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			<title>Land Tirol - Meldungen</title>
			<link>https://www.tirol.gv.at/</link>
			<description>Aktuelle Meldungen vom Amt der Tiroler Landesregierung</description>
			<language>de</language>
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				<copyright>Land Tirol</copyright>
			
			<pubDate>Sun, 07 Jun 2026 01:09:39 +0200</pubDate>
			<lastBuildDate>Sun, 07 Jun 2026 01:09:39 +0200</lastBuildDate>
			
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				<guid isPermaLink="false">news-58424</guid>
				<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner )</author>
				<title>Kostenloser Sonnenschutz in Innsbruck</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/kostenloser-sonnenschutz-in-innsbruck/</link>
				<description>Neue Sonnencremespender am Landhausplatz, Marktplatz und im Alpenzoo Innsbruck-Tirol</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ec282f9494ca7246b04c77f76a85fdb07"><span class="regierungsmitglied">Land Tirol, Stadt Innsbruck und Alpenzoo Innsbruck-Tirol starten gemeinsame Initiative für Hitzeschutz und Gesundheit</span></li><li data-list-item-id="e101ac4d1788d1faacbe11622e7549f2d"><span class="regierungsmitglied">Smarte Spender informieren über UV-Index und Temperatur</span></li><li data-list-item-id="e02d38d7573c754f7fca7d7c1cc919ef7"><a href="https://www.tirol.gv.at/gesundheit-vorsorge/oeffentliche-gesundheit/hitze-und-gesundheit/trinkwassermapping-tirol/" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">„Trinkwassermapping Tirol“</span></a><span class="regierungsmitglied"> verzeichnet landesweit bereits rund 1.600 öffentliche Trinkwasserbrunnen</span></li><li data-list-item-id="e2747a9a30ef01a0ba95da81fe7549932"><span class="regierungsmitglied">Weitere Informationen zu Verhaltenstipps und dem Hitzeschutzplan des Landes unter&nbsp;</span><a href="http://www.tirol.gv.at/hitze" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/hitze</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;</span></li></ul><p>Sommer, Sonne, Sonnenschein: Die Temperaturen steigen, das warme Wetter lockt zahlreiche Einheimische und Gäste ins Freie. Doch mit starker Sonnenstrahlung und Hitze gehen gesundheitliche Risiken einher. Darum setzen das Land Tirol, die Stadt Innsbruck und der Alpenzoo Innsbruck-Tirol mit Beginn der Sommermonate ein sichtbares Zeichen für Gesundheitsvorsorge und Hitzeschutz: Ab sofort stehen an drei stark frequentierten Standorten in Innsbruck kostenlose Sonnencremespender zur Verfügung. Die modernen Spender befinden sich am Landhausplatz, am Innsbrucker Marktplatz sowie im Gelände des Alpenzoos und sollen einen niederschwelligen Zugang zu wirksamem Sonnenschutz bieten.</p>
<p>„Öffentliche Plätze müssen gerade in Zeiten zunehmender Hitze möglichst gut nutzbar und sicher bleiben. Mit den neuen Sonnencremespendern setzen wir am Landhausplatz und weiteren stark frequentierten Orten einen einfachen, niederschwelligen Schritt für mehr Gesundheitsvorsorge im öffentlichen Raum“, erklärt LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>, zuständiger Referent für die Liegenschaften des Landes.</p>
<p>„Rund 20 Prozent der Tirolerinnen und Tiroler entwickeln im Laufe des Lebens eine Form von Hautkrebs. Gleichzeitig nehmen die Hitzetage zu und wir unterschätzen die Sonneneinstrahlung vielfach noch immer. Die neuen Sonnencremespender im Stadtgebiet sind ein einfaches und alltagstaugliches Angebot für die Menschen in Innsbruck“, betont Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>. Besonders erfreulich sei die Zusammenarbeit zwischen Land Tirol, Stadt Innsbruck und Alpenzoo Innsbruck-Tirol: „Wir wollen Bewusstsein schaffen und auf die Gesundheit achten. Für uns ist sonnenklar: Hitzeschutz gelingt nur gemeinsam. Und dieses Projekt reiht sich in ein ganzes Bündel an weiteren Schutzmaßnahmen gegen Hitze ein“, ergänzen LHStv Wohlgemuth und LR<sup>in</sup> Hagele.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Drei Standorte, ein Ziel: Gesundheit schützen</span></p>
<p>Die kostenlosen Sonnencremespender werden vorerst für drei Jahre von April bis September betrieben. Das Projekt wird im Rahmen der&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/landesentwicklung/nachhaltigkeits-und-klimakoordination/tiroler-nachhaltigkeits-und-klimastrategie/" target="_blank">Tiroler Klima- und Nachhaltigkeitsstrategie</a> umgesetzt und ist eine Maßnahme für Bewusstseinsbildung und Gesundheitsprävention. Die technische Umsetzung erfolgt durch die Spezialfirma „Sundo“, die europaweit smarte Sonnencremespender anbietet. Die Stationen zeigen unter anderem den aktuellen UV-Index, Temperaturwerte sowie Informationen zu UVA- und UVB-Strahlung an. Die verwendete Sonnencreme verfügt über Lichtschutzfaktor 30, ist hypoallergen, wasserfest und frei von Parabenen. Gleichzeitig wird durch das Nachfüllsystem auf Einwegverpackungen verzichtet und laut Hersteller rund 200-mal weniger Abfall als bei vergleichbaren Mengen erzeugt.</p>
<p>LR<sup>in</sup>&nbsp;Hagele verweist zum Sommerbeginn auch auf die gesundheitlichen Risiken zunehmender Hitzetage: „Vor allem ältere Menschen, pflegebedürftige Personen und Kleinkinder leiden besonders unter starker Hitze. Der Körper kann sich rasch auf ein gesundheitsgefährdendes Maß aufheizen. Neben Sonnenschutz braucht es deshalb vor allem ausreichend Flüssigkeit, leichte Ernährung und bewusste Vorsorge.“ Gerade an heißen Tagen sei eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr entscheidend, um den Kreislauf zu entlasten und wichtige Stoffwechselprozesse aufrechtzuerhalten.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Teil umfassender Hitzeschutzmaßnahmen</span></p>
<p>Die Zahl der Hitzetage hat sich in den vergangenen Jahrzehnten deutlich erhöht. Allein in Innsbruck stiegen Tage mit Temperaturen über 30 Grad von durchschnittlich neun Tagen zwischen 1961 und 1990 auf mehr als 30 Hitzetage im Jahr 2025. Das Land Tirol und die Stadt Innsbruck setzen darum verstärkt auf umfassende Hitzeschutzmaßnahmen.&nbsp;</p>
<p>„Besonders urbane Gebiete sind vom Klimawandel und den steigenden Temperaturen stark betroffen. Innsbruck zählte in den letzten Jahren sogar mehrfach zu den Hitze-Hotspots in Österreich. Mit den Sonnencremespendern erweitern wir unsere bestehenden Hitzeschutzmaßnahmen um ein weiteres kostenloses Angebot für die Bevölkerung“, erklärt Innsbrucks Stadträtin <span class="regierungsmitglied">Janine Bex</span>.</p>
<p>Alpenzoo-Direktor <span class="regierungsmitglied">André Stadler</span> sieht darin einen wichtigen Mehrwert für die BesucherInnen aus dem In- und Ausland: „Unsere Gäste und gerade Familien verbringen im Alpenzoo viel Zeit im Freien. Der kostenlose Sonnenschutz ist ein zusätzlicher Service, der hilft, Risiken vorzubeugen und auf die eigene Gesundheit zu achten. Damit steht auch an heißen Tagen einem Besuch im Alpenzoo nichts im Wege.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Trinkwassermapping ergänzt Hitzeschutz-Angebot</span></p>
<p>Vor einem Jahr hat das Land Tirol das landesweite&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/gesundheit-vorsorge/oeffentliche-gesundheit/hitze-und-gesundheit/trinkwassermapping-tirol/" target="_blank">„Trinkwassermapping“</a> präsentiert. Auf der interaktiven Karte sind mittlerweile knapp 1.600 öffentliche Trinkwasserbrunnen in allen Bezirken aufgelistet. Ob beim Radfahren oder bei einem ausgedehnten Spaziergang: Das Trinkwassermapping hilft insbesondere an heißen Tagen, mit einem Klick den nächstgelegenen Trinkwasserbrunnen zu finden. Zukünftig soll das Trinkwassermapping auch als App-Anwendung auf Smartphones erhältlich sein.&nbsp;</p>
<p>Ein Auszug aus dem Hitzeschutzplan des Landes Tirol: Bei länger andauernden Hitzeperioden informiert das Land gesondert Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser, mobile Pflegedienste, Schulen, Kinderbetreuungseinrichtungen sowie Gemeinden und Einsatzorganisationen. Ergänzend werden Informationsmaterialien und Hitzeschutztipps für Bevölkerung, Tourismus und Gemeinden bereitgestellt. Das Trinkwassermapping und weitere Informationen zum Thema Hitzeschutz finden sich unter:&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/hitze?utm_source=chatgpt.com" target="_blank">www.tirol.gv.at/hitze</a></p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Gesundheit &amp; Vorsorge</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Tue, 02 Jun 2026 09:35:27 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>Kinderhospiz- und Palliativtag im Alpenzoo Innsbruck-Tirol</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/kinderhospiz-und-palliativtag-im-alpenzoo-innsbruck-tirol/</link>
				<description>Österreichischer Kinderhospiz- und Palliativtag am 1. Juni unter dem Motto „Raum und Zeit – für Leben und Sterben“</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Seifenblase – dieses Symbol steht für die verletzliche und gleichzeitig bunte Lebenswelt von schwer kranken Kindern und Jugendlichen. Der österreichweite Kinderhospiz- und Palliativtag lud gestern, Montag, zu mehreren Aktionen in ganz Tirol ein, um Bewusstsein für Betroffene und ihre Familien zu schaffen. Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> nahm am Familiennachmittag im Alpenzoo Innsbruck-Tirol teil und kam mit BesucherInnen und den Teams der verschiedenen Hospizorganisationen ins Gespräch. Auf die Familien wartete ein Programm mit Kinderschminken, einer Seifenblasenwand, einem Auftritt der „Rote-Nasen-Clowndoctors“ und einer exklusiven Führung durch den Zoo.</p>
<p>„Die Aktionen in Innsbruck, Reutte, Lienz und Kufstein sollen auf die Situation junger Menschen aufmerksam machen, die mit einer einschneidenden Diagnose zu kämpfen haben. Insbesondere der Familiennachmittag im Alpenzoo bot die Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen und sich über Angebote der Hospiz- und Palliativversorgung zu informieren“, erklärt LR<sup>in</sup> Hagele. „Der Kinderhospiztag zu Gast im Alpenzoo Innsbruck-Tirol hat gezeigt, wie wichtig der Ort der Begegnung bei unseren Tieren für das gemeinsame Erleben für betroffene Familien ist“, zeigte sich Alpenzoo-Direktor <span class="regierungsmitglied">André Stadler</span> stolz über das Mitwirken am Aktionstag.</p>
<p>Mit Blick auf das Jahr des Ehrenamtes ergänzt LR<sup>in</sup> Hagele: „In Tirol engagieren sich aktuell rund 430 Männer und Frauen freiwillig im Hospizbereich. Für die Unterstützung und den Einsatz möchte ich ihnen aufrichtig danken.“ Die Tiroler Veranstaltungen am diesjährigen Österreichischen Kinderhospiz- und Palliativtag wurden von der Koordinationsstelle Hospiz- und Palliativversorgung Tirol (Landesinstitut für Integrierte Versorgung Tirol, LIV) gemeinsam mit zahlreichen Partnerorganisationen organisiert – darunter kidsMOBILtirol, das Kinder-Hospizteam der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft, MOKI Tirol, Arche Herzensbrücken, Rainbows und Curaplus.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Gesundheit &amp; Vorsorge</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Fri, 29 May 2026 15:15:00 +0200</pubDate>
				
				<title>SozialreferentInnenkonferenz</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/sozialreferentinnenkonferenz-1/</link>
				<description>Pflegereform und inklusive Arbeitswelt im Fokus</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ec47333847c335daf5688ac0aa515eb43"><span class="regierungsmitglied">Pflegereform: Tirol fordert planbare Finanzierung und einheitliche Regelungen</span></li><li data-list-item-id="e147f60632283de0b62ce00c4a75b003b"><span class="regierungsmitglied">Pflegegeld, Hauskrankenpflege und Pflegefonds sollen abgesichert werden</span></li><li data-list-item-id="e61642328f5dd5b731d1f7a0570fd7372"><span class="regierungsmitglied">Inklusion: Unterstützungsangebote für die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen langfristig absichern</span></li></ul><p>Heute, Freitag, nahmen Pflegelandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> und Soziallandesrätin <span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata</span> gemeinsam mit ihren AmtskollegInnen aus allen Bundesländern an der LandessozialreferentInnenkonferenz in Hagenberg in Oberösterreich teil. Im Pflegebereich wurden von Tirol zentrale Anträge eingebracht, die auf strukturelle Verbesserungen und eine faire Finanzierungsverteilung abzielen. Im Bereich der Inklusion forderten die Bundesländer auf Antrag Tirols die langfristige Absicherung der vom Bund mitfinanzierten Unterstützungsangebote zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tirol treibt Pflegereform voran</span></p>
<p>Angesicht des steigenden Pflegebedarfs, wachsender Kosten und des demografischen Wandels setzt Tirol auf Initiative von LR<sup>in</sup> Hagele klare Signale in Richtung Pflegereform: Im Mittelpunkt steht vor allem eine planbare Finanzierung, die bundesweit einheitlich geregelt werden soll. Tirol fordert daher die Mittel des Pflegefonds langfristig abzusichern sowie hinsichtlich Inflation und steigender Pflegekosten zu valorisieren: „Pflege braucht Planungssicherheit sowie eine Finanzierung, die mit den tatsächlichen Kosten Schritt hält und langfristig abgesichert ist. Die Länder dürfen mit den steigenden Pflegekosten nicht alleine gelassen werden. Mit unseren Anträgen wollen wir Reformen anstoßen und die Finanzierung der Pflegebudgets für die Länder sicherstellen. Insbesondere vor dem Hintergrund von Entwicklungen und Kostenrealitäten, die im Rahmen des letzten Finanzausgleichs noch nicht absehbar waren“, betont die Pflegelandesrätin.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Pflegegeld und mobile Pflege im Fokus</span></p>
<p>Weitere Schwerpunkte liegen auf der Anpassung des Pflegegeldes sowie der Finanzierung der medizinischen Hauskrankenpflege: Sie sind zentrale Säulen einer wohnortnahen Versorgung und tragen wesentlich dazu bei, Krankenhausaufenthalte zu vermeiden, die Versorgung älterer Menschen zuhause sicherzustellen und das Gesundheitssystem insgesamt zu entlasten. Obwohl die Leistungen der Hauskrankenpflege laut Gesetz in die Zuständigkeit der Sozialversicherung fallen, werden die Kosten derzeit großteils von den Ländern getragen. Tirol fordert daher gemeinsam mit anderen Bundesländern eine klare, bundesweit einheitliche Finanzierungsregelung sowie eine faire Aufgabenverteilung zwischen Bund, Sozialversicherung und Ländern. Auch eine überarbeitete Einstufung des Pflegegeldes, die sich an neuen Krankheitsbildern und Pflegebedarfen etwa bei Demenz orientiert, soll das Pflegegeldsystem zukunftsfit gestalten.</p>
<p>„Wenn das Pflegegeld real an Wert verliert, müssen die Länder einspringen. Das ist weder fair noch nachhaltig, eine Valorisierung des Pflegegeldes soll daher auch über 2028 hinaus fortgeführt werden“, fordert LR<sup>in</sup> Hagele und ergänzt: „Wir brauchen zudem endlich eine faire und bundesweit einheitliche Lösung, damit mobile Pflege nachhaltig abgesichert und effizient organisiert werden kann.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Pflegende Angehörige und Digitalisierung stärken</span></p>
<p>Zudem sind pflegende Angehörige eine tragende Säule des österreichischen Pflegesystems. Sie ermöglichen es vielen Menschen, zuhause betreut zu werden. Die derzeitigen Bundeszuschüsse für Ersatz- und Kurzzeitpflege decken die tatsächlichen Kosten jedoch vielfach nicht mehr ab. Besonders bei längeren Ausfallszeiten der Hauptpflegeperson entstehen erhebliche Finanzierungslücken. Tirol fordert daher gemeinsam mit anderen Bundesländern eine zeitgemäße Anpassung der Bundesregelung sowie eine Anpassung der Förderhöhen an die tatsächlichen Kosten der Ersatz- und Kurzzeitpflege. „Tirol hat mit eigenen Maßnahmen im Rahmen der Richtlinie zur Kurzzeitpflege bereits Verbesserungen umgesetzt. Diese dürfen aber keine Dauerlösung auf Kosten der Länder sein. Pflegende Angehörige brauchen darüber hinaus verlässliche Unterstützung und echte Entlastung“, so LR<sup>in</sup> Hagele.</p>
<p>Auch die Digitalisierung in der Pflege war ein zentrales Thema bei der Konferenz: Ziel ist es, eine gemeinsame Digitalisierungsstrategie für die Pflege zu entwickeln. Dadurch sollen Pflegeeinrichtungen, mobile Dienste und Gesundheitseinrichtungen besser vernetzt sowie Pflegekräfte entlastet werden – etwa durch den Ausbau der elektronischen Gesundheitsakte (ELGA). Zudem sollen sichere digitale Kommunikationswege zwischen Pflege, Ärzteschaft und anderen Gesundheitsberufen geschaffen werden.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Gemeinsames Bekenntnis zur inklusiven Arbeitswelt</span></p>
<p>Die Persönliche Assistenz wiederum unterstützt Menschen mit Behinderungen dabei, ihren Alltag selbstbestimmt zu gestalten und am gesellschaftlichen sowie beruflichen Leben teilzuhaben. In Tirol ist der Grundsatz „mobile vor stationäre Leistungen“ im Teilhabegesetz verankert und es besteht ein Rechtsanspruch für die Persönliche Assistenz im Freizeitbereich. Für die Persönliche Assistenz am Arbeitsplatz sowie inklusive Arbeitsprojekte beteiligt sich der Bund über Förderrichtlinien an den Kosten der Länder. Ein vom Land Tirol initiiertes und finanziertes Vorreiterprojekt ist seit 2012 „mittendrin – Inklusive Arbeit“, das Menschen mit Behinderungen und hohem Unterstützungsbedarf unterstützt, am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Im Rahmen der LandessozialreferentInnenkonferenz forderten die Länder übereinstimmend eine langfristige Mitfinanzierung des Bundes an den Projekten „Persönliche Assistenz“ und „inklusive Arbeit“.</p>
<p>„Die Teilhabe am Arbeitsmarkt ist für Menschen mit Behinderungen ein wichtiger Schritt zu Selbstständigkeit, persönlicher Entfaltung und gesellschaftlicher Teilhabe. Zugleich profitieren von Inklusion am Arbeitsmarkt auch Betriebe und die Gesellschaft insgesamt. Damit bewährte Unterstützungsangebote langfristig fortgeführt werden können, braucht es weiterhin eine verlässliche Bundesfinanzierung“, so LR<sup>in</sup> Pawlata.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Inklusion</category>
				
					<category>Soziales</category>
				
					<category>Pflege</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Tue, 26 May 2026 13:54:06 +0200</pubDate>
				
				<title>Frauengesundheit sichtbar machen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/frauengesundheit-sichtbar-machen/</link>
				<description>Frauengesundheitsstraßen kommen in alle Tiroler Bezirke</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e1a30966603e0735deb3795775012377c"><span class="regierungsmitglied">Ankündigung anlässlich des Tags der Frauengesundheit am 28. Mai</span></li><li data-list-item-id="e4757e71f868c503f7ddaf85a8f5b263f"><span class="regierungsmitglied">Informationsangebot zur Frauengesundheit kommt im Herbst in alle Tiroler Bezirke</span></li><li data-list-item-id="ec596603cffa7b4d331840adc68cf9419"><span class="regierungsmitglied">Vielseitiges Programm mit kostenlosen Beratungen und Gesundheitschecks</span></li><li data-list-item-id="e6aae61968fec44aeda33e1d3ba59b335"><span class="regierungsmitglied">Alle Informationen zur Frauengesundheit unter: </span><a href="/gesundheit-vorsorge/frauengesundheit/"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/frauengesundheit</span></a></li></ul><p>Den Internationalen Aktionstag für Frauengesundheit am 28. Mai nehmen Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> und Frauenlandesrätin <span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata </span>zum Anlass, um erstmals die für Herbst geplanten Frauengesundheitsstraßen in allen Tiroler Bezirken anzukündigen. Das Informations- und Beratungsangebot des Landes soll dazu beitragen, Gesundheitskompetenz rund um Themen wie Endometriose, Menopause, Herzgesundheit sowie psychischer und sexueller Gesundheit zu stärken sowie konkrete Gesundheitsangebote für Frauen wie Blutdruck- und EKG-Messungen oder ernährungsmedizinische Beratungen direkt in die Bezirke zu bringen. Um das Wissen rund um die Frauengesundheit zu erweitern, finden sich zudem ab sofort alle wichtigen Informationen, Angebote und Veranstaltungen sowie zeitnah alle Termine der Frauengesundheitsstraßen unter <a href="/gesundheit-vorsorge/frauengesundheit/frauengesundheitsstrategie/">www.tirol.gv.at/frauengesundheit</a>.</p>
<p>„Mit den Frauengesundheitsstraßen setzen wir in Tirol ein Zeichen für mehr soziale Gerechtigkeit, Chancengleichheit und die nachhaltige Stärkung der Frauengesundheit. Erstmals bringen wir ein umfassendes Informations- und Beratungsangebot direkt in die Tiroler Bezirke und schaffen damit wohnortnahe Unterstützung für Frauen in allen Lebensphasen. Frauengesundheit betrifft weit mehr als medizinische Versorgung – sie umfasst Prävention, psychische Gesundheit, soziale Teilhabe und Gleichstellung. Mit diesem Projekt stärken wir die Gesundheitskompetenz, machen bestehende Angebote sichtbar und fördern Eigenverantwortung. Gleichzeitig zeigen wir, dass moderne Gesundheitspolitik Frauen in ihrer Vielfalt ernst nimmt und gezielt unterstützt“, betont LR<sup>in</sup> Hagele.</p>
<p>LR<sup>in</sup> Pawlata führt aus: „Frauengesundheit und Gendermedizin sind essenziell, weil Frauen in vielen Bereichen andere gesundheitliche Bedürfnisse, Symptome und Krankheitsverläufe haben als Männer. Dieses Wissen muss noch stärker in Versorgung, Prävention und Aufklärung einfließen. Mit den Frauengesundheitsstraßen schaffen wir Bewusstsein, machen Frauengesundheit sichtbar und bringen wichtige Informationen und konkrete Angebote direkt zu den Frauen vor Ort – in allen Tiroler Bezirken.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Kostenlose Beratungen und Gesundheitschecks</span></p>
<p>Die Frauengesundheitsstraßen bringen Informationen, Beratung und Gesundheitsangebote direkt zu den Menschen. An interaktiven Stationen können BesucherInnen sich zu verschiedenen Themen der Frauengesundheit informieren, mit ExpertInnen ins Gespräch kommen und kostenlose Gesundheitschecks direkt vor Ort nutzen. Geplant sind Angebote und Beratungen unter anderem zu folgenden Themen:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ec226f409c969669e3bb97b154f09dca5">Blutdruckmessungen sowie EKG- und BIA-Messungen (Messung der Herzfunktion und der Körperzusammensetzung)</li><li data-list-item-id="eacf14c9ee4d84522a0dc744732105897">Beratungen zu Endometriose und Menopause</li><li data-list-item-id="e869f46c4e2a8fd6075ba01ebf82702b5">Beratungen zu Kinderwunsch sowie zu Gesundheit vor, während und nach der Schwangerschaft</li><li data-list-item-id="e82429aa3f496b91ffa42216a698c5dcb">First Love Ambulanz: Beratung zu Zyklus, Verhütung und sexuell übertragbaren Infektionen</li><li data-list-item-id="e6a3c224affcd3fab4fd3677850242b60">Beratungen zu psychischer Gesundheit</li><li data-list-item-id="e1c6fb8bba073c5b2aebd2595524ebf79">Ernährungsmedizinische Beratung z.B. Ernährung bei Endometriose oder kardiovaskulärem Risiko</li><li data-list-item-id="e963686d06ced3e5c3f8255749afb7943">Stammzellenspende</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Frauengesundheitsstrategie als Basis</span></p>
<p>Die <a href="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/themen/gesundheit-vorsorge/oeffentlicher-gesundheitsdienst/Frauengesundheit_OSPE/280424_FGS_freigegeben1.pdf" target="_blank">Tiroler Frauengesundheitsstrategie</a> wurde gemeinsam mit zahlreichen ExpertInnen aus dem Gesundheits- und Sozialbereich, Institutionen und Betroffenen erarbeitet und 2025 von der Tiroler Landesregierung beschlossen. Von psychischer Gesundheit über Sexualpädagogik bis hin zu Armut und Gewalt – Frauengesundheit umfasst verschiedenste Bereiche des Lebens von Frauen. Die Frauengesundheitsstrategie des Landes Tirol trägt diesem Umstand Rechnung: Mit elf zentralen Themenbereichen und 34 konkreten Handlungsfeldern schafft die Strategie die Grundlage, um die Gesundheitsversorgung und Prävention für Frauen gezielt zu verbessern und nachhaltig zu stärken. In den kommenden Jahren sollen gemeinsam mit den Systempartnern die definierten Ziele und Handlungsfelder weiterentwickelt und konkrete Umsetzungsprojekte auf den Weg gebracht werden.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Gesundheit &amp; Vorsorge</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58296</guid>
				<pubDate>Mon, 25 May 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Neue Vertretung des Hebammengremiums in Tirol zu Besuch bei LRin Hagele</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/neue-vertretung-des-hebammengremiums-in-tirol-zu-besuch-bei-lrin-hagele/</link>
				<description>Austausch zum Versorgungsbereich der Hebammen</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/3/9/csm_20260525_Antrittsbesuch_Vertretung_Hebammengremium_27658a1e6f.jpg" length="1580143" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<p>Zum internationalen Hebammentag Anfang Mai stattete die neue Leitung der Landesgeschäftsstelle Tirol des Österreichischen Hebammengremiums <span class="regierungsmitglied">Isabelle Trinkl</span> gemeinsam mit ihrer zweiten Stellvertreterin<span class="regierungsmitglied"> Anne Friedrich</span> Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> im Landhaus einen Antrittsbesuch ab. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die vielfältigen Tätigkeitsbereiche der Hebammen, aktuelle Herausforderungen im Gesundheitswesen sowie gemeinsame Vorstellungen zur Weiterentwicklung dieses wichtigen Versorgungsbereichs.</p>
<p>„Hebammen leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Gesundheitsversorgung von Frauen und Familien – von der Schwangerschaft über die Geburt bis in die erste Zeit danach. Umso wichtiger ist es, gute Rahmenbedingungen für Ausbildung und Berufsausübung zu schaffen“, betonte LR<sup>in</sup> Hagele. Im Gespräch wurden insbesondere Maßnahmen zur langfristigen Sicherung des Fachkräftebedarfs hervorgehoben. In den vergangenen Jahren konnten bereits zahlreiche Maßnahmen im Bereich der Ausbildung umgesetzt werden: So wurden die Studienplätze für die Hebammenausbildung an der fh gesundheit kontinuierlich erweitert. Zudem wird der Studiengang seit Herbst 2023 jährlich angeboten und nicht mehr wie ursprünglich im Drei-Jahres-Rhythmus durchgeführt. „Durch diese Maßnahmen wurde gezielt auf den steigenden Bedarf an qualifizierten Hebammen reagiert“, erklärte die Landesrätin. Dass diese Maßnahmen auch greifen, zeige sich bereits: „Tirol verfügt aktuell über eine sehr hohe Versorgungsdichte an Hebammen, die Frauen, Neugeborene und Familien in allen Regionen des Landes kompetent begleiten und betreuen.“</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Gesundheit &amp; Vorsorge</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58315</guid>
				<pubDate>Fri, 22 May 2026 13:11:35 +0200</pubDate>
				
				<title>GesundheitsreferentInnen gegen unklare Zuständigkeiten </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/gesundheitsreferentinnen-gegen-unklare-zustaendigkeiten/</link>
				<description>Neuordnung von Finanzierung und Steuerung zwischen Bund, Ländern und Sozialversicherung im Fokus</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/6/7/csm_20260522_Gesundheitskonferenz-1_7876ac4165.jpg" length="1302245" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e123faa35caa80cf2334bfb4532fa9c3d"><span class="regierungsmitglied">Länder fordern faire Kostenverteilung bei GastpatientInnen und Krankentransporten</span></li><li data-list-item-id="e9966e885b211a576b7423ce4cd6325c3"><span class="regierungsmitglied">Primärversorgung und digitale Gesundheitsversorgung sollen weiter gestärkt werden</span></li><li data-list-item-id="e66bfedf9380df51d77ce1bc8316df62e"><span class="regierungsmitglied">Anpassungen der ärztlichen Ausbildung und Weiterentwicklung der Pflegeberufe</span></li><li data-list-item-id="e3f79c1b7aae62954b2e39fafdae38565"><span class="regierungsmitglied">Öffentlicher Gesundheitsdienst: Einheitliche Tarifordnung für SprengelärztInnen</span></li></ul><p>Unter Tiroler Vorsitz tagte die Konferenz der LandesgesundheitsreferentInnen im Innsbrucker Landhaus. Im Mittelpunkt standen die faire Kostenverteilung bei inländischen GastpatientInnen und Krankentransporten, der Ausbau digitaler Gesundheitsangebote bis hin zur Weiterentwicklung der Gesundheitsberufe und Stärkung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes.</p>
<p>„Gerade in Zeiten steigender Anforderungen an das Gesundheitssystem ist der gemeinsame Austausch zwischen den Entscheidungsträgern wichtiger denn je. Entscheidend ist, dass am Ende tragfähige Lösungen stehen – mit klaren Verantwortlichkeiten, verlässlicher Finanzierung, ohne Verschlechterungen für die Versorgung in den Regionen und mit spürbaren Verbesserungen für die Patientinnen und Patienten“, sagt Landesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Faire Abgeltung für inländische GastpatientInnen</span></p>
<p>Tirol übernimmt aufgrund seiner medizinischen Spitzenversorgung jährlich die stationäre Behandlung tausender PatientInnen aus anderen Bundesländern – insbesondere in hochspezialisierten Bereichen wie Transplantationsmedizin sowie bei Herz-, Tumor- und Verdauungserkrankungen. Allein im Jahr 2024 wurden in Tirol mehr als 12.600 stationäre Fälle von PatientInnen aus anderen Bundesländern behandelt.&nbsp;</p>
<p>Die derzeitige pauschale Abgeltung über die Landesgesundheitsfonds deckt die tatsächlichen Kosten jedoch nicht ausreichend ab. Für Tirol ergibt sich daraus ein Minus von rund 133 Millionen Euro. „Tirol übernimmt hochengagiert die Spitalsversorgung für Menschen aus ganz Österreich. Das muss am Ende des Tages auch fair abgegolten werden. Gerade bei der Gesundheitsfinanzierung braucht es gerechte und zukunftsfähige Lösungen“, so LR<sup>in</sup> Hagele.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Breite Kritik an ÖGK-Kürzungen bei Krankentransporten</span></p>
<p>Für deutliche Kritik sorgte auch die Entscheidung der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK), mit 1. Mai 2026 die Kostenübernahme für medizinisch notwendige Sekundärtransporte zwischen Krankenanstalten zu streichen. Davon betroffen sind unter anderem notwendige Überstellungen zwischen Spitälern sowie Regelungen zum pauschalen Kostenersatz bei Flugrettungstransporten. Die Länder sehen darin eine einseitige Kostenverschiebung auf die Bundesländer, Landesgesundheitsfonds und Spitäler.</p>
<p>„Gesundheitspolitik funktioniert nur als echte Partnerschaft auf Augenhöhe. Wenn die ÖGK im Alleingang und ohne Vorankündigung Kosten für notwendige Krankentransporte auf die Länder abwälzt, gefährdet das das Fundament der Versorgung. Wir brauchen hier kein gegenseitiges Budget-Schieben auf dem Rücken der Erkrankten, sondern eine sofortige Rückkehr zu einer fairen Gesamtlösung im Sinne der Patientinnen und Patienten“, betont der steirische Gesundheitslandesrat <span class="regierungsmitglied">Karlheinz Kornhäusl</span>.</p>
<p>Auch LR<sup>in</sup> Hagele fordert eine rasche Lösung: „Die einseitige Entscheidung der ÖGK ist weder sachlich noch partnerschaftlich nachvollziehbar. Ich erwarte mir im Namen aller Bundesländer eine rasche Rücknahme dieser Maßnahme oder eine faire Lösung im Sinne der gemeinsamen Verantwortung für ein funktionierendes Gesundheitssystem.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Primärversorgung, Patientenlenkung und eHealth weiter ausbauen</span></p>
<p>Ein zukunftsfähiges Gesundheitssystem braucht eine klare und abgestimmte Patientenlenkung. Unklare Zuständigkeiten führen zu unnötigen Wegen, Wartezeiten und Doppeluntersuchungen und erhöhen damit die Belastung für PatientInnen und Gesundheitspersonal gleichermaßen. Die Länder sprechen sich daher für den weiteren Ausbau der Primärversorgung als erste Versorgungsstufe aus. Ergänzend soll die telefonische Gesundheitsberatung 1450 stärker eingebunden werden, um eine wohnortnahe, niederschwellige und zielgerichtete Versorgung sicherzustellen.</p>
<p>Im Sinne des Prinzips „digital vor ambulant vor stationär“ sollen digitale Angebote weiterentwickelt und besser miteinander vernetzt werden. Dazu zählen e-Card, e-Rezept, der elektronische Eltern-Kind-Pass, telemedizinische Anwendungen wie HerzMobil und Tele-Dermatologie sowie die konsequente Nutzung der elektronischen Gesundheitsakte ELGA durch alle Anbieter von Gesundheitsdiensten.</p>
<p>Ein konkretes Beispiel für den Digitalisierungsschub ist das Projekt „SchoolDoc“. Damit soll die bisher papierbasierte Dokumentation schulärztlicher Untersuchungen modernisiert werden. Ziel ist eine bessere Datenbasis, um gesundheitliche Entwicklungen bei Kindern und Jugendlichen frühzeitig zu erkennen und gezielte Präventionsmaßnahmen zu ermöglichen. Die Länder fordern den Bund auf, rasch die notwendigen rechtlichen Voraussetzungen für die Umsetzung im Bereich der Bundesschulen zu schaffen. „Digitale Lösungen dürfen kein Selbstzweck sein, sondern müssen den Menschen helfen. Mit ‚SchoolDoc‘ schaffen wir eine solide Grundlage, um gesundheitliche Fehlentwicklungen bei Kindern und Jugendlichen frühzeitig zu erkennen und Prävention gezielter auszurichten“, so LR<sup>in</sup> Hagele. Als aktuelle Vorsitzende drücke sie aufs Tempo, damit der Bund rasch die gesetzlichen Voraussetzungen für die Bundesschulen schafft. Teuren, unkoordinierten, digitalen „Insellösungen“ – wie dem jüngsten Telemedizin-Alleingang der ÖGK – erteilt die Konferenz heute eine Absage.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ärztliche Ausbildung flexibler gestalten und Pflegeberufe stärken</span></p>
<p>Ein weiterer Schwerpunkt der Konferenz lag auf der Ausbildung und Weiterentwicklung der Gesundheitsberufe. Tirol und Vorarlberg fordern mehr Flexibilität bei der ärztlichen Ausbildung. Aktuell müssen AbsolventInnen des Medizinstudiums unmittelbar nach Studienabschluss eine neunmonatige Basisausbildung absolvieren. In einzelnen Krankenanstalten kommt es dabei zu Wartezeiten. Zusätzlich sieht die fachärztliche Ausbildung grundsätzlich einen Betreuungsschlüssel von 1:1 vor – also eine Fachärztin oder einen Facharzt pro auszubildender Ärztin bzw. auszubildendem Arzt. In der Praxis kann dies insbesondere in Mangelfächern zu Engpässen führen. Die Länder Tirol und Vorarlberg sprechen sich daher dafür aus, die Basisausbildung zu evaluieren und weiterzuentwickeln, die Mangelfachregelung zu verlängern und auszubauen sowie die generellen Facharztschlüssel nach internationalem Vorbild zu flexibilisieren.</p>
<p>„Eine moderne und praxistaugliche ärztliche Ausbildung benötigt mehr Flexibilität in der Ausbildungsordnung. Mit unseren heutigen Beschlüssen fordern wir kurzfristig die Verlängerung und Erweiterung der Mangelfachregelung sowie mittelfristig nach internationalem Vorbild die Abschaffung genereller Facharztschlüssel“, erklärt Vorarlbergs Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Martina Rüscher</span>.&nbsp;</p>
<p>Auch die nicht-ärztlichen Gesundheitsberufe sollen weiter gestärkt werden. Die Länder fordern bis Ende 2026 eine Modernisierung der Pflegeberufe. Ein Schwerpunkt liegt auf der Aufwertung der Pflegefachassistenz. Diese soll zusätzliche Kompetenzen erhalten, etwa im Bereich Infusionsmanagement und Medikamentenverabreichung unter Aufsicht diplomierter Pflegekräfte. Damit soll das Berufsbild weiterentwickelt, der Pflegealltag entlastet und dem Fachkräftemangel langfristig entgegengewirkt werden.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Öffentlichen Gesundheitsdienst modernisieren und attraktivieren</span></p>
<p>Neben den Krankenanstalten und dem niedergelassenen Bereich bildet der Öffentliche Gesundheitsdienst die dritte Säule des österreichischen Gesundheitswesens. Zu seinen Aufgaben zählen unter anderem Aufsicht und Qualitätssicherung im Gesundheitswesen, epidemiologische Themen, Gesundheitsförderung und Gesundheitsplanung. Tirol und Vorarlberg bekennen sich ausdrücklich dazu, den Öffentlichen Gesundheitsdienst nachhaltig weiterzuentwickeln. Die Länder fordern, bei bundesrechtlichen Maßnahmen aktiv eingebunden zu werden, sofern diese den Öffentlichen Gesundheitsdienst auf Landes-, Bezirks- oder Gemeindeebene betreffen. Dadurch soll sichergestellt werden, dass die Länder ihre Erfahrungen und Anforderungen frühzeitig einbringen können.</p>
<p>Zudem sprechen sich die Länder für klare, moderne und einheitliche Rahmenbedingungen aus. Dazu zählt auch eine neue Tarifordnung für Kreis-, Sprengel- und DistriktsärztInnen, die regelmäßige Index- bzw. Inflationsanpassungen vorsieht. „Insbesondere in den Jahren der Corona-Pandemie haben wir gesehen, wie wesentlich ein gut aufgestellter Öffentlicher Gesundheitsdienst für unsere Gesellschaft ist. Wir setzen mit dem heutigen Beschluss auf Vereinheitlichung, Modernisierung und Attraktivierung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes im Rahmen einer Bund-Länder-Vereinbarung“, so LR<sup>in</sup> Rüscher.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Gemeinsamer Schulterschluss für ein leistungsfähiges Gesundheitssystem</span></p>
<p>Die Konferenz unter Tiroler Vorsitz zeigte die gemeinsame Linie der Länder in zentralen gesundheitspolitischen Fragen. Im Mittelpunkt standen faire Finanzierung, klare Zuständigkeiten, moderne Ausbildungsstrukturen, ein starker Öffentlicher Gesundheitsdienst und eine abgestimmte Digitalisierung.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Gesundheit &amp; Vorsorge</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58264</guid>
				<pubDate>Wed, 20 May 2026 10:15:08 +0200</pubDate>
				
				<title>117 Ehrungen: Tirols Büchereien leben vom Ehrenamt </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/117-ehrungen-tirols-buechereien-leben-vom-ehrenamt/</link>
				<description>Land Tirol ehrt 117 Freiwillige aus 56 öffentlichen Büchereien in ganz Tirol</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e7d7025134da53fa9e908f7b92632c4f8"><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Zwei Ehrungen für ehrenamtliches Engagement in Büchereien über 50 Jahre lang</span></li><li data-list-item-id="e667e36fb614de58470be39dfa3755025"><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Mehr als 1.500 Ehrenamtliche sichern landesweit das öffentliche Büchereiwesen</span></li><li data-list-item-id="e874b9c4105abd51b343b8193bc5d292a"><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Jahr des Ehrenamts rückt freiwilliges Engagement mit in den Mittelpunkt</span></li></ul><p>Neben Büchern, Medien und Veranstaltungen zählt in Tirols Bibliotheken vor allem eines: das Ehrenamt. Mit viel Engagement und oft über Jahrzehnte hinweg halten Freiwillige die Türen der heimischen Büchereien geöffnet. Beim Festakt im Innsbrucker Landhaus gestern, Dienstag, zeichnete Bildungslandesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> insgesamt 117 ehrenamtliche MitarbeiterInnen aus 56 öffentlichen Büchereien für ihre langjährige Tätigkeit aus.</p>
<p>„Gerade im Jahr des Ehrenamts 2026 wollen wir den vielen Menschen Danke sagen, die mit ihrem freiwilligen Einsatz das öffentliche Leben in Tirol tragen. In den Büchereien kommen Menschen zusammen und tauschen sich aus – weit über den klassischen Bücherei-Betrieb hinaus. Dass dieses Angebot in ganz Tirol möglich ist, verdanken wir den zahlreichen ehrenamtlichen Bibliothekarinnen und Bibliothekaren“, betont LR<sup>in</sup> Hagele.</p>
<p>Dass öffentliche Büchereien in Tirol über den Verleih von Medien hinausgehen, zeigen auch die aktuellen Zahlen: 1.513 ehrenamtliche MitarbeiterInnen sorgen derzeit in 169 Büchereien dafür, dass Lesen, Lernen und kultureller Austausch für die Bevölkerung frei zugänglich bleiben. „Öffentliche Büchereien fördern die Lesekompetenz und stärken das gesellschaftliche Miteinander in den Gemeinden“, sagt LR<sup>in</sup> Hagele.</p>
<p>Das Land Tirol unterstützt das öffentliche Büchereiwesen weiterhin umfassend – unter anderem bei der Ausbildung von BüchereimitarbeiterInnen, bei Literaturveranstaltungen, der technischen Ausstattung sowie beim Ankauf von Medien.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">117 Ehrungen für jahrzehntelanges Engagement</span></p>
<p>Geehrt wurden MitarbeiterInnen für zehn bis über 50 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit im Büchereiwesen. Insgesamt erhalten heuer:</p><ul style="margin-left:39px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="ede4d5641b39cd6638a19af1476517a97"><span>52 Personen Ehrungen für zehn bzw. mehr als zehn Jahre Tätigkeit</span></li><li data-list-item-id="ee2dc16cf5b30de18cd9af121e48b1fe3"><span>41 Personen Ehrungen für 20 bzw. mehr als 20 Jahre Tätigkeit</span></li><li data-list-item-id="e2d16ade1a151083ba016c0054a0343c1"><span>18 Personen Ehrungen für 30 bzw. mehr als 30 Jahre Tätigkeit</span></li><li data-list-item-id="e75f47d98d284dea57cf9eb3d3037374f"><span>fünf Personen Ehrungen für 40 Jahre und mehr</span></li><li data-list-item-id="eb6d930b01fc098ce10506444742ac86c"><span>zwei Personen Ehrungen für 50 Jahre und mehr ehrenamtliches Engagement</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Hinweis</span><span lang="DE-AT" dir="ltr">:&nbsp;Die einzelnen Geehrten je Bezirk können der Medienunterlage im Downloadbereich entnommen werden.</span></p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Öffentliches Büchereiwesen Tirol (Stand 2025):</span></p><ul style="margin-left:39px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="eec5eba49683beb11290a6d608b4e67f7"><span>Öffentliche Büchereien: 169</span></li><li data-list-item-id="ee6ce9b7fcc16c640499b3a25e0882b0e"><span>Registrierte BibliotheksnutzerInnen: 77.644</span></li><li data-list-item-id="e9e29513751c8b570eeacfa73216a76e6"><span>Entlehnungen: rund 2,7 Millionen&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e7869bd28b8686d82fffe73de10549b25"><span>Medien: rund 1,13 Millionen</span></li><li data-list-item-id="e2785aabf68b8ed654bac844c27c53d19"><span>Ehrenamtliche MitarbeiterInnen: über 1.500</span></li><li data-list-item-id="ed1e91ec4a59f98d5698ce8edea71290b"><span>Haupt- und teilberufliche MitarbeiterInnen: 137</span></li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Ehrungen</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Mon, 18 May 2026 11:03:24 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>Kinderhospiz- und Palliativtag für betroffene Familien in Tirol</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/kinderhospiz-und-palliativtag-fuer-betroffene-familien-in-tirol/</link>
				<description>Österreichischer Kinderhospiz- und Palliativtag am 1. Juni unter dem Motto „Raum und Zeit – für Leben und Sterben“</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e7ba18a7fee4fe1ade8ea3f539534b28a"><span class="regierungsmitglied">Tirolweite Aktionen machen auf die Situation schwer kranker Kinder und ihrer Familien aufmerksam</span></li><li data-list-item-id="e5d8df7dc193ad30c4123bd51496589ab"><span class="regierungsmitglied">Familiennachmittag mit exklusiver Führung am 1. Juni im Alpenzoo Innsbruck</span></li><li data-list-item-id="eb853f2925ebf4461c274d9e85f4ec86e"><span class="regierungsmitglied">Weitere Veranstaltungen an der Klinik Innsbruck, der Burgenwelt Ehrenberg (Reutte), im Stadtzentrum Lienz und im BKH Kufstein</span></li><li data-list-item-id="ef1ba798f8f4bd7d8369728fb0488cfcf"><span class="regierungsmitglied">Jahr des Ehrenamts: Dank an alle haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen</span></li></ul><p>Rund 5.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene – so viele sehen sich in Österreich mit einer lebensverkürzenden Erkrankung konfrontiert.&nbsp;Hinter jeder einschneidenden Diagnose stehen Familien, die neben medizinischer Betreuung vor allem menschlichen Beistand, Zeit und Unterstützung brauchen. Der Österreichische Kinderhospiz- und Palliativtag am 1. Juni macht jährlich auf ihre Situation aufmerksam. Unter dem Motto „Raum und Zeit – für Leben und Sterben“ finden in Innsbruck, Reutte, Lienz und Kufstein Veranstaltungen statt, um mehr Bewusstsein für Betroffene und deren Familien zu schaffen.</p>
<p>Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> betont die Bedeutung der Hospiz- und Palliativarbeit: „Wenn ein Kind lebensverkürzend krank ist, gerät das gesamte Leben einer Familie aus dem Gleichgewicht. Die Kinderhospiz- und Palliativversorgung schenkt in dieser Ausnahmesituation nicht nur medizinische Unterstützung, sondern vor allem Nähe, Würde und Menschlichkeit – trotz schwerer Krankheit. Mein aufrichtiger Dank gilt allen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die Familien in diesen so schwierigen Phasen begleiten. Tirol verfügt heute über ein flächendeckendes Netz aus mobilen Teams, Hospizdiensten und spezialisierten Angeboten, das von vielen engagierten Organisationen und Ehrenamtlichen getragen wird. Aktuell engagieren sich rund 430 Personen freiwillig im Tiroler Hospiz- und Palliativbereich – eine beachtliche Zahl“, hebt die Landesrätin auch mit Verweis auf das „Jahr des Ehrenamts“ hervor.&nbsp;</p>
<p>Die Tiroler Veranstaltungen am diesjährigen Aktionstag werden von der Koordinationsstelle Hospiz- und Palliativversorgung Tirol (Landesinstitut für Integrierte Versorgung Tirol, LIV) gemeinsam mit zahlreichen Partnerorganisationen organisiert – darunter kidsMOBILtirol, dem Kinder-Hospizteam der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft, MOKI Tirol, Arche Herzensbrücken, Rainbows und Curaplus.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Familiennachmittag im Alpenzoo und Aktionswoche an Klinik Innsbruck</span></p>
<p>Am 1. Juni lädt der Alpenzoo Innsbruck zu einem Familiennachmittag, um Aufmerksamkeit für die Kinderhospiz- und -palliativarbeit zu schaffen. Von 14 bis 17 Uhr erwartet Familien ein Programm mit Kinderschminken, einer Seifenblasenwand sowie den „Rote-Nasen-Clowndoctors“. Zudem informieren verschiedene Hospizorganisationen an Infoständen über ihre Unterstützungsangebote. Weiterer Programmpunkt ist eine exklusive Führung für betroffene Familien um 15.30 Uhr durch das Zoogelände. „Gerade für Familien ist der Austausch mit anderen Betroffenen besonders wertvoll. Der Nachmittag im Alpenzoo soll bewusst Raum für diese Begegnungen ermöglichen und auf weitere Unterstützungsangebote aufmerksam machen“, erklärt LR<sup>in</sup> Hagele. Für Familien, die von beteiligten Organisationen betreut werden, ist der Eintritt zum Alpenzoo am 1. Juni kostenlos. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, bei der Veranstaltung dabei zu sein und die Angebote des Familiennachmittages zu nutzen.&nbsp;</p>
<p>Das Kinder- und Herzzentrum der Universitätsklinik Innsbruck steht von 27. Mai bis 3. Juni ebenfalls im Zeichen des Kinderhospiz- und Palliativtags. Im Foyer zeigt eine Ausstellung die Ergebnisse der Mitmachaktion „Was bringt dich zum Strahlen?“ aus dem Vorjahr. Familien gestalteten dafür Sonnenstrahlen mit persönlichen Botschaften, Gedanken und Erinnerungen. Die Magistrale wird beleuchtet und Informationsmaterialien der beteiligten Organisationen liegen bereit.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Mitmachaktionen auch in Reutte, Kufstein und Osttirol</span></p>
<p>Auch außerhalb Innsbrucks finden Veranstaltungen statt: Bereits am 31. Mai gibt es von 11 bis 15 Uhr am Areal der Burgenwelt Ehrenberg in Reutte (Klause 1, beim Spielplatz) ein Familienprogramm mit Kinderschminken, Seifenblasenwand und Informationsständen. In Lienz sind am 1. Juni BesucherInnen zu Mitmachaktionen in der Rosengasse eingeladen – dort werden ebenfalls die „Rote-Nasen-Clowndoctors“ für herzhafte Lacher sorgen. Zugleich sind am Bezirkskrankenhaus Kufstein das Erwachsenenpalliativteam und ein Kinderarzt von kidsMOBILtirol im Foyer und geben bei einem Infostand Einblicke in ihre Arbeit.&nbsp;</p>
<p>„Die Unterstützung von Kindern mit lebensverkürzenden Erkrankungen und ihren Familien braucht ein gut abgestimmtes Zusammenspiel vieler Organisationen, Berufsgruppen, Haupt- und Ehrenamtlicher. Kinderhospiz- und Palliativversorgung bedeutet, betroffene Familien mit Zeit, Entlastung und Begleitung nicht alleine zu lassen. Der Aktionstag macht die Bedeutung dieses gemeinsamen Netzwerks in Tirol sichtbar“, erklärt <span class="regierungsmitglied">Lucas Nasrouei-Schmidt</span>,&nbsp;Landeskoordinator Hospiz- und Palliativversorgung Tirol beim LIV Tirol.</p>
<p>Seit 2019 verfügt Tirol über eine flächendeckende Hospiz- und Palliativversorgung. Dazu zählen mobile Palliativteams in allen Bezirken, ein mobiles Kinderpalliativteam, das ganz Tirol abdeckt, und Palliativkonsiliardienste in allen öffentlichen Krankenhäusern. Ergänzt wird das Angebot durch das Hospizhaus Hall mit Palliativstation, Tageshospiz und Ambulanz sowie ehrenamtliche Hospizgruppen mit insgesamt mehr als 430 ehrenamtlichen HospizbegleiterInnen. Das österreichweite Symbol für den Kinderhospiz- und Palliativtag ist die Seifenblase – als Zeichen für die verletzliche, aber gleichzeitig bunte Lebenswelt schwer kranker Kinder und Jugendlicher. Kreative Beiträge (Texte, Bilder, Fotos, Videos oder andere Aktionen) können bis 30. Juni über&nbsp;<a href="http://www.kinder-hospiz.at" target="_new" rel="noreferrer">www.kinder-hospiz.at</a> eingereicht werden.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Hospiz- und Palliativversorgung in Tirol</span></p>
<p>Seit 2019 gibt es eine flächendeckende Hospiz- und Palliativversorgung in Tirol. Die eigene Koordinationsstelle am Landesinstitut für Integrierte Versorgung (LIV) Tirol übernimmt dabei die Systemkoordination und Vernetzung – nach innen und außen – aller Strukturen der spezialisierten Hospiz- und Palliativversorgung:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb68e62f397b5855020db9aacc7d5c32f"><span>7 mobile Palliativteams und ein mobiles Kinderpalliativteam begleiten PatientInnen und deren Angehörige zu Hause</span></li><li data-list-item-id="e110380eac3b25987bfe84a0820469a6f"><span>8 Palliativkonsiliardienste unterstützen in Krankenhäusern</span></li><li data-list-item-id="ee989e66ab8a3d93698994c61a821774f"><span>33 Palliativbetten für Erwachsene und zwei für Kinder und Jugendliche</span></li><li data-list-item-id="e9021125c497789d964c85d8653642632"><span>ein Hospizhaus in Hall in Tirol mit Palliativstation, Tageshospiz und Ambulanz</span></li><li data-list-item-id="ebe5460852ec92415cc2bc0ce8bed9f9b"><span>24 ehrenamtliche Hospizgruppen mit zwölf hauptamtlichen KoordinatorInnen und 430&nbsp;Ehrenamtlichen sowie 22&nbsp;Ehrenamtliche im eigenen Kinder-Hospizteam</span></li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Gesundheit</category>
				
					<category>Pflege</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Sun, 17 May 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>ÖH-Vorsitz der Med Uni Innsbruck zu Besuch bei LRin Hagele</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/oeh-vorsitz-der-med-uni-innsbruck-zu-besuch-bei-lrin-hagele/</link>
				<description>Austausch zur medizinischen Ausbildung in Tirol</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Vor kurzem tauschte sich Wissenschafts- und Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> mit Rektor <span class="regierungsmitglied">Gert Mayer</span> sowie den VertreterInnen der Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH) an der Medizinischen Universität Innsbruck über die Weiterentwicklung der medizinischen Ausbildung in Tirol aus. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Frage, wie auch künftig die bestmöglichen Rahmenbedingungen für die Ausbildung von ÄrztInnen geschaffen werden können.</p>
<p>Thematisiert wurden dabei laufende Maßnahmen zur Stärkung der medizinischen Ausbildung in Tirol. Dazu zählen unter anderem die vom Land Tirol gewidmeten Medizinstudienplätze, zusätzliche Ausbildungsstellen für die Facharztausbildung sowie der Ausbau von Lehrpraxen im niedergelassenen Bereich. „Der regelmäßige Austausch mit der Medizinischen Universität Innsbruck und der ÖH-Medizin ist mir besonders wichtig, um die Rahmenbedingungen für die medizinische Ausbildung in Tirol gemeinsam weiterzuentwickeln. Unser Ziel ist es, jungen Menschen in Tirol die bestmögliche medizinische Ausbildung zu bieten und gleichzeitig langfristig die Gesundheitsversorgung in Tirol zu sichern“, betont die Landesrätin.</p>
<p>Auch die Pläne der Sigmund-Freud-Privatuniversität für einen Standort in Wörgl waren Teil des Gesprächs. „Zusätzliche private Ausbildungsangebote im Bereich Humanmedizin können nur in enger Abstimmung mit unseren Hochschulen und Krankenhäusern erfolgen. Oberste Priorität hat für uns weiterhin eine qualitativ hochwertige praktische Ausbildung für unsere Studierenden an den öffentlichen Universitäten – insbesondere im Klinisch-Praktischen Jahr sowie in der Facharztausbildung“, hielt die Landesrätin fest.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Universitäten</category>
				
					<category>Gesundheit</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Sat, 16 May 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Tiroler Schlaganfallpfad ausgezeichnet</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tiroler-schlaganfallpfad-ausgezeichnet/</link>
				<description>Schlaganfallpfad erhält Preis für integrierte Versorgung INTEGRI 2026 </description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e5155e7743850aa17b03a211badfdb0f3"><span class="regierungsmitglied">„INTEGRI Evolution“-Preis würdigt nachhaltige Vorreiterrolle Tirols in der integrierten Versorgung</span></li><li data-list-item-id="e91a4eb6480456c4a689f3f49e3ef0475"><span class="regierungsmitglied">Schlaganfallpfad als Vorzeigeprojekt der integrierten Versorgung bereits 2016 mit INTEGRI-Preis ausgezeichnet</span></li><li data-list-item-id="ea9e280808e6eccbbaa204f09f6c7722a"><span class="regierungsmitglied">Landesinstitut für Integrierte Versorgung (LIV) Tirol erhielt ebenfalls einen INTEGRI- Preis für „Präventionspfad Tirol“</span></li></ul><p>Eine Auszeichnung, welche die österreichweite Vorreiterrolle des „Schlaganfallpfad Tirol“ einmal mehr untermauert: Für seine nachhaltige Erfolgsgeschichte erhielt die Initiative des Tiroler Gesundheitsfonds (TGF) nun als erstes Projekt österreichweit den „INTEGRI Evolution“-Preis. Dabei handelt es sich um eine neue Kategorie des Österreichischen Preises für Integrierte Versorgung (INTEGRI), der von CompuGroup Medical (CGM), einem österreichischen Softwarehersteller für digitale Lösungen im Gesundheitswesen, verliehen wird. Das integrierte Versorgungsprogramm „Schlaganfallpfad Tirol“ wurde im Jahr 2008 gemeinsam vom Land Tirol und der Sozialversicherung ins Leben gerufen. Nach erfolgreichen Projektjahren wurde der Tiroler Pfad bereits 2016 mit einem INTEGRI-Preis ausgezeichnet. Seither ist es gelungen, den Tiroler Schlaganfallpfad erfolgreich vom Pilotprojekt in den Regelbetrieb zu überführen und kontinuierlich weiterzuentwickeln.&nbsp;</p>
<p>„Dass der Tiroler Schlaganfallpfad nun als erstes Projekt in Österreich mit dem ‚INTEGRI Evolution‘-Preis ausgezeichnet wurde, ist eine große Anerkennung für die hervorragende Zusammenarbeit aller Partner im Tiroler Gesundheitswesen. Dieser Preis zeigt eindrucksvoll, dass integrierte Versorgung in Tirol nicht nur erfolgreich aufgebaut, sondern auch nachhaltig weiterentwickelt wird. Mein besonderer Dank gilt allen Beteiligten, die diesen gemeinsamen Erfolg möglich machen“, gratuliert Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>.</p>
<p>Auch <span class="regierungsmitglied">Werner Salzburger</span>, Vorsitzender des Landesstellenausschusses der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) Tirol, betont die Bedeutung der Auszeichnung: „Die neuerliche Ehrung ist ein starkes Zeichen für die hohe Qualität der Tiroler Aktivitäten in der integrierten Versorgung. Der Tiroler Schlaganfallpfad steht beispielhaft dafür, wie durch enge Zusammenarbeit über Sektorengrenzen hinweg die Versorgung der Patientinnen und Patienten nachhaltig verbessert werden kann. Dass Tirol damit österreichweit eine Vorreiterrolle einnimmt, freut uns ganz besonders.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Jury würdigte Vorbildwirkung Tirols</span></p>
<p>Insgesamt wurden zwischen November 2025 und Ende März 2026 18 Projekte für den INTEGRI 2026 sowie neun Initiativen für die neue Kategorie „INTEGRI Evolution“ eingereicht. Die neue Kategorie richtet sich an frühere PreisträgerInnen und stellt die nachhaltige Wirkung und Weiterentwicklung bereits ausgezeichneter Projekte in den Mittelpunkt. Die offizielle Siegerehrung fand im Mai im Rahmen des Kongresses für Krankenhausmanagement in Eisenstadt (Burgenland) statt.&nbsp;</p>
<p>Dabei hob die INTEGRI-Fachjury insbesondere die Vorreiterrolle Tirols in der integrierten Versorgung hervor. Neben dem „Schlaganfallpfad Tirol“ erhielt nämlich auch das Landesinstitut für Integrierte Versorgung (LIV) Tirol den INTEGRI-Preis 2026 in der Kategorie „Erprobte Initiative“ für den „Präventionspfad Tirol“.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Über den INTEGRI</span></p>
<p>Der INTEGRI wurde 2011 von der CompuGroup Medical (CGM) ins Leben gerufen und 2012 erstmals vergeben. CGM ist ein österreichischer Softwarehersteller, der umfassende IT-Lösungen zur Optimierung des Gesundheitswesens produziert.&nbsp;Seither werden alle zwei Jahre Projekte ausgezeichnet, die durch innovative, sektorenübergreifende Ansätze zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung in Österreich beitragen. Der Preis steht für Innovation, Kooperation und die nachhaltige Weiterentwicklung des Gesundheitssystems.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Gesundheit &amp; Vorsorge</category>
				
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				<pubDate>Fri, 15 May 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>Neuerungen an den Tiroler Landesmusikschulen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/neuerungen-an-den-tiroler-landesmusikschulen/</link>
				<description>Land Tirol erweitert Musikschulangebot und baut prüfungsfreie Ausbildungswege aus</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e5923af297eacb3359266123107f7f7c9"><span class="regierungsmitglied">Anmeldungen für Ausbildung an den Landesmusikschulen noch bis 31. Mai unter&nbsp;</span><a href="https://www.musikausbildung.tirol?utm_source=chatgpt.com" target="_new" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">musikausbildung.tirol</span></a><span class="regierungsmitglied"> möglich</span></li><li data-list-item-id="e6adf66a115646f00dd7c905a32acc7b9"><span class="regierungsmitglied">Ehrung für verdiente MusikpädagogInnen: Auszeichnung für 25, 35 bzw. 45 Dienstjahre sowie Pensionierungen</span></li><li data-list-item-id="e8b651d814f821932d5eb337094407cc6"><span class="regierungsmitglied">Tirolweit 750 MusikpädagogInnen an 27 Landesmusikschulen und rund 80 ProfessorInnen am Landeskonservatorium tätig</span></li></ul><p>Wer schon immer vom Klang einer Tuba oder der Grazilität einer Harfe beeindruckt war, kann sich noch bis 31. Mai für sein oder ihr Wunschinstrument an den Tiroler Landesmusikschulen einschreiben. Die Anmeldung für einen der 27 Schulstandorte erfolgt unkompliziert mit einem Online-Formular unter&nbsp;<a href="https://www.musikausbildung.tirol?utm_source=chatgpt.com" target="_new" rel="noreferrer">musikausbildung.tirol</a>. Vor dem Ende des aktuellen Musikschuljahres setzt das Land Tirol auch organisatorische Neuerungen um: Auf Antrag von Bildungslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> beschloss die Tiroler Landesregierung kürzlich, das bestehende Ausbildungsangebot auszubauen und zusätzliche prüfungsfreie Musiziermöglichkeiten zu schaffen. „Musik darf keine Frage von Leistungsdruck sein. Wir wollen noch mehr Menschen den Zugang zur musikalischen Bildung ermöglichen – unabhängig von Alter, Vorbildung oder beruflichem Hintergrund“, betont LR<sup>in</sup> Hagele und ergänzt: „Tirol ist als Musikland bekannt. Deshalb erweitern wir das Angebot unserer Landesmusikschulen noch stärker für all jene, die mit Musik in Berührung kommen wollen.“ Diese Woche wurden zudem verdiente MusikpädagogInnen für ihre Dienstjubiläen im Landeskonservatorium ausgezeichnet.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Neue Ausbildungsschienen ab Herbst</span></p>
<p>Ab dem Schuljahr 2026/27 werden die Tiroler Landesmusikschulen ihr Angebot in zwei klar definierte Ausbildungswege gliedern: Einerseits bleibt die bisherige leistungsorientierte Ausbildung nach Lehrplan und mit verpflichtenden Prüfungen – beispielsweise in Form von sogenannten Übertrittsprüfungen – bestehen. Andererseits setzt das Land Tirol auf den Ausbau von prüfungsfreien Musizierangeboten. Diese betreffen vor allem den Bereich der musikalischen Früherziehung sowie Ensembles, Chöre und Orchester der Landesmusikschulen. Zielgruppe sind etwa Mitglieder eines Kirchenchors, die keinen klassischen Einzelunterricht absolvieren möchten, oder ElementarpädagogInnen, die musikalische Grundkenntnisse für ihren Arbeitsalltag erwerben wollen. Auch Erwachsene oder Menschen mit Behinderungen sollen dadurch leichter Zugang zu den Musikschulen erhalten.</p>
<p>„Nicht jede und jeder möchte Spitzenergebnisse bei ‚prima la musica‘ erzielen oder vor einer Prüfungskommission auftreten. Für viele Menschen steht einfach das gemeinsame Musizieren im Mittelpunkt, wo sie sich musikalisch weiterentwickeln oder auch beruflich davon profitieren können. Genau dafür schaffen wir jetzt neue Möglichkeiten“, erklärt LR<sup>in</sup> Hagele dazu.&nbsp;Die prüfungsfreien Angebote sollen künftig flexibler organisiert werden können, sind zeitlich begrenzt und orientieren sich an den Möglichkeiten der jeweiligen Standorte. Gleichzeitig bleibt die bewährte Ausbildungsschiene mit Leistungsstufen, Ensemblearbeit und Talenteförderung zentraler Bestandteil des Tiroler Musikschulwesens.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Basisausbildung als gemeinsames Fundament</span></p>
<p>Beide Ausbildungswege – die prüfungsrelevante wie auch die prüfungsfreie Schiene – bauen künftig auf einer gemeinsamen musikalischen Basisausbildung auf. Dort erwerben SchülerInnen grundlegende musikalische Kompetenzen und werden zu ihrem weiteren musikalischen Weg beraten. Nach Abschluss der Basisausbildung erfolgt eine bewusste Entscheidung für die klassische Ausbildungsschiene oder die prüfungsfreien Musizierangebote. Die leistungsorientierte Ausbildung richtet sich wie bisher an motivierte und talentierte SchülerInnen und umfasst verpflichtende Prüfungen, Konzerttätigkeiten sowie intensive Ensemble- und Übezeiten. „Mit der bisherigen Ausbildungsschiene bleibt auch langfristig die nachhaltige Nachwuchsförderung und die Vorbereitung auf weiterführende musikalische Bildungswege – beispielsweise ein Studium am Tiroler Landeskonservatorium – gesichert“, informiert LR<sup>in</sup> Hagele.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ehrung verdienter MusikpädagogInnen</span></p>
<p>„Tirol verfügt über eines der angesehensten Musikschulsysteme Europas. Mit der neuen Struktur verbinden wir Breitenförderung und Spitzenförderung noch besser“, erklärt Bildungslandesrätin Hagele und verweist gleichzeitig auf die Bedeutung der Lehrkräfte. Erst vor wenigen Tagen wurden bei einem Festakt im Konzertsaal des Tiroler Landeskonservatoriums zahlreiche verdiente MusikpädagogInnen für ihre 25-, 35- und 45-jährigen Dienstjubiläen geehrt. Zudem wurden verdiente Lehrkräfte in den Ruhestand verabschiedet. Bildungslandesrätin Hagele spricht den Lehrpersonen der Tiroler Landesmusikschulen und des Tiroler Landeskonservatoriums ihren Dank für den jahrzehntelangen Einsatz aus: „Unsere Musikpädagoginnen und Musikpädagogen prägen Generationen junger Menschen – mit einem Engagement weit über den Unterricht hinaus. Sie vermitteln nicht nur musikalisches Können, sondern wecken Begeisterung und fördern Disziplin und Kreativität.“</p>
<p>Rund 20.000 SchülerInnen besuchen derzeit die 27 Landesmusikschulen, etwa 700 Studierende sind am Tiroler Landeskonservatorium eingeschrieben. Insgesamt unterrichten rund 800 Lehrpersonen an den Einrichtungen. Auch Landesmusikdirektor <span class="regierungsmitglied">Helmut Schmid</span> unterstreicht den zentralen Stellenwert der Geehrten für das Tiroler Musikleben: „Der Erfolg der Musikausbildung in Tirol basiert vor allem auf den Menschen, die mit Leidenschaft unterrichten. Viele der heute Geehrten haben über Jahrzehnte hinweg das kulturelle Leben in Tirol entscheidend mitgestaltet.“&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<p>Diese MusikpädagogInnen feierten ihre Jubiläen bzw. wurden in den Ruhestand verabschiedet:</p>
<p><span class="regierungsmitglied">25-jähriges Dienstjubiläum:</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e26edc880e8b49dac13c66887b446d3cf"><span>Birgit Berger, Landesmusikschule Südöstliches Mittelgebirge&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="eeabcc55132d2cbe1046f04e8f1ca01eb"><span>Attila Bubreg, Landesmusikschule Reutte-Ausserfern</span></li><li data-list-item-id="e5567b1a8357e3401cd3e32e3eb502cb4"><span>Christina Dengg, Landesmusikschule Zillertal</span></li><li data-list-item-id="eddf4b6dddc7eea5d673bc30d50989ea6"><span>Clarissa Gapp, Landesmusikschule Telfs</span></li><li data-list-item-id="e1202871b71668deb2712caf6262062a8"><span>Irina Golubkowa, Landesmusikschule Telfs</span></li><li data-list-item-id="e4e9eee5438432ca32869971846409cc9"><span>Thomas Greil, Landesmusikschule Landeck</span></li><li data-list-item-id="ef2a87c173cfe6c03ac5318c7e284ef9c"><span>Karoline Günal, Landesmusikschule Zirl</span></li><li data-list-item-id="e0a9c6400b95ff23586b4bcbb7cf71658"><span>Jörg Höllwarth, Landesmusikschule Zillertal</span></li><li data-list-item-id="e8b028c99926463abd52796512c09bccb"><span>Michael Huber, Landesmusikschule Zirl</span></li><li data-list-item-id="ef4a66b129a985004ae7c1f0ce9cfb4fb"><span>Karl Mair, Landesmusikschule Kitzbühel und Umgebung&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e2e6dca23f79f9ee0604740a54474f919"><span>Christina Neßmann, Landesmusikschule Kematen-Völs und Umgebung&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ef84724c8b8085dcb7b3f6132d3b0269b"><span>Christina Neumayr, Landesmusikschule Kitzbühel und Umgebung&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e6287e120d3abb22f5e71e57d594902a9"><span>Claudia Nußbaumer, Landesmusikschule Zirl</span></li><li data-list-item-id="e054050d8656057e3e8a849d035e329b4"><span>Martin Ohrwalder, Tiroler Landeskonservatorium</span></li><li data-list-item-id="e00e39b7244bc1bee5a7ea8b2cf8e12a0"><span>Gotthard Praxmarer, Landesmusikschule Landeck</span></li><li data-list-item-id="ec201333990a73675cfb1159375f8d962"><span>Matthias Schinagl, Landesmusikschule Schwaz</span></li><li data-list-item-id="e58b1a86f85f966a215d0507c0f2dfa0b"><span>Wolfgang Schneider, Landesmusikschule Telfs&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="eaeae7377f0b5d4b48db104db99ae1bc2"><span>Kathrin Schwarz, Landesmusikschule Imst</span></li><li data-list-item-id="ec3820e13dc3607a883c45a428ca7aea8"><span>Georg Tausch, Landesmusikschule Telfs</span></li><li data-list-item-id="e38cae4bb6f9a0d939a63486098c18a9d"><span>Hannes Torggler, Landesmusikschule Ötztal</span></li><li data-list-item-id="e26d1592e360e6505dc4405d92f2da5fb"><span>Andreas Wallner, Landesmusikschule Kramsach</span></li><li data-list-item-id="ee6fb091c3ecb9e36bfa33e7d528ca7c0"><span>Florian Weiler, Landesmusikschule Lienzer Talboden</span></li><li data-list-item-id="e3aed90ed4c54d8ba573b9bb0a768e247"><span>Brigitte Zimmermann, Landesmusikschule St. Johann</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">35-jähriges Dienstjubiläum:</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e6b6bfe5d547b93d6ac528aee6a40ca73"><span>Sunhild Anker, Landesmusikschule Kufstein und Umgebung</span></li><li data-list-item-id="e2a6bf7512c94fbeaec63858aa9bb57ad"><span>Marco Basili, Tiroler Landeskonservatorium&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e46cf1b1fd5ec936760e47bf648075977"><span>Stephan Costa, Tiroler Landeskonservatorium&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e6e8a9caf413e35b41164439e289a69e2"><span>Franz Eller, Landesmusikschule Wipptal&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ef035d4ba4ace2b7e3039d2a5dd439e54"><span>Sabine Fischl-Promitzer, Landesmusikschule Söllandl</span></li><li data-list-item-id="e1415348d9cbfda5b274634f3daaa753c"><span>Albert Frey, Tiroler Landeskonservatorium&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="eb45d37d43aa21fc025d3db64e3c8caab"><span>Alexander Freysinger, Landesmusikschule Brixental</span></li><li data-list-item-id="ece15f16271db802478f2a0007fc81a6b"><span>Stefan Fritz, Landesmusikschule Kufstein und Umgebung</span></li><li data-list-item-id="ecac13d677a96db335f05a13fc88f0f8f"><span>Peter Guggenbichler, Landesmusikschule Stubaital</span></li><li data-list-item-id="e266d8bfe96e102a01a1bb93aafd5562f"><span>Margit Haas, Landesmusikschule Wörgl</span></li><li data-list-item-id="e5b71d36daa99445145a33d26750f95b2"><span>Anna Maria Hörtnagl, Landesmusikschule Landeck</span></li><li data-list-item-id="ead8a5624811ca2f4580ad0c25fe42537"><span>Christian Klingler, Landesmusikschule Jenbach-Achental</span></li><li data-list-item-id="eae0afb07007bf13ebf42205fca34761f"><span>Sebastian Kluckner, Landesmusikschule Imst&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e4f3167a668f8552c1726248e2e90c0b3"><span>Maria Leutschacher, Landesmusikschule Imst&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ec7944d6066bd542140c5bdabac4cb7c5"><span>Claudia Moosbrugger, Landesmusikschule Reutte-Ausserfern</span></li><li data-list-item-id="e923be306091673acbb784db99794d6be"><span>Kerstin Nachtwey, Landesmusikschule Kufstein und Umgebung&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ea27301e557d91b89febfef8d900dd4d3"><span>Ursula Neuhauser, Landesmusikschule Kufstein und Umgebung&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ecaca2daf2ad50caddc2bb5621814f205"><span>Barbara Nöckler, Landesmusikschule Kitzbühel und Umgebung&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e9939698a6c89efa758646382e183cba3"><span>Harald Oberlechner, Tiroler Landeskonservatorium&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e36af93a86e0a84641508df4e26edd2cc"><span>Christine Ralser, Landesmusikschule Kitzbühel und Umgebung&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e9f868c7ea264993be52922b362f44423"><span>Karin Schaub-Nussbaumer, Landesmusikschule Westliches Mittelgebirge</span></li><li data-list-item-id="e528adafc64679a644b88d3bd637f9cad"><span>Wolfgang Steidl, Landesmusikschule Lienzer Talboden</span></li><li data-list-item-id="e8bcace298ace9dbe1ebe9baf5a39c397"><span>Florian Trenkwalder, Landesmusikschule Telfs</span></li><li data-list-item-id="e2b8a3bc367f13e5aa2942a36bf3b11bf"><span>Robert Zimmerling, Landesmusikschule Zillertal</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">45-jähriges Dienstjubiläum:</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e2158c614ac292eaca265257a4aa27aae"><span>Paul Pranter, Landesmusikschule Schwaz</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Pensionierungen:</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e31785da9e64b5bf9f1425b58bf5a93e8">Max Bauer, Tiroler Landeskonservatorium</li><li data-list-item-id="ef61149b7e809df86a949fc6e69f840d2">Jürgen Bongartz, Landesmusikschule Kematen</li><li data-list-item-id="e15193932f9f8a673aa4fb47e00ba909c">Claudia Buchner, Landesmusikschule Wörgl</li><li data-list-item-id="e49511bea63ed5559fa26ff3cd71b3b55">Rudolf Cehtl, Landesmusikschule Pitztal&nbsp;</li><li data-list-item-id="ebe69ff1b29d264e5c2e872b69e8ab07e">Stephan Costa, Tiroler Landeskonservatorium</li><li data-list-item-id="e127bb84369aa5f617221d20a461b44a0">Jo De Corte, Landesmusikschule Wörgl</li><li data-list-item-id="e1cee12f62d9b4a9a8c566194c3957bd6">Laszlo Demeter, Landesmusikschule Reutte-Ausserfern</li><li data-list-item-id="ec2302fd14ab2fa9475c670edd5b675b2">Helga Egarter, Landesmusikschule Jenbach</li><li data-list-item-id="ea6d7c860211846d9a88ad0513773e8e2">Gabriele Enser, Tiroler Landeskonservatorium</li><li data-list-item-id="ed35387ea0a80e618a9229644e215aec4">Markus Fritz, Landesmusikschule Westliches Mittelgebirge</li><li data-list-item-id="edfa45c5f7c9b20500e1580f77cdf44c0">Irina Golubkowa, Landesmusikschule Telfs</li><li data-list-item-id="ea6b85848c04aaca4d8023cc0f5a170b1">Peter Guggenbichler, Landesmusikschule Stubaital</li><li data-list-item-id="eaf38e23634e3af6c20f5a93779f0c628">Dieter Holzhammer, Landesmusikschule Wörgl</li><li data-list-item-id="ea039f4788e73a164394cccd612e944ca">Gabriela Juen, Landesmusikschule Kematen-Völs und Umgebung</li><li data-list-item-id="e6fa21f4dc61120c6a5c025b3b6cd9a92">Armin Mitterer, Landesmusikschule Schwaz</li><li data-list-item-id="e93998999a8f64e21998a8699f111ae5b">Maria Peintner, Landesmusikschule Imst</li><li data-list-item-id="eb2261ffa85d8c5089c572eb14003af81">Paul Pranter, Landesmusikschule Schwaz</li><li data-list-item-id="e4b797ac991d567e3d3da4315f0f58ee3">Raimund Scheiber, Landesmusikschule Ötztal</li><li data-list-item-id="eecebbd4a64c4bb62b75709d4edebe3de">Stephan Wetzel, Landesmusikschule Mittleres Oberinntal</li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Bildung</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Thu, 14 May 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Erstes Tiroler Führungskräfteseminar erfolgreich abgeschlossen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/erstes-tiroler-fuehrungskraefteseminar-erfolgreich-abgeschlossen/</link>
				<description>20 Führungskräfte aus Pflegeeinrichtungen erhielten Zertifikate</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e10837732f1e0a908f36a0432249548e5"><span class="regierungsmitglied">Lehrgang stärkt Zusammenarbeit und Qualität in der Pflege</span></li><li data-list-item-id="ef865a745f78f653a4180afce50885478"><span class="regierungsmitglied">Coachings und Praxisbezug als zentrale Bestandteile der Fortbildung</span></li></ul><p>Dienstpläne koordinieren, wirtschaftliche Abläufe verantworten, die Pflegequalität gewährleisten und Herausforderungen im Pflegealltag lösungsorientiert bewältigen: Die kollegiale Führung in Pflegeeinrichtungen setzt sich tagtäglich mit vielfältigen Anforderungen auseinander. Zur Fortbildung der kollegialen Führung wurde das erste Tiroler Führungskräfteseminar speziell für bereits tätige Führungskräfte in der Langzeitpflege entwickelt. Insgesamt 20 TeilnehmerInnen haben den neu entwickelten Lehrgang im Herbst 2025 begonnen und diesen gestern, Mittwoch, durch eine Zertifikatsverleihung von Pflegelandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> erfolgreich abgeschlossen. Dabei wurden auch ihre Projekte präsentiert, welche im Rahmen des Führungskräftelehrgangs gemeinsam entwickelt und umgesetzt wurden. Der Lehrgang wird seitens des Landes zweimal jährlich im Frühjahr und Herbst für jeweils 20 Führungskräfte kostenlos angeboten. Das Fortbildungsangebot richtet sich vorerst an Pflegedienst- und Wirtschaftsleitungen in Alten- und Pflegeheimen, die eine Leistungsvereinbarung mit dem Land Tirol haben.</p>
<p>„Eine funktionierende kollegiale Führung ist ein wesentlicher Schlüssel für ein gutes Arbeitsklima. Wenn Führungskräfte die Aufgaben und Herausforderungen der jeweils anderen Bereiche verstehen und eng zusammenarbeiten, stärkt das die Zusammenarbeit in den Teams und sorgt dafür, dass Entscheidungen nachvollziehbar getroffen werden. Davon profitieren letztlich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und damit auch die Qualität der Betreuung und Pflege“, betonte die Landesrätin bei der Zertifikatsverleihung.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Führungskompetenzen praxisnah weiterentwickeln</span></p>
<p>Das Fortbildungskonzept ist auf die besonderen Herausforderungen in der Langzeitpflege abgestimmt: Dazu zählen unter anderem der Umgang mit Personalengpässen, hohem organisatorischem Aufwand beispielsweise in der Dienstplanerstellung, komplexen Teamstrukturen sowie mit hohen Anforderungen an eine qualitätsvolle Betreuung und Pflege. Neben theoretischen Grundlagen stehen vor allem direkt anwendbare Übungen, praktische Fallbearbeitungen sowie der Austausch unter den TeilnehmerInnen im Mittelpunkt. Ziel des Lehrgangs ist es, bestehende Führungskompetenzen zu vertiefen, das eigene Führungsverhalten zu reflektieren und die TeilnehmerInnen in ihrer verantwortungsvollen Rolle nachhaltig zu stärken.</p>
<p>„Gerade in herausfordernden Arbeitsbereichen wie der Pflege braucht es Führungskräfte, die Sicherheit geben, Konflikte konstruktiv lösen und eine wertschätzende sowie motivierende Arbeitsatmosphäre schaffen. Genau diese Kompetenzen werden im Rahmen des Lehrgangs gezielt vermittelt“, erklärt LR<sup>in</sup> Hagele.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Begleitung der Führungskräfte durch Coachings&nbsp;</span></p>
<p>Ergänzend zum Seminar werden auch Coachings für die Führungskräfte angeboten. Das Coaching unterstützt beispielsweise dabei, Arbeitsabläufe zu analysieren und weiterzuentwickeln, geplante Umsetzungsmaßnahmen in der Organisation erfolgreich zu implementieren sowie die Mitarbeiterzufriedenheit in der Pflege zu erhöhen. Durch gezielte Übungen und Feedback sollen Kompetenzen in Bereichen wie Kommunikation, Umgang mit Stress und hoher Arbeitsbelastung, Konfliktlösung und Entscheidungsfindung direkt im Rahmen des Arbeitsalltages gestärkt werden.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Bildung</category>
				
					<category>Pflege</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58181</guid>
				<pubDate>Mon, 11 May 2026 17:40:05 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>Neuer Kindergarten wird Teil der AES Tirol</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/neuer-kindergarten-wird-teil-der-aes-tirol/</link>
				<description>Tiroler Landeshauptstadt weiterhin einziger Standort einer Anerkannten Europäischen Schule (AES) in Österreich </description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e086769131af3af4923e64a59d8484f63"><span class="regierungsmitglied">Kindergarten Daniel Sailer (Innsbruck) künftig in mehrsprachiges Bildungsprogramm der AES Tirol eingegliedert</span></li><li data-list-item-id="e7f42e677a5d427be659aeffe153dd267"><span class="regierungsmitglied">Unterzeichnung der Anerkennungs- und Kooperationsvereinbarung im Landhaus</span></li><li data-list-item-id="ebb0bd7a8363441e03b58076205149865"><span class="regierungsmitglied">Ab Herbst 2027: Durchgängiges multilinguales Bildungsangebot vom Kindergarten bis zur Matura</span></li><li data-list-item-id="e22006931d8b1c2922119b56f034bd549"><span class="regierungsmitglied">Weitere Informationen zur Anerkannten Europäischen Schule Tirol:&nbsp;</span><a href="https://www.aes-tirol.eu" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">www.aes-tirol.eu</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;</span></li></ul><p>Mit einer gemeinsamen Unterzeichnung im Parissaal des Innsbrucker Landhauses wurde heute, Montag, die Erweiterung der Anerkannten Europäischen Schule Tirol (AES Tirol) offiziell besiegelt: Der Kindergarten Daniel Sailer in Innsbruck wird Teil des europäischen Bildungsprogramms und ergänzt die bestehenden drei AES-Standorte in Tirol. Damit deckt die AES Tirol alle Schritte vom Kindergarten über Primar- und Sekundarstufe bis zum Abschluss mit dem international anerkannten Europäischen Bakkalaureat ab. An der Unterzeichnung der neuen Vereinbarung nahmen neben Landeshauptmann <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> und Bildungslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> auch Innsbrucks Bürgermeister <span class="regierungsmitglied">Johannes Anzengruber</span>&nbsp;sowie Vizebürgermeisterin <span class="regierungsmitglied">Elisabeth Mayr</span>, Präsidialleiter und stellvertretender Bildungsdirektor <span class="regierungsmitglied">Christian Jesacher</span> sowie VertreterInnen des Bundesministeriums für Bildung, der Europäischen Schulen sowie Wirtschaftskammer Tirol und Industriellenvereinigung Tirol teil. Zusätzlich wurde die bestehende Akkreditierung der Primar- und Sekundarstufe erneuert und die Bakkalaureatsstufe neu akkreditiert.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Große Nachfrage: 800 SchülerInnen ab September 2026 erwartet</span></p>
<p>„Die Europäische Schule steht für ein Bildungsverständnis, das Grenzen sprachlich, kulturell und gesellschaftlich überwindet. Tirol hat als erstes Bundesland den Mut gehabt, das Bildungsmodell der Europäischen Schulen umzusetzen – und ist weiterhin der einzige AES-Standort in Österreich. Mit der Aufnahme des Kindergartens Daniel Sailer ermöglichen wir ab Herbst 2027 einen durchgängigen Bildungszweig vom frühen Kindesalter bis zum Europäischen Bakkalaureat“, betonte LH Mattle beim Festakt und dankte speziell der Bildungsdirektion für Tirol und dem Bundesministerium für die erfolgreiche Zusammenarbeit.&nbsp;</p>
<p>Im Hinblick auf das pädagogische Programm erklärte LR<sup>in</sup> Hagele: „Auch am neuen Kindergartenstandort in Innsbruck wird in Zukunft ein multilingual ausgerichtetes Bildungskonzept angeboten. Im Zentrum stehen mehrsprachige und interkulturelle Inhalte, die parallel zur Primar- und Sekundarstufe unter anderem durch Native Speaker vermittelt werden“, freut sich die Bildungslandesrätin und ergänzt: „Wir rechnen ab September 2026 mit bereits 800 Schülerinnen und Schülern an der AES Tirol. Das zeigt: Viele Familien legen großen Wert auf internationale Bildung.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sprachübergreifendes Bildungskonzept bereits im Kindergarten</span></p>
<p>Der Kindergarten Daniel Sailer setzt bereits seit Jahren&nbsp;einen&nbsp;Schwerpunkt&nbsp;im Bereich&nbsp;Sprache und Mehrsprachigkeit. Die gezielte Förderung der Erstsprache sowie das frühe Kennenlernen weiterer&nbsp;Fremdsprachen&nbsp;stehen im Zentrum des neuen&nbsp;pädagogischen Konzepts, ergänzt wird das Angebot durch unterschiedliche Sprachimpulse im Alltag sowie musikalische Frühförderung in Kooperation mit der Musikschule Innsbruck.</p>
<p>Für Innsbrucks Bürgermeister Johannes Anzengruber ist die Erweiterung ein wichtiger Schritt für das internationale Bildungskonzept der Landeshauptstadt: „Mit dem Kindergarten Daniel Sailer wächst der AES-Standort Innsbruck auf vier Einrichtungen an. Damit erweitern wir das interkulturelle Bildungsangebot um den Elementarbereich und schaffen zusätzliche Chancen für Familien in einer zunehmend internationalen Stadt. Mehrsprachigkeit und interkulturelles Lernen sind heute zentrale Zukunftskompetenzen – besonders in einem Europa, das immer stärker zusammenwächst.“&nbsp;</p>
<p>Vizebürgermeisterin Elisabeth Mayr ergänzt: „Mehrsprachigkeit ist ein Schatz, den es zu pflegen gilt, für den Einzelnen wie die Gemeinschaft. Besonders wichtig ist dabei,&nbsp;dass wir in einer der drei Kindergartengruppen auch andere europäische Erstsprachen außer Englisch und Italienisch fördern können. Ein Zeichen dafür, dass alle Sprachen wertvoll sind und Vielfalt kombiniert mit Bildung der größte Schatz von allen ist.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Deutsch, Italienisch und Englisch – über die AES Tirol</span></p>
<p>Die AES Tirol bietet Unterricht in deutschen, englischen und italienischen „Sprachabteilungen“ an, zusätzlich können SchülerInnen aus bis zu vier Fremdsprachen auswählen. Native Speaker sind dabei ein zentraler Bestandteil des pädagogischen Programms. Neben den Sprachfächern umfasst das europäische Curriculum unter anderem Musik, Kunst, Sport und das Fach „Entdeckung der Welt“.&nbsp;</p>
<p>Für die Wirtschaftskammer Tirol und die Industriellenvereinigung Tirol, die den Weg der Etablierung der AES-Angebote in Tirol von Beginn an mitinitiiert haben, ist diese internationale Aus- und Bildungsmöglichkeit ein wichtiger Standortfaktor. „Internationale Bildungsangebote an unseren Schulen stärken Tirols Attraktivität für qualifizierte Fachkräfte und ihre Familien‘, so WK-Präsidentin <span class="regierungsmitglied">Barbara Thaler</span>. Und IV-Präsident <span class="regierungsmitglied">Max Kloger</span> ergänzt: „Eine zukunftsfähige Industrie braucht Menschen, die vernetzt und auch über Grenzen hinaus denken können. Das Anerkannte Europäische Bildungsangebot in Tirol legt genau dafür das Fundament.“&nbsp;</p>
<p>Das Angebot der AES Tirol richtet sich an Tiroler Familien, die sich für ein internationales Angebot interessieren, sowie Kinder und Jugendliche von in Tirol tätigen internationalen Fachkräften. Ab dem Bildungsjahr 2027/28 wird es in Innsbruck vier AES-Standorte geben:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e209dcf0080a5d5542f6700cf09dcf6d6"><span>AES-Kindergarten, Kindergarten Daniel Sailer</span></li><li data-list-item-id="e869c59f52fd6a3c56ad1f422faf41b9e"><span>AES-Primarstufe, Volksschule Saggen</span></li><li data-list-item-id="e3a251a8dbc68abd2ef269a1170294d76"><span>AES-Primarstufe, Volksschule Altwilten</span></li><li data-list-item-id="e3d50666a67d1f559a7c3c60d9d2e2b80"><span>AES-Sekundarstufe, Akademisches Gymnasium Innsbruck</span></li></ul><p>Seit ihrer Einführung im Jahr 2024 (<a href="/presse/meldungen/meldung/lh-mattle-und-lrin-hagele-aes-tirol-als-erste-europaeische-schule-oesterreichs-nun-auch-offiziell-anerkannt/">siehe Pressemeldung</a>) hat sich die AES Tirol als erste und bislang einzige Anerkannte Europäische Schule Österreichs etabliert und dient mittlerweile als Vorzeigemodell für die Gründung weiterer Europäischer Schulen. Während im September 2023 insgesamt 55 SchülerInnen in drei Klassen gestartet sind, werden es ab Herbst 2026 bereits 800 SchülerInnen in 32 Klassen sein.&nbsp;</p>
<p>Die AES Tirol umspannt nach dem Kindergarten insgesamt zwölf Schulstufen – fünf Klassen auf der Primarstufe und sieben Klassen auf der Sekundarstufe. Zu den ersten Maturaprüfungen mit dem Europäischen Bakkalaureat an der AES Tirol werden die SchülerInnen im Schuljahr 2027/28 antreten. Weitere Informationen zum Bildungsprogramm der AES Tirol finden sich unter&nbsp;<a href="https://www.aes-tirol.eu" target="_blank" rel="noreferrer">www.aes-tirol.eu</a>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Bildung</category>
				
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				<pubDate>Sat, 09 May 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Tag der Pflege: Tirol setzt auf starke Pflege- und Gesundheitsversorgung</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tag-der-pflege-tirol-setzt-auf-eine-starke-pflege-und-gesundheitsversorgung/</link>
				<description>LRin Hagele dankt allen Pflege- und Gesundheitsberufen für ihre wertvolle Arbeit</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e832a15fac943e1898710a2baad94dc0b"><span class="regierungsmitglied">Rund 2.600 Auszubildende sorgen für Höchststand in der Pflegeausbildung</span></li><li data-list-item-id="ead7666e19a7681b0e83638cfb77a75c0"><span class="regierungsmitglied">Maßnahmen wie Pflegebonus und Führungskräftelehrgang zur Stärkung der Pflege umgesetzt</span></li><li data-list-item-id="ef54fa5f352a77a596fc3e0ebdb78199c"><span class="regierungsmitglied">Ausbau flexibler Pflege- und Betreuungsangebote in allen Regionen Tirols</span></li></ul><p>Am Internationalen Tag der Pflege am 12. Mai steht vor allem eines im Mittelpunkt: die Menschen, die sich tagtäglich um das Wohl und die Gesundheit der Bevölkerung kümmern. „Die Pflege- und Gesundheitsberufe sind eine unverzichtbare Säule unseres Pflege- und Gesundheitssystems. Ohne ihren Einsatz wären die laufenden Reformen und Verbesserungen in der Versorgung nicht möglich“, betont Pflege- und Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>. „Der Tag der Pflege ist deshalb vor allem ein Tag des Dankes. Denn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflege- und Gesundheitsberufe begleiten Menschen in schwierigen Lebenssituationen – oft unter herausfordernden Bedingungen – mit Kompetenz und Menschlichkeit. Dafür gebührt ihnen unsere höchste Anerkennung.“</p>
<p>Im Jahr 2025 waren in Tirol rund 9.500 Pflegepersonen (inkl. Sozialbetreuungsberufe) in den Krankenanstalten, Alten- und Pflegeheimen sowie bei den mobilen Diensten tätig. Besonders erfreulich ist zudem die Entwicklung in den Ausbildungszahlen: Mit aktuell rund 2.600 Auszubildenden verzeichnet Tirol einen Höchststand. Auch die Pflegelehre entwickelt sich weiterhin erfolgreich. Derzeit absolvieren 126 Lehrlinge ihre Ausbildung in 41 Lehrbetrieben. Damit gilt Tirol österreichweit als Vorreiter. Um die Auszubildenden zu unterstützen, wurde der monatliche Ausbildungsbeitrag für alle Pflege- und Sozialbetreuungsausbildungen mit Jahresbeginn auf rund 660 Euro erhöht.</p>
<p>„Dass sich so viele junge Menschen für einen Pflege- und Gesundheitsberuf entscheiden, unterstreicht die Attraktivität dieser vielseitigen Berufsmöglichkeiten in ganz Tirol. Unser Auftrag als Land ist es, dafür die bestmöglichen Rahmenbedingungen zu schaffen“, so die Landesrätin.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Maßnahmen zur Stärkung der Pflege- und Gesundheitsberufe</span></p>
<p>Ein wichtiger Schritt ist der direkte Austausch: Diesen hat das Land Tirol mit Stakeholdern aus dem Pflege- und Gesundheitsbereich unter anderem mit der Pflegeplattform intensiviert. Daraus wurden bereits konkrete Maßnahmen zur Stärkung des Pflege- und Gesundheitsbereichs abgeleitet. So wurde unter anderem ein neuer Führungskräftelehrgang zur gezielten Stärkung von Führungskompetenzen in der Pflege umgesetzt, der mit Juni erstmals von 20 Personen abgeschlossen wird. Zudem setzt das Land Tirol auch weiterhin auf finanzielle Unterstützung und Wertschätzung für Beschäftigte im Pflege- und Gesundheitsbereich: So konnte auch der Pflegebonus in Tirol für 2026 abgesichert werden.</p>
<p>„Die Pflege- und Gesundheitsberufe sind weit mehr als ein Beruf – sie sind ein unverzichtbarer Dienst an unserer Gesellschaft. Hinter allen Maßnahmen stehen Menschen, die täglich Verantwortung übernehmen und für andere da sind. Wir wissen den Einsatz sehr zu schätzen und wollen mit konkreten Maßnahmen – von besseren Ausbildungsbedingungen bis hin zur finanziellen Absicherung durch den Pflegebonus – ein klares Zeichen der Wertschätzung setzen“, betont LR<sup>in&nbsp;</sup> Hagele.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ausbau moderner Pflege- und Betreuungsangebote</span></p>
<p>Gleichzeitig treibt das Land Tirol auch den Ausbau und die Weiterentwicklung der Pflegeversorgung konsequent voran. Grundlage dafür bildet der Strukturplan Pflege 2023–2033, der eine bedarfsgerechte und wohnortnahe Versorgung in allen Regionen Tirols sicherstellen soll. Bis 2033 sind rund 2.100 neue Pflegeplätze vorgesehen. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf flexiblen Angeboten wie der Tagespflege oder dem betreuten Wohnen.</p>
<p>„Unser Ziel ist klar: Menschen sollen so lange wie möglich selbstbestimmt in ihrem gewohnten Umfeld leben können. Dafür braucht es moderne und flexible Versorgungsangebote ebenso wie ausreichend gut ausgebildete Pflegekräfte“, so die Landesrätin.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Neue Richtlinie stärkt innovative Wohnformen</span></p>
<p>Mit einer neuen Richtlinie zur Förderung von Betreutem Wohnen, Betreuten Wohngemeinschaften und weiteren alternativen Wohnformen entwickelt das Land Tirol deshalb bestehende Angebote gezielt weiter. Die bisherigen Modelle des Betreuten Wohnens werden durch die Möglichkeit der Pilotierung von „Betreuten Wohngemeinschaften“ weiterentwickelt und an aktuelle Anforderungen angepasst. Diese neue Versorgungsform soll Wohnraum für Menschen mit Pflege- und Betreuungsbedarf aufgrund von chronischen Erkrankungen bieten.&nbsp;</p>
<p>Darüber hinaus schafft Tirol die Möglichkeit, innovative Wohn- und Betreuungsformen außerhalb klassischer stationärer Pflegeeinrichtungen zu pilotieren. Besonderes Augenmerk liegt dabei auch auf jüngeren pflegebedürftigen Menschen, deren Bedürfnisse häufig andere Wohn- und Unterstützungsmodelle erfordern als&nbsp;klassische Alten- und Pflegeeinrichtungen. „Neue Versorgungs- und Wohnformen können hier einen wichtigen Beitrag leisten, um die Selbstständigkeit, soziale Teilhabe und die Lebensqualität zu verbessern“, erklärt LR<sup>in&nbsp;</sup> Hagele.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Pilotprojekt „Akutpflege Tirol“ gestartet</span></p>
<p>Mit dem Pilotprojekt „Akutpflege Tirol“ setzt das Land zudem neue Maßstäbe in der wohnortnahen Versorgung. Seit April 2026 sind speziell ausgebildete diplomierte Pflegekräfte im Großraum Innsbruck und Teilen von Innsbruck-Land im Einsatz, um Menschen direkt zuhause zu versorgen und unnötige Krankenhausaufnahmen zu vermeiden.</p>
<p>„Die ‚Akutpflege Tirol‘ verbindet häusliche Pflege und Notfallversorgung auf innovative Weise. Damit entlasten wir nicht nur Spitäler und Rettungsdienste, sondern stärken auch die Kompetenzen und den eigenverantwortlichen Einsatz der Pflegekräfte. Gleichzeitig helfen wir Menschen rasch und direkt dort, wo sie Unterstützung brauchen – zuhause“, so die Landesrätin.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Gesundheit</category>
				
					<category>Pflege</category>
				
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				<pubDate>Wed, 06 May 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>Fünf Jahre CareManagement Imst</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/die-passende-pflege-finden-fuenf-jahre-caremanagement-imst/</link>
				<description>Flächendeckendes Netz in allen Bezirken: CareManagement Tirol als Anlaufstelle für Fragen rund um Pflege und Betreuung </description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eeb974474b37ce3bf967ec798bd71fa23"><span class="regierungsmitglied">Bilanz 2025: Tirolweite Unterstützung für 2.720 KlientInnen&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ef8d6807ff06b80e6d66d03323cb29cd6"><span class="regierungsmitglied">CareManagement Tirol: Land Tirol investierte 1,1 Millionen Euro im Jahr 2025</span></li><li data-list-item-id="e0f0b2f7b83dba3262d696f610f8e041e"><span class="regierungsmitglied">CareManagement Tirol ist am Landesinstitut für Integrierte Versorgung (LIV) angesiedelt</span></li></ul><p>Mobile Pflege, Tagesbetreuung oder Fragen zur Finanzierung – das CareManagement Tirol bietet niederschwellige Unterstützung für Betroffene und Angehörige, um die bedarfsgerechte Pflege und Betreuung zu finden. „Unsere Pflegelandschaft ist vielfältig und steht für eine Fülle unterschiedlicher Angebote. Betroffene und deren Familien stellt das oft vor eine Herausforderung. Das CareManagement Tirol ist hier die erste Anlaufstelle: Das Angebot reicht von sozialrechtlichen Fragen bis zur Organisation der Pflege – bei Bedarf auch durch Hausbesuche“, erklärt Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>. Anlässlich des fünfjährigen Bestehens gratuliert sie dem CareManagement Imst und sagt: „Die Koordinationsstellen in allen Bezirken bieten wohnortnahe Unterstützung. Die Beratung ist kostenlos und auf jede Lebenslage zugeschnitten.“ Tirolweit begleiteten die Care-ManagerInnen im Jahr 2025 rund 2.100 KlientInnen. Das Land Tirol stellte allein 2025 bis zu 1,1 Millionen Euro bereit, um das Unterstützungsangebot weiter zu sichern.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Landesweites Erfolgsmodell in der Pflegeberatung</span></p>
<p>Das CareManagement Tirol wurde 2019 ausgerollt und ist heute in allen Bezirken verankert. Der Großteil aller im Jahr 2025 beratenen Personen war älter als 65 Jahre. In 2.720 Fällen ging es um Erstinformation und individuelle, maßgeschneiderte Beratung. „Hinter jeder dieser Zahlen steht ein Mensch mit einer oft herausfordernden Lebenssituation. Das CareManagement beweist: Wir lassen niemanden allein – weder Betroffene noch ihre Familien“, unterstreicht LR<sup>in</sup> Hagele. Die Koordinationsstellen fungieren dabei als Drehscheibe zwischen Betroffenen, Angehörigen, Pflegeeinrichtungen, ÄrztInnen und Behörden. Ziel ist eine bestmögliche Versorgung ohne Umwege.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Große Nachfrage im Bezirk Imst</span></p>
<p>Die Zahlen zeigen auch, dass Betroffene das Angebot im Bezirk Imst annehmen: Insgesamt führten die CareManagerInnen 2025 insgesamt 247 Beratungen durch. Besonders häufig suchten pflegende Angehörige Unterstützung, gefolgt von Pflegeorganisationen und Betroffenen selbst. „Mit dem fünfjährigen Jubiläum in Imst zeigt sich: Das CareManagement ist zu einem unverzichtbaren Bestandteil der örtlichen Pflegeangebote geworden“, so Gesundheitslandesrätin Hagele. Der Großteil der KlientInnen im Bezirk Imst ist über 65 Jahre alt, aber auch jüngere Menschen sowie fünf Minderjährige wurden begleitet. Inhaltlich standen beim CareManagement Imst vor allem Fragen zur mobilen Pflege und Betreuung, zu finanziellen Leistungen sowie zu sozialrechtlichen Themen im Mittelpunkt. Insgesamt hielten die Care-ManagerInnen mehr als 100 Vernetzungstreffen, Informationsgespräche, Konferenzen und Vorträge ab.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Regionale Drehscheibe für Pflege und Betreuung</span></p>
<p>Die CareManagement-Standorte bilden heute ein flächendeckendes Netz in Tirol: „Betroffenen und Angehörigen zeigen wir rasch und unkompliziert den richtigen Weg durch das Angebot“, erklärt <span class="regierungsmitglied">Gabriele Schiessling</span>, Landeskoordinatorin des CareManagement Tirol. Gleichzeitig fungiert das CareManagement als verbindendes Element: „Neben der direkten Unterstützung und Beratung von Pflegebedürftigen und Angehörigen dienen die Koordinationsstellen als Vernetzungsstelle zwischen den verschiedenen Akteuren im Pflegebereich wie Behörden, sozialen Einrichtungen, Bezirkshauptmannschaften, Gemeinden sowie Pflegeanbieterinnen und Pflegeanbietern. Durch zahlreiche Vernetzungstreffen und Helfer-Konferenzen werden Einrichtungen noch besser vernetzt und dadurch eine optimale Lösung für Pflegebedürftige gefunden. Das sorgt für ein nahtloses Ineinandergreifen der Angebote und eine bessere Lebensqualität der Betroffenen.“ Besonderes Augenmerk liegt laut Schiessling auch auf Kindern und Jugendlichen, die als „Young Carers“ – sogenannte pflegende Angehörige – Familienmitglieder unterstützen und pflegen.&nbsp;</p>
<p>Der Vorstand des Landesinstituts für Integrierte Versorgung Tirol (LIV), <span class="regierungsmitglied">Bernhard&nbsp;Pfeifer</span>, streicht die grundsätzliche Bedeutung für die regionale Versorgung heraus: „Die Koordinationsstellen für Pflege und Betreuung schließen eine entscheidende Lücke in den Bezirken. Sie stärken die wohnortnahe Versorgung und sorgen dafür, dass die bestehenden Anbieter und Angebote optimal zusammenspielen – ohne Parallelstrukturen zu schaffen.“ Gerade die enge Abstimmung mit mobilen und stationären Einrichtungen sei entscheidend: „Durch diese koordinierte Zusammenarbeit finden wir schnell die passenden Lösungen – auch in komplexen Pflegesituationen“, meint Pfeifer abschließend.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: CareManagement Tirol</span></p>
<p>Das Beratungs- und Koordinationsangebot richtet sich an alle, die sich mit Pflege- und Betreuungssituationen konfrontiert sehen – als Betroffene, Angehörige oder Fachkräfte. Die bezirksweiten Koordinationsstellen stehen für eine ganzheitliche Pflegeunterstützung in Tirol und leisten so einen wichtigen Beitrag zur Entlastung von Familien und zur Verbesserung der Pflegesituation vor Ort. Die Kontaktaufnahme ist niederschwellig per Telefon oder E-Mail möglich.&nbsp;</p>
<p>Weitere Infos und Kontaktdaten finden sich auf der Website des&nbsp;<a href="https://www.caremanagement-tirol.at/page.cfm?vpath=index" target="_blank" rel="noreferrer">CareManagement Tirol</a>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Pflege</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Tue, 05 May 2026 13:42:13 +0200</pubDate>
				
				<title>Tirol übertrifft erstmals Barcelona-Ziele in der Kinderbetreuung</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/recht-auf-kinderbildung-und-kinderbetreuung-macht-grosse-fortschritte-tirol-uebertrifft-erstmals-barcelona-ziele/</link>
				<description>FRIDA macht den nächsten Schritt: Über 43.500 Kinder unter 15 Jahren in Betreuung, 82 Einrichtungen mehr als vor fünf Jahren</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4e469dd8a21ce69325d23e0934f74b44"><span class="regierungsmitglied">Tirol erreicht erstmals Barcelona-Ziel bei der Kinderbetreuung: EU-Zielwerte&nbsp;zur&nbsp;Betreuungsquote in allen Altersklassen übertroffen</span></li><li data-list-item-id="e6fa4a291d234e9c7e77e9601d51fcce4"><span class="regierungsmitglied">Einziges Bundesland mit Recht auf Kinderbildung und Kinderbetreuung: über 97 Prozent der Plätze für Kinderbetreuungsjahr 2026/27 über FRIDA vermittelt</span></li><li data-list-item-id="ec193c062444755fcfb5210640c6efb09"><span class="regierungsmitglied">Aktuelle Kinderbetreuungsstatistik 2025/26 liegt vor:&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at/statistik" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/statistik</span></a></li></ul><p>Tirol ist das erste und einzige Bundesland das ein Recht auf Vermittlung eines Kinderbildungs- und Kinderbetreuungsplatzes für Kinder ab dem zweiten Geburtstag umgesetzt hat. Mehr als 43.500 Kinder unter 15 Jahren werden aktuell in Kinderkrippen, Kindergärten, Horten und weiteren Betreuungsformen in Tirol betreut – ein neuer Höchstwert. Die aktuellen Ergebnisse der Tiroler Kinderbetreuungsstatistik 2025/26 zeigen eine sehr positive Entwicklung: Erstmals wird der EU-Zielwert zur Betreuungsquote, das sogenannte Barcelona-Ziel, in allen Altersklassen erreicht und bei den Drei- bis Fünfjährigen sogar deutlich übertroffen, verkündete Landeshauptmann&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> heute, Dienstag, gemeinsam mit LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span> und Bildungslandesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> bei einem Besuch des neuen Hauses der Generationen der Gemeinde Tulfes. „Das Recht auf Kinderbildung und Kinderbetreuung macht große Fortschritte. Erstmals erreicht Tirol alle europäischen Zielwerte bei der Kinderbetreuung. Das Wissen und Können der Tirolerinnen und Tiroler ist unsere wichtigste Ressource. Deshalb wollen wir, dass unsere Kleinsten schon sehr früh einen guten Zugang zu Bildung haben. Die Lebensrealität der Menschen verändert sich und genau deshalb schaffen wir ein Mehr an Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Das Recht auf Kinderbildung und Kinderbetreuung bedeutet für uns echte Wahlfreiheit, bestmögliche Bildungschancen und der richtige Schritt in die Zukunft“, betont LH Mattle.</p>
<p>Für das Kinderbetreuungsjahr 2026/27 gibt es ebenfalls eine positive Nachricht: Bisher konnten bereits über 97 Prozent aller fristgerecht über die digitale Plattform FRIDA angemeldeten Kinder erfolgreich an einen Kinderbildungs- und Kinderbetreuungsplatz vermittelt werden. „Das ist ein starkes Signal für die Familien in Tirol und ein klarer Beleg, dass wir den eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen. Unser Anspruch ist eindeutig: Jedes Kind soll einen qualitätsvollen und möglichst wohnortnahen Betreuungsplatz erhalten, unabhängig von der Lebenssituation der Familie. Kinderbildung und Kinderbetreuung sind für uns keine Randthemen, sondern ein zentraler Bestandteil von Chancengerechtigkeit sowie der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die aktuellen Fortschritte zeigen, dass wir gemeinsam wirksam sind. Sie sind das Ergebnis der engen und verlässlichen Zusammenarbeit mit den Gemeinden, privaten Erhaltern und den Einrichtungen vor Ort. Genau auf dieses Miteinander setzen wir auch in Zukunft. Wir bauen das Angebot weiter aus, sichern Qualität und schaffen verlässliche Rahmenbedingungen für Familien. Unser Ziel bleibt klar und ist ein flächendeckendes, hochwertiges und bedarfsgerechtes Angebot für alle Kinder in Tirol“, betont LR<sup>in</sup> Hagele. LHStv Wohlgemuth unterstreicht: „Das Recht auf Vermittlung eines Kinderbildungs- und -betreuungsplatzes ist ein zentraler Schritt zu mehr Bildungsgerechtigkeit und echter Chancengleichheit. Dass sich Eltern und Erziehungsberechtigte künftig auf ein flächendeckendes und leistbares Angebot verlassen können, bedeutet echte Wahlfreiheit und einen entscheidenden Fortschritt für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Mit FRIDA setzen wir dieses Recht konsequent um – und haben damit in kurzer Zeit ein zentrales Wahlversprechen eingelöst und einen wichtigen sozialpolitischen Meilenstein erreicht.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Barcelona-Ziel erstmals übertroffen</span></p>
<p>Für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf spielen die sogenannten VIF-Kriterien (Vereinbarkeitsindikator für Familie und Beruf) eine zentrale Rolle. Dazu zählen ein regionales, ganzjährig verfügbares Betreuungsangebot (mindestens 47 Wochen), ganztägige Öffnungszeiten sowie die Möglichkeit eines Mittagessens in der Einrichtung. Das Barcelona-Ziel gibt dabei vor, dass für die bestmögliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf für 33 Prozent der Kinder unter drei Jahren und für mindestens 90 Prozent der Kinder ab drei Jahren bis zum Schuleintritt Kinderbetreuungsplätze mit diesen Kriterien zur Verfügung gestellt werden müssen. Bisher lag Tirol bei den unter Dreijährigen knapp unter dem vorgegebenen Zielwert. Heuer wird dieser nicht nur erreicht, sondern sogar leicht überschritten. Bei den Drei- bis Fünfjährigen liegt Tirol mit einem Plus von 6,7 Prozentpunkten sogar klar darüber.</p>
<p>Ein wesentlicher Faktor ist die steigende VIF-Konformität der Einrichtungen in Tirol: Bereits 89 Prozent der Kinderkrippen und -gruppen sowie 94 Prozent der Kindergärten öffnen vor 7.30 Uhr, zudem wurden die Öffnungszeiten insgesamt weiter ausgeweitet. Mehr als die Hälfte der aufgenommenen drei- bis fünfjährigen Kinder (55,6 Prozent) besucht bereits eine VIF-konforme Einrichtung – ein weiterer Anstieg gegenüber dem Vorjahr mit 52,7 Prozent.&nbsp;</p>
<p>„Das Land Tirol hat sehr ambitionierte Pläne und reagiert auf die Veränderungen in der Berufswelt und in den Familien. Wir Gemeinden unterstützen dieses Vorgehen. Eine qualitativ hochwertige Kinderbildung und -betreuung kann nur gemeinsam im engen Schulterschluss zwischen Land, Gemeinden und den Einrichtungen vor Ort gelingen. In Tulfes arbeiten wir Hand in Hand daran, gute Rahmenbedingungen für Kinder, Eltern und das pädagogische Personal zu schaffen. Diese enge Zusammenarbeit ist die Grundlage für ein verlässliches Angebot“, so Bürgermeister&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Martin Wegscheider</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Entwicklung der Kinderbildung und -betreuung in Tirol 2025/26</span></p>
<p>Mehr als 43.500 Kindern unter 15 Jahren besuchen aktuell eine der insgesamt 1.274 Einrichtungen: Der Großteil davon, rund 33.300 Kinder, besucht eine der 945 institutionellen Einrichtungen (488 Kindergärten, 337 Kinderkrippen, 120 Horte), weitere rund 10.200 Kinder werden bei alternativen Formen wie Kinderspielgruppen, Tageseltern oder Ganztagsschulen betreut.</p>
<p>Die Zahl der Einrichtungen und der betreuten Kinder wächst seit Jahren: Alleine die Anzahl der Einrichtungen stieg in den letzten fünf Jahren um 82 Einrichtungen – von 1.192 (2020/21) auf 1.274 Einrichtungen (2025/26). Und waren es im Jahr 2020/21 noch rund 38.700 betreute Kinder, sind es heuer bereits über 43.500.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Aus- und Weiterbildung sichern Qualität in der Kinderbetreuung</span></p>
<p>Insgesamt sind in Tirol über 6.500 Fach- und Assistenzkräfte in der Kinderbildung und -betreuung tätig. Vor allem auch die Anzahl der Tageseltern hat seit dem letzten Jahr wieder zugenommen, besonders im Bereich der Betreuung von Kindern ab drei Jahren. „Diese Entwicklung zeigt deutlich, dass gesetzte Maßnahmen Wirkung entfalten, etwa die Anpassung der Verordnung, durch die nun auch pädagogische Fachkräfte die fachlichen Voraussetzungen erfüllen, um als Tageseltern tätig zu sein“, erklärt LR<sup>in</sup> Hagele.</p>
<p>Für eine umfassende Fort- und Weiterbildung der PädagogInnen und Assistenzkräfte bietet das Land Tirol in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Tirol jährlich rund 59.000 kostenlose Unterrichtseinheiten an. In das vielseitige Angebot an Fortbildungen reiht sich zudem ein neues Mentoringprogramm für BerufseinsteigerInnen in der Elementarpädagogik ein.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">FRIDA geht mit IDA(ustria) auf Tour</span></p>
<p>Mit diesen sehr guten Rahmenbedingungen starten bereits die Vorbereitungen für das Kinderbetreuungsjahr 2026/27. Mit FRIDA hat die Tiroler Landesregierung erstmals eine digitale Plattform zur Vermittlung von Kinderbildungs- und Kinderbetreuungsplätzen umgesetzt. Die Bilanz fiel mehr als positiv aus: Rund 11.600 Anmeldungen für Kinder, die im Herbst erstmalig eine Kinderkrippe, einen Kindergarten oder einen Hort besuchen, gingen bis Ende Jänner über FRIDA ein. Damit einher geht der Anspruch auf Vermittlung eines Platzes ab dem zweiten Geburtstag. Anmeldungen sind nach wie vor über&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/frida" target="_blank">www.tirol.gv.at/frida</a> für Kinder bis 15 Jahre, die erstmalig eine Einrichtung besuchen oder die Einrichtung wechseln, möglich – sie haben jedoch keinen Vermittlungsanspruch.</p>
<p>Um die Gemeinden und privaten Erhalter sowie die Erziehungsberechtigten bei der Anmeldung über FRIDA – und vor allem die Nutzung der ID Austria – für das nächste Kinderbetreuungsjahr 2027/28 noch besser zu unterstützen, werden im kommenden Herbst Beratungen im Rahmen von „FRIDA und IDA on Tour“ von der Koordinierungsstelle des Landes in allen Bezirken durchgeführt.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Digitalisierung</category>
				
					<category>Kinderbetreuung</category>
				
					<category>Verwaltung</category>
				
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				<pubDate>Mon, 04 May 2026 10:26:14 +0200</pubDate>
				
				<title>Land Tirol sichert Angebot bei Schwangerschaftsabbrüchen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/land-tirol-sichert-notwendiges-beratungs-und-versorgungsangebot-bei-schwangerschaftsabbruechen-im-gesetzlichen-rahmen/</link>
				<description>Ergänzung des bestehenden niedergelassenen Angebots durch ein zusätzliches Angebot an einem Standort der tirol kliniken als Privatleistung</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb944033531ebe7655a1fc44d01323e42"><span class="regierungsmitglied">Starker Fokus auf Beratung, Begleitung und qualitätsvolle Nachsorge&nbsp;</span></li></ul><p>Das Land Tirol setzt einen sensiblen, aber gesundheitspolitisch notwendigen Schritt zur langfristigen Sicherstellung eines gesetzlich zulässigen Versorgungsangebots für Schwangerschaftsabbrüche um. Derzeit wird das Versorgungsangebot durch den niedergelassenen Bereich sichergestellt. Um eine nachhaltige, verlässliche und flächendeckende Versorgung zu gewährleisten, wird dieses künftig im gesetzlichen Rahmen durch ein Angebot in öffentlichen Einrichtungen ergänzt. Die tirol kliniken werden gemäß Regierungsprogramm diese Aufgabe künftig als Privatleistung an einem Standort übernehmen.</p>
<p>„Es geht hier nicht um eine weltanschauliche Debatte, sondern um die Verantwortung der öffentlichen Hand, die notwendigen Beratungen, ein gesetzlich zulässiges medizinisches Angebot und eine qualitätsvolle Nachsorge verlässlich sicherzustellen“, betont Landesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> und erklärt weiter: „Ziel ist es, Frauen in einer höchstpersönlichen und oft belastenden Situation ein verlässliches, medizinisch qualitätsgesichertes und diskretes Angebot zu ermöglichen. Ein Schwangerschaftsabbruch ist ein ausgesprochen sensibles Thema, und die Entscheidung darüber ist eine persönliche Entscheidung der Frau. Gerade deshalb braucht es einen klar geregelten Rahmen, medizinische Standards, Diskretion und ein geordnetes Unterstützungsangebot.“</p>
<p>Landesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata&nbsp;</span>unterstreicht die klare Verbesserung des Zugangs und die Stärkung der Selbstbestimmung von Frauen: „Es wird in Tirol möglich sein, Schwangerschaftsabbrüche auch im öffentlichen Bereich durchführen zu lassen. Damit schließen wir eine bestehende Versorgungslücke und schaffen einen verlässlichen, klar geregelten Zugang innerhalb des bestehenden Systems. Eine umfassende, ergebnisoffene Beratung ist dabei selbstverständlich – Einflussnahmen durch unbeteiligte Dritte sind es nicht. Im Mittelpunkt steht die persönliche Situation der betroffenen Frauen. Ihre freie, selbstbestimmte Entscheidung steht an oberster Stelle und ist in jeder Phase zu respektieren.“&nbsp;</p>
<p>Die Kosten eines Schwangerschaftsabbruchs ohne medizinische Notwendigkeit sind grundsätzlich privat zu tragen. Land Tirol schafft dafür die rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen. Für Härtefälle stehen entsprechende Unterstützungsinstrumente zur Verfügung. Das Land Tirol garantiert eine verantwortungsvolle und respektvolle Umsetzung. Dabei bleibt auch für Mitarbeitende und ÄrztInnen die freie Entscheidung, ob ein Schwangerschaftsabbruch durchgeführt wird, gewahrt.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Zugang zum Angebot</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e3602fd796a83723323e9396df13617be"><span>Eine Frau stellt mittels Schwangerschaftstest eine ungewollte Schwangerschaft fest.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e3c45eb85db79bca707c6468f61548000"><span>Optional erfolgt die Kontaktaufnahme mit einer Gynäkologin/einem Gynäkologen.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e3a8efbd0cb447fd95a2f5c783860a7de"><span>Besteht der Wunsch nach einem Schwangerschaftsabbruch, wendet sich die Frau an eine Beratungseinrichtung.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e23d383d85b5a3f7eff2710ef72958007"><span>Die Beratung erfolgt bei Bedarf ergebnisoffen und unabhängig.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e8470f08a0e1c10606d5a6128d956052f"><span>Die Beratungseinrichtung informiert über Versorgungsangebote in Tirol:&nbsp;</span><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ed6a9bed0b555ec7e1a673030a86c0958"><span>bei der eigenen Gynäkologin/dem eigenen Gynäkologen (Termin ist selbst zu vereinbaren)&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e9fdf9897d5bbee788448e77992cc6e75"><span>bei niedergelassenen GynäkologInnen (Termin ist selbst zu vereinbaren)&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e731049e51ace83ca67821ae8c3cc1903"><span>in den tirol kliniken (Terminorganisation erfolgt über die Beratungseinrichtung)&nbsp;</span></li></ul></li><li data-list-item-id="e6df471527eca493fb4f3bb437fd27c96"><span>Bei Inanspruchnahme des Angebots der tirol kliniken erfolgt die Kontaktaufnahme durch die Beratungseinrichtung.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e410296791c54ccb4d3fa236a6a33603b"><span>Die tirol kliniken vergeben innerhalb von drei Werktagen einen Ersttermin und melden diesen an die Beratungseinrichtung zurück.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e76279949bf38022ac63d6aada4fdf162"><span>Die Beratungseinrichtung informiert die Frau über den Ersttermin und die weiteren Schritte.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ec547eee8fb5d8665c9b6bc71ea801399"><span>Die Kosten eines Schwangerschaftsabbruchs sind grundsätzlich von den betroffenen Frauen bzw. Familien selbst zu tragen. Eine Finanzierung durch das Land Tirol erfolgt nicht.</span></li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
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				<pubDate>Fri, 01 May 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>Kick-off für Diabetes-Pilotprojekt im Bezirk Kufstein</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/kick-off-fuer-diabetes-pilotprojekt-im-bezirk-kufstein/</link>
				<description>Einzigartig in Österreich: Versorgungsmodell für Diabetes-Typ-2-Betroffene über das Landesinstitut für Integrierte Versorgung Tirol (LIV Tirol)</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/6/e/csm_20260501_Diabetes-Pilotprojekt_%40Sedlak-1_0fd312f74a.jpg" length="2320775" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e1ed6d5598c652879a0c8c24ea50fbf62"><span class="regierungsmitglied">Wohnortnahe Versorgung: Neuer Behandlungspfad mit umfassender Betreuung</span></li><li data-list-item-id="efaf167214cc5a7aad0677a9f87599674"><span class="regierungsmitglied">Rund 70.000 TirolerInnen von Diabetes mellitus Typ 2 betroffen</span></li><li data-list-item-id="e4436de60e77668fc5f8e32da93400e52"><span class="regierungsmitglied">Informationen zum Projekt und zur Teilnahme unter&nbsp;www.liv.tirol/diabetes&nbsp;</span></li></ul><p>Mit Mai 2026 startet im Bezirk Kufstein offiziell das Pilotprojekt „Beratungs- und Behandlungsnetzwerk Diabetes mellitus Typ 2“. Nach intensiven Vorarbeiten seit Beginn des Jahres geht das österreichweit einzigartige Versorgungsmodell nun in die konkrete Umsetzung und bietet PatientInnen ab sofort eine neue Form der wohnortnahen Betreuung. „Laut Schätzungen sind in Tirol knapp 70.000 Personen von Diabetes mellitus Typ 2 betroffen. Das neue Pilotprojekt ist ein wegweisender Ansatz in der Diabetesversorgung – für Tirol und ganz Österreich. Wir haben einen klaren Behandlungspfad geschaffen, der medizinische Versorgung, Beratung und Selbstkompetenz verbindet“, freut sich Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>. „Wir wollen Menschen mit Diabetes wohnortnah und von Anfang an begleiten. Der Bezirk Kufstein dient hier als beispielgebende Modellregion.“ Die Koordination des Pilotprojekts erfolgt über das Landesinstitut für Integrierte Versorgung Tirol (LIV Tirol) und dessen eigene Koordinationsstelle Diabetes. Weitere Informationen zum Programm sowie Teilnahmevoraussetzungen finden sich unter&nbsp;www.liv.tirol/diabetes.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Neuer Behandlungspfad: Schritt für Schritt begleitet</span></p>
<p>„Studien zeigen: Eine frühzeitige Begleitung verbessert die Lebensqualität und senkt das Risiko für Folgeerkrankungen deutlich“, erklärt LR<sup>in</sup> Hagele den Mehrwert des Pilotprojekts und konkretisiert die Zielgruppe: „Das Angebot ist für Diabetikerinnen und Diabetiker gedacht, die aktiv etwas für ihre Gesundheit tun wollen.“ Das Pilotprojekt richtet sich damit an Menschen mit Diabetes mellitus Typ 2 im Bezirk Kufstein – sowohl an kürzlich diagnostizierte PatientInnen als auch an Betroffene, die schon länger in Behandlung sind. Voraussetzung für die Teilnahme am Versorgungsmodell ist ein Wohnsitz und/oder eine hausärztliche Betreuung im Bezirk Kufstein. Der Behandlungsablauf folgt einem klar definierten, auf sechs Monate angelegten Schema:</p><ol class="item-listing numeric"><li data-list-item-id="e9593ceaf48cc4371b67d02fcb1ac5d34"><span>Ärztliche Zuweisung an die Koordinationsstelle</span></li><li data-list-item-id="e2776fa7f5e231cd3917aafacd5232eec"><span>Kontaktaufnahme durch Koordinationsstelle Diabetes</span></li><li data-list-item-id="e6cbb56a297b84200e081983a0c11ba0e"><span>Erstberatung durch DiabetesberaterIn</span></li><li data-list-item-id="ea20840bb1a1a01cfad9fe1f8aafbf4c4"><span>Ernährungsberatung durch DiätologIn</span></li><li data-list-item-id="e2e7ab189d094b402a2e9a17156bcf35a"><span>Gruppenschulung</span></li><li data-list-item-id="e5752c4d75d365e92de1df7a299dbec02"><span>Folgeberatungen und Begleitung nach Bedarf (auch telemedizinisch)</span></li><li data-list-item-id="ed5727aa7e09e0d729866508552f1b0e6"><span>Abschluss nach sechs Monaten</span></li></ol><p>Alle Schritte erfolgen in enger Abstimmung mit der behandelnden Ärztin bzw. dem behandelnden Arzt, die weiterhin die medizinische Ansprechperson bleiben.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Einzigartiges Netzwerk für bessere Diabetes-Versorgung</span></p>
<p>Das Alleinstellungsmerkmal des Tiroler Modells ist die enge Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen: ÄrztInnen, DiabetesberaterInnen, DiätologInnen und weitere GesundheitsdienstleisterInnen arbeiten unter der Koordination des LIV Tirol zusammen, um Betroffenen eine individuelle Betreuung zu ermöglichen. Ziel des Programms ist es, PatientInnen Sicherheit im Umgang mit Diabetes mellitus Typ 2 zu geben, mehr über die Krankheit zu lernen und ihr Selbstmanagement – zum Beispiel im Bereich Blutzucker-Einstellung – zu verbessern.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Von der Pilotphase zur langfristigen Versorgung</span></p>
<p>Das Pilotprojekt im Bezirk Kufstein startet im Mai 2026 und läuft bis Dezember 2027, die Kosten von rund 400.000 Euro werden je zur Hälfte von Sozialversicherung und Land Tirol getragen. Die in der Pilotphase gewonnenen Erkenntnisse sollen als Grundlage für eine mögliche Ausweitung auf die restlichen Bezirke Tirols dienen und können in aggregierter Form mit Daten des Diabetesregisters Tirol abgeglichen werden. Das&nbsp;Diabetesregister Tirol ist das einzige Register für erwachsene Betroffene in Österreich. „Gesundheitspolitische Entscheidungen brauchen Daten und Fakten. Das Diabetesregister Tirol liefert uns diese schon seit 2006 – damit ist es eine verlässliche Grundlage für Analyse, Qualitätssicherung und Gesundheitsplanung“, informiert LR<sup>in</sup> Hagele. Das Diabetesregister Tirol wird am HDCC – Health Data Competence Center der tirol kliniken geführt und umfasst inzwischen die Daten von rund 33.000 PatientInnen. Anlässlich des Weltdiabetestags wird jährlich ein Bericht veröffentlicht, der einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen gibt.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Krankheitsbild Diabetes</span></p>
<p>Mit einer geschätzten Häufigkeit von neun Prozent zählt Diabetes zu den verbreitetsten chronischen Erkrankungen in Österreich. Zu den Folgen von Diabetes gehören beispielsweise erhöhte kardiovaskuläre Morbidität und Mortalität sowie vaskuläre Erkrankungen. Das heißt, dass Diabetes das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen vergrößern kann.&nbsp;Betroffene erleiden daher häufiger Herzinfarkte oder einen Schlaganfall. Außerdem schädigt Diabetes die Blutgefäße, was zu Durchblutungsstörungen und anderen Gefäßerkrankungen führen kann.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Gesundheit &amp; Vorsorge</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 11:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>„PTS Skills Tirol“ 2026 – Bühne frei für Tirols Fachkräfte von morgen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/pts-skills-tirol-2026-buehne-frei-fuer-tirols-fachkraefte-von-morgen/</link>
				<description>150 SchülerInnen der Polytechnischen Schulen (PTS) bei den „PTS Skills Tirol“ 2026</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e6a71867fa38a5e4b7fed82ef89c96898"><span class="regierungsmitglied">Feierliche Siegerehrung: 17 Jugendliche treten bei den österreichischen Bundeswettbewerben im Mai und Juni an</span></li><li data-list-item-id="ecc58a7d09de30daadae102e1db1666fa"><span class="regierungsmitglied">Erfolgsbilanz 2025: Zwei Bundessiege sowie mehrere Podestplätze für Tirols Jugendliche</span></li><li data-list-item-id="e6d06d5dbf504d142afaf4026ef4eba80"><span class="regierungsmitglied">Kooperation des Landes Tirol mit der Wirtschaftskammer Tirol, dem WIFI, der Bildungsdirektion für Tirol und der Pädagogischen Hochschule Tirol</span></li></ul><p>Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr gingen die „PTS Skills Tirol“ 2026 in die nächste Runde: Die Landes-Fachbereichswettbewerbe der Polytechnischen Schulen (PTS) boten auch heuer wieder eine ideale Plattform, um das Fachwissen und handwerkliche Geschick der PTS-SchülerInnen sichtbar zu machen. Insgesamt 150 Jugendliche aus ganz Tirol traten gestern, Mittwoch, in sieben Fachbereichen am WIFI Campus Innsbruck gegeneinander an. Davon haben sich 17 SchülerInnen für die österreichischen Bundeswettbewerbe im Mai und Juni qualifiziert. Bereits bei der Premiere der „PTS Skills Tirol“ im vergangenen Jahr konnte das Format mit 125 teilnehmenden Jugendlichen überzeugen und entwickelte sich auf Anhieb zum größten PTS-Bewerb des Landes.</p>
<p>Eine Bilanz, die sich sehen lassen kann, wie Bildungslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> betont: „Die beeindruckenden Ergebnisse des vergangenen Jahres mit zwei Bundessiegen und vier weiteren Podestplätzen zeigen, welches Potenzial in unseren Jugendlichen steckt. Die Polytechnischen Schulen leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Fachkräftesicherung in Tirol. Mit den ‚PTS Skills Tirol‘ schaffen wir eine Bühne, auf der junge Talente ihr Können unter Beweis stellen und Wettbewerbserfahrung sammeln können. Ich gratuliere allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu ihren Leistungen und wünsche den Landessiegerinnen und Landessiegern viel Erfolg für die Bundesbewerbe.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Von den „PTS Skills Tirol“ zu den „Austrian Skills“</span></p>
<p>Ziel des Landeswettbewerbs ist es, die jeweiligen LandessiegerInnen zu ermitteln, die Tirol bei den österreichischen Bundeswettbewerben „Austrian Skills“ vertreten werden. In weiterer Folge erhalten sie die Chance, sich bei den „Europe Skills“ und den „World Skills“ mit den besten Fachkräften der Welt zu messen.</p>
<p>In folgenden sieben Fachbereichen traten die SchülerInnen in Tirol gegeneinander an:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e33d05a5ba481c06cf4a95c2c37a9359c"><span class="regierungsmitglied">Fachbereich Tourismus:</span> Zubereitung eines 3-Gänge-Menüs im Team, bewertet von Spitzenköchen</li><li data-list-item-id="ee8f8f2ced1db21772faa939feb06317b"><span class="regierungsmitglied">Fachbereich Metalltechnik: </span>Fertigung eines Werkstücks mit klassischen Metalltechniken wie Bohren, Feilen und Gewindeschneiden</li><li data-list-item-id="e271e1d5a331289cf7545634000cb1c89"><span class="regierungsmitglied">Fachbereich Holztechnik: </span>Herstellung eines Werkstücks inklusive Schwalbenschwanzverbindung und Oberflächenbearbeitung&nbsp;</li><li data-list-item-id="ef92fee8e337c994bb8a6106f0c5ecb49"><span class="regierungsmitglied">Fachbereich Elektrotechnik: </span>Elektroinstallation und Messtechnik mit Schaltungen, Breadboard und Messungen&nbsp;</li><li data-list-item-id="e1d6633cfd2db9eeb35f4ad5eadc2cdfc"><span class="regierungsmitglied">Fachbereich Büro und Handel: </span>Buchhaltung, Schriftverkehr und Verkaufsgespräche in praxisnahen Szenarien&nbsp;</li><li data-list-item-id="e2f697c5072abea808bd78a53fc12a8cd"><span class="regierungsmitglied">Fachbereich Gesundheit/Schönheit/Soziales: </span>Make-up, Hairstyling, Nailart, Floristik und Design zum Motto „Sei ein Star auf deinem Abschlussball“</li><li data-list-item-id="e606e0ca194905dc8de9c9e73cf9a3254"><span class="regierungsmitglied">Fachbereich Bautechnik: </span>Errichtung eines Mauerwerksverbandes inklusive Planarbeit und Werkzeugkompetenz</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">17 Jugendliche vertreten Tirol bei Bundesbewerben</span></p>
<p>Den krönenden Abschluss bildete die feierliche Siegerehrung. Die 17 besten Talente aus allen Fachbereichen werden zu den österreichischen Bundeswettbewerben entsandt, die in ganz Österreich verteilt stattfinden – darunter auch in Telfs im Fachbereich Holztechnik und in Schwaz im Bereich Elektrotechnik. Neben der Bildungslandesrätin waren auch Rektorin der Pädagogischen Hochschule Tirol <span class="regierungsmitglied">Regine Mathies</span>, Fachkräftekoordinator der Wirtschaftskammer Tirol <span class="regierungsmitglied">David Narr</span>, WIFI-Geschäftsführer <span class="regierungsmitglied">Paul Vyskovsky </span>sowie <span class="regierungsmitglied">Christian Biendl</span>, Leiter des Pädagogischen Bereichs der Bildungsdirektion für Tirol, bei der Preisverleihung anwesend.&nbsp;</p>
<p>Die „PTS Skills Tirol“ sind ein gemeinsames Projekt des Landes Tirol in enger Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer Tirol, dem WIFI Tirol, der Bildungsdirektion für Tirol sowie der Pädagogischen Hochschule Tirol.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Statements der beteiligten Partnerinstitutionen</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">David Narr (Fachkräftekoordinator der Wirtschaftskammer Tirol):</span></p>
<p>„Die Polytechnischen Schulen leisten einen entscheidenden Beitrag zur Ausbildung der Fachkräfte von morgen. Sie ermöglichen es jungen Menschen, ihre Interessen und Fähigkeiten gezielt anhand konkreter Berufsbilder abzugleichen und so fundierte Entscheidungen für ihren weiteren Ausbildungsweg zu treffen. Als zentrale Zubringerschule für die Fachberufslehre verbinden sie praxisnahes Lernen mit individueller Förderung und bereiten Jugendliche optimal auf den Einstieg in eine Lehre in unseren Tiroler Ausbildungsbetrieben vor.</p>
<p>Die ‚PTS Skills Tirol‘ zeigen eindrucksvoll, welches Potenzial in diesen jungen Menschen steckt und wie wichtig eine frühzeitige, praxisorientierte Berufsorientierung ist.</p>
<p>Für uns als Wirtschaftskammer Tirol ist es daher ein großes Anliegen, die Polytechnischen Schulen in ihrer wichtigen Rolle weiterhin aktiv zu unterstützen. Denn nur wenn Jugendliche ihre Talente real erleben und mit der Praxis abgleichen können, entstehen nachhaltige Entscheidungen – und damit die Fachkräfte, die unser Wirtschaftsstandort dringend braucht.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Christian Biendl (Leiter des Pädagogischen Bereichs, Bildungsdirektion für Tirol):</span></p>
<p>„Schüler- und Jugendwettbewerbe leisten einen wichtigen Beitrag, indem sie Kinder und Jugendliche in ihrer persönlichen Entwicklung fördern. Sie helfen ihnen, ihre Talente und Interessen zu erkennen und auszubauen, und stärken zugleich ihre Motivation, Neues zu lernen und Leistung zu zeigen. Sich neuen Herausforderungen zu stellen und Unbekanntes auszuprobieren, festigt das Selbstbewusstsein und eröffnet wertvolle Perspektiven für die berufliche Zukunft – ein zentraler Bestandteil unserer Polytechnischen Schulen. Daher freut es mich besonders, dass die Durchführung unseres Landeswettbewerbs für die Tiroler Polytechnischen Schulen so erfolgreich verlaufen ist.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Regine Mathies (Rektorin Pädagogische Hochschule Tirol):</span></p>
<p>„Die ‚PTS Skills Tirol' sind für die Pädagogische Hochschule Tirol weit mehr als ein Wettbewerb – sie sind ein sichtbares Zeichen dafür, was gute LehrerInnenbildung bewirken kann. Wenn 150 Jugendliche ihr handwerkliches und fachliches Können auf diesem Niveau unter Beweis stellen, steht dahinter immer auch eine engagierte Lehrperson, die dieses Potenzial erkannt und gefördert hat. Genau diese Lehrerinnen und Lehrer zu professionalisieren ist unser Auftrag an der PH Tirol. Dass wir auch dieses Format der ‚PTS Skills‘ mitgestalten und weiterentwickeln dürfen, freut mich ganz besonders, weil der Wettbewerb nicht nur die Schülerinnen und Schüler stärkt, sondern auch die Verbindung zwischen Schule, Lehrerbildung und Wirtschaft sichtbar macht und festigt – und das ist nicht nur gut für den Wirtschaftsstandort Tirol, sondern auch für den Bildungsstandort Tirol.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Stefan Wirtenberger (Organisator und PTS-Koordinator der PH Tirol):&nbsp;</span></p>
<p>„Mit den ‚PTS Skills Tirol‘ schaffen wir eine Bühne für Talente, die im Schulalltag oft viel zu wenig&nbsp;Aufmerksamkeit bekommen. Hier zeigen Jugendliche unter realen Bedingungen, was sie können und das auf einem beeindruckenden fachlichen Niveau. Besonders bemerkenswert ist, mit wie welcher Begeisterung und Freude sich die Schülerinnen und Schüler dieser Herausforderung stellen. Sie gehen freiwillig über das Erwartete hinaus, zeigen ihr Können und wachsen dabei über sich selbst hinaus – das verdient großen Respekt.“</p>
<p></p><hr>

<h3>Factbox: PreisträgerInnen „PTS Skills Tirol“ 2026</h3>
<p>Die Plätze 1 und 2 werden jeweils zu den Bundeswettbewerben entsandt (Ausnahme: Im Fachbereich Gesundheit/Schönheit/Soziales wird nur das erstplatzierte Dreierteam weitergeleitet).</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef966d77c791b4cacd10eec94d9fc4138"><span class="regierungsmitglied">Gesundheit/Schönheit/Soziales:</span></li></ul><p>1. Platz: Alina Kogler, Nadine Dreier, Magdalena Illic (PTS Fügen)<br>2. Platz: Melina Geisler, Magdalena Schmid, Katerina Kruchkova (PTS Zell am Ziller)<br>3. Platz: Elisabeth Neuner, Elea Litrop, Vanessa Fritz (PTS Mayrhofen)</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e1b579585c62516909d0c03ec54dd1f61"><span class="regierungsmitglied">Büro und Handel:</span></li></ul><p>1. Platz: Florian Wagner (PTS Reutte)<br>2. Platz: Miriam Überbacher (PTS Axams)<br>3. Platz: Sarah Eder (PTS Schwaz)</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eed3652ddd6834535ba096d1bb6dc9e78"><span class="regierungsmitglied">Tourismus:</span></li></ul><p>1. Platz: Maja Ambrosi, Zümra Kutlu (PTS Ötztal)<br>2. Platz: Carina Rieder, Johanna Huber (PTS Zell am Ziller)<br>3. Platz: Suden Carboga, Leonie Reiter (PTS St. Johann)</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e87ed005bc4b3d0ed02e46029fd736db7"><span class="regierungsmitglied">Elektrotechnik:</span></li></ul><p>1. Platz: Valentin Kurz-Knapp (PTS Schwaz)<br>2. Platz: Luca Saurer (PTS Telfs)<br>3. Platz: Pius Falkner (PTS Ötztal)</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb981db10f79a0eb06db96e332775ebe1"><span class="regierungsmitglied">Metalltechnik:</span></li></ul><p>1. Platz: Balint Hobor (PTS Ötztal)<br>2. Platz: Philipp Trager (PTS Matrei i. O.)<br>3. Platz: Sahil Ahmadi (PTS Innsbruck)</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ea0fd8728b340d85c0a85002a41e30b51"><span class="regierungsmitglied">Holztechnik:</span></li></ul><p>1. Platz: Elias Walder (PTS Sillian)<br>2. Platz: Lena Rieder (PTS Mayrhofen)<br>3. Platz: Maximilian Kohlhuber (PTS Fügen)</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e2ce8f50e7006273a99b9e7f24f02bd46"><span class="regierungsmitglied">Bautechnik:</span></li></ul><p>1. Platz: Jakob Aschacher (PTS St. Johann)<br>2. Platz: Lena Gratz (PTS Kufstein)<br>3. Platz: Maximilian Gigele (PTS Prutz)</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Bildung</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Euregio-Schulpartnerschaften bauen Bildungsbrücken über Grenzen hinweg</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/euregio-schulpartnerschaften-bauen-bildungsbruecken-ueber-grenzen-hinweg/</link>
				<description>Euregio-Partnerschulen HAK Wörgl, FOS Meran und Tambosi Trient zu Besuch in Innsbruck</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ec815f40d14bd4cce4180b7850c5d6ecb"><span class="regierungsmitglied">Auszeichnung für Schulen mit Austauschprogrammen in der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino</span></li><li data-list-item-id="ee42055d02293be90daafb5d1c9f2f89b"><span class="regierungsmitglied">Insgesamt 17 Tiroler Schulen im Schuljahr 2025/26 an Projekt beteiligt</span></li><li data-list-item-id="eb203234dbcf5ccd1494fd99ea322dcfa"><span class="regierungsmitglied">Ansuchen für das Schuljahr 2026/27 bis 30. November 2026 möglich</span></li></ul><p>„Bildung kennt keine Grenzen“: Unter diesem Leitsatz wird seit dem Jahr 2023 für die grenzübergreifende Zusammenarbeit von mindestens zwei Schulen aus der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino die Auszeichnung „Euregio-Schulpartnerschaft“ vergeben. Ziel dieser Partnerschaften ist es, gemeinsame Projekte zu entwickeln, Sprachen über Sprachtandems zu fördern und den Austausch zwischen den SchülerInnen und Lehrpersonen zu stärken – unter anderem durch Besuche der jeweiligen Schulen sowie gemeinsame Bildungsreisen&nbsp;in die drei Hauptstädte Innsbruck, Bozen und Trient. So trafen sich diese Woche rund 70 SchülerInnen der Bundeshandelsakademie Wörgl, der Fachoberschule für Tourismus und Biotechnologie „Marie Curie“ aus Meran und dem Istituto tecnico economico „Antonio Tambosi“ aus Trient in Innsbruck. Die drei Schulen, die im Schuljahr 2023/24 die erste Euregio-Schulpartnerschaft begründet haben und seither aktiv pflegen, besuchten gemeinsam den Euregio-Infopoint sowie den Tiroler Landtag und vertieften dabei den interkulturellen Austausch.</p>
<p>„Die Begegnung steht exemplarisch für das Erfolgsmodell der Euregio-Schulpartnerschaften: Schülerinnen und Schüler aus Tirol, Südtirol und dem Trentino setzen sich gemeinsam mit dem Lebensraum Euregio auseinander, lernen einander kennen und entwickeln durch persönliche Treffen und gemeinsame Projekte ein stärkeres europäisches Bewusstsein“, betonte Bildungslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> bei dem Besuch im Landhaus in Innsbruck.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Jetzt für Schulpartnerschaft 2026/27 ansuchen</span></p>
<p>Im Schuljahr 2025/26 wurden insgesamt 17 Euregio-Schulpartnerschaften genehmigt. An den Partnerschaften beteiligt sind 17 Schulen aus Tirol – darunter unter anderem die HAK Wörgl, das öffentliche Gymnasium der Franziskaner Hall in Tirol, die Zillertaler Tourismusschulen, die Mittel- und Sportmittelschule Königsweg in Reutte, die Volksschule Wattens, die HAK/HAS Innsbruck sowie die Landwirtschaftliche Lehranstalt Rotholz. Weiters sind sieben Schulen aus Südtirol und elf Schulen aus dem Trentino an den Schulpartnerschaften beteiligt. Schulen aller Schulstufen und Schultypen aus mindestens zwei Euregio-Ländern können die Auszeichnung „Euregio-Schulpartnerschaft“ beantragen. Die Initiative fördert nicht nur den Austausch, sondern auch das gemeinsame Lernen über Grenzen hinweg.</p>
<p>Bewerbungen für das Schuljahr 2026/27 sind noch bis zum 30. November 2026 möglich. Weitere Informationen sowie das Einreichformular stehen auf der <a href="https://www.europaregion.info/euregio/projekte/schulen/euregio-schulpartnerschaften/" target="_blank" rel="noreferrer">Website der Euregio</a> zur Verfügung.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Die Euregio-Schulpartnerschaften im Schuljahr 2025/26:</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e2c8a69bc939bc8b0e9f84092883fe5a1">Bundeshandelsakademie Wörgl (Tirol) &amp; Fachoberschule für Tourismus und Biotechnologie FOS „Marie Curie“ (Meran/Südtirol) &amp; Istituto tecnico economico „Antonio Tambosi” (Trient/Trentino)</li><li data-list-item-id="e897080436a47d75574c8fa0e380fa14c">Öffentliches Gymnasium der Franziskaner Hall in Tirol (Tirol) &amp; Liceo Scientifico Leonardo Da Vinci (Trient/Trentino)</li><li data-list-item-id="e0e7af077f7cb7891368846df7251d92e">Landwirtschaftliche Landeslehranstalt Rotholz (Tirol) &amp; Istituto Agrario di San Michele all'Adige (Trentino)</li><li data-list-item-id="e0efa1b8cfa14977674bd0c45bebe4eb4">Fachoberschule für Landwirtschaft Auer (Südtirol) &amp; Zillertaler Tourismusschulen (Zell am Ziller/Tirol)</li><li data-list-item-id="e6847628c0568bfc3f23c4cda4e54806d">Mittel- und Sportmittelschule Königsweg (Reutte/Tirol) &amp; Istituto Comprensivo Bernardo Clesio - Scuola Media Vigilio Inama (Cles/Trentino)</li><li data-list-item-id="e1e8cdc8b60b942edf730f6de2ee465bf">Volksschule Wattens am Kirchplatz (Tirol) &amp; Scuola primaria „E. Bernardi” Cognola (Trient/Trentino)</li><li data-list-item-id="ee8b239e05c62c16d1274f7dbc1eaf585">Europa-Mittelschule Wörgl (Tirol) &amp; Istituto comprensivo Avio (Trentino)</li><li data-list-item-id="e6244b0b7a28e86d7a19451c1629c4ea5">Mittelschule Egger-Lienz (Innsbruck/Tirol) &amp; Scuola Secondaria di Primo Grado „Damiano Chiesa” – IC Riva 1 (Riva del Garda/Trentino)</li><li data-list-item-id="efda62026b282db145f6861aa8e6cf15b">Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule Innsbruck (Tirol) &amp; Istituto Tecnico Economico e Tecnologico „Felice e Gregorio Fontana” (Rovereto/Trentino)</li><li data-list-item-id="e90ba1b15c985f12968f18dd474e5a5dc">Mittelschule/Sportmittelschule Kitzbühel (Tirol) &amp; Mittelschule „Karl Agsthofer” Toblach (Südtirol)</li><li data-list-item-id="e4a8f1e797d5ef9cfa5d4b59578dbd47f">Volksschule Mariahilf (Innsbruck/Tirol) &amp; Scuola primaria „Don L. Gross” Pozza di Fassa (San Giovanni di Fassa/Trentino)</li><li data-list-item-id="ec9aaf76be233419b29c03c7892f9674f">Volksschule Altwilten (Innsbruck/Tirol) &amp; Scuola primaria „E. Bernardi” Cognola (Trient/Trentino)</li><li data-list-item-id="e8bebdd2421d193f86498907abb472d1d">Mittelschule Anton Auer (Telfs/Tirol) &amp; Istituto Comprensivo Bassa Anaunia – Tuenno (Denno/Trentino)</li><li data-list-item-id="ed8f8c4223b29b8a2ec9825721cd6baa6">Landwirtschaftliche Landeslehranstalt Lienz (Tirol) &amp; Fachschule für Landwirtschaft, Hauswirtschaft und Ernährung Dietenheim (Bruneck/Südtirol)</li><li data-list-item-id="e490ec9bc28d2ecb9e4437be2a39d85ef">Landwirtschaftliche Landeslehranstalt Imst (Tirol) &amp; Fachschulen für Hauswirtschaft und Ernährung Kortsch und für Landwirtschaft „Fürstenburg“ in Burgeis (Südtirol)</li><li data-list-item-id="e706facfe9a3054c0cf17e317f2f115af">Fachschule für ländliches Betriebs- und Haushaltmanagement Landeck-Perjen (Tirol) &amp; Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung Tisens (Südtirol)</li><li data-list-item-id="edc1b40fcdd8eb610049fa3905bf9e955">Landwirtschaftliche Landeslehranstalt St. Johann (Tirol) &amp; Fachschule Laimburg (Südtirol)</li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Bildung</category>
				
					<category>Europaregion</category>
				
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				<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 12:09:35 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>  Start der „Akutpflege Tirol“</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/start-der-akutpflege-tirol/</link>
				<description>Pilotbetrieb gestartet: Speziell ausgebildete Pflegekräfte mit Notfallkompetenz im Großraum Innsbruck im Einsatz</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e41731862283be38e011b9b755aa55979"><span class="regierungsmitglied">„Vor Ort statt Transport“: Neue Notfallpflege entlastet Rettungsdienst und Spitäler</span></li><li data-list-item-id="e7837b7cb171b616ecbbfdd63ff61d316"><span class="regierungsmitglied">Aktuelles Einsatzgebiet: Innsbruck und Großteil des Bezirks Innsbruck-Land</span></li><li data-list-item-id="e7aa58acc3441c4d53a6d030c19f6f94d"><span class="regierungsmitglied">Bis 26. April 52 Einsätze erfolgreich abgewickelt&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e961e8a90e6c3ab502b01b4ef4ed9f251"><span class="regierungsmitglied">Gemeinsame Initiative von Land Tirol, Rotes Kreuz Tirol und Leitstelle Tirol</span></li></ul><p>Nicht notwendige Aufnahmen ins Krankenhaus vermeiden und Rettungsdienst sowie Spitäler entlasten – diese Ziele verfolgt das Pilotprojekt „Akutpflege Tirol“. Der Pilotbetrieb für das neue Versorgungsmodell startete im April 2026 im Großraum Innsbruck und in weiten Teilen des Bezirks Innsbruck-Land. Bei der „Akutpflege Tirol“ stehen erfahrene diplomierte KrankenpflegerInnen im Einsatz, die eine Zusatzausbildung zu NotfallsanitäterInnen inklusive Notkompetenzen absolviert haben – dieser Ansatz entspricht der Versorgungslogik „vor Ort vor ambulant vor stationär“. Durch die gemeinsame Initiative von Land Tirol, Rotes Kreuz Tirol und Leitstelle Tirol wurden bereits 52 Einsätze erfolgreich abgewickelt (Stand: 26. April 2026). Die Eckpunkte des Modells präsentierten heute, Montag, Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>, Innsbrucks Bürgermeister <span class="regierungsmitglied">Johannes Anzengruber</span>, <span class="regierungsmitglied">Andreas Karl</span>, Geschäftsführer des Roten Kreuzes und der Rotes Kreuz Tirol gemeinnützige Rettungsdienst GmbH, <span class="regierungsmitglied">Armin Krösbacher</span>, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst des Landes Tirol, und <span class="regierungsmitglied">Christoph Schullern-Schrattenhofen</span>, Projektleiter der „Akutpflege Tirol“.</p>
<p>„Häusliche Pflege und Notfallrettung – die ‚Akutpflege Tirol‘ vereint das Beste aus beiden Welten. Die speziell geschulten Einsatzkräfte unterstützen Betroffene bei Gesundheitsfragen, Notfällen und pflegerischen Aufgaben direkt zu Hause. Wir vermeiden damit nicht notwendige Transporte ins Krankenhaus und entlasten gleichzeitig das Gesundheitssystem“, ist LR<sup>in</sup> Hagele vom neuen Projekt überzeugt. Für den Projektzeitraum bis 31. Dezember 2026 erfolgt die Finanzierung über Mittel aus dem laufenden Vertragsrahmen zur Besorgung des öffentlichen Rettungsdienstes in Tirol und mit Unterstützung durch die tirol kliniken.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">„Vor Ort statt Transport“:&nbsp;Schnelle Hilfe, wo sie gebraucht wird</span></p>
<p>„Das Einsatz-Portfolio der Akutpflege betrifft in erster Linie pflegerische Maßnahmen vor Ort – beispielsweise das Wechseln von Kathetern, Verbänden oder die Stomaversorgung. Durch die Zusatzausbildung als Sanitäterinnen und Sanitäter entlasten die Akut-Kräfte den ambulanten Bereich und den Rettungsdienst. Außerdem decken wir Zeiten ab, zu denen reguläre Gesundheitsdienstleister – mobile Pflege, Hauskrankenpflege oder niedergelassene Ärztinnen und Ärzte – kaum verfügbar sind“, erklärt LR<sup>in</sup> Hagele. Der Einsatzradius der „Akutpflege Tirol“ erstreckt sich in der Pilotphase über die sogenannte Versorgungsregion 71 – dazu zählen der Zentralraum Innsbruck, das Inntal von Telfs bis Wattens, das Seefelder Plateau bis Scharnitz, Südöstliches und Südwestliches Mittelgebirge, das Sellrain- und Stubaital sowie das Wipptal und seine Seitentäler. „Wir bringen Hilfe dorthin, wo sie gebraucht wird – direkt zu den Menschen nach Hause. Jeder vermiedene unnötige Transport entlastet Rettung, Kliniken und das gesamte Gesundheitssystem. Was wir in Innsbruck erfolgreich testen, kann künftig ganz Tirol stärken“, ist Innsbrucks Bürgermeister Johannes Anzengruber überzeugt. Was sich jetzt schon sagen lässt: „Für den Großraum Innsbruck bedeute die ‚Akutpflege Tirol‘ eine Verbesserung der Gesundheits- und Pflegeversorgung – das Modell fügt sich bestens ein in die Innsbrucker Pflegestrategie 2033.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bedarfsanalyse: Mehr als 1.000 Einsätze pro Jahr</span></p>
<p>Andreas Karl erklärt: „Die bisherigen Einsätze bestätigen: Wir können den Patientinnen und Patienten rasch und gezielt helfen – und gleichzeitig unsere Rettungsressourcen entlasten. Besonders die Kombination aus Pflege und Notfallkompetenz eröffnet völlig neue Möglichkeiten in der Versorgung und bringt klare Vorteile für alle Beteiligten.“ Vor dem Start des Pilotprojekts erstellten das Land Tirol und der Rettungsdienst Tirol in Zusammenarbeit mit der Leitstelle Tirol eine Bedarfsanalyse für die Versorgungsregion 71 (Region Tirol Mitte). Bereits in den ersten vier Wochen konnten rund 52 Einsätze erfolgreich abgewickelt werden. Diese ersten Erfahrungen zeigen deutlich das vorhandene Potenzial des Angebots. „Die Einsatzzahlen werden sich im Laufe des Jahres kontinuierlich erhöhen, das System wird sich schrittweise etablieren. Eine verlässliche Prognose für die Gesamtzahl der Einsätze bis zum Jahresende ist zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch nicht möglich, da sich das Projekt noch am Beginn der Pilotphase befindet“, ergänzt Karl. Armin Krösbacher verweist zudem auf Herausforderungen des demografischen Wandels, die mit der Akutpflege abgefedert werden könnten: „Beim Großteil der Einsätze im Rettungsdienst handelt es sich um Situationen mit geringer Dringlichkeit. Hinzu kommt die Altersverteilung in Österreich, die sich immer weiter verschiebt: Menschen über 65 Jahre sind bereits jetzt knapp die Hälfte aller Rettungseinsätze zuzurechnen.“&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Nahtlose Integration in die bestehende Versorgung</span></p>
<p>Betroffene wählen bei einem medizinischen Problem wie bisher die Notrufnummern 144, 141 (hausärztlicher Bereitschaftsdienst) oder 1450 (Gesundheitsberatung). Die Leitstelle Tirol führt eine standardisierte Notrufabfrage und Gesundheitsberatung durch und kann daraufhin über das Abfrageergebnis die Alarmierung der Einsatzressource „Akutpflege Tirol“ durchführen. „Mit der ‚Akutpflege Tirol‘ steht der Leitstelle eine gezielte, lückenfüllende Einsatzressource zur Verfügung. So können wir Anfragen noch präziser steuern und Patientinnen und Patienten rasch die passende Versorgung zukommen lassen“, sagt <span class="regierungsmitglied">Bernd Noggler</span>, Geschäftsführer der Leitstelle Tirol.</p>
<p>Christoph Schullern-Schrattenhofen ist beim Rettungsdienst Tirol Projektleiter der „Akutpflege Tirol“. Für ihn zeigen die ersten Wochen bereits klar: „Der Bedarf an der Akutpflege Tirol ist vorhanden und das Angebot bewährt sich im Alltag. In der überwiegenden Zahl der Einsätze konnten wir den Patientinnen und Patienten direkt vor Ort helfen und damit unnötige Transporte vermeiden. Besonders erfreulich sind die durchwegs positiven Rückmeldungen von Betroffenen, Angehörigen und Mitarbeitenden. Insgesamt zeigt sich bereits jetzt, dass die ‚Akutpflege Tirol‘ eine wichtige Lücke im Versorgungssystem schließt und sehr gut angenommen wird.“</p>
<p>Ein wesentlicher Bestandteil des Versorgungspfads „Akutpflege Tirol“ ist zudem die enge Abstimmung mit mobilen Pflegediensten und behandelnden Ärztinnen und Ärzten. Bei Bedarf unterstützt die Akutpflege Tirol auch die Weitervermittlung an das CareManagement Tirol, das in weiterer Folge die Vernetzung mit den entsprechenden lokalen Strukturen, wie etwa den Sozial- und Gesundheitssprengeln, übernimmt. Parallel zur Pilotphase soll die „Akutpflege Tirol“ in Zusammenarbeit mit der UMIT TIROL (Department „Public Health, Versorgungsforschung und Health Technology Assessment“), der ÖGK und der Ostschweizer Fachhochschule (St. Gallen, Schweiz) wissenschaftlich evaluiert werden.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Gesundheit &amp; Vorsorge</category>
				
					<category>Einsatzorganisationen</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 10:45:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Alexander Hörmann)</author>
				<title>Neuer TeilnehmerInnenrekord bei Freiwilligenwoche 2026 </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/neuer-teilnehmerinnenrekord-bei-freiwilligenwoche-2026/</link>
				<description>Rund 2.400 Menschen nahmen an über 170 Projekten teil</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e547d35ae52ae0a55af4a83d48d302949"><span class="regierungsmitglied">LH Mattle: „Ehrenamt in Tirol genießt in Tirol hohes Ansehen“</span></li><li data-list-item-id="e6c20ed3f227e6371eebbd52041a40e15"><span class="regierungsmitglied">Mitglieder der Tiroler Landesregierung engagierten sich vor Ort</span></li><li data-list-item-id="ec67ed55dc637138d2baee86dda03ab95"><span class="regierungsmitglied">Freiwilligenpool und Freiwillige finden: Infos der Freiwilligenzentren unter </span><a href="https://www.freiwilligenzentren-tirol.at" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">www.freiwilligenzentren-tirol.at</span></a></li></ul><p>Im „Jahr des Ehrenamts“ wurde einmal mehr ein Ausrufezeichen für das freiwillige Engagement in Tirol gesetzt: Die Freiwilligenwoche 2026 erreicht nicht nur einen Projekt-, sondern auch einen Teilnehmerrekord: Rund 2.400 Menschen werden dieses Jahr bei über 170 Mitmachaktionen, Seminaren oder Vorträgen in ganz Tirol teilgenommen haben. Noch bis morgen, Dienstag, läuft die Aktionswoche. Letzte Restplätze für ausgewählte Projekte sind noch unter <a href="https://www.tirol.gv.at/freiwilligenwoche" target="_blank">www.tirol.gv.at/freiwilligenwoche</a> verfügbar.</p>
<p>„Die heurige Freiwilligenwoche hat einmal mehr bewiesen, dass das Ehrenamt in Tirol einen einzigartigen Stellenwert genießt und dass man auf die Tirolerinnen und Tiroler zählen kann. Wir sind ein Land des Miteinanders, zu dem jede und jeder beitragen kann. Mein Dank gilt dem ganzen Organisationsteams, vielen helfenden Händen und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Gemeinsam setzten sie diese Tage ein starkes Zeichen des Zusammenhalts“, bilanziert Ehrenamtsreferent LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> und ergänzt: „Umso wichtiger ist es für mich im heurigen ‚Jahr des Ehrenamts‘, dass wir weiterhin daran arbeiten, den Freiwilligen die bestmöglichen Rahmenbedingungen zu schaffen. Wir brauchen auch in Zukunft ein starkes Fundament im Ehrenamt. Danke an alle, die sich freiwillig engagieren.“</p>
<p>Veranstaltet wird die Freiwilligenwoche von der Freiwilligenpartnerschaft Tirol, die aus elf regionalen Freiwilligenzentren besteht, sowie mit zahlreichen Vernetzungspartner zusammenarbeitet – eine dezentrale Organisationsstruktur, die auch über Tirols Landesgrenzen hinweg Vorreiter ist. Die Freiwilligenzentren stehen tirolweit mit über 1.800 Organisationen, Vereinen und Initiativen im Austausch. Seit dem Start im Jahr 2015 konnten bereits über 8.500 Personen in Tirol durch die Freiwilligenpartnerschaft Tirol vermittelt werden.&nbsp;</p>
<p>Auch weiterhin können sich Interessierte über die Freiwilligenzentren Tirol engagieren oder Freiwillige finden:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e07c71758ccc98607b9caef886ccc91b3">Laufend aktuelle Projekte: Auf der Website sind laufend aktuelle Freiwilligen-Gesuche und Projekte samt Informationen und Kontaktdaten vermerkt.</li><li data-list-item-id="eef2d2e3b69bed65c9af6b66080626b1a">Freiwilligenpool: Wer sich flexibel oder projektbezogen engagieren möchte, kann sich im Freiwilligenpool eintragen.</li><li data-list-item-id="e741ed726d8a2d7dcca8c50349506f9fb">Freiwillige finden: Feste, Veranstaltungen, soziale Projekte oder Vorhaben – über die Website können kostenlos Projekte eingetragen werden, für die Freiwillige gesucht werden.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Übersicht – diese Projekte besuchten die Mitglieder der Tiroler Landesregierung&nbsp;</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e8b64a04ff6589d83308398cda2e375df"><span class="regierungsmitglied">LH Anton Mattle: Projekt „Strudelbacken“</span></li></ul><p>Im Haus Salurn in Wattens wurde bereits zum zweiten Mal traditionelles Handwerk mit geselligem Austausch verbunden. Gemeinsam mit den BewohnerInnen wurden Strudel für das gesamte Haus zubereitet.</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e1d1f48bb51216193519edb85f0a803dd"><span class="regierungsmitglied">LHStv Philip Wohlgemuth: Projekt „Sprachcafé – Unterstütze beim Deutschlernen“</span></li></ul><p>Die Tiroler Sozialen Dienste (TSD) sind für die Grundversorgung von Menschen im Asylverfahren zuständig. Das Sprachcafé setzt auf Begegnungen, Austausch und gemeinsames Tun von DeutschlernerInnen und DeutschsprecherInnen.&nbsp;</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e83c2298f6123f6c06520c4a51f9cf9db"><span class="regierungsmitglied">LHStv Josef Geisler: Projekt „Hands on Saatgutbibliothek“</span></li></ul><p>Bei der Saatgutbibliothek liegt der gemeinsame Anbau und die Pflege von Sämereien im Vordergrund. Nach der getanen Arbeit gab es dieses Mal auch eine leckere Jause mit dem „Kemater Türggn“, eine traditionelle, weiße Maissorte aus der Region.</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e581c3d4585dbeccb2df26c346cf213ff"><span class="regierungsmitglied">LR Mario Gerber und LRin Astrid Mair: Projekt „Rikscha fahren. Menschen bewegen. Ehrenamt erleben“</span></li></ul><p>Das Projekt „Rikscha fahren. Menschen bewegen. Ehrenamt erleben“ ist ein Klassiker der Freiwilligenwoche. Hier hat man die Möglichkeit, die Fahrradrikscha des ISD Wohnheims Lohbach kennenzulernen und selbst hinters Steuer der Rikscha zu treten, um den SeniorInnen bei einem Ausflug eine Freude zu machen.</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ee45d89a2ba0cb3b86b1be5f1e07cb545"><span class="regierungsmitglied">LRin Cornelia Hagele: Projekt „Waffeln backen“</span></li></ul><p>Im Wohn- und Pflegeheim St. Martin in Aldrans wurden traditionell auch heuer wieder Waffeln gebacken. Im Anschluss konnte man sich die Köstlichkeiten schmecken lassen und mit den BewohnerInnen des Hauses ins Gespräch kommen.</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e8c46281cc6889bb1d029603d2ad88472"><span class="regierungsmitglied">LRin Eva Pawlata: Projekt „Freiwilligkeit in den Gesundheits- &amp; Sozialen Leistungsbereichen des Roten Kreuzes Schwaz“</span></li></ul><p>13 soziale Leistungsbereiche werden beim Roten Kreuz in Schwaz neben den klassischen Rettungs- und Krankentransporten angeboten. Dafür werden immer wieder neue freiwillige Mitglieder gesucht, welche das Team unterstützen und die Zukunft damit sichern.</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef4fba3186f7d8e3bf6f0f6b241d933a1"><span class="regierungsmitglied">LR René Zumtobel: Projekt „Verwenden statt Verschwenden“</span></li></ul><p>„Verwenden statt Verschwenden“ lautet das Motto beim Sozialmarkt in Imst. Dort können Menschen mit niedrigem Einkommen günstig Lebensmittel einkaufen. Möglich gemacht wird das von rund 30 Ehrenamtliche, die für den&nbsp;Geschäftsbetrieb, die Warenabholung und die Warenlogistik zuständig sind.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LR Gerber</category>
				
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					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Gesellschaft &amp; Soziales</category>
				
					<category>Ehrenamt</category>
				
					<category>Landesentwicklung</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Sun, 26 Apr 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Projekte von und für Jugendliche</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/projekte-von-und-fuer-jugendliche/</link>
				<description>Jugendgesundheitskonferenzen 2026 in Innsbruck und Innsbruck-Land</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eef7f9a2160285737d8e566892402833d"><span class="regierungsmitglied">Gesucht werden Projekte von Jugendlichen zur Gesundheitsförderung</span></li><li data-list-item-id="ee9ff2715f4186eed53cefbde67609e49"><span class="regierungsmitglied">Ziel: Gesundheitskompetenz von Jugendlichen fördern</span></li><li data-list-item-id="e1ed9658c1a7802a40147815a524d53d7"><span class="regierungsmitglied">Bis zu 500 Euro pro Projekt für Jugendzentren, Schulen und Vereine</span></li><li data-list-item-id="e4e234a1b7cdb0898424409542d9600d0"><span class="regierungsmitglied">Themen reichen von Bewegung und Ernährung bis zu psychischer Gesundheit und Suchtprävention</span></li><li data-list-item-id="ed61c1d2efa2b58645a972a71620cf6a4"><span class="regierungsmitglied">Jugendgesundheitskonferenzen finden bis 2028 in allen Bezirken statt: </span><a href="https://www.jugendgesundheit.tirol" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">www.jugendgesundheit.tirol</span></a></li></ul><p>Wie können Jugendliche in ihrem Alltag dabei unterstützt werden, gesündere Entscheidungen zu treffen? Diese Frage steht auch 2026 im Zentrum der Tiroler Jugendgesundheitskonferenzen. Bei den ersten Konferenzen in den Bezirken Kufstein und Kitzbühel beteiligten sich insgesamt mehr als 1.500 Jugendliche mit über 30 eingereichten Projekten. Die Bandbreite reichte von Urban-Dance-Workshops über Erste-Hilfe-Schulungen von Jugendlichen für Kinder bis hin zu kreativen Ansätzen zur Stressreduktion. Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr geht das Beteiligungsformat nun in die nächste Runde: Jugendliche aus Innsbruck und dem Bezirk Innsbruck-Land können ab sofort ihre Projektideen zur Gesundheitsförderung bis Mitte Oktober unter <a href="https://www.jugendgesundheit.tirol" target="_blank" rel="noreferrer">www.jugendgesundheit.tirol</a> einreichen. Die Ergebnisse werden bei den Jugendgesundheitskonferenzen am 6. November in Innsbruck sowie am 20. November in Telfs präsentiert.</p>
<p>„Gesundheitskompetenz bedeutet, im Alltag informierte Entscheidungen für das eigene Wohlbefinden treffen zu können. Gerade junge Menschen brauchen dafür passende Rahmenbedingungen in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld. Die Jugendgesundheitskonferenzen setzen genau hier an: Sie ermöglichen es Jugendlichen, ihre eigenen Ideen einzubringen und Gesundheitsförderung aktiv mitzugestalten“, betont Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>. Auch der Dachverband der Offenen Jugendarbeit Tirol (POJAT) hebt die Bedeutung der aktiven Beteiligung junger Menschen hervor: „Die Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr zeigen, wie wirkungsvoll es ist, wenn Jugendliche selbst aktiv werden. Die eingereichten Projekte waren nicht nur kreativ und vielfältig, sondern auch nah an der Lebensrealität der jungen Menschen. Genau diese Perspektiven wollen wir sichtbar machen und weiter stärken“, erklärt POJAT-Geschäftsführerin <span class="regierungsmitglied">Martina Steiner</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Projekte von Jugendlichen für Jugendliche</span></p>
<p>Auch 2026 sind junge Menschen zwischen zwölf und 20 Jahren in Zusammenarbeit mit Schulen, Jugendzentren, Vereinen und weiteren Einrichtungen der Jugendarbeit eingeladen, ihre Ideen einzubringen und eigenständig Projekte umzusetzen. Die Projektbandbreite kann von Bewegungsangeboten wie etwa einem Parcours-Workshop über Aktionen zur Förderung der psychischen Gesundheit bis hin zu Projekten mit Ernährungsschwerpunkt reichen. Unterstützt werden sie dabei mit bis zu 500 Euro pro Projekt, individuellem Coaching sowie praxisnahen Materialien. Der Informations- und Methodenkoffer der POJAT enthält neben einem Handbuch auch verschiedene jugendgerecht aufbereitete Infomaterialien und Übungen zu psychischer und körperlicher Gesundheit.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Regionale Vernetzung als Erfolgsfaktor</span></p>
<p>Ein zentraler Bestandteil der Jugendgesundheitskonferenzen: regionale Netzwerke aufbauen und stärken. Bereits bei den Kick Off-Veranstaltungen diese Woche in Innsbruck und Telfs tauschten sich rund 200 VertreterInnen und Interessierte der Gemeinden, Schulen, Jugendarbeit und dem Gesundheitsbereich aus. Gemeinsames Ziel ist es, die Gesundheitsförderung für Jugendliche über die Konferenzen hinaus in den Regionen zu verankern und bestehende Angebote besser zu vernetzen.</p>
<p>Die Jugendgesundheitskonferenzen werden im Auftrag des Landes Tirol aus Mitteln der Bundesgesundheitsagentur finanziert und seitens der POJAT bis 2028 in allen Tiroler Bezirken umgesetzt. Weitere Informationen sowie Details zur Projekteinreichung finden sich unter <a href="https://www.jugendgesundheit.tirol" target="_new" rel="noreferrer">www.jugendgesundheit.tirol</a>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Jugend</category>
				
					<category>Gesundheit &amp; Vorsorge</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Sat, 25 Apr 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>Landesjugendsingen 2026: Diese Chöre fahren zum Bundeswettbewerb</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/landesjugendsingen-2026-diese-choere-fahren-zum-bundeswettbewerb/</link>
				<description>Höhepunkt im Congress Innsbruck: Schlussveranstaltung mit Ergebnisbekanntgabe </description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e237e8e7f40adf7e85862f38c51951ff2"><span class="regierungsmitglied">Insgesamt 94 teilnehmende Chöre mit mehr als 2.600 Personen beim Landesjugendsingen 2026</span></li><li data-list-item-id="ed7e1d061d87be535fd31d415e959ef97"><span class="regierungsmitglied">Fünf Chöre vertreten Tirol beim Bundesjugendsingen 2026 in Linz</span></li><li data-list-item-id="e36d7a2bb223498a45c0196a2a48b69ae"><span class="regierungsmitglied">29 Chöre erhielten das Prädikat „Ausgezeichneter Erfolg“</span></li></ul><p>94 Kinder- und Jugendchöre aus ganz Tirol und Südtirol nahmen teil – nun stehen die Ergebnisse des diesjährigen Landesjugendsingens fest. Beim Festakt gestern, Freitag, im Congress Innsbruck zeichnete die Jury die Nachwuchschöre mit ihren 2.600 mitwirkenden SängerInnen und Chorleitungen aus. Fünf Ensembles aus den Bezirken Schwaz, Imst, Lienz, Innsbruck und Innsbruck-Land konnten die Jury besonders von ihrer Leistung überzeugen und werden Tirol beim Bundesjugendsingen von 29. Juni bis 2. Juli in Linz vertreten. „In den letzten Tagen haben die teilnehmenden Chöre bewiesen, was im musikalischen Nachwuchs Tirols steckt. Ich gratuliere allen Sängerinnen und Sängern zu ihren beeindruckenden Erfolgen. Wer hier auf der Bühne steht, hat sich diesen Erfolg mit Disziplin und Ehrgeiz erarbeitet“, fand Jugendlandesrätin <span class="regierungsmitglied">Astrid Mair</span> anerkennende Worte beim Festakt. Höhepunkt der Schlussveranstaltung war der Auftritt ausgewählter Ensembles, die beim Wertungssingen in Schwaz besonders überzeugten.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tirols Chornachwuchs auf dem Weg nach Linz</span></p>
<p>Beim Bundesjugendsingen in Linz treffen die herausragendsten Schul-, Kinder- und Jugendchöre aus ganz Österreich aufeinander. Folgende Tiroler Ensembles wurden von der Jury zum Finale entsandt:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e10e4566d85e4f807ecb8e44b680f1206"><span class="regierungsmitglied">Kinderchor Sonnenschein Steinach</span><span> (Bezirk Innsbruck-Land) unter der Leitung von Stefan und Isolde Auer (außerschulischer Chor, 15 Teilnehmende)</span></li><li data-list-item-id="e1d68a2da16d12b4a384ffccc59bb7ff3"><span class="regierungsmitglied">Musikvolksschule Hans Sachs Schwaz „Meistersinger 2c Klasse“ </span><span>(Bezirk Schwaz) unter der Leitung von Elisabeth Waldauf (21 Teilnehmende)</span></li><li data-list-item-id="ee81f453be18b45f25f7cd33f67cdaeb1"><span class="regierungsmitglied">BORG Lienz „2times4 7m Klasse“</span><span> (Bezirk Lienz) unter der Leitung von Sabine Senfter (neun Teilnehmende)</span></li><li data-list-item-id="e034440285ab431abd97c2822b867a7fa"><span class="regierungsmitglied">Musikgymnasium Innsbruck „Cantoholics Kammerchor“</span><span> unter der Leitung von Thomas Waldner (19 Teilnehmende)</span></li><li data-list-item-id="eff3cbfb1f13448f8054dba6f41e99865"><span class="regierungsmitglied">VS Untermieming „Dinochor 4. Klasse“</span><span> (Bezirk Imst) unter der Leitung von Andreas Kranebitter (19 Teilnehmende)</span></li></ul><p>Das musikalisch hohe Niveau der Tiroler Vokalensembles aus dem schulischen und außerschulischen Bereich schlug sich auch in den Auszeichnungen nieder: 29 der teilnehmenden Chöre bedachte die Jury mit dem Prädikat „Ausgezeichneter Erfolg“. Die Bewertung erfolgte nach klar definierten musikalischen und künstlerischen Kriterien – von Intonation und Chorklang bis hin zu Interpretation und Gesamteindruck.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Förderung der musikalischen Bildung</span></p>
<p>Auch Bildungslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> unterstreicht die besondere Bedeutung des Landesjugendsingens: „Wer gemeinsam singt, lernt fürs Leben: aufeinander hören, Verantwortung übernehmen und über sich hinauswachsen. Das Landesjugendsingen soll damit ein klares Bekenntnis zur musikalischen Bildung sein. Besonders freut es mich, dass so viele schuleigene Chöre mit ihren engagierten Lehrkräften teilgenommen haben.“</p>
<p>Das Landesjugendsingen findet alle drei Jahre statt und ist eine gemeinsame Veranstaltung des Landes Tirol in Kooperation mit der Bildungsdirektion für Tirol und dem Chorverband Tirol. Als landesweiter Wettbewerb ist es Teil des Österreichischen Jugendsingens – dieses gilt mit rund 40.000 teilnehmenden SängerInnen als größter Jugendchorwettbewerb Europas. Kinder und junge Erwachsene zwischen sechs und 24 Jahren haben die Möglichkeit, gemeinsam vor einer Jury zu singen und wertvolle Auftrittserfahrung zu sammeln.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>LRin Mair</category>
				
					<category>Bildung</category>
				
					<category>Kunst &amp; Kultur</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 11:07:09 +0200</pubDate>
				
				<title>Erfolgreicher Auftakt zur Freiwilligenwoche 2026 </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/lh-mattle-jahr-des-ehrenamtes-bringt-projekt-rekord-und-hunderte-interessierte-bei-freiwilligenwoche-2026/</link>
				<description>Über 170 teilnehmende Projekte – so viele wie noch nie</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef469daf189436431956ae2f3383cbac4"><span class="regierungsmitglied">LH Mattle informierte über aktuell laufende Vorhaben: steuerliche Entlastungen, Ehrenamtsnachweis und Informationen</span></li><li data-list-item-id="e538cc0144a8545fcf6308c2a10db7989"><span class="regierungsmitglied">Alle Regierungsmitglieder nehmen an der Freiwilligenwoche teil</span></li><li data-list-item-id="e1b2fd041b17f191bc61c6c778dcdb36c"><span class="regierungsmitglied">Anmeldungen sind auch noch spontan möglich:&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at/freiwilligenwoche" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/freiwilligenwoche</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;</span></li></ul><p>Seit gestern, Mittwoch, läuft die Freiwilligenwoche 2026. Noch bis Dienstag können Interessierte bei mehr als 170 Projekten, Workshops und Vorträgen das Ehrenamt kennenlernen und selbst mitanpacken. Das tun auch die Mitglieder der Tiroler Landesregierung: LH und Ehrenamts-Referent&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> besuchte heute, Donnerstag, das Projekt „Strudelbacken“ im Altersheim Salurn in Wattens. LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>&nbsp;stattete dem Sprachlerncafé in Innsbruck einen Besuch ab. LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>&nbsp;nahm an einem Klimaprojekt in Kematen teil, während LR<sup>in</sup> <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>&nbsp;im Wohn- und Pflegeheim St. Martin in Aldrans beim Waffeln backen half und LR<sup>in</sup> <span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata </span>beim Roten Kreuz in Schwaz vorbeischaute. Auch LR <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>, LR<sup>in</sup> <span class="regierungsmitglied">Astrid Mair </span>und LR <span class="regierungsmitglied">Mario Gerber </span>werden in den kommenden Tagen an Projekten teilnehmen. Anmeldungen sind bei verfügbaren Plätzen weiterhin über <a href="https://www.tirol.gv.at/freiwilligenwoche" target="_blank">www.tirol.gv.at/freiwilligenwoche</a> möglich.</p>
<p>Zum Auftakt der Aktionswoche informierte LH Mattle über aktuelle Projekte und Vorhaben im „Jahr des Ehrenamts“: „Wir arbeiten an konkreten Verbesserungen und Initiativen, um das Ehrenamt in Tirol zu stärken. Unser Ziel ist klar: Das ‚Jahr des Ehrenamts‘ soll Motor für positive Entwicklungen im Ehrenamt sein, von denen die Freiwilligen in Tirol langfristig profitieren. Jede und jeder Zweite engagiert sich ehrenamtlich – damit sind wir auch über Landesgrenzen hinweg ein Vorbild.“ Dass heuer erstmals mit über 170 teilnehmenden Projekten ein Rekord bei der Freiwilligenwoche verzeichnet wird, spricht für das Interesse am Ehrenamt: „Mit dem Schwerpunkt im Jahr 2026 schaffen wir noch mehr Teilnahmemöglichkeiten und Sichtbarkeit für die Bedeutung freiwilligen Engagements“, sagt LH Mattle.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Steuerliche Erleichterungen im Ehrenamt</span></p>
<p>Zuletzt brachte LH Mattle bei der Finanzreferentenkonferenz in Innsbruck einen Antrag für steuerliche Entlastungen im Ehrenamt ein. „Dank allein reicht nicht: Das Ehrenamt ist auch mit Herausforderungen konfrontiert. Wir schauen wo der Schuh drückt und setzen uns für Verbesserungen ein.“&nbsp;</p>
<p>Konkret soll es unter anderem eine pauschale Reiseaufwandsentschädigung in geeigneten ehrenamtlichen Bereichen geben – ähnlich wie sie es bereits im Sportbereich gibt. Außerdem sollen Fahrtkosten, Kosten für Ausrüstung und Aus- und Weiterbildung steuerlich absetzbar und steuerliche Begünstigungen kombinierbar sein.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Vom Ehrenamtsnachweis bis zum Symposium</span></p>
<p>Weiters wird an einem Tiroler Modell für die Erweiterung eines „Ehrenamtsnachweises“ gearbeitet, sodass ehrenamtliches Engagement auch im Alltag der freiwillig Engagierten einen weiteren Mehrwert bringt. Auch der Versicherungsschutz soll verbessert werden – dazu laufen derzeit die Gespräche. Im Herbst plant das Land Tirol das erste große „Ehrenamtssymposium“, das nochmals ein Ausrufezeichen im „Jahr des Ehrenamts“ darstellt und Organisationen, Stakeholder und VertreterInnen von Vereinen und Verbänden noch besser vernetzt und einbringt.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Immer mehr Anfragen – über 2.600 Personen sind Teil der Gruppe</span></p>
<p>Parallel dazu wird laufend der WhatsApp-Kanal „Ehrenamt Tirol“ bespielt (<a href="https://www.ehrenamt.tirol" target="_blank" rel="noreferrer">www.ehrenamt.tirol</a>). Mittlerweile haben über 2.600 Mitglieder den Weg in die Gruppe gefunden. „Viele Vereine, Verbände und Einrichtungen wenden sich direkt an uns, um ihre Angebote, Veranstaltungen oder Freiwilligen-Gesuche mitzutragen. Genau dafür ist eine solche Gruppe da: Informationsaustausch und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten vor den Vorhang holen“, so LH Mattle.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Einladung zum Mitmachen: Freiwilligenwoche 2026</span></p>
<p>Auch die Freiwilligenwoche wurde über den WhatsApp-Kanal mitbeworben. Nach derzeitigem Kenntnisstand zeichnet sich heuer ein neuer Rekord an TeilnehmerInnen ab. „Mein heutiger Besuch im Haus Salurn&nbsp;bestätigt einmal mehr: Ehrenamtliches Engagement und Helfen machen Spaß und sind bereichernd. Die Freiwilligenwoche dient dazu, Interessierten und Neugierigen einen Einblicke in das Ehrenamt zu ermöglichen – denn das Ehrenamt von morgen braucht den Nachwuchs von heute“, betont LH Mattle im Anschluss an seinen Besuch in Wattens.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Carina Gartlacher</span>, Leiterin des Hauses Salurn in Wattens, freute sich über den Besuch und betonte: „Das Ehrenamt bringt Menschen zusammen, schafft Beziehungen und eröffnet neue Perspektiven. Jede Unterstützung hilft unseren Bewohnerinnen und Bewohnern, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Die Freiwilligenwoche ist für uns eine wertvolle Gelegenheit, neue Freiwillige zu gewinnen und ihnen zu zeigen, wie vielfältig freiwilliges Engagement sein kann.“ In der Pflege Wattens sind laufend Freiwillige im Einsatz – aktuell 37 über die Gemeinde gemeldete sowie weitere über Vereine wie die Vinzenzgemeinschaft, die Schützen und auch ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie übernehmen Aktivierungsangebote und soziale Betreuung, organisieren Rikschafahrten für die Bewohnerinnen und Bewohner und unterstützen an Feiertagen sowie Wochenenden bei der Auslieferung von Essen auf Rädern.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Weitere Besuche der Regierungsmitglieder</span> - MedienvertreterInnen sind bei den Besuchen der Mitglieder der Tiroler Landesregierung herzlich willkommen:&nbsp;</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e600611c24f9daf2f78c58342247c13b4"><span class="regierungsmitglied">LR René Zumtobel</span></li></ul><p>Projekt: „Verwenden statt Verschwenden“ | Freitag, 24. April | 9 Uhr | SOMI, Dr.-Carl-Pfeiffenberger-Straße 4, Imst</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4e31c7ef7427be9c130bbd4cc5af81f7"><span class="regierungsmitglied">LR<sup>in </sup>Astrid Mair und LR Mario Gerber</span></li></ul><p>Projekt: „Rikscha fahren. Menschen bewegen. Ehrenamt erleben“ | Montag, 27. April | 14 Uhr | ISD Wohnheim Lohbach, Technikerstraße 84, Innsbruck</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LR Gerber</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>LRin Mair</category>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Gesellschaft &amp; Soziales</category>
				
					<category>Ehrenamt</category>
				
					<category>Landesentwicklung</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-57854</guid>
				<pubDate>Sun, 19 Apr 2026 16:30:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>Konzert der „prima la musica“-PreisträgerInnen in Erl</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/konzert-der-prima-la-musica-preistraegerinnen-in-erl/</link>
				<description>Musikland Tirol: Große Abschlussveranstaltung des Landeswettbewerbs 2026</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Bühne für die größten Musiktalente Tirols und Südtirols – das war das Konzert der „prima la musica“-PreisträgerInnen heute, Sonntag, im Festspielhaus Erl. Mehr als 900 junge MusikerInnen nahmen dieses Jahr am Tiroler Landeswettbewerb in Erl und Ebbs teil. Die herausragendsten Teilnehmenden – unter ihnen LandessiegerInnen mit 100 von 100 Punkten – traten solistisch und in Kammermusik-Ensembles auch beim Abschlusskonzert auf. Zusätzlich wurden 33 Sonderpreise im Gesamtwert von insgesamt 12.000 Euro an den musikalischen Nachwuchs vergeben.</p>
<p>„Ich bin beeindruckt, was die ‚prima la musica‘-Teilnehmenden bereits in jungen Jahren abliefern. Heute haben sie uns im modernen Ambiente des Festspielhauses Erl nochmals eine musikalische Kostprobe serviert“, sagt Bildungslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> im Anschluss an die Schlussveranstaltung. „Ich gratuliere allen Preisträgerinnen und Preisträgern. Mein Dank gilt besonders auch jenen, die diese Erfolge möglich machen: den engagierten Musiklehrerinnen und Musiklehrern. Ihnen ist es zu verdanken, dass Tirol solch ein vielbeachtetes Musikland ist.“</p>
<p>Beim 31. „prima la musica“-Landeswettbewerb war außerdem ein Rekord zu verzeichnen: Die Jurys entsenden 253 MusikerInnen zum Bundeswettbewerb – so viele wie noch nie. Dieser geht von 22. Mai bis 6. Juni in Eisenstadt (Burgenland) über die Bühne. In den letzten Jahren sicherten sich die Tiroler und Südtiroler TeilnehmerInnen stets die meisten Bundessiege unter allen Bundesländern.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Bildung</category>
				
					<category>Kunst &amp; Kultur</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-57837</guid>
				<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 11:27:03 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>„MINT-Land“ Tirol – Spürnasenecken in allen Bezirken</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/mint-land-tirol-spuernasenecken-in-allen-bezirken/</link>
				<description>LRin Cornelia Hagele besuchte neue Spürnasenecke in Abfaltersbach (Bezirk Lienz)</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ec148c3144dfa2540800b17712b991732"><span class="regierungsmitglied">Tiroler MINT-Strategie: elf Spürnasenecken in Kindergärten und Ausbildungseinrichtungen realisiert</span></li><li data-list-item-id="ea547e865c0d5f7af5d596b4328b1e16c"><span class="regierungsmitglied">ARGE MINT-Bildung Tirol und Stiftung Auxilium Pro Tirol investierten mehr als 200.000 Euro</span></li><li data-list-item-id="edad1d81b1b5d0ff896b6eace9c0f75c6"><span class="regierungsmitglied">Alle MINT-Bildungsangebote in Tirol im Überblick:&nbsp;www.mint-tirol.at&nbsp;</span></li></ul><p>Experimente mit dem Physikbaukasten oder ein erster Blick durchs Mikroskop – mit der Tiroler MINT-Strategie sollen bereits im Kindergarten die Kleinsten spielerisch lernen, wie Wissenschaft funktioniert. Kürzlich besuchte Bildungslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> den Kindergarten Abfaltersbach (Bezirk Lienz), der seit Beginn des Jahres Standort einer „Spürnasenecke“ ist. Gemeinsam mit den Kindern erkundete sie diesen speziell ausgestatteten Bereich, in dem die jungen ForscherInnen experimentieren, beobachten und naturwissenschaftliche Phänomene entdecken. Die Räumlichkeiten befinden sich gemeinsam mit der MS Abfaltersbach – Trägerin des MINT-Gütesiegels – im Schulzentrum der Gemeinde. Die Spürnasenecke steht künftig auch für die Nachmittagsbetreuung der Volksschule Abfaltersbach und Kindergärten der umliegenden Gemeinden zur Verfügung.</p>
<p>„Tirol ist das erste MINT-Bundesland – und das beginnt nicht erst in der Schule, sondern im Kindergarten. Spürnasenecken wie hier in Abfaltersbach helfen Kindern dabei, ihre Welt zu verstehen“, erklärt LR<sup>in</sup> Hagele. Die Umsetzung der Spürnasenecken erfolgte durch die MINT-Koordination Tirol im Auftrag der ARGE MINT-Bildung Tirol – ein vom Land Tirol unterstützter Zusammenschluss von Industriellenvereinigung Tirol, Wirtschaftskammer Tirol, Arbeiterkammer Tirol und ÖGB. Finanziell unterstützt wird das Projekt durch die Bundesstiftung Auxilium Pro Tirol. Diese hat es sich zum Ziel gesetzt, gesellschaftliche Werte zu stärken und die Wettbewerbsfähigkeit in Tirol zu fördern.</p>
<p class="text-justify"><span class="regierungsmitglied">Der Tiroler Weg: Flächendeckende MINT-Förderung</span></p>
<p>Die&nbsp;<a href="/presse/meldungen/meldung/lh-mattle-setzt-auf-zukunftsfaecher-tirol-ist-erstes-mint-bundesland/">flächendeckenden MINT-Bildungsregionen</a> in Tirol werden nun auch durch elf Spürnasenecken bereichert: In jedem Bezirk steht mindestens ein Standort zur Verfügung, an dem Kinder spielerisch mit MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) in Berührung kommen. Zudem wurden die Aus- und Fortbildungseinrichtungen mit Spürnasenecken ausgestattet, damit der unmittelbare Transfer von der Lehre in die Praxis gelingt. Spürnasenecken sind eigens entwickelte Lernumgebungen mit speziellen Möbeln, Experimentiermaterialien sowie einem Handbuch mit über 80 MINT-Versuchen. Abgerundet wird das Angebot durch Fortbildungen und Vernetzungsmöglichkeiten für ElementarpädagogInnen. Das Land Tirol und die ARGE MINT investierten in Kooperation mit der Bundesstiftung Auxilium Pro Tirol mehr als 200.000 Euro in die Spürnasenecken.</p>
<p>„Wasserglas-Discos, geräuschvolle Erbsen oder ein magischer Ballon sind nur Beispiele für die bunten Experimente in unseren Spürnasenecken. Im Bildungsland Tirol wollen wir diese kindliche Neugier fördern und begleiten – von Anfang an. Wir denken MINT ganzheitlich: vom Kindergarten über schulische MINT-Labore bis zum Studium. Nur so gelingt es, unsere Jugend für Zukunftsthemen zu begeistern“, betont LR<sup>in</sup> Hagele. Wirtschaftslandesrat <span class="regierungsmitglied">Mario Gerber</span> unterstreicht ebenfalls die Bedeutung dieser Initiative: „Wer früh beginnt zu forschen, lernt später innovativ zu denken. Die Spürnasenecken sind eine Investition in die Zukunft unseres Standorts. Mit dem bezirksweiten Ausbau stärken wir genau jene Schlüsselkompetenzen, die unsere Wirtschaft dringend braucht: technisches Verständnis, Kreativität und logisches Denken.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">MINT-Kompetenzen von Anfang an fördern</span></p>
<p>In den letzten eineinhalb Jahren konnten sieben Spürnasenecken in Kindergärten an regionalen MINT-Knotenpunkten in den Bezirken Reutte, Imst, Innsbruck-Land, Schwaz, Kufstein, Kitzbühel und Lienz eingerichtet werden. Von Beginn an war es zudem Teil der MINT-Strategie, Aus- und Fortbildungseinrichtungen der Elementarpädagogik mit Spürnasenecken auszustatten, um künftig direkt alle PädagogInnen für (natur-)wissenschaftliche Themen zu sensibilisieren. Zuletzt kamen hier die BAfEP Zams und die BAfEP Kettenbrücke (Innsbruck) hinzu.&nbsp;</p>
<p>Die Vergabe der letzten Spürnasenecken (siehe&nbsp;<a href="/presse/meldungen/meldung/fruehe-mint-foerderung-sieben-neue-spuernasenecken-fuer-tiroler-kindergaerten/">Pressemeldung vom 5. Juni 2025</a>) startete vor knapp einem Jahr und wurde von ExpertInnen der Abteilung Elementarbildung und allgemeines Bildungswesen des Landes Tirol, der Bildungsdirektion für Tirol und der MINT-Koordination Tirol abgewickelt. Zu den neuesten Standorten mit Spürnasenecken gehört unter anderem der Kindergarten Abfaltersbach.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Stimmen aus der Praxis</span></p>
<p>Für <span class="regierungsmitglied">Michael Mairhofer</span>, Geschäftsführer der Industriellenvereinigung Tirol, sind praxisnahe Initiativen der Schlüssel, um Kinder für MINT-Themen zu begeistern: „Es freut mich sehr, dass die IV Tirol für die Spürnasenecken die Stiftung Auxilium Pro Tirol als wichtigen finanziellen Unterstützer gewinnen konnte. Diese Lernorte sind so wichtig, weil sie bei Kindern schon früh Begeisterung für Naturwissenschaft und Technik wecken und ihren Forschergeist fördern. Wer in jungen Jahren experimentiert, beobachtet und Zusammenhänge selbst entdeckt, entwickelt Selbstvertrauen und Freude am eigenen Lernen. Genau dort wächst, was Kinder stark macht: Neugier, Zuversicht in die eigenen Fähigkeiten und die Freude daran, die Welt selbst zu erforschen und zu verstehen.“</p>
<p>Von Beginn an richtete sich die Tiroler MINT-Strategie vor allem auch an Bezirke abseits der Ballungsräume, erklärt die Leiterin der MINT-Koordination Tirol, <span class="regierungsmitglied">Elisabeth Lukasser-Vogl</span>: „Die MINT-Koordination Tirol hat mit der Installation von elf Spürnasenecken in ihren ersten drei Jahren ein wichtiges Ziel erreicht. Von Beginn an war klar, dass eine flächendeckende Ausstattung aller Tiroler Kindergärten weder finanzierbar noch sinnvoll ist. Daher lag der Fokus auf Aus- und Fortbildung sowie auf der gezielten Ausstattung von Einrichtungen im ländlichen Raum als MINT-Bildungsknotenpunkte mit großer Reichweite. Dank eines engagierten Kernteams für MINT-Elementarpädagogik sowie der großzügigen Unterstützung durch die ARGE MINT und die Bundesstiftung Auxilium Pro Tirol konnte dieses Ziel nun erreicht werden.“</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Spürnasenecken Tirol&nbsp;</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Projektträger der Spürnasenecken</span></p>
<p>Industriellenvereinigung Tirol in Zusammenarbeit mit der ARGE MINT (Land Tirol, WK Tirol, AK Tirol, ÖGB) und der Bundesstiftung Auxilium Pro Tirol</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Über die MINT-Koordination Tirol</span></p>
<p>Die MINT-Koordination Tirol ist zentrale Umsetzungsstelle der MINT-Strategie des Landes und wird von der ARGE „MINT-Bildung Tirol“ getragen. In dieser Arbeitsgemeinschaft bündeln das Land Tirol, die Industriellenvereinigung Tirol, die Arbeiterkammer Tirol, die Wirtschaftskammer Tirol und der ÖGB Tirol ihre Kräfte, um MINT-Themen entlang der gesamten Bildungskette – vom Kindergarten bis zur Erwachsenenbildung – zu stärken. Die Koordinationsstelle versammelt MINT-Angebote auf der Online-Plattform www.mint-tirol.at und unterstützt Bildungseinrichtungen bei der Umsetzung innovativer MINT-Projekte.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Gerber</category>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Bildung</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-57795</guid>
				<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 11:22:47 +0200</pubDate>
				
				<title>Regierungssitzung: Tirol ist die Wiege des Quanten-Computing</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/regierungssitzung-tirol-ist-die-wiege-des-quanten-computing/</link>
				<description>Ein Jahr „Quanten-Hub Tirol“</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eea465d5dd57c7e153a176c2929c64f4c"><span class="regierungsmitglied">Erstes Projektjahr bestätigt Tirols starke Ausgangsposition im europäischen Vergleich</span></li><li data-list-item-id="e4479c4ec1664ec1ad408f18d91fb32c8"><span class="regierungsmitglied">Land Tirol investiert in Wissenschafts- und Wirtschaftsplattform „Quanten-Hub Tirol“</span></li><li data-list-item-id="e9683e5d796c7f23a84e391ddf875aa49"><span class="regierungsmitglied">Förderstrukturen und internationale Positionierung im Fokus des zweiten Projektjahres</span></li><li data-list-item-id="eddedef3740db87c31b09f8e304c8727a"><span class="regierungsmitglied">Wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“: Gesetzesnovelle erleichtert Grundstücksteilungen</span></li></ul><p>Quantenphysik – was für viele nach Science-Fiction klingt oder als etwas Ungreifbares tituliert wird, ist in der Praxis zur Entwicklung neuer Technologien unverzichtbar, beispielsweise von Solarzellen oder Quantencomputern. In Quantenteilchen steckt großes Potential, und daran wird geforscht: Bereits seit den 1990er Jahren setzt die Quantenforschung in Tirol weltweit Maßstäbe. Die Universität Innsbruck zählt mit der Berufung wissenschaftlicher Größen wie <span class="regierungsmitglied">Anton Zeilinger</span>, <span class="regierungsmitglied">Peter Zoller</span> und <span class="regierungsmitglied">Rainer Blatt</span> seither zu den international führenden Standorten. Die enge Zusammenarbeit zwischen Grundlagen- und angewandter Forschung ist dabei ein entscheidender Erfolgsfaktor. Das beste Beispiel dafür: Der Quantencomputer aus Tirol gilt derzeit als leistungsstärkster Europas. Mit dem „Quanten-Hub Tirol“ wurde erstmals eine Plattform für Innovation, Wissenstransfer und wirtschaftliches Wachstum im Bereich der Quantenforschung geschaffen. Nach einer erfolgreichen Aufbauphase beschloss die Tiroler Landesregierung auf Antrag von Wissenschaftslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> heute, Dienstag, die Fortführung der Initiative.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">LH Mattle: „Tirol als europäischer Leitstandort für Quantentechnologie“</span></p>
<p>„Der Quanten-Hub Tirol hat in seinem ersten Jahr eindrucksvoll gezeigt, welches enorme Potenzial in unserem Standort steckt. Jetzt gehen wir den nächsten konsequenten Schritt: Wir wollen Tirol als europäischen Leitstandort für Quantentechnologien etablieren und die Brücke von exzellenter Forschung hin zu konkreter wirtschaftlicher Wertschöpfung schlagen. Damit sichern wir langfristig Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und hochwertige Arbeitsplätze in unserem Land“, betont LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. Insgesamt wird der Quanten-Hub Tirol mit 120.000 Euro im Jahr 2026 unterstützt. „Quantentechnologien zählen zu den Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts. Mit der Weiterführung des Quanten-Hub Tirol investieren wir gezielt in einen Bereich, der enormes Wachstumspotenzial bietet und schaffen damit neue Perspektiven für Fachkräfte in Tirol“, ergänzt LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Weichen für die Quantenzukunft gestellt</span></p>
<p>Im ersten Projektjahr des Quanten-Hub Tirol – einer gemeinsamen Initiative von Onsight Ventures, Alpine Quantum Technologies (AQT) und der Standortagentur Tirol – wurde die Grundlage gelegt: Eine umfassende Potenzialanalyse zeigt, wie sich Tirol im europäischen Quanten- und Halbleiterökosystem positionieren kann. „Tirol zeigt mit dem Quanten-Hub eine klare Linie: Wir wollen nicht nur Teil der internationalen Entwicklung sein, sondern diese aktiv mitgestalten. Die Aufbauphase hat deutlich gemacht, dass wir über eine außergewöhnliche wissenschaftliche Stärke verfügen. Nun geht es darum, diese gezielt in technologische Anwendungen und Unternehmensansiedlungen zu übersetzen. Der Quanten-Hub Tirol dient als zentrale Drehscheibe, um Wissenschaft und Wirtschaft nachhaltig zu vernetzen und Tirol als ‚Wiege des Quanten-Computing‘ international sichtbar zu machen“, betont LR<sup>in</sup> Hagele.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Förderungen und internationale Sichtbarkeit im Fokus</span></p>
<p>Das zweite Projektjahr markiert daher den Übergang von der Analyse zur Umsetzung. Im Zentrum steht die Weiterentwicklung von Förderstrukturen und die internationale Positionierung Tirols. Konkret ist es bereits gelungen, Fördermittel aus dem „European Chips Act“ in siebenstelliger Höhe nach Tirol zu holen. Darüber hinaus wurde die Idee für eine eigene Förderstruktur entwickelt, die EU- und Bundesmittel gezielt bündelt, um die Quantenwirtschaft langfristig zu stärken. Ergänzend dazu können zukünftig geeignete räumliche Infrastrukturen geschaffen werden, um die weitere Entwicklung am Standort zu unterstützen. „Im Bereich der weiteren Tiroler Initiativen gibt es etliche Ideen für mehrere Projekte, aus denen Quanten-Startups und -Spin-Offs neue Kunden gewinnen können, oder Tiroler Zulieferer ihre Verwertung und Umsätze mit Hilfe der lokalen Quantenfirmen erweitern können“, erklärt <span class="regierungsmitglied">Thomas Monz </span>vom Quanten-Hub Tirol.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Konkrete Maßnahmen für 2026</span></p>
<p>Auf Basis der Potenzialanalyse sollen im kommenden Jahr seitens des Quanten-Hub Tirol gemeinsam mit der Standortagentur Tirol folgende Maßnahmen umgesetzt werden:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef6839b2c7c8faa3d0738ab60c66c0c7f"><span class="regierungsmitglied">Vorbereitung eines langfristigen EU- und Bundesförderprogramms</span></li><li data-list-item-id="ee32f440748799992dbc10384f7a2728b"><span class="regierungsmitglied">Internationale Positionierung Tirols</span> als führender Standort für Quantentechnologien</li><li data-list-item-id="e6b8eafc589aa40eadfb839fbbdfd9282"><span class="regierungsmitglied">Intensivierung von Kooperationen </span>mit Industrie, Investoren und Standortakteuren</li><li data-list-item-id="e4fac931412d37f25affe1546f6a511f2"><span class="regierungsmitglied">Starke internationale Präsenz</span> bei Konferenzen und Veranstaltungen – innerhalb und außerhalb Europas – beispielsweise im September 2026 in der Österreichischen Botschaft in London bei einer Veranstaltung in Kooperation mit dem AußenwirtschaftsCenter London der Wirtschaftskammer Österreich</li><li data-list-item-id="e84c75458315395fdd2c2c1aeeeee5398"><span class="regierungsmitglied">Wirtschaftliche Vernetzung</span> durch Austausch mit nationalen und internationalen Entscheidungsträgern und Partnern&nbsp;</li><li data-list-item-id="ebd36743de1e44d438d7a9b92e57b09dc"><span class="regierungsmitglied">Beteiligung an der Veranstaltung „Quantum Insights – Go Tirol“</span> der Standortagentur Tirol</li></ul><p></p><hr>

<h3>Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung:</h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Gesetzesnovelle erleichtert Grundstücksteilungen – wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“: </span>Das Tiroler Flurverfassungslandesgesetz 1996 regelt neben weiteren Themen auch die rechtlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse an agrargemeinschaftlichen Grundstücken. Dabei gibt es sogenannte Stammsitzliegenschaften. Das sind Liegenschaften, mit denen ein Mitgliedschaftsrecht an einer Agrargemeinschaft verbunden ist. Werden solche Liegenschaften geteilt, ist eine Bewilligung erforderlich, jedoch gibt es viele Fälle, für die eine Ausnahme besteht. Kleinere Teilungen von Stammsitzliegenschaften benötigen daher regelmäßig keine Bewilligung. Bis dato musste man in der Praxis jedoch zur späteren Vorlage bei anderen Stellen auch bei kleineren Teilungen, z. B. wenn wenige Quadratmeter verkauft oder übertragen wurden, eine sogenannte „Negativbestätigung“ bei der Agrarbehörde beantragen. Damit wird bestätigt, dass für die Teilung keine spezielle Genehmigung nötig ist. Mit der geplanten Änderung entfällt dies: Künftig prüfen die Grundbuchsgerichte anhand der Unterlagen selbst, ob eine Bewilligungsfreiheit vorliegt. Dadurch werden Verbesserungsaufträge und Fristversäumnisse vermieden und der Verwaltungsaufwand wird deutlich reduziert. „Mit der Gesetzesänderung reduzieren wir unnötige Bürokratie und sorgen für effizientere Abläufe, ohne die Rechtssicherheit zu beeinträchtigen. Wenn die Voraussetzungen für eine bewilligungsfreie Teilung ohnehin klar geregelt sind, braucht es keine zusätzliche Bestätigung durch die Behörde. Mit der Novelle setzen wir ein weiteres Zeichen für weniger Bürokratie und mehr Effizienz in Tirol“, betont LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. Agrarreferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler </span>ergänzt: „Die Praxis hat gezeigt, dass die sogenannten Negativbestätigungen oft nur eine formale Pflicht waren, die keinen Mehrwert für die Rechtssicherheit gebracht hat. Jedes Jahr müssen hunderte solcher Anträge bearbeitet werden – auch bei kleinsten Grundstücksänderungen. Dass wir diesen Schritt nun streichen, entlastet unsere Agrarbehörde spürbar und sorgt dafür, dass die Verfahren insgesamt einfacher und schneller werden.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sonderförderungsprogramm Landeck: </span>Mit dem Sonderförderungsprogramm im Bezirk Landeck wird die wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Region unterstützt. Auf Antrag von LH<span class="regierungsmitglied"> Anton Mattle </span>werden einmal mehr gezielt Projekte im Bezirk gefördert: Mit über 424.000 Euro an Fördergeldern wird ein Projektvolumen von 8,1 Millionen Euro ausgelöst. Unter anderem werden touristische Betriebe beim Zu- und Umbau und örtliche Betriebe dabei unterstützt, Produktionsschritte weiter zu digitalisieren oder auf die erneuerbare Energiegewinnung umzustellen. „Die Mittel aus dem Sonderförderungsprogramm sind vielfältig einsetzbar. Eines haben sie jedoch alle gemein: Sie stärken die Wettbewerbsfähigkeit einer gesamten Region und sorgen für Innovation, Weiterentwicklung und Standortkraft“, betont LH Mattle.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">BH Schwaz: </span>Seit 2016 leitet Bezirkshauptmann <span class="regierungsmitglied">Michael Brandl </span>die Bezirkshauptmannschaft in Schwaz. Dies wird er auch in den kommenden fünf Jahren tun: Auf Antrag von Personalreferent LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> beschloss die Tiroler Landesregierung heute, Dienstag, seine Wiederbestellung bis 31. Juli 2031. „Michael Brandl engagiert sich nun seit vielen Jahren für die stete Weiterentwicklung der Bezirkshauptmannschaft hin zur modernen und bürgernahen Verwaltungseinheit. Auch im Bereich Tirol Konvent ist uns die BH Schwaz ein wesentlicher Partner. Ich bin überzeugt, dass BH Brandl mit seiner langjährigen Erfahrung als Behördenleiter sowie seinem Streben nach bestem Service, fundierter Verwaltung und Innovationen die BH Schwaz auch in den kommenden Jahren mit ruhiger und motivierter Hand leiten wird – ich wünsche ihm weiterhin alles Gute“, so LH Mattle.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Wirtschaft</category>
				
					<category>Wissenschaft &amp; Forschung</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>Land Tirol und tirol kliniken: Versorgung für PAIS-Betroffene</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/land-tirol-und-tirol-kliniken-versorgung-fuer-pais-betroffene/</link>
				<description>Post-COVID-Koordinationsstelle wurde zur Erstanlaufstelle für alle postakuten Infektionssyndrome (PAIS) weiterentwickelt</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e6a36faa8a0ed94960a5543a001405cb4"><span class="regierungsmitglied">Fachärztin mit Fokus auf Infektiologie ergänzt künftig Team am Landeskrankenhaus Innsbruck</span></li><li data-list-item-id="ef15ad5c1c8d3cff89dc1eb8690f2ac89"><span class="regierungsmitglied">Bereits mehr als 1.000 PatientInnen über das Versorgungsnetzwerk behandelt</span></li><li data-list-item-id="e46ea98cd9e29829b3a2a32f7bbf5aeb1"><span class="regierungsmitglied">Enge Vernetzung zwischen spezialisierter Einrichtung und niedergelassenem Bereich</span></li></ul><p>Das Land Tirol setzt gemeinsam mit den tirol kliniken einen weiteren zentralen Schritt, um die Versorgung von PatientInnen mit Post-COVID sowie Erkrankungen wie ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom)&nbsp;nach Infektionen nachhaltig zu verbessern. Mit April wird das Angebot im Bereich der postakuten Infektionssyndrome (PAIS) gezielt ausgebaut und strukturell weiterentwickelt. Damit reagiert das Land Tirol aktiv auf eine wachsende gesundheitspolitische Herausforderung: Schätzungen zufolge sind rund 80.000 Menschen in Österreich von komplexen postinfektiösen Krankheitsbildern betroffen, gleichzeitig sind die Versorgungsstrukturen österreichweit noch im Aufbau.</p>
<p>„Postinfektiöse Erkrankungen wie ME/CFS sind eine der großen gesundheitspolitischen Herausforderungen unserer Zeit. Als Land Tirol übernehmen wir hier Verantwortung und bauen gemeinsam mit den tirol kliniken gezielt jene Strukturen auf, die es für eine verlässliche Versorgung braucht“, betont Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Koordinationsstelle als Erstanlaufstelle</span></p>
<p>Im Zentrum steht die Weiterentwicklung der PAIS-Koordinationsstelle am Landesinstitut für Integrierte Versorgung (LIV), die künftig noch enger mit den tirol kliniken verzahnt und optimiert wird. Bereits jetzt wird Betroffenen eine klar gesteuerte, medizinisch fundierte Versorgung geboten, die rasch Orientierung gibt und den Zugang zu spezialisierten Leistungen deutlich verbessert. „Über das bestehende Board wurden bislang rund 1.000 PatientInnen behandelt bzw. an die richtigen Stellen zugewiesen – ein wichtiger Schritt für mehr Struktur und Verlässlichkeit in der Versorgung“, erklärt LR<sup>in</sup> Hagele.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Personelle Verstärkung am Landeskrankenhaus Innsbruck</span></p>
<p>Ein wesentlicher Baustein ist die personelle Verstärkung an der Universitätsklinik für Innere Medizin II der tirol kliniken: Das Team wird durch eine spezialisierte Fachärztin mit Fokus auf Infektiologie erweitert. Damit wird das Landeskrankenhaus Innsbruck als zentraler Versorgungsstandort für postinfektiöse Erkrankungen weiterentwickelt.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Das Ziel: Klare Koordination und Anlaufstellen&nbsp;</span></p>
<p>Die neue Struktur wird eng in das bestehende Versorgungsnetz eingebunden und stärkt insbesondere das Zusammenspiel zwischen spezialisierten Einrichtungen der tirol kliniken und dem niedergelassenen Bereich, in dem weiterhin der Großteil der Versorgung erfolgt. Gleichzeitig zeigt sich, dass insbesondere für schwerstbetroffene PatientInnen die bestehenden Angebote noch weiter verbessert werden müssen, betont LR<sup>in</sup> Hagele: „Für diese Gruppe braucht es weiterführende, spezialisierte Lösungen – durchaus auch angelehnt an Modelle aus anderen Bundesländern.“ Das Ziel dabei ist für die Gesundheitslandesrätin eindeutig: „Viele Betroffene erleben derzeit noch lange und belastende Wege durch das Gesundheitssystem. Unser Anspruch ist klar: bessere Koordination, klare Zuständigkeiten und eine starke zentrale Anlaufstelle. Genau das setzen wir jetzt Schritt für Schritt um“, so LR<sup>in</sup> Hagele abschließend.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Gesundheit &amp; Vorsorge</category>
				
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				<guid isPermaLink="false">news-57715</guid>
				<pubDate>Sat, 11 Apr 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Ein Jahr F.acT: Faktenbasierter Austausch für Tirols Tourismuszukunft</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/ein-jahr-fact-faktenbasierter-austausch-fuer-tirols-tourismuszukunft/</link>
				<description>Wissenschaftlich fundiert, verständlich erklärt und laufend aktuelle Zahlen zum Tourismus in Tirol</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef789fdeca2fca1c845418a5a20018b50"><span class="regierungsmitglied">F.acT Chatbot erleichtert Suche auf Website</span></li><li data-list-item-id="ecbb7acc059acb0898c07db24698725eb"><span class="regierungsmitglied">Immer am neuesten Stand mit dem monatlichen F.acT Newsletter zu aktuellen Beiträgen&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e2755b29b6a8c283a2241ea89cf6bd65f"><span class="regierungsmitglied">Zweite Auflage des Formats „F.acT-Talks“ am 27. Mai 2026</span></li></ul><p>Wie lassen sich touristische Entwicklungen faktenbasiert beobachten und Forschungsergebnisse zu aktuellen Fragestellungen für die Gesellschaft nutzbar machen? Genau hier setzt „F.acT – Zentrum für Tourismus, Forschung und Medien“ an. Seit seiner Gründung vor rund einem Jahr verfolgt F.acT das Ziel, komplexe Daten und wissenschaftliche Erkenntnisse einfach und verständlich aufzubereiten und damit eine sachliche, faktenbasierte Diskussion über die Zukunft des Tourismus zu fördern. So bietet F.acT aktuelle Einblicke in die laufende Saison, Vergleichsdaten und Beiträge zu zwölf tourismusrelevanten Themenbereichen.</p>
<p>F.acT wird in Kooperation von Land Tirol, Universität Innsbruck und MCI | Die Unternehmerische Hochschule umgesetzt und vom Land Tirol mit rund 350.000 Euro für eine Laufzeit von zwei Jahren gefördert. Seit dem Start wurde das Angebot kontinuierlich erweitert: Ein monatlicher Newsletter informiert über aktuelle Entwicklungen im Tourismus und neue Inhalte, ein KI-gestützter Chatbot auf der Website erleichtert den Zugang zu Wissen und mit den „F.acT-Talks“ wurde ein Dialogformat etabliert, das in wenigen Wochen bereits zum zweiten Mal stattfindet.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Wissenschaftliche Basis für evidenzbasierte Tourismuspolitik&nbsp;</span></p>
<p>„Mit F.acT haben wir eine Plattform geschaffen, die Transparenz in zentrale tourismuspolitische Fragestellungen bringt und eine fundierte Entscheidungsbasis liefert“, betont Tourismuslandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Mario Gerber</span>. „Gerade in Zeiten intensiver Diskussionen rund um Wachstum, Nachhaltigkeit und Akzeptanz im Tourismus ist es entscheidend, Entwicklungen auf Basis verlässlicher Daten zu bewerten. F.acT leistet hier einen wichtigen Beitrag für eine sachliche Debatte und eine zukunftsorientierte Tourismuspolitik in Tirol.“</p>
<p>Wissenschaftslandesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> ergänzt: „F.acT ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie wissenschaftliche Erkenntnisse gezielt in die Praxis transferiert werden können. Die enge Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Tourismuswirtschaft stärkt nicht nur den Innovationsstandort Tirol, sondern ist auch ein zentraler Erfolgsfaktor, um den Tiroler Tourismus zukunftsorientiert weiterzuentwickeln.“&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Aktuelle wissenschaftliche Informationen in zwölf Themenbereichen</span></p>
<p>Auf der Website&nbsp;<a href="https://www.fact.tirol/" target="_blank" rel="noreferrer">www.fact.tirol</a> werden laufend aktuelle Statistiken, Forschungsprojekte und Praxiseinblicke bereitgestellt. Zwölf Themenbereiche – von Nachhaltigkeit und Landwirtschaft über Mobilität bis hin zu Arbeitskräften und Smart Tourism – bieten einen umfassenden Einblick in den Tiroler Tourismus. Ergänzend erscheint einmal monatlich ein Newsletter, in dem über Fortschritte und neue Inhalte informiert wird.</p>
<p>„Unsere Stärke liegt in der kontinuierlichen Aufbereitung und Aktualisierung von Daten sowie in der verständlichen Vermittlung wissenschaftlicher Inhalte. Damit schaffen wir eine fundierte Wissensbasis, die Betrieben, Destinationen und Entscheidungsträgern konkrete Orientierung bietet. F.acT trägt dazu bei, dass Forschung nicht abstrakt bleibt, sondern direkt in die touristische Praxis einfließt“, erklärt&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Hubert Siller</span>, Leiter des MCI Tourismus.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">KI-Assistent erleichtert den Zugang zu Wissen</span></p>
<p>Um den Zugang zu aktuellen Forschungsergebnissen, praxisnahen Lösungsansätzen oder Inspirationen für Innovationen im Tourismus weiter zu erleichtern, wurde vor wenigen Wochen ein Chatbot auf der Website&nbsp;<a href="https://www.fact.tirol/" target="_blank" rel="noreferrer">www.fact.tirol</a> eingerichtet. Der KI-Assistent bündelt die Inhalte der Plattform und ermöglicht eine zielgerichtete Suche nach relevanten Informationen.&nbsp;</p>
<p>„Gerade in Anbetracht der stetig wachsenden Anzahl an Beiträgen über die verschiedensten Themenbereiche von F.acT hinweg ist es entscheidend, das verfügbare Wissen schnell und zielgerichtet zugänglich zu machen“, erklärt&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Birgit Pikkemaat</span>&nbsp;vom Forschungszentrum für Tourismus und Freizeit im Institut für Management und Marketing an der Universität Innsbruck. „Der Chatbot hilft dabei, komplexe Inhalte effizient zu erschließen und individuelle Fragestellungen rasch zu beantworten. Zudem sprechen wir mit der mittlerweile auf Englisch verfügbaren Version der Website nun auch ein internationales Publikum verstärkt an.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Diskussionsveranstaltung widmet sich dem Thema „Nachfolge im Tourismus“</span></p>
<p>Neben der digitalen Plattform setzt F.acT auch auf persönliche Begegnung und Austausch: Mit „F.acT-Talks“ startete im Oktober 2025 ein neues Veranstaltungsformat. Rund 90 TeilnehmerInnen diskutierten zum Thema „Mobilität &amp; Tourismus“. Nun geht das Format in die zweite Runde: Am 27. Mai 2026 widmet sich die Veranstaltung mit ExpertInnen aus Wissenschaft und Praxis dem Thema „Nachfolge im Tourismus“. Interessierte sind herzlich eingeladen sich auf der&nbsp;<a href="https://www.fact.tirol/" target="_blank" rel="noreferrer">Website von F.acT</a> für die zweite Ausgabe der F.acT Talks anzumelden.&nbsp;</p>
<p>Darüber hinaus war F.acT im März beim Sportgipfel Tirol in St. Anton am Arlberg vertreten und wird auch beim Alpenklimagipfel am 23. und 24. Juni 2026 auf der Zugspitze Teil des Programms sein.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Gerber</category>
				
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					<category>Wissenschaft &amp; Forschung</category>
				
					<category>Tourismus</category>
				
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