Hochbau des Landes unterstützt Tiroler Unternehmen

LR Tratter besichtigt Projekte in den Bezirken Innsbruck-Land und Schwaz

Kategorien:  BH InnsbruckBH SchwazLR TratterÖffentliche Bauten AutorIn: Maximilian Brandhuber
Von links bei der Besichtigung der Bezirkshauptmannschaft Schwaz: Vorstand der Abteilung Hochbau des Landes Gerhard Wastian, LR Johannes Trat-ter, BH Michael Brandl sowie Architekt Thomas Mathoy bei der Besichtigung in der BH Schwaz.
V.li: Vorstand der Abteilung Hochbau des Landes Gerhard Wastian, LR Johannes Trat-ter, BH Michael Brandl sowie Architekt Thomas Mathoy bei der Besichtigung in der BH Schwaz.
Die Photovoltaikanlage wird die Bezirkshauptmannschaft künftig mit einem Großteil der benötigten Energie versorgen.
Die Photovoltaikanlage wird die Bezirkshauptmannschaft künftig mit einem Großteil der benötigten Energie versorgen.
Im bisherigen Zentrum für Hör- und Sprachpädagogik in Mils entsteht das neue Bil-dungszentrum für Hören und Sehen.
Im bisherigen Zentrum für Hör- und Sprachpädagogik in Mils entsteht das neue Bil-dungszentrum für Hören und Sehen.

Die von der Tiroler Landesregierung gestartete Konjunkturoffensive 2020 „Tirol packt’s an – 106 Projekte für Tirol“ läuft derzeit auf Hochtouren. Ein wesentlicher Eckpfeiler stellt dabei unter anderem der Hochbau des Landes Tirol dar. Der dafür zuständige Landesrat Johannes Tratter hat sich diese Woche von zwei Großprojekten ein Bild vor Ort gemacht: Die Funktionsadaptierung der Bezirkshauptmannschaft Schwaz sowie die Schaffung eines Bildungszentrums für Hören und Sehen in Mils, die sich derzeit in Umsetzung befinden.

„Die Baubranche ist ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor in Tirol – das Investitionsvolumen der Abteilung Hochbau beläuft sich im Jahr 2020 auf rund 46,6 Millionen Euro. Mit den laufenden Projekten des Landes unterstützen wir ganz gezielt in unserem Land ansässige Unternehmen“, so LR Tratter. Die Bauvorhaben in Schwaz und Mils gehen dabei mit gutem Beispiel voran – hier wurden größtenteils Tiroler Firmen beauftragt. „Gerade in Zeiten wie diesen gilt es, die Konjunktur zu beleben, mit den heimischen Betrieben bestmöglich zusammenzuarbeiten und so den Arbeitsmarkt wieder in Schwung zu bringen. Dafür werden wir zudem bereits in Aussicht gestellte Projekte ehestmöglich umsetzen und gegebenenfalls vorziehen“, ergänzt der Landesrat.

Zeitgemäße Bezirksverwaltung

Rund 130 MitarbeiterInnen zählt die Bezirkshauptmannschaft Schwaz. Im April 2019 wurde mit der Bestandssanierung und Erweiterung begonnen, um eine zeitgemäße Bezirksbehörde zu schaffen. 4,9 Millionen Euro werden im Jahr 2020 vonseiten des Landes investiert. Im Herbst dieses Jahres soll die erste Phase der Projektumsetzung abgeschlossen sein. Dies betrifft unter anderem die Errichtung der direkt erreichbaren Bürgerservice-Stelle im Erdgeschoß, freut sich BH Michael Brandl über die zeitgerechte Fertigstellung: „Trotz der Coronakrise wird es uns annähernd gelingen, den Bauplan einzuhalten. Mit dem neuen Bürgerservice bieten wir weiterhin eine dienstleistungsorientierte, bürgernahe Verwaltung.“ „Das gemeinsame Projekt stärkt die Zusammenarbeit der Bezirksverwaltung mit den Gemeinden und kommt so direkt den Bürgerinnen und Bürgern im Bezirk Schwaz zu Gute“, ergänzt LR Tratter. Zudem wurde bereits die Photovoltaikanlage fertiggestellt, welche der Bezirkshauptmannschaft einen Großteil des benötigten Stroms liefert. „So leisten wir einen wesentlichen Beitrag zur Energieautonomie des Landes,“ sagt BH Brandl.

Bildungszentrum Mils

In Mils bei Hall in Tirol wird indes an einem schulischen Kompetenzzentrum für sinnesbehinderte Kinder und Jugendliche gearbeitet. Dieses Vorhaben bedeutet eine Zusammenlegung der Landes-Blinden- und Sehbehindertenschule in Innsbruck und dem Zentrum für Hör- und Sprachpädagogik in Mils. „Durch geringfügige Adaptierungsmaßnahmen – ohne Schaffung zusätzlicher Neubaukubatur – ist es gelungen, beide Schulen am Standort Mils unterzubringen. Aufgrund des weitläufigen Gebäudekomplexes konnten und können die ausschließlich heimischen Firmen auch in Zeiten von Corona parallel arbeiten, ohne sich zu begegnen – somit ist die termingerechte Fertigstellung gewährleistet“, informiert LR Tratter. Dafür werden vonseiten des Landes 1,4 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Mit Schulstart wird das neue Bildungszentrum für Hören und Sehen in Betrieb gehen.