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			<title>Land Tirol - Meldungen</title>
			<link>https://www.tirol.gv.at/</link>
			<description>Aktuelle Meldungen vom Amt der Tiroler Landesregierung</description>
			<language>de</language>
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				<copyright>Land Tirol</copyright>
			
			<pubDate>Sun, 18 Oct 2026 01:06:28 +0200</pubDate>
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				<pubDate>Sat, 17 Oct 2026 11:52:01 +0200</pubDate>
				
				<title>„Tiroler Ehrenamtsnadel in Gold“ für 83 Ehrenamtliche im Bezirk Kitzbühel </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/tiroler-ehrenamtsnadel-in-gold-fuer-83-ehrenamtliche-im-bezirk-kitzbuehel/</link>
				<description>LH Mattle: „Freiwilliges Engagement stärkt den Zusammenhalt und macht unsere Gemeinden lebenswert“</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e5f912119ee3ae973d33971b4224aea4d"><span class="regierungsmitglied">Große Vielfalt an freiwilligem Engagement: Nachwuchsarbeit im Sport, Verdienste bei der Musik oder historische Aufarbeitung der Region</span></li><li data-list-item-id="ef0667960ec0f821ba463729891e3b491"><span class="regierungsmitglied">„Jahr des Ehrenamts“ 2026 rückt Leistungen der Freiwilligen in den Mittelpunkt</span></li><li data-list-item-id="eb2374a374015bc453045dec2cf7fd6c4"><a href="https://meisterfotograf.wetransfer.com/downloads/3d00c88dada33ed576f968a8fdf1b4d520261017081449/bcfe69b9a6a86304cf380ac2236c2deb20261017081530/bd8f05?subdomain=meisterfotograf" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">Alle Fotos der Geehrten zum Download</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;(Fotonachweis: Land Tirol/Sedlak)</span></li></ul><p>Ob sie junge SportlerInnen trainieren, die nächste Generation für Musik begeistern, bei Rettungsdiensten im Einsatz stehen oder die Geschichte ihrer Heimatgemeinde bewahren: Viele Menschen im Bezirk Kitzbühel investieren über Jahre hinweg freiwillig ihre Zeit und ihr Wissen für das Gemeinwohl.&nbsp;Beim gestrigen „Tag des Ehrenamts“ würdigte LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> im Kaisersaal in St. Johann in Tirol besonders vorbildliche Leistungen. 83 zu Ehrende erhielten die „Tiroler Ehrenamtsnadel in Gold“ – eine Auszeichnung für Persönlichkeiten, die sich in verdienter Weise für das gesellschaftliche Leben einsetzen und von ihrer Heimatgemeinde nominiert wurden.&nbsp;<span lang="DE" dir="ltr">„Ein funktionierendes Vereinsleben ist die Basis für ein funktionierendes Gemeindeleben. Hinter unseren ehrenamtlichen Verbänden stehen Menschen, die Verantwortung übernehmen, ihre Freizeit für andere einsetzen und oft über viele Jahre hinweg wichtige Aufgaben übernehmen. Ihnen gebührt unsere Anerkennung und unser aufrichtiger Dank“, betonte LH Mattle anlässlich der Verleihungsfeier.</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Große Vielfalt im Bezirk Kitzbühel</span></p>
<p>Die Ausgezeichneten bringen sich etwa als NachwuchstrainerInnen in Skiclubs ein oder haben mit der Gründung eines eigenen Taekwondo-Vereins neue Möglichkeiten für Bewegung und Gemeinschaft eröffnet. In den Musikkapellen und Chören aus dem ganzen Bezirk leisten Freiwillige wertvolle Arbeit – besonders dann, wenn sie junge Menschen für das gemeinsame Musizieren gewinnen und begleiten. Für die historische Aufarbeitung engagieren sich wiederum OrtschronistInnen, die heimische Entwicklungen aufzeichnen und die Vergangenheit ihrer Gemeinden für kommende Generationen zugänglich machen. Wie umfangreich diese Arbeit sein kann, zeigt sich unter anderem an einer rund 550 Seiten starken Ortschronik über Hochfilzen. Darüber hinaus engagieren sich Menschen im Bezirk Kitzbühel im sozialen Bereich bei „Essen auf Rädern“ oder in Tierschutzvereinen.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">„Jahr des Ehrenamts“: Freiwilliges Engagement nachhaltig stärken</span></p>
<p>Mit dem „Jahr des Ehrenamts“ setzt die Tiroler Landesregierung 2026 einen besonderen Schwerpunkt auf die Sichtbarkeit und die Rahmenbedingungen freiwilliger Arbeit. „Ehrenamt bedeutet, nicht nur auf das eigene Umfeld zu schauen, sondern selbst etwas beizutragen. Wer Kinder und Jugendliche fördert, Menschen in schwierigen Situationen hilft oder Traditionen weitergibt, baut zugleich an der Zukunft der eigenen Gemeinde“, erklärt LH Mattle. Neben der Anerkennung engagierter Menschen geht es im „Jahr des Ehrenamts“ darum, Vereine und Freiwillige langfristig zu unterstützen und den Zugang zu Informationen und Serviceangeboten zu erleichtern.</p>
<p>So ist Tirol in Sachen Freiwilligen-Versicherung bereits sehr gut aufgestellt und lotet derzeit letztes Optimierungspotenzial aus. Auch Unterstützungsmöglichkeiten für Vereine bei Rechtsfragen stehen auf der Agenda. Service- und Weiterbildungsangebote für FunktionärInnen, KoordinatorInnen und VerantwortungsträgerInnen im Freiwilligenbereich sollen gebündelt und flexibler zugänglich werden – dazu wurde auch ein Veranstaltungskalender unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/landesentwicklung/ehrenamt/" target="_blank">www.tirol.gv.at/ehrenamt</a> veröffentlicht. Ebenfalls auf der Website zu finden: Das erste digitale Vereinshandbuch, das wesentliche Informationen für Vereine bestmöglich bündelt und als zentrale Informationsplattform dienen soll. Anregungen können laufend über&nbsp;<a href="mailto:ehrenamt@tirol.gv.at">ehrenamt@tirol.gv.at</a> eingebracht werden. Gleichzeitig soll die gesellschaftliche Wahrnehmung des Ehrenamts weiter erhöht werden – etwa durch einen neuen Ehrenamtsnachweis, der derzeit gemeinsam mit Stakeholdern und Partnern ausgearbeitet wird, durch die bezirksweiten Ehrenamtstage oder durch neue Informationskanäle wie den WhatsApp-Kanal „Ehrenamt Tirol“ (erreichbar über&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/landesentwicklung/ehrenamt/whatsapp-gruppe-ehrenamt-tirol/" target="_blank">www.ehrenamt.tirol</a>). Im Herbst findet außerdem das erste Ehrenamtssymposium des Landes Tirol statt.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">„Tage des Ehrenamtes“ in allen Tiroler Bezirken</span></p>
<p>Bei den „Tagen des Ehrenamts“ sind die BürgermeisterInnen der Tiroler Gemeinden eingeladen, besonders engagierte ehrenamtlich tätige RepräsentantInnen ins Rampenlicht zu stellen. Bei einem Festakt im jeweiligen Bezirk ehrt der Landeshauptmann die vorgeschlagenen Persönlichkeiten mit der Tiroler Ehrenamtsnadel in Gold. Damit wird die Vorbildwirkung jener Menschen hervorgehoben, die sich über viele Jahre hinweg freiwillig für ihre Mitmenschen, ihre Gemeinden und für das gesellschaftliche Leben einsetzen.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>Kitzbühel</category>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Ehrungen</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59850</guid>
				<pubDate>Sat, 17 Oct 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Pflege und Organisation Hand in Hand </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/pflege-und-organisation-hand-in-hand-drittes-tiroler-fuehrungskraefteseminar-gestartet/</link>
				<description>Drittes Tiroler Führungskräfteseminar gestartet </description>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span class="regierungsmitglied">Gesundheitslandesrätin Cornelia Hagele begrüßte die TeilnehmerInnen zum Seminarauftakt</span></p>
<p>Damit der Alltag in Tirols Alten- und Pflegeheimen funktioniert, müssen Pflege und Organisation Hand in Hand gehen. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Pflegedienst- und Wirtschaftsleitung ist dabei entscheidend – von der Personalplanung über wirtschaftliche Abläufe bis hin zur Sicherstellung einer hohen Pflegequalität. Genau hier setzt das Tiroler Führungskräfteseminar an, das vom Land Tirol speziell für Führungskräfte in der Langzeitpflege angeboten wird. Mit 20 TeilnehmerInnen, darunter zehn Pflegedienstleitungen und zehn Wirtschaftsleitungen, startet nun bereits der dritte Lehrgang. Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele </span>begrüßte die TeilnehmerInnen am gestrigen Freitag zum Seminarauftakt.</p>
<p>„Gute Führung schafft die Grundlage für ein wertschätzendes Arbeitsumfeld und eine hohe Qualität in der Pflege. Gerade angesichts der vielfältigen Herausforderungen im Pflegealltag ist es wichtig, dass Pflege und Organisation eng zusammenarbeiten und Führungskräfte die Aufgaben und Anforderungen des jeweils anderen Bereichs verstehen. Mit diesem Lehrgang geben wir ihnen das nötige Rüstzeug mit, um gemeinsam Lösungen zu entwickeln und&nbsp;bestmöglich zusammenzuarbeiten. Davon profitieren letztlich auch die Bewohnerinnen und Bewohner“, betont LR<sup>in</sup> Hagele.</p>
<p>Im Mittelpunkt des Lehrgangs stehen die Weiterentwicklung bestehender Führungskompetenzen und die Zusammenarbeit zwischen Pflegedienst- und Wirtschaftsleitungen. Anhand konkreter Herausforderungen aus dem Pflegealltag erarbeiten die TeilnehmerInnen gemeinsame Lösungsansätze, reflektieren ihr Führungsverhalten und tauschen Erfahrungen aus. Praxisnahe Übungen und ergänzende Coachings unterstützen sie dabei, ihre Kompetenzen in den Bereichen Kommunikation, Konfliktlösung und Entscheidungsfindung zu vertiefen. Das Land Tirol bietet die Fortbildung zweimal jährlich für jeweils 20 Führungskräfte kostenlos an. Sie richtet sich an bereits tätige Pflegedienst- und Wirtschaftsleitungen in Alten- und Pflegeheimen mit einer Leistungsvereinbarung mit dem Land Tirol.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Gesundheit</category>
				
					<category>Pflege</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Sat, 17 Oct 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Alexander Hörmann)</author>
				<title>27 Auszeichnungen an LehrlingsausbilderInnen verliehen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/tirol-ist-land-der-lehre-27-auszeichnungen-an-lehrlingsausbilderinnen-verliehen/</link>
				<description>Tirol ist Land der Lehre</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e43276be3506bbbb4640d47876d30c950"><span class="regierungsmitglied">Über 20 Jahre Tiroler Weiterbildungspass: Verleihung beim 29. Tiroler LehrlingsausbilderInnenkongress</span></li><li data-list-item-id="ec4b6bb09c119db2bd272a89686d9e791"><span class="regierungsmitglied">Überreichung der Zertifikate und Diplome durch LH Mattle</span></li><li data-list-item-id="e6534072c632cab14640e2149b98f4acd"><span class="regierungsmitglied">Tirol setzt mit Lehrausbildung und seinem Weiterbildungsmodell für LehrlingsausbilderInnen österreichweit Maßstäbe</span></li><li data-list-item-id="ec24264cd17286b2f8d0dd8895cc3a382"><span class="regierungsmitglied">Gemeinsame Initiative des Landes Tirol, der Arbeiterkammer Tirol, der Wirtschaftskammer Tirol und des ÖGB Tirol</span></li></ul><p>Beim 29. Tiroler LehrlingsausbilderInnenkongress wurden gestern, Freitag, Tiroler LehrlingsausbilderInnen für ihre erfolgreich absolvierte Weiterbildung im Rahmen des Tiroler Weiterbildungspasses ausgezeichnet. In feierlichem Rahmen überreichte Landeshauptmann <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> Zertifikate und Diplome an 27 LehrlingsausbilderInnen – Menschen, die Lehrlingen ihr Wissen weitergeben und eine qualitativ hochwertige Ausbildung ermöglichen. Der Landeshauptmann hob dabei die zentrale Bedeutung der dualen Ausbildung in Tirol hervor.&nbsp;</p>
<p>Der Tiroler Weiterbildungspass ist eine gemeinsame Initiative des Landes Tirol, der Arbeiterkammer Tirol, der Wirtschaftskammer Tirol und des Österreichischen Gewerkschaftsbunds Tirol (ÖGB). Das Programm ermöglicht Weiterbildungsmöglichkeiten für AusbilderInnen im Bereich der Lehre. Damit wird die reguläre AusbilderInnenprüfung um zusätzliche berufspädagogische Qualifikationen erweitert, was sich positiv auf die Qualität der betrieblichen Lehrlingsausbildung auswirkt. Die Ausbildung umfasst drei Qualifikationsstufen, Organisation und Administration liegen bei der Tiroler Arbeitsmarktförderungsgesellschaft Tirol (amg-tirol) als Geschäftsstelle des Ausbilderforums.</p>
<p>„Tirol ist das erfolgreichste Bundesland, wenn es um die Lehrausbildung geht. Während die offenen Lehrstellen in allen Bundesländern zurückgehen, legt Tirol nochmal deutlich zu. Mehr als zwei Drittel der Tiroler Jugendliche sehen durch die Lehre bessere Chancen im Berufsleben – ein Wert, von dem andere Bundesländer nur träumen können. Ein wesentlicher Antrieb für Tirols Lehrlinge sind die vielen engagierten Ausbilderinnen und Ausbilder. Sie vermitteln nicht nur Wissen und praktische Fertigkeiten, sondern prägen jungen Menschen ganz wesentlich. Sie sind Bezugsperson, Mentoren und Lehrer der praktischen Ausbildung. Ausbilderinnen und Ausbilder – das weiß ich als Lehrling und Lehrmeister aus eigener Erfahrung – tragen wesentlich dazu bei, dass sich Lehrlinge beruflich und persönlich weiterentwickeln. Für diesen Einsatz gebührt unseren Lehrlingsausbilderinnen und -ausbildern große Anerkennung“, erklärte LH Mattle bei der Zertifikatsübergabe. Der Landeshauptmann hat selbst zwei Lehrausbildungen – als Elektroinstallateur sowie Radio- und Fernsehtechniker – absolviert und im Rahmen seiner dreißigjährigen Unternehmertätigkeit dutzende Lehrlinge selbst ausgebildet.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Knapp 900 Weiterbildungspass-Zertifikate und -Diplome vergeben</span></p>
<p>LH Mattle rückte auch die historische Entwicklung des Tiroler Weiterbildungspasses in den Vordergrund: „Mit dem Tiroler Weiterbildungspass haben wir 2005 ein Angebot geschaffen, das Ausbilderinnen und Ausbilder gezielt auf die vielfältigen Anforderungen ihres Berufs und dem Weitergeben von Wissen vorbereitet. Dass wir mittlerweile auf 20 Jahre erfolgreiche Weiterbildung bei der Lehrausbildung zurückblicken können, bestätigt den nachhaltigen Wert dieser Initiative. Mein Dank gilt auch den Unternehmen, die ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern diese Qualifizierung ermöglichen und damit aktiv in die Qualität der Lehrlingsausbildung investieren.“</p>
<p>Seit der Einführung im Jahr 2005 haben bereits 187 LehrlingsausbilderInnen ein Diplom der höchsten Stufe erworben. Weitere 258 Personen schlossen die zweite und 438 die erste Qualifikationsstufe mit einem Zertifikat ab.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Österreichweite Vorreiterrolle bei der Qualifizierung von AusbilderInnen&nbsp;</span></p>
<p>Mit dem Tiroler Weiterbildungspass nimmt das Land Tirol eine Vorreiterrolle ein: Ein vergleichbares Konzept zur kontinuierlichen Weiterbildung und Zertifizierung von LehrlingsausbilderInnen gibt es österreichweit nicht. Die abgestuften Qualifikationsangebote vermitteln umfassende berufspädagogische Kompetenzen und schaffen einen strukturierten Weg bis zur Diplomierung. Gleichzeitig fördert das Ausbilderforum den fachlichen Austausch und die Vernetzung der AusbilderInnen.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Rund 5.000 AusbilderInnen in Tirol</span></p>
<p>In Tirol sind rund 5.000 LehrlingsausbilderInnen aktiv. Sie verbinden fachliches Know-how mit pädagogischen und methodischen Fähigkeiten und bereiten junge Menschen auf die Anforderungen ihres Berufslebens vor. Das Ausbilderforum unterstützt sie dabei als wichtige Anlaufstelle für Weiterbildung, Austausch und Vernetzung. „Die kontinuierliche Erweiterung der eigenen Kompetenzen trägt dazu bei, die Ausbildungsqualität zu sichern, die Attraktivität der Lehre zu stärken und Unternehmen bei der Fachkräftesicherung zu unterstützen. Damit ist die Qualifizierung der Ausbilderinnen und Ausbilder ein wesentlicher Baustein für die Zukunftsfähigkeit des Tiroler Wirtschaftsstandorts“, betont LH Mattle.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Statements der Partner der gemeinsamen Initiative „Tiroler Weiterbildungspass“</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Andrea Ager</span>, Vizepräsidentin der Arbeiterkammer Tirol:&nbsp;„Wer eine Lehre in Tirol absolviert, kann in der Regel davon ausgehen, dass er eine wirklich fundierte Ausbildung erhält. Und damit unsere Lehrlinge im Arbeitsleben erfolgreich sein können, dazu braucht es bestausgebildete Lehrlingsausbilderinnen und -ausbilder, die an ihrer Seite stehen. Denn die Ausbildnerinnen und Ausbildner sind der Garant dafür, dass unsere Jungen jene Qualifikation erhalten, die ihnen einen Top-Arbeitsplatz und eine sichere Zukunft ermöglichen. Dafür sorgen die Ausbildnerinnen und Ausbildner nicht nur in den Konzernen, sondern gerade in den zahlreichen Klein- und Mittelbetrieben, die das Rückgrat der Tiroler Wirtschaft bilden und ein wesentliches Standbein der Lehrlingsausbildung sind. Und dass die Qualität der Lehrausbildung weiterhin auf dem hohen Niveau bleibt, dafür sorgt auch der Tiroler Weiterbildungspass für Ausbilderinnen und Ausbilder.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Hermann Huber</span>, Bezirksobmann der Wirtschaftskammer Kitzbühel: „Die Qualität der Lehrlingsausbildung entscheidet sich vor allem bei den Ausbilderinnen und Ausbildern. Mit dem Tiroler Weiterbildungspass werden genau diese Schlüsselpersonen unterstützt. Ich bin daher überzeugt, dass davon die Lehrlinge, die Betriebe und letztlich der gesamte Wirtschaftsstandort Tirol profitieren.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Berke Erdogan</span>, Landesjugendvorsitzender der ÖGB Tirol: „Eine gute Lehrlingsausbildung bedeutet mehr, als jungen Menschen fachliche Fertigkeiten beizubringen. Lehrlinge brauchen Ausbilderinnen und Ausbilder, die sie ernst nehmen, ihnen etwas zutrauen und sie auch bei Herausforderungen unterstützen. Dafür braucht es neben fachlichem Wissen vor allem pädagogische Kompetenzen und die Bereitschaft, sich laufend weiterzuentwickeln. Der Tiroler Weiterbildungspass leistet dazu seit über 20 Jahren einen wichtigen Beitrag, indem er Ausbilderinnen und Ausbilder gezielt dabei unterstützt, ihre pädagogischen Fähigkeiten auszubauen und auf die unterschiedlichen Bedürfnisse junger Menschen einzugehen. Davon profitieren vor allem die Lehrlinge, die im Betrieb besser begleitet und in ihrer beruflichen und persönlichen Entwicklung gestärkt werden. Denn wer in die Qualität der Ausbildung investiert, investiert in die Zukunft junger Menschen.“</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Arbeit &amp; Wirtschaft</category>
				
					<category>Bildung</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Fri, 16 Oct 2026 16:00:35 +0200</pubDate>
				
				<title>Nächster Halt der Frauengesundheitsstraße in Telfs</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/naechster-halt-der-frauengesundheitsstrasse-in-telfs/</link>
				<description>Kostenlose Gesundheitschecks, Beratungen und Informationen rund um Frauengesundheit</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e177cb3f7df899d70b6b2422cbea201c3"><span class="regierungsmitglied">Kostenlose Gesundheitschecks, Beratungen und Informationen rund um Frauengesundheit</span></li><li data-list-item-id="ef3224b61b4981f332eadffe5ee521a95"><span class="regierungsmitglied">Nächste Termine: 22. Oktober in St. Johann in Tirol und 26. Oktober in Innsbruck</span></li><li data-list-item-id="e6257a068b3c3d9286bfe469f6b4b8f71"><span class="regierungsmitglied">Weil Frauengesundheit nicht nur Frauensache ist: Auch Männer sind eingeladen</span></li><li data-list-item-id="ef7c84ef6a0e298a223b0fcf08a0b55d4"><span class="regierungsmitglied">Alle Termine und Informationen unter </span><a href="https://www.tirol.gv.at/gesundheit-vorsorge/frauengesundheit/"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/frauengesundheit</span></a></li></ul><p>Welche Vorsorge ist in welcher Lebensphase wichtig? Und worauf sollten Frauen bei ihrer Gesundheit besonders achten? Antworten auf diese und viele weitere Fragen bot die Frauengesundheitsstraße des Landes auch heute, Freitag, bei ihrem vierten Halt im Inntalcenter in Telfs. Unter dem Motto „Von Herz bis Hormone“ konnten sich Interessierte kostenlos und ohne Voranmeldung informieren, mit ExpertInnen ins Gespräch kommen und Gesundheitschecks in Anspruch nehmen. Mit dabei waren auch Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> und Frauenlandesrätin <span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata</span>: „Das große Interesse und die positiven Rückmeldungen zu den bisherigen Terminen zeigen, wie wichtig es ist, Frauengesundheit sichtbar zu machen. Wir möchten Frauen – und ausdrücklich auch Männer – ermutigen, das Angebot auch weiterhin zu nutzen, um sich unkompliziert und kostenlos über wichtige Themen der Frauengesundheit zu informieren.“ Dafür stehen an zehn interaktiven Stationen ExpertInnen der tirol kliniken, der Medizinischen Universität Innsbruck, der fh gesundheit, der Psychosozialen Zentren Tirol, des Vereins „Geben für Leben – Leukämiehilfe Österreich“ und von avomed – Arbeitskreis für Vorsorgemedizin und Gesundheitsförderung in Tirol für Fragen sowie für kostenlose Gesundheitschecks zur Verfügung.</p>
<p>„Gesundheitsvorsorge muss einfach zugänglich sein und im Alltag Platz finden. Die Frauengesundheitsstraße bringt die Angebote daher direkt zu den Menschen. Dabei können Fragen direkt an Expertinnen und Experten gestellt und wichtige Vorsorgeangebote unkompliziert genutzt werden“, erklärt LR<sup>in</sup> Hagele. LR<sup>in</sup> Pawlata betont: „Frauengesundheit verdient mehr Aufmerksamkeit – in jeder Lebensphase und mit all ihren unterschiedlichen Facetten. Es ist wichtig, dass Frauen ihre Anliegen offen ansprechen können und verlässliche Informationen erhalten. Die Frauengesundheitsstraße schafft dafür einen unkomplizierten Rahmen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Warum Frauengesundheit wichtig ist</span></p>
<p>Der weibliche Körper verändert sich im Laufe des Lebens mehrfach – von der ersten Menstruation über Schwangerschaft und Geburt bis hin zu den hormonellen Umstellungen durch die Menopause. Gleichzeitig zeigen sich viele Erkrankungen bei Frauen mit anderen Symptomen, Verläufen oder Risikofaktoren als bei Männern und werden daher teilweise später erkannt. „Umso wichtiger sind Wissen über den eigenen Körper, verlässliche Gesundheitsinformationen und ein öffentliches Bewusstsein für Frauengesundheit“, sind sich die Landesrätinnen einig.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Zehn Stationen: von Blutdruck bis Ernährung</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e9133e1bae4922c49ce63ebf6a7913d45"><span class="regierungsmitglied">Allgemeine Gesundheit:</span> Blutdruckmessung und Erhebung des allgemeinen Gesundheitszustandes</li><li data-list-item-id="e52118bab968b53daeeb17e9a5188befb"><span class="regierungsmitglied">BIA-Messung: </span>Messung der Körperzusammensetzung und weiterführende Ernährungsberatung</li><li data-list-item-id="eb66ffe7c4d6ab69d2ebe281ccaa612ff"><span class="regierungsmitglied">Herzgesundheit: </span>EKG-Messung zur Beurteilung der Herzfunktion sowie Bestimmung des Lipoprotein(a)-Werts zur individuellen Einschätzung des Risikos für Gefäßverkalkung, Herzinfarkt und Schlaganfall</li><li data-list-item-id="e0d40cb270d1ff4aa731a503cb165524f"><span class="regierungsmitglied">Reproduktive Gesundheit: </span>Beratung zur Gesundheit vor, während und nach der Schwangerschaft</li><li data-list-item-id="efb41e631e7ae7953361017f106f57a31"><span class="regierungsmitglied">Frauenleben &amp; Körper: </span>Beratung zu Kinderwunsch, Endometriose und Menopause</li><li data-list-item-id="e30fed1cf6c70c264639698a5828bf786"><span class="regierungsmitglied">First Love Ambulanz:</span> Beratung zu Zyklus, Verhütung und sexuell übertragbaren Infektionen</li><li data-list-item-id="e81ecaa3c51ee55fb329b8ddd3219afdb"><span class="regierungsmitglied">Beratungsangebote des Landes Tirol: </span>Elternberatung, Ernährungs- und Diätberatung sowie Klinische- und Gesundheitspsychologische Beratung</li><li data-list-item-id="e8668e5f882ef27b5a34f723e1f28f3fa"><span class="regierungsmitglied">Psychische Gesundheit: </span>Beratung zur psychischen Gesundheit und Überblick über psychosoziale Angebote</li><li data-list-item-id="ebb94892f77a40277d06a2540c508e4ee"><span class="regierungsmitglied">Ernährung: </span>Ernährungsmedizinische Beratung zu Übergewicht und Adipositas, zu frauenspezifischen Ernährungsthemen rund um Zyklus, Endometriose und Menopause sowie bei kardiovaskulärem Risiko oder Osteoporose</li><li data-list-item-id="e57f81cdb855ed78c288b5e004a10d136"><span class="regierungsmitglied">Stammzellspende: </span>Informationen zur Stammzellspende und Probenentnahme zur Registrierung als SpenderIn. Eine Registrierung ist von 16 bis 45 Jahren auch online unter <a href="https://www.gebenfuerleben.at/" target="_blank" rel="noreferrer">www.gebenfuerleben.at</a> möglich.</li></ul><p>Die nächsten Stationen der Frauengesundheitsstraße sind am 22. Oktober im Kaisersaal St. Johann in Tirol (Bezirk Kitzbühel), am 26. Oktober beim Tag der offenen Tür im Landhaus in Innsbruck und am 11. November in den Stadtgalerien Schwaz (Bezirk Schwaz).</p>
<p>Alle Termine sowie weitere Informationen und Angebote rund um die Frauengesundheit finden sich unter <a href="https://www.tirol.gv.at/gesundheit-vorsorge/frauengesundheit/">www.tirol.gv.at/frauengesundheit</a>.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Anlaufstellen für Frauengesundheit im Bezirk Innsbruck-Land</span></p>
<p>Die Frauengesundheitsstraße bietet einen niederschwelligen Zugang zu Informationen rund um die Frauengesundheit. Darüber hinaus stehen Frauen bei unterschiedlichen Fragen und Anliegen konkrete Beratungs- und Unterstützungsangebote im Bezirk Innsbruck-Land zur Verfügung:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0ae426a801b1e74fa2d60b3273960b34"><span class="regierungsmitglied">Allgemeine Gesundheit: </span>Die allgemeine Vorsorgeuntersuchung bietet die Möglichkeit, gesundheitliche Risiken frühzeitig zu erkennen. Sie steht allen Personen ab 18 Jahren mit Wohnsitz in Österreich einmal jährlich kostenlos bei niedergelassenen ÄrztInnen zur Verfügung. Bei gesundheitlichen Fragen, Unklarheiten oder „wenn’s weh tut“ ist zudem die telefonische <a href="https://www.leitstelle.tirol/leistungen/gesundheitsberatung/" target="_blank" rel="noreferrer">Gesundheitsberatung</a> 1450 rund um die Uhr erreichbar.</li><li data-list-item-id="e5c151c3659a106614fc2c1e16265c9d2"><span class="regierungsmitglied">Ernährung &amp; Herzgesundheit: </span>Neben einer medizinischen Abklärung bei niedergelassenen ÄrztInnen können sich Betroffene bei Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Übergewicht sowie bei allgemeinen Fragen zur Ernährung an die <a href="https://www.tirol.gv.at/gesundheit-vorsorge/oeffentliche-gesundheit/ernaehrungs-und-diaetberatung/beratungsstellen-bezirk-innsbruck-land/" target="_blank">Ernährungs- und Diätberatungsstellen des Landes Tirol im Bezirk Innsbruck-Land</a> wenden.</li><li data-list-item-id="e8cda9572f96d42b21f6922252a1955ae"><span class="regierungsmitglied">Schwangerschaft &amp; Familie:</span> Für Fragen rund um Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit mit dem Kind bieten die insgesamt 19 <a href="https://www.tirol.gv.at/gesundheit-vorsorge/elternberatung/" target="_blank">Elternberatungsstellen des Landes</a> im Bezirk Innsbruck-Land Unterstützung. Bei Fragen rund um Erziehung, Familie und Zusammenleben steht zudem die<a href="https://www.tirol.gv.at/gesellschaft-soziales/erziehungsberatung/" target="_blank"> Erziehungsberatungsstelle des Landes</a> in Innsbruck und Telfs zur Verfügung.</li><li data-list-item-id="e4798934c4ffaf7bb0c0a69cc4d0d8499"><span class="regierungsmitglied">Psychische Gesundheit: </span>Wichtige Erstanlaufstellen bei psychischen Belastungen oder Krisen im Bezirk Innsbruck-Land sind der <a href="https://krisendienst.tirol/" target="_blank" rel="noreferrer">Psychosoziale Krisendienst</a> (0800 400 120), die zwei Psychosozialen Zentren in Innsbruck (<a href="https://www.psz.tirol/standorte/psz-innsbruck/" target="_blank" rel="noreferrer">PSZ Maximilianstraße</a> und <a href="https://www.psz.tirol/standorte/psz-innsbruck-schoepfstrasse/" target="_blank" rel="noreferrer">PSZ Schöpfstraße</a>) sowie die <a href="https://www.tirol.gv.at/gesundheit-vorsorge/oeffentliche-gesundheit/beratungsleistungen/klinische-und-gesundheitspsychologie/" target="_blank">Klinisch- und Gesundheitspsychologische Beratung des Landes Tirol</a> am Landeskrankenhaus Hall in Tirol, am Landeskrankenhaus - Universitätskliniken Innsbruck und beim Sozial- und Gesundheitssprengel Telfs.</li><li data-list-item-id="edb1ce312f2c5f94b7fb09c613b1aa042"><span class="regierungsmitglied">Weitere Beratungsstellen: </span>Darüber hinaus stehen im Zentralraum Innsbruck zahlreiche Beratungs-, Hilfs- und Unterstützungsangebote für Frauen, Männer und Familien zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Frauen- und Mädchenberatungsstelle Aranea, die Männerberatung Mannsbilder Tirol und das Kinderschutzzentrum Innsbruck. Weitere Informationen finden sich auf der <a href="https://www.tirol.gv.at/gesellschaft-soziales/gewaltfrei-tirol/hilfe-und-unterstuetzung/hilfs-und-unterstuetzungsangebote-in-ihrer-naehe/hilfe-in-meiner-naehe/hilfe-im-zentralraum-innsbruck/" target="_blank">Website des Landes Tirol</a>.</li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Frauen &amp; Gleichstellung</category>
				
					<category>Gesundheit &amp; Vorsorge</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Fri, 16 Oct 2026 11:00:38 +0200</pubDate>
				
				<title>Energiespar-Aktion „Mission Keller-Check“ startet</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/energiespar-aktion-mission-keller-check-startet/</link>
				<description>Kostenlose Rohrleitungs-Dämmung für bis zu 500 Tiroler Haushalte </description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/7/b/csm_20261016_Energiespar-Aktion_1_fc4228c3d6.jpg" length="2348884" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ed53b9c2dd7590653b3cf3c65bcaddd6b"><span class="regierungsmitglied">Unkomplizierte Selbstmontage für zu Hause</span></li><li data-list-item-id="e119179922131bced26a8dd09d6effb0a"><span class="regierungsmitglied">Teilnehmende haben zudem Chance auf weitere attraktive Gewinne</span></li><li data-list-item-id="e438f8165dd8e8004a26abf20c009e38f"><span class="regierungsmitglied">Aktion läuft bis zum 30. Juni 2027</span></li></ul><p>Mit der „Mission Keller-Check“ werden Tiroler Haushalte dazu motiviert, ungedämmte Heizungs- und Warmwasserrohre im Keller zu isolieren. Die „Mission Keller-Check“ wird federführend von der Energieagentur Tirol umgesetzt. Das Land Tirol, die Stadt Innsbruck und die Firma Steinbacher Dämmstoffe unterstützen die Aktion. Bis zu 500 Tiroler Haushalte erhalten dafür kostenlose Dämm-Sets und eine umfassende Anleitung zur Umsetzung.</p>
<p>„Die Energiewende gelingt nur, wenn möglichst viele Menschen mitmachen. Bei der letzten Regierungsklausur haben wir festgehalten, dass wir die Tirolerinnen und Tiroler noch aktiver in die Energiewende einbinden wollen. Mit der Mission Keller-Check wird Energieeffizienz im Alltag konkret erlebbar. Bereits kleine Maßnahmen im eigenen Zuhause können einen Unterschied machen. Wer seine Heizungsrohre dämmt, spart Energie und Heizkosten und leistet gleichzeitig einen Beitrag zu unserem gemeinsamen Ziel TIROL 2050 energieautonom“, betont Energielandesrat LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Einfache Maßnahme mit großer Wirkung</span></p>
<p>Ungedämmte Heizungs- und Warmwasserrohre geben laufend Wärme an die Umgebung ab. Dadurch geht Energie verloren, die von der Heizung zusätzlich bereitgestellt werden muss. Besonders ins Gewicht fällt dies, weil die Rohre oft im unbeheizten Kellerbereich und somit außerhalb der beheizten Gebäudehülle verlaufen. Mit einer Rohrdämmung lässt sich dieser Wärmeverlust deutlich reduzieren. „Pro Laufmeter können jährlich je nach Heizsystem und Vorlauftemperatur rund 40 Kilowattstunden Energie eingespart werden. In einem typischen Einfamilienhaus können so bis zu 100 Euro an Heizkosten pro Jahr eingespart werden“, erläutert <span class="regierungsmitglied">Rupert Ebenbichler</span>, Geschäftsführer der Energieagentur Tirol. Gerade angesichts der zuletzt stark gestiegenen Preise, insbesondere für Öl, fällt diese Einsparung bei den Energiekosten ins Gewicht.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">In wenigen Schritten zum Dämm-Set</span></p>
<p>Die Teilnahme an der Aktion ist unkompliziert: Interessierte Haushalte fotografieren ihre ungedämmten Rohrleitungen und messen die erforderlichen Rohrlängen sowie die Dimensionen der Rohrbögen. Anschließend wird das passende Dämm-Set kostenlos nach Hause geliefert. Nach der Montage laden die Teilnehmenden ein Foto des Ergebnisses auf <a href="https://www.tirol2050.at/keller-check/" target="_blank" rel="noreferrer">www.tirol2050.at/keller-check</a>.</p>
<p>Das Dämmmaterial wird vom Tiroler Familienbetrieb Steinbacher Dämmstoffe zur Verfügung gestellt.&nbsp;„Ungedämmte Heizungsrohre im Keller sind wie Heizkörper – nur eben am falschen Ort. Für den Keller-Check stellen wir unsere Polyurethan-Rohrdämmung steinonorm samt Zubehör bereit. So kommt die Wärme dort an, wo sie gebraucht wird, und der Heizraum sieht dabei auch noch sauber und ordentlich aus”, ergänzt <span class="regierungsmitglied">Roland Hebbel</span>, Geschäftsführer von Steinbacher Dämmstoffe.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Energie sparen und gewinnen</span></p>
<p>Zusätzlich zum Gewinn für Geldtasche und Umwelt haben alle Teilnehmenden die Chance auf attraktive Gewinne. Als Hauptpreis wird unter allen Teilnehmenden ein E-Roller NIU NQiX 500 verlost. Für Teilnehmende aus Innsbruck stellt die Stadt Innsbruck zusätzlich ein Klimaticket Österreich zur Verfügung.&nbsp;„Energie sparen beginnt oft mit einfachen Maßnahmen, die sich beim Haushaltsbudget und beim Klimaschutz bemerkbar machen. Als Stadt Innsbruck unterstützen wir die Aktion und stellen ein Klimaticket Österreich als zusätzlichen Gewinn zur Verfügung. So verbinden wir Energiesparen zu Hause mit klimafreundlicher Mobilität“, sagt Stadträtin <span class="regierungsmitglied">Janine Bex</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Praktische Tipps von der Expertin</span></p>
<p>Dass die Maßnahme auch von HeimwerkerInnen umsetzbar ist, weiß Installateurmeisterin <span class="regierungsmitglied">Selina Greml</span>&nbsp;aus der Praxis: „Wichtig ist, alle warmen Heizungs- und Warmwasserleitungen im Keller zu dämmen und nicht nur einzelne Rohrabschnitte. Besonders bei Bögen, Armaturen und frei zugänglichen Leitungen geht oft unnötig Wärme verloren. Wer hier sorgfältig arbeitet, kann den Energieverlust deutlich reduzieren.“ Ein weiterer Tipp: „Am einfachsten gelingt die Dämmung zu zweit. Während eine Person das Dämmmaterial anbringt, kann die andere beim Zuschneiden und Fixieren unterstützen. So ist die Arbeit oft innerhalb weniger Stunden erledigt.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Energiewende zum Mitmachen</span></p>
<p>Die Aktion läuft bis 30. Juni 2027. Insgesamt werden kostenlose Dämm-Sets für bis zu 500 Tiroler Haushalte vergeben – zur Verfügung gestellt von Steinbacher Dämmstoffe. Jetzt Rohrleitungen im Keller dämmen, Energieverluste vermeiden und dauerhaft Heizkosten sparen: Unter&nbsp;<a href="https://www.tirol2050.at/keller-check/" target="_blank" rel="noreferrer">www.tirol2050.at/keller-check</a> können sich interessierte Tirolerinnen und Tiroler eines der kostenlosen Dämm-Sets sichern. Solange der Vorrat reicht.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Nachhaltigkeit</category>
				
					<category>Energie</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Fri, 16 Oct 2026 10:19:10 +0200</pubDate>
				
				<title>Doppelsieg für Tirol</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/doppelsieg-fuer-tirol/</link>
				<description>Tiroler SportlerInnen glänzen bei Österreichs Sportlerwahl</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ec2756d0ad2d19dd17994c6a28522320c"><span class="regierungsmitglied">Janine Flock und Felix Gall sind Österreichs Sportlerin und Sportler des Jahres</span></li><li data-list-item-id="e081e49df0088c073c1fc1d9fd3142fa4"><span class="regierungsmitglied">Stephan Embacher wird als Aufsteiger des Jahres ausgezeichnet</span></li><li data-list-item-id="ec92d89bf0afbfa55ffcc037de8e59614"><span class="regierungsmitglied">Johannes Lamparter erreicht Rang drei bei Sportler des Jahres-Wahl</span></li><li data-list-item-id="ef1f42db80bce1da6085b9632c921f243"><span class="regierungsmitglied">LH Mattle und Sportreferent LHStv Wohlgemuth gratulieren: „Ein starkes Ausrufezeichen für Tirol als Sportland Nr. 1!“</span></li></ul><p>Tirols SportlerInnen setzten bei Österreichs Sportlerwahl gestern, Donnerstagabend, erneut ein kräftiges Ausrufezeichen: Gleich mehrere AthletInnen aus Tirol waren bei der Wahl ganz vorne mit dabei: Skeleton-Olympiasiegerin <span class="regierungsmitglied">Janine Flock </span>aus Rum (Bezirk Innsbruck-Land) und Radprofi<span class="regierungsmitglied"> Felix Gall </span>aus Nußdorf-Debant (Bezirk Lienz) sind als Sportlerin und Sportler des Jahres ausgezeichnet. Skispringer <span class="regierungsmitglied">Stephan Embacher </span>aus St. Johann in Tirol (Bezirk Kitzbühel) holte sich den Titel „Aufsteiger des Jahres“. Gemeinsam mit seinem Teamkollegen Jan Hörl erreichte er zudem Rang zwei bei der Wahl zum Team des Jahres. Kombinierer <span class="regierungsmitglied">Johannes Lamparter</span>, ebenfalls aus Rum, komplettiert das starke Tiroler Ergebnis mit Platz drei in der Sportlerwahl. Für Tirols LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattl</span>e und Sportreferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth </span>ein geschichtsträchtiger Moment: „Dass nach 37 Jahren zwei Sport-Asse aus Tirol sich den Titel ‚Sportlerin und Sportler des Jahres‘ holen, ist nicht nur ein Meilenstein für Tirols als Sportland Nummer eins, sondern auch ein starkes Ausrufezeichen für uns als Sportnation.“</p>
<p>LH Mattle betont: „Diese Erfolge zeigen, was Tirol ausmacht: Menschen, die mit Leidenschaft, Mut und Ausdauer Außergewöhnliches leisten. Unsere Sportlerinnen und Sportler sind Vorbilder weit über den Sport hinaus. Sie begeistern junge Menschen, stärken den Zusammenhalt und machen unser Land stolz. Janine Flock, Felix Gall, Stephan Embacher und Johannes Lamparter zeigen stellvertretend eindrucksvoll, wie breit Tirol sportlich aufgestellt ist. Ihre Erfolge sind Auszeichnungen für die Athletinnen und Athleten – und zugleich ein Ansporn, weiterhin bestmögliche Bedingungen für den Spitzen- und Nachwuchssport zu schaffen.“</p>
<p>LHStv Wohlgemuth verweist auf die Bedeutung der Erfolge für den Sportstandort Tirol: „Sportliche Spitzenleistungen fallen nicht vom Himmel. Hinter jedem Erfolg stehen jahrelanges Training, konsequente Nachwuchsarbeit, eine gute Sport-Infrastruktur und Menschen, die den Sport mit großem Einsatz möglich machen. Tirol verfügt über herausragende Talente, engagierte Vereine und Verbände sowie hervorragende Trainingsbedingungen. Die Auszeichnungen sind deshalb nicht nur eine persönliche Anerkennung für unsere Athletinnen und Athleten, sondern auch eine Bestätigung für die hervorragende Arbeit im gesamten Tiroler Sportsystem.“</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Sport</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Fri, 16 Oct 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Reminder: Heizkostenzuschuss 2026/2027 </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/heizkostenzuschuss-2026-2027-mit-optimiertem-service-und-weniger-buerokratie-1-1-1/</link>
				<description>mit optimiertem Service und weniger Bürokratie</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e3ed933a3417986dab18c2ef189fbe1f6"><span class="regierungsmitglied">Wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“: einfachere Antragstellung für BürgerInnen, effizientere Abwicklung für Verwaltung&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e0c6f53e51bca718b1984439cf5402f59"><span class="regierungsmitglied">250 Euro für einkommensschwächere Haushalte</span></li><li data-list-item-id="e5a3c9f98ac2d74d1d342af85502ce173"><span class="regierungsmitglied">Antragsfrist für Zuschuss 2026/2027 startet im Mai</span></li><li data-list-item-id="e7da78f6ddb6714991b757fd2adf526d8"><span class="regierungsmitglied">Erhöhte Einkommensgrenzen: Mehr Menschen profitieren von Zuschuss&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e4a141a7c57bb35d64f1dc21ba440d081"><span class="regierungsmitglied">Zuschuss wird ab September 2026 mit Beginn der Heizsaison ausbezahlt</span></li><li data-list-item-id="e366b4b703261f2acbc607b8504577f81"><span class="regierungsmitglied">Informationen unter&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at/gesellschaft-soziales/soziales/heizkostenzuschuss/"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/heizkostenzuschuss</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;</span></li></ul><p>Heizkosten sind gerade für einkommensschwächere Haushalte eine Herausforderung – nicht zuletzt sorgt die aktuelle weltpolitische Lage und damit einhergehende Auswirkungen auf den Energiemarkt bei vielen Menschen für Unsicherheit. Gerade dann, wenn jeder Euro zählt, braucht es rasche und unkomplizierte Unterstützung. Das Land Tirol setzt den bewährten Heizkostenzuschuss auch für die Heizperiode 2026/2027 fort und spricht mit höheren Einkommensgrenzen zusätzlich Menschen an, die Unterstützung brauchen. Zudem wurde die Antragstellung im Zuge des Tirol Konvents grundlegend vereinfacht. Eine Beantragung des Zuschusses ist zwischen 1. Mai und 31. Oktober 2026 möglich. Ausbezahlt wird der Zuschuss einmalig ab September 2026 mit Beginn der Heizsaison.</p>
<p>„Der Heizkostenzuschuss ist ein wichtiges und bewährtes Instrument, um jene zu unterstützen, die Hilfe brauchen. Wir wollen den Zugang vereinfachen: Mit dem Tirol Konvent setzen wir auf eine vereinfachte Antragstellung. Mit den angehobenen Einkommensgrenzen profitieren noch mehr Tirolerinnen und Tiroler, die Hilfe brauchen“, betont LH<span class="regierungsmitglied">&nbsp;Anton Mattle</span>.</p>
<p>„Mit dem Heizkostenzuschuss leisten wir auch heuer einen gezielten Beitrag zur Entlastung vieler Haushalte. Uns ist wichtig, dass diese Unterstützung jene erreicht, die sie am dringendsten brauchen – rasch, unbürokratisch und mit einer möglichst einfachen Antragstellung, die sich an der Lebensrealität der Menschen orientiert“, so LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Schneller, einfacher, digitaler: Die wichtigsten Neuerungen im Detail</span></p>
<p>Die Netto-Haushaltseinkommensgrenzen wurden im Vergleich zum Vorjahr erhöht und betragen nun für einen Ein-Personen-Haushalt bis zu 1.435 Euro, für zwei Personen bis zu 2.265 Euro, für drei Personen bis zu 2.665 Euro und für vier Personen bis zu 2.965 Euro. Für jede weitere Person im Haushalt erhöht sich die Grenze um 300 Euro. Die Höhe der Förderung beträgt 250 Euro pro Haushalt.</p>
<p>Ob Anspruch auf einen Heizkostenzuschuss besteht, können Interessierte vorab – ohne Rechtsanspruch – mittels Heizkostenzuschuss-Rechner ausrechnen. Dieser steht unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/gesellschaft-soziales/soziales/heizkostenzuschuss/">www.tirol.gv.at/heizkostenzuschuss</a> zur Verfügung.</p>
<p>Die Einreichung erfolgt bevorzugt über das Online-Formular auf der genannten Website, wobei auch eine analoge Antragstellung weiterhin möglich ist. Grundsätzlich erfolgt die Angabe des Haushaltseinkommens im Erklärungsweg. Bei den Angaben zum Haushaltseinkommen des Vorjahres müssen AntragstellerInnen bestätigen, dass ihre Angaben der Wahrheit entsprechen. Vor der Auszahlung werden im Einzelfall Überprüfungen durchgeführt – es können Unterlagen beim Antragsteller bzw. bei der Antragstellerin angefordert werden.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Einfachere Beantragung für EmpfängerInnen des Zuschusses im Vorjahr</span></p>
<p>Allen FördernehmerInnen, denen der Heizkostenzuschuss 2025/2026 des Landes bewilligt wurde, wird vom Amt der Tiroler Landesregierung, Abteilung Soziales, neuerlich ein Antragsformular zugestellt. Somit können Bezugsberechtigte aus dem Vorjahr ihre angegebenen Daten kontrollieren und bei weiterem Bedarf den Heizkostenzuschuss erneut unkompliziert beantragen.&nbsp;</p>
<p>Haushalte von MindestpensionistInnen mit Bezug einer Ausgleichszulage, die bereits den Heizkostenzuschuss 2025/2026 erhalten haben, müssen keinen Antrag stellen. Diese erhalten nach Prüfung ein Zusageschreiben, die Auszahlung erfolgt automatisiert.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tiroler Hilfswerk bietet auch Online-Beratungen an</span></p>
<p>Jene, die Unterstützung benötigen, können sich an ihre Standortgemeinde oder an das Tiroler Hilfswerk in Innsbruck wenden. Neben Vor-Ort-Beratungen bietet das Tiroler Hilfswerk auch Online-Beratungen an. Termine für eine Beratung via Video oder Telefon können einfach und unkompliziert via&nbsp;<a href="https://termin.tirol.gv.at/public/standorte/amt-d-tiroler-landesreg/leistungen/tiroler-hilfswerk-beratungsgespraech" target="_blank" rel="noreferrer">Online-Terminvereinbarung des Landes</a> gebucht werden.</p>
<p>Alle Informationen sowie das Antragsformular finden sich ab 1. Mai 2026 unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/gesellschaft-soziales/soziales/heizkostenzuschuss/" target="_blank">www.tirol.gv.at/heizkostenzuschuss</a>. Eine Beantragung ist auch über das Landes-Online-Portal <a href="https://anmeldung.tirol.gv.at/profile/SAML2/POST/SSO?execution=e1s2" target="_blank" rel="noreferrer">„Digital Service Tirol“</a> möglich.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Gesellschaft &amp; Soziales</category>
				
					<category>Soziales</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Fri, 16 Oct 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Das erste Euregio-Wimmelbuch</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/das-erste-euregio-wimmelbuch/</link>
				<description>Ab sofort im Buchhandel erhältlich</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e968670f8982450f628e507018545c45d"><span class="regierungsmitglied">Spielerische Entdeckungsreise durch Tirol, Südtirol und das Trentino für Kinder ab vier Jahren und die ganze Familie</span></li><li data-list-item-id="e31e56dcee01d642415d6e265d0aa8e6b"><span class="regierungsmitglied">Wimmelbuch wird an alle öffentlichen Kindergärten der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino verteilt</span></li><li data-list-item-id="e4db575b23beb3aa258c8ea32cea1bf3c"><span class="regierungsmitglied">Beim Tag der offenen Tür am 26. Oktober in Innsbruck schmökern und mit etwas Glück ein Wimmelbuch gewinnen</span></li></ul><p>Suchen, staunen und entdecken: Das erste Euregio-Wimmelbuch nimmt Kinder und Familien mit auf eine bunte Entdeckungsreise durch Tirol, Südtirol und das Trentino. Gemeinsam mit Anna und Adler Tiri können Kinder ab vier Jahren die Vielfalt, Gemeinsamkeiten und Besonderheiten der drei Länder spielerisch entdecken. Ab heute, Freitag, ist das Euregio-Wimmelbuch zum Preis von 19,50 Euro im Buchhandel erhältlich. Darüber hinaus wird es an alle öffentlichen Kindergärten in Tirol, Südtirol und dem Trentino verteilt. Wer das neue Euregio-Wimmelbuch selbst entdecken möchte, hat beim Tag der offenen Tür am 26. Oktober im Landhaus in Innsbruck Gelegenheit dazu: Dort wird das Buch nicht nur vorgestellt, sondern mit etwas Glück können Kinder auch ein Exemplar gewinnen.</p>
<p>„Mit dem Euregio-Wimmelbuch können schon die Jüngsten spielerisch die Vielfalt unserer Euregio entdecken. Es zeigt auf kindgerechte Weise unsere unterschiedlichen Traditionen, Sprachen und Besonderheiten, aber auch das, was Tirol, Südtirol und das Trentino miteinander verbindet. So wird die Euregio bereits für die Kleinsten erlebbar“, betont Euregio-Präsident LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Drei Länder, drei Sprachen, unzählige Details</span></p>
<p>Gestaltet wurde das Buch von Autorin <span class="regierungsmitglied">Kathrin Gschleier</span> und Illustratorin <span class="regierungsmitglied">Chiara Rovescala</span>. Auf sieben detailreich illustrierten Doppelseiten geht es quer durch den Alltag der Euregio: von Bergen und Wandern über Baustellen und Tunnel, Küche und traditionelle Gerichte bis hin zu Fasching und Brauchtum, Ernte und Landwirtschaft, Werkstatt und Handwerk sowie Märkten und typischen Produkten. Konzipiert wurde das Wimmelbuch für Kinder ab vier Jahren, doch auch Erwachsene kommen beim gemeinsamen Durchblättern auf ihre Kosten. Eingestreute Wörter auf Deutsch, Italienisch und Ladinisch spiegeln die sprachliche Vielfalt der Euregio wider und ermöglichen einen zusätzlichen spielerischen Lerneffekt.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Buchvorstellungen reservieren&nbsp;</span></p>
<p>Im November bieten die Autorin und die Illustratorin Buchvorstellungen in Bibliotheken, Buchhandlungen und für Gruppen an.</p>
<p>Buchungen sind für folgende Zeiträume möglich:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e8372dac8faf036abc111b5957f176cce">Deutsch: 2.–7. November in Tirol, 9.–14. November in Südtirol (Kontakt: <a href="mailto:kathrin@gschleier.eu">kathrin@gschleier.eu</a>),</li><li data-list-item-id="ed36bd991321a6d0e6915efa0f527d78f">Italienisch: 23.–28. November in Südtirol und im Trentino (Kontakt: <a href="mailto:chiara.rove@gmail.com">chiara.rove@gmail.com</a>).</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Beim Tag der offenen Tür schmökern und gewinnen</span></p>
<p>Am Tag der offenen Tür liegt das Euregio-Wimmelbuch am Stand vor dem Euregio-Infopoint in der Wilhelm-Greil-Straße zum Durchblättern und Schmökern auf. Um 10.30, 11.30, 12.30, 14.30 und 16.30 Uhr wird das Wimmelbuch vorgestellt. Kinder sind eingeladen, bei einem Suchspiel mitzumachen und haben bei jeder Vorstellung die Chance, jeweils eines von zwei Wimmelbüchern zu gewinnen.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Europaregion</category>
				
					<category>Gesellschaft &amp; Soziales</category>
				
					<category>Kultur</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Thu, 15 Oct 2026 19:28:37 +0200</pubDate>
				
				<title>LR Gerber: „Tradition heißt, sich immer wieder neu zu erfinden“</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/lr-gerber-tradition-heisst-sich-immer-wieder-neu-zu-erfinden/</link>
				<description>17 Tiroler Betriebe mit Jubiläen zwischen 30 und 130 Jahren geehrt</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/6/f/csm_20261015_Traditionsbetriebe_%C3%A4lteste_Betriebe_b8e642252d.jpg" length="1272459" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e44ec77122d837efff53d6ee73bca86e4"><span class="regierungsmitglied">Urkunde „Tiroler Traditionsbetrieb“ für runde Betriebsjubiläen im Jahr 2026</span></li><li data-list-item-id="efd86a9338d089751ea67c1eccc4dfd6d"><span class="regierungsmitglied">Anerkennung des Landes Tirol für jahrzehntelanges Engagement für die heimische Wirtschaft</span></li></ul><p>Sie stehen für Beständigkeit und unternehmerischen Weitblick, sind tief in ihren Regionen verwurzelt und haben sich zugleich immer wieder an neue Gegebenheiten angepasst: 17 Tiroler Unternehmen wurden heute, Donnerstag, von Wirtschaftslandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Mario Gerber</span> im Innsbrucker Landhaus für ihre runden Betriebsjubiläen und ihre Verdienste um die Tiroler Wirtschaft ausgezeichnet. Die drei ältesten ausgezeichneten Betriebe waren die Hotel Sailer GmbH &amp; Co KG aus Innsbruck mit 130 Jahren, die Morandell International GmbH aus Wörgl mit 100 Jahren sowie Taxi Kratzer-Heel aus Hall in Tirol mit 90 Jahren. Mit der Ehrung „Tiroler Traditionsbetrieb“ würdigt das Land Tirol Unternehmen, die seit mindestens 30 Jahren bestehen und damit über Jahrzehnte hinweg zur wirtschaftlichen Entwicklung und regionalen Wertschöpfung beitragen.</p>
<p>„Ein Unternehmen über Jahrzehnte erfolgreich zu führen, braucht Mut, Ausdauer und die Bereitschaft, sich immer wieder weiterzuentwickeln. Unsere Traditionsbetriebe verbinden wertvolle Erfahrung mit neuen Ideen, schaffen Arbeitsplätze und stärken die regionale Wertschöpfung. Hinter jedem Jubiläum stehen Menschen, die Verantwortung übernehmen, Wissen weitergeben und mit viel persönlichem Einsatz ihre Betriebe weiterentwickeln. Das verdient Anerkennung und Respekt. Ich gratuliere allen 17 ausgezeichneten Unternehmen ganz herzlich zu ihren Jubiläen und wünsche ihnen, ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den nächsten Generationen weiterhin viel Erfolg“, betont LR Gerber.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Die drei ältesten geehrten Betriebe</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">130 Jahre Hotel Sailer GmbH &amp; Co KG (Innsbruck)</span></p>
<p>Das Hotel Sailer wurde 1896 von&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Melchior Sailer </span>in Innsbruck gegründet und befindet sich seit fünf Generationen in Familienbesitz. Aus dem ursprünglichen Gasthof entwickelte sich ein modernes Vier-Sterne-Stadthotel mit angeschlossenem Restaurant. Heute wird der Betrieb von&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef </span>und&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Sabine Sailer</span> geführt. Im Laufe der Jahrzehnte wurden die Räumlichkeiten wiederholt modernisiert und an die jeweiligen Anforderungen angepasst.&nbsp;Dabei hat das Haus seine persönliche Atmosphäre und seine Tiroler Wurzeln stets bewahrt. Bei der Auswahl von Produkten und Lieferanten legt das Unternehmen Wert auf Regionalität, kurze Lieferwege und die Zusammenarbeit mit heimischen Betrieben. Die Entwicklung des Hotels ist von mehreren Generationenwechseln und der kontinuierlichen Anpassung an veränderte Rahmenbedingungen geprägt. Heute beschäftigt das Hotel Sailer mehr als 70 MitarbeiterInnen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">100 Jahre Morandell International GmbH (Wörgl)</span></p>
<p>Im Jahr 1926 gründeten&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anna </span>und&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Alois Morandell </span>in Wörgl das Familienunternehmen Morandell. Nach der Übernahme durch Sohn&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Rudolf </span>im Jahr 1947 wurde der Betrieb erweitert und ab 1949 Wein ins Ausland exportiert, zunächst nach Deutschland und später auch nach Übersee. 1955 wurde das Sortiment um internationale Bierspezialitäten ergänzt. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich Morandell durch Übernahmen, Neugründungen und zusätzliche Standorte zu einem bedeutenden Wein- und Getränkeunternehmen in Österreich. Mit der Einführung von VINORAMA im Jahr 1988 wurde das Angebot auch auf Privatkunden ausgeweitet. 1979 hatten&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Peter </span>und&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Rudolf Morandell </span>die Geschäftsführung übernommen. Seit 2018 leiten&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Christoph </span>und&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Mario Morandell</span> das Unternehmen in vierter Generation. Heute beschäftigt Morandell mehr als 300 MitarbeiterInnen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">90 Jahre Taxi Kratzer-Heel (Hall i. T.)</span></p>
<p>Das Familienunternehmen Taxi Kratzer-Heel wurde 1936 von&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Kratzer</span> in Hall in Tirol gegründet und zählt zu den ältesten Taxiunternehmen des Landes. In der zweiten Generation wurde der Betrieb unter dem Namen Taxi Kratzer-Heel von&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Elisabeth </span>und&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Helmut Heel</span> über mehr als drei Jahrzehnte geführt. 2004 übernahm ihr Sohn&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Florian Heel</span> die Leitung des Unternehmens. Heute umfasst der Fuhrpark 14 Mercedes-Benz-Fahrzeuge, einen Oldtimer und einen Mercedes Strich 8. Das Leistungsangebot beinhaltet verschiedene Fahrdienste sowie Flughafentransfers. Das Unternehmen beschäftigt knapp 30 MitarbeiterInnen.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Gerber</category>
				
					<category>Wirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Thu, 15 Oct 2026 10:39:53 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>„Home-Treatment“ wird fortgesetzt</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/home-treatment-wird-fortgesetzt/</link>
				<description>Landes-Zielsteuerungskommission (L-ZK) beschließt Fortführung des bewährten Behandlungsmodells in der Kinder- und Jugendpsychiatrie für 2027 und 2028</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e3b642c74c8c15bde19eed92208ee1b13"><span class="regierungsmitglied">Insgesamt rund zwei Millionen Euro für wohnortnahe Behandlung von Kindern und Jugendlichen</span></li><li data-list-item-id="ea33915f9103172fa08db8192755d2b0f"><span class="regierungsmitglied">Behandlungskapazität des „Home-Treatment“ wird mit 2027 ausgeweitet</span></li><li data-list-item-id="ee79aef00dde4e56f7aea00e5d2f29cc6"><span class="regierungsmitglied">Zusätzlicher Förderschwerpunkt: Kostenloses Früherkennungsprogramm für Brustkrebs</span></li></ul><p>Das „Home-Treatment“ ermöglicht es Kindern und Jugendlichen mit psychiatrischem Behandlungsbedarf, über mehrere Monate in ihrem vertrauten häuslichen Umfeld betreut zu werden. In ihrer jüngsten Sitzung hat die Landes-Zielsteuerungskommission (L-ZK) am Dienstag die Fortführung des etablierten „Home-Treatment“ im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie beschlossen. Damit stellen das Land Tirol und die Sozialversicherung die Weichen für die dritte Projektphase von Jänner 2027 bis Dezember 2028 und sichern die Finanzierung mit insgesamt rund zwei Millionen Euro. Zugleich wird die Behandlungskapazität innerhalb des Pilotprojekts von bisher zehn auf zwölf Plätze erhöht. Im Schnitt beträgt die Dauer pro Behandlungsplatz – und damit für einen Jugendlichen – 88 Tage bzw. rund drei Monate. Seit Initiierung des Projekts im November 2023 konnten bereits 95 Kinder und Jugendliche über das „Home-Treatment“ erfolgreich begleitet werden.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;„Nicht für jede psychiatrische Erkrankung ist ein Aufenthalt im Krankenhaus die beste Therapie. Das Home-Treatment bringt professionelle Hilfe ins Zuhause und das familiäre Umfeld von Kindern und Jugendlichen – dort, wo sie sich gut aufgehoben fühlen. Diese Behandlungsform entlastet die Betroffenen und ihre Familien und kann stationäre Aufenthalte vermeiden oder verkürzen“, freut sich Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> über die Ausweitung des Pilotprojekts und ergänzt: „Dass wir dieses Angebot fortführen und ausbauen, ist ein wichtiger Schritt für eine moderne und bedarfsgerechte Kinder- und Jugendpsychiatrie in Tirol.“&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Vorzeigemodell „Home-Treatment“: Hilfe im vertrauten Umfeld</span></p>
<p>Seit 2023 begleiten multiprofessionelle Teams Kinder und Jugendliche beim „Home-Treatment“ direkt zu Hause. FachärztInnen für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Fachkräfte aus dem Bereich der Psychotherapie, Psychologie, Ergotherapie, Sozialpädagogik und Pflege arbeiten dabei zusammen. Die Behandlung bindet auch die Familien ein und kann sich dadurch am individuellen Bedarf der jungen PatientInnen orientieren. Neben der Ausweitung auf zwölf Behandlungsplätze werden die bestehenden Personalkapazitäten gesichert und um eine Fachärztin bzw. einen Facharzt in Ausbildung ergänzt.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Land Tirol und Sozialversicherung sichern Finanzierung</span></p>
<p>Die Finanzierung für die dritte Phase des „Home-Treatment“ liegt für das nächste Jahr bei rund 965.000 Euro und für 2028 bei mehr als 970.000 Euro. „Mit dem ‚Home-Treatment‘ schaffen wir eine moderne, wohnortnahe psychiatrische Versorgung, die Kinder und Jugendliche dort erreicht, wo sie sich am sichersten fühlen – in ihrem vertrauten Umfeld. Ein multiprofessionelles Team begleitet dabei nicht nur die jungen Patientinnen und Patienten umfassend, sondern bezieht auch ihre Familien aktiv in die Behandlung ein“, erklärt <span class="regierungsmitglied">Bernhard Achatz</span>, Vorsitzender des Landesstellenausschusses der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK). Weitere gemeinsame Projekte von Land und Sozialversicherung, die ebenfalls im Zuge der L-ZK ins Leben gerufen wurden, sind „HerzMobil Tirol“ oder das neue Diabetes-Pilotprojekt im Bezirk Kufstein.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Brustkrebs-Früherkennung: Appell an Frauen, das Angebot zu nutzen</span></p>
<p>Ein weiterer Fokus der Sitzung der Landes-Zielsteuerungskommission lag zudem darauf, mehr Bewusstsein für umfassende Gesundheitsvorsorge zu schaffen – speziell bei Frauen. So bietet das österreichische Vorsorgeprogramm „früh erkennen“ die Möglichkeit, Brustkrebs durch regelmäßige Mammografien möglichst frühzeitig zu entdecken. Jährlich erhalten rund 590 Tirolerinnen die Diagnose Mammakarzinom (Brustkrebs), etwa 110 Frauen sterben an den Folgen der Erkrankung. Dennoch nutzt nur etwas mehr als die Hälfte der anspruchsberechtigten Frauen das Untersuchungsangebot.</p>
<p>„Auch wenn sich keine Beschwerden zeigen: Brustkrebs kann alle Frauen betreffen. Deshalb ist es mir ein großes Anliegen, dass möglichst viele Frauen das kostenlose Früherkennungsprogramm nutzen. Die Mammografie ist eine wichtige Möglichkeit, Auffälligkeiten im Gewebe früh zu erkennen und rechtzeitig zu handeln. Ich ermutige daher alle Frauen ab 40 Jahren, das Angebot in Anspruch zu nehmen – denn Vorsorge kann Leben retten“, informiert LR<sup>in</sup> Hagele.&nbsp;Das Früherkennungsprogramm ist für sozialversicherte Frauen kostenlos. Frauen zwischen 45 und 74 Jahren erhalten alle zwei Jahre eine Einladung beziehungsweise Erinnerung. Untersuchungen sind an 21 Standorten in Tirol möglich.&nbsp;</p>
<p>LSA-Vorsitzender Achatz betont ebenfalls: „Früherkennung kann Leben retten – und genau deshalb ist das österreichische Brustkrebsfrüherkennungsprogramm ein so wertvoller Bestandteil unserer Gesundheitsversorgung. Mein Appell an alle Frauen lautet daher: Nutzen Sie dieses kostenlose Angebot – denn je früher Brustkrebs erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen.“&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen zum Früherkennungsprogramm, zu den Teilnahmevoraussetzungen und zu den Untersuchungsstandorten stehen unter&nbsp;<a href="https://www.frueh-erkennen.at" target="_blank" rel="noreferrer">www.frueh-erkennen.at</a> sowie über die kostenlose Serviceline 0800 500 181 zur Verfügung.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Frauengesundheitsstraße: nächste Termine in Telfs und St. Johann</span></p>
<p>Mehr zu Brustkrebs und weiteren Vorsorgethemen gibt es auch bei den Frauengesundheitsstraßen des Landes Tirol. Diese bieten in allen Bezirken kostenlose Gesundheitschecks, Beratungsmöglichkeiten und Wissenswertes rund um Frauengesundheit. Das nächste Mal finden die Frauengesundheitsstraßen am 16. Oktober im Inntalcenter in Telfs und am 22. Oktober im Kaisersaal in St. Johann in Tirol statt. Auch Männer sind dazu herzlich eingeladen. Alle Termine und Informationen finden sich unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/frauengesundheit" target="_blank">www.tirol.gv.at/frauengesundheit</a>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Gesundheit &amp; Vorsorge</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Thu, 15 Oct 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>So geht klimafreundliche Gesundheitseinrichtung</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/so-geht-klimafreundliche-gesundheitseinrichtung/</link>
				<description>Land Tirol und Gesundheit Österreich unterstützen mit Beratung, Tipps und Information</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e549d45e36ac181b9f000d5713e53f059"><span class="regierungsmitglied">Land Tirol und Gesundheit Österreich unterstützen Gesundheitseinrichtungen mit Beratung, Tipps und Information</span></li><li data-list-item-id="e7bdd171d8f369bf0aca10355899b82ff"><span class="regierungsmitglied">Klimafreundliche Gesundheitseinrichtungen als Teil der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie</span></li><li data-list-item-id="ea8770e32c3603a13632e139383faae02"><span class="regierungsmitglied">Anmeldung für aktuellen Fördercall noch bis 31. Oktober möglich</span></li><li data-list-item-id="e1b6f60a65458f6c6a38741fc764c5d49"><span class="regierungsmitglied">Nächster Fördercall im Frühjahr 2027 erwartet</span></li></ul><p>Hitzewellen, steigende Energiekosten und knapper werdende Ressourcen stellen auch Gesundheitseinrichtungen vor immer neue Herausforderungen. Das Land Tirol unterstützt daher gemeinsam mit dem nationalen Public-Health-Institut Gesundheit Österreich Gesundheitseinrichtungen im Rahmen der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie dabei, konkrete Schritte in Richtung Klimafreundlichkeit, Ressourceneffizienz und Versorgungssicherheit zu setzen. Die Tirol Kliniken fördern zum Beispiel umweltfreundliche Arbeitswege: Dafür stellen sie ihren 9.000 MitarbeiterInnen das Jobticket zur Verfügung, setzen auf das Dienstrad-Leasing und den Ausbau hochwertiger Radabstellanlagen. Im Fuhrpark wird verstärkt auf E-Fahrzeuge gesetzt, welche über eine interne Carsharing-Plattform für dienstliche und auch private Nutzung gebucht werden können. Ein MitarbeiterInnen-Ladetarif rundet das Angebot im Bereich E-Mobilität ab. Insgesamt nehmen österreichweit bereits über 550 Gesundheitseinrichtungen das Angebot in Anspruch, davon 56 aus Tirol. Zudem werden 13 Tiroler Einrichtungen im aktuellen Fördercall 2026 begleitet. Damit macht der Anteil der Einrichtungen aus Tirol mehr als zehn Prozent der bisherigen Teilnehmenden aus und ist im Bundesländervergleich im Spitzenfeld mit dabei. Anmeldungen für den aktuellen Fördercall sind noch bis 31. Oktober 2026 möglich.</p>
<p>„Nachhaltige Gesundheitseinrichtungen leisten nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz, sondern schaffen auch ein gesundes Umfeld für Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und können gleichzeitig Betriebskosten senken. Das große Interesse und die bisherigen Projekte in Tirol zeigen eindrücklich, auf wie vielen unterschiedlichen Ebenen an der klimafitten Ausrichtung gearbeitet werden kann“, unterstreicht Tirols Klimaschutzlandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Individueller Klima-Aktionsplan für jede teilnehmende Einrichtung</span></p>
<p>Das kostenlose Angebot richtet sich unter anderem an Krankenanstalten, Rehakliniken, Senioren- und Pflegeeinrichtungen, Ambulatorien, Primärversorgungseinheiten, Arztpraxen und Apotheken. Die teilnehmenden Einrichtungen erhalten fachliche Beratung, praxiserprobte Tools und Unterstützung bei der Entwicklung eines individuellen Klima-Aktionsplans. Relevante Handlungsfelder sind etwa Gebäude und Energie, Mobilität, Ressourcen- und Abfallmanagement, nachhaltige Beschaffung, Ernährung, Grünräume sowie Kommunikation und Bewusstseinsbildung.</p>
<p>„Gerade im Gesundheitsbereich, wo Versorgungssicherheit und hohe Qualitätsstandards an erster Stelle stehen, müssen ökologische Verantwortung und eine verlässliche Betreuung Hand in Hand gehen. Wir wollen Tirols Gesundheitseinrichtungen dabei unterstützen, diesen Weg aktiv mitzugestalten und Nachhaltigkeit Schritt für Schritt im Versorgungsalltag zu verankern. Denn wer heute in klimafreundliche Strukturen investiert, stärkt auch nachhaltig die Gesundheit der Menschen in Tirol“, so Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>.</p>
<p>Das Projekt wird von der Gesundheit Österreich umgesetzt und unterstützt österreichweit seit 2022 stationäre und ambulante Gesundheitseinrichtungen auf ihrem Weg zu mehr Klimafreundlichkeit. „Die teilnehmenden Gesundheitseinrichtungen in Tirol leisten mit ihrem wichtigen Engagement einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz, zur nachhaltigen Entwicklung und zum Schutz der Gesundheit. Durch die Umsetzung klimafreundlicher Maßnahmen werden der Energie- und Ressourcenverbrauch sowie die CO₂-Emissionen reduziert und dadurch Kosten eingespart. Gleichzeitig wird ein klimafreundliches und gesundheitsförderndes Umfeld für Patientinnen, Patienten und Mitarbeitende geschaffen und die Versorgungssicherheit in den Einrichtungen gestärkt,“ betont <span class="regierungsmitglied">Herwig Ostermann</span>, Geschäftsführer der Gesundheit Österreich.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tirol Kliniken für Klimafreundlichkeit ausgezeichnet</span></p>
<p>Dass Klimaschutz im Gesundheitsbereich bereits erfolgreich umgesetzt wird, zeigen unter anderem die Tirol Kliniken. Sie haben am Beratungsprogramm teilgenommen und wurden 2024 für das Mobilitätsmanagement und 2025 für den Zubau der Neurologie in Hochzirl gemäß klimaaktiv Gold-Standard unter dem Titel „Green &amp; Healing Architecture“ mit dem Best Practice Award „Klimafreundliche Gesundheitseinrichtungen“ ausgezeichnet. Der vom Bundesministerium gemeinsam mit der Gesundheit Österreich GmbH vergebene Preis zeichnet beispielhafte Projekte aus und soll weitere Einrichtungen zur Nachahmung motivieren. Auch heuer wurden wieder Projekte eingereicht. Zudem wurde das Mobilitätsmanagement der Tirol Kliniken erst kürzlich mit dem VCÖ-Mobilitätspreis Tirol 2026 ausgezeichnet (mehr dazu in der <a href="https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/tirol-kliniken-gewinnen-vcoe-mobilitaetspreis-tirol-2026/">Pressemitteilung vom 2. September 2026</a>).</p>
<p>„Von Bauprojekten über das Mobilitätsmanagement bis hin zu Ambulanzen, Stationen, Intensivstationen und Laboren – es ist unser Ziel als Gesundheitsunternehmen, Schritt für Schritt unseren Ressourcenverbrauch zu reduzieren und Maßnahmen für eine gesunde Umwelt zu setzen. Das ist unsere unternehmerische Verantwortung, aber auch ein persönliches Anliegen, das viele engagierte Menschen in den tirol kliniken mittragen“, so der Kaufmännische Geschäftsführer der tirol kliniken, <span class="regierungsmitglied">Stefan Deflorian</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Anmeldungen noch bis 31. Oktober möglich</span></p>
<p>Für den aktuellen Call 2026 sind noch einige Restplätze verfügbar. Gesundheitseinrichtungen können sich noch bis zum 31. Oktober anmelden. Mit Frühjahr 2027 soll der nächste Beratungscall starten. Besonders angesprochen sind Einrichtungen, die Klimaschutz und Nachhaltigkeit niederschwellig, praxisnah und mit fachlicher Begleitung in ihrem Betrieb verankern möchten.</p>
<p>Das Land Tirol treibt die Umsetzung des Projekts in Tirol aktiv voran und hat dieses Engagement auch im Maßnahmenprogramm (2025-2027) zur Umsetzung der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie (2021-2030) verankert.</p>
<p>Weitere Informationen zum Projekt und zur Anmeldung finden sich auf der <a href="https://agenda-gesundheitsfoerderung.at/klima-gesundheit/klimaneutrales-gesundheitswesen-umsetzen/projekt-beratung-klimafreundliche" target="_blank" rel="noreferrer">Website von Gesundheit Österreich</a>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Gesundheit</category>
				
					<category>Klimaschutz</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Thu, 15 Oct 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Neue Gemeindevertreter in Stans und Fügenberg angelobt</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/neue-gemeindevertreter-in-stans-und-fuegenberg-angelobt/</link>
				<description>Angelobung des neuen Stanser Bürgermeisters Gerhard Meixner und seines Stellvertreters Daniel Ludwig</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="e636b641bfbb229d25fd0c957d82aa808"><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Bezirkshauptmann Michael Brandl dankt bisherigem Bürgermeister Michael Huber für sein Engagement</span></li><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="ea4d5b3057b3ff06f4f43a432d5d40196"><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Robert Leo übernimmt Funktion des Bürgermeister-Stellvertreters in Fügenberg</span></li></ul><p>Nach seiner Wahl durch den Gemeinderat wurde <span class="regierungsmitglied">Gerhard Meixner </span>als neuer Bürgermeister der Gemeinde Stans (Bezirk Schwaz) von Bezirkshauptmann <span class="regierungsmitglied">Michael Brandl</span> angelobt. Die Funktion des Bürgermeister-Stellvertreters übernimmt künftig <span class="regierungsmitglied">Daniel Ludwig</span>. Im Beisein des bisherigen Bürgermeisters <span class="regierungsmitglied">Michael Huber</span>&nbsp;legte die neue Gemeindeführung das Gelöbnis auf die Bundes- und Landesverfassung ab.</p>
<p>„Die Übernahme eines politischen Amtes auf Gemeindeebene ist mit großer Verantwortung verbunden. Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie ihre Stellvertreterungen sind wichtige Ansprechpartner für die Bevölkerung und gestalten die Entwicklung ihrer Gemeinden maßgeblich mit. Ich gratuliere Gerhard Meixner und Daniel Ludwig zu ihren neuen Funktionen und wünsche ihnen für die anstehenden Aufgaben viel Erfolg sowie eine gute und konstruktive Zusammenarbeit“, betont Bezirkshauptmann Brandl. „Gleichzeitig danke ich Michael Huber für seinen Einsatz und sein langjähriges Engagement im Dienste der Gemeinde Stans. Fast 23 Jahre arbeitete er in der Gemeindepolitik – viele Projekte, Chancen und Herausforderungen waren es, die Michael Huber mitgestaltete und meisterte. Eine lange Zeit, die nun zu Ende geht – ich wünsche Michael Huber alles Gute für seine Zukunft.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Neuer Bürgermeister-Stellvertreter in Fügenberg angelobt</span></p>
<p>Auch in der Gemeinde Fügenberg (Bezirk Schwaz) wurde ein neuer Bürgermeister-Stellvertreter gewählt. Die offizielle Angelobung von <span class="regierungsmitglied">Robert Leo</span> erfolgte durch Bezirkshauptmann Michael Brandl im Beisein von Bürgermeister <span class="regierungsmitglied">Josef Unterweger</span>. Bezirkshauptmann Brandl gratulierte dem neuen Vizebürgermeister zu seiner Funktion und wünschte ihm für die bevorstehenden Aufgaben viel Erfolg sowie eine gute Zusammenarbeit im Sinne der Gemeinde Fügenberg.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>BH Schwaz</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59828</guid>
				<pubDate>Thu, 15 Oct 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>32 Millionen Euro für Tirols Gemeinden </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/investieren-wo-es-zaehlt-32-millionen-euro-fuer-tirols-gemeinden/</link>
				<description>Dritte Ausschüttung des Gemeindeausgleichsfonds unterstützt Tiroler Gemeinden bei wichtigen kommunalen Projekten</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e9b94eb203f963a06553acab4e28ead48"><span class="regierungsmitglied">Mittel für Straßenbau, Blackout-Vorsorge, Feuerwehren und vieles mehr in allen Tiroler Bezirken</span></li></ul><p>Eine neue Straße, schnelles Internet, ein moderner Kindergarten oder ein gut ausgestattetes Krankenhaus: Was das Leben in Tirol einfacher und sicherer macht, entsteht oft direkt vor der Haustür. Damit diese Projekte auch umgesetzt werden können, stellt das Land den Gemeinden erneut Mittel aus dem Gemeindeausgleichsfonds (GAF) zur Verfügung. Mit der dritten Ausschüttung des GAF im heurigen Jahr fließen rund 32 Millionen Euro in Projekte in allen Tiroler Bezirken. „Gute Infrastruktur passiert nicht von selbst. Sie braucht Investitionen und starke Gemeinden, die Projekte anpacken und umsetzen können. Genau dabei unterstützen wir sie. Der Gemeindeausgleichsfonds bringt das Geld dorthin, wo es die Menschen unmittelbar spüren: in unsere Gemeinden. Die GAF-Mittel sind Möglichmacher. Die Gemeinden sind die Umsetzer. Das Land Tirol ist ihnen ein starker Partner“, betont Gemeindereferent LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Dorfplätze, Kindergärten und Gemeindestraßen</span></p>
<p>Rund 21 Millionen Euro der aktuellen GAF-Mittel fließen in Infrastrukturprojekte. Unterstützt werden unter anderem die Gestaltung von Dorfplätzen, der Ausbau von Wasserleitungen und Glasfasernetzen sowie der Neu- und Umbau von Kindergärten und Schulen.</p>
<p>Ein eigener Schwerpunkt liegt auf dem niederrangigen Straßennetz. Das Land unterstützt die Gemeinden bei der Sanierung und Erhaltung ihrer Straßen. Allein mit der dritten GAF-Ausschüttung werden dafür 3,6 Millionen Euro bereitgestellt. Insgesamt stehen 2026 acht Millionen Euro für das Infrastrukturprogramm zur Sanierung und Instandhaltung des niederrangigen Straßennetzes zur Verfügung. „Straßen sind die Lebensadern unserer Gemeinden. Sie verbinden Menschen, Arbeitsplätze und wichtige Einrichtungen. Deshalb investieren wir gezielt in ihre Erhaltung und Sanierung. Vom überregionalen Verkehrsweg bis zur kleinen Dorfstraße muss die Infrastruktur funktionieren“, so LH Mattle.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Gemeinden für Krisen besser rüsten</span></p>
<p>Auch die Blackout- und Katastrophenvorsorge wird mit GAF-Mitteln gestärkt. Rund 60.000 Euro fließen in entsprechende Maßnahmen. Damit können Gemeinden unter anderem neue Notstromaggregate anschaffen und ihre Vorsorge für Krisenfälle verbessern. „Krisenvorsorge beginnt vor Ort. Wenn im Ernstfall der Strom ausfällt oder eine andere Katastrophe eintritt, müssen die Gemeinden handlungsfähig bleiben. Mit gezielten Investitionen stärken wir ihre Vorbereitung und damit die Sicherheit der Bevölkerung“, erklärt LH Mattle.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Fast zehn Millionen Euro für Tirols Bezirkskrankenhäuser</span></p>
<p>Eine wichtige Rolle spielt der Gemeindeausgleichsfonds auch bei der Modernisierung der Krankenhausinfrastruktur. Bei der dritten Ausschüttung 2026 fließen knapp zehn Millionen Euro in die Tiroler Bezirkskrankenhäuser. Finanziert werden unter anderem moderne MRT-Geräte, Erweiterungen von Krankenhäusern und Verbesserungen bei OP-Räumen.</p>
<p>Auch die Tiroler Feuerwehren profitieren von der aktuellen Ausschüttung. 775.000 Euro fließen in Feuerwehrinfrastruktur und Ausrüstung. Unterstützt werden unter anderem die Anschaffung eines neuen Tanklöschfahrzeugs und die Erweiterung eines Feuerwehrhauses.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox GAF-Mittel 2026, dritte Ausschüttung</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4b0f7c1bc7a40bea916735a3489aec0f"><span>20,76 Millionen Euro Allgemeine Bedarfszuweisungen Gemeindeausgleichsfonds (inkl. Infrastrukturprogramm und Blackout-Vorsorge)</span></li><li data-list-item-id="eb226b14ae241ef0360632ff5c0f76350"><span>774.650 Euro Feuerwehr-Bedarfszuweisungen</span></li><li data-list-item-id="eb6760ce4fadd80905349d92310a583ae"><span>9,99 Millionen Euro Bedarfszuweisungen aus dem Krankenhauskontingent</span></li><li data-list-item-id="ee7aa4caa2e21e3535b786138e14158c5"><span class="regierungsmitglied">Gesamt</span><span>: 31,52 Millionen Euro</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Bezirk Innsbruck-Land: 3,58 Millionen Euro</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e288b8c1183c950eea951c7e0824d0587"><span>3,55 Millionen Euro Allgemeine Bedarfszuweisungen Gemeindeausgleichsfonds</span></li><li data-list-item-id="e16f41a6452dda7673d49448f56a5b5bf"><span>30.400 Euro Feuerwehr-Bedarfszuweisungen</span></li></ul><p>Umsetzungsbeispiele: Notstromaggregat Fritzens, Neubau Brücke am Gschnitzbach, Sportplatz St. Sigmund im Sellrain, Erweiterung Wasserleitung Telfes im Stubaital, Multisportanlage Wattens, Umbau Feuerwehrhalle Wattens, Kompostierungsanlage Leutasch&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bezirk Innsbruck-Stadt: 3,13 Millionen Euro</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ed6db951c765803d0ccbea129ba494317"><span>3,13 Millionen Euro Allgemeine Bedarfszuweisungen Gemeindeausgleichsfonds</span></li></ul><p>Umsetzungsbeispiele: Barrierefreiheit Stadtturm, Dämmmaßnahmen Volksschule Hötting, Urnenfriedhof Hungerburg</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bezirk Imst: 897.650 Euro</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ec7accf8c656e9096e992d2605d679598"><span>874.000 Euro Allgemeine Bedarfszuweisungen Gemeindeausgleichsfonds</span></li><li data-list-item-id="ef165a1f6715ed3a48e8f7f1f6de8be17"><span>23.650 Euro Feuerwehr-Bedarfszuweisungen</span></li></ul><p>Umsetzungsbeispiele: Dorfplatzgestaltung Imsterberg, Glasfasernetz Karrösten, Tanklöschfahrzeug Obsteig, Straßensanierung Sautens, Leitungstausch Wenns</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bezirk Kitzbühel: 1,91 Millionen Euro</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="efa77cab49ec56102f54b3abf316c221c"><span>1,28 Millionen Euro Allgemeine Bedarfszuweisungen Gemeindeausgleichsfonds</span></li><li data-list-item-id="e75a2f0aba1f3866dce6c363cba2d136b"><span>100.000 Euro Feuerwehr-Bedarfszuweisungen</span></li><li data-list-item-id="e3be3b001730e13dbcc26ef003838cf9f"><span>532.200 Euro Bedarfszuweisungen aus dem Krankenhauskontingent</span></li></ul><p>Umsetzungsbeispiele: Sanierung Gemeindestraße Brixen im Thale, Neuerrichtung Feuerwehr-Gerätehaus Hochfilzen, Sanierung Musikschule Hopfgarten im Brixental, Errichtung Fernwärmeleitung Itter, neue Pumpen für Kanalpumpstation Schwendt, Upgrade MRT Bezirkskrankenhaus St. Johann in Tirol</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bezirk Kufstein: 2,97 Millionen Euro</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e7b83a1633cab97584058dc0c3752e663"><span>1,73 Millionen Euro Allgemeine Bedarfszuweisungen Gemeindeausgleichsfonds</span></li><li data-list-item-id="e5694a1096698fe12dbfffde12aa9a6a9"><span>67.500 Euro Feuerwehr-Bedarfszuweisungen</span></li><li data-list-item-id="e83e162ff377eb3e7519c8371d721455e"><span>1,17 Millionen Euro Bedarfszuweisungen aus dem Krankenhauskontingent</span></li></ul><p>Umsetzungsbeispiele: Sanierung Feuerwehr-Gerätehaus Angerberg, Sanierung Abwasserkanal Alpbach, Umstellung auf LED-Beleuchtung Breitenbach am Inn, Neubau Kinderkrippe Langkampfen, Neubau Gemeindeamt Angerberg, Krankenhauserweiterung Bezirkskrankenhaus Kufstein</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bezirk Landeck: 2,91 Millionen Euro</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ebb0d97a547e09c55be376ff9f4e086f1"><span>1,15 Millionen Euro Allgemeine Bedarfszuweisungen Gemeindeausgleichsfonds</span></li><li data-list-item-id="e6f8d211bb5fa3bd26012da43222d0d2e"><span>1,76 Millionen Euro Bedarfszuweisungen aus dem Krankenhauskontingent</span></li></ul><p>Umsetzungsbeispiele: Sanierung Mittelschule Fließ, Digitalisierung amtlicher Kundmachungen Prutz, Sanierung Gemeindestraße Strengen, Generalsanierung Haus 1 Krankenhaus St. Vinzenz Zams</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bezirk Lienz: 2,92 Millionen Euro</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0a55382f741451f47994256eaf793cd9"><span>2,28 Millionen Euro Allgemeine Bedarfszuweisungen Gemeindeausgleichsfonds</span></li><li data-list-item-id="e5eec398804f90eaae913195a4ece46d7"><span>42.000 Euro Feuerwehr-Bedarfszuweisungen</span></li><li data-list-item-id="e460997f210338a07b27df6528d854e85"><span>600.000 Euro Bedarfszuweisungen aus dem Krankenhauskontingent</span></li></ul><p>Umsetzungsbeispiele: Mannschaftstransportfahrzeug Feuerwehr Außervillgraten, Sanierung Kultursaal Tirolerhof Dölsach, Wasserversorgung Hopfgarten in Defereggen, Wildbach- und Lawinenverbauung Iselsberg-Stronach, Rüstlöschfahrzeug Feuerwehr Matrei in Osttirol, Breitbandausbau Obertilliach, Sanierung Turnsaaldach Neue Mittelschule Sillian</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bezirk Reutte: 4,66 Millionen Euro</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ec7cab6fce6aa6ca14b2c6c074dea98a5"><span>2,27 Millionen Euro Allgemeine Bedarfszuweisungen Gemeindeausgleichsfonds</span></li><li data-list-item-id="e309098ac8577c8ffd2a7ae6b4248014c"><span>47.250 Euro Feuerwehr-Bedarfszuweisungen</span></li><li data-list-item-id="e422befb2f9330b571021fcaf028971f6"><span>2,34 Millionen Euro Bedarfszuweisungen aus dem Krankenhauskontingent</span></li></ul><p>Umsetzungsbeispiele: Um- und Zubau Mittelschule Königsweg, Breitbandausbau Biberwier, Sanierung Volksschule Forchach, Um- und Zubau Gemeindehaus Häselgehr, Photovoltaik-Anlage Recyclinghof Nesselwängle, Drehleiterfahrzeug Feuerwehr Reutte, Rückhaltebecken Schattwald, Generalsanierung und Erweiterung Bezirkskrankenhaus Reutte</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bezirk Schwaz: 8,56 Millionen Euro</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ee22a42b333b1b744503fcb013a3f364d"><span>4,5 Millionen Euro Allgemeine Bedarfszuweisungen Gemeindeausgleichsfonds</span></li><li data-list-item-id="e47cc914b2df7cf20e08a8ae8547e6e3a"><span>463.800 Euro Feuerwehr-Bedarfszuweisungen</span></li><li data-list-item-id="e5f058e230fc6f16085a48fc146493ca2"><span>3,6 Millionen Euro Bedarfszuweisungen aus dem Krankenhauskontingent</span></li></ul><p>Umsetzungsbeispiele: Erweiterung Feuerwehrhaus Bruck am Ziller, Neubau Mittelschule Fügen, Ausbau Ramsbergstraße Hainzenberg, Neubau Kinderbetreuungseinrichtung Schwendau, Sanitätssprengel Schwaz, Blackout-Vorsorge Terfens, taktiles System Gemeindehaus Weer,&nbsp;Umbau Feuerwehrhalle Zell am Ziller, Neubau Bildungszentrum Bezirkskrankenhaus Schwaz</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Gemeinden</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59816</guid>
				<pubDate>Wed, 14 Oct 2026 11:40:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Bettina Sax)</author>
				<title>Mobilfunk- und Festnetzausfall im Sellraintal </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/mobilfunk-und-festnetzausfall-im-sellraintal/</link>
				<description>Notfälle bzw. Notrufe sind den örtlichen Feuerwehrwachen zu melden</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<p><span class="regierungsmitglied">Update, 14. Oktober 2026, 14 Uhr:</span></p>
<p>Wir dürfen darüber informieren, dass der Mobilfunk- und Festnetzausfall behoben wurde. Ab sofort sind somit Telefonie und Internet in den betroffenen Gemeinden wieder vollumfänglich in Betrieb.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Update, 14. Oktober 2026, 11.45 Uhr:</span></p>
<p>Der seit gestern, Dienstagabend, bestehende Mobilfunk- und Festnetzausfall in den Gemeinden Sellrain, Gries im Sellrain und St. Sigmund (Bezirk Innsbruck-Land) sowie im Kühtai (Gemeinde Silz, Bezirk Imst) kann voraussichtlich im Laufe des heutigen Nachmittages behoben werden. Die Reparaturarbeiten durch den Netzbetreiber laufen auf Hochtouren. Nach Abschluss der Reparaturarbeiten funktionieren Telefonie und Internet wieder uneingeschränkt. Ursache für den Ausfall ist eine Beschädigung der Haupt-Glasfaserleitung ins Sellraintal im Zuge von Montagearbeiten an Leitschienen. Im Zuge des Ausfalls sind auch Notrufe über das Mobilfunk- und Festnetz nicht möglich. Für Notfälle stehen daher bis zur Wiederherstellung des Netzes die örtlichen Feuerwehrwachen als Anlaufstellen zur Verfügung.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Erstmeldung, 13. Oktober 2026, 21.20 Uhr:</span></p>
<h2>Mobilfunk- und Festnetzausfall im Sellraintal&nbsp;</h2><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e48b3f268958933d766cdeae366d2ba51"><span class="regierungsmitglied">Blaulichtorganisationen vor Ort sind informiert</span></li><li data-list-item-id="e13b7d575bc14ef6b57d8ee36ef473584"><span class="regierungsmitglied">Dauer des Ausfalls nach derzeitigem Kenntnisstand bis jedenfalls morgen, Mittwoch</span></li></ul><p>Seit heute, Dienstagabend, liegt ein Mobilfunk- und Festnetzausfall in den Gemeinden Sellrain, Gries im Sellrain und St. Sigmund sowie im Kühtai vor. Das heißt: Es funktioniert derzeit weder Telefonie noch Internet. Da auch der Notruf vom Ausfall betroffen ist, gilt in Notfällen, die örtlichen Feuerwehrwachen aufzusuchen. Diese sind in allen vier Gemeinden besetzt. Von dort aus können Notrufe mittels Funk weitergeleitet werden. Die Blaulichtorganisationen vor Ort wurden vonseiten der Leitstelle Tirol informiert. An der Behebung des Ausfalls wird vonseiten des Netzbetreibers bereits gearbeitet. Nach derzeitigem Kenntnisstand dürfte ein gerissenes Leitungskabel der Grund für den Ausfall sein und der Mobilfunk- und Festnetzausfall bis morgen, Mittwoch, andauern.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Wed, 14 Oct 2026 10:05:00 +0200</pubDate>
				
				<title>„Sicherheit im eigenen Haushalt“: Seniorenenquete des Landes Tirol bei der SENaktiv</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/sicherheit-im-eigenen-haushalt-seniorenenquete-des-landes-tirol-bei-der-senaktiv/</link>
				<description>27. Seniorenenquete am 13. November 2026 in der Messe Innsbruck</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/a/9/csm_20261014_Seniorenenquete_13d0572b51.png" length="515587" type="image/png" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="edaea27e8ad27a3667554ed50443ef8e6"><span class="regierungsmitglied">Fachvortrag zeigt, wie sich Unfallrisiken im Alltag erkennen und vermeiden lassen</span></li><li data-list-item-id="eb6114d61bbfeba76208a1ff48d69f1b9"><span class="regierungsmitglied">Generationengespräche fördern den Austausch zwischen Jung und Alt</span></li><li data-list-item-id="e51aeac5193a184d9b9b3d67d4e0325e0"><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Kostenlose Teilnahme, Anmeldung unter&nbsp;</span><a href="mailto:gesellschaft.arbeit@tirol.gv.at"><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">gesellschaft.arbeit@tirol.gv.at</span></a></li></ul><p>Die eigenen vier Wände sind ein Ort der Vertrautheit und Selbstständigkeit. Doch gerade alltägliche Situationen können im Alter zu Gefahrenquellen werden – etwa durch Stolperfallen, eingeschränkte Mobilität oder nachlassende Reaktionsfähigkeit. Wie sich Risiken erkennen und Unfälle vermeiden lassen, steht im Mittelpunkt der Seniorenenquete des Landes Tirol am Freitag, 13. November 2026. Unter dem Titel „Sicherheit im eigenen Haushalt“ findet die Veranstaltung von 10 bis 13 Uhr in der Messe Innsbruck statt und bildet den Auftakt zur 50. Seniorenmesse SENaktiv.</p>
<p>„Ein sicheres Zuhause ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Menschen auch im Alter möglichst lange selbstbestimmt leben können. Oft sind es kleine Veränderungen und einfache Maßnahmen, die im Alltag einen großen Unterschied machen. Mit der Seniorenenquete wollen wir Wissen vermitteln, für mögliche Gefahren sensibilisieren und den Austausch zwischen den Generationen fördern“, betont Seniorenreferent LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. Er lädt Interessierte ein, die Veranstaltung zu besuchen und eigene Erfahrungen einzubringen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Wissen, das im Alltag weiterhilft</span></p>
<p>Unfälle und Stürze Zuhause lassen sich oft verhindern, wenn Gefahren rechtzeitig erkannt und die richtigen Maßnahmen gesetzt werden. Im Fachvortrag zeigt <span class="regierungsmitglied">Martin Pfanner</span>, Präventionsexperte am Kuratorium für Verkehrssicherheit, anhand aktueller Daten, wo und wodurch sich ältere Menschen im Alltag verletzen und wie sich Stürze verhindern lassen. Der Fachvortragende beleuchtet das Zusammenspiel von Bewegung, Gesundheit und Wohnumfeld und stellt konkrete Präventionsansätze vor.&nbsp;</p>
<p>Im Anschluss präsentieren VertreterInnen verschiedener Tiroler Institutionen ihre Tätigkeitsbereiche und diskutieren praktische Erfahrungen und Maßnahmen für mehr Sicherheit im eigenen Haushalt. Die anschließenden Generationengespräche bieten den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich&nbsp;in kleinen Gruppen auszutauschen und neue Perspektiven auf die Bedürfnisse und Erfahrungen anderer Generationen zu gewinnen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Auftakt zur SENaktiv</span></p>
<p>Im Anschluss an die Enquete lädt die SENaktiv dazu ein, sich über weitere Themen rund um ein aktives und selbstbestimmtes Leben im Alter zu informieren. Die Messe bietet Aussteller, Vorträge, Workshops und Mitmachangebote zu Gesundheit, Bewegung, Ernährung, Freizeit, Reisen, Finanzen, Sicherheit und Wohnen. Ein Bühnenprogramm mit Musik, Tanz und Showeinlagen ergänzt das Angebot.</p>
<p>Die Teilnahme an der Seniorenenquete ist kostenlos. Eine Anmeldung ist ab sofort bis zum 09. November unter&nbsp;<a href="mailto:gesellschaft.arbeit@tirol.gv.at">gesellschaft.arbeit@tirol.gv.at</a> möglich. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Klimabündnis Tirol als GREEN EVENT basic durchgeführt. Für die Anreise wird die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel empfohlen.</p>
<p>Weitere Informationen zur SeniorInnen-Enquete gibt es unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/seniorenenquete" target="_blank">www.tirol.gv.at/seniorenenquete</a>, das Messeprogramm ist unter&nbsp;<a href="https://www.senaktiv.at/" target="_blank" rel="noreferrer">www.senaktiv.at</a> abrufbar.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Senioren</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59819</guid>
				<pubDate>Wed, 14 Oct 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Vergabefeier InnovationsassistentInnen 2026</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/vergabefeier-innovationsassistentinnen-2026/</link>
				<description>LR Gerber: „Mit den Innovationsassistentinnen und -assistenten holen wir zusätzliches Know-how in die Betriebe“</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/e/1/csm_20261014_Vergabefeier_InnovationsassistentIn_02_8d2044d716.jpg" length="2104592" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="e63b8e9de22334fd55ac362df7d5151cb"><span class="regierungsmitglied">17 Tiroler Unternehmen erhalten durch Förderaktion „InnovationsassistentIn“ Unterstützung bei Personal- und Qualifizierungskosten</span></li><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="e1f09eca2c0f6f79fb7bb45d48404663f"><span class="regierungsmitglied">Knapp eine halbe Million Euro an Landesmitteln fließen in aktuelle Projekte</span></li><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="e315e625a27875286d6ada24cf8918f3d"><span class="regierungsmitglied">Geförderte Projekte haben Gesamtvolumen von rund 1,1 Millionen Euro&nbsp;</span></li></ul><p>Innovationen brauchen nicht nur gute Ideen, sondern auch die entsprechenden personellen Ressourcen, um aus diesen Ideen konkrete Projekte und Lösungen zu entwickeln. Genau hier setzt die Förderaktion „InnovationsassistentIn“ des Landes Tirol an. Bei einer Vergabefeier im Innsbrucker Landhaus wurden kürzlich die Förderzusagen an die insgesamt 17 Tiroler Unternehmen übergeben. Wirtschaftslandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Mario Gerber</span> nahm die feierliche Vergabe zum Anlass, die Bedeutung von qualifizierten Fachkräften für die Innovationskraft der Tiroler Wirtschaft hervorzuheben. Das Land Tirol stellt heuer insgesamt knapp eine halbe Million Euro zur Verfügung. Mit den geförderten Vorhaben wird ein Gesamtprojektvolumen von rund 1,1 Millionen Euro ausgelöst.&nbsp;</p>
<p>„Innovation entsteht nicht von selbst. Es braucht Menschen, die neue Ideen aufgreifen, Wissen einbringen und gemeinsam mit den Betrieben daraus konkrete Lösungen entwickeln. Mit den Innovationsassistentinnen und -assistenten schaffen wir genau dafür zusätzliche Kapazitäten in unseren Unternehmen. Die Projekte, die heuer unterstützt werden, zeigen die große Bandbreite an Innovation in Tirol. Damit investieren wir gezielt in Know-how und in die Zukunft unserer heimischen Betriebe“, betont LR Gerber.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Förderbeispiel fibionic GmbH aus Götzens</span></p>
<p>Eines der 17 Unternehmen, das heuer mit der Landesförderung unterstützt wird, ist die fibionic GmbH aus Götzens. Das HighTech-Startup entwickelt neue Herstellverfahren für faserverstärkte Kunststoffteile. Ziel des geförderten Projekts ist es, eine digitale Lösung für die Produktentwicklung zu konzipieren. Dabei werden&nbsp;Produktions-, Bauteil- und Nutzungsdaten sowie Rückmeldungen von KundInnen auf einer gemeinsamen Plattform zusammengeführt. Zudem wird ein Design-Baukasten („Toolbox“) entwickelt, mit dem KundInnen ohne tiefere Kenntnis der technologischen Hintergründe ihre Teile selbst entwerfen können.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Über die Förderaktion „InnovationsassistentIn“</span></p>
<p>Die geförderten InnovationsassistentInnen arbeiten in unterschiedlichen Bereichen und bringen ihre Fachkenntnisse unmittelbar in die jeweiligen Projekte ein. Die Tätigkeitsfelder reichen dabei von Forschung und Entwicklung über Dienstleistungsinnovationen und Innovationsorganisation bis hin zu Kommunikations- und Informationstechnologien sowie Tourismusinnovationen und Tourismusmanagement.</p>
<p>„Innovationsassistentinnen und -assistenten stärken die Innovationskraft Tiroler Betriebe, indem sie neues Fachwissen einbringen und die Entwicklung zukunftsweisender Lösungen vorantreiben. Damit unterstützen sie Unternehmen dabei, Innovationspotenziale gezielt zu nutzen und ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern“, betont&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Marcus Hofer</span>, Geschäftsführer der Standortagentur Tirol.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Land Tirol fördert auch „NachhaltigkeitsassistentInnen“</span></p>
<p>Analog zur Förderaktion „InnovationsassistentIn“ fördert das Land Tirol für Vorhaben in den Bereichen Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft und Ökologisierung sogenannte „NachhaltigkeitsassistentInnen“. Unternehmen und Tourismusverbände mit Standort in Tirol können ihre Anträge noch bis 31. Oktober 2026 einreichen. Alle Informationen zur Förderaktion sowie das Antragsformular finden sich unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/nachhaltigkeitsassistentin" target="_blank">www.tirol.gv.at/nachhaltigkeitsassistentin</a>.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: FördernehmerInnen „InnovationsassistentIn“ 2026</span></p><ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e5df016e11da1a9c5bac41787610ef1f6">Syneco tec GmbH (Absam)</li><li data-list-item-id="e18746700391bee8de53315a80bc3ee33">BORA Vertriebs GmbH &amp; Co KG (Niederndorf)</li><li data-list-item-id="ec7064d3388cdbb9d797d30f40d35beeb">Fibionic GmbH (Götzens)</li><li data-list-item-id="e88a3df26f1fee0430467ecff336121a2">AW+T, Agentur für Weiterbildung und Talentemanagement GmbH (Innsbruck)</li><li data-list-item-id="ea5159c587922492e7c4e94a413b78706">Profipack Verpackungsmaschinen GmbH (Schwoich)</li><li data-list-item-id="e59ab76d58c77dde50c583610622f1607">Emergo technologies GmbH (Aldrans)</li><li data-list-item-id="e293ef25c18e7b54c822e95877bb9c190">Syncraft GmbH (Schwaz)</li><li data-list-item-id="e9d405317f3d6a3d136831ecd8a334da4">Felder KG (Hall in Tirol)</li><li data-list-item-id="e923499ad3e35d73b2614451970a9ecfc">ALPECON GmbH (Telfes)</li><li data-list-item-id="e2b4525d87c1d15e52e743a4f566d1a53">AMEC GmbH (Oetz)</li><li data-list-item-id="e6fd6b34eb6263bf89f102732fdf9a211">HETWIN Automation Systems GmbH (Langkampfen)</li><li data-list-item-id="e13a8239eff03780b7bb35ad6a12afd5e">STW Spleißtechnik West GmbH (Thaur)</li><li data-list-item-id="e274e5b33095928a98297521a6fee3ddc">Brüder Unterweger GmbH (Assling)</li><li data-list-item-id="e772b0fe1b6688d101d66494c8e3c0024">Silvertrip Tours GmbH (Innsbruck)</li><li data-list-item-id="ee17cd07a240d1d4cd48d3c0ec1c31e10">Sinn:co GmbH (St. Johann in Tirol)</li><li data-list-item-id="e49ccae7ffe98de9995a9ea64b96383d4">Thöni Sustainable Solutions GmbH (Telfs)</li><li data-list-item-id="edc7b3c5728a3270b6c801922bb802861">TEC The Enclosure Company GmbH (Innsbruck)</li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Gerber</category>
				
					<category>Wirtschaft</category>
				
					<category>Forschung &amp; Innovation</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Wed, 14 Oct 2026 08:56:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Alexander Hörmann)</author>
				<title>46 Medaillen bei den Nationalen Special Olympics Sommerspielen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/46-medaillen-fuer-tirol-bei-den-nationalen-special-olympics-sommerspielen-in-wien/</link>
				<description>Feierlicher Empfang der Tiroler AthletInnen im Innsbrucker Landhaus durch LH Anton Mattle, LHStv Philip Wohlgemuth und LRin Eva Pawlata</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e20e8c342cac9c0fbf389b00544d8a4eb"><span class="regierungsmitglied">Sport verbindet: Special Olympics schafft Begegnung, Teilhabe und gelebte Inklusion</span></li><li data-list-item-id="e1e728143c97b0f324f00efaf5b04e879"><span class="regierungsmitglied">86 SportlerInnen und Unified PartnerInnen aus Tirol traten in sieben verschiedenen Sportarten an</span></li></ul><p>Schwimmen, Klettern, Fußball, Boccia oder Tanzsport: Vom 25. bis zum 30. Juni standen in Wien die 9. Nationalen Sommerspiele von Special Olympics unter dem Motto „Gemeinsam grenzenlos“ im Zeichen des Sports und der Inklusion. Auch Tirol war mit einer Delegation vertreten: Insgesamt 86 SportlerInnen und Unified PartnerInnen (also aktive AthletInnen ohne Beeinträchtigung, die Teil des Teams sind) sowie 38 TrainerInnen reisten zu den Spielen. Die Tiroler Delegation nahm an sieben (Radsport und Leichtathletik musste aufgrund der Hitze abgesagt werden) der insgesamt 19 Bewerbe teil und konnte dabei 46 Medaillen erringen – 19-mal Gold, 12-mal Silber und 15-mal Bronze. Gestern, Dienstag, wurden die erfolgreichen SportlerInnen von Landeshauptmann <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>, Sportreferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span> und Inklusionsreferentin LR<sup>in</sup> <span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata </span>im Rahmen eines feierlichen Empfangs im Innsbrucker Landhaus für ihre Leistungen geehrt.</p>
<p>„Unsere Tiroler Sportlerinnen und Sportler haben bei den Special Olympics eindrucksvoll bewiesen, was mit Mut, Leidenschaft und Teamgeist möglich ist. Sie können stolz auf ihre Leistungen sein – und wir als Land Tirol sind stolz auf sie. Denn Sport bedeutet weit mehr als Wettbewerb und Medaillen: Er verbindet Menschen, überwindet Grenzen und zeigt, dass jede und jeder mit den eigenen Fähigkeiten und Talenten einen wertvollen Beitrag zu unserer Gesellschaft leisten kann. Ich gratuliere allen Tiroler Athletinnen und Athleten sowie ihren Unified Partnerinnen und Partnern herzlich zu ihren großartigen Leistungen und danke allen Trainerinnen und Trainern für ihren engagierten Einsatz“, betont LH Mattle.</p>
<p>LHStv Wohlgemuth ergänzt:&nbsp;„46 Medaillen – darunter 19 in Gold – sind eine großartige Bilanz für unsere Tiroler Delegation. Hinter diesen Erfolgen stecken viel Training, sportlicher Ehrgeiz, Durchhaltevermögen und vor allem jede Menge Begeisterung für den Sport. Unsere Athletinnen und Athleten haben Tirol in Wien hervorragend vertreten und können zu Recht stolz auf ihre Leistungen sein. Die Special Olympics zeigen aber auch, worauf es im Sport ankommt: auf die Freude an der Bewegung, das gemeinsame Erlebnis und die Möglichkeit, die eigenen Fähigkeiten zu entfalten. Genau diese Chancen wollen wir in Tirol allen Menschen eröffnen. Ich gratuliere allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ganz herzlich und danke den Trainerinnen und Trainern sowie allen Betreuenden, die diese Erfolge mit ihrem Engagement möglich gemacht haben.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Gemeinsam stark: Wenn Sport Inklusion erlebbar macht</span></p>
<p>Bei den Nationalen Sommerspielen in Wien nahmen rund 1.800 SportlerInnen mit intellektueller Beeinträchtigung sowie Unified PartnerInnen aus ganz Österreich teil. Bei den Unified Bewerben trainieren und treten SportlerInnen mit und ohne intellektuelle Beeinträchtigung gemeinsam an. Die Unified PartnerInnen sind dabei selbst aktive AthletInnen und Teil des jeweiligen Teams. Die Nationalen Sommerspiele sind die größte österreichweite Sportveranstaltung von Special Olympics Österreich für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung. Im Mittelpunkt stehen neben dem sportlichen Wettbewerb auch Teilhabe, Selbstbestimmung und Begegnung. Die Wettbewerbe werden so organisiert, dass SportlerInnen entsprechend ihren Fähigkeiten und ihrem Leistungsniveau teilnehmen können.</p>
<p>„Inklusion bedeutet, dass alle Menschen die Möglichkeit haben, ihre Fähigkeiten und Talente einzubringen und gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Der Sport schafft dafür ganz besondere Begegnungsräume: Er verbindet Menschen, baut Berührungsängste ab und macht Vielfalt zur Selbstverständlichkeit. Die Erfolge unserer Tiroler Sportlerinnen und Sportler sind deshalb nicht nur sportlich beeindruckend, sondern auch ein starkes Zeichen für gelebte Inklusion. Ich gratuliere allen Teilnehmenden zu diesen besonderen Leistungen“, erklärt LRin&nbsp;Pawlata.</p>
<p>Die Tiroler Delegation überzeugte in den sieben angetretenen Sportarten mit zahlreichen Spitzenplatzierungen. Besonders erfolgreich waren die AthletInnen unter anderem im Schwimmen, Klettern, Fußball, Boccia und Tanzsport.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Inklusion</category>
				
					<category>Sport</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Tue, 13 Oct 2026 11:46:37 +0200</pubDate>
				
				<title>Tirol entwickelt Sportförderung weiter </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/tirol-entwickelt-sportfoerderung-weiter-130000-euro-fuer-den-tiroler-sport/</link>
				<description>Sportland Tirol: ergänzte Förderrichtlinien als Ausrufezeichen für Sport als prägender Faktor für Inklusion, Nachhaltigkeit und Gesundheit</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0440a79d0c2acac7e9bb177a809e6361"><span class="regierungsmitglied">Erweiterter Förderschwerpunkt stärkt Nachwuchs, Spitzensport sowie Aus- und Weiterbildung</span></li><li data-list-item-id="e7ba20f7cc01fba4eabb1f0bb6dc0f354"><span class="regierungsmitglied">Sportanlagen: Multisportanlagen und BallCourts förderbar</span></li><li data-list-item-id="e54ff5310677f9e4842eca0de677d89e5"><span class="regierungsmitglied">Aktuelle Ausschüttung aus dem Sportförderungsfonds: 130.000 Euro</span></li><li data-list-item-id="ec1d35bfc9fa56e978008dc1a1e4586ea"><span class="regierungsmitglied">Wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“:&nbsp;Entbürokratisierung im Musikschulwesen</span></li></ul><p>130.000 Euro für den Tiroler Sport aus der aktuellen Ausschüttung des Sportförderungsfonds und neue Möglichkeiten bei der Sportförderung: Die Tiroler Landesregierung hat heute, Dienstag, auf Antrag von Sportreferent LHStv<span class="regierungsmitglied"> Philip Wohlgemuth&nbsp;</span>weitere Mittel aus dem Sportförderungsfonds beschlossen und gleichzeitig die dazugehörigen Förderrichtlinien erweitert. Die aktuelle Ausschüttung kommt insbesondere der Aus- und Weiterbildung, dem Frauensport und der Durchführung von Sportveranstaltungen zugute. Mit den überarbeiteten Richtlinien werden zudem neue Schwerpunkte gesetzt: Künftig können unter anderem auch barrierefreie Multisportanlagen und BallCourts gefördert werden. Gleichzeitig werden die Fördermöglichkeiten für den Spitzensport, den Tiroler Schulsport- und Talenteservice sowie TiSport&nbsp;(Verein der Tiroler Sportfachverbände) erweitert. Nachhaltigkeit, Inklusion und gesellschaftliche Verantwortung werden in den Richtlinien ausdrücklich verankert.&nbsp;„Sportförderung muss dort ansetzen, wo sie bei den Menschen ankommt: in unseren Vereinen, bei der Nachwuchsarbeit und bei den vielen Menschen, die den Sport tagtäglich ermöglichen. Mit den adaptierten Richtlinien schaffen wir zusätzliche Spielräume, um den Tiroler Sport in seiner ganzen Vielfalt zu unterstützen – vom Breiten- und Nachwuchssport bis zum Spitzensport. Gleichzeitig stärken wir moderne Sportangebote und verankern Inklusion und Nachhaltigkeit noch deutlicher in unserer Förderpolitik“, betont Sportreferent LHStv Wohlgemuth.</p>
<p>Dazu betont LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>: „Tirol ist ein ganz besonderes Sportland. Der Spitzen- und Freizeitsport prägt unser Land und seine Menschen. Heute zählen allein die über 1.700 Vereine knapp 200.000 Mitglieder. Es sind nicht nur die großen Erfolge unserer Spitzensportlerinnen und Spitzensportler oder Bewerbe mit internationaler Strahlkraft, die dafür sorgen, dass Sport zu Tirols Identität dazugehört. Es sind allen voran die Vereine und Verbände, die das mit ihrem Engagement rund um Infrastruktur, Nachwuchsförderung und Veranstaltungen ermöglichen. Damit prägen sie das Sportland Tirol – und dies größtenteils ehrenamtlich. Danke an alle, die den Sport in Tirol lebendig halten.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sportförderung wird breiter aufgestellt</span></p>
<p>Die Sportförderungen des Landes werden aus dem Sportförderungsfonds vergeben – unter anderem auf Empfehlung des Tiroler Landessportrats. Grundlage dafür sind das Tiroler Sportgesetz 2006 sowie die dazugehörigen Förderrichtlinien. Mit dem heutigen Beschluss wurden diese Richtlinien ergänzt und an aktuelle Entwicklungen im Sport angepasst. Sport wird darin ausdrücklich als Aktivität definiert, bei der ethische, ökologische und soziale Grundwerte berücksichtigt werden.</p>
<p>Mit den ergänzten Förderrichtlinien wird festgehalten, dass Sportarten in Tirol dann förderbar sind, wenn sie die Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit beachten und für alle Menschen gleichermaßen zugänglich sind. Die förderbaren Sportarten müssen klare Wettkampfstrukturen und normierte Leistungsvergleiche ebenso aufweisen wie grundlegende Trainingsprinzipien und den Zweck der Leistungssteigerung. Die Anerkennung von Sportarten – eine zentrale Fördervoraussetzung – wird künftig vom Tiroler Landessportrat unter Einbindung der TiSport geprüft.&nbsp;</p>
<p>Die TiSport selbst wurde mit den aktuellen Überarbeitungen in den Adressatenkreis der Förderempfänger aufgenommen und ergänzt damit den bestehenden Adressatenkreis: Vereine, die eine vom Landessportrat anerkannte Sportart ausüben, Sport-Dachverbände, Sport-Fachverbände, Tiroler Behindertensportverband, Tiroler Gemeinden und sonstige juristische Personen, die mehrheitlich im Eigentum der genannten Förderempfänger mit Sitz in Tirol stehen.&nbsp;</p>
<p>„Der Tiroler Sport entwickelt sich ständig weiter – und unsere Förderungen müssen mit dieser Entwicklung Schritt halten. Wir wollen nicht nur bestehende Strukturen absichern, sondern auch neue Möglichkeiten schaffen: für junge Talente, für gut ausgebildete Trainerinnen und Trainer, für den Spitzensport und für moderne Sportangebote. Gleichzeitig ist klar: Sportförderung muss auch gesellschaftliche Verantwortung berücksichtigen. Barrierefreiheit, Nachhaltigkeit und ein möglichst breiter Zugang zum Sport gehören für mich selbstverständlich dazu. Mit den ergänzten Richtlinien stellen wir die Tiroler Sportförderung entsprechend breiter auf“, erklärt LHStv Wohlgemuth.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Moderne Sportanlagen: Multisportanlagen und BallCourts förderbar</span></p>
<p>Die Förderungen des Landes werden vielfältig eingesetzt – auch für den Neu-, Aus- und Umbau von Sportstätten. Mit einbezogen ist künftig die Errichtung, Erweiterung oder Sanierung von barrierefreien Multisportanlagen und BallCourts. Damit wird auf neue Entwicklungen und veränderte Bedürfnisse im Breiten- und Freizeitsport reagiert.&nbsp;Multisportanlagen und BallCourts bieten insbesondere Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, verschiedene Sportarten unkompliziert und wohnortnah auszuüben. Durch ihre vielseitige Nutzung schaffen sie zusätzliche Bewegungsangebote im öffentlichen Raum und fördern das gemeinsame Sporttreiben. Bei der Förderung müssen die Anlagen den geltenden Richtlinien für den Sportstättenbau entsprechen und eine barrierefreie Ausführung berücksichtigen, damit die Angebote möglichst vielen Menschen zugänglich sind.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Transparente Landesförderungen&nbsp;</span></p>
<p>Von der Förderung des Tiroler Schulsportservices, über die Frauensportförderung bis zur Jugend- und Spitzensportförderung – alle Förderungen für den Tiroler Sport sind in der Transparenzdatenbank des Landes unter <a href="https://foerdertransparenz.tirol.gv.at/public/index.xhtml" target="_blank" rel="noreferrer">foerdertransparenz.tirol.gv.at</a>&nbsp;aufgelistet.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<h3><span class="regierungsmitglied">Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung</span></h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Entbürokratisierung im Musikschulwesen – wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierug“:&nbsp;</span>Der Tirol Konvent bringt nun einfachere Verwaltungsabläufe im Musikschulwesen. Rund 20.000 MusikschülerInnen sowie Musikstudierende und rund 800 Lehrpersonen profitieren davon, dass Abläufe etwa im Dienstrecht oder bei der Abrechnung vereinfacht werden. Mit den Dienstrechts-Novellen 2024 und 2025 wurden klarere Regelungen für Lehrpersonen geschaffen, die an mehreren Landesmusikschulen bzw. am Landeskonservatorium tätig sind. Ab dem Schuljahr 2026/2027 ersetzt eine Mobilitätspauschale die bisherige Einzelabrechnung regelmäßig wiederkehrender Fahrten zwischen unterschiedlichen Unterrichtsorten. Auch bei der Schulgeldabrechnung wird der administrative Aufwand reduziert. LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> betont: „Mit dem Tirol Konvent wird Verwaltung einfacher, schneller und moderner. Gerade bei den täglichen Abläufen zeigt sich, dass kleine Vereinfachungen eine große Wirkung entfalten können.“ Die für das Musikschulwesen zuständige Bildungslandesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> ergänzt: „Unser Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für unsere Musikschulen laufend weiterzuentwickeln und gleichzeitig unnötige bürokratische Hürden abzubauen. Einheitliche Regelungen, vereinfachte Abläufe und digitale Services erleichtern die Arbeit unserer Lehrpersonen und Schulleitungen und machen Angebote für Schülerinnen und Schüler sowie ihre Familien einfacher zugänglich.“</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Tue, 13 Oct 2026 11:15:21 +0200</pubDate>
				
				<title>Information, Wissen und Regeln für ein gutes Miteinander</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/information-wissen-und-regeln-fuer-ein-gutes-miteinander/</link>
				<description>Verbesserte BesucherInnenlenkung im Sonderschutzgebiet Kranebitter Innau</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="edec3dd7b20d893bfdee87f60b89e5921"><span class="regierungsmitglied">Kranebitter Innau als Auwaldgebiet seltener Lebensraum in Tirol – Betretungsverbot von Anfang Februar bis Ende Juni zum Schutz seltener Vogelarten</span></li><li data-list-item-id="e93e92688f8c78b3ef973f4da573edc3d"><span class="regierungsmitglied">Rund 90 Schutzgebiete in Tirol: Vielfältige Maßnahmen für ein konfliktfreies Miteinander von Mensch und Natur</span></li></ul><p>Heute, Dienstag, wurden neue Informationstafeln im Sonderschutzgebiet Kranebitter Innau im Gemeindegebiet von Innsbruck präsentiert. Das Land Tirol arbeitet gemeinsam mit den zuständigen SchutzgebietsbetreuerInnen und den GrundeigentümerInnen laufend daran, die BesucherInnenlenkung in geschützten Gebieten im ganzen Land zu optimieren, um durch gezielte Information Konflikte zu vermeiden und geltende Regeln klar zu kommunizieren. Naturschutzlandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel </span>betonte bei der heutigen Präsentation: „In ganz Tirol gibt es rund 90 Schutzgebiete – insgesamt stehen knapp 27 Prozent der Landesfläche unter Schutz. Am Beispiel der Kranebitter Innau möchte ich eindringlich an die Bevölkerung appellieren, sich in allen Schutzgebieten an die geltenden Regeln zu halten. Sofern es besondere Verhaltensregeln für bestimmte Lebens- und Naturräume gibt, sind diese ausgeschildert“. Generell gilt: Müllablagerungen, Lärm, Lagerfeuer, freilaufende Hunde – all das kann die sensible Flora und Fauna in einem Schutzgebiet negativ beeinflussen. Beispielsweise werden bedrohte Vogelarten bei der Brut gestört, was weitreichende Folgen haben kann. In ganz Tirol werden vielfältige Maßnahmen umgesetzt, um der Natur ihren Raum zu geben und gleichzeitig Erholung für Menschen zu ermöglichen. In den Naturparken sind RangerInnen unterwegs, zunehmend gibt es auch auf digitale Besucherlenkung. Zudem gibt es Informationstafeln und Hinweisschilder sowie Kontrollen durch die Tiroler Bergwacht. „Ich setze auf ein respektvolles Miteinander von Mensch und Natur. Viele Konflikte lassen sich ohne erhobenen Zeigefinger oder Strafandrohungen bereits im Vorfeld vermeiden, wenn die Menschen über die Besonderheiten der Schutzgebiete sowie die Verhaltensregeln gut informiert und sich bewusst sind, welche Auswirkungen ihr unbedachtes Handeln haben kann“, ist LR Zumtobel überzeugt.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Auwälder: Lebensraum für seltene Arten&nbsp;</span></p>
<p>Die für das Sonderschutzgebiet Kranebitter Innau zuständige Betreuerin <span class="regierungsmitglied">Marianne Götsch </span>von WWF Österreich erklärt die Bedeutung der Kranebitter Innau: „Auwälder entlang des Inns sind äußerst selten geworden – weniger als fünf Prozent der ursprünglichen Flächen sind noch erhalten. Die Kranebitter Innau ist ein wertvoller Auwaldrest, in dem spezialisierte Tierarten wie der Kleinspecht, der Grauschnäpper oder der Gelbspötter leben bzw. brüten. Auch Fledermäuse finden hier geeignete Jagdgründe. Seltene auwaldtypische Baumarten wie Silberweide, Schwarzpappel und Berg-Ulme sind hier noch zu finden. Von 1. Februar bis 30. Juni gilt in einem Großteil des Schutzgebiets ein Betretungsverbot, um die Brut der Vögel nicht zu stören. Durch die überarbeitete Beschilderung ist das Betretungsverbot nun besser erkennbar.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Naturbelassener Auwald – Betretungsregeln dienen auch der eigenen Sicherheit&nbsp;</span></p>
<p>Grundeigentümer der Kranebitter Innau sind die Österreichischen Bundesforste (ÖBf), die Stadt Innsbruck und das öffentliche Wassergut. Die für das Gebiet zuständige ÖBf-Naturraummanagerin <span class="regierungsmitglied">Nadine Werner</span> betont: „Die Kranebitter Innauen sind ein ökologisch wertvoller Auwaldrest, den es bestmöglich zu erhalten gilt. Die Waldflächen stehen unter Prozessschutz, das heißt, die natürliche Entwicklung des Waldes steht im Vordergrund und es finden keine regulären forstlichen Eingriffe statt. Typisch für Auwälder ist viel Totholz, was dazu führt, dass Äste oder ganze Bäume umfallen können. Deshalb ist es nicht nur zum Schutz der Tierwelt, sondern auch zur eigenen Sicherheit wichtig, auf den freigegebenen Wegen zu bleiben. Das Betreten der Waldflächen ist grundsätzlich nur zwischen 1. Juli und 31. Jänner erlaubt und erfolgt auf eigene Gefahr. Wir hoffen, dass die neuen Schilder dazu beitragen, die Nutzung dieses besonderen Naturraums mit seinem Schutz besser in Einklang zu bringen.“&nbsp;</p>
<p>Innerhalb des Schutzgebietes liegt die öffentliche Fläche „Rimmlwiese“ der Stadt Innsbruck, die als Naherholungsgebiet beliebt bei der Bevölkerung und vom saisonalen Betretungsverbot ausgenommen ist. Dort gibt es auch ausgewiesene Grillplätze auf denen das Grillen mit mitgebrachten Grillgeräten und Grillkohle nach Anmeldung bei der Stadt Innsbruck erlaubt ist. „Selbstverständlich kann die Rimmlwiese auch weiterhin genutzt werden. Wichtig ist, das Schutzgebiet und dessen Regeln zu respektieren, Müll wieder mitzunehmen und sich entsprechend umsichtig zu verhalten“, so Werner.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tiroler Bergwacht unterstützt bei Überwachung geltender Regeln&nbsp;</span></p>
<p>Die Tiroler Bergwacht übernimmt in ihrer Funktion als Organ der öffentlichen Aufsicht unter anderem die Überwachung des Tiroler Naturschutzgesetzes – freiwillige Mitglieder sind regelmäßig zu Kontrollgängen unterwegs – auch im Sonderschutzgebiet Kranebitter Innau. <span class="regierungsmitglied">Gabriele Pfurtscheller</span>, Landesleiterin der Tiroler Bergwacht sagt dazu: „Es ist für unsere Mitglieder, die sich in ihrer Freizeit für den Schutz der Natur einsetzen, eine große Unterstützung, wenn die geltenden Regeln für alle sichtbar angeschrieben sind. So können viele Diskussionen im Vorfeld schon vermieden werden.“&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Informationen zum Sonderschutzgebiet Kranebitter Innau</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Fläche:</span> 18,3 Hektar<br><span class="regierungsmitglied">Unter Schutz seit</span> 2005 als Sonderschutzgebiet<br><span class="regierungsmitglied">Artenvielfalt: </span>Direkt gegenüber der Kranebitter Innau befindet sich der geschützte Landschaftsteil Völser Au. In den letzten 20 Jahren wurden mindestens 91 Vogelarten im Bereich der Völser/Kranebitter Innau nachgewiesen. 18 dieser Arten stehen auf der Österreichischen Roten Liste gefährdeter Vogelarten, 29 auf der Tiroler Roten Liste. Zudem ist die Innau ein wichtiger Rastplatz und Nahrungsraum für viele durchziehende Kleinvögel und Brutvögel der Umgebung, die Kiesbänke, Ufer, Auen bzw. den Luftraum über dem Auengebiet in großer Dichte nutzen. Der Bereich der Völser/Kranebitter Innau ist daher sowohl im regionalen als auch im überregionalen Kontext als überdurchschnittlich artenreich einzustufen. Besonders hervorzuheben sind die Brutvorkommen gefährdeter Arten wie Kleinspecht, Wendehals und Gelbspötter, sowie die hohen Bestandsdichten von Mönchsgrasmücke, Zilpzalp, Rotkehlchen, Zaunkönig und Kohlmeise. In der Kranebitter Innau sind somit sowohl Vogelarten der Auen, Laubmischwälder als auch der Nadelwälder in guten Beständen vertreten.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Regeln im Sonderschutzgebiet Kranebitter Innau:</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4881ae1cfad642edc203d1eec4963662">Betretungsverbot von 1. Februar bis 30. Juni</li><li data-list-item-id="e1ecff0f32760b87fae054de91541682d">Auf den markierten Wegen bleiben.</li><li data-list-item-id="ee454240d4f3e5795b0d1defaf60854a2">Hunde müssen an der Leine geführt werden.</li><li data-list-item-id="e04dde80a9a43a08eaef36312b365f641">Lagerfeuer sind verboten.&nbsp;</li><li data-list-item-id="e7904b7ac2768042f3fb1818218955ffa">Das Aufschlagen von Zelten ist nicht gestattet.</li><li data-list-item-id="e1215894fa78623296177fbc59e7c5718">Müll, Essensreste und Zigarettenstummel müssen wieder mitgenommen bzw. in Mülleimern entsorgt werden.</li><li data-list-item-id="eb6c2b06515d7c5000bc2a1c66f4d41d6">Laute Musik und Lärm sind nicht gestattet.&nbsp;</li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Naturschutz</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59803</guid>
				<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 18:24:20 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>Wolfgang Streicher erhält Landespreis für Wissenschaft 2026</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/wolfgang-streicher-erhaelt-landespreis-fuer-wissenschaft-2026/</link>
				<description>Für wegweisende Forschung zu energieeffizientem Bauen: Auszeichnung für Wissenschaftler der Universität Innsbruck</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="efd011f62c6979ca8229fa3b7c038ff66"><span class="regierungsmitglied">LR<sup>in</sup> Hagele: „Wolfgang Streicher hat die Debatte über die Energiewende entpolitisiert“</span></li><li data-list-item-id="e1d588187065fa7632515bb0398fd58f9"><span class="regierungsmitglied">Förderpreis des Landes Tirol für Wissenschaft 2026 geht an Nachwuchswissenschaftler Simon Beck (Universität Innsbruck)</span></li><li data-list-item-id="e4d2a18eb9a8a3cee203146c3361adb4c"><span class="regierungsmitglied">Landespreis wird seit 1984 für herausragende wissenschaftliche Leistungen vergeben</span></li></ul><p>Der Leiter des Instituts für Konstruktion und Materialwissenschaften an der Universität Innsbruck, Universitätsprofessor <span class="regierungsmitglied">Wolfgang Streicher</span>, erhielt im Landhaus den Tiroler Landespreis für Wissenschaft 2026. Ausgezeichnet wird er für seine Forschungsleistungen im Bereich des energieeffizienten Bauens, der erneuerbaren Energieversorgung und der Entwicklung fossilfreier Energieszenarien. In seinen Arbeiten verfolgt er Ansätze für energieschonende Baumaßnahmen, die zur Reduktion des Klimawandels beitragen sollen. Dafür engagiert sich Streicher auch abseits des akademischen Felds und vernetzt heimische Wohnbauträger, Behörden und Unternehmen. Der Förderpreis des Landes Tirol für Wissenschaft geht auf Vorschlag Streichers an <span class="regierungsmitglied">Simon Beck</span>, der ebenfalls an der Universität Innsbruck als wissenschaftlicher Mitarbeiter zu energieeffizientem Bauen forscht.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Wissenschaftliche Grundlage für die Energiewende</span></p>
<p>„Wolfgang Streicher zeigt, dass die Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen mit der Wissenschaft beginnen kann. Er steht nicht nur für fundierte Forschung, sondern engagiert sich auch bei der Umsetzung nachhaltiger Bauweisen vor Ort und bringt unterschiedlichste Interessensgruppen an einen Tisch. Gerade bei der&nbsp;Energiewende brauchen wir diesen sachlichen, faktenbasierten Zugang – auch als wichtige Basis für politische Entscheidungen“, betont Wissenschaftslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> und spricht dem neuen Preisträger ihren Dank aus: „Mit seiner Arbeit trägt Streicher maßgeblich zur internationalen Reputation der Universität Innsbruck bei und leistet einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung unserer Gebäude. Der Landespreis für Wissenschaft würdigt diese herausragenden Leistungen – und dazu möchte ich herzlich gratulieren.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Vorreiter im Bereich des energieeffizienten Bauens</span></p>
<p>Seit 1996 forscht der gebürtige Grazer Wolfgang Streicher zu Energieeffizienz, Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik sowie zu erneuerbarer Energie für Gebäude. Nach seiner anfänglichen Tätigkeit an der Technischen Universität Graz wechselte er 2009 an die Universität Innsbruck. Dort gründete Streicher gemeinsam mit dem Passivhaus-Pionier <span class="regierungsmitglied">Wolfgang Feist</span> den Arbeitsbereich „Energieeffizientes Bauen“, den er heute leitet. Seine Forschung verbindet wissenschaftliche Grundlagen mit konkreten Anwendungsfällen: Dazu zählen Studien zur Energieautarkie Österreichs, die Entwicklung von Energieszenarien für Innsbruck und Tirol – zuletzt beim Energie-Zielszenario im Auftrag der Tiroler Landesregierung – sowie die energieeffiziente Sanierung von Wohnbauten und Schulgebäuden.&nbsp;</p>
<p>Im EU-Projekt „Sinfonia“ wurden gemeinsam mit Tiroler Wohnbauträgern rund 66.000 Quadratmeter sozialen Wohnbaus und drei Schulgebäude aus den 1950er- bis 1970er-Jahren hochwertig saniert und anschließend hinsichtlich des Energieverbrauchs untersucht. Im FFG-Projekt „Enerspired Cities“ legte Streicher unter anderem den Grundstein für eine Energieraumplanung und die Harmonisierung verschiedener Datenbanken der Stadt Innsbruck und des Landes Tirol. Derzeit arbeitet er beim Projekt „INNERGY“ gemeinsam mit Tiroler Betrieben daran, bestehende und neue Fernwärmenetze detailliert zu simulieren und effizienter zu gestalten. Neben seiner Forschungs- und Lehrtätigkeit vermittelt Streicher seine Erkenntnisse bei Vorträgen für Schulen und Unternehmen. Darüber hinaus war er von 2020 bis 2023 als Vizerektor für Infrastruktur an der Universität Innsbruck tätig.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Simon Beck erhält den Förderpreis für Wissenschaft 2026</span></p>
<p>„Dem Land Tirol ist es ein großes Anliegen, neben etablierten Forscherinnen und Forschern auch den wissenschaftlichen Nachwuchs zu unterstützen. Aus diesem Grund verleihen wir den diesjährigen Förderpreis an Simon Beck“, erklärt LR<sup>in</sup> Hagele. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter forscht Beck im Arbeitsbereich „Energieeffizientes Bauen“ zu Raumlufttechnik und Luftqualitätsmessungen.</p>
<p>Der Landespreis für Wissenschaft ist mit insgesamt 14.000 Euro dotiert. Seit 1984 wird er jährlich auf Vorschlag einer Fachjury von der Tiroler Landesregierung zur Anerkennung hervorragender Leistungen auf dem Gebiet der Wissenschaft verliehen. Im Vorjahr ging der Hauptpreis an Erziehungswissenschaftlerin <span class="regierungsmitglied">Michaela Ralser</span>&nbsp;(Universität Innsbruck) und der mit 4.000 Euro dotierte Förderpreis an <span class="regierungsmitglied">Flavia Guerrini</span>&nbsp;(Universität Innsbruck, Institut für Erziehungswissenschaft).</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Wissenschaft &amp; Forschung</category>
				
					<category>Preise</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 12:45:20 +0200</pubDate>
				
				<title>Wasser der Euregio: Neues Kapitel der Ausstellung in Innsbruck</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/wasser-der-euregio-neues-kapitel-der-ausstellung-in-innsbruck/</link>
				<description>„Der Atlas Tyrolensis &amp; die Wasser Tirols“ ergänzt die viersprachige, interaktive Ausstellung im Euregio-Infopoint in Innsbruck.</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum ein Element prägt das Leben so nachhaltig wie Wasser. Seit Jahrmillionen formt es Landschaften, zieht Grenzen – und überwindet sie zugleich. Wasser ist Lebensgrundlage und Bedrohung, Teil der Kultur und immer wieder Anlass für Konflikte.&nbsp;</p>
<p>Ab sofort können BesucherInnen im Infopoint der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino in Innsbruck in die Geschichte und Gegenwart der Gewässer der drei Landesteile eintauchen. Das neue Kapitel „Der Atlas Tyrolensis &amp; die Wasser Tirols“ wurde heute, Montag, als zehnter Teil der interaktiven Euregio-Ausstellung eröffnet.</p>
<p>Tirols LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>, unter anderem zuständig für Wasserwirtschaft, Energie und Sicherheit, betonte bei der Eröffnungsfeier die zentrale Rolle der Gewässer im Herzen der Alpen: „Wasser ist weit mehr als eine natürliche Ressource – es ist Ursprung von Leben, Motor unserer Wirtschaft und ein verbindendes Element über Grenzen hinweg. Die Ausstellung macht sichtbar, wie sehr Wasser unsere Geschichte, unsere Identität und unsere Zukunft prägt. Gerade in Zeiten des Klimawandels müssen wir dieses wertvolle Gut gemeinsam schützen und verantwortungsvoll nutzen.“</p>
<p>In enger Zusammenarbeit mit der Universität Innsbruck wird der historische Teil der Euregio-Ausstellung schrittweise erweitert. <span class="regierungsmitglied">Brigitte Truschnegg</span>, Dekanin der Philosophisch-Historischen Fakultät, sieht darin „eine hervorragende Gelegenheit: Indem wir fundierte Erkenntnisse lebendig erzählen, machen wir Wissenschaft einem breiten Publikum zugänglich. Gleichzeitig stärken wir das Bewusstsein für die große historische Bedeutung des gemeinsamen Wassernetzes und seine zentrale Rolle für Vergangenheit und Zukunft.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Zweite Ausstellung aus Jubiläum „250 Jahre Atlas Tyrolensis“</span></p>
<p>Nach dem Kapitel „<a href="https://www.europaregion.info/euregio/aktuelles/news/details/die-gletscher-tirols-von-peter-anich-bis-heute/" target="_blank" rel="noreferrer">Gletscher</a>“ ist „Wasser“ das zweite Thema, das aus dem Jubiläum „250 Jahre Atlas Tyrolensis“ im Jahr 2024 hervorgegangen ist. Wie Universitätsprofessor <span class="regierungsmitglied">Kurt Scharr</span> und Dozent <span class="regierungsmitglied">Georg Neuhauser</span> vom Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie berichteten, beleuchtet der neue Ausstellungsteil das von <span class="regierungsmitglied">Peter Anich</span> und <span class="regierungsmitglied">Blasius Hueber</span> kartierte Netz aus Flüssen, Bächen und Seen. Im Mittelpunkt stehen deren Bedeutung für Landschaft, Orientierung und regionale Identität sowie die Veränderungen durch menschliche Eingriffe. Thematisiert werden Flussregulierungen und Stauseen ebenso wie Wasserreichtum und Wasserkraft als Ressourcen für Gesellschaft und Wirtschaft.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Öffnungszeiten</span></p>
<p>Die <a href="https://www.europaregion.info/euregio/projekte/service/euregio-ausstellung/" target="_blank" rel="noreferrer">Euregio-Ausstellung</a> ist während der Öffnungszeiten (Montag bis Donnerstag von 9 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr sowie freitags von 9 bis 12 Uhr) für alle zugänglich. Mit bewährten technischen Mitteln werden die Inhalte anschaulich präsentiert: Zwei Bildschirme mit Zeitstrahl und taktilen Suchlupen ermöglichen es, Ereignisse und Orte historisch und geographisch einzuordnen – und das auf Deutsch, Italienisch, Ladinisch und Englisch. Führungen sind unter <a href="https://termin.tirol.gv.at/public/standorte/amt-d-tiroler-landesreg/leistungen/euregio-austellung" target="_blank" rel="noreferrer">Terminvereinbarung</a> buchbar.</p>]]></content:encoded>
				
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				<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 10:44:29 +0200</pubDate>
				
				<title>Das Moor vor der Haustüre entdecken </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/das-moor-vor-der-haustuere-entdecken/</link>
				<description>Premiere für TORF-Fest</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eec7ec14d61efd2ce2011950ea0d26eff"><span class="regierungsmitglied">23. Oktober 2026: Land Tirol, Stadt Kitzbühel und regio3 laden zum TORF-Fest auf der Paradieswiese in Kitzbühel</span></li><li data-list-item-id="e49e1bacf8abcf5a1b0f8c732bc00505a"><span class="regierungsmitglied">7,5 Hektar großes Moor wird im Rahmen des Projekts „AMooRe“ renaturiert</span></li><li data-list-item-id="e8974bcc55d76d12224b27be2c314e38f"><span class="regierungsmitglied">TORF-Fest bietet AnwohnerInnen und Interessierten Einblicke in den Lebensraum Moor und die geplanten Maßnahmen&nbsp;</span></li></ul><p>Am Freitag, den 23. Oktober, wird die Paradieswiese im Gemeindegebiet von Kitzbühel zum Treffpunkt für Naturinteressierte: Das Land Tirol, die Stadt Kitzbühel und das Regionalmanagement Pillerseetal (regio3) laden anlässlich der Renaturierung des Moors „Paradieswiese“ zum TORF-Fest. Von 13 bis 16 Uhr erhalten Interessierte Einblicke in den Lebensraum Moor. Sie erfahren, welche Maßnahmen gesetzt werden, um ein Moor wieder mit Leben zu füllen und welche weiteren Projekte in Tirol aktuell geplant sind bzw. schon umgesetzt wurden (Programm siehe Factbox am Ende der Aussendung). Am selben Tag finden bereits am Vormittag eine Exkursion von natopia mit der Volksschule St. Johann statt.&nbsp;</p>
<p>„In ganz Tirol werden aktuell Moore renaturiert, damit landschaftstypische Tiere und Pflanzen ihren Lebensraum wieder zurückerobern können. Gleichzeitig sind Moore wertvoll für den Klimaschutz, da sie Kohlenstoff speichern. Das TORF-Fest und weitere öffentliche Veranstaltungen, Workshops und Führungen tragen wesentlich dazu bei, das Wissen rund um Moore in der Bevölkerung zu vertiefen und die Sensibilität für den Naturschutz zu stärken. Ich lade alle ein, beim TORF-Fest vorbeizuschauen und den Lebensraum Moor zu entdecken“, freut sich Naturschutzlandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> auf zahlreiche BesucherInnen.</p>
<p>Bei der Renaturierung von Moorflächen sind zu Beginn meist größere Baumaßnahmen und entsprechende Maschinen notwendig. Die Instandsetzung des natürlichen Lebensraums kann daher in der ersten Phase für Außenstehende wie ein Eingriff in die Natur wirken. Erst wenn die Bauarbeiten abgeschlossen sind, kann sich das Moor wieder vernässen und typische Pflanzenarten – wie beispielsweise besondere Torfmoose – wieder zurückkehren. Mit der Erholung der Flora kehren erfahrungsgemäß auch tierische Bewohner wie Libellen und Amphibien zurück.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Themenspezifische Begleitmaßnahmen im gesamten Bezirk Kitzbühel</span></p>
<p>Die Renaturierung auf der Paradieswiese wird mit einem Bildungsprogramm begleitet. Der Verein natopia hat eigene Schulworkshops entwickelt, die im ganzen Bezirk abgehalten werden. Zudem gab es bereits das ganze Jahr Vorträge und Exkursionen für Interessierte und Landwirte sowie eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Museum Kitzbühel. Im Bezirk Kitzbühel gibt es einen besonders hohen Anteil an Mooren, die zur Wiederherstellung geeignet sind und aktuell bzw. in den kommenden Jahren renaturiert werden.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Die Paradieswiese: Vom natürlichen Moor über den Torfabbau zurück zum Moor</span></p>
<p>Die Paradieswiese wurde im 20. Jahrhundert trockengelegt und der getrocknete Torf bis in die 1950er Jahre als Heizmaterial für die Stadt Kitzbühel genutzt. Nun wird der einzigartige Lebensraum auf rund 7,5 Hektar Fläche im Rahmen des österreichweiten Projekts AMooRe (Austrian Moor Restoration) umfangreich wiederhergestellt. Die notwendigen Bauarbeiten haben kürzlich begonnen.&nbsp;<span lang="DE" dir="ltr">Durch den jahrzehntelangen Torfabbau sind in der Fläche erhebliche Höhenunterschiede entstanden. Zusätzlich entwässern mehrere Gräben das Gebiet, wodurch Wasser kontinuierlich abgeführt wird.&nbsp;</span>Ziel der Revitalisierung ist die Wiederherstellung eines ökologisch funktionalen Hochmoors.&nbsp;<span lang="DE" dir="ltr">Darüber hinaus sollen auch in den Randbereichen die prioritären Moorwälder gestärkt und langfristig gesichert werden.&nbsp;</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Das Projekt „AMooRe“ – Hunderte Hektar Moorlandschaft werden revitalisiert</span></p>
<p>Im Rahmen eines durch das Land Tirol finanzierten Vorgängerprojekts „Renaturierung ausgewählter Moorstandorte“ konnten in Tirol seit 2020 bereits neun Moore revitalisiert bzw. deren ökologischer Zustand verbessert werden, im Projekt AMooRe wurden in Tirol bisher bereits rund zehn Hektar revitalisiert. Das Projekt AMooRe wird zu 60 Prozent aus EU-Mitteln finanziert und geht über die Grenzen Tirols hinaus: Neben den neun Bundesländern ist auch das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft Projektpartner. Ziel ist es, die Moorstrategie Österreich 2030+ erfolgreich umzusetzen. Insgesamt stehen bis 2034 rund 44 Millionen Euro an EU-Fördermitteln zur Verfügung, 2,3 Millionen Euro davon für Tirol.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<h3>Programmüberblick TORF-Fest:</h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Ort:</span>&nbsp;Paradieswiese Kitzbühel<br><span class="regierungsmitglied">Zeit: </span>Freitag, 23. Oktober 2026 | 13 bis 16 Uhr<br>Parkmöglichkeit: Filzenhof, Ried Bichlach 23, Kitzbühel&nbsp;<br>Fußweg zur Paradieswiese circa fünf Minuten<br>Keine Anmeldung erforderlich!</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e9c86b06e0f90d4dfd03899a119c1b97d">An fünf Stationen können sich BesucherInnen zur Funktionsweise von Mooren, zur Flora und Fauna sowie zur Historie der Paradieswiese und geplanten Renaturierung informieren.&nbsp;</li><li data-list-item-id="ed733fe7edc21a13b95a8cf85ebc383eb">Zusätzlich gibt es geführte Touren durch das Moor durch Projektleiter Felix Lassacher und Naturschutzexperte Hermann Sonntag</li><li data-list-item-id="e8b9ef7e27ca9378076e116cc81634e30">Festes bzw. wasserdichtes Schuhwerk wird dringend empfohlen!&nbsp;</li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Naturschutz</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Sun, 11 Oct 2026 10:26:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>Konzert-Höhepunkte der Saison 2026/27</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/konzert-hoehepunkte-der-saison-2026-27/</link>
				<description>Neuer Konzertkalender gibt Überblick über Jahresprogramm am Tiroler Landeskonservatorium</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e25d576f84334d25ab7d8f38d7aaa1fe1"><span class="regierungsmitglied">KonsAcademie eröffnet am 13. Oktober Konzertsaison im Haus der Musik Innsbruck</span></li><li data-list-item-id="e6085a50ec90bf155a3236f10257c6079"><span class="regierungsmitglied">Für jeden Geschmack: Konzerte von Alter Musik und Sinfonik bis hin zu Jazz und Volksmusik&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e25d08825adf89894a014cf4ab042f359"><span class="regierungsmitglied">Finalkonzert des Internationalen Werner-Pirchner-Preises am 5. November im Haus der Musik</span></li><li data-list-item-id="e5fec24e7141e90b8eec4055d76545ee3"><span class="regierungsmitglied">Weitere Informationen und Online-Konzertkalender auf&nbsp;</span><a href="https://www.konstirol.at" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">www.konstirol.at</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;</span></li></ul><p>Das Konzert der KonsAcademie am Dienstag, 13. Oktober, bildet den Auftakt zur neuen Konzertsaison am Tiroler Landeskonservatorium (TLK). Das Orchester des TLK gastiert um 19.30 Uhr im Haus der Musik Innsbruck im Großen Saal und präsentiert ein Programm mit <span class="regierungsmitglied">Beethoven</span>, <span class="regierungsmitglied">Mozart </span>und <span class="regierungsmitglied">Haydn</span>. Zugleich erscheint der neu gedruckte Veranstaltungskalender „Konzert-Highlights 2026/2027“, der einen Überblick über die Konzerte und Veranstaltungen während des Studienjahres gibt. Unter dem Leitmotiv „Wir sind TLK – teamfähig, leistungsorientiert und kommunikativ!“ zeigt das Jahresprogramm die gesamte musikalische Bandbreite am Landeskonservatorium auf. Online steht der Kalender unter&nbsp;<a href="https://www.konstirol.at" target="_blank" rel="noreferrer">www.konstirol.at</a> zur Verfügung.&nbsp;</p>
<p>„Das Tiroler Landeskonservatorium ist für viele junge Menschen der erste Schritt hin zu einer musikalischen Karriere. Hochkarätige Dozentinnen und Dozenten und die Kooperation mit weltweit renommierten Hochschulen ermöglichen eine fundierte künstlerische Ausbildung“, sagt Bildungslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> und erklärt weiter: „Die Studierenden am Landeskonservatorium üben und proben das ganze Jahr über. Die Früchte dieser disziplinierten Arbeit dürfen wir bei Solistenabenden, Ensemble-Auftritten oder Orchesterprojekten genießen. Der neue Konzertkalender macht sichtbar, wie vielfältig das musikalische Angebot an unserem ‚Kons‘ ist.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Von Alter Musik bis Jazz und zeitgenössischer Komposition</span></p>
<p>„Konzertformate sind Teil der Ausbildung und bieten den Studierenden ein künstlerisches Experimentierfeld mit dem Publikum. Mit ihren Professorinnen und Professoren arbeiten sie auf ein Ziel hin – und stehen beim Auftritt mitunter gemeinsam auf der großen Bühne. Der neue Kalender spiegelt die ganze musikalische Bandbreite am Konservatorium wider. Ich lade alle Interessierten ein, sich selbst vom Nachwuchs im Musikland Tirol zu überzeugen“, betont TLK-Direktor <span class="regierungsmitglied">Johannes Puchleitner</span>.&nbsp;</p>
<p>Zu erleben sind unter anderem Konzerte in den Bereichen Alte Musik, klassische Sakralmusik, Kammermusik, Oper und Sinfonik, aber auch Jazz, Volksmusik und zeitgenössische Komposition. Neben etablierten Konzertreihen setzt das TLK bewusst auf neue Formate: „Jazz &amp; Apéro“ und „Folk &amp; Apéro“ laden zu After-Work-Konzerten in entspannter Atmosphäre ein. Das neue Format „EnsembleLAB – Bühne erleben. Kammermusik neu“ stellt die kammermusikalische Arbeit ins Rampenlicht. Bei „TLK Spotlight“ stehen hingegen die Lehrenden des Konservatoriums selbst im Mittelpunkt des musikalischen Geschehens.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Werner-Pirchner-Preis als internationales Saison-Highlight</span></p>
<p>Ein erster Höhepunkt der neuen Konzertsaison ist der 5. Internationale Werner-Pirchner-Preis. Erstmals können neben SolistInnen – heuer in der Kategorie Oboe – auch Kammermusikensembles mit BläserInnen teilnehmen. Nach dem Semifinale am 3. November am Tiroler Landeskonservatorium entscheidet sich der Wettbewerb am 5. November beim öffentlichen Finalkonzert im Haus der Musik Innsbruck. Die OboistInnen werden vom Werner-Pirchner-Preis-Orchester unter der Leitung von <span class="regierungsmitglied">Dorian Keilhack</span> begleitet.</p>
<p>Neben dem Konzertsaal des Tiroler Landeskonservatoriums und dem Haus der Musik Innsbruck stehen unter anderem die Basilika Wilten, die Hofkirche, die Tonhalle im BTV-Stadtforum und der Congress Innsbruck auf dem Spielplan. Weitere Höhepunkte des Jahresprogramms sind das mehrteilige Projekt „Beethoven Extravaganza“, ein Opernprojekt im April 2027 mit Maurice Ravels „L’heure espagnole“ und Igor Strawinskys „Die Geschichte vom Soldaten“ sowie das große Saisonfinale „Bilder einer Ausstellung“ am 6. Juli 2027 im Tiroler Landestheater.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Rund 500 Studierende in musikalischer Ausbildung</span></p>
<p>Das Tiroler Landeskonservatorium versteht sich als moderne und zugleich traditionsbewusste postsekundäre Bildungseinrichtung des Landes Tirol im Bereich Musik. 88 ProfessorInnen begleiten derzeit rund 500 Studierende auf ihrem Weg in eine professionelle künstlerische oder pädagogische Laufbahn. In Kooperation mit der Universität Mozarteum Salzburg und der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien – zwei der international führenden Musikhochschulen – bietet das TLK eine international orientierte Ausbildung und bildet eine wichtige Schnittstelle zwischen künstlerischer Praxis, Pädagogik und Wissenschaft.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Bildung</category>
				
					<category>Kunst &amp; Kultur</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59777</guid>
				<pubDate>Sun, 11 Oct 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Schutz, wenn es ernst wird: Tag der Katastrophenvorbeugung</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/schutz-wenn-es-ernst-wird-tag-der-katastrophenvorbeugung/</link>
				<description>Internationaler Tag der Katastrophenvorbeugung am 13. Oktober rückt Vorsorge und Eigenverantwortung in den Mittelpunkt</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef4cd477c45a3684fc85a35e50f837c36"><span class="regierungsmitglied">Klimawandel erhöht die Belastung durch Hitze und Wetterextreme – Land Tirol investiert laufend in Schutz vor Naturgefahren</span></li></ul><p>Muren, Lawinen, Hitzewellen, Hochwasser oder Stürme:&nbsp;Tirol ist aufgrund seiner alpinen Lage seit jeher Naturgefahren ausgesetzt.&nbsp;Gleichzeitig verändern sich die Rahmenbedingungen durch den Klimawandel: Wetterextreme werden intensiver. Umso wichtiger ist vorausschauende Vorsorge. Das Land Tirol investiert kontinuierlich in den Schutz der Bevölkerung, des Siedlungsraums und wichtiger Infrastruktur – unter anderem durch Schutzbauten, Schutzwälder und Hochwasserschutz. Rund 45.000 Schutzbauwerke im Bereich der Wildbach- und Lawinenverbauung gibt es heute in Tirol, rund 200 Millionen Euro wurden in den vergangenen zehn Jahren zusätzlich in&nbsp;vorbeugenden Hochwasserschutz an Gewässern im Talraum investiert. Zudem werden jährlich mehr als 2,5 Millionen junge Forstpflanzen im Land aufgeforstet, um auch den Schutzwald weiter zu stärken.&nbsp;</p>
<p>Der Internationale Tag der Katastrophenvorbeugung am 13. Oktober rückt weltweit die Bedeutung der Katastrophenvorsorge und der Stärkung der Widerstandsfähigkeit von Gesellschaften in den Mittelpunkt.&nbsp;Denn auch wenn Naturgefahren nicht verhindert werden können, lassen sich ihre Auswirkungen durch gezielte Vorsorge deutlich reduzieren.</p>
<p>„Katastrophenschutz beginnt nicht erst dann, wenn ein Ereignis eintritt. Entscheidend ist, dass wir bereits vorher die notwendigen Vorkehrungen treffen. Das Land Tirol investiert deshalb kontinuierlich in Schutzbauten, Schutzwälder, den Hochwasserschutz und funktionierende Warn- und Einsatzstrukturen. Gemeinsam mit zahlreichen Partnern und Stakeholdern wie Gemeinden und die Wildbach- und Lawinenverbauungen setzen wir alles daran, dass Siedlungsräume und Infrastruktur bestmöglich geschützt sind“, betont LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. „Die Schlüssel sind Vorsorge und Eigenverantwortung“, ergänzt Sicherheitsreferent LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef&nbsp;Geisler</span>:&nbsp;„Als Landesregierung nehmen wir unsere Verantwortung wahr und investieren seit Jahren zielgerichtet in Schutzmaßnahmen. Gleichzeitig ist die Eigenverantwortung der Bevölkerung wichtig. Jede und jeder sollte wissen, was im Ernstfall zu tun ist.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Wetterextreme nehmen aufgrund des Klimawandels zu</span></p>
<p>Wie deutlich sich die Entwicklung der Wetterextreme bereits zeigt, belegen Daten der GeoSphere Austria vor allem im Hinblick auf die steigenden Temperaturen: In Innsbruck hat die Zahl der Hitzetage seit 1961 langfristig um rund 27 Tage pro Jahr zugenommen.&nbsp;Aber auch andere Extremwetterereignisse – etwa Starkregen und Trockenperioden – werden intensiver: „Hitzewellen, wie wir sie diesen Sommer erlebt haben, werden durch den Klimawandel zur neuen Normalität. Die steigenden Temperaturen wiederum haben sowohl stärkeren Niederschlag bei Schauern und Gewittern als auch lange Trockenperioden dazwischen zur Folge. Kurzzeitiger Starkregen ist heute beispielsweise um 15 Prozent intensiver als früher. Somit steigt durch den Klimawandel einerseits die Unwettergefahr durch Starkregen, Hagel und Sturm, andererseits sorgt der ausgetrocknete Boden für Probleme beim Wasser und für steigende Waldbrandgefahr“, erklärt&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Manfred Bauer</span>, Leiter der Regionalstelle Tirol und Vorarlberg der GeoSphere Austria.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Investitionen in den Schutz der Bevölkerung</span></p>
<p>Das Land Tirol setzt gemeinsam mit dem Bund, den Gemeinden und Infrastruktureinrichtungen zahlreiche Maßnahmen um, um die Bevölkerung, den Dauersiedlungsraum und wichtige Infrastruktur vor Naturgefahren zu schützen:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e6d5e1439d713d3d976a31425fbf79824"><span class="regierungsmitglied">Schutzwald: </span>Mehr als 70 Prozent des Tiroler Waldes erfüllen vorrangig eine Schutzfunktion – beispielsweise vor Steinschlag oder Lawinen. Damit der Schutzwald diese wichtige Funktion auch künftig erfüllen kann, werden Schutzwälder regelmäßig gepflegt, aufgeforstet und klimafit gemacht. Alleine 2026 werden 18,3 Millionen Euro im Schutzwaldmanagement investiert. Die Maßnahmen reichen von der Pflanzung von mehr als 2,5 Millionen Forstpflanzen, über Waldpflege auf rund 2.000 Hektar bis hin zum notwendigen Abbau älterer Bestände, um den Schutzwald zeitgerecht und zielgerichtet zu verjüngen.&nbsp;</li><li data-list-item-id="eba20ccf355e55e1df4e61e813b9d0825"><span class="regierungsmitglied">Schutzbauten entlang von Landesstraßen: </span>Allein in den Jahren 2024 bis 2026 wurden rund 44 Millionen Euro in Schutzmaßnahmen wie zuletzt beispielsweise in die Haslachgalerie in Osttirol und die Kanzelgalerie im Bezirk Landeck entlang der Landesstraßen investiert.&nbsp;</li><li data-list-item-id="e912f4fe78d0e271316045e8aae07cb23"><span class="regierungsmitglied">Schutzbauten gegen Wildbäche, Lawinen oder Steinschlag: </span>Wo der Wald allein keinen ausreichenden Schutz bieten kann, kommen zusätzliche technische Schutzmaßnahmen zum Einsatz, etwa Wildbach- oder Lawinenverbauungen. In Tirol gibt es mehr als 45.000 Schutzbauten gegen Lawinen, Muren oder Steinschlag. Für deren Errichtung ist insbesondere die Wildbach- und Lawinenverbauung zuständig. Bund und Land Tirol investieren hier jährlich rund 80 Millionen Euro.</li><li data-list-item-id="e52ce22a98a379ff133ac29c02c6dd7c8"><span class="regierungsmitglied">Hochwasserschutz im Wasserbau: </span>Rund 200 Millionen Euro wurden in Tirol in den vergangenen zehn Jahren in den vorbeugenden Hochwasserschutz an Gewässern im Talraum investiert. Gefährdete Siedlungsgebiete und Infrastruktureinrichtungen werden durch wasserbauliche Maßnahmen wie Rückhalteanlagen, Dämme und Ufersicherungen geschützt.&nbsp;</li><li data-list-item-id="e50a1140c20ddc9c07a0e8ba2b0b8adaa"><span class="regierungsmitglied">Sicherheit endet nicht mit der Errichtung:</span> Die Inspektion und Überwachung dieser Anlagen ist ein zentrales Element zum Erhalt der Schutzbauten. Mehr als 1.800 besonders relevante Schlüsselbauwerke der Wildbach- und Lawinenverbauung werden jährlich einer speziellen Kontrolle unterzogen. Des weiteren wurden allein 2025 mehr als 15.000 Schutzbauwerke im Rahmen einer Begehung überwacht. Dazu kommen rund 600 km Talgewässer mit ihren Schutzbauwerken, die seitens des Wasserbaus jedes Jahr auf ihren Zustand kontrolliert werden.</li><li data-list-item-id="ebbe8c8d58b5dae7a710537ac717b7b66"><span class="regierungsmitglied">Lawinenprognose und Lawinenkommissionen: </span>Im Winter beurteilen die Lawinenkommissionen im ganzen Land laufend die aktuelle Lawinensituation. Auf Basis ihrer Einschätzungen können notwendige Maßnahmen wie Sperren oder kontrollierte Lawinenauslösungen veranlasst werden. Informationen zur Lawinensituation gibt im Winter zudem täglich der Lawinenreport. Alleine in der Wintersaison 2025/26 wurden über neun Millionen Aufrufe der Website&nbsp;<a href="http://www.lawinen.report" target="_blank" rel="noreferrer">www.lawinen.report</a> verzeichnet. Den täglichen Lawinenreport gibt es ab Anfang der Wintersaison – davor gibt es im Anlassfall Blogeinträge.&nbsp;</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Vorsorge: Was jeder Haushalt tun kann&nbsp;</span></p>
<p>Im Krisenfall können Stromversorgung, Einkaufsmöglichkeiten oder Verkehrswege vorübergehend eingeschränkt sein. Deshalb sollte jeder Haushalt so vorbereitet sein, dass er zumindest eine Woche ohne Einkaufen und gegebenenfalls ohne Strom auskommt.</p>
<p>Tipps für die Bevorratung:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4926aad40f73a85cd2ffdb93b9cfeecb">Lebensmittel auswählen, die im Notfall auch ohne Kochen oder Erwärmen gegessen werden können.</li><li data-list-item-id="e82ec6ada5cdbc0a2d632d4b14eb1dfee">Besonders lang haltbare, hochwertige und leicht verdauliche Lebensmittel bevorraten.</li><li data-list-item-id="e32d37c751b59f2b6957d1b61f58bcf7a">Lebensmittel möglichst kühl, trocken und lichtgeschützt lagern.</li><li data-list-item-id="e878ff5b84b7a697db8b9813e342adca2">Haltbarkeitsdaten regelmäßig kontrollieren und Vorräte rechtzeitig verbrauchen bzw. erneuern.</li><li data-list-item-id="e78940ccb17b6a7c865124cb6d294ce4c">Auf spezielle Bedürfnisse achten: etwa Säuglingsnahrung, benötigte Lebensmittel für kranke oder ältere Menschen sowie Tierfutter.</li><li data-list-item-id="e69169acaf87b0c9a6395c11d9ee87ff9">Einen ausreichenden Getränkevorrat anlegen. Wasser und Fruchtsäfte in geeigneten Verbundpackungen eignen sich aufgrund ihrer langen Haltbarkeit gut für die Bevorratung.</li></ul><p>„Eine gute Vorbereitung gibt Sicherheit für den Ernstfall. Wenn Behörden, Einsatzorganisationen, Gemeinden, Infrastrukturbetreiber und die Bevölkerung gut vorbereitet sind und zusammenspielen, können die Folgen von Katastrophen deutlich reduziert werden“, so LHStv Geisler abschließend.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Sat, 10 Oct 2026 10:48:05 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>Leokadia-Begleitprogramm kommt zum Abschluss </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/leokadia-begleitprogramm-kommt-zum-abschluss/</link>
				<description>Veranstaltung zur „Aktion Reinhardt“: Letzter Programmpunkt zur Ausstellung „Leokadia Justman. Brechen wir aus!“ am 22. Oktober</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e9e3f5b30c53ce628996d094f0e3be834"><span class="regierungsmitglied">Historiker beleuchten die Rolle von Österreichern bei NS-Mordaktionen in Polen</span></li><li data-list-item-id="e8f6f265a96664482a0c209df611db4ba"><span class="regierungsmitglied">Neue Erkenntnisse: Präsentation des neuen Konferenzbands „Leokadia Justman. Überleben und Erinnerung interdisziplinär analysiert“</span></li><li data-list-item-id="e101cc4f524b7cbbcaf899ebc385d1065"><span class="regierungsmitglied">Anmeldungen zur Veranstaltung bis 20. Oktober unter&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at?mail=10898&amp;aC=26f6320c&amp;jumpurl=2" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">tirol.gv.at/erinnern</span></a></li><li data-list-item-id="ec012b6644a2329d853b45499688a6df5"><span class="regierungsmitglied">Ausstellung zu Leokadia Justman noch bis einschließlich 26. Oktober zu sehen</span></li></ul><p>Die Geheimoperation trug den Decknamen „Aktion Reinhardt“ – und sollte zur Chiffre für eines der größten Verbrechen an der Menschheit werden. Das NS-Regime ermordete mehr als 1,5 Millionen jüdische Kinder, Frauen und Männer im Zuge der „Aktion Reinhardt“ in den Vernichtungslagern Bełżec, Sobibór und Treblinka. Besonders Österreicher nahmen bei diesen beispiellosen Massenmorden eine prominente Rolle ein, wie eine Veranstaltung am 22. Oktober im Landhaus beleuchtet. Dort bildet eine Podiumsdiskussion den Abschluss des zweijährigen Begleitprogramms zur Ausstellung „Leokadia Justman. Brechen wir aus!“. Auch das Schicksal von <span class="regierungsmitglied">Leokadia Justman</span>, die als „Volkspolin“ getarnt nach Tirol flüchten konnte, steht im Mittelpunkt. Die Veranstaltung findet um 19 Uhr im Großen Saal statt – Anmeldungen sind bis 20. Oktober unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at?mail=10898&amp;aC=26f6320c&amp;jumpurl=2" target="_blank">tirol.gv.at/erinnern</a> möglich.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">LH Mattle: „Auseinandersetzung mit NS-Zeit darf nicht aufhören“</span></p>
<p>„Leokadias Geschichte steht für das Schicksal einer Holocaust-Überlebenden, die dem nationalsozialistischen Massenmord entkommen konnte. Mit einer falschen Identität konnte sie in Innsbruck vorerst Arbeit finden, bis sie verraten wurde. Erst unter Mithilfe von mutigen Männern und Frauen konnte sie den NS-Schergen entkommen. Mit der abschließenden Veranstaltung endet das umfangreiche Begleitprogramm zur Ausstellung. Die Auseinandersetzung mit Leokadias Geschichte und der Rolle Österreichs in der NS-Zeit darf damit aber nicht aufhören“, betont LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. Der Landeshauptmann lädt dazu ein, sich noch bis 26. Oktober ein Bild von Leokadias Schicksal im Landhaus zu machen. Auch am Nationalfeiertag bietet sich beim Tag der offenen Tür die Möglichkeit, an den letzten Führungen durch die Ausstellung teilzunehmen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Österreichische Täter im Zentrum der „Aktion Reinhardt“</span></p>
<p>Die „Aktion Reinhardt“ markierte einen Höhepunkt der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik. Österreicher wie <span class="regierungsmitglied">Odilo Globocnik</span>, <span class="regierungsmitglied">Irmfried Eberl</span> und <span class="regierungsmitglied">Franz Stangl</span> waren am systematischen Massenmord in leitenden Funktionen beteiligt. <span class="regierungsmitglied">Johannes Sachslehner</span>, Autor einer Biographie über den Leiter der „Aktion Reinhardt“ Globocnik, geht der Frage nach, warum gerade Österreicher bei Mordaktionen in Polen besonders prominent vertreten waren. Die Veranstaltung richtet damit den Blick auf die Verantwortung österreichischer Täter innerhalb dieses systematischen Massenmords. Anders als in Vernichtungslagern mit sogenannten „Selektionen“ waren die Lager der „Aktion Reinhardt“ als Todesfabriken organisiert.&nbsp;</p>
<p>Einigen wenigen Überlebenden der ersten Massenmordwelle von 1942 – wie auch Leokadia Justman und ihrem späteren Ehemann Józef Wiśnicki – gelang es, mit gefälschten Dokumenten als „Volkspolen“ nach Tirol und Vorarlberg zu entkommen. Kurator <span class="regierungsmitglied">Dominik Markl</span> und der Historiker <span class="regierungsmitglied">Paul Csillag</span> vom Justman-Projekt präsentieren den neu erschienenen Konferenzband „Leokadia Justman. Überleben und Erinnerung interdisziplinär analysiert“. Mit den AutorInnen sprechen sie gemeinsam über neue Erkenntnisse, die sie aus den Erinnerungen von Justman und Wiśnicki gewinnen konnten. Weitere Informationen zum Konferenzband sind auf der&nbsp;<a href="https://www.uibk.ac.at/iup/buecher/9783991062042.html" target="_blank" rel="noreferrer">Website der Universität Innsbruck</a> nachzulesen.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Bis 26. Oktober: Sonderausstellung „Leokadia Justman. Brechen wir aus!“</span></p>
<p>Die Ausstellung „Leokadia Justman. Brechen wir aus! Als polnische Jüdin auf der Flucht in Tirol“ ergänzt als Sonderpräsentation die Rahmenausstellung „Vom Gauhaus zum Landhaus. Ein Tiroler NS-Bau und seine Geschichte“ und ist von Montag bis Freitag (9 bis 17 Uhr) im Landhaus 1 zu sehen. Die selbstverfassten Gedichte von Leokadia Justman können jeweils freitags (12 bis 17 Uhr) ebenfalls im Landhaus 1 (Festsaal) besichtigt werden.</p>
<p>Das Projekt ist eine Kooperation des Landes Tirol mit der Universität Innsbruck und dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, der Pädagogischen Hochschule Tirol, dem Archiv für Bau.Kunst.Geschichte, dem Programm ERINNERN:AT des OeAD (Österreichs Agentur für Bildung und Internationalisierung) zum Lehren und Lernen über Nationalsozialismus und Holocaust sowie dem Verein Wissenschaft und Verantwortlichkeit. Alle Veranstaltungen zum Thema „Tirol erinnert“ sind unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at?mail=10898&amp;aC=26f6320c&amp;jumpurl=2" target="_blank">tirol.gv.at/erinnern</a> zu finden – dort steht auch der virtuelle 360°-Rundgang der Ausstellung „Vom Gauhaus zum Landhaus“ zur Verfügung.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Kultur</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59780</guid>
				<pubDate>Sat, 10 Oct 2026 10:20:56 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>Mehr als 26.000-mal eingecremt</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/mehr-als-26000-mal-eingecremt/</link>
				<description>Positive Bilanz für kostenlose Sonnencremespender in Innsbruck</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="efdc255bba180d6f6433b887d4ccb5aa3"><span class="regierungsmitglied">Gemeinsame Initiative für Hitzeschutz von Land Tirol, Stadt Innsbruck und Alpenzoo Innsbruck-Tirol&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ef74af4ed876590d8e4e854d60d440fa9"><span class="regierungsmitglied">Smarte Spender informieren über UV-Index und Temperatur</span></li><li data-list-item-id="ea36d7ae4dc8f6b0390667c9ab0455b2f"><span class="regierungsmitglied">Standort Alpenzoo mit 15.201 Nutzungen am stärksten frequentiert</span></li><li data-list-item-id="e18635c958df3e70a322bd684ebbc8664"><span class="regierungsmitglied">Ausblick auf die nächsten Jahre: Sonnencremespender werden auch künftig von April bis September angeboten</span></li><li data-list-item-id="e96b6dfa14ef556d8e08a92d9882e5ed4"><span class="regierungsmitglied">„Trinkwassermapping Tirol“ und Hitzeschutzplan des Landes unter&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at/hitze" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/hitze</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;</span></li></ul><p>Sonnenschutz unkompliziert im Vorbeigehen: Seit Juni 2026 stehen am Innsbrucker Landhausplatz, am Marktplatz sowie im Alpenzoo drei kostenlose Sonnencremespender. Zum Ende der ersten Saison ziehen das Land Tirol, die Stadt Innsbruck und der Alpenzoo Innsbruck-Tirol nun eine erfreuliche Bilanz: Insgesamt 26.868 Male wurde das kostenlose Angebot an den drei Standorten während der Sommermonate genutzt. Die gemeinsame Initiative soll einen niederschwelligen Zugang zu Sonnenschutz schaffen und gleichzeitig das Bewusstsein für die gesundheitlichen Risiken von Sonneneinstrahlung stärken.&nbsp;</p>
<p>„Über 26.000 Nutzungen in nur einem Sommer zeigen, dass ein einfaches und kostenloses Angebot im öffentlichen Raum gut angenommen wird. Gerade an stark frequentierten Orten können wir damit Gesundheitsvorsorge ganz unkompliziert in den Alltag der Menschen integrieren. Die Bilanz des ersten Sommers bestätigt uns darin, dieses Angebot auch in den kommenden Jahren fortzuführen“, betont LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>, zuständiger Referent für die Liegenschaften des Landes.</p>
<p>Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> unterstreicht: „Die Hitzetage in Tirol nehmen im Schnitt jährlich zu. Sonnenschutz ist damit Gesundheitsvorsorge. Entscheidend ist, dass wir reagieren, bevor gesundheitliche Folgen auftreten, frühzeitig Bewusstsein schaffen und die Vorsorge möglichst einfach machen. Die hohe Zahl an Nutzungen zeigt, dass die Menschen solche niederschwelligen Angebote wie die Sonnencremespender annehmen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Alpenzoo mit mehr als 15.201 Nutzungen</span></p>
<p>Am häufigsten wurde der Sonnencremespender im Alpenzoo Innsbruck-Tirol genutzt: Dort wurden 15.201 Nutzungen registriert. Am Landhausplatz waren es 6.452, am Innsbrucker Marktplatz 5.215 Nutzungen. Die smarten Stationen verfügen über Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 30 und informieren gleichzeitig über den aktuellen UV-Index, die Temperatur sowie UVA- und UVB-Strahlung. Die verwendete Sonnencreme ist hypoallergen, wasserfest und frei von Parabenen. Gleichzeitig wird durch das Nachfüllsystem auf Einwegverpackungen verzichtet und laut Hersteller rund 200-mal weniger Abfall als bei vergleichbaren Mengen erzeugt.&nbsp;</p>
<p>Innsbrucks Klimastadträtin <span class="regierungsmitglied">Janine Bex</span>&nbsp;erklärt: „Hitzeschutz muss dort ankommen, wo die Menschen sind – unkompliziert, kostenlos und mitten im Alltag. Mit zunehmend heißen Sommern müssen wir unsere Stadt vorausschauend anpassen. Die Sonnencremespender sind dafür eine kleine, aber sehr konkrete Maßnahme, die von der Bevölkerung stark angenommen wird.“ Alpenzoo-Direktor <span class="regierungsmitglied">André Stadler</span> ergänzt: „Dass der Spender im Alpenzoo besonders intensiv genutzt wurde, freut uns sehr. Unsere Besucherinnen und Besucher verbringen viel Zeit im Freien – darunter zahlreiche Familien und Kinder. Der kostenlose Sonnenschutz ist daher ein praktischer zusätzlicher Service und gleichzeitig eine gute Erinnerung daran, auf die eigene Gesundheit zu achten.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Angebot wird in den nächsten Jahren fortgesetzt</span></p>
<p>Die drei Sonnencremespender sind Teil der Tiroler Klima- und Nachhaltigkeitsstrategie und werden vorerst für drei Jahre jeweils von April bis September betrieben. Neben dem kostenlosen Sonnenschutz setzt das Land Tirol im Bereich Hitzeschutz unter anderem auf Information und Vorsorge sowie das landesweite&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/gesundheit-vorsorge/oeffentliche-gesundheit/gesundheitsfoerderung-und-praevention/hitze-und-gesundheit/trinkwassermapping-tirol/" target="_blank">Trinkwassermapping</a>. Dieses umfasst mittlerweile mehr als 1.800 öffentliche Trinkwasserbrunnen in allen Tiroler Bezirken. Weitere Informationen zu Hitzeschutz und Vorsorge bietet das Land Tirol unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/hitze" target="_blank">www.tirol.gv.at/hitze</a>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Gesundheit &amp; Vorsorge</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59771</guid>
				<pubDate>Sat, 10 Oct 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Landwirtschaftsbetriebe mit Biodiversitäts-Award ausgezeichnet</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/landwirtschaftsbetriebe-mit-biodiversitaets-award-ausgezeichnet/</link>
				<description>Landwirtschaft und Artenvielfalt gehen Hand in Hand</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/6/f/csm_20261010_BIO-Diversit%C3%A4t_Preisverleihung_c73523485d.jpg" length="848666" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e28d0d08f2adb24df8ae4274e4aa4f46e"><span class="regierungsmitglied">Verleihung des Tiroler Biodiversitäts-Awards in Innsbruck durch LR Zumtobel</span></li><li data-list-item-id="e519ac09ba7c37dd6bccfd9018ad677db"><span class="regierungsmitglied">Landwirtschaft und Artenvielfalt gehen Hand in Hand: Tiroler Bio-Betriebe zeigen, wie es geht</span></li><li data-list-item-id="e8eadc012c4fd009737c9977421c12ad2"><span class="regierungsmitglied">Land Tirol unterstützt Initiative von BIO AUSTRIA Tirol für Artenvielfalt in der Landwirtschaft</span></li></ul><p>Bereits zum zweiten Mal wurde gestern, Freitag, der Tiroler Biodiversitäts-Award verliehen. Im Rahmen des Innsbruck Nature Film Festivals zeichneten BIO AUSTRIA Tirol und das Land Tirol landwirtschaftliche Betriebe aus, die sich auf ihren Feldern und Wiesen gezielt für die Artenvielfalt einsetzen. „Für die Artenvielfalt in Tirol braucht es viele Verbündete, die an einem Strang ziehen. Tirols Landwirtschaftsbetriebe sind wichtige Partner und können wesentlich dazu beitragen, Tieren und Pflanzen den notwendigen Raum und die Zeit zu geben, um den Fortbestand seltener Arten zu sichern. Die Artenvielfalt ist umgekehrt eine wichtige Voraussetzung für eine ertragreiche und zukunftsfitte Landschaft Ich freue mich sehr, dass wir dieses Engagement mit dem Award vor den Vorhang holen können“, gratuliert Naturschutzlandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel </span>den drei SiegerInnen: <span class="regierungsmitglied">Andreas Kimberger </span>vom Biohof Treffern in Scheffau, <span class="regierungsmitglied">Renate Triendl</span> vom Hannesler Hof in Sistrans und <span class="regierungsmitglied">Sophia von Buchholz</span> vom Hof Krippach in Absam.</p>
<p>Einreichungen waren in den drei Kategorien „Grünland", „Ackerbau" und „Gemüsebau" bis Ende Mai 2026 möglich. Anschließend wurden jeweils drei Top-Projekte von einer Fachjury ausgewählt, die Betriebe besucht und bewertet. Die Obfrau von BIO AUSTRIA Tirol, Christina Ritter, zeigt Beispiele für Biodiversität am Bauernhof auf: „Der Einsatz für den Erhalt der Artenvielfalt passiert oft ganz leise: Eine Böschung wird später gemäht, eine alte Sorte wird weitergeführt oder ein Lesesteinhaufen bleibt bestehen, um Nützlingen ein Zuhause zu bieten. Gerade weil diese Maßnahmen für die Allgemeinheit oft unsichtbar sind, ist es uns so wichtig, die engagierten Bäuerinnen und Bauern auszuzeichnen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Informationen zu den Siegerprojekten</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Der erste Platz in der Kategorie Grünland geht Andreas Kimberger vom Biohof Treffern in Scheffau</span>:&nbsp;Am Biohof Treffern prägen Streuobstwiesen mit Totholz, eine Hutweide und Magerwiesen das Bild. Genau hier finden seltene Wildbienen und geschützte Fledermäuse ein Zuhause. Der Betrieb zeigt eindrucksvoll, wie Wiesen und Weiden bewirtschaftet werden und zugleich zum Rückzugsort für bedrohte Arten werden können.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Renate Triendl vom Hannesler Hof in Sistrans gewinnt Kategorie Ackerbau:&nbsp;</span>Auf den Feldern des Hannesler Hofs wachsen sechs Kartoffelsorten und der alte „Rinner Winterweizen“ – im Weizen blüht die Kornblume. Hecken und Blühflächen rund um die Äcker schaffen zusätzlich Lebensraum. Renate Triendl beweist: Wer alte Sorten bewahrt, schützt gleichzeitig die Vielfalt am Acker.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Im Gemüsebau wird Sophia von Buchholz vom Hof Krippach in Absam ausgezeichnet</span>:&nbsp;Am Hof Krippach liegt zwischen den Gemüsebeeten viel Wiese. Hecken und Streuobstbäume bieten Insekten, Vögeln und Kleintieren zahlreiche Rückzugsräume. So wird der Gemüseanbau selbst zum Lebensraum – und die vielen Nützlinge helfen ganz nebenbei bei der Arbeit.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">BIO AUSTRIA Tirol und Land Tirol: Kooperation für mehr Vielfalt am Feld</span></p>
<p>608 Mitgliedsbetriebe zählt BIO AUSTRIA Tirol aktuell. Diese müssen höchste Standards erfüllen und strenge Richtlinien auch zum Schutz der Artenvielfalt einhalten. Überprüft wird das mit einem Biodiversitäts- und Fruchtfolgenrechner, der seit 2021 zum Einsatz kommt. Nachdem sich zeigte, dass insbesondere Betriebe in intensiv genutzten Regionen die Vorgaben aus unterschiedlichen Gründen oft nicht erreichen können, unterstützt das Land Tirol aus Mitteln des Tiroler Naturschutzfonds ein Beratungs- und Förderangebot von BIO AUSTRIA. Rund 80 Betriebe erhalten umfassende Beratung, 25 davon darüber hinaus finanzielle Unterstützung beim Kauf von heimischen Sträuchern und Hecken.&nbsp;</p>
<p>„Unsere Bäuerinnen und Bauern sollen von ihrer Arbeit gut leben können – und gleichzeitig auch die Natur einbeziehen. Das ist kein Widerspruch. Wir wollen den Betrieben dafür praktische Methoden an die Hand geben, mit denen sich Produktion und Biodiversität vereinen lassen. Beispiele sind der abgestufte Wiesenbau, bei dem nicht jede Wiese gleich oft gemäht wird, oder Agroforst, bei dem Bäume und Sträucher gezielt auf Acker- und Grünlandflächen gepflanzt werden“, erklärt Maximilian Gritsch, Geschäftsleiter von BIO AUSTRIA Tirol. Insbesondere die Extensivierung hofferner Flächen oder das Pflanzen vielfältiger heimischer Sträucher und Hecken zwischen den Feldern trägt dazu bei, dass Insekten, Vögel und Kleintiere weiterhin ausreichend Lebensraum finden.</p>
<p>„Die Landwirtschaft spielt beim Klima- und Artenschutz und damit auch in unserer Nachhaltigkeits- und Klimastrategie eine wesentliche Rolle. Viele landwirtschaftliche Betriebe in Tirol setzen bereits auf höchste Qualitätsstandards mit Bedacht auf die Vielfalt unserer Natur und das Tierwohl. Durch ihre Arbeits- und Wirtschaftsweise tragen sie dazu bei, dass seltene Pflanzen- und Tierarten langfristig in Tirol einen Lebensraum finden. Durch den Kauf der hochwertigen Produkte können wir diese nachhaltige Form der Landwirtschaft fördern und damit die Tiroler Bäuerinnen und Bauern, gleichzeitig auch den Artenschutz unterstützen“, so LR Zumtobel.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Liste der ausgezeichneten Betriebe</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Kategorie Ackerbau:</span></p><ol class="item-listing numeric"><li data-list-item-id="e7d697db253039f17980f45db910cff01"><span>Renate Triendl, Hanneslerhof, Sistrans</span></li><li data-list-item-id="ee724854238fe388ae834973de165499b"><span>Patrick Scheiring, Biohof Scheiring, Silz&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e2b5e83b5e556b96d3dc29018c233a450"><span>Veronika Lacher, Biohof Mesner, Telfes im Stubaital&nbsp;</span></li></ol><p><span class="regierungsmitglied">Kategorie Gemüsebau:</span></p><ol class="item-listing numeric"><li data-list-item-id="eceb918c5b9f749fe54ee1ebe234a8308"><span>Sophia von Buchholz und Fabian Happacher, Hof Krippach, Absam</span></li><li data-list-item-id="ecd8f966f581b9a8a2213cdfef06d20a3"><span>Clemens und Daniela Lutz, Lumpererhof, Fritzens</span></li><li data-list-item-id="edd0d12785f4cf674f4a2237f721d7526"><span>Monika Bachlechner, Ortnerhof, Nikolsdorf&nbsp;</span></li></ol><p><span class="regierungsmitglied">Kategorie Grünland:&nbsp;</span></p><ol class="item-listing numeric"><li data-list-item-id="e82679271fc37dfbb7395cf63db02dc06"><span>Andreas Kimberger, Biohof Treffern, Scheffau am Wilden Kaiser</span></li><li data-list-item-id="eac66af1bec4efe0feb1bcb6b56ca90e4"><span>Sabine und Gottlieb Mark, Naturerlebnis Lärchenhof, Fendels&nbsp;</span><br><span>und Walter Schweigl, Leutasch</span></li></ol>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Nachhaltigkeit</category>
				
					<category>Naturschutz</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59769</guid>
				<pubDate>Sat, 10 Oct 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Reminder: Pflegeeltern werden – Infoveranstaltung am 15. Oktober </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/reminder-pflegeeltern-werden-infoveranstaltung-am-15-oktober/</link>
				<description>Für interessierte Familien, Paare und Einzelpersonen</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e41516b91dce19ca30dc64c6665613572"><span class="regierungsmitglied">Kinder- und Jugendhilfe des Landes Tirol informiert online über Pflegeelternschaft</span></li><li data-list-item-id="e0b7f2f8d49263af0442ee548f6959633"><span class="regierungsmitglied">Informationen zu Voraussetzungen, Ausbildung und Begleitung von Pflegepersonen</span></li><li data-list-item-id="ef9e780b58e63f3f827af735b9a68c2c5"><span class="regierungsmitglied">Anmeldungen unter </span><a href="mailto:ikjh@tirol.gv.at"><span class="regierungsmitglied">ikjh@tirol.gv.at</span></a></li></ul><p>Was bedeutet Pflegeelternschaft eigentlich konkret? Wer kann Pflegeperson werden und wie läuft der Weg dorthin ab? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt die Kinder- und Jugendhilfe des Landes Tirol bei einer Infoveranstaltung am 15. Oktober um 17 Uhr. Sie richtet sich an interessierte Familien, Paare und Einzelpersonen, die sich vorstellen können, ein Pflegekind bei sich aufzunehmen. Wie bereits in der Vergangenheit findet die Infoveranstaltung online statt. Anmeldungen sind unter <a href="mailto:ikjh@tirol.gv.at">ikjh@tirol.gv.at</a> möglich. Der Zugangslink wird im Anschluss an die Anmeldung übermittelt.</p>
<p>„Nicht alle Kinder können bei ihren leiblichen Eltern aufwachsen. Pflegeeltern geben ihnen ein neues Zuhause, Sicherheit und Geborgenheit. Die Möglichkeit in einem familiären Umfeld aufzuwachsen ist sehr wertvoll und eine wichtige Alternative zur Betreuung in einer sozialpädagogischen Einrichtung“, betont Landesrätin <span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata</span> und führt aus: „Pflegeeltern werden laufend gesucht. Ich lade alle Interessierten ein, sich bei unserer Infoveranstaltung unverbindlich über die Pflegeelternschaft zu informieren.“</p>
<p>2025 lebten in Tirol 276 Kinder und Jugendliche bei Pflegepersonen.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Pflegefamilie als langfristiges Zuhause</span></p>
<p>Entgegen einer häufigen Annahme handelt es sich bei einem Pflegeverhältnis in der Regel nicht um eine Betreuung auf Zeit. In einer Pflegefamilie sollen sich die Kinder auf dauerhafte und tragfähige Beziehungen verlassen können. Die Betreuung endet grundsätzlich mit dem 18. Lebensjahr des Kindes. In der Praxis sind Pflegekinder jedoch meist ein Leben lang Teil der Familie. Rechtlich betrachtet bleiben sie – im Unterschied zu Adoption – die Kinder ihrer leiblichen Eltern. Die Kinder- und Jugendhilfe begleitet Pflegeeltern vor, während und nach der Aufnahme eines Pflegekindes.&nbsp;</p>
<p>Davon zu unterscheiden ist die Bereitschaftspflege: Bereitschaftsfamilien nehmen Säuglinge und Kleinkinder in Krisen vorübergehend bei sich auf und sind am Landeskinderheim Axams angesiedelt. Aktuell werden in Tirol 14 Kinder bei 14 Bereitschaftsfamilien betreut.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Einblicke aus erster Hand</span></p>
<p>Persönliche Einblicke in ihren Familienalltag geben die Pflegeeltern Patricia und Markus auf dem YouTube-Kanal des Landes Tirol: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=jSjc1pHm0cg&amp;feature=youtu.be" target="_blank" rel="noreferrer">https://youtu.be/jSjc1pHm0cg</a>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Kinder- &amp; Jugendhilfe</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59778</guid>
				<pubDate>Fri, 09 Oct 2026 14:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Kläranlage Sölden</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/klaeranlage-soelden/</link>
				<description>Wiederinbetriebnahme schreitet voran – Gewässermonitoring läuft weiter</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e632de59d84c77c7872adffa4d647a61a"><span class="regierungsmitglied">Biologische Reinigung des Abwassers kann hochgefahren werden</span></li><li data-list-item-id="ee83b263bafd95d2dff1ec9a7746e7ab7"><span class="regierungsmitglied">Gewässermonitoring läuft jedenfalls bis zum Ende der Sanierungsarbeiten weiter</span></li><li data-list-item-id="eea58284148b6d1ed7a33cd89b1b65942"><span class="regierungsmitglied">Weiterhin erhöhte E.Coli-Bakterien: Schifffahrtsverbot und Empfehlungen weiterhin aufrecht</span></li></ul><p>Die Wiederinbetriebnahme der Kläranlage Sölden macht entscheidende Fortschritte. Wie die Gemeinde heute, Freitag, informiert, soll die biologische Reinigung des Abwassers bereits kommende Woche schrittweise hochgefahren werden.&nbsp;</p>
<p>Ende Juli hatte eine Mure die Kläranlage schwer beschädigt. Aufgrund dieser unvorhersehbaren Ausnahmesituation musste auf Anfrage der Gemeinde seither das nur mechanisch gereinigte Abwasser provisorisch in die Ötztaler Ache geleitet werden.&nbsp;</p>
<p>Das Land Tirol betreibt seit Beginn der provisorischen Abwassereinleitung ein umfassendes Gewässermonitoring an der Ötztaler Ache bis hin zum Inn. Das Monitoring wird auch in den kommenden Monaten fortgesetzt. Damit können wasserwirtschaftliche und mikrobiologische Veränderungen in der Ache gegebenenfalls rasch festgestellt und entsprechend reagiert werden.</p>
<p>Die Ergebnisse der wöchentlichen Untersuchungen sind laufend öffentlich einsehbar: <a href="http://www.tirol.gv.at/monitoringoetztalerache" target="_blank">www.tirol.gv.at/monitoringoetztalerache</a>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Wasserwirtschaftlich weiterhin keine Auffälligkeiten&nbsp;</span></p>
<p>Seit Beginn des Monitorings zeigen die Messungen keine wasserwirtschaftlichen Auffälligkeiten oder gar kritischen Belastungen. Das gilt unter anderem für den pH-Wert, die Sauerstoffsättigung und die Parameter zur Beurteilung der Nährstoffbelastung. „Wir beobachten die Situation laufend. So können wir mögliche Auffälligkeiten rasch erkennen und darauf reagieren“, betont&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Markus Federspiel</span>, Vorstand der Abteilung Wasserwirtschaft des Landes Tirol.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">E.Coli-Bakterien weiterhin nachweisbar</span></p>
<p>Das Monitoring zeigt weiterhin&nbsp;eine höhere Konzentration an E. Coli-Bakterien. Da diese Magen-Darm-Beschwerden auslösen können, wurde vonseiten des Landes ein Schifffahrtsverbot für die gesamte Ache ausgesprochen und vom Baden und Wassersport in der Ache abgeraten. Auch Hunde sollen sich nicht im Wasser aufhalten. „Diese Empfehlungen sind weiterhin aufrecht, auch wenn die aktuellsten Untersuchungen eine leichte Beruhigung der Situation zeigen“, erklärt Amtsärztin <span class="regierungsmitglied">Barbara Schmid</span>.</p>
<p>E.Coli-Bakterien können vom Menschen etwa durch Schlucken des Wassers, Einatmen von Wassertropfen aber auch über verunreinigte Hände bei der Nahrungsaufnahme aufgenommen werden. Mögliche Folgen können etwa Magen-Darm-Erkrankungen sein. Gefährdet sind insbesondere vulnerable Gruppen – etwa Kinder, Menschen mit geschwächtem Immunsystem, ältere Menschen und Schwangere.&nbsp;Bei Kontakt mit dem Wasser sollen betroffene Körperregionen, Kleidung und Hände sorgfältig gewaschen werden.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Monitoring wird bis auf Weiteres fortgeführt&nbsp;</span></p>
<p>„Solange die Kläranlage nicht voll funktionsfähig ist, werden wir das Monitoring weiterführen, um wasserwirtschaftliche Auswirkungen bis zum Abschluss der Schadensbehebung an der Kläranlage Sölden zu dokumentieren“, erklärt Federspiel. So werden&nbsp;weiterhin wöchentlich an vier unterschiedlichen Stellen oberhalb und unterhalb der Kläranlage Sölden Proben an der Ötztaler Ache sowie zusätzlich aus dem Inn entnommen.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
					<category>Wasserwirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59775</guid>
				<pubDate>Fri, 09 Oct 2026 13:53:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Qualitätsstandards für die Kinder- und Jugendhilfe in Österreich</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/gemeinsame-qualitaetsstandards-fuer-die-kinder-und-jugendhilfe-in-oesterreich/</link>
				<description>Landes-Kinder- und JugendhilfereferentInnenkonferenz in Innsbruck</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ee1e3232d3b326ea0323406076aa5bd11"><span class="regierungsmitglied">Bundesländer bekennen sich zu einheitlichen Standards in der Kinder- und Jugendhilfe</span></li><li data-list-item-id="e9463f47a504a6a7d065d314cae27c022"><span class="regierungsmitglied">Arbeitsgruppe setzte unter Tiroler Vorsitz die Arbeiten fort</span></li><li data-list-item-id="e19f67de310dcbfcf72e7c2ce3aa01ffa"><span class="regierungsmitglied">Weitere Themen: soziale Absicherung von Pflegeeltern und Kindern in Voller Erziehung sowie Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel</span></li></ul><p>Heute, Freitag, kamen die Landes-Kinder- und JugendhilfereferentInnen im Landhaus in Innsbruck zusammen. Dort bekräftigten sie das gemeinsame Bekenntnis zu österreichweit einheitlichen Qualitätsstandards in der Kinder- und Jugendhilfe. Unter Tiroler Vorsitz befasste sich die dafür eingesetzte Arbeitsgruppe, die 2025 ihre Arbeit aufgenommen hatte, dieses Jahr mit weiteren zentralen Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe. Dazu zählen die Volle Erziehung, das Pflegekinderwesen sowie bundesländerübergreifende Erziehungshilfen. Die Bundesländer haben sich dazu verpflichtet, die vereinbarten Standards umzusetzen und deren Anwendung zu evaluieren.</p>
<p>„Wenn es um den Schutz und das Wohlergehen von Kindern und Jugendlichen geht, soll es bei der Qualität keine Unterschiede geben. Unser Ziel muss sein, dass sich Kinder, Jugendliche und Familien in ganz Österreich auf hohe Standards in der Kinder- und Jugendhilfe verlassen können – unabhängig davon, in welchem Bundesland sie leben. Gemeinsame Qualitätsstandards schaffen dafür eine wichtige Grundlage und ermöglichen es uns gleichzeitig, die Kinder- und Jugendhilfe österreichweit gemeinsam weiterzuentwickeln“, betont Landesrätin <span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata</span> und resümiert: „Dass sämtliche Beschlüsse heute einstimmig gefasst wurden, zeigt ganz deutlich: Wenn es um den Schutz unserer Kinder und Jugendlichen geht, ziehen alle Bundesländer an einem Strang.“</p>
<p>„Die Anforderungen an die Kinder- und Jugendhilfe sind in den vergangenen Jahren spürbar gestiegen. Umso wichtiger ist es, dass wir uns österreichweit auf gemeinsame Qualitätsstandards verständigen und voneinander lernen. An der Zuständigkeit der Länder soll sich dabei nichts ändern“, so Vorarlbergs Landesrätin <span class="regierungsmitglied">Barbara Schöbi-Fink</span>.</p>
<p>Seit 2020 liegt die Kinder- und Jugendhilfe in der ausschließlichen Zuständigkeit der Länder. Österreichweit einheitliche Qualitätsstandards sollen verbindliche Mindestanforderungen schaffen, regionale Unterschiede bei zentralen Leistungen vermeiden und ein vergleichbares Schutzniveau sowie Unterstützungsangebot sicherstellen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Soziale Absicherung stärken</span></p>
<p>Ein weiterer Schwerpunkt war die soziale Absicherung von Pflegeeltern sowie von Kindern in Voller Erziehung und „Findelkindern“. Im Rahmen der Konferenz sprachen sich die Kinder- und JugendhilfereferentInnen für eine gemeinsame österreichweite Lösung zur sozialversicherungsrechtlichen Absicherung von Pflegeeltern aus, die insbesondere einen existenzsichernden Pensionsanspruch gewährleisten soll. In Tirol besteht bereits seit Herbst 2024 die Möglichkeit eines Anstellungsverhältnisses für Pflegeeltern und damit einer sozialversicherungsrechtlichen Absicherung.</p>
<p>Handlungsbedarf sehen die Länder auch bei der Krankenversicherung von Kindern in Voller Erziehung, die nicht bei Angehörigen mitversichert werden können, sowie von anonym geborenen Kindern bis zu einer möglichen Mitversicherung bei Pflegepersonen. Für sie soll, so die Forderung, künftig eine begünstigte Krankenversicherung ermöglicht werden, wie sie bereits für andere unterstützungswürdige Personengruppen vorgesehen ist.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Fachkräfte sichern</span></p>
<p>„Die Kinder- und Jugendhilfe ist das Musterbeispiel, wie Föderalismus funktioniert. Wir Länder haben die Verantwortung gerne übernommen und nehmen sie zum Wohl der Kinder und Jugendlichen wahr. Eine neuerliche Zentralisierung durch den Bund ist für uns kein Thema. Gleichzeitig müssen wir dafür Sorge tragen, dass wir das notwendige Personal finden. Und wir müssen dieses Personal auch schützen – leider werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter immer öfter mit Klagen bedroht. Das können wir nicht akzeptieren“, betont der Salzburger Landesrat <span class="regierungsmitglied">Wolfgang Fürweger</span>.</p>
<p>Als wichtige Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel sprachen sich die LändervertreterInnen für zusätzliche Studienplätze in den Bereichen Sozialpädagogik und Soziale Arbeit sowie für verkürzte Ausbildungswege für QuereinsteigerInnen aus verwandten psychosozialen Berufen in die Sozialpädagogik aus. Auch ein mögliches Bundesberufsgesetz für die Soziale Arbeit war Thema der Konferenz. Sollte ein solches erarbeitet werden, fordern die Länder eine umfassende Einbindung.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Kinder- &amp; Jugendhilfe</category>
				
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