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			<title>Land Tirol - Meldungen</title>
			<link>https://www.tirol.gv.at/</link>
			<description>Aktuelle Meldungen vom Amt der Tiroler Landesregierung</description>
			<language>de</language>
			<docs>https://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
			
				<copyright>Land Tirol</copyright>
			
			<pubDate>Fri, 25 Sep 2026 06:32:26 +0200</pubDate>
			<lastBuildDate>Fri, 25 Sep 2026 06:32:26 +0200</lastBuildDate>
			
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				<guid isPermaLink="false">news-59589</guid>
				<pubDate>Mon, 21 Sep 2026 12:14:55 +0200</pubDate>
				
				<title>Leitfaden für Kindeswohl stärkt Kinderbildungseinrichtungen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/leitfaden-fuer-kindeswohl-staerkt-tirols-kinderbildungseinrichtungen/</link>
				<description>Leitfaden bietet Orientierung bei Verdachtsfällen in Kinderkrippen, Kindergärten und Horten</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e363af86a35042404990d243b70b7b98b"><span class="regierungsmitglied">Leitfaden des Landes bietet Orientierung bei Verdachtsfällen in Kinderkrippen, Kindergärten und Horten</span></li><li data-list-item-id="e6a613114aa8e9cbd8ba86d4f5a4fbf77"><span class="regierungsmitglied">Wesentliche Ergänzung bestehender Kinderschutzkonzepte</span></li><li data-list-item-id="e0aec32654446187c3b0d46a4cadf9b8a"><span class="regierungsmitglied">Fokus auf gesetzlicher Mitteilungspflicht und Handlungsempfehlungen für gesamtes Personal</span></li></ul><p>Kurz nach dem Start des neuen Kinderbetreuungsjahres rückt das Land Tirol das Kindeswohl in den Fokus. Erst Ende letzten Jahres wurde zum Thema Kindeswohlgefährdung ein neuer<a href="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/themen/gesellschaft-soziales/kinder-und-jugendanwaltschaft/downloads/broschueren/Leitfaden_Kindeswohlgef%C3%A4hrdung_Schule_Tirol_digital_2025.pdf" target="_blank"> Leitfaden für den Schulbereich</a> präsentiert, um vor allem das gesamte Personal an Tirols Schulen zu sensibilisieren, Anzeichen von Gewalt oder Vernachlässigung frühzeitig zu erkennen und Handlungsempfehlungen zu geben. Einen solchen Leitfaden gibt es nun auch für Kinderkrippen, Kindergärten und Horte. Er wurde heute an alle 940 Einrichtungen übermittelt und steht auch online zur Verfügung: <a href="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/themen/gesellschaft-soziales/kinder-und-jugendanwaltschaft/downloads/broschueren/2026_KIJA-Leitfaden_Elementarbereich_210x297mm_web.pdf" target="_blank">„Verdacht auf Kindeswohlgefährdung für elementare Bildungseinrichtungen und Horte“</a>. Ausgearbeitet wurde die Orientierungshilfe gemeinsam von den Abteilungen des Landes für Elementarbildung und allgemeines Bildungswesen sowie Inklusion und Kinder- und Jugendhilfe gemeinsam mit der Kinder- und Jugendanwaltschaft Tirol (KiJA). Der Leitfaden ergänzt die bereits bestehenden Kinderschutzkonzepte an den jeweiligen Einrichtungen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Kindeswohl bereits im Elementarbereich stärken</span></p>
<p>Im pädagogischen Alltag stehen PädagogInnen in Kinderkrippen, Kindergärten und Horten täglich in Kontakt mit Kindern und nehmen als enge Bezugspersonen bereits kleinste Veränderungen wahr. Umso wichtiger ist es, die ersten Anzeichen von Gewalt ernst zu nehmen: „Der Schutz unserer Kinder ist eine gemeinsame Verantwortung und braucht klare Strukturen. Gerade wenn der Verdacht auf Gewalt oder eine Gefährdung des Kindeswohls besteht, muss das gesamte Personal in den Kinderbildungseinrichtungen wissen, welche Schritte zu setzen sind und wo sie Unterstützung bekommen. Der neue Leitfaden schafft dafür eine verlässliche Orientierung und gibt klare Handlungsempfehlungen vor“, betont Bildungslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>.&nbsp;</p>
<p>„Gewalt kann viele Formen haben und in unterschiedlichen Lebensbereichen auftreten – von körperlicher und psychischer Gewalt bis hin zu sexualisierter Gewalt oder dem Miterleben von Gewalt im familiären Umfeld. Gerade bei jüngeren Kindern können belastende oder gewaltvolle Erfahrungen häufig noch nicht in Worte gefasst werden. Sie zeigen sich stattdessen etwa durch Veränderungen im Verhalten, Rückzug, Ängste oder andere Auffälligkeiten. Umso wichtiger ist es, frühzeitig hinzusehen und zu handeln“, erklärt Soziallandesrätin<span class="regierungsmitglied"> Eva Pawlata</span>. Deshalb richtet sich der Leitfaden bewusst nicht nur an das pädagogische, sondern an das gesamte Personal in den Kinderbildungs- und Kinderbetreuungseinrichtungen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Orientierung bei Verdachtsfällen</span></p>
<p>Elementare Bildungseinrichtungen sind gesetzlich dazu verpflichtet, bei begründetem Verdacht auf konkrete und erhebliche Kindeswohlgefährdung eine Mitteilung bei der zuständigen Kinder- und Jugendhilfe einzubringen – etwa bei Misshandlung, Vernachlässigung oder sexuellem Missbrauch. Der neue Leitfaden versteht sich als Handlungsanleitung und bietet ein übersichtliches Ablaufschema für Verdachtsfälle.</p>
<p>Neben der gesetzlich verankerten Mitteilungspflicht konzentriert sich der Leitfaden insbesondere auf den Umgang mit häuslicher Gewalt und empfohlenen Handlungsschritten. Er informiert unter anderem über:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e16f58a12285ec85ab59a302ef84379a7">die verschiedenen Formen von Gewalt und Vernachlässigung,</li><li data-list-item-id="ec598a5d9598cd3596764647ea05e1776">das richtige Vorgehen bei Verdachtsfällen,</li><li data-list-item-id="e22f1133525224e82274de381df7ad22f">die Rollen und Zuständigkeiten der handelnden Personen,</li><li data-list-item-id="eaed30cdee03d832853c0f71c49b38bba">den Ablauf einer Mitteilung an die Kinder- und Jugendhilfe</li><li data-list-item-id="e4e034382016893fee560822dbecd7a4d">sowie die weitere Abklärung und Unterstützung durch die Kinder- und Jugendhilfe.</li></ul><p>Darüber hinaus listet der Leitfaden mögliche Anzeichen einer Kindeswohlgefährdung auf und hilft dabei, Unsicherheiten im pädagogischen Alltag abzubauen. <span class="regierungsmitglied">Lukas Trentini</span>, Kinder- und Jugendanwalt für Tirol, fasst die Ziele des Leitfadens folgendermaßen zusammen:&nbsp;„Das Recht auf Schutz vor Gewalt in Artikel 19 der UN-Kinderrechtekonvention zeigt deutlich auf, dass es diesen Schutz in allen Lebensbereichen von jungen Menschen braucht. In der Kinderkrippe, im Kindergarten und im Hort verbringen Kinder einen großen Teil ihrer frühen Kindheit. Gerade in dieser Zeit sind Kinder besonders schutzbedürftig und verletzlich. Deshalb sind in diesen Einrichtungen Kinderschutzkonzepte und der sichere Umgang mit Anzeichen von Kindeswohlgefährdungen essenziell für das Wohl und die Entwicklung der Kinder.“ Trentini macht unmissverständlich klar, dass die Verantwortung für diesen Schutz bei den Erwachsenen liegt: „Erwachsene Fachkräfte haben den Schutz vor Gewalt für die ihnen anvertrauten Kinder zu gewähren und die gesetzliche Mitteilungspflicht professionell umzusetzen. Und genau dazu soll dieser Leitfaden einen praxistauglichen Beitrag leisten.“</p>
<p>Weitere Informationen und Informationsmaterialien finden sich auf der <a href="https://www.tirol.gv.at/gesellschaft-soziales/kija-tirol/oeffentlichkeitsarbeit-und-infomaterial/broschueren/" target="_blank">Website des Landes Tirol</a>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Bildung</category>
				
					<category>Kinder- &amp; Jugendhilfe</category>
				
					<category>Kinderbetreuung</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>FörderTour des Landes startet wieder durch</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/foerdertour-des-landes-startet-wieder-durch/</link>
				<description>Beratung vor Ort in allen Bezirken</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/e/d/csm_F%C3%B6rderTour_2026_2027_simonrainer_011556572d.jpg" length="1349732" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef7e3e6976303d4c5a4401194c4d4b8e9"><span class="regierungsmitglied">Wohnortnahe und niederschwellige Beratung zu Förderungen und Angeboten unter anderem in den Bereichen Pflege, Soziales, Wohnen, Familie und Digitalisierung</span></li><li data-list-item-id="e3a81375678fd499adbdc169cf16958ca"><span class="regierungsmitglied">Tourauftakt am 29. September in Schwaz</span></li><li data-list-item-id="eb8b28bee1fabdbbd103e32a8cc2d1017"><span class="regierungsmitglied">Ergänzend ab Dezember: FörderTour mit FRIDA und IDA(ustria) an allen Bezirkshauptmannschaften und an weiteren Standorten</span></li><li data-list-item-id="ee531dd87b118c454ddd44595629d6692"><span class="regierungsmitglied">Alle Informationen und Termine:&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at/buergerservice/das-land-tirol-auf-foerdertour/" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/foerdertour</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;</span></li></ul><p>Mit der FörderTour kommt das Land Tirol auch im Herbst 2026 wieder direkt zu den Menschen in die Regionen. Ab Ende September stehen ExpertInnen des Landes und der Bezirkshauptmannschaften direkt vor Ort in allen Tiroler Bezirken für eine persönliche Beratung in verschiedenen Bereichen zur Verfügung – von Wohnen über Familie bis hin zu Schule oder Lehre. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Bereichen Pflege und ID Austria. Ergänzt wird die Fördertour ab Dezember um „FRIDA und IDA(austria) on Tour“. Denn ab 1. Dezember 2026 startet die neue FRIDA-Anmeldefrist für alle Kinder, die im Betreuungsjahr 2027/2028 erstmalig eine Kinderkrippe, einen Kindergarten oder einen Hort besuchen oder die Einrichtung wechseln. So können Interessierte sich nicht nur rund um Förderungen informieren, sondern auch konkret zum Recht auf Vermittlung eines Kinderbildungs- und Kinderbetreuungsplatzes für alle Kinder ab dem zweiten Geburtstag und zu der für die Anmeldung benötigten ID Austria.&nbsp;</p>
<p>„Das Land Tirol setzt auf die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger, unterstützt aber dort, wo es notwendig ist. Wir wollen den Menschen unter die Arme greifen, die unsere Hilfe wirklich brauchen. Denn unsere Solidarität gilt den Schwächsten. Unser Ziel ist es deshalb, die Angebote des Landes möglichst einfach und umfassend zugänglich zu machen. Mit der FörderTour bringen wir Beratung direkt in die Regionen und schaffen damit eine unkomplizierte Anlaufstelle für die unterschiedlichsten Anliegen. Wenn mehrere Serviceangebote an einem Ort gebündelt werden, erspart das den Menschen Wege und ermöglicht gleichzeitig einen effizienten Einsatz der Ressourcen“, betont LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">FörderTour: Schwerpunkt Pflege(alltag) und Unterstützung für Betroffene</span></p>
<p>Bei der FörderTour im heurigen Frühjahr nutzten rund 400 TirolerInnen das Beratungsangebot.&nbsp;Ein besonderer Schwerpunkt der Herbsttour liegt auf dem Bereich Pflege. Dabei geht es nicht nur um Informationen zu einzelnen Förderungen, sondern um konkrete Unterstützung bei der Organisation des Pflegealltags.&nbsp;Wird beispielsweise eine 24-Stunden-Betreuung notwendig, können sich Betroffene und Angehörige zu Ablauf oder finanziellen Unterstützungen beraten lassen. Bei Bedarf werden gemeinsam mit weiteren relevanten Stellen und Stakeholdern individuelle Lösungen gesucht.</p>
<p>Gerade in herausfordernden Lebenssituationen ist es wichtig, dass Unterstützung möglichst einfach und ohne große Hürden erreichbar ist. Die FörderTour soll deshalb auch einen Beitrag dazu leisten, dass Menschen jene Leistungen und Hilfsangebote in Anspruch nehmen können, die ihnen zustehen. „Wenn das Leben durch Pflege, finanzielle Belastungen oder andere schwierige Situationen herausfordernd wird, ist es oft nicht einfach, den Überblick über mögliche Unterstützungen zu behalten. Genau hier wollen wir ansetzen: Die Beratung kommt direkt in die Bezirke und damit näher zu den Menschen. Das stärkt den niederschwelligen Zugang zu sozialer Unterstützung und hilft dabei, gemeinsam die passende Lösung zu finden“, betont Soziallandesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">ID Austria: Unterstützung beim digitalen Zugang zu FRIDA</span></p>
<p>Des Weiteren unterstützen die ExpertInnen des Landes BürgerInnen bei Fragen rund um die digitale Verwaltung und bei der Einrichtung der ID Austria. Diese wird auch benötigt, um die Anmeldeplattform FRIDA zu nutzen.&nbsp;</p>
<p>„FRIDA ist ein wichtiger Baustein, um Familien den Zugang zu Kinderbildungs- und Kinderbetreuungsangeboten zu erleichtern. Mit den gemeinsamen Terminen von FörderTour und FRIDA und IDA – also die ID Austria – bringen wir digitale und persönliche Beratung zusammen und schaffen eine zentrale Anlaufstelle für unterschiedliche Anliegen“, erklärt Bildungslandesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>, dass es „gerade bei digitalen Angeboten wichtig ist, dass die Menschen nicht nur Informationen erhalten, sondern auch konkrete Unterstützung bei der Anwendung bekommen.“</p>
<p>Eltern bzw. Erziehungsberechtigte können mit Unterstützung der ExpertInnen nicht nur den Bedarf an einem Betreuungsplatz direkt vor Ort einmelden, sondern gleichzeitig bei der FörderTour auch um Unterstützung in diesem Bereich ansuchen bzw. sich über Fördermöglichkeiten informieren.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Schulung von MultiplikatorInnen in den Bezirken</span></p>
<p>Neben der Beratung vor Ort setzt das Land weiterhin auch auf die Weitergabe von Wissen in den Bezirken: In den nächsten Monaten finden daher wieder Schulungen für MulitplikatorInnen statt. Dabei werden Personen, die in ihrem beruflichen Alltag mit BürgerInnen zu tun haben – beispielsweise Betreuungspersonen oder MitarbeiterInnen von Gemeinden und Beratungseinrichtungen – über Förderungen und Unterstützungsangebote des Landes informiert. Sie können dieses Wissen anschließend weitergeben und damit als wichtige Anlaufstellen in den Regionen fungieren. Für die Weitergabe der Informationen werden dabei auch bestehende Strukturen und Vernetzungstreffen in den Bezirken genutzt. So können die Inhalte gezielt in bereits bestehende Netzwerke eingebracht und möglichst viele Menschen erreicht werden. Die betreffenden Personen werden über die Schulungstermine direkt über ihre jeweilige Einrichtung informiert.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tiroler Hilfswerk: Beratung das ganze Jahr über</span></p>
<p>Auch außerhalb der FörderTour steht das Tiroler Hilfswerk ganzjährig für Fragen rund um Förderungen und Hilfsangebote des Landes zur Verfügung. Die Beratung ist nicht nur vor Ort in Innsbruck möglich, sondern auch telefonisch sowie online via Video. Termine können über die&nbsp;<a href="https://termin.tirol.gv.at/" target="_blank" rel="noreferrer">Online-Terminvereinbarung des Landes</a> gebucht werden.</p>
<p>Alle Informationen und Termine zur FörderTour des Landes bzw. der gemeinsamen Tour mit FRIDA und IDA finden sich unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/buergerservice/das-land-tirol-auf-foerdertour/" target="_blank">www.tirol.gv.at/foerdertour</a> bzw. im PDF-Dokument im Downloadbereich. Informationen zu FRIDA stehen unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/bildung/elementarbildung/frida-findet-ihren-platz/" target="_blank">www.tirol.gv.at/frida</a> zur Verfügung.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>Förderungen</category>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Digitalisierung</category>
				
					<category>Gesellschaft &amp; Soziales</category>
				
					<category>Pflege</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59571</guid>
				<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Von Herz bis Hormone: Frauengesundheitsstraße startet in zwei Wochen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/von-herz-bis-hormone-frauengesundheitsstrasse-startet-in-zwei-wochen/</link>
				<description>Erster Termin am 3. Oktober in der Wirtschaftskammer Reutte</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e50e5af39d349a0565575fa98c374da92"><span class="regierungsmitglied">BesucherInnen erwarten zehn Stationen mit kostenlosen Beratungen und Gesundheitschecks</span></li><li data-list-item-id="ebe0e9ce028a11660ed7f838ba65e03e3"><span class="regierungsmitglied">Weil Frauengesundheit nicht nur Frauensache ist: Auch Männer sind herzlich eingeladen</span></li><li data-list-item-id="e5eb618ba21c7b86398198bb43719b2bb"><span class="regierungsmitglied">Alle Termine und Informationen unter </span><a href="https://www.tirol.gv.at/gesundheit-vorsorge/frauengesundheit/" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/frauengesundheit</span></a></li></ul><p>In zwei Wochen ist es soweit: Die Frauengesundheitsstraße macht ihren ersten Halt. Den Auftakt macht der Bezirk Reutte. Danach folgen bis Ende November weitere Termine in allen Tiroler Bezirken. Im Mittelpunkt stehen Themen von Herz bis Hormone, also beispielsweise Endometriose, Menopause, Herzgesundheit sowie psychische und sexuelle Gesundheit. Die Frauengesundheitsstraße zeigt, welche Angebote Frauen in unterschiedlichen Lebensphasen unterstützen können. An insgesamt zehn Stationen können BesucherInnen mehr über ihre Gesundheit erfahren, kostenlose Gesundheitschecks durchführen lassen und sich generell zur Frauengesundheit informieren. Für die persönlichen Gespräche stehen ExpertInnen der tirol kliniken, der Medizinischen Universität Innsbruck, der fh gesundheit, der Psychosozialen Zentren Tirol, dem Verein „Geben für Leben – Leukämiehilfe Österreich“ und dem avomed – Arbeitskreis für Vorsorgemedizin und Gesundheitsförderung in Tirol zur Verfügung.&nbsp;</p>
<p>„Frauengesundheit ist zwar nicht nur Frauensache, aber gerade der weibliche Körper verändert sich im Laufe des Lebens mehrfach. Gleichzeitig zeigen sich beispielsweise viele Erkrankungen bei Frauen mit anderen Symptomen als bei Männern. Gesundheit beginnt daher damit, den eigenen Körper zu verstehen und Veränderungen ernst zu nehmen. Die Frauengesundheitsstraße macht genau das möglich: Teilnehmende können vor Ort Gesundheitschecks durchführen lassen, konkrete Fragen stellen und sich individuell und kostenlos beraten lassen“, erklärt Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>.</p>
<p>Frauenlandesrätin <span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata </span>ergänzt: „Ob erste Menstruation, unerfüllter Kinderwunsch, Schwangerschaft, Endometriose oder Menopause: Frauen stehen im Laufe ihres Lebens vor ganz unterschiedlichen gesundheitlichen und gleichzeitig oft noch schambehafteten Fragen. Mit den zehn Stationen wollen wir Wissen vermitteln, Berührungsängste abbauen und zeigen, wo Frauen Unterstützung finden. Die Frauengesundheitsstraße lädt dazu ein, sich Zeit für die eigene Gesundheit zu nehmen und Frauengesundheit für alle sichtbar zu machen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Kostenlose Angebote mit ExpertInnen vor Ort</span></p>
<p>Angeboten werden unter anderem EKG-, BIA- und Blutdruckmessungen zur Einschätzung der allgemeinen Herzfunktion und Körperzusammensetzung sowie eine Lipoprotein(a)-Messung zur individuellen Risikoabschätzung für Gefäßverkalkung, Herzinfarkt und Schlaganfall. Darüber hinaus gibt es Beratung zu Endometriose und Menopause sowie zu Kinderwunsch und zur Gesundheit vor, während und nach der Schwangerschaft. Die BesucherInnen erhalten dabei die Möglichkeit, persönliche Fragen zu stellen und sich über Vorsorge und gesundheitliche Veränderungen in unterschiedlichen Lebensphasen zu informieren.</p>
<p>Auch die „First Love Ambulanz“ der tirol kliniken ist vertreten und informiert zu Zyklus, Verhütung und sexueller Gesundheit. Darüber hinaus sind ExpertInnen der Psychosozialen Zentren Tirol und der fh gesundheit zu den Themen psychische Gesundheit und Ernährung für persönliche Beratungen vor Ort vertreten. Zudem können sich Interessierte beim Verein „Geben für Leben – Leukämiehilfe Österreich“ über die Stammzellspende informieren und eine Probenentnahme durchführen lassen.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Termine der Frauengesundheitsstraßen 2026</span></p>
<p>Die Frauengesundheitsstraßen finden an folgenden Terminen und Örtlichkeiten jeweils zwischen 10 und 15 Uhr statt:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e379936fcf6d3f623fea8483d225de9a3"><span class="regierungsmitglied">Bezirk Reutte:</span> 3. Oktober 2026, Wirtschaftskammer Reutte</li><li data-list-item-id="e910520d9264b2928c04921021f73b8e9"><span class="regierungsmitglied">Bezirk Lienz:</span> 7. Oktober 2026, Johannesplatz Lienz (bis <span class="regierungsmitglied">15.30 Uhr</span>)</li><li data-list-item-id="e8bdceb0331e14c36eb63de4018e7413b"><span class="regierungsmitglied">Bezirk Kufstein:</span> 8. Oktober 2026,<span class="regierungsmitglied"> Kufstein Galerien</span></li><li data-list-item-id="e7e578bea236bcc88a13a068bdd3b246a"><span class="regierungsmitglied">Bezirk Innsbruck-Land:</span> 16. Oktober 2026, Inntalcenter Telfs</li><li data-list-item-id="ebe4ae34e5cccedce5658902f99bf564a"><span class="regierungsmitglied">Bezirk Kitzbühel: </span>22. Oktober 2026, Kaisersaal St. Johann in Tirol</li><li data-list-item-id="e8cdd5999fd1f3ea96ed12c2569478311"><span class="regierungsmitglied">Stadt Innsbruck:</span> 26. Oktober 2026, Landhaus 1 (Tag der offenen Tür von <span class="regierungsmitglied">10 bis 17 Uhr</span>)</li><li data-list-item-id="e7d2e759b2cd38a7d74ccc0bb6a5de8e6"><span class="regierungsmitglied">Bezirk Schwaz: </span>11. November 2026, Stadtgalerien Schwaz</li><li data-list-item-id="e9c0b7cbc0f2ef0effda157e7f376078f"><span class="regierungsmitglied">Bezirk Imst: </span>12. November 2026, FMZ Imst</li><li data-list-item-id="effef89d729d16b86eb4a5ba3589facb3"><span class="regierungsmitglied">Bezirk Landeck:</span> 20. November 2026, Altes Kino Landeck (Start bereits <span class="regierungsmitglied">ab 9 Uhr</span>)</li></ul><p>Alle Termine sowie weitere Informationen, Angebote und Veranstaltungen zur Frauengesundheit finden sich unter <a href="https://www.tirol.gv.at/gesundheit-vorsorge/frauengesundheit/" target="_blank">www.tirol.gv.at/frauengesundheit</a>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Gesundheit &amp; Vorsorge</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Tue, 15 Sep 2026 08:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>„Yellow September“</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/yellow-september-2/</link>
				<description>Gelbes Landhaus als Zeichen für psychosoziale Gesundheit</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Gelb ist die Farbe der Suizidprävention – und im „Yellow September“ ein sichtbares Zeichen für psychosoziale Gesundheit. Anlässlich des internationalen Aktionsschwerpunkts wird die Fassade des Landhauses 1 in Innsbruck einen Monat lang in den Abendstunden gelb beleuchtet. Der „Yellow September“ hat mit dem Welttag der Suizidprävention am 10. September begonnen und erstreckt sich noch bis zum 10. Oktober, dem Welttag der psychischen Gesundheit.</p>
<p>„Das gelb beleuchtete Landhaus steht für eine klare Botschaft: Psychosoziale Gesundheit geht uns alle an. Wir wollen das Thema sichtbar machen und dazu beitragen, dass psychische Gesundheit kein Tabuthema ist und genauso selbstverständlich thematisiert wird wie körperliche Gesundheit“, betonen Soziallandesrätin <span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata</span> und Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>.</p>
<p>Neben der Beleuchtung des Landhauses mit LED-Scheinwerfern startete das Land Tirol anlässlich des „Yellow September“ auch einen Fördercall: Regionale Projekte und Initiativen, die die soziale Teilhabe von Frauen ab 60 Jahren unterstützen, werden mit bis zu 1.500 Euro gefördert (mehr dazu in der <a href="https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/yellow-september-1/">Presseaussendung vom 4. September 2026</a>).</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Mitmachen erwünscht</span></p>
<p>Zum zweiten Mal wird der „Yellow September“ auch in Österreich als gemeinsame Initiative von der Gesundheit Österreich GmbH organisiert. Heuer steht sie unter dem Schwerpunktthema Einsamkeit. Mitmachen können Gemeinden, Vereine, Schulen und Betriebe mit unterschiedlichen Aktionen – von Veranstaltungen, Vorträgen und Workshops bis hin zu Social-Media-Aktionen. Mehr dazu unter <a href="https://yellowseptember.at/mitmachen" target="_blank" rel="noreferrer">yellowseptember.at/mitmachen</a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Gesellschaft &amp; Soziales</category>
				
					<category>Gesundheit &amp; Vorsorge</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 09:54:47 +0200</pubDate>
				
				<title>Leo Brandstätter ist Tirols Zivildiener des Jahres 2026 </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/leo-brandstaetter-ist-tirols-zivildiener-des-jahres-2026/</link>
				<description>LHStv Geisler und LRin Pawlata gratulieren zu Empathie, Eigeninitiative und gelebter Unterstützung</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef02a73e98194b2bfeca0a8e7c2a222bf"><span class="regierungsmitglied">Auszeichnung für besonderen Einsatz beim Blinden- und Sehbehindertenverband Tirol</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Leo Brandstätter</span> ist Tirols Zivildiener des Jahres 2026. Der junge Salzburger aus Bad Gastein leistet seinen Zivildienst beim Blinden- und Sehbehindertenverband Tirol (BSVT) und wurde gestern, Dienstag, im Bundeskanzleramt in Wien von Ministerin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Claudia Bauer</span> als „Zivildiener des Jahres 2026“ ausgezeichnet.&nbsp;Auch das Land Tirol gratuliert dem Zivildiener des Jahres und spricht ihm Dankbarkeit und Respekt aus: „Zivildiener leisten Tag für Tag einen wichtigen Beitrag für unser Zusammenleben. Leo Brandstätter ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie aus einem verpflichtenden Dienst ein persönlicher Einsatz für andere werden kann. Dass er sich mit großer Hilfsbereitschaft, Eigeninitiative und über seine Dienstzeit hinaus für den Blinden- und Sehbehindertenverband engagiert, verdient besondere Anerkennung. Ich gratuliere ihm herzlich zum Titel ‚Tirols Zivildiener des Jahres‘“, so der für den Zivildienst zuständige LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.</p>
<p>Auch Inklusions- und Soziallandesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata</span> gratuliert zur Auszeichnung: „Leo Brandstätter zeigt mit seinem Einsatz eindrucksvoll, was gelebte Inklusion bedeutet: Menschen dort zu unterstützen, wo sie Hilfe benötigen, und gleichzeitig ihre Selbstbestimmung und Eigenständigkeit zu respektieren. Dieses feine Gespür, verbunden mit großer Empathie und persönlichem Engagement, verdient besondere Anerkennung.“</p>
<p>Besonders hervorgehoben werden Leo Brandstätters Einfühlungsvermögen und sein Gespür dafür, blinde und sehbehinderte Menschen genau in jenem Ausmaß zu unterstützen, das sie selbst wünschen. Darüber hinaus brachte er sich bei Veranstaltungen und Ausflügen ein und gestaltete mit seinem grafischen Know-how Flyer und Plakate.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Soziales</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Fri, 04 Sep 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>„Yellow September“</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/yellow-september-1/</link>
				<description>Land Tirol fördert psychosoziale Gesundheit von älteren Frauen</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e1b29d7c6dca7a2d8759caa8e86964bd2"><span class="regierungsmitglied">Internationaler Aktionsmonat „Yellow September“ rückt Einsamkeit und psychosoziale Gesundheit in den Fokus</span></li><li data-list-item-id="e0d942fe97d6f14bb63e4f1cd95c21aad"><span class="regierungsmitglied">Land Tirol schreibt Förderungen für Projekte zur gesellschaftlichen Teilhabe von Frauen ab 60 Jahren aus</span></li><li data-list-item-id="e1ec8e6d69c28f14230c3ea76daef0f16"><span class="regierungsmitglied">Bis zu 1.500 Euro pro Projekt – Einreichungen im Zeitraum des „Yellow September“</span></li><li data-list-item-id="e7037e28b77279207595568e62f2824b0"><span class="regierungsmitglied">Schwerpunkt Frauengesundheit: Ab Oktober kommen Frauengesundheitsstraßen in alle Bezirke</span></li><li data-list-item-id="e58993bc4cb8986e7bc60a9790a0666ed"><span class="regierungsmitglied">Ab 10. September: Landhaus wird abends gelb beleuchtet</span></li></ul><p>Psychosoziale Gesundheit sichtbar machen, Bewusstsein schaffen und zur Entstigmatisierung beitragen: Dafür steht der „Yellow September“, ein internationaler Aktionsschwerpunkt vom Welttag der Suizidprävention am 10. September bis zum Welttag der psychischen Gesundheit am 10. Oktober. Zum zweiten Mal wird die Aktion auch in Österreich als gemeinsame Initiative organisiert. Heuer steht sie unter dem Schwerpunktthema Einsamkeit. Unter dem dazugehörigen Motto „Gemeinsam geht mehr!“ startet das Land Tirol einen Fördercall: Regionale Projekte und Initiativen, die die soziale Teilhabe von Frauen ab 60 Jahren in Tirol unterstützen, werden mit bis zu 1.500 Euro gefördert. Einreichungen sind während des gesamten Zeitraums des „Yellow September“ möglich. Mit der Förderung wird zugleich auch ein Ziel in der Tiroler Frauengesundheitsstrategie umgesetzt. Um zudem ein sichtbares Zeichen zu setzen, wird ab 10. September die Fassade des Landhauses 1 in Innsbruck einen Monat lang in den Abendstunden gelb beleuchtet.</p>
<p>„Wir dürfen psychische Gesundheit nicht erst dann zum Thema machen, wenn Menschen in eine Krise geraten. Soziale Kontakte, Gemeinschaft und das Gefühl, gebraucht und eingebunden zu sein, sind wichtige Faktoren, die dazu beitragen, gesund zu bleiben – bis ins hohe Alter. Mit der neuen Förderung unterstützen wir Initiativen vor Ort, die Begegnung ermöglichen, Einsamkeit entgegenwirken und ältere Frauen dabei unterstützen, aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben“, erklärt Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>.</p>
<p>„Psychische Gesundheit ist ein wesentlicher Teil der Frauengesundheit. Während in jüngeren Jahren der Spagat zwischen Beruf, Familie und Sorgearbeit die psychische Gesundheit von Frauen fordern kann, rücken im Alter oftmals Einsamkeit und soziale Isolation stärker in den Vordergrund. Diese unterschiedlichen Lebensrealitäten müssen wir ernst nehmen und Frauen in jeder Lebensphase dabei unterstützen, gesund und selbstbestimmt zu leben. Dazu gehört auch, psychosoziale Gesundheit sichtbar zu machen“, ergänzt Sozial- und Frauenlandesrätin <span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata</span>.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Gemeinsam statt einsam: Ideen vor Ort fördern</span></p>
<p>Mit den Mikroförderungen sollen kleine regionale Initiativen rasch und unbürokratisch unterstützt werden. Ziel ist es, bestehende Netzwerke zu stärken und neue Begegnungsräume zu schaffen, um Einsamkeit und soziale Isolation zu reduzieren. Gefördert werden Projekte für Frauen ab 60 Jahren, darunter etwa Begegnungs- und Austauschangebote, Frauencafés, generationenübergreifende Projekte, Bewegungs-, Kultur- oder Kreativangebote mit sozialem Schwerpunkt sowie Besuchs-, Begleit- und Nachbarschaftsinitiativen. Antragsberechtigt sind Gemeinden und Gemeindeverbände, Vereine, Sozial- und Gesundheitseinrichtungen sowie Pfarr- und Sozialvereine. Pro Bezirk können maximal drei Projekte gefördert werden. Weitere Informationen zur Förderung finden sich auf der <a href="https://www.tirol.gv.at/gesundheit-vorsorge/frauengesundheit/">Website des Landes zur Frauengesundheit</a>. Für Rückfragen zum Fördercall steht die Abteilung Öffentliche Gesundheit unter 0512 508 2842 zur Verfügung&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Frauengesundheit im Fokus</span></p>
<p>Von Anfang Oktober bis Ende November kommt mit den Frauengesundheitsstraßen ein kostenloses Informations- und Beratungsangebot in alle Tiroler Bezirke. Neben Themen wie Endometriose, Menopause und Herzgesundheit stehen dabei auch psychische und sexuelle Gesundheit im Fokus. Ergänzt wird das Angebot durch kostenlose Gesundheitschecks und persönliche Beratungen mit ExpertInnen vor Ort. Alle Termine und weitere Informationen finden sich unter <a href="https://www.tirol.gv.at/gesundheit-vorsorge/frauengesundheit/">www.tirol.gv.at/frauengesundheit</a>.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Psychosoziale Gesundheit – Erstanlaufstellen und Angebote in Tirol</span></p>
<p>Psychosozialer Krisendienst Tirol<br>Täglich von 9 bis 19 Uhr<br>Tel.: 0800 400 120<br>Web: <a href="https://krisendienst.tirol/" target="_blank" rel="noreferrer">krisendienst.tirol</a>&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Psychosoziale Zentren Tirol</span><br>Montag bis Freitag von 9 bis 14 Uhr<br>Tel.: 050 500<br>Web: <a href="https://www.psz.tirol/" target="_blank" rel="noreferrer">www.psz.tirol</a>&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Digitale Plattform „Psychosoziale Angebote Tirol“</span><br>Web: <a href="https://www.psychosoziale-angebote.tirol/" target="_blank" rel="noreferrer">www.psychosoziale-angebote.tirol</a></p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">„Yellow September“ – Aktionen in Tirol</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e684045190e4ddef9ae5d6f597f88eb9e"><span class="regierungsmitglied">10. September bis 10. Oktober | Innsbruck:</span> Gelbe Beleuchtung der Fassade des Landhauses 1, Eduard-Wallnöfer-Platz 3, Innsbruck, täglich von 19.30 bis 23 Uhr</li><li data-list-item-id="e812ef5041e4c277084267b925ccce115"><span class="regierungsmitglied">10. September | Innsbruck: </span><a href="https://www.hospiz-tirol.at/termin/zeit-fuer-mich-und-meine-wunde" target="_blank" rel="noreferrer">Workshop „Zeit für mich und meine Wunde“</a> (16 bis 17.30 Uhr) und <a href="https://www.hospiz-tirol.at/termin/gedenkfeier-fuer-angehoerige-nach-einem-einem-suizid" target="_blank" rel="noreferrer">Gedenkfeier „Erinnerung ist Liebe, die bleibt“</a> (18 bis 19.30 Uhr) für Angehörige nach&nbsp;einem Suizid, Haus der Begegnung, Rennweg 12, Innsbruck</li><li data-list-item-id="e24c0d06cbf9b0a0c8ad20a9c361aa6ed"><span class="regierungsmitglied">15. September bis 10. Oktober | Wörgl, Imst, Lienz und Innsbruck: </span><a href="https://www.psychotherapie-tirol.at/sites/default/files/events/Aktionstage_psychische_Gesundheit_im_Kino_TLP_PSZ_Yellow_September_2026.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">Aktionstage psychische Gesundheit im Kino</a> – Filmvorführung „Ein Mann namens Ove“ mit anschließenden Podiumsdiskussionen, Komma Wörgl (15. September), FMZ Imst (21. September), Cinex Lienz (8. Oktober) und Leokino Innsbruck (10. Oktober), jeweils um 18 Uhr</li><li data-list-item-id="e708814ac4494c356136cb937918339e9"><span class="regierungsmitglied">25. September | Innsbruck: </span><a href="https://www.leokino.at/film/sich-langsam-nahern/" target="_blank" rel="noreferrer">Filmabend „Sich langsam nähern“</a> zum Thema Lebensende mit anschließendem Podiumsgespräch, Leokino, Anichstraße 36, Innsbruck</li><li data-list-item-id="eb4e1078b80eaa1f309035d16c8f7fad4"><span class="regierungsmitglied">29. September | Innsbruck: </span><a href="https://events.i-med.ac.at/all/event/yellow-september/" target="_blank" rel="noreferrer">„Walk &amp; Talk gegen Einsamkeit – Gemeinsam GEHT mehr“</a>, Universität Innsbruck – Centrum für Chemie und Biomedizin, Innrain 80–82, Innsbruck, 15.30 bis 18 Uhr (Spaziergang beginnt um 16 Uhr)</li></ul><p>Ein österreichweiter Überblick über alle Veranstaltungen im Rahmen des „Yellow September“ findet sich unter <a href="https://yellowseptember.at/" target="_blank" rel="noreferrer">yellowseptember.at</a>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Gesellschaft &amp; Soziales</category>
				
					<category>Frauen &amp; Gleichstellung</category>
				
					<category>Gesundheit &amp; Vorsorge</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59401</guid>
				<pubDate>Tue, 01 Sep 2026 10:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Angebot an Schutzunterkünften wird weiter ausgebaut </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/angebot-an-schutzunterkuenften-wird-weiter-ausgebaut/</link>
				<description>Tirolweit 86 Plätze für Frauen und 116 Plätze für Kinder in Schutzunterkünften</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e5c8b63532174b8ea9fa20f9afd8454e2"><span class="regierungsmitglied">Frauenhäuser bieten Schutz in akuten Krisensituationen, Übergangswohnungen ermöglichen Stabilität und Neuanfang</span></li><li data-list-item-id="eb82772bae7783d3410fcc43528d9680a"><span class="regierungsmitglied">Kontaktmöglichkeiten stehen rund um die Uhr zur Verfügung</span></li><li data-list-item-id="e05a40bd334f6f45db3d428ffaeb9a470"><span class="regierungsmitglied">Alle Hilfs- und Unterstützungsangebote für von Gewalt betroffene Personen unter </span><a href="https://www.tirol.gv.at/gesellschaft-soziales/gewaltfrei-tirol/"><span class="regierungsmitglied">www.gewaltfrei-tirol.at</span></a></li></ul><p>Frauen, die von körperlicher, psychischer oder sexualisierter Gewalt betroffen sind, brauchen rasch einen sicheren Ort und professionelle Unterstützung. In Tirol stehen ihnen und ihren Kindern dafür vier Frauenhäuser sowie zahlreiche Übergangs- und Frauennotwohnungen zur Verfügung. Erst dieses Jahr wurde das Angebot um elf Plätze für Frauen und zehn Plätze für Kinder des Vereins „Frauen helfen Frauen“ in Innsbruck erweitert. Damit stehen tirolweit mittlerweile insgesamt 86 Plätze für Frauen und 116 Plätze für Kinder zur Verfügung. Das Land Tirol fördert Frauenschutz- und Frauenberatungseinrichtungen mit rund 2,45 Millionen Euro jährlich.</p>
<p>„Ein flächendeckendes Netz an Schutzunterkünften ist ein wesentlicher Bestandteil des Gewaltschutzes. Frauenhäuser bieten raschen Schutz in akuten Krisensituationen. Übergangswohnungen geben Frauen die Möglichkeit, wieder Stabilität zu gewinnen und den Weg in ein selbstbestimmtes, gewaltfreies Leben zu gehen. Deshalb haben wir beide Angebote in den vergangenen Jahren konsequent ausgebaut“, betont Frauenlandesrätin <span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Vier Frauenhäuser in Tirol</span></p>
<p>Neben den Frauenhäusern im Raum Innsbruck gibt es seit 2023 auch jeweils ein Frauenhaus im Tiroler Ober- und Unterland. Insgesamt bieten die vier Frauenhäuser, die vom Frauenhaus Tirol, dem Verein „Frauen helfen Frauen“ sowie „lilawohnt“ betrieben werden, derzeit 33 Plätze für Frauen und 35 Plätze für Kinder. Weitere 53 Plätze für Frauen und 81 Plätze für Kinder stehen tirolweit in Übergangs- und Frauennotwohnungen zur Verfügung (siehe Factbox unten).</p>
<p>Ein zentraler Bestandteil aller Schutzplätze ist neben der sicheren Unterkunft auch die professionelle Beratung und Begleitung. Die Kontaktaufnahme mit den Einrichtungen kann sowohl durch die betroffenen Frauen selbst als auch durch Personen aus ihrem persönlichen Umfeld oder KooperationspartnerInnen wie die Polizei, die Kinder- und Jugendhilfe, das Gewaltschutzzentrum oder die Klinik erfolgen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Was tun bei Gewalt?</span></p>
<p>Bei akuter Gefahr bietet die Polizei unter der Notrufnummer 133 schnelle Hilfe. Gehörlose Personen und Personen mit Hörbehinderung können die Polizei per SMS unter 0800 133 133 erreichen. Rund um die Uhr erreichbar sind außerdem die Frauenhelpline unter 0800 222 555 (für Frauen) sowie die Männerinfo unter 0800 400 777 (für Männer). Auch das Frauenhaus Tirol im Großraum Innsbruck bietet unter 0512 342 112 eine durchgehende telefonische Erreichbarkeit.</p>
<p>Eine Übersicht über das gesamte Hilfs- und Unterstützungsangebot für Personen, die von Gewalt betroffen sind, findet sich unter <a href="https://www.tirol.gv.at/gesellschaft-soziales/gewaltfrei-tirol/">www.gewaltfrei-tirol.at</a>.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Schutzunterkünfte: Aktuelle Plätze</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e9d2458655529b8df6a761722cdbd1a9c"><span lang="DE" dir="ltr">Tiroler Frauenhaus an den zwei Standorten im Raum Innsbruck und im Oberland: 20 Plätze für Frauen und 22 Plätze für Kinder sowie 17 Plätze für Frauen und 24 Plätze für Kinder in Übergangswohnungen</span></li><li data-list-item-id="e0d5b7d8c3d26d7fa0f0d2e99aff79858"><span lang="DE" dir="ltr">Frauenhaus des Vereins „Frauen helfen Frauen“: 8 Plätze für Frauen und 8 Plätze für Kinder sowie 19 Plätze für Frauen und 29 Plätze für Kinder in Übergangswohnungen</span></li><li data-list-item-id="e63aa5e1ff129c4a79e0ac4a23bf06267"><span lang="DE" dir="ltr">Frauenhaus Unterland des Vereins „lilawohnt“: 5 Plätze für Frauen und 5 Plätze für Kinder sowie 4 Plätze für Frauen und 4 Plätze für Kinder in Übergangswohnungen</span></li><li data-list-item-id="ea10127fd67cc7ce81c6d2210abf5a94b"><span lang="DE" dir="ltr">Übergangswohnungen Frauenzentrum Osttirol: 3 Plätze für Frauen und 4 Plätze für Kinder</span></li><li data-list-item-id="e3cb13403398a6ae473c39b5d801c9eb8"><span lang="DE" dir="ltr">Übergangswohnungen EVITA: 5 Plätze für Frauen und 10 Plätze für Kinder</span></li><li data-list-item-id="e12f8d867d7a19f3e0abf9870ada15ae4"><span lang="DE" dir="ltr">Verein BASIS Frauenservice und Familienberatung Außerfern: 1 Platz für Frauen und 2 Plätze für Kinder in Übergangswohnung</span></li><li data-list-item-id="ee6f9c7e21864f495f11fd3ffffcaf0b0"><span lang="DE" dir="ltr">Frauen- und Mädchenberatungsstelle Bezirk Kitzbühel: 4 Plätze für Frauen und 8 Plätze für Kinder in Übergangswohnungen</span></li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Gesellschaft &amp; Soziales</category>
				
					<category>Frauen &amp; Gleichstellung</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59385</guid>
				<pubDate>Mon, 31 Aug 2026 09:07:13 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>Der Herbst im Zeichen der Frauengesundheit</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/der-herbst-im-zeichen-der-frauengesundheit/</link>
				<description>Welttag der sexuellen Gesundheit am 4. September: Mehr Bewusstsein für körperliches, psychisches und soziales Wohlbefinden</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e8c7243ec0a834941cf23ff2ab95e1325"><span class="regierungsmitglied">In allen Tiroler Bezirken: Frauengesundheitsstraßen im Oktober und November 2026</span></li><li data-list-item-id="e6a3d466b685746c302435689f15da07a"><span class="regierungsmitglied">Kostenlose Beratung, umfassende Gesundheitsinformation und eine eigene „First-Love-Ambulanz“</span></li><li data-list-item-id="e69b86d71be5f5b8ab68c41d4c75f1c30"><span class="regierungsmitglied">Alle Termine und Informationen unter&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at/frauengesundheit" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/frauengesundheit</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;</span></li></ul><p>Es ist ein Thema, das über viele Jahrzehnte mit Tabus behaftet war: die sexuelle Gesundheit. Internationale Aufmerksamkeit erfährt dieser Gesundheitsbereich jährlich beim „World Sexual Health Day“, der heuer auf Freitag, den 4. September, fällt. Der Aktionstag will sensibilisieren und aufzeigen, dass sexuelle Gesundheit ein wesentlicher Bestandteil des körperlichen, psychischen und sozialen Wohlbefindens ist. Das diesjährige Motto „Every Body“ unterstreicht: Sexuelle Gesundheit, medizinische Versorgung und selbstbestimmte Sexualität sollen allen Menschen offenstehen – unabhängig vom eigenen Körper oder persönlichen Lebensumständen. Einen Fokus richtet das Land Tirol im Herbst speziell auf die Frauengesundheit: Von Reutte bis Lienz finden in allen Bezirken die neu ins Leben gerufenen Frauengesundheitsstraßen statt. Zugleich lautet die zentrale Botschaft: Frauengesundheit ist keine reine Frauensache – dafür will das Land Tirol mit den Frauengesundheitsstraßen sensibilisieren.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Frauengesundheit geht alle etwas an</span></p>
<p>Von der ersten Menstruation über Schwangerschaft und Geburt bis hin zur Menopause verändert sich gerade der weibliche Körper im Laufe des Lebens mehrmals. Gleichzeitig können sich Erkrankungen bei Frauen mit anderen Symptomen, Verläufen oder Risikofaktoren als bei Männern zeigen und dadurch teilweise erst später erkannt werden. „Gesundheit ist immer ganzheitlich zu betrachten – und dazu gehört auch die sexuelle Gesundheit. In diesem Herbst wollen wir den Blick besonders auf die Themen richten, über die wir zu wenig sprechen. Mit der Frauengesundheitsstraße schaffen wir in allen Tiroler Bezirken Bewusstsein für Fragen rund um Aufklärung, Endometriose und sexuell übertragbare Krankheiten“, erklärt Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> und ergänzt: „Frauengesundheit ist nicht nur Frauensache, sondern geht uns alle etwas an.&nbsp;Noch immer fehlt es oft an Wissen über die gesundheitlichen und körperlichen Voraussetzungen von Frauen.&nbsp;Darum müssen wir besser hinschauen, etwa bei Endometriose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, psychischen Belastungen rund um die Schwangerschaft oder bei den Wechseljahren.“&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Aufklärung stärkt Selbstbestimmung</span></p>
<p>Auch Frauenlandesrätin <span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata</span> unterstreicht die Bedeutung der neuen Frauengesundheitsstraßen: „Sexuelle Gesundheit bedeutet nicht nur körperliche Gesundheit. Sie umfasst auch psychisches und soziales Wohlbefinden, Respekt und Selbstbestimmung. Mithilfe von Expertinnen und Experten und Beratungsangeboten zeigen wir: Keine Frau muss mit ihren Gesundheitsthemen allein bleiben. Denn wer den eigenen Körper versteht und weiß, wo Unterstützung zu finden ist, kann gesundheitliche Entscheidungen wirklich selbstbestimmt treffen.“&nbsp;</p>
<p>Die vom Land Tirol ausgerichteten Frauengesundheitsstraßen starten im Oktober und finden bis einschließlich November in allen Teilen Tirols statt. Neben kostenlosen Gesundheitschecks und umfassenden Informationen zur Frauengesundheit gibt es eine eigene „First-Love-Ambulanz“. Dort können sich BesucherInnen insbesondere zu Zyklus, Verhütung und sexuell übertragbaren Infektionen informieren.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Breites Angebot bei den Frauengesundheitsstraßen&nbsp;</span></p>
<p>An interaktiven Stationen können sich BesucherInnen über verschiedene Themen der Frauengesundheit informieren. Angeboten werden außerdem Beratungen zur psychischen Gesundheit und Ernährungsmedizin sowie kostenlose Gesundheitschecks in Form von Blutdruck-, EKG- und BIA-Messungen zur Bestimmung der Körperzusammensetzung sowie Lipoprotein(a)-Messungen zur Risikoabschätzung für Gefäßverkalkung, Herzinfarkt und Schlaganfall. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit zur Probenentnahme für eine Stammzellspende.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Termine der Frauengesundheitsstraßen 2026</span></p>
<p>Die Frauengesundheitsstraßen finden an folgenden Terminen und Standorten jeweils zwischen 10 und 15 Uhr statt:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e8e0e72afb4a5947b76349351caf1cde9"><span class="regierungsmitglied">Bezirk Reutte</span><span>:&nbsp;3. Oktober 2026, Wirtschaftskammer Reutte</span></li><li data-list-item-id="ec41c25ccc9f69092a2895c455efc05d6"><span class="regierungsmitglied">Bezirk Lienz</span><span>:&nbsp;7. Oktober 2026, Johannesplatz Lienz</span></li><li data-list-item-id="eecb86b3969838070c139af8ef15991bc"><span class="regierungsmitglied">Bezirk Kufstein</span><span>:&nbsp;8. Oktober 2026, Kufstein Galerien</span></li><li data-list-item-id="e67a85c0cae231ae373a557563fd75f96"><span class="regierungsmitglied">Bezirk Innsbruck-Land</span><span>:&nbsp;16. Oktober 2026, Inntalcenter Telfs</span></li><li data-list-item-id="ec373f908a40618caa01cad67954a8973"><span class="regierungsmitglied">Bezirk Kitzbühel</span><span>:&nbsp;22. Oktober 2026, Kaisersaal St. Johann in Tirol</span></li><li data-list-item-id="ebe16308e0689564c89d7cb744b63e3c1"><span class="regierungsmitglied">Stadt Innsbruck</span><span>:&nbsp;26. Oktober 2026, Landhaus 1 (Tag der offenen Tür von </span><span class="regierungsmitglied">10 bis 17 Uhr</span><span>)</span></li><li data-list-item-id="e24d6a134e3622e3b769410e70357388c"><span class="regierungsmitglied">Bezirk Schwaz</span><span>: 11. November 2026, Stadtgalerien Schwaz</span></li><li data-list-item-id="e155524d922303413308b1eab65d6ac0d"><span class="regierungsmitglied">Bezirk Imst</span><span>:&nbsp;12. November 2026, FMZ Imst</span></li><li data-list-item-id="e244d9699e6d2b45571d985d9c71b5d36"><span class="regierungsmitglied">Bezirk Landeck</span><span>:&nbsp;20. November 2026, Altes Kino Landeck (Start bereits </span><span class="regierungsmitglied">ab 9 Uhr</span><span>)</span></li></ul><p>Alle Termine sowie weitere Informationen, Angebote und Veranstaltungen zur Frauengesundheit finden sich unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/frauengesundheit" target="_blank">www.tirol.gv.at/frauengesundheit</a>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Gesundheit &amp; Vorsorge</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59298</guid>
				<pubDate>Sun, 23 Aug 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Starke Nachfrage bei Erziehungsberatung </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/starke-nachfrage-bei-erziehungsberatung/</link>
				<description>Kostenlose und niederschwellige Unterstützung für Familien</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e77f4280d80e222609070c2198e87c37b"><span class="regierungsmitglied">Professionelle und vertrauliche Begleitung bei Fragen rund um Erziehung, Familie und Zusammenleben</span></li><li data-list-item-id="ec5ccdf7360bf4e17e2cb214ac002709f"><span class="regierungsmitglied">Über 8.000 Beratungen im Jahr 2025</span></li></ul><p>Wenn es in der Familie zu Konflikten kommt, Eltern bei der Erziehung vor Herausforderungen stehen oder sich Veränderungen im Familienalltag ergeben, kann professionelle Unterstützung entlasten und neue Perspektiven eröffnen. Die Erziehungsberatung des Landes Tirol bietet Familien eine kostenlose und niederschwellige Anlaufstelle. Wie stark das Angebot angenommen wird, zeigt die Entwicklung der Beratungszahlen: Im Jahr 2025 wurden insgesamt 8.121 Beratungen durchgeführt – deutlich mehr als im Jahr davor. 2024 waren es 5.716 Beratungen. Damit ist die Zahl der Beratungen innerhalb eines Jahres um rund 40 Prozent gestiegen.</p>
<p>„Familien stehen im Alltag immer wieder vor Herausforderungen, bei denen es guttut, Unterstützung an der Seite zu haben. Die Erziehungsberatung bietet hier eine unkomplizierte und vertrauliche Anlaufstelle. Gerade wenn Konflikte oder Unsicherheiten entstehen, kann eine frühzeitige Beratung dabei helfen, gemeinsam Lösungen zu finden und neue Perspektiven zu entwickeln“, betont LRin<span class="regierungsmitglied"> Eva Pawlata</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Unterstützung in vielen Lebenssituationen</span></p>
<p>Die Erziehungsberatung richtet sich an Eltern, Kinder, Jugendliche und Familien und unterstützt bei unterschiedlichsten Fragen und Herausforderungen des Familienlebens. Dabei geht es etwa um die Beziehungen zwischen Eltern und Kindern oder unter Geschwistern, die kindliche Entwicklung oder den Umgang mit starken Emotionen wie Angst, Wut und Trauer. Auch bei Fragen rund um das Setzen und Respektieren von Grenzen sowie bei psychischen Belastungen stehen die MitarbeiterInnen beratend zur Seite.</p>
<p>Unterstützung bietet die Erziehungsberatung auch bei Veränderungen im Familienleben – etwa bei der Geburt eines weiteren Kindes, in der Trotzphase oder Pubertät, bei der Eingewöhnung in Kinderkrippe oder Kindergarten, beim Schuleintritt oder Lehrbeginn. Auch familiäre Veränderungen wie Trennung oder Scheidung, ein Wohnortwechsel oder das Zusammenwachsen von Patchwork-Familien können Themen in der Beratung sein.</p>
<p>Im Erstgespräch werden gemeinsam mögliche Lösungswege erarbeitet. Je nach Bedarf sind weitere Gespräche möglich. Das Angebot richtet sich auch an Fachpersonen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Kostenlos, vertraulich und wohnortnah</span></p>
<p>Die Beratung ist kostenlos, vertraulich und kann auf Wunsch auch anonym in Anspruch genommen werden. Mit zehn Beratungsstellen ist die Erziehungsberatung in allen Bezirken Tirols vertreten – in den Bezirkshauptorten Innsbruck, Landeck, Kufstein, Lienz, Imst, Reutte, Kitzbühel und Schwaz sowie in Brixlegg und Telfs. Insgesamt sind 16 PsychotherapeutInnen, PsychologInnen und ErziehungswissenschaftlerInnen in der Erziehungsberatung tätig.</p>
<p>Auf Anfrage besuchen die MitarbeiterInnen der Erziehungsberatung auch Kinderkrippen und Kindergärten, um Eltern im Rahmen von Sprechstunden direkt vor Ort zu beraten. Darüber hinaus sind Beratungen per Telefon oder Videotelefonie möglich. Termine können online über die Buchungsplattform <a href="https://termin.tirol.gv.at/public" target="_blank" rel="noreferrer">termin.tirol.gv.at</a>, direkt über die <a href="https://www.tirol.gv.at/gesellschaft-soziales/erziehungsberatung/" target="_blank">Website der Erziehungsberatung</a> oder über die <a href="https://www.tirol.gv.at/presse/land-tirol-app/" target="_blank">Land Tirol App</a> vereinbart werden.</p>
<p>„Niemand muss mit familiären Herausforderungen alleine bleiben. Oft kann bereits ein Beratungsgespräch dabei helfen, eine Situation aus einer anderen Perspektive zu betrachten und konkrete nächste Schritte zu finden“, ermutigt LRin Eva Pawlata.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Erziehungsberatung und Elternberatung</span></p>
<p>Die Erziehungsberatung des Landes Tirol unterstützt bei Fragen rund um Erziehung und kindliche Entwicklung – insbesondere dann, wenn Unsicherheiten oder Belastungen im Familienalltag auftreten. Ergänzend dazu gibt es die <a href="https://www.tirol.gv.at/gesundheit-vorsorge/elternberatung/" target="_blank">Elternberatung des Landes Tirol</a>, bei der gesundheitliche Themen im Vordergrund stehen. Sie richtet sich an werdende und frischgebackene Eltern und begleitet Familien in den ersten Lebensjahren des Kindes – etwa bei Fragen zu medizinischer Vorsorge, Ernährung oder motorischer Entwicklung.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>Familie</category>
				
					<category>Kinder/Jugend</category>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59282</guid>
				<pubDate>Thu, 20 Aug 2026 11:22:36 +0200</pubDate>
				
				<title>Weil Frauengesundheit nicht nur Frauensache ist</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/weil-frauengesundheit-nicht-nur-frauensache-ist/</link>
				<description>Frauengesundheitsstraßen starten im Oktober</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e636a36b6dc1657bc8317ad25c6a5b430"><span class="regierungsmitglied">Informations- und Beratungsangebot zur Frauengesundheit kommt in alle Tiroler Bezirke</span></li><li data-list-item-id="ea70fab2e6cd45573930062fe54288d38"><span class="regierungsmitglied">Vielseitiges Programm mit kostenlosen Beratungen und Gesundheitschecks</span></li><li data-list-item-id="e79474bb8367d8329128324e34669166c"><span class="regierungsmitglied">Alle Termine und Informationen unter </span><a href="https://www.tirol.gv.at/gesundheit-vorsorge/frauengesundheit/"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/frauengesundheit</span></a></li></ul><p>Der Herbst steht heuer ganz im Zeichen der Frauengesundheit: Von Anfang Oktober bis Ende November macht das kostenlose Informations- und Beratungsangebot des Landes Tirol Halt in allen Tiroler Bezirken. BesucherInnen erwarten Informationen und persönlichen Beratungen zu Themen wie Endometriose, Menopause, Herzgesundheit sowie psychischer und sexueller Gesundheit. Darüber hinaus werden auch kostenlose Gesundheitschecks für Frauen wie Blutdruckmessungen oder ernährungsmedizinische Beratungen angeboten. Ziel ist es, Frauengesundheit sichtbar zu machen, die Gesundheitskompetenz zu stärken und auf bestehende Unterstützungsangebote aufmerksam zu machen.</p>
<p>„Frauengesundheit geht uns alle an. Dennoch werden frauenspezifische Gesundheitsthemen oft zu wenig wahrgenommen und Erkrankungen oder Beschwerden von Frauen noch immer zu spät erkannt oder unterschätzt. Mit den Frauengesundheitsstraßen schaffen wir in allen Regionen Tirols mehr Bewusstsein für Themen wie Endometriose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Frauen, psychische Belastungen rund um die Geburt oder die Wechseljahre. Frauengesundheit verdient mehr Aufmerksamkeit – weil Frauengesundheit nicht nur Frauensache ist“, betont Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>.</p>
<p>Frauenlandesrätin <span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata</span> ergänzt: „Frauen haben in unterschiedlichen Lebensphasen unterschiedliche gesundheitliche Bedürfnisse und erleben viele Erkrankungen mit anderen Symptomen und Krankheitsverläufen als Männer. Umso wichtiger ist es, Frauengesundheit und Gendermedizin in der Gesundheitsversorgung stärker einzubinden. Mit den Frauengesundheitsstraßen setzen wir einen wichtigen Schritt in der Aufklärung, indem wir frauenspezifische Gesundheitsthemen und kostenlose Beratungsangebote in alle Tiroler Bezirke und damit direkt zu den Frauen vor Ort bringen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Kostenloses Angebot mit ExpertInnen vor Ort</span></p>
<p>Die Frauengesundheitsstraßen bieten an interaktiven Stationen die Möglichkeit, mit ExpertInnen ins Gespräch zu kommen und kostenlose Gesundheitsangebote direkt vor Ort zu nutzen. Dazu zählen unter anderem Blutdruckmessungen, EKG- und BIA-Messungen (Messung der Herzfunktion und der Körperzusammensetzung) sowie Lipoprotein(a)-Messungen (Einschätzung des Risikos für Gefäßverkalkung, Herzinfarkt und Schlaganfall). Darüber hinaus gibt es Beratungen zu Endometriose, Menopause sowie Gesundheit vor, während und nach der Schwangerschaft, Informationen der First Love Ambulanz zu Zyklus, Verhütung und sexuell übertragbaren Infektionen, Beratungen zur psychischen Gesundheit, ernährungsmedizinische Beratungen sowie Informationen und die Möglichkeit zur Probenentnahme für die Stammzellenspende.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Termine der Frauengesundheitsstraßen 2026</span></p>
<p>Die Frauengesundheitsstraßen finden an folgenden Terminen und Örtlichkeiten jeweils zwischen 10 und 15 Uhr statt:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ed5e7c650797d7969299921d9caa455f5"><span class="regierungsmitglied">Bezirk Reutte: </span>3. Oktober 2026, Wirtschaftskammer Reutte</li><li data-list-item-id="e0ff389c4c672be7fd4ce255b50b26e98"><span class="regierungsmitglied">Bezirk Lienz: </span>7. Oktober 2026, Johannesplatz Lienz</li><li data-list-item-id="ef53db2bf3989048a6af19a0cd70359a1"><span class="regierungsmitglied">Bezirk Kufstein:</span> 8. Oktober 2026, Kufstein Galerien</li><li data-list-item-id="e8aed3cae0e7cf9a1cbfc024e9118e99c"><span class="regierungsmitglied">Bezirk Innsbruck-Land: </span>16. Oktober 2026, Inntalcenter Telfs</li><li data-list-item-id="e81da9f1f3692395774551343586bb9db"><span class="regierungsmitglied">Bezirk Kitzbühel: </span>22. Oktober 2026, Kaisersaal St. Johann in Tirol</li><li data-list-item-id="e0c129464b027ab5a4aaabc04cffe8918"><span class="regierungsmitglied">Stadt Innsbruck:</span> 26. Oktober 2026, Landhaus 1 (Tag der offenen Tür von <span class="regierungsmitglied">10 bis 17 Uhr</span>)</li><li data-list-item-id="ea17bc0785c4a12542a163750c6b20764"><span class="regierungsmitglied">Bezirk Schwaz:</span> 11. November 2026, Stadtgalerien Schwaz</li><li data-list-item-id="e0c881abf004edd6476a77dce03f0aa24"><span class="regierungsmitglied">Bezirk Imst: </span>12. November 2026, FMZ Imst</li><li data-list-item-id="ee34851950f92d2803b084100af701de0"><span class="regierungsmitglied">Bezirk Landeck: </span>20. November 2026, Altes Kino Landeck (Start bereits <span class="regierungsmitglied">ab 9 Uhr</span>)</li></ul><p>Alle Termine sowie weitere Informationen, Angebote und Veranstaltungen zur Frauengesundheit finden sich unter <a href="https://www.tirol.gv.at/gesundheit-vorsorge/frauengesundheit/">www.tirol.gv.at/frauengesundheit</a>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Gesundheit &amp; Vorsorge</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59228</guid>
				<pubDate>Sun, 16 Aug 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Mobilitätsfreundliche Wanderwege eröffnen neue Naturerlebnisse</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/mobilitaetsfreundliche-wanderwege-eroeffnen-neue-naturerlebnisse/</link>
				<description>Land Tirol unterstützt Gemeinden und Tourismusverbände bei der Realisierung rollstuhltauglicher Wanderangebote</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e7651360072da9c4fa9c34e8c9f586438"><span class="regierungsmitglied">Rund 250.000 Euro Fördermittel im Jahr 2025</span></li><li data-list-item-id="e511644f98ba941afaab20c583402a91c"><span class="regierungsmitglied">Zehn Projekte im Vorjahr realisiert und neun weitere Projekte in Umsetzung</span></li><li data-list-item-id="e828ad7dd8748a081cee9a4ab6949ab09"><span class="regierungsmitglied">Rund 7,5 Millionen Euro in den vergangenen zehn Jahren für Tirols Wanderinfrastruktur investiert</span></li></ul><p>Was Ausflüge zum Reintaler See (Bezirk Kufstein), zum Seefelder Wildsee (Bezirk Innsbruck-Land) oder zum Schlosskopf Ehrenberg (Bezirk Reutte) gemeinsam haben? Sie stehen für mobilitätsfreundliche Wanderwege, die die Tiroler Berg- und Naturlandschaft für möglichst viele Menschen zugänglich machen. Damit solche Projekte umgesetzt werden können, unterstützt das Land Tirol Gemeinden und Tourismusverbände dabei, mobilitätsfreundliche Wege zu schaffen und bestehende Angebote weiterzuentwickeln. Allein im Jahr 2025 wurden dafür rund 250.000 Euro Fördermittel bereitgestellt – etwa für Wanderwegsanierungen, Neubauten mobilitätsfreundlicher Wanderwege, einen Themenweg sowie einen barrierefreien Seezugang. Aktuell befinden sich neun weitere Projekte in Umsetzung. Parallel dazu werden bestehende Angebote in ganz Tirol erstmals systematisch erfasst und nach einheitlichen Kriterien klassifiziert.&nbsp;</p>
<p>„Natur und Erholung sollen allen Menschen zugänglich sein. Das Land Tirol unterstützt Gemeinden und Tourismusverbände mit einer Förderung von bis zu 70 Prozent der förderbaren Nettogesamtkosten bei Neubau- und Adaptierungsmaßnahmen. Damit schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass Menschen mit Mobilitätseinschränkungen die Tiroler Landschaft möglichst selbstbestimmt erleben können“, betont LHStv<span class="regierungsmitglied"> Josef Geisler</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Von Reutte bis ins Unterland: Mobilitätsfreundliche Angebote wachsen</span></p>
<p>Was vor einigen Jahren vor allem im Außerfern seinen Anfang nahm, findet mittlerweile in mehreren Tiroler Regionen Umsetzung. Neben den bekannten Angeboten rund um den Schlosskopf Ehrenberg (Bezirk Reutte), den Seefelder Wildsee (Bezirk Innsbruck-Land) oder das Frauenschuhgebiet in Elmen (Bezirk Reutte) entstehen auch in Regionen wie Seefeld-Leutasch, dem Kaunertal oder dem Wipptal neue mobilitätsfreundliche Wege. Ein gelungenes Beispiel ist der Rundweg am Reintaler See in Kramsach (Bezirk Kufstein) mit barrierefreiem Seezugang und Bewegungspark, der zeigt, wie Naturerlebnis und Barrierefreiheit im alpinen Raum erfolgreich miteinander verbunden werden können.</p>
<p>„Mobilitätsfreundlichkeit bedeutet, Angebote von Anfang an für möglichst viele Menschen mitzudenken. Deshalb sprechen wir bewusst nicht mehr nur von rollstuhltauglichen Wegen. Im Mittelpunkt stehen vielmehr Angebote, die von Familien mit Kinderwagen ebenso wie von älteren Menschen oder Personen mit Mobilitätseinschränkungen gut genutzt werden können“, betont Soziallandesrätin <span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Einheitliche Standards für mehr Orientierung</span></p>
<p>Damit NutzerInnen bereits vor dem Start einer Tour wissen, welche Anforderungen sie erwarten, setzt Tirol nun auch auf eine landesweit einheitliche Einstufung mobilitätsfreundlicher Wanderwege. Grundlage bildet die Tiroler Richtlinie zur Klassifizierung von Wanderwegen für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen. Die Wege werden nach objektiven Kriterien bewertet und in die Schwierigkeitsstufen leicht, mittelschwierig und schwierig eingeteilt.&nbsp;</p>
<p>Für die Erhebung kommt ein eigens entwickelter Messrollstuhl zum Einsatz, der zahlreiche Parameter wie Wegbreite, Längsneigung, Distanz, Höhenprofil und Oberflächenbeschaffenheit erfasst. Die tirolweite Bestandsaufnahme schafft damit nicht nur die Grundlage für eine einheitliche Klassifizierung, sondern auch für eine künftig übersichtliche und öffentlich zugängliche Darstellung der mobilitätsfreundlichen Wanderangebote in Tirol. Die Einstufung ist direkt auf der gelben Wanderwegbeschilderung mit Plaketten sowie auf ergänzenden Informationstafeln an den Ausgangspunkten ersichtlich.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Investitionen in Tirols Wanderinfrastruktur</span></p>
<p>Mit rund 24.000 Kilometern Wanderwegen verfügt Tirol über eines der vielfältigsten Wanderangebote im Alpenraum. Das Land Tirol investiert kontinuierlich in die Infrastruktur: Allein in den vergangenen zehn Jahren wurden rund 7,5 Millionen Euro dafür aufgewendet, davon etwa 3,9 Millionen Euro in die Sanierung bestehender Wege.</p>
<p>Gefördert werden unter anderem Brücken, Rastplätze, Themenwege und mobilitätsfreundliche Wege, damit Naturerlebnisse möglichst vielen Menschen zugänglich gemacht werden können. Sämtliche Projekte werden vom Tiroler Landschaftsdienst fachlich begleitet und auf ihre Vereinbarkeit mit dem Tiroler Wander- und Bergwegekonzept sowie den Zielen des Programms „Bergwelt Tirol – miteinander erleben“ geprüft. Im Fokus dabei: gezielte BesucherInnenlenkung, Information und Sensibilisierung, hochwertige Infrastruktur und digitale Innovationen. Naturerlebnisse sollen nachhaltig gestaltet und ein sicheres sowie rücksichtsvolles Miteinander am Berg gefördert werden.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Inklusion</category>
				
					<category>Land- &amp; Forstwirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59223</guid>
				<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Gewaltschutz: Dieses Hilfezeichen sollten alle kennen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/gewaltschutz-dieses-hilfezeichen-sollten-alle-kennen/</link>
				<description>Internationales Hilfezeichen als stiller Hilferuf, wenn Gefahr besteht: Hand heben – Daumen einklappen – Finger schließen</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ee671706f702d8913d5ecd432f6d63f1c"><span class="regierungsmitglied">Sicher unterwegs: Broschüre bietet Frauen und Mädchen Tipps zum Schutz vor sexualisierter Gewalt</span></li><li data-list-item-id="e3ef4fc7059ade6bfe4c2980a27420897"><span class="regierungsmitglied">Alle Hilfs- und Unterstützungsangebote in Tirol:&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at/gesellschaft-soziales/gewaltfrei-tirol/"><span class="regierungsmitglied">www.gewaltfrei-tirol.at</span></a></li></ul><p>Von Beschimpfungen und Demütigungen über Schlagen und Treten bis hin zu sexueller Belästigung oder Missbrauch: Gewalt hat viele Formen und kann jede und jeden treffen. Nicht immer ist sie für Außenstehende unmittelbar sichtbar. „Doch eines ist klar: Gewalt ist keine Privatsache, sondern geht uns alle an – zu jeder Jahreszeit, an jedem einzelnen Tag“, betont Landesrätin <span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata</span>. Das Land Tirol setzt deshalb auf Information und Sensibilisierung. Die Website <a href="https://www.tirol.gv.at/gesellschaft-soziales/gewaltfrei-tirol/">www.gewaltfrei-tirol.at</a> bündelt die wichtigsten Informationen für Betroffene sowie für Menschen, die Gewalt beobachten oder vermuten – von Notrufnummern bis hin zu den tirolweiten Hilfs- und Unterstützungsangeboten. Auch Signale wie das internationale Hilfezeichen können im Ernstfall entscheidend sein: Es ermöglicht Betroffenen, unauffällig um Hilfe zu bitten. Praxisnahe Infos und Empfehlungen bietet zudem die Broschüre „Sicherheitstipps für Frauen und Mädchen zum Schutz vor sexualisierter Gewalt“ des Landes Tirol.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Einfach und unauffällig: das internationale Hilfezeichen</span></p>
<p>Das internationale Hilfezeichen besteht aus drei einfachen Handbewegungen: Hand heben – Daumen einklappen – Finger über den Daumen schließen. Damit können Betroffene rasch und zugleich unauffällig signalisieren, dass sie sich in Gefahr befinden – persönlich ebenso wie beispielsweise während eines Videoanrufs. Wer das Hilfezeichen wahrnimmt, sollte Zivilcourage zeigen: Besteht unmittelbare Gefahr, ist die Polizei unter 133 zu verständigen. Je nach Situation kann vorsichtig und diskret Kontakt mit der betroffenen Person aufgenommen und Hilfe angeboten werden. Wer unsicher ist, wie in einer konkreten Situation am besten geholfen werden kann, kann sich jederzeit auch selbst an eine Hilfs- oder Beratungseinrichtung wenden.</p>
<p>Rund um das internationale Hilfezeichen lancierte das Land Tirol im Vorjahr anlässlich der „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ eine Sensibilisierungskampagne – bestehend aus 1.400 orangen Jutetaschen mit einer <a href="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/presse/newsletter/2025/11/20251124_Infokarte_Hilfezeichen.pdf" target="_blank">Informationskarte</a>, die tirolweit an Frauenschutz- und Frauenberatungseinrichtungen verteilt wurden, sowie einem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=UnZw3nhvW1M" target="_blank" rel="noreferrer">Videoclip</a> auf Social Media.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tipps für Frauen und Mädchen zum Schutz vor sexualisierter Gewalt&nbsp;</span></p>
<p>Wie können sich Mädchen und Frauen verhalten, wenn sie bei Dunkelheit alleine auf dem Weg nach Hause sind oder verfolgt werden? Wie kann gegen jemanden vorgegangen werden, der einem zu nahekommt? Wer sind die AnsprechpartnerInnen bei sexueller Belästigung am Arbeitsplatz? Diese Fragen beantwortet die Broschüre „Sicherheitstipps für Frauen und Mädchen zum Schutz vor sexualisierter Gewalt“ , die gemeinsam mit ExpertInnen des Vereins Frauen gegen VerGEWALTigung sowie der Landespolizeidirektion Tirol erarbeitet wurde. Die Broschüre steht als <a href="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/themen/gesellschaft-soziales/frauen/downloads/Sicherheitstipps-Nov-2023.pdf" target="_blank">Download</a> zur Verfügung oder kann über die <a href="https://www.tirol.gv.at/gesellschaft-soziales/diversitaet/informationsmaterialien/frauen-und-gleichstellung/broschueren-leitfaeden-berichte/" target="_blank">Website des Landes</a> als Druckversion bestellt werden.</p>
<p><a href="https://www.tirol.gv.at/gesellschaft-soziales/gewaltfrei-tirol/"><span class="regierungsmitglied">www.gewaltfrei-tirol.at</span></a><span class="regierungsmitglied">: Plattform zum Thema Gewalt</span></p>
<p>Auf <a href="https://www.tirol.gv.at/gesellschaft-soziales/gewaltfrei-tirol/">www.gewaltfrei-tirol.at</a> können Hilfs- und Unterstützungsangebote gezielt nach Region, Personengruppe und Thema gefiltert werden. Darüber hinaus finden auch Menschen, die Gewalt beobachten oder vermuten, sowie Angehörige Informationen dazu, wie sie Betroffene unterstützen können. Ergänzend bietet die Plattform rechtliche Informationen und Wissenswertes zu Opferrechten – etwa zum Betretungs- und Annäherungsverbot, zur Prozessbegleitung oder dazu, wo und wie Anzeige erstattet werden kann.</p>
<p>„Wer Gewalt erlebt, soll wissen: Es gibt Hilfe und Unterstützung. Holen Sie sich Hilfe. Und wer Gewalt beobachtet oder vermutet, kann etwas tun: Schauen Sie hin, bieten Sie Unterstützung an und holen Sie sich Rat, wenn Sie unsicher sind, wie Sie helfen können“, appelliert LR<sup>in</sup>&nbsp;Pawlata.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Gesellschaft &amp; Soziales</category>
				
					<category>Frauen &amp; Gleichstellung</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59129</guid>
				<pubDate>Thu, 06 Aug 2026 16:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>„Rückendeckung“ für Tirols SchülerInnen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/rueckendeckung-fuer-tirols-schuelerinnen/</link>
				<description>Neue BesitzerInnen für gebrauchte Schultaschen</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e02dd088d2c4d91a280aa312c0ac5a42a"><span class="regierungsmitglied">ReUse-Projekt von Land Tirol und Umwelt Verein Tirol unterstützt Familien bereits seit 19 Jahren</span></li><li data-list-item-id="ec2346add19dcd6b3165b04d60672fee1"><span class="regierungsmitglied">Gebrauchte Schultaschen werden von Freiwilligen gereinigt und mit Schulutensilien bestückt&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ede636a15f4f0010ba3ccf54041933415"><span class="regierungsmitglied">Gemeinschaftsprojekt: Zahlreiche Partnerorganisationen ziehen an einem Strang</span></li><li data-list-item-id="ec4c5cb573632700deec353f82a1c32cc"><span class="regierungsmitglied">Über 20.000 Schultaschen wurden bereits an SchülerInnen weitergegeben</span></li></ul><p>Ob SuperheldIn, Lieblingssport oder Märchenfigur: In wenigen Wochen werden wieder viele bunte Schultaschen mit Stolz zum ersten Schultag getragen – neu müssen sie aber keineswegs sein:&nbsp;Bereits seit 19 Jahren gibt es das Erfolgsprojekt ReUse-Schultaschensammlung in Tirol. Initiiert und federführend geleitet vom Umwelt Verein Tirol werden mit Unterstützung des Landes Tirol und zahlreicher weiterer Partner jedes Jahr gute gebrauchte Schultaschen und Schulrucksäcke in allen Bezirken gesammelt. Diese werden anschließend von Freiwilligen gereinigt, mit neuen Schulutensilien bestückt und dann an Familien in Tirol weitergegeben. Es ist ein Projekt mit doppelter Wirkung: Einerseits werden sozial bedürftige Familien unterstützt, andererseits kommt die Weiterverwendung der Schultaschen der Umwelt zugute. Heute, Donnerstag, waren Soziallandesrätin <span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata</span> und Umweltlandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> gemeinsam mit VertreterInnen der zahlreichen beteiligten Organisationen vor Ort im Flüchtlingsheim Reichenau, wo die Schultaschen von BewohnerInnen ehrenamtlich zur Weiterverwendung vorbereitet werden.&nbsp;<span lang="DE" dir="ltr">Beteiligt sind neben dem Land Tirol und dem Umwelt Verein Tirol das Jugendrotkreuz Tirol, der Landeselternverband, der Landesfeuerwehrverband, die Tiroler Soziale Dienste GmbH, die Caritas Tirol, der Tiroler Gemeindeverband, der Papier- und Schreibwarenfachhandel (Tyrolia, Riepenhausen, Libro) sowie die ARA (Altstoff Recycling Austria AG) und die sozialökonomischen Betriebe ISSBA und WAMS. Auch die Tiroler Recyclinghöfe unterstützen das Projekt.</span></p>
<p>„Der Schulstart ist für viele Familien in Tirol nicht nur ein freudiges Ereignis, sondern kann auch eine große finanzielle Belastung bedeuten. Durch die ReUse-Schultaschenaktion wird sichergestellt, dass alle Kinder in Tirol gut ausgerüstet in die schulische Ausbildung starten können – auch jene, deren Eltern sich eine gut und hochwertig befüllte Schultasche nur schwer oder gar nicht leisten können“, so LR<sup>in</sup>&nbsp;Pawlata. Die gereinigten Schultaschen werden bereits mit zahlreichen notwendigen Schreib- und Bastelutensilien bestückt, wodurch auch der Einkauf zum Schulbeginn reduziert werden kann.&nbsp;</p>
<p>„Ergonomisch, mit Reflektoren ausgestattet, mit Kindheitshelden und trendigen Motiven gestaltet – Schultaschen sind heutzutage meist von sehr guter Qualität und auch entsprechend langlebig. Wenn die vier Jahre Volksschulzeit vorbei sind, kann und soll die Nutzungsdauer einer Schultasche noch lange weitergehen. Jede Schultasche, die nicht weggeschmissen wird, macht den neuen Besetzerinnen und Besitzern Freude, ist eine wichtiger Beitrag zur Kreislaufwirtschaft und vermeidet zudem unnötigen Abfall. Das gemeinschaftliche ReUse-Projekt zeigt auf, dass nachhaltiges Handeln nicht nur einfach, sondern auch sozial wirksam sein kann. Mein Dank gilt den vielen Organisationen, die dieses wunderbare Projekt jährlich in ganz Tirol abwickeln“, unterstreicht LR Zumtobel.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Viele Hände auf dem Weg vom alten ins neue Schuljahr</span></p>
<p><span lang="DE" dir="ltr">Das Jugendrotkreuz bewirbt das ReUse-Projekt in allen Tiroler Pflichtschulen und unterstützt die Sammlung der noch funktionsfähigen Schultaschen und -rucksäcke. Die MitarbeiterInnen der Tiroler Recyclinghöfe übernehmen die Sammelware von den Schulen und schleusen zudem jahresdurchgehend funktionsfähige Schultaschen aus dem Abfallstrom aus, um sie bis Ende Juli zu den Bezirkssammelstellen zu transportieren. Der Landesfeuerwehrverband holt die Sammelware von den Bezirkssammelstellen ab und liefert sie zum Flüchtlingsheim Reichenau, wo die Schultaschen und -rucksäcke kontrolliert, gereinigt und mit vom Fachhandel gespendeten Schulutensilien bestückt werden. Die Verteilung der Schultaschen übernehmen die TSD, die Caritas Tirol und der Landeselternverband.</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Über 20.000 Stück in 19 Jahren</span></p>
<p><span lang="DE" dir="ltr">„Das ReUse-Projekt Tiroler Schultaschensammlung leistet einen nachhaltigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz in Tirol und darüber hinaus. Insgesamt konnten wir seit Beginn der Aktion über 20.000 Schultaschen sammeln – und vor einem Ende auf der Deponie oder im Verbrennungsofen bewahren“, resümiert </span><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Michael Kneisl</span><span lang="DE" dir="ltr">, Obmann des Umweltvereins Tirol.</span></p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Soziales</category>
				
					<category>Umwelt</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59074</guid>
				<pubDate>Sat, 01 Aug 2026 08:33:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Michael Hochfilzer ist neuer Geschäftsführer der KIB</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/michael-hochfilzer-ist-neuer-geschaeftsfuehrer-der-kib/</link>
				<description>LRin Pawlata bestellte Michael Hochfilzer als neuen Geschäftsführer der KIB – Kinder Bildung Tirol gem. GesmbH</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/0/6/csm_20260801_Pawlata_Hochfilzer_f4d973de20.jpg" length="2244014" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eebce59a31493d59dc987491c7df32d62"><span class="regierungsmitglied">Bestellung erfolgte auf einstimmige Empfehlung der Hearing-Kommission</span></li><li data-list-item-id="e331996072b9aca35d16c2420653687f4"><span class="regierungsmitglied">KIB beschäftigt über 900 FreizeitpädagogInnen und SchulasistentInnen</span></li></ul><p>Die Führung der KIB – Kinder Bildung Tirol gem. GesmbH ist neu aufgestellt: Eigentümervertreterin Landesrätin <span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata</span> bestellte <span class="regierungsmitglied">Michael Hochfilzer</span> mit 1. August 2026 zum neuen Geschäftsführer. Hochfilzer war zuletzt in leitender Funktion in der Privatwirtschaft tätig. Er folgt als Geschäftsführer auf <span class="regierungsmitglied">Andrea Fauner</span>, welche die Funktion nach knapp zwei Jahren auf eigenen Wunsch zurückgelegt hatte (siehe <a href="https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/wechsel-in-der-geschaeftsfuehrung-der-kib-kinder-bildung-tirol/">Presseaussendung vom 5. Mai 2026</a>). Der Bestellung ging ein Hearing mit insgesamt sechs KandidatInnen voraus. Die Hearing-Kommission sprach einstimmig die Empfehlung für Hochfilzer aus.</p>
<p>„Michael Hochfilzer zeichnet sich durch Führungsstärke sowie jahrelange Erfahrung aus – insbesondere in den Bereichen Personalmanagement und betriebswirtschaftlicher Führung. Ich bin überzeugt, dass er die vielfältigen Aufgaben der KIB sowohl intern als auch im Austausch mit der Stadt Innsbruck, den Gemeinden und vor allem auch den verschiedenen Schulstandorten erfolgreich meistern und die KIB zukunftsorientiert weiterführen wird“, betont LR<sup>in</sup>&nbsp;Pawlata.</p>
<p>„Ich freue mich auf die neue Herausforderung und darauf, meine Erfahrung künftig in den Dienst einer Aufgabe mit hoher gesellschaftlicher Verantwortung zu stellen. Gemeinsam mit dem engagierten Team der KIB möchte ich einen positiven Beitrag für Kinder, Familien und Schulen in Tirol leisten“, sagt Hochfilzer.</p>
<p>Die KIB – Kinder Bildung Tirol gem. GesmbH bündelt die Agenden rund um Freizeitbetreuung, Schulassistenz und administrative Assistenz an den Tiroler Schulen. Derzeit sind insgesamt über 900 MitarbeiterInnen für die KIB im Einsatz.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Schule</category>
				
					<category>Gesellschaft &amp; Soziales</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59065</guid>
				<pubDate>Thu, 30 Jul 2026 12:45:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Das „soziale Haus“ am Innsbrucker Domanigweg</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/erste-einblicke-nach-fertigstellung-das-soziale-haus-am-innsbrucker-domanigweg/</link>
				<description>Erste Einblicke nach Fertigstellung</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/c/4/csm_20260730_Domanigweg_Gruppenfoto1_990d4ea2f4.jpg" length="2578452" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ecf4a44047006ba9e540d6fb6f338a2e2"><span class="regierungsmitglied">Beratungs- und Wohnangebote für Frauen, Kinder und Jugendliche in herausfordernden Lebenssituationen</span></li><li data-list-item-id="e20cdebc9568e8e62baff81b3177402b0"><span class="regierungsmitglied">Zehn Wohneinheiten für Frauen mit und ohne Kinder, drei Wohngemeinschaften für insgesamt 24 Jugendliche</span></li><li data-list-item-id="e0e5d82310ec1e0fc1575cc970e973388"><span class="regierungsmitglied">Verein lilawohnt und Tiroler Kinder und Jugend GmbH an einem gemeinsamen Standort</span></li></ul><p>Am Domanigweg in Innsbruck bildet der gemeinsame Standort des Vereins lilawohnt und der Tiroler Kinder und Jugend GmbH ein „soziales Haus“. Er vereint Beratungs- und Wohnangebote für Frauen, Kinder und Jugendliche in herausfordernden Lebenssituationen unter einem Dach. lilawohnt – spezialisiert auf Frauen mit und ohne Kinder, die von Wohnungslosigkeit betroffen sind – verfügt dort über eine Beratungsstelle und insgesamt zehn Wohneinheiten. Die Tiroler Kinder und Jugend GmbH betreibt am Standort drei sozialpädagogische Wohngemeinschaften für insgesamt 24 Jugendliche, die mittel- bis längerfristig nicht in ihrem Herkunftssystem verbleiben können. Nachdem die Räumlichkeiten mittlerweile vollständig eingerichtet und in Betrieb sind, öffneten die Einrichtungen im Rahmen eines Medientermins ihre Türen.</p>
<p>„Der Standort am Domanigweg steht für ein starkes soziales Unterstützungsangebot. Die modernen Räumlichkeiten bieten nicht nur den optimalen Rahmen für individuelle Beratung und Begleitung, sondern auch ein sicheres Zuhause auf Zeit. Gerade in schwierigen Lebenssituationen – sei es der Verlust der Existenzgrundlage oder eine familiäre Krise – braucht es verlässliche Angebote, die Schutz, Stabilität und neue Perspektiven geben“, betont Soziallandesrätin <span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">lilawohnt: Chancen für Frauen in (Wohnungs-)Not</span></p>
<p>Im Erdgeschoss des neuen Standorts befindet sich die barrierefrei zugängliche Beratungsstelle von lilawohnt für Frauen ab 18 Jahren mit den Schwerpunkten Existenzsicherung und Wohnen. Darüber sind neben Büros insgesamt zehn Wohneinheiten untergebracht: Vier modulare Wohneinheiten stehen Frauen mit einem oder mehreren Kindern zur Verfügung, sechs weitere Wohneinheiten sind für alleinlebende Frauen vorgesehen. Zwei davon sind barrierefrei ausgestaltet. Ergänzt wird das Angebot durch einen Bewegungsraum, ein Kinderspielzimmer sowie einen Garten.</p>
<p>In die Planung war lilawohnt umfassend einbezogen. „Mit dem neuen Standort wurde ein zukunftsweisendes Angebot für Frauen mit und ohne Kinder geschaffen. Die Wohneinheiten folgen dem Prinzip des Clusterwohnens: Jede Bewohnerin verfügt über einen eigenen Wohnbereich mit Bad und Küche, ergänzt durch gemeinschaftlich genutzte Flächen. Durch die modulare Bauweise können vier Wohneinheiten außerdem flexibel an die Größe einer Familie angepasst werden“, erklärt Geschäftsführerin <span class="regierungsmitglied">Julia Schratz</span>.</p>
<p>Insgesamt wurden 2025 rund 1.070 KlientInnen von den knapp 40 Mitarbeiterinnen von lilawohnt beraten, begleitet und unterstützt. Neben den Beratungsstellen in Innsbruck und Schwaz umfasst lilawohnt verschiedene Wohnangebote für von Wohnungslosigkeit betroffene sowie mit dem Frauenhaus im Tiroler Unterland auch für von Gewalt betroffene Frauen mit und ohne Kinder.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tiroler Kinder und Jugend GmbH: Ein sicherer Ort für junge Menschen</span></p>
<p>Die Tiroler Kinder und Jugend GmbH hat am neuen Standort drei sozialpädagogische Wohngruppen eingerichtet, in denen Jugendliche ab zwölf bzw. 14 Jahren im Rahmen der Vollen Erziehung (Betreuung außerhalb der Herkunftsfamilie) leben. Zwei Wohngruppen bieten jeweils Platz für neun Jugendliche, eine Kleingruppen-Wohngemeinschaft verfügt über vier Plätze.&nbsp;</p>
<p>„Die Jugendlichen können aus unterschiedlichen Gründen – etwa aufgrund von Konflikt-, Belastungs- oder Krisensituationen bis hin zu einer akuten Kindeswohlgefährdung – nicht in ihrem Herkunftssystem bleiben. Neben der Stabilisierung und Begleitung der Jugendlichen ist auch die Arbeit mit den Eltern ein wesentlicher Bestandteil des Angebots in den Wohngruppen“, berichtet Geschäftsführerin <span class="regierungsmitglied">Elke Luwitsch</span>.</p>
<p>Die durchschnittliche Verweildauer beträgt rund 36 Monate oder mehr. Insgesamt gewährleisten 27 MitarbeiterInnen eine Betreuung rund um die Uhr. Ergänzt wird das Angebot durch zwei Garçonnieren, in denen zwei Jugendliche aus den sozialpädagogischen Wohngemeinschaften weitgehend selbstständig leben können, wobei dennoch eine stundenweise Betreuung durch konstante Bezugspersonen gewährleistet ist. Darüber hinaus stehen ein Bewegungsraum, zwei Kreativräume, ein Verwaltungsbereich sowie ein Garten zur Verfügung.</p>
<p>Insgesamt gehören acht sozialpädagogische Wohngruppen und zwei Kriseneinrichtungen zur Tiroler Kinder und Jugend GmbH. Daneben umfasst die Einrichtung Kinderschutzzentren und -gruppen sowie schulische Unterstützungsangebote wie die SCHUSO - Schulsozialarbeit.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Moderner Standort für vielfältige Angebote</span></p>
<p>Das Gebäude, in dem früher die Lebenshilfe untergebracht war, wurde nach dem Baustart Anfang 2024 umfassend saniert und aufgestockt. Der nach Passivhausstandard errichtete Standort in Holzbauweise verfügt über modernste Gebäudetechnik und bietet flexible, energieeffiziente Räumlichkeiten. Die Nutzfläche wurde auf mehr als 2.500 Quadratmeter erweitert – 1.255 Quadratmeter entfallen im südlichen Teil auf lilawohnt und 1.270 Quadratmeter im nördlichen Teil auf die Tiroler Kinder und Jugend GmbH.&nbsp;</p>
<p>Das Projekt wurde von der Stadt Innsbruck gemeinsam mit der Innsbrucker Immobilien Gesellschaft und dem Land Tirol realisiert. Seitens des Landes wird das Beratungs- und Wohnangebot von lilawohnt am Standort Domanigweg im Jahr 2026 mit rund 540.000 Euro gefördert. Die Leistungen der Tiroler Kinder und Jugend GmbH werden im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe über den Normtagsatz finanziert.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Frauen &amp; Gleichstellung</category>
				
					<category>Kinder- &amp; Jugendhilfe</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59010</guid>
				<pubDate>Fri, 24 Jul 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Hilfe gesucht? Der Sozialroutenplan Tirol weist den Weg </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/hilfe-gesucht-der-sozialroutenplan-tirol-weist-den-weg/</link>
				<description>Jetzt in 14 Sprachen: Website bündelt über 640 soziale Unterstützungsangebote in Tirol</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e6109e648a4019a744076b25e11640be7"><a href="https://www.sozialroutenplan.at/tirol/de" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">www.sozialroutenplan.at/tirol</span></a><span class="regierungsmitglied">: Gezielte Suche nach Thema und Region für Hilfesuchende, Angehörige und Fachkräfte</span></li><li data-list-item-id="e24be4e5953e8963898003c8da9f095c2"><span class="regierungsmitglied">Neu: Mehrsprachiges Angebot erweitert und Papierausgabe für Gemeinden und Bezirke bestellbar</span></li></ul><p>Schnell und einfach zur richtigen Hilfe: Der Sozialroutenplan Tirol bündelt mehr als 640 soziale Unterstützungsangebote in ganz Tirol. Ob finanzielle Unterstützung, Beziehung, Pflege, Wohnen oder Recht – die Plattform hilft dabei, die passende Anlaufstelle zu finden. Hilfesuchende, Angehörige und Fachkräfte können gezielt nach Themen und Regionen suchen. Um möglichst vielen Menschen den Zugang zu erleichtern, wurde das mehrsprachige Angebot des Sozialroutenplans erweitert: Die Informationen stehen nun in insgesamt 14 Sprachen zur Verfügung. Neu ist auch das erweiterte Printangebot: Gemeinden und Bezirke können den Sozialroutenplan für ihr Einzugsgebiet in Papierform bestellen.</p>
<p>„Seit rund einem Jahr bietet der Sozialroutenplan Tirol einen tirolweiten Überblick über soziale Unterstützungsangebote und erleichtert die Suche nach der passenden Anlaufstelle. Die digitale Plattform wird laufend aktualisiert und bietet damit stets einen aktuellen Überblick. Mit der Erweiterung auf 14 Sprachen und dem zusätzlichen Angebot in Papierform machen wir dieses Service nun für noch mehr Menschen zugänglich“, betont Soziallandesrätin <span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Gezielt suchen, gezielt finden</span></p>
<p>Für eine gezielte Suche stehen im Sozialroutenplan Tirol zwölf thematische Kategorien mit weiteren Unterkategorien zur Verfügung. Darüber hinaus können die Ergebnisse nach Ort, Alter und Geschlecht gefiltert sowie gezielt barrierefreie Angebote angezeigt werden. Die Informationen sind neben Deutsch in Englisch, Türkisch, Arabisch, Bosnisch, Rumänisch, Russisch, Italienisch, Französisch und Ukrainisch abrufbar. Neu hinzugekommen sind Somali, Ungarisch, Spanisch und Persisch (Farsi).</p>
<p>Die Angebote werden von den jeweiligen Einrichtungen selbst eingetragen und vom Verein unicum:mensch geprüft. Neben einer Kurzbeschreibung finden sich auch Kontaktdaten und Standorte der jeweiligen Anlaufstellen. Für Notfälle sind zudem wichtige Rufnummern – etwa von Feuerwehr, Polizei, Rettung oder dem Psychosozialen Krisendienst Tirol – übersichtlich gebündelt.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Informationen auch zum Mitnehmen</span></p>
<p>Wer Informationen zu einem bestimmten Unterstützungsangebot lieber ausgedruckt nutzen oder weitergeben möchte, kann diese direkt über die Website – in allen verfügbaren Sprachen – ausdrucken. Auch Notfallkärtchen mit den wichtigsten Rufnummern in Deutsch, Englisch, Arabisch und Türkisch stehen zur Verfügung und können unter <a href="mailto:info@sozialroutenplan.at">info@sozialroutenplan.at</a> bestellt werden.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sozialroutenplan als Gemeinschaftsprojekt</span></p>
<p>Der Sozialroutenplan Tirol ist Teil des digitalen Sozialroutenplans für Westösterreich. Dieser wurde unter der Leitung der Universität Innsbruck von insgesamt 22 Einrichtungen aus Tirol, Vorarlberg und Salzburg entwickelt – darunter fünf wissenschaftliche Partner, drei IT-Unternehmen und 14 Sozialeinrichtungen. Gemeinsam mit potenziellen NutzerInnen entstand eine Plattform, die möglichst einfach zugänglich und verständlich ist.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Gesellschaft &amp; Soziales</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58932</guid>
				<pubDate>Sat, 18 Jul 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Psychosoziale Gesundheit</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/psychosoziale-gesundheit/</link>
				<description>Erstanlaufstellen bieten ganzjährig rasche und kostenfreie Unterstützung</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e54eaa194c9754ccaad4d33f223ec0760"><span class="regierungsmitglied">„Eigentlich sollte man doch glücklich sein“: Auch Sommerzeit kann für Menschen in schwierigen Lebenssituationen belastend sein&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="eb3dd4e7e1848addb11f7fbd1d058a8d9"><span class="regierungsmitglied">Für Betroffene und Angehörige: Psychische Belastungen ernst nehmen und frühzeitig Hilfe in Anspruch nehmen</span></li><li data-list-item-id="ee8d5e3205b2b5cda81e68bacdaafbbdd"><span class="regierungsmitglied">Psychosozialer Krisendienst Tirol täglich von 9 bis 19 Uhr unter 0800 400 120 erreichbar</span></li><li data-list-item-id="e97e7996c700ea7eff0f3ae2500028901"><span class="regierungsmitglied">Psychosoziale Zentren Tirol bieten an acht Standorten in Tirol Beratung und Unterstützung</span></li><li data-list-item-id="ec73866cb43c550df08e6184ea5a3440f"><span class="regierungsmitglied">Website&nbsp;</span><a href="https://www.psychosoziale-angebote.tirol/" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">www.psychosoziale-angebote.tirol</span></a><span class="regierungsmitglied"> bietet Überblick über alle Beratungs- und Behandlungsmöglichkeiten in Tirol</span></li></ul><p>Scheinbar perfekte Urlaube, Strandbilder, Spaß und Lebensfreude: Die meisten Social-Media-Feeds sind aktuell voll damit. Bei Menschen, die sich beispielsweise in einer schwierigen Lebenssituation befinden, können solche Beiträge negative Gefühle sowie Druck und Belastungen verstärken – denn eigentlich „sollte man doch glücklich sein“. Das Land Tirol nimmt dies zum Anlass, um nicht nur zu Weihnachten, sondern auch im Sommer einmal mehr auf die psychosozialen Angebote in Tirol hinzuweisen – denn Reden hilft. Jede zweite Person in Österreich ist im Laufe ihres Lebens von einer psychosozialen Krise oder psychischen Erkrankung betroffen. Umso wichtiger ist es, rasch und niederschwellig Unterstützung zu erhalten.&nbsp;</p>
<p>In Tirol sind der Psychosoziale Krisendienst Tirol sowie die Psychosozialen Zentren Tirol wichtige kostenfreie Erstanlaufstellen für Menschen in psychischen Krisen- und Belastungssituationen sowie deren Angehörige. Der Psychosoziale Krisendienst Tirol ist unter der Servicenummer 0800 400 120 täglich von 9 bis 19 Uhr erreichbar. Die Psychosozialen Zentren Tirol bieten an acht Standorten niederschwellige Beratung und Unterstützung. Die Terminvereinbarung erfolgt Montag bis Freitag von 9 bis 14 Uhr unter der Rufnummer 050 500 oder über ein Kontaktformular auf der Website <a href="https://www.psz.tirol/" target="_blank" rel="noreferrer">www.psz.tirol</a>. Einen Überblick über das landesweite psychosoziale Hilfs- und Unterstützungsangebot bietet zudem die Website <a href="https://www.psychosoziale-angebote.tirol/" target="_blank" rel="noreferrer">www.psychosoziale-angebote.tirol</a>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">„Es braucht nur den Mut, den ersten Schritt zu machen“</span></p>
<p>„Krisen oder belastende Lebenssituationen können uns alle treffen – aber niemand muss sie alleine bewältigen. Gerade für die Erstanlaufstellen Krisendienst und Psychosoziale Zentren braucht es weder eine Überweisung noch eine Diagnose – nur den Mut, den ersten Schritt zu machen. Oft genügt schon ein einziges Gespräch, um Entlastung zu schaffen und neue Perspektiven zu eröffnen“, betont Soziallandesrätin <span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata</span>. Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> ergänzt: „Über psychische Belastungen zu sprechen und Hilfe in Anspruch zu nehmen, sollte genauso selbstverständlich sein wie der Gang zur Ärztin oder zum Arzt bei körperlichen Beschwerden. Je früher Hilfe in Anspruch genommen wird, desto besser können Belastungen aufgefangen und einer Verschärfung der Situation entgegengewirkt werden.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ein Anruf kann den Unterschied machen</span></p>
<p>An den Psychosozialen Krisendienst Tirol können sich Menschen in akuten Krisen und psychischen Belastungssituationen sowie deren Angehörige in ganz Tirol wenden – auf Wunsch auch anonym. Im Schnitt werden rund 300 Gespräche pro Monat von PsychotherapeutInnen sowie psychiatrischen Gesundheits- und KrankenpflegerInnen geführt. Im Jahr 2025 wurden insgesamt 3.661 telefonische, 197 ambulante sowie 58 mobile Kriseninterventionsgespräche verzeichnet. Der Psychosoziale Krisendienst Tirol wird von der Suchthilfe Tirol sowie dem Psychosozialen Pflegedienst Tirol betrieben.</p>
<p>Vorrangiges Ziel ist es, in Gesprächen akute Belastungen abzubauen, Stabilität herzustellen und konkrete nächste Schritte zu erarbeiten. Zeichnet sich am Telefon ab, dass Hilfe vor Ort erforderlich und gewünscht ist, können die Betroffenen innerhalb von etwa 24 bis maximal 48 Stunden vor Ort aufgesucht werden. Zudem sind für Personen, die unter besonders belastenden oder bedrohlichen Umständen leiden, ambulante Krisengespräche möglich.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Vertrauliche Beratungen in Wohnortnähe</span></p>
<p>Das Motto der Psychosozialen Zentren Tirol (PSZ) ist „Reden wir darüber! Vertraulich. Kompetent. Zeitnah. Kostenlos“. Die PSZ wurden 2022 im Auftrag des Landes Tirol gegründet und verfügen mittlerweile über acht Standorte in ganz Tirol: zwei in Innsbruck (Maximilianstraße und Schöpfstraße), zwei im Oberland (Imst und Landeck), zwei im Unterland (Wörgl und Kitzbühel) sowie je eine im Außerfern (Reutte) und in Osttirol (Lienz). Im Vorjahr wurden in den PSZ Tirol insgesamt 10.128 Kontakte verzeichnet.&nbsp;</p>
<p>Vor Ort hilft ein multidisziplinäres Team bei der Klärung der Problemlage, entwickelt gemeinsam mit den KlientInnen Handlungsstrategien und sucht nach geeigneten weiterführenden Hilfen. In der Regel können die PSZ innerhalb von zwei bis zehn Werktagen einen Beratungstermin anbieten.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Orientierung auf einen Klick</span></p>
<p>Über die digitale Plattform <a href="https://www.psychosoziale-angebote.tirol/" target="_blank" rel="noreferrer">www.psychosoziale-angebote.tirol</a> finden Betroffene, Angehörige und Fachpersonen einen umfassenden Überblick über die psychosoziale Versorgungslandschaft in Tirol. Vor Kurzem wurde die Website weiterentwickelt: Je nach Einstieg als betroffene oder nahestehende Person bzw. als FachexpertIn stehen eine angepasste Benutzeroberfläche und Suchfunktion zur Verfügung. Ergänzend bietet die Plattform Informationen zur psychosozialen Gesundheit sowie zu finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Psychosozialer Krisendienst Tirol</span><br>Täglich von 9 bis 19 Uhr<br>Tel.: 0800 400 120<br>Web: <a href="https://krisendienst.tirol/" target="_blank" rel="noreferrer">www.krisendienst.tirol</a>&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Psychosoziale Zentren Tirol</span><br>Montag bis Freitag von 9 bis 14 Uhr<br>Tel.: 050 500<br>E-Mail: <a href="mailto:office@psz.tirol">office@psz.tirol</a><br>Web: <a href="https://www.psz.tirol/" target="_blank" rel="noreferrer">www.psz.tirol</a></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Digitale Plattform „Psychosoziale Angebote Tirol“</span><br>Web: <a href="https://www.psychosoziale-angebote.tirol/" target="_blank" rel="noreferrer">www.psychosoziale-angebote.tirol</a></p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Gesellschaft &amp; Soziales</category>
				
					<category>Gesundheit &amp; Vorsorge</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58650</guid>
				<pubDate>Thu, 25 Jun 2026 11:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Girls&#039; Day mini: Neugier statt Schubladendenken</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/girls-day-mini/</link>
				<description>Aktionstag zur geschlechtersensiblen Berufsorientierung für Volksschülerinnen</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/d/3/csm_20260625_Girls_Day_mini__6__9d144a92d4.jpg" length="2031005" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4f65cd62f235d15af3512d8e29b77b1e"><span class="regierungsmitglied">Rund 40 Mädchen schnupperten bei IVB, ÖBB und Siemens in technische und handwerkliche Berufe</span></li><li data-list-item-id="ef68f193c26f0db48ddccb02252ea4ce9"><span class="regierungsmitglied">Girls' Day Tirol im Jubiläumsjahr: Angebote von der Volksschule bis zur Oberstufe</span></li></ul><p>Busfahrerin, Elektrotechnikerin oder Gleisbautechnikerin: Beim heutigen Girls' Day mini erhielten rund 40 Volksschülerinnen in Innsbruck spannende Einblicke in Berufe, die noch immer überwiegend von Männern ausgeübt werden. Bei den Innsbrucker Verkehrsbetrieben (IVB), der ÖBB Infrastruktur AG und Siemens AG Österreich konnten die Mädchen technische und handwerkliche Tätigkeiten hautnah kennenlernen. Der Girls' Day mini richtet sich an Schülerinnen der 3. Klasse Volksschule. Er ist seit 2018 Teil des Girls' Day Tirol, der heuer sein 25-jähriges Jubiläum feiert.</p>
<p>„Bereits im Volksschulalter entwickeln Kinder häufig klare Vorstellungen darüber, welche Berufe vermeintlich zu Mädchen oder Buben passen. Deshalb ist es wichtig, Mädchen früh die Vielfalt der Arbeitswelt zu zeigen und ihnen neue Perspektiven zu eröffnen. Der Girls' Day mini schafft diese Begegnungen und ermutigt Mädchen, neugierig zu sein, ihre Talente und Interessen zu entdecken und ihren eigenen Weg zu finden – ohne Schubladendenken und frei von Rollenklischees“, betont Frauenlandesrätin Eva Pawlata, die den Mädchen bei den IVB einen Besuch abstattete. Dort konnten die Teilnehmerinnen unter anderem selbst eine Busgarnitur mit Sprühfarben gestalten.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Interessen und Talente im Fokus</span></p>
<p>Im Vorfeld des Aktionstags, der jedes Jahr am vierten Donnerstag im Juni stattfindet, werden an den teilnehmenden Schulen Workshops abgehalten. Dabei setzen sich die Schülerinnen altersgerecht mit ihren Interessen, Stärken und Zukunftsvorstellungen auseinander und beschäftigen sich spielerisch mit Fragen der geschlechtersensiblen Berufsorientierung.</p>
<p>„Jedes Mädchen soll die Möglichkeit haben, aus der gesamten Vielfalt an Berufen zu wählen und ihre eigenen Interessen und Talente zu entfalten. Gerade handwerkliche, naturwissenschaftliche und technische Berufe bieten attraktive Karriere- und Entwicklungsperspektiven und sollten deshalb bei der Berufswahl junger Frauen selbstverständlich mitgedacht werden“, führt LR<sup>in</sup> Pawlata aus.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Erfolgsprojekt Girls' Day Tirol</span></p>
<p>Der Girls' Day mini ergänzt die Formate Girls' Day junior und Girls' Day senior. Diese finden jährlich an einem gemeinsamen Aktionstag am vierten Donnerstag im April statt (siehe <a href="https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/schrauben-programmieren-ausprobieren/">Presseaussendung vom 23. April 2026</a>). Der Girls' Day junior richtet sich an Schülerinnen der dritten Klassen von Mittelschulen, Allgemeinbildenden Höheren Schulen und Allgemeinen Sonderschulen. Am Girls' Day senior nehmen Schülerinnen der siebten Klasse der Allgemeinbildenden Höheren Schule teil.</p>
<p>Seit seiner Premiere im Jahr 2002 erreichte der Girls' Day Tirol insgesamt knapp 13.000 Mädchen. Mehr als 120 Schulen sowie ebenso viele Unternehmen und Bildungseinrichtungen beteiligten sich tirolweit an der Initiative – viele davon langjährig. Veranstaltet wird der Girls' Day Tirol von der amg-tirol und der Bildungsdirektion Tirol. Das Land Tirol unterstützt das Erfolgsprojekt im Jahr 2026 mit rund 100.000 Euro. Mehr Informationen zum Girls' Day Tirol finden sich unter <a href="https://girlsday-tirol.at/" target="_blank" rel="noreferrer">www.girlsday-tirol.at</a>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Arbeit</category>
				
					<category>Bildung</category>
				
					<category>Frauen &amp; Gleichstellung</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58354</guid>
				<pubDate>Fri, 29 May 2026 15:15:00 +0200</pubDate>
				
				<title>SozialreferentInnenkonferenz</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/sozialreferentinnenkonferenz-1/</link>
				<description>Pflegereform und inklusive Arbeitswelt im Fokus</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/d/e/csm_20260529_Gruppenfoto_Konferenz_Sozialreferent_innen_f99e33dba4.jpg" length="1529056" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ec47333847c335daf5688ac0aa515eb43"><span class="regierungsmitglied">Pflegereform: Tirol fordert planbare Finanzierung und einheitliche Regelungen</span></li><li data-list-item-id="e147f60632283de0b62ce00c4a75b003b"><span class="regierungsmitglied">Pflegegeld, Hauskrankenpflege und Pflegefonds sollen abgesichert werden</span></li><li data-list-item-id="e61642328f5dd5b731d1f7a0570fd7372"><span class="regierungsmitglied">Inklusion: Unterstützungsangebote für die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen langfristig absichern</span></li></ul><p>Heute, Freitag, nahmen Pflegelandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> und Soziallandesrätin <span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata</span> gemeinsam mit ihren AmtskollegInnen aus allen Bundesländern an der LandessozialreferentInnenkonferenz in Hagenberg in Oberösterreich teil. Im Pflegebereich wurden von Tirol zentrale Anträge eingebracht, die auf strukturelle Verbesserungen und eine faire Finanzierungsverteilung abzielen. Im Bereich der Inklusion forderten die Bundesländer auf Antrag Tirols die langfristige Absicherung der vom Bund mitfinanzierten Unterstützungsangebote zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tirol treibt Pflegereform voran</span></p>
<p>Angesicht des steigenden Pflegebedarfs, wachsender Kosten und des demografischen Wandels setzt Tirol auf Initiative von LR<sup>in</sup> Hagele klare Signale in Richtung Pflegereform: Im Mittelpunkt steht vor allem eine planbare Finanzierung, die bundesweit einheitlich geregelt werden soll. Tirol fordert daher die Mittel des Pflegefonds langfristig abzusichern sowie hinsichtlich Inflation und steigender Pflegekosten zu valorisieren: „Pflege braucht Planungssicherheit sowie eine Finanzierung, die mit den tatsächlichen Kosten Schritt hält und langfristig abgesichert ist. Die Länder dürfen mit den steigenden Pflegekosten nicht alleine gelassen werden. Mit unseren Anträgen wollen wir Reformen anstoßen und die Finanzierung der Pflegebudgets für die Länder sicherstellen. Insbesondere vor dem Hintergrund von Entwicklungen und Kostenrealitäten, die im Rahmen des letzten Finanzausgleichs noch nicht absehbar waren“, betont die Pflegelandesrätin.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Pflegegeld und mobile Pflege im Fokus</span></p>
<p>Weitere Schwerpunkte liegen auf der Anpassung des Pflegegeldes sowie der Finanzierung der medizinischen Hauskrankenpflege: Sie sind zentrale Säulen einer wohnortnahen Versorgung und tragen wesentlich dazu bei, Krankenhausaufenthalte zu vermeiden, die Versorgung älterer Menschen zuhause sicherzustellen und das Gesundheitssystem insgesamt zu entlasten. Obwohl die Leistungen der Hauskrankenpflege laut Gesetz in die Zuständigkeit der Sozialversicherung fallen, werden die Kosten derzeit großteils von den Ländern getragen. Tirol fordert daher gemeinsam mit anderen Bundesländern eine klare, bundesweit einheitliche Finanzierungsregelung sowie eine faire Aufgabenverteilung zwischen Bund, Sozialversicherung und Ländern. Auch eine überarbeitete Einstufung des Pflegegeldes, die sich an neuen Krankheitsbildern und Pflegebedarfen etwa bei Demenz orientiert, soll das Pflegegeldsystem zukunftsfit gestalten.</p>
<p>„Wenn das Pflegegeld real an Wert verliert, müssen die Länder einspringen. Das ist weder fair noch nachhaltig, eine Valorisierung des Pflegegeldes soll daher auch über 2028 hinaus fortgeführt werden“, fordert LR<sup>in</sup> Hagele und ergänzt: „Wir brauchen zudem endlich eine faire und bundesweit einheitliche Lösung, damit mobile Pflege nachhaltig abgesichert und effizient organisiert werden kann.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Pflegende Angehörige und Digitalisierung stärken</span></p>
<p>Zudem sind pflegende Angehörige eine tragende Säule des österreichischen Pflegesystems. Sie ermöglichen es vielen Menschen, zuhause betreut zu werden. Die derzeitigen Bundeszuschüsse für Ersatz- und Kurzzeitpflege decken die tatsächlichen Kosten jedoch vielfach nicht mehr ab. Besonders bei längeren Ausfallszeiten der Hauptpflegeperson entstehen erhebliche Finanzierungslücken. Tirol fordert daher gemeinsam mit anderen Bundesländern eine zeitgemäße Anpassung der Bundesregelung sowie eine Anpassung der Förderhöhen an die tatsächlichen Kosten der Ersatz- und Kurzzeitpflege. „Tirol hat mit eigenen Maßnahmen im Rahmen der Richtlinie zur Kurzzeitpflege bereits Verbesserungen umgesetzt. Diese dürfen aber keine Dauerlösung auf Kosten der Länder sein. Pflegende Angehörige brauchen darüber hinaus verlässliche Unterstützung und echte Entlastung“, so LR<sup>in</sup> Hagele.</p>
<p>Auch die Digitalisierung in der Pflege war ein zentrales Thema bei der Konferenz: Ziel ist es, eine gemeinsame Digitalisierungsstrategie für die Pflege zu entwickeln. Dadurch sollen Pflegeeinrichtungen, mobile Dienste und Gesundheitseinrichtungen besser vernetzt sowie Pflegekräfte entlastet werden – etwa durch den Ausbau der elektronischen Gesundheitsakte (ELGA). Zudem sollen sichere digitale Kommunikationswege zwischen Pflege, Ärzteschaft und anderen Gesundheitsberufen geschaffen werden.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Gemeinsames Bekenntnis zur inklusiven Arbeitswelt</span></p>
<p>Die Persönliche Assistenz wiederum unterstützt Menschen mit Behinderungen dabei, ihren Alltag selbstbestimmt zu gestalten und am gesellschaftlichen sowie beruflichen Leben teilzuhaben. In Tirol ist der Grundsatz „mobile vor stationäre Leistungen“ im Teilhabegesetz verankert und es besteht ein Rechtsanspruch für die Persönliche Assistenz im Freizeitbereich. Für die Persönliche Assistenz am Arbeitsplatz sowie inklusive Arbeitsprojekte beteiligt sich der Bund über Förderrichtlinien an den Kosten der Länder. Ein vom Land Tirol initiiertes und finanziertes Vorreiterprojekt ist seit 2012 „mittendrin – Inklusive Arbeit“, das Menschen mit Behinderungen und hohem Unterstützungsbedarf unterstützt, am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Im Rahmen der LandessozialreferentInnenkonferenz forderten die Länder übereinstimmend eine langfristige Mitfinanzierung des Bundes an den Projekten „Persönliche Assistenz“ und „inklusive Arbeit“.</p>
<p>„Die Teilhabe am Arbeitsmarkt ist für Menschen mit Behinderungen ein wichtiger Schritt zu Selbstständigkeit, persönlicher Entfaltung und gesellschaftlicher Teilhabe. Zugleich profitieren von Inklusion am Arbeitsmarkt auch Betriebe und die Gesellschaft insgesamt. Damit bewährte Unterstützungsangebote langfristig fortgeführt werden können, braucht es weiterhin eine verlässliche Bundesfinanzierung“, so LR<sup>in</sup> Pawlata.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Inklusion</category>
				
					<category>Soziales</category>
				
					<category>Pflege</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Tue, 26 May 2026 13:54:06 +0200</pubDate>
				
				<title>Frauengesundheit sichtbar machen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/frauengesundheit-sichtbar-machen/</link>
				<description>Frauengesundheitsstraßen kommen in alle Tiroler Bezirke</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e1a30966603e0735deb3795775012377c"><span class="regierungsmitglied">Ankündigung anlässlich des Tags der Frauengesundheit am 28. Mai</span></li><li data-list-item-id="e4757e71f868c503f7ddaf85a8f5b263f"><span class="regierungsmitglied">Informationsangebot zur Frauengesundheit kommt im Herbst in alle Tiroler Bezirke</span></li><li data-list-item-id="ec596603cffa7b4d331840adc68cf9419"><span class="regierungsmitglied">Vielseitiges Programm mit kostenlosen Beratungen und Gesundheitschecks</span></li><li data-list-item-id="e6aae61968fec44aeda33e1d3ba59b335"><span class="regierungsmitglied">Alle Informationen zur Frauengesundheit unter: </span><a href="https://www.tirol.gv.at/gesundheit-vorsorge/frauengesundheit/"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/frauengesundheit</span></a></li></ul><p>Den Internationalen Aktionstag für Frauengesundheit am 28. Mai nehmen Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> und Frauenlandesrätin <span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata </span>zum Anlass, um erstmals die für Herbst geplanten Frauengesundheitsstraßen in allen Tiroler Bezirken anzukündigen. Das Informations- und Beratungsangebot des Landes soll dazu beitragen, Gesundheitskompetenz rund um Themen wie Endometriose, Menopause, Herzgesundheit sowie psychischer und sexueller Gesundheit zu stärken sowie konkrete Gesundheitsangebote für Frauen wie Blutdruck- und EKG-Messungen oder ernährungsmedizinische Beratungen direkt in die Bezirke zu bringen. Um das Wissen rund um die Frauengesundheit zu erweitern, finden sich zudem ab sofort alle wichtigen Informationen, Angebote und Veranstaltungen sowie zeitnah alle Termine der Frauengesundheitsstraßen unter <a href="https://www.tirol.gv.at/gesundheit-vorsorge/frauengesundheit/frauengesundheitsstrategie/">www.tirol.gv.at/frauengesundheit</a>.</p>
<p>„Mit den Frauengesundheitsstraßen setzen wir in Tirol ein Zeichen für mehr soziale Gerechtigkeit, Chancengleichheit und die nachhaltige Stärkung der Frauengesundheit. Erstmals bringen wir ein umfassendes Informations- und Beratungsangebot direkt in die Tiroler Bezirke und schaffen damit wohnortnahe Unterstützung für Frauen in allen Lebensphasen. Frauengesundheit betrifft weit mehr als medizinische Versorgung – sie umfasst Prävention, psychische Gesundheit, soziale Teilhabe und Gleichstellung. Mit diesem Projekt stärken wir die Gesundheitskompetenz, machen bestehende Angebote sichtbar und fördern Eigenverantwortung. Gleichzeitig zeigen wir, dass moderne Gesundheitspolitik Frauen in ihrer Vielfalt ernst nimmt und gezielt unterstützt“, betont LR<sup>in</sup> Hagele.</p>
<p>LR<sup>in</sup> Pawlata führt aus: „Frauengesundheit und Gendermedizin sind essenziell, weil Frauen in vielen Bereichen andere gesundheitliche Bedürfnisse, Symptome und Krankheitsverläufe haben als Männer. Dieses Wissen muss noch stärker in Versorgung, Prävention und Aufklärung einfließen. Mit den Frauengesundheitsstraßen schaffen wir Bewusstsein, machen Frauengesundheit sichtbar und bringen wichtige Informationen und konkrete Angebote direkt zu den Frauen vor Ort – in allen Tiroler Bezirken.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Kostenlose Beratungen und Gesundheitschecks</span></p>
<p>Die Frauengesundheitsstraßen bringen Informationen, Beratung und Gesundheitsangebote direkt zu den Menschen. An interaktiven Stationen können BesucherInnen sich zu verschiedenen Themen der Frauengesundheit informieren, mit ExpertInnen ins Gespräch kommen und kostenlose Gesundheitschecks direkt vor Ort nutzen. Geplant sind Angebote und Beratungen unter anderem zu folgenden Themen:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ec226f409c969669e3bb97b154f09dca5">Blutdruckmessungen sowie EKG- und BIA-Messungen (Messung der Herzfunktion und der Körperzusammensetzung)</li><li data-list-item-id="eacf14c9ee4d84522a0dc744732105897">Beratungen zu Endometriose und Menopause</li><li data-list-item-id="e869f46c4e2a8fd6075ba01ebf82702b5">Beratungen zu Kinderwunsch sowie zu Gesundheit vor, während und nach der Schwangerschaft</li><li data-list-item-id="e82429aa3f496b91ffa42216a698c5dcb">First Love Ambulanz: Beratung zu Zyklus, Verhütung und sexuell übertragbaren Infektionen</li><li data-list-item-id="e6a3c224affcd3fab4fd3677850242b60">Beratungen zu psychischer Gesundheit</li><li data-list-item-id="e1c6fb8bba073c5b2aebd2595524ebf79">Ernährungsmedizinische Beratung z.B. Ernährung bei Endometriose oder kardiovaskulärem Risiko</li><li data-list-item-id="e963686d06ced3e5c3f8255749afb7943">Stammzellenspende</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Frauengesundheitsstrategie als Basis</span></p>
<p>Die <a href="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/themen/gesundheit-vorsorge/oeffentlicher-gesundheitsdienst/Frauengesundheit_OSPE/280424_FGS_freigegeben1.pdf" target="_blank">Tiroler Frauengesundheitsstrategie</a> wurde gemeinsam mit zahlreichen ExpertInnen aus dem Gesundheits- und Sozialbereich, Institutionen und Betroffenen erarbeitet und 2025 von der Tiroler Landesregierung beschlossen. Von psychischer Gesundheit über Sexualpädagogik bis hin zu Armut und Gewalt – Frauengesundheit umfasst verschiedenste Bereiche des Lebens von Frauen. Die Frauengesundheitsstrategie des Landes Tirol trägt diesem Umstand Rechnung: Mit elf zentralen Themenbereichen und 34 konkreten Handlungsfeldern schafft die Strategie die Grundlage, um die Gesundheitsversorgung und Prävention für Frauen gezielt zu verbessern und nachhaltig zu stärken. In den kommenden Jahren sollen gemeinsam mit den Systempartnern die definierten Ziele und Handlungsfelder weiterentwickelt und konkrete Umsetzungsprojekte auf den Weg gebracht werden.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Gesundheit &amp; Vorsorge</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58078</guid>
				<pubDate>Tue, 05 May 2026 13:37:24 +0200</pubDate>
				
				<title>Wechsel in der Geschäftsführung der KIB – Kinder Bildung Tirol</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/wechsel-in-der-geschaeftsfuehrung-der-kib-kinder-bildung-tirol/</link>
				<description>Andrea Fauner legt Funktion auf eigenen Wunsch zurück</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eaab94675014a28e494571eb320f39186"><span class="regierungsmitglied">Deutliches Wachstum der KIB in den vergangenen zwei Jahren</span></li><li data-list-item-id="ea4374045538ed2f00e4f8fd1208d8064"><span class="regierungsmitglied">Ausschreibung der Geschäftsführung erfolgt in Kürze</span></li></ul><p>Mit Abschluss des Schuljahres 2025/2026 kommt es zu einem Wechsel in der Geschäftsführung der KIB - Kinder Bildung Tirol gem. GesmbH. Die derzeitige Geschäftsführerin <span class="regierungsmitglied">Andrea Fauner </span>wird ihre Funktion auf eigenen Wunsch zurücklegen. Die Ausschreibung der Funktion erfolgt in Kürze. Unter der Führung von Andrea Fauner konnte das Unternehmen nachhaltig stabilisiert und ein deutliches Wachstum erzielt werden. Mittlerweile beschäftigt die KIB über 900 SchulassistentInnen, FreizeitpädagogInnen und administrative AssistentInnen.</p>
<p>„Ich bedanke mich ausdrücklich für den hohen Einsatz, mit dem Andrea Fauner die KIB in den vergangenen knapp zwei Jahren in ein stabiles Fahrwasser geleitet hat. Unter ihrer Führung konnten nicht nur über 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewonnen, sondern auch wesentliche Schritte in Richtung Qualitätsmanagement gesetzt werden“, sagt LR<sup>in</sup>&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata</span>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Bildung</category>
				
					<category>Kinder- &amp; Jugendhilfe</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Mon, 04 May 2026 10:26:14 +0200</pubDate>
				
				<title>Land Tirol sichert Angebot bei Schwangerschaftsabbrüchen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/land-tirol-sichert-notwendiges-beratungs-und-versorgungsangebot-bei-schwangerschaftsabbruechen-im-gesetzlichen-rahmen/</link>
				<description>Ergänzung des bestehenden niedergelassenen Angebots durch ein zusätzliches Angebot an einem Standort der tirol kliniken als Privatleistung</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb944033531ebe7655a1fc44d01323e42"><span class="regierungsmitglied">Starker Fokus auf Beratung, Begleitung und qualitätsvolle Nachsorge&nbsp;</span></li></ul><p>Das Land Tirol setzt einen sensiblen, aber gesundheitspolitisch notwendigen Schritt zur langfristigen Sicherstellung eines gesetzlich zulässigen Versorgungsangebots für Schwangerschaftsabbrüche um. Derzeit wird das Versorgungsangebot durch den niedergelassenen Bereich sichergestellt. Um eine nachhaltige, verlässliche und flächendeckende Versorgung zu gewährleisten, wird dieses künftig im gesetzlichen Rahmen durch ein Angebot in öffentlichen Einrichtungen ergänzt. Die tirol kliniken werden gemäß Regierungsprogramm diese Aufgabe künftig als Privatleistung an einem Standort übernehmen.</p>
<p>„Es geht hier nicht um eine weltanschauliche Debatte, sondern um die Verantwortung der öffentlichen Hand, die notwendigen Beratungen, ein gesetzlich zulässiges medizinisches Angebot und eine qualitätsvolle Nachsorge verlässlich sicherzustellen“, betont Landesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> und erklärt weiter: „Ziel ist es, Frauen in einer höchstpersönlichen und oft belastenden Situation ein verlässliches, medizinisch qualitätsgesichertes und diskretes Angebot zu ermöglichen. Ein Schwangerschaftsabbruch ist ein ausgesprochen sensibles Thema, und die Entscheidung darüber ist eine persönliche Entscheidung der Frau. Gerade deshalb braucht es einen klar geregelten Rahmen, medizinische Standards, Diskretion und ein geordnetes Unterstützungsangebot.“</p>
<p>Landesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata&nbsp;</span>unterstreicht die klare Verbesserung des Zugangs und die Stärkung der Selbstbestimmung von Frauen: „Es wird in Tirol möglich sein, Schwangerschaftsabbrüche auch im öffentlichen Bereich durchführen zu lassen. Damit schließen wir eine bestehende Versorgungslücke und schaffen einen verlässlichen, klar geregelten Zugang innerhalb des bestehenden Systems. Eine umfassende, ergebnisoffene Beratung ist dabei selbstverständlich – Einflussnahmen durch unbeteiligte Dritte sind es nicht. Im Mittelpunkt steht die persönliche Situation der betroffenen Frauen. Ihre freie, selbstbestimmte Entscheidung steht an oberster Stelle und ist in jeder Phase zu respektieren.“&nbsp;</p>
<p>Die Kosten eines Schwangerschaftsabbruchs ohne medizinische Notwendigkeit sind grundsätzlich privat zu tragen. Land Tirol schafft dafür die rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen. Für Härtefälle stehen entsprechende Unterstützungsinstrumente zur Verfügung. Das Land Tirol garantiert eine verantwortungsvolle und respektvolle Umsetzung. Dabei bleibt auch für Mitarbeitende und ÄrztInnen die freie Entscheidung, ob ein Schwangerschaftsabbruch durchgeführt wird, gewahrt.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Zugang zum Angebot</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e3602fd796a83723323e9396df13617be"><span>Eine Frau stellt mittels Schwangerschaftstest eine ungewollte Schwangerschaft fest.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e3c45eb85db79bca707c6468f61548000"><span>Optional erfolgt die Kontaktaufnahme mit einer Gynäkologin/einem Gynäkologen.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e3a8efbd0cb447fd95a2f5c783860a7de"><span>Besteht der Wunsch nach einem Schwangerschaftsabbruch, wendet sich die Frau an eine Beratungseinrichtung.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e23d383d85b5a3f7eff2710ef72958007"><span>Die Beratung erfolgt bei Bedarf ergebnisoffen und unabhängig.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e8470f08a0e1c10606d5a6128d956052f"><span>Die Beratungseinrichtung informiert über Versorgungsangebote in Tirol:&nbsp;</span><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ed6a9bed0b555ec7e1a673030a86c0958"><span>bei der eigenen Gynäkologin/dem eigenen Gynäkologen (Termin ist selbst zu vereinbaren)&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e9fdf9897d5bbee788448e77992cc6e75"><span>bei niedergelassenen GynäkologInnen (Termin ist selbst zu vereinbaren)&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e731049e51ace83ca67821ae8c3cc1903"><span>in den tirol kliniken (Terminorganisation erfolgt über die Beratungseinrichtung)&nbsp;</span></li></ul></li><li data-list-item-id="e6df471527eca493fb4f3bb437fd27c96"><span>Bei Inanspruchnahme des Angebots der tirol kliniken erfolgt die Kontaktaufnahme durch die Beratungseinrichtung.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e410296791c54ccb4d3fa236a6a33603b"><span>Die tirol kliniken vergeben innerhalb von drei Werktagen einen Ersttermin und melden diesen an die Beratungseinrichtung zurück.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e76279949bf38022ac63d6aada4fdf162"><span>Die Beratungseinrichtung informiert die Frau über den Ersttermin und die weiteren Schritte.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ec547eee8fb5d8665c9b6bc71ea801399"><span>Die Kosten eines Schwangerschaftsabbruchs sind grundsätzlich von den betroffenen Frauen bzw. Familien selbst zu tragen. Eine Finanzierung durch das Land Tirol erfolgt nicht.</span></li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 14:28:58 +0200</pubDate>
				
				<title>Aktuelles aus der Regierungssitzung</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/aktuelles-aus-der-regierungssitzung-4/</link>
				<description>LH Mattle: „Möglichmacher für wirtschaftliche Entwicklung und Arbeitsplätze“</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e16cbffda1d5c1159c94e2adee778c76b"><span class="regierungsmitglied">Von Digitalisierung bis hin zur Infrastruktur: Tiroler Wirtschafts- und Technologieförderungsprogramm unterstützt Unternehmen gezielt und effizient – auch in wirtschaftlich unsicheren Zeiten</span></li><li data-list-item-id="e842a2689d5bb1332871c9218b031dac4"><span class="regierungsmitglied">2025: 1.480 Förderanträge genehmigt, Tiroler Investitionen in Höhe von rund 365 Millionen Euro ausgelöst</span></li><li data-list-item-id="e49af1a9d19d6c5312f102f097f70b8ba"><span class="regierungsmitglied">Konkretes Projekt: Balmung Medical Handel GmbH in Kirchbichl investiert bis zur Endausbaustufe rund 110 Millionen Euro, schafft 170 neue Arbeitsplätze und stärkt Gesundheitsversorgung</span></li><li data-list-item-id="e0a9dbbdd13a06f85479d994124e5d731"><span class="regierungsmitglied">Wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“:&nbsp;Automatisierte Firmenbuchabfrage entlastet AntragstellerInnen und Verwaltung</span></li></ul><p>Investitionen, Digitalisierung, Automatisierung, neue Technologie, Arbeitsplätze: Mit dem Tiroler Wirtschafts- und Technologieförderungsprogramm schafft das Land Tirol Anreize, um Investitionen anzukurbeln, Innovationen zu ermöglichen und Arbeitsplätze langfristig zu sichern. Auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten setzt Tirol auf gezielte und effiziente Unterstützungsmaßnahmen: Die Wirtschaftspolitik des Landes versteht sich als verlässliches Instrument, um die regionale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken – wie ein aktuelles Projekt in Kirchbichl im Bezirk Kufstein exemplarisch zeigt: Die Balmung Medical Handel GmbH errichtet ein neues Headquarter – Gesamtinvestitionsvolumen rund 110 Millionen Euro. Heute, Dienstag, beschloss die Tiroler Landesregierung auf Antrag von Wirtschaftslandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Mario Gerber</span> dieses zukunftsweisende Vorhaben, das rund 170 neue Arbeitsplätze schafft und die Gesundheitsversorgung über die Landesgrenzen hinweg stärkt, mit 150.000 Euro zu fördern.</p>
<p>„Die Tiroler Wirtschaft ist Grundlage für Arbeitsplätze, Wohlstand und Investitionen in unserem Land. Die öffentliche Hand muss deshalb ein Möglichmacher für wirtschaftliche Entwicklung und Arbeitsplätze sein. Nach den Krisen der vergangenen Jahre, der Welle an neuen Regeln aus Brüssel und Wien aber auch aufgrund der weltweiten Unsicherheiten müssen wir uns in Europa und Österreich die Wettbewerbsfähigkeit zurückerarbeiten. Wir haben aber auch Hausaufgaben in Tirol zu erledigen, weshalb wir mit dem Tirol Konvent jede Woche mit konkreten Maßnahmen Bürokratie abbauen, Verfahren beschleunigen und Regeln vereinfachen. Es braucht aber auch Anreize für Investitionen. Jeder Euro, den wir in Tiroler Betriebe investieren, zahlt sich mehrfach aus – durch neue Arbeitsplätze, durch Wertschöpfung in der Region und durch die Stärkung unserer wirtschaftlichen Widerstandsfähigkeit. Allein im letzten Jahr sind durch die Zusammenarbeit der Tiroler Wirtschaft und dem Land Investitionen von 365 Millionen Euro ausgelöst worden sowie 2.850 Arbeitsplätze und 370 Lehrstellen entstanden“, betont LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.</p>
<p>„Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit zeigt sich, wie wichtig eine aktive und verlässliche Standortpolitik ist. Mit unserem Wirtschaftsförderungsprogramm setzen wir gezielt auf Zukunftsinvestitionen, die nicht nur einzelne Unternehmen stärken, sondern ganze Regionen beleben. Dabei ist es unsere Aufgabe, die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen und kontinuierlich weiterzuentwickeln. Die österreichweit einzigartige Bäderförderung ist dabei nur ein Beispiel von vielen, wie wir gezielt in Infrastruktur und Lebensqualität investieren", ergänzt LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Wirtschaftsförderung mit Hebelwirkung</span></p>
<p>Allein im vergangenen Jahr wurden insgesamt 1.480 Förderanträge für konkrete Projekte und Maßnahmen genehmigt. Die dadurch ausgelösten Investitionen sind ein beachtlicher Hebel-Effekt, der die regionale Wirtschaft nachhaltig stärkt.&nbsp;</p>
<p>„Unsere Wirtschaftsförderung wirkt wie ein Katalysator für unternehmerische Entwicklung. Wir unterstützen gezielt dort, wo Betriebe wachsen, innovieren und Arbeitsplätze schaffen wollen. Die aktuelle wirtschaftliche Lage macht deutlich, wie wichtige diese verlässliche Partnerschaft zwischen Land und Wirtschaft ist. Mit unserem Förderprogramm schaffen wir die Rahmenbedingungen, damit unsere heimischen Unternehmen auch in schwierigen Zeiten zukunftsfähig bleiben“, erklärt LR Gerber.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Beispielhafte Millionen-Investition: von 80 auf 250 Arbeitsplätze</span></p>
<p>Als international tätiges Unternehmen im Bereich medizinischer Bedarfsartikel investiert die Balmung Medical Handel GmbH bis zur Endausbaustufe rund 110 Millionen Euro in den Bau eines neuen Headquarters mit Zentrallager und Bürokomplex inklusive Parkhaus sowie in eine betriebliche Kinderbetreuungseinrichtung. Die förderbaren Kosten belaufen sich auf 39,28 Millionen Euro, 150.000 Euro davon gewährt das Land Tirol als sogenannte De-minimis-Beihilfe. Eine solche Beihilfe ermöglicht es, vor allem kleinen und mittleren Betrieben rasch und unbürokratisch Mittel zur Steigerung ihrer Wettbewerbsfähigkeit zukommen zu lassen, ohne dass dies bei der Europäischen Kommission angemeldet und in Folge von dieser geprüft werden muss.&nbsp;</p>
<p>Besonders bemerkenswert ist der Beschäftigungseffekt: Von derzeit rund 80 MitarbeiterInnen soll der Personalstand bis Mitte 2028 auf 185 und ein Jahr nach Projektende – die Fertigstellung ist Anfang 2028 geplant – auf rund 250 MitarbeiterInnen anwachsen. Zudem soll das neue Zentrallager die Versorgung des mitteleuropäischen, insbesondere österreichischen Gesundheitsmarktes sicherstellen. „Dieses Projekt zeigt exemplarisch, wie Wirtschaftspolitik in Tirol funktioniert. Ein wachsendes Unternehmen investiert massiv in den Standort, schafft hochwertige Arbeitsplätze und leistet gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsversorgung in Österreich. Genau solche Projekte wollen wir mit unserer Unterstützung ermöglichen“, betont LH Mattle.</p>
<p>„Die Realisierung des HorizonQuarter in Kirchbichl ist ein klares Bekenntnis unserer Firmengruppe zum Wirtschaftsstandort Tirol. Damit schaffen wir nicht nur eine hochmoderne Infrastruktur für das weitere Wachstum von Balmung Medical, sondern realisieren ein zukunftsweisendes Innovationszentrum, das wirtschaftliche Dynamik mit höchster Nachhaltigkeit vereint und die medizinische Versorgungssicherheit stärkt. Wir freuen uns, dass uns das Land Tirol auf diesem Weg unterstützt“, so der Geschäftsführer der&nbsp;Balmung Medical Handel GmbH,&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Engelbert Leobacher</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Wirtschaftsförderung des Landes steht auf zwei Standbeinen</span></p>
<p>Die Förderungen für Tirols Unternehmen stehen grundsätzlich auf zwei Standbeinen: Einerseits auf dem Wirtschaftsförderungsprogramm, bei dem es unter anderem um Wachstum, Tourismus oder Sonderförderungsprogrammen für bestimmte Regionen oder Planungsverbände geht. Weiters gibt es das Technologie- und Breitbandförderungsprogramm. Dessen Fokus: Innovation, Digitalisierung, ultraschnelles Internet. Eine Auflistung der einzelnen Förderungen findet sich im Factsheet im Downloadbereich.&nbsp;</p>
<p>Alle Informationen zum Tiroler Wirtschafts- und Technologieförderungsprogramm finden sich unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/arbeit-wirtschaft/wirtschaftsfoerderung/" target="_blank">www.tirol.gv.at/wirtschaftsfoerderung</a> sowie unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/arbeit-wirtschaft/wirtschaft-und-arbeit/foerderungen/technologiefoerderungsprogramm/" target="_blank">www.tirol.gv.at/technologiefoerderung</a>.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Zahlen, Daten, Fakten zu den Investitionen der Balmung Medical Handel GmbH</span></p>
<p>Zeitlinie:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e487460d21b33156670d9efb2e3fc4792"><span>Baustart Logistik Nordareal: Juli 2025 (Fertigstellung Juli 2026)</span></li><li data-list-item-id="ea5cfc8a351bde5bb19c9d2829412ea16"><span>Baustart Logistik Süd: März 2026 (Fertigstellung Dezember 2026)</span></li><li data-list-item-id="e9e1b7a789fbac84cd83c022e779e2b99"><span>Baustart Bürokomplex (Turm 1 mit Parkhaus): März 2026 (Fertigstellung März 2028)</span></li></ul><p>Eckdaten:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e6465948270eb6389ad622d0925a8ab11"><span>Aktuelle Bauphase (Bruttogeschossfläche):</span><ul class="item-listing square"><li style="margin-left:32px;" data-list-item-id="e1a15e7eb10795e9b0066ee3c8a22c9d8"><span>Schmalganglager Nord: 7.820 m²</span></li><li style="margin-left:32px;" data-list-item-id="e837fa00df2049ecf014b4213a4932c94"><span>Büroturm 1: 13.747 m²</span></li><li style="margin-left:32px;" data-list-item-id="ea27d82025317e7d1cc3f076ea2ee75c4"><span>Parkhaus: 13.174 m²</span></li><li style="margin-left:32px;" data-list-item-id="e662b6be77ae52d3920b59e92beaee735"><span>Logistikhalle Süd: 5.034 m²</span></li><li style="margin-left:32px;" data-list-item-id="e6e0003d90b8d6f15cb606397575f3f2a"><span>Gesamt aktuelle Bauphase: 39.748 m²</span></li></ul></li><li data-list-item-id="e2c1498924e0ea6421ae5ea5f288aee48"><span>Parkhaus: 528 überdachte Stellplätze</span></li><li data-list-item-id="e79ad610fe581c7c395dc3f1636c6fd33"><span>Erweiterung:</span><ul class="item-listing square"><li style="margin-left:32px;" data-list-item-id="e7c417b1442b729c10d7e11efa5045fff"><span>Kinderbetreuung: rund 1.000 m²&nbsp;</span></li><li style="margin-left:32px;" data-list-item-id="ec093727775ed9c54a39123f63119e2aa"><span>Büroturm 2: weitere rund 6.400 m²&nbsp;</span></li></ul></li></ul><p>Officegebäude:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb2b60cb80415c3270b2118cc4e1cb7e8"><span>High-End-Büroflächen: Höchster Nutzerkomfort durch modernste Büroinfrastruktur und Smart-Building-Technologie</span></li><li data-list-item-id="ec6fa9cda607e0f26da7e9d4ffe5ac9a9"><span>Großzügiger Event- und Seminarbereich für Fachveranstaltungen, Seminare im Bereich Medical</span></li><li data-list-item-id="e6ab4bba3fe1bdefc39e2d13109f52fd7"><span>Schaffung von zusätzlichen öffentlich zugänglichen Verpflegungsangeboten (öffentliches Mitarbeiterrestaurant mit Frischküche, exklusives Sky-Restaurant)</span></li><li data-list-item-id="e000288d83a94f2ea31ca7dc0e00d25fd"><span>MitarbeiterInnen steht ein Mitarbeitergym kostenlos zur Verfügung</span></li><li data-list-item-id="ee12cfe15df77d08fb6377faa741c7e31"><span>Es ist auch eine eigene Kinderbetreuungseinrichtung am Areal geplant (Förderung Vereinbarkeit Beruf &amp; Familie)</span></li></ul><p></p><hr>

<h3><span>Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung:</span></h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Automatisierte Firmenbuchabfrage entlastet AntragstellerInnen und Verwaltung – wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“:</span> Im Bereich der Wirtschaftsförderung werden für viele Förderungen Auszüge aus dem Firmenbuch benötigt. Um einerseits die AntragstellerInnen mit weniger erforderlichen Unterlagen zu entlasten und andererseits zeitaufwändige händische Abfragen durch die SachbearbeiterInnen zu vermeiden, wurde in den vergangenen Wochen eine automatisierte Abfrage aus dem Firmenbuchregister implementiert. Damit stehen den SachbearbeiterInnen die benötigten Daten nun direkt zur Verfügung. „Diese digitale Lösung ist ein konkretes Beispiel dafür, wie wir Verwaltungsabläufe für unsere Kundinnen und Kunden erleichtern. Weniger Bürokratie bedeutet mehr Zeit für das Wesentliche – und das ist gerade für unsere Wirtschaftstreibenden von unschätzbarem Wert“, betont LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. „Mit der automatisierten Firmenbuchabfrage setzen wir einen wichtigen Schritt in Richtung serviceorientierte Verwaltung. Die Unternehmen profitieren von weniger Aufwand bei der Antragstellung, während wir gleichzeitig unsere Ressourcen effizienter einsetzen und die Qualität unserer Förderabwicklung weiter steigern können“, ergänzt Wirtschaftslandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Mario Gerber</span>. Auf Basis dieser technischen Entwicklung sind in den kommenden Monaten weitere Anwendungsfälle in verschiedenen Bereichen geplant, um die Digitalisierung der Landesverwaltung weiter konsequent voranzutreiben.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Fahrverbote für den Ausweichverkehr – Finanzierung der Straßenaufsichtsorgane beschlossen:</span>&nbsp;Seit 2019 gibt es in Tirol in den Hauptsaisonen im Sommer und Winter Fahrverbote für den Ausweichverkehr entlang von Hauptreiserouten. Ziel ist es, dass auch bei starkem Verkehrsaufkommen bzw. Stau Reisende auf den Hauptverbindungen (beispielsweise Autobahn oder Landesstraßen B und L) bleiben, die umliegenden Ortschaften nicht verstopfen und Einsatzkräfte am untergeordneten Straßennetz ungehindert fahren können. Die Fahrverbote werden von der Exekutive kontrolliert. Unterstützt werden sie dabei von Straßenaufsichtsorganen, die das Land Tirol finanziert. Auf Antrag von Verkehrslandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> beschloss die Tiroler Landesregierung heute, Dienstag, dafür rund 294.000 Euro für die heurige Sommersaison bereitzustellen. „Im Winter 2025/2026 wurden wieder mehr als 400.000 Fahrzeuge zurück auf die Hauptverkehrsrouten geschickt. Mit den heute beschlossenen Mitteln sichern wir die Kontrollen entlang der Fahrverbotsstrecken auch für die anstehende Sommersaison“, ist LR Zumtobel überzeugt. Die Fahrverbote auf dem niederrangigen Straßennetz gelten ab 1. Mai 2026 bis inklusive 1. November immer Samstag, sonntags, an Feiertagen sowie an ausgewählten Fenstertagen auf definierten Strecken in den Bezirken Reutte, Imst und Kufstein sowie im Rahmen des „Wipptal-Pakets“ im Großraum Innsbruck.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sonderförderungsprogramme:</span> Mit den Sonderförderungsprogrammen wird die wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Region unterstützt. So auch in der Natura 2000 Region Isel und im Pitztal. Auf Antrag von LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> werden einmal mehr gezielt Projekte in diesen Regionen gefördert: Für den Planungsverband 12 „Pitztal“ werden über 127.000 Euro breitgestellt, womit allen voran touristische sowie Klein- und Mittelbetriebe von der aktuellen Ausschüttung profitieren. Für die Natur 2000 Region Isel sind es über 70.000 Euro. „Laufend werden im Zuge der Sonderförderungsprogramme qualitätsverbessernde Vorhaben im Bereich der Privatvermietung oder dem Kleinunternehmertum gefördert. Wir unterstützen damit die regionale Wirtschaftskraft als Ganzes und ermöglichen vielfach erst mithilfe dieser Förderprogramme die Realisierung von Projekten“, ist LH Mattle überzeugt.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Neues Hilfsangebot für unter 14-Jährige mit problematischem Substanzkonsum:</span>&nbsp;In Tirol wurden in den vergangenen Jahren Hilfsangebote und Strukturen für suchtgefährdete mündige Minderjährige auf- und ausgebaut. Dass Suchtgefährdete und -kranke immer jünger werden, stellt ein ernstes, gesellschaftliches und komplexes Problem dar. Diese Problematik beschäftigt in Österreich Behörden, Beratungseinrichtungen, psychosoziale Einrichtungen ebenso wie die Polizei und die Justiz, insbesondere wenn es um kriminelle Einflüsse geht. Die Arbeitsgruppe „Unterstützung für suchtgefährdete Minderjährige" sowie die Abteilung Inklusion und Kinder- und Jugendhilfe haben fachlich dargelegt, dass hochriskant konsumierende (unmündige) Minderjährige in einer hochkomplexen Lebenslage sind: Psychosoziale Belastungen, instabile Bezugssysteme und häufig komorbide psychiatrische Erkrankungen bedingen ein Konsumverhalten, das primär als dysfunktionaler Bewältigungsversuch zu verstehen ist. Bestehende Regelangebote der Kinder- und Jugendhilfe sind auf diese Kombination strukturell nicht ausgerichtet.&nbsp;Um den akuten Bedarf von unter 14-Jährigen in extremen Lebenslagen mit hochriskantem Substanzkonsum zu adressieren, werden drei neue spezialisierte Betreuungsplätze geschaffen. Das Angebot wurde gemeinsam mit FachexpertInnen und der Kinder- und Jugendhilfe erarbeitet und geht über bestehende sozialpädagogische Strukturen hinaus: Es setzt auf eine intensivpädagogische und sozialpsychiatrische Rund-um-die-Uhr-Betreuung in enger multidisziplinärer Zusammenarbeit. Zielgruppe sind suchtgefährdete bzw. konsumierende unmündige Minderjährige unter 14 Jahren, die häufig von massivem Substanzkonsum sowie selbst- und fremdgefährdendem Verhalten im Zusammenhang mit psychiatrischen Erkrankungen geprägt sind. Für die Umsetzung werden rund 800.000 Euro zur Verfügung gestellt. Der Leistungsvertrag wird mit dem Träger ZESA – Tirol Zentrum für Soziale Arbeit GmbH abgeschlossen. „Mit diesem neuen Hilfsangebot schließen wir eine Versorgungslücke und schaffen erstmals eine gezielte Unterstützung für unter 14-Jährige mit hochriskantem Substanzkonsum“, betont Landesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata.</span></p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LR Gerber</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Digitalisierung</category>
				
					<category>Wirtschaft</category>
				
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					<category>Verkehr</category>
				
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				<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 20:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Tiroler Frauenpreis 2026 geht an Farimehr Mirzakhani-Soldouzi</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/tiroler-frauenpreis-2026-geht-an-farimehr-mirzakhani-soldouzi/</link>
				<description>Auszeichnung für jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement für Frauen und Mädchen</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0c3fedcaab38d674508eaa422f1b79b9"><span class="regierungsmitglied">LR<sup>in</sup> Pawlata überreichte bei Feierlichkeit im Landhaus Innsbruck zum dritten Mal den Tiroler Frauenpreis</span></li><li data-list-item-id="e08559794d95a63cdaca80cda00332f1e"><span class="regierungsmitglied">Insgesamt 29 nominierte Frauen</span></li></ul><p>Als Wegbegleiterin, Mutmacherin und Brückenbauerin bezeichnete Frauenlandesrätin <span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata </span>heute, Montag, in ihrer Festansprache die Trägerin des diesjährigen Tiroler Frauenpreises: <span class="regierungsmitglied">Farimehr Mirzakhani-Soldouzi</span>. Die gebürtige Iranerin lebt seit den 1980er-Jahren in Österreich und wurde für ihr jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement für Frauen und Mädchen ausgezeichnet. Die von LRin Pawlata initiierte Auszeichnung würdigt Frauen, die sich in besonderer Weise für die Gleichstellung der Geschlechter in Tirol verdient gemacht haben. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wurde heuer zum dritten Mal verliehen. Insgesamt wurden 29 Nominierungen eingereicht. Eine fünfköpfige Expertinnenjury unter dem Vorsitz der Landesrätin sichtete und beurteilte die Einreichungen.</p>
<p>„Farimehr Mirzakhani-Soldouzi leistet seit Jahrzehnten einen wichtigen Beitrag zur Gleichstellung, indem sie Frauen und Mädchen begleitet, unterstützt und stärkt, ihren eigenen Weg zu gehen. Gleichzeitig hat sie über Jahre gewachsene Räume für Frauen und Mädchen geschaffen, die die Verbindung zur eigenen Herkunft stärken und gesellschaftliche Teilhabe fördern – und damit gezeigt, dass das untrennbar zusammengehört“, betont LR<sup>in</sup> Pawlata und führt aus: „Der Tiroler Frauenpreis holt das Engagement von Frauen vor den Vorhang und schafft Sichtbarkeit für Leistungen, die vielfach abseits großer Bühnen stattfinden – gerade auch in ehrenamtlichen, betreuungsnahen, kulturellen und bildungsbezogenen Bereichen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Zur Preisträgerin</span></p>
<p>Nach ihrem Informatikstudium in London übersiedelte Farimehr Mirzakhani-Soldouzi 1983 nach Wien, wo sie sich der Unterstützung iranischer Familien widmete – insbesondere von Frauen, die nach Österreich geflüchtet waren. Gemeinsam mit anderen in Wien lebenden iranischen Frauen gründete sie dort den Verein „GIF – Gesellschaft unabhängiger iranischer Frauen“. Seit den frühen 1990er-Jahren ist Innsbruck ihr Lebensmittelpunkt. Hier war sie Mitgründerin des „Iranischen Kulturvereins in Tirol“. Darüber hinaus engagierte sie sich unter anderem im Verein „arge-Schubhaft“ – bekannt durch das Projekt „FLUCHTpunkt“ –, bei „Frauen für Frauen“, bei „Frauen aus allen Ländern“ sowie im Diakonie Flüchtlingsdienst. 2015 initiierte sie in Innsbruck einen Farsi-Unterricht für Kinder, insbesondere für Mädchen. Seit 2017 wird das Projekt von der Bildungsdirektion Tirol gefördert. Heute lernen dort über 130 SchülerInnen Farsi.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Breit aufgestellte Jury</span></p>
<p>Die Jury unter dem Vorsitz von LR<sup>in</sup> Pawlata setzte sich in diesem Jahr aus <span class="regierungsmitglied">Silvia Lieb</span> (Vorstandsvorsitzende Moser Holding AG für den Bereich Kommunikation), <span class="regierungsmitglied">Sabine Ludwig</span> (Direktorin des Instituts für Diversität in der Medizin an der Medizinischen Universität Innsbruck für den Bereich Wissenschaft), <span class="regierungsmitglied">Martina Pletzenauer</span> (CEO BiologoN GmbH für den Bereich Wirtschaft und Arbeit) und <span class="regierungsmitglied">Doris Stauder</span> (Geschäftsführerin Verein Frauen gegen VerGEWALTigung für den Bereich Frauen und Gleichstellung) zusammen.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Ehrenamt</category>
				
					<category>Frauen &amp; Gleichstellung</category>
				
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				<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 17:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Raus aus den Schubladen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/raus-aus-den-schubladen/</link>
				<description>Wie Rollenbilder den Arbeitsmarkt prägen</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0759527b6885e64f9a2b5580602f9144"><span class="regierungsmitglied">Dritte Enquete Frauen und Gleichstellung im Landhaus in Innsbruck</span></li><li data-list-item-id="e56c8d39851e456dea30a3d5b9655bb25"><span class="regierungsmitglied">25 Jahre Girls' Day als Anlass für Diskussion über die Auswirkungen traditioneller Rollenbilder auf das Berufsleben</span></li><li data-list-item-id="ee8fbd0ef0de94ef6ab88dd4e1224e448"><span class="regierungsmitglied">Einkommensunterschiede durch unterschiedliche Berufe, weniger Frauen in Führung und ungleiche Verteilung unbezahlter Arbeit</span></li><li data-list-item-id="ebe01097486c834fb3b8bbb9ed00bdd60"><span class="regierungsmitglied">Maßnahmen wie frühe Berufsorientierung sind zentral</span></li><li data-list-item-id="e8d3f65bb409dad682a9bbfecf0453499"><span class="regierungsmitglied">Diversität als sozialer und ökonomischer Hebel für Unternehmen</span></li></ul><p>Warum verdienen Frauen noch immer weniger als Männer? Warum unterscheiden sich die Berufswünsche von Mädchen und Burschen so stark? Und warum werden typische Frauenberufe nach wie vor schlechter bezahlt? Die Antworten darauf liegen in traditionellen Geschlechter-, Berufs- und Gesellschaftsrollen, die bis heute wirksam sind – mit konkreten Auswirkungen auf Karrieren, Unternehmen und gesellschaftliche Teilhabe. Die Auseinandersetzung mit diesen Rollenbildern, aber auch die Frage, wie Arbeit und Wirtschaft als Motor für Veränderung fungieren können, standen im Zentrum der Enquete „Frauen und Gleichstellung“, die heute, Montag, im Landhaus in Innsbruck stattfand. Unter dem Titel „Arbeitswelt ohne Schubladendenken“ hatte Frauenlandesrätin <span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata</span> bereits zum dritten Mal politische EntscheidungsträgerInnen, SozialpartnerInnen, MitarbeiterInnen in Frauen- und Gleichstellungseinrichtungen, SystempartnerInnen am Arbeitsmarkt sowie weitere Interessierte zu diesem Format eingeladen. Ausschlaggebend für die Themenwahl war das 25-jährige Jubiläum des Girls’ Day Tirol (siehe dazu <a href="https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/schrauben-programmieren-ausprobieren/">Presseaussendung vom 23. April 2026</a>).</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Schubladendenken als Einschränkung für Frauen und Männer</span></p>
<p>„Schubladendenken am Arbeitsmarkt, geprägt von überholten Rollenbildern, schränkt Frauen wie Männer ein. Diskriminierung zeigt sich dabei nicht nur direkt – etwa bei Einstellung oder Bezahlung –, sondern auch indirekt durch Erwartungen und stereotype Zuschreibungen. Gleichstellung baut diese Hürden ab und schafft die Voraussetzungen dafür, dass Chancen nicht vom Geschlecht abhängen“, betont LR<sup>in</sup> Pawlata.</p>
<p>Um dem entgegenzuwirken, braucht es – so das Fazit der Enquete – ein Bündel an Maßnahmen: von früher Berufsorientierung – etwa im Rahmen des Girls’ Day – über arbeitsmarktpolitische Maßnahmen bis hin zu einer gerechteren Verteilung unbezahlter Arbeit innerhalb von Partnerschaften.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Lohnunterschiede und ungleiche Verteilung von Arbeit</span></p>
<p>Der Equal Pay Day macht jährlich die Einkommensdifferenz zwischen Frauen und Männern sichtbar. In Tirol fiel er heuer auf den 27. Februar – bis dahin arbeiteten Frauen statistisch gesehen ohne Bezahlung. Die Einkommenslücke beträgt damit rund 16 Prozent.</p>
<p>Diese Unterschiede hängen vor allem mit der ungleichen Verteilung von Frauen und Männern auf verschiedene Berufsbereiche sowie mit unterschiedlichen Aufstiegschancen zusammen. Frauen arbeiten überdurchschnittlich häufig in sozialen, pädagogischen oder pflegerischen Berufen, die im Schnitt niedriger entlohnt werden, während Männer stärker in technischen, handwerklichen oder leitenden Funktionen vertreten sind. Gleichzeitig zeigt sich eine „gläserne Decke“: Laut <a href="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/themen/gesellschaft-soziales/frauen/downloads/Gleichstellungsbericht_Tirol_2024_final.pdf" target="_blank">Gleichstellungsbericht Tirol</a> sind 31 Prozent der Männer, aber nur 18 Prozent der Frauen in Führungspositionen tätig.</p>
<p>Hinzu kommen strukturelle Unterschiede bei Arbeitszeit und unbezahlter Arbeit. So arbeiten 48 Prozent der Frauen, aber nur elf Prozent der Männer in Teilzeit. Gleichzeitig leisten Frauen deutlich mehr Sorgearbeit: Laut Zeitverwendungsstudie 2021/22 wenden sie in Tirol täglich rund fünf Stunden mit unbezahlter Arbeit auf – mehr als doppelt so viel wie Männer.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Digitalisierung und Diversität als Schlüsselthemen</span></p>
<p>Fachliche Inputs bei der Enquete lieferten <span class="regierungsmitglied">Nadja Bergmann</span> (L&amp;R Sozialforschung GmbH) sowie <span class="regierungsmitglied">Heike Welte</span> von der Universität Innsbruck. Bergmann referierte zum Thema „Arbeit 4.0? Digitaler Wandel aus einer Geschlechterperspektive“. Unter „Arbeitswelt 4.0“ wird der Wandel von Arbeitsprozessen durch den Einsatz digitaler Technologien verstanden, der weitreichende Änderungen für Berufe und Berufsgruppen mit sich bringt. Dabei zeigte sie auf, dass sich bestehende Geschlechterungleichheiten auch im digitalen Wandel widerspiegeln und teilweise sogar verstärken. Trotz zunehmender Reflexion unter Jugendlichen halten sich stereotype Vorstellungen von „Frauen-“ und „Männerberufen“ hartnäckig. Gleichzeitig zeigt sich insbesondere in Ausbildungs- und Berufsfeldern mit Fokus auf MINT, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz eine ungleiche Verteilung und teilweise sogar ein sinkender Frauenanteil.</p>
<p>Welte widmete sich in ihrem Vortrag dem Thema „Diversität als Wettbewerbsvorteil“. Sie zeigte auf, dass vielfältig zusammengesetzte Teams nicht nur zur sozialen Gerechtigkeit beitragen, sondern auch klare ökonomische Vorteile bringen: Unternehmen profitieren von einem größeren BewerberInnenpool, höherer MitarbeiterInnenbindung sowie von besseren Entscheidungsprozessen und gesteigerter Innovationskraft. Voraussetzung dafür ist eine inklusive Organisationskultur, in der alle Beschäftigten unabhängig von sichtbaren und unsichtbaren Unterschieden wertgeschätzt werden und ihr Potenzial entfalten können.</p>
<p>Im Anschluss wurden die Inhalte im Rahmen einer Gesprächsrunde diskutiert, an der neben LR<sup>in</sup> Pawlata auch <span class="regierungsmitglied">Sabine Ludwig</span> (Medizinische Universität Innsbruck), <span class="regierungsmitglied">Jakob Egger</span> (Verein Mannsbilder) und <span class="regierungsmitglied">Rebecca Kirchbaumer</span> (WK Tirol) teilnahmen.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Arbeit &amp; Wirtschaft</category>
				
					<category>Frauen &amp; Gleichstellung</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 10:45:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Alexander Hörmann)</author>
				<title>Neuer TeilnehmerInnenrekord bei Freiwilligenwoche 2026 </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/neuer-teilnehmerinnenrekord-bei-freiwilligenwoche-2026/</link>
				<description>Rund 2.400 Menschen nahmen an über 170 Projekten teil</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e547d35ae52ae0a55af4a83d48d302949"><span class="regierungsmitglied">LH Mattle: „Ehrenamt in Tirol genießt in Tirol hohes Ansehen“</span></li><li data-list-item-id="e6c20ed3f227e6371eebbd52041a40e15"><span class="regierungsmitglied">Mitglieder der Tiroler Landesregierung engagierten sich vor Ort</span></li><li data-list-item-id="ec67ed55dc637138d2baee86dda03ab95"><span class="regierungsmitglied">Freiwilligenpool und Freiwillige finden: Infos der Freiwilligenzentren unter </span><a href="https://www.freiwilligenzentren-tirol.at" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">www.freiwilligenzentren-tirol.at</span></a></li></ul><p>Im „Jahr des Ehrenamts“ wurde einmal mehr ein Ausrufezeichen für das freiwillige Engagement in Tirol gesetzt: Die Freiwilligenwoche 2026 erreicht nicht nur einen Projekt-, sondern auch einen Teilnehmerrekord: Rund 2.400 Menschen werden dieses Jahr bei über 170 Mitmachaktionen, Seminaren oder Vorträgen in ganz Tirol teilgenommen haben. Noch bis morgen, Dienstag, läuft die Aktionswoche. Letzte Restplätze für ausgewählte Projekte sind noch unter <a href="https://www.tirol.gv.at/freiwilligenwoche" target="_blank">www.tirol.gv.at/freiwilligenwoche</a> verfügbar.</p>
<p>„Die heurige Freiwilligenwoche hat einmal mehr bewiesen, dass das Ehrenamt in Tirol einen einzigartigen Stellenwert genießt und dass man auf die Tirolerinnen und Tiroler zählen kann. Wir sind ein Land des Miteinanders, zu dem jede und jeder beitragen kann. Mein Dank gilt dem ganzen Organisationsteams, vielen helfenden Händen und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Gemeinsam setzten sie diese Tage ein starkes Zeichen des Zusammenhalts“, bilanziert Ehrenamtsreferent LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> und ergänzt: „Umso wichtiger ist es für mich im heurigen ‚Jahr des Ehrenamts‘, dass wir weiterhin daran arbeiten, den Freiwilligen die bestmöglichen Rahmenbedingungen zu schaffen. Wir brauchen auch in Zukunft ein starkes Fundament im Ehrenamt. Danke an alle, die sich freiwillig engagieren.“</p>
<p>Veranstaltet wird die Freiwilligenwoche von der Freiwilligenpartnerschaft Tirol, die aus elf regionalen Freiwilligenzentren besteht, sowie mit zahlreichen Vernetzungspartner zusammenarbeitet – eine dezentrale Organisationsstruktur, die auch über Tirols Landesgrenzen hinweg Vorreiter ist. Die Freiwilligenzentren stehen tirolweit mit über 1.800 Organisationen, Vereinen und Initiativen im Austausch. Seit dem Start im Jahr 2015 konnten bereits über 8.500 Personen in Tirol durch die Freiwilligenpartnerschaft Tirol vermittelt werden.&nbsp;</p>
<p>Auch weiterhin können sich Interessierte über die Freiwilligenzentren Tirol engagieren oder Freiwillige finden:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e07c71758ccc98607b9caef886ccc91b3">Laufend aktuelle Projekte: Auf der Website sind laufend aktuelle Freiwilligen-Gesuche und Projekte samt Informationen und Kontaktdaten vermerkt.</li><li data-list-item-id="eef2d2e3b69bed65c9af6b66080626b1a">Freiwilligenpool: Wer sich flexibel oder projektbezogen engagieren möchte, kann sich im Freiwilligenpool eintragen.</li><li data-list-item-id="e741ed726d8a2d7dcca8c50349506f9fb">Freiwillige finden: Feste, Veranstaltungen, soziale Projekte oder Vorhaben – über die Website können kostenlos Projekte eingetragen werden, für die Freiwillige gesucht werden.</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Übersicht – diese Projekte besuchten die Mitglieder der Tiroler Landesregierung&nbsp;</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e8b64a04ff6589d83308398cda2e375df"><span class="regierungsmitglied">LH Anton Mattle: Projekt „Strudelbacken“</span></li></ul><p>Im Haus Salurn in Wattens wurde bereits zum zweiten Mal traditionelles Handwerk mit geselligem Austausch verbunden. Gemeinsam mit den BewohnerInnen wurden Strudel für das gesamte Haus zubereitet.</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e1d1f48bb51216193519edb85f0a803dd"><span class="regierungsmitglied">LHStv Philip Wohlgemuth: Projekt „Sprachcafé – Unterstütze beim Deutschlernen“</span></li></ul><p>Die Tiroler Sozialen Dienste (TSD) sind für die Grundversorgung von Menschen im Asylverfahren zuständig. Das Sprachcafé setzt auf Begegnungen, Austausch und gemeinsames Tun von DeutschlernerInnen und DeutschsprecherInnen.&nbsp;</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e83c2298f6123f6c06520c4a51f9cf9db"><span class="regierungsmitglied">LHStv Josef Geisler: Projekt „Hands on Saatgutbibliothek“</span></li></ul><p>Bei der Saatgutbibliothek liegt der gemeinsame Anbau und die Pflege von Sämereien im Vordergrund. Nach der getanen Arbeit gab es dieses Mal auch eine leckere Jause mit dem „Kemater Türggn“, eine traditionelle, weiße Maissorte aus der Region.</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e581c3d4585dbeccb2df26c346cf213ff"><span class="regierungsmitglied">LR Mario Gerber und LRin Astrid Mair: Projekt „Rikscha fahren. Menschen bewegen. Ehrenamt erleben“</span></li></ul><p>Das Projekt „Rikscha fahren. Menschen bewegen. Ehrenamt erleben“ ist ein Klassiker der Freiwilligenwoche. Hier hat man die Möglichkeit, die Fahrradrikscha des ISD Wohnheims Lohbach kennenzulernen und selbst hinters Steuer der Rikscha zu treten, um den SeniorInnen bei einem Ausflug eine Freude zu machen.</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ee45d89a2ba0cb3b86b1be5f1e07cb545"><span class="regierungsmitglied">LRin Cornelia Hagele: Projekt „Waffeln backen“</span></li></ul><p>Im Wohn- und Pflegeheim St. Martin in Aldrans wurden traditionell auch heuer wieder Waffeln gebacken. Im Anschluss konnte man sich die Köstlichkeiten schmecken lassen und mit den BewohnerInnen des Hauses ins Gespräch kommen.</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e8c46281cc6889bb1d029603d2ad88472"><span class="regierungsmitglied">LRin Eva Pawlata: Projekt „Freiwilligkeit in den Gesundheits- &amp; Sozialen Leistungsbereichen des Roten Kreuzes Schwaz“</span></li></ul><p>13 soziale Leistungsbereiche werden beim Roten Kreuz in Schwaz neben den klassischen Rettungs- und Krankentransporten angeboten. Dafür werden immer wieder neue freiwillige Mitglieder gesucht, welche das Team unterstützen und die Zukunft damit sichern.</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef4fba3186f7d8e3bf6f0f6b241d933a1"><span class="regierungsmitglied">LR René Zumtobel: Projekt „Verwenden statt Verschwenden“</span></li></ul><p>„Verwenden statt Verschwenden“ lautet das Motto beim Sozialmarkt in Imst. Dort können Menschen mit niedrigem Einkommen günstig Lebensmittel einkaufen. Möglich gemacht wird das von rund 30 Ehrenamtliche, die für den&nbsp;Geschäftsbetrieb, die Warenabholung und die Warenlogistik zuständig sind.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
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					<category>Gesellschaft &amp; Soziales</category>
				
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					<category>Landesentwicklung</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 12:11:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Schrauben, programmieren, ausprobieren: 25 Jahre Girls‘ Day Tirol</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/schrauben-programmieren-ausprobieren/</link>
				<description>Insgesamt rund 13.000 Mädchen seit Projektstart erreicht</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ed7be38a2f6cffd5d36162ca17d7673ca"><span class="regierungsmitglied">Aktionstag bietet Einblicke in technische, handwerkliche und naturwissenschaftliche Berufe</span></li><li data-list-item-id="e86ecae5859028423f2f833cd965d7035"><span class="regierungsmitglied">Wirkung spiegelt sich in Zahlen wider: Metall- und Labortechnikerinnen auf dem Vormarsch</span></li><li data-list-item-id="e0476daadb3f99fe73de84dfdeb4c9320"><span class="regierungsmitglied">Heute 720 Teilnehmerinnen aus 41 Schulen und 71 Unternehmen und Bildungseinrichtungen</span></li><li data-list-item-id="e9ea0d15f660873c35ba4d96fa31174b1"><span class="regierungsmitglied">Auch Frauenlandesrätin Eva Pawlata und Arbeitslandesrätin Astrid Mair vor Ort</span></li></ul><p>Seit 25 Jahren bietet der Girls’ Day Tirol Mädchen die Gelegenheit, Erfahrungen in technischen, handwerklichen und naturwissenschaftlichen Bereichen zu sammeln. Da Mädchen mit diesen Tätigkeiten in der Regel wenig Berührungspunkte haben, werden sie bei der Berufswahl oft nicht in Betracht gezogen. Beim Girls’ Day können die Teilnehmerinnen in Unternehmen, Schulen und Organisationen hineinschnuppern, Fragen stellen und Vorbilder kennenlernen. Dadurch werden Vorurteile abgebaut, neue Perspektiven eröffnet und das Interesse an Berufen gesteigert, in denen Frauen noch unterrepräsentiert sind. Am heutigen Aktionstag beteiligen sich rund 720 Schülerinnen aus 41 Schulen. Insgesamt stellen 71 Unternehmen und Bildungseinrichtungen rund 850 Plätze zur Verfügung. Seit seiner Premiere im Jahr 2002 erreichte der Girls’ Day Tirol fast 13.000 Mädchen, über 120 Schulen sowie ebenso viele Unternehmen und Bildungseinrichtungen beteiligten sich tirolweit – viele davon langjährig. Frauenlandesrätin <span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata</span> und Arbeitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Astrid Mair</span> besuchten die Schülerinnen im Landesstudio Tirol des ORF. Ein weiterer Besuch führte LRin Pawlata zur tragwerkspartner zt gmbH in Innsbruck.</p>
<p>„Der Girls’ Day Tirol leistet seit 25 Jahren einen wichtigen Beitrag, um Chancengleichheit zu fördern und Mädchen neue berufliche Perspektiven zu eröffnen. Er soll sie ermutigen, ihren eigenen Weg zu gehen – auch jenseits traditioneller Rollenbilder“, betont LR<sup>in</sup> Pawlata.</p>
<p>„Der Girls’ Day zeigt Mädchen die Vielfalt an Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten auf und unterstützt sie dabei, ihre Entscheidungen an ihren Talenten und Interessen auszurichten. Das ist auch im Hinblick auf den Fachkräftebedarf von großer Bedeutung“, so LR<sup>in</sup> Mair.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Von Kamerafrau bis Baumeisterin</span></p>
<p>Beim ORF Tirol erhielten die Schülerinnen Einblicke in technische Medienberufe wie Messtechnikerin, Kamerafrau, Filmschnittmeisterin, Moderatorin und Tontechnikerin. Vorträge und praktische Aufgaben – vom Videoschnitt über Studiobesichtigungen bis zur Lötarbeit – vermittelten grundlegende Abläufe der Medienproduktion. Beim Unternehmen tragwerkspartner stand das Bauwesen im Fokus. Vorgestellt wurden unter anderem die Tätigkeitsfelder von Ziviltechnikerinnen, Bauingenieurinnen, Baustatikerinnen und Baumeisterinnen</p>
<p>Zusätzlich zu den Schülerinnen nahmen am diesjährigen Girls’ Day Tirol auch fünf junge Frauen des Aufbauwerks Nikolsdorf, einem sozialen Dienstleistungsunternehmen für junge Menschen mit Förderbedarf, im Bezirk Lienz teil. Neben dem Aktionstag umfasst das Projekt Girls’ Day auch ein ganzjähriges Rahmenprogramm. So fanden im Vorfeld 55 Vorbereitungsworkshops an Schulen statt und am Aktionstag zusätzlich Roboterworkshops in ausgewählten Schulen.</p>
<p>Der Girls’ Day richtet sich an verschiedene Altersgruppen: Der Girls’ Day junior und senior – der am vierten Donnerstag im April stattfindet – ist für Schülerinnen der 7. und 11. Schulstufen. Der Girls’ Day Mini, der 2018 eingeführt wurde, richtet sich an Volksschülerinnen der 3. Schulstufe und findet am vierten Donnerstag im Juni statt – heuer am 25. Juni 2026.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Positive Entwicklungen bei Lehrberufen</span></p>
<p>Wie der <a href="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/themen/gesellschaft-soziales/frauen/downloads/Gleichstellungsbericht_Tirol_2024_final.pdf" target="_blank">Gleichstellungsbericht Tirol 2024</a> zeigt, unterscheiden sich die Bildungs- und Berufswege von Mädchen und Buben nach wie vor deutlich. Gleichzeitig sind jedoch Veränderungen erkennbar: Studien belegen eine langsame Annäherung im geschlechtsspezifischen Bildungs- und Berufswahlverhalten, etwa bei weiblichen Lehrlingen in technischen Berufen. Während der Lehrberuf Metalltechnik im Jahr 2010 nicht einmal unter den 25 häufigsten Lehrberufen von Mädchen vertreten war, finden sich mit Metalltechnikerin und Labortechnikerin heute auch technische Lehrberufe unter den Top Ten der von Mädchen gewählten Lehrberufe (Lehrlingsstatistik 2025).</p>
<p>„Diese positive Entwicklung zeigt, dass wir dem Ziel der Gleichstellung näherkommen. Dennoch müssen wir weiterhin daran arbeiten, bestehende Ungleichheiten abzubauen – und dazu gehört eine geschlechtersensible Berufsorientierung von klein auf. Initiativen wie der Girls’ Day leisten dazu einen wichtigen Beitrag“, so LRin Pawlata.</p>
<p>Der Girls‘ Day Tirol wird von der amg-tirol und der Bildungsdirektion Tirol veranstaltet und vom Land Tirol im heurigen Jahr mit rund 100.000 Euro gefördert. Mehr Infos zum Girls‘ Day Tirol finden sich unter <a href="https://girlsday-tirol.at/" target="_blank" rel="noreferrer">www.girlsday-tirol.at</a>.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Rollenbilder auch im Fokus von Landesenquete</span></p>
<p>Anlässlich des 25-Jahr-Jubiläums des Girls’ Day Tirol steht auch die diesjährige Enquete Frauen und Gleichstellung im Zeichen von Rollenbildern in der modernen Arbeitswelt. Dabei geht es um die Frage, wie und wo traditionelle Geschlechter-, Berufs- und Gesellschaftsrollen weiterhin wirksam sind und welche Folgen dies auf individuelle Karrieren, Unternehmensstrukturen sowie die gesellschaftliche Teilhabe hat.</p>
<p>Die Enquete findet am 27. April von 14 bis 17 Uhr im Großen Saal des Landhaueses in Innsbruck statt. Eingeladen sind politische EntscheidungsträgerInnen, SozialpartnerInnen, MitarbeiterInnen in Frauen- und Gleichstellungseinrichtungen sowie weitere Interessierte.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Mair</category>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Arbeit &amp; Wirtschaft</category>
				
					<category>Frauen &amp; Gleichstellung</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 11:07:09 +0200</pubDate>
				
				<title>Erfolgreicher Auftakt zur Freiwilligenwoche 2026 </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/lh-mattle-jahr-des-ehrenamtes-bringt-projekt-rekord-und-hunderte-interessierte-bei-freiwilligenwoche-2026/</link>
				<description>Über 170 teilnehmende Projekte – so viele wie noch nie</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef469daf189436431956ae2f3383cbac4"><span class="regierungsmitglied">LH Mattle informierte über aktuell laufende Vorhaben: steuerliche Entlastungen, Ehrenamtsnachweis und Informationen</span></li><li data-list-item-id="e538cc0144a8545fcf6308c2a10db7989"><span class="regierungsmitglied">Alle Regierungsmitglieder nehmen an der Freiwilligenwoche teil</span></li><li data-list-item-id="e1b2fd041b17f191bc61c6c778dcdb36c"><span class="regierungsmitglied">Anmeldungen sind auch noch spontan möglich:&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at/freiwilligenwoche" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/freiwilligenwoche</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;</span></li></ul><p>Seit gestern, Mittwoch, läuft die Freiwilligenwoche 2026. Noch bis Dienstag können Interessierte bei mehr als 170 Projekten, Workshops und Vorträgen das Ehrenamt kennenlernen und selbst mitanpacken. Das tun auch die Mitglieder der Tiroler Landesregierung: LH und Ehrenamts-Referent&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> besuchte heute, Donnerstag, das Projekt „Strudelbacken“ im Altersheim Salurn in Wattens. LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>&nbsp;stattete dem Sprachlerncafé in Innsbruck einen Besuch ab. LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>&nbsp;nahm an einem Klimaprojekt in Kematen teil, während LR<sup>in</sup> <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>&nbsp;im Wohn- und Pflegeheim St. Martin in Aldrans beim Waffeln backen half und LR<sup>in</sup> <span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata </span>beim Roten Kreuz in Schwaz vorbeischaute. Auch LR <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>, LR<sup>in</sup> <span class="regierungsmitglied">Astrid Mair </span>und LR <span class="regierungsmitglied">Mario Gerber </span>werden in den kommenden Tagen an Projekten teilnehmen. Anmeldungen sind bei verfügbaren Plätzen weiterhin über <a href="https://www.tirol.gv.at/freiwilligenwoche" target="_blank">www.tirol.gv.at/freiwilligenwoche</a> möglich.</p>
<p>Zum Auftakt der Aktionswoche informierte LH Mattle über aktuelle Projekte und Vorhaben im „Jahr des Ehrenamts“: „Wir arbeiten an konkreten Verbesserungen und Initiativen, um das Ehrenamt in Tirol zu stärken. Unser Ziel ist klar: Das ‚Jahr des Ehrenamts‘ soll Motor für positive Entwicklungen im Ehrenamt sein, von denen die Freiwilligen in Tirol langfristig profitieren. Jede und jeder Zweite engagiert sich ehrenamtlich – damit sind wir auch über Landesgrenzen hinweg ein Vorbild.“ Dass heuer erstmals mit über 170 teilnehmenden Projekten ein Rekord bei der Freiwilligenwoche verzeichnet wird, spricht für das Interesse am Ehrenamt: „Mit dem Schwerpunkt im Jahr 2026 schaffen wir noch mehr Teilnahmemöglichkeiten und Sichtbarkeit für die Bedeutung freiwilligen Engagements“, sagt LH Mattle.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Steuerliche Erleichterungen im Ehrenamt</span></p>
<p>Zuletzt brachte LH Mattle bei der Finanzreferentenkonferenz in Innsbruck einen Antrag für steuerliche Entlastungen im Ehrenamt ein. „Dank allein reicht nicht: Das Ehrenamt ist auch mit Herausforderungen konfrontiert. Wir schauen wo der Schuh drückt und setzen uns für Verbesserungen ein.“&nbsp;</p>
<p>Konkret soll es unter anderem eine pauschale Reiseaufwandsentschädigung in geeigneten ehrenamtlichen Bereichen geben – ähnlich wie sie es bereits im Sportbereich gibt. Außerdem sollen Fahrtkosten, Kosten für Ausrüstung und Aus- und Weiterbildung steuerlich absetzbar und steuerliche Begünstigungen kombinierbar sein.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Vom Ehrenamtsnachweis bis zum Symposium</span></p>
<p>Weiters wird an einem Tiroler Modell für die Erweiterung eines „Ehrenamtsnachweises“ gearbeitet, sodass ehrenamtliches Engagement auch im Alltag der freiwillig Engagierten einen weiteren Mehrwert bringt. Auch der Versicherungsschutz soll verbessert werden – dazu laufen derzeit die Gespräche. Im Herbst plant das Land Tirol das erste große „Ehrenamtssymposium“, das nochmals ein Ausrufezeichen im „Jahr des Ehrenamts“ darstellt und Organisationen, Stakeholder und VertreterInnen von Vereinen und Verbänden noch besser vernetzt und einbringt.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Immer mehr Anfragen – über 2.600 Personen sind Teil der Gruppe</span></p>
<p>Parallel dazu wird laufend der WhatsApp-Kanal „Ehrenamt Tirol“ bespielt (<a href="https://www.ehrenamt.tirol" target="_blank" rel="noreferrer">www.ehrenamt.tirol</a>). Mittlerweile haben über 2.600 Mitglieder den Weg in die Gruppe gefunden. „Viele Vereine, Verbände und Einrichtungen wenden sich direkt an uns, um ihre Angebote, Veranstaltungen oder Freiwilligen-Gesuche mitzutragen. Genau dafür ist eine solche Gruppe da: Informationsaustausch und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten vor den Vorhang holen“, so LH Mattle.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Einladung zum Mitmachen: Freiwilligenwoche 2026</span></p>
<p>Auch die Freiwilligenwoche wurde über den WhatsApp-Kanal mitbeworben. Nach derzeitigem Kenntnisstand zeichnet sich heuer ein neuer Rekord an TeilnehmerInnen ab. „Mein heutiger Besuch im Haus Salurn&nbsp;bestätigt einmal mehr: Ehrenamtliches Engagement und Helfen machen Spaß und sind bereichernd. Die Freiwilligenwoche dient dazu, Interessierten und Neugierigen einen Einblicke in das Ehrenamt zu ermöglichen – denn das Ehrenamt von morgen braucht den Nachwuchs von heute“, betont LH Mattle im Anschluss an seinen Besuch in Wattens.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Carina Gartlacher</span>, Leiterin des Hauses Salurn in Wattens, freute sich über den Besuch und betonte: „Das Ehrenamt bringt Menschen zusammen, schafft Beziehungen und eröffnet neue Perspektiven. Jede Unterstützung hilft unseren Bewohnerinnen und Bewohnern, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Die Freiwilligenwoche ist für uns eine wertvolle Gelegenheit, neue Freiwillige zu gewinnen und ihnen zu zeigen, wie vielfältig freiwilliges Engagement sein kann.“ In der Pflege Wattens sind laufend Freiwillige im Einsatz – aktuell 37 über die Gemeinde gemeldete sowie weitere über Vereine wie die Vinzenzgemeinschaft, die Schützen und auch ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie übernehmen Aktivierungsangebote und soziale Betreuung, organisieren Rikschafahrten für die Bewohnerinnen und Bewohner und unterstützen an Feiertagen sowie Wochenenden bei der Auslieferung von Essen auf Rädern.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Weitere Besuche der Regierungsmitglieder</span> - MedienvertreterInnen sind bei den Besuchen der Mitglieder der Tiroler Landesregierung herzlich willkommen:&nbsp;</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e600611c24f9daf2f78c58342247c13b4"><span class="regierungsmitglied">LR René Zumtobel</span></li></ul><p>Projekt: „Verwenden statt Verschwenden“ | Freitag, 24. April | 9 Uhr | SOMI, Dr.-Carl-Pfeiffenberger-Straße 4, Imst</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4e31c7ef7427be9c130bbd4cc5af81f7"><span class="regierungsmitglied">LR<sup>in </sup>Astrid Mair und LR Mario Gerber</span></li></ul><p>Projekt: „Rikscha fahren. Menschen bewegen. Ehrenamt erleben“ | Montag, 27. April | 14 Uhr | ISD Wohnheim Lohbach, Technikerstraße 84, Innsbruck</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LR Gerber</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>LRin Mair</category>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Gesellschaft &amp; Soziales</category>
				
					<category>Ehrenamt</category>
				
					<category>Landesentwicklung</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Sun, 12 Apr 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Informationstage für Kinderschutz im DEZ</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/informationstage-fuer-kinderschutz-im-dez/</link>
				<description></description>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Zwischen Einkäufen und Alltagswegen rückte im DEZ Einkaufszentrum Innsbruck diese Woche der Schutz von Kindern und Jugendlichen in den Fokus. Die Informationstage „Kinderschutz geht uns alle an“ boten die Möglichkeit,&nbsp;sich unkompliziert und direkt vor Ort über Unterstützungsangebote für Kinder, Jugendliche und Familien in Tirol zu informieren und mit ExpertInnen ins Gespräch zu kommen. Zahlreiche BesucherInnen des DEZ nahmen das Angebot an und informierten sich über Angebote aus den Bereichen Kinder- und Jugendhilfe, Bereitschaftsfamilien oder Erziehungsberatung.&nbsp;Auch und nutzten die Gelegenheit für einen Besuch und den direkten Austausch vor Ort.</p>
<p>„Kinderschutz braucht Aufmerksamkeit, Wissen und den Mut hinzuschauen – genau das wird hier im direkten Austausch mit den Menschen ermöglicht. Mit den Informationstagen in einem Einkaufszentrum sind wir mit Infos zum Kinderschutz und bestehenden Angeboten direkt bei den Menschen in ihrem Alltag. Besonders wichtig ist mir, dass Betroffene und ihr Umfeld wissen: Hilfe ist da und sie ist niederschwellig erreichbar“, sagt Landesrätin <span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata</span>. Auch Innsbrucks Vizebürgermeisterin <span class="regierungsmitglied">Elisabeth Mayr </span>hebt die Wirkung des Formats hervor: „Die Gespräche vor Ort zeigen, dass es Informationsbedarf gibt. Ein Einkaufszentrum als Veranstaltungsort schafft niederschwellige Begegnung im Alltag. So können wir Hemmschwellen abbauen, Vertrauen stärken und Familien ermutigen, Unterstützungsangebote frühzeitig in Anspruch zu nehmen.“</p>
<p>Die Informationstage am 10. und 11. April waren eine gemeinsame Aktion von Land Tirol, Stadt Innsbruck, Tiroler Kinder- und Jugendanwaltschaft (KiJA), Tiroler Kinder- und Jugend GmbH sowie dem DEZ Einkaufszentrum Innsbruck. Ziel der Veranstaltung ist es, das Bewusstsein für Kinderschutz zu stärken und bestehende Hilfsangebote sichtbar zu machen.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Kinder- &amp; Jugendhilfe</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-57641</guid>
				<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 10:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Reminder: Kinderschutz geht uns alle an</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/regierung/pressemeldungen/meldung/reminder-kinderschutz-geht-uns-alle-an/</link>
				<description>10. und 11. April: Tiroler Anlaufstellen informieren im DEZ </description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/5/b/csm_20260320_Veranstaltung_Kinderschutz_DEZ_0c600fff96.jpg" length="430011" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e107f70751c5606c433cf954dda2112f2"><span class="regierungsmitglied">Informationstage rund um Kinderschutz am 10. und 11. April 2026</span></li><li data-list-item-id="eb682d0c851ffe83e697306f3f92cffc1"><span class="regierungsmitglied">Einblick in Unterstützungsangebote für Kinder, Jugendliche und Familien in Tirol</span></li><li data-list-item-id="ec37826892f0d3870e533ce8b926739e4"><span class="regierungsmitglied">Von Kinder- und Jugendhilfe über Bereitschaftsfamilien bis zu Erziehungsberatung: ExpertInnen beraten direkt vor Ort</span></li><li data-list-item-id="ef061160fe7569e051c00c58d1535ca5b"><span class="regierungsmitglied">Sensibilisierung für Kinderschutz als gesamtgesellschaftliche Verantwortung</span></li></ul><p>Unter dem Motto „Kinderschutz geht uns alle an“ finden am 10. und 11. April 2026 Informationstage im DEZ Einkaufszentrum Innsbruck statt. BesucherInnen haben die Möglichkeit, sich unkompliziert und direkt vor Ort über Unterstützungsangebote für Kinder, Jugendliche und Familien in Tirol zu informieren und mit ExpertInnen ins Gespräch zu kommen. Vorgestellt werden unter anderem Angebote aus den Bereichen Kinder- und Jugendhilfe, Bereitschaftsfamilien oder Erziehungsberatung. Die Informationstage sind eine gemeinsame Aktion von Land Tirol, Stadt Innsbruck, Tiroler Kinder- und Jugendanwaltschaft (KiJA), Tiroler Kinder- und Jugend GmbH sowie dem DEZ Einkaufszentrum Innsbruck. Ziel der Veranstaltung ist es, das Bewusstsein für Kinderschutz zu stärken und bestehende Hilfsangebote sichtbar zu machen.</p>
<p>„Kinderschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung und lebt davon, dass hingeschaut wird – in der eigenen Familie und darüber hinaus. Es geht darum, frühzeitig Unterstützung anzunehmen, andere auf bestehende Hilfsangebote aufmerksam zu machen und – etwa bei beobachteter Gewalt – unmittelbar zu handeln“, betont Landesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata</span> und ergänzt: „Wir verfügen in Tirol über ein breites Hilfs- und Unterstützungsangebot, breit darüber zu informieren ist zentral.“&nbsp;</p>
<p>Innsbrucks Vizebürgermeisterin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Elisabeth Mayr</span>, zuständig für Kinder- und Jugendhilfe in der Landeshauptstadt, schließt daran an: „Ein Einkaufszentrum ist der ideale Ort, um Familien direkt und einfach in ihrem Alltag zu erreichen und für dieses wichtige Thema zu sensibilisieren. Daher gilt unser gemeinsamer Dank allen Beteiligten, die diese Aktion im DEZ ermöglichen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Anlaufstellen im Überblick</span></p>
<p>Die Kinder- und Jugendhilfe begleitet Familien in belastenden Situationen, berät bei familiären Problemen und sorgt für den Schutz von Kindern und Jugendlichen. Die Erziehungsberatung unterstützt bei Fragen rund um Erziehung und kindliche Entwicklung. Pflege- und Bereitschaftsfamilien geben Kindern, die nicht bei ihren leiblichen Eltern leben können, ein sicheres Zuhause – hierfür werden laufend Interessierte gesucht. Die Kinderschutzzentren unterstützen Kinder und Jugendliche, die von Gewalt betroffen sind. Die Kinder- und Jugendanwaltschaft Tirol setzt sich unabhängig für die Rechte und Anliegen junger Menschen ein.</p>
<p>Im Rahmen der beiden Informationstage stellen sich die Einrichtungen vor und geben Einblick in ihre Angebote. Die Veranstaltung findet am 10. und 11. April jeweils von 10 bis 17 Uhr im Foyer des DEZ Innsbruck statt.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Kinder- &amp; Jugendhilfe</category>
				
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