Sektor Verkehr, Fortschreibungsjahr 2010

Lastwagen auf der Autobahn
Stau auf der Autobahn
Österreich, Linz, Lichter von fahrendne Autos
Pkw und Lkw im Stau

Die Emissionsfrachten des Sektors Verkehr des Emissionskatasters Tirol für das Fortschreibungsjahr 2010 wurden nach einer umfangreichen Aktualisierung des Verkehrsmodells Tirol neu berechnet.

Die Daten des Linienverkehrs referenzieren auf den GIP-Straßengraphen der Tiroler Landesregierung mit Stand 2010. Die Angaben für den DTV (durchschnittlicher täglichen Verkehr) an den Streckenabschnitten bilden den Verkehr an einem durchschnittlichen Werktag im Mai 2010 ab.

Die DTV-Daten stammen aus dem  VISUM-Verkehrsmodell für Tirol (basierend auf der Software der Firma PTV AG Version 15.xx), welches ein klassisches 4-Stufen-Modell (Erzeugung, Verteilung, Moduswahl, Umlegung) darstellt. Die Umlegungsergebnisse des Modells bilden die Verkehrssysteme LkwÄ (Lkw-ähnlich) und PkwÄ (Pkw-ähnlich) ab. Die Nachfragematrizen für die Nachfrage des LkwÄ Verkehrs entstammen dem Verkehrsmodell Österreich und werden somit von einer externen Datenquelle zugespielt und im Verkehrsmodell Tirol lediglich umgelegt.

Kalibriert wurde das Modell an ca. 150 Querschnitten, an welchen das Land Tirol automatische Zählstellen betreibt. Diese 150 Zählstellen wurden mittels linearer Referenz auf das hochrangige Netz des Modells gematcht. Über dieses Matching war es in weiterer Folge möglich, neben der Kalibrierung auch die Aufsplittung in die von emikat.at benötigten Verkehrssysteme sowie die Hochrechnung von DTVw (durchschnittlicher, täglicher Werktagsverkehr) auf JDTV (JDTV-Jährlicher Durchschnittlicher Täglicher Verkehr) zu bewerkstelligen. Beim Linienverkehr wurden die Umlegungsergebnisse des Modells auf Querschnittsbasis weiterverarbeitet.

Die Daten für den Flächenverkehr (Verkehr, welcher aufgrund der Generalisierung des Straßennetzes nicht auf dem Graphen des Modells abgebildet werden kann) stammen ebenfalls aus dem Verkehrsmodell Tirol. Da die Zonierung des Modells kleiner als die Gemeindegebiete (ca. 900 Bezirke vs. 279 Gemeinden) ist, wird ein Teil des Gemeindebinnenverkehrs im Linienverkehr bereits mitberücksichtigt, weshalb das Verkehrsaufkommen innerhalb der Gemeinden bzw. des Flächenverkehrs verhältnismäßig gering ausfällt. Die Fahrzeugbestandsdaten beziehen sich auf das den KFZ-Bestand im Jahr 2014.


rauchender Auspuff - smoking exhaust
Flugzeug bei der Landung
Ein Zapfhahn für Benzin bei einer Tankstelle
Flugzeug bei der Landung

Emissionsfrachten des Verkehrsaufkommens in Tirol, Fortschreibungsjahr 2010 [t/a]

Nachstehend finden Sie die berechneten Emissionsfrachten einiger Luftschadstoffe und Klimagase des Straßenverkehrs aus dem ersten Fortschreibungsjahr des Emissionskatasters nach § 9 IG - L (2010).

Darüber hinaus können auch Emissionsfrachten von verschiedenen Schwermetallen und weiteren Komponenten, z. B. von PAK (polyzyklischen, aromatischen Kohlenwasserstoffen) ausgewertet werden. Zum Vergrößern der Tabellen klicken Sie bitte auf das jeweilige Bild.

Emissionsfrachten des Flächenverkehrs 2010
Emissionsfrachten des Linienverkehrs 2010
Emissionsfrachten des Gesamtverkehrs 2010

Benennung der Luftschadstoffe

CH4 = Methan, CO = Kohlenmonoxid, CO2ges = Kohlendioxid gesamt, CO2neE = Kohlendioxid aus nicht erneuerbarer Energie, CO2eE = Kohlendioxid aus erneuerbarer Energie, CO2eq = Kohlendioxidäquivalente, N2O = Distickstoffmonoxid (Lachgas), NH3 = Ammoniak, NMHC = Nichtmethan-Kohlenwassserstoffe, NOx = Stickoxide, TSP = Grobstaub (Total Suspended Particulates), PM10 = Feinstaub (Particulate Matter 10), PM2,5 = Feinststaub (Particulate Matter 2,5), SO2 = Schwefeldioxid