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			<title>Land Tirol - Meldungen</title>
			<link>https://www.tirol.gv.at/</link>
			<description>Aktuelle Meldungen vom Amt der Tiroler Landesregierung</description>
			<language>de</language>
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				<copyright>Land Tirol</copyright>
			
			<pubDate>Sat, 02 May 2026 01:06:06 +0200</pubDate>
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				<pubDate>Fri, 01 May 2026 11:00:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Christa Entstrasser-Müller)</author>
				<title>Tirol bleibt auf PV-Erfolgskurs </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/tirol-bleibt-auf-pv-erfolgskurs/</link>
				<description>Weichen für noch schnelleren PV-Ausbau gestellt</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e2b5ddc9130f1aa720e5a066693d3772a"><span class="regierungsmitglied">Tag der Sonne am 3. Mai</span></li><li data-list-item-id="e53bb4763140927197e07fa0f6503e73b"><span class="regierungsmitglied">Beschleunigungsgebiete für PV gehen in Begutachtung</span></li><li data-list-item-id="e9fc3ca22782d441b38f843393d5a4651"><span class="regierungsmitglied">PV-Zubau 2025 rund 3.300 Anlagen</span></li><li data-list-item-id="e51a713ee1622feee1f078ecf1914d800"><span class="regierungsmitglied">35.600 PV-Anlagen in Tirol mit 3,1 Millionen Quadratmetern Modulfläche</span></li></ul><p>Am 3. Mai ist Tag der Sonne. Und auch 2025 hat sie Tirol wieder kräftig angetrieben: Der Photovoltaik (PV)-Ausbau bleibt auf hohem Niveau und entwickelt sich zunehmend in Richtung Effizienz und Qualität. Mit Jahresende 2025 sind in Tirol bereits über 35.600 netzgekoppelte PV-Anlagen in Betrieb. Um den PV-Ausbau weiter zu forcieren, weist das Land Tirol nunmehr so genannte Beschleunigungsgebiete aus. Auf bereits versiegelten Flächen wie etwa Parkplätzen, aber auch in Schigebieten soll der PV-Ausbau durch eine vorgezogene Beurteilung der Umweltauswirkung schneller und einfacher möglich werden. Eine entsprechende Verordnung geht demnächst in Begutachtung.&nbsp;</p>
<p>„Der Photovoltaik-Ausbau in Tirol legt weiter zu und pendelt sich nach den Rekordjahren auf hohem Niveau ein. Mit der geplanten Ausweisung für PV-Beschleunigungsgebiete machen wir den nächsten Schritt für die Energiewende“, konstatiert Energiereferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler </span>Tirol gute Fortschritte in Richtung Energieunabhängigkeit. Bis zum Jahr 2050 will Tirol seinen Energiebedarf rechnerisch aus erneuerbarer, heimischer Produktion decken können.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sonnenstrom und Speicher</span></p>
<p>Allein im vergangenen Jahr wurden rund 3.300 neue PV-Anlagen ans Netz angeschlossen. Rechnerisch können mit dem in Tirol aus Sonnenkraft erzeugtem Strom über 178.000 Haushalte versorgt werden, um knapp 30.000 mehr als im Vergleichsjahr 2024. „Da die Sonne aber nicht immer dann scheint, wenn der Strom gebraucht wird, brauchen wir verstärkt Speicher. Neben Batteriespeichern zur Stärkung des Eigenverbrauchs im eigenen Haushalt, spielen Pumpspeicherkraftwerke für die Integration erneuerbarer Energie in das Energiesystem eine entscheidende Rolle“, führt LHStv Geisler aus.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">PV vorrangig auf Dächern und bereits beanspruchten Flächen</span></p>
<p>Die gesamte PV-Modulfläche in Tirol beträgt mittlerweile rund 3,1 Millionen Quadratmeter und soll weiterwachsen. Bis 2050 sollen rund 4.500 Gigawattstunden Strom pro Jahr aus Sonnenenergie erzeugt werden. Aktuell beträgt die Sonnenstromproduktion rund 625 Gigawattstunden. „Neben allen geeigneten Dächern brauchen wir zusätzlich auch Freiflächen. Wir wollen unser Land aber nicht mit PV auf der grünen Wiese zupflastern, sondern eine geordnete Entwicklung auf bereits genutzten oder versiegelten Flächen. Deshalb weisen wir Flächen wie Parkplätze oder Deponien, aber auch im Tiroler Seilbahn- und Schigebietsprogramm ausgewiesene Schigebiete als Beschleunigungsgebiete aus“, so LHStv Geisler.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Beschleunigter Ausbau in Schigebieten&nbsp;</span></p>
<p>In alpinen Lagen sind die Sonneneinstrahlung und der Ertrag aus PV-Anlagen gerade auch in den Wintermonaten mit weniger Stromproduktion gut. Im Zuge der Ausweisung als Beschleunigungsgebiet wurden für allfällige Umweltauswirkungen vorab so genannte Minderungsmaßnahmen erarbeitet. So ist in den Beschleunigungsgebieten außerhalb des Dauersiedlungsraums eine ökologische Baubegleitung verpflichtend. Allfällige Beeinträchtigungen sollen so gering wie möglich sein.&nbsp;</p>
<p>Die Ausweisung von Beschleunigungsgebieten für PV-Anlagen dient einer gezielten Steuerung und beschleunigten Umsetzung von Photovoltaikprojekten. Unionsrechtlich ist die Ausweisung von Beschleunigungsgebieten für einen erneuerbaren Energieträger verpflichtend. Tirol kommt dieser Verpflichtung mit der Verordnung zur Ausweisung von Beschleunigungsgebieten für PV nach. Basis für diese Verordnung, die demnächst in die Begutachtung geht, ist das Erste Tiroler Erneuerbaren Ausbaugesetz.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<h3><span class="regierungsmitglied">Factbox</span></h3><ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e203179dea34349326178f288c0946d12"><span class="regierungsmitglied">Anzahl der netzgekoppelten PV-Anlagen in Tirol Ende 2025: </span><span>35.621</span></li><li data-list-item-id="e9b26af54a78be47f890ad95684dafd21"><span class="regierungsmitglied">Anlagenzubau gegenüber 2024:</span><span> 3.256</span></li><li data-list-item-id="ec6bfab04ee1cd51269919e5a4ea0bad9"><span class="regierungsmitglied">Leistung netzgekoppelter PV-Anlagen in Tirol Ende 2025:</span><span>&nbsp;624.625 kWp</span></li><li data-list-item-id="ec7c387302376ea3427b85e014175fcae"><span class="regierungsmitglied">Leistungszubau gegenüber 2024:</span><span> +14 Prozent</span></li><li data-list-item-id="e504124431459b4d8655a33e1703e0bd1"><span class="regierungsmitglied">Stromerzeugung netzgekoppelter PV-Anlagen 2025: </span><span>625 GWh (Schätzung)</span></li><li data-list-item-id="ec5da65423c30b18d569b702eee6e5813"><span class="regierungsmitglied">PV-Stromerzeugungs-Zielwert 2050:</span><span> 4.500 GWh&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e4956eab7c191dc2998da77639e3b1c6c"><span class="regierungsmitglied">Rechnerisch PV-Strom versorgte Haushalte 2025:</span><span> 178.600</span></li><li data-list-item-id="edf6ed55a8a8ead9eeb7e59b303928de0"><span class="regierungsmitglied">Installierte PV-Modulfläche Ende 2025:</span><span> 3.120.000 m<sup>2</sup>&nbsp;</span></li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Energie</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58044</guid>
				<pubDate>Fri, 01 May 2026 10:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>„Frag den LH“ im Mai: Von Zukunftstechnologien, Krisen und Tirols Ressourcen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/frag-den-lh-im-mai-von-zukunftstechnologien-krisen-und-tirols-ressourcen/</link>
				<description>Zu Gast im Landhaus: die 2. Klasse der HTL Chemie aus Kramsach</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/4/b/csm_20260501_FragdenLH_Mai_2_27b3d7938a.jpg" length="3052303" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e2e2549e215e156a968df4d1bfa76a378"><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Stellvertretend für die Klasse stellten Florian Wenzel und Alexandra Götz die Fragen</span></li><li data-list-item-id="ed282681d14997668903c30e9d6f178e8"><span class="regierungsmitglied">Themen: Künstliche Intelligenz und Arbeitsmarkt, steigende Kosten durch globale Krisen sowie die Wasserversorgung in Tirol</span></li></ul><p>Monatlich begrüßt Landeshauptmann <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> eine Schulklasse in seinem Büro im Landhaus und stellt sich deren Fragen. In der Mai-Ausgabe von „Frag den LH“ saßen ihm 22 SchülerInnen der HTL Kramsach aus dem Schwerpunkt „Chemische Betriebstechnik“ gegenüber. Stellvertretend für die Klasse stellten<span class="regierungsmitglied"> Florian Wenzel</span> und <span class="regierungsmitglied">Alexandra Götz</span> ihre Fragen. Die Themen reichten von Arbeitsmarkt und Künstlicher Intelligenz über die Auswirkungen internationaler Krisen auf die Lebenshaltungskosten bis hin zur Wasserversorgung in Tirol. Das ganze Gespräch ist unter <a href="mailto:www.youtube.com/@UnserLandTirol">www.youtube.com/@UnserLandTirol</a> abrufbar.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">KI: LH Mattle für europaweiten Rechtsrahmen</span></p>
<p>Dass Künstliche Intelligenz viele Möglichkeiten bietet, aber auch Herausforderungen mit sich bringt, griffen die SchülerInnen in ihrer ersten Frage auf. Sie wollten wissen, wie das Land Tirol gegensteuern kann, damit neue Technologien keine Arbeitsplätze ersetzen. „Künstliche Intelligenz beschäftigt die Gesellschaft. Es gibt Chancen und Herausforderungen“, betonte LH Mattle. Er sprach sich für den technischen Fortschritt aus und verwies auf klare Rahmenbedingungen: „Unsere persönlichen Daten sind etwas sehr Wertvolles. Diese müssen geschützt bleiben. Deshalb braucht es auch beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz einen rechtlichen Rahmen – am besten europaweit geregelt.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Energieunabhängigkeit als Antwort auf globale Krisen</span></p>
<p>Auch der Irankrieg beschäftigte die SchülerInnen aus der HTL. Was das Land Tirol in diesem Zusammenhang gegen steigende Lebenshaltungskosten tun könne, interessierte sie besonders: LH Mattle sieht neben dem menschlichen Leid auch die wirtschaftlichen Auswirkungen des kriegerischen Konflikts und zog daraus eine klare Schlussfolgerung: „Wir müssen dringend unabhängig werden, was unsere Energiegewinnung betrifft.“ Das Land Tirol setzt dabei auf die bereits 2017 entwickelte Strategie „Energieautonomie Tirol 2050“. Im Fokus steht der Ausbau erneuerbarer Energieträger. Neben der Wasserkraft nannte der Landeshauptmann auch Photovoltaik und Biomasse als wichtige Bausteine und betonte: „Ich bin in dem Zusammenhang technologieoffen, weil Unabhängigkeit Freiheit bedeutet.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Wasser: Niederschlagsmenge in Tirol stabil</span></p>
<p>Wegen ihres schulischen Hintergrunds und aus Interesse am Klimaschutz wollten die SchülerInnen der HTL Chemie wissen, ob die abnehmende Verfügbarkeit von Grundwasser auch in Tirol ein Problem sei. „Wasser ist wertvoll. Wir haben das große Glück in Tirol, dass der aller größte Teil der Tirolerinnen und Tiroler mit Trinkwasser aus Quellen nicht durch das Grundwasser versorgt werden“, erklärte LH Mattle dazu. Zwar betreffe die Klimaveränderung verstärkt den Alpenraum, die Niederschlagsmenge über das Jahr bleibe laut ExpertInnen aber stabil, wobei die Niederschlagereignisse intensiver und die Trockenphasen länger werden. „Wir achten neben der hohen Qualität auch darauf, dass sorgsam mit der Ressource umgegangen wird und Wasser nicht verschwendet wird.“</p>
<p>Die gesamte Ausgabe von „Frag den LH“ im Mai ist wie immer auf dem <a href="https://youtu.be/vx1KfGAAseQ" target="_blank" rel="noreferrer">Youtube-Kanal </a>des Landes zu finden.</p>]]></content:encoded>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Fri, 01 May 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>Kick-off für Diabetes-Pilotprojekt im Bezirk Kufstein</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/kick-off-fuer-diabetes-pilotprojekt-im-bezirk-kufstein/</link>
				<description>Einzigartig in Österreich: Versorgungsmodell für Diabetes-Typ-2-Betroffene über das Landesinstitut für Integrierte Versorgung Tirol (LIV Tirol)</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/6/e/csm_20260501_Diabetes-Pilotprojekt_%40Sedlak-1_0fd312f74a.jpg" length="2320775" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e1ed6d5598c652879a0c8c24ea50fbf62"><span class="regierungsmitglied">Wohnortnahe Versorgung: Neuer Behandlungspfad mit umfassender Betreuung</span></li><li data-list-item-id="efaf167214cc5a7aad0677a9f87599674"><span class="regierungsmitglied">Rund 70.000 TirolerInnen von Diabetes mellitus Typ 2 betroffen</span></li><li data-list-item-id="e4436de60e77668fc5f8e32da93400e52"><span class="regierungsmitglied">Informationen zum Projekt und zur Teilnahme unter&nbsp;www.liv.tirol/diabetes&nbsp;</span></li></ul><p>Mit Mai 2026 startet im Bezirk Kufstein offiziell das Pilotprojekt „Beratungs- und Behandlungsnetzwerk Diabetes mellitus Typ 2“. Nach intensiven Vorarbeiten seit Beginn des Jahres geht das österreichweit einzigartige Versorgungsmodell nun in die konkrete Umsetzung und bietet PatientInnen ab sofort eine neue Form der wohnortnahen Betreuung. „Laut Schätzungen sind in Tirol knapp 70.000 Personen von Diabetes mellitus Typ 2 betroffen. Das neue Pilotprojekt ist ein wegweisender Ansatz in der Diabetesversorgung – für Tirol und ganz Österreich. Wir haben einen klaren Behandlungspfad geschaffen, der medizinische Versorgung, Beratung und Selbstkompetenz verbindet“, freut sich Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span>. „Wir wollen Menschen mit Diabetes wohnortnah und von Anfang an begleiten. Der Bezirk Kufstein dient hier als beispielgebende Modellregion.“ Die Koordination des Pilotprojekts erfolgt über das Landesinstitut für Integrierte Versorgung Tirol (LIV Tirol) und dessen eigene Koordinationsstelle Diabetes. Weitere Informationen zum Programm sowie Teilnahmevoraussetzungen finden sich unter&nbsp;www.liv.tirol/diabetes.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Neuer Behandlungspfad: Schritt für Schritt begleitet</span></p>
<p>„Studien zeigen: Eine frühzeitige Begleitung verbessert die Lebensqualität und senkt das Risiko für Folgeerkrankungen deutlich“, erklärt LR<sup>in</sup> Hagele den Mehrwert des Pilotprojekts und konkretisiert die Zielgruppe: „Das Angebot ist für Diabetikerinnen und Diabetiker gedacht, die aktiv etwas für ihre Gesundheit tun wollen.“ Das Pilotprojekt richtet sich damit an Menschen mit Diabetes mellitus Typ 2 im Bezirk Kufstein – sowohl an kürzlich diagnostizierte PatientInnen als auch an Betroffene, die schon länger in Behandlung sind. Voraussetzung für die Teilnahme am Versorgungsmodell ist ein Wohnsitz und/oder eine hausärztliche Betreuung im Bezirk Kufstein. Der Behandlungsablauf folgt einem klar definierten, auf sechs Monate angelegten Schema:</p><ol class="item-listing numeric"><li data-list-item-id="e9593ceaf48cc4371b67d02fcb1ac5d34"><span>Ärztliche Zuweisung an die Koordinationsstelle</span></li><li data-list-item-id="e2776fa7f5e231cd3917aafacd5232eec"><span>Kontaktaufnahme durch Koordinationsstelle Diabetes</span></li><li data-list-item-id="e6cbb56a297b84200e081983a0c11ba0e"><span>Erstberatung durch DiabetesberaterIn</span></li><li data-list-item-id="ea20840bb1a1a01cfad9fe1f8aafbf4c4"><span>Ernährungsberatung durch DiätologIn</span></li><li data-list-item-id="e2e7ab189d094b402a2e9a17156bcf35a"><span>Gruppenschulung</span></li><li data-list-item-id="e5752c4d75d365e92de1df7a299dbec02"><span>Folgeberatungen und Begleitung nach Bedarf (auch telemedizinisch)</span></li><li data-list-item-id="ed5727aa7e09e0d729866508552f1b0e6"><span>Abschluss nach sechs Monaten</span></li></ol><p>Alle Schritte erfolgen in enger Abstimmung mit der behandelnden Ärztin bzw. dem behandelnden Arzt, die weiterhin die medizinische Ansprechperson bleiben.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Einzigartiges Netzwerk für bessere Diabetes-Versorgung</span></p>
<p>Das Alleinstellungsmerkmal des Tiroler Modells ist die enge Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen: ÄrztInnen, DiabetesberaterInnen, DiätologInnen und weitere GesundheitsdienstleisterInnen arbeiten unter der Koordination des LIV Tirol zusammen, um Betroffenen eine individuelle Betreuung zu ermöglichen. Ziel des Programms ist es, PatientInnen Sicherheit im Umgang mit Diabetes mellitus Typ 2 zu geben, mehr über die Krankheit zu lernen und ihr Selbstmanagement – zum Beispiel im Bereich Blutzucker-Einstellung – zu verbessern.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Von der Pilotphase zur langfristigen Versorgung</span></p>
<p>Das Pilotprojekt im Bezirk Kufstein startet im Mai 2026 und läuft bis Dezember 2027, die Kosten von rund 400.000 Euro werden je zur Hälfte von Sozialversicherung und Land Tirol getragen. Die in der Pilotphase gewonnenen Erkenntnisse sollen als Grundlage für eine mögliche Ausweitung auf die restlichen Bezirke Tirols dienen und können in aggregierter Form mit Daten des Diabetesregisters Tirol abgeglichen werden. Das&nbsp;Diabetesregister Tirol ist das einzige Register für erwachsene Betroffene in Österreich. „Gesundheitspolitische Entscheidungen brauchen Daten und Fakten. Das Diabetesregister Tirol liefert uns diese schon seit 2006 – damit ist es eine verlässliche Grundlage für Analyse, Qualitätssicherung und Gesundheitsplanung“, informiert LR<sup>in</sup> Hagele. Das Diabetesregister Tirol wird am HDCC – Health Data Competence Center der tirol kliniken geführt und umfasst inzwischen die Daten von rund 33.000 PatientInnen. Anlässlich des Weltdiabetestags wird jährlich ein Bericht veröffentlicht, der einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen gibt.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Krankheitsbild Diabetes</span></p>
<p>Mit einer geschätzten Häufigkeit von neun Prozent zählt Diabetes zu den verbreitetsten chronischen Erkrankungen in Österreich. Zu den Folgen von Diabetes gehören beispielsweise erhöhte kardiovaskuläre Morbidität und Mortalität sowie vaskuläre Erkrankungen. Das heißt, dass Diabetes das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen vergrößern kann.&nbsp;Betroffene erleiden daher häufiger Herzinfarkte oder einen Schlaganfall. Außerdem schädigt Diabetes die Blutgefäße, was zu Durchblutungsstörungen und anderen Gefäßerkrankungen führen kann.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Gesundheit &amp; Vorsorge</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58042</guid>
				<pubDate>Fri, 01 May 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Reminder: Dringende Sanierung der Verkehrswege im Raum Landeck ab Mai</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/koordiniert-fuer-mehr-sicherheit-dringende-sanierung-der-verkehrswege-im-raum-landeck-ab-mai-1/</link>
				<description>Sanierung der Hangbrücke an der L 76 Landecker Straße und Umgestaltung der B 171 Tiroler Straße in Zams </description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e27c958c2ce0a43b41a98007dc61ba86a"><span class="regierungsmitglied">L 76 Landecker Straße: einspurige Verkehrsführung mit Ampelregelung sowie vereinzelt Anhaltungen</span></li><li data-list-item-id="eb3f5990ddaa3afc1dbe0190acc9a703f"><span class="regierungsmitglied">B 171 Tiroler Straße: einspurige Verkehrsführung mit Verkehrsposten</span></li><li data-list-item-id="e0437628b3b96e55db9d4675358150f91"><span class="regierungsmitglied">Engste Koordination unter allen Beteiligten für bestmöglichen Verkehrsfluss</span></li></ul><p>Die Hangbrücken an der L 76 Landecker Straße zwischen Nesselgarten und Neuer Zoll (Gemeindegebiet Fließ) müssen dringend saniert werden. Die Arbeiten dazu starten im Mai und werden in mehreren Phasen umgesetzt. Zugleich müssen auch dringend notwendige Arbeiten an der B 171 Tiroler Straße im Ortsgebiet von Zams durchgeführt werden.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Landecker Tunnel oder Straße – eine Verbindung bleibt stets offen</span></p>
<p>Angesichts der bereits begonnenen Sanierungsarbeiten des Autobahnerhalters ASFiNAG im Landecker Tunnel, stehen das Land Tirol, die ASFiNAG und die betroffenen Gemeinden im engen Austausch, um die Bauprojekte eng zu koordinieren und die Verkehrseinschränkungen möglichst gering zu halten. Das klare Ziel ist, jederzeit eine Verbindung – entweder über den Landecker Tunnel oder über die Landecker Straße – für den Verkehr geöffnet zu halten. Eine gleichzeitige Sperre beider Verkehrswege ist nicht vorgesehen. „Alle drei Bauprojekte sind für die Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit dringend notwendig und können nicht aufgeschoben werden. Um während den Bauphasen den Verkehrsfluss im Raum Landeck bestmöglich aufrechtzuerhalten, koordinieren wir die Bauvorhaben eng“, betont <span class="regierungsmitglied">Günter Guglberger</span>, Vorstand der Abteilung Landesstraßen und Radwege.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Verkehrseinschränkungen im Überblick</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ebf316a405996dc64b8ed71943931e8bb">Die Sanierungsarbeiten an der ersten Hangbrücke an der <span class="regierungsmitglied">L 76 Landecker Straße </span>starten am Montag, 4. Mai, und dauern bis Oktober 2026 an. Die Arbeiten können größtenteils mit einer einspurigen Verkehrsführung im Gegenverkehr mit Ampelregelung erfolgen. Für bestimmte Arbeitsschritte sind vereinzelt Verkehrsanhaltungen notwendig.&nbsp;In der Nacht und an den Wochenenden wird die L&nbsp;76 Landecker Straße ebenfalls durchgehend einspurig befahrbar sein.</li><li data-list-item-id="e2e4ba19ba8e3d220607f7eb89c064412">Die Arbeiten entlang der <span class="regierungsmitglied">B 171 Tiroler Straße</span> in Zams starten ebenfalls am Montag, 4. Mai, und dauern voraussichtlich bis Ende August 2026 an. Untertags von Montag bis Donnerstag von 7.45 bis 17 Uhr bzw. am Freitag von 7.45 bis 11.30 Uhr wird der Verkehr&nbsp;mit Verkehrsposten im Gegenverkehr auf einem Fahrstreifen geführt. In der Nacht und am Wochenende ist die Straße zweispurig für den Verkehr geöffnet. An einem Wochenende im August (der konkrete Zeitpunkt ist witterungsabhängig) ist aufgrund von Asphaltierungsarbeiten auch in der Nacht eine einspurige Verkehrsführung geplant.&nbsp;</li><li data-list-item-id="e25b283356db5bfb7dc10fb385a86361e">Der <span class="regierungsmitglied">Landecker Tunnel</span>, für den die ASFiNAG verantwortlich zeichnet, ist seit April bis Oktober immer in der Nacht gesperrt. Laut ASFiNAG kommt es zudem ab Mitte Oktober zu einer rund achtwöchigen Vollsperre des Tunnels. Während der Nachtsperren bzw. der Vollsperre des Tunnels ab Mitte Oktober wird der Verkehr über die B 171 Tiroler Straße bzw. die L 76 Landecker Straße umgeleitet. Die Arbeiten im Landecker Tunnel werden von der ASFiNAG umgesetzt. Mehr Informationen finden sich auf der <a href="https://www.asfinag.at/bauen-erhalten/bauprojekte/a-12-landecker-tunnel/" target="_blank" rel="noreferrer">Website der ASFiNAG</a>.&nbsp;</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">L 76: Hangbrücken erhalten neue Querträger</span></p>
<p>Konkret werden an den Hangbrücken an der Landecker Straße die Querträger an den Dehnfugen der Brücke saniert. „Die Schäden wurden bei einer&nbsp;intervallmäßigen Sanierung der Abdichtung entdeckt. Wir haben schnell gesehen, dass diese unbedingt zeitnahe ausgetauscht gehören, um die Tragsicherheit der gesamten Brückenkonstruktion aufrecht zu erhalten“, erklärt Guglberger.&nbsp;Für die Sanierung müssen bereichsweise das Geländer und die Leitschiene, der Randbalken, die Tragwerkplatte und die betroffenen Träger abgetragen und ersetzt werden. Des Weiteren müssen geotechnische Maßnahmen am Gelände unterhalb der Brücken zur Gewährleistung der Standsicherheit gesetzt werden.</p>
<p>In den kommenden Jahren werden die weiteren Hangbrücken saniert. Ziel ist es, die Auswirkungen auf den Verkehr möglichst gering zu halten. Die Gesamtkosten für das Projekt betragen rund 4,5 Millionen Euro.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">B 171: Bauarbeiten zur Erhöhung der Verkehrssicherheit</span></p>
<p>An der B 171 Tiroler Straße im Ortsgebiet von Zams werden in Zusammenarbeit mit der Gemeinde im Bereich der Kirche zwei Linksabbiegestreifen errichtet und die Ortsdurchfahrt erneuert. Damit wird der Verkehrsfluss erhöht – insbesondere bei erhöhtem Verkehrsaufkommen, wenn der Landecker Tunnel gesperrt ist. Zugleich wird der Fußgängerverkehr durch einen neuen Schutzweg verbessert und die Ortsdurchfahrt im Ortszentrum mit Pflanzen neugestaltet.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>Straßenbau</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Fri, 01 May 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Reminder: Heizkostenzuschuss 2026/2027 </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/heizkostenzuschuss-2026-2027-mit-optimiertem-service-und-weniger-buerokratie-1/</link>
				<description>mit optimiertem Service und weniger Bürokratie</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e3ed933a3417986dab18c2ef189fbe1f6"><span class="regierungsmitglied">Wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“: einfachere Antragstellung für BürgerInnen, effizientere Abwicklung für Verwaltung&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e0c6f53e51bca718b1984439cf5402f59"><span class="regierungsmitglied">250 Euro für einkommensschwächere Haushalte</span></li><li data-list-item-id="e5a3c9f98ac2d74d1d342af85502ce173"><span class="regierungsmitglied">Antragsfrist für Zuschuss 2026/2027 startet im Mai</span></li><li data-list-item-id="e7da78f6ddb6714991b757fd2adf526d8"><span class="regierungsmitglied">Erhöhte Einkommensgrenzen: Mehr Menschen profitieren von Zuschuss&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e4a141a7c57bb35d64f1dc21ba440d081"><span class="regierungsmitglied">Zuschuss wird ab September 2026 mit Beginn der Heizsaison ausbezahlt</span></li><li data-list-item-id="e366b4b703261f2acbc607b8504577f81"><span class="regierungsmitglied">Informationen unter&nbsp;</span><a href="/gesellschaft-soziales/soziales/heizkostenzuschuss/"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/heizkostenzuschuss</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;</span></li></ul><p>Heizkosten sind gerade für einkommensschwächere Haushalte eine Herausforderung – nicht zuletzt sorgt die aktuelle weltpolitische Lage und damit einhergehende Auswirkungen auf den Energiemarkt bei vielen Menschen für Unsicherheit. Gerade dann, wenn jeder Euro zählt, braucht es rasche und unkomplizierte Unterstützung. Das Land Tirol setzt den bewährten Heizkostenzuschuss auch für die Heizperiode 2026/2027 fort und spricht mit höheren Einkommensgrenzen zusätzlich Menschen an, die Unterstützung brauchen. Zudem wurde die Antragstellung im Zuge des Tirol Konvents grundlegend vereinfacht. Eine Beantragung des Zuschusses ist zwischen 1. Mai und 31. Oktober 2026 möglich. Ausbezahlt wird der Zuschuss einmalig ab September 2026 mit Beginn der Heizsaison.</p>
<p>„Der Heizkostenzuschuss ist ein wichtiges und bewährtes Instrument, um jene zu unterstützen, die Hilfe brauchen. Wir wollen den Zugang vereinfachen: Mit dem Tirol Konvent setzen wir auf eine vereinfachte Antragstellung. Mit den angehobenen Einkommensgrenzen profitieren noch mehr Tirolerinnen und Tiroler, die Hilfe brauchen“, betont LH<span class="regierungsmitglied">&nbsp;Anton Mattle</span>.</p>
<p>„Mit dem Heizkostenzuschuss leisten wir auch heuer einen gezielten Beitrag zur Entlastung vieler Haushalte. Uns ist wichtig, dass diese Unterstützung jene erreicht, die sie am dringendsten brauchen – rasch, unbürokratisch und mit einer möglichst einfachen Antragstellung, die sich an der Lebensrealität der Menschen orientiert“, so LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Schneller, einfacher, digitaler: Die wichtigsten Neuerungen im Detail</span></p>
<p>Die Netto-Haushaltseinkommensgrenzen wurden im Vergleich zum Vorjahr erhöht und betragen nun für einen Ein-Personen-Haushalt bis zu 1.435 Euro, für zwei Personen bis zu 2.265 Euro, für drei Personen bis zu 2.665 Euro und für vier Personen bis zu 2.965 Euro. Für jede weitere Person im Haushalt erhöht sich die Grenze um 300 Euro. Die Höhe der Förderung beträgt 250 Euro pro Haushalt.</p>
<p>Ob Anspruch auf einen Heizkostenzuschuss besteht, können Interessierte vorab – ohne Rechtsanspruch – mittels Heizkostenzuschuss-Rechner ausrechnen. Dieser steht unter&nbsp;<a href="/gesellschaft-soziales/soziales/heizkostenzuschuss/">www.tirol.gv.at/heizkostenzuschuss</a> zur Verfügung.</p>
<p>Die Einreichung erfolgt bevorzugt über das Online-Formular auf der genannten Website, wobei auch eine analoge Antragstellung weiterhin möglich ist. Grundsätzlich erfolgt die Angabe des Haushaltseinkommens im Erklärungsweg. Bei den Angaben zum Haushaltseinkommen des Vorjahres müssen AntragstellerInnen bestätigen, dass ihre Angaben der Wahrheit entsprechen. Vor der Auszahlung werden im Einzelfall Überprüfungen durchgeführt – es können Unterlagen beim Antragsteller bzw. bei der Antragstellerin angefordert werden.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Einfachere Beantragung für EmpfängerInnen des Zuschusses im Vorjahr</span></p>
<p>Allen FördernehmerInnen, denen der Heizkostenzuschuss 2025/2026 des Landes bewilligt wurde, wird vom Amt der Tiroler Landesregierung, Abteilung Soziales, neuerlich ein Antragsformular zugestellt. Somit können Bezugsberechtigte aus dem Vorjahr ihre angegebenen Daten kontrollieren und bei weiterem Bedarf den Heizkostenzuschuss erneut unkompliziert beantragen.&nbsp;</p>
<p>Haushalte von MindestpensionistInnen mit Bezug einer Ausgleichszulage, die bereits den Heizkostenzuschuss 2025/2026 erhalten haben, müssen keinen Antrag stellen. Diese erhalten nach Prüfung ein Zusageschreiben, die Auszahlung erfolgt automatisiert.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tiroler Hilfswerk bietet auch Online-Beratungen an</span></p>
<p>Jene, die Unterstützung benötigen, können sich an ihre Standortgemeinde oder an das Tiroler Hilfswerk in Innsbruck wenden. Neben Vor-Ort-Beratungen bietet das Tiroler Hilfswerk auch Online-Beratungen an. Termine für eine Beratung via Video oder Telefon können einfach und unkompliziert via&nbsp;<a href="https://termin.tirol.gv.at/public/standorte/amt-d-tiroler-landesreg/leistungen/tiroler-hilfswerk-beratungsgespraech" target="_blank" rel="noreferrer">Online-Terminvereinbarung des Landes</a> gebucht werden.</p>
<p>Alle Informationen sowie das Antragsformular finden sich ab 1. Mai 2026 unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/gesellschaft-soziales/soziales/heizkostenzuschuss/" target="_blank">www.tirol.gv.at/heizkostenzuschuss</a>. Eine Beantragung ist auch über das Landes-Online-Portal <a href="https://anmeldung.tirol.gv.at/profile/SAML2/POST/SSO?execution=e1s2" target="_blank" rel="noreferrer">„Digital Service Tirol“</a> möglich.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Gesellschaft &amp; Soziales</category>
				
					<category>Soziales</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Fri, 01 May 2026 08:45:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Abschussverordnung für Risikowolf im Tiroler Unterland erfüllt</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/abschussverordnung-fuer-risikowolf-im-tiroler-unterland-erfuellt/</link>
				<description>Wolf wurde im Gemeindegebiet Söll entnommen.</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e9357003e5b762e1c9c25ebec8f60cc2b"><span class="regierungsmitglied">Nachweis in unmittelbarer Nähe zum Siedlungsraum</span></li><li data-list-item-id="e18e29f01e4a1ce050e10c725085e8d56"><span class="regierungsmitglied">Abschussverordnung wurde am Montag erlassen</span></li></ul><p>Vergangenen Montag hat die Tiroler Landesregierung eine Abschussverordnung für einen Risikowolf in den Bezirken Kitzbühel und Kufstein erlassen. Der Wolf wurde letzte Nacht von der Jägerschaft im Gemeindegebiet von Söll entnommen.</p>
<p>Bei der aktuellen Abschussverordnung handelte es bereits um die sechste derartige Maßnahme im heurigen Jahr in Tirol. Zwei Abschussverordnungen sind noch aufrecht. Abschussfreigabe bestehen noch in den Bezirken Innsbruck-Land und Landeck.</p>
<p>Das Land Tirol appelliert wie immer an die Bevölkerung Sichtungen von Großraubtieren möglichst rasch über das Sichtungsformular auf der Website des Landes Tirol oder direkt an die zuständige Bezirkshauptmannschaft zu melden. Besonders wichtig für die fachliche Beurteilung ist Bildmaterial. Weitere Informationen finden sich unter <a href="https://www.tirol.gv.at/baer_wolf_luchs" target="_blank">https://www.tirol.gv.at/baer_wolf_luchs</a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Landwirtschaft</category>
				
					<category>Wald</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 16:37:51 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Bettina Sax)</author>
				<title>Erste Sommersaison für Unterführung in Obsteig</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/erste-sommersaison-fuer-unterfuehrung-in-obsteig/</link>
				<description>Radweg- und Fußgängerunterführung für mehr Sicherheit</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/e/0/csm_20260430_ObsteigRadweg_1_2f132bd7d3.jpg" length="2559194" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e94d83640a7b762139d397ed9278f2f5a"><span class="regierungsmitglied">Sichere Straßenquerungen im Bereich Mooswaldsiedlung: Lokalaugenschein in Obsteig</span></li><li data-list-item-id="ea3c51ba09565cd0bd4a2a526a6dce787"><span class="regierungsmitglied">Erster Sommer mit mehr Verkehrssicherheit für FußgängerInnen und RadfahrerInnen</span></li><li data-list-item-id="ef59540482c5c25645a95ebe4962b7844"><span class="regierungsmitglied">Fernpass-Paket machte Projektrealisierung möglich&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e8958d62bb83519e1a5dcf7745ecb1f0d"><span class="regierungsmitglied">Lärmschutz wurde verbessert und ansehnlich gestaltet</span></li></ul><p>Es ist ein Projekt, das mit dem Fernpass-Paket überhaupt erst möglich wurde, und nun vor seiner ersten Sommersaison steht: die Rad- und Fußgängerunterführung im Bereich der Mooswaldsiedlung in Obsteig. Mit ihr wurde das Queren der B 189 Mieminger Straße an dieser Stelle um ein Vielfaches sicherer. LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>, LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span> und der Bürgermeister von Obsteig, <span class="regierungsmitglied">Erich Mirth</span>, machten sich gemeinsam mit Straßenbauexperten <span class="regierungsmitglied">Robert Zach</span> von der Abteilung Landesstraßen und Radwege ein Bild vom fertiggestellten Projekt. „Ein Erfolg“ waren sich die Beteiligten einig. Denn parallel wurde auch der Lärmschutz für die AnrainerInnen der Mooswaldsiedlung verlängert und begrünt.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Fernpass-Paket als Motor für derartige Vorhaben</span></p>
<p>Mit dem Bau gestartet wurde im Mai des Vorjahres. Die Bauzeit lief bis Ende Oktober. Einen Großteil der Errichtungskosten in Höhe von einer Million Euro trägt das Land Tirol. „Die Rad- und Fußgängerunterführung ist beispielhaft dafür, dass das Fernpass-Paket viel mehr ist als Tunnelprojekte. Es ist Motor zur Umsetzung solcher Vorhaben. Wir können den Verkehr nicht wegzaubern, aber Machbares für mehr Entlastung und Sicherheit setzen wir um. Dazu zählen verkehrslenkende ebenso wie sicherheitstechnische Maßnahmen – wir kämpfen auf allen Ebenen Seite an Seite mit der Bevölkerung gegen die negativen Auswirkungen des Durchzugverkehrs“, betont LHStv Geisler. Auch das Radfahren an sich werde mit der Unterführung attraktiviert: „Wer das Radfahren als Fortbewegungs- und Sportmittel fördern will, braucht entsprechende Infrastruktur. Ich freue mich, dass mit dieser Radwegunterführung eine Lücke in Obsteig geschlossen wurde“, sagt LHStv Wohlgemuth.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Positive Rückmeldungen aus der Bevölkerung</span></p>
<p>Auch Bürgermeister Mirth zeigte sich erfreut darüber, dass die Unterführung nun erstmals im Frühjahr und Sommer von AnrainerInnen, RadfahrerInnen und FußgängerInnen genutzt werden kann: „In Zeiten von angespannten budgetären Situationen ist es umso beachtlicher, dass solche Projekte umgesetzt werden können. Alleine wäre uns das als Gemeinde schlichtweg nicht möglich gewesen. Auch wenn der Wunsch nach weniger Verkehr stets dominanter sein wird, verdienen solche Projekte ihre entsprechende Aufmerksamkeit und Anerkennung. Die Rückmeldungen bestätigen: Es war ein großes Anliegen der Bevölkerung, das wir erfüllen konnten und nun sehr geschätzt wird – nicht zuletzt aufgrund der sicheren Querung der stark befahrenen B 189 sowie des verbesserten Lärmschutzes.“</p>
<p>Durch die Herstellung der Rampen zur Unterführung musste der bestehende nördlich gelegene Erdwall, der als Lärmschutz zur Siedlung Mooswald diente, abgetragen werden. Anstelle dessen wurde ein begrünter Lärmschutzwall mit rund 100 Metern Länge errichtet, der sich in die Umgebung einfügt und die Lärmschutzwirkung für die Mooswaldsiedlung verbessert. Am ostseitigen Ende des Lärmschutzwalls wurde auf eine Länge von 26 Metern eine lineare Abstufung von drei auf ein Meter Höhe ausgeführt, um die Effekte des Lärmschutzes zu optimieren.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Rückblick: Abgeschlossene Straßenprojekte in Obsteig</span></p>
<p>In Obsteig tat sich auch in den vergangenen Jahren bereits Einiges. Der Rückbau der Ortsdurchfahrt im Rahmen der Fernpass-Strategie wurde in mehreren Etappen über fünf Jahre umgesetzt. Auch hier galt das Land Tirol als starker Partner: 1,7 Millionen Euro wurden bereitgestellt. Die Gemeinde Obsteig trug 1,4 Millionen Euro für den Bau des begleitenden Geh- und Radwegs. Zuletzt wurden auch die Hangsicherungsarbeiten im Gemeindegebiet von Obsteig abgeschlossen. Die Kosten in Höhe von 120.000 Euro wurden im Rahmen der Katastrophenschadensbeseitigung durchgeführt – Land Tirol und der Bund tragen die Kosten dabei zu jeweils 50 Prozent.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Straßenbau</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58045</guid>
				<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 14:50:31 +0200</pubDate>
				
				<title>Euregio-Jubiläumspanel beim Journalismusfest am 8. Mai in Innsbruck</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/euregio-jubilaeumspanel-beim-journalismusfest-am-8-mai-in-innsbruck/</link>
				<description>ExpertInnen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Journalismus diskutieren grenzüberschreitende Zusammenarbeit.</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/e/0/csm_20260430_journalismusfest_7b850b0b4e.jpg" length="1057870" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<p><span lang="DE" dir="ltr">Ab Freitag, 8. Mai, findet in Innsbruck wieder das Journalismusfest statt. Heuer steht dabei auch die Euregio Tirol-Südtirol-Trentino im Mittelpunkt: Im Fokus steht das 15-jährige Bestehen der Euregio unter dem Motto „Blick zurück nach vorn“. Das dreitägige Fest bietet bis Sonntag, 10. Mai, ein abwechslungsreiches Programm – von Lesungen über Workshops bis hin zu Diskussionsrunden. Im vergangenen Jahr zog das Journalismusfest rund 7.500 Gäste an. Für heuer werden mehr als 550 Mitwirkende aus 45 Staaten erwartet. Einen Überblick über das Programm finden Interessierte hier:&nbsp;</span><a href="https://www.journalismusfest.org/" target="_blank" rel="noreferrer"><span lang="DE" dir="ltr">www.journalismusfest.org/</span></a></p>
<p><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Euregio-Panel: „Blick zurück nach vorn“</span></p>
<p><span lang="DE" dir="ltr">Im Rahmen eines Euregio-Panels am 8. Mai, das von Euregio-Präsident LH </span><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Anton Mattle</span><span lang="DE" dir="ltr"> mit Grußworten eröffnet wird, diskutieren ExpertInnen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Journalismus von 13 bis 14.15 Uhr im Treibhaus in Innsbruck über die Chancen und Herausforderungen grenzüberschreitender Zusammenarbeit. Die Politikwissenschaftlerin </span><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Alice Engl </span><span lang="DE" dir="ltr">(Eurac Research, Bozen), Euregio-Generalsekretär </span><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Matthias Fink</span><span lang="DE" dir="ltr">, </span><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Mirco Marchiodi </span><span lang="DE" dir="ltr">(Direktor Unternehmerverband Südtirol), </span><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Peter Nindler</span><span lang="DE" dir="ltr"> (Chefreporter Tiroler Tageszeitung) sowie Ökosystemforscherin </span><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Ulrike Tappeiner </span><span lang="DE" dir="ltr">(Eurac Research, Bozen und Ökologie-Institut der Universität Innsbruck) stellen sich den Fragen der freien Journalistin </span><span class="regierungsmitglied" lang="DE" dir="ltr">Lisa Maria Gasser</span><span lang="DE" dir="ltr">. Die Veranstaltung ist öffentlich zugänglich, der Eintritt ist frei. Für eine barrierefreie Verständigung wird eine Simultanübersetzung auf Italienisch und Deutsch angeboten.</span></p>
<p><span lang="DE" dir="ltr">„Die Euregio Tirol-Südtirol-Trentino ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie Zusammenarbeit über Grenzen hinweg funktioniert. Wir haben Herausforderungen, denen wir gemeinsam begegnen, und Chancen, die wir gemeinsam nützen. Es gibt Themen, bei denen wir gleich denken, und Bereiche, in denen wir unterschiedlicher Meinung sind. Das macht eine gute Nachbarschaft und Freundschaft aus. Mit der Euregio setzen wir ein starkes Zeichen für Dialog, Austausch und gemeinsame Entwicklung. Die vergangenen 15 Jahre haben gezeigt, wie viel wir gemeinsam erreichen können – in Wirtschaft, Wissenschaft und im täglichen Miteinander. Ich freue mich, dass das Journalismusfest Innsbruck diesen grenzüberschreitenden Austausch sichtbar macht und weiter fördert“, betont LH Mattle.</span></p>
<p><span lang="DE" dir="ltr">Im Panel werden unter anderem die wirtschaftlichen Beziehungen, Kooperationen in Forschung und Hochschulen, die Wahrnehmung in der Bevölkerung sowie die Rolle der Euregio in den Medien beleuchtet.</span></p>
<p><span lang="DE" dir="ltr">Die Euregio Tirol-Südtirol-Trentino nutzt die Möglichkeiten des Europäischen Verbunds für territoriale Zusammenarbeit (EVTZ) intensiv und setzt damit ein Zeichen für Verständigung und Zusammenarbeit über Grenzen hinweg.&nbsp;</span></p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Europaregion</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58039</guid>
				<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 13:31:21 +0200</pubDate>
				
				<title>Tag der Arbeit</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/tag-der-arbeit/</link>
				<description>Arbeiterkammer und Land Tirol ermöglichen ab sofort Konsumentenschutz für alle </description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ec97afa7812201264022692683ce15e3d"><span class="regierungsmitglied">1. Mai: Gemeinsamer Dank für alle ArbeitnehmerInnen</span></li><li data-list-item-id="ec1bd524529dbd07df6723ea6a2aa4dca"><span class="regierungsmitglied">LH Mattle: „Die Tirolerinnen und Tiroler sind fleißig und engagiert.“</span></li><li data-list-item-id="e1a7f94bea6be4d0b3db5be1deb1b134b"><span class="regierungsmitglied">AK-Präsident Zangerl: „Tiroler Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind Leistungsträger.“</span></li><li data-list-item-id="e2b7ae64a1d243120b62a5136ab5f2fea"><span class="regierungsmitglied">LR<sup>in</sup> Mair: „Geringe Arbeitslosigkeit spricht für Tiroler Arbeitsmarkt.“</span></li><li data-list-item-id="efacf6aee0161feef3fdd1ded96971d4e"><span class="regierungsmitglied">AK-Beratung für die ganze Bevölkerung: Land Tirol unterstützt erstmalig Konsumentenschutzberatungen für Nicht-AK-Mitglieder mit 100.000 Euro</span></li></ul><p>Den „Tag der Arbeit“ nützen das Land Tirol und die Arbeiterkammer Tirol, um allen ArbeitnehmerInnen für ihren Einsatz zu danken. Im Jahr 2026 stieg die Anzahl der unselbstständigen Beschäftigten in Tirol auf über 370.000 und erreichte damit einen neuen Beschäftigungsrekord. Gleichzeitig wies Tirol im vergangenen Jahr mit 4,5 Prozent die geringste Arbeitslosenquote in Österreich auf. „Unser Dank gilt allen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die unser Land Tag für Tag am Laufen halten. Ihren Einsatz können wir gar nicht hoch genug würdigen. Der Fleiß und das Engagement der Tirolerinnen und Tiroler ist ein klarer Auftrag für die Politik auf allen Ebenen, die Rahmenbedingungen für die Beschäftigten laufend zu verbessern und Arbeitsplätze zu sichern. Bei all den Herausforderungen ist und bleibt Tirol ein Land, in dem man gerne lebt und arbeitet. Ich möchte den ‚Tag der Arbeit‘ aber vor allem dafür nützen, um bei unseren jungen Tirolerinnen und Tirolern für die Lehre zu werben. Die duale Ausbildung ist die ideale Mischung aus Theorie und Praxis. Die Lehre bereitet auf das Leben vor und schafft eine solide Basis, um mit beiden Beinen im Leben zu stehen“, ist Landeshauptmann&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> überzeugt.&nbsp;</p>
<p>Der Präsident der Arbeiterkammer Tirol,&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Erwin Zangerl</span>, nimmt den Tag der Arbeit zum Anlass, um auf die steigenden Kosten für ArbeitnehmerInnen hinzuweisen und verweist dabei auf eine aktuelle Studie im Auftrag der AK: „Tirols Beschäftigte mussten zwischen Jänner 2022 und Juni 2025 reale Einkommensverluste hinnehmen. Die Schere zwischen Verdienst und Ausgaben für Grundbedürfnisse wie Lebensmittel, Wohnen und Energie geht immer weiter auseinander. Insbesondere gibt es ein Gefälle zwischen Tirol und anderen, östlicheren Bundesländern. Hier braucht es von den zuständigen Bundesministerien mehr Tempo. Mit der Bundeswettbewerbsbehörde muss geprüft werden, wo die Preistreiber liegen, um dann gezielt gegenzusteuern“, fordert Präsident Zangerl.</p>
<p>Arbeitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Astrid Mair</span> schließt sich dem Dank aber auch den mahnenden Worten anlässlich des 1. Mai an und verweist auf die umfassenden Arbeitsmarkt- und Unterstützungsinstrumenten des Landes: „Unser größter Fokus liegt darauf, arbeitssuchende Menschen bei ihrem Weg in einen Job zu unterstützen – von der Euregio-Jobbörse bis hin zu Investitionen in sozialökonomische Betriebe, um Langzeitarbeitslose zu unterstützen. Der Tiroler Arbeitsmarkt befindet sich in einem tiefgreifenden strukturellen Wandel. Um diesen Wandel aktiv zu gestalten, hat das Land Tirol gemeinsam mit dem AMS Tirol, der Arbeiterkammer und der Wirtschaftskammer Tirol sowie dem ÖGB Tirol die Strategie für den ‚Arbeitsmarkt Tirol 2030‘ erarbeitet. Das ist unsere Richtschnur für einen Arbeitsmarkt der Zukunft.“&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">AK Tirol: Ansprechpartner in Sachen Konsumentenschutz</span></p>
<p>Das Land Tirol würdigt insbesondere das Beratungsangebot der Arbeiterkammer Tirol. Im Jahr 2025 haben die ExpertInnen der AK Tirol 44.300 Beratungsgespräche im Bereich des Konsumentenschutzes geleistet. Dieses Angebot wird nun mit Unterstützung des Landes offiziell für die gesamte Bevölkerung geöffnet. „Wir wollen für alle Tirolerinnen und Tiroler da sein, die Unterstützung im Bereich des Konsumentenschutzes brauchen. Vom Bankgeschäft über Reisen bis hin zu Wohnfragen – die Palette von Konsumentenschutzthemen ist breit. In diesem Bereich haben wir im vergangenen Jahr mehr als zwei Millionen Euro für die Beschäftigten erkämpft. Mithilfe des Landes ermöglichen wir die Konsumentenschutz-Beratung nun offiziell für alle, auch für Nicht-AK-Mitglieder“, erklärt Präsident Zangerl und bedankt sich für die finanzielle Unterstützung des Landes: LH Mattle und LR<sup>in</sup> Mair stellen jährlich 100.000 Euro zur Abgeltung dieser Beratungsleistungen zur Verfügung. Damit ermöglichen Arbeiterkammer Tirol und Land Tirol Konsumentenschutz für alle. „Die AK Tirol und ihr Präsident Erwin Zangerl sind starke Partner für die Beschäftigten aber auch für das Land Tirol. Gerade heutzutage ist Unterstützung im Bereich des Konsumentenschutzes dringend notwendig. Wir sind froh, dass die AK mit ihrer Expertise nun allen Tirolerinnen und Tirolern zur Seite steht“, so LH Mattle und LR<sup>in</sup> Mair abschließend.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LRin Mair</category>
				
					<category>Arbeit &amp; Wirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58038</guid>
				<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 13:11:15 +0200</pubDate>
				
				<title>Aktueller Stand der Behördenverfahren zum Fernpasstunnel</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/aktueller-stand-der-behoerdenverfahren-zum-fernpasstunnel/</link>
				<description>Dies ist eine Aussendung der Fernpassstraße GmbH</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0bc56e7353a6f34501d15c33c4d03ae8"><span class="regierungsmitglied">Nach straßenrechtlicher Bewilligung im Sommer 2025 befinden sich nun auch forst- und wasserrechtliche Bewilligungsverfahren für den Fernpasstunnel in einer nächsten Phase.&nbsp;</span></li></ul><p>Die Fernpassstraße GmbH hat im Dezember 2025 bei den zuständigen Behörden umfangreiche Projektunterlagen für den Bau des Fernpasstunnels vorgelegt und um die Erteilung der forst- und wasserrechtlichen Bewilligungen angesucht. Konkret geht es bei diesen Verfahren um wasser- und forstrechtliche Aspekte wie die Oberflächenentwässerung in der Bau- und Betriebsphase, die Beseitigung von Berg- und Brauchwässern und die Nutzwasserversorgung sowie die erforderlichen Rodungen.</p>
<p>„Wir haben die für die Umsetzung dieses großen und nachhaltigen Projekts umfangreichen Unterlagen erarbeitet und bei den zuständigen Behörden eingereicht. Alle mit dem Projekt in Zusammenhang stehenden Aspekte werden von diesen streng geprüft.“, weiß Klaus Gspan, Geschäftsführer der Fernpassstraße GmbH, aus seiner langjährigen Erfahrung. „Nachdem die straßenrechtlichen Bewilligungen für den Fernpasstunnel bereits im Sommer 2025 erteilt wurden, erreichen wir nun auch bei den forst- und wasserrechtlichen Verfahren die nächste Phase. Als Infrastrukturunternehmen ist es uns wichtig, die Öffentlichkeit über diese Entwicklungen transparent und nachvollziehbar zu informieren“, betont Gspan. Die Projektunterlagen und Gutachten werden nun im Rahmen der diesbezüglichen Behördenverfahren in den betroffenen Gemeinden sowie Bezirkshauptmannschaften zur Einsicht aufgelegt.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">7,5 Tonnen LKW-Fahrverbot bleibt bestehen</span></p>
<p>Der Fernpasstunnel ist neben verkehrslenkenden Maßnahmen einer der zentralen Bestandteile der baulichen Maßnahmen des Fernpass-Pakets. Er macht die Verbindung zwischen dem Tiroler Zentralraum und dem Außerfern langfristig sicherer, verlässlicher und weniger störungsanfällig. „Es werden keine zusätzlichen Verkehrskapazitäten geschaffen. Wir haben einen klaren Auftrag, die Strecke mit infrastrukturellen Maßnahmen sicherer und verlässlicher zu machen, sodass das 7,5 Tonnen LKW-Fahrverbot bestehen bleibt“, betont Geschäftsführer Gspan einmal mehr und verweist darauf, dass durch die kürzere und weniger steile Streckenführung auch die Umwelt langfristig entlastet bzw. zu einem geringeren Treibstoff- und Energieverbrauch führt: Für PendlerInnen und VielfahrerInnen verringern sich die individuellen Kosten, nach längstens sieben Jahren ist die Ökobilanz ausgeglichen. Die jährliche Einsparung liegt bei mindestens 4.000 Tonnen CO2.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Über die Fernpassstraße GmbH</span></p>
<p>Die Fernpassstraße GmbH ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft des Landes Tirol. Gegründet wurde sie Anfang März 2025. Die GmbH ist für die laufende betriebliche und bauliche Erhaltung, für die Beseitigung von Katastrophenschäden und auch&nbsp;die Umsetzung der Straßenbauprojekte für mehr Sicherheit entlang der B 179 verantwortlich. Darüber hinaus ist die Gesellschaft für die Planung, Errichtung und den Betrieb der künftigen Mautinfrastruktur zuständig.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>Straßenbau</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58026</guid>
				<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 13:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Reminder: Sommerfahrverbote für den Ausweichverkehr starten mit 1. Mai 2026</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/sommerfahrverbote-fuer-den-ausweichverkehr-starten-mit-1-mai-2026-1/</link>
				<description>Fahrverbote in den Bezirken Innsbruck-Stadt und Innsbruck-Land, Imst und Reutte in bewährter Weise</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ed1089d889dde4d2d5a195bf6319c7c35"><span class="regierungsmitglied">Erweiterte Fahrverbote im Bezirk Kufstein&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e99403d140996cd643873a30170b367c7"><span class="regierungsmitglied">Fahrverbote in den Bezirken Innsbruck-Stadt und Innsbruck-Land, Imst und Reutte in bewährter Weise</span></li><li data-list-item-id="e57f39478cf6b84a0118a01dd1fb6a15e"><a href="/verkehr/verkehrs-und-seilbahnrecht/fahrverbote-an-reisetagen/"><span class="regierungsmitglied" lang="de" dir="ltr">Alle Informationen</span></a></li></ul><p>Die Sommersaison steht vor der Tür – damit beginnt die nächste Reisezeit. Die seit 2019 bewährten Fahrverbote für den Ausweichverkehr auf dem niederrangigen Straßennetz beginnen deshalb am 1. Mai 2026 und gelten bis inklusive 1. November 2026. Ausgewählte und für die Aufrechterhaltung der Verkehrs- und Versorgungssicherheit in den Tiroler Gemeinden relevante Abschnitte auf Landes- und Gemeindestraßen sind dann jeweils an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen sowie an bestimmten Fenstertagen von 7 bis 19 Uhr für den Ausweichverkehr gesperrt. Die Basis für die Fahrverbote bilden Erfahrungswerte aus den Vorjahren – dementsprechend gibt es heuer weitere Neuerungen. Konkret betrifft dies Kufstein mit einer Erweiterung der Fahrverbote. „Wir schützen die Gemeinden entlang viel befahrener Reiserouten und verbannen den Durchzugsverkehr auf die Hauptverkehrswege. Bei den Fahrverboten für den Ausweichverkehr geht es um eine Verkehrslenkung, um gegen die große Verkehrsbelastung der durchziehenden Fahrzeuge anzukämpfen. Dabei werden die Verkehrsströme in ganz Tirol genau analysiert, sodass Umweg- und Ausweichverkehr bestmöglich eingedämmt werden kann. Kaum eine andere europäische Region fasst so starke Maßnahmen, um die Anrainergemeinden zu schützen und mittlerweile machen uns das auch andere Regionen nach“, ist LH Anton Mattle von der Notwendigkeit der Fahrverbote überzeugt.&nbsp;</p>
<p>Neuerungen im Bezirk Kufstein</p>
<p>Neu hinzu kommen heuer erweiterte Maßnahmen im Bezirk Kufstein: Zusätzlich zu den bisherigen Sommerfahrverboten gilt nun auch auf der Wildbichler Straße in Fahrtrichtung Ebbs sowie auf den Gemeindestraßen in Walchsee ein Fahrverbot. „Die Situation an besonders verkehrsreichen Tagen in diesen Bereichen hat sich in den letzten Jahren verschärft. Mit den erweiterten Fahrverboten reagieren wir auf die Bedürfnisse der betroffenen Gemeinden und sichern die Verkehrs- und Versorgungssicherheit“, erklärt Verkehrslandesrat René Zumtobel.</p>
<p>Neben der Kontrolle der Fahrverbote durch die Polizei werden auch heuer wieder vom Land Tirol bestellte Sicherheitsorgane zum Einsatz kommen. „Mobilität ist ein Grundbedürfnis, der viele Verkehr aber auch eine große Herausforderung für die betroffene Bevölkerung. Der Durchzugsverkehr belastet die Menschen, die Umwelt und die Infrastruktur in Tirol über die Maßen. Die umfangreichen Fahrverbote sind ein ganz wesentlicher Teil unserer Verkehrsmaßnahmen“, unterstreicht LR Zumtobel. „Die Fahrverbote für transitierende Pkw in den Hauptreisezeiten sind notwendig, um die Flüssigkeit des Verkehrs und damit die öffentliche Sicherheit und Versorgung aufrechtzuerhalten. Wir erwarten uns von den Navigationssoftwareanbietern nach der gesetzlichen Änderung auf Bundesebene, diese Fahrverbote auch entsprechend einzupflegen. Dadurch sollen Reiseplanung und die Anreise mit Rücksicht auf die Anrainergemeinden erfolgen“, betonen LH Mattle und LR Zumtobel unisono.</p>
<p>FAQ | Fahrverbote für den Ausweichverkehr</p>
<p>Wo gelten die Fahrverbote und wo gibt es Dosierampeln?</p>
<p><a href="/verkehr/verkehrs-und-seilbahnrecht/fahrverbote-an-reisetagen/">Eine übersichtliche Darstellung findet sich auf der Website</a></p>
<p>Im Sommer gelten die Fahrverbote auf ausgewählten Straßen des niederrangigen Straßennetzes (Landesstraßen und Gemeindestraßen) im Großraum Innsbruck sowie in den Bezirken Reutte, Imst und Kufstein.</p>
<p>Für wen gelten die Fahrverbote?</p>
<p>Die Fahrverbote gelten für alle Fahrzeuge, die das niederrangige Straßennetz als Ausweichroute nutzen. Nicht von den Fahrverboten betroffen sind Anrainerinnen und Anrainer als auch sonstiger Ziel- und Quellverkehr (an- und abreisende Gäste, Warenanlieferung usw.).</p>
<p>Wie werden die Fahrverbote kontrolliert?</p>
<p>Sowohl die Exekutive als auch vom Land Tirol bestellte Sicherheitsorgane kontrollieren die Fahrverbote und weisen Fahrzeuge zurück auf die Hauptverkehrsrouten.</p>
<p>Wann gelten die Fahrverbote?</p>
<p>Von 1. Mai 2026 bis inklusive 1. November 2026 immer an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen sowie an definierten Fenstertagen jeweils von 7 bis 19 Uhr.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
					<category>Fahrverbote</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 11:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>„PTS Skills Tirol“ 2026 – Bühne frei für Tirols Fachkräfte von morgen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/pts-skills-tirol-2026-buehne-frei-fuer-tirols-fachkraefte-von-morgen/</link>
				<description>150 SchülerInnen der Polytechnischen Schulen (PTS) bei den „PTS Skills Tirol“ 2026</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e6a71867fa38a5e4b7fed82ef89c96898"><span class="regierungsmitglied">Feierliche Siegerehrung: 17 Jugendliche treten bei den österreichischen Bundeswettbewerben im Mai und Juni an</span></li><li data-list-item-id="ecc58a7d09de30daadae102e1db1666fa"><span class="regierungsmitglied">Erfolgsbilanz 2025: Zwei Bundessiege sowie mehrere Podestplätze für Tirols Jugendliche</span></li><li data-list-item-id="e6d06d5dbf504d142afaf4026ef4eba80"><span class="regierungsmitglied">Kooperation des Landes Tirol mit der Wirtschaftskammer Tirol, dem WIFI, der Bildungsdirektion für Tirol und der Pädagogischen Hochschule Tirol</span></li></ul><p>Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr gingen die „PTS Skills Tirol“ 2026 in die nächste Runde: Die Landes-Fachbereichswettbewerbe der Polytechnischen Schulen (PTS) boten auch heuer wieder eine ideale Plattform, um das Fachwissen und handwerkliche Geschick der PTS-SchülerInnen sichtbar zu machen. Insgesamt 150 Jugendliche aus ganz Tirol traten gestern, Mittwoch, in sieben Fachbereichen am WIFI Campus Innsbruck gegeneinander an. Davon haben sich 17 SchülerInnen für die österreichischen Bundeswettbewerbe im Mai und Juni qualifiziert. Bereits bei der Premiere der „PTS Skills Tirol“ im vergangenen Jahr konnte das Format mit 125 teilnehmenden Jugendlichen überzeugen und entwickelte sich auf Anhieb zum größten PTS-Bewerb des Landes.</p>
<p>Eine Bilanz, die sich sehen lassen kann, wie Bildungslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> betont: „Die beeindruckenden Ergebnisse des vergangenen Jahres mit zwei Bundessiegen und vier weiteren Podestplätzen zeigen, welches Potenzial in unseren Jugendlichen steckt. Die Polytechnischen Schulen leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Fachkräftesicherung in Tirol. Mit den ‚PTS Skills Tirol‘ schaffen wir eine Bühne, auf der junge Talente ihr Können unter Beweis stellen und Wettbewerbserfahrung sammeln können. Ich gratuliere allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu ihren Leistungen und wünsche den Landessiegerinnen und Landessiegern viel Erfolg für die Bundesbewerbe.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Von den „PTS Skills Tirol“ zu den „Austrian Skills“</span></p>
<p>Ziel des Landeswettbewerbs ist es, die jeweiligen LandessiegerInnen zu ermitteln, die Tirol bei den österreichischen Bundeswettbewerben „Austrian Skills“ vertreten werden. In weiterer Folge erhalten sie die Chance, sich bei den „Europe Skills“ und den „World Skills“ mit den besten Fachkräften der Welt zu messen.</p>
<p>In folgenden sieben Fachbereichen traten die SchülerInnen in Tirol gegeneinander an:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e33d05a5ba481c06cf4a95c2c37a9359c"><span class="regierungsmitglied">Fachbereich Tourismus:</span> Zubereitung eines 3-Gänge-Menüs im Team, bewertet von Spitzenköchen</li><li data-list-item-id="ee8f8f2ced1db21772faa939feb06317b"><span class="regierungsmitglied">Fachbereich Metalltechnik: </span>Fertigung eines Werkstücks mit klassischen Metalltechniken wie Bohren, Feilen und Gewindeschneiden</li><li data-list-item-id="e271e1d5a331289cf7545634000cb1c89"><span class="regierungsmitglied">Fachbereich Holztechnik: </span>Herstellung eines Werkstücks inklusive Schwalbenschwanzverbindung und Oberflächenbearbeitung&nbsp;</li><li data-list-item-id="ef92fee8e337c994bb8a6106f0c5ecb49"><span class="regierungsmitglied">Fachbereich Elektrotechnik: </span>Elektroinstallation und Messtechnik mit Schaltungen, Breadboard und Messungen&nbsp;</li><li data-list-item-id="e1d6633cfd2db9eeb35f4ad5eadc2cdfc"><span class="regierungsmitglied">Fachbereich Büro und Handel: </span>Buchhaltung, Schriftverkehr und Verkaufsgespräche in praxisnahen Szenarien&nbsp;</li><li data-list-item-id="e2f697c5072abea808bd78a53fc12a8cd"><span class="regierungsmitglied">Fachbereich Gesundheit/Schönheit/Soziales: </span>Make-up, Hairstyling, Nailart, Floristik und Design zum Motto „Sei ein Star auf deinem Abschlussball“</li><li data-list-item-id="e606e0ca194905dc8de9c9e73cf9a3254"><span class="regierungsmitglied">Fachbereich Bautechnik: </span>Errichtung eines Mauerwerksverbandes inklusive Planarbeit und Werkzeugkompetenz</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">17 Jugendliche vertreten Tirol bei Bundesbewerben</span></p>
<p>Den krönenden Abschluss bildete die feierliche Siegerehrung. Die 17 besten Talente aus allen Fachbereichen werden zu den österreichischen Bundeswettbewerben entsandt, die in ganz Österreich verteilt stattfinden – darunter auch in Telfs im Fachbereich Holztechnik und in Schwaz im Bereich Elektrotechnik. Neben der Bildungslandesrätin waren auch Rektorin der Pädagogischen Hochschule Tirol <span class="regierungsmitglied">Regine Mathies</span>, Fachkräftekoordinator der Wirtschaftskammer Tirol <span class="regierungsmitglied">David Narr</span>, WIFI-Geschäftsführer <span class="regierungsmitglied">Paul Vyskovsky </span>sowie <span class="regierungsmitglied">Christian Biendl</span>, Leiter des Pädagogischen Bereichs der Bildungsdirektion für Tirol, bei der Preisverleihung anwesend.&nbsp;</p>
<p>Die „PTS Skills Tirol“ sind ein gemeinsames Projekt des Landes Tirol in enger Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer Tirol, dem WIFI Tirol, der Bildungsdirektion für Tirol sowie der Pädagogischen Hochschule Tirol.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Statements der beteiligten Partnerinstitutionen</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">David Narr (Fachkräftekoordinator der Wirtschaftskammer Tirol):</span></p>
<p>„Die Polytechnischen Schulen leisten einen entscheidenden Beitrag zur Ausbildung der Fachkräfte von morgen. Sie ermöglichen es jungen Menschen, ihre Interessen und Fähigkeiten gezielt anhand konkreter Berufsbilder abzugleichen und so fundierte Entscheidungen für ihren weiteren Ausbildungsweg zu treffen. Als zentrale Zubringerschule für die Fachberufslehre verbinden sie praxisnahes Lernen mit individueller Förderung und bereiten Jugendliche optimal auf den Einstieg in eine Lehre in unseren Tiroler Ausbildungsbetrieben vor.</p>
<p>Die ‚PTS Skills Tirol‘ zeigen eindrucksvoll, welches Potenzial in diesen jungen Menschen steckt und wie wichtig eine frühzeitige, praxisorientierte Berufsorientierung ist.</p>
<p>Für uns als Wirtschaftskammer Tirol ist es daher ein großes Anliegen, die Polytechnischen Schulen in ihrer wichtigen Rolle weiterhin aktiv zu unterstützen. Denn nur wenn Jugendliche ihre Talente real erleben und mit der Praxis abgleichen können, entstehen nachhaltige Entscheidungen – und damit die Fachkräfte, die unser Wirtschaftsstandort dringend braucht.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Christian Biendl (Leiter des Pädagogischen Bereichs, Bildungsdirektion für Tirol):</span></p>
<p>„Schüler- und Jugendwettbewerbe leisten einen wichtigen Beitrag, indem sie Kinder und Jugendliche in ihrer persönlichen Entwicklung fördern. Sie helfen ihnen, ihre Talente und Interessen zu erkennen und auszubauen, und stärken zugleich ihre Motivation, Neues zu lernen und Leistung zu zeigen. Sich neuen Herausforderungen zu stellen und Unbekanntes auszuprobieren, festigt das Selbstbewusstsein und eröffnet wertvolle Perspektiven für die berufliche Zukunft – ein zentraler Bestandteil unserer Polytechnischen Schulen. Daher freut es mich besonders, dass die Durchführung unseres Landeswettbewerbs für die Tiroler Polytechnischen Schulen so erfolgreich verlaufen ist.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Regine Mathies (Rektorin Pädagogische Hochschule Tirol):</span></p>
<p>„Die ‚PTS Skills Tirol' sind für die Pädagogische Hochschule Tirol weit mehr als ein Wettbewerb – sie sind ein sichtbares Zeichen dafür, was gute LehrerInnenbildung bewirken kann. Wenn 150 Jugendliche ihr handwerkliches und fachliches Können auf diesem Niveau unter Beweis stellen, steht dahinter immer auch eine engagierte Lehrperson, die dieses Potenzial erkannt und gefördert hat. Genau diese Lehrerinnen und Lehrer zu professionalisieren ist unser Auftrag an der PH Tirol. Dass wir auch dieses Format der ‚PTS Skills‘ mitgestalten und weiterentwickeln dürfen, freut mich ganz besonders, weil der Wettbewerb nicht nur die Schülerinnen und Schüler stärkt, sondern auch die Verbindung zwischen Schule, Lehrerbildung und Wirtschaft sichtbar macht und festigt – und das ist nicht nur gut für den Wirtschaftsstandort Tirol, sondern auch für den Bildungsstandort Tirol.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Stefan Wirtenberger (Organisator und PTS-Koordinator der PH Tirol):&nbsp;</span></p>
<p>„Mit den ‚PTS Skills Tirol‘ schaffen wir eine Bühne für Talente, die im Schulalltag oft viel zu wenig&nbsp;Aufmerksamkeit bekommen. Hier zeigen Jugendliche unter realen Bedingungen, was sie können und das auf einem beeindruckenden fachlichen Niveau. Besonders bemerkenswert ist, mit wie welcher Begeisterung und Freude sich die Schülerinnen und Schüler dieser Herausforderung stellen. Sie gehen freiwillig über das Erwartete hinaus, zeigen ihr Können und wachsen dabei über sich selbst hinaus – das verdient großen Respekt.“</p>
<p></p><hr>

<h3>Factbox: PreisträgerInnen „PTS Skills Tirol“ 2026</h3>
<p>Die Plätze 1 und 2 werden jeweils zu den Bundeswettbewerben entsandt (Ausnahme: Im Fachbereich Gesundheit/Schönheit/Soziales wird nur das erstplatzierte Dreierteam weitergeleitet).</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ef966d77c791b4cacd10eec94d9fc4138"><span class="regierungsmitglied">Gesundheit/Schönheit/Soziales:</span></li></ul><p>1. Platz: Alina Kogler, Nadine Dreier, Magdalena Illic (PTS Fügen)<br>2. Platz: Melina Geisler, Magdalena Schmid, Katerina Kruchkova (PTS Zell am Ziller)<br>3. Platz: Elisabeth Neuner, Elea Litrop, Vanessa Fritz (PTS Mayrhofen)</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e1b579585c62516909d0c03ec54dd1f61"><span class="regierungsmitglied">Büro und Handel:</span></li></ul><p>1. Platz: Florian Wagner (PTS Reutte)<br>2. Platz: Miriam Überbacher (PTS Axams)<br>3. Platz: Sarah Eder (PTS Schwaz)</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eed3652ddd6834535ba096d1bb6dc9e78"><span class="regierungsmitglied">Tourismus:</span></li></ul><p>1. Platz: Maja Ambrosi, Zümra Kutlu (PTS Ötztal)<br>2. Platz: Carina Rieder, Johanna Huber (PTS Zell am Ziller)<br>3. Platz: Suden Carboga, Leonie Reiter (PTS St. Johann)</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e87ed005bc4b3d0ed02e46029fd736db7"><span class="regierungsmitglied">Elektrotechnik:</span></li></ul><p>1. Platz: Valentin Kurz-Knapp (PTS Schwaz)<br>2. Platz: Luca Saurer (PTS Telfs)<br>3. Platz: Pius Falkner (PTS Ötztal)</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb981db10f79a0eb06db96e332775ebe1"><span class="regierungsmitglied">Metalltechnik:</span></li></ul><p>1. Platz: Balint Hobor (PTS Ötztal)<br>2. Platz: Philipp Trager (PTS Matrei i. O.)<br>3. Platz: Sahil Ahmadi (PTS Innsbruck)</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ea0fd8728b340d85c0a85002a41e30b51"><span class="regierungsmitglied">Holztechnik:</span></li></ul><p>1. Platz: Elias Walder (PTS Sillian)<br>2. Platz: Lena Rieder (PTS Mayrhofen)<br>3. Platz: Maximilian Kohlhuber (PTS Fügen)</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e2ce8f50e7006273a99b9e7f24f02bd46"><span class="regierungsmitglied">Bautechnik:</span></li></ul><p>1. Platz: Jakob Aschacher (PTS St. Johann)<br>2. Platz: Lena Gratz (PTS Kufstein)<br>3. Platz: Maximilian Gigele (PTS Prutz)</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Bildung</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 11:09:57 +0200</pubDate>
				
				<title>Zwischen Feed und Fact: Jugendforum zum Thema „Fake News“ in Kufstein </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/zwischen-feed-und-fact-jugendforum-zum-thema-fake-news-in-kufstein/</link>
				<description>Rund 20 Jugendliche aus Kufstein und Kitzbühel stärkten beim Jugendforum im Rathaus Kufstein ihre Medienkompetenz</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e6a0caabee264ef9f2c8f4b1b87747197"><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Austausch mit Experten von Mimikama und dem Landeskriminalamt Tirol&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e87c995fac9df3d6e448d0c7a62c18cfe"><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Fokus auf Faktenprüfung, Social Media, Datenschutz und Gefahren im Netz&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ebd8716fe65f98c88a0e865ace7beaa40"><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Jugendforum als Teil der Jugendstrategie Tirol 2030 und der Europäischen Jugendwoche 2026</span><span lang="DE-AT" dir="ltr">&nbsp;</span></li></ul><p>Ein Klick, ein Share – und schon verbreitet sich eine Falschmeldung mit rasanter Geschwindigkeit. Wie junge Menschen Fakten von Fake unterscheiden können, stand gestern beim zweiten <a href="https://www.tirol.gv.at/gesellschaft-soziales/infoeck-der-generationen/aktuelles/jugendforum/" target="_blank">Jugendforum des Landes Tirol in Kufstein</a> im Mittelpunkt. Rund 20 Jugendliche aus den Bezirken Kufstein und Kitzbühel nutzten die Gelegenheit, sich direkt mit ExpertInnen auszutauschen, Fragen zu stellen und praktische Werkzeuge für den Umgang mit digitalen Inhalten kennenzulernen. Auf Einladung von Jugend- und Sicherheitslandesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Astrid Mair</span> standen dabei aktuelle Herausforderungen rund um soziale Medien, die Bewertung von Quellen, Datenschutz und Online-Sicherheit im Mittelpunkt. Referenten waren&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Andre Wolf&nbsp;</span>vom Verein Mimikama sowie&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Hans-Peter Seewald</span> vom Landeskriminalamt Tirol (Leiter Assistenzbereich Kriminalprävention).</p>
<p>„Junge Menschen bewegen sich selbstverständlich in digitalen Räumen. Umso wichtiger ist es, sie dabei zu unterstützen, wie sie Inhalte kritisch hinterfragen, Manipulation erkennen und sich sicher im Netz bewegen können. Medienkompetenz ist heute eine Schlüsselqualifikation und Grundlage für verantwortungsvolle Teilhabe in unserer Gesellschaft. Mit dem Jugendforum setzen wir hier gezielt an“, betont LR<sup>in</sup> Mair.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Fake News im Check: Wege aus der Desinformation</span></p>
<p>Wie entstehen Fake News? Warum verbreiten sich Falschmeldungen oft besonders schnell? Woran erkennt man unseriöse Quellen? Und wie schützt man sich vor Betrugsversuchen oder problematischen Inhalten im Netz? Diese und weitere Fragen wurden im interaktiven Format gemeinsam mit den Jugendlichen behandelt. Andre Wolf vom Verein Mimikama erklärte Mechanismen digitaler Desinformation und zeigte anhand praxisnaher Beispiele, wie Inhalte geprüft und eingeordnet werden können. Kriminalexperte Hans-Peter Seewald informierte über aktuelle Gefahren im Netz, Präventionsmöglichkeiten und verantwortungsbewusstes Verhalten im digitalen Alltag.</p>
<p>„Wer Inhalte im Netz kritisch hinterfragt, Quellen prüft und nicht alles sofort weiterverbreitet, schützt sich selbst und andere. Genau diese Fähigkeiten wollen wir jungen Menschen mitgeben“, so LR<sup>in</sup> Mair. Neben der Wissensvermittlung stand vor allem auch der direkte Dialog im Vordergrund. Die Jugendlichen konnten eigene Erfahrungen einbringen, Fragen stellen und mit den Experten und der Landesrätin ins Gespräch kommen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Europäische Jugendwoche 2026: Im&nbsp;Zeichen der Solidarität</span></p>
<p>Das Jugendforum ist eine Maßnahme im Rahmen der Jugendstrategie Tirol 2030 und setzt gezielt Impulse in den Bereichen Beteiligung, Medienkompetenz und Schutz junger Menschen. Gleichzeitig ist die Veranstaltung Teil der Europäischen Jugendwoche 2026, die von 24. April bis 1. Mai europaweit stattfand und junge Menschen zur aktiven Mitgestaltung Europas einlud. Mehr als 400 Aktionen in 27 Ländern machten Engagement, Beteiligung und Zukunftsideen junger Menschen unter dem Motto „Solidarität und Fairness“ sichtbar.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Mair</category>
				
					<category>Jugend</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58030</guid>
				<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 10:51:04 +0200</pubDate>
				
				<title>Versammlung auf B 179 Fernpassstraße: Sperre am Samstag, 27. Juni 2026 </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/versammlung-auf-b-179-fernpassstrasse-sperre-am-samstag-27-juni-2026/</link>
				<description>Zwischen 10 und 12 Uhr: Sperre der B 179 Fernpassstraße </description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ebbe8f0b17eaeec0bcd2841394ad7d2d3"><span class="regierungsmitglied">Angemeldete Versammlungen auf Reuttener und Imster Seite machen Sperre notwendig</span></li><li data-list-item-id="e93980c8b66b085303adf661001372ee0"><span class="regierungsmitglied">Begleitendes Verkehrskonzept wird in enger Abstimmung mit Exekutive und Einsatzorganisationen ausgearbeitet</span></li><li data-list-item-id="ed95802bb0533d1dcd331aab1dcf5a866"><span class="regierungsmitglied">Empfehlung: Fernpassroute am 27. Juni 2026 meiden und großräumig umfahren</span></li></ul><p>Am Samstag, 27. Juni 2026, kommt es aufgrund von angemeldeten Versammlungen von Bürgerinitiativen im Bezirk Reutte und im Bezirk Imst zu einer zweistündigen Sperre der B 179 Fernpassstraße. Aufgrund der Rechtsprechung des Landesverwaltungsgerichtes werden die von den Initiativen angemeldeten Versammlungen nicht untersagt. Im Zeitraum von 10 bis 12 Uhr muss die B 179 Fernpassstraße deshalb auf beiden Seiten für den gesamten Verkehr gesperrt werden.&nbsp;</p>
<p>Betroffen ist der Streckenabschnitt der B 179 bei Reutte/Katzenberg auf Außerferner Seite sowie Nassereith/Rastland auf Imster Seite. Ein Passieren dieser Stellen und somit des Fernpasses nach Norden oder Süden ist in diesen zwei Stunden nicht möglich. Aufgrund des zu diesem Zeitpunkt beginnenden Reiseverkehrs und möglichem vor- und nachgelagerten Verkehr wird empfohlen, an diesem Tag die Fernpassroute zu meiden bzw. großräumig zu umfahren.</p>
<p>„Auf Basis der bestehenden Rechtsprechung des Landesverwaltungsgerichts wird die angemeldete Versammlung am 27. Juni nicht behördlich untersagt. Die Erfahrungen und Evaluierungen dieses Tages dienen als Grundlage für die Prüfung einer weiteren angemeldeten Versammlung im reisestarken August auf beiden Seiten“, erklären die Bezirkshauptfrauen&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Katharina Rumpf&nbsp;</span>(Reutte) und&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Eva Loidhold&nbsp;</span>(Imst).&nbsp;</p>
<p>Bereits jetzt arbeiten die Behörden eng mit der Exekutive an notwendigen Maßnahmen. Parallel wird es eine entsprechende Kommunikation der Sperre an die Bevölkerung, Reisende und Stakeholder geben.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>BH Reutte</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58023</guid>
				<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Menschenrechte als gemeinsame Aufgabe</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/menschenrechte-als-gemeinsame-aufgabe/</link>
				<description>Dies ist eine Aussendung des unabhängigen Tiroler Monitoringausschusses</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/5/3/csm_20260423_Sitzung_Monitoringausschuss__2__1fe8a8265a.jpg" length="2493679" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e1a3fd65c9fe3d9b8538af2b4a552acd6"><span class="regierungsmitglied">Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai – „Gleichstellung muss nicht irgendwann, sondern jetzt umgesetzt werden“</span></li><li data-list-item-id="ebf0a08be60cbbb63f1e36f3479a707b8"><span class="regierungsmitglied">Menschenrechte als Schwerpunktthema: umfassen Barrierefreiheit, Wohnen, Gesundheit, soziale Absicherung und Bildung</span></li><li data-list-item-id="e0029b825990b742919be7cbd4a4d367d"><span class="regierungsmitglied">Öffentliche Sitzung des Tiroler Monitoringausschusses in Innsbruck zum Thema Menschenrechte und Menschenwürde</span></li></ul><p>Ob Wohnen, Gesundheit, Bildung, soziale Absicherung oder fehlende Barrierefreiheit – für Menschen mit Behinderungen bestehen weiterhin zahlreiche strukturelle Hürden, die eine gleichberechtigte Teilhabe erschweren. Dabei handelt es sich um zentrale Aspekte der Menschenrechte, die per Gesetz für alle gelten. Menschenrechte und Menschenwürde standen daher im Mittelpunkt der diesjährigen öffentlichen Sitzung des Tiroler Monitoringausschusses, die vergangene Woche im Landhaus in Innsbruck stattfand. Sie bleiben ein zentraler Schwerpunkt, wie im Vorfeld des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai betont wird.&nbsp;</p>
<p>„Der Protesttag am 5. Mai soll daran erinnern, Menschenrechte als gemeinsame Aufgabe zu verstehen: Gleichstellung darf nicht irgendwann erfolgen, sondern muss jetzt umgesetzt werden – in Schulen, in der Gesundheitsversorgung, im Bereich des Wohnens und darüber hinaus. Barrierefreiheit ist dafür die Grundvoraussetzung“, so Vorsitzende <span class="regierungsmitglied">Isolde Kafka</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Wo Menschenrechte im Alltag an Grenzen stoßen</span></p>
<p>Bei der 18. öffentlichen Sitzung des Tiroler Monitoringausschusses waren Interessierte, betroffene Menschen, Angehörige, Fachpersonen sowie politisch Verantwortliche eingeladen, mitzudiskutieren. Dabei ging es um Fragen wie: Was bedeutet Menschenwürde? Warum ist Inklusion eine Frage der Gerechtigkeit und nicht der Wohltätigkeit? Und wie können Staat und Gesellschaft zur Würde aller beitragen?</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Kaspar Modersbacher</span>, Mitglied des Tiroler Monitoringausschusses, machte im Rahmen der Sitzung deutlich, wie begrenzte finanzielle Mittel die Teilhabe einschränken können – ihm stehen in einer Einrichtung der Behindertenhilfe nur 305 Euro monatlich zur Verfügung. Betroffene fordern daher eine Anhebung sowie einen Mindestbetrag, damit soziale Absicherung ein Leben in Würde ermöglicht.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Christine Steger</span>, Behindertenanwältin des Bundes, unterstrich in ihrem Vortrag, dass nicht die Behinderung selbst, sondern Barrieren in der Gesellschaft zu Ausgrenzung führen. Angemessene Vorkehrungen seien daher kein Zusatz, sondern ein Recht und eine Voraussetzung für echte Gleichstellung.</p>
<p>Isolde Kafka sprach gemeinsam mit <span class="regierungsmitglied">Felicitas Rachinger</span> von der Servicestelle Gleichbehandlung und Antidiskriminierung zur Schulassistenz. Die neue Richtlinie des Landes Tirol wird vom Tiroler Monitoringausschuss begrüßt, zugleich wird jedoch Verbesserungsbedarf etwa bei der Transparenz gesehen – denn nur durch ausreichende Information kann der Monitoringausschuss seiner Kontrollfunktion nachkommen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Christine Riegler</span>, ebenfalls Mitglied des Tiroler Monitoringausschusses, zeigte in ihrem Vortrag den Unterschied zwischen Integration und Inklusion auf. Anhand persönlicher Erfahrungen machte sie deutlich, dass Barrieren in Gesellschaft und Systemen Menschen mit Behinderungen weiterhin ausschließen und echte Inklusion grundlegende strukturelle Veränderungen erfordert.</p>
<p>Im Anschluss an die Vorträge wurde an Thementischen weiterdiskutiert, unter anderem zu Gesundheit, Selbstbestimmung, Schulassistenz, Menschenwürde und dem Aufwachsen mit Behinderungen.</p>
<p>„Jeder Mensch hat das Recht, als gleichberechtigtes Mitglied der Gesellschaft gesehen, gehört und respektiert zu werden. Klar ist: Die Umsetzung von Menschenrechten erfordert weiterhin konsequentes Handeln auf allen Ebenen, damit diese im Alltag wirklich wirksam werden“, so Isolde Kafka.</p>
<p>Mehr Informationen zur öffentlichen Sitzung vom 23. April finden sich <a href="https://www.tirol.gv.at/gesellschaft-soziales/gleichbehandlung-antidiskriminierung/tiroler-monitoringausschuss/oeffentliche-sitzungen/" target="_blank">hier</a>. Mehr Informationen zum Tiroler Monitoringausschuss finden sich unter <a href="/gesellschaft-soziales/gleichbehandlung-antidiskriminierung/tiroler-monitoringausschuss/">www.tirol.gv.at/monitoringausschuss</a>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>Inklusion</category>
				
					<category>Menschen mit Behinderungen</category>
				
					<category>Tiroler Monitoringausschuss</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 09:57:24 +0200</pubDate>
				
				<title>Reintalersee: Nachhaltige Verbesserungen für Sicherheit und Barrierefreiheit </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/reintalersee-nachhaltige-verbesserungen-fuer-sicherheit-und-barrierefreiheit/</link>
				<description>Kostenfreies Parken für Menschen mit Behinderungen</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ecedf1eb38673ab7e70fd30ca03635b5c"><span class="regierungsmitglied">Verkehrssicherheit durch Geschwindigkeitsbegrenzung optimiert</span></li><li data-list-item-id="ee5324134474b86ad92a9e2aee2759039"><span class="regierungsmitglied">Zudem barrierefreie Querung der Unterinntalstraße in Planung</span></li></ul><p>Der Reintalersee in Kramsach hat sich in den vergangenen Jahren zu einem ganzjährig stark frequentierten Naherholungsgebiet entwickelt. Seit der Errichtung des barrierefreien Rundwegs rund um den See nutzen noch mehr Menschen die Angebote vor Ort. Vor diesem Hintergrund setzen die Seeverwaltung – bestehend aus Land Tirol, Tourismusverband Alpbachtal &amp; Tiroler Seenland sowie Gemeinde Kramsach – sowie die Landesstraßenverwaltung wichtige Maßnahmen zur Steigerung der Verkehrssicherheit und Barrierefreiheit um. Neben dem kostenfreien Parken für Menschen mit Behinderungen ab 1. Mai 2026 wird auch neues Verkehrskonzept entlang der L 211 Unterinntalstraße inklusive einer barrierefreien Querungsmöglichkeit der Straße realisiert.&nbsp;</p>
<p>Der für die Liegenschaften des Landes zuständige LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span> betont: „Der Reintalersee ist ein bedeutendes Naherholungsgebiet für alle. Damit einher geht auch die Verantwortung, die Infrastruktur laufend an die Bedürfnisse der Besucherinnen und Besucher anzupassen. Land Tirol, Gemeinde und Tourismusverband arbeiten deshalb eng zusammen, um den Reintalersee laufend nachhaltig weiterzuentwickeln. Gerade im Hinblick auf die Barrierefreiheit wollen wir hier mit gutem Beispiel vorangehen. Denn Barrierefreiheit bedeutet Teilhabe. Mit den Maßnahmen setzen wir ein klares Zeichen, dass der Reintalersee für alle Menschen zugänglich ist.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Optimierte Verkehrssicherheit an der Unterinntalstraße</span></p>
<p>Um den gestiegenen Besucherfrequenzen Rechnung zu tragen, wurde bereits ein neues Geschwindigkeitskonzept auf der L 211 Unterinntalstraße umgesetzt. Im Bereich der beiden Parkplätze und Fußgängerquerungen gilt nun Tempo 50. Im Bereich des westlichen Parkplatzes mit den neuen Behindertenparklätzen soll noch heuer ein beleuchteter, barrierefreier Übergang zum Seewanderweg entstehen. „Mit der geplanten Querungsstelle und dem bereits umgesetzten Geschwindigkeitskonzept erhöhen wir die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden“, sieht Straßenbaureferent LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> eine weitere Verbesserung.&nbsp;</p>
<p>Um die Barrierefreiheit zu gewährleisten, wird die Gemeinde Kramsach in ihrem Zuständigkeitsbereich die bestehenden Gehsteige voraussichtlich noch in den kommenden Monaten entsprechend adaptieren.&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Andreas Gang</span>, Bürgermeister von Kramsach: „Der Reintalersee ist ein wichtiger Erholungsraum für unsere Bevölkerung und unsere Gäste. Umso wichtiger ist es, dass Sicherheit, Barrierefreiheit und ein geordnetes Miteinander vor Ort gewährleistet sind. Die geplanten Maßnahmen sind ein weiterer Schritt, um den Zugang zum See für alle zu verbessern.“&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Frank Kostner</span>, Obmann Tourismusverband Alpbachtal &amp; Tiroler Seenland, bläst ins gleiche Horn: „Der Reintalersee ist ein Aushängeschild unserer Region und wird das ganze Jahr über gerne besucht. Gemeinsam mit Gemeinde und Land setzen wir Maßnahmen, die den Aufenthalt für Einheimische und Gäste sicherer, komfortabler und barrierefreier machen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Kostenfreies Parken für Menschen mit Behinderungen</span></p>
<p>Ab 1. Mai 2026 können Menschen mit Behinderung die ausgewiesenen Parkplätze am Reintalersee kostenfrei nutzen. Voraussetzung ist der gut sichtbare Nachweis einer entsprechenden Berechtigung, etwa durch einen gültigen Behindertenpass gemäß Straßenverkehrsordnung (StVO) oder ein&nbsp;gleichwertiger gesetzlich anerkannter Nachweis.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Gesellschaft &amp; Soziales</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
					<category>Straßenbau</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 09:08:43 +0200</pubDate>
				
				<title>Euregio-Lawinenreport beendet außergewöhnliche Wintersaison </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/euregio-lawinenreport-beendet-aussergewoehnliche-wintersaison/</link>
				<description>Letzte tägliche Lawinenprognose für Sonntag, 3. Mai, geplant – anschließend bei Bedarf weiterhin Blogeinträge</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e6259905896ba3e1be238d94bdd387f97"><span class="regierungsmitglied">Rekord: Über neun Millionen Aufrufe der Website&nbsp;</span><a href="http://www.lawinen.report" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">www.lawinen.report</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ed2cd11bcaea731dc542819b0f7dfb704"><span class="regierungsmitglied">Außergewöhnlicher Winter in der gesamten Euregio: 19 Tage Gefahrenstufe 4, mehr als 500 von Personen ausgelöste Lawinen und 40 Todesopfer</span></li><li data-list-item-id="ed5690beec65e10a953699dcd63e46f97"><span class="regierungsmitglied">Lawinenwarndienst des Landes Tirol mit enormer Reichweite über Social Media</span></li></ul><p>Der Euregio-Lawinenreport war auch in diesem Winter eine unverzichtbare Informationsquelle für WintersportlerInnen in Tirol, Südtirol und dem Trentino. An 156 Tagen wurde ein Lawinenreport erstellt. Mit rund 9,1 Millionen Aufrufen der Website&nbsp;<a href="http://www.lawinen.report" target="_blank" rel="noreferrer">www.lawinen.report</a> in dieser Saison wurde erneut ein Rekord erzielt – zum Vergleich: Vergangenen Winter waren es 5,7 Millionen Aufrufe, 2023/24 waren es rund fünf Millionen. Am Samstag, den 2. Mai, erscheint um 17 Uhr der letzte Report dieser Saison als Prognose für Sonntag, den 3. Mai. Mit insgesamt 40 Todesopfern und 34 Verletzten bei 62 Lawinenereignissen fällt auch die Unfallstatistik überdurchschnittlich hoch aus. Hauptgrund dafür war das überwiegend schwache Schneedeckenfundament mit punktuell starken Schneefällen.</p>
<p>„Die Zugriffszahlen zeigen, wie wichtig verlässliche, aktuelle und verständlich aufbereitete Informationen für Touren und Variantenfahrten sind. Der Euregio-Lawinenreport ist ein starkes Beispiel dafür, wie grenzüberschreitende Zusammenarbeit die Sicherheit im alpinen Raum stärkt“, betont Euregio-Präsident LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.&nbsp;</p>
<p>Besonders betroffen mache die hohe Zahl an Todesopfern, sagen die Landeshauptleute Mattle,&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Arno Kompatscher</span> (Südtirol) und&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Maurizio Fugatti&nbsp;</span>(Trentino) und betonen: „Unsere Gedanken sind bei allen Angehörigen.“ Gleichzeitig unterstreichen die Landeshauptleute, wie wichtig die laufende Beobachtung, präzise Einschätzung und breite Kommunikation der Lawinensituation sind: „Unser Ziel ist es, die Menschen bestmöglich bei sicheren Entscheidungen im alpinen Gelände zu unterstützen. Wir sind überzeugt, dass wir damit zahlreiche weitere Unglücke verhindern konnten und setzen auf weitere Maßnahmen, um das Bewusstsein für die Gefahr am Berg durch Information und Weiterbildung zu stärken.“</p>
<p>Tirols Sicherheitslandesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Astrid Mair</span>&nbsp;ergänzt: „Die Lawinensituation im heurigen Winter war enorm herausfordernd. Umso wichtiger waren die Informationen und die Sensibilisierung über den Lawinenreport. Mein Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Lawinenwarndienste für ihre wertvolle und professionelle Arbeit.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Außergewöhnlicher und über lange Zeit kritischer Winter</span></p>
<p>Der Winter 2025/26 war in der gesamten Euregio in mehrfacher Hinsicht außergewöhnlich. Zu Beginn war er verbreitet sehr schneearm. Dadurch bildete sich bis Mitte Jänner ein ausgeprägtes schwaches Schneedeckenfundament. Mit den Schneefällen zwischen Mitte Jänner und Ende Februar entstand darauf aufbauend eine überdurchschnittlich lange und besonders gefährliche Lawinenphase. „Über etwa eineinhalb Monate hinweg waren typische Alarmzeichen wie spontane Lawinenabgänge, von Personen ausgelöste Lawinen, Setzungsgeräusche, Rissbildungen und Fernauslösungen an der Tagesordnung“, erklärt&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Patrick Nairz</span>, Leiter des Lawinenwarndienstes des Landes Tirol.</p>
<p>Besonders deutlich zeigt sich das in den Gefahrenstufen: Von 16. bis 25. Februar 2026 wurde zehn Tage in Folge die Gefahrenstufe 4 (große Lawinengefahr) ausgegeben. Insgesamt war dies im gesamten Winter 19 Mal der Fall. Darüber hinaus herrschte von 25. Jänner bis 7. März 2026 und damit 32 Tage in Folge die Gefahrenstufe 3 (erhebliche Lawinengefahr). Hinzu kommt, dass im Laufe des Winters mehr als 500 von Personen ausgelöste Lawinen registriert wurden – im vergangenen Winter waren es 200.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">62 Lawinenereignisse in der Euregio</span></p>
<p>Insgesamt wurden in der Euregio 62 Lawinenereignisse mit 40 Todesopfern und 34 Verletzten verzeichnet. Davon entfielen auf Tirol 36 Lawinenereignisse mit 18 Todesopfern und 27 Verletzten, auf Südtirol 17 Lawinenereignisse mit 16 Todesopfern und fünf Verletzten sowie auf das Trentino neun Lawinenereignisse mit sechs Todesopfern und zwei Verletzten. Rund 90 Prozent der Todesopfer waren Männer. Zahlen zum Vergleich – Wintersaison 2024/25: sieben Todesopfer in Tirol, drei in Südtirol und ein Todesopfer im Trentino.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Blog informiert auch außerhalb der Saison</span></p>
<p>Auch nach dem Ende der täglichen Prognosesaison bleibt das Informationsangebot aufrecht: Sollte es in den schneefreien Monaten zu kritischen Lawinensituationen kommen, werden diese weiterhin über den Blog auf&nbsp;<a href="http://www.lawinen.report/blog" target="_new" rel="noreferrer">www.lawinen.report/blog</a> veröffentlicht.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Tirol: Hohe Reichweite über Social Media-Kanäle</span></p>
<p>Die Kommunikationskanäle des Lawinenwarndienstes des Landes Tirol entwickelten sich in den vergangenen Monaten stark weiter:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e3a69991eaa2c15d80666bd82cc822cd2"><span>Neuer WhatsApp-Kanal: Großer Erfolg mit mehr als 12.000 AbonentInnen&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e796d3a44ec07d0eea4b6640fa4fbdee2"><span>Instagram: Anstieg der Follower auf 72.500</span></li><li data-list-item-id="ef87aa9e2fd4180946746f3e9f4edb4ca"><span>Facebook: Anstieg Follower auf 33.500</span></li><li data-list-item-id="eb4e328c6d2a41ce27ca6479186346118"><span>Während der besonders gefährlichen Lawinenzeit von Mitte Jänner bis Ende Februar: 15 Millionen Aufrufe auf Instagram, zudem über 700.000 erreichte Konten und über 10.000 neue Follower – ein Plus von 16,5 Prozent.&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ec977a62d1c4329f75ba3d88c4ee06fe9"><span>Facebook: In der Haupt-Lawinenzeit im Februar zusätzlich 2,3 Millionen Aufrufe&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e332ab5c12bb1f474834fac155f9ed7af"><span>Beiträge großteils mit 50.000 bis 100.000 Aufrufe, ein gemeinsamer Beitrag mit dem Alpenverein 1,36 Millionen Aufrufe – davon 820.000 auf Instagram und 540.000 auf Facebook</span></li></ul><p>LRin Mair dazu abschließend: „Das zeigt, dass Social Media gerade in diesem Bereich enorm wichtig ist, um die Menschen zu erreichen. Deshalb setzen wir bewusst auf dieses Mittel der Kommunikation und gehen international mit gutem Beispiel voran. Im Hinblick auf Follower und Reichweite auf Instagram liegen wir an dritter Stelle aller Lawinenwarndienste weltweit.“&nbsp;</p>
<p>Einen Landes-Film zur Arbeit des Lawinenwarndienstes des Landes Tirol sowie zur Winter-Bilanz 2025/26 gibt’s auf dem <a href="https://youtu.be/1cmSEQQTgyU" target="_blank" rel="noreferrer">Youtube-Kanal des Landes</a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LRin Mair</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58017</guid>
				<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 08:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Talent trifft Adler: BewerberInnen-Tag im Landhaus</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/talent-trifft-adler-bewerberinnen-tag-im-landhaus-2/</link>
				<description>Nächster Termin am Mittwoch, 13. Mai 2026, von 15.30 bis 18 Uhr im Landhaus 1</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="efa165ddc5929931e98da58c144fc754e"><span class="regierungsmitglied">Umfassende Informationen zu Praktika, Lehrstellen und offenen Stellen beim Land Tirol</span></li><li data-list-item-id="eb299757cc10d542450df8abc479baa42"><span class="regierungsmitglied">Mehr Infos zu den BewerberInnen-Tagen und offenen Stellenangeboten unter&nbsp;</span><a href="http://www.tirol.gv.at/karriere" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/karriere</span></a></li></ul><p>Der „Talente-Adler“ macht wieder Halt in Innsbruck: Der nächste BewerberInnen-Tag im Landhaus 1 findet am 13. Mai im Großen Saal statt. Nach dem vergangenen Februar-Termin im Bezirk Kufstein haben Interessierte damit wieder die Möglichkeit, sich unverbindlich und kostenlos über Karrieremöglichkeiten im Landesdienst zu informieren und einen direkten Einblick in die vielfältigen Aufgabenbereiche des Landes Tirol zu erhalten. MitarbeiterInnen des Landes stehen vor Ort für persönliche Gespräche bereit, beantworten Fragen und geben einen Überblick über aktuelle Stellenausschreibungen, Lehrstellen sowie Praktika in der Landesverwaltung. Ergänzend dazu liegen zahlreiche Informationsmaterialien auf, die bei der Orientierung unterstützen.</p>
<p>Das Land Tirol bietet ein breites Spektrum an beruflichen Perspektiven in den unterschiedlichsten Bereichen. Die BewerberInnen-Tage schaffen dafür einen offenen Rahmen, in dem ohne Voranmeldung der direkte Austausch möglich ist. Dabei wird individuell auf Interessen, Stärken und Lebensläufe eingegangen. Auch Themen wie Bewerbung, Einstieg in den Landesdienst, Onboarding oder Entwicklungsmöglichkeiten können direkt besprochen werden.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Weitere BewerberInnen-Tage im Jahr 2026:</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e527da95ae34002cdf41ea0606ec56d50"><span>Mittwoch, 9. September, Landhaus 1, Innsbruck (15.30 bis 18 Uhr)</span></li></ul><p>Weitere Informationen und Termine zu den „BewerberInnen-Tagen“ finden sich unter <a href="http://www.tirol.gv.at/bewerberinnentage" target="_blank">www.tirol.gv.at/bewerberinnentage</a>. Und alle Infos zum Land Tirol als Arbeitgeber gibt es hier: <a href="http://www.tirol.gv.at/karriere" target="_blank">www.tirol.gv.at/karriere</a>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>Arbeit</category>
				
					<category>Personal</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58016</guid>
				<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 12:19:14 +0200</pubDate>
				
				<title>Gemeinsam die Region gestalten: Vier Jahre Euregio SBM</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/gemeinsam-die-region-gestalten-vier-jahre-euregio-sbm/</link>
				<description>Erfolgreiche Bilanz: Euregio Schwaz, Bad Tölz-Wolfratshausen und Miesbach (SBM) mit bereits 22 grenzüberschreitenden Projekten </description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/1/d/csm_20260429_Euregio_SBM__1__d5ac90c6a9.jpg" length="3115662" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e8c6af6aad82a141a5c26169c7bbb3381"><span class="regierungsmitglied">Vorzeigebeispiel: Expressbus Tegernsee-Jenbach ab Mitte 2027 im Stundetakt</span></li><li data-list-item-id="e4f657d98f481c58c5a64fbbf473ddd1c"><span class="regierungsmitglied">Alle Infos zur Euregio SBM und Fördermöglichkeiten:&nbsp;</span><a href="https://www.euregio-sbm.eu/" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">www.euregio-sbm.eu&nbsp;</span></a></li></ul><p>Der in der Euregio entwickelte Expressbus zwischen Tegernsee (Bayern) und Jenbach, die Weiterentwicklung der Radroute von München nach Venedig, ein Projekt für mehr Verständnis zwischen Almwirtschaft und Naturschutz, MINT-Bildungsangebote für SchülerInnen oder eine grenzübergreifende Geschäftskontaktmesse – diese und viele weitere grenzüberschreitende Projekte wurden in den vergangenen vier Jahren im Rahmen der Euregio SBM,&nbsp;bestehend aus dem Bezirk Schwaz und seinen bayerischen Nachbar-Landkreisen Bad Tölz-Wolfratshausen und Miesbach, umgesetzt. Vier Jahre nach der Gründung der Euregio SBM kann positive Bilanz gezogen werden: 22 Projekte, 40 Projektpartner und rund 2,6 Millionen Euro an EU-Fördermitteln aus dem Interreg Bayern–Österreich Programm stärken die gemeinsame Grenzregion nachhaltig.</p>
<p>„Die Zahlen sprechen für sich: Unsere Zusammenarbeit wirkt“, sagt der Schwazer Bezirkshauptmann <span class="regierungsmitglied">Michael Brandl</span> und führt weiter aus: „Die Euregio lebt vom Engagement vieler Beteiligter und vom intensiven Austausch über Grenzen hinweg. Drei Regionen arbeiten an ähnlichen Herausforderungen – und nutzen gemeinsam ihre Chancen. Dabei gilt: Jedes Projekt bringt konkrete Vorteile für die Menschen vor Ort und für unsere Gäste. Wir erhöhen die Lebensqualität und stärken die Attraktivität der gesamten Region.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bilanz nach vier Jahren – Projekte mit Wirkung</span></p>
<p>Die Euregio SBM hat ihre Schwerpunkte in den Bereichen nachhaltiger Tourismus, umweltschonende Mobilität und neues Arbeiten. „Ein Leuchtturmprojekt ist der Expressbus zwischen Tegernsee und Jenbach“, erklärt BH Brandl. Ab Mitte 2027 fährt die grenzüberschreitende Linie im Stundentakt bis zu 14-mal täglich. Die Fahrzeit beträgt etwas mehr als eine Stunde. „Die neue Verbindung wird eine echte Alternative zum Auto bieten. Sie wird den Achensee besser an den öffentlichen Verkehr anbinden und direkte Umsteigemöglichkeiten in Jenbach und Tegernsee schaffen – etwa Richtung München, Innsbruck und Wörgl. So entsteht ein attraktives Mobilitätsangebot für Einheimische und Gäste und der Achenpass wird vom Individualverkehr entlastet. Gleichzeitig rücken die Regionen enger zusammen“, so BH Brandl.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Vernetzung, Innovation und Verabschiedungen</span></p>
<p>Zur Feier des vierjährigen Jubiläums lud die Euregio SBM zum Netzwerktreffen im Transfer- und Innovationszentrum TIZIO in Bad Tölz (Bayern). Rund 70 VertreterInnen aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft nahmen teil, diskutierten neue Projektideen und vertieften bestehende Kontakte. Nicht nur der Veranstaltungsort stand für die gelebte Innovation in der Euregio SBM – zusätzlichen Input lieferte die Keynote von Simon Werther von der Hochschule München über den Einsatz moderner Technologie, etwa KI oder Robotik, im Tourismus.&nbsp;</p>
<p>Schlussendlich stand das Treffen auch im Zeichen der Verabschiedung der aus dem Amt scheidenden Euregio-Gründungsmitglieder Landrat <span class="regierungsmitglied">Josef Niedermaier</span> (Landkreis&nbsp;Bad Tölz-Wolfratshausen)&nbsp;und Landrat <span class="regierungsmitglied">Olaf von Löwis of Menar</span> (Landkreis&nbsp;Miesbach).</p>
<p>„Beide Landräte haben mit Engagement und ihrem grenzüberschreitenden Denken einen&nbsp;maßgeblichen Beitrag zur Entwicklung der Euregio SBM geleistet. Ohne ihren Einsatz wäre die Kooperation heute so nicht möglich. Zentraler Erfolgsfaktor unsere Zusammenarbeit war der stets starke Zusammenhalt und der vertrauensvolle Umgang miteinander“, dankt BH Brandl Landrat Niedermaier und Landrat von Löwis of Menar. Gleichzeitig erfolgte die symbolische Übergabe an die neuen Landräte <span class="regierungsmitglied">Ludwig Schmid</span>&nbsp;(Landkreis&nbsp;Bad Tölz-Wolfratshausen) und&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Jens Zangenfeind</span> (Landkreis Miesbach). „Ich freue mich auf die künftige Zusammenarbeit. Ich bin überzeugt davon, dass wir den eingeschlagenen Weg erfolgreich weiterführen werden“, so BH Brandl.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Über die Euregio SBM&nbsp;</span></p>
<p>Als jüngste Euregio in Tirol nahm die Euregio SBM im Jahr 2022 ihre Arbeit auf. Das Gebiet der Euregio SBM umfasst&nbsp;77 Gemeinden und Städte, rund 320.000 EinwohnerInnen und eine Gesamtfläche von 3.820 Quadratkilometern.&nbsp;</p>
<p>Von nachhaltigem Tourismus über neues Arbeiten bis hin zu umweltschonender Mobilität im grenzüberschreitenden Verkehr werden unterschiedlichste Projekte auf Basis einer gemeinsam entwickelten Strategie bis 2027 unterstützt. Dafür steht der Euregio SBM ein INTERREG-Projektbudget zur Verfügung. Zudem werden im Sinne der grenzübergreifenden Zusammenarbeit Facharbeitsgruppen gegründet, Projektentwicklungstreffen organisiert, Infoveranstaltungen zu Fördermöglichkeiten geplant sowie individuelle Beratungsangebote geschaffen.&nbsp;</p>
<p>„Wir laden alle Interessierten – egal ob Gemeinden, Institutionen oder Vereine – dazu ein, ihrer Ideen zu grenzüberschreitenden Projekten einzureichen. Wir stehen gerne für Beratungen zur Seite“, so <span class="regierungsmitglied">Ines Leister</span>, Leiterin der Euregio SBM. Bei Fragen zum Bewerbungsprozess und den Fördermöglichkeiten können sich Interessierte auch unter&nbsp;<a href="https://www.euregio-sbm.eu/" target="_blank" rel="noreferrer">www.euregio-sbm.eu</a> informieren. Der Sitz der Euregio mit einer eigens eingerichteten Geschäftsstelle ist die Stadt Schwaz.</p>]]></content:encoded>
				
					
				
					<category>BH Schwaz</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58015</guid>
				<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 12:07:45 +0200</pubDate>
				
				<title>Neue Verkehrssicherheitskampagne des Landes präsentiert </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/neue-verkehrssicherheitskampagne-des-landes-praesentiert/</link>
				<description>„Gemeinsam &amp; fair im Straßenverkehr“</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0b4d9fbcd4dddaa2e858c286cc5b37b6"><span class="regierungsmitglied">E-Scooter und E-Bikes im Fokus</span></li><li data-list-item-id="ea6076b679e193db4e3b26c9984c71176"><span class="regierungsmitglied">Verkehrssicherheit heißt auch respektvoller Umgang auf Straße, Rad- und Fußwegen&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e11636a06adaa36931bbb513f71a960ef"><span class="regierungsmitglied">Neue Gesetze und Regelungen durch Novelle der Straßenverkehrsordnung ab 1. Mai 2026 in Kraft&nbsp;</span></li></ul><p>Heute, Mittwoch, präsentierte Verkehrslandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> gemeinsam mit dem Leiter der Landesverkehrsabteilung der Polizei Tirol, <span class="regierungsmitglied">Enrico Leitgeb</span>, und <span class="regierungsmitglied">Martin Pfanner</span> vom Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) die neue Verkehrssicherheitskampagne des Landes für 2026 und 2027. Unter dem Motto „Gemeinsam &amp; fair im Straßenverkehr“ soll bis Ende nächsten Jahres nicht nur für mehr Respekt und ein gutes Miteinander auf Tirols Straßen sensibilisiert werden: Im Fokus stehen allen voran die geltenden und neuen Regelungen für E-Scooter und E-Bikes. Hintergrund für den Schwerpunkt der Kampagne sind die steigenden Unfallzahlen in diesem Bereich. Statistisch gesehen sind die Unfallopfer bei E-Scootern großteils junge Menschen, während E-Bike-Unfälle häufig bei Personen ab 50 Jahren registriert werden. LR Zumtobel sagt: „Es ist sehr erfreulich, dass klimaschonende Mobilitätsformen immer mehr zum Alltag auf Tirols Straßen gehören. Gleichzeitig bedeutet das, dass mehr und mehr unterschiedliche Fahrzeugtypen und Fortbewegungsarten aufeinandertreffen. Mir ist es wichtig, dass die Verkehrssicherheit steigt und Unfälle vermieden werden. Das kann nur gelingen, wenn sich alle an die geltenden Gesetze und Regeln halten und respektvoll miteinander sind.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Unterschätzte Risiken bei E-Scooter und E-Bike</span></p>
<p>E-Scooter und E-Bike haben eines gemeinsam: Die LenkerInnen sind verhältnismäßig schlecht geschützt, die Zahl der Verkehrsunfälle steigt und vielfach handelt es sich um sogenannte „Alleinunfälle“. Das sind Unfälle, an denen keine anderen Fahrzeuge oder VerkehrsteilnehmerInnen beteiligt sind. Gründe sind unter anderem: Die Fahrtechnik wird schlecht beherrscht, das Fahrverhalten beim Bremsen, Lenken oder Abbiegen falsch eingeschätzt und Verkehrsregeln werden missachtet. Diesen beiden Fahrzeugtypen wird deshalb ein besonderer Fokus bei der neuen Kampagne gewidmet. Die enge Zusammenarbeit von Land Tirol, Polizei und KFV ermöglicht ein breit angelegtes Maßnahmenbündel, das einen Schwerpunkt auf Workshops, Schulungen und praktischen Übungen legt. „Von Seiten der Polizei werden wir die Verkehrssicherheitskampagne im Rahmen der polizeilichen Schulverkehrserziehung unterstützen und bei Unterrichtseinheiten, die von Polizistinnen und Polizisten in den Tiroler Schulen abgehalten werden, in Bezug auf die ,neuen‘ Mobilitätsformen entsprechend sensibilisieren und aufklären. Anderseits werden wir entsprechende Verkehrskontrollen durchführen, bei denen wir die Bestimmungen, insbesondere was den E-Scooter und den Fahrradverkehr betrifft, schwerpunktmäßig kontrollieren. Zudem werden in allen Bezirken Informationsveranstaltungen abgehalten, bei denen entsprechende Erfahrungen in Bezug auf den sicheren Gebrauch von E-Bikes und Fahrrädern gesammelt werden können“, so Enrico Leitgeb.&nbsp;<br>Für das Kuratorium für Verkehrssicherheit steht insbesondere das Helmtragen im Fokus. Martin Pfanner betont: „Wir müssen noch mehr Kraft in die Bewusstseinsbildung investieren, damit möglichst viele Menschen – unabhängig vom Alter – einen Helm tragen. Diese einfache Schutzmaßnahme kann Leben retten: Würden alle beim Fahren mit E-Scootern und E-Bikes einen Helm tragen, könnten in Österreich jährlich rund 1.000 schwere Kopfverletzungen verhindert werden.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">E-Scooter: gekommen, um zu bleiben</span></p>
<p>„E-Scooter sind kein kurzer Trend, der nach wenigen Monaten oder Jahren wieder verschwinden wird. Die Fahrzeuge sind praktisch, wendig und im Alltag gut integrierbar. Deshalb war es wichtig, klare Regeln aufzustellen“, verweist LR Zumtobel auf die Novelle der Straßenverkehrsordnung, die mit 1. Mai 2026 in Kraft tritt.&nbsp;</p>
<p>Damit diese Regeln und die richtige Fahrtechnik für künftige Generationen so selbstverständlich sind wie das Einmaleins, können ab Herbst 2026 alle Kinder in Tirol mit E-Scootern in Kontakt kommen: Im Zuge der Vorbereitungen für den Radführerschein – den alle Kinder der 4. Volksschulklassen in Tirol kostenlos während der Unterrichtszeit absolvieren können – wird auch das Training mit E-Scootern zusätzlich zum regulären Programm möglich sein. „So können wir die geltenden Regeln hinsichtlich Helmpflicht und technischer Ausstattung vermitteln und die Kinder können ein erstes Mal ins Rollerfahren hineinschnuppern. Das ist natürlich freiwillig und auch nicht prüfungsrelevant. Trotzdem ist es wichtig, schließlich dürfen Kinder ab zehn Jahren mit bestandener Radfahrprüfung auch mit einem E-Scooter ohne Begleitung unterwegs sein – und viele sind das auch bereits“, sagt LR Zumtobel.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Charmante Charaktere klären auf</span></p>
<p>Neben den oben genannten Maßnahmen werden auch weitere Partner wie der Verein Sicheres Tirol, das Kompetenzzentrum Sicheres Österreich oder das Klimabündnis Tirol laufend eingebunden, Verkaufsstellen von E-Bikes und E-Scootern angeschrieben und VerkehrsteilnehmerInnen direkt mit Flyer-Aktionen erreicht. „Wir wollen nicht nur sensibilisieren und informieren, sondern mit Workshops, Schulungen und Testaktionen so viele Menschen wie möglich in der Fahrpraxis erreichen“, unterstreichen die Beteiligten.</p>
<p>Die Bildsprache der Kampagne bildet einen starken Kontrast zur vorhergehenden Kampagne gegen Alkohol und Drogen am Steuer, die mit dem Staatspreis PR ausgezeichnet wurde. Um Geschlechter- oder Altersstereotype zu vermeiden und keine bestehenden Vorurteile zu bedienen, wurden diesmal Tiercharaktere aus der heimischen Fauna gewählt. Sie klären mit einfachen und teils ironischen Sprüchen über eigentlich selbstverständliche Dinge auf: So fährt die Maus mit ihrem E-Scooter auf der Straße und nicht auf dem Gehsteig, der Frosch trägt vorbildlich einen Helm und das Eichhörnchen trainiert die Technik beim E-Bike-Fahren. In den kommenden Wochen und Monaten folgen noch weitere Botschaften zu den Themen Respekt, Sichtbarkeit, Alkohol- und Drogen sowie E-Mopeds. Die gesamte Kampagne wurde einmal mehr von der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit des Landes konzipiert, illustriert und umgesetzt. Finanziert wird die Kampagne mit Mitteln des Verkehrssicherheitsfonds.&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen finden Sie im Factsheet und auf der <a href="/verkehr/verkehrs-und-seilbahnrecht/verkehrssicherheit/gemeinsam-fair-im-strassenverkehr/">Kampagnenwebsite tirol.gv.at/obacht</a></p>]]></content:encoded>
				
					
				
					<category>Verkehr</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
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				<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Euregio-Schulpartnerschaften bauen Bildungsbrücken über Grenzen hinweg</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/euregio-schulpartnerschaften-bauen-bildungsbruecken-ueber-grenzen-hinweg/</link>
				<description>Euregio-Partnerschulen HAK Wörgl, FOS Meran und Tambosi Trient zu Besuch in Innsbruck</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ec815f40d14bd4cce4180b7850c5d6ecb"><span class="regierungsmitglied">Auszeichnung für Schulen mit Austauschprogrammen in der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino</span></li><li data-list-item-id="ee42055d02293be90daafb5d1c9f2f89b"><span class="regierungsmitglied">Insgesamt 17 Tiroler Schulen im Schuljahr 2025/26 an Projekt beteiligt</span></li><li data-list-item-id="eb203234dbcf5ccd1494fd99ea322dcfa"><span class="regierungsmitglied">Ansuchen für das Schuljahr 2026/27 bis 30. November 2026 möglich</span></li></ul><p>„Bildung kennt keine Grenzen“: Unter diesem Leitsatz wird seit dem Jahr 2023 für die grenzübergreifende Zusammenarbeit von mindestens zwei Schulen aus der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino die Auszeichnung „Euregio-Schulpartnerschaft“ vergeben. Ziel dieser Partnerschaften ist es, gemeinsame Projekte zu entwickeln, Sprachen über Sprachtandems zu fördern und den Austausch zwischen den SchülerInnen und Lehrpersonen zu stärken – unter anderem durch Besuche der jeweiligen Schulen sowie gemeinsame Bildungsreisen&nbsp;in die drei Hauptstädte Innsbruck, Bozen und Trient. So trafen sich diese Woche rund 70 SchülerInnen der Bundeshandelsakademie Wörgl, der Fachoberschule für Tourismus und Biotechnologie „Marie Curie“ aus Meran und dem Istituto tecnico economico „Antonio Tambosi“ aus Trient in Innsbruck. Die drei Schulen, die im Schuljahr 2023/24 die erste Euregio-Schulpartnerschaft begründet haben und seither aktiv pflegen, besuchten gemeinsam den Euregio-Infopoint sowie den Tiroler Landtag und vertieften dabei den interkulturellen Austausch.</p>
<p>„Die Begegnung steht exemplarisch für das Erfolgsmodell der Euregio-Schulpartnerschaften: Schülerinnen und Schüler aus Tirol, Südtirol und dem Trentino setzen sich gemeinsam mit dem Lebensraum Euregio auseinander, lernen einander kennen und entwickeln durch persönliche Treffen und gemeinsame Projekte ein stärkeres europäisches Bewusstsein“, betonte Bildungslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> bei dem Besuch im Landhaus in Innsbruck.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Jetzt für Schulpartnerschaft 2026/27 ansuchen</span></p>
<p>Im Schuljahr 2025/26 wurden insgesamt 17 Euregio-Schulpartnerschaften genehmigt. An den Partnerschaften beteiligt sind 17 Schulen aus Tirol – darunter unter anderem die HAK Wörgl, das öffentliche Gymnasium der Franziskaner Hall in Tirol, die Zillertaler Tourismusschulen, die Mittel- und Sportmittelschule Königsweg in Reutte, die Volksschule Wattens, die HAK/HAS Innsbruck sowie die Landwirtschaftliche Lehranstalt Rotholz. Weiters sind sieben Schulen aus Südtirol und elf Schulen aus dem Trentino an den Schulpartnerschaften beteiligt. Schulen aller Schulstufen und Schultypen aus mindestens zwei Euregio-Ländern können die Auszeichnung „Euregio-Schulpartnerschaft“ beantragen. Die Initiative fördert nicht nur den Austausch, sondern auch das gemeinsame Lernen über Grenzen hinweg.</p>
<p>Bewerbungen für das Schuljahr 2026/27 sind noch bis zum 30. November 2026 möglich. Weitere Informationen sowie das Einreichformular stehen auf der <a href="https://www.europaregion.info/euregio/projekte/schulen/euregio-schulpartnerschaften/" target="_blank" rel="noreferrer">Website der Euregio</a> zur Verfügung.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Die Euregio-Schulpartnerschaften im Schuljahr 2025/26:</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e2c8a69bc939bc8b0e9f84092883fe5a1">Bundeshandelsakademie Wörgl (Tirol) &amp; Fachoberschule für Tourismus und Biotechnologie FOS „Marie Curie“ (Meran/Südtirol) &amp; Istituto tecnico economico „Antonio Tambosi” (Trient/Trentino)</li><li data-list-item-id="e897080436a47d75574c8fa0e380fa14c">Öffentliches Gymnasium der Franziskaner Hall in Tirol (Tirol) &amp; Liceo Scientifico Leonardo Da Vinci (Trient/Trentino)</li><li data-list-item-id="e0e7af077f7cb7891368846df7251d92e">Landwirtschaftliche Landeslehranstalt Rotholz (Tirol) &amp; Istituto Agrario di San Michele all'Adige (Trentino)</li><li data-list-item-id="e0efa1b8cfa14977674bd0c45bebe4eb4">Fachoberschule für Landwirtschaft Auer (Südtirol) &amp; Zillertaler Tourismusschulen (Zell am Ziller/Tirol)</li><li data-list-item-id="e6847628c0568bfc3f23c4cda4e54806d">Mittel- und Sportmittelschule Königsweg (Reutte/Tirol) &amp; Istituto Comprensivo Bernardo Clesio - Scuola Media Vigilio Inama (Cles/Trentino)</li><li data-list-item-id="e1e8cdc8b60b942edf730f6de2ee465bf">Volksschule Wattens am Kirchplatz (Tirol) &amp; Scuola primaria „E. Bernardi” Cognola (Trient/Trentino)</li><li data-list-item-id="ee8b239e05c62c16d1274f7dbc1eaf585">Europa-Mittelschule Wörgl (Tirol) &amp; Istituto comprensivo Avio (Trentino)</li><li data-list-item-id="e6244b0b7a28e86d7a19451c1629c4ea5">Mittelschule Egger-Lienz (Innsbruck/Tirol) &amp; Scuola Secondaria di Primo Grado „Damiano Chiesa” – IC Riva 1 (Riva del Garda/Trentino)</li><li data-list-item-id="efda62026b282db145f6861aa8e6cf15b">Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule Innsbruck (Tirol) &amp; Istituto Tecnico Economico e Tecnologico „Felice e Gregorio Fontana” (Rovereto/Trentino)</li><li data-list-item-id="e90ba1b15c985f12968f18dd474e5a5dc">Mittelschule/Sportmittelschule Kitzbühel (Tirol) &amp; Mittelschule „Karl Agsthofer” Toblach (Südtirol)</li><li data-list-item-id="e4a8f1e797d5ef9cfa5d4b59578dbd47f">Volksschule Mariahilf (Innsbruck/Tirol) &amp; Scuola primaria „Don L. Gross” Pozza di Fassa (San Giovanni di Fassa/Trentino)</li><li data-list-item-id="ec9aaf76be233419b29c03c7892f9674f">Volksschule Altwilten (Innsbruck/Tirol) &amp; Scuola primaria „E. Bernardi” Cognola (Trient/Trentino)</li><li data-list-item-id="e8bebdd2421d193f86498907abb472d1d">Mittelschule Anton Auer (Telfs/Tirol) &amp; Istituto Comprensivo Bassa Anaunia – Tuenno (Denno/Trentino)</li><li data-list-item-id="ed8f8c4223b29b8a2ec9825721cd6baa6">Landwirtschaftliche Landeslehranstalt Lienz (Tirol) &amp; Fachschule für Landwirtschaft, Hauswirtschaft und Ernährung Dietenheim (Bruneck/Südtirol)</li><li data-list-item-id="e490ec9bc28d2ecb9e4437be2a39d85ef">Landwirtschaftliche Landeslehranstalt Imst (Tirol) &amp; Fachschulen für Hauswirtschaft und Ernährung Kortsch und für Landwirtschaft „Fürstenburg“ in Burgeis (Südtirol)</li><li data-list-item-id="e706facfe9a3054c0cf17e317f2f115af">Fachschule für ländliches Betriebs- und Haushaltmanagement Landeck-Perjen (Tirol) &amp; Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung Tisens (Südtirol)</li><li data-list-item-id="edc1b40fcdd8eb610049fa3905bf9e955">Landwirtschaftliche Landeslehranstalt St. Johann (Tirol) &amp; Fachschule Laimburg (Südtirol)</li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Bildung</category>
				
					<category>Europaregion</category>
				
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				<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Vom Passfoto bis zum Ausweis in einem Behördengang</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/digitaler-prozess-der-ausweiserstellung-auf-alle-tiroler-bezirkshauptmannschaften-ausgerollt/</link>
				<description>Digitaler Prozess der Ausweiserstellung auf alle Tiroler Bezirkshauptmannschaften ausgerollt
</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e80dab8a925803db76665b3978f6c7a38"><span class="regierungsmitglied">Vom Foto bis zum Reisepass: Tirol setzt auf durchgängig digitale Verwaltungswege</span></li><li data-list-item-id="e317a0afd0b3c63d7a1dcae8cfad36c46"><span class="regierungsmitglied">Digitalisierung bringt Zeitersparnis von zwei bis drei Minuten pro Antrag</span></li><li data-list-item-id="eb1df194eb9aa19503f0073e44fec52fa"><span class="regierungsmitglied">Projekt der BH Schwaz als Vorbild über Bezirks- und Landesgrenzen hinweg</span></li><li data-list-item-id="ea2454978a932dc6eb55670ab3deeb37c"><span class="regierungsmitglied">Schneller, einfacher, serviceorientierter: Tirol Konvent-Maßnahme bringt Vorteile sowohl für BürgerInnen als auch für MitarbeiterInnen</span></li></ul><p>Was früher mit Schere, Klebstoff und mehrfachem Ausdrucken verbunden war, läuft nun an allen Tiroler Bezirkshauptmannschaften vollständig digital ab: Die von der BH Schwaz entwickelte Foto-Self-Service-Station steht seit Kurzem auch an den Bezirkshauptmannschaften Imst, Landeck und Kitzbühel zur Verfügung und ist damit nun flächendeckend in ganz Tirol im Einsatz. BürgerInnen können vor Ort digitale Ausweisbilder erstellen, die automatisch in die behördlichen Systeme übernommen werden. Auch Passfotos, die von zahlreichen FotografInnen in Tirol angeboten werden, werden als eBilder oder klassisch-analoge Fotos weiterhin von der Behörde entgegengenommen (Weitere Informationen dazu finden sich auf der&nbsp;<a href="https://www.wko.at/tirol/gewerbe-handwerk/berufsfotografie/das-ebild-system--die-schnittstelle-zu-behoerden-fuer-die-be" target="_blank" rel="noreferrer">Website der WK Tirol</a>). Das Projekt ist eine zentrale Maßnahme des Tirol Konvents, um die Digitalisierung und Entbürokratisierung der Landesverwaltung weiter voranzutreiben.</p>
<p>„Mit der landesweiten Umsetzung setzt das Land Tirol einen weiteren Meilenstein auf dem Weg hin zu einem modernen und effizienten Bürgerservice. Der Tirol Konvent steht für konkrete Verbesserungen im Alltag der Menschen. Die vollständige Digitalisierung des Prozesses zeigt, wie Verwaltungswege vereinfacht und Behördengänge gebündelt werden können: ein Termin, ein Ort, ein reibungsloser Ablauf“, betont LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Digitalisierung sorgt bei 10.000 Reisepässen für 330 Stunden Zeitersparnis&nbsp;</span></p>
<p>Die Bezirkshauptmannschaft Schwaz, die den digitalen Prozess der Ausweiserstellung initiiert hat und dafür mit dem Österreichischen Verwaltungspreis 2025 ausgezeichnet wurde, dient als Vorbild über die Bezirks- und Landesgrenzen hinaus. „Mit dem Projekt ‚BürgerInnenservice 2.0‘ haben wir den Ausweiserstellungsprozess umfassend digitalisiert. Die innovative Foto-Self-Service-Station ermöglicht die Erstellung biometrischer Fotos direkt vor Ort, die automatisch in die Dokumentenerstellung eingebunden werden. Dadurch entfallen mehrere Arbeitsschritte – das mühsame Ausschneiden und Aufkleben von Passfotos sowie das Ausdrucken und Einscannen von Anträgen gehören der Vergangenheit an. Das spart pro Antrag durchschnittlich zwei bis drei Minuten und entlastet unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter deutlich“, erklärt BH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Michael Brandl</span>.</p>
<p>Bei rund 10.000 Reisepässen, die im Jahr 2026 alleine im Bezirk Schwaz neu ausgestellt werden müssen, ergibt sich daraus eine Zeitersparnis von über 330 Stunden bzw. rund acht Arbeitswochen. Diese Effizienzsteigerung gewinnt zusätzlich an Bedeutung, da der Arbeitsaufwand im Bürgerservice – etwa durch die Ausstellung der ID Austria – in den vergangenen Jahren gestiegen ist.</p>
<p>„Die Erfahrungen aus Schwaz zeigen, dass digitale Prozesse nicht nur die Effizienz steigern, sondern auch die Servicequalität für die Bürgerinnen und Bürger verbessern. Das Land Tirol bleibt damit Vorreiter in der digitalen Transformation der Verwaltung und stellt sicher, dass auch in Zukunft ein leistungsfähiger Bürgerservice gewährleistet ist“, sagt LH Mattle.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Barrierefreier und mehrsprachiger Service</span></p>
<p>Um allen BürgerInnen die Nutzung der Fotoboxen an den Bezirkshauptmannschaften zu ermöglichen, sind diese barrierefrei gestaltet. Durch eine auf- und zuklappbare Sitzbank sowie Kabine mit großzügigen Innenmaßen finden auch Menschen mit Rollstuhl ausreichend Platz. Zusätzliche Unterstützung bieten mehrere Haltegriffe. So wird beispielsweise das Auf- und Niedersitzen für ältere Menschen erleichtert. Auch sprachliche Barrieren werden mit den Fotoboxen abgebaut: Neben der Amtssprache Deutsch gibt es die Funktionen auch in Englisch. Für die Benutzung der Fotoboxen fallen für die BürgerInnen keine Mehrkosten an.&nbsp;</p>
<p>Ein Video zur Foto-Self-Service-Station an der BH Schwaz findet sich auf dem&nbsp;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=6t-iL5dVEq0" target="_blank" rel="noreferrer">YouTube-Kanal des Landes</a>. Weitere Informationen zum Tirol Konvent und den digitalen Services finden sich unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/landesentwicklung/tirol-konvent/" target="_blank">www.tirol.gv.at/tirolkonvent</a> und&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/buergerservice/e-government/" target="_blank">www.tirol.gv.at/digitalintirol</a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>BH Imst</category>
				
					<category>BH Innsbruck</category>
				
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					<category>BH Reutte</category>
				
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					<category>Bürgerservice</category>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Digitalisierung</category>
				
					<category>Verwaltung</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 09:06:09 +0200</pubDate>
				
				<title>Investitionen sichern Qualität im Landesstraßennetz</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/investitionen-sichern-qualitaet-im-landesstrassennetz/</link>
				<description>Rund 6,1 Millionen Euro für das Landesstraßennetz in den Bezirken Kufstein und Kitzbühel</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ebe7c94da5f2d3e6658a0a7e161f4e015"><span class="regierungsmitglied">Erhaltung und Instandsetzung im Mittelpunkt</span></li><li data-list-item-id="ebdb71fefbd28e14a50460fe3860b7729"><span class="regierungsmitglied">Gezielte Investitionen trotz Sparkurs</span></li></ul><p>Auch im heurigen Jahr investiert das Land Tirol gezielt in das Landesstraßennetz – so auch in den Bezirken Kufstein und Kitzbühel. Insgesamt fließen rund 6,1 Millionen Euro in zahlreiche Maßnahmen und Projekte, die die Qualität der Straßeninfrastruktur nachhaltig sichern.&nbsp;„Unser Ziel ist ein sicheres und leistungsfähiges Straßennetz in allen Regionen Tirols. Gerade in Zeiten knapper öffentlicher Mittel ist es entscheidend, gezielt dort zu investieren, wo es für die Verkehrssicherheit und die langfristige Qualität unseres Straßennetzes notwendig ist“, betont LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Gezielte Maßnahmen für sichere Verkehrswege</span></p>
<p>Das größte Einzelprojekt im Bezirk Kufstein ist im heurigen Jahr die Generalsanierung der über 70 Jahre alten Wendlinger Brücke entlang der B 171 Tiroler Straße in Kufstein. Mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 1,8 Millionen Euro werden dabei nicht nur zentrale Bauteile der Brücke umfassend erneuert und an den aktuellen Stand der Technik angepasst, sondern auch die Verkehrssicherheit nachhaltig verbessert. Im Zuge der Arbeiten entsteht zudem ein neuer Geh- und Radweg, der insbesondere für den Alltagsradverkehr eine deutliche Aufwertung bringt.</p>
<p>Neben diesem zentralen Einzelprojekt werden im Bezirk Kufstein im heurigen Jahr jedoch auch zahlreiche weitere Maßnahmen zur Erhaltung und Verbesserung der Straßeninfrastruktur umgesetzt. Insgesamt werden dafür im Bezirk Kufstein rund 2,7 Millionen Euro investiert.&nbsp;</p>
<p>Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt auf Belagssanierungsarbeiten, die unter anderem auf der B 178 Loferer Straße im Gemeindegebiet von Söll, auf der B 172 Walchseestraße im Gemeindegebiet von Niederndorf sowie auf der L 211 Unterinntalstraße im Gemeindegebiet von Langkampfen durchgeführt werden. Darüber hinaus wird gezielt in die bauliche Erhaltung von Brücken und Tunneln sowie in Hochbauten investiert. So stehen im heurigen Jahr beispielsweise die Generalsanierung der Unterführung Einöden auf der B 170 Brixentalstraße im Gemeindegebiet von Wörgl, sowie die Sanierung der Rehbachbrücke auf der L 207 Hintersteiner-See-Straße im Gemeindegebiet von Scheffau am Wilden Kaiser an.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Substanz sichern, Infrastruktur stärken</span></p>
<p>Im Bezirk Kitzbühel liegt der Schwerpunkt im heurigen Jahr ebenfalls auf der Erhaltung und Instandsetzung der bestehenden Straßeninfrastruktur. Insgesamt werden dafür im Bezirk Kitzbühel rund zwei Millionen Euro investiert. Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt auch hier auf Belagssanierungsarbeiten. Diese erfolgen unter anderem auf der B 161 Pass-Thurn-Straße im Gemeindegebiet von Jochberg, auf der B 164 Hochkönigstraße im Gemeindegebiet von Fieberbrunn, oder auch auf der L 2 Pillerseestraße im Gemeindegebiet von St. Jakob in Haus.&nbsp;</p>
<p>Zudem wird in die bauliche Erhaltung von Brücken, Tunneln, Hochbauten sowie in die technische Ausstattung wie elektrische und maschinelle Anlagen investiert. Es werden beispielsweise die Hornbrücke auf der B 161 Pass-Thurn-Straße im Gemeindegebiet von Kitzbühel, die Windauerbrücke auf der B 170 Brixentalstraße im Gemeindegebiet von Westendorf sowie die Wohlmutinger Brücke auf der L 39 Erpfendorfer Straße im Gemeindegebiet von Kirchdorf i.T. im heurigen Jahr saniert sowie die technische Infrastruktur der Unterflurtrasse an der Höflingerkreuzung im Gemeindegebiet von St. Johann i. T. dem aktuellen Stand der Technik entsprechend erneuert.&nbsp;</p>
<p>„Mit den gezielten Investitionen in den Bezirken Kufstein und Kitzbühel wird das Landesstraßennetz nachhaltig erhalten und weiterentwickelt – für mehr Sicherheit und eine leistungsfähige Infrastruktur in der Region. Die Investitionen sichern zudem regionale Arbeitsplätze und stärken die heimische Bauwirtschaft“, so LHStv Geisler abschließend.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
					<category>Straßenbau</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 16:08:29 +0200</pubDate>
				
				<title>30. Mai 2026: Sperre des Brennerkorridors</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/30-mai-2026-sperre-des-brennerkorridors/</link>
				<description>Zwischen 11 und 19 Uhr: Sperre der A 13 Brenner Autobahn zwischen der Mautstelle Schönberg und dem Brenner in beide Fahrtrichtungen für den gesamten Verkehr</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ec497163e77406abeebbf521df21e4936"><span class="regierungsmitglied">Zusätzlich Sperre der B 182 Brennerstraße sowie der L 38 Ellbögener Straße für den Durchzugsverkehr</span></li><li data-list-item-id="ee864eb1646456f4e6cb4aa9af40056ba"><span class="regierungsmitglied">Ganztägig mit Verkehrseinschränkungen in ganz Tirol zu rechnen</span></li><li data-list-item-id="ec1ef2d830f568289040f39fff5d4d9e1"><span class="regierungsmitglied">Grund: von Privatperson angemeldete Versammlung auf der A 13 auf Basis einer Rechtsprechung des Landesverwaltungsgerichtes</span></li><li data-list-item-id="e7af7860c9bcf0ef05a87c0145b5c87ad"><span class="regierungsmitglied">Land, ASFiNAG und Einsatzorganisationen setzen begleitende Maßnahmen zur Aufrechterhaltung von Sicherheit und Ordnung&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e630769975e531e75c333f96ae1e9598d"><span class="regierungsmitglied">Alle Infos:&nbsp;</span><a href="http://www.tirol.gv.at/brennersperre" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/brennersperre</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;</span></li></ul><p>Am Samstag, 30. Mai, kommt es aufgrund einer von einer Privatperson angemeldeten Versammlung auf Basis einer Rechtsprechung des Landesverwaltungsgerichtes auf der A 13 Brenner Autobahn zu einer umfangreichen Verkehrssperre im Wipptal: Zwischen 11 und 19 Uhr wird die A 13 Brenner Autobahn zwischen der Mautstelle Schönberg und dem Brenner in beide Fahrtrichtungen für den gesamten Verkehr gesperrt. Im gleichen Zeitraum wird zudem die B 182 Brennerstraße sowie die L 38 Ellbögener Straße für den Durchzugsverkehr gesperrt. In Tirol ist ganztägig mit Verkehrseinschränkungen und -verzögerungen zu rechnen.&nbsp;</p>
<p>Für Durchreisende ist es am 30. Mai nicht möglich, den Brennerkorridor zu nutzen. Es wird empfohlen, Tirol großräumig zu umfahren. Es wird zudem empfohlen,&nbsp;auf nicht notwendige Autofahrten innerhalb Tirols bestmöglich zu verzichten.&nbsp;</p>
<p>Seitens der Behörde werden in enger Zusammenarbeit mit dem Autobahnbetreiber ASFiNAG sowie den Einsatzorganisationen zahlreiche Maßnahmen gesetzt, um die (Versorgungs-)Sicherheit in der Region aufrechtzuerhalten.&nbsp;</p>
<p>Alle Infos zur Sperre des Brennerkorridors am 30. Mai finden sich unter&nbsp;<a href="http://www.tirol.gv.at/brennersperre" target="_blank">www.tirol.gv.at/brennersperre</a>.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Versammlung einer Privatperson macht Sperren zwingend notwendig&nbsp;</span></p>
<p>„Versammlungen erfordern keine Genehmigung. Sie können von der Behörde nur unter besonderen Umständen bescheidmäßig untersagt werden. Dies war in der Vergangenheit auf dem Brennerkorridor mehrere Male der Fall. Aber auf Basis der bestehenden Rechtsprechung des Landesverwaltungsgerichts wird die von einer Privatperson für 30. Mai 2026 angemeldete Versammlung nicht behördlich untersagt“, erklärt&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Kathrin Eberle</span>, Bezirkshauptfrau des Bezirks Innsbruck-Land. Die entsprechende Versammlungsanzeige erfolgte frühzeitig.</p>
<p>Aufgrund dieser Versammlung auf der Autobahn (Bereich Matrei am Brenner) muss die A 13 für den Verkehr gesperrt werden. „Zur Aufrechterhaltung der Verkehrs- und Versorgungssicherheit haben wir auf Basis eines umfangreichen Verkehrs- und Sicherheitskonzeptes weitere Maßnahmen veranlasst“, so BH Eberle. Entsprechend werden die B 182 Brennerstraße sowie die L 38 Ellbögener Straße für den Durchzugsverkehr gesperrt – ausgenommen ist lediglich Ziel- oder Quellverkehr. Weitere Maßnahmen sind unter anderem verstärkte Kontrollen in ganz Tirol sowie die Stationierung von zusätzlichen Rettungsfahrzeugen in der Region Wipptal.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Strenge Kontrollen für Ziel- oder Quellverkehr</span></p>
<p>Konkret bedeutet das, dass am 30. Mai zwischen 11 und 19 Uhr nur Ziel- oder Quellverkehr im Wipptal Gschnitztal, Navistal, Schmirntal oder Valsertal unterwegs sein darf. „Ziel- oder Quellverkehr liegt vor, wenn das Fahrtziel oder der Ausgangspunkt der Fahrt nachweislich im Wipptal, Gschnitztal, Navistal, Obernbergtal, Schmirntal oder Valsertal liegt. Also wenn man etwa im Wipptal wohnt oder in ein Hotel ins Gschnitztal fährt oder seine Großmutter im Navistal besucht oder eine Ware aus dem Schmirntal ausliefern muss“, erklärt&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Bernhard Knapp</span>, Vorstand der Abteilung Verkehrs- und Seilbahnrecht des Landes.&nbsp;</p>
<p>Neben den Sperren in der Region Wipptal gilt am 30. Mai zudem in ganz Tirol inklusive Osttirol bereits ab 9 Uhr ein Fahrverbot für Transit-Lkw über 7,5 Tonnen auf der Nord-Süd-Strecke.</p>
<p>Beides – sowohl das Lkw-Fahrverbot als auch das Fahrverbot auf den Landesstraßen im Wipptal – wird streng von der Polizei kontrolliert. „Wir kontrollieren an den Grenzen und schicken den nicht berechtigten Durchzugsverkehr wieder zurück. Zusätzliche Kontrollen gibt es an den Landesstraßen im Wipptal“, so&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Enrico Leitgeb</span>, Leiter der Landesverkehrsabteilung der Polizei: „Wer am 30. Mai im Wipptal unterwegs sein will, muss glaubhaft nachweisen, Ziel- oder Quellverkehr zu sein – das ist etwa mit einer Buchungsbestätigung möglich. Nicht Berechtigte müssen umdrehen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Kommunikation im Vorfeld soll Durchzugsverkehr abhalten&nbsp;</span></p>
<p>„Für den 30. Mai ist es entscheidend, den Durchzugsverkehr erst gar nicht nach Tirol kommen zu lassen – nur so können wir ein Verkehrschaos verhindern“, weiß auch ASFiNAG-Geschäftsführer&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Stefan Siegele</span>: „In diesem Sinne informieren wir vorab Stakeholder und Partner in ganz Europa. Zudem haben wir für 30. Mai veranlasst, dass auch in den Nachbarländern Informationen an Infotafeln an Autobahnen eingespielt werden. Der Durchzugsverkehr wird großräumig über die Schweiz und die Nachbarbundesländer Tirols umgeleitet.“ Die Sperre wird zusätzlich an Verkehrsdatendienste für die Einspielung in Navi-Systeme übermittelt. Damit wird verhindert, dass der Verkehr über die gesperrten Routen geleitet wird.&nbsp;</p>
<p>Die Sperre des Brennerkorridors wird in Tirol, Österreich und auch über Österreichs Grenzen hinaus kommuniziert. „Die von einer Privatperson angemeldete Versammlung und die Rechtsprechung des Landesverwaltungsgerichtes verpflichten uns dazu, diese weitreichenden Maßnahmen zu treffen und diese auch bestmöglich zu kommunizieren. Zentral ist die eigens dafür erstellte Website, auf der wir zahlreiche Fragen beantworten, sowohl für Durchreisende, als auch Gäste in Tirol und Einheimische. Mit mehrsprachigen Informationsmaterialien werden wir auch wesentliche Stakeholder wie Automobilclubs, Verkehrsservice-Stellen oder Tourismusverbände bedienen. Zusätzlich werden wir vor allem über Social Media international – allen voran in unseren Nachbarländern – auf die Sperre hinweisen. Unsere Kernbotschaft: ‚Umfahren Sie Tirol am 30. Mai 2026 großräumig!‘“, erklärt&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Florian Kurzthaler</span>, Vorstand der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit des Landes.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>BH Innsbruck</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 14:28:58 +0200</pubDate>
				
				<title>Aktuelles aus der Regierungssitzung</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/aktuelles-aus-der-regierungssitzung-4/</link>
				<description>LH Mattle: „Möglichmacher für wirtschaftliche Entwicklung und Arbeitsplätze“</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e16cbffda1d5c1159c94e2adee778c76b"><span class="regierungsmitglied">Von Digitalisierung bis hin zur Infrastruktur: Tiroler Wirtschafts- und Technologieförderungsprogramm unterstützt Unternehmen gezielt und effizient – auch in wirtschaftlich unsicheren Zeiten</span></li><li data-list-item-id="e842a2689d5bb1332871c9218b031dac4"><span class="regierungsmitglied">2025: 1.480 Förderanträge genehmigt, Tiroler Investitionen in Höhe von rund 365 Millionen Euro ausgelöst</span></li><li data-list-item-id="e49af1a9d19d6c5312f102f097f70b8ba"><span class="regierungsmitglied">Konkretes Projekt: Balmung Medical Handel GmbH in Kirchbichl investiert bis zur Endausbaustufe rund 110 Millionen Euro, schafft 170 neue Arbeitsplätze und stärkt Gesundheitsversorgung</span></li><li data-list-item-id="e0a9dbbdd13a06f85479d994124e5d731"><span class="regierungsmitglied">Wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“:&nbsp;Automatisierte Firmenbuchabfrage entlastet AntragstellerInnen und Verwaltung</span></li></ul><p>Investitionen, Digitalisierung, Automatisierung, neue Technologie, Arbeitsplätze: Mit dem Tiroler Wirtschafts- und Technologieförderungsprogramm schafft das Land Tirol Anreize, um Investitionen anzukurbeln, Innovationen zu ermöglichen und Arbeitsplätze langfristig zu sichern. Auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten setzt Tirol auf gezielte und effiziente Unterstützungsmaßnahmen: Die Wirtschaftspolitik des Landes versteht sich als verlässliches Instrument, um die regionale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken – wie ein aktuelles Projekt in Kirchbichl im Bezirk Kufstein exemplarisch zeigt: Die Balmung Medical Handel GmbH errichtet ein neues Headquarter – Gesamtinvestitionsvolumen rund 110 Millionen Euro. Heute, Dienstag, beschloss die Tiroler Landesregierung auf Antrag von Wirtschaftslandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Mario Gerber</span> dieses zukunftsweisende Vorhaben, das rund 170 neue Arbeitsplätze schafft und die Gesundheitsversorgung über die Landesgrenzen hinweg stärkt, mit 150.000 Euro zu fördern.</p>
<p>„Die Tiroler Wirtschaft ist Grundlage für Arbeitsplätze, Wohlstand und Investitionen in unserem Land. Die öffentliche Hand muss deshalb ein Möglichmacher für wirtschaftliche Entwicklung und Arbeitsplätze sein. Nach den Krisen der vergangenen Jahre, der Welle an neuen Regeln aus Brüssel und Wien aber auch aufgrund der weltweiten Unsicherheiten müssen wir uns in Europa und Österreich die Wettbewerbsfähigkeit zurückerarbeiten. Wir haben aber auch Hausaufgaben in Tirol zu erledigen, weshalb wir mit dem Tirol Konvent jede Woche mit konkreten Maßnahmen Bürokratie abbauen, Verfahren beschleunigen und Regeln vereinfachen. Es braucht aber auch Anreize für Investitionen. Jeder Euro, den wir in Tiroler Betriebe investieren, zahlt sich mehrfach aus – durch neue Arbeitsplätze, durch Wertschöpfung in der Region und durch die Stärkung unserer wirtschaftlichen Widerstandsfähigkeit. Allein im letzten Jahr sind durch die Zusammenarbeit der Tiroler Wirtschaft und dem Land Investitionen von 365 Millionen Euro ausgelöst worden sowie 2.850 Arbeitsplätze und 370 Lehrstellen entstanden“, betont LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.</p>
<p>„Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit zeigt sich, wie wichtig eine aktive und verlässliche Standortpolitik ist. Mit unserem Wirtschaftsförderungsprogramm setzen wir gezielt auf Zukunftsinvestitionen, die nicht nur einzelne Unternehmen stärken, sondern ganze Regionen beleben. Dabei ist es unsere Aufgabe, die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen und kontinuierlich weiterzuentwickeln. Die österreichweit einzigartige Bäderförderung ist dabei nur ein Beispiel von vielen, wie wir gezielt in Infrastruktur und Lebensqualität investieren", ergänzt LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Wirtschaftsförderung mit Hebelwirkung</span></p>
<p>Allein im vergangenen Jahr wurden insgesamt 1.480 Förderanträge für konkrete Projekte und Maßnahmen genehmigt. Die dadurch ausgelösten Investitionen sind ein beachtlicher Hebel-Effekt, der die regionale Wirtschaft nachhaltig stärkt.&nbsp;</p>
<p>„Unsere Wirtschaftsförderung wirkt wie ein Katalysator für unternehmerische Entwicklung. Wir unterstützen gezielt dort, wo Betriebe wachsen, innovieren und Arbeitsplätze schaffen wollen. Die aktuelle wirtschaftliche Lage macht deutlich, wie wichtige diese verlässliche Partnerschaft zwischen Land und Wirtschaft ist. Mit unserem Förderprogramm schaffen wir die Rahmenbedingungen, damit unsere heimischen Unternehmen auch in schwierigen Zeiten zukunftsfähig bleiben“, erklärt LR Gerber.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Beispielhafte Millionen-Investition: von 80 auf 250 Arbeitsplätze</span></p>
<p>Als international tätiges Unternehmen im Bereich medizinischer Bedarfsartikel investiert die Balmung Medical Handel GmbH bis zur Endausbaustufe rund 110 Millionen Euro in den Bau eines neuen Headquarters mit Zentrallager und Bürokomplex inklusive Parkhaus sowie in eine betriebliche Kinderbetreuungseinrichtung. Die förderbaren Kosten belaufen sich auf 39,28 Millionen Euro, 150.000 Euro davon gewährt das Land Tirol als sogenannte De-minimis-Beihilfe. Eine solche Beihilfe ermöglicht es, vor allem kleinen und mittleren Betrieben rasch und unbürokratisch Mittel zur Steigerung ihrer Wettbewerbsfähigkeit zukommen zu lassen, ohne dass dies bei der Europäischen Kommission angemeldet und in Folge von dieser geprüft werden muss.&nbsp;</p>
<p>Besonders bemerkenswert ist der Beschäftigungseffekt: Von derzeit rund 80 MitarbeiterInnen soll der Personalstand bis Mitte 2028 auf 185 und ein Jahr nach Projektende – die Fertigstellung ist Anfang 2028 geplant – auf rund 250 MitarbeiterInnen anwachsen. Zudem soll das neue Zentrallager die Versorgung des mitteleuropäischen, insbesondere österreichischen Gesundheitsmarktes sicherstellen. „Dieses Projekt zeigt exemplarisch, wie Wirtschaftspolitik in Tirol funktioniert. Ein wachsendes Unternehmen investiert massiv in den Standort, schafft hochwertige Arbeitsplätze und leistet gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsversorgung in Österreich. Genau solche Projekte wollen wir mit unserer Unterstützung ermöglichen“, betont LH Mattle.</p>
<p>„Die Realisierung des HorizonQuarter in Kirchbichl ist ein klares Bekenntnis unserer Firmengruppe zum Wirtschaftsstandort Tirol. Damit schaffen wir nicht nur eine hochmoderne Infrastruktur für das weitere Wachstum von Balmung Medical, sondern realisieren ein zukunftsweisendes Innovationszentrum, das wirtschaftliche Dynamik mit höchster Nachhaltigkeit vereint und die medizinische Versorgungssicherheit stärkt. Wir freuen uns, dass uns das Land Tirol auf diesem Weg unterstützt“, so der Geschäftsführer der&nbsp;Balmung Medical Handel GmbH,&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Engelbert Leobacher</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Wirtschaftsförderung des Landes steht auf zwei Standbeinen</span></p>
<p>Die Förderungen für Tirols Unternehmen stehen grundsätzlich auf zwei Standbeinen: Einerseits auf dem Wirtschaftsförderungsprogramm, bei dem es unter anderem um Wachstum, Tourismus oder Sonderförderungsprogrammen für bestimmte Regionen oder Planungsverbände geht. Weiters gibt es das Technologie- und Breitbandförderungsprogramm. Dessen Fokus: Innovation, Digitalisierung, ultraschnelles Internet. Eine Auflistung der einzelnen Förderungen findet sich im Factsheet im Downloadbereich.&nbsp;</p>
<p>Alle Informationen zum Tiroler Wirtschafts- und Technologieförderungsprogramm finden sich unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/arbeit-wirtschaft/wirtschaftsfoerderung/" target="_blank">www.tirol.gv.at/wirtschaftsfoerderung</a> sowie unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/arbeit-wirtschaft/wirtschaft-und-arbeit/foerderungen/technologiefoerderungsprogramm/" target="_blank">www.tirol.gv.at/technologiefoerderung</a>.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Zahlen, Daten, Fakten zu den Investitionen der Balmung Medical Handel GmbH</span></p>
<p>Zeitlinie:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e487460d21b33156670d9efb2e3fc4792"><span>Baustart Logistik Nordareal: Juli 2025 (Fertigstellung Juli 2026)</span></li><li data-list-item-id="ea5cfc8a351bde5bb19c9d2829412ea16"><span>Baustart Logistik Süd: März 2026 (Fertigstellung Dezember 2026)</span></li><li data-list-item-id="e9e1b7a789fbac84cd83c022e779e2b99"><span>Baustart Bürokomplex (Turm 1 mit Parkhaus): März 2026 (Fertigstellung März 2028)</span></li></ul><p>Eckdaten:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e6465948270eb6389ad622d0925a8ab11"><span>Aktuelle Bauphase (Bruttogeschossfläche):</span><ul class="item-listing square"><li style="margin-left:32px;" data-list-item-id="e1a15e7eb10795e9b0066ee3c8a22c9d8"><span>Schmalganglager Nord: 7.820 m²</span></li><li style="margin-left:32px;" data-list-item-id="e837fa00df2049ecf014b4213a4932c94"><span>Büroturm 1: 13.747 m²</span></li><li style="margin-left:32px;" data-list-item-id="ea27d82025317e7d1cc3f076ea2ee75c4"><span>Parkhaus: 13.174 m²</span></li><li style="margin-left:32px;" data-list-item-id="e662b6be77ae52d3920b59e92beaee735"><span>Logistikhalle Süd: 5.034 m²</span></li><li style="margin-left:32px;" data-list-item-id="e6e0003d90b8d6f15cb606397575f3f2a"><span>Gesamt aktuelle Bauphase: 39.748 m²</span></li></ul></li><li data-list-item-id="e2c1498924e0ea6421ae5ea5f288aee48"><span>Parkhaus: 528 überdachte Stellplätze</span></li><li data-list-item-id="e79ad610fe581c7c395dc3f1636c6fd33"><span>Erweiterung:</span><ul class="item-listing square"><li style="margin-left:32px;" data-list-item-id="e7c417b1442b729c10d7e11efa5045fff"><span>Kinderbetreuung: rund 1.000 m²&nbsp;</span></li><li style="margin-left:32px;" data-list-item-id="ec093727775ed9c54a39123f63119e2aa"><span>Büroturm 2: weitere rund 6.400 m²&nbsp;</span></li></ul></li></ul><p>Officegebäude:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb2b60cb80415c3270b2118cc4e1cb7e8"><span>High-End-Büroflächen: Höchster Nutzerkomfort durch modernste Büroinfrastruktur und Smart-Building-Technologie</span></li><li data-list-item-id="ec6fa9cda607e0f26da7e9d4ffe5ac9a9"><span>Großzügiger Event- und Seminarbereich für Fachveranstaltungen, Seminare im Bereich Medical</span></li><li data-list-item-id="e6ab4bba3fe1bdefc39e2d13109f52fd7"><span>Schaffung von zusätzlichen öffentlich zugänglichen Verpflegungsangeboten (öffentliches Mitarbeiterrestaurant mit Frischküche, exklusives Sky-Restaurant)</span></li><li data-list-item-id="e000288d83a94f2ea31ca7dc0e00d25fd"><span>MitarbeiterInnen steht ein Mitarbeitergym kostenlos zur Verfügung</span></li><li data-list-item-id="ee12cfe15df77d08fb6377faa741c7e31"><span>Es ist auch eine eigene Kinderbetreuungseinrichtung am Areal geplant (Förderung Vereinbarkeit Beruf &amp; Familie)</span></li></ul><p></p><hr>

<h3><span>Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung:</span></h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Automatisierte Firmenbuchabfrage entlastet AntragstellerInnen und Verwaltung – wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“:</span> Im Bereich der Wirtschaftsförderung werden für viele Förderungen Auszüge aus dem Firmenbuch benötigt. Um einerseits die AntragstellerInnen mit weniger erforderlichen Unterlagen zu entlasten und andererseits zeitaufwändige händische Abfragen durch die SachbearbeiterInnen zu vermeiden, wurde in den vergangenen Wochen eine automatisierte Abfrage aus dem Firmenbuchregister implementiert. Damit stehen den SachbearbeiterInnen die benötigten Daten nun direkt zur Verfügung. „Diese digitale Lösung ist ein konkretes Beispiel dafür, wie wir Verwaltungsabläufe für unsere Kundinnen und Kunden erleichtern. Weniger Bürokratie bedeutet mehr Zeit für das Wesentliche – und das ist gerade für unsere Wirtschaftstreibenden von unschätzbarem Wert“, betont LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. „Mit der automatisierten Firmenbuchabfrage setzen wir einen wichtigen Schritt in Richtung serviceorientierte Verwaltung. Die Unternehmen profitieren von weniger Aufwand bei der Antragstellung, während wir gleichzeitig unsere Ressourcen effizienter einsetzen und die Qualität unserer Förderabwicklung weiter steigern können“, ergänzt Wirtschaftslandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Mario Gerber</span>. Auf Basis dieser technischen Entwicklung sind in den kommenden Monaten weitere Anwendungsfälle in verschiedenen Bereichen geplant, um die Digitalisierung der Landesverwaltung weiter konsequent voranzutreiben.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Fahrverbote für den Ausweichverkehr – Finanzierung der Straßenaufsichtsorgane beschlossen:</span>&nbsp;Seit 2019 gibt es in Tirol in den Hauptsaisonen im Sommer und Winter Fahrverbote für den Ausweichverkehr entlang von Hauptreiserouten. Ziel ist es, dass auch bei starkem Verkehrsaufkommen bzw. Stau Reisende auf den Hauptverbindungen (beispielsweise Autobahn oder Landesstraßen B und L) bleiben, die umliegenden Ortschaften nicht verstopfen und Einsatzkräfte am untergeordneten Straßennetz ungehindert fahren können. Die Fahrverbote werden von der Exekutive kontrolliert. Unterstützt werden sie dabei von Straßenaufsichtsorganen, die das Land Tirol finanziert. Auf Antrag von Verkehrslandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> beschloss die Tiroler Landesregierung heute, Dienstag, dafür rund 294.000 Euro für die heurige Sommersaison bereitzustellen. „Im Winter 2025/2026 wurden wieder mehr als 400.000 Fahrzeuge zurück auf die Hauptverkehrsrouten geschickt. Mit den heute beschlossenen Mitteln sichern wir die Kontrollen entlang der Fahrverbotsstrecken auch für die anstehende Sommersaison“, ist LR Zumtobel überzeugt. Die Fahrverbote auf dem niederrangigen Straßennetz gelten ab 1. Mai 2026 bis inklusive 1. November immer Samstag, sonntags, an Feiertagen sowie an ausgewählten Fenstertagen auf definierten Strecken in den Bezirken Reutte, Imst und Kufstein sowie im Rahmen des „Wipptal-Pakets“ im Großraum Innsbruck.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Sonderförderungsprogramme:</span> Mit den Sonderförderungsprogrammen wird die wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Region unterstützt. So auch in der Natura 2000 Region Isel und im Pitztal. Auf Antrag von LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> werden einmal mehr gezielt Projekte in diesen Regionen gefördert: Für den Planungsverband 12 „Pitztal“ werden über 127.000 Euro breitgestellt, womit allen voran touristische sowie Klein- und Mittelbetriebe von der aktuellen Ausschüttung profitieren. Für die Natur 2000 Region Isel sind es über 70.000 Euro. „Laufend werden im Zuge der Sonderförderungsprogramme qualitätsverbessernde Vorhaben im Bereich der Privatvermietung oder dem Kleinunternehmertum gefördert. Wir unterstützen damit die regionale Wirtschaftskraft als Ganzes und ermöglichen vielfach erst mithilfe dieser Förderprogramme die Realisierung von Projekten“, ist LH Mattle überzeugt.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Neues Hilfsangebot für unter 14-Jährige mit problematischem Substanzkonsum:</span>&nbsp;In Tirol wurden in den vergangenen Jahren Hilfsangebote und Strukturen für suchtgefährdete mündige Minderjährige auf- und ausgebaut. Dass Suchtgefährdete und -kranke immer jünger werden, stellt ein ernstes, gesellschaftliches und komplexes Problem dar. Diese Problematik beschäftigt in Österreich Behörden, Beratungseinrichtungen, psychosoziale Einrichtungen ebenso wie die Polizei und die Justiz, insbesondere wenn es um kriminelle Einflüsse geht. Die Arbeitsgruppe „Unterstützung für suchtgefährdete Minderjährige" sowie die Abteilung Inklusion und Kinder- und Jugendhilfe haben fachlich dargelegt, dass hochriskant konsumierende (unmündige) Minderjährige in einer hochkomplexen Lebenslage sind: Psychosoziale Belastungen, instabile Bezugssysteme und häufig komorbide psychiatrische Erkrankungen bedingen ein Konsumverhalten, das primär als dysfunktionaler Bewältigungsversuch zu verstehen ist. Bestehende Regelangebote der Kinder- und Jugendhilfe sind auf diese Kombination strukturell nicht ausgerichtet.&nbsp;Um den akuten Bedarf von unter 14-Jährigen in extremen Lebenslagen mit hochriskantem Substanzkonsum zu adressieren, werden drei neue spezialisierte Betreuungsplätze geschaffen. Das Angebot wurde gemeinsam mit FachexpertInnen und der Kinder- und Jugendhilfe erarbeitet und geht über bestehende sozialpädagogische Strukturen hinaus: Es setzt auf eine intensivpädagogische und sozialpsychiatrische Rund-um-die-Uhr-Betreuung in enger multidisziplinärer Zusammenarbeit. Zielgruppe sind suchtgefährdete bzw. konsumierende unmündige Minderjährige unter 14 Jahren, die häufig von massivem Substanzkonsum sowie selbst- und fremdgefährdendem Verhalten im Zusammenhang mit psychiatrischen Erkrankungen geprägt sind. Für die Umsetzung werden rund 800.000 Euro zur Verfügung gestellt. Der Leistungsvertrag wird mit dem Träger ZESA – Tirol Zentrum für Soziale Arbeit GmbH abgeschlossen. „Mit diesem neuen Hilfsangebot schließen wir eine Versorgungslücke und schaffen erstmals eine gezielte Unterstützung für unter 14-Jährige mit hochriskantem Substanzkonsum“, betont Landesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata.</span></p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LR Gerber</category>
				
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					<category>Digitalisierung</category>
				
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			<item>
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				<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 20:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Tiroler Frauenpreis 2026 geht an Farimehr Mirzakhani-Soldouzi</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/tiroler-frauenpreis-2026-geht-an-farimehr-mirzakhani-soldouzi/</link>
				<description>Auszeichnung für jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement für Frauen und Mädchen</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0c3fedcaab38d674508eaa422f1b79b9"><span class="regierungsmitglied">LR<sup>in</sup> Pawlata überreichte bei Feierlichkeit im Landhaus Innsbruck zum dritten Mal den Tiroler Frauenpreis</span></li><li data-list-item-id="e08559794d95a63cdaca80cda00332f1e"><span class="regierungsmitglied">Insgesamt 29 nominierte Frauen</span></li></ul><p>Als Wegbegleiterin, Mutmacherin und Brückenbauerin bezeichnete Frauenlandesrätin <span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata </span>heute, Montag, in ihrer Festansprache die Trägerin des diesjährigen Tiroler Frauenpreises: <span class="regierungsmitglied">Farimehr Mirzakhani-Soldouzi</span>. Die gebürtige Iranerin lebt seit den 1980er-Jahren in Österreich und wurde für ihr jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement für Frauen und Mädchen ausgezeichnet. Die von LRin Pawlata initiierte Auszeichnung würdigt Frauen, die sich in besonderer Weise für die Gleichstellung der Geschlechter in Tirol verdient gemacht haben. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wurde heuer zum dritten Mal verliehen. Insgesamt wurden 29 Nominierungen eingereicht. Eine fünfköpfige Expertinnenjury unter dem Vorsitz der Landesrätin sichtete und beurteilte die Einreichungen.</p>
<p>„Farimehr Mirzakhani-Soldouzi leistet seit Jahrzehnten einen wichtigen Beitrag zur Gleichstellung, indem sie Frauen und Mädchen begleitet, unterstützt und stärkt, ihren eigenen Weg zu gehen. Gleichzeitig hat sie über Jahre gewachsene Räume für Frauen und Mädchen geschaffen, die die Verbindung zur eigenen Herkunft stärken und gesellschaftliche Teilhabe fördern – und damit gezeigt, dass das untrennbar zusammengehört“, betont LR<sup>in</sup> Pawlata und führt aus: „Der Tiroler Frauenpreis holt das Engagement von Frauen vor den Vorhang und schafft Sichtbarkeit für Leistungen, die vielfach abseits großer Bühnen stattfinden – gerade auch in ehrenamtlichen, betreuungsnahen, kulturellen und bildungsbezogenen Bereichen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Zur Preisträgerin</span></p>
<p>Nach ihrem Informatikstudium in London übersiedelte Farimehr Mirzakhani-Soldouzi 1983 nach Wien, wo sie sich der Unterstützung iranischer Familien widmete – insbesondere von Frauen, die nach Österreich geflüchtet waren. Gemeinsam mit anderen in Wien lebenden iranischen Frauen gründete sie dort den Verein „GIF – Gesellschaft unabhängiger iranischer Frauen“. Seit den frühen 1990er-Jahren ist Innsbruck ihr Lebensmittelpunkt. Hier war sie Mitgründerin des „Iranischen Kulturvereins in Tirol“. Darüber hinaus engagierte sie sich unter anderem im Verein „arge-Schubhaft“ – bekannt durch das Projekt „FLUCHTpunkt“ –, bei „Frauen für Frauen“, bei „Frauen aus allen Ländern“ sowie im Diakonie Flüchtlingsdienst. 2015 initiierte sie in Innsbruck einen Farsi-Unterricht für Kinder, insbesondere für Mädchen. Seit 2017 wird das Projekt von der Bildungsdirektion Tirol gefördert. Heute lernen dort über 130 SchülerInnen Farsi.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Breit aufgestellte Jury</span></p>
<p>Die Jury unter dem Vorsitz von LR<sup>in</sup> Pawlata setzte sich in diesem Jahr aus <span class="regierungsmitglied">Silvia Lieb</span> (Vorstandsvorsitzende Moser Holding AG für den Bereich Kommunikation), <span class="regierungsmitglied">Sabine Ludwig</span> (Direktorin des Instituts für Diversität in der Medizin an der Medizinischen Universität Innsbruck für den Bereich Wissenschaft), <span class="regierungsmitglied">Martina Pletzenauer</span> (CEO BiologoN GmbH für den Bereich Wirtschaft und Arbeit) und <span class="regierungsmitglied">Doris Stauder</span> (Geschäftsführerin Verein Frauen gegen VerGEWALTigung für den Bereich Frauen und Gleichstellung) zusammen.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Ehrenamt</category>
				
					<category>Frauen &amp; Gleichstellung</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-57969</guid>
				<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 17:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Raus aus den Schubladen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/raus-aus-den-schubladen/</link>
				<description>Wie Rollenbilder den Arbeitsmarkt prägen</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0759527b6885e64f9a2b5580602f9144"><span class="regierungsmitglied">Dritte Enquete Frauen und Gleichstellung im Landhaus in Innsbruck</span></li><li data-list-item-id="e56c8d39851e456dea30a3d5b9655bb25"><span class="regierungsmitglied">25 Jahre Girls' Day als Anlass für Diskussion über die Auswirkungen traditioneller Rollenbilder auf das Berufsleben</span></li><li data-list-item-id="ee8fbd0ef0de94ef6ab88dd4e1224e448"><span class="regierungsmitglied">Einkommensunterschiede durch unterschiedliche Berufe, weniger Frauen in Führung und ungleiche Verteilung unbezahlter Arbeit</span></li><li data-list-item-id="ebe01097486c834fb3b8bbb9ed00bdd60"><span class="regierungsmitglied">Maßnahmen wie frühe Berufsorientierung sind zentral</span></li><li data-list-item-id="e8d3f65bb409dad682a9bbfecf0453499"><span class="regierungsmitglied">Diversität als sozialer und ökonomischer Hebel für Unternehmen</span></li></ul><p>Warum verdienen Frauen noch immer weniger als Männer? Warum unterscheiden sich die Berufswünsche von Mädchen und Burschen so stark? Und warum werden typische Frauenberufe nach wie vor schlechter bezahlt? Die Antworten darauf liegen in traditionellen Geschlechter-, Berufs- und Gesellschaftsrollen, die bis heute wirksam sind – mit konkreten Auswirkungen auf Karrieren, Unternehmen und gesellschaftliche Teilhabe. Die Auseinandersetzung mit diesen Rollenbildern, aber auch die Frage, wie Arbeit und Wirtschaft als Motor für Veränderung fungieren können, standen im Zentrum der Enquete „Frauen und Gleichstellung“, die heute, Montag, im Landhaus in Innsbruck stattfand. Unter dem Titel „Arbeitswelt ohne Schubladendenken“ hatte Frauenlandesrätin <span class="regierungsmitglied">Eva Pawlata</span> bereits zum dritten Mal politische EntscheidungsträgerInnen, SozialpartnerInnen, MitarbeiterInnen in Frauen- und Gleichstellungseinrichtungen, SystempartnerInnen am Arbeitsmarkt sowie weitere Interessierte zu diesem Format eingeladen. Ausschlaggebend für die Themenwahl war das 25-jährige Jubiläum des Girls’ Day Tirol (siehe dazu <a href="/meldungen/meldung/schrauben-programmieren-ausprobieren/">Presseaussendung vom 23. April 2026</a>).</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Schubladendenken als Einschränkung für Frauen und Männer</span></p>
<p>„Schubladendenken am Arbeitsmarkt, geprägt von überholten Rollenbildern, schränkt Frauen wie Männer ein. Diskriminierung zeigt sich dabei nicht nur direkt – etwa bei Einstellung oder Bezahlung –, sondern auch indirekt durch Erwartungen und stereotype Zuschreibungen. Gleichstellung baut diese Hürden ab und schafft die Voraussetzungen dafür, dass Chancen nicht vom Geschlecht abhängen“, betont LR<sup>in</sup> Pawlata.</p>
<p>Um dem entgegenzuwirken, braucht es – so das Fazit der Enquete – ein Bündel an Maßnahmen: von früher Berufsorientierung – etwa im Rahmen des Girls’ Day – über arbeitsmarktpolitische Maßnahmen bis hin zu einer gerechteren Verteilung unbezahlter Arbeit innerhalb von Partnerschaften.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Lohnunterschiede und ungleiche Verteilung von Arbeit</span></p>
<p>Der Equal Pay Day macht jährlich die Einkommensdifferenz zwischen Frauen und Männern sichtbar. In Tirol fiel er heuer auf den 27. Februar – bis dahin arbeiteten Frauen statistisch gesehen ohne Bezahlung. Die Einkommenslücke beträgt damit rund 16 Prozent.</p>
<p>Diese Unterschiede hängen vor allem mit der ungleichen Verteilung von Frauen und Männern auf verschiedene Berufsbereiche sowie mit unterschiedlichen Aufstiegschancen zusammen. Frauen arbeiten überdurchschnittlich häufig in sozialen, pädagogischen oder pflegerischen Berufen, die im Schnitt niedriger entlohnt werden, während Männer stärker in technischen, handwerklichen oder leitenden Funktionen vertreten sind. Gleichzeitig zeigt sich eine „gläserne Decke“: Laut <a href="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/themen/gesellschaft-soziales/frauen/downloads/Gleichstellungsbericht_Tirol_2024_final.pdf" target="_blank">Gleichstellungsbericht Tirol</a> sind 31 Prozent der Männer, aber nur 18 Prozent der Frauen in Führungspositionen tätig.</p>
<p>Hinzu kommen strukturelle Unterschiede bei Arbeitszeit und unbezahlter Arbeit. So arbeiten 48 Prozent der Frauen, aber nur elf Prozent der Männer in Teilzeit. Gleichzeitig leisten Frauen deutlich mehr Sorgearbeit: Laut Zeitverwendungsstudie 2021/22 wenden sie in Tirol täglich rund fünf Stunden mit unbezahlter Arbeit auf – mehr als doppelt so viel wie Männer.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Digitalisierung und Diversität als Schlüsselthemen</span></p>
<p>Fachliche Inputs bei der Enquete lieferten <span class="regierungsmitglied">Nadja Bergmann</span> (L&amp;R Sozialforschung GmbH) sowie <span class="regierungsmitglied">Heike Welte</span> von der Universität Innsbruck. Bergmann referierte zum Thema „Arbeit 4.0? Digitaler Wandel aus einer Geschlechterperspektive“. Unter „Arbeitswelt 4.0“ wird der Wandel von Arbeitsprozessen durch den Einsatz digitaler Technologien verstanden, der weitreichende Änderungen für Berufe und Berufsgruppen mit sich bringt. Dabei zeigte sie auf, dass sich bestehende Geschlechterungleichheiten auch im digitalen Wandel widerspiegeln und teilweise sogar verstärken. Trotz zunehmender Reflexion unter Jugendlichen halten sich stereotype Vorstellungen von „Frauen-“ und „Männerberufen“ hartnäckig. Gleichzeitig zeigt sich insbesondere in Ausbildungs- und Berufsfeldern mit Fokus auf MINT, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz eine ungleiche Verteilung und teilweise sogar ein sinkender Frauenanteil.</p>
<p>Welte widmete sich in ihrem Vortrag dem Thema „Diversität als Wettbewerbsvorteil“. Sie zeigte auf, dass vielfältig zusammengesetzte Teams nicht nur zur sozialen Gerechtigkeit beitragen, sondern auch klare ökonomische Vorteile bringen: Unternehmen profitieren von einem größeren BewerberInnenpool, höherer MitarbeiterInnenbindung sowie von besseren Entscheidungsprozessen und gesteigerter Innovationskraft. Voraussetzung dafür ist eine inklusive Organisationskultur, in der alle Beschäftigten unabhängig von sichtbaren und unsichtbaren Unterschieden wertgeschätzt werden und ihr Potenzial entfalten können.</p>
<p>Im Anschluss wurden die Inhalte im Rahmen einer Gesprächsrunde diskutiert, an der neben LR<sup>in</sup> Pawlata auch <span class="regierungsmitglied">Sabine Ludwig</span> (Medizinische Universität Innsbruck), <span class="regierungsmitglied">Jakob Egger</span> (Verein Mannsbilder) und <span class="regierungsmitglied">Rebecca Kirchbaumer</span> (WK Tirol) teilnahmen.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Pawlata</category>
				
					<category>Arbeit &amp; Wirtschaft</category>
				
					<category>Frauen &amp; Gleichstellung</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-57971</guid>
				<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 16:31:07 +0200</pubDate>
				
				<title>Trockene Wälder: Waldbrandgefahr in ganz Tirol</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/trockene-waelder-waldbrandgefahr-in-ganz-tirol/</link>
				<description>Waldbrand-Verordnungen für ganz Tirol erlassen: Entzünden von Feuern sowie Zweckfeuer im Wald streng verboten</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e9978018b1ecad93e0831c1ce7669cf83"><span class="regierungsmitglied">Wenn ein Waldbrand entdeckt wird: Notruf 122 wählen und in sicherer Entfernung auf Eintreffen der Einsatzkräfte warten</span></li><li data-list-item-id="ef0786d9523405b29dba599ca58c22b37"><span class="regierungsmitglied">Waldbrände verursachen enorme Schäden und schaden Schutzwald</span></li></ul><p class="text-justify">Aufgrund der geringen Niederschläge in den vergangenen Wochen und der dadurch derzeit vorherrschenden Trockenheit herrscht aktuell in ganz Tirol erhöhte Waldbrandgefahr. Auch in den kommenden Tagen ist nicht mit großen Niederschlagsmengen zu rechnen. Aus diesem Grund verbieten alle Tiroler Bezirkshauptmannschaften sowie die Stadt Innsbruck per Verordnung flächendeckend für ganz Tirol das Entzünden und Hantieren mit Feuer im Wald und Gefährdungsbereichen. Hierzu zählt auch das Wegwerfen von brennenden oder glimmenden Gegenständen, wie insbesondere von Zündhölzern oder Zigaretten. Von diesem Verbot umfasst sind auch Zweckfeuer, wie das Verbrennen von Astmaterial auf Almflächen. Das Verbot gilt auch für WaldbesitzerInnen.&nbsp;Neben Wäldern gilt das Verbot zudem für Gefährdungsgebiete, wo die Bodenvegetation oder die lokalen Windverhältnisse das Übergreifen eines Feuers in den benachbarten Wald begünstigen (etwa auf Wiesen neben Wäldern). Die entsprechenden Verordnungen gelten bis auf Widerruf.&nbsp;</p>
<p class="text-justify"><span class="regierungsmitglied">Lesachtal zeigt akute Gefahr und mögliche Folgen auf</span></p>
<p class="text-justify">„Die Bilder aus dem Kärtner Lesachtal und der Steiermark aber auch kleinere Waldbrände in Tirol in den vergangenen Tagen zeigen uns einmal mehr: Die trockenen Wälder und Wiesen bringen ein hohes Brandrisiko mit sich. Bereits ein kleiner Funke kann großen Schaden verursachen.&nbsp;Ich ersuche alle eindringlich, beim Aufenthalt in Wald- und Wiesengebieten besonders sorgsam zu sein. Nehmen Sie die Gefahr ernst, schützen Sie sich und unsere Natur“, appelliert Sicherheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Astrid Mair</span>. Forstreferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>&nbsp;ergänzt:&nbsp;„Bereits eine weggeworfene Zigarette kann bei den sehr trockenen Verhältnissen einen Waldbrand verursachen – die Folgen können enorm sein. Neben finanziellen Schäden mindern Waldbrände auch die Schutzfunktion der&nbsp;Wälder und erhöhen die Anfälligkeit für andere Naturgefahren. Das gilt es mit allen Mitteln zu verhindern.“&nbsp;</p>
<p class="text-justify"><span class="regierungsmitglied">Bei Waldbrand umgehend Feuerwehr (122) verständigen</span></p>
<p class="text-justify">„Wer einen Waldbrand entdeckt, sollte umgehend die Feuerwehr unter der Notrufnummer 122 verständigen und in sicherer Entfernung vom Brand auf das Eintreffen der Einsatzkräfte warten, um diese bei Bedarf einweisen zu können“, erklärt Landesfeuerwehrkommandant <span class="regierungsmitglied">Jakob Unterladstätter.</span> Landesfeuerwehrinspektor<span class="regierungsmitglied"> Rene Staudacher </span>ergänzt: „Unsere Feuerwehrleute sind genau für solche Situationen bestens ausgebildet und jederzeit bereit, auszurücken. Dennoch: Ein solcher Einsatz bindet enorme Ressourcen und ist potentiell für Einsatzkräfte gefährlich. Über 80 Prozent der Waldbrände werden von Menschen verursacht und hätten daher vermieden werden können. Wir appellieren daher an Tirols Bevölkerung, die Verordnungen der Bezirkshauptmannschaften und der Stadt Innsbruck gewissenhaft zu befolgen und auch darüber hinaus, achtsam zu sein.“</p>
<p class="text-justify"><span class="regierungsmitglied">Waldbrände können fatale Folgen haben</span></p>
<p class="text-justify">Kommt es zu einem Waldbrand, können die Auswirkungen fatal sein, weiß <span class="regierungsmitglied">Hans-Peter Jauk</span>, Vorstand der Abteilung Waldschutz des Landes: „Waldbrände können sich bei diesen Bedingungen sehr rasch ausbreiten. Die zerstörte Waldvegetation und der unmittelbare wirtschaftliche Schaden für die Waldeigentümerinnen und Waldeigentümer sind dabei enorm. Zusätzlich geht damit ein Verlust der wertvollen Waldfunktionen, insbesondere der Schutzfunktion, einher. Gerade die Schutzfunktion ist für unser Bundesland essenziell.“</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LRin Mair</category>
				
					<category>Wald</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-57972</guid>
				<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 16:31:03 +0200</pubDate>
				
				<title>Abschussverordnung für Risikowolf im Tiroler Unterland </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/abschussverordnung-fuer-risikowolf-im-tiroler-unterland/</link>
				<description>Nachweis in unmittelbarer Nähe zum Siedlungsraum</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="e9eb6106a7dc0c14a3b847e3a94a03acd"><p class="text-justify"><span>Abschussverordnung gilt ab heute für acht Wochen – Jägerschaft bereits informiert</span></p></li></ul><p class="text-justify">Die Tiroler Landesregierung hat heute, Montag, die Abschussverordnung für einen Risikowolf in den Bezirken Kitzbühel und Kufstein erlassen. Die Verordnung ist mit der Kundmachung, heute, Montag, in Kraft getreten und gilt bis zum Ablauf des 21. Juni 2026. Die betroffene Jägerschaft wurde bereits informiert.</p>
<p class="text-justify">Heute, Montag, wurde im Gemeindegebiet von Kirchberg in Tirol ein Wolf in unmittelbarer Nähe zu Wohnhäusern nachgewiesen. Sowohl durch Sichtungsmeldungen als auch durch Foto- und Videomaterial.&nbsp;</p>
<p class="text-justify">Das Land Tirol appelliert wie immer an die Bevölkerung Sichtungen von Großraubtieren möglichst rasch über das&nbsp;<a href="/landwirtschaft-forstwirtschaft/agrar/rechtliche-bestimmungen-in-der-landwirtschaft/beutegreifer/meldung/">Sichtungsformular auf der Website des Landes Tirol</a> oder direkt an die zuständige Bezirkshauptmannschaft zu melden. Besonders wichtig für die fachliche Beurteilung ist Bildmaterial. Weitere Informationen finden sich unter&nbsp;<a href="/landwirtschaft-forstwirtschaft/agrar/rechtliche-bestimmungen-in-der-landwirtschaft/beutegreifer/" target="_blank">www.tirol.gv.at/baer_wolf_luchs</a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>Kitzbühel</category>
				
					<category>Kufstein</category>
				
					<category>Große Beutegreifer</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-57953</guid>
				<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 13:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Arbeitsmarkt ohne Grenzen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/arbeitsmarkt-ohne-grenzen/</link>
				<description>Projekt „Euregio-Jobbörse“ vorgestellt</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/0/7/csm_20260427_EuregioJobboerse1_Gruppe_FotoLandTirolFITSCH-6_0d7bdb96e1.jpg" length="1744820" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4595ea99ffd9b7ed965ff65a7fcb18f3"><span class="regierungsmitglied">Technische Vernetzung der Jobportale von Tirol, Südtirol und Trentino</span></li><li data-list-item-id="eccecb9497f58fd490a9dd4c0a805d4be"><span class="regierungsmitglied">Erstmals grenzüberschreitende Stellensuche und Jobinserate möglich</span></li><li data-list-item-id="efe3388e4b8665f39619c414b8dcaf9db"><span class="regierungsmitglied">LH Mattle, LH Kompatscher (Südtirol) und LHStv Spinelli (Trentino) schalteten neue Funktion gemeinsam frei</span></li></ul><p>Jobs in ganz Tirol, Südtirol und Trentino anbieten und finden, ohne drei verschiedene Portale zu konsultieren: Das ist durch das Projekt „Euregio-Jobbörse“ künftig möglich. Durch die technische Vernetzung der Jobportale „alle jobs“ (Österreich), „eJobBörse“ (Südtirol) und „Trentino Lavoro“ (Trentino) kann nun nicht mehr nur im eigenen Land, sondern auch euregioweit nach Stellen gesucht und inseriert werden. Im Landhaus in Innsbruck wurde das Projekt heute, Montag, präsentiert und die neue Funktion auf den Jobportalen im Beisein von Euregio-Präsident LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>, dem Südtiroler LH <span class="regierungsmitglied">Arno Kompatscher</span> und dem Trentiner LHStv <span class="regierungsmitglied">Achille Spinelli</span> sowie den Landesrätinnen <span class="regierungsmitglied">Astrid Mair</span> und <span class="regierungsmitglied">Magdalena Amhof</span> (Südtirol) offiziell freigeschaltet. Ebenfalls vor Ort war <span class="regierungsmitglied">Johannes Kopf</span>, Vorstandsvorsitzender des Arbeitsmarktservice Österreich (AMS), der sich von dieser neuen Möglichkeit begeistert zeigte.</p>
<p>„Mit der Euregio wollen wir erreichen, dass die Grenze zwischen Tirol, Südtirol und dem Trentino im Alltag und in den Köpfen der Menschen immer weniger eine Rolle spielt. Die Euregio-Jobbörse ist ein wichtiger Schritt, um Austausch und Zusammenarbeit im Arbeitsmarkt weiter zu stärken“, betont LH Mattle. LH Kompatscher führt aus: „Die Euregio-Jobbörse ist ein zentrales Ergebnis aus der Südtiroler Präsidentschaft und ich freue mich, dass es nun erfolgreich umgesetzt ist. Damit wird ein gemeinsamer Arbeitsmarkt für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen konkret erlebbar.“ „Gerade für Betriebe eröffnet die Plattform neue Möglichkeiten bei der Suche nach qualifizierten Arbeitskräften über die Landesgrenzen hinweg und stärkt damit die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft in der gemeinsamen Europaregion“, ergänzt LHStv Spinelli.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">So funktioniert‘s</span></p>
<p>Für NutzerInnen heißt das: Die Stellensuche erfolgt weiterhin über die gewohnten Landesportale. Neu ist, dass die Jobangebote der jeweils anderen Euregio-Länder automatisch mitangezeigt werden. Auch Unternehmen können ihre Inserate wie bisher aufgeben und erreichen damit künftig BewerberInnen im gesamten Euregio-Raum.</p>
<p>„Mit einem Klick rücken die Arbeitsmärkte in der Euregio näher zusammen. Wir öffnen unsere App ‚alle jobs‘ jetzt auch für Stellenangebote aus Südtirol und Trentino und stellen unsere 8.000 Stellenangebote aus Tirol unseren Nachbarn zu Verfügung. Die Euregio wird so zu einem echten gemeinsamen Arbeitsmarkt“, sagt Johannes Kopf, Vorstandsvorsitzender des AMS.</p>
<p>Das Projektteam setzte sich aus <span class="regierungsmitglied">Stefan Luther</span>, Direktor der Südtiroler Landesabteilung Arbeitsmarktservice, <span class="regierungsmitglied">Bernhard Pichler</span>, Leiter der Abteilung Service für Unternehmen im AMS Tirol, und <span class="regierungsmitglied">Stefania Terlizzi</span>, Generaldirektorin der Arbeitsagentur des Trentino zusammen.</p>
<p>Mehr Infos zur Euregio-Jobbörse finden sich auf der <a href="https://www.europaregion.info/euregio/projekte/arbeit-wirtschaft/euregio-jobboerse/" target="_blank" rel="noreferrer">Website der Euregio</a>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Arbeit &amp; Wirtschaft</category>
				
					<category>Europaregion</category>
				
			</item>
				
			
		</channel>
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