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			<title>Land Tirol - Meldungen</title>
			<link>https://www.tirol.gv.at/</link>
			<description>Aktuelle Meldungen vom Amt der Tiroler Landesregierung</description>
			<language>de</language>
			<docs>https://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
			
				<copyright>Land Tirol</copyright>
			
			<pubDate>Wed, 17 Jun 2026 18:26:00 +0200</pubDate>
			<lastBuildDate>Wed, 17 Jun 2026 18:26:00 +0200</lastBuildDate>
			
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				<guid isPermaLink="false">news-58564</guid>
				<pubDate>Wed, 17 Jun 2026 13:56:36 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Nadja Jansenberger)</author>
				<title>Mehr Raum für den Inn in Zams</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/mehr-raum-fuer-den-inn-in-zams/</link>
				<description>Revitalisierung am Inn in Zams erfolgreich umgesetzt</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb18f2b5282f241abeb64310b067a7e16"><span class="regierungsmitglied">Bund, Land Tirol und Gemeinde schaffen neue Lebensräume und attraktiven Naturraum</span></li><li data-list-item-id="e8b6a0fb9e43eae27282c043cd8af6f53"><span class="regierungsmitglied">Projekt deutlich schneller und günstiger als geplant abgeschlossen</span></li><li data-list-item-id="ea26d7a6221ed6b90c178e3d5095a4fb2"><span class="regierungsmitglied">Neue Lebensräume und attraktiver Naturraum für Mensch und Natur</span></li></ul><p>Mehr Raum für den Fluss, neue Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten sowie ein attraktiver Naturraum für die Bevölkerung: Das Revitalisierungsprojekt am Inn im Gemeindegebiet von Zams wurde erfolgreich abgeschlossen. Die Maßnahme wurde in enger Zusammenarbeit zwischen dem Bund, dem Land Tirol und der Gemeinde Zams umgesetzt.&nbsp;</p>
<p>Auf einer Länge von rund 300 Metern und einer Fläche von rund 8.200 Quadratmetern wurde der Inn aufgeweitet und naturnah gestaltet – und das nicht nur schneller, sondern auch kostengünstiger als ursprünglich geplant. Entstanden sind neue Wasserflächen, strukturreiche Uferzonen und neue Lebensräume für zahlreiche heimische Arten. Die Maßnahme verbindet ökologische Aufwertung mit den Grundsätzen des modernen Wasserbaus und stärkt die natürliche Entwicklung des Flusses.</p>
<p>„Intakte Flüsse erfüllen viele wichtige Funktionen – sie bieten Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, tragen zur ökologischen Qualität unserer Landschaften bei und leisten zugleich einen Beitrag zum Schutz vor Naturgefahren. Mit der Revitalisierung des Inns in Zams wird genau dieser ganzheitliche Ansatz umgesetzt. Für das Projekt haben wir seitens des Bundes rund 800.000 Euro zur Verfügung gestellt. Jeder Euro, der in diese Maßnahmen investiert wird, ist eine Investition in lebendige Gewässer, mehr Artenvielfalt und die nachhaltige Entwicklung unserer Regionen“, erklärt Wasser- und Umweltminister <span class="regierungsmitglied">Norbert Totschnig</span>&nbsp;anlässlich der Fertigstellung.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Moderner Wasserbau verbindet Schutz und Natur</span></p>
<p>„Mit diesem Vorzeigeprojekt ist es einmal mehr gelungen, dem Inn wieder mehr Platz zu geben und gleichzeitig die wasserbaulichen Anforderungen zu erfüllen. Eine wesentliche Voraussetzung – nämlich ausreichend Raum, der sich noch dazu in öffentlichem Eigentum befindet – ist hier gegeben. Wo immer das möglich ist, gehen wasserbauliche Maßnahmen, Ökologie und Naherholung Hand in Hand“, so LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>. Sein besonderer Dank gilt dem Baubezirksamt Imst, das die Maßnahme federführend umgesetzt hat, sowie allen Projektpartnern, die zum raschen und erfolgreichen Abschluss beigetragen haben.</p>
<p>Für Naturschutzlandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span> ist die Revitalisierungsmaßnahme in Zams ein gelungenes Beispiel dafür, wie Biodiversität gezielt gefördert werden kann: „Der Inn zählt zu den bedeutendsten Lebensräumen Tirols. Mit der Revitalisierung in Zams wurden neue Strukturen und Naturräume geschaffen, die vielen Tier- und Pflanzenarten zugutekommen. Solche Projekte sind wichtige Bausteine, um Lebensräume entlang des Inns zu erhalten, miteinander zu vernetzen und die Artenvielfalt langfristig zu stärken. Flüsse sind Lebensadern und Lebensräume, weshalb wir ihnen mit solchen Revitalisierungsprojekten Raum und Ursprünglichkeit zurückgeben wollen. Eine Win-Win-Situation, weil Flora und Fauna ebenso profitieren wie Menschen, die diesen Platz zur Erholung aufsuchen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Früher als geplant fertig – mit Mehrwert für die Region</span></p>
<p>Aufgrund der günstigen Witterungsbedingungen und einer optimierten Bauabwicklung konnte das Projekt bereits nach einer Niederwasserperiode und damit deutlich früher als ursprünglich geplant fertiggestellt werden. Auch die Projektkosten fielen mit rund 1,2 Millionen Euro geringer aus als die ursprünglich veranschlagten 1,6 Millionen Euro. Das Revitalisierungsprojekt wurde vom Bund und dem Land Tirol finanziert. Für Bürgermeister <span class="regierungsmitglied">Benedikt Lentsch</span> ist das Projekt ein Gewinn für die gesamte Gemeinde: „Mit der Revitalisierung ist ein wertvoller Naturraum direkt vor unserer Haustür entstanden. Das Gebiet wird nicht nur für Tiere und Pflanzen attraktiver, sondern auch für die Bevölkerung. Der Inn wird hier wieder stärker erlebbar und der Bereich gewinnt als Naherholungsraum deutlich an Qualität.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Mehr Raum für natürliche Flussdynamik</span></p>
<p>Im Zuge der Arbeiten wurden rund 25.000 Kubikmeter Material im Uferbereich außerhalb des eigentlichen Abflussprofils abgetragen, um neue Lebensräume und strukturreiche Flächen zu schaffen. <span class="regierungsmitglied">Andreas Murrer</span> von der Abteilung Wasserwirtschaft des Landes betont den wasserbaulichen Ansatz der Maßnahme: „Entscheidend ist, dass der Inn in diesem Bereich wieder mehr Raum für seine natürliche Dynamik erhält. Dadurch können sich im Zusammenspiel von Strömung, Wasserstand und Geschiebe unterschiedlich geprägte Gewässerbereiche entwickeln – von stärker durchströmten Abschnitten bis hin zu ruhigeren Zonen. Auch die verbesserte Durchgängigkeit für Fische und die Anbindung des Köllbachs sind dabei wichtige Bausteine. Damit wird die ökologische Durchgängigkeit im Gewässersystem wesentlich verbessert und der Lebensraum für die Fischfauna erweitert.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Vielfalt an Lebensräumen für Tiere und Pflanzen</span></p>
<p>„Besonders wertvoll ist die neu entstandene Vielfalt an Lebensräumen auf engem Raum“, erklärt <span class="regierungsmitglied">Walter Michaeler</span> von der Abteilung Umweltschutz des Landes. „Mit den neu geschaffenen Wasserflächen, Uferzonen und offenen Bereichen entsteht ein abwechslungsreiches Mosaik an Standorten, das unterschiedliche Tier- und Pflanzengruppen anspricht.“</p>
<p>Die neuen Stillwasser- und Uferbereiche bieten insbesondere Amphibien wie der Erdkröte und dem Grasfrosch geeignete Lebensbedingungen. Offene Kies- und Bodenflächen schaffen wichtige Lebensräume für wärmeliebende Insekten, Reptilien und bestimmte Pflanzenarten. Auch kiesbankbrütende Vogelarten sowie typische Pflanzen der Auwälder wie die Grauerle profitieren von den verbesserten Standortbedingungen.</p>
<p></p><hr>

<h3><span class="regierungsmitglied">Factbox zum Projekt:</span></h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Projektzeitraum:</span> Baustart November 2025 – Fertigstellung Mai 2026</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Baukosten:</span> rund 1,2 Millionen Euro&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bauliche Maßnahmen:</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e241b8972a519fa407986a8e91ae40ab8"><span>Aufweitung des Flussraums um rund 8.200 Quadratmeter</span></li><li data-list-item-id="eceb1b07677b951b1afe02d21cdd78591"><span>Abtrag von ca. 25.000 Kubikmeter Erdmaterial zur Geländeabsenkung</span></li><li data-list-item-id="eea5c120bb348550d4d535ada163c3da4"><span>Herstellung strukturreicher Uferzonen mit strömungsberuhigten Bereichen</span></li><li data-list-item-id="ecfa6e4bcbd849b8f243dbd659c043480"><span>Anlage von temporären und permanenten Wasserflächen (Auentümpel)</span></li><li data-list-item-id="edb526bf007446be62454e71c0f114fb7"><span>Fischpassierbare Anbindung des Köllbachs an den Inn</span></li><li data-list-item-id="e7f5e6f96ce43a6c3ddc0e893370fe484"><span>Einbau von Strukturelementen im Bachlauf (z. B. Krainerwand, Holzpiloten, Fischunterstände)</span></li><li data-list-item-id="eab0630e634749a4e3fd728e54542d27c"><span>Offene Schotter- und Uferflächen, die dem Fluss wieder mehr natürliche Entwicklung ermöglichen</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Ziele des Projekts:</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e81377624c674c29a9b9d2630777d28ec"><span>Naturnahe Gestaltung des Uferbereichs im Sinne der Biodiversität und unter Berücksichtigung des Hochwasserschutzes</span></li><li data-list-item-id="eaef81b21372fc0aaa0807e3be4c6513b"><span>Schaffung neuer Lebensräume für Fische, Amphibien, Vögel, Insekten sowie für typische Pflanzen der Auwälder (bspw. Grasfrosch, kiesbankbrütende Vogelarten und Grauerle)</span></li><li data-list-item-id="e214d50f34e438e7644bca643c9996b6e"><span>Neuer zugänglicher Ort für Erholungssuchende</span></li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Umwelt</category>
				
					<category>Wasserwirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58544</guid>
				<pubDate>Wed, 17 Jun 2026 09:41:48 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>Orchesterakademie Tirol geht in die nächste Runde</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/orchesterakademie-tirol-geht-in-die-naechste-runde/</link>
				<description>Probespiel bestanden: Knapp 65 junge MusikerInnen konnten sich beim mehrstufigen Auswahlverfahren durchsetzen</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e1272b47ec852e6ec7c8f76e03914ccf0"><span class="regierungsmitglied">Nachwuchstalente aus Tirol, Österreich und dem Ausland treffen sich zur intensiven Probenwoche im Festspielhaus Erl</span></li><li data-list-item-id="e3a9675cb4f92224b001eac60872315fd"><span class="regierungsmitglied">International renommierter Dirigent Vinzenz Praxmarer übernimmt musikalische Leitung</span></li><li data-list-item-id="e99777b35e41569ee02fbea32702d1ee6"><span class="regierungsmitglied">Noch einzelne Positionen vakant: MusikerInnen für Violine und Bratsche gesucht</span></li><li data-list-item-id="e45a21d1a452e602035e2dc9f800daca6"><span class="regierungsmitglied">Großes Abschlusskonzert am 11. September 2026 im Festspielhaus Erl</span></li><li data-list-item-id="e003515d125ece3b2f3ddaefdcfa323e8"><span class="regierungsmitglied">Einblicke in die Orchesterakademie Tirol und Anmeldungen über&nbsp;</span><a href="https://www.musikausbildung.tirol/landesmusikdirektion/veranstaltungen/orchesterakademie-tirol" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">musikausbildung.tirol</span></a></li></ul><p>Im vergangenen Jahr feierte sie ihren erfolgreichen Auftakt, 2026 gibt es die Neuauflage: Von 5. bis 11. September treffen sich im Festspielhaus Erl die talentiertesten NachwuchsmusikerInnen des Landes und darüber hinaus, um Teil der Orchesterakademie Tirol zu sein. Die diesjährige Besetzung steht bereits fest: Rund 65 junge InstrumentalistInnen im Alter zwischen 14 und 24 Jahren haben sich für die Teilnahme beworben und erfolgreich ein mehrstufiges Auswahlverfahren durchlaufen.&nbsp;Höhepunkt der Akademiewoche ist das große Abschlusskonzert am 11. September um 18 Uhr im Festspielsaal.</p>
<p>„Die Orchesterakademie Tirol bietet jungen Musikerinnen und Musikern eine außergewöhnliche Chance: Eine Woche lang arbeiten sie mit dem renommierten Dirigenten <span class="regierungsmitglied">Vinzenz Praxmarer</span> und internationalen Dozentinnen und Dozenten zusammen – dabei knüpfen sie wertvolle Kontakte in der Musikszene. Abseits der intensiven Proben bleibt natürlich genügend Raum für gemeinsame Outdoor-Aktivitäten und neue Freundschaften“, beschreibt Bildungslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> das Programm der diesjährigen Orchesterakademie.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Talenteschmiede für die besten MusikerInnen des Landes</span></p>
<p>Rund 65 junge MusikerInnen konnten sich beim mehrstufigen Aufnahmeverfahren durchsetzen. In der ersten Runde reichten sie ein Online-Video ein, ehe am 8. Mai das große Probespiel im Festspielhaus Erl bevorstand. Vorzubereiten waren ein Werk nach eigener Wahl sowie mehrere Stellen aus der Konzertliteratur; ein erfahrener Korrepetitor begleitete die MusikerInnen dabei. Die diesjährigen TeilnehmerInnen der Orchesterakademie sind Studierende des Tiroler Landeskonservatoriums, erhalten Unterricht an den Landesmusikschulen oder besuchen weitere renommierte Ausbildungsstätten in Österreich und dem Ausland. Während der einwöchigen Probenphase sind sie in der KünstlerInnen-Residenz der Tiroler Festspiele Erl untergebracht. Aktuell sind noch einzelne Stellen für die Instrumente Bratsche und Violine ausgeschrieben (Anmeldungen sind auch jetzt noch auf der Website&nbsp;<a href="https://www.musikausbildung.tirol/landesmusikdirektion/veranstaltungen/orchesterakademie-tirol" target="_blank" rel="noreferrer">musikausbildung.tirol</a> möglich).</p>
<p>„Tirol verfügt über eine hervorragende Musikausbildung – das beweisen die jüngsten Erfolge mit den meisten Bundessiegen bei ‚prima la musica‘ in Eisenstadt. Denn unsere Kinder und Jugendlichen können von der ersten Schnuppereinheit bis hin zum Hochschulabschluss mit topausgebildeten Pädagoginnen und Pädagogen zusammenarbeiten. Die Orchesterakademie ergänzt dieses Angebot im Bereich der Talenteförderung und lädt junge Musikerinnen und Musiker dazu ein, ihr Können auf der großen Bühne in Erl zu präsentieren“, betont LR<sup>in</sup> Hagele.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Lucia Kaplowitz ist diesjährige Konzertmeisterin</span></p>
<p>Konzertmeisterin des Auswahlorchesters ist die 21-jährige Violinistin <span class="regierungsmitglied">Lucia Kaplowitz</span>&nbsp;aus Zagreb (Kroatien), die in Wien an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und damit einer Partnerhochschule des Tiroler Landeskonservatoriums studiert. Sie ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe und konnte bereits Auftritte an renommierten Bühnen wie dem Wiener Musikverein oder der Carnegie Hall in New York verbuchen. „Lucia Kaplowitz verbindet beachtliche technische Fertigkeiten mit einem ausgeprägten Gespür für Ausdruck und Stilsicherheit. Wir freuen uns darüber, dass sie als neue Konzertmeisterin den Musikerinnen und Musikern der Orchesterakademie Tirol vorstehen wird“, so LR<sup>in</sup> Hagele zur Teilnahme des Spitzentalents.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Starke Partnerschaft mit den Tiroler Festspielen Erl</span></p>
<p>Die Orchesterakademie Tirol findet in enger Kooperation mit den Tiroler Festspielen Erl statt, die damit ihre Rolle als Partnerinstitution für musikalische Nachwuchsförderung unterstreichen. Im Festspielhaus Erl wird den jungen Talenten eine Bühne geboten, deren Ruf als herausragende Kulturstätte über die Landesgrenzen hinausstrahlt. Zusätzlich zu den Tuttiproben vertiefen die NachwuchsmusikerInnen ihre Fertigkeiten in begleitenden Workshops und Satzproben. Ergänzend zum Musikprogramm organisiert das „Junge Festspielhaus“ ein abwechslungsreiches Freizeitangebot – so gibt es auch die Möglichkeit, sich abseits der Notenpulte kennenzulernen und Freundschaften zu knüpfen. „Die Zusammenarbeit mit dem Land Tirol im Rahmen der gemeinsamen Orchesterakademie ist ein weiteres Zeichen der Verbundenheit und der gemeinsamen Ziele im Bereich der Musikausbildung. Nachwuchsförderung auf allerhöchstem Niveau mit den bestmöglichen Ressourcen für die jungen Menschen – so wird Erl auch in diesem Bereich ein Ort der Exzellenz und des Miteinanders“ so <span class="regierungsmitglied">Andreas Leisner</span>, Geschäftsführer der Tiroler Festspiele Erl.&nbsp;</p>
<p>Beim Abschlusskonzert am 11. September 2026 präsentieren die jungen Talente schließlich die Ergebnisse ihrer intensiven Vorbereitungen. Auf dem Programm stehen die Ouvertüre zur Oper „Oberon“ von <span class="regierungsmitglied">Carl Maria von Weber</span>, das Concertino für Flöte und Orchester von <span class="regierungsmitglied">Cécile Chaminade</span>, das Konzert für Horn und Orchester Nr. 1 von <span class="regierungsmitglied">Richard Strauss</span> sowie <span class="regierungsmitglied">Pjotr Iljitsch Tschaikowskis</span> Sinfonie Nr. 5 in e-Moll. Karten sind demnächst auf der Website der Tiroler Festspiele Erl unter&nbsp;<a href="http://www.tiroler-festspiele.at" target="_blank" rel="noreferrer">www.tiroler-festspiele.at</a> erhältlich.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Bildung</category>
				
					<category>Kunst &amp; Kultur</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58543</guid>
				<pubDate>Wed, 17 Jun 2026 09:05:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Sommer, Sonne, Sicherheit: Baderegeln nicht vergessen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/sommer-sonne-sicherheit-baderegeln-nicht-vergessen/</link>
				<description>Tipps der Österreichischen Wasserrettung und des Landes Tirol erhöhen die Sicherheit am und im Wasser</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e204e6494912df4fe173bb058040d384f"><span class="regierungsmitglied">Badeunfälle betreffen alle Generationen: Eine realistische Selbsteinschätzung trägt zu einem sicheren Badesommer bei</span></li><li data-list-item-id="ef7d65a657ca9e0907abf81ee1fea2ed3"><span class="regierungsmitglied">Besondere Aufmerksamkeit für Kinder erforderlich – „stilles Ertrinken“ als große Gefahr</span></li></ul><p>Die sommerlichen Temperaturen locken derzeit wieder zahlreiche Menschen an Tirols Seen, Gewässer und Schwimmbäder. Damit der Aufenthalt rund ums Wasser sicher bleibt, erinnern Sicherheitslandesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Astrid Mair&nbsp;</span>und die Wasserrettung Tirol an die wichtigsten Baderegeln und appellieren an Eigenverantwortung und Aufmerksamkeit: „Schwimmen und Baden gehören zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten im Sommer. Gleichzeitig dürfen die damit verbundenen Risiken nicht unterschätzt werden. Mit einfachen Verhaltensmaßnahmen können viele Unfälle verhindert werden“, betont LRin Mair. Die wichtigsten Regeln seien zwar allgemein bekannt, müssten jedoch regelmäßig ins Bewusstsein gerufen werden. „Besonders Eltern und Erziehungsberechtigte tragen eine große Verantwortung. Kinder sollten Gefahren einschätzen lernen und die Baderegeln kennen. Noch wichtiger ist jedoch, dass sie beim Aufenthalt am Wasser niemals unbeaufsichtigt bleiben“, so die Landesrätin.</p>
<p>Ein besonderes Augenmerk gilt dem sogenannten „stillen Ertrinken“. Dabei geraten Kinder oft unbemerkt in Not, ohne laut um Hilfe zu rufen oder auffällige Bewegungen zu machen. „Viele Menschen erwarten Schreie oder heftiges Strampeln. Tatsächlich verlaufen Notsituationen im Wasser häufig nahezu lautlos“, erklärt&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Christian Burger</span>, Leiter der Wasserrettung Tirol. „Schon wenige Zentimeter Wasser können insbesondere für Kleinkinder gefährlich werden. Deshalb ist eine durchgehende Beaufsichtigung unerlässlich.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">„Sicherheit beginnt vor dem Sprung ins Wasser“</span></p>
<p>Die Wasserrettung weist zudem darauf hin, dass Badeunfälle keineswegs nur Kinder betreffen. Auch Erwachsene und geübte SchwimmerInnen können durch Selbstüberschätzung, gesundheitliche Probleme, Erschöpfung oder die Unterschätzung von Strömungen und Wassertemperaturen in Gefahr geraten. „Sicherheit beginnt bereits vor dem Sprung ins Wasser. Wer seine eigenen Fähigkeiten realistisch einschätzt und die Baderegeln beachtet, reduziert das Risiko erheblich“, sagt Burger.</p>
<p>Für unsichere SchwimmerInnen sowie ältere Personen empfiehlt die Wasserrettung die Verwendung geeigneter Auftriebshilfen. Moderne, leicht zu tragende Schwimmhilfen oder Schwimmbojen können in Notfällen wertvolle Unterstützung bieten und erhöhen gleichzeitig die Sichtbarkeit im Wasser. Dazu zählen beispielsweise selbstaufblasende Schwimmkörper, die über einen Auslösemechanismus aktiviert werden und im Ernstfall schnell zusätzlichen Auftrieb geben. Ebenso eignen sich Schwimmbojen in Signalfarben, die die Sichtbarkeit erhöhen und das Risiko von Kollisionen mit Wasserfahrzeugen reduzieren.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Erweiterte Baderegeln der Österreichischen Wasserrettung&nbsp;</span></p><ol class="item-listing numeric"><li data-list-item-id="ead8efb17c7fef19936239d697db1c779"><span>Nie mit trockenem oder verschwitztem Körper ins Wasser springen (Hitze – Kälteschock) – zuerst langsames Abkühlen von Beinen, Armen, Oberkörper</span></li><li data-list-item-id="e9fac036cb40cac04379dc5ea8bb27f3f"><span>Nie mit vollem Magen ins Wasser gehen (Überlastung des Herzens)</span></li><li data-list-item-id="e4c1340317001c892852ab7209c065d13"><span>Bei Gewitter (Blitzschlag), beginnender Dunkelheit (Orientierungslosigkeit) und hohem Wellengang (Soggefahr) aus dem Wasser gehen</span></li><li data-list-item-id="e123cf5f4e02a3d21e65a8efb29bb0672"><span>Nie in unbekannte Gewässer springen (Pfosten, große Steine, Wasserpflanzen)</span></li><li data-list-item-id="eda6137768c50f21e44083aae48b34519"><span>Nie in überfüllte Becken springen (Verletzungsgefahr anderer Badegäste)</span></li><li data-list-item-id="e66140a7d99a49001bda3caf01560b92b"><span>Nie andere ins Wasser tauchen oder unterschwimmen (Schockgefahr, aus Spaß wird Angst und Tod)</span></li><li data-list-item-id="ea81118ab4b5e62ee403e5318f5c12718"><span>Nie schwimmen oder baden bei Wassertemperaturen unter 16 Grad oder wenn man friert (Unterkühlung)</span></li><li data-list-item-id="e07db2c3157f18bb43d9d555e45581bf9"><span>Nie zu weit hinausschwimmen (an den Rückweg denken)</span></li><li data-list-item-id="e5f1ebbde137fa78d0e1944b745d12dbe"><span>Verunreinigte Gewässer meiden (Infektionsgefahr)</span></li><li data-list-item-id="eb3730559819abf85a0ef402033feba7d"><span>Nie andere ins Wasser stoßen (Schockgefahr)</span></li><li data-list-item-id="eea00fb644d2d4ae61521fd6c2c8633fb"><span>Schiffs- und Bootsverkehrsstrecken meiden (Schraubensog, Ruderschläge)</span></li><li data-list-item-id="efc5211a4265fde77922f5c6db01ec0f1"><span>Sicherheitsabstand von Wasserfällen, Stauanlagen und Stromschnellen einhalten (Soggefahr)</span></li><li data-list-item-id="e2c172752ab9ac780361eeac773b38309"><span>Strudel oder Wasserwirbel bergen Todesgefahr (keine Panik oder Befreiungsversuche, ruhig mitgehen lassen – Gegenzug treibt wieder nach oben)</span></li><li data-list-item-id="ea68259f3b2ff22a5c34f98b54e427015"><span>Bei Krampf in Armen oder Beinen sofort in Rückenschwimmlage gehen (Ruhe bewahren, Krampflösung durch Anziehen der Glieder oder kraftvolle Bewegungen)</span></li><li data-list-item-id="ebb50c1120a9f75dac298a79ca6fcdc01"><span>In „Eiskalt-Strömung“ tief Atem holen und schnell durchschwimmen</span></li><li data-list-item-id="e38ef6b13c404b134ea8386f7e60d2af1"><span>Nie alleine tauchen (nur unter Kontrolle und mit Tauchsicherung – Leine oder Boje)</span></li></ol><p><span class="regierungsmitglied">Weiterführende Informationen</span> und Tipps zu Wasseraktivitäten für alle Jahreszeiten sind auf der <a href="https://owr.at/bundesleitung/services/sicherheitstipps/erweiterte-baderegeln/" target="_blank" rel="noreferrer">Website der Österreichischen Wasserrettung</a> zu finden.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Mair</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Wed, 17 Jun 2026 08:20:44 +0200</pubDate>
				
				<title>Schwerpunkt auf hochwertige Bildung im globalen Süden </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/land-tirol-setzt-2026-schwerpunkt-auf-hochwertige-bildung-im-globalen-sueden/</link>
				<description>Fördercall für Tiroler Schwerpunktprojekte der Internationalen Entwicklungszusammenarbeit bis 31. August 2026</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e800115fe131863f8f2d9ed3395f32300"><span class="regierungsmitglied">Unterstützung für sichere, inklusive und effektive Lernumgebungen in wirtschaftlich und sozial schwächeren Staaten</span></li><li data-list-item-id="e3600342bb4a28b0308257d4984e330d6"><span class="regierungsmitglied">Förderung von Bildungsinfrastruktur mit bis zu 100.000 Euro pro Schwerpunktprojekt möglich</span></li></ul><p>Das Land Tirol setzt im Rahmen der Internationalen Entwicklungszusammenarbeit 2026 einen klaren Schwerpunkt auf hochwertige Bildung. Im Zentrum des neuen Fördercalls stehen Projekte, die Kindern, Jugendlichen und benachteiligten Gruppen in Ländern des globalen Südens – also wirtschaftlich und sozial schwächere Staaten – besseren Zugang zu Bildung ermöglichen. Förderanträge können online über die&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/europa-internationales/foerderungen/entwicklungszusammenarbeit/" target="_blank">Website des Landes</a> gestellt werden. Der Fördercall läuft bis 31. August 2026. Die Förderung für Schwerpunktprojekte beträgt in der Regel zwischen 20.000 und maximal 100.000 Euro.</p>
<p>„Bildung ist eine zentrale Voraussetzung dafür, dass Menschen ihre Potenziale entfalten und sich vor Ort nachhaltige Perspektiven aufbauen können. Mit dem Schwerpunkt 2026 unterstützt Tirol die Errichtung und den Ausbau von starken Bildungseinrichtungen im globalen Süden und leistet damit einen konkreten Beitrag zu mehr Chancengerechtigkeit, Selbstbestimmung und Zukunftssicherung“, betont der für Entwicklungszusammenarbeit zuständige LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span> und führt weiter aus: „Gefördert werden insbesondere Vorhaben, die zum Ausbau, zur Sanierung oder zur Aufwertung von Bildungsinfrastruktur beitragen. Dazu zählen sichere, inklusive und wirksame Lernumgebungen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tiroler Engagement für globale Verantwortung</span></p>
<p>Die Internationale Entwicklungszusammenarbeit des Landes Tirol orientiert sich an den Zielen der Vereinten Nationen sowie am Dreijahresprogramm der österreichischen Entwicklungspolitik 2025-2027. Mit dem aktuellen Schwerpunkt setzt Tirol ein Zeichen für nachhaltige Bildungsarbeit und stärkt Einrichtungen, die vor Ort langfristig Wirkung entfalten. Einreichberechtigt sind juristische Personen mit Tirol-Bezug, die ihr Projekt gemeinsam mit einer Partnerorganisation in einem Land der OECD-DAC-Liste umsetzen. Voraussetzung für eine Förderung ist neben der thematischen Passung auch die Erfüllung der Richtlinien für internationale Zusammenarbeit des Landes Tirol. Alle Projekte werden fachlich und formal von einem Expertengremium geprüft.</p>
<p>„Entwicklungszusammenarbeit bedeutet für uns, partnerschaftlich und wirksam zu handeln. Projekte, die Bildungsinfrastruktur verbessern, schaffen nicht nur bessere Lernbedingungen, sondern stärken auch lokale Gemeinschaften und eröffnen jungen Menschen neue Chancen“, so LHStv Wohlgemuth abschließend.&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen zur Förderrichtlinie findet sich auf der&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/europa-internationales/foerderungen/entwicklungszusammenarbeit/" target="_blank">Website des Landes</a>, ebenso wie die&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/themen/tirol-europa/welt-ins-gleichgewicht/downloads/EZA/Call_for_Projects_SDG4a_2026_aktuell.pdf" target="_blank">Ausschreibung des Fördercalls</a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Bildung</category>
				
					<category>Internationales</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Tue, 16 Jun 2026 13:31:12 +0200</pubDate>
				
				<title>Spatenstich für Katastrophenschutzzentrum Schloss Mentlberg</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/spatenstich-fuer-katastrophenschutzzentrum-schloss-mentlberg/</link>
				<description>Startschuss gefallen: Bauarbeiten beginnen</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="e19002bc807f6ab549984ecdb0a3ec3e5"><span class="regierungsmitglied">Drehscheibe für Krisen- und Katastrophenmanagement soll 2027 fertiggestellt werden</span></li><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="edc19f5695b88efbd2d8f25a94da1b08f"><span class="regierungsmitglied">Bau wird von TIGEWOSI durchgeführt – Vermietung an Land Tirol&nbsp;</span></li><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="e8cdf0504384d8e875f23b3221d1f22ce"><span class="regierungsmitglied">Adaptierung zu modernem Katastrophenschutzzentrum im Einklang mit Denkmalschutz</span></li></ul><p>Es wird künftig die zentrale Drehscheibe für das Krisen- und Katastrophenmanagement in Tirol: Das Katastrophenschutzzentrum (KAT-Zentrum) am Schloss Mentlberg bei Innsbruck. Nach dem Abschluss der Vorarbeiten fiel heute, Dienstag, im Beisein von LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>, LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span> und Sicherheitslandesrätin&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Astrid Mair </span>mit dem symbolischen Spatenstich der offizielle Startschuss für das Bauprojekt. Bis 2027 wird das historische Schloss zu einem modernen Verwaltungs- und Einsatzzentrum umgebaut. Künftig arbeiten dort alle Dienststellen des Tiroler Zentrums für Krisen- und Katastrophenmanagement unter einem Dach. Herzstück wird das neue Landes-Warn- und Lagezentrum.</p>
<p>„Krisen und Katastrophen treffen uns meist plötzlich – aber nicht unvorbereitet. Tirol ist in Sachen Krisen- und Katastrophenmanagement sehr gut aufgestellt, mit vielen Expertinnen und Experten, langjähriger Erfahrung und einer guten Zusammenarbeit zwischen Behörden und Einsatzorganisationen. Mit dem neuen KAT-Zentrum stärken wir die Einsatzfähigkeit, beschleunigen Entscheidungen und erhöhen die Sicherheit der Tiroler Bevölkerung. Kurz gesagt: Dieses Projekt macht Tirol krisenfester“, betont LH&nbsp;Mattle.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Erfahrener Partner zur Umsetzung</span></p>
<p>Durch kostensparende Anpassungen des Projekts konnten die Gesamtkosten für das Schloss Mentlberg um rund 25 Prozent auf 29,4 Millionen Euro gesenkt werden. Die bauliche Umsetzung erfolgt durch den erfahrenen gemeinnützigen Bauträger TIGEWOSI. Das bedeutet: Die TIGEWOSI errichtet das geplante Gebäude und tritt gegenüber dem Land als Vermieter auf.&nbsp;Mit dem gewählten Modell und der Zusammenarbeit mit der TIGEWOSI will das Land Tirol&nbsp;als gutes Beispiel voran gehen und auch Gemeinden darin bestärken, beim Bau kommunaler Infrastruktur und der Umsetzung von Bauprojekten auf das Knowhow gemeinnütziger Bauträger zurückzugreifen.&nbsp;</p>
<p>Die TIGEWOSI ist mehrheitlich im Eigentum des Landes und einer der führenden Bauträger in Tirol.&nbsp;Bereits im vergangenen Jahr hat das Land Tirol beschlossen, dass die TIGEWOSI und die Neue Heimat Tirol&nbsp;GmbH&nbsp;(NHT) unter Beteiligung des Landes verstärkt beim Bau von Schulen, Kindergärten, Altenwohn- und Pflegheimen, Blaulichtzentren oder Gesundheitseinrichtungen unterstützen werden (siehe dazu auch die&nbsp;Presseaussendung des Landes vom 23. September 2025).&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Denkmal erhalten und Kosten sparen</span></p>
<p>Auch auf einer weiteren Ebene ist die Adaptierung des Schloss Mentlbergs zum KAT-Zentrum eine Entlastung für das Landesbudget. Denn nach vielen verschiedenen Nutzungen ist das Jahrhunderte alte Schloss Mentlberg dringend sanierungsbedürftig. Entsprechend hätte es unabhängig von seiner künftigen Verwendung und der Adaptierung zum KAT-Zentrum ohnehin umfassend instandgesetzt werden müssen.</p>
<p>Hochbaureferent LHStv Wohlgemuth erklärt: „Mit dem neuen Katastrophenschutzzentrum schaffen wir eine moderne und leistungsfähige Infrastruktur für den Krisenfall – und das mit Augenmaß. Statt auf der grünen Wiese neu zu bauen, nutzen wir ein bestehendes Landesgebäude, sanieren es umfassend und geben ihm eine wichtige Zukunftsaufgabe. Das ist wirtschaftlich sinnvoll, schont Ressourcen und stärkt gleichzeitig die Sicherheit der Tirolerinnen und Tiroler.“</p>
<p>Das baukulturelle Erbe des denkmalgeschützten Schlosses bleibt dabei erhalten. „Das Schloss Mentlberg bleibt ein markanter Teil des Innsbrucker Stadtbildes. Die historischen Mauern und die Fassade bleiben erhalten. Die Modernisierung findet vor allem im Inneren statt“, so LHStv Wohlgemuth.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Zentrale Drehscheibe des Krisen- und Katastrophenmanagements</span></p>
<p>Auf rund 2.000 Quadratmetern Nutzfläche werden künftig sämtliche Dienststellen des Tiroler Zentrums für Krisen- und Katastrophenmanagement zusammengeführt – von der Landesgeologie bis zum Lawinenwarndienst. Insgesamt entstehen rund 60 Arbeitsplätze.&nbsp;„Die unterschiedlichen Fachabteilungen unseres Krisen- und Katastrophenmanagements waren bisher auf mehrere Standorte verteilt.&nbsp;Künftig arbeiten sie im KAT-Zentrum Tür an Tür. Das verkürzt Wege, beschleunigt Abstimmungen und stärkt die Zusammenarbeit. Vor allem im Ernstfall gewinnen wir dadurch wertvolle Zeit“, erklärt Sicherheitslandesrätin Mair.</p>
<p>Im Krisen- oder Katastrophenfall besonders wichtig ist das Herzstück des KAT-Zentrums – das 100 Quadratmeter große Landes-Warn- und Lagezentrum (LWLZ). Von hier aus werden tägliche Lagebilder erstellt – von Wetterinformationen bis hin zum aktuellen Zustand von Verkehrs-, Energie- und Krankenhausinfrastrukturen. „Im Ernstfall laufen im LWLZ im Schloss künftig alle vorhandenen Informationen zusammen und werden an die relevanten Stellen verteilt. Ebenfalls von hier aus werden zudem Zivilschutzsirenen oder auch der AT-Alert ausgelöst“, so LR<sup>in</sup> Mair.&nbsp;Direkt angeschlossen ist der Stabsraum der Landeseinsatzleitung. Dort werden im Krisen- und Katastrophenfall Einsätze koordiniert und zentrale Entscheidungen zum Schutz der Bevölkerung getroffen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Arbeit im Schloss und unter der Erde</span></p>
<p>Die nun stattfindenden Arbeiten finden vor allem im Schloss statt. Zudem werden die Fassaden und Fenster saniert. Zeitgleich werden die bestehenden Tragwerksstrukturen ertüchtigt.&nbsp;Als nachhaltige thermische Versorgung wird eine Luftwärmepumpe eingesetzt. „Um das Schloss Mentlberg als KAT-Zentrum autark zu gestalten, installieren wir zudem eine unabhängige Stromversorgung mittels Notstromaggregat. Die Wasserversorgung erfolgt über eine eigene Quelle. Damit kann im Schloss auch im Krisenfall dauerhaft weitergearbeitet werden“, erklärt <span class="regierungsmitglied">Edgar Gmeiner</span>, Geschäftsführer der TIGEWOSI. <span class="regierungsmitglied">Florian Rangger</span>, ebenfalls Geschäftsführer der TIGEWOSI, ergänzt: „Weitere Arbeiten erfolgen rund um das Schloss. In den südlich angrenzenden Hang werden unterirdisch Lagermöglichkeiten, Technik, Notstromversorgung und die Funkzentrale situiert.“ Insgesamt werden aktuell rund 50 Arbeitskräfte eingesetzt.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">KAT-Zentrum Schloss Mentlberg im Überblick</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied">Übersicht Bau&nbsp;</span></p><ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e2e98cd548e03d2392276f07c99693d67"><span>Bauliche Umsetzung: 2026 bis 2027</span></li><li data-list-item-id="e43d17ac9c0113c14109d4ddb80801359"><span>Kostenobergrenze: rund 29,4 Millionen Euro</span></li><li data-list-item-id="ecc15d166db3480e288916b27e3d0ba40"><span>Sanierung + Adaptierung (unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes)</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Geplante Räumlichkeiten&nbsp;</span></p><ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4d938926751a7ef40c1f1e30b3d30a78"><span>Modernes Lagezentrum</span></li><li data-list-item-id="e3e9573d2bdd577bb9c56918cfd6fbfa8"><span>60 Arbeitsplätze&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e1202d28ba907cda3eaebc671d0b5b986"><span>Stabsraum für Landeseinsatzleitung</span></li><li data-list-item-id="ee7c0fd028e702c1fce7d6c0e9c16eee6"><span>Lagerräumlichkeiten</span></li><li data-list-item-id="ef43e97aa2eca05891b8e9c1b6e9b616e"><span>Schulungsräume + Unterkunftsmöglichkeiten</span></li><li data-list-item-id="e593ac4e15f51d6dc632d170859433840"><span>Notstromversorgung + eigene Wasserquelle</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Aufgaben KAT-Zentrum</span></p><ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4f0ae8447f57d663ff5856f1d846f3e5"><span>Landeseinsatzleitung</span></li><li data-list-item-id="e0b45b9b610e9b29e86f77fdc1b2a766c"><span>24/7 Lageführung</span></li><li data-list-item-id="eca585dee6a76908a1a9f2b052cfc1df9"><span>Auslösung Zivilschutzalarm und AT-Alert&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="eca667b5d71ca3bb436bd06b45e795329"><span>Lawinenwarnungen und Betreuung Euregio-Lawinenreport&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ec39910a920f9ee4967327cb960825a1f"><span>Betreuung Lawinenkommissionen</span></li><li data-list-item-id="e67161ba6178a48f8eecc130ca05ddd8f"><span>Geologische Untersuchungen</span></li><li data-list-item-id="e76738a0cd3a0312db038f7a4232bfee0"><span>Schulungen von Behörden und Einsatzorganisationen</span></li><li data-list-item-id="eb6e14caa1b138bbc7247b67b089a5dd8"><span>Betrieb Behördenfunk&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e598f29b945d3c139a442fafecd337477"><span>Zivilschutz</span></li><li data-list-item-id="e88bce950535396733a7771b7b26968ac"><span>Rechtsangelegenheiten des Katastrophenschutzes&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e299d13f4ca5270feefc4b2843181dc99"><span>Förderungen für Einsatzorganisationen</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Dienststellen Tiroler Krisen- und Katastrophenmanagement&nbsp;</span></p><ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0c555bd3714747771d255f3af50be438"><span>Abteilung Krisen- und Gefahrenmanagement (mit Fachbereich Landesgeologie und Fachbereich Lawinenwarndienst)</span></li><li data-list-item-id="ef7ba1374c3dfd66c0d6b015e41304b4b"><span>Abteilung Leitstellenwesen und Landeswarnzentrale (mit Fachbereich Landeswarnzentrale und Fachbereich Funktechnik)&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ecbd389b96b23c7f58aaf99703ec6216c"><span>Abteilung Einsatzorganisationen (mit Landesfeuerwehrinspektor und ärztlicher Leitung des Rettungsdienstes)</span></li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LRin Mair</category>
				
					<category>Öffentliche Bauten</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Tue, 16 Jun 2026 11:43:21 +0200</pubDate>
				
				<title>LH Mattle „33 konkrete Projekte für starke Tiroler Regionen“</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/lh-mattle-33-konkrete-projekte-fuer-starke-tiroler-regionen/</link>
				<description>Förderung in Höhe von 2,9 Millionen Euro in ganz Tirol beschlossen</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="efc49e6aaf95aece7e3a486c712f68a0f"><span class="regierungsmitglied">Projekte reichen von Wirtschaftsförderung über Umweltschutzvorhaben bis zu Freizeitaktivitäten</span></li><li data-list-item-id="ededabc424facf93bb67125e0ecaa24ad"><span class="regierungsmitglied">Mittel stammen aus Sonderförderungsprogrammen für die Naturparkregion Lechtal-Reutte und für die Natura 2000 Region Isel sowie aus EU-Programmen</span></li><li data-list-item-id="e6ce233485ed8c2a607f913250d1a8898"><span class="regierungsmitglied">Wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“:&nbsp;Unterstützung bei Einreichunterlagen für schnellere Verfahren&nbsp;</span></li></ul><p>Ein neuer Indoorspielplatz im Lechtal, eine Hängebrücke entlang des Iseltrails in Osttirol oder die Wiederbelebung der Burgruine Hörtenberg in Innsbruck-Land: Das Land Tirol investiert weiter gezielt in die Regionen. Auf Antrag von LH<span class="regierungsmitglied"> Anton Mattle </span>hat die Tiroler Landesregierung heute, Dienstag, 2,9 Millionen Euro für insgesamt 33 konkrete Projekte beschlossen. Die Mittel stammen aus den Sonderförderungsprogrammen für die Naturparkregion Lechtal-Reutte und die Natura-2000-Region Isel sowie aus EU-Programmen gemeinsam mit Landes- und Bundesmitteln.</p>
<p>„Tirols Stärke entsteht in den Regionen. Dort wird gearbeitet, investiert und Zukunft gestaltet. Genau dort setzen wir an. Jedes Projekt, das umgesetzt wird, stärkt Lebensqualität, Wirtschaftskraft und Zusammenhalt“, erkärt LH Mattle, der informiert: „Förderungen können von Privatpersonen, Unternehmen oder auch Gemeinden beantragt werden, die ein gutes Projekt entwickeln. Wer Ideen hat, soll sie umsetzen können. Wir unterstützen Projekte, die Tirol weiterbringen – unbürokratisch und zielgerichtet.“</p>
<p>LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth </span>betont: „Hinter jeder geförderten Idee stehen Menschen, die ihre Region gestalten und weiterentwickeln wollen. Ob Freizeitangebot, Ortskernbelebung, Tourismusprojekt oder Innovation im Betrieb – diese Investitionen schaffen konkrete Verbesserungen vor Ort. Förderungen sind deshalb nicht bloß Ausgaben, sondern ein wichtiger Motor für Beschäftigung, Wertschöpfung und Zusammenhalt in unseren Regionen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">730.000 Euro für neun Projekte im Lechtal</span></p>
<p>Mit dem Sonderförderprogramm für die Naturparkregion Lechtal-Reutte stehen der Region noch bis 2034 jährlich 850.000 Euro zur Verfügung. Gefördert werden nachhaltige Geschäftsmodelle, Freizeitangebote, Bauprojekte mit nachwachsenden Rohstoffen und Maßnahmen zur Stärkung der Ortskerne. Mit dem heutigen Beschluss erhalten neun weitere Projekte Förderungen in Höhe von insgesamt 730.000 Euro – darunter auch der neue Indoorspielplatz im Lechtal.</p>
<p>Eine Förderung beantragen können sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen, Genossenschaften, Vereine, Gemeinden und öffentlich-rechtliche Verbände. Die geplanten Projekte bzw. Maßnahmen müssen innerhalb des Förderungsgebietes (Planungsverbände Oberes Lechtal und Reutte und Umgebung) verwirklicht werden. Alle Förderanträge werden von einem Fördergremium begutachtet und geprüft. Die Abwicklung der Förderungen erfolgt über die Abteilung Wirtschaftsförderung und Fördertransparenz.&nbsp;</p>
<p>Die Bilanz des Programms zeigt die Wirkung: In der ersten Förderperiode von 2015 bis 2024 wurden sieben Millionen Euro investiert. Damit konnten 114 Projekte umgesetzt und ein Gesamtinvestitionsvolumen von 72,5 Millionen Euro ausgelöst werden. Zudem entstanden 108 neue Arbeitsplätze, weitere 630 Jobs konnten gesichert werden.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Jährlich zwei Millionen Euro für Projekte in Osttirol</span></p>
<p>Auch das Förderprogramm für die Natura-2000-Region Isel zeigt starke Ergebnisse. Seit 2016 wurden acht Millionen Euro investiert und damit mehr als 100 Millionen Euro an Gesamtinvestitionen angestoßen. Mit den Mitteln wurden unter anderem der Iseltrail ausgebaut, Betriebe gestärkt und neue touristische Angebote geschaffen. Aktuell werden acht weitere Projekte mit insgesamt 630.000 Euro gefördert, darunter die neue Hängebrücke Brühl entlang des Iseltrails.</p>
<p>Aufgrund des Erfolgs wird das regionalwirtschaftliche Programm auch auf ganz Osttirol ausgeweitet: Dafür stehen in den kommenden zehn Jahren 20 Millionen Euro bereit – also zwei Millionen Euro pro Jahr. Ziel ist es, die Daseinsvorsorge zu stärken, Ortskerne lebendig zu halten und Unternehmen sowie Gemeinden bei Digitalisierung, Mobilitätswende und demografischem Wandel zu unterstützen.&nbsp;</p>
<p>Die Förderungen werden vom Land Tirol auf Basis der Empfehlung eines Fördergremiums vergeben. Projekte werden mit bis zu 50 Prozent der Gesamtkosten gefördert. Unternehmen und andere ProjektwerberInnen können erstmals ab 1. Juli dieses Jahres beim Regionsmanagement Osttirol für Förderungen ansuchen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">16 weitere Projekte mit 1,5 Millionen Euro an EU-, sowie Landes- und Bundesmittel gefördert</span></p>
<p>Viele Projekte zur Stärkung der Regionen werden zudem durch ein Zusammenspiel von EU-, Landes- und Bundesmitteln ermöglicht. Durch die EU-Förderprogramme LEADER und CLLD-IBW, die durch Landes- und Bundesmittel kofinanziert werden, können für 16 Projekte insgesamt rund 1,5 Millionen Euro an Fördermittel bereitgestellt werden. Neben der Wiederbelebung der Burgruine Hörtenberg (Bezirks Innsbruck-Land) wurden beispielsweise das Projekt „Schwaz MAX-imum“ (Bezirk Schwaz), das Projekt „Leben und Arbeiten im Brixental“ (Bezirk Kitzbühel), die Wasserspielanlage Wichtelpark in Sillian (Bezirk Lienz), das Projekt „Wie schmeckt das Ötztal?“ (Bezirk Imst), das Projekt „Konzept Ganzjahrestourismus in Holzgau“ (Bezirk Reutte) oder das Projekt „future.fit - KI für Unternehmen“ (Bezirk Landeck) gefördert.&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<h3>Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung:</h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Unterstützung bei Einreichunterlagen für schnellere Verfahren – wöchentliches Update „Vereinfachungen &amp; Entbürokratisierung“: </span>Unvollständige oder mangelhafte Projektunterlagen zählen zu den häufigsten Ursachen für Verzögerungen in Betriebsanlagenverfahren. Genau hier setzt eine zentrale Maßnahme des Tirol Konvents an: Morgen, am 17. Juni 2026, startet beim WIFI Tirol der neue <a href="https://www.tirol.wifi.at/kurs/66801x-lehrgang-zertifizierter-fachkundiger-fuer-betriebsanlageneinreichung?vanr=66801015" target="_blank" rel="noreferrer">Lehrgang „Zertifizierte Fachkundige für die Betriebsanlageneinreichung“</a>. Das Qualifizierungsangebot richtet sich an Ingenieurbüros und soll dazu beitragen, die Qualität und Vollständigkeit von Einreichunterlagen deutlich zu verbessern. Das gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Tirol entwickelte Schulungsprogramm bietet die Chance, einen der häufigsten Gründe für Verzögerungen in Betriebsanlagenverfahren gezielt anzugehen und die Verfahren dadurch effizienter zu gestalten. „Wir wollen den Betrieben in Tirol zu rascheren Verfahren und Ergebnissen verhelfen. Qualitativ hochwertige und vollständige Einreichunterlagen sind dabei ein wesentlicher Hebel für schnelle Verfahren. Der neue Lehrgang unterstützt damit unmittelbar die Ziele des Tirol Konvents, Verfahren einfacher, antragstellerfreundlicher und effizienter zu gestalten“, betont LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>. „Für unsere Betriebe ist entscheidend, dass Verfahren schnell und planbar werden und nicht an vermeidbaren Formalfehlern hängen bleiben. Mit dem neuen Lehrgang schaffen wir mehr Qualität schon vor der Einreichung – und damit weniger Reibungsverluste zwischen Unternehmen, Planern und Behörden“, so WK-Präsidentin <span class="regierungsmitglied">Barbara Thaler</span>. Das Interesse an dem neuen Qualifizierungsangebot ist bereits groß: Für den morgen startenden Lehrgang sind bereits keine Anmeldungen mehr möglich, da die maximale Teilnehmerzahl erreicht wurde. Aufgrund der hohen Nachfrage ist jedoch bereits ein weiterer Kursdurchgang geplant, der voraussichtlich im Herbst 2026 angeboten werden soll.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Anerkannter Europäischer Kindergarten Innsbruck: </span>Mit einer gemeinsamen Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung wurde vor kurzem die Erweiterung der Anerkannten Europäischen Schule Tirol (AES Tirol) um einen Kindergarten seitens des Landes Tirol, der Stadt Innsbruck, der Bildungsdirektion für Tirol, des Bildungsministeriums sowie des Büros des Generalsekretärs der Europäischen Schulen offiziell besiegelt. Auf Antrag von Bildungslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele </span>wurde nun die finanzielle Unterstützung der Errichtung und des laufenden Betriebs seitens des Landes beschlossen. „Mit dem Anerkannten Europäischen Kindergarten schaffen wir ein zukunftsweisendes Bildungsangebot, das Kinder bereits im frühen Alter mehrsprachig in Deutsch, Englisch und Italienisch begleitet und in ihrer interkulturellen Entwicklung stärkt. Die frühe Förderung durch sogenannte ‚Native Speaker‘ eröffnet neue Chancen und macht Tirol als international ausgerichteten Bildungsstandort noch attraktiver. Mein Dank gilt insbesondere auch der Wirtschaftskammer Tirol und der Industriellenvereinigung Tirol, die das Projekt der Anerkannten Europäischen Schule und des Anerkannten Europäischen Kindergartens von Beginn an unterstützen“, so LR<sup>in</sup> Hagele. Ab Sommer 2026 erfolgt eine stufenweise Umsetzung und ab dem Kinderbetreuungsjahr 2027/2028 soll der städtische Kindergarten „Daniel Sailer“ als eigenständiger Standort der AES Tirol offiziell starten. Das Land Tirol beteiligt sich mit einem einmaligen Errichtungszuschuss sowie jährlichen Förderungen für den Koordinationsaufwand und den Einsatz von qualifiziertem mehrsprachigem Personal.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Weiterführung Umweltbildungsprogramm:</span> Mit dem Umweltbildungsprogramm wird tirolweit ein wichtiger Beitrag zur Umweltbildung in Kindergärten, Volks-, mittleren- und höheren- sowie berufsbildenden Schulen und Einrichtungen zur Erwachsenenbildung geleistet. „Das Umweltbildungsprogramm ist ein Erfolgsprojekt und trägt wesentlich dazu bei, Umweltwissen an Kinder und Jugendliche zu vermitteln. Zudem werden auch Workshops für Erwachsene angeboten“, sagt Umweltschutzlandesrat <span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>, auf dessen Antrag das Projekt nun auch 2027 fortgesetzt wird. Dafür werden 90.000 Euro zur Verfügung gestellt. Die Umsetzung des Projekts erfolgt bereits seit 2012 durch den Umwelt Verein Tirol. Der Fokus der Workshops und Unterrichtseinheiten liegt dabei auf Abfalltrennung und -vermeidung sowie dem verantwortungsbewussten Umgang mit Ressourcen. „Ich danke dem Umwelt Verein Tirol, der sich seit über 15 Jahren für die Wissensvermittlung stark macht und auch auf aktuelle Themen und technische Neuerungen eingeht“, so LR Zumtobel. Die Reichweite des Umweltbildungsprogrammes belegt dessen Erfolg: In den Jahren 2023 bis 2026 nahmen 22.500 Personen an den unterschiedlichen Workshops und Formaten teil.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Wirtschaft</category>
				
					<category>Bildung</category>
				
					<category>Umwelt</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Mon, 15 Jun 2026 12:51:47 +0200</pubDate>
				
				<title>Radwegausbau zwischen Innsbruck und Schloss Ambras wird fortgesetzt</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/radwegausbau-zwischen-innsbruck-und-schloss-ambras-wird-fortgesetzt/</link>
				<description>Wichtiger Lückenschluss für den Radverkehr zwischen Innsbruck-Mitte und Schloss Ambras</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="ef1bf8231d36b9126423bc29919184593"><span class="regierungsmitglied">3,5 Millionen Euro für sichere Radwege und moderne Straßeninfrastruktur</span></li><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="e8e2f64ccf962389234c36d126d8b7627"><span class="regierungsmitglied">Gemeinschaftsprojekt von Land Tirol und Stadt Innsbruck bis Sommer 2027 umgesetzt</span></li></ul><p>Das Land Tirol und die Stadt Innsbruck setzen den Ausbau der Radinfrastruktur entlang der L 32 Aldranser Straße fort. Nachdem bereits 2024 der erste Abschnitt inklusive Entwässerungsbecken fertiggestellt und 2025 die Unterführung bei der Autobahnrampe der A 12 saniert wurde, startet nun die nächste Bauphase. Bis Anfang August 2027 wird der bergaufwärts führende Radweg von Innsbruck-Mitte bis zum Schloss Ambras fertiggestellt.</p>
<p>„Wir investieren konsequent in den Ausbau des Tiroler Radwegenetzes und schaffen damit sichere und attraktive Verbindungen für den Alltagsradverkehr. Der neue Radweg zum Schloss Ambras verbessert die Bedingungen für Radfahrerinnen und Radfahrer deutlich und ist ein weiterer wichtiger Baustein für nachhaltige Mobilität im Großraum Innsbruck“, betont Radwegereferent LHStv <span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>.</p>
<p>Der neue Radweg wird bergwärts verlaufen, eine Breite von zwei Metern aufweisen und mit einer eigenen Beleuchtung ausgestattet werden. Für die Umsetzung sind mehrere Stützbauwerke entlang der L 32 erforderlich. Darüber hinaus werden die gesamte Straßenentwässerung erneuert sowie der Fahrbahnbelag der Aldranser Straße generalsaniert.</p>
<p>Bürgermeister <span class="regierungsmitglied">Johannes Anzengruber </span>betont die Bedeutung des Projekts für die tägliche Mobilität vieler Innsbruckerinnen und Innsbrucker: „Mit diesem Projekt heben wir die Radverbindung zwischen dem östlichen Mittelgebirge und der Stadt auf ein neues Niveau. Der neue Radweg Richtung Schloss Ambras sorgt für mehr Sicherheit, mehr Komfort und macht das Radfahren auf dieser wichtigen Pendelstrecke deutlich attraktiver.“</p>
<p>Die Bauarbeiten beginnen ab sofort und dauern voraussichtlich bis Anfang August 2027. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 3,5 Millionen Euro.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Verkehrseinschränkungen während der Bauzeit</span></p>
<p>Während der Bauarbeiten wird die L 32 Aldranser Straße abschnittsweise auf einer Länge von rund 250 Metern einspurig geführt. Verkehrsregelungen mittels Ampelanlagen sind erforderlich, wodurch es zu Wartezeiten kommen kann.</p>
<p>Für besonders aufwendige Arbeiten, die die gesamte Fahrbahnbreite beanspruchen, sind in den Sommermonaten 2026 und 2027 jeweils zweiwöchige Straßensperren vorgesehen. Diese werden in Abstimmung mit den Busbetreibern während der schulfreien Zeit durchgeführt. Die Umleitung in das südöstliche Mittelgebirge erfolgt über Igls und Ampass. Die genauen Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben und entsprechend ausgeschildert.&nbsp;Weitere Informationen zu den einzelnen Bauphasen sowie zu den damit verbundenen Verkehrsmaßnahmen werden gesondert kommuniziert.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
					<category>Straßenbau</category>
				
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				<pubDate>Mon, 15 Jun 2026 10:21:58 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>Schulterschluss der Bundesländer am Grundlsee</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/schulterschluss-der-bundeslaender-am-grundlsee/</link>
				<description>Neun Länder erarbeiten gemeinsame Position zur Zukunft des Gesundheitssystems</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4e371287557726a5f97f18bc0c437165"><span class="regierungsmitglied">Außerordentliche GesundheitsreferentInnenkonferenz in der Steiermark</span></li><li data-list-item-id="e73ccc19e854c8e3027427199cbd9252d"><span class="regierungsmitglied">LR<sup>in</sup> Hagele: „Versorgung sichern heißt gemeinsam Verantwortung übernehmen.“</span></li></ul><p>Bei einer außerordentlichen Gesundheitsreferentenkonferenz vergangenes Wochenende am Grundlsee in der Steiermark ist den GesundheitsreferentInnen aller neun Bundesländer ein gesundheitspolitischer Fortschritt gelungen. Die Länder haben sich auf ein gemeinsames Positionspapier zur künftigen Reformpartnerschaft Gesundheit verständigt und damit im Vorfeld der Landeshauptleute-Konferenz eine einheitliche Länderposition für die anstehenden bundesweiten Gesundheitsreformen erarbeitet.</p>
<p>Unter der Führung der Tiroler Gesundheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> wurde ein Reformpapier vorgelegt, das die Herausforderungen des österreichischen Gesundheitssystems offen benennt und konkrete Vorschläge für eine langfristig sichere, solidarische und finanzierbare Gesundheitsversorgung enthält. Auch der von Tirols Landeshauptmann <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> eingebrachte Vorschlag wurde von den Ländern aufgenommen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Einheitliche Position zur Finanzierung des Gesundheitssystems</span></p>
<p>„Die Länder stehen geschlossen hinter einem starken öffentlichen Gesundheitssystem. Gleichzeitig müssen wir die Realität anerkennen: Die demografische Entwicklung, der medizinische Fortschritt und der zunehmende Personalmangel stellen das System vor gewaltige Herausforderungen. Versorgungssicherheit wird nur gelingen, wenn Verantwortung zwischen Bund, Sozialversicherung und Ländern gemeinsam wahrgenommen wird und die Finanzierung der Leistung folgt“, betont LR<sup>in</sup> Hagele.</p>
<p>Im Zentrum des gemeinsamen Papiers stehen eine nachhaltige Finanzierung der öffentlichen Gesundheitsversorgung, eine verbindliche Patientenlenkung, der Ausbau der Primärversorgung, die solidarische Finanzierung innovativer Therapien, der Ausbau der Ausbildungskapazitäten für Gesundheitsberufe sowie eine stärkere Digitalisierung und Vernetzung im Gesundheitswesen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Gemeinsame nationale Strategie gefordert</span></p>
<p>Der Steirische Gesundheitslandesrat <span class="regierungsmitglied">Karlheinz Kornhäusl</span>, Gastgeber der Konferenz am Grundlsee, spricht von einem außergewöhnlichen Signal der Geschlossenheit. „Dass sich alle neun Bundesländer auf eine gemeinsame Position verständigen konnten, ist ein starkes Zeichen. Die Herausforderungen im Gesundheitswesen kennen keine Landesgrenzen, daher brauchen wir einen Schulterschluss aller Systempartner. Unser gemeinsames Ziel ist klar: eine hochwertige, solidarische und für kommende Generationen finanzierbare Gesundheitsversorgung in ganz Österreich“, erklärt Kornhäusl.</p>
<p>Die Länder halten in ihrer Position fest, dass künftige bundesweite Leistungsversprechen nur gemeinsam mit einer gesicherten Finanzierung, einer realistischen Personalplanung und klaren Zuständigkeiten beschlossen werden dürfen. Gleichzeitig fordern sie die Beseitigung bestehender Fehlanreize zwischen dem niedergelassenen Bereich und den Krankenanstalten sowie eine gemeinsame nationale Strategie zur Bewältigung der demografischen Entwicklung.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Grundlage für Landeshauptleute-Konferenz</span></p>
<p>„Versorgungssicherheit entsteht nicht durch Kompetenzdebatten, sondern durch gemeinsame Verantwortung. Mit diesem Papier legen die Länder eine gemeinsame Grundlage für die nächste große Gesundheitsreform in Österreich vor“, so LR<sup>in</sup> Hagele. Der steirische Landesrat Kornhäusl unterstreicht: „Wir wollen, dass die Österreicherinnen und Österreicher rascher zum Termin und schneller zur richtigen Behandlung kommen, daher sind die Länder bereit, zusätzliche Verantwortung im niedergelassenen Bereich wahrzunehmen. Damit kann sich die Sozialversicherung auf die Sicherung der Primärversorgung fokussieren.“</p>
<p>Die erarbeitete Länderposition dient nun als Grundlage für die Landeshauptleute-Konferenz, die diese Woche in Tirol stattfinden wird. Ziel ist es, die gemeinsame Linie der Bundesländer auf höchster politischer Ebene zu beraten und als Grundlage in die weiteren Verhandlungen mit Bund und Sozialversicherung einzubringen.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox – Die wichtigsten Forderungen der Länder</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e56f6d3e436ed8bc149ced30318ac28a4"><span class="regierungsmitglied">Finanzierung und Verantwortung zusammenführen</span><span>: Wer Leistungen vorgibt, muss auch Finanzierung, Personalbedarf und Umsetzung verbindlich absichern. Die Finanzierung muss der Leistung folgen.</span></li><li data-list-item-id="efd7f5ef0cbc6bfd8ab7c7fe1dbfaccae"><span class="regierungsmitglied">Gemeinsame Risikotragung</span><span>: Bund, Länder und Sozialversicherung sollen Versorgungs- und Finanzierungsrisiken fair teilen, statt Kosten einseitig auf Länder und Gemeinden zu verlagern.</span></li><li data-list-item-id="e84f927603fac9fa73efcda118fe4b74a"><span class="regierungsmitglied">Solidarische Finanzierung des medizinischen Fortschritts</span><span>: Ein gemeinsamer nationaler Innovationsfonds von Bund, Ländern und Sozialversicherung soll Hochpreismedikamente, Krebsbehandlungen sowie Zell- und Gentherapien solidarisch finanzieren – auf Basis transparenter Nutzenbewertungen.</span></li><li data-list-item-id="ee325bff23423e3ea8665ea5ef13a52a2"><span class="regierungsmitglied">Krankenhäuser als kritische Infrastruktur stärken</span><span>: Vorhalteleistungen, Notfallversorgung, Ausbildung und Pandemiereserve müssen strukturell abgesichert und mitfinanziert werden.</span></li><li data-list-item-id="ed056e6588cd2cccb1bf64e7bea2881a9"><span class="regierungsmitglied">Verbindliche Patientenlenkung</span><span>: Primärversorgung und 1450 sollen als flächendeckendes 24/7-Steuerungssystem ausgebaut werden – mit klaren Behandlungspfaden: digital vor ambulant vor stationär.</span></li><li data-list-item-id="e1d8530c524e39d7506a6219f5ca4cdde"><span class="regierungsmitglied">Mehr Gesundheitspersonal</span><span>:&nbsp;Bund, Länder und Sozialversicherung brauchen eine gemeinsame Personalstrategie, mehr Ausbildungsplätze, raschere Anerkennungsverfahren und eine Neuausrichtung der ärztlichen Ausbildung.</span></li><li data-list-item-id="e99f26ef53cdec69339634e6cff3fddbb"><span class="regierungsmitglied">Digitalisierung als Versorgungsinstrument</span><span>: ELGA, gemeinsame Datenstandards, interoperable Systeme, Telemedizin und digitale Patientenpfade sollen Wartezeiten senken, Mehrfachbefundungen vermeiden und Personal entlasten.</span></li><li data-list-item-id="e8e60d8830eccab417e2e87d3f81aceea"><span class="regierungsmitglied">Einheitlicher Leistungskatalog</span><span>: Alle Menschen sollen unabhängig von Wohnort, Einkommen oder Kassenträger Zugang zu einem österreichweit einheitlichen Leistungsspektrum erhalten.</span></li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Gesundheit &amp; Vorsorge</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58489</guid>
				<pubDate>Sun, 14 Jun 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>LRin Mair begrüßt neues Präsidium der Wasserrettung Tirol</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/lrin-mair-begruesst-neues-praesidium-der-wasserrettung-tirol/</link>
				<description></description>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Ob bei Hochwasser, Badeunfällen, Suchaktionen im Bereich von Gewässern oder bei Wildwasser-Bergungen: Bei Einsätzen in und rund um Tirols Gewässer ist die Wasserrettung Tirol unverzichtbar. Seit Kurzem steht die Wasserrettung Tirol unter neuer Führung: <span class="regierungsmitglied">Christian Burger</span> übernimmt die Funktion des Landesleiters, unterstützt von seiner Stellvertreterin <span class="regierungsmitglied">Anita Siller</span>. Das neu geschaffene Amt des Präsidenten bekleidet <span class="regierungsmitglied">Meinhard Pargger.</span></p>
<p>Sicherheitslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Astrid Mair</span> empfing Landesleiter Burger und seine Stellvertreterin Siller kürzlich zu einem ersten Kennenlernen und Arbeitsgespräch im Landhaus in Innsbruck.</p>
<p>„Die Wasserrettung leistet in Tirol einen wertvollen Beitrag zur Sicherheit der Bevölkerung sowie der Gäste – sowohl in als auch rund um Gewässer. Damit deckt sie einen zentralen Aufgabenbereich ab, insbesondere vor dem Hintergrund der 28 Badeseen sowie über 5.000 Fließgewässer mit einer Gesamtlänge von rund 11.000 Kilometern. Möglich ist dieser Einsatz dank der rund 3.000 ehrenamtlichen Mitglieder der Wasserrettung Tirol, deren Engagement nicht hoch genug geschätzt werden kann“, betont LR<sup>in</sup> Mair und verweist in diesem Zusammenhang auf das heurige Jahr des Ehrenamts, in welchem das freiwillige Engagement unter dem Motto „Ehrenamt? Ehrensache! Komm in die Gruppe!“ noch stärker in den Fokus gerückt wird.</p>
<p>„Ich freue mich sehr, dass mit Christian Burger und seinem Team, ein erfahrenes Präsidium die Leitung dieser wichtigen Organisation übernimmt. Ich blicke der künftigen Zusammenarbeit mit großer Zuversicht entgegen und wünsche für die kommenden Aufgaben alles Gute“, so LR<sup>in</sup> Mair weiter, die zugleich dem bisherigen Landesleiter <span class="regierungsmitglied">Michael Stock</span> für dessen engagierte Tätigkeit dankt: „Über viele Jahre hat Michael Stock die Wasserrettung durch sein Engagement geprägt. Ich danke ihm dafür herzlich und wünsche ihm für seinen weiteren Weg alles Gute.“</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Mair</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
					<category>Einsatzorganisationen</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Sun, 14 Jun 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Sieben neue SteuerberaterInnen im Innsbrucker Landhaus angelobt</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/sieben-neue-steuerberaterinnen-im-innsbrucker-landhaus-angelobt/</link>
				<description>LR Gerber: „Steuerberaterinnen und Steuerberater schaffen Orientierung und Sicherheit“ </description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4ef40604f7466abdb1b771b5bf99dc01"><span class="regierungsmitglied">Angelobte haben Berufsbefugnis und Befähigung erlangt, eine eigene Kanzlei zu eröffnen</span></li></ul><p>Sie begleiten Unternehmen bei steuerrechtlichen, finanziellen und betriebswirtschaftlichen Fragestellungen und leisten damit einen wichtigen Beitrag für den Wirtschaftsstandort Tirol: Kürzlich wurden im Innsbrucker Landhaus sieben SteuerberaterInnen von Wirtschaftslandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Mario Gerber</span> angelobt. Damit haben die AbsolventInnen die Berufsbefugnis erlangt und können künftig selbstständig als SteuerberaterInnen tätig sein sowie eine eigene Kanzlei eröffnen.&nbsp;</p>
<p>„Steuerberaterinnen und Steuerberater begleiten Unternehmerinnen und Unternehmer bei wichtigen Entscheidungen, schaffen Orientierung in einem zunehmend komplexen rechtlichen und wirtschaftlichen Umfeld und tragen dazu bei, dass sich Betriebe auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen sind sie oft langjährige und vertrauensvolle Partner“, betont LR Gerber. „Mit ihrer fachlichen Kompetenz und ihrem Verantwortungsbewusstsein leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft. Den Angelobten gratuliere ich herzlich zu diesem bedeutenden Karriereschritt und wünsche ihnen viel Erfolg für ihren weiteren Berufsweg.“&nbsp;</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Als SteuerberaterInnen wurden angelobt:</span></p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eaa4d7b485d83a312f879244de87c6268"><span class="regierungsmitglied">Julia Dödlinger</span><span>, Innsbruck</span></li><li data-list-item-id="e5eefef0f68de1c31be00de759c87dfb5"><span class="regierungsmitglied">Elisa Frank</span><span>, Roppen</span></li><li data-list-item-id="e5d0ee592fb51dfc65f133f3a00a06acb"><span class="regierungsmitglied">Lara Kisslinger</span><span>, Brixlegg</span></li><li data-list-item-id="e1c67563e25eacbafc0e7752312ce4196"><span class="regierungsmitglied">Viola Niederkircher</span><span>, Wien</span></li><li data-list-item-id="ef0bab8ef7374671e306e3d38a0af2baf"><span class="regierungsmitglied">Franz-Josef Obermair</span><span>, Mayrhofen</span></li><li data-list-item-id="ef8c68068888f41baee3007014ab23841"><span class="regierungsmitglied">Anna Maria Osterauer</span><span>, Ebbs</span></li><li data-list-item-id="ea64178bad6a23c86d56338d1b6575359"><span class="regierungsmitglied">Kevin Pikl</span><span>, Tarrenz</span></li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Gerber</category>
				
					<category>Wirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58508</guid>
				<pubDate>Sat, 13 Jun 2026 12:34:24 +0200</pubDate>
				
				<title>Freude und Stolz: Zwei Lächeln waren auf großer (Rad)-Tour durch Tirol</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/freude-und-stolz-zwei-laecheln-waren-auf-grosser-rad-tour-durch-tirol/</link>
				<description>Zwölf Tage lange Ehrenamts-Radtour endete heute in Lienz – Stopps bei Projekten und Initiativen in den Regionen der Freiwilligenzentren Tirols</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/4/e/csm_20260613_L%C3%A4chelnOnTour_Leseflashmob1_d36c58ccf5.jpg" length="2852862" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0b1701c7be5df8457070338db2240d9a"><span class="regierungsmitglied">Nach letzter Etappe von Sterzing nach Lienz: Abschlussaktion mit „Lese-Flashmob“</span></li><li data-list-item-id="e5542e0a51b40fc708d74f5192a697eee"><span class="regierungsmitglied">Tour im Jahr des Ehrenamts: Austausch von neuen Ideen und Sichtbarkeit des Ehrenamts stärken</span></li></ul><p>Gestartet am 2. Juni in Kufstein, auf Nord-, Süd- und Osttiroler Boden über Stock und Stein von Freiwilligenorganisation zu Freiwilligenorganisation und rund 500 Kilometer später: Heute, Samstag, endete die zwölftägige Radtour „Zwei Lächeln auf großer Tour“ in Lienz. Die beiden Freiwilligenkoordinatorinnen <span class="regierungsmitglied">Simone Ortner-Trebo</span> und <span class="regierungsmitglied">Angelika Koidl</span> vom Freiwilligenzentrum Osttirol und Freiwilligenzentrum Wipptal beendeten damit mit einem großen Lächeln ihre Aktion zum „Jahr des Ehrenamts 2026“. Bundesratspräsident <span class="regierungsmitglied">Markus Stotter</span>&nbsp;nahm&nbsp;die zwei Initiatorinnen in Lienz in Empfang, der auch die Glückwünsche von LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> überbrachte: „Wir gratulieren zu dieser tollen Aktion. Bei Wind und Wetter eine Strecke von 500 Kilometern in zwölf Tage zurückzulegen, vor Ort mitanzupacken und gleichzeitig neue Impulse zu setzen, braucht Motivation, Durchhaltevermögen und Freude an der Sache. Wir danken Simone und Angelika, dass sie mit dieser Tour ein solch starkes Zeichen für das Ehrenamt in Tirol gesetzt und das Verbindende vor den Vorhang geholt haben. So etwas gab es in der Form noch nie in Tirol – ein Projekt, von dem viele Engagierte im Freiwilligenbereich auch nachhaltig profitieren werden.“&nbsp;</p>
<p>Zwischen den Radetappen, die sie mit einem Gravelbike bzw. E-Lastendreirad absolvierten, warteten&nbsp;soziale Initiativen und engagierte Menschen in den Regionen aller Tiroler Freiwilligenzentren&nbsp;auf die beiden Freiwilligenkoordinatorinnen. Die Tour sollte nicht nur Aufmerksamkeit für das Ehrenamt schaffen, sondern auch langfristige Wirkung entfalten: Gesammelte Erfahrungen und Ideen fließen in die weitere Arbeit der Freiwilligenzentren ein und sollen neue Kooperationen und Projekte anstoßen.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Freude, Stolz und Vielfalt prägen die Erfahrung</span></p>
<p>„Wir blicken mit großer Freude und auch ein wenig Stolz auf unsere Radtour zurück. An jedem unserer Stopps durften wir engagierte Menschen kennenlernen, die mit viel Herzblut ehrenamtlich tätig sind und sich mit ihren Projekten für andere einsetzen. Besonders beeindruckt hat uns die Vielfalt des Ehrenamts und die zahlreichen Initiativen, die einen wertvollen Beitrag für das gesellschaftliche Miteinander leisten. Diese Begegnungen haben uns gezeigt, wie lebendig und zukunftsweisend freiwilliges Engagement in Tirol ist. Unser herzlicher Dank gilt allen, die uns willkommen geheißen, unterstützt und damit dieses besondere Projekt erst möglich gemacht haben“, ziehen die „Zwei Lächeln auf großer Tour“ Bilanz.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ehrenamt sichtbar machen</span></p>
<p>Bei der letzten Etappe von Sterzing nach Lienz galt es nochmals rund 50 Kilometer mit den Rädern zu bestreiten. In der Osttiroler Hauptstadt waren sie dann Teil des „Leseflashmobs“.</p>
<p>Während der gesamten Tour unterstützten Simone und Angelika täglich Projekte und Initiativen – unter anderem in Wohn- und Pflegeheimen, Büchereien oder regionalen Sozialprojekten. „Unser Ziel mit diesem Projekt im ‚Jahr des Ehrenamts‘ war es, den Fokus der Öffentlichkeit noch mehr auf das Ehrenamt zu lenken und die Leute zu treffen, die mit ihrem freiwilligen Engagement das Leben in Tirol täglich besser machen. Wir haben uns vorgenommen, mit dieser Aktion andere zu motivieren, sich ehrenamtlich zu engagieren. Tirol ist das Land des Ehrenamts und soll es auch weiterhin bleiben. Ohne die vielen Freiwilligen in diesem Land, würde vieles nicht funktionieren“, betonen Simone und Angelika.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Gesamte Tour auf Social Media begleitet</span></p>
<p>Begleitet wurde die Tour laufend über die Social-Media-Kanäle des Land Tirol, wo Eindrücke, Geschichten und Erfahrungen aus den einzelnen Regionen geteilt werden. Die täglichen Berichte von Simone und Angelika können weiterhin auf dem Instagram-Account des Landes (<a href="https://www.instagram.com/unserlandtirol/" target="_blank" rel="noreferrer">www.instagram.com/unserlandtirol</a>) nachgesehen werden.&nbsp;</p>
<p>Organisiert wurde das Projekt primär vom Freiwilligenzentrum Osttirol und dem Freiwilligenzentrum Wipptal gemeinsam mit allen Freiwilligenzentren Tirols. Unterstützt wurde die Initiative vom Land Tirol.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Gesellschaft &amp; Soziales</category>
				
					<category>Ehrenamt</category>
				
					<category>Landesentwicklung</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58490</guid>
				<pubDate>Sat, 13 Jun 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Reminder: Familienfest des Landes am 21. Juni </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/familie-trifft-steinzeit-1/</link>
				<description>Familie trifft Steinzeit: Familienfest des Landes am 21. Juni im Ötzi-Dorf &amp; Greifvogelpark in Umhausen</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/5/3/csm_20260521_Familienfest_3126c2fd0b.jpg" length="692310" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e8f34737981dd770b508ba8e076484a36"><span class="regierungsmitglied">10 bis 16 Uhr: Steinzeit zum Anfassen im Ötzi-Dorf &amp; Greifvogelpark, Flugshows im Greifvogelpark und Infos zu Familienangeboten des Landes</span></li><li data-list-item-id="efe7bc1b468241bb658ae8167e252190e"><span class="regierungsmitglied">50 Prozent Rabatt bei Eintritt mit Tiroler Familienpass, dem EuregioFamilyPass und der Jugendkarte Tirol</span></li><li data-list-item-id="e3267c8dd2ad77ada150124cc413ec26b"><span class="regierungsmitglied">Alle Infos:&nbsp;</span><a href="http://www.tirol.gv.at/familienfest" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">www.tirol.gv.at/familienfest</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;</span></li></ul><p>Genau in einem Monat ist es soweit: Am Sonntag, 21. Juni 2026, wird das Ötzi-Dorf &amp; Greifvogelpark in Umhausen am Fuße des Stuibenfall, Tirols höchstem Wasserfall, zum Treffpunkt für Familien aus ganz Tirol. Gemeinsam mit dem Ötzi-Dorf &amp; Greifvogelpark Umhausen lädt das Land Tirol zum alljährlichen Familienfest ein. Beginn ist um 10 Uhr, das Programm läuft bis 16 Uhr. Spiel, Spaß und gute Unterhaltung sind garantiert.&nbsp;</p>
<p>„Familien brauchen Zeit, Raum und echte Erlebnisse – genau das schaffen wir jährlich mit dem Tiroler Familienfest. Ich lade daher alle Familien ein, am 21. Juni ins Ötzi-Dorf &amp; Greifvogelpark zu kommen“, betont Familienlandesrätin <span class="regierungsmitglied">Astrid Mair </span>und ergänzt: „Unser Ziel ist klar: starke Familien in einem starken Tirol. Dieses Fest ist ein sichtbares Zeichen dafür.“</p>
<p>Neben spannenden Einblicken in das Leben vor 5.000 Jahren und dem Verhalten von Greifvögeln gibt es vor Ort auch wieder Infos zu den Familienangeboten des Landes Tirol, und den Vorteilskarten.</p>
<p>Mit dem Tiroler Familienpass, dem EuregioFamilyPass und der Tiroler Jugendkarte gibt es am 21. Juni 50 Prozent Ermäßigung auf den Kombieintritt ins Ötzi-Dorf und den Greifvogelpark. Auch der „Oma+Opa Bonus“ ist gültig. Kinder bis sechs Jahre zahlen keinen Eintritt. Sowohl das Ötzi-Dorf als auch der Greifvogelpark sind barrierefrei besuchbar. Bei Schlechtwetter wird die Veranstaltung auf Sonntag, 5. Juli 2026, verschoben. Alle Informationen finden sich unter&nbsp;<a href="http://www.tirol.gv.at/familienfest" target="_blank">www.tirol.gv.at/familienfest</a>.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Steinzeit hautnah erleben – 35 Jahre Ötzi-Fund</span></p>
<p>Im Ötzi-Dorf geht es 5.000 Jahre zurück in die Vergangenheit. Das Jubiläum „35 Jahre Ötzi-Fund“ macht den Besuch heuer besonders spannend. Jung und Alt können hier die Steinzeit hautnah erleben und selbst aktiv werden:&nbsp;Feuer machen, Brot backen, töpfern, oder auch Steine- und Ötzi-Tattoomalen. Mit „Ötzi-Erich“ können zudem Fotos gemacht werden.&nbsp;</p>
<p>Bei den Gratisführungen um 10, 12, 13 und 15.30 Uhr können die Bauanlagen, Jagd- und Arbeitsgeräte sowie alte Haustierrassen bestaunt werden, die das Leben, Wohnen und Wirtschaften der Menschen in der Steinzeit authentisch veranschaulichen. Das „Dorfleben“ – mit eindrucksvollen Präsentationen von jungsteinzeitlichen Handwerkstechniken wie Steinbearbeitung, Ötzis Feuermachmethoden, Wasserkochen mit erhitzten Steinen und vieles mehr – macht die Steinzeit nicht nur sichtbar, sondern auch greifbar und spürbar. Austoben kann man sich zudem am Abenteuerspielplatz.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Action in der Luft: Greifvögel im freien Flug</span></p>
<p>Direkt nebenan beeindruckt der Greifvogelpark Umhausen – der größte seiner Art in Westösterreich. Bei den Flugshows um 11.30 und 14.30 Uhr (Einlass je 30 Minuten vorher) zeigen Adler, Geier, Falken, Eulen und Co. spektakuläre Manöver: elegante Segelflüge, waghalsige Sturzflüge, rasante Jagdflüge, lautlose Gleitflüge und atemberaubende Geschwindigkeiten garantiert. Ein Lehrpfad zur Falknerei, die als UNESCO-Kulturerbe gilt, ergänzt das Programm.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Information, die ankommt</span></p>
<p>Das Familienfest ist mehr als Unterhaltung. Es ist auch eine Service-Veranstaltung. Vor Ort informieren der InfoEck der Generationen-Stand und der EuregioFamilyPass-Stand unter anderem über die Angebote zum Tiroler Familienpass und der Tiroler Jugendkarte.</p>
<p>„Wir entlasten Familien konkret – finanziell, organisatorisch und im Alltag. Diese Angebote müssen sichtbar sein. Genau dafür ist das Familienfest da“, sagt LR<sup>in</sup> Mair. Zu den zentralen Leistungen für Familien zählen etwa die Schulkostenbeihilfe, der Kinderbetreuungszuschuss, die Förderung von Schulveranstaltungen im Inland oder auch das Kindergeld Plus. Mehr Informationen dazu finden sich unter&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/gesellschaft-soziales/generationen/foerderungen/" target="_blank">Förderungen | Land Tirol</a>.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Einfach und klimafreundlich anreisen</span></p>
<p>Eine Anreise zum Familienfest ist unkompliziert mit den öffentlichen Verkehrsmitteln möglich: Vom Bahnhof Ötztal fährt die Buslinie 320 „Linienverkehr Ötztal“ im Halbstundentakt. Von der Bushaltestelle Umhausen/Feuerwehr sind es 15 Gehminuten bis zum Ötzi-Dorf &amp; Greifvogelpark. Bei Anreise mit dem Pkw ist der Parkplatz „Bischoffsplatz“ gebührenpflichtig (6 Euro/Pkw/Tag). Der Parkplatz ist fünf Gehminuten vom Ötzi-Dorf &amp; Greifvogelpark entfernt.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Mair</category>
				
					<category>Familie</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58507</guid>
				<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 13:52:58 +0200</pubDate>
				
				<title>Länder ziehen für starke gemeinsame Agrarpolitik an einem Strang</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/laender-ziehen-fuer-starke-gemeinsame-agrarpolitik-an-einem-strang/</link>
				<description>AgrarreferentInnenkonferenz in Tirol</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/f/d/csm_20260612_LARK_%40Neuner-6_ad30c6f877.jpg" length="2974899" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:0px !important;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e8f869f129e40a89d6b0de2809a9fea12"><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Waldfondsnachfolge sichert Investitionen in klimafitte Wälder und Schutzmaßnahmen</span></li><li data-list-item-id="e445ac88a2511cde1a9b09986d0afcb9d"><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Weiterentwicklung des Tiergesundheitsdienstes</span></li><li data-list-item-id="e16fb06f62a1f782849980684d68f8b69"><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Novellierung der Rinder- und Rotwild-TBC-Verordnungen</span></li></ul><p><span lang="DE-AT" dir="ltr">Heute, Freitag, fand im Innsbrucker Landhaus die AgrarreferentInnenkonferenz unter dem Vorsitz von Tirols Landeshauptmannstellvertreter </span><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Josef Geisler</span><span lang="DE-AT" dir="ltr"> statt. Im Mittelpunkt der Beratungen standen die aktuellen Entwicklungen der Gemeinsamen Agrarpolitik in der EU, die langfristige Absicherung wichtiger Förderinstrumente für die Land- und Forstwirtschaft sowie aktuelle Herausforderungen im Bereich Tiergesundheit und Veterinärwesen. Darüber hinaus befassten sich die politischen VertreterInnen der Bundesländer mit der zukünftigen Ausrichtung der Laboranalytik in Österreich. An der Konferenz nahm auch Landwirtschaftsminister </span><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Norbert Totschnig</span><span lang="DE-AT" dir="ltr"> teil.</span></p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">„Die heutige LandwirtschaftsreferentInnenkonferenz sendet ein klares Signal: Wir stehen an der Seite unserer Bäuerinnen und Bauern, wir sichern wichtige Zukunftsinvestitionen und wir sorgen dafür, dass die Landwirtschaft auch künftig die Unterstützung bekommt, die sie verdient. Wer regionale Lebensmittel will, braucht regionale Landwirtschaft. Wer Versorgungssicherheit will, braucht starke Bauernhöfe. Und wer lebenswerte Regionen will, braucht eine starke Land- und Forstwirtschaft“, betonte BM Totschnig.</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Gemeinsame Agrarpolitik bleibt Rückgrat der Landwirtschaft</span></p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">Die künftige Ausgestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) in der EU nach 2027 war ein zentraler Schwerpunkt der Konferenz. Angesichts steigender Kosten, zunehmender Wetterextreme, geopolitischer Unsicherheiten und volatiler Märkte brauche die Landwirtschaft verlässliche Rahmenbedingungen und langfristige Planungssicherheit.</span></p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">„Die Diskussion über die Zukunft der GAP-Fördermittel wird in den kommenden Monaten auf europäischer Ebene entscheidend sein. Für Österreich ist und bleibt die Gemeinsame Agrarpolitik das Rückgrat der Landwirtschaft. Die Mittel garantieren Versorgungssicherheit, stärken den ländlichen Raum und schaffen Planungssicherheit für unsere bäuerlichen Familienbetriebe. Deshalb darf es bei den Agrarmitteln keine Kürzungen geben“, hält Minister Totschnig fest.</span></p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">Die rund drei Milliarden Euro an GAP-Mitteln bilden die Grundlage für zentrale Förderinstrumente wie das Agrarumweltprogramm ÖPUL, die Unterstützung der biologischen Landwirtschaft, die Investitionsförderung und die Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete.</span></p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">„Gerade für Tirol mit seiner kleinstrukturierten Landwirtschaft und den besonderen Herausforderungen im Berggebiet ist eine starke Gemeinsame Agrarpolitik von zentraler Bedeutung. Die Ausgleichszulage und weitere Instrumente der GAP leisten einen unverzichtbaren Beitrag dazu, dass die Bewirtschaftung unserer Almen und Bergbauernhöfe auch künftig möglich bleibt“, ergänzt LHStv Geisler.</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Waldfonds wird weitergeführt</span></p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">Breiten Raum nahm auch die Zukunft des Waldfonds ein. Ursprünglich wäre er mit Ende des Jahres ausgelaufen. Die AgrarreferentInnen begrüßten die Waldfondsnachfolge sowie die dafür vorgesehenen Mittel in Höhe von 54 Millionen Euro für die kommenden beiden Jahre.</span></p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">„Der Waldfonds hat bisher gerade in den westlichen Bundesländern eine starke Wirkung gezeigt. In Tirol konnten mit Unterstützung des Waldfonds bereits rund 9,6 Millionen Bäume gepflanzt und knapp 3.900 Hektar Waldfläche aufgeforstet werden. In Vorarlberg wurden fast 400.000 Bäume gepflanzt und rund 160 Hektar Wald erneuert. Das sind Investitionen in den Aufbau klimafitter und widerstandsfähiger Wälder“, erklärt Minister Totschnig.</span></p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">Für Tirol habe der bisherige Waldfonds und auch die Waldfondsnachfolge besondere Bedeutung, betont LHStv Geisler: „Die vergangenen Jahre waren durch zahlreiche Schadereignisse geprägt. Borkenkäfer, Stürme und Extremwetter haben unsere Wälder stark gefordert. Auch wenn im vergangenen Jahr große flächige Schadereignisse ausgeblieben sind, fielen in Tirol rund 500.000 Kubikmeter Schadholz an. Allein der unmittelbare finanzielle Schaden durch Borkenkäfer, Sturm, Schnee, Muren und Lawinen lag bei rund 19 Millionen Euro. Investitionen in Schutzwaldpflege, Wiederbewaldung und Klimawandelanpassung sind daher Investitionen in die Sicherheit unserer Bevölkerung.“</span></p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">Über die Förderprogramme des Landesforstdienstes und des Landschaftsdienstes wurden im Jahr 2025 Investitionen von knapp 30 Millionen Euro ausgelöst. Die Mittel flossen unter anderem in die Schutzwaldpflege, Wiederbewaldung, Biodiversitätsmaßnahmen, die Anpassung an den Klimawandel sowie in die Weiterentwicklung des Erholungsraums Wald. Ohne den Waldfonds wären diese Maßnahmen nicht finanzierbar gewesen.</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Tiergesundheit: Modernisierung des Tiergesundheitsdienstes und Anpassung der TBC-Verordnungen</span></p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">Auch Fragen der Tiergesundheit standen auf der Tagesordnung der LandwirtschaftsreferentInnen. Thema war unter anderem die geplante Weiterentwicklung des Tiergesundheitsdienstes im Rahmen des Zukunftsprozesses „TGD 2035“, der bereits im Juli gestartet werden soll. Ziel ist eine Modernisierung des Systems, unter anderem durch Digitalisierungsschritte, die Vereinfachung administrativer Abläufe sowie die Sicherstellung einer flächendeckenden tierärztlichen Betreuung.</span></p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">„Der Tiergesundheitsdienst ist seit Jahrzehnten ein wichtiger Baustein für Tiergesundheit, Lebensmittelsicherheit und Qualitätssicherung. Die Rahmenbedingungen haben sich aber wesentlich verändert. Deshalb braucht es eine zeitgemäße Weiterentwicklung, die den Betrieben und Tierärztinnen und Tierärzten gleichermaßen zugutekommt“, erklärt LR </span><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Christian Gantner</span><span lang="DE-AT" dir="ltr">&nbsp;(Vorarlberg).</span></p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">Thema war zudem – wie auch bereits in der gestrigen LandesveterinärreferentInnenkonferenz – die Rinder- und Rotwildtuberkulose. Die AgrarreferentInnen unterstützten die bereits gestern von der LandesveterinärreferentInnenkonferenz formulierte Forderung nach einer raschen Anpassung der bestehenden Rechtsgrundlagen.&nbsp;</span></p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">„Die fachlichen Vorarbeiten liegen vor. Nun braucht es eine rasche Umsetzung der notwendigen Novellierungen, damit die rechtlichen Rahmenbedingungen den aktuellen Entwicklungen im Bereich der Rinder- und Rotwildtuberkulose entsprechen“, betonen LHStv Geisler und LR Gantner. Weiter Informationen dazu finden sich in der&nbsp;</span><a href="https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/bundeslaender-setzen-auf-noch-engere-zusammenarbeit-im-veterinaerwesen/" target="_blank"><span lang="DE-AT" dir="ltr">Pressemeldung vom 11.06.2026</span></a><span lang="DE-AT" dir="ltr">.</span></p>
<p><span class="regierungsmitglied" lang="DE-AT" dir="ltr">Laboranalytik: Länder unterstützen Bedarfsanalyse</span></p>
<p><span lang="DE-AT" dir="ltr">Ein weiteres Thema war die zukünftige Ausrichtung der veterinärmedizinischen Laboranalytik in Österreich. Die Länder begrüßen die Pläne des Bundes, eine gesamtstaatliche Bedarfsanalyse durchzuführen, um Potenziale für eine effizientere Nutzung bestehender Ressourcen und eine noch bessere Zusammenarbeit zu identifizieren.</span></p>]]></content:encoded>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 11:54:36 +0200</pubDate>
				
				<title>Tirol-Offensive: Post baut Versorgung aus</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/tirol-offensive-post-baut-versorgung-aus/</link>
				<description>Post rückt von Post-Schließungen ab und führt stattdessen Poststellen-Offensive fort: 30 neue Poststellen bis 2028, weitere Postpartner in großer Anzahl gesucht</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/b/1/csm_20260612_PK_Post_Tirol__3__3dafd2eba8.jpg" length="1814495" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="e2f5285abb33d36b40a8044ab1778049a"><span class="regierungsmitglied">Postpartner werden künftig besser unterstützt: Post forciert Weiterentwicklung des Provisionsmodells und plant zusätzlichen Infrastrukturkostenbeitrag</span></li><li class="ck-list-marker-bold" data-list-item-id="eee9491413d3d6f470b3a7fe687dbaad9"><span class="regierungsmitglied">Land Tirol und Gemeindeverband setzen Dialog mit Post fort, um Versorgung im ländlichen Raum sicherzustellen</span></li></ul><p>Im vergangenen Jahr haben sich Landeshauptmann <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle </span>und Gemeindeverbandspräsident Bgm <span class="regierungsmitglied">Karl-Josef Schubert</span> gemeinsam mit dem Forum Land an die Österreichische Post AG gewendet. Angesichts anhaltender Post-Schließungen hat Tirol einen Grundversorgungsplan, eine Evaluierung der Postpartner-Konditionen sowie eine enge Kooperation mit den Gemeinden eingefordert und die Post zu Gesprächen eingeladen. Die Post hat diese Einladung umgehend angenommen und im Rahmen einer Arbeitsgruppe wurden erste Verbesserungen und Erfolge erarbeitet. Heute haben LH Mattle, Präsident Schubert und der Generaldirektor der Österreichischen Post AG, <span class="regierungsmitglied">Walter Oblin</span>, in Innsbruck eine Tirol-Offensive präsentiert.&nbsp;</p>
<p>„Das Bundesland Tirol ist eine der Regionen, die bislang nicht vom Phänomen der Landflucht betroffen ist. Damit in Tirol das Leben am Land weiterhin möglich ist und attraktiv bleibt, braucht es viele Mosaiksteine, die ineinandergreifen. Wir sehen auch eine Grundstruktur an Postversorgung als Bestandteil dieser Strategie – auch wenn sich die Aufgaben der Post laufend weiterentwickeln. Deshalb bin ich sehr froh, dass die Gespräche mit dem Tiroler Gemeindeverband und der Post erste positive Signale bringen. Von Post-Schließungen soll in Zukunft abgerückt, neue Poststellen geschaffen und die Konditionen für Postpartner verbessert werden“, erklärt LH Mattle die Initiative.</p>
<p>„Eine verlässliche Postversorgung ist für die Tiroler Gemeinden weit mehr als eine infrastrukturelle Leistung – sie ist ein wesentlicher Beitrag zur Lebensqualität, zur Nahversorgung und zur Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse im gesamten Land. Gerade im ländlichen Raum und in den Tiroler Tälern braucht es starke und dauerhafte Lösungen, damit die Menschen vor Ort auf kurze Wege und gute Services vertrauen können“, ist Präsident Schubert überzeugt. Ihn freut besonders, dass von diesen Verbesserungen natürlich für Gemeinden in ganz Österreich profitieren sollen.&nbsp;</p>
<p>In den letzten Jahren hat sich der Prozess der Filial-Schließungen verlangsamt, nun soll dieser ausgesetzt werden. Nach den Gesprächen zwischen Land, Gemeindeverband und Post steht fest, dass es in den nächsten Jahren in Tirol zu keinen Post-Schließungen mehr kommen wird. Die ursprünglichen Pläne wurden von der Post überarbeitet, die Schließung der Postfiliale Jenbach wird zurückgenommen. Stattdessen plant die Post eine Tirol-Offensive. „Tirol ist für uns ein klares Zukunftsland. Wir investieren hier in ein starkes und flächendeckendes Netz, in moderne Standorte, in unsere Partner*innen vor Ort und in die schrittweise Umstellung auf elektrische Zustellung bis 2030. Mit dem 5-Punkte-Plan bekräftigen wir unser Ziel, die Postversorgung in Tirol langfristig abzusichern und gleichzeitig weiter auszubauen“, erklärt dazu Generaldirektor Walter Oblin und präsentierte hierzu einen 5 Punkte-Plan:</p><ol style="margin-left:31px;" class="item-listing numeric"><li data-list-item-id="e868a356961911c859eb9dbf01c5beb58">Weiterführung der Poststellen-Offensive</li><li data-list-item-id="ee74ef7e1e91de2037328a6cb8047c416">Keine ersatzlose Schließung von Poststellen</li><li data-list-item-id="ef689e98cc5f2c41960e5e3e8fe137c19">Unterstützung der Postpartner bei Ressourceneinsatz</li><li data-list-item-id="e5bec034e7155b8f991963c9f1b50ccf2">Weiterentwicklung des Provisionsmodells</li><li data-list-item-id="e5a35c4df9000e3db99920280a5b4c788">Bekenntnis zu hoher Zustellqualität</li></ol><p><span class="regierungsmitglied">Verbesserungen kommen</span></p>
<p>Die Anzahl der Poststellen wird sich in Tirol heuer und im nächsten Jahr in Summe um zumindest 30 Standorte erhöhen. Weitere Postpartner werden ergänzt, um eine wohnortnahe Versorgung sicherzustellen. Versorgungslücken sollen ehestmöglich geschlossen werden, konkret im Oberen Lechtal (Bezirk Reutte), in Imst und Umgebung (Bezirk Imst), in Neustift im Stubaital (Bezirk Innsbruck-Land) sowie in der Iselregion und im Lienzer Talboden (beide Bezirk Lienz). Als Postpartner kooperierende Gemeinden sollen durch eine Erweiterung des Produktangebots und damit verbundene zusätzliche Möglichkeiten zur Provisionserhöhungen gestärkt werden. Auch private Postpartner sollen beim Ressourceneinsatz besser unterstützt werden. Auf Anfrage erhalten Postpartner eine detaillierte Darstellung des notwendigen Zeitaufwandes, eine Kostendarstellung und Optimierungsvorschläge. Zudem soll im Provisionsmodell auf die Mengensteigerungen im Paketbereich reagiert und entsprechende Anpassungen vorgenommen werden - geplant ist ein Infrastrukturkostenbeitrag seitens der Post.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Postpartner in Tirol</span></p>
<p>Ein zentraler Baustein der Tirol-Offensive ist das Erfolgsmodell Postpartner, das seit fast 25 Jahren erfolgreich in ganz Österreich zum Einsatz kommt. Postpartner sorgen für wohnortnahe Versorgung, längere Öffnungszeiten und ein breites Serviceangebot. Dazu zählen alle Post-Services, die wichtigsten Finanzdienstleistungen der bank99 (Einzahlungen, Auszahlungen, Transaktionen) und das neue Mobilfunk-Paket YELLLOW. Wie wichtig dieses Modell für die Versorgung vor Ort ist, zeigen auch Stimmen aus Tirol:</p><ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="e071094d65423f03ea29fe780117ada37"><span class="regierungsmitglied">Clemens Griebaumer</span>, Postpartner 6080 Innsbruck: „Nahversorgung bedeutet verlässliche Partnerschaft. Seit drei Jahren arbeiten wir als Trafik Hand in Hand mit der Österreichischen Post. Als Postpartner sind wir die zentrale Anlaufstelle in der Region – eine super Zusammenarbeit, die durch das neue Mobilfunk-Angebot YELLLOW perfekt ergänzt wird.“</li><li data-list-item-id="eb495ec981b8a57a636e72c965211b944"><span class="regierungsmitglied">Andreas Kratzer</span>, Postpartner 6444 Längenfeld:&nbsp;„Die Partnerschaft mit der Post hat unser Kerngeschäft spürbar bereichert. Neben Kundinnen und Kunden aus der eigenen Gemeinde nutzen auch Personen aus benachbarten Orten unsere Dienstleistungen. Besonders der Tourismus im Sommer und Winter bringt zusätzliche Gäste, die Koffer, Pakete, Briefe oder Ansichtskarten aufgeben.“</li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Post treibt ökologische Transformation voran</span></p>
<p>Parallel zum Ausbau der Infrastruktur treibt die Post auch die ökologische Modernisierung in Tirol voran. Bereits heute sind 400 der rund 650 Zustellfahrzeuge mit E-Antrieb ausgestattet, die vollständige Umstellung ist bis 2030 geplant. Seit März 2026 setzt die Post zudem auch den ersten E-LKW in Tirol ein. Ergänzt wird die E-Mobilität durch Photovoltaik-Anlagen mit mehr als 2,4 Megawattpeak (MWp), zugekauft wird nur Strom aus erneuerbaren Energiequellen aus Österreich.&nbsp;</p>
<p>Die Post ist in Tirol mit einer breiten Infrastruktur präsent: Das Netz umfasst 30 Postfilialen, 127 Postpartner und 117 Poststationen, insgesamt also 274 Poststellen. Hinzu kommen 23 Zustellbasen mit rund 1.500 Mitarbeiter*innen. Auch wirtschaftlich ist die Post ein wichtiger Faktor im Bundesland: Seit 2020 hat die Post rund 80 Millionen Euro in Tirol investiert, unter anderem in das Logistikzentrum in Vomp, in den Neubau und die Erweiterung von Zustellbasen, in Poststellen, in E‑Fahrzeuge samt Infrastruktur sowie in Photovoltaik-Anlagen. Weitere rund 10 Millionen Euro sind in den kommenden Jahren vorgesehen.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Gemeinden</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 10:30:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Managementplan für Natura 2000-Gebiet Osttiroler Gletscherflüsse Isel, Schwarzach, Kalserbach </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/managementplan-fuer-natura-2000-gebiet-osttiroler-gletscherfluesse-isel-schwarzach-kalserbach/</link>
				<description>Konkrete Projekte werden in Zusammenarbeit mit GrundeigentümerInnen ausgearbeitet</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ea6a86831cb65ce06dcaa6cc195d28e77"><span class="regierungsmitglied">Managementpläne für die Natura 2000-Gebiete sind verpflichtend zu erstellen</span></li><li data-list-item-id="ea0d0e349acc400581fbb173beb00f68c"><span class="regierungsmitglied">Ausarbeitung des Managementplans ist unter Einbindung der regionalen Interessensvertretungen erfolgt</span></li><li data-list-item-id="e602ed2e27329b0aee8271e1695c3192e"><span class="regierungsmitglied">Betroffene Gemeinden im Bezirk Lienz wurden persönlich informiert&nbsp;</span></li></ul><p>Das Land Tirol legt für das Natura 2000-Gebiet „Osttiroler Gletscherflüsse Isel, Schwarzach, Kalserbach“ einen Managementplan vor. Dieser wurde unter Einbindung der regionalen Interessensvertretungen vom Land Tirol und dem Planungsbüro Revital seit 2024 ausgearbeitet. Hintergrund ist die EU-rechtliche Verpflichtung, einerseits Natura 2000-Gebiete auszuweisen und andererseits, für diese auch entsprechende Managementpläne und Erhaltungsziele zu definieren. Bei einem Managementplan handelt es sich um einen grundsätzlichen Fachvorschlag, welche Maßnahmen im Natura 2000-Gebiet zur Erreichung und Einhaltung der Erhaltungsziele beitragen würden. Das Spektrum der konzeptuellen Vorschläge reicht von Bewirtschaftungsvorschlägen über BesucherInnenlenkung und Schutzgebietsbetreuung bis hin zu baulichen Maßnahmen. Der Plan wird aktuell finalisiert und in den kommenden Wochen veröffentlicht.</p>
<p>„Ich bin überzeugt davon, dass effektiver Naturschutz nur dann funktioniert, wenn alle Beteiligten mit an Bord sind. Wir sind hier in der Pflicht und möchten entsprechende Maßnahmen gemeinsam umsetzen, gleichzeitig ist die Einbindung und Mitsprache der Gemeinden und auch privater Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer oberstes Gebot“, so Naturschutzlandesrat&nbsp;<span class="regierungsmitglied">René Zumtobel</span>.&nbsp;</p>
<p>„Wichtig ist mir, dass die Umsetzung von Maßnahmen und Projekten partnerschaftlich und nur in Abstimmung und mit Zustimmung der betroffenen Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer erfolgt“, betont LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>. Zur Umsetzung werde man zudem vorrangig Flächen im öffentlichen Eigentum heranziehen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Einbindung der Gemeinden, Umsetzung nur im Einvernehmen mit GrundeigentümerInnen&nbsp;</span></p>
<p>Im Frühjahr fanden vier Informationsveranstaltungen statt, zu denen sämtliche im Natura 2000-Gebiet liegenden Gemeinden sowie Stakeholder eingeladen wurden. Nach Vorliegen eines vorläufigen Planentwurfs fanden im Frühling persönliche Gespräche zwischen Vertretern der Landesregierung, ExpertInnen der Umweltschutzabteilung und den Bürgermeistern der Gemeinden Prägraten, Virgen, St. Jakob i. D. und Oberlienz, bei denen auch die weitere Vorgehensweise kooperativ abgestimmt wurde, statt.&nbsp;</p>
<p>Bereits bei der Ausarbeitung des Managementplans war eine eigens dafür eingerichtete „Arbeitsgruppe Naturschutz“ eingebunden. Darin vertreten sind das Baubezirksamt Lienz, die Bezirksforstinspektion, die Bezirkslandwirtschaftskammer, die BH Lienz, die Planungsverbände im Bezirk, der Tourismusverband, der Fischereiverband, der Bezirksjägermeister, die Wirtschaftskammer Osttirol, die Nationalparkverwaltung Hohe Tauern und der Verein „WET – Wildwasser erhalten Tirol“. Die Arbeitsgruppe wurde in drei Workshops über den Prozess informiert und diskutierte über Inhalt, Ziele und Umsetzung des Managementplans.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Status quo und weitere Schritte&nbsp;</span></p>
<p>„Der Managementplan ist kein Bescheid und auch keine Verordnung. Es handelt sich um eine Fachunterlage, die Maßnahmenvorschläge beinhaltet, die wir zusammen mit den Verantwortlichen gerne umsetzen möchten. Diese vorgeschlagenen Maßnahmen können die vorkommenden Arten und Lebensraumtypen im Schutzgebiet fördern“, erläutert LR Zumtobel.&nbsp;</p>
<p>Mit Juni trat auch eine neue Schutzgebietsbetreuerin ihren Dienst an und wird künftig vor Ort die erste Anlaufstelle für Anliegen von Gemeinden und GrundeigentümerInnen bei der Umsetzung des Managementplans sein.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Über das Natura 2000-Gebiet&nbsp;</span></p>
<p>Entsprechend der FFH-Richtlinie der EU sind die Mitgliedsstaaten verpflichtet, Natura 2000-Gebiete auszuweisen. Seit Ende 2016 gibt es neben 17 weiteren Natura-2000-Gebieten in Tirol auch das Gebiet „Osttiroler Gletscherflüsse Isel, Schwarzach, Kalserbach“, das sich über mehr als 327 Hektar erstreckt. Zweck dieses Schutzgebiets ist die Erhaltung des Lebensraumtyps „Alpine Flüsse mit Ufergehölzen mit Myricaria germanica (Weiden-Tamarisken-Gebüsch)“. Die Charakterpflanze des Lebensraumtyps ist die Deutsche Tamariske. Eine Pflanze, die auf Schotterbänken wächst und bei Hochwasserereignissen regelmäßig umgelagert wird. Für den dauerhaften Erhalt des Lebensraumtyps ist eine ausreichende Gewässerbreite mit Schotterbänken wesentlich.&nbsp;</p>
<p>Die Maßnahmen, die nun im Managementplan ausgearbeitet wurden, zielen auf den Erhalt und die Förderung dieses Lebensraumtyps ab. Ein Maßnahmenbündel umfasst dabei strategische Maßnahmen, wie die Einrichtung einer Schutzgebietsbetreuung, Öffentlichkeitsarbeit mit Einbeziehung der lokalen Bevölkerung oder spezifischen Informationsangeboten, die Kennzeichnung des Gebietes im Gelände oder die Nutzungsentflechtung und Besucherlenkung. Ein weiteres Maßnahmenbündel zielt auf den Erhalt und die Wiederherstellung des funktionierenden Gewässersystems ab. Dieses beinhaltet beispielsweise die Anbindung von Nebengewässern, die Wiederherstellung der Fischpassierbarkeit im Hauptgewässer, die Annäherung an den ursprünglichen Zustand, den Erhalt und die Verbesserung von Gewässerstrukturen. Davon profitieren naturgemäß auch weitere Lebensraumtypen der Fließgewässer, von den Schotterbänken im Gewässerbett bis zum Auwald, aber auch Fische und Amphibien.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>Umwelt</category>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Thu, 11 Jun 2026 13:44:04 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>Bundesländer setzen auf Zusammenarbeit im Veterinärwesen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/bundeslaender-setzen-auf-noch-engere-zusammenarbeit-im-veterinaerwesen/</link>
				<description>LandesveterinärreferentInnenkonferenz in Tirol</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e30ad033bd9aadec7aad03fb06c6e9044"><span class="regierungsmitglied">Bundesweite amtstierärztliche Unterstützungstruppe für Seuchenausbrüche gefordert</span></li><li data-list-item-id="ef3a4145cee5aca423c09d1c161803a34"><span class="regierungsmitglied">Rasche Novellierung der Rinder- und Rotwild-TBC-Verordnungen notwendig</span></li><li data-list-item-id="e5011f51615c6b2a118ce2b650ff6f305"><span class="regierungsmitglied">Austausch zu Tiergesundheitsdienst, tierärztlicher Versorgung und Laborstandorten</span></li></ul><p>Heute, Donnerstag, fand im Innsbrucker Landhaus die LandesveterinärreferentInnenkonferenz unter dem Vorsitz von Tirols Landeshauptmannstellvertreter <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> statt. Im Mittelpunkt der Beratungen und Beschlussfassungen standen aktuelle Herausforderungen im Bereich der Tiergesundheit, die Bekämpfung von Tierseuchen sowie die Weiterentwicklung der veterinärmedizinischen Rahmenbedingungen in Österreich. Darüber hinaus nutzten die politischen VertreterInnen der Bundesländer die Konferenz für einen intensiven Austausch zu Fragen der tierärztlichen Versorgung, der Zukunft des Tiergesundheitsdienstes sowie Optimierung der Ressourcen in der Laboranalytik.&nbsp;</p>
<p>„Die vergangenen Jahre haben deutlich gezeigt, wie wichtig eine enge Zusammenarbeit der Bundesländer im Veterinärbereich ist. Tierseuchen machen nicht an Landesgrenzen halt. Gerade bei hochspezialisierten Fachthemen ist ein bundesländerübergreifender Austausch nicht nur sinnvoll, sondern notwendig. Gemeinsam können wir vorhandenes Wissen bündeln, Ressourcen effizient einsetzen und im Ernstfall rasch handeln“, betont LHStv Geisler.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Bundesweite Unterstützungstruppe für Tierseuchenfälle gefordert</span></p>
<p>Ein zentrales Thema der Konferenz war die weitere Stärkung der Vorsorge- und Reaktionsstrukturen im Tierseuchenbereich. Die Geflügelpestausbrüche der vergangenen Jahre sowie der Ausbruch der Maul- und Klauenseuche im benachbarten Ausland haben die Bedeutung einer noch engeren Zusammenarbeit der Bundesländer und einer raschen Verfügbarkeit von spezialisiertem Fachpersonal deutlich aufgezeigt.&nbsp;</p>
<p>Bereits bei der LandesveterinärreferentInnenkonferenz im Dezember 2025 in Graz wurde daher auf Antrag des Burgenlandes angeregt, die Voraussetzungen für eine bundesweite amtstierärztliche Unterstützungstruppe zu schaffen. In weiterer Folge wurden die dienstrechtlichen Rahmenbedingungen sowie die Kostenfrage geprüft. Auf Basis dieser Vorarbeiten haben die LandesveterinärreferentInnen heute einstimmig beschlossen, gemeinsam mit dem Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMASGPK) und der AGES im Rahmen der Amtshilfe eine klare Organisationsstruktur für eine bundesweite amtstierärztliche Unterstützungstruppe im Seuchenausbruchsfall zu etablieren.</p>
<p>„Die vergangenen Jahre haben gezeigt, wie wertvoll der fachliche Austausch zwischen den Bundesländern ist. Im Veterinärbereich braucht es vielfach hochspezialisiertes Wissen. Wenn wir dieses in den Bundesländern bereits vorhandene Know-how österreichweit noch besser vernetzen, profitieren alle Länder davon – sowohl in der Prävention als auch im Anlassfall“, betont LHStv Geisler. „Die Maul- und Klauenseuche hat deutlich gemacht, wie dynamisch sich Tierseuchen entwickeln können und wie wichtig es ist, auf außergewöhnliche Situationen vorbereitet zu sein. Deshalb braucht es Lösungen, die über einzelne Bundesländer hinausdenken und im Ernstfall rasch wirksam werden“, betont Landeshauptmannstellvertreterin <span class="regierungsmitglied">Anja Haider-Wallner</span>&nbsp;(Burgenland).</p>
<p>„Mit der nun beschlossenen Unterstützungstruppe schaffen wir einen klaren Rahmen, um speziell geschulte Amtstierärztinnen und Amtstierärzte im Bedarfsfall rasch und unbürokratisch einsetzen zu können. Das erhöht die Handlungsfähigkeit der Behörden und stärkt die Tierseuchenbekämpfung in ganz Österreich“, sind sich LHStv<sup>in</sup> Haider-Wallner und LHStv Geisler einig.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Rinder- und Rotwildtuberkulose: Anpassung der Rechtsgrundlagen gefordert</span></p>
<p>Einstimmig sprachen sich die LandesveterinärreferentInnen auch für eine rasche Novellierung der bestehenden Rinder- und Rotwild-TBC-Verordnungen aus. Sowohl das europäische Tiergesundheitsrecht als auch die Entwicklungen im Bereich Rotwild-Tuberkulose in Österreich – insbesondere in Tirol und Vorarlberg – machen eine Anpassung der bestehenden Regelungen erforderlich.</p>
<p>Das Krankheitsgeschehen, die Ausbreitungsdynamik, die Überwachungsmaßnahmen und die Bekämpfungsmethoden haben sich in den vergangenen 15 Jahren wesentlich verändert. Bereits im Jänner des heurigen Jahres wurde daher im Rahmen einer fachlichen Arbeitsgruppe in Innsbruck eine umfassende Grundlage mit konkreten Änderungsvorschlägen erarbeitet.</p>
<p>„Wenn wir bei der Bekämpfung der Rinder- und Rotwildtuberkulose weitere Fortschritte erzielen wollen, müssen auch die rechtlichen Rahmenbedingungen an die aktuellen Herausforderungen angepasst werden. Die fachlichen Vorarbeiten liegen auf dem Tisch. Nun braucht es eine rasche Umsetzung durch den Bund“, fordern LHStv Geisler und LR <span class="regierungsmitglied">Christian Gantner</span> (Vorarlberg) als politisch Verantwortliche der aktuell hauptbetroffenen Bundesländer. Die LandesveterinärreferentInnen ersuchen die zuständige Bundesministerin daher, die erforderlichen Novellierungen ehestmöglich umzusetzen und dafür noch Anfang Juli eine Arbeitsgruppe einzuberufen. Ziel ist es, die fachlichen Grundlagen für notwendige Übergangsmaßnahmen noch vor Inkrafttreten der neuen Verordnungen zu erarbeiten.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tierärztliche Versorgung und Tiergesundheitsdienst im Fokus</span></p>
<p>Breiten Raum nahm auch der Austausch zu aktuellen Entwicklungen im Veterinärbereich ein. Dazu gibt es auch auf Bundesebene eine enge Zusammenarbeit zwischen BMASGPK und dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK). Diskutiert wurden unter anderem eine zukunftsfähige Weiterentwicklung des Tiergesundheitsdienstes im Rahmen der geplanten Novellierung der Tiergesundheitsdienstverordnung sowie die Herausforderungen und Chancen einer flächendeckenden tierärztlichen Versorgung.</p>
<p>„Eine flächendeckende tierärztliche Versorgung ist sowohl für die landwirtschaftlichen Betriebe als auch für den Tierschutz von großer Bedeutung. Tirol hat in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Maßnahmen gesetzt, um die Rahmenbedingungen für Tierärztinnen und Tierärzte zu verbessern. Diese Erfahrungen konnten wir heute mit den anderen Bundesländern teilen“, so LHStv Geisler.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Laborstandorte sichern und Synergien prüfen</span></p>
<p>Ein weiteres Thema war die zukünftige Ausrichtung der veterinärmedizinischen Laboranalytik in Österreich. <span class="regierungsmitglied">Ulrich Herzog</span>, Sektionschef der Sektion III (Konsumentenpolitik und Verbrauchergesundheit) im BMASGPK berichtete über weitere gemeinsame Überlegungen des BMASGPK und des BMLUK. Es geht darum, eine gesamtstaatliche Bedarfsanalyse im Bereich der Laboranalytik durchzuführen, um Potenziale für Effizienzsteigerungen und eine noch bessere Zusammenarbeit zu identifizieren. Der Vorschlag wird seitens der LandesveterinärreferentInnen ebenfalls einstimmig unterstützt.&nbsp;</p>
<p>Dabei wurde zugleich die Bedeutung bestehender Standorte hervorgehoben. „Standorte wie die AGES in Innsbruck sind für die veterinärmedizinische Diagnostik wie beispielsweise im Bereich der Lebensmittelsicherheit und die Tierseuchenbekämpfung von zentraler Bedeutung. Gleichzeitig ist es sinnvoll, auf Basis einer fundierten Analyse zu prüfen, wo Synergien genutzt und Abläufe weiter optimiert werden können“, betont LHStv Geisler.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Gesundheit &amp; Vorsorge</category>
				
					<category>Land- &amp; Forstwirtschaft</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Thu, 11 Jun 2026 09:07:15 +0200</pubDate>
				
				<title>LRin Hagele: „Duale Ausbildung sichert Fachkräfte von morgen“</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/lrin-hagele-duale-ausbildung-sichert-fachkraefte-von-morgen/</link>
				<description>Bildungslandesrätin zu Besuch bei TFBS Holztechnik Absam</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Vor kurzem besuchte Bildungslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele </span>die Tiroler Fachberufsschule (TFBS) für Holztechnik und informierte sich vor Ort über die praxisnahe Ausbildung am Standort Absam. Im Mittelpunkt des Austauschs stand die zentrale Bedeutung des dualen Ausbildungssystems, das die Lehrausbildung im Betrieb mit jener in der Berufsschule verbindet. Während der drei- bzw. vierjährigen Lehrzeit in den Bereichen Tischlerei und Zimmerei bzw. Tischlereitechnik und Zimmereitechnik absolvieren die Lehrlinge in jedem Lehrjahr über neun Wochen in der Berufsschule.</p>
<p>„Die enge Verknüpfung von Theorie und Praxis schafft beste Voraussetzungen für eine hochwertige Ausbildung und bereitet junge Menschen optimal auf die Anforderungen der Arbeitswelt vor. Gerade angesichts zunehmender technischer Entwicklungen spielt die praxisnahe Ausbildung mit modernsten Technologien in der Fachberufsschule eine große Rolle“, betonte die Bildungslandesrätin.</p>
<p>An der TFBS Holztechnik erwerben die Lehrlinge nicht nur fundierte handwerkliche Grundlagen, sondern arbeiten auch mit aktueller CAD- und CNC-Technologie („Computer-Aided Design“ bzw. „Computerized Numerical Control“). Ein besonderes Aushängeschild ist die angeschlossene Forschungs- und Bildungswerkstatt „TiroLignum“ mit einer der modernsten computergesteuerten Abbundanlagen. Wie praxisnah die Ausbildung gestaltet ist, zeigen auch zahlreiche Projekte der SchülerInnen: So entstanden zuletzt zwei Spieletürme für den neuen Kindergarten in Oberhofen im Inntal. Bereits zweimal realisierten die Lehrlinge zudem eine Loggia für das European Forum Alpbach. Auch der Gartenpavillon für das Landeskinderheim Axams wurde im Rahmen der Ausbildung von SchülerInnen der Zimmereitechnik gefertigt. „Solche Projekte ermöglichen es den Lehrlingen, ihr Wissen unter realen Bedingungen anzuwenden – von der Planung bis zur Präsentation des fertigen Projektes“, so <span class="regierungsmitglied">Christian Margreiter</span>, Direktor der TFBS Holztechnik.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Bildung</category>
				
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				<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 11:03:17 +0200</pubDate>
				
				<title>Asiatische Tigermücke: Wachsam bleiben und Ausbreitung eindämmen</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/asiatische-tigermuecke-wachsam-bleiben-und-ausbreitung-eindaemmen/</link>
				<description>Gebietsfremde Tigermücke seit 2022 in ganz Österreich nachgewiesen</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e32a5e7bc46cb190b28e91b7825d07030"><span class="regierungsmitglied">Bereits kleinste Wasseransammlungen können als Brutstätten dienen</span></li><li data-list-item-id="e1fef34bee180a788cc9715078344e452"><span class="regierungsmitglied">Mit einfachen Maßnahmen zur Eindämmung der Tigermücke beitragen</span></li><li data-list-item-id="ed6d2c1229d1b42833d5aa0ea19e95fd3"><span class="regierungsmitglied">Weitere Informationen auf der </span><a href="https://www.ages.at/mensch/krankheit/infos-zu-gelsen-und-krankheiten" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">Webseite der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit</span></a><span class="regierungsmitglied"> (AGES)</span></li></ul><p>Mit den steigenden Temperaturen beginnt auch die Zeit der Asiatischen Tigermücke: Die invasive Stechmückenart hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend in Österreich ausgebreitet und wurde mittlerweile in allen Bundesländern nachgewiesen. Um ihre weitere Verbreitung einzudämmen, können einfache vorbeugende Maßnahmen im privaten Umfeld besonders wirksam sein. Tigermücken nutzen bereits kleinste Wasseransammlungen als Brutstätten – regelmäßige Kontrollen rund um Haus, Garten und Balkon helfen, ihre Ausbreitung zu verlangsamen und mögliche Gesundheitsrisiken zu reduzieren.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Kleine Maßnahmen, große Wirkung</span></p>
<p>„Die Eindämmung der Asiatischen Tigermücke gelingt nur gemeinsam. Jede Wasseransammlung, die wir beseitigen oder entleeren, kann verhindern, dass die Mücken ihre Eier ablegen. Mit wenigen Handgriffen im eigenen Garten und auf der Terrasse lässt sich viel bewirken“, betont Gesundheitsdirektorin<span class="regierungsmitglied"> Theresa Geley</span>.</p>
<p>Die Asiatische Tigermücke stammt ursprünglich aus Südostasien und gilt als besonders anpassungsfähig. Anders als heimische Stechmücken ist sie vorwiegend tagsüber aktiv und kann sich bereits in kleinen Wasseransammlungen, wie zum Beispiel Regentonnen, Blumentopfuntersetzern oder Gießkannen, vermehren. Begünstigt wird die Ausbreitung der Tigermücke unter anderem durch städtische Wärmeinsel-Effekte und künstliche Bewässerung. Diese erhöhen den Bruterfolg und das Überleben der Tigermücke.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Risiko in Tirol derzeit gering</span></p>
<p>Asiatische Tigermücken sind mögliche Überträger von über 20 verschiedenen Krankheitserregern. Viele davon, wie beispielsweise Dengue-, Zika- oder Chikungunya-Viren, können von heimischen Stechmückenarten nicht übertragen werden. Geley klärt auf: „Auch wenn das Risiko einer Übertragung von Krankheiten in Tirol derzeit gering ist, nehmen wir die Ausbreitung der Tigermücke sehr ernst. Ein frühzeitiges Monitoring und die Mithilfe der Bevölkerung sind wesentlich, um neue Vorkommen, eine weitere Ausbreitung der Tigermücke und damit verbundene Gesundheitsrisiken rechtzeitig zu erkennen und entsprechende Maßnahmen zu setzen. Es ist wichtig, Stiche zu vermeiden. Helle, langärmelige Kleidung, Insektenschutzmittel sowie Insektenschutzgitter an Fenstern und Türen bieten effektiven Schutz.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">AGES-Monitoring und Meldungen per App</span></p>
<p>Die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) überwacht die Ausbreitung der Asiatischen Tigermücke im Rahmen eines <a href="https://www.ages.at/mensch/krankheit/infos-zu-gelsen-und-krankheiten/gelsen-monitoring-programme" target="_blank" rel="noreferrer">österreichweiten Gelsenmonitorings</a>. Ergänzend dazu kann auch die Bevölkerung mithelfen: Verdächtige Funde sollen über die kostenlose App „<a href="https://www.ages.at/forschung/projekt-highlights/mosquito-alert" target="_blank" rel="noreferrer">Mosquito Alert</a>“ gemeldet werden. Die hochgeladenen Fotos werden von ExpertInnen geprüft und leisten einen wichtigen Beitrag zur Überwachung der Verbreitung.<br>Über die App können neben der Asiatischen Tigermücke auch weitere gebietsfremde Gelsenarten gemeldet werden, darunter die Japanische und Koreanische Buschmücke. Auch Meldungen der in Österreich bislang nicht nachgewiesenen Gelbfiebermücke sowie der heimischen Gemeinen Stechmücke sind möglich. Letztere gilt unter den heimischen Arten als größte Überträgerin von Krankheitserregern wie dem West-Nil-Virus. Bestätigte Fundorte werden auf einer öffentlich zugänglichen Karte dargestellt.</p>
<p>Die Asiatische Tigermücke ist an ihren schwarz-weißen Streifen auf Beinen und Körper sowie an einem markanten weißen Längsstreifen auf dem Rücken erkennbar. Sie ist kleiner als eine 1-Cent-Münze und fällt insbesondere durch ihre tagaktive Lebensweise auf.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: Einfache Maßnahmen, um Brutstätten zu beseitigen</span></p>
<p>Um Brutstätten von Tigermücken zu vermeiden, sollten Wasseransammlungen regelmäßig kontrolliert und beseitigt werden. Besonders nach Regenfällen ist Vorsicht geboten. Folgende Maßnahmen helfen dabei:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eb5d9515a8c62534517489fadc6b9d318">Regelmäßig entleeren: Blumentopfuntersetzer, Gießkannen, Vogeltränken oder Regentonnen mindestens einmal pro Woche leeren oder abdecken.</li><li data-list-item-id="e1de382f27c35f4daceff3dcbc9764959">Kleinstwasserstellen vermeiden: Schirmständer, Zaunrohre oder ähnliche Hohlräume abdecken oder mit Sand füllen.</li><li data-list-item-id="e9e1623ae25fe925747a81d995cfba965">Dachrinnen reinigen: Verstopfte Dachrinnen und Abläufe von Schmutz befreien.<br>&nbsp;</li></ul>]]></content:encoded>
				
					<category>Gesundheit</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
				
				<title>GenussBox – in Tirol (wieder) in aller Munde</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/genussbox-in-tirol-wieder-in-aller-munde/</link>
				<description>Umweltfreundliche Alternative zu Alufolie oder Einwegplastik</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eaabe0929ad7d7ee026bc8af9cb35d1e4"><span>Nachhaltige Papierverpackung für Essen zum Mitnehmen</span></li><li data-list-item-id="e1b0a1dcdb8c6505863fe57c59b1322e7"><span>Knapp 50 Gastronomiebetriebe in Tirol setzen für ihre Gäste bereits auf die GenussBox</span></li></ul><p>Wenn der Magen voll, der Teller aber noch nicht leer ist, kommt sie zum Einsatz: Die GenussBox ist eine hochwertige recyclingfähige Papierverpackung, in der Speisen sicher und lebensmittelecht verpackt nach Hause mitgenommen werden können. 2019 initiierten das Land Tirol, die Abfallwirtschaft Tirol Mitte (ATM) und die Wirtschaftskammer Tirol die Einführung der GenussBox in Tirol. 2025 wurden rund 30.000 Stück bestellt. Nun startet eine zielgerichtete Kampagne, um das Potenzial der GenussBox wieder vermehrt in den Fokus zu rücken. „Was im Restaurant zwar geschmeckt, aber nicht mehr in den Magen ,gepasst‘ hat, kann zuhause gegessen werden. Die GenussBox ist für die Gastronomiebetriebe in Tirol eine praktische Lösung und setzt ein Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung. Ich lade alle Betriebe in Tirol ein, sich über die GenussBox zu informieren. Auch bei Landesveranstaltungen mit Catering soll die GenussBox künftig zur Verfügung stehen, um die Verschwendung von Speisen zu vermeiden“, so LR Zumtobel.&nbsp;</p>
<p>Über 150 Kilogramm Lebensmittelabfall pro Haushalt und Jahr&nbsp;&nbsp;</p>
<p>Global gesehen wird ein Drittel aller Lebensmittel vernichtet. Viele aufwendig produzierte Produkte schaffen es gar nicht erst vom Feld in den Supermarkt. Vermeidbare Lebensmittelabfälle entstehen entlang der gesamten Wertschöpfungskette vom Acker bis zum Teller – bei der Produktion, im Handel, in der Außer-Haus-Verpflegung und zu einem großen Teil auch in Privathaushalten. In Österreich werden laut einer aktuellen Berechnung in jedem Haushalt über 150 Kilogramm Lebensmittel pro Jahr weggeworfen. Der Obmann des Tiroler Abfallwirtschaftsverbands und Geschäftsführer der ATM, Alfred Egger, sagt dazu: „Lebensmittel sind wertvoll und die Abfallwirtschaft in Tirol setzt mit der Unterstützung der GenussBox ein weiteres Zeichen gegen die Verschwendung noch genießbarer Speisen. Die ATM unterstützt die GenussBox bereits seit ihrer ersten Einführung im Jahr 2019. Hinter jedem Lebensmittel stecken Energie und viel Arbeit. Die GenussBox schafft Bewusstsein für diese Wertschätzung und bietet gleichzeitig eine praktische sowie ökologische Möglichkeit, Speisen mit nach Hause zu nehmen, wenn sie vor Ort nicht mehr verzehrt werden können.“</p>
<p>Kampagne rückt Qualität und Genuss in den Vordergrund – Testboxen können kostenlos angefordert werden</p>
<p>Die Wirtschaftskammer Tirol verstärkt ihre Kommunikation zur GenussBox und richtet sich mit Newslettern und Social-Media-Beiträgen gezielt an die rund 4.300 Gastronomiebetriebe in Tirol. Die Botschaft: Tirols Gastronomie steht für hochwertigen Genuss, der viel zu schade ist, um Speisen wegzuwerfen. „Die GenussBox ist ein bewusstes Statement für verantwortungsvollen Genuss. Sie macht das nachhaltige Engagement der teilnehmenden Betriebe sichtbar und ist ein Service für die Gäste, die ihre Speisen so sicher verpackt mit nach Hause nehmen können, so Anna Kurz, Obfrau der Fachgruppe Gastronomie in der WK Tirol.“&nbsp;</p>
<p>Die GenussBox wird nachhaltig in Vorarlberg produziert und ist eine 100 Prozent recycle- und kompostierbare Papierverpackung mit FSC-Gütesiegel. Sie kann als Kartonage entsorgt werden, ist lebensmittelecht, wärme- und kälteisolierend und kann in der Mikrowelle, im Backrohr und Kühlschrank verwendet werden. Interessierte Gastronomiebetriebe können unter www.genussbox.at kostenlose Testboxen bestellen.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LR Zumtobel</category>
				
					<category>Umwelt</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 09:27:24 +0200</pubDate>
				
				<title>KulturreferentInnen tagten in Graz</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/kulturreferentinnen-tagten-in-graz/</link>
				<description>Im Rahmen der aktuellen LandeskulturreferentInnenkonferenz, die heute, Mittwoch, in Graz stattfand, brachte das Land Tirol zentrale Anliegen zur Weiterentwicklung des Kunst- und Kulturbereichs ein. </description>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Landeshauptmann <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>, der als Vorsitzender der Landeshauptleute-Konferenz den länderübergreifenden Austausch besonders hervorhebt, nutzte die Gelegenheit, um sich mit den KulturreferentInnen der Bundesländer auszutauschen und rückte dabei insbesondere das Tiroler „Jahr des Ehrenamts“ in den Fokus. In Tirol engagiert sich jede und jeder Zweite ehrenamtlich – vielfach im Kulturbereich. „Gerade im Kunst- und Kulturbereich ist ehrenamtliches Engagement von unschätzbarem Wert – etwa im Traditionswesen, in Museen, Bibliotheken und bei Kulturinitiativen. Ohne diesen Einsatz wäre vieles in der heutigen Form schlichtweg nicht möglich“, betonte LH Mattle. Das Land Tirol brachte zwei Anträge ein: das „Jahr des Ehrenamts“ sowie die „Vertrauensstelle vera*“.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Jahr des Ehrenamts 2026: Tirol setzt Zeichen für gesellschaftlichen Zusammenhalt</span></p>
<p>Die Tiroler Landesregierung hat die Vorhaben im Jahr des Ehrenamts in einer Ehrenamtscharta festgehalten. Dazu zählt die Stärkung der Rechtssicherheit und des Schutzes von Ehrenamtlichen sowie die Bündelung von Service-, Beratungs- und Weiterbildungsangeboten. „Ziel ist es, das Bewusstsein für ehrenamtliches Engagement zu schärfen, Nachwuchs zu gewinnen und die Inklusion in der Freiwilligenarbeit zu fördern“, unterstrich LH Mattle. Eine landesweite Kampagne unter dem Motto „Komm in die Gruppe! Ehrenamt? Ehrensache!“ begleitet das Jahr, um Wertschätzung zu zeigen und neue Freiwillige zu motivieren.</p>
<p>Gleichzeitig hob LH Mattle hervor, dass professionelle Strukturen mit fair entlohnten hauptamtlichen MitarbeiterInnen unerlässlich sind, um die Vielfalt und Qualität des kulturellen Angebots zu sichern. „Ehrenamtliche Tätigkeit kann das professionelle Kunst- und Kulturschaffen bereichern, aber nicht ersetzen“, so LH Mattle.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">MuseumskoordinatorInnen</span></p>
<p>Die Bedarfserhebung des Museumsbundes zu regionalen „MuseumskoordinatorInnen“, die bei der letztjährigen LandeskulturreferentInnenkonferenz beschlossen und von den Ländern mitfinanziert wurde, ist mittlerweile abgeschlossen; der Bericht liegt vor. Empfohlen wird ein modulares System, das – je nach Bedarf und Budget – schrittweise umgesetzt werden kann. „Um die vielen Ehrenamtlichen im Museumswesen zu halten, braucht es mehr Unterstützung. Durch die Neubesetzung der Museumsservicestelle haben wir auf Landesebene schon einen wichtigen Schritt zur Verbesserung der Service- und Beratungsleistungen für die regionalen Museen gesetzt. Diesen Weg wollen wir fortsetzen, um das große Potenzial unserer Museumslandschaft noch besser zur Entfaltung zu bringen“, erläutert LH Mattle.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Vertrauensstelle vera*: Präsenz in den Bundesländern ausbauen</span></p>
<p>vera* unterstützt und berät Betroffene von Machtmissbrauch, Belästigung und Gewalt im Kunst- und Kulturbereich und trägt zur Prävention und Bewusstseinsbildung bei. Bislang ist vera* außerhalb Wiens jedoch kaum sichtbar. Um österreichweit einen nachhaltigen Wandel zu bewirken, fordert LH Mattle, das Beratungs- und Informationsangebot von vera* durch gezielte Maßnahmen wie Workshops, Informationsveranstaltungen und Beratungsangebote vor Ort zu stärken.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Residency-Programm für Kulturschaffende</span></p>
<p>Bereits seit 2024 kooperiert das Land Tirol erfolgreich mit dem BMEIA: 2024 fand ein Residency-Programm zum Themenschwerpunkt „Olympic Legacy“ im Bereich Architektur am Österreichischen Kulturforum in Sarajewo statt; 2025 folgte ein Residency-Programm im Bereich Bildende Kunst in Kooperation mit dem Österreichischen Generalkonsulat in Krakau, 2026 erneut in Krakau mit dem Fokus auf Literatur. „Diese Zusammenarbeit funktioniert hervorragend und soll auch in den kommenden Jahren fortgesetzt werden“, sagte LH Mattle.</p>]]></content:encoded>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 08:39:06 +0200</pubDate>
				
				<title>Fernpass-Paket: Durchgehender Gehsteig in Tarrenz fertiggestellt</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/fernpass-paket-durchgehender-gehsteig-in-tarrenz-fertiggestellt/</link>
				<description>Mehr Sicherheit für FußgängerInnen </description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/a/5/csm_20260417_Tarrenz_Gehsteigerrichtung_1__1__10e0734e41.jpg" length="564818" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e4a16738248253c47c20d9d091f41fa71"><span class="regierungsmitglied">Gesamte Bauarbeiten dauerten nur knapp drei Wochen</span></li><li data-list-item-id="e756fc6de27a6d2078c6e939f707bda64"><span class="regierungsmitglied">Gemeinsames Projekt von Land Tirol und Gemeinde Tarrenz</span></li></ul><p>Nach nur knapp drei Wochen konnte ein weiteres Projekt des Fernpass-Pakets abgeschlossen werden: Ein durchgehender Gehsteig sorgt im Zentrum von Tarrenz künftig für ein Mehr an Sicherheit für FußgängerInnen. Die Asphaltierungsarbeiten wurden kürzlich abgeschlossen. Der zwei Meter breite Gehsteig ermöglicht nun das sichere Passieren entlang der B 189 Mieminger Straße bis zur Einmündung in die L 245 Tarrenzer Straße. Umgesetzt haben das Projekt das Land Tirol und die Gemeinde Tarrenz. Vorausgegangen war den Arbeiten der Ankauf und anschließende Abriss des Hauses Hauptstraße 33, gegenüber vom Gasthof Sonne.</p>
<p>„Das Fernpass-Paket ist ein ganzheitliches Vorhaben, das mit vielen einzelnen Maßnahmen für ein Mehr an Sicherheit und Verkehrslenkung entlang der gesamten Fernpassroute sorgt. Auch die Errichtung eines durchgängigen Gehsteigs in Tarrenz zählt dazu“, sagt LHStv <span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span>. Das Baubezirksamt Imst hat in enger Zusammenarbeit mit externen Partnern für eine schnellstmögliche Umsetzung des Projekts gesorgt. Der Gehsteig ist nach der Druckknopfampel beim Zebrastreifen im Bereich des Gemeindeamtes Tarrenz (Fertigstellung September 2024) das zweite realisierte Projekt direkt in Tarrenz, mit dem die Sicherheit verbessert wird. Es ist auch ein Projekt, für das sich die Bevölkerung vor Ort klar ausgesprochen hatte und das mit dem Fernpass-Paket überhaupt erst möglich wurde.&nbsp;</p>
<p>„Ich freue mich, dass wir diesen wichtigen Gehsteig-Lückenschluss gemeinsam mit dem Land Tirol verwirklichen konnten. Durch die enge und konstruktive Zusammenarbeit ist es gelungen, für eine über viele Jahre bestehende Problemstelle eine nachhaltige Lösung zu finden und damit die Sicherheit für Fußgängerinnen und Fußgänger deutlich zu verbessern“, betont Bürgermeister <span class="regierungsmitglied">Stefan Rueland</span>.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Verkehr</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 13:48:00 +0200</pubDate>
				
				<title>European Forum Alpbach 2026: Wie kann Europa gewinnen?</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/european-forum-alpbach-2026-wie-kann-europa-gewinnen/</link>
				<description>81. European Forum Alpbach von 24. August bis 4. September 2026</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="eaf2624e8fd680edbd6f4d6cfe117eed2"><span class="regierungsmitglied">Drei Säulen: Academy Days, Euregio Days und Conference Days&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="ed135230727aad4f4dc903dba5b45658e"><span class="regierungsmitglied">Euregio Days im Zeichen der starken Regionen – Teilnahme für alle Interessierten kostenlos&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e564feea15983ab1973e29182c3f63601"><span class="regierungsmitglied">Alle Infos und Tickets:&nbsp;</span><a href="http://www.alpbach.org" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">www.alpbach.org</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;</span></li></ul><p>How Europe wins – wie kann Europa in den entscheidenden Bereichen überhaupt noch gewinnen? Diese Frage steht im Mittelpunkt des 81. European Forum Alpbach (EFA), welches von 24. August bis 4. September 2026 in Alpbach stattfindet. Mit dabei sind Stimmen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur – junge DenkerInnen aus der ganzen Welt gleichermaßen wie erfahrene EntscheidungsträgerInnen, darunter EU-Kommissar <span class="regierungsmitglied">Magnus Brunner</span>,&nbsp;EU-Sonderbeauftragte <span class="regierungsmitglied">Mairead McGuinness</span>,&nbsp;Außenministerin <span class="regierungsmitglied">Beate Meinl-Reisinger</span>&nbsp;sowie Georgiens Präsidentin <span class="regierungsmitglied">Salome Zourabichvili </span>oder auch Nobelpreisträger <span class="regierungsmitglied">Joseph E. Stiglitz </span>und <span class="regierungsmitglied">Lea Ypi</span> von der London School of Economics. Das EFA 26 besteht auch heuer aus den Academy Days für StipendiatInnen, den kostenlosen Euregio Days der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino und den Conference Days mit vier Hauptthemen.</p>
<p>Heute, Dienstag, präsentierten der derzeitige Euregio-Präsident LH <span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> und EFA-Präsident <span class="regierungsmitglied">Othmar Karas </span>in Innsbruck erste Einblicke in das diesjährige Programm.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Regionen als Antwort auf die Herausforderungen Europas</span></p>
<p>„Das European Forum Alpbach stellt die Frage, wie Europa angesichts der Herausforderungen unserer Zeit gewinnen kann. Mit den Euregio Days geben wir darauf eine klare Antwort: Europa gewinnt mit starken Regionen“, betont LH&nbsp;Mattleund führt weiter aus:&nbsp;„Seit über 80 Jahren ist Alpbach im Sommer das Herz Europas. Der Austausch beim Forum ist ein Motor für Zusammenarbeit, Innovation und neue Denkansätze. Ich lade daher alle Interessierten ein, das EFA 2026 zu besuchen und Teil dieses Austauschs zu werden.“</p>
<p>EFA-Präsident Karas ergänzt: „Mit dem Motto ‚How Europe Wins‘ stellen wir die Frage, wie Europa erfolgreich sein kann. Gleichzeitig fragen wir aber auch: Muss jemand verlieren, damit Europa gewinnt? Und in welchen Bereichen ist Europa heute bereits stärker, als vielen bewusst ist? Die Stärke des EFA liegt im offenen Dialog über Generationen, Fachrichtungen und Grenzen hinweg. Neben renommierten internationalen Persönlichkeiten legen wir unseren Fokus einmal mehr auf die Jugend Europas. Denn für mich ist klar: Die nächste Generation nimmt in Alpbach nicht nur teil – sie gestaltet und prägt dieses einzigartige Format wesentlich mit.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">EFA 26: Zwölf Tage – drei Säulen</span></p>
<p>Drei Säulen prägen das EFA 2026:</p><ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="ea0e0cc95ac1487eed5ad83d1fb26f775"><span class="regierungsmitglied">Die Academy Days:</span><span> Über 500 StipendiatInnen aus mehr als 40 Ländern&nbsp;</span>nehmen täglich an Studios und Seminaren teil, in denen sie sich inhaltlich mit den zentralen Themen des Forums auseinandersetzen. Auch heuer haben sich wieder über 6.000 junge Menschen aus der ganzen Welt für die begehrten Plätze beworben. Gleich 13 der StipendiatInnen kommen aus Tirol.</li><li data-list-item-id="e34d822d4d3c8fbc411dd1927cf41d227"><span class="regierungsmitglied">Die Euregio Days:&nbsp;</span><span>Heuer erstmals im Zentrum des Forums stehen die Euregio Days, vom 27. bis zum 30. August, mit dem Fokus auf regionale AkteurInnen und den Regionen als Stärke Europas. Wie bereits im vergangenen Jahr können die Euregio Days auch heuer von allen Interessierten kostenlos besucht werden. Die Anmeldung erfolgt über den Ticket-Shop auf der Website des EFA.</span></li><li data-list-item-id="e67e9c723376cd2896c0596fe2eb32f1b"><span class="regierungsmitglied">Die Conference Days: </span>Den dritten Teil des Programms bilden die Conference Days mit hochkarätigen Vorträgen, Diskussionen und vielfältigen Networking-Formaten.&nbsp;<span>Sie werden am Sonntagnachmittag, dem 30. August, eröffnet und am Freitag, dem 4. September mit der übergreifenden Leitfrage „Which Story Do We Want to Tell?“ abgeschlossen. Von Montag bis Donnerstag widmet sich jeweils ein prominent besetztes Haupt-Panel einem von vier Fokusthemen tiefergehend. Unter dem Fokusthema „Handlungsfähigkeit &amp; Erneuerung” wird am Montag erörtert, was es konkret bedeutet, wenn Europa in einer Welt voller Geschwindigkeit, Ungewissheit und geopolitischer Konkurrenz seine Entscheidungsmacht zurückgewinnen will. Das Fokusthema „Finanzen &amp; Vertrauen” untersucht am Dienstag, wie Europa seine gemeinsamen Ressourcen verteilt – und wie sich diese Entscheidungen auf unsere gemeinsame Zukunft auswirken. Am Mittwoch beleuchtet das Fokusthema „Technologie &amp; Gesellschaft“, was Europa erneuern muss, um sein eigenes Schicksal weiter in der Hand zu haben. Das Fokusthema „Envisioning the Europe We Build” beschäftigt sich am Donnerstag mit der Frage, wie Selbstbestimmung auf einem Kontinent aussehen kann, der tief verflochten, strukturell verletzlich und historisch einzigartig ist. Für die Conference Days genügt heuer erstmals ein einziges Ticket, um sämtliche Programmpunkte besuchen zu können.</span></li></ul><p>Alle Informationen zum EFA 2026, das vollständige Programm sowie den Ticket-Shop finden Interessierte unter&nbsp;<a href="http://www.alpbach.org" target="_blank" rel="noreferrer">www.alpbach.org</a>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Euregio Days: „Starke Regionen. Starkes Europa. Gemeinsam!“</span></p>
<p>Heuer stehen die Euregio Days am EFA klar im Zeichen der Regionen Europas. Das Motto, angelehnt an die aktuelle Präsidentschaft Tirols in der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino, lautet: „Starke Regionen. Starkes Europa. Gemeinsam!“. Über vier Tage werden zahlreiche Veranstaltungen und Workshops angeboten – vom Festakt zum 15-jährigen Jubiläum der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino über Netzwerktreffen für junge Start-up-GründerInnen und Formate zur Vernetzung von Wirtschaft und Kultur bis hin zu europäischer Zusammenarbeit im Rahmen des Ausschusses der Regionen und zur Verleihung der Euregio Awards.</p>
<p>Den Höhepunkt bildet einmal mehr der Euregio Summit am Sonntag, 30. August. Neben Grußworten von EU-Kommissar Magnus Brunner und <span class="regierungsmitglied">Kata Tüttő</span>, Präsidentin des Europäischen Ausschusses der Regionen, wird <span class="regierungsmitglied">Josef Aschbacher</span>, Generaldirektor der Europäischen Weltraumorganisation ESA, die Keynote halten.&nbsp;</p>
<p>„Die ESA ist ein Vorbild dafür, wie europäische Zusammenarbeit Innovation schafft. Hunderte Unternehmen sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus ganz Europa – auch aus der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino – leisten Beiträge zu den Projekten der ESA. Ein kleines Bauteil aus unserer Euregio kann so Teil eines bedeutenden Forschungssatelliten werden. Lokale Innovationen finden hier Anwendung bei der Lösung globaler Herausforderungen. Das zeigt eindrucksvoll: Starke Regionen, Zusammenarbeit und Innovation sind die Grundlage für ein starkes Europa“, erklärt LH Mattle.</p>
<p>„Die Partnerschaft zwischen dem EFA und der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino beruht seit jeher auf dem gemeinsamen Verständnis, dass Europa in den Regionen beginnt. Durch diese Zusammenarbeit gelingt es uns, gemeinsam den Bogen von der Region, über Österreich und Europa bis hin zu globalen Fragen zu spannen”, dankt Othmar Karas.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Euregio-Awards mit neuem Format und Rekordbeteiligung</span></p>
<p>Vieles an den Euregio Days ist heuer neu – das gilt auch für die Euregio Awards&nbsp;(JungforscherInnenpreis und Innovationspreis).&nbsp;Erstmals gibt es pro Award zwei Kategorien – dotiert sind die Preise mit bis zu 4.500 Euro (JungforscherInnen) und 9.000 Euro (Innovationspreis) (siehe dazu auch die&nbsp;<a href="https://www.tirol.gv.at/meldungen/meldung/euregio-awards-in-neuem-format-bewerbung-ab-sofort-moeglich/" target="_blank">Presseaussendung des Landes vom 19. März 2026</a>)&nbsp;</p>
<p>Für die Preise, die gemeinsam von der Wirtschaftskammer Tirol, den Handels- und Wirtschaftskammern Bozen und Trient sowie der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino vergeben werden, gab es heuer so viele Bewerbungen wie noch nie: Insgesamt haben heuer über 100 Personen Projekte und Ideen eingereicht. Die besten Einreichungen nehmen am 29. August am Finale in Alpbach teil.&nbsp;</p>
<p class="text-justify"><span class="regierungsmitglied">EFA als Plattform für vielfältigen Austausch</span></p>
<p class="text-justify">“Das EFA&nbsp;ist in seiner Form einzigartig und unersetzbar. Es ist keine Spartenkonferenz oder Branchentreffen. Als größtes, unabhängiges&nbsp;pro-europäisches Forum Europas bildet&nbsp;es&nbsp;die Realität einer vernetzten Gesellschaft ab. Es ist der länder-, generationen- und fachübergreifende Dialog, der das Forum auszeichnet. Um das Ziel eines starken und handlungsfähigen Europas zu erreichen, braucht es jedoch mehr als offenen Austausch und länger als zwei Wochen in Alpbach. Entscheidend ist daher, dass aus Ideen und Diskussionen konkretes, entschlossenes und konsequentes Handeln entsteht – das weit über das EFA hinausgetragen wird”, betont EFA-Präsident Karas.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>Europa &amp; Internationales</category>
				
					<category>EU</category>
				
					<category>Europaregion</category>
				
			</item>
				
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				<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 12:53:04 +0200</pubDate>
				
				<title>Tiroler Landespreis für Kunst 2026 geht an den renommierten Architekten Rainer Köberl </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/tiroler-landespreis-fuer-kunst-2026-geht-an-den-renommierten-architekten-rainer-koeberl/</link>
				<description>Landespreis für Kunst als höchste Auszeichnung im Kulturbereich mit 14.000 Euro dotiert</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e38ce3a845e51e26aa52cad291b6fe4ab"><span class="regierungsmitglied">Tiroler Landesregierung beschloss heute den Preisträger</span></li><li data-list-item-id="ec1183cf628182854fd3c9d72c9c1e532"><span class="regierungsmitglied">Maßstäbe gesetzt: Köberls „Handschrift“ in Tirols Baukultur&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e35ed61af31368ac24ecc00ab157bed1f"><span class="regierungsmitglied">Verleihung erfolgt beim Fest der Kultur in Innsbruck</span></li></ul><p>Der Tiroler Architekt<span class="regierungsmitglied"> Rainer Köberl</span> wird für sein herausragendes Lebenswerk mit dem Tiroler Landespreis für Kunst 2026 ausgezeichnet. Das gibt Kulturreferent LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle&nbsp;</span>nach dem heute, Dienstag, gefassten Beschluss der Tiroler Landesregierung auf Empfehlung einer Fachjury bekannt. Die höchste Auszeichnung des Landes im Kulturbereich ist mit 14.000 Euro dotiert und wird seit 1984 jährlich vergeben. Die feierliche Preisverleihung findet im Herbst beim Fest der Kultur im Haus der Musik in Innsbruck statt.</p>
<p>„Rainer Köberl hat mit seinem architektonischen Schaffen und seinem gesellschaftlichen Engagement maßgeblich zur Baukultur und zur Lebensqualität in Tirol beigetragen. Sein Weitblick, seine Beharrlichkeit und sein Einsatz für soziale und städtebauliche Belange sind beispielhaft. Für dieses langjährige, vielseitige Wirken gebührt ihm großer Dank und Anerkennung“, würdigt Kulturreferent LH Mattle den Preisträger. Auch LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Philip Wohlgemuth</span>&nbsp;gratuliert: „Baukultur entscheidet ganz wesentlich darüber, wie wir in Zukunft zusammenleben. Es geht um Lebensqualität und um die Frage, wie wir unsere Gemeinden und Städte für kommende Generationen gestalten. Baukultur muss viele Aspekte verbinden – darunter Klimaschutz und der verantwortungsvolle Umgang mit begrenzter Fläche. Dafür braucht es Erfahrung verbunden mit Innovation und Vision. Das bringt Rainer Köberl mit – ein Visionär der Baukultur, dessen international gesammelte Erfahrungen bis heute Tirol prägen. Ich gratuliere zur Auszeichnung.“</p>
<p>Rainer Köberl, geboren 1956 in Innsbruck, studierte Architektur an der TU Innsbruck und am Technion in Haifa (Israel). Seit 1993 führt er ein eigenes Atelier in Innsbruck. Er war in Lehre und Forschung an den Universitäten Innsbruck und Wien tätig und wirkte als Gründungsbeirat und Dozent an der Akademie für Design in Bozen (Südtirol). 2002 und 2004 nahm er an der Architekturbiennale in Venedig (Italien) teil.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Engagiert, neugierig und konsequent&nbsp;</span></p>
<p>Die Jury würdigt Köberl als mehrfach ausgezeichneten Architekten, der nicht nur durch seine Bauwerke, sondern auch durch seine intensive Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen und stadtplanerischen Fragen hervorsticht. Auch mit 70 Jahren bleibt er engagiert, neugierig und konsequent in seinem Wirken. Die Begründung der Jury lautet zusammenfassend wie folgt: „Rainer Köberl hat als Architekt ein vielseitiges Werk geschaffen. Bereits sein erstes Bauwerk, das Treibhaus in Innsbruck (1986), das er in Zusammenarbeit mit Gerhard Manzl und Raimund Rainer plante, wurde zur lokalen Architektur-Ikone. Es folgten zahlreiche bedeutende Projekte, darunter das Übergangswohnhaus DOWAS, das Alten- und Pflegeheim Nofels, mehrere MPREIS-Märkte – darunter eine Nominierung für den Mies-van-der-Rohe-Preis –, der Umbau des Adambräus für das Archiv für Bau.Kunst.Geschichte der Universität Innsbruck und dem aut. Architektur und tirol sowie die BTV Bankfiliale in Dornbirn und verschiedene öffentliche Bauten und Sanierungen. Köberl zeichnet sich durch einen städtebaulich und gesellschaftlich engagierten Ansatz aus, wie sein Beitrag zur Architekturbiennale 2002 zeigt, bei dem er eine Öffnung des Areals für die Nachbarschaft vorschlug. Neben seiner Bautätigkeit kuratierte er Ausstellungen, arbeitete an Fachpublikationen mit und verfasst regelmäßig Texte, in denen er die Bedeutung kleiner, oft übersehener Projekte hervorhebt.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Tiroler Landespreis für Kunst</span></p>
<p>Der Tiroler Landespreis für Kunst wird seit 1984 jährlich als Anerkennung hervorragender künstlerischer Leistungen als Würdigung eines Gesamtwerkes oder außergewöhnlicher Einzelleistungen verliehen. Im Vorjahr erhielt der Tiroler Komponist Johannes Maria Staud die Auszeichnung.</p>
<p></p><hr>

<h3><span>Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung</span></h3>
<p><span class="regierungsmitglied">Digitale Rückmeldungen bei Verwaltungsstrafverfahren – wöchentliches Update „Vereinfachung &amp; Entbürokratisierung“:&nbsp;</span>Wer Verkehrsregeln missachtet, erhält vielfach eine „Lenkererhebung“. Betroffene erhalten dazu ein Schreiben vonseiten der Behörde, in dem sie dazu aufgefordert werden, Daten bekanntzugeben. Das erfolgt in den allermeisten Fällen bereits digital – inkl. QR-Code und vorbefülltem Formular. Wer allerdings aufgrund von unzureichender Ladegutsicherung mit einer Lenkererhebung konfrontiert war, musste analog die Daten bekannt geben. Diese Lücke wird nun geschlossen – künftig ist dies auch einfach und digital per E-Mail möglich. „Jeder Schritt, der Verfahren oder Behördengänge für die Bürgerinnen und Bürger vereinfacht, ist ein wichtiger. Dafür ist der Tirol Konvent da: um die Verwaltung zu modernisieren, zu digitalisieren und zu vereinfachen – und bestehende Digitalisierungslücken zu schließen. Der Tirol Konvent ist in Summe viel mehr als seine Teile: Seit über einem Jahr wird wöchentlich zu Entbürokratisierungsmaßnahmen berichtet – zahlreiche Verbesserungen, die der gesamten Bevölkerung zugutekommen“, betont LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span>.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Aberkennung Landesauszeichnung:&nbsp;</span>Die Tiroler Landesregierung beschloss heute, Dienstag, die Aberkennung des Verdienstkreuzes der ehemaligen Leiterin des ehemaligen Mädchenheims Martinsbühel. Auf Basis des Tiroler Landes-Auszeichnungsgesetzes wurde festgestellt, dass die Voraussetzungen für die Aberkennung des im Jahr 1972 verliehenen Verdienstkreuzes des Landes Tirol vorliegen. Die vorliegenden Berichte und die Stellungnahme durch das Tiroler Landesarchiv sowie der Bericht über erlebte Gewalt in Martinsbühel dokumentieren Vorwürfe physischer, psychischer sowie sexualisierter Gewalt gegenüber den dort zur Betreuung überlassenen Kindern durch die Genannte. Mit Vornahme der Feststellung des Vorliegens der Aberkennungsvoraussetzungen durch die Tiroler Landesregierung gilt die Auszeichnung damit als widerrufen.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
					<category>LHStv Wohlgemuth</category>
				
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				<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 09:14:17 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>Erneut meiste Bundessiege: Erfolg für Tiroler Musiktalente in Eisenstadt</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/erneut-meiste-bundessiege-erfolg-fuer-tiroler-musiktalente-in-eisenstadt/</link>
				<description>Musikalische Spitzenleistungen bei „prima la musica“-Bundeswettbewerb 2026 im Burgenland</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e06082e6afef54a4ae46b88f6ac968298"><span class="regierungsmitglied">33&nbsp;Bundessiege und 146&nbsp;erste Preise gehen an junge MusikerInnen aus Tirol und Südtirol</span></li><li data-list-item-id="e7af23d37b601a77942f1485bc80d8073"><span class="regierungsmitglied">Tiroler Blechbläser-Ensemble und Südtiroler Pianist&nbsp;erreichten herausragende 100 von 100 Punkten</span></li><li data-list-item-id="e4cea7b6bb8505a12a6afbe371d12d95c"><span class="regierungsmitglied">Tiroler Landeskonservatorium mit 70 TeilnehmerInnen&nbsp;und 54 ersten Preisen&nbsp;erfolgreichste Ausbildungsstätte Österreichs</span></li><li data-list-item-id="edf419611e937c6ba67e908f2a402a938"><span class="regierungsmitglied">LR<sup>in</sup> Hagele: „Tirol und Südtirol seit Jahren erfolgreichste Länder beim Bundeswettbewerb“</span></li><li data-list-item-id="efc81cb1c43a4f5f3fbfae67bbddb878a"><span class="regierungsmitglied">Alle Ergebnisse des Wettbewerbs „prima la musica“ unter&nbsp;</span><a href="http://www.musikderjugend.at/prima-la-musica" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="regierungsmitglied">www.musikderjugend.at/prima-la-musica</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;</span></li></ul><p>Die Erfolgsserie hält an: Einmal mehr sicherten sich Tirols und Südtirols NachwuchsmusikerInnen beim Bundeswettbewerb von „prima la musica“ in Eisenstadt die meisten Bundessiege im Ländervergleich. Nach dem diesjährigen Landeswettbewerb in Erl und Ebbs, bei dem sich so viele TeilnehmerInnen wie noch nie für das Bundesfinale qualifiziert hatten, konnten die jungen Talente ihre musikalische Klasse nun auf der österreichweiten Bühne beweisen. Besonders eindrucksvoll: Das Tiroler Blechbläser-Ensemble <span class="regierungsmitglied">„Sacculum-Brass“</span> (Tiroler Landeskonservatorium, Musikschule der Stadt Innsbruck) und der Südtiroler Pianist <span class="regierungsmitglied">Paul Herbst</span> (Konservatorium „Claudio Monteverdi“ Bozen) erreichten mit 100 Punkten die Höchstwertung des Wettbewerbs. Alle Ergebnisse des Landes- und des Bundeswettbewerbs sind ab sofort online unter&nbsp;<a href="http://www.musikderjugend.at/prima-la-musica" target="_blank" rel="noreferrer">www.musikderjugend.at/prima-la-musica</a> abrufbar.</p>
<p>„Wir haben heuer 251 junge Musikerinnen und Musiker zum Bundeswettbewerb geschickt – das ist ein neuer Rekord. In Eisenstadt haben unsere Talente gezeigt, dass die Tiroler und Südtiroler Musikszene erstklassig ist. Ich gratuliere allen Teilnehmenden und ziehe den Hut vor unseren neuen Bundessiegerinnen und Bundessiegern. Ganz besonders freuen dürfen wir uns über das Blechbläser-Ensemble ‚Sacculum-Brass‘ und den jungen Pianisten Paul Herbst, die unglaubliche 100 Punkte erspielt haben. Tirol ist stolz auf diese herausragenden Leistungen“, zeigt sich Bildungslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele</span> erfreut über die Bilanz des diesjährigen Wettbewerbs.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Musikland Tirol festigt seine Spitzenposition</span></p>
<p>Die Tiroler TeilnehmerInnen knüpften damit nahtlos an die Leistungen der vergangenen Jahre an: Von den 251 jungen MusikerInnen, die sich für das Bundesfinale qualifizierten, errangen 33&nbsp;den Bundessieg in ihrer Kategorie. Hinzu kamen 146&nbsp;erste Preise und eine damit verbundene Goldauszeichnung, 98 zweite Preise und sieben&nbsp;dritte Preise. Das starke Abschneiden beim Bundeswettbewerb bestätigt laut LR<sup>in</sup> Hagele die hohe Ausbildungsqualität an den heimischen Musikeinrichtungen: „Tirol und Südtirol zählen seit vielen Jahren zur absoluten Spitze bei ,prima la musica‘. Dass wir diesen Erfolgskurs fortsetzen konnten, ist ein starkes Zeichen für den hohen Ausbildungsstandard an unseren Musikschulen. Das Tiroler Landeskonservatorium war mit 70 Teilnehmenden, 54 ersten Preisen und 13 Bundessiegerinnen und Bundessiegern zudem die erfolgreichste Ausbildungsstätte Österreichs“, betont LR<sup>in</sup> Hagele und ergänzt: „Bis ein junges Talent auf der Bundesbühne steht, ist es ein langer, arbeitsintensiver Prozess. Mein herzlicher Dank gilt unseren engagierten Lehrkräften und den Familien, die unsere Nachwuchsmusikerinnen und Nachwuchsmusiker auf diesem erfüllenden Weg begleiten.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Breites musikalisches Ausbildungsnetz</span></p>
<p>Viele ehemalige PreisträgerInnen von „prima la musica“ schlagen später erfolgreiche Karrieren als MusikerInnen, MusikpädagogInnen oder Mitglieder renommierter Orchester ein. Dank einer Kooperationsvereinbarung nehmen auch SüdtirolerInnen am Tiroler Landeswettbewerb und dem Bundeswettbewerb teil.&nbsp;</p>
<p>Die mehr als 600 Teilnehmenden aus Tirol und rund 300 aus Südtirol erhalten ihre Ausbildung an 27 Tiroler Landesmusikschulen, drei Tiroler Gemeindemusikschulen, den Südtiroler Musikschulen, dem Tiroler Landeskonservatorium, dem Konservatorium ‚Claudio Monteverdi Bozen‘, dem Musikgymnasium Innsbruck, der Universität Mozarteum Salzburg sowie an weiteren privaten Einrichtungen und Hochschulen außerhalb der Landesgrenzen.</p>
<p></p><hr>

<p><span class="regierungsmitglied">Factbox: „prima la musica“ – eine Erfolgsgeschichte</span></p>
<p>Vor mehr als 30 Jahren wurde die gemeinsame Plattform für Jugendmusikwettbewerbe aller neun Bundesländer und des Bundes, MUSIK DER JUGEND, im Rahmen der LandeskulturreferentInnen-Konferenz ins Leben gerufen. Seitdem haben österreichweit über 100.000 Kinder und Jugendliche an den Wettbewerben teilgenommen. Bei den insgesamt neun Landeswettbewerben von „prima la musica“ erhalten TeilnehmerInnen ab zehn Jahren die Chance, sich für den Bundeswettbewerb zu qualifizieren und ihr Bundesland auf nationaler Ebene zu vertreten. Dieser ging von 22. Mai bis 6. Juni 2026 mit 1.087 TeilnehmerInnen in Eisenstadt über die Bühne.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Kunst &amp; Kultur</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58441</guid>
				<pubDate>Mon, 08 Jun 2026 17:12:00 +0200</pubDate>
				
				<title>Abschussverordnung für Schadwolf in Osttirol</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/abschussverordnung-fuer-schadwolf-in-osttirol/</link>
				<description>Jägerschaft bereits informiert.</description>
				
				<content:encoded><![CDATA[<ul style="margin-left:8px;" class="item-listing square"><li data-list-item-id="ee208968b621ea0207e8b6c756dd1b2c1"><p class="text-justify"><span class="regierungsmitglied">Acht tote und fünf verletzte Schafe in einem Almgebiet im Gemeindegebiet von Schlaiten</span></p></li><li data-list-item-id="e36a34d3b23d054fe3abe1fdfd5f72c4d"><p class="text-justify"><span class="regierungsmitglied">Weitere Schafe vermisst</span></p></li><li data-list-item-id="e81c2b2262112acfda1ea4ef028006be3"><p class="text-justify"><span class="regierungsmitglied">Verdacht auf Wolf als Verursacher</span></p></li></ul><p class="text-justify">Die Tiroler Landesregierung hat heute, Montag, die Abschussverordnung für einen Schadwolf im Bezirk Lienz erlassen. Die Verordnung ist mit der Kundmachung, heute, Montag, in Kraft getreten und gilt bis zum Ablauf des 16. Juli 2026. Die betroffene Jägerschaft wurde bereits informiert.</p>
<p class="text-justify">In einem Almgebiet im Gemeindegebiet von Schlaiten kam es Ende letzter Woche zu einem Rissereignis. Es wurden dort acht tote und fünf verletzte Schafe durch den örtlich zuständigen Amtstierarzt begutachtet. Aufgrund des Rissbildes besteht der konkrete Verdacht auf einen Wolf als Verursacher.&nbsp;</p>
<p class="text-justify">Das Land Tirol appelliert wie immer an die Bevölkerung Sichtungen von Großraubtieren möglichst rasch über das <a href="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/themen/land-forstwirtschaft/agrar/LWSJF/Grosse_Baeutegreifer/Allgemein/Formular_Sichtbeobachtung_grosse_Beutegreifer_Tirol_Version_2.0_vom_28.5.2024_Formular.pdf" target="_blank">Sichtungsformular</a> auf der Website des Landes Tirol oder direkt an die zuständige Bezirkshauptmannschaft zu melden. Besonders wichtig für die fachliche Beurteilung ist Bildmaterial. Weitere Informationen finden sich unter <a href="https://www.tirol.gv.at/baer_wolf_luchs" target="_blank">https://www.tirol.gv.at/baer_wolf_luchs</a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Landwirtschaft</category>
				
					<category>Wald</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Mon, 08 Jun 2026 13:57:31 +0200</pubDate>
				<author>nadja.jansenberger@tirol.gv.at (Nadja Jansenberger)</author>
				<title>Tiroler Wald schafft Wert – als Schutzschild, Wirtschaftsraum und kritische Infrastruktur </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/tiroler-wald-schafft-wert-als-schutzschild-wirtschaftsraum-und-kritische-infrastruktur/</link>
				<description>Woche des Waldes 2026</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e767c8d55669b7f191560fe3487bf503c"><span class="regierungsmitglied">Positive Entwicklungen, langfristige Aufgaben</span></li><li data-list-item-id="e5cc304691d4d64ae1f789cf702b61cdc"><span class="regierungsmitglied">Holz als Basis regionaler Wertschöpfung</span></li><li data-list-item-id="e573378a9decdf43c380ec62847b8289b"><span class="regierungsmitglied">Klimafitte Wälder brauchen Verjüngung und Vielfalt</span></li><li data-list-item-id="e7696b3c457b58c144dc4b4d1f043f5d3"><span class="regierungsmitglied">Investitionen in den Wald stärken Schutz und Regionen</span></li></ul><p>Der Tiroler Wald ist weit mehr als Holzlieferant. Er schützt Siedlungen und Verkehrswege vor Naturgefahren, sichert Arbeitsplätze, schafft regionale Wertschöpfung, bietet Erholungsraum und trägt wesentlich zur Klimaanpassung bei. Der Wert des Tiroler Waldes entsteht nicht nur durch die Bereitstellung des nachwachsenden Rohstoffs Holz, sondern ebenso durch seine Schutz-, Erholungs- und Lebensraumfunktion sowie die positiven Wirkungen auf den Luft- und Wasserhaushalt.</p>
<p>„Der Tiroler Wald ist eine tragende Infrastruktur unseres Landes. Er schützt Menschen, Siedlungen und Verkehrswege vor Naturgefahren und schafft gleichzeitig Lebensqualität, regionale Wertschöpfung und Sicherheit. Wer in den Wald investiert, investiert in die Zukunft Tirols“, betont LHStv&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Josef Geisler</span> anlässlich der diesjährigen Woche des Waldes, die von 8. bis 14. Juni 2026 unter dem Motto „Wald und Wirtschaft“ stattfindet und führt weiter aus: „Die Woche des Waldes macht sichtbar, wie eng Wald und Wirtschaft miteinander verbunden sind. Die aktuellen Zahlen zeigen, dass Wald und Holz kein Randthema sind, sondern ein zentraler Faktor für Arbeit, Einkommen, Klimaschutz und regionale Entwicklung.“</p>
<p>Wie groß die wirtschaftliche Bedeutung tatsächlich ist, verdeutlicht auch eine aktuelle bundesweite Studie zur Forst- und Holzwirtschaft. Demnach werden österreichweit jährlich rund 122 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftet. Die gesamte Wertschöpfungskette generiert 43,1 Milliarden Euro an Wertschöpfung und sichert rund 444.000 Arbeitsplätze. Damit hängt jeder zehnte in Österreich erwirtschaftete Euro und jeder elfte Arbeitsplatz direkt oder indirekt mit dem Rohstoff Holz zusammen.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Entlastung bei Schadholz, aber Herausforderungen bleiben</span></p>
<p>Der Tiroler Wald konnte im vergangenen Jahr nach den belastenden Vorjahren mit außergewöhnlich hohen Schadereignissen wieder etwas aufatmen. Große flächige Schadereignisse blieben aus, dennoch fielen in Tirol rund 500.000 Kubikmeter Schadholz an. Davon entfielen rund 280.000 Kubikmeter auf Borkenkäfer und etwa 194.000 Kubikmeter auf Sturmereignisse. Der unmittelbare finanzielle Schaden durch Borkenkäfer, Sturm, Schnee, Muren und Lawinen lag bei rund 19 Millionen Euro. Zudem wurden 30 Waldbrände registriert.</p>
<p>„Die Zahlen zeigen deutlich, dass der Klimawandel den Wald weiterhin stark unter Druck setzt. Wärmere Temperaturen, Trockenphasen, lokale Extremereignisse und Schädlinge verändern die Rahmenbedingungen der Waldbewirtschaftung nachhaltig“, erklärt&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Harald Oblasser</span>, Vorstand der Gruppe Forst des Landes Tirol. „Der klimafitte Wald der Zukunft ist ein Generationenprojekt. Unser Ziel ist es, stabile Mischbestände zu fördern, die Verjüngung sicherzustellen und die Schutzfunktion des Waldes langfristig zu erhalten. Gleichzeitig zeigt die wirtschaftliche Bedeutung der Forst- und Holzwirtschaft, dass jeder funktionierende Wald Teil eines weitreichenden regionalen Wertschöpfungsnetzwerks ist“, ergänzt LHStv Geisler.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Holz bleibt zentraler Wirtschaftsfaktor</span></p>
<p>Im Jahr 2025 wurden in Tirol rund 1,78 Millionen Kubikmeter Holz genutzt. Mehr als die Hälfte des Einschlags (56 Prozent) entfiel weiterhin auf Schadholz, gleichzeitig nahm der Anteil regulärer Nutzungen wieder deutlich zu. Der Holzmarkt zeigte sich im vergangenen Jahr stabil. Der durchschnittliche Preis für das Leitsortiment Fichte lag bei 113,70 Euro je Erntefestmeter. Damit verbesserten sich die Rahmenbedingungen für die Waldbewirtschaftung und die regionale Forstwirtschaft gegenüber den Vorjahren.</p>
<p>„Aus dem Rohstoff Holz entsteht eine breit aufgestellte Wertschöpfungskette – von der Waldbewirtschaftung über Sägewerke und Holzbau und Bioenergie bis hin zu Forschung, Logistik und modernen Anwendungen der Bioökonomie“, so Oblasser und betont weiter: „Gerade in einem Bundesland mit kleinstrukturierten Waldeigentumsverhältnissen sind Beratung, Betreuung und Förderung wichtige Voraussetzungen für eine nachhaltige Bewirtschaftung.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Investitionen in den Wald sichern Schutz und Wertschöpfung</span></p>
<p>Über die Förderprogramme des Landesforstdienstes und des Landschaftsdienstes wurden im Jahr 2025 Investitionen von knapp 30 Millionen Euro ausgelöst. Die Mittel flossen unter anderem in Schutzwaldpflege, Wiederbewaldung, Klimawandelanpassung, Biodiversitätsmaßnahmen, forstliche Infrastruktur und die Weiterentwicklung des Erholungsraums Wald.</p>
<p>„Diese Investitionen wirken mehrfach: Sie stärken die Schutzfunktion des Waldes, schaffen Aufträge für regionale Betriebe und helfen dabei, die vielfältigen Leistungen des Waldes langfristig zu sichern“, betont LHStv Geisler. „Gerade in Zeiten knapper öffentlicher Budgets gilt es, die verfügbaren Mittel noch gezielter für jene Maßnahmen einzusetzen, die unseren Schutzwald stärken, die Anpassung an den Klimawandel unterstützen und die Entwicklung der Regionen fördern.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Wald von morgen braucht Verjüngung und Vielfalt</span></p>
<p>Ein Schwerpunkt der Tiroler Waldstrategie liegt auf der Entwicklung klimafitter Wälder. Naturverjüngung, standortgerechte Mischbaumarten und eine erfolgreiche Waldverjüngung sind entscheidende Voraussetzungen, um die Tiroler Wälder an die Folgen des Klimawandels anzupassen. Die Tiroler Landesforstgärten leisten dazu einen wichtigen Beitrag: 2025 wurden 3,26 Millionen Forstpflanzen verkauft. Erstmals war die Lärche mit 1,52 Millionen Pflanzen die meistverwendete Baumart. Der Anteil der Mischbaumarten bei Aufforstungen lag insgesamt bei 61 Prozent.</p>
<p>„Die Landesforstgärten zeigen beispielhaft, was das Motto ‚Wald und Wirtschaft‘ bedeutet“, erklärt Oblasser. „Hier verbinden sich Versorgungssicherheit, Klimaanpassung, regionale Verantwortung und langfristige Waldentwicklung. Sie sind ein wesentlicher Baustein, damit auch kommende Generationen auf stabile und leistungsfähige Wälder bauen können.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Woche des Waldes schafft Bewusstsein für den Wert des Waldes</span></p>
<p>Mit der Woche des Waldes wird österreichweit auf die Bedeutung des Waldes aufmerksam gemacht. Während im Vorjahr unter dem Motto „Wald findet Stadt“ die Verbindung zwischen Wald und urbanem Raum im Mittelpunkt stand, geht es im heurigen Jahr um die Wirtschaftliche Bedeutung des Waldes.</p>
<p>„Der Wald schafft Wert – als Rohstoffquelle, als Arbeitsplatz, als Erholungsraum und vor allem als Schutzschild für unser Land“, hält Geisler fest und betont abschließend: „Unser gemeinsames Ziel bleibt ein stabiler, klimafitter und leistungsfähiger Bergwald, der Tirol schützt, stärkt und auch kommenden Generationen als Lebensgrundlage dient.“</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LHStv Geisler</category>
				
					<category>Wald</category>
				
					<category>Naturschutz</category>
				
			</item>
				
			<item>
				<guid isPermaLink="false">news-58425</guid>
				<pubDate>Sun, 07 Jun 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
				<author>pr@tirol.gv.at (Clemens Neuner)</author>
				<title>Von Innsbruck zum „Mars“</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/von-innsbruck-zum-mars/</link>
				<description>LRin Hagele besuchte Österreichisches Weltraum Forum in Innsbruck</description>
				<enclosure url="https://www.tirol.gv.at/fileadmin/_processed_/7/1/csm_20260607_Besuch-%C3%96WF_%40Neuner-2_d8e7a8d5b8.jpg" length="2910968" type="image/jpeg" />
				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e22ccdfe0f54d0e0dbf45d4b5dc9dad52"><span class="regierungsmitglied">Österreichisches Weltraum Forum (ÖWF) zählt zu international führenden Zentren für Weltraum-Analogforschung</span></li><li data-list-item-id="e45285c77a6409073e88cda76b1c10119"><span class="regierungsmitglied">Europas einzige „Vertical Treadmill“ (Vertikal-Laufband) zur Simulation von unterschiedlichen Schwerkraftniveaus in Innsbruck</span></li><li data-list-item-id="e9f8d8408d1afa38f4ee86d2296fe2f28"><span class="regierungsmitglied">Tiroler Schülerin des BRG in der Au (Innsbruck) bei internationaler Mars-Simulationsmission in Portugal</span></li><li data-list-item-id="e817c20bf3e406ba63505f43175eff825"><span class="regierungsmitglied">Direkt in die Klassenzimmer: ÖWF verbindet Spitzenforschung mit moderner MINT-Bildung&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="eea5ab79981726b2d2df6836e072298e6"><span class="regierungsmitglied">Land Tirol fördert „Junior Analog Astronauts Tirol“ 2026 mit mehr als 30.000 Euro</span></li></ul><p>Wie fühlt es sich an, auf dem Mond zu spazieren? Und wie bereiten sich AstronautInnen auf eine Marsexpedition vor? Antworten auf diese Fragen liefert das Österreichische Weltraum Forum (ÖWF), das seinen Sitz in Innsbruck und Wien hat. Wissenschaftslandesrätin <span class="regierungsmitglied">Cornelia Hagele </span>besuchte die renommierte Forschungseinrichtung kürzlich und informierte sich über aktuelle Missionen, zeitgemäße MINT-Initiativen und die nächste Generation der sogenannten „Junior Analog Astronauts“. Dafür nahmen im April neun SchülerInnen an der internationalen Mars-Simulationsmission EXPLORE-2 teil – auch unter Tiroler Beteiligung.&nbsp;</p>
<p>„Schon immer haben die Menschen den Blick auf die Sterne gerichtet. Das Österreichische Weltraum Forum lässt diesen Funken überspringen – und begeistert junge Köpfe für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Im Innsbrucker ÖWF-Labor gewinnen Schülerinnen und Schüler erste Einblicke in die Weltraumforschung und stärken ihre MINT-Kompetenzen. Genau solche Impulse braucht Tirol als Forschungs- und Innovationsstandort“, betont LR<sup>in</sup> Hagele. Das Land Tirol unterstützt die Projekte des ÖWF im Jahr 2026 mit mehr als 30.000 Euro an Fördermitteln. Bei ihrem Besuch testete die Wissenschaftslandesrätin auch Europas einziges Vertikal-Laufband aus, das Bewegungen bei weltraumähnlichen Bedingungen simulieren kann.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Vom Innsbrucker Klassenzimmer auf den Mars</span></p>
<p>Bevor AstronautInnen zum Mond fliegen, trainieren sie auf der Erde – in Umgebungen, die die harten Bedingungen im Weltraum abbilden. Diese „Analogmissionen“ sollen Ausrüstung, Abläufe und die psychologischen Auswirkungen auf die Besatzung testen. Jüngstes Beispiel für eine solche Analogmission des ÖWF ist die internationale Mars-Simulationsmission EXPLORE-2. Neun SchülerInnen aus Österreich, Griechenland und Portugal verbrachten im April sechs Tage in einem speziell entwickelten Mars-Habitat in der portugiesischen Region Alentejo, deren karge, rötliche Landschaft dem Roten Planeten ähnelt. Dort schlüpften die Jugendlichen in die Rolle von AstronautInnen, führten wissenschaftliche Messungen durch, steuerten eigene Weltraum-Rover und bewältigten „galaktische“ Herausforderungen unter realitätsnahen Bedingungen. Zu der Gruppe von „Junior Analog Astronauts“ zählte auch die 16-jährige <span class="regierungsmitglied">Lena Kappeller</span> aus der 6b-Klasse des Bundesrealgymnasiums in der Au (Innsbruck).</p>
<p>Die anderen MissionsteilnehmerInnen hatte Lena Kappeller vor Beginn des Experiments noch nie persönlich getroffen – wie bei echten Weltraummissionen musste das internationale Team allerdings mehrere Tage und abgekapselt von der Außenwelt zusammenarbeiten. „Raumfahrt lebt von Neugier und Teamarbeit – über sprachliche und kulturelle Grenzen hinweg. Wenn Jugendliche bei Analogmissionen selbst Verantwortung übernehmen und wissenschaftliche Fragestellungen bearbeiten, springt der Funke über und wir wecken nachhaltige Begeisterung für Forschung und Technologie“, erklärt ÖWF-Direktor <span class="regierungsmitglied">Gernot Grömer</span>.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Für SchülerInnen: Weltraumforschung „made in Tirol“&nbsp;</span></p>
<p>Aufbauend auf dem europaweiten EXPLORE-Programm vertieft das ÖWF seine lokale Bildungsarbeit im Bereich Wissenschaft und Raumfahrt: Tiroler SchülerInnen sollen Zugang zu MINT-Unterrichtsmaterialien erhalten und Teil der neuen Generation von Analog-AstronautInnen werden können. Sie lernen RaumfahrtexpertInnen und Analog-AstronautInnen kennen und beschäftigen sich beim Besuch des ÖWF-Labors und bei Exkursionen mit astronomischen Themen.&nbsp;</p>
<p>„Ein Ausflug in die planetare Forschung fördert genau jene Kompetenzen, die junge Menschen künftig brauchen: kritisches Denken, Problemlösungskompetenz, Teamfähigkeit und internationale Zusammenarbeit. Mit den ‚Junior Analog Astronauts‘ holen wir das Phänomen Weltall direkt in die Tiroler Schulen“, unterstreicht LR<sup>in</sup> Hagele. Das pädagogische Konzept basiert auf forschendem Lernen („Inquiry-Based Learning“), gleichzeitig stärkt das Projekt durch die englischsprachige Vermittlung auch die Sprachkompetenz im naturwissenschaftlich-technischen Bereich. Denn Englisch gilt gemeinhin als die Arbeitssprache in der Raumfahrt.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Internationales Weltraumzentrum am Standort Innsbruck</span></p>
<p>Das ÖWF mit Standorten in Innsbruck und Wien zählt zu den führenden Einrichtungen für Weltraum-Analogforschung in Europa. Mehr als 250 Mitglieder aus 20 Nationen arbeiten an internationalen Forschungsprojekten zur planetaren Erkundung. Das ÖWF organisiert weltweit Mars-Analogmissionen, ist an Satellitenprojekten zur Erforschung von Weltraumschrott beteiligt und betreibt in Innsbruck Europas einziges Vertikal-Laufband zur Simulation von Bewegungsabläufen unter weltraumähnlichen Bedingungen – damit ist das ÖWF auch Österreichs einzige „Ground Based Facility“ der Europäischen Weltraumorganisation ESA. Neben der Forschungstätigkeit betreibt das ÖWF eine aktive Wissenschaftsvermittlung: Schulen können Forschungslabore besuchen, WissenschaftlerInnen kommen direkt in die Klassenzimmer und ergänzend werden Exkursionen zu Universitäten und Forschungseinrichtungen angeboten. Mehr Infos auf der Website des ÖWF unter:&nbsp;<a href="http://www.oewf.org" target="_blank" rel="noreferrer">www.oewf.org</a></p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Hagele</category>
				
					<category>Wissenschaft &amp; Forschung</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Fri, 05 Jun 2026 10:58:50 +0200</pubDate>
				
				<title>„Frag den LH“ im Juni mit der PTS Schwaz </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/frag-den-lh-im-juni-mit-der-pts-schwaz/</link>
				<description>Projektgruppe „Erasmus+“ der Polytechnischen Schule (PTS) Schwaz zu Gast im Landhaus</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e05ec2119caf7fca2141fd127f89361da"><span class="regierungsmitglied">Gesprächsschwerpunkt: Ehrenamt und das Zusammenspiel von Staat und Freiwilligen</span></li><li data-list-item-id="e66be4f4d77d18e6ddd4f0dac7a0f7d75"><span class="regierungsmitglied">Initiativen des Landes: Jahr des Ehrenamts, Freiwilligenwoche, Absicherung ehrenamtlich Tätiger</span></li><li data-list-item-id="e84192d70922225aa5413cda9bd46c1de"><span class="regierungsmitglied">LH Mattle: „Ehrenamt ist erfüllend“</span></li></ul><p>Bei „Frag den LH“ empfing LH&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Anton Mattle</span> dieses Mal kürzlich 15 SchülerInnen der Projektgruppe „Erasmus+“ der Polytechnischen Schule (PTS) Schwaz im Landhaus. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die Bedeutung des Ehrenamts, Wege zur Stärkung des freiwilligen Engagements junger Menschen sowie die Verantwortungsteilung zwischen Staat und Zivilgesellschaft. Stellvertretend für die Gruppe stellten die Schülerinnen<span class="regierungsmitglied"> Jana Haslinger-Nösig</span> und&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Madeleine Fender</span> die Fragen an den Landeshauptmann.&nbsp;</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Ehrenamt: Sichtbar machen und absichern</span></p>
<p>„Das Ehrenamt begleitet mich selbst bereits seit Kindestagen – vom Skiclub über die Feuerwehr bis zur Bergrettung, die meine Leidenschaft fürs Bergsteigen mit freiwilligem Engagement verbindet“, antwortete LH Mattle auf Nachfrage der SchülerInnen, ob er sich ehrenamtlich engagiere. Der Landeshauptmann betonte die große Bedeutung des Ehrenamts in Tirol und die Maßnahmen des Landes, um freiwilliges Engagement zu fördern und anzuerkennen – vom Jahr des Ehrenamts bis hin zur Freiwilligenwoche. Gerade dort würden junge Menschen vielfältige Einsatzbereiche kennenlernen.&nbsp;</p>
<p>Wichtig sei von Seiten des Landes zudem die Absicherung der ehrenamtlich Tätigen: Diese sollen gut beraten und versichert sein. „Außerdem soll das Ehrenamt stärker sichtbar gemacht werden, indem wir ehrenamtliche Tätigkeiten ins Rampenlicht rücken und den Menschen vermitteln: Ehrenamt ist natürlich eine Leistung für das Allgemeinwohl, aber in vielen Fällen auch für sich selbst etwas sehr Erfüllendes. Daher ist es mir besonders wichtig, Initiativen zu setzen, um bestmögliche Rahmenbedingungen für das Ehrenamt zu schaffen. Und was uns in Tirol zudem wichtig ist: Dass alle, die sich ehrenamtlich engagieren, auch gut versichert sind, sollte einmal etwas passieren“, erklärte LH Mattle.</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Staat und Ehrenamt: Klare Rollen, starkes Netzwerk</span></p>
<p>Im Gespräch mit der Klasse war außerdem das Zusammenspiel von Staat, Land und Gemeinden Thema. Die SchülerInnen interessierte, wie sich staatliche Grundaufgaben und freiwilliges Engagement in der Praxis ergänzen bzw. unterscheiden – von sozialer Unterstützung über Erste Hilfe bis zum Katastrophenschutz. Der Landeshauptmann betonte: „Die öffentliche Hand – Bund, Länder und Gemeinden – stellt die Basisversorgung sicher. Das Land Tirol schafft zudem verlässliche Rahmenbedingungen für Menschen, die sich zusätzlich engagieren wollen – unter anderem durch Beratung und Versicherungsschutz für Freiwillige.“</p>
<p>LH Mattle betonte abschließend, dass sich gerade im sozialen Bereich, in der Ersten Hilfe und im Katastrophenschutz zeige, wie wichtig freiwilliges Engagement für Tirol sei. Gemeinsam mit einer starken öffentlichen Basisversorgung entstehe ein enges Netz aus Menschen, die Verantwortung übernehmen und den Zusammenhalt im Land stärken.</p>
<p>Die gesamte Juni-Ausgabe von „Frag den LH“ ist wie gewohnt auf dem <a href="https://www.youtube.com/unserlandtirol" target="_blank" rel="noreferrer">YouTube-Kanal des Landes</a> verfügbar.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LH Mattle</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Fri, 05 Jun 2026 09:59:35 +0200</pubDate>
				
				<title>Angelobung der neuen Gemeindeführung von Patsch </title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/angelobung-der-neuen-gemeindefuehrung-von-patsch/</link>
				<description>Bezirkshauptfrau begrüßt neuen Bürgermeister Klaus Troger und Vizebürgermeister Simon Seeber</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="e0df834f19ee8d3424102a20637616ca1"><span class="regierungsmitglied">Offizielle Angelobung in der Bezirkshauptmannschaft Innsbruck</span></li></ul><p>Die Gemeinde Patsch im Bezirk Innsbruck-Land steht unter neuer Führung: Vergangene Woche wurden der neue Bürgermeister und Vizebürgermeister offiziell angelobt. Nach 16 Jahren an der Spitze der Gemeinde legte&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Andreas Danler</span> sein Amt als Bürgermeister zurück. Mit&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Klaus Troger</span> übernimmt nun der bisherige Vizebürgermeister die Führung der Gemeinde. Die Funktion des Bürgermeister-Stellvertreters geht an&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Simon Seeber</span> über.</p>
<p>Die Angelobung erfolgte in der Bezirkshauptmannschaft Innsbruck durch Bezirkshauptfrau&nbsp;<span class="regierungsmitglied">Kathrin Eberle</span>. In diesem Rahmen legten der neue Bürgermeister sowie sein Stellvertreter das Gelöbnis auf die Bundes- und Landesverfassung ab.</p>
<p>„Ich gratuliere Klaus Troger und Simon Seeber zu ihren neuen Funktionen und wünsche ihnen für die bevorstehenden Aufgaben viel Erfolg. Gleichzeitig danke ich Andreas Danler für seinen langjährigen Einsatz als Bürgermeister und sein engagiertes Wirken zum Wohle der Gemeinde Patsch“, betonte Bezirkshauptfrau Eberle.</p>]]></content:encoded>
				
					<category>BH Innsbruck</category>
				
			</item>
				
			<item>
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				<pubDate>Fri, 05 Jun 2026 08:40:00 +0200</pubDate>
				
				<title>LRin Mair: „Jugendschutz auf Zelt- und Sommerfesten sicherstellen!“</title>
				<link>https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/lrin-mair-jugendschutz-auf-zelt-und-sommerfesten-sicherstellen/</link>
				<description>Bestmöglicher Schutz für Jugendliche im Fokus.</description>
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				<content:encoded><![CDATA[<ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="ebcf9b3b4ffeba0db2287f75f7fc9ef78"><span class="regierungsmitglied">Jugendschutzbänder des Landes Tirol unterstützen Jugendliche und VeranstalterInnen&nbsp;</span></li><li data-list-item-id="e59fa6bb63f5eb7d84a526b5e1b93a48d"><span class="regierungsmitglied">Übersicht der Jugendschutzbestimmungen unter </span><a href="https://www.tirol.gv.at/jugendschutz" target="_blank"><span class="regierungsmitglied">https://www.tirol.gv.at/jugendschutz</span></a><span class="regierungsmitglied">&nbsp;</span></li></ul><p>Wie lange dürfen 14-jährige am Abend ausgehen? Ab welchem Alter ist der Konsum von Bier und Wein erlaubt? Ab wann ist der Konsum von Nikotinbeutel oder E-Shishas erlaubt? Eine Übersicht zu diesen und weiteren Schutzbestimmungen finden sich auf der Website des Landes unter <a href="https://www.tirol.gv.at/jugendschutz" target="_blank">https://www.tirol.gv.at/jugendschutz</a>. Eine gute Orientierung für den Ausschank bei Veranstaltungen gibt es für Jugendliche und Veranstalter mit den <a href="https://www.tirol.gv.at/gesellschaft-soziales/jugend/jugendschutz/jugendschutzbaender/" target="_blank">Jugendschutzbändern</a> des Landes Tirol.</p>
<p>„Gerade jetzt zu Saisonbeginn der Zelt- und Sommerfeste steht der Jugendschutz wieder vermehrt im Fokus der Öffentlichkeit. Als Jugend- und Sicherheitslandesrätin ist es mir deshalb ein besonderes Anliegen, wieder die aktuellen Jugendschutzbestimmungen in Erinnerung zu rufen“, betont LR<sup>in</sup> <span class="regierungsmitglied">Astrid Mair</span>.&nbsp;</p>
<p>„Feste sind zum Feiern und für freundschaftliche Begegnungen gedacht. Damit Jugendliche bestmöglich geschützt werden, gibt es Bestimmungen, die von allen einzuhalten sind. Die Jugend von heute pflegt vielfach einen gesünderen Lebensstil als noch vor einigen Jahren. Gleichzeitig laden Feste auch dazu ein, das eine oder andere Glas Alkohol zu trinken oder mit Tabakprodukten in Berührung zu kommen. Die Wirkung und die Gefahren von Tabak und Alkohol werden in jungen Jahren oftmals unterschätzt. Hier greifen die Jugendschutzbestimmungen.“</p>
<p><span class="regierungsmitglied">Jugendschutzbänder mit Ampelsystem für Altersgrenzen</span></p>
<p>Für VeranstalterInnen stellt das Land Tirol Jugendschutzbänder im Ampelsystem rot (für unter 16-Jährige), gelb (für 16- bis 18-Jährige) und grün (ab 18 Jahren) zu einem Unkostenbeitrag von einem Euro für eine 50-Stück-Packung zur Verfügung. Die <a href="https://www.tirol.gv.at/gesellschaft-soziales/jugend/jugendschutz/jugendschutzbaender/" target="_blank">Jugendschutzbänder</a> können über ein Onlineformular der Landesabteilung Gesellschaft und Arbeit bestellt werden.&nbsp;</p>
<p>Zu den wichtigsten Jugendschutzbestimmungen zählen:</p><ul class="item-listing square"><li data-list-item-id="eae4634383269dcb0252f1884c1d9a503"><span>Alkohol (Wein, Bier) darf erst ab 16 Jahren konsumiert werden</span></li><li data-list-item-id="e92203f71b3559fd60f95d273b440960a"><span>Spirituosen, Alkopops, Nikotin und E-Zigaretten dürfen erst ab 18 Jahren konsumiert werden</span></li><li data-list-item-id="e1f17ad666e4998467cb2831a3950440f"><span>Die Ausgehzeiten für Unter-14-Jährige sind bis 23 Uhr, für Unter-16-Jährige bis 1 Uhr vorgesehen</span></li></ul><p><span class="regierungsmitglied">Tiroler Jugendgesetz: Auch Eltern verantwortlich&nbsp;</span></p>
<p>„Das Tiroler Jugendgesetz muss nicht nur von Kindern und Jugendlichen eingehalten werden, sondern auch von Eltern, Erwachsenen und Gastronomen. Das Ziel muss der Schutz unserer nachfolgenden Generationen sein“, erklärt LR<sup>in</sup> Mair die klare Zielsetzung.</p>
<p>Die Jugendlandesrätin verweist darauf, dass in Österreich die Jugendgesetze in den einzelnen Bundesländern geringfügig voneinander abweichen. Es gilt also immer das Gesetz jenes Bundeslandes, in dem man sich gerade aufhält, weshalb eine entsprechende Vorab-Information empfohlen wird.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
				
					<category>LRin Mair</category>
				
					<category>Veranstaltungen</category>
				
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					<category>Soziales</category>
				
					<category>Sicherheit</category>
				
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