Feedbackrunde zur Schnee- und Lawinensituation Jänner 2019

Die Lawinensituation hat sich entspannt, der Winter ist jedoch noch nicht vorbei.

Kategorien:  BH Schwaz AutorIn: Johanna Berger

Aufgrund der starken Schneefälle und der unbeständigen Wetterlage Anfang Jänner spitzte sich die Lawinensituation im Bezirk Schwaz am 09.01.2019 zu. Insgesamt waren im Bezirk ca. 20 Gemeinden betroffen. Aufgrund der akuten Lawinengefahr wurden aus Sicherheitsgründen ca. 45 Straßensperrungen eingerichtet, zeitweise waren 3 Gemeinden bzw. Ortsteile von der Außenwelt abgeschnitten.

Die Bezirkshauptmannschaft Schwaz lud vergangenen Mittwoch den, 23.01.2019, alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie alle Entscheidungsträger sämtlicher Blaulichtorganisationen zu einem Erfahrungsaustausch in den Knappensaal, SZentrum in Schwaz, ein.

Bezirkshauptmann Brandl begrüßte die Anwesenden mit einführenden Worten und bedankte sich bei allen Einsatzorganisationen und Verantwortlichen für deren unermüdlichen Einsatz. Mitglieder der Bezirkseinsatzleitung referierten über einsatzspezifische Besonderheiten zum Thema Bedrohung durch Lawinen. In der anschließenden Feedbackrunde konnten Anregungen und Verbesserungsvorschläge angenommen werden. Seitens der Bezirkseinsatzleitung wird ständig an einer Optimierung des bereits gut funktionierenden Katastrophenschutzes gearbeitet. Ein zentrales Thema dabei ist und bleibt die Kommunikation.

Herzlichen Dank

„Ich möchte mich bei allen Beteiligten für den Einsatz bei der Bewältigung der vergangenen heiklen Lawinensituation herzlich bedanken. Das Zusammenwirken der verschiedenen Einsatzorganisationen bei der Bewältigung der außergewöhnlichen Lawinensituation hat sich in hervorragender Weise bewährt. Zugleich richtet sich mein Dank an die betroffenen Gemeinden und deren EntscheidungsträgerInnen. Die vergangene Lawinensituation erforderte großen Einsatz sowie große Verantwortung, an alle ein herzliches Vergelt’s Gott.“, so Bezirkshauptmann Brandl.