Fundament für HBLFA Tirol in Rotholz gelegt

Lokalaugenschein von Generalsekretär Josef Plank und LHStv Josef Geisler in Rotholz

Kategorien: LHStv Geisler, Land- & Forstwirtschaft AutorIn: Christa Entstrasser-Müller
Bund und Land arbeiten beim Bauprojekt HBLFA Tirol eng zusammen. LHStv Josef Geisler und Generalsekretär Josef Plank als Repräsentant des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus freuen sich über das Fundament der HBLFA Tirol.
Bund und Land arbeiten beim Bauprojekt HBLFA Tirol eng zusammen. LHStv Josef Geisler und Generalsekretär Josef Plank als Repräsentant des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus freuen sich über das Fundament der HBLFA Tirol.
Bund und Land arbeiten beim Bauprojekt HBLFA Tirol eng zusammen. LHStv Josef Geisler und Generalsekretär Josef Plank als Repräsentant des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus freuen sich über das Fundament der HBLFA Tirol.
Bund und Land arbeiten beim Bauprojekt HBLFA Tirol eng zusammen. LHStv Josef Geisler und Generalsekretär Josef Plank als Repräsentant des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus freuen sich über das Fundament der HBLFA Tirol.
Der Festplatz unter der neu errichten Brücke ist die Verbindung zwischen HBFLA Tirol und der LLA Rotholz. Baumeister Anton Rieder, LHStv Josef Geisler und Architekt Klaus Adamer sind unter den ersten, die die verkehrsfreie Verbindung nützen.
Der Festplatz unter der neu errichten Brücke ist die Verbindung zwischen HBFLA Tirol und der LLA Rotholz. Baumeister Anton Rieder, LHStv Josef Geisler und Architekt Klaus Adamer sind unter den ersten, die die verkehrsfreie Verbindung nützen.
In Rotholz wird mit Hochdruck gearbeitet. Ein Teil des Fundaments für das Produktions- und Forschungsgebäude ist bereits gelegt. Die Baugrube für die weiteren Gebäudeteile sind ausgehoben.
In Rotholz wird mit Hochdruck gearbeitet. Ein Teil des Fundaments für das Produktions- und Forschungsgebäude ist bereits gelegt. Die Baugrube für die weiteren Gebäudeteile sind ausgehoben.

Wo derzeit noch eine große Baugrube ist, soll in zwei Jahren die Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, Lebensmittel- und Biotechnologie (HBFLA) Tirol stehen. In Vertretung von Bundesministerin Elisabeth Köstinger war Generalsekretär Josef Plank vom Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus gemeinsam mit LHStv Josef Geisler auf Lokalaugenschein in Rotholz.

„In Rotholz wird nicht nur ein Gebäudekomplex errichtet. Hier wird Zukunft gebaut. Das ist eine Investition, die weit über die Region hinausstrahlt“, so Plank und Geisler beim Baustellenbesuch unisono. Auf 20.000 m2 baut der Bund südlich der L 238 Rotholzer Straße im Gemeindegebiet von Strass die HBLFA Tirol mit Unterrichts-, Praxis- und Laborräumlichkeiten für 400 SchülerInnen sowie einem Internat für 200 SchülerInnen. Auch die Bundesanstalt für Alpenländische Milchwirtschaft wird neu errichtet. Somit entsteht ein Zentrum der agrarischen Bildung und Forschung für Westösterreich.

Vorzeigeprojekt in Holzbauweise

„Der neue Gebäudekomplex wird in vielerlei Hinsicht ein Vorzeigprojekt. Die gesamte Schule wird in Holzbauweise und nach dem Standard ‚klimaaktiv Gold' errichtet‘“, führt Generalsekretär Josef Plank aus. Das bedeutet: höchste Qualität und niedrigster Energiebedarf. Die Gebäude werden an die bestehende Biomasse-Nahwärme Rotholz angeschlossen, auch wird eine Photovoltaikanlage installiert. Die Baukosten betragen 55 Millionen Euro. Für die Bauausführung als Generalunternehmer verantwortlich zeichnet ein Konsortium von Rieder Bau und Porr. Ein vertraglich vereinbarter Fixpreis gewährleistet, dass es für den Bauherrn bei diesem Großbauvorhaben zu keiner Kostenüberschreitung kommt.

Bund und Land spielen zusammen

„Bund und Land ziehen an einem Strang. Das Ministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus und das Land Tirol stehen voll und ganz hinter diesem Vorhaben“, freut sich LHStv Geisler. Vom Land Tirol bereits fertiggestellt wurde die 30 Meter lange Brücke an der L 218 Rotholzer Straße. Durch die neue Brücke entsteht eine großzügige Unterführung, die eine verkehrsfreie und damit sichere Verbindung zwischen der neuen HBLFA Tirol und der bestehenden Landwirtschaftlichen Lehranstalt (LLA) Rotholz ermöglicht. Weil Küche, Speisesaal und Praxisangebote der LLA Rotholz auch von der Bundeseinrichtung genutzt werden, wird es pro Tag schätzungsweise 8.000 Schülerbewegungen auf dem Campus geben. Mit dem notwendigen Erweiterungsbau der Küche an der LLA wird im kommenden Jahr begonnen.

Mit dem Neubau der HBLFA Tirol wird auch die Nahversorgung in Rotholz verbessert. Im Forschungs- und Verwaltungsgebäude entsteht ein Verlaufslokal. Dort werden neben dem herkömmlichen Lebensmittelsortiment auch die Rotholzer Käsespezialitäten angeboten.