaler Ebene zu vertreten.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Bildung</category>
				
					<category>Kunst &amp; Kultur</category>
				
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				<pubDate>Mon, 06 Apr 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>Reminder: Aufg’spielt wead: Alpenländische Volksmusikakademie</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/aufgspielt-wead-anmeldung-fuer-alpenlaendische-volksmusikakademie-1/</link>
				<description>Einzigartig im Alpenraum: Aus- und Weiterbildungsangebot am Tiroler Landeskonservatorium (TLK)</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e812a87d8770e5ec609a9ad35f4c6c46e"><span class="regierungsmitglied">Seit erfolgreichem Start 2022: Bereits 66 TeilnehmerInnen und 19 AbsolventInnen beim Volksmusiklehrgang</span></li><li data-list-item-id="ea659921c299819531cf2d3e3edea4ea3"><span class="regierungsmitglied">LR<sup>in</sup> Hagele: „Volksmusik gehört zu unserer kulturellen DNA“</span></li><li data-list-item-id="e95f4f7a102c4cba3bf6a18deebc5a6b9"><span class="regierungsmitglied">Anmeldungen von 1. April bis 15. Mai auf der&nbsp;</span><a href="https://www.konstirol.at/studium/studienangebot/lehrgaenge/alpenlaendische-volksmusikakademie" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">Website des TLK</span></a><span class="regierungsmitglied"> möglich</span></li></ul><p>Zünftige Landler, flotte Polkas und schneidige Märsche – die Volksmusik hat in der kulturellen Landschaft Tirols über Jahrhunderte hinweg ihre Spuren hinterlassen. Seit 2022 bietet das Tiroler Landeskonservatorium (TLK) eine Alpenländische Volksmusikakademie an und zieht eine erfreuliche Zwischenbilanz: Der Lehrgang verzeichnete insgesamt bereits 66 TeilnehmerInnen, darunter 19 AbsolventInnen, die das Diplom erfolgreich abgeschlossen haben. Mit seiner Praxisnähe – neben künstlerischem Gruppenunterricht werden beispielsweise auch eigene Konzertabende organisiert – hat sich der berufsbegleitende Lehrgang rasch als wichtiges Weiterbildungsangebot für Volksmusik im Alpenraum etabliert. Ab 1. April startet nun der nächste Anmeldezeitraum für interessierte VolksmusikantInnen und MusikpädagogInnen.</p>
<p>„Volksmusik gehört zu unserer kulturellen DNA. Gleichzeitig lebt sie davon, dass sie gepflegt und weiterentwickelt wird“, hebt Bildungslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> die Bedeutung des Angebots hervor. „Die Volksmusikakademie bietet genau dafür den idealen Rahmen. Hier können engagierte Musikerinnen und Musiker direkt von ausgewiesenen Volksmusikexperten lernen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Breites Angebot für VolksmusikantInnen und MusikpädagogInnen</span></p>
<p>Der Lehrgang spannt sich über die Dauer von vier Semestern und vermittelt praktische Fähigkeiten und fundiertes Wissen rund um die alpenländische Volksmusik. Die Inhalte reichen von Auswendigspiel und Improvisation über Ensemble- und Gruppenmusizieren bis hin zu Tanz, Komposition und Veranstaltungsmanagement. Das Fortbildungsangebot richtet sich an VolksmusikantInnen wie auch Musiklehrende und StudentInnen am TLK oder anderen Musikhochschulen.</p>
<p>Für LR<sup>in</sup> Hagele ist der Lehrgang ein weiterer Baustein in der breit aufgestellten heimischen Musikausbildung: „Tirol verfügt über eine außergewöhnlich vielfältige Musiklandschaft – von unseren Landesmusikschulen und dem Landeskonservatorium bis zu Kooperationen mit der Universität Mozarteum Salzburg und der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Die Volksmusikakademie erweitert diese bestehenden Angebote – und stärkt damit Tirol als Herzstück der alpenländischen Volksmusik.“ Begleitet wird der Lehrgang von einem vielseitigen Team an Dozierenden: ExpertInnen aus verschiedenen Bildungseinrichtungen, VertreterInnen aus unterschiedlichen Musiktraditionen des Alpenraums bringen ihre Erfahrungen aus Praxis, Forschung und Konzerttätigkeiten ein.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Anmeldung für Lehrgang startet im Frühjahr</span></p>
<p>„Wer Volksmusik liebt und sich intensiver mit diesen Musizierformen beschäftigen möchte, findet hier ein einzigartiges Angebot. Unser Ziel ist es, Volksmusiktalente zu fördern und dieses kulturelle Juwel lebendig zu halten“, erklärt Bildungslandesrätin Hagele. Die acht Module des Lehrgangs werden einzeln mit einem Zeugnis abgeschlossen – nach erfolgreichem Bestehen aller Module erhalten die AbsolventInnen der Alpenländischen Volksmusikakademie ein Diplom. Der modulare Aufbau ermöglicht dabei eine flexible, berufsbegleitende Teilnahme.</p>
<p>„Die Alpenländische Volksmusikakademie ist ein lebendiger Ort für gelebte Volksmusik. Sie wird am Tiroler Landeskonservatorium nicht nur vermittelt, sondern bewusst erlebt und weitergedacht. Im Zentrum steht die Freude am gemeinsamen Musizieren, das Eintauchen in unterschiedliche regionale Stile sowie der Austausch unter Menschen, die eine gemeinsame Leidenschaft verbindet“, ergänzt <span class="regierungsmitglied">Peter Margreiter</span>, Lehrgangsleiter der Alpenländischen Volksmusikakademie. Interessierte können sich ab 1. April bis 15. Mai online für die Ausbildung anmelden. Bei einer Zulassungsprüfung stellt die Kursleitung die musikalische Begabung im Rahmen eines Eignungsgesprächs und Vorspiels fest. Zugelassen sind alle gängigen Volksmusikinstrumente wie Harfe, Hackbrett, Zither, Steirische Harmonika, Gitarre, Klarinette, Trompete, Geige, Kontrabass, Tuba, Horn, Posaune, Flöte, Akkordeon. Für weniger typische Instrumente wie z.&nbsp;B. Fagott, Oboe, Saxophon wird die Zulassung gerne abgeklärt.&nbsp;</p>
<p>Die Alpenländische Volksmusikakademie ist ein Kooperationsprojekt des Tiroler Landeskonservatoriums, der Tiroler Landesmusikschulen, des Tiroler Volksmusikvereins und des Alpenländischen Volksmusikwettbewerbs. Weitere Informationen zum Lehrgang sind auf der&nbsp;<a href="https://www.konstirol.at/studium/studienangebot/lehrgaenge/alpenlaendische-volksmusikakademie" target="_blank" rel="noreferrer">Website des TLK</a> zu finden.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Bildung</category>
				
					<category>Kunst &amp; Kultur</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 09:03:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Land Tirol rückt Vorsorge zum Weltgesundheitstag in den Fokus </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/handeln-bevor-es-zu-spaet-ist-land-tirol-rueckt-vorsorge-zum-weltgesundheitstag-in-den-fokus/</link>
				<description>Jährliche kostenlose Vorsorgeuntersuchung ab dem 18. Lebensjahr ermöglicht frühzeitige Erkennung von Krankheiten</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0d02a55c6de9497897a5a70fa210016c"><span class="regierungsmitglied">Land Tirol setzt auf niederschwellige Präventionsangebote im Alltag</span></li><li data-list-item-id="ea914466829e33d97e59d2e21c5039303"><span class="regierungsmitglied">Euregio-Broschüre „Grenzenlos gesund“ bietet Orientierung bei Behandlungen über Landesgrenzen hinweg</span></li></ul><p>Bluthochdruck, erhöhte Blutzuckerwerte oder Hinweise auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen bleiben oft lange unbemerkt – bis Beschwerden auftreten. Dann ist es oftmals schon spät – manchmal zu spät. Zum Weltgesundheitstag am 7. April ruft Gesundheitslandesrätin Cornelia Hagele mit einem klaren Appell zur regelmäßigen Vorsorge auf: „Handeln Sie, bevor es zu spät ist“. Genau hier setzt die Gesundheitsvorsorge an: früh hinschauen, Risiken erkennen und rechtzeitig handeln beziehungsweise. mögliche Behandlungs- und Therapieformen einleiten.&nbsp;</p>
<p>„Gesundheit beginnt nicht erst dann, wenn Beschwerden auftreten. Wer Vorsorgeangebote nutzt, kann Risiken frühzeitig erkennen und aktiv gegensteuern. Die kostenlose Vorsorgeuntersuchung ab dem 18. Lebensjahr ist kann jährlich in Anspruch genommen werden. Sie ist ein wichtiges Instrument, das allen offensteht und regelmäßig genutzt werden sollte“, appelliert Gesundheitslandesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>. „Unser Anspruch ist es, diese Angebote so zugänglich und verständlich zu gestalten, dass sie selbstverständlich in Anspruch genommen werden.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ein Termin, der Klarheit schafft</span></p>
<p>Die kostenlose Vorsorgeuntersuchung steht allen TirolerInnen ab dem 18. Lebensjahr einmal jährlich zur Verfügung. Sie umfasst unter anderem die Erhebung von Blutdruck, Blutwerten und individuellen Risikofaktoren. Daraus ergibt sich ein Gesamtbild, das als Grundlage für weitere Schritte dient – von Lebensstiländerungen bis hin zu gezielten medizinischen Abklärungen.</p>
<p>„Die Vorsorgeuntersuchung ist weit mehr als ein Routinecheck. Sie schafft eine fundierte Entscheidungsbasis für die eigene Gesundheit und hilft, mögliche gesundheitsgefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen“, erklärt Gesundheitsdirektorin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Theresa Geley</span>. Das Land Tirol geht dabei als gutes Beispiel voran und Ende März mit der Gesundheitsstraße – etwa mit Blutdruckmessungen und einer Blutspendeaktion – gezielt Impulse für Vorsorge und Sensibilisierung.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Orientierung über Grenzen hinweg</span></p>
<p>Auch in der Euregio wird die Gesundheitsvorsorge thematisiert. Mit der <a href="https://www.europaregion.info/euregio/aktuelles/news/details/euregio-broschuere-grenzenlos-gesund-in-bozen-vorgestellt/" target="_blank" rel="noreferrer">Broschüre „Grenzenlos gesund“</a> informieren das Land Tirol, Südtirol und das Trentino über Patientenrechte innerhalb der EU, die Nutzung der Europäischen Krankenversicherungskarte sowie konkrete Abläufe bei geplanten oder notwendigen Behandlungen in den Euregio-Ländern. So wird Orientierung geschaffen – von häufig gestellten Fragen bis zu konkreten Anlaufstellen.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Gesundheit &amp; Vorsorge</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Forschung zum Anfassen: Tirol wird zur Bühne für Wissen und Innovation</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/forschung-zum-anfassen-tirol-wird-zur-buehne-fuer-wissen-und-innovation/</link>
				<description>Lange Nacht der Forschung: Größtes Wissenschaftsevent in Tirol lädt am 24. April zu Einblicken hinter die Kulissen</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e5eb0c3a66730a2df10bcf7d55a68b2e6"><span class="regierungsmitglied">Rund 400 Programmpunkte bei freiem Eintritt – von Mitmach-Stationen bis zu Live-Experimenten</span></li><li data-list-item-id="e9054c893c439a5cf84836e3fabf6181c"><span class="regierungsmitglied">Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen öffnen ihre Türen für die Bevölkerung&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ea685ce31f44dc4e368d5567039376ab1"><span class="regierungsmitglied">Land Tirol unterstützt die Veranstaltung im Rahmen der Wissenschaftsförderung</span></li></ul><p>Wenn aus Fragen spannende Experimente werden und aus Forschung greifbare Erlebnisse, dann ist „Lange Nacht der Forschung“: Am Freitag, 24. April 2026, wird Wissenschaft in ganz Tirol wieder sichtbar und zugänglich. Die österreichweite Veranstaltung zur Wissenschaftskommunikation bringt alle zwei Jahre ein vielfältiges Programm auch nach Tirol. Von Innsbruck über Hall in Tirol bis Kufstein und Osttirol erhalten BesucherInnen Einblicke in Schulprojekte bis hin zur internationalen Spitzenforschung.&nbsp;</p>
<p>„Die ‚Lange Nacht der Forschung‘ zeigt, wie relevant Wissenschaft für unseren Alltag ist. Wer versteht, wie geforscht wird, kann Entwicklungen besser einordnen und aktiv mitgestalten. Gleichzeitig macht sie die Stärke des Forschungsstandortes Tirol sichtbar und begeistert besonders junge Menschen für Forschung und Innovation“, betont Bildungs- und Wissenschaftslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>. Das Land Tirol unterstützt die Durchführung im Rahmen der Wissenschaftsförderung mit 60.000 Euro und unterstreicht damit die Bedeutung von Forschung und Innovation für die Zukunft des Landes.</p>
<p>Beteiligt sind unter anderem die Universität Innsbruck, die Medizinische Universität Innsbruck, die FH Kufstein Tirol, das Management Center Innsbruck, die UMIT TIROL, die PH Tirol, die FH Gesundheit sowie das Mozarteum.&nbsp;Ergänzt wird das Programm durch Unternehmen und weitere Forschungseinrichtungen, die Einblicke in ihre Arbeit geben.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Vielfalt an Standorten und Forschungsfeldern</span></p>
<p>Insgesamt rund 400 Programmpunkte bieten die Möglichkeit, in unterschiedlichste Themen einzutauchen – von Technik und Medizin über Umwelt und Energie bis hin zu Gesellschaft und Digitalisierung. Im Mittelpunkt steht dabei der direkte Austausch mit ForscherInnen, die ihre Arbeit verständlich erklären und Einblicke in aktuelle Entwicklungen geben.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Wissenschaft für alle Generationen</span></p>
<p>Die „Lange Nacht der Forschung“ richtet sich bewusst an ein breites Publikum: Mitmach-Stationen, Workshops und anschauliche Demonstrationen ermöglichen einen einfachen Zugang und machen Wissenschaft für alle Generationen erlebbar.</p>
<p>Weitere Informationen zum Programm sind unter&nbsp;<a href="https://www.langenachtderforschung.at/" target="_new" rel="noreferrer"><span lang="DE" dir="ltr">www.langenachtderforschung.at</span></a> abrufbar.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Veranstaltungen</category>
				
					<category>Wissenschaft &amp; Forschung</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 14:37:26 +0200</pubDate>
				
				<title>FRIDA: Großteil der Anmeldungen erfolgreich abgeschlossen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/frida-findet-ihren-platz-grossteil-der-anmeldungen-erfolgreich-abgeschlossen/</link>
				<description>Rund 11.600 fristgerechte Anmeldungen über FRIDA</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ee3f2489daf423573783d3350ddada72d"><span class="regierungsmitglied">Knapp 87 Prozent der Anmeldungen erfolgreich abgeschlossen</span></li><li data-list-item-id="ea21d24c5db5ef454d1b6bff9a0e46538"><span class="regierungsmitglied">Enger Austausch zwischen Land, Gemeinden bzw. privaten Erhaltern und Eltern</span></li><li data-list-item-id="ef8470d0a60cb8960b8a5715c6df8adf0"><span class="regierungsmitglied">Individueller Bedarf und je nach Bedürfnissen: Kinderkrippen- und Hort-Zuteilung bleibt dynamisch</span></li><li data-list-item-id="ea75705a0a15b8d4ad0774463c1c2f85e"><span class="regierungsmitglied">KoordinatorInnen unterstützen bei Fragen, Anliegen und Vermittlung</span></li></ul><p>Rund 11.600 Anmeldungen für Plätze in Kindergärten, Kinderkrippen und Horte gingen bis 31. Jänner über FRIDA ein. Damit einher geht der Anspruch auf Vermittlung eines Platzes in Kindergärten, Kinderkrippen und Horte für Kinder ab dem zweiten Geburtstag. Im Februar begannen die Reihung und Platzvergabe – nun stehen diese kurz vor ihrem Abschluss: Vonseiten der Gemeinden bzw. privaten Erhaltern wurden die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten in den allermeisten Fällen bereits verständigt, knapp 87 Prozent aller Anmeldungen sind bereits erfolgreich abgeschlossen. Bei den noch offenen Anträgen bzw. jenen in Bearbeitung handelt es sich größtenteils um solche, die noch Abklärungen bedürfen – beispielsweise aufgrund eines Umzugs, weil Eltern die Warteliste für eine bestimmte Einrichtung einer fixen Zuteilung bevorzugen oder aufgrund einer noch nicht finalen Entscheidung für eine Betreuung.</p>
<p>„Mit FRIDA sorgen wir für eine faire, bedarfsgerechte und transparente Vermittlung von Bildungs- und Betreuungsplätzen und eine bestmögliche Unterstützung für Familien. Unser Versprechen bleibt, dass jedes Kind ab dem zweiten Geburtstag in Tirol einen Betreuungsplatz bekommt, wenn er gebraucht wird“, betont Bildungslandesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>, dass man auch auf die Bedürfnisse und Entscheidungen von Eltern bestmöglich Rücksicht nimmt, wie sich auch bei der Zuteilung von Kinderkrippen-Plätzen zeige. Alles in allem sei man mit dem Verlauf des FRIDA-Prozesses sehr zufrieden: „FRIDA startete von 0 auf 100. Dank einer guten und vorausschauenden Planung verlief der Prozess vom Beginn der Anmeldefrist im Dezember bis heute sehr gut. Optimierungsmöglichkeiten werden bereits jetzt evaluiert, sodass auch die Anmeldung für das darauffolgende Kinderbetreuungsjahr Ende dieses Jahres wieder bestmöglich gelingen kann.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Gemeinschaftliche Arbeit für bestmögliche Bildung und Betreuung</span></p>
<p>Die finale Zuteilung in Kinderkrippen und Horten kann bis in den Herbst andauern. Das hat unterschiedliche Gründe: Manche Eltern wollen sich noch nicht festlegen, ob eine Betreuung in Anspruch genommen wird, die geplante Betreuung soll erst im Laufe des Jahres 2027 starten, Eltern bevorzugen die Warteliste für ihre Wunscheinrichtung oder der Betreuungsbedarf steht erst nach Erhalt des Stundenplans fest.&nbsp;</p>
<p>„Wir nehmen auch auf die Lebensrealitäten der Eltern bzw. Erziehungsberechtigten bestmöglich Rücksicht. Wichtig ist: Die Gemeinden und privaten Erhalter haben oder hatten in den meisten Fällen mit Eltern und Erziehungsberechtigten bereits schriftlichen oder persönlichen Kontakt. Sie kennen den Status der Anmeldung bzw. die weitere Vorgehensweise. FRIDA ist ein gemeinschaftlicher Prozess, bei dem wir transparent und kooperativ gemeinsam mit den Eltern an der bestmöglichen Bildung und Betreuung der Kinder arbeiten“, betont LR<sup>in</sup> Hagele.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Anmeldungen über FRIDA weiterhin möglich</span></p>
<p>Das Recht auf Vermittlung eines Kinderbildungs- und Kinderbetreuungsplatzes für das Betreuungsjahr 2026/27 gilt für alle Anmeldungen, die von 1. Dezember 2025 bis 31. Jänner 2026 eingebracht wurden. Anmeldungen sind jedoch nach wie vor über FRIDA, <a href="https://www.tirol.gv.at/bildung/elementarbildung/frida-findet-ihren-platz/" target="_blank">www.tirol.gv.at/frida</a>) für Kinder bis 15 Jahre, die erstmalig eine Einrichtung besuchen oder die Einrichtung wechseln, möglich – sie haben jedoch keinen Vermittlungsanspruch.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Unterstützung durch die FRIDA-Koordinationsstelle</span></p>
<p>Einen besonders wichtigen Beitrag leisten weiterhin die eigens geschulten KoordinatorInnen des Landes: „Sie begleiten jede Phase und sorgen dafür, dass Fragen von Eltern, aber auch von Gemeinden, privaten Erhaltern und den Einrichtungen rasch geklärt werden können“, berichtet LR<sup>in</sup> Hagele. Für Fragen und Anliegen steht die Koordinationsstelle des Landes weiterhin zur Verfügung. Nun gilt es auch, die Einrichtungen und Erhalter bei der Platzvermittlung bestmöglich zu unterstützen.&nbsp;</p>
<p>So erreichen Eltern bzw. Erziehungsberechtigte die FRIDA-KoordinatorInnen (Achtung: geänderte Hotline-Zeiten):</p><ul style="margin-left:16px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="eeb97461c7d7dcd41bdecc1bb697c7c6d"><span>FRIDA-Hotline unter 0512 508 7723 (Montag von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 16.30 Uhr sowie von Dienstag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr).</span></li><li data-list-item-id="ef51297bc04d3b7d2f143f3070c4811cf"><span>E-Mail an&nbsp;</span><a href="mailto:vermittlung.elb@tirol.gv.at"><span>vermittlung.elb@tirol.gv.at</span></a></li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Bildung</category>
				
					<category>Kinderbetreuung</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-57613</guid>
				<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>LRin Hagele bedankt sich bei Führungsspitze der Bildungsdirektion</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/lrin-hagele-bedankt-sich-bei-fuehrungsspitze-der-bildungsdirektion-fuer-tirol/</link>
				<description>Mit 1. April treten Bildungsdirektor und Leiter Pädagogischer Dienst Ruhestand an</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Mit 1. April treten Bildungsdirektor <span class="regierungsmitglied">Paul Gappmaier </span>sowie der Leiter des Pädagogischen Dienstes, <span class="regierungsmitglied">Werner Mayr</span>, ihren Ruhestand an. Im Rahmen der Generalversammlung des Tiroler Bildungsservice – Verein zur Förderung der digitalen Medien im Bildungswesen (TiBS) bedankte sich Bildungslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> für ihre wertvolle Arbeit in der Tiroler Bildungsverwaltung. Ebenfalls anwesend war der ehemalige Präsidialleiter und stellvertretende Bildungsdirektor sowie Ehrenmitglied <span class="regierungsmitglied">Reinhold Raffler</span> – auch er verabschiedete sich vor kurzem in den Ruhestand. Im Zuge der Generalversammlung wurde nun auch Paul Gappmaier und Werner Mayr die Ehrenmitgliedschaft des Tiroler Bildungsservice verliehen.</p>
<p>„Die Bildungsdirektion für Tirol ist eng mit diesen drei Persönlichkeiten verbunden. In den vergangenen acht Jahren haben sie die neu eingerichtete Behörde von Beginn an mit großem Engagement aufgebaut und die Weiterentwicklung des Tiroler Schulwesens entscheidend geprägt. Gerade auch in herausfordernden Zeiten konnten sich die Schulen in Tirol stets auf eine verlässliche und verantwortungsvolle Bildungsverwaltung verlassen. Mit ihrer langjährigen Erfahrung und ihrer Leidenschaft für das Thema Bildung haben sie das Schulwesen in Tirol nachhaltig positiv beeinflusst. Für diesen außerordentlichen Einsatz und ihr Wirken im Dienst der Bildung in Tirol möchte ich ihnen meinen herzlichen Dank aussprechen“, betonte LR<sup>in</sup> Hagele.</p>
<p>Im Jahr 2019 wurden der Landesschulrat für Tirol und die Bildungsabteilung des Landes als gemeinsame Behörde in der Bildungsdirektion für Tirol zusammengeführt. Paul Gappmaier brachte seine langjährige Erfahrung aus seiner Tätigkeit im Amt der Tiroler Landesregierung – unter anderem als Leiter der Abteilung Bildung sowie als Vorstand der Gruppe Schule, Sport und Kultur – in die Leitung der neuen Behörde ein. Werner Mayr wiederum setzte als ehemaliger Vizerektor der Pädagogischen Hochschule Tirol wichtige Impulse in den Bereichen Qualitätsmanagement und Schulentwicklung und unterstützte damit Schulen in ihrer täglichen, pädagogischen Arbeit. Reinhold Raffler verantwortete als Leiter des Präsidialbereichs die rechtlichen, budgetären und organisatorischen Aufgaben. Dazu zählten insbesondere die Personalverwaltung der Landes- und Bundeslehrpersonen sowie die Schulpsychologie und der schulärztliche Dienst.</p>
<p>„Alle drei Vertreter der Bildungsdirektion waren langjährig im TiBS-Vorstand tätig. Ihr Wirken war stets wertschätzend und lösungsorientiert. Die Bedeutung der digitalen Kompetenzen in der Pädagogik und in der Administration war ihnen immer wichtig. Sie unterstützen unsere Anliegen nach Maßgabe und Möglichkeiten und waren mitunter überrascht, wie es uns gelingt die IT-Betreuung an den Tiroler Schulen, redaktionelle Beiträge zur Bewusstseinsbildung und innovative Projekte zu etablieren bzw. umzusetzen. Ich bedanke mich bei ihnen für die ausgezeichnete Zusammenarbeit und das Vertrauen in unser Tun“, so TiBS-Geschäftsführer <span class="regierungsmitglied">Markus Fillafer</span>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Bildung</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Mon, 30 Mar 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Wechsel bei der INNPATH</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/wechsel-bei-der-innpath/</link>
				<description>LRin Hagele empfängt neuen Geschäftsführer</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/b/5/csm_20260330_Antrittsbesuch_InnPath_014af8056c.jpg" length="1072646" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<p>Zehntausende untersuchte Gewebe- und Zellproben, modernste Diagnosemethoden, weltweite Vernetzung mit Pathologie-ExpertInnen – seit März 2026 hat <span class="regierungsmitglied">Frank Günter Völz </span>die Geschäftsführung der INNPATH GmbH übernommen. Kürzlich lud ihn Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> zu einem Antrittsbesuch ins Landhaus. Der gebürtige Aachener folgt auf <span class="regierungsmitglied">Milan Pos</span>, der die Entwicklung des pathologischen Instituts der tirol kliniken über viele Jahre maßgeblich geprägt hat.</p>
<p>„Mit Frank Völz übernimmt ein erfahrener Gesundheitsökonom und Jurist eine Schlüsselposition in der Tiroler Gesundheitsversorgung. Er hat bereits leitende Funktionen im deutschen Gesundheitssystem bekleidet, unter anderem als Geschäftsführer einer Krankenhausgesellschaft“, betont LR<sup>in</sup> Hagele. „Gerade in der Pathologie, die eine zentrale Rolle für Diagnose und in weiterer Folge die Therapie spielt, braucht es eine Führungsperson mit Profil.“ Zugleich spricht sie seinem Vorgänger ihren Dank aus: „Milan Pos hat die INNPATH aufgebaut und entscheidend weiterentwickelt – dafür möchte ich mich bei ihm bedanken.“</p>
<p>Die INNPATH GmbH ist das Institut für Pathologie der tirol kliniken und beschäftigt aktuell über 50 MitarbeiterInnen. Jährlich werden rund 50.000 Fälle bearbeitet – von 23.000 histologischen (darunter knapp 1.400 Schnellschnitte) und 23.000 zytologischen Untersuchungen bis hin zur Molekularpathologie und Hunderten jährlichen Obduktionen. Der Schwerpunkt liegt klar auf der Versorgung der PatientInnen, insbesondere für das Landeskrankenhaus/Universitätsklinik Innsbruck. „Unser Ziel ist es, die hohe Qualität in der pathologischen Versorgung weiter auszubauen und die INNPATH als verlässliche Partnerin im Tiroler Gesundheitswesen zu stärken. Dabei zählt es auch, bestehende Kooperationen mit anderen Instituten weiter zu vertiefen“, erklärte LR<sup>in</sup> Hagele abschließend.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Gesundheit &amp; Vorsorge</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-57605</guid>
				<pubDate>Sun, 29 Mar 2026 10:21:33 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>Werner-Pirchner-Preis geht 2026 in Jubiläumsrunde</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/werner-pirchner-preis-geht-in-jubilaeumsrunde/</link>
				<description>Ausschreibung des 5. Werner-Pirchner-Preises läuft bis 1. Juni 2026</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/5/4/csm_20260329_Werner-Pirchner-Preis_Hauer_7ee8353acd.jpg" length="2153637" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="edad46821c6c91ed8b9645b6a7c36066f"><span class="regierungsmitglied">Neuigkeit: Neben der Kategorie Oboe sind erstmals Kammermusikensembles zugelassen</span></li><li data-list-item-id="e5259590c8ff7e85bb972207979e7cc94"><span class="regierungsmitglied">Rekordteilnahme im Jahr 2025: 85 Bewerbungen aus 20 Nationen</span></li><li data-list-item-id="e1cef606d4da492bc74570228efdf12a5"><span class="regierungsmitglied">Weitere Infos zum Werner-Pirchner-Preis auf der&nbsp;</span><a href="https://www.konstirol.at/musikleben/wettbewerbe/werner-pirchner-preis/" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">Website des Tiroler Landeskonservatoriums</span></a><span class="regierungsmitglied">.</span></li></ul><p>Bühne frei für die nächste Generation der internationalen Bläser-Szene: Bis Juni 2026 sind Einreichungen für den diesjährigen Werner-Pirchner-Preis möglich. Der renommierte Musikwettbewerb geht heuer in seine fünfte Ausgabe und wartet mit einer Neuerung auf: Erstmals wird der Preis neben der Kategorie Oboe auch an Kammermusikensembles vergeben. Bildungslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> freut sich bereits auf den diesjährigen Wettbewerb und betont: „Der Werner-Pirchner-Preis ist ein internationales Schaufenster für junge Spitzenmusikerinnen und -musiker – und das mitten in Tirol. Mit der neuen Kategorie für Bläserensembles erweitern wir das Wettbewerbsformat und fördern gemeinsames Ensemblespiel auf höchstem Niveau.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Karriereschmiede für junge MusikerInnen</span></p>
<p>Der Werner-Pirchner-Preis ist aus der erfolgreichen Kooperation zwischen dem Land Tirol (Tiroler Landeskonservatorium) sowie der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien&nbsp;entstanden. Der Wettbewerb, benannt nach dem legendären Tiroler Komponisten <span class="regierungsmitglied">Werner Pirchner</span>, hat sich seit seiner Einführung als bedeutende Bühne für den musikalischen Nachwuchs etabliert. Ein Blick auf das Vorjahr unterstreicht diese Entwicklung: Mit 85 Bewerbungen aus 20 Nationen wurde 2025 ein neuer Teilnahmerekord erreicht. „Die steigenden Teilnehmerzahlen zeigen klar: Der Werner-Pirchner-Preis ist in der Klassikwelt angekommen. Mit dem Wettbewerb setzen wir ein bewusstes Zeichen für die musikalische Nachwuchsförderung“, erklärt LR<sup>in</sup> Hagele (mehr dazu in der&nbsp;<a href="/meldungen/meldung/werner-pirchner-preis-2025-teilnahmerekord-und-bekanntgabe-der-semifinalistinnen/">Pressemeldung vom 9. Juni 2025</a>).&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Enge Zusammenarbeit mit der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien</span></p>
<p>Für mdw-Rektorin <span class="regierungsmitglied">Ulrike Sych</span> ist die erfolgreiche Entwicklung des Werner-Pirchner-Preises eng mit der Zusammenarbeit zwischen dem Tiroler Landeskonservatorium und der mdw verbunden: „Der Werner-Pirchner-Preis hat sich zu einem festen Termin im internationalen Wettbewerbskalender für Blasinstrumente entwickelt. Dass das Interesse Jahr für Jahr wächst, zeigt auch, wie gut die Zusammenarbeit zwischen dem Tiroler Landeskonservatorium und der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien funktioniert. Ich freue mich sehr, dass wir diese Kooperation auch in Zukunft weiterführen.“ Dem pflichtet auch Bildungslandesrätin Hagele bei: „Der Werner-Pirchner-Preis ist nur ein Beispiel für die enge Kooperation zwischen dem Tiroler Landeskonservatorium und der mdw. Ab dem kommenden Wintersemester können Studierende aus Tirol parallel zu ihrem Konzertdiplom früher in ein Studium an der mdw einsteigen – und damit zusätzlich einen Abschluss an einer der renommiertesten Musikunis der Welt erhalten.“ Mehr dazu in der&nbsp;<a href="/meldungen/meldung/gemeinsames-bachelorstudium-tirol-kooperiert-mit-top-musikuniversitaet-in-wien/">Pressemeldung vom 13. Dezember 2025</a>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Neue Kategorie: Bläser-Kammermusik</span></p>
<p>Neben der Kategorie Oboe richtet sich der Werner-Pirchner-Preis 2026 erstmals auch an Bläser-Kammermusikensembles mit vier bis acht Mitgliedern. Teilnahmeberechtigt sind MusikerInnen bis zum Alter von 30 Jahren – sowohl Studierende als auch bereits professionell tätige KünstlerInnen. Der Wettbewerb gliedert sich in drei Stufen:</p><ul style="margin-left:32px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="ed80ffa904c7a08a6659297de3d3f61db"><span class="regierungsmitglied">1. Runde (Online):</span><span> Videoeinreichung bis zum 1. Juni 2026&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ef948e7872e7d970b628bde748cc9d040"><span class="regierungsmitglied">2. Runde (Semifinale):</span><span> Live-Vorspiel am 3. November 2026 am Tiroler Landeskonservatorium&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e5ded8d21039b788b7689c076776d40a7"><span class="regierungsmitglied">3. Runde (Finale):</span><span> Finalkonzert am 5. November 2026 im Haus der Musik Innsbruck&nbsp;</span></li></ul><p>Im öffentlich zugänglichen Finale treten die besten OboistInnen gemeinsam mit dem Werner-Pirchner-Preis-Orchester unter der Leitung von <span class="regierungsmitglied">Dorian Keilhack</span> auf, während die qualifizierten Bläserensembles eigenständig gestaltete Programme präsentieren. Die jungen MusikerInnen stellen sich einer hochkarätigen Jury mit Mitgliedern aus renommierten Orchestern wie den Wiener Philharmonikern, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Mozarteum-Orchester Salzburg oder den Münchner Philharmonikern. Weitere Informationen zum Werner-Pirchner-Preis finden sich auf der&nbsp;<a href="https://www.konstirol.at/musikleben/wettbewerbe/werner-pirchner-preis/" target="_blank" rel="noreferrer">Website des Tiroler Landeskonservatoriums</a>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Bildung</category>
				
					<category>Preise</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Fri, 27 Mar 2026 14:13:18 +0100</pubDate>
				
				<title>Millioneninvestition am Bezirkskrankenhaus Kufstein</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/millioneninvestition-am-bezirkskrankenhaus-kufstein/</link>
				<description>Dies ist eine Aussendung des Bezirkskrankenhaus Kufstein</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem geplanten Erweiterungsbau setzt das Bezirkskrankenhaus Kufstein einen entscheidenden Schritt für die Zukunft der medizinischen Versorgung im Tiroler Unterland. Das Projekt schafft zusätzliche Kapazitäten, stärkt die wohnortnahe Betreuung und setzt zentrale Vorgaben des Regionalen Strukturplans Gesundheit um. Der Gemeindeverband und das Land Tirol reagieren auf die demographische Entwicklung mit einem klaren Bekenntnis zum Ausbau und investieren daher gezielt in die Weiterentwicklung des BKH Kufstein.</p>
<p>Landeshauptmann <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle </span>sieht darin ein klares Bekenntnis zur regionalen Gesundheitsversorgung: „Die Investitionen in das Bezirkskrankenhaus Kufstein sind ein starkes Signal für das Tiroler Unterland und für ganz Tirol: Während manche in Österreich über Krankenhausschließungen von Wien aus diskutieren, setzen wir in Tirol bewusst auf den Erhalt und die Stärkung der Bezirkskrankenhäuser als tragende Säulen der regionalen Gesundheitsversorgung. Durch gut durchdachte, effiziente und gezielte Investitionen in die bestehenden Standorte wie etwa am BKH Kufstein wird eine wohnortnahe, hochwertige medizinische Versorgung langfristig abgesichert und weiter ausgebaut. Mein Dank gilt den Verantwortlichen vor Ort, die gemeinsam mit dem Land Tirol dieses Projekt möglich machen.“&nbsp;</p>
<p>Der Ausbau ist das Ergebnis intensiver fachlicher, struktureller und finanzieller Vorbereitung. Er fußt auf der kontinuierlichen Weiterentwicklung und soliden Arbeit des BKH Kufstein in den vergangenen Jahren sowie auf der starken finanziellen Unterstützung der Gemeinden. Durch ihre Verbandsumlagen wurden über viele Jahre hinweg jene Rücklagen aufgebaut, die nun die verlässliche Grundlage für dieses wichtige Zukunftsprojekt der regionalen Gesundheitsversorgung bilden. Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> betont die Bedeutung des Vorhabens: „Mit diesem Ausbau investieren wir bewusst in moderne Strukturen, Versorgungssicherheit und die Menschen in der Region. Der Erweiterungsbau ist ein zentraler Schritt, um den Regionalen Strukturplan Gesundheit umzusetzen und wesentliche Versorgungsbereiche wie die Intensivmedizin und psychiatrische Versorgung vor Ort auszubauen. Damit schaffen wir die Grundlage für eine zukunftsfitte, wohnortnahe Versorgung und stärken das BKH Kufstein als regionaler Gesundheitsversorger nachhaltig..“ Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf rund 174 Millionen Euro, umgesetzt in mehreren Bauphasen bis voraussichtlich Ende 2032. Mit dem Erweiterungsbau werden die im Regionalen Strukturplan Gesundheit (RSG 2030) vorgesehenen 437 Plan-Betten inklusive ambulanter Betreuungsplätze umgesetzt und die Kapazitäten um rund 15 % erhöht, um dem steigenden Bedarf durch die demographische Entwicklung gerecht zu werden. Dies betrifft vor allem die Fächer Innere Medizin, Neurologie, Psychiatrie, Orthopädie und Traumatologie sowie Akutgeriatrie/Remobilisation (AGR) und den Palliativbereich.&nbsp;</p>
<p>Des Weiteren werden im Bestand Neuverortungen und Umbauarbeiten umgesetzt, um – ganz im Sinne der Gesundheitsreform „digital vor ambulant vor stationär“ – digitale Möglichkeiten auszubauen, Abläufe zu optimieren und die ambulante Versorgung zu stärken. Geplant sind neue Ambulanzbereiche für Innere Medizin, Neurologie, Gynäkologie, Anästhesie und Psychiatrie. Die Intensivstation wird zusammengeführt und auf 17 Betten erweitert. Hinzu kommen ein neuer Entbindungsbereich, Räume für ambulante Operationen sowie eine vergrößerte zentrale Erstversorgung. Auch zusätzliche Logistik- und Lagerflächen werden geschaffen. Damit wird das BKH Kufstein organisatorisch, funktional und medizinisch an zukünftige Anforderungen angepasst.&nbsp;</p>
<p>Der Erweiterungsbau wird zudem von einem breiten kommunalen Fundament getragen. Als Einrichtung des Gemeindeverbandes steht das BKH Kufstein für die gemeinsame Verantwortung der Bezirksgemeinden. Verbandsobmann Ing.<span class="regierungsmitglied"> Rudi Puecher</span> unterstreicht: „Unsere Gemeinden stehen geschlossen hinter diesem Projekt. Sie schaffen damit die Basis für eine verlässliche, wohnortnahe Gesundheitsversorgung und bekennen sich klar zum Standort.“&nbsp;</p>
<p>Für das Krankenhaus bedeutet der Ausbau weit mehr als zusätzliche Fläche. Er schafft moderne Rahmenbedingungen, optimiert Abläufe und stärkt die Leistungsfähigkeit des Hauses. Der Ärztliche Direktor Prim. Dr. <span class="regierungsmitglied">Peter Ostertag </span>erklärt: „Mit dem Erweiterungsbau gewinnen wir nicht nur Raum, sondern vor allem bessere medizinische und organisatorische Möglichkeiten. Das Projekt verbessert die Versorgung unserer Patientinnen und Patienten nachhaltig und baut auf der positiven Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte auf.“ Mit dem Vorhaben wird ein zentrales Zukunftsprojekt für das Tiroler Unterland umgesetzt. Es stärkt die regionale Gesundheitsversorgung langfristig, verbessert die Bedingungen für Patientinnen, Patienten und Mitarbeitende und sichert die Weiterentwicklung des Bezirkskrankenhauses Kufstein als den zentralen und leistungsstarken Gesundheitsstandort im Tiroler Unterland.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Gesundheit &amp; Vorsorge</category>
				
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				<pubDate>Fri, 27 Mar 2026 12:33:43 +0100</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>Großes Schulfest zum Tiroler Vorlesetag 2026 </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/grosses-schulfest-zum-tiroler-vorlesetag-2026/</link>
				<description>LH Mattle und LRin Hagele überreichten Sandra Weber (10) aus Volders den Preis für die beste Geschichte des Landes</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e6f1972d52c96bb1afa3eeda78b8ba516"><span class="regierungsmitglied">Prominente Gäste und Spaß mit dem Clownduo Herbert und Mimi: Geschichten und Musik beim bunten Schulfest</span></li><li data-list-item-id="e352574741d440ab99a91037b53ffc6b2"><span class="regierungsmitglied">Über 1.000 SchülerInnen aus 52 Volksschulen nahmen am Geschichtenwettbewerb zum Tiroler Vorlesetag (26. März) teil</span></li><li data-list-item-id="e51fd8fbbc0c9c175b46046ce22f49050"><span class="regierungsmitglied">Beste Geschichten aus allen Bezirken: „Tiroler Vorlesebuch 2026“ ab April erhältlich</span></li><li data-list-item-id="ea04d7d66bf96856d5f26472572f50ea0"><span class="regierungsmitglied">Alle Infos zum Tiroler Vorlesetag 2026 unter&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at/vorlesetag" target="_blank"><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">www.tirol.gv.at/vorlesetag</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;</span></li></ul><p>Lesen, Spaß und die beste Nachwuchsautorin Tirols – das bot heute, Freitag, das große Schulfest in Volders (Innsbruck-Land). Rund um den Tiroler Vorlesetag, der heuer auf den 26. März fiel, rückte das Land Tirol bei einem landesweiten Geschichtenwettbewerb auch das Schreiben in den Vordergrund. LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> und Bildungslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> feierten gemeinsam mit der Volksschule Volders I die strahlende Landessiegerin <span class="regierungsmitglied">Sandra Weber</span> (10 Jahre, 4b-Klasse). Mit ihrer Erzählung zum Thema „Wenn Moritz Murmel träumt“ konnte sie sich unter mehr als 1.000 gleichaltrigen VolksschülerInnen durchsetzen und das Schulfest nach Volders holen. „Lesen und Schreiben eine Bühne bieten – das ist das Ziel beim Tiroler Vorlesetag. Beim Schulfest in Volders konnte man spüren, wie sehr Geschichten Kinder und Erwachsene über Altersgrenzen hinweg verbinden“, zeigten sich LH Mattle und LR<sup>in</sup> Hagele begeistert von der Veranstaltung in Volders.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Groß und Klein feierten mit Tirols bester Nachwuchsautorin&nbsp;</span></p>
<p>„Mit dem Vorlesetag setzen wir ein Ausrufezeichen für frühe Leseförderung und literarische Kreativität“, betont Landeshauptmann Anton Mattle. „Unsere Volksschülerinnen und Volksschüler haben beim Geschichtenwettbewerb bewiesen, dass sie voller Fantasie und Einfallsreichtum stecken. Dazu möchte ich mich bei allen teilnehmenden Kindern und den Lehrkräften herzlich bedanken.“ Auch LR<sup>in</sup> Cornelia Hagele, zugleich Präsidentin der Bildungsdirektion für Tirol, unterstreicht: „Lesen und Schreiben sind Schlüsselkompetenzen für Bildung und persönliche Entwicklung. Der Vorlesetag soll sichtbar machen, wie viel Potenzial in unseren jüngsten Leserinnen und Lesern steckt. Ganz herzlich möchte ich Sandra Weber gratulieren: Mit ihrer spannenden Geschichte hat sie sich verdient den Landessieg geholt.“ Die Viertklässlerin bekam beim Schulfest auch die Gelegenheit, ihre Erzählung vor den rund 200 anwesenden Volksschulkindern vorzutragen.&nbsp;</p>
<p>Neben LH Mattle und LR<sup>in</sup> Hagele besuchten weitere Ehrengäste das Schulfest im Gemeindesaal Volders: <span class="regierungsmitglied">Sonja Altenburger</span> (Obfrau der Fachgruppe Buch- und Medienwirtschaft der Wirtschaftskammer Tirol), <span class="regierungsmitglied">Peter Schwemberger</span>, Bürgermeister der Gemeinde Volders, sowie <span class="regierungsmitglied">Christian Jesacher</span> als Vertreter der Bildungsdirektion für Tirol. Für eine Überraschung bei der Siegerehrung sorgte <span class="regierungsmitglied">Harald Stock</span>, Leiter der Volksbank-Filiale Hall in Tirol, der Landessiegerin Sandra Weber den Volksbankpreis für die beste Nachwuchsgeschichte überreichte. Zur Unterhaltung diente das Clownduo&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Herbert und Mimi</span>, auch als Mitglieder der Rote-Nasen-Clowndoktoren bekannt, mit Musik, Spaß und Mitmachaktionen. Weiterer musikalischer Höhepunkt seitens der Volksschule Volders I unter Direktor&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Christoph Messner</span> waren Auftritte des Schulchores und der schuleigenen MusikantInnen.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">„Wenn Moritz Murmel träumt“ – Siegesgeschichte von Sandra Weber</span></p>
<p>Im letzten Jahr wurde der Tiroler Vorlesetag neu ausgerichtet: Ein landesweiter Geschichtenwettbewerb soll seitdem VolksschülerInnen ermutigen, sich eigene Erzählungen zu einem vorgegebenen Thema auszudenken. Im Mittelpunkt der diesjährigen Auflage: Die Träume und Abenteuer des Murmeltiers <span class="regierungsmitglied">Moritz Murmel</span>. Gemeinsam mit mehr als 1.000 ViertklässlerInnen aus 52 Volksschulen reichte Sandra Weber ihre Geschichte ein, mit der sie die schulinterne Vorauswahl, den Bezirkswettbewerb und schließlich auch den Landestitel für sich entscheiden konnte. Der Text überzeugte die Landesjury in allen Kategorien – von Handlungsaufbau über Sprache und Stil bis hin zu Spannung, Emotion und Kreativität. „Sandras Geschichte hat uns von der ersten bis zur letzten Zeile gefesselt“, hebt LR<sup>in</sup> Hagele hervor. „Mit Figuren wie Willi Wiesel und Henriette Eichhörnchen hat sie eine lebendige Erzählwelt geschaffen, in die man regelrecht hineingesogen wird. Ihre Geschichte endet mit einer starken Botschaft: Zusammen sind wir unschlagbar.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Das „Tiroler Vorlesebuch“ – die 27 besten Geschichten des Landes</span></p>
<p>Die 27 besten Texte aus allen Bezirken (inklusive Sandra Webers Siegesgeschichte) werden demnächst im zweiten Band des „Tiroler Vorlesebuchs“ veröffentlicht: „Nach den erfolgreichen Vorlesetagen der letzten Jahre, bei denen die Geschichten von erwachsenen Autorinnen und Autoren schon vorgegeben waren, haben wir mit dem Tiroler Vorlesebuch neue Wege beschritten. Geschichten wecken Neugier, fördern Empathie und stärken das Miteinander. Sie laden ein, gemeinsam zu lachen, zu staunen und neue Perspektiven zu erforschen. Geschichten von Kindern für Kinder. Was gibt es Schöneres?“, freut sich&nbsp;Sonja Altenburger, Obfrau der Fachgruppe Buch- und Medienwirtschaft Tirol. Das „Tiroler Vorlesebuch“ ist ab 6. April 2026 überall im Tiroler Buchhandel erhältlich.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Tiroler Vorlesetag 2026</span></p>
<p>Der Tiroler Vorlesetag 2026 ist eine gemeinsame Aktion des Landes Tirol, der Bildungsdirektion für Tirol, der Tiroler Volksschulen sowie der Buch- und Medienwirtschaft in der WK Tirol. Kooperationspartner ist die Volksbank Tirol. Im Vorfeld des Schulfests am 27. März 2026 ergeht eine zeitgerechte Einladung an alle MedienvertreterInnen. Alle weiteren Informationen zum Geschichtenwettbewerb sind auf der Website des Tiroler Vorlesetags unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/vorlesetag" target="_blank"><span lang="DE-AT" dir="ltr">www.tirol.gv.at/vorlesetag</span></a> zu finden.</p>
<p>Die Bezirksjurys haben beim diesjährigen Tiroler Vorlesetag folgende NachwuchsautorInnen ausgezeichnet:</p><ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e2f55bbf82aab53c7b0f6ba9fbb583f5e"><span class="regierungsmitglied">Landessiegerin und Bezirkssiegerin Innsbruck-Land</span><span>: „Wenn Moritz Murmel träumt – eine Geschichte von Mut und Freundschaft“ von </span><span class="regierungsmitglied">Sandra Weber</span><span> (Volksschule Volders I, 4b-Klasse)</span></li><li data-list-item-id="e8735eecbd7a35396daed39add702faea"><span class="regierungsmitglied">BezirkssiegerInnen Imst</span><span>: „Ein Traum wird wahr!“ von der 4. Klasse der Volksschule Mils bei Imst</span></li><li data-list-item-id="e33eb31f813dc41fb7e8045563c97372d"><span class="regierungsmitglied">Bezirkssiegerinnen Innsbruck-Stadt</span><span>: „Moritz Murmel“ von </span><span class="regierungsmitglied">Greta Fessler</span><span> und </span><span class="regierungsmitglied">Lara Macar</span><span> (Volksschule Igls-Vill, 4b-Klasse)</span></li><li data-list-item-id="e3ad8935292033342480cf9103b036595"><span class="regierungsmitglied">Bezirkssiegerin Kitzbühel</span><span>: „Superheld Moritz“ von </span><span class="regierungsmitglied">Frida Loibnegger</span><span> (Volksschule Westendorf, 4a-Klasse)</span></li><li data-list-item-id="e7632e357d0ab46b20f17b0e0abfb3860"><span class="regierungsmitglied">Bezirkssiegerin Kufstein</span><span>: „Wenn Moritz Murmel träumt – Geschichten von Mut und Freundschaft“ von </span><span class="regierungsmitglied">Madleen Zellner</span><span> (Volksschule Niederau, 4a-Klasse)</span></li><li data-list-item-id="e14b5f70b21cc52c5131042f23dd1c716"><span class="regierungsmitglied">Bezirkssiegerin Landeck</span><span>: „Wenn Moritz Murmel träumt“ von </span><span class="regierungsmitglied">Eva Traxl</span><span> (Volksschule St. Anton am Arlberg, 4. Klasse)</span></li><li data-list-item-id="ee9bbaf6488792e77dfa01541c4e78b7f"><span class="regierungsmitglied">Bezirkssiegerin Lienz</span><span>: „Moritz Murmel, das mutige Murmeltier“ von </span><span class="regierungsmitglied">Mia Wendelin</span><span> (Volksschule Nußdorf, 4. Klasse)</span></li><li data-list-item-id="e572530f7de1de7d37152f45986d7633e"><span class="regierungsmitglied">Bezirkssieger Reutte</span><span>: „Moritz Murmel träumt – Geschichten von Freundschaft und Mut“ von </span><span class="regierungsmitglied">Jonas Hofmann</span><span> und </span><span class="regierungsmitglied">Luis Poberschnigg</span><span> (Volksschule Pinswang, 4. Klasse)</span></li><li data-list-item-id="ecea1178574eb8189ac0b4eabed05b94e"><span class="regierungsmitglied">Bezirkssiegerin Schwaz</span><span>: „Ein unvergessliches Erlebnis“ von </span><span class="regierungsmitglied">Miona Diklic</span><span> (Volksschule Vomp, 4a-Klasse)</span></li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
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					<category>Bildung</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 10:15:00 +0100</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Anna Krepper)</author>
				<title>Erneut fünf gewidmete Medizinstudienplätze für 2026/27</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/erneut-fuenf-gewidmete-medizinstudienplaetze-fuer-2026-27/</link>
				<description>Fokus auf Facharztausbildung für Psychiatrie und fünfjährige Anstellung in Tirol</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ec9a6f08c27643b1817a1b8e107fa0fe0"><span class="regierungsmitglied">Monatliche Ausbildungsvergütung von mindestens 1.000 Euro (netto) für die Dauer des Studiums</span></li><li data-list-item-id="eb9059b7bfcd6c1ec28684113e2accde5"><span class="regierungsmitglied">Bewerbungsfrist bis 30. April 2026 – weitere Informationen und Bewerbung unter&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at/medizinstudium" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/medizinstudium</span></a></li></ul><p>Eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung in ganz Tirol – ein Ziel und eine Aufgabe, die das Land Tirol stets mit oberster Priorität verfolgt. Um insbesondere die psychiatrische Versorgung in Tirol nachhaltig zu stärken, werden ab dem Studienjahr 2026/27 erneut bis zu fünf gewidmete Medizinstudienplätze an der Medizinischen Universität Innsbruck vergeben. Die Studienplätze richten sich an angehende Studierende, die beim Aufnahmeverfahren für Humanmedizin (MedAT) zwar zu den besten 25 Prozent zählen, jedoch keinen regulären Studienplatz erhalten. Im Unterschied zu den Vorjahren gibt es heuer einen anderen Fokus: Nach Abschluss ihres Studiums erhalten sie entweder eine gesicherte Ausbildung zur Fachärztin bzw. zum Facharzt für Psychiatrie oder eine frei wählbare Facharztausbildung am BKH Lienz. Bei dem Projekt handelt es sich um einen nationalen Schulterschluss des Bundeministeriums für Landesverteidigung (BMLV), des Bundesministeriums für Inneres (BMI), der Länder und der Österreichischen Gesundheitskasse mit den Medizinischen Universitäten.</p>
<p>„Mit den gewidmeten Medizinstudienplätzen schaffen wir gezielte Anreize für angehende Medizinerinnen und Mediziner, ihre berufliche Zukunft im Tiroler Gesundheitswesen zu verankern. Bereits in den Vorjahren hat sich dieser Weg bewährt – es konnten 12 Studienplätze für angehende Amtsärztinnen und Amtsärzte gefunden werden. Gerade in der psychiatrischen Versorgung investieren wir mit dem neuen Fokus nachhaltig in jene Bereiche, in denen der Bedarf besonders hoch ist. Unser Ziel bleibt es, die Gesundheitsversorgung der Tiroler Bevölkerung langfristig abzusichern und gleichzeitig attraktive Perspektiven für junge Ärztinnen und Ärzte zu schaffen“, betont Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Finanzielle Absicherung und klare berufliche Perspektiven</span></p>
<p>BewerberInnen für die gewidmeten Studienplätze verpflichten sich vertraglich dazu, nach Abschluss ihres Studiums entweder eine Ausbildung zur Fachärztin bzw. zum Facharzt für Psychiatrie zu absolvieren und für mindestens fünf Jahre als FachärztIn für Psychiatrie in Tirol tätig zu sein oder eine frei wählbare Facharztausbildung am BKH Lienz zu absolvieren und für mindestens fünf Jahre am BKH Lienz tätig zu sein.</p>
<p>Durch die gewidmeten Medizinstudienplätze erhalten angehende Studierende nicht nur einen Studienplatz für Humanmedizin an der Medizinischen Universität Innsbruck, sondern auch eine monatliche Ausbildungsvergütung in Höhe von mindestens 1.000 Euro für die gesamte Dauer des Studiums. Bei Nichteinhaltung greifen entsprechende Rückerstattungsregelungen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">So funktioniert die Bewerbung</span></p>
<p>Bis zum 30. April 2026 können Bewerbungen für einen gewidmeten Medizinstudienplatz (Lebenslauf, Motivationsschreiben und MedAT-Zahlungsbestätigung) über die Website des Landes eingereicht werden. Nach Abschluss der Bewerbungsfrist werden die am besten geeigneten KandidatInnen im Rahmen eines speziellen Auswahlverfahrens ermittelt und an die Medizinische Universität Innsbruck gemeldet. Unabhängig vom Bewerbungsverfahren des Landes Tirol muss auch das Aufnahmeverfahren MedAT für das Studium der Humanmedizin an der Medizinischen Universität Innsbruck durchlaufen werden. Das bedeutet: BewerberInnen müssen sich selbstständig für den MedAT an der MedUni Innsbruck bis 31. März 2026 anmelden und diesen erfolgreich absolvieren.</p>
<p>Die gewidmeten Studienplätze werden im Anschluss an jene BewerberInnen vergeben, die beim MedAT zwar unter den besten 25 Prozent der angetretenen StudienbewerberInnen sind, jedoch – unter anderem aufgrund des hohen Andrangs – keinen regulären Studienplatz erhalten haben. Jene fünf der vom Land Tirol an die Medizinische Universität Innsbruck gemeldeten KandidatInnen mit dem besten Ergebnis innerhalb dieser Gruppe erhalten einen der gewidmeten Medizinstudienplätze.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Gesundheit &amp; Vorsorge</category>
				
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				<pubDate>Tue, 24 Mar 2026 14:15:03 +0100</pubDate>
				
				<title>Personal an Pflichtschulen: Tirol sichert regionale Schulstandorte</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/personal-an-pflichtschulen-tirol-sichert-regionale-schulstandorte/</link>
				<description>Bund kommt Forderungen aus Tirol schrittweise nach und entlastet Schulen</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4176447b607f6e2b7ff6656346775ec8"><span class="regierungsmitglied">Landesmittel für regionale Besonderheiten und zusätzliches Personal im Schuljahr 2026/27 gesichert</span></li><li data-list-item-id="eb233fa8e7c72277fe368d5e832f3eddd"><span class="regierungsmitglied">Tiroler Anliegen: Erhalt der Klein- und Kleinstschulen nach dem Prinzip „Schule im Ort“</span></li><li data-list-item-id="ed2d1be2968a6dbbd8ff945567c3a54d5"><span class="regierungsmitglied">Forderung nach bundesweitem Berufsbild „pädagogischer Assistenz“ bleibt aufrecht, Bund soll „Anerkannte Europäische Schule“ in Bundes-Regelstellenplan übernehmen</span></li></ul><p>Laut Verfassung ist in Österreich der Bund für das Pflichtschulpersonal verantwortlich, weshalb die Republik Österreich für die Gehälter der PädagogInnen aufkommt. In der Vergangenheit hat das Land Tirol zusätzlich zum Stellenplan des Bundes weitere Landesmittel für Personalkosten an Tirols Pflichtschulen zur Verfügung gestellt und damit Aufgaben übernommen, die Großteils der Bund erfüllen müsste. Zuletzt hat das Tauziehen zwischen Bund und Land zu Verunsicherung bei der Lehrergewerkschaft geführt. Nun kommt der Bund den Forderungen des Landes schrittweise nach und die Tiroler Landesregierung gibt die Mittel für die weitere Mitfinanzierung zusätzlicher Personalressourcen frei.&nbsp;</p>
<p>„Bildung und Ausbildung bedeuten Chancen für unsere Kinder und Jugendlichen. Deshalb leistet das Land Tirol im Bildungsbereich mehr als es laut Verfassung müsste. Gerade regionale Besonderheiten – wie die für Tirol so wichtige Klein- und Kleinstschulstruktur – werden in den zur Verfügung gestellten Bundesmitteln nicht ausreichend berücksichtigt. Deshalb stellt das Land Tirol auch im nächsten Schuljahr zusätzliche Landesmittel bereit, um mehr Personal zur Verfügung zu stellen, als uns der Bund zugestehen würde. Wir können und werden den Bund auch weiterhin an seine Verantwortung für den Bildungsbereich erinnern, sehen uns aber auch darin bestätigt, dass ein zentralisiertes Bildungssystem den regionalen Unterschiedlichkeiten zu wenig gerecht wird“, verweist LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle </span>auf die laufende Reformpartnerschaft zwischen Bund, Länder und Gemeinden.&nbsp;</p>
<p>Positiv streicht der Landeshauptmann aktuelle bildungspolitische Maßnahmen der Bundesregierung hervor: So behandelt der Österreichische Nationalrat diese Woche eine Dienstrechtsnovelle, mit der Entlastungsstunden für „mittleres schulisches Management“ an Pflichtschulen eingeführt und vom Bund finanziert werden sollen. In der Praxis zeigt sich seit Jahren, dass die vom Bund über den Stellenplan zur Verfügung gestellten Mittel nur für die Bereitstellung eines Mindestangebotes ausreichen. Deshalb wurde heute, Dienstag, auf Antrag von Bildungslandesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele&nbsp;</span>die Mitfinanzierung des Landes Tirol an den Personalkosten im Schuljahr 2026/27 für allgemein bildende Pflichtschulen beschlossen.</p>
<p>„Die gezielten Investitionen des Landes zeigen klar, dass Tirol bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und unseren Bildungsstandort aktiv zu fördern. Wir setzen damit ein starkes Signal für stabile Schulstandorte und die besten Bildungschancen für unsere Kinder und Jugendlichen“, so LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Investitionen in Schulstandorte und Prävention</span></p>
<p>Die Landesmittel werden auch im Schuljahr 2026/27 eingesetzt, um den Bildungsbereich in Tirol mit seinen Besonderheiten gezielt zu stärken. Im Fokus steht dabei insbesondere der Erhalt der Klein- und Kleinstschulen nach dem Prinzip „Schule im Ort“. Sie sichern nicht nur wohnortnahe Bildung, sondern stärken auch die regionalen Strukturen und Ortskerne nachhaltig. Gleichzeitig wird verstärkt in sogenannte Brennpunktschulen investiert, um Bildungsarmut frühzeitig entgegenzuwirken und langfristige soziale Folgekosten zu vermeiden. Eine wichtige präventive Arbeit leisten hier zudem Interventionslehrpersonen, um Probleme frühzeitig aufzufangen und beispielsweise Bildungsabbrüche entgegenzuwirken, bevor aufwendige Maßnahmen notwendig werden.&nbsp;</p>
<p>„Mit den gezielten Investitionen des Landes übernehmen wir Verantwortung und stärken Prävention, Chancengerechtigkeit und leistungsstarke Bildungsstandorte in allen Regionen Tirols. Jeder Euro, den wir heute in Bildung investieren, ist eine Investition in die Zukunft unserer Kinder und unseres Landes“, erklärt Bildungslandesrätin Hagele.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bund soll Personal für Anerkannte Europäische Schule künftig übernehmen</span></p>
<p>Ein weiterer Schwerpunkt liegt zudem auf der Weiterentwicklung der in Tirol etablierten Anerkannten Europäischen Schule (AES) Tirol, die seit 2023 als österreichweites Vorzeigemodell gilt. Bereits rund 550 SchülerInnen profitieren aktuell von diesem innovativen Bildungsangebot, für das Schuljahr 2026/27 werden rund 800 Kinder an den drei Standorten in Innsbruck erwartet.&nbsp;</p>
<p>„Unser Ziel ist es, das erfolgreiche Vorzeigemodell AES mit den zusätzlichen Landesmitteln konsequent weiterzuentwickeln und die derzeit dislozierten Standorte schrittweise zusammenzuführen. Nichtdestotrotz ist es an der Zeit, dass der Bund das Personal für die Anerkannte Europäische Schule regulär übernimmt und künftig auch finanziert“, wünscht sich LR<sup>in</sup> Hagele. „Der mehrsprachige und multikulturelle Unterricht an der AES Tirol – mit Deutsch, Englisch oder Italienisch als Arbeitssprachen sowie bilingual geführten Fächern – eröffnet den Schülerinnen und Schülern frühzeitig vielfältige Bildungs- und Berufsperspektiven und stärkt ihre Chancen in einer zunehmend internationalen Welt. Das sollte auch der Bund als großen Mehrwert erkennen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Berufsbild „pädagogische Assistenz“ gefordert</span></p>
<p>Auch eine altbekannte Forderung bleibt aufrecht: Bislang werden SchulassistentInnen vom Schulerhalter finanziert, vor allem von den Gemeinden angestellt und durch das Land Tirol bezuschusst. Die Landesregierung hat mit der neuen Richtlinie – unter großem Zuspruch von ARGE Sodit, dem Verein RollOn Austria und der Kinder- und Jugendanwaltschaft Tirol – modernisiert. Dennoch liege die Aufgabe der Finanzierung beim Bund, um Gemeinden und Land dauerhaft zu entlasten. Die Thematik ist schon länger bekannt, die Bundesregierung hat diesbezüglich in ihrem Regierungsprogramm die Schaffung des Berufsbildes „pädagogische Assistenz“ vereinbart. Zudem wurde bereits im Finanzausgleich diese Systemumstellung vereinbart.&nbsp;</p>
<p>Konkret bräuchte es aus Tirols Sicht eine Änderung im Bildungsinvestitionsgesetz sowie im Dienstrecht mit dem Ziel, FreizeitpädagogInnen, Schulassistenzen und Stützkräfte in das neue Berufsbild zu überführen, bei der Bildungsdirektion anzustellen und die Finanzierung durch den Bund zu sichern. Tirol fordert daher wiederholt eine rasche Umsetzung der „pädagogischen Assistenz“ ein: „Für die Finanzierung der pädagogischen Berufe ist grundsätzlich der Bund zuständig. Bei der Schulassistenz lässt der Bund die Gemeinden und das Land bislang im Regen stehen. Wir bleiben bei unserer Forderung, dass das Berufsbild der pädagogischen Assistenz rasch umgesetzt wird. Damit könnten Gemeinden und Städte nachhaltig entlastet, eine Kompetenzbereinigung im Bildungsbereich umgesetzt und der Verwaltungsaufwand deutlich reduziert werden“, so LR<sup>in</sup> Hagele abschließend.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung:</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Regionalwirtschaftliches Programm Osttirol: </span>Das Land Tirol begegnet den regionalwirtschaftlichen Herausforderungen in Osttirol mit einem starken regionalwirtschaftlichen Programm und wirkt damit auch der Abwanderung entgegen. Auf Antrag von LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> beschloss die Tiroler Landesregierung heute, Dienstag, 20 Millionen Euro für konkrete Projekte in den kommenden zehn Jahre bereitzustellen. Jährlich werden damit zwei Millionen Euro in die Weiterentwicklung des Standortes investiert. „Mit diesem Programm sorgen wir in Osttirol für mehr Investitionen, einen starken Arbeitsmarkt, wettbewerbsfähige Betriebe und mehr Zusammenarbeit. Die Osttirolerinnen und Osttiroler können sich auf das Land Tirol als starken Partner verlassen“, betont LH Mattle. Mehr Informationen dazu finden sich in der <a href="/meldungen/meldung/lh-mattle-20-millionen-euro-fuer-die-zukunft-osttirols-und-gegen-abwanderung/" target="_blank">Pressemitteilung „LH Mattle: 20 Millionen Euro für die Zukunft Osttirols und gegen Abwanderung“ vom 27. Februar 2026</a></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Online-Formulare ermöglichen Beantragung von zu Hause aus – wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“:&nbsp;</span>Weniger Papier, keine Amtswege, mehr Service: Mit den Online-Formularen des Landes können die TirolerInnen ihre Anträge zunehmend flexibel von zu Hause aus stellen und sich damit analoge Behördengänge sparen. Bisher wurden bereits rund 300 Online-Formulare entwickelt: Rund 200 davon sind derzeit verfügbar und decken Förderungen bzw. Services in unterschiedlichen Bereichen ab – von der Schulkostenbeihilfe über den Kinderbetreuungszuschuss oder die Wohnbeihilfe bis hin zur Beantragung des Tiroler Familienpasses oder der Tiroler Jugendkarte. Weitere Online-Formulare werden – jeweils in klar definierten Antragszeiträumen – freigeschaltet und stehen in diesen Zeitfenstern digital zur Verfügung. Im Zuge der Umsetzung des Tirol Konvents kommen laufend weitere Anwendungsfälle hinzu. Kürzlich ergänzt wurden beispielsweise Online-Formulare für die <a href="https://www.tirol.gv.at/buergerservice/e-government/formulare/allgemeine-datenuebermittlung" target="_blank">allgemeine Datenübermittlung</a>, die <a href="https://www.tirol.gv.at/buergerservice/e-government/formulare/foerderung-von-exkursionen-im-rahmen-der-erinnerungskultur/" target="_blank">Förderung von Exkursionen im Rahmen der Erinnerungskultur</a>, die <a href="https://www.tirol.gv.at/buergerservice/e-government/formulare/gewaehrung-einer-unterstuetzung-fuer-kriegsopfer-und-menschen-mit-behinderung-beantragen/" target="_blank">Gewährung einer Unterstützung für Kriegsopfer und Menschen mit Behinderung</a>, eine <a href="https://www.tirol.gv.at/buergerservice/e-government/formulare/leistung-nach-14a-tmsg-beantragen/" target="_blank">Leistung nach § 14a Tiroler Mindestsicherungsgesetz (TMSG)</a> sowie einen <a href="https://www.tirol.gv.at/buergerservice/e-government/formulare/einmaligen-zuschuss-bei-aussergewoehnlichen-notlagen-beantragen/" target="_blank">einmaligen Zuschuss bei außergewöhnlichen Notlagen</a>. „Unser Ziel ist es, den Alltag der Tirolerinnen und Tiroler spürbar zu erleichtern. Die Online-Formulare sparen Zeit, Wege und Aufwand und machen die Verwaltung noch moderner und bürgernäher. Gleichzeitig bringen sie nicht nur den Antragstellerinnen und Antragstellern Vorteile, sondern senken auch den Verwaltungsaufwand bei der Datenerfassung und helfen damit, die Verwaltung insgesamt schlank zu halten. Unter gewissen Voraussetzungen bleibt es natürlich auch weiterhin möglich, Anträge in analoger Form einzubringen“, betont LH<span class="regierungsmitglied"> Anton Mattle</span>. Digitalisierungslandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Mario Gerber</span> ergänzt: „Die Digitalisierung eröffnet uns große Chancen, Prozesse effizienter und transparenter zu gestalten. Wir bauen unser Angebot Schritt für Schritt aus und setzen auf Servicequalität und Nutzerfreundlichkeit. Gleichzeitig schaffen wir mit den Online-Formularen den zusätzlichen Vorteil, dass die Antragstellung zeitlich flexibel und nicht an Amtszeiten gebunden ist.“</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LR Gerber</category>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Bildung</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Sun, 22 Mar 2026 09:00:00 +0100</pubDate>
				
				<title>Neue Strategie stärkt Erwachsenenbildung in Tirol</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/neue-strategie-staerkt-erwachsenenbildung-in-tirol/</link>
				<description>Innovative Lernformate und Vernetzung von Bildungseinrichtungen, Gemeinden und regionalen AkteurInnen im Fokus</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e7709958beeda8b80d69b575ee476e624"><span class="regierungsmitglied">Breites Bildungsangebot: Rund 300 Bildungseinrichtungen bieten Kurse, Seminare, Lehrgänge und Vorträge</span></li><li data-list-item-id="edfe6e41e0a661a75eb5284ae2fb4fb4f"><span class="regierungsmitglied">Kostenloses Angebot „Level Up“ fördert grundlegende Bildungsabschlüsse für Erwachsene&nbsp;</span></li></ul><p>Lehrgänge zur beruflichen Qualifizierung, Nachholen von Bildungsabschlüssen oder Workshops zu Demokratie und Medienkompetenz: Im Tiroler Bildungskatalog sind rund 300 Bildungseinrichtungen registriert, die Angebote im Bereich „Lebenslanges Lernen“ in ganz Tirol umsetzen. Um Angebote sowie Bildungseinrichtungen noch besser zu vernetzen, wurde eine neue Strategie für die Erwachsenenbildung in Tirol erarbeitet. Im Auftrag von Bildungslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele </span>entwickelte der Verein Erwachsenenbildung Tirol gemeinsam mit VertreterInnen der allgemeinen und beruflichen Erwachsenenbildung sowie VertreterInnen aus dem Bibliothekenbereich einen strategischen Rahmen für die kommenden Jahre. Diese setzt unter anderem auf ein zentrales wie regionales und leistbares Bildungsangebot, verstärkte Kooperationen und Demokratiebildung sowie innovative Lernformate wie Blended-Learning-Formate aus Präsenz und Online bzw. hybride Kursangebote.</p>
<p>„Erwachsenenbildung ist eine tragende Säule unserer Bildungslandschaft. Sie ermöglicht Erwachsenen in allen Lebensphasen neue Perspektiven – beruflich und persönlich. Mit der neuen Strategie schaffen wir eine klare Grundlage, um Bildung für alle noch besser zugänglich zu machen“, erklärt LR<sup>in</sup> Hagele und hebt vor allem die Relevanz der regionalen Bildungsangebote hervor: „Indem wir lokale Akteurinnen und Akteure und Bedarfe vor Ort stärker vernetzen, wollen wir ein flächendeckendes und gut abgestimmtes Bildungsangebot in ganz Tirol schaffen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bildung für alle – in ganz Tirol</span></p>
<p>Die Erwachsenenbildung umfasst sämtliche Formen des formalen (in Bildungseinrichtungen wie Schule, Lehrbetrieb, Hochschule), non-formalen (z. B. Angebote der Erwachsenenbildung, betriebliche Weiterbildungsmaßnahmen) und informellen Lernens (etwa im Alltag, am Arbeitsplatz oder in der Freizeit) von Erwachsenen nach Abschluss der ersten Bildungsphase, sprich nach Eintritt in das Berufsleben bzw. im Übergang vom jugendlichen zum jungen Erwachsenenalter. Vor allem im ländlichen Raum sollen durch Kooperationen mit verschiedenen Bildungseinrichtungen – von der Universität bis hin zu Erwachsenenschulen – Bildungsveranstaltungen wie Workshops, Kurse, Seminare, Vorträge leichter zugänglich gemacht werden.&nbsp;</p>
<p>„Eine wichtige Aufgabe der Erwachsenenbildung ist es, lebensbegleitendes Lernen für alle Menschen und so auch bessere Teilhabechancen zu ermöglichen. Um das umzusetzen, lebt die Erwachsenenbildung von zentralen Orten der Begegnung und des Lernens wie Bildungshäusern und Bibliotheken und gerade in Einrichtungen im ländlichen Raum auch vom großen Engagement vieler ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die neue Strategie zeigt, wie wir gemeinsam qualitativ hochwertige Bildung noch zugänglicher machen und aktiv eine demokratische, auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Gesellschaft gestalten können – dazu möchten wir ermutigen“, erklärt <span class="regierungsmitglied">Magdalena Modler-El Abdaoui</span>, Vorsitzende des Vereins Erwachsenenbildung Tirol.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Kompetenzen ausbauen – Berufschancen stärken</span></p>
<p>Auch Basisbildung, Bildungsabschlüsse und Qualifizierung stehen im Fokus. Programme wie „Level-Up Erwachsenenbildung“ unterstützen Erwachsene, die bisher einen eingeschränkten Zugang zu Bildung hatten, beim Erwerb grundlegender Kompetenzen in Mathematik, Deutsch und Fremdsprachen oder beim Nachholen des Pflichtschulabschlusses. „Mit dem Ausbau grundlegender Kompetenzen sowie einem positiven Pflichtschulabschluss wird die Basis für eine weiterführende Bildung oder den Einstieg in das Berufsleben gelegt und die Chancen am Arbeitsmarkt werden gestärkt“, betont LR<sup>in</sup> Hagele. Die Angebote zur laufenden Weiterbildung sind kostenlos und niederschwellig zugänglich.</p>
<p>Darüber hinaus sollen Bildungsangebote verstärkt auf Zukunftsthemen wie Nachhaltigkeit, MINT-Kompetenzen oder Public Health eingehen. Parallel dazu wird der digitale Wandel aktiv aufgegriffen: Niederschwellige Schulungen für unterschiedliche Zielgruppen – von Familien bis zu SeniorInnen – sollen digitale Kompetenzen stärken. Dabei wird etwa eine enge Zusammenarbeit zwischen lokalen Bildungseinrichtungen und den sogenannten „Computerias“ wird angestrebt.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sichtbarkeit und Innovation fördern</span></p>
<p>Die Bedeutung der Erwachsenenbildung wird in Tirol auch durch Auszeichnungen sichtbar gemacht. So würdigt das Land Tirol mit dem „Würdigungspreis für Erwachsenenbildung“ herausragende Leistungen im Bildungsbereich und Büchereiwesen. Zuletzt wurde die Erwachsenenpädagogin und ehemalige Leiterin des Bildungshauses Osttirol, <span class="regierungsmitglied">Gabriele Lehner</span>, für ihr Engagement in der Bildung von Erwachsenen im Bezirk Lienz ausgezeichnet (siehe <a href="/meldungen/meldung/wuerdigungspreis-fuer-erwachsenenbildung-2024/">Pressemitteilung, vom 18. September 2024</a>).</p>
<p>Darüber hinaus fördert der „Bildungsinnovationspreis“ des Landes innovative Projekte in der Erwachsenenbildung und im Büchereiwesen, die neue Zugänge zu Bildung schaffen und gesellschaftliche Teilhabe stärken. Diesen erhielten im Jahr 2025 das Bildungshaus St. Michael in Matrei am Brenner sowie die Mediathek Hopfgarten im Brixental in Zusammenarbeit mit der Diakoniewerk Soziale Dienstleistung GmbH (siehe <a href="/meldungen/meldung/bildung-fuer-alle-bildungsinnovationspreis-2025-verliehen/">Pressemitteilung, vom 17. September 2025</a>).</p>
<p>Die Preise werden alle zwei Jahre auf Vorschlag des Kulturbeirats für Erwachsenenbildung und Büchereiwesen seitens des Landes Tirol verliehen.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Bildung</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-57480</guid>
				<pubDate>Thu, 19 Mar 2026 09:30:00 +0100</pubDate>
				
				<title>Tag der Mundgesundheit</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tag-der-mundgesundheit/</link>
				<description>Tirol ist Spitzenreiter bei Zahngesundheit von Kindern</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/5/2/csm_20260319_Tag_der_Mundgesundheit_d1d92a26bf.jpg" length="717510" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e6774f8ee0341828aa185ca6ed8102479"><span class="regierungsmitglied">Flächendeckende Vorsorge: 99 Prozent aller Kindergärten und Volksschulen nehmen an Zahngesundheitsvorsorgeprogramm teil</span></li><li data-list-item-id="ec7bc8daf35a55a0e1253af4ec85c514b"><span class="regierungsmitglied">Österreichweite Zahnstatuserhebung: 72 Prozent der Tiroler Sechs- bis Siebenjährigen sind kariesfrei</span></li><li data-list-item-id="ed63a264376255a72b026e2901e9f7877"><span class="regierungsmitglied">„Dentomobil“ von avomed auch bei Jugendgesundheitskonferenzen vor Ort</span></li></ul><p>Richtige Mundhygiene, zahngesunde Ernährung, Fluoridierung und regelmäßige Zahnarztbesuche: das sind die vier Säulen der Zahn- und Mundgesundheit. Anlässlich des Internationalen Tages der Mundgesundheit am 20. März rücken das Land Tirol und avomed – Arbeitskreis für Vorsorgemedizin und Gesundheitsförderung in Tirol die Bedeutung frühzeitiger Zahn- und Mundgesundheitsvorsorge in den Fokus. Seit über 40 Jahren ist das Programm „Zahngesundheitsvorsorge Tirol“ fixer Bestandteil des avomed und wird aktuell in 99 Prozent aller Tiroler Kindergärten und Volksschulen umgesetzt. Die Ergebnisse der letzten Österreichischen Zahnstatuserhebung 2023/24 zeigen eindrucksvoll: Mit einem Anteil von 72 Prozent kariesfreier Kinder weisen Tirols Sechs- bis Siebenjährige österreichweit den besten Zahnstatus auf.&nbsp;</p>
<p>„Tirol zeigt eindrucksvoll, wie erfolgreiche Prävention mit der ‚Zahngesundheitsvorsorge‘ von avomed aussieht: frühzeitig, flächendeckend und nachhaltig. Der Internationale Tag der Mundgesundheit macht deutlich, dass sich Investitionen in Vorsorge langfristig auszahlen. Dass Tirol bei der Zahnstatuserhebung nun seit 20 Jahren österreichweit an der Spitze steht, ist ein klarer Beweis für die Wirksamkeit der Gesundheitsvorsorge“, betont Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>. Das Programm „Zahngesundheitsvorsorge Tirol“ wird seitens des Landes Tirol gemeinsam mit der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK), der Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter, Eisenbahnen und Bergbau (BVAEB), der Sozialversicherung der Selbständigen (SVS) sowie den Gemeinden finanziell unterstützt und laufend weiterentwickelt.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Frühe Vorsorge als Schlüssel zum Erfolg</span></p>
<p>„Das Zahnprophylaxeprogramm des avomed begleitet Tiroler Kinder gezielt vom ersten Milchzahn bis zum zehnten Lebensjahr. Ziel ist es, möglichst früh gesunde Gewohnheiten zu vermitteln und diese nachhaltig über die Volksschulzeit hinaus zu verankern“, erklärt <span class="regierungsmitglied">Stefan Brugger</span>, organisatorischer Leiter der Zahngesundheitsvorsorge Tirol im avomed.</p>
<p>Im Jahr 2025 besuchten die Zahngesundheitserzieherinnen insgesamt 855 Einrichtungen mit knapp 52.000 Kindern. Dazu zählen unter anderem:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e79234a5cba0b241078eb1143048566c9">424 Kindergärten mit über 20.000 Kindern</li><li data-list-item-id="eac84d2097fb3ad5c710ea1296a30b096">340 Volksschulen mit rund 29.850 SchülerInnen</li><li data-list-item-id="ebbf4c557198d57029c5b4f7cf631aa3e">19 Sonderschulen und sonderpädagogische Einrichtungen und</li><li data-list-item-id="ec927017168fd3425d38161f4f0c0012c">72 Elternberatungen des Landes Tirol.</li></ul><p>Zusätzlich wurden rund 7.800 Volksschulkinder im „Dentomobil“ zahnmedizinisch untersucht.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Qualität durch kontinuierliche Schulungen sichern</span></p>
<p>Um den hohen Standard der Zahngesundheitsvorsorge langfristig sicherzustellen, werden für die sieben Bezirksstellenleiterinnen sowie die 32 Zahngesundheitserzieherinnen laufend Fort- und Weiterbildungen organisiert. Diese kontinuierliche Qualifizierung stellt sicher, dass aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse direkt in die Praxis einfließen und die Kinder bestmöglich betreut werden.</p>
<p>„Unser Anspruch ist es, Kindern nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern ein echtes Bewusstsein für die eigene Mundgesundheit zu schaffen – und dafür ist es entscheidend, dass auch unsere Teams fachlich immer auf dem neuesten Stand sind. Wenn Kinder früh lernen, Verantwortung für ihre Zahngesundheit zu übernehmen, profitieren sie ein Leben lang davon“, erklärt <span class="regierungsmitglied">Desiree Floriani</span>, Projektleiterin Zahngesundheitsvorsorge Tirol von avomed.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Mundgesundheit als Teil der Gesamtgesundheit</span></p>
<p>Die Bedeutung der Zahngesundheit geht über die reine Kariesprävention hinaus. Im Einklang mit der globalen Strategie 2023–2030 der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Mundgesundheit zunehmend als wichtiger Bestandteil der allgemeinen Gesundheitsversorgung gesehen. Auch im Rahmen der Jugendgesundheitskonferenzen in Tirol wird das Thema daher aktiv aufgegriffen, um Jugendlichen die Bedeutung gesunder Zähne für Wohlbefinden und Lebensqualität näherzubringen.&nbsp;</p>
<p>Gemeinsam mit avomed und dem „Dentomobil“ werden Jugendliche zu Themen wie Piercings, Bleaching und Snus und deren Auswirkungen auf die Mundgesundheit aufgeklärt. Dieses Jahr finden die Jugendgesundheitskonferenzen in Innsbruck und Telfs (Bezirk Innsbruck-Land) im November 2026 statt. Weitere Informationen und Teilnahmemöglichkeiten finden sich unter <a href="https://www.jugendgesundheit.tirol" target="_blank" rel="noreferrer">www.jugendgesundheit.tirol</a>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Gesundheit &amp; Vorsorge</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-57464</guid>
				<pubDate>Wed, 18 Mar 2026 10:01:43 +0100</pubDate>
				
				<title>Tariferhöhung in der Pflege um zwei Prozent für 2026</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tariferhoehung-in-der-pflege-um-zwei-prozent-fuer-2026/</link>
				<description>Einigung zwischen Land, Stadt Innsbruck, Gemeindeverband, ARGE Tiroler Altenheime und Arbeitsgemeinschaft Mobile Pflege</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ede994e8fc14e1839d0e75b53eb664ab9"><span class="regierungsmitglied">Demografischer Wandel als größte gesellschaftliche Herausforderung</span></li><li data-list-item-id="ea7ead8a5d9c1ec55fd7b2760f1903913"><span class="regierungsmitglied">Mehr MitarbeiterInnen in der Pflege, gesperrte Pflegebetten sollen wieder mobilisiert werden</span></li><li data-list-item-id="ea097495eceb3efe2cd5d202eb2a9e562"><span class="regierungsmitglied">Systempartner reformbereit, konstruktiver Austausch über Einsparungspotential</span></li></ul><p>Beim Geschäftsführenden Ausschuss Pflege (GFA) haben sich das Land Tirol, der Tiroler Gemeindeverband, die Stadt Innsbruck und die ARGE Tiroler Altenheime sowie die Arbeitsgemeinschaft Mobile Pflege (AMP Tirol) auf eine Anpassung der Normkostensätze in der Langzeitpflege verständigt. In der Vergangenheit mussten vermehrt bestehende Pflegebetten aufgrund des Personalmangels gesperrt werden, nun blickt das Land Tirol auf einen Höchststand an Pflegeauszubildenden. Ziel ist es, auch durch die Erhöhung der Tarife insbesondere gesperrte Pflegebetten wieder schrittweise zu mobilisieren, um dem demografischen Wandel entgegenzuwirken und die bestehende Struktur bestmöglich zu nützen.&nbsp;</p>
<p>„Der demografische Wandel ist die wohl größte gesellschaftliche Herausforderung. Deshalb ist die Kostenentwicklung in der Pflege besonders dynamisch. Aufgrund der angespannten budgetären Situation auf allen Ebenen ist es auch im Bereich der Pflege notwendig, die Steigerungsraten der vergangenen Jahre einzufangen und Einsparungs- sowie Effizienzpotentiale bestmöglich zu nützen. Im heurigen Jahr werden die Tarife deshalb um zwei Prozent erhöht. Wir setzen auf die bestehenden Strukturen und schaffen mit der Erhöhung der Tarife die Grundlage, insbesondere gesperrte Pflegebetten wieder schrittweise zu mobilisieren. Denn Tirol verfügt zweifellos über eine qualitativ hochwertige Pflegelandschaft, die wir absichern müssen“, erklärt LR<sup>in</sup>&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">93 Alten- und Pflegeheime sowie 66 mobile Dienstleister von Tarifen umfasst</span></p>
<p>Im Jahr 2026 werden die Tarife in der Pflege um zwei Prozent und für das Jahr 2027 um 2,5 Prozent erhöht. Die Tarife im sogenannten „Normkostenmodell“ sichern den laufenden Betrieb der stationären Langzeitpflege sowie der Angebote in der Tagespflege, der mobilen Pflege und dem Betreuten Wohnen.&nbsp;Von den Tarifen sind insgesamt 93 Alten- und Pflegeheime sowie 66 mobile Dienstleister umfasst.&nbsp;</p>
<p>„Die finanziellen Spielräume der Gemeinden werden zunehmend kleiner, während die Anforderungen, insbesondere im Pflegebereich, stetig steigen. Die vereinbarten Tariferhöhungen ermöglichen es den Gemeinden, die Pflegeleistungen nachhaltig zu organisieren und gleichzeitig für die nächsten Jahre eine stabile Grundlage zu schaffen“, so Gemeindeverbandspräsident <span class="regierungsmitglied">Karl-Josef Schubert</span>. „Für die Stadt Innsbruck als größter Heimträger ist es essenziell, verlässliche Rahmenbedingungen zu erhalten und dadurch langfristig planen zu können. Die Einigung über die Tariferhöhung für die kommenden zwei Jahre bedeutet für uns daher vor allem Planungssicherheit, aber auch, dass wir die Qualität der Versorgung für unsere Bewohnerinnen und Bewohner weiterhin sichern können“, betont Bürgermeister <span class="regierungsmitglied">Johannes Anzengruber</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Systempartner einig: Veränderungen müssen angegangen werden</span></p>
<p>In den vergangenen Jahren waren die Anpassungen der Normkostensätze aufgrund von Gehaltsabschlüssen, steigenden Preisen sowie einer zunehmenden Pflegeintensität besonders gestiegen. Aufgrund der immer älter werdenden Gesellschaft wurden zuletzt auch wieder Pflegeplätze geöffnet und Angebote im mobilen Bereich erweitert. Die Systempartner sind sich einig: Um in Zukunft die Kostendynamik im Pflegebereich im Blick zu behalten, müssen Veränderungen angegangen werden. Aus diesem Grund wird eine entsprechende Arbeitsgruppe eingerichtet, um Einsparungspotentiale auszuloten.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Kostendynamik eindämmen, Pflege finanziell nachhaltig sichern</span></p>
<p>„Unsere Richtung ist klar: Wir wollen eine qualitativ hochwertige und verlässliche Pflegeversorgung für die Menschen in Tirol sichern. Mit unseren Systempartnern haben wir uns deshalb im konstruktiven Austausch und am Verhandlungstisch auf einen gemeinsamen Weg geeinigt, der für alle Seiten vertretbar ist. Mein Dank gilt insbesondere dem Tiroler Gemeindeverband und der Stadt Innsbruck, die sich mit ihren Vorschlägen eingebracht haben, um die Kostendynamik der vergangenen Jahre einzudämmen und die Pflege nachhaltig finanziell abzusichern. Der Pflegebereich ist reformbereit, damit begegnen wir gemeinsam der großen Herausforderung des demografischen Wandels“, sagt Pflegelandesrätin Hagele.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Gesundheit &amp; Vorsorge</category>
				
					<category>Pflege</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Wed, 18 Mar 2026 09:35:31 +0100</pubDate>
				
				<title>Neuer Direktor am Tiroler Landeskonservatorium</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/neuer-direktor-am-tiroler-landeskonservatorium/</link>
				<description>Johannes Puchleitner übernimmt Leitung der wichtigsten Musikausbildungsstätte des Landes</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e9eade20b1f2f6adcd13530f9422c655f"><span class="regierungsmitglied">LR<sup>in</sup> Hagele: „Beste Voraussetzungen, um Landeskonservatorium erfolgreich in die Zukunft zu führen“</span></li><li data-list-item-id="e7b8b26c4618b53fdc31afaccbea33c01"><span class="regierungsmitglied">Nachfolge von Max Bauer, der seit 2025 interimistischer Direktor am Konservatorium war</span></li><li data-list-item-id="e9a79dcb1f49b4f4ea26b8df401033b5f"><span class="regierungsmitglied">80 ProfessorInnen und 500 Studierende am Tiroler Landeskonservatorium (TLK)&nbsp;</span></li></ul><p>Das Tiroler Landeskonservatorium (TLK) bekommt eine neue Leitung: Ab 1. September 2026 gibt <span class="regierungsmitglied">Johannes Puchleitner</span> als Direktor den Takt in der renommierten Tiroler Musikinstitution vor. Er folgt damit auf den interimistischen Direktor <span class="regierungsmitglied">Max Bauer</span>, der mit Ende August in den Ruhestand tritt. Puchleitner setzte sich im Rahmen eines internationalen Bewerbungsverfahrens mit anschließendem Hearing durch. Bildungslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> empfing den designierten Direktor gestern, Dienstag, im Landhaus und gratulierte zu seiner Bestellung: „Johannes Puchleitner bringt eine außergewöhnliche Kombination aus künstlerischer Erfahrung, pädagogischer Kompetenz und Führungsqualität mit. Als Lehrender am Tiroler Landeskonservatorium und Musikmanager in der Landesmusikdirektion kennt er die Musikausbildung in Tirol aus erster Hand. Er ist die richtige Persönlichkeit, um das Landeskonservatorium weiter als führende Musikinstitution unseres Landes zu positionieren.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Klare Entscheidung nach internationalem Bewerbungsverfahren</span></p>
<p>Die neue Leitung des TLK war im vergangenen Jahr international ausgeschrieben worden. Im mehrstufigen Auswahlverfahren überzeugte Johannes Puchleitner mit seiner fachlichen Expertise sowie seiner klaren Strategie für die Weiterentwicklung der Institution. Zum Aufgabenbereich des Direktors zählen unter anderem die strategische Planung und Koordination des Landeskonservatoriums sowie die Organisation von Eigen- und Fremdveranstaltungen und Wettbewerben.</p>
<p>„Ob in einem internationalen Spitzenorchester oder als Lehrende im heimischen Musikschulwesen – musikalische Karrieren beginnen in Tirol meist am Landeskonservatorium. Mit seinem durchgängigen Ausbildungskonzept vom Precollege bis zum Abschlussdiplom ist das Konservatorium zentraler Pfeiler unserer musikalischen Bildungslandschaft. Johannes Puchleitner ist eine Persönlichkeit, die sowohl die künstlerische Qualität als auch die Weiterentwicklung dieser Institution nachhaltig vorantreiben wird“, betont LR<sup>in</sup> Hagele. Gleichzeitig spricht die Landesrätin dem scheidenden Direktor ihren Dank aus: „Mein herzlicher Dank gilt Max Bauer, der das Tiroler Landeskonservatorium im vergangenen Jahr mit großer Umsicht geführt und den Lehr- und Studienbetrieb erfolgreich weitergeführt hat.“ In Bauers Amtszeit fiel unter anderem auch die vertiefte Kooperation mit der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, die Studierenden des TLK einen früheren Einstieg in Bachelorstudien ermöglicht (mehr Informationen in der <a href="/meldungen/meldung/gemeinsames-bachelorstudium-tirol-kooperiert-mit-top-musikuniversitaet-in-wien/">Pressemeldung vom 13. Dezember 2025</a>).</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Johannes Puchleitner: Künstler, Pädagoge und Kulturmanager</span></p>
<p>Die musikalische Ausbildung des gebürtigen Kitzbühelers begann bereits im Alter von sieben Jahren an der Musikschule St. Johann in Tirol mit Blockflöte und Akkordeon – später kamen Horn, Klavier und Gesang hinzu. Schon früh sammelte er Bühnenerfahrung als Sopransolist im Chor der Salzburger Domkapellknaben. Puchleitner studierte Musikerziehung und Instrumentalmusikerziehung an der Universität Mozarteum Salzburg sowie Konzertgesang an der Hochschule für Musik und Theater München. Ergänzend dazu absolvierte er Ausbildungen am&nbsp;MCI&nbsp;| Die Unternehmerische Hochschule mit Schwerpunkt Musikmanagement.</p>
<p>Von 1999 bis 2022 leitete Puchleitner die Landesmusikschule Wörgl, die sich unter seiner Führung mit 1.000 SchülerInnen und 40 Lehrkräften zu einer der größten Landesmusikschulen Tirols entwickelte. Parallel dazu war er viele Jahre Lehrender am Tiroler Landeskonservatorium und engagierte sich in der musikalischen Nachwuchsförderung, unter anderem bei den Wiltener Sängerknaben. Seit 2022 ist er im Land Tirol in der Abteilung Landesmusikdirektion für fachliche Angelegenheiten der Landesmusikschulen zuständig und verantwortet die Organisation des <a href="/meldungen/meldung/das-war-der-tiroler-landeswettbewerb-prima-la-musica-2026/">Landeswettbewerbs „prima la musica“</a>. Als Gesangssolist ist Puchleitner international im Lied- und Oratorienbereich tätig und wirkte an zahlreichen CD-Produktionen mit. Ehrenamtliche Tätigkeiten im Kulturbereich (Geschäftsstellenleiter der Jeunesse Wörgl, Kapellmeister der Stadtmusikkapelle Wörgl) runden sein Portfolio ab.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Das Landeskonservatorium: Zentrum der musikalischen Ausbildung in Tirol&nbsp;</span></p>
<p>Das Tiroler Landeskonservatorium versteht sich als moderne und zugleich traditionsbewusste postsekundäre Bildungseinrichtung des Landes Tirol im Bereich Musik. Rund 80 ProfessorInnen begleiten derzeit rund 500 Studierende auf ihrem Weg in eine professionelle künstlerische oder pädagogische Laufbahn. In Kooperation mit der Universität Mozarteum Salzburg und der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien – zwei der international führenden Musikhochschulen – bietet das TLK eine international orientierte Ausbildung und bildet eine wichtige Schnittstelle zwischen künstlerischer Praxis, Pädagogik und Wissenschaft.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Bildung</category>
				
					<category>Kultur</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Tue, 17 Mar 2026 12:53:44 +0100</pubDate>
				
				<title>Unterricht für alle: Neue Richtlinie sichert Schulassistenz für Zukunft ab</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/unterricht-fuer-alle-neue-richtlinie-sichert-schulassistenz-fuer-zukunft-ab/</link>
				<description>Inklusion gesichert: Kinder mit Behinderungen erhalten geförderte Unterstützung in der Schule</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb91c8d16c733c5b616ed4e0be3f45190"><span class="regierungsmitglied">System entlasten: Flexiblere und bedarfsgerechtere Förderung von Kindern und Jugendlichen</span></li><li data-list-item-id="eb7c403d355834b7b86d7ded736d51b8f"><span class="regierungsmitglied">Gezieltere Unterstützung: weniger Doppelstrukturen und reale Gegebenheiten besser mitdenken</span></li><li data-list-item-id="e5be1889aab1c5c02cac79eb6c2596723"><span class="regierungsmitglied">Rasche Umsetzung: Neue Richtlinie kommt ab dem Schuljahr 2026/27 zur Anwendung</span></li><li data-list-item-id="e0c195dc3df9ce6ebc9cddfeb4cab9e5d"><span class="regierungsmitglied">Forderung nach Wien: Vom Bund finanzierte „pädagogische Assistenz“ einführen</span></li></ul><p>Schulassistenzen unterstützen SchülerInnen mit Behinderungen oder besonderem Unterstützungsbedarf im Schulalltag. Alleine im Schuljahr 2025/2026 werden damit 1.400 SchülerInnen mit rund 30.000 Stunden unterstützt. Der Bedarf stieg in den vergangenen Jahren stark an, während es immer herausfordernder wird, qualifiziertes Personal zu finden.&nbsp;Auf Antrag von Bildungslandesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele&nbsp;</span>beschloss die Landesregierung heute, Dienstag, die neue Richtlinie.&nbsp;Die Inklusion wird damit ausgebaut, indem der anspruchsberechtigte Personenkreis erweitert wird. Gleichzeitig wird beim Einsatz von Schulassistenzen künftig der gesamte Klassenverband stärker berücksichtigt. Das ermöglicht einen flexibleren, effizienteren und bedarfsgerechteren Einsatz der vorhandenen Personalressourcen und verhindert Mehrfachbesetzungen im Klassenzimmer, insofern nicht dringend notwendig. Im Zentrum damit: Doppelstrukturen verringern, zielgerichteter fördern und die realen Gegebenheiten besser mitberücksichtigen. Die neue Richtlinie findet ab dem kommenden Schuljahr 2026/27 Anwendung.&nbsp;</p>
<p>„Unser klares Ziel ist es, allen Kindern in Tirol Bildung zu ermöglichen.&nbsp;Chancengleichheit und Vernunft sind der Kern unserer Politik – und auch der Kern dieser Reform. Die Schulassistenz ist ein zentrales Instrument, um Kindern mit Behinderungen bzw. besonderem Unterstützungsbedarf die Teilnahme am regulären Unterricht zu ermöglichen und Inklusion im Schulalltag zu leben. Von der Schulassistenz sollen der Klassenverbund als Ganzes profitieren, vor allem SchülerInnen mit Behinderungen bzw. besonderem Unterstützungsbedarf unterstützt werden, ohne dabei einer Stigmatisierung ausgesetzt zu sein“, erklärt LR<sup>in</sup> Hagele. Angesichts des steigenden Bedarfs ist es zudem wichtig, vorhandene Ressourcen gezielt einzusetzen: „Qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind nicht unbegrenzt verfügbar, dennoch wollen wir allen Kindern mit Behinderungen bzw. besonderen Unterstützungsbedarf eine solche Möglichkeit bieten, insofern eine Schulassistenz wirklich gebraucht wird. Wir müssen die Ressourcen dort einsetzen, wo sie tatsächlich benötigt werden. Mit der neuen Richtlinie schaffen wir eine stabile Grundlage für die Zukunft und ermöglichen den Kindern die notwendige Unterstützung“, so LR<sup>in</sup> Hagele. Die Richtlinie wurde im Vorfeld gemeinsam mit zahlreichen Akteurinnen und Akteuren abgestimmt.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Jede Schulassistenz wird einzeln im Detail geprüft</span></p>
<p>Bisher wurden SchulassistentInnen ausschließlich für ein einzelnes Kind eingesetzt. In manchen Klassen waren daher gleichzeitig mehrere AssistentInnen für mehrere Kinder tätig. Künftig wird der gesamte Klassenverband betrachtet. So kann eine Assistenzkraft mehrere Kinder unterstützen, wenn diese nur zeitweise Hilfe benötigen. Dadurch können die vorhandenen Ressourcen besser genützt werden, ohne die Qualität der Betreuung zu beeinträchtigen. Wie die SchulassistentInnen konkret eingesetzt werden, wird mittels Einzelfallprüfung entschieden.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Mehr Kinder profitieren von Unterstützung</span></p>
<p>Eine weitere wichtige Änderung betrifft den Zugang zur Schulassistenz. Bisher war eine Förderung nur möglich, wenn eine Behinderung durch erhöhte Familienbeihilfe oder Pflegegeld nachgewiesen wurde. Künftig können auch andere Nachweise – etwa Leistungen nach dem Teilhabegesetz – als Grundlage für die Beantragung der Förderung dienen.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Beantragung für Erhalter unkompliziert online möglich</span></p>
<p>Beantragt wird die Förderung einer Schulassistenz jeweils über den Schulerhalter. Bisher mussten diese zur Beantragung vorab zusätzlich eine Stellungnahme der Bildungsdirektion einholen. Das ist künftig nicht mehr notwendig: Die Beantragung ist direkt beim Land Tirol mittels Online-Formular möglich. Die Anträge werden gesammelt pro Schulstandort gestellt – durch den Schulerhalter im Einvernehmen mit den Eltern. Die Fachabteilung prüft die Anträge dann gemeinsam mit der Bildungsdirektion. Das entlastet die Gemeinden organisatorisch und finanziell. Ergänzend zur Richtlinie wird ein Leitfaden erstellt, der praktische Orientierung für Schulerhalter und Schulen bietet. Darin wird unter anderem geregelt, welche Qualifikationen SchulassistentInnen benötigen, welche Aufgaben sie im Schulalltag übernehmen, wie sie organisatorisch in den Schulbetrieb eingebunden werden und wie die Zusammenarbeit mit Eltern gestaltet wird.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Für die langfristige Absicherung: Änderung auf Bundesebene gefordert</span></p>
<p>Trotz der neuen Richtlinie gibt es weiterhin Reformbedarf auf Bundesebene, insbesondere um die Gemeinden und das Land zu entlasten. „Mit der Richtlinie haben wir auf Landesebene einen wichtigen Schritt zur Absicherung der Schulassistenz geleistet. Es bedarf jedoch einer grundsätzlichen Reform der Finanzierung. Hier ist der Bund gefragt. Denn laut Verfassung ist der Bund für die pädagogischen Ressourcen an den Schulen verantwortlich. Gemeinden und Land springen hier ein, weil sich der Bund bislang weigert, seiner Verantwortung nachzukommen. Das darf kein Dauerzustand sein. Die Bundesregierung hat sich im Regierungsprogramm bereits für die Schaffung von ‚pädagogischen Assistenzen‘ ausgesprochen. Jetzt muss der Bund ins Tun kommen“, so LR<sup>in</sup> Hagele. Konkret fordert sie insbesondere, FreizeitpädagogInnen, Schulassistenzen und Stützkräfte in das neue Berufsbild der „pädagogischen Assistenz“ zu überführen. Diese sind bei der Bildungsdirektion anzustellen und die Finanzierung durch den Bund zu sichern.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Positive Bewertung der neuen Richtlinie</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ludwig Plangger</span>, Obmann der ARGE Sodit, dem Dachverband im Tiroler Behindertenbereich, bewertet die neue Richtlinie grundsätzlich positiv:&nbsp;</p><blockquote><p>„Die neue Richtlinie öffnet den Zielgruppen-Zugang zur Schulassistenz. Damit können mehr Kinder, die Hilfe benötigen, von dieser Unterstützung profitieren. Gleichzeitig wird der Prozess zur Zuschuss-Gewährung transparenter und klarer nachvollziehbar geregelt. Alles in allem versucht die neue Richtlinie damit die Schulassistenz in Tirol zu verbessern – Gewinner sind vor allem die Kinder. Wichtig ist zudem, die künftige Finanzierung sicherzustellen. Gleich wie die Landesregierung fordern auch wir, dass der Bund hier die Verantwortung übernimmt.“&nbsp;</p></blockquote><p>Der positiven Bewertung der Richtlinie schließt sich auch&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Marianne Hengl</span>, Obfrau des Vereins RollOn Austria, an:&nbsp;</p><blockquote><p>„Richtige Inklusion kann nur dann funktionieren, wenn alle Menschen an allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens teilhaben können. Die Schule ist dabei ein wesentlicher Aspekt gelebter Inklusion. Die Schulassistenz ist eine wichtige Unterstützungsleistung, die es Kindern mit Behinderungen oder besonderem Unterstützungsbedarf ermöglicht, am Unterricht teilzunehmen, ihre Fähigkeiten zu entfalten und im Regelschulsystem anzukommen. Kurz gesagt: Die Schulassistenz ist unabdingbarer Teil gelebter Inklusion. Sie ist damit auch ein zentraler Baustein der UN-Behindertenrechtskonvention, zu der sich Österreich verpflichtet hat. Die Schulassistenz muss daher unbedingt auch für die Zukunft gesichert werden. Die Richtlinie bewerten wir als grundsätzlich positiv, besonders positiv ist die Erweiterung der Zielgruppe. Wir sind schon gespannt auf die Umsetzung und werden alles genau beobachten.“</p></blockquote><p><span class="regierungsmitglied">Lukas Trentini</span>, Kinder- und Jugendanwalt für Tirol, hält zudem fest:&nbsp;</p><blockquote><p>„Unser klares Ziel muss sein, allen Kindern alle Möglichkeiten und Chancen zu eröffnen. Zentral ist daher, dass Kinder die Unterstützung erhalten, die ihrem tatsächlichen Bedarf entspricht. Viele Kinder benötigen eine Assistenz, um im Unterricht folgen, soziale Anforderungen bewältigen und ihre schulischen Potenziale entfalten zu können. Wir begrüßen daher, dass die neue Richtlinie eine effiziente und zielgerichtete Unterstützung vorsieht. Gleichzeitig fordern wir weiterhin, dass es keine budgetgetriebenen Leistungskürzungen geben darf. Der Bedarf der Kinder muss entscheidend bleiben. Die Kinder- und Jugendanwaltschaft wird den Vollzug der Richtlinie verfolgen und steht den betroffenen Kindern, Jugendlichen und deren Eltern zur Beratung und Unterstützung zur Seite.“</p></blockquote>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Bildung</category>
				
					<category>Schule</category>
				
					<category>Inklusion</category>
				
					<category>Behindertenhilfe</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Tue, 17 Mar 2026 12:50:53 +0100</pubDate>
				
				<title>Aktuelles aus der Regierungssitzung</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/aktuelles-aus-der-regierungssitzung-2/</link>
				<description>Mehr Fläche, konzentrierte Standorte, bessere Qualität: Land Tirol und MCI unterzeichnen Sanierungskonzept-Vereinbarung</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ed0eda9fae8d6f8fc350b3d85c2cb0ef6"><span class="regierungsmitglied">MCI-Trägerverein mit Land Tirol, WK, AK, IV, Universität Innsbruck und Stadt Innsbruck hat Vereinbarung zur nachhaltigen Weiterentwicklung des MCI Management Center Innsbruck unterzeichnet&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e6d0e0b4016cb816fb0d66503ab062809"><span class="regierungsmitglied">Landesregierung fasst Grundsatzbeschluss über konkrete Sanierung der bestehenden MCI-Standorte</span></li><li data-list-item-id="e8d36abd6b8031768d76f0f30c1873851"><span class="regierungsmitglied">Ziel sind 15.300 Quadratmeter<sup>&nbsp;</sup>Nutzfläche für bis zu 3.400 qualitätsvolle Studienplätze&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ea465da3f7e94d6b35622669a079aef1c"><span class="regierungsmitglied">Gesamtkonzept beinhaltet Ausbau des Erdgeschosses im MCI I, einen Sanierungsplan für das MCI II, den Bestand des MCI III Tourismus und Investitionen im MCI IV in der Alten Hauptpost</span></li><li data-list-item-id="eb986b966094028fabd1587d91b23b596"><span class="regierungsmitglied">LH Mattle: „Weg frei für infrastrukturelle Entwicklung des MCI“</span></li><li data-list-item-id="ee5c5a0e1f60b667206df6959bbffd546"><span class="regierungsmitglied">LHStv Wohlgemuth: „Modernisierung und gezielte Erweiterung statt teurem Neubau“</span></li><li data-list-item-id="ea5dbbcf1c4317efd1aaf6480835fdd25"><span class="regierungsmitglied">LR<sup>in</sup> Hagele: „Beste Bildung und Forschung sichergestellt“</span></li></ul><p>Das Land Tirol hat gemeinsam mit dem Trägerverein des Management Center Innsbruck (MCI) eine Vereinbarung über ein Gesamtkonzept für dessen Infrastruktur ausgearbeitet. Das Land Tirol ist Financier des MCI, der Trägerverein bestehend aus Wirtschaftskammer Tirol, Arbeiterkammer Tirol, Industriellenvereinigung Tirol, Universität Innsbruck und Stadt Innsbruck entscheidet über dessen Ausrichtung. Konkret konnte das Land Tirol den Trägerverein dafür gewinnen, dem MCI mittel- und langfristig durch Sanierungen, Optimierungen und Erweiterungen an bestehenden Standorten, jedenfalls 15.300 Quadratmeter Nutzfläche an Hochschulinfrastruktur zur Verfügung zu stellen. Damit soll gemäß dem Entwicklungsplan die Qualität für 3.300 bzw. ab dem Studienjahr 2028/2029 3.400 Studienplätze sichergestellt werden. Zugleich ist vorgesehen, die derzeit auf sieben Standorte verteilten Flächen auf maximal vier Standorte zu bündeln. Diese Konzentration soll zu effizienteren Studienabläufen und einer verbesserten Nutzung der Infrastruktur beitragen. Die Vereinbarung wurde von den Mitgliedern des Trägervereins – Land Tirol, Wirtschaftskammer Tirol, Arbeiterkammer Tirol, Industriellenvereinigung Tirol, Universität Innsbruck und Stadt Innsbruck – sowie vom Rektor des MCI unterzeichnet. Die Tiroler Landesregierung hat heute, Dienstag, Grünes Licht für das Gesamtkonzept gegeben. Maßgeblich vorangetrieben hat das durchdachte Sanierungskonzept auch Landeshauptmann&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle.</span> Damit ist es dem Land Tirol gelungen, gemeinsam mit dem Trägerverein und dem MCI einen finanziell vertretbaren und nachhaltigen Weg für die langfristige Weiterentwicklung der unternehmerischen Hochschule zu finden.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Fahrplan für MCI-Infrastruktur steht</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e66546deeffb8aaf92a57cd67fa05a9c5"><span class="regierungsmitglied">Erdgeschoss MCI I, Universitätsstraße:&nbsp;</span><span>Das MCI mietet die Flächen im Erdgeschoss des MCI I an und wird ein Konzept für den Ausbau vorlegen, wobei eine Inbetriebnahme der zusätzlichen Flächen im Erdgeschoss zeitnah erfolgt. Die Finanzierung für den Ausbau des Erdgeschosses kann durch vorhandene Mittel des MCI erfolgen.</span></li><li data-list-item-id="e736297526a382b1dc68fb650f6137d96"><span class="regierungsmitglied">Sanierung und Erweiterung MCI I, Universitätsstraße:&nbsp;</span><span>Für die Weiterentwicklung des Gesamtgebäudes ist – auf Basis der bisher durchgeführten Erhebungen – der Auftrag für eine Sanierungs- und maximale Erweiterungsplanung an ein geeignetes Architekten- bzw. Planungsbüro zu erteilen.</span></li><li data-list-item-id="e2ae5eee56264452eb5e5c5086fd5dfa6"><span class="regierungsmitglied">MCI II, Grauer Bär:&nbsp;</span><span>Das MCI wird mit dem Vermieter konkrete Gespräche über die Sanierung der vom MCI angemieteten Flächen durch den Eigentümer führen.</span></li><li data-list-item-id="ef043eeb7bbdb2e603d981cb2fd77b232"><span class="regierungsmitglied">MCI III Tourismus, Villa Blanka:&nbsp;</span><span>Der Standort an der Villa Blanka bleibt langfristig bestehen und soll je nach Bedarf der Studiengänge im Bereich Tourismus durch das MCI weiterentwickelt werden.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e48ffeb1e5288d75ec80ffd94cf41fece"><span class="regierungsmitglied">MCI IV, Alte Hauptpost:</span><span> Am Standort der ehemaligen Hauptpost (MCI IV) ist die Erhebung des Entwicklungspotenzials abgeschlossen. Um die bestehenden Flächen für einen modernen Hochschulstandort zu optimieren, werden umfassende Sanierungen durch den Eigentümer vorgenommen. Zur Erfüllung des Raum- und Funktionsprogrammes werden vom MCI am Standort zusätzliche Flächen im Bestandsgebäude angemietet. Die für die Erfüllung des Raum- und Funktionsprogrammes benötigten weiteren Flächen sollen in einem Erweiterungsbau umgesetzt werden. Dafür wird das Land Tirol oder ein gemeinnütziger Bauträger im Einflussbereich des Landes von der Tiroler Serviten Provinz jene Grundfläche im Nahebereich des bestehenden Gebäudekomplexes anmieten, auf welcher schon bisher ein Zubau vorgesehen war. Dort soll ein Gebäude errichtet werden, in welchem die erforderlichen Flächen für das MCI untergebracht werden können.</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Reaktionen der MCI-PartnerInnen</span></p>
<p>LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>:&nbsp;</p><blockquote><p>„Das MCI ist und bleibt ein Leuchtturm in der Tiroler Hochschullandschaft. Ich habe den nicht finanzierbaren MCI-Neubau abgesagt und stattdessen den Auftrag für ein kostengünstigeres, umfassendes Sanierungskonzept gegeben. Dieses vorliegende und durchdachte Gesamtkonzept fand nun die Zustimmung beim MCI und dem Trägerverein. Mein Dank gilt allen Projektpartnern, die sich für die infrastrukturelle Entwicklung des MCI stark machen.“</p></blockquote><p>LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>:&nbsp;</p><blockquote><p>„Unser Ziel ist eine nachhaltige Modernisierung und der gezielte Ausbau der bestehenden MCI-Standorte. Das Land Tirol wird – insbesondere über die Abteilungen Liegenschaftsverwaltung und Hochbau – alles daransetzen, die vereinbarten Maßnahmen verlässlich und effizient umzusetzen.“</p></blockquote><p>LR<sup>in</sup>&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>:&nbsp;</p><blockquote><p>„Das MCI lebt vor allem von den Leistungen der Studierenden und Lehrenden sowie dem attraktiven Studienangebot mitten im alpinen Herz Europas – der Landeshauptstadt Innsbruck. Durch die nachhaltige Weiterentwicklung des MCI ist der hohe Standard sichergestellt.“</p></blockquote><p>WK-Präsidentin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Barbara Thaler</span>:&nbsp;</p><blockquote><p>„Das MCI steht für praxisnahe Ausbildung und prägt zahlreiche Berufswege in Tirol. Für Studierende wie Betriebe ist eine funktionierende Infrastruktur unerlässlich.“</p></blockquote><p>AK-Präsident&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Erwin Zangerl</span>:&nbsp;</p><blockquote><p>&nbsp;„Die Leistung der Lehrenden bestimmt die Attraktivität und die hohe Qualität des Bildungsangebotes. Dafür braucht es aber auch die passende Infrastruktur. Es ist gut, dass die Diskussion über die MCI-Infrastruktur nun beendet ist.“</p></blockquote><p>IV-Präsident&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Max Kloger</span>:&nbsp;</p><blockquote><p>„Das MCI ist ein wichtiger Partner der heimischen Industrie und steht für Technologie, Innovation, Wirtschaftsnähe und Leistungsorientierung. Mit der nun vorliegenden Vereinbarung wird ein erster Schritt für eine erfolgreiche Weiterentwicklung getan. Nun geht es ans Umsetzen!“</p></blockquote><p>Rektorin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Veronika Sexl</span>:&nbsp;</p><blockquote><p>„Der Tiroler Universitäts- und Hochschulstandort ist breit aufgestellt. Als Universität Innsbruck wissen wir, wie Forschung und Lehre an mehreren Standorten erfolgreich auf ein großes Ganze einzahlen. Ich wünsche dem MCI weiterhin alles Gute.“</p></blockquote><p>Bgm&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Johannes Anzengruber</span>:&nbsp;</p><blockquote><p>„Vorbehaltlich der Zustimmung des Stadtsenates begrüßen wir, dass beim MCI die Arbeiten rasch beginnen können und Innsbruck ein starker Standort für das MCI bleibt. Besonders positiv ist, dass der Leerstand in der Universitätsstraße damit bald ein Ende findet. Wichtig ist uns, dass die weiteren Planungs- und Umsetzungsschritte weiterhin in enger Abstimmung mit den zuständigen Stellen der Stadt Innsbruck erfolgen.“</p></blockquote><p>MCI-Rektor&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Andreas Altmann</span>:&nbsp;</p><blockquote><p>„Die für den Hochschulbetrieb am MCI-Zentralstandort in der Universitätsstraße angekauften Erdgeschoßflächen gilt es zeitnah zu adaptieren, um die drückende Raumnot in Forschung, Lehre, Studium und Weiterbildung zu mildern. Ergänzend ist die von LH Anton Mattle angekündigte Generalsanierung und Erweiterung des Zentralstandorts umgehend in Angriff zu nehmen. Hier investiert das Land ins Eigentum, was uneingeschränkt zu begrüßen ist.“&nbsp;</p></blockquote><p></p><hr>

<h3><span>Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung</span></h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Katastrophenschutzzentrum – Land holt TIGEWOSI mit ins Boot:</span> Durch die Sanierung und Adaptierung des Schlosses Mentlberg entsteht im Westen Innsbrucks ein neues Verwaltungsgebäude für die Gruppe Tiroler Zentrum für Krisen- und Katastrophenmanagement. Die Tiroler Landesregierung hat nun beschlossen, für die bauliche Abwicklung mit der TIGEWOSI einen erfahrenen gemeinnützigen Bauträger als Partner ins Boot zu holen und mit der Errichtung und Sanierung zu beauftragen. Die TIGEWOSI ist&nbsp;mehrheitlich im Eigentum des Landes Tirol und einer der führenden Bauträger in Tirol mit einem jährlichen Bauvolumen von über 400 Millionen Euro in den Bereichen Wohnbau und kommunale Infrastruktur. Konkret räumt das Land ein Baurecht ein. Die TIGEWOSI errichtet das geplante Gebäude und tritt gegenüber dem Land als Vermieter auf. Der Baustart ist für 2026 geplant, die Fertigstellung soll 2027 erfolgen. Dieses Vorgehen wird dem Tiroler Landtag zur Beschlussfassung vorgelegt. Damit bestärkt das Land die Gemeinden weiter darin, beim Bau kommunaler Infrastruktur und der Umsetzung von Bauprojekten auf gemeinnützige Bauträger zurückzugreifen. Bereits im vergangenen Jahr hat das Land Tirol beschlossen, dass die Neue Heimat Tirol&nbsp;GmbH&nbsp;(NHT) und die TIGEWOSI unter Beteiligung des Landes verstärkt beim Bau von Schulen, Kindergärten, Altenwohn- und Pflegheimen, Blaulichtzentren oder Gesundheitseinrichtungen unterstützen werden.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Bildung</category>
				
					<category>Fachhochschulen</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Sun, 15 Mar 2026 09:30:00 +0100</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Anna Krepper)</author>
				<title>Gesundheit wird zum Kinderspiel</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/gesundheit-wird-zum-kinderspiel/</link>
				<description>Kindergartenvorsorgeprogramm: Insgesamt rund 36.900 kostenlose fachärztliche und logopädische Untersuchungen pro Jahr an Tirols Kindergärten durchgeführt</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="edf8ffdc3f434b8d3ffa4f333e27eefbc"><span class="regierungsmitglied">Rund 85 Prozent aller Kindergartenkinder nehmen am Vorsorgeprogramm teil</span></li><li data-list-item-id="e909f0db89270a4ff4cefc279b5e48197"><span class="regierungsmitglied">Kindergerechte Materialien bereiten Kinder spielerisch auf Untersuchungen vor</span></li></ul><p>Töne erkennen, Sätze bilden, die Sehstärke testen und den allgemeinen Gesundheitszustand überprüfen: Bereits seit über 70 Jahren setzt das Land Tirol mit dem Kindergartenvorsorgeprogramm auf eine frühe Gesundheitsförderung. Dabei werden Kinder etwa auf Seh- und Hörvermögen, Sprachentwicklung oder allgemeine gesundheitliche Auffälligkeiten untersucht.&nbsp;Diese Woche besuchte Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> den Kindergarten Reichenau-Süd in Innsbruck, um sich ein Bild zu machen, wie die Vorsorgeuntersuchungen direkt im Kindergartenalltag umgesetzt werden. Rund 85 Prozent aller Kindergartenkinder in den 488 Tiroler Kindergärten nehmen an dem flächendeckenden Vorsorgeangebot teil. Im Kindergartenjahr 2024/25 wurden insgesamt rund 17.200 allgemeinmedizinische Untersuchungen, etwa 5.500 augenfachärztliche Kontrollen sowie jeweils rund 7.100 Hörtests und logopädische Sprachtestungen durchgeführt.</p>
<p>„Das Kindergartenvorsorgeprogramm ist ein zentraler Baustein der Gesundheitsvorsorge in Tirol. Indem die Untersuchungen direkt im Kindergarten stattfinden, erreichen wir die Familien niederschwellig und können gesundheitliche Auffälligkeiten wie Hör- oder orthopädische Beeinträchtigungen frühzeitig erkennen. Ergänzend zu den Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen sowie Programmen wie der Zahngesundheitsvorsorge oder dem Ernährungsprogramm von avomed lernen Kinder im Kindergartenvorsorgeprogramm schon früh, wie wichtig es ist, auf die eigene Gesundheit zu achten“, so die Landesrätin.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Vier kostenlose Untersuchungen im Kindergarten</span></p>
<p>Das Kindergartenvorsorgeprogramm bietet allen Erziehungsberechtigten die Möglichkeit, ihre Kinder freiwillig und kostenlos untersuchen zu lassen. Das Programm umfasst vier Untersuchungen: Neben einer jährlichen allgemeinmedizinischen Untersuchung und einer einmaligen Augenuntersuchung durch FachärztInnen oder OrthoptistInnen werden zudem eine einmalige Hörprüfung und eine Überprüfung der Sprachentwicklung durch eine logopädische Fachkraft durchgeführt. Ziel ist es, mögliche gesundheitliche Beeinträchtigungen frühzeitig zu erkennen.</p>
<p>„Gerade im Kindergartenalter lassen sich viele gesundheitliche Entwicklungen gut beobachten. Durch die Untersuchungen können wir beispielsweise Zahnfehlstellungen, Karies oder einen offenen Biss frühzeitig erkennen. Auch Entwicklungsverzögerungen beziehungsweise Schwächen in motorischen oder sprachlichen Fähigkeiten fallen dabei oft auf, sodass wir den Eltern entsprechende Empfehlungen – etwa für Logopädie oder Ergotherapie – für weitere Abklärungen geben und damit späteren Folgewirkungen frühzeitig entgegenwirken können“, hebt Schulärztin und Allgemeinmedizinerin <span class="regierungsmitglied">Sandra Massimiani</span> die Bedeutung der regelmäßigen Kontrollen hervor.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sprachentwicklung früh fördern</span></p>
<p>Die logopädische Hör- und Sprachüberprüfung ist ein wichtiger Bestandteil des Programms. Sie umfasst unter anderem das Hören von Tönen, die Differenzierung von Lauten, die Aussprache sowie den Wortschatz. „Die Hör- und Sprachentwicklung ist ein entscheidender Faktor für eine gelingende Kommunikation und Integration in der Kindergartengruppe sowie für den späteren Schulerfolg. Wenn wir frühzeitig feststellen, dass ein Kind Unterstützung braucht, können gezielte Fördermaßnahmen eingeleitet werden. Dadurch haben die Kinder bessere Voraussetzungen für den Schuleintritt“, erklärt Logopädin <span class="regierungsmitglied">Jeannin Schwechheimer</span>.</p>
<p>Neben den logopädischen Sprachüberprüfungen im Kindergartenvorsorgeprogramm, unterstützt zudem die Sprachberatung des Landes Tirol Kindergärten und Kinderkrippen bei allen Fragen zur Sprachentwicklung und -förderung von Kindern. Die kostenlose Beratung bietet praxisnahe Impulse, fachliches Feedback und Unterstützung direkt im pädagogischen Alltag. Ziel ist es, alle Kinder in ihrer Sprachentwicklung bedürfnisorientiert und individuell zu begleiten.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Der erste Gesundheitspass</span></p>
<p>Um den Kindern mögliche Ängste vor den Untersuchungen zu nehmen und sie vorzubereiten, werden den Kindergärten seitens des Landes verschiedene Materialien vorab zur Verfügung gestellt. Dabei kommt das Bilder- und Malbuch „Melissa freut sich auf die Untersuchungen in ihrem Kindergarten“ zum Einsatz, das in den Einrichtungen aufliegt und den Kindern die Abläufe spielerisch näherbringt. Ergänzend dazu erhalten die Kinder einen eigenen Gesundheitspass, der nach jeder Untersuchung mit einem Stempel oder Sticker versehen werden kann.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Gesundheit &amp; Vorsorge</category>
				
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				<pubDate>Sat, 14 Mar 2026 10:30:00 +0100</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Anna Krepper)</author>
				<title>Austausch über Grenzen stärkt Innovation im Gesundheitswesen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/austausch-ueber-grenzen-staerkt-innovation-im-gesundheitswesen/</link>
				<description>Gemeinsames Treffen von Gesundheitslandesrätin Hagele und Wiens Gesundheitsstadtrat Hacker</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Vergangene Woche besuchte Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> Gesundheitsstadtrat <span class="regierungsmitglied">Peter Hacker</span> in Wien. Im Zentrum standen aktuelle Herausforderungen im Gesundheitswesen, neue Wege in der Versorgung und die Frage, wie Bundesländer voneinander lernen können. Der Besuch unterstreicht die Linie der Landesrätin, Kontakte über Landesgrenzen hinweg zu pflegen und sich auch über Grenzen hinweg auszutauschen. „Gerade in Zeiten knapper Ressourcen und steigender Anforderungen braucht es weniger Kirchturmdenken und mehr Zusammenarbeit“, betont LR<sup>in&nbsp;</sup>Hagele.</p>
<p>Aktuell hat Tirol den Vorsitz in der Konferenz der österreichischen Landeshauptleute und bringt in dieser Rolle wichtige Themen auf die gemeinsame Agenda. LR<sup>in</sup>&nbsp;Hagele betont, dass Reformen nicht am Reißbrett entstehen, sondern dort, wo Versorgung tatsächlich passiert: In den Spitälern, in den Ordinationen, in der Pflege, in der Prävention und zunehmend auch digital. Der Austausch mit Wien sei daher besonders wertvoll, weil beide Bundesländer unterschiedliche Schwerpunkte setzen und genau daraus neue Lösungen entstehen können. So spiele 1450 bei der Patientensteuerung in Wien bereits eine tragende Rolle, ergänzte Stadtrat Hacker.</p>
<p>In Tirol setze man ebenfalls in vielen Bereichen Maßstäbe – beispielsweise in der Telemedizin mit dem Versorgungsprogramm HerzMobil Tirol – hebt LR<sup>in</sup> Hagele hervor und betont, dass man gleichzeitig offen bleibe für neue Impulse: „Tirol ist gerne Vorreiter. Aber wer vorne fährt, muss trotzdem in den Rückspiegel schauen. Gute Ideen wachsen, wenn man sie teilt.“ Auch Stadtrat Hacker unterstreicht die Bedeutung des direkten Austauschs und würdigt den Ansatz, den Dialog konsequent zu suchen: „Dieser Austausch bringt uns weiter, weil wir offen reden und voneinander lernen. Es reicht nicht mehr Gesundheitspolitik regional zu betrachten, sie muss viel stärker überregional gesehen werden. Das System wird nicht leichter. Umso wichtiger ist es, dass wir uns für die Zukunft aufstellen. Wenn Tirol und Wien gemeinsam denken, gewinnen am Ende die Patientin und der Patient“, so Hacker.</p>
<p>Beim Gespräch wurden auch Innovationsfelder angesprochen, die in beiden Bundesländern weiter an Bedeutung gewinnen. Von moderner Versorgungssteuerung über bessere Abstimmung zwischen stationärem und ambulantem Bereich bis hin zu Digitalisierung, Prävention und neuen Formen der Zusammenarbeit zwischen den Gesundheitsberufen. Zum Abschluss vereinbarten Hagele und Hacker, den regelmäßigen Austausch fortzusetzen. „Wer morgen ein gutes Gesundheitssystem will, muss heute miteinander reden. Nicht übereinander“, betont LR<sup>in</sup> Hagele abschließend.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Gesundheit &amp; Vorsorge</category>
				
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				<pubDate>Wed, 11 Mar 2026 09:35:05 +0100</pubDate>
				
				<title>Das war der Tiroler Landeswettbewerb „prima la musica“ 2026</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/das-war-der-tiroler-landeswettbewerb-prima-la-musica-2026/</link>
				<description>Neuer Rekord: 253 Weiterleitungen zum Bundeswettbewerb nach Eisenstadt</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4a05040e5c56b01bd7779c8702cb7afb"><span class="regierungsmitglied">Bilanz zum Landeswettbewerb in Erl und Ebbs: 900 TeilnehmerInnen aus Tirol und Südtirol&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e899e81602ff03eaeb1ca795e990bbd7e"><span class="regierungsmitglied">Tirol uns Südtirol seit Jahren erfolgreichste Länder beim Bundeswettbewerb</span></li><li data-list-item-id="eb1b5189d1255c299c4a080f41d484fef"><span class="regierungsmitglied">Ausblick: Großes Konzert der PreisträgerInnen am 19. April im Festspielhaus Erl</span></li><li data-list-item-id="e4d2cb5bc902411aef0b1c31cdd63d7a8"><span class="regierungsmitglied">Alle Wettbewerbsergebnisse und weitere Infos unter </span><a href="https://plm2go.musikausbildung.tirol/" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">plm2go.musikausbildung.tirol</span></a></li></ul><p>Die vergangenen Tage standen ganz im Zeichen der Musik: Der Tiroler Landeswettbewerb „prima la musica“ ist nach einem intensiven Auftrittsrondo in Erl und Ebbs (Bezirk Kufstein) erfolgreich zu Ende gegangen. Rund 900 junge MusikerInnen aus Tirol und Südtirol präsentierten ihr Programm vor einer Fachjury und sammelten wertvolle Bühnenerfahrung. 253 von ihnen konnten sich für den Bundeswettbewerb qualifizieren, der von 22. Mai bis 6. Juni in Eisenstadt (Burgenland) stattfindet. Über diese Erfolge freut sich auch Bildungslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>: „Tirol kann stolz auf seine jungen Musikerinnen und Musiker sein. Wir schicken heuer 253 Musiktalente zum Bundeswettbewerb – das ist ein neuer Rekord. Ich gratuliere all unseren Preisträgerinnen und Preisträgern herzlich zu ihren hervorragenden Leistungen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Große Bühne für Tiroler und Südtiroler Nachwuchstalente</span></p>
<p>Nach den vergangenen Wettbewerbstagen zieht LR<sup>in</sup> Hagele eine positive Bilanz: „Ich bin beeindruckt von den musikalischen Darbietungen in Erl und Ebbs. Vielversprechende Anfänger im Volksschulalter haben ebenso wie Precollege-Talente voller Leidenschaft musiziert – und wir alle durften mitfiebern“, fasst die Landesrätin die 31. Ausgabe von „prima la musica“ zusammen. Gastgeber waren dieses Jahr die Gemeinden Erl und Ebbs mit Spielstätten wie dem renommierten Festspielhaus Erl sowie der Landesmusikschule Untere Schranne in Ebbs. In insgesamt 506 Wertungssparten präsentierten die jungen MusikerInnen ihr Programm – im Anschluss erhielten sie Feedback von einer Fachjury.&nbsp;</p>
<p>„Diese ersten Erfolgsmomente machen ‚prima la musica’ zu mehr als einem reinen Wettkampf. Schließlich stärkt Musik Selbstvertrauen, Kreativität und Teamfähigkeit – Fähigkeiten, die junge Persönlichkeiten weit über den Wettbewerb hinaus prägen. Was besonders schön ist: Viele der jungen Musikerinnen und Musiker engagieren sich bereits ehrenamtlich in Musikkapellen, Chören und Orchestern“, erklärt LR<sup>in</sup> Hagele. Sie nutzte auch den Juryempfang der Gemeinden Erl und Ebbs, um sich bei den JurorInnen, Lehrkräften und der Wettbewerbsleitung für ihr Engagement zu bedanken: „Viele Teilnehmende stehen das erste Mal auf einer großen Bühne. Ich danke allen Mitwirkenden für die perfekte Abwicklung und unseren Musikpädagoginnen und -pädagogen für die intensive Vorbereitung. Hier zeigt sich auch, wie hoch das musikalische Ausbildungsniveau in Tirol ist – und wie viel Arbeit hinter jedem Auftritt steckt.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tirol will Erfolgsserie beim Bundeswettbewerb fortsetzen</span></p>
<p>Besonders gespannt blickt Tirol nun auf das Bundesfinale in Eisenstadt, bei dem sich die besten Nachwuchstalente aus ganz Österreich messen. „Tirol ist seit Jahren das mit Abstand erfolgreichste Bundesland beim Bundeswettbewerb von ‚prima la musica‘. Diesen Ruf gilt es auch heuer wieder zu verteidigen“, meint LR<sup>in </sup>Hagele dazu mit einem Augenzwinkern. „Schon jetzt wünsche ich unseren jungen Musikerinnen und Musikern viel Erfolg – und vor allem Freude am gemeinsamen Musizieren.“&nbsp;</p>
<p>Wettbewerbsleiter <span class="regierungsmitglied">Johannes Puchleitner</span> ergänzt: „Der Gesamttiroler Wettbewerb zählt mit seinen 900 Teilnehmenden zu den größten Landesbewerben Österreichs. Dank einer langjährigen Kooperationsvereinbarung treten Tiroler und Südtiroler Talente gemeinsam bei ‚prima la musica‘ auf.“ Der diesjährige Bundeswettbewerb geht von 22. Mai bis 6. Juni in Eisenstadt über die Bühne. Insgesamt schicken Tirol und Südtirol 253 SängerInnen und InstrumentalistInnen ins musikalische Rennen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Wiedersehen beim großen PreisträgerInnenkonzert</span></p>
<p>Vorab gibt es noch ein Wiedersehen beim großen Konzert der PreisträgerInnen am 19. April: Im Festspielhaus Erl präsentieren ausgewählte TeilnehmerInnen die Höhepunkte ihres Wettbewerbsprogramms. Beginn ist um 14 Uhr, Interessierte sind herzlich eingeladen. Alle Einzelergebnisse der TeilnehmerInnen und weitere Informationen zum Abschlusskonzert sind unter <a href="https://plm2go.musikausbildung.tirol/" target="_blank" rel="noreferrer">plm2go.musikausbildung.tirol</a> abrufbar.</p>
<p></p><hr>

<h3>Factbox: „prima la musica“ – eine Erfolgsgeschichte</h3>
<p>Vor mehr als 30 Jahren wurde die gemeinsame Plattform für Jugendmusikwettbewerbe aller neun Bundesländer und des Bundes, MUSIK DER JUGEND, im Rahmen der LandeskulturreferentInnen-Konferenz ins Leben gerufen. Seitdem haben österreichweit über 100.000 Kinder und Jugendliche an den Wettbewerben teilgenommen. Bei den insgesamt neun Landeswettbewerben von „prima la musica“ erhalten TeilnehmerInnen ab zehn Jahren die Chance, sich für den Bundeswettbewerb zu qualifizieren und ihr Bundesland auf nationaler Ebene zu vertreten. Dieser geht von 22. Mai bis 6. Juni 2026 in Eisenstadt über die Bühne.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Bildung</category>
				
					<category>Kultur</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Wed, 11 Mar 2026 08:56:34 +0100</pubDate>
				
				<title>EuregioScienceFund: Ausschreibung gestartet</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/euregiosciencefund-ausschreibung-fuer-forschungsprojekte-gestartet/</link>
				<description>Insgesamt 3,9 Millionen Euro für grenzübergreifende Forschungsprojekte aus der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e552d7d4fac798d2517d0f1fa3e3e3740"><span class="regierungsmitglied">Im Fokus: Grundlagenforschung im Euregio-Gebiet</span></li><li data-list-item-id="e04abbd489483cc5bdb70eefb01c5707b"><span class="regierungsmitglied">Ausschreibung bis Mai 2026 über Österreichischen Wissenschaftsfonds FWF</span></li><li data-list-item-id="e9f682d9fc321b9d249021ea4b6e2c523"><span class="regierungsmitglied">25 Euregio-Forschungsprojekte bislang unterstützt</span></li><li data-list-item-id="ebfc5237c3b96a042a699a35d27e02a68"><span class="regierungsmitglied">Antragstellung über die Website des FWF: </span><a href="https://www.fwf.ac.at/euregio" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">www.fwf.ac.at/euregio</span></a></li></ul><p>Innovation voranbringen, Wissen erweitern und jungen ForscherInnen aus der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino die Zusammenarbeit ermöglichen: Universitäten und Forschungsstätten aus den drei Landesteilen können ab sofort wieder um finanzielle Unterstützung durch den <a href="https://www.europaregion.info/euregio/projekte/wissenschaft/euregiosciencefund/" target="_blank" rel="noreferrer">EuregioScienceFund</a> (Euregio-Wissenschaftsfonds) ansuchen. Dies geben die Euregio Tirol-Südtirol-Trentino und der Österreichische Wissenschaftsfonds FWF bekannt. Die Bandbreite an möglichen Forschungsvorhaben ist vielfältig – im Vorjahr überzeugte beispielsweise ein Projekt der Universität Innsbruck, mit dem Vorhersagen der Schneedynamik mit bisher unerreichter Präzision ermöglicht werden sollen.</p>
<p>Bereits im Jahr 2014 hat die Euregio-Versammlung beschlossen, einen Euregio-Forschungsfonds einzurichten, um mehrjährige, grenzübergreifende Innovationsprojekte aus der Grundlagenforschung im Gebiet der Euregio zu fördern. In den ersten fünf Vergaberunden wurden über 230 Projekte eingereicht, 25 davon konnten sich in der Vergabe behaupten. Im nunmehr sechsten Fördercall stellen die Länder Tirol, Südtirol und Trentino insgesamt 3,9 Millionen Euro für die Förderung interregionaler Forschungsprojekte zur Verfügung.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">„Mit Wissen und Innovationen die Euregio stärken“</span></p>
<p>Die für Wissenschaft, Forschung und Universität zuständigen Landesregierungsmitglieder, die Landesrätin des Euregio-Vorsitzlandes Tirol, <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>, der Südtiroler Landesrat <span class="regierungsmitglied">Philipp Achammer </span>und der Landeshauptmannstellvertreter des Trentino, <span class="regierungsmitglied">Achille Spinelli </span>rufen Forschende aus Einrichtungen aller drei Euregio-Länder auf, sich auf die grenzübergreifende Zusammenarbeit einzulassen und entsprechende Kooperationsprojekte einzureichen: Mit dem Förderangebot würden die drei Euregio-Länder nicht nur die Innovationskraft im Euregio-Gebiet und die wissenschaftliche Zusammenarbeit stärken – es ergäben sich auch attraktive Forschungsarbeitsplätze und somit berufliche und persönliche Entwicklungsmöglichkeiten für die Forschenden.</p>
<p>„Dass zuletzt erneut ein von der Universität Innsbruck koordiniertes Projekt aus dem EuregioScienceFund gefördert wurde, unterstreicht die wichtige Rolle der Tiroler Grundlagenforschung im grenzüberschreitenden Forschungsraum. Der Fonds eröffnet insbesondere jungen Forscherinnen und Forschern die Chance, internationale Kooperationen einzugehen und Projekte umzusetzen, die über nationale Förderformate hinausgehen – und stärkt damit nachhaltig den Wissenschaftsstandort Tirol“, ergänzt Wissenschaftslandesrätin Hagele und verweist auf die letzte Vergabe des EuregioScienceFund (siehe dazu die <a href="/meldungen/meldung/zwei-projekte-drei-laender-euregiosciencefund-zum-fuenften-mal-vergeben/">Pressemitteilung vom 24. April 2025</a>).</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Vergabe nach FWF-Standards</span></p>
<p>Bei der Fördervergabe arbeitet die Euregio erneut mit dem Österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF) zusammen. Dieser garantiert eine transparente Ausschreibung und qualitätsgesicherte Entscheidungsvorbereitung nach FWF-Standards. Alle Projektideen werden auf Basis des internationalen Peer-Review-Prozesses des FWF bewertet und der Euregio zur Förderung vorgeschlagen.</p>
<p>Auch FWF-Vizepräsident<span class="regierungsmitglied"> Georg Kaser</span> begrüßt die neue Ausschreibungsrunde des EuregioScienceFund: „Kooperation macht Forschung erfolgreich. Der EuregioScienceFund fördert auch heuer wieder die enge Zusammenarbeit zwischen Teams aus allen drei Ländern, um Zukunftsthemen mit regionaler Relevanz voranzubringen. Die Auswahl durch den FWF garantiert dabei die hohe wissenschaftliche Qualität und unterstreicht das Innovationspotenzial der geförderten Projekte.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Einreichfrist bis Ende Mai&nbsp;</span></p>
<p>Die Ausschreibung läuft bis 26. Mai 2026. Die geförderten Projekte werden im Sommer 2027 starten können. Die eingereichten Projekte müssen über 24 bis 36 Monate laufen und es müssen sich Forschungseinrichtungen aus allen drei Euregio-Ländern daran beteiligen. Detailinformationen zur Antragsstellung werden auf der Website des FWF im Bereich „<a href="https://www.fwf.ac.at/foerdern/foerderportfolio/laenderkooperationen/tirol-suedtirol-trentino" target="_blank" rel="noreferrer">Länderkooperationen – Tirol-Südtirol-Trentino</a>“ veröffentlicht.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Wissenschaft &amp; Forschung</category>
				
					<category>Europaregion</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Mon, 09 Mar 2026 09:02:54 +0100</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>Aufg’spielt wead: Alpenländische Volksmusikakademie</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/aufgspielt-wead-anmeldung-fuer-alpenlaendische-volksmusikakademie/</link>
				<description>Einzigartig im Alpenraum: Aus- und Weiterbildungsangebot am Tiroler Landeskonservatorium (TLK)</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/d/2/csm_20260309_Lehrgang-Volksmusik_%40Land-Tirol-2_a150509e0e.jpg" length="1351989" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e812a87d8770e5ec609a9ad35f4c6c46e"><span class="regierungsmitglied">Seit erfolgreichem Start 2022: Bereits 66 TeilnehmerInnen und 19 AbsolventInnen beim Volksmusiklehrgang</span></li><li data-list-item-id="ea659921c299819531cf2d3e3edea4ea3"><span class="regierungsmitglied">LR<sup>in</sup> Hagele: „Volksmusik gehört zu unserer kulturellen DNA“</span></li><li data-list-item-id="e95f4f7a102c4cba3bf6a18deebc5a6b9"><span class="regierungsmitglied">Anmeldungen von 1. April bis 15. Mai auf der&nbsp;</span><a href="https://www.konstirol.at/studium/studienangebot/lehrgaenge/alpenlaendische-volksmusikakademie" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">Website des TLK</span></a><span class="regierungsmitglied"> möglich</span></li></ul><p>Zünftige Landler, flotte Polkas und schneidige Märsche – die Volksmusik hat in der kulturellen Landschaft Tirols über Jahrhunderte hinweg ihre Spuren hinterlassen. Seit 2022 bietet das Tiroler Landeskonservatorium (TLK) eine Alpenländische Volksmusikakademie an und zieht eine erfreuliche Zwischenbilanz: Der Lehrgang verzeichnete insgesamt bereits 66 TeilnehmerInnen, darunter 19 AbsolventInnen, die das Diplom erfolgreich abgeschlossen haben. Mit seiner Praxisnähe – neben künstlerischem Gruppenunterricht werden beispielsweise auch eigene Konzertabende organisiert – hat sich der berufsbegleitende Lehrgang rasch als wichtiges Weiterbildungsangebot für Volksmusik im Alpenraum etabliert. Ab 1. April startet nun der nächste Anmeldezeitraum für interessierte VolksmusikantInnen und MusikpädagogInnen.</p>
<p>„Volksmusik gehört zu unserer kulturellen DNA. Gleichzeitig lebt sie davon, dass sie gepflegt und weiterentwickelt wird“, hebt Bildungslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> die Bedeutung des Angebots hervor. „Die Volksmusikakademie bietet genau dafür den idealen Rahmen. Hier können engagierte Musikerinnen und Musiker direkt von ausgewiesenen Volksmusikexperten lernen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Breites Angebot für VolksmusikantInnen und MusikpädagogInnen</span></p>
<p>Der Lehrgang spannt sich über die Dauer von vier Semestern und vermittelt praktische Fähigkeiten und fundiertes Wissen rund um die alpenländische Volksmusik. Die Inhalte reichen von Auswendigspiel und Improvisation über Ensemble- und Gruppenmusizieren bis hin zu Tanz, Komposition und Veranstaltungsmanagement. Das Fortbildungsangebot richtet sich an VolksmusikantInnen wie auch Musiklehrende und StudentInnen am TLK oder anderen Musikhochschulen.</p>
<p>Für LR<sup>in</sup> Hagele ist der Lehrgang ein weiterer Baustein in der breit aufgestellten heimischen Musikausbildung: „Tirol verfügt über eine außergewöhnlich vielfältige Musiklandschaft – von unseren Landesmusikschulen und dem Landeskonservatorium bis zu Kooperationen mit der Universität Mozarteum Salzburg und der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Die Volksmusikakademie erweitert diese bestehenden Angebote – und stärkt damit Tirol als Herzstück der alpenländischen Volksmusik.“ Begleitet wird der Lehrgang von einem vielseitigen Team an Dozierenden: ExpertInnen aus verschiedenen Bildungseinrichtungen, VertreterInnen aus unterschiedlichen Musiktraditionen des Alpenraums bringen ihre Erfahrungen aus Praxis, Forschung und Konzerttätigkeiten ein.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Anmeldung für Lehrgang startet im Frühjahr</span></p>
<p>„Wer Volksmusik liebt und sich intensiver mit diesen Musizierformen beschäftigen möchte, findet hier ein einzigartiges Angebot. Unser Ziel ist es, Volksmusiktalente zu fördern und dieses kulturelle Juwel lebendig zu halten“, erklärt Bildungslandesrätin Hagele. Die acht Module des Lehrgangs werden einzeln mit einem Zeugnis abgeschlossen – nach erfolgreichem Bestehen aller Module erhalten die AbsolventInnen der Alpenländischen Volksmusikakademie ein Diplom. Der modulare Aufbau ermöglicht dabei eine flexible, berufsbegleitende Teilnahme.</p>
<p>„Die Alpenländische Volksmusikakademie ist ein lebendiger Ort für gelebte Volksmusik. Sie wird am Tiroler Landeskonservatorium nicht nur vermittelt, sondern bewusst erlebt und weitergedacht. Im Zentrum steht die Freude am gemeinsamen Musizieren, das Eintauchen in unterschiedliche regionale Stile sowie der Austausch unter Menschen, die eine gemeinsame Leidenschaft verbindet“, ergänzt <span class="regierungsmitglied">Peter Margreiter</span>, Lehrgangsleiter der Alpenländischen Volksmusikakademie. Interessierte können sich ab 1. April bis 15. Mai online für die Ausbildung anmelden. Bei einer Zulassungsprüfung stellt die Kursleitung die musikalische Begabung im Rahmen eines Eignungsgesprächs und Vorspiels fest. Zugelassen sind alle gängigen Volksmusikinstrumente wie Harfe, Hackbrett, Zither, Steirische Harmonika, Gitarre, Klarinette, Trompete, Geige, Kontrabass, Tuba, Horn, Posaune, Flöte, Akkordeon. Für weniger typische Instrumente wie z.&nbsp;B. Fagott, Oboe, Saxophon wird die Zulassung gerne abgeklärt.&nbsp;</p>
<p>Die Alpenländische Volksmusikakademie ist ein Kooperationsprojekt des Tiroler Landeskonservatoriums, der Tiroler Landesmusikschulen, des Tiroler Volksmusikvereins und des Alpenländischen Volksmusikwettbewerbs. Weitere Informationen zum Lehrgang sind auf der&nbsp;<a href="https://www.konstirol.at/studium/studienangebot/lehrgaenge/alpenlaendische-volksmusikakademie" target="_blank" rel="noreferrer">Website des TLK</a> zu finden.</p>]]></content:encoded>
				
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