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			<title>Land Tirol - Meldungen</title>
			<link>https://www.tirol.gv.at/</link>
			<description>Aktuelle Meldungen vom Amt der Tiroler Landesregierung</description>
			<language>de</language>
			<docs>https://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
			
				<copyright>Land Tirol</copyright>
			
			<pubDate>Sat, 01 Aug 2026 01:06:16 +0200</pubDate>
			<lastBuildDate>Sat, 01 Aug 2026 01:06:16 +0200</lastBuildDate>
			
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				<guid isPermaLink="false">news-59081</guid>
				<pubDate>Fri, 31 Jul 2026 17:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Nach Muren in Sölden: Kläranlage außer Betrieb</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/nach-muren-in-soelden-klaeranlage-ausser-betrieb/</link>
				<description>Anlage durch Muren verlegt – derzeit keine Abwasserreinigung möglich</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="e0ec8b7783fe37207821a63579d609b75"><span class="regierungsmitglied">Dauer der Reparaturarbeiten derzeit nicht abschätzbar</span></li><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="e8be7fd08ad03428f340d6be3ad6bbf9a"><span class="regierungsmitglied">Gemeinde stellte Ansuchen für provisorische Ableitung in Ötztaler Ache</span></li><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="e83e9416709f70813b9d738ded47f7374"><span class="regierungsmitglied">Nach behördlicher Prüfung erfolgt einstweilige Verfügung bis zur (teilweisen) Wiederherstellung</span></li><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="e0d6a15a44a8018d473419e24057ca64f"><span class="regierungsmitglied">Keine maßgeblichen Auswirkungen auf die Umwelt zu erwarten&nbsp;</span></li><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="eff4c29d59732602e469b2b670586b751"><span class="regierungsmitglied">Trinkwasserversorgung nicht betroffen</span></li><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="e3ed34a2380e5efbec63a99d6ab002755"><span class="regierungsmitglied">Katastrophenzug unterstützt bei Aufräum- und Reparaturarbeiten</span></li></ul><p>Nach dem Unwetter Mittwochabend wurde die Kläranlage Sölden durch mehrere Muren massiv in Mitleidenschaft gezogen: Das Betriebsgelände wurde großflächig verschüttet, praktisch die gesamte Anlage wurde meterhoch von Geröll, Schlamm und Wassermassen bedeckt. Die Aufräumarbeiten wurden umgehend aufgenommen und es wird mit Hochdruck daran gearbeitet, die Kläranlage schrittweise freizulegen. Wie lange die Aufräum- und Reparaturarbeiten andauern werden, kann derzeit noch nicht abgeschätzt werden.&nbsp;</p>
<p>„Die derzeitige Situation stellt sich für uns als Ausnahmesituation dar: Aufgrund der massiven Verschüttung und Überflutung ist die Kläranlage derzeit nicht funktionsfähig und die anfallenden Abwässer können vorübergehend nicht behandelt werden. Zudem sind vermutlich auch die Kanalsysteme für den Zufluss beschädigt, sodass das Abwasser gar nicht erst in der Anlage ankommt. Um die Anlage sowie das Kanalsystem zunächst freiräumen und anschließend instand setzen zu können, ist eine vorübergehende Umleitung der Abwässer direkt in die Ötztaler Ache erforderlich. Deshalb hat die Gemeinde als Betreiberin der Kläranlage Sölden dafür bei der Behörde ein Ansuchen gestellt“, erklärt Söldens Bürgermeister&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Ernst Schöpf</span>.</p>
<p>Vonseiten der Behörde wurde unverzüglich eine Prüfung des Ansuchens und allfälliger Alternativen unter den gegebenen besonderen Randbedingungen vorgenommen: Aufgrund der derzeitigen gesamthaften Ausnahmesituation (Naturereignis) wurde dieses Ansuchen der Gemeinde nach Begutachtung durch Amtssachverständige der Abteilung Wasserwirtschaft mit einer einstweiligen Verfügung genehmigt. Dies ist zeitlich bis zur technischen Möglichkeit, die Kläranlage – zumindest teilweise – wieder in Betrieb nehmen zu können, befristet. Begleitend sind Immissionsüberwachungen des Gewässers vorzunehmen.</p>
<p>Nach derzeitigem Kenntnisstand sind nach Evaluierung der ExpertInnen durch diese befristete Notmaßnahme keine umweltrelevanten oder gesundheitlichen Auswirkungen zu erwarten. Die Trinkwasserversorgung der Region ist nicht betroffen, da sie aus höher gelegenen Quellgebieten erfolgt.</p>
<p>Unabhängig davon führt die Ötztaler Ache infolge des Unwetters weiterhin sehr viel Wasser und Feststoffe aus den Murenabgängen. Aus Sicherheitsgründen wird dringend ersucht, die Uferbereiche bis auf Weiteres zu meiden.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Unterstützung durch KAT-Zug der Feuerwehr und Bundesheer</span></p>
<p>Seit Mittwochnacht stehen Kräfte der örtlichen Feuerwehr sowie des Baubezirksamts Imst im Einsatz, um die Kläranlage Sölden zugänglich zu machen sowie weitere Schäden durch die Unwetter aufzuräumen. Unterstützt werden sie seit heute, Freitag, durch einen zusätzlichen Katastrophenschutzzug mit Feuerwehren aus den Bezirken Imst und der Feuerwehr Landeck. Zudem wurde seitens der Gemeinde ein Assistenzeinsatz des Bundesheers angefordert. Das Bundesheer stellt seit heute, Freitagmittag, rund 25 Kräfte sowie technisches Gerät zur Verfügung.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>Gemeinden</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58988</guid>
				<pubDate>Fri, 31 Jul 2026 10:30:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>„Kulturferien im Landhaus“: Leokadias Geschichte für Kinder</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/kulturferien-im-landhaus/</link>
				<description>Ausstellung im Landhaus geht in großes Finale über: Sommerprogramm für Kinder von acht bis zwölf Jahren</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/presse/newsletter/2026/07/20260722_Leokadia-Justman_%40Jeffrey-Wisnicki.jpg" length="363715" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e8de0d35af3e71c806068bda5c73b231c"><span class="regierungsmitglied">Einblicke in Leokadias Geschichte und Demokratiebildung sowie den Tiroler Landtag</span></li><li data-list-item-id="eff5826890cb7222ddd9f2b41ce0b6b81"><span class="regierungsmitglied">Anmeldungen für die Termine am 4., 11. und 18. August über die&nbsp;</span><a href="https://termin.tirol.gv.at/public/standorte/amt-d-tiroler-landesreg/leistungen/kulturferien-im-landhaus" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">Terminbuchung des Landes</span></a></li><li data-list-item-id="e284e20e67fe194f7919308b808db34a5"><span class="regierungsmitglied">Mehr als 90 Tiroler Klassen mit rund 2.000 SchülerInnen nahmen bereits an Führungen teil</span></li><li data-list-item-id="e0d97218a81c0ea8fc7587304d264c37d"><span class="regierungsmitglied">Sonderausstellung zu Leokadia Justman nur mehr bis 26. Oktober 2026 zu sehen</span></li></ul><p>Auch außerhalb des Klassenzimmers bieten die Sommerferien Zeit zum Entdecken, Staunen und Lernen: Bei den neuen „Kulturferien im Landhaus“ lädt das Land Tirol Kinder zwischen acht und zwölf Jahren dazu ein, die Ausstellung „<span class="regierungsmitglied">Leokadia Justman</span>. Brechen wir aus!“ zu besuchen. An drei Terminen im August stehen eine altersgerechte Führung, ein Blick hinter die Kulissen des Tiroler Landtags und eine gemeinsame Erfrischung mit Eis und Getränken auf dem Programm. Die kostenlosen Kulturferien bieten eine willkommene Abwechslung in der schulfreien Zeit und verbinden Geschichte, Kultur und Demokratie auf kindgerechte Weise. Die Kulturferien finden jeweils dienstags am 4., 11. und 18. August von 9 bis 11.30 Uhr im Landhaus statt. Pro Termin sind bis zu 25 Kinder zugelassen – eine Anmeldung ist über die&nbsp;<a href="https://termin.tirol.gv.at/public/standorte/amt-d-tiroler-landesreg/leistungen/kulturferien-im-landhaus" target="_blank" rel="noreferrer">Terminbuchung des Landes</a> erforderlich.&nbsp;</p>
<p>Die „Kulturferien“ bilden eines der finalen Highlights der Sonderausstellung zu Leokadia Justman: Nur noch bis einschließlich 26. Oktober 2026 ist die Ausstellung in ihrer jetzigen Form zu sehen, bevor die Räumlichkeiten für&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/lh-mattle-laedt-zur-beteiligung-an-landhaus-ausstellung-2027/">die nächste Ausstellung ab 2027</a> adaptiert werden. „Das Land Tirol gibt Kindern im August die Möglichkeit, mehr über Leokadia Justman und die Geschichte Tirols zu erfahren. Bei den Kulturferien im Landhaus können sie Fragen stellen und miteinander Neues lernen. Denn wer versteht, was Menschen wie Leokadia erlebt haben, erkennt, wie wertvoll Freiheit, Zusammenhalt, Zivilcourage und Menschlichkeit sind“, betont Kulturreferent LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle </span>und lädt Familien ein, das Kulturferien-Angebot sowie die letzte Chance, die Ausstellung zu sehen, in Anspruch zu nehmen. Das Programm richtet sich in erster Linie an Kinder zwischen acht und zwölf Jahren – ältere Kinder, Jugendliche sowie Erziehungsberechtigte sind ebenfalls herzlich willkommen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Leokadias Geschichte zum Angreifen</span></p>
<p>Erster Programmpunkt bei den Kulturferien ist die Sonderausstellung zu Leokadia Justman im Neuen Landhaus, die in Kooperation mit ERINNERN:AT und der Pädagogischen Hochschule Tirol speziell für Kinder aufbereitet wird. Die Führung erzählt die Geschichte der jungen polnischen Jüdin Leokadia Justman, die während des Nationalsozialismus fliehen konnte und dank des mutigen Handelns mehrerer TirolerInnen überlebte. Gleichzeitig erfahren die Kinder mehr über die historischen Schauplätze in Innsbruck und lernen, welche Bedeutung Zivilcourage und Menschlichkeit in schwierigen Zeiten haben.&nbsp;</p>
<p>Greifbar wird die Geschichte von Leokadia schließlich im Comicroman „Lodzia &amp; Marysia“ des Tiroler Künstlers <span class="regierungsmitglied">Alwin Hecher</span>. Auch während des Schuljahres stößt das Vermittlungsprogramm auf großes Interesse: Mehr als 90 Tiroler Klassen mit rund 2.000 SchülerInnen haben bereits an Führungen durch die Ausstellung teilgenommen.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Führung durch den Tiroler Landtag</span></p>
<p>Wo werden in Tirol Gesetze beschlossen? Wer sitzt eigentlich im Tiroler Landtag? Und mit welchen Themen beschäftigen sich die Abgeordneten? Beim zweiten Teil der Kulturferien erhalten die Kinder eine Führung durch die Räumlichkeiten des Tiroler Landtags. Dabei werfen sie einen Blick in den historischen Plenarsaal und erfahren, wo die Landesgesetze beschlossen werden, wie der Tiroler Landtag arbeitet und warum Tirol als „älteste Festlanddemokratie“ gilt. Den Abschluss bildet eine gemeinsame Stärkung mit Eis und Getränken im Festsaal des Landhauses – ein gemütlicher Ausklang nach einem spannenden Kulturprogramm.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Termine und Programm für die „Kulturferien im Landhaus“:</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Jeweils am Dienstag (9 bis 11.30 Uhr):</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e8c167a02140630fd5cd532fb86a20124"><span>4. August 2026</span></li><li data-list-item-id="e95b1a04e4cf0fcd0da6980cca1666f42"><span>11. August 2026</span></li><li data-list-item-id="ea0f935bbf54160fc34d27bab2d5a5e90"><span>18. August 2026</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Programmpunkte</span>:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e96ca68f642eaf0262995894b32cd839c"><span>9 bis 10 Uhr: Altersgerechte Führung durch die Ausstellung „Leokadia Justman. Brechen wir aus!“</span></li><li data-list-item-id="e82214e899358b9cbbefcec87d5bf3c46"><span>10 bis 11.30 Uhr: Altersgerechte Führung durch den Tiroler Landtag&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ead891f2ba539434b57af332bc55d660c"><span>10.30 bis 11.30 Uhr: Stärkung mit Getränken und Eis im Festsaal</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Treffpunkt</span>: ab 8.45 Uhr vor dem Eingang des Landhauses 1 (Eduard-Wallnöfer-Platz)</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Sonderausstellung „Leokadia Justman. Brechen wir aus!“</span></p>
<p>Die Ausstellung „Leokadia Justman. Brechen wir aus! Als polnische Jüdin auf der Flucht in Tirol“ ergänzt als Sonderpräsentation die Rahmenausstellung „Vom Gauhaus zum Landhaus. Ein Tiroler NS-Bau und seine Geschichte“ und ist von Montag bis Freitag (9 bis 17 Uhr) im Landhaus 1 zu sehen. Die selbstverfassten Gedichte von Leokadia Justman können jeweils freitags (12 bis 17 Uhr) ebenfalls im Landhaus 1 (Festsaal) besichtigt werden (Ausnahmen: 18. September, 13. November, 20. November 2026).</p>
<p>Das Projekt ist eine Kooperation des Landes Tirol mit der Universität Innsbruck und dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, der Pädagogischen Hochschule Tirol, dem Archiv für Bau.Kunst.Geschichte, dem Programm ERINNERN:AT des OeAD (Österreichs Agentur für Bildung und Internationalisierung) zum Lehren und Lernen über Nationalsozialismus und Holocaust sowie dem Verein Wissenschaft und Verantwortlichkeit. Alle Veranstaltungen zum Thema „Tirol erinnert“ sind unter <a href="https://www.tirol.gv.at/erinnern" target="_blank">tirol.gv.at/erinnern</a> zu finden – dort steht auch der virtuelle 360°-Rundgang der Ausstellung „Vom Gauhaus zum Landhaus“ zur Verfügung.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Bildung</category>
				
					<category>Kinderbetreuung</category>
				
					<category>Kultur</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59077</guid>
				<pubDate>Fri, 31 Jul 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at  (Bettina Sax)</author>
				<title>Ein Monat Außerfernförderung</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/ein-monat-ausserfernfoerderung/</link>
				<description>Bereits rund 7.700 Haushalte registriert</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/3/f/csm_Ausserfernfoerderung_Karte_2026_VS_web_6fb34635fa.png" length="389369" type="image/png" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e3719bcb3952318a341f741117ac38073"><span class="regierungsmitglied">Ausstellung der Gutscheinkarten ab September 2026 mittels RSb-Brief</span></li><li data-list-item-id="e5b6796e47be359f3eda257cfa9044a5b"><span class="regierungsmitglied">93 Prozent online: Digitale Registrierung mittels Onlineformular&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e53c30b563e19737abbd13d39a270d870"><span class="regierungsmitglied">Information und Registrierung für Akzeptanzstellen laufen</span></li><li data-list-item-id="eb0c229232221c333b362161c0744ecbc"><span class="regierungsmitglied">Info-Veranstaltungen für interessierte Akzeptanzstellen&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e80991249a2b0152170d6e6047a4c17e9"><span class="regierungsmitglied">Jährlich rund 2,5 Millionen Euro an zusätzlicher Kaufkraft für den Bezirk Reutte</span></li><li data-list-item-id="ecb78388cb18d7926c646152e995043c3"><span class="regierungsmitglied">Alle Informationen für Haushalte, Unternehmen, DienstleisterInnen und Gastro-Betriebe unter </span><a href="https://www.tirol.gv.at/arbeit-wirtschaft/wirtschaftsfoerderung/foerderungen/ausserfernfoerderung/" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/ausserfernfoerderung</span></a></li></ul><p>Die Vorbereitungen für die Ausstellung der Außerfernförderungs-Gutscheinkarten laufen auf Hochtouren: Ab September werden sie an alle registrierten Haushalte mit Hauptwohnsitz im Bezirk Reutte mittels RSb-Brief übermittelt. Rund 7.700 Haushalte haben sich innerhalb von nur einem Monat bereits registriert – täglich werden es mehr. Der wesentliche Großteil davon, nämlich 93 Prozent, tat dies online. Andere nutzten den abtrennbaren Kupon des Postwurfs oder die Unterstützung im Bürgerservice der BH Reutte. Mit August legen das Land Tirol und das Partnerunternehmen coupona GmbH den Schwerpunkt auf die Akquise der Akzeptanzstellen. Anfang September findet dazu für interessierte Unternehmen, DienstleisterInnen oder Gastro-Betriebe Informationsveranstaltungen im Bezirk statt. Alle Informationen sowie die Liste der teilnehmenden Betriebe – diese wird auch dann laufend ergänzt – finden ab September unter <a href="https://www.tirol.gv.at/arbeit-wirtschaft/wirtschaftsfoerderung/foerderungen/ausserfernfoerderung/" target="_blank">www.tirol.gv.at/ausserfernfoerderung</a>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Registrierung auch für Betriebe im Bezirk einfach und schnell</span></p>
<p>Eine Registrierung für die Außerfernförderung bzw. als Akzeptanzstelle ist grundsätzlich jederzeit möglich. Jährlich fließen im Rahmen dieses Sonderförderungsprogramms rund 2,5 Millionen Euro an zusätzlicher Kaufkraft in das Außerfern, wovon die heimischen Betriebe, die Arbeitsplätze vor Ort und schlussendlich alle Menschen im Bezirk profitieren sollen. Als Akzeptanzstelle mitmachen kann jeder Betrieb mit Standort im Bezirk Reutte. Die Registrierung ist einfach und dauert nur wenige Minuten. Alle Infos und den Link zur Registrierung finden interessierte Akzeptanzstellen ebenfalls unter <a href="https://www.tirol.gv.at/arbeit-wirtschaft/wirtschaftsfoerderung/foerderungen/ausserfernfoerderung/" target="_blank">www.tirol.gv.at/ausserfernfoerderung</a>. Derzeit sind bereits 140 teilnehmende Betriebe erfasst – das Interesse zahlreicher Unternehmen, Dienstleistungsbetriebe und Gastro-Betriebe liegt vor. Es werden aktuell Gespräche geführt, Anregungen aufgenommen und interessierte Akzeptanzstellen informiert. Für interessierte Akzeptanzstellen gibt es zudem ein weiteres Informationsangebot vor Ort:</p><ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="ea3b4f6f9c4afaf5fbf19bfedd3bf6050"><span>2. September 2026 | 17 Uhr | Wirtschaftskammer Reutte</span></li><li data-list-item-id="e4f44015716db51f45fab084af799c990"><span>2. September 2026 | 20 Uhr | Gemeinde Elbigenalp</span></li><li data-list-item-id="ec1be9e2c5da923c7c1ca0b915c622a8c"><span>3. September 2026 | 16 Uhr | TVB Tannheimer Tal</span></li><li data-list-item-id="e3a7b251544725cd14e42d9ca787ed907"><span>3. September 2026 | 20 Uhr | Gemeinde Lermoos&nbsp;</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Über die Außerfernförderung</span></p>
<p>Die Außerfernförderung ist Teil des Sonderförderungsprogramms für die Naturparkregion Reutte-Lechtal 2024-2034. Solche Sonderförderungsprogramme gibt es beispielsweise auch für die Natura 2000-Region Isel oder das Pitztal. Die erste Periode des Sonderförderungsprogramms für die Naturparkregion Reutte-Lechtal war äußerst erfolgreich: Von 2015 bis 2024 wurden&nbsp;114 Projekte&nbsp;gefördert, die eine Investitionssumme von 72,5 Millionen Euro ausgelöst sowie 108 Arbeitsplätze und knapp 1.000 qualitätsverbesserte Gästebetten geschaffen haben.&nbsp;Weitere Infos dazu finden sich auf der <a href="https://www.tirol.gv.at/arbeit-wirtschaft/wirtschaftsfoerderung/foerderungen/sonderfoerderungsprogramm/sonderfoerderungsprogramm-fuer-die-naturparkregion-lechtal-reutte/" target="_blank">Website des Landes</a>.</p>
<p>Außerdem ist die digitale Abwicklung der Außerfernförderung eines der ersten Beispiele aus der Praxis zum „Förder-Referenzmodell“ aus dem Tirol Konvent: Dabei kommen neue Qualitätsstandards zum Einsatz. Für die BürgerInnen sichtbar: ein verständlich aufgebautes Onlineformular – nutzbar via ID Austria oder mittels niederschwelliger Registrierung. Nicht sichtbar, aber für die effiziente Verwaltung essenziell: Das Formular ist mit einer automatisierten Übernahme der personenbezogenen Daten in das interne Abwicklungsprogramm sowie dem Abgleich mit bestehenden Registern im Hintergrund kombiniert (siehe dazu <a href="https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/foerderwesen-wird-weiter-standardisiert-digitalisiert-und-vereinfacht/">Pressemitteilung vom 24. Juli 2026</a>).</p>]]></content:encoded>
				
					<category>Wirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59075</guid>
				<pubDate>Fri, 31 Jul 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>„Frag den LH“ im August</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/frag-den-lh-im-august-1/</link>
				<description>16 SchülerInnen der Polytechnischen Schule (PTS) Jenbach zu Besuch im Landhaus</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb9069cb97fc32d7967b61a6c757fb631"><span class="regierungsmitglied">Gesprächsschwerpunkt: Jugendkriminalität, Freizeitgestaltung für Jugendliche und Einfluss von KI auf die Arbeitswelt</span></li></ul><p>Wie kann Jugendkriminalität in Tirol verhindert werden? Was brauchen Jugendliche für eine attraktive Freizeitgestaltung? Und welche Auswirkungen wird Künstliche Intelligenz (KI) auf die Arbeitswelt haben? Mit diesen Fragen im Gepäck besuchten 16 SchülerInnen der Polytechnischen Schule Jenbach das Landhaus, um sie an LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> zu richten.&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Sean-Adrian Andrić</span> und&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Willian Fretes</span> stellten dieses Mal die Fragen der Klasse.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Prävention beginnt mit Aufmerksamkeit, Zivilcourage und Gesprächen</span></p>
<p>Ein zentrales Thema des Austauschs war die Jugendkriminalität – die SchülerInnen wollten wissen, wie junge Menschen frühzeitig über rechtliche Grenzen und die Folgen ihres Handelns aufgeklärt werden können. LH Mattle sagte: „Der erste Schritt ist Information – gerade in der Schule sollte aufgezeigt werden, welche Regeln gelten und welche Auswirkungen bestimmte Entscheidungen auf das eigene Leben haben können.“ Gleichzeitig unterstrich er, dass Prävention und der Umgang mit Jugendkriminalität eine gemeinsame Verantwortung seien: „Es braucht Politik, Schulen, Polizei, Eltern und die gesamte Gesellschaft. Aber auch jede und jeder Einzelne kann etwas beitragen: Wer merkt, dass sich jemand im Freundes- oder Klassenkreis verändert oder auf einen falschen Weg gerät, sollte nicht wegschauen. Oft können Aufmerksamkeit, Zivilcourage und ein offenes Gespräch bereits helfen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">„Dritte Orte“ für Jugendliche – Angebote durch offene Jugendarbeit</span></p>
<p>Dahingehend war ein weiteres Thema die Freizeitgestaltung für Jugendliche. Die SchülerInnen interessierte, welche Räume und Angebote es für junge Menschen in Tirol gibt, um sich außerhalb von Schule und Familie zu treffen und Gemeinschaft zu erleben. LH Mattle betonte: „Neben dem breiten Angebot in Vereinen und im Kulturbereich braucht es auch sogenannte ‚dritte Orte‘ – Treffpunkte außerhalb von Schule, Familie und Arbeitsplatz, an denen sich Jugendliche wohlfühlen und ihre Freizeit gemeinsam verbringen können. Mit dem Ausbau der offenen Jugendarbeit haben wir in Tirol bereits wichtige Angebote geschaffen.“</p>
<p>Gleichzeitig verwies der Landeshauptmann in diesem Zusammenhang auf das Ehrenamt: „Ich möchte junge Menschen ermutigen, sich selbst ehrenamtlich zu engagieren. Gerade in Vereinen oder sozialen Initiativen entstehen oft Freundschaften fürs Leben und wertvolle Erfahrungen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">„KI kann Empathie, Verantwortung und handwerkliches Können nicht ersetzen“</span></p>
<p>Abschließend richteten die Jugendlichen den Blick auf die Arbeitswelt von morgen – auch angesichts der zunehmenden Bedeutung von Künstlicher Intelligenz. Landeshauptmann Mattle zeigte sich überzeugt, dass KI viele Tätigkeiten verändern werde, gleichzeitig aber neue Berufsbilder entstünden und insbesondere Berufe mit handwerklichen Fähigkeiten oder persönlichem Kontakt weiterhin unverzichtbar blieben. „Künstliche Intelligenz kann uns Menschen in vielen Bereichen unterstützen, aber sie kann Empathie, Verantwortung und handwerkliches Können nicht ersetzen. Unsere Aufgabe ist es, einen klaren rechtlichen Rahmen zu schaffen und den technologischen Fortschritt verantwortungsvoll zu gestalten.“</p>
<p>Die gesamte August-Ausgabe von „Frag den LH“ ist wie gewohnt auf dem <a href="https://youtu.be/KXRB2L-OCeA" target="_blank" rel="noreferrer">YouTube-Kanal des Landes</a> verfügbar.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Bildung</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Fri, 31 Jul 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Podcast „ins Land einihören“ Folge 20 </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/podcast-ins-land-einihoeren-folge-20/</link>
				<description>Markus Federspiel, Vorstand der Abteilung Wasserwirtschaft, zu Gast beim Landes-Podcast</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/6/9/csm_20260731_Podcast_Federspiel_cb4c9140b1.jpg" length="2424409" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e34834a2de9e7c2b5b23da477f63fc317"><span class="regierungsmitglied">So funktioniert in Tirol die Trinkwasserversorgung und Hochwasserschutz</span></li><li data-list-item-id="eaa449e05cbe44bd11c8c3ce34157d212"><span class="regierungsmitglied">Zukunft, Vorsorge und nachhaltiger Umgang mit Wasser</span></li><li data-list-item-id="e38a5dd234e33e33c11b89a4dac0615fb"><span class="regierungsmitglied">Warum Wassersparen trotz ausreichender Wasserreserven sinnvoll ist</span></li></ul><p>Trinkwassergipfel in Wien, der sorgsame Umgang mit Wasserressourcen, die Präsentation des Tiroler Trinkwasservorsorgekonzepts: Bereits in den vergangenen Tagen wurde österreichweit viel über das Wasser gesprochen. Dass auch Tirol trotz seiner leistungsfähigen Wasserwirtschaft und seinem ausgezeichneten Trinkwasser auf die wertvolle Ressource Wasser achten muss, wurde einmal mehr deutlich. Schließlich stellen Klimawandel, längere Trockenperioden und zunehmende Starkregenereignisse neue Herausforderungen dar. Wie Tirol seine Wasserversorgung langfristig absichert und welche Maßnahmen bereits heute ergriffen werden: Darüber spricht&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Markus Federspiel</span>, Vorstand der Abteilung Wasserwirtschaft des Landes Tirol, in der neuesten Folge des Podcasts „ins Land einihören“ mit Moderator<span class="regierungsmitglied"> Dénes Széchényi</span>. Die Folge ist auf <a href="http://tirol.gv.at/podcast" target="_blank" rel="noreferrer">tirol.gv.at/podcast</a>, auf allen gängigen Podcast-Plattformen sowie auf dem <a href="https://www.youtube.com/@UnserLandTirol" target="_blank" rel="noreferrer">YouTube-Kanal des Landes</a> zu hören.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Vom Regentropfen bis zur Trinkwasserversorgung</span></p>
<p>„Grundsätzlich kann man sagen, dass Tirol in Sachen Wasser privilegiert ist“, betont der Abteilungsvorstand. Gleichzeitig müsse man den Blick nach vorne richten: „Die Trockenperioden werden wahrscheinlich länger anhalten.“ Eine sichere Wasserversorgung brauche daher langfristige Strategien und einen bewussten Umgang mit der Ressource Wasser. „Beim Wassersparen geht es nicht darum, weniger zu trinken oder sich weniger zu waschen“, stellt Federspiel klar. Vielmehr gehe es darum, in trockenen Phasen sorgsam mit der Ressource umzugehen.</p>
<p>Wie lange ein Regentropfen unterwegs ist, bis er aus der Leitung fließt, warum Wassersparen auch in einem wasserreichen Land wichtig ist und wie sich Tirol auf mögliche Veränderungen durch den Klimawandel vorbereitet – auch darüber gibt Federspiel im Gespräch Einblicke. Er erklärt, warum Planung und Vorsorge entscheidend sind.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Das Gebirge als natürlicher Wasserspeicher</span></p>
<p>„Man muss sich vorstellen: Das Gebirge ist ein großer Speicher, der mit Wasser gefüllt wird“, beschreibt Markus Federspiel die Besonderheiten der Tiroler Wasserwelt. Im Podcast erklärt er, wie Wasser über Jahre in den Bergen gespeichert wird und welche Bedeutung Quellen für die Trinkwasserversorgung haben. Dabei gibt er Einblicke in die vielfältigen Aufgaben der Wasserwirtschaft und zeigt auf, welche Maßnahmen schon heute gesetzt werden, um Tirols Wasserversorgung auch langfristig zu sichern.</p>
<p>Neben den fachlichen Themen spricht Federspiel auch über seine persönliche Verbindung zum Wasser und erzählt, was ihn an diesem Fachgebiet seit Jahrzehnten begeistert.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>Wasserwirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Thu, 30 Jul 2026 12:45:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Das „soziale Haus“ am Innsbrucker Domanigweg</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/erste-einblicke-nach-fertigstellung-das-soziale-haus-am-innsbrucker-domanigweg/</link>
				<description>Erste Einblicke nach Fertigstellung</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/c/4/csm_20260730_Domanigweg_Gruppenfoto1_990d4ea2f4.jpg" length="2578452" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ecf4a44047006ba9e540d6fb6f338a2e2"><span class="regierungsmitglied">Beratungs- und Wohnangebote für Frauen, Kinder und Jugendliche in herausfordernden Lebenssituationen</span></li><li data-list-item-id="e20cdebc9568e8e62baff81b3177402b0"><span class="regierungsmitglied">Zehn Wohneinheiten für Frauen mit und ohne Kinder, drei Wohngemeinschaften für insgesamt 24 Jugendliche</span></li><li data-list-item-id="e0e5d82310ec1e0fc1575cc970e973388"><span class="regierungsmitglied">Verein lilawohnt und Tiroler Kinder und Jugend GmbH an einem gemeinsamen Standort</span></li></ul><p>Am Domanigweg in Innsbruck bildet der gemeinsame Standort des Vereins lilawohnt und der Tiroler Kinder und Jugend GmbH ein „soziales Haus“. Er vereint Beratungs- und Wohnangebote für Frauen, Kinder und Jugendliche in herausfordernden Lebenssituationen unter einem Dach. lilawohnt – spezialisiert auf Frauen mit und ohne Kinder, die von Wohnungslosigkeit betroffen sind – verfügt dort über eine Beratungsstelle und insgesamt zehn Wohneinheiten. Die Tiroler Kinder und Jugend GmbH betreibt am Standort drei sozialpädagogische Wohngemeinschaften für insgesamt 24 Jugendliche, die mittel- bis längerfristig nicht in ihrem Herkunftssystem verbleiben können. Nachdem die Räumlichkeiten mittlerweile vollständig eingerichtet und in Betrieb sind, öffneten die Einrichtungen im Rahmen eines Medientermins ihre Türen.</p>
<p>„Der Standort am Domanigweg steht für ein starkes soziales Unterstützungsangebot. Die modernen Räumlichkeiten bieten nicht nur den optimalen Rahmen für individuelle Beratung und Begleitung, sondern auch ein sicheres Zuhause auf Zeit. Gerade in schwierigen Lebenssituationen – sei es der Verlust der Existenzgrundlage oder eine familiäre Krise – braucht es verlässliche Angebote, die Schutz, Stabilität und neue Perspektiven geben“, betont Soziallandesrätin <span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">lilawohnt: Chancen für Frauen in (Wohnungs-)Not</span></p>
<p>Im Erdgeschoss des neuen Standorts befindet sich die barrierefrei zugängliche Beratungsstelle von lilawohnt für Frauen ab 18 Jahren mit den Schwerpunkten Existenzsicherung und Wohnen. Darüber sind neben Büros insgesamt zehn Wohneinheiten untergebracht: Vier modulare Wohneinheiten stehen Frauen mit einem oder mehreren Kindern zur Verfügung, sechs weitere Wohneinheiten sind für alleinlebende Frauen vorgesehen. Zwei davon sind barrierefrei ausgestaltet. Ergänzt wird das Angebot durch einen Bewegungsraum, ein Kinderspielzimmer sowie einen Garten.</p>
<p>In die Planung war lilawohnt umfassend einbezogen. „Mit dem neuen Standort wurde ein zukunftsweisendes Angebot für Frauen mit und ohne Kinder geschaffen. Die Wohneinheiten folgen dem Prinzip des Clusterwohnens: Jede Bewohnerin verfügt über einen eigenen Wohnbereich mit Bad und Küche, ergänzt durch gemeinschaftlich genutzte Flächen. Durch die modulare Bauweise können vier Wohneinheiten außerdem flexibel an die Größe einer Familie angepasst werden“, erklärt Geschäftsführerin <span class="regierungsmitglied">Julia Schratz</span>.</p>
<p>Insgesamt wurden 2025 rund 1.070 KlientInnen von den knapp 40 Mitarbeiterinnen von lilawohnt beraten, begleitet und unterstützt. Neben den Beratungsstellen in Innsbruck und Schwaz umfasst lilawohnt verschiedene Wohnangebote für von Wohnungslosigkeit betroffene sowie mit dem Frauenhaus im Tiroler Unterland auch für von Gewalt betroffene Frauen mit und ohne Kinder.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tiroler Kinder und Jugend GmbH: Ein sicherer Ort für junge Menschen</span></p>
<p>Die Tiroler Kinder und Jugend GmbH hat am neuen Standort drei sozialpädagogische Wohngruppen eingerichtet, in denen Jugendliche ab zwölf bzw. 14 Jahren im Rahmen der Vollen Erziehung (Betreuung außerhalb der Herkunftsfamilie) leben. Zwei Wohngruppen bieten jeweils Platz für neun Jugendliche, eine Kleingruppen-Wohngemeinschaft verfügt über vier Plätze.&nbsp;</p>
<p>„Die Jugendlichen können aus unterschiedlichen Gründen – etwa aufgrund von Konflikt-, Belastungs- oder Krisensituationen bis hin zu einer akuten Kindeswohlgefährdung – nicht in ihrem Herkunftssystem bleiben. Neben der Stabilisierung und Begleitung der Jugendlichen ist auch die Arbeit mit den Eltern ein wesentlicher Bestandteil des Angebots in den Wohngruppen“, berichtet Geschäftsführerin <span class="regierungsmitglied">Elke Luwitsch</span>.</p>
<p>Die durchschnittliche Verweildauer beträgt rund 36 Monate oder mehr. Insgesamt gewährleisten 27 MitarbeiterInnen eine Betreuung rund um die Uhr. Ergänzt wird das Angebot durch zwei Garçonnieren, in denen zwei Jugendliche aus den sozialpädagogischen Wohngemeinschaften weitgehend selbstständig leben können, wobei dennoch eine stundenweise Betreuung durch konstante Bezugspersonen gewährleistet ist. Darüber hinaus stehen ein Bewegungsraum, zwei Kreativräume, ein Verwaltungsbereich sowie ein Garten zur Verfügung.</p>
<p>Insgesamt gehören acht sozialpädagogische Wohngruppen und zwei Kriseneinrichtungen zur Tiroler Kinder und Jugend GmbH. Daneben umfasst die Einrichtung Kinderschutzzentren und -gruppen sowie schulische Unterstützungsangebote wie die SCHUSO - Schulsozialarbeit.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Moderner Standort für vielfältige Angebote</span></p>
<p>Das Gebäude, in dem früher die Lebenshilfe untergebracht war, wurde nach dem Baustart Anfang 2024 umfassend saniert und aufgestockt. Der nach Passivhausstandard errichtete Standort in Holzbauweise verfügt über modernste Gebäudetechnik und bietet flexible, energieeffiziente Räumlichkeiten. Die Nutzfläche wurde auf mehr als 2.500 Quadratmeter erweitert – 1.255 Quadratmeter entfallen im südlichen Teil auf lilawohnt und 1.270 Quadratmeter im nördlichen Teil auf die Tiroler Kinder und Jugend GmbH.&nbsp;</p>
<p>Das Projekt wurde von der Stadt Innsbruck gemeinsam mit der Innsbrucker Immobilien Gesellschaft und dem Land Tirol realisiert. Seitens des Landes wird das Beratungs- und Wohnangebot von lilawohnt am Standort Domanigweg im Jahr 2026 mit rund 540.000 Euro gefördert. Die Leistungen der Tiroler Kinder und Jugend GmbH werden im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe über den Normtagsatz finanziert.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Frauen &amp; Gleichstellung</category>
				
					<category>Kinder- &amp; Jugendhilfe</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Thu, 30 Jul 2026 11:07:37 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>So läuft Sport bei hohen Temperaturen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/so-laeuft-sport-bei-hohen-temperaturen/</link>
				<description>Sicher durch den Sommer: Empfehlungen des Landes Tirol für sicheres Training an Hitzetagen </description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e1c2324528be04547bb600bacf380b2c5"><span class="regierungsmitglied">Sport ist auch im Sommer gesund – aber: Trainingszeiten, Trinkverhalten und Belastungssteuerung sind entscheidend</span></li><li data-list-item-id="efd19723e6860f97a2c0e23cc7c5dd95d"><span class="regierungsmitglied">Neue Broschüre „Gesunder Sport in Zeiten des Klimawandels“ unterstützt Vereine bei der sicheren Gestaltung von Training und Wettkämpfen</span></li><li data-list-item-id="eb37fa89a8d8b39c3165d92574dfd22d9"><span class="regierungsmitglied">Weitere Informationen und Tipps unter&nbsp;</span><a href="http://www.tirol.gv.at/hitze" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/hitze</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;</span></li></ul><p>Bewegung ist gesund – das ganze Jahr über. Gleichzeitig stellen (sehr) hohe Temperaturen viele SportlerInnen und Vereine in den Sommermonaten vor Herausforderungen. Kürzlich hat das Land Tirol deshalb eine&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/gesundheit-vorsorge/oeffentliche-gesundheit/hitze-und-gesundheit/sport-in-zeiten-vom-klimawandel/" target="_blank">Informationskampagne zum Thema „Hitze und Sport“</a> gestartet. Vereine, TrainerInnen und FreizeitsportlerInnen sollen für einen sicheren Umgang mit hohen Temperaturen sensibilisiert werden – die Broschüre „Gesunder Sport in Zeiten des Klimawandels“ liefert dazu Empfehlungen für Trainings und Wettkämpfe, zusätzlich werden laufend Videoclips mit Tipps eines Sportmediziners über diverse Medien ausgestrahlt. Sportreferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span> und Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> rufen gemeinsam dazu auf, insbesondere an heißen Tagen auf den eigenen Körper zu achten und sportliche Aktivitäten risikobewusst zu planen.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Training an Hitzetagen bewusst anpassen</span></p>
<p>„Zu einem gesunden Lebensstil gehört auch im Sommer ausreichend Sport. Entscheidend ist, dass wir unser Verhalten an die klimatischen Bedingungen anpassen. Deshalb gilt es, Trainingseinheiten vorausschauend zu planen und Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. Damit macht Sport auch an heißen Tagen Freude“, betont LHStv Wohlgemuth.&nbsp;</p>
<p>Denn grundsätzlich erschweren hohe Außentemperaturen und eine hohe Luftfeuchtigkeit die natürliche Wärmeregulierung des Körpers – gerade bei intensiven Trainingseinheiten oder längerer Belastung kann es daher rasch zu einer Überhitzung kommen. Deshalb sollen Trainingseinheiten möglichst in die frühen Morgen- oder Abendstunden verlegt und schattige Bereiche für sportliche Aktivitäten genutzt werden. Das Land appelliert deshalb an die Tiroler Sportvereine und Sportbegeisterten, Intensität und Trainingsdauer den aktuellen Wetterbedingungen anzupassen.</p>
<p>Gesundheitslandesrätin Hagele betont im Hinblick auf körperliche Auswirkungen: „Hitze verändert die Belastbarkeit unseres Körpers. Als Land Tirol ist es unser Auftrag, für solche Gesundheitsrisiken zu sensibilisieren und vorbeugende Maßnahmen zu vermitteln. Denn nur wer die Auswirkungen hoher Temperaturen kennt und sein Training entsprechend anpasst, schaut auf seinen Körper. Die neue Landesbroschüre bündelt hier die wichtigsten Tipps und bietet leicht umsetzbare Empfehlungen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ausreichend trinken und Warnsignale ernst nehmen</span></p>
<p>Der Direktor des Instituts für Sport-, Alpinmedizin und Gesundheitstourismus (ISAG), <span class="regierungsmitglied">Wolfgang Schobersberger</span>, war selbst Teil der Info-Kampagne des Landes Tirol: „Sport ist auch im Sommer gesund – kann bei Hitze aber schnell zur Belastung werden“, erklärt Schobersberger, der als renommierter Sportmediziner zuletzt den Vorsitz der IOC Medical Expert Group bei den Olympischen Winterspielen Mailand-Cortina innehatte. Zudem sollten SportlerInnen stets körperliche Warnzeichen beachten: „Wer bei großer Hitze trainiert, muss außerdem ausreichend trinken, die Belastung an die Temperaturen anpassen und die Signale seines Körpers wie Kopfschmerz, Schwindel und Übelkeit ernst nehmen“, empfiehlt der Sportmediziner. Bei schweren hitzebedingten Symptomen sei umgehend der Notruf zu verständigen.</p>
<p>Bereits ein Flüssigkeitsverlust von mehr als zwei Prozent des Körpergewichts kann Konzentration, Leistungsfähigkeit und Reaktionsvermögen deutlich beeinträchtigen. Deshalb sollte bereits vor dem Training regelmäßig getrunken und die Flüssigkeitszufuhr während längerer Belastungen konsequent fortgesetzt werden. Auch eine angepasste Ernährung unterstützt den Körper dabei, hohe Temperaturen besser zu bewältigen, erklärt Gesundheitsdirektorin <span class="regierungsmitglied">Theresa Geley</span> und verweist auf allgemeine Hitzeschutztipps: „Hitzeschutz beginnt bereits im Alltag mit einfachen, aber wirkungsvollen Maßnahmen: ausreichend und regelmäßig trinken, leichte und wasserreiche Kost, direkte Sonne möglichst meiden und dem Körper gezielt Abkühlung ermöglichen. Wer auf seinen Körper achtet und sein Verhalten an die Temperaturen anpasst, kann gesundheitliche Risiken reduzieren und kommt auch bei sportlichen Aktivitäten sicher durch heiße Tage.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Gesunder Sport – trotz Klimawandel</span></p>
<p>Der Leitfaden „Gesunder Sport in Zeiten des Klimawandels“ richtet sich insbesondere an Vereine, TrainerInnen und FunktionärInnen und bündelt wissenschaftlich fundierte Empfehlungen zu Trainingsplanung, Flüssigkeitsversorgung, Ernährung, Belastungssteuerung, Warnsignalen und Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Hitze. Die Broschüre ist Teil der Klima- und Nachhaltigkeitsstrategie 2025 – 2027 „Leben mit Zukunft“ der Tiroler Landesregierung und entstand in Zusammenarbeit mit den tirol kliniken, dem Olympiazentrum Tirol sowie dem ISAG. Parallel dazu veröffentlichte das Land Tirol Informationsvideos zum Thema&nbsp;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=of5htmvnJsw" target="_blank" rel="noreferrer">„Laufen bei Hitze“</a> und&nbsp;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=p9JIzD_4JEI" target="_blank" rel="noreferrer">„Vereinssport bei Hitze“</a>.</p>
<p>„Der Gesundheit ist vor sportlichem Ehrgeiz Vorrang einzuräumen. Niemand gewinnt etwas, wenn wir unsere eigenen Warnsignale ignorieren. Wer seinen Körper ernst nimmt und rechtzeitig reagiert, schützt sich selbst und bleibt längerfristig gesund und leistungsfähig“, unterstreichen LHStv Wohlgemuth und LR<sup>in</sup> Hagele abschließend.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Verhaltenstipps bei Hitze</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e32c0b781d930151b5f76d1370f4f3f8d"><span class="regierungsmitglied">Gesunder Wasserhaushalt</span><span>: Trinken Sie ausreichend, regelmäßig und abwechslungsreich. Getränke wie Mineralwasser oder verdünnte Fruchtsäfte eignen sich besonders gut.</span></li><li data-list-item-id="e597e0dc2d15db97b9ef2e8231458c796"><span class="regierungsmitglied">Leichter Sommerspeiseplan</span><span>: Essen Sie viel wasserreiches Obst und leichte Kost wie gedünstetes Gemüse.</span></li><li data-list-item-id="ec36a3a93a51be95479d4fab9f5dadaba"><span class="regierungsmitglied">Kurzfristige Kühlung</span><span>: Kühlen Sie Kopf, Nacken, Hände und Füße mit feuchten Umschlägen, einer kalten Dusche oder kühlenden Wassersprays.</span></li><li data-list-item-id="e4d4f4c4ded7e6a0cfbbe267c04866594"><span class="regierungsmitglied">Vorsicht statt Nachsicht</span><span>: Bleiben Sie aufmerksam und achten Sie auf Symptome wie Schwindel, Benommenheit, Schwäche, Kopfschmerzen, Übelkeit, Muskelschmerzen, Erschöpfung oder verschwommenes Sehen. Diese deuten auf eine Überhitzung hin und können auch lange nach dem Aufenthalt in der Hitze auftreten. Bei Medikamenten sollte auf die richtige Lagerung geachtet werden. Starke Temperaturschwankungen können die Wirksamkeit einzelner Medikamente beeinflussen.</span></li><li data-list-item-id="ed9f4e1f63049e0f41b25f9ec28e7051a"><span class="regierungsmitglied">Erste Hilfe im Ernstfall</span><span>: Bei allen hitzebedingten Notfällen ist Erste Hilfe wesentlich: Begeben Sie sich in den Schatten, kühlen Sie den Körper mit feuchten Tüchern und trinken Sie ausreichend! Wenn notwendig, setzen Sie auch einen Notruf ab!</span></li></ul><p>Weitere Informationen zur Hitzekampagne des Landes Tirol und zu Hitzeschutz finden Sie unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at?mail=9897&amp;aC=26f6320c&amp;jumpurl=0" target="_blank">www.tirol.gv.at/hitze</a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Gesundheit &amp; Vorsorge</category>
				
					<category>Sport</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59062</guid>
				<pubDate>Thu, 30 Jul 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>L 16 Pitztalstraße wieder für Verkehr freigegeben</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/l-16-pitztalstrasse-nach-murenabgang-weiterhin-gesperrt/</link>
				<description>Ab heute, Donnerstag, 13 Uhr</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span class="regierungsmitglied">Update, 30. Juli 2026, 12.10 Uhr:&nbsp;</span></p>
<p>Die L 16 Pitztalstraße kann nach intensiven Aufräumarbeiten im Ortsteil Plangeroß (Gemeindegebiet St. Leonhard im Pitztal) ab heute, Donnerstag, 13 Uhr wieder in beide Fahrtrichtungen für den Verkehr freigegeben werden .</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Erstmeldung, 30. Juli 2026, 9.30 Uhr:&nbsp;</span></p>
<h2><span>L 16 Pitztalstraße nach Murenabgang weiterhin gesperrt</span></h2><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef05a0932c04ffef5eee344e7eafca7ba"><span class="regierungsmitglied">Zwei Muren im Ortsteil Plangeroß/ St. Leonhard im Pitztal haben Straße verlegt</span></li><li data-list-item-id="ed3e5e8953c5321ac1d7447a91e3ecdab"><span class="regierungsmitglied">Aufräumarbeiten laufen – Straße kann voraussichtlich heute Nachmittag wieder geöffnet werden</span></li></ul><p>Nach zwei Murenabgängen gestern, Mittwochabend, im Ortsteil Plangeroß (Gemeindegebiet&nbsp;St. Leonhard im Pitztal) bleibt die L 16 Pitztalstraße weiterhin gesperrt. Die Aufräumarbeiten laufen unter Hochdruck. Laut aktuellem Stand kann die Straße voraussichtlich ab heute, Donnerstagmittag, wieder in beide Fahrtrichtungen für den Verkehr freigegeben werden. Ein Update dazu folgt.&nbsp;</p>
<p>Die Muren hatten die Straße vor und hinter dem Ortsteil Plangeroß – außerhalb des Wohngebiets – auf einer Länge von jeweils rund einhundert Metern verlegt. „Wir sind bereits seit der Nacht am Aufräumen und haben die ganze Nacht durchgearbeitet. Insgesamt haben wir zwei Bagger und zwei Radlader im Einsatz“, informiert <span class="regierungsmitglied">Hartmut Neurauter </span>von der zuständigen Straßenmeisterei Zams.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>Verkehr</category>
				
					<category>Straßenbau</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59061</guid>
				<pubDate>Thu, 30 Jul 2026 08:55:28 +0200</pubDate>
				
				<title>Neue Gemeindeführung von Holzgau angelobt</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/neue-gemeindefuehrung-von-holzgau-angelobt/</link>
				<description>Markus Kerber übernimmt Bürgermeisteramt, Elmar Blaas wird Bürgermeister-Stellvertreter</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/9/6/csm_20260730_Angelobung_Bgm_Holzgau_0c76c92d44.jpeg" length="930611" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ee4a2c939bd3f321c406abf5e750b9c5c"><span class="regierungsmitglied">Angelobung durch Bezirkshauptfrau Katharina Rumpf</span></li></ul><p>Die Lechtaler Gemeinde Holzgau (Bezirk Reutte) steht unter neuer Führung: Nach dem Rücktritt von <span class="regierungsmitglied">Florian Klotz </span>wurden diese Woche, Dienstag, <span class="regierungsmitglied">Markus Kerber </span>als neuer Bürgermeister und<span class="regierungsmitglied"> Elmar Blaas</span> als neuer Bürgermeister-Stellvertreter offiziell angelobt.</p>
<p>Die Angelobung erfolgte durch Bezirkshauptfrau <span class="regierungsmitglied">Katharina Rumpf</span> im Beisein des ehemaligen Bürgermeisters sowie der Gemeinderevisoren. Im Rahmen der Angelobung leisteten der neue Bürgermeister und sein Stellvertreter das Gelöbnis auf die Bundes- und Landesverfassung.</p>
<p>„Ich gratuliere Markus Kerber und Elmar Blaas herzlich zu ihren neuen Funktionen. Mit der Übernahme dieser Ämter tragen sie große Verantwortung für die Gemeinde Holzgau und ihre Bürgerinnen und Bürger. Für ihre neuen Aufgaben wünsche ich ihnen viel Erfolg, Freude und eine gute und konstruktive Zusammenarbeit zum Wohle der Gemeinde. Gleichzeitig bedanke ich mich bei Florian Klotz für die stets gute Zusammenarbeit sowie für seinen Einsatz und sein Engagement als Bürgermeister von Holzgau“, betont Bezirkshauptfrau Rumpf.</p>]]></content:encoded>
				
					
				
					<category>BH Reutte</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59059</guid>
				<pubDate>Wed, 29 Jul 2026 23:50:42 +0200</pubDate>
				
				<title>AT-Alert in Gemeinde Sölden aufgehoben</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/at-alert-in-gemeinde-soelden-aufgehoben/</link>
				<description>Sperre auf L 16 Pitztalstraße</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<p><span class="regierungsmitglied">Update, 29.7.2026, 23.45 Uhr:</span></p>
<p>Der AT-Alert <abbr title="beziehungsweise">bzw.</abbr> Zivilschutzalarm konnte bereits wieder aufgehoben werden. Die Aufräumarbeiten vor Ort laufen. Es gilt weiterhin, die Anweisungen der Behörde und der Einsatzkräfte zu beachten.&nbsp;</p>
<p>Weiters hat eine Mure die L 16 Pitztalstraße im Bereich Plangeross verlegt. Die Straße bleibt im betroffenen Bereich bis jedenfalls morgen, Donnerstagfrüh, gesperrt. Update folgt.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Erstmeldung:</span></p>
<h2 style="margin-left:0px;"><span>AT-Alert in Gemeinde Sölden ausgelöst</span></h2><ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e9563286ab70aa3e6f4655b974bdd3c1d"><span class="regierungsmitglied">Hintergrund: Herausfordernde Unwettersituation in Sölden (Bezirk Imst)</span></li><li data-list-item-id="e64ab346e60b1f9108ceaa815b1a897ab"><span class="regierungsmitglied">Parallel wurde der Zivilschutzalarm ausgelöst</span></li><li data-list-item-id="e61ba7a7ba4f6c39664d1811ebc847f9c"><span class="regierungsmitglied">Bevölkerung wird aufgerufen, zu Hause zu bleiben und sich in obere Stockwerke zu begeben</span></li><li data-list-item-id="e654c1b1c6a44e6e8aa4c10ea68413754"><span class="regierungsmitglied">Notunterkunft in Freizeitarena Sölden eingerichtet&nbsp;</span></li></ul><p>Soeben wurde für die Gemeinde Sölden im Bezirk Imst der AT-Alert ausgelöst. Das Land Tirol hat in den letzten Minuten eine behördliche Warnung an alle in diesen Gemeinden eingeloggten Mobiltelefone ausgesendet. Hintergrund ist die derzeit herausfordernde Situation infolge der Unwetter. Eine Notunterkunft ist in der Freizeitarena Sölden eingerichtet. Parallel dazu wurde vor Ort auch der Zivilschutzalarm ausgelöst.&nbsp;</p>
<p>Die Bevölkerung wird aufgefordert, zu Hause zu bleiben und sich in obere Stockwerke zu begeben. Keller, Tiefgaragen und Unterführungen sollen gemieden werden – ebenso Gewässer und Ufergebiete. Brücken gilt es, zu verlassen.&nbsp;</p>
<p>Aktuelle AT-Alert-Meldung sowie Update unter <a href="https://warnung.tirol.gv.at/w/20260729-221309.html" target="_blank" rel="noreferrer">warnung.tirol.gv.at</a>.</p>]]></content:encoded>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59051</guid>
				<pubDate>Wed, 29 Jul 2026 15:23:10 +0200</pubDate>
				
				<title>Trockenheit erhöht Waldbrandgefahr in Tirol </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/trockenheit-erhoeht-waldbrandgefahr-in-tirol/</link>
				<description>Wenig Niederschlag und trockene Vegetation erhöhen aktuell die Gefahr von Wald- und Flurbränden</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/presse/newsletter/Krisen_und_Katastrophen/Vorlage_Clean_Waldbrand.jpeg" length="57126" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e66ba8ed98cd38c882e339a66090ff6dd"><span class="regierungsmitglied">Land Tirol und Landes-Feuerwehrverband appellieren an Vorsicht und Eigenverantwortung</span></li><li data-list-item-id="e81bb4f9d98454d0595d9d4e13f0edaa3"><span class="regierungsmitglied">Offenes Feuer und Rauchen im Wald vermeiden – glimmende Gegenstände keinesfalls wegwerfen</span></li><li data-list-item-id="e55812a36d71d3f34bdb37d39cb13273a"><span class="regierungsmitglied">Bei einem Brand sofort Feuerwehr über Notruf 122 verständigen</span></li></ul><p>Aufgrund der geringen Niederschläge in den vergangenen Wochen und der damit verbundenen Trockenheit, die auch in den kommenden Tagen anhalten soll, besteht derzeit in Tirol eine erhöhte Gefahr von Wald- und Flurbränden. Trockene Gräser, Laub, Äste und andere Pflanzenteile können sich leicht entzünden. Bereits ein kleiner Funke oder eine achtlos weggeworfene Zigarette kann ausreichen, um einen Brand auszulösen. Das Land Tirol und der Landes-Feuerwehrverband Tirol appellieren daher an die Bevölkerung, beim Aufenthalt in Wald- und Wiesengebieten besonders vorsichtig und verantwortungsbewusst zu handeln.&nbsp;</p>
<p>Waldbrände können nicht nur große Flächen zerstören, sondern insbesondere in einem Gebirgsland wie Tirol langfristige Auswirkungen auf die Schutzfunktion der Wälder haben. Forstreferent LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler&nbsp;</span>warnt deshalb vor den möglichen Folgen: „Unsere Wälder schützen Siedlungen, Verkehrswege und Infrastruktur vor Lawinen, Steinschlag und Muren. Wird die Vegetation durch einen Waldbrand zerstört, kann auch der Waldboden geschädigt werden oder durch Erosion verloren gehen. Bis ein betroffener Wald seine Schutzwirkung wieder vollständig erfüllen kann, können viele Jahre vergehen. Der beste Waldbrandschutz ist daher, Brände gar nicht erst entstehen zu lassen. Dazu braucht es die Aufmerksamkeit und Eigenverantwortung jeder und jedes Einzelnen.“&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">„Jede und jeder kann einen Beitrag für die Sicherheit aller leisten“</span></p>
<p>Auch Sicherheitslandesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Astrid Mair</span> appelliert: „Die anhaltende Trockenheit hat dazu geführt, dass vielerorts bereits ein kleiner Funke einen Brand auslösen kann. Deshalb ersuche ich alle Tirolerinnen und Tiroler sowie unsere Gäste eindringlich, besonders umsichtig zu sein. Zigaretten, Zündhölzer und andere glimmende Gegenstände dürfen keinesfalls achtlos weggeworfen werden. Auch auf offenes Feuer und das Grillen im Wald oder in Waldnähe sollte derzeit unbedingt verzichtet werden. Jede und jeder kann durch verantwortungsvolles Verhalten dazu beitragen, Brände zu verhindern und damit Menschen, Einsatzkräfte und unsere Natur zu schützen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bei Rauchentwicklung oder Waldbrand sofort Notruf 122 wählen</span></p>
<p>Wer einen Wald- oder Flurbrand beziehungsweise eine verdächtige Rauchentwicklung entdeckt, soll umgehend die Feuerwehr unter der Notrufnummer 122 verständigen. Dabei sind möglichst genaue Angaben zum Brandort, zum Ausmaß des Feuers und zu möglichen Zufahrtswegen zu machen. Von eigenen Löschversuchen ist insbesondere bei einer raschen Brandausbreitung oder starker Rauchentwicklung abzusehen. Betroffene sollen sich in Sicherheit bringen und – sofern dies gefahrlos möglich ist – in sicherer Entfernung auf die Einsatzkräfte warten, um diese bei Bedarf einweisen zu können.</p>
<p>„Ein Waldbrand kann sich bei Trockenheit und Wind innerhalb kürzester Zeit ausbreiten.&nbsp;Für eine rasche und gezielte Hilfe ist es entscheidend, dass ein Brand frühzeitig über den Notruf gemeldet und der Standort möglichst genau beschrieben wird. Gleichzeitig gilt: Niemand soll sich bei eigenen Löschversuchen selbst in Gefahr bringen“, betont Landesfeuerwehrkommandant&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Jakob Unterladstätter</span>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LRin Mair</category>
				
					<category>Wald</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Wed, 29 Jul 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Neue Gemeindeführung in Gerlos angelobt</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/neue-gemeindefuehrung-in-gerlos-angelobt/</link>
				<description>Bürgermeister Martin Kammerlander und Vizebürgermeister Dietmar Tschugg bilden die neue Gemeindeführung in Gerlos </description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e3c275b2a997f9b811aafedffb0c53965"><span class="regierungsmitglied">Angelobung durch Bezirkshauptmann Michael Brandl&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e7d3ee981bd121f44d7e3d63ca8218aee"><span class="regierungsmitglied">Dank an den langjährigen Bürgermeister Andreas Haas für 17 Jahre im Amt</span></li></ul><p>Nach der Wahl der neuen Gemeindeführung in Gerlos (Bezirk Schwaz) am 20. Juli wurden der neue Bürgermeister <span class="regierungsmitglied">Martin Kammerlander </span>sowie Bürgermeister-Stellvertreter <span class="regierungsmitglied">Dietmar Tschugg</span> kürzlich in der Bezirkshauptmannschaft Schwaz offiziell angelobt. Die Angelobung erfolgte durch Bezirkshauptmann <span class="regierungsmitglied">Michael Brandl</span> im Beisein des ehemaligen Bürgermeisters<span class="regierungsmitglied"> Andreas Haas</span>, <span class="regierungsmitglied">Benjamin Hotter</span> von der BH Schwaz sowie Gemeinderevisor <span class="regierungsmitglied">Philipp Hörl</span>.</p>
<p>Im Rahmen der Angelobung legten Bürgermeister Martin Kammerlander und Bürgermeister-Stellvertreter Dietmar Tschugg das Gelöbnis auf die Bundes- und Landesverfassung ab.</p>
<p>„Mit der Übernahme eines Bürgermeisteramtes oder einer Funktion als Bürgermeister-Stellvertreter geht große Verantwortung für die Gemeinde und ihre Bürgerinnen und Bürger einher. Ich gratuliere Martin Kammerlander und Dietmar Tschugg herzlich zur Wahl und wünsche ihnen für ihre neuen Aufgaben viel Erfolg, Weitblick und eine gute Zusammenarbeit zum Wohle der Gemeinde Gerlos“, betont BH Brandl.</p>
<p>Gleichzeitig dankte Bezirkshauptmann Brandl dem ausgeschiedenen Bürgermeister Andreas Haas für dessen langjährigen Einsatz. Haas stand der Gemeinde Gerlos seit 2009 als Bürgermeister vor und prägte in dieser Zeit die Entwicklung der Gemeinde maßgeblich. „Ich danke Andreas Haas für sein großes Engagement über so viele Jahre. Für seinen weiteren Weg wünsche ich ihm alles Gute“, so BH Brandl.</p>]]></content:encoded>
				
					
				
					<category>BH Schwaz</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Tue, 28 Jul 2026 11:10:49 +0200</pubDate>
				
				<title>Trinkwasservorsorgekonzept Tirol zeigt Stärken und Handlungsfelder</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/trinkwasservorsorgekonzept-tirol-zeigt-staerken-und-handlungsfelder-auf/</link>
				<description>Tiroler Trinkwasservorsorgekonzept bei Trinkwassergipfel in Wien präsentiert</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ed0c71859d94c924a41426cec2272fdff"><span class="regierungsmitglied">Augenmerk auf gemeindeübergreifende Zusammenarbeit, Schutz und Sicherung der Wasserressourcen, sparsamen und bewussten Umgang sowie Datengrundlagen</span></li><li data-list-item-id="ee1a0cbb7c3b05a18b8ae76e0d4c67a51"><span class="regierungsmitglied">Gesamt-Wasserbedarf seit 1986 gestiegen, Pro-Kopf-Verbrauch gesunken</span></li><li data-list-item-id="e203b8501dff10976ce7f3cbd87359f19"><span class="regierungsmitglied">Bedarfsprognose 2050: Anstieg des Wasserbedarfs auf rund 76 Millionen Kubikmeter/Jahr</span></li></ul><p>Tirol ist in der Trinkwasserversorgung gut aufgestellt und verfügt über eine flächendeckend sehr gut ausgebaute und krisensichere Versorgung mit qualitativ hochwertigem Trinkwasser. Um das hohe Niveau in der Trinkwasserversorgung auch vor dem Hintergrund des Klimawandels langfristig zu gewährleisten, braucht es gezielte Maßnahmen und Investitionen. Das sind die wesentlichen Ergebnisse aus dem aktuellen Tiroler Trinkwasservorsorgekonzept des Landes Tirol. Dieses hat LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> auch beim heutigen Trinkwassergipfel von Bundesminister&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Norbert Totschnig</span> in Wien vorgestellt.</p>
<p>„Das Tiroler Trinkwasservorsorgekonzept zeigt in komprimierter Form, worauf wir unser Augenmerk richten müssen: auf die Fortsetzung der gemeindeübergreifenden Zusammenarbeit für eine krisensichere Trinkwasserversorgung auch bei Engpässen und Bedarfsspitzen, den konsequenten Schutz und die Sicherung unserer Wasserressourcen, einen bewussten und sparsamen Umgang mit Wasser sowie die laufende Optimierung wasserwirtschaftlicher Datengrundlagen“, unterstreicht LHStv Josef Geisler die wesentlichen Handlungsfelder. Ziel sei es, die hohe Versorgungsqualität langfristig zu sichern und die Trinkwasserversorgung klimafit und bedarfsgerecht aufzustellen.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Steigender Gesamtbedarf bei sinkendem Pro-Kopf-Verbrauch</span></p>
<p>Auch wenn der jährliche Wasserverbrauch aus der öffentlichen Wasserversorgung in den vergangenen vier Jahrzehnten aufgrund der Bevölkerungs- und wirtschaftlichen Entwicklung sowie der klimatischen Veränderungen von rund 57,5 Millionen Kubikmetern auf rund 70 Millionen Kubikmeter um knapp 20 Prozent gestiegen ist – der Pro-Kopf-Verbrauch ist im selben Zeitraum deutlich um 16 Prozent zurückgegangen: Während im Jahr 1986 noch rund 300 Liter pro Hauptwohnsitz und Tag (inkl. öffentlich mitversorgter Verbraucher wie Gewerbe, Tourismus, Landwirtschaft, Industrie) verbraucht wurden, sind es heute rund 250 Liter. „Der Rückgang des spezifischen Pro-Kopf-Verbrauchs bzw. Bedarfs pro Hauptwohnsitz zeigt, dass ein bewussterer Umgang mit Wasser, technische Entwicklungen und Effizienzsteigerungen Wirkung zeigen“, ordnet&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Markus Federspiel</span>, Vorstand der Abteilung Wasserwirtschaft, die Zahlen ein. Bis zum Jahr 2050 wird ein Anstieg des Gesamtbedarfs an Trinkwasser um knapp zehn Prozent auf rund 76 Millionen Kubikmeter prognostiziert.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Vorausschauend planen und Vorsorge treffen</span></p>
<p>Trinkwasserversorgungsanlagen werden nicht nur für den heutigen Bedarf, sondern für einen Planungszeitraum von etwa 50 Jahren ausgelegt. Dabei werden Bevölkerungsentwicklung, klimatische Veränderungen, zukünftiger Wasserbedarf und mögliche Erweiterungen in der Planung berücksichtigt.</p>
<p>Rund 96 Prozent der Bevölkerung sind an öffentliche Wasserversorgungsanlagen angeschlossen. In Tirol sind mehr als 10.000 Quellen bekannt. Davon werden derzeit rund 5.000 für die Trinkwasserversorgung verwendet. Etwa 90 Prozent des Trinkwassers stammt aus Quellen und wird im Untergrund natürlich gefiltert. Die Qualität des Trinkwassers wird zudem laufend kontrolliert. Neben dem Schutz der Wasserressourcen vor Verunreinigungen durch die Ausweisung von Wasserschutzgebieten spielt für die Einhaltung der strengen gesetzlichen Anforderungen auch die kontinuierliche Überwachung der Anlagen eine entscheidende Rolle.</p>
<p>Tirol profitiert von seinen natürlichen Voraussetzungen wie der alpinen Topographie und dem ausreichenden Jahresniederschlag. „Wir müssen uns aber zukunfts- und klimafit aufstellen und laufend in eine sichere Versorgung investieren. Das vorliegende Trinkwasservorsorgekonzept bietet hier eine wichtige Grundlage“, erklärt LHStv Josef Geisler.</p>
<p>Der vollständige Bericht zum Trinkwasservorsorgekonzept findet sich <a href="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/themen/umwelt/wasser/Siedlungswasserwirtschaft/Trink-_und_Grundwasser/26-07-10_Trinkwasservorsorge_f%C3%BCr_Tirol_final_WaWi.pdf" target="_blank">auf der Website des Landes</a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Wasserwirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Tue, 28 Jul 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Einsatz im Tagesbetrieb: LRin Hagele besuchte Gesundheitsdienste Völs </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/einsatz-im-tagesbetrieb-lrin-hagele-besuchte-gesundheitsdienste-voels/</link>
				<description>Einblicke in den Pflegealltag: Landesrätin begleitete Pflege bei den Gesundheitsdiensten Völs</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e3c82ef2d5ccff55ff6fea8ce3b8b7b71"><span class="regierungsmitglied">„Völser Modell“ verbindet mobile, teilstationäre und stationäre Pflege unter einem Dach</span></li><li data-list-item-id="e8a10d3837963997aae263b4124d64721"><span class="regierungsmitglied">Praxisnahe Ausbildung und flexible Versorgungsangebote im Fokus</span></li></ul><p>Ein persönliches Bild von der vielseitigen und zugleich anspruchsvollen Arbeit in der Pflege machte sich kürzlich LRin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> beim Besuch der Gesundheitsdienste Völs. Sie begleitete das Team während dem Dienst und gewann dabei neue Einblicke aus erster Hand in die stationäre und mobile Pflege, die Betreuung älterer Menschen und den praktischen Unterricht künftiger Pflegefachkräfte. Neben dem Austausch mit MitarbeiterInnen, Auszubildenden und BewohnerInnen stand die Frage im Mittelpunkt, wie wohnortnahe und zukunftsfähige Pflegemodelle langfristig gesichert werden können.</p>
<p>„Bei meinem Dienst in der Tagespflege und dem Betreuten Wohnen habe ich mich vom Einsatz der Gesundheitsdienste Völs einmal mehr überzeugen können. Was die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier und in allen diesen Einrichtungen leisten, ist herausragend: Sie begleiten Menschen, die sich oft in herausfordernden Lebenssituationen befinden, mit großer Empathie und hohem pflegerischen Können. Ich danke den Pflegekräften und allen Mitarbeitenden sowie Freiwilligen für ihr Engagement“, erklärte Pflegelandesrätin Hagele bei ihrem Lokalaugenschein.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Das „Völser Modell“: Viele Angebote aus einer Hand</span></p>
<p>Die Gesundheitsdienste Völs vereinen unterschiedliche Pflege- und Betreuungsangebote unter einem Dach: Neben mobiler Pflege und Haushaltshilfe stehen auch 64 Langzeit- und Kurzzeitpflegeplätze, 48 Plätze im Betreuten Wohnen und sechs Plätze in der Tagespflege zur Verfügung – je nach Bedürfnissen der pflegebedürftigen Menschen und ihrer Angehörigen. Grundsatz des „Völser Modells“ ist es, älteren Menschen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen und gleichzeitig pflegende Angehörige im Alltag zu entlasten. Das Pflegeheim der Gesundheitsdienste Völs wurde 1993 in Betrieb genommen und zuletzt 2018 umfassend saniert. Geschäftsleiter des Pflegeheims der Gesundheitsdienste Völs ist&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Mischa Todeschini</span>, Heimträger ist die Marktgemeinde Völs.</p>
<p>„Regionale Versorgungsmodelle wie hier in Völs leben vor, wie moderne Pflege funktionieren kann: Sie muss flexibel sowie wohnortnah sein und sich an den Bedürfnissen der Menschen ausrichten. Genau diesen Ansatz verfolgt die Tiroler Landesregierung auch mit der ‚Vision 2033‘ im Bereich der Pflege“, betont LRin Hagele. Geplant sind bis 2033 rund 2.100 neue Pflegeplätze in Tirol. Dabei stehen neben dem Ausbau von stationären Einrichtungen vor allem auch bedarfsgerechte Angebote wie Tagespflege oder Betreutes Wohnen im Mittelpunkt.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Gemeinsame Praxiseinheiten mit dem Ausbildungszentrum West</span></p>
<p>Ein weiterer Schwerpunkt galt der praktischen Ausbildung neuer Pflegefachkräfte. Gemeinsam mit dem Ausbildungszentrum West bieten die Gesundheitsdienste Völs Teile der Pflegefachassistenzausbildung direkt am Standort an. Die Auszubildenden lernten beim Besuch von LRin Hagele gerade den Berufsalltag in der Praxis kennen und sammelten Erfahrungen im direkten Kontakt mit BewohnerInnen und den Pflegeteams in Völs.&nbsp;</p>
<p>„Die Herausforderungen in der Pflege werden in den kommenden Jahren weiter wachsen. Umso wichtiger ist es, dass wir in die Ausbildung, gute Arbeitsbedingungen und flexible Versorgungsmodelle investieren. Die Gesundheitsdienste Völs gehen hier als positives Beispiel voran“, zeigte sich die Landesrätin erfreut.&nbsp;<br>Tirol verzeichnet mit aktuell 2.600 Auszubildenden im Pflegebereich einen neuen Höchststand. Auch die Pflegelehre wird weiterhin gut angenommen: Derzeit absolvieren 126 Lehrlinge ihre Pflegelehre in 41 Lehrbetrieben – der österreichweit höchste Wert.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>Gesundheit</category>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Pflege</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59026</guid>
				<pubDate>Mon, 27 Jul 2026 11:45:20 +0200</pubDate>
				
				<title>Investitionen sichern Tirols Trinkwasserversorgung langfristig ab </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/investitionen-sichern-tirols-trinkwasserversorgung-langfristig-ab/</link>
				<description>150 Millionen Euro in fünf Jahren in verlässliche und krisensichere Versorgung mit sauberem Trinkwasser investiert </description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:16px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="edc2158da1a4d4bbf52b8fc5cd5002cc8"><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Förderungen von Bund und Land in Höhe von insgesamt rund 33,5 Millionen Euro für Ausbau und Modernisierung der Wasserinfrastruktur</span></li><li data-list-item-id="ed7136b21eec720c30104cfa706343ed8"><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Anschlussgrad an öffentliche Wasserversorgung bei 96 Prozent</span></li></ul><p><span lang="DE-AT" dir="ltr">Sauberes Trinkwasser aus dem Wasserhahn ist in Tirol selbstverständlich – dahinter steht jedoch eine leistungsfähige Infrastruktur, in die laufend investiert werden muss. „Eine sichere Trinkwasserversorgung gehört zu den wichtigsten Aufgaben der öffentlichen Daseinsvorsorge. Dass Trinkwasser in bester Qualität jederzeit verfügbar ist, ist keine Selbstverständlichkeit. Es ist das Ergebnis jahrzehntelanger Investitionen und einer vorausschauenden Planung. Bund und Land unterstützen die Tiroler Gemeinden und Wasserversorger dabei, die notwendige Infrastruktur laufend zu erhalten und fit für zukünftige Herausforderungen zu machen“, betont Wasserreferent LHStv&nbsp;</span><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Josef Geisler</span><span lang="DE-AT" dir="ltr">. 150 Millionen Euro haben Tirols Wasserversorger und Gemeinden in den vergangenen fünf Jahren in die Trinkwasserversorgung investiert. Dafür haben Bund und Land insgesamt 33,5 Millionen Euro an Förderungen zugesichert.&nbsp;</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Investitionen stärken die Versorgungssicherheit</span></p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">Die Fördermittel kommen Maßnahmen zur Modernisierung sowie zum krisensicheren und klimafitten Ausbau der Tiroler Trinkwasserversorgung zugute. Dazu zählen unter anderem der Neubau und die Sanierung von Quellfassungen, Hochbehältern und Wasserleitungen sowie die Verbindungen von Wasserversorgungsanlagen mehrerer Gemeinden. Gerade im Hinblick auf den Klimawandel und einen steigenden Wasserbedarf leisten diese Investitionen einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit in Tirol.</span></p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">Zu den größten Infrastrukturprojekten der vergangenen Jahre zählt die Erschließung der neuen Quellfassung der Mühlauer Quellen in Innsbruck durch die IKB (Innsbrucker Kommunalbetriebe). Mit dem Projekt wurde die langfristige Versorgung mit hochwertigem Trinkwasser abgesichert. Ein weiteres Beispiel ist die Erweiterung der Trinkwasserversorgung in Kematen durch Tiefbrunnenanlagen, die zusätzliche Kapazitäten schafft und die Ausfallsicherheit weiter erhöht.</span></p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">„Unsere Trinkwasserversorgung ist eine Infrastruktur, die man im Alltag kaum wahrnimmt – solange sie funktioniert. Dahinter stehen tausende Kilometer an Leitungen sowie zahlreiche Quellfassungen, Brunnen und Hochbehälter, die laufend gewartet, modernisiert und ausgebaut werden müssen. Investitionen in die Wasserinfrastruktur sind Investitionen in die Lebensqualität der Tirolerinnen und Tiroler“, so LHStv Geisler.</span></p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">6.400 Kilometer Trinkwasserleitungen und 8.500 Kilometer Kanalnetz sowie 53 kommunale Abwasserreinigungsanlagen gibt es in Tirol. Die Gemeinden und Wasserversorger sind täglich gefordert, diese wichtige Infrastruktur zu erhalten und bedarfsgerecht auszubauen. Rund 96 Prozent der Bevölkerung sind an öffentliche Wasserversorgungsanlagen angeschlossen. Etwa 90 Prozent des Trinkwassers stammen aus Quellen – ein österreichweit außergewöhnlich hoher Anteil, der die Versorgungsstruktur Tirols nachhaltig prägt.</span></p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Wasserwirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59021</guid>
				<pubDate>Mon, 27 Jul 2026 08:29:55 +0200</pubDate>
				
				<title>Warnungen, Informationen und Services direkt am Smartphone</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/warnungen-informationen-und-services-direkt-am-smartphone/</link>
				<description>Erfolgsprojekt Land Tirol App – direkter Service für die TirolerInnen seit sechs Jahren</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/presse/newsletter/2026/07/20260727_Push_Nachrichten.png" length="1712023" type="image/png" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e33ecb82079392aadf9535447b1a3be64"><span class="regierungsmitglied">Infos im Ernstfall: Mehr als 329.000 Smartphones mit aktivierter Push-Benachrichtigung, rund 1.000 versendete Push-Nachrichten</span></li><li data-list-item-id="e22c3459905a84dcc4ba349294217bbe0"><span class="regierungsmitglied">Vielfältiges Informationsangebot: Vom digitalen Familienpass über Verkehrswebcams bis hin zur Online-Terminvereinbarung</span></li><li data-list-item-id="e8ab1b01aff16fd3d19507bf1e2f7e109"><span class="regierungsmitglied">Nächstes Update: Trinkwassermapping Tirol wird in Kürze integriert</span></li></ul><p>Jede und jeder nutzt täglich zahlreiche Apps über das Smartphone. Bei vielen TirolerInnen ist eine davon die Land Tirol App. Ein Erfolgsprojekt seit sechs Jahren, das als damalig österreichweiter Vorreiter zeigt: Solche Services der öffentlichen Verwaltung werden geschätzt und genutzt – allen voran auch im Ernstfall: Rund 1.000 Push-Nachrichten wurden seit Einführung der App versendet und informierten NutzerInnen bei Hochwasser, Murenereignissen, Großbränden, prognostizierten Extremwetterereignissen, längerfristigen Straßensperren ohne direkte Umfahrungsmöglichkeit oder bei Vorkommen großer Beutegreifer über aktuelle Entwicklungen. Die Push-Nachrichten-Funktion muss nach dem Download der App selbstständig aktiviert werden. Mehr als 329.000 Geräte erhalten solche Push-Nachrichten bereits. Die Land Tirol App hat darüber hinaus noch viele weitere Services zu bieten und wird laufend erweitert: vom digitalen Tiroler Familienpass sowie Jugendkarte über eine Online-Terminvereinbarungs-Funktion für die Dienststellen des Landes bis hin zu öffentlichen Trinkwasserbrunnen in ganz Tirol. Letzteres ist das neueste Update und steht in Kürze in der App zur Verfügung.</p>
<p>Digitalisierungslandesrat <span class="regierungsmitglied">Mario Gerber</span> lädt alle TirolerInnen ein, das kostenlose Angebot zu nutzen: „Die Land Tirol App bringt wichtige Informationen und digitale Verwaltungsservices genau dorthin, wo sie gebraucht werden – direkt aufs Smartphone. Unser Ziel ist es, den Alltag der Menschen einfacher zu machen und Informationen schnell, unkompliziert und zuverlässig bereitzustellen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Wichtig: Push-Funktion aktivieren und individualisieren</span></p>
<p>Ein zentrales Element der Land Tirol App ist die Push-Nachrichten-Funktion. NutzerInnen, die den Erhalt von Pushnachrichten in der App aktiviert haben, erhalten bei außergewöhnlichen Ereignissen, Straßensperren, prognostizierten Extremwetterereignissen oder anderen sicherheitsrelevanten Entwicklungen wichtige Informationen direkt auf ihr Smartphone. Diesen Service gibt es auch für das Auftreten von großen Beutegreifern wie Wölfen oder Bären, die etwa Schäden bei Nutztieren verursacht haben. Um solche Nachrichten zu erhalten, müssen unter „Service“ die Push-Meldungen aktiviert werden. Auswählbar ist außerdem die jeweilige Region sowie die Kategorie Beutegreifer.&nbsp;</p>
<p>„Gerade in außergewöhnlichen Situationen zählt jede Minute. Mit den Push-Nachrichten erreichen wichtige Informationen die Menschen rasch und direkt aus erster Hand. Das schafft Orientierung und erhöht die Sicherheit“, betont LR Gerber.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">250 Verkehrswebcams, Pegelstände, Lawinenreport und vieles mehr</span></p>
<p>Neben aktuellen Informationen bietet die Land Tirol App zahlreiche digitale Services für den Alltag. So sind der digitale Tiroler Familienpass sowie die Tiroler Jugendkarte direkt in der App aufrufbar und damit Vergünstigungen etwa in Schwimmbädern oder Badeseen, Indoor-Parks, Museen sowie im Handel oder in der Gastronomie immer mit dabei.</p>
<p>Auch die Online-Terminvereinbarung für zahlreiche Leistungen der Tiroler Landesverwaltung ist direkt über die App möglich. Darüber hinaus stehen mehr als 250 Verkehrswebcams zur Verfügung, die einen schnellen Überblick über die aktuelle Verkehrssituation bieten. Das Serviceangebot der App wird durch weitere praktische Funktionen ergänzt – darunter aktuelle Wetterwarnungen der GeoSphere Austria, Hydro Online mit Gewässer-Pegelständen – wechselt im Winter auf den täglichen Euregio-Lawinenreport –, die Anwendung „Digital Service Tirol“, Informationen zu Landesförderungen, Neuigkeiten aus der Landesverwaltung sowie die Möglichkeit, Sitzungen des Tiroler Landtags live oder on demand mitzuverfolgen.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">App wird laufend weiterentwickelt</span></p>
<p>Die Land Tirol App wird kontinuierlich weiterentwickelt. Bereits in Kürze wird eine neue Funktion integriert: Das Trinkwassermapping Tirol. Dieses liefert neben dem Überblick, wo der nächstgelegene öffentliche Trinkwasserbrunnen ist, auch Informationen zum barrierefreien Zugang, zur Möglichkeit, Trinkflaschen bequem zu befüllen, zu den Betriebszeiten, zum Betreiber sowie zur regelmäßigen Qualitätsprüfung. Ergänzt wird jeder Eintrag durch ein aktuelles Foto.&nbsp;</p>
<p>„Digitalisierung bedeutet, Angebote laufend an die Bedürfnisse der Menschen anzupassen. Deshalb entwickeln wir die Land Tirol App kontinuierlich weiter und ergänzen sie um neue, alltagstaugliche Funktionen“, erklärt LR Gerber.</p>
<p><a href="https://www.tirol.gv.at/presse/land-tirol-app/">Alle Informationen zur Land Tirol App</a></p>
<p>Die Land Tirol App steht im iOS App Store und Google Play Store kostenlos zum Download zur Verfügung:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e5b55771e8095c39482cc026eeba153e0"><a href="https://apps.apple.com/at/app/land-tirol/id1484937509" target="_blank" rel="noreferrer">App Store</a></li><li data-list-item-id="ece0e8c1b1a1431fe6ce25875f617ac36"><a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=at.landtirol.landtirolapp" target="_blank" rel="noreferrer">Google Play Store</a></li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>Bürgerservice</category>
				
					<category>LR Gerber</category>
				
					<category>Digitalisierung</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59020</guid>
				<pubDate>Sun, 26 Jul 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>Werner-Pirchner-Preis: SemifinalistInnen stehen fest</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/werner-pirchner-preis-semifinalistinnen-stehen-fest/</link>
				<description>82 MusikerInnen aus 15 Nationen haben ihre Beiträge für die Jubiläumsausgabe 2026 eingereicht – davon drei Ensembles aus Tirol (Reutte, Telfs und Innsbruck)</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/a/a/csm_20260726_Werner-Pirchner-Preis_Vincze_f025e2c9ec.jpg" length="2246521" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e168abe5351f12d37ce11e16ed1d7fc08"><span class="regierungsmitglied">Jeweils acht OboistInnen und Kammermusikensembles qualifizierten sich für Semifinale in Innsbruck</span></li><li data-list-item-id="ec7a538b0def23871b5a2728f3fe53478"><span class="regierungsmitglied">Wettbewerbsprofil wurde um neue Kategorie „Kammermusik für Bläserensembles“ erweitert</span></li><li data-list-item-id="e370fba6f31b701bee1dae6878fe28efa"><span class="regierungsmitglied">Weitere Infos zum Werner-Pirchner-Preis auf der&nbsp;</span><a href="https://www.konstirol.at/musikleben/wettbewerbe/werner-pirchner-preis/" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">Website des Tiroler Landeskonservatoriums</span></a></li></ul><p>Der Werner-Pirchner-Preis 2026 geht in die nächste Runde: Nach Abschluss der Online-Vorrunde stehen nun die SemifinalistInnen für den Herbst fest. Insgesamt 82 junge MusikerInnen aus 15 Nationen – davon drei Ensembles aus Tirol – reichten ihre musikalischen Beiträge in den Kategorien „Oboe“ und „Kammermusik für Bläserensembles“ ein. Jene TeilnehmerInnen, die es in die zweite Wettbewerbsrunde geschafft haben, treffen von 3. bis 5. November in Innsbruck aufeinander und messen sich vor einer hochkarätig besetzten Fachjury.</p>
<p>Bildungslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> zieht angesichts der Jubiläumsausgabe – der Werner-Pirchner Preis findet bereits zum fünften Mal statt – ein Resümee zum internationalen Musikwettbewerb: „Der Werner-Pirchner-Preis lockt junge Spitzenmusikerinnen und Spitzenmusiker aus aller Welt nach Tirol. In der diesjährigen Ausgabe nahmen Talente aus 15 Nationen an unserem Wettbewerb teil – das beweist, welchen Stellenwert der Werner-Pirchner-Preis in der internationalen Musikszene genießt. Tirol und insbesondere das Landeskonservatorium werden damit einmal mehr zur großen Bühne für herausragende Klassiktalente“, betont LR<sup>in</sup> Hagele.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Internationale Bühne für den musikalischen Nachwuchs</span></p>
<p>Erstmals wurde der Werner-Pirchner-Preis heuer über die solistische Wertung hinaus geöffnet: Neben der Kategorie Oboe konnten sich auch Kammermusikensembles mit BläserInnen, bestehend aus vier bis acht Mitgliedern, bewerben. „Musikalische Karrieren nehmen nicht nur im solistischen Können, sondern auch im gemeinsamen Musizieren ihren Ausgang. Mit der neuen Ensemble-Kategorie haben wir den Werner-Pirchner-Preis bewusst weiterentwickelt und jungen Musikerinnen und Musikern zusätzliche Möglichkeiten eröffnet, ihr Können beim gemeinsamen Spiel auf höchstem Niveau zu präsentieren. Die große Resonanz bestätigt, dass dieser Schritt genau der richtige war“, freut sich Bildungslandesrätin Hagele.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Landeskonservatorium und mdw</span></p>
<p>Der Werner-Pirchner-Preis wird vom Tiroler Landeskonservatorium gemeinsam mit der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien veranstaltet und zählt mittlerweile zu den bedeutendsten Wettbewerben für junge BläserInnen unter 30 Jahren. Die erste Wettbewerbsrunde fand in Form einer internationalen Videoeinreichung statt. Jeweils acht OboistInnen sowie acht Kammermusikensembles konnten sich für das Semifinale qualifizieren, das ab 3. November in Innsbruck über die Bühne geht.&nbsp;</p>
<p>„Der Werner-Pirchner-Preis steht für höchste künstlerische Qualität und eröffnet jungen Musikerinnen und Musikern wertvolle Perspektiven für ihre weitere Laufbahn. Die seit Jahren enge Zusammenarbeit zwischen dem Tiroler Landeskonservatorium und der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bietet ideale Voraussetzungen und macht den Wettbewerb zu einem wichtigen Sprungbrett für den musikalischen Nachwuchs“, erklärt mdw-Rektorin <span class="regierungsmitglied">Ulrike Sych</span>. Den Juryvorsitz im Herbst übernimmt Landesmusikdirektor <span class="regierungsmitglied">Helmut Schmid</span>, das Tiroler Landeskonservatorium ist mit <span class="regierungsmitglied">Max Bauer</span> sowie dem designierten Direktor <span class="regierungsmitglied">Johannes Puchleitner</span> und die mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien mit Vizerektorin <span class="regierungsmitglied">Barbara Strack-Hanisch</span> vertreten. Die weiteren Jurymitglieder wirken in renommierten Orchestern wie den Wiener Philharmonikern, dem Rundfunk-Sinfonieorchester München oder dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Öffentlich zugängliches Finale im November 2026</span></p>
<p>Zum weiteren Ablauf des Werner-Pirchner-Preises 2026: Am 3. November präsentieren sich die qualifizierten TeilnehmerInnen beim Semifinale am Tiroler Landeskonservatorium. Nach Meisterklassen und Proben am Folgetag treten jeweils drei FinalistInnen beim Finale am 5. November im Haus der Musik Innsbruck gegeneinander an. Während die Ensembles ein eigenständiges Wettbewerbsprogramm gestalten, werden die FinalistInnen in der Kategorie Oboe vom Werner-Pirchner-Preis-Orchester begleitet – dieses steht unter der Leitung von <span class="regierungsmitglied">Dorian Keilhack</span>.&nbsp;</p>
<p>Die Finalrunde ist für Interessierte und Medien öffentlich zugänglich. Weitere Informationen zum Werner-Pirchner-Preis sind auf der&nbsp;<a href="https://www.konstirol.at/musikleben/wettbewerbe/werner-pirchner-preis/" target="_blank" rel="noreferrer">Website des Tiroler Landeskonservatoriums</a> nachzulesen.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: SemifinalistInnen Werner-Pirchner-Preis 2026</span></p>
<p>Jeweils acht OboistInnen und Kammermusikensembles wurden von der Fachjury für das Semifinale am 3. November ausgewählt (nachfolgende Reihung alphabetisch):</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Kategorie Oboe:</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e97b29c95a615dba496018f8fdd6d03f7"><span>Leonhard Ehrlich, Deutschland</span></li><li data-list-item-id="e62a4309af690bef92c04a65c917a8135"><span>Anna Sofia Franceschini, Italien</span></li><li data-list-item-id="e29340c72a1e469c0ab8d247e20a9c7ee"><span>Tobias Gasché, Österreich</span></li><li data-list-item-id="eef542a99074b910da9db382767c6c275"><span>Nathaniel Heine, Deutschland</span></li><li data-list-item-id="e75e861c9d55075923b5801ee4ad396ea"><span>Paul Rischanek, Österreich</span></li><li data-list-item-id="e5cd3fb13f82e1b6ddf18b92f529af565"><span>Alexey Savinkov, Russland</span></li><li data-list-item-id="ef3ee39d608ccf3a961c1a2af60bd8187"><span>Nicky Schmidli, Schweiz</span></li><li data-list-item-id="e41c1bf0e44c4b6e985081ddd0f546a71"><span>Junlin Zhou, China</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Kategorie Kammermusik für Ensembles:</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ea43b811e501d64c0d5af631e4d2582e0"><span>Bubreg-Quartett, Österreich (Reutte)</span></li><li data-list-item-id="e1a5f726e5c8401da8648f3b46d25ae13"><span>Edonè-Quartett, Österreich (Telfs)</span></li><li data-list-item-id="ea40896ed85238f7f26ba5714dcbdd522"><span>Emxavian-Saxophonquartett, Österreich</span></li><li data-list-item-id="ed382811d23b058b8c89e9acfcfc45795"><span>Ensemble Miso-Holzbläserquintett, Deutschland</span></li><li data-list-item-id="e17c4a5928b74cf63e5c7f4e5369d020b"><span>Ludwig-Milde-Fagottquartett, Österreich</span></li><li data-list-item-id="ec5d7f1da25acb9dacb3b5131a24f8d50"><span>Mousai-Holzbläserquintett, Vereinigte Staaten von Amerika</span></li><li data-list-item-id="eae6f1b2bbfe90c49f150149c04d6e0d0"><span>Rêverie-Saxophonquartett, Österreich</span></li><li data-list-item-id="eeef61aef9383e7dbec1923aa0626374c"><span>Sacculum-Brass, Österreich (Innsbruck)</span></li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Kunst &amp; Kultur</category>
				
					<category>Preise</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Sun, 26 Jul 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>„Komm in die Gruppe“ am Tag der offenen Tür am 26. Oktober</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/komm-in-die-gruppe-am-tag-der-offenen-tuer-am-26-oktober/</link>
				<description>Save the date: Tag der offenen Tür im Jahr des Ehrenamts im Zeichen des Ehrenamts und der Freiwilligenarbeit</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e87dcb04393cae0fccf0bd887cdb64a72"><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">„Komm in die Gruppe“: Infos aus erster Hand bei der Freiwilligenmesse im Großen Saal</span></li><li data-list-item-id="ea7535ea78ea889ef3f4fc6a436bc04a7"><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Politik und Verwaltung, Freiwilligenzentren, Einsatzorganisationen, Vereine und Partner des Landes zeigen ihre Arbeit</span></li><li data-list-item-id="e5d7dca25dcf2b1b1daa18f203e2201f0"><span class="regierungsmitglied">Vorführungen des Einsatzkommandos Cobra, Einblicke in die Landesverwaltung und finale Chance für „Leokadia Justman. Brechen wir aus!“</span></li><li data-list-item-id="ea8281793e937667f55c075df501d2998"><span class="regierungsmitglied">Bewährtes Kultur- und Familienprogramm im und rund um das Landhaus</span></li><li data-list-item-id="ed3d2ceaa720113ac66653f47e5d4332a"><span class="regierungsmitglied">Musikalischer Höhepunkt: Konzert mit Thorsteinn Einarsson am Landhausplatz bei freiem Eintritt</span></li></ul><p>„Komm in die Gruppe“ bzw. „Komm zum Tag der offenen Tür 2026“: In drei Monaten veranstaltet das Land Tirol mit der Landesverwaltung und dem Tiroler Landtag wieder den Tag der offenen Tür. Heuer rücken vor allem jene Menschen in den Vordergrund, die sich tagtäglich freiwillig für andere einsetzen. Am Nationalfeiertag, den 26. Oktober 2026, steht der Tag der offenen Tür heuer im Zeichen des Ehrenamts und der Freiwilligenarbeit. Das Land Tirol macht freiwilliges Engagement sichtbar und lädt darüber hinaus dazu ein, das Landhaus und seine Services zu entdecken: mit Einblicken in Politik und Verwaltung, einer Leistungsschau der Tiroler Einsatzorganisationen und den beliebten Cobra-Vorführungen.Für einen besonderen Höhepunkt sorgt am Abend der österreichisch-isländische Musiker <span class="regierungsmitglied">Thorsteinn Einarsson</span>, der mit einem Konzert am Landhausplatz bei freiem Eintritt den Nationalfeiertag ausklingen lässt – präsentiert von der Tiroler Tageszeitung.&nbsp;</p>
<p>„2026 ist das Jahr des Ehrenamts. Der Tag der offenen Tür steht deshalb ganz im Zeichen des freiwilligen Engagements. Den Besucherinnen und Besuchern bieten sich im und rund um das Landhaus Infos und Servicedienstleistungen von Abteilungen und Partner des Landes. Im Großen Saal wird es auch eine Art „Freiwilligenmesse“ geben, wo sich Interessierte aus erster Hand informieren und das richtige Ehrenamt bzw. Freiwilligenarbeit für sich entdecken können“, sagt LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. Das Landhaus sei das Haus für alle TirolerInnen – „an diesem Tag zeigen wir, wie vielfältig der Landesdienst ist und was hier jeden Tag geleistet wird. Heuer richten wir den Blick aber ganz bewusst auch auf jene Menschen, die außerhalb des Landhauses Verantwortung übernehmen – in Vereinen, Einsatzorganisationen oder sozialen Einrichtungen: Ehrenamtliche und freiwillig Tätige. Sie halten unsere Gesellschaft zusammen und machen Tirol jeden Tag ein Stück lebenswerter. Dieses Engagement verdient Aufmerksamkeit und Anerkennung.“</p>
<p>Landtagspräsident <span class="regierungsmitglied">Jakob Wolf </span>lädt die Bevölkerung ein, das Landhaus am Nationalfeiertag zu besuchen: „Gemeinschaft lebt vom Austausch. Der Tag der offenen Tür bietet die Gelegenheit, den Tiroler Landtag kennenzulernen, Fragen zu stellen und mit den Abgeordneten ins Gespräch zu kommen. Gleichzeitig wird dieser Tag heuer vor allem eines vor den Vorhang holen: Wie viel in Tirol durch freiwilliges Engagement geleistet wird und entsteht. Beides macht unsere Demokratie, unser Land und unser Zusammenleben stark.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie</span></p>
<p>So geben Vereine, Organisationen und Einsatzkräfte Einblicke in ihre Arbeit. Von Rettungs- und Hilfsorganisationen bis hin zu sozialen, kulturellen und sportlichen Initiativen wird sichtbar, welchen unverzichtbaren Beitrag tausende Freiwillige tagtäglich für das Gemeinwohl leisten. Zu den Höhepunkten zählen auch heuer die Vorführungen des Einsatzkommandos Cobra sowie die Vorstellung der Tiroler Einsatzorganisationen mit Fahrzeugen, Ausrüstung und moderner Einsatztechnik.&nbsp;</p>
<p>Außerdem bieten die offenen Türen im Landhaus die Gelegenheit, Serviceleistungen des Landes wie z.B. die Ausstellung von Reisepass oder Führerschein in Anspruch zu nehmen, sich bei der Fördertour im Haus über die zahlreichen Förderangebote des Landes Tirol informieren zu lassen oder einfach nur einen Blick hinter die Kulissen der Landesverwaltung zu werfen. Informationsstände und Mitmachangebote laden dazu ein, Politik und Verwaltung aus nächster Nähe kennenzulernen, sowie bei Führungen dabei zu sein. Etwa in der Landhaus-Ausstellung „Leokadia Justman. Brechen wir aus“, die die Gräuel der NS-Zeit in Erinnerung ruft und am 26. Oktober zum letzten Mal zu sehen sein wird.</p>
<p>Das Land Tirol empfiehlt die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Dank einer Kooperation mit dem Verkehrsverbund Tirol kann auch heuer wieder die Aktion „Hinfahrt zahlen, Rückfahrt gratis“ angeboten werden. Die detaillierten Programmdetails werden im Herbst bekanntgegeben. Das gesamte Veranstaltungsgelände ist weitestgehend barrierefrei zugänglich.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Veranstaltungen</category>
				
					<category>Ehrenamt</category>
				
					<category>Verwaltung</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Sun, 26 Jul 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Förderung für Hitzeschutz beim Wohnen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/foerderung-fuer-hitzeschutz-beim-wohnen/</link>
				<description>LHStv Wohlgemuth: „Wohnungen klimafit machen – das Land Tirol unterstützt wirksamen Hitzeschutz“</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ec1fc5b0374874ef0a29f2ac2ae15019d"><span class="regierungsmitglied">Wohnbauförderung unterstützt außenliegenden, elektrisch betriebenen Sonnenschutz gegen sommerliche Überwärmung</span></li><li data-list-item-id="e4fbb957912f7c60bfacfa86355960b56"><span class="regierungsmitglied">Maßnahmen, wie Raffstores und Rollläden, sowohl bei Neubau als auch Sanierungen förderfähig</span></li></ul><p>Die diesjährigen Hitzewochen zeigen deutlich: Sommerliche Hitze wird zunehmend zur Belastung – auch in den eigenen vier Wänden. Damit Wohnräume auch bei steigenden Temperaturen angenehm bleiben, unterstützt das Land Tirol im Rahmen der Wohnbauförderung gezielt Maßnahmen gegen sommerliche Überwärmung. Im Mittelpunkt stehen dabei außenliegende, elektrisch betriebene Beschattungseinrichtungen, die verhindern, dass sich Wohnräume durch direkte Sonneneinstrahlung aufheizen.</p>
<p>„Der Klimawandel ist längst auch in unseren Wohnungen angekommen. Gerade nach den vergangenen Hitzewellen ist klar: Wir müssen unsere Gebäude an die neuen klimatischen Bedingungen anpassen. Außenliegender Sonnenschutz ist dabei eine der wirksamsten Maßnahmen – und genau deshalb unterstützen wir diese Investitionen mit der Tiroler Wohnbauförderung“, betont Wohnbaureferent LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Außenliegender, elektrisch betriebener Sonnenschutz hat Vorrang</span></p>
<p>Gefördert werden unter anderem außenliegende Raffstores oder Rollläden, die elektrisch betrieben werden, beispielsweise mit einem integrierten Solarpanel. Der große Vorteil: Die Sonneneinstrahlung wird bereits vor dem Fenster abgehalten und die Räume heizen sich deutlich weniger auf. Solche Maßnahmen sind sowohl im Neubau als auch bei Sanierungen förderfähig.</p>
<p>Erst wenn passive Maßnahmen wie ein außenliegender Sonnenschutz nicht ausreichen, kann auch der Einbau einer aktiven Kühlung sinnvoll sein. „Unser Grundsatz lautet: Hitze gar nicht erst ins Gebäude lassen, statt sie im Nachhinein energieintensiv wieder hinauszukühlen. Das spart Energie, schützt das Klima und erhöht gleichzeitig den Wohnkomfort“, so Wohlgemuth.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Wohnkomfort steigern und Energie sparen</span></p>
<p>Neben einer höheren Wohnqualität leisten wirksame Beschattungssysteme auch einen wichtigen Beitrag zur Energieeffizienz. Wer Räume bereits durch bauliche Maßnahmen kühl hält, benötigt deutlich weniger Energie für eine nachträgliche Kühlung.</p>
<p>„Nach der Hitzewelle ist vor der Hitzewelle. Deshalb investieren wir nicht nur in leistbaren Wohnraum, sondern auch in klimafitte Wohnungen, die den Herausforderungen der Zukunft gewachsen sind. Die Tiroler Wohnbauförderung unterstützt die Menschen dabei ganz konkret“, so Wohlgemuth abschließend.</p>
<p>Mehr Informationen hier:&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/bauen-wohnen/wohnbaufoerderung/sanierung/sonnenschutzeinrichtung/" target="_blank">Sonnenschutzeinrichtung | Land Tirol</a></p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Bauen &amp; Wohnen</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Sat, 25 Jul 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Gold für Lans: Tirols Dorferneuerung erhielt Auszeichnung </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/gold-fuer-lans-tirols-dorferneuerung-erhielt-europaeische-auszeichnung/</link>
				<description>„European Village Renewal Award“ in Gold für eine ganzheitliche, nachhaltige und innovative Gemeindeentwicklung</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ebff03d09b323c44637d4f65c0f748e29"><span class="regierungsmitglied">Land Tirol unterstützt Gemeinden mit Förderungen, fachlicher Begleitung und Planungsinstrumenten bei der Attraktivierung ihrer Ortskerne</span></li><li data-list-item-id="ead5f89e6dcfb81d7f1d1dfd3fc04e138"><span class="regierungsmitglied">BürgerInnenbeteiligung als zentrales Erfolgsrezept der Dorferneuerung</span></li><li data-list-item-id="e656b2fe6ebcc1d2c13fec35bae2418f1"><span class="regierungsmitglied">Internationale Preisverleihung im September 2026 in Tschechien</span></li></ul><p>Lebendige Dorfkerne entstehen dort, wo Gemeinden langfristig planen, die Bevölkerung aktiv einbinden und mutig neue Wege gehen. Dass Tirol mit diesem Ansatz europaweit Maßstäbe setzt, zeigt die Auszeichnung der Gemeinde Lans (Bezirk Innsbruck-Land) mit dem „European Village Renewal Award“ in Gold. Neben fünf weiteren österreichischen Gemeinden würdigte die internationale Jury Lans kürzlich für eine ganzheitliche, nachhaltige, innovative und zeitgemäße Gemeinwesensentwicklung von herausragender Qualität – das Land Tirol begleitete die Gemeinde dabei im Zuge der Dorferneuerung. Für das Land Tirol ist die Auszeichnung damit eine Bestätigung der erfolgreichen Dorferneuerungsstrategie, mit der Gemeinden seit Jahrzehnten bei der Entwicklung attraktiver Ortszentren unterstützt werden – von Förderungen über fachliche Beratung bis hin zur Begleitung komplexer Planungs- und Beteiligungsprozesse.</p>
<p>„Die Auszeichnung für Lans ist ein großer Erfolg für die Gemeinde und gleichzeitig eine Bestätigung des Tiroler Wegs der Dorferneuerung. Unser Ziel ist es, Gemeinden dabei zu unterstützen, lebenswerte Ortskerne zu schaffen und eine langfristige Entwicklung zu ermöglichen. Dass dieser Ansatz europaweit Anerkennung findet, ist eine große Auszeichnung“, betont Landeshauptmann&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Lans als Vorbild</span></p>
<p>Die Gemeinde Lans wird von der Dorferneuerung des Landes bereits seit mehr als zehn Jahren begleitet. Aus den mit der Bevölkerung geführten „Lanser Zukunftsgesprächen“ entstanden zentrale Projekte wie die „Drehscheibe“, das neue Bildungs- und Begegnungszentrum im Ortskern. Mit der Quartiersentwicklung „Oberes Feld 2“ setzt die Gemeinde Maßstäbe in Bezug auf leistbaren Wohnraum, Nachhaltigkeit und soziale Durchmischung.</p>
<p>„Diese Auszeichnung ist eine Anerkennung für unsere gesamte Gemeinde. Sie zeigt, was möglich ist, wenn Politik, Verwaltung und Bevölkerung gemeinsam an einer Vision arbeiten. Besonders freut mich, dass unser Entwicklungsprozess weitergeht – mit der Quartiersentwicklung im Oberen Feld arbeiten wir bereits am nächsten Zukunftsprojekt“, sagt der Lanser Bürgermeister&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Benedikt Erhard</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Gemeinsam Zukunft gestalten</span></p>
<p>Ein wesentliches Erfolgsrezept der Tiroler Dorferneuerung ist die aktive Einbindung der BürgerInnen. In Lans bildeten die „Lanser Zukunftsgespräche“ den Ausgangspunkt für einen breiten Beteiligungsprozess, bei dem Bevölkerung, Politik, Verwaltung und Fachleute gemeinsam die Zukunft der Gemeinde entwickelten. Die Mitgestaltung reichte von Zukunftswerkstätten über die Entwicklung pädagogischer Konzepte für das Bildungszentrum bis hin zur Beteiligung an Architekturwettbewerben. So entstehen Projekte, die den Bedürfnissen vor Ort entsprechen, breite Akzeptanz genießen und den Zusammenhalt in der Gemeinde stärken.</p>
<p>„Erfolgreiche Dorfentwicklung beginnt damit, den Menschen zuzuhören und sie von Anfang an einzubinden. Dadurch entstehen Lösungen, die von der Bevölkerung mitgetragen werden und langfristig Bestand haben. Dieses Miteinander ist ein wesentlicher Grund für die internationale Auszeichnung der Gemeinde Lans“, sagt&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Diana Ortner</span>, Abteilungsvorständin für Bodenordnung.</p>
<p>Die Verleihung des „European Village Renewal Award“ in Gold findet im September 2026 in Kostelní Lhota in Mittelböhmen (Tschechische Republik), der Siegergemeinde des vergangenen Wettbewerbs, statt.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Projekte der Gemeinde Lans</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e24c5541c16284ba9710f34a9cebfe573"><span class="regierungsmitglied">2013: Revitalisierung Lanser Alm&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e4b0c46239cf30a38243c0add32416dec"><span class="regierungsmitglied">2015: Teilnahme Exkursion Dorferneuerung:</span><span>&nbsp;Schule von Morgen, Beispiele aus Bayern</span></li><li data-list-item-id="e140e1af6db590478fb7c79c6ab354361"><span class="regierungsmitglied">2016: LA-21 Schulentwicklungsprozess</span><br><span>Entwicklung eines pädagogischen Raum- und Funktionskonzeptes für Volksschule, Kindergarten und Kinderkrippe</span></li><li data-list-item-id="ed37173349519355b45646789fe3a730b"><span class="regierungsmitglied">2016: Volksschule, Potentialanalyse</span><br><span>Gutachtenverfahren für räumliche und bauliche Lösungsvorschläge für notwendige Erweiterung der Volksschule und des Kindergartens, sowie Verkehrsführung im Dorfzentrum</span></li><li data-list-item-id="e07aa47f68e264eeb59f5ea6788ed7e3f"><span class="regierungsmitglied">2017: Architekturwettbewerb Bildungszentrum Lans</span><br><span>Programm für ländliche Entwicklung Leader 2014-2020</span></li><li data-list-item-id="e1e65c151bb812daf8f7187c72e0d7b2c"><span class="regierungsmitglied">2017: LA21 – Lanser Zukunftsgespräche</span><br><span>Nach dem Wettbewerb „Bildungszentrum“ initiierte die Gemeinde Lans einen LA-21-Prozess mit dem Büro „nonconform“, um wichtige Impulse für die nachhaltige Entwicklung des Siedlungsgebiets „Obere Felder Dorfstraße“ und die Leerstandsaktivierung zu setzen sowie die künftigen Bedarfsperspektiven der Gemeinde und der Vereine zu ermitteln.</span></li><li data-list-item-id="ef1ddea3b81e094b0cc9abd1f142d1fc3"><span class="regierungsmitglied">2019: LA21 – Entwicklung Oberes Feld – kooperatives Verfahren</span><br><span>Entwicklung eines innovativen Wohnmodells mittels aktiver Bürgerbeteiligung</span></li><li data-list-item-id="e0fe7bdb4827865272e153be155d347d5"><span class="regierungsmitglied">Seit 2019: Empfehlungen durch den Tiroler Gestaltungsbeirat</span><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e2d48fba85a360af48ff9f0c972ff8b3a"><span>2019: Bauliche Entwicklung Nusserhof</span></li><li data-list-item-id="e4e1832ac0f6d54aa82d680509dfb7407"><span>2022: Bebauung Dorfstraße</span></li><li data-list-item-id="ea47872c3fd2ddd5530d22f3cc403b597"><span>2023: Ausbau Stadel Isserwirt</span></li></ul></li><li data-list-item-id="eb97538df59848cd199ad1f947d63d9d5"><span class="regierungsmitglied">2020 bis 2021: Revitalisierung Alte Schule Lans</span><br><span>Sanierung und Adaptierung der „Alten Schule Lans“ für die gewerbliche Nutzung und für Vereine (Holzbläserwerkstatt, Architekturbüro, Grafikstudio, Co-Working-Bereich, Schützenheim und Schießstand)</span></li><li data-list-item-id="e5e97816d50da0f09b7c33eff2a938009"><span class="regierungsmitglied">2026: Teilnahme Europäischer Dorferneuerungspreis</span><br><span>Begleitung des Bewerbungsprozesses und Aufbereitung der Unterlagen</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">2026: Beteiligungsprozess Quartiersbildung Oberes Feld</span><br>Entwicklung von Nutzungskonzepten für die Gemeinschaftsräume der neuen Anlage mit Beteiligung der BewohnerInnen, Vereine und Interessierter</p>]]></content:encoded>
				
					<category>Innsbruck-Land</category>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Ehrungen</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Sat, 25 Jul 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>„Reden wir Klartext“: Früherkennung statt Hepatitis-Folgen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/reden-wir-klartext-frueherkennung-statt-hepatitis-folgen/</link>
				<description>Land Tirol informiert anlässlich des Welt-Hepatitis-Tages über Früherkennung, Vorsorge und Schutzmöglichkeiten</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="ea758850ce486aa38ef84ddce8e4821c2"><span class="regierungsmitglied">69 Hepatitis-B- und 54 Hepatitis-C-Erkrankungen im Jahr 2025 in Tirol gemeldet</span></li><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="e6acdee5af9e9c33d399ba1acc163a24d"><span class="regierungsmitglied">Kostenlose Gesundenuntersuchung und Impfangebote nutzen, um Erkrankung frühzeitig zu erkennen oder zu verhindern</span></li></ul><p>„Reden wir Klartext“: Hepatitis bleibt häufig unbemerkt. Gerade weil viele Infektionen zunächst keine oder nur unspezifische Beschwerden verursachen, werden sie oft spät erkannt. Auch in Tirol bleibt Hepatitis deshalb ein aktuelles Gesundheitsthema: Im vergangenen Jahr wurden 69 Hepatitis-B- und 54 Hepatitis-C-Erkrankungen registriert. Unter dem Motto „Reden wir Klartext“ informiert das Land Tirol anlässlich des Welt-Hepatitis-Tages am Dienstag, 28. Juli, über Vorsorge, Früherkennung und Schutzmöglichkeiten. Weltweit leben nach Schätzungen der World Health Organization (WHO) mehr als 300 Millionen Menschen mit einer chronischen Hepatitis, jährlich sterben über eine Million Menschen an ihren Folgen.&nbsp;</p>
<p>„Die kostenlose Gesundenuntersuchung für alle Tirolerinnen und Tiroler ab dem 18. Lebensjahr bietet die Möglichkeit, gesundheitliche Risiken frühzeitig zu erkennen und bei Bedarf weitere Untersuchungen einzuleiten. Vor allem Menschen mit einem erhöhten Infektionsrisiko sollten dieses Angebot nutzen und eine Hepatitis-Testung in Anspruch nehmen. Denn reden wir Klartext: Hepatitis kann vorgesorgt und Früherkennung gut behandelt werden – dafür braucht es aber auch das Wahrnehmen der Eigenverantwortung für sich und die eigene Gesundheit“, betont Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Eine oft unterschätzte Gefahr</span></p>
<p>Hepatitis bezeichnet eine Entzündung der Leber. Meistens wird eine Leberentzündung durch Viren (Hepatitis A–E) oder Gifte wie Alkohol ausgelöst. Virale Infektionen insbesondere Hepatitis-B- und Hepatitis-C können zu schweren Folgeerkrankungen wie eine Leberschädigung (Leberzirrhose) oder Leberkrebs führen. Die gute Nachricht: vor Hepatitis A und B schützen Impfungen erfolgreich und sicher und dank moderner Medikamente sind bis zu 95% der Hepatitis C-Infektionen mittlerweile heilbar, wenn sie frühzeitig erkannt werden.&nbsp;Daher ist die Aufklärung über Schutzmaßnahmen besonders wichtig. Hepatitis C wird nahezu ausschließlich durch direkten Blutkontakt übertragen. Safer Sex sowie der Verzicht auf das gemeinsame Verwenden von Nadeln und unsterilen Instrumenten können das Infektionsrisiko deutlich verringern.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Schutz nutzen: Impfpass kontrollieren</span></p>
<p>„Die Hepatitis-B-Impfung bietet einen sehr hohen Schutz. Leider wird die empfohlene Auffrischungsimpfung im Schulalter derzeit nur von rund 60 Prozent in Anspruch genommen. Ein Blick in den Impfpass lohnt sich deshalb – fehlende Impfungen können auch später noch nachgeholt werden und leisten einen wichtigen Beitrag zum persönlichen Schutz“, erklärt Gesundheitsdirektorin<span class="regierungsmitglied"> Theresa Geley</span>. Die Hepatitis-B-Impfung ist Teil des kostenlosen Kinderimpfprogramms und wird im Rahmen der Sechsfach-Impfung verabreicht. Eine Auffrischungsimpfung erfolgt im Schulalter. Wer seinen Impfstatus nicht kennt oder Impfungen versäumt hat, sollte den Impfpass überprüfen und sich ärztlich beraten lassen.</p>
<p>Die Hepatitis-A-Impfung ist eine sehr wirksame Reiseimpfung für Aufenthalte in Gebiete mit teilweise niedrigeren Hygienestandards (wie Afrika, Asien, Mittel- und Südamerika).&nbsp;Sie ist für Erwachsene und Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr verfügbar – hier bietet die erste Dosis nach 14 Tagen bereits einen bis zu 95-prozentigen Schutz. Für einen Langzeitschutz sind zwei Impfungen im Abstand von sechs Monaten notwendig. Es stehen auch Kombinationsimpfstoffe zur Verfügung, die gleichzeitig gegen Hepatitis A und B schützen</p>
<p>Ob Gesundenuntersuchung, Impfpass oder ärztliche Beratung: „Klartext über Hepatitis zu reden, schafft die Grundlage für wirksamen Schutz und rechtzeitige Behandlung. Wer Vorsorgeangebote nutzt und mögliche Risikofaktoren frühzeitig abklären lässt, schafft die besten Voraussetzungen, eine Erkrankung zu verhindern“, betont LR<sup>in</sup> Hagele.&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen zur Hepatitis-Impfung finden sich unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/impfen" target="_blank"><span lang="DE" dir="ltr">www.tirol.gv.at/impfen</span></a>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Gesundheit &amp; Vorsorge</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59017</guid>
				<pubDate>Fri, 24 Jul 2026 11:28:55 +0200</pubDate>
				
				<title>Lechaschauer Lechbrücke: Dringende Sanierungsarbeiten</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/lechaschauer-lechbruecke-dringende-sanierungsarbeiten/</link>
				<description>Arbeiten ab Montag, 3. August 2026, jeweils von 7 bis 19 Uhr für mehrere Wochen</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ebdf0b29de0c545cd9ad9288509aa7c56"><span class="regierungsmitglied">Fahrtrichtung Reutte: einspurige Verkehrsführung während der Arbeitszeiten</span></li><li data-list-item-id="e8a02d130e709d7042f73c37c3cb8bcd5"><span class="regierungsmitglied">Gegenrichtung: Umleitung über die L 260 Ehenbichler Straße, die Riedener Lechbrücke und die B 198 Lechtalstraße</span></li><li data-list-item-id="e747f15f16f958bb7792caf280ead3057"><span class="regierungsmitglied">Außerhalb der Arbeitszeiten Fahrt in beide Richtungen möglich – Verkehr wird einspurig mittels Ampelregelung geführt</span></li></ul><p>An der Lechaschauer Lechbrücke beginnen am Montag, 3. August 2026, dringend notwendige Sanierungsarbeiten. Es werden Teile der Tragwerksabdichtung und der Abdichtungsentwässerung sowie der Fahrbahnübergang saniert.&nbsp;</p>
<p>Für die Durchführung der Arbeiten ist die Sperre einer Fahrspur erforderlich: Von Montag bis Freitag kann der Verkehr während der Arbeitszeiten zwischen 7 und 19 Uhr daher nur einspurig in Fahrtrichtung Reutte aufrechterhalten werden. Für den Verkehr in die Gegenrichtung ist eine Umfahrung über die L 260 Ehenbichler Straße, die Riedener Lechbrücke und die B 198 Lechtalstraße möglich. Die Umleitung wird entsprechend ausgeschildert. Der Fuß- und Radverkehr ist von den Einschränkungen ausgenommen. Außerhalb der Arbeitszeiten wird der Verkehr im Bereich der Brücke einspurig mittels Ampelregelung geführt, sodass eine Fahrt in beide Richtungen möglich ist.</p>
<p>Die Sanierungsarbeiten nehmen mehrere Wochen in Anspruch und sollen laut derzeitiger Planung bis zum Schulbeginn abgeschlossen sein. Die Arbeiten können nur bei guter Witterung stattfinden.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>Verkehr</category>
				
					<category>Straßenbau</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59014</guid>
				<pubDate>Fri, 24 Jul 2026 11:11:17 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Bettina Sax)</author>
				<title>Förderwesen wird weiter standardisiert, digitalisiert und vereinfacht </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/foerderwesen-wird-weiter-standardisiert-digitalisiert-und-vereinfacht/</link>
				<description>Tirol Kovent</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e9d965c64fec5b6fbbaa208b4f08c88f6"><span class="regierungsmitglied">Nächstes wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“</span></li><li data-list-item-id="e5bf2f35738315834e3d5fd72945e1630"><span class="regierungsmitglied">Neue Qualitätsstandards für Förderungen – Außerfernförderung als eines der ersten gelungenen Praxisbeispiele&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e0883bcbf1ef37e4dfad37fbd7370950d"><span class="regierungsmitglied">Einfaches Onlineformular – nutzbar mit ID-Austria oder schneller Registrierung</span></li><li data-list-item-id="eb3e07a324a3538fc2d80a9119253faca"><span class="regierungsmitglied">Automatisierte Datenübernahme und Registerabgleich beschleunigen die Bearbeitung</span></li><li data-list-item-id="e0a03d0acf8efa597c7ffe4bcfb3c0411"><span class="regierungsmitglied">Analoge Antragstellung bleibt möglich – digitale Einreichungen auf dem Vormarsch</span></li></ul><p class="text-justify">Die Plattform <a href="https://www.tirol.gv.at/digitalservicetirol/" target="_blank">Digital Service Tirol</a> entwickelt sich zunehmend zur zentralen digitalen Anlaufstelle des Landes Tirol. Unter anderem stehen zahlreiche digitale Förderformulare zur Verfügung. Ziel ist es, die Förderformulare des Landes Tirol schrittweise bestmöglich zu vereinheitlichen und zu digitalisieren. Dies stellt einen wesentlichen Baustein des Tirol Konvents im Sinne einer modernen, effizienten und bürgerfreundlichen Verwaltung dar. Auch zusätzliche Funktionalitäten wie Statusabfragen nach der Beantragung einer Förderung sollen die Benutzerfreundlichkeit bei Förderanträgen künftig verbessern. All das wird im sogenannten „Förder-Referenzmodell“ gebündelt, an dem bereits seit mehreren Monaten gearbeitet wird. Die Außerfernförderung ist eines der ersten Beispiele aus der Praxis, bei denen die neuen Qualitätsstandards zum Einsatz kommen. Für die BürgerInnen sichtbar: ein verständlich aufgebautes Onlineformular – nutzbar via ID Austria oder niederschwelliger Registrierung. Nicht sichtbar aber für die effiziente Verwaltung essenziell: Das Formular ist mit einer automatisierten Übernahme der personenbezogenen Daten in das interne Abwicklungsprogramm sowie dem Abgleich mit bestehenden Registern im Hintergrund kombiniert. Aktuell haben sich bereits knapp 6.800 Haushalte im Bezirk Reutte für die „Außerfernförderung“ registriert, 93 Prozent davon digital.&nbsp;</p>
<p class="text-justify">„Das Land Tirol setzt auf zielgerichtete, treffsichere und effiziente Förderungen. Mit dem ‚Förder-Referenzmodell‘ wird der Verwaltungsaufwand spürbar sinken, Anträge können rascher und standardisiert bearbeitet werden, und Kundinnen und Kunden profitieren von einer modernen, effizienten und serviceorientierten Abwicklung. Gleichzeitig bleibt die analoge Antragstellung als Alternative erhalten – auch der persönliche Kontakt bei den Bürgerservices, für Besprechungen oder Anfragen bleibt uns wichtig. Die bisherigen Erfahrungen zeigen bei Förderanträgen jedoch eine mittlerweile klare Präferenz für die digitale Einreichung – ein Trend, der sich auch bei der Außerfernförderung widerspiegelt“, erklärt LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>, dass die Anwendung der neuen Standards bei der Außerfernförderung Erkenntnisse für die schrittweise Übertragung dieser Qualitätsstandards auf weitere Förderprogramme des Landes liefere und damit einen wesentlichen Beitrag zu einem zeitgemäßen, kundenfreundlichen Förderwesen leiste.</p>
<p class="text-justify"><span class="regierungsmitglied">Weniger Fehlerquellen, keine Mehrfachabfragen</span></p>
<p class="text-justify">Im Mittelpunkt des „Förder-Referenzmodells“ steht die einfache Benutzerführung: Daten werden nur einmal erfasst, direkt in das Landessystem übernommen und automatisiert geprüft – das reduziert Fehlerquellen, vermeidet Mehrfachabfragen und beschleunigt die Entscheidung. „Tirols Förderwesen wird Schritt für Schritt moderner, schneller und bürgernäher. Wir standardisieren, digitalisieren und vereinfachen, ohne die analoge Alternative aus den Augen zu verlieren – damit setzen wir Maßstäbe“, so LH Mattle.</p>
<p class="text-justify">„Gute Digitalisierung ist dann gelungen, wenn sie Prozesse vereinfacht und den Zugang erleichtert. Dafür braucht es die Kombination eines verständlichen Onlineformulars mit automatisierten Prüfschritten und klaren Prozessstandards. Mit der Außerfernförderung zeigen wir, wie die Grundsätze unseres ‚Förder-Referenzmodells‘ konkret Nutzen stiften – für die Menschen und für die Verwaltung“, ist auch Digitalisierungslandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Mario Gerber&nbsp;</span>überzeugt.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LR Gerber</category>
				
					<category>Digitalisierung</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59010</guid>
				<pubDate>Fri, 24 Jul 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Hilfe gesucht? Der Sozialroutenplan Tirol weist den Weg </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/hilfe-gesucht-der-sozialroutenplan-tirol-weist-den-weg/</link>
				<description>Jetzt in 14 Sprachen: Website bündelt über 640 soziale Unterstützungsangebote in Tirol</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e6109e648a4019a744076b25e11640be7"><a href="https://www.sozialroutenplan.at/tirol/de" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">www.sozialroutenplan.at/tirol</span></a><span class="regierungsmitglied">: Gezielte Suche nach Thema und Region für Hilfesuchende, Angehörige und Fachkräfte</span></li><li data-list-item-id="e24be4e5953e8963898003c8da9f095c2"><span class="regierungsmitglied">Neu: Mehrsprachiges Angebot erweitert und Papierausgabe für Gemeinden und Bezirke bestellbar</span></li></ul><p>Schnell und einfach zur richtigen Hilfe: Der Sozialroutenplan Tirol bündelt mehr als 640 soziale Unterstützungsangebote in ganz Tirol. Ob finanzielle Unterstützung, Beziehung, Pflege, Wohnen oder Recht – die Plattform hilft dabei, die passende Anlaufstelle zu finden. Hilfesuchende, Angehörige und Fachkräfte können gezielt nach Themen und Regionen suchen. Um möglichst vielen Menschen den Zugang zu erleichtern, wurde das mehrsprachige Angebot des Sozialroutenplans erweitert: Die Informationen stehen nun in insgesamt 14 Sprachen zur Verfügung. Neu ist auch das erweiterte Printangebot: Gemeinden und Bezirke können den Sozialroutenplan für ihr Einzugsgebiet in Papierform bestellen.</p>
<p>„Seit rund einem Jahr bietet der Sozialroutenplan Tirol einen tirolweiten Überblick über soziale Unterstützungsangebote und erleichtert die Suche nach der passenden Anlaufstelle. Die digitale Plattform wird laufend aktualisiert und bietet damit stets einen aktuellen Überblick. Mit der Erweiterung auf 14 Sprachen und dem zusätzlichen Angebot in Papierform machen wir dieses Service nun für noch mehr Menschen zugänglich“, betont Soziallandesrätin <span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Gezielt suchen, gezielt finden</span></p>
<p>Für eine gezielte Suche stehen im Sozialroutenplan Tirol zwölf thematische Kategorien mit weiteren Unterkategorien zur Verfügung. Darüber hinaus können die Ergebnisse nach Ort, Alter und Geschlecht gefiltert sowie gezielt barrierefreie Angebote angezeigt werden. Die Informationen sind neben Deutsch in Englisch, Türkisch, Arabisch, Bosnisch, Rumänisch, Russisch, Italienisch, Französisch und Ukrainisch abrufbar. Neu hinzugekommen sind Somali, Ungarisch, Spanisch und Persisch (Farsi).</p>
<p>Die Angebote werden von den jeweiligen Einrichtungen selbst eingetragen und vom Verein unicum:mensch geprüft. Neben einer Kurzbeschreibung finden sich auch Kontaktdaten und Standorte der jeweiligen Anlaufstellen. Für Notfälle sind zudem wichtige Rufnummern – etwa von Feuerwehr, Polizei, Rettung oder dem Psychosozialen Krisendienst Tirol – übersichtlich gebündelt.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Informationen auch zum Mitnehmen</span></p>
<p>Wer Informationen zu einem bestimmten Unterstützungsangebot lieber ausgedruckt nutzen oder weitergeben möchte, kann diese direkt über die Website – in allen verfügbaren Sprachen – ausdrucken. Auch Notfallkärtchen mit den wichtigsten Rufnummern in Deutsch, Englisch, Arabisch und Türkisch stehen zur Verfügung und können unter <a href="mailto:info@sozialroutenplan.at">info@sozialroutenplan.at</a> bestellt werden.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sozialroutenplan als Gemeinschaftsprojekt</span></p>
<p>Der Sozialroutenplan Tirol ist Teil des digitalen Sozialroutenplans für Westösterreich. Dieser wurde unter der Leitung der Universität Innsbruck von insgesamt 22 Einrichtungen aus Tirol, Vorarlberg und Salzburg entwickelt – darunter fünf wissenschaftliche Partner, drei IT-Unternehmen und 14 Sozialeinrichtungen. Gemeinsam mit potenziellen NutzerInnen entstand eine Plattform, die möglichst einfach zugänglich und verständlich ist.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Gesellschaft &amp; Soziales</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-59006</guid>
				<pubDate>Thu, 23 Jul 2026 11:47:51 +0200</pubDate>
				
				<title>Auch im heurigen Sommer: Sicher unterwegs auf Tirols Mountainbike-Routen </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/auch-im-heurigen-sommer-sicher-unterwegs-auf-tirols-mountainbike-routen/</link>
				<description>Angebote und Services des Landes für sicheres Mountainbiken in Tirol </description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/presse/newsletter/2026/07/20260722_Radrouting.jpg" length="271530" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e9ce491bf98be58e5fb1dbe531899d9f3"><span class="regierungsmitglied">Digitalisierung trifft Mountainbiken: Rad-App Tirol und radrouting.tirol</span></li><li data-list-item-id="e4e00d3c263344acd8c52a0f7df814199"><span class="regierungsmitglied">Tirolweit einheitliches Leitsystem: Beschilderung mit QR-Codes, Schwierigkeitsklassen und Verhaltensregeln&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ee0bb4e0a7cbf89b1427d192b17bb3efb"><span class="regierungsmitglied">Seit zwölf Jahren: Erfolgsrezept „Bergwelt Tirol – Miteinander erleben“ für BesucherInnenlenkung&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e044b8a83ca0151826ad7445ae4c6b0dd"><span class="regierungsmitglied">Tiroler Mountainbike-Modell schafft seit 1998 sichere Möglichkeiten für passionierte RadfahrerInnen</span></li></ul><p>7.200 Kilometer Mountainbike-Routen und 400 Kilometer Singletrails: Das Land Tirol fördert und forciert seit vielen Jahren ein sicheres und breites Mountainbike-Netz in Tirol, das von respektvollem Miteinander geprägt ist. Zentral ist dabei das Programm „Bergwelt Tirol – Miteinander erleben“, das bereits im Jahr 2014 von der Tiroler Landesregierung ins Leben gerufen wurde. „Die Zahl der Menschen, die Erholung in der Natur suchen, ist stark gestiegen. Unser Ziel war und ist ein konfliktfreies Miteinander am Berg, das die Interessen von Erholungssuchenden, Natur und Wild sowie Grundeigentümerinnen und Grundeigentümern gleichermaßen berücksichtigt“, betonen LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span> und LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>. So profitieren neben Wandernden und KletterInnen auch MountainbikerInnen und Singletrail-FahrerInnen vom Programm „Bergwelt Tirol“. Sie werden dabei nicht nur mittels einem tirolweit einheitlichen Leitsystem navigiert – der Radsport wurde auch digital: Mittels QR-Codes an Ausgangsschildern gelangen Interessierte direkt zu Routeninfos und das eigens vom Land entwickelte <a href="https://www.tirol.gv.at?mail=10194&amp;aC=47f34bc9&amp;jumpurl=0" target="_blank">Radrouting</a> mit dazugehöriger kostenloser Rad-App weist offizielle Mountainbike-Routen in Tirol mit wenigen Klicks aus. Auch in diesem Sommer nutzen LHStv Wohlgemuth und LHStv Geisler die laufende Saison, um MountainbikerInnen und Singletrail-Begeisterte auf die bestehenden Angebote aufmerksam zu machen.&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.tirol.gv.at?mail=10194&amp;aC=47f34bc9&amp;jumpurl=1" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.bergwelt-miteinander.at</span></a><span class="regierungsmitglied"> – Information im Vorfeld und vor Ort</span></p>
<p>Von den Maßnahmen des Programms „Bergwelt Tirol“ profitieren Radsportbegeisterte direkt in der Praxis:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ed06016c61f568ffd7e0f965031805700"><span class="regierungsmitglied">Beschilderung</span><span>: Die tirolweit einheitliche Mountainbike-Strecken-Beschilderung ist Teil eines integrativen Leitsystems. Über QR-Codes an den Ausgangsschildern gelangt man zu Infos zur Route.</span></li><li data-list-item-id="eea048b38dc00a86c9d52b079e8df4fa2"><span class="regierungsmitglied">Schwierigkeitsklassen</span><span>: Sie liefern wertvolle Informationen zu Gefälle, Steigung, notwendiger Ausrüstung oder notwendiger Fahrtechnik. Die Einteilung erfolgt sowohl für MTB-Routen als auch für Singletrails nach Farben: (grün = sehr leicht: nur für Trails), blau = leicht, rot = mittelschwierig und schwarz = schwierig.</span></li><li data-list-item-id="e2c1bdff811e199b5e81aea3aab6668c1"><span class="regierungsmitglied">Verhaltensregeln</span><span>: Der „Ehrenkodex“ fördert ein gutes Miteinander – ob Mountainbike-Route oder Singletrail</span></li><li data-list-item-id="ea5419e639e3a595631ef398fccc94e40"><span class="regierungsmitglied">Offene Daten</span><span>: Das gesamte Routennetz wird Softwareanbietern kostenlos zur Verfügung gestellt</span></li></ul><p>„Ob Feierabendrunde, Wochenendausflug oder Urlaub – Tirol verfügt über das größte Angebot an offiziell freigegebenen Mountainbike-Strecken Österreichs. Das unterstreicht einmal mehr Tirols Rolle als Sportland Nummer eins. Wichtig ist es, sich mit Beschilderung, Schwierigkeitsklassen und Routeninformationen bereits im Vorfeld zu befassen, um das Risiko für mögliche Unfälle oder schwierige Situationen im Gelände bestmöglich zu verringern“, betont Sportreferent LHStv Wohlgemuth.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Direkter Informationsfluss aus dem Gelände in die App</span></p>
<p>Ein weiterer, essentieller Baustein des MTB-Modells ist die Radapp Tirol (kostenlos via <a href="https://www.tirol.gv.at?mail=10194&amp;aC=47f34bc9&amp;jumpurl=2" target="_blank">App Store</a> und <a href="https://www.tirol.gv.at?mail=10194&amp;aC=47f34bc9&amp;jumpurl=3" target="_blank">Google Play</a> downloadbar), die neben Infos zu Wegsperren auch noch Daten wie Bodenbeläge, Höhenprofile, Bilder, Tourbeschreibungen, etc. liefert. Informationen von Forstsperren erscheinen auch automatisiert in der Web-Anwendung <a href="https://radrouting.tirol/" target="_blank" rel="noreferrer">radrouting.tirol</a> und Routen lassen sich dadurch noch besser planen.&nbsp;</p>
<p>„Mit radrouting.tirol und der Radapp Tirol stehen zwei digitale Angebote zur Verfügung, die auch dazu beitragen, dass sich die Wege von Radfahrenden und Forstarbeitenden möglichst nicht kreuzen. Werden forstliche Sperren missachtet, kann das zu schweren Unfällen führen. Die Informationen der digitalen Angebote helfen daher, die Sicherheit für alle Beteiligten deutlich zu erhöhen“, betont Forstreferent LHStv Geisler.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tiroler Mountainbike-Modell als Erfolgsrezept</span></p>
<p>Alle Maßnahmen des Landes rund um Mountainbiken und Singletrail-Fahren fußen auf dem bereits Ende der 1990er-Jahre entwickelten Tiroler Mountainbike-Modell. Es schaffte klare rechtliche Rahmenbedingungen und bietet WegehalterInnen Rechtssicherheit sowie Versicherungsschutz. Dadurch konnten in Tirol österreichweit einzigartige Möglichkeiten für den Mountainbikesport geschaffen werden. Gleichzeitig trägt das Modell dazu bei, Konflikte mit der Forstwirtschaft zu vermeiden und die Sicherheit bei forstlichen Arbeiten zu erhöhen.&nbsp;</p>
<p>Programmpartner von „Bergwelt Tirol – Miteinander Erleben“ sind unter der Federführung des Landes Tirol der Alpenverein, die Landwirtschafts- und die Wirtschaftskammer, der Jägerverband, die Tirol Werbung und die Bergrettung sowie weitere lokale Partner.</p>
<p>Mehr Informationen zum Mountainbike-Modell finden sich unter <a href="https://www.bergwelt-miteinander.at/mountainbike.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.bergwelt-miteinander.at/mountainbike</a>.<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Sport</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58999</guid>
				<pubDate>Thu, 23 Jul 2026 10:16:50 +0200</pubDate>
				
				<title>16,3 Millionen Euro für Tirols Feuerwehren </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/163-millionen-euro-fuer-tirols-feuerwehren/</link>
				<description>LRin Mair: „Das Land Tirol investiert in moderne und leistungsstarke Feuerwehren“</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/a/9/csm_20260723_LFI_Staudacher_LRinMair_LFK_Unterladst%C3%A4tter_b11b1e8d9c.jpg" length="1156831" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4309658e8b34fd06ff9a92f22a8de477"><span class="regierungsmitglied">Rund 16,3 Millionen Euro Fördermittel für Tirols Feuerwehren im ersten Halbjahr 2026</span></li><li data-list-item-id="ec4aa50c30bfd01b55189d655027e2862"><span class="regierungsmitglied">Gelder für Fahrzeuge, Ausrüstung, Ausbildung und Infrastruktur</span></li><li data-list-item-id="e553b1d0494702d1130d0f06ff21361e1"><span class="regierungsmitglied">Land Tirol unterstützt Feuerwehren auch bei einsatzbedingten Schäden</span></li></ul><p>Tanklösch- und Drehleiterfahrzeuge, Atemschutzgeräte, Wärmebildkameras, Seilwinden oder Notstromaggregate: Für ihre vielfältigen Einsätze benötigen die Tiroler Feuerwehren unterschiedlichste Fahrzeuge und Gerätschaften. Deren Anschaffung ist oftmals mit hohen Kosten verbunden. Das Land Tirol unterstützt die Feuerwehren daher beim Ankauf moderner und hochwertiger Ausrüstung sowie bei Investitionen in Infrastruktur und Ausbildung. Im ersten Halbjahr 2026 wurden dafür insgesamt rund 16,3 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Davon wurden rund 3,1 Millionen Euro als Feuerwehr-Bedarfszuweisungen aus dem Gemeindeausgleichsfonds und rund 13,2 Millionen Euro aus dem Landesfeuerwehrfonds ausbezahlt.</p>
<p>Sicherheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Astrid Mair&nbsp;</span>betont: „Ob bei Bränden, Verkehrsunfällen, Hochwasser oder technischen Einsätzen – die Tiroler Feuerwehren sind rund um die Uhr zur Stelle. Der Waldbrand in Wildermieming hat kürzlich erneut gezeigt, wie professionell und engagiert unsere Einsatzkräfte arbeiten. Damit sie ihre Aufgaben sicher erfüllen können, braucht es moderne Ausrüstung, geeignete Fahrzeuge und eine gute Infrastruktur. Ein solch engmaschiges und gut ausgerüstetes Sicherheitsnetz ist keine Selbstverständlichkeit. Das Land Tirol unterstützt die Feuerwehren als verlässlicher Partner.“ Beim Waldbrand in Wildermieming waren aufgrund des steilen und schwer zugänglichen Geländes zahlreiche Feuerwehren, Spezialkräfte und Hubschrauber im Einsatz. Zeitweise unterstützten bis zu neun Hubschrauber die Brandbekämpfung aus der Luft. Auch Drohnen wurden eingesetzt, um Glutnester und Bodenbrände zu lokalisieren.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Über 8.000 Einsätze der Feuerwehren im ersten Halbjahr 2026</span></p>
<p>Landesfeuerwehrkommandant <span class="regierungsmitglied">Jakob Unterladstätter&nbsp;</span>unterstreicht die Bedeutung der finanziellen Unterstützung des Landes: „Im laufenden Jahr wurden bereits 8.200 Einsätze abgewickelt. Diese sind enorm vielfältig und erfordern eine fundierte Ausbildung und modernes, verlässliches Equipment. Gerade bei Waldbränden in schwierigem Gelände sind Spezialausrüstung, leistungsfähige Fahrzeuge und Drohnen unverzichtbar. Viele dieser Anschaffungen wären ohne die Unterstützung des Landes nicht leistbar. Für diese enge Partnerschaft sind wir sehr dankbar.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Abstimmung zwischen Land Tirol, Gemeinden und Feuerwehren</span></p>
<p>Um die verfügbaren Fördermittel zielgerichtet und möglichst effizient einzusetzen, finden regelmäßig Gespräche zwischen dem Land Tirol sowie VertreterInnen der Gemeinden und Feuerwehren statt. Dabei werden sowohl die konkreten Anforderungen vor Ort als auch gemeindeübergreifende Einsatzmöglichkeiten berücksichtigt. „Gemeinsam mit den Gemeinden und Feuerwehren stimmen wir ab, welche Fahrzeuge und Geräte vor Ort benötigt werden und wo Anschaffungen auch mehreren Gemeinden zugutekommen. Drehleiterfahrzeuge werden deshalb beispielsweise gezielt bei Standortfeuerwehren stationiert und stehen bei Bedarf auch den umliegenden Gemeinden zur Verfügung“, erklärt Landesfeuerwehrinspektor&nbsp;<span class="regierungsmitglied">René Staudacher</span>.&nbsp;</p>
<p>Die Fördermittel werden unter anderem für den Ankauf von Einsatzfahrzeugen, Atemschutzgeräten, Pumpen, Notstromaggregaten, Wärmebildkameras und weiterem Spezialgerät eingesetzt. Unterstützt werden zudem der Neubau, die Sanierung und die Erweiterung von Feuerwehrhäusern und anderen für den Feuerwehrbetrieb erforderlichen Einrichtungen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Landesfeuerwehrschule Telfs: jährlich 6.000 Kurs-TeilnehmerInnen</span></p>
<p>Zusätzliche Fördermittel fließen in die Landesfeuerwehrschule in Telfs. Dort werden Tirols Feuerwehrmitglieder auf unterschiedlichste Einsatzszenarien vorbereitet und im Umgang mit modernen Geräten und Fahrzeugen geschult. „Die beste Ausrüstung kann ihre Wirkung nur dann entfalten, wenn die Einsatzkräfte professionell damit umgehen können. Engagierte Feuerwehrleute mit einer fundierten und praxisnahen Ausbildung sind und bleiben daher das Fundament unserer Feuerwehren“, hebt LRin Mair hervor.&nbsp;</p>
<p>Jährlich finden an der Landesfeuerwehrschule rund 300 Kurse mit insgesamt etwa 6.000 Teilnehmenden statt. Das Ausbildungsangebot reicht von Atemschutz- und Maschinistenkursen bis hin zu Schulungen für technische Einsätze, Führungsaufgaben und besondere Gefahrensituationen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Schäden nach einem Einsatz – Land Tirol als Partner</span></p>
<p>Als enger Partner unterstützt das Land Tirol die Feuerwehren auch dann, wenn bei Einsätzen Ausrüstungsgegenstände, Schläuche, Fahrzeuge oder andere Materialien beschädigt werden. Die jeweilige Unterstützungsleistung wird individuell mit den betroffenen Gemeinden beziehungsweise Feuerwehren vereinbart und kann – abhängig vom konkreten Schadensfall und einer möglichen Versicherungsleistung – bis zu 100 Prozent der verbleibenden Schadenssumme betragen.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Mair</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
					<category>Einsatzorganisationen</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58998</guid>
				<pubDate>Thu, 23 Jul 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>LH Mattle: „Erweiterte Amtstage erleichtern Behördengänge“</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/lh-mattle-erweiterte-amtstage-erleichtern-behoerdengaenge-im-alltag/</link>
				<description>Nächste Termine: 3. August, 7. September, 5. Oktober, 2. November und 7. Dezember 2026</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/0/f/csm_20260723_Erweiterter_Amtstag_01_087f677876.jpg" length="1930968" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e80a00bc96d5aa923bca0f48b722a6b78"><span class="regierungsmitglied">Bereits rund 890 TirolerInnen haben das Angebot der „Erweiterten Amtstage“ genutzt</span></li><li data-list-item-id="eef1336d3b5ae7b166770102bcf84e8f1"><span class="regierungsmitglied">Online-Terminvereinbarung für über 70 Leistungsangebote rund um die Uhr möglich&nbsp;</span></li></ul><p>Nach der Arbeit noch schnell einen neuen Reisepass beantragen oder sich die ID Austria einrichten lassen: Mit den „Erweiterten Amtstagen“ ist das an den Tiroler Bezirkshauptmannschaften jeden ersten Montag im Monat auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten möglich. Rund 890 TirolerInnen haben dieses zusätzliche Serviceangebot bereits genutzt. Auch in den kommenden Monaten öffnen die Bürgerservices an jedem ersten Montag im Monat bis 18 Uhr ihre Türen. Die nächsten Termine im Jahr 2026 finden am 3. August, 7. September, 5. Oktober, 2. November und am 7. Dezember statt.</p>
<p>„Eine moderne Verwaltung muss sich an den Bedürfnissen der Menschen orientieren. Mit den Erweiterten Amtstagen schaffen wir mehr Flexibilität und ermöglichen es vielen Tirolerinnen und Tirolern, ihre Amtswege einfacher mit Beruf und Familie zu vereinbaren. Dieses Serviceangebot ist ein weiterer Schritt zu einer bürgernahen Verwaltung und ein wichtiger Beitrag im Rahmen des Tirol Konvents“, betont LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Termine rund um die Uhr online buchen</span></p>
<p>Wer seinen Behördengang lieber planen möchte, kann rund um die Uhr einen Termin online vereinbaren, der während der regulären Öffnungszeiten der Bezirkshauptmannschaften oder des Amtes der Tiroler Landesregierung wahrgenommen werden kann. Über die Online-Terminvereinbarung des Landes stehen inzwischen mehr als 70 Leistungsangebote zur Verfügung – darunter etwa Termine für Reisepässe oder Personalausweise, ID Austria, Führerscheinangelegenheiten, Wohnbauförderung, Impfungen oder Gewerbeverfahren. Bereits über 66.000 Termine wurden bisher über das Online-Buchungssystem vereinbart.</p>
<p>„Digitale Angebote machen die Verwaltung einfacher und komfortabler. Mit der Online-Terminvereinbarung können Bürgerinnen und Bürger ihren Termin jederzeit flexibel buchen. Damit verbinden wir persönliche Betreuung vor Ort mit einem modernen digitalen Service, der den Alltag sowohl für die Bevölkerung als auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung erleichtert“, so Digitalisierungslandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Mario Gerber</span>.</p>
<p>Termine können rund um die Uhr unter&nbsp;<a href="https://termin.tirol.gv.at" target="_blank" rel="noreferrer">termin.tirol.gv.at</a> oder direkt über die Land Tirol App gebucht werden.&nbsp;Alle Informationen zur Land Tirol App finden sich unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/presse/land-tirol-app/">www.tirol.gv.at/landtirolapp</a>.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Öffnungszeiten an den Bezirkshauptmannschaften</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ec8da2e2d7f40fc5a9662c06b44290a17"><span class="regierungsmitglied">Vormittag: 7.30 bis 12 Uhr</span><ul class="item-listing square"><li style="margin-left:16px;" data-list-item-id="e0833a8f5070505b2c46dd749f7f19804"><span>Einheitliche Kernöffnungszeiten für Bürgerservice und offenen Parteienverkehr</span></li></ul></li><li data-list-item-id="e2c106f4d0e1ed8f4f799ccc0b2b534bd"><span class="regierungsmitglied">Nachmittag Bürgerservice: 13 bis 16 Uhr</span><ul class="item-listing square"><li style="margin-left:16px;" data-list-item-id="ed774e6c9da1da97751914f1983052ca4"><span>Reutte, Schwaz, Kufstein, Innsbruck: Montag bis Donnerstag mit und ohne Termin</span></li><li style="margin-left:16px;" data-list-item-id="ed0acfb6d3ca0fa80e62b7eed51b9c9f0"><span>Landeck, Kitzbühel, Imst und Lienz: Montag mit und ohne Termin, Dienstag bis Donnerstag mit Termin</span></li></ul></li><li data-list-item-id="e2fc6e86f4e331cc36d899b8105c81277"><span class="regierungsmitglied">Nachmittag Parteienverkehr</span><span> in den weiteren Referaten: mit Terminvereinbarung</span></li><li data-list-item-id="e624d3d2e876ee041c51a144a023e5210"><span class="regierungsmitglied">„Erweiterter Amtstag“ jeden ersten Montag im Monat</span><span>: 7.30 bis 12 Uhr und 13 bis 18 Uhr</span></li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>BH Imst</category>
				
					<category>BH Innsbruck</category>
				
					<category>BH Kitzbühel</category>
				
					<category>BH Kufstein</category>
				
					<category>BH Landeck</category>
				
					<category>BH Lienz</category>
				
					<category>BH Reutte</category>
				
					<category>BH Schwaz</category>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LR Gerber</category>
				
					<category>Verwaltung</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Wed, 22 Jul 2026 09:45:00 +0200</pubDate>
				
				<title>30 neue NaturführerInnen zertifiziert</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/30-neue-naturfuehrerinnen-zertifiziert/</link>
				<description>Kompetente BotschafterInnen der Tiroler Natur</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e306eb004f2f0c28fd4b8ef647b518fce"><span class="regierungsmitglied">Seit 2009 wurden 430 NaturführerInnen ausgebildet</span></li><li data-list-item-id="e3cf0dbfc176b71b25ac10a96fc30bf01"><span class="regierungsmitglied">Naturschutzlandesrat René Zumtobel gratulierte und überreichte Zertifikate</span></li><li data-list-item-id="ee3220a8fd9d2a95b7901ef1c3dc9687c"><span class="regierungsmitglied">Nachwuchs gesichert: Kurse für das Jahr 2027 bereits ausgebucht</span></li></ul><p>Tirols Naturvermittlung erhält Verstärkung: 30 NaturführerInnen haben kürzlich ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Naturschutzlandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> überreichte gemeinsam mit den Kursleitern <span class="regierungsmitglied">Wolfgang Bacher </span>und <span class="regierungsmitglied">Daniel Baumgartner</span> vom Verein natopia die Abschlusszertifikate im Botanischen Garten in Innsbruck und gratulierte den frisch zertifizierten Natur-BotschafterInnen.&nbsp;</p>
<p>„Tirols Naturführerinnen und Naturführer sind ‚Botschafter der Natur‘, sie verfügen über umfangreiches Wissen über die heimische Natur, deren Lebewesen und Zusammenhänge und sie geben dieses fundierte Wissen auf abwechslungsreiche und verständliche Weise weiter“, fasst LR Zumtobel das Lehrgangsangebot zusammen und ergänzt: „Naturschutz lebt von Bewusstseinsbildung und vom Wissen der vielen Besonderheiten unseres Lebensraums. Nur wer unsere Naturschätze kennt, wird sie erhalten und schützen“. 16 Tage lang tauchten die angehenden NaturführerInnen in vier faszinierende Lebensräume ein: Wasser, Wiese, Wald und Gebirge. Die Ausbildung führte durch fünf Naturparke und einen Nationalpark, wo sie Tirols einzigartige Natur hautnah erlebten. 25 ReferentInnen gaben dabei ihr Wissen weiter, während ihnen erfahrene Lehrgangsbegleiter unterstützend zur Seite standen.</p>
<p>Seit dem Start im Jahr 2009 wurden insgesamt bereits 430 NaturführerInnen über den Verein natopia ausgebildet. Die Ausbildung, die vom Land Tirol jährlich mit 15.000 Euro gefördert wird, qualifiziert unter anderem zur Mitarbeit in den Tiroler Naturparken oder zur Aufwertung von Wanderungen und Naturführungen, rund dreiviertel der Ausbildungskosten werden von den KursteilnehmerInnen selbst über die Kursbeiträge getragen. Unter dem Motto „Vier Lebensräume – vier Schutzgebiete – viermal vier Tage in der Natur“ vermittelt der Kurs das nötige Rüstzeug für angehende NaturexpertInnen. „Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kurses kommen aus unterschiedlichen Lebensbereichen – von der Hotelmanagerin bis zum Pensionisten. Was sie verbindet, ist ihre Faszination für die Natur. Durch die Ausbildung erwerben sie zudem ein fundiertes fachliches Wissen“, sagt Wolfgang Bacher.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Große Nachfrage: Kurse bis 2027 ausgebucht</span></p>
<p>Das Interesse an der Ausbildung ist groß und seit Jahren ungebrochen. Der Lehrgang für 2027 ist bereits ausgebucht. Vormerkungen für 2028 werden gerne angenommen. Informationen zum Kursangebot unter:&nbsp;<a href="https://www.natopia.at/angebote-fuer-erwachsene/naturfuehrerin/" target="_blank" rel="noreferrer">www.natopia.at/tiroler-naturfuehrer</a></p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Naturschutz</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58948</guid>
				<pubDate>Wed, 22 Jul 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Alexander Hörmann)</author>
				<title>Magdalena Kern aus Ginzling ist „Lehrling des Monats Juli 2026“</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/magdalena-kern-aus-ginzling-ist-lehrling-des-monats-juli-2026/</link>
				<description>Auszeichnung durch Arbeits- und Jugendlandesrätin Astrid Mair bei Lehrbetrieb im Zillertal</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/presse/newsletter/2026/07/20260722_ldmjuli2026_mair.jpg" length="2611206" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e3b56abc15ae8a85e4a8cf44076b9d780"><span class="regierungsmitglied">Top-Engagement im beruflichen und ehrenamtlichen Kontext</span></li><li data-list-item-id="eac42003ab2f7094ddd14a65d1dd0a538"><span class="regierungsmitglied">Landesfilm zur Auszeichnung unter </span><a href="https://youtu.be/uiTQoBmzjdg" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">https://youtu.be/uiTQoBmzjdg</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;</span></li></ul><p>Eine Leidenschaft für das Handwerk, Verlässlichkeit, Eigeninitiative und ein außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement: Mit diesen Qualitäten wurde <span class="regierungsmitglied">Magdalena Kern</span> aus Ginzling im Zillertal als „Lehrling des Monats Juli 2026“ ausgezeichnet. Die 19-jährige Zillertalerin absolviert derzeit eine Lehre zur Fachfrau für Metalltechnik (Stahlbautechnik, Schweißtechnik) im vierten Lehrjahr bei der Firma Klausner Metalltechnik in Ginzling und konnte die Jury auf ganzer Linie überzeugen. Im Rahmen einer feierlichen Übergabe im Ausbildungsbetrieb wurde ihr die Auszeichnung von Arbeits- und Jugendlandesrätin<span class="regierungsmitglied"> Astrid Mair</span> persönlich überreicht. Der dazugehörige Landesfilm ist unter <a href="https://youtu.be/uiTQoBmzjdg" target="_blank" rel="noreferrer">https://youtu.be/uiTQoBmzjdg</a> abrufbar.</p>
<p>„Magdalena zeigt eindrucksvoll, dass Können, Engagement und Zielstrebigkeit der Schlüssel zum Erfolg sind. Mit ihren hervorragenden Leistungen und ihren großen Erfolgen bei diversen Lehrlingswettbewerben ist sie ein Vorbild für viele junge Menschen. Sie steht beispielhaft für die hohe Qualität der dualen Ausbildung in Tirol“, betont LRin Mair. Mit Blick auf die aktuellen Herausforderungen am Arbeitsmarkt unterstreicht sie zudem die Bedeutung der Lehre als attraktiven Bildungs- und Karriereweg: „Eine Lehre eröffnet jungen Menschen hervorragende Zukunftsperspektiven und bietet beste Chancen für eine erfolgreiche berufliche Laufbahn. Umso wichtiger ist es, den hohen Stellenwert der dualen Ausbildung sichtbar zu machen und noch mehr junge Menschen für diesen Weg zu begeistern.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Vielseitig engagiert – im Beruf und in der Gemeinschaft</span></p>
<p>Magdalena Kern hat die dritte Klasse an der Tiroler Fachberufsschule für Metalltechnik mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen. Auch im Betrieb wird sie sehr geschätzt. Ihr Lehrlingsausbildner und Geschäftsführer der Firma, <span class="regierungsmitglied">Reinhard Klausner</span>, betont: „Mit Magdalena habe ich eine Mitarbeiterin, wie man sie sich nur wünschen kann. Da wir nur zu zweit im Betrieb sind, hat sie schon in jungen Jahren viel Verantwortung übernommen und sich fachlich wie persönlich hervorragend entwickelt. Ich bin sehr stolz, einen ‚Lehrling des Monats‘ in unserem Unternehmen zu haben.“</p>
<p>Neben zahlreichen betrieblichen Fortbildungen erreichte sie 2025 bei den Tyrol Skills den Landessieg und beim Bundeslehrlingswettbewerb die Goldmedaille – als erste Frau in dieser Branche überhaupt. Auch abseits ihres Berufsalltags engagiert sich die 19-Jährige mit großem Einsatz für ihre Heimatgemeinde. Sie ist Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Ginzling-Dornauberg sowie Ortsleiterin-Stellvertreterin der Landjugend Ginzling-Dornauberg. In ihrer Freizeit verbringt sie ihre Zeit gerne in den Bergen – beim Skifahren, Skitourengehen und Bergsteigen. Zudem zählt die Jagd zu ihren großen Leidenschaften.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Auswahlverfahren „Lehrling des Monats“</span></p>
<p>Die Auszeichnung „Lehrling des Monats“ würdigt herausragende Leistungen in der beruflichen Ausbildung sowie besonderes Engagement für die Gesellschaft. Die Auswahl erfolgt durch eine Jury aus VertreterInnen des Landes Tirol, der Wirtschaftskammer Tirol, der Arbeiterkammer Tirol und der Berufsschulen. Aus dem Kreis der zwölf MonatssiegerInnen wird im Folgejahr der „Lehrling des Jahres“ im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung gekürt.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Mair</category>
				
					<category>Arbeit &amp; Wirtschaft</category>
				
					<category>Schule</category>
				
					<category>Soziales</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58987</guid>
				<pubDate>Wed, 22 Jul 2026 09:26:23 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Bettina Sax)</author>
				<title>Regierung bereitet Maßnahmen zur Mobilisierung von Bauland vor</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/landesregierung-bereitet-massnahmen-zur-mobilisierung-von-bauland-vor/</link>
				<description>Gesetz über die Erhebung einer Baulandmobilisierungsabgabe ist in Begutachtung</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef47b8c17137c028e7f68b1fbb3ab087d"><span class="regierungsmitglied">Tirols Gemeinden erhalten ein zusätzliches Instrument für eine aktive Bodenpolitik</span></li><li data-list-item-id="ef9a5a564dbbeb7a08bbc77333c224f08"><span class="regierungsmitglied">Schutzmantel für landwirtschaftliche Nutzung und familiären Eigengebrauch&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e4a1aa144bcb3ba80ca09e66db02ca109"><span class="regierungsmitglied">Reform des Bodenfonds: Tirolweiter Ermöglicher von leistbarem Wohnungseigentum</span></li><li data-list-item-id="e0f0dcc3d4b725092a9af99d396fdbb4e"><span class="regierungsmitglied">Abgabe als Teil einer umfassenden Wohnbauoffensive</span></li><li data-list-item-id="e0ca766effac77c7328cfefc45aa9d82f"><span class="regierungsmitglied">LH Mattle: „Gemeinden Instrumente für Bodenpolitik in die Hand geben!“</span></li><li data-list-item-id="e87d0c5174bf2436e2d5f975fec711602"><span class="regierungsmitglied">LHStv Wohlgemuth: „Gewidmetes Bauland muss wieder seiner eigentlichen Aufgabe dienen – dem Schaffen von Wohnraum“</span></li></ul><p>Die Tiroler Landesregierung hat sich auf ein Maßnahmenpaket zur Mobilisierung von Bauland geeinigt und setzt damit einen weiteren Schritt für eine aktive Grund- und Bodenpolitik und mehr leistbaren Wohnraum. In den vergangenen Monaten wurde gemäß dem Regierungsprogramm ein Modell zur Einführung einer Abgabe zur Mobilisierung von bereits gewidmetem Bauland zugunsten der Gemeinden ausgearbeitet. Dieses wurde im Rahmen des Gesetzes über die Erhebung einer Baulandmobilisierungsabgabe nun in Begutachtung geschickt. Das Gesetz soll 2027 in Kraft treten und ab 2032 anwendbar sein. Die Baulandmobilisierung ist dabei kein Einzelprojekt, sondern Teil einer umfassenden Wohnbauoffensive des Landes Tirol. Neben der Baulandmobilisierungsabgabe und der Reform des Bodenfonds zählen dazu insbesondere die Wohnbauförderung, die Unterstützung des gemeinnützigen Wohnbaus, die Vertragsraumordnung sowie Maßnahmen zur besseren Nutzung bestehender Gebäude und Flächen.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Zielgerichtet Bauland mobilisieren</span></p>
<p>Nach einer angemessenen Übergangsfrist soll es Gemeinden ab 2032 möglich sein, für unbebaute Grundstücke, die als Bauland (Wohn- bzw. Mischgebiet) gewidmet sind, eine Baulandmobilisierungsabgabe einzuheben. Die Gemeinderäte können freiwillig per Beschluss eine entsprechende Verordnung über die Einhebung einer Baulandmobilisierungsabgabe beschließen. Die Abgabe ist als ausschließliche Gemeindeabgabe vorgesehen und fließt vollständig der jeweiligen Gemeinde zu. Die Höhe der Abgabe orientiert sich an Mindest- und Höchstbeträgen, je nachdem in welche der drei Kategorien die Gemeinden aufgrund des durchschnittlichen Grundpreisniveaus fallen. Die Gemeinde legt den konkreten Betrag durch Verordnung selbst fest, dabei handelt es sich um jährliche Pauschalbeträge. Die Abgabe richtet sich gegen längerfristig ungenutzte Baulandreserven, bei denen keine familiären, betrieblichen, rechtlichen oder sonstigen anerkannten Gründe vorliegen. Ausgenommen bleiben jedenfalls Grundstücke für den Eigenbedarf (Familienfreibetrag), landwirtschaftliche Betriebsflächen, neu erworbene Grundstücke bis fünf Jahre nach Erwerb und Grundstücke im Verlassenschaftsverfahren. Auch Grundstücke von Gemeinden, gemeinnützigen Bauvereinigungen, des Tiroler Bodenfonds und des Landeskulturfonds sind nicht von der Abgabe umfasst. Rechtliche Gründe wie befristet gewidmetes Bauland, Raumordnungsverträge (Vertragsraumordnung), Bausperren, Umlegungs- und Zusammenlegungsverfahren führen ebenfalls zu einer Abgabenbefreiung. Keine Abgabe fällt an, wenn der Eigentümer bei der Gemeinde eine Rückwidmung in Freiland anregt bzw. dieser zustimmt.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bodenfonds NEU</span></p>
<p>Mit der Einführung einer Baulandmobilisierung einher geht die Reform des Tiroler Bodenfonds. Dieser hat sich als wichtiges Instrument für die Bereitstellung von Flächen für den geförderten Wohnbau und andere öffentliche Zwecke etabliert. Nun soll der Tiroler Bodenfonds zu einem zentralen Instrument der aktiven Bodenpolitik des Landes Tirol weiterentwickelt werden. Er soll Gemeinden unterstützen und strategisch wichtige Flächen sichern. Damit sollen langfristige Bodenreserven auch für kommende Generationen aufgebaut, Leerstände und ungenutzte Liegenschaften revitalisiert sowie Ortskerne gestärkt werden. Im Herbst 2026 soll ein Beschluss über die Neuausrichtung gefasst und das Tiroler Raumordnungsgesetz novelliert werden. Bis 2030 soll der Tiroler Bodenfonds dann in möglichst vielen Gemeinden aktiv sein, jeder Gemeinde ein Instrument zur Flächensicherung bieten und eine strategische Bodenreserve aufgebaut haben. „Unser Ziel ist es, sparsam mit unseren wertvollen Landesflächen umzugehen, weiterhin bodensparend zu agieren und gleichzeitig leistbaren Wohnflächen für die nächsten Generationen sicherzustellen. Der Tiroler Bodenfonds nimmt hier eine wichtige Rolle ein“, stellt LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> klar.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Wohnbauoffensive wird konsequent fortgesetzt</span></p>
<p>Die Mobilisierung bereits gewidmeter Flächen ist Teil einer umfassenden Wohnbauoffensive des Landes Tirol. Mit Rekordinvestitionen in die Wohnbauförderung, der Stärkung des gemeinnützigen Wohnbaus, der Unterstützung beim Erwerb von Wohnraum sowie gezielten Sanierungs- und Beihilfenprogrammen setzt das Land Tirol laufend Maßnahmen für mehr leistbares Wohnen. Die Baulandmobilisierungsabgabe und die Weiterentwicklung des Tiroler Bodenfonds ergänzen diese Instrumente um eine aktive Grund- und Bodenpolitik. Ziel ist es, bereits vorhandene Baulandreserven besser zu nutzen und die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass in Tirol mehr leistbarer Wohnraum entstehen kann. „Die Baulandmobilisierung ist ein weiterer Baustein unserer Wohnbauoffensive. Parallel dazu arbeiten wir innerhalb der Landesregierung an der Weiterentwicklung der Wohnbauförderung im Herbst“, so LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Landesregierung arbeitet gemeinsam an Lösungen</span></p>
<p>„Die Tiroler Landesregierung verbindet das gemeinsame Ziel, Wohnen und Eigentum für möglichst viele Tirolerinnen und Tiroler leistbar zu machen. Auch wenn unsere Ansätze manchmal unterschiedlich sein mögen, finden wir gute und gemeinsame Wege im Sinne des Landes Tirol. Wir geben nun den Gemeinden zwei weitere Instrumente in die Hand, um eine aktive Bodenpolitik zu machen. Einerseits können Gemeinden selbst entscheiden, ob sie künftig eine Baulandmobilisierungsabgabe einheben möchten. Über den familiären Eigengebrauch und die landwirtschaftliche Nutzung unserer familiären bäuerlichen Betriebe spannen wir jedenfalls einen Schutzmantel. Andererseits erhalten die Gemeinden mit dem Tiroler Bodenfonds einen starken Verbündeten für den Aufbau von Bodenreserven und die Wohn-Vorsorge für die nächsten Generationen“, erklärt LH Mattle.</p>
<p>„Leistbares Wohnen beginnt, lange bevor der erste Spatenstich erfolgt – nämlich bei einer aktiven Bodenpolitik. Tirol verfügt über bereits gewidmete Flächen, die über viele Jahre ungenutzt geblieben sind. Unser Ziel ist es, diese Flächen wieder ihrer eigentlichen Aufgabe zuzuführen: dem Schaffen von Wohnraum. Dass wir uns innerhalb der Landesregierung auf dieses Maßnahmenpaket verständigt haben, zeigt, dass wir bei einem der drängendsten Zukunftsthemen unseres Landes gemeinsam Verantwortung übernehmen. Gemeinsam mit der Weiterentwicklung des Tiroler Bodenfonds, einer starken Wohnbauförderung und dem gemeinnützigen Wohnbau schaffen wir zusätzliche Möglichkeiten für Gemeinden, damit künftig mehr leistbarer Wohnraum entstehen kann“, erklärt LHStv Wohlgemuth.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Raumordnung</category>
				
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