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			<title>Land Tirol - Meldungen</title>
			<link>https://www.tirol.gv.at/</link>
			<description>Aktuelle Meldungen vom Amt der Tiroler Landesregierung</description>
			<language>de</language>
			<docs>https://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
			
				<copyright>Land Tirol</copyright>
			
			<pubDate>Sat, 27 Jun 2026 13:46:40 +0200</pubDate>
			<lastBuildDate>Sat, 27 Jun 2026 13:46:40 +0200</lastBuildDate>
			
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				<pubDate>Fri, 26 Jun 2026 14:01:00 +0200</pubDate>
				
				<title>LRin Hagele: „Gemeinsame Lösungen statt Debatten über Zuständigkeiten“</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/lrin-hagele-gemeinsame-loesungen-statt-debatten-ueber-zustaendigkeiten/</link>
				<description>Bund, Länder und Sozialversicherung stellen wichtige Weichen für eine bessere PatientInnenversorgung</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ec835dfbb70bef4df6099c945d26de2a1"><span class="regierungsmitglied">Einheitliche Finanzierung von bestimmter Medikamentengruppe und bundesweiter PAIS-Versorgungsplan erzielt</span></li><li data-list-item-id="e3310d6f60719c9dd5bf4861caad2da83"><span class="regierungsmitglied">Gesicherte Bundesmittel für die onkologische Langzeitnachsorge bei jungen Erwachsenen</span></li></ul><p>Eine einheitliche Finanzierung von Medikamenten, gesicherte Bundesmittel für die onkologische Langzeitnachsorge bei jungen Erwachsenen und ein bundesweiter Versorgungsplan für PatientInnen mit postakuten Infektionssyndromen (PAIS) – diese Themen standen heute, Freitag, im Fokus der Bundes-Zielsteuerungskommission (B-ZK) in Wien. VertreterInnen des Bundes, der Länder und der Sozialversicherung bereiteten zentrale Weichenstellungen für die Weiterentwicklung des österreichischen Gesundheitswesens vor. Für Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> ist vor allem die Einigung zu einheitlichen Finanzierungs- und Versorgungsplänen ein großer Fortschritt: „Wir dürfen uns nicht länger hinter Kompetenzdebatten, Systemgrenzen und historisch gewachsenen Zuständigkeiten verstecken. Wenn Menschen krank sind, brauchen sie keine Erklärungen, warum niemand zuständig ist – sie brauchen Unterstützung und rasche Hilfe. Genau daran muss sich Gesundheitspolitik messen lassen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Einheitliche Finanzierung von Nahtstellenmedikamenten</span></p>
<p>Bei der heutigen Sitzung konnte eine Einigung zu einer bundesweit einheitlichen Finanzierung von sogenannten „Medikamenten zur gemeinsamen Finanzierung“ (MEDGEF) erzielt werden. Dabei handelt es sich um ausgewählte, sogenannte Nahtstellenmedikamente, die im Krankenhaus erstmals verabreicht werden und anschließend ambulant oder zuhause weitergeführt werden können. Die neue MEDGEF-Harmonisierungsvereinbarung sorgt dafür, dass die Kosten künftig gemeinschaftlich getragen werden – unabhängig davon, ob die Behandlung im Krankenhaus, im niedergelassenen Bereich oder im Rahmen einer Heimtherapie erfolgt. Damit wird sichergestellt, dass PatientInnen unabhängig von Wohnort, Versicherungsträger oder Behandlungsort eine gleichwertige Versorgung erhalten.</p>
<p>„Für Patientinnen und Patienten darf es keinen Unterschied machen, in welchem Bundesland sie leben, bei welcher Krankenversicherung sie versichert sind oder ob eine Therapie im Krankenhaus oder zuhause fortgesetzt wird. Mit dieser Vereinbarung schaffen wir mehr Versorgungsgerechtigkeit, klare Zuständigkeiten und eine verlässliche Finanzierung an einer besonders sensiblen Schnittstelle unseres Gesundheitssystems“, so LR<sup>in</sup> Hagele.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bundesmittel für onkologische Langzeitnachsorge</span></p>
<p>Darüber hinaus soll das Zentrum für onkologische Nachsorge ehemals kinderonkologisch behandelter PatientInnen im Erwachsenenalter, kurz ZONE, am Landeskrankenhaus Innsbruck künftig durch Bundesmittel kofinanziert werden. „Die tirol kliniken in Innsbruck übernehmen hier eine wichtige überregionale Versorgungsfunktion – für Tirol, für andere Bundesländer und auch für Südtirol. Das zeigt einmal mehr die Stärke unseres Gesundheitsstandorts und die hohe Expertise am Landeskrankenhaus Innsbruck“, betont die Gesundheitslandesrätin.</p>
<p>Damit wird auch künftig die spezialisierte Langzeitnachsorge für Menschen gestärkt, die im Kindes- oder Jugendalter an Krebs erkrankt sind. Denn die Therapien können auch viele Jahre später gesundheitliche Folgen haben – etwa Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Zweittumore, Unfruchtbarkeit, Nierenerkrankungen, Osteoporose oder psychosoziale und neurokognitive Belastungen. „Dass immer mehr Kinder und Jugendliche eine Krebserkrankung überleben, ist ein großer Erfolg der modernen Medizin. Gleichzeitig endet die Verantwortung unseres Gesundheitssystems nicht mit dem Abschluss der Therapie. Viele Betroffene brauchen auch Jahre später noch eine spezialisierte Begleitung. Mit der Kofinanzierung durch den Bund stärken wir die wichtige Arbeit des ZONE in Innsbruck nachhaltig“, erklärt LR<sup>in</sup> Hagele.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bundesweiter Versorgungsplan für PAIS</span></p>
<p>Auch bei der Versorgung von PatientInnen mit postakuten Infektionssyndromen (PAIS) konnte eine Einigung erzielt werden. Die Einigung auf einen bundesweit einheitlichen Versorgungsplan für PAIS markiert einen wichtigen Schritt hin zu einer flächendeckenden Versorgung. Künftig soll diese schrittweise im öffentlichen Gesundheitssystem etabliert werden – unabhängig von privaten Angeboten, WahlärztInnen oder einzelnen Spezialinitiativen.&nbsp;</p>
<p>Für LR<sup>in</sup> Hagele ist klar: „Es braucht klare Entscheidungen, den Mut zur Vereinfachung und Strukturen, die sich konsequent an den Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten orientieren – nicht an Verwaltungslogiken. Auch in Tirol setzen wir wichtige Schritte für eine bessere Koordination und Begleitung für PAIS-Betroffene. Klar ist aber: Das darf kein Nebeneinander einzelner Insellösungen bleiben. Unser Anspruch muss sein, verlässliche Patientenpfade in ganz Österreich zu schaffen – verständlich und für alle zugänglich.“</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Gesundheit &amp; Vorsorge</category>
				
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				<guid isPermaLink="false">news-58667</guid>
				<pubDate>Fri, 26 Jun 2026 10:30:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Anna Krepper)</author>
				<title>Neuer Vorsitz der Tiroler Hochschulkonferenz</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/neuer-vorsitz-der-tiroler-hochschulkonferenz/</link>
				<description>Vorsitz wechselt von der Pädagogischen Hochschule Tirol zur FH Kufstein Tirol</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ed9674403ea9ef87c1d1b2a716414479a"><span class="regierungsmitglied">Rektor Mario Döller der FH Kufstein Tirol neuer Vorsitzender der Hochschulkonferenz</span></li><li data-list-item-id="e75547c5e5b7a396772ad97229fbed6f5"><span class="regierungsmitglied">Hochschulkonferenz stärkt Zusammenarbeit von Land, Hochschulen und Wirtschaft</span></li></ul><p>Die Tiroler Hochschulkonferenz ist die zentrale Plattform für den Austausch und die Zusammenarbeit der acht Hochschulen in Tirol. Ziel der Hochschulkonferenz ist es zudem, die Kooperation zwischen Land Tirol, Wissenschaft und Wirtschaft weiter auszubauen. Diese Woche übernahm die FH Kufstein Tirol den Vorsitz von der Pädagogischen Hochschule Tirol (PH Tirol). Mit dem Vorsitzwechsel soll auch die strategische Zusammenarbeit konsequent fortgeführt werden.</p>
<p>Wissenschaftslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> gratulierte dem neuen Vorsitzenden und Rektor der FH Kufstein Tirol, <span class="regierungsmitglied">Mario Döller</span>, und bedankte sich bei der bisherigen Vorsitzenden und Rektorin der PH Tirol, <span class="regierungsmitglied">Regine Mathies</span>: „Mit der Tiroler Hochschulkonferenz verfügen wir über eine starke Plattform, um die Zukunft des Wissenschaftsstandortes Tirol gemeinsam zu gestalten. Ich gratuliere Mario Döller zur Übernahme des Vorsitzes und wünsche ihm für diese wichtige Aufgabe viel Erfolg. Mein besonderer Dank gilt zudem Regine Mathies für ihren engagierten Einsatz und die konstruktive Weiterentwicklung der Hochschulkonferenz. Gemeinsam werden wir die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft weiter stärken.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Gemeinsame Verantwortung für Wissenschaftsstandort Tirol</span></p>
<p>„Die Tätigkeit als Vorsitzende der Tiroler Hochschulkonferenz in den vergangenen zwei Jahren war eine spannende Zeit, in der wir unsere Vernetzungen vertiefen konnten. Der jährlich stattfindende Tiroler Hochschulempfang, eine Veranstaltung mit Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner und die Publikation eines gemeinsamen Positionspapiers zur Nachhaltigkeit waren sichtbare Zeichen des konstruktiven Miteinanders der Tiroler Hochschulen und ihrer Wirkung nach innen wie nach außen. Auch die Zusammenarbeit mit Bildungs- und Wissenschaftslandesrätin Cornelia Hagele wurde intensiviert und soll auch weiterhin von einem vertrauensvollen Austausch sowie einer gemeinsamen Verantwortung für den Bildungs- und Hochschulstandort Tirol geprägt sein. Dem neuen Vorsitzteam unter der Leitung von Mario Döller wünsche ich viel Erfolg und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit im Interesse eines starken Tiroler Hochschulraums“, betonte Rektorin Regine Mathies.</p>
<p>Mario Döller ist seit 2016 Rektor der FH Kufstein Tirol. Der habilitierte Informatiker promovierte an der Universität Klagenfurt und ist Professor für multimediale Informationssysteme sowie Privatdozent an der Universität Passau. Seine Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Multimediaanalyse, Computer Vision sowie digitalen Technologien für Mobilitäts- und Drohnenanwendungen. Auch er dankte Regine Mathies für ihr Engagement und ihren Einsatz als Vorsitzende der Tiroler Hochschulkonferenz in den vergangenen zwei Jahren: „Ich freue mich über das Vertrauen der Mitglieder der Tiroler Hochschulkonferenz. Die enge Zusammenarbeit der Tiroler Hochschulen ist eine wichtige Grundlage, um gemeinsame Herausforderungen zu bewältigen und den Bildungs- und Wissenschaftsstandort Tirol nachhaltig weiterzuentwickeln.“&nbsp;</p>
<p>Im Zuge des Vorsitzwechsels übernehmen zudem <span class="regierungsmitglied">Nikolaus Janovsky</span>, Rektor der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Edith Stein, die Stellvertretung für die Pädagogischen Hochschulen sowie <span class="regierungsmitglied">Margit Raich</span>, Rektorin der UMIT TIROL, die Stellvertretung für die Universitäten.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Über die Tiroler Hochschulkonferenz</span></p>
<p>Die Tiroler Hochschulkonferenz agiert seit 2009 als gemeinsames Gremium der acht Tiroler Hochschulen, um aktuelle Bildungsanliegen voranzubringen, Synergien zu fördern und Tirol als Bildungs- und Wissenschaftsstandort nachhaltig zu positionieren. Mit insgesamt über 40.000 Studierenden und rund 8.000 MitarbeiterInnen in Forschung, Lehre und Verwaltung leisten die Tiroler Hochschulen einen wesentlichen Beitrag zum Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Tirol.</p>
<p>Zur Tiroler Hochschulkonferenz zählen die RektorInnen der drei Fachhochschulen (fh gesundheit, Fachhochschule Kufstein Tirol und Management Center Innsbruck), der zwei Pädagogischen Hochschulen (Pädagogische Hochschule Tirol und Kirchliche Pädagogische Hochschule Edith Stein), und der drei Universitäten (Universität Innsbruck, Medizinische Universität Innsbruck und UMIT – Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik &amp; Technik).</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Fachhochschulen</category>
				
					<category>Universitäten</category>
				
					<category>Wissenschaft &amp; Forschung</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Thu, 25 Jun 2026 14:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Update zu Bevölkerungsinformation: Starke Hitzebelastung in Tirol</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/bevoelkerungsinfo-starke-hitzebelastung-in-tirol/</link>
				<description>Laut GeoSphere Austria orange Hitzewarnung (zweithöchste Stufe) für ganz Tirol bis Montag, 29. Juni</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<p><span class="regierungsmitglied">Update, 25. Juni 2026, 14.30 Uhr:</span></p>
<p>Laut aktuellen Prognosen der GeoSphere Austria ist in Tirol weiterhin mit einer außergewöhnlich großen Hitzebelastung zu rechnen. Aus diesem Grund wird die <span class="regierungsmitglied">orange Hitzewarnstufe (zweithöchste Stufe)</span>&nbsp;ab heute, Donnerstag, bis Montag, 29. Juni, <span class="regierungsmitglied">auf alle Bezirke Tirols ausgeweitet</span>. Auch in den nächsten Tagen sind Temperaturen deutlich über 30 Grad Celsius zu erwarten – mit Spitzen von bis zu 38 Grad am Samstag in den Tallagen und dem Ballungsraum Innsbruck.</p>
<p>Aufgrund anhaltender Trockenheit während der aktuellen Hitzeperiode herrscht zudem erhöhte Waldbrandgefahr. Das Land Tirol rät zu besonderer Vorsicht und appelliert an die Eigenverantwortung der Bevölkerung.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Erstmeldung, 24. Juni 2026, 13.45 Uhr:</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ed6afe6ec62f601aaa68ea4407f32edb6"><span class="regierungsmitglied">Laut GeoSphere Austria orange Hitzewarnung (zweithöchste Stufe) für die Stadt Innsbruck ab heute, Mittwoch</span></li><li data-list-item-id="e5679839fc9cecc57dfbc2b7f17f47c79"><span class="regierungsmitglied">Ausweitung der orangen Hitzewarnstufe auf die Bezirke Innsbruck-Land, Schwaz und Kufstein ab Donnerstag</span></li><li data-list-item-id="e0ec73fe4debde06d24204274770fab92"><span class="regierungsmitglied">Am Wochenende in großen Teilen Tirols laut GeoSphere Austria orange Hitzewarnung&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e433b24ede64b3f46c11f1aadc5136068"><span class="regierungsmitglied">Spitzenwerte bis zu 38 Grad Celsius am Samstag in Innsbruck</span></li><li data-list-item-id="e1eb0656b6ca3a991bc17a5bc8562467c"><span class="regierungsmitglied">Land Tirol startet Hitzekampagne zu sicherem Sportverhalten bei heißen Temperaturen</span></li><li data-list-item-id="e3e09974c6546a84f66f3b2d1e79a0f3d"><span class="regierungsmitglied">Weitere Informationen und Tipps unter&nbsp;</span><a href="http://www.tirol.gv.at/hitze" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/hitze</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;</span></li></ul><p>Die GeoSphere Austria gibt eine orange Hitzewarnung für die Landeshauptstadt Innsbruck ab heute, Mittwoch, aus. Parallel dazu wird ab morgen, Donnerstag, die orange Hitzewarnstufe auf die Bezirke Innsbruck-Land, Schwaz und Kufstein ausgeweitet. Bereits in den letzten Tagen wurden in Tirol laufend Tageshöchstwerte über 30 Grad Celsius gemessen. Vor allem der urbane Raum – insbesondere der Ballungsraum Innsbruck – ist stark von der Hitzeperiode betroffen: Am Samstag erwartet die GeoSphere Austria Spitzenwerte von bis zu 38 Grad Celsius in Innsbruck.&nbsp;</p>
<p>Speziell für ältere Menschen, Kleinkinder, Schwangere sowie Personen mit gesundheitlichen Vorbelastungen stellen anhaltend hohe Temperaturen eine Gefahr dar. Das Land Tirol appelliert daher an die Eigenverantwortung der Bevölkerung und erinnert an wichtige Maßnahmen zum Schutz vor der Hitze. „Hitzephasen sind längst keine Ausnahme mehr, sondern eine gesundheitliche Herausforderung, auf die wir uns vermehrt einstellen müssen. Für viele Menschen können Temperaturen über 30 Grad schnell zur Belastungsprobe werden. Wer allerdings rechtzeitig vorsorgt, ausreichend trinkt und auf die Warnsignale seines Körpers achtet, kann sein persönliches Gesundheitsrisiko deutlich reduzieren. Einige einfache Tipps helfen dabei, gesund durch die heißen Tage zu kommen“, informiert Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Maßnahmen gegen die starke Hitzebelastung</span></p>
<p>Während länger andauernder Hitzeperioden steigt das Risiko einer Dehydrierung – an heißen Tagen sollte man daher auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von mindestens zwei Litern täglich achten. Ebenso empfiehlt sich leichte, gut verdauliche Kost sowie das Vermeiden körperlicher Anstrengungen in den heißesten Stunden des Tages. Besonders wichtig ist es zudem, Warnsignale des Körpers wie Schwindel, Benommenheit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Muskelschwäche oder Erschöpfung zu beachten – diese Anzeichen können nämlich auf eine Überhitzung hinweisen. Bei hitzebedingten Notfällen sollten Betroffene umgehend in den Schatten gebracht, gekühlt und mit ausreichend Flüssigkeit versorgt werden. Falls erforderlich, sollte man bei Notfällen unbedingt den Rettungsdienst alarmieren. Weitere Tipps zum Umgang mit Hitze sind in der untenstehenden Factbox oder unter&nbsp;<a href="http://www.tirol.gv.at/hitze" target="_blank">www.tirol.gv.at/hitze</a> nachzulesen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Neue Landeskampagne zum Thema „Hitze und Sport“</span></p>
<p>„Hitze darf nicht zum Gegenspieler des Sports werden. Bewegung bleibt gesund und wichtig, zugleich braucht sie an heißen Tagen die richtigen Rahmenbedingungen. Mit einer neuen Informationskampagne bieten wir Vereinen, Trainerinnen und Trainern sowie Freizeitsportlerinnen und Freizeitsportlern einfache Maßnahmen, um sicher durch den Sommer zu kommen“, informiert LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span> über eine neue Informationsoffensive des Landes Tirol rund um Hitze und Sport. Parallel zur aktuellen Hitzeperiode werden während der nächsten Wochen über verschiedene Medienkanäle Informationsvideos mit GesundheitsexpertInnen und SportmedizinerInnen veröffentlicht. Die Beiträge beschäftigen sich unter anderem mit den Themen Laufen bei Hitze sowie sicheren Trainingsmöglichkeiten im Freizeitsport.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Wolfgang Schobersberger</span>, Direktor des Instituts für Sport-, Alpinmedizin und Gesundheitstourismus (ISAG), wirkte selbst bei der Hitze-Kampagne des Landes Tirol mit: „Sport ist auch im Sommer gesund – kann bei Hitze aber schnell zur Belastung werden. Intensive Sporteinheiten sollten in die frühen Morgen- oder Abendstunden verlegt werden. Wer bei großer Hitze trainiert, muss außerdem ausreichend trinken, die Belastung an die Temperaturen anpassen und die Signale seines Körpers wie Kopfschmerz, Schwindel und Übelkeit ernst nehmen“, empfiehlt Schobersberger, der als renommierter Sportmediziner zuletzt den Vorsitz der IOC Medical Expert Group bei den Olympischen Winterspielen Mailand-Cortina innehatte.</p>
<p>Ergänzend dazu wird die neue Broschüre „Gesunder Sport in Zeiten des Klimawandels“ veröffentlicht. Der Leitfaden richtet sich in erster Linie an Vereine, TrainerInnen und FunktionärInnen und zeigt auf, was zur sicheren Gestaltung von Trainingsbetrieb und Wettkämpfen an Hitzetagen beachtet werden muss. Im Fokus stehen die Auswirkungen von Hitze auf den Körper, Warnsignale einer Überlastung, richtiges Trink- und Ernährungsverhalten, die Anpassung von Trainingszeiten sowie Erste-Hilfe-Maßnahmen. Der Vereinsleitfaden ist Teil der Klima- und Nachhaltigkeitsstrategie 2025 – 2027 „Leben mit Zukunft“ der Tiroler Landesregierung. Die Ausarbeitung der Broschüre erfolgte gemeinsam mit den tirol kliniken, dem Olympiazentrum Tirol sowie dem Institut für Sport, Alpinmedizin und Gesundheitstourismus (ISAG).</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Hilfe im Alltag: Trinkwassermapping Tirol</span></p>
<p>Um auch unterwegs ausreichend trinken zu können, bietet das <a href="https://www.tirol.gv.at/gesundheit-vorsorge/oeffentliche-gesundheit/hitze-und-gesundheit/trinkwassermapping-tirol/" target="_blank">Trinkwassermapping Tirol</a> eine digitale Übersicht von öffentlichen Trinkwasserbrunnen in ganz Tirol. Nach dem Start vor knapp einem Jahr sind mittlerweile mehr als 1.600 Trinkwasserstellen in allen Bezirken online erfasst und können über die interaktive Karte gefunden werden. Zusätzlich stehen in Innsbruck kostenlose Sonnencremespender an stark frequentierten Standorten – dem Landhausplatz, dem Innsbrucker Marktplatz sowie im Alpenzoo Innsbruck-Tirol – zur Verfügung.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Verhaltenstipps bei Hitze</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e7aa3a11e44f16c7c652a9eb031c78605"><span class="regierungsmitglied">Gesunder Wasserhaushalt</span><span>: Trinken Sie ausreichend, regelmäßig und abwechslungsreich. Getränke wie Mineralwasser oder verdünnte Fruchtsäfte eignen sich besonders gut.</span></li><li data-list-item-id="e380033fcc08d37a4008ce5a5a98ec345"><span class="regierungsmitglied">Leichter Sommerspeiseplan</span><span>: Essen Sie viel wasserreiches Obst und leichte Kost wie gedünstetes Gemüse.</span></li><li data-list-item-id="e9e07f4f945f30d44f3764d53d0d37886"><span class="regierungsmitglied">Kurzfristige Kühlung</span><span>: Kühlen Sie Kopf, Nacken, Hände und Füße mit feuchten Umschlägen, einer kalten Dusche oder kühlenden Wassersprays.</span></li><li data-list-item-id="ef02ba8e0125af54faed1055026bf0a36"><span class="regierungsmitglied">Vorsicht statt Nachsicht</span><span>: Bleiben Sie aufmerksam und achten Sie auf Symptome wie Schwindel, Benommenheit, Schwäche, Kopfschmerzen, Übelkeit, Muskelschmerzen, Erschöpfung oder verschwommenes Sehen. Diese deuten auf eine Überhitzung hin und können auch lange nach dem Aufenthalt in der Hitze auftreten. Bei Medikamenten sollte auf die richtige Lagerung geachtet werden. Starke Temperaturschwankungen können die Wirksamkeit einzelner Medikamente beeinflussen.</span></li><li data-list-item-id="ee916ca81851e1f7e3a03fde354360cf0"><span class="regierungsmitglied">Erste Hilfe im Ernstfall</span><span>: Bei allen hitzebedingten Notfällen ist Erste Hilfe wesentlich: Begeben Sie sich in den Schatten, kühlen Sie den Körper mit feuchten Tüchern und trinken Sie ausreichend! Wenn notwendig, setzen Sie auch einen Notruf ab!</span></li></ul><p>Weitere Informationen zu Hitzewellen und Hitzeschutz finden Sie unter&nbsp;<a href="http://www.tirol.gv.at/hitze" target="_blank"><span lang="DE-AT" dir="ltr">www.tirol.gv.at/hitze</span></a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Gesundheit &amp; Vorsorge</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Wed, 24 Jun 2026 11:08:56 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>LRin Hagele im Austausch mit „pro mente“ Tirol</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/lrin-hagele-im-austausch-mit-pro-mente-tirol/</link>
				<description>Arbeitsgespräch im Landhaus mit „pro mente“-Präsident Martin Kurz und Geschäftsführer Markus Walpoth</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Beratung, Begleitung und Betreuung – über Tirol spannt sich ein breites Netz an psychosozialen Hilfsangeboten. Diese Versorgungsstrukturen standen im Mittelpunkt eines Arbeitsgesprächs von Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> und dem Präsidenten von „pro mente“ Tirol, <span class="regierungsmitglied">Martin Kurz</span>, sowie dem fachlichen Geschäftsführer <span class="regierungsmitglied">Markus Walpoth</span>. Im Zuge des Besuchs informierte sich die Landesrätin über aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und zukünftige Projekte im Bereich der mentalen Gesundheit.</p>
<p>„Wir wissen schon längst: Lebensqualität, soziale Teilhabe oder Leistungsfähigkeit sind stark von der psychischen Gesundheit eines Menschen abhängig. Darum ist es unsere gemeinsame gesellschaftliche Aufgabe, mehr Bewusstsein für psychische Gesundheit zu schaffen und sie endlich auf dieselbe Stufe wie körperliche Gesundheit zu heben. Alle Betroffenen in Tirol – vom Kind bis zu den Seniorinnen und Senioren – sollen genau jene Unterstützung erhalten, die sie benötigen“, erklärt LR<sup>in</sup> Hagele. Stellvertretend für alle MitarbeiterInnen dankte sie dem Präsidenten für das umfangreiche Engagement: „Die Organisation ‚pro mente‘ leistet in Tirol seit mehr als 50 Jahren eine unverzichtbare Arbeit. Menschen, die mit psychischen Krisen konfrontiert sind, finden hier professionelle Begleitung, Hilfe im Alltag und eine neue Perspektive.“ Seit 2024 ist Martin Kurz, Ärztlicher Leiter Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin im Bezirkskrankenhaus Zams, neuer Präsident der Tiroler Landesorganisation von „pro mente“.</p>
<p>Mit sieben Standorten in Tirol (Innsbruck, Imst, Kufstein, Landeck, Lienz, Reutte und Schwaz) bietet „pro mente“ ein breites Spektrum an Unterstützungsleistungen, die von Beratung, Krisenintervention und Wohnbetreuung bis hin zu Beschäftigungs- und Ausbildungsangeboten reichen. Auch aktuelle Projekte wie „Erste Hilfe für die Seele“ tragen dazu bei, das Bewusstsein für psychische Gesundheit in der Bevölkerung zu stärken und Vorurteile abzubauen. „Psychosoziale Belastungen können mit vorübergehenden Krisen beginnen und letztlich in schweren psychischen Erkrankungen gipfeln. Umso wichtiger sind starke Partner wie ‚pro mente‘, um Betroffene und ihre Angehörigen umfassend zu begleiten“, sagt LR<sup>in</sup> Hagele. Der regelmäßige Austausch zwischen dem Land und den betreffenden Organisationen sei eine wichtige Grundlage, um die psychosoziale Versorgung in Tirol weiterzuentwickeln.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Gesundheit &amp; Vorsorge</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Sat, 20 Jun 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Gesundheitslandesrätinnen aus Tirol und Vorarlberg im Austausch</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/gesundheitslandesraetinnen-aus-tirol-und-vorarlberg-im-austausch/</link>
				<description>Zu Besuch in der MedUni Innsbruck und dem Landesinstitut für Integrierte Versorgung</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e95cc9f263fca34dfb6f279b575238c5e"><span class="regierungsmitglied">MedUni und fh gesundheit als wichtige Partner in der Ausbildung von Gesundheitsberufen</span></li><li data-list-item-id="edf782882119f703b01decbad63df72a6"><span class="regierungsmitglied">Zusammenarbeit in Gesundheitsversorgung soll gestärkt werden</span></li></ul><p>Diese Woche begrüßte Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> ihre Vorarlberger Amtskollegin <span class="regierungsmitglied">Martina Rüscher</span> in Tirol. Gemeinsam besuchten sie die Medizinische Universität Innsbruck sowie das Landesinstitut für Integrierte Versorgung (LIV) Tirol. Im Mittelpunkt des Besuchs standen die Ausbildung von Fachkräften im Gesundheitswesen sowie innovative Versorgungsmodelle für die Gesundheitsversorgung der Zukunft. „Der regelmäßige Austausch mit den anderen Bundesländern ist eine wertvolle Gelegenheit, voneinander zu lernen und gemeinsam Lösungen für die Herausforderungen im Gesundheitswesen zu entwickeln. Ob in der Ausbildung des medizinischen Nachwuchses oder bei innovativen Versorgungsmodellen, die enge Zusammenarbeit über Landesgrenzen hinweg stärkt die Gesundheitsversorgung und schafft einen Mehrwert für Tirol und Vorarlberg“, betont LR<sup>in</sup> Hagele.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Gemeinsam für den Nachwuchs in Gesundheitsberufen</span></p>
<p>Beim Treffen mit Gert Mayer, Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck, wurde die Bedeutung der Universität für den medizinischen Nachwuchs aus Vorarlberg hervorgehoben. Aufgrund der geografischen Nähe zählt Innsbruck seit Jahren zu den beliebtesten Studienstandorten für Vorarlberger Medizinstudierende. Neben der ärztlichen Ausbildung setzt Vorarlberg auch bei den nichtärztlichen Gesundheitsberufen auf eine enge Zusammenarbeit mit Tirol. So besteht mit der fh gesundheit in Innsbruck eine Ausbildungskooperation, die den Zugang zu Studiengängen wie Biomedizinische Analytik, Radiologietechnologie, Hebamme, Logopädie, Ergotherapie, Physiotherapie, Gebärdensprachdolmetschen, Diätologie und Augenoptik ermöglicht.</p>
<p>„Ziel dieser Partnerschaften mit der Medizinischen Universität Innsbruck und der fh gesundheit ist es, den Bedarf an qualifizierten Fachkräften langfristig zu sichern und damit auch künftig eine bestmögliche Versorgung der Vorarlberger Bevölkerung mit medizinischen Leistungen zu gewährleisten“, so LR<sup>in</sup> Rüscher.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Integrierte Versorgung als Modell für die Zukunft</span></p>
<p>Im Anschluss stand der Besuch des Landesinstituts für Integrierte Versorgung (LIV) Tirol am Programm. Seit 2018 entwickelt und koordiniert das LIV innovative Versorgungsmodelle, die PatientInnen sektorenübergreifend begleiten und die Zusammenarbeit zwischen Krankenhäusern, niedergelassenem Bereich, Pflege und Rehabilitation stärken. „Mit Programmen wie HerzMobil Tirol, Schlaganfallpfad Tirol oder CareManagement Tirol setzt das Institut österreichweit Maßstäbe bei telemedizinischen und integrierten Versorgungsangeboten und zeigt, wie eine moderne und vernetzte Gesundheitsversorgung gelingen kann“, so LR<sup>in</sup> Hagele. Kooperationen bei erfolgreichen Modellen wie diesen sollen künftig im Zeichen der bundesländerübergreifenden Zusammenarbeit weiter intensiviert werden.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Gesundheit &amp; Vorsorge</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58589</guid>
				<pubDate>Fri, 19 Jun 2026 12:36:51 +0200</pubDate>
				
				<title>Hitzeperiode: Vorsicht beim Entzünden von Brauchtumsfeuern und vor starker Hitzebelastung</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/hitzeperiode-vorsicht-beim-entzuenden-von-brauchtumsfeuern-und-vor-starker-hitzebelastung/</link>
				<description>Aktuelle Wetterprognosen zeigen Hitzeperiode in den kommenden Tagen</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="e5b9fddc055793bdf035f263d3ca3fec3"><span class="regierungsmitglied">Wegen Trockenheit: notwendige Schutz- und Sicherheitsvorkehrungen beim Entzünden von Sonnwendfeuern beachten&nbsp;</span></li><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="ec6c46a5fa25494bba5b1a3f7d96ce06e"><span class="regierungsmitglied">Bei Hitzebelastung: Fünf einfache Hitzetipps beachten</span></li></ul><p>Mit der Sommersonnenwende morgen, Samstag, werden auf Bergen in ganz Tirol traditionell Sonnwendfeuer entzündet. Aufgrund der aktuellen Hitze und damit verbundener Trockenheit gilt erhöhte Vorsicht beim Entzünden von Brauchtumsfeuern. Die aktuelle Hitzeperiode wird laut aktuellen Prognosen der GeoSphere Austria auch die kommenden Tage andauern. Vor allem für gesundheitlich geschwächte Menschen können hohe Temperaturen besonders herausfordernd sein.&nbsp;</p>
<p>„Sowohl was das Entzünden von Brauchtumsfeuern angeht, als auch hinsichtlich der aktuellen Hitzebelastung appellieren wir an die Eigenverantwortung der Bevölkerung“, ruft Sicherheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Astrid Mair</span> zur Besonnenheit auf: „Halten Sie beim Entzünden von Brauchtumsfeuern die notwendigen Schutz- und Sicherheitsvorkehrungen ein. Bei Hitze können zudem bereits wenige kleine Tipps vor Problemen schützen – wie beispielsweise viel trinken, eine&nbsp;<span lang="DE" dir="ltr">Kopfbedeckung tragen oder nicht in der prallen Sonne aufhalten.</span>“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sonnwendfeuer mit Verantwortung</span></p>
<p>„Die Sonnwendfeuer sind ein wichtiger Teil unseres Tiroler Brauchtums. Gerade in Zeiten von starker Hitze und Trockenheit ist es jedoch entscheidend, mit besonderer Umsicht vorzugehen. Denn Waldbrände können sich bei Trockenheit rasch ausbreiten und fatale Folgen haben – ein Funke kann reichen. Deshalb gilt es, die notwendigen Schutz- und Sicherheitsvorkehrungen unbedingt genau einzuhalten“, betont der für das Traditions- und Forstwesen zuständige LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.&nbsp;</p>
<p>Um einen reibungslosen Ablauf bei den Brauchtumsfeuern bestmöglich zu gewährleisten, sind immer und überall Schutz- und Sicherheitsvorkehrungen unbedingt zu beachten. Beispielsweise sollen keine Brandbeschleuniger wie Benzin verwendet und geeignete Löschmittel bereitgehalten werden. Zudem muss auch eine Meldung an die jeweilige Gemeinde ergehen.&nbsp;Diese muss spätestens zwei Wochen im Voraus erfolgen. Ohne eine Meldung an die Gemeinde darf das Feuer nicht entzündet werden. Nur so können Behörden und Einsatzkräfte – insbesondere die Feuerwehr – im Falle eines Brandes rasch und gezielt reagieren.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Waldbrände haben enorme Folgen</span></p>
<p>„Rund 80 Prozent der Waldbrände werden durch Menschen verursacht – entweder direkt oder indirekt. Umso wichtiger ist es, sensibel mit offenem Feuer und glimmenden Gegenständen in der Natur, besonders aber in Waldbereichen, umzugehen“, appelliert LHStv Geisler zur Vorsicht.</p>
<p>Ein Waldbrand zerstört nicht nur Bäume und Pflanzen, was bereits ein großer Schaden für die WaldbesitzerInnen ist: Wesentlich ist auch der Verlust des Bodens. Nach einem Brand ist der Waldboden, vor allem an steilen Hängen, stark gefährdet. Denn wenn der Boden verloren geht, kann der Wald seine Schutzfunktion nicht mehr erfüllen. Das erhöht das Risiko von Muren, Lawinen und Steinschlägen.</p>
<p>Wer einen Waldbrand entdeckt, sollte umgehend die Feuerwehr unter der Notrufnummer 122 verständigen und in sicherer Entfernung vom Brand auf das Eintreffen der Einsatzkräfte warten, um diese bei Bedarf einweisen zu können.</p>
<p><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Empfehlungen gegen Hitzebelastung</span></p>
<p><span lang="DE" dir="ltr">In den kommenden Tagen sowie kommende Woche werden seitens der GeoSphere Austria Tageshöchstwerte von konstant über 30 Grad prognostiziert. Vor allem im urbanen Raum ist die Wärmebelastung am größten. In den Nächten bleiben die Temperaturen jeweils unter der 20-Grad-Marke und bringen Entspannung.</span></p>
<p>Während länger andauernden Hitzewellen kann es schneller zu einer Dehydrierung des Körpers kommen. An heißen Tagen steigt der Wasserbedarf auf mindestens zwei Liter täglich. Zusätzlich sollte in der Ernährung vermehrt auf leicht verdauliche Kost geachtet werden. Insbesondere soll auf den eigenen Kreislauf geachtet und besonders Kinder, Schwangere und ältere Menschen vor der Sonne geschützt werden.&nbsp;</p>
<p>„Bereits einfache Maßnahmen können helfen, gesund durch die Hitzewelle zu kommen. Dazu zählen etwa ausreichend zu trinken, leichte Kost oder Maßnahmen die eine kurzfristige Abkühlung bewirken“, verweist Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> auf einfache Hitzetipps. Diese finden sich in der untenstehenden Factbox oder auch unter&nbsp;<a href="http://www.tirol.gv.at/hitze" target="_blank">www.tirol.gv.at/hitze</a>.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Hilfe im Alltag: Trinkwassermapping und kostenlose Sonnencreme&nbsp;</span></p>
<p>Um auch unterwegs ausreichend zu trinken, können öffentliche Trinkbrunnen genutzt werden. Mit dem Trinkwassermapping Tirol können online mit wenigen Klicks Trinkwasserbrunnen in der Nähe gefunden werden. Unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/gesundheit-vorsorge/oeffentliche-gesundheit/hitze-und-gesundheit/trinkwassermapping-tirol/" target="_blank">Trinkwassermapping Tirol | Land Tirol</a><span lang="DE" dir="ltr"> finden sich bereits über tausend Trinkbrunnen verteilt in ganz Tirol.&nbsp;</span></p>
<p><span lang="DE" dir="ltr">Wer in Innsbruck unterwegs ist, kann zudem von kostenlosen Sonnencremespendern profitieren. Das Land Tirol, die Stadt Innsbruck und der Alpenzoo Innsbruck-Tirol haben gemeinsam an drei stark frequentierten Standorten in Innsbruck moderne Spender aufgestellt – konkret am Landhausplatz, am Innsbrucker Marktplatz sowie im Gelände des Alpenzoos.</span></p>
<p><span lang="DE" dir="ltr">„Hitze sorgt für Dehydrierung – starker Sonneneinfluss auf die Haut kann zudem unwiederbringliche gesundheitliche Schäden verursachen. Mit dem Trinkwassermapping und den kostenlosen Sonnencremespendern haben wir zwei Projekte gestartet, um die Bevölkerung bei Hitze zu unterstützen. Entscheidend ist letztlich jedoch die Eigenverantwortung“, so LR<sup>in</sup> Hagele.&nbsp;</span></p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Überblick über Schutz- und Sicherheitsvorkehrungen Brauchtumsfeuer</span></p><ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e30506ff79cd346ac40a8549c116c3195"><span>Es dürfen nur biogene Materialien (Materialien pflanzlicher Herkunft, insbesondere Holz, Schilf, Rebholz, Grasschnitt und Laub) in trockenem Zustand verwendet werden. Nicht angezündet werden dürfen daher Materialien wie Altreifen, Gummi, nicht naturbelassenes (behandeltes) Holz, Kunststoffe, Lacke, synthetischen Materialien oder Verbundstoffe.</span></li><li data-list-item-id="ee80e4fc28628c1a05ec96663607b3447"><span>Bei starkem Wind, bei großer Trockenheit oder ohne entsprechende Überwachung und Nachkontrolle ist das Abbrennen zu unterlassen.</span></li><li data-list-item-id="e19c98f04083fc4469272e1b2f5f2a5a8"><span>Es ist eine geeignete Person als Aufsicht bis zum Ende, also bis zum Erlöschen der Glutnester, sicherzustellen.</span></li><li data-list-item-id="ef0019d67ded348e3dd2cf0225987bf02"><span>Bei Witterungsverhältnissen, die die Ausbreitung eines Waldbrandes begünstigen, ist das Entzünden von Feuer in Waldnähe untersagt.</span></li><li data-list-item-id="edb878297490c245bbcd482fd7208beb1"><span>Zur Verhinderung einer Ausbreitung des Feuers ist erforderliches Löschgerät (beispielsweise Feuerlöscher) in ausreichender Anzahl und Menge bereitzuhalten.</span></li><li data-list-item-id="eb653dfa1de2cbb5c2ffe260b243270ea"><span>Die Verwendung von Brandbeschleunigern ist verboten.</span></li></ul><p class="text-justify"><span class="regierungsmitglied">Hitzetipps</span></p><ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="ea571cc907f1e5fbf85d401634c5b82dd"><span class="regierungsmitglied">Gesunder Wasserhaushalt: </span><span>Trinken Sie ausreichend, regelmäßig und abwechslungsreich. Getränke wie Mineralwasser oder verdünnte Fruchtsäfte eignen sich besonders gut.</span></li><li data-list-item-id="ea69a44e9289af346e4ace11118235a1e"><span class="regierungsmitglied">Leichter Sommerspeiseplan:</span><span> Essen Sie viel wasserreiches Obst und leichte Kost wie gedünstetes Gemüse.</span></li><li data-list-item-id="e639b735306d76500582a14eeab9c745e"><span class="regierungsmitglied">Kurzfristige Kühlung:</span><span> Kühlen Sie Kopf, Nacken, Hände und Füße mit feuchten Umschlägen, einer kalten Dusche oder kühlenden Wassersprays.</span></li><li data-list-item-id="e725c24c17932e492b2e322f064be600c"><span class="regierungsmitglied">Vorsicht statt Nachsicht: </span><span>Bleiben Sie aufmerksam und achten Sie auf Symptome wie Schwindel, Benommenheit, Schwäche, Kopfschmerzen, Übelkeit, Muskelschmerzen, Erschöpfung oder verschwommenes Sehen. Diese deuten auf eine Überhitzung hin und können auch lange nach dem Aufenthalt in der Hitze auftreten. Bei Medikamenten sollte auf die richtige Lagerung geachtet werden. Starke Temperaturschwankungen können die Wirksamkeit einzelner Medikamente beeinflussen.</span></li><li data-list-item-id="e50ad75b13d1c4522d2d4e0485ed09b0d"><span class="regierungsmitglied">Erste Hilfe im Ernstfall: </span><span>Bei allen hitzebedingten Notfällen ist Erste Hilfe wesentlich: Begeben Sie sich in den Schatten, kühlen Sie den Körper mit feuchten Tüchern und trinken Sie ausreichend! Wenn notwendig setzen Sie auch einen Notruf ab!</span></li></ul><p>Weitere Informationen zu Hitzewellen und Hitzeschutz finden Sie unter <a href="http://www.tirol.gv.at/hitze" target="_blank">www.tirol.gv.at/hitze</a>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
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					<category>Sicherheit</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Wed, 17 Jun 2026 09:41:48 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>Orchesterakademie Tirol geht in die nächste Runde</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/orchesterakademie-tirol-geht-in-die-naechste-runde/</link>
				<description>Probespiel bestanden: Knapp 65 junge MusikerInnen konnten sich beim mehrstufigen Auswahlverfahren durchsetzen</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e1272b47ec852e6ec7c8f76e03914ccf0"><span class="regierungsmitglied">Nachwuchstalente aus Tirol, Österreich und dem Ausland treffen sich zur intensiven Probenwoche im Festspielhaus Erl</span></li><li data-list-item-id="e3a9675cb4f92224b001eac60872315fd"><span class="regierungsmitglied">International renommierter Dirigent Vinzenz Praxmarer übernimmt musikalische Leitung</span></li><li data-list-item-id="e99777b35e41569ee02fbea32702d1ee6"><span class="regierungsmitglied">Noch einzelne Positionen vakant: MusikerInnen für Violine und Bratsche gesucht</span></li><li data-list-item-id="e45a21d1a452e602035e2dc9f800daca6"><span class="regierungsmitglied">Großes Abschlusskonzert am 11. September 2026 im Festspielhaus Erl</span></li><li data-list-item-id="e003515d125ece3b2f3ddaefdcfa323e8"><span class="regierungsmitglied">Einblicke in die Orchesterakademie Tirol und Anmeldungen über&nbsp;</span><a href="https://www.musikausbildung.tirol/landesmusikdirektion/veranstaltungen/orchesterakademie-tirol" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">musikausbildung.tirol</span></a></li></ul><p>Im vergangenen Jahr feierte sie ihren erfolgreichen Auftakt, 2026 gibt es die Neuauflage: Von 5. bis 11. September treffen sich im Festspielhaus Erl die talentiertesten NachwuchsmusikerInnen des Landes und darüber hinaus, um Teil der Orchesterakademie Tirol zu sein. Die diesjährige Besetzung steht bereits fest: Rund 65 junge InstrumentalistInnen im Alter zwischen 14 und 24 Jahren haben sich für die Teilnahme beworben und erfolgreich ein mehrstufiges Auswahlverfahren durchlaufen.&nbsp;Höhepunkt der Akademiewoche ist das große Abschlusskonzert am 11. September um 18 Uhr im Festspielsaal.</p>
<p>„Die Orchesterakademie Tirol bietet jungen Musikerinnen und Musikern eine außergewöhnliche Chance: Eine Woche lang arbeiten sie mit dem renommierten Dirigenten <span class="regierungsmitglied">Vinzenz Praxmarer</span> und internationalen Dozentinnen und Dozenten zusammen – dabei knüpfen sie wertvolle Kontakte in der Musikszene. Abseits der intensiven Proben bleibt natürlich genügend Raum für gemeinsame Outdoor-Aktivitäten und neue Freundschaften“, beschreibt Bildungslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> das Programm der diesjährigen Orchesterakademie.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Talenteschmiede für die besten MusikerInnen des Landes</span></p>
<p>Rund 65 junge MusikerInnen konnten sich beim mehrstufigen Aufnahmeverfahren durchsetzen. In der ersten Runde reichten sie ein Online-Video ein, ehe am 8. Mai das große Probespiel im Festspielhaus Erl bevorstand. Vorzubereiten waren ein Werk nach eigener Wahl sowie mehrere Stellen aus der Konzertliteratur; ein erfahrener Korrepetitor begleitete die MusikerInnen dabei. Die diesjährigen TeilnehmerInnen der Orchesterakademie sind Studierende des Tiroler Landeskonservatoriums, erhalten Unterricht an den Landesmusikschulen oder besuchen weitere renommierte Ausbildungsstätten in Österreich und dem Ausland. Während der einwöchigen Probenphase sind sie in der KünstlerInnen-Residenz der Tiroler Festspiele Erl untergebracht. Aktuell sind noch einzelne Stellen für die Instrumente Bratsche und Violine ausgeschrieben (Anmeldungen sind auch jetzt noch auf der Website&nbsp;<a href="https://www.musikausbildung.tirol/landesmusikdirektion/veranstaltungen/orchesterakademie-tirol" target="_blank" rel="noreferrer">musikausbildung.tirol</a> möglich).</p>
<p>„Tirol verfügt über eine hervorragende Musikausbildung – das beweisen die jüngsten Erfolge mit den meisten Bundessiegen bei ‚prima la musica‘ in Eisenstadt. Denn unsere Kinder und Jugendlichen können von der ersten Schnuppereinheit bis hin zum Hochschulabschluss mit topausgebildeten Pädagoginnen und Pädagogen zusammenarbeiten. Die Orchesterakademie ergänzt dieses Angebot im Bereich der Talenteförderung und lädt junge Musikerinnen und Musiker dazu ein, ihr Können auf der großen Bühne in Erl zu präsentieren“, betont LR<sup>in</sup> Hagele.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Lucia Kaplowitz ist diesjährige Konzertmeisterin</span></p>
<p>Konzertmeisterin des Auswahlorchesters ist die 21-jährige Violinistin <span class="regierungsmitglied">Lucia Kaplowitz</span>&nbsp;aus Zagreb (Kroatien), die in Wien an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und damit einer Partnerhochschule des Tiroler Landeskonservatoriums studiert. Sie ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe und konnte bereits Auftritte an renommierten Bühnen wie dem Wiener Musikverein oder der Carnegie Hall in New York verbuchen. „Lucia Kaplowitz verbindet beachtliche technische Fertigkeiten mit einem ausgeprägten Gespür für Ausdruck und Stilsicherheit. Wir freuen uns darüber, dass sie als neue Konzertmeisterin den Musikerinnen und Musikern der Orchesterakademie Tirol vorstehen wird“, so LR<sup>in</sup> Hagele zur Teilnahme des Spitzentalents.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Starke Partnerschaft mit den Tiroler Festspielen Erl</span></p>
<p>Die Orchesterakademie Tirol findet in enger Kooperation mit den Tiroler Festspielen Erl statt, die damit ihre Rolle als Partnerinstitution für musikalische Nachwuchsförderung unterstreichen. Im Festspielhaus Erl wird den jungen Talenten eine Bühne geboten, deren Ruf als herausragende Kulturstätte über die Landesgrenzen hinausstrahlt. Zusätzlich zu den Tuttiproben vertiefen die NachwuchsmusikerInnen ihre Fertigkeiten in begleitenden Workshops und Satzproben. Ergänzend zum Musikprogramm organisiert das „Junge Festspielhaus“ ein abwechslungsreiches Freizeitangebot – so gibt es auch die Möglichkeit, sich abseits der Notenpulte kennenzulernen und Freundschaften zu knüpfen. „Die Zusammenarbeit mit dem Land Tirol im Rahmen der gemeinsamen Orchesterakademie ist ein weiteres Zeichen der Verbundenheit und der gemeinsamen Ziele im Bereich der Musikausbildung. Nachwuchsförderung auf allerhöchstem Niveau mit den bestmöglichen Ressourcen für die jungen Menschen – so wird Erl auch in diesem Bereich ein Ort der Exzellenz und des Miteinanders“ so <span class="regierungsmitglied">Andreas Leisner</span>, Geschäftsführer der Tiroler Festspiele Erl.&nbsp;</p>
<p>Beim Abschlusskonzert am 11. September 2026 präsentieren die jungen Talente schließlich die Ergebnisse ihrer intensiven Vorbereitungen. Auf dem Programm stehen die Ouvertüre zur Oper „Oberon“ von <span class="regierungsmitglied">Carl Maria von Weber</span>, das Concertino für Flöte und Orchester von <span class="regierungsmitglied">Cécile Chaminade</span>, das Konzert für Horn und Orchester Nr. 1 von <span class="regierungsmitglied">Richard Strauss</span> sowie <span class="regierungsmitglied">Pjotr Iljitsch Tschaikowskis</span> Sinfonie Nr. 5 in e-Moll. Karten sind demnächst auf der Website der Tiroler Festspiele Erl unter&nbsp;<a href="http://www.tiroler-festspiele.at" target="_blank" rel="noreferrer">www.tiroler-festspiele.at</a> erhältlich.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Bildung</category>
				
					<category>Kunst &amp; Kultur</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Tue, 16 Jun 2026 11:43:21 +0200</pubDate>
				
				<title>LH Mattle „33 konkrete Projekte für starke Tiroler Regionen“</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/lh-mattle-33-konkrete-projekte-fuer-starke-tiroler-regionen/</link>
				<description>Förderung in Höhe von 2,9 Millionen Euro in ganz Tirol beschlossen</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="efc49e6aaf95aece7e3a486c712f68a0f"><span class="regierungsmitglied">Projekte reichen von Wirtschaftsförderung über Umweltschutzvorhaben bis zu Freizeitaktivitäten</span></li><li data-list-item-id="ededabc424facf93bb67125e0ecaa24ad"><span class="regierungsmitglied">Mittel stammen aus Sonderförderungsprogrammen für die Naturparkregion Lechtal-Reutte und für die Natura 2000 Region Isel sowie aus EU-Programmen</span></li><li data-list-item-id="e6ce233485ed8c2a607f913250d1a8898"><span class="regierungsmitglied">Wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“:&nbsp;Unterstützung bei Einreichunterlagen für schnellere Verfahren&nbsp;</span></li></ul><p>Ein neuer Indoorspielplatz im Lechtal, eine Hängebrücke entlang des Iseltrails in Osttirol oder die Wiederbelebung der Burgruine Hörtenberg in Innsbruck-Land: Das Land Tirol investiert weiter gezielt in die Regionen. Auf Antrag von LH<span class="regierungsmitglied"> Anton Mattle </span>hat die Tiroler Landesregierung heute, Dienstag, 2,9 Millionen Euro für insgesamt 33 konkrete Projekte beschlossen. Die Mittel stammen aus den Sonderförderungsprogrammen für die Naturparkregion Lechtal-Reutte und die Natura-2000-Region Isel sowie aus EU-Programmen gemeinsam mit Landes- und Bundesmitteln.</p>
<p>„Tirols Stärke entsteht in den Regionen. Dort wird gearbeitet, investiert und Zukunft gestaltet. Genau dort setzen wir an. Jedes Projekt, das umgesetzt wird, stärkt Lebensqualität, Wirtschaftskraft und Zusammenhalt“, erkärt LH Mattle, der informiert: „Förderungen können von Privatpersonen, Unternehmen oder auch Gemeinden beantragt werden, die ein gutes Projekt entwickeln. Wer Ideen hat, soll sie umsetzen können. Wir unterstützen Projekte, die Tirol weiterbringen – unbürokratisch und zielgerichtet.“</p>
<p>LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth </span>betont: „Hinter jeder geförderten Idee stehen Menschen, die ihre Region gestalten und weiterentwickeln wollen. Ob Freizeitangebot, Ortskernbelebung, Tourismusprojekt oder Innovation im Betrieb – diese Investitionen schaffen konkrete Verbesserungen vor Ort. Förderungen sind deshalb nicht bloß Ausgaben, sondern ein wichtiger Motor für Beschäftigung, Wertschöpfung und Zusammenhalt in unseren Regionen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">730.000 Euro für neun Projekte im Lechtal</span></p>
<p>Mit dem Sonderförderprogramm für die Naturparkregion Lechtal-Reutte stehen der Region noch bis 2034 jährlich 850.000 Euro zur Verfügung. Gefördert werden nachhaltige Geschäftsmodelle, Freizeitangebote, Bauprojekte mit nachwachsenden Rohstoffen und Maßnahmen zur Stärkung der Ortskerne. Mit dem heutigen Beschluss erhalten neun weitere Projekte Förderungen in Höhe von insgesamt 730.000 Euro – darunter auch der neue Indoorspielplatz im Lechtal.</p>
<p>Eine Förderung beantragen können sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen, Genossenschaften, Vereine, Gemeinden und öffentlich-rechtliche Verbände. Die geplanten Projekte bzw. Maßnahmen müssen innerhalb des Förderungsgebietes (Planungsverbände Oberes Lechtal und Reutte und Umgebung) verwirklicht werden. Alle Förderanträge werden von einem Fördergremium begutachtet und geprüft. Die Abwicklung der Förderungen erfolgt über die Abteilung Wirtschaftsförderung und Fördertransparenz.&nbsp;</p>
<p>Die Bilanz des Programms zeigt die Wirkung: In der ersten Förderperiode von 2015 bis 2024 wurden sieben Millionen Euro investiert. Damit konnten 114 Projekte umgesetzt und ein Gesamtinvestitionsvolumen von 72,5 Millionen Euro ausgelöst werden. Zudem entstanden 108 neue Arbeitsplätze, weitere 630 Jobs konnten gesichert werden.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Jährlich zwei Millionen Euro für Projekte in Osttirol</span></p>
<p>Auch das Förderprogramm für die Natura-2000-Region Isel zeigt starke Ergebnisse. Seit 2016 wurden acht Millionen Euro investiert und damit mehr als 100 Millionen Euro an Gesamtinvestitionen angestoßen. Mit den Mitteln wurden unter anderem der Iseltrail ausgebaut, Betriebe gestärkt und neue touristische Angebote geschaffen. Aktuell werden acht weitere Projekte mit insgesamt 630.000 Euro gefördert, darunter die neue Hängebrücke Brühl entlang des Iseltrails.</p>
<p>Aufgrund des Erfolgs wird das regionalwirtschaftliche Programm auch auf ganz Osttirol ausgeweitet: Dafür stehen in den kommenden zehn Jahren 20 Millionen Euro bereit – also zwei Millionen Euro pro Jahr. Ziel ist es, die Daseinsvorsorge zu stärken, Ortskerne lebendig zu halten und Unternehmen sowie Gemeinden bei Digitalisierung, Mobilitätswende und demografischem Wandel zu unterstützen.&nbsp;</p>
<p>Die Förderungen werden vom Land Tirol auf Basis der Empfehlung eines Fördergremiums vergeben. Projekte werden mit bis zu 50 Prozent der Gesamtkosten gefördert. Unternehmen und andere ProjektwerberInnen können erstmals ab 1. Juli dieses Jahres beim Regionsmanagement Osttirol für Förderungen ansuchen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">16 weitere Projekte mit 1,5 Millionen Euro an EU-, sowie Landes- und Bundesmittel gefördert</span></p>
<p>Viele Projekte zur Stärkung der Regionen werden zudem durch ein Zusammenspiel von EU-, Landes- und Bundesmitteln ermöglicht. Durch die EU-Förderprogramme LEADER und CLLD-IBW, die durch Landes- und Bundesmittel kofinanziert werden, können für 16 Projekte insgesamt rund 1,5 Millionen Euro an Fördermittel bereitgestellt werden. Neben der Wiederbelebung der Burgruine Hörtenberg (Bezirks Innsbruck-Land) wurden beispielsweise das Projekt „Schwaz MAX-imum“ (Bezirk Schwaz), das Projekt „Leben und Arbeiten im Brixental“ (Bezirk Kitzbühel), die Wasserspielanlage Wichtelpark in Sillian (Bezirk Lienz), das Projekt „Wie schmeckt das Ötztal?“ (Bezirk Imst), das Projekt „Konzept Ganzjahrestourismus in Holzgau“ (Bezirk Reutte) oder das Projekt „future.fit - KI für Unternehmen“ (Bezirk Landeck) gefördert.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<h3>Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung:</h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Unterstützung bei Einreichunterlagen für schnellere Verfahren – wöchentliches Update „Vereinfachungen &amp; Entbürokratisierung“: </span>Unvollständige oder mangelhafte Projektunterlagen zählen zu den häufigsten Ursachen für Verzögerungen in Betriebsanlagenverfahren. Genau hier setzt eine zentrale Maßnahme des Tirol Konvents an: Morgen, am 17. Juni 2026, startet beim WIFI Tirol der neue <a href="https://www.tirol.wifi.at/kurs/66801x-lehrgang-zertifizierter-fachkundiger-fuer-betriebsanlageneinreichung?vanr=66801015" target="_blank" rel="noreferrer">Lehrgang „Zertifizierte Fachkundige für die Betriebsanlageneinreichung“</a>. Das Qualifizierungsangebot richtet sich an Ingenieurbüros und soll dazu beitragen, die Qualität und Vollständigkeit von Einreichunterlagen deutlich zu verbessern. Das gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Tirol entwickelte Schulungsprogramm bietet die Chance, einen der häufigsten Gründe für Verzögerungen in Betriebsanlagenverfahren gezielt anzugehen und die Verfahren dadurch effizienter zu gestalten. „Wir wollen den Betrieben in Tirol zu rascheren Verfahren und Ergebnissen verhelfen. Qualitativ hochwertige und vollständige Einreichunterlagen sind dabei ein wesentlicher Hebel für schnelle Verfahren. Der neue Lehrgang unterstützt damit unmittelbar die Ziele des Tirol Konvents, Verfahren einfacher, antragstellerfreundlicher und effizienter zu gestalten“, betont LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. „Für unsere Betriebe ist entscheidend, dass Verfahren schnell und planbar werden und nicht an vermeidbaren Formalfehlern hängen bleiben. Mit dem neuen Lehrgang schaffen wir mehr Qualität schon vor der Einreichung – und damit weniger Reibungsverluste zwischen Unternehmen, Planern und Behörden“, so WK-Präsidentin <span class="regierungsmitglied">Barbara Thaler</span>. Das Interesse an dem neuen Qualifizierungsangebot ist bereits groß: Für den morgen startenden Lehrgang sind bereits keine Anmeldungen mehr möglich, da die maximale Teilnehmerzahl erreicht wurde. Aufgrund der hohen Nachfrage ist jedoch bereits ein weiterer Kursdurchgang geplant, der voraussichtlich im Herbst 2026 angeboten werden soll.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Anerkannter Europäischer Kindergarten Innsbruck: </span>Mit einer gemeinsamen Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung wurde vor kurzem die Erweiterung der Anerkannten Europäischen Schule Tirol (AES Tirol) um einen Kindergarten seitens des Landes Tirol, der Stadt Innsbruck, der Bildungsdirektion für Tirol, des Bildungsministeriums sowie des Büros des Generalsekretärs der Europäischen Schulen offiziell besiegelt. Auf Antrag von Bildungslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele </span>wurde nun die finanzielle Unterstützung der Errichtung und des laufenden Betriebs seitens des Landes beschlossen. „Mit dem Anerkannten Europäischen Kindergarten schaffen wir ein zukunftsweisendes Bildungsangebot, das Kinder bereits im frühen Alter mehrsprachig in Deutsch, Englisch und Italienisch begleitet und in ihrer interkulturellen Entwicklung stärkt. Die frühe Förderung durch sogenannte ‚Native Speaker‘ eröffnet neue Chancen und macht Tirol als international ausgerichteten Bildungsstandort noch attraktiver. Mein Dank gilt insbesondere auch der Wirtschaftskammer Tirol und der Industriellenvereinigung Tirol, die das Projekt der Anerkannten Europäischen Schule und des Anerkannten Europäischen Kindergartens von Beginn an unterstützen“, so LR<sup>in</sup> Hagele. Ab Sommer 2026 erfolgt eine stufenweise Umsetzung und ab dem Kinderbetreuungsjahr 2027/2028 soll der städtische Kindergarten „Daniel Sailer“ als eigenständiger Standort der AES Tirol offiziell starten. Das Land Tirol beteiligt sich mit einem einmaligen Errichtungszuschuss sowie jährlichen Förderungen für den Koordinationsaufwand und den Einsatz von qualifiziertem mehrsprachigem Personal.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Weiterführung Umweltbildungsprogramm:</span> Mit dem Umweltbildungsprogramm wird tirolweit ein wichtiger Beitrag zur Umweltbildung in Kindergärten, Volks-, mittleren- und höheren- sowie berufsbildenden Schulen und Einrichtungen zur Erwachsenenbildung geleistet. „Das Umweltbildungsprogramm ist ein Erfolgsprojekt und trägt wesentlich dazu bei, Umweltwissen an Kinder und Jugendliche zu vermitteln. Zudem werden auch Workshops für Erwachsene angeboten“, sagt Umweltschutzlandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>, auf dessen Antrag das Projekt nun auch 2027 fortgesetzt wird. Dafür werden 90.000 Euro zur Verfügung gestellt. Die Umsetzung des Projekts erfolgt bereits seit 2012 durch den Umwelt Verein Tirol. Der Fokus der Workshops und Unterrichtseinheiten liegt dabei auf Abfalltrennung und -vermeidung sowie dem verantwortungsbewussten Umgang mit Ressourcen. „Ich danke dem Umwelt Verein Tirol, der sich seit über 15 Jahren für die Wissensvermittlung stark macht und auch auf aktuelle Themen und technische Neuerungen eingeht“, so LR Zumtobel. Die Reichweite des Umweltbildungsprogrammes belegt dessen Erfolg: In den Jahren 2023 bis 2026 nahmen 22.500 Personen an den unterschiedlichen Workshops und Formaten teil.</p>]]></content:encoded>
				
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				<pubDate>Mon, 15 Jun 2026 10:21:58 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>Schulterschluss der Bundesländer am Grundlsee</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/schulterschluss-der-bundeslaender-am-grundlsee/</link>
				<description>Neun Länder erarbeiten gemeinsame Position zur Zukunft des Gesundheitssystems</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4e371287557726a5f97f18bc0c437165"><span class="regierungsmitglied">Außerordentliche GesundheitsreferentInnenkonferenz in der Steiermark</span></li><li data-list-item-id="e73ccc19e854c8e3027427199cbd9252d"><span class="regierungsmitglied">LR<sup>in</sup> Hagele: „Versorgung sichern heißt gemeinsam Verantwortung übernehmen.“</span></li></ul><p>Bei einer außerordentlichen Gesundheitsreferentenkonferenz vergangenes Wochenende am Grundlsee in der Steiermark ist den GesundheitsreferentInnen aller neun Bundesländer ein gesundheitspolitischer Fortschritt gelungen. Die Länder haben sich auf ein gemeinsames Positionspapier zur künftigen Reformpartnerschaft Gesundheit verständigt und damit im Vorfeld der Landeshauptleute-Konferenz eine einheitliche Länderposition für die anstehenden bundesweiten Gesundheitsreformen erarbeitet.</p>
<p>Unter der Führung der Tiroler Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> wurde ein Reformpapier vorgelegt, das die Herausforderungen des österreichischen Gesundheitssystems offen benennt und konkrete Vorschläge für eine langfristig sichere, solidarische und finanzierbare Gesundheitsversorgung enthält. Auch der von Tirols Landeshauptmann <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> eingebrachte Vorschlag wurde von den Ländern aufgenommen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Einheitliche Position zur Finanzierung des Gesundheitssystems</span></p>
<p>„Die Länder stehen geschlossen hinter einem starken öffentlichen Gesundheitssystem. Gleichzeitig müssen wir die Realität anerkennen: Die demografische Entwicklung, der medizinische Fortschritt und der zunehmende Personalmangel stellen das System vor gewaltige Herausforderungen. Versorgungssicherheit wird nur gelingen, wenn Verantwortung zwischen Bund, Sozialversicherung und Ländern gemeinsam wahrgenommen wird und die Finanzierung der Leistung folgt“, betont LR<sup>in</sup> Hagele.</p>
<p>Im Zentrum des gemeinsamen Papiers stehen eine nachhaltige Finanzierung der öffentlichen Gesundheitsversorgung, eine verbindliche Patientenlenkung, der Ausbau der Primärversorgung, die solidarische Finanzierung innovativer Therapien, der Ausbau der Ausbildungskapazitäten für Gesundheitsberufe sowie eine stärkere Digitalisierung und Vernetzung im Gesundheitswesen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Gemeinsame nationale Strategie gefordert</span></p>
<p>Der Steirische Gesundheitslandesrat <span class="regierungsmitglied">Karlheinz Kornhäusl</span>, Gastgeber der Konferenz am Grundlsee, spricht von einem außergewöhnlichen Signal der Geschlossenheit. „Dass sich alle neun Bundesländer auf eine gemeinsame Position verständigen konnten, ist ein starkes Zeichen. Die Herausforderungen im Gesundheitswesen kennen keine Landesgrenzen, daher brauchen wir einen Schulterschluss aller Systempartner. Unser gemeinsames Ziel ist klar: eine hochwertige, solidarische und für kommende Generationen finanzierbare Gesundheitsversorgung in ganz Österreich“, erklärt Kornhäusl.</p>
<p>Die Länder halten in ihrer Position fest, dass künftige bundesweite Leistungsversprechen nur gemeinsam mit einer gesicherten Finanzierung, einer realistischen Personalplanung und klaren Zuständigkeiten beschlossen werden dürfen. Gleichzeitig fordern sie die Beseitigung bestehender Fehlanreize zwischen dem niedergelassenen Bereich und den Krankenanstalten sowie eine gemeinsame nationale Strategie zur Bewältigung der demografischen Entwicklung.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Grundlage für Landeshauptleute-Konferenz</span></p>
<p>„Versorgungssicherheit entsteht nicht durch Kompetenzdebatten, sondern durch gemeinsame Verantwortung. Mit diesem Papier legen die Länder eine gemeinsame Grundlage für die nächste große Gesundheitsreform in Österreich vor“, so LR<sup>in</sup> Hagele. Der steirische Landesrat Kornhäusl unterstreicht: „Wir wollen, dass die Österreicherinnen und Österreicher rascher zum Termin und schneller zur richtigen Behandlung kommen, daher sind die Länder bereit, zusätzliche Verantwortung im niedergelassenen Bereich wahrzunehmen. Damit kann sich die Sozialversicherung auf die Sicherung der Primärversorgung fokussieren.“</p>
<p>Die erarbeitete Länderposition dient nun als Grundlage für die Landeshauptleute-Konferenz, die diese Woche in Tirol stattfinden wird. Ziel ist es, die gemeinsame Linie der Bundesländer auf höchster politischer Ebene zu beraten und als Grundlage in die weiteren Verhandlungen mit Bund und Sozialversicherung einzubringen.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox – Die wichtigsten Forderungen der Länder</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e56f6d3e436ed8bc149ced30318ac28a4"><span class="regierungsmitglied">Finanzierung und Verantwortung zusammenführen</span><span>: Wer Leistungen vorgibt, muss auch Finanzierung, Personalbedarf und Umsetzung verbindlich absichern. Die Finanzierung muss der Leistung folgen.</span></li><li data-list-item-id="efd7f5ef0cbc6bfd8ab7c7fe1dbfaccae"><span class="regierungsmitglied">Gemeinsame Risikotragung</span><span>: Bund, Länder und Sozialversicherung sollen Versorgungs- und Finanzierungsrisiken fair teilen, statt Kosten einseitig auf Länder und Gemeinden zu verlagern.</span></li><li data-list-item-id="e84f927603fac9fa73efcda118fe4b74a"><span class="regierungsmitglied">Solidarische Finanzierung des medizinischen Fortschritts</span><span>: Ein gemeinsamer nationaler Innovationsfonds von Bund, Ländern und Sozialversicherung soll Hochpreismedikamente, Krebsbehandlungen sowie Zell- und Gentherapien solidarisch finanzieren – auf Basis transparenter Nutzenbewertungen.</span></li><li data-list-item-id="ee325bff23423e3ea8665ea5ef13a52a2"><span class="regierungsmitglied">Krankenhäuser als kritische Infrastruktur stärken</span><span>: Vorhalteleistungen, Notfallversorgung, Ausbildung und Pandemiereserve müssen strukturell abgesichert und mitfinanziert werden.</span></li><li data-list-item-id="ed056e6588cd2cccb1bf64e7bea2881a9"><span class="regierungsmitglied">Verbindliche Patientenlenkung</span><span>: Primärversorgung und 1450 sollen als flächendeckendes 24/7-Steuerungssystem ausgebaut werden – mit klaren Behandlungspfaden: digital vor ambulant vor stationär.</span></li><li data-list-item-id="e1d8530c524e39d7506a6219f5ca4cdde"><span class="regierungsmitglied">Mehr Gesundheitspersonal</span><span>:&nbsp;Bund, Länder und Sozialversicherung brauchen eine gemeinsame Personalstrategie, mehr Ausbildungsplätze, raschere Anerkennungsverfahren und eine Neuausrichtung der ärztlichen Ausbildung.</span></li><li data-list-item-id="e99f26ef53cdec69339634e6cff3fddbb"><span class="regierungsmitglied">Digitalisierung als Versorgungsinstrument</span><span>: ELGA, gemeinsame Datenstandards, interoperable Systeme, Telemedizin und digitale Patientenpfade sollen Wartezeiten senken, Mehrfachbefundungen vermeiden und Personal entlasten.</span></li><li data-list-item-id="e8e60d8830eccab417e2e87d3f81aceea"><span class="regierungsmitglied">Einheitlicher Leistungskatalog</span><span>: Alle Menschen sollen unabhängig von Wohnort, Einkommen oder Kassenträger Zugang zu einem österreichweit einheitlichen Leistungsspektrum erhalten.</span></li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Gesundheit &amp; Vorsorge</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58476</guid>
				<pubDate>Thu, 11 Jun 2026 09:07:15 +0200</pubDate>
				
				<title>LRin Hagele: „Duale Ausbildung sichert Fachkräfte von morgen“</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/lrin-hagele-duale-ausbildung-sichert-fachkraefte-von-morgen/</link>
				<description>Bildungslandesrätin zu Besuch bei TFBS Holztechnik Absam</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Vor kurzem besuchte Bildungslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele </span>die Tiroler Fachberufsschule (TFBS) für Holztechnik und informierte sich vor Ort über die praxisnahe Ausbildung am Standort Absam. Im Mittelpunkt des Austauschs stand die zentrale Bedeutung des dualen Ausbildungssystems, das die Lehrausbildung im Betrieb mit jener in der Berufsschule verbindet. Während der drei- bzw. vierjährigen Lehrzeit in den Bereichen Tischlerei und Zimmerei bzw. Tischlereitechnik und Zimmereitechnik absolvieren die Lehrlinge in jedem Lehrjahr über neun Wochen in der Berufsschule.</p>
<p>„Die enge Verknüpfung von Theorie und Praxis schafft beste Voraussetzungen für eine hochwertige Ausbildung und bereitet junge Menschen optimal auf die Anforderungen der Arbeitswelt vor. Gerade angesichts zunehmender technischer Entwicklungen spielt die praxisnahe Ausbildung mit modernsten Technologien in der Fachberufsschule eine große Rolle“, betonte die Bildungslandesrätin.</p>
<p>An der TFBS Holztechnik erwerben die Lehrlinge nicht nur fundierte handwerkliche Grundlagen, sondern arbeiten auch mit aktueller CAD- und CNC-Technologie („Computer-Aided Design“ bzw. „Computerized Numerical Control“). Ein besonderes Aushängeschild ist die angeschlossene Forschungs- und Bildungswerkstatt „TiroLignum“ mit einer der modernsten computergesteuerten Abbundanlagen. Wie praxisnah die Ausbildung gestaltet ist, zeigen auch zahlreiche Projekte der SchülerInnen: So entstanden zuletzt zwei Spieletürme für den neuen Kindergarten in Oberhofen im Inntal. Bereits zweimal realisierten die Lehrlinge zudem eine Loggia für das European Forum Alpbach. Auch der Gartenpavillon für das Landeskinderheim Axams wurde im Rahmen der Ausbildung von SchülerInnen der Zimmereitechnik gefertigt. „Solche Projekte ermöglichen es den Lehrlingen, ihr Wissen unter realen Bedingungen anzuwenden – von der Planung bis zur Präsentation des fertigen Projektes“, so <span class="regierungsmitglied">Christian Margreiter</span>, Direktor der TFBS Holztechnik.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Bildung</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58443</guid>
				<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 09:14:17 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>Erneut meiste Bundessiege: Erfolg für Tiroler Musiktalente in Eisenstadt</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/erneut-meiste-bundessiege-erfolg-fuer-tiroler-musiktalente-in-eisenstadt/</link>
				<description>Musikalische Spitzenleistungen bei „prima la musica“-Bundeswettbewerb 2026 im Burgenland</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e06082e6afef54a4ae46b88f6ac968298"><span class="regierungsmitglied">33&nbsp;Bundessiege und 146&nbsp;erste Preise gehen an junge MusikerInnen aus Tirol und Südtirol</span></li><li data-list-item-id="e7af23d37b601a77942f1485bc80d8073"><span class="regierungsmitglied">Tiroler Blechbläser-Ensemble und Südtiroler Pianist&nbsp;erreichten herausragende 100 von 100 Punkten</span></li><li data-list-item-id="e4cea7b6bb8505a12a6afbe371d12d95c"><span class="regierungsmitglied">Tiroler Landeskonservatorium mit 70 TeilnehmerInnen&nbsp;und 54 ersten Preisen&nbsp;erfolgreichste Ausbildungsstätte Österreichs</span></li><li data-list-item-id="edf419611e937c6ba67e908f2a402a938"><span class="regierungsmitglied">LR<sup>in</sup> Hagele: „Tirol und Südtirol seit Jahren erfolgreichste Länder beim Bundeswettbewerb“</span></li><li data-list-item-id="efc81cb1c43a4f5f3fbfae67bbddb878a"><span class="regierungsmitglied">Alle Ergebnisse des Wettbewerbs „prima la musica“ unter&nbsp;</span><a href="http://www.musikderjugend.at/prima-la-musica" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">www.musikderjugend.at/prima-la-musica</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;</span></li></ul><p>Die Erfolgsserie hält an: Einmal mehr sicherten sich Tirols und Südtirols NachwuchsmusikerInnen beim Bundeswettbewerb von „prima la musica“ in Eisenstadt die meisten Bundessiege im Ländervergleich. Nach dem diesjährigen Landeswettbewerb in Erl und Ebbs, bei dem sich so viele TeilnehmerInnen wie noch nie für das Bundesfinale qualifiziert hatten, konnten die jungen Talente ihre musikalische Klasse nun auf der österreichweiten Bühne beweisen. Besonders eindrucksvoll: Das Tiroler Blechbläser-Ensemble <span class="regierungsmitglied">„Sacculum-Brass“</span> (Tiroler Landeskonservatorium, Musikschule der Stadt Innsbruck) und der Südtiroler Pianist <span class="regierungsmitglied">Paul Herbst</span> (Konservatorium „Claudio Monteverdi“ Bozen) erreichten mit 100 Punkten die Höchstwertung des Wettbewerbs. Alle Ergebnisse des Landes- und des Bundeswettbewerbs sind ab sofort online unter&nbsp;<a href="http://www.musikderjugend.at/prima-la-musica" target="_blank" rel="noreferrer">www.musikderjugend.at/prima-la-musica</a> abrufbar.</p>
<p>„Wir haben heuer 251 junge Musikerinnen und Musiker zum Bundeswettbewerb geschickt – das ist ein neuer Rekord. In Eisenstadt haben unsere Talente gezeigt, dass die Tiroler und Südtiroler Musikszene erstklassig ist. Ich gratuliere allen Teilnehmenden und ziehe den Hut vor unseren neuen Bundessiegerinnen und Bundessiegern. Ganz besonders freuen dürfen wir uns über das Blechbläser-Ensemble ‚Sacculum-Brass‘ und den jungen Pianisten Paul Herbst, die unglaubliche 100 Punkte erspielt haben. Tirol ist stolz auf diese herausragenden Leistungen“, zeigt sich Bildungslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> erfreut über die Bilanz des diesjährigen Wettbewerbs.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Musikland Tirol festigt seine Spitzenposition</span></p>
<p>Die Tiroler TeilnehmerInnen knüpften damit nahtlos an die Leistungen der vergangenen Jahre an: Von den 251 jungen MusikerInnen, die sich für das Bundesfinale qualifizierten, errangen 33&nbsp;den Bundessieg in ihrer Kategorie. Hinzu kamen 146&nbsp;erste Preise und eine damit verbundene Goldauszeichnung, 98 zweite Preise und sieben&nbsp;dritte Preise. Das starke Abschneiden beim Bundeswettbewerb bestätigt laut LR<sup>in</sup> Hagele die hohe Ausbildungsqualität an den heimischen Musikeinrichtungen: „Tirol und Südtirol zählen seit vielen Jahren zur absoluten Spitze bei ,prima la musica‘. Dass wir diesen Erfolgskurs fortsetzen konnten, ist ein starkes Zeichen für den hohen Ausbildungsstandard an unseren Musikschulen. Das Tiroler Landeskonservatorium war mit 70 Teilnehmenden, 54 ersten Preisen und 13 Bundessiegerinnen und Bundessiegern zudem die erfolgreichste Ausbildungsstätte Österreichs“, betont LR<sup>in</sup> Hagele und ergänzt: „Bis ein junges Talent auf der Bundesbühne steht, ist es ein langer, arbeitsintensiver Prozess. Mein herzlicher Dank gilt unseren engagierten Lehrkräften und den Familien, die unsere Nachwuchsmusikerinnen und Nachwuchsmusiker auf diesem erfüllenden Weg begleiten.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Breites musikalisches Ausbildungsnetz</span></p>
<p>Viele ehemalige PreisträgerInnen von „prima la musica“ schlagen später erfolgreiche Karrieren als MusikerInnen, MusikpädagogInnen oder Mitglieder renommierter Orchester ein. Dank einer Kooperationsvereinbarung nehmen auch SüdtirolerInnen am Tiroler Landeswettbewerb und dem Bundeswettbewerb teil.&nbsp;</p>
<p>Die mehr als 600 Teilnehmenden aus Tirol und rund 300 aus Südtirol erhalten ihre Ausbildung an 27 Tiroler Landesmusikschulen, drei Tiroler Gemeindemusikschulen, den Südtiroler Musikschulen, dem Tiroler Landeskonservatorium, dem Konservatorium ‚Claudio Monteverdi Bozen‘, dem Musikgymnasium Innsbruck, der Universität Mozarteum Salzburg sowie an weiteren privaten Einrichtungen und Hochschulen außerhalb der Landesgrenzen.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: „prima la musica“ – eine Erfolgsgeschichte</span></p>
<p>Vor mehr als 30 Jahren wurde die gemeinsame Plattform für Jugendmusikwettbewerbe aller neun Bundesländer und des Bundes, MUSIK DER JUGEND, im Rahmen der LandeskulturreferentInnen-Konferenz ins Leben gerufen. Seitdem haben österreichweit über 100.000 Kinder und Jugendliche an den Wettbewerben teilgenommen. Bei den insgesamt neun Landeswettbewerben von „prima la musica“ erhalten TeilnehmerInnen ab zehn Jahren die Chance, sich für den Bundeswettbewerb zu qualifizieren und ihr Bundesland auf nationaler Ebene zu vertreten. Dieser ging von 22. Mai bis 6. Juni 2026 mit 1.087 TeilnehmerInnen in Eisenstadt über die Bühne.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Kunst &amp; Kultur</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58425</guid>
				<pubDate>Sun, 07 Jun 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>Von Innsbruck zum „Mars“</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/von-innsbruck-zum-mars/</link>
				<description>LRin Hagele besuchte Österreichisches Weltraum Forum in Innsbruck</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e22ccdfe0f54d0e0dbf45d4b5dc9dad52"><span class="regierungsmitglied">Österreichisches Weltraum Forum (ÖWF) zählt zu international führenden Zentren für Weltraum-Analogforschung</span></li><li data-list-item-id="e45285c77a6409073e88cda76b1c10119"><span class="regierungsmitglied">Europas einzige „Vertical Treadmill“ (Vertikal-Laufband) zur Simulation von unterschiedlichen Schwerkraftniveaus in Innsbruck</span></li><li data-list-item-id="e9f8d8408d1afa38f4ee86d2296fe2f28"><span class="regierungsmitglied">Tiroler Schülerin des BRG in der Au (Innsbruck) bei internationaler Mars-Simulationsmission in Portugal</span></li><li data-list-item-id="e817c20bf3e406ba63505f43175eff825"><span class="regierungsmitglied">Direkt in die Klassenzimmer: ÖWF verbindet Spitzenforschung mit moderner MINT-Bildung&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="eea5ab79981726b2d2df6836e072298e6"><span class="regierungsmitglied">Land Tirol fördert „Junior Analog Astronauts Tirol“ 2026 mit mehr als 30.000 Euro</span></li></ul><p>Wie fühlt es sich an, auf dem Mond zu spazieren? Und wie bereiten sich AstronautInnen auf eine Marsexpedition vor? Antworten auf diese Fragen liefert das Österreichische Weltraum Forum (ÖWF), das seinen Sitz in Innsbruck und Wien hat. Wissenschaftslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele </span>besuchte die renommierte Forschungseinrichtung kürzlich und informierte sich über aktuelle Missionen, zeitgemäße MINT-Initiativen und die nächste Generation der sogenannten „Junior Analog Astronauts“. Dafür nahmen im April neun SchülerInnen an der internationalen Mars-Simulationsmission EXPLORE-2 teil – auch unter Tiroler Beteiligung.&nbsp;</p>
<p>„Schon immer haben die Menschen den Blick auf die Sterne gerichtet. Das Österreichische Weltraum Forum lässt diesen Funken überspringen – und begeistert junge Köpfe für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Im Innsbrucker ÖWF-Labor gewinnen Schülerinnen und Schüler erste Einblicke in die Weltraumforschung und stärken ihre MINT-Kompetenzen. Genau solche Impulse braucht Tirol als Forschungs- und Innovationsstandort“, betont LR<sup>in</sup> Hagele. Das Land Tirol unterstützt die Projekte des ÖWF im Jahr 2026 mit mehr als 30.000 Euro an Fördermitteln. Bei ihrem Besuch testete die Wissenschaftslandesrätin auch Europas einziges Vertikal-Laufband aus, das Bewegungen bei weltraumähnlichen Bedingungen simulieren kann.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Vom Innsbrucker Klassenzimmer auf den Mars</span></p>
<p>Bevor AstronautInnen zum Mond fliegen, trainieren sie auf der Erde – in Umgebungen, die die harten Bedingungen im Weltraum abbilden. Diese „Analogmissionen“ sollen Ausrüstung, Abläufe und die psychologischen Auswirkungen auf die Besatzung testen. Jüngstes Beispiel für eine solche Analogmission des ÖWF ist die internationale Mars-Simulationsmission EXPLORE-2. Neun SchülerInnen aus Österreich, Griechenland und Portugal verbrachten im April sechs Tage in einem speziell entwickelten Mars-Habitat in der portugiesischen Region Alentejo, deren karge, rötliche Landschaft dem Roten Planeten ähnelt. Dort schlüpften die Jugendlichen in die Rolle von AstronautInnen, führten wissenschaftliche Messungen durch, steuerten eigene Weltraum-Rover und bewältigten „galaktische“ Herausforderungen unter realitätsnahen Bedingungen. Zu der Gruppe von „Junior Analog Astronauts“ zählte auch die 16-jährige <span class="regierungsmitglied">Lena Kappeller</span> aus der 6b-Klasse des Bundesrealgymnasiums in der Au (Innsbruck).</p>
<p>Die anderen MissionsteilnehmerInnen hatte Lena Kappeller vor Beginn des Experiments noch nie persönlich getroffen – wie bei echten Weltraummissionen musste das internationale Team allerdings mehrere Tage und abgekapselt von der Außenwelt zusammenarbeiten. „Raumfahrt lebt von Neugier und Teamarbeit – über sprachliche und kulturelle Grenzen hinweg. Wenn Jugendliche bei Analogmissionen selbst Verantwortung übernehmen und wissenschaftliche Fragestellungen bearbeiten, springt der Funke über und wir wecken nachhaltige Begeisterung für Forschung und Technologie“, erklärt ÖWF-Direktor <span class="regierungsmitglied">Gernot Grömer</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Für SchülerInnen: Weltraumforschung „made in Tirol“&nbsp;</span></p>
<p>Aufbauend auf dem europaweiten EXPLORE-Programm vertieft das ÖWF seine lokale Bildungsarbeit im Bereich Wissenschaft und Raumfahrt: Tiroler SchülerInnen sollen Zugang zu MINT-Unterrichtsmaterialien erhalten und Teil der neuen Generation von Analog-AstronautInnen werden können. Sie lernen RaumfahrtexpertInnen und Analog-AstronautInnen kennen und beschäftigen sich beim Besuch des ÖWF-Labors und bei Exkursionen mit astronomischen Themen.&nbsp;</p>
<p>„Ein Ausflug in die planetare Forschung fördert genau jene Kompetenzen, die junge Menschen künftig brauchen: kritisches Denken, Problemlösungskompetenz, Teamfähigkeit und internationale Zusammenarbeit. Mit den ‚Junior Analog Astronauts‘ holen wir das Phänomen Weltall direkt in die Tiroler Schulen“, unterstreicht LR<sup>in</sup> Hagele. Das pädagogische Konzept basiert auf forschendem Lernen („Inquiry-Based Learning“), gleichzeitig stärkt das Projekt durch die englischsprachige Vermittlung auch die Sprachkompetenz im naturwissenschaftlich-technischen Bereich. Denn Englisch gilt gemeinhin als die Arbeitssprache in der Raumfahrt.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Internationales Weltraumzentrum am Standort Innsbruck</span></p>
<p>Das ÖWF mit Standorten in Innsbruck und Wien zählt zu den führenden Einrichtungen für Weltraum-Analogforschung in Europa. Mehr als 250 Mitglieder aus 20 Nationen arbeiten an internationalen Forschungsprojekten zur planetaren Erkundung. Das ÖWF organisiert weltweit Mars-Analogmissionen, ist an Satellitenprojekten zur Erforschung von Weltraumschrott beteiligt und betreibt in Innsbruck Europas einziges Vertikal-Laufband zur Simulation von Bewegungsabläufen unter weltraumähnlichen Bedingungen – damit ist das ÖWF auch Österreichs einzige „Ground Based Facility“ der Europäischen Weltraumorganisation ESA. Neben der Forschungstätigkeit betreibt das ÖWF eine aktive Wissenschaftsvermittlung: Schulen können Forschungslabore besuchen, WissenschaftlerInnen kommen direkt in die Klassenzimmer und ergänzend werden Exkursionen zu Universitäten und Forschungseinrichtungen angeboten. Mehr Infos auf der Website des ÖWF unter:&nbsp;<a href="http://www.oewf.org" target="_blank" rel="noreferrer">www.oewf.org</a></p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Wissenschaft &amp; Forschung</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58424</guid>
				<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner )</author>
				<title>Kostenloser Sonnenschutz in Innsbruck</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/kostenloser-sonnenschutz-in-innsbruck/</link>
				<description>Neue Sonnencremespender am Landhausplatz, Marktplatz und im Alpenzoo Innsbruck-Tirol</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ec282f9494ca7246b04c77f76a85fdb07"><span class="regierungsmitglied">Land Tirol, Stadt Innsbruck und Alpenzoo Innsbruck-Tirol starten gemeinsame Initiative für Hitzeschutz und Gesundheit</span></li><li data-list-item-id="e101ac4d1788d1faacbe11622e7549f2d"><span class="regierungsmitglied">Smarte Spender informieren über UV-Index und Temperatur</span></li><li data-list-item-id="e02d38d7573c754f7fca7d7c1cc919ef7"><a href="https://www.tirol.gv.at/gesundheit-vorsorge/oeffentliche-gesundheit/hitze-und-gesundheit/trinkwassermapping-tirol/" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">„Trinkwassermapping Tirol“</span></a><span class="regierungsmitglied"> verzeichnet landesweit bereits rund 1.600 öffentliche Trinkwasserbrunnen</span></li><li data-list-item-id="e2747a9a30ef01a0ba95da81fe7549932"><span class="regierungsmitglied">Weitere Informationen zu Verhaltenstipps und dem Hitzeschutzplan des Landes unter&nbsp;</span><a href="http://www.tirol.gv.at/hitze" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/hitze</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;</span></li></ul><p>Sommer, Sonne, Sonnenschein: Die Temperaturen steigen, das warme Wetter lockt zahlreiche Einheimische und Gäste ins Freie. Doch mit starker Sonnenstrahlung und Hitze gehen gesundheitliche Risiken einher. Darum setzen das Land Tirol, die Stadt Innsbruck und der Alpenzoo Innsbruck-Tirol mit Beginn der Sommermonate ein sichtbares Zeichen für Gesundheitsvorsorge und Hitzeschutz: Ab sofort stehen an drei stark frequentierten Standorten in Innsbruck kostenlose Sonnencremespender zur Verfügung. Die modernen Spender befinden sich am Landhausplatz, am Innsbrucker Marktplatz sowie im Gelände des Alpenzoos und sollen einen niederschwelligen Zugang zu wirksamem Sonnenschutz bieten.</p>
<p>„Öffentliche Plätze müssen gerade in Zeiten zunehmender Hitze möglichst gut nutzbar und sicher bleiben. Mit den neuen Sonnencremespendern setzen wir am Landhausplatz und weiteren stark frequentierten Orten einen einfachen, niederschwelligen Schritt für mehr Gesundheitsvorsorge im öffentlichen Raum“, erklärt LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>, zuständiger Referent für die Liegenschaften des Landes.</p>
<p>„Rund 20 Prozent der Tirolerinnen und Tiroler entwickeln im Laufe des Lebens eine Form von Hautkrebs. Gleichzeitig nehmen die Hitzetage zu und wir unterschätzen die Sonneneinstrahlung vielfach noch immer. Die neuen Sonnencremespender im Stadtgebiet sind ein einfaches und alltagstaugliches Angebot für die Menschen in Innsbruck“, betont Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>. Besonders erfreulich sei die Zusammenarbeit zwischen Land Tirol, Stadt Innsbruck und Alpenzoo Innsbruck-Tirol: „Wir wollen Bewusstsein schaffen und auf die Gesundheit achten. Für uns ist sonnenklar: Hitzeschutz gelingt nur gemeinsam. Und dieses Projekt reiht sich in ein ganzes Bündel an weiteren Schutzmaßnahmen gegen Hitze ein“, ergänzen LHStv Wohlgemuth und LR<sup>in</sup> Hagele.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Drei Standorte, ein Ziel: Gesundheit schützen</span></p>
<p>Die kostenlosen Sonnencremespender werden vorerst für drei Jahre von April bis September betrieben. Das Projekt wird im Rahmen der&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/landesentwicklung/nachhaltigkeits-und-klimakoordination/tiroler-nachhaltigkeits-und-klimastrategie/" target="_blank">Tiroler Klima- und Nachhaltigkeitsstrategie</a> umgesetzt und ist eine Maßnahme für Bewusstseinsbildung und Gesundheitsprävention. Die technische Umsetzung erfolgt durch die Spezialfirma „Sundo“, die europaweit smarte Sonnencremespender anbietet. Die Stationen zeigen unter anderem den aktuellen UV-Index, Temperaturwerte sowie Informationen zu UVA- und UVB-Strahlung an. Die verwendete Sonnencreme verfügt über Lichtschutzfaktor 30, ist hypoallergen, wasserfest und frei von Parabenen. Gleichzeitig wird durch das Nachfüllsystem auf Einwegverpackungen verzichtet und laut Hersteller rund 200-mal weniger Abfall als bei vergleichbaren Mengen erzeugt.</p>
<p>LR<sup>in</sup>&nbsp;Hagele verweist zum Sommerbeginn auch auf die gesundheitlichen Risiken zunehmender Hitzetage: „Vor allem ältere Menschen, pflegebedürftige Personen und Kleinkinder leiden besonders unter starker Hitze. Der Körper kann sich rasch auf ein gesundheitsgefährdendes Maß aufheizen. Neben Sonnenschutz braucht es deshalb vor allem ausreichend Flüssigkeit, leichte Ernährung und bewusste Vorsorge.“ Gerade an heißen Tagen sei eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr entscheidend, um den Kreislauf zu entlasten und wichtige Stoffwechselprozesse aufrechtzuerhalten.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Teil umfassender Hitzeschutzmaßnahmen</span></p>
<p>Die Zahl der Hitzetage hat sich in den vergangenen Jahrzehnten deutlich erhöht. Allein in Innsbruck stiegen Tage mit Temperaturen über 30 Grad von durchschnittlich neun Tagen zwischen 1961 und 1990 auf mehr als 30 Hitzetage im Jahr 2025. Das Land Tirol und die Stadt Innsbruck setzen darum verstärkt auf umfassende Hitzeschutzmaßnahmen.&nbsp;</p>
<p>„Besonders urbane Gebiete sind vom Klimawandel und den steigenden Temperaturen stark betroffen. Innsbruck zählte in den letzten Jahren sogar mehrfach zu den Hitze-Hotspots in Österreich. Mit den Sonnencremespendern erweitern wir unsere bestehenden Hitzeschutzmaßnahmen um ein weiteres kostenloses Angebot für die Bevölkerung“, erklärt Innsbrucks Stadträtin <span class="regierungsmitglied">Janine Bex</span>.</p>
<p>Alpenzoo-Direktor <span class="regierungsmitglied">André Stadler</span> sieht darin einen wichtigen Mehrwert für die BesucherInnen aus dem In- und Ausland: „Unsere Gäste und gerade Familien verbringen im Alpenzoo viel Zeit im Freien. Der kostenlose Sonnenschutz ist ein zusätzlicher Service, der hilft, Risiken vorzubeugen und auf die eigene Gesundheit zu achten. Damit steht auch an heißen Tagen einem Besuch im Alpenzoo nichts im Wege.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Trinkwassermapping ergänzt Hitzeschutz-Angebot</span></p>
<p>Vor einem Jahr hat das Land Tirol das landesweite&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/gesundheit-vorsorge/oeffentliche-gesundheit/hitze-und-gesundheit/trinkwassermapping-tirol/" target="_blank">„Trinkwassermapping“</a> präsentiert. Auf der interaktiven Karte sind mittlerweile knapp 1.600 öffentliche Trinkwasserbrunnen in allen Bezirken aufgelistet. Ob beim Radfahren oder bei einem ausgedehnten Spaziergang: Das Trinkwassermapping hilft insbesondere an heißen Tagen, mit einem Klick den nächstgelegenen Trinkwasserbrunnen zu finden. Zukünftig soll das Trinkwassermapping auch als App-Anwendung auf Smartphones erhältlich sein.&nbsp;</p>
<p>Ein Auszug aus dem Hitzeschutzplan des Landes Tirol: Bei länger andauernden Hitzeperioden informiert das Land gesondert Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser, mobile Pflegedienste, Schulen, Kinderbetreuungseinrichtungen sowie Gemeinden und Einsatzorganisationen. Ergänzend werden Informationsmaterialien und Hitzeschutztipps für Bevölkerung, Tourismus und Gemeinden bereitgestellt. Das Trinkwassermapping und weitere Informationen zum Thema Hitzeschutz finden sich unter:&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/hitze?utm_source=chatgpt.com" target="_blank">www.tirol.gv.at/hitze</a></p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Gesundheit &amp; Vorsorge</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Tue, 02 Jun 2026 09:35:27 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>Kinderhospiz- und Palliativtag im Alpenzoo Innsbruck-Tirol</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/kinderhospiz-und-palliativtag-im-alpenzoo-innsbruck-tirol/</link>
				<description>Österreichischer Kinderhospiz- und Palliativtag am 1. Juni unter dem Motto „Raum und Zeit – für Leben und Sterben“</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/7/6/csm_20260602_Kinderhospiz-und-Palliativtag_%40Neuner-1_ce91c80b5e.jpg" length="2741287" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Seifenblase – dieses Symbol steht für die verletzliche und gleichzeitig bunte Lebenswelt von schwer kranken Kindern und Jugendlichen. Der österreichweite Kinderhospiz- und Palliativtag lud gestern, Montag, zu mehreren Aktionen in ganz Tirol ein, um Bewusstsein für Betroffene und ihre Familien zu schaffen. Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> nahm am Familiennachmittag im Alpenzoo Innsbruck-Tirol teil und kam mit BesucherInnen und den Teams der verschiedenen Hospizorganisationen ins Gespräch. Auf die Familien wartete ein Programm mit Kinderschminken, einer Seifenblasenwand, einem Auftritt der „Rote-Nasen-Clowndoctors“ und einer exklusiven Führung durch den Zoo.</p>
<p>„Die Aktionen in Innsbruck, Reutte, Lienz und Kufstein sollen auf die Situation junger Menschen aufmerksam machen, die mit einer einschneidenden Diagnose zu kämpfen haben. Insbesondere der Familiennachmittag im Alpenzoo bot die Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen und sich über Angebote der Hospiz- und Palliativversorgung zu informieren“, erklärt LR<sup>in</sup> Hagele. „Der Kinderhospiztag zu Gast im Alpenzoo Innsbruck-Tirol hat gezeigt, wie wichtig der Ort der Begegnung bei unseren Tieren für das gemeinsame Erleben für betroffene Familien ist“, zeigte sich Alpenzoo-Direktor <span class="regierungsmitglied">André Stadler</span> stolz über das Mitwirken am Aktionstag.</p>
<p>Mit Blick auf das Jahr des Ehrenamtes ergänzt LR<sup>in</sup> Hagele: „In Tirol engagieren sich aktuell rund 430 Männer und Frauen freiwillig im Hospizbereich. Für die Unterstützung und den Einsatz möchte ich ihnen aufrichtig danken.“ Die Tiroler Veranstaltungen am diesjährigen Österreichischen Kinderhospiz- und Palliativtag wurden von der Koordinationsstelle Hospiz- und Palliativversorgung Tirol (Landesinstitut für Integrierte Versorgung Tirol, LIV) gemeinsam mit zahlreichen Partnerorganisationen organisiert – darunter kidsMOBILtirol, das Kinder-Hospizteam der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft, MOKI Tirol, Arche Herzensbrücken, Rainbows und Curaplus.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Gesundheit &amp; Vorsorge</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Fri, 29 May 2026 15:15:00 +0200</pubDate>
				
				<title>SozialreferentInnenkonferenz</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/sozialreferentinnenkonferenz-1/</link>
				<description>Pflegereform und inklusive Arbeitswelt im Fokus</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ec47333847c335daf5688ac0aa515eb43"><span class="regierungsmitglied">Pflegereform: Tirol fordert planbare Finanzierung und einheitliche Regelungen</span></li><li data-list-item-id="e147f60632283de0b62ce00c4a75b003b"><span class="regierungsmitglied">Pflegegeld, Hauskrankenpflege und Pflegefonds sollen abgesichert werden</span></li><li data-list-item-id="e61642328f5dd5b731d1f7a0570fd7372"><span class="regierungsmitglied">Inklusion: Unterstützungsangebote für die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen langfristig absichern</span></li></ul><p>Heute, Freitag, nahmen Pflegelandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> und Soziallandesrätin <span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata</span> gemeinsam mit ihren AmtskollegInnen aus allen Bundesländern an der LandessozialreferentInnenkonferenz in Hagenberg in Oberösterreich teil. Im Pflegebereich wurden von Tirol zentrale Anträge eingebracht, die auf strukturelle Verbesserungen und eine faire Finanzierungsverteilung abzielen. Im Bereich der Inklusion forderten die Bundesländer auf Antrag Tirols die langfristige Absicherung der vom Bund mitfinanzierten Unterstützungsangebote zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tirol treibt Pflegereform voran</span></p>
<p>Angesicht des steigenden Pflegebedarfs, wachsender Kosten und des demografischen Wandels setzt Tirol auf Initiative von LR<sup>in</sup> Hagele klare Signale in Richtung Pflegereform: Im Mittelpunkt steht vor allem eine planbare Finanzierung, die bundesweit einheitlich geregelt werden soll. Tirol fordert daher die Mittel des Pflegefonds langfristig abzusichern sowie hinsichtlich Inflation und steigender Pflegekosten zu valorisieren: „Pflege braucht Planungssicherheit sowie eine Finanzierung, die mit den tatsächlichen Kosten Schritt hält und langfristig abgesichert ist. Die Länder dürfen mit den steigenden Pflegekosten nicht alleine gelassen werden. Mit unseren Anträgen wollen wir Reformen anstoßen und die Finanzierung der Pflegebudgets für die Länder sicherstellen. Insbesondere vor dem Hintergrund von Entwicklungen und Kostenrealitäten, die im Rahmen des letzten Finanzausgleichs noch nicht absehbar waren“, betont die Pflegelandesrätin.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Pflegegeld und mobile Pflege im Fokus</span></p>
<p>Weitere Schwerpunkte liegen auf der Anpassung des Pflegegeldes sowie der Finanzierung der medizinischen Hauskrankenpflege: Sie sind zentrale Säulen einer wohnortnahen Versorgung und tragen wesentlich dazu bei, Krankenhausaufenthalte zu vermeiden, die Versorgung älterer Menschen zuhause sicherzustellen und das Gesundheitssystem insgesamt zu entlasten. Obwohl die Leistungen der Hauskrankenpflege laut Gesetz in die Zuständigkeit der Sozialversicherung fallen, werden die Kosten derzeit großteils von den Ländern getragen. Tirol fordert daher gemeinsam mit anderen Bundesländern eine klare, bundesweit einheitliche Finanzierungsregelung sowie eine faire Aufgabenverteilung zwischen Bund, Sozialversicherung und Ländern. Auch eine überarbeitete Einstufung des Pflegegeldes, die sich an neuen Krankheitsbildern und Pflegebedarfen etwa bei Demenz orientiert, soll das Pflegegeldsystem zukunftsfit gestalten.</p>
<p>„Wenn das Pflegegeld real an Wert verliert, müssen die Länder einspringen. Das ist weder fair noch nachhaltig, eine Valorisierung des Pflegegeldes soll daher auch über 2028 hinaus fortgeführt werden“, fordert LR<sup>in</sup> Hagele und ergänzt: „Wir brauchen zudem endlich eine faire und bundesweit einheitliche Lösung, damit mobile Pflege nachhaltig abgesichert und effizient organisiert werden kann.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Pflegende Angehörige und Digitalisierung stärken</span></p>
<p>Zudem sind pflegende Angehörige eine tragende Säule des österreichischen Pflegesystems. Sie ermöglichen es vielen Menschen, zuhause betreut zu werden. Die derzeitigen Bundeszuschüsse für Ersatz- und Kurzzeitpflege decken die tatsächlichen Kosten jedoch vielfach nicht mehr ab. Besonders bei längeren Ausfallszeiten der Hauptpflegeperson entstehen erhebliche Finanzierungslücken. Tirol fordert daher gemeinsam mit anderen Bundesländern eine zeitgemäße Anpassung der Bundesregelung sowie eine Anpassung der Förderhöhen an die tatsächlichen Kosten der Ersatz- und Kurzzeitpflege. „Tirol hat mit eigenen Maßnahmen im Rahmen der Richtlinie zur Kurzzeitpflege bereits Verbesserungen umgesetzt. Diese dürfen aber keine Dauerlösung auf Kosten der Länder sein. Pflegende Angehörige brauchen darüber hinaus verlässliche Unterstützung und echte Entlastung“, so LR<sup>in</sup> Hagele.</p>
<p>Auch die Digitalisierung in der Pflege war ein zentrales Thema bei der Konferenz: Ziel ist es, eine gemeinsame Digitalisierungsstrategie für die Pflege zu entwickeln. Dadurch sollen Pflegeeinrichtungen, mobile Dienste und Gesundheitseinrichtungen besser vernetzt sowie Pflegekräfte entlastet werden – etwa durch den Ausbau der elektronischen Gesundheitsakte (ELGA). Zudem sollen sichere digitale Kommunikationswege zwischen Pflege, Ärzteschaft und anderen Gesundheitsberufen geschaffen werden.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Gemeinsames Bekenntnis zur inklusiven Arbeitswelt</span></p>
<p>Die Persönliche Assistenz wiederum unterstützt Menschen mit Behinderungen dabei, ihren Alltag selbstbestimmt zu gestalten und am gesellschaftlichen sowie beruflichen Leben teilzuhaben. In Tirol ist der Grundsatz „mobile vor stationäre Leistungen“ im Teilhabegesetz verankert und es besteht ein Rechtsanspruch für die Persönliche Assistenz im Freizeitbereich. Für die Persönliche Assistenz am Arbeitsplatz sowie inklusive Arbeitsprojekte beteiligt sich der Bund über Förderrichtlinien an den Kosten der Länder. Ein vom Land Tirol initiiertes und finanziertes Vorreiterprojekt ist seit 2012 „mittendrin – Inklusive Arbeit“, das Menschen mit Behinderungen und hohem Unterstützungsbedarf unterstützt, am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Im Rahmen der LandessozialreferentInnenkonferenz forderten die Länder übereinstimmend eine langfristige Mitfinanzierung des Bundes an den Projekten „Persönliche Assistenz“ und „inklusive Arbeit“.</p>
<p>„Die Teilhabe am Arbeitsmarkt ist für Menschen mit Behinderungen ein wichtiger Schritt zu Selbstständigkeit, persönlicher Entfaltung und gesellschaftlicher Teilhabe. Zugleich profitieren von Inklusion am Arbeitsmarkt auch Betriebe und die Gesellschaft insgesamt. Damit bewährte Unterstützungsangebote langfristig fortgeführt werden können, braucht es weiterhin eine verlässliche Bundesfinanzierung“, so LR<sup>in</sup> Pawlata.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Inklusion</category>
				
					<category>Soziales</category>
				
					<category>Pflege</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Tue, 26 May 2026 13:54:06 +0200</pubDate>
				
				<title>Frauengesundheit sichtbar machen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/frauengesundheit-sichtbar-machen/</link>
				<description>Frauengesundheitsstraßen kommen in alle Tiroler Bezirke</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e1a30966603e0735deb3795775012377c"><span class="regierungsmitglied">Ankündigung anlässlich des Tags der Frauengesundheit am 28. Mai</span></li><li data-list-item-id="e4757e71f868c503f7ddaf85a8f5b263f"><span class="regierungsmitglied">Informationsangebot zur Frauengesundheit kommt im Herbst in alle Tiroler Bezirke</span></li><li data-list-item-id="ec596603cffa7b4d331840adc68cf9419"><span class="regierungsmitglied">Vielseitiges Programm mit kostenlosen Beratungen und Gesundheitschecks</span></li><li data-list-item-id="e6aae61968fec44aeda33e1d3ba59b335"><span class="regierungsmitglied">Alle Informationen zur Frauengesundheit unter: </span><a href="/gesundheit-vorsorge/frauengesundheit/"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/frauengesundheit</span></a></li></ul><p>Den Internationalen Aktionstag für Frauengesundheit am 28. Mai nehmen Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> und Frauenlandesrätin <span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata </span>zum Anlass, um erstmals die für Herbst geplanten Frauengesundheitsstraßen in allen Tiroler Bezirken anzukündigen. Das Informations- und Beratungsangebot des Landes soll dazu beitragen, Gesundheitskompetenz rund um Themen wie Endometriose, Menopause, Herzgesundheit sowie psychischer und sexueller Gesundheit zu stärken sowie konkrete Gesundheitsangebote für Frauen wie Blutdruck- und EKG-Messungen oder ernährungsmedizinische Beratungen direkt in die Bezirke zu bringen. Um das Wissen rund um die Frauengesundheit zu erweitern, finden sich zudem ab sofort alle wichtigen Informationen, Angebote und Veranstaltungen sowie zeitnah alle Termine der Frauengesundheitsstraßen unter <a href="/gesundheit-vorsorge/frauengesundheit/frauengesundheitsstrategie/">www.tirol.gv.at/frauengesundheit</a>.</p>
<p>„Mit den Frauengesundheitsstraßen setzen wir in Tirol ein Zeichen für mehr soziale Gerechtigkeit, Chancengleichheit und die nachhaltige Stärkung der Frauengesundheit. Erstmals bringen wir ein umfassendes Informations- und Beratungsangebot direkt in die Tiroler Bezirke und schaffen damit wohnortnahe Unterstützung für Frauen in allen Lebensphasen. Frauengesundheit betrifft weit mehr als medizinische Versorgung – sie umfasst Prävention, psychische Gesundheit, soziale Teilhabe und Gleichstellung. Mit diesem Projekt stärken wir die Gesundheitskompetenz, machen bestehende Angebote sichtbar und fördern Eigenverantwortung. Gleichzeitig zeigen wir, dass moderne Gesundheitspolitik Frauen in ihrer Vielfalt ernst nimmt und gezielt unterstützt“, betont LR<sup>in</sup> Hagele.</p>
<p>LR<sup>in</sup> Pawlata führt aus: „Frauengesundheit und Gendermedizin sind essenziell, weil Frauen in vielen Bereichen andere gesundheitliche Bedürfnisse, Symptome und Krankheitsverläufe haben als Männer. Dieses Wissen muss noch stärker in Versorgung, Prävention und Aufklärung einfließen. Mit den Frauengesundheitsstraßen schaffen wir Bewusstsein, machen Frauengesundheit sichtbar und bringen wichtige Informationen und konkrete Angebote direkt zu den Frauen vor Ort – in allen Tiroler Bezirken.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Kostenlose Beratungen und Gesundheitschecks</span></p>
<p>Die Frauengesundheitsstraßen bringen Informationen, Beratung und Gesundheitsangebote direkt zu den Menschen. An interaktiven Stationen können BesucherInnen sich zu verschiedenen Themen der Frauengesundheit informieren, mit ExpertInnen ins Gespräch kommen und kostenlose Gesundheitschecks direkt vor Ort nutzen. Geplant sind Angebote und Beratungen unter anderem zu folgenden Themen:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ec226f409c969669e3bb97b154f09dca5">Blutdruckmessungen sowie EKG- und BIA-Messungen (Messung der Herzfunktion und der Körperzusammensetzung)</li><li data-list-item-id="eacf14c9ee4d84522a0dc744732105897">Beratungen zu Endometriose und Menopause</li><li data-list-item-id="e869f46c4e2a8fd6075ba01ebf82702b5">Beratungen zu Kinderwunsch sowie zu Gesundheit vor, während und nach der Schwangerschaft</li><li data-list-item-id="e82429aa3f496b91ffa42216a698c5dcb">First Love Ambulanz: Beratung zu Zyklus, Verhütung und sexuell übertragbaren Infektionen</li><li data-list-item-id="e6a3c224affcd3fab4fd3677850242b60">Beratungen zu psychischer Gesundheit</li><li data-list-item-id="e1c6fb8bba073c5b2aebd2595524ebf79">Ernährungsmedizinische Beratung z.B. Ernährung bei Endometriose oder kardiovaskulärem Risiko</li><li data-list-item-id="e963686d06ced3e5c3f8255749afb7943">Stammzellenspende</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Frauengesundheitsstrategie als Basis</span></p>
<p>Die <a href="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/themen/gesundheit-vorsorge/oeffentlicher-gesundheitsdienst/Frauengesundheit_OSPE/280424_FGS_freigegeben1.pdf" target="_blank">Tiroler Frauengesundheitsstrategie</a> wurde gemeinsam mit zahlreichen ExpertInnen aus dem Gesundheits- und Sozialbereich, Institutionen und Betroffenen erarbeitet und 2025 von der Tiroler Landesregierung beschlossen. Von psychischer Gesundheit über Sexualpädagogik bis hin zu Armut und Gewalt – Frauengesundheit umfasst verschiedenste Bereiche des Lebens von Frauen. Die Frauengesundheitsstrategie des Landes Tirol trägt diesem Umstand Rechnung: Mit elf zentralen Themenbereichen und 34 konkreten Handlungsfeldern schafft die Strategie die Grundlage, um die Gesundheitsversorgung und Prävention für Frauen gezielt zu verbessern und nachhaltig zu stärken. In den kommenden Jahren sollen gemeinsam mit den Systempartnern die definierten Ziele und Handlungsfelder weiterentwickelt und konkrete Umsetzungsprojekte auf den Weg gebracht werden.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Gesundheit &amp; Vorsorge</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58296</guid>
				<pubDate>Mon, 25 May 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Neue Vertretung des Hebammengremiums in Tirol zu Besuch bei LRin Hagele</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/neue-vertretung-des-hebammengremiums-in-tirol-zu-besuch-bei-lrin-hagele/</link>
				<description>Austausch zum Versorgungsbereich der Hebammen</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/3/9/csm_20260525_Antrittsbesuch_Vertretung_Hebammengremium_27658a1e6f.jpg" length="1580143" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<p>Zum internationalen Hebammentag Anfang Mai stattete die neue Leitung der Landesgeschäftsstelle Tirol des Österreichischen Hebammengremiums <span class="regierungsmitglied">Isabelle Trinkl</span> gemeinsam mit ihrer zweiten Stellvertreterin<span class="regierungsmitglied"> Anne Friedrich</span> Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> im Landhaus einen Antrittsbesuch ab. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die vielfältigen Tätigkeitsbereiche der Hebammen, aktuelle Herausforderungen im Gesundheitswesen sowie gemeinsame Vorstellungen zur Weiterentwicklung dieses wichtigen Versorgungsbereichs.</p>
<p>„Hebammen leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Gesundheitsversorgung von Frauen und Familien – von der Schwangerschaft über die Geburt bis in die erste Zeit danach. Umso wichtiger ist es, gute Rahmenbedingungen für Ausbildung und Berufsausübung zu schaffen“, betonte LR<sup>in</sup> Hagele. Im Gespräch wurden insbesondere Maßnahmen zur langfristigen Sicherung des Fachkräftebedarfs hervorgehoben. In den vergangenen Jahren konnten bereits zahlreiche Maßnahmen im Bereich der Ausbildung umgesetzt werden: So wurden die Studienplätze für die Hebammenausbildung an der fh gesundheit kontinuierlich erweitert. Zudem wird der Studiengang seit Herbst 2023 jährlich angeboten und nicht mehr wie ursprünglich im Drei-Jahres-Rhythmus durchgeführt. „Durch diese Maßnahmen wurde gezielt auf den steigenden Bedarf an qualifizierten Hebammen reagiert“, erklärte die Landesrätin. Dass diese Maßnahmen auch greifen, zeige sich bereits: „Tirol verfügt aktuell über eine sehr hohe Versorgungsdichte an Hebammen, die Frauen, Neugeborene und Familien in allen Regionen des Landes kompetent begleiten und betreuen.“</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Gesundheit &amp; Vorsorge</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58315</guid>
				<pubDate>Fri, 22 May 2026 13:11:35 +0200</pubDate>
				
				<title>GesundheitsreferentInnen gegen unklare Zuständigkeiten </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/gesundheitsreferentinnen-gegen-unklare-zustaendigkeiten/</link>
				<description>Neuordnung von Finanzierung und Steuerung zwischen Bund, Ländern und Sozialversicherung im Fokus</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e123faa35caa80cf2334bfb4532fa9c3d"><span class="regierungsmitglied">Länder fordern faire Kostenverteilung bei GastpatientInnen und Krankentransporten</span></li><li data-list-item-id="e9966e885b211a576b7423ce4cd6325c3"><span class="regierungsmitglied">Primärversorgung und digitale Gesundheitsversorgung sollen weiter gestärkt werden</span></li><li data-list-item-id="e66bfedf9380df51d77ce1bc8316df62e"><span class="regierungsmitglied">Anpassungen der ärztlichen Ausbildung und Weiterentwicklung der Pflegeberufe</span></li><li data-list-item-id="e3f79c1b7aae62954b2e39fafdae38565"><span class="regierungsmitglied">Öffentlicher Gesundheitsdienst: Einheitliche Tarifordnung für SprengelärztInnen</span></li></ul><p>Unter Tiroler Vorsitz tagte die Konferenz der LandesgesundheitsreferentInnen im Innsbrucker Landhaus. Im Mittelpunkt standen die faire Kostenverteilung bei inländischen GastpatientInnen und Krankentransporten, der Ausbau digitaler Gesundheitsangebote bis hin zur Weiterentwicklung der Gesundheitsberufe und Stärkung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes.</p>
<p>„Gerade in Zeiten steigender Anforderungen an das Gesundheitssystem ist der gemeinsame Austausch zwischen den Entscheidungsträgern wichtiger denn je. Entscheidend ist, dass am Ende tragfähige Lösungen stehen – mit klaren Verantwortlichkeiten, verlässlicher Finanzierung, ohne Verschlechterungen für die Versorgung in den Regionen und mit spürbaren Verbesserungen für die Patientinnen und Patienten“, sagt Landesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Faire Abgeltung für inländische GastpatientInnen</span></p>
<p>Tirol übernimmt aufgrund seiner medizinischen Spitzenversorgung jährlich die stationäre Behandlung tausender PatientInnen aus anderen Bundesländern – insbesondere in hochspezialisierten Bereichen wie Transplantationsmedizin sowie bei Herz-, Tumor- und Verdauungserkrankungen. Allein im Jahr 2024 wurden in Tirol mehr als 12.600 stationäre Fälle von PatientInnen aus anderen Bundesländern behandelt.&nbsp;</p>
<p>Die derzeitige pauschale Abgeltung über die Landesgesundheitsfonds deckt die tatsächlichen Kosten jedoch nicht ausreichend ab. Für Tirol ergibt sich daraus ein Minus von rund 133 Millionen Euro. „Tirol übernimmt hochengagiert die Spitalsversorgung für Menschen aus ganz Österreich. Das muss am Ende des Tages auch fair abgegolten werden. Gerade bei der Gesundheitsfinanzierung braucht es gerechte und zukunftsfähige Lösungen“, so LR<sup>in</sup> Hagele.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Breite Kritik an ÖGK-Kürzungen bei Krankentransporten</span></p>
<p>Für deutliche Kritik sorgte auch die Entscheidung der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK), mit 1. Mai 2026 die Kostenübernahme für medizinisch notwendige Sekundärtransporte zwischen Krankenanstalten zu streichen. Davon betroffen sind unter anderem notwendige Überstellungen zwischen Spitälern sowie Regelungen zum pauschalen Kostenersatz bei Flugrettungstransporten. Die Länder sehen darin eine einseitige Kostenverschiebung auf die Bundesländer, Landesgesundheitsfonds und Spitäler.</p>
<p>„Gesundheitspolitik funktioniert nur als echte Partnerschaft auf Augenhöhe. Wenn die ÖGK im Alleingang und ohne Vorankündigung Kosten für notwendige Krankentransporte auf die Länder abwälzt, gefährdet das das Fundament der Versorgung. Wir brauchen hier kein gegenseitiges Budget-Schieben auf dem Rücken der Erkrankten, sondern eine sofortige Rückkehr zu einer fairen Gesamtlösung im Sinne der Patientinnen und Patienten“, betont der steirische Gesundheitslandesrat <span class="regierungsmitglied">Karlheinz Kornhäusl</span>.</p>
<p>Auch LR<sup>in</sup> Hagele fordert eine rasche Lösung: „Die einseitige Entscheidung der ÖGK ist weder sachlich noch partnerschaftlich nachvollziehbar. Ich erwarte mir im Namen aller Bundesländer eine rasche Rücknahme dieser Maßnahme oder eine faire Lösung im Sinne der gemeinsamen Verantwortung für ein funktionierendes Gesundheitssystem.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Primärversorgung, Patientenlenkung und eHealth weiter ausbauen</span></p>
<p>Ein zukunftsfähiges Gesundheitssystem braucht eine klare und abgestimmte Patientenlenkung. Unklare Zuständigkeiten führen zu unnötigen Wegen, Wartezeiten und Doppeluntersuchungen und erhöhen damit die Belastung für PatientInnen und Gesundheitspersonal gleichermaßen. Die Länder sprechen sich daher für den weiteren Ausbau der Primärversorgung als erste Versorgungsstufe aus. Ergänzend soll die telefonische Gesundheitsberatung 1450 stärker eingebunden werden, um eine wohnortnahe, niederschwellige und zielgerichtete Versorgung sicherzustellen.</p>
<p>Im Sinne des Prinzips „digital vor ambulant vor stationär“ sollen digitale Angebote weiterentwickelt und besser miteinander vernetzt werden. Dazu zählen e-Card, e-Rezept, der elektronische Eltern-Kind-Pass, telemedizinische Anwendungen wie HerzMobil und Tele-Dermatologie sowie die konsequente Nutzung der elektronischen Gesundheitsakte ELGA durch alle Anbieter von Gesundheitsdiensten.</p>
<p>Ein konkretes Beispiel für den Digitalisierungsschub ist das Projekt „SchoolDoc“. Damit soll die bisher papierbasierte Dokumentation schulärztlicher Untersuchungen modernisiert werden. Ziel ist eine bessere Datenbasis, um gesundheitliche Entwicklungen bei Kindern und Jugendlichen frühzeitig zu erkennen und gezielte Präventionsmaßnahmen zu ermöglichen. Die Länder fordern den Bund auf, rasch die notwendigen rechtlichen Voraussetzungen für die Umsetzung im Bereich der Bundesschulen zu schaffen. „Digitale Lösungen dürfen kein Selbstzweck sein, sondern müssen den Menschen helfen. Mit ‚SchoolDoc‘ schaffen wir eine solide Grundlage, um gesundheitliche Fehlentwicklungen bei Kindern und Jugendlichen frühzeitig zu erkennen und Prävention gezielter auszurichten“, so LR<sup>in</sup> Hagele. Als aktuelle Vorsitzende drücke sie aufs Tempo, damit der Bund rasch die gesetzlichen Voraussetzungen für die Bundesschulen schafft. Teuren, unkoordinierten, digitalen „Insellösungen“ – wie dem jüngsten Telemedizin-Alleingang der ÖGK – erteilt die Konferenz heute eine Absage.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ärztliche Ausbildung flexibler gestalten und Pflegeberufe stärken</span></p>
<p>Ein weiterer Schwerpunkt der Konferenz lag auf der Ausbildung und Weiterentwicklung der Gesundheitsberufe. Tirol und Vorarlberg fordern mehr Flexibilität bei der ärztlichen Ausbildung. Aktuell müssen AbsolventInnen des Medizinstudiums unmittelbar nach Studienabschluss eine neunmonatige Basisausbildung absolvieren. In einzelnen Krankenanstalten kommt es dabei zu Wartezeiten. Zusätzlich sieht die fachärztliche Ausbildung grundsätzlich einen Betreuungsschlüssel von 1:1 vor – also eine Fachärztin oder einen Facharzt pro auszubildender Ärztin bzw. auszubildendem Arzt. In der Praxis kann dies insbesondere in Mangelfächern zu Engpässen führen. Die Länder Tirol und Vorarlberg sprechen sich daher dafür aus, die Basisausbildung zu evaluieren und weiterzuentwickeln, die Mangelfachregelung zu verlängern und auszubauen sowie die generellen Facharztschlüssel nach internationalem Vorbild zu flexibilisieren.</p>
<p>„Eine moderne und praxistaugliche ärztliche Ausbildung benötigt mehr Flexibilität in der Ausbildungsordnung. Mit unseren heutigen Beschlüssen fordern wir kurzfristig die Verlängerung und Erweiterung der Mangelfachregelung sowie mittelfristig nach internationalem Vorbild die Abschaffung genereller Facharztschlüssel“, erklärt Vorarlbergs Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Martina Rüscher</span>.&nbsp;</p>
<p>Auch die nicht-ärztlichen Gesundheitsberufe sollen weiter gestärkt werden. Die Länder fordern bis Ende 2026 eine Modernisierung der Pflegeberufe. Ein Schwerpunkt liegt auf der Aufwertung der Pflegefachassistenz. Diese soll zusätzliche Kompetenzen erhalten, etwa im Bereich Infusionsmanagement und Medikamentenverabreichung unter Aufsicht diplomierter Pflegekräfte. Damit soll das Berufsbild weiterentwickelt, der Pflegealltag entlastet und dem Fachkräftemangel langfristig entgegengewirkt werden.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Öffentlichen Gesundheitsdienst modernisieren und attraktivieren</span></p>
<p>Neben den Krankenanstalten und dem niedergelassenen Bereich bildet der Öffentliche Gesundheitsdienst die dritte Säule des österreichischen Gesundheitswesens. Zu seinen Aufgaben zählen unter anderem Aufsicht und Qualitätssicherung im Gesundheitswesen, epidemiologische Themen, Gesundheitsförderung und Gesundheitsplanung. Tirol und Vorarlberg bekennen sich ausdrücklich dazu, den Öffentlichen Gesundheitsdienst nachhaltig weiterzuentwickeln. Die Länder fordern, bei bundesrechtlichen Maßnahmen aktiv eingebunden zu werden, sofern diese den Öffentlichen Gesundheitsdienst auf Landes-, Bezirks- oder Gemeindeebene betreffen. Dadurch soll sichergestellt werden, dass die Länder ihre Erfahrungen und Anforderungen frühzeitig einbringen können.</p>
<p>Zudem sprechen sich die Länder für klare, moderne und einheitliche Rahmenbedingungen aus. Dazu zählt auch eine neue Tarifordnung für Kreis-, Sprengel- und DistriktsärztInnen, die regelmäßige Index- bzw. Inflationsanpassungen vorsieht. „Insbesondere in den Jahren der Corona-Pandemie haben wir gesehen, wie wesentlich ein gut aufgestellter Öffentlicher Gesundheitsdienst für unsere Gesellschaft ist. Wir setzen mit dem heutigen Beschluss auf Vereinheitlichung, Modernisierung und Attraktivierung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes im Rahmen einer Bund-Länder-Vereinbarung“, so LR<sup>in</sup> Rüscher.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Gemeinsamer Schulterschluss für ein leistungsfähiges Gesundheitssystem</span></p>
<p>Die Konferenz unter Tiroler Vorsitz zeigte die gemeinsame Linie der Länder in zentralen gesundheitspolitischen Fragen. Im Mittelpunkt standen faire Finanzierung, klare Zuständigkeiten, moderne Ausbildungsstrukturen, ein starker Öffentlicher Gesundheitsdienst und eine abgestimmte Digitalisierung.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Gesundheit &amp; Vorsorge</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58264</guid>
				<pubDate>Wed, 20 May 2026 10:15:08 +0200</pubDate>
				
				<title>117 Ehrungen: Tirols Büchereien leben vom Ehrenamt </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/117-ehrungen-tirols-buechereien-leben-vom-ehrenamt/</link>
				<description>Land Tirol ehrt 117 Freiwillige aus 56 öffentlichen Büchereien in ganz Tirol</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e7d7025134da53fa9e908f7b92632c4f8"><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Zwei Ehrungen für ehrenamtliches Engagement in Büchereien über 50 Jahre lang</span></li><li data-list-item-id="e667e36fb614de58470be39dfa3755025"><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Mehr als 1.500 Ehrenamtliche sichern landesweit das öffentliche Büchereiwesen</span></li><li data-list-item-id="e874b9c4105abd51b343b8193bc5d292a"><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Jahr des Ehrenamts rückt freiwilliges Engagement mit in den Mittelpunkt</span></li></ul><p>Neben Büchern, Medien und Veranstaltungen zählt in Tirols Bibliotheken vor allem eines: das Ehrenamt. Mit viel Engagement und oft über Jahrzehnte hinweg halten Freiwillige die Türen der heimischen Büchereien geöffnet. Beim Festakt im Innsbrucker Landhaus gestern, Dienstag, zeichnete Bildungslandesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> insgesamt 117 ehrenamtliche MitarbeiterInnen aus 56 öffentlichen Büchereien für ihre langjährige Tätigkeit aus.</p>
<p>„Gerade im Jahr des Ehrenamts 2026 wollen wir den vielen Menschen Danke sagen, die mit ihrem freiwilligen Einsatz das öffentliche Leben in Tirol tragen. In den Büchereien kommen Menschen zusammen und tauschen sich aus – weit über den klassischen Bücherei-Betrieb hinaus. Dass dieses Angebot in ganz Tirol möglich ist, verdanken wir den zahlreichen ehrenamtlichen Bibliothekarinnen und Bibliothekaren“, betont LR<sup>in</sup> Hagele.</p>
<p>Dass öffentliche Büchereien in Tirol über den Verleih von Medien hinausgehen, zeigen auch die aktuellen Zahlen: 1.513 ehrenamtliche MitarbeiterInnen sorgen derzeit in 169 Büchereien dafür, dass Lesen, Lernen und kultureller Austausch für die Bevölkerung frei zugänglich bleiben. „Öffentliche Büchereien fördern die Lesekompetenz und stärken das gesellschaftliche Miteinander in den Gemeinden“, sagt LR<sup>in</sup> Hagele.</p>
<p>Das Land Tirol unterstützt das öffentliche Büchereiwesen weiterhin umfassend – unter anderem bei der Ausbildung von BüchereimitarbeiterInnen, bei Literaturveranstaltungen, der technischen Ausstattung sowie beim Ankauf von Medien.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">117 Ehrungen für jahrzehntelanges Engagement</span></p>
<p>Geehrt wurden MitarbeiterInnen für zehn bis über 50 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit im Büchereiwesen. Insgesamt erhalten heuer:</p><ul style="margin-left:39px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="ede4d5641b39cd6638a19af1476517a97"><span>52 Personen Ehrungen für zehn bzw. mehr als zehn Jahre Tätigkeit</span></li><li data-list-item-id="ee2dc16cf5b30de18cd9af121e48b1fe3"><span>41 Personen Ehrungen für 20 bzw. mehr als 20 Jahre Tätigkeit</span></li><li data-list-item-id="e2d16ade1a151083ba016c0054a0343c1"><span>18 Personen Ehrungen für 30 bzw. mehr als 30 Jahre Tätigkeit</span></li><li data-list-item-id="e75f47d98d284dea57cf9eb3d3037374f"><span>fünf Personen Ehrungen für 40 Jahre und mehr</span></li><li data-list-item-id="eb6d930b01fc098ce10506444742ac86c"><span>zwei Personen Ehrungen für 50 Jahre und mehr ehrenamtliches Engagement</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Hinweis</span><span lang="DE-AT" dir="ltr">:&nbsp;Die einzelnen Geehrten je Bezirk können der Medienunterlage im Downloadbereich entnommen werden.</span></p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Öffentliches Büchereiwesen Tirol (Stand 2025):</span></p><ul style="margin-left:39px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="eec5eba49683beb11290a6d608b4e67f7"><span>Öffentliche Büchereien: 169</span></li><li data-list-item-id="ee6ce9b7fcc16c640499b3a25e0882b0e"><span>Registrierte BibliotheksnutzerInnen: 77.644</span></li><li data-list-item-id="e9e29513751c8b570eeacfa73216a76e6"><span>Entlehnungen: rund 2,7 Millionen&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e7869bd28b8686d82fffe73de10549b25"><span>Medien: rund 1,13 Millionen</span></li><li data-list-item-id="e2785aabf68b8ed654bac844c27c53d19"><span>Ehrenamtliche MitarbeiterInnen: über 1.500</span></li><li data-list-item-id="ed1e91ec4a59f98d5698ce8edea71290b"><span>Haupt- und teilberufliche MitarbeiterInnen: 137</span></li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Ehrungen</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Mon, 18 May 2026 11:03:24 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>Kinderhospiz- und Palliativtag für betroffene Familien in Tirol</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/kinderhospiz-und-palliativtag-fuer-betroffene-familien-in-tirol/</link>
				<description>Österreichischer Kinderhospiz- und Palliativtag am 1. Juni unter dem Motto „Raum und Zeit – für Leben und Sterben“</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e7ba18a7fee4fe1ade8ea3f539534b28a"><span class="regierungsmitglied">Tirolweite Aktionen machen auf die Situation schwer kranker Kinder und ihrer Familien aufmerksam</span></li><li data-list-item-id="e5d8df7dc193ad30c4123bd51496589ab"><span class="regierungsmitglied">Familiennachmittag mit exklusiver Führung am 1. Juni im Alpenzoo Innsbruck</span></li><li data-list-item-id="eb853f2925ebf4461c274d9e85f4ec86e"><span class="regierungsmitglied">Weitere Veranstaltungen an der Klinik Innsbruck, der Burgenwelt Ehrenberg (Reutte), im Stadtzentrum Lienz und im BKH Kufstein</span></li><li data-list-item-id="ef1ba798f8f4bd7d8369728fb0488cfcf"><span class="regierungsmitglied">Jahr des Ehrenamts: Dank an alle haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen</span></li></ul><p>Rund 5.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene – so viele sehen sich in Österreich mit einer lebensverkürzenden Erkrankung konfrontiert.&nbsp;Hinter jeder einschneidenden Diagnose stehen Familien, die neben medizinischer Betreuung vor allem menschlichen Beistand, Zeit und Unterstützung brauchen. Der Österreichische Kinderhospiz- und Palliativtag am 1. Juni macht jährlich auf ihre Situation aufmerksam. Unter dem Motto „Raum und Zeit – für Leben und Sterben“ finden in Innsbruck, Reutte, Lienz und Kufstein Veranstaltungen statt, um mehr Bewusstsein für Betroffene und deren Familien zu schaffen.</p>
<p>Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> betont die Bedeutung der Hospiz- und Palliativarbeit: „Wenn ein Kind lebensverkürzend krank ist, gerät das gesamte Leben einer Familie aus dem Gleichgewicht. Die Kinderhospiz- und Palliativversorgung schenkt in dieser Ausnahmesituation nicht nur medizinische Unterstützung, sondern vor allem Nähe, Würde und Menschlichkeit – trotz schwerer Krankheit. Mein aufrichtiger Dank gilt allen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die Familien in diesen so schwierigen Phasen begleiten. Tirol verfügt heute über ein flächendeckendes Netz aus mobilen Teams, Hospizdiensten und spezialisierten Angeboten, das von vielen engagierten Organisationen und Ehrenamtlichen getragen wird. Aktuell engagieren sich rund 430 Personen freiwillig im Tiroler Hospiz- und Palliativbereich – eine beachtliche Zahl“, hebt die Landesrätin auch mit Verweis auf das „Jahr des Ehrenamts“ hervor.&nbsp;</p>
<p>Die Tiroler Veranstaltungen am diesjährigen Aktionstag werden von der Koordinationsstelle Hospiz- und Palliativversorgung Tirol (Landesinstitut für Integrierte Versorgung Tirol, LIV) gemeinsam mit zahlreichen Partnerorganisationen organisiert – darunter kidsMOBILtirol, dem Kinder-Hospizteam der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft, MOKI Tirol, Arche Herzensbrücken, Rainbows und Curaplus.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Familiennachmittag im Alpenzoo und Aktionswoche an Klinik Innsbruck</span></p>
<p>Am 1. Juni lädt der Alpenzoo Innsbruck zu einem Familiennachmittag, um Aufmerksamkeit für die Kinderhospiz- und -palliativarbeit zu schaffen. Von 14 bis 17 Uhr erwartet Familien ein Programm mit Kinderschminken, einer Seifenblasenwand sowie den „Rote-Nasen-Clowndoctors“. Zudem informieren verschiedene Hospizorganisationen an Infoständen über ihre Unterstützungsangebote. Weiterer Programmpunkt ist eine exklusive Führung für betroffene Familien um 15.30 Uhr durch das Zoogelände. „Gerade für Familien ist der Austausch mit anderen Betroffenen besonders wertvoll. Der Nachmittag im Alpenzoo soll bewusst Raum für diese Begegnungen ermöglichen und auf weitere Unterstützungsangebote aufmerksam machen“, erklärt LR<sup>in</sup> Hagele. Für Familien, die von beteiligten Organisationen betreut werden, ist der Eintritt zum Alpenzoo am 1. Juni kostenlos. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, bei der Veranstaltung dabei zu sein und die Angebote des Familiennachmittages zu nutzen.&nbsp;</p>
<p>Das Kinder- und Herzzentrum der Universitätsklinik Innsbruck steht von 27. Mai bis 3. Juni ebenfalls im Zeichen des Kinderhospiz- und Palliativtags. Im Foyer zeigt eine Ausstellung die Ergebnisse der Mitmachaktion „Was bringt dich zum Strahlen?“ aus dem Vorjahr. Familien gestalteten dafür Sonnenstrahlen mit persönlichen Botschaften, Gedanken und Erinnerungen. Die Magistrale wird beleuchtet und Informationsmaterialien der beteiligten Organisationen liegen bereit.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Mitmachaktionen auch in Reutte, Kufstein und Osttirol</span></p>
<p>Auch außerhalb Innsbrucks finden Veranstaltungen statt: Bereits am 31. Mai gibt es von 11 bis 15 Uhr am Areal der Burgenwelt Ehrenberg in Reutte (Klause 1, beim Spielplatz) ein Familienprogramm mit Kinderschminken, Seifenblasenwand und Informationsständen. In Lienz sind am 1. Juni BesucherInnen zu Mitmachaktionen in der Rosengasse eingeladen – dort werden ebenfalls die „Rote-Nasen-Clowndoctors“ für herzhafte Lacher sorgen. Zugleich sind am Bezirkskrankenhaus Kufstein das Erwachsenenpalliativteam und ein Kinderarzt von kidsMOBILtirol im Foyer und geben bei einem Infostand Einblicke in ihre Arbeit.&nbsp;</p>
<p>„Die Unterstützung von Kindern mit lebensverkürzenden Erkrankungen und ihren Familien braucht ein gut abgestimmtes Zusammenspiel vieler Organisationen, Berufsgruppen, Haupt- und Ehrenamtlicher. Kinderhospiz- und Palliativversorgung bedeutet, betroffene Familien mit Zeit, Entlastung und Begleitung nicht alleine zu lassen. Der Aktionstag macht die Bedeutung dieses gemeinsamen Netzwerks in Tirol sichtbar“, erklärt <span class="regierungsmitglied">Lucas Nasrouei-Schmidt</span>,&nbsp;Landeskoordinator Hospiz- und Palliativversorgung Tirol beim LIV Tirol.</p>
<p>Seit 2019 verfügt Tirol über eine flächendeckende Hospiz- und Palliativversorgung. Dazu zählen mobile Palliativteams in allen Bezirken, ein mobiles Kinderpalliativteam, das ganz Tirol abdeckt, und Palliativkonsiliardienste in allen öffentlichen Krankenhäusern. Ergänzt wird das Angebot durch das Hospizhaus Hall mit Palliativstation, Tageshospiz und Ambulanz sowie ehrenamtliche Hospizgruppen mit insgesamt mehr als 430 ehrenamtlichen HospizbegleiterInnen. Das österreichweite Symbol für den Kinderhospiz- und Palliativtag ist die Seifenblase – als Zeichen für die verletzliche, aber gleichzeitig bunte Lebenswelt schwer kranker Kinder und Jugendlicher. Kreative Beiträge (Texte, Bilder, Fotos, Videos oder andere Aktionen) können bis 30. Juni über&nbsp;<a href="http://www.kinder-hospiz.at" target="_new" rel="noreferrer">www.kinder-hospiz.at</a> eingereicht werden.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Hospiz- und Palliativversorgung in Tirol</span></p>
<p>Seit 2019 gibt es eine flächendeckende Hospiz- und Palliativversorgung in Tirol. Die eigene Koordinationsstelle am Landesinstitut für Integrierte Versorgung (LIV) Tirol übernimmt dabei die Systemkoordination und Vernetzung – nach innen und außen – aller Strukturen der spezialisierten Hospiz- und Palliativversorgung:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb68e62f397b5855020db9aacc7d5c32f"><span>7 mobile Palliativteams und ein mobiles Kinderpalliativteam begleiten PatientInnen und deren Angehörige zu Hause</span></li><li data-list-item-id="e110380eac3b25987bfe84a0820469a6f"><span>8 Palliativkonsiliardienste unterstützen in Krankenhäusern</span></li><li data-list-item-id="ee989e66ab8a3d93698994c61a821774f"><span>33 Palliativbetten für Erwachsene und zwei für Kinder und Jugendliche</span></li><li data-list-item-id="e9021125c497789d964c85d8653642632"><span>ein Hospizhaus in Hall in Tirol mit Palliativstation, Tageshospiz und Ambulanz</span></li><li data-list-item-id="ebe5460852ec92415cc2bc0ce8bed9f9b"><span>24 ehrenamtliche Hospizgruppen mit zwölf hauptamtlichen KoordinatorInnen und 430&nbsp;Ehrenamtlichen sowie 22&nbsp;Ehrenamtliche im eigenen Kinder-Hospizteam</span></li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Gesundheit</category>
				
					<category>Pflege</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58223</guid>
				<pubDate>Sun, 17 May 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>ÖH-Vorsitz der Med Uni Innsbruck zu Besuch bei LRin Hagele</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/oeh-vorsitz-der-med-uni-innsbruck-zu-besuch-bei-lrin-hagele/</link>
				<description>Austausch zur medizinischen Ausbildung in Tirol</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Vor kurzem tauschte sich Wissenschafts- und Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> mit Rektor <span class="regierungsmitglied">Gert Mayer</span> sowie den VertreterInnen der Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH) an der Medizinischen Universität Innsbruck über die Weiterentwicklung der medizinischen Ausbildung in Tirol aus. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Frage, wie auch künftig die bestmöglichen Rahmenbedingungen für die Ausbildung von ÄrztInnen geschaffen werden können.</p>
<p>Thematisiert wurden dabei laufende Maßnahmen zur Stärkung der medizinischen Ausbildung in Tirol. Dazu zählen unter anderem die vom Land Tirol gewidmeten Medizinstudienplätze, zusätzliche Ausbildungsstellen für die Facharztausbildung sowie der Ausbau von Lehrpraxen im niedergelassenen Bereich. „Der regelmäßige Austausch mit der Medizinischen Universität Innsbruck und der ÖH-Medizin ist mir besonders wichtig, um die Rahmenbedingungen für die medizinische Ausbildung in Tirol gemeinsam weiterzuentwickeln. Unser Ziel ist es, jungen Menschen in Tirol die bestmögliche medizinische Ausbildung zu bieten und gleichzeitig langfristig die Gesundheitsversorgung in Tirol zu sichern“, betont die Landesrätin.</p>
<p>Auch die Pläne der Sigmund-Freud-Privatuniversität für einen Standort in Wörgl waren Teil des Gesprächs. „Zusätzliche private Ausbildungsangebote im Bereich Humanmedizin können nur in enger Abstimmung mit unseren Hochschulen und Krankenhäusern erfolgen. Oberste Priorität hat für uns weiterhin eine qualitativ hochwertige praktische Ausbildung für unsere Studierenden an den öffentlichen Universitäten – insbesondere im Klinisch-Praktischen Jahr sowie in der Facharztausbildung“, hielt die Landesrätin fest.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Universitäten</category>
				
					<category>Gesundheit</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Sat, 16 May 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Tiroler Schlaganfallpfad ausgezeichnet</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tiroler-schlaganfallpfad-ausgezeichnet/</link>
				<description>Schlaganfallpfad erhält Preis für integrierte Versorgung INTEGRI 2026 </description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e5155e7743850aa17b03a211badfdb0f3"><span class="regierungsmitglied">„INTEGRI Evolution“-Preis würdigt nachhaltige Vorreiterrolle Tirols in der integrierten Versorgung</span></li><li data-list-item-id="e91a4eb6480456c4a689f3f49e3ef0475"><span class="regierungsmitglied">Schlaganfallpfad als Vorzeigeprojekt der integrierten Versorgung bereits 2016 mit INTEGRI-Preis ausgezeichnet</span></li><li data-list-item-id="ea9e280808e6eccbbaa204f09f6c7722a"><span class="regierungsmitglied">Landesinstitut für Integrierte Versorgung (LIV) Tirol erhielt ebenfalls einen INTEGRI- Preis für „Präventionspfad Tirol“</span></li></ul><p>Eine Auszeichnung, welche die österreichweite Vorreiterrolle des „Schlaganfallpfad Tirol“ einmal mehr untermauert: Für seine nachhaltige Erfolgsgeschichte erhielt die Initiative des Tiroler Gesundheitsfonds (TGF) nun als erstes Projekt österreichweit den „INTEGRI Evolution“-Preis. Dabei handelt es sich um eine neue Kategorie des Österreichischen Preises für Integrierte Versorgung (INTEGRI), der von CompuGroup Medical (CGM), einem österreichischen Softwarehersteller für digitale Lösungen im Gesundheitswesen, verliehen wird. Das integrierte Versorgungsprogramm „Schlaganfallpfad Tirol“ wurde im Jahr 2008 gemeinsam vom Land Tirol und der Sozialversicherung ins Leben gerufen. Nach erfolgreichen Projektjahren wurde der Tiroler Pfad bereits 2016 mit einem INTEGRI-Preis ausgezeichnet. Seither ist es gelungen, den Tiroler Schlaganfallpfad erfolgreich vom Pilotprojekt in den Regelbetrieb zu überführen und kontinuierlich weiterzuentwickeln.&nbsp;</p>
<p>„Dass der Tiroler Schlaganfallpfad nun als erstes Projekt in Österreich mit dem ‚INTEGRI Evolution‘-Preis ausgezeichnet wurde, ist eine große Anerkennung für die hervorragende Zusammenarbeit aller Partner im Tiroler Gesundheitswesen. Dieser Preis zeigt eindrucksvoll, dass integrierte Versorgung in Tirol nicht nur erfolgreich aufgebaut, sondern auch nachhaltig weiterentwickelt wird. Mein besonderer Dank gilt allen Beteiligten, die diesen gemeinsamen Erfolg möglich machen“, gratuliert Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>.</p>
<p>Auch <span class="regierungsmitglied">Werner Salzburger</span>, Vorsitzender des Landesstellenausschusses der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) Tirol, betont die Bedeutung der Auszeichnung: „Die neuerliche Ehrung ist ein starkes Zeichen für die hohe Qualität der Tiroler Aktivitäten in der integrierten Versorgung. Der Tiroler Schlaganfallpfad steht beispielhaft dafür, wie durch enge Zusammenarbeit über Sektorengrenzen hinweg die Versorgung der Patientinnen und Patienten nachhaltig verbessert werden kann. Dass Tirol damit österreichweit eine Vorreiterrolle einnimmt, freut uns ganz besonders.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Jury würdigte Vorbildwirkung Tirols</span></p>
<p>Insgesamt wurden zwischen November 2025 und Ende März 2026 18 Projekte für den INTEGRI 2026 sowie neun Initiativen für die neue Kategorie „INTEGRI Evolution“ eingereicht. Die neue Kategorie richtet sich an frühere PreisträgerInnen und stellt die nachhaltige Wirkung und Weiterentwicklung bereits ausgezeichneter Projekte in den Mittelpunkt. Die offizielle Siegerehrung fand im Mai im Rahmen des Kongresses für Krankenhausmanagement in Eisenstadt (Burgenland) statt.&nbsp;</p>
<p>Dabei hob die INTEGRI-Fachjury insbesondere die Vorreiterrolle Tirols in der integrierten Versorgung hervor. Neben dem „Schlaganfallpfad Tirol“ erhielt nämlich auch das Landesinstitut für Integrierte Versorgung (LIV) Tirol den INTEGRI-Preis 2026 in der Kategorie „Erprobte Initiative“ für den „Präventionspfad Tirol“.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Über den INTEGRI</span></p>
<p>Der INTEGRI wurde 2011 von der CompuGroup Medical (CGM) ins Leben gerufen und 2012 erstmals vergeben. CGM ist ein österreichischer Softwarehersteller, der umfassende IT-Lösungen zur Optimierung des Gesundheitswesens produziert.&nbsp;Seither werden alle zwei Jahre Projekte ausgezeichnet, die durch innovative, sektorenübergreifende Ansätze zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung in Österreich beitragen. Der Preis steht für Innovation, Kooperation und die nachhaltige Weiterentwicklung des Gesundheitssystems.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Gesundheit &amp; Vorsorge</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58221</guid>
				<pubDate>Fri, 15 May 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>Neuerungen an den Tiroler Landesmusikschulen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/neuerungen-an-den-tiroler-landesmusikschulen/</link>
				<description>Land Tirol erweitert Musikschulangebot und baut prüfungsfreie Ausbildungswege aus</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e5923af297eacb3359266123107f7f7c9"><span class="regierungsmitglied">Anmeldungen für Ausbildung an den Landesmusikschulen noch bis 31. Mai unter&nbsp;</span><a href="https://www.musikausbildung.tirol?utm_source=chatgpt.com" target="_new" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">musikausbildung.tirol</span></a><span class="regierungsmitglied"> möglich</span></li><li data-list-item-id="e6adf66a115646f00dd7c905a32acc7b9"><span class="regierungsmitglied">Ehrung für verdiente MusikpädagogInnen: Auszeichnung für 25, 35 bzw. 45 Dienstjahre sowie Pensionierungen</span></li><li data-list-item-id="e8b651d814f821932d5eb337094407cc6"><span class="regierungsmitglied">Tirolweit 750 MusikpädagogInnen an 27 Landesmusikschulen und rund 80 ProfessorInnen am Landeskonservatorium tätig</span></li></ul><p>Wer schon immer vom Klang einer Tuba oder der Grazilität einer Harfe beeindruckt war, kann sich noch bis 31. Mai für sein oder ihr Wunschinstrument an den Tiroler Landesmusikschulen einschreiben. Die Anmeldung für einen der 27 Schulstandorte erfolgt unkompliziert mit einem Online-Formular unter&nbsp;<a href="https://www.musikausbildung.tirol?utm_source=chatgpt.com" target="_new" rel="noreferrer">musikausbildung.tirol</a>. Vor dem Ende des aktuellen Musikschuljahres setzt das Land Tirol auch organisatorische Neuerungen um: Auf Antrag von Bildungslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> beschloss die Tiroler Landesregierung kürzlich, das bestehende Ausbildungsangebot auszubauen und zusätzliche prüfungsfreie Musiziermöglichkeiten zu schaffen. „Musik darf keine Frage von Leistungsdruck sein. Wir wollen noch mehr Menschen den Zugang zur musikalischen Bildung ermöglichen – unabhängig von Alter, Vorbildung oder beruflichem Hintergrund“, betont LR<sup>in</sup> Hagele und ergänzt: „Tirol ist als Musikland bekannt. Deshalb erweitern wir das Angebot unserer Landesmusikschulen noch stärker für all jene, die mit Musik in Berührung kommen wollen.“ Diese Woche wurden zudem verdiente MusikpädagogInnen für ihre Dienstjubiläen im Landeskonservatorium ausgezeichnet.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Neue Ausbildungsschienen ab Herbst</span></p>
<p>Ab dem Schuljahr 2026/27 werden die Tiroler Landesmusikschulen ihr Angebot in zwei klar definierte Ausbildungswege gliedern: Einerseits bleibt die bisherige leistungsorientierte Ausbildung nach Lehrplan und mit verpflichtenden Prüfungen – beispielsweise in Form von sogenannten Übertrittsprüfungen – bestehen. Andererseits setzt das Land Tirol auf den Ausbau von prüfungsfreien Musizierangeboten. Diese betreffen vor allem den Bereich der musikalischen Früherziehung sowie Ensembles, Chöre und Orchester der Landesmusikschulen. Zielgruppe sind etwa Mitglieder eines Kirchenchors, die keinen klassischen Einzelunterricht absolvieren möchten, oder ElementarpädagogInnen, die musikalische Grundkenntnisse für ihren Arbeitsalltag erwerben wollen. Auch Erwachsene oder Menschen mit Behinderungen sollen dadurch leichter Zugang zu den Musikschulen erhalten.</p>
<p>„Nicht jede und jeder möchte Spitzenergebnisse bei ‚prima la musica‘ erzielen oder vor einer Prüfungskommission auftreten. Für viele Menschen steht einfach das gemeinsame Musizieren im Mittelpunkt, wo sie sich musikalisch weiterentwickeln oder auch beruflich davon profitieren können. Genau dafür schaffen wir jetzt neue Möglichkeiten“, erklärt LR<sup>in</sup> Hagele dazu.&nbsp;Die prüfungsfreien Angebote sollen künftig flexibler organisiert werden können, sind zeitlich begrenzt und orientieren sich an den Möglichkeiten der jeweiligen Standorte. Gleichzeitig bleibt die bewährte Ausbildungsschiene mit Leistungsstufen, Ensemblearbeit und Talenteförderung zentraler Bestandteil des Tiroler Musikschulwesens.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Basisausbildung als gemeinsames Fundament</span></p>
<p>Beide Ausbildungswege – die prüfungsrelevante wie auch die prüfungsfreie Schiene – bauen künftig auf einer gemeinsamen musikalischen Basisausbildung auf. Dort erwerben SchülerInnen grundlegende musikalische Kompetenzen und werden zu ihrem weiteren musikalischen Weg beraten. Nach Abschluss der Basisausbildung erfolgt eine bewusste Entscheidung für die klassische Ausbildungsschiene oder die prüfungsfreien Musizierangebote. Die leistungsorientierte Ausbildung richtet sich wie bisher an motivierte und talentierte SchülerInnen und umfasst verpflichtende Prüfungen, Konzerttätigkeiten sowie intensive Ensemble- und Übezeiten. „Mit der bisherigen Ausbildungsschiene bleibt auch langfristig die nachhaltige Nachwuchsförderung und die Vorbereitung auf weiterführende musikalische Bildungswege – beispielsweise ein Studium am Tiroler Landeskonservatorium – gesichert“, informiert LR<sup>in</sup> Hagele.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ehrung verdienter MusikpädagogInnen</span></p>
<p>„Tirol verfügt über eines der angesehensten Musikschulsysteme Europas. Mit der neuen Struktur verbinden wir Breitenförderung und Spitzenförderung noch besser“, erklärt Bildungslandesrätin Hagele und verweist gleichzeitig auf die Bedeutung der Lehrkräfte. Erst vor wenigen Tagen wurden bei einem Festakt im Konzertsaal des Tiroler Landeskonservatoriums zahlreiche verdiente MusikpädagogInnen für ihre 25-, 35- und 45-jährigen Dienstjubiläen geehrt. Zudem wurden verdiente Lehrkräfte in den Ruhestand verabschiedet. Bildungslandesrätin Hagele spricht den Lehrpersonen der Tiroler Landesmusikschulen und des Tiroler Landeskonservatoriums ihren Dank für den jahrzehntelangen Einsatz aus: „Unsere Musikpädagoginnen und Musikpädagogen prägen Generationen junger Menschen – mit einem Engagement weit über den Unterricht hinaus. Sie vermitteln nicht nur musikalisches Können, sondern wecken Begeisterung und fördern Disziplin und Kreativität.“</p>
<p>Rund 20.000 SchülerInnen besuchen derzeit die 27 Landesmusikschulen, etwa 700 Studierende sind am Tiroler Landeskonservatorium eingeschrieben. Insgesamt unterrichten rund 800 Lehrpersonen an den Einrichtungen. Auch Landesmusikdirektor <span class="regierungsmitglied">Helmut Schmid</span> unterstreicht den zentralen Stellenwert der Geehrten für das Tiroler Musikleben: „Der Erfolg der Musikausbildung in Tirol basiert vor allem auf den Menschen, die mit Leidenschaft unterrichten. Viele der heute Geehrten haben über Jahrzehnte hinweg das kulturelle Leben in Tirol entscheidend mitgestaltet.“&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<p>Diese MusikpädagogInnen feierten ihre Jubiläen bzw. wurden in den Ruhestand verabschiedet:</p>
<p><span class="regierungsmitglied">25-jähriges Dienstjubiläum:</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e26edc880e8b49dac13c66887b446d3cf"><span>Birgit Berger, Landesmusikschule Südöstliches Mittelgebirge&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="eeabcc55132d2cbe1046f04e8f1ca01eb"><span>Attila Bubreg, Landesmusikschule Reutte-Ausserfern</span></li><li data-list-item-id="e5567b1a8357e3401cd3e32e3eb502cb4"><span>Christina Dengg, Landesmusikschule Zillertal</span></li><li data-list-item-id="eddf4b6dddc7eea5d673bc30d50989ea6"><span>Clarissa Gapp, Landesmusikschule Telfs</span></li><li data-list-item-id="e1202871b71668deb2712caf6262062a8"><span>Irina Golubkowa, Landesmusikschule Telfs</span></li><li data-list-item-id="e4e9eee5438432ca32869971846409cc9"><span>Thomas Greil, Landesmusikschule Landeck</span></li><li data-list-item-id="ef2a87c173cfe6c03ac5318c7e284ef9c"><span>Karoline Günal, Landesmusikschule Zirl</span></li><li data-list-item-id="e0a9c6400b95ff23586b4bcbb7cf71658"><span>Jörg Höllwarth, Landesmusikschule Zillertal</span></li><li data-list-item-id="e8b028c99926463abd52796512c09bccb"><span>Michael Huber, Landesmusikschule Zirl</span></li><li data-list-item-id="ef4a66b129a985004ae7c1f0ce9cfb4fb"><span>Karl Mair, Landesmusikschule Kitzbühel und Umgebung&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e2e6dca23f79f9ee0604740a54474f919"><span>Christina Neßmann, Landesmusikschule Kematen-Völs und Umgebung&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ef84724c8b8085dcb7b3f6132d3b0269b"><span>Christina Neumayr, Landesmusikschule Kitzbühel und Umgebung&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e6287e120d3abb22f5e71e57d594902a9"><span>Claudia Nußbaumer, Landesmusikschule Zirl</span></li><li data-list-item-id="e054050d8656057e3e8a849d035e329b4"><span>Martin Ohrwalder, Tiroler Landeskonservatorium</span></li><li data-list-item-id="e00e39b7244bc1bee5a7ea8b2cf8e12a0"><span>Gotthard Praxmarer, Landesmusikschule Landeck</span></li><li data-list-item-id="ec201333990a73675cfb1159375f8d962"><span>Matthias Schinagl, Landesmusikschule Schwaz</span></li><li data-list-item-id="e58b1a86f85f966a215d0507c0f2dfa0b"><span>Wolfgang Schneider, Landesmusikschule Telfs&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="eaeae7377f0b5d4b48db104db99ae1bc2"><span>Kathrin Schwarz, Landesmusikschule Imst</span></li><li data-list-item-id="ec3820e13dc3607a883c45a428ca7aea8"><span>Georg Tausch, Landesmusikschule Telfs</span></li><li data-list-item-id="e38cae4bb6f9a0d939a63486098c18a9d"><span>Hannes Torggler, Landesmusikschule Ötztal</span></li><li data-list-item-id="e26d1592e360e6505dc4405d92f2da5fb"><span>Andreas Wallner, Landesmusikschule Kramsach</span></li><li data-list-item-id="ee6fb091c3ecb9e36bfa33e7d528ca7c0"><span>Florian Weiler, Landesmusikschule Lienzer Talboden</span></li><li data-list-item-id="e3aed90ed4c54d8ba573b9bb0a768e247"><span>Brigitte Zimmermann, Landesmusikschule St. Johann</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">35-jähriges Dienstjubiläum:</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e6b6bfe5d547b93d6ac528aee6a40ca73"><span>Sunhild Anker, Landesmusikschule Kufstein und Umgebung</span></li><li data-list-item-id="e2a6bf7512c94fbeaec63858aa9bb57ad"><span>Marco Basili, Tiroler Landeskonservatorium&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e46cf1b1fd5ec936760e47bf648075977"><span>Stephan Costa, Tiroler Landeskonservatorium&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e6e8a9caf413e35b41164439e289a69e2"><span>Franz Eller, Landesmusikschule Wipptal&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ef035d4ba4ace2b7e3039d2a5dd439e54"><span>Sabine Fischl-Promitzer, Landesmusikschule Söllandl</span></li><li data-list-item-id="e1415348d9cbfda5b274634f3daaa753c"><span>Albert Frey, Tiroler Landeskonservatorium&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="eb45d37d43aa21fc025d3db64e3c8caab"><span>Alexander Freysinger, Landesmusikschule Brixental</span></li><li data-list-item-id="ece15f16271db802478f2a0007fc81a6b"><span>Stefan Fritz, Landesmusikschule Kufstein und Umgebung</span></li><li data-list-item-id="ecac13d677a96db335f05a13fc88f0f8f"><span>Peter Guggenbichler, Landesmusikschule Stubaital</span></li><li data-list-item-id="e266d8bfe96e102a01a1bb93aafd5562f"><span>Margit Haas, Landesmusikschule Wörgl</span></li><li data-list-item-id="e5b71d36daa99445145a33d26750f95b2"><span>Anna Maria Hörtnagl, Landesmusikschule Landeck</span></li><li data-list-item-id="ead8a5624811ca2f4580ad0c25fe42537"><span>Christian Klingler, Landesmusikschule Jenbach-Achental</span></li><li data-list-item-id="eae0afb07007bf13ebf42205fca34761f"><span>Sebastian Kluckner, Landesmusikschule Imst&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e4f3167a668f8552c1726248e2e90c0b3"><span>Maria Leutschacher, Landesmusikschule Imst&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ec7944d6066bd542140c5bdabac4cb7c5"><span>Claudia Moosbrugger, Landesmusikschule Reutte-Ausserfern</span></li><li data-list-item-id="e923be306091673acbb784db99794d6be"><span>Kerstin Nachtwey, Landesmusikschule Kufstein und Umgebung&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ea27301e557d91b89febfef8d900dd4d3"><span>Ursula Neuhauser, Landesmusikschule Kufstein und Umgebung&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ecaca2daf2ad50caddc2bb5621814f205"><span>Barbara Nöckler, Landesmusikschule Kitzbühel und Umgebung&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e9939698a6c89efa758646382e183cba3"><span>Harald Oberlechner, Tiroler Landeskonservatorium&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e36af93a86e0a84641508df4e26edd2cc"><span>Christine Ralser, Landesmusikschule Kitzbühel und Umgebung&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e9f868c7ea264993be52922b362f44423"><span>Karin Schaub-Nussbaumer, Landesmusikschule Westliches Mittelgebirge</span></li><li data-list-item-id="e528adafc64679a644b88d3bd637f9cad"><span>Wolfgang Steidl, Landesmusikschule Lienzer Talboden</span></li><li data-list-item-id="e8bcace298ace9dbe1ebe9baf5a39c397"><span>Florian Trenkwalder, Landesmusikschule Telfs</span></li><li data-list-item-id="e2b8a3bc367f13e5aa2942a36bf3b11bf"><span>Robert Zimmerling, Landesmusikschule Zillertal</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">45-jähriges Dienstjubiläum:</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e2158c614ac292eaca265257a4aa27aae"><span>Paul Pranter, Landesmusikschule Schwaz</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Pensionierungen:</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e31785da9e64b5bf9f1425b58bf5a93e8">Max Bauer, Tiroler Landeskonservatorium</li><li data-list-item-id="ef61149b7e809df86a949fc6e69f840d2">Jürgen Bongartz, Landesmusikschule Kematen</li><li data-list-item-id="e15193932f9f8a673aa4fb47e00ba909c">Claudia Buchner, Landesmusikschule Wörgl</li><li data-list-item-id="e49511bea63ed5559fa26ff3cd71b3b55">Rudolf Cehtl, Landesmusikschule Pitztal&nbsp;</li><li data-list-item-id="ebe69ff1b29d264e5c2e872b69e8ab07e">Stephan Costa, Tiroler Landeskonservatorium</li><li data-list-item-id="e127bb84369aa5f617221d20a461b44a0">Jo De Corte, Landesmusikschule Wörgl</li><li data-list-item-id="e1cee12f62d9b4a9a8c566194c3957bd6">Laszlo Demeter, Landesmusikschule Reutte-Ausserfern</li><li data-list-item-id="ec2302fd14ab2fa9475c670edd5b675b2">Helga Egarter, Landesmusikschule Jenbach</li><li data-list-item-id="ea6d7c860211846d9a88ad0513773e8e2">Gabriele Enser, Tiroler Landeskonservatorium</li><li data-list-item-id="ed35387ea0a80e618a9229644e215aec4">Markus Fritz, Landesmusikschule Westliches Mittelgebirge</li><li data-list-item-id="edfa45c5f7c9b20500e1580f77cdf44c0">Irina Golubkowa, Landesmusikschule Telfs</li><li data-list-item-id="ea6b85848c04aaca4d8023cc0f5a170b1">Peter Guggenbichler, Landesmusikschule Stubaital</li><li data-list-item-id="eaf38e23634e3af6c20f5a93779f0c628">Dieter Holzhammer, Landesmusikschule Wörgl</li><li data-list-item-id="ea039f4788e73a164394cccd612e944ca">Gabriela Juen, Landesmusikschule Kematen-Völs und Umgebung</li><li data-list-item-id="e6fa21f4dc61120c6a5c025b3b6cd9a92">Armin Mitterer, Landesmusikschule Schwaz</li><li data-list-item-id="e93998999a8f64e21998a8699f111ae5b">Maria Peintner, Landesmusikschule Imst</li><li data-list-item-id="eb2261ffa85d8c5089c572eb14003af81">Paul Pranter, Landesmusikschule Schwaz</li><li data-list-item-id="e4b797ac991d567e3d3da4315f0f58ee3">Raimund Scheiber, Landesmusikschule Ötztal</li><li data-list-item-id="eecebbd4a64c4bb62b75709d4edebe3de">Stephan Wetzel, Landesmusikschule Mittleres Oberinntal</li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Bildung</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58214</guid>
				<pubDate>Thu, 14 May 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Erstes Tiroler Führungskräfteseminar erfolgreich abgeschlossen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/erstes-tiroler-fuehrungskraefteseminar-erfolgreich-abgeschlossen/</link>
				<description>20 Führungskräfte aus Pflegeeinrichtungen erhielten Zertifikate</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/9/c/csm_20260514_F%C3%BChrungskr%C3%A4ftePflege_Grillhof_SCHALLHART_5c103aa06a.jpg" length="3557353" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e10837732f1e0a908f36a0432249548e5"><span class="regierungsmitglied">Lehrgang stärkt Zusammenarbeit und Qualität in der Pflege</span></li><li data-list-item-id="ef865a745f78f653a4180afce50885478"><span class="regierungsmitglied">Coachings und Praxisbezug als zentrale Bestandteile der Fortbildung</span></li></ul><p>Dienstpläne koordinieren, wirtschaftliche Abläufe verantworten, die Pflegequalität gewährleisten und Herausforderungen im Pflegealltag lösungsorientiert bewältigen: Die kollegiale Führung in Pflegeeinrichtungen setzt sich tagtäglich mit vielfältigen Anforderungen auseinander. Zur Fortbildung der kollegialen Führung wurde das erste Tiroler Führungskräfteseminar speziell für bereits tätige Führungskräfte in der Langzeitpflege entwickelt. Insgesamt 20 TeilnehmerInnen haben den neu entwickelten Lehrgang im Herbst 2025 begonnen und diesen gestern, Mittwoch, durch eine Zertifikatsverleihung von Pflegelandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> erfolgreich abgeschlossen. Dabei wurden auch ihre Projekte präsentiert, welche im Rahmen des Führungskräftelehrgangs gemeinsam entwickelt und umgesetzt wurden. Der Lehrgang wird seitens des Landes zweimal jährlich im Frühjahr und Herbst für jeweils 20 Führungskräfte kostenlos angeboten. Das Fortbildungsangebot richtet sich vorerst an Pflegedienst- und Wirtschaftsleitungen in Alten- und Pflegeheimen, die eine Leistungsvereinbarung mit dem Land Tirol haben.</p>
<p>„Eine funktionierende kollegiale Führung ist ein wesentlicher Schlüssel für ein gutes Arbeitsklima. Wenn Führungskräfte die Aufgaben und Herausforderungen der jeweils anderen Bereiche verstehen und eng zusammenarbeiten, stärkt das die Zusammenarbeit in den Teams und sorgt dafür, dass Entscheidungen nachvollziehbar getroffen werden. Davon profitieren letztlich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und damit auch die Qualität der Betreuung und Pflege“, betonte die Landesrätin bei der Zertifikatsverleihung.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Führungskompetenzen praxisnah weiterentwickeln</span></p>
<p>Das Fortbildungskonzept ist auf die besonderen Herausforderungen in der Langzeitpflege abgestimmt: Dazu zählen unter anderem der Umgang mit Personalengpässen, hohem organisatorischem Aufwand beispielsweise in der Dienstplanerstellung, komplexen Teamstrukturen sowie mit hohen Anforderungen an eine qualitätsvolle Betreuung und Pflege. Neben theoretischen Grundlagen stehen vor allem direkt anwendbare Übungen, praktische Fallbearbeitungen sowie der Austausch unter den TeilnehmerInnen im Mittelpunkt. Ziel des Lehrgangs ist es, bestehende Führungskompetenzen zu vertiefen, das eigene Führungsverhalten zu reflektieren und die TeilnehmerInnen in ihrer verantwortungsvollen Rolle nachhaltig zu stärken.</p>
<p>„Gerade in herausfordernden Arbeitsbereichen wie der Pflege braucht es Führungskräfte, die Sicherheit geben, Konflikte konstruktiv lösen und eine wertschätzende sowie motivierende Arbeitsatmosphäre schaffen. Genau diese Kompetenzen werden im Rahmen des Lehrgangs gezielt vermittelt“, erklärt LR<sup>in</sup> Hagele.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Begleitung der Führungskräfte durch Coachings&nbsp;</span></p>
<p>Ergänzend zum Seminar werden auch Coachings für die Führungskräfte angeboten. Das Coaching unterstützt beispielsweise dabei, Arbeitsabläufe zu analysieren und weiterzuentwickeln, geplante Umsetzungsmaßnahmen in der Organisation erfolgreich zu implementieren sowie die Mitarbeiterzufriedenheit in der Pflege zu erhöhen. Durch gezielte Übungen und Feedback sollen Kompetenzen in Bereichen wie Kommunikation, Umgang mit Stress und hoher Arbeitsbelastung, Konfliktlösung und Entscheidungsfindung direkt im Rahmen des Arbeitsalltages gestärkt werden.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Bildung</category>
				
					<category>Pflege</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58181</guid>
				<pubDate>Mon, 11 May 2026 17:40:05 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>Neuer Kindergarten wird Teil der AES Tirol</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/neuer-kindergarten-wird-teil-der-aes-tirol/</link>
				<description>Tiroler Landeshauptstadt weiterhin einziger Standort einer Anerkannten Europäischen Schule (AES) in Österreich </description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/0/7/csm_20260511_AES-Tirol_%40Fitsch-1_22106e2572.jpg" length="2362214" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e086769131af3af4923e64a59d8484f63"><span class="regierungsmitglied">Kindergarten Daniel Sailer (Innsbruck) künftig in mehrsprachiges Bildungsprogramm der AES Tirol eingegliedert</span></li><li data-list-item-id="e7f42e677a5d427be659aeffe153dd267"><span class="regierungsmitglied">Unterzeichnung der Anerkennungs- und Kooperationsvereinbarung im Landhaus</span></li><li data-list-item-id="ebb0bd7a8363441e03b58076205149865"><span class="regierungsmitglied">Ab Herbst 2027: Durchgängiges multilinguales Bildungsangebot vom Kindergarten bis zur Matura</span></li><li data-list-item-id="e22006931d8b1c2922119b56f034bd549"><span class="regierungsmitglied">Weitere Informationen zur Anerkannten Europäischen Schule Tirol:&nbsp;</span><a href="https://www.aes-tirol.eu" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">www.aes-tirol.eu</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;</span></li></ul><p>Mit einer gemeinsamen Unterzeichnung im Parissaal des Innsbrucker Landhauses wurde heute, Montag, die Erweiterung der Anerkannten Europäischen Schule Tirol (AES Tirol) offiziell besiegelt: Der Kindergarten Daniel Sailer in Innsbruck wird Teil des europäischen Bildungsprogramms und ergänzt die bestehenden drei AES-Standorte in Tirol. Damit deckt die AES Tirol alle Schritte vom Kindergarten über Primar- und Sekundarstufe bis zum Abschluss mit dem international anerkannten Europäischen Bakkalaureat ab. An der Unterzeichnung der neuen Vereinbarung nahmen neben Landeshauptmann <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> und Bildungslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> auch Innsbrucks Bürgermeister <span class="regierungsmitglied">Johannes Anzengruber</span>&nbsp;sowie Vizebürgermeisterin <span class="regierungsmitglied">Elisabeth Mayr</span>, Präsidialleiter und stellvertretender Bildungsdirektor <span class="regierungsmitglied">Christian Jesacher</span> sowie VertreterInnen des Bundesministeriums für Bildung, der Europäischen Schulen sowie Wirtschaftskammer Tirol und Industriellenvereinigung Tirol teil. Zusätzlich wurde die bestehende Akkreditierung der Primar- und Sekundarstufe erneuert und die Bakkalaureatsstufe neu akkreditiert.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Große Nachfrage: 800 SchülerInnen ab September 2026 erwartet</span></p>
<p>„Die Europäische Schule steht für ein Bildungsverständnis, das Grenzen sprachlich, kulturell und gesellschaftlich überwindet. Tirol hat als erstes Bundesland den Mut gehabt, das Bildungsmodell der Europäischen Schulen umzusetzen – und ist weiterhin der einzige AES-Standort in Österreich. Mit der Aufnahme des Kindergartens Daniel Sailer ermöglichen wir ab Herbst 2027 einen durchgängigen Bildungszweig vom frühen Kindesalter bis zum Europäischen Bakkalaureat“, betonte LH Mattle beim Festakt und dankte speziell der Bildungsdirektion für Tirol und dem Bundesministerium für die erfolgreiche Zusammenarbeit.&nbsp;</p>
<p>Im Hinblick auf das pädagogische Programm erklärte LR<sup>in</sup> Hagele: „Auch am neuen Kindergartenstandort in Innsbruck wird in Zukunft ein multilingual ausgerichtetes Bildungskonzept angeboten. Im Zentrum stehen mehrsprachige und interkulturelle Inhalte, die parallel zur Primar- und Sekundarstufe unter anderem durch Native Speaker vermittelt werden“, freut sich die Bildungslandesrätin und ergänzt: „Wir rechnen ab September 2026 mit bereits 800 Schülerinnen und Schülern an der AES Tirol. Das zeigt: Viele Familien legen großen Wert auf internationale Bildung.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sprachübergreifendes Bildungskonzept bereits im Kindergarten</span></p>
<p>Der Kindergarten Daniel Sailer setzt bereits seit Jahren&nbsp;einen&nbsp;Schwerpunkt&nbsp;im Bereich&nbsp;Sprache und Mehrsprachigkeit. Die gezielte Förderung der Erstsprache sowie das frühe Kennenlernen weiterer&nbsp;Fremdsprachen&nbsp;stehen im Zentrum des neuen&nbsp;pädagogischen Konzepts, ergänzt wird das Angebot durch unterschiedliche Sprachimpulse im Alltag sowie musikalische Frühförderung in Kooperation mit der Musikschule Innsbruck.</p>
<p>Für Innsbrucks Bürgermeister Johannes Anzengruber ist die Erweiterung ein wichtiger Schritt für das internationale Bildungskonzept der Landeshauptstadt: „Mit dem Kindergarten Daniel Sailer wächst der AES-Standort Innsbruck auf vier Einrichtungen an. Damit erweitern wir das interkulturelle Bildungsangebot um den Elementarbereich und schaffen zusätzliche Chancen für Familien in einer zunehmend internationalen Stadt. Mehrsprachigkeit und interkulturelles Lernen sind heute zentrale Zukunftskompetenzen – besonders in einem Europa, das immer stärker zusammenwächst.“&nbsp;</p>
<p>Vizebürgermeisterin Elisabeth Mayr ergänzt: „Mehrsprachigkeit ist ein Schatz, den es zu pflegen gilt, für den Einzelnen wie die Gemeinschaft. Besonders wichtig ist dabei,&nbsp;dass wir in einer der drei Kindergartengruppen auch andere europäische Erstsprachen außer Englisch und Italienisch fördern können. Ein Zeichen dafür, dass alle Sprachen wertvoll sind und Vielfalt kombiniert mit Bildung der größte Schatz von allen ist.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Deutsch, Italienisch und Englisch – über die AES Tirol</span></p>
<p>Die AES Tirol bietet Unterricht in deutschen, englischen und italienischen „Sprachabteilungen“ an, zusätzlich können SchülerInnen aus bis zu vier Fremdsprachen auswählen. Native Speaker sind dabei ein zentraler Bestandteil des pädagogischen Programms. Neben den Sprachfächern umfasst das europäische Curriculum unter anderem Musik, Kunst, Sport und das Fach „Entdeckung der Welt“.&nbsp;</p>
<p>Für die Wirtschaftskammer Tirol und die Industriellenvereinigung Tirol, die den Weg der Etablierung der AES-Angebote in Tirol von Beginn an mitinitiiert haben, ist diese internationale Aus- und Bildungsmöglichkeit ein wichtiger Standortfaktor. „Internationale Bildungsangebote an unseren Schulen stärken Tirols Attraktivität für qualifizierte Fachkräfte und ihre Familien‘, so WK-Präsidentin <span class="regierungsmitglied">Barbara Thaler</span>. Und IV-Präsident <span class="regierungsmitglied">Max Kloger</span> ergänzt: „Eine zukunftsfähige Industrie braucht Menschen, die vernetzt und auch über Grenzen hinaus denken können. Das Anerkannte Europäische Bildungsangebot in Tirol legt genau dafür das Fundament.“&nbsp;</p>
<p>Das Angebot der AES Tirol richtet sich an Tiroler Familien, die sich für ein internationales Angebot interessieren, sowie Kinder und Jugendliche von in Tirol tätigen internationalen Fachkräften. Ab dem Bildungsjahr 2027/28 wird es in Innsbruck vier AES-Standorte geben:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e209dcf0080a5d5542f6700cf09dcf6d6"><span>AES-Kindergarten, Kindergarten Daniel Sailer</span></li><li data-list-item-id="e869c59f52fd6a3c56ad1f422faf41b9e"><span>AES-Primarstufe, Volksschule Saggen</span></li><li data-list-item-id="e3a251a8dbc68abd2ef269a1170294d76"><span>AES-Primarstufe, Volksschule Altwilten</span></li><li data-list-item-id="e3d50666a67d1f559a7c3c60d9d2e2b80"><span>AES-Sekundarstufe, Akademisches Gymnasium Innsbruck</span></li></ul><p>Seit ihrer Einführung im Jahr 2024 (<a href="/presse/meldungen/meldung/lh-mattle-und-lrin-hagele-aes-tirol-als-erste-europaeische-schule-oesterreichs-nun-auch-offiziell-anerkannt/">siehe Pressemeldung</a>) hat sich die AES Tirol als erste und bislang einzige Anerkannte Europäische Schule Österreichs etabliert und dient mittlerweile als Vorzeigemodell für die Gründung weiterer Europäischer Schulen. Während im September 2023 insgesamt 55 SchülerInnen in drei Klassen gestartet sind, werden es ab Herbst 2026 bereits 800 SchülerInnen in 32 Klassen sein.&nbsp;</p>
<p>Die AES Tirol umspannt nach dem Kindergarten insgesamt zwölf Schulstufen – fünf Klassen auf der Primarstufe und sieben Klassen auf der Sekundarstufe. Zu den ersten Maturaprüfungen mit dem Europäischen Bakkalaureat an der AES Tirol werden die SchülerInnen im Schuljahr 2027/28 antreten. Weitere Informationen zum Bildungsprogramm der AES Tirol finden sich unter&nbsp;<a href="https://www.aes-tirol.eu" target="_blank" rel="noreferrer">www.aes-tirol.eu</a>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
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				<guid isPermaLink="false">news-58172</guid>
				<pubDate>Sat, 09 May 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Tag der Pflege: Tirol setzt auf starke Pflege- und Gesundheitsversorgung</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tag-der-pflege-tirol-setzt-auf-eine-starke-pflege-und-gesundheitsversorgung/</link>
				<description>LRin Hagele dankt allen Pflege- und Gesundheitsberufen für ihre wertvolle Arbeit</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e832a15fac943e1898710a2baad94dc0b"><span class="regierungsmitglied">Rund 2.600 Auszubildende sorgen für Höchststand in der Pflegeausbildung</span></li><li data-list-item-id="ead7666e19a7681b0e83638cfb77a75c0"><span class="regierungsmitglied">Maßnahmen wie Pflegebonus und Führungskräftelehrgang zur Stärkung der Pflege umgesetzt</span></li><li data-list-item-id="ef54fa5f352a77a596fc3e0ebdb78199c"><span class="regierungsmitglied">Ausbau flexibler Pflege- und Betreuungsangebote in allen Regionen Tirols</span></li></ul><p>Am Internationalen Tag der Pflege am 12. Mai steht vor allem eines im Mittelpunkt: die Menschen, die sich tagtäglich um das Wohl und die Gesundheit der Bevölkerung kümmern. „Die Pflege- und Gesundheitsberufe sind eine unverzichtbare Säule unseres Pflege- und Gesundheitssystems. Ohne ihren Einsatz wären die laufenden Reformen und Verbesserungen in der Versorgung nicht möglich“, betont Pflege- und Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>. „Der Tag der Pflege ist deshalb vor allem ein Tag des Dankes. Denn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflege- und Gesundheitsberufe begleiten Menschen in schwierigen Lebenssituationen – oft unter herausfordernden Bedingungen – mit Kompetenz und Menschlichkeit. Dafür gebührt ihnen unsere höchste Anerkennung.“</p>
<p>Im Jahr 2025 waren in Tirol rund 9.500 Pflegepersonen (inkl. Sozialbetreuungsberufe) in den Krankenanstalten, Alten- und Pflegeheimen sowie bei den mobilen Diensten tätig. Besonders erfreulich ist zudem die Entwicklung in den Ausbildungszahlen: Mit aktuell rund 2.600 Auszubildenden verzeichnet Tirol einen Höchststand. Auch die Pflegelehre entwickelt sich weiterhin erfolgreich. Derzeit absolvieren 126 Lehrlinge ihre Ausbildung in 41 Lehrbetrieben. Damit gilt Tirol österreichweit als Vorreiter. Um die Auszubildenden zu unterstützen, wurde der monatliche Ausbildungsbeitrag für alle Pflege- und Sozialbetreuungsausbildungen mit Jahresbeginn auf rund 660 Euro erhöht.</p>
<p>„Dass sich so viele junge Menschen für einen Pflege- und Gesundheitsberuf entscheiden, unterstreicht die Attraktivität dieser vielseitigen Berufsmöglichkeiten in ganz Tirol. Unser Auftrag als Land ist es, dafür die bestmöglichen Rahmenbedingungen zu schaffen“, so die Landesrätin.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Maßnahmen zur Stärkung der Pflege- und Gesundheitsberufe</span></p>
<p>Ein wichtiger Schritt ist der direkte Austausch: Diesen hat das Land Tirol mit Stakeholdern aus dem Pflege- und Gesundheitsbereich unter anderem mit der Pflegeplattform intensiviert. Daraus wurden bereits konkrete Maßnahmen zur Stärkung des Pflege- und Gesundheitsbereichs abgeleitet. So wurde unter anderem ein neuer Führungskräftelehrgang zur gezielten Stärkung von Führungskompetenzen in der Pflege umgesetzt, der mit Juni erstmals von 20 Personen abgeschlossen wird. Zudem setzt das Land Tirol auch weiterhin auf finanzielle Unterstützung und Wertschätzung für Beschäftigte im Pflege- und Gesundheitsbereich: So konnte auch der Pflegebonus in Tirol für 2026 abgesichert werden.</p>
<p>„Die Pflege- und Gesundheitsberufe sind weit mehr als ein Beruf – sie sind ein unverzichtbarer Dienst an unserer Gesellschaft. Hinter allen Maßnahmen stehen Menschen, die täglich Verantwortung übernehmen und für andere da sind. Wir wissen den Einsatz sehr zu schätzen und wollen mit konkreten Maßnahmen – von besseren Ausbildungsbedingungen bis hin zur finanziellen Absicherung durch den Pflegebonus – ein klares Zeichen der Wertschätzung setzen“, betont LR<sup>in&nbsp;</sup> Hagele.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ausbau moderner Pflege- und Betreuungsangebote</span></p>
<p>Gleichzeitig treibt das Land Tirol auch den Ausbau und die Weiterentwicklung der Pflegeversorgung konsequent voran. Grundlage dafür bildet der Strukturplan Pflege 2023–2033, der eine bedarfsgerechte und wohnortnahe Versorgung in allen Regionen Tirols sicherstellen soll. Bis 2033 sind rund 2.100 neue Pflegeplätze vorgesehen. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf flexiblen Angeboten wie der Tagespflege oder dem betreuten Wohnen.</p>
<p>„Unser Ziel ist klar: Menschen sollen so lange wie möglich selbstbestimmt in ihrem gewohnten Umfeld leben können. Dafür braucht es moderne und flexible Versorgungsangebote ebenso wie ausreichend gut ausgebildete Pflegekräfte“, so die Landesrätin.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Neue Richtlinie stärkt innovative Wohnformen</span></p>
<p>Mit einer neuen Richtlinie zur Förderung von Betreutem Wohnen, Betreuten Wohngemeinschaften und weiteren alternativen Wohnformen entwickelt das Land Tirol deshalb bestehende Angebote gezielt weiter. Die bisherigen Modelle des Betreuten Wohnens werden durch die Möglichkeit der Pilotierung von „Betreuten Wohngemeinschaften“ weiterentwickelt und an aktuelle Anforderungen angepasst. Diese neue Versorgungsform soll Wohnraum für Menschen mit Pflege- und Betreuungsbedarf aufgrund von chronischen Erkrankungen bieten.&nbsp;</p>
<p>Darüber hinaus schafft Tirol die Möglichkeit, innovative Wohn- und Betreuungsformen außerhalb klassischer stationärer Pflegeeinrichtungen zu pilotieren. Besonderes Augenmerk liegt dabei auch auf jüngeren pflegebedürftigen Menschen, deren Bedürfnisse häufig andere Wohn- und Unterstützungsmodelle erfordern als&nbsp;klassische Alten- und Pflegeeinrichtungen. „Neue Versorgungs- und Wohnformen können hier einen wichtigen Beitrag leisten, um die Selbstständigkeit, soziale Teilhabe und die Lebensqualität zu verbessern“, erklärt LR<sup>in&nbsp;</sup> Hagele.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Pilotprojekt „Akutpflege Tirol“ gestartet</span></p>
<p>Mit dem Pilotprojekt „Akutpflege Tirol“ setzt das Land zudem neue Maßstäbe in der wohnortnahen Versorgung. Seit April 2026 sind speziell ausgebildete diplomierte Pflegekräfte im Großraum Innsbruck und Teilen von Innsbruck-Land im Einsatz, um Menschen direkt zuhause zu versorgen und unnötige Krankenhausaufnahmen zu vermeiden.</p>
<p>„Die ‚Akutpflege Tirol‘ verbindet häusliche Pflege und Notfallversorgung auf innovative Weise. Damit entlasten wir nicht nur Spitäler und Rettungsdienste, sondern stärken auch die Kompetenzen und den eigenverantwortlichen Einsatz der Pflegekräfte. Gleichzeitig helfen wir Menschen rasch und direkt dort, wo sie Unterstützung brauchen – zuhause“, so die Landesrätin.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Gesundheit</category>
				
					<category>Pflege</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Wed, 06 May 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>Fünf Jahre CareManagement Imst</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/die-passende-pflege-finden-fuenf-jahre-caremanagement-imst/</link>
				<description>Flächendeckendes Netz in allen Bezirken: CareManagement Tirol als Anlaufstelle für Fragen rund um Pflege und Betreuung </description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eeb974474b37ce3bf967ec798bd71fa23"><span class="regierungsmitglied">Bilanz 2025: Tirolweite Unterstützung für 2.720 KlientInnen&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ef8d6807ff06b80e6d66d03323cb29cd6"><span class="regierungsmitglied">CareManagement Tirol: Land Tirol investierte 1,1 Millionen Euro im Jahr 2025</span></li><li data-list-item-id="e0f0b2f7b83dba3262d696f610f8e041e"><span class="regierungsmitglied">CareManagement Tirol ist am Landesinstitut für Integrierte Versorgung (LIV) angesiedelt</span></li></ul><p>Mobile Pflege, Tagesbetreuung oder Fragen zur Finanzierung – das CareManagement Tirol bietet niederschwellige Unterstützung für Betroffene und Angehörige, um die bedarfsgerechte Pflege und Betreuung zu finden. „Unsere Pflegelandschaft ist vielfältig und steht für eine Fülle unterschiedlicher Angebote. Betroffene und deren Familien stellt das oft vor eine Herausforderung. Das CareManagement Tirol ist hier die erste Anlaufstelle: Das Angebot reicht von sozialrechtlichen Fragen bis zur Organisation der Pflege – bei Bedarf auch durch Hausbesuche“, erklärt Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>. Anlässlich des fünfjährigen Bestehens gratuliert sie dem CareManagement Imst und sagt: „Die Koordinationsstellen in allen Bezirken bieten wohnortnahe Unterstützung. Die Beratung ist kostenlos und auf jede Lebenslage zugeschnitten.“ Tirolweit begleiteten die Care-ManagerInnen im Jahr 2025 rund 2.100 KlientInnen. Das Land Tirol stellte allein 2025 bis zu 1,1 Millionen Euro bereit, um das Unterstützungsangebot weiter zu sichern.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Landesweites Erfolgsmodell in der Pflegeberatung</span></p>
<p>Das CareManagement Tirol wurde 2019 ausgerollt und ist heute in allen Bezirken verankert. Der Großteil aller im Jahr 2025 beratenen Personen war älter als 65 Jahre. In 2.720 Fällen ging es um Erstinformation und individuelle, maßgeschneiderte Beratung. „Hinter jeder dieser Zahlen steht ein Mensch mit einer oft herausfordernden Lebenssituation. Das CareManagement beweist: Wir lassen niemanden allein – weder Betroffene noch ihre Familien“, unterstreicht LR<sup>in</sup> Hagele. Die Koordinationsstellen fungieren dabei als Drehscheibe zwischen Betroffenen, Angehörigen, Pflegeeinrichtungen, ÄrztInnen und Behörden. Ziel ist eine bestmögliche Versorgung ohne Umwege.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Große Nachfrage im Bezirk Imst</span></p>
<p>Die Zahlen zeigen auch, dass Betroffene das Angebot im Bezirk Imst annehmen: Insgesamt führten die CareManagerInnen 2025 insgesamt 247 Beratungen durch. Besonders häufig suchten pflegende Angehörige Unterstützung, gefolgt von Pflegeorganisationen und Betroffenen selbst. „Mit dem fünfjährigen Jubiläum in Imst zeigt sich: Das CareManagement ist zu einem unverzichtbaren Bestandteil der örtlichen Pflegeangebote geworden“, so Gesundheitslandesrätin Hagele. Der Großteil der KlientInnen im Bezirk Imst ist über 65 Jahre alt, aber auch jüngere Menschen sowie fünf Minderjährige wurden begleitet. Inhaltlich standen beim CareManagement Imst vor allem Fragen zur mobilen Pflege und Betreuung, zu finanziellen Leistungen sowie zu sozialrechtlichen Themen im Mittelpunkt. Insgesamt hielten die Care-ManagerInnen mehr als 100 Vernetzungstreffen, Informationsgespräche, Konferenzen und Vorträge ab.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Regionale Drehscheibe für Pflege und Betreuung</span></p>
<p>Die CareManagement-Standorte bilden heute ein flächendeckendes Netz in Tirol: „Betroffenen und Angehörigen zeigen wir rasch und unkompliziert den richtigen Weg durch das Angebot“, erklärt <span class="regierungsmitglied">Gabriele Schiessling</span>, Landeskoordinatorin des CareManagement Tirol. Gleichzeitig fungiert das CareManagement als verbindendes Element: „Neben der direkten Unterstützung und Beratung von Pflegebedürftigen und Angehörigen dienen die Koordinationsstellen als Vernetzungsstelle zwischen den verschiedenen Akteuren im Pflegebereich wie Behörden, sozialen Einrichtungen, Bezirkshauptmannschaften, Gemeinden sowie Pflegeanbieterinnen und Pflegeanbietern. Durch zahlreiche Vernetzungstreffen und Helfer-Konferenzen werden Einrichtungen noch besser vernetzt und dadurch eine optimale Lösung für Pflegebedürftige gefunden. Das sorgt für ein nahtloses Ineinandergreifen der Angebote und eine bessere Lebensqualität der Betroffenen.“ Besonderes Augenmerk liegt laut Schiessling auch auf Kindern und Jugendlichen, die als „Young Carers“ – sogenannte pflegende Angehörige – Familienmitglieder unterstützen und pflegen.&nbsp;</p>
<p>Der Vorstand des Landesinstituts für Integrierte Versorgung Tirol (LIV), <span class="regierungsmitglied">Bernhard&nbsp;Pfeifer</span>, streicht die grundsätzliche Bedeutung für die regionale Versorgung heraus: „Die Koordinationsstellen für Pflege und Betreuung schließen eine entscheidende Lücke in den Bezirken. Sie stärken die wohnortnahe Versorgung und sorgen dafür, dass die bestehenden Anbieter und Angebote optimal zusammenspielen – ohne Parallelstrukturen zu schaffen.“ Gerade die enge Abstimmung mit mobilen und stationären Einrichtungen sei entscheidend: „Durch diese koordinierte Zusammenarbeit finden wir schnell die passenden Lösungen – auch in komplexen Pflegesituationen“, meint Pfeifer abschließend.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: CareManagement Tirol</span></p>
<p>Das Beratungs- und Koordinationsangebot richtet sich an alle, die sich mit Pflege- und Betreuungssituationen konfrontiert sehen – als Betroffene, Angehörige oder Fachkräfte. Die bezirksweiten Koordinationsstellen stehen für eine ganzheitliche Pflegeunterstützung in Tirol und leisten so einen wichtigen Beitrag zur Entlastung von Familien und zur Verbesserung der Pflegesituation vor Ort. Die Kontaktaufnahme ist niederschwellig per Telefon oder E-Mail möglich.&nbsp;</p>
<p>Weitere Infos und Kontaktdaten finden sich auf der Website des&nbsp;<a href="https://www.caremanagement-tirol.at/page.cfm?vpath=index" target="_blank" rel="noreferrer">CareManagement Tirol</a>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Pflege</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Tue, 05 May 2026 13:42:13 +0200</pubDate>
				
				<title>Tirol übertrifft erstmals Barcelona-Ziele in der Kinderbetreuung</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/recht-auf-kinderbildung-und-kinderbetreuung-macht-grosse-fortschritte-tirol-uebertrifft-erstmals-barcelona-ziele/</link>
				<description>FRIDA macht den nächsten Schritt: Über 43.500 Kinder unter 15 Jahren in Betreuung, 82 Einrichtungen mehr als vor fünf Jahren</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4e469dd8a21ce69325d23e0934f74b44"><span class="regierungsmitglied">Tirol erreicht erstmals Barcelona-Ziel bei der Kinderbetreuung: EU-Zielwerte&nbsp;zur&nbsp;Betreuungsquote in allen Altersklassen übertroffen</span></li><li data-list-item-id="e6fa4a291d234e9c7e77e9601d51fcce4"><span class="regierungsmitglied">Einziges Bundesland mit Recht auf Kinderbildung und Kinderbetreuung: über 97 Prozent der Plätze für Kinderbetreuungsjahr 2026/27 über FRIDA vermittelt</span></li><li data-list-item-id="ec193c062444755fcfb5210640c6efb09"><span class="regierungsmitglied">Aktuelle Kinderbetreuungsstatistik 2025/26 liegt vor:&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at/statistik" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/statistik</span></a></li></ul><p>Tirol ist das erste und einzige Bundesland das ein Recht auf Vermittlung eines Kinderbildungs- und Kinderbetreuungsplatzes für Kinder ab dem zweiten Geburtstag umgesetzt hat. Mehr als 43.500 Kinder unter 15 Jahren werden aktuell in Kinderkrippen, Kindergärten, Horten und weiteren Betreuungsformen in Tirol betreut – ein neuer Höchstwert. Die aktuellen Ergebnisse der Tiroler Kinderbetreuungsstatistik 2025/26 zeigen eine sehr positive Entwicklung: Erstmals wird der EU-Zielwert zur Betreuungsquote, das sogenannte Barcelona-Ziel, in allen Altersklassen erreicht und bei den Drei- bis Fünfjährigen sogar deutlich übertroffen, verkündete Landeshauptmann&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> heute, Dienstag, gemeinsam mit LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span> und Bildungslandesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> bei einem Besuch des neuen Hauses der Generationen der Gemeinde Tulfes. „Das Recht auf Kinderbildung und Kinderbetreuung macht große Fortschritte. Erstmals erreicht Tirol alle europäischen Zielwerte bei der Kinderbetreuung. Das Wissen und Können der Tirolerinnen und Tiroler ist unsere wichtigste Ressource. Deshalb wollen wir, dass unsere Kleinsten schon sehr früh einen guten Zugang zu Bildung haben. Die Lebensrealität der Menschen verändert sich und genau deshalb schaffen wir ein Mehr an Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Das Recht auf Kinderbildung und Kinderbetreuung bedeutet für uns echte Wahlfreiheit, bestmögliche Bildungschancen und der richtige Schritt in die Zukunft“, betont LH Mattle.</p>
<p>Für das Kinderbetreuungsjahr 2026/27 gibt es ebenfalls eine positive Nachricht: Bisher konnten bereits über 97 Prozent aller fristgerecht über die digitale Plattform FRIDA angemeldeten Kinder erfolgreich an einen Kinderbildungs- und Kinderbetreuungsplatz vermittelt werden. „Das ist ein starkes Signal für die Familien in Tirol und ein klarer Beleg, dass wir den eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen. Unser Anspruch ist eindeutig: Jedes Kind soll einen qualitätsvollen und möglichst wohnortnahen Betreuungsplatz erhalten, unabhängig von der Lebenssituation der Familie. Kinderbildung und Kinderbetreuung sind für uns keine Randthemen, sondern ein zentraler Bestandteil von Chancengerechtigkeit sowie der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die aktuellen Fortschritte zeigen, dass wir gemeinsam wirksam sind. Sie sind das Ergebnis der engen und verlässlichen Zusammenarbeit mit den Gemeinden, privaten Erhaltern und den Einrichtungen vor Ort. Genau auf dieses Miteinander setzen wir auch in Zukunft. Wir bauen das Angebot weiter aus, sichern Qualität und schaffen verlässliche Rahmenbedingungen für Familien. Unser Ziel bleibt klar und ist ein flächendeckendes, hochwertiges und bedarfsgerechtes Angebot für alle Kinder in Tirol“, betont LR<sup>in</sup> Hagele. LHStv Wohlgemuth unterstreicht: „Das Recht auf Vermittlung eines Kinderbildungs- und -betreuungsplatzes ist ein zentraler Schritt zu mehr Bildungsgerechtigkeit und echter Chancengleichheit. Dass sich Eltern und Erziehungsberechtigte künftig auf ein flächendeckendes und leistbares Angebot verlassen können, bedeutet echte Wahlfreiheit und einen entscheidenden Fortschritt für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Mit FRIDA setzen wir dieses Recht konsequent um – und haben damit in kurzer Zeit ein zentrales Wahlversprechen eingelöst und einen wichtigen sozialpolitischen Meilenstein erreicht.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Barcelona-Ziel erstmals übertroffen</span></p>
<p>Für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf spielen die sogenannten VIF-Kriterien (Vereinbarkeitsindikator für Familie und Beruf) eine zentrale Rolle. Dazu zählen ein regionales, ganzjährig verfügbares Betreuungsangebot (mindestens 47 Wochen), ganztägige Öffnungszeiten sowie die Möglichkeit eines Mittagessens in der Einrichtung. Das Barcelona-Ziel gibt dabei vor, dass für die bestmögliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf für 33 Prozent der Kinder unter drei Jahren und für mindestens 90 Prozent der Kinder ab drei Jahren bis zum Schuleintritt Kinderbetreuungsplätze mit diesen Kriterien zur Verfügung gestellt werden müssen. Bisher lag Tirol bei den unter Dreijährigen knapp unter dem vorgegebenen Zielwert. Heuer wird dieser nicht nur erreicht, sondern sogar leicht überschritten. Bei den Drei- bis Fünfjährigen liegt Tirol mit einem Plus von 6,7 Prozentpunkten sogar klar darüber.</p>
<p>Ein wesentlicher Faktor ist die steigende VIF-Konformität der Einrichtungen in Tirol: Bereits 89 Prozent der Kinderkrippen und -gruppen sowie 94 Prozent der Kindergärten öffnen vor 7.30 Uhr, zudem wurden die Öffnungszeiten insgesamt weiter ausgeweitet. Mehr als die Hälfte der aufgenommenen drei- bis fünfjährigen Kinder (55,6 Prozent) besucht bereits eine VIF-konforme Einrichtung – ein weiterer Anstieg gegenüber dem Vorjahr mit 52,7 Prozent.&nbsp;</p>
<p>„Das Land Tirol hat sehr ambitionierte Pläne und reagiert auf die Veränderungen in der Berufswelt und in den Familien. Wir Gemeinden unterstützen dieses Vorgehen. Eine qualitativ hochwertige Kinderbildung und -betreuung kann nur gemeinsam im engen Schulterschluss zwischen Land, Gemeinden und den Einrichtungen vor Ort gelingen. In Tulfes arbeiten wir Hand in Hand daran, gute Rahmenbedingungen für Kinder, Eltern und das pädagogische Personal zu schaffen. Diese enge Zusammenarbeit ist die Grundlage für ein verlässliches Angebot“, so Bürgermeister&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Martin Wegscheider</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Entwicklung der Kinderbildung und -betreuung in Tirol 2025/26</span></p>
<p>Mehr als 43.500 Kindern unter 15 Jahren besuchen aktuell eine der insgesamt 1.274 Einrichtungen: Der Großteil davon, rund 33.300 Kinder, besucht eine der 945 institutionellen Einrichtungen (488 Kindergärten, 337 Kinderkrippen, 120 Horte), weitere rund 10.200 Kinder werden bei alternativen Formen wie Kinderspielgruppen, Tageseltern oder Ganztagsschulen betreut.</p>
<p>Die Zahl der Einrichtungen und der betreuten Kinder wächst seit Jahren: Alleine die Anzahl der Einrichtungen stieg in den letzten fünf Jahren um 82 Einrichtungen – von 1.192 (2020/21) auf 1.274 Einrichtungen (2025/26). Und waren es im Jahr 2020/21 noch rund 38.700 betreute Kinder, sind es heuer bereits über 43.500.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Aus- und Weiterbildung sichern Qualität in der Kinderbetreuung</span></p>
<p>Insgesamt sind in Tirol über 6.500 Fach- und Assistenzkräfte in der Kinderbildung und -betreuung tätig. Vor allem auch die Anzahl der Tageseltern hat seit dem letzten Jahr wieder zugenommen, besonders im Bereich der Betreuung von Kindern ab drei Jahren. „Diese Entwicklung zeigt deutlich, dass gesetzte Maßnahmen Wirkung entfalten, etwa die Anpassung der Verordnung, durch die nun auch pädagogische Fachkräfte die fachlichen Voraussetzungen erfüllen, um als Tageseltern tätig zu sein“, erklärt LR<sup>in</sup> Hagele.</p>
<p>Für eine umfassende Fort- und Weiterbildung der PädagogInnen und Assistenzkräfte bietet das Land Tirol in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Tirol jährlich rund 59.000 kostenlose Unterrichtseinheiten an. In das vielseitige Angebot an Fortbildungen reiht sich zudem ein neues Mentoringprogramm für BerufseinsteigerInnen in der Elementarpädagogik ein.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">FRIDA geht mit IDA(ustria) auf Tour</span></p>
<p>Mit diesen sehr guten Rahmenbedingungen starten bereits die Vorbereitungen für das Kinderbetreuungsjahr 2026/27. Mit FRIDA hat die Tiroler Landesregierung erstmals eine digitale Plattform zur Vermittlung von Kinderbildungs- und Kinderbetreuungsplätzen umgesetzt. Die Bilanz fiel mehr als positiv aus: Rund 11.600 Anmeldungen für Kinder, die im Herbst erstmalig eine Kinderkrippe, einen Kindergarten oder einen Hort besuchen, gingen bis Ende Jänner über FRIDA ein. Damit einher geht der Anspruch auf Vermittlung eines Platzes ab dem zweiten Geburtstag. Anmeldungen sind nach wie vor über&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/frida" target="_blank">www.tirol.gv.at/frida</a> für Kinder bis 15 Jahre, die erstmalig eine Einrichtung besuchen oder die Einrichtung wechseln, möglich – sie haben jedoch keinen Vermittlungsanspruch.</p>
<p>Um die Gemeinden und privaten Erhalter sowie die Erziehungsberechtigten bei der Anmeldung über FRIDA – und vor allem die Nutzung der ID Austria – für das nächste Kinderbetreuungsjahr 2027/28 noch besser zu unterstützen, werden im kommenden Herbst Beratungen im Rahmen von „FRIDA und IDA on Tour“ von der Koordinierungsstelle des Landes in allen Bezirken durchgeführt.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Digitalisierung</category>
				
					<category>Kinderbetreuung</category>
				
					<category>Verwaltung</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Mon, 04 May 2026 10:26:14 +0200</pubDate>
				
				<title>Land Tirol sichert Angebot bei Schwangerschaftsabbrüchen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/land-tirol-sichert-notwendiges-beratungs-und-versorgungsangebot-bei-schwangerschaftsabbruechen-im-gesetzlichen-rahmen/</link>
				<description>Ergänzung des bestehenden niedergelassenen Angebots durch ein zusätzliches Angebot an einem Standort der tirol kliniken als Privatleistung</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb944033531ebe7655a1fc44d01323e42"><span class="regierungsmitglied">Starker Fokus auf Beratung, Begleitung und qualitätsvolle Nachsorge&nbsp;</span></li></ul><p>Das Land Tirol setzt einen sensiblen, aber gesundheitspolitisch notwendigen Schritt zur langfristigen Sicherstellung eines gesetzlich zulässigen Versorgungsangebots für Schwangerschaftsabbrüche um. Derzeit wird das Versorgungsangebot durch den niedergelassenen Bereich sichergestellt. Um eine nachhaltige, verlässliche und flächendeckende Versorgung zu gewährleisten, wird dieses künftig im gesetzlichen Rahmen durch ein Angebot in öffentlichen Einrichtungen ergänzt. Die tirol kliniken werden gemäß Regierungsprogramm diese Aufgabe künftig als Privatleistung an einem Standort übernehmen.</p>
<p>„Es geht hier nicht um eine weltanschauliche Debatte, sondern um die Verantwortung der öffentlichen Hand, die notwendigen Beratungen, ein gesetzlich zulässiges medizinisches Angebot und eine qualitätsvolle Nachsorge verlässlich sicherzustellen“, betont Landesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> und erklärt weiter: „Ziel ist es, Frauen in einer höchstpersönlichen und oft belastenden Situation ein verlässliches, medizinisch qualitätsgesichertes und diskretes Angebot zu ermöglichen. Ein Schwangerschaftsabbruch ist ein ausgesprochen sensibles Thema, und die Entscheidung darüber ist eine persönliche Entscheidung der Frau. Gerade deshalb braucht es einen klar geregelten Rahmen, medizinische Standards, Diskretion und ein geordnetes Unterstützungsangebot.“</p>
<p>Landesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata&nbsp;</span>unterstreicht die klare Verbesserung des Zugangs und die Stärkung der Selbstbestimmung von Frauen: „Es wird in Tirol möglich sein, Schwangerschaftsabbrüche auch im öffentlichen Bereich durchführen zu lassen. Damit schließen wir eine bestehende Versorgungslücke und schaffen einen verlässlichen, klar geregelten Zugang innerhalb des bestehenden Systems. Eine umfassende, ergebnisoffene Beratung ist dabei selbstverständlich – Einflussnahmen durch unbeteiligte Dritte sind es nicht. Im Mittelpunkt steht die persönliche Situation der betroffenen Frauen. Ihre freie, selbstbestimmte Entscheidung steht an oberster Stelle und ist in jeder Phase zu respektieren.“&nbsp;</p>
<p>Die Kosten eines Schwangerschaftsabbruchs ohne medizinische Notwendigkeit sind grundsätzlich privat zu tragen. Land Tirol schafft dafür die rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen. Für Härtefälle stehen entsprechende Unterstützungsinstrumente zur Verfügung. Das Land Tirol garantiert eine verantwortungsvolle und respektvolle Umsetzung. Dabei bleibt auch für Mitarbeitende und ÄrztInnen die freie Entscheidung, ob ein Schwangerschaftsabbruch durchgeführt wird, gewahrt.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Zugang zum Angebot</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e3602fd796a83723323e9396df13617be"><span>Eine Frau stellt mittels Schwangerschaftstest eine ungewollte Schwangerschaft fest.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e3c45eb85db79bca707c6468f61548000"><span>Optional erfolgt die Kontaktaufnahme mit einer Gynäkologin/einem Gynäkologen.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e3a8efbd0cb447fd95a2f5c783860a7de"><span>Besteht der Wunsch nach einem Schwangerschaftsabbruch, wendet sich die Frau an eine Beratungseinrichtung.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e23d383d85b5a3f7eff2710ef72958007"><span>Die Beratung erfolgt bei Bedarf ergebnisoffen und unabhängig.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e8470f08a0e1c10606d5a6128d956052f"><span>Die Beratungseinrichtung informiert über Versorgungsangebote in Tirol:&nbsp;</span><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ed6a9bed0b555ec7e1a673030a86c0958"><span>bei der eigenen Gynäkologin/dem eigenen Gynäkologen (Termin ist selbst zu vereinbaren)&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e9fdf9897d5bbee788448e77992cc6e75"><span>bei niedergelassenen GynäkologInnen (Termin ist selbst zu vereinbaren)&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e731049e51ace83ca67821ae8c3cc1903"><span>in den tirol kliniken (Terminorganisation erfolgt über die Beratungseinrichtung)&nbsp;</span></li></ul></li><li data-list-item-id="e6df471527eca493fb4f3bb437fd27c96"><span>Bei Inanspruchnahme des Angebots der tirol kliniken erfolgt die Kontaktaufnahme durch die Beratungseinrichtung.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e410296791c54ccb4d3fa236a6a33603b"><span>Die tirol kliniken vergeben innerhalb von drei Werktagen einen Ersttermin und melden diesen an die Beratungseinrichtung zurück.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e76279949bf38022ac63d6aada4fdf162"><span>Die Beratungseinrichtung informiert die Frau über den Ersttermin und die weiteren Schritte.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ec547eee8fb5d8665c9b6bc71ea801399"><span>Die Kosten eines Schwangerschaftsabbruchs sind grundsätzlich von den betroffenen Frauen bzw. Familien selbst zu tragen. Eine Finanzierung durch das Land Tirol erfolgt nicht.</span></li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Fri, 01 May 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>Kick-off für Diabetes-Pilotprojekt im Bezirk Kufstein</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/kick-off-fuer-diabetes-pilotprojekt-im-bezirk-kufstein/</link>
				<description>Einzigartig in Österreich: Versorgungsmodell für Diabetes-Typ-2-Betroffene über das Landesinstitut für Integrierte Versorgung Tirol (LIV Tirol)</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e1ed6d5598c652879a0c8c24ea50fbf62"><span class="regierungsmitglied">Wohnortnahe Versorgung: Neuer Behandlungspfad mit umfassender Betreuung</span></li><li data-list-item-id="efaf167214cc5a7aad0677a9f87599674"><span class="regierungsmitglied">Rund 70.000 TirolerInnen von Diabetes mellitus Typ 2 betroffen</span></li><li data-list-item-id="e4436de60e77668fc5f8e32da93400e52"><span class="regierungsmitglied">Informationen zum Projekt und zur Teilnahme unter&nbsp;www.liv.tirol/diabetes&nbsp;</span></li></ul><p>Mit Mai 2026 startet im Bezirk Kufstein offiziell das Pilotprojekt „Beratungs- und Behandlungsnetzwerk Diabetes mellitus Typ 2“. Nach intensiven Vorarbeiten seit Beginn des Jahres geht das österreichweit einzigartige Versorgungsmodell nun in die konkrete Umsetzung und bietet PatientInnen ab sofort eine neue Form der wohnortnahen Betreuung. „Laut Schätzungen sind in Tirol knapp 70.000 Personen von Diabetes mellitus Typ 2 betroffen. Das neue Pilotprojekt ist ein wegweisender Ansatz in der Diabetesversorgung – für Tirol und ganz Österreich. Wir haben einen klaren Behandlungspfad geschaffen, der medizinische Versorgung, Beratung und Selbstkompetenz verbindet“, freut sich Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>. „Wir wollen Menschen mit Diabetes wohnortnah und von Anfang an begleiten. Der Bezirk Kufstein dient hier als beispielgebende Modellregion.“ Die Koordination des Pilotprojekts erfolgt über das Landesinstitut für Integrierte Versorgung Tirol (LIV Tirol) und dessen eigene Koordinationsstelle Diabetes. Weitere Informationen zum Programm sowie Teilnahmevoraussetzungen finden sich unter&nbsp;www.liv.tirol/diabetes.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Neuer Behandlungspfad: Schritt für Schritt begleitet</span></p>
<p>„Studien zeigen: Eine frühzeitige Begleitung verbessert die Lebensqualität und senkt das Risiko für Folgeerkrankungen deutlich“, erklärt LR<sup>in</sup> Hagele den Mehrwert des Pilotprojekts und konkretisiert die Zielgruppe: „Das Angebot ist für Diabetikerinnen und Diabetiker gedacht, die aktiv etwas für ihre Gesundheit tun wollen.“ Das Pilotprojekt richtet sich damit an Menschen mit Diabetes mellitus Typ 2 im Bezirk Kufstein – sowohl an kürzlich diagnostizierte PatientInnen als auch an Betroffene, die schon länger in Behandlung sind. Voraussetzung für die Teilnahme am Versorgungsmodell ist ein Wohnsitz und/oder eine hausärztliche Betreuung im Bezirk Kufstein. Der Behandlungsablauf folgt einem klar definierten, auf sechs Monate angelegten Schema:</p><ol class="item-listing numeric"><li data-list-item-id="e9593ceaf48cc4371b67d02fcb1ac5d34"><span>Ärztliche Zuweisung an die Koordinationsstelle</span></li><li data-list-item-id="e2776fa7f5e231cd3917aafacd5232eec"><span>Kontaktaufnahme durch Koordinationsstelle Diabetes</span></li><li data-list-item-id="e6cbb56a297b84200e081983a0c11ba0e"><span>Erstberatung durch DiabetesberaterIn</span></li><li data-list-item-id="ea20840bb1a1a01cfad9fe1f8aafbf4c4"><span>Ernährungsberatung durch DiätologIn</span></li><li data-list-item-id="e2e7ab189d094b402a2e9a17156bcf35a"><span>Gruppenschulung</span></li><li data-list-item-id="e5752c4d75d365e92de1df7a299dbec02"><span>Folgeberatungen und Begleitung nach Bedarf (auch telemedizinisch)</span></li><li data-list-item-id="ed5727aa7e09e0d729866508552f1b0e6"><span>Abschluss nach sechs Monaten</span></li></ol><p>Alle Schritte erfolgen in enger Abstimmung mit der behandelnden Ärztin bzw. dem behandelnden Arzt, die weiterhin die medizinische Ansprechperson bleiben.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Einzigartiges Netzwerk für bessere Diabetes-Versorgung</span></p>
<p>Das Alleinstellungsmerkmal des Tiroler Modells ist die enge Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen: ÄrztInnen, DiabetesberaterInnen, DiätologInnen und weitere GesundheitsdienstleisterInnen arbeiten unter der Koordination des LIV Tirol zusammen, um Betroffenen eine individuelle Betreuung zu ermöglichen. Ziel des Programms ist es, PatientInnen Sicherheit im Umgang mit Diabetes mellitus Typ 2 zu geben, mehr über die Krankheit zu lernen und ihr Selbstmanagement – zum Beispiel im Bereich Blutzucker-Einstellung – zu verbessern.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Von der Pilotphase zur langfristigen Versorgung</span></p>
<p>Das Pilotprojekt im Bezirk Kufstein startet im Mai 2026 und läuft bis Dezember 2027, die Kosten von rund 400.000 Euro werden je zur Hälfte von Sozialversicherung und Land Tirol getragen. Die in der Pilotphase gewonnenen Erkenntnisse sollen als Grundlage für eine mögliche Ausweitung auf die restlichen Bezirke Tirols dienen und können in aggregierter Form mit Daten des Diabetesregisters Tirol abgeglichen werden. Das&nbsp;Diabetesregister Tirol ist das einzige Register für erwachsene Betroffene in Österreich. „Gesundheitspolitische Entscheidungen brauchen Daten und Fakten. Das Diabetesregister Tirol liefert uns diese schon seit 2006 – damit ist es eine verlässliche Grundlage für Analyse, Qualitätssicherung und Gesundheitsplanung“, informiert LR<sup>in</sup> Hagele. Das Diabetesregister Tirol wird am HDCC – Health Data Competence Center der tirol kliniken geführt und umfasst inzwischen die Daten von rund 33.000 PatientInnen. Anlässlich des Weltdiabetestags wird jährlich ein Bericht veröffentlicht, der einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen gibt.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Krankheitsbild Diabetes</span></p>
<p>Mit einer geschätzten Häufigkeit von neun Prozent zählt Diabetes zu den verbreitetsten chronischen Erkrankungen in Österreich. Zu den Folgen von Diabetes gehören beispielsweise erhöhte kardiovaskuläre Morbidität und Mortalität sowie vaskuläre Erkrankungen. Das heißt, dass Diabetes das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen vergrößern kann.&nbsp;Betroffene erleiden daher häufiger Herzinfarkte oder einen Schlaganfall. Außerdem schädigt Diabetes die Blutgefäße, was zu Durchblutungsstörungen und anderen Gefäßerkrankungen führen kann.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Gesundheit &amp; Vorsorge</category>
				
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